Archiv der Kategorie: Witten

Schwerer Verkehrsunfall kurz nach Mitternacht – Fünf Verletzte

Symbolbild Rettungswagen © Hans LeicherWitten|In der Nacht auf den heutigen 7. Oktober kam es an
der Wittener Stadtgrenze zu Herdecke zu einem schweren
Verkehrsunfall, bei dem fünf Personen verletzt worden sind.

Nach bisherigem Ermittlungsstand bog ein junger Autofahrer (19)
gegen 0.30 Uhr, aus Witten kommend, von der Ardeystraße nach links
auf die Straße „Auf dem Schnee“ ab.

Dabei übersah der Wittener den Pkw eines ebenfalls in Witten
lebenden Mannes (23), der auf der Wittener Landstraße, aus Herdecke
kommend, in Richtung Witten unterwegs war.

Noch im Kreuzungsbereich kam es zu einem Zusammenstoß der beiden
Fahrzeuge. Der Pkw des 19-Jährigen fuhr gegen einen Schaukasten, dann
durch ein Gebüsch und kam vor einer Hauswand zum Stehen.

Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich der Wagen des
23-Jährigen um 180 Grad und landet in einer Hecke an der Straße
„Kermelberg“.

Der 19-Jährige und sein Beifahrer (19) zogen sich leichte
Verletzungen zu, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt worden
sind. Der 23-Jährige verblieb dort zur Beobachtung. Seine beiden
Mitfahrer, eine Wittenerin (24) und ein Hagener (29), konnten das
Krankenhaus nach der Behandlung wieder verlassen.

Die unfallaufnehmenden Polizeibeamten schätzten die Höhe des
Gesamtsachschadens auf ca. 27.500 Euro.

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Witten: 38-Jähriger bei Arbeitsunfall lebensgefährlich verletzt

Symbolbild Rettungswagen © Hans LeicherWitten | Ein 38-jähriger Arbeiter aus Krefeld ist bei einem
Unfall in Witten lebensgefährlich verletzt worden. Am 01. Oktober,
gegen 11.20 Uhr, stürzte der Mann aus noch ungeklärter Ursache bei
Arbeiten auf einer Baustelle an der Goethestraße mehrere Meter in die
Tiefe. Durch angeforderte Rettungskräfte wurde der Krefelder vor Ort
erstversorgt und musste anschließend mittels Rettungshubschrauber in
ein Krankenhaus gebracht werden. Das Bochumer Kriminalkommissariat 11
hat die Ermittlungen aufgenommen.

Motorradfahrer bei Unfall auf der A 44 bei Witten schwer verletzt

Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.

Polizei Dortmund | Bei einem Verkehrsunfall am heutigen Tag (24. Juli) auf der A 44 hat sich ein 54-jähriger Motorradfahrer aus Witten schwer verletzt.

Ersten Ermittlungen zufolge fuhr der 54-Jährige gegen 09:30 Uhr
auf der A 44 in Fahrtrichtung Dortmund. Mehreren Zeugenaussagen nach
überholte der Motorradfahrer kurz vor dem Kreuz Bochum/Witten mehrere
Fahrzeuge über den Seitenstreifen. Unmittelbar nach diesem
Überholmanöver verlor er aus bislang ungeklärter Ursache die
Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte auf die Fahrbahn. Bei dem
Sturz zog sich der 54-jährige Mann schwere Verletzungen zu, sodass er
mit einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht
werden musste.

Für die Unfallaufnahme wurde die Richtungsfahrbahn bis 10:20 Uhr
gesperrt.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 6.000
Euro.

Arbeiter (24) nach Messerangriff lebensgefährlich verletzt

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Polizei Bochum |Witten | Am gestrigen Mittwoch, gegen 18.15 Uhr, kam es in
Witten an der Stockumer Straße zu einem versuchten Tötungsdelikt. In
den frühen Abendstunden gerieten drei Gastarbeiter in einer
gemeinsamen Wohnung in verbale Streitigkeiten. Im Verlauf dieses
Streits griff ein 36-Jähriger einen 24-jährigen Arbeiter mit einem
Messer an und verletzte ihn damit lebensgefährlich. Der
alkoholisierte Tatverdächtige konnte im Rahmen der sofortigen
Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen festgenommen werden. Er wird im
Laufe des heutigen Tages beim Amtsgericht Witten vorgeführt. Der
24-Jährige wurde zwischenzeitlich stabilisiert, wird aber weiterhin
intensivmedizinisch behandelt. Die noch andauernden Ermittlungen hat
eine Mordkommission unter Leitung von KHKin Daniela Stiens
aufgenommen.

Mann durch Stichverletzung lebensgefährlich verletzt

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Polizei Bochum | Witten | Am Mittwoch, gegen 0 Uhr, ging bei der Polizei ein Notruf nach einem Raubdelikt ein. Als Tatörtlichkeit wurde die Brückstraße in Witten genannt. Durch die eingesetzten Beamten wurdevor Ort ein 29-jähriger Geschädigter angetroffen. Dieser hatte eine Stichverletzung und wurde unverzüglich durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht – es bestand Lebensgefahr. Zwischenzeitlich hat sich der gesundheitliche Zustand des 29-Jährigen stabilisiert. Zu den genauen Hintergründen, wie es zu der Stichverletzung gekommen ist,
kann derzeit noch nichts gesagt werden. Als Tatörtlichkeit kommt nach
bisherigem Stand der Lutherpark in Witten in Betracht. Hier kam es
wohl zu einer nicht näher beschriebenen Streitigkeit zwischen
mehreren Personen Im Zuge der ersten Fahndungsmaßnahmen, bei denen
auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt war, wurde ein 37-Jähriger
vorläufig festgenommen. Ein Tatverdacht konnte jedoch nicht bestätigt
werden, sodass der Mann wieder entlassen wurde. Im Verlaufe des
gestrigen Tages ist dann ein 35-jähriger Wittener an seiner
Wohnanschrift festgenommen worden.

Alle polizeibekannten Beteiligten waren erheblich alkoholisiert.
Der Geschädigte und der 37-Jährige sind ohne festen Wohnsitz.

Tödliche Auseinandersetzung – Tatverdächtiger stellt sich 

 

Witten. Wie bereits berichtet, kam es in der Nacht
von Samstag auf Sonntag, um kurz nach 1.00 Uhr, vor
einem Kiosk an der Annenstraße in Witten zu einer tätlichen
Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Männern.

Dabei wurde einer der Beteiligten mit einem Stich in den Hals so
schwer verletzt, dass er wenig später noch am Tatort verstarb. Bei
dem Getöteten handelt es sich um einen 18 Jahre alten Mann, der aus
Syrien stammt.

Im Zuge der Ermittlungen der Mordkommission V ergab sich ein
Tatverdacht gegen einen 25 Jahre alten Mann deutscher
Staatsangehörigkeit.

Der tatverdächtige Wittener hat sich im Laufe des heutigen 9.
April im Bochumer Polizeipräsidium gestellt.

Die Staatsanwaltschaft Bochum hat beim Amtsgericht Bochum
Haftbefehl wegen Totschlags beantragt. Der Haftbefehl wurde erlassen.
Der Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft.

Der Arbeitswelt auf den Zahn gefühlt

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Praktikant Philipp Kofler im Gespräch mit der Leitenden Helferin Maritta Bevilacqua

Ein Betreuer bringt einen Menschen mit Behinderung zum Arzt. Dort angekommen, trifft der Patient auf einen freundlichen Helfer aus der Praxis. Der hat ebenfalls eine Behinderung.

Dieses besondere Szenario gehört am Lehrstuhl für Behindertenorientierte Zahnmedizin der Uni Witten/Herdecke zum Alltag. Denn neuerdings beschäftigt der Lehrstuhl regelmäßig einen Praktikanten mit Behinderung aus dem Berufsbildungswerk (BBW) Volmarstein. Die BBW-Azubis werden in die Abläufe der Zahnarzt-Praxis des Lehrstuhls eingebunden. Dort lernen Studenten, auf spezielle Belange von Patienten mit Behinderung einzugehen.

Philipp Kofler gehörte für neun Monate als Praktikant zum Praxis-Team. Er ist aufgrund einer angeborenen Spastik in seinen Bewegungen eingeschränkt. Das Praktikum war Teil seiner Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen, die er im BBW Volmarstein absolviert. „Philipp war eine echte Hilfe“, sagt Lehrstuhl-Inhaber Prof. Dr. Andreas Schulte.

Patienten empfangen und verabschieden, am Telefon Termine für Patienten oder Studenten vergeben, Rezepte vorbereiten, Patienten-Statistiken erstellen – bei Philipp Koflers Aufgaben war Freundlichkeit und Sorgfalt gefragt. Klasse seien seine Kenntnisse bei Office-Programmen, hieß es mehrfach anerkennend. „Ich bin total nett aufgenommen worden“, berichtet der junge Mann. In der Cafeteria bot man ihm zum Beispiel an, sein Tablett zu tragen. „Aufgrund meiner Spastik bin halt ich ein wenig tollpatschig“, erklärt er.

Philipp Kofler hat viel über die Besonderheit der Behindertenorientierten Zahnmedizin erfahren: Bei seiner Gründung 2015 war der Lehrstuhl bundesweit der erste dieser Art. Grundpfeiler sind Lehre, Forschung und Patientenversorgung. Der Lehrstuhl betreut 220 Studenten. In der Zahnarztpraxis des Lehrstuhls arbeiten vier Zahnärzte.

„Man lernt, dass hinter der Zahnmedizin Menschen stehen“, sagt Philipp Kofler zu einer Erkenntnis seines Praktikums. Die Patienten mit Behinderung, die teilweise aus dem ganzen Bundesgebiet kommen, reagieren höchst unterschiedlich: Die einen benötigen im Zahnarztstuhl angesichts eines total mulmigen Gefühls Zuspruch, andere haben überhaupt keine Angst. Wenn Patienten nicht vom Rollstuhl in den Zahnarztstuhl gehoben werden können, werden sie direkt im Rolli  behandelt – etwa bei starken Rückgratverkrümmungen. Montags und freitags sind sogenannte „Narkosetage“. Dann kommen Patienten, bei denen eine Behandlung im wachen Zustand nicht möglich – z.B., weil sie aufgrund ihrer Behinderung nicht ausreichend „mitmachen“ können.

Die Entscheidung, die Praktikumsstelle auf Dauer mit einem jungen Menschen mit Behinderung zu besetzen, wurde bewusst getroffen. „Das ist mit Blick auf unseren Patienten-Kreis absolut authentisch“, so Prof. Dr. Andreas Schulte. Engagierte junge Leute wie Philipp Kofler bekommen so die Chance, wichtige Erfahrungen zu sammeln. „Externe  Praktika helfen unseren Auszubildenden, den Sprung auf den ersten Arbeitsmarkt zu schaffen“, berichtet Eugen Baginski. Er bildet in Volmarstein Kaufleute im Gesundheitswesen aus.

Mittlerweile gibt es einen Nachfolger von Philipp Kofler. Der „Neue“ kommt auch aus dem Volmarsteiner BBW. Philipp Kofler hat ihn selbst ein wenig eingewiesen – Fortsetzung einer inklusiven Erfolgsgeschichte.

Gefährliche „Challenge“ im Krankenhaus – Schüler (14/15) legen aus Langeweile zwei Brände

 

Witten. In den Abendstunden des 19. Januars (Freitag)
wurden die Feuerwehr und die Polizei zu dem an der Pferdebachstraße
in Witten gelegenen Krankenhaus gerufen.

Zeugen hatten dort zwei Jugendliche dabei beobachtet, wie sie
gegen 20.40 Uhr mit einem Minigasbrenner aus der Herrentoilette
kamen. Sie konnten wenig später Brandgeruch wahrnehmen.

Die Polizeibeamten stellten fest, dass in dem Raum ein Abfalleimer
in Brand gesetzt worden war. Sie löschten das Feuer mit einem
Feuerlöscher. Anschließend lüftete die Feuerwehr den Raum.

Die beiden Schüler (14/15), die die Aufforderung eines der Zeugen,
im Eingangsbereich des Krankenhauses zu verbleiben, nachgekommen
waren, gaben die Brandlegung zu.

Und nicht nur diese! Schon am 18. Januar, gegen 20.40 Uhr, hatten
die beiden jungen Wittener an der besagten Örtlichkeit einen
Plastikeimer angezündet. Bei einem Löschversuch zog sich eine
Krankenschwester eine leichte Rauchgasvergiftung zu.

Warum haben die Jugendlichen die Feuer gelegt? Im Rahmen einer
„Challenge“ wollten sie aus Langeweile vorsätzlich Sachen in Brand
setzen und die dabei aufgenommenen Fotos in die sozialen Netzwerke
einstellen.

Die Ermittlungen im Bochumer Brandkommissariat (KK 11), auch
bezüglich möglicher weiterer Taten, dauern an.

Baum fällt auf Oberleitung und fängt Feuer

Witten. Heute Vormittag ist aufgrund des
Sturmtiefs „Friederike“ in Witten ein Baum auf die Bahnstrecke über
der Bochumer Straße gefallen und fing Feuer.

Aufgrund des Sturms „Friederike“ ist bereits durch die Deutsche
Bahn AG präventiv der komplette Bahnverkehr in NRW eingestellt
worden. So hat es glücklicherweise keine Verletzten gegeben, als
heute Vormittag in Witten ein Baum auf die Oberleitung der
Bahnstrecke an der Bochumer Straße gefallen ist.

Aufgrund der hohen Stromstärke, welche durch die Oberleitung
strömt, fing ein Baum Feuer. Ein Teil der Oberleitung wurde vom Baum
abgerissen und liegt aktuell auf dem Gehweg an einer Bahnbrücke.

Der Bereich wurde durch die Feuerwehr und die Bundespolizei
großräumig abgesperrt. Eine Instandsetzungseinheit der DB AG ist
aktuell vor Ort und hat bereits den Strom abgeschaltet.

Piraten freuen sich über Erfolg: grünes Licht für S-Bahn-Halt Witten- Universität

 

Witten. Der Verkehrsausschuss hat am Donnerstag einstimmig einem Antrag der
Piratenfraktion zugestimmt. Die Verwaltung hat somit den Auftrag erhalten, die
Planung eines neuen S-Bahn-Halts „Witten-Universität“ auf der Strecke
Dortmund-Witten-Hagen voranzutreiben. Damit wird sicher gestellt, dass die
Chance genutzt wird, die die „Stationsoffensive“ der Deutschen Bahn eröffnet
hatte. Im Rahmen dieser wurde eine Liste neu zu schaffender Bahnhöfe
präsentiert, die die besten Chancen auf eine Umsetzung haben – darunter der
Halt an der Pferdebachstraße.

„Wir sind zuversichtlich, dass der neue S-Bahn-Halt nun Wirklichkeit wird. Bei
Politik und Verwaltung stehen jetzt jedenfalls alle Signale auf grün! Für uns
Piraten ist es aus ökologischen und sozialen Gründen ein wichtiges Ziel, dass
Bus und Bahn qualitativ besser werden und somit weniger Menschen auf ein Auto
angewiesen sind. Der neue Bahnhof bedeutet eine deutliche qualitative
Steigerung, denn für über 20.000 Menschen verkürzt sich der Weg zur nächsten
S-Bahn-Station!“, so Björn Frauendienst, sachkundiger Bürger der
Piratenfraktion im Verkehrsausschuss.

Die Darstellung der SPD-Fraktion, dass der Antrag der Piraten nur eine alte
SPD-Idee aufgreifen würde[1], weisen die Piraten entschieden zurück. Der S-
Bahn-Halt an dieser Stelle war zwar auch bereits vor über 20 Jahren in der
Diskussion, allerdings hat sich seitdem viel geändert und das damalige
Vorhaben war schon lange eingeschlafen. Damals sollte der Bahnübergang auf
Kosten der Stadt entfernt und untertunnelt werden, wie Stadtbaurat
Rommelfanger im Verkehrsausschuss zu berichten wusste. Dies machte das
Vorhaben auch wegen der damals fehlenden Unterstützung durch die Deutsche Bahn
für die Stadt völlig unwirtschaftlich.

„Wir freuen uns über die Unterstützung der Wittener GroKo für unseren Antrag.
Eine rund 20 Jahre alte Planung in irgend einer Schublade der Verwaltung und
eine Idee des Altbürgermeisters aus dem letzten Jahrtausend führen eben nicht
dazu, dass Witten tatsächlich auch einen neuen S-Bahn-Halt bekommt. Ohne
Piraten wäre das Thema jetzt nicht in Bewegung geraten.“, so Stefan
Borggraefe, Wittener Ratsmitglied und Vorsitzender der Piratenpartei Ennepe-
Ruhr.

Wichtig für die Piraten war auch die Forderung nach einem Park+Ride- und einem
Bike+Ride-Konzept für den reibungslosen Wechsel der Verkehrsmittel als
perspektivisches Ziel. Weiterhin sollte nach dem Willen der Piraten ein
Fahrradverleih-System geprüft werden, welches vor allem im universitären
Umfeld viel Sinn ergibt. Dieser Punkt des Piraten-Antrags wurde leider
überraschend durch einen Änderungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
vom Beschluss ausgenommen.

„Ausgerechnet die Grünen machen sich gegen einen Absatz des Antrages stark,
der ökologische Verkehrsmittel gestärkt hätte. Das nehmen wir zur Kenntnis,
nachvollziehen können wir es nicht.“, so Stefan Borggraefe.

Die Piraten werden die weitere Planung weiter eng begleiten, sicherstellen,
dass sie nicht wieder einschläft und dafür sorgen, dass die Menschen in der
Stadt gut mit einbezogen werden.

„Trotz des unnötigen politischen Geplänkels, überwiegt vor allem die Freude
über den Erfolg! Der neue S-Bahn-Halt wird auch bei der Universität, dem
evangelischen Krankenhaus und tausenden Anwohnern für viel Freude sorgen.“, so
Roland Löpke, Fraktionsvorsitzender der Piraten.

Adventstimmung in Haus Buschey

Seniorenheim lädt ein zum stimmungsvollen Nachmittag. Adventstimmung im Bommern: Das, lädt ein zu einem stimmungsvollen Adventsmarkt. Am Samstag, 25. November, ab 14.30 Uhr, gibt es in dem Seniorenheim der Ev. Stiftung Volmarstein nicht nur gebrannte Mandeln und Glühwein. Es werden auch Basteleien und Leckereien zum Kauf angeboten, die die Mitarbeitenden selbst gemacht haben. Bewohner, Angehörige und Bürgerinnen und Bürger aus der Nachbarschaft sind herzlich willkommen, gemeinsam zu genießen, zu singen, zu stöbern und zu klönen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. „Unsere Bewohnerinnen und Bewohner, sind zum großen Teil nicht mehr so fit, dass sie den Weihnachtsmarkt in der Stadt besuchen können“, erklärt Hausleiterin Magdalena Pogorzalek. „Die Düfte, die Musik und die Leckereien machen aber doch die Weihnachtsstimmung aus. Und dieses Erlebnis wollen wir unseren Seniorinnen und Senioren ermöglichen.“ Der Weihnachtsmarkt in Haus Buschey ist nicht riesig aber dafür sehr persönlich und liebevoll gestaltet.

Nächtlicher Überfall auf Taxifahrer – Räuber in Untersuchungshaft

Witten. In der Nacht auf den gestrigen 1. November kam es
in Witten zu einem Raubüberfall auf einen Taxifahrer (64).

Gegen 4.30 Uhr stieg ein Fahrgast am Rathaus in das Taxi ein und
ließ sich zur Winkelstraße fahren. Dort angekommen, würgte der Mann,
der auf der Rücksitzbank saß, den Fahrer, schlug auf ihn ein und
forderte die Herausgabe der Geldbörse. Letztlich ergriff der
Kriminelle das Portmonee des Witteners und flüchtete damit in
Richtung Innenstadt.

Der Taxifahrer, der bei dem Raubüberfall leicht verletzt worden
ist, wollte sich in ärztliche Behandlung begeben.

Die herbeigerufenen Polizeibeamten der Wache Witten lösten
umgehend eine Fahndung nach dem „Taxi-Räuber“ aus. Gut für uns: Der
Mann hatte sein Handy auf der Rückbank des Pkw vergessen!

Gegen 6.30 Uhr nahmen die Polizisten einen dringend
tatverdächtigen Wittener (26), auf den die Beschreibung passt, in
einer Wohnung fest.

Noch im Verlauf des Tages wurde der polizeibekannte Mann bei
Gericht vorgeführt. Hier ordnete ein Richter die Untersuchungshaft
an.

Über 1,3 Promille! – Junge Wittenerin steuert Kleinwagen gegen Baum

In den frühen Morgenstunden des heutigen Sonntag kam es auf der Kreisstraße in Witten-Rüdinghausen zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei junge Frauen verletzt worden sind.

Gegen 5.15 Uhr war eine Autofahrerin (20) mit zwei Begleiterinnen
(17/19) dort in Richtung Dortmund unterwegs. Aus noch ungeklärter
Ursache kam die Wittenerin in Höhe der Hausnummer 111 mit dem
Kleinwagen nach links von der Fahrbahn ab. Der Pkw prallte
anschließend frontal gegen einen Baum und wurde danach zurück auf die
Straße katapultiert.

Eine Rettungswagenbesatzung brachte die Fahrerin zur Behandlung in
ein örtliches Krankenhaus. Die 17-jährige Wittenerin wollte
selbstständig einen Arzt aufsuchen. Die 19-Jährige, ebenfalls aus
Witten, blieb unverletzt.

Ein noch an der Unfallstelle durchgeführter Alkoholtest ergab bei
der Autofahrerin einen Wert von über 1,3 Promille. Die Polizeibeamten
ordneten daraufhin eine Blutprobe an und stellten den Führerschein
der 20-Jährigen sicher.

Die Höhe des Gesamtsachschadens schätzten die Polizisten auf ca.
5.500 Euro. Der nicht mehr fahrbreite Pkw musste abgeschleppt werden.
Die Kreisstraße blieb bis 6.10 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Vier Autos in Brand gesetzt

Witten. In den Abendstunden des gestrigen 20. August wurden
in Witten innerhalb von dreieinhalb Stunden gleich vier Autos in
Brand gesetzt.

Die Serie begann um 18.48 Uhr an der Gasstraße. Dort schlugen
Flammen aus dem Motorraum eines im Bereich der Unterführung stehenden
Pkw.

Gegen 19.15 Uhr bemerkten Polizeibeamte an der Straße „Am
Humboldplatz“ eine Rauchentwicklung an einem weiteren Wagen. Die
Polizisten dämmten diesen Brand mit dem Feuerlöscher ein, den Rest
erledigte die Feuerwehr.

Um 22.19 Uhr wurden die Feuerwehr und die Polizei dann zum
Einmündungsbereich von Schultenhof- und Beethovenstraße gerufen. Hier
waren gleich zwei Autos in Brand gesetzt worden. Durch das Feuer
wurde auch die Schaufensterscheibe einer Bank beschädigt.

Aufgrund von Zeugenhinweisen nahmen Wittener Polizeibeamte gegen
22.50 Uhr einen tatverdächtigen Mann (33) fest. Dieser Wittener ist
ebenfalls tatverdächtig, am 19. August den Inhalt eines Containers
angezündet zu haben.

Im Bochumer Brandkommissariat (KK 11) dauern die intensiven
Ermittlungen bezüglich dieser Brandserie zurzeit noch an.

SEK-Einsatz nach Familienstreit in Witten

 

Witten. Nach einem Familienstreit in Witten am
Freitagabend (20.40 Uhr), wurde das Spezialeinsatzkommando
angefordert.

Ein 47-jähriger Wittener hatte zuvor in einem Wohnhaus an der
Westfeldstraße Familienmitglieder mit einem Messer bedroht. Da die
Gefährdungslage zu diesem Zeitpunkt nicht einzuschätzen war, wurde
das SEK eingesetzt.

Die Beamten trafen den Mann allein in der Wohnung an. Er war
alkoholisiert (ca. 1,6 Promille). Der Wittener wurde vorläufig
festgenommen und zur Begutachtung seines Gesundheitszustandes in ein
Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Wittener Polizei spendet für den Kinderhospizdienst

Witten. Eine Spende für unheilbar kranke Kinder: 300 Euro übergab Dorothea
Gellenbeck, Leiterin der Polizeiinspektion Witten, jetzt an Ulrike
Merk, Schatzmeisterin des Vereins „Kinderhospizdienst Ruhrgebiet“.

Der große Teil dieser Summe ist im Rahmen einer Verlosung beim
Wittener Polizei-Info-Tag Anfang Juni zusammengekommen. Mehrere
Polizeibeamte stockten die Spende noch etwas auf.

Der Verein wurde vor 16 Jahren gegründet und greift unheilbar
kranken Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien mit
weitreichenden Unterstützungsangeboten unter die Arme.

Zivilpolizist in Witten niedergeschlagen – Ermittler suchen nach Bild- und Videomaterial

 

Witten. Polizisten der Wache in Witten wurden am 30.6.
(Fr.), gegen 23.25 Uhr, Augenzeugen einer eskalierenden körperlichen
Auseinandersetzung eines Pärchens auf dem Wittener Rathausplatz. Ein
in unmittelbarer Nähe befindlicher 42-jähriger Zivilpolizist forderte
den Mann (19) auf, von der Frau (18) abzulassen und wurde daraufhin
unvermittelt angegriffen, zu Boden geschlagen und auf dem Boden
liegend mehrfach gegen den Kopf getreten. Wir berichteten auf diesem
Wege am 2.7., 12.05 Uhr.

Der 42-jährige Polizeibeamte ist nach wie vor dienstunfähig.

Das Wittener Kriminalkommissariat (KK 33) bittet
Passanten/Anwohner, die den Vorfall fotografisch oder per Video
aufgenommen haben, diese Sequenzen der Polizei zur Verfügung zu
stellen. Sollte entsprechendes Bildmaterial bereits im Internet
existieren, bittet die Polizei um Mitteilung der Quellen.

Hier die Erreichbarkeiten der Ermittler für Hinweise oder
Rückfragen: (0234) 909-8310 oder -8330.

Er wollte einer Frau helfen – Zivilpolizist wird niedergeschlagen

Witten Zivilpolizisten der Wache in Witten werden zufällig
Augenzeugen einer eskalierenden Auseinandersetzung eines Pärchens.
Ein zu Hilfe eilender Zivilbeamter wird unvermittelt angegriffen und
zu Boden geschlagen.

Freitag (30.6.), gegen 23.25 Uhr, wurde eine Zivilstreife der
Wittener Polizeiwache zufällig auf ein streitendes Pärchen auf dem
Rathausplatz in Witten aufmerksam. Beim Versuch, die Frau (18) vor
weiteren Angriffen zu schützen, wird ein 42-jähriger Zivilfahnder von
dem 19-jährigenen Wittener unvermittelt angegriffen und durch mehrere
Faustschläge im Bereich der Schläfe niedergeschlagen. Auf dem Boden
liegend tritt der 19-Jährige weiter auf Kopf und Hals des
Zivilfahnders ein, bis es schließlich den anderen Polizisten gelingt,
den aggressiven 19-Jährigen zu überwältigen und vorläufig
festzunehmen. Sofort hatte sich eine größere Gruppe um das
unmittelbare Geschehen gebildet. Die aus bis zu 25 vorwiegend Männern
bestehende Gruppe solidarisierte sich mit dem Festgenommenen und
forderte dessen Freilassung. Letztendlich mussten die Beamten
Pfefferspray einsetzen, um Übergriffe einzelner aus der Gruppe zu
verhindern. Erst mit dem Eintreffen weiterer Polizeikräfte beruhigte
sich die Situation.

Ein Alkoholtest beim Tatverdächtigen ergab einen Wert von 0,72
Promille. Er wurde mit zur Wache genommen und verbrachte zur
Verhinderung weiterer Straftaten die Nacht im Polizeigewahrsam.

Der 42-jährige Polizeibeamte wurde ambulant im Krankenhaus
behandelt. Seinen Dienst kann er vorerst nicht mehr aufnehmen.

Das Wittener Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen gegen den
Tatverdächtigen, u. a. wegen des Verdachts der Körperverletzung,
gefährlichen Körperverletzung und Widerstands gegen
Vollstreckungsbeamte, aufgenommen.

Witten ist bunt-Festival

Am 1. Juli findet im Wittener Wiesenviertel (Wiesenstraße) das Witten ist
bunt-Festival statt. Das Festival wird um 11 Uhr von Bürgermeisterin Sonja
Leidemann eröffent. Danach gibt es bis 22 Uhr Live-Musik auf zwei Bühnen,
Getränke und leckeres Essen vom Grill und aus unterschiedlichen Ländern.
Verschiedene Wittener Initiativen werden sich ebenfalls mit eigenen Ständen
vorstellen.

Das Festival will die Vielfalt der Stadt mit ihren etwa 113 in ihr lebenden
Nationen und verschiedensten Menschen feiern. Jeder, der zum Festival kommt,
wird Teil dieser positiven Idee und setzt ein Zeichen für den Zusammenhalt in
der Stadt. Alle Wittener sind eingeladen, miteinander einen ganzen Tag lang zu
feiern, zu lachen und zu tanzen!

Das Festival wird organisiert von engagierten Privatpersonen und dem Help-
Kiosk e.V. und erfährt Förderung durch das Bundesprogramm „Demokratie leben! –
Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“.

Taffe Kindergarten-Kids zeigen kriminalistischen Spürsinn

Emilia (5), Greta-Mae (5), Malin (6), Anton (5), Karl (4), Anton
(6), Ben (6) sowie viele andere Kinder, die in die Wittener Kita
„Durchholz“ gehen, sind die Hauptfiguren dieser Pressemeldung.

Die taffe Truppe aus der Ruhrstadt hätte aber auch gute Chancen,
einen Platz bei „TKKG“, „Fünf Freunde“ oder „Die drei ???“ zu finden.
Und auch in Erich Kästners Buch „Emil und die Detektive“ könnten wir
Älteren uns die pfiffigen Kids sehr gut vorstellen.

Aber nun zurück in die reale Welt. Die Kids aus den Gruppen „Die
flinken Füchse“, „Die frechen Frösche“ sowie „Die munteren Mäuse“
haben durch ihre Aufmerksamkeit und ihr umsichtiges Verhalten
erheblich dazu beigetragen, dass ein Einbruch in ein Wittener
Einfamilienhaus wahrscheinlich noch durch die Spurenauswertung
geklärt werden kann.

Was ist passiert? Bereits am 14. April wird ein Einbruch in ein an
der Straße „Heinrich-Kämpchen-Platz“ in Herbede gelegenes Haus
entdeckt. Noch unbekannte Kriminelle haben eine Fensterscheibe
eingeschlagen, sind in das Gebäude eingedrungen und haben Bargeld
sowie Schmuck entwendet.

Einige Wochen später, am 8. Juni, wird eine Streifenwagenbesatzung
der Wittener Polizei zur Durchholzer Straße 118 gerufen – zur
dortigen „Kindertagesstätte Durchholz“.

Dort halten sich mehrere Kinder in dem angrenzenden Waldstück auf
und machen einen ganz besonderen Fund – nämlich Diebesgut aus dem
obigen Einbruch. Die Kids verhalten sich absolut vorbildlich,
informieren sofort einen Erwachsenen und fassen die mit Laub und Erde
bedeckten Gegenstände, u.a. Schmuckschatullen, nicht an. Darüber
hinaus zeigen sie den Beamten Stellen im Unterholz, wo weitere
Beutestücke liegen. Mit großem Interesse beobachten die vielen
neugierigen Kinderaugen anschließend die akribische Spurensicherung
der eingesetzten Polizisten. Das Engagement der vielen Kids findet
sogar einen angemessen Platz in deren Einsatzberichten. Doch damit
nicht genug!

Am gestrigen 19. Juni besucht die Leiterin der Polizeiinspektion
Witten, Dorothee Gellenbeck, die Kita Durchholz. Die Polizeirätin
bedankt sich sehr herzlich bei den pfiffigen Kindern für ihr tolles
kriminalistisches Handeln.

Und damit sich Emilia, Greta-Mae, Malin, Anton, Karl, Ben und die
vielen anderen Kids immer an diese tolle Aktion erinnern werden,
überreicht Dorothee Gellenbeck jeder der drei Kindergarten-Gruppen
einen großen Polizeiteddy.

„Liebe kleinen Kommissarinnen und Kommissare in spe, solche
Pressemeldung schreibe ich besonders gern. Ihr habt uns ganz toll
unterstützt – weiter so!“

Tödlicher Arbeitsunfall im Stahlwerk

Witten. In der Nacht des heutigen Dienstags ist es im
Wittener Stahlwerk an der Auestraße zu einem tödlichen Arbeitsunfall
gekommen.

Gegen 1.30 Uhr wurden planmäßige Reparaturarbeiten an einer
Maschine durchgeführt. Dabei ist ein 30-jähriger Arbeiter eingeklemmt
und tödlich verletzt worden.

Nach bisherigem Ermittlungsstand handelt es sich um einen
tragischen Unglücksfall.

Das Amt für Arbeitsschutz ist eingeschaltet.

Die Ermittlungen der Bochumer Kriminalpolizei dauern zurzeit noch
an.