Archiv der Kategorie: Stadt & Rat Hagen

Hagener Verwaltung schließt „zwischen den Jahren“

© J.P. Leicher
© J.P. Leicher

Die Hagener Stadtverwaltung bleibt „zwischen den Jahren“ vom 22. bis einschließlich 31. Dezember 2018 geschlossen. Wer eine Dienstleistung der Stadt Hagen benötigt oder in Anspruch nehmen möchte, wird daher gebeten, den Behördengang möglichst schon vor Weihnachten zu erledigen oder für das neue Jahr einzuplanen.

Hagener Verwaltung schließt „zwischen den Jahren“ weiterlesen
Advertisements

Ausländerbehörde der Stadt Hagen nimmt an Projekt „Effizienzinitiative Freiwillige Rückkehr“ teil

Die Handlungsfähigkeit der kommunalen Ausländerbehörden stärken und die Strukturen bei der Rückkehrberatung durch Austausch und Vernetzung verbessern:

Ausländerbehörde der Stadt Hagen nimmt an Projekt „Effizienzinitiative Freiwillige Rückkehr“ teil weiterlesen

Ein CDU Antrag CDU Hagen wird von der BPT-Antragskomission morgen zur Wahl gestellt

CDU Hagen | Einen Antrag des CDU-Kreisverbandes Hagen an den Bundesparteitag in Hamburg, den die CDU Wehringhausen-Kuhlerkamp bereits im Frühjahr 2018 mit Bitte um positiver Weiterleitung an die Hagener Kreispartei übergeben hat, wird morgen zur Abstimmung gestellt. 

Ein CDU Antrag CDU Hagen wird von der BPT-Antragskomission morgen zur Wahl gestellt weiterlesen

Sportstättenbereisung durch Haspe


Auch die Halle der Grundschule Kipper wurde unter die Lupe genommen. (Foto: SZS/Karsten-Thilo Raab)

Auf Einladung des Servicezentrums Sport der Stadt Hagen und mit Unterstützung durch den Fachbereich Gebäudewirtschaft der Stadt Hagen sowie die Objektbetreuer vor Ort wurde gemeinsam mit Mitgliedern des Sport- und Freizeitausschusses der Stadt Hagen eine erste Sportstättenbereisung durch den Stadtbezirk Haspe durchgeführt. 

Sportstättenbereisung durch Haspe weiterlesen

Grüne Hagen fordern bessere Nutzung der Mittel für Bildung und Teilhabe in Hagen

Eine Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes hat ermittelt, dass in Hagen nur 5,5% der Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket abgerufen werden. Das muss sich dringend ändern, finden Die Grünen. Dazu erklärt Kreisverbandssprecher Rolf Willaredt: „Mit dem Bildungs- und Teilhabepaket können Kinder von Langzeitarbeitslosen Zuschüsse zu Sport-, Kultur- und Bildungsangeboten erhalten. Dass dieses Geld in Hagen zu über 90% nicht abgerufen wird, ist unfassbar. Die Stadt Hamm zeigt mit ihrer Youcard, dass es auch anders geht: Dort kommen über 90% der bereitgestellten Mittel bei den Kindern an. Die Stadt muss es in die Hand nehmen, eine bessere Nutzung der Mittel zu organisieren.“

Judy Winter und Günter Lamprecht verewigen sich im Goldenen Buch der Stadt Hagen

Goldenes Buch Lamprecht Winter01_Foto Clara Berwe

Clara Berwe | Stadt Hagen | Die Schauspieler Judy Winter und Günter Lamprecht trugen sich am Freitag Nachmittag auf Einladung von Oberbürgermeister Erik O. Schulz im Rahmen eines feierlichen Empfangs im Rathaus an der Volme in das Goldene Buch der Stadt Hagen ein. Winter und Lamprecht sind anlässlich des Kurzfilmfestivals „Eat My Shorts“ am heutigen Freitagabend zu Gast in Hagen. Das Festival ehrt sie für ihre künstlerischen Darbietungen und Lebenswerke.

Migrantenselbstorganisationen informieren sich über „HAGENplant2035“

NetzwerktreffenIn den Dialog eintreten, vernetzen und so eine gelungene Teilhabe an der Stadtgesellschaft fördern – das ist das erklärte Ziel eines Netzwerkes, welches das Kommunale Integrationszentrum und die Pressestelle der Stadt Hagen für Migrantenvereine, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und die lokalen Medien im Sommer 2014 ins Leben gerufen haben. Migrantenselbstorganisationen informieren sich über „HAGENplant2035“ weiterlesen

Hagener Integrationsrat lädt zur Sprechstunde

Rathaus Sitzungsräume
© TV58.de

Um mehr Transparenz in der Kommunikation mit Bürgern mit oder ohne Migrationshintergrund zu schaffen, bietet der Integrationsrat der Stadt Hagen quartalsmäßig eine Sprechstunde an. Der Vorsitzende des Integrationsrates Sükrü Budak lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur nächsten Sprechstunde am Montag, 29. Oktober, von 17 bis 18 Uhr in Zimmer A.207 in das Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13, ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für weitere Informationen steht die Geschäftsstelle des Integrationsrates unter Telefon 02331/207-4436 oder per Mail an Faten.Alzahr@stadt-hagen.de zur Verfügung.

Mehr Zeit für gute Schulen

KPV-Hagen | >>Deutlich mehr Zeit für die Projekte im Rahmen des Förderprogramms „Gute Schule 2020“ will NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) den Kommunen geben. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs von Hagener Delegierten der Kommunalpolitischen Vereinigung(KPV) mit der Ministerin in Haltern.

IMG_6547 (1).jpg
(v.l.n.r.): Treffen sich in Haltern am See zum Meinungsaustausch: Der stellvertretende KPV-Vorsitzende und Fraktionsvize Jörg Klepper, Ministerin Ina Scharrenbach, der Hagener KPV-Vorsitzende Dr. Peter Krauß-Hoffmann, der KPV-Bundesvorsitzende Christian Haase MdB.

Mit einer Fristverlängerung von 18 Monaten sollen Städte und Gemeinden die Möglichkeit erhalten, die Fördermittel komplett zu verbauen. „Nicht alle Städte waren in der Lage, entsprechende Projekte schnell genug vorzubereiten“, wie der Hagener KPV-Vorsitzende Dr. Peter Krauß-Hoffmann aus Erfahrung berichtet. „Dazu kommt, dass der „Handwerkermarkt“ derzeit wie leergefegt ist. Kommen dann noch unvorhersehbare Probleme beim Bau dazu, wird es für die Kommunen eng. Deshalb ist die Ankündigung von Ina Scharrenbach für alle NRW-Kommunen bares Geld wert!“

Der stellvertretenden KPV-Vorsitzenden Jörg Klepper resümiert, „dass wir in Hagen mit beinahe allen Projekte gut im Zeitplan liegen. Unsere Verwaltung ist hier gut aufgestellt. Dennoch gibt es an mehreren Bauwerken Probleme und Verzögerungen bei der Umsetzung. Wenn wir dafür mehr Zeit erhalten, entlastet das nicht zuletzt die erheblich unter Erfolgsdruck stehenden Handwerker. Insofern ist das nicht nur ein gutes Signal in Richtung Kommunen, sondern ein noch viel besseres in Richtung Mittelstand.“<<

Fachgebiet Gewerbeerlaubnis, Märkte, Gewerbeüberwachung zukünftig im Rathaus II zu finden

Graf von Galen Carree Rathaus 2 Album Ansichtssachen © Hans Leicher.Das Fachgebiet Gewerbeerlaubnis, Märkte, Gewerbeüberwachung der Stadt Hagen ist zukünftig im Rathaus II am Hauptbahnhof zu finden. Aufgrund des Umzugs sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom 12. bis 19. Oktober persönlich nicht erreichbar. Telefonische Auskünfte werden allerdings erteilt. Gewerbetreibende können die Mitarbeiter ab Montag, 22. Oktober, wieder persönlich am neuen Standort, Berliner Platz 22, Gebäudeteil B, II. Obergeschoss, Zimmer B.202 bis B.211 sowie B.227 bis B.229 erreichen. Neben den bekannten Rufnummern bleiben auch die bisherigen Sprechzeiten (montags und mittwochs von 8.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 14.30 bis 17 Uhr) bestehen. In Einzelfällen können auch Termine außerhalb der genannten Sprechzeiten vereinbart werden.

Umzug: Fachgebiet Gewerbeerlaubnis, Märkte, Gewerbeüberwachung zukünftig im Rathaus II zu finden

Graf von Galen Carree Rathaus 2 Album Ansichtssachen © Hans Leicher.Das Fachgebiet Gewerbeerlaubnis,
Märkte, Gewerbeüberwachung der Stadt Hagen ist zukünftig im Rathaus II am Hauptbahnhof zu finden.
Aufgrund des Umzugs sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom 11. bis 19. Oktober persönlich nicht
erreichbar. Telefonische Auskünfte werden allerdings
erteilt. Gewerbetreibende können die Mitarbeiter ab
Montag, 22. Oktober, wieder persönlich am neuen
Standort, Berliner Platz 22, Gebäudeteil B, II.
Obergeschoss, Zimmer B.202 bis B.211 sowie B.227 bis
B.229 erreichen. Neben den bekannten Rufnummern
bleiben auch die bisherigen Sprechzeiten (montags und
mittwochs von 8.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 14.30
bis 17 Uhr) bestehen. In Einzelfällen können auch Termine
außerhalb der genannten Sprechzeiten vereinbart werden.

Baumpflegesatzung in Hagen: Grüne und Hagen Aktiv können langgehegte Forderung umsetzen

Politik2 © Hans Leicher.GRÜNE Hagen / Hagen Aktiv: >>Dass der Rat eine neue Baumpflegesatzung eingeführt hat, freut besonders zwei Fraktionen: Die Wählergemeinschaft Hagen Aktiv und die Hagener Grünen hatten in ihren Wahlprogrammen gefordert, wieder eine städtische Satzung zum Schutz des Baumbestandes einzuführen und können nun Vollzug melden. Seit der Abschaffung der früheren Baumschutzsatzung im Jahr 2007 hatten beide Fraktionen mehrfach vergeblich beantragt, sie wieder einzuführen.

„Hagen Aktiv hatte damals 1400 Unterschriften für besseren Baumschutz gesammelt“, erinnert sich Fraktionschef Dr. Josef Bücker. „Trotzdem hat eine Mehrheit vor elf Jahren den kommunalen Baumschutz abgeschafft, und seither wurde leider kräftig abgeholzt. Wir sind froh, dass es nun geglückt ist, den Rat zu überzeugen, wieder Verantwortung für die Stadtbäume zu übernehmen.“

„Aber wir haben auch von unseren Gesprächspartnern gelernt“, ergänzt der Grüne Hans-Georg Panzer. „Die neue Satzung ist weit weniger restriktiv als die vorherige und dadurch auch bürgerfreundlicher. Sie gilt nicht auf Grundstücken bis zu 350 m² und nicht für Bäume, die bis zu 10 Metern an einem Gebäude stehen oder einen Stammumfang von unter einem Meter haben. Aus Sicht des Baumschutzes ist das sicher ein Kompromiss, aber so gelang es, nicht nur diejenigen im Rat zu überzeugen, die wie z.B. die Linke auch 2007 mit uns gegen die Abschaffung gestimmt hatten, sondern eben auch die CDU.“

Panzer und Bücker, die als Vorsitzender bzw. Stellvertreter den Umweltausschuss leiten, sind optimistisch, dass diese gelungene Zusammenarbeit sich auch bei anderen anstehenden Themen fortsetzen lässt: Klimaschutz, Luftreinhaltung und Artenschutz sind Arbeitsfelder mit großen Gemeinsamkeiten, während bei ÖPNV und nachhaltiger Mobilität  bereits breite interfraktionelle Initiativen über nahezu das gesamte politische Spektrum hinweg auf dem Weg sind.<<

 

Präventives Treffen zum Thema Afrikanische Schweinepest in Hagen

Logo201506 30Die in den letzten Wochen in Belgien in Grenznähe zu Frankreich und Luxemburg aufgetretenen Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen haben auch in Hagen für Aufmerksamkeit gesorgt. Daher hat auf Einladung von Thomas Huyeng, Dezernent für Recht, Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Bürgerdienste, Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen, nun ein Institutionen übergreifendes Treffen stattgefunden, um präventiv die Zusammenarbeit in Hagen im Falle eines Ausbruchs der ASP im Stadtgebiet zu optimieren.

Teilnehmer von Seiten der Stadt waren Vertreter des Fachbereiches für Gesundheit und Verbraucherschutz, die untere Jagdbehörde, das Ordnungsamt und die Feuerwehr. Zu den externen Institutionen zählten ein Vertreter der Kreisjägerschaft Hagen, des Wirtschaftsbetriebes Hagen (WBH) und des Landesbetriebes Wald und Jagd.

Bei der Besprechung wurden ganz konkrete Situationen im Seuchenverdachtsfall und bei Seuchenausbruch angesprochen und überlegt, wie im akuten Fall beispielsweise bei der Kadaversuche eine Zusammenarbeit zwischen dem Veterinäramt der Stadt Hagen und der Jägerschaft erfolgen kann. Weitere Themen waren die Kadaverbergung, Maßnahmen im Falle des Ausbruchs wie zum Beispiel die Einrichtung von Restriktionszonen, die Anschaffung von Wildsammelstellen für die Zwischenlagerung erlegter Wildschweine und die mögliche Errichtung eines Zaunes um die sogenannte Kernzone, die im Bereich des Fundortes eines ASP-infizierten Wildschweines eingerichtet werden soll.

Für alle Beteiligten war der Austausch eine gelungene Auftaktveranstaltung für weitere Aktivitäten, die in speziellen Arbeitsgruppen vorangebracht werden sollen. Ein nächstes Treffen ist für Anfang November geplant.

Hintergrund: Die Afrikanische Schweinepest
Menschen oder andere Tiere können an dieser Virusinfektion nicht erkranken. Schweine können sich über direkten Kontakt anstecken oder über Körperflüssigkeiten, infizierte Gegenstände oder Lebensmittel aus infizierten Schweinen. Unachtsamkeit von Menschen gilt als Hauptübertragungsquelle der ASP. So kann der Erreger zum Beispiel über ein falsch entsorgtes Wurstbrot übertragen werden. Bürgerinnen und Bürger sollten auf keinen Fall Lebensmittelreste in freier Natur oder in offenen, leicht zugänglichen Mülleimern entsorgen.

Was tun, wenn man ein totes Wildschwein entdeckt?
Die Früherkennung ist eine der wichtigsten Maßnahmen zum Schutz vor einer Ausbreitung der Seuche. Tote Wildschweine sollen daher so schnell wie möglich auf ASP untersucht werden. Wenn Hagenerinnen und Hagener beim Waldspaziergang oder beim Pilze sammeln ein totes Wildschwein entdecken, sollte dies auf keinen Fall angefasst werden. Falls Betroffene Kontakt mit dem Kadaver hatten, sollten sie alles so gründlich wie möglich reinigen, um eine Verbreitung zu vermeiden.

Der Fund muss umgehend beim Veterinäramt der Stadt Hagen unter der Telefon 02331/207-3112 gemeldet werden. Durch den Ausbruch sind nicht nur unsere Wildschweine bedroht, sondern auch unsere Hausschweine. Jeder kann im Ernstfall mithelfen, eine Ausbreitung zu verhindern.

Eckeseyer SPD-Ratsherr kritisiert neuen Wahlkreiszuschnitt

Sven SöhnchenSven Söhnchen | >>Fast ein Vierteljahrhundert sitzt Sven Söhnchen für den Wahlkreis Vorhalle Nord-Eckesey im Rat der Stadt Hagen. Der SPD-Mann ist somit auch mitverantwortlich für die Reduzierung der Wahlkreise zur nächsten Kommunalwahl 2020 – diese hat der Stadtrat im Sommer 2017 mehrheitlich beschlossen.

Söhnchen nahm die nunmehr vorgelegte Verwaltungsvorlage zu den neuen Zuschnitten mit stark gemischten Gefühlen zur Kenntnis.

Drei Wahlkreise werden in Hagen eingespart – in Haspe, in Eilpe/Dahl und im Hagener Norden. Dass jeder dieser ab 2020 wegfallenden Wahlkreise zurzeit durch ein Direktmandant der SPD betreut wird, bewertet der gebürtige Eckeseyer als „durchaus merkwürdig“!

Die Einsparung mag insgesamt sinnvoll sein, aber der Umgang mit dem früheren Arbeiterstadtteil zwischen Hauptbahnhof und Vorhalle kann der 49-jährige Söhnchen nicht nachvollziehen.

„Eckesey wurde viele Jahre als Stiefkind der Stadt behandelt. Während Altenhagen und Vorhalle Fördergelder erhielten, musste Eckesey mit finanziellen Brotkrumen auskommen. Dass der Stadtteil sich trotzdem liebenswert weiterentwickelt hat und ein friedvolles Miteinander der Nationen und Generationen gelebt wird, ist auch dem Engagement der Bewohner und der Stadtteilpolitiker geschuldet“, so Söhnchen.

Eckesey war in den unterschiedlichen Zuschnitten innerhalb der Stadt bereits häufiger ein leichter Verschiebebahnhof. Nicht nur die etablierten Parteien nehmen den Stadtteil in einem Atemzug mit dem benachbarten Vorhalle wahr. Zeitgleich gelten andere Zuschnitte bei den Schulbezirken oder den sich weiterentwickelnden Gemeindegrenzen der Kirchen.

Nunmehr soll der Stadtteil Eckesey nicht mehr mit dem Vorhaller Norden politisch verbunden sein, sondern mit jenem Stadtteil Boelerheide, den die Stadt vor weit über 40 Jahren durch den Rückbau der Harkortbrücke von Eckesey abgeschnitten hat.

Wozu soll Eckesey demnächst gehören? Welches Heimatgefühl soll die Eckeseyer Bevölkerung für sich entwickeln?

Natürlich wird auch die SPD, ähnlich wie die übrigen Parteien, die Kandidatenlage für die Kommunalwahl 2020 dem neuen Zuschnitt anpassen. Jedoch hat die Stadtverwaltung in ihrem Vorschlag zum Neuzuschnitt der Wahlkreise die langjährige gelebte Praxis in den Strukturen der Menschen ignoriert. „Schade, dass Eckesey wieder einmal von der Verwaltung nur als verschiebbarer Mosaikstein bewertet wird. Diesem neuen Zuschnitt kann ich aufgrund meiner Leidenschaft für meinen Stadtteil leider nicht zustimmen“, so der Ratsherr.<<

 

Verwaltung vom 4. bis 6. Oktober geschlossen

Wegen technischer Umstellungen bleibt die Hagener Stadtverwaltung für Bürgerkontakte vom 4. bis einschließlich 6. Oktober geschlossen. Wer eine Dienstleistung der Stadt Hagen benötigt oder in Anspruch nehmen möchte, wird daher gebeten, den Behördengang möglichst schon im Vorfeld zu erledigen oder für die folgenden Werktage einzuplanen. Ab Montag, 8. Oktober, stehen alle Dienstleistungen der Stadtverwaltung wieder im gewohnten Umfang zur Verfügung. Der Telefonservice „hagen direkt“ (02331/207-5000) ist nicht besetzt. Über eine Bandansage wird auf die Schließung hingewiesen. Die Stadtbücherei auf der Springe und die Stadtteilbüchereien bleiben ebenfalls geschlossen. Geöffnet bleiben die städtischen Museen (Osthaus Museum, Wasserschloss Werdringen und Hohenhof).

Umzug schafft Synergien: Bauordnung zukünftig im Rathaus I zu finden

Kürzere Wege, einfachere Kommunikation. Der anstehende Umzug der Bauordnung der Stadt Hagen vom Rathaus II am Hauptbahnhof ins Rathaus I in der Stadtmitte schafft Synergien, um Abläufe bürgerfreundlicher zu gestalten. Nach dem Umzug, der am Montag, 1. Oktober, beginnt, sind alle Abteilungen des Fachbereichs Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung an einem zentralen Ort zu finden.

Aufgrund des Umzugs ist die Bauordnung vom 1. bis 5. Oktober weder telefonisch noch räumlich erreichbar. Vom 8. bis 19. Oktober ist innerhalb der Dienstzeiten eine telefonische Erreichbarkeit unter Telefon 02331/207-3994 gegeben. Die neue Vorprüfstelle ist ab dem 8. Oktober zu den normalen Sprechzeiten (montags von 15 bis 17 Uhr und mittwochs von 8.30 bis 12 Uhr) im Rathaus I, Rathausstraße 11, Raum B.243, erreichbar. Der normale Betrieb ist voraussichtlich ab dem 22. Oktober wieder gegeben.

Gestaltungsbeirat der Stadt Gütersloh besucht Hagen

Logo201506 30Die Stadtverwaltung Hagen empfing in der vergangenen Woche Mitglieder des Gestaltungsbeirates der Stadt Gütersloh. Hagens Technische Beigeordnete Thomas Grothe begrüßte die auswärtige Delegation im Rathaus an der Volme. Im Anschluss begleiteten Britta Wimpelberg und Mirjam Kötter vom Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung die Gäste auf eine Rundreise durch Hagen.

Gestaltungsbeirat Gütersloh_ Foto Stadt Hagen Clara Berwe

Die Exkursion führte den Beirat über verschiedene Stationen durch das Hagener Stadtgebiet und vermittelte den Besuchern einen Eindruck über die Bauvorhaben von städtebaulicher Bedeutung der letzten Jahre. Den Experten aus Gütersloh wurde zum Beispiel das Torhaus in Haspe, der neugestaltete Bodelschwinghplatz und der Umbau der Martin Luther Kirche zur Kindertagesstätte bei einer Baustellenbesichtigung gezeigt. Christian Isenbeck führte die Besuchergruppe über das revitalisierte Areal der Elbershallen. Weiterhin brachten die fachkundigen Vorträge von Rouven Lotz im Museumsquartier und Dr. Birgit Schulte am Hohenhof den Besuchern die kulturelle und bauliche Bedeutung der Hagener Stadtentwicklung näher.

Es ergaben sich viele interessante Gespräche über Gestaltungsqualitäten sowie nachhaltiges, stadtbildprägendes Bauen, aber auch über die Schwierigkeiten der gegenwärtigen Stadtentwicklung aufgrund der demographischen Veränderungen der Stadtgesellschaft. Sehr positiv wurde vom Gestaltungsbeirat der sensible Umgang im Bereich Hohenhagen wahrgenommen. Insbesondere über die gelungene Nachverdichtung des Neubaus „Goldene Pforte 3“ urteilte der Beirat einhellig, dass der Grundgedanke des qualitätsvollen, innovativen Bauens von Karl Ernst Osthaus bei diesem Bauvorhaben weitergeführt wurde.

Dr. Michael Zirbel, Fachbereichsleiter Stadtplanung aus Gütersloh, bedankte sich ausdrücklich für die gesammelten Eindrücke in Hagen: „Es war es wirklich eine sehr informative Rundreise. Eine gelungene Mischung von Historie und Moderne. Von allen Teilnehmern kamen sehr positive Rückmeldungen.“