Archiv der Kategorie: orchesterhagen

Viertes Familienkonzert

Mit dem Fernsehstar Juri Tetzlaff als Moderator Viertes Familienkonzert weiterlesen

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9. Juni: “Auf nach Wir”

 

Theater Hagen |Toward a Season of Peace“ heißt das Oratorium des amerikanisch-persischen Komponisten Richard Danielpour, das im 10. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton zur europäischen Erstaufführung kommt.

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Theater Hagen zeigt Stummfilm – Musik vom Philharmonischen Orchester

Stummfilmpräsentation mit Live-Musik von Joby Talbot:

Alfred Hitchcock: „The Lodger” („Der Mieter”)

Mit dem Philharmonischen Orchester Hagen

unter der Leitung von Christian Schumann

Dienstag, 29. Mai 2018, 19.30 Uhr, Theater Hagen (Großes Haus) Theater Hagen zeigt Stummfilm – Musik vom Philharmonischen Orchester weiterlesen

Bund fördert Philharmonisches Orchester

Das Philharmonische Orchester Hagen bekommt in wenigen Tagen Post von der Bundesregierung, mit der eine Förderung in Höhe von bis zu 57 800 Euro noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt wird. Das erfuhr der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel am Wochenende von Monika Grütters, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. „Das Geld stammt aus dem Förderprogramm ,Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland‘, das der Bundestag noch aus dem Haushalt dieses Jahres bereit gestellt hat“, freut sich Röspel.
Mit diesem Programm werde dem Orchester die Chance eröffnet, „innovative und beispielhafte Projektideen zu verwirklichen und einen nachhaltigen Impuls in das deutsche Musikleben zu geben“, heißt es in dem Brief, den Grütters an Röspel geschrieben hat. Die geförderten Orchester sollten darin bestärkt werden, ihre künstlerische Qualität weiter zu steigern und dann langfristig Exzellentes zu leisten. Vielen Orchestern, darunter auch dem Hagener, fehlten „wegen angespannter Kommunalhaushalte“ Spielraum und Ressourcen, neue Wege auszuprobieren.
Auch diese Förderung sei ein Beleg für die „herausragende künstlerische Qualität“ des vor 110 Jahren gegründeten Hagener Orchesters, meint René Röspel: „Wer sich selbst davon überzeugen will, kann das am Dienstag um 20 Uhr in der Stadthalle, wo das erste Sinfoniekonzert unter Leitung des neuen Generalmusikdirektors Joseph Trafton aufgeführt wird.“ WDR3 überträgt das Konzert live.

Viertes Kammerkonzert am Sonntag

18. Dezember 2016 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen unter dem Titel „Kammerspiel“

Programm: Werke von Alessandro und Domenico Scarlatti, Ferdinando de‘ Medici, Attilo Ariosti, Johann Sebastian Bach, Francesco Maria Veracini, Antonio Vivaldi

Ausführende: Rolf Petrich, Violoncello; Roland Voit, Cembalo

Das vierte Kammerkonzert unter dem Titel „Kammerspiel“ am Sonntag, 18. Dezember 2016 (Beginn 11.30 Uhr) im Auditorium im Kunstquartier Hagen, bietet ein weihnachtlich-barockes Programm. Rolf Petrich (Violoncello) und Roland Voit (Cembalo) präsentieren Sonaten, Suiten und Stücke von Alessandro und Domenico Scarlatti, Ferdinando de‘ Medici, Attilo Ariosti, Johann Sebastian Bach, Francesco Maria Veracini und Antonio Vivaldi.

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Saskia Lipps gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). In dieser Kurzführung wird sich mit dem Thema „Das Bild des Kindes in der Kunst Karel Appels“ beschäftigt. Karel Appel zählt zu den bedeutendsten niederländischen Malern in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 8,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Viertes Sinfoniekonzert des philharmonischen orchesterhagen

am Dienstag, 13. Dezember 2016 um 20 Uhr in der Stadthalle Hagen

Violine und Leitung: Kolja Blacher

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Programm Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 38 D-Dur – „Prager“

Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert e-Moll

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur

Klassische Nacht”

Das vierte Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchester Hagen am Dienstag, 13. Dezember 2016, 20 Uhr, Stadthalle Hagen, steht unter dem Titel „Klassische Nacht“. Für dieses Konzert kehrt Kolja Blacher, ehemaliger Konzertmeister der Berliner Philharmoniker und einer der gefragtesten Geiger weltweit, in doppelter Funktion als Solist und Dirigent nach Hagen zurück, wo er bereits vor zwei Jahren das Konzertpublikum zu Begeisterungsstürmen hingerissen hat. Er wird mit dem beliebten Violinkonzert e-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy einen ausdrucksstarken, klangfarbenreichen sowie virtuosen Klassiker und Meilenstein der Gattung interpretieren. Zuvor steht Wolfgang Amadeus Mozarts „Prager“ Sinfonie Nr. 38 auf dem Programm, die er zwischen seinen Opern „Die Hochzeit des Figaro“ und „Don Giovanni“ in der glücklichsten Zeit seines Lebens schrieb und in Prag zur Uraufführung brachte. Sowohl die Quirligkeit des „Figaro“ als auch manch düsterer Anklang an den „Don Giovanni“ vereinen sich in diesem klangschönen Meisterwerk. Auch Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 4 besticht nach einer eher düsteren Einleitung mit Lebensfreude und Humor.

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Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

 

Drittes Kammerkonzert am Sonntag

… 27. November 2016 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen unter dem Titel „Fabelhaft“

Programm: Igor Strawinsky: „Die Geschichte vom Soldaten“

Foto zum 3. Kammerkonzert 2016.jpg

Im dritten Kammerkonzert unter dem Titel „Fabelhaft“ am Sonntag, 27. November 2016 (Beginn 11.30 Uhr) im Auditorium im Kunstquartier Hagen, gibt es ein kleines konzertantes Musiktheater zu erleben. Der russische Komponist Igor Strawinsky schuf 1917 in Zusammenarbeit mit dem Dichter Charles-Ferdinand Ramuz ein Musiktheaterwerk für kleines Ensemble: Die Geschichte vom Soldaten“. Darin tauscht ein Soldat mit dem Teufel seine Geige gegen ein Buch, das große Reichtümer verspricht. Zwar wird er schließlich tatsächlich reich, aber trotzdem nicht glücklich. Lieber möchte er mit seinem Geigenspiel eine kranke Prinzessin heilen. Wird es ihm gelingen?

Bei diesem Projekt treten Musiker des Philharmonischen Orchester Hagen – Katharina Eckert (Violine), Alex Friedemann (Trompete), Antje Haury (Kontrabass), Martin Kraus (Posaune), Mario Krause (Fagott), Heiko Schäfer (Schlagzeug) und Alexander Schwalb (Klarinette) – gemeinsam mit Werner Hahn als Sprecher auf. Die musikalische Leitung hat Andrey Doynikov.

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Dr. Christine Kracht gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). In dieser Kurzführung wird sich mit dem „Porträt Christian Rohlfs“ (1919) des 1880 in Krefeld geborenen Malers, Zeichners, Grafikers und Kunsthandwerkers Heinrich Nauen beschäftigt, der zu den bedeutendsten Vertretern des „Rheinischen Expressionismus“ gehört.


Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 8,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

After Business Konzert im Sparkassen-Karree

Am kommenden Donnerstag heißt es wieder „Musik im Karree“. Ein besonders schönes Abendprogramm haben sich die Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Hagen für das After Business Konzert vorgenommen. Zu hören sind das Streichquartett von Wolfgang Amadeus Mozart und das Klavierquartett von Robert Schumann. Es spielen Katharina Eckert, Barbara Wanner (Violine), Ursine Staub (Viola), Thorid Brandt-Weigand (Violoncello) und Andres Reukauf (Klavier).

Drittes Sinfoniekonzert des philharmonischen orchesterhagen

am Dienstag, 15. November 2016 um 20 Uhr in der Stadthalle Hagen

Leitung: Florian Ludwig, Solisten: Antje Weithaas, Violine; Maxilimilan Hornung, Violoncello

Programm Richard Strauss: „Metamorphosen“

Johannes Brahms: Doppelkonzert für Violine und Violoncello a-Moll

Peter Tschaikowski: Sinfonie Nr. 6 h-Moll – „Pathétique“

AUSKLANG”

Das dritte Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchester Hagen am Dienstag, 15. November 2016, 20 Uhr, Stadthalle Hagen, steht unter dem Titel „Ausklang“. Die an diesem Abend aufgeführten Werke haben alle eine Gemeinsamkeit: Es sind letzte oder allerletzte Kompositionen ihrer Autoren. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Florian Ludwig erklingen zuerst die „Metamorphosen“ von Richard Strauss. Sie entstanden 1945 kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs und sind für die ungewöhnliche Besetzung von 23 Solo-Streichern komponiert. In dem Stück verarbeitet Strauss seine seelische Verfassung angesichts der unwiederbringlichen Zerstörungen geistiger und materieller Werte. Wie es der Titel schon andeutet, geschieht dies in ständigen Veränderungen und Entwicklungen des musikalischen Flusses, die den Hörer wie einen Sog erfassen. Sodann steht Johannes Brahms‘ Doppelkonzert für Violine und Violoncello auf dem Programm, welches seine letzte große Orchesterkomposition ist. Die in Hagen bestens bekannte Geigerin Antje Weithaas sowie der ECHO-Klassik-Preisträger Maximilian Hornung am Violoncello interpretieren die solistischen Partien. Das Zusammenspiel dieser beiden Ausnahmetalente verspricht einen Hörgenuss von besonderer Güte. Den Abschluss bildet die Aufführung von Peter Tschaikowskis berühmter Sinfonie Nr. 6, der sogenannten „Pathétique“. Nur ein paar Tage vor seinem plötzlichen Tod konnte der Komponist deren Uraufführung noch selbst leiten. In dieses Opus hat er »seine ganze Seele gelegt« und es als Höhepunkt seines Schaffens bezeichnet. Die Todesahnung beherrscht den letzten Satz, der kein sonst übliches jubelndes Finale ist, sondern ein langsamer Satz von unter die Haut gehender Intensität.

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Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

 

KLANGREDE zum 3. Sinfoniekonzert

…am Sonntag, 13. November 2016, 11.30 Uhr, Eduard-Müller-Krematorium Hagen-Delstern (Am Berghang 30, 58093 Hagen)

Gespräch mit Generalmusikdirektor Florian Ludwig und Dr. Elisabeth May (Osthaus Museum Hagen)

Die dritte „Klangrede“ in dieser Spielzeit findet am Sonntag, 13. November 2016 um 11.30 Uhr im Eduard-Müller-Krematorium Hagen-Delstern (Am Berghang 30, 58093 Hagen) statt.

In dieser Veranstaltung wird in die Werke eingeführt, die im dritten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen (am 15. November 2016, 20 Uhr, Stadthalle Hagen) unter dem Titel „Ausklang“ aufgeführt werden: „Metamorphosen“ von Richard Strauss, Doppelkonzert für Violine und Violoncello von Johannes Brahms, Sinfonie Nr. 6 von Peter Tschaikowski – alles letzte oder allerletzte Kompositionen ihrer Autoren. Zudem geht es im Gespräch zwischen Generalmusikdirektor Florian Ludwig und Frau Dr. Elisabeth May vom Osthaus Museum Hagen um das Gebäude des Eduard-Müller-Krematoriums, welches das erste moderne Krematorium seiner Art in Preußen und lange umstritten war. Wie kam es zu diesem bemerkenswerten Bau und wie spiegelt er das gewandelte Verständnis des Todes im Zuge der Industrialisierung und beginnenden Rationalisierung wider? Diese Frage gewinnt vor dem Hintergrund der im dritten Sinfoniekonzert präsentierten Werke eine besondere Bedeutung.

Der Eintritt zur „Klangrede“ ist frei.

Jazzband trifft Orchester | Frederik Köster

Sonderkonzert mit dem ECHO-Jazz-Preisträger Frederik Köster, seiner Band „Die Verwandlung“ und dem Philharmonischen Orchester Hagen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Florian Ludwig

Programm: Modest Mussorgski „Bilder einer Ausstellung“

Frederik Köster „Homeward Bound Suite“ (Uraufführung)

Dienstag, 1. November 2016, 18 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus

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»Eine der größten Trompeten-Entdeckungen der letzten Zeit« lobte der WDR das Spiel von Jazztrompeter Frederik Köster. Zahlreiche Preise, darunter der ECHO JAZZ, der neue deutsche Jazzpreis und der WDR Jazzpreis, sprechen eine eindeutige Sprache: Frederik Köster, der aus Olsberg im Sauerland stammt, ist einer der großen Nachwuchsmusiker in der Jazzszene. Er kommt nun mit seiner neuen Band »Die Verwandlung« nach Hagen, die schon dem Namen nach auf die stilistische Vielfalt und Wandlungsfähigkeit hinweist und ebenfalls aus preisgekrönten Musikern besteht. Am 1. November 2016 (18 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus) werden, gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Hagen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Florian Ludwig, die vier Musiker (Frederik Köster, Sebastian Sternal, Klavier; Joscha Oetz, Kontrabass; Jonas Burgwinkel, Schlagzeug) ein Werk von Frederik Köster zur Uraufführung bringen, das er „Homeward Bound Suite“ genannt hat. In diesem Stück verarbeitete er Erinnerungen an seine Jugend im Sauerland und Eindrücke von Land und Leuten; Titel wie »Land der 1000 Berge« oder »Wurzeln und Flügel« geben vielfältige Eindrücke voller Heimatliebe wieder.

Mit Modest Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ erklingt außerdem ein großer Klassiker der Musikliteratur. Die Orchesterbearbeitung von Maurice Ravel sprüht nur so vor Einfallsreichtum und Raffinesse. Ein bunter Reigen an Bildern von alten Schlössern und Gnomen über das Ballett der unausgeschlüpften Küken und dunkle Katakomben bis hin zum großen Tor von Kiew macht den imaginären Rundgang durch die musikalischen Bilder spannend und abwechslungsreich.

Steinway-Konzertflügel wieder zurück in der Stadthalle Hagen

 

Der Steinway Konzertflügel Modell D – 274 cm der Stadt Hagen war zwischen Januar und August 2016 zur Generalreparatur in der Steinway-Fabrik in Hamburg.

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Dabei wurden z.B. die Konstruktionsteile wie der Resonanzboden und die Gussplatte überarbeitet und neu eingestellt, um beste Voraussetzungen für die Klangentwicklung des Instrumentes zu schaffen. Im rein technischen Bereich wurden in die Mechanik neue Hammerköpfe eingebaut, die Teile, welche hauptverantwortlich für den Klang der Instrumente sind. Zudem wurden neue Saiten eingebaut, welche das dynamische Verhalten und die Tonlänge des Flügels positiv beeinflussen. Das Instrument befindet sich jetzt in einem Zustand, höchste pianistische Ansprüche erfüllen zu können. Davon kann man sich u.a. beim Besuch des 2. Sinfoniekonzerts des Philharmonischen Orchesters Hagen am 25. Oktober 2016 (20 Uhr, Stadthalle) höchst persönlich überzeugen, wenn die italienische Pianistin Enrica Ciccarelli darauf Edvard Griegs Klavierkonzert a-Moll op. 16 unter der Leitung von Kapellmeister Mihhail Gerts (auf dem Foto) spielen wird.

Zweites Sinfoniekonzert des philharmonischen orchesterhagen

Enrica Ciccarelli ( © Roberto Cifarelli )

Dienstag, 25. Oktober 2016 um 20 Uhr in der Stadthalle Hagen

Leitung: Mihhail Gerts, Solistin: Enrica Riccarelli, Klavier

Programm Karl Halle: Souvenir op. 6 Nr. 4 (aus „Pensées fugitives“); Scherzo op. 4 (Orchesterfassungen von Christoph Maria Wagner)

Edvard Grieg: Klavierkonzert a-Moll op. 16

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93

HALLE & KOLLEGEN”

Großbritannien hat der Stadt Hagen einiges zu verdanken. Das liegt an Karl Halle, oder Charles Hallé, wie er dort genannt wird. In Hagen geboren und aufgewachsen, zwang ihn die Revolution von 1848 zur Übersiedlung nach England, wo er eine steile Karriere hinlegte. Als begnadeter Pianist und Dirigent wurde er europaweit bekannt und verkehrte mit Größen wie Franz Liszt und Johannes Brahms. In Manchester gründete er 1858 ein eigenes Orchester, das seinen Namen bis heute trägt, und damit zu den ältesten professionellen Ensembles in England gehört. Höchste Zeit also, dass sich das Orchester seiner Heimatstadt mit ihm befasst und neu – von Christoph Maria Wagner – instrumentierte Versionen seiner Klavierstücke „Souvenir“ op. 6 Nr. 4 (aus „Pensées fugitives“) und Scherzo op. 4 spielt. Hallés persönlicher Freund Edvard Grieg ist bis heute das musikalische Aushängeschild Norwegens. Bekannt und beliebt wurde er durch den »nordischen« Tonfall seiner Musik, die viele Elemente der Volksmusik aufgreift. Das zu den großen romantischen Konzerten gehörende Klavierkonzert a-Moll op. 16 zählt mit seiner wunderbaren Verbindung von Virtuosität und Ausdruckstiefe zweifellos dazu. Die namhafte italienische Pianistin Enrica Ciccarelli, die mit Griegs Konzert im Jahr 1999 im Concertgebouw Amsterdam debütierte, wird den anspruchsvollen Solopart im zweiten Sinfoniekonzert am 25. Oktober 2016 (20 Uhr, Stadthalle Hagen) interpretieren. In England wurde das Werk Ludwig van Beethovens durch Charles Hallé erst richtig bekannt. Beethovens im Vergleich eher selten zu hörende achte Sinfonie steht zu Unrecht im Schatten der überschäumenden siebten Sinfonie. Der Komponist selbst soll die Achte aber höher geschätzt haben, denn auch sie überzeugt mit Lebensfreude und einer guten Prise Humor. Davon kann man sich beim Besuch dieses Sinfoniekonzerts unter der musikalischen Leitung des ersten Kapellmeisters Mihhail Gerts selber einen Eindruck verschaffen.

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Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

VIDEO | Symphonic Floyd wird Fans aus dem ganzen Land nach Hagen locken

Mit „Symphonic Floyd“ trifft die bekannte und beliebte Hagener Kultband „Green“ auf das Philharmonische Orchester Hagen sowie auf den Chor, des Theater Hagen. In diesem außergewöhnlichen Crossover-Programm werden sie gemeinsam Highlihgts der Gruppe „Pink Floyd“ präsentieren. Die Vorstellungen sind am 24. Februar, 25. Februar, 15. April, 16. April 2017, jeweils 20 Uhr, Theater Hagen (Großes Haus). Der Vorverkauf startet bereits am 4. Oktober 2016. Fans sollten sich schnell ihre Karten sichern, denn „Symphonic Floyd“ wird Fans aus dem ganzen Land nach Hagen locken.

Diskussion über CETA und TTIP

Welche Aktivitäten sind weiterhin nötig um CETA, TTIP und Co. zu stoppen? Dieser Frage geht eine Diskussionsveranstaltung am Donnerstag, 29. September, ab 19.30 Uhr im Kino Babylon im Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, nach.

Die Auseinandersetzung um die „Freihandelsabkommen“ CETA und TTIP geht in die heiße Phase. CETA ist bereits ausverhandelt. Im Oktober soll es beim Gipfeltreffen in Brüssel offiziell unterzeichnet werden. Zuvor müssen EU-Ministerrat und auch die Bundesregierung entscheiden. Nach den bundesweiten großen Demonstrationen am 17. September in den sieben Städten Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart, stellt sich die Frage, wie sich die einzelnen Parteien zu CETA positionieren. Dabei kommt der SPD eine entscheidende Rolle zu.

Prof. Dr. Dietmar Köster, Mitglied des EU-Parlaments, wird erklären, warum er ein entschiedener Gegner der Freihandelsabkommen ist. Dabei wird er über die aktuellen Entwicklungen informieren und seine Einschätzung der nächsten Perspektiven abgeben. In der Diskussion geht es um die gemeinsame Erarbeitung von Aktivitäten, die noch nötig sein werden und möglich sind, um CETA in letzter Minute zu verhindern.

Der Eintritt zu dieser gemeinsamen Veranstaltung von Arbeit und Leben, DGB und VHS ist frei.