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Dumme Augustine begeistert im Zirkuszelt

Julia Neumann | Für ein inklusives Zirkusprojekt der Gesamtschule Hagen-Haspe und der Oberlinschule der Ev. Stiftung Volmarstein wurde keine Mühe gescheut und ein echtes Zirkuszelt organisiert. Am Wochenende führten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit Schauspieler Werner Hahn und dem Landespolizeiorchester hier „Die Dumme Augustine“ auf.

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Großes Dankeschön an Spender

Volmarstein. Große Freude im Freizeitbereich des Berufsbildungswerks der Evangelischen Stiftung Volmarstein: Die Firma ABUS und örtliche Einzelhändler übergaben einen großen Grill, vier Gartentische mit Stühlen, 20 Fahrradhelme sowie zwei gebrauchte Fahrräder. Der nächste Sommer kann also kommen.

Das Geld für diese Anschaffungen war beim Fußballturnier am Schöllinger Geld übrig geblieben, das BBW-Mitarbeiter Werner Walther einmal mehr organisiert hatte. Mitgeholfen hatten dabei auch zahlreiche Mitarbeiter des Berufsbildungswerks und des Werner-Richard-Berufskollegs.

Traditionell wird dieses Turnier für Fußballer ohne und mit Behinderungen durch Spenden von ABUS und Volmarsteiner Geschäftsleuten finanziert. „Dafür ein großes Dankeschön“, betonte der stellvertretende BBW-Leiter Christof Hoffmann bei der Spendenübergabe.

Patientenforum: „Die infizierte Prothese“

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein. Die infizierte Prothese ist Thema beim Patientenforum in der Orthopädischen Klinik Volmarstein. Chefarzt Prof. Dr. Carsten Gebert und sein Team der Tumor- und Revisionschirurgie erklären die Diagnostik sowie Therapiemöglichkeiten und erläutern diese an Fallbeispielen. Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 30. September, um 17.00 Uhr im Konferenzraum der Klinik, Lothar-Gau-Straße 11, in Wetter-Volmarstein.
In Deutschland werden jedes Jahr über 180.000 künstliche Gelenke implantiert. „Zum Glück sind Komplikationen wie Entzündungen selten“, betont Prof. Dr. Gebert. „Allerdings ist der Leidensdruck bei Patienten mit infizierten Prothesen immens.“ Wenn die Prothese schon früh Probleme macht, kann das unter Umständen an einer bakteriellen Besiedlung der Prothesenoberfläche liegen. „Aber auch nach vielen Jahren kann es zu Infektionen kommen, die zum Beispiel bei entzündlichen Zahnerkrankungen über das Blut zur Prothese gelangen“, erklärt der Chefarzt der Revisionschirurgie.
Nur eine ausführliche Untersuchung kann zur Lösung des Problems führen. In einem ersten Vortrag wird Oberarzt Dr. Martin Weßling vorstellen, welche Methoden in der modernen Diagnostik zur Verfügung stehen. Die Behandlung der entzündeten Knieprothese wird dann individuell abgestimmt.
Welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen erklärt Prof. Dr. Gebert in einem zweiten Vortrag. „Das therapeutische Vorgehen bei einer Protheseninfektion ist abhängig vom Alter des Implantates und dem Allgemeinzustand des Patienten sowie des Keimes, der die Entzündung unterhält“ betont der Professor. Bei Protheseninfektionen in den ersten Wochen nach anfänglichen Symptomen sei oft ein prothesenerhaltendes Vorgehen möglich. „Bei Infektionen, die bereits einen längeren Zeitraum andauern, muss hingegen das Implantat in der Regel komplett ausgewechselt werden. Das erfolgt in den meisten Fällen im Rahmen einer zweizeitigen Operation.“
Anhand von konkreten Fallbeispielen erläutert Oberarzt Hendrik Bulok in einem dritten Vortrag die Behandlung von infizierten Prothesen. Im Anschluss steht das Ärzteteam der Tumor- und Revisionschirurgie für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung im ServiceCenter der Orthopädischen Klinik Volmarstein wird gebeten: Tel. 0 23 35 / 639 40 20.

(Kultur) Farbenrausch à la Oberlinschule

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein. Oberlinschüler stellen Kunstwerke in der EWG Hagen eG aus. In den Räumen der EWG Hagen eG – Wohnungsgenossenschaft gibt es derzeit eine Ausstellung der besonderen Art zu bestaunen: Schülerinnen und Schüler der Oberlinschule der Ev. Stiftung Volmarstein präsentieren dort Kunstwerke, die im Rahmen des Projekts „Raum für gefühlte Kunst“ durch eine raffinierte Technik entstanden sind.
„Es geht bunt rund“ ist das Motto der Ausstellung, die, wie es sich für eine Vernissage gehört, mit einer großen Eröffnung mit vielen Gästen begann. Und jedem Besucher erschließt sich das Motto auf den ersten Blick: Viele der farbenfrohen Kunstwerke sind tatsächlich rund. Dies liegt an der besonderen Malmaschine, ähnlich einem Plattenteller, mit der die Bilder gefertigt werden und die bei der Eröffnung bereit stand, um ausprobiert zu werden. Auch Ingrid Wagner vom Vorstand der EWG Hagen eG würdigte die vielfältigen Arbeiten mit der Malmaschine in ihrer Eröffnungsrede. „Das Ergebnis ist interessant und lässt es zu, die Fantasie grenzenlos werden zu lassen“, zeigte sie sich beeindruckt von der Technik und den fantastischen Farbenspielen. Die anwesenden jungen Künstler nahmen dieses Lob erfreut entgegen. Sie gehören der Abschlussstufe der Basisförderung „Raum für gefühlte Kunst“ an, die von der Lehrerin Grit Postberg geleitet wurde. Die Basisförderung ist ein Angebot für schwerstmehrfachbehinderte Schüler. Hier lernen sie die Kunst u.a. als Möglichkeit zum Ausdruck und zur Kommunikation kennen. „Durch das kreative Arbeiten wurde die Lust auf die eigene, persönliche Ausdrucksmöglichkeit geweckt und gefördert“, weiß Grit Postberg. Dem Projekt stand die Künstlerin Gisa Kettner zur Seite. Sie betrat mit der Arbeit mit den Oberlin-Kindern Neuland und betrachtet diese Erfahrung als „künstlerisches Geschenk“.
Zum Ausklang der feierlichen Veranstaltung gab es für alle Gäste noch einen kleinen Umtrunk und duftende Pizza für die Künstler. Die Ausstellung ist noch bis zum 10. Januar 2016 in den Räumen der EWG Hagen eG – Wohnungsgenossenschaft, Körnerstraße 48, in Hagen zu bewundern. (sjs)

Vortag: Vererben an Kinder mit Behinderung

Logo201506Volmarstein. Eltern von Kindern mit Behinderung müssen ihr Testament besonders gestalten. Nur dann bringt die Erbschaft den Kindern maximalen Nutzen. Um dieses Thema geht es am kommenden Donnerstag, 24. September, um 18.30 Uhr bei einem Vortrag in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Referent ist Christoph Kapp, Fachanwalt für Sozialrecht. Der Eintritt ist frei. Hintergrund des Vortrags: Kinder mit Behinderung beziehen in der Regel bedarfsabhängige Sozialleistungen. Das Testament ihrer Eltern muss deshalb so abgefasst werden, dass der Nachlass dem Kind möglichst umfassend zur Verfügung steht, ohne dass Sozialbehörden darauf zugreifen können. Dadurch wird etwa gesichert, dass Kinder mit Behinderung Rücklagen fürs Alter bilden können. In seinem Vortrag zeigt Christoph Kapp u.a. konkrete Möglichkeiten für eine rechtssichere Gestaltung sogenannter „Behinderten-Testamente“. Außerdem gibt er Hinweise, wie man bestehende Testamente überprüft. Am Ende gibt es reichlich Zeit für Nachfragen. Mit Sozialrechtler Kapp, dessen Kanzlei in Darmstadt ist, arbeitet die Volmarsteiner Behinderten-Werkstatt regelmäßig zusammen. So schult er Mitarbeiter, die die Werkstatt-Beschäftigen mit Behinderung im Alltag anleiten.

Oberlinschüler danken Autofahrern

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein. Smileys haben Mädchen und Jungen der Oberlinschule an Autofahrer verteilt, die auf dem Zentralgelände der Evangelischen Stiftung Volmarstein Schrittgeschwindigkeit fahren. Bei einer Blitzaktion hielten die Bezirksbeamten Jürgen Bochmann und Michael Krahn die Autos an, so dass die Förderschüler sich bei den Fahrern bedanken konnten. „Die Mehrheit fährt auf unserem Gelände rücksichtsvoll“, so das Fazit von Axel Peitz, der als Sicherheitsfachkraft der Stiftung die Blitzaktion begleitet hat. Gerade weil im Zentralbereich der Stiftung ständig viele Menschen mit Behinderung, darunter etliche Rollstuhlfahrer, unterwegs sind, gilt Schrittgeschwindigkeit – also vier bis sieben Kilometer. Unterwegs sind dort tagsüber viele Autofahrer: Mitarbeiter, Anlieferer sowie auswärtige Patienten der Orthopädischen Klinik. Bei der Aktion nutzten die Oberlinschüler auch die Gelegenheit, um einmal selbst zu „blitzen“: Unter Anleitung schauten sie in das Messgerät und stellten die Geschwindigkeit fest. Übrigens: Wer zu schnell fuhr, bekam von den Kindern keinen Smiley, sondern einen großen Wunsch mit auf den weiteren Weg: „Bitte hier langsamer fahren!“

Briefmarkentauschtag in Volmarstein

Logo201506Volmarstein. Briefmarkenfreunde aus der gesamten Region treffen sich am kommenden Sonntag, 20. September, auf dem Gelände der Evangelischen Stiftung Volmarstein: Im Café der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) findet von 9 bis 13 Uhr der jährliche Tauschtag für Briefmarken, Telefonkarten und Münzen statt. Die Briefmarkenabteilung der Werkstatt veranstaltet den Tauschtag wieder in Kooperation mit dem Briefmarkensammler- und Tauschverein Hagen. Die Veranstaltung hat sich zu einem bekannten Treffpunkt für Philatelisten entwickelt. Hobby- und Profi-Sammler nutzen die Gelegenheit, um in Volmarstein ihre Bestände zu vervollständigen oder ein neues Sammelgebiet anzulegen. Natürlich gibt es auch reichlich Gelegenheit zum Fachsimpeln. Übrigens: Die Briefmarken-Abteilung der Werkstatt freut sich immer über Briefmarkenspenden, weil damit Arbeitsplätze für Menschen mit schweren Behinderungen gesichert werden. Wer Briefmarken spenden möchte, sollte dies am besten mit komplettem Briefumschlag tun. Ab einer Menge von etwa einem Karton werden die Marken abgeholt. Ansprechpartner ist Lars Ahlborn, Tel. 02335 / 639 3530.

Euskirchen zu Gast im Forschungsinstitut Volmarstein

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein. „Süchtig nach neuen Erkenntnissen“ waren die Gäste aus Euskirchen, die das Forschungsinstitut der Evangelischen Stiftung Volmarstein besuchten. Mitarbeitende des Sozialamts, der Seniorenbeiräte, Demographie-Beauftragte, Fraktionsmitglieder des Stadtrats, Menschen vom Verein für Körperbehinderung und Senioren aus Euskirchen waren nach Volmarstein gekommen, um mehr über die gelungene Integrationsarbeit der Stadt Wetter zu erfahren.
Axel Fiedler berichtete vom Aktionsplan Menschengerechte Stadt Wetter. Die Gäste zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt der Projekte und von dem hohen Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Daria Frank und Rainer Zott vom Forschungsinstitut Volmarstein berichtete über die Arbeit des Erhebungsteams NRW, das die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum prüft. Werner Geburek und Rainer Zott von der Wohnberatung der Stiftung Volmarstein zeigten den Gästen neueste technische Entwicklungen im Bereich der Hilfsmittelversorgung und der Wohnraumgestaltung für Menschen mit Behinderung. Renate Schuhmacher-Blobel vom Service-Haus-Verein Euskirchen e.V. meinte abschließend: „Man könnte neidisch werden auf die Stadt Wetter, was hier schon alles umgesetzt wurde.“

Thema Schulter beim Patientenforum

Foto Quelle: Ev.Stifung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stifung Volmarstein

Volmarstein. „Zeit spielt eine wichtige Rolle“, so die Botschaft beim Patientenforum zum Thema „die schmerzhafte Schulter“ in der Orthopädischen Klinik Volmarstein. „Natürlich ist die konservative Therapie immer der erste Schritt“, betonte Sektionsleiter Dr. Ciraj Hadji. „Aber wenn diese nach acht Wochen keine Besserung bringt, sollten die Probleme in der Schulter durch weiterführende Untersuchungen genauer abgeklärt werden, da nicht zu selten ein Sehnenriss vorliegt, der zeitnah versorgt werden muss um weitere Folgeschäden zu vermeiden.“ In seinem Vortrag erläuterte der Leiter der Schulterchirurgie und arthroskopischen Chirurgie Ursachen und Behandlung von Schulterschmerzen. „Die häufigste Ursache ist das sogenannte Engpass-Syndrom, bei dem es zu einer Einengung des Raumes unter dem Schulterdach kommt“, erklärte Dr. Hadji. „Dadurch entsteht Druck auf die Weichteile, was sehr schmerzhaft ist und bis zu einem Sehnenriss an der sogenannten Rotatorenmanschette führen kann.“ Geht der Patient früh genug zum Arzt, kann man in einer arthroskopischen Operation den Engpass beseitigen und häufig einen Sehnenriss vermeiden. „Eine frisch gerissene Sehne kann man gut wieder annähen, ältere Risse unter Umständen nicht mehr“, betont der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Wie die Naht mit einem sogenannten Fadenanker funktioniert, erklärte der Schulterspezialist anhand von Bildern. Die Schultergelenkprothese ist bei starker schmerzhafter Arthrose eine mögliche Therapie. Dr. Hadji: „Es gibt verschiedene Prothesentypen, die wir individuell je nach Zustand des Schultergelenks auswählen. Ähnlich wie bei einem neuen Hüft- oder Kniegelenk steigert ein neues Gelenk die Beweglichkeit und senkt den Schmerz.“ In einem zweiten Vortrag erklärte Ina Kramer vom Therapiezentrum Orthopädische Klinik wie das operierte Schultergelenk wieder in Bewegung gebracht wird. „Für jede Schulteroperation gibt es einen exakten individuellen Fahrplan, der in enger Rücksprache mit dem Operateur eingehalten wird“, betonte die Physiotherapeutin. „Unter fachlicher Anleitung übt der Patient wichtige Bewegungen, die er dann selbst ausführen kann.“ Damit die so wichtigen Bewegungsübungen auch gelingen hat jeder Schulter-Patient in der Klinik einen Schmerzkatheter. Chefarzt Dr. Albert Marichal erklärte in seinem Vortrag genau, wie und wo dieser angelegt wird. „Schon während der OP ermöglicht die Kombination aus Vollnarkose und örtlicher Betäubung durch den Schmerzkatheter eine schonende Narkose“, erklärte Dr. Marichal. „Und nach der OP sorgt die Schmerzfreiheit dafür, dass die erlaubte Bewegung möglich ist.“

Evakuierungs-Übung im Berufsbildungswerk

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein. Feuer im Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein: Rund 700 Menschen müssen sich in kürzester Zeit in Sicherheit bringen. Diesen Ernstfall haben die BBW-Verantwortlichen geübt – mit durchaus guten Ergebnissen. „Das Gebäude war innerhalb von sechs Minuten weitgehend geräumt, das ist für unsere körperlich eingeschränkte Klientel sehr schnell“, so das positive Fazit von BBW-Chef Mathias B. Weber. Immerhin halten sich an einem normalen Tag viele Menschen mit Behinderung, darunter etliche Rollstuhlfahrer, in dem riesigen Komplex Am Grünewald auf. Die vorher geheim gehaltene Großübung fand unter realistischen Bedingungen statt. Einige Azubis des BBW und Schüler des Werner-Richard-Berufskollegs trugen sogar nur T-Shirts, als sie sich angesichts des Feueralarms schnurstracks ins Freie „retteten“. Dort standen sie für kurze Zeit im Nieselregen, bis es Entwarnung gab. Draußen kontrollierten Ausbilder und Lehrer auf Sammelplätzen, ob ihre Azubis bzw. Schüler das Gebäude vollständig verlassen hatten. Unter den Beobachtern der Großübung war auch Thomas Schuckert, stellvertretender Wetteraner Feuerwehrchef. Er saß auch bei der anschließenden Manöverkritik mit am Tisch. „Dieser Austausch mit der Feuerwehr ist für den Notfall sehr wichtig“, betont Axel Peitz, der als Sicherheitsfachkraft der Kontaktmann der Stiftung Volmarstein zur Wetteraner Wehr ist. Wie üblich, wurden bei einer derart groß angelegten Übung auch Verbesserungs-Möglichkeiten deutlich: So war in dem großen Gebäude nicht jedem Einzelnen klar, welcher Fluchtweg nach draußen für ihn der kürzeste ist. „Das müssen wir im Alltag immer wieder kommunizieren“, sagte Axel Peitz.

Großer Dank an Werner Walther

Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein

Volmarstein. Trubel herrschte wieder beim Fußballturnier für Jugendliche aus Freizeitteams auf dem Sportplatz Schöllinger Feld. Acht Teams mit Fußballern ohne und mit Behinderung waren bei der vierten Auflage des Events am Start. Parallel dazu gab es auf der Straße ein Rollifahrer-Turnier. ABUS-Geschäftsführer Christian Bremicker, der die Veranstaltung traditionell maßgeblich unterstützt, bedankte sich bei Werner Walther, Mitarbeiter des Berufsbildungswerks der Evangelischen Stiftung Volmarstein, für die gewohnt tolle Organisation. „Das ist klasse, was Werner hier auf die Beine stellt“, sagte Bremicker. Vom Turnier-Erlös wird diesmal ein Grill angeschafft, den Azubis des Berufsbildungswerks und des Werner-Richard-Berufskollegs nutzen. Werner Walther hatte für das Turnier wieder viele Unterstützer geworben: Neben der Firma ABUS waren es Volmarsteiner Einzelhändler, die Firmen Stiefermann und Ortwein sowie die Jugendfeuerwehr Volmarstein und das THW Wetter. Vor Ort halfen Mitarbeiter des Berufsbildungswerks und des Berufskollegs tatkräftig mit – als Grillmeister, Schiedsrichter oder Spielplan-Tüftler. Dr. Meinhard Esser vom Wetteraner Lions-Club übergab für die Stiftungs-Fußballer einen Satz Trainingsleibchen. Nachdem „Jeder gegen jeden“ gekickt hatte, ergab sich folgende Platzierung: 1. Abus I, 2. Jugendzentrum Wetter, 3. BBW Dortmund I, 4. Abus II, 5. BBW Volmarstein I, 6. BBW Volmarstein II, 7. BBW Dortmund II, 8. Feuerwehr Wetter. Jedes Team bekam am Ende einen Pokal – als deutlich sichtbares Zeichen dafür, dass alle zu den Gewinnern zählten.

Alte Schätze – Briefmarkenspende

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein. „Da sind bestimmt viele alte Schätze dabei“ hofft Margarethe Richter. Gemeinsam mit den 12 Beschäftigten der Briefmarkenabteilung der Ev. Stiftung Volmarstein freute sie sich über eine große Spende. Edith Bischewski hatte den Volmarsteinern die Briefmarkensammlung ihres verstorbenen Mannes überlassen. Mit vier großen Koffern voller Marken schickte sie Peter Otto als Boten zur Stiftung. „Ich kenne die Stiftung und weiß, dass die Briefmarken hier gebraucht werden“, so Peter Otto. „Ich hatte früher schon mit der Werkstatt für behinderte Menschen zu tun. Als ich noch bei einem Kreditinstitut arbeitete haben wir hier Briefe kuvertieren lassen.“ Auch Inka Krefting, stellvertretende Leitung der Werkstatt bedankte sich herzlich bei der Spenderin. Die Briefmarkenabteilung bereitet mit den zum Teil schwerstbehinderten Beschäftigten die Briefmarken auf, so dass sie weltweit verkauft werden können. „Mit den Spenden sichern wir hier die Arbeitsplätze für die behinderten Menschen“, so Krefting.
Die Briefmarkenabteilung der Ev. Stiftung Volmarstein freut sich jederzeit über Spenden. Gebraucht werden nicht nur alte Alben und Sammlungen sondern auch jeder alte Briefumschlag, der mit einer abgestempelten Briefmarke versehen ist. Diese wird dann ausgeschnitten und zum Weiterverkauf vorbereitet. Die Briefumschläge werden laut Datenschutzbestimmungen entsorgt.
Spenden per Post an: Ev. Stiftung Volmarstein, Werkstatt für behinderte Menschen, Lothar-Gau-Str. 8, 58300 Wetter. Telefon Briefmarkenabteilung: 0 23 35 / 639 37 20.

Vierte Auflage des Benefiz-Turniers

Logo201506Volmarstein. Zum vierten Mal steigt am kommenden Mittwoch, 2. September, auf dem Sportplatz Schöllinger Feld das Fußball-Benefizturnier zugunsten des Freizeitbereichs des Volmarsteiner Berufsbildungswerks. Anstoß ist um 17 Uhr. Werner Walther, Mitarbeiter des Berufsbildungswerks der Evangelischen Stiftung Volmarstein, hat das Turnier für Freizeitfußball-Mannschaften wieder organisiert. „Ohne Unterstützung wäre es nicht möglich“, betont er. Denn für Verpflegung sorgen Volmarsteiner Geschäftsleute und die Firma ABUS, die auch für jedes Team einen Pokal gespendet hat. Damit am Mittwoch alles reibungslos funktioniert, helfen wieder etliche Mitarbeiter des Berufsbildungswerks und des Werner-Richard-Berufskollegs tatkräftig mit.

Gärtnerei-Urgestein Willi Beermann geht in Rente

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Hagen. „Mach’s gut, Willi…!“ Diesen Satz hört Willi Beermann in diesen Tagen oft. Am kommenden Montag, 31. August, ist sein letzter Arbeitstag in der Gärtnerei des Berufsbildungswerks der Evangelischen Stiftung Volmarstein – nach über 47 Jahren! Fast fünf Jahrzehnte lang hat er in diesem Betrieb gearbeitet: „Der Zusammenhalt hier war immer sehr gut“, sagt der 63-Jährige, der in Wetter bekannt ist wie ein bunter Hund. Ein Grund dafür ist, dass die traditionelle Maiwanderung der Wetteraner SPD einige Zeit immer auf seinem abgelegenen Hof zwischen Grundschöttel und Wengern ausgeklungen ist. Da hatte er stets viele Leute zu Gast, darunter mehrere Wetteraner Bürgermeister und manch anderen Promi. Kein Wunder also, dass viele Wetteraner sagen: „Willi Beermann? Klar, den kenne ich…“In der Gärtnerei des Berufsbildungswerks hat er sich mit großem Engagement um die Azubis mit Behinderung gekümmert. Wie setzt man Stecklinge von Geranien? Welches Beet am BBW muss ordentlich durchgehakt werden? Willi Beermann war stets nah dran an den jungen Leuten. „Für mich ist das Menschliche sehr wichtig“, betont er. Er selbst hat das in vorbildlicher Form beherzigt. Wenn etwa ein Azubi länger krank war, hat Kümmerer Beermann angerufen und sich nach dem Befinden erkundigt. Als Willi Beermann 1968 in der Gärtnerei anfing, ging er beim damaligen Meister Janus in die Lehre. Er erinnert sich noch an das alte Gärtnerei-Gebäude und an den Neubau der modernen Anlage auf der anderen Seite der Straße Auf den jungen Eichen, die früher eine Landstraße war. Willi Beermann kennt noch die Zeit, als in der Gärtnerei Salat, Petersilie oder Porree angebaut wurde, um damit den Zentralbereich der Evangelischen Stiftung Volmarstein zu versorgen. Und er weiß noch, wie Gärtner tief in die Knie gehen mussten, um am Boden Pflanzen in Frühbeetkästen zu pflegen. Heute ist diese Arbeit viel bequemer, weil Blumen auf Gewächshaustischen stehen. Natürlich kann Willi Beermann aus der Gärtnerei manche Anekdote erzählen – eine sogar von seiner Mutter. Die hatte ihm 1968 geraten, auf keinen Fall am Montag, 1. Juli, seine Lehre zu beginnen. „Wer montags am „Ersten“ anfängt, wird nicht alt“, hatte Mutter Beermann ihren Sohn gewarnt. Willi Beermann nahm den Rat an – und startete erst einen Tag später. Im Ruhestand will er sich nun vor allem um seinen Hof kümmern. Der ist immerhin fünf Hektar groß, so dass es viel zu tun gibt. Dabei wird er stets die besten Wünsche seiner ehemaligen Arbeitskollegen im Ohr haben: „Mach‘s gut, Willi…!“

Großes Dankeschön an den MC Sauerland

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein. Alle waren begeistert: „Einfach klasse…!“, so lautete eine typische Antwort. Insgesamt 32 Kinder und Jugendliche mit Behinderung, die aus der Jugendhilfe der Evangelischen Stiftung Volmarstein kommen, hatten beim Motorradfest jede Mange Spaß. Motorradfahrer, die schon seit Jahren die Jugendhilfe unterstützen, besonders aber Fahrer des MC Sauerland, nahmen die jungen Mitfahrer in Gespannen und auf Solomaschinen wieder mit auf große Tour. „Es ist beeindruckend, dass der MC Sauerland unseren Kindern und Jugendlichen zum 34. Mal einen solch tollen Tag bereitet“, sagt Diplom-Heilpädagoge Frank Maihoff, der Aktion für die Stiftung betreute. Los ging es am Oscar-Funcke-Haus auf dem Stiftungs-Zentralgelände, Ziel der Ausfahrt war das Gelände der Schützenbrüderschaft St. Johannes Evangelist 1824 in Arnsberg-Holzen. Dort verbrachte der Volmarsteiner Tross den Nachmittag. Es gab Spielmöglichkeiten und Verpflegung, die von der Schützenbrüderschaft gestellt wurde. Im kommenden Jahr findet das Motorradfest zum 35. Mal statt. Zu diesem runden Geburtstag wird die Stiftung die Motorradfans, die größtenteils aus Menden kommen, zum Grillen einladen. Und statt einer langen Ausfahrt ins Sauerland gibt es mehrere kurze Touren in Wetter und Umgebung. Dazu werden auch die „Ehemaligen“ des Oscar-Funcke-Hauses eingeladen, die längst erwachsen sind und das Motorradfest aus ihrer Jugendzeit noch in bester Erinnerung haben.

Auf dem Handbike ins Schnaufen geraten

Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein

Volmarstein. Mit dem Rolli über die Alpen: Auf diese ungewöhnliche Tour hatten viele Besucher des Seefestes Lust. Am Stand der Evangelischen Stiftung Volmarstein legten sie sich mächtig ins Zeug, um mit dem Handbike möglichst schnell über die computersimulierte Bergstrecke zu sausen. „Vor allem am Samstag war einiges los, da standen die Leute bei uns Schlange“, sagt Freizeitpädagoge Benjamin Laes. Er gehörte zum Team, das den Stand der ESV betreute. Allein 200 Besucher notierte er am Samstag, die sich auf der Alpen-Etappe versuchten. Sie alle bekamen schnell großen Respekt vor Rollstuhlfahrern. Die nutzen im Alltag Handbikes als Sportgerät, um längere Strecken schnell zurückzulegen. An den Rollstuhl montiert funktioniert das Handbike wie ein Fahrrad, das mit der Kraft der Arme und der optimalen Technik betrieben wird. So mancher Seefest-Besucher stieß schnaufend an seine Grenzen – trotz dicker Oberarm-Muckis.

Berchumer Bilderbuch-Sommerfest

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein. Ein Sommerfest wie aus dem Bilderbuch feierten Bewohner, Mitarbeiter und Besucher rund um das Haus Berchum. Sonne satt, leckeres Essen, ein abwechslungsreiches Programm und die Berchumer Familien-Atmosphäre – es war am Samstag eine gelungene Feier auf dem Gelände der Einrichtung der Behindertenhilfe der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Ganz nah am Publikum war das Berchumer Gesangsduo Werner und Michael, das mit seinen Schlagern für musikalischen Schwung sorgte. Flott ging es zu bei der Zumba-Vorführung des Hohenlimburger Fitnessstudios Injoy. Und für Staunen sorgte das Mittelalter-Duo Carnifex, das eine Feuershow präsentierte.

„Moderne Knie- und Hüftprothesen“ – Schnell wieder fit

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein. Moderne Knie- und Hüftprothesen und das Behandlungsproramm „Rapid Recovery“ sind Thema beim Patientenforum in der Orthopädischen Klinik Volmarstein am kommenden Mittwoch, 19. August. Ab 17.00 Uhr erklärt Helge Bast, Sektionsleiter Endoprothetik, warum die Patienten in der Fachklinik besonders schnell wieder fit sind. Anschließend erklärt Dietmar Heßelmann, Oberarzt der Anästhesie, den Ablauf der sicheren Narkose und der Schmerztherapie. „Durch die Anwendung von gewebeschonenden Operationsverfahren und Zugangstechniken, werden unsere Patienten schon seit langer Zeit früh mobilisiert“, betont Helge Bast. „Zusätzlich haben wir mit Rapid Recovery ein spezielles Managementkonzept entwickelt. Die sehr gute interdisziplinäre Zusammenarbeit und Kommunikation sind wesentliche Bausteine. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Programms ist die Patientenschule. Etwa zwei Wochen vor der geplanten Operation erfahren die Patienten genau, wie die Behandlung aussehen wird, lernen ihre Mitpatienten kennen, die am gleichen Tag operiert werden, und können sich somit untereinander austauschen. Bereits hier stellen sich Orthopäden, Narkoseärzte, Pflegedienst, Physiotherapie und Sozialdienst vor. „Optimale Aufklärung soll Ängste reduzieren und dazu beitragen, bestmögliche Behandlungsresultate zu erzielen“, erklärt Sr. Ute Merschmeier, die als Patienten-Betreuerin Ansprechpartnerin in allen Belangen ist. Ziel ist, dass die Patienten durch das nötige Wissen und praktische Kompetenzen aktiv zu ihrer Genesung beitragen. Etwa vier Stunden nach der Operation stehen die Patienten mit dem neuen Gelenk zum ersten Mal vor dem Bett. Moderne Narkoseverfahren und das Schmerzkonzept der Fachklinik machen dies möglich. „Schmerzkatheter und eine lokale Betäubung im Operationsgebiet, die in den ersten Stunden wirkt, machen dies möglich“, so Dietmar Heßelmann. Die Entlassung erfolgt in der Regel nach einer Woche. „Jedoch nur dann, wenn die Patienten unsere strengen interdisziplinären Entlassungskriterien erfüllen“, betont Sektionsleiter Helge Bast. Die Orthopädische Klinik Volmarstein ist seit Juli als EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung zertifiziert. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 0 23 35 / 639 40 20.

Willkommen in der Oberlinschule

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein. Alle waren ein wenig aufgeregt: zum einen die 12 i-Männchen, die am heutigen Freitag in der Oberlinschule der Evangelischen Stiftung Volmarstein eingeschult wurden. Zum anderen die Mütter und Väter der Mädchen und Jungen. Die Kinder haben aufgrund ihrer Behinderung besonderen Förderbedarf. Los ging der erste Schultag mit einem Einschulungs-Gottesdienst in der Martinskirche. Dessen Thema lautete: „Regenbogenfisch – Du gehörst zu uns.“ Anschließend absolvierten die Schul-Neulinge der künftigen „Fische-Klasse“ die erste Unterrichtstunde bei ihren Klassenlehrerinnen Hannah Kirsch und Petra Schröder. Währenddessen wurden die Eltern von Mitgliedern des Förderervereins der Oberlinschule mit Kaffee und Kuchen versorgt. Nach einer Stunde war der kurze erste Schultag beendet. Die i-Männchen und ihre Eltern hatten von da an Gelegenheit, diesen besonderen Tag ein wenig zu feiern. Ab Montag beginnt dann der „richtige“ Schulalltag. Noch eine gute Nachricht: Schulleiterin Annemarie Schünadel bedankte sich bei der Eisenbahner-Wohnungsgenossenschaft (EWG) Hagen, die für jedes i-Dötzchen ein Schulstarter-Set spendete und für die gesamte Gruppe zusätzlich 300 Euro.

Zum Seefest gehört auch eine Alpen-Etappe

Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein

Volmarstein. Mitmachen ist angesagt: Wer am kommenden Wochenende (Samstag ab 14 Uhr, Sonntag ab 10 Uhr) beim Wetteraner Seefest an den Stand der Evangelischen Stiftung Volmarstein kommt, geht auf eine Alpen-Etappe. Die Besucher benutzen ein Handbike, das sie über eine computersimulierte Bergstrecke steuern. Im Alltag nutzen Rollstuhlfahrer ein Handbike, um sich auf längeren Strecken schnell fortzubewegen. An den Rollstuhl montiert funktioniert es wie ein Fahrrad, das mit der Kraft der Arme betrieben wird. Beim Seefest haben gerade auch Besucher ohne Behinderung die Möglichkeit, das Gefühl einer solchen Fahrradfahrt für Rollstuhlfahrer zu erleben. Alle, die das Handbike ausprobieren, nehmen an einem Wettbewerb teil. Dabei wird die durchschnittliche Watt-Leistung gemessen, mit der sie auf der rund ein Kilometer langen Alpenstrecke unterwegs sind. Für die Besten gibt es attraktive Preise: einen Powerakku für Jugendliche, einen Gutschein des Werkstattcafés Volmarstein für alle Erwachsenen und einen Gutschein aus der Gärtnerei des Berufsbildungswerks der Evangelischen Stiftung Volmarstein für ältere Teilnehmer.

Erlebnis-Tour im Motorrad-Gespann

Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein

Volmarstein. Es ist ein echtes Erlebnis: Bequem im Beiwagen eines Motorradgespanns sitzen und sich bei einer Tour durchs Sauerland den Fahrtwind um die Nase brausen lassen! Kinder und Jugendliche mit Behinderung aus verschiedenen Einrichtungen der Evangelischen Stiftung Volmarstein freuen sich auf diese alljährliche Attraktion. Diesmal findet das Motorradfest am kommenden Samstag, 15. August, statt. Start der Ausfahrt ist gegen 10 Uhr am Oscar-Funcke-Haus auf dem Stiftungs-Zentralgelände. „Die Tour ist eine tolle Sache, die wir dem großen Engagement des MC Sauerland verdanken“, sagt Diplom-Heilpädagoge Frank Maihoff, der die Aktion für die Stiftung betreut. Immerhin zum 34. Mal kommen die Liebhaber von Motorrädern nun nach Volmarstein. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist es ihr Anliegen, Kindern und Jugendlichen mit Behinderung ein besonderes Erlebnis zu bieten. Der Verein MC Sauerland, dem die Motorradfans angehören, sitzt in Menden. Bevor die Tour in Volmarstein startet, gibt es zwischen den Fahrern die üblichen Benzingespräche – also Fachsimpeleien über die teilweise nostalgischen Gefährte. Außerdem stellen die jungen Volmarsteiner Beifahrer stets manche Frage zu den Motorrädern oder machen ein Erinnerungsfoto mit „ihrem“ Fahrer. Ziel der Ausfahrt ist wie im Vorjahr Arnsberg, und zwar das Gelände des dortigen Schützenvereins Holzen. Dort gibt es für die Teilnehmer neben verschiedenen Spielangeboten auch die komplette Mittagsversorgung. Gegen 17 Uhr wird der Tross wieder in Volmarstein erwartet – sicherlich mit bleibenden Eindrücken von einem tollen Tag.

Neun Fußballteams kicken beim Inklusions-Turnier

cropped-logo201506.pngVolmarstein. Zum zweiten Mal organisieren das Berufsbildungswerk der Evangelischen Stiftung Volmarstein und der SuS Volmarstein ein Inklusions-Fußballturnier. Los geht’s am kommenden Samstag,
8. August, ab 10 Uhr auf dem Sportplatz des SuS Volmarstein an der Köhlerwaldstraße. Dort kicken neun Teams, die aus Spielern ohne und mit Behinderung bestehen.

Gespielt wird auf dem Kleinfeld, zu jedem Team gehören fünf Feldspieler plus Torwart. Folgende Mannschaften haben zugesagt: Feuerwehr Wetter, Firma Zobel, Firma Abus, Freikirche Volmarstein, RZV Wetter, Lehrer Berufsbildungswerk, Stadtbetrieb Wetter, Lichtburg Wetter, Berufsbildungswerk / SuS Volmarstein. Die Siegerehrung ist gegen 16 Uhr geplant.

Nach dem inklusiven Fußballturnier steht ab 19.30 Uhr auf dem Sportplatz inklusives Feiern auf dem Programm: Alle Sportler sind zur Oldie-Nacht des SuS Volmarstein mit Musik, Tanz und Essen eingeladen (Eintritt: 9 Euro).

Spende für die Inklusive Arbeitswelt

Foto Quelle: Ev.Stifung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stifung Volmarstein

Volmarstein. Business Small Talk zugunsten des Forschungsinstituts.„Ich fühle mich verbunden mit dem Forschungsinstitut Technologie und Behinderung“, so Hans Kaufmann. Dass dies keine leeren Worte sind, zeigt der Vorsitzende des Fördervereins des FTB bei seinem jährlichen Business Small Talk. Jeden Sommer laden Herr und Frau Kaufmann Vertreter und Vertreterinnen befreundeter Unternehmen  aus Wirtschaft, Industrie, Wissenschaft und Verwaltung ein und bitten ihre Gäste um eine Spende für die Arbeit des FTB. 4.215 Euro kamen beim diesjährigen Fest zusammen. Auch der Referent des Abends, Dr. Michael Denneborg, stellte sein Honorar für den guten Zweck zur Verfügung. Kassenprüfer Gerhard Boll war dabei, als die große Plastikbox geknackt und die stolze Summe gezählt wurde. Pfr. Jürgen Dittrich, Vorstandssprecher der Ev. Stiftung Volmarstein, und Institutsleiter Prof. Dr. Christian Bühler sprachen Herrn Kaufmann und allen Förderern ihren herzlichen Dank aus.
Das gesammelte Geld wird verwandt für das Projekt „Inklusive Arbeitswelt für ältere von Behinderung bedrohte und behinderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.“ Das Projekt befasst sich vor dem Hintergrund des demografischen Wandels mit der Förderung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben. Die Erfahrung und das Know-how älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen in den Unternehmen effizient genutzt werden und nicht durch funktionelle Einschränkungen oder Behinderung verloren gehen.
Der Förderverein Forschungsinstitut Technologie und Behinderung wurde im Oktober 1991 gegründet und hat heute rund 70 Mitglieder, darunter auch viele namhafte Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Industrie. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das breite Arbeitsspektrum des Forschungsinstituts im Bereich technischer Hilfen ideell und finanziell in vielfältiger Weise zu unterstützen. Im Laufe der vergangenen Jahre konnten bereits viele Ideen und Projekte auf den Weg gebracht werden.

„Bollywood City“ offiziell eröffnet

Foto Quelle: Stadt Volmarstein
Foto Quelle: Stadt Volmarstein

Volmarstein – Willkommen auf Indisch: „Namaste Frau Wiese“ und „Namaste Herr Sell“ erklang es aus zahlreichen Kinderkehlen, als Margot Wiese (Fachbereichsleiterin Jugend) und Baufachbereichsleiter Manfred Sell am Freitag von den rund dreihundert kleinen Handwerkern auf dem Gelände des Bauspielplatzes in Volmarstein begrüßt wurden.
Seit zwei Wochen wird auf dem Bauspielplatz gesägt und gehämmert, was das Zeug hält. Am Freitag verteilten Manfred Sell und Margot Wiese leckeres Eis an die fleißigen Baumeister – eine gelungene Abkühlung. Zuvor wurde es jedoch noch ganz offiziell, denn die beiden Vertreter der städtischen Verwaltung durchschnitten das offizielle Einweihungsband. Unter großem Jubel erklärte Manfred Sell: „Die Bollywood City ist eröffnet.“ Noch bis zum 16. Juli erleben die über 300 kreativen Kids aus Wetter auf dem Gelände des Berufsbildungswerks an der Grünewaldstraße in Volmarstein jede Menge Abenteuer in ihrer selbst gebauten Holzstadt. Das große Abschlussfest steigt dann am kommenden Donnerstag.

„Achtung Zugluft“

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein – Tipps für Senioren zum gesunden Überstehen der Hitze – Die Hitze schafft zurzeit Jung und Alt. Aber für Senioren, Kinder oder Kranke können die extrem hohen Temperaturen sogar zur gesundheitlichen Gefahr werden. Die Ev. Stiftung Volmarstein hat für ihre Pflegeeinrichtungen „Verhaltensregeln bei längeren Hitzeperioden“ aufgestellt. Alle Mitarbeitenden sind geschult und treffen besondere Vorkehrungen bei den extremen Temperaturen. Heike Ewerdwalbesloh ist Hausleiterin des Ev. Alten- und Pflegeheims in Haspe. Die Expertin gibt Tipps, wie sich besonders Senioren vor den negativen Auswirkungen der Hitze schützen können:

???? Welche Tipps haben Sie besonders für Senioren?
!!!! Wie alle Menschen sollten Senioren ihre Türen und Fenster in der Hitze geschlossen halten und wenn möglich verdunkeln. Beim Lüften am Abend und am frühen Morgen sollte man aber besonders darauf achten, Zugluft zu vermeiden. Denn ältere Menschen haben oft eine schlechtere Abwehr und könnten sich leicht erkälten.

???? Senioren trinken ja oft zu wenig. Gibt es Tricks, die Flüssigkeitszufuhr zu erhöhen?
!!!! Ein guter Tipp ist zum Beispiel besonders wasserhaltiges Obst zu essen: Wassermelonen, Erdbeeren, Pfirsiche aber auch Gurken eigenen sich da besonders. Man sollte sich auch sein Lieblingsgetränk besorgen. Schön angerichtet auf einem kleinen Tablett in einem besonders schönen Glas – da fasst man eher zu. Das Getränk sollte man dann immer im Blickfeld haben und ruhig an mehreren Stellen in der Wohnung deponieren. Wer morgens schon vor dem ersten Kaffee den Tag mit einem ein Glas beginnt ist schon auf dem richtigen Weg.

???? Ist auch ein eiskaltes Bier erlaubt?
!!!! Vorsicht bei eiskalten Getränken – die können den Kreislauf zu sehr belasten, der bei diesen Temperaturen oft instabil ist. Auch Alkohol belastet den Körper zu stark. Gut sind lauwarme Getränke wie Tees, Wasser oder Saftschorlen. Natürlich passt auch ein alkoholfreies Bier, das nur leicht gekühlt ist. Und wenn man das dann in Geselligkeit trinkt, schmeckt auch noch ein zweites.

„Einen ganzen LKW voll“

Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein

Volmarstein – „Das ist ja Wahnsinn!“ Der kleine LKW der Werkstatt für Behinderte Menschen war voll gepackt mit Kisten und Kartons. Ganz viel Arbeit für die Beschäftigten der Briefmarkenabteilung. Denn die große Ladung enthielt zahlreiche Alben, Kisten und Kartons voller Sammler-Schätze. „Eine Privatspenderin aus Dortmund-Hörde hatte sich an die Werkstatt der Ev. Stiftung Volmarstein gewendet, ob Interesse an der Briefmarkensammlung ihres verstobenen Mannes bestünde. „Über Briefmarkenspenden freuen wir uns immer“, so Werkstattleiter Andreas Barth. „Sie sichern die Arbeitsplätze unserer Beschäftigten.“ Das Ausmaß der Spende aus Dortmund hatte aber keiner geahnt. „Einen ganzen LKW voll – das hatten wir noch nie“, meinte auch Marco Sieger. Der Fahrer hatte die Briefmarken in Hörde abgeholt. Aber nicht nur die Volmarsteiner waren glücklich. Auch die Spenderin war froh, dass die Schätze ihres verstorbenen Mannes in gute Hände kommen.

Minister würdigt Volmarsteiner Institut

Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein

Volmarstein – Seit 10 Jahren betreibt das Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) der
Ev. Stiftung Volmarstein die „Agentur Barrierefrei NRW“. Die Agentur ist das Kompetenzzentrum in Nordrhein-Westfahlen für alle Fragen der Barrierefreiheit und … Minister würdigt Volmarsteiner Institut weiterlesen

Prima Stimmung beim Sommerfest

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein – Etliche Rollifahrer standen direkt an der Bühne und sagen kräftig mit: Es war wieder eine Menge los beim Sommerfest im Zentralbereich der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Viele Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtungen sowie einige auswärtige Besucher genossen die prima Stimmung. Drei Bands bedienten unterschiedliche Musik-Geschmäcker: Das „Duo Monteverde“ (unser Bild) erfreute Freunde deutscher Schlager, die Lokalmatadore von „UnWetter mit Aresst“ und DZUMA“ bedienten Hiphop-Fans und „Nettle River“ sorgte für Country-Stimmung.

Oberlinschule verabschiedet 29 Schüler

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein – In einer Feierstunde hat die Oberlinschule der Ev. Stiftung Volmarstein 29 Schülerinenn und Schüler verabschiedet. Die Schüler bedankten sich mit Rosen.

Nachdenklich ging es los: „Dieser Weg wird kein leichter sein…“ – mit diesem Song von Xavier Naidoo wurden Förderschüler und Eltern in der voll besetzten Aula eingestimmt. Doch es wurde anschließend eine richtig heitere Feier mit schönen Erinnerungen an die Schulzeit, bei der am Ende Ausgelassenheit herrschte. „An Tagen wie diesen…“, hallte es zum Finale durch die gesamte Schule, als alle in den Ohrwurm der Toten Hosen mit einstimmten.

Die Schüler wechseln nun ins Volmarsteiner Berufsbildungswerk oder in verschiedene Werkstätten – einige in die Werkstatt für behinderte Menschen der Stiftung.

Tipps und Empfehlungen für werdende Eltern

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Hagen – Im Rahmen der Geburtsvorbereitungskurse lädt das Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe zu einem Arztvortrag ein, zu dem alle Interessierten herzlich willkommen sind:
Am Montag den 29. Juni, um 19.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses Haspe, spricht Dr. Ulf Schimmel, Oberarzt der Kinderklinik im Allgemeinen Krankenhaus Hagen, über die Erstversorgung der Neugeborenen im Kreissaal, die Vorsorgeuntersuchungen U1 und U 2, Kinderernährung, Stillen oder Flaschengabe sowie Impfungen und Stoffwechselerkrankungen. Die Frauenklinik im Hasper Krankenhaus kooperiert mit der Kinderklinik des AKH: An jedem Wochentag steht ein Kinderarzt des AKH in der Frauenklinik am Mops zur Verfügung, führt Vorsorgeuntersuchungen durch und leitet bei Problemen die notwendigen Schritte ein.

Blick ins Regenfass macht schlau

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein – Woher kommt das Wasser für die vielen Blumen? So lautete eine der pfiffigen Fragen, die 100 Mädchen und Jungen aus Wetteraner Kindergärten und Grundschulen in der Gärtnerei des Berufsbildungswerks (BBW) der Ev. Stiftung Volmarstein stellten. Mit großer Neugier gingen die kleinen Besucher an drei Tagen zwischen den großen Blumenbeeten auf Entdeckungsreise, begleitet von den Gärtnerei-Azubis – junge Leute mit Behinderung, die ihre Ausbildung machen. „Es war echt spannend – die Kinder haben viel gelernt“, meinte Ruthild Zeschky, Erzieherin im Kindergarten „Kinderarche“. Wie topft man beispielsweise eine Tomatenpflanze ein? Als sich die Mädchen und Jungen selbst daran machten, merkten sie: Die zarten Pflanzenstiele können schnell knicken – also Vorsicht beim Festdrücken der Erde! Zwischendurch gab es von der BBW-Hauswirtschaft eine Stärkung mit Waffeln, dazu gelben Feensaft oder grünen Dschungeltrunk. Die Idee, Kinder in die Gärtnerei einzuladen, hatten Fachkoordinatorin Rita Gauer und Ausbilderin Nadine Schwarze-Matschull. „Oft gehen Kinder zur Polizei und zur Feuerwehr – warum sollen sie nicht auch mal zu uns kommen?“ fragten sie sich. Die Einladung stieß auf große Resonanz, denn neben der „Kinderarche“ gab es Zusagen vom Awo-Kindergarten Schmandbruch, Ev. Kindergarten Volmarstein, Familienzentrum „Villa Kunterbunt“ sowie dem Grundschulverbund Volmarstein-Schmandbruch. Übrigens: Auch die Frage, woher das Wasser für die vielen Blumen kommt, wurde beantwortet. Als Erzieherin Ruthild Zeschky zur Erklärung jedes Kind auf den Arm nahm, damit es über den Rand des mannshohen und gut gefüllten riesigen Regenfasses schauen konnte, staunten alle nicht schlecht: „Ganz schön tief…“

„Wir spielen jetzt Italienisch…“

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein – Nach jedem Spiel standen sie im Kreis zusammen, spornten sich gegenseitig an, schworen sich neu ein: Hochmotiviert waren die Fußballer des Berufsbildungswerks (BBW) der Ev. Stiftung Volmarstein bei der Westdeutschen Meisterschaft für BBW-Teams. Sechs Mannschaften, in denen ausschließlich Spieler mit Behinderung kickten, lieferten sich auf dem Sportplatz des
SuS Volmarstein spannende Spiele. Manches ärgerliche Gegentor mussten die Volmarsteiner hinnehmen. Benjamin Laes, BBW-Freizeitpädagoge und Trainer des Teams, gab daraufhin die Devise aus. „Jungs, wir spielen jetzt italienischen Fußball: Hinten nix zulassen und vorne sehen, was geht…“ Das gelang ansatzweise. Trotzdem hatten die Volmarsteiner ein grundsätzliches Problem: „Man hat gemerkt, dass wir nur Hallenfußball gewohnt sind“, so Benjamin Laes. Durch die längeren Laufwege auf dem größeren Sportplatz ging seinen Spielern schnell die Puste aus. Das BBW Volmarstein und der Sportverein SuS Volmarstein richteten das Turnier gemeinsam aus. Mit dabei war auch der 2. SuS-Vorsitzende Eckhard Kühl, der die Volmarsteiner BBW-Fußballer gelegentlich trainiert. „Vielleicht reicht es ja für Platz drei“, hatte er zwischenzeitlich gehofft. Die ersten Drei qualifizierten sich nämlich für die Deutsche Meisterschaft im bayerischen Aschau am Inn. Doch daraus wurde nichts. Am Ende wurde Volmarstein Letzter — trotz des großen Einsatzes aller Spieler. Es war ein ungemein faires Turnier. Nur eine Gelbe Karte zeigten die beiden Schiedsrichter, die enorme Erfahrung aufs Spielfeld brachten: Hardy Jecksties und Hans Spangenberg aus Lüdenscheid sind beide 78 Jahre alt – und pfeifen jeweils seit über vier Jahrzehnten. Die Platzierungen im Überblick: 1. CJD Dortmund, 2. BBW Neuwied, 3. BBW Brakel, 4. BBW Maria Veen, 5. BBW Wittekindshof, 6. BBW Volmarstein.

Grüner Haken dran

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Foto Quelle: Ev.Krankenhaus Volmarstein

Volmarstein – Das Hans-Grünewald-Haus in Gevelsberg ist mit dem Grünen Haken ausgezeichnet worden. Dabei handelt es sich um ein eingetragenes Markenzeichen für Lebensqualität im Alter und Verbraucherfreundlichkeit. Verliehen wird dieses Gütesiegel von der gemeinnützigen Heimverzeichnis GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Lebensqualität im Alter.
„Von einem guten Seniorenheim wird heutzutage mehr erwartet als nur gute Pflege“, so Prof. Dr. Bernd Kwiatkowski. Der Leiter des Geschäftsbereichs Seniorenhilfe der Ev. Stiftung Volmarstein ist stolz auf sein Team in Gevelsberg. Bei der freiwilligen Prüfung wurden rund 120 Kriterien unter die Lupe genommen. Ermittelt wurde etwa, mit wie viel Respekt die Bewohner betreut werden, ob deren Privatsphäre und Würde respektiert werden, wie die Mahlzeiten ablaufen und wie das Essen schmeckt. „Die Begutachtung der Altenheime orientiert sich an der ‚Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen‘ der Weltgesundheitsorganisation“, erklärt der Professor. „Sie stellt die Autonomie, Teilhabe und Menschenwürde der Bewohner in den Mittelpunkt. Ergibt die Begutachtung, dass mindestens 80 Prozent der Kriterien in jeder der drei Dimensionen erfüllt sind, wird dem Heim Verbraucherfreundlichkeit bescheinigt.“
Die Prüfung beinhaltete unter anderem ein ausführliches Gespräch mit der Leitung sowie dem Bewohnerbeirat, der die Bewohner vertritt, dazu eine Haus- und Zimmerbesichtigung und ein gemeinsames Mittagessen mit den Bewohnern. Das Hans-Grünewald-Haus erhielt eine Urkunde und wird auf der Internetseite http://www.heimverzeichnis.de mit einem grünen Haken gekennzeichnet. 10.000 Altenpflegeeinrichtungen haben sich bundesweit bereits in dem Verzeichnis registrieren lassen. Verbraucherfreundlichkeit ist bisher 850 Einrichtungen attestiert worden.
„Mit ihrem Tun und Wirken füllen Sie das Haus mit Liebe“, sagte Pfarrer Jürgen Dittrich, Vorstandsprecher der Ev. Stiftung Volmarstein. Mit der Auszeichnung würdige das Projekt Heimverzeichnis deshalb die hohe Lebensqualität im Hans-Grünewald-Haus, so Pfr. Dittrich.
Im Unterschied zu den Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen stellt die Begutachtung für das Heimverzeichnis die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner in den Mittelpunkt. Das Heimverzeichnis unterscheidet sich damit von anderen Verzeichnissen, die lediglich Leistungen, Preise oder Prüfergebnisse zur Pflegequalität veröffentlichen.

Ausschuss informiert sich übers BBW

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Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein – Wie sehen die Verantwortlichen einer Einrichtung, in der ausschließlich junge Menschen mit Behinderung eine Berufsausbildung erhalten, die Lage auf dem Ausbildungsmarkt? Antworten bekamen die Mitglieder des Berufsbildungsausschusses der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK) bei ihrer turnusmäßigen Sitzung, die erstmals im Berufsbildungswerk (BBW) der Ev. Stiftung Volmarstein stattfand. „Wir werden daran gemessen, wie viele unserer Absolventen ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis bekommen“, erklärte Ausbildungsleiter Alfons Schach den Vertretern von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Schulen aus der gesamten Region, die in diesem SIHK-Ausschuss sitzen. Stolz sei man, so Schach, dass Volmarsteiner Azubis regelmäßig gute Leistungen erbringen. Zuletzt hatte der angehende Technische Produkt-Designer Markus Rodemann sogar als einer der Besten im Kammer-Bezirk abgeschnitten. Gerade für Technische Produkt-Designer, die Bauteile berechnen und entwerfen, um sie anschließend detailliert am Computer zu zeichnen, sind die Perspektiven derzeit bestens. „Die Absolventen werden uns förmlich aus den Händen gerissen“, berichtete Alfons Schach. Nicht ganz so gut sieht es dagegen im Kaufmännischen Bereich aus – und zwar unabhängig von der Behinderung eines Bewerbers: „In diesem Bereich sieht die Wirtschaft die meisten Einsparpotenziale“, so der BBW-Ausbildungsleiter.

Außerdem stellte er klar, dass Azubis mit Behinderung bei Prüfungen keinesfalls besser gestellt sind. Inhaltlich werde das gleiche Wissen wie beim Prüfling ohne Behinderung abgefragt. Hilfestellungen sind im sogenannten „Nachteilsausgleich“ geregelt – etwa für einen Autisten, dem es an Orientierung fehlt. Wenn dieser in einer schriftlichen Prüfung z.B. sechs Fragen innerhalb einer Stunde beantworten soll, bekommt er nach zehn Minuten den kleinen Hinweis, sich die nächste Frage vorzunehmen.

Seit zehn Jahren im Einsatz für Barrierefreiheit

Volmarstein – Das Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) der Ev. Stiftung Volmarstein richtet am kommenden Donnerstag, 25. Juni, eine Veranstaltung in Düsseldorf mit NRW-Sozialminister Guntram Schneider aus. Anlass ist das 10-jährige Bestehen der „Agentur Barrierefrei NRW“, die vom Sozialministerium finanziert und vom FTB betrieben wird. Ziel der Agentur ist es u.a., schrittweise die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum bzw. das Bewusstsein dafür voranzutreiben. Dafür hat das Volmarsteiner Forschungsinstitut unter Leitung von Prof. Dr. Christian Bühler in den vergangenen zehn Jahren sein umfangreiches Know-How eingebracht – so u.a. bei Beratungen vor Ort. Dazu gehörte zum Beispiel auch die Begehung der sechs größten NRW-Flughäfen.
Aktuell steht NRW-weit die Bestandserhebung zur Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude im Mittelpunkt. Dabei wird jedes Gebäude nach einem Katalog von ca. 800 Kriterien erfasst. „Barrierefreiheit ist sehr individuell“, erklärt der stellvertretende FTB-Leiter Wolfgang Schmitz, „beispielsweise kann ein Rathaus sehr gut für Rollstuhlfahrer/innen nutzbar sein, aber noch lange nicht für Menschen mit einer starken Sehbehinderung.“ Die erhobenen Informationen über öffentliche Gebäude werden auf dem vom FTB entwickelten Internet-Portal http://www.informierbar.de zur Verfügung gestellt. Menschen mit Behinderung haben so die Möglichkeit, sich vor einem Besuch zu informieren, inwieweit sie sich in dem jeweiligen Gebäude bewegen können. Die NRW-weite Datenerfassung vor Ort erfolgt vielfach durch ehrenamtliche Helfer und Studierende. Allerdings sind FTB-Mitarbeitende auch selbst im Einsatz – aktuell in Ministerien der NRW-Landesregierung.

Drei Bands spielen beim Sommerfest

Volmarstein – Die Ev. Stiftung Volmarstein lädt zum großen Sommerfest ein: Es steigt am kommenden Mittwoch, 24. Juni, ab 14 Uhr im Zentralbereich der Stiftung. Dort gibt es für die Besucher wieder ein abwechslungsreiches Programm. Drei Bands sorgen für flotte Musik – das „Duo Monteverde“, „UnWetter mit Aresst und DZUMA“ sowie „Nettle River“. Den Auftakt macht um 14.30 Uhr das „Duo Monteverde“ mit deutschen Schlagern. Anschließend spielen die Lokalmatadore von „UnWetter mit Aresst und DZUMA“, die Hiphop präsentieren (16 Uhr). Zum Abschluss tritt die Country-Band „Nettle River“ auf (18 Uhr). Es gibt ein vielseitiges Rahmenprogramm. Dazu gehören Fotobox, Luftgitarren-Wettbewerb, Bastelaktion und Tombola.

Wittener Pflegeschüler zu Besuch in Volmarstein

1506_pflegeseminarVolmarstein – Wie sieht das Pflegekonzept aus? Welche Arbeitszeitmodelle gibt es? Solche konkreten Fragen stellten 24 Schülerinnen und Schüler des Fachseminars für Altenpflege Witten beim Besuch der Ev. Stiftung Volmarstein. Die angehenden Fachkräfte, die derzeit in verschiedenen Einrichtungen im Ruhrgebiet ausgebildet werden, sehen in Volmarstein eine interessante berufliche Perspektive. „Beide Seiten haben von diesem Treffen profitiert“, so das Fazit von Anja Schleiden, Leiterin des Hans-Vietor-Hauses, am Ende des Besuchs. Neben dieser Einrichtung, in der Menschen mit schwersten Behinderungen gepflegt werden, sahen sich die im Haus Bethanien um. Dort leben vorwiegend Menschen mit Morbus Huntington und ältere Menschen mit teilweise schweren Behinderungen. Im Haus Bethanien stießen die Schüler zufällig auf den Bewohnerchor des Hauses, der vom Wittener Musiktherapeuten Prof. Dr. Lutz Neugebauer geleitet wird. Besucher und Bethanien-Bewohner sangen gemeinsam „Mein kleiner grüner Kaktus“. Eine Bewohnerin lud die Gruppe in Ihr Zimmer ein und erzählte von der fürsorglichen Pflege, die sie erfährt.
Im Hans-Vietor Haus sahen sich die Schüler einen kürzlich modernisierten Bereich an. In diesem Haus, das wurde schnell klar, geht es um individuelle Pflege von Menschen mit mehrfachen Behinderungen – und zwar mit hoher Professionalität. Dazu gehört auch eine ausgeprägte soziale Kompetenz. Pflegepersonal und Bewohner, so der bleibende Eindruck, bilden eine große Familie.

Meisterschaft der BBW-Fußballteams

Volmarstein – Das Berufsbildungswerk der Ev. Stiftung Volmarstein richtet am kommenden Samstag, 20. Juni, auf dem Sportplatz des SuS Volmarstein die Westdeutsche Fußball-Meisterschaft für Mannschaften aus Berufsbildungswerken aus. Dabei kicken Teams gegeneinander, dessen Spieler ausnahmslos eine Körper- oder Lernbehinderung haben. Das Turnier beginnt um 10 Uhr. Zugesagt haben sechs Mannschaften – und zwar BBW Neuwied, BBW Brakel, CJD Dortmund, Wittekindshof, BBW Maria Veen und Ausrichter BBW Volmarstein. Gespielt wird auf dem Kleinfeld, zu jedem Team gehören fünf Spieler plus Torwart. Wichtig: Die ersten drei Teams qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft, die im bayerischen Aschau am Inn stattfindet.

Einladung zum Sommerfest

Open MindVolmarstein – Disco, Zumba, Mitmachstände: Auf dem Sportplatz des Berufsbildungswerks (BBW) der Ev. Stiftung Volmarstein steigt am Samstag, 13. Juni, ab 13 Uhr das Sommerfest. Für Live-Musik sorgt die Hausband „Open Mind“. Die Gruppe, in der Jugendliche und Mitarbeiter aus dem BBW Musik machen, ist durch Auftritte bei diversen Festen bestens bekannt. „Open Mind“ spielt um 16 Uhr und um 18.15 Uhr. „Wir freuen uns riesig auf das Sommerfest“, sagt Benjamin Laes aus dem BBW-Freizeitbereich. Er gehört zu dem Team, das das bunte Programm auf die Beine gestellt hat. Dabei mischt die Volmarsteiner Einrichtung, in der junge Menschen mit Behinderungen eine Ausbildung machen, selbst kräftig mit: So tritt u.a. die BBW-Zumba-Gruppe auf, der Psychologische Dienst unterzieht Freiwillige einem „Stresstest“ und das Werner-Richard-Berufskolleg bietet Mitmachstände an. Zum Abschluss gegen 19 Uhr sorgt das BBW-Discoteam für heißen Sound. Erstmals dabei ist die DLRG. Die Lebensretter transportieren ein Boot auf den Sportplatz und sorgen so für einen Blickfang. Natürlich können Besucher ins Rettungsboot einsteigen. Spaß bereiten der große Menschenkicker und die Hüpfburg für Kinder. Außerdem locken eine Tombola und eine Luftballonaktion. Bei der Tombola gilt der Grundsatz „Jedes dritte Los gewinnt“. Hauptpreise sind zwei Tablets, außerdem gibt es u.a. Tickets von Borussia Dortmund und einen Basketball zu gewinnen, den alle Spieler des deutschen Nationalteams unterschrieben haben. Es gibt reichlich Getränke- und Essensstände, die von Mitarbeitern und Teilnehmern betrieben werden.

„Nicht gleich unters Messer“ – „Aktionstag gegen den Schmerz“

Volmarstein -„Wer Rückenschmerzen, hat kommt in unserer Klinik nicht gleich unters Messer. Die Operation ist immer der letzte Schritt“, betonte Dr. Axel Scharfstädt. „Erst wenn alle konservativen Therapieoptionen ausgeschöpft sind, besprechen wir mit den Patienten den operativen Weg“, so der Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie der Orthopädischen Klinik Volmarstein. Die Ev. Stiftung Volmarstein beteiligte sich erneut an dem bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“. Rund 100 Gäste interessierten sich für die Vorträge und nutzen die Gelegenheit für ein kurzes persönliches Gespräch mit den Ärzten oder einen Besuch der Informationsstände.
In seinem Vortrag berichtete der Chefarzt über die stationäre Schmerztherapie. „Ein intensives kompaktes Programm“, so der Experte. Neben Krankengymnastik und Physikalischer Therapie sei die Injektionstherapie ein wichtiger Baustein des Behandlungskonzepts. „Die Spritzentherapie ist seit langem deutschlandweit etabliert“, betonte Dr. Scharfstädt. „Direkt dort, wo der Schmerz entsteht, spritzen wir an der Wirbelsäule. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Wirkung besser und länger ist, als mit oralen Schmerzmitteln“, erklärte der Wirbelsäulenchirurg. „Wichtig ist eine gute Voruntersuchung, denn z.B. bei Entzündungen oder schlechter Blutgerinnung sind die Spritzen im Bereich der Wirbelsäule tabu.“
In seinem Vortrag gab er einen kurzen Überblick über er das gesamte Spektrum der Wirbelsäulenchirurgie, das in der Klinik Volmarstein operiert werden kann: alles von der Halswirbelsäule bis zur unteren Lendenwirbelsäule inklusive Skoliosechirurgie.
Dr. Bernd Strebel, leitender Arzt der Funktionsabteilung Psychosomatik des Ev. Krankenhauses Hagen-Haspe, berichtete in seinem Vortrag über den Zusammenhang zwischen Körper, Seele und Schmerz. „Schmerz betrifft immer den ganzen Menschen“, erklärt Dr. Strebel. „Ziel ist nicht unbedingt die komplette Schmerzfreiheit, sondern die Wiederherstellung des Wohlbefindens.“

Logenplatz zum Heimatfest

1505 Feierabendhaus Führung Presse 1Volmarstein – „Das ist ja ein Logenplatz zum Heimatfest“, staunt eine Besucherin im Ev. Feierabendhaus in Schwelm. Gemeinsam mit ihrer Tochter war sie zum Frühlingsfest gekommen und nutze die Gelegenheit zur Hausführung. Die Gemeinschaftsräume auf den Wohnbereichen haben bodentiefe Fenster und liegen direkt an der Kaiserstraße. „Die Plätze sind heiß begehrt wenn der Festumzug hier vorbeikommt“, berichtet Pflegedienstleiterin Annelie Jakob. Die Senioreneinrichtung der Ev. Stiftung Volmarstein bot am Samstag Geselligkeit, Musik und Informationen. Der legendäre Eintopf, Grillspezialitäten, Waffeln und Kuchen sorgten für das leibliche Wohl. Bewohnerinnen des Hauses zeigten ihre liebevoll und persönlich eingerichteten Zimmer. So konnten die Gäste einen authentischen Eindruck gewinnen. Susanne Bräuking, seit Mai stellvertretende Hausleitung, beantworte Fragen zur Pflege, zu Freizeitangeboten oder dem Essen. Am Nachmittag lud der Schwelmer Akkordeonclub zum Platzkonzert ein. Aufführungen der Musik- und Gymnastikgruppe des Feierabendhauses folgten bevor ein Konzert des Petersburger Newa-Ensembles den geselligen Tag beendete.

„Muss ich wirklich operiert werden?“

Wirbelsäule_Chef_Pat_1Volmarstein – Aktionstag gegen den Schmerz in der Orthopädischen Klinik Volmarstein. Auch in diesem Jahr lädt die Evangelische Stiftung Volmarstein zum bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ ein. In der Orthopädischen Klinik gibt es am Dienstag, 2. Juni, von 17.00 bis etwa 19.00 Uhr Vorträge der Fachärzte sowie Informationsstände der Physiotherapie und der Orthopädietechnik. „Rückenschmerzen: Muss ich wirklich operiert werden?“ ist der Titel des Vortrags um 17.00 Uhr. Dr. Axel Scharfstädt, Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie, spricht über konservative sowie operative Möglichkeiten bei Rückenbeschwerden. „Alles Psyche?“ fragt Dr. Bernd Strebel, leitender Arzt der Abteilung Psychosomatik des Ev. Krankenhauses Hagen-Haspe, in seinem anschließenden Vortrag. Er berichtet über neue wissenschaftliche Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Körper, Seele und Schmerz sowie die multimodale Schmerztherapie. „Es gibt sehr gute Therapiekonzepte, die helfen, den Schmerz zu lindern“, betont Chefarzt Dr. Scharfstädt. „Da ca. 90% der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens Erfahrung mit Rückenbeschwerden machen, ist es wichtig, dass die Schmerzursache inklusive der Lebenssituation des Patienten gründlich abgeklärt wird und alle Professionen fachübergreifend gut zusammenarbeiten. Uns ist sehr wohl bewusst, dass viele Patienten häufig unnötig lange im Dschungel des Gesundheitswesens umherirren, bevor sie den Weg zu uns finden“, so der Schmerzexperte.
Aktionstag gegen den Schmerz: Dienstag, 2. Juni, 17.00 Uhr, Orthopädische Klinik Volmarstein, Lothar-Gau-Straße 11, Wetter-Volmarstein. Eintritt und Parken kostenlos.
Um Anmeldung wird gebeten: Telefon: 0 23 35 – 639 40 20.

Große Unterstützung für Oberlinschule

DschungelbuchVolmarstein – Helle Freude in der Oberlinschule: Die Förderschule der Ev. Stiftung Volmarstein belegte bei der Spardaspendenwahl den 15. Platz – und das unter über 400 Mitbewerbern! Bei dieser Aktion waren Schulen eingeladen, besondere Kulturprojekte zu präsentieren. Daraufhin war die Oberlinschule mit ihrem aktuellen Dschungelbuch-Projekt ins Rennen gegangen. Dank vieler Volmarsteiner Unterstützer gewann sie nun 3500 Euro. „Das war einfach toll“, freute sich Schulleiterin Annemarie Schünadel. Mitarbeiter der Stiftung, die Grundschule Volmarstein, der Männergesangverein „Einigkeit“ und andere Kooperationspartner hatten dafür gesorgt, dass im Internet 3626 Stimmen für die Oberlinschule abgegeben wurden. Das Dschungelbuch ist ein Projekt für Kinder der Unterstufe mit schwerster Behinderung. Sie lernen die Geschichte von Mogli mit allen Sinnen kennen — durch Ausflüge in den Zoo, das Streicheln von Tierfellen oder das Wahrnehmen von Waldgeräuschen. Zu den Dschungelbuch-Songs gestalten sie einfache Instrumentalbegleitung und tanzen unter Anleitung von Tanzpädagogin Stefanie Katzer. Am Ende wird ein Film entstehen, der zeigt, was Kinder mit schwerster Behinderung erleben und mitteilen können. Mit den gewonnenen 3500 Euro wird die Oberlinschule weitere solcher Kulturprojekte fördern. Dabei ist wichtig, dass die Schüler buchstäblich etwas erleben – also besonderes Unterrichtsmaterial anfassen können oder einen außerschulischen Ort besuchen. „So etwas können wir allein nicht finanzieren“, stellte Annemarie Schünadel klar. Die Spardaspendenwahl ist eine Aktion der Sparda-Bank West, deren Geschäftsgebiet ein Großteil von NRW umfasst.

Ein Hauch von Robinson-Club

Bild4Volmarstein – Klettern im Volmarsteiner Hochseilgarten, Sterne gucken im Bochumer Planetarium, Schwimmen im Hagener Westfalenbad: Schöne Abwechslung vom Alltag gab es eine Woche lang für Beschäftigte der Werkstatt für behinderte Menschen der Ev. Stiftung Volmarstein. Die Teams um Freizeit-Koordinator Daniel Starosta und Erlebnispädagoge Frank Maihoff hatten das attraktive Programm ausgetüftelt – als Angebot für selbstbestimmten Urlaub, den viele Beschäftigte wegen ihrer Behinderung nicht eigenständig planen und antreten können. „Das war eine Art Robinson-Club – also Unterhaltung und Entspannung in zwangloser Atmosphäre“, erklärte Frank Maihoff den Ablauf der Woche. Er betreute die Gruppen im Hochseilgarten auf dem Stiftungs-Zentralgelände. Dort gehörte Mut dazu, um sich per Seilzug auf den Baum in sieben Metern Höhe befördern zu lassen und die Aussicht zu genießen. Besonderheiten wie der Hochseilgarten oder die Trecking-Tour waren ebenso eine Attraktion wie Ausflüge – typisch Urlaub halt! Aber auch an den kleinen Dingen des Alltags wie gemeinsames Singen, Kochen und Filme gab es beachtliches Interesse. Für ein Drittel der 260 Werkstatt-Beschäftigen war der Aktiv-Urlaub des Projektes „Maiwoche“ ein Angebot, weil sie ihren Tagesablauf kaum selbst gestalten können. Im Vorfeld waren sie einzeln befragt worden, um das individuelle Urlaubs-Programm zu erstellen. Bislang hatte es ein solches Freizeitangebot nur zwischen Weihnachten und Neujahr gegeben. Viele Beschäftigte fragten nun beim Abschlussgrillen an der Martinskirche: „Machen wir das im nächsten Jahr wieder?“ Weil das Mai-Programm, bei dem Werkstatt und Wohnbereiche eng zusammen gearbeitet haben, so gut ankam, soll es 2016 wiederholt werden – allerdings schon in den Osterferien. Außerdem ist im nächsten Jahr ein Sommercamp in Holland geplant.

Einen Zentner Briefmarken übergeben

Bild Pro HaspeHagen/Volmarstein – Einen Zentner Briefmarken hat die Werbegemeinschaft „Pro Haspe“ an die Briefmarken-Abteilung der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) der Evangelischen Stiftung Volmarstein übergeben. „So viel hatten wir noch nie“, sagt rückblickend Manfred Schürmann, der Vorsitzende der 42 Mitglieder starken Vereinigung von Geschäftsleuten im Hagener Stadtteil Haspe.

Die bitten ihre Kunden seit elf Jahren darum, eingehende Briefe zu sammeln, um sie regelmäßig säckeweise an die Werkstatt zu spenden. Deren Beschäftigte mit Behinderung schneiden die Briefmarken aus und sortieren sie – u.a. nach Motiven wie etwa Jahreszeiten und Leuchttürme oder auch nach Ländern. Anschließend werden die Postwertzeichen an Händler oder Sammler weiterverkauft.

Dass diesmal in Haspe eine Rekordmenge zusammengekommen ist, hat einen Grund: Die Commerzbank ist der Gemeinschaft „Pro Haspe“ beigetreten und hat auch ihre Kunden für die Aktion aktiviert. Auch komplette Briefmarken-Alben von Sammlern waren diesmal dabei und wurden an Lars Ahlborn, Produktionsleiter der Werkstatt, übergeben.

Ganz selten findet sich in einer solch riesigen Menge Briefmarken ein durchaus wertvolles Stück. Beispielsweise gehörte zu einer früheren Hasper Großspende eine Briefmarke der Reichsluftpost von Hermann Göring aus dem Jahre 1943. „Die Marke war 400 Euro wert“, hat Manfred Schürmann nachträglich in Erfahrung gebucht.

Wichtig: Wer Briefmarken für die Werkstatt für behinderte Menschen abgeben möchte, sollte dies am besten mit dem komplettem Briefumschlag tun. Ab einer größeren Menge von etwa einem Karton werden die Marken abgeholt. Ansprechpartner ist Lars Ahlborn, Tel. 02335 / 639 3530.

Freude über Spende von 1000 Euro

BildVolmarstein – Freude in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) der Evangelischen Stiftung Volmarstein: Die Niederlassung Volmarstein der Firma EUROPART Trading GmbH, internationaler Anbieter von Fahrzeugteilen und Werkstattbedarf, hat 1000 Euro gespendet. Es ist der Erlös einer Hausmesse, bei der das Unternehmen eine Tombola veranstaltet hatte. „Damit können wir für unsere Beschäftigten mit schwersten Behinderungen besondere Hilfsmittel in der Pflege-Assistenz anschaffen“, freute sich Werkstatt-Leiter Andreas Barth (Bildmitte). Er erläuterte den interessierten Besuchern – EUROPART-Niederlassungsleiter Michael Köhler (rechts) und Vertriebsberater Stefan Benkert – bei einer Führung die verschiedenen Arbeitsbereiche der Werkstatt.

Grüner Haken dran

1504 Grüner Haken Haus BuscheyVolmarstein  – Das Haus Buschey in Bommern ist mit dem Grünen Haken ausgezeichnet worden. Dabei handelt es sich um ein eingetragenes Markenzeichen für Lebensqualität im Alter und Verbraucherfreundlichkeit. Verliehen wird dieses Gütesiegel von der gemeinnützigen Heimverzeichnis GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Lebensqualität im Alter.
„Von einem guten Seniorenheim wird heutzutage mehr erwartet als nur gute Pflege“, so Prof. Dr. Bernd Kwiatkowski. Der Leiter des Geschäftsbereichs Seniorenhilfe der Ev. Stiftung Volmarstein ist stolz auf sein Team in Bommern. Bei der freiwilligen Prüfung wurden rund 120 Kriterien unter die Lupe genommen. Ermittelt wurde etwa, mit wie viel Respekt die Bewohner betreut werden, ob deren Privatsphäre und Würde respektiert werden, wie die Mahlzeiten ablaufen und wie das Essen schmeckt. „Die Begutachtung der Altenheime orientiert sich an der ‚Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen‘ der Weltgesundheitsorganisation“, erklärt der Professor. „Sie stellt die Autonomie, Teilhabe und Menschenwürde der Bewohner in den Mittelpunkt. Ergibt die Begutachtung, dass mindestens 80 Prozent der Kriterien in jeder der drei Dimensionen erfüllt sind, wird dem Heim Verbraucherfreundlichkeit bescheinigt.“
Die Prüfung beinhaltete unter anderem ein ausführliches Gespräch mit der Leitung sowie dem Bewohnerbeirat, der die Bewohner vertritt, dazu eine Haus- und Zimmerbesichtigung und ein gemeinsames Mittagessen mit den Bewohnern. Haus Buschey erhielt eine Urkunde und wird auf der Internetseite http://www.heimverzeichnis.de mit einem grünen Haken gekennzeichnet. 10.000 Altenpflegeeinrichtungen haben sich bundesweit bereits in dem Verzeichnis registrieren lassen. Verbraucherfreundlichkeit ist bisher 850 Einrichtungen attestiert worden.
„Mit ihrem Tun und Wirken füllen Sie das Haus mit Liebe“, sagte Pfarrer Jürgen Dittrich, Vorstandsprecher der Ev. Stiftung Volmarstein. Mit der Auszeichnung würdige das Projekt Heimverzeichnis deshalb die hohe Lebensqualität im Haus Buschey, so Pfr. Dittrich.
Im Unterschied zu den Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen stellt die Begutachtung für das Heimverzeichnis die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner in den Mittelpunkt. Das Heimverzeichnis unterscheidet sich damit von anderen Verzeichnissen, die lediglich Leistungen, Preise oder Prüfergebnisse zur Pflegequalität veröffentlichen.

Sponsorenabend in der Oberlinschule

1503_sponsorenabendVolmarstein – „Dankeschön“, war das wichtigste Wort des Abends, zu dem die Oberlinschule alle Sponsoren, Freunde, Förderer und Unterstützer der vergangenen Jahre eingeladen hatte. In der festlich dekorierten Pausenhalle der Schule waren verschiedene Projekte ausgestellt, die die geladenen Gästen bei Getränken und kleinen Snacks staunend in Augenschein nahmen. Farbenfrohe Bilder im Hundertwasser-Stil, die nach einem Besuch im Karl-Ernst-Osthaus-Museum entstanden waren oder Fotos von der Realisierung des Projekts Schulgarten sollten den Sponsoren und Förderern zeigen, was durch ihre Zuwendungen und Hilfen möglich gemacht werden konnte. „Sie haben uns bei vielen Projekten nicht nur finanziell unterstützt“, betonte Schulleiterin Annemarie Schünadel in ihrer Begrüßungsansprache „sondern uns auch mit Rat und Tat begleitet und dafür möchte ich auch im Namen des Kollegiums ´Danke` sagen“. Auch für ihr Kollegium fand die Schulleiterin Dankworte für ihr unermüdliches Engagement. Anschließend wurden kleine Filme und Präsentationen von Arbeiten gezeigt, die u. a. die „Kulturelle Förderung“ dokumentierten. „Kulturelle Förderung schafft auch Möglichkeiten der Begegnung und Kontaktknüpfung“, erklärte Carla Klimke, Lehrerin und Moderatorin des Abends. So entstand z. B. die inklusive Kooperation mit der Hauptschule Hagen-Vorhalle aus der viele gemeinsame Sportangebote gewachsen sind. Das musikalische Projekt „Wie entsteht eine Oper – Kinder erleben und spielen Hänsel und Gretel“, an diesem Abend musikalisch begleitet von Werner Hahn und Pfarrer Siegfried Gras am Klavier, machte den Gästen auf wunderbare Weise deutlich, wie wichtig kulturelle Bildungsarbeit bei Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf ist. Nicht zuletzt sind die gelungenen kreativen Arbeiten der Volmarsteiner Förderschule auch messbar erfolgreich: Für zahlreiche kulturelle Schulprojekte hat sie bereits Auszeichnungen und Preise, auch auf Bundesebene, erhalten. Eine der letzten Anerkennungen war die Auszeichnung mit dem Hauptpreis in der Kategorie „Kulturelles Schulprofil“ des „Kinder zum Olymp!“-Wettbewerbs aus der Hand von Bundespräsident Joachim Gauck. „Aber Kultur braucht ein Fundament, dass allein durch den Schuletat nicht abgedeckt ist und für das Sie gesorgt haben“, so Carla Klimkes abschließende Worte, die den offiziellen Teil des Abends mit dem gemeinsamen „Dankeschön-Lied“ des Kollegiums beendeten. (sjs)

LWL-Direktor besuchte die Ev. Stiftung Volmarstein

loeb_presseVolmarstein – Matthias Löb, Direktor des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL), folgte einer Einladung des Vorstandssprechers Jürgen Dittrich. Vor Ort informierte er sich in einer kleinen Runde im Gespräch mit den beiden Vorständen Pfarrer Jürgen Dittrich und Diplomkaufmann Markus Bachmann sowie dem Geschäftsbereichsleiter für Behinderten- und Jugendhilfe, Ekkehard Meinecke, über die Arbeit der Stiftung.
Der LWL setzt sich seit Jahren für ein möglichst selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung ein. Die Themen Inklusion und Ambulantisierung von Menschen mit Behinderungen bildeten an diesem Nachmittag die Schwerpunkte des Gesprächs.
Die Weiterentwicklung von alternativen Wohnformen für erwachsene Behinderte, die die Stiftung mit der Gert-Osthaus-Wohnanlage erfolgreich realisieren konnte, stieß bei Matthias Löb auf besonderes Interesse.
„Dies bedeutet Inklusion in beide Richtungen“, betonte Vorstandsprecher Pfr. Jürgen Dittrich und berichtete von den Plänen der Stiftung, die sich in Zukunft verstärkt auf weitere Wohngruppen und stationäre Wohnformen außerhalb des Stiftungsgeländes konzentrieren wird. Direktor Löb interessierte sich besonders auch für die technischen Möglichkeiten (AAL), wie sie das Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) anbietet und mit deren Hilfe Menschen mit Behinderungen durch innovative Technik, die sich in das Lebensumfeld integriert, selbstständiger leben können.

Foto: (v.l.) Markus Bachmann, Ekkehard Meinecke, Matthias Löb und Jürgen Dittrich

Traditionelles Osterfeuer mit Live Musik

Osterfeuer140großVolmarstein – In der Ev. Stiftung Volmarstein wird am Karsamstag, 4. April, um 17.00 Uhr auf der großen Wiese hinter dem Haus Bethanien das traditionelle Osterfeuer entzündet. Umrahmt wird das Osterfeuer mit einem bunten Programm. Den musikalischen Teil übernehmen die Musiker der Band Simple Beatz aus Witten. Sie spielen Cover-Rock´n´Roll mit den besten Hits der 70er Jahre und den Songs von Elvis. Auf das Fest rund ums Osterfeuer freuen sich die Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige, Mitarbeitende sowie Freunde und Nachbarn der Einrichtung. Alle, die dabei sein möchten, sind herzlich eingeladen! Das Osterfeuer findet im diesem Jahr zum zweiten Mal hinter dem Haus Bethanien in der Oskar-Niemöller-Straße statt. Dort erwartet die Gäste wieder ein klassisches, großes Osterfeuer. Für das leibliche Wohl sorgen das Team des Café Mittendrin und das Team am Grillstand.