Archiv der Kategorie: Schwelm

Senioren im Fußballfieber

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Das Ev. Feierabendhaus Schwelm feierte ein Fußball-Sommerfest

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Gemeinsamer Grundlehrgang der Feuerwehren Ennepetal und Schwelm

Feuerwehr Schwelm | Schwelm. In dem Zeitraum vom 28. Februar bis 4. Mai 2018 haben 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Freiwilligen Feuerwehren Ennepetal und Schwelm den Feuerwehrgrundlehrgang Modul 1 und 2 erfolgreich absolviert. Ihr Können und erlerntes Wissen stellten sie im Rahmen der Abschlussprüfungen am

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Foto: Feuerwehr Schwelm

vergangenen Wochenende unter Beweis. 4 Feuerwehrfrauanwärterinnen und 25 männliche Feuerwehrmannanwärter haben innerhalb von 3 Monaten und in über 80 Stunden Unterricht und Praxisausbildung den Grundstein für ihre ehrenamtliche Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr gelegt. Jedes Wochenende, freitags von 18:00 bis 21:30 Uhr und samstags von 8:00 bis 16:30 Uhr wurde Theorie und Praxis vermittelt. Teilweise wurde darüber hinaus sogar zusätzlich mittwochs am Abend von 18:00 bis 21:30 Uhr geübt. Alles ehrenamtlich und freiwillig! Das Unterrichtsspektrum reichte von der Unfallverhütung im Feuerwehrdienst, Grundkenntnisse der Ersten-Hilfe, Fahrzeug- und Gerätekunde, Gefahren an der Einsatzstelle über die Vornahme von Löschgeräten, das Absichern von Einsatzstellen, der Vornahme von tragbaren Leitern bis hin zum Löschangriff und der Menschenrettung.

Zum Abschluss stand die Prüfung durch den Prüfungsausschuss auf dem Programm. Hier wurde das, in vielen Stunden erlernte, feuerwehrtechnische Fachwissen in einem schriftlichen und einem praktischen Leistungsnachweis abgefragt. Die Aufgaben wurden von den Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer mit Bravour gemeistert. Die Lehrgangsleiter Volker Engelkind, Markus Heil (beide FW Ennepetal) und Stefan Rohde (FW Schwelm) sind davon überzeugt, dass man gerade in der heutigen Zeit, eine tolle und hochmotivierte Mannschaft für das Ehrenamt in der Freiwilligen Feuerwehr gewinnen konnte. „Wir freuen uns einfach, dass es euch gibt und ihr eure Freizeit in den Dienst der Gesellschaft stellt. Das ist nicht selbstverständlich“, so Rohde.

Einen ganz besonderen Dank galt im Anschluss an die Ausbildung natürlich allen Ausbildern, die sich viele Gedanken zur Vorbereitung der Unterrichte und Übungen gemacht haben und letztendlich erheblich zum Erfolg des Grundlehrgangs beigetragen haben. Die schon seit vielen Jahren erstklassige Zusammenarbeit beider Wehren muß an dieser Stelle besonders erwähnt werden. Nur durch diese Zusammenarbeit kann kontinuierlich jährlich die Durchführung der Grundausbildung auf diesem hohen Niveau realisiert werden. Und im nächsten Jahr wartet die nächste Herausforderung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Der 2. Teil des Grundlehrgangs mit den Modulen 3 und 4.

Hand in Hand bei gemeinsamen Übungsabenden

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Foto: Feuerwehr Schwelm

Christian Barth & Leonard Diergarten | Schwelm.  Im April 2018 war es wieder soweit: Zum inzwischen vierten Mal in Folge veranstalteten die Jugendfeuerwehren aus Schwelm und Gevelsberg zwei gemeinsame Übungsdienste. Herausgekommen sind dabei viele abwechslungsreiche Aktivitäten für den Feuerwehrnachwuchs der beiden EN-Städte.

Für eine Gruppe, größtenteils mit Mitgliedern im Alter von 10-14 Jahren, fand der Übungsdienst an der Wache Ost in Gevelsberg statt. Dort konnten sie ihr Geschick und ihre Teamfähigkeit bei einigen gruppendynamischen Herausforderungen beweisen. So sollte möglichst schnell und fehlerfrei ein fiktiver See überquert, der richtige Weg in einem Labyrinth gefunden und Taktgefühl bei einer Koordinationsübung bewiesen werden. Für die andere Gruppe, größtenteils mit Mitgliedern im Alter von 14-18 Jahren, wartete eine Woche später am Gerätehaus in Linderhausen in Schwelm eine umfangreiche Einsatzübung, die viel Wert auf Einfallsreichtum und Entscheidungsfindung legte. Es galt von einer Art Promenade aus über den Ausläufer eines Sees zu gelangen um am gegenüberliegenden Ufer zwei verunfallte Personen zu retten. Aus vielen Vorschlägen der Jugendlichen entwickelten sich schnell zwei Optionen. Nach gemeinsamer Beratung mit den Betreuern und der Abwägung von Vor- und Nachteilen konnte schnell angepackt werden. Ähnlich wie die erwach- senen Feuerwehrmitglieder konnten die Jugendlichen auf die maschinelle Zugeinrichtung des Rüstwagens zurückgreifen und zusammen mit der Schleifkorbtrage eine Seilbahn zur Rettung der beiden verunfallten Personen bauen.

„Für die Jugendlichen ist die gemeinsame Übung immer wieder ein Highlight, ein ganz besonderer Übungsdienst“, stellte Leonard Diergarten fest. Er hebt hervor, dass dabei nicht nur Feuerwehr, sondern auch die Jugendarbeit im Fokus steht: „Die Interaktion mit teils unbekannten Personen in einem bekannten Umfeld hilft den Jugendlichen Hemmschwellen abzubauen. Gruppenaktivitäten fördern zudem die Stärken eines jeden Einzelnen, außerdem wirken sie sich positiv auf Kreativität und Entscheidungsfindung aus.“ Christian Barth ergänzt: „Die Jugendlichen unserer Feuerwehren werden dadurch selbstbewusster. Solche Aktivitäten tragen einige positive Aspekte zu Ihrem Erwachsenwerden bei.“ Auch von den Jugendfeuerwehrmitgliedern war viel Positives über die gemeinsamen Übungsdienste zu hören.

In der Regel übt jede Jugendfeuerwehr autark für sich. Dies allein erfordert bereits ein hohes Engagement der Betreuer, denn Übungsinhalte wollen geplant, erforderliche Fahrzeuge reserviert und die Verfügbarkeit einer ausreichenden Anzahl an Betreuern gesichert sein. Für die beiden Übungsdienste am 16. und 23. April begannen die Vorbereitungen daher bereits im Februar, als sich Betreuer beider Jugendfeuerwehren zur Planung trafen. Die Idee für die gemeinsamen Übungsdienste entstand allerdings bereits im November 2014, als die beiden Übungsleiter, Christian Barth (Jugendfeuerwehr Gevelsberg) und Leonard Diergarten (Jugendfeuerwehr Schwelm), an einem Jugendgruppenleiterlehrgang teilnahmen. Nach den erfolgreichen gemeinsamen Übungsdiensten sowie diverser gemeinsamer Sporttermine in den letzten drei Jahren, war es daher beschlossene Sache auch in 2018 wieder zusammenzukommen. Eine Fortsetzung im nächsten Jahr und damit zum fünften Mal hintereinander steht außer Frage.

Falls dieser Bericht Ihr Interesse an der Arbeit der Jugendfeuerwehren geweckt hat und Sie mehr über diese erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an folgende Kontakte:

Für die Jugendfeuerwehr Gevelsberg: feuerwehr@stadtgevelsberg.de Für die Jugendfeuerwehr Schwelm: jugend@feuerwehr-Schwelm.de

Groß angelegte Übung im Schwelmewald

Schwelm. Eine große Einsatzübung für die Löschzüge Stadt und Winterberg hatten Brandoberinspektor Stefan Rohde und Oberbrandmeister Jan Poschmann am Freitagabend für die Übungsdienste ihrer Einheiten gemeinsam vorbereitet. Es galt im Schwelmewald einen Waldbrand zu bekämpfen, der entstanden war, nachdem ein Grillfeuer außer Kontrolle geriet. 3 Personen -alle durch Übungspuppen simuliert- verletzten sich auf der Flucht vor dem Feuer und mussten gerettet werden, eine Person davon aus einer schwierigen Position im Bereich eines kleinen Steinbruchs.

Unter der Einsatzleitung des stv. Leiters der Feuerwehr Markus Kosch wurden 3 Abschnitte gebildet und es wurden insgesamt etwa 35 Einsatzkräfte mit 8 Einsatzfahrzeugen eingesetzt. Zur Bekämpfung des Waldbrandes mussten die Schlauchleitungen über eine Länge von etwa 300 m zur eigentlichen Brandstelle verlegt werden. Das Feuer wurde dann mit mehreren C-Rohren bekämpft. In den beiden anderen Abschnitten wurde zuerst der Waldbereich strukturiert abgesucht und in einem Abschnitt dann eine Person unter Zuhilfenahme von Leitern und einer Schleifkorbtrage aus einem fast senkrechten Hang gerettet. Hierbei mussten die vorgehenden Einsatzkräfte mit speziellem Absturzsicherungsgerät gesichert werden. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit musste die Einsatzstelle parallel zu den Rettungsmaßnahmen ausgeleuchtet werden.

Nach etwa 2 Stunden waren alle Einsatzaufgaben abgearbeitet und die Übung wurde gemeinsam nachbesprochen. Sowohl die Initiatoren der Übung als auch der Einsatzleiter waren mit der Leistung der eingesetzten Kräfte bei dem warmen Wetter sehr zufrieden.

Wohnmobil komplett ausgebrannt

Schwelm. Am Freitagmittag um 13:06 Uhr wurde die Feuerwehr mit dem Stichwort KFZ-Brand zum Parkplatz im Bereich Talstrasse, Hauptstrasse alarmiert.

Beim Eintreffen fanden die Einsatzkräfte auf dem Parkplatz ein sich im Vollbrand befindliches Wohnmobil vor. Zwei bereits über das Sicherheitsventil abblasende Propangasflaschen wurden geborgen und das Feuer wurde von zwei Trupps unter schwerem Atemschutz gelöscht. In der Anfangsphase des Einsatzes griff das Feuer auch auf die umliegende Böschung über und bedrohte weitere auf dem Parkplatz abgestellte Fahrzeuge. Ein Übergreifen des Feuers konnte verhindert werden.

Das Feuer brach aus bislang ungeklärter Ursache aus und führte zum vollständigen Verlust des Wohnmobils.

Bitte beachten Sie das Bildmaterial im Anhang, die Bilder dürfen unter Nennung der Feuerwehr Schwelm veröffentlicht werden.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 21 Einsatzkräften und 6 Fahrzeugen im Einsatz. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte der Tagesmelderschleife, der Einsatzführungsdienst sowie die hauptamtliche Wachbesatzung. Der Einsatz war gegen 15:15 Uhr beendet.

UPDATE | Schwerer Unfall in Schwelm

Schwelm. (Feuerwehr Schwelm) Am Sonntagmittag wurde die Feuerwehr
zu einem schweren Verkehrsunfall in die Gevelsberger Str. alarmiert.
Dort war ein leerer Abschleppwagen (LKW) frontal mit einem PKW
kollidiert und dann gegen einen Baum am Straßenrand gefahren. Sowohl
der LKW-Fahrer sowie der Fahrer des PKW wurden in ihren Fahrzeugen
massiv eingeklemmt. Bei dem Unfall wurde der LKW-Fahrer schwer
verletzt, für den Fahrer des PKW kam jede Hilfe zu spät. Er zog sich
tödliche Verletzungen zu.

Der Fahrer des Abschlepp-LKW wurde im Fahrzeug vom Rettungsdienst
versorgt und anschliessend unter Zuhilfenahme umfangreicher
technischer Maßnahmen befreit. Hierzu liess Einsatzleiter
Brandoberinspektor Oliver Dag hydraulisches Rettungsgerät sowie die
maschinellen Zugeinrichtungen von zwei Einsatzfahrzeugen vornehmen.
Nach der komplizierten Rettungsaktion konnte der Fahrer letztendlich
befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Er wurde unter
Notarztbegleitung mit einem Rettungswagen in ein Wuppertaler
Krankenhaus transportiert.

Im Anschluss an die Rettungsarbeiten wurde der Leichnam des
PKW-Fahrers unter Zuhilfenahme von hydraulischem Rettungsgerät aus
seinem massiv deformierten Fahrzeug geborgen und an ein
Bestattungsunternehmen übergeben. Nach diesen schwierigen Arbeiten
wurde die Einsatzstelle zur weiteren Unfallaufnahme an die Polizei
übergeben.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 25 Einsatzkräften und 11
Fahrzeugen sowie einem Rettungshubschrauber vor Ort, der jedoch nicht
benötigt wurde und die Einsatzstelle schnell wieder verliess.
Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte der Löschzüge Stadt und
Linderhausen sowie der Einsatzführungsdienst und die hauptamtliche
Wachbesatzung. Die Feuer- und Rettungswache wurde während des
Einsatzes von Kräften des Löschzuges Winterberg besetzt, die den
Grundschutz für weitere Einsätze sicherstellten. Der Einsatz war erst
am späten Nachmittag beendet, nachdem alle Fahrzeuge auf der Wache
wieder bestückt waren und der Einsatz noch einem nachgesprochen war.

PKW gerät in Gegenverkehr – Fahrer tödlich verletzt

 

Schwelm. Am Sonntag, gegen 13:45 Uhr, befuhr ein 85-
jähriger Solinger mit seinem Pkw Opel Astra in grau die Gevelsberger
Straße in Fahrtrichtung Gevelsberg. Laut Zeugenaussagen fuhr der
Pkw-Fahrer aus bisher ungeklärter Ursache nach links in den
Gegenverkehr und stieß gegen einen entgegenkommenden LKW eines
Abschleppunternehmens. Der 44-jährige Gevelsberger LKW-Fahrer kam
nach der Kollision nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen
einen Baum. Der LKW- Fahrer war zunächst in seinem Fahrzeug
eingeklemmt und verletzte sich schwer. Er wurde anschließend in ein
nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Der Pkw- Fahrer erlag noch an
der Unfallstelle seinen Verletzungen. Für die Dauer der
Unfallaufnahme musste die Gevelsberger Straße komplett gesperrt
werden.

Gasgeruch – Ausgelöster CO-Melder

Schwelm. Am frühen Freitagmorgen um 04:14 Uhr
hatte in einer Wohnung in einem Mehrfamilienwohnhaus ein CO-Melder
ausgelöst. Als die Feuerwehr eintraf, hatten die Bewohner der Wohnung
diese bereits richtigerweise verlassen und konnten die Einsatzkräfte
einweisen.

Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Kontrolle vor. Auch die
Feuerwehr konnte erhöhte CO-Werte feststellen. Die im Raum
befindliche Gastherme wurde außer Betrieb genommen, die Wohnung
gelüftet und frei gemessen. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle an
die Bewohner übergeben.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 11 Einsatzkräften und 4
Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte des
Löschzuges Stadt, der Einsatzführungsdienst sowie die hauptamtliche
Wachbesatzung. Der Einsatz war gegen 05:00 Uhr beendet.

Dank des installierten CO-Warnmelders wurden die Bewohner der
Wohnung frühzeitig auf die Gefahr aufmerksam gemacht und konnten sich
selber in Sicherheit bringen. Da Kohlenstoffmonoxid farb- und
geruchlos ist, gibt es keine Wahrnehmungsmöglichkeiten mit den
natürlichen Sinnesorganen des Menschen und es kann schnell zu einer
gefährlichen Vergiftung kommen, wenn sich eine erhöhte Menge CO in
der Raumatmosphäre befindet. CO Warnmelder bieten hier einen
adäquaten Schutz.

Mehrere Verkehrsunfälle beschäftigen die Feuerwehr Schwelm am Sonntagmorgen

BearbeitetSchwelm. Die Feuerwehr Schwelm wurde am heutigen Sonntag, um 07:34 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit auslaufenden Betriebsmitteln auf die BAB 43 in Fahrtrichtung Münster alarmiert. Etwa einen Kilometer vor der Ausfahrt Sprockhövel war ein PKW in
eine Leitplanke gefahren. Bei Ankunft der Feuerwehr stand der PKW bereits auf den Seitenstreifen. Die Insassen waren unverletzt.

Die Unfallstelle wurde durch die Feuerwehr Schwelm abgesichert. Da
keine Betriebsstoffe ausliefen und niemand verletzt wurde, waren
keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Nach dem Eintreffen der
Polizei wurde dieser die Unfallstelle übergeben. Die Feuerwehr
Schwelm war hier mit drei Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren Kräfte
des Löschzuges Linderhausen, der hauptamtlichen Wache sowie der
Hausbesatzung.

bearbeitet2Gerade als die Einsatzkräfte wieder ihre Standorte anfahren wollten, konnten sie beoachten, wie auf der gegenüberliegenden Fahrbahn ein Fahrzeug ins Schleudern geriet und die Leitplanke touchierte. Daraufhin fuhren die sieben Kräfte des Löschzuges Linderhausen und der Einsatzführungsdienst mit zwei Fahrzeugen zu dieser Einsatzstelle und sicherten diese ebenfalls bis zum Eintreffen weiterer Polizeikräfte ab. Auch hier waren keine weiteren Maßnahmen erforderlich.

Das dritte Fahrzeug sollte einsatzbereit die Wache anfahren, kam
allerdings an einer weiteren Unfallstelle vorbei und leistete dort
ebenfalls Hilfe.

Auf der BAB 1 in Fahrtrichtung Köln war ein Transporter
umgestürzt. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Hier wurde
die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert und der
Brandschutz sichergestellt. Nach dem Eintreffen der für diesen
Autobahnabschnitt zuständigen Feuerwehr (Berufsfeuerwehr Wuppertal)
und der Polizei wurde die Einsatzstelle an die zuständigen
Einsatzkräfte übergeben.

Die Feuerwehr Schwelm war bei diesen Einsätzen mit insgesamt drei
Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften vor Ort. Alarmiert waren Kräfte des
Löschzuges Linderhausen, der hauptamtlichen Wache, der Hausbesatzung
und des Einsatzführungsdienstes. Die Kräfte waren gegen 09:20 Uhr
wieder einsatzbereit an ihren Standorten.

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Fast 200 Nachwuchs-Brandschützer wählen neuen Kreisjugend-Feuerwehrvorstand

Schwelm. Fast 200 Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus dem
Ennepe-Ruhr-Kreis nebst Betreuern waren am gestrigen Samstag zu Gast
im Wittener Saalbau. Hier fand der Kreisjugendfeuerwehrtag als
höchstes Gremium der Jugendfeuerwehren im Kreis statt.

Nach der Begrüßung durch Wittens Stadtjugendfeuerwehrwart und
stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwart Stefan Koppmann übernahm
Wittens Bürgermeisterin Sonja Leidemann. Sie bedankte sich bei den
anwesenden Jugendlichen und deren Jugendwarten für das ehrenamtliche
Engagement. Gerade in der heutigen Zeit sei dies keine
Selbstverständlichkeit mehr. Auch Kreisbrandmeister Rolf-Erich Rehm
hob den Stellenwert der Jugendarbeit in den Feuerwehren hervor.
Dadurch wird die Zukunft der freiwilligen Feuerwehren gesichert. Aber
auch die Leistung der Jugendwarte und Betreuer wurde sehr deutlich
hervorgehoben, da diese die Jugendarbeit zusätzlich zum aktiven
Einsatzdienst übernehmen.

Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Neuhaus blickte im
Rechenschaftsbericht des Vorstandes auf drei Jahre, geprägt von
vielen Aktivitäten, zurück. Durch eine kontinuierliche
Vorstandsarbeit ist es gelungen, eine gute Basis für die Jugendarbeit
in den Feuerwehren des EN-Kreises zu schaffen. Dazu gehören Seminare
und Bildungsveranstaltungen, Vertretung der Interessen auf
Landesebene, insbesondere aber die Ausbildung neuer
Jugendgruppenleiter. Den hohen Stellenwert der Jugend hob Neuhaus in
seinem Bericht hervor, in dem er auf die Verleihung des deutschen
Nationalpreises an die Deutsche Jugendfeuerwehr verwies. Aber auch
auf Kreisebene konnte der Grundstein für weitere Ehrungen gelegt
werden. In der vergangenen Amtszeit hat der
Kreisjugendfeuerwehrvorstand eine eigene Ehrenadel für verdiente
Betreuer aufgelegt die bereits mehrfach verliehen wurde.

Auch mit der Mitgliederentwicklung zeigte sich der
Kreisjugendfeuerwehrwart sehr zufrieden. Die Gesamtzahl der
Mitglieder konnte von Jahr zu Jahr gesteigert werden, so dass hier
von einem gesunden Wachstum gesprochen werden kann. In den letzen
drei Jahren konnten mehr als 100 ehemalige Jugendfeuerwehrmitglieder
in die Einsatzabteilungen der Feuerwehren übergeben werden.

Neuhaus schloss seinen Bericht mit einem Dank an den
Kreisfeuerwehrverband. Durch  kontinuierliche Unterstützung konnten
viele der durchgeführten Projekte erst realisiert werden.

Mit dem heutigen Kreisjugendfeuerwehrtag endete die Amtszeit des
bisherigen Vorstands. Aufgrund der guten Zusammenarbeit haben sich
alle Vorstandsmitglieder zur Wiederwahl gestellt. Zusätzliche
Kandidaten gab es nicht. Somit besteht der alte und neue
Kreisjugendfeuerwehrvorstand aus dem Kreisjugendfeuerwehrwart Markus
Neuhaus (Feuerwehr Hattingen) seinen beiden Stellvertretern Stefan
Koppmann (Feuerwehr Witten) und Markus Gronemeyer (Feuerwehr
Sprockhövel). Komplettiert wird der Vorstand durch den Schriftführer
Jens Herkströter (Feuerwehr Hattingen) und die Kassiererin Yvonne
Matern (Feuerwehr Gevelsberg).

Nicht ganz ohne Stolz blickt der gesamte Vorstand auf sechs Jahre
zurück in denen mit einem nahezu unveränderten Vorstandsteam viel
bewegt werden konnte. Mit der erfolgten Wiederwahl suchen drei
Amtszeiten ihres Gleichen in der Arbeit der Kreisjugendfeuerwehr.

Tod der 18-jährigen Schwelmerin war ein Unglücksfall

 

Schwelm. Am 28.01.2018 wurde eine 18-jährige Schwelmerin
tot im Bereich des Bahnhofs Schwelm-West aufgefunden. Die
Verletzungen des Mädchens lassen darauf schließen, dass sie von einem
Zug erfasst und tödlich verletzt wurde. Sofortige Ermittlungen
ergaben, dass sich das Mädchen zuvor auf einer Party befunden und in
den frühen Morgenstunden diese alleine verlassen hat. Bisher war
unklar, warum sich die 18-Jährige in der Nähe des Bahnhofes befunden
hat, da dies nicht mit ihrem Heimweg übereinstimmte. Weitere
Ermittlungen konnten nun klären, dass sie auf dem Weg nach Wuppertal
war. Für diesen Weg nutzte sie offensichtlich die Gleise. Hier wurde
sie von einem herannahenden Zug erfasst. Anhaltspunkte für eine
Fremdeinwirkung oder eine Suizidabsicht konnten durch die
Ermittlungen nicht festgestellt werden, auch eine Obduktion
unterstützte diese Erkenntnisse.

 

Ev. Feierabendhaus Schwelm lud zum Jahresempfang

 

Das Evangelische Feierabendhaus Schwelm lud Gäste aus Politik, Diakonie und Gesundheitswesen zum Jahresempfang. Gemeinsam mit den Angehörigen, Bewohnern und Mitarbeitenden nutzten rund 50 Gäste die Gelegenheit zum Austausch. Hausleiter Bernd Kottsieper begrüßte die Anwesenden und dankte allen Freunden und Förderern, die die tägliche Arbeit im Feierabendhaus unterstützen.

„Das vergangene Jahr stand ganz im Zeichen unseres 125-jährigen Jubiläums“, berichtete Jürgen Dittrich, Vorstandssprecher der Ev. Stiftung Volmarstein, in seiner Ansprache. „Dass das Feierabendhaus in Schwelm fest verankert ist, zeigt das große Interesse der Bevölkerung. Egal ob beim Sommerfest oder Modenschau – die Schwelmer ließen sich einen Besuch nicht nehmen.“ Besonders hob der Vorstandssprecher die gute Kooperation mit der Ev. Kirchengemeinde Schwelm hervor, die ja bis vor fünf Jahren das Haus leitete. „Und ich danke der Leitung des Feierabendhauses, dem gesamten Team und allen ehrenamtlichen Helferinnen für ihr Engagement.“

Nicolas Starck, Bereichsleiter der Seniorenhilfe in der Ev. Stiftung Volmarstein, konnte sich dem Lob an das Team nur anschließen: „Sie haben im vergangenen Jahr viel bewegt und viel erreicht.“ Die Umstellung der Pflegegrade brachten große Veränderungen mit sich. „Trotz der vielen Veränderungen hat das Team hervorragende Arbeit geleistet“, so Nicolas Starck. Auch dankte er allen Partnern und vor allem den Lila Damen für ihr Engagement. Durchschnittlich 151 Menschen lebten 2017 im Ev. Feierabendhaus Schwelm. „Viele Menschen haben uns vertraut und fühlen sich wohl hier“, so der Bereichsleiter. Daher war das Jahr 2017 auch ein wirtschaftlicher Erfolg für das Feierabendhaus. Aufgrund der großen Nachfrage wurden viele neue Mitarbeiter eingestellt. Und für 200.000 Euro wurden Instandhaltungen durchgeführt und Neuanschaffungen getätigt. „Das erwirtschaftete Geld bleibt in der Einrichtung“, so Starck. „Es sorgt für mehr Komfort, Sicherheit und Lebensqualität für unsere Bewohner. Die Heimaufsicht hat unsere Qualität bei der Prüfung erneut bestätigt.“

Christiane Sartor richtete Grüße von Rat und Verwaltung aus. „Ich war 2017 bei Jubiläumsveranstaltungen im Feierabendhaus – Sie haben ein bewegtes Jahr hinter sich“, so die erste stellvertretende Bürgermeisterin. Sie dankte allen Mitarbeitenden und besonders den Ehrenamtlichen für ihr Engagement. „Wir als Stadt können nur froh und dankbar sein, dass wir unsere Bürgerinnen und Bürger so liebevoll und engagiert umsorgt wissen.“ Nach den Reden und den musikalischen Beiträgen von Nadja Weiser nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch fern des Alltags.

Sturmeinsätze im Schwelmer Stadtgebiet

Schwelm. Seit Donnerstagmorgen hält Sturmtief „Friederike“ die
Einsatzkräfte der Feuerwehr in Atem. Zum ersten Einsatz wurden die
Wehrleute um 09:26 Uhr mit dem Stichwort „Umgestürzter Baum“
alarmiert. Im Anschluß wurden weitere 46 Einsätze im
Zuständigkeitsbereich der Feuerwehr Schwelm abgearbeitet.

In der Feuer- und Rettungswache wurde eine Einsatzleitung
eingerichtet, die die Einsatbearbeitung koordinierte, nachdem die
eingehenden Einsätze priorisiert wurden. Von der Einsatzleitung
wurden zeitweise 2 Führungsdienste im Stadtgebiet zur
Lagefeststellung und Einsatzmittelfestlegung eingesetzt. Es wurden
ehrenamtliche Einsatzkräfte der Tagesmelderschleife, des Löschzuges
Stadt sowie des Löschzuges Linderhausen, dienstfreie hauptamtliche
Kräfte sowie Führungskräfte alarmiert, um die hauptamtliche
Wachbesatzung zu unterstützen, Einsätze abzuarbeiten und gleichzeitig
den Grundschutz im Stadtgebiet zu gewährleisten.

Glücklicherweise kamen bei den Einsätzen in Schwelm keine Menschen
zu Schaden! Die Einsatzkräfte beseitigten umgestürzte Bäume, die
Straßen oder Fußwege blockierten, sicherten Fassadenteile und Dächer
und sperrten Bereiche ab, an denen lose Dachziegel abzustürzen
drohten. In der Max-Klein-Str. wurden durch umgestürzte Bäume mehrere
PKW schwer beschädigt. Die Bäume wurden von der Feuerwehr mit Hilfe
von Motorkettensägen zerkleinert und bei Seite geräumt. Am
Westfalendamm wurden große Teile der Flachdachkonstruktion der
dortigen Turnhalle der Realschule abgedeckt. Hier konnte die
Feuerwehr nicht helfen und sicherte die Einsatzstelle nach einer
Erkundung mit Hilfe der Drehleiter lediglich großräumig ab. Hier
wurde am späten Nachmittag noch eine Spezialfirma tätig, um das Dach
zu sichern und das Eindringen von Regenwasser in das Gebäude zu
vermeiden.

Die Feuerwehr war über den Tag zeitweise mit bis zu 33
Einsatzkräften und 9 Fahrzeugen im Einsatz. Ab circa 17:30 Uhr wurde
der Kräfteansatz sukzessive reduziert und die Sturmeinsatzlage nach
der Bearbeitung von insgesamt 47 Einsätzen gegen 18:45 Uhr beendet.

Randalierer in S-Bahn landet im Polizeigewahrsam

Schwelm. Am Samstag, gegen 05.00 Uhr, wurden in einer
S-Bahn mehrere Fahrgäste von einer männlichen Person angepöbelt und
beleidigt. Der Zugführer hielt am Bahnhof an und forderte den Mann
vergeblich zum Verlassen des Zuges auf. Er verständigte die Polizei.
Beim Erblicken der herannahenden Einsatzkräfte rannte die Person
sofort aus dem Zug und flüchtete durch das Bahnhofsgebäude. Die
Beamten versuchten ihm zu folgen, wobei ihnen im Zug der Begleiter
des Flüchtigen den Weg versperrte. Nachdem er nach den Beamten
schlug, musste er zu Boden gebracht und gefesselt werden. Die Beamten
nahmen den Angreifer, einen 23-jährigen Wuppertaler, fest und
brachten ihn in das Gewahrsam der Polizeiwache.

Person von ICE erfasst

Schwelm. Am Sonntagabend wurden Feuerwehr und
Rettungsdienst zum Bahnhof Schwelm alarmiert. Dort war ein
Personenunfall gemeldet.

Im Bereich des Gleis 4 war eine Person von einem durchfahrenden
Intercity-Zug erfasst worden. Trotz einer sofort eingeleiteten
Gefahrenbremsung kam der mit ca. 180 Personen besetzte Zug erst
einige hundert Meter hinter dem Bahnhof in Höhe des Güterbahnhofes
Fahrtrichtung Wuppertal zum Stehen.

Bei der vom Zug erfassten Person konnte nur noch der Tod
festgestellt werden. Von den Zuggästen wurde glücklicherweise niemand
verletzt. Der Lokführer wurde von der Feuerwehr betreut, bis speziell
ausgebildetes Personal der Bahn vor Ort war. Die Einsatzstelle wurde
abgesichert und in Amtshilfe für die Polizei großräumig
ausgeleuchtet. Nach der Aufnahme des Unfalls setzte der Zug seine
Fahrt bis Wuppertal Oberbarmen fort, wo ein Ersatzzug bereit stand,
um die Passagiere aufzunehmen. Gegen 23:15 Uhr konnte die
Einsatzstelle an den Notfallmanager der Bahn AG übergeben werden.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 29 Einsatzkräften
und 9 Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren ehrenamtliche
Einsatzkräfte des Löschzuges Stadt, der Einsatzführungsdienst sowie
die hauptamtliche Wachbesatzung. Während des Einsatzes wurde der
Grundschutz durch weitere Einsatzkräfte des Löschzuges Stadt sowie
des Löschzuges Winterberg sichergestellt, die die Feuer- und
Rettungswache besetzten.

Hohes Einsatzaufkommen für die Feuerwehr Schwelm

 

Schwelm. Am Mittwoch musste die Feuerwehr
insbesondere in Folge des Unwetters ein hohes Einsatzaufkommen
abarbeiten.

Um 05:44 Uhr wurde die hauptamtliche Wachbesatzung zur Talstr.
alarmiert. Im Kreuzungsbereich zur Carl-vom-Hagen-Str. war die
Baustellenampel durch den Sturm umgestürzt und blockierte die
Kreuzung. Die Einsatzstelle, die den morgendlichen Berufsverkehr
erheblich behinderte, wurde abgesichert und im Anschluss wurde die
Ampel soweit möglich wieder aufgerichtet. Allerdings musste eine
Fahrspur der Talstr. durch die Polizei abgesperrt werden. Die
Feuerwehr war mit einem Rüstwagen und 2 Kräften der hauptamtlichen
Wachbesatzung vor Ort sowie zeitweise noch mit der Drehleiter und
zwei weiteren hauptamtlichen Einsatzkräften. Der Einsatz war gegen
07:00 Uhr beendet.

Um 05:53 Uhr rückte die Drehleiter zur Winterberger Str. aus, dort
sollte ein Baum über der Fahrbahn liegen. Da die Einsatzstelle jedoch
nicht auf der Winterberger Str. sondern im weiteren Verlauf der B483
weit im Bereich der Ennepetaler Feuerwehr lag, konnten die beiden
hauptamtlichen Einsatzkräfte den Einsatz abbrechen. Dieser wurde von
der Feuerwehr Ennepetal abgearbeitet.

Um 07:00 Uhr rückte der Rüstwagen erneut zu einem Sturmschaden
aus. Im Bereich der Bismarckstr. war ein etwa 10 m langer Ast von
einem Baum abgebrochen, zu Boden gestürzt und lag teilweise im
Bereich der Fahrbahn und des Gehweges. Die Einsatzstelle wurde
abgesichert und der Ast wurde von den drei ausgerückten Kräften der
hauptamtlichen Wachbesatzung mit Hilfe einer Motorkettensäge
zerkleinert und zur Seite geräumt. Der Einsatz war um 07:50 Uhr
beendet und die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.

Im Anschluss an den Einsatz in der Bismarckstr. wurde der
Rüstwagen in die Tobienstraße alarmiert. Hier sollte ein Keller unter
Wasser stehen. Aufgrund der geringen Wassermenge in dem Keller konnte
die Feuerwehr mit ihren Mitteln nicht helfen und übergab die
Einsatzstelle an die Hausbewohner.

Um 09:08 Uhr wurde die Feuerwehr zur Autobahn A43 alarmiert.
Zwischen dem Autobahnkreuz Wuppertal-Nord und der Anschlussstelle
Sprockhövel war ein PKW verunglückt, in die Mittelleitplanke gefahren
und letztendlich quer zur Fahrbahn auf der Überholspur zum Stehen
gekommen. Bei dem Unfall wurde der Fahrer des Fahrzeuges verletzt.
Die Einsatzstelle wurde von der Feuerwehr abgesichert und der Fahrer
wurde nach rettungsdienstlicher Versorgung unter Notarztbegleitung in
eine Schwelmer Klinik transportiert. Die Feuerwehr klemmte die
Batterien des Unfallfahrzeuges ab und stellte den Brandschutz sicher.
Nach Freigabe durch die Polzei wurde die Fahrbahn geräumt und grob
gereinigt. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle an die Polizei
übergeben. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 16
Einsatzkräften und 6 Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren
ehrenamtliche Einsatzkräfte der so genannten Tagesmelderschleife, der
Einsatzführungsdienst sowie die hauptamtliche Wachbesatzung. Der
Einsatz war um 10:05 Uhr beendet.

Um 11:29 Uhr wurde das Kleineinsatzfahrzeug mit 2 Einsatzkräften
der hauptamtlichen Wachbesatzung zur Barmer Str. alarmiert. Dort
musste ein größerer Ölfleck neutralisiert werden. Dieser Einsatz
wurde gegen 12:00 Uhr beendet.

Um 14:41 Uhr rückten die hauptamtlichen Einsatzkräfte mit
Rüstwagen und Drehleiter zur Buchenstr. aus. Dort musste ein ca. 8 m
hoher Baum abgetragen werden, der auf die Straße zu stürzen drohte.
Der Baum wurde mit Hilfe der Drehleiter und einer Motorkettensäge
abgetragen, zerkleinert und zur Seite geräumt. Der Einsatz für die 3
Einsatzkräfte war gegen 16:45 Uhr beendet.

Um 17:14 Uhr rückte die hauptamtliche Wachbesatzung zum vorerst
letzten Einsatz aus. In der Viktoriastrasse benötigte der
Rettungsdienst Unterstützung beim Transport eines Patienten zum
Rettungswagen. Hier leisteten 2 Einsatzkräfte Tragehilfe. Der Einsatz
war gegen 17:45 Uhr beendet.

Kehrmaschine umgestürzt

Schwelm. Am Donnerstagmorgen um 09:00 Uhr wurde die Feuerwehr
mit dem Stichwort „Verkehrsunfall, auslaufende Betriebsmittel“ in die
Kaiserstr. alarmiert. Etwa in Höhe des Penny Supermarktes im
Abschnitt zwischen der Markgrafenstr. und der Kreuzung Möllenkotten
fanden die eintreffenden Einsatzkräfte auf der Kaiserstr. eine
umgestürzte Kehrmaschine der Technischen Betriebe vor. Bei dem Unfall
hatte sich der Fahrer der Kehrmaschine leicht verletzt, konnte sich
aber selbständig aus dem Fahrzeug befreien.

Von der Feuerwehr wurde die Einsatzstelle abgesichert und der
Verletzte wurde vom Rettungsdienst versorgt. Er wurde im Anschluss
mit einem Rettungswagen in eine Schwelmer Klinik transportiert. Von
der Feuerwehr wurde der Brandschutz sichergestellt und auslaufende
Betriebsstoffe abgestreut. Nachdem die Technischen Betriebe mit
weiteren Kräften und einem Radlader vor Ort waren, wurde die
Kehrmaschine mit Hilfe der maschinellen Zugeinrichtung (Seilwinde)
des Hilfeleistungslöschfahrzeuges der Feuerwehr und dem Radlader der
TBS behutsam wieder aufgerichtet und im Anschluss von den TBS
abtransportiert. Die Einsatzstelle wurde den TBS sowie der Polizei
übergeben.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 9 Einsatzkräften und 3
Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte der
so genannten Hausbesatzung (hierbei handelt es sich um Wohnhäuser in
der August-Bendler-Str. in unmittelbarer Nähe zur Feuerwache, in
denen Feuerwehrangehörige wohnen), die hauptamtliche Wachbesatzung
sowie der Einsatzführungsdienst.

Feuer auf dem Weihnachtsmarkt – Hütte abgebrannt

 

Schwelm. Am Sonntagmorgen um 07:09 Uhr wurde
die Feuerwehr in die Hauptstr. alarmiert. Im Bereich der Parfümerie
Pieper brannte eine Hütte des Weihnachtsmarktes.

Während sich die ersten Einsatzkräfte auf der Anfahrt befanden,
wurde die Hütte von zwei ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen, die
sich wegen des Alarms auf dem Weg zur Feuerwache befanden, stromlos
geschaltet und die sich im Bereich der Hütte befindlichen
Weihnachtsbäume wurden zur Seite gezogen, um eine Ausbreitung des
Feuers zu vermeiden. Insbesondere durch diese Erstmaßnahmen konnte
Schlimmeres vermieden werden. Als die ersten Einsatzkräfte 2 Minuten
nach der Alarmierung gegen 07:11 Uhr die Einsatzstelle erreichten
konnte das Feuer dann schnell von einem Angriffstrupp unter
Atemschutz mit einem Schnellangriff gelöscht werden. Die verbrannte
Hütte wurde später von den Technischen Betrieben abtransportiert und
der betroffene Bereich der Fußgängerzone von der Feuerwehr grob
gereinigt.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 19 Einsatzkräften
und 6 Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren ehrenamtliche
Einsatzkräfte des Löschzuges Stadt, der Einsatzführungsdienst sowie
die hauptamtliche Wachbesatzung. Der Einsatz konnte gegen 08:50 Uhr
beendet werden.

Brand im Mehrfamilienhaus

Schwelm (ots) – In einem von fünfzehn Personen bewohnten
Mehrfamilienhaus, in dessen Erdgeschoss sich ein Friseursalon
befindet, brach am Freitag, den 08.12.17, gegen 13:50 Uhr, ein Feuer
im Keller des Gebäudes aus, das durch die Feuerwehr Schwelm gelöscht
wurde. Die Bewohner wurden durch die Feuerwehr evakuiert und für die
Dauer der Löscharbeiten in einem Mannschaftswagen untergebracht. Nach
Beendigung der Löscharbeiten konnten die Bewohner zurück in das Haus.
Verletzt wurde niemand, die Höhe des Gebäudeschadens ist derzeit
nicht bekannt. Der Brandort wurde im Innenstadtbereich von Schwelm
weiträumig abgesperrt und anschließend beschlagnahmt. Die
Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Fußgänger bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Schwelm. Am Dienstag gegen 18:00 Uhr, fuhr eine 50 jährige Schwelmerin mit ihrem Mazda auf der Sedanstraße in Richtung  Hauptstraße. Ein dunkel gekleideter 76-jähriger Fußgänger trat  plötzlich und unerwartet vom Gehweg auf die Straße und wurde durch
das Fahrzeug erfasst. Der 76-jährige Schwelmer verletzte sich schwer
und wurde mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus
gebracht.

Fußgänger bei Abbiegevorgang übersehen

Schwelm.  Am Montag, gegen 17:30 Uhr, fuhr ein 35-jähriger
Wuppertaler mit seinem LKW auf der Hauptstraße in Richtung
Möllenkotter Straße. An der Kreuzung bog er nach links ab, um auf der
Hauptstraße in Richtung Berliner Straße weiter zu fahren. Beim
Abbiegevorgang übersah er eine 74-jährige Schwelmerin, die die
Hauptstraße, aus Richtung Oelkinghauser Straße, überquerte. Die
74-jährige verletzte sich durch den Zusammenstoß schwer und wurde mit
einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

38 Betroffene, 3 Verletzte bei Kellerbrand

Am späten Samstagmittag wurde um
13:40 Uhr die Feuerwehr Schwelm zu einem Kellerbrand am Harkortweg
gerufen. Aufgrund mehrerer Anrufer erhöhte die Kreisleitstelle um
13:44 auf Voll- und Sirenenalarm für die gesamte Feuerwehr.

Vor Ort stellten die ersten Kräfte ein Feuer in einem Kellerabteil
sowie eine starke Verrauchung des gesamten Gebäudekomplexes fest. Zur
besseren Koordination der Einsatzstelle wurden zeitnah mehrere
Einsatzabschnitte gebildet und zusätzliche überörtliche Hilfeleistung
anfordert.

Da es sich bei dem betroffenen Objekt um ein mehrgeschossiges und
verschachtelt gebautes Gebäude handelt und nicht klar wurde wie viele
Mieter betroffen sein können, ließ der Einsatzleiter auch im Bereich
des Rettungsdienstes eine Alarmstufenerhöhung auf MANV-2 durchführen.

Das Feuer in dem betroffenen Abteil wurde von drei Trupps unter
schwerem Atemschutz bekämpft und um 15:20 Uhr gab es die Rückmeldung
“ Feuer aus „.

Die Feuerwehr konnte durch den Einsatz von Hochdrucklüftern den
Gebäudekomplex vom Brandrauch befreien und die Bewohner über die
baulichen Rettungswege evakuieren. Im weiteren Verlauf wurde jede
Wohnung durch die Feuerwehr unter schwerem Atemschutz freigemessen
und im Nachgang mit den verantwortlichen Kräften des Ordnungsamts
begangen.

Zeitgleich wurden die betroffenen Mieter durch den Rettungsdienst
gesichtet und betreut anschließend in einem, von der VER
bereitgestelltem, Bus zur Betreuung in ein Schwelmer Krankenhaus
gebracht. Insgesamt gab es 38 Betroffene und 3 Verletzte. Für die
Dauer des Einsatzes stellte die Feuerwehr Sprockhövel in Schwelm den
Grundschutz sicher.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Schwelm, die Feuerwehr Ennepetal,
die Feuerwehr Sprockhövel, Kräfte nach dem Kreiskonzept MANV2, das
THW, der Kreisbrandmeister, der Lagedienst der Kreisleitstelle, eine
überörtliche MANV-S Komponente aus Wuppertal, die PASS-Einheit Kreis,
Kräfte der Kreisfeuerwehrzentrale, die Polizei und das Ordnungsamt.
Insgesamt 94 Kräfte waren im Einsatz.

Die Feuerwehr Schwelm bedankt sich bei allen Einsatzkräften für
die schnelle und gute Unterstützung.