Komplett daneben lieber Herr Oberbürgermeister….. (Leserbrief von Jochen Marquardt)

„Nach dem Oberbürgermeister Schulz den Antrag auf Rückerstattung der KITA-Beiträge formal einkassiert hat, formuliert er sein Verständnis für den Unmut der Eltern und bekundet ein Stück Unverständnis mit den Forderungen der streikenden Erzieherinnen und Erzieher. Aus seiner Sicht erhält ein Großteil der Streikenden eine faire Entlohnung. Damit liegt Erik O. Schulz bei seinen Beurteilungen gewaltig daneben. Von den Bedingungen einer schwierigen Haushaltslage getrieben, überträgt er Probleme auf diejenigen, die seit Jahren immer mehr leisten müssen, um eine gute Betreuung und Bildung unserer Kinder zu gewährleisten und sich an vielen anderen Stellen um Menschen kümmern, die die Hilfe der Gesellschaft durch die Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsberufen dringend benötigen. Die Beschäftigten streiken nicht um Eltern oder Betroffene zu ärgern, sondern weil sie seit nunmehr 3 Monaten kein akzeptables Angebot seitens der kommunalen Arbeitgeber auf den Tisch bekommen. Da liegt die Ursache des Streiks und der Oberbürgermeister täte gut daran, Verständnis für die Streikenden zu zeigen und bei den kommunalen Arbeitgebern ein verhandlungsfähiges Angebot einzufordern. Darüber hinaus könnte er für die weitere Solidarität vieler Eltern werben, indem er die Rückzahlung der Beiträge zusichert. Letztendlich gilt es endlich eine deutliche Ansage an Land und Bund zu machen, die die Finanzlage der Kommunen sichert, um die Herausforderungen für die Infrastrukturpolitik, die Bildungsaufgaben und die Daseinsvorsorge und Daseinsversorgung für die Menschen und die Wirtschaft der Stadt zu gewährleisten. Immer mal wieder wird darauf hingewiesen, dass in jeder Krise auch eine Chance liegt – die müssen wir in Hagen jetzt versuchen zu nutzen.“

Jochen Marquardt
DGB Stadtverbandsvorsitzender

Polizeibericht am Sonntag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Gevelsberg: Ausgelöster Rauchmelder +++ Dortmund:  Präsenzmaßnahmen der Polizei in der Dortmunder Nordstadt +++ Hagen: Verkehrsunfall mit Personenschaden in Wehringhausen +++ Hagen: Zwei Firmeneinbrüche im Hagener Lennetal +++ Dortmund: DFB Pokalfinale – Bundespolizei Dortmund bilanziert ruhige An- und Abreise +++ Gevelsberg: Kradfahrer gestürzt, vier Verletzte +++ Ennepetal: Schwelm – Einbruchsdiebstahl  +++ Herdecke: Versuchter Einbruch in Wohnhaus +++ Gevelsberg: Einbruch in Werkstatt +++ Ennepetal: Alarmanlage löst aus +++ Ennepetal: Personensuche am Hohenstein +++ Ennepetal: Brandmeldeanlage im Industriemuseum +++ Polizeibericht am Sonntag weiterlesen

Hubschrauberlandung in Obersprockhövel

feuerwehr-sprockhoevel-fw-en-hubschrauberlandung-in-obersprockhoevelSprockhövel –  Zur Absicherung einer Landung des Rettungshubschraubers „Christoph 8“ im Kreuzungsbereich Wuppertaler Straße/Nockenbergstraße rückte die Feuerwehr Sprockhövel am Samstag gegen 11:30 Uhr aus. Hintergrund der Hubschrauberlandung war der Umstand, dass ein schwer erkrankter Patient nach erfolgter notärztlicher Erstversorgung möglichst schonend und zügig in eine weiter entfernte Klinik transportiert werden musste. Für die Dauer des Einsatzes musste der Kreuzungsbereich voll gesperrt werden.

Zwei zweite Plätze bei den French Open

Tim Blaga - FabienHagen/Canteleu – (ktr) Ungeachtet personeller Engpässe haben sich die deutschen Federfußballer bei den French Open im nordfranzösischen Canteleu teuer verkauft. Deutschland 2 belegte in der Besetzung Marcel Scheffel (Flying Feet Haspe), Sven Walter (TV Lipperode), Philip Kühne und Franziska Oberlies (beide Flying Feet Haspe) hinter Sieger SZ Újsász aus Ungarn den 2. Platz, nachdem im Halbfinale Deutschland 1 glücklich mit 3:2 auf Distanz gehalten werden konnte. Hier brachte der dritte Satz im Teamwettbewerb mit 24:22 die Entscheidung. Deutschland 1 mit David Zentarra (FFC Hagen), Max Duchene (Flying Feet Haspe), Christopher Zentarra (FFC Hagen) sowie dem vereinslosen Hagener Tim Blaga (belegte Rang 3 vor Finnland.
Die deutschen Damen mit Sarah Rüsseler (FFC Hagen), Tanja Schlette (TV Lipperode), Lina Marie Kurenbach und Gulia Isabelle Pinnau (beide Flying Feet Haspe) kamen in der Damenwertung auf Rang 2 hinter Sieger Nagykanizsa aus Ungarn und vor dem französischen Vertreter Marseille. Im Gesamtklassement belegten die Damen damit den 12. Rang.

Polizeibericht am Samstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++    Dortmund: Auch in ihrer Freizeit sind Polizisten aufmerksam +++ Dortmund: Präsenzmaßnahmen der Polizei in der Dortmunder Nordstadt +++ Dortmund: Sechs Autos in einer Straße zerkratzt – Polizei sucht Zeugen +++ Dortmund: Fahrzeugführer ohnmächtig – Auto prallte gegen geparktes Auto +++ Dortmund: Verkehrsunfall – Honda schleuderte in Gegenverkehr +++ Polizeibericht am Samstag weiterlesen

Kameradschaft fürs Leben

Foto: Löschgruppe Oege
Foto: Löschgruppe Oege

Hagen. (TV58.de / HL.) Viele von uns berührt diese Meldung sicherlich. Eine Kameradschaft, weit über die aktive Dienstzeit in der Freiwilligen Feuerwehr hinaus; eine Kameradschaft fürs Leben. Für die Kameraden in vielen Löschgruppen, hier insbesondere Mannschaft der Löschgruppe Oege aber ist das eine gelebte Selbstverständlichkeit. Sie zeigen, dass sie nicht nur eine Gemeinschaft von Menschen sind, die bereit sind rund um die Uhr dem Nächsten zu helfen. Sie zeigen auch, dass in einer Zeit die schier von digitaler Kommunikation beherrscht wird, die Menschlichkeit, Nähe und Wärme nicht auf der Strecke bleiben muss.

Seit dem 1. Januar 1961 ist Siegfried Goldammer bei der Freiwilligen Feuerwehr. Von 1983 bis 1987 war er dann als Oberbrandmeister Chef der Oeger Wehrleute. Auch im (Un)Ruhestand war Goldammer stets bei den Veranstaltungen dabei. Auch mit dabei: seine Frau „Käthi“. Dann, vor 15 Jahren, ein Schicksalsschlag. Durch eine schwere Krankheit wurden Siegfried Goldammer beide Unterschenkel anputiert. In seinem Tatendrang für die „Oeger Truppe“ wurde er einfach „ausgebremst“. Unter dem kameradschaftlichen Motto „einer für alle, alle für einen“, wird bei den Oeger Feuerwehrleuten keiner vergessen. Auch nicht Siegfried Goldammer. Die Kameraden lassen ihren Kameraden nicht im Stich. Sie besuchen ihn, auch während der für Goldammer nicht einfachen Krankenhauszeit. „Ich habe jeden Dienstag zwei bis drei Kameraden zu ihm nach Volmarstein geschickt damit er merkt, dass wir ihn nicht im Stich lassen“, erzählt Wolfgang Lenz, Löschgruppenführer der Einheit Oege. „Das ist die Kameradschaft, die ich immer versucht haben den jungen Kameraden Nahe zu bringen“, erwidert voller Stolz daraufhin das „alte Oberkrokodil“ Siegfried Goldammer. Dass es nicht nur beim Versuch blieb, dass sein vorbildhaftes Wesen weiterhin Früchte trägt, das erfuhr Siegried Goldammer nun auch wieder an seinem 88. Geburtstag, an dem ihn nicht nur die „Oeger Truppe“, sondern auch Christian Sommer vom Stadtfeuerwehrverband Hagen besuchten. Bleibt uns, nicht nur Siegfried Goldammer nachträglich zu gratulieren, sondern auch allen Vorbildern in Sachen Menschlichkeit, in diesem Fall den Kameraden der Löschgruppe Oege.

KLASSIK & JAZZ IM ESM

tropical turnHagen – Einzigartig am Tropical Turn Quartett ist die Synthese aus klassischem Jazz und lateinkaribischen Rhythmen wie Samba, Salsa, Soca und Merengue. Diese Musik ist wie der Sommer:
mal locker-leicht und entspannt fließend, mal heiß und expressiv. Vibrierend vor Energie und
Lebensfreude vereinigen sich Virtuosität und Klangsinn zu einem Sound, der Herz und Füße
bewegt. Im Zentrum stehen die Kompositionen des Bandleaders Burkhard „Buck“ Wolters. Mit Dimitry
Telmanov, Trompete, Uli Bär am Kontrabass und dem Percussionisten Benny Mokross hat Buck
Wolters eine ideale Besetzung gefunden, die seine latein-karibischen Kompositionen auf ideale
Weise umsetzt. Mit der Reihe Klassik & Jazz im ESM öffnet sich das Emil Schumacher Museum auch anderen Kunstsparten und setzt damit einen eigenen musikalischen Akzent. Veranstaltet wird die Reihe
durch den Förderverein Emil Schumacher Museum e.V. mit Unterstützung durch den Kulturverein
Westfalen e.V. Spielort ist das Auditorium des Emil Schumacher Museums oder das Foyer des
Kunstquartiers.
Im Rahmen der beliebten Reihe erleben Sie am kommenden Donnerstag, 4. Juni 2015, das
TROPICAL TURN QUARTETT
Was: Klassik & Jazz im ESM, TROPICAL TURN QUARTETT
latein-karibische Kompositionen
Wann: Donnerstag, 4. Juni 2015, 18 Uhr
Wo: Auditorium des Emil Schumacher Museums
Eintritt: VVK €15,- | AK € 18,-
Karten sind erhältlich an der Abendkasse und
in der Buchhandlung am Rathaus: T. 02331 – 32689
Eines von drei Konzerten des Programm „Summertime im ESM“
SUMMERTIME-CARD: 3 Konzerte zum Preis von 2 – für € 36,-

Belästigungen: Polizei kontrolliert Bahnhöfe und Zugverbindungen im Sauerland

Nachdem bei der zuständigen Bundespolizeiinspektion Dortmund vermehrt
Hinweise zu Belästigungen von Reisenden in Zügen, vor allem auf der
Strecke Bestwig – Marsberg eingingen, kontrollierten Einsatzkräfte
der Bundespolizei vergangene Woche (22. Kalenderwoche),
Zugverbindungen und Bahnhöfe auf dieser Strecke.

Dabei fuhren Bundespolizisten in zivil in Zügen mit und
überprüften mehrfach Personen. Bei einem 24-jährigen Olsberger konnte
eine fremde EC-Karte sichergestellt werden. Gegen ihn wurde ein
Ermittlungsverfahren wegen Fundunterschlagung eingeleitet.

Ein 20-jähriger Mann aus Willingen führte eine geringe Menge
Marihuana mit sich. Auch gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren
wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittel eingeleitet. Zudem sind in
fünf Fällen Bußgeldverfahren wegen unbefugter Gleisüberschreitungen
eingeleitet worden.

Insgesamt überprüften Einsatzkräfte der Bundespolizei über 70
Personen und leiteten 8 Straf- und Bußgeldverfahren ein. 16 Personen
erhielten Platzverweise.

Die Bundespolizei wird auch künftig im Großraum Marsberg, Bestwig
Züge und Bahnhöfe im Auge behalten.

Hilfsorganisationen aus dem EN-Kreis bereiten sich auf Einsatz in Dortmund vor

Foto: DRK Witten
Foto: DRK Witten

Witten. Sollte Borussia Dortmund beim Pokalfinale im Berliner Olympiastadion morgen Abend siegreich sein, werden auch rund 70 ehrenamtliche Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis mit der so genannten „Betreuungsplatz-Bereitschaft 500 NRW“ ihre Dortmunder Kameraden bei der Absicherung der BVB-Pokalfinalfeier am Sonntag unterstützen.

Die Verantwortlichen des Ennepe-Ruhr-Kreises und Verbandführer Thorsten Knopp vom DRK-Kreisverband Witten haben den nicht unwahrscheinlichen Einsatz bereits einige Zeit vorgeplant. Mit rund 20 Fahrzeugen wird es im Einsatzfall im Verband unter der Leitung von Verbandführer André Paudtke vom JUH-Regionalverband Ruhr-Lippe nach Dortmund zur Feuerwache 2 in den Norden der Stadt gehen. Dort würden die Kräfte bis kurz nach Mitternacht für die Sicherheit der Besucher der BVB-Pokalfinalfeier sorgen.

Der Einsatz der Hilfsorganisationen (Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz und Johanniter Unfallhilfe) aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis in Dortmund gehört zur sogenannten vorgeplanten überörtlichen Hilfe, die Bestandteil des Katastrophenschutzes ist. Die Betreuungsplatz-Bereitschaft hat den Auftrag, einen sogenannten Betreuungsplatz 500 einzurichten, ihn zu betreiben und eine geordnete Betreuung für eine größere Anzahl unverletzt betroffener Personen über einen längeren Zeitraum sicherzustellen. Zudem ist eine begrenzte sanitätsdienstliche Versorgung leicht verletzter Personen jederzeit möglich.

„Nordrhein-Westfalen hat in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr traditionell ein maßgeblich auf Ehrenamtlichkeit beruhendes Sicherheitssystem etabliert, das im Schadensfall je nach Größe und Bedeutung von unten nach oben aufwächst und das sich im Alltag und bei größeren Schadenslagen außerordentlich bewährt hat“, erläutert der Rotkreuzbeauftragte für den Ennepe-Ruhr-Kreis Dr. Sascha Rolf Lüder Einsatzplanung und Einsatzablauf. „Dieses System ist auch bei uns im Ennepe-Ruhr-Kreis durch das in jeder einzelnen Hilfsorganisation sichergestellte Zusammenwirken von haupt- und ehrenamtlichen Strukturen in der Lage, zusammen mit den Feuerwehren eine flächendeckende Notfallversorgung im Lande zu gewährleisten“.

Weltnichtrauchertag – Ballonaktion an der Rathaus-Apotheke

Hagen – Mit einem Tag der offenen Tür am Samstag, 30. Mai, von 10 bis 15 Uhr unterstützen die Rathaus-Apotheke und die Fachstelle Suchtvorbeugung der Kommunalen Drogenhilfe Hagen die Landesinitiative „Leben ohne Qualm“, welche jährlich zum Weltnichtrauchertag einlädt. Unter dem Motto „Lass einen los“ lädt die Landesinitiative „Leben ohne Qualm“ Jugendliche und Erwachsene ein, am 30. Mai an der Rathaus-Apotheke, Badstraße 4, einen von rund 200 bunten Heliumballons in den Himmel steigen zu lassen. Die Ballons tragen Kärtchen, auf welche die Teilnehmenden ihre persönlichen Sprüche und Botschaften zu den Vorteilen des Nichtrauchens schreiben können. Für die gelungensten Slogans und die am weitesten geflogenen Botschaften gibt es tolle Preise zu gewinnen. Seit 1987 wird der Weltnichtrauchertag von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) genutzt, um weltweit auf die Gefahren des Rauchens und Entwicklungen in der Tabakindustrie aufmerksam zu machen. Mit Erfolg, denn die Zahl der rauchenden Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als halbiert. Aktuell wird jedoch von Fachleuten befürchtet, dass der neue Trend zu E-Zigarette und E-Shisha die Präventionserfolge bremst: Kinder und Jugendliche werden zunehmend durch elektronische Rauchprodukte verführt. Mit ansprechendem Produkt-Design und „kinderfreundlichen“ Geschmacksaromen wie Erdbeere, Schoko, Pistazie oder Karamell wird gezielt um junge Konsumentinnen und Konsumenten geworben. Jeder zehnte Jugendliche hat schon mal E-Shisha oder E-Zigarette geraucht. Die Deutsche Krebshilfe und das Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. haben deshalb zum Weltnichtrauchertag 2015 in Deutschland das Motto „E-Zigaretten und E-Shishas: Chemie für die Lunge!“ ausgegeben. Mit dem Konsum von E-Zigaretten und E-Shishas – so Prophylaxefachkraft Sabine Michel von der Fachstelle Suchtvorbeugung der Kommunalen Drogenhilfe Hagen – werden früh Verhaltensweisen eingeübt, die den Einstieg ins Tabakrauchen erleichtern und die Abhängigkeit von Nikotin fördern können. Gewarnt wird auch vor den gesundheitlichen Risiken der neuen Dampfformen, die derzeit noch nicht abschätzbar sind, inhaliert man dabei ein Chemikaliengemisch aus Propylenglykol und/oder Glyzerin (bekannt aus Nebelmaschinen in Discotheken), Aromen und oft auch Nikotin. Eine Studie des Bundesamts für Risikobewertung zeigt, dass alle Flüssigkeiten, auch nikotinfreie, die Schleimhäute reizen, die Stammzellen der Lunge schädigen und Krebs auslösen können. Auch verschlechtert der E-Dampf die Innenraumluft. Von Fachleuten werden eine konsequente Regulierung von E-Zigaretten und weitere Maßnahmen der Tabakprävention gefordert. Die hiesigen Bundesländer haben bereits ein Gesetz angemahnt und die Bundesregierung ist auf dem Weg, den Verkauf der Produkte an Minderjährige zu verbieten. Auch der Jugendschutz ist gefordert. Bis spätestens 2016 wird es dann mit der Umsetzung der Tabakrichtlinie EU-weit zu einer Regulierung von E-Produkten kommen. Um diesen Trend und eine positive Haltung zum Nichtrauchen zu stärken, führen einige Hagener Schulklassen verschiedene Projekte durch – von der Teilnahme am Projekt „Be smart, don’t start“ bis hin zu Unterrichtseinheiten und Projekttagen mit den „LoQ-Parcours“ (Leben ohne Qualm). Weitere Informationen gibt es bei Sabine Michel von der Kommunalen Drogenhilfe, Fachstelle Suchtvorbeugung unter Telefon 02331/2075661 oder E-Mail Sabine.Michel@stadt-hagen.de und unter http://www.loq.de.

Kindergarten Quambusch feiert Abschied

Hagen – Nach 42 Jahren und der Betreuung vieler hundert Kinder schließt der Kindergarten am Jungfernbruch in Hagen-Haspe seine Türen, um nach den Sommerferien ab August im Neubau an der Twittingstraße seinen Betrieb aufzunehmen. Am Freitag, 19. Juni, dürfen sich Groß und Klein ab 16 Uhr von dem alten Kindergarten verabschieden. Frühere Kindergartenkinder mit Familien sind ebenso eingeladen wie ehemalige Mitarbeiter, Freunde und Bekannte des Hauses. Das Kindergartenteam freut sich auf alle, die ein letztes Mal ihre persönlichen Erinnerungen an den Kindergarten auffrischen und einen gemeinsamen Abschied feiern wollen.

agentur mark: „Ausbildungsmesse ist Erfolgsmodell“

Hagen. Bereits zum dritten Mal findet heute die Ausbildungsmesse Hagen im Gewerbegebiet Kückelhausen statt. In den vorangegangenen Jahren hat sie sich so etabliert, dass sie für viele Aussteller bereits ein fester Termin im Jahr ist.

Der Veranstaltergemeinschaft aus agentur mark GmbH, Kreishandwerkerschaft Hagen, Märkischem Arbeitgeberverband und Südwestfälischer Industrie- und Handelskammer zu Hagen ist es auch in diesem Jahr wieder gelungen, über 120 Aussteller für die Messe zu gewinnen.

Die Aussteller stammen aus den Bereichen Industrie, Dienstleistung, Einzelhandel und Handwerk. Ebenfalls vertreten sind Behörden wie Finanzamt und Polizei, die Industrie- und Handelskammer, Arbeitgeberverbände und Bildungsträger. Die Agentur für Arbeit ist ebenfalls mit einem großen Infostand vor Ort.

Bei der Eröffnung bedankte sich Kirsten Kling, Geschäftsführerin der agentur mark GmbH, im Namen der Veranstalter für die finanzielle und konzeptionelle Unterstützung der Agentur für Arbeit und das Sponsoring der Märkischen Bank eG und der Enervie – Südwestfalen Energie und Wasser AG, ohne das die Messe nicht hätte in dieser Form stattfinden können. Unterstützt wird die Messe außerdem von der Hagener Versorgungs- und Verkehrs-GmbH und dem Hagener Entsorgungsbetrieb.

In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Erik. O Schulz, der die Messe als Geschäftsführer der agentur mark noch mit konzipiert hatte, dass sich die Ausbildungsmesse in Hagen und auch das Schwesterformat im Ennepe-Ruhr-Kreis in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil der Berufsorientierung entwickelt hätten. Es zeichne diese Region aus, dass es alle Partner am Arbeitsmarkt in dieser Region verstanden hätten, ihre Kompetenzen zu bündeln, Sichtweisen auszutauschen und einander Erfahrungen zu übermitteln. Der Erfolg der Messen sei aber auch und insbesondere den Unternehmen zu verdanken. Schulz: „Die Messe ist eine perfekte Form der Kooperation mit den Unternehmen. Ihr Engagement ist auch daran zu sehen, dass sie sich den Schülern neu und anders präsentieren. Gerade der Branchenmix auf dieser Messe ist ein gutes Signal.“

In einem anschließenden Kurzinterview mit Michaela Trzecinski, Leiterin des Geschäftsbereichs Schule, Ausbildung und Beruf bei der agentur mark, betonte Anke Vucemilovic, Technischer Einkauf bei der KGO GmbH in Wetter, dass die Messe auch kleinen Unternehmen die Möglichkeit gäbe, sich zu präsentieren: „Die Messe gibt uns eine großartige Möglichkeit, mit Jugendlichen ins Gespräch kommen zu können. Die Jugendlichen sind schon da, wir müssen sie nur noch für uns gewinnen.“ Sie würde anderen Unternehmen empfehlen, diese Gelegenheit wahrzunehmen. KGO hat 2014 auf der Ausbildungsmesse Hagen einen neuen Mitarbeiter gewinnen können.

Das diesjährige Angebot auf der Messe reicht von Altenpfleger über Hörgeräteakustiker und Mechatroniker bis Zollbeamter. Viele Unternehmen bieten auch die Möglichkeit zum dualen Studium. Interessierte können sich an den Ständen rund um Ausbildung und Beruf informieren und direkt ihre Bewerbungsunterlagen abgeben.

In der Kreishandwerkerschaft können die Besucher an den Ständen der unterschiedlichen Gewerke den ein oder anderen berufsbezogenen praktischen Handgriff selbst ausprobieren. Da einige Handwerksunternehmen noch für dieses Jahr Auszubildende suchen, lohnt sich ein direktes Gespräch auf jeden Fall.

Ein echter Hingucker ist auch der neue InfoTruck der Metall- und Elektro-Industrie, in dem sich die Jugendlichen über Metall- und Elektroberufe informieren können.

Am Vormittag werden rund 1.900 Schüler von Hagener Haupt-, Gesamt-, Förder- und Realschulen, Gymnasien und Berufskollegs auf der Ausbildungsmesse erwartet. Für die angemeldeten Schulen ist wie im vergangenen Jahr ein kostenloser Transfer von der Schule zur Messe und wieder zurück durch die Hagener Verkehrsbetriebe eingerichtet. Nachmittags hat die Messe für die breite Öffentlichkeit geöffnet.

Da geht noch was – nur noch wenige Wochen bis zum Ausbildungsbeginn!

Hagen – Bald erhalten die Schulabgänger 2015 ihre Abschlusszeugnisse. Viele Jugendliche wissen noch nicht, was sie ab Herbst beruflich machen wollen. Alle, die noch nichts haben, sollten sich jetzt dringend informieren, welcher Beruf ihren Wünschen entspricht und sich schnell bei Unternehmen  bewerben – denn auf dem Ausbildungsmarkt geht noch was! Interessierte Jugendliche sollen sich melden

Das neue Ausbildungsjahr beginnt in den meisten Fällen schon am 1. August und damit wird es höchste Zeit für die Bewerbungen. In Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es insgesamt noch über 1000 offene Ausbildungsstellen, bei denen das Auswahlverfahren noch nicht abgeschlossen ist, für technische und handwerkliche Berufe genauso wie im Hotel- und Gaststätten- sowie im Sozial- und Gesundheitsbereich.

Das gilt auch für die Schüler, die keinen Studienplatz oder Platz am Berufskolleg bekommen haben. Eine Ausbildung als Alternative zum Studium oder zum weiteren Schulbesuch lohnt sich! Wenn aufgrund des Numerus clausus eine lange Wartezeit zu erwarten ist, kann man schon praktische Fähigkeiten und viel Grundwissen durch eine Ausbildung erwerben. Nach drei Jahren Ausbildung – immerhin sechs Semester Wartezeit – kann man ins Studium starten. „Eine Ausbildung ist aber nicht nur eine sinnvolle Alternative, sondern auch eine gute Karrieregrundlage. Meine Kolleginnen und Kollegen unterstützen jeden Bewerber nach besten Kräften“, so Marcus Weichert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen.

Was also geht noch in der Region?

Viele attraktive Ausbildungsstellen gerade im Handwerk oder Vertrieb stehen den Schulabgängern in Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis offen. Wer gerne mit unterschiedlichen Produkten im Kundenkontakt arbeiten möchte, hat hier besonders
gute Chancen.

Für technisch Interessierte bieten sich die Berufe im Metallbereich oder als Elektroniker an – hier werden noch Ausbildungsstellen mit verschiedenen Fachrichtungen angeboten. Das Handwerk sucht unter anderem noch Nachwuchs für Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Dachdecker oder Mechatroniker – Kältetechnik. Gerade hier gibt es gute Weiterbildungsmöglichkeiten bis hin zur Betriebsnachfolge. Attraktive Möglichkeiten mit sehr guten Perspektiven nach der Ausbildung bieten sich auch im Lager- Logistikbereich und als Berufskraftfahrer. Und wer sich für Körperpflege und Hairstyling interessiert, kann auch jetzt noch bei den Friseuren fündig werden. Außerdem bieten sich im Hotel- und Gaststättenbereich hervorragende Ausbildungsmöglichkeiten in einer Branche, in der man eine wahre Hingabe zum Beruf entwickeln kann.

Wer hilft bei der Suche?

Ausbildungsstellen für alle Schulabgänger vermittelt die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Hagen. Die Berater haben hier den Marktüberblick. Ausbildungsbetriebe freuen sich immer über Bewerbungen von interessierten Jugendlichen. Und wie man sich bewirbt und auf einen Auswahltest oder ein Vorstellungsgespräch vorbereitet, können die Jugendlichen gleich vor Ort mit den Profis beim Bewerbungscheck klären. Interessierte melden sich bei der Berufsberatung über
Hagen.Berufsberatung@arbeitsagentur.de oder unter Telefon 02331 / 202-241.

Starke Jugendarbeit in Eppenhausen – – jetzt dank € 5.000,00 der Sparkassenstiftung mit Kickern und Pavillons

IMG_1742bearbeitetHagen – Das Stadtteilforum Eppenhausen e. V. engagiert sich für alle Altersgruppen.
Mit der sogenannten „Mobilen Kinder- und Jugendarbeit“
möchte der Verein besondere Angebote für die Jüngeren anbieten.
Dabei ist es den Initiatoren besonders wichtig, dass die
Teilnehmer sich einbringen und selbst mitgestalten können.
Alle Ideen für die Aktivitäten stammen von den Kindern- und
Jugendlichen selbst oder werden von Ihnen umgesetzt.
So ist gewährleistet, dass über die Eigenorganisation die Kompetenzen
gestärkt werden und so die Angebote nach und nach
von den Teilnehmern aktiv weitergeführt werden können. Die
Erwachsenen unterstützen dann nur, wenn gewünscht.
Die Stiftung der Sparkasse Hagen honorierte insbesondere das
auf Beteiligung der Jugendlichen angelegte Konzept. Heute
wurden die neuen Kicker sowie Pavillons in Betrieb genommen,
die es allen Teilnehmern auch bei zu viel Sonne oder Regen ermöglichen,
dennoch im Freien aktiv zu sein. Wolfgang Röspel,
Vorsitzender des Stiftungskuratoriums, und Frank Walter, Vorstandsvorsitzender
der Sparkasse Hagen, bedankten sich ausdrücklich
bei Hinrich Riemann und Marc Richter, beide im Vorstand
des Stadtteilforum Eppenhausen, für ihr herausragendes
ehrenamtliches Engagement.

„Muss ich wirklich operiert werden?“

Wirbelsäule_Chef_Pat_1Volmarstein – Aktionstag gegen den Schmerz in der Orthopädischen Klinik Volmarstein. Auch in diesem Jahr lädt die Evangelische Stiftung Volmarstein zum bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ ein. In der Orthopädischen Klinik gibt es am Dienstag, 2. Juni, von 17.00 bis etwa 19.00 Uhr Vorträge der Fachärzte sowie Informationsstände der Physiotherapie und der Orthopädietechnik. „Rückenschmerzen: Muss ich wirklich operiert werden?“ ist der Titel des Vortrags um 17.00 Uhr. Dr. Axel Scharfstädt, Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie, spricht über konservative sowie operative Möglichkeiten bei Rückenbeschwerden. „Alles Psyche?“ fragt Dr. Bernd Strebel, leitender Arzt der Abteilung Psychosomatik des Ev. Krankenhauses Hagen-Haspe, in seinem anschließenden Vortrag. Er berichtet über neue wissenschaftliche Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Körper, Seele und Schmerz sowie die multimodale Schmerztherapie. „Es gibt sehr gute Therapiekonzepte, die helfen, den Schmerz zu lindern“, betont Chefarzt Dr. Scharfstädt. „Da ca. 90% der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens Erfahrung mit Rückenbeschwerden machen, ist es wichtig, dass die Schmerzursache inklusive der Lebenssituation des Patienten gründlich abgeklärt wird und alle Professionen fachübergreifend gut zusammenarbeiten. Uns ist sehr wohl bewusst, dass viele Patienten häufig unnötig lange im Dschungel des Gesundheitswesens umherirren, bevor sie den Weg zu uns finden“, so der Schmerzexperte.
Aktionstag gegen den Schmerz: Dienstag, 2. Juni, 17.00 Uhr, Orthopädische Klinik Volmarstein, Lothar-Gau-Straße 11, Wetter-Volmarstein. Eintritt und Parken kostenlos.
Um Anmeldung wird gebeten: Telefon: 0 23 35 – 639 40 20.

Infoveranstaltung: „Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt in der Kinder-und Jugendarbeit“

Wetter(Ruhr) – Der Fachdienst Jugend der Stadt Wetter (Ruhr) lädt am kommenden Dienstag, 2. Juni, um 17 Uhr zur Infoveranstaltung „Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt in der Kinder- und Jugendarbeit“ in das Veranstaltungszentrum der Sparkasse (Eingang Bahnhofstraße) ein.
Am 1. Januar 2012 ist das Bundes-Kinderschutzgesetz in Kraft getreten. Dieses sieht u.a. die Vorlage eines Erweiterten Führungszeugnisses für ehrenamtlich Tätige bei Trägern der freien Jugendhilfe vor. Was bedeutet das für die in Wetter in der Kinder- und Jugendarbeit aktiven Verbände und Vereine? Welche zusätzlichen Aufgaben und damit verbundenen Verantwortungen kommen auf die Vorstände dieser Verbände und Vereine zu? Kann es zu rechtlichen Konsequenzen bei Nichtbeachtung kommen? Über diese und weitere Fragestellungen im Zusammenhang mit der Einführung des Erweiterten Führungszeugnisses werden Interessierte an diesem Abend informiert.

Schulbus beförderte Kinder mit defekten Sicherheitsgurten

polizei-dortmund-pol-do-dortmund-oberevinger-strasse-routinekontrolle-des-schuelersonderverkehrs-schDortmund – Bei einer routinemäßigen Schulbuskontrolle am 21. Mai 2015 in Dortmund, in der Nähe einer Förderschule an der Oberevinger Straße, mussten Beamte des Verkehrsdienstes der Polizei Dortmund erschreckendes aufdecken. In einem Schulbus, der mit 12 geistig und körperlich behinderten Kindern besetzt waren, konnten fünf Kinder nicht vorschriftsmäßig gesichert werden. Grund hierfür war ein technischer Defekt der Gurte.
Zeugen berichteten den eingesetzten Beamten, dass dieser Zustand bekannt und die betreffende Firma über die Mängel bereits vor längerer Zeit unterrichtet worden sei. Dennoch habe man diesen Bus immer wieder als Schulbus eingesetzt.  Die Beamten stellten fest, dass die Gurtbänder der Dreipunktgurte zum Teil blockiert oder so verdreht waren, dass die Kinder sich nicht anschnallen konnten. Ein Schultergurt war gänzlich ohne Rückhaltefunktion. Dem Busfahrer wurde die Weiterfahrt ohne Fahrgäste bis zu einer Werkstatt gestattet. Dieser und auch der Halter des Busses müssen nun mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen.

Polizeibericht am Freitag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Dortmund: Präsenzmaßnahmen der Polizei in der Dortmunder Nordstadt +++ Altena/Lüdenscheid:Sexuelle Belästigung im Bus – Zeugen gesucht +++ Hagen: Handtasche vom Rollator geklaut +++ Hagen: Diebisches Trio eingesperrt +++ Hagen: Kraftstoffdiebe auf Autobahnrastplatz +++ Hagen: Fernseher und Bohrmaschine aus Keller geklaut +++ Hagen: Zwei ältere Audis geklaut +++ Dortmund: Polizei kontrolliert verdächtige Personengruppe – zwei Stichwaffen sichergestellt +++ Hagen: Blutproben nach Driftübungen im Parkhaus +++ Dortmund – „Langfinger“ wollte Polizeibeamtin in die Hand beißen – Nach erfolglosem Handydiebstahl – Taschendiebstahlsfahnder der Bundespolizei nehmen Taschendiebe fest +++ Dortmund: Raubdelikt nur ausgedacht? – Bundespolizei ermittelt wegen Vortäuschen einer Straftat +++ Dortmund: Haftbefehl gegen Serieneinbrecher +++ Gevelsberg:  Busfahrerin beschimpft und beleidigt +++ Gevelsberg: Diebstahl in Mehrfamilienhäusern +++ Breckerfeld: Einbruch in Einfamilienhaus +++ Ennepetal: Mehrere Einsätze für die Feuerwehr  +++ MK: Trickbetrüger erfolgreich +++ MK: Kupferdiebe brechen ein +++ MK: Dreiste Ladendiebinnen +++ MK: Einbruch in Vereinsheim und Firma +++ Dortmund: Schwerer Verkehrsunfall – Motorrad prallt frontal auf Autoheck +++ Ennepetal: Baum auf Fahrbahn +++ Ennepetal: Brandmeldealarm durch schmorendes Bügeleisen +++ Polizeibericht am Freitag weiterlesen

Oldtimer-Treffen lockt auch in diesem Jahr nach Alt-Wetter

Wetter(Ruhr) – Wenn am 7. Juni der verkaufsoffene Sonntag unter dem Motto „SommerWetter“ nach Alt-Wetter lockt, dann kommen auch die Oldtimer-Freunde wieder voll auf ihre Kosten. Liebhaber schnurrender Motoren und liebevoll gestalteter Karosserien können von 11 bis 18 Uhr am Bahnhofsplatz durch ein Stück Automobilgeschichte flanieren.
Beim mittlerweile dritten Oldtimer-Treffen am 7. Juni können ordnungsgemäß zugelassene und versicherte Fahrzeuge bis Baujahr 1985 teilnehmen, Motorräder und Traktoren sind ebenfalls willkommen. Für alle Teilnehmer spendet der Einzelhandel am Empfang (Bahnhofsplatz / Bahnhofstraße 19) Verpflegungsgutscheine, die ersten 50 Teilnehmer erhalten ein Erinnerungsfoto, die ersten 100 zusätzlich ein Überraschungspaket. Der Oldtimer mit der weitesten Anreise wird dann am 7. Juni um 15 Uhr prämiert, das älteste Fahrzeug um 16 Uhr. Die Sieger erhalten einen Pokal und einen Preis zur Erinnerung. Die Veranstaltung wird durch den MSC Wengern und den Lions Club Wetter (Ruhr) unterstützt. Eine Jazzband sorgt für Stimmung, die teilnehmenden Geschäfte sind am verkaufsoffenen Sonntag von 13 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Bereich der Kaiserstraße zwischen dem Ruhrtal Center und dem Kreuzungsbereich Friedrichstraße / Ruhrstraße wird an diesem Tag (von 9 bis 20 Uhr) für den Verkehr gesperrt. Die Einzelhändler locken am Sonntag mit verschiedenen Aktivitäten zum entspannten Shoppen ein. So ist etwa neben „Italy-Shopping“ und der Hopfendolde auch das neue Modehaus „Cruse Fashion“ ist mit einigen Aktionen mit von der Partie.
Unter dem Motto „Hilfe, die unter die Haut geht“ bietet der Verein B.A.C.A.A (Motorradfahrer gegen Kinderpornografie und Missbrauch e.V.) Tätowierungen an (Orbit Voodoo Kaiserstraße 92). Auch auf der Kaiserstraße zu erleben: „Lissy`s Eventmassagen“ (bekannt vom Festival Wacken).
Während des verkaufsoffenen Sonntags können sich die natürlich auch die Kinder auf verschiedene Aktionen freuen: Im Ruhrtal Center zeigt „Ball-O-Nelli“ seine kreativen Künste. Im Bismarck Quartier öffnet der Kinderschutzbund seinen Kleiderladen und verkauft Waffeln, Kaffee und Kaltgetränke zugunsten der Spielplätze in Wetter. Gewinnen kann man am 7. Juni übrigens auch und zwar beim Oldtimer-Gewinnspiel. Die Besucher notieren auf einem Teilnahmeschein das Nummernschild ihres motorisierten Oldtimer-Favoriten und werfen den vollständig ausgefüllten Schein dann in die Gewinnbox im Ruhrtal Center. Wer nicht mit dem Auto oder per pedes in die Innenstadt möchte, kann den Bürgerbus nutzen, der an diesem Tag zwischen 12.30 und 18.30 Uhr stündlich verkehrt.

Für den Busverkehr ergeben sich folgende Änderungen:

Ersatzhaltestellen:
Linie 541 (Ausstieg), 553 und 555 in Richtung Volmarstein und 593 Richtung
Haßlinghausen halten in der Ruhrstraße, Fahrtrichtung Volmarstein.

Linie 541 Richtung Hagen, 553 und 555 Richtung Herdecke halten in der Ruhrstraße, Fahrtrichtung Hagen/Herdecke

Linien SB 38, 591, 592, 593 und 595 halten in der Wasserstraße.

Hinweis für Linie 593/595:
Die Haltestellen „Rusche, An der Kirche, und RuhrtalCenter“ können nicht angefahren werden. Ersatzhaltestellen befinden sich auf der Königstraße Ecke Bornstraße/ Königstraße, Fahrtrichtung Freiheit, und auf der Kaiserstraße gegenüber Stadtsaal, Fahrtrichtung Ruhrstraße.

Schließung der Stadtverwaltung Hagen

Hagen – Die Hagener Stadtverwaltung bleibt am Freitag, 5. Juni, dem Brückentag nach Fronleichnam, geschlossen. Dies gilt auch für die Samstags-Öffnungszeiten des Zentralen Bürgeramtes (Bürgerservice Mitte) am 6. Juni. Wer eine Dienstleistung der Stadt Hagen benötigt oder in Anspruch nehmen möchte, wird daher gebeten, den Behördengang möglichst schon im Vorfeld zu erledigen oder für die folgenden Werktage einzuplanen. Ab dem 8. Juni stehen alle Dienstleistungen der Stadtverwaltung wieder im vollen Umfang zur Verfügung. Insbesondere an den ersten Werktagen nach der Verwaltungsschließung ist aufgrund des Kundenandrangs mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Durch die Schließung werden Einsparmöglichkeiten im Bereich der Personalkosten realisiert, da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung an dem Brückentag Urlaub bzw. Gleitzeitguthaben abbauen müssen, welches die bilanziell vorzunehmenden Rückstellungen verringert. Der Telefonservice „hagen direkt“ (02331/207-5000) ist nicht besetzt. Über eine Bandansage wird aber auf die bestehenden Not- und Rufbereitschaftsdienste hingewiesen. Die bereits bestehenden Rufbereitschaftsdienste der Stadtverwaltung Hagen sind in gewohnter Form an allen Tagen sichergestellt. Die Stadtbücherei auf der Springe sowie die Stadtteilbüchereien haben wie gewohnt geöffnet.

Ausbildungsmesse: DGB übt Kritik am Arbeitgeber Bundeswehr

Hagen. (TV58.de / HL.) Unter dem Motto: „Kein Werben fürs Sterben“, wirft die Hagener DGB-Jugend einen kritischen Blick auf die Teilnahme der Bundeswehr als Aussteller auf der Ausbildungsmesse Hagen. Tim Ackermann, DGB-Jugendbildungsreferent in einer schriftlichen Stellungsnahme an die Presse: „Wir wollen gute und duale Ausbildungen in Betrieben mit Zukunftsperspektiven für junge Menschen. Ein Arbeitgeber, der in weltweiten Kriegseinsätzen involviert ist bietet das nicht.“ „Für die DGB – Jugend Hagen sollen Jugendliche auf der Berufsbildungsmesse die Möglichkeit erhalten, sich ein klareres Bild über ihre beruflichen Perspektiven zu machen und sich über verschiedene Möglichkeiten ihrer Zukunftsplanung zu informieren. Die Werbung durch den potentiellen Arbeitgeber Bundeswehr ist dabei keine wie jede andere. Junge Menschen haben ein Recht auf eine gute Ausbildung und ein gutes Leben sowie auf eine Zukunft ohne Krieg und auf ein gemeinsames Leben in Frieden. „Wir verwehren uns gegen eine zweckgeleitete Propaganda der Bundeswehr auf unseren Berufsbildungsmessen und auch an unseren Schulen“, so Tim Ackermann, „Bundeswehr ‘ bedeutet auch möglicher Kriegseinsatz. Dieser Aspekt fällt in den geschönten Werbeauftritten oft hinten runter.“ schreibt die Hagener DGB-Jugend in ihrer Mitteilung.
Die Hagener DGB-Jugend beruft sich ferner auf einen Beschluss des Hagener Jugendrings: Auf der Vollversammlung am 21.10.2014 sei einstimmig beschlossen worden, dass die Werbung der Bundeswehr für ihre Ausbildungsberufe bei Minderjährigen kritisch gesehen wird. Die Vollversammlung der Hagener Jugendverbände forderte einstimmig die Veranstalter auf, die Bundeswehr ihre Ausbildungsberufe nicht mehr als Aussteller bewerben zu lassen. „Leider sind die agentur mark und die Stadt Hagen der Einschätzung der Hagener Jugendverbände nicht gefolgt und lassen die Bundeswehr wieder bei Minderjährigen werben. Die DGB-Jugend Hagen und der Hagener Jugendring werden dafür eintreten, das Werben fürs Sterben zu unterbinden“, so Ackermann.
Auch die DGB-Jugend selbst ist an diesem Freitag mit einem Stand auf der Ausbildungsmesse vertreten. Am Stand werde es in erster Linie darum gehen Jugendlichen Unterstützung und Hilfe bei Fragen zur Berufswahl anzubieten sowie über Rechte und Pflichten in der Ausbildung zu informieren. „Und“, so Ackermann, „wir bieten auch die Diskussion über unsere Haltung über die Beteiligung der Bundeswehr an der Messe an.“

Auf Anfrage der TV58.de-Redaktion teilt Dagmar Pröhl von der agentur mark folgendes mit:
„… nehmen wir wie folgt Stellung:
Die Bundeswehr, grundgesetzlich verankert, beschäftigt in der Bundeswehrverwaltung und in den Streitkräften aktuell rund 90.000 zivile Fachkräfte. Sie ist damit einer der größten Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe in Deutschland. Die Karriereberatung der Bundeswehr in Hagen hatte sich rechtzeitig im Januar zur Messe angemeldet. Diese Anmeldung wurde von uns bestätigt. Im März kontaktierte der Vorsitzende des Jugendrings Hagen e.V., Herr Frank Fischer, die Geschäftsführerin der agentur mark, Kirsten Kling, um ihr den Beschluss der Vollversammlung des Jugendrings Hagen vom 21.10.2014 zur Kenntnis zu geben, und sie aufzufordern, die Bundeswehr bei der kommenden Messe nicht mehr als Aussteller für ihre Ausbildungsberufe zuzulassen. Die Geschäftsführung informierte die Vertreter der Veranstaltergemeinschaft (agentur mark GmbH, Kreishandwerkerschaft Hagen, Märkischer Arbeitgeberverband und Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen) über diesen Beschluss. Wegen ihrer Bedeutung als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb beschloss die Veranstaltergemeinschaft, die Bundeswehr auch in diesem Jahr als Aussteller zur Ausbildungsmesse Hagen zuzulassen.“

Auf eine redaktionelle Anfrage bei der Bundeswehr nimmt Regierungsamtsrätin Corinna Petter, Leiterin der Karriereberatung der Bundeswehr in Hagen, telefonisch wie folgt Stellung:
Frau Petter sieht „Kein Werben fürs Sterben“ als eine bundesweite Bewegung. Im Zuständigkeitsbereich der Karriereberatung Hagen, der Hagen, den EN-Kreis und den Märkischen Kreis umfasse, habe sie bisher noch nie derartige Störaktionen oder entsprechende Aufrufe verzeichnen können. Insbesondere Konfrontationen direkt am Stand habe man hier noch nicht erlebt. Eines sei ganz klar: Der Beruf der Soldatin bzw. des Soldaten sei ein Risikoberuf. Allerdings würden die Soldatinnen und Soldaten bestmöglich ausgebildet. Die Bundeswehr sei eine Parlamentsarmee, die Grundlagen der Bundeswehr seien im Grundgesetz verankert. Ob die Bundeswehr in einen Auslandseinsatz gehe, das entscheide der Bundestag und somit sei dies eine politische Entscheidung. Die Aufgaben seien u.a., Schutz der Bundesbürger, Unterstützung der Bündnispartner im Rahmen der NATO, Konfliktverhütung, Rettung und Evakuierung. In vielen Bereichen sei die Bundeswehr für den Schutz unserer Bürger eingesetzt. Das sei nichts Negatives. Diese Aufgaben müssten erfüllt werden, das sei im Grundgesetz verankert. Jeder habe seine eigene politische Meinung und können für sich für ein Ja oder ein Nein zur Bundeswehr entscheiden. Unterm Strich habe die Bundeswehr wichtige, im Grundgesetz verankerte, Aufgaben. Zudem habe die Bundeswehr rund 50.000 zivil Beschäftigte. Sie selbst sei als Leiterin der Karriereberatung z.B. keine Soldatin, sondern Verwaltungs-Beamtin. Die Bundeswehr sei einer der größten Arbeitgeber in Deutschland, militärisch aber auch zivil. Bei der Bundeswehr gäbe es eben sehr viel unterschiedliche Möglichkeiten. Bei der Messe am Freitag sei auch ein Ingenieur am Stand, der über die Möglichkeiten des Ingenieur-Studiums informiere, dies auch auch Hinblick auf die Wehrverwaltung und -technik.

Hans Leicher.

Auf Schusters Rappen über den 3 Türme Weg

Hagen – Eine Wanderung über den neu gestalteten 3 Türme Weg in Hagen ist immer wieder ein Erlebnis. Und unter fachkundiger Führung kann man nebenbei auch noch eine Menge über Hagen erfahren.
So geht es am Sonntag, 7. Juni 2015, auf eine kulturelle Entdeckungsreise über den ersten Premiumwanderweg im Ruhrgebiet. Themenschwerpunkte der Führung sind die Geschichte von Hagen, ihre Entwicklung, Industrie und Kultur. Auch die eine oder andere Sage wird dabei zum Besten gegeben. Darüber hinaus werden die Aussichtsplattformen des Bismarckturms und des Kaiser-Friedrich-Turms werden während der Wanderung besucht. Mit einem tollen Ausblick auf die Stadtteile und die Umgebung von Hagen wird man hier belohnt – bei gutem Wetter reicht der Blick bis ins Ruhrgebiet.
Wanderfreudige sollten festes Schuhwerk und wetterbeständige Kleidung tragen.
Die Tour beginnt 10.30 Uhr und dauert etwa zwei Stunden. Die Führung kostet 8 Euro pro Person und eine Anmeldung ist erforderlich. Buchungen nimmt die HAGENinfo während der Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 09:00 – 17:00 Uhr, Samstag von 09:30 – 12:30 Uhr) in der Körnerstraße 27, 58095 Hagen, unter der Telefonnummer 02331/ 8099980 bis zum 5. Juni 2015 entgegen. Maximal 17 Personen können teilnehmen, die Mindestteilnehmerzahl beträgt 7 Personen. Die gleiche Wanderung findet am Sonntag, 2. August 2015 und am Sonntag, 4. Oktober 2015 erneut statt.

25 Euro für Hunde-Anmeldung

Hagen. Bei der Anmeldung eines Hundes wird in Hagen ab dem 1. Juni eine Gebühr von 25 Euro erhoben. Darauf weist der Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen der Stadt Hagen hin. Hintergrund ist eine Änderung der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung für das Land NRW, welche die Städte umsetzen müssen. Anzeigepflichtige Hunde im Sinne des Landeshundegesetzes sind solche, die eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm oder ein Mindestgewicht von 20 kg erreichen.

Leserbrief: „Es fehlt ein akzeptables Angebot der Arbeitgeber zur Beendigung der Streiks“

Leserbrief: Auch viele Gewerkschafter wünschen sich ein Ende des KiTa-Streiks! Wir haben Verständnis dafür, dass auch viele unserer Kolleginnen und Kollegen auf ein Ende des Streiks drängen. Die Versorgung der Kinder ist für viele Eltern und auch für viele Betriebe eine große Herausforderung. Allerdings kann der Streik zügig beendet werden, wenn die Arbeitgeber endlich ein akzeptables Angebot vorlegen. Die Ursache des Streiks liegt in der Haltung der Arbeitgeber. Wer wirklich eine Lösung will, ist aufgerufen die Ursache für die Auseinandersetzung in den Blick zu nehmen und muss deshalb die Solidarität mit den Streikenden verstärken und mithelfen den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Dabei können die Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsberufen auf die grundlegende Unterstützung der DGB-Gewerkschaften und ihres Dachverbandes weiterhin bauen. Wir erwarten aber auch, dass die Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden, die Stadtspitzen und Räte gleichfalls Druck ausüben, bzw. den Druck erhöhen, um nach 3 Monaten endlich auf die Forderungen der Beschäftigten einzugehen.“

Jochen Marquardt

DGB Stadtverbandsvorsitzender

Hartz IV Sanktionen: Paritätischer begrüßt aktuellen Beschluss

Als möglicherweise bahnbrechend begrüßt der
Paritätische Wohlfahrtsverband den Beschluss des Sozialgerichts
Gotha, das die bestehenden Sanktionsregelungen in Hartz IV für
verfassungswidrig hält und daher in dieser Frage am Mittwoch das
Bundesverfassungsgericht angerufen hat. Der Verband fordert die
Abschaffung der Sanktionen und eine arbeitsmarktpolitische Offensive
zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit.

„Spätestens mit den massiven Kürzungen bei den Hilfen für
Langzeitarbeitslose seit 2010 und der daraus folgenden
Zweiklassenarbeitsmarktpolitik ist das Prinzip des Forderns und
Förderns von der Bundesregierung aufgegeben worden. Damit ist das
Recht auf Sanktionen verwirkt“, so Ulrich Schneider,
Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Angesichts
einer Förderquote von mittlerweile nur noch 9 Prozent und einer
Vermittlungsquote von gerade einmal 14 Prozent seien Sanktionen nicht
länger zu rechtfertigen. „Wenn die Jobcenter den Betroffenen keine
echte Perspektive anbieten können, sind Sanktionen nicht nur sinnlos,
sondern geradezu unredlich. Bei den Sanktionen handelt es sich
keinesfalls um eine Petitesse“, betont Schneider. „Hier werden
Menschen tatsächlich unter die Armutsgrenze gedrückt.“

Der Verband fordert die komplette Abschaffung der Sanktionen und
einen arbeitsmarktpolitischen Kurswechsel. „Statt sinnlose Sanktionen
brauchen wir eine arbeitsmarktpolitische Offensive, die den Menschen
echte Perspektiven eröffnet“, fordert Schneider. Notwendig seien eine
neuerliche Instrumentenreform und eine deutliche Aufstockung des
Eingliederungstitels für Maßnahmen zur Integration
Langzeitarbeitsloser. „Wir brauchen insbesondere mehr
Qualifizierungsmöglichkeiten, die Möglichkeit längerfristiger
Förderung sowie einen Ausbau öffentlich geförderter Beschäftigung“,
so Schneider. Nach Schätzungen des Paritätischen bedürfte es eines
zusätzlichen Finanzvolumens von mindestens drei Milliarden Euro, um
ein entsprechendes Hilfsangebot zu finanzieren.

A45: LKW-Sperrung in der Anschlussstelle Lüdenscheid-Nord

In der A45-Anschlussstelle Lüdenscheid-Nord wird heute (28.5.) im Laufe des Tages die Auffahrt in Fahrtrichtung Dortmund für LKW und Busse über 7,5 Tonnen gesperrt. Eine Umleitung für den LKW-Verkehr wird über die Anschlussstelle Lüdenscheid eingerichtet. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm muss die Auffahrt in Richtung Dortmund sperren, weil die Talbrücke „Sterbecke“, die sich im Bereich der Anschlussstelle Lüdenscheid-Nord befindet, statische Defizite aufweist. Das hat die zurzeit laufende Nachrechnung im Auftrag des Bundes ergeben. Aus diesem Grund dürfen keine LKW und Busse parallel über die Brücke fahren. Zudem ist für den Verkehr auf der Autobahn ein LKW-Überholverbot vor der Brücke ausgesprochen worden. Gleiches gilt für die Gegenfahrbahn, hier wird außerdem die Anzahl der Fahrspuren von drei auf zwei verringert.

Die Beschleunigungsspur in Fahrtrichtung Dortmund liegt auf der Talbrücke „Sterbecke“. Somit befinden sich die eigentliche LKW-Spur und die Beschleunigungsspur zusammen und parallel auf der Talbrücke. Wie lange diese Sperrung genau dauert, steht noch nicht fest. So genannte Verstärkungsmaßnahmen werden derzeit geplant und sollen bis Herbst nächsten Jahres umgesetzt werden. Im Zuge des A45-Ausbaus soll die Talbrücke Sterbecke ohnehin neu gebaut werden.

Die statischen Defizite der Brücke stehen nicht im Zusammenhang mit dem ausgebrannten LKW in der vergangenen Woche.

Ladendieb schlug Kaufhausdetektiv bewusstlos

Hagen. Ein renitenter Ladendieb beschäftigte am
Mittwochabend in einem Kaufhaus in der Elberfelder Straße mehrere
Polizeibeamte. Der 29-Jährige Hagener steckte sich gegen 20.00 Uhr
einige Parfümflaschen in seine Jacke und wurde dabei von einer
aufmerksamen 16-jährigen Kundin beobachtete. Diese alarmierte sofort
eine Verkäuferin. Ein daraufhin herangeeilter Kaufhausdetektiv sprach
den Dieb an und wurde unmittelbar von ihm angegriffen. Es kam zu
einer Rangelei zwischen den Männern, bei der der 51-Jährige auf den
Kopf fiel und bewusstlos wurde. Zwei mutige Zeugen konnten den Täter
bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Bei seiner Durchsuchung
stellten die Beamten 25 Parfümflaschen im Wert von rund 1000 Euro
fest. Der 29-Jährige wurde festgenommen und ins Polizeigewahrsam
gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde er dem Haftrichter
vorgeführt. Der 51-Jährige Ladendetektiv musste zur ärztlichen
Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Kripo ermittelt.

Ein Bundespräsident als Ehrenpate

Ehrenpatenschaft Benkenstein
Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

Wetter(Ruhr) – Der kleine Simon hat einen ganz besonderen Patenonkel: Bundespräsident Joachim Gauck hat die Ehrenpatenschaft für das siebte Kind der Familie Benkenstein übernommen. „Das ist ein schöner Anlass für einen Besuch“, freute sich Bürgermeister Frank Hasenberg, der Mutter Alexandra Benkenstein mit einem Blumenstrauß zur Geburt des kleinen Simon gratulierte. Hasenberg überbrachte neben den Glückwünschen des Bundespräsidenten die Urkunde der Ehrenpatenschaft und ein Geldgeschenk. Der Bundespräsident bringt mit der Ehrenpatenschaft die besondere Verpflichtung des Staates für kinderreiche Familien zum Ausdruck. Sie stellt die besondere Bedeutung heraus, die Familien und Kinder für unser Gemeinwesen haben. Die Ehrenpatenschaft soll mit dazu beitragen, das Sozialprestige kinderreicher Familien zu stärken.

 

Archäologisch-geologische Exkursion

Hünenpforte 005-169Hagen – Das Museum Wasserschloss Werdringen bietet in Zusammenarbeit mit GeoTouring am Sonntag, 7. Juni, um 15 Uhr eine spannende Exkursion rund um die Hünenpforte an. Bei der Erkundung zu den geologischen und archäologischen Besonderheiten im Bereich um Hagen-Holthausen werden spannende Fragen geklärt. Wie ist die sagenumwobene Hünenpforte entstanden? Warum verschwinden Bäche in Holthausen im Boden und sprudeln an anderer Stelle wieder? Was haben geologische Phänomene mit dem Untergang der Raffenburg zu tun? Teil des Ausflugs ist auch ein Besuch der Ausgrabungsstätten rund um die Blätterhöhle – es ist nicht möglich, in die Höhle zu gehen. Die Entdeckung der Blätterhöhle und ihrer Umgebung vor einigen Jahren war wissenschaftlich eine kleine Sensation. Nur sehr wenige Höhlen Mitteleuropas sind so gut erhalten und von den Ausgrabungen der Raubgräbern verschont geblieben. Wichtige Fundstücke aus der Blätterhöhle sind im Museum Wasserschloss Werdringen zu sehen. Die Kosten für die etwa dreistündige Exkursion betragen 12 € für Erwachsene und Jugendliche. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind für die Exkursion erforderlich. Eine Anmeldung für die Exkursion ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/207-2740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Große Unterstützung für Oberlinschule

DschungelbuchVolmarstein – Helle Freude in der Oberlinschule: Die Förderschule der Ev. Stiftung Volmarstein belegte bei der Spardaspendenwahl den 15. Platz – und das unter über 400 Mitbewerbern! Bei dieser Aktion waren Schulen eingeladen, besondere Kulturprojekte zu präsentieren. Daraufhin war die Oberlinschule mit ihrem aktuellen Dschungelbuch-Projekt ins Rennen gegangen. Dank vieler Volmarsteiner Unterstützer gewann sie nun 3500 Euro. „Das war einfach toll“, freute sich Schulleiterin Annemarie Schünadel. Mitarbeiter der Stiftung, die Grundschule Volmarstein, der Männergesangverein „Einigkeit“ und andere Kooperationspartner hatten dafür gesorgt, dass im Internet 3626 Stimmen für die Oberlinschule abgegeben wurden. Das Dschungelbuch ist ein Projekt für Kinder der Unterstufe mit schwerster Behinderung. Sie lernen die Geschichte von Mogli mit allen Sinnen kennen — durch Ausflüge in den Zoo, das Streicheln von Tierfellen oder das Wahrnehmen von Waldgeräuschen. Zu den Dschungelbuch-Songs gestalten sie einfache Instrumentalbegleitung und tanzen unter Anleitung von Tanzpädagogin Stefanie Katzer. Am Ende wird ein Film entstehen, der zeigt, was Kinder mit schwerster Behinderung erleben und mitteilen können. Mit den gewonnenen 3500 Euro wird die Oberlinschule weitere solcher Kulturprojekte fördern. Dabei ist wichtig, dass die Schüler buchstäblich etwas erleben – also besonderes Unterrichtsmaterial anfassen können oder einen außerschulischen Ort besuchen. „So etwas können wir allein nicht finanzieren“, stellte Annemarie Schünadel klar. Die Spardaspendenwahl ist eine Aktion der Sparda-Bank West, deren Geschäftsgebiet ein Großteil von NRW umfasst.

„HörSäle der Literatur“

Hagen –  Das Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft an der FernUniversität in Hagen stellt seine diesjährige „Studienwoche Literaturwissenschaft“ unter das Schwerpunktthema „Literatur – Akustik – Medien“. Im Rahmen der Veranstaltung hält Medienwissenschaftlerin Dr. Cornelia Epping-Jäger von der Ruhr-Universität Bochum einen öffentlichen Abendvortrag. Sie spricht über das Thema „HörSäle der Literatur. Die ,Gruppe 47‘ und das ,Literarische Colloquium Berlin‘“. Interessierte sind am Dienstag, 9. Juni, ab 19.15 Uhr herzlich eingeladen in den Seminartrakt im KSW-Gebäude auf dem Campus der FernUniversität in Hagen, EG (Raum 1-3), Universitätsstraße 33, 58097 Hagen. Der Eintritt ist frei.

Als Ritter im Wasserschloss

HelmaufsetzenHagen – Das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle bietet am Sonntag, 7. Juni, um 15 Uhr eine spannende Erlebnisführung für die ganze Familie an. Als besondere Attraktion wird nicht nur Kindern die Möglichkeit geboten, einmal selbst Rüstungsteile anzuprobieren. Auch manch ein Erwachsener wird sicherlich gerne von der Möglichkeit Gebrauch machen, einmal einen Helm aufzusetzen, das Schwert zu führen und sich wie ein Ritter zu fühlen. Das Leben in der Steinzeit bildet einen weiteren Schwerpunkt der Führung durch 450 Millionen Jahre. Natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier sowie Inszenierungen vermitteln ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit. An Arbeitsstationen können Kinder und Erwachsene selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in der Blätterhöhle in Hagen gefunden wurden. Untersuchungen der Knochen haben ein Alter von etwa 10.700 Jahren und 5.600 Jahren ergeben. Von den ersten Bauern der Jungsteinzeit geht es weiter über die Bronze- und Eisenzeit zu den Römern. Da sich das Museum in einem Wasserschloss befindet, dessen Ursprung in das Mittelalter zurückgeht, endet die Führung in dieser Epoche bei einer imposanten Ritterfigur. Einen Abstecher gibt es auch in die Zeiten der Riesenlibellen aus dem Vorhaller Steinbruch und die Dinosaurier der Kreidezeit. Die Erlebnisführung kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Museumseintritts.

Präsenzmaßnahmen der Polizei in der Dortmunder Nordstadt

Dortmund –  Bei einem erneuten Polizeieinsatz in der Dortmunder Nordstadt am gestrigen Tag (27. Mai) hat die Polizei im Bereich „rund um die Stahlwerkstraße“ erneut verstärkt Beamte und Beamtinnen für
Kontrollen und Präsenzstreifen eingesetzt.  Die Einsatzkräfte überprüften dabei mehrere Personen und
Fahrzeuge, stellten jedoch keine strafrechtlich relevanten Sachverhalte fest. Die Dortmunder Polizei hält den Kontrolldruck auch weiterhin hoch. Dies betrifft verdeckte und offene Maßnahmen von Präsenzstreifen über gezielte Einsätze in Zusammenarbeit mit Ordnungspartnern bis hin bis zu Verkehrskontrollen.

„Fleißige Helfer“ für Feste

BrandIMGP6237Wetter(Ruhr) – „Helfe gern!“ Rest zu mir! Gib`s mir!“ Mit einem dieser drei Slogans und einem auffallenden Motiv sind neue spezielle Abfalltonnen des Stadtbetriebes beschriftet. Ob Seefest, Kartoffelfest, Rock auf der Burg oder Sommerfest: Neben dem Unterhaltungsprogramm und der Verpflegung sind die Veranstalter auch für die Entsorgung der Abfälle verantwortlich. Die neuen „fleißigen Helfer“ des Stadtbetriebes sollen die zahlreichen Besucher dieser beliebten Außenveranstaltungen zur Nutzung animieren.
Für diese Feste sind ausreichende Abfallbehälter über den Stadtbetrieb als öffentlich-rechtlicher Entsorger rechtzeitig zu bestellen. Darauf weisen auch die entsprechenden Genehmigungen der Stadtverwaltung hin. Der Stadtbetrieb berät hierzu gerne unter seiner Servicenummer 840 600. Damit der Müll am Ende auch dort landet wo er hingehört, bietet der Stadtbetrieb für diese Anlässe jetzt seine „fleißigen Helfer“ an. Ein Gewinn für die Veranstalter und das Stadtbild. Das neue Angebot des Stadtbetriebes ist Teil der Initiative „StandortServicePlus“, zu dem auch der „Tonnen-Hol-Service“ und die „48-Stunden-Sperrgutabfuhr“ gehören.

Polizeibericht am Donnerstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++  Dortmund: Verkehrsunfall auf der Baroper Straße: Polizei Dortmund sucht nach Verursacher  +++ Hagen: Auto angefahren und abgehauen +++ Hagen: Navi und Laptop aus Auto geklaut +++ Hagen: Autofahrer bei Unfall verletzt +++ Hagen: Tagsüber in Wohnung eingebrochen und Hochzeitsschmuck geklaut +++ Dortmund: Ein Unglück kommt selten allein +++ Dortmund: Beziehungsstreitigkeit: 42-Jähriger mit Messer angegriffen +++ Schwelm:  Unfallflucht auf Parkplatz +++ Schwelm:  Pkw und Kleinkraftrad stoßen zusammen +++ Gevelsberg: Diebstahl aus Pkw +++ Gevelsberg: Diebstahl vor Wohnhaus +++ Breckerfeld:  Unfall unter Alkoholeinfluss +++ Ennepetal: Rettungshubschrauber landet in Zurstraße +++ MK: Einbruch und Fahren ohne Fahrerlaubnis +++ MK: Mehrere Einbrüche angezeigt +++ Polizeibericht am Donnerstag weiterlesen

Das Hagener Tanzfestival „Farben des Tanzes“

Vom 31. Mai bis 7. Juni 2015 findet im Theater Hagen ein außergewöhnliches Tanzfestival statt, welches sich dem sogenannten mix-abled Tanz widmet, der von Tänzern mit unterschiedlichen Körperlichkeiten präsentiert wird. In England und anderen Ländern hat dieser mix-abled Tanz schon seit Jahrzehnten eine riesige Fangemeinde. Das von Intendant Norbert Hilchenbach und Ballettdirektor Ricardo Fernando initiierte Festival „FARBEN DES TANZES“ zeigt an vier Abenden in Hagen Gastspiele von national und international agierenden mixed-abled-Gruppen. Bei zwei Produktionen wird auch das balletthagen mitwirken.

Zum 20jährigen Jubiläum der von Gerda König geleiteten „DIN A 13 TANZCOMPANY“ entsteht eine Koproduktion mit dem theaterhagen, an der Tänzer des balletthagen sowie Tänzer der „DIN A 13 TANZCOMPANY“ mit körperlichen Besonderheiten aus Kenia, Venezuela und Brasilien beteiligt sind. Diese Zusammenarbeit eines Stadttheaters und einer mixed-abled-Tanzkompanie findet erstmalig in Deutschland statt, hat Modellcharakter und soll weitere Projekte dieser Art anregen. Die Uraufführung dieses Tanztheaterstücks findet am 1. Juni (19.30 Uhr) unter dem Titel „Perfectly Unperfect“ statt. Gemeinsam mit Tänzern des balletthagen erarbeitet auch die deutsche mixed-abled Performancegruppe „DORISDEAN“ eine Uraufführung („Haltung, bitte.“), die am 3. Juni (19.30 Uhr) gezeigt wird. Die renommierte englische mixed-abled „CANDOCO DANCE COMPANY“ präsentiert am 5. Juni (19.30 Uhr) zwei Stücke: „Notturnino“ und „Let’s talk about dis“. Das „BALLET DE CEGOS“, ein Tanzensemble mit Sehbehinderten aus Brasilien, gastiert am 7. Juni (18.00 Uhr) mit Highlights aus klassischen Balletten. Am gleichen Abend ist auch die innovative Tanzkompanie „CULTURE DEVICE DANCE PROJECT“ (ebenfalls aus England) mit „Stop making sense“ zu Gast – das einzige bekannte Ensemble für Tänzer mit Down-Syndrom -, die zudem ein „Dance Karaoke“ veranstalten. Zusätzlich bietet ein Workshop Menschen mit unterschiedlichen Körperlichkeiten die Chance, unter professioneller Anleitung der „CANDOCO DANCE COMPANY“ eine kurze Choreographie zu erarbeiten (vom 1.-4. und am 6. Juni von 12-17 Uhr im Ballettsaal), die dann ebenfalls am 7. Juni gezeigt wird. Alle Aufführungen finden im Opus statt. Eingeleitet wird das Festival am 31. Mai (18.00 Uhr im Lutz-Foyer) von einem „Meet & Greet“ – einem ersten Zusammentreffen von Publikum und Teilnehmern in lockerer Atmosphäre.
Im Anschluss an jede Vorstellung wird ein Publikumsgespräch angeboten.

Karten sind unter 02331-207-3218, an der Theaterkasse und bei den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Eintrittspreise: Vorstellungen am 1., 3., 5. Juni jeweils 20,-/10,- Euro, am 7.6. 25,-/12,50,- Euro.
Festivalticket für alle Vorstellungen: 70,- Euro.

Stadtteil-Café mit Pflanzen-Aktionen

Am Sonntag, den 31.05., veranstaltet das Stadtteilforum Eppenhausen e.V. in der Zeit von 15 bis 17 Uhr ein Stadtteil-Café mit Pflanzen-Aktionen in der Grundschule Boloh, Weizenkamp 3.

Ein Pflanzangebot für Haus & Garten, Basteln von Blumensteckern sowie ein kleines Ratespiel stehen auf dem Programm. Alle Gäste werden mit Kaffee, leckeren Waffeln mit heißen Kirschen und Kuchen verwöhnt.

 

Hundertwasser-Ausstellung grandioser Erfolg

Foto: Tobias Roch
Foto: Tobias Roch

Hagen. Nach Beendigung der Ausstellung „Hundertwasser – Lebenslinien“ am vergangenen Montag zieht das Osthaus Museum Hagen eine rundum positive Bilanz. 65.187 Besucher konnten an den 100 Ausstellungstagen gezählt werden. Damit ist die Schau die erfolgreichste, die das Museum in ihrer langjährigen Geschichte je ausgerichtet hat. Erwartungsgemäß war der letzte Ausstellungstag am Pfingstmontag auch der besucherreichste. 2.136 Kunstinteressierte wollten allein an diesem Tag Hundertwasser sehen. Der letzte kam um 16 Minuten vor sechs, eine Viertelstunde bevor die Ausstellung schloss.

Erfreulich sind auch die 880 veranstalteten Führungen, Workshops und weiteren Programme, die begleitend zur Ausstellung stattfanden. Darunter waren allein 359 Schulklassen, die die vielfältigen Angebote wahrnahmen. Auch diese beeindruckenden Zahlen sind mit Abstand die höchsten, die jemals zu einer Ausstellung verzeichnet werden konnten. Damit schlägt Hundertwasser alle Rekorde.

Auch jenseits der imponierenden Zahlen wertet der Direktor des Osthaus Museums Dr. Tayfun Belgin die Ausstellung als großen Erfolg. „Alle Besucher waren hoch zufrieden mit der Präsentation und haben ihren Besuch in dem einzigartigen Ambiente, das eigens für die Ausstellung hergerichtet wurde, genossen“, so Belgin. In zahlreichen Gesprächen, die er mit den Gästen seines Hauses führte, konnte der Museumsleiter immer wieder die Begeisterung der Besucher erleben. In Nah und Fern wurde die Schau positiv wahrgenommen und warf so auch ein ausgezeichnetes Bild auf die Stadt. „Damit war die Ausstellung die größte Imagekampagne für die Stadt Hagen, die jemals stattgefunden hat“, ist Belgin stolz auf das durchgehend positive Echo, das die Schau auch weit über die Stadtgrenzen hinaus hervorgerufen hat.

Der Abbau der Ausstellung ist jetzt bereits in vollem Gange, denn die nächsten Projekte warten schon. So ist das Osthaus Museum am NRW-weiten Ausstellungsprojekt „China 8“ beteiligt und zeigt in seinem historischen Altbau die Ausstellung „Paradigmen der Kunst – Installation und Objekte“. Ab dem 14. Juni wird dann die Ausstellung „Panoptikum“ des Karl Ernst Osthaus-Preisträgers Volker Stelzmann präsentiert.

KLASSIK & JAZZ IM ESM

Emil Schumacher MuseumHagen – In der beliebten Reihe KLASSIK & JAZZ IM ESM, die der Förderverein Emil Schumacher Museum e.V. gemeinsam mit dem Kulturverein Westfalen e.V. veranstaltet, präsentieren wir unserem Publikum am morgigen Donnerstag ab 18 Uhr, im Foyer des Kunstquartiers das Maria Tucci Trio. Maria Tucci war im vergangenen Jahr bereits bei uns. Aufgrund des begeisterten Publikumszuspruchs und wiederholter Nachfragen haben wir uns um ein weiteres Konzert ihres Trios bei uns bemüht. Im Anhang dieses Mails finden Sie nähere Informationen zum Inhalt der Veranstaltung in der Pressemitteilung sowie eine freigegebene Abbildung in Druckqualität.Über Ihr Interesse und vor allem Ihre Berichterstattung vorab würden wir uns wie immer sehr freuen! Selbstverständlich reservieren wir Ihnen gern Presseplätze für die Veranstaltung.

Was:         KLASSIK & JAZZ IM ESM, Maria Tucci Trio, La strada verso il sud
Wann:        Donnerstag, 28. Mai 2015, 18 Uhr
Wo:            Foyer im Kunstquartier Hagen
Eintritt:      frei

Berufe lesen vor – Der Imker kommt

Hagen – Die beliebte Vorlesereihe „Berufe lesen vor“ findet am kommenden Montag, 1. Juni, um 16.30 Uhr wieder in der Stadtbücherei auf der Springe statt. Vertreter interessanter Berufe lesen Kindern Bücher passend zu ihrem Beruf vor und erzählen von ihrem Alltag. Wie ist das eigentlich mit den Bienen? Und woher kommt der Honig? Imkern ist einfacher als so mancher denkt und spannender als so mancher glaubt. Hier kann man wirklich eine neue kleine Welt entdecken. Der Imker beantwortet alle Fragen zum Bienenvolk, zur Königin, den fleißigen Arbeiterinnen und den faulen Drohnen. Alle interessierten Vorschul- und Grundschulkinder sind herzlich eingeladen, es sich für 45 Minuten auf der Lesetreppe bequem zu machen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss haben die Kinder Gelegenheit, zu der Geschichte ein Bild zu malen, das in der Leseecke aufgehängt wird.

Mühlenfeldstraße – Sperrung

Wetter(Ruhr) – Aufgrund von Autokranarbeiten muss die Mühlenfeldstraße ab Hausnummer 1 (Ecke Schöntaler Straße) bis Hausnummer 1 am Dienstag, 2. Juni, in der Zeit von 6.45 bis 18 Uhr gesperrt werden. Aus Richtung Rathenaustraße / Steinstraße kann die Mühlenfeldstraße bis zur Hausnummer 3 befahren werden.

Zeugin überrascht Einbrecher im Hausflur

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Foto: Polizei Dortmund

Dortmund –  Die Polizei Dortmund hat in der Nacht zu heute (27. Mai) in der nördlichen Innenstadt Dortmunds einen mutmaßlichen Einbrecher
festgenommen. Eine Zeugin war gegen 1.35 Uhr nach Hause in ein Mehrfamilienhaus an der Lortzingstraße zurückgekehrt. Sofort stellte sie fest, dass die Haustür verdächtiger Weise aufstand. Als sie ins Treppenhaus schaute, bemerkte sie einen Schatten und schaltete daraufhin das Licht an. Sie konnte so noch beobachten, wie ein unbekannter Mann Gegenstände aus einem Vorratsraum in einen Rucksack steckte. Er hatte sich offenbar auf noch unbekannte Art und Weise Zutritt zu dem Haus und dem Vorratsraum im Erdgeschoss verschafft.  Die Zeugin schloss die Haustür und rief sofort die Polizei.
Als die Beamten vor Ort eintrafen, hatte der Tatverdächtige jedoch
offenbar eine Fluchtmöglichkeit durch eine Hinterhoftür gefunden und
genutzt. Die Gelegenheit, seine mit Diebesgut und Einbruchswerkzeug
gefüllten Taschen mitzunehmen, hatte er nicht. Denn diese fanden die
Beamten noch im Hinterhof.  Sofort leiteten die Beamten Fahndungsmaßnahmen ein – auch mit
Hilfe eines Diensthundeführers. Mit Erfolg: Diensthund Bo entdeckte
in der Nähe des Tatorts einen 37-jährigen Dortmunder, der unter einem
Gebüsch kauerte. Die Beschreibung der Zeugin traf perfekt auf ihn zu.
Die Einsatzkräfte nahmen den Mann, der wegen Eigentumsdelikten
bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist, fest. Er
wurde ins Polizeigewahrsam gebracht.
Morgen soll der 37-Jährige einem Haftrichter vorgeführt werden.
Die Ermittlungen dauern an.

Räuber mit dem Teppichmesser sitzt in Untersuchungshaft

Hagen. Er bedrohte in Wehringhausen in drei Fällen Schüler mit einem Teppichmesser und forderte die Herausgabe ihrer Handys und Bargeld. Nun sitzt der Räuber in U-Haft. Die Polizei kam dem 20-jährigen Täter wegen der sehr guten Personenbeschreibung auf die Spur. Da in den Medien und in Facebook über die Taten berichtete wurde, erhielten auch Personen aus dem Umfeld des Täters Kenntnis über die Raubstraftaten. Daraufhin gingen bei der Polizei mehrere Hinweise ein, die sich auf den 20-Jährigen bezogen. Nachdem sich der Tatverdacht erhärtet hatte, durchsuchte die Kripo am Dienstag die Wohnung des Räubers in Wehringhausen. Die Durchsuchung führte zur Auffindung des Teppichmessers und einer geringen Menge Heroin. Der Beschuldigte wurde festgenommen und zu den Straftaten vernommen. Er gab zwei Überfälle unumwunden zu. An die dritte Tat will er sich nicht erinnern können. Der Räuber wurde noch am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt. Der Haftrichter ordnete die Untersuchungshaft an.

Naseweise gesucht!

KinderschutzbundHagen – Noch freie Plätze in der Zwergengruppe des Kinderschutzbundes. Wer will nicht ein Kind haben, das einmal gut in der Welt zurechtkommt? Eltern können viel dazu beitragen, indem sie sich viel mit ihrem Kind beschäftigen. Auch der Besuch von Spielkreisen ist sehr hilfreich. Hier werden die Kinder gezielt gefördert und den Eltern wird mit Rat und Tat zur Seite gestanden.  Darum bietet der Kinderschutzbund Zwergengruppen für Kinder im Alter von 2-3 Jahren an, die bald in den Kindergarten kommen. Damit die Eingewöhnung dort leichter fällt, üben die Kinder mit Hilfe der Zwergengruppe eine erste Ablösung von den Eltern. Zur Vorbereitung auf den Kindergarten sind die Eltern nur die ersten Male mit dabei, um den Ablöseprozess zu begleiten. Danach werden die Eltern reihum von der Erzieherin in das Gruppengeschehen mit einbezogen, während die Kinder sich an das Spielen mit anderen Kindern gewöhnen.  Für die Zwergengruppe „Naseweis“ sind noch einige freie Plätze verfügbar. Die Treffen finden zweimal pro Woche mittwochs und freitags vormittags von 9.00 – 12.00 Uhr statt. Die Teilnahme kostet pro Quartal 60,- Euro, die Hälfte der Gebühr kann mit einem Teilhabegutschein verrechnet werden. Da die Plätze begrenzt sind, empfiehlt sich eine schnelle Anmeldung im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstraße 20, Telefon 02331/3860890.

Sprechstunde mit Bezirksbürgermeister Heinz-Dieter Kohaupt

Hagen – Die nächste Bürgersprechstunde für den Stadtbezirk Hagen-Nord hält Bezirksbürgermeister Heinz-Dieter Kohaupt am kommenden Dienstag, 2. Juni, ab. Sie findet von 16.15 Uhr bis 17.30 Uhr in der Bezirksverwaltungsstelle Boele, Schwerter Straße 168, 1. Etage, Zimmer 111, statt. Ratsuchende Bürger werden gebeten, Unterlagen für etwaige Rückfragen gleich mitzubringen.