Archiv der Kategorie: Feuerwehr

DFV begrüßt verbesserten Persönlichkeitsschutz bei Bildaufnahmen

Der Deutsche Bundestag hat heute Nacht die Änderung des § 201a des Strafgesetzbuches beschlossen. Demnach wird auch das Herstellen oder Übertragen einer Bildaufnahme, die in grob anstößiger Weise eine verstorbene Person zur Schau stellt, strafbar. Hiermit soll der Persönlichkeitsschutz bei Bildaufnahmen verbessert und auch Situationen wie das Fotografieren von Leichen bei Verkehrsunfällen etc. strafbewehrt werden.

DFV begrüßt verbesserten Persönlichkeitsschutz bei Bildaufnahmen weiterlesen

Feuerwehr stellt neuen Rettungswagen in Dienst

Fotos: Feuerwehr Iserlohn

(Stefan Buchen) Iserlohn – In den vergangenen Tagen konnte die Feuerwehr Iserlohn einen neuen Rettungswagen (RTW) für die Notfallrettung in Dienst stellen. Der 190 PS starke Mercedes Sprinter vom Typ 519 CDI ist mit einem Koffermodul der Firma Fahrtec versehen. Der Koffer mit dem Patientenraum wurde – nach erfolgter Renovierung und Instandsetzung – vom Vorgängerfahrzeug übernommen und auf das neue Fahrgestell montiert.

Feuerwehr stellt neuen Rettungswagen in Dienst weiterlesen

Sparkasse HagenHerdecke fördert Feuerwehr Oege mit 1.500 Euro für eine Wärmebildkamera

Foto Quelle: Sparkasse HagenHerdecke

Durchblick auch im dichtesten Rauch sollten alle Feuerwehrleute im Einsatz haben. Am einfachsten (und sichersten) ist das mit einer Wärmebildkamera zu gewährleisten, die sich die Freiwillige Feuerwehr Löschgruppe Oege nun für ihr neues Einsatzfahrzeug gewünscht hat. Diesem Wunsch sind wir mit einer Förderung in Höhe von 1.500 Euro gerne nachgekommen. Carsten von Bargen, Leiter der Sparkassen-Geschäftsstelle Hohenlimburg-Elsey, freute sich beim gestrigen Fototermin vor Ort mit  den Vertretern der Feuerwehr und überreichte Löschgruppenführer Wolfgang Lenz den symbolischen Scheck.

Warnung vor Waldbrandgefahr

Waldbrandgefahr auch im Frühjahr: Aus gegebenem Anlass weist die Fachleitung Forst des Wirtschaftsbetriebes Hagen (WBH) die Bürgerinnen und Bürger auf das Rauchverbot im Wald vom 1. März bis 31. Oktober nach Paragraf 47 des Landesforstgesetzes hin. Das Rauchen auf Waldwegen und Bänken ist in dieser Zeit ebenfalls verboten.

Das Rauchverbot ab dem 1. März erscheint zunächst überaus früh. Jedoch herrscht nicht nur im heißen Hochsommer akute Waldbrandgefahr. Auch im trockenen Frühjahr, wie es derzeit der Fall ist, sind Laub, Nadeln und Äste des letzten Jahres schnell entzündlich. Durch die noch nicht volle Belaubung der Bäume kann die Sonne den Waldboden gut erreichen, rasch trocknen und leicht entflammbar machen. 

Feuerwehr: Einschränkungen der Servicedienstleistungen

Um die Arbeitsfähigkeit der Feuerwehr Hagen sicherzustellen, kommt es ab sofort zu Einschränkungen im Bereich ihrer Servicedienstleistungen. Damit folgt die Stadt Hagen den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI), die unter anderem vorsehen, Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren. Folgende Bereiche sind von den Einschränkungen betroffen:

Feuerwehr: Einschränkungen der Servicedienstleistungen weiterlesen

Feuerwehr Hagen beteiligt sich erstmals am „Twittergewitter“

Die Feuerwehr Hagen nimmt in diesem Jahr erstmals an der Aktion „Twittergewitter“ auf dem Kurznachrichtendienst „Twitter“ teil, die anlässlich des europäischen Notruftags am Dienstag, 11. Februar, stattfindet und an der sich deutschlandweit zahlreiche Berufsfeuerwehren beteiligen. Die Feuerwehr Hagen berichtet 24 Stunden lang unter dem Hashtag #Hagen112 über alle Einsätze der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Darüber hinaus gibt es interessante Einblicke in den Alltag eines Feuerwehrmanns, wichtige Hinweise zum richtigen Absetzen eines Notrufs sowie Informationen über Einstiegsmöglichkeiten bei der Berufsfeuerwehr. Während der Aktion posten die Berufsfeuerwehren in Deutschland unter dem gemeinsamen Twitter-Hashtag #112live von 8 bis 20 Uhr ihre Einsätze und wollen gleichzeitig auf den in ganz Europa gültigen Notruf 112 aufmerksam machen.

Erklärung des VdF-NRW-Vorsitzenden zur Sondersitzung des Präsidialrates des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV)

Wuppertal | VdF-NRW-Vorsitzender Dr. Jan Heinisch hat am Freitag Abend die VdF-Mitgliedsverbände und den VdF-NRW-Verbandsausschuss über die heutige Sondersitzung des Präsidialrates des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) wie folgt informiert:

Erklärung des VdF-NRW-Vorsitzenden zur Sondersitzung des Präsidialrates des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) weiterlesen

Wetter – Kaminbrand im Ortsteil Esborn

WETTER – KAMINBRAND IM ORTSTEIL ESBORN

Kehrmaßnahmen über die Drehleiter durch den Schornsteinfegermeister

Der Löschzug III (Wengern / Esborn) und die Drehleiter der Feuerwehr Wetter (Ruhr) wurden am heutigen Montag um 11:50 Uhr zu einem gemeldeten Kaminbrand in der Straße „Zur Kattenkuhle“ alarmiert. Ein zufällig sich in der Nähe befindlicher Angehöriger der Feuerwehr gab direkt die Rückmeldung, dass der Kamin definitiv brennen würde. Durch die ersten Kräfte wurde direkt ein Löschangriff in Bereitstellung aufgebaut und durch einen Trupp unter Atemschutz der Kamin an der Revisionsklappe vom Brandgut befreit. Durch einen Schornsteinfegermeister, aus den Reihen der Feuerwehr, wurde der Kamin anschließend noch über die Drehleiter mehrmals gekehrt, sodass auch das restliche Brandgut entfernt werden konnte. Im Freien wurde dieses anschließend abgelöscht. Da teilweise Isoliermaterial am Kamin in Brand geraten war, konnte nicht ausgeschlossen werden das Elektroleitungen beschädigt wurden, sodass das Haus stromlos geschaltet wurde. Nach den Reinigungsmaßnahmen wurde die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben. Neben der Feuerwehr waren noch der städtische Rettungsdienst und die Polizei vor Ort.

Darstellung des Präsidenten Rolf-Erich Rehm zu den Vorgängen im Deutschen Feuerwehrverband

Präsident Rolf-Erich Rehm (l.) mit dem Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes Hartmut Ziebs.

„Meine Feuerwehrkameradinnen und Kameraden,

die Vorgänge im Deutschen Feuerwehrverband, die unser Ehrenmitglied im Kreisfeuerwehrverband Hartmut Ziebs in Misskredit bringen, machen mich sehr betroffen. Die persönlichen, öffentlich ausgetragenen Angriffe gegen Hartmut sind weder von ihrer Art, noch vom Inhalt her zu tolerieren. Ich kenne Hartmut Ziebs seit über 20 Jahren aus verschiedenster Zusammenarbeit: Als Stellv. Leiter der Feuerwehr Schwelm, als Bezirksbrandmeister der Bezirksregierung Arnsberg, als Vizepräsident und letztlich als Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes. Stets habe ich ihn als Kameraden kennen gelernt, der immer das Ziel hatte, die Feuerwehren fortschrittlich weiter zu entwickeln. Nie war der Deutsche Feuerwehrverband so modern, zukunftsweisend und innovativ aufgestellt wie seit der Präsidentschaft von Hartmut Ziebs. Schon dafür gebührt ihm Anerkennung und Respekt. Die Reputation, die die deutschen Feuerwehren durch ihn im Ausland erworben haben, sind unbezahlbar. Die Art und Weise wie nun einige Mitglieder des DFV-Präsidiums mit unserem Präsidenten umgehen, lässt jeden Respekt, aber auch Anstand und Kameradschaft vermissen. Die bereits in zahlreichen Veröffentlichungen genannten Vorwürfe will ich gar nicht weiter kommentieren. Der Vorsitzende des Verbandes der Feuerwehren in NRW hat sich bereits umfassend dazu geäußert. Ich bin vielmehr entsetzt darüber, dass Kameradschaft, Vertrauen und Respekt für Teile der höchsten Feuerwehrvertretung in Deutschland scheinbar nur Worthülsen sind, die leichtfertig auf dem Altar eigener Machtgelüste geopfert werden. Hartmut, bleibe bitte der, der Du bist und trete weiter für unsere Werte ein. Wir werden Dich dabei weiter unterstützen. Ich bin sicher, alle Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren des Ennepe-Ruhr Kreises, der gesamte Kreisfeuerwehrverband Ennepe-Ruhr stehen vollumfänglich hinter Dir. Wir stehen zu Deinem Leitbild von Ehre, Respekt, Kameradschaft und Demokratieverständnis.

Für das Präsidium Rolf-Erich Rehm, Präsident!

Schwerer Betriebsunfall in Wetter

Zu einer Hubschrauberlandung in der Ruhrstraße wurde die Feuerwehr Wetter (Ruhr) heute um 09:17 Uhr gerufen. In einem dort ansässigen Industriebetrieb war es bei Bauarbeiten zu einem Unfall gekommen, zwei Arbeiter wurden dabei verletzt. Aufgrund des Verletzungsmusters forderte der Rettungsdienst einen Rettungshubschrauber an, um einen der Patienten möglichst schonend aber schnell in eine Spezialklinik zu transportieren. Der zweite Patient wurde mit Notarzt und Rettungswagen in ein benachbartes Krankenhaus gebracht.

Der Löschzug Alt-Wetter sowie der Tagesdienst sicherten Landung und Start des Hubschraubers „Christoph 8“ aus Lünen. Während der Patientenversorgung wurde die abgestellte Maschine abgesperrt. Anschließend unterstützten Feuerwehrleute noch die Patientenübergabe vom Rettungswagen zum Hubschrauber.

Nach einer Stunde war der Einsatz beendet und alle eingesetzten Kräfte konnten die Einsatzstelle verlassen.