Archiv der Kategorie: Verbraucher

Weihnachtszeit ist Brandzeit – Senioren besonders gefährdet

Zur Weihnachtszeit steigt die Zahl der Wohnungsbrände deutlich an. Hauptrisikogruppe sind Senioren, denn über 60 Prozent der Brandtoten in Deutschland sind älter als 60 Jahre.

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Dieselskandal und Musterfeststellungsklage – Informationen für betroffene Hagenerinnen und Hagener

Die Klage ist erhoben worden und das Klageregister ist eröffnet.

Doch welche Autofahrer können sich an der Musterfeststellungsklage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) beteiligen?

Was müssen Hagener tun, wenn sie sich an der Klage beteiligen wollen?

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Haushaltskalender 2019 vom Beratungsdienst Geld und Haushalt

Kern_und_CordiJetzt in allen Geschäftsstellen
der Sparkasse HagenHerdecke
Ab sofort liegen die beliebten Haushaltskalender für 2019
in allen Geschäftsstellen der Sparkasse HagenHerdecke
aus. Dieses Heft unterstützt bei der Haushaltsplanung und
verschafft einen Überblick über Einnahmen und Ausgaben.
Und wer sein Haushaltsbudget lieber digital organisiert,
der kann sich kostenlos den Web-Budgetplaner
downloaden: https://fcld.ly/5lwwqgi
Die Ausgabe der Haushaltskalender 2019 erfolgt so lange
der Vorrat reicht.

Viele Heizkessel in Hagen sind veraltet

Unter Zeitdruck eine neue Heizung suchen, weil die alte den Geist aufgegeben hat? Keine gute Idee, warnt die Verbraucherzentrale NRW. „Die meisten Heizkessel werden erst ausgetauscht, wenn sie defekt sind. Wer in einer kalten Wohnung unter Zugzwang steht, kann aber nicht in Ruhe die Alternativen zu Öl und Gas prüfen und echte Verbesserungen planen“, sagt Energieberater Jens Blome. Eine große Investition, die Weichen für 20 Jahre stelle, beruhe dann auf zu wenigen Informationen. Außerdem werde der Heizungstausch teurer, wenn ein Handwerksbetrieb dafür kurzfristig ausrücken müsse. In ihrer aktuellen Aktion „Besser heizen“ stellt die Verbraucherzentrale NRW deshalb die Frage: „Was läuft im Keller?“ Spielerisch lädt sie so zur rechtzeitigen Beschäftigung mit dem Zustand der jetzigen Heizung und möglichen Nachfolgern ein.

Zum Versand

„Neue Heizungen können leiser sein als alte, sie können komfortabler zu bedienen sein und günstiger im Betrieb. In jedem Fall aber sparen sie Energie und sind klimafreundlicher“, erklärt Blome. Wer einen mindestens 15 Jahre alten Heizkessel sein Eigen nenne, solle sich deshalb informieren, bevor der Ernstfall eintritt. „Hierzulande sind schätzungsweise rund 60 Prozent der Heizkessel in Einfamilienhäusern technisch veraltet und damit reif für einen Austausch“, betont Blome. Schon der einfache Umstieg auf Brennwerttechnik – heute Standard bei Öl und Gas – bringt ihm zufolge bis zu 15 Prozent Energieersparnis. Hinzu komme, dass oft erst beim Heizungstausch die Rohre gedämmt und die Einstellungen des Systems optimiert würden: „Das kann zusammen weitere 15 Prozent bringen.“ Eine noch stärkere Verbesserung der Klimabilanz verspricht der Umstieg auf Holzpellets, eine Wärmepumpe oder die Einbindung von Solarthermie. „Alle diese Systeme sind gut erprobt und etabliert, ein Umstieg ist also kein Abenteuer“, versichert Rafael John Santiago, Klimaschutzmanager der Stadt Hagen. Für viele Vorhaben fließen zudem Fördermittel.

„Entscheidend für eine zukunftsfähige Heizung ist, dass das System und seine Leistung wirklich zu den Bedürfnissen der Bewohner passen“, sagt John Santiago. Pauschale Empfehlungen nennt er deshalb unseriös. „Auch den richtigen Zeitpunkt für einen Austausch finden Eigentümer am besten selbst – wenn sie wissen, wohin dieser Schritt führen soll, welche Folgen er hat und was er kostet.“ Ein durchdachter Plan, der vielleicht noch eine Weile in der Schublade ruht, sei allemal besser als eine Hauruck-Aktion nach einem plötzlichen Heizungsausfall.

Einen guten Einstieg in das Thema bildet ein

Aktionstag,

den die Verbraucherzentrale

am Freitag, 12. Oktober

in der Beratungsstelle Hohenzollernstraße 8

durchführt.

Um 15:00 Uhr führt Energieberater Jens Blome ein in die Chancen moderner Heiztechnik und die Verbesserungen, die damit zu erreichen sind.

In einem weiteren Vortrag um 18:00 Uhr erhalten Interessierte einen Überblick über aktuelle finanzielle Förderprogramme für den Heizungsaustausch und andere Vorhaben.

Von 16:00 – 18:00 gibt es die Möglichkeit im Rahmen von Beratungsgesprächen die individuelle Situation mit dem Energieberater zu besprechen.

Der Eintritt zu den Vorträgen und die Beratungsgespräche sind kostenfrei.

Aufgrund der begrenzten Kapazitäten wird um eine Anmeldung unter 02331-6973301 oder hagen@verbraucherzentrale.nrw gebeten.

Die Aktion „Besser heizen“ ist Bestandteil des Projekts „Energie2020“ der Verbraucherzentrale NRW, das mit Mitteln des Landes und der EU gefördert wird.

Verbraucherzentrale NRW
Beratungsstelle Hagen
Hohenzollernstraße 8
58095 Hagen
Tel (02331) 6 97 33 01
Fax (02331) 6 97 33 15
Öffnungszeiten der Beratungsstelle
Montag 10 – 18 Uhr
Dienstag 10 – 17 Uhr
Donnerstag 10 – 19 Uhr
Freitag 10 – 13 Uhr

Erntedank auf dem Wetteraner Wochenmarkt

markt.pngAuch die Händler des Wetteraner Wochenmarktes feiern in diesem Jahr Erntedank. Dieses findet am Samstag, dem 06. Oktober von 10.00 bis 13.00 Uhr auf dem Wochenmarkt statt. Hierzu wird Janina Peitz von „Grünschnabel“ Natur- und Umweltpädagogik vor Ort sein und mit Kindern aus Steinen Kürbisse zaubern. Die Steine können individuell bemalt werden und dann als Deko im Garten oder im Haus verwendet werden. Darüber hinaus können aus Eierkartons Spinnennetze gebastelt werden. Auch die Hobbyimkerei Bienen Müller aus Wengern wird mit einem breiten Angebot vor Ort sein und bietet u.a. Kerzenziehen für Kinder, ein Schaubienenvolk, einen Honigprobiertisch und natürlich verschiedene Honigsorten, Kerzen, Kosmetik oder den leckeren Honigschnaps. Passend zum Erntedank wird Marion Graf eine leckere Kürbissuppe anbieten und die Besucherinnen und Besucher des Wochenmarktes zu einer kleinen Mittagspause auf dem Markt einladen. Auch an den Ständen des Wochenmarktes geht es herbstlich zu, so hat z. B. der Obst- und Gemüsestand von Norbert Schäfer jetzt wieder eine tolle Auswahl an unterschiedlichen selbstgezüchteten Kürbissorten im Angebot. Diese sehen nicht nur toll aus, sondern lassen sich auch zu unterschiedlichen leckeren Herbstgerichten verarbeiten.

Fortgesetzt wird die Sammlung der Lieblingsherbstrezepte der Wetteraner Wochenmarktkunden. Ende des Jahres wird dann aus allen eingereichten Rezepten ein Wetteraner Wochenmarktkochbuch erstellt. Dieses enthält dann viele tolle regionale und vor allem saisonale Rezepte, die die Besucher des Wochenmarktes zum Nachkochen einladen. Die Flyer zum Eintragen der Rezepte liegen an den Ständen des Wochenmarktes aus. Alle Wetteranerinnen und Wetteraner sind herzlich eingeladen, ihre Lieblingsherbstrezepte aufzuschreiben und bis Ende November an den Ständen des Wochenmarktes abzugeben. Unter allen Teilnehmern werden Gutscheine für den Wochenmarkteinkauf verlost.

Der Wochenmarkt auf dem Bahnhofsplatz in Wetter stellt ein wichtiges Angebot für die Nahversorgung in der Stadt dar. Er bietet neben frischen regionalen Produkten auch umfangreiche Beratung und Service und damit eine Qualität, die viele Bürgerinnen und Bürger in den Geschäften zunehmend vermissen. Um den Wochenmarkt als wichtiges Angebot für die Gesamtstadt langfristig zu erhalten und zu stärken, soll dieser mit unterschiedlichen Aktionen und besonderen monatlichen Angeboten unterstützt und attraktiver gestaltet werden. Das Aktionsprogramm auf dem Wochenmarkt in Wetter ist ein gemeinsames Projekt der Markthändler, der Stadt Wetter (Ruhr) und des Citymanagements.

Erste eigene Bude und andere Katastrophen – Herbstferienaktion des Jugendkulturzentrums „Kultopia“ und der Verbraucherzentrale in Hagen

Coullage Logo 3Für alle Jugendlichen, die in absehbarer Zeit planen von zu Hause auszuziehen, oder die vielleicht einfach mal von der Selbstständigkeit träumen möchten, bieten das Jugendkulturzentrum Kultopia und die Verbraucherzentrale in Hagen am 16.10.2018 und am 23.10.2018 Veranstaltungen zum Thema „Ich ziehe von zu Hause aus“ an

Wie finde ich eine passende Wohnung, worauf muss ich beim Mietvertrag, und überhaupt bei Verträgen achten, welche Kosten kommen auf mich zu, brauche ich Versicherungen, wie behalte ich den Überblick über Ein- und Ausgaben – all diese Fragen sollen mit Hilfe von Birgit Olek-Flender von der Verbraucherzentrale in Hagen auf unterhaltsame Weise besprochen und geklärt werden.

Im zweiten Teil wird dann Nadine Budde vom Jugendkulturzentrum „Kultopia“ Themen rund um Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen, Honorare und Ansprüche auf öffentliche Unterstützung, z.B. Wohngeld, Ausbildungsbeihilfe und Sozialhilfe besprechen.

Die Veranstaltungen werden stattfinden am 16.10.2018 und am 23.10.2018 ab 16 Uhr,

im Jugendkulturzentrum Kultopia, Konkordiastr. 23-25.

Informationen und Anmeldungen mittwochs, donnerstags und freitags zwischen 10-16 Uhr im Jugendkulturzentrum „Kultopia“ unter 02331 2073834 oder per E-Mail nadine@kultopia.de.

Rückruf von Fuze Tea Pfirsich in der 1,0 L PET-Flasche

Nur Mindesthaltbarkeitsdatum 28.08.2019 und 29.08.2019 betroffen

Eigene Qualitätskontrollen haben gezeigt, dass einige Flaschen des Eistees Fuze Tea Pfirsich in der 1,0 L Flasche mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.08.2019 und 29.08.2019 nicht den hohen Qualitätsanforderungen entsprechen.

Obwohl nach den vorliegenden Fakten keine Gesundheitsgefährdung zu erwarten ist, wurde die weitere Auslieferung des Produkts gestoppt. Des Weiteren werden die Getränke bei den Handelskunden vorsorglich ausgetauscht. Konsumenten können am Kaufort die betroffenen Flaschen umtauschen oder sich den Preis erstatten lassen. Fuze Tea entschuldigt sich für etwaige Unannehmlichkeiten.

Andere Produkte oder Packungen der Marke Fuze Tea sind nicht betroffen.

Verbraucher können sich bei weiteren Fragen an den Kundenservice unter der Rufnummer 030-20911209 (Mo-Fr 8-21 h, Sa 9-19 h) wenden.

IKEA ruft eine Charge von CALYPSO Deckenleuchten wegen eventuell herunterfallender Leuchtenschirme zurück

IKEA ruft alle Kunden, die nach dem 1. August 2016 eine CALYPSO Deckenleuchte erworben haben, dazu auf, den Datumsstempel auf dem Produkt zu überprüfen. Es werden CALYPSO Deckenleuchten zurückgerufen, die mit und zwischen den folgenden Datumsstempeln hergestellt wurden: 1625 bis 1744.

IKEA ruft eine Charge von CALYPSO Deckenleuchten zurück

IKEA erhielt Berichte von Kunden über herunterfallende Glasschirme. Um die Gefahr für unsere Kunden zu reduzieren, ruft IKEA nun CALYPSO Deckenleuchten zurück, die mit und zwischen den folgenden Datumsstempeln produziert wurden: 1625 bis 1744.

IKEA nimmt Produktsicherheit sehr ernst. Alle unsere Produkte werden getestet und sie entsprechen den geltenden Standards und gesetzlichen Vorschriften. Trotzdem haben wir Berichte darüber erhalten, dass bei dieser Charge von CALYPSO die Glasschirme herausfallen könnten. Um unsere Kunden zu schützen und weitere Vorfälle zu vermeiden, bitten wir alle Kunden die Produkte dieser Charge besitzen, die Leuchten zurückzubringen. Sie erhalten im Austausch eine neue CALYPSO Deckenleuchte oder die volle Rückerstattung des Kaufpreises. Es ist dazu kein Kaufnachweis notwendig.

„Die Wahrscheinlichkeit, dass der Schirm herunterfällt, ist sehr gering, dennoch ruft IKEA das Produkt wegen der möglichen Gefahr zurück“, erklärt Emilie Knoester, Business Area Manager Lighting & Home Smart bei IKEA of Sweden und fährt fort:

„Die Sicherheit der Kunden ist von höchster Priorität für IKEA, daher haben wir uns entschlossen, die betroffene Charge als Vorsichtsmaßnahme zurückzurufen.“

Fragen über Fragen zum Datenschutz

Seit vier Monaten ist die Europäische Datenschutz-Grundverordnung
(DSGVO) in Kraft, aber immer noch sorgen die Bestimmungen vor allem bei
Vereinen, Handwerkern und kleinen Unternehmen für viele Fragen. Das
zeigte sich auch bei einer Info-Veranstaltung mit dem Kölner
Medien-Anwalt Christian Solmecke, zu der der heimische
SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel in das Alte Stadtbad in Haspe
eingeladen hatte.

DSGVO-Roespel
Solmecke nannte zunächst ein paar – manchmal auch absurde – Beispiele,
wie auf die europaweit gültige DSGVO reagiert wurde: „In einer
Arztpraxis wird man jetzt nicht mehr mit Namen aufgerufen, sondern muss
sich am Eingang eine Nummer ziehen.“ Ein Friseur schreibt nicht mehr die
Namen seiner Kundinnen in seinen Kalender, sondern gibt ihnen die Namen
von Comic-Figuren. Auch die ersten meistens unberechtigten Abmahnungen
gab es direkt nach dem 25. Mai, als die zweijährige „Schonfrist“ der
DSGVO abgelaufen war: Anwälte forderten hohe Geldsummen, weil zum
Beispiel auf der Homepage keine Datenschutzerklärung stand. Solmecke
zeigte sich zufrieden, dass Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD)
inzwischen einem Gesetzentwurf gegen den „Abmahn-Wahnsinn“ vorgestellt hat.
Aus seinem Vortrag wurde sehr schnell eine Diskussion: Jede Menge Fragen
der Besucher konnte der Anwalt beantworten.
Im Grunde sei die Verordnung sehr gut, sagte Solmecke, denn dadurch
werden die großen Social-Media-Unternehmen gezwungen, jedem Nutzer
mitzuteilen, welche Daten über ihn und von ihm gespeichert sind und an
wen sie weiter gegeben werden. Geschieht das nicht, drohen Google,
facebook und Co. Milliarden-Strafen.
Die drohen den Vereinen in Hagen sicher nicht, machte Solmecke deutlich.
Trotzdem müssten auch die ehrenamtlich geführten Organisationen eine
Menge Arbeit investieren, um der DSGVO zu genügen.

Neben der Datenschutzerklärung sei vor allem ein Verarbeitungsverzeichnis nötig,
in dem genau aufgelistet wird, wer überhaupt welche Daten sehen, wofür
er sie benutzen und an wen er sie weiter geben darf. Gute Vorlagen dafür
gibt es kostenlos bei den Dachorganisationen wie dem Landessportbund,
aber auch bei Anwaltskanzleien. „Nehmen Sie sich die nötige Zeit und
füllen Sie diese Listen sorgfältig aus“, riet Solmecke den Gästen.

Jetzt buchen: Radboxen am Hohenlimburger Bahnhof und am Heubing in Haspe

Logo201506 30Die Installation der insgesamt 34 Radboxen an Hagener Bahnhöfen befindet sich auf der Zielgeraden: Heute konnte Marc Henningfeld, Servicetechniker vom Radparksystemanbieter Kienzler, sechs Boxen am Hohenlimburger Bahnhof sowie fünf Boxen am Bahnhof Heubing in Haspe anschließen.

Fahrgäste können die Stellplätze bei der Hagener Straßenbahn AG via Internet unter www.dein-radschloss.de/# reservieren. Als letzter Standort wird in den kommenden Wochen der Bahnhof Vorhalle mit sechs Radboxen ausgestattet.

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Marc Henningfeld, Servicetechniker vom Radparksystemanbieter Kienzler, schließt die Radboxen in Hohenlimburg an. (Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)

Hagen gehört zu einer von 15 Kommunen, die gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr an größeren Verknüpfungspunkten zum öffentlichen Nahverkehr digital gesteuerte Radabstellanlagen mit dazugehörigem modernen, elektronischen Zugangs- und Hintergrundsystem anbieten. Die Radabstellanlagen werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Letzte Thementour „Auf den Spuren Harkorts“

Logo201506 30Am Samstag, 29. September lädt der Stadtmarketing für Wetter e. V. alle Interessierten zur Sondertour „Auf den Spuren Friedrich Harkorts“ ein.

Warum ist in Wetter und Umgebung so vieles nach „Harkort“ benannt, wie z. B. unsere Harkortstadt, der Harkortsee, Harkortberg und Harkortturm?

Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten die Teilnehmer auf der Themenfahrt des Stadtmarketing von der Stadtführerin Doris Hülshoff. Sie begleitet die Gäste zu den wichtigen Stationen Friedrich Harkorts und seiner Familie und wird viel Interessantes über den Industriepionier zu berichten wissen.

Im komfortablen Bus geht es unter anderem über die Grenzen Wetters hinaus zum Haus Harkorten, dem Geburtshaus Harkorts in Haspe. Ebenfalls führt uns die Route nach Gut Schede, wo wir bei gutem Wetter auch die letzte Ruhestätte Harkorts aufsuchen können. Besonders spannend wird es, wenn wir uns ein Stück entlang der ehemaligen Eisenbahntrasse begeben, auf der Suche nach Überbleibseln der alten Trasse „Harkort-Schlebuscher Kohlenbahn“, um dann direkt vor Ort ein paar Fakten zur Geschichte der Eisenbahn zu erfahren.

Fester Bestandteil unserer Stadtrundfahrten und natürlich auch bei dieser Tour ist die Führung durch das über 100 Jahre alte Rathaus, mit Besichtigung des Ratssaals. Auch der Gang durch die historische Freiheit in Alt-Wetter wird nicht fehlen. Denn hier errichtete Harkort seine „Mechanischen Werkstätten“.

Viele interessante Informationen über die Persönlichkeit Friedrich Harkort werden auf dieser Tour vermittelt, der nicht nur als Industrie- und Bahnpionier Entwicklungen anstoßen konnte, sondern auch als Politiker wirkte.

Treffpunkt ist der Bahnhof in Alt-Wetter, Abfahrt um 14 Uhr, Dauer der Tour ca. 3 Stunden.

Der Kostenbeitrag beträgt 13 Euro pro Person, Familien mit Kindern zahlen 25 Euro (max. 2 Erwachsenen/2 Kinder). Es sind noch Plätze frei!

Anmeldungen, Infos und Geschenkgutscheine beim Stadtmarketing für Wetter e. V., Tel. 02335 802092 oder unter www.stadtmarketing-wetter.de

 

Warenrückruf: REWE Beste Wahl Tomaten-Oliven Brötchen, Panificio Italiano Veritas GmbH

Panificio Italiano Veritas GmbH ruft vorsorglich „REWE Beste Wahl Tomaten Oliven Brötchen» wegen möglichen Glasstückchen zurück

Die Firma Panificio Italiano Veritas GmbH, München, ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes vorsorglich das nachfolgende Produkt zurück:

"REWE Beste Wahl Tomaten-Oliven Brötchen, 400 g", 
Mindesthaltbarkeitsdatum: 30.10.2018,
EAN: 4388844232785

Dieser Rückruf erfolgt rein vorsorglich, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich in der Verpackung kleine transparente Glasstückchen befinden könnten. Vor dem Verzehr der betroffenen Produkte wird daher dringend abgeraten.

Von dieser vorsorglichen Maßnahme sind Produkte mit davon abweichenden Mindesthaltbarkeitsdaten nicht betroffen.

Das Unternehmen hat bereits reagiert und die betroffene Ware aus dem Verkauf nehmen lassen.

Kunden können das Produkt im jeweiligen Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, selbstverständlich auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Für die entstehenden Unannehmlichkeiten möchte sich die Panificio Italiano Veritas GmbH bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern entschuldigen.

Vortrag zum Thema Adipositas

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Bildquelle: Stadt Hagen

Ein Vortrag rund um das Thema Adipositas findet im Rahmen des „Hagener Gesundheitsforums 2018“ am Mittwoch, 12. September, um 17 Uhr im Sparkassen-Karree in Hagen-Mitte statt. Vortragende sind Christian Erlemeyer, Gründer und Protagonist des Adipositas-Netzwerks NRW, sowie Dr. Claas Brockschmidt, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe.

Christian Erlemeyer wog zu Spitzenzeiten über 220 Kilogramm und konnte sein Gewicht inzwischen nahezu halbieren. Durch sein ehrenamtliches Engagement hat sich das Adipositas-Netzwerk landesweit ausgedehnt. Vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen wird er begründen, warum so viele Diäten keinen Erfolg haben. Um dauerhaft Gewicht gesund reduzieren zu können, müssen mehrere Faktoren beachtet werden. Hierauf wird im Vortrag besonders eingegangen.

Seit Beginn des Jahres gibt es Neuerungen zur Behandlung von Adipositas. Dazu wird Dr. Claas Brockschmidt als Chefarzt im Evangelischen Krankenhaus Haspe und Leiter des Kompetenzzentrums für Adipositaschirurgie berichten. Auch wird er eine Einschätzung darüber geben, wie es für Ärzte ist, adipöse Patienten zu behandeln, welche Gefahren durch starkes Übergewicht drohen und wodurch in der Behandlung Grenzen gesetzt sind.

Veranstalter des Vortrags ist die Stadt Hagen, Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz. Der Eintritt ist frei.

„Stürze im Alter sicher verhüten“ Film der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH)

Mehr als 3 Millionen Unfälle passieren pro Jahr im Haushalt. Vor allem Senioren sind betroffen. Mehr als 7.800 Menschen über 65 Jahre sterben jährlich nach einem Sturz. Dabei reichen oft schon kleine Dinge, um sicher durch den Alltag zu kommen! Welche das sein können, zeigt der Film „Stürze im Alter sicher verhüten“ der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg.

Der Film sensibilisiert für riskante Routinen und Gewohnheiten. Wichtig ist es aber auch, regelmäßig mit seinem Hausarzt über einzunehmende Medikamente zu sprechen, um Wechselwirkungen wie Schwindel oder Kreislaufprobleme auszuschließen. Und weil auch die Sehkraft im Alter nicht besser wird, ist der Besuch beim Augenarzt für Senioren ein wichtiger Termin im Jahresplan.

Bewegung im Alltag ist eine wertvolle Sturzprophylaxe. Wer sich zum Beispiel beim Zähneputzen auf die Zehenspitzen stellt und dann vorsichtig vor- und zurückbeugt, kräftigt mit dieser einfachen Übung die Koordination seiner Füße.

Strahlenschutzverordnung: Nur noch Ärztinnen und Ärzte dürfen Tattoos per Laser entfernen

Bundesärztekammer | Erfolgreiche Intervention der Bundesärztekammer: Die Entfernung von Tätowierungen mit Lasern oder vergleichbaren hochenergetischen Verfahren darf in Zukunft nur noch von qualifizierten Ärztinnen und Ärzten durchgeführt werden. Das sieht eine Verordnung vor, die das Bundeskabinett jetzt beschlossen hat. „Im Sinne der Patientensicherheit ist das die einzig richtige Entscheidung. Hochleistungslaser sind kein Spielzeug. Sie gehören in die Hände von Ärztinnen und Ärzten“, kommentierte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, den Beschluss.

Die ursprünglich in der Verordnung vorgesehene Möglichkeit, die Entfernung von Tätowierungen mit Lasern an Nicht-Ärztinnen und -Ärzte – also zum Beispiel Kosmetikerinnen – zu delegieren, wurde ersatzlos gestrichen. Der Gesetzgeber folgte damit der Argumentation der Ärzteschaft. Sie hatte in einer Stellungnahme darauf hingewiesen, dass die Tattoo-Entfernung mit Lasern bei unsachgemäßer Ausführung ein sehr hohes Gefährdungspotential für die Behandelten besitze und insbesondere zu dauerhaften Schäden an Augen und Haut führen könne. Deshalb dürfen Behandlungen mit Hochleistungslasern oder vergleichbaren hochenergetischen Lichtsystemen nur durch hierfür qualifizierte Ärztinnen und Ärzte durchgeführt werden.

Röspel lädt zur Infoveranstaltung DSGVO

Was Vereine und Unternehmen jetzt wissen müssen.
DSGVO: Diese fünf Buchstaben klingen eigentlich harmlos. Dennoch
bereiten Sie derzeit Vereinsvorständen und Unternehmensgeschäftsführern
erhebliches Kopfzerbrechen. Was es mit der Europäischen
Datenschutz-Grundverordnung (so der volle Name für diese Abkürzung) auf
sich hat und wie Vereine damit umgehen müssen, wird der renommierte
Kölner Rechtsanwalt Christian Solmecke auf Einladung des heimischen
SPD-Bundestagsabgeordneten René Röspel am Donnerstag, dem 20. September,
ab 17 Uhr im „Alten Stadtbad“ in Haspe erläutern.
Die DSGVO ist aus europarechtlicher Sicht die größte Vereinheitlichung
datenschutzrechtlicher Vorgaben, die es je gegeben hat. Hintergrund
dieses neuen Gesetzes war es eigentlich, Konzerne wie Google, Facebook
oder Twitter jetzt auch in Europa bei Datenschutzverstößen haftbar
machen zu können. Die Drohkulisse von 20 Millionen Euro Bußgeld hat die
Internetgiganten zumindest jetzt schon zum Handeln veranlasst.
Allerdings trifft die neue Verordnung nicht nur die großen Player der
Branche. Auch Vereine und kleine Unternehmen müssen das umfangreiche
Regelwerk beachten, um Bußgelder und Abmahnungen zu vermeiden. Auch wenn
die Umsetzungsfrist für das neue Regelwerk am 25. Mai 2018 abgelaufen
ist, ist es jetzt noch nicht zu spät, sich rechtskonform zu verhalten.

Solmecke
Rechtsanwalt Christian Solmecke

Der Kölner Rechtsanwalt Christian Solmecke (44), gebürtiger
Gevelsberger, wird in seinem praxisnahen Vortrag konkrete Tipps dazu
geben, was jetzt zu tun ist, um sich datenschutzkonform zu verhalten.
Nach seinem Vortrag besteht ausreichend Gelegenheit für Fragen, so dass
die Teilnehmer ihre datenschutzrechtlichen Angelegenheiten schon am
nächsten Tag selbst angehen können.
Der Eintritt ist frei. René Röspel bittet aber alle Interessierten, sich
bis zum 14. September unter rene.roespel.wk@bundestag.de anzumelden.

ZUM REFERENTEN:
Die Kölner Kanzlei „Wilde Beuger Solmecke“ hat sich auf die Beratung der
Online-Branche spezialisiert. Insgesamt arbeiten 28 Anwälte in der
Kanzlei. Christian Solmecke hat dort in den vergangenen Jahren den
Bereich Internetrecht/E-Commerce stetig ausgebaut. So betreut er
zahlreiche Online-Händler, Medienschaffende und Web-2.0-Plattformen.
Neben seiner Kanzleitätigkeit ist Christian Solmecke Autor zahlreicher
Fachbücher zum Thema Online-Recht und Geschäftsführer des Deutschen
Instituts für Kommunikation und Recht im Internet (DIKRI) an der Cologne
Business School. Dort beschäftigt er sich insbesondere mit den
Rechtsfragen in Sozialen Netzen. Vor seiner Tätigkeit als Anwalt
arbeitete Solmecke mehrere Jahre als Journalist für den Westdeutschen
Rundfunk und andere Medien.
Solmecke ist außerdem Verfasser der beiden datenschutzrechtlichen Bücher
„Fit für die DSGVO“ (Deubner Verlag) und „DSGVO für Website Betreiber“
(Rheinwerk Verlag).

ADFC-Fahrradklimatest 2018 geht an den Start

Vom 1. September bis 30. November können die Hagener Radfahrer und Radfahrerinnen
wieder die Fahrradfreundlichkeit ihrer Stadt bewerten.

Bei der Online-Umfrage zum ADFCFahrradklima-Test 2018 werden 32 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt. 2016 haben bundesweit mehr als 120.000 Bürgerinnen und Bürger mitgemacht und die Situation in 539 Städten und Gemeinden beurteilt. Bei den letzten zwei Umfragen in den Jahren 2014 und 2016 kam Hagen jeweils mit einer Durchschnittsnote von 4,7 auf den letzten Platz aller Deutschen Großstädte und nicht nur in ihrer Kategorie der Städte mit 100 000 bis 200 000 Einwohnern. Ist Hagen in der Zwischenzeit fahrradfreundlicher geworden oder gibt es zum dritten Mal den unrühmlichen Titel der fahrradunfreundlichsten Stadt Deutschlands?
In diesem Jahr will der ADFC die Beteiligung noch einmal deutlich erhöhen. An der Umfrage teilnehmen können alle – egal, ob sie jung oder alt sind, viel oder wenig Rad fahren, mit dem Rad zum Job pendeln oder lieber veloflanieren. Besonders erwünscht sind auch die Rückmeldungen von Kindern und Jugendlichen – bei Bedarf gern mit Unterstützung von Erwachsenen! Je vielfältiger die Teilnehmenden sind, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse.
Wo fühlen sich in Hagen Radfahrer gefährdet? An welchen Stellen läuft’s rund und welche Wege sind eher Rumpelpisten? Wo gibt es benachteiligende Ampelschaltungen? – Macht Radfahren Stress oder Spaß? Über einen Fragenkatalog können sich Radfahrer dazu äußern und dieses in verschiedenen Kategorien benoten. Neben vorgegebenen Fragen zum Anklicken, gibt es auch noch eine Möglichkeit für Freitexte, in denen Gefahrenstellen oder Verbesserungsvorschläge gemeldet werden können.
Den Online-Fragebogen gibt es über den Link: http://www.fahrradklima-test.de
In den nächsten Tagen werden auch Fragebögen im AllerWeltHaus in der Potthofstraße 22 ausgelegt.
Die Umfrage läuft bis zum 30. November. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2019
präsentiert. Die Resultate münden in eine Note, die mit Schulnoten vergleichbar ist. Der Test gibt Politik und Verwaltung lebensnahe Rückmeldungen zu Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung. Beim ADFC und auch in der Stadtverwaltung ist man gespannt auf das Ergebnis.

ADFC-Fahrradklima-Test 2018 für Wetter

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist der Zufriedenheits-Index der Radfahrer in Deutschland. Mehr als 120.000 Bürgerinnen und Bürger haben 2016 mitgemacht und die Situation für Radfahrer in über 500 Städten bewertet. Am 1. September wird die Befragung zum Fahrradklima-Test 2018 gestartet.

Für eine Gemeinde der Größenordnung Wetters ist eine Mindestteilnehmerzahl von 50 erforderlich, um zu einem aussagekräftigen Ergebnis zu kommen und somit in die Wertung im Städteranking einzufließen. In den Jahren 2014 und 2016 konnte die Mindestteilnehmerzahl in Wetter noch nicht erreicht werden.

Die Befragung findet über die Internetseite www.fahrradklima-test.de statt und ist noch bis zum 30. November 2018 möglich. Die Ergebnisse geben Verkehrsplanern und politisch Verantwortlichen lebensnahe Rückmeldungen zum Erfolg ihrer Radverkehrsförderung und nützliche Hinweise für Verbesserungen. Gefördert wird die Aktion durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP).

 

25.08.: Geschichten aus aller Welt in der Stadtbücherei

Eine Geschichte von einem verliebten Löwen liest die Vorlesepatin der Stadtbücherei auf der Springe allen Kindern ab fünf Jahren am Samstag, 25. August, um 11 Uhr vor. Bevor er sie küsst, soll der Löwe der schönen Löwin unbedingt einen Brief schreiben. Da er nicht weiß, wie das geht, bittet er Affe, Nilpferd und Giraffe, ihm zu helfen. Doch was die schreiben, gefällt dem Löwen keineswegs. Wie soll er die Löwin bloß kennenlernen? Wer Lust hat, kann im Anschluss an die Geschichte noch eigenes Briefpapier für die Ferienpost basteln. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Vorlesestunde dauert rund 45 Minuten. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder unter www.hagen-medien.de.

04.09.: Fairer Kaffeekranz mit Verkostung im Freilichtmuseum

Mit einem fairen Kaffeekranz, Informationen rund um Kaffee, Kaffeeproben und einer Besichtigung der Kaffeerösterei laden die Volkshochschule Hagen (VHS), das LWL-Freilichtmuseum und das AllerWeltHaus am Dienstag, 4. September, von 15 bis 16.30 Uhr in die Rösterei Bommers des LWL-Freilichtmuseums im Mäckinger Bach ein.

Kaffee gehört zu den wichtigsten Welthandelsgütern. Für einen Großteil der 25 Millionen Kaffeebauern ist er jedoch ein sehr arbeitsintensives Produkt, das sehr viel Aufmerksamkeit erfordert, aber nur sehr wenig Gewinne einbringt. Das Fair Trade-Siegel garantiert Kleinbauerngenossenschaften in den Anbauländern wie zum Beispiel Mexiko, Peru, Kolumbien, Bolivien, Guatemala, Tansania und Äthiopien feste Mindestpreise und langfristige Handelsbeziehungen zu gleich bleibend fairen Konditionen – ohne Zwischenhändler, dafür mit der Möglichkeit der Vorfinanzierung und Aufschlägen für biologisch angebauten Kaffee.

Für den Kaffeekrank wird lediglich der Museumseintritt erhoben. Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Pille zur Verhütung: Ärzte verordnen jungen Frauen weniger Präparate mit höherem Risiko

Die Verordnung von risikoreicheren Verhütungs-Pillen für Mädchen und junge Frauen bis 20 Jahren ist in den vergangenen zwei Jahren deutlich zurückgegangen. Das zeigt eine aktuelle Analyse der GKV-Verordnungsdaten, die im Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) vorliegen. Während der Verordnungs-Anteil der kombinierten oralen Kontrazeptiva mit einem höheren Risiko für Thrombosen und Embolien für diese Zielgruppe im Jahr 2015 noch bei 66 Prozent lag, waren es im vergangenen Jahr 55 Prozent.

Seit dem Jahr 2014 gibt es die Empfehlung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), dass Ärzte insbesondere jungen Frauen, die das erste Mal die Pille einnehmen, Präparate mit einem geringeren Risiko für die Bildung von Thrombosen und Embolien verschreiben sollen. „Gerade bei jungen Erstanwenderinnen sollte man auf Arzneimittel setzen, zu deren Sicherheit Langzeitstudien vorhanden sind. Diese Botschaft kommt offenbar langsam, aber sicher in der Praxis an“, sagt Dr. Eike Eymers, Ärztin im Stab Medizin des AOK-Bundesverbandes. Gleichzeitig gebe es aber weiteres Verbesserungspotenzial: „Im vergangenen Jahr entfielen immer noch mehr als die Hälfte aller Pillen-Verordnungen für die jungen Frauen auf Präparate mit einem erhöhten oder unklaren Risiko für die Bildung von venösen Thromboembolien“, so Eymers.

Die Detailanalyse zeigt, dass der Verordnungsanteil der risikoärmeren Pillen mit den Gestagenen Levonorgestrel, Norethisteron und Norgestimat von 31 Prozent im Jahr 2007 auf 45 Prozent im Jahr 2017 gestiegen ist. Die Anteile der Pillen mit den risikoreicheren Gestagenen Drospirenon, Desogestrel und Gestoden für die bis zu 20-Jährigen sind dagegen stark zurückgegangen – von 33 Prozent im Jahr 2007 auf 7 Prozent im vergangenen Jahr. „Gleichzeitig hat die Verordnung von neueren Pillen zugenommen, deren langfristiges Risiko noch unklar ist“, so Eike Eymers. So ist der Verordnungsanteil von Pillen mit dem Gestagen Dienogest von 19 Prozent im Jahr 2007 auf 35 Prozent im Jahr 2017 gestiegen – und das, obwohl das Risiko für das Auftreten venöser Thomboembolien noch nicht abschließend beurteilt werden kann. „Um die Mädchen und jungen Frauen keinen unnötigen Risiken auszusetzen, sollten die verordnenden Ärzte Nutzen und Risiko abwägen und je nach Gesundheitszustand der Patientin einen Wechsel auf die erprobten Präpararate in Betracht ziehen.“

Regionale Unterschiede in der Versorgung

Empfängnisverhütende Medikamente werden in der Regel nur bis zum vollendeten 20. Lebensjahr von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Daher liegen auch nur für diese Altersgruppe Verordnungsdaten vor. Die Auswertung dieser Daten zeigt auch regionale Unterschiede bei der Verordnung der risikoreicheren Präparate. Bremen steht mit einem Verordnungsanteil von 49 Prozent im Jahr 2017 am besten da. Schlusslichter in dieser Auswertung sind Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und das Saarland: Hier lag der Anteil der risikoreicheren Pillen im vergangenen Jahr jeweils bei etwa 59 Prozent. Den größten Rückgang bei der Verordnung dieser Präparate gab es in den letzten fünf Jahren in Bayern – von knapp 70 Prozent im Jahr 2012 auf 55 Prozent im Jahr 2017.

Frauen, die die Pille einnehmen, sollten auf typische Anzeichen einer Thrombose oder Embolie achten und umgehend einen Arzt konsultieren, wenn sie entsprechende Anzeichen erkennen. Symptome einer tiefen Beinvenenthrombose sind starke Schmerzen im Bein, Schwellungen des Beines sowie ein Spannungs- oder Schweregefühl im Bein. Auch eine bläulich-rote Verfärbung oder Glänzen der Haut am Bein kann auf eine Thrombose hindeuten. Typische Symptome einer Lungenembolie sind plötzliche Atembeschwerden oder Atemnot, atemabhängiger Brustschmerz, Herzrasen und unerklärlicher Husten. Zur Aufklärung ihrer Versicherten hat die AOK bereits 2016 eine Faktenbox veröffentlicht, die über den Nutzen und die möglichen Schäden der verschiedenen Pille-Varianten aufklärt. Sie ist im Internetauftritt der AOK unter www.aok.de/faktenboxen abrufbar.

Quelle: AOK Bundesverband

16.08.:KUNSTTREFF – NOCH PLÄTZE FREI!

Emil Schumacher Museum
Foto: TV58.de

Am Donnerstag, den 16. August findet im Kunstquartier der Kunsttreff von 14.30 bis 16.30 Uhr statt mit dem Thema „Emil Schumacher – Räder:Werk“. Das Rad-Motiv taucht im Werk Emil Schumachers bereits in den 1950er-Jahren auf und wird insbesondere im Spätwerk eines seiner Leitmotive. Es taucht nicht nur in großformatigen Werken, sondern auch in Gouachen, Graphiken, aber auch auf Terrakotten auf. Wie erklärt sich die starke Hinwendung zu diesem Motiv? Wie kann man sie in die Werkentwicklung Emil Schumachers einbinden und wie erklärt sich die Konzentration des Künstlers auf wenige immer wiederkehrende Motive, sind die Fragen, die innerhalb dieses Treffens thematisiert werden.
Beim Kunsttreff begegnen sich kunst- und kulturinteressierte Erwachsene. Er findet in regelmäßigen Abständen donnerstags im Kunstquartier statt und kostet 9 Euro pro Person. Nach einer Einführung steht das Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Mittelpunkt – zusammen werden die Bilder betrachtet und erforscht. Dazu sind keine Vorkenntnisse erforderlich, nur die Lust am Schauen und am gemeinsamen Gespräch. Anmeldungen für die Veranstaltung werden unter der Telefonnummer 02331 207 2740 entgegengenommen.

Hagener Wal- und Definschützer verbuchen Erfolg: Thomas Cook streicht SeaWorld und Loro Parque

unnamed-1WDSF | >>Ab Sommer 2019 wird der Reiseveranstalter Thomas Cook keine Programme mehr anbieten in denen Orcas in Gefangenschaft gehalten werden. Das Unternehmen hatte vor 18 Monate eine eigene strenge Tierschutzrichtlinie verabschiedet und jetzt entschieden, diese nochmals zu erweitern. Demnach werden ab dem nächsten Sommer keine Tickets mehr für SeaWorld und den Loro Parque verkauft, wie der Veranstalter jetzt auch dem Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) bestätigte.

Die großen Reiseveranstalter TUI, Thomas Cook und DER Touristik orientieren sich bei der Einhaltung von Tierschutzanforderungen ihrer Reiseangebote an der Richtlinie des britischen Reiseverbandes ABTA. Die Einhaltung der strengen Richtlinie wird durch unabhängige Audits überprüft. Die Mindeststandards der ABTA Global Welfare-Richtlinien, die sämtliche von angeschlossenen Reiseunternehmen angebotene Tierattraktionen betreffen, regeln unter anderem eine artgerechte Unterbringung, Hygiene, Verpflegung und tierärztliche Versorgung.

Das Management von Thomas Cook schreibt dem WDSF am 13. August 2018: „Thomas Cook hat nun entschieden, seine eigene Tierschutzrichtlinie zu erweitern und alle Tierattraktionen mit Orcas bis Sommer 2019 aus dem Programm zu nehmen. Die Regelung für Orcas gilt zusätzlich, also über die Erfüllung der ABTA-Richtlinien hinaus.“

TUI Deutschland, Österreich und Schweiz will die Themenparks SeaWorld und Loro Parque weiterhin im Programm lassen, aber auf die Bewerbung von Delfin- und Orca-Shows weltweit verzichten, wie mit dem WDSF in einer Kooperationsvereinbarung bereits im Jahr 2014 beschlossen wurde.

Schauinsland Reisen sowie alltours stoppten in Abstimmung mit dem WDSF aus Tierschutzgründen ebenfalls weltweit die Bewerbung von Delfin- und Orca-Shows. In Kooperation mit allen anderen großen deutschen Reiseveranstaltern konnte durch das WDSF erreicht werden, dass keines der Delfinarien in der Türkei, Ägypten, Dubai und vormals in Tunesien aufgrund von Haltungsmängeln mehr angeboten wird.

Die Veranstalter der DER Touristik haben angekündigt, bis 2020 sukzessive alle Angebote mit direktem Kontakt zu Wildtieren aus ihren Programmen zu entfernen. Dabei bezieht sich das Unternehmen auf Angebote wie Elefantenreiten, Delfinschwimmen, aber auch Spaziergänge mit Löwen, Bärenshows oder Stierkämpfe.

FTI Touristik, der viertgrößte deutsche Reiseveranstalter, hatte bereits im Jahr 2013 eine Vereinbarung mit dem WDSF getroffen, dass sie auf die Bewerbung von Delfin- und Walshows in Freizeitparks und Hotels in allen Katalogen verzichtet, weil „die Delfinshows für die intelligenten Meeressäuger eine Qual sind“, so das Unternehmen. Das WDSF verlieh FTI daraufhin das Prädikat „delfinfreundlich“. Im Katalog für Teneriffa ab 2015 hieß es jedoch erneut bei FTI mit Fotos der Orca-Show im Loro Parque: „Erleben sie die einzigartige OrcaOcean Show und lassen Sie sich von der Kraft der 6 Wale beeindrucken. … Bewundern Sie die intelligenten Delfine.“ Das WDSF entzog FTI daraufhin umgehend das verliehene Prädikat.<<

Sechs Tipps zum richtigen Verhalten bei Unwetter – Hartmut Ziebs empfiehlt Warn-Apps

Dipl.-Ing. Hartmut Ziebs
Bildquelle: DFV

DFV | Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen: Inmitten des glühend heißen Sommers drohen nun in weiten Teilen Deutschlands Unwetter. Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), gibt sechs Tipps zum richtigen Verhalten.

   - Achten Sie bei Aktivitäten im Freien auf aufziehende Gewitter. 
     Informationen können hier auch Warn-Apps für Mobiltelefone wie 
     etwa NINA oder KATWARN bieten.
   - Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. 
     Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz.
   - Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht 
     werden, hocken Sie sich in eine Senke. Meiden Sie einzeln 
     stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere 
     Metallkonstruktionen.
   - Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel im Straßenverkehr 
     zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem 
     baumfreien Abschnitt ab.
   - Betreten Sie keine vermeintlich ausgetrockneten Bach- und 
     Flussläufe - bei Starkregen herrscht hier Lebensgefahr!
   - Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten 
     Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während 
     eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von 
     denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters.

In Deutschland sind eine Million Männer und Frauen in den Feuerwehren aktiv – mehr als 99 Prozent davon ehrenamtlich. „Nur durch das Flächen deckende Netz der Feuerwehren ist es möglich, auch bei großflächigen Einsatzlagen wie Unwettern schnell Hilfe zu leisten“, erläutert der DFV-Präsident. Im Rahmen der überörtlichen Hilfe kommen bei Bedarf auch Feuerwehren aus verschiedenen Orten in einem Schadengebiet zum Einsatz.

Wenn Kinder in die Familie kommen, welcher Versicherungsschutz ist zusätzlich notwendig?

Wenn Kinder dazu kommen, ändert sich wohl alles – auch der bestehende Versicherungsschutz muss überprüft und angepasst werden, sagt Birgit Olek-Flender, Beraterin der Verbraucherzentrale in Hagen. Die wichtigste Versicherung ist zunächst die Krankenversicherung, diese muss zeitnah über den Nachwuchs informiert werden. In der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) können Kinder im Rahmen der Familienversicherung kostenfrei mitversichert werden, die Privaten Krankenversicherungen (PKV) erheben für jedes Kind einen eigenen Beitrag. Wichtig für privatversicherte Angestellte: Der Arbeitgeber erhöht gegebenenfalls seinen Zuschuss zur Krankenversicherung, wenn die Höchstgrenze noch nicht erreicht ist.

Die Leistungen für Kinder sind in der GKV gut und ausreichend und bei allen Kassen annähernd gleich. Manche Kassen bieten zusätzliche Untersuchungen für Kinder und (werdende) Eltern an, da kann ein Wechsel der Kasse interessant sein. Bei PKV-Versicherten hängen die versicherte Leistung und der Selbstbehalt vom gewählten Tarif ab. Eine zusätzliche Krankenzusatzversicherung für Kinder ist zwar meist nicht teuer, aber auch nicht unbedingt nötig. Alle wichtigen Untersuchungen und Behandlungen sind versichert.

Um sich vor finanziellen Folgen von Unfall und Krankheit zusätzlich zu schützen, ist eine Kinderinvaliditätsversicherung sinnvoll, die mit unterschiedlichen Leistungsmerkmalen und Bausteinen angeboten werden. Reine Unfallversicherungen können hierzu eine günstigere Alternative sein. Achten Sie bei Unfall- und Invaliditätsversicherung auf eine ausreichend hohe Versicherungssumme bzw. Rentenleistung.

Aber auch der Versicherungsschutz der Eltern muss angepasst werden. In der Privat-Haftpflichtversicherung sollten auch deliktunfähige Kinder mitversichert werden. Das bedeutet, dass die Versicherung auch dann eintritt, wenn die Kinder einen Schaden verursachen, für den sie bzw. die Eltern eigentlich gar nicht haften müssen. Der Einschluss der Kinder kostet oft nicht viel mehr, erspart im Fall der Fälle aber Ärger mit dem Nachbarn oder anderen Geschädigten, die sonst auf ihrem Schaden sitzen blieben.

Die Verbraucherzentrale in Hagen hilft, sinnvolle und preiswerte Versicherungen für die Kinder zu finden. Die 30minütige Beratung kostet 40 €, eine Terminabsprache ist notwendig unter Tel. 02331-6973301 oder http://www.verbraucherzentrale.nrw/hagen

Sparkasse HagenHerdecke startet Mobiles Bezahlen

Das Smartphone wird zur Geldbörse
• Ab sofort in ganz Deutschland und weltweit kontaktlos mit dem Smartphone bezahlen
• Mit der neuen App „Mobiles Bezahlen“ für Android und einem Sparkassen Girokonto

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Ab sofort können Kunden der Sparkasse HagenHerdecke ihre Einkäufe im Einzelhandel einfach und sicher mit dem Smartphone bezahlen. Die neue App „Mobiles Bezahlen“ verwandelt NFC-fähige Android-Smartphones in eine digitale Geldbörse. Der Service funktioniert ab sofort überall dort, wo schon jetzt kontaktlose Kartenzahlungen möglich
sind – und das weltweit. „Egal ob bar, mit Karte, online oder mobil – sowohl Händler, als auch Kunden können je nach Situation und Präferenz entscheiden, welche Zahlungsart
für sie die Beste ist“, sagt Frank Walter, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse HagenHerdecke.

Flächendeckend verfügbar und bequem 
In Deutschland funktioniert „Mobiles Bezahlen“ schon jetzt an rund 75 Prozent der Kartenterminals. Wer teilnehmen möchte, muss die „Mobiles Bezahlen“-App herunterladen und die eigene Sparkassen-Card (girocard) hinterlegen.

Wird eine Sparkassen-Kreditkarte (Mastercard) hinterlegt, kann sogar an Millionen Kassen weltweit mobil bezahlt werden. Im Handel reicht es dann, zum Bezahlen das Handy mit aktiviertem Display an das Kartenterminal der Kasse zu halten. Bei Zahlungen bis 25 Euro muss nicht mal eine PIN eingegeben werden. Wer möchte, kann die Sicherheitseinstellung für Zahlungen in der App auch erhöhen.

Ein Höchstmaß an (Daten-)Sicherheit Die Sparkassen-App „Mobiles Bezahlen“ ist einfach zu bedienen und erfüllt gleichzeitig die hohen Sicherheitsstandards der Deutschen Kreditwirtschaft für Kartenzahlungen hinsichtlich Datenschutz, Transaktionssicherheit und Missbrauchs-Schutz in vollem Umfang. Ein separates Konto oder eine separate Karte sind nicht erforderlich. Jede Smartphone-Zahlung wird, wie eine herkömmliche Kartenzahlung, vom Konto des Kunden abgebucht. Und selbstverständlich verbleiben sämtliche Daten zu jeder Zeit bei der Sparkasse und werden nicht an Dritte weitergegeben oder verkauft.

„Mobiles Bezahlen“ ist, neben der neuen Echtzeit-Überweisung und dem Handy-zu-Handy-Bezahl-Verfahren Kwitt, ein neuer, innovativer Service, den Sparkassen-Kunden auf Wunsch nutzen können. Damit erweitern die Sparkassen ihr Angebot an Bezahlmöglichkeiten deutlich.

Voraussetzung für „Mobiles Bezahlen“ ist die Teilnahme am Online-Banking. Die App ist seit 30. Juli 2018 bei Google Play verfügbar und kann auf allen NFC-fähigen Android-Smartphones ab Version 4.4 genutzt werden. Mit iPhones kann „Mobiles Bezahlen“ noch nicht genutzt werden, da Apple die entsprechende Schnittstelle in den Geräten nicht freigegeben hat.

Quelle: Sparkasse Hagen

Tai Ji Kurse der VHS beginnen im September

Neue Tai Ji Kurse der VHS Hagen für Anfänger und Fortgeschrittene starten ab  September  in der Villa Post. Tai Ji ist eine aus China stammende Bewegungskunst, die ihre Wurzeln sowohl in der Kampfkunst als auch in der gesundheitlichen Stabilisierung von Körper und Geist hat. Wer mehr Achtsamkeit und Bewegung  sucht, ist hier bestens aufgehoben. Informationen und Anmeldung zu den Kursen mit den Nummern 3552 und 3555 bei der VHS Hagen unter Telefon 02331-2073622 oder online unter www.vhs-hagen.de/anmeldung.

08.08.: Kanalreparaturen in der Selbecker Straße

Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) repariert ab kommenden Mittwoch, 8. August, sein Kanalnetz in der Selbecker Straße. Die Auswertung von Kanal-TV-Untersuchungen zeigt Schäden innerhalb des Kanalnetzes auf, die behoben werden müssen. Allerdings werden die Schadstellen nicht in offener Bauweise, also durch Aufgrabungen, behoben, sondern unterirdisch ohne Straßenaufbrüche.

Der WBH bedient sich dabei moderner Robotertechnik, welche die Reparatur der Schäden in geschlossener Bauweise ermöglicht. Ein Kanalroboter wird über vorhandene Kanalschächte in die Abwasserrohre eingesetzt und innerhalb der Rohre bis zur Schadstelle verfahren; entsprechend Schadensbild erfolgt dann die Reparatur. Oberirdisch ist nur das Servicefahrzeug am Schacht zu sehen. Diese Bauweise spart Zeit und ist bei vergleichbarer Qualität kostengünstiger.

Die Arbeiten beginnen auf Höhe der Einmündung Wörthstraße und enden voraussichtlich am 28. August kurz hinter dem Ortsausgang. Während der Bauarbeiten wird die Selbecker Straße zwischen 7 und 17 Uhr jeweils in Abschnitten von rund 30 Metern halbseitig gesperrt. Die Verkehrsführung erfolgt mit einer Baustellenampel. Die halbseitige Sperrung ist erforderlich, um den Mitarbeitern des beauftragten Unternehmens ein sichereres Arbeiten auf der Fahrbahn zu ermöglichen. Außerhalb der Arbeitszeiten ist die Selbecker Straße frei befahrbar.

Die Verbraucherzentrale Hagen gibt Tipps zum Thema „Sommerzeit – Plastikzeit?“

Coullage Logo 2Es gibt eine Menge zu kaufen, um den Sommerspaß zu verschönern – Planschbecken, Schwimmtier, Luftmatratze oder Schnorchel, vieles davon ist aus Kunststoff. Aber nicht nur zum Planschen ist Plastik im Sommer beliebt: Flip-Flops, Plastik-Clogs, Einweg-Kunststoffgeschirr und Plastikstrohhalme für die Sommerparty haben jetzt Hochsaison. „Viele dieser Artikel halten nur einen Sommer oder sogar kürzer und landen dann bestenfalls in der Abfalltonne und schlimmstenfalls als Plastikmüll im Meer“, so Umweltberaterin Ingrid Klatte. Die Tipps zeigen, wie der Sommer auch ohne schadstoffhaltige oder kurzlebige Plastikprodukte Spaß machen kann.

Stinkende Schnorchel oder Wasserspielzeuge: Ein starker Geruch beim Öffnen der Verpackung kann ein Hinweis auf schädliche Stoffe sein. Egal, ob Schnorchel, Badelatschen oder Schwimmtier – vor dem Kauf sollte man daran riechen, denn einige krebserregende Substanzen sind schon an einem teerartigen oder mottenkugelähnlichen Geruch erkennbar.

  • PVC – oh je! PVC, auch Vinyl genannt, ist ein beliebter Kunststoff für aufblasbare Sommerartikel wie Schwimmringe oder Luftmatratzen. PVC-Produkte fallen häufig durch den Schadstofftest. Leider ist es für Verbraucher nicht einfach, PVC gezielt zu vermeiden, da das Material auf den meisten Produkten nicht gekennzeichnet werden muss. Manchmal hilft der Recycling-Code weiter: „03“ in einem Dreieck aus Pfeilen steht für PVC. Besser ist der Hinweis „PVC-frei“.
  • Lieber hart als weich: Immer wieder fanden Tester in aufblasbaren Planschbecken zahlreiche Schadstoffe darunter Phthalat-Weichmacher. Diese sind besonders schädlich. Eine sinnvolle Alternative für die Kleinen sind sogenannte Sand- und Wassermuscheln aus hartem Kunststoff, die auch im nächsten Jahr noch gebraucht werden können.
  • Plastik-Clogs und Flip-Flops: In luftigen Sommertretern brachten Tests viele Schadstoffe zum Vorschein. Es gibt auch Hersteller, die Recyclingkunststoffe oder alternative Materialien wie Holz, Kork, Naturkautschuk oder Binsen verwenden. Auf der sicheren Seite ist man, wenn Clogs oder Flip-Flops ein Schadstoffprüfsiegel tragen.
  • Lieber stilvoll speisen: Plastikgeschirr, aber auch Pappgeschirr ist nicht umweltfreundlich. Reicht das eigene Porzellan und Besteck für die vielen Gäste nicht aus, helfen Freunde oder nette Nachbarn bestimmt gerne aus. Für Lebensmittel geeignete Schüsseln aus Polypropylen, abgekürzt PP, sind eine leichte und unzerbrechliche Alternative für Picknicks.

Ingrid Klatte, Umweltberaterin der Verbraucherzentrale in Hagen, Hohenzollernstraße 8 (im Volkspark), Tel: 02331-6973340 berät zu Plastik und Alternativen.

Hagener Umweltamt unterstützt den „Blauen Engel“

Umweltschutz beginnt beim Papier

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© Hans Leicher.

Deutschland verbraucht jedes Jahr 800.000 Tonnen Kopierpapier. Unter dem Motto „Schulstart mit dem Blauen Engel 2018“ ist erneut die Recyclingpapier-Kampagne des Umweltbundesamtes gestartet. Auch das städtische Umweltamt ruft alle Hagenerinnen und Hagener dazu auf, beim Kauf von Schulheften und anderen Papierwaren für das neue Schuljahr auf das Zeichen „Blauer Engel“ zu achten.

Jedes Jahr werden 200 Millionen Schulhefte verbraucht. Dementsprechend enorm sind die möglichen Umwelteffekte. Recyclingpapier schneidet in Sachen Ökobilanz und Klimaschutz deutlich besser ab als herkömmliches Frischfaserpapier. Alleine die Herstellung von Papier mit dem „Blauen Engel“ spart im Vergleich zu Frischfaserpapier über 70 Prozent Wasser und 60 Prozent Energie ein.

Die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Umweltschutz ist ein zentrales Anliegen für die Institutionen, die hinter dem „Blauen Engel“ stehen. Der Recyclingpapierkreislauf eignet sich hervorragend, um Auswirkungen des eigenen Verhaltens auf die Umwelt zu veranschaulichen und bietet konkrete Möglichkeiten zum Handeln. Rafael John Santiago, neuer städtische Klimaschutzmanager beim Umweltamt, und Umweltdezernent Thomas Huyeng weisen darauf hin, dass unter www.blauer-engel.de/schulstart Aktionsmaterialien sowie weitere Infomaterialien zur Vermittlung des „Blauen Engels“ und seiner Orientierungsfunktionen zum Herunterladen bereit stehen oder kostenlos angefordert werden können. Der „Papier-Finder“ zeigt zudem Geschäfte, die Papierwaren mit dem „Blauen Engel“ anbieten.

Sommer, Sonne und Hitze in NRW – Einige wichtige Hinweise der Feuerwehr Bochum für die nächsten Tage

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Foto: Feuerwehr Bochum

Simon Heußen | Bochum | Freibadwetter in NRW!!! Die ganze Woche werden in Bochum Temperaturen von über 30° erwartet. Spitzen bis 35° sind möglich. Die hohen Temperaturen bringen aber auch Gesundheitsrisiken mit sich. Der Deutsche Wetterdienst hat daher eine Hitzewarnung herausgegeben (www.dwd.de). Damit jeder die hochsommerliche Hitze ohne gesundheitliche Probleme genießen kann, hier einige nützliche Hinweise der Feuerwehr Bochum für die kommenden Tage:

   - Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich. Dies sollten leicht 
     gekühlte, mineralhaltige Getränke sein. Alkoholische,  
     koffeinhaltige, stark gesüßte oder sehr kalte Getränke sind nur 
     in Maßen zu empfehlen, ebenso salzhaltiges Gebäck.
   - Längere Aufenthalte und vor allem körperliche Aktivitäten im  
     Freien sollten Sie, sofern möglich, auf die Morgen- oder  
     Abendstunden verlegen.
   - Achten Sie beim Aufenthalt im Freien auf einen ausreichenden  
     Sonnenschutz (Sonnencreme, Sonnenbrille, etc.) und suchen Sie  
     möglichst schattige Orte auf.
   - Passen Sie Ihre Kleidung den Temperaturverhältnissen an:  
     Leichte, helle und bequeme Kleidung trägt zum Wohlbefinden bei.
   - Lassen Sie Kinder oder Tiere nie in geschlossenen Fahrzeugen.  
     Die Temperatur im Inneren kann schnell über 50° erreichen.

Und auch die Gefahr vor Wald- und Flächenbränden ist durch die langanhaltende Trockenheit wieder enorm gestiegen. Daher: Vorsicht mit offenem Feuer und beim Grillen und keine Zigaretten unachtsam wegwerfen!

Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018 – freiwillige Haushalte gesucht

Jens Holsteg | Wetter (Ruhr) | Unter dem Motto „Wo bleibt mein Geld?“ findet seit dem 1. Januar 2018 deutschlandweit die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), die größte freiwillige Haushaltserhebung der amtlichen Statistik, statt.

 „Information und Technik Nordrhein-Westfalen“ als amtliche Statistikstelle des Landes sucht für diese Befragung 16 600 Privathaushalte in Nord-rhein-Westfalen, die bereit sind, Auskunft über ihre Einkünfte, Verbrauchsgewohnheiten, Vermögensbildung und Schuldensituation zu geben. Dazu führen die Haushalte drei Monate lang ein Haushaltsbuch, in das die Einnahmen und Ausgaben aller Haushaltsmitglieder eingetragen werden.

Die EVS ist eine wichtige amtliche Statistik über die Lebensverhältnisse in Deutschland. Die Ergebnisse der EVS werden u. a. für die Berechnung des Preisindex (Basis für die Inflationsrate) benötigt. Zudem sind die Daten Grundlage für die Festsetzung des Regelbedarfs für das Arbeitslosengeld II und fließen in die NRW-Sozialberichterstattung ein.

In Nordrhein-Westfalen werden aktuell noch ca. 5.000 freiwillige Haushalte gesucht, die bereit sind im vierten Quartal das Haushaltsbuch zu führen. Insbesondere fehlen Haushalte von Selbstständigen, Arbeitslosen, Familien/Paaren mit Kind/ern, Arbeitern und Rentnern.

Stadtbücherei: Brandaktuelle Bestseller für vier Wochen

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Endlich Sommerferien – endlich Urlaub. Und was gibt es Schöneres, als die freie Zeit mit einem Buch zu verbringen. Da kommt das Sommerangebot der Stadtbücherei gerade richtig: Die brandaktuellen Roman-Bestseller sind in den Sommerferien direkt für vier Wochen ausleihbar. Falls die Leihfrist immer noch nicht reicht, gibt es noch zwei Verlängerungswochen obendrauf. Das Ausleihen der Bestseller kostet 2 Euro. Wer umsonst ausleihen möchte, kann sich aus dem restlichen großen Romanangebot in der Zentrale auf der Springe oder in den Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg bedienen.

NGG: „Fleisch nicht verramschen“

Fleisch als Ramschware
Foto: NGG Hagen

Isabell Mura | NGG Hagen | 2,19 Euro für 600 Gramm Nackensteak? Mit Blick auf die Grillsaison in Hagen warnt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) vor Ramschpreisen beim Fleisch. Rabattschlachten in den Supermärkten gefährdeten nicht nur die Qualitätsstandards bei Schwein, Rind und Geflügel. „Auch Jobs sind bedroht, wenn immer mehr und immer billiger produziert wird“, sagt Isabell Mura von der NGG Südwestfalen. Nach Angaben der Arbeitsagentur sichert die Fleischverarbeitung rund 90 Arbeitsplätze in Hagen. In Fleischereien und Metzgereien kommen allein im Verkauf noch einmal 110 Jobs hinzu.

„Von der Aufzucht im Stall bis zur Zerlegung im Schlachtbetrieb – Fleisch ist in der Herstellung extrem aufwendig. Allein für ein Kilo Rindfleisch sind in der Produktion 15.000 Liter Wasser nötig“, macht Mura deutlich. Das müsse sich aber auch am Preis zeigen. Statt auf das Billig-Prinzip zu setzen, sollten Discounter mit gutem Beispiel vorangehen und sich gemeinsam zu fairen Mindestpreisen bekennen. „Und auch Verbraucher haben die Wahl. Die Packung Bratwürste sollte dem Käufer schon mehr wert sein als ein Bund Bananen“, so Mura.

Mit Sorge beobachtet die NGG zugleich den Trend, dass Firmen in der Schlachtung und Fleischverarbeitung zu oft auf Niedriglöhne setzten. Auch dies habe direkt mit dem Preiskampf zu tun. „Häufig werden Subunternehmer aus dem Ausland engagiert, die ihren Beschäftigten teils sogar den Mindestlohn vorenthalten“, erklärt Mura. Regelmäßig decke der Zoll organisierte Schwarzarbeit auf. Die NGG Südwestfalen fordert deshalb verpflichtende Branchen-Standards: „Nur wer eine Ausbildung hinter sich hat, sollte schlachten und Fleisch zerlegen dürfen. Und diese anstrengenden Jobs müssen auch vernünftig bezahlt werden.“

Dabei ist der Hunger auf Fleisch auch außerhalb der Grillzeit ungebrochen groß. Nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft aß jeder Deutsche zuletzt durchschnittlich gut 36 Kilogramm Schweinefleisch pro Jahr. Beim Geflügel waren es 12,5 und beim Rindfleisch 9,7 Kilo. Ein großer Teil des Fleischs stammt dabei aus heimischer Produktion. Allein in den nordrhein-westfälischen Mastbetrieben gibt es laut Statistischem Bundesamt 3,5 Millionen Schweine und 5,3 Millionen Hühner.