Archiv der Kategorie: Gevelsberg

Verkehrsunfall mit Personenschaden

Gevelsberg | Am Freitag gegen 12:55 Uhr, befuhr eine 61-jährige Gevelsbergerin die Eichholzstraße in Fahrtrichtung Hagener Straße und beabsichtigte nach links auf diese abzubiegen. Verkehrsunfall mit Personenschaden weiterlesen

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Hand in Hand bei gemeinsamen Übungsabenden

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Foto: Feuerwehr Schwelm

Christian Barth & Leonard Diergarten | Schwelm.  Im April 2018 war es wieder soweit: Zum inzwischen vierten Mal in Folge veranstalteten die Jugendfeuerwehren aus Schwelm und Gevelsberg zwei gemeinsame Übungsdienste. Herausgekommen sind dabei viele abwechslungsreiche Aktivitäten für den Feuerwehrnachwuchs der beiden EN-Städte.

Für eine Gruppe, größtenteils mit Mitgliedern im Alter von 10-14 Jahren, fand der Übungsdienst an der Wache Ost in Gevelsberg statt. Dort konnten sie ihr Geschick und ihre Teamfähigkeit bei einigen gruppendynamischen Herausforderungen beweisen. So sollte möglichst schnell und fehlerfrei ein fiktiver See überquert, der richtige Weg in einem Labyrinth gefunden und Taktgefühl bei einer Koordinationsübung bewiesen werden. Für die andere Gruppe, größtenteils mit Mitgliedern im Alter von 14-18 Jahren, wartete eine Woche später am Gerätehaus in Linderhausen in Schwelm eine umfangreiche Einsatzübung, die viel Wert auf Einfallsreichtum und Entscheidungsfindung legte. Es galt von einer Art Promenade aus über den Ausläufer eines Sees zu gelangen um am gegenüberliegenden Ufer zwei verunfallte Personen zu retten. Aus vielen Vorschlägen der Jugendlichen entwickelten sich schnell zwei Optionen. Nach gemeinsamer Beratung mit den Betreuern und der Abwägung von Vor- und Nachteilen konnte schnell angepackt werden. Ähnlich wie die erwach- senen Feuerwehrmitglieder konnten die Jugendlichen auf die maschinelle Zugeinrichtung des Rüstwagens zurückgreifen und zusammen mit der Schleifkorbtrage eine Seilbahn zur Rettung der beiden verunfallten Personen bauen.

„Für die Jugendlichen ist die gemeinsame Übung immer wieder ein Highlight, ein ganz besonderer Übungsdienst“, stellte Leonard Diergarten fest. Er hebt hervor, dass dabei nicht nur Feuerwehr, sondern auch die Jugendarbeit im Fokus steht: „Die Interaktion mit teils unbekannten Personen in einem bekannten Umfeld hilft den Jugendlichen Hemmschwellen abzubauen. Gruppenaktivitäten fördern zudem die Stärken eines jeden Einzelnen, außerdem wirken sie sich positiv auf Kreativität und Entscheidungsfindung aus.“ Christian Barth ergänzt: „Die Jugendlichen unserer Feuerwehren werden dadurch selbstbewusster. Solche Aktivitäten tragen einige positive Aspekte zu Ihrem Erwachsenwerden bei.“ Auch von den Jugendfeuerwehrmitgliedern war viel Positives über die gemeinsamen Übungsdienste zu hören.

In der Regel übt jede Jugendfeuerwehr autark für sich. Dies allein erfordert bereits ein hohes Engagement der Betreuer, denn Übungsinhalte wollen geplant, erforderliche Fahrzeuge reserviert und die Verfügbarkeit einer ausreichenden Anzahl an Betreuern gesichert sein. Für die beiden Übungsdienste am 16. und 23. April begannen die Vorbereitungen daher bereits im Februar, als sich Betreuer beider Jugendfeuerwehren zur Planung trafen. Die Idee für die gemeinsamen Übungsdienste entstand allerdings bereits im November 2014, als die beiden Übungsleiter, Christian Barth (Jugendfeuerwehr Gevelsberg) und Leonard Diergarten (Jugendfeuerwehr Schwelm), an einem Jugendgruppenleiterlehrgang teilnahmen. Nach den erfolgreichen gemeinsamen Übungsdiensten sowie diverser gemeinsamer Sporttermine in den letzten drei Jahren, war es daher beschlossene Sache auch in 2018 wieder zusammenzukommen. Eine Fortsetzung im nächsten Jahr und damit zum fünften Mal hintereinander steht außer Frage.

Falls dieser Bericht Ihr Interesse an der Arbeit der Jugendfeuerwehren geweckt hat und Sie mehr über diese erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an folgende Kontakte:

Für die Jugendfeuerwehr Gevelsberg: feuerwehr@stadtgevelsberg.de Für die Jugendfeuerwehr Schwelm: jugend@feuerwehr-Schwelm.de

Lebensgefahr! Diebe klauen Defibrillator!

Polizei BMW © Hans Leicher.Gevelsberg. In der Zeit vom 05.04.2018 bis 16.04.2018 entwendeten unbekannte Täter aus einer Box in der Parkanlage Am Ennepebogen einen Defibrillator. Das Gerät dient zur Lebensrettung bei gesundheitlichen Notfällen. Gefährlich ist hier nicht nur, dass das Gerät in der Parkanlage nicht mehr lebensrettend eingesetzt werden kann, bei gesunden Menschen falsch eingesetzt kann es auch gesundheitliche Schädigungen hervorrufen.

Feuer auf einem Dachboden

Gevelsberg. Am Mittwoch um 20:15 Uhr, wurde die gesamte Feuerwehr Gevelsberg über Sirenen alarmiert. In der Wittener Straße war auf dem Dachboden eines viergeschossigen Wohnhauses ein Feuer ausgebrochen. Bewohner des Hauses hatten dieses über den Notruf 112 gemeldet. Zunächst wurde ein Trupp unter schwerem Atemschutz mit Schläuchen und Strahlrohr eingesetzt. Die Bewohner des Hauses wurden durch Feuerwehr und Polizei evakuiert. Der Brandherd war schnell ausgemacht. Auf dem Dachboden brannten zwei Matratzen. Dies führte dazu, dass der Dachstuhl sowie eine Holztreppe zum Dachboden ebenfalls vom Feuer betroffen waren. Trotzdem konnte das Feuer schnell abgelöscht werden. Es wurden jedoch Glutnester im Dachfirst mittels Wärmebildkamera ausgemacht. Die Feuerwehr setze nun die Drehleiter ein, um Dachziegel im Firstbereich zu entfernen. Danach konnten die Glutnester abgelöscht werden. Während des Einsatzes wurde eine junge Familie mit kleinen Kindern im Rettungswagen betreut. Zu Schaden kam niemand. Mit Unterstützung der Drehleiter konnte ein Dachdeckerbetrieb aus Ennepetal das geöffnete Dach mit neuen Pfannen wieder schließen. Alle drei Löschzüge sowie die Hauptwache waren im Einsatz. Einsatzende war dann um 23:37 Uhr.

Erfolgreiche Silscheder Schützen freuen sich über Nachwuchs

2d06198c-9748-4fdd-9d87-e3e0ac6362a0Gevelsberg. Im ältesten Gevelsberger Schützenverein, SV Silschede 1872 e.V., kann man auf ein arbeitsreiches und vor allem erfolgreiches Jahr zurückblicken. Während der Jahreshauptversammlung am 3. März zeigte sich Thomas Juschka, 1. Vorsitzender, sehr zufrieden über die Entwicklung des Vereins. Die Silscheder Schützen können auf eine lange Vereinsgeschichte zurückblicken und haben deshalb auch die langjährigen Mitglieder für die treue zu unserem Verein geehrt:

Langjährige Mitglieder

Andrea Weigel 10 Jahre

Jürgen Weigel 10 Jahre

Dieter Wende 15 Jahre

Sabine Wende 15 Jahre

Manuel Kierig 15 Jahre

Erwin Strauch 25 Jahre

Peter Nowak 25 Jahre

Auch die sportlichen Leistungen des Teams sind nicht zu unterschätzen, obwohl es ein relativ kleiner Verein ist, konnten konnten die Mitglieder an zahlreichen Wettkämpfen im vergangenen Jahr Siege und tolle Platzierungen erzielen.

Besonders freut sich der Verein über die Leistungen von Vera Hupp die in der Disziplin KKA ZF 50m den ersten Platz belegt hat und damit Landesmeisterin geworden ist. Ebenfalls besonders stolz machte die Schützen die Leistung von Thorsten Klein, der den 2. Platz mit einer Silbermedaille in der Disziplin LGA bei der Landesmeisterschaft erzielt hat.

Zur Deutschen Meisterschaft haben sich durch ihre guten Leistungen Vera Hupp, Thorsten Klein, Heino Hupp sowie Volker Synjawzew qualifiziert.

Vereinsmeister wurden insgesamt:

Vera Hupp

Torsten Klein

Sabine Wender

Heino Hupp

Volker Synjawzew

Bernd Dommermöller

Helmuth Orth

Vereinsstolz in diesem Jahr auch über die Auszeichnung des Präsidenten des WSB, der zahlreiche Mitglieder mit einer Ehrennadeln für die langjährige aktive Mitgliedschaft geehrt hat.

Die Ehrennadeln des Präsidenten vom WSB

Dieter und Sabine Wende erhielten die Ehrennadeln für aktive 10 Jahre Mitgliedschaft.

Heino Hupp, Heinrich Bartz, Erwin Strauch und Peter Nowak erhielten die Nadeln

für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft.

Bernd Dommermöller und Torsten Klein für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft.

Helmuth Orth und Volker Synjawzew für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft.

Der Vorstand setzt sich in Zukunft wie folgt zusammen;

1. Vorsitzenden Thomas Juschka

2. Vorsitzenden Torsten Klein

1. Kassierer Erwin Strauch

2. Kassiererin Andrea Weigel

1. Geschäftsführer Jürgen Weigel

2. Geschäftsführer Heinrich Bartz

1. Sportleiter Volker Synjawzew

2. Sportleiter Heino Hupp

Beisitzer: Eheleute Hupp ,Eheleute Wende und Christian Fricke

Ehrenrat: Thorsten Bartz, Bernd Dommermöller, Silvia Juschka,

Sabine Wende und Peter Nowak.

Auch im Jahr 2018 möchte der Verein durch zahlreiche Aktionen die Gevelsberger für unseren Sport begeistern.

Insbesondere will man alle Interessierten sowie Freunde und Mitglieder zum jährlichen Osterpreisschiessen am 30. März in der Zeit von 11 bis 18 Uhr an unserem Schützenheim einladen.

Ort: Schützenheim des SV-Silschede 1872 e.V.

Für das leibliche Wohl wird wie in jedem Jahr selbstverständlich gesorgt.

Der gesamte Vorstand bedankt sich nochmals auf diesem Wege bei allen Mitgliedern, deren Familien und allen Unterstützern recht herzlich bedanken. „Eine so tolle sportliche Leistung wäre ohne den Rückhalt dieser Leute nicht möglich gewesen. Wir freuen uns jetzt schon auf das vor uns liegende Jahr. Unser Verein freut sich über neue Mitglieder, denn wie auch in vielen anderen Vereinen bleibt der Nachwuchs aus“, so Christian Fricke, Pressesprecher der Silscheder Schützen.

 

Verkehrsunfall mit schwer verletztem Kradfahrer

 

Gevelsberg. Am Samstag, um 16:35 Uhr, befährt ein 16
jähriger Schwelmer mit seinem Kraftrad, KTM die Klosterholzstraße in
Fahrtrichtung Teichstraße. Auf Höhe der Kreuzung
Klosterholzstraße/Heller Weg/Wachtelstraße missachtet er die dortige
Vorfahrtsregelung. Er übersieht den aus dem Heller Weg kommenden Pkw,
Skoda einer 36 jährigen Gevelsbergerin und kollidiert mit deren Pkw.
Der Kradfahrer kommt mit seinem Kraftrad zu Fall und bleibt
anschließend schwer verletzt auf dem Gehweg der Klosterholzstraße
liegen. Er wird mittels RTW zur weiteren Behandlung ins Klinikum nach
Schwelm verbracht. An beiden Fahrzeugen entsteht ein Sachschaden von
ca. 4000 Euro.

Brandeinsatz „Essen auf Herd“

 

Gevelsberg. Am Monag um 13:25 Uhr wurde die Feuerwehr
Gevelsberg zu einem „Zimmerbrand“ alarmiert. Die 26 Einsatzkräfte
bestehend aus freiwilligen und hauptamtlichen Kräften rückten kurze
Zeit nach dem Sirenenalarm zur Einsatzstelle aus. Beim Eintreffen an
der Einsatzstelle wurde die Feuerwehr bereits von der Bewohnerin der
betroffenen Wohnung empfangen. Diese hatte Essen auf dem Herd
vergessen. Dadurch wurde die Wohnung stark verraucht. Dennoch konnte
die Bewohnerin vor dem Eintreffen der Feuerwehr den Herd ausschalten.
Dabei erlitt sie eine leichte Rauchgasvergiftung. Die Wohnung wurde
durch die Feuerwehr querbelüftet. Die leicht verletzte Bewohnerin
wurde von einem RTW behandelt und zur weiteren Untersuchung in ein
Krankenhaus gebracht. Der Einsatz konnte um 14:00 Uhr beendet werden.

 

Behelfsbrücke über die A1 soll Ende des Jahres stehen

Gruppe A1 Gevelsberg
Gemeinsam für eine bessere Lösung an der A1: (v.li.) Bürgermeister Frank Hasenberg, Markus Beule, Ludger Siebert (beide Straßen NRW), Gevelsbergs Bürgermeister Claus Jacobi, Christoph Brünger (SIHK) und Landtagsabgeordneter Bodo Middeldorf. Foto: Stadt Gevelsberg

Ein Schulterschluss sorgt für gute Nachrichten: Dank des gemeinsamen Engagements der Städte Gevelsberg und Wetter, der Politik und des Landessbetriebes Straßen-NRW wird ab Ende des Jahres 2018 an der Anschlussstelle der A1 bei Gevelsberg der Neubau der Autobahnbrücke durch eine Behelfsbrücke begleitet.

Das bringt eine große Erleichterung für diejenigen Auto- und LKW-Fahrer, die dann aufgrund der Sperrung der A1-Auffahrt in Fahrtrichtung Hagen/Bremen nicht mehr bis zum Kreuz Wuppertal fahren müssen, um dort auf die Fahrtrichtung Hagen/Bremen zu gelangen, sondern dann bereits die A1-Auffahrt in Gevelsberg nutzen können.

Möglich wurde der Bau der Behelfsbrücke durch erfolgreiche Verhandlungen mit den Anwohnern, deren Grundstücke während der Arbeiten genutzt werden. „Nun kann die Umleitungsstrecke massiv verkürzt werden“, so Bürgermeister Frank Hasenberg. Bis diese Strecke allerdings von den Fahrern genutzt werden kann, wird es noch etwas dauern. Straßen.NRW rechnet mit der Fertigstellung der Behelfsbrücke gegen Ende des Jahres.

Die Stadt Wetter (Ruhr) hatte sich in zahlreichen Schreiben an die Bezirksregierung, das NRW-Verkehrsministerium sowie die heimischen Landtags-und Bundestagsabgeordneten mit dem Appell und der Bitte gewendet, sich für positive Veränderungen bei den langwierigen Verkehrseinschränkungen einzusetzen. Unterstützt wurde die städtische Verwaltung dabei durch die Initiative eines Bürgers, der über 1.000 Unterschriften gegen die Sperrung der Autobahnauffahrt Volmarstein sammelte.

Auch der Verkehrsminister des Landes NRW, Hendrik Wüst, zeigte sich vom Engagement der Stadt und der Bürger beeindruckt. In einem Schreiben an Bürgermeister Frank Hasenberg bedankte er sich herzlichst für den Einsatz: „Ihr persönliches Engagement hat maßgeblich zu dieser Lösung beigetragen.“

 

Gevelsberger erfüllen Weihnachts- Wünsche

Gevelsberg. Wunschbaum-Aktion von Kaufland Gevelsberg sorgt für vollen Gabentisch. „Ich bin total überwältigt von der Menge an Geschenken!“, staunte Jenny Komosinski. Die Abteilungsleiterin des Kaufland in Gevelsberg hatte Anfang Dezember in ihrer Filiale einen Wunschbaum für Kinder aufgestellt. In dem Baum hingen selbstgebastelte Karten mit Wünschen von Kindern, die in den Kinderheimen der Ev. Stiftung Volmarstein leben Und kein Wunsch blieb unerfüllt!

Kerstin Krzykala und Udo Erwig, Mitarbeitende der Volmarsteiner Wohngruppen für Kinder, waren begeistert vom Anblick der Geschenkeflut, der sich ihnen bot: Ein Gabentisch mit vielen liebevoll verpackten Päckchen, die die Gevelsberger für die Kinder im Kaufland abgegeben hatten. „Wir sind sehr dankbar, diese schönen Geschenke entgegennehmen zu dürfen“, so Udo Erwig. „Das wird eine tolle Bescherung!“

A1: Nächtliche Verkehrsbehinderungen bei Gevelsberg

Gevelsberg/Hamm (straßen.nrw). Dienstagnacht (5./6.12.) von 20 bis 5 Uhr kommt es im Bereich der A1-Anschlussstelle Gevelsberg zu Verkehrsbehinderungen. Zum einen steht dem Verkehr in diesem Bereich nur ein Fahrstreifen in Fahrtrichtung Köln zur Verfügung, gleichzeitig ist die Auf- und Ausfahrt in Fahrtrichtung Köln in der Anschlussstelle Gevelsberg gesperrt. Umleitungen werden ausgeschildert. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm lässt dort einen Fahrbahnschaden beseitigen und investiert dafür 30.000 Euro aus Bundesmitteln

Wunschbaum-Aktion für Kinder

Kaufland Gevelsberg unterstützt Ev. Stiftung Volmarstein

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Sina Sienknecht und Udo Erwig freuen sich mit Abteilungsleiterin Jenny Komosinski (Bildmitte) über den schön geschmückten Wunschbaum.

Kinderwünsche sollen zu Weihnachten erfüllt werden – dieser Meinung ist Jenny Komosinski, Abteilungsleiterin des Kaufland in Gevelsberg. Deshalb hat sie in der Gevelsberger Filiale einen Wunschbaum aufgestellt. In diesem Baum hängen kleine Karten mit Wünschen von Kindern, die in den Kinderheimen der Ev. Stiftung Volmarstein leben. Sie haben auf liebevoll gebastelten Karten und Sternen aus Pappe ihre Weihnachtswünsche geschrieben – von Musik-CDs und Büchern bis zu Kuscheltieren. „Geschenke sind doch für Kinder das Größte“, so Jenny Komosinski. „Wir wollen, dass sich alle zu Weihnachten freuen, die von ihren Familien nicht reich beschenkt werden können.“ Sina Sienknecht und Udo Erwig, Mitarbeitende aus den Wohngruppen für Kinder, hängten gemeinsam mit der Kaufland-Mitarbeiterin 30 liebevoll gebastelte Wunschkärtchen in den Weihnachtsbaum.

Die Idee hinter dieser Aktion ist einfach: Wer mag, kann einen Wunsch vom Baum „pflücken“, ihn erfüllen und das Geschenk an der Information des Kaufland abgeben.

Noch bis zum 20. Dezember steht der Baum in der Filiale – danach werden hoffentlich viele Geschenke zu Weinachten nach Volmarstein kommen und für leuchtende Kinderaugen sorgen.

Mann zeigt sich Jugendlicher in schamverletzender Weise

Gevelsberg. Am Sonntag, gegen 21.45 Uhr, war eine
16-jährige Gevelsbergerin in einem Linienbus von Schwelm kommend in
Richtung Gevelsberg unterwegs. Während der Fahrt setzte sich eine
männliche Person auf einen gegenüberliegenden Sitzplatz. Sie schaute
das Mädchen ständig an und zeigte sich ihr in einer schamverletzenden
Weise. An der Bushaltestelle Kipp verließ der Mann den Bus. Die
Geschädigte verblieb aus Angst noch eine weitere Haltestelle im Bus
und begab sich zu ihrer Wohnanschrift. Sie vertraute sich ihrer
Mutter an, die ihre Tochter anschließend zur Polizeiwache brachte.
Laut Angaben der Geschädigten handelt es sich bei dem Täter um eine
etwa 35- bis 40-jährige männliche Person. Sie ist etwa 170 cm groß,
hat eine korpulente Figur, einen Dreitagebart, dunkel lackierte
Fingernägel und trug eine dunkle Trainingshose, eine dunkle
Kapuzenjacke und eine dunkle Mütze. Gegen eine tatverdächtige Person
aus Gevelsberg wird ermittelt.

Pkw erfasst Fußgängerin

Gevelsberg. Am Sonntag,  gegen 16.30 Uhr, fuhr ein
50-jähriger Gevelsberger mit einem Pkw Mercedes auf der Hagener
Straße in Richtung Hagen. Er erfasste eine am rechten Gehweg
befindliche Fußgängerin, die die Fahrbahn plötzlich überqueren
wollte. Bei dem Zusammenstoß stürzte die 24-jährige Gevelsbergerin zu
Boden und verletzte sich schwer. Sie wurde mit einem Rettungswagen in
ein Krankenhaus gebracht.

Pkw kollidiert mit Wildschwein

Gevelsberg. Am 03.11.2017, gegen 06.35 Uhr, befuhr ein
64-jähriger Ennepetaler mit einem Pkw Subaru die Asker Straße in
Richtung Hagener Straße. Plötzlich querte ein Wildschwein die
Fahrbahn. Obwohl der Subarufahrer eine Notbremsung durchführte, kam
es zu einem Zusammenstoß. Ein hinter ihm fahrender Pkw Renault eines
60-jährigen Breckerfelders konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen
und fuhr auf den abbremsenden Pkw Subaru auf. Bei dem Unfall erlitt
der Subarufahrer leichte Verletzungen. Er wurde mit einem
Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Das verunfallte Tier wurde
nicht aufgefunden.

Verkehrsunfall mit Personenschaden

Gevelsberg. Am 03.11.2017 gegen 06:40 Uhr befuhr ein
60-jähriger Breckerfelder die Asker Straße in Fahrtrichtung
Gevelsberg, als ein Wildschwein die Fahrbahn kreuzte. Der
Breckerfelder habe daraufhin sein Fahrzeug stark abgebremst, wodurch
es lediglich zu einem leichten Zusammenstoß zwischen seinem Pkw und
dem Wild gekommen sei. Ein hinter dem Breckerfelder fahrender
65-jähriger Ennepetaler habe nicht mehr rechtzeitig bremsen können.
Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Breckerfelder und dem
Ennepetaler Fahrzeugführer. Der Ennepetaler verletzte sich hierbei
leicht. Für die Zeit der Unfallaufnahme verblieb die Asker Straße
gesperrt.

Einbruch in Firma

Gevelsberg. In der Zeit vom 30.10.2017, 22.00 Uhr bis
02.11.2017, 06.30 Uhr hebelten unbekannte Täter an einer Firma an der
Hagener Straße eine Eingangstür auf. Sie durchsuchten einen
unverschlossenen Büroraum und brachen einen Getränkeautomaten auf. Es
wurden Bargeld und ein Computer entwendet.

Kunstausstellung „Mit den Händen sehen“ – Joana Zimmer in Gevelsberg

Zwei Welten vereinen sich vom 29. Oktober bis 03. November 2017 im Gevelsberger Rathaus, mit der ersten Kunstausstellung für Blinde, Sehbehinderte und Sehende.

Ein kreatives Programm lädt alle Besucher zum Sehen und Spüren ohne Grenzen ein.

Zahl des Tages ist die 90. Ein von Geburt an Blinder könnte zu 90% wie ein sehender Mensch am täglichen Leben teilnehmen. Nur 10% würde die Einschränkung betragen, wenn die zur Zeit möglichen Hilfsmittel zur Verfügung stehen würden.

KulturgartenNRW hat mit Künstlern aus Dortmund, Düsseldorf, Berlin und anderen Orten eine Kunstausstellung organisiert, die Blinde, Sehbehinderte und Sehende zusammenbringen soll, um zu zeigen, es bedarf nur eines kleinen Schrittes um auf einer Ebene eine gemeinsame Erlebniswelt zu erfahren. KulturgartenNRW ist der Stadt Gevelsberg sehr dankbar für die Unterstützung durch die zur Verfügungsstellung des Rathauses.

Besonders bedankt sich KulturgartenNRW bei dem Gevelsberger Bürgermeister Claus Jacobi, der sich der zugrundeliegenden Personengruppe „Blinde und Sehbehinderte“ mit seinen Mitarbeitern in vielfältiger Art und Weise widmen konnte.

Die zur Ausstellung gebrachten Kunstexponate sind ganz normale qualitativ hochwertige Kunstwerke, wie Kunstgemälde und Skulpturen, die sonst in Galerien und Kunstausstellungen vorzufinden sind.

Hier ist erlaubt, was sonst verboten ist. Kunst durch Berühren und Ertasten erfahrbar zu machen. Durch die teilweise Dreidimensionalität ergeben sich für jede Gruppe der Betrachter oder Ertaster ganz eigene Werke, die dann interpretiert werden können.

20 Gemälde und 10 Skulpturen stehen bereit.

Weiter wird mittels Hilfsmitteln, wie Audioguides, Brailleschildern oder Schlafbrillen für Normalsichtige, bei Bedarf einen Zustand zwischen Blinden und Sehbehinderten auf der einen Seite und Sehenden auf der anderen Seite, eine Art von Gleichheit hergestellt. Diese Gleichheit führt dann zu einer Gleichberechtigung durch den Gebrauch der gleichen Sinne.

Am 29.10.2017 gibt es darüber hinaus noch folgende Darbietungen:

  • Die von Geburt blinde, bekannte Sängerin Joana Zimmer, Berlin (Pop/Rock) wird nicht nur das Programm musikalisch untermalen, sondern auch die Orcam-Brille, eine wunderbare technische Hilfe für Blinde und sehbehinderte Menschen vorstellen. Wir werden mehr von dieser positiven Frau hören, wie sie ihr Leben trotz körperlicher Einschränkung meistert und was sie schon alles erreicht hat. (Marathon-Lauf / gibt Jogakurse / erstellt Hörbücher und mehr.)

  • Es gibt ein Interview, welches Hans Leicher von direktdran.TV mit Sabine Langenbach, Altena führt. Sie ist Mutter einer inzwischen 19jährigen Tochter, die mehrfach behindert und ohne Augen geboren wurde. Dieses Kind ist trotzdem voller Lebensfreude und Frau Langenbach möchte anderen durch dieses Interview Mut machen.

  • Das Schauspielerpaar Kris und Mona Köhler, Wetter, werden im Trauraum des Rathauses eine Lesung im Dunklen veranstalten.

  • Stefanie Kron, Gevelsberg von der Stadtbücherei, ist mit Hörbüchern vertreten.

  • Iris Waßong, Düren, stellt für blinde Kinder Bücher in Brailleschrift her und bei der Veranstaltung vor. (hat die Lizenz für Janosch-Bücher, Sams u.a.)

KulturgartenNRW ist ein Anfang 2017 gegründeter gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Bereiche der darstellenden- und bildenden Kunst zu einer besonderen Kunstausstellung zusammen zu führen. Durch Einbringung von sozialen Fragen will KulturgartenNRW die Kultur mitten in unserer Gesellschaft verankern.

Kultur soll wirken und soll durch seine Darstellung und Wirkung auf den Betrachter eine reinigende Kraft entwickeln – sie soll lustvoll erkennbar sein. Sie schafft letztendlich mit seinen Möglichkeiten und Übungen kulturelle Identitäten.

100 Feuerwehrangehörige kämpfen gegen Flammen

Gevelsberg. Die Ausbildung im Feuerwehrdienst ist besonders im Bereich des
Atemschutzes sehr wichtig, um schnell und kompetent Hilfe leisten zu
können, da gerade hier die Anforderungen an die
Atemschutzgeräteträger sehr hoch sind und Gefahren verhindert bzw.
bekämpft werden müssen. Feuerwehrleute unter Atemschutz sind bei
Bränden in Gebäuden stetig unvorhergesehenen Gefahren ausgesetzt. Für
im Innenangriff vorgehende Feuerwehrleute bildet die größte Gefahr
eines Einsatzes der so genannte „Flash-Over“ oder in deutscher
Fassung die Rauchdurchzündung.

Durch die Nutzung des Brandübungshauses  wurde im
Ennepe-Ruhr-Kreis ein noch besserer, mit den aktuellen
Ausbildungsvorschriften konformer Standard in der Ausbildung der
Feuerwehren des Ennepe-Ruhr-Kreises erzielt. Bei den
Atemschutzgerätträger-Lehrgängen, den Fortbildungsseminaren für
Atemschutzgeräteträger sowie bei der Truppführerausbildung ist der
Gang durch das Brandübungshaus ein fester Bestandteil der Ausbildung.

Die Brandübungsanlage des Ennepe-Ruhr-Kreises wurde unter
Berücksichtigung der DIN 14097 Brandübungsanlagen Teil 1 Allgemeine
Anforderungen und Teil 2 Gasbefeuerte Brandübungsanlagen gebaut. Das
Brandübungshaus besteht aus 2 Etagen und hat eine Gesamtfläche von
120 m². Alle Brandsimulatoren sind gasbetrieben und werden über zehn
Propangasflaschen mit Gas versorgt. Die zwei Räume im Erdgeschoss
sind abgeteilt durch eine Stahlwand. Hier wird mit dem ersten
Brandsimulator ein Feuer in einem Schaltschrank simuliert. In Raum 2
des Erdgeschosses ist der zweite Brandsimulator in Form einer
Küchenzeile untergebracht. Der dritte Brandsimulator simuliert ein
Feuer im Treppenbereich. Den Brand eines Bettes simuliert der
Bodenbrenner im Obergeschoss. Durch den Deckenbrenner wird ein „flash
over“ im kompletten Deckenbereich des Obergeschosses realistisch
dargestellt. Jeder Übungsteilnehmer kann dort Charakteristik und das
Durchzünden eines „flash over´s“ beobachten. Gezielt wird hier
gelehrt, wie sich jeder Feuerwehrangehörige in Extremsituationen zu
verhalten hat.

Vom 20. bis zum 22. Oktober wurde seitens des
Kreisfeuerwehrverbandes Ennepe-Ruhr wieder ein
Heißausbildungswochenende durchgeführt. Den Übungsteilnehmern wurde
hier unter anderem mit Hilfe der speziellen Technik des
Brandübungshauses durch ein reales Feuer und unter kontrollierten
Bedingungen der Eindruck der Gefahr einer Rauchgasdurchzündung (flash
over) vermittelt. Des Weiteren galt es weitere Feuer an
unterschiedlichen Brandsimulatoren innerhalb des Gebäudes zu löschen.
Ziel aller Übungen war es den Übungsteilnehmern das richtige
einsatztaktische Verhalten zu vermitteln.

Ferner wurde an der Übungstür das richtige Öffnen von Türen, die
Gangart, das Einsetzen eines Rauchverschlusses und der richtige
Umgang mit Hohlstrahlrohren trainiert. Ein besonderer Dank gilt den 9
Ausbildern, die an 3 Tagen die Materialschlacht bewältigten,
insgesamt 120 Teilnehmer unter einsatzgemäßen Bedingungen durch das
verrauchte Brandübungshaus geführt haben und für eine gelungene
Ausbildungsveranstaltung sorgten.

Der allgemeine Tenor der Probanten war, das war „Spitze“.

Kreisbrandmeister Rolf-Erich Rehm und der Lehrgangsleiter Rüdiger
Kaiser zeigten sich erfreut über die rege Teilnahme an dieser Aktion.

StBI Rüdiger Kaiser Leiter der Kreisfeuerwehrzentrale

Wohnungsbrand in Gevelsberg

Über Digitale-Funk-Meldeempfänger wurde die Gevelsberger Wehr um 13:16Uhr
zu einem Wohnungsbrand in die Berchemallee alarmiert. Dort konnte man
einen ausgelösten Rauchmelder hören und zudem auch Brandgeruch
wahrnehmen, was auch die ersten Einsatzkräfte bestätigen konnten. Ein
Trupp unter Atemschutz wurde dann umgehend eingesetzt. Unklar war, ob
sich noch Personen in der Wohnung aufhielten. Die Wohnungstür wurde
gewaltsam geöffnet und eine ältere Frau wurde durch die Einsatzkräfte
aufgefunden. Sie wurde ins Freie geführt und an den Rettungsdienst
übergeben. Vorsorglich wurde sie dann in ein Krankenhaus
transportiert. Die Ursache der stark verrauchten Wohnung konnte auch
schnell ausfindig gemacht werden: Es handelte sich um angebranntes
Essen auf dem Herd. Nachdem der Topf ins Freie gebracht wurde, ist
die Wohnung entsprechend gelüftet worden. Gegen 14:12Uhr waren dann
die insgesamt 46 Einsatzkräfte der Löschzüge 1, 2 und 3 sowie der
hauptamtlichen Kräfte und der Einsatzleiter vom Dienst wieder zurück
an ihren Standorten.

Sirenenalarm in Gevelsberg Grossübung unter Beteiligung aller drei Löschzüge

 

Gevelsberg. Freitagabend in Gevelsberg, 18.40 Uhr Alarm für
die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Gevelsberg. An der Wache
Körnerstraße befinden sich die freiwilligen Kräfte des Löschzuges 1
zum Übungsdienst.

Dann um 18.55 Uhr Sirenenalarm!

Nun hieß es nicht mehr nur Ausrücken für die Hauptwache, nein,
alle Kräfte der Feuerwehr waren alarmiert! Eine für die freiwilligen
Kräfte unangekündigte Alarmübung bot folgendes Szenario:

Auf dem Gelände des Energieversorgers AVU An der Drehbank waren
dunkle Rauchwolken gesichtet. Menschenstimmen waren zu hören, riefen
um Hilfe. Als Übungsbeobachter waren der Wehrführer Rüdiger Schäfer
und unter anderem auch der stellvertretende Kreisbrandmeister
Christian Zittlau vor Ort. Der ersteintreffende Zugführer hatte die
umfangreiche Aufgabe der Erkundung. Aus dem Lagergebäude drang Rauch,
Personen standen auf zwei Gebäudeseiten auf den Notbalkonen und
riefen um Hilfe. Weitere Personen sollten sich noch im Gebäude
befinden. Auf der Freifläche des Lagers brannte es. Hinzu kam die
erschwerte Bedingung, dass das Hydrantennetz nicht zur Verfügung
stand und somit Wasser aus offenem Gewässer gefördert werden musste.
Hierfür stand in unmittelbarer Nähe (ca. 150 m) die Ennepe zur
Verfügung. Schnell war klar, dass alle drei Löschzüge benötigt wurden
und Abschnitte für Menschenrettung, Wasserversorgung und
Brandbekämpfung gebildet werden musste. Während die einen, lange
Strecken an Schlauchleitungen verlegen mussten, gingen wiederum
andere unter schwerem Atemschutz und mit Wasser am Rohr in den stark
verrauchten Trafo-Lagerraum zur Suche nach den vermissten Personen
vor und retteten diese, nach Auffinden, ins Freie. Die Personen auf
den Balkonen wurden mit tragbaren Leitern gerettet. Das Feuer auf der
Freifläche wurde mittels Wasserwerfer gelöscht. Nachdem der Einsatz
als erfolgreich abgearbeitet gemeldet worden war, folgte eine
Nachbesprechung (Manöverkritik) und Verpflegung in Form von Grillgut
durch die Versorgungskomponente. Insgesamt waren an dieser Übung 59
Feuerwehrkräfte mit 10 Fahrzeugen beteiligt. An dieser Stelle möchte
sich die Feuerwehr ausdrücklich bei der AVU bedanken, die der Wehr
ihr Gelände und auch Gebäudeteile zur Verfügung gestellt haben. Der
Wehrleiter Rüdiger Schäfer bedankt sich zudem auch bei allen
teilnehmenden Einsatzkräften, sowie bei den Helfern und Organisatoren
dieser Übung.

Ist mein Fahrrad sicher?

Gevelsberg. Diese Frage wird am 07.09.2017 beantwortet. Wo? Auf dem Gelände
des evangelischen Kindergartens Berge, in der Burbecker Straße 8 in
Gevelsberg. Ab 14:00 Uhr sind alle Kinder und Erwachsene herzlich
eingeladen. Im Rahmen der Festwoche „650 Jahre Berge“ stellen die
Polizei EN und die Mitarbeiter des evangelischen Kindergartens alles
rund um das Thema Fahrradsicherheit und Sicherheit im Straßenverkehr
vor.

Kennen sie schon Wuschel? Wuschel ist Verkehrssicherheitsexperte
der Polizei und freut sich besonders, denn er hat ein Puppenstück für
die Kinder vorbereitet. In dem möchte er zusammen mit seinen Freunden
das verkehrssichere Fahrrad und die richtige Ausrüstung dafür
vorstellen.

Nach dem Puppenstück können die Besucher weitere Fragen an die
Polizeibeamten stellen und sich Bilder anschauen, wie es früher im
Straßenverkehr ausgesehen hat und wie hier die
Verkehrssicherheitsarbeit stattgefunden haben. Natürlich werden auch
andere Themenbereiche bei der Verkehrssicherheit erklärt, wie zum
Beispiel der richtige Kindersitz im Auto auszusehen hat. Und damit
der Tag auch in Erinnerung bleibt, können die Kleinen noch ein Foto
auf dem Polizeimotorrad machen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Autofahrer übersieht Fahrrad

Gevelsberg. Am 17.08.2017 gegen 15.00 Uhr, beabsichtigte
ein 24-jähriger Hagener mit einem Kleintransporter Daimler aus einer
Firmenzufahrt heraus auf die Hagener Straße einzufahren. Beim
Überqueren des Geh- und Fahrradweges übersah er ein in Richtung Hagen
fahrendes Fahrrad einer 24-jährigen Hamburgerin. Um einen
Zusammenstoß zu verhindern, wich die Radfahrerin dem Transporter aus
und prallte gegen das Heck eines am Fahrbahnrand abgestellten Pkw
Fiat Stilo. Durch den Aufprall stürzte die 24-jährige Hamburgerin zu
Boden und verletzte sich leicht. Sie wurde mit einem Rettungswagen in
ein Krankenhaus gebracht. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten
fest, dass der Transporterfahrer unter Drogeneinfluss stand. Sie
brachten ihn zur Polizeiwache und ordneten eine Blutprobe an.

Zwei Verkehrsunfälle

Gevelsberg. Am 29.07.2017, gegen 13.20 Uhr, beschädigte
eine 61-jährige Gevelsbergerin beim Zurücksetzen mit einem Pkw Ford
auf dem Parkplatz Lusebrink einen abgestellten Pkw Opel Insignia. Bei
der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass ihr Führerschein
zum Einzug ausgeschrieben ist. Sie untersagten die Weiterfahrt und
beschlagnahmten den Führerschein und die Fahrzeugschlüssel. Am
29.07.2017, gegen 19.45 Uhr, befuhr ein 26-jähriger Gevelsberger mit
einem Pkw BMW mit erhöhter Geschwindigkeit die Asbecker Straße in
Richtung Gevelsberg. In einer Kurve verlor der Fahrer die Kontrolle
über sein Fahrzeug und durchbrach einen Zaun. Anschließend
überschlug sich der Pkw mehrfach auf einer angrenzenden Weide und kam
etwa 62 m weiter auf dem Dach liegend zum Stillstand. Es gelang dem
leicht verletzten Fahrer selbständig aus seinem Fahrzeug zu klettern.
Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der
nicht mehr fahrbereite Pkw wurde abgeschleppt.

Anwohner mit Messer bedroht

Gevelsberg. Am 21.07.2017, gegen 19.15 Uhr, pöbelte eine
männliche Person auf der Falkenstraße zwei Gevelsberger im Alter von
48 und 57 Jahren beim Beladen ihres Fahrzeugs an. Daraufhin kam es zu
einer Auseinandersetzung in deren Verlauf die männliche Person ein
Messer aus ihrer Gesäßtasche zog und es in Richtung der Geschädigten
stach. Anschließend lief der Täter mit seiner Begleiterin in ein nahe
gelegenes Wohnhaus. Die Geschädigten folgten ihnen und verständigten
die Polizei. Die Beamten trafen den Beschuldigten unter
Drogeneinfluss stehend an. Bei seiner Durchsuchung wurden das
Tatwerkzeug und ein Reizstoffsprühgerät aufgefunden und
sichergestellt. Sie nahmen den 29-jährigen Gevelsberger vorläufig
fest und brachten ihn zur Polizeiwache. Eine Blutprobenentnahme wurde
angeordnet.

Mehrere Einsätze bei Unwetterlage

Gevelsberg. Am 19.07.2017 um 16:50 Uhr wurde die Feuerwehr
Gevelsberg, bestehend aus freiwilligen und hauptamtlichen Kräften zu
mehreren zeitgleichen Einsätzen alarmiert. Grund hierfür war ein
Unwetter mit Starkregen. Die 32 Einsatzkräfte wurden je nach
Einsatzpriorität bei überschwemmten Straßen, umgefallenen Bäumen und
übergelaufenen Kanaleinläufe eingesetzt. Des weiteren, musste eine
Straße wegen einer umgefallenen Straßenlaterne abgesperrt werden. Mit
Hilfe der Technischen Betriebe konnte diese stromlos geschaltet und
beseitigt werden. So schnell wie das Unwetter kam, war es auch wieder
vorbei. Um 18:28 Uhr waren alle bis dahin aufgelaufenen Einsätze
abgearbeitet.

Mehrere Einsätze am Dienstag für die Feuerwehr

Gevelsberg. Am Dienstagmorgen um 08:52 Uhr wurde auch die
Feuerwehr Gevelsberg zu einem Chlorgasaustritt nach Breckerfeld
alarmiert. Die 10 Einsatzkräfte rückten mit dem ABC-Erkunder, dem
Gerätewagen Gefahrgut und dem LF des Löschzug I zur Unterstützung der
Feuerwehr Breckerfeld aus. Der Einsatz war mit der Rückkehr um 11:41
Uhr beendet. Um 17:16 Uhr wurde die Feuerwehr in die Clemens-Bertram
Str. alarmiert. Dort sollte sich ein Rehkitz in einem Garten verirrt
haben. Nach Rücksprache mit den Hausbewohnern hielt sich das Reh aber
schon seit mehreren Tagen in dem Garten auf und der zuständige
Jagtaufseher war bereits darüber informiert. Somit war der Einsatz um
17:38 Uhr für die 5 Einsatzkräfte der Hauptwache beendet. Um 18:37
Uhr wurde die Hauptwache mit einem HLF zu einer Hubschrauberlandung
auf dem ehemaligen Praktiker Gelände alarmiert. Nach einem
Leitersturz musste ein Patient schnell und schonend in ein
Krankenhaus nach Bochum transportiert werden. Die Kreisleitstelle
alarmierte dafür den Rettungshubschrauber Christoph 8 aus Lünen, der
zur Patientenaufnahme auf dem Parkplatz am ehemaligen Baumarkt
landete. Nach der Patientenaufnahme und dem Start des Christoph 8 war
der Einsatz für die 5 hauptamtlichen Kräfte der Einsatz um 19:14 Uhr
beendet.