Archiv der Kategorie: Feuerwehr

Erklärung des VdF-NRW-Vorsitzenden zur Sondersitzung des Präsidialrates des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV)

Wuppertal | VdF-NRW-Vorsitzender Dr. Jan Heinisch hat am Freitag Abend die VdF-Mitgliedsverbände und den VdF-NRW-Verbandsausschuss über die heutige Sondersitzung des Präsidialrates des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) wie folgt informiert:

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Wetter – Kaminbrand im Ortsteil Esborn

WETTER – KAMINBRAND IM ORTSTEIL ESBORN

Kehrmaßnahmen über die Drehleiter durch den Schornsteinfegermeister

Der Löschzug III (Wengern / Esborn) und die Drehleiter der Feuerwehr Wetter (Ruhr) wurden am heutigen Montag um 11:50 Uhr zu einem gemeldeten Kaminbrand in der Straße „Zur Kattenkuhle“ alarmiert. Ein zufällig sich in der Nähe befindlicher Angehöriger der Feuerwehr gab direkt die Rückmeldung, dass der Kamin definitiv brennen würde. Durch die ersten Kräfte wurde direkt ein Löschangriff in Bereitstellung aufgebaut und durch einen Trupp unter Atemschutz der Kamin an der Revisionsklappe vom Brandgut befreit. Durch einen Schornsteinfegermeister, aus den Reihen der Feuerwehr, wurde der Kamin anschließend noch über die Drehleiter mehrmals gekehrt, sodass auch das restliche Brandgut entfernt werden konnte. Im Freien wurde dieses anschließend abgelöscht. Da teilweise Isoliermaterial am Kamin in Brand geraten war, konnte nicht ausgeschlossen werden das Elektroleitungen beschädigt wurden, sodass das Haus stromlos geschaltet wurde. Nach den Reinigungsmaßnahmen wurde die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben. Neben der Feuerwehr waren noch der städtische Rettungsdienst und die Polizei vor Ort.

Darstellung des Präsidenten Rolf-Erich Rehm zu den Vorgängen im Deutschen Feuerwehrverband

Präsident Rolf-Erich Rehm (l.) mit dem Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes Hartmut Ziebs.

„Meine Feuerwehrkameradinnen und Kameraden,

die Vorgänge im Deutschen Feuerwehrverband, die unser Ehrenmitglied im Kreisfeuerwehrverband Hartmut Ziebs in Misskredit bringen, machen mich sehr betroffen. Die persönlichen, öffentlich ausgetragenen Angriffe gegen Hartmut sind weder von ihrer Art, noch vom Inhalt her zu tolerieren. Ich kenne Hartmut Ziebs seit über 20 Jahren aus verschiedenster Zusammenarbeit: Als Stellv. Leiter der Feuerwehr Schwelm, als Bezirksbrandmeister der Bezirksregierung Arnsberg, als Vizepräsident und letztlich als Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes. Stets habe ich ihn als Kameraden kennen gelernt, der immer das Ziel hatte, die Feuerwehren fortschrittlich weiter zu entwickeln. Nie war der Deutsche Feuerwehrverband so modern, zukunftsweisend und innovativ aufgestellt wie seit der Präsidentschaft von Hartmut Ziebs. Schon dafür gebührt ihm Anerkennung und Respekt. Die Reputation, die die deutschen Feuerwehren durch ihn im Ausland erworben haben, sind unbezahlbar. Die Art und Weise wie nun einige Mitglieder des DFV-Präsidiums mit unserem Präsidenten umgehen, lässt jeden Respekt, aber auch Anstand und Kameradschaft vermissen. Die bereits in zahlreichen Veröffentlichungen genannten Vorwürfe will ich gar nicht weiter kommentieren. Der Vorsitzende des Verbandes der Feuerwehren in NRW hat sich bereits umfassend dazu geäußert. Ich bin vielmehr entsetzt darüber, dass Kameradschaft, Vertrauen und Respekt für Teile der höchsten Feuerwehrvertretung in Deutschland scheinbar nur Worthülsen sind, die leichtfertig auf dem Altar eigener Machtgelüste geopfert werden. Hartmut, bleibe bitte der, der Du bist und trete weiter für unsere Werte ein. Wir werden Dich dabei weiter unterstützen. Ich bin sicher, alle Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren des Ennepe-Ruhr Kreises, der gesamte Kreisfeuerwehrverband Ennepe-Ruhr stehen vollumfänglich hinter Dir. Wir stehen zu Deinem Leitbild von Ehre, Respekt, Kameradschaft und Demokratieverständnis.

Für das Präsidium Rolf-Erich Rehm, Präsident!

Schwerer Betriebsunfall in Wetter

Zu einer Hubschrauberlandung in der Ruhrstraße wurde die Feuerwehr Wetter (Ruhr) heute um 09:17 Uhr gerufen. In einem dort ansässigen Industriebetrieb war es bei Bauarbeiten zu einem Unfall gekommen, zwei Arbeiter wurden dabei verletzt. Aufgrund des Verletzungsmusters forderte der Rettungsdienst einen Rettungshubschrauber an, um einen der Patienten möglichst schonend aber schnell in eine Spezialklinik zu transportieren. Der zweite Patient wurde mit Notarzt und Rettungswagen in ein benachbartes Krankenhaus gebracht.

Der Löschzug Alt-Wetter sowie der Tagesdienst sicherten Landung und Start des Hubschraubers „Christoph 8“ aus Lünen. Während der Patientenversorgung wurde die abgestellte Maschine abgesperrt. Anschließend unterstützten Feuerwehrleute noch die Patientenübergabe vom Rettungswagen zum Hubschrauber.

Nach einer Stunde war der Einsatz beendet und alle eingesetzten Kräfte konnten die Einsatzstelle verlassen.