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Acht neue Gabelstaplerfahrer bei der Feuerwehr Herdecke

Herdecke |Die Freiw. Feuerwehr Herdecke hat in Kooperation mit der Johanniter Unfall Hilfe acht Fahrer für Flurförderfahrzeuge erfolgreich ausgebildet. Acht neue Gabelstaplerfahrer bei der Feuerwehr Herdecke weiterlesen

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Feuerwehrmann bei Personensuche im Hang schwer verletzt

 

Feuerwehr HLF
© TV58.de

Feuerwehr Herdecke | Herdecke. Am Freitag gegen 16 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Herdecke zu einer Personensuche in dem Hang am Koepchenwerk gerufen. Im Verlauf der Suche verletzte sich ein Feuerwehrmann beim
Übersteigen eines Zaunes so schwer an der Hand, dass er zur stationären Behandlung in eine Spezialklinik nach Dortmund eingeliefert werden musste. Eine hilfebedürftige Person wurde nicht gefunden.

Im Verlauf des Vormittages hörte eine Personengruppe Hilferufe aus dem Waldgebiet. Auch anwesende Dachdecker auf dem Koepchenwerk hörten die Rufe. Zunächst wurde anwesende Helfer des DRK nach dem möglichen Opfer gesucht. Im Verlauf des Einsatzes kamen immer mehr Rettungskräfte zusammen, um das äußert schwierige Gelände abzusuchen. Zwischenzeitlich waren neben den drei Löschgruppen der Feuerwehr Herdecke und einem Löschzug der Feuerwehr Dortmund auch ein Hubschrauber der Polizei mit einer Wärmbildkamera im Einsatz, da insbesondere der steile Hang sowie der dichte Bewuchs zwischen Kraftwerksgebäude und Speicherbecken die Suche am Boden erschwerten. Das DRK unterstützte ebenfalls den Einsatz.

Nachdem gegen 18:15 Uhr auch mithilfe des Hubschraubers noch keine
Person gefunden war und schon seit langem keine Hilferufe mehr zu
hören waren, wurde die Suche abgebrochen. Der verletzte Feuerwehrmann
ist im Krankenhaus weiterhin auf dem Wege der Genesung und wird
vermutlich keine bleibenden Schäden zurückbehalten.

Windböen beschäftigen Feuerwehr

IMG_8417Herdecke. Für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Herdecke wurde der 1.Mai tatsächlich zum „Tag der Arbeit“. Im Verlauf der Nacht und des Vormittages mussten sie zu vier Einsätzen ausrücken. Drei Mal waren die starken Windböen Verursacher der Gefahr.

Um 3:38 Uhr verwechselten Mitglieder des DRK auf dem Rückweg von einem Sanitätsdienst die optischen und akustischen Signale einer Einbruchmeldeanlage mit denen einer Brandmeldeanlage und alarmierten die Feuerwehr. Nach dem Eintreffen konnte der Irrtum schnell aufgeklärt werden. Die kurze Zeit später eintreffende Polizei übernahm den Einsatz. Der Löschzug der Feuerwehr war insgesamt ca. 30 Minuten im Einsatz.

Auch am Morgen wurden die übernächtigten Kameraden von Ihren Funkmeldern geweckt. Um 7:45 Uhr meldete die Leitstelle einen Baum auf dem Fuß- und Radweg am Hengsteysee zwischen Niedernhof und Koepchenwerk. Die Erkundung ergab, dass in diesem Bereich auch ein ca. 30 Meter hoher Baum im Bodenbereich gebrochen und in einen anderen Baum gestürzt war. Er hing über dem Weg fest und stellte für die Benutzer des Weges eine große Gefahr dar. Da die Feuerwehr diesen Baum mit ihrem Mitteln nicht entfernen konnte, musste der Weg voll gesperrt werden. Hierzu waren auch die Technischen Betriebe im Einsatz, da erste Jogger die Feuerwehrabsperrung mit Flatterband bereits ignorierten, während die Feuerwehr noch vor Ort war.

Kurze Zeit später hing ein großer Ast über einem Fußweg im Wald am Kleffweg. Auch hier konnte die Feuerwehr nicht tätig werden und musste den Weg sperren. Gleichzeit galt es in der Wetterstraße ein abgerissenes Blechteil eines Daches aus einer Dachrinne zu entfernen, da es auf die Straße zu wehen drohte. Hier war die Drehleiter ca. 20 Minuten im Einsatz.

Verkehrsunfall auf der Ender Talstraße

Herdecke. Ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen wurde der Freiw. Feuerwehr am Freitag um 14:11 Uhr von der Ender Talstraße gemeldet.

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© Christian Arndt

Bei Eintreffen wurde festgestellt, dass es sich um einen Alleinunfall handelte. Personen waren nicht eingeklemmt. Ein Ersthelfer – ein freiwilliger Feuerwehrmann – war bereits vor Ort. Eine Fahrerin war aus Richtung Kirchende aus unbekannten Gründen – auf Höhe der Berliner Straße – in den Gegenverkehr geraten. Dort prallte der Ford frontal in eine Mauer. Entgegenkommende Fahrzeuge konnten ausweichen oder bremsen.

Die junge Fahrerin aus Hagen wurde leichtverletzt und wurde von einem Krankentransportwagen vor Ort behandelt. Sie konnte danach an der Einsatzstelle wieder entlassen werden. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle. Der Verkehr konnte in Absprache mit der Polizei halbseitig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Auslaufende Betriebsmittel aus dem Unfallfahrzeug wurden abgebunden. Das Fahrzeug wurde dann abgeschleppt. Ein Löschzug war 90 Minuten vor Ort.

Parallel rückte ein weiteres Löschfahrzeug nach Westende zu einem First Responder Einsatz aus. Dort wurde eine Patientin bis zum Eintreffen des Rettungswagens aus Sprockhövel erstversorgt.

Weiter ging es um 17:37 Uhr zu einem Kleinbrand in den Kirchender Dorfweg. Dort brannten mehrere Mülltonnen sowie eine Hecke auf fünf Meter Länge. Die Brandbekämpfung wurde mit einem C-Rohr aufgenommen. Die Entstehungsursache ist bisher unbekannt. Ein Löschfahrzeug war hier 45 Minuten im Einsatz.

Sicherheit rund um das Fahrrad

E-bikeHerdecke. Am Sonntag (22.04.18) wird von der Verkehrsunfallprävention der Polizei EN in Herdecke ein Info-Stand zum Thema „Fahrradsicherheit“ aufgebaut. In der Zeit von 10.00-16.00 Uhr werden ihnen die Beamten der Polizei am Schiffswinkel für ihre Fragen zur Verfügung stehen. Ziel der Veranstaltung ist die Erhöhung der Sicherheit für Radfahrer im EN-Kreis. Insbesondere durch die immer größer werdende Zahl der E-Biker kommt es häufig zu gefährlichen Fahrsituationen oder sogar Unfällen. Durch die FW Herdecke wird u.a. ein LKW zur Demonstration des „Toten Winkel“ aufgestellt. Interessierte Bürger können sich zudem an einem Info-Stand über die Arbeit der FW Herdecke und deren Aufgabenbereich informieren.

„Brandmeldealarm auf dem Demag Werksgelände“

Wetter (Ruhr). Dieses Einsatzstichwort klingt eigentlich nach Routine für die Einsatzkräfte der Feuerwehr. Am Abend des 11.04.2018 um 19:30 Uhr handelte es sich aber nicht um Routine. Auf dem Demag Werksgelände an der Ruhrstrasse hatte in Halle 8 die Brandmeldeanlage, aufgrund einer Explosion in der Staplerwerkstatt ausgelöst. Dies war der Ausgangspunkt einer Einsatzübung des Löschzuges Alt-Wetter und eines Löschzuges der Feuerwehr Herdecke. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Übungsstelle wurden diese von einer völlig aufgelösten Vorarbeiterin empfangen, welche erzählte, dass noch mindestens vier Personen in der völlig verqualmten Halle vermisst werden.

Sofort wurden mehrere Trupps unter Atemschutz in die Halle geschickt um diese systematisch abzusuchen. Eine gute Viertelstunde nach der Alarmierung wurde einer der Trupps auch direkt fündig. Aufgrund der Explosion hatte sich ein Elektrofahrzeug in der Halle angehoben und dabei eine Person mit dem Arm eingeklemmt. Um diese zu befreien, musste unter Atemschutz ein Hebekissen an dem Fahrzeug vorgenommen werden. Die Befreiung der Person gelang auch ziemlich schnell, sodass diese nach ca. 20 Minuten an den Rettungsdienst übergeben werden konnte. Die weiteren vermissten Personen wurden anschließend nach und nach aus der Halle gerettet. Parallel wurden durch weitere Einsatzkräfte Abluftöffnungen an der Einsatzstelle geschaffen. Nach einer guten Stunde konnte die Übung erfolgreich beendet werden. In der anschließenden Nachbesprechung wurde der Betriebsfeuerwehr und der Geschäftsleitung gedankt, dass die Feuerwehr jederzeit auf dem Werksgelände realitätsnahe Übungen durchführen dürfe. Benedikt Danz (stv. Leiter der Feuerwehr Wetter (Ruhr) und Bernd Elberfeld (stv. Leiter der Feuerwehr Herdecke) machten sich ebenfalls ein Bild vor Ort und dankten den Einsatzkräften für diese durchgeführte Übung.

Verdacht auf gefährliches Atemgift – 4 Patienten in Krankenhäuser transportiert

 

Herdecke. Die Freiw. Feuerwehr musste am Mittwochabend um
18:01 erneut zu einem ABC-Einsatz ausrücken. Einsatzort war diesmal
ein Wohn- und Geschäftshaus in der Neuen Bachstraße.

Hier wurde zunächst der örtliche Rettungsdienst zu einem
Treppensturz gerufen. Vor Ort stellte sich die Sachlage völlig unklar
dar. Im Treppenhaus und im Freien wurden auf einmal mehrere Patienten
vorgefunden. Passanten hatten hier schon die Erste Hilfe übernommen.
Die Patienten waren teilweise nicht ansprechbar. Für den
Rettungsdienst lagen Indizien auf ein gefährliches Atemgift (ggf.
Kohlenstoffmonoxid, CO) vor, so dass nach bestehendem Alarmkonzept
die örtliche Feuerwehr nachgefordert wurde. Für den Bereich
medizinische Rettung wurden weitere Rettungsmittel sowie der
organisatorische Leiter Rettungsdienst und der leitende Notarzt
angefordert.

Die Feuerwehr übernahm die Leitung der unklaren Lage und Trupps
unter Atemschutz gingen in das Mehrfamilienhaus vor und führten
umfangreiche Messungen durch. Bei den Patienten wurde eine CO Messung
im Blut durchgeführt. Der Verdacht auf CO konnte im weiteren
Einsatzverlauf nicht bestätigt werden.

Insgesamt wurden vier Patienten in die umliegenden Krankenhäuser
transportiert. Eine Person war – vermutlich bedingt durch
Treppensturz – schwerverletzt.

Ein Umweltschutzzug der Feuerwehr sowie acht Fahrzeuge des
Rettungsdienstes waren 90 Minuten vor Ort. Zu einer Tragehilfe für
den Rettungsdienst musste am Mittwoch um 19:11 Uhr die Feuerwehr
ausrücken. Einsatzort war der Mozartweg. Hier musste eine Patientin
über eine unwegsame Treppe ins Freie transportiert werden.

Auch am Donnerstag war die Feuerwehr im Einsatz: Auf der Berliner
Straße musste um 8:15 Uhr eine Ölspur abgestreut werden. Ein
Gerätewagen war hier vor Ort.

ABC-Einsatz mit LKW auf der Wetterstraße

Herdecke. Die Freiw. Feuerwehr war auch am Mittwoch im Dauereinsatz. Gegen 7:40 Uhr wurde der Feuerwehr durch mehrere Anrufer ein unbekannter „schwefelartiger“ Geruch an mehreren Stellen im Stadtgebiet gemeldet. Die Feuerwehr führte ausgiebige Erkundungen durch. Im Stadtteil Kirchende wurde auf mehreren Feldern Gülle aufgebracht und vor Ort auch umgepumpt. Ein weiterer Einsatz der Feuerwehr war nicht erforderlich. Der Einsatzleitwagen war hier mit drei Einsatzkräften 30 Minuten vor Ort.

Massive auslaufende Betriebsmittel aus einem Radlader wurden dann um 7:58 Uhr aus der Straße Am Ossenbrink gemeldet. Hier war eine Hydraulikleitung an dem Bagger geplatzt. Die auslaufenden Betriebsmittel wurden durch die Feuerwehr abgestreut und gebunden. Das kontaminierte Bindemittel wurde durch die Feuerwehr wieder aufgenommen. Eine Löschgruppe war hier eine Stunde im Einsatz.

Ein ABC-Einsatz wurde der Feuerwehr dann um 9:11 Uhr aus der Wetterstraße gemeldet. Kurz vor dem Eisenbahntunnel war auf einem LKW – offenbar durch einen Bremsvorgang – die Ladung verrutscht. Dadurch trat auf der Ladefläche die geladene Farbe (gekennzeichnete Gefahrgüter, gesundheitsschädlich) aus und lief von der Ladefläche auf die Straße. Es drohte eine Schadensausbreitung auf die Umwelt. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und betrat mit Schutzanzügen die Ladefläche. Hier und auf der Straße wurde die Farbe zunächst mit Bindemittel gebunden. Da die Feuerwehr sowie der Eigentümer des LKWs die Umweltgefahr nicht abschließend beseitigen konnte, wurde ein Spezialentsorgungsunternehmen angefordert. Diese reinigen nun den LKW sowie die Fahrbahn. Auf der Wetterstraße kam es zu Verkehrsbehinderungen. Die Feuerwehr war hier mit einem Umweltschutzzug drei Stunden im Einsatz.

Fachwerkhaus brannte in der Straße Appelsiepen – Großbrand am Poethen

 

Herdecke. Ein Wohnungsbrand wurde der Freiw. Feuerwehr
Herdecke am Dienstag um 10:47 Uhr aus der Straße Appelsiepen
gemeldet. Noch auf der Anfahrt ließ der Einsatzleiter aufgrund der
bestätigten Meldung Stadtalarm mit Sirene für die komplette Feuerwehr
auslösen.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Untergeschoss
des Einfamilienhauses (Fachwerk) in Vollbrand. Das Erdgeschoss war
stark verraucht. Der 55- jährige Bewohner hatte sich leichtverletzt
ins Freie gerettet. Er wurde sofort vom anwesenden Rettungsdienst
erstversorgt und in ein Krankenhaus transportiert.

Die Feuerwehr nahm insgesamt 3 C-Rohre und einen mobilen
Wasserwerfer zur Brandbekämpfung vor. Mehrere Trupps waren unter
Atemschutz im Einsatz. Zunächst im Innenangriff und später im
Außenangriff. Die Ausbreitung des Brandes auf das Dachgeschoss konnte
verhindert werden. Die Wasserversorgung wurde zunächst über die
Fahrzeugtanks und später über die Hydranten sichergestellt. Hier
zahlte sich erneut aus, dass die Feuerwehr bei der Beschaffung von
Fahrzeugen auf große Tankinhalte Wert legt (Erstabmarsch 5000 Liter).

Der Brand konnte nach 30 Minuten unter Kontrolle gebracht werden.
Die eingesetzten Rohr zeigten bei dem Großbrand schnell Wirkung. Das
Untergschoss brannte jedoch komplett aus. Ein Stahlträger wurde dort
von dem Brand beaufschlagt. Glutnester wurden mit Wärmebildkameras
ausgemacht und abgelöscht.

Es wurde in der Erstphase ein überörtlicher Löschzug (gestellt
durch die Feuerwehr Witten) angefordert. Die Kräfte sollten primär
für den Atemschutzeinsatz und als Ablösung eingesetzt werden. Die
Kräfte konnten dann aber im weiteren Verlauf aus dem Einsatz
entlassen werden. Auch ein Gerätewagen Atemschutz der
Kreisfeuerwehrzentrale war vor Ort um die benutzen Atzemschutzgeräte
zu tauschen. Die Feuerwehr Wetter besetzte mit einem Löschfahrzeug an
der Herdecker Feuerwache den Grundschutz. Die Feuerwehr Herdecke war
mit zwei Löschzügen vor Ort.

Die Polizei war vor Ort und ermittelt nun die Entstehungsursache
sowie den Sachschaden. Die Einsatzdauer betrug insgesamt 3,5 Stunden.

Der Leiter der Feuerwehr Hans-Jörg Möller dankt allen
überörtlichen Kräften und seinen Herdecker Kameraden für den
effektiven Einsatz. Am Nachmittag kontrollierte eine Brandwache
nochmal den Einsatzort abschließend. Das Gebäude ist unbewohnbar.

 

Vorhang sorgt für Feuerwehreinsatz

 

Herdecke. Am Donnerstagmorgen um 7:17 Uhr wurde der
Freiwilligen Feuerwehr Herdecke von einem Anrufer aus der Raabestraße
Feuerschein in einer Wohnung in der Wetterstraße gemeldet. Die
freiwilligen Feuerwehrleute öffneten die verschlossene Wohnungstür
mit Spezialwerkzeug schadenfrei. Einen Brand fanden sie jedoch nicht.
Die aufgehende Morgensonne hatte einen orangefarbenen Vorhang so
illuminiert, dass dieser für den Anrufer wie eine Flammenwand aussah.
Ein Löschzug mit drei Fahrzeugen war ca. 30 Minuten im Einsatz.

Zuvor streuten die Feuerwehrleute bereits eine kleine
Betriebsmittelspur in der benachbarten Schillerstraße ab. Hier war
ein Gerätewagen ab 6:41 Uhr ebenfalls ca. 30 Minuten im Einsatz.

Kaminbrand am Ruhrblick

Herdecke. Am Freitag wurde die Feuerwehr Herdecke gegen
16:26 Uhr zu einem Kaminbrand in den Ruhrblick gerufen. Aus dem Kamin
eines Mehrfamilienhauses kam eine massive Rauchentwicklung.

Die Herdecker Feuerwehrleute brachten die große Drehleiter in
Stellung und kontrollierten den Kaminzug. Dabei stellten sie einen
Kaminbrand im unteren Viertel des Kamins fest. Während unten am Kamin
ein Trupp unter schwerem Atemschutz und mit einem Strahlrohr in
Stellung ging, wurde der Kamin von oben mit einem speziellen
Kaminkehrwerkzeug gereinigt und die brennenden Teile wurden
abgelöscht.

Die ehrenamtlichen Blauröcke der Feuerwehr Herdecke waren mit vier
Fahrzeugen über eineinhalb Stunden im Einsatz.

Tödlicher Sturz aus 4. Obergeschoss

 

Feuerwehr HLF
© TV58.de

Herdecke. Durch einen Sturz auf ein Garagendach aus dem 4. Obergeschoss eines Hochhauses an der Berliner Straße ist am Dienstag ein 36-jähriger Herdecker gestorben. Die um 12:43 Uhr alarmierte Freiwillige Feuerwehr stellte nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle umgehend eine Leiter auf, damit der Rettungsdienst zur Versorgung des Mannes auf das Garagendach vorgehen konnte. Der anwesende Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod feststellen.

In Absprache mit der Polizei sperrten die ehrenamtlichen
Feuerwehrleute die Einsatzstelle weiträumig ab. Es hatte sich bereits
eine Vielzahl an Schaulustigen am Unglücksort angesammelt. Im Verlauf
des Einsatzes mussten drei Personen vom Rettungsdienst und einem
Notfallseelsorger betreut werden. Sie hatten das Unglück mitbekommen.
Unter ihnen befand sich auch die Mutter des Verstorbenen. Im
Anschluss unterstützte die Feuerwehr bei der Bergung des Mannes vom
Garagendach.

Neben der Feuerwehr Herdecke, die mit zwei Löschfahrzeugen und
einer Drehleiter ausgerückt war, waren zwei Rettungswagen, der
Notarzt und die Polizei rund zwei Stunden im Einsatz. Die Ursache des
Unglücks wird von der Polizei ermittelt.

Brand im Einkaufszentrum – Brandmeldeanlage verhindert Schlimmeres

 

Herdecke. Am Montag kam es um 13:36 Uhr zu einem Brand in
einem Einkaufszentrum in der Mühlenstraße in Herdecke. In einem
Abstellraum war ein Mülleimer in Brand geraten. Der dort installierte
Rauchmelder löste umgehend einen Alarm zur Feuerwehr aus. Bei
Eintreffen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte hatte der Haustechniker
bereits den Mülleimer ins Freie gebracht wies die Feuerwehrleute gut
in die Lage ein. Durch die Alarmierungsanlage war das Gebäude auch
bereits geräumt. Nach der Kontrolle des nicht unerheblich verrauchten
Raumes sowie einer ausgiebigen Lüftung konnte der Einsatz des
Löschzuges nach ca. 45 Minuten beendet werden.

Intensive Ölspur auf dem Herdecker Bach und der Ender Talstraße

Herdecke. Die Freiw. Herdecke musste am Sonntagnachmittag gegen 15:14 Uhr zu
einer intensiven Ölspur auf den Straßen Herdecker Bach (ab
Geschwindigkeitsmessanlage) und Ender Talstraße ausrücken. Die Ender
Talstraße musste vom Herdecker Bach bis zur Abfahrt Kirchende für die
Arbeiten der Feuerwehr vollständig gesperrt werden. Die intensive
Ölspur wurde von der Feuerwehr abgestreut.

Die Technischen Betriebe waren mit einer Kehrmaschine vor Ort.
Diese nahm das kontaminierte Bindemittel wieder auf. Auch die
Rufbereitschaft des Ordnungsamtes war an der Einsatzstelle.

Ein Löschfahrzeug, ein Kommandowagen sowie zwei Gerätewagen, mit
insgesamt 14 Einsatzkräfte, waren 2,5 Stunden im Einsatz. Der
Verursacher der Ölspur konnte bisher nicht ausfindig gemacht werden.

Feuerwehr am Samstag im Dauereinsatz

Herdecke. Am Samstag war die Freiwillige Feuerwehr Herdecke
von morgens bis abends im Einsatz. Um 09:13 Uhr lag ein 10 Meter
langer Baum im Kleff auf der Fahrbahn. Dieser wurde mit einer
Motorsäge zerkleinert und beiseite geräumt. Die Besatzung eines
Löschfahrzeuges war ca. 30 Minuten im Einsatz.

Um 15:54 Uhr wurde dann eine Ölspur auf der Dortmunder Landstraße
gemeldet. Kurze Zeit später mussten weitere Einsatzkräfte jedoch
bereits zu einem Reitunfall am Ossenbrink ausrücken. Dort hatte sich
eine Reiterin nach einem Sturz schwere Verletzungen zugezogen. Da die
Einsatzkräfte des Rettungsdienstes aus der näheren Umgebung bereits
ebenfalls im Einsatz waren, übernahmen speziell geschulte
Feuerwehrleute die Erstversorgung der Patientin bis zum Eintreffen
des Notarztes.

Währenddessen ergab sich das Ausmaß der Ölspur. Diese zog sich von
der Wittener Landstraße über den Schraberg und die Dortmunder
Landstraße bis hin zur Schanze. Dort fanden die Einsatzkräfte einen
defekten Linienbus vor, der die schmierige Ölspur verursacht hatte.
Insbesondere die räumliche Ausdehnung aber auch das zähe Öl stellten
die Einsatzkräfte vor eine besondere Herausforderung. Nach ersten
Reinigungsversuchen stellte sich heraus, dass die Spur mit den
Mitteln der Feuerwehr nicht zu beseitigen war. Daher wurde eine
Spezialfirma angefordert. Bis zu dessen Eintreffen könnte die
Feuerwehr nur Verkehrsteilnehmer vor der Spur warnen. Die endgültige
Beseitigung durch die Fachfirma war erst gegen 21:30 Uhr
abgeschlossen.

Vater reagiert schnell: Fahrzeug einer Hagener Familie brennt völlig aus

Herdecke. Am Samstagabend gegen 17:46 Uhr befuhr ein 38-jähriger Hagener mit seiner Frau und seinem Kleinkind die Wittbräucker Straße, als das Fahrzeug während der Fahrt in Brand geriet. Der Familienvater stoppte das Fahrzeug umgehend und die Familie brachte sich unverletzt in Sicherheit. Wenige Augenblicke später geriet auch bereits der Innenraum des Mercedes in Brand. Ein an der Einsatzstelle wohnender Feuerwehrmann betreute die Familie und versuchte zuvor noch mit einem Feuerlöscher den Brand einzudämmen, er war jedoch zu weit fortgeschritten.

Bei Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Herdecke stand das Fahrzeug bereits in hellen Flammen. Mit zwei Trupps unter Atemschutz hatte die Feuerwehr den PKW-Brand schnell unter Kontrolle. Während der Dauer der Löscharbeiten musste die Wittbräucker Straße voll gesperrt werden. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Es wurde im Anschluss abgeschleppt.

Zunächst war auch die Feuerwehr Dortmund alarmiert, da die Einsatzstelle aufgrund der Länge der Straße nicht genau bekannt war. Die Einsatzkräfte der Nachbarstadt konnten jedoch schnell wieder einrücken. Nach rund einer Stunde war auch der Einsatz der vier Fahrzeuge des Löschzuges der Herdecker Feuerwehr beendet.

Kurze Zeit später, gegen 22:53 Uhr erreichte die Feuerwehrleute jedoch bereits der nächste Notruf. In einer Wohnung in der Eichendorffstraße sollte sich eine hilflose Person in einer verschlossenen Wohnung befinden. Dieser Einsatz konnte jedoch kurz nach dem Ausrücken abgebrochen werden, da sich die Polizei bereits Zugang verschafft hatte.

Auch am Freitag waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Einsatz und beseitigten Nachwehen von Friederike. Am Pannenstiel zerkleinerten sich einen Baum mit der Motorsäge und räumten ihn vom Weg. Die Besatzung eines Löschfahrzeuges war hier ca. 45 Minuten im Einsatz.

Orkantief Friederieke – bisher 61 Einsätze für die Feuerwehr Herdecke

Herdecke. Mit hohen Windgeschwindigkeiten zog das Sturmtief Friederieke am heutigen Donnerstag, den 18. Januar 2018, auch über Herdecke. Die erste Meldung erreichte die Freiwillige Feuerwehr um 9:52 Uhr. Seitdem steht das Telefon nicht still. Bis 16:00 Uhr wurden insgesamt 61 Einsätze im Stadtgebiet abgearbeitet. Dabei handelte es sich überwiegend um umgestürzte Bäume und Schäden an Dächern. In der Neuen Bachstraße sowie in der Mühlenstraße lösten sich Teile der Flachdächer. Die Straßen mussten hier zeitweise für den Verkehr gesperrt werden. Stellenweise stürzten Bäume auf Gebäude. Personen kamen bisher nicht zu Schaden. Es entstand an Gebäuden jedoch teils erheblicher Sachschaden.

Die Freiwillige Feuerwehr hat Vollalarm ausgelöst und ist mit 52 Feuerwehrleuten im Einsatz. Das Technische Hilfswerk Wetter/Herdecke ist mit zwei Bergungsgruppen sowie einem LKW-Kran und 22 Kräften in Herdecke aktiv. Zudem unterstützen zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technischen Betriebe und der Verwaltung die Einsätze der Feuerwehr.

Die Einsatzzentrale in der Feuerwache ist mit vier Einsatzkräften fest besetzt und disponiert die Einsätze. Ein regelmäßiger Austausch mit der Leitstelle EN, in der die Notrufe wieder auflaufen, findet statt. Zeitweise mussten aufgrund des Ausfalls der Notrufnummer 112 durch einen technischen Defekt telefonische Meldungen der Bevölkerung auch in der Herdecker Einsatzzentrale angenommen werden.

Der Deutsche Wetterdienst hat das Sturmtief Friederieke mit einer Warnmeldung für Herdecke bis 18 Uhr vorhergesagt. Zurzeit schwächt sich der Sturm etwas ab. Es ist jedoch derzeit noch nicht mit einer Entwarnung zu rechnen, da zwischenzeitlich immer wieder Böen in Orkanstärke zu erwarten sind. Das Abarbeiten an den vielen Einsatzstellen wird die Feuerwehrleute noch bis in die Abendstunden beschäftigen. Die Feuerwehr fordert die Bürger weiter auf, möglichst in Gebäuden zu bleiben und warnt eindringlich davor, Waldgebiete zu betreten; es besteht Lebensgefahr!

Verkehrsunfall auf der Ruhrbrücke

 

Herdecke. Die Freiw. Feuerwehr Herdecke wurde am Montag
gegen 7:35 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Hagener Straße
alarmiert. Hier waren auf der Ruhrbrücke (Auffahrt von der
Innenstadt) ein Renault und ein Kia aus unbekannten Gründen
verunfallt. Eine Frau aus dem Renault wurde hierbei leichtverletzt.
Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurde die Patientin durch die
Feuerwehr erstversorgt. Sie wurde dann mit einem Rettungswagen in ein
Krankenhaus transportiert.

Ein Löschzug der Feuerwehr sicherte die Unfallstelle. Der Verkehr
konnte die Unfallstelle langsam passieren. Die Einsatzstelle wurde
zudem ausgeleuchtet. Auslaufende Betriebsmittel (Kühlwasser) waren
vorhanden, mussten aber nicht aufgenommen werden. Ein Löschzug der
Feuerwehr war 60 Minuten im Einsatz.