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Ferienaktionen im Museum Wasserschloss Werdringen

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. In den Herbstferien bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle viele interessante Veranstaltungen für Klein und Groß. Los geht es am kommenden Sonntag, 4. Oktober, um 15 Uhr mit einer Erlebnisführung zum Thema Feuer machen ohne Streichholz oder Feuerzeug. Dabei werden mit einem Feuerstein Funken geschlagen und der Feuerbohrer kommt zum Einsatz. Bei der Familienführung können alle Kinder selbst einmal die Kunst des Feuermachens ausprobieren. Aber auch so manch ein Erwachsener wird sicherlich gerne versuchen, ein Feuer nach steinzeitlicher Methode zu entfachen. Bevor es ans Feuer machen geht, gibt es noch eine spannende Erlebnisführung durch das ganze Museum, bei der das Leben in der Steinzeit den Schwerpunkt bildet. Aber auch die Dinosaurier aus der Urzeit und die Ritter aus dem Mittelalter kommen nicht zu kurz. Die Erlebnisführung mit der Aktion „Feuer machen in der Steinzeit“ kostet für Erwachsene 3 € und für Kinder 1,50 € zuzüglich des Eintritts. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Steinzeitmesser herstellen – Ferienworkshop für Kinder
Die Steinzeit selbst erleben, unter diesem Motto steht der Ferienworkshop für Kinder ab 8 Jahren am Mittwoch, 7. Oktober, um 15 Uhr. Bei dem spannenden Programm erfahren die Kinder, wie die Menschen in der Steinzeit gelebt haben und woraus sie Werkzeuge hergestellt haben. Im praktischen Teil wird selbst ein steinzeitliches Messer angefertigt. Dafür muss ein passender Griff aus Holz geschnitzt und die Feuersteinklinge eingepasst werden. Mit einem Spezialkleber aus der Steinzeit wird die Messerklinge eingeklebt. Bald schon halten alle Kinder ihr eigenes steinzeitliches Messer in den Händen, das sie natürlich mit nach Hause nehmen können. Bevor es jedoch ans Messer machen geht, gibt es noch eine spannende Erlebnisführung, zum Leben in der Steinzeit. Natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier sowie Inszenierungen vermitteln ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit. Die Kinder erfahren auch, wie solche Tiere in der Steinzeit gejagt wurden. An Arbeitsstationen können die Kinder selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Die Kinderaktion „Steinzeitmesser herstellen“ bietet sich als interessante Nachmittagsgestaltung an. Das etwa zweistündige Programm kostet für Kinder 5,50 € zuzüglich des Eintritts von 1,20 €. Eine Anmeldung ist unter Telefon 02331/207-2740 erforderlich.

Taschenlampenführung für Klein und Groß
Am Samstag, 10. Oktober, um 18 Uhr geht es mit der Taschenlampe in der Hand durch das Museum. Was vielleicht schon tagsüber ein bisschen bedrohlich wirkt, wie das riesige Mammut oder der Dinosaurier mit seinen spitzen Zähnen, ist bei Dunkelheit im Schein einer Taschenlampe auf einmal ganz schön unheimlich. Wer den Nervenkitzel liebt, ist bei dieser besonderen Führung genau richtig. Aber nicht nur die Tiere, sondern auch die anderen Objekte, wie die Fossilien aus der Urzeit, die Knochen und Schädel aus der Steinzeit und der Ritter mit Helm und Schwert aus dem Mittelalter entfalten im Licht einer Taschenlampe eine ganz neue Wirkung. Die Taschenlampenführung für Klein und Groß richtet sich an Kinder mit ihre Eltern oder Großeltern. Taschenlampen müssen nicht mitgebracht werden. Sie stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Die Taschenlampenführung kostet für Kinder 1,50 € und für Erwachsene 3 €, jeweils zuzüglich des Museumseintritts. Eine Anmeldung ist unter Telefon 02331/207-2740 erforderlich.

Fossilien und Mineraliensuche für Kinder im Steinbruch Hohenlimburg
Mal nicht im Museum, aber in Kooperation mit GeoTouring bietet das Museum Wasserschloss Werdringen am Sonntag, 11. Oktober, von 11 bis 14 Uhr eine Fossilien- und Mineraliensuche für Kinder an. Kinder von 4 bis 10 Jahren werden angeregt, gemeinsam naturwissenschaftliche Zusammenhänge spielerisch zu untersuchen und zu verstehen. Die Forschungsreise findet im Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke statt. Für die Kinder ist die Begleitung durch einen Erwachsenen erforderlich. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind notwendig, empfehlenswert sind Rucksack oder Tasche für Fundstücke und Verpflegung. Außerdem benötigt jedes Kind einen Fahrradhelm. Die Helme für die Erwachsenen werden gestellt. Das Programm kostet für ein Kind ab 4 Jahren 8 € und für einen Erwachsenen 12 €. Eine Anmeldung für die Exkursion ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Prinzessin im Schloss – Ferienaktion für Mädchen ab 5 Jahren
Prinzessin sein ist für alle Mädchen ein schöner Traum. Bei dem traumhaften Ferienprogramm am Mittwoch, 14. Oktober, von 14 bis 16.30 Uhr, wird der Traum wahr. In tolle Kleider gehüllt schweben die kleinen Prinzessinnen durchs Museum und tauchen ein in die Welt der Mädchen und Frauen im Mittelalter. Sie basteln sich ein schönes Krönchen, stellen aus Wachs und Honig ein pflegendes Lippenbalsam her. Das Ferienprogramm kostet 8,50 € pro Kind zuzüglich des Eintritts von 1,20 €. Anmeldungen sind erforderlich und werden unter Telefon 02331/207-2740 entgegengenommen.

Mikroskopieren für Kinder
Unter einem Polarisationsmikroskop offenbart die Natur eine verborgene und ungeahnte Welt aus vielen Farben und unterschiedlichen Formen. Gesteine wirken bei normalem Licht meist grau und unscheinbar. Unter dem Mikroskop allerdings kommen ganz andere Seiten zum Vorschein, der Eklogit erinnert an ein Kaleidoskop, der Dunit an ein abstraktes Gemälde und der Leucitbasalt an eine versprengte Milchstraße. Kleckse und Farbtupfer in wildem Pink, tiefem Rot, leuchtendem Türkis und einem warmen Orange wechseln sich ab. Wie das alles entstanden ist und was es sonst noch interessante in Gesteinen zu entdecken gibt, wird am Freitag, 16. Oktober, um 14 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen erläutert. Das interessante Seminar speziell für Kinder ab 6 Jahren finde in Kooperation mit GeoTouring statt. Das etwa dreistündige Seminar kostet für Kinder 8 €. Anmeldungen werden unter Telefon 02331/207-2740 entgegen genommen.

Fossilien- und Mineraliensuche für Kinder im Steinbruch Hohenlimburg
Zum Ferienende geht es am Samstag, 17. Oktober, noch einmal zur Fossilien- und Mineraliensuche in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke. Das etwa dreistündige Programm beginnt um 11 Uhr. Für die Kinder ab 4 Jahren ist wieder die Begleitung durch einen Erwachsenen erforderlich. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind notwendig, empfehlenswert sind Rucksack oder Tasche für Fundstücke und Verpflegung. Außerdem benötigt jedes Kind einen Fahrradhelm. Die Helme für die Erwachsenen werden gestellt. Das Programm kostet für ein Kind ab 4 Jahren 8 € und für einen Erwachsenen 12 €. Eine Anmeldung für die Exkursion ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/207-2740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Als Hagen am Äquator lag

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. Vor etwa 319 Millionen Jahren lag Hagen am Rande einer Bucht, die von einem sumpfigen Urwald mit bis zu 40 m hohen Bäumen umgeben war. Die Sumpfwälder, Flüsse und Seen waren der Lebensraum einer uns heute fremdartig anmutenden Tierwelt. Beherrscht wurde dieser Urwald von riesigen Insekten und anderen Gliedertieren, die sich im dichten Farngestrüpp versteckten und auf Beute lauerten. Mit einem besonderen Programm zum Tag des Geotops mit Museumsführung und anschließender Steinbruch-Exkursion wird diese wundersame Welt fremder Pflanzen und Tiere am Sonntag, 20. September, vorgestellt und erläutert.

Los geht es um 11 Uhr mit einer spannenden Führung im Museum Wasserschloss Werdringen, dort stehen die einmaligen Insektenfunde aus der Ziegeleigrube in Hagen-Vorhalle im Mittelpunkt. Anschließend geht es mit einer Exkursion in diesen Ziegeleisteinbruch, die aufgrund der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt aus dem Oberkarbon zu weltweiter Berühmtheit gelangte. Dort wurden die einmaligen fossilen Überreste der „Hagener Bucht“ gefunden. Zu den herausragenden Funden zählen die ältesten vollständigen Fluginsekten der Welt. 2006 wurde der Steinbruch als eines der bedeutendsten Geotope Deutschlands mit der Auszeichnung „Nationaler Geotop“ versehen.

Als weitere Besonderheit enthält der Steinbruch eine geologische Wand, an der anschaulich erläutert wird, wie die gewaltigen Kräfte, die bis heute das Gesicht unserer Erde prägen, auch im Untergrund Westfalens sichtbar werden.

Die Veranstaltung wird von GeoTouring durchgeführt. Die etwa dreistündige Veranstaltung mit Führung im Museum und Exkursion in den Ziegeleisteinbruch Hagen-Vorhalle ist für Kinder ab zwölf Jahren und Erwachsene gleichermaßen geeignet. Bei dieser besonderen Veranstaltung muss nur die Führung im Museum von 3 € für Erwachsene und 1,50 € für Kinder sowie der Museumseintritt von 3,20 € bzw. 1,80 € gezahlt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Führung zum Thema Fossilien

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. Zu einer Führung rund um die 450 Millionen Jahre alte Erdgeschichte Westfalens und ihre versteinerten Schätze lädt das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle am Sonntag, 6. September, um 15 Uhr ein. Was genau sind eigentlich Fossilien? Woher weiß man, wie alt Fossilien sind? Wie kommen sie in die Gesteine, und was kann man von ihnen über die Entwicklungsgeschichte der Erde lernen? Die Führung durch das Museum für Ur- und Frühgeschichte bietet eine breite Spannweite angefangen bei den geheimnisvollen Lebewesen, die vor über 450 Millionen Jahren das Hagener Urmeer bevölkerten, über die ersten Wälder der Erdgeschichte und die einmaligen Insektenfossilien aus Hagen-Vorhalle bis zu den Dinosauriern im Sauerland. So wird anhand zahlreicher Objekte die wechselvolle und oft von gewaltigen Umwälzungen begleitete Evolution des Lebens im Wasser, zu Lande und in der Luft erläutert. Die Gesteine und Fossilien im Untergrund Hagens eröffnen dabei einzigartige Einblicke in vergangene Welten, die oft wie von einem anderen Planeten anmuten. Die etwa 90-minütige Führung kostet für Erwachsene 3 € und für Kinder 1,50 € zuzüglich des Museumseintritts von 3,20 € für Erwachsene, 1,80 € für Kinder bzw. 7 € für die ganze Familie.

Exkursion rund um den Kaisberg

Foto Quelle: Stadt Hagen
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Hagen. Eine interessante Exkursion rund um die Kulturlandschaft am Kaisberg mit dem Geopfad bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit GeoTouring am Sonntag, 6. September, um 11 Uhr an. Während der etwa dreistündigen Wanderung erhält man Einblicke in die natürlichen Gegebenheiten der Karbonzeit und in die Voraussetzungen zur Entstehung von Steinkohleflözen. Verbunden mit einem herrlichen Panoramablick werden Kulturdenkmäler wie den Freiherr-vom-Stein Turm, Pflanzenfossilien wie Riesenbaumstämme, aber auch typische Gesteine aus der Region aufgesucht und fachkundig erläutert. Zum Schluss der Tour besteht die Möglichkeit, die Eindrücke der Exkursion oder allgemeine Fragen zur Geologie bei Kaffee und Kuchen im Schlosscafé Revue passieren zu lassen. Robustes Schuhwerk und gegebenenfalls wetterfeste Kleidung sind für die Spurensuche am Kaisberg erforderlich. Die Veranstaltung ist für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet und kostet 12 € pro Person ohne Bewirtung. Die Anmeldung wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 angenommen.

Mikroskopieren von Edelsteinen für Kinder

cropped-logo201506.pngHagen. Wie Gesteine unter dem Mikroskop Farben und Formen wechseln, können Kinder ab sechs Jahren am Freitag, 21. August, ab 14 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen erkunden. In Kooperation mit GeoTouring entdecken die kleinen Teilnehmer drei Stunden lang, wie Kleckse und Farbtupfer in wildem Pink, tiefem Rot, leuchtendem Türkis und einem warmen Orange zustande kommen. Anmeldungen werden bis Donnerstag, 20. August, unter Telefon 02331/2072740 entgegengenommen.

Mineraliensuche für Kinder im Steinbruch Hohenlimburg

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen/Hohenlimburg. Eine besondere Freizeitaktion für Kinder von vier bis zehn Jahren bietet das Museum Wasserschloss Werdringen zusammen mit GeoTouring am Sonntag, 16. August, von 11 bis 14 Uhr an, um den kindliche Wissensdrang rund um das Thema Steine zu fördern. Die kleinen Teilnehmer werden angeregt, gemeinsam naturwissenschaftliche Zusammenhänge spielerisch zu untersuchen und zu verstehen.

Steine gibt es überall: im Garten, auf der Straße, am Strand, im Kindergarten und nicht zuletzt auch in den Hosentaschen der Kinder. Kinder haben eine außergewöhnliche Beziehung zu Steinen, welche oft ihre ersten Forschungsobjekte werden. Die Entdeckungsreise findet im Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke statt, wo Groß und Klein gemeinsam auf Fossilien- und Mineralienjagd gehen.

Die Begleitung durch einen Erwachsenen ist für die kleinen Teilnehmer erforderlich. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk (geschlossene Schuhe oder Gummistiefel) sind notwendig, empfehlenswert sind Rucksack oder Tasche für Fundstücke und Verpflegung. Da ein Helm für das Betreten des Steinbruchs benötigt wird, muss jedes Kind einen Fahrradhelm mitbringen, die Helme für die Erwachsenen werden gestellt. Das Programm kostet für ein Kind ab vier Jahren 8 € und für einen Erwachsenen 12 €. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Führung zum Thema Fossilien

Foto Quelle: Stadt Hagen
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Hagen.  Zu einer Führung rund um die 450 Millionen Jahre alte Erdgeschichte Westfalens und ihre versteinerten Schätze lädt das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle am Sonntag, 9. August, um 15 Uhr ein. Was genau sind eigentlich Fossilien? Woher weiß man, wie alt Fossilien sind? Wie kommen sie in die Gesteine, und was kann man von ihnen über die Entwicklungsgeschichte der Erde lernen? Die Führung durch das Museum für Ur- und Frühgeschichte bietet eine breite Spannweite angefangen bei den geheimnisvollen Lebewesen, die vor über 450 Millionen Jahren das Hagener Urmeer bevölkerten, über die ersten Wälder der Erdgeschichte und die einmaligen Insektenfossilien aus Hagen-Vorhalle bis zu den Dinosauriern im Sauerland. So wird anhand zahlreicher Objekte die wechselvolle und oft von gewaltigen Umwälzungen begleitete Evolution des Lebens im Wasser, zu Lande und in der Luft erläutert. Die Gesteine und Fossilien im Untergrund Hagens eröffnen dabei einzigartige Einblicke in vergangene Welten, die oft wie von einem anderen Planeten anmuten.

Die etwa 90-minütige Führung kostet für Erwachsene 3 € und für Kinder 1,50 € zuzüglich des Museumseintritts von 3,20 € für Erwachsene, 1,80 € für Kinder bzw. 7 € für die ganze Familie. Eine Anmeldung bis Freitag, 7. August, ist notwendig und wird unter Telefon 02331/2072740 entgegengenommen.

Gesteine unter dem Mikroskop entdecken

Foto Quelle: Stadt Hagen
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Hagen. In die Wunderwelt der Kristalle und Edelsteine unter dem Mikroskop tauchen Groß und Klein bei einem Seminar am Samstag, 8. August, um 11 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit GeoTouring ein. Gesteine wirken bei normalem Licht grau und unscheinbar. Unter einem Polarisationsmikroskop offenbart die Natur eine verborgene und ungeahnte Welt aus Farben und Formen. So erinnert der Eklogit an ein Kaleidoskop, der Dunit an ein abstraktes Gemälde und der Leucitbasalt an eine versprengte Milchstraße. Kleckse und Farbtupfer in wildem Pink, tiefem Rot, leuchtendem Türkis und einem warmen Orange wechseln sich ab. Wie das alles entstanden ist und was es sonst noch in Gesteinen zu entdecken gibt, erläutert das etwa dreistündige Seminar, welches für Kinder 8 € und für Erwachsene 10 € kostet. Anmeldungen werden bis Freitag, 7. August, unter Telefon 02331/2072740 entgegengenommen.

Archäologisch-geologische Exkursion

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. Eine spannende Exkursion zu den geologischen und archäologischen Besonderheiten rund um die Hünenpforte bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Zusammenarbeit mit GeoTouring am Sonntag, 9. August, um 11 Uhr an. Wie ist die sagenumwobene Hünenpforte entstanden? Warum verschwinden Bäche in Holthausen im Boden und sprudeln an anderer Stelle wieder? Was haben geologische Phänomene mit dem Untergang der Raffenburg zu tun? Teil des Ausflugs ist auch ein Besuch der Ausgrabungsstätten rund um die Blätterhöhle. Die Entdeckung der Blätterhöhle und ihrer Umgebung vor einigen Jahren war wissenschaftlich eine kleine Sensation. Nur sehr wenige Höhlen Mitteleuropas sind so gut erhalten und von den Ausgrabungen der Raubgräbern verschont geblieben. Ein Betreten der Höhle während der Führung ist nicht möglich. Wichtige Fundstücke aus der Blätterhöhle sind im Museum Wasserschloss Werdringen zu sehen.

Die Kosten für die etwa dreistündigen Exkursion betragen 12 € für Erwachsene und Jugendliche. Teilnehmer sollten unbedingt an festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung denken. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Als Ritter im Wasserschloss

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. Tolle Aktion für die ganze Familie im Museum Wasserschloss Werdringen. Das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle bietet am Mittwoch, 5. August, um 15Uhr eine spannende Erlebnisführung für die ganze Familie an. Als besondere Attraktion wird nicht nur Kindern die Möglichkeit geboten, einmal selbst Rüstungsteile anzuprobieren. Auch manch ein Erwachsener wird sicherlich gerne von der Möglichkeit Gebrauch machen, einmal einen Helm aufzusetzen, das Schwert zu führen und sich wie ein Ritter zu fühlen.
Das Leben in der Steinzeit bildet einen weiteren Schwerpunkt der Führung durch 450 Millionen Jahre. Natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier sowie Inszenierungen vermitteln ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit. An Arbeitsstationen können Kinder und Erwachsene selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in der Blätterhöhle in Hagen gefunden wurden. Untersuchungen der Knochen haben ein Alter von etwa 10.700 Jahren und 5.600 Jahren ergeben.
Von den ersten Bauern der Jungsteinzeit geht es weiter über die Bronze- und Eisenzeit zu den Römern. Da sich das Museum in einem Wasserschloss befindet, dessen Ursprung in das Mittelalter zurückgeht, endet die Führung in dieser Epoche bei einer imposanten Ritterfigur. Einen Abstecher gibt es auch in die Zeiten der Riesenlibellen aus dem Vorhaller Steinbruch und die Dinosaurier der Kreidezeit.
Die Erlebnisführung findet im Rahmen des Urlaubskorbs statt und kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Eintritts. Für die Erlebnisführung ist eine Anmeldung notwendig, die unter 02331/2072740 entgegengenommen wird.

Fossiliensuche im Hohenlimburger Steinbruch

Hagen/Hohenlimburg –  380 Millionen Jahre zurück in die Vergangenheit führt eine spannende Exkursion durch den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke alle Teilnehmer am Sonntag, 26. Juli, von 11 bis 15 Uhr. Damals lag die Region um Hagen am Rande eines tropischen Meeres. Entlang der Küste zog sich ein mächtiges Korallenriff. Die versteinerten Überreste dieses Riffs sind Kalksteinablagerungen, die fast ausschließlich aus den Skeletten ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßer, Muscheln und Schnecken bestehen. Im Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH findet man die Überreste aus dieser Zeit.

In Kooperation mit Geotouring bietet das Museum Wasserschloss Werdringen ein interessantes Programm rund um die fossilen Schätze an, welches vor der Verwaltung der Hohenlimburger Kalkwerk, Oeger Straße 39, mit einer kurzen Einführung über die Entstehung von Massenkalk beginnt. Anschließend geht es zu Fuß hoch in den Steinbruch. Dort besteht die Gelegenheit, selbst auf die Jagd nach Fossilien und Mineralien zu gehen.

Die etwa vierstündige Exkursion ist für Erwachsene und Kinder ab sieben Jahren geeignet und kostet 15 € für Erwachsene sowie 10 € für Kinder. Festes Schuhwerk ist für das Betreten des Steinbruchs unbedingt erforderlich, ebenso sollte an Hammer, Lupe sowie eine Taschen für die Fundstücke gedacht werden. Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Das Mädchen aus der Blätterhöhle

 (Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen)
(Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen)

Hagen – 5600 Jahre alte Hagenerin erhält ihr Gesicht zurück. Der Name der jungen Frau und die Ursache ihres frühen Todes sind nicht bekannt. Doch seit heute (17. Juli) können wir ihr wieder von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen. Dank moderner Gesichtsrekonstruktion erhielt die 5600 Jahre alte Hagenerin ihr Gesicht zurück.

Ihr Körper wurde in einer Höhle an einem Felsmassiv im engen Flusstal der Lenne bestattet. Von ihren Verwandten? Aus einem bestimmten Grund? Jedenfalls war die Tote in den weithin erkennbaren Kalksteinklippen des Felsmassivs nicht allein – über Jahrhunderte hinweg wurden immer wieder Verstorbene dort niedergelegt. In der Blätterhöhle im Hagener Stadtteil Hohenlimburg entdeckten Höhlenforscher 2004 schließlich den Schädel der jungen Frau sowie zahlreiche weitere Skelettreste. Die Kriminalpolizei und Gerichtsmedizin wurden eingeschaltet. Doch schnell war klar: der Fund ist ein Fall für die Archäologen.

Seit zehn Jahren werden die Funde der Blätterhöhle von Archäologen und Naturwissenschaftlern untersucht. Bereits wenige Monate nach der Entdeckung stand das Alter der Skelettreste unter anderem der jungen Frau fest. Die C14-Labore der Universitäten zu Kiel und Oxford erbrachten eine ziemlich genaue Radiokarbon-Datierung der von ihrer Substanz sehr gut erhaltenen Knochen. Sie starb vor rund 5600 Jahren im Jungneolithikum, in der späten Jungsteinzeit. Die ihrem Skelett wohl zugehörigen Überreste und der Schädel gaben Hinweise darauf, dass sie 17 bis 22 Jahre alt geworden war – aus heutiger Sicht ein Teenager auf der Schwelle zum Erwachsenenalter. Im Labor für Paläogenetik der Universität Mainz gelang 2013 schließlich die Entschlüsselung der in den Knochen enthaltenen DNA der jungen Frau.

Es stellte sich heraus, dass sie sich vorwiegend von Wild und Fisch ernährt hatte. Die junge Frau aus der Blätterhöhle in Hagen gehörte damit zu einer Gruppe von Menschen, die es nach der bis dahin geltenden Lehrmeinung in der Jungsteinzeit eigentlich nicht mehr geben durfte: Jäger und Sammler. Rund 2000 Jahre vor dem Tod der jungen Frau hatte sich Europa durch die so genannte Neolithische Revolution grundlegend verändert. Ackerbau und Viehzucht sowie sesshafte Bauern in festen Siedlungen lösten damals die weitgehend mobil lebenden Jägergruppen der Mittelsteinzeit ab. Dass noch vor 5600 Jahren im südwestfälischen Sauerland die Überreste von Wildbeuter entdeckt wurden, ist eine Sensation. Es handelte sich um die „Urbevölkerung“ Europas vor der über den Balkanraum einwandernden jungsteinzeitlichen Bauern.

Dr. Constanze Niess ist Rechtsmedizinerin in Frankfurt am Main. Sie gibt Verstorbenen ihr Gesicht zurück. Auf dem Gebiet der Gesichtsrekonstruktionen zählt sie international zu den Experten. Ihre Auftraggeber sind nicht nur Staatsanwaltschaften bei ungeklärten Todesfällen und Mord, sondern immer öfters auch Archäologen und Museen. Constanze Niess fertigte 2014 für das LVR-Landesmuseum in Bonn die Gesichtsrekonstruktion der beiden rund 14000 Jahre alten Eiszeitjäger aus dem Doppelgrab von Oberkassel an. Auch dem vor 1400 Jahren in Morken bei Bedburg bestatteten merowingischen Mann gab Dr. Niess sein Gesicht zurück. Ihr jüngster Auftrag war die junge Frau aus der Hagener Blätterhöhle.

Am 5. September 2015 wird im LVR-Landesmuseum in Bonn die Archäologische Landesausstellung Nordrhein-Westfalen eröffnet. Der Schädel der jungen Frau aus der Blätterhöhle zählt zu den Highlights dieser Großausstellung. Dank einer großzügigen Spende der Sparda Bank in Bonn und Hagen ist es möglich, auch diesem Menschen rund 5600 Jahre nach seinem Tod das Gesicht wiederzugeben.

Heute fand im Foyer des Kunstquartiers in Hagen die Premiere statt. Direkt aus der Werkstatt von Dr. Constanze Niess kommend, wurde die Gesichtsrekonstruktion der jungen Frau erstmalig den Medien und interessierten Bürgerinnen und Bürgern präsentiert. Beim Blick in das Gesicht des vor rund 5600 Jahren verstorbenen „Steinzeitmädchens“ werden sich viele Fragen aufdrängen, die Dr. Constanze Niess vor Ort beantwortete.

Die Gesichtsrekonstruktion wird zusammen mit dem Originalfund des Schädels vom 5. September 2015 bis zum 3. April 2016 in der Archäologischen Landesausstellung im LVR-Landesmuseum in Bonn zu sehen sein. Nach der Beendigung dieser Großausstellung verbleibt die Gesichtsrekonstruktion aufgrund der großzügigen Spende der Sparda-Bank auf Dauer im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen, um dort zusammen mit den Originalfunden präsentiert zu werden.

Hintergrundinformationen
Als die Höhlenforscher vom Arbeitskreis Kluterthöhle e.V. im Frühjahr 2004 in eine Höhle im Felsmassiv des Weißensteins am Rande des Lennetales bei Hagen-Holthausen zahlreiche menschliche Skelettreste und Schädelteile entdecken, ahnten sie und die daraufhin hinzu gezogenen Archäologen nicht, welche Bedeutung die so genannte Blätterhöhle und ihre Funde einmal erlangen würden. Denn nach C14-Radiokarbon-Datierungen war schnell klar, dass es sich um Überreste aus der frühen Mittelsteinzeit vor derzeit bis zu 11.300 Jahren sowie aus der späten Jungsteinzeit zwischen 5.800 bis 5.000 Jahren handelte.

Die Stadt Hagen finanzierte ab 2004 für fünf Jahre sowie in Kooperation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe, dem Regionalverband Ruhr, dem Neanderthal-Museum in Mettmann, der Universität zu Köln und weiteren Kooperationspartnern die Ausgrabungen und Erforschung der Blätterhöhle unter der Leitung des Archäologen Dr. Jörg Orschiedt von der Freien Universität zu Berlin. Ab 2010 übernahm die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Finanzierung der weiteren Untersuchungen, die bis heute längst noch nicht abgeschlossen sind. Obwohl die ursprünglich große, mit bis zu sieben Metern Sediment aufgefüllte Höhle schon viele Geheimnisse preisgegeben hat, liefern die laufenden Grabungen und Forschungen immer neue und teilweise auch sensationelle Ergebnisse. Es handelt sich um eine der wenigen durch frühere Ausgrabungen nicht gestörte archäologische Höhlenfundstellen in Deutschland und darüber hinaus.

Mit einem Alter von derzeit über 11000 Jahren liegen aus der Blätterhöhle die frühesten Menschenreste aus der Nacheiszeit in Europa vor. Diese Funde geben auch Hinweise auf mutmaßlich kultische Bestattungen von menschlichen Überresten in der frühen Mittelsteinzeit. Vor der Höhle lagerten während der Alt- und Mittelsteinzeit immer wieder Jägergruppen. Sie hinterließen Feuerstellen, Reste ihrer Jagdbeute, zahlreiche Steinwerkzeuge und Waffenprojektile. Den Archäologen gelang es bei ihren Grabungen, zum ersten Mal im Mittelgebirgsraum nördlich der Alpen eine datierbare Schichtenabfolge von der frühen bis zur späten Mittelsteinzeit auszugraben – rund 5000 Jahre Besiedlungsgeschichte. Besonders interessant wird es, wenn die laufenden Grabungen in eiszeitliche Schichten vorstoßen und dabei auch wichtige Hinweise zur Klimageschichte in der Region geben können.

In der Höhle entdecken die Archäologen neben den Skelettresten der jungen Frau auch zahlreiche weitere menschliche Überreste aus der Jungsteinzeit. Es handelt sich dabei um Menschen beiderlei Geschlechts sowie unterschiedlichen Alters, auch Kleinkinder und Greise. Datierungen nach dem C14-Radiokarbon-Verfahren lieferten eine zeitliche Einordnung in die späte Jungsteinzeit. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand wurden zwischen 3900 und 3000 v. Chr., also über mehrere Jahrhunderte, immer wieder Menschen in der Höhle bestattet.
Unter den in der Blätterhöhle entdeckten menschlichen Überresten aus der Jungsteinzeit fanden sich nach genetischen Untersuchungen sowohl als Jäger und Sammler lebende als auch Ackerbau und Viehzucht treibende Bevölkerung. Die Forschung ging bislang davon aus, dass überwiegend jägerisch lebende Gemeinschaften in Mitteleuropa zu Beginn der Jungsteinzeit vor rund 7500 Jahren verschwunden waren. Die Befunde in der Blätterhöhle weisen das nördliche Sauerland als eine Region aus, in der es noch 2000 Jahre nach der „Neolithischen Revolution“ immer noch überwiegend von der Jagd und vom Fischfang lebende Gemeinschaften gab. In der Hagener Blätterhöhle wurden solche Befunde weltweit zum ersten Mal direkt und im Fundzusammenhang nachgewiesen. Offenbar lebten im nördlichen Mittelgebirgsraum – im heutigen Stadtgebiet Hagen – Gemeinschaften, die sich vorwiegend als Jäger und Fischer ernährten, daneben aber auch eine landwirtschaftlich lebende Bevölkerung. Ob gleichzeitig oder aber in unterschiedlichen Zeitabschnitten, müssen künftige Untersuchungen klären. Interessant sind auch Fragen nach verwandtschaftlichen Beziehungen und den Geburts- und Lebensorten der Toten aus der Blätterhöhle.

Wie viele Tote überhaupt in der Höhle bestattet wurden, lässt sich derzeit weder für die Mittelsteinzeit noch für die Jungsteinzeit sagen. In künstlich angelegten Steinkammergräbern der späten Jungsteinzeit, die in etwa zeitgleich mit den Bestattungen in der Blätterhöhle zum Beispiel in Nordhessen und Ostwestfalen angelegt wurden, fanden sich die Überreste von dutzenden bis zu hunderten Menschen.
Hinweis zu den Fotos: Dr. Constanze Niess mit der Gesichtsrekonstruktion und einer Nachbildung des gefundenen Schädels.

„Hagener Diamanten“ – Schmuckworkshop

Hagen – Wie man aus persönlichen Lieblingssteinen ein außergewöhnliches Schmuckstück herstellt, erfahren alle Teilnehmer in dem Schmuckworkshop am Freitag, 24. Juli, um 14 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle in Kooperation mit GeoTouring.

Diamanten und andere wertvolle Edelsteine werden vom Juwelier in teure Schmuckstücke gefasst. Aber was lässt sich mit Steinen machen, die nicht so wertvoll, aber schön sind und einen persönlichen Bezug haben? – Der Stein oder Kristall wird mit Draht umwickelt oder mit Garn umhäkelt. Anschließend wird eine farblich passende Kordel mit Verschluss hergestellt. So entsteht ein schönes und sehr persönliches Schmuckstück zum Selbsttragen oder Verschenken.

Der etwa dreistündige Schmuck-Workshop kostet 12 € inklusive Materialkosten (Feines Häkelgarn, Draht, Kristall) pro Person. Mitzubringen sind Schere, Häkelnadel (Stärke 1,25 bis 1,5) Stopfnadel und, falls erwünscht, ein eigener Stein. Anderenfalls ist ein schöner Kristall in den Materialkosten enthalten. Häkelkenntnisse werden vorausgesetzt. Eine Anmeldung für den Schmuck-Workshop ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Kulinarische Zeitreise ins Mittelalter

Hagen – Spannendes und Wissenswertes rund um Speisen, Getränke und das Leben im Mittelalter erfahren Besucherinnen und Besucher bei einer kulinarischen Zeitreise ins Mittelalter am Donnerstag, 23. Juli, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle.

Wie sah die Ernährung im Mittelalter aus? Welche Nahrungsmittel gab es? Welche für uns heute alltäglichen Speisen waren noch nicht bekannt? Wie lebt es sich eigentlich auf einer Burg? Was verbirgt sich hinter dem „heimlich Gemach“? Fragen dieser Art beantwortet ein Rundgang um das idyllische Wasserschloss, bei welchem man Wissenswertes über die Vergangenheit der Wehranlage und das oft gar nicht so angenehme Leben auf einer Burg erfährt. Als Höhepunkt wird ein mittelalterliches Katapult vorgeführt.

Im Museum versetzen interessante Funde aus Hagen und Umgebung sowie eine Ritterfigur mit authentischer Rüstung aus der Zeit um 1250 die Besucher anschließend zurück in die große Zeit der Burgen, der tapferen Helden und holden Burgfräulein. Hier besteht die Gelegenheit, selbst Rüstungsteile anzuprobieren, einen Helm aufzusetzen und das Schwert zu führen wie ein Ritter.

Der kulinarische Teil der Veranstaltung beginnt mit einem kurzweiligen Vortrag mit zahlreichen Bildern und Anekdoten über Speisen, Getränke und Tischsitten des Mittelalters, bei welchem mittelalterliches Gebäck gekostet darf. Zu diesen nach alten Rezepten hergestellten Spezialitäten wird ein Becher Honig-Met gereicht.

Die Veranstaltung dauert knapp zweieinhalb Stunden und kostet inklusive Verköstigung pro Person 10 € zuzüglich des Eintritts von 3,20 € für Erwachsene, 1,80 € für Kinder und 7 € für die ganze Familie. Anmeldungen werden bis Freitag, 17. Juli, unter Telefon 02331/2072740 entgegengenommen.

Als Ritter im Wasserschloss

Hagen – Eine spannende Erlebnisführung für die ganze Familie bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle am Donnerstag, 16. Juli, um 15 Uhr an. Als besondere Attraktion haben Groß und Klein die Möglichkeit, Rüstungsteile anzuprobieren, einen Helm aufzusetzen, das Schwert zu führen und sich wie ein Ritter zu fühlen.

Das Leben in der Steinzeit bildet einen weiteren Schwerpunkt der Führung durch 450 Millionen Jahre Menschheitsgeschichte. Natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier sowie verschiedene Inszenierungen vermitteln ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit. An Arbeitsstationen können Kinder und Erwachsene selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in der Blätterhöhle in Hagen gefunden wurden. Untersuchungen der Knochen haben ein Alter von etwa 10.700 Jahren und 5.600 Jahren ergeben.

Von den ersten Bauern der Jungsteinzeit geht es weiter über die Bronze- und Eisenzeit zu den Römern. Da sich das Museum in einem Wasserschloss befindet, dessen Ursprung in das Mittelalter zurückgeht, endet die Führung in dieser Epoche bei einer imposanten Ritterfigur. Einen Abstecher gibt es auch in die Zeiten der Riesenlibellen aus dem Vorhaller Steinbruch und die Dinosaurier der Kreidezeit.

Die Erlebnisführung findet im Rahmen des Urlaubskorbs statt und kostet für Erwachsene 3 € und für Kinder 1,50 € zuzüglich des Eintritts. Für die Erlebnisführung ist eine Anmeldung notwendig, die unter Telefon 02331/2072740 entgegengenommen wird.

Erlebnisführung im Wasserschloss Werdringen

Hagen –  Eine Blide ist ein Katapult. Mit solchen Waffen wurden im Mittelalter schwere Steine verschossen und Burgmauern zerstört. Auch bei der Belagerung und Zerstörung der Raffenburg und der Burg Volmarstein kamen Bliden zum Einsatz. Ein verkleinerter, aber voll funktionsfähiger Nachbau einer mittelalterlichen Blide wird am Donnerstag, 2. Juli, um 15 Uhr im Rahmen der Erlebnisführung durch das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle in Stellung gebracht und vorgeführt. Erlebnisführung im Wasserschloss Werdringen weiterlesen

Archäologisch-geologische Exkursion in Hagen-Holthausen

Hagen –  Eine spannende Exkursion zu den geologischen und archäologischen Besonderheiten rund um die Hünenpforte bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Zusammenarbeit mit GeoTouring am Freitag, 3. Juli, um 15 Uhr an. Wie ist die sagenumwobene Hünenpforte entstanden? Warum verschwinden Bäche in Holthausen im Boden und sprudeln an anderer Stelle wieder? Was haben geologische Phänomene mit dem Untergang der Raffenburg zu tun? Teil des Ausflugs ist auch ein Besuch der Ausgrabungsstätten rund um die Blätterhöhle. Die Entdeckung der Blätterhöhle und ihrer Umgebung vor einigen Jahren war wissenschaftlich eine kleine Sensation. Nur sehr wenige Höhlen Mitteleuropas sind so gut erhalten und von den Ausgrabungen der Raubgräbern verschont geblieben. Ein Betreten der Höhle während der Führung ist nicht möglich. Wichtige Fundstücke aus der Blätterhöhle sind im Museum Wasserschloss Werdringen zu sehen. Die Kosten für die etwa dreistündigen Exkursion betragen 12 € für Erwachsene und Jugendliche. Teilnehmer sollten unbedingt an festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung denken. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Fossilien- und Mineraliensuche für Kinder

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Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen  – Steine gibt es überall: Im Garten, auf der Straße, am Strand, im Kindergarten und nicht zuletzt auch in den Hosentaschen der Kinder. Kinder haben oft eine außergewöhnliche Beziehung zu Steinen. Steine werden daher oft ihre ersten Forschungsobjekte. Das Museum Wasserschloss Werdringen bietet zusammen mit GeoTouring am Sonntag, 28. Juni, von 11 bis 14 Uhr ein besonderes Programm für Kinder von vier bis zehn Jahren an, um den Wissensdrang der Kinder rund um Steine zu fördern. Die Kinder werden angeregt, gemeinsam naturwissenschaftliche Zusammenhänge spielerisch zu untersuchen und zu verstehen. Die Forschungsreise findet im Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke statt, dort können die Kinder Fossilien und Mineralien finden. Für die Kinder ist die Begleitung durch einen Erwachsenen erforderlich. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk (fest geschlossene Schuhe oder Gummistiefel) sind notwendig, empfehlenswert sind Rucksack oder Tasche für Fundstücke und Verpflegung. Da ein Helm für das Betreten des Steinbruchs notwendig ist, bitte für jedes Kind einen Fahrradhelm mitbringen. Die Helme für die Erwachsenen werden gestellt. Das Programm kostet für ein Kind ab vier Jahren 8 € und für einen Erwachsenen 12 €.

Geführte Bustour – Zeitgeschichte und Geologie

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Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen – Eine geführte Bustour mit einer guten Mischung aus Erd- und Industriegeschichte sowie Kultur bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit GeoTouring am Samstag, 27. Juni. Treffpunkt ist um 11 Uhr das Café am Marktplatz Hohenlimburg, Lohmannstraße 12. Nach einer Fahrt zum Wasserschloss Werdringen beginnt das Programm dort mit einer Führung durch das Museum für Ur- und Frühgeschichte. Gezeigt werden regionale Funde von der Urzeit bis ins Mittelalter. Unter den zahlreichen Fossilien, von denen die ältesten 470 Millionen Jahre alt sind, sind die Insektenfunde aus dem Steinbruch der ehemaligen Ziegelei aus Hagen-Vorhalle besonders eindrucksvoll. Anschließend begibt sich die Gruppe auf eine kleine Wanderung rund um den Kaisberg, um Industriedenkmäler und kulturhistorische Sehenswürdigkeiten zu entdecken sowie anhand der örtlichen Gegebenheiten die zuvor erörterte geologische Situation aufzuzeigen. Das dort vorkommende Flöz gehört zu den ältesten Kohleflözen des Ruhrgebiets. Relikte des ehemaligen Kohleabbaus weisen auf die beginnende Industrialisierung des Ruhrgebiets im 18.Jahrhundert hin. Weiter geht es zum Steinbruch der ehemalige Ziegelei in Hagen-Vorhalle, der 2006 zum Nationalen Geotop erklärt worden ist. Es ist eine Lokalität von international bedeutendem Rang. Sie wurde als die reichhaltigste Fundstelle für Pflanzenfossilien des unteren Oberkarbons ausgewiesen. Darüber hinaus wurden hier fossile Spinnentiere und Insekten entdeckt. Entlang des Weges am Schiffswinkel steht die Vorstellung der natürlichen Gegebenheiten in der Karbonzeit mit der Ausbildung von Meereslagunen, ersten tropischen Flüssen und kohleführenden Schichten im Vordergrund. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem gemütlichen Plausch bei Kaffee und Kuchen im Schlossrestaurant Werdringen. Bei der kurzweiligen Tour wird vielerlei Spannendes und Interessantes über die Geschichte, die Geologie und die Region einst und jetzt erzählt. Eine kleine Verpflegung während der Tour wird auch angeboten. Die Tour dauert etwa vier bis fünf Stunden. Teilnehmergebühr: 19,50 € plus Erwachsene 3,20 € und Kinder 1,80 € für den Museumseintritt. Anmeldungen unter Telefon 02331-51692 oder E-Mail selter@geotouring.de

Steinzeitlicher Bogenbau für Kinder

Bogenschießen JungeHagen – Einen richtig tollen Bogen aus hochwertigem Hickoryholz mit zwei Pfeilen können sich Kinder mit Unterstützung von Vater oder Mutter im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle herstellen. Dieser Workshop ist ein schönes Erlebnis für Kinder und Erwachsene. Schon in der Steinzeit wurden Pfeil und Bogen von den Menschen für die Jagd benutzt. Mit den Basteleien heutiger Kinder hatte diese Waffe jedoch nicht viel gemein. Vielmehr steckte schon damals eine ausgefeilte Technik dahinter. Einen solchen hochwertigen Bogen aus der Jungsteinzeit mit gedrehter Sehne kann jedes Kind unter Anleitung des Prähistorikers Dr. Johann Tinnes herstellen und sofort ausprobieren. Damit der Bogen auch gut wird, ist die Unterstützung durch einen Erwachsenen notwendig, eine richtig tolle Aktion für Vater oder Mutter mit Sohn oder Tochter oder für die Großeltern mit ihren Enkelkindern. Der Workshop ist für Kinder ab sieben Jahren in Begleitung eines Erwachsenen geeignet. Er findet am Sonntag, 28. Juni, von 11 bis 18 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen statt. Pro Kind bzw. Bogen kostet er 99 €. Da passende Rohlinge vorbereitet werden müssen, ist eine Anmeldung bis zum 19. Juni unter 02331/207-2740 erforderlich. Bitte die Größe des Kindes angeben.

Von Met und Magd – eine kulinarische Zeitreise ins Mittelalter

Met+MagdHagen – Exotische Früchte aus aller Welt – kein Problem, gibt es im Supermarkt um die Ecke. Die tägliche Verfügbarkeit von noch so ausgefallenen Obst- oder Gemüsesorten ist für uns heute selbstverständlich. Im Mittelalter sah es da ganz anders aus. Es konnte nur das gegessen werden, was in der Natur gerade reif war und für den Winter mussten rechtzeitig Vorräte angelegt werden. Mehr über die Speisen und Getränke sowie das Leben im Mittelalter erfährt man am Samstag, 20. Juni, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle bei einer kulinarischen Zeitreise ins Mittelalter. Die Veranstaltung beginnt mit einem Rundgang um das idyllische Wasserschloss. Dabei erfährt man vieles über die spannende Vergangenheit der Wehranlage und das oft gar nicht so angenehme Leben auf einer Burg. Auch das Geheimnis, was sich hinter dem „heimlich Gemach“ verbirgt, wird gelüftet. Außerdem wird ein mittelalterliches Katapult vorgeführt. Im Museum lassen dann interessante Funde aus der Umgebung die große Zeit Hagener Burgen sowie der tapferen Ritter und holden Burgfräulein wieder auferstehen. Die im Museum befindliche Ritterfigur mit ihrer authentischen Rüstung aus der Zeit um 1250 darf bei der interessanten Führung natürlich nicht fehlen. Hier besteht auch die Gelegenheit, einmal selbst Rüstungsteile anzuprobieren, einen Helm aufzusetzen und das Schwert zu führen wie ein Ritter. Danach geht es zum kulinarischen Teil der Veranstaltung. Bei einem kurzweiligen Vortrag mit zahlreichen Bildern und Anekdoten über Speisen, Getränke und Tischsitten des Mittelalters kann Gebäck aus dieser Zeit gekostet werden. Zu diesen nach alten Rezepten hergestellten Spezialitäten wird ein Becher Honig-Met gereicht. Die Veranstaltung dauert etwa zweieinhalb Stunden und kostet pro Person 10 € zuzüglich Eintritt. Im Preis ist alles enthalten: Führung, Vortrag mit Bildern, mittelalterliches Gebäck und Met. Anmeldungen werden bis Montag, 15. Juni, unter Telefon 02331/207-2740 entgegengenommen.

Archäologisch-geologische Exkursion

Hünenpforte 005-169Hagen – Das Museum Wasserschloss Werdringen bietet in Zusammenarbeit mit GeoTouring am Sonntag, 7. Juni, um 15 Uhr eine spannende Exkursion rund um die Hünenpforte an. Bei der Erkundung zu den geologischen und archäologischen Besonderheiten im Bereich um Hagen-Holthausen werden spannende Fragen geklärt. Wie ist die sagenumwobene Hünenpforte entstanden? Warum verschwinden Bäche in Holthausen im Boden und sprudeln an anderer Stelle wieder? Was haben geologische Phänomene mit dem Untergang der Raffenburg zu tun? Teil des Ausflugs ist auch ein Besuch der Ausgrabungsstätten rund um die Blätterhöhle – es ist nicht möglich, in die Höhle zu gehen. Die Entdeckung der Blätterhöhle und ihrer Umgebung vor einigen Jahren war wissenschaftlich eine kleine Sensation. Nur sehr wenige Höhlen Mitteleuropas sind so gut erhalten und von den Ausgrabungen der Raubgräbern verschont geblieben. Wichtige Fundstücke aus der Blätterhöhle sind im Museum Wasserschloss Werdringen zu sehen. Die Kosten für die etwa dreistündige Exkursion betragen 12 € für Erwachsene und Jugendliche. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind für die Exkursion erforderlich. Eine Anmeldung für die Exkursion ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/207-2740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Als Ritter im Wasserschloss

HelmaufsetzenHagen – Das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle bietet am Sonntag, 7. Juni, um 15 Uhr eine spannende Erlebnisführung für die ganze Familie an. Als besondere Attraktion wird nicht nur Kindern die Möglichkeit geboten, einmal selbst Rüstungsteile anzuprobieren. Auch manch ein Erwachsener wird sicherlich gerne von der Möglichkeit Gebrauch machen, einmal einen Helm aufzusetzen, das Schwert zu führen und sich wie ein Ritter zu fühlen. Das Leben in der Steinzeit bildet einen weiteren Schwerpunkt der Führung durch 450 Millionen Jahre. Natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier sowie Inszenierungen vermitteln ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit. An Arbeitsstationen können Kinder und Erwachsene selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in der Blätterhöhle in Hagen gefunden wurden. Untersuchungen der Knochen haben ein Alter von etwa 10.700 Jahren und 5.600 Jahren ergeben. Von den ersten Bauern der Jungsteinzeit geht es weiter über die Bronze- und Eisenzeit zu den Römern. Da sich das Museum in einem Wasserschloss befindet, dessen Ursprung in das Mittelalter zurückgeht, endet die Führung in dieser Epoche bei einer imposanten Ritterfigur. Einen Abstecher gibt es auch in die Zeiten der Riesenlibellen aus dem Vorhaller Steinbruch und die Dinosaurier der Kreidezeit. Die Erlebnisführung kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Museumseintritts.

Mineraliensuche für Kinder im Steinbruch Hohenlimburg

HKW GeoKids P_DSC_3640Hagen – Ein besonderes Programm für Kinder von vier bis zehn Jahren bietet das Museum Wasserschloss Werdringen zusammen mit GeoTouring am Sonntag, 31. Mai, von 11 bis 14 Uhr an, um den Wissensdrang der Kinder rund um das Thema Steine zu fördern. Die Kinder werden angeregt, gemeinsam naturwissenschaftliche Zusammenhänge spielerisch zu untersuchen und zu verstehen. Steine gibt es überall: im Garten, auf der Straße, am Strand, im Kindergarten und nicht zuletzt auch in den Hosentaschen der Kinder. Kinder haben oft eine außergewöhnliche Beziehung zu Steinen, welche daher oft ihre ersten Forschungsobjekte werden. Die Entdeckungsreise findet im Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke statt, wo Groß und Klein gemeinsam auf Fossilien- und Mineralienjagd gehen. Dabei ist für die Kinder die Begleitung durch einen Erwachsenen erforderlich. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk (geschlossene Schuhe oder Gummistiefel) sind notwendig, empfehlenswert sind Rucksack oder Tasche für Fundstücke und Verpflegung. Da ein Helm für das Betreten des Steinbruchs notwendig ist, muss für jedes Kind ein Fahrradhelm mitgebracht werden, die Helme für die Erwachsenen werden gestellt. Das Programm kostet für ein Kind ab vier Jahren 8 € und für einen Erwachsenen 12 €. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Tauchfahrt in die Vergangenheit

Mann mit Hammer-IMG_0032Hagen – Eine interessante Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit Geotouring am Samstag, 23. Mai, an. Mit Unterstützung der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH geht es auf eine spannende Zeitreise 380 Millionen Jahre in die Vergangenheit: als Hagen noch am Rande eines tropischen Meeres lag, das von einem mächtigen Korallenriff beherrscht wurde. Die versteinerten Überreste dieses Riffs sind Kalksteinablagerungen, die fast ausschließlich aus den Skeletten ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßer, Muscheln und Schnecken bestehen. Das Programm beginnt um 11 Uhr vor der Verwaltung der Hohenlimburger Kalkwerke, Oeger Straße 39, mit einer kurzen Einführung über die Entstehung von Massenkalk. Anschließend geht es zu Fuß hoch in den Steinbruch. Dort besteht die Gelegenheit, selbst auf die Jagd nach fossilen Schätzen und Mineralien zu gehen. Die Veranstaltung endet gegen 15 Uhr. Die etwa vierstündige Exkursion ist für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren geeignet und kostet 15 € für Erwachsene und 10 € für Jugendliche. Festes Schuhwerk ist für das Betreten des Steinbruchs unbedingt erforderlich. Außerdem sollte an Hammer und Lupe sowie Taschen oder Beutel für die Fossilien und Mineralien gedacht werden. Alles was getragen werden kann, kann mitgenommen werden. Eine Anmeldung für die Exkursion ist zwingend erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Als Hagen am Äquator lag

Steinbruch VorhalleHagen – Vor etwa 319 Millionen Jahren lag Hagen am Rande einer Bucht, die von einem sumpfigen Urwald mit bis zu 40 Meter hohen Bäumen umgeben war. Die Sumpfwälder, Flüsse und Seen waren der Lebensraum einer uns heute fremdartig anmutenden Tierwelt. Beherrscht wurde dieser Urwald von riesigen Insekten und anderen Gliedertieren, die sich im dichten Farngestrüpp versteckten und auf Beute lauerten. Mit einem besonderen Programm mit Museumsführung und anschließender Steinbruch-Exkursion wird diese wundersame Welt fremder Pflanzen und Tiere am Sonntag, 24. Mai, vorgestellt und erläutert. Los geht es um 11 Uhr mit einer spannenden Führung im Museum Wasserschloss Werdringen, dort stehen die einmaligen Insektenfunde aus der Ziegeleigrube in Hagen-Vorhalle im Mittelpunkt. Anschließend geht es mit einer Exkursion in diesen Ziegeleisteinbruch, die aufgrund der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt aus dem Oberkarbon zu weltweiter Berühmtheit gelangte. Dort wurden die einmaligen fossilen Überreste der „Hagener Bucht“ gefunden. Zu den herausragenden Funden zählen die ältesten vollständigen Fluginsekten der Welt. 2006 wurde der Steinbruch als eines der bedeutendsten Geotope Deutschlands mit der Auszeichnung „Nationaler Geotop“ versehen. Als weitere Besonderheit enthält der Steinbruch eine geologische Wand, an der anschaulich erläutert wird, wie die gewaltigen Kräfte, die bis heute das Gesicht unserer Erde prägen, auch im Untergrund Westfalens sichtbar werden. Die Veranstaltung wird von GeoTouring durchgeführt. Die etwa dreistündige Veranstaltung mit Führung im Museum und Exkursion in den Ziegeleisteinbruch Hagen-Vorhalle ist für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet. Diese besondere Veranstaltung kostet 12 € pro Person zuzüglich des Museumseintritts. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/207-2740 oder 0178/1964177 angenommen.

Fossilien- und Mineraliensuche für Kinder

HKW GeoKids P_DSC_3640Hagen – Steine gibt es überall: Im Garten, auf der Straße, am Strand, im Kindergarten und nicht zuletzt auch in den Hosentaschen der Kinder. Kinder haben oft eine außergewöhnliche Beziehung zu Steinen. Steine werden daher oft ihre ersten Forschungsobjekte. Das Museum Wasserschloss Werdringen bietet zusammen mit GeoTouring am Donnerstag, 14. Mai, von 11 bis 14 Uhr ein besonderes Programm für Kinder von vier bis zehn Jahren an, um den Wissensdrang der Kinder rund um Steine zu fördern. Die Kinder werden angeregt, gemeinsam naturwissenschaftliche Zusammenhänge spielerisch zu untersuchen und zu verstehen. Die Forschungsreise findet im Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke statt, dort können die Kinder Fossilien und Mineralien finden. Für die Kinder ist die Begleitung durch einen Erwachsenen erforderlich. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk (fest geschlossene Schuhe oder Gummistiefel) sind notwendig, empfehlenswert sind Rucksack oder Tasche für Fundstücke und Verpflegung. Da ein Helm für das Betreten des Steinbruchs notwendig ist, bitte für jedes Kind einen Fahrradhelm mitbringen. Die Helme für die Erwachsenen werden gestellt. Das Programm kostet für ein Kind ab vier Jahren 8 € und für einen Erwachsenen 12 €. Eine Anmeldung für die Exkursion ist zwingend erforderlich und wird unter Telefon 02331/207-2740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Mach mit im Museum: Mittelalterliches Programm zum Museumstag

Balken der EhreHagen – Anlässlich des Internationalen Museumstags am Sonntag, 17. Mai, bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle ein umfangreiches Angebot für Kinder und Erwachsene. Von 11 bis 18 Uhr können Klein und Groß in das Mittelalter eintauchen und dabei viel erleben. Zeitgleich zeigen Schlossverein und Ritterschaft der Wolfskuhle auf dem Schlosshof mittelalterliches Handwerk: unter anderem wie Wolle gefärbt und zu Bändern beim Brettchenweben verarbeitet werden, wie früher Schuhe genäht oder Lampen hergestellt wurden. Auch ein Blick in die mittelalterliche Küche wird geboten. Um 11, 13 und 16 Uhr beginnen jeweils kostenlose Erlebnisführungen durch das Museum. Die spannende Zeitreise von der Urzeit bis ins Mittelalter führt von den ältesten Fossilien in Westfalen über die Dinosaurier und das eiszeitliche Mammut in die Steinzeit. Natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier sowie Inszenierungen vermitteln ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit. An Arbeitsstationen können Kinder und Erwachsene selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Eine besondere Attraktion sind die Knochen aus der Blätterhöhle. Die interessante Führung endet bei den Burgen und Rittern des Mittelalters. Zum Schluss können Kinder und Erwachsene einen Helm aufsetzen und das Schwert in die Hand nehmen. Um 12.30 und 14.30 Uhr gibt es eine Spezialführung zur Geschichte des Wasserschlosses mit einem Kurzvortrag mit Bildern zu Speisen und Getränken im Mittelalter. Während des Vortrags wird etwas Honig-Met und Früchtebrot gereicht. Den ganzen Tag über finden die Kinderaktionen statt. Bei den unterschiedlichen Ritterspielen müssen die Kinder ihre Stärke, Geschicklichkeit und ihren Mut beweisen. Am Rolandsgalgen ist Treffsicherheit und Kraft gefordert und auf dem Balken der Ehre kann man nur mit viel Standfestigkeit bestehen. Aber nicht nur die Kinder, auch die Erwachsenen können bei den Ritterspielen ihre ritterlichen Fähigkeiten testen. Immer wieder wird auch die Blide – ein mittelalterliches Katapult – in Stellung gebracht und abgefeuert. Eine faszinierende Vorführung für Jung und Alt. Zwischendurch können sich die Kinder einen tollen Ritterhelm oder ein bezauberndes Krönchen basteln, die Bastelbögen können an der Museumkasse erworben werden. Die Teilnahme an den Führungen und Kinderaktionen ist kostenlos, lediglich der Eintritt in das Museum ist zu entrichten.

Geologische Wanderung im Hasselbachtal

Hagen – Eine äußerst interessante Exkursion durch das Hasselbachtal, in welchem Hinweise auf das weltweite Artensterben vor etwa 360 Millionen Jahren zu finden sind, bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit GeoTouring am Freitag, 8. Mai, um 15 Uhr an. 40 bis 50 Prozent der Tiere und Pflanzen sind damals in kurzer Zeit ausgestorben. Überreste dieser globalen Katastrophe sind im Hasselbachtal bei Hagen-Hohenlimburg einzigartig in Deutschland und nur dreimal weltweit zu entdecken. Die Wanderung der besonderen Art lädt ein, auf den Spuren aus einer anderen Zeit zu wandeln und dabei fachkundige Erläuterungen von geologischen Phänomenen aus dem Erdaltertum zu erhalten. Die etwa dreistündige Exkursion ist für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren geeignet und kostet 10 € pro Person. Festes Schuhwerk ist für die Wanderung empfehlenswert. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Führung zum Thema Fossilien

Hagen – Zu einer Führung rund um die 450 Millionen Jahre alte Erdgeschichte Westfalens und ihren versteinerten Schätzen lädt das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle am Sonntag, 3. Mai, um 15 Uhr ein. Was genau sind eigentlich Fossilien? Woher weiß man, wie alt Fossilien sind? Wie kommen sie in die Gesteine, und was kann man von ihnen über die Entwicklungsgeschichte der Erde lernen? Die Führung durch das Museum für Ur- und Frühgeschichte bietet eine breite Spannweite angefangen bei den geheimnisvollen Lebewesen, die vor über 450 Millionen Jahren das Hagener Urmeer bevölkerten, über die ersten Wälder der Erdgeschichte und die einmaligen Insektenfossilien aus Hagen-Vorhalle bis zu den Dinosauriern im Sauerland. So wird anhand zahlreicher Objekte die wechselvolle und oft von gewaltigen Umwälzungen begleitete Evolution des Lebens im Wasser, zu Lande und in der Luft erläutert. Die Gesteine und Fossilien im Untergrund Hagens eröffnen dabei einzigartige Einblicke in vergangene Welten, die oft wie von einem anderen Planeten anmuten. Die etwa 90-minütige Führung kostet für Erwachsene 3 € und für Kinder 1,50 € zuzüglich des Museumseintritts von 3,20 € für Erwachsene, 1,80 € für Kinder bzw. 7 € für die ganze Familie.

Blätterhöhle und Hünenpforte

Hünenpforte 005-169Hagen – Das Museum Wasserschloss Werdringen bietet in Zusammenarbeit mit GeoTouring am Sonntag, 26. April, um 14 Uhr eine spannende Exkursion rund um die Hünenpforte an. Bei der Erkundung zu den geologischen und archäologischen Besonderheiten im Bereich um Hagen-Holthausen werden spannende Fragen geklärt. Wie ist die sagenumwobene Hünenpforte entstanden? Warum verschwinden Bäche in Holthausen im Boden und sprudeln an anderer Stelle wieder? Was haben geologische Phänomene mit dem Untergang der Raffenburg zu tun? Teil des Ausflugs ist auch einen Besuch der Ausgrabungsstätten rund um die Blätterhöhle – es ist nicht möglich in die Höhle zu gehen. Die Entdeckung der Blätterhöhle und ihrer Umgebung vor einigen Jahren war wissenschaftlich eine kleine Sensation. Nur sehr wenige Höhlen Mitteleuropas sind so gut erhalten und von den Ausgrabungen der Raubgräbern verschont geblieben. Wichtige Fundstücke aus der Blätterhöhle sind im Museum Wasserschloss Werdringen zu sehen.  Die Kosten für die etwa dreistündigen Exkursion betragen 12 € für Erwachsene und Jugendliche. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind für die Exkursion erforderlich! Eine Anmeldung für die Exkursion ist zwingend erforderlich und wird unter den Telefonnummern 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Tauchfahrt in die Vergangenheit

Hagen – Eine interessante Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit Geotouring am Sonntag, 19. April, um 11 Uhr an. Mit Unterstützung der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH geht es auf eine spannende Zeitreise 380 Millionen Jahre in die Vergangenheit, als Hagen noch am Rande eines tropischen Meeres lag, das von einem mächtigen Korallenriff beherrscht wurde. Die versteinerten Überreste dieses Riffs sind Kalksteinablagerungen, die fast ausschließlich aus den Skeletten ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßer, Muscheln und Schnecken bestehen. Das Programm beginnt vor der Verwaltung der Hohenlimburger Kalkwerke, Oeger Straße 39, mit einer kurzen Einführung über die Entstehung von Massenkalk. Anschließend geht es zu Fuß hoch in den Steinbruch. Dort besteht die Gelegenheit, selbst auf die Jagd nach fossilen Schätzen und Mineralien zu gehen. Die Veranstaltung endet gegen 15 Uhr.

Die etwa vierstündige Exkursion ist für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren geeignet. Sie kostet 15 € für Erwachsene und 10 € für Jugendliche. Festes Schuhwerk ist für das Betreten des Steinbruchs unbedingt erforderlich. Außerdem sollte an Hammer und Lupe sowie Taschen für die Fossilien und Mineralien gedacht werden. Alles was getragen werden kann, darf mitgenommen werden. Eine Anmeldung für die Exkursion ist erforderlich und wird unter der Telefonnummer 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Ferienworkshop für Kinder – Steinzeitmesser

MEDION DIGITAL CAMERAHagen – Die Steinzeit selbst erleben, unter diesem Motto steht der Ferienworkshop für Kinder ab acht Jahren am Mittwoch, 8. April, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle. Bei dem spannenden Programm erfahren die Kinder, wie die Menschen in der Steinzeit gelebt haben und woraus sie Werkzeuge hergestellt haben. Im praktischen Teil wird selbst ein steinzeitliches Messer angefertigt. Dafür muss ein passender Griff aus Holz geschnitzt werden und die Feuersteinklinge eingepasst werden. Mit einem Spezialkleber aus der Steinzeit wird die Messerklinge eingeklebt. Bald schon halten alle Kinder ihr eigenes steinzeitliches Messer in den Händen, das sie natürlich mit nach Hause nehmen können. Bevor es jedoch ans Messer machen geht, gibt es noch eine spannende Erlebnisführung, zum Leben in der Steinzeit. Natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier sowie Inszenierungen vermitteln ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit. Die Kinder erfahren auch, wie solche Tiere in der Steinzeit gejagt wurden. An Arbeitsstationen können die Kinder selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren.
Die Kinderaktion „Steinzeitmesser herstellen“ bietet sich als interessante Nachmittagsgestaltung an. Das etwa zweistündige Programm kostet für Kinder 6 Euro zuzüglich des Eintritts von 1,20 €. Eine Anmeldung ist unter Telefon 02331/207-2740 erforderlich.Pestalozzi-Schule

Dinoeier-Suche im Wasserschloss Werdringen

Mädchen+DinoP1060304Hagen – Da war nicht der Osterhase in Aktion. Im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle hat ein Dinosaurier Ostereier versteckt. Denn auch die größten Dinosaurier sind bekanntlich aus einem kleinen Ei geschlüpft. Am Ostersonntag und -montag können sich Kinder im Museum wieder auf die Suche machen. 13 Eier müssen gesucht und dabei 13 Buchstaben notiert werden. Wer daraus das richtige Lösungswort bildet, kann sich einen 50 Millionen Jahre alten Haifischzahn oder einen bunten Halbedelstein aussuchen. Wer sich traut, seinen Arm in den Dinokopf zu stecken, kann mit etwas Glück noch einen faszinierenden Fossilienabguss gewinnen. Außerdem bekommt jedes Kind noch ein schönes Ausmalbild geschenkt. Damit die Suche nicht zu schwer wird, hilft Dini, ein kleiner, lustiger Dinosaurier auf einem Rätselbogen. Er hat immer ein paar gute Tipps, die bei der Suche weiter helfen. Vielleicht wurde ja ein Ei beim riesigen Mammut versteckt oder eines wird vom zotteligen Wollnashorn bewacht. Bei der Suche lernt man so nebenbei das ganze Museum mit seinen vielen Attraktionen kennen. Natürlich fehlt auch ein Dinosaurier nicht. Bei dieser Gelegenheit kann man auch noch mehr über die Urzeittiere erfahren. Das Museum Wasserschloss Werdringen veranstaltet das beliebte Suchspiel in diesem Jahr bereits zum wiederholten Mal. Auf alle, die in den Vorjahren schon daran teilgenommen haben, wartet in diesem Jahr eine neue Variante. Die Osteraktion ist kostenlos, nur der Museumseintritt muss gezahlt werden. Das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle ist an allen Ostertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Als Hagen am Äquator lag

Steinbruch VorhalleHagen – Vor etwa 319 Millionen Jahren lag Hagen am Rande einer Bucht, die von einem sumpfigen Urwald mit bis zu 40 Meter hohen Bäumen umgeben war. Die Sumpfwälder, Flüsse und Seen waren der Lebensraum einer uns heute fremdartig anmutenden Tierwelt. Beherrscht wurde dieser Urwald von riesigen Insekten und anderen Gliedertieren, die sich im dichten Farngestrüpp versteckten und auf Beute lauerten. Mit einem besonderen Programm mit Museumsführung und anschließender Steinbruch-Exkursion wird diese wundersame Welt fremder Pflanzen und Tiere am Sonntag, 29. März, vorgestellt und erläutert. Los geht es um 11 Uhr mit einer spannenden Führung im Museum Wasserschloss Werdringen, dort stehen die einmaligen Insektenfunde aus der Ziegeleigrube in Hagen-Vorhalle im Mittelpunkt. Anschließend geht es mit einer Exkursion in diesen Ziegeleisteinbruch, die aufgrund der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt aus dem Oberkarbon zu weltweiter Berühmtheit gelangte. Dort wurden die einmaligen fossilen Überreste der „Hagener Bucht“ gefunden. Zu den herausragenden Funden zählen die ältesten vollständigen Fluginsekten der Welt. 2006 wurde der Steinbruch als eines der bedeutendsten Geotope Deutschlands mit der Auszeichnung „Nationaler Geotop“ versehen. Als weitere Besonderheit enthält der Steinbruch eine geologische Wand, an der anschaulich erläutert wird, wie die gewaltigen Kräfte, die bis heute das Gesicht unserer Erde prägen, auch im Untergrund Westfalens sichtbar werden. Die Veranstaltung wird von GeoTouring durchgeführt. Die etwa dreistündige Veranstaltung mit Führung im Museum und Exkursion in den Ziegeleisteinbruch Hagen-Vorhalle ist für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet. Diese besondere Veranstaltung kostet 12 € pro Person zuzüglich des Museumseintritts. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/207-2740 oder 0178/1964177 angenommen.

Tauchfahrt in die Vergangenheit

Familie im SteinbruchHagen – Eine interessante Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit Geotouring am Sonntag, 22. März an. Mit Unterstützung der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH geht es auf eine spannende Zeitreise 380 Millionen Jahre in die Vergangenheit: als Hagen noch am Rande eines tropischen Meeres lag, das von einem mächtigen Korallenriff beherrscht wurde. Die versteinerten Überreste dieses Riffs sind Kalksteinablagerungen, die fast ausschließlich aus den Skeletten ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßer, Muscheln und Schnecken bestehen. Das Programm beginnt um 11 Uhr vor der Verwaltung der Hohenlimburger Kalkwerke, Oeger Straße 39, mit einer kurzen Einführung über die Entstehung von Massenkalk. Anschließend geht es zu Fuß hoch in den Steinbruch. Dort besteht die Gelegenheit, selbst auf die Jagd nach fossilen Schätzen und Mineralien zu gehen. Die Veranstaltung endet gegen 15 Uhr. Die etwa vierstündige Exkursion ist für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren geeignet und kostet 15 € für Erwachsene und 10 € für Jugendliche. Festes Schuhwerk ist für das Betreten des Steinbruchs unbedingt erforderlich. Außerdem sollte an Hammer und Lupe sowie Taschen oder Beutel für die Fossilien und Mineralien gedacht werden. Alles was getragen werden kann, kann mitgenommen werden. Eine Anmeldung für die Exkursion ist zwingend erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Blätterhöhle und Hünenpforte

Hünenpforte 005-169Hagen – Das Museum Wasserschloss Werdringen bietet in Zusammenarbeit mit GeoTouring am Sonntag, 15 März, um 15 Uhr eine spannende Exkursion rund um die Hünenpforte an. Bei der Erkundung zu den geologischen und archäologischen Besonderheiten im Bereich um Hagen-Holthausen werden spannende Fragen geklärt. Wie ist die sagenumwobene Hünenpforte entstanden? Warum verschwinden Bäche in Holthausen im Boden und sprudeln an anderer Stelle wieder? Was haben geologische Phänomene mit dem Untergang der Raffenburg zu tun? Teil des Ausflugs ist auch einen Besuch der Ausgrabungsstätten rund um die Blätterhöhle – es ist nicht möglich in die Höhle zu gehen. Die Entdeckung der Blätterhöhle und ihrer Umgebung vor einigen Jahren war wissenschaftlich eine kleine Sensation. Nur sehr wenige Höhlen Mitteleuropas sind so gut erhalten und von den Ausgrabungen der Raubgräbern verschont geblieben. Wichtige Fundstücke aus der Blätterhöhle sind im Museum Wasserschloss Werdringen zu sehen.
Die Kosten für die etwa dreistündigen Exkursion betragen 12 € für Erwachsene und Jugendliche. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind für die Exkursion erforderlich! Eine Anmeldung für die Exkursion ist zwingend erforderlich und wird unter den Telefonnummern 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Tauchfahrt in die Vergangenheit

HKW Frau mit Fossil-IMG_0061Hagen – Eine interessante Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit Geotouring am Samstag, 7. März an. Mit Unterstützung der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH geht es auf eine spannende Zeitreise 380 Millionen Jahre in die Vergangenheit: als Hagen noch am Rande eines tropischen Meeres lag, das von einem mächtigen Korallenriff beherrscht wurde. Die versteinerten Überreste dieses Riffs sind Kalksteinablagerungen, die fast ausschließlich aus den Skeletten ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßer, Muscheln und Schnecken bestehen. Das Programm beginnt um 11 Uhr vor der Verwaltung der Hohenlimburger Kalkwerke, Oeger Straße 39, mit einer kurzen Einführung über die Entstehung von Massenkalk. Anschließend geht es zu Fuß hoch in den Steinbruch. Dort besteht die Gelegenheit, selbst auf die Jagd nach fossilen Schätzen und Mineralien zu gehen. Die Veranstaltung endet gegen 15 Uhr. Die etwa vierstündige Exkursion ist für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren geeignet und kostet 15 € für Erwachsene und 10 € für Jugendliche. Festes Schuhwerk ist für das Betreten des Steinbruchs unbedingt erforderlich. Außerdem sollte an Hammer und Lupe sowie Taschen oder Beutel für die Fossilien und Mineralien gedacht werden. Alles was getragen werden kann, kann mitgenommen werden. Eine Anmeldung für die Exkursion ist zwingend erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Als Hagen am Äquator lag

Steinbruch VorhalleHagen – Vor etwa 319 Millionen Jahren lag Hagen am Rande einer Bucht, die von einem sumpfigen Urwald mit bis zu 40 Meter hohen Bäumen umgeben war. Die Sumpfwälder, Flüsse und Seen waren der Lebensraum einer uns heute fremdartig anmutenden Tierwelt. Beherrscht wurde dieser Urwald von riesigen Insekten und … Als Hagen am Äquator lag weiterlesen

Tauchfahrt in die Vergangenheit

Frau mit Fossil-IMG_0061Hagen – Als letzte Exkursion in diesem Jahr bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit Geotouring am Samstag, 22. November, noch einmal die beliebte Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH an. Mit Unterstützung der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH geht es auf eine spannende Zeitreise 380 Millionen Jahre in die Vergangenheit, als Hagen noch am Rande eines tropischen Meeres lag, das von einem mächtigen Korallenriff beherrscht wurde. Die versteinerten Überreste dieses Riffs sind Kalksteinablagerungen, die fast ausschließlich aus den Skeletten ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßer, Muscheln und Schnecken bestehen. Das Programm beginnt um 11 Uhr vor der Verwaltung der…  Tauchfahrt in die Vergangenheit weiterlesen

Vortrag „Der Schwarze Tod – Die Pest im Mittelalter“

SONY DSCHagen – Aktuell ist Ebola in aller Munde. Im ausgehenden Mittelalter gab es schon einmal eine Pandemie, die die Menschheit bedrohte. „Ein Drittel aller Menschen starben“, so schreiben die Chronisten über die Pestepidemie, die in Eurasien um 1348 wütete. In seinem Vortrag am Freitag, 21. November, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen berichtet der Archäologe Jörg Scheidt von dieser Krankheit. Als Bildpräsentation wird zunächst das Krankheitsbild erläutert und … Vortrag „Der Schwarze Tod – Die Pest im Mittelalter“ weiterlesen

Ein erlebnisreicher Tag in der Steinzeit

 Speerschleuder IMG06988Kostenlose Ferienaktion für Kinder und Jugendliche

Hagen – Wie die Menschen in der Steinzeit gelebt haben, können Jungen und Mädchen im Alter von neun bis 15 Jahren am Mittwoch, 13. August, beziehungsweise am Donnerstag, 14. August, erfahren. Rund um das Museum Wasserschloss Werdringen können Kinder und Jugendliche einen aufregenden Tag in der Steinzeit erleben. Der Tag steht ganz im Zeichen von ausprobieren und selbst machen. Nach einer kurzen Einführung in die Steinzeit geht es richtig los. Jeder stellt sich ein Steinzeitmesser mit einer Klinge aus Feuerstein her. Bei der Jagd auf wilde Tiere kann man sein Geschick mit der Speerschleuder unter Beweis stellen. Für das Jagdglück wird als … Ein erlebnisreicher Tag in der Steinzeit weiterlesen

Tauchfahrt in die Vergangenheit

HKW Frau mit Fossil-IMG_0061Fossilien- und Mineraliensuche im Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke

Hagen – Eine interessante Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit Geotouring am Sonntag, 17. August, an. Mit Unterstützung der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH geht es auf eine spannenden Zeitreise 380 Millionen Jahre in die Vergangenheit: als Hagen noch am Rande eines tropischen Meeres lag, das von einem mächtigen Korallenriff beherrscht wurde. Die versteinerten Überreste dieses Riffs sind Kalksteinablagerungen, die fast ausschließlich aus den Skeletten ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßer, Muscheln und … Tauchfahrt in die Vergangenheit weiterlesen

Die Blide in Aktion

 BlideInteressantes Programm für die ganze Familie im Museum Wasserschloss Werdringen

Hagen – Eine Blide ist ein Katapult. Mit solchen Waffen wurden im Mittelalter schwere Steine verschossen und Burgmauern zerstört. Auch bei der Belagerung und Zerstörung der Raffenburg und der Burg Volmarstein kamen Bliden zum Einsatz. Ein verkleinerter, aber voll funktionsfähiger, Nachbau einer mittelalterlichen Blide wird am Donnerstag, 14. August, um 15 Uhr im Rahmen der Erlebnisführung durch das … Die Blide in Aktion weiterlesen

Spannende Aktion: Die Blide in Aktion

 

BlideHagen – Eine Blide ist ein Katapult. Mit solchen Waffen wurden im Mittelalter schwere Steine verschossen und Burgmauern zerstört. Auch bei der Belagerung und Zerstörung der Raffenburg und der Burg Volmarstein kamen Bliden zum Einsatz. Ein verkleinerter, aber voll funktionsfähiger Nachbau einer mittelalterlichen Blide wird am Donnerstag, 24. Juli, um 15 Uhr im Rahmen der Erlebnisführung durch das … Spannende Aktion: Die Blide in Aktion weiterlesen