„Unfassbar“ – Der Tod von Rupert Neudeck überrascht auch seine Familie

Neudeck
Bildquelle: Cemile Giousouf

Die Welt trauert mit uns Hagenern um Rupert Neudeck, der mit dieser Stadt tief verwurzelt war. Der Mitbegründer von Cap Anamur/Deutsche Notärzte und einigen anderen humanitären Projekten, die unzähligen Menschen das Leben gerettet haben, war ein Überzeugungstäter aus eigener Erfahrung. Entscheidend geprägt mag seine frühe Erfahrung als „Flüchtling“ sein. 1945 musste seine Mutter mit ihm und drei Brüdern aus Danzig fliehen. So wuchs Rupert Neudeck in Hagen auf. Er gilt als prominenter Absolvent des Fichte-Gymnasiums, studierte Philosophie, Germanistik, Soziologie, Theologie. Als Journalist war Rupert Neudeck u.a. beim Deutschlandfunk tätig. Seit 1979 widmete sich Rupert Neudeck der humanitären Arbeit. Sein gesamtes Wirken, sein Lebenswerk, kann nur in einem umfangreichen Buch erfasst werden. Die Leben die sein Engagement gerettet hat wird bestimmt nie jemand zählen können. Aber gerade in dieser Gegenwart, in denen uns permanent die schrecklichen Nachrichten von Flüchtlingsdramen erreichen, da wird uns sein Wirken so unglaublich plastisch. Rupert Neudeck ist an diesem Dienstag überraschend in seiner Heimatstadt Troisdorf im Alter von 77 Jahren verstorben. Sein Bruder Franz-Martin Neudeck, den meisten Hagenern noch zusammen mit Karl-Heinz Schäfers im Duo „Die Dösköppe“ bekannt, teilte am Nachmittag mit, dass der Tod von Rupert Neudeck für die Familie unfassbar sei. Noch vor ein paar Tagen hätten die Ärzte gesagt, er sei über den Berg. Franz Martin Neudeck bedankt sich für die große Anteilnahme der Presse. Auch in den Sozialen Medien war die große Bestürzung über den Tod von Rupert Neudeck zu verzeichnen. Bis zu seinem Tod war Rupert Neudeck immer mit Hagen verbunden. Auf vielen Veranstaltungen in der Region war er präsent.Er wird fehlen.

Hans Leicher.

Aus 500 Metern Höhe aufs Kamener Kreuz geblickt

Aus 500 Metern Höhe auf das viel befahrene Autobahnkreuz Kamen blicken: Diese Perspektive beeindruckte 10 Auszubildende des Berufsbildungswerks der Evangelischen Stiftung Volmarstein, als sie mit den Luftsportfreunden 2000 Kamen / Dortmund durch die Luft segelten. Alle waren sich einig: Von oben sieht die Autobahn mit den vermeintlichen Miniaturautos aus wie Legoland!

„Das war ein ganz toller Tag“, meinte beispielsweise Rollifahrer Malte Elsner zur Tagestour zum Segelflugplatz in Kamen. Der 22-jährige absolviert im Volmarsteiner BBW eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement. Genauso wie die anderen BBW-Azubis im Tross hatte er noch nie im Cockpit eines Segelfliegers gesessen. „Es ist eher selten, dass uns Menschen mit Behinderungen besuchen“, sagte Lothar Müller, Vorsitzender der Luftsportfreude.

Daher war diese Aktion, die durch zweckgebundene Spenden möglich wurde, etwas Besonderes. „Das ist Teilhabe pur“, so BBW-Leiter Mathias B. Weber. BBW-Mitarbeiter und Luftsportfreunde halfen den Azubis in die Cockpits der kleinen Flugzeuge – entweder in einen Segelflieger, der an einer Seilwinde in die Luft gezogen wird, oder in einen Motorsegler mit Propeller-Antrieb.

Insgesamt ein Dutzend Helfer der Luftsportfreunde, die den Flugplatz in Kamen betreiben, betreuten die Volmarsteiner Segelflug-Neulinge. Bei der Besichtigung der beiden großen Hallen, in denen die Flugzeuge des Vereins untergebracht sind, gab es viele technische Fragen. Und beim Grillen mittags saßen alle gesellig beisammen. Im lockeren Gespräch machten die Luftsportfreunde in Richtung ihrer Besucher klar: „Wir Flieger duzen uns!“ Spätestens da waren die Volmarsteiner Azubis in der Fliegerfamilie aufgenommen.

Jubiläen und Pensionierungen bei der Stadtverwaltung Hagen

Zur Verabschiedung der Pensionäre und Jubilarehrung trafen sich heute (31. Mai) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hagener Stadtverwaltung im Rathaus an der Volme. Feierlich verabschiedeten Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Stefan Keßen, Leiter vom Fachbereich Personal und Organisation, und Stefan Arnold vom Gesamtpersonalrat die Pensionäre und ehrten die Jubilare.

Jubilare und Pensionäre_Foto Clara Berwe

Verabschiedet wurden Ingeborg Hempelmann (Fachbereich Bildung), Dorota Reanczyk (GWH), Dorothea Salimbeni (GWH), Karin Neuhaus (Fachbereich Jugend und Soziales), Joachim Kalugin, Martina Knopek-Fischer (GWH), Bernhard Tigges (Fachbereich Jugend und Soziales), Karin Opitz (Rechtsamt), Harald De Vries (Umweltamt), Ursula Wilkes (Fachbereich Bildung), Steffi Danigel (Fachbereich Jugend und Soziales), Michael Groß (Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen), Friedhelm Schlemonat (Fachbereich Kultur), Theodor Bartling, Michael Wortmann (HABIT), Ursula Stamm, Christian Biederbeck, Ute Kotulla, Rolf Strube, Bärbel Hübscher (Rechnungsprüfungsamt) und Waltraud Rödiger (Fachbereich Finanzen und Controlling).
25-jähriges Dienstjubiläum feierten Rüdiger Chlosta (GWH), Brigitte Buda, Hans-Joachim Wittkowski (Umweltamt), Silvia Jakubietz (GWH), Marion Hillmann (GWH), Dirk Gransee (Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen), Claudia Teimann (Fachbereich Jugend und Soziales), Karola Gajewski (Jobcenter), Bernd Roß (Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung), Dr. Birgit Schulte (Fachbereich Kultur), Petra Schulte (GWH), Raffaela Cariglino-Lepere (Fachbereich Jugend und Soziales), Heike Heinig (Stadtkanzlei), Annegret Schulte (Umweltamt), Joachim Krüger (GWH), Markus Haardt (Amt für Brand- und Katastrophenschutz), Thomas Eckhoff (Amt für Brand- und Katastrophenschutz), Volker Hammerschmidt (Amt für Brand- und Katastrophenschutz), Thomas Lübold (Amt für Brand- und Katastrophenschutz), Arno Mickenhagen (Amt für Brand- und Katastrophenschutz), Guido Selter (Amt für Brand- und Katastrophenschutz) und Olaf Welter (Amt für Brand- und Katastrophenschutz). Bereits ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feierten Angelika Josten (Fachbereich Personal und Organisation), Detlef Sänger (Amt für Geoinformation und Liegenschaftskataster), Erika Zupan, Andreas Henkel (Amt für Geoinformation und Liegenschaftskataster) und Harald Lücke.

(Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)

„Ein großer Ur-Hagener…“ CDU Hagen zum Tod von Rupert Neudeck

(CDU Hagen) >>Ein großer Ur-Hagener ist tot- Große Trauer in der Hagener CDU über den Tod von Rupert Neudeck.

Neudeck
Rupert Neudeck mit der Hagener Bundestagsabgeordneten Cemile Giousouf. (Bildquelle: Cemile Giousouf)

Der Gründer und langjährige Leiter der Hilfsorganisation Cap Anamur, Rupert Neudeck ist im Alter von 77 Jahren gestorben. 1939 in Danzig Hagen geboren, verbrachte er nach der Flucht, die eine prägende Erfahrung für ihn blieb, seine Kindheit in Hagen.

„Er war Lobbyist im besten Sine des Wortes für die Schwachen und für die Verfolgten in dieser Welt. Er ist ein Beispiel für uns alle“, so würdigt der CDU Kreisvorsitzende Christoph Purps, das Lebenswerk von Rupert Neudeck.

Die stellvertretende Kreisvorsitzende Cemile Giousouf MdB ergänzt: „Ein Mann der Tat, der mutig seine Stimme gegen Not und Elend erhoben hat. Und er hat es nicht nur bei Worten belassen, sondern er hat konkret gehandelt. Viele Menschen verdanken ihr Leben seinem Wirken. Seine Stimme wird uns fehlen. Und dies in einer Zeit, in der das mutige Eintreten für die Nächstenliebe dringender denn je geboten ist.“

Unsere Gedanken sind heute besonders bei seiner Frau Christel und seinen drei Kindern.<<

„KOMMEN UND GEHEN“– EIN PROJEKT IM RAHMEN DES SCHWARZWEISSBUNT FESTIVALS

Am Hagener Hauptbahnhof ist auf Gleis 7 der Innenraum eines Wartehäuschens mit ansprechenden farbigen Motiven gestaltet worden. Am letzten Maiwochenende konnten Reisende und Wartende einen Blick auf die abschließende Malaktion werfen. Die Wandgestaltung, die im Rahmen des SCHWARZWEISSBUNT Festivals stattfand, lockte auch zahlreiche Neugierige an, die eigens zum Bahnhof kamen, um dem Ereignis beizuwohnen.

©Nuri Irak_0428

Der kostenlose Workshop des Jungen Museums im Osthaus Museum, der in Kooperation mit der Deutschen Bahn entstand, wurde vom Hagener Künstler Nuri Irak geleitet. Aus den einzelnen Ideen zum Thema „Kommen und Gehen“ kreierte der Künstler den Gesamtentwurf, den er auf den Innenraum des Wartehäuschens abstimmte. Zuvor hatten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am ersten Maiwochenende mit dem Künstler getroffen, um Ideen für die Gestaltung zu sammeln und erste Skizzen zu entwerfen. Verschiedene Assoziationen und Erlebnisse, die Wartende, Abreisende oder Ankommende mit einem Bahnhofsaufenthalt in Verbindung bringen, werden im Wartehäuschen widergespiegelt.

Nuri Irak war begeistert über die inspirierte Atmosphäre bei der Entwurfsarbeit: „Es war wunderbar zu sehen, wie die Skizzen entstanden und dass verschiedene Ideen zu dem Thema zusammengetragen werden konnten.“ Die Beteiligten Anika, Billy, Caroline, Judith, Katrin, Maikel und Nora hatten zu „Kommen und Gehen“, das ja das zentrale Thema am Bahnhof ist, unterschiedliche Sichtweisen: Zentral gegenüber vom Eingang wird die Betriebsamkeit der Stadt in Einklang mit dem Schienenverkehr gezeigt. Einige markante Hagener Gebäude stellen den direkten Bezug zur Stadt her. Der Gitarrenspieler, der auf dem davor montierten Abfalleimer zu sitzen scheint, stimmt zu dem farbenfrohen Bild ein Lied an. In einer Ecke trifft sich ein Liebespaar wieder, in einer anderen fliegt ein Koffer an Luftballons in ferne Länder. Neben typischen Bahnhofsmotiven wie Reisegepäck und einer Uhr verweist ein weiteres Bild auf das Thema der Grenzüberschreitung. Ein Teddybär, der im Müll neben dem Abfalleimer sitzt, weint, weil unachtsame Passanten trotz ausreichender Behältnisse überall ihren Müll hinwerfen oder liegen lassen.

Bahnhofsmanagerin Dorothee Wasel freut sich über den Kunstworkshop „Kommen und Gehen“ am Hagener Hauptbahnhof. „Die Aufenthaltsqualität am Bahnhof wird durch das Erscheinungsbild maßgeblich geprägt. Das Kunstprojekt am Wartehaus bringt Farbe auf den Bahnsteig und trägt zu einer angenehmen, fröhlichen Atmosphäre bei“, so die Bahnhofsmanagerin.

Dortmund: Nazi-Aufmarsch mit strengen Auflagen versehen

Dortmund. Für den 04.06.2016 haben Rechtsextremisten eine Versammlung in
Form eines Aufzuges in Dortmund angemeldet. Vom Anmelder avisierte
Orte für die Versammlung waren die Dortmunder Innenstadt und die
Nordstadt

„Wir haben nicht zugelassen, dass Rechtsextremisten die in der
Nordstadt lebenden Migranten mit ihren ausländerfeindlichen Parolen
diskreditieren. Ebenso haben wir die zusätzliche Aufmerksamkeit für
Nazis in der Dortmunder City verhindert!“ macht der Dortmunder
Polizeipräsident Gregor Lange zum Einsatzgeschehen am kommenden
Wochenende deutlich.

Der Dortmunder Polizeipräsident versteht den Wunsch,
Neonazi-Aufmärsche in unserer Stadt zu verbieten. Ein Verbot der
Versammlung der Rechtsextremisten wurde intensiv geprüft, Verfassung
und Rechtsprechung lassen ein Verbot jedoch nicht zu. Deshalb hat die
Dortmunder Polizei sehr strenge Auflagen angeordnet, wie z.B. das
Verbot, aggressiv ausländerfeindliche Parolen zu skandieren. Gegen
Teile der verfügten Auflagen klagt der rechtsextremistische Anmelder
derzeit vor dem Verwaltungsgericht. Weiterhin konnte der Aufzug mit
mehreren hundert Teilnehmern in einen Dortmunder Außenbezirk verlegt
werden.

Neben der rechtsextremen Versammlung und dem zu erwartenden
Gegenprotest richtet Dortmund an diesem Wochenende u.a. das „Fest der
Chöre“ mit 50.000 erwarteten Gästen und „Dortmund a la Carte“ aus.
Alle Dortmunderinnen und Dortmunder und alle Gäste unserer Stadt
sollen sicher sein. „Wir bieten am kommenden Samstag so viel Personal
auf wie selten zuvor. Wir wollen den friedlichen und demokratischen
Protest gegen die Rechtsextremisten begleiten und schützen. Darüber
hinaus sollen alle Festivitäten weitestgehend ungestört ablaufen
können“, betont der Dortmunder Polizeipräsident.

Aufgrund der Vielzahl der Veranstaltungen werden
Beeinträchtigungen jedoch nicht zu verhindern sein.

Die Polizei hat im Vorfeld der Demonstrationen den Dialog mit
allen demokratischen Kräften in der Stadt gesucht. Es besteht
Einigkeit darin, dass nur der friedliche und rechtstaatliche Protest
gegen Rechtsextremismus Gehör finden kann. Die Polizei sieht es
natürlich als ihre Aufgabe an, diesen Protest zu schützen.

Die Dortmunder Polizei weist deutlich darauf hin, dass Gewalttaten
oder rechtswidrige Blockaden von nicht verbotenen Versammlungen keine
legale Form des Protests sein können. Sie fordert alle
Protestwilligen nachdrücklich zu einem Gewaltverzicht auf.

Die Polizei erkennt Radikalisierungsprozesse in der bundesweiten
rechtsextremistischen Szene. Aus dem linksextremistischen Bereich
gibt es Aufrufe zu gewalttätigen Protesten:“ Gewalt ist kein Mittel
gegen das Nazi-Problem in Dortmund oder anderswo. Diesen
undemokratischen Verfassungsfeinden darf nur demokratisch
entgegengetreten werden. Nur wer die Regeln unseres Rechtstaates
respektiert, bleibt glaubwürdig und kämpft wirkungsvoll gegen
Rechts!“ stellt Gregor Lange fest.

Die Dortmunder Polizei hat für den 01.06.2016 in enger Abstimmung
mit der Bezirksregierung Arnsberg und der Dortmunder Schuldezernentin
die Schulleiter der Dortmunder Schulen eingeladen, um über die
Möglichkeiten des Demonstrierens auch von Dortmunder Schülern zu
besprechen. Alle Beteiligten sehen es als ihre Aufgabe, zu
verhindern, dass Schülerinnen und Schüler durch falsches Verhalten in
eine mögliche Gefahr oder eigene Strafbarkeit gelangen.

Seit heute (31.05.2016), 10.00 Uhr hat die Dortmunder Polizei ein
Bürgertelefon unter der Rufnummer 0231/132-5555 geschaltet. (Täglich
10.00 – 18.00 Uhr, Freitag und Samstag ab 08.00 Uhr).

„Zeigen Sie den Rechtsextremisten, dass Dortmund keine Stadt für
sie ist. Und wenn Dortmund aufbegehrt, dann friedlich und dadurch
nachhaltig!“ appelliert Polizeipräsident Gregor Lange an die
Dortmunder Bürgerinnen und Bürger.

Röspel fordert: Beschäftigung und nicht Arbeitslosigkeit finanzieren

Die NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion will Langzeitarbeitslosen durch öffentlich geförderte Beschäftigung eine neue Perspektive bieten. Das teilt der heimische Bundestagsabgeordnete René Röspel mit. In dem Beschluss der NRW-Landesgruppe heißt es: „An Langzeitarbeitslosen geht der anhaltende konjunkturelle Aufschwung fast vollständig vorbei.“ Diese Erkenntnis sei Anlass gewesen, über Alternativen für diese Personengruppe nachzudenken.
„Jeder Mensch hat Stärken und Potenziale, die er zum Wohle der Gemeinschaft einsetzen kann“, meint Röspel, „und jeder Mensch hat das Recht auf soziale Teilhabe.“ Leider zeige sich, dass einige Personen aufgrund verschiedener individueller oder struktureller Umstände keine Chance auf Anstellung in einer regulären Beschäftigung haben. Es sei eine Frage der Gerechtigkeit, sich auch um diese Leute zu kümmern. Die NRW-Abgeordneten schlagen des-halb vor, über den sogenannten Passiv-Aktiv-Transfer einen „sozialen Arbeitsmarkt“ zu etablieren. Gelder, die als Passivleistungen („Hartz IV“) sowieso ausgegeben würden, sollen in die Förderung von sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung fließen. Ein großer Teil der Lohnkosten könnte damit bereits gedeckt werden. Öffentlich geförderte Arbeitsplätze werden zusätzlich geschaffen und liegen im öffentlichen Interesse. Als potentielle Einsatzfelder sind beispielsweise Bus- und Bahnbegleitdienste oder Hausmeisterassistenzen denkbar.
„Die Grundidee ist einfach: Statt Arbeitslosigkeit wird sinnstiftende Arbeit finanziert“, ist Röspel überzeugt. Allein in Nordrhein-Westfalen könnten bis zu 50 000 Personen von dem Ansatz profitieren. Kurzfristig bedeute die Aufnahme einer öffentlich geförderten Beschäftigung die Steigerung des Selbstwertgefühls, größere gesellschaftliche Teilhabe und mehr Einkommen. Mittel- und langfristig würden eigenständige Ansprüche in den sozialen Sicherungssystemen aufgebaut und im bestmöglichen Fall die Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt geschafft.
Der Appell der SPD-Abgeordneten richtet sich vor allem an den Koalitionspartner CDU/CSU. Vorhandene Landes- und Bundesprogramme der SPD-Minister Rainer Schmeltzer und Andrea Nahles seien wichtige erste Schritte, die modellhaft zeigen, wie ein sozialer Arbeitsmarkt aussehen und welche Effekte er generieren könnte. Um aber das volle Potenzial öffentlich geförderter Beschäftigung auszuschöpfen, müsse die CDU/CSU ihre Blockadehaltung bei dem Thema endlich aufgeben. „Das Signal aus NRW ist klar: Finanzminister Schäuble und seine Parteifreunde sind aufgerufen, zusammen mit der SPD den Weg für einen dauerhaften und flächendeckenden öffentlichen Beschäftigungssektor frei zu machen“, fordert Röspel.

NGG warnt vor steigender Altersarmut in Hagen

Altersarmut

Immer mehr Rentner in Hagen sind auf staatliche Unterstützung angewiesen: 3.454 Menschen erhielten im vergangenen Jahr Grundsicherung(„Alters-Hartz-IV“) im Alter oder bei Erwerbsminderung – fast doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren. Das geht aus neuen Zahlen des Statistischen Landesamtes (IT.NRW) hervor, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt. Die NGG Südwestfalen warnt vor einer weiteren Zunahme der Altersarmut und fordert eine Stärkung des gesetzlichen Rentenniveaus. Zudem dürften tarifliche und betriebliche Zusatzrenten nicht länger auf die Grundsicherung angerechnet werden.

 

 

„Innerhalb von zehn Jahren sind in Hagen rund 1.650 Menschen hinzugekommen, die ihre Rente beim Staat aufbessern müssen“, sagt NGG-Geschäftsführerin Isabell Mura. Es sei ein „sozialpolitisches Armutszeugnis“, wenn selbst immer mehr Menschen, die ein Leben lang gearbeitet hätten, der Gang zum Sozialamt nicht erspart bleibe. „Wir brauchen daher dringend Korrekturen bei der gesetzlichen Rentenversicherung. Ohne ein höheres Rentenniveau werden gerade die jungen Beschäftigten später in Altersarmut geschickt“, warnt Mura. Für sie laufe die Rente derzeit auf 43 Prozente ihres Einkommens hinaus, aber alles unter 50 Prozent sei „extrem ungerecht“, so die Gewerkschafterin.

 

Gleichzeitig müsse auch die betriebliche Vorsorge ausgebaut werden. Das sei gemeinsame Aufgabe von Gewerkschaften und Arbeitgebern. „So hat die NGG in Nordrhein-Westfalen für alle Branchen Zusatzrenten vereinbart“, sagt Mura. Zum Beispiel in der Ernährungsindustrie. Dort zahle der Arbeitgeber im Schnitt 500 bis 600 Euro pro Jahr in die tarifliche Altersvorsorge ein.

 

„Aber das Ersparte landet nur dann im Portemonnaie der Menschen, wenn die Zusatzrente nicht länger auf die Grundsicherung im Alter angerechnet wird“, betont die Gewerkschafterin. Bislang werde Beschäftigten, die eine Tarifrente und Anspruch auf Grundsicherung haben, ein Großteil der Zusatzrente wieder abgezogen. Das sei ein Missstand, den der Gesetzgeber unbedingt beheben müsse.

 

Hinzu komme: „Zu den wichtigsten Mitteln gegen Altersarmut gehören vor allem faire Löhne. Hier sind die Arbeitgeber in Hagen gefordert. Sie sollen sich an Tarifverträge halten, statt Löhne durch prekäre Jobs zu drücken“, so Mura. Zudem müsse der gesetzliche Mindestlohn kräftig angehoben werden. Erst dann könne man Altersarmut auch im Niedriglohnbereich verhindern.

Trunkenheitsfahrt und jede Menge Ärger

Hagen. Jede Menge Ärger kommt nach einer Fahrt unter
Alkoholeinwirkung auf einen Mercedes-Fahrer zu. Der 50-Jährige geriet
am Dienstagmorgen gegen 03.00 Uhr auf der Saarlandstraße in eine
Verkehrskontrolle, da sein Fahrzeug mit Ausfuhrkennzeichen versehen
war, die auch nur bis Dienstag Gültigkeit besaßen. Bei der Kontrolle
stellten die Polizisten Alkoholgeruch in seiner Atemluft fest und ein
Alkoholtest ergab einen Wert von 1,94 Promille. Einen Führerschein
konnte der Mann zwar vorzeigen, der jedoch wies Fälschungsmerkmale
auf. Hinzu kamen Ungereimtheiten mit der Ladung des Autos, auf der
Ladefläche des Kombis befanden sich vier Flachbildfernseher, deren
Herkunft sich zur Nachtzeit nicht bestimmen ließ. Aufgrund der
Gesamtumstände erfolgte die vorläufige Festnahme des Verdächtigen,
die weiteren Ermittlungen dauern an.

Neues juristisches Studienangebot

Die FernUniversität in Hagen erweitert ihr Studienangebot in der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Viele, die ein Jurastudium beginnen, möchten später in als Richterin, Staatsanwalt oder Rechtsanwältin respektive Rechtsanwalt arbeiten. Dafür ist die „Befähigung zum Richteramt“ notwendig, also das Erste Staatsexamen plus Rechtsreferendariat.

Ab dem Wintersemester 2016/17 bietet nun FernUniversität in Hagen die Möglichkeit, den universitären Teil der Ersten Juristischen Prüfung im Wege des Fernstudiums abzulegen und die Zulassung zum staatlichen Pflichtfachteil zu erlangen: über das Studium zur Ersten Juristischen Prüfung (EJP).

Damit wird das Angebot der Rechtswissenschaftlichen Fakultät mit ihren ausdrücklich wirtschaftsrechtlich ausgerichteten, erfolgreichen Bachelor- und Masterstudiengängen um eine weitere Abschlussoption ergänzt.

Die Stadt Hagen blitzt

Im Hagener Stadtgebiet finden kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird weiterhin im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

 

31.05.2016
Altenhagener Straße
Iserlohner Straße
Eckeseyer Straße
Schillerstraße

01.06.2016
Höxterstraße
Heubingstraße
Dahler Straße
Buschstraße
Am Bügel
Nöhstraße

02.06.2016
Wiener Straße
Preußer Straße
Vorhaller Straße
Stormstraße
Helfer Straße
Vossacker

03.06.2016
Franzstraße
Metzer Straße
Schwerter Straße
Eckeseyer Straße
Büddingstraße
Enneper Straße

04.06.2016
Volmeabstieg
Selbecker Straße
Neue Straße
Im Lindental

06.06.2016
Am Berge
Berliner Allee
Lützowstraße
Hochstraße

07.06.2016
Scharnhorststraße
Altenhagener Straße
Iserlohner Straße
Hohenlimburger Straße
Elseyer Straße
Berchumer Straße
Cunostraße
Feithstraße

08.06.2016
Blumenstraße
Boeler Straße
Oststraße
Schälk
Herbecker Weg
Lahmen Hasen
Eugen-Richter-Straße
Alleestraße

09.06.2016
Zur Hünenpforte
Dümpelstraße
Lortzingstraße
Stadionstraße
Kuhlestraße
Funkestraße
Oeger Straße
Alemannenweg

10.06.2016
Im Kley
Ergster Weg
Karl-Ernst-Osthausstraße
Liebigstraße
Minervastraße
Schwelmstück
Hasselbach
Wiesenstraße

11.06.2016
Auf dem Lölfert
Holthauser Straße
Bergischer Ring
Alexanderstraße

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden.
Die stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen, sowie die möglichen mobilen Messplätze sind unter  www.stadtplan.hagen.de/geschwindigkeitsmessung_standorte/html/de/800×600.html einzusehen.

Verbraucher-Zentrale Hagen informiert

Mal geht es um Mails mit getarnten Rechnungen, Mahnbriefe dubioser Anwaltskanzleien oder um Betrug mit mobilen Zahlungsmitteln: Für viele Hagenerinnen und Hagener war die Verbraucherzentrale auch 2015 hilfreicher und kompetenter Ansprechpartner für Rat und Recht. In unserem Jahresüberblick zeigen wir die wichtigsten Themen auf, nennen Zahlen sowie Fakten und geben einen Ausblick auf aktuelle Trend hier in Hagen.
Die Präsentation des Jahresberichts 2015 erfolgt im Rahmen der Beiratssitzung mit Vertretern aus der Hagener Verwaltung und Politik; Gelegenheit für Fragen und Anregungen ist selbstverständlich vorhanden.
Die Sitzung findet statt am Dienstag, 31.05.2016, 17 Uhr, in der Beratungsstelle im Volkspark.
Über Ihre Teilnahme und Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.
Aus Gründen der Planung bitten wir Sie um eine kurze Rückmeldung, ob Sie diesen Termin wahrnehmen können.

Fest der Musikalischen Früherziehung

Unter dem Motto „So klingt der Sommer“  lädt die städtische Max-Reger-Musikschule am Samstag, 4. Juni, von 15 bis 17.30 Uhr in die Dödterstraße10 zu einem Fest der  Musikalischen Früherziehung ein. Interessierte Eltern mit Kindern bis zu sechs Jahren sind herzlich willkommen. Ein buntes musikalisches Programm zum Mitmachen, Zuhören und Ausprobieren verspricht einen abwechslungsreichen Nachmittag. Um 16 Uhr findet  eine Musikgartenprobestunde für die ganz Kleinen statt. Eine Cafeteria sorgt für das leibliche Wohl. Der Eintritt ist frei.

Kräuterwanderung am Hengsteysee

Zu einer Wanderung rund um den Hengsteysee lädt die Volkshochschule Hagen am Mittwoch, 15. Juni, von 18 bis 21.30 Uhr ein. Zusammen mit der Biologin Ursula Stratmann haben Naturliebhaber die Möglichkeit, heimische Wildgemüsesorten und Liebeskräuter zu entdecken. Welche Kräuter enthalten mehr Vitamine als der Salat aus dem Supermarkt? Welche Pflanzen sind als Hausmittel bei Krankheiten einsetzbar? Die Teilnehmer erkunden das heimische Ökosystem, pflücken selbst Salatkräuter und erfahren anhand unterhaltsamer Geschichten mehr über die heimischen Pflanzen. Treffpunkt für die Wanderung ist der Parkplatz an der Dortmunder Straße am Hengsteysee. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet unter www.vhs-hagen.de.

Es ist wieder soweit: Oldie-time mit den TELSTARS!

Diese 4 rüstigen Senioren haben sich die Musik der 60er bis 80er Jahre zur Aufgabe gemacht und verstehen es immer wieder, ihr Publikum – welches in der Regel in der gleichen Zeit aufgewachsen ist – mit genau dieser Musik zu begeistern. Schon beim Zuhören juckt es in den Beinen, um ein Tänzchen zu wagen; aber dieses Publikum ist meistens auch textsicher beim Mitsingen der Oldie-Melodien, von denen viele schon zum Evergreen geworden sind.
Mit der langjährigen Bühnenerfahrung stehen mit den TELSTARS aber noch lange keine Oldtimer auf der Bühne – mit Songs von Udo Jürgens, Peter Kraus, Elvis, Peter Alexander und anderen bekannten Interpreten erwartet Sie am 10. Juni 2016 ab 19.30 h ein musikalischer Leckerbissen im Emster Kulturhof.

Deutsch-Finnische-Gesellschaft in der Stadtbücherei

Die Deutsch-Finnische-Gesellschaft Hagen ist am Samstag, 4. Juni, während der regulären Öffnungszeiten von 10 bis 13 Uhr mit einem Infostand zu Gast in der Stadtbücherei auf der Springe. Die Deutsch-Finnische-Gesellschaft spielt eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung intensiver Beziehungen zwischen Deutschland und Finnland. Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder betreuen Schüler- und Jugendaustausche, unterstützen deutsch-finnische Städtepartnerschaften, organisieren Konzerte und Lesungen mit finnischen Künstlern und geben viermal jährlich die 40-seitige Deutsch-Finnische Rundschau heraus. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen, sich über die Arbeit der Gesellschaft zu informieren.

Seniorencafé mit Musik im „Oller Dreisch“

Einen schönen Nachmittag verleben, mit netten Menschen ins Gespräch kommen
und bei beliebten Melodien in Erinnerungen schwelgen oder auch ein kleines
Tänzchen wagen – das alles ist möglich beim nächsten Seniorencafé in
Wehringhausens sympathischer Begegnungsstätte „Oller Dreisch“.
Einrichtungsleiterin Rosemarie Butzek wird mit ihrem Team für
selbstgebackene Köstlichkeiten und passende Getränke sorgen, somit steht
einigen vergnüglichen Stunden nichts mehr im Wege! Der Eintritt ist
natürlich frei.

Schwerer Unfall auf der A 1

Gegen 12.10 Uhr kam es auf der A1 in Fahrtrichtung Köln zu einem schweren
Verkehrsunfall mit mehreren Beteiligten Lkw und Pkw.

Nach jetzigem Kenntnisstand fuhr ein 34-jähriger Lkw Fahrer aus
Wilhelmshaven mit seinem Autotransporter auf dem rechten von drei
Fahrstreifen die A1 in Richtung Köln. Wegen eines  Rückstaus musste
der Fahrer in Höhe Kamen verkehrsbedingt abbremsen. Ein direkt hinter
ihm fahrender Sattelzug (Fahrer: 43 Jahre aus Rotterdam) reagierte zu
spät und fuhr auf den Autotransporter auf. Auf dem mittleren
Fahrstreifen fuhr zum gleichen Zeitpunkt eine 20-jährige Frau aus
Bergkamen mit ihrem Pkw. Bei dem Zusammenstoß der beiden Lkws musste
die 20-Jährige auf den linken Fahrstreifen ausweichen und kollidierte
da mit dem Pkw eines 53-jährigen Mannes aus Hagen.

Die 20-jährige Frau und der Fahrer des Autotransporters kamen zur
ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der Fahrer aus Rotterdam
verblieb stationär.

Der Autotransporter hatte 7 fabrikneue Sportwagen geladen, die
teilweise erheblich beschädigt wurden. Insgesamt beläuft sich die
geschätzte Schadenshöhe des Unfalls auf über eine Million Euro.

Aufgrund der aufwendigen Bergungsarbeiten mit Hilfe eines Krans
war die Fahrbahn bis 21 Uhr gesperrt.

Fahrradhelm und Notbremsassistent schützen fünfjährigen

Hagen. Am Sonntag gegen 17.30 Uhr lief ein fünfjähriger
Junge quer über die Bauernstraße und achtete dabei augenscheinlich
nicht auf dem Fahrzeugverkehr. Ein 26 Jahre alter Honda-Fahrer war
nach eigenen Angaben langsam und aufmerksam unterwegs. Dennoch sagte
er, dass er den zwischen parkenden Autos hervorlaufenden Jungen erst
im letzten Augenblick bemerkt habe. Der Notbremsassistent in dem
Honda brachte den Wagen schnell zu stehen, sodass die
Aufprallgeschwindigkeit bereits deutlich reduziert war. Da der
Fünfjährige seinen Fahrradhelm nicht abgenommen hatte, fing dieser
einen Großteil der Energie auf, sodass er nur eine ambulante
Behandlung im Krankenhaus über sich ergehen lassen musste. Im
Anschluss konnte er mit ein paar Schürfwunden und einer leichten
Gehirnerschütterung wieder nach Hause. Sein Fahrradhelm hatte sich
als Schutzengel erwiesen, war an einer Seite gebrochen und hat den
Jungen vor schweren Verletzungen bewahrt.

Wetter trauert um Werner Laberenz †

Die Stadt Wetter (Ruhr) trauert um Alt-Bürgermeister Werner Laberenz. Der erste hauptamtliche Bürgermeister der Harkortstadt verstarb am Samstag im Alter von 77 Jahren. Werner Laberenz trat im Jahr 1995 die Nachfolge seines Vorgängers Ulrich Schmidt an. Zwei Jahre darauf, 1997, wurde Werner Laberenz der erste hauptamtliche Bürgermeister der Stadt Wetter (Ruhr). Er hat in seinen Jahren als Bürgermeister der Stadt Wetter von 1997 bis 2004 die Weichen für eine moderne Innenstadtentwicklung gestellt. Unter seiner Ägide begann mit dem Grundstückserwerb von der Bahn AG die Wandlung vom Bahnhofsviertel zu einer „Neuen Mitte“ in Alt-Wetter.

Werner Laberenz

Ein großer Teil seines Engagements galt der Stärkung des Wirtschaftsstandorts Wetter. Die Umwandlung der Flächen im Schöntal und am Schöllinger Feld zu modernen Gewerbegebieten geht auf seine Initiative zurück. Ihm war es insbesondere nach dem Weggang der REME ein Bedürfnis, Ersatz für die wegfallenden Arbeitsplätze zu schaffen. Er blieb auch nach dem Ende seines Amtes am Geschick „seiner“ Stadt interessiert und war bis zuletzt als sachkundiger Bürger im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung und Bauen aktiv.

Werner Laberenz hatte ein großes Herz für die Kultur, was sich insbesondere in seiner Vorstandsarbeit im Kulturzentrum Lichtburg zeigte. Seine Liebe zum Film manifestierte sich Anfang der 90er Jahre in der Gründung der Filminitiative.

„Werner Laberenz hat sich um Wetter verdient gemacht. Er hat die Grundlagen dafür geschaffen, dass unsere Stadt modern und zukunftssicher aufgestellt ist. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie“, so Bürgermeister Frank Hasenberg.

Großeinsatz wegen Ruhestörung – Polizisten verletzt

Hagen. Ruhestörungen gehören zum täglichen Einsatzgeschehen
dazu wie der leichte Blechschaden im Straßenverkehr, ein Vorfall vom
Sonntagvormittag fiel da allerdings deutlich aus dem Rahmen. Gegen
10.00 Uhr hatten Anwohner der Rembergstraße die Polizei gerufen, da
aus einer Wohnung laute Musik die Ruhe störte. Bei ihrem Eintreffen
schrie ein Bewohner lauthals Beleidigungen aus dem Fenster in
Richtung der Beamten. Als sie an seiner Tür waren, hatte er sich
allerdings in eine Nachbarwohnung zurückgezogen. Schließlich kam es
zur Auseinandersetzung mit diesem 26 Jahre alten Nachbarn und dem
36-jährigen Auslöser der polizeilichen Maßnahmen. Im Zuge der
weiteren Ermittlungen schaltete sich ungebeten ein weiterer,
ebenfalls 26 Jahre alter Bewohner des Hauses ein. Da er durchgehend
beleidigte und provozierte, erhielt er einen Platzverweis, dem er
zunächst zögerlich folgte. Als er dann in Angriffshaltung zurückkam,
sollte er zur Durchsetzung der Maßnahme in das Polizeigewahrsam
gebracht werden. Dabei leistete der Mann so massiven Widerstand, dass
sechs Beamte nötig waren, um ihn zu bändigen und Hand- sowie
Fußfesseln anzulegen. Insgesamt sechs Polizisten zogen sich durch
seine Schläge, Tritte und Ellenbogenstößen leichte Verletzungen zu,
konnten jedoch allesamt ihren Dienst fortsetzen. Ein später
durchgeführter Alkoholtest bei dem Mann ergab einen Wert über 2,5
Promille.

Taxifahrerin beraubt

Hagen. Eine 60-jährige Taxi-Fahrerin befand sich am Samstag
gegen 23.20 Uhr mit ihrem Fahrzeug am Taxi-Haltestand in der Straße
Am Hauptbahnhof. Hier kam ein Mann auf sie zu und wollte sich zum
Stadtgarten bringen lassen. Auf dem Weg dorthin schnallte sich der
Mann an der Ecke Bergischer Rind zur Elfriedenhöhe ab und fragte, was
er zu zahlen habe. Plötzlich richtete der angebliche Fahrgast eine
Pistole auf die Taxi-Fahrerin und sagte „gib mir das Geld“. Die
60-Jährige händigte dem Räuber ihre Geldbörse aus. Daraufhin
verschwand er zu Fuß in Richtung Innenstadt. Die Taxi-Fahrerin
verfolgte den Mann mit ihrem Fahrzeug noch bis in die Kampstraße.
Dort verlor sie ihn jedoch aus den Augen. Der Räuber kann von der
Geschädigten wie folgt beschrieben werden: Der Mann ist ca. 25 Jahre
alt, ca. 170 cm groß und schlank.  Er trägt kurze, helle Haare und
war zur Tatzeit mit einer beigefarbenen Jacke, einem beigefarbenen
Baseballcap sowie einem dunklen Rucksack und einem dunklen
Brustbeutel bekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der
Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

ADAC-Stauprognose für das Wochenende

An diesem Wochenende drohen auf den deutschen
Autobahnen keine langen Staus. Autofahrer sollten sich lediglich auf
Engpässe an Baustellen und lebhaften Ausflugsverkehr bei schönem
Wetter einstellen.

Die verkehrsreichsten Fernstraßen:

– Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
– A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Lübeck
– A 3 Passau – Nürnberg – Würzburg – Frankfurt – Köln
– A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
– A 6 Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
– A 7 Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg- Hannover – Hamburg
– A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
– A 9 München – Nürnberg – Berlin
– A 93 Kufstein – Inntaldreieck
– A 95 / B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
– A 99 Umfahrung München

Auch im benachbarten Ausland halten sich die Staus in Grenzen. Bei
der Einreise von Österreich nach Deutschland kann es weiterhin zu
längeren Wartezeiten kommen. Am stärksten gefährdet sind die
Autobahnübergänge Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg
– München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim).

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Hagen. Am Sonntag, den 5. Juni findet um 11.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Von geheimnisvoller Schönheit. Zeitgenössische figurative Positionen“ statt. Die Ausstellung zeigt Werke von vier figurativ arbeitenden Künstlern aus Deutschland und Österreich. Bilderwelten immer neu zu entwerfen und die Wirklichkeit auf vielfältige Weise zu interpretieren, war seit jeher ein großer Anspruch der bildenden Kunst. Als Konstrukteure oder Gestalter von Realitäten formulieren Künstlerinnen und Künstler ihr eigenes Bild der Welt. Besonders in realistischen Darstellungsformen offenbaren sie uns einen unverschlüsselten Zugang zur Welt und liefern somit einen unmittelbaren Kommentar zu Gegenwart. Schönheit bietet sich in den Werken der Maler, Zeichner und Graphiker dieser Ausstellung auf unterschiedlichste Weise an: träumerisch, rätselhaft, karikierend, immer aber: erzählerisch. Auf sehr unterschiedliche Art erfahren wir Realität und Geheimnis in den Werken von: Martin Schnur, Robert Freund, Benedikt Richert und Andrea Lehmann.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

HAGENER ARCHITEKTUR UM 1900

Hagen. Am Mittwoch, den 8. Juni beginnt um 16 Uhr an der Springmann-Villa, Christian-Rohlfs-Str. 49, eine Führung von Dr. Elisabeth May durch Wehringhausen.

SpringmannVilla_01_Seuthe_kl

In diesem Stadtteil ist die Hausarchitektur von den Kriegseinwirkungen weitestgehend verschont geblieben. Aus kunsthistorischer und architektonischer Sicht kann hier exemplarisch die städtebauliche Entwicklung über einen Zeitraum von mehr als einhundert Jahren verfolgt werden. Als besonders interessant rückt dabei die Zeit des Baubooms um 1900 und der Nachkriegsjahre in den Vordergrund: Der Historismus vor der Jahrhundertwende, der als Reformbewegung folgende Jugendstil sowie die nach dem 1. Weltkrieg versachlichenden Tendenzen im Hausbau werden bei der zweistündigen Führung mit ihren Besonderheiten in Augenschein genommen.
Eine verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 207 2740 ist erforderlich, die Teilnahmegebühr in Höhe von 6 € ist am Treffpunkt um 16 Uhr an der Christian-Rohlfs-Str. 49 zu entrichten. Die Führung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.

Langjährige Spenderinnen und Spender geehrt

Witten. Das Deutsche Rote Kreuz führt in ganz Deutschland regelmäßig Blutspenden durch. So auch in Witten. Alle unsere Blutspender spenden freiwillig und unentgeltlich, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, einzig und allein um anderen Menschen zu helfen. Das macht die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes einmalig und garantiert eine hohe Qualität Ihrer Spenden. Dennoch ist es gute Tradition beim Deutschen Roten Kreuz, die regelmäßigen Spenderinnen und Spender zu ehren.

DRK Blutspenderehrung 2016 420

Dieser Tradition folgend wurden auch in diesem Jahr die Wittener „Blutspende-Jubilare“ zu einer feierlichen Ehrung eingeladen, die auch in diesem Jahr im Rahmen einer Fahrt über die Ruhr an Bord der MS Schwalbe II stattfand.

 

Kreisverbands-Präsident Dr. Georg Butterwegge und die erste stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Witten, Beate Gronau, konnten sich gemeinsam mit Kreisrotkreuzleiterin Tanja Knopp Dr. Robert Deitenbeck vom DRK-Blutspendedienst West in diesem Jahr bei insgesamt 49 Jubiläumsspendern bedanken.

 

„Durch Ihre freiwilligen und unentgeltlichen Blutspenden haben Sie Leben gerettet und tun es weiter, Sie leisten Hilfe nach dem Maß der Not und dafür danke ich Ihnen herzlich.“, so Dr. Georg Butterwegge in seinem Grußwort zu Beginn der Ehrung.

 

Geehrt und ausgezeichnet wurden in diesem Jahr insgesamt 49 regelmäßige Blutspender für 50, 75, 100, 125 und ein Wittener sogar für 150 Spenden, über 30 konnten persönlich anwesend sein.

 

„Zusammen haben die in diesem Jahr zu ehrenden Spenderinnen und Spender in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten insgesamt 3950 Liter Blut gespendet und damit einer riesigen Anzahl Kranken und Verletzten geholfen, vollkommen freiwillig und das ist heutzutage nicht selbstverständlich.“, so Butterwegge weiter.

 

Dr. Robert Deitenbeck vom DRK-Blutspendedienst West (Hagen) nutzte die Gelegenheit der besonderen Blutspendeehrung „auf der Ruhr“, um sich nicht nur zu bei jedem Einzelnen zu bedanken, er lobte auch die Organisation der Blutspendetermine vor Ort und die allgemein sehr hohe Motivation der Wittenerinnen und Wittener, Blut zu spenden und sich so selbstlos für Menschen in Not einzusetzen, denn „Blut kann auch weiterhin nicht künstlich hergestellt werden und rettet Leben, ganz direkt!“.

Überfall am Bahnhof Letmathe +++ Reizgas versprüht

Iserlohn Raub am Bahnhof

Iserlohn/Letmathe.  Am 29.05.2016, gegen 01:15 Uhr, wurde ein 25-jähriger Letmather am Bahnhofsvorplatz Opfer eines Überfalls. Hier sollen drei Personen auf ihn zugegangen sein, die dann wahllos auf ihn einschlugen. Der junge Mann wurde
hierbei schwer verletzt und dem Krankenhaus zugeführt. Zeugen werden
gebeten, sich mit der Polizei in Iserlohn in Verbindung zu setzen.
Unbekannte versuchen in der Nacht vom 27.05 zum 28.05.2016 die Tür
eines Döner Imbisses an der Mendener Straße aufzubrechen. Dieser
Versuch schlug fehl, es entstand Sachschaden.
Junges Mädchen sprüht Reizgas in Kiosk

Letmathe. Am 27.05.2016, gegen 16:10 Uhr, betraten drei Jugendliche (2 männlich, 1 weiblich) den Kiosk der Geschädigten an der Brinkhofstraße. Als sie von der
69-jährigen Letmatherin nach kurzer Zeit angesprochen wurden
verließen sie den Kiosk. Kurz darauf kam die weibliche Jugendliche
zurück und sagte, sie würde doch eine Zeitschrift suchen. Ohne sich
für die Zeitschrift zu interessieren zog die Jugendliche ein
Reizstoffspray aus der Tasche und sprühte der Seniorin ins Gesicht.
Danach entfernte sie sich aus dem Laden und lief mit den Jungen weg.
Hierbei wurde die Dame leicht verletzt. Personenbeschreibung: 1.
Junge Kurze hochgekrempelte braune Hose Graue Windjacke und schwarze
Kappe 2.        Junge Rote Tasche Schwarze Jacke Täterin: 3.     Mädchen Dunkle
Haare, Pferdeschwanz

Alle drei waren ca. 16 Jahre alt und sind in Richtung Kampstraße
davongelaufen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Letmathe und Iserlohn
entgegen.

Grund für die „dicke Hose“ war ein Marihuana Beutel

Dortmund. Am Sonntagmorgen (29. Mai) machte ein Bürger Einsatzkräfte der
Bundespolizei auf einen Mann aufmerksam, der sich direkt vor der
Wache am Hauptbahnhof zwischen den Einsatzfahrzeugen aufhielt. Bei
der Überprüfung des Mannes wurde Marihuana, Haschisch und verbotene
Tabletten gefunden. Unter einem Aliasname war er zur Festnahme
ausgeschrieben.

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Um 07.30 Uhr erhielten Einsatzkräfte der Bundespolizei den
Hinweis, dass sich zwischen den Einsatzfahrzeugen, die vor der Wache
geparkt waren, eine möglicherweise verwirrte Person aufhält. Als die
Beamten den Mann ansprachen, konnten sie prägnanten Cannabisgeruch
wahrnehmen. Zur Identitätsfeststellung und Durchsuchung wurde er zur
Wache gebracht.

Hier fanden die Bundespolizisten in der Hosentasche des Mannes
zunächst ein Stück Haschisch. Im vorderen Teil seiner Unterhose
befand sich ein gut gefüllter Gefrierbeutel mit über 100 Gramm
Marihuana. Auch ein Tütchen mit Tabletten und einem Pulver wurde in
der Jacke aufgefunden und sichergestellt. Zur Herkunft machte er
keine Angaben.

Nach umfangreicher Recherche konnte die Identität des Mannes
festgestellt werden. Es handelte sich um einen 41-jährigen Mann aus
Gambia, der sich unerlaubt in der Bundesrepublik aufhält und bereits
zur Ausweisung/Abschiebung ausgeschrieben war. Auch die Hamburger
Staatsanwaltschaft war am Aufenthaltsort des Mannes interessiert.
Dort lagen Ausschreibungen zur Aufenthaltsermittlungen wegen
illegalen Anbau/Besitzes von Betäubungsmitteln sowie einer
Körperverletzung vor.

Nach erfolgter Festnahme und Einleitung eines
Ermittlungsverfahrens wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz
wurde der 41-jährige der zuständigen Kriminaldienststelle des PP
Dortmund übergeben.

Kind in Fußgängerzone schwer verletzt

Hagen. Ein kleines Mädchen wurde am Sonntagnachmittag in der
Fußgängerzone von einem Motorrad angefahren und schwer verletzt.

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Gegen 15.30 Uhr parkte ein 47-jähriger Mann eine Suzuki in der
Marienstraße in Höhe der Einmündung zur Mittelstraße. Er startete die
Maschine, wendete und wollte die Fußgängerbereich in Richtung
Hochstraße verlassen. Dabei kollidierte er mit einem dreijährigen
Mädchen, das mit einem Luftballon spielte, verlor nach seinen Angaben
durch das Bremsmanöver die Kontrolle über das Zweirad und kam zu
Fall. Auch wenn nach Angaben der behandelnden Ärzte keine akute
Lebensgefahr für die Dreijährige besteht, sind die durch den
Zusammenprall erlittenen Verletzungen so schwerwiegend, dass sie nach
erster medizinischer Versorgung vor Ort sowie in einem Hagener
Krankenhaus, zunächst nach Herdecke und dann nach Dortmund verlegt
werden musste. Während der Motorradfahrer und ein weiterer Zeuge von
mäßiger Geschwindigkeit zum Zeitpunkt der Kollision sprechen, gaben
andere Passanten an, der Biker habe lautstark beschleunigt. Die
genauen Umstände des Unfalls werden nun von der Sachbearbeitung
ermittelt. Das Kind ist schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt.

Tanz! Erleben! In der Bücherei

Im Rahmen der Ausstellung „Tanz! Erleben! gibt es noch zwei Highlights in der Hagener Stadtbücherei zu erleben: am Montag, 30. Mai, erzählt Profitänzerin Sofia Romano aus der Compagnie des balletthagen um 16 Uhr  allen Kindern ab vier Jahren unter dem Motto „Berufe lesen vor“ von ihrer spannenden Arbeit als Tänzerin. Theaterpädagogin Miriam Walter liest eine Tanzgeschichte vor, anschließend können die Kinder Fragen zum Traumberuf Tänzerin stellen. Dies ist also eine Pflichtveranstaltung für alle Kinder, die genauer wissen wollen, wie der Alltag einer Berufstänzerin aussieht.
Am letzten Ausstellungstag, Dienstag, 31. Mai, stellt Ballettchef Ricardo Fernando um 16 Uhr die aktuelle Produktion „Tanzquartett“ vor und macht die Tanzproduktionen der Spielzeit 2016/2017 schmackhaft. Natürlich wird es dann auch das Spielzeitheft für die kommende Spielzeit in der Stadtbücherei geben.
Wer sich noch nicht die Ausstellung „Tanz! Erleben!“, die großformatige Fotografien aus aktuellen Ballettproduktionen sowie künstlerische Arbeiten aus dem Ballettsaal von den Künstlerinnen Sigrun Dechêne und Kerstin Hesse zeigt, sollte die Gelegenheit bis zum 31. Mai nutzen!

Punk-Musical im Kulturrucksack 2016

Mittwoch  8. Juni, 17 Uhr

Global Playerz –
Ein Punk-Musical über globale Gerechtigkeit

Künstler für Gerechtigkeit e.V./Theaterbüro Sony Maier
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Das AllerWeltHaus, der Bund der Katholischen Deutschen Jugend Stadtverband Hagen, die Ev. Jugend der Stadtkirchengemeinde Hagen und der Lenkungskreis Fairtrade Town Hagen laden am Mittwoch den 8. Juni in die Markuskirche am Ischeland ein zu dem preisgekrönten Punk-Musical Global Playerz des Theaterbüros Sonne Maier.
Die Freundinnen Nia, Skazz und Katey bilden zusammen die Girlie-Pop-Punk-Band „Playerz“. Als Katey  zum ersten Mal Ghana, das Heimatland ihrer Eltern, besucht, werden die Playerz unversehens in eine Sache globalen Ausmaßes hineingezogen: Armut und Unterernährung auf der einen Erdhälfte, Überfluss auf der anderen? Irgendwie scheint alles zusammenzuhängen… Die „Playerz“ geraten in einen Strudel aus globalen Vernetzungen und Verstrickungen – und treten an, die Welt zu verändern.
Ein schräges verrücktes Stück Jugendkultur für Jugendliche ab 10 Jahren über globale Zusammenhänge, über Hunger, Armut und Lohnausbeutung – und was ein deutscher Durchschnittsteenie dagegen kann. Crazy, bunt mit vielen rockig-punkigen Liresongs dabei aber auch persönlich und berührend. Das komplexe Thema „Globalisierung und Verantwortung“ wird auf jugendgerechte Weise erklärt und macht Mut und Lust, selbst aktiv und kreativ zu werden.
Nach dem Stück diskutieren die Schauspieler und Musiker mit dem Publikum über die Inhalte von Global Playerz.
Im Foyer informiert die Ausstellung „Make Chocolate Fair“, wie aus Kakaobohnen Schokolade wird, deckt auf, unter welchen ausbeuterischen Bedingungen Kakao angebaut wird und warum Fairtrade-Schokolade – die im Stück der Global Playerz auch eine Rolle spielt – eine Alternative ist.
Das Stück Global Playerz ist in diesem Jahr in Berlin von Fairtrade Deutschland und Anke Engelke mit dem Fairtrade Award 2016 ausgezeichnet worden
Eintritt frei

Für Jugendliche ab 10 Jahren

Veranstalter: AllerWeltHaus Hagen, BDKJ, Ev.- Luth. Stadtkirchengemeinde Hagen, Ev. Jugend und Lenkungsgruppe Fairtrade Town Hagen.

Ort: Markus Kirche Hagen, Rheinstr. 26, 58097 Hagen

Gefördert mit Mitteln aus dem Kulturrucksack-Programm des Landes NRW

Familien-Entdeckungstour durch Alt-Wetter

Der Stadtmarketing für Wetter e. V. lädt alle Familien mit Kindern am Sonntag, 12. Juni zu einem ganz besonderen Stadtrundgang durch Alt-Wetter ein. Die Führung „FamilienWetter“ ist speziell auf Familien mit Kindern zwischen 9 und 12 Jahren ausgerichtet. Wobei auch jüngere Geschwister willkommen sind und ebenfalls teilnehmen können.

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Treffpunkt für den 2,5 stündige Stadtrundgang ist das Wetteraner Rathaus in der Kaiserstraße 170. Hier startet die Tour um 11 Uhr. Die Stadtführer Susanne Puls und Ralf Lehnert erforschen zuerst mit den Teilnehmern das Rathaus von innen und außen. Anschließend geht es auf weitere Erkundungstour durch die historische Freiheit und den Harkortberg. Viele Fragen gilt es hier zu klären, um am Ende beim kniffeligen Forscher-Quiz die höchste Punktzahl zu erzielen und einen Siegerpreis zu erhalten.

Kostenbeitrag: 18 € pro Familie (2 Erwachsene, zwei Kinder)

Weitere Infos und Voranmeldung bitte bis Montag, 6. Juni beim Stadtmarketing für Wetter e.V. unter 02335 802092 oder per E-Mail an kontakt@stadtmarketing-wetter.de

Spätere Anmeldungen sind nur bis Donnerstagvormittag, 9. Juni per E-Mail an melanie.auras@stadt-wetter.de möglich.

Anleitung zu Achtsamkeit

Am Samstag, 4. Juni, bietet die VHS Hagen von 9 bis 17 Uhr in der Villa Post einen Kurs zur intensiven Beschäftigung mit dem achtsamen Umgang mit sich und der Welt an.
Achtsamkeit ist die bewusste Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments, ohne sich in Gedanken über Vergangenes und Zukünftiges zu verstricken. Es werden verschiedene Meditationsformen erprobt, Achtsamkeitsübungen und Atemübungen sind ebenfalls Inhalte des Seminars.
Der Dozent Stefan Lansmich praktiziert seit über 20 Jahren Meditation und ist seit 1996 Schüler zweier Zen-Meister. Informationen und Anmeldung bei der VHS Hagen unter Telefon 02331-2073622 oder online unter www.vhs-hagen.de.

Vorlesespaß mit Bär und Elster

Am Donnerstag, 2. Juni, liest um 16 Uhr  im Rahmen der Vorlesestunde in der Stadtbücherei auf der Springe eine Vorlesepatin die gefühlvolle Geschichte „Du gehörst zu uns“ vor und zeigt in einem großen Buch die Bilder zur Geschichte: Der Bär hat eine rote Knubbelnase und wird deshalb von der Elster ausgelacht. Er hat große Angst, dass ihn die anderen Tiere ebenfalls auslachen werden und keiner mit ihm spielen will. Als er sich versteckt, trifft er das Eichhörnchen. Und dann passiert etwas Unglaubliches.
Im Anschluss haben die Kindergarten- und Vorschulkinder ie Gelegenheit, zu der Geschichte ein Bild zu malen. Das wird dann in der Leseecke der Kinderbücherei aufgehängt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter  Telefon 02331/2073591 oder unter hagen-medien.de.

Jugendrat Eilpe/Dahl tagt

Hagen. Die nächste Sitzung des Jugendrates Eilpe/Dahl findet am Donnerstag, 2. Juni, um 16.15 Uhr im Kinder- und Jugendtreff Eilper Welle, In der Welle 35, statt. Alle Kinder und Jugendlichen, die Interesse haben oder ihre Meinung sagen wollen, sind herzlich zur Sitzung eingeladen. Neben Anträgen und Anregungen stehen unter anderem Informationen zu Neuigkeiten aus der Bezirksvertretung und dem Jugendhilfeausschuss sowie zu Aktionen des Gesamtstädtischen Jugendrates auf der Tagesordnung. Auch die Budgetplanung für das laufende Jahr und die neue Geschäftsordnung werden thematisiert.

Malen im Künstleratelier mit Uwe Nickel

Hagen. Im Haus Busch öffnet der Maler Uwe Will sein Atelier für Mal- und Kunstbegeisterte am Samstag, 11. Juni, von 11 bis 20 Uhr. Gemeinsam mit der VHS Hagen bietet der bekannte Hagener Maler den Kurs „Freie Bildgestaltung mit Acryl“ an.
In den inspirierenden Räumen können sich die Teilnehmer der Vielseitigkeit der Bildgestaltung widmen. So sind verschiedene Maltechniken, Spachtel- und Verlauftechnik, Collagieren und Schablonieren weitere Themen des kreativen Tages. Materialien aller Art sind im Atelier vorhanden. Ein Kurs für Menschen, die Lust haben, sich auf die Abenteuer der Freien Malerei einzulassen.
Weitere Informationen zum Kurs 2016 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder unter www.vhs-hagen.de.

Mit lautem Getöse in Geschäft eingebrochen

Hagen. Einen lauten Knall vernahmen heute (Montag) gegen
02.15 Uhr zwei Zeugen im Alter von 26 und 48 Jahren aus der
Lindenbergstraße. Als die Zeugen nach draußen schauten, bemerkten sie
zwei Männer, die sich fluchtartig aus Richtung eines Geschäfts in der
Lindenbergstraße entfernten. Die Männer rannten zur Wiesenstraße und
verschwanden dann aus dem Sichtfeld der Hinweisgeber. Bei der
anschließenden Tatortaufnahme stellte die Kripo fest, dass die
bislang unbekannten Einbrecher mit einem Pflasterstein die
Schaufensterscheibe des Geschäfts eingeschlagen hatten. Ob die Täter
etwas mitgehen ließen, stand zu Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch
nicht fest. Nach Angaben der Zeugen können die Einbrecher wie folgt
beschrieben werden: Beide Einbrecher sind ca. 18 bis 25 Jahre alt und
haben dunkle Haare. Einer der Männer war mit einem grauen
Kapuzenpullover bekleidet. Er führte einen blauen Rucksack mit sich.
Der andere Einbrecher trug einen roten Kapuzenpullover mit weißem
Rückenaufdruck. Auch er führte einen Rucksack mit sich. Die Polizei
bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Über 380 Geschwindigkeitssünder am Wochenende im EN-Kreis

Ennepe-Ruhr-Kreis. Obwohl sie die Kontrollen im Vorfeld
angekündigt hatten, musste die Polizei im Ennepe-Ruhr-Kreis über das
verlängerte Wochenende in 384 Fällen Geschwindigkeitssünder zur Kasse
bitten. Die Kradfahrer stellten dabei mit 42 Verstößen den
zahlenmäßig kleineren Anteil. Jedoch war der Spitzenreiter ein
Kradfahrer, der in Schwelm, an der Beyenburger Straße, bei erlaubten
50 km/h mit satten 109km/h gemessen wurde. Abgesehen davon, dass den
Fahrzeugführer jetzt ein Bußgeld von 280 Euro, zwei Monate Fahrverbot
und 2 Punkte in Flensburg erwarten, hätte der Fahrer bei einem Unfall
praktisch keine Überlebenschance gehabt, erklärt die Polizei im
Ennepe-Ruhr-Kreis. Mit einem solchen Verhalten gefährdet man nicht
nur sich selbst, sondern auch Unbeteiligte. Drei Kradfahrer
verunfallten aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in den
letzten Tagen im Ennepe-Ruhr-Kreis und wurden dabei verletzt. Die
Polizei wird weiterhin verstärkt gegen Raser vorgehen, denn im
vergangenen Jahr sind auf Deutschlands Straßen 3475 Menschen bei
Verkehrsunfällen getötet worden. Überhöhte Geschwindigkeit bleibt der
Killer Nr. 1 im Straßenverkehr. Jeder dritte Unfalltote ist auf
überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen.

Ev. Kirche in Haspe wird „Offene Kirche“

Hagen. Die Evangelische Kirche an der Frankstraße in Haspe wird ab dem 2. Juni auch an vier Tagen in der Woche geöffnet sein. Etwa 20 Ehrenamtliche machen möglich, dass Menschen bis Ende September dieses Jahres dienstags und freitags von 15 bis 18 Uhr sowie donnerstags und samstags von 10 bis 12 Uhr die Kirche besuchen können. Willkommen sind alle, die einen Ort der Stille oder Trost  suchen, eine Kerze anzünden, ein Gebet oder eine Bitte in das Anliegenbuch schreiben oder einfach die Kirchenraum auf sich wirken lassen möchten.
Die Ehrenamtlichen stehen bereit für Informationen zum Beispiel  über Hilfsangebote oder auch die 150-jährige Geschichte der Kirche. Da Haspe am Jakobsweg liegt – von Osnabrück über Herdecke, Haspe und Gevelsberg nach Wuppertal – soll die Kirche auch ein Ort der Einkehr für Pilgernde sein, die zu den Öffnungszeiten auch den Stempel in ihren Pilgerpasse bekommen können. Als Zeichen dafür, dass die Kirche geöffnet ist, wird ein Banner vor dem Hauptportal aufgestellt. Die Gemeinde freut sich auf alle Besucher und auch noch weitere Ehrenamtliche, die das Projekt der offenen Kirche unterstützen möchten. Weitere Informationen erteilt Pfarrer Stephan Buse unter 02331/4730700.

War der Drohnenpilot ein Spanner?

Arnsberg. Am Sonntagmittag wurden die Beamten der
Polizeiwache Arnsberg zu einem Freizeitbad in Hüsten gerufen. Hier
beschwerten sich die Gäste zurecht über eine Drohne, welche über dem
Schwimmbadgelände flog. Aufgrund von Zeugenhinweisen konnten die
Beamten drei Personen mit der Drohne, im Bereich neben dem Bad
antreffen. Gegen den 34-jährigen Drohnenbesitzer aus Meschede besteht
der Verdacht der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches
durch Bildaufnahmen. Des Weiteren wird wegen möglichen Verstößen
gegen das Luftsicherheitsgesetz ermittelt. Die Drohne sowie sein
Smartphone, als mögliches Speichermedium, wurden durch die Beamten
sichergestellt.

Oldtimer-Treffen lockt auch in diesem Jahr nach Alt-Wetter

Wenn am 5. Juni der verkaufsoffene Sonntag unter dem Motto „SommerWetter“ nach Alt-Wetter lockt, dann kommen auch die Oldtimer-Freunde wieder voll auf ihre Kosten. Liebhaber schnurrender Motoren und liebevoll gestalteter Karosserien können von 11 bis 18 Uhr am Bahnhofsplatz durch ein Stück Automobilgeschichte flanieren.

Beim mittlerweile vierten Oldtimer-Treffen am 5. Juni können ordnungsgemäß zugelassene und versicherte Fahrzeuge bis Baujahr 1986 teilnehmen, Motorräder und Traktoren sind ebenfalls willkommen. Für alle Teilnehmer spendet der Einzelhandel am Empfang (Bahnhofsplatz / Bahnhofstraße 19) Verpflegungsgutscheine, die ersten 100 erhalten zusätzlich ein Überraschungspaket.

Der Oldtimer mit der weitesten Anreise wird dann am 5. Juni um 15 Uhr prämiert, das älteste Fahrzeug um 16 Uhr. Die Sieger erhalten einen Pokal und einen Preis zur Erinnerung. Die Veranstaltung wird durch den Lions Club, die Sparkasse Wetter und den MSC Wengern unterstützt. Eine Jazzband sorgt für Stimmung, für das leibliche Wohl sorgen u.a. der Lions Club, Modern Greek und die Union Quelle.

Die teilnehmenden Geschäfte sind am verkaufsoffenen Sonntag von 13 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Bereich der Kaiserstraße zwischen dem Ruhrtal Center und dem Kreuzungsbereich Friedrichstraße / Ruhrstraße wird an diesem Tag (von 9 bis 20 Uhr) für den Verkehr gesperrt. Die Einzelhändler locken am Sonntag mit verschiedenen Aktivitäten zum entspannten Shoppen ein.

So findet auf der Kaiserstraße eine kleine Oldtimer- und Youngtimer-Ausstellung bei „Autoteile Wetter“ statt, hier kann man sich auch bei einem KFZ-Gutachter informieren. Auf dem Platz vor der Sparkasse bietet das TUI Reisebüro im TUI Family Pavillon ein Glitzerstudio für Kinder an. Ferner hat sich das „Trolley Trollbert Maskottchen“ zum Besuch angesagt. Der FC Wetter ist hier mit einem Verpflegungsstand vor Ort.

Im Ruhrtal Center zeigt „Ball-O-Nelli“ seine kreativen Künste, es gibt farbige Haarsträhnen kostenloses Popcorn und kreative Basteleien. Im Bismarck Quartier können die Kinder mit den Vertretern des Kinderschutzbundes Papierrollen-Autos basteln und sich Glitzertattoos machen lassen. Dort gibt es auch Waffeln und Kaffee.

Gewinnen kann man am 5. Juni übrigens auch und zwar beim Oldtimer-Gewinnspiel. Die Besucher notieren auf einem Teilnahmeschein das Nummernschild ihres motorisierten Oldtimer-Favoriten und werfen den vollständig ausgefüllten Schein dann in die Gewinnbox im Ruhrtal Center. Wer nicht mit dem Auto oder per pedes in die Innenstadt möchte, kann den Bürgerbus nutzen, der an diesem Tag zwischen 12.30 und 18.30 Uhr stündlich verkehrt.

Trienendorfer Straße wegen Veranstaltungen gesperrt

Am 3. Juni findet die Veranstaltung „Picknick der Löschgruppe Wengern“ und am 12. Juni die Veranstaltung „Public Viewing“ im Rahmen der Fußball – Europameisterschaft an der Trienendorfer Straße im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr und des Davidis Platzes statt.

Die Trienendorfer Straße ab Einmündung Auf der Klippe/Kirchstraße und des Davidis Platzes wird an diesen beiden Tagen voll gesperrt.

Zwei Verkehrsunfälle mit Verletzten

Gevelsberg. Am Sonntag, gegen 09.45 Uhr, kommt ein
61-jähriger Fahrradfahrer aus Köln auf der Heidestraße /
Haßlinghauser Straße aus noch ungeklärter Ursache zu Fall. Bei dem
Sturz zieht sich der Radfahrer leichte Verletzungen zu. Er wird mit
einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Am 27.05.2016, gegen
19.40 Uhr, kommt ein 19-jähriger Fahrer aus Unna mit einem
Kleinkraftrad Peugeot auf einem Parkplatzgelände an der Straße
Ochsenkamp zu Fall. Das Fahrzeug rutscht gegen einen abgestellten Pkw
Peugeot eines 23-jährigen Gevelsbergers.  Bei dem Zusammenstoß
erleidet der Kleinkraftradfahrer leichte Verletzungen. Er wird mit
einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Bei der
Unfallaufnahme stellen die Beamten fest, dass der 19 Jährige nicht im
Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und unter Alkoholeinfluss
steht. Eine Blutprobenentnahme wird angeordnet.

Ehrenamt und Flüchtlinge: Austauschtreffen für Freiwillige

 

Engagierte, besonders in der Flüchtlingsarbeit, geben viel und sind ein wichtiger Teil der Willkommenskultur in Hagen. Manchmal tut es dann gut, wenn man sich mit anderen Engagierten austauschen kann, über die eigenen Erfahrungen reden und vielleicht andere Blickwinkel kennenlernt.

Daher lädt die Kooperationsgemeinschaft „Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit“ regelmäßig zu offenen Austauschtreffen ein.

Am kommenden Montag, findet das nächste Treffen im Rathaus an der Volme, Raum A 201, statt. Thematisch soll es u.a. um Netzwerke und Anlaufstellen gehen. Beginn ist 18 Uhr.

SoVD: Hartz-Sanktionen abbauen!

Zur Bundestagsanhörung zur SGB II Rechtsvereinfachung erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:

„Nötig ist eine Gesamtrevision der Hartz-Gesetzgebung.
Insbesondere die Sanktionsmöglichkeiten müssen auf den Prüfstand.
Denn bereits die geringste Sanktion kann verfassungsrechtlich
geschützte Ansprüche verringern. Und hier herrscht im Gesetzentwurf
absolute Fehlanzeige. Anstatt die Rechte von Hartz IV-Beziehern
einzuschränken, sollte die Bundesregierung ihren Kurs grundlegend
korrigieren. Dabei kommt es darauf an, die Vermittlung und Beratung
von Langzeitarbeitslosen zu verbessern. Zudem sollten
Langzeitarbeitslose, die über einen längeren Zeitraum erwerbstätig
waren und Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt haben einen
Bonus erhalten. Der SoVD fordert hierfür mit dem Arbeitslosengelt II
Plus eine zusätzliche Geldleistung.