VIDEO | Imke Heymann – Grußwort zu „Vision 100“

„Vision 100“ – eine tolle Idee, eine wichtige Auktion für eine wichtige Sache, organisiert von Linde Arndt. Ein Projekt über das wir in unserem Format „Daniela up2date“ später noch intensiv mit Impressionen und Interviews berichten werden. Hier vorab das Grußwort von Imke Heymann, Bürgermeisterin in Ennepetal. Tiefe Verneigung, dass die Erste Frau der Stadt die gesamte Veranstaltung begleitet hat.

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Wohnungsbrand in Zurstraße

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Breckerfeld. (hb) Am heutigen Mittwoch wurde der Feuerwehr Breckerfeld
ein Wohnungsbrand in der Taubenstraße gemeldet. Die Einheiten
Breckerfeld, Delle und Zurstraße wurden über die Meldeempfänger und
Stadtsirenen alarmiert.
Im Erdgeschoß eines Mehrfamilienhauses fing eine Spülmaschine aus
unklarer Ursache Feuer. Alle Bewohner hatten sich bereits vor
Eintreffen der Feuerwehr aus dem Gebäude begeben und in Sicherheit
gebracht.
Es wurde ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in die
Wohnung geschickt. Der Brand war schnell unter Kontrolle; somit
konnte eine Brandausbreitung auf die Wohnung und das Gebäude
verhindert werden.
Die Wasserversorgung wurde aus einem nahegelegenen Hydranten
sichergestellt. Aufgrund der Witterungsverhältnisse wurde der Bauhof
der Stadt Breckerfeld angefordert, um durch Einsatz von Streusalz
eine Eisbildung auf der Straße zu verhindern.
Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden Wohnung und Treppenraum
gelüftet und die Brandwohnung mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Die Bewohnerin der betroffenen Wohnung wurde mit Verdacht auf
Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Arbeiten an die Polizei
übergeben, die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.
Der Einsatz für die Feuerwehr konnte nach etwa 75 Minuten beendet
werden.

14 neue Feuerwehrangehörige für die Feuerwehren – Prüfung erfolgreich bestanden

Herdecke. Die Feuerwehren Herdecke, Breckerfeld und Ennepetal haben 14 neue
ausgebildete ehrenamtliche Feuerwehrangehörige. Diese haben am
Wochenende erfolgreich die theoretische und praktische
Abschlussprüfung bestanden.

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Nach über 100 Stunden Theorie und Praxis stand am Wochenende die
Abschlussprüfung an. Zunächst musste am Freitag eine schriftliche
Arbeit beantwortet werden. Am Samstag standen dann zwei praktische
Einsatzübungen an. Drei Prüfer bewerteten die Durchführung. An der
Ruhr musste ein Löschangriff aus offenem Gewässer nach der
Feuerwehrdienstvorschrift 3 aufgebaut werden. An der Realschule
musste der Brand einer Klimaanlage auf dem Dach bekämpft werden. Dazu
musste eine tragbare Leiter in Stellung gebracht werden.

Seit Ende August haben die ehrenamtlichen Ausbilder der Freiw.
Feuerwehr Herdecke die Teilnehmer auf die Grundlagen der
Feuerwehrarbeit vorbereitet. So standen Rechtsgrundlagen, Erste
Hilfe, Psychosoziale Unterstützung, Fahren mit Sonderrechten, Brand-
und Löschlehre, Knoten und Stiche, Fahrzeug- und Gerätekunde,
Gefahren der Einsatzstelle, Löschangriffe in unterschiedlichen Formen
sowie tragbare Leitern auf dem Stundenplan. Der Unterricht wurde
Donnerstagabend und samstags durchgeführt.

Alle haben die Prüfung erfolgreich und mit guten Ergebnissen
bestanden. Die Teilnehmer bedankten sich für die sehr fundierte
Ausbildung. Diese habe ihnen einiges abverlangt aber immer Spaß
gemacht. Die Lehrgangsleiter Stefan Baska und Christian Arndt zogen
ebenfalls eine positive Resonanz: „Die Ausbildung war für unser Team
neben dem normalen Feuerwehralltag anstrengend und leider hat uns das
Wetter manchmal im Stich gelassen. Trotzdem hat es Spaß gemacht. Die
Kooperation mit der Feuerwehr Breckerfeld, die seit 2008 besteht, hat
sich wieder bewährt“.

Abschließend wurden alle Herdecker Kameraden mit einem
Funkmeldeempfänger ausgestattet. Sie stehen nun für Einsätze zur
Verfügung. Der zweite Teil der Ausbildung mit dem Schwerpunkt
„Technische Hilfeleistung“ startet nach den Sommerferien. Die
Freiwillige Feuerwehr Herdecke sucht auch weiterhin Bürger für den
ehrenamtlichen Dienst. Wer Interesse hat, kann sich über die Homepage
www.feuerwehr-herdecke.de oder telefonisch unter 02330-303-1 melden.

Phoenix Hagen strebt weiter ProA-Teilnahme an

Der Lizenzligaausschuss der easyCredit Basketball Bundesliga hat der Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA als Träger von Phoenix Hagen mit sofortiger Wirkung die Lizenz entzogen. Die Entscheidung wird begründet mit der fehlenden wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit für die verbleibende Spielzeit 2016/2017 sowie mit dem fehlenden Nachweis, dass die anstehenden Begegnungen bei den MHP RIESEN Ludwigsburg (4. Dezember) und zuhause gegen die Basketball Löwen Braunschweig (10. Dezember) definitiv ausgetragen werden können. Die Teilnahme an der 2. Bundesliga ProA in der Saison 2017/2018 bleibt aber weiter das Ziel des Klubs.

Phoenix Hagen stellt demnach mit sofortiger Wirkung den Spielbetrieb ein. Bereits am Sonntag in Ludwigsburg wird das Team nicht mehr antreten. Gemäß BBL-Spielordnung wird der Klub in der Tabelle nicht mehr geführt. Die bisher ausgetragenen Spiele werden aus der Wertung genommen. Nach den Regularien der BBL-Ausschreibung nimmt Phoenix Hagen in der offiziellen Abschlusstabelle, die nach Ende der Hauptrunde erstellt wird, den letzten Tabellenplatz ohne Wertung ein und steht damit als erster Absteiger der Saison 2016/2017 fest.

Patrick Seidel, Geschäftsführer von Phoenix Hagen, erklärt: „Die aktuelle Entwicklung ändert nichts an dem Vorhaben, über den Weg der Insolvenz in Eigenverwaltung und als erster sportlicher Absteiger geltend, zum 31.03.2017 einen Lizenzantrag für die 2.Basketball Bundesliga ProA stellen zu dürfen. Unser Ziel bleibt unverändert: Es gilt weiterhin, die Summe von 250.000 Euro heute bis Mitternacht zu akquirieren und damit dem Sachwalter vor dessen Gang zum Amtsgericht Hagen am Donnerstag präsentieren zu können.“

Der Geschäftsführer der easyCredit BBL, Dr. Stefan Holz, äußerte sich wie folgt über die Entscheidung des Lizenzligaausschusses: „Uns war es wichtig sicherzustellen, dass die beiden kommenden Gegner von Phoenix Hagen, Ludwigsburg und Braunschweig, Planungssicherheit hinsichtlich der Austragung haben. Schließlich geht es auf Seiten dieser Mannschaften um nicht unerhebliche Einnahmen und Ausgaben. Insofern ist die Entscheidung des Lizenzligaausschusses, die Lizenz mit sofortiger Wirkung zu entziehen, konsequent und richtig. Der Lizenzentzug als solcher ist ohnehin unvermeidlich.“

Mehr Wert schenken – Verbraucherzentrale in Hagen lädt zu Fotoaktion ein

Zeit ist für viele Menschen kostbar. Und allzu oft kommt die gemeinsame Zeit mit Familie und Freunden zu kurz.

Im Rahmen der Aktion „Mehr Wert schenken“ lädt die Verbraucherzentrale in Hagen die Hagener ein, ihre Ideen für Zeitgeschenke ins Bild zu setzen. Am Freitag, 02.12.2016, findet von
13 – 17 Uhr in der Beratungsstelle, Hohenzollernstraße 8 (im Volkspark) eine Fotosession statt. Jeder kann sich dabei vor einem winterlichen Hintergrund fotografieren lassen und mithilfe von Requisiten und Schrifttafeln sein Geschenk illustrieren. Ob es ein Spieleabend sein soll, eine gemeinsame Wanderung oder die Übernahme von einigen Stunden Babysitting – die Hagener sind gefragt, ihre Kreativität einzubringen. Dafür erhalten sie das entstandene Foto mitsamt einer Einsteckkarte kostenlos gleich zum Mitnehmen. Mit ihrem individuellen Zeit-Gutschein können sie dem Beschenkten nicht nur eine besondere Wertschätzung zeigen, sondern auch noch Umwelt und Klima schonen. Denn wer Zeit statt Dinge schenkt, spart Ressourcen und Energie.

Vize-Präsident Norbert Lohoff einstimmig wieder gewählt – Silberne Ehrennadel für Christian Zittlau auf Kreisverbandstag

Schwelm. Der 34. Kreisverbandstag des Kreisfeuerwehrverbandes Ennepe-Ruhr
e.V. fand am vergangenen Freitag in Hattingen-Welper statt. Der
Präsident, Rolf-Erich Rehm, konnte 97 Delegierte aus allen
kreisangehörigen Städten und zahlreiche Gäste begrüßen.

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Neben der ersten Beigeordneten der Stadt Hattingen Christine
Freynik und Landrat Olaf Schade waren auch die Landtagsabgeordneten
Prof. Dr. Rainer Bovermann und Hubertus Kramer anwesend. Nicht fehlen
durften neben den Wehrführern der kreisangehörigen Feuerwehren auch
die befreundeten Abordnungen der Hilfsorganisationen und des
Technischen Hilfswerks.

Dezernentin Christine Freynik und Landrat Olaf Schade gingen in
Ihren Grußworten auf die besondere Bedeutung des Ehrenamtes ein und
hoben die Wichtigkeit der Verbandsarbeit hervor. Präsident Rehm ging
in seinem Jahresbericht noch einmal auf das neue BHKG (Brandschutz-,
Hilfeleistungs-, Katastrophenschutzgesetz) ein. Diesem Gesetz fehlt
jetzt dringend die überarbeitete Laufbahnverordnung. Beides gehört
zusammen und daher geht die Bitte des Präsidenten an die Politik
diese Verordnung noch vor dem kommenden Landtagswahlkampf zu
verabschieden. Der Präsident zeigt sich sehr zufrieden mit den
Mitgliedern des Verbandes, die sich in vielen Gremien und Ausschüssen
im Land zusätzlich engagieren und dort Ihr Wissen einbringen. Viele
Informationen gelangen durch diese Tätigkeit auch wieder zurück in
den Heimatkreis. Innerhalb des EN-Kreises will sich der Verband
weiter öffnen und sich als Partner und Berater der EN-Städte
anbieten.

Bei den anstehenden Wahlen wurde der Vize Präsident Norbert Lohoff
(Breckerfeld) einstimmig in seinem Amt bestätigt.

Unter dem Tagesordnungspunkt Ehrungen wurde der Wanderpokal für
die beste Gruppe beim Leistungsnachweis an die Feuerwehr Sprockhövel,
Löschzug Haßlinghausen verliehen. Dieser Pokal wurde 2011 vom
Kreisbrandmeister gestiftet und wird an die beste Gruppe beim
Leistungsnachweis verliehen. Dabei zählen neben der fachlich
korrekten Ausführung, auch das Auftreten und die sportliche Leistung.
Maurice Kettelboit durfte den Pokal entgegen nehmen.

Eine besondere Ehre wurde dem Leiter der Feuerwehr Sprockhövel
zuteil. Christian Zittlau, der auch stellv. Kreisbrandmeister ist,
wurde vom Präsident Rehm mit der Ehrennadel des
Kreisfeuerwehrverbandes in Silber ausgezeichnet. Diese Ehrung ist für
herausragende, langjährige und intensive Arbeit für den Verband
gedacht. So ist Christian Zittlau unter anderem in dem Landesprojekt
FeuerwEHRENsache Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes EN.

Der Fachvortrag von Christian Zittlau stellt die ersten Ergebnisse
und Vorhaben des Projektes FeuerwEHRENsache vor. In der Arbeitsgruppe
3 hat man sich mit dem Thema Feuerwehr in der Öffentlichkeit,
Mitgliederwerbung und Imagekampagne auseinandergesetzt. Unter dem
Motto „Freiwillige Feuerwehr. Für mich. Für alle“ soll die Kampagne
Ende Januar 2017 starten. Bis dahin sind in den Feuerwehren noch
organisatorische Vorbereitungen zu treffen, dazu werden nun einige
Workshops angeboten. Christian Zittlau beendet seine Vortrag mit dem
Satz „Das wird eine gute Kampagne, die Voraussetzungen sind da. Jetzt
liegt es an uns, diese Kampagne zu unterstützen und mit Leben zu
erfüllen.“

Vizepräsident Bendikt Danz (Feuerwehr Wetter) bedankte sich in
seinem Schlusswort bei allen Delegierten, den Gästen und dem
Veranstalter für den guten Verlauf der Sitzung. Danach weist er
darauf hin, dass der Kreisfeuerwehrverband eine zusätzliche,
kreisweite Ausbildungsveranstaltung auf dem Außengelände des
Institutes der Feuerwehr in Telgte im Dezember durchführt. Hier sind
beste Voraussetzungen geboten, um realitätsnahe Einsatzübungen
durchzuführen. Er weist darauf hin, dass noch einige wenige Plätze
frei sind.

Die Feuerwehr Hattingen hatte als Ausrichter die Aula der
Gesamtschule in Hattingen-Welper liebevoll eingerichtet und kümmerte
sich auch um das leibliche Wohl der Delegierten.

„Energie sparen“ – Kostenloses Umweltmalbuch für Kindergärten und Grundschulen

Das neue Lehrmalbuch zum Thema „Energie sparen: Zeit nehmen – Umdenken – Abschalten“ vermittelt Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter spielerisch, was Energie ist, wie man Energie spart und so die Umwelt schont. Die Mal- und Spielbücher werden demnächst in den Hagener Kindergärten und Grundschulen verteilt – durch das begleitende Vorort-Sponsering kostenfrei.

Schon vor über 25 Jahren begann durch die Altenbekener Firmengruppe Markt & Media eine deutschlandweite Kinder-Umwelt-Früherziehung. Die erste, bereits sehr erfolgreiche Serie der Umweltbücher wurde nun abgelöst durch eine neue Serie. Diese Bücher sind so entworfen, dass der Lehrstoff für die Kleinen sich auf ein Thema beschränkt, die Arbeit der Erzieher in den Einrichtungen sinnvoll ergänzt und somit einen hohen Lernerfolg verspricht.

Die neue Ausgabe wird Anfang 2017 erscheinen. Verantwortliche von Kindergärten und Grundschulen können sich Gruppen- oder Klassensätze zu 30 Exemplaren bereits jetzt beim Umweltamt der Stadt Hagen unter E-Mail umweltamt@stadt-hagen.de sichern.

Giousouf: Merkels Forderung nach Stopp der EU-Türkei-Beitrittsverhandlungen richtig

Die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die Hagener
Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf, äußert sich zur Forderung von
Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Beitrittsverhandlungen zwischen der EU
und der Türkei auf Eis zu legen:

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Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

„Ich begrüße es, dass die Kanzlerin Klartext gesprochen hat. Wir können
nicht ein neues Beitrittskapitel aufmachen, wenn die Türkei sich hartnäckig
weigert, die hierfür erforderlichen Voraussetzungen zu erfüllen. Wichtig
ist, dass wir diejenigen unterstützen, die sich für Demokratie für alle
Menschen in der Türkei einsetzen und mithelfen, die Konflikte im Land zu
befrieden. Hierzu müssen wir viele Gespräche führen. Die Drohgebärden aus
der Türkei, das Flüchtlingsabkommen aufzukündigen, halte ich aus Respekt vor
den Flüchtlingen für völlig daneben. Politische Konflikte auf dem Rücken der
Flüchtlinge auszutragen ist eindeutig der falsche Weg.“

Wiederaufnahme von „Der Messias“

Weihnachtskomödie von Patrick Barlow – am Freitag, 9. Dezember 2016, 19.30 Uhr im Lutz, Theater Hagen
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Ab dem 9. Dezember 2016 (Wiederaufnahme, 19.30 Uhr, Lutz) steht sie wieder auf dem Spielplan des Hagener Theaters: Die Weihnachtskomödie „Der Messias“ von Patrick Barlow (ab 14 Jahren).

Barlows komödiantische Zeitreise mitten hinein in das Jahr Null gehört seit 11 Jahren zum Weihnachtskult auf der Lutz-Bühne. Mit britischem Humor und einer beträchtlichen Portion Menschlichkeit betrachtet Barlow den Ursprung der christlichen Kultur. Für uns schwer erklärbare »Phänomene« werden auf menschliche, allzu menschliche Art und Weise beleuchtet. Liebevoll und geistreich wird der Blick hinter die Kulissen der Weihnachtsgeschichte gelenkt. – Theodor, ein Vollblut-Laiendramaturg und Stückeschreiber hat sich ein neues Ziel gesetzt: Die Geschichte des Messias auf seiner Off-Bühne neu zu erzählen. Mit Esprit und Witz stürzen er und sein Freund Bernhard sich auf dieses Unternehmen. Aus Kostengründen übernehmen sie alle Rollen – und das sind eine ganze Menge! Doch das verläuft natürlich nicht ohne privaten Zwist zwischen den beiden Freunden, und auf der Bühne droht bald das totale Chaos…

Regie führte Werner Hahn, das Bühnen- und Kostümbild schufen Peter Blindert und Ulla Ziemba-Minkiewicz. Die DarstellerInnen sind Marc Baron, Kirsten Corbett, Dominik Hahn, Christa Heine.

  • Weitere Aufführungstermine: 10.12., 17.12., 18.12.2016 – jeweils 19.30 Uhr
  • Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Einbruch in der Mittagszeit

Hagen. Am Dienstag verließ eine 26-jährige Frau gegen 12.00
Uhr ihre Wohnung in der Hochstraße und kehrte gegen 15.30 Uhr zu sich
nach Hause zurück. Dort stellte sie fest, dass die Eingangstür
aufgehebelt war. Bislang unbekannte Einbrecher hatten alle Räume
durchsucht und ließen nach einer ersten Bestandsaufnahme ein
Kinderarmband und Halsschmuck mitgehen. Zum Zeitpunkt der
Anzeigenaufnahme stand noch nicht fest, ob die Täter weitere
Gegenstände entwendet haben. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter
der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Zwei Einsätze für die Feuerwehr Ennepetal

Ennepetal. Am Dienstag den 29.11.2016 um 07:55 Uhr wurde
die Feuerwehr Ennepetal zur Eichenstraße gerufen. Eine Anwohnerin
hatte Gasgeruch vernommen und vorsorglich die Feuerwehr alarmiert.
Diese rückte mit einem Einsatzleitwagen, zwei
Hilfeleistungslöschfahrzeugen, einer Drehleiter und einem
Gerätewagen-Gefahrgut, sowie einem Rettungswagen zur Einsatzstelle
aus. Vor Ort wurden umfangreiche Messungen durchgeführt. Unter
anderem an einem Wohnmobil. Es konnte allerdings kein Gas
festgestellt werden. Der Einsatz wurde daraufhin beendet. Die
Einsatzdauer betrug 46 Minuten.

Um 17:49 Uhr wurde der Feuerwehr Ennepetal eine Ölspur durch
Oberbauer und Voerde gemeldet.  Es mussten zur Beseitigung der Ölspur
ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, zwei Löschgruppenfahrzeuge, ein
Gerätewagen-Gefahrgut, ein Rüstwagen und ein Gerätewagen Logistik
eingesetzt werden. Die Einsatzdauer betrug 40 Minuten.

Zimmerbrand in Seniorenzentrum

Hagen. Am heutigen Morgen (Mittwoch) erhielten Feuerwehr
und Polizei gegen 05.49 Uhr einen Einsatz zum Seniorenzentrum „Am
Theater“ in der Humboldtstraße. Dort brannte es in einem
Patientenzimmer im 2. Obergeschoss. Die 79-jährige Bewohnerin des
Zimmers hatte sich bereits in Sicherheit gebracht. Der Feuerwehr
gelang es zügig, den Brand zu löschen. Das Mobiliar des Raumes wurde
durch die Flammen vollständig zerstört. Personen kamen nicht zu
Schaden. Während der Löscharbeiten musste die Humboldtstraße
zeitweise gesperrt werden, da das Löschwasser auf der Fahrbahn
gefror. Daher war auch ein Streufahrzeug der Hagener
Entsorgungsbetriebe im Einsatz. Zunächst war davon auszugehen, dass
eine brennende Kerze als Brandursache infrage kommen könnte.
Mittlerweile ergibt sich jedoch ein Anfangsverdacht der vorsätzlichen
Brandstiftung gegen die 79-jährige Bewohnerin des Zimmers. Die Frau
wurde zur weiteren Abklärung einer psychiatrischen Klinik zugeführt.

Polizei stellt Transporter eines Unternehmensgründers sicher

 

bild0002002Hagen. Einen denkbar schlechten Einstieg in seine Geschäftsidee hatte am
Dienstag ein 42-jähriger Unternehmensgründer aus Schwerte. Die
Hagener Polizei führte am Dienstag Verkehrskontrollen auf der
Dortmunder Straße durch. Gegen 12.40 Uhr hielten die Beamten einen VW
LT an. Das Fahrzeug wies erhebliche Mängel auf. Unter anderem war die
Windschutzscheibe gerissen. Außerdem fehlte der Außenspiegel auf der
Fahrerseite. Der 42-jährige Beifahrer gab an, den VW LT erworben zu
haben, um damit ein Transportunternehmen zu gründen. Die Polizisten
untersagten dem „Unternehmer“ und dem 31-jährigen Fahrer die
Weiterfahrt und ließen das Fahrzeug abschleppen. Beide erwartet nun
eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Wetter – Zwei Einsätze für die Feuerwehr Wetter (Ruhr)

Wetter (Ruhr). Die Löschgruppe Wengern wurde am Mittwoch,
30.11.2016 um 00:07 Uhr zu einem Wasserrohrbruch in der
Max-Gruhl-Strasse, Ecke Osterfeldstrasse alarmiert. Durch die
ehrenamtlichen Kräfte wurde zunächst der Rinnstein gereinigt, damit
das Wasser ungehindert ablaufen konnte. Durch den Stadtbetrieb wurde
die glatte Fahrbahn abgestreut. Nachdem das zuständige
Versorgungsunternehmen, AVU, an der Einsatzstelle eingetroffen war,
wurde durch diese das Wasser abgestellt. Weitere Maßnahmen waren für
die ausgerückten Kräfte der Feuerwehr nicht erforderlich, sodass der
Einsatz nach guten zwei Stunden für beendet erklärt werden konnte.

Die Nachtruhe hielt nicht lange an. Die Kräfte der Löschgruppen
Wengern, Esborn und des Löschzuges Alt-Wetter wurden um 04:13 Uhr zu
einem Brandmeldealarm in einen Industriebetrieb an der Oberwengerner
Strasse alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war das Gebäude
bereits geräumt und es wurde von einer Rauchentwicklung in der Halle,
an einer Filteranlage, berichtet. Unter Atemschutz ging ein Trupp ins
Gebäude vor und löschte die in der Anlage brennenden Filter ab.
Danach wurde die gesamte Anlage mit einer Wärmebildkamera auf weitere
Glutnester kontrolliert. Parallel wurden erste Maßnahmen ergriffen,
um die Halle wieder rauchfrei zu bekommen. Hierzu wurde am Eingang
ein Elektrolüfter aufgestellt, welcher auch nach relativ kurzer Zeit
Wirkung zeigte. Nachdem der betroffene Betriebsbereich rauchfrei war,
konnten die ausgerückten Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und
Polizei den Einsatz um 06:30 Uhr für beendet erklären.

Workshop zur Medienerziehung für Kinder und Jugendliche

… am Samstag, den 10.12. in der Grundschule Boloh  – Schnell anmelden!

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Am Samstag, den 10.12. lädt das Stadtteilforum Eppenhausen e.V. in der Zeit von 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr zum kostenfreien Workshop „Medienerziehung für Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren“ in die Grundschule Boloh, Weizenkamp 3 ein. Daniela Schwerdt (Schauspielerin, Regisseurin und  Theaterpädagogin) und Hans Leicher (Journalist und Moderator) geben wertvolle Tipps und Tricks zum verantwortungsbewussten Umgang mit dem Internet und Sozialen Medien. Beim Ausprobieren von Tablets mit kurzen Video-Drehs und Filmen von eigenen Interviews geht es auch darum, was bei Fotos im Internet zu beachten ist. Denn „Mein Gesicht gehört mir“ ist ein wichtiger Grundsatz, den alle Kinder und Jugendliche kennen sollten. Spaß und Begeisterung im Umgang mit Neuen Medien wird erwartet. Eine Anmeldung ist erforderlich unter 01 72 / 58 40 347 (auch per SMS) oder per E-Mail an riemann@hagen-eppenhausen.de.

Junge Frau fährt Kind an und entfernt sich vom Unfallort

Hagen. Am Dienstag ging eine 13-jährige Schülerin gegen
07.40 Uhr auf der Eduard-Müller-Straße vom Landgericht aus kommend in
Richtung Höing. Sie befand sich auf dem Weg zur Schule. An der Ampel
Fleyer Straße/Eduard-Müller-Straße überquerte das Mädchen die
Fahrbahn. Die Ampel zeigte für Fußgänger Grünlicht. Zur gleichen Zeit
befuhr ein kleiner weißer PKW aus Richtung Landgericht kommend die
Eduard-Müller-Straße und bog nach links in die Fleyer Straße ab.
Hierbei erfasste der PKW das Mädchen. Die 13-Jährige stürzte zu
Boden, stand dann aber wieder auf und ging zur anderen Straßenseite.
Der weiße PKW hielt kurz an und entfernte sich anschließend auf der
Feyer Straße in Richtung Stadtmitte. Nach Angaben der Schülerin
handelt es sich bei der Fahrerin des weißen Kleinwagens um eine junge
Frau im Alter von ca. 25 Jahren. Sie hat blonde Haare, die zu einem
Pferdeschwanz gebunden sind. Die Schülerin begab sich nach dem Unfall
zunächst nach Hause. Daher erfolgte die Anzeigenerstattung bei der
Polizei erst verspätet. Eine ärztliche Untersuchung ergab, dass die
13-Jährige eine Fußprellung erlitt. Die Polizei bittet Zeugen des
Verkehrsunfalls, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

UPDATE | Neues Sirenensignal zur Warnung der Bevölkerung – Donnerstag im gesamten Stadtgebiet erstmals Testbetrieb

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Hagen. Bei Großeinsatzlagen, Katastrophen und solchen Ereignissen, bei denen die Hagener Bürgerinnen und Bürger über eine Störung der Infrastruktur (zum Beispiel großflächiger Stromausfall, Störung der Wasserversorgung) informiert werden müssen, kann die Feuerwehr Hagen auf zwei Systeme zurückgreifen. Zum einen das lokale Sirenennetz und zum anderen die Warnapp „NINA“, über die Texte zur Warnung der Bevölkerung direkt auf Mobiltelefone gesendet werden. Über diese App wird am kommenden Donnerstag, 1. Dezember, auch auf den Testbetrieb des neuen Sirenensignals um 12 Uhr im gesamten Stadtgebiet hingewiesen. Bei dem Warnton für Gefahrenlagen sind die besondere Aufmerksamkeit und Verhaltensweisen des Bürgers gefordert. Vielen ist der auf- und abschwellende Warnton noch als Luftschutzalarm in Erinnerung. Um zu testen, ob alle 60 Sirenen im Stadtgebiet reibungslos auslösen und von der Bevölkerung wahrgenommen werden, findet der Testbetrieb erstmals statt. Künftig sollen zweimal im Jahr solche Testbetriebe stattfinden. Einmal im Winter ohne Laub an den Bäumen und unter der Woche sowie einmal im Sommer am Wochenende. Die Hagener Feuerwehr erhofft sich auch Rückmeldungen von der Bevölkerung, ob die Warntöne gut gehört werden. Im Vergleich zu anderen Städten verfügt Hagen über ein flächendeckendes Sirenensystem, so dass auch gezielt nur Sirenen in einzelnen Stadtteilen angesteuert werden können.

Hier finden Sie die derzeitigen Sirenenstandorte in Hagen:

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Sirenentöne haben einen hohen Erreichungsgrad
Das Sirenenwarnsystem, welches früher zur Warnung im Verteidigungsfall vorgesehen war und noch heute in Hagen zur Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr genutzt wird, wurde von der Stadt Hagen ausgebaut und stets modernisiert. Somit steht ein Warnmittel zur Verfügung, um Personen auf einfache Weise auf eine Gefahrenlage in ihrer Umgebung aufmerksam zu machen.

Bei besonderen Schadenslagen wird die Feuerwehr künftig über zwei spezielle Sirenensignale die Hagener Bürgerinnen und Bürger aufmerksam machen. Die Sirenensignale können sowohl einzeln in bestimmten Stadtteilen als auch für das gesamte Stadtgebiet ausgelöst werden. Solche Ereignisse könnten zum Beispiel Großbrände und Gefahrgutunfälle sein. Ziel einer Warnung über die Sirenen ist es, das die Bürger zunächst möglichst rasch geschlossene Räume aufsuchen, Fenster und Türen schließen und das Radio einschalten. Dort werden erste Hinweise und Verhaltensempfehlungen ausgegeben.

Im Folgenden werden die drei Sirenensignale erläutert, die von der Leitstelle der Feuerwehr Hagen ausgelöst werden können.

1) Sirenensignal Feueralarm
Ein Sirenenton, den viele bereits kennen. Er dient seit Jahren zur Alarmierung von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr für einen Einsatz. Es handelt sich um einen Dauerton von einer Minute Länge, der zweimal unterbrochen wird. Es besteht keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung.

2) Sirenensignal Warnung der Bevölkerung
Neu hingegen ist der Warnton für Gefahrenlagen, bei denen die besondere Aufmerksamkeit und Verhaltensweisen des Bürgers gefordert sind. Vielen ist der Warnton noch als Luftschutzalarm in Erinnerung. Auch dieser Ton hat eine Länge von einer Minute, jedoch handelt es sich um einen auf- und abschwellenden Heulton.

Die Feuerwehr Hagen empfiehlt erste Verhaltensweisen für die Hagener Bürger, falls dieser Warnton wahrgenommen wird:

•       Ruhe bewahren.

•       Zunächst geschlossene Gebäude aufsuchen, Fenster und Türen schließen. Eventuell betriebene Belüftungsgeräte mit Frischluftzufuhr im Gebäude abschalten.

•       Radio Hagen (107,7 MHz Antennenempfang / 92,15 MHz Kabelempfang) einschalten und die Anweisungen beachten. Bei Stromausfall hilft ein batteriebetriebenes Radio.

•       Hilfsbedürftige Personen und Nachbarn im Gebäude über die Warnung informieren und unterstützen. Gegebenenfalls schutzbedürftige Passanten aufnehmen.

•       Nicht die Kinder aus dem Kindergarten oder der Schule abholen. Diese werden vor Ort betreut.

•       Auch auf Durchsagen von Polizei- und Feuerwehrfahrzeugen achten.

•       Die Notrufnummern 112 (Feuerwehr / Rettungsdienst) und 110 (Polizei) nur im Notfall nutzen, um die Leitstellen nicht zu überlasten. Im Rundfunk werden gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt Telefonnummern zur Bürgerinformation bekannt gegeben. Dort können Fragen gestellt werden.

•       Mobiltelefone nur sehr spärlich verwenden, um Überlastungen und Ausfälle des Mobilfunknetzes zu verhindern.

3) Sirenensignal Entwarnung
Falls die Gefahr nicht mehr besteht, wird ein Sirenensignal zur Entwarnung ausgegeben. Es handelt sich um einen einminütigen Dauerton ohne Unterbrechung.

Alle Sirenensignale können auf der Internetseite der Feuerwehr angehört werden: www.hagen.de/web/de/fachbereiche/fb_37/fb_37_09/informationen.html

Die Feuerwehr Hagen plant, die Sirenensignale zur Warnung und Entwarnung zweimal jährlich zu testen. Die Termine werden über die Medien und die Warnapp „NINA“ angekündigt.

Modulares Warnsystem MoWaS / Warnapp NINA
Seit Ende August 2016 nutzt die Feuerwehr Hagen ein hochmodernes Warnsystem des Bundes. Das so genannte „MoWaS-System“ (Modulares Warn System) des BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) ermöglicht es den angebundenen Leitstellen der Feuerwehren, die Bevölkerung vor Gefahren zu warnen, Informationen über verschiedene Medien zu verbreiten und selbst bei Zusammenbruch der üblichen Kommunikationswege (Telefon, Internet) in beschränkten Maße mit anderen Leitstellen sowie den Lagezentren der Länder und des Bundes über eine Satellitenverbindung zu kommunizieren.

Das System besteht aus einer rechnergestützten Anwendung mit Satellitenanbindung und nutzt als zweiten Übertragungsweg eine gesicherte Verbindung über terrestrische Netze, falls die Satellitenverbindung ausfällt. In der Anwendung können die Leitstellen der Feuerwehren Warntexte und dazu passende Verhaltensweisen auf die Warnapp „NINA“ und an verschiedene Plattformen zur Bevölkerungsinformation übertragen.
Zurzeit sind bereits zahlreiche Medien und Dienste an das MoWaS-System angeschlossen. Die Warnapp „NINA“, lokale und überregionale Rundfunk- und TV-Sender, die Deutsche Bahn sowie einige Internetdienste. Je nach ausgewählter Warnstufe durch die Leitstelle der Feuerwehr werden Fernseh- und Radiosendungen unmittelbar unterbrochen oder zum Beispiel ausschließlich die Warnapp „NINA“ im Stadtgebiet angesprochen.

Die Feuerwehr Hagen empfiehlt Besitzern von Smartphones, die Warnapp „NINA“ zu installieren, um lokale Warnungen und Hinweise der Feuerwehr Hagen empfangen zu können. In der App können aber auch beliebige Orte in Deutschland und auch der aktuelle Standort hinterlegt werden, um Warnungen zu empfangen. Zusätzlich können auf Wunsch Unwetterwarnungen und Hochwassermeldungen angezeigt werden.

Die App kann von den üblichen Plattformen für die Betriebssysteme iOS und Android kostenlos herunter geladen werden. Eine Nutzung der Warnapp „Katwarn“, die vereinzelt außerhalb von NRW genutzt wird, ist zurzeit bei der Feuerwehr Hagen nicht vorgesehen.

Die erste „Feuerprobe“ bestand die Warnapp „NINA“ bereits in Hagen. Bei dem Großbrand im Umspannwerk Haßley und dem anschließenden großflächigen Stromausfall erfolgten erste Meldungen und Verhaltenshinweise der Feuerwehr über die App.

Weitere interessante Infos über die Warnapp NINA und Verhaltensweisen für die Bevölkerung bietet die Internetseite des BBK unter www.bbk.bund.de.

Zwei Verletzte nach Frontalzusammenstoß beim Abbiegen

Dortmund. Bei einem Frontalzusammenstoß beim Abbiegen verletzten sich heute
Mittag (29.11.) zwei Pkw Insassen. Eine Frau musste in ein
Krankenhaus eingeliefert werden.

Zur Unfallzeit (12.10 Uhr), fuhr der 70-jährige Fahrer eines
Toyotas auf der Hagener Straße in Richtung Norden. An der Posener
Straße bog der Dortmunder nach links ein. Nach eigenen Angaben
schätzte er die Lücke des entgegenkommenden Verkehrs falsch ein. Eine
20-jährige Audi-Fahrerin aus Hagen konnte den Zusammenstoß nicht mehr
vermeiden.

Bei dem Unfall verletzten sich eine 90-jährige Beifahrerin aus
Dortmund im Toyota schwer und ein 23-jähriger Dortmunder im Audi
leicht. Die Frau wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus
eingeliefert.

Es entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 15.000,- Euro.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Räumung der Unfallstelle
blieb die Hagener Straße zwischen Zillestraße und Stargader Weg voll
gesperrt.

Großkontrollen in Hagen

Hagen. Beamte aller Direktionen der Hagener Polizei,
unterstützt von Bereitschaftspolizeibeamten aus Bochum, haben am
Dienstag einen gemeinsamen Einsatz zur Bekämpfung der
Eigentumskriminalität und der Bekämpfung der Hauptunfallursachen
durchgeführt. Unter der Leitung des Polizeioberrats Michael Hoffmann
führten die Polizisten in Uniform wechselnde Kontrollen an den
Hauptzufahrtsstraße durch und Kripobeamte in Zivil waren in den
Wohngebieten und in der Innenstadt unterwegs. Ziel war es, sowohl den
Fahndungs- und Kontrolldruck auf die mobilen Täter zu erhöhen und
Erkenntnisse über ihre Bewegungen zu erlangen, als auch konsequent
Verkehrsverstöße im zulassungs- und fahrerlaubnisrechtlichen Bereich
zu verfolgen. Insgesamt kontrollierten die über 100 eingesetzten
Polizistinnen und Polizisten zahlreiche Fahrzeuge und Personen. Die
Auswertungen der Maßnahmen dauern an. „Zur erfolgreichen Bekämpfung
der Eigentumsdelikte sind wir auch auf die Hilfe der Hagener
Bürgerinnen und Bürger angewiesen“ betonte Einsatzleiter Michael
Hoffmann, „Rufen Sie an, wenn Sie verdächtige Beobachtungen machen!
Nutzen Sie aber auch zur Sicherung von Haus oder Wohnung die
kostenlose Beratung der Kriminalprävention und vereinbaren einen
Termin unter der Rufnummer 986 1530.“

Theater an der Volme: Der aktuelle Spielplan

Mi, 30.11., 19:30 Das Gasthaus an der Volme (Schauspiel)

Do, 01.12., 19:30 Der Henker von Haspe (Schauspiel)

Fr, 02.12., 19:30 Der Henker von Haspe (Schauspiel) AUSVERKAUFT!

Sa, 03.12., 19:30 Der Henker von Haspe (Schauspiel)

So, 04.12., 15:00 Agatha Christie bittet zum Tee (Lesung)

So, 04.12., 18:00 Heißer Flirt und Fette Beute (Schauspiel)

Mi, 07.12., 19:30 Heißer Flirt und Fette Beute (Schauspiel)

Fr, 09.12., 19:30 Stutenbissig (Schauspiel)

Sa, 10.12., 19:30 Mama und Luigi. Liebe auf Italienisch (Schauspiel)

So, 11.12., 15:00 Charles Dickens‘ Christmas Carol (Lesung) AUSVERKAUFT!

So, 11.12., 18:00 Mama und Luigi. Entführung Arrabbiata (Schauspiel)

Phoenix Hagen hält gegen Bayern lange mit

Einem der stärksten Gegner in der easyCredit Basketball Bundesliga bot Phoenix Hagen bis zum Schlussviertel Paroli. Am Ende siegte der FC Bayern München am 11. Spieltag aber mit 97:77 (44:34). Dennoch gab es nach der Partie von den 2.807 Zuschauern in der Arena am Ischeland verdienten Applaus für die Feuervögel. Center Owen Klassen, nach zwei Spielen verletzungsbedingter Pause zurückgekehrt, wurde mit 18 Punkten Hagens Topscorer.

Das Personal:

Die Feuervögel begannen mit Jonas Grof, Chris Hass, David Godbold, Owen Klassen und Trent Plaisted. In Klassen und Julian Jasinski sowie Pascal Zahner-Gothen kehrten gleich drei Spieler zurück, die noch in Ulm angeschlagen gefehlt hatten. Kapitän David Bell fiel dagegen mit einem Magen-Darm-Infekt aus. Bayern München startete mit Anton Gavel, Reggie Redding, Vladimir Lucic, Maximilian Kleber und Devin Booker.

Der Spielverlauf:

Vom Sprungball an, den Owen Klassen für sich entschied, hielten die Feuervögel der scheinbaren Übermacht der Bayern viel Kampf und Einsatz entgegen. Der kanadische Center war es auch, der mit dem 2:0 für Phoenix die ersten Punkte der Partie holte. Nachdem München zweimal ausgeglichen hatte, holte Jonas Grof mit viel Zug zum Korb zum 6:4 die Führung zurück (3.). Danach wurden die Gäste stärker und setzten sich bis Viertelende leicht auf 14:21 ab.

Phoenix blieb weiter dran und zeigte einige sehenswerte Aktionen. Als Hass zwischenzeitlich auf 22:26 verkürzte, jubelte die Halle (14.). Adam Hess traf den ersten Dreier der Partie zum 27:32 (17.). Doch erneut bündelten die Bayern im Laufe des Viertels ihre Kräfte. Nun fielen auch bei ihnen die Distanzwürfe durch Alex King (17.) und den früheren NBA-Profi Nick Johnson (20.). Bis zur Halbzeit erarbeiteten sie sich so ein 34:44.

Mitte des dritten Viertels wurde es richtig eng, als sich zunächst ein spektakulärer Dreier von Hass zum 48:52 ins Netz senkte (25.). Direkt darauf stahl Grof zunächst Gavel den Ball und brachte nach Foul von Kleber beide Freiwürfe im Korb unter. Phoenix kam so auf zwei Punkte heran. Die Bayern antworteten mit zwei Dreiern von King (26.) und führten später wieder zweistellig. Phoenix kam auf 60:68 zurück und gewann das Viertel mit 26:24.

Den Gästen war anzumerken, dass sie nun auf eine Vorentscheidung drängten. Mehr als 13 Punkte Vorsprung, etwa nach Danilo Barthels Korbleger zum 65:78 (33.), konnten sie sich zunächst aber nicht herausspielen. Erst in den Schlussminuten kamen bei den Feuervögeln einige Konzentrationsfehler hinzu. Bayern setzte sich zwischenzeitlich auf 73:95 ab (38.). Durch Keßen und Zahner-Gothen verkürzte Phoenix noch auf 77:95.

Das Fazit:

Phoenix Hagen leistete Großes gegen die Bayern: Mit dem Herz in der Hand zwangen die Feuervögel die in jeder Hinsicht überlegenen Gäste in einen Fight mit Pokalcharakter, solange die Kräfte reichten. Beachtlich, was jeder Phoenix-Akteur zeigte. Stellvertretend seien Jonas Grof und Pascal Zahner-Gothen genannt, die in Abwesenheit von David Bell beherzt den Spielauflauf übernahmen. Erst in der Schlussphase hatte Phoenix Hagen den tief besetzten Bayern nicht mehr genug entgegenzusetzen.

Die Trainerstimmen:

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Wir wissen, wie die Bayern spielen. Sie haben eine große Rotation, Nationalspieler, starke Ausländer. Wir wollten selbst auch mit einer großen Rotation spielen. Das haben wir getan. Meine Spieler haben alles gegeben und gekämpft. Ich glaube, einige meiner Spieler haben sich heute weiterentwickelt. Schade, dass David Bell krank geworden ist. Was uns bleibt, ist trotz der Niederlage die tolle kämpferische Einstellung.“

Aleksandar Djordjevic (FC Bayern München): „Ich freue mich darüber, in Hagen zu sein. Ich kenne die Stadt als traditionellen Basketballstandort. Glückwünsche an Ingo Freyer und sein Team. Sie haben in einer für sie schweren Situation sehr gut gespielt. Wir mussten viel leisten, um zu gewinnen. Wir haben von der Bank wichtige Impulse bekommen, etwa von King und Djedovic. Wir brauchten hier unbedingt die nötige Aggressivität. Wir wollten zudem den Ball gut bewegen, das ist uns mit 29 Assists gelungen. Jetzt sind wir froh, nach sechs Tagen zurück nach München zu kommen.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – FC Bayern München 77:97 (34:44)

Phoenix Hagen: Klassen (18), Hass (13/3), Godbold (11/1), Grof (10/1), Plaisted (7), Keßen (5), Hess (5/1), Jasinski (4), Zahner-Gothen (2), Dunbar (2).

FC Bayern München: Redding (19/2), Djedovic (16/1), Booker (13), Barthel (12), King (11/3), Kleber (7), Johnson (7/1), Lucic (4), Balvin (4), Gavel (2), Jallow (2), Renfroe.

Stationen: 6:8 (5.), 14:21 (10.), 22:30 (15.), 34:44 (20.), 52:54 (25.), 60:68 (30.), 68:84 (35.), 77:97 (40.).

Zuschauer: 2.807

Chapeau! „Kalif Storch“ hat das Zeug zum Publikumsmagnet

kalif-storch-11Hagen. (HL.) So, dann ist sie auch kulturell richtig gestartet, die offizielle Hagener Vorweihnachtszeit. In der vergangenen Woche gab es ja schon die Eröffnung des Hagener Weihnachtsmarktes. An diesem Samstag Nachmittag dann endlich die für lange ersehnte Premiere des diesjährigen Märchens zur Weihnachtszeit am Theater Hagen; “Kalif Storch”. Nach der bekannten “Vorlage” von Wilhelm Hauff hat sich in diesem Jahr Werner Hahn wieder in die Phantasie und die Gedankenwelt der Kinder versetzt und dem Märchen seine unvergleichliche Theater Hagen-Note eingehaucht. Weit entfernt von einer Märchenaufführung ist es dank der Musik von Andres Reukauf auch in diesem Jahr eher ein Musical. Dazu ein richtig gutes! 90 Minuten (incl. einer Pause) vergehen wie im Flug, keine langweiligen Abhandlungen. Ein Ensemble, das auf dem Punkt ist und das in jeder Minute dem Publikum das rüber bringt, um das es in dem Märchen geht: das Lachen. Zusammen mit den Rhythmen der “Reukaufschen Kalif-Storch-Musik” schaffen es die Akteure auf der Bühne bereits in den ersten Minuten das Publikum zum jubelnden Applaus zu bringen. Respekt! Die mitreißende Stimmung zieht sich wie ein roter Faden durch die 90 Minuten. Mir tut es gut, mit so viel Frohsinn, Lachen, Begeisterung und nicht zuletzt mit der Faszination über die Talente des Ensembles mit auf die Reise genommen zu werden und vom vorweihnachtlichen Alltag abschalten zu können. Die leuchtenden und gebannten Augen um mich herum geben mir das Gefühl, dass es nicht nur mir so geht. Die leuchtenden Augen kann ich auch unter den Musikern um Andres Reukauf beobachten. “Ja, wir liegen richtig” vermute ich in den Augen zu lesen, wenn sie sich in den nicht zu knapp bemessenen Applaus-Phasen gegenseitig ansehen. Es fällt mir schwer, und ich fühle mich fast unfair, aus diesem tollen Ensemble, das in seiner Gesamtheit punktet, nur einige hervorzuheben. Trotzdem: Freuen kann man sich auf Tillmann Schnieders als “Chasid, Kalif zu Bagdad”. Es ist toll zu erleben, wie er sich innerhalb der vergangenen Jahre am Theater Hagen entwickelt hat. Kristina Günther-Vieweg beweist wieder einmal als “Kaschur, der Zauberer” ihre schauspielerische und gesangliche Vielfalt. Annika Firley als Eule und “Prinzessin Lusa” ist vielen Besucherinnen und Besuchern des Hagener Märchens zur Weihnachtszeit sicherlich bekannt. Auch in “Kalif Storch” überzeugt die Musicaldarstellerin durch ihre schauspielerische Leistung, ihre Bewegung und erst recht durch ihre Stimme. Gratulation auch an den Choreographen Ricardo Viviani, der die Märchen zur Weihnachtszeit am Theater Hagen seit vielen Jahren begleitet und dem es offensichtlich leicht fällt, sich in Kinder hinein zu versetzen. Zum langen jubelnden Applaus nach dem Finale sind aber auch zwei Menschen auf der Bühne, die diese Premiere mit einem weinenden und einem Lachenden Auge erleben: Werner Hahn, der über viele Jahre hinweg bereits im Sommer begonnen hat, das Hagener Märchen zur Weihnachtszeit zu schreiben. Der diese Stücke mit ganz besonderer Frechheit, Wortwitz und Phantasie zu DEN ganz besonderen Stücken gemacht hat, die jährlich über 30.000 Menschen in das Theater Hagen lock(t)en. Werner Hahn verlässt im kommenden Jahr das Theater Hagen. Auch für Norbert Hilchenbach, der während seiner Zeit der Intendanz die Inszenierung der vorweihnachtlichen Hagener Märchen führte. Was mögen beide vor diesem großen, jubelnden Publikum gefühlt haben? Tiefe Verneigung und DANKE an Werner Hahn und Norbert Hilchenbach! Großen Respekt und ein Toi Toi Toi an das gesamte Ensemble, das ab jetzt bis Heilig Abend den “Kalif Storch” zum Teil mehrmals am Tag vor einem ausverkauften Haus spielt. Nicht vergessen sind aber auch alle die, die nicht im Rampenlicht stehen. Die für den hervorragenden Ton, die tollen Effekte und das beeindruckende Bühnenbild sorgen. Und natürlich an die vielen guten Geister ohne die diese 90 Minuten Märchenwelt nicht entstehen würde. Und wenn ich sie jetzt neugierig gemacht habe: Tickets gibt es noch unter www.theaterhagen.de !

Hans Leicher.

Hagener Industrie- und Gewerbeflächen GmbH (HIG) vom Rat der Stadt auf den Weg gebracht

Hagen. Der Rat der Stadt Hagen hat in seiner Sitzung am Donnerstag (24. November 2016) einstimmig die „Hagener Industrie- und Gewerbeflächen GmbH“ (HIG) gegründet, mit dem Ziel, die Entwicklung und Erschließung von weiteren Wirtschaftsflächen in Hagen voranzubringen. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurden – ebenfalls einstimmig – Burkhard Schwemin und Michael Greive als Geschäftsführer der neuen Gesellschaft bestellt.

René Röspel: Bund stärkt das Technisches Hilfswerk

Mit einem Fahrzeugprogramm von 100 Millionen Euro, einer Kampagne zur Helfer- und Nachwuchsförderung in Höhe von 3,2 Millionen Euro und einem Stellenhebungsprogramm wird das Technische Hilfswerk (THW) ab dem kommenden Jahr deutlich gestärkt. „Die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich auch in Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis im THW engagieren, leisten eine hervorragende Arbeit. Auf Drängen der SPD wird dieses unverzichtbare Engagement vom Bund deutlich gestärkt“, freut sich der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel.
Bundesweit sind mehr als 80 000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im THW aktiv. „Die SPD hat sich darüber hinaus für eine Verbesserung der Stellenausstattung des THW eingesetzt“, ergänzt René Röspel, „mit den beschlossenen 150 neuen Stellen werden die hauptamtlichen Strukturen des THW gestärkt.“ Zusätzlich seien längerfristige Perspektiven und Beförderungsmöglichkeiten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen worden. Denn nur mit einer starken Personalstruktur könne das THW sein erstklassiges Engagement weiterhin erfolgreich fortführen, ist Röspel überzeugt.

Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss in Hagen-Boele

Hagen. Im Einmündungsbereich der Verbandsstraße zur
Ruhrtalstraße in Boele kam es am Freitag (25.11.2016) um 15.30 Uhr zu
einem Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss. Eine 67 Jährige befuhr
mit ihrem BMW die Verbandstraße aus Richtung Hohenlimburg kommend und
wollte dem Straßenverlauf folgend weiter über die Schwerter Straße in
Richtung Boele fahren. In Höhe des Einmündungsbereiches zur
Ruhrtalstraße streifte sie zwei Fahrzeuge im Gegenverkehr. Der dort
wartende 76 Jährige Fahrer eines Hyundai und die 62-jährige Fahrerin
eines Audi beabsichtigten in die Ruhrtalstraße abzubiegen. Im Verlauf
der Unfallaufnahme wurde deutlicher Alkoholgeruch bei der
Unfallverursacherin festgestellt. Der Fahrzeugführerin wurde neben
einer Blutprobe auch noch der Führerschein abgenommen. Zwei nicht
mehr fahrbereite Pkw mussten abgeschleppt werden. Der entstandene
Gesamtschaden wird mit 5000 Euro beziffert.

Fußgänger in Hagen-Wehringhausen angefahren

Hagen. Am Freitag ereignete sich um 17.35 Uhr
in Wehringhausen ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein
21-jähriger Fußgänger überquerte die Rehstraße an einer Grünlicht
zeigenden Ampel im Einmündungsbereich zum Konrad-Adenauer-Ring.
Zeitgleich beabsichtigte ein 76-jähriger Fahrer mit seinem Mitsubishi
vom Konrad-Adenauer-Ring aus in die Rehstraße einzubiegen. Hierbei
übersah er vermutlich den Fußgänger und es kam zum Zusammenstoß.
Aufgrund seiner erlittenen Verletzungen wurde der Fußgänger in ein
Hagener Krankenhaus verbracht und verblieb dort stationär. Für die
Unfallaufnahme wurde ein Teil der Rehstraße bis 18.00 Uhr gesperrt.

Feuerwehreinsatz aufgrund Kohlenmonoxidvergiftung

Ennepetal. Am Samstag Morgen um 06:43 Uhr rückte von der Feuer- und Rettungswache Ennepetal zum Einsatzstichwort „unklare CO-Vergiftung“ in einem Wohnhaus an der Milsper Straße der hauptberufliche Löschzug mit Hilfeleistungslöschfahrzeug, Drehleiter,
Gerätewagen GEFAHRGUT sowie dem Rettungswagen aus; unterstützt von
einem weiteren Hilfeleistungslöschfahrzeug der freiwilligen Feuerwehr
Ennepetal (Löschzug Milspe/Altenvoerde) sowie einem zweiten
Rettungswagen, dem Notarzteinsatzfahrzeug und dem
Einsatzführungsdienst. Nach kurze Erkundung im Objekt wurden zwei
Bewohner der betroffenen Wohnung vom Angriffstrupp gerettet, ins
Freie verbracht , dem Rettungsdienst zur weiteren medizinischen
Behandlung übergeben und im weiteren Einsatzverlauf einer Klinik
zugeführt.  Zeitgleich wurde von einem zweiten Trupp umfangreiche
Messungen durchgeführt, welche im Objekt einen deutlichen erhöhten
CO-Wert ergaben, so daß die Wohnung quergelüftet wurde und der
Bezirksschornsteinfeger nachgefordert wurde. Nachdem abschließende
Messungen keine CO-Werte ergaben, konnte der Einsatz der insgesamt 21
Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst um 08:20 Uhr beendet werden.

The Spirit of ireland in der Stadthalle Hagen

THE SPIRIT OF IRELAND – Die unvergessliche Irish Dance Sensation: Rasant, temporeich, pulsierend und sexy! Eine großartige Mischung aus energiegeladener Tanzshow und ursprünglich-keltischer Livemusik.
Freitag, 10.02.2017
The Spirit of ireland
– Best Irish Dance & Live Music –
Beginn 20.00 Uhr
Eintritt ab € 29,90
Veranstaltungsort: Stadthalle Hagen, Wasserloses Tal 2, 58093 Hagen
Die unvergessliche Irish Dance Sensation: Rasant, temporeich, pulsierend und sexy! Eine großartige Mischung aus energiegeladener Tanzshow und ursprünglich-keltischer Livemusik. THE SPIRIT OF IRELAND ist die Produktion des erfolgreichen Produzenten Michael Carr. Mit 14 Tänzern und Musikern on Stage.
Die live getanzte Show vereint die besten irischen Stepptänzer, herausragende Musiker und erstklassigen Gesang. Die Show ist die Visitenkarte Irlands mit natürlichen und ursprünglichen Elementen, die die Zuschauer seit vielen Jahren weltweit begeistert. Wenn die Tänzer in schwindelerregendem Tempo und der rhythmischen Kraft des klackenden Stepptanz-Geräusches das Publikum elektrisieren, wird jeder in den verführerischen Strudel der Show hineingezogen. Vollendete Körperbeherrschung und synchrone Tanzperfektion in einer Schnelligkeit, die für das menschliche Auge kaum nachvollziehbar ist. Außerdem mitreißende Percussioneffekte im Wechsel von Stepptanz und Trommel. Und alles LIVE! Last but not least: Die typisch-ursprüngliche IRISH LIVE Band! Im Unterschied zu fast allen anderen Irish Dance Produktionen kommt hier nichts aus der Konserve. Seien es die mythischen Klänge der Uilleann Pipes, die melodischen Linien des Akkordeons, die rhythmischen
Riffs der Gitarre, das sanfte Schwingen vom Piano oder die wilden und mitreißenden Melodien der irischen Fiedel und Flöte.
Die Ruhrnachrichten titeln: „Eine perfekte Show“, die Westfälische Rundschau schreibt:“ Brillante Steppshow mit viel Musik“ und die Schwäbische Zeitung resümiert:“Eine Welle der Begeisterung geht durchs Publikum“. So zieht sich auch die Begeisterung der Presse wie ein roter Fadendurch die gesamte deutsche Medienlandschaft.
In THE SPIRIT OF IRELAND lebt wahrlich der Geist Irlands und ist ein außergewöhnliches Showerlebnis. Weltweit begeistert The Spirit of Ireland seit Jahren Millionen von Menschen, jung und alt und ist ein Fest für die Sinne. Ausverkaufte Häuser, Jubel, Standing Ovation beweisen, dass THE SPIRIT OF IRELAND immer wieder den Nerv der Zeit trifft und die Menschen berührt. Freuen Sie sich auf einen irischen Abend!
Weitere Infos zur Show unter www.the-spirit-of-ireland.de oder www.miroentertainment.de
Tickets und weitere Infos erhalten Sie bei der Stadthalle Hagen Tel. 02331 / 3450, bei Hagen Information Tel. 02331 / 80 999 80, beim Kundencenter am Graf-von-Galen-Ring, beim Wochenkurier in der Körnerstr., beim WP/WR-Leserladen auf dem Hohenzollernring, bei www.westticket.de Tel. 0211 / 274 2000, bei www.eventim.de Tel. 01806 / 533 933 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen!

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Am Sonntag, den 20. November findet um 11 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Fotorealismus – 50 Jahre hyperrealistische Malerei“ statt. Das Osthaus Museum zeigt 70, zum Teil großformatige Werke fotorealistischer Künstler. Drei Generationen von Fotorealisten werden vorgestellt mit Werken von 35 Künstlern, unter ihnen Stars wie: Charles Bell, Chuck Close, Don Eddy, Richard Estes, Franz Gertsch oder Ralph Goings. Die Fotorealisten widmeten sich dem schönen Schein des modernen Alltags, der überbordenden Konsumwelt der damals noch unbedrohten Lebenswelt der USA und ihrer spiegelnden Welt der Oberflächen. Reflektierende Schaufenster, knallbunter Plastikkitsch, chromglänzende Limosinen gehörten zu den bevorzugten Motiven der Fotorealisten. Ihre Motive fingen sie mithilfe von Fotokameras ein und kreierten mit Pinsel oder Spritzpistole gemalte Illusionen, wie: Grelle Porträts, knallbunte Spielzeugtiere, leuchtende Innenflächen von Flipperautomaten, polierte Oberflächen von Harley-Davidson-Choppern, Frontpartien von VW-Käfern, Innenleben von Straßenkreuzern, Cowboys bei der Arbeit, Ketchup-Flaschen im Schnellrestaurant und vieles mehr. All diese Motive verbinden wir heute – nach 50 Jahren der Entstehung dieser Kunst – mit Amerika. Der schöne Schein war die Wirklichkeit der damaligen Vereinigten Staaten. Den Fotorealisten ging es jedoch nicht um die Dokumentation der Wirklichkeit, sondern um die Wirkung ihrer Motive, die ja aus der Fotografie stammten. Und diese Wirkung wurde erreicht, indem sich diese Künstler technisch und inhaltlich spezialisierten. Technische Meisterschaft und Virtuosität sind Voraussetzungen, um solch eine detailgetreue Malerei hervorzubringen. Bewusst verzichten die Künstler auf ihre persönliche Handschrift. Von weitem erscheinen diese Bilder wie Fotografien, von nahem erkennt man die Malerei auf Leinwand. Diese faszinierende Wirkung, die von diesen Werken ausgeht, begeistert heute noch viele Kunstliebhaber.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Mantastic SIXXPAXX – 10 Men – 10 Dreams – Donnerstag, 15. Dezember 2016, 20 Uhr, Stadthalle Hagen

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Das heißeste Feuerwerk des Jahres beginnt. Die hinreißenden Männer der SIXXPAXXS füllen die Stadthallen Deutschlands mit kreischenden und johlenden Frauen. Mit ihrer Show „Mantastic SIXXPAXX“ kommen die Tänzer nach Hagen. Das bedeutet Schminkspiegel zusammenklappen und die guten Manieren vergessen.

Menstrip – das bedeutet in dem Fall nicht nur simples ausziehen. Die SIXXPAXX begeistern ihr Publikum mit viel mehr. Sie bieten eine moderne Bühnenshow aus Akrobatik, Erotik, Gesang, Tanzchoreografien, Pole- und Breakdance Einlagen. Ob als Matrosen, Bauarbeiter oder Rettungsschwimmer in 18 Teilshows bringen die Jungs mit viel Sexappeal Frauenherzen zum Höherschlagen. Ein Vergleich zu den Chippendales ist da schnell gezogen. Allerdings ist ihre Show „moderner, tänzerischer und akrobatischer“, so Bastian Maan, einer der Tänzer der SIXXPAXX. Ihr Programm steht für Professionalität, Ästhetik, Charme und vor allem für eine herausragende akrobatische Show und erstklassiges Entertainment. Jeder einzelne der Traummänner ist Künstler und bringt individuelle Fähigkeiten mit in die Gruppe. Auch die Zuschauerinnen können die Show mitbestimmen, so wird immer mal wieder eine von ihnen auf die Bühne geholt.

Bereits seit Oktober 2015 touren die Tänzer durch ganz Deutschland und konnten dabei schon so manches Frauenherz zum Schmelzen bringen.

Karten gibt’s im Vorverkauf ab 33 Euro inklusive aller Gebühren in Hagen in der Stadthalle, Telefon 02331-3450, HAGENinfo, Telefon (02331) 8099980, Wochenkurier und Westfalenpost/Westfälische Rundschau sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter http://www.eventim.de.

Messe „Inklusion leicht gemacht – Wege in Arbeit und Ausbildung“

Erstmalig findet am Donnerstag, 08.12.2016, von 11 bis 14 Uhr eine Messe der für die Inklusion verantwortlichen Netzwerkpartner aus Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis im großen Hörsaal der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK), Bahnhofstr. 18 in Hagen, statt. Bei der Eingliederung behinderter Erwachsener in den Arbeitsmarkt und behinderter Jugendlicher in den Ausbildungsmarkt spielt die Zusammenarbeit der Akteure eine große Rolle. So werden sich die Kammern, der Landschaftsverband Westfallen
Lippe (LWL), die Integrationsämter, der Integrationsfachdienst Hagen/EN, das Forschungsinstitut der Ev. Stiftung Volmarstein, die agentur mark und alle Fachdienste der Agentur für Arbeit präsentieren.

Behinderte Menschen, Unternehmen, Bildungsträger und interessierte Bürger
haben mit dieser Messe Gelegenheit, einen Überblick über die Angebotsvielfalt und die Fördermöglichkeiten zu bekommen“, so Marcus Weichert, Vorsitzender der
Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen.
Hierzu haben wir zahlreiche
Kunden und die SIHK viele Unternehmen eingeladen.“

Die Börse findet anlässlich der bundesweiten Woche der Menschen mit Behinderung statt. Nähere Informationen geben Hamit Cansiz von der Arbeitsagentur (02331 / 202-489) und Christian Münch von der SIHK (02331 / 390-302).

Der barrierefreie Zugang zur Veranstaltung ist sichergestellt.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

Am Sonntag, den 27. November findet um 11.15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Karel Appel – Der abstrakte Blick“ statt. Karel Appel ist der wichtigste niederländische Künstler der zweiten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts. 2016 jährt sich sein Todestag zum zehnten Mal. Das Hagener Emil Schumacher Museum präsentiert aus diesem Anlass in Zusammenarbeit mit der Karel Appel Foundation, Amsterdam, sowie dem Gemeentemuseum, Den Haag, einen neuen Blick auf das international bedeutende Werk. Insbesondere mit der Kunst der Fünfzigerjahre und der Künstlergruppe CoBrA verbunden, erstreckt sich das Œuvre des Malers über mehr als sechs Jahrzehnte. Die Einzelausstellung des von Emil Schumacher sehr geschätzten Zeitgenossen beleuchtet sein Werk aus überraschenden Blickwinkeln neu. Appels eigenständige Interpretationen klassischer Themen wie Akt, Porträt, Landschaft und Stadtansichten zeigen den abstrakten Blick des Künstlers auf die gegenständliche Welt.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Am Samstag, den 26. November findet um 15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Thomas Baumgärtel – 30 Jahre Bananensprayer“ statt. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums zeigt das Osthaus Museum über 50 Werke des Bananensprayers. Die Kunstbanane ist zu finden an den Fassaden von Museen, Galerien, Ateliers, Messehallen u.v.m. Thomas Baumgärtel hat eine Ikone für die Kunstwelt geschaffen, deren Sprache international verstanden wird: von New York bis Moskau, von Paris bis Hagen. Mittlerweile befinden sich rund 4000 Bananen an deutschen und internationalen Kunsthäusern. Alle Häuser werden von Thomas Baumgärtel ausgesucht und als Orte für Zeitgenössische Kunst geadelt. Die Kunst von Thomas Baumgärtel ist umfassend: sein intermediales Werk bezieht Zeichnungen, Druckgrafiken, Wandmalerei, Collagen und Objektkunst. Politische Inhalte sind ihm alles andere als fremd. In seinen Aktionen und Happenings prangte er mal die Doppelmoral der Kirche an, protestierte gegen den internationalen Waffenhandel und äußerte sich im letzten Jahr zu den Terrorakten in Paris.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

WORKSHOP IM JUNGEN MUSEUM ZU THOMAS BAUMGÄRTEL  – AndersSehen

Am Samstag, den 26. November bietet das Junge Museum von 11.30 bis 13.30 Uhr einen Workshop zu der Ausstellung von Thomas Baumgärtel an. Nach einem inspirierenden Rundgang durch die Ausstellung mit dem Hagener Künstler Nuri Irak wird ein eigenes Motiv entworfen, das als Schablone oder Stempel umgesetzt und verwendet wird. Anstelle der „Banane“, die das Markenzeichen des Künstlers ist, wird in den Workshop der Arbeitsweise von Thomas Baumgärtel nachgespürt und das eigene, entworfene Markenzeichen zur Erstellung individueller Kunstwerke eingesetzt.
An dem Workshop können maximal 12 Personen teilnehmen, die Teilnahmegebühr beträgt 5 € pro Person inkl. Eintritt und Material. Eingeladen sind Jung und Alt: Eltern(teil) mit Kind(ern), Großmutter und/oder -vater mit Enkelkind(ern), aber natürlich auch Einzelpersonen ab 8+. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: 02331-207 2740.

Das Phantom der Oper – Neu-Inszenierung mit Deborah Sasson – Freitag, 13. Januar 2017, 20 Uhr – Hagen Stadthalle

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Auf über 300 Bühnen Europas ist „Das Phantom der Oper“ des Autoren-Teams Deborah Sasson und Jochen Sautter seit 2010 von Zuschauern und Kritikern begeistert aufgenommen worden. Damit ist diese deutschsprachige musikalische Neuinszenierung, die zum 100. Geburtstag des 1910 von Gaston Leroux geschriebenen Romans „Le Fantôme de l’Opéra“ entstand, eine der erfolgreichsten Tournee-Musicalproduktionen Europas.

Es ist ein Musical, das sich von allen bisherigen musikalischen Interpretationen des Literaturstoffes abhebt: Die Texte der Autoren halten sich viel näher an die Romanvorlage und in großen Teilen der Musik, die Sasson selbst komponierte, sind bekannte Opernzitate eingebunden.

Modernste 3D-Videotechnik kreiert eine perfekte Bühnenillusion, die es ermöglicht, fließende Übergänge zwischen den einzelnen Szenen zu schaffen sowie Bilder vom Ballsaal der Oper, von Künstlergarderoben, vom Friedhof, von geheimen Gängen und nicht zuletzt vom See und von den geheimen Gemächern des Phantoms tief unter der Oper entstehen zu lassen.

Die Rolle der Christine interpretiert die Bostoner Sängerin und Echo Klassik Preisträgerin Deborah Sasson selbst. Ihre facettenreiche und kraftvolle Sopranstimme ist ideal geeignet für diese Mischung aus Oper und Musical. Das Phantom wird von Axel Olzinger gespielt, der u.a. in „Chicago“ im Londoner Westend und in zahlreichen Rollen bei Musicalproduktionen der Vereinten Bühnen Wien Erfolge feiern konnte. Weiterhin wirkt ein großes Ensemble von herausragenden Darstellern aus dem deutschsprachigen Raum bei der Produktion mit. Ein 18-köpfiges Orchester, eigens vom musikalischen Direktor Peter Moss zusammengestellt, spielt die Musik live.

Zum Inhalt:

Die Geschichte spielt in der Pariser Oper. Die Solistin Carlotta ist erkrankt, das Chormädchen Christine springt ein und singt so klar und fehlerfrei, dass hier etwas nicht stimmen kann. Richtig, das Phantom bringt Christine das Singen bei, erwartet  als Gegenleistung ihre Liebe. Doch Christines Herz gehört Graf Raoul de Chagny. Der neue Opernstar muss sich entscheiden. Ihr Verstand spricht für das Phantom, ihr Herz für Raoul. Der Rest ist bekannt: zerborstener Kronleuchter, Verfolgungsjagd…

Karten gibt’s im Vorverkauf ab 39,95 Euro inklusive Gebühren, erhöhte Abendkassenpreise, in Hagen in der Stadthalle, Telefon 02331-3450, HAGENinfo, Telefon (02331) 8099980, Wochenkurier und Westfalenpost/Westfälische Rundschau sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.eventim.de.

 

Wo Origami zu Literaturart wird – Autorin präsentiert Literatur im Faltpapier-Gewand

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Irgendwann im letzten Winter hatte Autorin Birgit Ebbert es satt, ewig auf gedruckte Bücher zu warten. Sie begann nach Wegen zu suchen, ihre Texte anders zu präsentieren und landete doch wieder beim Papier. Mit ihrer Literaturart hat sie das Papierfalten ganz neu interpretiert. Bei ihr werden Texte nicht nur auf Papier gedruckt, sondern in und mit Origami-Papier präsentiert. „Literaturart“ nennt sie ihre Werke, für die sie vergangene Falts- und Bastelfähigkeiten reaktiviert und weiterentwickelt hat. Die ersten Ergebnisse sind derzeit in einer Ausstellung in einem Hagener Theater zu sehen und im Internet unter http://www.literaturart.de.

Ich merke an mir, dass ich weniger gedruckte Bücher lese und ich war früher fast büchersüchtig“, verrät die Wahlhagenerin, die ihren Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Krimis, Ratgebern, Lernhilfen und Auftragsgeschichten verdient. „Aber heute fehlt mir oft die Muße, um mich in lange Romane zu vertiefen. Lieber denke ich über einen kurzen Text nach.“ Erich Kästner, über den Birgit Ebbert promoviert hat, nannte seine kurzen Texte Epigramme, andere sprachen von Miniaturen, die Hagener Autorin bezeichnet ihre Texte als „Subset“. „Jedes Wort in dem Gedicht oder Satz ist eine Untermenge, ein Subset, des Titels“, verrät sie das Rezept ihrer Texte. So wirken ihre Gedichte teils irritierend, weil der Satzbau

manchmal aufgebrochen wird, aber sie passen zur Präsentation. Manche Titel ergeben sich aus Musiksongs, die ich mag wie „Augen zu“ von Extrabreit-Gründer Stefan Kleinkrieg, andere entstehen, weil sie beim Anblick des Faltpapiers eine Idee hat wie das Gedicht „Sternenhimmel“. Die Texte sind Teil der Bilder, die aus vielen gefalteten Elementen bestehen. „Ich falte auch Kraniche, Schmetterlinge oder Schiffe, aber besonders gefallen mir klare Formen und Muster, die der Erfinder der Kindergärten, Friedrich Fröbel, Schönheitsformen genannt hat“, beschreibt die Autorin, die vor Jahren Pädagogik studiert hat, ihren Ansatz. „Ich habe die Formen aus dem Buch von Fröbel herausgesucht, damit experimentiert und eigene Varianten entwickelt.“

Durch die Faltung bekommen ihre Bilder einen 3-D-Effekt, der die Blicke auf sich zieht und damit auf die Texte. „Da haben Sie etwas Einzigartiges geschaffen!“ und „Das ist einfach genial“, waren Stimmen, die bei der Eröffnung der Ausstellung zu hören waren. Das ermutigt die Autorin mit Faible für Origami und Papierfalten zum Weitermachen. Papier stapelt sich schon bei ihr und Freunde sammeln bereits, denn eigentlich – so hatte sie es vor – sollte vor allem Altpapier aus Katalogen und Kalendern für ihre Werke genutzt werden. Das kann ja noch werden, vielleicht sogar bei den Workshops zur Literaturart, die sie für 2017 ins Visier genommen hat. Am liebsten passend zur nächsten Ausstellung, für die sie bereits erste Angebote hat. „Aber ich freue mich über weitere Möglichkeiten, meine Ideen zu präsentieren, es wird auf jeden Fall immer etwas Neues sein“, verspricht sie und wenn man das dicke Buch mit Ideen anschaut, das neben dem Schreib- und Basteltisch liegt, darf man davon ausgehen, dass sie ihr Versprechen hält.

Drittes Kammerkonzert am Sonntag

… 27. November 2016 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen unter dem Titel „Fabelhaft“

Programm: Igor Strawinsky: „Die Geschichte vom Soldaten“

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Im dritten Kammerkonzert unter dem Titel „Fabelhaft“ am Sonntag, 27. November 2016 (Beginn 11.30 Uhr) im Auditorium im Kunstquartier Hagen, gibt es ein kleines konzertantes Musiktheater zu erleben. Der russische Komponist Igor Strawinsky schuf 1917 in Zusammenarbeit mit dem Dichter Charles-Ferdinand Ramuz ein Musiktheaterwerk für kleines Ensemble: Die Geschichte vom Soldaten“. Darin tauscht ein Soldat mit dem Teufel seine Geige gegen ein Buch, das große Reichtümer verspricht. Zwar wird er schließlich tatsächlich reich, aber trotzdem nicht glücklich. Lieber möchte er mit seinem Geigenspiel eine kranke Prinzessin heilen. Wird es ihm gelingen?

Bei diesem Projekt treten Musiker des Philharmonischen Orchester Hagen – Katharina Eckert (Violine), Alex Friedemann (Trompete), Antje Haury (Kontrabass), Martin Kraus (Posaune), Mario Krause (Fagott), Heiko Schäfer (Schlagzeug) und Alexander Schwalb (Klarinette) – gemeinsam mit Werner Hahn als Sprecher auf. Die musikalische Leitung hat Andrey Doynikov.

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Dr. Christine Kracht gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). In dieser Kurzführung wird sich mit dem „Porträt Christian Rohlfs“ (1919) des 1880 in Krefeld geborenen Malers, Zeichners, Grafikers und Kunsthandwerkers Heinrich Nauen beschäftigt, der zu den bedeutendsten Vertretern des „Rheinischen Expressionismus“ gehört.


Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 8,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Besonderer Moment in der Trauer um ein Kind

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© Kristina Hussmann

„Zünde ein Licht an für ein verstorbenes Kind“ – das ist die Idee hinter dem Candle Lighting Day, der weltweit jedes Jahr am zweiten Sonntag im Dezember, in diesem Jahr also am 11. Dezember, begangen wird. In der Ev. Pauluskirche, Gutenbergstraße 18 in Hagen, findet an diesem Tag um 16 Uhr wieder ein Gottesdienst für verstorbene Kinder statt – ein Stunde früher als in den Jahren zuvor. Während des Gottesdienstes bieten die Organisatoren auch eine Kinderbetreuung für Geschwisterkinder in der Sakristei der Kirche an. „Im Gottesdienst wird viel Raum für das Erinnern sein. Neben dem Chor Living Voices wird das Jugendtheater Hagen den Gottesdienst mitgestalten“, sagt Pfarrer Jürgen Krullmann. „Im Anschluss gibt es Kaffee und Kuchen und neben Informationsmaterial die Möglichkeit zum Austausch.“

„Uns ist ganz besonders wichtig, dass es um alle Angehörigen geht, die ein Kind verloren haben“, erklärt Krullmann, der als Pfarrer auch Krankenhausseelsorger am Allgemeinen Krankenhaus Hagen (AKH) ist. „Es war zum Beispiel schon ein Ehepaar dabei, dessen Kind vor inzwischen 43 Jahren gestorben ist“, erinnert er sich. „Aber auch Familien, die sich schon vor der Geburt von einem Kind trennen mussten, finden in dem Gottesdienst einen Platz, an dem den Kindern in sehr besonderer Weise gedacht wird.“

So unterschiedlich die einzelnen Geschichten der Menschen sind, was bei dem Gottesdienst am Candle Lighting Day für alle gleich sei: „Es gibt einen Platz, einen hervorgehobenen Moment für die Trauer und die Erinnerung.“ So wird während des Gottesdienstes für jedes Kind eine Kerze angezündet. In einem Gedenkbuch können die Namen der Kinder festgehalten und dann auch verlesen werden. „Wir laden alle Betroffenen ganz herzlich ein, auf diese Weise an die Kinder zu denken“, so der Seelsorger.

Den Gottesdienst organisieren neben dem Seelsorge-Team des AKH und dem Kinderhospiz Sternentreppe auch der „Treffpunkt verwaister Eltern“, zu dem Familien und auch Mitarbeiterinnen der Kinderintensivstation der Klinik gehören. Christiane Eyring ist eine von ihnen. Als Kinderkrankenschwester begleitet sie sterbenden Kinder und ihre Angehörigen. „Wenn uns die Familien verlassen, bleibt immer das Gefühl, dass es noch etwas danach geben muss“, sagt sie. „Zeit und Raum für Kontakt zu Menschen, die Gleiches erlebt haben.“

„Bei uns auf der Station versuchen wir, den Abschied von den Kindern zu gestalten“, so Fachkinderkrankenschwester Elvira Vorberg. Eine Schwester sei freigestellt, um ausschließlich für das Kind und die Familie da zu sein. Hand- und Fußabdrücke, eine Erinnerungskette oder einen Holzstern nehmen die Familien aus der Klinik mit nach Hause. „Aber alles, was dann geschieht, können wir von hier aus nicht mehr beeinflussen“, ergänzt Christiane Eyring. „Die Familien brauchen aber oft auch noch Jahre später Unterstützung. Das Kind bleibt ja ein Teil der Familie.“ Die Trauer sei ein langer Prozess, weiß auch Pfarrer Jürgen Krullmann. „Aber Menschen, die nicht unmittelbar betroffen sind, vergessen das. Andere Familien mit gleicher Geschichte aber haben Verständnis für die Gefühle und Ängste und auch dafür, wie sich das Leben verändern kann.“ Aus diesen Gedanken seien sowohl der Gottesdienst als gemeinsamer Ort des Erinnerns und Trauerns und der Treffpunkt entstanden.

Die Gruppe kommt vier Mal im Jahr zusammen, an jedem ersten Freitag in den Monaten Januar, April, Juli und Oktober um 20 Uhr im Gemeindehaus der Pauluskirche. Das erste Treffen in 2017 findet am Freitag, 6. Januar, statt. Neben einem Mitglied der Krankenhausseelsorge ist auch immer eine Schwester der Kinderintensivstation des AKH dabei. „Der Treffpunkt schafft einen Raum und eine Zeit, um offen über Gefühle, Ängste und Sorgen zu sprechen“, sagt Kerstin Blankenburg, die zwei ihrer Kinder während der Schwangerschaft verloren hat. „Natürlich wird nicht nur geweint, sondern auch viel gelacht.“ Niemand sei verpflichtet. „Manche kommen nur ein oder zwei Mal, andere bleiben dabei und tragen die Gruppe mit – das ist ganz individuell und auch so gewollt.“ Weitere Informationen gibt es über die E-Mail-Adresse treffpunkt-eltern@gmx.de.

Tochter Zion – Adventssingen in der Hagener Marienkirche

 

 

Am 1. Adventssonntag (27.11.) findet wieder um 16.30 das traditionelle Adventssingen in der Marienkirche statt.

Der Nachmittag wird gestaltet von dem Chor der Grundschule Emst, dem Chor und dem Orchester der Overbergschule, dem Chor der Karl-Ernst-Osthaus Grundschule und von Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Hagen.

Die Gesänge werden mit der Orgel begleitet von Christoph Gelse und Simon Schuttemeier und mit der Trompete von Ernst Ruhwedel.

Spannende Kinderprogramme im Museum Wasserschloss Werdringen im Advent

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Weihnachtseinkäufe erledigen, Vorbereitungen treffen, es gibt so viel zu erledigen vor dem Fest. Doch was machen die Kinder? Wie wäre es mit einem interessanten Nachmittag im Museum. An zwei Adventssamstagen bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle Kindern einen tollen Nachmittag mit unterschiedlichen Programmen.
Den Auftakt macht am Samstag, 26. November, „Prinzessin im Schloss“ für Mädchen von fünf bis neun Jahren. In tolle Kleider gehüllt schweben die kleinen Prinzessinnen durchs Museum und tauchen ein in die Welt der Mädchen und Frauen im Mittelalter. Sie basteln sich ein schönes Krönchen, stellen aus Wachs und Honig ein pflegendes Lippenbalsam her und schreiben mit Feder und Tinte. Zwischendurch gibt es noch ein lustiges Spiel und Zeit für einen keinen Imbiss, den jedes Kind selbst mitbringt. Die Kinder werden von 14 bis 17 Uhr betreut und unterhalten, so dass für die Eltern Zeit bleibt, die Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Das dreistündige Programm kostet inklusive Eintritt 10 Euro pro Kind. Am Samstag, 3. Dezember, steht ein Ausflug in die Steinzeit an. Wie haben die Menschen in der Steinzeit gelebt und wie haben sie sich ihre Waffen und Werkzeuge hergestellt? Das erfahren Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren beim Workshop „Steinzeitmesser herstellen“. Zwischendurch gibt es noch Zeit für einen kleinen Imbiss, den sich jedes Kind selbst mitbringen muss. Dieses Programm kostet inklusive Eintritt auch 10 €. Anmeldungen sind unter Telefon 02331/207-2740 für beide Angebote erforderlich.

Theaterstück zur Integration: „Oh Gott, die Türken integrieren sich“

„Oh Gott, die Türken integrieren sich“. So lautet der Titel eines Theaterstücks des Ulmer Theaters „ulüm“, das am Sonntag, 18. Dezember, um 15 Uhr im Ricarda-Huch-Gymnasium, Voswinckelstraße 1, aufgeführt wird. Das Stück beleuchtet auf humorvolle Art nicht nur das Integrationsproblem, sondern betont auch, dass Deutschland ein Einwanderungsland und die Vielfalt der verschiedenen Migranten ein Reichtum für diese Gesellschaft ist. Veranstalter ist der DTB Hagen in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Hagen.

Ein Dankeschön an alle ehrenamtlich Engagierten in Wetter

 

 

In Wetter (Ruhr) steht der Internationale Tag des Ehrenamts, der 5. Dezember, ganz im Zeichen der Ehrenamtskarte. Gefeiert wird dieser Abend mit allen Ehrenamtskarten-Inhabern ab 19 Uhr im Gemeindesaal der kath. Gemeinde St. Liborius, Am Leiloh 9, in Wengern. Neben kleinen kulinarischen Köstlichkeiten können sich die Gäste auf ein kulturelles Rahmenprogramm freuen.

Seit nunmehr sieben Jahren wird die goldene Karte an Bürgerinnen und Bürger ausgegeben, die sich für das Gemeinwohl im besonderen Maße einsetzen. Als Dank dafür gibt es hier vor Ort, aber auch in zahlreichen Kommunen Nordrhein-Westfalens, Vergünstigungen. Das kann ein Rabatt beim Einkauf, ein vergünstigter Eintritt oder auch die Berechtigung, an einer Sonderveranstaltung teilzunehmen, sein. Für den Erhalt der Karte müssen folgende Kriterien erfüllt sein: Das Ehrenamt muss seit mindestens zwei Jahren mit einem Zeitaufwand von mindestens fünf Stunden pro Woche -oder durchschnittlich 250 Stunden im Jahr- ausgeübt werden, und der Engagierte darf für seine Tätigkeit keine Aufwandsentschädigung bekommen. Der Antrag kann bei der Koordinierungsstelle BürgerEngagement in der Stadtverwaltung gestellt werden. Das Formular ist auf der städtischen Homepage unter Bürgerservice/Anliegen A-Z/ Ehrenamtskarte hinterlegt. Nähere Informationen bekommen Sie bei Marietta Elsche, Tel. 840432 oder marietta.elsche@stadt-wetter.de. Anträge, die bis zum 30. November eingehen, können für die Veranstaltung noch berücksichtigt werden.

Doch nicht nur die Ehrenamtskarte wird an diesem Abend im Mittelpunkt stehen. Bereits zum dritten Mal wird der Lions Club Wetter (Ruhr) an einen besonders Engagierten, eine besonders Engagierte oder auch an eine Gruppe einen Förderpreis für herausragendes Bürger-Engagement überreichen.

Theater Hagen: Ein Licht am Ende des Tunnels!

Der Aufsichtsrat der Theater Hagen gGmbH hat sich in seiner heutigen Sitzung intensiv mit der aktuellen Situation des Theaters beschäftigt. In konstruktiver Atmosphäre verständigte sich der Aufsichtsrat auf die vorgeschlagene Verfahrensweise, die Aufstellung des Spielplans 2017/18 umgehend voranzutreiben. Dadurch wird sichergestellt, dass auch in der Spielzeit 2017/18 in allen Sparten ein attraktives und abwechslungsreiches Programm angeboten wird.
Breiten Raum nahm erwartungsgemäß die Beschäftigung mit der Situation bei der Kandidatenfindung für die Intendanz ein. Der Aufsichtsrat hat erfreut zur Kenntnis genommen, dass führende Persönlichkeiten der deutschen Theaterlandschaft dem Hagener Theater ihre Unterstützung im laufenden Bewerbungsprozess angeboten haben.

Inklusiver Adventsmarkt – Ev. Stiftung Volmarstein baut Barrieren ab

Der inklusive Adventsmarkt am kommenden Wochenende in Wetter-Volmarstein ist eine besondere Veranstaltung: Dieser vorweihnachtliche Markt ist nämlich der Treffpunkt für Menschen ohne und mit Behinderungen aus der gesamten Region.

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Über 80 Stände werden auf dem Zentralgelände der Evangelischen Stiftung Volmarstein aufgebaut. Und die Stiftung als Veranstalter sorgt diesmal für ein neues Stück Barrierefreiheit: Jeder Stand, der Getränke oder Lebensmittel verkauft, erhält eine bebilderte Speisekarte. So können auch Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung gar nicht oder nur eingeschränkt sprechen können, ihre Bestellung per Fingerzeig abgeben. Das verschafft ihnen ein wichtiges Stück Eigenständigkeit. Außerdem liegt für Menschen mit Lernbehinderungen, die Schwierigkeiten beim Lesen haben, ein bebilderter Lageplan auf dem Gelände aus.

„Es ist stets ein tolles Miteinander, es herrscht eine besondere Stimmung“, sagt Pfarrer Jürgen Dittrich, Vorstandssprecher der Stiftung, mit Blick auf die inklusive Idee, die hinter dem Volmarsteiner Adventsmarkt steckt. Ein außergewöhnliches Stück Inklusion ist auch das Musical „Stern STUNDE“. Menschen mit und ohne Behinderung haben in dieses Projekt viel Herzblut gesteckt. Vorführungen finden an beiden Tagen um 17 Uhr in der Martinskirche statt.

Der Adventsmarkt hat am Samstag, 26. November von 14 Uhr bis 19 Uhr und am Sonntag von 12 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Zum Auftakt spielt am Samstag stets der örtliche Posaunenchor.

„Kalif Storch“ – Märchen zur Weihnachtszeit nach Wilhelm Hauff von Werner Hahn mit Musik von Andres Reukauf

Uraufführung: Samstag, 26.11. 2016, 17 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus

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Am Samstag, 26.11. 2016, findet mit Beginn um 17 Uhr die Uraufführung des diesjährigen Märchens zur Weihnachtszeit im Theater Hagen (Großes Haus) statt: „Kalif Storch“ nach Wilhelm Hauff von Werner Hahn mit Musik von Andres Reukauf.

Chasid, der Kalif von Bagdad, lacht gern, ist herzlich, gerecht, voller Tatendrang und sehr neugierig – kurzum: ein Herrscher, wie man ihn sich wünscht. Die Menschen der Stadt lieben ihn. Der Zauberer Kaschnur allerdings verabscheut den Kalifen aus eben diesem Grund. So setzt er alles daran, Chasid aus Bagdad zu vertreiben und seinen Sohn Mizra auf den Herrscherthron zu setzen. Als Händler verkleidet verkauft er Chasid und dessen Wesir Mansor ein geheimnisvolles Pulver, das den, der es schnupft, in ein beliebiges Tier verwandelt und ihm die Sprache der Tiere verständlich werden lässt. Nur darf man, solange der Zauber andauert, keinesfalls lachen, sonst vergisst man das Zauberwort »mutabor« und muss auf ewig ein Tier bleiben. Voller Neugier versuchen Chasid und Mansor das Pulver und – werden zu Störchen! Jedoch müssen sie über die hölzernen Tanzversuche ihrer neuen Artgenossen, die sie aus der Ferne beobachten, so herzhaft lachen, dass sie das Zauberwort vergessen. Tag und Nacht ziehen sie nun als Störche unglücklich umher, bis das Schicksal es gut mit ihnen meint und sie unerwartet Hilfe von einer Eule erhalten, die behauptet, eine verwunschene Prinzessin zu sein…

Wilhelm Hauffs „Kalif Storch“ ist 1826 im ersten Band seines Märchen-Almanachs erschienen und zählt neben „Der Geschichte vom kleinen Muck“ zu Hauffs orientalischen Märchen. Das Theater Hagen bringt diese zauberhafte Geschichte in einer Fassung von Werner Hahn auf die Bühne. Andres Reukauf hat die Musik dazu komponiert, die mit Hilfe vieler arabischer Klangeinflüsse die ZuschauerInnen an den Ort der Handlung, nach Bagdad und in den Orient entführt.

Wie in den vergangenen Jahren übernimmt auch dieses Mal wieder das bewährte Produktionsteam mit Intendant Norbert Hilchenbach (Regie), Andres Reukauf (Musik und Musikalische Leitung), Jan Bammes (Ausstattung) und Ricardo Viviani (Choreographie) die Umsetzung des Märchens zur Weihnachtszeit, dessen Realisierung wiederum großzügig von der Märkischen Bank unterstützt wurde.

Es spielen und singen: Annika Firley, Kristina Günther-Vieweg, Ellen Kärcher, Michael Klaus, Tobias Kramm, Angelika Linder, Oliver Müller, Emanuele Pazienza, Tillmann Schnieders, Jan Schuba sowie die Märchenband mit Gerrit Rentz (Saxophon), Marco Dafov (Schlagzeug), Andreas Müller (Bass).

Auch dieses Mal wurde wieder eine CD mit den Songs zu „Kalif Storch“ produziert, die ab dem 26. November 2016 an der Theaterkasse zum Preis von 8 Euro erhältlich ist.

Für folgende Termine sind Karten erhältlich: 26.11. (17 Uhr), 29.11. (9 und 11.30 Uhr), 30.11. (11.30 Uhr); 3.12. (11.00 Uhr), 4.12. (16 Uhr), 5.12. (10 Uhr), 6.12. (9 und 11.30 Uhr), 7.12. (11.30 Uhr), 10.12. (11 Uhr), 11.12. (10, 13 und 16 Uhr), 12.12. (11.30 Uhr), 13.12. (9 und 11.30 Uhr), 14.12. (9 und 11.30 Uhr), 17.12. (11 Uhr), 18.12. (11 Uhr), 19.12. (9 und 11.30 Uhr), 20.12. (11.30 Uhr), 22.12. (10 Uhr), 25. 12. (16 Uhr).

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Zuwanderung aus Südosteuropa: Kontrollen im Stadtgebiet

Unter Federführung der Ausländerbehörde der Stadt Hagen haben Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes, des Jobcenters, der Wohnungsaufsicht und der Polizei wieder verschiedene Häuser in den Ortsteilen Wehringhausen und Altenhagen aufgesucht.

Ziel der regelmäßigen Kontrollen ist es, unter anderem den Meldestatus der in den Häusern untergekommenen Familien zu überprüfen. Insgesamt wurden bei der aktuellen Kontrolle 304 gemeldete Personen überprüft, elf Personen wurden angetroffen, die nicht gemeldet sind. Deren Ausweisdokumente wurden eingezogen, um den Aufenthaltsstatus zu klären. Des Weiteren kommt es zu acht Zwangsabmeldungen, weil die Personen nicht mehr unter den gemeldeten Anschriften wohnhaft sind und sich nicht ordnungsgemäß abgemeldet haben. In insgesamt 67 Fällen werden Leistungseinstellungen geprüft. Darüber hinaus kommt es in zwei Fällen zu Aufenthaltsermittlungen. Die Kollegen der Polizei konnten eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und einen Beobachtungs- und Feststellungsbericht in die Wege leiten.

Die beteiligten Behörden führen diese Kontrollen alle zwei bis drei Wochen durch, um den Überwachungsdruck zu erhöhen und weiteren Leistungsmissbrauch einzudämmen. Neben der Kontrolle von Ausweisen, Leistungsbezügen und Meldestatus überprüfen die städtischen Mitarbeiter unter anderem die Wohnsicherheit und Müllproblematik in den teils verwahrlosten Wohnungen und die Einhaltung der Schulpflicht.

Literaturart und Buchbindehandwerk beim Glühwein

Weihnachtstreff am 4. 12. im Theater an der Volme

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Erstmals wird es in diesem Jahr einen kleinen Weihnachtsmarkt im Theater an der Volme auf dem Elbersgelände geben. Am 4. Dezember von 16 bis 18 Uhr zwischen mörderischen Weihnachtsgeschichten und Ruhrpott-Komödie bieten die Hagener Autorin Birgit Ebbert und die Buchbinderei Gründer ganz besondere Geschenke zu Weihnachten an.

Die Idee entstand, als wir meine Ausstellung Literaturart geplant haben“, verrät Birgit Ebbert, wie es zu dieser Marktpremiere kam. Ihre Literaturart, die bis Ende des Jahres an den Wänden im Theater an der Volme zu sehen ist, vereint Texte mit Papier auf außergewöhnliche Weise. Dazu passen die Notizbücher und anderen Unikate, die Eileen Gründer in ihrer Buchbinderei herstellt. Die Werke der beiden Frauen, die die Liebe zum Papier und zum Falten verbindet, können beim Glühwein oder Kinderpunsch angesehen und gekauft werden. Zudem besteht die Möglichkeit, Bücher von Birgit Ebbert signieren zu lassen und vielleicht falten die beiden das eine oder andere Mitnehmsel zum zweiten Advent.

Das Theater an der Volme verstärkt die Kulturszene in Hagen seit fünf Jahren mit ihren Theaterinszenierungen, Lesungen und Ausstellungen, am 4. Dezember bittet „Agatha Christie zum Tee“ um 15.00 Uhr und um 18.00 Uhr nimmt die Krimikomödie „Heißer Flirt und fette Beute“ die Besucher mit an die Cote d’Azur auf Jagd nach einem Juwelendieb.

Birgit Ebbert lebt seit neun Jahren in Hagen und verarbeitet ihre Erlebnisse hier unter anderem in den Hagen-Krimis „Schneewalzer“ und „Tod im Tee“. Mit ihrer Literaturart beschreitet sie einen neuen Weg, Literatur zu präsentieren.

Eileen Gründer besitzt seit fast acht Jahren ihre Buchbinderei in Hagen, neben klassischen Buchbindetätigkeiten fertigt sie Unikate im Auftrag oder nach eigenen Ideen.

Fahrbahnsanierung an den Kalthauser Höhen und an der Selbecker Straße

Der Wirtschaftsbetrieb Hagen beabsichtigt, im Bereich Kalthausen die Straße vom dortigen Reitplatz in Richtung Wildspring bis zur Stadtgrenze zum EN-Kreis vom 24. bis 26. November auf einer Länge von gut 930 Metern mittels Deckenüberzug zu sanieren. Bei schlechten Witterungsverhältnissen ziehen sich die Arbeiten unter Umständen noch bis Montag, 28. November, hin.
Der Wirtschaftsbetrieb Hagen ist bemüht, die auftretenden Behinderungen so geringfügig wie möglich zu halten, weist aber in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Ausschilderung einer Umleitung aufgrund der Topografie nicht möglich ist.
Ferner weist der WBH auf eine Baumaßnahme an der Selbecker Straße in Höhe der Einmündung Hohlestraße hin. An dem dortigen Fußgängerüberweg muss der Fahrbahnbelag im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht saniert werden. Damit jederzeit Begegnungsverkehr möglich ist, erfolgen die Arbeiten in drei Bauabschnitten. Die Arbeiten kommen in der Zeit vom 28. und 29. November zur Ausführung, der Überweg wird für die Dauer der Arbeiten gesperrt, Fußgänger müssen auf den Fußgängerüberweg in Höhe der Eilper Straße ausweichen.
Der WBH ist bemüht, die Behinderungen und Belästigungen die während der Ausführung der Arbeiten entstehen können, so gering wie möglich zu halten.

Zwei Fußgänger bei Verkehrsunfällen leicht verletzt

Hagen. Am Dienstagabend sind in Hagen zwei Fußgängerinnen
beim Queren der Straße leicht verletzt worden. Auf der Hochstraße
wollte eine 75-jährige Frau gegen 19.00 Uhr mit ihrem 77 Jahre alten
Ehemann hinter dem Fußgängerüberweg am Karl-Ernst-Osthaus-Museum die
Fahrbahn in Richtung Fußgängerzone queren. Eine 22-jährige
Peugeot-Fahrerin mit Fahrtrichtung Bergischer Ring erkannte das
Pärchen zu spät und erfasste die Frau im letzten Augenblick am Bein
und ein Rettungswagen brachte sie vorsorglich ins Krankenhaus. In
Haspe war die leichtverletzte 38 Jahre alte Fußgängerin erheblich
alkoholisiert. Gegen 21.00 Uhr befuhren Zeugen mit ihrem Pkw die
Straße Am Hasper Bahnhof auf dem linken Fahrstreifen in Richtung
Tückingstraße. Sie verlangsamten die Geschwindigkeit, als sie eine
Frau auf der Fahrbahn stehen sahen, die in ihre Richtung blickte und
die Hand hob. Zeitgleich befuhr ein 32-jähriger Citröen-Fahrer
ebenfalls in Richtung Tückingstraße, allerdings auf der
Rechtsabbiegespur. Mit dem linken Außenspiegel traf er den
ausgestreckten Arm der Fußgängerin und die wurde dadurch zu Boden
geschleudert. Ein Rettungswagen brachte die 38-Jährige vorsorglich
ins Krankenhaus, hier stellte sich heraus, dass mit über zwei
Promille eine deutliche Alkoholisierung vorlag. Für die Dauer der
Unfallaufnahme musste die Straße Am Hasper Bahnhof für etwa 30
Minuten gesperrt werden.