Archiv der Kategorie: orchesterhagen

Living Voices blicken auf 25 Jahre Gospelmusik zurück

Living Voices blicken auf 25 Jahre Gospelmusik zurück und die Kids & Teens bei den Minis freuen sich bereits über fünf erfolgreiche Jahre.

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In dieser Zeit haben die Chöre Begeisterung in den Menschen geweckt, sowohl bei denen, die zuhören, als auch bei all denen, die in ihnen singen.

Das Setzen von musikalischen Zielen und der Mut, sich auch einmal neu zu erfinden, brachte über die Jahre Anerkennung und somit eine entsprechende Einbindung in das kulturelle Leben unserer Stadt Hagen.

Bei Hagener Stadtfesten oder Veranstaltungen wie dem Sing!Day of song mit Extraschicht, dem Hasper und Helfer Herbst, dem Springefest und Schaufensterwettbewerb, dem Hohenlimburger und Hagener Weihnachtsmarkt bringen wir viel Schwung in die Veranstaltung und sorgen so für gute Stimmung.

 

Mit einem gemeinsamen Auftritt mit dem Philharmonischen Orchester Hagen knüpfen Living Voices an ein gemeinsames Konzert der Crossover-Reihe ebenfalls im Advent vor exakt 10 Jahren an.

 

Die musikalische Geburtstagsfeier steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Erik O. Schulz.

 

Das Konzert in der Matthäuskirche findet am 1. Adventssonntag, den 02.12.2018 um 18.00 Uhr statt. Einlass ist ab 17.00 Uhr.

Karten gibt es ab sofort zum Preis von 19,- € / ermäßigt 14,- € in den Vorverkaufsstellen:
Gemeindebüro der Matthäuskirche, Lützowstraße 120 / HAGENinfo, Körnerstraße 25 sowie den Filialen der Stadtbäckerei Kamp in Hagen, Breckerfeld und Ennepetal.

 

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Erstes Kammerkonzert im Auditorium im Kunstquartier Hagen

 

Neue Besetzung, neues Programm:

Programm: Erwin Schulhoff: Fünf Stücke für Streichquartett

Fanny Hensel: Streichquartett Es-Dur

Ausführende: Nodelman-Quartett: Misha Nodelman (Violine), Evgeny Selitsky (Violine), Andreas Kosinski (Viola), Mark Mefsut (Violoncello)

Die Reihe der Kammerkonzerte im Auditorium im Kunstquartier Hagen startet am 23. September 2018 um 11.30 Uhr. Entgegen der bisherigen Veröffentlichungen wird folgendes Programm mit einer neuen Besetzung aufgeführt: Das Nodelman-Quartett mit Misha Nodelman (Violine), Evgeny Selitsky (Violine), Andreas Kosinski (Viola) und Mark Mefsut (Violoncello) spielt zunächst „Fünf Stücke für Streichquartett“ des in Prag geborenen Komponisten Erwin Schulhoff (1894-1942), dem mit der Aufführung dieser Stücke 1924 in Salzburg sein Durchbruch gelang. Ferner steht das Streichquartett in Es-Dur von Fanny Hensel (1805-1847) auf dem Programm, einer der bedeutendsten Komponistinnen und Pianistinnen der deutschen Romantik und Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Freiverkauf: 9 / 4,50 Euro

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Sonntag: Familienkonzert im Theater Hagen wird „der Hammer“!

direktdran.TV | Hans Leicher. | An diesem Sonntag um 11 Uhr startet das 1. Familienkonzert des orchesterhagen in dieser noch frischen aber bereits ganz schön heißen Theater Hagen-Spielzeit.

Familienkonzert – das kann man so deuten: Eltern und Großeltern gehen am Sonntag Vormittag ins Theater um sich Klassik anzuhören und die Kinder dürfen auch mit.

Wie geschrieben: Kann man so deuten – sollte man aber keinesfalls.

juri4©Jenny SieboldtVielmehr sind die jungen Theater-Gäste an diesem Sonntag die Hauptzielgruppe.

Und die Eltern und Großeltern? Naja, die sind gerne mit eingeladen um einerseits ein hammermäßiges Konzert zu erleben und zudem auch noch den beliebten KIKA-Star Juri Tetzlaff live auf der Bühne im Großen Haus zu erleben. Jury wird nämlich zusammen mit dem Genaralmusikdirektor Joseph Trafton dem hoffentlich ausverkauften Haus die berühmte Sinfonie Nr. 5 von Ludwig van Beethoven näherbringen.

„Schwere Kunst“? Keineswegs! Denn wer Joseph Trafton und Juri Tetzlaff nur ansatzweise kennt, der erahnt bereits wie die beiden in einer stimmigen Chemie sehr genau die Gäste aus allen Generationen erreichen werden. Dazu die Musikerinnen und Musiker des Philharmonischen Orchesters Hagen… also dieser Sonntag ist definitiv nichts für erlebnishungrige Langschläfer. „Es ist eine große Leidenschaft von mir, Konzerte für Kinder und Familien zu machen“, so Joseph Trafton und hier gibt es schon einmal einen winzigen Vorgeschmack:

Video – Quelle Joseph Trafton

 

Noch mehr Infos zu diesem Sonntags-Schmankerl gibt es hier:

https://tv58.wordpress.com/2018/09/11/familienkonzert-mit-juri-tetzlaff/

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen

 

 

Start in eine besonders bunte musikalische Spielzeit – Joseph Trafton im Talk

Am Dienstag, 11.09.2018, gibt es mit dem ersten Sinfoniekonzert in der Stadthalle Hagen die Eröffnung der Konzertsaison mit Generalmusikdirektor Joseph Trafton. Das orchesterhagen wird eine besonders bunte musikalisches Spielzeit bieten. Beim AufTakt im Theater Hagen haben wir mit dem Generalmusikdirektor Joseph Trafton gesprochen:

 

 

Eröffnung der Konzertsaison mit Generalmusikdirektor Joseph Trafton

Erstes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am

Dienstag, 11. September 2018 um 20 Uhr in der Stadthalle Hagen

Leitung: Joseph Trafton, Solist: Jacob Reuven, Mandoline

Programm: Richard Strauss: „Don Juan“

Avner Dorman: Mandolinenkonzert

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur – „Titan“

In Kooperation mit den Bielefelder Philharmonikern

Die Konzertsaison 2018/19 wird im ersten Sinfoniekonzert am 11. September 2018 (20 Uhr, Stadthalle Hagen) durch das Philharmonische Orchester Hagen unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Joseph Trafton mit der Präsentation von zwei fulminanten Orchesterwerken der Spätromantik eingeläutet: Richard Strauss‘ sinfonischer Dichtung „Don Juan“ und Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 1 („Titan“). Die Uraufführungen dieser beiden Kompositionen im Jahre 1889 liegen nur neun Tage auseinander – und während sie die extrovertierte Gestaltungsfreude und der Mut zu Klangfarbenreichtum eint, so zeigt sich hier dennoch schon die Unterschiedlichkeit der Komponisten. Richard Strauss‘ orchestrale Opulenz, die sein komplettes Schaffen durchzieht, empfindet hier die Abenteuer des Casanovas Don Juan nach. Gustav Mahler hingegen erbaut schon in seiner ersten Sinfonie eine eigene Klangwelt von Grund auf neu – beginnend mit urtümlichen Naturklängen, aus denen sich letztlich ein klanglicher Titan erheben wird, der dieser Sinfonie ihren Beinamen gegeben hat. So waren beide Komponisten auf ihre eigene Art Wegbereiter für die grundlegenden Umwälzungen des 20. Jahrhunderts.

Ergänzt wird das Programm durch eine Rarität – durch das Mandolinenkonzert des 1975 geborenen israelischen Komponisten Avner Dorman. Der international gefragte israelische Interpret Jacob Reuven, der zu den weltweit führenden Mandolinenspielern gehört, wird in diesem Werk den speziellen Klangzauber des Instruments mit vorwärtsdrängenden und meditativen Episoden höchst abwechslungsreich zur Geltung bringen. Das Sinfoniekonzert findet in Kooperation mit den Bielefelder Philharmonikern statt.

 

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Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

 

Theater Hagen zeigt Stummfilm – Musik vom Philharmonischen Orchester

Stummfilmpräsentation mit Live-Musik von Joby Talbot:

Alfred Hitchcock: „The Lodger” („Der Mieter”)

Mit dem Philharmonischen Orchester Hagen

unter der Leitung von Christian Schumann

Dienstag, 29. Mai 2018, 19.30 Uhr, Theater Hagen (Großes Haus) Theater Hagen zeigt Stummfilm – Musik vom Philharmonischen Orchester weiterlesen

Bund fördert Philharmonisches Orchester

Das Philharmonische Orchester Hagen bekommt in wenigen Tagen Post von der Bundesregierung, mit der eine Förderung in Höhe von bis zu 57 800 Euro noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt wird. Das erfuhr der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel am Wochenende von Monika Grütters, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. „Das Geld stammt aus dem Förderprogramm ,Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland‘, das der Bundestag noch aus dem Haushalt dieses Jahres bereit gestellt hat“, freut sich Röspel.
Mit diesem Programm werde dem Orchester die Chance eröffnet, „innovative und beispielhafte Projektideen zu verwirklichen und einen nachhaltigen Impuls in das deutsche Musikleben zu geben“, heißt es in dem Brief, den Grütters an Röspel geschrieben hat. Die geförderten Orchester sollten darin bestärkt werden, ihre künstlerische Qualität weiter zu steigern und dann langfristig Exzellentes zu leisten. Vielen Orchestern, darunter auch dem Hagener, fehlten „wegen angespannter Kommunalhaushalte“ Spielraum und Ressourcen, neue Wege auszuprobieren.
Auch diese Förderung sei ein Beleg für die „herausragende künstlerische Qualität“ des vor 110 Jahren gegründeten Hagener Orchesters, meint René Röspel: „Wer sich selbst davon überzeugen will, kann das am Dienstag um 20 Uhr in der Stadthalle, wo das erste Sinfoniekonzert unter Leitung des neuen Generalmusikdirektors Joseph Trafton aufgeführt wird.“ WDR3 überträgt das Konzert live.

Viertes Kammerkonzert am Sonntag

18. Dezember 2016 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen unter dem Titel „Kammerspiel“

Programm: Werke von Alessandro und Domenico Scarlatti, Ferdinando de‘ Medici, Attilo Ariosti, Johann Sebastian Bach, Francesco Maria Veracini, Antonio Vivaldi

Ausführende: Rolf Petrich, Violoncello; Roland Voit, Cembalo

Das vierte Kammerkonzert unter dem Titel „Kammerspiel“ am Sonntag, 18. Dezember 2016 (Beginn 11.30 Uhr) im Auditorium im Kunstquartier Hagen, bietet ein weihnachtlich-barockes Programm. Rolf Petrich (Violoncello) und Roland Voit (Cembalo) präsentieren Sonaten, Suiten und Stücke von Alessandro und Domenico Scarlatti, Ferdinando de‘ Medici, Attilo Ariosti, Johann Sebastian Bach, Francesco Maria Veracini und Antonio Vivaldi.

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Saskia Lipps gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). In dieser Kurzführung wird sich mit dem Thema „Das Bild des Kindes in der Kunst Karel Appels“ beschäftigt. Karel Appel zählt zu den bedeutendsten niederländischen Malern in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 8,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Viertes Sinfoniekonzert des philharmonischen orchesterhagen

am Dienstag, 13. Dezember 2016 um 20 Uhr in der Stadthalle Hagen

Violine und Leitung: Kolja Blacher

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Programm Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 38 D-Dur – „Prager“

Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert e-Moll

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur

Klassische Nacht”

Das vierte Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchester Hagen am Dienstag, 13. Dezember 2016, 20 Uhr, Stadthalle Hagen, steht unter dem Titel „Klassische Nacht“. Für dieses Konzert kehrt Kolja Blacher, ehemaliger Konzertmeister der Berliner Philharmoniker und einer der gefragtesten Geiger weltweit, in doppelter Funktion als Solist und Dirigent nach Hagen zurück, wo er bereits vor zwei Jahren das Konzertpublikum zu Begeisterungsstürmen hingerissen hat. Er wird mit dem beliebten Violinkonzert e-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy einen ausdrucksstarken, klangfarbenreichen sowie virtuosen Klassiker und Meilenstein der Gattung interpretieren. Zuvor steht Wolfgang Amadeus Mozarts „Prager“ Sinfonie Nr. 38 auf dem Programm, die er zwischen seinen Opern „Die Hochzeit des Figaro“ und „Don Giovanni“ in der glücklichsten Zeit seines Lebens schrieb und in Prag zur Uraufführung brachte. Sowohl die Quirligkeit des „Figaro“ als auch manch düsterer Anklang an den „Don Giovanni“ vereinen sich in diesem klangschönen Meisterwerk. Auch Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 4 besticht nach einer eher düsteren Einleitung mit Lebensfreude und Humor.

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Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

 

Drittes Kammerkonzert am Sonntag

… 27. November 2016 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen unter dem Titel „Fabelhaft“

Programm: Igor Strawinsky: „Die Geschichte vom Soldaten“

Foto zum 3. Kammerkonzert 2016.jpg

Im dritten Kammerkonzert unter dem Titel „Fabelhaft“ am Sonntag, 27. November 2016 (Beginn 11.30 Uhr) im Auditorium im Kunstquartier Hagen, gibt es ein kleines konzertantes Musiktheater zu erleben. Der russische Komponist Igor Strawinsky schuf 1917 in Zusammenarbeit mit dem Dichter Charles-Ferdinand Ramuz ein Musiktheaterwerk für kleines Ensemble: Die Geschichte vom Soldaten“. Darin tauscht ein Soldat mit dem Teufel seine Geige gegen ein Buch, das große Reichtümer verspricht. Zwar wird er schließlich tatsächlich reich, aber trotzdem nicht glücklich. Lieber möchte er mit seinem Geigenspiel eine kranke Prinzessin heilen. Wird es ihm gelingen?

Bei diesem Projekt treten Musiker des Philharmonischen Orchester Hagen – Katharina Eckert (Violine), Alex Friedemann (Trompete), Antje Haury (Kontrabass), Martin Kraus (Posaune), Mario Krause (Fagott), Heiko Schäfer (Schlagzeug) und Alexander Schwalb (Klarinette) – gemeinsam mit Werner Hahn als Sprecher auf. Die musikalische Leitung hat Andrey Doynikov.

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Dr. Christine Kracht gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). In dieser Kurzführung wird sich mit dem „Porträt Christian Rohlfs“ (1919) des 1880 in Krefeld geborenen Malers, Zeichners, Grafikers und Kunsthandwerkers Heinrich Nauen beschäftigt, der zu den bedeutendsten Vertretern des „Rheinischen Expressionismus“ gehört.


Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 8,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

After Business Konzert im Sparkassen-Karree

Am kommenden Donnerstag heißt es wieder „Musik im Karree“. Ein besonders schönes Abendprogramm haben sich die Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Hagen für das After Business Konzert vorgenommen. Zu hören sind das Streichquartett von Wolfgang Amadeus Mozart und das Klavierquartett von Robert Schumann. Es spielen Katharina Eckert, Barbara Wanner (Violine), Ursine Staub (Viola), Thorid Brandt-Weigand (Violoncello) und Andres Reukauf (Klavier).

Drittes Sinfoniekonzert des philharmonischen orchesterhagen

am Dienstag, 15. November 2016 um 20 Uhr in der Stadthalle Hagen

Leitung: Florian Ludwig, Solisten: Antje Weithaas, Violine; Maxilimilan Hornung, Violoncello

Programm Richard Strauss: „Metamorphosen“

Johannes Brahms: Doppelkonzert für Violine und Violoncello a-Moll

Peter Tschaikowski: Sinfonie Nr. 6 h-Moll – „Pathétique“

AUSKLANG”

Das dritte Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchester Hagen am Dienstag, 15. November 2016, 20 Uhr, Stadthalle Hagen, steht unter dem Titel „Ausklang“. Die an diesem Abend aufgeführten Werke haben alle eine Gemeinsamkeit: Es sind letzte oder allerletzte Kompositionen ihrer Autoren. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Florian Ludwig erklingen zuerst die „Metamorphosen“ von Richard Strauss. Sie entstanden 1945 kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs und sind für die ungewöhnliche Besetzung von 23 Solo-Streichern komponiert. In dem Stück verarbeitet Strauss seine seelische Verfassung angesichts der unwiederbringlichen Zerstörungen geistiger und materieller Werte. Wie es der Titel schon andeutet, geschieht dies in ständigen Veränderungen und Entwicklungen des musikalischen Flusses, die den Hörer wie einen Sog erfassen. Sodann steht Johannes Brahms‘ Doppelkonzert für Violine und Violoncello auf dem Programm, welches seine letzte große Orchesterkomposition ist. Die in Hagen bestens bekannte Geigerin Antje Weithaas sowie der ECHO-Klassik-Preisträger Maximilian Hornung am Violoncello interpretieren die solistischen Partien. Das Zusammenspiel dieser beiden Ausnahmetalente verspricht einen Hörgenuss von besonderer Güte. Den Abschluss bildet die Aufführung von Peter Tschaikowskis berühmter Sinfonie Nr. 6, der sogenannten „Pathétique“. Nur ein paar Tage vor seinem plötzlichen Tod konnte der Komponist deren Uraufführung noch selbst leiten. In dieses Opus hat er »seine ganze Seele gelegt« und es als Höhepunkt seines Schaffens bezeichnet. Die Todesahnung beherrscht den letzten Satz, der kein sonst übliches jubelndes Finale ist, sondern ein langsamer Satz von unter die Haut gehender Intensität.

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Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

 

KLANGREDE zum 3. Sinfoniekonzert

…am Sonntag, 13. November 2016, 11.30 Uhr, Eduard-Müller-Krematorium Hagen-Delstern (Am Berghang 30, 58093 Hagen)

Gespräch mit Generalmusikdirektor Florian Ludwig und Dr. Elisabeth May (Osthaus Museum Hagen)

Die dritte „Klangrede“ in dieser Spielzeit findet am Sonntag, 13. November 2016 um 11.30 Uhr im Eduard-Müller-Krematorium Hagen-Delstern (Am Berghang 30, 58093 Hagen) statt.

In dieser Veranstaltung wird in die Werke eingeführt, die im dritten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen (am 15. November 2016, 20 Uhr, Stadthalle Hagen) unter dem Titel „Ausklang“ aufgeführt werden: „Metamorphosen“ von Richard Strauss, Doppelkonzert für Violine und Violoncello von Johannes Brahms, Sinfonie Nr. 6 von Peter Tschaikowski – alles letzte oder allerletzte Kompositionen ihrer Autoren. Zudem geht es im Gespräch zwischen Generalmusikdirektor Florian Ludwig und Frau Dr. Elisabeth May vom Osthaus Museum Hagen um das Gebäude des Eduard-Müller-Krematoriums, welches das erste moderne Krematorium seiner Art in Preußen und lange umstritten war. Wie kam es zu diesem bemerkenswerten Bau und wie spiegelt er das gewandelte Verständnis des Todes im Zuge der Industrialisierung und beginnenden Rationalisierung wider? Diese Frage gewinnt vor dem Hintergrund der im dritten Sinfoniekonzert präsentierten Werke eine besondere Bedeutung.

Der Eintritt zur „Klangrede“ ist frei.

Jazzband trifft Orchester | Frederik Köster

Sonderkonzert mit dem ECHO-Jazz-Preisträger Frederik Köster, seiner Band „Die Verwandlung“ und dem Philharmonischen Orchester Hagen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Florian Ludwig

Programm: Modest Mussorgski „Bilder einer Ausstellung“

Frederik Köster „Homeward Bound Suite“ (Uraufführung)

Dienstag, 1. November 2016, 18 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus

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»Eine der größten Trompeten-Entdeckungen der letzten Zeit« lobte der WDR das Spiel von Jazztrompeter Frederik Köster. Zahlreiche Preise, darunter der ECHO JAZZ, der neue deutsche Jazzpreis und der WDR Jazzpreis, sprechen eine eindeutige Sprache: Frederik Köster, der aus Olsberg im Sauerland stammt, ist einer der großen Nachwuchsmusiker in der Jazzszene. Er kommt nun mit seiner neuen Band »Die Verwandlung« nach Hagen, die schon dem Namen nach auf die stilistische Vielfalt und Wandlungsfähigkeit hinweist und ebenfalls aus preisgekrönten Musikern besteht. Am 1. November 2016 (18 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus) werden, gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Hagen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Florian Ludwig, die vier Musiker (Frederik Köster, Sebastian Sternal, Klavier; Joscha Oetz, Kontrabass; Jonas Burgwinkel, Schlagzeug) ein Werk von Frederik Köster zur Uraufführung bringen, das er „Homeward Bound Suite“ genannt hat. In diesem Stück verarbeitete er Erinnerungen an seine Jugend im Sauerland und Eindrücke von Land und Leuten; Titel wie »Land der 1000 Berge« oder »Wurzeln und Flügel« geben vielfältige Eindrücke voller Heimatliebe wieder.

Mit Modest Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ erklingt außerdem ein großer Klassiker der Musikliteratur. Die Orchesterbearbeitung von Maurice Ravel sprüht nur so vor Einfallsreichtum und Raffinesse. Ein bunter Reigen an Bildern von alten Schlössern und Gnomen über das Ballett der unausgeschlüpften Küken und dunkle Katakomben bis hin zum großen Tor von Kiew macht den imaginären Rundgang durch die musikalischen Bilder spannend und abwechslungsreich.

Steinway-Konzertflügel wieder zurück in der Stadthalle Hagen

 

Der Steinway Konzertflügel Modell D – 274 cm der Stadt Hagen war zwischen Januar und August 2016 zur Generalreparatur in der Steinway-Fabrik in Hamburg.

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Dabei wurden z.B. die Konstruktionsteile wie der Resonanzboden und die Gussplatte überarbeitet und neu eingestellt, um beste Voraussetzungen für die Klangentwicklung des Instrumentes zu schaffen. Im rein technischen Bereich wurden in die Mechanik neue Hammerköpfe eingebaut, die Teile, welche hauptverantwortlich für den Klang der Instrumente sind. Zudem wurden neue Saiten eingebaut, welche das dynamische Verhalten und die Tonlänge des Flügels positiv beeinflussen. Das Instrument befindet sich jetzt in einem Zustand, höchste pianistische Ansprüche erfüllen zu können. Davon kann man sich u.a. beim Besuch des 2. Sinfoniekonzerts des Philharmonischen Orchesters Hagen am 25. Oktober 2016 (20 Uhr, Stadthalle) höchst persönlich überzeugen, wenn die italienische Pianistin Enrica Ciccarelli darauf Edvard Griegs Klavierkonzert a-Moll op. 16 unter der Leitung von Kapellmeister Mihhail Gerts (auf dem Foto) spielen wird.

Zweites Sinfoniekonzert des philharmonischen orchesterhagen

Enrica Ciccarelli ( © Roberto Cifarelli )

Dienstag, 25. Oktober 2016 um 20 Uhr in der Stadthalle Hagen

Leitung: Mihhail Gerts, Solistin: Enrica Riccarelli, Klavier

Programm Karl Halle: Souvenir op. 6 Nr. 4 (aus „Pensées fugitives“); Scherzo op. 4 (Orchesterfassungen von Christoph Maria Wagner)

Edvard Grieg: Klavierkonzert a-Moll op. 16

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93

HALLE & KOLLEGEN”

Großbritannien hat der Stadt Hagen einiges zu verdanken. Das liegt an Karl Halle, oder Charles Hallé, wie er dort genannt wird. In Hagen geboren und aufgewachsen, zwang ihn die Revolution von 1848 zur Übersiedlung nach England, wo er eine steile Karriere hinlegte. Als begnadeter Pianist und Dirigent wurde er europaweit bekannt und verkehrte mit Größen wie Franz Liszt und Johannes Brahms. In Manchester gründete er 1858 ein eigenes Orchester, das seinen Namen bis heute trägt, und damit zu den ältesten professionellen Ensembles in England gehört. Höchste Zeit also, dass sich das Orchester seiner Heimatstadt mit ihm befasst und neu – von Christoph Maria Wagner – instrumentierte Versionen seiner Klavierstücke „Souvenir“ op. 6 Nr. 4 (aus „Pensées fugitives“) und Scherzo op. 4 spielt. Hallés persönlicher Freund Edvard Grieg ist bis heute das musikalische Aushängeschild Norwegens. Bekannt und beliebt wurde er durch den »nordischen« Tonfall seiner Musik, die viele Elemente der Volksmusik aufgreift. Das zu den großen romantischen Konzerten gehörende Klavierkonzert a-Moll op. 16 zählt mit seiner wunderbaren Verbindung von Virtuosität und Ausdruckstiefe zweifellos dazu. Die namhafte italienische Pianistin Enrica Ciccarelli, die mit Griegs Konzert im Jahr 1999 im Concertgebouw Amsterdam debütierte, wird den anspruchsvollen Solopart im zweiten Sinfoniekonzert am 25. Oktober 2016 (20 Uhr, Stadthalle Hagen) interpretieren. In England wurde das Werk Ludwig van Beethovens durch Charles Hallé erst richtig bekannt. Beethovens im Vergleich eher selten zu hörende achte Sinfonie steht zu Unrecht im Schatten der überschäumenden siebten Sinfonie. Der Komponist selbst soll die Achte aber höher geschätzt haben, denn auch sie überzeugt mit Lebensfreude und einer guten Prise Humor. Davon kann man sich beim Besuch dieses Sinfoniekonzerts unter der musikalischen Leitung des ersten Kapellmeisters Mihhail Gerts selber einen Eindruck verschaffen.

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Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

VIDEO | Symphonic Floyd wird Fans aus dem ganzen Land nach Hagen locken

Mit „Symphonic Floyd“ trifft die bekannte und beliebte Hagener Kultband „Green“ auf das Philharmonische Orchester Hagen sowie auf den Chor, des Theater Hagen. In diesem außergewöhnlichen Crossover-Programm werden sie gemeinsam Highlihgts der Gruppe „Pink Floyd“ präsentieren. Die Vorstellungen sind am 24. Februar, 25. Februar, 15. April, 16. April 2017, jeweils 20 Uhr, Theater Hagen (Großes Haus). Der Vorverkauf startet bereits am 4. Oktober 2016. Fans sollten sich schnell ihre Karten sichern, denn „Symphonic Floyd“ wird Fans aus dem ganzen Land nach Hagen locken.

Diskussion über CETA und TTIP

Welche Aktivitäten sind weiterhin nötig um CETA, TTIP und Co. zu stoppen? Dieser Frage geht eine Diskussionsveranstaltung am Donnerstag, 29. September, ab 19.30 Uhr im Kino Babylon im Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, nach.

Die Auseinandersetzung um die „Freihandelsabkommen“ CETA und TTIP geht in die heiße Phase. CETA ist bereits ausverhandelt. Im Oktober soll es beim Gipfeltreffen in Brüssel offiziell unterzeichnet werden. Zuvor müssen EU-Ministerrat und auch die Bundesregierung entscheiden. Nach den bundesweiten großen Demonstrationen am 17. September in den sieben Städten Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart, stellt sich die Frage, wie sich die einzelnen Parteien zu CETA positionieren. Dabei kommt der SPD eine entscheidende Rolle zu.

Prof. Dr. Dietmar Köster, Mitglied des EU-Parlaments, wird erklären, warum er ein entschiedener Gegner der Freihandelsabkommen ist. Dabei wird er über die aktuellen Entwicklungen informieren und seine Einschätzung der nächsten Perspektiven abgeben. In der Diskussion geht es um die gemeinsame Erarbeitung von Aktivitäten, die noch nötig sein werden und möglich sind, um CETA in letzter Minute zu verhindern.

Der Eintritt zu dieser gemeinsamen Veranstaltung von Arbeit und Leben, DGB und VHS ist frei.

Gastspiel des Philharmonischen Orchesters Hagen in Pirmasens im Rahmen des internationalen Euro Classic Festival

Das Philharmonische Orchester Hagen wird am Donnerstag, 15. September 2016 in der Festhalle Pirmasens im Rahmen des internationalen Euro Classic Festival auftreten. Nach einer eröffnenden Festansprache des rheinland-pfälzischen Ministers für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Prof. Dr. Konrad Wolf steht das musikkabarettistische Programm „P.D.Q. Bach: Ein Leben gegen die Musik“ mit dem Bochumer Kabarettisten und Musikliebhaber Jochen Malmsheimer auf dem Programm. Malmsheimer ist einem breiten Publikum u.a. durch zahlreiche Auftritte in der ZDF-Satiresendung „Die Anstalt“ bekannt.

P.D.Q. Bach, der völlig vergessene letzte Sohn Johann Sebastian Bachs, stellt in der europäischen Musikgeschichte ein faszinierendes Unikum dar. Wer – für Geschmack und Ohren jener Zeiten ohne jedes Talent – im Schatten eines übermächtigen Vaters und berühmter Geschwister aufwächst, muss sich entweder der Musik gänzlich entziehen, oder sich gegen sie stellen. In eine solche Familie hineingeboren, entschied sich P.D.Q. für letzteres.

Gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Hagen wird Jochen Malmsheimer Biographie und Werk des Komponisten P.D.Q. Bach zur Aufführung bringen. Mit überbordendem Witz und anhand der sorgsam recherchierten Arbeiten von Peter Schickele, seines Zeichens Gelehrter an der Universität von Northern South Dakota at Hoople, wird hier nicht nur das Leben dieses musikgeschichtlichen Sonderlings in seinen wichtigsten Stationen illustriert, sondern zudem mit dem Werkkatalog P.D.Q. Bachs eines der haarsträubendsten Verzeichnisse der gesamten Musikliteratur aufgeschlagen.

In Hagen wird dieses Programm mit Jochen Malmsheimer erneut am 8. Mai 2017 im Großen Haus des Theaters zu erleben sein.

Erstes Familienkonzert des philharmonischen orchesterhagen am Sonntag

Die Reihe der Familienkonzerte des Philharmonischen Orchester Hagen startet am 18. September 2016 (11 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus).

Keloglan, ein kleiner Bauernjunge aus der alten Türkei, ist der Held in diesem fantasievollen Märchenkonzert (ab 6 Jahren) unter dem Titel „Keloglan und die 40 Räuber“. Obwohl er angeblich nur Dummheiten anstellt, überlistet er Streich für Streich eine 40-köpfige Räuberbande, wird schließlich in den Kerker geworfen, überlistet aber auch noch den König und träumt von einer Hochzeit mit der schönen Gül.

Die junge türkische Komponistin Sinem Altan hat ein farbenreiches musikalisches Märchen geschrieben, in dem ein Blechbläserquintett und Schlaginstrumente auf eine türkische Laute namens Baglama, Blasinstrumente wie Duduk und Zurna sowie auf türkische Percussion treffen – eine spannende, an Weisheiten und Humor reiche Kombination von Orient und Okzident, die Grenzen und Genres überwindet und für das die Komponistin zusammen mit ihrem Ensemble „Olivinn“ 2011 den Sonderpreis der Jury beim „junge ohren preis“ erhielt.

Es wirken mit: Ensemble „Olivinn“ mit Begüm Tüzemen (Gesang), Ali Bulgan (Erzähler), Özgür Ersoy (Baglama, Duduk, Zurna), Axel Meier (orientalische Percussion), Sinem Altan (Klavier und musikalische Leitung) sowie Blechbläser und Schlagzeuger des Philharmonischen Orchester Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Erstes Sinfoniekonzert des philharmonischen orchesterhagen

Dienstag, 13. September 2016 um 20 Uhr in der Stadthalle Hagen

Leitung: Florian Ludwig, Solisten: Melanie Maennl, Sopran; Rena Kleifeld, Alt; Chor und Extrachor des theaterhagen, Philharmonischer chorhagen; in Kooperation mit den Bielefelder Philharmonikern

Auferstehung” – Konzertsaisonstart mit Gustav Mahlers „Auferstehungssinfonie“

orchesterfoto

Das Philharmonische Orchester Hagen eröffnet die Konzertsaison 2016/17 unter der Leitung von Generalmusikdirektor Florian Ludwig im ersten Sinfoniekonzert am 13. September 2016, 20 Uhr, Stadthalle Hagen, mit einem der größten und bewegendsten Werke der gesamten Konzert-Literatur, mit Gustav Mahlers monumentaler 2. Sinfonie, der sogenannten „Auferstehungssinfonie“. Dieses abendfüllende Opus steckt voller Superlative – die Besetzung mit einem sehr großen Orchester, einem Fernorchester, Gesangssolistinnen, Chor und Orgel gehört bis heute zu den größten überhaupt. Vor allem aber die Musik selbst ist es, die mit ihren Emotionen und Klangbildern jeden überwältigt, der sich ihr hingibt. Eine ganze Welt mit sämtlichen Höhen und Tiefen des Lebens erklingt hier in all ihrer strahlenden Schönheit, aber auch ihren erschütternden Abgründen. In dieser Sinfonie integrierte der Komponist auch die menschliche Stimme und vertonte Texte aus der Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“ und von Friedrich Gottlieb Klopstock das Gedicht „Die Auferstehung“.

Von der Kraft und der Größe seiner 1895 in Berlin uraufgeführten Sinfonie überzeugt, stellte er selbstbewusst fest: »Es klingt alles wie aus einer anderen Welt herüber. Und ich denke, der Wirkung wird sich keiner entziehen können«, und damit sollte er Recht behalten. Kaum eine andere Sinfonie zieht bis heute derart viele Menschen in ihren Bann und hinterlässt sie tief bewegt.

Für die herausfordernde Präsentation dieses Werkes hat sich Unterstützung von nah und fern angekündigt. Musiker der Bielefelder Philharmoniker verstärken das Orchester, Chor und Extrachor des Hagener Theaters sowie der Philharmonische Chor Hagen bilden für das triumphale Finale eine singende Einheit. Die berührenden gesangssolistischen Partien übernehmen Melanie Maennl (Sopran) und Rena Kleifeld (Alt). Ein Konzertsaisonauftakt, der die Stadthalle erbeben lassen wird.

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Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

GMD Florian Ludwig tauschte Taktstock gegen Kochlöffel

Philharmonische Küchenschlacht: Klassische Musik und kulinarische Köstlichkeiten

Kochen und Musizieren haben viele Gemeinsamkeiten: Es ist etwas Kreatives, es kann durch den Moment und Gefühlszustände beeinflusst werden, beides ist flüchtig und man kann es auch kombinieren und beim Kochen improvisieren oder beim Spielen den Konzertsaal zum Kochen bringen.

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Unter dem Motto „Klassische Musik – Klassische Küche“ bietet die Gastronomie der Stadthalle Hagen, mit dem Start der neuen Konzertsaison beginnend, vor und nach den Sinfoniekonzerten des Philharmonischen Orchester Hagen ein dreigängiges Menü an, das sich thematisch am jeweiligen Konzerttitel bzw. den Werken oder Komponisten orientiert. Durch dieses ergänzende Angebot erhält das Publikum eine weitere Möglichkeit, den Konzertbesuch kulinarisch abzurunden – ein Hochgenuss für alle Sinne!

Zum Auftakt begaben sich Musiker des Orchesters gemeinsam mit ihrem Chefdirigenten in die Küche der Stadthalle, um für ihr Publikum die erste Menüfolge persönlich zuzubereiten.

Dort stand Generalmusikdirektor Florian Ludwig am Herd und zelebrierte jeden Schritt der Zubereitung wie als Dirigent die Ouvertüre zu einem fulminanten Konzert. Im Rahmen dieser „Philharmonischen Küchenschlacht“ am vergangenen Dienstag entstand, mithilfe des Stadthallen-Chefkochs Hans-Joachim Junge, ein Menü ‚aus drei Sätzen‘ – vom Geflügelcarpaccio über Schweinefilet an Estragonsauce bis zum Papayasorbet, welches den insgesamt 40 Gästen sichtlich mundete.

Zum 1. Sinfoniekonzert am 13. September 2016, in welchem Gustav Mahlers monumentale „Auferstehungssinfonie“ mit über 300 Mitwirkenden auf dem Programm steht, wird Bezug nehmend auf den aus Böhmen stammenden Komponisten ein böhmisches Menü angeboten.

Reservierungen nimmt die Stadthallengastronomie (Tel. 02331-3450 oder 345108) und die Theaterkasse (Tel: 02331-2073218) gerne entgegen.

Konzertspielplan des Philharmonischen Orchester Hagen 2016/2017

Abwechslungs- wie umfangreich präsentiert sich der Konzertspielplan des Philharmonischen Orchesters Hagen in der Saison 2016/17. Herzstück der letzten Spielzeit vom Generalmusikdirektor Florian Ludwig sind natürlich die zehn Sinfoniekonzerte, die Werke vom Barock bis zur Gegenwart mit einer Uraufführung vorstellen. Die großen und klanggewaltigen Sinfonien Nr. 2 und Nr. 5 von Gustav Mahler im ersten (13.9.) bzw. letzten Sinfoniekonzert (11.7.) bilden dabei die Klammer des Programms. Neben beliebten Klassikern der Konzertliteratur wie Sinfonien von Haydn, Mozart und Beethoven stehen auch Raritäten wie die erschütternde Sinfonie Nr. 4 von Franz Schmidt (16.5.) oder das Konzert für vier Saxophone des Amerikaners Philip Glass (7.3.) auf dem Programm. Auch große Chorwerke wie die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach mit dem Landesjugendchor NRW (28.3.) und Johannes Brahms‘ berührende „Nänie“ und das „Schicksalslied“ (11.7.) werden aufgeführt.

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Ein Schwerpunkt in dieser Saison liegt auf Ensembles, die sich mit dem Orchester präsentieren. Besonders hervorzuheben ist dabei die in Hagen bestens bekannte Geigerin Antje Weithaas, die zusammen mit dem ECHO Klassik-Preisträger Maximilian Hornung am Violoncello das Doppelkonzert von Brahms spielen wird (15.11.). Außerdem sind das Trio Enescu mit Beethovens „Tripelkonzert“ (16.5.) sowie das Berliner Saxophonquartett clair obscur (7.3.) erstmals in Hagen zu Gast.

Darüber hinaus konnten erneut herausragende Solisten gewonnen werden. Mit Daniel Müller-Schott ist einer der besten Cellisten unserer Zeit zu erleben, der mit Antonin Dvořáks op. 104 eines der schönsten und beliebtesten Cellokonzerte interpretieren wird (24.1.). Kolja Blacher, ehemaliger Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, kehrt ebenfalls nach Hagen zurück und bringt mit Felix Mendelssohn Bartholdys berühmtem Violinkonzert einen Meilenstein der Gattung zur Aufführung (13.12.). Virtuosität und Klangschönheit vereinen sich ebenso in Edvard Griegs Klavierkonzert, das die italienische Pianistin Enrica Ciccarelli spielen wird (25.10.).

Als Gastdirigenten im Sinfoniekonzertbereich sind Kolja Blacher, Andreas Hotz, Daniel Huppert und Karen Kamensek nach Hagen eingeladen worden.

Von Ludger Vollmer, »Komponist für Hagen«, wird ein Werk für großes Orchester zur Uraufführung gebracht (16.5.). Außerdem laden ein Komponistenporträt (Datum wird noch bekannt gegeben), ein Familienkonzert (26.3.), das sich mit seiner Oper „Tschick“ von einer anderen Seite beschäftigt, sowie die Aufführung eines Crossover-Stücks im Sinfoniekonzert (14.2.) zum Kennenlernen dieses vielfältigen Komponisten ein.

Auch die beiden weiteren Familienkonzerte bieten spannende Entdeckungen für Jung und Alt. Man kann sich ebenso auf ein orientalisches Märchenkonzert von einer türkischen Komponistin (18.9.) wie auf „Hänsel und Gretel“ nach der Oper von Engelbert Humperdinck (15.1.) freuen.

Und natürlich dürfen auch in der kommenden Spielzeit weder das beliebte Advents– (18.12.) noch das Neujahrskonzert (1.1.) fehlen, das dieses Mal unter dem Motto »Sternenglanz« steht. Auch die Karfreitagsmatinee (14.4.) ist fester Bestandteil des Programms. Weitere Sonderkonzerte, u.a. mit dem preisgekrönten Jazztrompeter Frederik Köster und seiner Band (1.11.), ein Chorkonzert mit dem Kinder- und Jugendchor des Theater Hagen in der Johanniskirche (3.2.) sowie ein großes Filmmusikkonzert mit dem Schauspieler Sabin Tambrea als Moderator (22.4.) zeigen einmal mehr die beachtliche Bandbreite des Orchesters.

Auch SCRATCH geht 2017 mit Carl Orffs „Carmina burana“ in eine Neuauflage (10.6.). Abgerundet wird das Programm durch ergänzende Angebote wie den Philharmonikus und die Klangreden sowie die zehn Kammerkonzerte im Auditorium im Kunstquartier Hagen.

Detaillierte Informationen zum Gesamtprogramm sowie alle Termine und vieles weitere mehr können Sie dem umfangreichen Spielzeitheft entnehmen, welches in den Spielstätten des Theaters, an der Theater- und Konzertkasse, in den Bürgerämtern der Stadt Hagen sowie an zahlreichen weiteren Stellen in Hagen ausliegt. Ferner können Sie dieses Spielzeitheft auch auf der Homepage des Theaters (www.theaterhagen.de) einsehen, auf welcher natürlich auch die komplette Spielzeit 2016/17 abrufbar ist. Telefonische Auskünfte: Theater- und Konzertkasse: 02331-2073218.

KLANGREDE zum 1. Sinfoniekonzert

… am Sonntag, 11. September 2016, 11.30 Uhr, ehemalige Auferstehungskirche, Elfriedenhöhe, 58095 Hagen

Moderator: Generalmusikdirektor Florian Ludwig; Gäste: Sergios Kuckhoff (Diakon aus Duisburg), Thomai Chalkia (griechisch-orthodoxe Gemeinde Hagen) und Rena Kleifeld (Altistin)

Die erste „Klangrede“ in dieser Spielzeit, eine Einführungsveranstaltung zum ersten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen, findet am Sonntag, 11. September 2016 um 11.30 Uhr in der ehemaligen altkatholischen Auferstehungskirche (jetzt Sitz der griechisch-orthodoxen Gemeinde) auf der Hagener Elfriedenhöhe statt.

Im Zentrum dieser „Klangrede“ wird die Einführung und Betrachtung von Gustavs Mahlers zweiter Sinfonie stehen, die im ersten Sinfoniekonzert (am 13. 9. 2016, 20 Uhr, Stadthalle Hagen) aufgeführt wird. Dieses monumentale, abendfüllende Werk trägt den Beinamen „Auferstehungssinfonie“. Begründet ist dieser Titel durch den Auferstehungshymnus des Dichters Friedrich Klopstock, welchen Mahler als Text für den letzten Satz („Urlicht“) verwandte, in dem er erstmals innerhalb eines sinfonischen Werkes die menschliche Stimme integrierte. „Das ‚Urlicht‘ ist das Fragen und Ringen der Seele um Gott und um die eigene göttliche Existenz über dieses Leben hinaus“, so Mahler.

Als Gesprächsgäste von Generalmusikdirektor Florian Ludwig werden der Diakon Sergios Kuckhoff aus Duisburg und Thomai Chalkia aus Hagen Auskunft über die Geschichte und die Gegenwart der griechisch-orthodoxen Gemeinde in Hagen geben. Die Altistin Rena Kleifeld wird das „Urlicht“ in Mahlers Klavierfassung präsentieren.

Der Eintritt zur „Klangrede“ ist frei.

Erstes Kammerkonzert am Sonntag

Die von Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Hagen gestaltete Kammerkonzertreihe beginnt am Sonntag, 11. September 2016 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen. An diesem Vormittag lassen die „Salonlöwen“ mit Kapellmeister Steffen Müller-Gabriel (Klavier), Alexander Schwalb (Klarinette, Saxophon) zusammen mit Werner Köhn (Violine), Lucjan Mikolajczyk (Violine), Rüdiger Brandt (Violoncello) und Hubert Otten (Kontrabass) das Berlin der goldenen Zwanzigerjahre beschwingt wieder auferstehen. Die Musik der großen UFA-Filme und schmissige Potpourris beliebter Operetten stehen auf dem Programm. Eine elegante, humorvolle und augenzwinkernde Unterhaltung ist garantiert.

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Dr. Christiane Kracht gestalteten Kurzführung teilzunehmen. Das Thema ist das 1919 entstandene „Porträt Christian Rohlfs“ von Heinrich Nauen (1880-1940), einem Maler, Zeichner, Grafiker und Kunsthandwerker, der zu den bedeutendsten Vertretern des „Rheinischen Expressionismus“ zählt.


Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 8,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Oberlinschule kooperiert mit Hagener Kultureinrichtungen

Mehrere Hagener Kultureinrichtungen bekommen demnächst regelmäßigen Besuch von Kindern der Oberlinschule: Die Förderschule der Ev. Stiftung Volmarstein hat eine Kooperationsvereinbarung mit  dem theaterhagen und seinen dazugehörigen Bereichen orchesterhagen und lutzhagen, sowie dem Osthaus Museum und dem Emil Schumacher Museum geschlossen.

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„Die enge Zusammenarbeit mit dem theaterhagen und den behinderten Kindern der Förderschule hat zwar bereits Tradition“, betont Intendant Norbert Hilchenbach. „Aber ich freue mich„ dass diese Zusammenarbeit nun einen offiziellen Charakter hat.“
Die Schülerinnen und Schüler jeder Klasse können sich nun auf zahlreiche Begegnungen mit den Kulturschaffenden freuen, die den Unterricht noch bunter und abwechslungsreicher machen.

Die kulturelle Förderung der teilweise schwer behinderten Kinder ist der Schule besonders wichtig. Sie kann bereits auf viele preisgekrönte Projekte zurückblicken. „Die Koopereration mit den Kultureinrichtungen bietet uns die Möglichkeit, den Kindern einen dauerhaften Zugang zur Kultur zu ermöglichen und den gesellschaftlich wichtigen Bildungsauftrag optimal zu erfüllen“, so Lehrerein Carla Klimke. Die Kooperationspartner stehen der Oberlinschule ab jetzt mit ihren Erfahrungen zur Seite, um ein spezifisches Programm für jede Altersstufe zu entwickeln. „Wir können den Kindern eine Welt außerhalb des Lehrplans eröffnen – das wäre ohne diesen Vertag nicht möglich!“, freut sich Carla Klimke.

„Von Babelsberg nach Hollywood“ – Eine Filmmusik-Schlager-Revue zum letzten Mal in dieser Spielzeit

Am Donnerstag, 7. Juli 2016, mit Beginn um 19.30 Uhr, gibt es zum letzten Mal die Gelegenheit, die so beliebte und unterhaltsame Filmmusik-Schlager-Revue „Von Babelsberg nach Hollywood“ in dieser Spielzeit im Theater Hagen zu besuchen; die Wiederaufnahme findet in der nächsten Spielzeit am 5. Oktober 2016 statt.

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© Theater Hagen

Gesangssolisten des Hagener Theaters sowie Gastsänger, Chor, das Ballett und das Philharmonische Orchester Hagen gestalten diesen abwechslungsreichen Abend, an welchem Hits wie „Ich bin von Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt“, „Diamonds are a girl’s best friend!“, „Moonriver“, „Stayin‘ alive“ und vieles weitere mehr präsentiert wird.

„Der Rosenkavalier“ – Oper von Richard Strauss zum letzten Mal in dieser Spielzeit

Am Freitag, 8. Juli 2016, mit Beginn um 18.00 Uhr, Theater Hagen (Großes Haus), steht zum letzten Mal in dieser Spielzeit eines der großen Werke der Opernliteratur auf dem Programm: „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal.

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© Theater Hagen

Erst kürzlich feierte die Neuinszenierung von Gregor Horres in dem Bühnenbild von Jan Bammes und den Kostümen von Yvonne Forster ihre vom Publikum und der Presse umjubelte Premiere.

Es singen und spielen: Marilyn Bennett, Keno Brandt, Kristine Larissa Funkhauser, Veronika Haller, Maria Klier, Sophia Leimbach, Kenneth Mattice, Richard van Gemert, Kejia Xiong, Rainer Zaun u.a.; Chor, Kinder- und Jugendchor und Statisterie des Theater Hagen. Es spielt das Philharmonische Orchester Hagen. Die musikalische Leitung hat GMD Florian Ludwig.