A46: Engpässe wegen Wartungsarbeiten

im Tunnel Hemberg

Wennemen/Hamm (straßen.nrw). Am Montag (3.7.) und Dienstag (4.7.) werden im A46-Tunnel Hemberg zwischen den Anschlussstellen Wennemen und Freienohl Wartungsarbeiten durchgeführt. Am Montag in Fahrtrichtung Meschede und am Dienstag in Fahrtrichtung Werl jeweils in der Zeit von 8 bis 15.30 Uhr steht dann dort nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Geprüft werden durch die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm Tunneltechnik und Selbstrettungseinrichtungen.

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Wieder Sonnenbeobachtung an der Volkssternwarte

Von April bis September ist die Sternwarte Hagen zweimal im Monat sonntags für Besucher geöffnet. Bei klarem Himmel steht dann die Beobachtung der Sonne mit zwei speziellen Teleskopen im Vordergrund. Mit diesen kann man die Sonne gefahrlos beobachten und z.B. die berühmten Sonnenflecken sehen. Auch wird mit einen speziellen Filter beobachtet, der nur das Wasserstoff-Licht, den sogenannten „H-Alpha-Bereich“ durchlässt, und gigantische Gasausbrüche (Protuberanzen) am Sonnenrand und viele weitere Details auf der Sonnenoberfläche bestaunt.

Bei bewölktem Himmel wird  ein Alternativprogramm angeboten, bei dem viel Wissenswertes über unsere Sonne erfahren werden kann.

Auch besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Sternwarte und zur Besteigung des benachbarten Eugen-Richter-Aussichtsturms (mit wunderschönem Panoramablick über Hagen und Umgebung).

Nächster Termin: Sonntag, 9. Juli 2017, 14 – 16 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter www.sternwarte-hagen.de

 

 

Führung durch das Hagener Planetenmodell

Es findet wieder eine Führung durch das Hagener Planetenmodell statt, bei dem Sie viel Wissenswertes darüber erfahren werden. Weitere Führungen können auf Anfrage durchgeführt werden. Nähere Infos unter www.planetenmodell-hagen.de

Führung: Ralph Brinks

Sonntag, 9. Juli 2017

Treffpunkt: Um 14 Uhr vor dem alten Rathaus am Eingang zum Ratskeller.

Dauer: Ca. 1 Stunde.

Die Teilnahme ist frei.

Weitere Informationen unter www.sternwarte-hagen.de

Hagener Jobcenter gut vorbereitet auf neues Unterhaltsgesetz

 
Für viele Alleinerziehende und ihre Kinder ist der 1. Juli 2017 ein guter Tag. Ab dann erhalten sie länger als bisher Unterhaltsvorschuss, was gleichzeitig bedeutet, dass mehr Kindern diese Ersatzleistung zusteht. Im Jobcenter Hagen sieht man der Umsetzung des neuen Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) recht gelassen entgegen. „Grundsätzlich prüfen wir jetzt schon bei jedem Kind, für das Leistungen bei uns beantragt werden und das bei nur einem Elternteil lebt, ob es einen Anspruch auf Unterhalt hat“, berichtet Juristin Angela Schirmer. Sie ist die Leiterin des Teams im Jobcenter, das diese Prüfungen vornimmt. Zahlt der unterhaltspflichtige Vater nicht (rund 93 Prozent der Alleinerziehenden im Jobcenter Hagen sind Frauen, daher sind weit überwiegend die Väter in der Unterhaltsverpflichtung), springt in der Regel das Jugendamt ein, das aber das Geld vom Vater zurückfordert.
 
Bislang erhielten Kinder bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres maximal 72 Monate lang Unterhaltsvorschuss. Waren die sechs Jahre ausgeschöpft oder die Altersgrenze erreicht, endete der UVG-Anspruch. Dann übernahm das Jobcenter für Kinder im SGBII-Bezug diese Vorschusszahlung und forderte den Unterhalt vom Vater zurück. Häufig standen die Zahlungspflichtigen daher mit zwei Behörden in Kontakt: der Unterhaltsvorschusskasse oder Beistandschaft des Jugendamtes und dem Jobcenter.
 
Mit dem neuen Gesetz ist die Altersgrenze für Unterhaltsvorschuss auf Vollendung des 18. Lebensjahres angehoben worden, die zeitliche Befristung fällt weg. Allerdings gibt es immer noch einige Einschränkungen für diese Altersgruppe. Denn nur jene Jugendlichen betrifft die Gesetzesänderung, die nicht im Leistungsbezug des Jobcenters stehen bzw. die durch den Unterhaltsvorschuss einen Leistungsbezug vermeiden können oder deren alleinerziehender Elternteil mehr als 600 Euro monatlich verdient.
 
Rund 6600 Kinder bis zwölf Jahren beziehen im Jobcenter Hagen Sozialgeld nach dem Sozialgesetzbuch II. Etwa 1200 davon erhielten bislang Unterhaltsvorschussleistungen von der Stadt, 470 Unterhalt direkt von den zahlungspflichtigen Elternteilen. 2100 Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren erhalten Leistungen nach dem SGB II. Für etwa 200 zahlt der Unterhaltsverpflichtete. Nur 17 bekamen bislang Unterhaltsvorschuss übers Jugendamt ausgezahlt. Diese Zahl wird ab dem 1. Juli ansteigen, wenn auch die Jugendlichen UVG-Anspruch haben. 
 
„In all diesen Fällen sind im Jobcenter bereits Prüfungen der Unterhaltsberechtigung erfolgt, denn einen Anspruch auf Unterhalt hatten die meisten Kinder von Alleinerziehenden schon vorher“, fasst es Michael Bus, Bereichsleiter im Jobcenter, zusammen. Die neue Gesetzesregelung beziehe sich ja lediglich auf die Dauer der Vorschusszahlung und betreffe damit vor allem die Jugendämter.
 

 

Sommerfest im Hans-Grünewald-Haus

„Spanien Olé“ – unter dem Motto feiert das Hans-Grünewald-Haus in Gevelsberg sein Sommerfest. Bewohner, Angehörige und die Gevelsberger Mitbürger sind zu einem schönen Nachmittag in geselliger Runde eingeladen. Los geht es am Samstag, 8. Juli, um 15.00 Uhr in der Haßlinghauser Straße 60. Es gibt einen Sketch, leckere Getränke von einer Bar, ein Glücksrad, Musik mit den Fidelen Amigos und Tanz. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Neben Kuchen und Kaffee und Gegrilltem gibt es typisch spanische Tapas. Die Taubenväter spendieren den Besuchern wieder frisch gezapftes Bier. Alle Gäste sind herzlich willkommen.

300-Euro-Spende nach gemeinsamem Konzert

Bei einem gemeinsamen Konzert des Hagener und des Hohenlimburger Akkordeon-Orchesters in der Pauluskirche in Wehringhausen sind insgesamt 300 Euro zusammen gekommen. Diesen Betrag haben die beiden Musikformationen jetzt in Form eines symbolischen Schecks an Pfarrerin Elke Schwerdtfeger übergeben. Das Geld kommt der Gemeinde  zugute.

Von dem ersten gemeinsamen Konzert in einer Kirche, bei dem die Musiker einen Querschnitt ihres Repertoires von Pop über Rock bis zur Klassik präsentierten, zeigte sich nicht nur das Publikum begeistert. Auch Dirigent Jürgen Lollert und Margit Buxhoidt, Vorsitzende des Hohenlimburger Orchesters, waren mehr als zufrieden: „Die Akustik in der Kirche war einfach toll“, waren sie sich einig. „Es hat einfach sehr viel Spaß gemacht, hier gemeinsam zu spielen“, ergänzte Lothar Schmidt, Vorsitzender des Hagener Ensembles. „Schön, dass uns die Gemeinde dieses für alle wunderbare Konzert-Erlebnis ermöglicht hat.“

Brutaler Überfall auf Hagener Goldschmiedin steht vor der Aufklärung – 35-jähriger Serbe in Haft

Hagen. Der brutale Raubüberfall auf eine 77-jährige Goldschmiedin steht vor der Aufklärung. Ein 35-jähriger serbischer Staatsangehöriger ist dringend tatverdächtig und sitzt mittlerweile wegen eines anderen Raubüberfalls in der Hamburger Justizvollzugsanstalt ein. Zur Vorgeschichte: Eine Zeugin hatte die Juwelierin am 20.08.2016 in ihrem Geschäft in der Straße Bergischer Ring blutüberströmt am Boden liegend aufgefunden. Die 77-Jährige wurde schwer verletzt einer Klinik zugeführt. Zeitweise befand sie sich in Lebensgefahr. Polizei und Staatsanwaltschaft setzten eine 10-köpfige Ermittlungskommission ein und fahndeten mit Hochdruck nach den Tätern. Nach dem damaligen Stand der Ermittlungen hatte mindestens ein Täter im Verlaufe des Samstagvormittags die Goldschmiede betreten. Er schlug mit einem unbekannten Gegenstand auf die Juwelierin ein und raubte Goldschmuck im Wert von rund 300.000 Euro aus der Auslage sowie aus mehreren Vitrinen. Kripo und Staatsanwaltschaft gingen einer Vielzahl von Spuren nach. Den entscheidenden Ermittlungserfolg erbrachte die Spur mit der Nummer 107. Nach Erkenntnissen aus dem bundesweiten polizeilichen Informationsaustausch und einem Hinweis des Juwelierwarndienstes hatte es am 03.12.2016 in Hamburg eine gleichgelagerte Tat gegeben. Zwei männliche Täter hatten dort am Samstagvormittag ein kleines Juweliergeschäft betreten und den alleine anwesenden Juwelier brutal niedergeschlagen. Die Männer raubten hochwertigen Goldschmuck und flüchteten mit einer U-Bahn vom Tatort. Da Zeugen den Raub beobachtet hatten und der Polizei Hinweise auf die Fluchtrichtung geben konnten, gelang noch in der U-Bahn die Festnahme von zwei Serben im Alter von 35 und 27 Jahren. Die Hagener Polizei nahm Kontakt zu den Kollegen des LKA Hamburg auf und bat um Entnahme von DNA bei den Tätern. Ein Abgleich der DNA des 35-Jährigen mit Blutspuren an verschiedenen Gegenständen in der Hagener Goldschmiede war dann ein Volltreffer. Bislang haben sich keine Hinweise darauf ergeben, dass auch sein 27-jähriger Mittäter aus dem Hamburger Überfall an der Hagener Tat beteiligt war. Der 35-jährige Serbe wurde wegen der in Hamburg begangenen Tat mittlerweile zu 8 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Zu dem in Hagen begangenen Überfall macht er keine Angaben. Staatsanwaltschaft und Polizei gehen davon aus, dass der Inhaftierte und seine Mittäter gezielt zur Begehung von Straftaten nach Deutschland eingereist sind. Teile der hier geraubten Schmuckstücke sind bisher noch nicht wieder aufgetaucht. Die Ermittlungen dauern an.

 

„Game of Tones“ in der Oberlinschule

Wetter(Ruhr). Am Mittwoch, 5. Juli, treffen sich Schulbands von Förder- und Grundschulen für ein gemeinsames Open-Air-Spektakel. Veranstaltungsort ist die Oberlinschule der Evangelischen Stiftung Volmarstein in Wetter, Hartmannstraße 18. Zwischen 10 und 14 Uhr treten die Schulbands der Gustav Heinemann Schule Hagen, der Werner Richard Schule Herdecke, der Grundschule Volmarstein, der Schule am Haus Langendreer und der Oberlinschule auf. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Fußgänger läuft gegen Lieferwagen

Bei einem Zusammenprall mit einem Lieferwagen ist am
Donnerstagnachmittag ein Fußgänger verletzt worden. Gegen 14.10 Uhr
befuhr ein 27-jähriger Fiat-Fahrer mit seinem Lieferwagen die
Kammanstraße. Nach eigenen Angaben war er mit geringer
Geschwindigkeit unterwegs und er hatte den Fußgänger, einen 52 Jahre
alten Mann, auf dem Gehweg wahrgenommen. Unvermittelt trat der
Passant auf die Fahrbahn und es kam zum Zusammenstoß zwischen ihm und
dem Lieferwagen. Ein Rettungswagen brachte den 52-Jährigen
vorsorglich ins Krankenhaus.

 

Auf Schusters Rappen über den 3 Türme Weg

Eine Wanderung über den 3 Türme Weg in Hagen ist immer wieder ein Erlebnis.
Und unter fachkundiger Führung kann man nebenbei auch noch eine Menge über Hagen erfahren.
So geht es am Sonntag, 9. Juli 2017, wieder auf eine kulturelle Entdeckungsreise
über eine Teilstrecke des ersten Premiumwanderweg im Ruhrgebiet.
Themenschwerpunkte der Führung sind die Geschichte
von Hagen, ihre Entwicklung, Industrie und Kultur. Auch die eine oder andere Sage wird dabei zum Besten gegeben.
Wanderfreudige sollten festes Schuhwerk und wetterbeständige Kleidung tragen.
Die Tour beginnt 10.30 Uhr und dauert etwa 2,5 Stunden.
Die Führung kostet 8 Euro pro Person und eine Anmeldung ist erforderlich. Buchungen nimmt die HAGENinfo während der Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 09:00-
17:00 Uhr, Samstag von 09:30–12:30 Uhr) in der Körnerstraße 25, 58095 Hagen,
unter der Telefonnummer 02331/ 8099980 bis zum 7.Juli 2017 entgegen.
Maximal 17 Personen können teilnehmen, die Mindestteilnehmerzahl beträgt 6Personen.
Weitere Termine für diese Tour gibt es am 3. September und 8. Oktober 2017.
Zudem ist der Rundgang auch individuell buchbar.

Austausch zu weiblichem Nachwuchs in MINT-Berufen

Lüdenscheid / Hagen. Einen kollegialen Austausch zum Thema „Weiblichen Nachwuchs für naturwissenschaftlich-technische Berufe begeistern“ gab es am 28.06.2017 bei einem MINT-Fachgespräch im Technikzentrum Lüdenscheid.

Die Firmen Metoba Metalloberflächenbearbeitung GmbH aus Lüdenscheid und die Schnöring GmbH aus Schalksmühle präsentierten Beispiele aus ihrem Betriebsalltag und eröffneten damit einen lebhaften Erfahrungsaustausch. Vertreter und Vertreterinnen aus 10 Unternehmen, der Fachhochschule Südwestfalen, dem Geschwister-Scholl Gymnasium aus Lüdenscheid sowie der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) erörterten den aktuellen Stand in den Unternehmen und Möglichkeiten der besseren Zusammenarbeit, um mehr junge Frauen für MINT-Berufe zu gewinnen.

Weibliche MINT-Auszubildende wurden von den anwesenden Unternehmen als große Bereicherung gesehen, da sie als zielstrebig, teamorientiert, fleißig und sehr verlässlich beschrieben werden. Die z.T. bei Führungskräften noch vorhandenen Vorurteile wegen mangelnder Belastbarkeit und vermehrten Ausfallzeiten von Frauen mit Familienpflichten ließen die beiden Vortragenden Sigrid Wendland von Metoba Metalloberflächenbearbeitung GmbH und Olaf Baum von der Schnöring GmbH nicht gelten. Sie waren sich einig, dass für Anforderungen, die sich z.B. aufgrund von Elternzeit oder Wiedereinstieg nach Familienphasen stellen, gute betriebliche Lösungen finden lassen. „Wenn der Betrieb das möchte und sich hier flexibel zeigt, ist das alles kein wirkliches Problem“, so Wendland. „Außerdem“, ergänzte Martin Eilbrecht, Leiter der Technischen Ausbildung bei Lumberg Connect GmbH „gibt es auch zunehmend männliche Beschäftigte, die Familienaufgaben übernehmen und auch in Elternzeit gehen, und das wird bei uns im Betrieb und von der Geschäftsführung auch unterstützt“.

Ein Schlüsselfaktor bei der Förderung weiblicher Nachwuchskräfte in diesem Bereich ist, da waren sich in der Diskussion alle einig, die Unternehmenskultur. Einige Unternehmen zeigen sich hier schon sehr offen, während andere erst langsam für sich entdecken, dass gut qualifizierte Frauen eine echte Bereicherung bei zunehmend knapper werdenden Bewerbungen sind.

Um die Unternehmen dabei zu unterstützen, das Interesse junger Frauen für Berufsbilder im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich zu wecken, gibt es bereits zahlreiche Ideen von einem MINT-Preis für Mädchen bis hin zu einer engeren Zusammenarbeit mit ansässigen Schulen und der Fachhochschule Südwestfalen.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf der agentur mark GmbH in Kooperation mit dem zdi-Netzwerk technik_mark des Vereins Technikförderung Südwestfalen e.V.

Die agentur mark GmbH unterstützt mit dem Kompetenzzentrum Frau & Beruf Märkische Region kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) des Ennepe-Ruhr-Kreises (Süd), des Märkischen Kreises und der Stadt Hagen bei der Umsetzung einer frauenfördernden und familienfreundlichen Personalpolitik. Denn wollen sich Unternehmen heute attraktiv für Fachkräfte präsentieren, müssen sie dem Wandel der Geschlechterrollen Rechnung tragen: Immer mehr gut ausgebildete (junge) Frauen planen ihre Karrieren und setzen hierbei auch auf eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die entsprechenden Rahmenbedingungen in den Unternehmen.

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf wird gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen, des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union und aus Beiträgen der Stadt Hagen, des Ennepe-Ruhr-Kreises und des Märkischen Kreises.

 

 

Grenzkontrollen im Vorfeld des G20-Gipfels

Die Bundespolizei wird in den nächsten Tagen in Nordrhein-Westfalen vor allem auch an den Grenzen zu Belgien und den Niederlanden verstärkte Kontrollen durchführen. Dabei wird die Bundespolizei temporär und punktuell auch an den Hauptreisewegen wie Bundesautobahnen, Bundesstraßen und den grenzüberschreitenden Bahnverkehr kontrollieren. Hierzu werden auf den Straßen auch Verkehrslenkungsmaßnahmen und Geschwindigkeitsreduzierungen vor-genommen. Die Kontrollen sollen so effizient wie möglich erfolgen und dabei einen verhältnismäßig reibungslosen Reiseverkehr gewährleisten. Gleichwohl werden gelegentliche Verzögerungen unvermeidbar sein. Die Bundespolizei bittet hierfür um Verständnis.

Die vorübergehenden Grenzkontrollen stehen im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel in Hamburg. Hierzu hat Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière in der Zeit vom 12. Juni bis zum 11. Juli 2017 an den deutschen Schengen-Binnengrenzen Grenzkontrollen angeordnet. Dabei sollen die Kontrollen Sicherheitsbelangen Rechnung tragen und die Anreise potentieller Gewalttäter in das Bundesgebiet verhindern und zu einem störungsfreien Verlauf der Veranstaltung beitragen.

Die Bundespolizei NRW führt die verstärkten Einsatzmaßnahmen in enger Zusammenarbeit mit der Förderalen Polizei Belgien, der Königlichen Marechaussee der Niederlande sowie der Bundeszollverwaltung durch.

Schlussendlich weist die Bundespolizei darauf hin, dass beim Überschreiten der Grenze stets ein Reisepass oder Personalausweis mitzuführen ist. Dies gilt unabhängig von vorübergehenden Grenzkontrollen.

Versuchte Brandstiftung vor Gaststätte

Wetter (Ruhr). Am 29.06.2017, gegen 21.20 Uhr, hat ein 25-jähriger
Mann zwei mit Benzin gefüllte Flaschen angezündet und auf der
Schmiedestraße in Richtung einer dortigen Gaststätte geworfen. Die
brennenden Behältnisse fielen fünf Meter von dem Gebäude entfernt auf
den Gehweg und verpufften hier, ohne größeren Schaden zu verursachen.
Aufmerksame Zeugen beobachteten das Geschehen und es gelang ihnen den
Mann bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Die Beamten nahmen
den 25-Jährigen Wetteraner vorläufig fest und brachten ihn zur
Polizeiwache. Warum der Mann so handelte muss nun durch Ermittlungen
geklärt werden.

Auto kollidiert mit Zug

Dortmund. Bei einem Verkehrsunfall an einem Bahnübergang in der Bülowstraße
wurden am Donnerstag (29.6.) zwei Männer leicht verletzt.

Nach ersten Zeugenaussagen fuhr gegen 15.30 Uhr ein Güterzug mit
geringer Geschwindigkeit über den Bahnübergang Speicherstraße 23.
Gleichzeitig wollte ein 36-jähriger Dortmunder mit seinem BMW die
Gleise überqueren. Augenscheinlich übersah der BMW-Fahrer den
ankommenden Zug und es kam zu einem Zusammenstoß auf dem
Bahnübergang. Der 36-Jährige und sein Beifahrer (45 Jahre aus
Dortmund) verletzten sich bei dem Unfall leicht.

Es entstand ein Sachschaden von circa 3.000 Euro.

Die Einmündung Speicherstraße / Schäferstraße blieb bis circa
17:30 Uhr gesperrt.

Versuchter Raub an der Haßleyer Straße

Am Freitag, 30.06.2017, kam es zu einem versuchten
Raub in der Haßleyer Straße. Gegen 01.30 Uhr ging ein 18-jähriger
Hagener einen kleinen Weg in der Nähe von Wohnhäusern der Haßleyer
Straße entlang. Dort kamen ihm zwei unbekannte Männer entgegen. Diese
forderten den Hagener auf, sein Handy und Bargeld zu übergeben. Als
der 18-Jährige lediglich eine Schachtel Zigaretten übergab, versuchte
einer der Räuber in die Hosentasche des Hageners zu greifen.
Vermutlich wollte er das Handy erbeuten. Daraufhin kam es zum
Handgemenge, bei dem das T-Shirt des jungen Mannes zerriss. Die Täter
flüchteten anschließend mit der Schachtel Zigaretten in Richtung
Boloh. Der Hagener verständigte die Polizei erst mehrere Minuten
später. Die Räuber trugen jeweils eine schwarze Jogginghose. Hinweise
zur Tat nimmt die Polizei unter 02331 986 2066 entgegen.

 

Waschmaschine gestohlen

Am Mittwoch hatte ein Anwohner der Grimmestraße eine
gebrauchte Waschmaschine gekauft und vor dem abschließenden Transport
in seine Wohnung im Hinterhof des Mehrfamilienhauses abgestellt.
Vorsorglich deckte er den Toplader mit einer Plane ab und als er am
Donnerstagmorgen auf den Hof kam, war die Maschine verschwunden. Eine
Nachfrage bei den Nachbarn verlief ohne Erfolg. Der Geschädigte
informierte die Polizei und erstattete eine Anzeige. Zeugen, die
weiterführende Hinweise im Zusammenhang mit dem Diebstahl gemacht
haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

Ausgezeichnete Klimadetektive

Wetter(Ruhr). Die Vorschulkinder des AWO-Familienzentrums am Brasberg waren stolz wie Oskar, als sie am Donnerstag aus den Händen von Klimabotschafter Klaus Wüster eine von Bürgermeister Frank Hasenberg unterzeichnete Urkunde erhielten, die sie als Klimadetektive auszeichnet. Ein dreiviertel Jahr war Klaus Wüster, Klimabotschafter der Stadt Wetter (Ruhr), in der Kita am Brasberg aktiv, um den Kleinen viele spannende Sachen rund um Wind, Stromerzeugung, Stromkreise, Magnetismus und Photovoltaik zu erklären. Und dass das Lernen jede Menge Spaß macht, zeigte sich beim Abschlussfest am Donnerstag. Klaus Wüster hatte „Herrn Hoffi“ mitgebracht. Dieser, aus gespendeten Materialien der Firma „Moderne Verpackung Hoffmann“ gebastelte Herr, war mit einem Messgerät ausgestattet, das wiederum mit einem Fahrrad verbunden war.

Jedes Kind, das schwungvoll in die Pedalen trat, konnte am Messgerät nachschauen, wie schnell es war. Denn an verschiedenen Stellen des Gerätes waren Bilder von Tieren angebracht. „So kann jedes Kind sofort sehen ob es eher langsam und gemütlich wie eine Schnecke, ein Igel oder eine Schildkröte unterwegs ist, oder flink und rasant wie ein Hase oder ein Reh“, erklärt Klaus Wüster.

Auch Kita-Leiterin Inge Grob zeigte sich erfreut: „Die Kinder waren total begeistert.“ Die gemeinsamen Experimente mit Klimabotschafter Klaus Wüster passten perfekt in das Konzept des AWO-Familienzentrums, das vom Bundesbildungsministerium als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert ist. „Bei uns steht in jeder Kita-Gruppe eine kleine Forscher-Ecke“, so Inge Grob. Und der Spaß am Forschen ist nicht nur auf die Kinder beschränkt: „Am Samstag veranstalten wir hier einen Vater-Kind-Forschertag.“

 

Die Stadt Wetter (Ruhr) freut sich jederzeit über neue Klimabotschafter, denen es Freude macht, Kindern mit viel Spaß und Experimenten Wissenswertes rund um das Klima und die Umwelt näher zu bringen. „Wir freuen uns insbesondere über Bürgerinnen und Bürger, die in den Mittags- und frühen Nachmittagsstunden Zeit haben, als Klimabotschafter in Kitas und Schulen unterwegs zu sein“, so Marietta Elsche, Ehrenamtsbeauftragte der Stadt Wetter (Ruhr).

Wer sich vorstellen kann, sich auf diese Weise zu engagieren, kann sich melden bei Marietta Elsche unter Tel.: 840432 oder per Mail: marietta.elsche@stadt-wetter.de.

 

 

 

Verkehrsunfall auf der Hagener Straße

Hagen. Am Freitagmorgen ereignete sich auf der Hagener
Straße ein Verkehrsunfall, bei dem eine Frau so schwer verletzt
wurde, dass sie vorsorglich stationär in ein Krankenhaus kam Gegen
06.35 Uhr stoppte die 25 Jahre alte Hyundai-Fahrerin bei ihrem
Abbiegevorgang von der Hagener in die Boeler Straße, um Fußgängern
das Queren der Fahrbahn zu ermöglichen. Ein nachfolgender Sattelzug,
gesteuert von einem 53-jährigen Mann, befand sich auf der
Rechtsabbiegespur hinter dem Pkw. Der Fahrer erkannte die Situation
zu spät und prallte mit hoher Wucht in den Kleinwagen. Dabei
verletzte sich die Frau so schwer, dass ein Rettungswagen die
25-Jährige ins Krankenhaus brachte. Es entstanden Sachschäden in Höhe
von ca. 5000 Euro, der Hyundai musste abgeschleppt werden. Während
der Unfallaufnahme regelten Polizeibeamte den Verkehr an den
Fahrzeugen vorbei.

Ferngesteuerter Mähroboter fährt gegen PKW

Hagen. Am Freitag verursachte ein ferngesteuerter Mähroboter
einen Unfall. Gegen 09.20 Uhr führten Mitarbeiter eines Unternehmens
Grünschnittarbeiten in der Eugen-Richter-Straße durch. Dabei lenkte
ein 20-Jähriger einen ferngesteuerten Mähroboter. Als der Roboter
über einen Gullyschacht fuhr, rutschte er plötzlich vom Hang ab und
prallte gegen einen parkenden Dacia. Die 900 Kilogramm schwere
Arbeitsmaschine wurde durch einen firmeneigenen Kran geborgen. Am PKW
entstand ein Schaden von zirka 3.000 Euro.

Unbekannte sägen Zigarettenautomat auf

Am Freitag, 30.06.2017, brachen Unbekannte einen Zigarettenautomaten in Helfe auf. Ein Anwohner der Louise-Schröder-Straße hörte gegen 02.50 Uhr seltsame Sägegeräusche. Diese traten immer wieder in kurzen Abständen auf. Woher genau die Geräusche kamen, konnte er nicht sagen. Da er einen Einbruch vermutete, rief er die Polizei. Die Beamten fanden einen aufgesägten Zigarettenautomaten vor. Die Täter hatten bereits in unbekannte Richtung die Flucht ergriffen. Vermutlich machten sie keine Beute, da sie den Automaten nicht komplett aufhebeln konnten. Die Kripo sucht jetzt nach Zeugen. Hinweise werden unter 02331 986 2066 entgegen genommen.

Ein PKW ist kein Tresor

Iserlohn. Im Stadtgebiet ereigneten sich zwischen Mittwochabend und
Donnerstagmorgen insgesamt fünf Diebstähle aus PKW. Unbekannte Täter
schlugen jeweils eine Seitenscheibe ein und entwendeten aus den
Fahrzeugen Wertgegenstände.

Am Bömbergring verschwand eine Handtasche und aus einem weiteren
Fahrzeug ein Brillenetui. Am Caller Weg nahmen die Täter eine
Geldbörse mit. Im Tückwinkel nahmen die Täter Bargeld an sich. An der
Heinrichsallee machten die Täter keine Beute.

Insgesamt entstanden etwa 1000 Euro Sachschaden.

Prävention der beste Schutz vor PKW-Aufbrüchen!

– Schließen Sie Fenster, Türen, Kofferraum, Schiebedach und Co.
immer ab, auch wenn Sie sich nur kurz vom Fahrzeug entfernen!
– Ihr PKW ist kein Tresor: Lassen Sie niemals Wertsachen zurück!
– Verstecken ist sinnlos: PKW-Aufbrecher kennen jedes Versteck!

Zahlreiche weitere Tipps zum Schutz vor PKW-Aufbrüchen erhalten
Sie unter www.polizei-beratung.de.

Sachdienliche Hinweise zu den aktuellen Fällen nimmt die Polizei
Iserlohn unter 02371/9199-0 entgegen.

Drei Einsätze am Donnerstag

Ennepetal. Am Donnerstag den 29.06.2017 wurde die Feuerwehr Ennepetal zu drei
Einsätzen alarmiert.
Um 10:43 Uhr wurde eine Erstversorgung im Industriegebiet geleiste.
Der Einsatz endete für die vier Einsatzkräfte um 11:07 Uhr.
Weiter ging es um 13:35 Uhr mit einem ausgelösten Heimrauchmelder in
der Voerder Straße. Die Wohnung wurde erkundet und der Rauchmelder
wieder zurück gestellt.
Dieser Einsatz endete für die 17 Einsatzkräfte der Hauptwache und des
Löschzuges Milspe Altenvoerde um 14:27 Uhr.
Der bislang letzte Einsatz war eine Alarmierung der automatischen
Brandmeldeanlage Sporthalle-Berufskolleg.
Nachdem das Gebäude mit dem Hausmeister begangen wurde konnte der
Fehlalarm zurück geschaltet werden.
Der Einsatz endete für die 12 Einsatzkräfte der Hauptwache und des
Löschzuges Milspe Altenvoerde um 20:53 Uhr.

Kitzig befiehlt Sonne

In der Begegnungsstätte der Emster Arbeiterwohlfahrt (AWO)  findet am kommenden Mittwoch, 05.07.2017, ab 14:00 h ein Sommerfest-Nachmittag statt.

Hier gibt es die beste Möglichkeit, das reichhaltige Angebot des Ortsvereines kennenzulernen. Gäste sind ebenso herzlich willkommen, wie die Mitglieder der heimischen AWO.

„Wir bieten beste Unterhaltung mit DEN ENTERTAINERN, sowie einem Kuchenbuffet und Bratwurst vom Grill.“, verspricht der Ortsvereinsvorsitzende Jürgen Kitzig.

Der Eintritt ist natürlich frei. Bei gewünschten Sonnenschein kann auch auf dem gemütlichen Vorplatz vor dem Kulturhof der Nachmittag genossen werden.

Als Ritter im Wasserschloss

Das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle bietet am Sonntag, 2. Juli, um 15 Uhr eine spannende Aktionsführung für die ganze Familie an. Als besondere Attraktion wird nicht nur Kindern die Möglichkeit geboten, einmal selbst Rüstungsteile anzuprobieren. Auch manch ein Erwachsener wird sicherlich gerne von der Möglichkeit Gebrauch machen, einmal einen Helm aufzusetzen, das Schwert zu führen und sich wie ein Ritter zu fühlen.
Das Leben in der Steinzeit bildet einen weiteren Schwerpunkt der Führung durch 450 Millionen Jahre. Natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier sowie Inszenierungen vermitteln ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit. An Arbeitsstationen können Kinder und Erwachsene selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in der Blätterhöhle in Hagen gefunden wurden. Untersuchungen der Knochen haben ein Alter von etwa 10.700 Jahren und 5.600 Jahren ergeben.
Von den ersten Bauern der Jungsteinzeit geht es weiter über die Bronze- und Eisenzeit zu den Römern. Da sich das Museum in einem Wasserschloss befindet, dessen Ursprung in das Mittelalter zurückgeht, endet die Führung in dieser Epoche bei einer imposanten Ritterfigur. Einen Abstecher gibt es auch in die Zeiten der Riesenlibellen aus dem Vorhaller Steinbruch und die Dinosaurier der Kreidezeit.
Die Erlebnisführungen kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Museumseintritts. Eine Anmeldung für die Führung ist nicht erforderlich.

Fußchirurgie in Volmarstein erhielt höchste Auszeichnung

Zweites Zentrum der Maximalversorgung in der Orthopädische Klinik Volmarstein
„Zentrum der Maximalversorgung für Fuß-und Sprunggelenkchirurgie (ZFSmax) darf sich die Orthopädische Klinik Volmarstein nun nennen. Chefarzt Dr. Benedikt Leidinger und Sektionsleiter Pascal Biesenbach präsentierten mit ihrem Team stolz die Auszeichnung. „Die Fußchirurgie hat eine lange Tradition in Volmarstein“, so Dr. Leidinger. „Mit dem Zertifikat wird nun unsere Arbeit auf höchstem Niveau bestätigt.“
Die Benennung von Zentren für Fuß-und Sprunggelenkchirurgie ist eine Initiative der Deutschen Assoziation für Fuß-und Sprunggelenk (D.A.F.). „Die Zertifizierung erfolgt als qualitätssichernde Maßnahme“, erklärt Zentrumsleiter Pascal Biesenbach. Die Auszeichnung ist schon etwas besonderes, denn in Deutschland sind insgesamt nur
20 Kliniken als ZFS zertifiziert.
Die Zertifizierung belegt dem jeweiligen Zentrum eine exzellente medizinische Qualität sowie eine hohe Patientenorientierung.
Bei der Überprüfung wurden nicht nur die Arbeit der Fuß-und Sprunggelenkchirurgie, sondern auch alle Kooperationspartner überprüft. „Da sind wir hier in Volmarstein natürlich gut aufgestellt“, so Dr. Leidinger. Mit der Orthopädietechnik, der Orthopädie-
Schuhtechnik, dem Therapiezentrum und dem Hilfsmittelkompetenzzentrum haben wir höchste Kompetenz und kurz Wege vor Ort.“
„Die Zertifizierung bedeutet für uns eine Weiterentwicklung auf höchstem Niveau“,
erklärt Pascal Biesenbach.
Abläufe in der Ambulanz, auf der Station und im OP wurden genau unter die Lupe
genommen und optimiert.
Damit konnten die hohen Qualitätsstandards ausgebaut und gefestigt werden. „Das kommt unseren Patienten direkt zugute“, betont der Zentrumsleiter.
Analog zum Endoprothesenzentrum in Volmarstein werden besonders erfahrene Operateure zertifiziert. Im ZFSmax in Volmarstein sind dies neben Dr. Benedikt Leidinger und Pascal Biesenbach auch Oberärztin Andrea Knichel.
In der Orthopädischen Klinik Volmarstein werden Menschen jeden Alters am Fuß oder Sprunggelenk operiert-egal ob es sich um angeborene Ursachen, Unfallfolgen oder durch
primär und sekundär degenerative Krankheiten ausgelöste Probleme handelt.
Rund 450 Operationen werden jährlich im ZFSmax durchgeführt. Hinzu
kommen viele Patienten, die zur Zweitmeinung oder zur Empfehlung für eine konservative Therapie (ohne Operation) behandelt werden.
Individuell hergestellte Einlagen, elastische Sohlen oder sogar speziell angepasstes Schuhwerk, Puffer, Schienen, Orthesen oder Tapeverband können Schmerzen in den Füßen lindern. „Die bestmögliche Diagnostik ist dabei wichtig“, so Dr.Leidinger.
Das ZFSmax ist selbstverständlich auch regionaler und überregionaler Ansprechpartner für problematische Fälle in der Fußchirurgie und beschäftigt sich weiterhin mit Forschung und Lehre in diesem Bereich.
„Wir freuen uns über die Zertifizierung, denn sie signalisiert den Patienten, wo
sie mit ihren Fußproblemen in besten Händen sind.“

Witten ist bunt-Festival

Am 1. Juli findet im Wittener Wiesenviertel (Wiesenstraße) das Witten ist
bunt-Festival statt. Das Festival wird um 11 Uhr von Bürgermeisterin Sonja
Leidemann eröffent. Danach gibt es bis 22 Uhr Live-Musik auf zwei Bühnen,
Getränke und leckeres Essen vom Grill und aus unterschiedlichen Ländern.
Verschiedene Wittener Initiativen werden sich ebenfalls mit eigenen Ständen
vorstellen.

Das Festival will die Vielfalt der Stadt mit ihren etwa 113 in ihr lebenden
Nationen und verschiedensten Menschen feiern. Jeder, der zum Festival kommt,
wird Teil dieser positiven Idee und setzt ein Zeichen für den Zusammenhalt in
der Stadt. Alle Wittener sind eingeladen, miteinander einen ganzen Tag lang zu
feiern, zu lachen und zu tanzen!

Das Festival wird organisiert von engagierten Privatpersonen und dem Help-
Kiosk e.V. und erfährt Förderung durch das Bundesprogramm „Demokratie leben! –
Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“.

Einbrecher hebeln Terrassentür auf

In der Nacht zu Mittwoch hebelten Einbrecher an der
Westhofener Straße die Terrassentür eines Lokals auf. In den
Gasträumen brachen sie zwei Getränke- und Kaffeeautomaten auf und
entwendeten eine nicht näher bekannte Menge an Münzgeld. Nach ersten
Ermittlungen liegt die Tatzeit zwischen 22.30 und 07.00 Uhr. Die
Täter hatten zuvor eine Überwachungskamera so verdreht, dass der
Tatortbereich nicht mehr erfasst wurde. Zeugen, die verdächtige
Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Einbruch gemacht haben, melden
sich bitte unter der 986 2066.

Rollerdiebstahl

Am Mittwochabend um 18.00 Uhr hatte ein Kleingärtner
seinen Motorroller vor dem Zugang der Kleingartenanlage Hestert in
der Hördenstraße abgestellt. Als er gegen 19.00 Uhr wieder nach Hause
fahren wollte, stand das rote Zweirad nicht mehr am Abstellort. Beim
Griff nach dem Zündschlüssel musste der Geschädigte feststellen, dass
er ein Loch in der Tasche hatte. Möglicherweise ist der Schlüssel
rausgefallen, ein Unbekannter hat ihn an sich genommen und damit den
Roller entwendet. Hinweise bitte an die 986 2066.

Helfer entpuppten sich als Diebe

Am Mittwochnachmittag wollte ein Anwohner aus der
Wehrstraße eine Spülmaschine aus seinem Pkw ausladen und in die
Wohnung transportieren. Dazu bat er zwei ihm nicht näher bekannte
Passanten um Hilfe und die beiden Männer packten mit an. In der Küche
angekommen, wollte der Geschädigte den beiden Helfern als Dankeschön
Geld geben und verließ kurz den Raum. Als er nach wenigen
Augenblicken zurückkam, waren die Unbekannten verschwunden und wenig
später stellte er fest, dass sein Mobiltelefon vom Küchentisch
verschwunden war. Die mutmaßlichen Diebe sind zwischen 35 und 40
Jahre alt, etwa 1,65 und 1,70 Meter groß, beide haben kurze schwarze
Haare. Hinweise bitte an die 986 2066.

Spielmobil zu Besuch auf dem Spielplatz „Am Mühlchen“

Wetter (Ruhr). Am Mittwoch, den 28. Juni 2017 richtete der Fachdienst Jugend einen gemeinsamen Spieletreff von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr mit dem Spielmobil auf dem Spielplatz „Am Mühlchen“ im Elbscheweg in Wetter (Ruhr), Wengern. Eingeladen waren die Spielgruppe für Flüchtlingskinder, Tagesmütter und -väter, die umliegenden Kitas sowie Eltern mit ihren Kindern aus der Umgebung.
“Uns ist es ein Anliegen, dass sich die Menschen, die die vielfältigen Betreuungsangebote in Wengern gestalten, kennenlernen“, erklärte Sabrina Donner vom Fachdienst Jugend, „und da Spielen verbindet, bietet sich ein Ausflug mit den Kindern zum Spielplatz geradezu an“.
Der Spielplatz war gut besucht und die Beteiligten sind sich einig, dass wird nach den Ferien wiederholt.
Rund 15 Kinder im Alter von ein bis fünf Jahren waren mit ihren Betreuerinnen und
Betreuern vor Ort und probierten die verschiedenen Spiel- und Bewegungsmaterialien des Spielmobils aus, wie z.B. Stelzenlauf, sich im Kreisel drehen zu lassen, das Riesen
4Gewinnt zu spielen oder Gokart zu fahren.
Der nächste Treff mit dem Spielmobil, bei dem Kinder herzlich eingeladen sind
vorbeizukommen, ist am Montag, den 3. Juli 2017 ab 15 bis 17 Uhr auf dem Spielplatz am
Genossenschaftsweg im Schmandbruch in Wetter (Ruhr) in Kooperation mit den
Spielplatzpaten. Weitere Termine sind der Übersicht zu entnehmen.

Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen

Dortmund. „Mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe wird
bestraft, wer eine Bildaufnahme, die die Hilflosigkeit einer anderen
Person zur Schau stellt, unbefugt herstellt oder überträgt und
dadurch den höchstpersönlichen Lebensbereich der abgebildeten Person
verletzt,…“

So steht es im neu gestalteten §201a des Strafgesetzbuches. Am
Dienstag (27.6.) stellten Beamte des Polizeipräsidiums Dortmund eine
Digitalkamera sicher. Es lag der Anfangsverdacht der oben genannten
Strafrechtsnorm vor.

Was war passiert?

Gegen Mittag erhielten die Beamten zusammen mit der Feuerwehr
einen Einsatz in die Dortmunder Innenstadt. Der Anlass war
hochsensibel. Eine Person wollte sich das Leben nehmen und dazu von
seinem Balkon springen. Während Polizei und Feuerwehr alles dafür
taten, um diese Person von ihrem Vorhaben abzubringen, machte eine
Nachbarin Detailaufnahmen von der betroffenen Person. Die Polizisten
stellten daraufhin die Digitalkamera sicher und fertigten eine
Strafanzeige gegen die Frau.

Höhenretter der Feuerwehr konnten die Person in Sicherheit
bringen. Sie befindet sich jetzt in ärztlicher Behandlung.

Zusatz: Normalerweise berichtet die Polizei aus moralisch,
ethischen Gründen nicht über Suizide. Der Fall vom 27.6. greift die
Problematik der zunehmenden Digitalisierung in Gesellschafft
(Stichwort „Gaffer“) auf. Der überarbeitete Paragraph 201a des
Strafgesetzbuches ist unter anderem genau für solche Fälle geschaffen
worden. Aufgrund dessen wurde eine Ausnahme gemacht und der Fall
stark anonymisiert zur Veranschaulichung veröffentlicht. Aus diesem
Anlass weisen wir noch einmal daraufhin, unterlassen Sie es Bilder
von hilflosen und oder verletzten Menschen zu machen! Wenn Sie selber
in dieser Situation wären, würden Sie das auch nicht wollen!

Autofahrer ohne Fahrerlaubnis aber mit Haftbefehl

Herdecke. Am 28.06.2017, gegen 06.40 Uhr, hielten
Polizeibeamte auf der Straße Jungferneiche einen aus Richtung
Berliner Straße kommenden Fahrer eines Pkw BMW an. Bei der
Überprüfung des 33-jährigen Herdeckers stellten sie fest, dass er
nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und dass gegen ihn
ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Wuppertal besteht. Sie nahmen
den 33-jährigen Herdecker vorläufig fest und brachten ihn zur JVA in
Remscheid.

GRÜNE: Wegebahn im Freilichtmuseum ist eine tolle Sache – aber bitte mit Elektroantrieb

(Grüne Hagen) >>Ein echter Fortschritt, der viele Hürden für ältere oder eingeschränkt mobile Museumsbesucher beseitigen wird – , in dieser positiven Bewertung der geplanten Wegebahn für das LWL-Freilichtmuseum sind sich Ruth Sauerwein, Vorsitzende des Seniorenbeirats und Jörg Fritzsche, Kultursprecher der Hagener Grünen, einig. „Etwas schlucken musste ich aber schon“, so Fritzsche, „als ich in der Zeitung las, die Entscheidung zwischen Diesel- oder Elektroantrieb sei noch nicht gefallen. Heutzutage noch Diesel – das ist hoffentlich nicht ernst gemeint. Museumsreife Technik gehört im Mäckingerbachtal in die Ausstellung, aber doch bitte nicht in die Infrastruktur. Eine Zugmaschine auf Elektrobasis sollte selbstverständlich sein!“

Ruth Sauerwein erinnert daran, dass mit der neuen Bahn eine langjährige Forderung von Seniorenbeirat und Beirat für Menschen mit Behinderungen erfüllt wird.  „Sie erschließt das Freilichtmuseum auch für Menschen, die bisher vor den zweieinhalb Kilometern Bergaufmarsch zurückscheuen mussten. Bisher sind ja Viele schon fix und fertig, wenn sie gerade mal das Kassenhäuschen erreicht haben.“<<

 

Haus Berchum lädt zum Sommerfest

Ein abwechslungsreiches Programm gibt es beim Sommerfest in Haus Berchum. Das Fest findet am Samstag, 1. Juli, von 14 bis 18 Uhr auf dem Gelände der Einrichtung der Behindertenhilfe der Evangelischen Stiftung Volmarstein, Tiefendorfer Straße 16, statt.

Beim Sommerfest feiern traditionell die Bewohner mit Behinderungen gemeinsam mit ihren Angehörigen und Freunden der Einrichtung. Das Gesangsduo Werner und Michael präsentiert  deutsche und englische Hits. Alle Festbesucher können gemeinsam am Lagerfeuer sitzen. Außerdem gibt es eine Kletter- und Schaukelaktion. Ein Stelzenläufer jongliert und führt kleine Zaubertricks vor.

Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Lüdenscheid. Beim gestrigen Gebäudebrand „Am Wasserturm“ in
Lüdenscheid-Brügge haben die polizeilichen Ermittlungen am Nachmittag
zur Ingewahrsamnahme zweier Tatverdächtiger geführt. Die 14 und 16
Jahre alten Jugendlichen aus Lüdenscheid stehen in dringendem
Tatverdacht für die Inbrandsetzung des Gebäudes verantwortlich zu
sein. Die Ermittlungen zur Motivlage dauern an. Angaben zur
Sachschadenshöhe sind derzeit noch nicht möglich. Die Jugendlichen
wurden in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten übergeben.

 

Das Berufsbildungswerk lädt zum Sommerfest

Am Samstag, 1. Juli ab 14 Uhr, feiern das BBW und das Berufskolleg wieder ihr großes Sommerfest mit vielen Mitmach-Aktionen, Live-Musik und viel gutem Essen. Alle Gäste sind herzlich willkommen. Es gibt eine Hüpfburg, Zumba-Vorführungen und eine Tombola mit tollen Preisen. An den vielen Ständen bieten Auszubildende und Schüler selbstgemachte Produkte,  und laden ein zum mitmachen: Unter anderen können die Gäste ihr zeichnerisches Talent beim „Urban Sketching“ ausprobieren oder T-Shirts mit Linol-Druck verschönern. Das Sommerfest ist ein beliebter Treffpunkt für Ehemalige, Angehörige, Mitarbeitende, sowie Menschen aus der Umgebung.

Diebe brechen Embleme aus Felgen

Am Mittwoch, 28.06.2017, kam es zu einem Diebstahl
in Hohenlimburg. Gegen 23.30 Uhr bemerkte ein Sicherheitsunternehmen
über eine Überwachungskamera zwei Männer. Diese schlichen auf dem
Gelände eines Autohauses an der Verbandsstraße herum und machten sich
wenig später an Fahrzeugfelgen zu schaffen. Über die installierten
Außenlautsprecher rief der Sicherheitsmann den Dieben zu, um
Beschädigungen zu vermeiden. Daraufhin flüchteten die Männer. Die
hinzugerufenen Polizisten stellen vor Ort fest, dass die Diebe die
Marken-Embleme der Felgen von fünf Fahrzeugen mit einem Werkzeug
entfernten und entwendeten. Die Täter waren zwischen 180 cm und 190
cm groß, trugen einen grauen und einen schwarzen Kapuzenpullover und
eine Jeans. Der Schaden beläuft sich auf 5.000 Euro. Hinweise nimmt
die Polizei unter 02331 986 2066 entgegen.

Stadtmarketing lädt ein zur Stadtrundfahrt durch Wetter

Am Sonntag, 16. Juli lädt der Stadtmarketing für Wetter e. V. alle Interessierte zur Stadtrundfahrt, inklusive Mittagsimbiss, durch das gesamte Wetteraner Stadtgebiet ein.

Im komfortablen Bus geht die Fahrt vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten und der wunderschönen Landschaft unserer Stadt. Feste Bestandteile des Programms sind die Besichtigung des Rathauses, einschließlich des Ratssaals und der Gang durch die historische Freiheit Wetters. Nach der ersten Hälfte der Rundfahrt erhalten die Gäste das besondere Extra dieser Tour, einen Mittagsimbiss im Hotel-Restaurant Elbschetal, der bei gutem Wetter im Biergarten serviert wird.

Unsere Stadtführer gestalten die Tour durch Wetter (Ruhr) ganz individuell, deshalb ist auch keine Fahrt wie die vorherige. Selbst alteingesessene Gäste sind oft erstaunt, dass es immer noch etwas Neues zu entdecken gibt, was man noch nicht kannte oder wusste. Viel Informatives und geschichtlich Interessantes werden die Teilnehmer über unsere schöne Harkortstadt erfahren. Ebenfalls werden gern ein paar Anekdötchen erzählt, welche die Teilnehmer zum Schmunzeln bringen und die diese dann meist so schnell nicht mehr vergessen werden.

 

Startpunkt: Bahnhof in Alt-Wetter, Abfahrt: 12 Uhr, Dauer: ca. 3 Stunden

 

Die Kosten betragen 13 € pro Person, inklusive Imbiss, für Familien 25 € (max. 2 Erw./2 Kinder). Es sind noch Plätze frei!

 

Anmeldungen, Infos und Geschenkgutscheine beim Stadtmarketing für Wetter e. V., Tel. 02335-802092 Öffnungszeiten: MO – FR 9 bis 13 Uhr sowie nachmittags MO – MI 14 bis 16 Uhr und DO 14 bis 18 Uhr.

NGG: Große Einkommensunterschiede in Hagen

Fünf Euro pro Stunde – so groß ist der statistische Unterschied bei der Bezahlung zwischen Betrieben mit und ohne Tarifvertrag. In Hagen macht das je nach Betrieb und Branche für einen Großteil der Beschäftigten ein Einkommensgefälle von monatlich mehreren Hundert Euro aus. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. „In tarifgebundenen Unternehmen verdienen Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen laut Statistischem Landesamt im Schnitt 17,88 Euro pro Stunde. In Betrieben ohne Tarifbindung sind es nur 12,67 Euro“, so Isabell Mura.

Die Geschäftsführerin der NGG Südwestfalen beklagt eine zunehmende „Tarifflucht“ vieler Unternehmen. Bundesweit verdienten lediglich 57 Prozent aller Arbeitnehmer nach Tarif. Die Quote sinke seit Jahren. „Auch in Hagen haben wir viele Arbeitgeber, die sich um Branchenverträge drücken wollen“, kritisiert Mura. Die NGG macht sich deshalb für Flächentarifverträge stark. So müssen sich nordrhein-westfälische Hotels, Pensionen, Restaurants und Imbisse an einen allgemeinverbindlichen Tariflohn halten. Etwa auch in Brauereien, in der Getränkeabfüllung und in der Nährmittel- und Süßwarenindustrie habe man „solide tarifliche Standards“ bei Lohn und Arbeitsbedingungen durchgesetzt.

Ein Tarifvertrag bedeute nicht nur höhere Bezahlung mit mehr Weihnachtsgeld oder mehr Urlaubstagen, sagt Mura. Er sorge auch für bessere Arbeitsbedingungen, eine höhere Zufriedenheit bei den Mitarbeitern und ein gutes Betriebsklima, so eine Untersuchung des WSI-Tarifarchivs. Mura: „Das muss auch im Sinn der Unternehmen sein. Firmen, die nach Tarif zahlen, finden leichter Fachkräfte. Außerdem verhindern Tarifverträge einen Preiskampf nach unten und schieben der Schmutz-Konkurrenz einen Riegel vor.“

Nach Angaben der NGG seien die Unterschiede bei der Bezahlung besonders im Gastgewerbe immens. So bekommen Hotelfachleute, die nach Tarif bezahlt werden, etwa 21 Prozent mehr als ihre Kollegen ohne Tarifvertrag. Das ergab eine Umfrage der Plattform lohnspiegel.de. Demnach profitieren gerade Frauen: Sie haben für alle Branchen im Schnitt 9,2 Prozent mehr in der Tasche, wenn ihr Betrieb sie tariflich bezahlt.

Die NGG fordert die Landes- und Bundespolitik auf, sich für eine stärkere Tarifbindung einzusetzen: „Wer sich um die Zukunft der sozialen Marktwirtschaft sorgt, muss sich auch darum kümmern, dass die Sozialpartner gestärkt werden“, betont Mura. Unternehmen, die im Arbeitgeberverband seien, müssten dazu verpflichtet werden, sich an Tarifverträge zu halten.

Dabei werde der Staat auf der anderen Seite durch höhere Einkommen etwa bei der Renten-, Kranken- und Sozialversicherung entlastet. Mura: „Tausende Tarifverträge allein in NRW zeigen, wie gute Arbeit und faire Bezahlung aussehen – eine Win-win-Situation für die Beschäftigten und für die Wirtschaft.“

Verunreinigung auf der Straße

Die Freiwillige Feuerwehr Breckerfeld wurde am
Mittwochabend zum Wengeberg gerufen.
Durch Glassplitter war die Fahrbahn in diesem Bereich auf einer
Fläche von ca. 15 m² verunreinigt.
Die Fahrbahn wurde zur Sicherheit der Einsatzkräfte kurzzeitig voll
gesperrt und anschließend gereinigt.

Der Einsatz für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen
Feuerwehr endete nach etwa 20 Minuten.

Neue Kurse für musikalische Früherziehung

In der städtischen Max-Reger-Musikschule beginnen nach den Sommerferien die neuen Kurse der musikalischen Früherziehung. Sie finden in der Musikschul-Zentrale, Dödterstraße 10, und in verschiedenen Kindergärten des Stadtgebietes statt. Anmeldungen hierfür sind jetzt schon möglich.
Der Unterricht richtet sich an vier- bis sechsjährige Vorschulkinder. Auf spielerische Weise wird den Kindern der Umgang mit Musik vermittelt. Im Laufe der ein- bis zweijährigen Unterrichtszeit erhalten die Kinder eine breite musikalische Basis, die ihnen den Weg zu einer anschließenden künstlerischen Betätigung, wie das Erlernen eines Instrumentes, Tanz u.a. ermöglicht.
Die Inhalte der Musikalischen Früherziehung orientieren  sich am Lehrplan des Verbandes der deutschen Musikschulen.  Rhythmusschulung, Singen und Sprechen, Elementares Instrumentalspiel, Improvisation, Bewegungserziehung, Hörschulung und erste Erfahrungen mit Notation gestalten die Unterrichtsstunden vielseitig und abwechslungsreich.
Die Unterrichtsgebühr für die Musikalische Früherziehung beträgt 24 Euro monatlich. Informationen über Termine und Unterrichtsorte erhalten Interessierte in der Geschäftsstelle der Max-Reger-Musikschule, Dödterstraße 10, Telefon 02331/2072558, und 2073146 oder per Mail unter musikschule@stadt-hagen.de.

Ideen prüfen und Arbeit koordinieren

Mit einem Sachantrag zum Umweltausschuss am Donnerstag (29.06.2017) fordern die Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grüne, FDP und Hagen Aktiv ein sauberes und transparentes Prüfverfahren für die Anträge und Ideensammlungen der verschiedenen Fraktionen zur Zukunft von Harkort- & Hengsteysee.

„Einige Fraktionen haben in den vergangenen Monaten immer wieder Sachanträge und Vorschläge eingebracht“, wie der Vorsitzende der Allianz-Arbeitsgruppe „Natur- und Freizeitnutzung an Harkort- und Hengsteysee“, Martin Erlmann, betont. „Wir haben im April 2016 unseren neunseitigen Ideenkatalog offiziell der Umweltverwaltung überreicht. Seit 14 Monaten haben wir nichts mehr dazu gehört. Offensichtlich landeten unsere Vorschläge auf dem direkten Weg im Stadtarchiv“, wie Erlmann scherzt.

Der FDP-Sprecher im Ausschuss, Alexander Plahr, vermutet, dass es der Verwaltung am nötigen Beschluss mit einem konkreten Prüfauftrag fehlt: „Das kann man natürlich auch streng formal betrachten. Also liefern wir den Prüfauftrag jetzt nach, und legen die Ideensammlung noch einmal dazu – für den Fall, dass sie auf dem Weg ins Archiv vom Laster gefallen sein sollte. Bis zur Sitzung des UWA am 28. September erwarten wir aber mindestens einen Sachstandsbericht zu den Ideen!“

Der stellvertretende CDU-Fraktionssprecher Jörg Klepper ist auch „fasziniert“ vom Vorgehen der SPD: „Seit Monaten bremst sie mit dem Wunsch nach Erster Lesung selbst unsere einfach verständlichen Prüfaufträge aus. Auf diese Weise blockiert ist derzeit auch der Prüfauftrag zum Café Koepchen. Umgekehrt möchte sie ihre eigenen Ideen sofort umgesetzt sehen. Das hat für mich schon einen besonderen Reiz. Unser Vorschlag ist ein anderer: Wir wollen, dass die Verwaltung alle vorliegenden Vorschläge vorurteilsfrei zur Kenntnis nimmt und auf deren Realisierbarkeit hin prüft.“

Zu guter Letzt wollen die Allianzfraktionen und Hagen Aktiv die Verwaltung beauftragen „eine organisatorische Klammer um die verschiedenen Bemühungen zu entwickeln, um widerstrebende Interessenlagen möglichst frühzeitig zu erkennen und auszuräumen“. Der grüne Ausschussvorsitzende Hans-Georg Panzer unterstützt dieses Anliegen ausdrücklich:Derzeit beschäftigen sich zahlreiche Gremien mit dem Zukunftsthema. Da sind der Stadtentwicklungsausschuss, die Zukunftsschmiede, der Fachbereich Planen und Bauen der Stadtverwaltung, der Arbeitskreis Natur- und Freizeitnutzung an Harkort- & Hengsteysee der Allianz-Fraktionen und Hagen Aktiv sowie der Arbeitskreis Stadtentwicklung des CDU-Projekts Hagen2030, um nur die bekanntesten zu nennen. Wenn wir vermeiden wollen, dass am Ende ein gewaltiges Durcheinander entsteht, müssen wir jetzt ein gemeinsames Verfahren entwickeln! Dazu wollen wir auch ausdrücklich die örtlichen Vereine und Anlieger einladen lassen.“

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„Affekt und Politik“ im Forum Philosophicum der FernUniversität

Das jüngste Aufkommen und der Erfolg rechtspopulistischer Bewegungen in Europa und den USA lassen die Frage nach dem Verhältnis von „Affekt und Politik“ dringlich werden. Welche Rolle spielen Affekte und Emotionen im politischen Geschehen? Darum geht es Prof. Dr. Jan Slaby (Freie Universität Berlin) am Donnerstag, 29. Juni, in seinem gleichnamigen Vortrag in der Vortragsreihe Forum Philosophicum der FernUniversität in Hagen. Beginn ist um 18.30 Uhr im Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstraße 33, 58097 Hagen. Interessierte sind willkommen, der Eintritt ist frei.

Röspel (CDU): Laschet geht in richtige Richtung

(CDU Hagen) >>Der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Hagen ist mit den Zielsetzungen der NRW-Koalition zur Kommunalfinanzierung sehr zufrieden: „Die neue Landesregierung“, so Wolfgang Röspel, „hat die Signale der Stärkungspakt-Kommunen nicht nur wahrgenommen und verstanden, sie will auch aktiv zur Lösung der drängenden Probleme beitragen. Ministerpräsident Armin Laschet geht also in die richtige Richtung!“

Von zentraler Bedeutung sei für Hagen nach Ansicht Röspels, „dass die Regierung Laschet den bestehenden Stärkungspakt mit einer verlässlichen und nachhaltig wirkenden „Kommunalen Kredithilfe“ weiterentwickeln will. Damit wäre sie die erste Landesregierung, die eine echte Lösung des kommunalen Verschuldungsproblems präsentiert. Die Stadt Hagen zahlt derzeit für ihre 1,1 Milliarden Euro Liquiditätskredite rund 20 Millionen Euro pro Jahr an Zinsen. Die rot-grüne Vorgängerregierung hat das Altschulden-Problem nicht gelöst, sondern den Schuldenabbau alleine den Kommunen überlassen. In den nächsten beiden Jahren wäre deutlich geworden, dass viele Kommunen das auch ohne steigende Zinsen gar nicht schaffen können.“ Systematisch nicht zu unterschätzen sei die Absicht, „die ineffiziente und teure Tröpfchen-Bewässerung kleinteiligster Förderprogramme auf mehr pauschale Zuweisungen an die Kommunen umzustellen. Das würde den Personalaufwand zur Bearbeitung der Förderanträge reduzieren und den Kommunen mehr Freiraum für die strategische Ausrichtung einräumen.“

Doch nicht nur im Bereich Finanzen beschreite das Team Laschet/Lindner die richtigen Pfade: „Neben einer ganzen Reihe von Verbesserungen freue ich mich darauf, dass die Sprachstandserhebungen bei Vierjährigen wieder eingeführt und mit verpflichtender Sprachförderung bei Defiziten flankiert werden soll. Auch das ist ein richtiger Weg! Ohne Sprache scheitert nämlich schon die Schulbildung und somit der Zugang zum Arbeitsmarkt und zu selbstbestimmter sozialer Teilhabe – nicht nur bei Migranten!“<<

 

Abstecher nach Nord-Frankreich

Eine Gruppe des Städtepartnerschaftsvereins Hagen und Mitglieder von HoLiBru besuchten vom 23. bis 27. Juni Nord-Frankreich. Neben einem offiziellen Empfang im Rathaus der Partnerstadt Liévin durch Monsieur Jean-Pierre Kucheida, Président du Comité de Jumelages, standen unter anderem Abstecher nach Arras, Lille, Bergues und Le Touquet auf dem Programm.

Handeln statt reden – Fußballtore aufgestellt

Bis zur endgültigen Fertigstellung des Bolzplatzes,  Ratsfrau Ramona Timm-Bergs arbeitet an dem Thema, haben nach einer Idee von Fuat Aker, Mark Krippner zusammen mit David Jakobs, Suat Aker und Ralf Nickel eine Interimslösung auf die Beine gestellt.

Bis zur endgültigen Fertigstellung des Bolzplatzes,  Ratsfrau Ramona Timm-Bergs arbeitet an dem Thema, haben nach einer Idee von Fuat Aker, Mark Krippner zusammen mit David Jakobs, Suat Aker und Ralf Nickel eine Interimslösung auf die Beine gestellt.

Am 27.06.2017 wurden zwei Fußballtore auf dem Grundstück Piepenstock Str. 47 aufgestellt, damit die Kinder der Siedlung nun endlich mal auf Fußballtore statt auf Garagentore schießen können.

Das hatte nämlich zu erheblichen und verständlichen Beschwerden der Anwohner geführt. Zudem spielten die Kinder dabei auch noch auf der Straße.

Also wurden Rücksprachen mit der Hausverwaltung gehalten, Sponsoren für die Tore, den Transport und den Aufbau gesucht und gefunden und so kurzfristig eine Interimslösung erzielt mit denen jetzt alle hoffentlich gut leben können, bis dann der von Ramona Timm-Bergs versprochene Bolzplatz fertig ist. Dann werden diese Tore dorthin umgesetzt.

Die beiden Tore sind eine Spende von Dachdeckermeister David Jakobs, für den Transport sorgte Suat Aker, Idee und Hilfe beim Aufbau kam von Fuat Aker, koordiniert und organisiert hat das Ganze Ralf Nickel vom SPD OV Altenhagen.  Dafür einen ganz herzlichen Dank von der SPD Hohenlimburg.

 

 

Ladendieb wild auf Pistazien

In einem Discounter an der Altenhagener Straße hatte
es ein Ladendieb auf Pistazien in größeren Mengen abgesehen.
Mitarbeiter erwischten am Dienstagnachmittag den 40-jährigen Mann,
der an der Kasse lediglich ein Getränk bezahlen wollte, aber zuvor
mehrere Tüten in seinen Rucksack gesteckt hatte. Sie hielten den
Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest. In seinem Rucksack
fanden die Beamten 17 Tüten Pistazien im Wert von 50 Euro. Die Ware
blieb im Geschäft, der Mann musste mit zur Wache und die Polizisten
legten eine Anzeige vor. Erst nach der Identitätsfeststellung konnte
er seinen Weg fortsetzen.