Archiv der Kategorie: Stadt & Rat Hagen

Sprechstunde des Integrationsrates der Stadt Hagen

Rathaus Sitzungsräume
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Hagen | Um die Kommunikation von Bürgern mit und ohne Migrationshintergrund zu verbessern, lädt Sükrü Budak, Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt Hagen, alle Interessierten zur nächsten Sprechstunde am Donnerstag, 28. Juni, von 17 bis 18 Uhr in Raum A.204 im Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13, ein. Sprechstunde des Integrationsrates der Stadt Hagen weiterlesen

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Zuwanderung: Zweitägige Kontrolle mit rumänischen Polizeibeamten

Michael Kaub | Hagen | Keine Kontrolle wie jede andere: Zwar finden bereits seit 2015 unter der Federführung der Ausländerbehörde der Stadt Hagen regelmäßig ausländerrechtliche Kontrollen statt, aber die letzte wies gleich zwei Besonderheiten auf. Zuwanderung: Zweitägige Kontrolle mit rumänischen Polizeibeamten weiterlesen

SPD: „Müllsünder überführen und bestrafen“

Andreas Reitmajer | SPD Hagen | >>Die SPD-Fraktion begrüßt das Konzept der Stadtverwaltung und des Hagen Entsorgungsbetriebes (HEB), mit Müll-Wächtern gegen die Verschmutzung in der Stadt vorzugehen.

„Wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass große Reinigungsaktionen wie in Wehringhausen und Altenhagen zwar zunächst ihre optische Wirkung erzielen, das dies aber auf längere Sicht nicht der Schlüssel zum Erfolg sein kann. Nur die Überwachung, Verfolgung und Bestrafung von Müllsündern, verbunden mit der Aufklärung unserer Bevölkerung über eine korrekte Müllentsorgung, wirkt nachhaltig“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Claus Rudel.

Vom Wegwerfen der Zigarettenkippe auf den Gehsteig bis hin zum „verklappen“ von Sperrmüll auf Gehwegen und oder in Straßengräben – Verwaltung, Politik und alle Bürger, die durch eine saubere Stadt gehen möchten, könnten sich das unverschämte Verhalten von Müllsündern nicht länger gefallen lassen. „Daher ist es richtig, diese Streifen auf den Weg zu schicken. Bereits im November des vergangenen Jahres haben wir die Verwaltung per Antrag beauftragt, das städtisches Müllentsorgungskonzept um eine wirksame Repressionskomponente zu ergänzen. Im Februar haben wir den Oberbürgermeister im Umweltausschuss erneut aufgefordert, die personelle und sachliche Voraussetzung für eine intensivere Ahndung von illegalen Müllablagerungen zu schaffen. Jetzt wird endlich gehandelt“, so Claus Rudel.

Allerdings müssten nicht nur die Müll-Wächter, sondern alle Außendienstmitarbeiter der Ordnungsbehörde die Augen offen halten und Missstände melden. „Es kann nicht sein, dass beispielsweise Politessen Knöllchen verteilen, aber den Müllhaufen neben dem falsch geparkten Auto geflissentlich übersehen, weil er nicht in ihre Zuständigkeit gehört.“

Immerhin würden ja auch die Bürger aufgefordert, über den Mängelmelder Müll und Dreck zu melden. Neben der Verbesserung der Sperrgutabfuhr und der Erhöhung des Kontrolldruckes plädiert die SPD-Fraktion für das Projekt „Reinigung von Rand zu Rand“. Dabei sollte in einem ausgesuchten Stadtteil oder Quartier die Straßenreinigung aus einer Hand im Rahmen eines Testprojektes praktiziert werden. „Leider habe wir immer noch unterschiedliche Zuständigkeiten bei der Straßen- und Grünflächenreinigung, die auf unseren Entsorgungsbetrieb und auf den Wirtschaftsbetrieb entfallen. Eine Entflechtung und Konzentration auf einen Betrieb wäre hier sinnvoll“, fordert Claus Rudel.

Geprüft werden sollte auch, wie das neue Hagener Vodafone-Netz, mit dem sich beispielsweise überfüllte Müllbehälter in der HEB-Zentrale selbständig melden können, eingebunden werden kann.<<

Kluge Köpfe mit kreativen Ideen bei der Stadt Hagen

Esther Schöttke | Stadt Hagen | „Kluge Köpfe, kreative Ideen“ – unter diesem Motto fand die diesjährige Ehrung der Vorschlaggeber des „Ideenmarktes“ der Stadt Hagen statt.

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Für ihre eingereichten Vorschläge zeichnete Oberbürgermeister Erik O. Schulz (4. v. li.) die städtischen Mitarbeiter aus. (Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)

Oberbürgermeister Erik O. Schulz ehrte gemeinsam mit Andreas Gleim, Vertreter des Personalrats, sowie Mathias Jung und Sarah Gerbracht vom Fachbereich Personal und Organisation die eingereichten Ideen der Mitarbeiter zur Verbesserung der Stadtverwaltung.

Über die Einsatzbereitschaft der eigenen Mitarbeiter freute sich Schulz und lobte das Engagement aller Beteiligten. Er verdeutlichte, wie wichtig die Verbesserungsvorschläge für die Verwaltung sind und ermunterte, weiterhin Ideen einzureichen.

Der Ideenmarkt ist das Vorschlagswesen der Stadt Hagen, bei dem alle Mitarbeiter aktiv mitwirken, die Stadtverwaltung noch bürgernäher, leistungsfähiger, kostengünstiger und mitarbeiterorientierter zu gestalten. Mithilfe der Vorschläge sollen beispielweise Unfallgefahren gemindert sowie die Zusammenarbeit der Mitarbeiter und der Umweltschutz innerhalb der Verwaltung verbessert werden. Der Ideenmarkt ermöglicht den Beschäftigten, sich mit neuen Ideen an städtischen Modernisierungs- und Veränderungsprozessen zu beteiligen.

Reges Interesse beim Gesundheitstag der Stadt Hagen

Esther Schöttke | Stadt Hagen | Ernährung, Sport und Gesundheit – diese Themen standen im Mittelpunkt des Gesundheitstags der Stadt Hagen, den die Arbeitsgruppe „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ unter der Leitung von Dr. Kerstin Zühlke-Kluthke alle drei Jahre für die städtischen Mitarbeiter organisiert.

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Der Verwaltungsvorstand rund um Oberbürgermeister Erik O. Schulz (3. v. li.) und Dr. Kerstin Zühlke-Kluthke (1. v. li.) tauschten sich mit Jutta Brune-Janitzki (2. v. re.) und Michael Janitzki (2. v. re.), beide Mitarbeiter von Brillen Bahn, über den Gesundheitstag aus. (Esther Schöttke/Stadt Hagen)
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Jenny Krutwig (Malteser Hilfsdienst Hagen) erklärte Oberbürgermeister Erik O. Schulz die Reanimation mithilfe eines automatisierten externen Defibrillator (AED). (Esther Schöttke/Stadt Hagen)

Zahlreiche Hagener Institutionen, Organisationen und Firmen präsentierten ihr Angebot im Rathaus an der Volme und sensibilisierten die Mitarbeiter mit Vorträgen und Informationsständen für verschiedene Gesundheitsthemen. Oberbürgermeister Erik O. Schulz sowie der Verwaltungsvorstand der Stadt Hagen begrüßten das vielfältige Angebot und die zahlreichen Mitmachaktionen zur Gesundheitsförderung. Knapp 400 Mitarbeiter nahmen das Angebot an und informierten sich über verschiedene Sportangebote, die Suchtprävention und gesunde Ernährung. Dabei konnten sie ihr Seh- und Hörvermögen, die Lungenfunktion und das eigene Stresslevel testen sowie Blutzucker und Körperfett messen. Zudem probierten die Teilnehmer in einem Parcours mithilfe einer Rauschbrille aus, wie es sich anfühlt, im Rausch Auto zu fahren, und lernten, wie ein automatisierter externer Defibrillator (AED) funktioniert. Für die Erholung und Entlastung vom Schreibtisch gab es auch Schnupper-Massagen, kurze Gymnastikkurse und „Life Kinetik“ (ein Training für Körper und Geist).

Jugendamt Hagen sucht Pflegeeltern

Jugendamt Hagen | Hagen. Es gibt eine Vielzahl von familiären Problemen und Krisensituationen, die dazu führen, dass Kinder aller Altersstufen vorübergehend oder auch langfristig nicht in ihrer eigenen Familie leben können. Für viele Kinder könnten Pflegefamilien deshalb eine echte Chance und gute Alternative sein, wenn in ausreichendem Maße Pflegeeltern zur Verfügung stehen würden.
Deshalb sucht der Fachdienst für Pflegekinder der Stadt Hagen fortlaufend interessierte Familien, (Ehe-) Paare, Lebenspartner und auch Alleinstehende, welche die persönlichen Voraussetzungen für diese Aufgabe mitbringen. Soziale Einstellung und guter Wille sind ohne Frage wichtig, diese Eigenschaften allein genügen jedoch nicht. Pflegeeltern müssen bereit sein, mit den Eltern des Kindes und dem Jugendamt zusammen zu arbeiten. Sie sollten Einfühlungsvermögen, Belastbarkeit, Zeit, Geduld und die auch die Fähigkeit mitbringen, das eigene Verhalten zu überdenken, denn die Kinder kommen häufig aus belasteten Situationen, sind verstört und verunsichert und bedürfen daher einer besonderen Betreuung.
Vor und während des Pflegeverhältnisses werden Pflegefamilien durch die Mitarbeiter/innen des Jugendamtes beraten und begleitet und erhalten eine angemessene finanzielle Unterstützung für das Kind.
Im Rahmen von Schulungen werden Interessenten auf diese Aufgabe in Gruppenarbeit umfassend vorbereitet. Im gemeinsamen Austausch können sie sich mit ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen auseinandersetzen und diese mit den Bedürfnissen von Pflegekindern abgleichen.
Wer sich für die Aufgabe als Pflegefamilie interessiert, sollte sich möglichst bald beim Fachdienst für Pflegekinder der Stadt Hagen unter den Rufnummer 02331-2074223 oder 2072330 melden und ein erstes Informationsgespräch vereinbaren. Die nächste vorbereitende Schulung soll bei ausreichender Bewerberzahl möglichst noch im Juni, sonst voraussichtlich im September starten.

GRÜNE lehnen Verkehrsöffnung der Holzmüllerstraße ab

Panzer: Umverteilung von Schadstoffen löst das Problem nicht

© J.P. Leicher
© J.P. Leicher

Bündnis90 / DIE GRÜNEN Hagen | Hagen. >>Die Hagener GRÜNEN wenden sich klar gegen Bestrebungen, die Holzmüllerstraße für den Individualverkehr zu öffnen. Der umweltpolitische Sprecher Hans-Georg Panzer erklärt dazu:

„Die Idee, die Schadstoffbelastung am Märkischen Ring zu mindern, indem man in der Parallelstraße eine der wichtigsten Bustrassen beschneidet, treibt den Teufel mit dem Beelzebub aus. Dieser Vorschlag geht klar zu Lasten des ÖPNV, des zur Zeit dort privilegierten Radverkehrs und auch zu Lasten der zahlreichen Fußgänger. Die würden nicht nur im Bereich der Kreuzung Rathausstraße/Holzmüller- und Potthoffstraße gefährdet, sondern auch im Zufahrtbereich von der Badstraße aus, wo heute insbesondere viele Schülerinnen und Schüler kreuzen.

Grundsätzlich gilt für uns GRÜNE: Die Schadstoffprobleme lassen sich nicht dadurch lösen, dass man sie einfach auf mehrere Hot Spots umverteilt. Hagen darf nicht jedem noch so abenteuerlichen Vorschlag zustimmen, um möglichen Fahrverboten entgegen zu wirken. Schon gar nicht auf Kosten des öffentlichen Nahverkehrs, der aus unserer Sicht zentraler Bestandteil der Lösung sein muss.

Darüber hinaus stellen wir einige der Grundannahmen aus der Verwaltungsvorlage in Frage:

Wir meinen, durch die Öffnung der Holzmüllerstraße würde eigentlich nur die Erreichbarkeit des Parkhauses der Rathaus-Galerie von der Rathausstraße auf die Achse Bad-/Holzmüller-/Potthofstraße verlegt. Ob dieses Parkhaus tatsächlich am Tag mit über 6000 Fahrzeugen an- und abgefahren wird, ist für uns fraglich.

Falls das aber wirklich so ist, würde der Kreisverkehr an der Badstraße über seine verkehrliche Kapazität hinaus belastet. Er ist einer der Haupt-Knotenpunkte des ÖPNV. Alle PKW, die in die Holzmüllerstraße wollen, müssten aus Richtung Badstraße Drei Viertel dieses Kreisverkehrs befahren, um dort einzubiegen. Damit würde dann auch der Busverkehr vom und zum Haltepunkt Sparkassenkarree in unzumutbarer Weise ausgebremst. Würde zudem im Zuge einer Öffnung der Holzmüllerstraße die Haltestelle „Rathaus an der Volme“  abgeschafft und verlegt, hätte man im Ergebnis die zentralen Innenstadthaltestellen nicht nur reduziert, sondern auch noch in ihrer Funktion massiv behindert.

Zum Glück formuliert die Vorlage der Verwaltung zunächst nur Prüfaufträge, denen die eigene Skepsis der Fachleute bereits anzumerken ist. Ein Grund für diese planerischen Verrenkungen ist die berechtigte Mahnung der Aufsichtsbehörde an die Stadt Hagen, endlich wirkungsvolle Maßnahmen zur Luftreinhaltung anzugehen. Aber bei allem Verständnis für die Landesauflagen gehört auch zur Wahrheit: Die Stadt ist nicht alleine für diese Situation verantwortlich. Die Automobilkonzerne, die mit betrügerischen Schadstoffangaben die Situation verschärft haben, müssen zur Rechenschaft gezogen und zu wirkungsvollen Hardware-Nachrüstung gezwungen werden. Solange das nicht passiert, ist kaum einzusehen, dass die Kommunen stattdessen zu Maßnahmen genötigt werden, die wie in diesem Fall Infrastrukturen für eine nachhaltige Verkehrswende zerstören, anstatt sie zu fördern.“<<

 

CDU für die Öffnung der Holzmüllerstraße in Hagen

© J.P. Leicher
© J.P. Leicher

Hagen | Die CDU-Ratsfraktion in Hagen will das hohe Verkehrsaufkommen in der sogen. „Finanzamtsschlucht“ durch eine zeitweilige Öffnung der Holzmüllerstraße zwischen dem Kreisel Badstraße und der Rathausstraße verringern. Zur Zeit steht die Durchfahrt durch die Holzmüllerstraße nur dem Busverkehr zur Verfügung. Hier die offizielle Stellungnahme der CDU-Ratsfraktion in Hagen:

CDU Hagen | >>Die CDU-Fraktion spricht sich für eine vorübergehende Öffnung der Holzmüllerstraße aus, um das Verkehrsaufkommen in der Finanzamtsschlucht zu verringern. Dadurch, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Stephan Ramrath, „wollen wir kurzfristig die Belastung des Straßenabschnitts mit Abgasen verringern. Die jetzt vorliegende Drucksache der Verwaltung könnte uns also tatsächlich ein Stück voranbringen.“

Die CDU-Ratsfraktion bemüht sich unter anderem im Umweltausschuss bereits seit Jahren darum, mit einem Maßnahmenbündel die Luftqualität in der Stadt zu verbessern, wie der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Jörg Klepper betont: „Deshalb freue ich mich, dass die Verwaltung nun endlich unseren Vorschlag zur Öffnung der Holzmüllerstraße ernsthaft in Erwägung zieht. Die Prognose in der Verwaltungsvorlage gibt uns Recht: 15 Prozent des Verkehrs werden dann aus der Finanzamtsschlucht verschwinden. Das könnte reichen, um die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten.“

Dr. Ramrath weiß als Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses jedoch um die Probleme bis zur Freigabe des Bypasses zur Rathausgalerie: „Weil wir die ÖPNV-Trasse zeitweise für den übrigen Verkehr freigeben müssen, könnten die Zuschussgeber einen Teil der Fördermittel zurückverlangen. Doch ich bin zuversichtlich. Das uns vorliegende Lufthygienegutachten zeigt, dass wir ab 2025 die vorgeschriebenen Grenzwerte auch in der Finanzamtsschlucht einhalten werden. Dann würden wir den heutigen Zustand in der Holzmüllerstraße wieder herstellen. Bieten wir dem Zuschussgeber eine entsprechende Verlängerung der Zweckbindung über das Jahr 2036 hinaus an, entstünde am Ende nicht einmal eine ideelle Beeinträchtigung des Förderziels. Ich vertraue da auf ein Einsehen der zuständigen Fachverwaltung.“

Prüfen muss die Verwaltung nochmal das Thema Abbiegebeziehungen: „Für uns gibt es zwei konfliktbeladene Linksabbiegespuren: Vom Märkischen Ring in die Rembergstraße und in die Badstraße. Kritisch ist dabei nicht die absolute Zahl der Abbieger, sondern die dadurch verursachten Rückstaus. Sie sorgen für Stop-and-Go-Verkehr und mehr Abgase. Deshalb müssen diese Spuren mindestens in den Stoßzeiten aufgehoben werden.“<<

„Hagen plant 2035“: Bisher nur 200 BürgerInnen an Online-Umfrage teilgenommen

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Bildquelle: Stadt Hagen

TV58.de | Hagen | Die Stadt Hagen ruft noch einmal zur aktiven Teilnahme am integrierten Stadtentwicklungskonzept „Hagen plant 2035“ auf. Bisher haben, so Michael Kaub, Pressesprecher der Stadt Hagen, etwas über 200 Bürgerinnen und Bürger an der Online-Umfrage www.plan-portal.de/hagen teilgenommen.  Bis zum 15. Mai besteht noch die Möglichkeit der Möglichkeit der Teilnahme und bis dahin wünscht man sich seitens der Stadt Hagen eine wesentlich höhere Beteiligung.

Der Zeitaufwand liege bei drei bis zehn Minuten, je nachdem für welche Themen man sich entscheide. Zur Erklärung der Anwendung gibt es auch ein Video. Zudem ist die Befragung anonym.

www.plan-portal.de/hagen

SPD: „Verkehrsverlagerung schadet dem öffentlichen Nahverkehr“

Andreas Reitmajer | SPD Hagen | Hagen.  >>„Wenn die Stadtverwaltung als einzige Antwort auf die hohen Schadstoffwerte am Hagener Finanzamt die Öffnung der Holzmüllerstraße propagiert, dann können wir uns schon jetzt in unserer Innenstadt auf große Verkehrsprobleme einstellen“, lautet die erste Einschätzung von Jörg Meier, Sprecher der SPD-Fraktion im Stadtentwicklungsausschuss, auf die angedachte Verkehrsführung.

Jetzt sei genau das passiert, was zu befürchten war. Die Stadt Hagen müsse für ihre Untätigkeit die Konsequenz aus dem Abgasskandal tragen. Doch damit nicht genug. „Der jetzige Lösungsvorschlag stellt einen Kniefall vor dem individuellen Autoverkehr dar.

Der richtige Weg wäre nach wie vor, den ÖPNV jetzt sofort deutlich attraktiver zu machen, damit die Menschen ihn für sich als wirkliche Alternative annehmen. Durch das mutlose Agieren der Verwaltung sowie der Koalition aus CDU, Grünen, FDP und Hagen Aktiv wird wieder viel Geld für den Individualverkehr ausgegeben und eben nicht für die Verbesserung des ÖPNV“, kritisiert Meier. Sämtliche Anträge der SPD-Fraktion hinsichtlich einer Verbesserung der Busverkehre in Hagen seien von der Koalition in den
vergangenen Monaten zurückgewiesen worden.

Die Realisierung der neuen Verkehrsführung durch die Holzmüllerstraße würde erhebliche negative Auswirkungen haben, ergänzt Werner König, Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss und im Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Verkehr. „Die massiven zusätzlichen Belastungen des Kreisverkehrs, über den die Holzmüllerstraße angefahren werden muss, führt zu einer massiven Rückstaubildungen sowohl auf der Heinitzstraße als auch auf Körner- und der Rembergstraße. Die Busse werden ihre Fahrpläne noch weniger als bisher einhalten können.“

Für die SPD-Fraktion kann die Öffnung der Holzmüllerstraße zunächst nur als eine Option unter mehreren gelten. Allerdings seien andere Alternativen nicht geprüft und bewertet worden. Wenn die Verwaltung schon jetzt so offensiv mit den Gedanken an die Öffnung der Holzmüllerstraße nach vorne geht, dann müsse auch schleunigst der Aufsichtsrat der Straßenbahn, der am kommenden Montag tagt, eingebunden werden.

„Hier sollte das Thema als Dringlichkeitspunkt behandelt werden“, fordert Werner König
und beklagt: „Wenn der Nahverkehr in Hagen weiter benachteiligt wird, brauchen wir uns um weitere Maßnahmen zur Verbesserung nicht mehr sehr bemühen. Hier sind insbesondere der Vorsitzende des Aufsichtsrates und der Vorstand gefordert, die Belange der Hagener Straßenbahn öffentlich und massiv zu vertreten.“<<

Hagener Verwaltung am 11. Mai geschlossen

© J.P. Leicher
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Hagen. Die Hagener Stadtverwaltung bleibt nach Himmelfahrt am Freitag, 11. Mai, geschlossen. Dies gilt auch für die Öffnungszeiten des Zentralen Bürgeramtes am Samstag, 12. Mai.

Wer eine Dienstleistung der Stadt Hagen benötigt oder in Anspruch nehmen möchte, wird daher gebeten, den Behördengang entsprechend zu planen. Ab Montag, 14. Mai, stehen alle Dienstleistungen der Stadtverwaltung wieder im gewohnten Umfang zur Verfügung. Durch die Schließung werden Einsparmöglichkeiten unter anderem bei den Personalkosten realisiert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung müssen Urlaub bzw. Gleitzeitguthaben abbauen, welches die bilanziell vorzunehmenden Rückstellungen verringert.

Der Telefonservice „hagen direkt“ (02331/207-5000) ist nicht besetzt. Über eine Bandansage wird aber auf die bestehenden Not- und Rufbereitschaftsdienste hingewiesen. Die Stadtbücherei auf der Springe sowie die Stadtteilbücherei Haspe haben wie gewohnt geöffnet.

CDU: Bei Fachhochschule für Blick auf Westside werben

 

 

Hagen. (CDU Hagen) >>Oberbürgermeister Erik O. Schulz und die Verwaltung sollen bei der Fachhochschule Südwestfalen aktiv und respektvoll dafür werben, das Areal Westside Hauptbahnhof in den Blick zu nehmen. Das ist der einstimmige Wunsch der Hagener CDU-Ratsfraktion. Hintergrund ist der Erweiterungswunsch der Fachhochschule Südwestfalen, der sich am derzeitigen Standort Feithstraße nicht realisieren lässt. Die Fachhochschule plant deshalb im Fleyer Wald mit neuen Bauwerken den Grundstein für einen gemeinsamen Campus mit der Fernuniversität zu legen.

Für den CDU-Fraktionschef und Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschuss, Dr. Stephan Ramrath, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen: „Wer heute über einen neuen Standort nachdenkt, denkt konsequenter Weise seine Verkehrsbeziehungen mit. Da bietet die Westside Hauptbahnhof nicht nur direkte Bahn- und ÖPNV-Verbindungen in alle Richtungen, sondern auch Innenstadtnähe und perfekte Anbindungen an die Autobahnen A1, A45 und A46. Kurze Wege in das neu entstehende studentische Quartier in Wehringhausen runden die Liste der Vorteile der Westside ab!“

Wichtig sei Dr. Ramrath, „dass das nicht im Konflikt geschieht: Wir anerkennen selbstverständlich die Wünsche der Hochschulen. Auch uns leuchten die Synergien zweier Hochschulen auf einem Campus ein. Aber wir haben den Auftrag, die Entwicklung der gesamten Stadt im Blick zu behalten. Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK 20135) versuchen wir gerade, isolierte Betrachtungen aufzugeben und uns für gesamtheitliche Betrachtungen zu öffnen. Deshalb wollen wir die Verwaltung durch den Rat beauftragen, in einer Matrix die Vor- und Nachteile der beiden strategischen Konzepte gegenüberzustellen. Ich wünsche mir, dass die beiden Hochschulen die städtische Entwicklungsperspektive dann ebenfalls mit einbeziehen.“

Dr. Ramrath sieht dafür durchaus Spielräume, selbst wenn die beiden Hochschulen durch die Landespolitik nicht ganz frei agieren können: „Mir fallen verschiedene Landesbehörden in völlig veralteten Dienstgebäuden in Hagen ein, zum Beispiel das Finanzamt. Für das Land könnte es eine gute Lösung sein, die Büros in das FH-Gebäude an der Feithstraße zu verlagern. In Hagen ließe sich dadurch unser letztes Stickoxid-Problem lösen. Davon profitieren auch die Hochschulen! Unser Ziel sind Lösungen, die das Beste für die Hochschulen mit dem verbinden, was auch der Stadt guttut. Dann gibt es auf beiden Seiten nur Gewinner!“<<

 

Fundsachen in Hagen ab sofort auch online

Verloren und gefunden – ab sofort auch online. Die Stadt Hagen weist darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger auf der städtischen Internetseite unter hagen.de/fundsachen nachschauen können, ob verlorene Gegenstände bereits im Fundbüro, Rathausstraße 11, abgegeben wurden. Da Fundsachen häufig erst nach einigen Tagen im Fundbüro hinterlegt werden, empfiehlt sich ein erneutes Aufrufen dieser Seite nach einiger Zeit. Abgeholt werden können die Fundsachen während der Öffnungszeiten des Fundbüros: montags und donnerstags von 8 bis 12 Uhr sowie dienstags von 8 bis 17 Uhr.

Sprechstunde des Integrationsrates der Stadt Hagen

Um die Kommunikation von Bürgern mit und ohne Migrationshintergrund zu verbessern, lädt Sükrü Budak, Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt Hagen, alle Interessierten zur nächsten Sprechstunde am Dienstag, 24. April, von 17 bis 18 Uhr in Raum A.207 im Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13, ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Geschäftsstelle des Integrationsrates unter Telefon 02331/207-4436 oder per E-Mail an Faten.Alzahr@stadt-hagen.de.

Hagener Bürgerämter am 25. und 26. April geschlossen

RathausHochhausDie Bürgerämter in der Hagener Innenstadt, Haspe, Hohenlimburg und Boele müssen wegen umfangreicher Programmupdates und eines Serverumzuges des Einwohnermeldeprogramms am Mittwoch, 25. April, und Donnerstag, 26. April, geschlossen bleiben. Die beiden Tage werden genutzt, um die Mitarbeiter der Bürgerämter zu schulen. Ab Freitag, 27. April, sind die Bürgerämter wieder zu den gewohnten Zeiten montags und dienstags von 8 bis 17 Uhr, mittwochs von 8 bis 12 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie das Zentrale Bürgeramt in der Innenstadt samstags von 9.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. Die Stadtverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die systembedingten Schließungen.