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Phoenix will gegen Karlsruhe Heimstärke zeigen

Phoenix Hagen | Am siebten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen die Feuervögel auf die PS Karlsruhe LIONS. Sprungball ist am Sonntag, 4. November, um 17 Uhr in der Krollmann Arena. Phoenix will gegen Karlsruhe Heimstärke zeigen weiterlesen

Phoenix trifft im Finale der Krombacher Challenge auf Avellino

Foto Quelle: Phoenix Hagen
Foto Quelle: Phoenix Hagen

Hagen. Phoenix Hagen hat im Halbfinale der Krombacher Challenge am Samstag die BG Göttingen mit 99:82 (51:45) geschlagen. Damit sind die Feuervögel ins Finale am Sonntag um 17.30 Uhr gegen den italienischen Erstligisten Scandone Avellino eingezogen. 1.256 Zuschauer sahen in der Arena am Ischeland einen überzeugenden Auftritt der Hagener beim Vorbereitungsturnier. Im anderen Halbfinale hatte Avellino die Telekom Baskets Bonn mit 88:70 geschlagen.
Für Hagen starteten Brandon Jefferson, David Bell, Adam Hess, Ivan Elliott und Owen Klassen. Die ersten zwei Punkte der Partie gingen auf das Konto von Phoenix-Rückkehrer Hess. Die Gäste konnten sich zunächst leicht absetzen, weil sie aus der Distanz hochprozentig scorten. Knapp zwei Minuten vor Ende des ersten Viertels glich D.J. Covington zum 23:23 aus. Nach Viertelende stand es 29:26 für Phoenix. Im zweiten Viertel gelang Göttingen zweimal der Ausgleich, bevor die Feuervögel wieder in Führung gingen. Nach kurzem Führungswechsel lag Phoenix zur Pause mit 51:45 vorne.
Ihren Vorsprung konnten die Gastgeber im dritten Viertel ausbauen. Elliott brachte sein Team per Dreier zum 61:50 erstmals zweistellig in Führung. Göttingen kämpfte sich zwischenzeitlich auf sieben Punkte zurück. Doch Phoenix punktete weiter wie am Fließband, insbesondere durch Elliott und Covington. Mit 16 Punkten führten die Feuervögel zwischenzeitlich. Das dritte Viertel endete mit 81:69. Im letzten Spielabschnitt baute Hagen die Führung aus. Mit 99:82 gewann Phoenix am Ende und zog damit ins Finale am Sonntag um 17.30 Uhr gegen Scandone Avellino ein. Neuzugang D.J. Covington wurde Topscorer mit 23 Punkten und steuerte dazu sagenhafte 20 Rebounds bei.
Im ersten Halbfinale hatte Scandone Avellino aus der Serie A, der erste internationale Teilnehmer bei der Krombacher Challenge, die Telekom Baskets Bonn mit 88:70 geschlagen. Die Partie begann sehr ausgeglichen. Nach dem ersten Viertel führte Bonn mit 19:18. In die Pause gingen die Italiener nach einem Buzzerbeater-Dreier von Ex-Bonner Benas Veikalas mit einer knappen 39:37-Führung. Auch nach dem dritten Viertel hatte sich die Differenz beim Stand von 57:55 für Avellino nicht verändert. Im Schlussviertel gaben die Italiener noch einmal richtig Gas und zogen den Rheinländern davon. Am Ende gewannen sie deutlich mit 88:70 und sind damit Finalgegner von Phoenix Hagen.
Phoenix-Headcoach Ingo Freyer sagte nach dem Sieg: „Ich bin insgesamt zufrieden mit dem Sieg. Wir haben wesentlich konzentrierter gespielt als im letzten Viertel gegen Oostende und unsere Stärken mehr zur Geltung gebracht. Die Rebound-Überlegenheit war mitentscheidend. Nach der Pause haben wir defensiv umgestellt und dadurch auch die Göttinger Dreier kontrolliert. Niklas Geske war noch nicht bei vollen Kräften, deswegen hat er nicht so viel gespielt. Dafür ist Jonas Grof super eingesprungen.“

Die Halbfinals im Überblick:

Phoenix Hagen – BG Göttingen 99:82 (51:45)

Phoenix Hagen: Covington (23, 20 Reb.), Elliott (19/4), Mann (12/2), Bell (12/2), Hess (9/1), Jefferson (7/1, 8 Ass.), Grof (6), Klassen (6), Geske (5/1), Zahner-Gothen.

BG Göttingen: Perry (16/2, 7 Ass.), Minard (16/1), Boykin (12/2), Kamp (12/1), Schwarz (9/3), Alexander (7/1), Kulawick (5), Spohr (3), Onwuegbuzie (2), Livas, Hadenfeldt.

Telekom Baskets Bonn – Scandone Avellino 70:88 (37:39)

Telekom Baskets Bonn: Mädrich (16/1), Silas (10), White (10, 11 Reb.), McKinney (9/3), Koch (7/1, 7 Reb.), Clarke (7/1), Philmore (5/1),  Lawrence (3/1, 11 Ass.),  Mangold (3), Klimavicius.

Scandone Avellino: Green (23/4, 6 Ass.), Veikalas (16/1), Cervi (14), Leunen (10/2), Acker (9/1), Blums (6/2), Buva (6/2), Nunnally (2), Severini (2), Pini.

Zuschauer am Samstag: 1.256

Die Spiele am Sonntag, 27.09.:

15.00 Uhr, Spiel um Platz 3: Telekom Baskets Bonn – BG Göttingen
17.30 Uhr, Finale: Phoenix Hagen – Scandone Avellino

Italienische Note bei der Krombacher Challenge

Foto Quelle: Phoenix Hagen
Foto Quelle: Phoenix Hagen

Hagen. Erstmals hat die Krombacher Challenge internationales Flair: An der 2015er Auflage des Basketball-Vorbereitungsturniers, das am 26. und 27. September in der Hagener Arena am Ischeland stattfinden wird, nimmt der Erstligist S.S. Felice Scandone Avellino 1948 teil.
Das Team aus der 55.000-Einwohner-Stadt im italienischen Süden fordert am Samstag um 17.30 Uhr zum Turnierauftakt zunächst die Telekom Baskets Bonn heraus. Für die Bonner bedeutet das auch ein Wiedersehen mit Benas Veikalas. Der wurfgewaltige Litauer kehrte den Baskets im Sommer nach vier Jahren in der Beko BBL den Rücken und schloss sich Avellino an.

Der 32-Jährige ist nur einer von vielen erfahrenen Akteuren mit beeindruckender Vita im Aufgebot der Italiener. Die US-Amerikaner Taurean Green, Alex Acker und James Nunnally sammelten bereits NBA-Erfahrung. Mit Green und Acker verpflichtete Avellino, das 2007 den nationalen Pokal gewinnen konnte, den Backcourt des französischen Klubs Lyon-Villeurbanne. Hinzu gesellt sich der überaus routinierte Guard Janis Blums, der zuletzt für Panathinaikos Athen spielte und bei der Europameisterschaft zur Auswahl Lettlands gehörte.

Trainer Silvio Donato Barnaba kann neben Veikalas auf einen zweiten Spieler zurückgreifen, der im Vorjahr für ein Beko BBL-Team aufgelaufen ist. Der US-Center Maarten Leunen kam von ratiopharm ulm. Fünf Spieler, die 29 Jahre oder älter sind, sollen das Team mit ihrer Routine zu mehr als zu Platz 13 in der italienischen Serie A führen. Dort landete der im Jahre 1948 gegründete Klub in der Saison 2014/2015.

An zwei Tagen ermitteln die Erstliga-Teams aus Avellino, Bonn, Göttingen und Hagen den Sieger bei der Krombacher Challenge 2015. Los geht es am Samstag um 17.30 Uhr mit den beiden Halbfinals, bevor am Sonntag ab 15 Uhr die Platzierungsspiele warten. Tagestickets kosten zwischen 6 und 14 Euro (Sitzplatz Kategorie 1) und sind bei allen Phoenix-Vorverkaufsstellen, in der Geschäftsstelle von Phoenix Hagen an der Funckestraße 38/40 sowie online unter www.phoenix-hagen.de erhältlich.

Wichtige Vorverkaufsstellen im Hagener Stadtgebiet sind weiterhin die HagenINFO (Körnerstraße 27, 58095 Hagen) und der Wochenkurier (Körnerstraße 45, 58095 Hagen). Außerdem gibt es drei neue Vorverkaufsstellen: die Stadthalle Hagen (Wasserloses Tal 2, 58093 Hagen), den Westfalenpost-Leserladen (Hohenzollernstraße 3, 58095 Hagen) und die Westfalenhallen Dortmund (Strobelallee 45, Dortmund). Turniertickets für das komplette Basketball-Wochenende gibt es nur im Online-Shop und in der Geschäftsstelle zu Preisen zwischen 10 und 20 Euro.

Außerdem gilt: Gegen Vorlage der Eintrittskarte für die Krombacher Challenge gibt es Samstagabend im Feuervogel 2.0 auf dem Elbersgelände ein Krombacher Pils oder ein Biermixgetränk gratis!

Der Spielplan:

Halbfinale (26.09.2015)
17.30 Uhr: Telekom Baskets Bonn – Scandone Avellino
20.00 Uhr: Phoenix Hagen – BG Göttingen

Endrunde (27.09.2015)
15.00 Uhr: Spiel um Platz 3
17.30 Uhr: Finale

Phoenix Hagen testet in Leverkusen

Foto Quelle: Phoenix Hagen
Foto Quelle: Phoenix Hagen

Hagen. Nach dem Erfolg beim RheinStars-Cup in Köln am vergangenen Wochenende steht für Phoenix Hagen bereits die nächste Partie an: Am Donnerstag tragen die Feuervögel ein Testspiel bei den Bayer Giants Leverkusen aus. Tip-off ist in der Smidt-Arena um 19.30 Uhr.
Ursprünglich sollte das Duell gegen den ProA-Ligisten am Mittwoch ausgetragen werden. Wegen des Champions-League-Heimspiels von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen wurde es jedoch um einen Tag nach hinten verlegt. So bleibt den Phoenix-Profis ein Tag mehr zum Verschnaufen, wie auch den Leverkusenern, die am Wochenende ebenfalls beim RheinStars-Cup zu Gast waren.
Trotz des eintägigen Aufschubs haben die Feuervögel in dieser Woche ein straffes Programm zu bewältigen. Der Montag war zunächst noch trainingsfrei, endete aber am Abend bei der Teamvorstellung in der Ballsportdirekt-Filiale in Dortmund. Am Dienstagmorgen stand zunächst ein Lauf um den Hengsteysee auf dem Trainingsplan. Auch Kraft- und Wurftraining sollte die Hagener fit machen für das nächste Spiel. Am Donnerstag geht es nach einem gemeinsamen Mittagessen nach Leverkusen.
Die Partie bei den Bayer Giants kommt Phoenix-Headcoach Ingo Freyer sehr gelegen: „Es ist notwendig, dass wir jetzt genug spielen, damit die neu formierte Mannschaft sich finden kann“, sagt Freyer. Die Leverkusener hält er für ein gutes ProA-Team. „Vom Niveau her schätze ich sie ähnlich ein wie Hamburg und Köln, die unsere Gegner beim RheinStars-Cup waren“, so Freyer. Die Mannschaft will das Spiel so seriös angehen wie schon die anderen Partien in der Vorbereitung. Bis auf Julian Jasinski (Wadenprobleme) kann Trainer Ingo Freyer aus dem Vollen schöpfen.
Dass aktuell vermehrt gegen ProA-Ligisten getestet wird, ist durchaus beabsichtigt. „Es gibt natürlich eine gewisse Struktur im Vorbereitungsplan“, erklärt Freyer. Auf das Spiel in Leverkusen folgt am 23. September in heimischer Halle ein Test gegen den belgischen Erstligisten BC Telenet Oostende. Auch in den vergangenen Jahren hatte Phoenix Testspiele gegen Klubs aus Belgien und den Niederlanden bestritten. Höhepunkt der Vorbereitung ist die Krombacher Challenge am 26. und 27. September. Hier trifft Phoenix im Halbfinale auf die BG Göttingen und am zweiten Spieltag entweder auf die Telekom Baskets Bonn oder den italienischen Erstligisten Sidigas Avellino.

BECKMANN ERNEUT IN TOP 5

Foto Quelle: Justin Jürgens
Foto Quelle: Justin Jürgens

Hagen. DTM-Kulisse feuert Formel4 Nachwuchspiloten an. Zum siebten Rennen der ADAC Formel4 reiste David Beckmann am vergangenen Wochenende nach Oschersleben. Erstmalig startete der Nachwuchspilot im Rahmenprogramm der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM). Mehr als 70.000 Zuschauer waren live dabei als der Hagener Nachwuchspilot erneut in den Top-Fünf landete.
Während es für Beckmanns Mitstreiter schon der zweite Auftritt in der Magdeburger Börde war, war es für den 15-jährigen eine Premiere. „Aufgrund meines Alters durfte ich am Saisonauftakt, hier in Oschersleben, noch nicht teilnehmen“, erklärte Beckmann.
Mit Rückenwind im Gepäck, bedingt durch den jüngsten Erfolg aus der italienischen Formel4 Meisterschaft, legte er einen sportlichen Auftakt hin. Platz zwei hieß es nach dem zweiten freien Training. „Ein super Start“, lächelte der Youngster.
Aufregend wurde es im Qualifying. Erstmals startete das gesamte Feld in einer Gruppe und es war schwer eine freie Runde zu finden. Mit Startplatz sechs und acht eine mäßige Ausgangslage, besonders nach den guten Zeiten vom Vortag – doch es sollte noch schlimmer kommen.
Der erste Wertungslauf startete erneut mit einem Rückschlag. Beckmann kam beim Start nicht weg und fiel an das Ende des 35-mannstarken Fahrerfeldes zurück und sah am Ende des Rennens nur als 15. die Zielflagge. „Das ist sehr ärgerlich, vor allem weil ich nun auch nur als 15. in das dritte Rennen starte, ich habe die Kupplung zu schnell kommen lassen und somit meinen Motor abgewürgt“, ergänzte der Schützling der ADAC Stiftung Sport.
Deutlich besser verlief der zweite Lauf des Wochenendes. Mit einem gelungenen Start katapultierte er sich sofort von acht auf platz drei, musste aber um eine Kollision zu vermeiden in das Kiesbett ausweichen. Beim Fallen der Zielflagge war er guter Fünfter und landete in der Rookie-Wertung auf Platz zwei: „Das Rennen verlief deutlich besser. Mein Start war perfekt, ich hatte zwar einige Schrecksekunden, konnte mein Auto aber auf der Strecke halten und wieder Meisterschaftspunkte einfahren.“
Nach einer ausgiebigen Autogrammstunde in der Mittagspause, bereitete sich der junge Hagener auf den letzten Lauf des Wochenendes vor – Reparaturarbeiten an der 3.696 Meter langen Strecke, verzögerten den Start um gut zwei Stunden.
Aus der 15. Position kam Beckmann wieder gut weg, wurde aber durch zu starkes Untersteuern immer wieder abgebremst. Am Ende fehlte nur ein Wimpernschlag zum zehnten Platz. „Leider bin ich knapp an den Punkten vorbei geschrammt, wir hatten eher auf ein Regensetup gesetzt, da es ein wenig feucht war. Ich konnte somit besonders gegen Ende die Pace der Spitze nicht halten. Auch wenn die Ausbeute nicht perfekt war, haben wir wieder viel gelernt. In der Rookie-Wertung bin ich mit nur zwei Punkten Rückstand Zweiter und werde beim Finale voll angreifen“.
In drei Wochen ist die Nachwuchsrennserie des ADAC zum Finale auf dem Hockenheimring in Baden-Württemberg zu Gast.

WM in Rom

Foto Quelle: Federfußballclub Hagen e.V.
Foto Quelle: Federfußballclub Hagen e.V.

Hagen/Rom. (ktr) Der Abschluss war versöhnlich, doch ansonsten verlief der zweite Wettkampftag bei der Federfußball-Weltmeisterschaft in Rom aus deutscher Sicht eher suboptimal. In der superschweren Vorrundengruppe gab es für die Herren mit Philipp Münzner vom TV Lipperode, Noah Wilke vom Cronenberger BC sowie Philip Kühne und Torben Nass von Flying Feet Haspe nicht viel zu holen. Im ersten Gruppenspiel musste sich die DFFB-Auswahl mit viele Pech Hongkong knapp mit 13:21, 21:19, 19:21 geschlagen geben.
In der zweiten Partie des Tages spielten Philipp Münzner & Co zwar gegen Ungarn stark auf, konnten aber am Ende eine Zweisatzniederlage nicht verhindern. Nachdem der Europameister den ersten Satz mit 21:17 für sich entschied, vergaben die Deutschen im zweiten Durchgang zwei Satzbälle und mussten sich am Ende knapp 19:21 geschlagen geben.
Auch gegen Titelanwärter China verkaufte sich die DFFB-Auswahl, bei der Noah Wilke vom Cronenberger BC zu seinem ersten Einsatz im Nationaltrikot kam, teuer. Zusammen mit Torben Nass, Philip Kühne und Philipp Münzner gelang es ihm, beim 15:21, 17:21 zumindest ein mehr als achtbares Resultat zu erkämpfen.
Halbwegs versöhnlich endete dann die Vorrunde mit dem ersten Sieg. Dabei konnte die DFFB-Auswahl den europäischen Nachbarn aus Frankreich problemlos auf Distanz halten. Mit 21:11, 21:11 setzten sich das DFFB-Quartett gegen die Franzosen durch. Im Viertelfinale trifft das Quartett nun als Gruppenvierter und krasser Außenseiter auf Weltmeister Vietnam.
Für die deutschen Damen hingen die Trauben in der italienischen Hauptstadt ebenfalls sehr hoch. Zunächst mussten sich Franzsika Oberlies, Lina Marie Kurenbach (beide Flying Feet Haspe) und Tanja Schlette (TV Lipperode) der Auswahl Polens mit 21:11, 21:15 geschlagen geben. In der zweiten Partie gegen Hongkong stand das DFFB-Trio dann ebenfalls auf verlorenen Posten. Die Asiatinnen erwiesen sich bei der klaren 7:21, 12:21 Niederlage als eine Nummer zu groß. Ebenso Vietnam, dass die deutschen Damen klar mit 10:21, 2:21 in die Schranken wies. Beendet wurde die Vorrunde dann mit einer klaren 17:21, 10:21 Schlappe gegen Europameister Ungarn, so dass die Damen keine Chance mehr haben, um eine Medaille zu spielen.

Aufgebot für die WM in Rom steht fest

(Foto Michael Volmer)
(Foto Michael Volmer)

Hagen. (ktr) Nach einer Reihe von Wochenend-Trainingseinheiten in Hagen sowie einem Trainingslager in der Sportschule Hachen, steht nun fest, wer die deutschen Farben bei der nunmehr 8. Federfußball-Weltmeisterschaft vom 31. August bis 6. September 2015 in Rom vertreten wird. Zum DFFB-Aufgebot in der italienischen Hauptstadt werden bei den Herren Sven Walter, Philipp Münzner (beide TV Lipperode), Noah Wilke (Cronenberger BC), Philip Kühne, Torben Nass (beide Flying Feet Haspe) sowie David Zentarra (FFC Hagen) gehören.
Im Damenbereich baut der DFFB auf Sarah Rüsseler (FFC Hagen), Tanja Schlette (TV Lipperode), Franziska Oberlies und Lina Marie Kurenbach (beide Flying Feet Haspe). Fehlen wird verletzungsbedingt EM-Teilnehmerin Guilia Isabella Pinnau, die eigentlich fest zum Kader gehörte.
Weitgehend entschieden ist auch, wer in welcher Disziplin zum Einsatz kommen wird. Im Herreneinzel wird Philipp Münzner als amtierender deutscher Meister an den Start gehen. Im Doppel kommen David Zentarra und Sven Walter zum Einsatz. In der Mannschaft kämpfen Torben Nass, Philip Kühne, Noah Wilke, Sven Walter und Philipp Münzner um Edelmetall. Gegebenenfalls könnte hier auch noch auf David Zentarra zurückgegriffen werden. Da jedoch kein Spieler mehr als zwei Disziplinen spielen soll, ist dies eher unwahrscheinlich, zumal der amtierende Einzel-Europameister auch das Mixed-Doppel zusammen mit Sarah Rüsseler bestreiten wird. Letztere wird als deutsche Meisterin und EM-Dritte auch im Einzel zum Einsatz kommen. Im Team sollen alle vier deutschen Damen spielen. Offen ist lediglich noch, wer im Doppel an den Start gehen wird.
Größte Widersacher der deutschen Federfußballer dürften in der ewigen Stadt einmal mehr vor allem die Top-Nationen Vietnam, China und Ungarn sein, aber auch die Akteure aus Taiwan, Macau, Hongkong und der Mongolei könnten bei der Medaillenvergabe ein gewichtiges Wort mitreden.

Owen Klassen aus Skopje nach Hagen

Foto Quelle: Phoenix Hagen
Foto Quelle: Phoenix Hagen

Hagen.Nach D.J. Covington hat Phoenix Hagen einen weiteren Forward und Center verpflichtet. Der kanadische Nationalspieler Owen Klassen kommt vom mazedonischen Meister KK MZT Skopje Aerodrom und wird das Beko Basketball Bundesliga-Team der Feuervögel in der Saison 2015/2016 verstärken. Von 2009 bis 2014 ging der 2,08 m große Klassen für die „Axemen“ der Acadia University in Wolfville auf Korbjagd. 2013 und 2014 wurde er in das „CIS All Canadian First Team“, die Selektion der besten Collegespieler, gewählt. Der Mann aus Kingston durchlief mehrere kanadische Auswahlmannschaften und schaffte 2014 den Sprung in den nationalen A-Kader. 2011 nahm Owen Klassen mit Kanada an den „Pan American Games“ in Mexiko sowie an der Universiade im chinesischen Shenzhen teil.
Im Sommer 2014 wechselte der vielseitige Centerspieler nach Mazedonien zu MZT Skopje Aerodrom, wo er sowohl in der nationalen Liga als auch in der Adriatic League zum Einsatz kam. Eine Rückenverletzung stoppte Klassen allerdings in der Endphase der Saison. Trainer Ingo Freyer freut sich auf den Neuzugang: „Owen Klassen ist ein schlauer Verteidiger, der taff ist und beide großen Positionen spielen kann.“ Mit seiner Beweglichkeit und seinen Qualitäten beim Wurf soll sich der 23-jährige Kanadier gut ins temporeiche Hagener Spiel einfügen. „Ich freue mich darauf, für Phoenix in der deutschen Top-Liga zu spielen. Das ist eine gute Gelegenheit zur Weiterentwicklung für mich“, sagt Owen Klassen.
Nach Covington und Klassen sowie Heimkehrer Adam Hess will Phoenix Hagen möglichst bald einen weiteren Power Forward präsentieren. „Damit wären unsere Planungen auf den großen Positionen dann abgeschlossen“, so Freyer. Gesucht wird im Anschluss noch nach einem Flügelspieler, der auch als Shooting Guard aushelfen kann.
Steckbrief:

Name: Owen Klassen
Geboren: 31.10.1991 in Kingston, Ontario
Größe/Gewicht: 2,08 m/102 kg
Nationalität: CAN
Position: Power Forward/Center

Letzte Stationen:

2014/2015: KK MZT Skopje Aerodrom (MKD1) – 6,6 PPG, 4,9 RPG
2014/2015: KK MZT Skopje Aerodrom (Adriatic League) – 5,3 PPG, 5,7 RPG
2013/2014: Acadia University (CIS) – 20,5 PPG, 11,3 RPG

Abschied für Patrick Lütgenau

Foto Quelle: Verein
Foto Quelle: Verein

(ktr) Wenn ein Verein für einen Sportler ein Abschiedsspiel organisiert, muss dieser für den Club Großes geleistet haben. Dies gilt auch für Handballer Patrick Lütgenau, den der VfL Eintracht Hagen nach insgesamt 15 Jahren, in denen er in der ersten und zweiten Mannschaft als Leistungs- und Sympathieträger aktiv war, am Freitag, 31. Juli, um 19 Uhr verabschiedet. Dabei tritt „Patti“, der in der Saison 1998/1999 erstmals zum Zweitligakader des Traditionsvereins gehörte, mit vielen seiner sportlichen Weggefährten gegen das aktuelle Zweitligateam des VfL Eintracht an. Und die Aufstellung des Lütgenau-Teams liest sich ein bisschen wie das „Who is who“ der besten Hagener Handballer der letzten 15 Jahre. Angeführt wird das All-Star-Team, vom ehemaligen Weltklassespieler Roman Becvar, der eigens für das Spiel aus seiner tschechischen Heimat anreist. Mit dabei sind auch Jan Wilhelm und Alexandros Katsigiannis, mit denen zusammen Lütgenau im Jahre 2007 in das All-Star-Team der Regionalliga berufen wurde. Auch die Torleute Björn Minzlaff, Mathias Kilfitt und Christian Kampmann sind mit von der Partie ebenso wie Felix Zenka, Marc Oberste, Nico Richter, Lars Breuer und Michael Wulff. Komplettiert wird die Auswahl, die von Jörn Uhrmeister und Michael Wolf gecoacht wird, durch Denis Wolf, Marius Neukamp, Levent Cengiz, Carsten Fege, Fabian Schulte-Berthold und Lars Stein. Allessamt Akteure, mit den Lütgenau zum Teil über Jahre gemeinsam auf Torjagd ging.
Fraglos ein Abschied voller Wehmut nicht nur für Patrick Lütgenau, der mit zwei einjährigen Unterbrechungen, seit 1998 im Kader der ersten Mannschaft stand. Und er war nicht nur Mitspieler, sondern setzte auch Akzente. In der Saison 2006/2007 wurde der Linkshänder mit 232 Treffern und in der Saison 2007/2008 mit 229 Toren jeweils Torschützenkönig in der Regionalliga West. Zwei Jahre spielte er mit den Grüngelben in der 2. Bundesliga und 13 Jahre lang in der Regionalliga beziehungsweise 3. Liga West. Und dies, obwohl sich das am 31. März 1980 geborene Wehringhauser Urgestein eigentlich zunächst einer anderen Sportart verschrieben hatte. So unternahm er als Achtjähriger erste sportliche Gehversuche bei den Tischtennisspielern des Vereins in der Sporthalle an der Lange Straße. Gemeinsam mit Sascha Simec wusste „Patti“ vor allem im Doppel auf sich aufmerksam zu machen. So wurde das Duo nicht nur Stadt- und Kreismeister, sondern trug sich auch bei der Bezirksmeisterschaft in die Siegerliste ein.
Ungeachtet dieser Erfolge begeisterten sich Patti und Sascha dann früh für den Handballsport. Unter Jugendleiter Hubert Osebold durchlief Patrick Lütgenau alle Jugendmannschaften des VfL Eintracht. Mit der A-Jugend des Vereins wurde der Linkshänder 1998 Oberliga Meister und spielte im selben Jahr erstmals mit der ersten Mannschaft in der 2. Bundesliga. Mit Doppelspielrecht wurde er dank der U23-Regelung außerdem in der zweiten Mannschaft eingesetzt, mit der er 2001 als Verbandsligameister den Aufstieg in die Oberliga feierte. In den Spielzeiten 2008/2009 sowie 2009/2010 verpasste Patrick Lütgenau mit dem VfL Eintracht als Vizemeister der Regionalliga jeweils knapp den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Patrick Lütgenau beendet seine Vorzeigekarriere

Foto Quelle: VfL Eintracht Hagen e.V.
Foto Quelle: VfL Eintracht Hagen e.V.

Hagen – (ktr) Einem Verein seit Kindheitstagen die Treue zu halten, ist sicher nichts Ungewöhnliches. In allen Altersklassen zu den absoluten Leistungsträgern zu gehören, immer wieder lukrative Angebote auszuschlagen und nie dem Reiz eines Wechsels zu unterliegen, schon. Kein Wunder, dass Patrick Lütgenau über viele, viele Jahre nicht nur eine wichtige Stütze der Handballer des VfL Eintracht Hagen war, sondern auch zum Sympathieträger und Publikumsliebling avancierte. Mit dem Wiederaafstieg in die 2. Bundesliga schließt sich für „Patti“, wie Lütgenau von seinen Freunden und langjährigen Weggefährten genannt wird, nach 15 (!) Jahren in der ersten Mannschaft der Grüngelben ein Kreis. Denn in der Saison 1998/1999 gehörte er erstmals zum Zweitligakader unter Trainer Dirk Rauin.
Und mit der Rückkehr in die zweit höchste deutsche Spielklasse beendet er seine beeindruckende Laufbahn bei Hagens Handball-Aushängeschild. Nicht aber, ohne noch einen weiteren außergewöhnlichen Moment genießen zu dürfen. Denn der VfL Eintracht, der stets dankbar und stolz war, einen Vorzeigespieler wie Patrick Lütgenau in seinen Reihen zu haben, will „Patti“ im Rahmen eines Abschiedsspiels für die vielen unvergesslichen Jahre und Erfolge danken. Am Freitag, 31. Juli, spielt „Patti“ mit einer Auswahl an langjährigen sportlichen Wegbegleiter – darunter der frühere tschechische Weltklassespieler Roman Becvar – um 19 Uhr in der Enervie Arena gegen das aktuelle Zweitligateam des VfL Eintracht.
Fraglos ein Abschied voller Wehmut nicht nur für Patrick Lütgenau, der mit zwei einjährigen Unterbrechungen, seit 1998 im Kader der ersten Mannschaft stand. Und er war nicht nur ein Mitspieler, sondern setzte auch Akzente. In der Saison 2006/2007 wurde er mit 232 Treffern und in der Saison 2007/2008 mit 229 Toren jeweils Torschützenkönig in der Regionalliga West. Zwei Jahre spielte er mit den Grüngelben in der 2. Bundesliga und 13 Jahre lang in der Regionalliga beziehungsweise 3. Liga West. Für seine Klasse spricht auch die Tatsache, dass er im Jahre 2007 zusammen mit Jan Wilhelm und Alexandros Katsigiannis ins All-Star-Team der Regionalliga berufen wurde.
Und dies, obwohl sich das am 31. März 1980 geborene Wehringhauser Urgestein eigentlich zunächst einer anderen Sportart verschrieben hatte. So unternahm er als Achtjähriger erste sportliche Gehversuche bei den Tischtennisspielern des Vereins in der Sporthalle an der Lange Straße. Gemeinsam mit Sascha Simec wusste „Patti“ vor allem im Doppel auf sich aufmerksam zu machen. So wurde das Duo nicht nur Stadt- und Kreismeister, sondern trug sich auch bei der Bezirksmeisterschaft in die Siegerliste ein.
Ungeachtet dieser Erfolge begeisterten sich Patti und Sascha dann früh für den Handballsport. Unter Jugendleiter Hubert Osebold durchlief Patrick Lütgenau alle Jugendmannschaften des VfL Eintracht. Mit der A-Jugend des Vereins wurde der Linkshänder 1998 Oberliga Meister und spielte im selben Jahr erstmals mit der ersten Mannschaft in der 2. Bundesliga. Mit Doppelspielrecht wurde er dank der U23-Regelung außerdem in der zweiten Mannschaft eingesetzt, mit der er 2001 als Verbandsligameister den Aufstieg in die Oberliga feierte. In den Spielzeiten 2008/2009 sowie 2009/2010 verpasste Patrick Lütgenau mit dem VfL Eintracht als Vizemeister der Regionalliga jeweils knapp den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Ein Husarenstreich, der dem jungen Familienvater zum Abschluss seiner Karriere nun doch noch gelang.

FFC Hagen weiterhin ungeschlagen

Foto: Karsten- Thilo Raab
Foto: Karsten- Thilo Raab

Hagen – (ktr) Zur Saisonhälfte in der Federfußball-Bundesliga ist der amtierende deutsche Meister FFC Hagen der möglichen Titelverteidigung ein gutes Stück näher gekommen. Ungeschlagen steht der Rekordmeister auch nach dem zweiten von vier Rundenspieltagen an der Spitze des nationalen Oberhauses. In Lippstadt bezwangen David Zentarra, Stefan Blank und Christopher Zentarra nacheinander den TV Lipperode 3 (21:7, 21:7), Flying Feet Haspe 3 (21:0, 21:0), TV Lipperode 2 (21:16, 21:10), den Cronenberger BC (21:11, 21:14) und Flying Feet Haspe (21:12, 21:16). Dabei profitierte das FFC-Trio im Spitzenspiel davon, dass die Hasper nicht in Bestbesetzung antreten konnten, da die Nationalspieler Philip Kühne und Torben Nass wegen ihrer Abiturfeierlichkeiten nicht mit von der Partie waren.
Das Hasper Rumpfteam um Daniel Nass, Max Duchene und Marcel Scheffel verließ auch im zweiten Topspiel des Tages als Verlierer das Parkett. Der TV Lipperode um den Ex-Hagener Sven Walter behielt hier mit 21:11, 21:18 die Oberhand und verdrängte die Hasper vom zweiten Tabellenplatz. Dank der Erfolge über FF Haspe 2 (21:0, 21:0), FFC Hagen 2 (21:14, 21:10) und den FFC Hagen 3 (21:14, 21:10) konnten die Hasper dann zumindest als Dritter vier Punkte Vorsprung auf den Cronenberger BC herausarbeiten.
Der FFC Hagen 2 mit Sarah Rüsseler, Florian Krick und Yvo Rüsseler hatte nicht den besten Tag erwischt, musste Niederlagen gegen TV Lipperode 2 (8:21, 15:21), den Cronenberger BC (19:21, 16:21), Flying Feet Haspe (14:21, 10:21) und Flying Feet Haspe 2 (13:21, 10:21) einstecken. Damit rangiert der Aufsteiger als Siebter im Niemandsland der Liga. Gleiches gilt für den FFC Hagen 3 mit Arne Twer sowie den Schwestern Nathalie und Vanessa Kröner. Die „Youngster“ zogen gegen Flying Haspe (4:21, 9:21), den Cronenberger BC (7:21, 14:21) und FF Haspe 2 (10:21, 12:21) deutliche Niederlage und finden sich auf dem achten Tabellenplatz wieder.

(Foto Karsten-Thilo Raab)

„Wir spielen jetzt Italienisch…“

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein – Nach jedem Spiel standen sie im Kreis zusammen, spornten sich gegenseitig an, schworen sich neu ein: Hochmotiviert waren die Fußballer des Berufsbildungswerks (BBW) der Ev. Stiftung Volmarstein bei der Westdeutschen Meisterschaft für BBW-Teams. Sechs Mannschaften, in denen ausschließlich Spieler mit Behinderung kickten, lieferten sich auf dem Sportplatz des
SuS Volmarstein spannende Spiele. Manches ärgerliche Gegentor mussten die Volmarsteiner hinnehmen. Benjamin Laes, BBW-Freizeitpädagoge und Trainer des Teams, gab daraufhin die Devise aus. „Jungs, wir spielen jetzt italienischen Fußball: Hinten nix zulassen und vorne sehen, was geht…“ Das gelang ansatzweise. Trotzdem hatten die Volmarsteiner ein grundsätzliches Problem: „Man hat gemerkt, dass wir nur Hallenfußball gewohnt sind“, so Benjamin Laes. Durch die längeren Laufwege auf dem größeren Sportplatz ging seinen Spielern schnell die Puste aus. Das BBW Volmarstein und der Sportverein SuS Volmarstein richteten das Turnier gemeinsam aus. Mit dabei war auch der 2. SuS-Vorsitzende Eckhard Kühl, der die Volmarsteiner BBW-Fußballer gelegentlich trainiert. „Vielleicht reicht es ja für Platz drei“, hatte er zwischenzeitlich gehofft. Die ersten Drei qualifizierten sich nämlich für die Deutsche Meisterschaft im bayerischen Aschau am Inn. Doch daraus wurde nichts. Am Ende wurde Volmarstein Letzter — trotz des großen Einsatzes aller Spieler. Es war ein ungemein faires Turnier. Nur eine Gelbe Karte zeigten die beiden Schiedsrichter, die enorme Erfahrung aufs Spielfeld brachten: Hardy Jecksties und Hans Spangenberg aus Lüdenscheid sind beide 78 Jahre alt – und pfeifen jeweils seit über vier Jahrzehnten. Die Platzierungen im Überblick: 1. CJD Dortmund, 2. BBW Neuwied, 3. BBW Brakel, 4. BBW Maria Veen, 5. BBW Wittekindshof, 6. BBW Volmarstein.

Drei deutsche Teams bei French Open am Start

Torben Nass, Copyright Karsten-Thilo Raab (5)
Foto:Karsten-Thilo Raab

Hagen/Canteleu – (ktr) Im französischen Canteleu proben die deutsche Federfußballer am Pfingstwochenende den Ernstfall mit Blick auf die Weltmeisterschaft vom 31. August bis 6. September in der italienischen Hauptstadt Rom. Bei den French Open vom 23. bis 25. Mai 2015 in der 15.000-Seelen-Gemeinde im Département Seine-Maritime in der Region Haute-Normandie unweit von Rouen stellen die Deutschen insgesamt drei Teams. Eine Mannschaft besteht aus Sven Walter und Philipp Münzner vom TV Lipperode sowie Marcel Scheffel, Philip Kühne und Torben Nass von Flying Feet Haspe. Wobei Letzterer nach einer Schulter-OP weitgehend geschont werden soll. Auch der Einsatz von Philipp Münzner ist aufgrund einer Oberschenkelverletzung noch fraglich. Die zweite Mannschaft besteht aus den Brüdern David und Christopher Zentarra vom FFC Hagen sowie Max Duchene von Flying Feet Haspe. Unterstützt wird das Nationalmannschaftstrio von Wolfgang Nass von Flying Feet Haspe und dem vereinslosen Tim Blaga. Außerdem entsendet der DFFB ein Damenteam mit Sarah Rüsseler vom FFC Hagen, Tanja Schlette vom TV Lipperode sowie Giulia Pinnau, Lina Marie Kurenbach und Franziska Oberlis von Fyling Feet Haspe. Begleitet und betreut wird der deutsche Tross von Michael Duchene und Martin Oberlies. Gespielt wird bei den French Open im Davis-Cup-Modus mit je zwei Einzeln, zwei Doppeln und einem Mannschaftswettbewerb pro Runde. Neben den drei deutschen Teams und acht französischen Mannschaften werden Finnland sowie SZ Újszász und zwei Teams aus Nagykanizsa aus Ungarn am Start sein.

Hagen erwartet Ulm am Freitagabend

PhoenixHagen -Am 19. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga steht für Phoenix Hagen das erste Heimspiel der Rückrunde an. Der Gegner in der ENERVIE Arena heißt am Freitag um 20 Uhr ratiopharm ulm.
Der Tabellenfünfte reist mit der Empfehlung von bereits fünf Auswärtssiegen im bisherigen Saisonverlauf an die Volme. Trainer Thorsten Leibenath kann auf einen sehr tiefen Kader zurückgreifen, der insbesondere auf den deutschen Positionen auffällig besetzt ist. Neben den ehemaligen Hagenern Per Günther (13,3 Punkte, 4,4 Assists) und Adam Hess gehören auch die Nationalspieler Tim Ohlbrecht und Philipp Schwethelm sowie der zuletzt beim 67:76 gegen Frankfurt mit zehn Zählern starke Forward Isaiah Philmore zum Aufgebot.
„Ulm steht völlig zu Recht auf dem fünften Platz. Bayern, Berlin und Bamberg sind allen anderen Clubs voraus, aber dann kommen auch schon Teams wie Oldenburg und Ulm“, weiß Phoenix-Coach Ingo Freyer um die Stärke des Gegners. „Wir müssen das tun, was uns zuletzt auch über weite Strecken in Bayreuth ausgezeichnet hat. Eine aggressive Verteidigung ist die Basis.“  Per Günther, der aufstrebende Jaka Klobucar (13,5 Punkte, 3,7 Assists) und der Ex-Ludwigsburger Calvin Harris kümmern sich um die Spielorganisation. Und dann wäre da noch Allstar Will Clyburn (14,2 Punkte, 7,6 Rebounds), dessen Bedeutung Freyer nur zu klar ist: „Mit seiner Athletik, seinem Offensivrebound und dem starken Eins-gegen-eins ist er neben dem Pick-and-Roll mit Per Günther und Tim Ohlbrecht die wichtigste Ulmer Offensivoption.“
USA-Heimkehrer Ohlbrecht (12,9 Punkte, 6,0 Rebounds) hat sich gut entwickelt in Ulm und ist sowohl im Low Post als auch aus der Distanz korbgefährlich. Verzichten musste Thorsten Leibenath gegen Frankfurt auf den am Finger verletzten Power Forward Boris Savovic, der vor der Saison vom FC Bayern München nach Ulm gewechselt war. Neben Ohlbrecht und Savovic ist unter dem Korb der US-Amerikaner Maarten Leunen (8,3 Punkte, 4,2 Rebounds) eine Bank. Mit seinen 2,06 m, einem guten Distanzwurf und viel Spielintelligenz ausgestattet, ist er im Saisonverlauf ein immer wichtigerer Eckpfeiler im Ulmer Spiel geworden. Weitere Optionen in Korbnähe sind Philmore und Hess.
Phoenix Hagen hatte nach dem 76:73 in Bayreuth keine leichte Trainingswoche. Larry Gordons Muskelfaserriss im Oberschenkel ist ausgeheilt. Der Forward stieg am Mittwoch wieder ins Übungsprogramm ein. „Ich gehe davon aus, dass er am Freitag zum Kader gehört“, hofft Ingo Freyer. Das gilt auch für Todd Brown, der bei der letzten Aktion in Bayreuth einen Ellbogen abbekommen hatte. Drei Zähne mussten gerichtet werden, der Oberkiefer und die Oberlippe wurden auch in Mitleidenschaft gezogen. Zahnarzt Lars Peter Hegenberg hat Brown mit einem Sport-Zahnschutz ausgestattet. „Auch er wird wohl spielen können“, so Freyer. Offen ist das hingegen noch bei Dino Gregory, der sich in Bayreuth eine Oberschenkelzerrung zugezogen hatte und seitdem nicht trainieren kann. „Das ist das, was uns jetzt noch fehlt. Kontinuierlich in Bestbesetzung konnten wir in dieser Saison leider noch nicht arbeiten.“
Zum Spiel gegen Ulm hat sich neben Telekom Basketball, das die Partie live ab 19.45 Uhr zeigt, auch der WDR angekündigt. In der Lokalzeit aus Dortmund (19.30 bis 20 Uhr) wird es eine Live-Schalte in die ENERVIE Arena geben. Geschäftsführer Oliver Herkelmann und Aufbauspieler Niklas Geske werden im Vorfeld der Partie interviewt.

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Ranglistenüberraschung im Federfußball

David Zentarra scheitert an Philipp Münzner

Federfußball A-Jugend, Foto: Verein
Federfußball A-Jugend, Foto: Verein

(ktr) Den Nimbus des Unbesiegbaren ist David Zentarra zunächst einmal los. Der WM-Dritte und amtierende Deutsche Meister aus Reihen des FFC Hagen musste sich erstmals seit fast sechs Jahren bei einem offiziellen Wettbewerb in Deutschland im Einzel geschlagen geben. Ranglistenüberraschung im Federfußball weiterlesen

Kulturelle Projekte von Schulen werden gefördert

Jetzt Anträge stellen

HagenHagen – Gleich zwei gute Nachrichten kommen aus dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport in Düsseldorf. Kulturelle Projekte von Schulen werden gefördert weiterlesen

Girls only in Wetter (Ruhr)

Vom „Kochsalat“ bis zum „tapferen Schneiderlein“:
Mädchen können wieder viel erleben
Hulin und Leuty
Dagmar Hulin (li.) und Janine Leuty freuen sich über möglichst viele Mädchen, die an den Workshops teilnehmen möchten. Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

Wetter (Ruhr) – Vom Koch-Workshop bis zu Sport- und Erlebnistagen reichen die Angebote des städtischen Jugendzentrums für Mädchen zwischen elf und 15 Jahren. Treffpunkt ist jeweils montags von 15 bis 18 Uhr im Jugendzentrum an der Kaiserstraße 118. „Wir bieten jeden Monat etwas Neues“ verspricht Dagmar Hulin, die gemeinsam mit Janine Leuty das Mädchenprogramm anbietet. Und das Motto „Girls only“ macht klar: Die Jungs bleiben draußen. Los geht es mit dem „Kochsalat: Vom 10. bis 31. März können interessierte Mädchen gleich doppelt genießen, denn in diesem Workshop wird gemeinsam biologisch eingekauft und anschließend der Kochlöffel geschwungen. Girls only in Wetter (Ruhr) weiterlesen

Ein Aylien auch zum Ende der Saison ganz vorne im Rennen

35. Lukas mit Biss
Foto: Verein

Am Samstag, dem 29.09.2013, gelang es dem in dieser Rennsaison bereits außerordentlich erfolgreichen MTB-Fahrer  Lukas Müller vom Zee Aylienz e. V. – MTB Hagen, einen weiteren Sieg bei einem Marathon herauszufahren und somit seine Führung in der Nutrixxion Marathon Trophy entscheidend auszubauen. Mit etwa 100 weiteren Fahrern startete Müller um 11;00 Uhr in Remscheid auf den 3,5 km langen Rundkurs mit etwa 100 Höhenmetern. In den folgenden 88 Minuten galt es hier so viele Runden wie möglich zu fahren. Ein Aylien auch zum Ende der Saison ganz vorne im Rennen weiterlesen

Heute: Große Boxgala in der Hasper Rundturnhalle

(08:37 Uhr) (Dietmar Laatsch) Die Städtepartnerschaft zwischen Hagen und Smolensk ist lebendig. Zu einem besonders interessanten sportlichen Vergleich lädt der Box Sport Club Hagen-Haspe 1949/97 e.V. heute um 19:00 Uhr in die Rundturnhalle Haspe ein. Heute: Große Boxgala in der Hasper Rundturnhalle weiterlesen

Boxen live in Hagen Haspe

Gruppenfoto: Fatih Kurukafa, Marc Chwalek, Mersid Hadzic, Roman Anzifirow, Numan Kaya, Jörg Kästner, Mahmut Kurukafa, Zoran Novakovic, Armend Berisha, Kushttrim Tahirukaj und Dogan Günes
Gruppenfoto: Fatih Kurukafa, Marc Chwalek, Mersid Hadzic, Roman Anzifirow, Numan Kaya,
Jörg Kästner, Mahmut Kurukafa, Zoran Novakovic, Armend Berisha, Kushttrim Tahirukaj und Dogan Günes

(21:20 Uhr) Im Rahmen der Städtepartnerschaft Hagen und der russischen Stadt Smolensk pflegen auch die Faustkämpfer aus Haspe sehr gute Kontakte mit dem Boxverein aus Smolensk. Der erste Austausch fand bereits 2007 statt. Damals war es noch ein Freundschaftskampf ohne Wertung in der Tanzschule Siebenhühner in Hagen. Nachdem auch die Hagener Boxer letztes Jahr zu einem Sportleraustausch in Smolensk waren treffen nun erneut die Smolensker Boxer in Hagen ein. Von Dienstag bis Sonntag wird in Zusammenarbeit mit dem Servicezentrum Sport den Smolenskern ein buntes Kultur- und Sportprogramm geboten wie Stadtrundfahrt, Besuch des Westfalenbades und des Signal Iduna Parkes und natürlich gemeinsames Training. Boxen live in Hagen Haspe weiterlesen

Wetter (Ruhr): Sportliches Angebot für Mädchen

ENKreis150(10:06 Uhr) Wetter (Ruhr) – „Girls only“: Das städtische Jugendzentrum an der Kaiserstraße 118 bietet jeden Monat ein neues, spannendes Programm nur für Mädchen an. Wetter (Ruhr): Sportliches Angebot für Mädchen weiterlesen

Basketball: Sperre für Mark Dorris reduziert

Beko BBL(22:29 Uhr) Auf Anregung des Schiedsgerichts der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) unter dem Vorsitz von Wolfgang Pertek (Gießen) haben sich bei der heutigen Verhandlung in Koblenz der Verein Phoenix Hagen, der durch seinen Anwalt vertretene Spieler Mark Dorris (Phoenix Hagen) und die Beko BBL auf Folgendes verständigt: Basketball: Sperre für Mark Dorris reduziert weiterlesen

Phoenix vs. Bamberg: Reichlich Ärger vor Spiel vier

Phoenix150(21:50 Uhr) Hagen/Westf. – Was für eine dramatische Viertelfinalserie! In den Beko BBL Playoffs führen die Brose Baskets nach einem skandalösen Spiel drei mit 2:1 gegen Phoenix Hagen. Spiel vier findet am Mittwoch um 20.20 Uhr in der ENERVIE Arena statt. Phoenix vs. Bamberg: Reichlich Ärger vor Spiel vier weiterlesen

Leg Los – Großes Streetbasketballturnier mit Aktionstag für das Ehrenamt

icon20136006002.png(Hagen/Westf.) Am Samstag, den 25 Mai, von 11.00 bis 18.00 Uhr, heißt es auf dem Friedrich-Ebert-Platz in der Hagner Innenstadt:
Leg Los – Engagierte Teamplayer für’s Ehrenamt gesucht! – Ehrenamtliches Engagement ist wichtig, richtig und macht Spaß.

Angesichts des demografischen Wandels wird das Engagement von jungen Menschen immer wichtiger. Besonders im Sport, d. h. in den Vereinen, engagieren sich erfreulicherweise viele Jugendliche. Leg Los – Großes Streetbasketballturnier mit Aktionstag für das Ehrenamt weiterlesen

Ein hübsches Osterei – mehr nicht

Der Kommentar
Der Kommentar

(Dietmar Laatsch) Rechtzeitig vor dem Osterfest legt die Bezirksregierung den Hagenern ein hübsches Osterei, in Form der Genehmigung des Haushaltssicherungsplanes 2013, ins Nest. Sehnlichst war das grüne Licht aus Arnsberg schon vielerorten erwartet worden. Ein hübsches Osterei – mehr nicht weiterlesen

Fair Play ist angesagt – Aktion gegen Jugendkriminalität

Am 04.04.2013 veranstaltet das Jugendzentrum Hohenlimburg in Kooperation mit der Polizei Hagen in der Lenne-Arena in Hohenlimburg-Elsey ein Fußballturnier für Kinder und Jugendliche. Mit dabei ist auch die Fußballgruppe vom Projekt „Kurve kriegen“. 28 Kinder und Jugendliche, sowie deren Familien sind derzeitig in Hagen in die langfristig angelegten pädagogischen Maßnahmen von „Kurve kriegen“ eingebunden.
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Schlechte Quote bringt klare Phoenix-Niederlage

Ohne Chance war Phoenix Hagen beim 70:80 (24:42) bei den s.Oliver Baskets aus Würzburg. Vor 3.140 Zuschauern in der s.Oliver Arena warfen die Gäste lausig und konnten erst im Schlussabschnitt Ergebniskosmetik betreiben – und immerhin den direkten Vergleich noch gewinnen. Schlechte Quote bringt klare Phoenix-Niederlage weiterlesen