Archiv der Kategorie: EN-Kreis

Honda überschlägt sich in Herdecke

VU_Buchenstraße_1Ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen wurde der Freiw. Feuerwehr am Montag um 14:03 Uhr aus der Buchenstraße gemeldet. Honda überschlägt sich in Herdecke weiterlesen

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FEUERWEHR | Waldbrand in Niedersprockhövel

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Am Freitagmorgen wurde die Feuerwehr Sprockhövel um 09:35 Uhr zu einem Waldbrand an der Haßlinghauser Straße alarmiert. In rund 400 m Entfernung zur Straße brannten ca. 250 qm Waldboden. Das Feuer wurde mit mehreren C-Rohren bekämpft. Die Löscharbeiten gestalteten sich als schwierig, da große Flächen des Bodens durchpflügt werden mussten, um tiefliegende Glutnester zu erreichen. Der Einsatz einer Wärmebildkamera ermöglichte eine gezielte Suche nach verborgenen Hitzequellen. „An diesem Morgen herrschte nahezu Windstille. Stärkere Winde hätten zu einer viel rasanteren Ausbreitung des Feuers geführt.“, so Max Blasius von der Pressestelle. Die Polizei stellte im Bereich der Brandstelle vorgefundene Gegenstände sicher und nahm Ermittlungen auf. Während der Einsatzmaßnahmen war die Haßlinghauser Straße in beide Richtungen für den Verkehr gesperrt. Insgesamt waren drei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr ausgerückt. Der Einsatz war erst gegen 12:45 Uhr beendet.

Rettungshubschrauber im Einsatz: 64-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Ennepetal | Ein 64-jähriger Gevelsberger wurde am
Donnerstagvormittag bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Der
Gevelsberger fuhr mit seinem Motorrad samt Beiwagen auf dem Behlinger
Weg in Richtung Oberbauer. An einer Fahrbahnverengung in Form eines
Blumenkübels aus Stein, stieß er gegen den Kübel und stürzte.
Anwohner kamen dem Mann sofort zur Hilfe und verständigten die
Rettungskräfte. Ein Rettungshubschrauber flog den schwer verletzten
Mann in ein Krankenhaus.

Verkehrsunfall auf der BAB 1 mit drei LKW

Schwelm |Am Dienstag um 14:31 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem
schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn A1 alarmiert. Kurz hinter
dem Autobahnkreuz Wuppertal – Nord war es zu einem Auffahrunfall mit
drei beteiligten LKW gekommen. Aufgrund der ersten Meldung wurde ein
massiver Kräfteansatz der Feuerwehr auf die Autobahn entsandt, da
anfangs unklar war, wie viele Personen verletzt oder eingeklemmt
waren. Bereits auf Anfahrt zur Einsatzstelle wurde jedoch durch die
Leitstelle gemeldet das glücklicherweise niemand zu Schaden gekommen
war und alle Fahrer ihre Fahrzeuge eigenständig verlassen konnten.

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Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle gegen den fließenden
Verkehr ab, stellte den Brandschutz sicher und reinigte die
Einsatzstelle von ausgelaufenen Betriebsstoffen und übergab sie
später an die Autobahnpolizei. Zwei der beteiligten LKW konnten ihre
Fahrt selbstständig fortsetzen, der dritte LKW war nicht mehr
fahrbereit.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 32 Einsatzkräften und 9
Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte des
Löschzugs Stadt, der Tagesmelderschleife, der Einsatzführungsdienst
sowie die hauptamtliche Wachbesatzung. Der Einsatz war gegen 16:30
Uhr beendet.

Schwelm |Am Dienstag um 14:31 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem
schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn A1 alarmiert. Kurz hinter
dem Autobahnkreuz Wuppertal – Nord war es zu einem Auffahrunfall mit
drei beteiligten LKW gekommen. Aufgrund der ersten Meldung wurde ein
massiver Kräfteansatz der Feuerwehr auf die Autobahn entsandt, da
anfangs unklar war, wie viele Personen verletzt oder eingeklemmt
waren. Bereits auf Anfahrt zur Einsatzstelle wurde jedoch durch die
Leitstelle gemeldet das glücklicherweise niemand zu Schaden gekommen
war und alle Fahrer ihre Fahrzeuge eigenständig verlassen konnten.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle gegen den fließenden
Verkehr ab, stellte den Brandschutz sicher und reinigte die
Einsatzstelle von ausgelaufenen Betriebsstoffen und übergab sie
später an die Autobahnpolizei. Zwei der beteiligten LKW konnten ihre
Fahrt selbstständig fortsetzen, der dritte LKW war nicht mehr
fahrbereit.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 32 Einsatzkräften und 9
Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte des
Löschzugs Stadt, der Tagesmelderschleife, der Einsatzführungsdienst
sowie die hauptamtliche Wachbesatzung. Der Einsatz war gegen 16:30
Uhr beendet.

Nie mehr sprachlos- Kommunikation unter Stress

Wetter ruhrErst Stunden nach einem stressigen Gespräch fällt einem die passende Antwort ein! Wie bleibt man auch in schwierigen Situationen gelassen und schlagfertig?

Was kann man tun, wenn der Stress in einer Situation so groß ist, dass einem die Worte fehlen? Antwort auf diese Fragen erhalten Interessierte in einer Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten am Mittwoch, 14. November, ab 19:30 Uhr im Bürgerhaus Wetter. Dann vermittelt die Kommunikationstrainerin und Beraterin Susanne Hülsken in einem Impulsreferat mit Übungselementen praxisbewährte Tipps, um in emotional aufgeladenen und schwierigen Situationen die Ruhe zu bewahren und umsichtig zu agieren. Interessierte erfahren auch, wie sich Stress auf die menschliche Kommunikation auswirkt und wie es in herausfordernden Situationen gelingt, einen kühlen Kopf zu bewahren um auf Vorwürfe und Angriffe souverän und gelassen reagieren zu können. Die Teilnahme ist gebührenfrei.

Um Anmeldungen bis zum 2. November per Email an ursula.noll@stadt-wetter.de oder telefonisch unter 02335-840290 wird gebeten.

Therapiedienste Volmarstein und SV Haspe 70 arbeiten zusammen

Optimale therapeutische Betreuung ist bei Sportlern extrem wichtig. Sie müssen fit und gesund bleiben, um beste Leistung abzugeben. Bei Verletzungen begeben sich die Basketballakteure des SV Haspe 70  in die Hände von Physiotherapeuten vom Therapiezentrum am Mops, einem Standort der Therapiedienste Volmarstein GmbH (kurz TDV).

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„Dank der guten Zusammenarbeit mit der TDV sind wir optimal aufgestellt. Solch ein therapeutischer Partner, der darüber hinaus auch noch Prävention & Sport sowie Hilfsmittelversorgung aus einer Hand anbietet ist, in den höchsten Ligen nicht oft zu finden“, sagt Karl-Heinz Langer, 1. Vorsitzender des SV Haspe 70. „Mit dem Therapiezentrum am Mops können wir präventiv gegen Verletzungen vorbeugen und bei Verletzungen schnell die notwendige Therapie einleiten. So bleiben die Spieler möglichst verletzungsfrei beziehungsweise kommen nach Verletzungen schnell wieder auf die Beine.“

Basketball gilt zwar als ein „körperloser“ Sport. Bei der Punktejagd geht es dennoch meist hart zur Sache. Verletzungsgefahr besteht nicht nur beim Zweikampf um den Ball. „Durch die hohen Sprünge zum Korb kann es schnell passieren, dass ein Spieler beim Aufkommen mit dem Fuß umknickt und sich am Sprunggelenk oder den Bändern verletzt“, sind sich Martin Wasielewski, Trainer der 1.Herrenmannschaft und Michael Wasielewski, Jugendkoordinator und Co-Trainer der 1.Herrenmannschaft einig.

Bei speziellen Problemen kann die TDV andere Fachabteilungen der Evangelischen Stiftung Volmarstein hinzuziehen, denn als 100 % Tochter profitiert sie von der engen Verzahnung der Stiftung.

„Erfolgreicher Leistungssport ist ohne verantwortungsvolle medizinische sowie therapeutische  Versorgung undenkbar“, so Christian Meise, Geschäftsführer der TDV.  „Mit der Verzahnung in der Stiftung haben wir hier qualitative elementare Bausteine, die wir gerne für unseren neuen Partner SV Haspe nutzen.“

Neben der therapeutischen Versorgung der Mannschaft, hat das Individualtraining bei Trainingsvorbereitungen sowie die therapeutische Aufklärung insbesondere bei den jüngeren Vereinsmitgliedern, ihre Familien und Angehörigen, ebenfalls höchste Priorität. „Es ist eine tolle Kooperation mit vielen Vorteilen für Spieler und Angehörige“, so Meise.

Neue  Impulse für die „Menschengerechte Stadt Wetter“

Wo stehen wir? Wie wollen wir weitermachen? Antworten auf diese zwei Fragen gab es beim Runden Tisch zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Wetter. Im Veranstaltungsraum der Sparkasse informierten sich rund 40 Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Stand des kommunalen Aktionsplans „Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr)“.

RT Aktionsplan2

Wie weit ist Wetter vorangekommen auf dem Weg zu einer „Menschengerechten Stadt“? Welche Maßnahmen aus dem kommunalen Aktionsplan sind realisiert, welche Ziele müssen noch umgesetzt werden? In kurzen Vorträgen stellten Mitglieder der Fachforen (Arbeitsgruppen) des Aktionsplans realisierte Maßnahmen und den aktuellen Sachstand vor. Die Ergebnisse können sich wahrlich sehen lassen und reichen von dem Abbau von Barrieren im öffentlichen Raum über Induktionsschleifen in öffentlichen Gebäuden bis zur Etablierung inklusiver Kultur- und Freizeitveranstaltungen wie dem Brückenlauf oder dem inklusiven Bauspielplatz. Eine Bilderschau zum „Sternmarsch Inklusion“ (Mai 2018) und zum Brückenlauf (September) verdeutlichte auch visuell die Erfolge.

Axel Fiedler, Senioren- und Behindertenbeauftragter der Stadt Wetter, sprach anschließend über den „Verstetigungsprozess der Inklusion in Wetter, beginnend von der Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes (2005) und die Initiierung des Runden Tisches 2010 über die Erarbeitung des Aktionsplanes bis zur mittlerweile selbstverständlich mitgedachten Beschäftigung der Inklusion in den Fachausschüssen des Rates (Beispiel Barrierefreiheit bei der Gestaltung des Stadtsaalumfeldes im SWBA oder die Barrierefreiheit der Grundschule Grundschöttel im SKA).

Um der Fortführung des Aktionsplanes frische Impulse zu verleihen, will sich die Steuerungsgruppe, bestehend aus Vertretern der Ev. Stiftung Volmarstein, des Frauenheimes Wengern, der Stadt Wetter (Ruhr) und weiteren Mitgliedern, fortan mit der Lenkungsgruppe Demografie vernetzen, da sich einige Themenbereiche der beiden Gruppen überschneiden. „Hier wollen wir Synergieeffekte schaffen“, so Margot Wiese, Fachbereichsleiterin Soziales bei der Stadt Wetter. So soll etwa im nächsten Jahr eine Stadtteilkonferenz in Alt-Wetter gemeinsam vorbereitet werden.

Zudem sind sich die rund um den Aktionsplan Engagierten darin einig, die zukünftige Arbeit in die Quartiere zu tragen, also genau dorthin, wo die Menschen leben. Dieses Konzept der „Sozialraum-Arbeit“ stellte Manuel Salomon von der Kompetenzstelle Selbstbestimmtes Leben für den Regierungsbezirk Arnsberg in einem Vortrag vor. So könne u.a. mehr Bürgernähe geschaffen und die Vernetzung der Bürger untereinander gefördert werden.

Die Teilnehmer des Runden Tisches stimmten einstimmig für die weitere Fortführung der Fachforen, für die Vernetzung mit der Demografie und die geplante Fokussierung auf die Quartiersarbeit.

Margot Wiese dankte abschließend allen Teilnehmern des Runden Tisches „für ihre langjährige engagierte Mitarbeit am Aktionsplan“ und konnte sich auch „über einige frische Gesichter“ freuen.

Wer sich für die Mitarbeit in den einzelnen Fachforen interessiert, kann sich melden bei Axel Fiedler unter Tel. 02335 840347 (Mail:axel.fiedler@stadt-wetter.de).Informationen rund um den Aktionsplan findet man auf der städtischen Homepage unter stadt-wetter.de (Bereich Leben in Wetter/Aktionsplan).

Berufserkundungstag lockt viele Besucher

Foto MedienbereichGedränge im Volmarsteiner Berufsbildungswerk (BBW): Der Erkundungstag lockte viele junge Besucher an. Sie informierten sich über die beruflichen Perspektiven, die ihnen die Einrichtung der Evangelischen Stiftung Volmarstein bietet. „Das Interesse war groß“, so das Fazit von BBW-Mitarbeiterin Ute Oussar, die zum Organisationsteam gehörte.

Zum jährlichen Erkundungstag kamen wieder komplette Klassen von Förderschulen – diesmal z.B. aus Bochum, Mettmann und Duisburg. Ebenso schauten sich einzelne Jugendliche mit Behinderung gemeinsam mit ihren Eltern um.

Schwerpunkt des BBW ist die Ausbildung Jugendlicher mit Körperbehinderung und Autismus-Spektrum-Störung. Sie können unter mehr als 30 Ausbildungsberufen wählen – und zwar in den Bereichen  Wirtschaft / Verwaltung, Metalltechnik, Elektrotechnik, Technisches Produkt-Design, Ernährung / Hauswirtschaft, Elektrotechnik, Druck- / Mediengestaltung sowie Agrartechnik.

Um den Alltag anschaulich darzustellen, gab es Führungen durch Ausbildungsstätten sowie Probe-Unterricht am Werner-Richard-Berufskolleg. Gut besucht waren die Vorträge in der Autismus-Lounge. Außerdem sahen sich die Besucher im Wohnbereich um. An diesem sogenannten „Lernort Wohnen“ werden die Jugendlichen nach Feierabend qualifiziert betreut.

Zwei Feuerwehr-Leute bei den WEBER Rescue Days 2018

Wetter (Ruhr) | Am letzten Septemberwochenende haben zwei Mitglieder der
Freiwilligen Feuerwehr Wetter (Ruhr) an der weltweit größten
Ausbildungsveranstaltung für Technische Hilfeleistung (TH)
teilgenommen. Veranstalter dieses Lehrganges, der in Bostalsee
(Saarland) stattfand, war die Firma WEBER Rescue.

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Insgesamt waren aus 33 Nationen ca. 450 Teilnehmer vertreten, alle
mit demselben Ziel: Neue Schneidtechniken für moderne Fahrzeuge
ausprobieren und selbstständig erarbeiten. Bei den immer moderneren
und mit mehr Technik ausgestatteten Fahrzeugen wird es zunehmend
schwieriger, im Falle eines Unfalls an die Insassen heranzukommen und
diese zu retten.

Wie unterschiedlich die Vorgehensweisen bei einer technischen
Rettung in den verschiedenen Nationen sind, wurde im Austausch mit
dem Ausbilder Gary Klaus aus Ohio (USA) deutlich. Dieser schult nach
der amerikanischen Vorgehensweise. Dieses bedeutet, dass u.a.
möglichst alle Plastikteile aus dem Auto entfernt werden, um den
größtmöglichen Platz im Innenraum zu schaffen.

Die Fahrzeuge, an denen die Teilnehmer die Techniken zur Rettung
erarbeiteten, wurden hierbei von den verschiedenen Herstellern, u.a.
Mercedes, BMW und Opel, zur Verfügung gestellt.

Für den reibungslosen Ablauf hatten die Teilnehmer vorab bereits
Unterlagen erhalten, womit die theoretischen Grundlagen aufgefrischt
wurden. Vor Ort ging es dann an den verschiedenen Stationen direkt
mit der Praxis los. Gestellt wurden unterschiedliche Szenarien, zum
Beispiel ein PKW eingeklemmt unter einem LKW, ein PKW unter einem
Traktor mit Pflug.

An dieser Stelle sprechen wir besonderen Dank an den Lions Club
Wetter (Ruhr) aus, der den beiden ehrenamtlichen Kräften die
Teilnahme mit Hilfe der finanziellen Unterstützung ermöglicht hat.
Ein weiteres Dankeschön geht an die beiden Arbeitgeber, die beide
Kameraden für die Dauer des Lehrganges freigestellt haben.

Ihr bei der Schulung erlangtes Wissen geben sie nun innerhalb der
Feuerwehr Wetter (Ruhr) an die anderen Kameradinnen und Kameraden
weiter.

Unter folgendem Link steht ein Video der o.a. amerikanischen
Vorgehensweise, vorgestellt von Gary Klaus, zur Verfügung:
https://www.weber-rescue.com/de/blog/posts/gary-klaus-2017.php

Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB A1

IMG_9759Schwelm | Am Montag wurde die Feuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn A1 alarmiert. Vor der Anschlussstelle Gevelsberg war ein PKW auf einen am Stauende stehenden Lastwagen mit hoher Geschwindigkeit aufgefahren. Bei dem Unfall wurde der Fahrer des PKW schwerstverletzt und war in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Aufgrund des Meldebildes wurde ein massiver Kräfteansatz der Feuerwehr auf die Autobahn entsandt, da anfangs unklar war, wie viele Personen verletzt oder eingeklemmt waren.

Die Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und befreiten den eingeklemmten Fahrer mittels hydraulischem Rettungsgerät aus dem total zerstörten Fahrzeug. Im Anschluss an eine rettungsdienstliche Versorgung durch den Notarzt wurde der Verletzte mit Hilfe eines Rettungshubschraubers, der auf der Autobahn landete, in eine Spezialklinik geflogen. Die Feuerwehr reinigte die Einsatzstelle von ausgelaufenen Betriebsstoffen und übergab sie später an die Autobahnpolizei.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 30 Einsatzkräften und 10 Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte aller Löschzüge, der Einsatzführungsdienst sowie die hauptamtliche Wachbesatzung. Der Einsatz war gegen 15:00 Uhr beendet.

Schwerer Verkehrsunfall auf der A 1 bei Gevelsberg

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Bei einem Verkehrsunfall am Montag gegen 12.45 Uhr auf der
A 1 bei Gevelsberg ist ein Autofahrer lebensgefährlich verletzt
worden.

Ersten Erkenntnissen zufolge war ein 40-Jähriger aus Mettmann mit
seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Bremen
unterwegs. Kurz hinter der Anschlussstelle Gevelsberg staute sich der
Verkehr, so dass er sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen
musste. Ein nachfolgender 37-jähriger Autofahrer aus Ammersbek
(Schleswig-Holstein) erkannte dies aus bislang ungeklärter Ursache
offenbar zu spät. Er kollidierte mit dem Heck des Sattelzugs, wodurch
sich sein Auto verkeilte und der 37-Jährige darin eingeklemmt wurde.

Nachdem ihn die Feuerwehr befreit hatte, kam der Mann mit
lebensgefährlichen Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus. Der
40-jährige Fahrer des Sattelzugs wurde leicht verletzt.

Während der Unfallaufnahme, der Bergungsarbeiten sowie der Landung
eines Rettungshubschraubers musste die betroffene Richtungsfahrbahn
in Höhe der Unfallstelle gesperrt werden. Gegen 14.40 Uhr konnte
zunächst ein Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Die komplette
Richtungsfahrbahn war gegen 15.10 Uhr wieder frei.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 61.000
Euro. Durch umherfliegende Trümmerteile wurde dabei auch das Auto
eines 24-Jährigen aus Koblenz beschädigt.

Ehrung von langjährigen Mitarbeitenden der Evangelischen Stiftung Volmarstein

Für ihre treuen Dienste im diakonischen Bereich wurden in der Evangelischen Stiftung Volmarstein langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt. Vorstandssprecher Pfr. Jürgen Dittrich und der Kaufmännische Vorstand Markus Bachmann überreichten in einer Feierstunde insgesamt 26 Männern und Frauen das Kronenkreuz in Gold und jeweils eine Urkunde vom Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland. Sie sprachen im Namen der Stiftung ihren Dank für die geleistete Arbeit und Treue zum Unternehmen aus. Die Kronenkreuz-Verleihung ist eine besondere Würdigung der Arbeit in der Diakonie.

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Die Geehrten kommen aus den unterschiedlichen Bereichen der Stiftung. „Gemeinsam ist allen, dass diese Bereiche keinen Selbstzweck haben. Immer sind  sie ausgerichtet für die Menschen, die hier zur Ausbildung oder ins Krankenhaus kommen oder bei uns Wohnen in den vielfältig gestalteten Wohnbereichen“, so Pfr. Jürgen Dittrich. „Immer haben wir es mit Menschen zu tun, die in einer schwierigen Situation sind oder aus schwierigen Verhältnissen kommen. Und das erfordert viel Empathie und Verständnis. So möchten wir uns als Vorstand und auch im Namen der Bereichsleiter oder Geschäftsführer für Ihren Einsatz und Ihr Engagement bedanken“, betonte der Stiftung-Vorstand.

Das Kronenkreuz in Gold erhielten: Joachim Balling, Jürgen Berkey, Dirk Didden, Martina Dussy, Christoph Fedder, Adam Fiedler, Hannelore Golz, Elizabeth Harwardt, Olaf Heinrich, Sabine Herzberg, Torsten Hesse, Jürgen Huwe, Helgo Kasten, Frank Maihoff, Astrid Nonn, Jörg Obereiner, Molly Ponattu, Dorota Reschke, Elisabeth Rodrigues-Batista Carreira, Antje Sauerborn, Sylvia Schatton, Bianca Schramm, Sabine Suchy, Bodo Teschke, Markus Urbach und Michael Urbaneck.

Jeweils eine Jubiläumsurkunde erhielten außerdem:  Brigitte Potulski, Bernhelm Hilgendiek und Michael Geitner für ihr 40-jähriges Dienstjubiläum.

(Alle Namen in alphabetischer Reihenfolge)

Schwerer Verkehrsunfall kurz nach Mitternacht – Fünf Verletzte

Symbolbild Rettungswagen © Hans LeicherWitten|In der Nacht auf den heutigen 7. Oktober kam es an
der Wittener Stadtgrenze zu Herdecke zu einem schweren
Verkehrsunfall, bei dem fünf Personen verletzt worden sind.

Nach bisherigem Ermittlungsstand bog ein junger Autofahrer (19)
gegen 0.30 Uhr, aus Witten kommend, von der Ardeystraße nach links
auf die Straße „Auf dem Schnee“ ab.

Dabei übersah der Wittener den Pkw eines ebenfalls in Witten
lebenden Mannes (23), der auf der Wittener Landstraße, aus Herdecke
kommend, in Richtung Witten unterwegs war.

Noch im Kreuzungsbereich kam es zu einem Zusammenstoß der beiden
Fahrzeuge. Der Pkw des 19-Jährigen fuhr gegen einen Schaukasten, dann
durch ein Gebüsch und kam vor einer Hauswand zum Stehen.

Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich der Wagen des
23-Jährigen um 180 Grad und landet in einer Hecke an der Straße
„Kermelberg“.

Der 19-Jährige und sein Beifahrer (19) zogen sich leichte
Verletzungen zu, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt worden
sind. Der 23-Jährige verblieb dort zur Beobachtung. Seine beiden
Mitfahrer, eine Wittenerin (24) und ein Hagener (29), konnten das
Krankenhaus nach der Behandlung wieder verlassen.

Die unfallaufnehmenden Polizeibeamten schätzten die Höhe des
Gesamtsachschadens auf ca. 27.500 Euro.

Feuerwehr Herdecke vier Mal im Einsatz

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© TV58.de

Herdecke | Die Hilfeleistung der ehrenamtlichen
Feuerwehrleute war in Herdecke am Wochenende oft gefragt.

Am Samstag um 09:43 Uhr meldete die Brandmeldeanlage eines
Pflegheimes am Nacken ein Feuer. Die ersteintreffenden Kräfte der
Feuerwehr Herdecke stellten fest, dass ein Föhn heiß gelaufen war und
dadurch zu schmoren begann. Nachdem der Föhn abgeschaltet war, konnte
der Einsatz des Löschzuges nach ca. 30 Minuten beendet werden.

Nach dem Spiel des BVB verunglückten drei Fußballfans aus Wetter
auf dem Rückweg auf der Ender Talstraße. Die ehrenamtlichen
Einsatzkräfte der Herdecker Feuerwehr erhielten um 18:19 Uhr die
Meldung, dass ein PKW sich überschlagen hätte und vermutlich drei
Personen im Fahrzeug eingeklemmt seien. Diese Meldung bestätigte sich
jedoch nicht, als der Einsatzleiter vor Ort eintraf. Alle Insassen
hatten das Fahrzeug im Straßengraben bereits verlassen und wirkten
unverletzt. Aufgrund der Unfallgeschwindigkeit von mehr als 30 km/h
konnten jedoch innere Verletzungen nicht ausgeschlossen werden,
sodass die Männer im Alter zwischen 30 und 56 Jahren nach der
Sichtung durch den Notarzt zur Untersuchung in Krankenhäuser
eingeliefert wurden. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und
sperrte die enge Straße voll, um das An- und Abfahren der
Rettungswagen zu ermöglichen. Nach und einer Stunde konnte die
Sperrung aufgehoben und der Feuerwehreinsatz beendet werden. Neben
drei Löschfahrzeugen und dem Einsatzleitwagen der Feuerwehr waren
drei Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei vor Ort.

In der Nacht zu Sonntag meldete ein Anwohner um 4:27 Uhr einen
ausgelösten Rauchwarnmelder im Rostesiepen. Die eintreffenden
Feuerwehrleute vernahmen bereits in einem Flur im 2.OG Brandgeruch
und hörten den Alarmton in einer Wohnung, die daraufhin sofort
aufgebrochen wurde. Der darin schlafende Mieter wurde umgehend ins
Freie geführt und durch den Rettungsdienst untersucht. Er blieb
unverletzt. Die Feuerwehrleute stellten derweil in der Wohnung einen
Entstehungsbrand in der Küche fest, den sie jedoch schnell unter
Kontrolle hatten. Nachdem die Wohnung über die Drehleiter mit einem
Hochleistungs-Ventilator vom Rauch befreit war, konnte der Mieter in
sein Bett zurückkehren. Der Löschzug war rund eine Stunde im Einsatz.

Am Sonntagmorgen gegen 9:00 Uhr unterstützten die ehrenamtlichen
Einsatzkräfte der Feuerwehr Herdecke den Rettungsdienst beim
Transport eines Patienten aus der Wohnung zum Rettungswagen. Aufgrund
der Enge im Treppenraum benötigte die Rettungsdienst-Besatzung
hierbei Unterstützung. Nach ca. einer halben Stunde war der Einsatz
für die Feuerwehrleute beendet.

„Wetteraner Herbst“ am 07.10.2018 im Bereich des ZOB und des Bahnhofsvorplatzes in der Bahnhofstraße in Wetter (Ruhr)

Wetter ruhrWegen der Veranstaltung „Wetteraner Herbst“ wird am 07.10.2018 der Bereich des ZOB und des Bahnhofsvorplatzes in der Bahnhofstraße in Wetter (Ruhr) ab der Alte Bahnhofstraße Ecke Bahnhofstraße bis zur Bahnhofstr. 8 voll gesperrt. Eine Durchfahrt ist am 07.10.2018 nicht möglich.

 

Für den Busverkehr ergeben sich folgende Änderungen:

 

Linie SB 38: Haltestelle „Kaiserstraße“ vor dem Grundstück Kaiserstr. 101 und Ersatzhaltestelle in der Kaiserstraße in Höhe des RuhrtalCenters gegenüber dem Grundstück Kaiserstr. 63 statt Bahnhof Wetter.

 

Linie 595: Ersatzhaltestelle in der Kaiserstraße in Höhe des RuhrtalCenters gegenüber dem Grundstück Kaiserstr. 63 statt Bahnhof Wetter.

 

Linien 591 und 593: Ersatzhaltestelle Wasserstraße statt Wetter Bahnhof.

 

Linien 553 und 555:Haltestellen Ruhrstraße in beiden Fahrtrichtungen statt Wetter Bahnhof.

 

Linie 541: Haltestellen Ruhrstraße in beiden Fahrtrichtungen statt Wetter Bahnhof (wenden im Kreisverkehr Kaiserstraße / Friedrichstraße / Ruhrstraße und fahren die Ruhrstraße wieder zurück).

 

Die Bürgerbuslinie hält nicht in der Alte Bahnhofstraße, sondern fährt vom Kreisverkehr Kaiserstraße / An der Kirche / Carl-Bönnhoff-Straße die Ersatzhaltestelle am RuhrtalCenter gegenüber dem Grundstück Kaiserstr. 65 an.

 

Die Taxenstände werden in die Kaiserstraße vor die Grundstücke ab der Haus-Nr. 65 bis zum Kreisel Kaiserstraße / An der Kirche / Carl-Bönnhoff-Straße (gegenüber dem RuhrtalCenter) und in die Kaiserstraße vor das RuhrtalCenter (gegenüber dem Grundstück Bruchstr. 11) verlegt.

Fußball, Kino, Basteln, Kürbis schnitzen: Mädchen und Jungen können sich wieder über tolle Aktionen im Jugendzentrum freuen

Wetter ruhrWetter (Ruhr) | Seit einigen Jahren heißt es jeden Dienstag im Jugendzentrum an der Kaiserstraße “Girls only“. An diesem Tag bleiben die Jungs draußen und es gibt spezielle Angebote für Mädchen. Seit diesem Jahr gibt es auch einen speziellen „Jungentag“ – am Freitag sind dann die Jungen unter sich. Nun stehen die aktuellen „Mädchen“- und „Jungs“-Programme bis Dezember fest:

Das „Mädchen-Programm“: Am 9. Oktober werden Teppiche geknüpft und Drahtbäume geformt, am 30. Oktober werden Kürbisse geschnitzt. Am 6. November heißt es „Was fühlst, schmeckst, riechst und hörst du?“. Am 13. November werden Traumfänger gebastelt und eine Woche später, am 20. November, Schmuck designt. Am 27. November heißt es: Lichterketten verschönern! Am 4. Dezember werden Nikolausgeschenke gemacht, am 11. Dezember geht es um Fitness und Entspannung. Kurz vor Weihnachten, am 18. Dezember, werden Plätzchen gebacken.

 

„Schnitzeljagd Fortnite“ heißt es für die Jungen am 12. Oktober, bevor am 26. Oktober Kürbisse geschnitzt werden. Um die Sinneswahrnehmung geht es am 2. November, Gruppenspiele rund um das „Teambuilding“ gibt es am 9. November. Roboterhände aus Pappe werden am 16. November gebastelt, am 23. November stehen Kochen und ein Kinonachmittag auf dem Programm. Am 30. November ist Kindertag. Der Dezember beginnt am 7. 12. Mit Fußballspielen in der Halle. Am 14. Dezember werden Plätzchen gebacken. Am 21. Dezember findet dann die „Hits für Kids Weihnachtsdisko“ statt.

 

 

Die Öffnungszeiten des Jugendzentrums:

 

Montag: 16-20 Uhr

Dienstag: 13.30-18 Uhr Mädchentag

Mittwoch: 16-19 Uhr

Donnerstag: 14-18 Uhr

Freitag: 14-20 Uhr Jungentag

 

Die Programm-Flyer liegen in den städtischen Jugendeinrichtungen, im Rathaus und im Bürgerbüro aus und wurden in den Schulen verteilt. Die Programme für die Mädchen- und Jungstage stehen auch auf der städtischen Homepage zum Download bereit: https://www.stadt-wetter.de/lebenin-wetter/jugend/jugendtreffs/

Anmeldungen sind ab sofort möglich im Städtischen Jugendzentrum an der Kaiserstraße. Mehr Infos rund um das Programm gibt es auch unter Tel. 840380.

Erntedank auf dem Wetteraner Wochenmarkt

markt.pngAuch die Händler des Wetteraner Wochenmarktes feiern in diesem Jahr Erntedank. Dieses findet am Samstag, dem 06. Oktober von 10.00 bis 13.00 Uhr auf dem Wochenmarkt statt. Hierzu wird Janina Peitz von „Grünschnabel“ Natur- und Umweltpädagogik vor Ort sein und mit Kindern aus Steinen Kürbisse zaubern. Die Steine können individuell bemalt werden und dann als Deko im Garten oder im Haus verwendet werden. Darüber hinaus können aus Eierkartons Spinnennetze gebastelt werden. Auch die Hobbyimkerei Bienen Müller aus Wengern wird mit einem breiten Angebot vor Ort sein und bietet u.a. Kerzenziehen für Kinder, ein Schaubienenvolk, einen Honigprobiertisch und natürlich verschiedene Honigsorten, Kerzen, Kosmetik oder den leckeren Honigschnaps. Passend zum Erntedank wird Marion Graf eine leckere Kürbissuppe anbieten und die Besucherinnen und Besucher des Wochenmarktes zu einer kleinen Mittagspause auf dem Markt einladen. Auch an den Ständen des Wochenmarktes geht es herbstlich zu, so hat z. B. der Obst- und Gemüsestand von Norbert Schäfer jetzt wieder eine tolle Auswahl an unterschiedlichen selbstgezüchteten Kürbissorten im Angebot. Diese sehen nicht nur toll aus, sondern lassen sich auch zu unterschiedlichen leckeren Herbstgerichten verarbeiten.

Fortgesetzt wird die Sammlung der Lieblingsherbstrezepte der Wetteraner Wochenmarktkunden. Ende des Jahres wird dann aus allen eingereichten Rezepten ein Wetteraner Wochenmarktkochbuch erstellt. Dieses enthält dann viele tolle regionale und vor allem saisonale Rezepte, die die Besucher des Wochenmarktes zum Nachkochen einladen. Die Flyer zum Eintragen der Rezepte liegen an den Ständen des Wochenmarktes aus. Alle Wetteranerinnen und Wetteraner sind herzlich eingeladen, ihre Lieblingsherbstrezepte aufzuschreiben und bis Ende November an den Ständen des Wochenmarktes abzugeben. Unter allen Teilnehmern werden Gutscheine für den Wochenmarkteinkauf verlost.

Der Wochenmarkt auf dem Bahnhofsplatz in Wetter stellt ein wichtiges Angebot für die Nahversorgung in der Stadt dar. Er bietet neben frischen regionalen Produkten auch umfangreiche Beratung und Service und damit eine Qualität, die viele Bürgerinnen und Bürger in den Geschäften zunehmend vermissen. Um den Wochenmarkt als wichtiges Angebot für die Gesamtstadt langfristig zu erhalten und zu stärken, soll dieser mit unterschiedlichen Aktionen und besonderen monatlichen Angeboten unterstützt und attraktiver gestaltet werden. Das Aktionsprogramm auf dem Wochenmarkt in Wetter ist ein gemeinsames Projekt der Markthändler, der Stadt Wetter (Ruhr) und des Citymanagements.

Kreatives Herbstferien-Programm der Jugendzentren in Wetter

Die Herbstferien stehen vor der Tür und in Wetter ist einiges los: Im Kinder und Jugendtreff Wengern sind die Piraten los! In der zweiten Herbstferienwoche, jeweils von 10 bis 16 Uhr, sind noch Plätze in der Piratenschatzkiste frei. Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren können sich kreativ austoben, es werden Fernrohre gestaltet und ein Schatz wird gesucht! Auf dem Programm steht neben dem Basteln, Spielen und Entdecken ein gemeinsames Mittagessen sowie die Bergung des Piratenschatzes am letzten Tag. Alle, die teilnehmen möchten, sollten sich im städtischen Kinder und Jugendtreff Wengern bis zum 11. Oktober telefonisch (72917) oder vor Ort anmelden. Der Teilnehmerbetrag liegt bei 25 Euro.

Das Kicka am Schmandbruch bietet allen interessierten Kindern und Jugendlichen in den Ferien Ausflüge und einen Filmworkshop an.

 

Weitere Infos zu diesen Angeboten gibt es direkt beim Kicka unter Tel.: 66905.

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Filmisch geht es in den Ferien auch im Jugendzentrum an der Kaiserstraße zu. „Stop Motion“ heißt der Trickfilmworkshop, den das Team des Jugendzentrums in der zweiten Herbstferienwoche vom 22. bis 25. Oktober, jeweils von 10-14.30 Uhr anbietet. Hier werden die jungen Filmfreaks gemeinsam ein Drehbuch entwickeln, das Bühnenbild bauen und daraus einen bunten Trickfilm drehen! Der Teilnehmerbeitrag liegt bei 4 Euro, Kinder und Jugendliche von zehn bis 15 Jahren können sich bis zum 18. Oktober im Jugendzentrum anmelden.

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In der ersten Ferienwoche gibt es für alle Kids und Teens zwischen neun und 14 Jahren, die gerne tanzen, einen Street Dance-Workshop mit der Profi-Tänzerin Karolina Duliba. Er findet am 15., 16. und 18. Oktober, jeweils von 11-13 Uhr statt. Anmeldungen sind bis zum 10. Oktober möglich, der Teilnehmerbeitrag ist 3 Euro. Bitte Sportbekleidung und Getränke mitbringen! Weitere Infos zu den einzelnen Veranstaltungen unter Tel.: 840380 oder per Mail an dagmar.hulin@stadt-wetter.de

Runder Tisch in Wetter diskutiert über aktuellen Stand des Aktionsplans

Wetter ruhrÜber den aktuellen Stand rund um den kommunalen Aktionsplan „Menschengerechte Stadt Wetter“ und die weitere Gestaltung des Inklusionsprozesses diskutiert der Runde Tisch zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Wetter am Donnerstag, 11. Oktober, um 18 Uhr im Veranstaltungsraum der Sparkasse (Eingang Bahnhofstraße). Zudem gibt es einen visuellen Rückblick auf den „Sternmarsch Inklusion“ und den Brückenlauf. Interessierte Mitbürger sind herzlich eingeladen, sich über den aktuellen Stand des kommunalen Aktionsplans zu informieren.

Mein lieber Schwan… Tierrettung am Harkortsee

IMG-20181003-WA0003Der Löschzug Alt-Wetter wurde am heutigen Feiertag um 16:12 Uhr zu einer Tierrettung am Harkortsee alarmiert. Den ausgerückten Einsatzkräfte war die Einsatzstelle und das Tier bestens bekannt. Es handelte sich um denselben Schwan, welcher auch schon am Samstag die Kräfte beschäftigte. Diesmal saß das verletze Tier auf dem See. Zur Unterstützung wurden die Kräfte der DLRG Wetter (Ruhr) mit einem Boot angefordert. Mit dessen Hilfe wurde das verletze Tier schonend eingefangen und konnte anschließend an die Pflegestation Paasmühle in Hattingen übergeben werden. Der Einsatz konnte nach guten eineinhalb Stunden beendet werden.

Die Albringhauser Straße in Wetter wird wieder von den Linienbussen angefahren

 

Wetter ruhrDer Bürgerbusverein Wengern ist gerne dem Ruf der Bürger und der Verwaltung gefolgt und hat während der Sperrung der Albringhauser Straße die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger in den Ortsteilen Albringhausen und Esborn übernommen.

Die Resonanz war wesentlich höher als erwartet. Wir haben in den 2½ Monaten über 170 Personen befördert.

Wir sehen das Ende der Fahrten mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ sagt der Geschäftsführer Gerd Michaelis und fügte hinzu „ich danke allen Fahrerinnen und Fahrern, die diese Fahrroute unter großen Zeitdruck und Stress bewältigt haben“.

Das lachende Auge: die Bürgerinnen und Bürger und vor allem die Schüler sind wieder voll angebunden. Der Bürgerbus hat große Strecken zurückgelegt, was zu sehr hohen Spritkosten geführt hat. Diese zusätzliche Belastung ist nun vorbei.

Das weinende Auge: wir haben viele neue Fahrgäste kennen gelernt und viele Bürgerinnen und Bürger glücklich gemacht, die ansonsten von der Umwelt (Arzt, Einkauf) angeschnitten gewesen wären.

Wir hoffen, bald unseren Wunsch die Anbindung Esborns, Albringhausen, Voßhöfen und die Weiterfahrt nach Alt-Wetter in die Tat umsetzen zu können, ist der Bürgerbusverein zuversichtlich.

Sollte im weiteren Ausbau der Albringhauser Straße die Hilfe des Bürgerbusses nötig werden, stehen wir gerne wieder zur Verfügung“ verspricht Gerd Michaelis.

Verkehrsunfall mit vier Verletzten

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Sprockhövel | Am heutigen Vormittag gegen 10:30 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Querspange im Kreuzungsbereich zur Hiddinghauser Straße. Es stießen zwei PKWs zusammen und es gab vier verletzte Personen, die in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden.

Die Einsatzkräfte unterstützen den Rettungsdienst bei der Betreuung der Verletzten, streuten auslaufende Betriebsmittel ab, stellten den Brandschutz sicher und klemmten die Batterien ab, was eine noch nicht alltägliche Einsatzsituation darstellte.

Einer der verunfallten PKWs war ein Hybridfahrzeug und hierbei sind neben der normalen Versorgungsbatterie auch die Hochspannungsbatterien freizuschalten. Hierzu mussten über die Leitstelle weitere Fahrzeugdaten abgefragt werden, um die Lage der Batterien und Schalter zu bekommen.

Der Rettungsdienst war mit 5 Fahrzeugen (3 RTWs, 2 NEFs), die Polizei mit eine Einsatzfahrzeug und einem Motorrad und die Feuerwehr mit 4 Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatz dauerte ca. zwei Stunden.

Zwei Verletzte nach Verkehrsunfall im Ender Tal

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Herdecke | In der Nacht zu Mittwoch wurden bei einem Verkehrsunfall auf der Ender Talstraße zwei Personen leicht verletzt. Die um 0:55 Uhr alarmierte Feuerwehr Herdecke sicherte die Unfallstelle auf Höhe des Regenrückhaltebeckens und stellte den Brandschutz am PKW im Straßengraben sicher. Die Verletzten wurden vom Notarzt untersucht und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr leuchteten im Anschluss noch die Einsatzstelle für die Unfallaufnahme der Polizei aus. Nach rund einer Stunde konnte die Sperrung der Straße aufgehoben und der Einsatz der beiden Löschfahrzeuge beendet werden.

Wetter: Bunte Kunstwerke zum Hallenbad-Jubiläum

Übergabe Gewinner Bilder Hallenbad.jpgDas Hallenbad hat es zum Kunstobjekt geschafft: Zum 40-jährigen Jubiläum des Sport- und Freizeitbades hatte die Stadt Wetter (Ruhr) Kinder und Jugendliche, die in Wetter wohnen oder dort eine Schule besuchen, zu einer Malaktion eingeladen. Ganz gleich, ob mit Buntstiften, Filzstiften, Ölkreide, Aquarell- oder Deckfarben: Hauptsache, das Motiv drehte sich um das Hallenbad in Oberwengern. Dass sich das Mitmachen gelohnt hat, zeigte sich kürzlich bei der Prämierung der drei schönsten Bilder: Marie, Klara und Nika hatten im Rahmen eines Kunstprojektes der St. Rafael Grundschule gemeinsam mit vielen weiteren Dritt- und Viertklässlern bunte Bilder des Hallenbades gemalt – und damit die Jury überzeugt. Die drei Schülerinnen können sich jeweils über einen Decathlon-Gutschein und eine Zehnerkarte für das Schwimmbad freuen. Insgesamt haben rund 30 Kinder an dem Malwettbewerb teilgenommen. Die drei prämierten Bilder werden im Foyer des Sport-und Freizeitbades aufgehängt.

Wetter: Rat positioniert sich gegen Rechts

Wetter ruhrJens Holsteg |Der Rat der Stadt Wetter (Ruhr) hat in seiner letzten Sitzung einen gemeinsam von den Fraktionen der Grünen, der SPD, der FDP, der Bürger für Wetter, der CDU, der SPD und von Udo Picksack (fraktionslos) eingebrachten Eilantrag für eine Aktion gegen Rechts angenommen. Nach einer rund einstündigen Diskussion im Rat stimmte schließlich auch die CSR-Fraktion zu. Damit wurde der Antrag einstimmig angenommen.

 

In dem Antrag heißt es: „ Die Fraktionen beantragen, die Verwaltung möge eine Veranstaltung gegen die zunehmenden rechtsextremen Erscheinungen durchführen und organisieren. Ein Motto könnte sein Wetter hält zusammen. Zu dieser Veranstaltung sollen Vereine, Gewerkschaften, Kirchen, Schulen, Politik, Arbeitgeberverbände, Kammern und Arbeitgeber vor Ort und sonstige interessierte Bürger eingeladen werden. Alle Eingeladenen sollen gebeten werden, aus ihrem Umfeld Vorschläge zu Aktionen gegen Rechtsextremismus zu machen. Diese Anregungen sollen in der Veranstaltung gesammelt und konkretisiert werden. Aus der Mitte der Beteiligten soll ein kleiner Arbeitskreis gebildet werden, der die Durchführung der genannten Vorschläge koordiniert, unterstützt und darüber berichtet.“

 

Die Ratsmitglieder wollen „klare Signale gegen Rechts und für eine lebendige und tolerante Stadt Wetter senden“, heißt es in der Begründung des Antrags. „Unter möglichst großer Beteiligung der Bürger soll diese Haltung unmissverständlich bekundet und durch vielfältige Aktionen verstärkt werden.“

 

Nach Ansicht der Fraktionen soll für die Umsetzung dieses Antrages eine entsprechende Ergänzung im Stellenplan der Stadt Wetter geschaffen werden. Über Art und Umfang dieser Stelle soll im Rahmen der Haushaltsberatungen beschlossen werden. Aus diesem Grund war auch ein Eilantrag nötig.

 

BBW lädt zum Berufserkundungstag ein


Logo201506 30Das Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein lädt am Donnerstag, 11. Oktober, von 10 bis 15 Uhr zum Berufserkundungstag ein. Der Tag steht unter dem Motto „Zukunft gestalten“.

Jugendliche mit Körperbehinderung oder Autismus-Spektrum-Störung sowie ihre Eltern haben die Möglichkeit, sich über verschiedene Ausbildungs-Möglichkeiten zu informieren. Diese Chance nutzen traditionell junge Leute aus der gesamten Region, u.a. aus dem EN-Kreis und Hagen. Für die Besucher gibt es Führungen, Vorträge, Infostände und Mitmach-Gelegenheiten. Junge Auszubildende mit Behinderung demonstrieren, was sie bereits gelernt haben.
Im Volmarsteiner BBW haben Jugendliche die Möglichkeit, in den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung, Metalltechnik, Ernährung und Hauswirtschaft, Agrarwirtschaft, Druck- und Medientechnik oder Elektrotechnik eine Ausbildung zu absolvieren. Schulabgänger, die noch einen Beruf suchen, können an einer berufsvorbereitenden Maßnahme teilnehmen.

Unter dem Dach des BBW ist das Werner-Richard-Berufskolleg untergebracht. Dadurch ist die duale Ausbildung in einem Haus möglich. Neben dem Lernort Ausbildung gibt es auch einen Lernort Wohnen mit vielen Freizeitangeboten. Zum Berufserkundungstag gehört auch ein Treffpunkt für Unternehmen, die BBW-Azubis Praktikumsplätze zur Verfügung stellen.

Gevelsberg: Auffahrunfall auf der A 1

Am frühen Montagnachmittag wurde die Feuerwehr Gevelsberg zu einem Auffahrunfall auf die BAB 1 in Höhe Volmarstein gerufen.

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Vor Ort ergab sich das ein Lkw auf ein Pkw aufgefahren war. In dem Pkw befanden sich zwei Insassen welche vom Notarzt und dem Rettungsdienst betreut wurden. Die Beifahrerin konnte leicht aus dem verunfallten Auto befreit werden und wurde zur weiteren Behandlung von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Der Fahrer selbst, welcher schwer verletzt war, musste mit technischen Gerät aus dem Pkw befreit werden. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine umliegende Fachklinik geflogen. Während des Einsatzes war die Autobahn für den Verkehr in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

Witten: 38-Jähriger bei Arbeitsunfall lebensgefährlich verletzt

Symbolbild Rettungswagen © Hans LeicherWitten | Ein 38-jähriger Arbeiter aus Krefeld ist bei einem
Unfall in Witten lebensgefährlich verletzt worden. Am 01. Oktober,
gegen 11.20 Uhr, stürzte der Mann aus noch ungeklärter Ursache bei
Arbeiten auf einer Baustelle an der Goethestraße mehrere Meter in die
Tiefe. Durch angeforderte Rettungskräfte wurde der Krefelder vor Ort
erstversorgt und musste anschließend mittels Rettungshubschrauber in
ein Krankenhaus gebracht werden. Das Bochumer Kriminalkommissariat 11
hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wetter: Haushaltsplan-entwurf 2019 eingebracht

„Wir investieren in Bereiche, die unsere Kommune langfristig stärken und noch lebenswerter machen – in die Infrastruktur, in ein neues, zentrales Verwaltungsgebäude, in die Kinderspielplätze, in die Renaturierung und in den Brandschutz:“ Bürgermeister Frank Hasenberg stellte in der letzten Ratssitzung im Veranstaltungszentrum der Sparkasse gemeinsam mit Kämmerer Andreas Wagener die Eckdaten des Haushaltsplanentwurfes 2019 vor.

Die Gewerbesteuereinzahlungen sind dank der guten Wirtschaftslage in diesem Jahr, die Jahre 2017 und 2018 betreffend, sehr positiv. Dadurch gelingt es, die Verschuldung der Stadt und damit der Bürgerinnen und Bürger um rund 10 Millionen Euro zu reduzieren. Das Ergebnis 2019 wird allerdings auf Grund der Kreisumlagesystematik gegenüber der Planung aus dem letzten Jahr deutlich belastet. 3,8 Millionen Euro macht dieser Effekt aus.

Die Kernbotschaft lautet: „Wir legen einen genehmigungsfähigen Haushalt vor. Damit bleiben wir als Stadt vor Ort handlungsfähig und gehen gut gerüstet in die Zukunft. Das ist in Zeiten knapper Kassen keine selbstverständliche Aussage“, so Bürgermeister Frank Hasenberg.

Die Eckdaten des Haushaltsplanentwurfs 2019: Die Erträge belaufen sich auf 65,8 Millionen Euro, das ist gegenüber dem Haushalt 2017 ein Plus von 2,2 Millionen Euro. Die Aufwendungen summieren sich auf 74,6 Millionen Euro, das ist ein leichtes Plus von 1,8 Millionen Euro gegenüber 2018. Damit ergibt sich ein Defizit von 8,8 Millionen Euro – das aus der allgemeinen Rücklage gedeckt werden kann. Der Haushaltsausgleich wird im Jahr 2022 hergestellt sein.

Die Investitionssumme liegt 2019 bei 10,5 Millionen Euro. Mit dem Ankauf des Neubaus des Sparkassengebäudes (560.000 Euro in 2019, 4,5 Millionen Euro in 2020) nutzt die Stadt die Möglichkeit für einen zentralen und für die Bürgerinnen und Bürger gut zu erreichenden Verwaltungsstandort. Ziel ist es, in diesem Gebäude die Fachbereiche unterzubringen, die bisher überwiegend an den Standorten Born- und Wilhelmstraße untergebracht sind.

Für die Erweiterung des Feuerwehrgebäudes in Grundschöttel stehen 215.000 Euro im Haushalt. Auch für die Finanzierung des neuen Standorts in Wengern ist gesorgt.

Insgesamt sind 1,73 Millionen Euro für den Neubau des Feuerwehrgebäudes in Wengern eingeplant – davon 500.000 Euro in 2019 und 1,23 Millionen Euro in 2020. Für Fahrzeuge und Geräte der Feuerwehr sind 401.000 Euro im Haushalt vorgesehen.

„Qualität statt Quantität“: So lautet das Motto des Spielplatzkonzeptes für Wetter. Für das Haushaltsjahr 2019 sind hier für neue Spielgeräte Investitionen von 222.000 Euro vorgesehen, in den Jahren 2020-2021 weitere 167.000 Euro. Für weitere Bau- und Sanierungsmaßnahmen an den Spielplätzen stehen pro Jahr 83.000 Euro zur Verfügung.

Im Bereich der Barrierefreiheit investiert die Stadt im kommenden Jahr 150.000 Euro in die Barrierefreiheit der Grundschule Grundschöttel.

Stichpunkt Straßenbau: Hier werden insgesamt 1,6 Millionen Euro in die Hand genommen, mit denen unterer anderem die Maßnahme Am Rohlande, Am Loh und in der Deipenbecker Straße finanziert werden.

Ein wichtiger Investitionsschwerpunkt ist das Sport- und Freizeitbad in Oberwengern. Für die weiteren Arbeiten der umfassenden Sanierungsmaßnahme werden insgesamt fast 3,1 Millionen Euro investiert, davon 215.000 Euro in 2019 und über 2,8 Millionen Euro in 2020. Für die hohen Investitionen in 2020 haben wurden über einen Dringlichkeitsantrag Fördermittel beantragt.

Für die Gestaltung des Stadtsaalumfeldes und damit insgesamt für eine attraktive Aufwertung des Stadteingangs sind 1 Million, 52.000 Euro in 2019 bereitgestellt. Dazu kommen 758.000 Euro im Jahr 2020.

Im kommenden Jahr steht das 200-jährige Jubiläum der Mechanischen Werkstätte von Friedrich Harkort in der Freiheit auf dem Programm. Dafür wurden bereits im Haushalt 2018 Planungskosten von 29.000 bereitgestellt, für 2019 sind – wie schon im Haushalt 2018 – im Kulturetat 20.000 Euro für das Jubiläumsprogramm vorgesehen.

Im Haushaltsplan stehen 100.000 Euro an Fördermitteln für Maßnahmen an der Elbsche im Rahmen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie bereit.

Für die Renaturierung der Schmalenbecke werden in 2019 625.000 Euro investiert, in 2020 noch einmal 735.000 Euro. Die Gesamtkosten von 1,8 Millionen Euro werden in Höhe von 1,1 Millionen Euro gefördert. Für den Bypasskanal Schmalenbecke werden 250.000 Euro investiert, weitere 150.0000 Euro werden ebenfalls aus Fördermitteln bestritten.

Feuerwehr Herdecke am Samstag im Dauereinsatz

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Herdecke waren am Samstag im Dauereinsatz.

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Um 11:44 Uhr meldete ein Autofahrer einigen zufällig an der Feuerwache anwesenden Einsatzkräften einen schweren Verkehrsunfall auf der Umgehungsstraße. In Höhe der Fußgängerbrücke Wienbergweg waren zwei PKWs zusammengestoßen, als eine 68-jährige Hagenerin auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Dortmund fahrend die Abfahrt Richtung Herdecke nutzen wollte. Ein auf dem linken Fahrstreifen hinter ihr fahrender 24-jähriger Herdecker konnte nicht mehr bremsen und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in die Fahrerseite des quer vor ihm befindlichen PKWs. Seine 85-jährige Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt. Auch die beiden Fahrzeugführer kamen vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und streute auslaufende Betriebsmittel ab. Im Anschluss wurde die Unfallaufnahme der Polizei mit einem Drehleiterfahrzeug unterstützt.

Um 15:27 Uhr klagte ein Mann vor der Sparkasse in Kirchende über Atemnot. Da kein Notarzt in der Nähe verfügbar war, wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Die Feuerwehr sicherte dazu den Landeplatz auf einem nahen Feld. Der 89-jährige Patient wurde nach kurzer Behandlung vor Ort vom Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Notarzt aus dem Hubschrauber musste den Transport nicht begleiten und wurde währenddessen mit einem Fahrzeug der Feuerwehr zu einem weiteren Notfalleinsatz in die Innenstadt Witten gefahren, da der Hubschrauber dort nicht landen konnte.

Noch während des Einsatzes in Kirchende rückte ein Löschfahrzeug zu einem medizinischen Notfall in die Ruhrallee aus. Dort mussten die Feuerwehrleute einen Mann wiederbeleben, da alle Rettungswagen und Notärzte aus der Nähe bereits im Einsatz waren. Im Anschluss an die Versorgung durch einen später eintreffenden Notarzt wurde der Mann aufgrund der Enge im Treppenraum des Hauses mit der Drehleiter aus der Wohnung zum Rettungswagen vor dem Haus transportiert und in ein Krankenhaus eingeliefert.

In der Nacht zu Sonntag rückten die ehrenamtlichen Helfer dann um 04:32 Uhr zur Wittbräucker Straße aus, um den Rettungsdienst dort während der Behandlung einer hilflosen Person im Straßenverkehr zu sichern. Die Behandlung vor Ort und der anschließende Transport in ein Krankenhaus konnten jedoch so schnell erfolgen, dass der Aufbau einer Verkehrsabsicherung durch die Feuerwehr nicht notwendig war.

Um 11:44 Uhr meldete ein Autofahrer einigen zufällig an der Feuerwache anwesenden Einsatzkräften einen schweren Verkehrsunfall auf der Umgehungsstraße. In Höhe der Fußgängerbrücke Wienbergweg waren zwei PKWs zusammengestoßen, als eine 68-jährige Hagenerin auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Dortmund fahrend die Abfahrt Richtung Herdecke nutzen wollte. Ein auf dem linken Fahrstreifen hinter ihr fahrender 24-jähriger Herdecker konnte nicht mehr bremsen und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in die Fahrerseite des quer vor ihm befindlichen PKWs. Seine 85-jährige Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt. Auch die beiden Fahrzeugführer kamen vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und streute auslaufende Betriebsmittel ab. Im Anschluss wurde die Unfallaufnahme der Polizei mit einem Drehleiterfahrzeug unterstützt.

Um 15:27 Uhr klagte ein Mann vor der Sparkasse in Kirchende über Atemnot. Da kein Notarzt in der Nähe verfügbar war, wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Die Feuerwehr sicherte dazu den Landeplatz auf einem nahen Feld. Der 89-jährige Patient wurde nach kurzer Behandlung vor Ort vom Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Notarzt aus dem Hubschrauber musste den Transport nicht begleiten und wurde währenddessen mit einem Fahrzeug der Feuerwehr zu einem weiteren Notfalleinsatz in die Innenstadt Witten gefahren, da der Hubschrauber dort nicht landen konnte.

Noch während des Einsatzes in Kirchende rückte ein Löschfahrzeug zu einem medizinischen Notfall in die Ruhrallee aus. Dort mussten die Feuerwehrleute einen Mann wiederbeleben, da alle Rettungswagen und Notärzte aus der Nähe bereits im Einsatz waren. Im Anschluss an die Versorgung durch einen später eintreffenden Notarzt wurde der Mann aufgrund der Enge im Treppenraum des Hauses mit der Drehleiter aus der Wohnung zum Rettungswagen vor dem Haus transportiert und in ein Krankenhaus eingeliefert.

In der Nacht zu Sonntag rückten die ehrenamtlichen Helfer dann um 04:32 Uhr zur Wittbräucker Straße aus, um den Rettungsdienst dort während der Behandlung einer hilflosen Person im Straßenverkehr zu sichern. Die Behandlung vor Ort und der anschließende Transport in ein Krankenhaus konnten jedoch so schnell erfolgen, dass der Aufbau einer Verkehrsabsicherung durch die Feuerwehr nicht notwendig war.

Drei Verletzte nach Verkehrsunfall auf der B54

Symbolbild Rettungsdienst © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungsdienst © Hans Leicher.

Herdecke | Am Samstag, gegen 11:40 Uhr, befuhr eine 68-jährige Hagenerin mit ihrem Pkw Skoda die Hagener Straße in
Fahrtrichtung Dortmund. Zeitgleich befuhr ein 24-jähriger Herdecker
in einem Seat zusammen mit seiner 85-jährigen Beifahrerin die Hagener
Straße in die gleiche Richtung. Der 24-jährige befand sich zu diesem
Zeitpunkt auf dem linken Fahrstreifen. Unmittelbar hinter der
Einmündung Hengsteyseestraße kam es aufgrund eines
Fahrstreifenwechsels der Hagenerin von rechts nach links zu einem
Zusammenstoß der Fahrzeuge. Die drei Unfallbeteiligten wurden durch
die Kollision leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser
verbracht.

Besuch aus dem Bundestag

Der Bundestagsabgeordnete Ralf Kapschack (SPD) besuchte die Firma Püschel Elektrotechnik GmbH, die seit zwei Jahren von der Evangelischen Stiftung Volmarstein inklusiv geführt wird. 

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Die Zeiten, als Behindertenwerkstätten vorwiegend dem Verpacken von Schrauben dienten, sind lange vorbei. Heute stehen auch Werkstätten für behinderte Menschen in der Pflicht, Anreize für ihre Beschäftigten zu schaffen und sinnvolle Tätigkeiten anzubieten. Als ein Modell, das diese Kriterien erfüllt, bot sich vor zwei Jahren die Firma Püschel Elektrotechnik in Wetter-Wengern an. 2016 übernahm die Evangelische Stiftung Volmarstein die Firma, die Feinsicherungen für Elektrogeräte, für Elektrowerke und entsprechende Großhandlungen herstellt.

Aus dem kleinen Betrieb wurde ein Inklusionsprojekt: Vier ehemalige Püschel-Mitarbeitende wurden von der Stiftung Volmarstein übernommenen –  zusätzlich haben mittlerweile sechs Beschäftigte aus der Werkstatt für behinderte Menschen und vier Praktikanten aus dem Werner-Richard-Berufskolleg bei Püschel einen neuen Wirkungskreis gefunden. Die Firma ist eigenständig, arbeitet jedoch eng mit der Werkstatt in Volmarstein zusammen. Ein “Mikrokosmos”, wie Stiftungsvorstand Markus Bachmann betont, der allen Beteiligten als tolles Projekt ans Herz gewachsen ist.  Ein Projekt, das seit Juni dieses Jahres auch die Auszeichnung “familienfreundliches Unternehmen” tragen darf. Mitarbeitende haben die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit flexibel und in Teilzeit zu gestalten. Um Betreuungszeiten zu überbrücken, kann ein Kind auch mal mit zur Arbeit gebracht werden.

“Familienfreundlichkeit ist für mich ein wichtiges Kriterium in Beschäftigungssituationen”, sagt Ralf Kapschack,  “über diese Auszeichnung bin ich auch auf Ihr Unternehmen aufmerksam geworden.” Der Bundestagsabgeordnete für die Städte Hattingen, Herdecke, Sprockhövel, Wetter und Witten, ist Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales. Er kam als Gast, um sich vor Ort ein Bild vom Volmarsteiner  Unternehmen zu machen. “Ich bin viel im Wahlkreis unterwegs und immer wieder erstaunt, welches Potenzial im Ennepe-Ruhr-Kreis in unseren kleinen und mittelständischen Unternehmen steckt.”

Gemeinsam mit Produktionsleiter Lars Ahlborn, Dirk Domann (Leiter Geschäftsbereich Arbeit), Werkstattleiter Andreas Barth und den Vorständen der Stiftung, Markus Bachmann und Jürgen Dittrich, machte der Bundestagsabgeordnete einen Rundgang und ließ sich Maschinen und Produktionsabläufe erklären.  “Das Konzept, das wir mit Übernahme der Firma Püschel verfolgt haben, ist aufgegangen,” konnte Werkstattleiter Andreas Barth berichten, “unsere Mitarbeitenden sind begeisterte Püschelianer geworden, das Unternehmen schreibt schwarze Zahlen.” So hat das Unternehmen fast drei Millionen Sicherungen verkauft, die Mitarbeitenden identifizieren sich mit dem Betrieb, wachsen Stück für Stück an ihren Tätigkeiten und sehen sich als Teil des Erfolgs.

Eine wichtige Entwicklung, die in der Stiftung Volmarstein als wegweisend für die Zukunft gesehen wird. “Das Thema Arbeit ist im komplexen Gefüge unserer Stiftung ein kleine Säule, aber eine sehr wichtige”, betont Markus Bachmann, “die Stiftung ist nicht der klassische große Werkstatt-Träger. Wir setzen auf kleine, individuelle Lösungen, die sich am Menschen orientieren. Durch die Komplexität und Vielfalt unserer Einrichtung sind wir aber in der Lage, den Beschäftigten mit Behinderung ein vielfältiges Angebot zu machen: Von der reinen Tagesstruktur bis zur hochqualifizierten Beschäftigung – alles ist möglich. Dies können nur wenige Träger leisten.”

Wetter: „Priorität hat die Öffnung der Autobahnabfahrt“

Die Stadt Wetter (Ruhr) begrüßt die Mitteilung der Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanung- und bau GmbH), dass ab Anfang 2020 für den Neubau der Autobahnbrücke Volmarstein sechs Fahrstreifen – und damit mehr als ursprünglich geplant –  zur Verfügung stehen. Diese von der Deges zugesagte Maßnahme würde auch dazu führen, dass die aktuell sehr belasteten Straßen im Stadtgebiet Wetters entsprechend entlastet würden, so die Stadt.

Die städtische Verwaltung wünscht sich von der Deges allerdings noch eine viel wichtigere Entscheidung: „Priorität hat für uns, für unsere Bürgerinnen und Bürger und insbesondere für die heimischen Firmen weiterhin die Öffnung der Autobahnabfahrt Richtung Hagen/Bremen. Dazu haben wir von der Deges noch keinerlei positive Aussage gehört“, erklärt Bürgermeister Frank Hasenberg. Die Öffnung von mehr Fahrspuren würde nach Ansicht der Stadt die Möglichkeit bieten, die Abfahrt früher zu öffnen.

 

Bürgerbüro Wetter vom 4. bis 6. Oktober geschlossen

Das Bürgerbüro ist in der kommenden Woche aufgrund von technischen Arbeiten von Donnerstag, 4. Oktober, bis einschließlich Samstag, 6. Oktober, geschlossen. Grund ist der Umzug des Rechenzentrums der Stadt Hagen. Daher stehen in diesen Tagen die üblichen Bearbeitungsprogramme nicht zur Verfügung. Die Stadt Wetter (Ruhr) weist insbesondere alle Bürgerinnen und Bürger, die vor den Herbstferien noch Pässe beantragen oder abholen möchten darauf hin, diese Schließung zu beachten.

 

Verkehrsunfall mit vier LKW auf der BAB 1

Am Donnerstag wurde die Feuerwehr Schwelm um 15:51 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten LKW alarmiert. Im Abschnitt zwischen Wuppertal-Nord und Gevelsberg war ein LKW ungebremst auf den vor ihm fahrenden Sattelzug aufgefahren. Durch den Aufprall wurden zwei weitere LKW beschädigt.

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Zwei der vier beteiligten Fahrer mussten durch die Feuerwehr über eine Rettungsplattform aus ihren Fahrerkabinen befreit werden, bei einem war der Einsatz von schwerem hydraulischen Rettungsgerät nötig. Zeitgleich wurde der Brandschutz sichergestellt, die Autobahn voll gesperrt und die auslaufenden Kraft- und Betriebsstoffe aufgefangen und aufgenommen.

Die beiden verletzten Fahrer, einer schwer, wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. Durch die Vielzahl an Anrufen waren auch zwei Rettungshubschrauber im Einsatz, diese konnten aber nach der durchgeführten Erstversorgung den Transport bodengebunden durchführen lassen.

Durch den großen Rückstau auf der Autobahn, zeitweise bis zur Anschlussstelle Wuppertal-Ronsdorf und die daraus resultierenden Schwierigkeiten beim Bilden der Rettungsgasse, entschied die Leitstelle um 16:05 ein weiteres Mal am heutigen Tag Sirenenalarm auszulösen um zeitnah eine ausreichende Personalstärke zu gewährleisten.

Aktuell dauern die letzten Aufräumarbeiten noch an, das voraussichtliche Einsatzende wird gegen 21 Uhr erwartet.

Zum Unfallhergang wird an die zuständige Polizeidienststelle verwiesen.

Die Feuerwehr Schwelm war zeitweise mit 35 Kräften und 11 Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit 14 Kräften, 4 Fahrzeugen und 2 Hubschraubern im Einsatz. Des weiteren war der leitende Notarzt, der organisatorische Leiter Rettungsdienst und die Polizei vor Ort. Den Grundschutz für das Stadtgebiet stellten 18 Angehörige sicher, die Versorgung der Einsatzkräfte 2 Angehörige der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr.

Rekord: Über 500 Starter beim Brückenlauf

Über 500 Läufer und Walker ohne und mit Behinderung gingen beim inklusiven Wetteraner Brückenlauf an den Start. „Es ist echt klasse, dass wir die 500er-Marke geknackt haben“, freute sich Michael Geitner, Vorsitzender der Behinderten-Sportgemeinschaft (BSG) Volmarstein, angesichts der Rekordbeteiligung. Im Vorjahr hatten „nur“ 339 Aktive teilgenommen.

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Vor allem lobte Michael Geitner, als BSG-Vorsitzender einer der Hauptverantwortlichen für die Organisation, die gute Zusammenarbeit unter den Machern des Laufs. „Es war eine tolle Gemeinschaftsaktion“, betonte er. Neben der BSG gehörten zum Veranstalter-Bündnis die Stadt Wetter, die Evangelische Stiftung Volmarstein, der Kreissportbund, die Lichtburg, das Frauenheim Wengern, die TGH Wetter und erstmals auch die Therapiedienste Volmarstein (TDV).
Die TDV sorgte mit einem Animationsprogramm für tolle Stimmung im Start- und Zielbereich. Dazu gehörte u.a. ein Warm-Up für die Läufer und eine Vorführung in Jumping-Fitness. Stargast am TDV-Stand war der mehrfache Paralympics-Sieger Errol Marklein, der nach einem Verkehrsunfall im Rollstuhl sitzt. Er ist nach diesem Schicksalsschlag zum Leistungssportler geworden. Im Interview auf der Bühne berichtete er u.a., wie wichtig für ihn als ehemaliger TopSportler ein perfekt angepasster Rollstuhl-Sitz gewesen sei.
Bürgermeister Frank Hasenberg stand applaudierend unter den Zuschauern, als die Läufer und Walker ohne und mit Behinderung wieder ins Ziel kamen. „Es ist wirklich erstaunlich, was die Brückenlauf-Initiatoren hier geschaffen haben“, hatte er bei der Eröffnung des Events betont.

Wohnungsbrand im Mehrfamilienhaus- Feuerwehr rettet drei Personen aus Gebäude

Hattingen | Am gestrigen Sonntagabend erreichte die Feuerwehr eine Meldung über einen ausgelösten Heimrauchmelder in Verbindung mit Brandgeruch im Treppenraum. Es musste somit von einem Brand im Wohngebäude ausgegangen werden. Bereits nach wenigen Minuten erreichten mehrere Einheiten die Einsatzstelle am Pottacker. Aus dem ersten Obergeschoss drang bereits Rauch aus dem Fenster. Einige Bewohner hatten das Gebäude schon verlassen. Ob sich in der Brandwohnung noch eine Person befand, war zu diesem Zeitpunkt unklar. In der darüber liegenden Wohnung befand sich eine hilfsbedürftige Bewohnerin.

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Auf der Gebäuderückseite standen zwei Personen auf dem Balkon im zweiten Obergeschoss.

Unverzüglich setzte der Einsatzleiter insgesamt vier Trupps unter schwerem Atemschutz ein. Ein Trupp ging mit einem C-Rohr in die Brandwohnung vor. Weitere Einsatzkräfte retteten die Person aus den Räumlichkeiten über der Brandwohnung. Vor dem Gebäude wurde die Drehleiter in Stellung gebracht. Auf der Rückseite stellten die Einsatzkräfte eine tragbare Leiter auf. Über diese konnten die Personen auf dem Balkon zunächst betreut werden.

Durch das schnelle Eingreifen sowie den massiven Personaleinsatz in der Erstphase gelang es insgesamt drei Personen aus dem Gebäude zu retten.

In der vom Brand betroffenen Wohnung fanden die Einsatzkräfte eine Person, bei der, trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr, nur noch der Tod festgestellt werden konnte.

Vor dem Gebäude betreuten Rettungskräfte weitere fünf Personen aus dem Wohnhaus. Eine weitere Person wurde vorsorglich durch Rettungsdienst und Notarzt untersucht.Drei der Hausbewohner mussten mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert werden.

Nachdem das Gebäude belüftet und Raumluftmessungen durchgeführt wurden, konnte nach rd. zwei Stunden die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

Die Hattinger Feuerwehr war mit über 60 Kräfte der Hauptwache sowie der Löschzüge Mitte, Nord, Oberbredenscheid und Niederwenigern im Einsatz.

Im Abschnitt Rettungsdienst befanden sich mehrere Rettungswagen, zwei Notärzte sowie der organisatorische Leiter Rettungsdienst und der leitende Notarzt. Hier waren insgesamt 20 weitere Rettungskräfte eingesetzt.

Hattingens Feuerwehrchef Tomas Stanke richtete allen Einsatzkräften seinen Dank für die schnelle Hilfe und die starke Einsatzbeteiligung aus.

Chefin der Agentur für Arbeit besuchte die Ev. Stiftung Volmarstein

Logo201506 30„Ich bin beeindruckt, wie komplex und vielfältig das Unternehmen ist“, sagte Maren Lewerenz bei ihrem Besuch in der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Die neue Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Hagen sowie Bereichsleiterin Verena Stolte besuchten die Werkstatt für behinderte Menschen und die Püschel Elektrotechnik GmbH, um sich vor Ort einen Eindruck zu machen. „Sie bieten ein sehr differenziertes Arbeitsangebot. Und was mich besonders freut: Vielfältigkeit auch für Menschen mit Behinderung“, so Lewerenz.

Der Vorstand der Ev. Stiftung Volmarstein, Pfr. Jürgen Dittrich und Markus Bachmann, gaben der Neu-Hagenerin einen kurzen Überblick über die Arbeitsfelder der Stiftung, die mit rund 3.200 Mitarbeitenden zu den großen Arbeitgebern der Region gehört. Gemeinsam mit Bereichsleiter Dirk Domann, der stellvertretenden Werkstattleitung Inka Krefting und Produktionsleiter Lars Ahlborn besuchten sie dann verschiedene Abteilungen der Werkstatt für behinderte Menschen in Volmarstein. Mit der Firma Püschel Elektrotechnik GmbH in Wetter-Wengern lernte die neue Chefin der Arbeitsagentur ein mit der Werkstatt sehr eng kooperierendes Tochterunternehmen kennen, das eine Vielzahl von Praktikumsplätzen und ausgelagerten Werkstattarbeitsplätzen bietet. Dort produzieren Arbeitnehmende mit und ohne Behinderung Feinsicherungen und verkaufen diese weltweit.

„Die Arbeit für und mit Menschen mit Behinderungen ist mir eine Herzensangelegenheit. Volmarstein leistet in der Region einen wichtigen Beitrag zur gleichberechtigten Teilhabe am Arbeitsleben“, betonte Lewerenz. Vorstand Markus Bachmann sagte: „Ich freue mich auf eine weiterhin enge und konstruktive Zusammenarbeit. Denn für die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung oder für die Bekämpfung des Fachkräftemangels müssen wir alle Kräfte bündeln.“

Sabine Riddermann, Leiterin des Geschäftsbereichs Rehabilitation und Prävention, lud die Chefin der Arbeitsagentur zu einem zweiten Besuch in Volmarstein ein, um ihr einen Einblick in das Berufsbildungswerks Volmarstein zu geben, in dem rund 340 junge Menschen mit Körperbehinderungen und mit Autismus-Spektrum-Störungen eine Ausbildung absolvieren.

Wohnungsbrand: Bewohnerin erleidet schwere Brandverletzungen

Coullage Logo 5Ennepetal | Am Freitag wurde die Feuerwehr Ennepetal, um 11:21 Uhr, in die Feldstrasse gerufen. Hier war es zu einem Brand in einer Küche gekommen. Aufgrund des Meldebildes alarmierte die Kreisleitstelle umgehend die Hauptamtliche Wache,
sowie die Löschzüge 1 und 2 der Freiwilligen Feuerwehr, mit
Sirenenalarm. Vor Ort konnte die Lage bestätigt werden. Alle Bewohner
hatten das Haus bereits verlassen. Sofort wurde ein Trupp unter
Atemschutz zur Brandbekämpfung geschickt. Dieser konnte das Feuer
schnell unter Kontrolle bringen. Das Gebäude wurde im Anschluss mit
einem Überdrucklüfter rauchfrei gemacht und auf noch vorhandene Gase
überprüft. Vermutlich durch erste Löschmaßnahmen, erlitt eine
Bewohnerin schwere Brandverletzungen. Sie wurde direkt bei Eintreffen
der ersten Einsatzkräfte, durch den Rettungsdienst versorgt. Im
weiteren Verlauf wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, um die
Patientin schnell in eine Spezialklinik transportieren zu können.
Hierzu sicherte ein Löschfahrzeug der Löschgruppe Oberbauer die
Landung des Hubschraubers, auf dem Parkplatz eines
Lebensmittelgeschäftes an der Hagener Straße. Insgesamt waren 1
Einsatzleitwagen, 1 Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, 2
Löschgruppenfahrzeuge, 1 Drehleiter, 2 Rettungswagen, 1
Notarzteinsatzfahrzeug, 1 Rettungshubschrauber und mehrere Kräfte der
Polizei im Einsatz. Der Einsatz konnte um 12:50 Uhr beendet werden.

Bereits am Morgen, um 09:05 Uhr, war die Feuerwehr Ennepetal in
der Friedenstrasse tätig. Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und
Drehleiter der Hauptwache wurden alarmiert, da eine Person im Aufzug
feststecken sollte. Es konnte vor Ort nichts festgestellt werden. Der
Einsatz wurde zügig beendet.

Ein faszinierender Blick in Wetters Industriegeschichte

Ein faszinierender Blick in Wetters Industriegeschichte

Logo201506 30Historische Fotografien, Ahnentafeln, Zeitungsausschnitte, erläuternde Texttafeln: In den Räumen des ehemaligen Stadtarchivs an der Burgstraße 17 und im Gemeindesaal der benachbarten Ev. Ref. Gemeinde können historisch interessierte Bürgerinnen und Bürger ab Freitag, den 21. September, einen informativen Blick in ein faszinierendes Kapitel der wetterschen Industriegeschichte werfen.

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Unter dem Motto „Zum Greifen nah“ haben Studierende des Historischen Instituts der TU Dortmund unter Leitung ihrer Professorin Eva-Maria Butz eine, von der Sparkasse Gevelsberg-Wetter und der AVU gesponserte, Ausstellung über die Familien Carl und Ludwig Bönnhoff zusammengestellt. Auf die Familie geht auch die Idee der Ausstellung zurück: Nora Bönnhoff fand nach dem Tode ihrer Eltern zahlreiche Dokumente und Fotografien auf dem Dachboden des elterlichen Hauses. Als sie bei einem Besuch im Büro des Stadtmarketings von ihren Fundstücken erzählte, war schnell die Idee einer entsprechenden Ausstellung gefunden.

Wetter als Keimzelle der Industrialisierung in Westfalen und im Ruhrgebiet – das ist ein vielfach gehörtes Schlagwort – zumindest in Verbindung mit dem Namen Friedrich Harkorts, der in der Freiheit in Alt-Wetter im Jahr 1819 seine Mechanische Werkstätte gründete.

Allerdings ist die Industriegeschichte der Stadt Wetter (Ruhr) viel reichhaltiger und mit mehr Namen und Persönlichkeiten verbunden als nur mit Friedrich Harkort. Einer dieser Namen ist derjenige der Familie Bönnhoff. Ludwig Bönnhoff gründete 1863 eine Eisen- und Stahlgießerei, 1875 folgte sein Bruder Carl mit der Gründung einer Gießerei und Mechanischen Werkstatt.

Die Bönnhoffs prägten mit ihren Firmen nicht nur die industrielle Entwicklung Wetters, sondern waren auch Repräsentanten des aufstrebenden Bürgertums. Ihr soziales Engagement schlug sich u.a. im Krankenhaus, in der Lutherkirche und der Wohnstättengenossenschaft („Bönnhoffkolonie“) nieder.

Die Ausstellung über die Bönnhoffs macht deutlich, wie früh Wetter bereits ein bedeutender Industrieplatz war. Das gilt bis heute: „Wetter hat eine enorme Tradition im Bereich der Industrieentwicklung“, so Bürgermeister Frank Hasenberg beim Vorabbesuch der Ausstellung. Wetter war und ist ein Gewerbestandort. Und Markus Drüke, Vorsitzender des Vereins Stadtmarketing, schlägt den Bogen ins nächste Jahr: „2019 wird die Mechanische Werkstätte von Harkort 200 Jahre alt.“ Ein Jubiläum, das entsprechend gefeiert wird.

Die historische Schau macht auch nicht Halt vor den dunklen Kapiteln der Industriegeschichte: „Auf flüchtige Russen ist zu schießen mit der fersten Absicht zu treffen.“ So steht es auf einer Anordnung aus der Zeit des Nationalsozialismus. Wo heute das Gymnasium steht, war in der NS-Zeit ein Lager für Zwangsarbeiter. Mit viel Liebe zum Detail haben die Geschichtsstudenten aus Dortmund eine Ausstellung entwickelt, die mit dem Blick auf einen bedeutenden Teil der wetterschen Industriegeschichte auch viel über das Leben vergangener Jahrzehnte erklärt. „Es würde mich sehr freuen, wenn diese Ausstellung über ein Kapitel unserer Stadtgeschichte möglichst viele interessierte Bürgerinnen und Bürger anlockt“, so Bürgermeister Frank Hasenberg“, der allen Beteiligten rund um dieses Projekt für Ihr Engagement herzlich dankte. So überließ Hausherr Helmut Dorsch seine Räume in der Burgstraße 17, die Ev. Ref. Gemeinde ist mit ihrem Gemeindesaal ein zweiter Standort der Schau und die Ehrenamtler des Stadtmarketings kümmern sich um die Besucher der Ausstellung.

Offizielle Eröffnung der Schau „Zum Greifen nah“ ist am Freitag, 21. September, um 16 Uhr.

Der Titel ist bewusst gewählt: Im Jahr 1937 begann im Unternehmen Ludwig Bönnhoff die Produktion von Greifern für Stückgüter nach eigenen Patenten.

Die weiteren Öffnungszeiten sind bis zum 14. Oktober jeweils samstags von 11 bis 16 Uhr sowie sonn- und feiertags von 14 bis 17 Uhr. Für Gruppen wird nach Absprache mit dem Stadtmarketing (Tel.: 02335 802092 / Mail: kontakt@stadtmarketing-wetter.de) auch spontan geöffnet.

Briefmarkensammeln ist Herzensangelegenheit

Viele Jahrzehnte war der Verein „Pro Haspe“, ein Zusammenschluss aus Gewerbetreibenden, aktiv und hat sich um diverse Belange im Ortsteil Hagen-Haspe bemüht. Zu den vielfältigen Aufgaben des Vereins gehörte auch das Briefmarkensammeln zugunsten der Evangelischen Stiftung Volmarstein.

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„Da uns dieses Engagement eine Herzensangelegenheit ist, sammelt der ehemals harte Kern des Vereins auch privat weiter“, berichtet Ex-Vorstand Manfred Schürmann. Der aktive Sammler ist zusammen mit seinem Partner Tim Oliver Hahne nach Volmarstein gekommen, um die Briefmarken persönlich den Mitarbeitenden der Werkstatt für behinderte Menschen zu überreichen. Ilka Krefting, stellvertretende Werkstattleitung, Udo Siepmann und Renate Brauer (Briefmarkenabteilung) freuten sich sehr über die Gaben. Immerhin sichern Briefmarkenspenden in Volmarstein elf Mitarbeitenden ihren Arbeitsplatz. In mehreren Hasper Geschäften hängte das Team um Manfred Schürmann Plakate auf, die zum Briefmarkensammeln animierten. Interessierte Bürger hatten die Möglichkeit, in diesen Geschäften ihre gesammelten Marken abzugeben.

Herdecke: Reanimation an der Feuerwache

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Herdecke | Am Donnerstag gegen 16:39 Uhr rückte die
Freiwillige Feuerwehr Herdecke in die Breddestraße aus, um den
Rettungsdienst zu unterstützen. Die verletzte Person wurde mit einer
Drehleiter schonend aus dem Obergeschoss zum Rettungswagen befördert.
Die Besatzung von zwei Fahrzeugen war 45 Minuten im Einsatz.

Als die ehrenamtlichen Einsatzkräfte die Feuerwache nach dem
Einsatz verlassen wollten, meldete eine Passantin, dass an der
Bushaltestelle direkt vor der Wache ein Mann kollabiert sei. Die
Feuerwehrleute, unter ihnen auch zwei speziell geschulte Retter,
mussten umgehend mit der Wiederbelebung des 76-Jährigen beginnen, als
sie mit dem Notfallequipment an der Bushaltestelle ankamen. Ein
zufällig vorbeikommender Arzt unterstützte dabei. Nachdem der Mann
durch den später eintreffenden Notarzt stabilisiert war, wurde er mit
einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Dortmund transportiert.

Am Abend zuvor gingen die Feuerwehrleute jedoch ihrer klassischen
Aufgabe nach. Sie löschten gegen 22:28 Uhr einen brennenden
Papiercontainer an der Bahnhofstraße. Eine Löschgruppe war hier 45
Minuten im Einsatz.

Mehrere Einsätze für die Feuerwehr Sprockhövel

Symbolbild Feuerwehr © Hans Leicher.
Symbolbild Feuerwehr © Hans Leicher.

Sprockhövel | Verkehrsunfall zwischen Pkw und Krad Am
Dienstag, um 16 Uhr, rückte die Feuerwehr Sprockhövel zu einem
Verkehrsunfall zwischen einem Krad und einem PKW aus. Die
Einsatzstelle wurde durch die Feuerwehr abgesichert, die Batterie
abgeklemmt und der Rettungsdienst beim Versorgen des Patienten
unterstützt. Zeitgleich wurde die Landestelle für den
Rettungshubschrauber abgesichert. Um 17:30 konnte die Feuerwehr
Sprockhövel wieder einrücken.

Kellerbrand in Kindertagesstätte Am Mittwoch, um 09:30 Uhr,
rückten erneut die Einheiten Niedersprockhövel und Obersprockhövel
aus. Gemeldet war ein Kellerbrand in einer Kindertagesstätte in der
Von-Galen-Straße. Aufgrund der Uhrzeit und des Einsatzstichwortes
wurde die Einheit Haßlinghausen zusätzlich zu dem Einsatz alarmiert.
Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten bereits alle 22
Kinder sowie die drei Betreuer das Gebäude verlassen. Im Bereich des
Erdgeschosses war ein starker Brandgeruch feststellbar. Ein Trupp
wurde unter Atemschutz und mit einer Wärmebildkamera zur Erkundung
losgeschickt. Der Trupp konnte eine durchgebrannte Lampe als
Geruchsquelle ausfindig machen. Nachdem das Gebäude gelüftet wurde
und die Lampe abgeklemmt worden war, konnten alle Kinder und Betreuer
das Gebäude wieder betreten. Im Einsatz waren 25 Einsatzkräfte und 6
Fahrzeuge.

Messen Heilenbecker Talsperre Am Donnerstag wurde der Löschzug
Haßlinghausen alarmiert, um Messungen, aufgrund eines Großbrandes in
Radevormwald, im Bereich der Heilenbecker Talsperre vorzunehmen. Es
wurden mehrere Proben um die Talsperre herum genommen und zur
Untersuchung gebracht. Im Einsatz waren vier Einsatzkräfte von 11:00
bis 14:30 Uhr.

KFZ-Brand in Breckerfeld

Breckerfeld, (cs): Am Donnerstagmittag wurde die Löschgruppe Zurstraße 
über Funkmeldeempfänger zu einem brennenden Fahrzeug alarmiert.
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Es hatte ein Fahrzeug des Städtischen Bauhofes Breckerfeld gebrannt. 
Der Mitarbeiter konnte den Brand jedoch schon vor Eintreffen der 
Feuerwehr selbstständig löschen. 
Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sicherten den Einsatzort 
gegen den fließenden Verkehr ab und kontrollierten das Fahrzeug. 
Außerdem wurde ausgelaufenes Hydrauliköl aufgenommen. 
Das Fahrzeug war noch fahrtüchtig. Zur Absicherung wurde das Fahrzeug
bis zum Bauhof von einem Feuerwehrfahrzeug begleitet und dort an den 
Leiter des Bauhofes übergeben.
Der Einsatz für die Feuerwehr endete nach etwa 54 Minuten mit Ankunft
am Feuerwehrgerätehaus.

Hattingen: 3 Schwerverletzte im Wodantal – Hubschrauber gelandet

Hattingen | Am Mittwoch, gegen 14.50 Uhr befuhr ein
69-jähriger Essener mit seinem Pkw Opel die Straße „Wodantal“ in
Richtung Wuppertal. In Höhe der Einmündung Schulenbergstraße kam es
verkehrsbedingt zu einem Stau. Der Essener konnte nicht mehr
rechtzeitig anhalten und entschied sich nach links auszuweichen. Dort
kollidierte er mit dem entgegenkommenden VW eines 52-jährigen
Fahrzeugführers aus Velbert. Durch den Aufprall wurde der Opel in
einen Straßengraben geschleudert. Der Fahrzeugführer und seine
88-jährige Beifahrerin wurden im Fahrzeug eingeklemmt und schwer
verletzt. Die 88-jährige wurde mittels Rettungshubschrauber in ein
Bochumer Krankenhaus geflogen, während die beiden Fahrzeugführer
schwer verletzt einem Hattinger Krankenhaus zugeführt wurden. Für
die Dauer der Unfallaufnahme musste das Wodantal gesperrt werden.

„Geduldeten“ Möglichkeit zur Teilhabe an der Gesellschaft geben

René Röspel | Wer als Flüchtling nach Deutschland kommt und kein Asyl erhält, aber aus
verschiedenen Gründen nicht ausgewiesen werden kann, ist in diesem Land
nur ein „Geduldeter“ und hat kein Recht, an Integrationsmaßnahmen
teilzunehmen. „Wir wollen auch diesen Menschen ermöglichen, an Kursen
teilzunehmen, um ihren Teil zur Gesellschaft beitragen zu können“, sagte
der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel beim ersten „Runden
Tisch Geduldete“, zu dem Bürgermeister Claus Jacobi auf Röspels Anregung
Ehrenamtliche aus Flüchtlings-Initiativen sowie Verantwortliche aus den
Verwaltungen der Südkreisstädte, der VHS, der AWO, der Arbeitsagentur
und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in den
Gevelsberger Ratssaal eingeladen hatte.

Geduldete
Im Koalitionsvertrag sei vereinbart, auch den Geduldeten
Integrationsmöglichkeiten und geregelte Tagesstrukturen zu geben,
betonte Röspel, aber das sei „im Moment“ mit dem Koalitionspartner nicht
zu machen. Auch Jacobi drängte darauf, den Geduldeten „den Alltag in
unseren Städten“ zu verbessern. Antje Lützenbürger
(Flüchtlingsinitiative) erinnerte daran, dass Merkels „Wir schaffen
das!“ eine „enorme Motivation“ für die Ehrenamtlichen gewesen sei, um
die Flüchtlinge willkommen zu heißen: „Aber die Politik tut nichts für
die Integration.“ Dem stimmte Röspel überwiegend zu: „Die Städte haben
Enormes geleistet, aber Teile des Staates waren überfordert und
konservative Politiker unwillig – deshalb will die SPD, dass der Bund
hier mehr unterstützt.“ Michael Stechele (Agentur für Arbeit) machte
auch die seit langen Jahren betriebene „Verschlankung“ der Behörden
dafür verantwortlich: „Wir müssen die Ämter auf die größer werdenden
Aufgaben vor allem in der sozialen Fürsorge vorbereiten.“ Fragen wie die
älter werdende Gesellschaft, Pflege oder Rente seien durch die
Flüchtlingsfrage nur überlagert worden.
Melanie Beinert (VHS) berichtete, dass es vom Europäischen Sozialfonds
geförderte Kurse „berufsbezogene Sprachförderung“ für Geduldete gab:
„Fast alle Teilnehmer sind inzwischen in Arbeit.“ Das Programm ist
allerdings beendet, und es gibt keinen Ersatz, bemängelte Beinert. Auch
Michael Pfleging (Fachbereichsleiter Bildung, Jugend und Soziales)
forderte: „Wir müssen den Menschen ermöglichen, an unserer Gesellschaft
teilzuhaben.“
BAMF-Mitarbeiter Fabien Dushimirimana hatte selbst erlebt, welch
„merkwürdige“ Gesetze es in Deutschland gibt: Um hier studieren zu
können, hätte er zuerst in sein afrikanisches Heimatland zurück kehren
müssen, um dort ein Visum zu beantragen. Das Verfahren hätte ihn 1200
Euro gekostet. Seine Bitte an René Röspel: „Das muss geändert werden!“
Röspel nahm drei Aufgaben mit in den Bundestag: „Wir brauchen eine
schnellere Betreuung für Geduldete, ein Zuwanderungsgesetz wäre dringend
nötig, und wir brauchen ein modernes Staatsbürgerrecht: wer hier geboren
wird, ist deutsch – mit Rechten und Pflichten!“ Die politische
Diskussion über Migranten sei zurzeit vergiftet, „aber wir machen weiter!“

Umweltmarkt und Kindertag: ein Fest für Jedermann

Logo201506 30Auf dem diesjährigen Umweltmarkt, der traditionell gleichzeitig mit dem Kindertag gefeiert wurde, kamen Klein und Groß gleichermaßen auf ihre Kosten. Bei strahlendem Sonnenschein fanden den ganzen Tag über zahlreiche Gäste den Weg auf das Gelände des Stadtbetriebs.

Während sich die Erwachsenen über Themen rund um Umwelt, Klima und Energie informieren konnten, konnten die kleinen Besucher basteln, malen oder werkeln. Die Klimabotschafter brachten wieder ihren Oekotrainer mit. Dabei handelt es sich um ein Fahrrad, welches durch reines Pedaltreten Strom generiert. Damit lernen die Kinder spielerisch, wie viel Kraft benötigt wird, um Strom zu erzeugen. Um diesen Strom sichtbar zu machen, war eine Seifenblasenmaschine angeschlossen- ein wahrer Publikumsmagnet für Groß und Klein. Wer sich stärken wollte, fand über das Gelände verteilt Süßes und Herzhaftes. Wem dieses Angebot noch nicht reichte, fand direkt nebenan bei der Freiwilligen Feuerwehr weitere kulinarische Köstlichkeiten vor und konnte sich währenddessen beim Tag der offenen Tür über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr informieren.

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Auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen. Wetters Kitas, Grund- und Musikschulen trugen alle dazu bei, dass auf der Bühne immer etwas los war. Ein Höhepunkt waren die Groove Onkels, die mit und auf Mülltonnen beeindruckende Choreographien präsentierten. In diesem Jahr kamen ganz besondere Gäste zu Besuch: Radfahrer Karl Grandt vom Verein Health-Media machte mit seiner Tour „Inklusion braucht Aktion“ Halt in der Harkortstadt. Paralympics-Sieger aus Rio Hans-Peter Durst stieg ebenfalls in Wetter in die Tour ein, um gemeinsam weiter durch Deutschland zu radeln. Bürgermeister Frank Hasenberg hieß die Radfahrer herzlich willkommen und gab den Startschuss zum nächsten Etappenziel Dortmund. Hintergrund der Aktion ist das Erzielen von mehr Bewusstsein für das Thema Inklusion in der Öffentlichkeit.

Die Veranstalter zeigten sich nach dem Umweltmarkt absolut zufrieden. Auch Bürgermeister Frank Hasenberg freute sich über den großen Zuspruch, den der Umweltmarkt Jahr für Jahr erhält. Von der Bühne aus dankte er allen helfenden Händen, ohne die die Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. „Ich bin immer wieder beeindruckt über die hohe Bereitschaft von Vereinen und Institutionen, hier mitzuwirken“, so Hasenberg. „Daran wird einmal mehr deutlich, dass uns in Wetter (Ruhr) unsere Kinder und unsere Umwelt gleichermaßen am Herzen liegen.“ Wer in diesem Jahr nicht dabei sein konnte, darf sich auf das nächste Jahr freuen, wenn die Stadt Wetter (Ruhr) gemeinsam mit dem Stadtbetrieb, der Lokalen Agenda und vielen anderen Mitwirkenden wieder in die Wasserstraße einladen.

Neuer Spielturm für Spielplatz am Genossenschaftsweg

Logo201506 30Kleine Abenteurer vom Schmandbruch können sich freuen: Ihr Spielplatz ist seit einigen Tagen um eine Attraktion größer. Die Stadt Wetter (Ruhr) investierte 55.000 € in eine Spielturmanlage aus unbehandeltem Holz. Das alte Gerät war nicht mehr spieltauglich und musste abgebaut werden. Nun kann auf mehreren Ebenen geklettert werden, um anschließend über Rutschstange oder Rutsche wieder zurück zum Boden zu gelangen.

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Insgesamt sind bis zu drei Meter Höhe zu überwinden, bevor man wieder festen Boden unter den Füßen hat. Zur Einweihung kamen neben den Kindern auch die Spielplatzpaten Jörg-Michael Birkner und Thomas Klutzny für die Jugendeinrichtung KICKA sowie Bürgermeister Frank Hasenberg.