Archiv der Kategorie: Schwelm

Verkehrsunfall auf der BAB 1 mit drei LKW

Schwelm |Am Dienstag um 14:31 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem
schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn A1 alarmiert. Kurz hinter
dem Autobahnkreuz Wuppertal – Nord war es zu einem Auffahrunfall mit
drei beteiligten LKW gekommen. Aufgrund der ersten Meldung wurde ein
massiver Kräfteansatz der Feuerwehr auf die Autobahn entsandt, da
anfangs unklar war, wie viele Personen verletzt oder eingeklemmt
waren. Bereits auf Anfahrt zur Einsatzstelle wurde jedoch durch die
Leitstelle gemeldet das glücklicherweise niemand zu Schaden gekommen
war und alle Fahrer ihre Fahrzeuge eigenständig verlassen konnten.

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Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle gegen den fließenden
Verkehr ab, stellte den Brandschutz sicher und reinigte die
Einsatzstelle von ausgelaufenen Betriebsstoffen und übergab sie
später an die Autobahnpolizei. Zwei der beteiligten LKW konnten ihre
Fahrt selbstständig fortsetzen, der dritte LKW war nicht mehr
fahrbereit.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 32 Einsatzkräften und 9
Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte des
Löschzugs Stadt, der Tagesmelderschleife, der Einsatzführungsdienst
sowie die hauptamtliche Wachbesatzung. Der Einsatz war gegen 16:30
Uhr beendet.

Schwelm |Am Dienstag um 14:31 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem
schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn A1 alarmiert. Kurz hinter
dem Autobahnkreuz Wuppertal – Nord war es zu einem Auffahrunfall mit
drei beteiligten LKW gekommen. Aufgrund der ersten Meldung wurde ein
massiver Kräfteansatz der Feuerwehr auf die Autobahn entsandt, da
anfangs unklar war, wie viele Personen verletzt oder eingeklemmt
waren. Bereits auf Anfahrt zur Einsatzstelle wurde jedoch durch die
Leitstelle gemeldet das glücklicherweise niemand zu Schaden gekommen
war und alle Fahrer ihre Fahrzeuge eigenständig verlassen konnten.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle gegen den fließenden
Verkehr ab, stellte den Brandschutz sicher und reinigte die
Einsatzstelle von ausgelaufenen Betriebsstoffen und übergab sie
später an die Autobahnpolizei. Zwei der beteiligten LKW konnten ihre
Fahrt selbstständig fortsetzen, der dritte LKW war nicht mehr
fahrbereit.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 32 Einsatzkräften und 9
Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte des
Löschzugs Stadt, der Tagesmelderschleife, der Einsatzführungsdienst
sowie die hauptamtliche Wachbesatzung. Der Einsatz war gegen 16:30
Uhr beendet.

Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB A1

IMG_9759Schwelm | Am Montag wurde die Feuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn A1 alarmiert. Vor der Anschlussstelle Gevelsberg war ein PKW auf einen am Stauende stehenden Lastwagen mit hoher Geschwindigkeit aufgefahren. Bei dem Unfall wurde der Fahrer des PKW schwerstverletzt und war in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Aufgrund des Meldebildes wurde ein massiver Kräfteansatz der Feuerwehr auf die Autobahn entsandt, da anfangs unklar war, wie viele Personen verletzt oder eingeklemmt waren.

Die Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und befreiten den eingeklemmten Fahrer mittels hydraulischem Rettungsgerät aus dem total zerstörten Fahrzeug. Im Anschluss an eine rettungsdienstliche Versorgung durch den Notarzt wurde der Verletzte mit Hilfe eines Rettungshubschraubers, der auf der Autobahn landete, in eine Spezialklinik geflogen. Die Feuerwehr reinigte die Einsatzstelle von ausgelaufenen Betriebsstoffen und übergab sie später an die Autobahnpolizei.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 30 Einsatzkräften und 10 Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte aller Löschzüge, der Einsatzführungsdienst sowie die hauptamtliche Wachbesatzung. Der Einsatz war gegen 15:00 Uhr beendet.

Verkehrsunfall mit vier LKW auf der BAB 1

Am Donnerstag wurde die Feuerwehr Schwelm um 15:51 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten LKW alarmiert. Im Abschnitt zwischen Wuppertal-Nord und Gevelsberg war ein LKW ungebremst auf den vor ihm fahrenden Sattelzug aufgefahren. Durch den Aufprall wurden zwei weitere LKW beschädigt.

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Zwei der vier beteiligten Fahrer mussten durch die Feuerwehr über eine Rettungsplattform aus ihren Fahrerkabinen befreit werden, bei einem war der Einsatz von schwerem hydraulischen Rettungsgerät nötig. Zeitgleich wurde der Brandschutz sichergestellt, die Autobahn voll gesperrt und die auslaufenden Kraft- und Betriebsstoffe aufgefangen und aufgenommen.

Die beiden verletzten Fahrer, einer schwer, wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. Durch die Vielzahl an Anrufen waren auch zwei Rettungshubschrauber im Einsatz, diese konnten aber nach der durchgeführten Erstversorgung den Transport bodengebunden durchführen lassen.

Durch den großen Rückstau auf der Autobahn, zeitweise bis zur Anschlussstelle Wuppertal-Ronsdorf und die daraus resultierenden Schwierigkeiten beim Bilden der Rettungsgasse, entschied die Leitstelle um 16:05 ein weiteres Mal am heutigen Tag Sirenenalarm auszulösen um zeitnah eine ausreichende Personalstärke zu gewährleisten.

Aktuell dauern die letzten Aufräumarbeiten noch an, das voraussichtliche Einsatzende wird gegen 21 Uhr erwartet.

Zum Unfallhergang wird an die zuständige Polizeidienststelle verwiesen.

Die Feuerwehr Schwelm war zeitweise mit 35 Kräften und 11 Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit 14 Kräften, 4 Fahrzeugen und 2 Hubschraubern im Einsatz. Des weiteren war der leitende Notarzt, der organisatorische Leiter Rettungsdienst und die Polizei vor Ort. Den Grundschutz für das Stadtgebiet stellten 18 Angehörige sicher, die Versorgung der Einsatzkräfte 2 Angehörige der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr.

„Unser kunterbunter Garten“ – Ausstellung im Ev. Feierabendhaus Schwelm

Logo201506 30„Die Welt ein bisschen bunter machen“, das ist das Anliegen von Trees Buntenbach und Birgitta Teriete. Die beiden Künstlerinnen präsentieren ihre Gemälde in einer Ausstellung im Ev. Feierabendhaus Schwelm. Zur Vernissage am Samstag, 22. September, um 11.00 Uhr sind alle Kunstinteressierten herzlich in das Seniorenheim an der Döinghauser Str. 23 eingeladen.

Unter dem Titel „Unser kunterbunter Garten“ zeigen die beiden Malerinnen eine Vielfalt an Motiven. Zu sehen sind Blumen, Tiere, Landschaften und Menschen. Beide malen mit Pastellkreide, Acryl- oder Aquarellfarben. „Ich liebe das Farbenspiel und den schwungvollen Umgang mit dem Pinsel“, so Trees Buntenbach. Die Kunsttherapeutin aus Hagen gibt ihr Wissen inzwischen in Malkursen weiter. Dort lernte sie auch Birgitta Teriete kennen. Die Schwelmerin malt auch schon seit ihrer Kindheit. „Ich finde es schön, die Menschen mit Bildern erfreuen zu können.“ Als Vorsitzende der Rheumaliga Schwelm ist Birgitta Teriete oft im Feierabendhaus. „Ist doch toll, wenn die Bewohnerinnen und Bewohner unsere Bilder bestaunen.“

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v.li.: Birgitta Teriete, Hausleiter Bernd Kottsieper und Trees Buntenbach (Foto: aN)12

Auch Bernd Kottsieper freut sich, dass das Feierabendhaus mit so vielen schönen Bildern bestückt wird. „Die Kunst bereichert den Alltag unserer Senioren und wir bedanken uns herzlich“, so der Hausleiter des Seniorenheims, das zur Ev. Stiftung Volmarstein gehört.

 

Herbstfest 2018 beim Löschzug Winterberg

Flyer Pilot A6 2015Schwelm | Am Samstag, 22.09.2018 startet das Herbstfest ab 18:00 Uhr. Die Feuerwehr Kameradinnen und Kameraden vom Winterberg laden Besucherinnen und Besucher herzlich ein. Für das leibliche Wohl ist mit Currywurst, Spiessbraten und vielem mehr ebenso gesorgt wie für die Unterhaltung. Ab 20 Uhr beginnt die Party im Gerätehaus und der „DJ“ bittet zum Tanz, der Eintritt ist frei.

Am Sonntag, 23.09.2018, beginnt das Herbstfest mit einer musikalischen Begleitung um 11 Uhr. Hierbei sorgt die Big Band der Feuerwehr Schwelm für Unterhaltung auf dem Festplatz. Ab 15:00 Uhr wird die Sondertombola mit vielen wertvollen Preisen verlost und für die Gäste steht ein großes Kuchenbuffet und Kaffee bereit.

An beiden Tagen gibt es für die jungen Besucher eine große Hüpfburg zum ausgelassenen Spielen und Toben.

Der Löschzug Winterberg freut sich über viele Besucherinnen und Besucher und möchte die lokale Presse bitten, auf das Fest hinzuweisen und gerne auch am Wochenende vom Festplatz am Winterberg zu berichten.

Wohnungsbrand in Schwelm

Am Samstagnachmittag um 14:20 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand in die Göckinghofstr. alarmiert. Aufgrund der starken Rauchentwicklung, die auf der Anfahrt erkennbar war, ließ der Fahrzeugführer des ersten Fahrzeuges der Feuerwehr bereits auf der Anfahrt die Alarmstufe erhöhen.

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Vor Ort erkannten die Einsatzkräfte einen voll entwickelten Brand im Souterrain eines 2-geschossigen Wohnhauses. Die Flammen schlugen bereits aus der Eingangstür sowie aus zerborstenen Fenstern und das Feuer griff in das Erdgeschoss über. Das Feuer wurde insgesamt von 5 Trupps unter Atemschutz im Innen- und Außenangriff mit mehreren C-Rohren bekämpft. Durch das schnelle Eingreifen konnte eine Ausbreitung im Erdgeschoss verhindert werden allerdings wurde das gesamte Haus durch die Rauchentwicklung stark in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, die 4 Bewohner des Hauses, die durch einen Rauchmelder vor den Flammen gewarnt wurden, hatten das Haus bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Sie wurden vom Rettungsdienst vorsorglich untersucht waren aber alle unverletzt. Unterstützt wurden die Schwelmer Einsatzkräfte durch eine Drehleiter aus Ennepetal, die aber nicht mehr zum Einsatz kommen musste. In der Anfangsphase wurden die Bewohner am Göckinghof durch Radioansagen in Radio Ennepe-Ruhr sowie Meldung über die NINA-WarnApp vor dem Rauch gewarnt und aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Matthias Jansen waren 48 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit 14 Fahrzeugen vor Ort. Während des Einsatzes wurde der Grundschutz von weiteren Kräften sichergestellt, die die Feuer- und Rettungswache besetzten. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte aller drei Löschzüge, der Einsatzführungsdienst sowie die hauptamtliche Wachbesatzung. Der Einsatz läuft derzeit noch und wird voraussichtlich gegen 17:00 Uhr beendet sein.

Schwelmer Feuerwehrleute nehmen am Skyrun in Köln teil

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Foto: Feuerwehr Schwelm

39 Etagen, 714 Stufen und 132 Höhenmeter im Feuerwehr Schutzanzug mit einem Atemschutzgerät auf dem Rücken – Dieser Herausforderung stellten sich Thomas Karwisch und Niklas Erlhof als Team der Feuerwehr Schwelm beim 6. Kölner Treppenlauf am Sonntag (05.08.2018). Die beiden Feuerwehrmänner hatten sich seit etwa einem dreiviertel Jahr auf diese sportliche Herausforderung vorbereitet, unter anderem mit Trainingseinheiten an der heimischen „Himmelstreppe“ am Westfalendamm / Ländchenweg. Am Sonntag starteten die beiden als eines von insgesamt 114 Starter-Teams beim Feuerwehr-Wettbewerb und belegten mit dem 72. Platz eine gute Mittelfeldposition bei ihrem Startdebüt. Die 39 Etagen in Kölns höchstem Bürogebäude bewältigten die beiden in 14 Minuten und 24 Sekunden.

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Foto: Feuerwehr Schwelm

Schwelms Feuerwehrchef Matthias Jansen ließ es sich nicht nehmen, seine Feuerwehrangehörigen persönlich anzufeuern und vor Ort in Köln die Daumen zu drücken. Jansen zeigte sich beeindruckt von der Fitness und dem Teamgeist seiner Feuerwehrmänner aber auch von dem gut organisierten Event, an dem Starterinnen und Starter von Feuerwehren aus dem gesamten Bundesgebiet teilnahmen.

Die Besonderheit bei der Feuerwehrwertung ist das Vorgehen als Team, genau wie bei einem Einsatz. Am Ziel darf maximal ein Treppenabsatz das Team trennen. Für Thomas Karwisch und Niklas Erlhof, die beide ehrenamtlich im Löschzug Linderhausen der Freiwilligen Feuerwehr aktiv sind, war der gemeinsame Start und die gemeinsame Bewältigung der 714 Stufen eine Herausforderung aber auch ein beeindruckendes Erlebnis. Beide waren am Ende glücklich, das Ziel gemeinsam erreicht und den Köln Turm erklommen zu haben und denken darüber nach, auch im nächsten Jahr wieder anzutreten und gemeinsam mit den anderen Teams der Feuerwehren aus ganz Deutschland ihre Fitness unter Beweis zu stellen.

Quelle: Feuerwehr Schwelm

Laubenbrand in Schwelm – Feuerwehrmann verletzt

Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.

Feuerwehr Schwelm | Am Freitagnachmittag um 15:48 Uhr wurde die Feuerwehr Schwelm in die Berliner Str. alarmiert. Dort brannte im Bereich der Brücke über die Eisenbahn eine Gartenlaube in voller Ausdehnung.

Das Feuer wurde von einem Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr
bekämpft. Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergreifen auf
die Böschung und Vegetation weitestgehend verhindert werden. Die
Umgebung wurde mit Hilfe eines 2. Rohres abgelöscht und gekühlt. Bei
dem Einsatz verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht und wurde mit
einem Rettungswagen in eine Schwelmer Klinik transportiert.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 18 Einsatzkräften 6
Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte der
Tagesmelderschleife, der Einsatzführungsdienst sowie die
hauptamtliche Wachbesatzung. Der Einsatz läuft derzeit noch und ist
voraussichtlich etwa gegen 17:30 beendet.

Pkw stürzt beim Ausparken 5 Meter herunter auf  Nachbargrundstück

Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.

Kreispolizei EN | Schwelm | Am Mittwoch, gegen 14.30 Uhr, fuhr eine 78-jährige Schwelmerin mit einem Opel Astra rückwärts aus einer Garage am Falkenweg heraus. Beim Schaltvorgang rollte das Fahrzeug ein Stück zurück, durchbrach einen Zaun und stürzte etwa fünf Meter in die Tiefe auf ein benachbartes Grundstück. Der Pkw kam auf der Fahrzeugseite zum Stillstand. Der Bewohner eilte der Autofahrerin sofort zur Hilfe und zog sie schwer verletzt aus dem verunfallten Fahrzeug. Noch am Unfallort wurde die 78-Jährige von einem Notarzt versorgt und anschließend mit einem Rettungswagen in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht.

Motorradfahrerin bei Sturz verletzt

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Kreispolizei EN | Schwelm | Am heutigen Freitag fuhr auf der Nordstraße eine 20-jährige Frau aus Schwelm mit ihrem Motorrad der Marke Honda. An der Kreuzung Prinzenstraße bremste sie und verlor ohne Fremdeinwirkung die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie stürzte und verletzte sich leicht. Zur ärztlichen Versorgung wurde sie mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Gemeinsamer Grundlehrgang der Feuerwehren Ennepetal und Schwelm

Feuerwehr Schwelm | Schwelm. In dem Zeitraum vom 28. Februar bis 4. Mai 2018 haben 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Freiwilligen Feuerwehren Ennepetal und Schwelm den Feuerwehrgrundlehrgang Modul 1 und 2 erfolgreich absolviert. Ihr Können und erlerntes Wissen stellten sie im Rahmen der Abschlussprüfungen am

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Foto: Feuerwehr Schwelm

vergangenen Wochenende unter Beweis. 4 Feuerwehrfrauanwärterinnen und 25 männliche Feuerwehrmannanwärter haben innerhalb von 3 Monaten und in über 80 Stunden Unterricht und Praxisausbildung den Grundstein für ihre ehrenamtliche Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr gelegt. Jedes Wochenende, freitags von 18:00 bis 21:30 Uhr und samstags von 8:00 bis 16:30 Uhr wurde Theorie und Praxis vermittelt. Teilweise wurde darüber hinaus sogar zusätzlich mittwochs am Abend von 18:00 bis 21:30 Uhr geübt. Alles ehrenamtlich und freiwillig! Das Unterrichtsspektrum reichte von der Unfallverhütung im Feuerwehrdienst, Grundkenntnisse der Ersten-Hilfe, Fahrzeug- und Gerätekunde, Gefahren an der Einsatzstelle über die Vornahme von Löschgeräten, das Absichern von Einsatzstellen, der Vornahme von tragbaren Leitern bis hin zum Löschangriff und der Menschenrettung.

Zum Abschluss stand die Prüfung durch den Prüfungsausschuss auf dem Programm. Hier wurde das, in vielen Stunden erlernte, feuerwehrtechnische Fachwissen in einem schriftlichen und einem praktischen Leistungsnachweis abgefragt. Die Aufgaben wurden von den Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer mit Bravour gemeistert. Die Lehrgangsleiter Volker Engelkind, Markus Heil (beide FW Ennepetal) und Stefan Rohde (FW Schwelm) sind davon überzeugt, dass man gerade in der heutigen Zeit, eine tolle und hochmotivierte Mannschaft für das Ehrenamt in der Freiwilligen Feuerwehr gewinnen konnte. „Wir freuen uns einfach, dass es euch gibt und ihr eure Freizeit in den Dienst der Gesellschaft stellt. Das ist nicht selbstverständlich“, so Rohde.

Einen ganz besonderen Dank galt im Anschluss an die Ausbildung natürlich allen Ausbildern, die sich viele Gedanken zur Vorbereitung der Unterrichte und Übungen gemacht haben und letztendlich erheblich zum Erfolg des Grundlehrgangs beigetragen haben. Die schon seit vielen Jahren erstklassige Zusammenarbeit beider Wehren muß an dieser Stelle besonders erwähnt werden. Nur durch diese Zusammenarbeit kann kontinuierlich jährlich die Durchführung der Grundausbildung auf diesem hohen Niveau realisiert werden. Und im nächsten Jahr wartet die nächste Herausforderung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Der 2. Teil des Grundlehrgangs mit den Modulen 3 und 4.

Hand in Hand bei gemeinsamen Übungsabenden

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Foto: Feuerwehr Schwelm

Christian Barth & Leonard Diergarten | Schwelm.  Im April 2018 war es wieder soweit: Zum inzwischen vierten Mal in Folge veranstalteten die Jugendfeuerwehren aus Schwelm und Gevelsberg zwei gemeinsame Übungsdienste. Herausgekommen sind dabei viele abwechslungsreiche Aktivitäten für den Feuerwehrnachwuchs der beiden EN-Städte.

Für eine Gruppe, größtenteils mit Mitgliedern im Alter von 10-14 Jahren, fand der Übungsdienst an der Wache Ost in Gevelsberg statt. Dort konnten sie ihr Geschick und ihre Teamfähigkeit bei einigen gruppendynamischen Herausforderungen beweisen. So sollte möglichst schnell und fehlerfrei ein fiktiver See überquert, der richtige Weg in einem Labyrinth gefunden und Taktgefühl bei einer Koordinationsübung bewiesen werden. Für die andere Gruppe, größtenteils mit Mitgliedern im Alter von 14-18 Jahren, wartete eine Woche später am Gerätehaus in Linderhausen in Schwelm eine umfangreiche Einsatzübung, die viel Wert auf Einfallsreichtum und Entscheidungsfindung legte. Es galt von einer Art Promenade aus über den Ausläufer eines Sees zu gelangen um am gegenüberliegenden Ufer zwei verunfallte Personen zu retten. Aus vielen Vorschlägen der Jugendlichen entwickelten sich schnell zwei Optionen. Nach gemeinsamer Beratung mit den Betreuern und der Abwägung von Vor- und Nachteilen konnte schnell angepackt werden. Ähnlich wie die erwach- senen Feuerwehrmitglieder konnten die Jugendlichen auf die maschinelle Zugeinrichtung des Rüstwagens zurückgreifen und zusammen mit der Schleifkorbtrage eine Seilbahn zur Rettung der beiden verunfallten Personen bauen.

„Für die Jugendlichen ist die gemeinsame Übung immer wieder ein Highlight, ein ganz besonderer Übungsdienst“, stellte Leonard Diergarten fest. Er hebt hervor, dass dabei nicht nur Feuerwehr, sondern auch die Jugendarbeit im Fokus steht: „Die Interaktion mit teils unbekannten Personen in einem bekannten Umfeld hilft den Jugendlichen Hemmschwellen abzubauen. Gruppenaktivitäten fördern zudem die Stärken eines jeden Einzelnen, außerdem wirken sie sich positiv auf Kreativität und Entscheidungsfindung aus.“ Christian Barth ergänzt: „Die Jugendlichen unserer Feuerwehren werden dadurch selbstbewusster. Solche Aktivitäten tragen einige positive Aspekte zu Ihrem Erwachsenwerden bei.“ Auch von den Jugendfeuerwehrmitgliedern war viel Positives über die gemeinsamen Übungsdienste zu hören.

In der Regel übt jede Jugendfeuerwehr autark für sich. Dies allein erfordert bereits ein hohes Engagement der Betreuer, denn Übungsinhalte wollen geplant, erforderliche Fahrzeuge reserviert und die Verfügbarkeit einer ausreichenden Anzahl an Betreuern gesichert sein. Für die beiden Übungsdienste am 16. und 23. April begannen die Vorbereitungen daher bereits im Februar, als sich Betreuer beider Jugendfeuerwehren zur Planung trafen. Die Idee für die gemeinsamen Übungsdienste entstand allerdings bereits im November 2014, als die beiden Übungsleiter, Christian Barth (Jugendfeuerwehr Gevelsberg) und Leonard Diergarten (Jugendfeuerwehr Schwelm), an einem Jugendgruppenleiterlehrgang teilnahmen. Nach den erfolgreichen gemeinsamen Übungsdiensten sowie diverser gemeinsamer Sporttermine in den letzten drei Jahren, war es daher beschlossene Sache auch in 2018 wieder zusammenzukommen. Eine Fortsetzung im nächsten Jahr und damit zum fünften Mal hintereinander steht außer Frage.

Falls dieser Bericht Ihr Interesse an der Arbeit der Jugendfeuerwehren geweckt hat und Sie mehr über diese erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an folgende Kontakte:

Für die Jugendfeuerwehr Gevelsberg: feuerwehr@stadtgevelsberg.de Für die Jugendfeuerwehr Schwelm: jugend@feuerwehr-Schwelm.de

Groß angelegte Übung im Schwelmewald

Schwelm. Eine große Einsatzübung für die Löschzüge Stadt und Winterberg hatten Brandoberinspektor Stefan Rohde und Oberbrandmeister Jan Poschmann am Freitagabend für die Übungsdienste ihrer Einheiten gemeinsam vorbereitet. Es galt im Schwelmewald einen Waldbrand zu bekämpfen, der entstanden war, nachdem ein Grillfeuer außer Kontrolle geriet. 3 Personen -alle durch Übungspuppen simuliert- verletzten sich auf der Flucht vor dem Feuer und mussten gerettet werden, eine Person davon aus einer schwierigen Position im Bereich eines kleinen Steinbruchs.

Unter der Einsatzleitung des stv. Leiters der Feuerwehr Markus Kosch wurden 3 Abschnitte gebildet und es wurden insgesamt etwa 35 Einsatzkräfte mit 8 Einsatzfahrzeugen eingesetzt. Zur Bekämpfung des Waldbrandes mussten die Schlauchleitungen über eine Länge von etwa 300 m zur eigentlichen Brandstelle verlegt werden. Das Feuer wurde dann mit mehreren C-Rohren bekämpft. In den beiden anderen Abschnitten wurde zuerst der Waldbereich strukturiert abgesucht und in einem Abschnitt dann eine Person unter Zuhilfenahme von Leitern und einer Schleifkorbtrage aus einem fast senkrechten Hang gerettet. Hierbei mussten die vorgehenden Einsatzkräfte mit speziellem Absturzsicherungsgerät gesichert werden. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit musste die Einsatzstelle parallel zu den Rettungsmaßnahmen ausgeleuchtet werden.

Nach etwa 2 Stunden waren alle Einsatzaufgaben abgearbeitet und die Übung wurde gemeinsam nachbesprochen. Sowohl die Initiatoren der Übung als auch der Einsatzleiter waren mit der Leistung der eingesetzten Kräfte bei dem warmen Wetter sehr zufrieden.

Wohnmobil komplett ausgebrannt

Schwelm. Am Freitagmittag um 13:06 Uhr wurde die Feuerwehr mit dem Stichwort KFZ-Brand zum Parkplatz im Bereich Talstrasse, Hauptstrasse alarmiert.

Beim Eintreffen fanden die Einsatzkräfte auf dem Parkplatz ein sich im Vollbrand befindliches Wohnmobil vor. Zwei bereits über das Sicherheitsventil abblasende Propangasflaschen wurden geborgen und das Feuer wurde von zwei Trupps unter schwerem Atemschutz gelöscht. In der Anfangsphase des Einsatzes griff das Feuer auch auf die umliegende Böschung über und bedrohte weitere auf dem Parkplatz abgestellte Fahrzeuge. Ein Übergreifen des Feuers konnte verhindert werden.

Das Feuer brach aus bislang ungeklärter Ursache aus und führte zum vollständigen Verlust des Wohnmobils.

Bitte beachten Sie das Bildmaterial im Anhang, die Bilder dürfen unter Nennung der Feuerwehr Schwelm veröffentlicht werden.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 21 Einsatzkräften und 6 Fahrzeugen im Einsatz. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte der Tagesmelderschleife, der Einsatzführungsdienst sowie die hauptamtliche Wachbesatzung. Der Einsatz war gegen 15:15 Uhr beendet.

UPDATE | Schwerer Unfall in Schwelm

Schwelm. (Feuerwehr Schwelm) Am Sonntagmittag wurde die Feuerwehr
zu einem schweren Verkehrsunfall in die Gevelsberger Str. alarmiert.
Dort war ein leerer Abschleppwagen (LKW) frontal mit einem PKW
kollidiert und dann gegen einen Baum am Straßenrand gefahren. Sowohl
der LKW-Fahrer sowie der Fahrer des PKW wurden in ihren Fahrzeugen
massiv eingeklemmt. Bei dem Unfall wurde der LKW-Fahrer schwer
verletzt, für den Fahrer des PKW kam jede Hilfe zu spät. Er zog sich
tödliche Verletzungen zu.

Der Fahrer des Abschlepp-LKW wurde im Fahrzeug vom Rettungsdienst
versorgt und anschliessend unter Zuhilfenahme umfangreicher
technischer Maßnahmen befreit. Hierzu liess Einsatzleiter
Brandoberinspektor Oliver Dag hydraulisches Rettungsgerät sowie die
maschinellen Zugeinrichtungen von zwei Einsatzfahrzeugen vornehmen.
Nach der komplizierten Rettungsaktion konnte der Fahrer letztendlich
befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Er wurde unter
Notarztbegleitung mit einem Rettungswagen in ein Wuppertaler
Krankenhaus transportiert.

Im Anschluss an die Rettungsarbeiten wurde der Leichnam des
PKW-Fahrers unter Zuhilfenahme von hydraulischem Rettungsgerät aus
seinem massiv deformierten Fahrzeug geborgen und an ein
Bestattungsunternehmen übergeben. Nach diesen schwierigen Arbeiten
wurde die Einsatzstelle zur weiteren Unfallaufnahme an die Polizei
übergeben.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 25 Einsatzkräften und 11
Fahrzeugen sowie einem Rettungshubschrauber vor Ort, der jedoch nicht
benötigt wurde und die Einsatzstelle schnell wieder verliess.
Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte der Löschzüge Stadt und
Linderhausen sowie der Einsatzführungsdienst und die hauptamtliche
Wachbesatzung. Die Feuer- und Rettungswache wurde während des
Einsatzes von Kräften des Löschzuges Winterberg besetzt, die den
Grundschutz für weitere Einsätze sicherstellten. Der Einsatz war erst
am späten Nachmittag beendet, nachdem alle Fahrzeuge auf der Wache
wieder bestückt waren und der Einsatz noch einem nachgesprochen war.

PKW gerät in Gegenverkehr – Fahrer tödlich verletzt

 

Schwelm. Am Sonntag, gegen 13:45 Uhr, befuhr ein 85-
jähriger Solinger mit seinem Pkw Opel Astra in grau die Gevelsberger
Straße in Fahrtrichtung Gevelsberg. Laut Zeugenaussagen fuhr der
Pkw-Fahrer aus bisher ungeklärter Ursache nach links in den
Gegenverkehr und stieß gegen einen entgegenkommenden LKW eines
Abschleppunternehmens. Der 44-jährige Gevelsberger LKW-Fahrer kam
nach der Kollision nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen
einen Baum. Der LKW- Fahrer war zunächst in seinem Fahrzeug
eingeklemmt und verletzte sich schwer. Er wurde anschließend in ein
nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Der Pkw- Fahrer erlag noch an
der Unfallstelle seinen Verletzungen. Für die Dauer der
Unfallaufnahme musste die Gevelsberger Straße komplett gesperrt
werden.

Gasgeruch – Ausgelöster CO-Melder

Schwelm. Am frühen Freitagmorgen um 04:14 Uhr
hatte in einer Wohnung in einem Mehrfamilienwohnhaus ein CO-Melder
ausgelöst. Als die Feuerwehr eintraf, hatten die Bewohner der Wohnung
diese bereits richtigerweise verlassen und konnten die Einsatzkräfte
einweisen.

Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Kontrolle vor. Auch die
Feuerwehr konnte erhöhte CO-Werte feststellen. Die im Raum
befindliche Gastherme wurde außer Betrieb genommen, die Wohnung
gelüftet und frei gemessen. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle an
die Bewohner übergeben.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 11 Einsatzkräften und 4
Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte des
Löschzuges Stadt, der Einsatzführungsdienst sowie die hauptamtliche
Wachbesatzung. Der Einsatz war gegen 05:00 Uhr beendet.

Dank des installierten CO-Warnmelders wurden die Bewohner der
Wohnung frühzeitig auf die Gefahr aufmerksam gemacht und konnten sich
selber in Sicherheit bringen. Da Kohlenstoffmonoxid farb- und
geruchlos ist, gibt es keine Wahrnehmungsmöglichkeiten mit den
natürlichen Sinnesorganen des Menschen und es kann schnell zu einer
gefährlichen Vergiftung kommen, wenn sich eine erhöhte Menge CO in
der Raumatmosphäre befindet. CO Warnmelder bieten hier einen
adäquaten Schutz.

Mehrere Verkehrsunfälle beschäftigen die Feuerwehr Schwelm am Sonntagmorgen

BearbeitetSchwelm. Die Feuerwehr Schwelm wurde am heutigen Sonntag, um 07:34 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit auslaufenden Betriebsmitteln auf die BAB 43 in Fahrtrichtung Münster alarmiert. Etwa einen Kilometer vor der Ausfahrt Sprockhövel war ein PKW in
eine Leitplanke gefahren. Bei Ankunft der Feuerwehr stand der PKW bereits auf den Seitenstreifen. Die Insassen waren unverletzt.

Die Unfallstelle wurde durch die Feuerwehr Schwelm abgesichert. Da
keine Betriebsstoffe ausliefen und niemand verletzt wurde, waren
keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Nach dem Eintreffen der
Polizei wurde dieser die Unfallstelle übergeben. Die Feuerwehr
Schwelm war hier mit drei Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren Kräfte
des Löschzuges Linderhausen, der hauptamtlichen Wache sowie der
Hausbesatzung.

bearbeitet2Gerade als die Einsatzkräfte wieder ihre Standorte anfahren wollten, konnten sie beoachten, wie auf der gegenüberliegenden Fahrbahn ein Fahrzeug ins Schleudern geriet und die Leitplanke touchierte. Daraufhin fuhren die sieben Kräfte des Löschzuges Linderhausen und der Einsatzführungsdienst mit zwei Fahrzeugen zu dieser Einsatzstelle und sicherten diese ebenfalls bis zum Eintreffen weiterer Polizeikräfte ab. Auch hier waren keine weiteren Maßnahmen erforderlich.

Das dritte Fahrzeug sollte einsatzbereit die Wache anfahren, kam
allerdings an einer weiteren Unfallstelle vorbei und leistete dort
ebenfalls Hilfe.

Auf der BAB 1 in Fahrtrichtung Köln war ein Transporter
umgestürzt. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Hier wurde
die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert und der
Brandschutz sichergestellt. Nach dem Eintreffen der für diesen
Autobahnabschnitt zuständigen Feuerwehr (Berufsfeuerwehr Wuppertal)
und der Polizei wurde die Einsatzstelle an die zuständigen
Einsatzkräfte übergeben.

Die Feuerwehr Schwelm war bei diesen Einsätzen mit insgesamt drei
Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften vor Ort. Alarmiert waren Kräfte des
Löschzuges Linderhausen, der hauptamtlichen Wache, der Hausbesatzung
und des Einsatzführungsdienstes. Die Kräfte waren gegen 09:20 Uhr
wieder einsatzbereit an ihren Standorten.

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Fast 200 Nachwuchs-Brandschützer wählen neuen Kreisjugend-Feuerwehrvorstand

Schwelm. Fast 200 Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus dem
Ennepe-Ruhr-Kreis nebst Betreuern waren am gestrigen Samstag zu Gast
im Wittener Saalbau. Hier fand der Kreisjugendfeuerwehrtag als
höchstes Gremium der Jugendfeuerwehren im Kreis statt.

Nach der Begrüßung durch Wittens Stadtjugendfeuerwehrwart und
stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwart Stefan Koppmann übernahm
Wittens Bürgermeisterin Sonja Leidemann. Sie bedankte sich bei den
anwesenden Jugendlichen und deren Jugendwarten für das ehrenamtliche
Engagement. Gerade in der heutigen Zeit sei dies keine
Selbstverständlichkeit mehr. Auch Kreisbrandmeister Rolf-Erich Rehm
hob den Stellenwert der Jugendarbeit in den Feuerwehren hervor.
Dadurch wird die Zukunft der freiwilligen Feuerwehren gesichert. Aber
auch die Leistung der Jugendwarte und Betreuer wurde sehr deutlich
hervorgehoben, da diese die Jugendarbeit zusätzlich zum aktiven
Einsatzdienst übernehmen.

Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Neuhaus blickte im
Rechenschaftsbericht des Vorstandes auf drei Jahre, geprägt von
vielen Aktivitäten, zurück. Durch eine kontinuierliche
Vorstandsarbeit ist es gelungen, eine gute Basis für die Jugendarbeit
in den Feuerwehren des EN-Kreises zu schaffen. Dazu gehören Seminare
und Bildungsveranstaltungen, Vertretung der Interessen auf
Landesebene, insbesondere aber die Ausbildung neuer
Jugendgruppenleiter. Den hohen Stellenwert der Jugend hob Neuhaus in
seinem Bericht hervor, in dem er auf die Verleihung des deutschen
Nationalpreises an die Deutsche Jugendfeuerwehr verwies. Aber auch
auf Kreisebene konnte der Grundstein für weitere Ehrungen gelegt
werden. In der vergangenen Amtszeit hat der
Kreisjugendfeuerwehrvorstand eine eigene Ehrenadel für verdiente
Betreuer aufgelegt die bereits mehrfach verliehen wurde.

Auch mit der Mitgliederentwicklung zeigte sich der
Kreisjugendfeuerwehrwart sehr zufrieden. Die Gesamtzahl der
Mitglieder konnte von Jahr zu Jahr gesteigert werden, so dass hier
von einem gesunden Wachstum gesprochen werden kann. In den letzen
drei Jahren konnten mehr als 100 ehemalige Jugendfeuerwehrmitglieder
in die Einsatzabteilungen der Feuerwehren übergeben werden.

Neuhaus schloss seinen Bericht mit einem Dank an den
Kreisfeuerwehrverband. Durch  kontinuierliche Unterstützung konnten
viele der durchgeführten Projekte erst realisiert werden.

Mit dem heutigen Kreisjugendfeuerwehrtag endete die Amtszeit des
bisherigen Vorstands. Aufgrund der guten Zusammenarbeit haben sich
alle Vorstandsmitglieder zur Wiederwahl gestellt. Zusätzliche
Kandidaten gab es nicht. Somit besteht der alte und neue
Kreisjugendfeuerwehrvorstand aus dem Kreisjugendfeuerwehrwart Markus
Neuhaus (Feuerwehr Hattingen) seinen beiden Stellvertretern Stefan
Koppmann (Feuerwehr Witten) und Markus Gronemeyer (Feuerwehr
Sprockhövel). Komplettiert wird der Vorstand durch den Schriftführer
Jens Herkströter (Feuerwehr Hattingen) und die Kassiererin Yvonne
Matern (Feuerwehr Gevelsberg).

Nicht ganz ohne Stolz blickt der gesamte Vorstand auf sechs Jahre
zurück in denen mit einem nahezu unveränderten Vorstandsteam viel
bewegt werden konnte. Mit der erfolgten Wiederwahl suchen drei
Amtszeiten ihres Gleichen in der Arbeit der Kreisjugendfeuerwehr.