79-Jährige verstirbt an Unfallstelle

 

Hemer. Am Donnerstag, gegen 16:44 Uhr, kam es auf der
Ihmerter Straße zu einem tragischen Verkehrsunfall. Ausgangs einer
einspurigen Baustelle geriet eine 72 Jährige alte Pkw Fahrerin aus
Altena aus bislang ungeklärter Ursache mit ihrem Pkw auf die
Gegenfahrspur und prallte dort frontal mit einem Pkw eines 39 Jahre
alten Iserlohners zusammen. Die Unfallverursacherin verstarb nach
erfolgloser Reanimation an der Unfallstelle. Im Pkw des
Unfallbeteiligten Iserlohners wurden vier Personen zum Teil schwer
verletzt. Darunter ein fünf Wochen alter Säugling. Für die Dauer der
Unfallaufnahme war die Straße mehrere Stunden gesperrt. Die
Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit der Polizei in Hemer
in Verbindung zu setzen.

Unfall mit vier verletzten Personen

Menden. Ein Verkehrsunfall zwischen zwei PKW forderte am Donnerstagabend vier Verletzte. Gegen 18:20 Uhr hatte es im Kreuzungsbereich Bräukerweg / Hermann-Löns-Straße gekracht. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich alle Mendener Rettungswagen im Einsatz, sodass die Kreisleitstelle, neben einem Rettungswagen aus Balve, ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Menden zur medizinischen Erstversorgung entsandte. Die Einsatzkräfte versorgten insgesamt vier leichtverletzte Personen. Im weiteren Verlauf kamen dann noch zwei weitere Rettungswagen sowie der Notarzt aus Menden hinzu. Alle Patienten mussten zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Die Feuerwehr stellte des Weiteren den Brandschutz sicher, sorgte für die Beleuchtung und sicherte den Unfallort gegen den fließenden Verkehr. Nach knapp einer Stunde konnte die Rettungskräfte den Einsatz beenden.

Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Menden

CDU Hagen: „SPD im Weihnachtsrausch“

(CDU Hagen) >>„Mit der SPD-Weihnachtswunschliste zum Haushalt 2018/2019 untermauern die Hagener Sozialdemokraten, dass sie noch immer an dem Mann mit dem weißen Bart mit dem Geldsack auf dem Rücken glauben – oder schlicht einen Glühwein zu viel getrunken haben.“ So sieht es jedenfalls der CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Röspel. „Wer am Tag der Haushaltseinbringung des Kämmerers über seinen Newsletter eine Auflistung von Wünschen in Multi-Millionenhöhe im Internet veröffentlicht, ohne eine Finanzierung anzubieten, dessen Forderungen kann man gar nicht ernst nehmen.“

Natürlich seien der CDU derartige Wünsche auch nicht fremd, wie Röspel erklärt: „Auch wir hätten gerne noch schneller noch günstigere Kita-Plätze, Millionen Euro für Brücken- und Straßen-Sanierungen. Wir würden auch gerne Familien ein Baukindergeld zahlen, eine Multifunktionshalle bauen, die Rückseite des Hauptbahnhofs schön erschließen sowie die Gewerbe- und Grundsteuern deutlich senken. Aber bislang blieben die Löffel leer, die unsere Fraktionsmitglieder am Tag des Geldregens in den Himmel halten würden.“ Der CDU-Fraktionsvorsitzende rät deshalb, „den Glühweinrausch erst einmal auszuschlafen und bis zur Verabschiedung des Haushaltes im Februar auf Kinderpunsch umzusteigen.“<<

Allerlei Adventliches in Luthers Waschsalon

Hagen. Das Team von Luthers Waschsalon erinnert noch einmal an den
diesjährigen Adventsbasar. Am Freitag (1. Dezember) gibt es ab 14 Uhr
in Luthers Waschsalon (Körrnerstr. 75) viele Angebote rund um den Advent. Das Besondere: vieles stammt aus dem Kreativangebot für die Besucher von Luthers Waschsalon, das Ehrenamtliche anbieten.
Einrichtungsleiterin Ilona Ladwig-Henning stellt Interessierten im Rahmen des
Basars gerne auch die Einrichtung und Arbeit von Luthers Waschsalon
vor.

Feuervögel erwarten Falken aus Nürnberg

Endlich wieder Heimspiel! Am Samstag, 2. Dezember, will das Team von Phoenix Hagen gegen den Nürnberg Falcons BC an die Leistung und Stimmung des vergangenen Heimspiels gegen die WHITE WINGS HANAU anknüpfen. Sprungball ist um 19 Uhr in der Arena am Ischeland.

Die Nürnberg Falcons stehen nach dem 11. Spieltag im unteren Drittel der ProA-Tabelle auf Platz 13 und konnten lediglich drei Siege aus den bisherigen elf Spielen mitnehmen. Zuletzt gelang ihnen dies jedoch am vergangenen Wochenende gegen das TEAM EHINGEN URSPRING in eigener Halle. Zuvor gab es einen Überraschungssieg an Halloween gegen die Rheinstars aus Köln und an Spieltag zwei schafften es die Nürnberger, Tabellenschlusslicht Baunach zu bezwingen. Würde gegen die Feuervögel ein Sieg gelingen, wäre es also der erste Auswärtssieg der Falken seit Saisonbeginn.

Co-Trainer Kai Schulze bewertet die Begegnung zwischen Nürnberg und Ehingen als Ausnahmespiel: Für beide Teams ging es um sehr wichtige Punkte im unteren Drittel der Tabelle und so hatte der Falcons-Coach seinen Fokus auf fünf seiner besten Spieler gelegt und diese über 30 Minuten spielen lassen, um die Ehingener unter Druck zu setzen. Und das mit Erfolg. Virgil Matthews, Marvin Omuv­wie, Mardracus Wade, Dan Oppland und Jonathan Maier punkteten zweitstellig und führten ihr Team ungefährdet zum Sieg.

Grund für den schwachen Nürnberger Start könnte unter anderem die Abwesenheit von Kapitän Sebastian Schröder sein, der aktuell ein Auslandssemester absolviert und den Falken bis Weihnachten fehlt. Auch wenn die Franken noch kein Auswärtsspiel gewonnen haben, sind sie nicht zu unterschätzen, immerhin hat es auch für einen Sieg gegen die Rheinstars Köln gereicht.

Phoenix-Co-Trainer Kai Schulze: „Nürnberg ist ein Team, das über eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen talentierten Spielern, wie zum Beispiel Moritz Sanders, verfügt. Sie spielen einen sehr disziplinierten Team-Basketball und können nach ihrem wichtigen Sieg gegen Ehingen gegen uns befreit aufspielen. Natürlich wollen wir die Partie gewinnen, dazu müssen aber auch wir gut als Team funktionieren und verteidigen und einfache Punkte durch Fastbreaks erarbeiten.“

Karten gibt es im Vorverkauf in der Phoenix-Hagen-Geschäftsstelle, Funckestraße 38/40 (Öffnungszeiten: Di., und Mi., 11 bis 15 Uhr, Do., 13 bis 17 Uhr) oder auch online unter reservix.de. Die Abendkasse öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn.

Polizei im Ennepe-Ruhr-Kreis plant Zusammenlegungen

Ennepe-Ruhr-Kreis. Die Kreispolizeibehörde
Ennepe-Ruhr-Kreis beabsichtigt eine Fortentwicklung ihrer
Liegenschaften. Anlass hierfür ist unter anderem das deutlich in die
Jahre gekommene und zwingend renovierungsbedürftige Gewahrsam der
Polizeiwache Ennepetal. Außerdem fehlen Erweiterungsmöglichkeiten an
anderen Standorten, welche eine zukunftsfähige Entwicklung der
Polizei erschweren. Geplant ist eine Zusammenlegung der verschiedenen
Direktionen, der Leitung und des Wachdienstes. Hierdurch würden
kürzere Dienstwege und somit schnellere Reaktionen und Absprachen und
bessere Bearbeitungsmöglichkeiten entstehen. Die gesamte Führung wäre
in einem Haus. Als Standort für diesen Gebäudekomplex hat sich die
Kreispolizeibehörde nach einem zentralen Grundstück im Südgebiet, im
Städtedreieck Schwelm/Ennepetal/Gevelsberg, umgesehen. Das Grundstück
am Strückerberg, welches für das Gefahrenabwehrzentrum der Feuerwehr
des EN-Kreises in Frage käme, könnte ein möglicher Standort sein und
wäre wünschenswert. Aus den sich daraus ergebenen Synergien würde ein
Nutzen sowohl im technischen als auch im einsatztaktischen Bereich
entstehen. Sollte ein gemeinschaftlicher Standort nicht zu Stande
kommen, wird die Polizei ein eigenes Bauprojekt durchführen. Im
Rahmen der am 29.11. stattgefundenen Sicherheitskonferenz wurden
diese Pläne den Bürgermeistern vorgestellt. Es folgte eine rege
Diskussion, insbesondere hinsichtlich des Standortes der Polizeiwache
in Gevelsberg. Im Rahmen eines möglichen Neubaus wurden zwei mögliche
Konstruktionen in Betracht gezogen. Ein Neubau mit einer wie bisher
durchgängig besetzten Polizeiwache in Gevelsberg und ein Neubau, in
dem auch der Wachdienst der bisherigen Polizeiwache Gevelsberg ihren
Dienst an dem Standort der neuen Liegenschaft beginnt. Zurzeit
versehen an der Polizeiwache in Gevelsberg drei Beamte des
Bezirksdienstes ihren Dienst, ein Wachhabender und eine
Streifenwagenbesatzung stehen 24 Stunden zur Verfügung. Die
Bezirksdienststellen sind durch ein Neubauprojekt nicht betroffen.
Der Kontakt der jeweiligen Bezirksdienstbeamten in den Rathäusern der
Städte hat sich bewährt und der gute Austausch zwischen Stadt und
Polizei soll erhalten bleiben. Auch der langjährig aufgebaute Kontakt
von Bezirksdienst und Bürger soll nicht beeinträchtigt werden. Nach
den Plänen des Neubaus würde eine Streifenbesatzung ihren Dienst in
Ennepetal beginnen und ihre Streifentätigkeit und Einsatzwahrnehmung
in Gevelsberg ausführen. Diese Regelung hat sich seit über 40 Jahren
für die Innenstädte von Ennepetal und Schwelm bewährt. Die künftige
Entfernung von dem neuen Wachstandort zur Innenstadt Gevelsberg ist
vergleichbar. Durch den Wegfall des Wachhabenden bei der Wache
Gevelsberg könnte zudem ein Streifenwagen mehr besetzt werden. Dies
kommt der Sicherheit der Bürger zu Gute. Zu Tageszeiten würde in
Gevelsberg auch weiterhin der Bezirksdienst als Ansprechpartner für
Stadt und Bürger zur Verfügung stehen. Regelmäßige Sprechzeiten
außerhalb der Bürodienstzeiten sind weiterhin vorgesehen. Durch den
zentralen Neubau werden die Einsatzbereitschaft und die
Reaktionsfähigkeit der Polizei erheblich erhöht. Die Ausstattung
entspricht sowohl technisch als auch räumlich neuesten Erkenntnissen.
Auch ein gemeinsamer Neubau mit der Feuerwehr würde die Effizienz der
örtlichen Sicherheitskräfte zum Wohle der Bevölkerung weiter erhöhen.

Dortmunder Polizeipräsident erläutert seinen Vorstoß gegen gewalttätige Problemfans

Dortmund. Der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange hat heute seine
Vorschläge zur Bekämpfung von Gewalt die von Problemfans ausgeht,
präzisiert: „Wir würden sicherlich die Diskussion anders führen, wenn
es am Derby-Wochenende zu schweren Ausschreitungen und auch
Schwerverletzten gekommen wäre. Wir vergessen zu schnell die Bilder,
die wir alle schon gesehen haben. Am Samstag haben wir großes Glück
gehabt!“

Über die Diskussionen die sich um die Forderungen der Polizei und
den weitestgehend „friedlichen“ Einsatz am Samstag ranken, sagt
Gregor Lange: „Wir müssen aufpassen, dass wir alle über dasselbe
Thema reden. Wenn ich von scharfen Sanktionen spreche, dann rede ich
nicht von ein paar Jugendlichen, die ab und zu über die Stränge
schlagen, sondern von gewaltbereiten Ultragruppierungen, die im
Schutz ihrer Gruppe zum Teil schwerste Straftaten begehen. Die
Sanktionen sollten sich immer an der Schwere der persönlichen
Verfehlungen des Einzelnen ausrichten. Wer jedoch wiederholt
schwerste Körperverletzungen bei anderen Menschen in Kauf nimmt, oder
dies sogar beabsichtigt, der sollte für deutlich längere Zeit als 5
Jahre vom Stadionbesuch ausgeschlossen werden können. Ein
differenziertes Sanktionierungssystem ist meines Erachtens durchaus
gestaltbar. Auch andere Maßnahmen wie z. B. der Entzug des
Führerscheins bei aggressivem Verhalten von Hooligans können sinnvoll
sein.

Auch signalisierte der Polizeipräsident weiterhin
Dialogbereitschaft: „Die Polizei ist selbstverständlich immer
gesprächsbereit: Das galt für die Vergangenheit und gilt auch
weiterhin. Leider sind gerade die gemeinten Ultragruppierungen zu
solchen Gesprächen nicht bereit.“ Eine Forderung allerdings ist mit
der Dialogbereitschaft der Polizei verbunden. „Gespräche setzen einen
klaren Gewaltverzicht voraus. Es muss also beides geben:
Gesprächsbereitschaft auf der einen Seite, aber andererseits auch
wirksame Sanktionen!“

Mit dem Kopf gegen den Innenspiegel geknallt

Bei einem Verkehrsunfall in Hohenlimburg zog sich
eine Beifahrerin am Mittwochabend leichte Verletzungen zu. Gegen
23.00 Uhr fuhr ein 60 Jahre alter VW-Fahrer im Alemannenweg gerade
an, als er auch schon wieder stark abbremsen musste, weil ein
entgegenkommender Skoda auf der Fahrbahn drehte. So konnte der
Volkswagenfahrer zwar den Zusammenstoß verhindern, allerdings hatte
sich die 56-jährige Beifahrerin noch nicht angeschnallt und durch die
starke Verzögerung knallte sie mit dem Kopf gegen den Innenspiegel.
Der Aufprall war so heftig, dass die Windschutzscheibe zersprang. Die
56-Jährige wollte nach der Unfallaufnahme selbständig einen Arzt
aufsuchen.

Auto kollidiert mit Linienbus

Am Donnerstag befuhr ein Linienbus die Bahnstraße in
Richtung Mühlenbergstraße. Ein 63-jähriger Autofahrer war mit seinem
Ford in Gegenrichtung unterwegs. Gegen 07.45 Uhr kollidierten beide
Fahrzeuge in Höhe der Langenkampstraße. Der 56-jährige Autofahrer
klagte über Schmerzen und wurde einem Krankenhaus in Letmathe
zugeführt. Sein Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste
abgeschleppt werden. Insassen des Linienbusses waren nicht verletzt.
Das Verkehrskommissariat ermittelt nun die Unfallursache. Zeugen
werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Reichlich Arbeit für die Polizei durch Wintereinbruch

Märkischer Kreis. Der Wintereinbruch ging auch an der Polizei nicht spurlos vorbei. 60 Verkehrsunfälle hatte die Polizei des Märkischen Kreises zwischen 7 und 10.30 Uhr zu verzeichnen (Stand: 10.40 Uhr).

Betroffen waren folgende Städte:

– Altena (1 Verkehrsunfall)
– Balve (1)
– Hemer (5)
– Herscheid (2)
– Iserlohn (18)
– Lüdenscheid (12)
– Meinerzhagen (2)
– Menden (7)
– Neuenrade (1)

Bei allen Verkehrsunfällen entstand nach ersten Schätzungen ein
Sachschaden in sechsstelliger Höhe.

In Hemer überschlug sich um 7.15 Uhr ein PKW am Stübecker Weg. An
der Edelburg verkeilte sich gegen kurz vor 8 Uhr ein PKW in einen
LKW. Im Stephanopeler Tal landete um 7.55 Uhr eine Frau in der
Leitplanke. Glücklicherweise wurde in keinem der Fälle jemand
verletzt.

In Iserlohn kollidiert um 7.30 Uhr ein PKW mit einem Zaun und
einem Verkehrszeichen. Am Kalkofen gerieten um 8.10 Uhr zwei PKW
aneinander. Der Unfallverursacher war auf Sommerreifen unterwegs. Auf
der Dortmunder Straße in Höhe des McDonalds wurde um 7.05 Uhr ein
PKW-Fahrer bei einem Auffahrunfall leicht verletzt.

In Lüdenscheid kam es um 7 Uhr am Worthkreuz zu einem
Auffahrunfall, bei dem ein Beteiligter leicht verletzt wurde.

Zur Stunde kommt es vereinzelt noch zu Verkehrsunfällen mit
Sachschäden. Insgesamt hat sich die Einsatzlage jedoch entspannt.

Appell der Polizei: Fahren Sie vorsichtig und nur mit der
Witterung entsprechend angepasster Ausrüstung und Geschwindigkeit.

Aus anfahrendem Intercity gesprungen – 43-Jähriger schwerverletzt

Essen. Gestern Abend wurde ein 43-jähriger  Essener im Hautbahnhof schwerverletzt. Der Reisende sprang aus einem anfahrenden Intercity und wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Die Bundespolizei sucht nun Zeugen aus dem betroffenen Zug.

Um 17:48 Uhr wurde die Bundespolizei im Essener Hauptbahnhof über
einen Bahnbetriebsunfall auf dem Bahnsteig zu Gleis 2 informiert.

Wie erste Ermittlungen ergaben, war der 43-Jährige aus dem
anfahrenden Intercity 2152 (Kassel – Düsseldorf) gesprungen. Hierzu
hatte er die Tür geöffnet, sein Gepäck auf den Bahnsteig geworfen und
sei nach Zeugenaussagen, ebenfalls gesprungen. Auf dem Bahnsteig
stürzte der Mann, wodurch er lebensbedrohliche Verletzung davontrug.
Reisende auf dem Bahnsteig leisteten bis zum Eintreffen des
Rettungsdienstes Erste Hilfe.

Aktuell ermittelt die Bundespolizei zum Unfallhergang und bittet
Zeugen, die sich ebenfalls in dem Zug aufhielten und den Verunfallten
beobachtet haben könnten, sich mit der Bundespolizei unter 0800 6 888
000 in Verbindung zu setzten.

Bei dem Zug handelt es sich um den Intercity (IC) 2152 von Kassel
nach Düsseldorf, welcher um circa 17:46 Uhr (+7 Minuten Verspätung)
im Essener Hauptbahnhof losfuhr.

Festnahme des Organisators einer Pegida-Versammlung

Dortmund. Der verantwortliche Organisator einer Pegida-Versammlung, ein
36-jähriger Duisburger, ist gestern (29. November) in den Räumen des
Polizeipräsidiums Dortmund festgenommen worden.

Gegen den Mann lag wegen des Verdachts zahlreicher Straftaten ein
Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichtes Duisburg vor. Unter anderem
ist der Mann wegen Hausfriedensbruch, Widerstand gegen
Vollstreckungsbeamte, Androhung von Straftaten, Verstoß gegen das
Sprengstoffgesetz im Zusammenhang mit Fußballspielen,
Körperverletzung, Beleidigung und weiterer Delikte polizeilich in
Erscheinung getreten und bereits mehrfach vorbestraft. In insgesamt
278 Fällen in der Zeit vom 5. Februar bis zum 23. Oktober diesen
Jahres kommt er als Tatverdächtiger für eben solche Delikte in
Betracht.

Der Mann ist bereits mehrfach als Organisator von Versammlungen
der Pegida in Erscheinung getreten.

Polizeibeamte nahmen ihn direkt vor dem vereinbarten
„Kooperationsgespräch“ in den Räumlichkeiten des Polizeipräsidiums
fest. Nach seiner Verhaftung wurde der Mann in das Polizeigewahrsam
gebracht und soll noch heute nach Duisburg überstellt werden.

Das „Kooperationsgespräch“ für die am Montag in Dortmund
angemeldete Pegida-Versammlung konnte nach der Festnahme nicht mehr
durchgeführt werden. Der Versammlungsanmelder hatte bis heute
Vormittag um 10 Uhr Zeit, eine geeignete Person als Organisator sowie
als Leiter für die Versammlung am Montag (4. Dezember) zu benennen.

Mittlerweile wurde dem Polizeipräsidium Dortmund mitgeteilt, dass
die geplante Versammlung am kommenden Montag aus organisatorischen
und personellen Gründen abgesagt ist.

Zwei Einsätze in der Nacht

Herdecke. Die Freiw. Feuerwehr war in der Nacht zu
Donnerstag zweimal im Einsatz: Um 0:18 Uhr wurde eine unbekannte
Rauchentwicklung aus der Breddestraße – Richtung Ortsteil Nacken
gemeldet. Vor Ort wurde durch den ausgerückten Löschzug festgestellt,
dass es sich um Wasserdampf von einem Gewerbebetrieb handelte. Der
Einsatz wurde abgebrochen.

Ein Sicherungseinsatz für den Rettungsdienst wurde dann um 4:12
Uhr von der Wittbräucker Straße gemeldet. Vor Ort wurde festgestellt,
dass sich die Einsatzstelle in einem Gebäude befand. Somit war die
Sicherung der Feuerwehr nicht erforderlich.

Sommerreifen bei Schnee – Auto überschlägt sich auf der Hoheleye

Hagen. Am Donnerstag kam es zu einem Unfall auf der Straße
Hoheleye. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 28-Jähriger gegen
07.30 Uhr mit seinem Renault die Straße hinab. Dort brach er auf der
noch zum Teil mit Schnee bedeckten Fahrbahn aus und rutschte nach
rechts in einen Zaun. Im Anschluss überschlug sich das Auto. Der
28-Jährige konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Wenig später
brachten ihn Rettungskräfte leicht verletzt in ein Krankenhaus. Die
Polizei sperrte die Straße Hoheleye für eine Stunde und ließ den
Renault bergen. Bei einer ersten Untersuchung stellten die Ermittler
fest, dass an dem Fahrzeug Sommerreifen montiert waren. Der Schaden
beläuft sich auf zirka 7.000 Euro. Der Fahrer muss jetzt mit einer
Anzeige rechnen. Das Verkehrskommissariat ermittelt nun, wie es zum
Unfall kam.

Unter Drogeneinfluss auf der Eckeseyer Straße gefahren

 

Hagen. Am Mittwoch kam es zu einer Drogenfahrt
auf der Eckeseyer Straße. Gegen 21.30 Uhr stoppte eine
Streifenwagenbesatzung einen VW. Aus dem Fahrzeug des 48-jährigen
Autofahrers roch es stark nach Cannabis. Bei einer Durchsuchung
fanden die Beamten ein Plastiktütchen, das vermutlich
Betäubungsmittel enthielt. Ein Drogentest verlief wenig später
positiv. Die Polizisten untersagten dem Verkehrssünder die
Weiterfahrt und ließen eine Blutprobe entnehmen. Das Plastiktütchen
stellten die Beamten sicher. Er muss jetzt mit zwei Anzeigen rechnen

Heute: Test des Hagener Sirenennetzes

Einen Test des Hagener Sirenennetzes führt die Feuerwehr Hagen im Rahmen von ständiger Wartung und Modernisierung am heutigen Donnerstag, 30. November, gegen 12 Uhr durch. Bei Großeinsatzlagen, Katastrophen und solchen Ereignissen, bei denen die Bürger der Stadt über eine Störung der Infrastruktur (zum Beispiel großflächiger Stromausfall, Störung der Wasserversorgung) informiert werden müssen, kann die Feuerwehr Hagen auf zwei Systeme zurückgreifen. Dazu gehört das lokale Sirenennetz in Hagen und die Möglichkeit, über die Warnapp „NINA“ Texte zur Warnung der Bevölkerung direkt auf Mobiltelefone zu senden.

Bei dem Funktionstest  werden bei den Sirenen zwei Töne ausgelöst. Bei dem Sirenensignal „Warnung der Bevölkerung“ ist eine Minute lang ein auf- und abschwellender Heulton zu hören. Anschließend erfolgt bei dem Sirenensignal „Entwarnung“ eine Minute lang ein Dauerton. Zeitgleich wird über die Warnapp „NINA“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) die Warnung ankündigen.

Alle Sirenensignale können auf der Homepage der Stadt Hagen unter https://www.hagen.de/web/de/fachbereiche/fb_37/fb_37_09/informationen.html angehört werden. Der letzte Sirenentest fand am 24. Juni 2017 statt. Die Feuerwehr Hagen testet die Sirenensignale zur Warnung und Entwarnung auch künftig zweimal im Jahr. Die Termine werden über die Medien und die Warnapp „NINA“ angekündigt.

Pianistin Huijing Han | BEETHOVEN – „CON ESPRESSIONE“

Im Rahmen der beliebten Klavier-Reihe von Huijing Han erlebt das Publikum am kommenden Samstag, dem 2. Dezember, um 16 Uhr, ein Beethoven-Konzert „con Espressione“ im Emil Schumacher Museum. Mit Kraft und Gefühl spielt Huijing Han Klaviersonaten ihres Lieblingskomponisten Ludwig van Beethoven, wie die berühmte „Mondscheinsonate“ (Op. 27/2) oder – anlässlich der aktuellen Ausstellung des Museums – die Klaviersonate „Pastoral“ (Op. 28). Die für das Konzert ausgewählten Werke geben viel von Beethoven preis: seine Lebensentwicklung, Mut, Freude, tiefe Empfindungen, Depressionen und Freiheit über die Zeit.
Huijing Han, geboren 1982 in Shanghai/China, erhielt ihren ersten Musikunterricht im Alter von drei Jahren. Nach ihrem Abschluss am Gymnasium des Musikkonservatoriums Shanghai wurde sie mit 17 Jahren wegen überragender Leistungen prüfungsfrei für das Studium übernommen. In Deutschland studierte sie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin sowie an der Universität der Künste Berlin. Han erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, unter anderem den Steinway-Förderpreis, den Artur-Schnabel-Preis der Universität der Künste Berlin und den Prix de la Ville d’Illzach beim 15. Internationalen Kammermusikwettbewerb in Illzach, Frankreich. Die Pianistin war Teilnehmerin an Meisterkursen bei Russell Sherman, Amadeus Webersinke, Klaus Hellwig und Daniel Barenboim. Auf Einladung Barenboims konnte sie 2003 an dem von ihm geleiteten Beethoven-Workshop in der Carnegie Hall, New York, teilnehmen.
Ihr Konzertrepertoire umfasst Solo- und Kammermusik sowie Orchesterwerke. Als Solistin und Kammermusikerin tritt Han regelmäßig international auf, etwa bei Konzerten in Deutschland, Frankreich, Italien sowie China und ist durch Übertragungen des deutschen Rundfunksenders RBB ebenfalls bekannt. Seit 2007 ist Huijing Han künstlerische Lehrkraft für Klavier an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und unterrichtet seit 2016 auch an der Universität der Künste in der Bundeshauptstadt. In China gibt sie seit 2008 mit großem Erfolg Meisterkurse und ist darüber hinaus seit 2015 Gastprofessorin an der Universität Jiujiang.

Schnäppchen ohne Ende

Wegen dringend notwendiger Umbauarbeiten hat der Kleiderladen „Kind & Kegel“ des Kinderschutzbundes in Hagen ein neues Motto:

„Alles muss raus“. Sicherlich werden Kunden dort gute Schnäppchen machen können!

Der Ausverkauf beginnt am Freitag, den 1. Dezember in der Spichernstr. 11 (Eingang Friedensstraße), zu den üblichen Öffnungszeiten: von Dienstag bis Donnerstag von 15.00 – 17.30 Uhr und zusätzlich Mittwochvormittag von 9.00 – 11.30 Uhr.

 

Ev. Altenheim Haspe lädt ein zum Weihnachtsmarkt

Adventstimmung am Mops: Das Evangelische Altenheim Haspe lädt ein zu einem stimmungsvollen Weihnachtsmarkt. Am Samstag, 2. Dezember, ab 14.00 Uhr, gibt es nicht nur Bratäpfeln, Grünkohl und Glühwein. Es werden auch handwerkliche Weihnachtsgeschenke angeboten, die im Laufe des Jahres in dem Seniorenheim erstellt wurden. Bewohner, Angehörige und Bürgerinnen und Bürger aus der Nachbarschaft sind herzlich willkommen, gemeinsam zu genießen, zu singen, zu stöbern und zu klönen.

Der Weihnachtsmarkt am Mops ist nicht riesig aber dafür sehr persönlich und liebevoll gestaltet. Er bietet Genuss für alle Sinne. „Unsere Seniorinnen und Senioren freuen sich auf die Adventsstimmung“, erklärt Hausleiterin Heike Ewerdwalbesloh. „Viele sind nicht mehr so fit, dass sie den Weihnachtsmarkt in der Stadt besuchen können. Da bin ich stolz auf mein Team, dass wir den Adventszauber hier am Mops bieten können.“ Der Erlös wird zur finanziellen Unterstützung der sozialen Arbeit im Hasper Altenheim genutzt – kommt also direkt den Bewohnerinnen und Bewohnern zugute.

Informationsstand der GWG Hagen in der Stadtbücherei auf der Springe

Zahlreiche Informationen über die Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft Hagen e.G. (GWG Hagen) gibt es für alle Besucher kostenlos an einem Informationsstand am Samstag, 2. Dezember, zwischen 10 und 14 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe. Die Mitarbeiter der GWG Hagen stellen an diesem Tag die zahlreichen Angebote der Genossenschaft vor und stehen für Fragen zur Verfügung.

Spannende Erlebnisführung im Museum Wasserschloss Werdringen

Eine Erlebnisführung für die ganze Familie findet am Sonntag, 3. Dezember, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle statt. Als besondere Aktion können sowohl Erwachsene als auch Kinder verschiedene Rüstungsteile aus dem Mittelalter anprobieren.

Bei der Erlebnisführung reisen die Teilnehmer mehr als 450 Millionen Jahre zurück in die Steinzeit und können natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier bestaunen. An verschiedenen Arbeitsstationen können Klein und Groß selber Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in der Blätterhöhle in Hagen gefunden wurden. Des Weiteren bietet die Führung spannende Einblicke in die Jungsteinzeit, die Bronze- und Eisenzeit und das Römische Reich. Da das Museum und das dazugehörige Wasserschloss ihren Ursprung im Mittelalter haben, endet die Führung in dieser Epoche bei einer imposanten Ritterfigur.

Die Aktionsführung kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Eintritts. Eine Anmeldung ist unter Telefon 02331/207-2740 erforderlich.

Kein Geld in alten Gas-Verträgen verheizen

Hagen. Die Gaspreise für Verbraucher sind auf dem niedrigsten Stand seit zwölf Jahren, wie kürzlich ein großes Vergleichsportal vermeldet hat. Allerdings bezieht sich diese Aussage nur auf Tarife für Neukunden. „Im Beratungsalltag erlebe ich oft, dass Kunden teure Altverträge haben. Sie sind dann richtig erstaunt, wie viel sie durch einen Anbieterwechsel sparen können“, berichtet Benjamin Korte, Leiter der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW in Hagen.

Ist eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden noch im Grundversorgungstarif bei dem Grundversorger Mark-E, kann sie mit einem Wechsel in den günstigsten Tarif dieses Anbieters etwa 170 Euro im Jahr sparen. Und eine Ersparnis von rund 400 Euro pro Jahr ist möglich beim Wechsel zu einem anderen Anbieter – ohne auf verbraucherfreundliche Bedingungen zu verzichten und ohne auf Bonuszahlungen zu setzen.

Spielraum für günstige Preise haben die Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren gewonnen, weil sie selbst im Einkauf weniger für ihr Gas bezahlen. „Verbraucher sind oft zufrieden mit ihrem Tarif, wenn sie länger keine Preiserhöhung bekommen, und setzen sich deshalb nicht mit dem Thema auseinander“, sagt Korte. Er rät jedem, das persönliche Einsparpotential anhand eines Vergleichsportals in Erfahrung zu bringen. Von vornherein ausschließen sollten Kunden Verträge mit langen Laufzeiten: Länger als ein Jahr sollten sie sich nicht binden. Sowohl die Kündigungsfrist als auch die automatische Folgelaufzeit nach Vertragsende sollten höchstens einen Monat betragen.

Hilfe bei der Suche nach dem richtigen Tarif bei Strom und Gas gibt es in der Hagener Beratungsstelle im Volkspark, Hohenzollernstr. 8, erreichbar auch über Telefon: 02331-6973301 oder hagen@verbraucherzentrale.nrw.

Geschwindigkeitsüberwachungen im Hagener Stadtgebiet

Auch in der Zeit vom 1. bis 16. Dezember finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird weiterhin im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

01.12.2017
An der Hütte, Preußer Straße, Turmstraße, Westhofener Straße, Heigarenweg, Nöhstraße, Berliner Straße, Oedenburgstraße

02.12.2017
Grundschötteler Straße, Neue Straße, Dahler Straße, Poststraße

04.12.2017
Boeler Straße, Cunostraße, Oeger Straße, Oststraße

05.12.2017
Berchumer Straße, Schälker Landstraße, Alleestraße, Stadionstraße, Lange Straße, Hochstraße, Jahnstraße, Lenneuferstraße

06.12.2017
Funckestraße, Schwelmstück, Heidestraße, Gotenweg, Alemannenweg, Letmather Straße, Friedensstraße, Liebigstraße

07.12.2017
Dümpelstraße, Berliner Allee, Altenhagener Straße, Feithstraße, Minervastraße, Karl-Ernst-Osthaus-Straße, Im Sonnenwinkel, Wilhelmstraße

08.12.2017
Beethovenstraße, Flensburgstraße, Hasselbach, Iserlohner Straße, Im Weinhof, Zur Hünenpforte, Am Berghang, Kuhle Straße

09.12.2017
Herbecker Weg, Hohenlimburger Straße, Alexanderstraße, Bergischer Ring

11.12.2017
Berliner Straße, Eckeseyer Straße, Schwerter Straße, Metzer Straße

12.12.2017
Osthofstraße, Lindenstraße, Oedenburgstraße, Kölner Straße, Ährenstraße, Am Karweg, Wörthstraße, Buschstraße

13.12.2017
Harkortstraße, Voerder Straße, Stormstraße, Westhofener Straße, Heigarenweg, Poststraße, Ribbertstraße, Neue Straße

14.12.2017
Sonntagstraße, Birkenstraße, Franzstraße, Preußer Straße, Büddingstraße, Enneper Straße, Helfer Straße, Vossacker

15.12.2017
Schlesierstraße, Wiener Straße, Kapellenstraße, Vorhaller Straße, Turmstraße, Nöhstraße, Im Lindental, Altenhagener Straße

16.12.2017
Grundschötteler Straße, Selbecker Straße, Volmeabstieg, An der Hütte

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden. Die stationären Geschwindigkeitsüberwachungen sowie die möglichen mobilen Messplätze sind auch im Stadtplan auf www.hagen.de einzusehen.

REWE ruft ja! King Prawns Garnelen 225g TK zurück

In einzelnen Proben wurden Rückstande eines Antibiotikums gefunden.

REWE ruft im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes das Produkt

ja! King Prawns Garnelen 225g TK
EAN: 4388840222964
MHD 14.04.2019 mit Los VN 786V 088

bundesweit zurück. In einzelnen Proben wurden Rückstände eines Antibiotikums gefunden.

Das Unternehmen rät vom Verzehr des oben genannten Produktes ab.

Kunden können die Ware im jeweiligen Markt zurückzugeben. Sie erhalten den Kaufpreis erstattet.

REWE hat umgehend reagiert und die betroffenen Produkte aus dem Verkauf nehmen lassen. Das Unternehmen bedauert den Vorfall ausdrücklich.

Digitale Stadtinformations-Anlagen für Hagen

Seit Juli dieses Jahres sind sie im Hagener Stadtbild an frequenzstarken Verkehrsknotenpunkten zu sehen: So genannte digitale Stadtinformationsanlagen (großformatige LED-Screens). Heute (29. November) gaben Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Alexander Stotz (CEO der Ströer Media Deutschland GmbH) und Thomas Lehner (Leiter der Niederlassung Wuppertal der Ströer Media GmbH) den offiziellen Startschuss für die Eigen- und Imagewerbung der Stadt Hagen auf diesen Anlagen.

Mit der Ströer Gruppe, welche die Anlagen betreibt und vermarktet, hat die Stadt Hagen einen Werbenutzungsvertrag geschlossen, der unter anderem diese Eigen- und Imagewerbung vorsieht. Die insgesamt sieben LED-Screens bieten an frequenzstarken Verkehrsknotenpunkten in der Stadt die Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher dort zu erreichen, wo sie offen für Werbung sind: In der Wartesituation im Kreuzungsbereich, wo Informationen besonders aufmerksamkeitsstark wahrgenommen werden. In einer dreiminütigen Programmschleife werden auf dem lokalen Branchenfenster für die Stadt neben Werbung auch redaktionelle, lokale Inhalte wie Wetter, Stadtinformationen und Nachrichten ausgestrahlt. Die Spots besitzen eine Länge von bis zu zehn Sekunden.

Vor jeder Programmschleife stehen der Stadt Hagen zehn Sekunden für eigene Beiträge zur Verfügung. Koordiniert und betreut werden diese Beiträge von der HAGENagentur im Auftrag der Stadt Hagen. Für die inhaltliche Abstimmung wurde ein Redaktionsteam gegründet, dem Vertreter der HAGENagentur und dem Büro des Oberbürgermeisters, Pressestelle, angehören. Das Redaktionsteam legt den Schwerpunkt auf Aktivitäten bei der Vermarktung, die insbesondere imagefördernd für die Stadt auch über die Stadtgrenzen hinaus sind. Die ersten Motive machen daher auf die Weihnachtsmärkte in der City und im Freilichtmuseum aufmerksam. Darüber hinaus sollen nicht genutzte Werbezeiten gemeinnützigen Organisationen zur Verfügung gestellt werden. Im Krisenfall, zum Beispiel bei einer Unwetterlage oder einer Bombenentschärfung, sollen die Bildschirme auch für Warnhinweise genutzt werden.

 

DOKOM21 schließt Unternehmen ans Glasfasernetz an

Hagen. „Wir freuen uns, dass mit der Buschmühlenstraße ein weiterer Teil des Gewerbegebietes ‚Oberes Lennetal’ mit Glasfaserkabel erschlossen ist. Im Rahmen des Breitbandausbaus im Hagener Lennetal haben wir hier in den vergangenen Monaten rund 2.000 Meter der so genannten Lichtwellenleiter in den Boden gebracht“, erläutert Thomas Hennecke, Vertriebsleiter Region Südwestfalen bei DOKOM21.
Eines der ersten Unternehmen die davon profitieren, ist die Ambrock GmbH. Mit dem Hauptsitz und dem Beschichtungswerk in Hagen sowie Niederlassungen in Dortmund, Essen, Gotha, Jena und München gehört Ambrock mit insgesamt über 280 Mitarbeitern zu den führenden mittelständischen Malerunternehmen in Deutschland. „Für uns kam der Glasfaserausbau von DOKOM21 gerade zur rechten Zeit. Denn wir sind darauf angewiesen, dass alle unsere sieben Standorte breitbandig angeschlossen sind. Wir arbeiten mit einer zentralen Cloud, in der unter anderem unsere Software liegt und auf die alle unsere Mitarbeiter zugreifen müssen“, betont Hendrik Wiemann, Geschäftsführer der Ambrock GmbH. Darüber hinaus ist das Traditionsunternehmen darauf angewiesen, große Dateien wie beispielsweise Bauzeichnungen oder Fotodokumentationen von Architekten oder Bauherren empfangen zu können. „Mit dem Anschluss unseres Beschichtungswerkes an das DOKOM21-Glasfasernetz haben sich die Prozesse wesentlich beschleunigt“, stellt Wiemann heraus und fügt hinzu: „Der Zugang zu schnellem Internet ist ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Gewerbegrundstücke ohne Breitbandanschluss sind im Prinzip wertlos.“
DOKOM21 hat die Glasfaserkabel mit der sogenannten „Fibre To The Building-Technik“ bis in die Unternehmen hinein verlegt. Auf dieser Basis werden sie direkt mit dem Glasfaserkabel angebunden. Damit können den Gewerbetreibenden Bandbreiten von bis zu zehn Gbit pro Sekunde im Up- und Download zur Verfügung gestellt werden.
„Die Diskussion über die Bedarfe der Wirtschaft haben dazu geführt, dass die Anbieter von Infrastruktur aktiv geworden sind, aber auch, dass so mancher Unternehmer einsieht, dass die Zukunft schneller kommt als mancher denkt. Die Aktivitäten von DOKOM21 sind neben der anderer Initiativen im Lennetal ein weiterer, wichtiger Baustein auf dem Weg zur Gigabit-Gesellschaft! Ich wünsche mir, dass die Firmen jetzt den nächsten Schritt unternehmen und ihre Chancen mit einem schnellen Internet erkennen und umsetzen“, so Michael Ellinghaus, Geschäftsführer der HAGENagentur.
„Inzwischen haben wir einige Teile Hagens mit unserem Glasfasernetz erschlossen. Interessierte Unternehmen können sich gerne mit uns in Verbindung setzen“, betont Hennecke.

 

Falsche Polizisten rufen an – immer noch zahlreiche Fälle

 

Dortmund. Sie geben nicht auf. Noch immer muss die Polizei Dortmund täglich
bis zu 50 Anrufe von falschen Polizisten verzeichnen. Immer wieder
melden sich Betroffene aus Dortmund und Lünen, die Anrufe in
betrügerischer Absicht erhalten haben. Einzig positive Nachricht: Der
überwiegende Teil dieser Betroffenen handelt genau richtig!
Ignorieren, nicht auf Geldforderungen am Telefon eingehen, auflegen –
und vor allem die Polizei auch über Versuche benachrichtigen. Das ist
es, was die echte Polizei rät.

Am Telefon wissen die angeblichen Beamten stets zu berichten, dass
zum Beispiel bei festgenommenen Einbrechern ein Zettel mit den
Personalien der Betroffenen gefunden worden sei. Der Anrufer
erkundigt sich in der Folge dann nach Vermögenswerten in der Wohnung,
nach Sicherheitsvorkehrungen und nach Kontoständen und -daten.
Erfahrungsgemäß ist es Ziel der Betrüger, die Angerufenen davon zu
überzeugen, dass sie im Visier von Einbrechern stehen. Aus diesem
Grund wird ihnen nahe gelegt, ihr gesamtes Bargeld von der Bank
abzuheben und zuhause zu deponieren, wo es sicherer sei. In einzelnen
Fällen üben die Betrüger weiteren Druck aus, indem sie schildern,
dass auch die Bank der Betroffenen mit den Verbrechern
zusammenarbeite. Oft versuchen die Täter ihre Opfer anschließend dazu
zu bringen, das abgehobene Geld – und auch zuhause aufbewahrte
Wertgegenstände – einem angeblichen Mitarbeiter der Polizei zu
übergeben. Dieser würde zu den Betroffenen nach Hause kommen.

Die Betrüger gehen bei dieser Masche geschickt vor. Teils
generieren sie durch die Nutzung von unseriösen Internetdiensten eine
beliebige Rufnummer, die denen der örtlichen Behörde entspricht. In
manchen Fällen erscheint sogar die „110“ oder die Nummer einer
Polizeidienststelle im Telefondisplay der potenziellen Opfer.

Die Polizei Dortmund möchte, dass diese Betrüger keine Opfer
finden. Deshalb warnt sie:

– Vergessen Sie niemals: Trickdiebe sind erfinderisch, wenn sie an
Ihre Wertgegenstände kommen wollen! Informieren Sie Seniorinnen
und Senioren in Ihrer Familie und besprechen Sie offen die
Maschen der Betrüger. (Bei Fragen helfen Ihnen die im
Opferschutz besonders geschulten Beamtinnen und Beamten der
Polizei gerne!)

– Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand am Telefon um Geld
bittet! Die Polizei wird Sie nicht anrufen und nach Ihren
Vermögenswerten oder nach Kontodaten fragen!

– Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr
Gesprächspartner – zum Beispiel ein angeblicher Polizist – um
Geld von Ihnen bittet!

– Sind Sie sich unsicher, ob „echte“ Polizeibeamte vor Ihnen
stehen oder Sie anrufen, ziehen Sie Nachbarn, Familienangehörige
oder direkt die Polizei (unter 110) hinzu.

– Ein Anruf bei der zentralen Vermittlung der Polizei, ob dort zum
Beispiel ein „Herr Weber“ arbeitet, reicht jedoch nicht aus.
Fragen Sie konkret nach einem Einsatz bzw. nach Ermittlungen an
Ihrer Adresse.

– Wichtiger Hinweis: Die Polizei wird Sie nie mit der Rufnummer
„110“ anrufen!

– Übergeben Sie Ihr Geld niemals an Ihnen unbekannte Personen!

– Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei, wenn Sie einen
verdächtigen Anruf erhalten haben – egal, ob Sie den Betrug
erkannt und aufgelegt haben oder schlimmstenfalls sogar Opfer
geworden sind. Und: Erstatten Sie Anzeige!

Grüne wollen mehr Kindertages-Betreuung für geflüchtete Kinder

Die Grünen Wetter setzen sich dafür ein, dass Kinder aus geflüchteten Familien möglichst früh in die Kindertagesstätten aufgenommen werden. Nun gibt es einen ersten Erfolg:

Künftig sollen in Wetter die Kinder aus geflüchteten Familien nicht mehr nur im letzten Jahr vor der Schule eine Kita besuchen können sondern in den letzten zwei Jahren. Bislang wurden in Wetter die Kinder aus geflüchteten Familien überwiegend in Spielgruppen betreut. Gemeinsam mit ihren Müttern können die Kinder dort in kleinen Gruppen an einzelnen Tagen unter pädagogischer Anleitung spielen.
„Dieses Konzept war gut für die erste Zeit, als die Familien hier ankamen“, urteilt Fraktionssprecherin Karen Haltaufderheide. „Die Spielgruppen waren ein guter Anfang, auch mit den Müttern in Kontakt zu kommen und die Familien daran zu gewöhnen, dass bei uns auch kleine Kinder außerhalb der Familie betreut werden. Doch nach der ersten
Eingewöhnungsphase ist es enorm wichtig, dass die Kinder von den Kontakten mit Gleichaltrigen profitieren und gut deutsch lernen, bevor sie in die Schule kommen. Das ist nicht nur gut für die Kinder sondern erleichtert auch erheblich die Arbeit in der Schule. Deshalb wollen wir, dass die Kinder aus geflüchteten Familien früher in die Kindertagesstätten kommen. Ein Jahr vor der Schule reicht nicht. Deshalb sind wir froh, dass sich der Jugendhilfeausschuss unserem Anliegen insoweit angeschlossen hat, dass im nächsten Jahr geflüchtete Kinder möglichst schon mit vier Jahren aus der Spielgruppen in den Kindergarten wechseln. Und ab 2019 ist angestrebt, sie genauso früh aufzunehmen, wie deutsche Kinder auch. Eine gute Betreuung der Kinder bietet auch den Müttern mehr Möglichkeiten zur Jobsuche und zu Integrationskursen.“

Wasserbauer aus Shanghai zu Gast beim Umweltamt Hagen

Seit vielen Jahren pflegt bremenports, die Hafengesellschaft von Bremen und Bremerhaven, enge Kontakte zu den Wasserbauern der Shanghai Waterways Gesellschaft. Regelmäßig sind Wasserbau-Ingenieure aus dem „Reich der Mitte“, für die bremenports fachliche Exkursionsprogramme organisiert und begleitet, in Deutschland zu Gast. Gegenwärtig hält sich eine achtköpfige Gruppe von vorwiegend ökologisch orientierten Ingenieuren der Institute Shanghai Waterways und CCCC-SDC Green Environment für zehn Tage in Deutschland auf.
Im Rahmen des Deutschland-Aufenthaltes statteten die Fachleute nun auch dem Umweltamt der Stadt Hagen einen Besuch ab. Hierbei ging es ihnen vor allem um die gute beispielhafte Renaturierung von Innenstadtgewässern in Deutschland. Weiter standen Fragen zur Einhaltung der Europäischen Wasserrahmrichtlinie auf dem Programm; denn die chinesischen Gäste wollen die deutschen Antworten und Praktiken zur Erreichung des guten Zustandes der Gewässer kennenlernen.
Christa Stiller-Ludwig, Leiterin der Unteren Wasserbehörde, zeigte deshalb die vorbildlich ökologischen neuen Gewässerabschnitte im Innenstadtbereich der Volme und der Ennepe im Bereich der neuen Bahnhofshinterfahrung und erläuterte die fachtechnischen Fragen zum Thema.
Ökologie im Wasserbau hat in China inzwischen eine sehr hohe Priorität erhalten. Und so wollen die Wasserbauingenieur/innen aus Shanghai möglichst vielfältige Erfahrungen sammeln und mitnehmen zu Themenbereichen wie der Verbesserung der chemischen Gewässerqualität und der der Verbesserung der Ökologie eines Flusses. Vor allem aber zeigten sich die Chinesen auch interessiert an technischen Maßnahmen zur Belebung und Verbesserung eines ökologisch geschädigten Flusses, etwa eines wasserarmen und stark belasteten Gewässers; zu Bau- und Instandhaltungskosten für verschiedene Varianten der Renaturierungsmaßnahmen; zu Maßnahmen zur Verbesserung der Hydromorphologie und der naturnahen Wiederherstellung. Zudem ging es um Möglichkeiten der Erfolgskontrolle als Monitoring, den Umgang mit Querbauwerken im Gewässer sowie um Altlasten und Bodenschutz.
Das Umweltamt der Stadt Hagen begrüßt den fachlich intensiven Austausch mit den Wasserbau-Kollegen aus der chinesischen Metropole Shanghai.

Röspel: „Dieselgipfel erneuter Kniefall vor Autoherstellern“

>>Als einen „erneuten Kniefall vor den Autoherstellern“ bezeichnet der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel den Dieselgipfel am Dienstag in Berlin. Hagen belege inzwischen Platz 22 der am meisten durch Stickoxide belasteten Städte in Deutschland, gleichauf mit Essen und Dortmund. Der Wert liege um ein Drittel über dem zulässigen Grenzwert. „Wir brauchen endlich wirksame Maßnahmen zur Verringerung der Gesundheitsbelastung“, fordert Röspel.

Das am Dienstag vereinbarte Sofortprogramm sei bei weitem nicht ausreichend. Es dürfe aber nicht sein, dass die Kosten der Luftreinhaltung auf die Städte und die Bundesländer „abgeschoben“ würden, während die Autoindustrie von den im September zugesagten 250 Millionen Euro bislang noch keinen Cent überwiesen habe. „Wenn nicht bald wirksame Maßnahmen ergriffen werden, droht auch in Hagen ein Diesel-Fahrverbot“, befürchtet Röspel. Damit würden allerdings diejenigen bestraft, die den gefälschten Abgaswerten der Autohersteller geglaubt haben. Er werde sich dafür einsetzen, dass nicht die Autofahrer, sondern die Autohersteller – wie in den USA – für die gesamten Kosten aufkommen müssen, verspricht der Abgeordnete und erinnert daran, „dass mit Verkehrsminister Dobrindt und Ernährungsminister Schmidt gleich zwei CSU-Minister deutlich gemacht haben, dass ihnen die Renditen ihrer Klientel wichtiger sind als die Gesundheit von Mensch und Natur.“<<

Rollstuhl-Basketballturnier in Volmarstein

Präzise Würfe und packende Zweikämpfe gab es beim Rollstuhl-Basketballturnier im Berufsbildungswerk der Evangelischen Stiftung Volmarstein zu sehen. Sechs Team mit rund 40 Sportlerinnen und Sportlern spielten nach dem Modus „Jeder gegen jeden“. Am Ende gewannen die Sitting Bulls Herdecke.

Inklusive Besonderheit des Turniers: „In mehreren Teams spielten auch Akteure ohne Behinderung“, so BBW-Freizeitpädagoge Benjamin Laes, der zum Organisationsteam gehörte. Diese Sportler saßen teilweise zum ersten Mal überhaupt im Rollstuhl und erkannten schnell, wie koordinativ anspruchsvoll Rollstuhlbasketball ist: Schließlich geht es darum, den Rollstuhl zu steuern, dabei den Ball zu dribbeln und gleichzeitig das Spielgeschehen im Auge zu behalten.

Die Platzierungen im Überblick: 1. Sitting Bulls Herdecke, 2. Handicap-Sport Wuppertal, 3. Evangelische Kirchengemeinde Gevelsberg-Berge, 4. SuS  Volmarstein, 5. BBW Volmarstein, 6. Team Chance Zukunft.

Umschlag mit 1000 Euro gestohlen

 

Hagen. Eine 85 Jahre alte Frau hatte am Dienstag in der
Mittagszeit in einer Bank in der Innenstadt 1000 Euro von ihrem Konto
abgehoben und sich das Geld in einem Umschlag aushändigen lassen. Auf
ihrem Weg durch die Fußgängerzone wurde sie einmal von einer jungen
Frau auf Englisch angesprochen, als sie sich gerade die Auslagen in
einem Geschäft angeschaut hatte. Neben der Fremden befand sich ein
junger Mann und im Nachhinein wertete die 85-Jährige diese Situation
als Ablenkung, denn wenig später stellte sie fest, dass ihre
Handtasche nicht mehr verschlossen und der Umschlag verschwunden war.
Die Geschädigte erstattete eine Anzeige, eine Beschreibung der
möglichen Verdächtigen liegt nicht vor.

Unfall auf der Herdecker Straße – Zwei Leichtverletzte

 

Hagen. Bei einem Verkehrsunfall auf in Eckesey zogen sich
die beiden Fahrzeugführer am Dienstagmittag jeweils leichte
Verletzungen zu. Gegen 12.20 Uhr fuhr ein 21 Jahre alter
Volkswagen-Fahrer vom Gelände einer Tankstelle nach links in Richtung
Hagen auf die Herdecker Straße. Zeitgleich befand sich eine 62 Jahre
alte Mercedes-Fahrerin auf der bevorrechtigten Straße in Richtung
Kreisel und konnte den Zusammenstoß mit dem Volkswagen trotz
Vollbremsung nicht mehr verhindern. Die Airbags lösten aus, dennoch
verletzten dich die beiden Fahrzeugführer leicht und Rettungswagen
brachten sie ins Krankenhaus. An den Fahrzeugen entstanden
Sachschäden von etwa 20000 Euro, beide Autos waren nicht mehr
fahrbereit.

Kennzeichendiebstähle in Vorhalle

 

Hagen. Unbekannte entwendeten am Dienstagabend in der
Weststraße an drei Pkw die hinteren Kennzeichen. Gegen 21.30 Uhr
meldete sich der Halter eines Volkswagens bei der Polizei und gab,
dass er gegen 19.20 Uhr den Wagen in der Weststraße abgestellt hatte.
Gegen 21.10 Uhr stellte er fest, dass Diebe das hintere Kennzeichen
abgeschraubt und entwendet hatten. Wenig später bemerkte ein
Skoda-Fahrer, ebenfalls aus der Weststraße, dass auch an seinem Wagen
das hintere Nummernschild entwendet wurde. Die Tatzeiten
überschneiden sich und liegt in diesem Fall zwischen 20.00 und 21.50
Uhr. Im Zuge der Anzeigenaufnahme fuhren die Polizeibeamten die
gesamte Weststraße ab und stießen weiteren Verlauf auf einen Fiat, an
dem ebenfalls das hintere Kennzeichen fehlte. Eine ungefähre Tatzeit
konnte hier nicht ermittelt werden. Hinweise bitte an die 986 2066.

Zwei verletzten Personen – Fahrer verlor aus unklarer Ursache die Kontrolle über seinen PKW

Schwerte. Am Mittwoc fuhr gegen 12.15 Uhr ein
54 jähriger Schwerter auf der Bethunestraße und bog nach links in die
Ostenstraße ab. Dabei verlor er aus noch unklarer, vermutlich
medizinischer Ursache die Kontrolle über seinen PKW und stieß gegen
die rechte Bordsteinkante. Dort prallte er ab, geriet in den
Gegenverkehr und kollidierte mit dem Wagen einer 53 jährigen
Iserlohnerin. Beide Fahrzeugführer wurden bei dem Unfall verletzt.
Der Schwerter wurde in ein Krankenhaus gebracht. An den nicht mehr
fahrbereiten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von etwa 20 000
Euro.

Unfall in Eilpe – Fahrradfahrer schwer verletzt

Hagen. Am Dienstag kam es zu einem
Verkehrsunfall in der Eilper Straße. Nach bisherigen Ermittlungen
tastete sich eine 46-Jährige mit ihrem Kia gegen 17.00 Uhr aus einer
Ausfahrt heraus. Zum selben Zeitpunkt fuhr ein 22-jähriger Radfahrer
auf dem Bürgersteig entlang. Es kam zum Zusammenstoß zwischen den
beiden Fahrzeugen. Der dunkel gekleidete Fahrradfahrer stürzte ohne
Helm auf die Straße und verletzte sich dabei schwer. Unmittelbar
darauf verständigte die Hagenerin Polizei und Feuerwehr.
Rettungskräfte brachten den Mann in ein Hagener Krankenhaus. Am Kia
und an dem Fahrrad entstand ein Schaden von insgesamt zirka 250 Euro.
Wie genau es zu dem Unfall kam, ermittelt jetzt das
Verkehrskommissariat.

Adventssingen im Theater Hagen

ALLE JAHRE WIEDER“

Samstag, 2., 9. und 16. Dezember 2017, jeweils 16 Uhr, Theater Hagen, Theatercafé

Auch in diesem Jahr lädt das Hagener Theater an den Adventssamstagen (2., 9. und 16. Dezember) jeweils um 16 Uhr ins Theatercafé zum gemeinsamen Adventssingen ein. Ob zum Üben für das Singen unter dem heimischen Weihnachtsbaum oder einfach nur zur besinnlichen Einstimmung auf die Festtage – alle, die sich für eine kurze Stunde aus dem Trubel der Vorweihnachtszeit zurückziehen wollen, sind herzlich willkommen. Für Kinder, Eltern und Großeltern und alle weiteren Interessierten gibt es bekannte Melodien zum Mitsingen, weniger bekannte Lieder zum Neu-Lernen sowie Geschichten und Gedichte rund um Advent und Weihnachten.

  • Am 2. Dezember singen und spielen Mitglieder der Soloklasse des Kinder- und Jugendchores unter der Leitung von Melanie Maennl, umrahmt von Textbeiträgen von Jürgen Pottebaum.
  • Am 9. Dezember wird diese Veranstaltung musikalisch von einem Streichtrio gestaltet, bestehend aus Musikern des Philharmonischen Orchester Hagen, und Dramaturgin Corinna Jarosch steuert Geschichten zur Weihnachtszeit bei, und
  • am 16. Dezember verspricht das Ensemble des Märchens zur Weihnachtszeit „König Drosselbart“ einen unterhaltsamen Nachmittag.

Der Eintritt ist jeweils frei.

Klein und Fein: Advent in Haus Buschey

Klein und fein: Der Weihnachtsmarkt in Haus Buschey war nicht riesig aber dafür sehr persönlich und liebevoll gestaltet. Es wurden Basteleien und Leckereien zum Kauf angeboten, die die Mitarbeitenden selbst gemacht haben. Ein Anbieter von selbstgeschnitzten Holzwaren sowie ein Blumenladen „Blumeneck“ aus Wetter rundeten das Angebot ab. Bei Musik vom Posaunenchor genossen Bewohner/innen, Angehörige und Bürger/innen aus der Nachbarschaft im schön geschmückten Saal die Waffeln und den selbstgemachten Kuchen. Hausleiterin Magdalena Pogorzalek: „Ich bin stolz auf mein Team, dass sie eine so schöne Adventsstimmung geschaffen haben.“

Brandschutz in der Adventszeit: Tipps für mehr Sicherheit

Jede einzelne Kerze ist ein offenes Feuer, dessen Flamme bis zu 750 Grad Celsius heiß werden kann. Defekte Lichterketten mit Glühbirnen erzeugen ebenso brandgefährliche Temperaturen um die 300 Grad Celsius. So verursachen Adventskränze, Gestecke und Weihnachtsbäume alle Jahre wieder zahlreiche Wohnungsbrände. Leichtsinn oder Unachtsamkeit können tragische Folgen haben. Um dies zu verhindern, rät der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf) insbesondere in der Vorweihnachtszeit zu äußerster Achtsamkeit. Damit man den Überblick behält, haben die Brandschutz-Experten eine Checkliste zusammengestellt:

Auf Unterlage und Standort achten: Kerzen sollten grundsätzlich in entsprechenden Haltern und Adventskränze nur auf schwer entflammbaren Unterlagen aus Metall oder Keramik aufgestellt werden. Brennbare Materialien dürfen sich nicht in der Nähe befinden. So ist auch ein möglicher Luftzug zu vermeiden, der z. B. eine Gardine in die Flammen wehen könnte.

Angezündete Kerze niemals alleine lassen: Wer brennende Kerzen eine Viertelstunde unbeobachtet lässt, handelt bereits grob fahrlässig und mindert damit den Versicherungsschutz.

Kerzen und Zustand von Adventskränzen beachten: Die Brandgefahr nimmt von Tag zu Tag zu. So kommen die Flammen dem Tannengesteck durch das Abbrennen der Kerze immer näher und zum anderen werden Nadeln und Zweige mit jedem Tag trockener. Dadurch sind sie leicht entzündlich und bei Kontakt mit dem trockenen Grün kann sich in Sekundenschnelle ein Feuer ausbreiten.

Streichhölzer und Feuerzeuge für Kinder unzugänglich aufbewahren: Feuer zieht fast jedes Kind magisch an. Die Lust am Zündeln ist einfach zu verlockend. Hierbei bringen sich Kinder oft in Gefahr, da sie diese nicht richtig einschätzen können.

Weihnachtsbaum mit Wasser versorgen: Der Baum sollte nur in einem massiven, kippsicheren Ständer befestigt werden und durch regelmäßiges Nachfüllen des Wassertanks im Fuß des Ständers vor dem Austrocknen geschützt werden.

Elektrische Lichterketten überprüfen: Defekte Birnen sollten grundsätzlich nur durch Birnen mit der gleichen Voltstärke ersetzt werden. Hierbei sind die Bedienungsanleitung und Sicherheitshinweise des Herstellers zu beachten. Stärkere Birnen ziehen mehr Energie – mit der Folge, dass sich die dünnen Stromkabel im Dauerbetrieb überhitzen und einen Schwelbrand auslösen können. Lichterketten mit Leuchtdioden (LED) sind stromsparender, weniger brandgefährlich und sollten daher bevorzugt werden.

Dauerbelastung der Stromversorgung vermeiden: Lichterketten sind sowohl nachts als auch beim Verlassen der Wohnung grundsätzlich auszuschalten. Die Dauerbelastung kann insbesondere dann zur Überhitzung führen, wenn Lichterketten und weitere Geräte mit hohem Stromverbrauch über eine Mehrfachsteckdose mit Strom versorgt werden. Dies betrifft insbesondere Hitze und Wärme erzeugende Geräte wie Kühlschränke, Wasserkocher, Kaffeevollautomaten und Radiatoren, da Mehrfachsteckdosen in der Regel nur bis max. 3500 Watt ausgerichtet sind.

Funktionscheck bei Rauchwarnmelder durchführen: Sie sind einmal im Jahr durch Auslösen des Warnsignals zu prüfen, wobei der Alarmknopf mithilfe eines Stabes oder Besenstils betätigt wird. Die Betriebsanleitung der Hersteller ist zu beachten.

Feuerlöscher bereitstellen: Sollte sich Rauch oder ein Schwelbrand entwickeln, kann durch den Alarm des Rauchwarnmelders sofort gehandelt und mithilfe eines Feuerlöschers gezielt und wirkungsvoll in die Entstehungsphase des Brandes eingegriffen werden. Viele größere Brände können so verhindert werden.

Brandschutz-Experten fragen: Mit welchen und wie vielen Feuerlöschern sowie Rauchwarnmeldern die eigenen vier Wände optimal geschützt sind, erfährt man bei einem qualifizierten Brandschutz-Fachbetrieb. Sie helfen bei der Auswahl passender Geräte, weisen in deren Handhabung ein und bieten Rat und Hilfe zu allen Fragen rund um den Brandschutz. Adressen lokaler Anbieter können unter anderem im Internet unter www.bvbf.de abgerufen werden. Hier sind die Fachbetriebe nach Postleitzahlen sortiert abrufbar.

Womit 2018 zu rechnen ist: Verbraucherzentrale NRW hat die wichtigsten Änderungen im Überblick

Riester-Sparer und Hartz IV-Bezieher, Rentner sowie Trennungskinder: unterm Strich bringt das Jahr 2018 für fast alle mehr Geld. Und auch der Finanzminister will Steuerzahler schonen, denn die sogenannte kalte Progression wird abgeschwächt. Zudem werden Grundfreibetrag und Kinderfreibeträge erhöht. Ein Plus von zwei Euro winkt beim Kindergeld. Ferner soll das neue Tarifpartnermodell ab dem Jahreswechsel mehr Arbeitgeber und Arbeitnehmer zur betrieblichen Altersvorsorge motivieren. Wer ein neues Auto kaufen will, sollte das vor dem 1. September tun: Denn durch die neue Norm zur Abgasmessung fällt die Kfz-Steuer danach möglicherweise höher aus. Womit Verbraucher im Jahr 2018 sonst noch rechnen müssen, hat die Verbraucherzentrale NRW zusammengestellt: www.verbraucherzentrale.nrw/2018

Zu den Änderungen 2018 zählen weiter: das Aus für Tarifverträge unter Mindestlohn, höhere Zurechnungszeiten für künftige Bezieher einer Erwerbsminderungsrente und der Mutterschutz für Schülerinnen, Studentinnen und Praktikantinnen. Aber auch Menschen mit Behinderungen haben mit dem „Budget für Arbeit“ ab dem Jahreswechsel bessere Chancen auf Teilhabe.

Für Urlauber bringt der 1. Juli 2018 einen Koffer voller Änderungen. Erfreulich, dass im neuen Pauschalreiserecht mehr Verbraucherschutz beim Buchen von Reiseleistungen in Online-Portalen und Reisebüros aufgegeben wurde. Andererseits hat es auch Verschlechterungen im Gepäck: Erst wenn der Veranstalter den Reisepreis nach der Buchung um mindestens acht Prozent anhebt, kann der Urlauber künftig noch kostenlos vom Reisevertrag zurücktreten. Bislang lag diese Grenze bei fünf Prozent.

Bei Online-Abodiensten fällt der digitale Schlagbaum: Kostenpflichtige Streaming-Dienste für Filme, Sport oder Musik lassen sich ab 20. März 2018 auch im EU-Ausland nutzen. Fürs Streamen ohne EU-Grenzen dürfen die Anbieter keine zusätzlichen Gebühren erheben. Da mögen Mallorca-Urlauber vielleicht verschmerzen, dass sich auf der Insel die Touristensteuer ab der Hauptsaison verdoppelt.

Neuerungen ebenfalls im Finanzsektor: etwa Echtzeitüberweisungen in der Eurozone und das Aus für Aufschläge beim Bezahlen mit Kreditkarte. Klartext ist künftig angesagt, wenn Banken Kredite mitsamt Restschuldversicherungen andienen. Und bei Kapital-Lebensversicherungen werden umfassende Informationen festgeschrieben, damit Versicherungsnehmer deren Wert realistisch einschätzen können.

Auch beim Fiskus läuft es 2018 anders: Investmentfonds werden ab Januar 2018 direkt mit 15 Prozent Körperschaftssteuer belegt, um Inhaber von in- und ausländischen Fonds steuerlich gleichzustellen. Wer Blaumann oder PC als Arbeitsmittel kauft, kann künftig 800 statt bislang 410 Euro als geringwertige Güter bei der Steuer geltend machen.

Der neue Verbraucherbauvertrag legt für angehende Bauherren ab Januar ein solides rechtliches Fundament: detaillierte Baubeschreibungen, begrenzte Abschlagszahlungen und ein Widerrufsrecht sind dabei tragende Wände für mehr Verbraucherschutz.

Lüftungsanlagen müssen ab 1. Januar 2018 sparsamer und leiser werden. Und auch energiefressende elektrische Heizlüfter und -strahler trifft der Bannstrahl: Sie dürfen nur noch in den Handel, wenn sie Mindestanforderungen an Effizienz und Stickstoffausstoß erfüllen.

Briefmarken auf der Weihnachtspost schaffen Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen

Wetter (Ruhr). Zur Adventszeit und zum Jahreswechsel werden wieder viele gute Wünsche per Post verschickt. Die gestempelten Briefmarken schaffen Arbeitsplätze für Menschen mit schweren Behinderungen. Sie schneiden die Marken auf Briefumschlägen bzw. Karten aus und sortieren sie nach Motiven. „Für unsere Leute ist das eine wichtige Aufgabe“, betont Margarethe Richter. Sie betreut in der Briefmarken-Abteilung der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) der Evangelischen Stiftung Volmarstein elf Beschäftigte, die täglich mit Postwertzeichen arbeiten.

Die Behinderten-Einrichtung in Wetter freut sich, wenn Firmen, Behörden oder Privatpersonen aus dem EN-Kreis und Hagen abgestempelte Briefmarken sammeln, um sie zu spenden. Auch ausrangierte Briefmarken-Alben werden angenommen.

Die Volmarsteiner Werkstatt versendet auf Wunsch Freiumschläge. Damit können Spender Briefmarken kostenlos an die Briefmarken-Abteilung schicken. Für eine solche Absprache ist die Abteilung unter Tel. 02335 / 639-3720 erreichbar. Außerdem nehmen die AVU-Geschäftsstellen in Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Hattingen, Schwelm, Sprockhövel und Wetter Briefmarken für Volmarstein entgegen.

Wichtig: Umschläge mit aufgeklebten Briefmarken sollten komplett aufbewahrt werden, weil das Ausschneiden wichtiger Bestandteil der Arbeit der Menschen mit Behinderungen ist. Der Datenschutz ist gewährleistet. Sammler kaufen die Briefmarken der Volmarsteiner Werkstatt in bestimmten Mengen – z.B. kiloweise.

Workshop für Kinder im Wasserschloss Werdringen

Wie die Menschen in der Steinzeit gelebt und Feuer gemacht haben, können alle Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren bei einem Workshop im Wasserschloss Werdringen am Samstag, 2. Dezember, von 14 bis 17 Uhr erleben. Bei einem spannenden Programm erfahren die Kinder, wie unsere Vorfahren gelebt und woraus sie Werkzeuge hergestellt haben.

Zunächst begeben sich die Kinder auf eine spannende Expedition durch das Museum. Die Führung beginnt an dem großen Mammut. Die Kinder erleben die Steinzeit von ihrer spannenden Seite und erfahren, mit welchen Waffen und Hilfsmitteln die Neandertaler Mammuts, Rentiere sowie Wollhaarnashörner gejagt haben. Zudem sehen sie, wie ein Faustkeil hergestellt wurde und können diesen sowie weitere steinzeitliche Werkzeuge ausprobieren.

Ein besonderes Erlebnis ist das Feuer schlagen. Die Kinder lernen, wie die Neandertaler mit Feuerstein und Markasit Feuer gemacht haben. Beim anschließenden Workshop stellen die Teilnehmer unter Anleitung ein Steinzeitmesser her. Für die Messerklinge aus Feuerstein muss ein passender Griff aus Holz hergestellt und angepasst werden. Am Ende des Workshops hat jedes Kind ein eigenes, selbstgemachtes Messer.

Für die Teilnahme an dem Workshop ist eine Anmeldung unter Telefon 02331/207-2740 erforderlich. Das Programm inklusive der Führung und dem Workshop kostet 10 Euro pro Kind.

Lichtpunktgottesdienst in St. Michael

Im Rahmen der Reihe Kirche in anderem Licht werden alle Interessierten herzlich ein geladen zum Lichtpunktgottesdienst am 1. Advent Sonntag, 03. Dezember in die Kirche St. Michael, Pelmkestraße 12, Hagen-Wehringhausen. Beginn 19.00 Uhr.
Thema: „Die adventliche Sehnsucht pflegen…“
Im Gebet, in der Stille, im Gesang und zeitgemäßer Verkündigung soll diese neue Gottesdienstform als Wortgottesdienste gestaltet den Menschen Orientierung für die Fragen der Zeit sein.
Die Kirche St. Michael schafft hierzu eine gelungen Atmosphäre.

Tipps und Empfehlungen für werdende Eltern

Info rund um Geburt im Ev. Krankenhaus Haspe. Im Rahmen der Geburtsvorbereitungskurse lädt das Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe zu einem Arztvortrag ein, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind:

Am Montag, 4. Dezember, um 17.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses Haspe, erläutert Dr. Sebastian Kolben, Oberarzt der Frauenklinik am Mops, den üblichen Ablauf bei einer Geburt im Kreißsaal Haspe – von der Ankunft im Kreißsaal, den alternativen und konventionellen Möglichkeiten zur Erleichterung der Schmerzen, den verschiedene Gebärpositionen bis zum Geburtsverlauf. Nach dem Vortrag laden die Hebammen zur Kreißsaalführung ein.

 

ADVENTSWORKSHOPS IM JUNGEN MUSEUM

Am Samstag, den 2. Dezember werden in der Werkstatt des Jungen Museum „Bunte Weihnachtsblätter“ von 11.30 bis 13.30 Uhr gestaltet. In dem Workshop mit dem Hagener Künstler Nuri Irak wird ein Naturprodukt zum Malgrund. Es werden getrocknete, gepresste und transparent grundierte Baumblätter mit Weihnachtsmotiven bemalt und Glitzer dekoriert. Unterschiedliche Größen und Formen der Blätter geben die Möglichkeit, sich auf das zerbrechliche und leichte Material einzulassen: dabei entstehen originelle Geschenke für Weihnachten. Maximal 12 Personen können daran teilnehmen, die Teilnahmegebühr beträgt 5 € pro Person inkl. Eintritt und Material. Eingeladen sind Jung und Alt: Eltern(teil) mit Kind(ern), Großmutter und/oder –vater mit Enkelkind(ern), aber natürlich auch Einzelpersonen ab 8+. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter: 02331-207 2740 entgegengenommen.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Am Sonntag, den 3. Dezember findet um 11.15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung “ Andrés Garcia Ibáñez – Poesie des Realen“ statt. Das Osthaus Museum Hagen richtet als erstes deutsches Museum eine große Ausstellung mit den Werken des 1971 in Almeria geborenen Künstlers aus. Ibáñez zählt in Spanien zu den bedeutendsten Malern der Gegenwart. Er hat schon früh begonnen zu malen und bereits mit 11 Jahren erhielt er seine erste Ausstellung. Wenige Jahre später setzte er sich mit den großen spanischen Malern wie Velázquez, El Greco, Goya sowie mit der Kunst von Rembrandt, um mit 16 Jahren seine eigene Malerei zu entwickeln. Seine heutige Malerei zeichnet sich nicht nur durch eine herausragende Technik aus. Auf äußerst souveräner Art gelingt es Andrés Garcia Ibáñez immer wieder und mit jeder neuen Bildfolge, erstaunliche Porträts und szenische Darstellungen zu realisieren. Seine kritischen Themen, die er verstärkt seit dem Jahr 2000 bearbeitet, beschäftigen sich auf bisweilen respektlose Weise, mit Spott und Ironie mit dem Innenleben der spanischen Gesellschaft: Königshaus, Kirche, Fremdenlegion, Heldentum sind wichtige Konstanten in seiner Kunst. Seine Kritik gilt vor allem der gesellschaftlichen Heuchelei, die er mit wunderbar gemalten Bildern entlarvt. Seine ebenfalls in Hagen vorgestellte Bildfolge zum spanischen Stierkampf greift ein beliebtes Motiv Spaniens auf: den Minotaurus. Dieser Mythos um das Mischwesen mit Stierkopf und menschlichem Körper , dessen Ursprung der minoischen Kultur Kretas entstammt, ist uns auch aus der Kunst von Pablo Picasso bekannt, der auf seiner nie müder werdenden Abenteuerreise der Liebe mal als Matador, mal als Musketier verkleidete.  Andrés Garcia Ibáñez ist ein Maler großer Szenen, in denen Dramatik gepaart ist mit bissigem Humor. Doch bei aller kritischen Haltung finden wir eine Versöhnung durch seine grandiose Malerei, die alle Register technischen Könnens zu ziehen vermag. Andrés Garcia Ibáñez ist als Maler ein Poet, als Denker ein schonungsloser Realist. Beide Weisen zu vereinen, zeichnet den großen Maler aus.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.