Die GRÜNEN Hagen bestätigen: Gehen mit Schulz ins Rennen

Foto: GRÜNE Hagen

GRÜNE Hagen – Bei der offiziellen Aufstellungsversammlung zur GRÜNEN OB-Kandidatur in Hagen wurde das Votum aus dem vergangenen November klar bestätigt: Die GRÜNEN gehen
mit Erik O. Schulz ins Rennen. Dazu erklärt Kreisverbandssprecher Rolf Willaredt: „Wir freuen uns, dass Erik O. Schulz unsere Mitglieder eindeutig überzeugen konnte. Mit über 90% hat er ein hervorragendes Wahlergebnis erzielt. Wir haben in den vergangenen Wochen unsere Ziele zu Verkehrs- und Klimawende, zu Bildung und Schulentwicklung, aber auch zu Partizipation und Bürgerinnen-Nähe mit Erik O. Schulz diskutiert und sind zu großen Übereinstimmungen gekommen. Dabei ist uns wichtig, dass alle Entwicklungen sozial gerecht gestaltet werden. An Klimaschutz, an der Mobilitätswende und an einer guten Bildung müssen alle Menschen teilhaben können. Wir setzen darauf, dass wir unsere ökologischen Zielsetzungen für Hagen mit Erik O. Schulz bis September und ab September 2020 umsetzen können. Dafür gibt es bereits bekannte Konzepte und Pläne aus den vergangenen Jahren mit der politischen Allianz. Wir werden allerdings dafür eintreten, dass Bürgerinnen vor allen politischen
Entscheidungen mehr informiert und beteiligt werden.“

Nichts scheint mehr sicher: Kupferdiebe an der Hagener Kreuzkirche

Foto: Polizei Hagen

Hagen – Am Donnerstag, 30.01.2020, rief die Hausmeisterin der evangelischen Kreuzkirche in der Kirchbergstraße die Polizei. Kurz zuvor hatte sie bemerkt, dass fünf Regenrohre von der Fassade der Kirche abmontiert und entwendet wurden. Sogar ein Blitzableiter fehlte. Der mutmaßliche Grund für den Diebstahl: Die entwendeten Gegenstände sind aus Kupfer. Vermutlich schlugen die Täter im Zeitraum zwischen dem 28.01. und dem 30.01.2020 zu. Wie genau sie vorgingen, ist noch nicht bekannt. Fest steht, dass sie weitere Rohre beschädigten. Es ist möglich, dass sie bei der Tatausführung gestört wurden. Die Kripo sucht jetzt nach Zeugen. Hinweise, insbesondere auch zu Fahrzeugen, die zum Transport gedient haben könnten, werden unter 02331 986 2066 entgegen genommen.

OGS-KINDER ENTWICKELN EIGENES THEATERSTÜCK

Ein Theaterstück zum Thema „Kinderrechte“ haben 18 Kinder des Offenen Ganztags an der Karl-Ernst-Osthaus-Grundschule in Halden erarbeitet und zum Abschluss ihren Familien vorgeführt. Eine Woche lange haben die Schüler*innen nachmittags nicht nur geprobt, sondern auch den Inhalt selbst entwickelt. Der OGS-Standort liegt in Trägerschaft des Evangelischen Kirchenkreises Hagen. Initiiert hat dieses Projekt OGS-Leiterin Julia Schmidt.

Die Kinder des Theaterteams um Max Moenikes (links), Lukas Penther (rechts) und Anna-Lena Neumann (oben Mitte) sind begeistert von dem Projekt, bei dem sie ganz viel selbst gestalten konnten. Foto: Kristina Hußmann


Unterstützt wurden die Kinder und Betreuer*innen von dem Theaterpädagogen Max Moenikes. „Wir haben uns zunächst einmal kreativ mit dem Thema Kinderrechte auseinandergesetzt und zum Beispiel auch herausgefunden, dass in verschiedenen Ländern ganz andere Rechte wichtig sein können“, erklärt Moenikes.
In diesem Prozess seien ganz viele Ideen entstanden, die die Kinder unter anderem auf Plakaten festgehalten haben. Das Recht auf Kleidung taucht da auf. Aber auch das Recht auf Computerspiele oder aufs Bonbonessen. „Es geht vor allem um das Verhältnis von Müssen, Sollen und Wollen“, sagt der Experte. „In spielerischer Auseinander damit ist dann unser Stück entstanden, das auch pantomimische und interaktive Elemente enthält.“
„Das Projekt macht den Kinder richtig viel Spaß“, wissen Lukas Penther und Anna-Lena Neumann – beide gehören zum Team der OGS in Halden. „Alle sind Feuer und Flamme und können es kaum erwarten, nach dem Essen hierher zu kommen.“ Und was meinen die Kinder?  „Super“ – da sind sie sich einig. „Dass wir dabei so viel spielen können, ist toll“, finden Ella, Laura, Mia und Luise. Damit genüg Zeit für das Projekt bleibt, wurden die Kinder für diese Woche von den Hausaufgaben befreit. Für die Proben und die Aufführung konnte die Theatergruppe das Jugendforum nutzen, das der Schule direkt gegenüber liegt.
Die Kosten für das Projekt müssen übrigens nicht von der OGS gestemmt werden. Das Theaterprojekt wird zur 100 Prozent vom NRW-Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration gefördert.

Coronavirus: Fachleute sehen keine Gefahr für Hagen

Vertreter des städtischen Gesundheitsamtes, der Hagener Feuerwehr, des Katholischen Krankenhauses, des Krankenhauses Haspe, des Allgemeinen Krankenhauses Hagen und der Vamed Klinik Ambrock sowie Hagener Hausärzte haben sich gestern (30. Januar) vorsorglich rund um Coronaviren ausgetauscht. Nach Einschätzung der Fachleute besteht derzeit keine Gefahr für die Hagener Bevölkerung.

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Der Garten des Hohenhofs birgt noch viele Geheimnisse – Stadt sucht Zeitzeugen

Der Hagener Hohenhof, das ehemalige
Wohnhaus von Karl Ernst Osthaus und seiner Familie, ist
ein bedeutendes Gesamtkunstwerk und damit dieses
wieder in Gänze erlebbar wird, finden seit April 2019 im
weitläufigen Garten archäologische Grabungen statt. Ist
der Garten, der noch viele Geheimnisse birgt, doch
untrennbar mit den Gebäuden verbunden.

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Brand in der Niedernhofstraße mit einer Leichtverletzten

71-Jährige bei Brand verletzt

Hagen | Am Mittwoch fuhren Einsatzkräfte der Feuerwehr und
der Polizei in die Niedernhofstraße. Dort drang Qualm aus dem Küchenfenster eines Mehrfamilienhauses. Anwohner wurden zuvor durch das Geräusch eines Brandmelders aufmerksam und verständigten den Notruf. Ein Polizeibeamter trat die Wohnungstür einer 71-jährigen Frau ein. Augenscheinlich schmorten Plastikschalen auf dem Herd. Während die Frau auf den Balkon gebracht wurde, löschte die Feuerwehr die Flammen. Die 71-Jährige wurde leichtverletzt in ein
Krankenhaus gebracht.

1.010 Euro dank privater Weihnachtsfeier für Arztmobil

1.010 EURO DANK PRIVATER WEIHNACHTSFEIER FÜR ARZTMOBIL

Foto: Diakonie

Hagen. Mit einer großen Weihnachtsfeier, zu der Michael und Angelika
Nölle jedes Jahr einladen, bereiten sie ihren zahlreichen Gästen nicht nur frohe Stunden, sondern tun auch damit noch etwas Gutes. Denn bei der Feier ging auch im zurückliegenden Dezember der „Spendenhut“ rum. Das Ergebnis: 1.010 Euro konnte Michael Nölle jetzt für das Arztmobil von Luthers Wachsalon überreichen! „Meine Frau und ich sehen im Arztmobil ein ganz hervorragendes soziales Angebot in Hagen, das wir gerne unterstützen.“ Ilona Ladwig-Henning kündigte an, die Spende für den Betrieb und damit für notwendige Reparaturen am Arztmobil einsetzen zu wollen.

Europa-Rallye für Kinder in der Stadtbücherei auf der Springe

EUROPA-RALLYE FÜR KINDER IN DER STADTBÜCHEREI AUF DER SPRINGE

Die Europäische Union näher kennenlernen: Das können interessierte Kinder von zehn bis 14 Jahren am Dienstag, 4. Februar, um 17 Uhr in einer Europa-Rallye in der Stadtbücherei auf der Springe. Die Kinder setzen sich spielerisch beispielsweise beim Lösen von Fragen und Rätseln sowie am Glücksrad mit der Europäischen Union auseinander. Im Rahmen der Ratspräsidentschaft 2020 spielen die Länder Kroatien und Deutschland bei der Rallye eine besondere Rolle. Zum Abschluss der spannenden Tour lernen die Kinder zudem eine Sage aus einem europäischen Land kennen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist direkt in der Stadtbücherei, unter Telefon 02331/207-3591 oder per E-Mail an verena.lueckel@stadt-hagen.de erforderlich.

4. Hagener Kneipenquiz ein voller Erfolg

4. Hagener Kneipenquiz ein voller Erfolg

Bildquelle: Kristina Hußmann

‚Quizzen einmal anders´ lautete das Motto zum 4. Hagener Soroptimist-Kneipen-Quiz, welches am vergangenen Freitag erneut einen regen Zulauf verbuchen konnte. Routiniert organisiert, fand dieses im gewohnt gemütlichen Ambiente des Crocodile in der Hagener Fußgängerzone statt. An 14 Tischen, die alle eine bedeutende weibliche Person als Namensgeberin hatten, wurde in 6er/7er Gruppen überlegt, gerätselt und geraten. „Wir sind komplett ausverkauft“, freute sich Bettina Schulte vom Organisationsteam. Durch den Abend führte als „Quizmasterin“ die amtierende Präsidentin Petra Zittlau. „Der Spaß für die gute Sache steht für uns im Vordergrund“, so Zittlau. Die meisten Punkte aus den vier Fragerunden erreichte das Team „Hildegard von Bingen“, welches als Sieger den Abend im Anschluss an die Veranstaltung in geselliger Runde mit einigen anderen Gästen ausklingen lies. „Es war ein toller Abend“, fasst eine Besucherin zusammen. „Beim nächsten Mal sind wir auf jeden Fall wieder dabei“.
Der gesamte Erlös kommt dem Hagener Verein „Wildwasser e.V.“ zu Gute. „Es ist uns ein Anliegen, Hagener Einrichtungen zu unterstützen“, so Petra Zittlau. Auch sie freut sich auf das 5. Kneipen-Quiz am 8.Mai diesen Jahres. Nähere Infos hierzu findet man zu gegebener Zeit auf der Homepage des Clubs unter: www.soroptimist-international-hagen.de. Der Kartenverkauf ist ab sofort eröffnet (E-mail: si-hagen.kneipenquiz@gmx.de)

Dank an Sponsoren der Konzertbusse

DANK AN SPONSOREN DER KONZERTBUSSE

(vlnr): Dr. Klaus Fehske (Rathaus-Apotheke, Internationale Apotheke Dr. Fehske e.K.),  Christa Stronzik (Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung), Leonie Schmitz (Vollkornbäckerei Niemand), Burkhard Adam (Adam Goldschmiede und Juweliere), Knut Fessen (Fa. Farben Thüner), Dr. Jochen Plaßmann (Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung), Petra Jochheim (Sparda-Bank West e.G.), Ulrich Schulze-Witteborg (Hohenlimburger Bauverein e.G.), Ingo Adam (Adam Goldschmiede und Juweliere).
Copyright: Theater Hagen

Im Rahmen eines Sinfoniekonzertes trafen sich in der Pause zu einem Sektumtrunk die Sponsoren der Konzertbusse, zu denen noch die Märkische Bank Hagen e.G. und die Volksbühne Hagen gehören. Die aus verschiedenen Richtungen kommenden Konzertbusse ermöglichen den Besuchern der Sinfoniekonzerte des Philharmonischen Orchesters Hagen für 1,50 Euro pro Fahrt in die Stadthalle und wieder zurück zu gelangen.  Die gesponserten Beträge liegen zwischen 500 und 3500 Euro.

Hagener Ratsallianz: Gemeinsam nach Lösungen für Remberg suchen

HAGENER RATSALLIANZ: GEMEINSAM NACH LÖSUNGEN FÜR REMBERG SUCHEN

„Wir arbeiten vor Ort an praktikablen Lösungen für den Lkw-Verkehr am Finanzamt und am Remberg.“ Darauf weist der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Stephan Ramrath hin. „Es ist schön, wenn das den SPD-OB-Kandidaten nun auch interessiert. Doch statt das Problem in den Petitionsausschuss des Landtags zu verschieben, sollte er lieber gemeinsam mit der Verwaltung, Allianz und Hagen Aktiv nach einer Lösung suchen.“ Im Gegensatz zu Wolfgang Jörg sieht Ramrath vor Ort das Potential für Verbesserungen: „Der Petitionsausschuss kann kein LWK-Fahrverbot auf der Bundesstraße am Remberg durchsetzen“, wie Dr. Ramrath prognostiziert. Allerdings eröffnet die von Umweltdezernent Thomas Huyeng verhängte Tempo-30-Beschränkung in der Finanzamtsschlucht neue Möglichkeiten, die LKW-Verkehrsströme vor Ort geschickter zu verteilen. Denn inzwischen unterschreiten wir die gesetzlich geforderten Grenzwerte.“ Für den Fraktionsvorsitzende von Hagen Aktiv, Dr. Josef Bücker, ist klar: „Wir brauchen ein generelles Durchfahrtsverbot für Lkw in ganz Hagen, sofern es sich nicht um Lieferverkehre handelt. In vielen Städten in NRW ist so ein Durchfahrtsverbot schon eingerichtet, beispielsweise in Köln und Bochum-Riemke. Das sollten wir uns anschauen und auf Hagen übertragen!“ Der CDU-Umweltsprecher und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jörg Klepper ruft in Erinnerung, „dass es ein Team aus Allianz und Hagen Aktiv war, das das Problem des LKW-Durchgangsverkehrs sachlich aufgearbeitet hat. Auf Initiative unseres Ratsmitglieds Martin Erlmann haben wir eine stadtweite Verkehrszählung durchgeführt und belegt, dass die damaligen Zahlen zum LKW-Verkehr völlig unzureichend waren. Dieser Faktenlage konnte sich selbst die SPD nicht entziehen.“ Auch der FDP-Fraktionsvorsitzende Claus Thielmann ist über die SPD-Stellungnahme verwundert, da das Protokoll des Umweltausschusses vom September 2016 dokumentiert, was Werner König seinerzeit forderte: Die Sperrung der Finanzamtsschlucht müsse konkret durchgesetzt werden, eine zusätzliche Blitzanlage auf der Gegenfahrbahn sei notwendig. Herr König richtet den dringenden Appell  an Herrn Huyeng, die Sperrung durchzusetzen. „Jedem Ratsmitglied war klar“, so Thielmann, „was das für die Remberg-Anwohner bedeutete. Noch im Februar 2017 wischte die SPD neue Maßnahmenvorschläge zum Luftreinhalteplan (LRP) beiseite, verhinderte später, dass sich der Ausschuss proaktiv in den LRP eingebringen konnte. Aggressiv unterband sie die vorübergehende Öffnung der Holzmüllerstraße. Das hätte den Märkischen Ring deutlich entlastet. Erst im September 2018 folgte das Umdenken der SPD; auf diese Weise haben wir viele Jahre für einen gemeinsamen Vorstoß verloren“, so Thielmann. „Ich hoffe, die SPD wird fortan gemeinsam mit uns an Lösungen arbeiten.“

Quelle: CDU-Ratsfraktion Hagen

MIT KIES BELADENER LKW KIPPT BEI SCHWERTE-ERGSTE UM – A45 LANGE GESPERRT

UPDATE A45 nach Lkw-Unfall bei Schwerte nicht mehr gesperrt

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Nach einem Verkehrsunfall bei Schwerte war die Autobahn 45 in Höhe Ergste am Dienstag (28.1.2020) ab 11.50 Uhr fast sechs Stunden in Richtung Dortmund gesperrt. Seit 17.45 Uhr ist die A45 auch in Richtung Dortmund wieder befahrbar. Der Unfall führte zu einem mehr als zehn Kilometer langen Stau. Der vermutlich durch einen Reifenschaden umgekippte Sattelzug ist inzwischen aufgerichtet und abgeschleppt worden.

Erste Meldung:

Ein 51-jähriger Lkw-Fahrer aus Bochum verunglückte am Dienstag auf der Autobahn 45 bei Schwerte-Ergste. Aus unbekanntem Grund löste sich gegen 11.40 Uhr kurz hinter der Abfahrt Ergste in Richtung Dortmund ein Reifen von dem mit Kies beladenen Anhänger. Der Sattelzug geriet ins Schleudern, kippte um und verlor seine Ladung. Der Fahrer blieb unverletzt. Die A45 in Fahrtrichtung Dortmund ist seit 11.50 Uhr für die Räumung und Reinigung der Unfallstelle gesperrt. Die Polizei leitet den Verkehr an der Abfahrt Ergste von der A45 ab und über die Auffahrt in Richtung Dortmund wieder auf. Der durch den Unfall entstandene Stau ist derzeit zehn Kilometer lang. Im Nachmittags-Berufsverkehr ist weiter mit Beeinträchtigungen zu rechnen. Die Polizei rät, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Sperrung der Beethovenstraße wegen Kanalsanierung

SPERRUNG DER BEETHOVENSTRASSE WEGEN KANALSANIERUNG

Die Beethovenstraße ist ab Montag, 3. Februar, zwischen der Hausnummer 30 und der Einmündung in die Gerichtsstraße für den Individualverkehr eine Woche lang gesperrt. Dies gilt auch für die linke Fahrspur der Saarlandstraße in Fahrtrichtung Autobahnkreuz Hagen auf Höhe der Beethovenstraße 24 und auf einer Länge von 30 Metern.    Linienbusse der Hagener Straßenbahn AG und Rettungs- sowie Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr sind von dieser Regelung nicht betroffen. Auch Anlieger können ihre Grundstücke weiterhin anfahren. Eine Umleitung verläuft über die Hardenbergstraße. Der Grund für die Sperrungen ist eine Kanalsanierung in der Beethovenstraße. Das Ende der Bauarbeiten ist für Juni 2020 geplant. Der WBH bemüht sich darum, Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten

Hagen gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

HAGEN GEDENKT DER OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS

Oberbürgermeister Erik O. Schulz hält seine Rede zur Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus in der Aula des Theodor-Heuss-Gymnasiums. (Foto: Linda Kolms/Stadt Hagen)

„Heute stellen wir uns öffentlich und gemeinsam gegen Antisemitismus, Faschismus, Verhetzung und jede Form von Ausgrenzung“, erklärt Oberbürgermeister Erik O. Schulz in seiner Rede zur heutigen Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus im Theodor-Heuss-Gymnasium. „Wer im Namen der Demokratie arbeitet und lebt, muss sich aktiv dafür einsetzen, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger in unserem Land akzeptiert und sicher fühlen“, so Schulz weiter. Neben Musik- und Redebeiträgen von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums, unter anderem zum sogenannten „Buchenwälder Marsch“ von Fritz Löhner-Beda, hielt auch Rudolf Damm, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, eine Gedenkrede. Er ließ dabei persönliche Erfahrungen einfließen und mahnte die Schülerinnen und Schüler zur Wachsamkeit, damit sich solche abscheulichen Taten nicht wiederholen. Anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz im Jahr 1945 hat der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt.

Coronavirus: Das Gesundheitsamt der Stadt Hagen informiert

In Deutschland ist der erste Fall einer Erkrankung durch Coronaviren bekannt geworden. Ist die Angst vor dem Virus berechtigt? „Nein“, sagt Stadtärztin Dr. Anjali Scholten, die beim Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen unter anderem für Infektionsschutz zuständig ist. „Die bislang bekannten Todesfälle aus China betreffen ausschließlich Menschen, die zusätzlich andere schwere Erkrankungen hatten.“

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GRÜNE: „Stadt Hagen muss private Silvester-Feuerwerke neu regeln“

GRÜNE: „STADT HAGEN MUSS PRIVATE SILVESTER-FEUERWERKE NEU REGELN“

GRÜNE Hagen: Zum Antrag „Tabuzonen für Silvester-Böller“ von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, der morgen im Umweltausschuss behandelt wird, erklärt Ratsherr und Vorsitzender des Umweltausschusses, Hans-Georg Panzer: „Feuerwerk an Silvester stellt auf der einen Seite einen wichtigen Bestandteil des regionalen Brauchtums dar, ist auf der anderen Seite aber auch mit nicht unerheblichen Belastungen von Mensch, Tier und Umwelt verbunden. Wir fordern daher von der Stadt Hagen ein Konzept, wie sie in der nächsten Silvesternacht diese unterschiedlichen Interessen in einen geregelten Ausgleich bringen will. Die Silvesternacht 2019/2020 hat auch in Hagen gezeigt, dass die begeisternde Seite eines farbenfrohen Feuerwerks mit erheblichen Schattenseiten verbunden ist. Vervielfachte Feinstaub- und Lärmbelastung bedeuten ein Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier, unsachgemäße Handhabung von Feuerwerk kann vor allem in Zusammenhang mit Alkohol ein erhöhtes Gefährdungspotenzial für Personen aber auch ein Brandpotenzial für Gebäude bedeuten, wie es der verheerende Brand des Krefelder Affenhauses gezeigt hat. Im Umweltausschuss am 29.01.2020 ist die Verwaltung angehalten, über Erfahrungen der Silvesternacht 2019/2020 zu berichten. Wir werden beantragen, dass aus diesen Erfahrungen ein klares Handlungskonzept für den kommenden Jahreswechsel entwickelt wird.“ 

Schlag gegen Rockerkriminalität – sechs Festnahmen am Dienstag Morgen

Hagen | Am Morgen, führten Kriminalbeamte der Dienststelle für Organisierte Kriminalität des PP Hagen einen Großeinsatz gegen
Rockerkriminalität durch. Um 06.00 Uhr durchsuchten die Ermittler zeitgleich acht Wohnungen in den Städten Wuppertal, Dortmund, Gelsenkirchen, Schwerte, Herne, Castrop-Rauxel und Schermbeck.

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DIE LINKE Ratsfraktion freut die Lernfähigkeit der Ratsallianz

DIE LINKE Ratsfraktion freut die Lernfähigkeit der Ratsallianz

DIE LINKE Hagen: Sehr erstaunt ist die Ratsfraktion der Linken über die Wandlungsfähigkeit der Allianz im Hagener Rat. Ob allerdings hinter ihren Forderungen nach einer Lösung der Altschuldenproblematik in
Hagen mehr steckt als ein Vorwalkampfgetöse wagt die Linke zu bezweifeln. Zu der Problematik erklärt Ralf Sondermeyer für die Fraktion: „Seit vielen Jahren haben wir als Linke gefordert, dass die Altschuldenproblematik angegangen werden muss. Selbst als die Stadt noch von der Einsetzung eines Sparkommissar bedroht war sprach Ralf Sondermeyer über die Altschulden und setzte CDU, Grüne, FDP und auch Hagen Aktiv unter Druck und schlug die Einrichtung eines Altschuldenfond durch den Bund und das Land vor, damit Hagen wieder einen finanziellen Neustart machen kann. Zu dieser Zeit wurde dieser
Vorschlag durch eben diese Parteien abgelehnt die nun eine Lösung der Altschuldenfrage wollen“. Ralf Sondermeyer merkt noch an: „Auch der Allianz geht mal ein Licht auf. Besser spät als nie. Nur viele Jahre zu spät. Das musste so nicht sein.“

IG Hasper Kunstschaffender spendet 500 Euro an Luthers Waschsalon

IG Hasper Kunstschaffender spendet 500 Euro an Luthers Waschsalon

Peter Börnsen, Dietmar Hunke (beide Ehrenamtliche in Luthers Wasch-
salon) und Ilona Ladwig-Henning (Einrichtungsleitung) haben sich über
die Spende der IG Hasper Kunstschaffender gefreut, die Charlotte Ort-
wein, Angelika Prevoo, Margit Scheene und Ulrich Prevoo (von links)
überreichten.

Hagen. Bereits zum 37. Mal hat die IG Hasper Kunstschaffender e.V. im
Dezember zum vorweihnachtlichen Kunstmarkt in die Gesamtschule in Hagen-Haspe eingeladen und den Erlös der in diesem Rahmen veran-
staltet Cafeteria gespendet. „Wir spenden jedes Jahr an eine soziale Einrichtung, in diesem Jahr haben wir uns für Luthers Waschsalon der Diakonie Mark-Ruhr entschieden“, so der Vorsitzender der IG, Ulrich Prevoo bei der Spendenübergabe am Montagmorgen (27. Januar). Schon in der Vergangenheit hatten die Künstler an Luthers Waschsalon gespendet.

Brennende Zigarette im Bett? Frau bei Wohnungsbrand in Hagen getötet

BRENNENDE ZIGARETTE IM BETT? FRAU BEI WOHNUNGSBRAND IN HAGEN GETÖTET

Hagen | Am Montag, 08:15 Uhr, verständigten Anwohner aus
Altenhagen Polizei und Feuerwehr. In der Alleestraße schlugen Flammen aus der Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses. Die Feuerwehr löschte den Brand, im Inneren der Wohnung fand sie eine weibliche Leiche. Die Polizei sperrte den Bereich ab, Kriminalbeamte nahmen die Ermittlungen auf. Nach bisherigem Kenntnisstand ergeben sich keine Hinweise auf ein Verbrechen. Die Ermittler ziehen die Möglichkeit in Betracht, dass die Frau in ihrem Bett einschlief und
das Feuer durch eine Zigarette ausgelöst wurde. Näheres müssen die weiteren Ermittlungen ergeben. Eine Person verletzte sich durch die Rauchentwicklung leicht, es wird von einem Sachschaden im mittleren, fünfstelligen Bereich ausgegangen.

Hagen startet als Globale Nachhaltige Kommune durch

Klimaschutz und Energie, Nachhaltiger Konsum und gesundes Leben: Das sind die Themenschwerpunkte in Hagen, für die sich die sogenannte Steuerungsgruppe im Rahmen des Projekts „Globale Nachhaltige Kommune in Nordrhein-Westfalen“ entschieden hat.

Die Hagener Steuerungsgruppe bei ihrem ersten Treffen im Rahmen des Projekts „Globale Nachhaltige Kommune“ im Rathaus an der Volme. (Foto: Kirsten Strehl/LAG 21 NRW)

Die Steuerungsgruppe ist ein Arbeitsgremium zur Entwicklung und Umsetzung der kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie. Sie setzt die strategischen Akzente und erarbeitet demokratisch Vorschläge für die politischen Gremien zu den Themen, Ziele und Maßnahmen dieser Nachhaltigen Entwicklung in Hagen. Dabei setzt sich die Steuerungsgruppe aus verschiedenen institutionellen Akteuren zusammen, die unterschiedliche gesellschaftliche Interessen vertreten. „Insgesamt sind wir 28 Personen aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und auch aus der Fridays for Future-Initiative Hagen“, erklärt Dr. Ralf-Rainer Braun, Leiter des städtischen Umweltamtes. Das Gremium hat nun bereits zum zweiten Mal getagt: „Bei unserem ersten Zusammenkommen haben wir uns über mögliche Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken für Hagen im Zusammenhang einer Nachhaltigen Entwicklung ausgetauscht. In der zweiten Sitzung am 13. Januar wurden viele Vorschläge angesprochen, die Leitlinien und strategische Ziele der Nachhaltigkeit in unserer Stadt betreffen sollen“, so Braun weiter.

Strategische Ziele für Hagen
Beispiele für diese strategischen Ziele in Hagen sind die Installation einer Solaranlage oder Dachbegrünung auf jedem geeigneten Dach, eine Neugestaltung des Öffentlichen Personennahverkehrs, etwa mit elektrischen Kleinbussen, die Kunden von der Haustür abholen können sowie die Aufstellung eines Nachhaltigkeitshaushaltes in der Stadtverwaltung. Ferner soll eine weitere Steigerung der bereits heute im Vergleich zur Metropole Ruhr überdurchschnittlich hohen Wiedernutzungsquote von Brachflächen erreicht  und diese Brachflächen vornehmlich für moderne Gewerbeansiedlungen erschlossen werden. Ebenso sollen Menschen mit Migrationshintergrund im Stadtrat mit 35 Prozent vertreten sein. Ein weiteres Ziel ist ein Angebot mit Bio- und fair gehandelten Lebensmitteln in den Kindertageseinrichtungen und Schulen. Die Ziele sollen 2030 erreicht sein. Die Steuerungsgruppe tagt in diesem Jahr noch viermal im weiteren Verlauf des Projekts.

Nachhaltigkeitsstrategie
Hagen ist eine von 15 ausgewählten Kommunen im Projekt „Globale Nachhaltige Kommune NRW“. Dabei werden Kommunen bei der Entwicklung von Strategien für eine global nachhaltige Entwicklung begleitet. Die Modellkommunen erarbeiten ihre Strategien im Kontext der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung und den 17 Globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs). Die  Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. (LAG 21 NRW) setzt das Projekt in Kooperation mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) um. Die Experten der LAG 21 NRW unterstützen Hagen und die anderen ausgewählten Kommunen in Form von Einzelberatungen, Workshops und Vernetzungsveranstaltungen.