Archiv der Kategorie: Gevelsberg

Person im Wald

Symbolbild Rettungsdienst © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungsdienst © Hans Leicher.

Am Samstag, den 20.06.2020 um 13:30 Uhr wurden die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Gevelsberg zusammen mit dem Rettungsdienst und dem Gerätewagen Technik der Feuerwehr Ennepetal zu einer gestürzten Person im Wald an der Asker Straße gerufen. Ein Wanderer hatte einen aus seinem Hochsitz gestürzten Jäger gefunden und sofort den Notruf abgesetzt und wenig später die eintreffenden Rettungsmittel eingewiesen. Wegen des schwierigen Geländes hatte die Kreisleitstelle des Ennepe Ruhr Kreises den Gerätewagen Technik der Feuerwehr Ennepetal direkt mit alarmiert um den Verletzten so schonend wie möglich aus dem Wald zu Transportieren. Durch den eintreffenden Notarzt wurde entschieden, dass der Patient mittels Rettungshubschrauber in eine entsprechend seiner Verletzungen am besten geeignete Klinik transportiert werden muss. Als Landeplatz wurde die Kreuzung Asker Straße, Am Sinnerhoop ausgesucht und durch Feuerwehr und Polizei abgesperrt. Nach der Landung des Rettungshubschraubers Christoph 8 Erfolgte die Übergabe und der Abtransport des Patienten in die Zielklinik. Der Einsatz endete um 15:27 Uhr.

Gefahrguteinsatz in Gevelsberg

Alle Fotos: Feuerwehr Gevelsberg

Am Samstag, den 20.06.2020 um 15:00 Uhr wurde die Feuerwehr Gevelsberg zu einer Industriebrache in die Mühlenstraße alarmiert. Es handelte sich dabei um die gleiche Einsatzstelle an der die Feuerwehr schon am Vortag bei einem Brandeinsatz tätig war. Eine erste Erkundung durch den Wachabteilungsführer Sascha Grüggelsberg ergab, dass die Eingangstür zu dem ehemaligen Verwaltungsgebäude aufgebrochen war und sich in dem Gebäude sichtbar mehrere Chemikalien befanden.

Daraufhin wurden folgende Einheiten der Feuerwehr Gevelsberg alarmiert: der Löschzug 1, die ABC – Erkunder Gruppe, die Sondereinsatzgruppe für Gefahrstoffe sowie der Einsatzführungsdienst und ein Rettungswagen.

Die Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz mit entsprechender Chemikalienschutzkleidung in das Gebäude vor. Im Erdgeschoßbereich wurden sechs Behälter mit Säuren gesichert. Der Gefahrguteinsatz gestaltete sich schwierig, hier galt es 28 unterschiedliche Chemikalien in teilweise geöffneten Behältern zu lokalisieren und aufzunehmen.

Der Einsatzleiter Rüdiger Kaiser hatte im Vorfeld seine ABC Fachberaterinnen Anna-Lisa Kowalski und Sandra Oberhem zu diesem Einsatz hinzu gezogen, die die Analyse, Aufnahme, Verpackung und den Transport zu einem extern gelegenen Sicherheitsbereich durchführten. Für die Reinigung der Einsatzkräfte wurde auf der Mühlenstraße eine Dekontamination aufgebaut.

Das Umweltamt des Ennepe- Ruhr- Kreises, der Bereitschaftsdienst des Ordnungsamtes sowie der Bereitschaftsdienst der Technischen Betriebe wurden ebenfalls vom Einsatzleiter zur Einsatzstelle bestellt. Die Mühlenstraße und Teilbereiche der Straße An der Drehbank wurden für die Einsatzdauer komplett gesperrt. Ein uneinsichtiges radfahrendes Rentnerpaar musste vom Einsatzleiter mittels Platzverweis von der Einsatzstelle verwiesen werden. Nachdem die Chemikalien gesichert abtransportiert werden konnten endete der Einsatz um 17:45 Uhr. Der Löschzug 1 unterstützte die Technischen Betriebe noch bis 18:00 Uhr bei den Sicherungsmaßnahmen des Gebäudes. Die Feuerwehr Gevelsberg war mit 40 Kräften im Einsatz.

Brandeinsatz in einem Gevelsberger Ladengeschäft

Am Montag, den 15.06.2020 um 02:40 Uhr wurden der Löschzug eins und die Kräfte der hauptamtlichen Wache in die Mittelstraße alarmiert. In einem Ladengeschäft hatte ein Rauchmelder ausgelöst, vorbeigehende Passanten hatten den Alarm gehört und umgehend die Feuerwehr gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dunkler Qualm aus dem Ladenlokal.

Foto: Feuerwehr Gevelsberg

Da zuerst noch davon ausgegangen werden musste das sich noch eine Person dort drin aufhält, ging ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude vor. Glücklicherweise wurde aber niemand gefunden. Durch den Einsatzleiter wurde sofort die Alarmstufe erhöht, sodass ein weiterer Löschzug zur Einsatzstelle alarmiert wurde. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden die darüber liegenden Wohnungen durchsucht. Das Ladenlokal wurde mittels Lüfter rauchfrei gemacht und die Einsatzstelle im Anschluss an das Ordnungsamt und die Brandursachenermittlung der Polizei übergeben, da hier der Verdacht der Brandstiftung besteht. Der Einsatz endete um 04:42 Uhr. Die Feuerwehr Gevelsberg war mit 36 Einsatzkräften vor Ort.

Waldbrand in Gevelsberg

Foto: Feuerwehr Gevelsberg

Am Mittwoch wurde die Feuerwehr Gevelsberg zu einem Brand im Wald an der Asker Straße gerufen. Gegen 17 Uhr meldeten mehrere Anrufer eine Rauchentwicklung aus dem Wald. Daraufhin wurde durch den Einsatzleiter vom Dienst Vollalarm für die Feuerwehr gegeben. Die Einheiten wurden mittels Sirene und Digitalem Meldeempfänger alarmiert. Vor Ort musste eine erste Erkundung zu Fuß und mit einem SUV stattfinden. Der Brand wurde in einem schwer zugänglichen Bereich ausfindig gemacht. Hier brannten ca. 50qm2 Waldboden. Das Feuer drohte, sich weiter auszudehnen und auf Bäume überzuspringen. Nur mit einem speziellen Allradfahrzeug des Löschzuges 2 konnte die Einsatzstelle erreicht werden. Weitere Einsatzkräfte erreichten zu Fuß die Einsatzstelle. Die Brandbekämpfung erfolgte mit einer speziellen Ausrüstung für Waldbrandbekämpfung und Feuerpatschen. Die Waldbrandausrüstung besteht aus leichten und kleinen Schläuchen, welche eine sehr schnelle Bekämpfung der Flammen ermöglichen. Gegen ca. 19.30 Uhr war der Einsatz für 40 Einsatzkräfte beendet.

Hubschrauberlandung nach Fahrradsturz

Gevelsberg – Am heutigem Samstag, kam es um 13.20 Uhr zu einem Einsatz an der Berchemallee, zwischen Krabbenheider Str. und Brockenbergstr. Eine Radfahrerin war hier in einem Waldstück sehr unglücklich gestürzt und musste medizinisch versorgt werden. Der Rettungsdienst, welcher bereits vor Ort war, wurde von den Kollegen der Hauptwache bei der Rettung unterstützt. Auf Grund der schwere der Verletzungsmuster, die die Radfahrerin aufzeigte wurde ein Rettungshubschrauber zum Einsatzort bestellt. Dieser landete in unmittelbarer nähe zum Einsatzort, so das die Patientin kurze Zeit nach der Sichtung und Behandlung durch den Hubschraubernotarzt in ein Klinikum der Maximalversorgung nach Dortmund geflogen werden konnte. Hier sicherten die Kollegen ebenfalls den Start-und Landungsvorgang vom RTH ab. Einsatzende war um 14.45Uhr.

Wildunfall auf der Bundesbahnstrecke

Wildunfall auf der Bundesbahnstrecke

Gevelsberg – In den Morgenstunde. wurde die Feuerwehr Gevelsberg zur Bahnstrecke an der Waldstraße gerufen. Dort sollte sich ein Personenschaden durch einen ICE ereignet haben. Die 27 Einsatzkräfte, bestehend aus freiwilligen und hauptamtlichen Kräften trafen kurz nach der Alarmierung an der Einsatzstelle ein. Der ICE stand auf freier Strecke und konnte nur unter schwierigen Bedingungen über eine Böschung erreicht werden. Unter der Gesamteinsatzleitung von Herrn R. Kaiser wurde die Bahnstrecke ausgeleuchtet und von mehreren Einsatzkräften abgesucht. Der betroffene Lokführer wurde vom Rettungsdienst betreut. Dieser hatte einen Aufschlag bemerkt und die Notbremsung veranlasst. Keiner der Passagiere wurde dabei verletzt. Der Bahnverkehr auf dieser Strecke war durch den Notfallmanager der DB bereits gestoppt worden. Nach einer umfassenden Suche konnte schließlich ein vom Aufschlag getötetes Reh gefunden werden. Nach der Rücksprache mit dem Notfallmanager und dem betroffenen Lokführer konnte der ICE die Fahrt unbeschädigt fortsetzten. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr beendeten um 07:30 Uhr den Einsatz durchnässt aber erleichtert darüber, dass keine Person inner- und außerhalb des Zuges verletzt wurde.

Rettungshubschrauber im Einsatz: 64-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Ennepetal | Ein 64-jähriger Gevelsberger wurde am
Donnerstagvormittag bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Der
Gevelsberger fuhr mit seinem Motorrad samt Beiwagen auf dem Behlinger
Weg in Richtung Oberbauer. An einer Fahrbahnverengung in Form eines
Blumenkübels aus Stein, stieß er gegen den Kübel und stürzte.
Anwohner kamen dem Mann sofort zur Hilfe und verständigten die
Rettungskräfte. Ein Rettungshubschrauber flog den schwer verletzten
Mann in ein Krankenhaus.

Schwerer Verkehrsunfall auf der A 1 bei Gevelsberg

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Bei einem Verkehrsunfall am Montag gegen 12.45 Uhr auf der
A 1 bei Gevelsberg ist ein Autofahrer lebensgefährlich verletzt
worden.

Ersten Erkenntnissen zufolge war ein 40-Jähriger aus Mettmann mit
seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Bremen
unterwegs. Kurz hinter der Anschlussstelle Gevelsberg staute sich der
Verkehr, so dass er sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen
musste. Ein nachfolgender 37-jähriger Autofahrer aus Ammersbek
(Schleswig-Holstein) erkannte dies aus bislang ungeklärter Ursache
offenbar zu spät. Er kollidierte mit dem Heck des Sattelzugs, wodurch
sich sein Auto verkeilte und der 37-Jährige darin eingeklemmt wurde.

Nachdem ihn die Feuerwehr befreit hatte, kam der Mann mit
lebensgefährlichen Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus. Der
40-jährige Fahrer des Sattelzugs wurde leicht verletzt.

Während der Unfallaufnahme, der Bergungsarbeiten sowie der Landung
eines Rettungshubschraubers musste die betroffene Richtungsfahrbahn
in Höhe der Unfallstelle gesperrt werden. Gegen 14.40 Uhr konnte
zunächst ein Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Die komplette
Richtungsfahrbahn war gegen 15.10 Uhr wieder frei.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 61.000
Euro. Durch umherfliegende Trümmerteile wurde dabei auch das Auto
eines 24-Jährigen aus Koblenz beschädigt.

Gevelsberg: Auffahrunfall auf der A 1

Am frühen Montagnachmittag wurde die Feuerwehr Gevelsberg zu einem Auffahrunfall auf die BAB 1 in Höhe Volmarstein gerufen.

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Vor Ort ergab sich das ein Lkw auf ein Pkw aufgefahren war. In dem Pkw befanden sich zwei Insassen welche vom Notarzt und dem Rettungsdienst betreut wurden. Die Beifahrerin konnte leicht aus dem verunfallten Auto befreit werden und wurde zur weiteren Behandlung von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Der Fahrer selbst, welcher schwer verletzt war, musste mit technischen Gerät aus dem Pkw befreit werden. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine umliegende Fachklinik geflogen. Während des Einsatzes war die Autobahn für den Verkehr in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

„Geduldeten“ Möglichkeit zur Teilhabe an der Gesellschaft geben

René Röspel | Wer als Flüchtling nach Deutschland kommt und kein Asyl erhält, aber aus
verschiedenen Gründen nicht ausgewiesen werden kann, ist in diesem Land
nur ein „Geduldeter“ und hat kein Recht, an Integrationsmaßnahmen
teilzunehmen. „Wir wollen auch diesen Menschen ermöglichen, an Kursen
teilzunehmen, um ihren Teil zur Gesellschaft beitragen zu können“, sagte
der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel beim ersten „Runden
Tisch Geduldete“, zu dem Bürgermeister Claus Jacobi auf Röspels Anregung
Ehrenamtliche aus Flüchtlings-Initiativen sowie Verantwortliche aus den
Verwaltungen der Südkreisstädte, der VHS, der AWO, der Arbeitsagentur
und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in den
Gevelsberger Ratssaal eingeladen hatte.

Geduldete
Im Koalitionsvertrag sei vereinbart, auch den Geduldeten
Integrationsmöglichkeiten und geregelte Tagesstrukturen zu geben,
betonte Röspel, aber das sei „im Moment“ mit dem Koalitionspartner nicht
zu machen. Auch Jacobi drängte darauf, den Geduldeten „den Alltag in
unseren Städten“ zu verbessern. Antje Lützenbürger
(Flüchtlingsinitiative) erinnerte daran, dass Merkels „Wir schaffen
das!“ eine „enorme Motivation“ für die Ehrenamtlichen gewesen sei, um
die Flüchtlinge willkommen zu heißen: „Aber die Politik tut nichts für
die Integration.“ Dem stimmte Röspel überwiegend zu: „Die Städte haben
Enormes geleistet, aber Teile des Staates waren überfordert und
konservative Politiker unwillig – deshalb will die SPD, dass der Bund
hier mehr unterstützt.“ Michael Stechele (Agentur für Arbeit) machte
auch die seit langen Jahren betriebene „Verschlankung“ der Behörden
dafür verantwortlich: „Wir müssen die Ämter auf die größer werdenden
Aufgaben vor allem in der sozialen Fürsorge vorbereiten.“ Fragen wie die
älter werdende Gesellschaft, Pflege oder Rente seien durch die
Flüchtlingsfrage nur überlagert worden.
Melanie Beinert (VHS) berichtete, dass es vom Europäischen Sozialfonds
geförderte Kurse „berufsbezogene Sprachförderung“ für Geduldete gab:
„Fast alle Teilnehmer sind inzwischen in Arbeit.“ Das Programm ist
allerdings beendet, und es gibt keinen Ersatz, bemängelte Beinert. Auch
Michael Pfleging (Fachbereichsleiter Bildung, Jugend und Soziales)
forderte: „Wir müssen den Menschen ermöglichen, an unserer Gesellschaft
teilzuhaben.“
BAMF-Mitarbeiter Fabien Dushimirimana hatte selbst erlebt, welch
„merkwürdige“ Gesetze es in Deutschland gibt: Um hier studieren zu
können, hätte er zuerst in sein afrikanisches Heimatland zurück kehren
müssen, um dort ein Visum zu beantragen. Das Verfahren hätte ihn 1200
Euro gekostet. Seine Bitte an René Röspel: „Das muss geändert werden!“
Röspel nahm drei Aufgaben mit in den Bundestag: „Wir brauchen eine
schnellere Betreuung für Geduldete, ein Zuwanderungsgesetz wäre dringend
nötig, und wir brauchen ein modernes Staatsbürgerrecht: wer hier geboren
wird, ist deutsch – mit Rechten und Pflichten!“ Die politische
Diskussion über Migranten sei zurzeit vergiftet, „aber wir machen weiter!“

Brandstiftung? Feuer in Feinkostgeschäft, Mehrfamilienhaus evakuiert

Coullage Logo 5Feuerwehr Gevelsberg | Am Freitag Morgen um 03:10 Uhr wurde die Feuerwehr
Gevelsberg zu einem brennenden Geschäft alarmiert. Die 34
Einsatzkräfte bestehend aus freiwilligen und hauptamtlichen Kräften
trafen nach nur wenige Minuten am Einsatzort ein. Dort brannte ein
„kleines“ Feuer im Kassenbereich eines Feinkostladens. Der
Angriffstrupp konnte sich schnell Zugang über eine geborstene Scheibe
verschaffen und das Feuer mit wenigen Wasserstößen aus dem 1. C-Rohr
löschen. Das anliegende Mehrfamilienhaus wurde evakuiert und
kontrolliert. Eine bettlägerige Person verblieb in der Wohnung und
wurde betreut. Gegen 04:00 Uhr konnte die Feuerwehr bereits den
Einsatz beenden.

Es wurden keine Personen verletzt. Das Feuer wurde vermutlich
vorsätzlich gelegt.

Betrunkener Hagener verursacht Unfall in Gevelsberg

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Kreispolizei EN | Gevelsberg | Am Donnerstag, gegen 11.20 Uhr, befuhr ein
52-jähriger Hagener mit einem Kleinkraftrad die Hagener Straße in
Richtung Hagen. In Höhe des Hauses Nr. 251 kam er nach rechts ab und
prallte gegen das Heck eines am Fahrbahnrand abgestellten Ford Fiesta
und stürzte. Eine 52-jährige Schwelmerin hörte den Knall und wollte
dem Fahrer zur Hilfe kommen. Sie bemerkte, dass der Fahrer
alkoholisiert war und verständigte die Polizei. Bei den Beamten wurde
der Eindruck der Zeugin bestätigt und sie ordneten eine
Blutprobenentnahme an und stellten den Führerschein sicher.

Nach Unfall auf der A 1: Einsatzkräfte versorgen 14 Verletzte

Feuerwehr HLF
© TV58.de

Jörg Aust | Feuerwehr Gevelsberg | Am Samstag  wurde die Feuerwehr Gevelsberg zu einem Verkehrsunfall auf der BAB 1 in Fahrtrichtung Köln gerufen. Am Unfall waren drei PKW beteiligt wobei ein Fahrzeug ein Kleinbus war. Es waren insgesamt 14 Personen verletzt bzw. beteiligt so das die Feuerwehr und der Rettungsdienst mit dementsprechenden Kräften vor Ort waren. Die verletzten Personen wurden rettungsdienstlich versorgt und danach in umliegende Krankenhäuser transportiert. Weiter wurde ein verletzter Hund tierärztlich versorgt. Während des Einsatzes wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Köln von der Polizei komplett gesperrt. Nach umfangreichen Aufräumarbeiten wurde die A1 wieder freigegeben und alle Einsatzkräfte rückten ein.

Hagener droht Unfallgegner Schläge an

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Kreispolizei EN | Gevelsberg | Am Donnerstag wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall auf der Hagener Straße gerufen. Die Polizei nahm den Unfall auf. Während der Unfallaufnahme wurde ein Unfallbeteiligter, ein 54-jähriger Hagener, zunehmend aggressiver. Er ging mit erhobenen Fäusten auf seinen Unfallgegner zu und versuchte diesen zu schlagen. Die Polizeibeamten konnten einen Angriff verhindern. Da der 54-Jährige sich aber nicht beruhigen ließ, musste er gefesselt und in den Streifenwagen gebracht werden. Anschließend wurde er zur Polizeiwache gebracht und konnte diese später wieder verlassen.

Hand in Hand bei gemeinsamen Übungsabenden

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Foto: Feuerwehr Schwelm

Christian Barth & Leonard Diergarten | Schwelm.  Im April 2018 war es wieder soweit: Zum inzwischen vierten Mal in Folge veranstalteten die Jugendfeuerwehren aus Schwelm und Gevelsberg zwei gemeinsame Übungsdienste. Herausgekommen sind dabei viele abwechslungsreiche Aktivitäten für den Feuerwehrnachwuchs der beiden EN-Städte.

Für eine Gruppe, größtenteils mit Mitgliedern im Alter von 10-14 Jahren, fand der Übungsdienst an der Wache Ost in Gevelsberg statt. Dort konnten sie ihr Geschick und ihre Teamfähigkeit bei einigen gruppendynamischen Herausforderungen beweisen. So sollte möglichst schnell und fehlerfrei ein fiktiver See überquert, der richtige Weg in einem Labyrinth gefunden und Taktgefühl bei einer Koordinationsübung bewiesen werden. Für die andere Gruppe, größtenteils mit Mitgliedern im Alter von 14-18 Jahren, wartete eine Woche später am Gerätehaus in Linderhausen in Schwelm eine umfangreiche Einsatzübung, die viel Wert auf Einfallsreichtum und Entscheidungsfindung legte. Es galt von einer Art Promenade aus über den Ausläufer eines Sees zu gelangen um am gegenüberliegenden Ufer zwei verunfallte Personen zu retten. Aus vielen Vorschlägen der Jugendlichen entwickelten sich schnell zwei Optionen. Nach gemeinsamer Beratung mit den Betreuern und der Abwägung von Vor- und Nachteilen konnte schnell angepackt werden. Ähnlich wie die erwach- senen Feuerwehrmitglieder konnten die Jugendlichen auf die maschinelle Zugeinrichtung des Rüstwagens zurückgreifen und zusammen mit der Schleifkorbtrage eine Seilbahn zur Rettung der beiden verunfallten Personen bauen.

„Für die Jugendlichen ist die gemeinsame Übung immer wieder ein Highlight, ein ganz besonderer Übungsdienst“, stellte Leonard Diergarten fest. Er hebt hervor, dass dabei nicht nur Feuerwehr, sondern auch die Jugendarbeit im Fokus steht: „Die Interaktion mit teils unbekannten Personen in einem bekannten Umfeld hilft den Jugendlichen Hemmschwellen abzubauen. Gruppenaktivitäten fördern zudem die Stärken eines jeden Einzelnen, außerdem wirken sie sich positiv auf Kreativität und Entscheidungsfindung aus.“ Christian Barth ergänzt: „Die Jugendlichen unserer Feuerwehren werden dadurch selbstbewusster. Solche Aktivitäten tragen einige positive Aspekte zu Ihrem Erwachsenwerden bei.“ Auch von den Jugendfeuerwehrmitgliedern war viel Positives über die gemeinsamen Übungsdienste zu hören.

In der Regel übt jede Jugendfeuerwehr autark für sich. Dies allein erfordert bereits ein hohes Engagement der Betreuer, denn Übungsinhalte wollen geplant, erforderliche Fahrzeuge reserviert und die Verfügbarkeit einer ausreichenden Anzahl an Betreuern gesichert sein. Für die beiden Übungsdienste am 16. und 23. April begannen die Vorbereitungen daher bereits im Februar, als sich Betreuer beider Jugendfeuerwehren zur Planung trafen. Die Idee für die gemeinsamen Übungsdienste entstand allerdings bereits im November 2014, als die beiden Übungsleiter, Christian Barth (Jugendfeuerwehr Gevelsberg) und Leonard Diergarten (Jugendfeuerwehr Schwelm), an einem Jugendgruppenleiterlehrgang teilnahmen. Nach den erfolgreichen gemeinsamen Übungsdiensten sowie diverser gemeinsamer Sporttermine in den letzten drei Jahren, war es daher beschlossene Sache auch in 2018 wieder zusammenzukommen. Eine Fortsetzung im nächsten Jahr und damit zum fünften Mal hintereinander steht außer Frage.

Falls dieser Bericht Ihr Interesse an der Arbeit der Jugendfeuerwehren geweckt hat und Sie mehr über diese erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an folgende Kontakte:

Für die Jugendfeuerwehr Gevelsberg: feuerwehr@stadtgevelsberg.de Für die Jugendfeuerwehr Schwelm: jugend@feuerwehr-Schwelm.de

Lebensgefahr! Diebe klauen Defibrillator!

Polizei BMW © Hans Leicher.Gevelsberg. In der Zeit vom 05.04.2018 bis 16.04.2018 entwendeten unbekannte Täter aus einer Box in der Parkanlage Am Ennepebogen einen Defibrillator. Das Gerät dient zur Lebensrettung bei gesundheitlichen Notfällen. Gefährlich ist hier nicht nur, dass das Gerät in der Parkanlage nicht mehr lebensrettend eingesetzt werden kann, bei gesunden Menschen falsch eingesetzt kann es auch gesundheitliche Schädigungen hervorrufen.