Archiv der Kategorie: Verbraucher

Arzneimittel auf Rezept: Zuzahlungsbefreiung für 2019 nur auf Antrag bei Krankenkasse erhältlich

Eine schon zum Jahresbeginn 2019 ausgestellte Befreiungsbescheinigung kann nicht nur in der Apotheke, sondern auch bei Arzt- oder Klinikbesuchen eine finanzielle und bürokratische Erleichterung sein. Wenn vom verordnenden Arzt ein Befreiungsvermerk auf dem Rezept eingetragen ist oder der Patient einen entsprechenden Bescheid in der Apotheke vorlegen kann, wird keine gesetzliche Zuzahlung für die Krankenkasse eingezogen. Foto ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände“
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Dieselskandal und Musterfeststellungsklage – Informationen für betroffene Hagenerinnen und Hagener

Die Klage ist erhoben worden und das Klageregister ist eröffnet.

Doch welche Autofahrer können sich an der Musterfeststellungsklage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) beteiligen?

Was müssen Hagener tun, wenn sie sich an der Klage beteiligen wollen?

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Haushaltskalender 2019 vom Beratungsdienst Geld und Haushalt

Kern_und_CordiJetzt in allen Geschäftsstellen
der Sparkasse HagenHerdecke
Ab sofort liegen die beliebten Haushaltskalender für 2019
in allen Geschäftsstellen der Sparkasse HagenHerdecke
aus. Dieses Heft unterstützt bei der Haushaltsplanung und
verschafft einen Überblick über Einnahmen und Ausgaben.
Und wer sein Haushaltsbudget lieber digital organisiert,
der kann sich kostenlos den Web-Budgetplaner
downloaden: https://fcld.ly/5lwwqgi
Die Ausgabe der Haushaltskalender 2019 erfolgt so lange
der Vorrat reicht.

Viele Heizkessel in Hagen sind veraltet

Unter Zeitdruck eine neue Heizung suchen, weil die alte den Geist aufgegeben hat? Keine gute Idee, warnt die Verbraucherzentrale NRW. „Die meisten Heizkessel werden erst ausgetauscht, wenn sie defekt sind. Wer in einer kalten Wohnung unter Zugzwang steht, kann aber nicht in Ruhe die Alternativen zu Öl und Gas prüfen und echte Verbesserungen planen“, sagt Energieberater Jens Blome. Eine große Investition, die Weichen für 20 Jahre stelle, beruhe dann auf zu wenigen Informationen. Außerdem werde der Heizungstausch teurer, wenn ein Handwerksbetrieb dafür kurzfristig ausrücken müsse. In ihrer aktuellen Aktion „Besser heizen“ stellt die Verbraucherzentrale NRW deshalb die Frage: „Was läuft im Keller?“ Spielerisch lädt sie so zur rechtzeitigen Beschäftigung mit dem Zustand der jetzigen Heizung und möglichen Nachfolgern ein.

Zum Versand

„Neue Heizungen können leiser sein als alte, sie können komfortabler zu bedienen sein und günstiger im Betrieb. In jedem Fall aber sparen sie Energie und sind klimafreundlicher“, erklärt Blome. Wer einen mindestens 15 Jahre alten Heizkessel sein Eigen nenne, solle sich deshalb informieren, bevor der Ernstfall eintritt. „Hierzulande sind schätzungsweise rund 60 Prozent der Heizkessel in Einfamilienhäusern technisch veraltet und damit reif für einen Austausch“, betont Blome. Schon der einfache Umstieg auf Brennwerttechnik – heute Standard bei Öl und Gas – bringt ihm zufolge bis zu 15 Prozent Energieersparnis. Hinzu komme, dass oft erst beim Heizungstausch die Rohre gedämmt und die Einstellungen des Systems optimiert würden: „Das kann zusammen weitere 15 Prozent bringen.“ Eine noch stärkere Verbesserung der Klimabilanz verspricht der Umstieg auf Holzpellets, eine Wärmepumpe oder die Einbindung von Solarthermie. „Alle diese Systeme sind gut erprobt und etabliert, ein Umstieg ist also kein Abenteuer“, versichert Rafael John Santiago, Klimaschutzmanager der Stadt Hagen. Für viele Vorhaben fließen zudem Fördermittel.

„Entscheidend für eine zukunftsfähige Heizung ist, dass das System und seine Leistung wirklich zu den Bedürfnissen der Bewohner passen“, sagt John Santiago. Pauschale Empfehlungen nennt er deshalb unseriös. „Auch den richtigen Zeitpunkt für einen Austausch finden Eigentümer am besten selbst – wenn sie wissen, wohin dieser Schritt führen soll, welche Folgen er hat und was er kostet.“ Ein durchdachter Plan, der vielleicht noch eine Weile in der Schublade ruht, sei allemal besser als eine Hauruck-Aktion nach einem plötzlichen Heizungsausfall.

Einen guten Einstieg in das Thema bildet ein

Aktionstag,

den die Verbraucherzentrale

am Freitag, 12. Oktober

in der Beratungsstelle Hohenzollernstraße 8

durchführt.

Um 15:00 Uhr führt Energieberater Jens Blome ein in die Chancen moderner Heiztechnik und die Verbesserungen, die damit zu erreichen sind.

In einem weiteren Vortrag um 18:00 Uhr erhalten Interessierte einen Überblick über aktuelle finanzielle Förderprogramme für den Heizungsaustausch und andere Vorhaben.

Von 16:00 – 18:00 gibt es die Möglichkeit im Rahmen von Beratungsgesprächen die individuelle Situation mit dem Energieberater zu besprechen.

Der Eintritt zu den Vorträgen und die Beratungsgespräche sind kostenfrei.

Aufgrund der begrenzten Kapazitäten wird um eine Anmeldung unter 02331-6973301 oder hagen@verbraucherzentrale.nrw gebeten.

Die Aktion „Besser heizen“ ist Bestandteil des Projekts „Energie2020“ der Verbraucherzentrale NRW, das mit Mitteln des Landes und der EU gefördert wird.

Verbraucherzentrale NRW
Beratungsstelle Hagen
Hohenzollernstraße 8
58095 Hagen
Tel (02331) 6 97 33 01
Fax (02331) 6 97 33 15
Öffnungszeiten der Beratungsstelle
Montag 10 – 18 Uhr
Dienstag 10 – 17 Uhr
Donnerstag 10 – 19 Uhr
Freitag 10 – 13 Uhr

Erntedank auf dem Wetteraner Wochenmarkt

markt.pngAuch die Händler des Wetteraner Wochenmarktes feiern in diesem Jahr Erntedank. Dieses findet am Samstag, dem 06. Oktober von 10.00 bis 13.00 Uhr auf dem Wochenmarkt statt. Hierzu wird Janina Peitz von „Grünschnabel“ Natur- und Umweltpädagogik vor Ort sein und mit Kindern aus Steinen Kürbisse zaubern. Die Steine können individuell bemalt werden und dann als Deko im Garten oder im Haus verwendet werden. Darüber hinaus können aus Eierkartons Spinnennetze gebastelt werden. Auch die Hobbyimkerei Bienen Müller aus Wengern wird mit einem breiten Angebot vor Ort sein und bietet u.a. Kerzenziehen für Kinder, ein Schaubienenvolk, einen Honigprobiertisch und natürlich verschiedene Honigsorten, Kerzen, Kosmetik oder den leckeren Honigschnaps. Passend zum Erntedank wird Marion Graf eine leckere Kürbissuppe anbieten und die Besucherinnen und Besucher des Wochenmarktes zu einer kleinen Mittagspause auf dem Markt einladen. Auch an den Ständen des Wochenmarktes geht es herbstlich zu, so hat z. B. der Obst- und Gemüsestand von Norbert Schäfer jetzt wieder eine tolle Auswahl an unterschiedlichen selbstgezüchteten Kürbissorten im Angebot. Diese sehen nicht nur toll aus, sondern lassen sich auch zu unterschiedlichen leckeren Herbstgerichten verarbeiten.

Fortgesetzt wird die Sammlung der Lieblingsherbstrezepte der Wetteraner Wochenmarktkunden. Ende des Jahres wird dann aus allen eingereichten Rezepten ein Wetteraner Wochenmarktkochbuch erstellt. Dieses enthält dann viele tolle regionale und vor allem saisonale Rezepte, die die Besucher des Wochenmarktes zum Nachkochen einladen. Die Flyer zum Eintragen der Rezepte liegen an den Ständen des Wochenmarktes aus. Alle Wetteranerinnen und Wetteraner sind herzlich eingeladen, ihre Lieblingsherbstrezepte aufzuschreiben und bis Ende November an den Ständen des Wochenmarktes abzugeben. Unter allen Teilnehmern werden Gutscheine für den Wochenmarkteinkauf verlost.

Der Wochenmarkt auf dem Bahnhofsplatz in Wetter stellt ein wichtiges Angebot für die Nahversorgung in der Stadt dar. Er bietet neben frischen regionalen Produkten auch umfangreiche Beratung und Service und damit eine Qualität, die viele Bürgerinnen und Bürger in den Geschäften zunehmend vermissen. Um den Wochenmarkt als wichtiges Angebot für die Gesamtstadt langfristig zu erhalten und zu stärken, soll dieser mit unterschiedlichen Aktionen und besonderen monatlichen Angeboten unterstützt und attraktiver gestaltet werden. Das Aktionsprogramm auf dem Wochenmarkt in Wetter ist ein gemeinsames Projekt der Markthändler, der Stadt Wetter (Ruhr) und des Citymanagements.

Erste eigene Bude und andere Katastrophen – Herbstferienaktion des Jugendkulturzentrums „Kultopia“ und der Verbraucherzentrale in Hagen

Coullage Logo 3Für alle Jugendlichen, die in absehbarer Zeit planen von zu Hause auszuziehen, oder die vielleicht einfach mal von der Selbstständigkeit träumen möchten, bieten das Jugendkulturzentrum Kultopia und die Verbraucherzentrale in Hagen am 16.10.2018 und am 23.10.2018 Veranstaltungen zum Thema „Ich ziehe von zu Hause aus“ an

Wie finde ich eine passende Wohnung, worauf muss ich beim Mietvertrag, und überhaupt bei Verträgen achten, welche Kosten kommen auf mich zu, brauche ich Versicherungen, wie behalte ich den Überblick über Ein- und Ausgaben – all diese Fragen sollen mit Hilfe von Birgit Olek-Flender von der Verbraucherzentrale in Hagen auf unterhaltsame Weise besprochen und geklärt werden.

Im zweiten Teil wird dann Nadine Budde vom Jugendkulturzentrum „Kultopia“ Themen rund um Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen, Honorare und Ansprüche auf öffentliche Unterstützung, z.B. Wohngeld, Ausbildungsbeihilfe und Sozialhilfe besprechen.

Die Veranstaltungen werden stattfinden am 16.10.2018 und am 23.10.2018 ab 16 Uhr,

im Jugendkulturzentrum Kultopia, Konkordiastr. 23-25.

Informationen und Anmeldungen mittwochs, donnerstags und freitags zwischen 10-16 Uhr im Jugendkulturzentrum „Kultopia“ unter 02331 2073834 oder per E-Mail nadine@kultopia.de.

Rückruf von Fuze Tea Pfirsich in der 1,0 L PET-Flasche

Nur Mindesthaltbarkeitsdatum 28.08.2019 und 29.08.2019 betroffen

Eigene Qualitätskontrollen haben gezeigt, dass einige Flaschen des Eistees Fuze Tea Pfirsich in der 1,0 L Flasche mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.08.2019 und 29.08.2019 nicht den hohen Qualitätsanforderungen entsprechen.

Obwohl nach den vorliegenden Fakten keine Gesundheitsgefährdung zu erwarten ist, wurde die weitere Auslieferung des Produkts gestoppt. Des Weiteren werden die Getränke bei den Handelskunden vorsorglich ausgetauscht. Konsumenten können am Kaufort die betroffenen Flaschen umtauschen oder sich den Preis erstatten lassen. Fuze Tea entschuldigt sich für etwaige Unannehmlichkeiten.

Andere Produkte oder Packungen der Marke Fuze Tea sind nicht betroffen.

Verbraucher können sich bei weiteren Fragen an den Kundenservice unter der Rufnummer 030-20911209 (Mo-Fr 8-21 h, Sa 9-19 h) wenden.

IKEA ruft eine Charge von CALYPSO Deckenleuchten wegen eventuell herunterfallender Leuchtenschirme zurück

IKEA ruft alle Kunden, die nach dem 1. August 2016 eine CALYPSO Deckenleuchte erworben haben, dazu auf, den Datumsstempel auf dem Produkt zu überprüfen. Es werden CALYPSO Deckenleuchten zurückgerufen, die mit und zwischen den folgenden Datumsstempeln hergestellt wurden: 1625 bis 1744.

IKEA ruft eine Charge von CALYPSO Deckenleuchten zurück

IKEA erhielt Berichte von Kunden über herunterfallende Glasschirme. Um die Gefahr für unsere Kunden zu reduzieren, ruft IKEA nun CALYPSO Deckenleuchten zurück, die mit und zwischen den folgenden Datumsstempeln produziert wurden: 1625 bis 1744.

IKEA nimmt Produktsicherheit sehr ernst. Alle unsere Produkte werden getestet und sie entsprechen den geltenden Standards und gesetzlichen Vorschriften. Trotzdem haben wir Berichte darüber erhalten, dass bei dieser Charge von CALYPSO die Glasschirme herausfallen könnten. Um unsere Kunden zu schützen und weitere Vorfälle zu vermeiden, bitten wir alle Kunden die Produkte dieser Charge besitzen, die Leuchten zurückzubringen. Sie erhalten im Austausch eine neue CALYPSO Deckenleuchte oder die volle Rückerstattung des Kaufpreises. Es ist dazu kein Kaufnachweis notwendig.

„Die Wahrscheinlichkeit, dass der Schirm herunterfällt, ist sehr gering, dennoch ruft IKEA das Produkt wegen der möglichen Gefahr zurück“, erklärt Emilie Knoester, Business Area Manager Lighting & Home Smart bei IKEA of Sweden und fährt fort:

„Die Sicherheit der Kunden ist von höchster Priorität für IKEA, daher haben wir uns entschlossen, die betroffene Charge als Vorsichtsmaßnahme zurückzurufen.“

Fragen über Fragen zum Datenschutz

Seit vier Monaten ist die Europäische Datenschutz-Grundverordnung
(DSGVO) in Kraft, aber immer noch sorgen die Bestimmungen vor allem bei
Vereinen, Handwerkern und kleinen Unternehmen für viele Fragen. Das
zeigte sich auch bei einer Info-Veranstaltung mit dem Kölner
Medien-Anwalt Christian Solmecke, zu der der heimische
SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel in das Alte Stadtbad in Haspe
eingeladen hatte.

DSGVO-Roespel
Solmecke nannte zunächst ein paar – manchmal auch absurde – Beispiele,
wie auf die europaweit gültige DSGVO reagiert wurde: „In einer
Arztpraxis wird man jetzt nicht mehr mit Namen aufgerufen, sondern muss
sich am Eingang eine Nummer ziehen.“ Ein Friseur schreibt nicht mehr die
Namen seiner Kundinnen in seinen Kalender, sondern gibt ihnen die Namen
von Comic-Figuren. Auch die ersten meistens unberechtigten Abmahnungen
gab es direkt nach dem 25. Mai, als die zweijährige „Schonfrist“ der
DSGVO abgelaufen war: Anwälte forderten hohe Geldsummen, weil zum
Beispiel auf der Homepage keine Datenschutzerklärung stand. Solmecke
zeigte sich zufrieden, dass Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD)
inzwischen einem Gesetzentwurf gegen den „Abmahn-Wahnsinn“ vorgestellt hat.
Aus seinem Vortrag wurde sehr schnell eine Diskussion: Jede Menge Fragen
der Besucher konnte der Anwalt beantworten.
Im Grunde sei die Verordnung sehr gut, sagte Solmecke, denn dadurch
werden die großen Social-Media-Unternehmen gezwungen, jedem Nutzer
mitzuteilen, welche Daten über ihn und von ihm gespeichert sind und an
wen sie weiter gegeben werden. Geschieht das nicht, drohen Google,
facebook und Co. Milliarden-Strafen.
Die drohen den Vereinen in Hagen sicher nicht, machte Solmecke deutlich.
Trotzdem müssten auch die ehrenamtlich geführten Organisationen eine
Menge Arbeit investieren, um der DSGVO zu genügen.

Neben der Datenschutzerklärung sei vor allem ein Verarbeitungsverzeichnis nötig,
in dem genau aufgelistet wird, wer überhaupt welche Daten sehen, wofür
er sie benutzen und an wen er sie weiter geben darf. Gute Vorlagen dafür
gibt es kostenlos bei den Dachorganisationen wie dem Landessportbund,
aber auch bei Anwaltskanzleien. „Nehmen Sie sich die nötige Zeit und
füllen Sie diese Listen sorgfältig aus“, riet Solmecke den Gästen.

Jetzt buchen: Radboxen am Hohenlimburger Bahnhof und am Heubing in Haspe

Logo201506 30Die Installation der insgesamt 34 Radboxen an Hagener Bahnhöfen befindet sich auf der Zielgeraden: Heute konnte Marc Henningfeld, Servicetechniker vom Radparksystemanbieter Kienzler, sechs Boxen am Hohenlimburger Bahnhof sowie fünf Boxen am Bahnhof Heubing in Haspe anschließen.

Fahrgäste können die Stellplätze bei der Hagener Straßenbahn AG via Internet unter www.dein-radschloss.de/# reservieren. Als letzter Standort wird in den kommenden Wochen der Bahnhof Vorhalle mit sechs Radboxen ausgestattet.

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Marc Henningfeld, Servicetechniker vom Radparksystemanbieter Kienzler, schließt die Radboxen in Hohenlimburg an. (Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)

Hagen gehört zu einer von 15 Kommunen, die gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr an größeren Verknüpfungspunkten zum öffentlichen Nahverkehr digital gesteuerte Radabstellanlagen mit dazugehörigem modernen, elektronischen Zugangs- und Hintergrundsystem anbieten. Die Radabstellanlagen werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Letzte Thementour „Auf den Spuren Harkorts“

Logo201506 30Am Samstag, 29. September lädt der Stadtmarketing für Wetter e. V. alle Interessierten zur Sondertour „Auf den Spuren Friedrich Harkorts“ ein.

Warum ist in Wetter und Umgebung so vieles nach „Harkort“ benannt, wie z. B. unsere Harkortstadt, der Harkortsee, Harkortberg und Harkortturm?

Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten die Teilnehmer auf der Themenfahrt des Stadtmarketing von der Stadtführerin Doris Hülshoff. Sie begleitet die Gäste zu den wichtigen Stationen Friedrich Harkorts und seiner Familie und wird viel Interessantes über den Industriepionier zu berichten wissen.

Im komfortablen Bus geht es unter anderem über die Grenzen Wetters hinaus zum Haus Harkorten, dem Geburtshaus Harkorts in Haspe. Ebenfalls führt uns die Route nach Gut Schede, wo wir bei gutem Wetter auch die letzte Ruhestätte Harkorts aufsuchen können. Besonders spannend wird es, wenn wir uns ein Stück entlang der ehemaligen Eisenbahntrasse begeben, auf der Suche nach Überbleibseln der alten Trasse „Harkort-Schlebuscher Kohlenbahn“, um dann direkt vor Ort ein paar Fakten zur Geschichte der Eisenbahn zu erfahren.

Fester Bestandteil unserer Stadtrundfahrten und natürlich auch bei dieser Tour ist die Führung durch das über 100 Jahre alte Rathaus, mit Besichtigung des Ratssaals. Auch der Gang durch die historische Freiheit in Alt-Wetter wird nicht fehlen. Denn hier errichtete Harkort seine „Mechanischen Werkstätten“.

Viele interessante Informationen über die Persönlichkeit Friedrich Harkort werden auf dieser Tour vermittelt, der nicht nur als Industrie- und Bahnpionier Entwicklungen anstoßen konnte, sondern auch als Politiker wirkte.

Treffpunkt ist der Bahnhof in Alt-Wetter, Abfahrt um 14 Uhr, Dauer der Tour ca. 3 Stunden.

Der Kostenbeitrag beträgt 13 Euro pro Person, Familien mit Kindern zahlen 25 Euro (max. 2 Erwachsenen/2 Kinder). Es sind noch Plätze frei!

Anmeldungen, Infos und Geschenkgutscheine beim Stadtmarketing für Wetter e. V., Tel. 02335 802092 oder unter www.stadtmarketing-wetter.de

 

Warenrückruf: REWE Beste Wahl Tomaten-Oliven Brötchen, Panificio Italiano Veritas GmbH

Panificio Italiano Veritas GmbH ruft vorsorglich „REWE Beste Wahl Tomaten Oliven Brötchen» wegen möglichen Glasstückchen zurück

Die Firma Panificio Italiano Veritas GmbH, München, ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes vorsorglich das nachfolgende Produkt zurück:

"REWE Beste Wahl Tomaten-Oliven Brötchen, 400 g", 
Mindesthaltbarkeitsdatum: 30.10.2018,
EAN: 4388844232785

Dieser Rückruf erfolgt rein vorsorglich, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich in der Verpackung kleine transparente Glasstückchen befinden könnten. Vor dem Verzehr der betroffenen Produkte wird daher dringend abgeraten.

Von dieser vorsorglichen Maßnahme sind Produkte mit davon abweichenden Mindesthaltbarkeitsdaten nicht betroffen.

Das Unternehmen hat bereits reagiert und die betroffene Ware aus dem Verkauf nehmen lassen.

Kunden können das Produkt im jeweiligen Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, selbstverständlich auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Für die entstehenden Unannehmlichkeiten möchte sich die Panificio Italiano Veritas GmbH bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern entschuldigen.

Vortrag zum Thema Adipositas

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Bildquelle: Stadt Hagen

Ein Vortrag rund um das Thema Adipositas findet im Rahmen des „Hagener Gesundheitsforums 2018“ am Mittwoch, 12. September, um 17 Uhr im Sparkassen-Karree in Hagen-Mitte statt. Vortragende sind Christian Erlemeyer, Gründer und Protagonist des Adipositas-Netzwerks NRW, sowie Dr. Claas Brockschmidt, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe.

Christian Erlemeyer wog zu Spitzenzeiten über 220 Kilogramm und konnte sein Gewicht inzwischen nahezu halbieren. Durch sein ehrenamtliches Engagement hat sich das Adipositas-Netzwerk landesweit ausgedehnt. Vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen wird er begründen, warum so viele Diäten keinen Erfolg haben. Um dauerhaft Gewicht gesund reduzieren zu können, müssen mehrere Faktoren beachtet werden. Hierauf wird im Vortrag besonders eingegangen.

Seit Beginn des Jahres gibt es Neuerungen zur Behandlung von Adipositas. Dazu wird Dr. Claas Brockschmidt als Chefarzt im Evangelischen Krankenhaus Haspe und Leiter des Kompetenzzentrums für Adipositaschirurgie berichten. Auch wird er eine Einschätzung darüber geben, wie es für Ärzte ist, adipöse Patienten zu behandeln, welche Gefahren durch starkes Übergewicht drohen und wodurch in der Behandlung Grenzen gesetzt sind.

Veranstalter des Vortrags ist die Stadt Hagen, Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz. Der Eintritt ist frei.

„Stürze im Alter sicher verhüten“ Film der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH)

Mehr als 3 Millionen Unfälle passieren pro Jahr im Haushalt. Vor allem Senioren sind betroffen. Mehr als 7.800 Menschen über 65 Jahre sterben jährlich nach einem Sturz. Dabei reichen oft schon kleine Dinge, um sicher durch den Alltag zu kommen! Welche das sein können, zeigt der Film „Stürze im Alter sicher verhüten“ der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg.

Der Film sensibilisiert für riskante Routinen und Gewohnheiten. Wichtig ist es aber auch, regelmäßig mit seinem Hausarzt über einzunehmende Medikamente zu sprechen, um Wechselwirkungen wie Schwindel oder Kreislaufprobleme auszuschließen. Und weil auch die Sehkraft im Alter nicht besser wird, ist der Besuch beim Augenarzt für Senioren ein wichtiger Termin im Jahresplan.

Bewegung im Alltag ist eine wertvolle Sturzprophylaxe. Wer sich zum Beispiel beim Zähneputzen auf die Zehenspitzen stellt und dann vorsichtig vor- und zurückbeugt, kräftigt mit dieser einfachen Übung die Koordination seiner Füße.

Strahlenschutzverordnung: Nur noch Ärztinnen und Ärzte dürfen Tattoos per Laser entfernen

Bundesärztekammer | Erfolgreiche Intervention der Bundesärztekammer: Die Entfernung von Tätowierungen mit Lasern oder vergleichbaren hochenergetischen Verfahren darf in Zukunft nur noch von qualifizierten Ärztinnen und Ärzten durchgeführt werden. Das sieht eine Verordnung vor, die das Bundeskabinett jetzt beschlossen hat. „Im Sinne der Patientensicherheit ist das die einzig richtige Entscheidung. Hochleistungslaser sind kein Spielzeug. Sie gehören in die Hände von Ärztinnen und Ärzten“, kommentierte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, den Beschluss.

Die ursprünglich in der Verordnung vorgesehene Möglichkeit, die Entfernung von Tätowierungen mit Lasern an Nicht-Ärztinnen und -Ärzte – also zum Beispiel Kosmetikerinnen – zu delegieren, wurde ersatzlos gestrichen. Der Gesetzgeber folgte damit der Argumentation der Ärzteschaft. Sie hatte in einer Stellungnahme darauf hingewiesen, dass die Tattoo-Entfernung mit Lasern bei unsachgemäßer Ausführung ein sehr hohes Gefährdungspotential für die Behandelten besitze und insbesondere zu dauerhaften Schäden an Augen und Haut führen könne. Deshalb dürfen Behandlungen mit Hochleistungslasern oder vergleichbaren hochenergetischen Lichtsystemen nur durch hierfür qualifizierte Ärztinnen und Ärzte durchgeführt werden.

Röspel lädt zur Infoveranstaltung DSGVO

Was Vereine und Unternehmen jetzt wissen müssen.
DSGVO: Diese fünf Buchstaben klingen eigentlich harmlos. Dennoch
bereiten Sie derzeit Vereinsvorständen und Unternehmensgeschäftsführern
erhebliches Kopfzerbrechen. Was es mit der Europäischen
Datenschutz-Grundverordnung (so der volle Name für diese Abkürzung) auf
sich hat und wie Vereine damit umgehen müssen, wird der renommierte
Kölner Rechtsanwalt Christian Solmecke auf Einladung des heimischen
SPD-Bundestagsabgeordneten René Röspel am Donnerstag, dem 20. September,
ab 17 Uhr im „Alten Stadtbad“ in Haspe erläutern.
Die DSGVO ist aus europarechtlicher Sicht die größte Vereinheitlichung
datenschutzrechtlicher Vorgaben, die es je gegeben hat. Hintergrund
dieses neuen Gesetzes war es eigentlich, Konzerne wie Google, Facebook
oder Twitter jetzt auch in Europa bei Datenschutzverstößen haftbar
machen zu können. Die Drohkulisse von 20 Millionen Euro Bußgeld hat die
Internetgiganten zumindest jetzt schon zum Handeln veranlasst.
Allerdings trifft die neue Verordnung nicht nur die großen Player der
Branche. Auch Vereine und kleine Unternehmen müssen das umfangreiche
Regelwerk beachten, um Bußgelder und Abmahnungen zu vermeiden. Auch wenn
die Umsetzungsfrist für das neue Regelwerk am 25. Mai 2018 abgelaufen
ist, ist es jetzt noch nicht zu spät, sich rechtskonform zu verhalten.

Solmecke
Rechtsanwalt Christian Solmecke

Der Kölner Rechtsanwalt Christian Solmecke (44), gebürtiger
Gevelsberger, wird in seinem praxisnahen Vortrag konkrete Tipps dazu
geben, was jetzt zu tun ist, um sich datenschutzkonform zu verhalten.
Nach seinem Vortrag besteht ausreichend Gelegenheit für Fragen, so dass
die Teilnehmer ihre datenschutzrechtlichen Angelegenheiten schon am
nächsten Tag selbst angehen können.
Der Eintritt ist frei. René Röspel bittet aber alle Interessierten, sich
bis zum 14. September unter rene.roespel.wk@bundestag.de anzumelden.

ZUM REFERENTEN:
Die Kölner Kanzlei „Wilde Beuger Solmecke“ hat sich auf die Beratung der
Online-Branche spezialisiert. Insgesamt arbeiten 28 Anwälte in der
Kanzlei. Christian Solmecke hat dort in den vergangenen Jahren den
Bereich Internetrecht/E-Commerce stetig ausgebaut. So betreut er
zahlreiche Online-Händler, Medienschaffende und Web-2.0-Plattformen.
Neben seiner Kanzleitätigkeit ist Christian Solmecke Autor zahlreicher
Fachbücher zum Thema Online-Recht und Geschäftsführer des Deutschen
Instituts für Kommunikation und Recht im Internet (DIKRI) an der Cologne
Business School. Dort beschäftigt er sich insbesondere mit den
Rechtsfragen in Sozialen Netzen. Vor seiner Tätigkeit als Anwalt
arbeitete Solmecke mehrere Jahre als Journalist für den Westdeutschen
Rundfunk und andere Medien.
Solmecke ist außerdem Verfasser der beiden datenschutzrechtlichen Bücher
„Fit für die DSGVO“ (Deubner Verlag) und „DSGVO für Website Betreiber“
(Rheinwerk Verlag).

ADFC-Fahrradklimatest 2018 geht an den Start

Vom 1. September bis 30. November können die Hagener Radfahrer und Radfahrerinnen
wieder die Fahrradfreundlichkeit ihrer Stadt bewerten.

Bei der Online-Umfrage zum ADFCFahrradklima-Test 2018 werden 32 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt. 2016 haben bundesweit mehr als 120.000 Bürgerinnen und Bürger mitgemacht und die Situation in 539 Städten und Gemeinden beurteilt. Bei den letzten zwei Umfragen in den Jahren 2014 und 2016 kam Hagen jeweils mit einer Durchschnittsnote von 4,7 auf den letzten Platz aller Deutschen Großstädte und nicht nur in ihrer Kategorie der Städte mit 100 000 bis 200 000 Einwohnern. Ist Hagen in der Zwischenzeit fahrradfreundlicher geworden oder gibt es zum dritten Mal den unrühmlichen Titel der fahrradunfreundlichsten Stadt Deutschlands?
In diesem Jahr will der ADFC die Beteiligung noch einmal deutlich erhöhen. An der Umfrage teilnehmen können alle – egal, ob sie jung oder alt sind, viel oder wenig Rad fahren, mit dem Rad zum Job pendeln oder lieber veloflanieren. Besonders erwünscht sind auch die Rückmeldungen von Kindern und Jugendlichen – bei Bedarf gern mit Unterstützung von Erwachsenen! Je vielfältiger die Teilnehmenden sind, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse.
Wo fühlen sich in Hagen Radfahrer gefährdet? An welchen Stellen läuft’s rund und welche Wege sind eher Rumpelpisten? Wo gibt es benachteiligende Ampelschaltungen? – Macht Radfahren Stress oder Spaß? Über einen Fragenkatalog können sich Radfahrer dazu äußern und dieses in verschiedenen Kategorien benoten. Neben vorgegebenen Fragen zum Anklicken, gibt es auch noch eine Möglichkeit für Freitexte, in denen Gefahrenstellen oder Verbesserungsvorschläge gemeldet werden können.
Den Online-Fragebogen gibt es über den Link: http://www.fahrradklima-test.de
In den nächsten Tagen werden auch Fragebögen im AllerWeltHaus in der Potthofstraße 22 ausgelegt.
Die Umfrage läuft bis zum 30. November. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2019
präsentiert. Die Resultate münden in eine Note, die mit Schulnoten vergleichbar ist. Der Test gibt Politik und Verwaltung lebensnahe Rückmeldungen zu Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung. Beim ADFC und auch in der Stadtverwaltung ist man gespannt auf das Ergebnis.

ADFC-Fahrradklima-Test 2018 für Wetter

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist der Zufriedenheits-Index der Radfahrer in Deutschland. Mehr als 120.000 Bürgerinnen und Bürger haben 2016 mitgemacht und die Situation für Radfahrer in über 500 Städten bewertet. Am 1. September wird die Befragung zum Fahrradklima-Test 2018 gestartet.

Für eine Gemeinde der Größenordnung Wetters ist eine Mindestteilnehmerzahl von 50 erforderlich, um zu einem aussagekräftigen Ergebnis zu kommen und somit in die Wertung im Städteranking einzufließen. In den Jahren 2014 und 2016 konnte die Mindestteilnehmerzahl in Wetter noch nicht erreicht werden.

Die Befragung findet über die Internetseite www.fahrradklima-test.de statt und ist noch bis zum 30. November 2018 möglich. Die Ergebnisse geben Verkehrsplanern und politisch Verantwortlichen lebensnahe Rückmeldungen zum Erfolg ihrer Radverkehrsförderung und nützliche Hinweise für Verbesserungen. Gefördert wird die Aktion durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP).