Archiv der Kategorie: Menden

Übergabe des 1. MINI-Löschfahrzeugs in NRW an die Kinderfeuerwehr

Michael Bals, Leiter der Kinderfeuerwehr Menden sowie alle Betreuer und vor allem die Kinder freuten sich sehr über das Fahrzeug

Menden – Rund 60 Kinderfeuerwehren gibt es bereits in Nordrhein-Westfalen. Anders als bei den Jugendfeuerwehren wird hier schon Kindern ab 6 Jahren die Arbeit der Feuerwehr spielerisch nahe gebracht.

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Freitag Morgen: 60-jähriger Rollerfahrer tödlich verletzt

Symbolbild Rettungswagen © Hans LeicherMenden | Am Freitag gegen 05.51 Uhr befuhr ein 60-jähriger Mendener mit seinem Roller Piaggio den Bräuckerweg in Fahrtrichtung Menden und beabsichtigte nach links in die Holzener Straße abzubiegen. Hierbei wurde er von einem ihm entgegen kommenden PKW, der von einem 21-jährigen Mendener geführt wurde, erfasst. Freitag Morgen: 60-jähriger Rollerfahrer tödlich verletzt weiterlesen

Ermittlungen zum Wohnhausbrand in Menden

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Menden | Im Rahmen der Ermittlungen hat sich ein Tatverdacht gegen die
57-jährige Eigentümerin ergeben. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge
entstand das Feuer im Bereich der Küche bei der Zubereitung von
Essen. Die Polizei ermittelt daher nun wegen des Verdachts der
fahrlässigen Brandstiftung. Der Sachschaden beläuft sich ersten
Schätzungen zufolge auf eine hohe sechsstellige Summe. Die 57-Jährige
befindet sich auf dem Weg der Besserung. Das Haus ist derzeit nicht
bewohnbar. Die Ermittlungen dauern an.

Feuerwehr rettet Bewohnerin aus brennendem Gebäude

Menden | Am Montagabend meldeten Anwohner einen Brand in einem Gebäude am Dreischer Kamp im Ortsteil Schwitten. Bereits von weitem konnten die auf der Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung wahrnehmen. Beim Eintreffen schlugen Flammen aus einem Fenster des Einfamilienhauses. Anwohner gaben an, dass sich noch zwei Personen und ein Hund in dem Gebäude aufhalten sollen. Durch mehrere Zugänge setzte die Feuerwehr Menden daher gleich fünf Atemschutztrupps zur Personensuche ein, zeitgleich wurde auch ein Löschangriff eingeleitet. In dem vollständig verqualmten Gebäude konnte schließlich eine Person im Bereich des Kellers aufgefunden und ins Freie gebracht werden. Mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung wurde sie in ein Krankenhaus eingeliefert.

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Während der Personensuche stürzte ein Feuerwehrmann von dem Dach einer Garage und verletzte sich dabei am Arm. Er und sein Truppmitglied wurden ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert, dieses konnten beide, nach ambulanter Behandlung, am gleichen Abend wieder verlassen.

Die weitere Personensuche verlief ohne Ergebnis, auch nachdem der Rauch abgezogen war konnte keine weitere Person im Gebäude gefunden werden. Der vermisste Hund war indes von selbst ins Freie geflüchtet und kam unverletzt zur weiteren Betreuung bei Nachbarn unter.

Noch während der Suche nach versteckten Brandnestern bildeten sich im Dachbereich erneut Flammen, sodass die Brandbekämpfung von außen und innen wieder aufgenommen werden musste. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig, da sich das Feuer in die Zwischendecken gefressen hatte. Diese mussten mühsam, teils unter dem Einsatz von Kettensägen, geöffnet werden, um an die Glutnester zu gelangen. Gegen Mitternacht konnte ein Großteil der Kräfte die Einsatzstelle verlassen, eine Brandwache verblieb bis zum Morgen.

Rund 90 Einsatzkräfte der Löschzüge Nord (Schwitten, Bösperde und Halingen) und Mitte sowie des Rettungsdienstes befanden sich in Schwitten im Einsatz. Die nächtliche Brandwache übernahm die Löschgruppe Oesbern. Die hauptamtliche Wache befand sich zum Zeitpunkt der Alarmierung, um 18:44 Uhr bereits in einem Einsatz in Lendringsen. Ersten Meldungen nach sollte hier ein Gleitschirmflieger in einer Hochspannungsleitung hängen. Dieser Einsatz entpuppte sich als Fehlalarm.

Während des laufenden Einsatzes in Schwitten löste zudem gegen 22:18 Uhr die Brandmeldeanlage eines Betriebes auf Platte-Heide aus. Die hauptamtliche Wache, freie Kräfte des Löschzuges Mitte und die Löschgruppen Lendringsen löschten hier eine brennende Heizungsanlage. Dazu musste diese teilweise demontiert werden. Ein größerer Schaden blieb aus, verletzt wurde niemand.

Brand in Menden – Bewohnerin und zwei Feuerwehrleute verletzt

Coullage Logo 5Menden | Am Dreischer Kamp meldeten Anwohner gestern Abend,
18.44 Uhr, einen Wohnhausbrand. Die Feuerwehr führte Löscharbeiten
durch und richtete eine Brandwache ein. Kräfte der Feuerwehr retteten
aus dem Haus eine verletzte 57-jährige Bewohnerin mit Verdacht auf
Rauchgasvergiftung. Weiterhin nahmen sie einen Hund in ihre Obhut,
der vor dem Gebäude umherlief.

Die Polizei sperrte die Straße und hat die Ermittlungen zur
Brandursache aufgenommen. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Angaben
zur Brandursache und der Höhe des entstandenen Sachschadens sind noch
nicht möglich.

Während der Löscharbeiten fiel ein Feuerwehrmann vom Dach und zog
sich hierbei Verletzungen zu. Ein weiterer Feuerwehrmann musste mit
Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Er
konnte nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.

WDR-Kinderrechtepreis 2018: Gewinner auch aus Menden

Vier Projekte und Initiativen aus Nordrhein-Westfalen sind am Sonntag
(23. September) in Köln mit dem WDR-Kinderrechtepreis 2018 
ausgezeichnet worden. Laudatoren waren UNICEF-Vorstandsmitglied 
Daniela Schadt, NRW-Staatssekretär Nathanael Liminski, Schauspieler 
Jan-Gregor Kremp und KiKa-Moderator André Gatzke. 
WDR-Hörfunkdirektorin Valerie Weber sagte in ihrem Grußwort: "Der WDR
sieht sich als öffentlich-rechtlicher Sender in der Pflicht, nicht 
nur über negative Entwicklungen bei den Kinderrechten zu berichten, 
sondern auch und gerade die vielen positiven Beispiele in unserem 
Land zu würdigen."

Gewinner aus Bonn, Solingen, Menden und Duisburg

Der mit 2500 Euro dotierte erste Preis ging an das Bonner 
Musicalprojekt "Generation Z - kann doch was!". Der zweite, mit 2000 
Euro dotierte Preis ging an die Klasse 8b der Solinger 
Friedrich-Albert-Lange-Schule, die eine Patenschaft für ein 
Kinderhospiz übernommen hat. Der dritte, mit 1000 Euro dotierte Preis
ging an die evangelische Jugendhilfe in Menden für ihre 
traumapädagogischen Kinderfortbildungen. Ein nicht dotierter 
Sonderpreis ging an das Duisburger "Institut für soziale Innovationen
e. V." für ihr Projekt "Aufrichten!". 

Über die Preise hatten eine Kinder- und eine Erwachsenenjury 
abgestimmt. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ist erstmals 
Schirmherr des WDR-Kinderrechtepreises, der in diesem Jahr zum 
zwölften Mal verliehen wurde. Der WDR setzt mit dem Preis seit 1994 
ein wichtiges Zeichen für die Kinderrechte. 
 
Zitate der Preisträgerinnen und Preisträger zu ihren Projekten: 

Lara Mirchandani, Gründerin des Bonner Musicalprojekts "Generation Z 
- kann doch was!": "Wir wollten den ganzen Vorurteilen 
entgegenwirken, dass wir immer nur mit dem Handy beschäftigt sind und
nichts auf die Reihe bekommen."

Kira Finkenrath, Klassensprecherin der Klasse 8b der 
Friedrich-Albert-Lange-Schule in Solingen: "Die Vorstellung, dass ein
todkrankes Kind nicht die Möglichkeit bekommt, mit seiner Familie im 
letzten Abschnitt seines Lebens zusammen zu sein, ist für uns kaum zu
ertragen, denn jeder von uns kennt die Bedeutung seiner eigenen 
Familie. Wir sind fest davon überzeugt, dass es wichtig ist, sich für
die Rechte dieser kranken Kinder einzusetzen und mitzuhelfen, dass 
das Hospiz weiterbestehen kann."

Claudia Schirmer, Leiterin der evangelischen Jugendhilfe Menden: "An 
der traumapädagogischen Fortbildung nehmen Kinder teil, die in 
Pflegefamilien und Wohngruppen leben und traumatische Belastungen in 
ihrer Biografie erfahren haben. Traumatische Erfahrungen erzeugen 
großen seelischen Stress für die Kinder. Dieser bedeutet das Erleben 
von Angst und Ohnmacht. Wir wollen die Kinder mit der Fortbildung 
unterstützen und ermutigen, sich selbst wieder als wirksam und 
kompetent zu erleben. Kinder stark machen ist unser Ziel!"

Viola Werner, Leiterin der Duisburger "Initiative soziale 
Innovationen e. V: "Unser Ziel ist es, geflüchteten Kindern und 
Jugendlichen altersgerechte Möglichkeiten zu bieten, in Sicherheit 
ihre Freiheit zu leben, sich kreativ und künstlerisch auszudrücken 
und im Kontakt mit anderen Kindern und Jugendlichen ihr Leben hier in
Deutschland mitzugestalten."

FW Menden: Förderverein der Jugendfeuerwehr belegt 3. Platz

Der Förderverein der Jugendfeuer Menden e.V. hat beim Sozialpreis „Genial Sozial“ der SPD Menden mit seinem Projekt „Ferienfreizeit Jugendfeuerwehr“ den 3. Platz belegt.

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In dem Projekt ging es dem Förderverein darum, den sozial schwächeren Jugendlichen der Jugendfeuerwehr die Teilnahme an der Ferienfreizeit der Jugendfeuerwehr Menden zu ermöglichen. Durch einen Kostenzuschuss wurde der Eigenanteil, der von den Jugendlichen zu leisten ist, stark reduziert. Bei Jugendlichen, bei denen selbst der verbleibende Eigenanteil nicht zu leisten war, übernahm der Förderverein auch diese Kosten, um eine Teilnahme an der Ferienfreizeit zu ermöglichen.

Dieses Engagement des Fördervereins wurde von der SPD Menden mit dem 3. Platz beim Sozialpreis „Genial Sozial“ ausgezeichnet.

Bei der Aktion Herz zeigen, des Drogeriemarkt DM in Lendrigensen, können auch Sie, mit ihrem Herz, den Förderverein der Jugendfeuerwehr Menden bis zum 22.09.18 unterstützen!

Fünf Verletzte nach Verkehrsunfall

Heute, gegen 11.40 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall auf dem Bräukerweg, Höhe Nummer 74. Ein 38-jähriger Audi-Fahrer aus Iserlohn kam aus bislang ungeklärter Ursache nach links von seiner Fahrspur ab, kollidierte mit einem ihm entgegenkommenden Skoda an dessen Fahrertür und drehte diesen durch die Wucht um 180 Grad. Im Anschluss daran stieß er frontal in den dahinterfahrenden Peugeot, der auf den Gehweg zurück gegen einen dortigen Baum geschoben wurde.

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Foto: Feuerwehr Menden

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Im Skoda wird glücklicherweise der 19-jährige Mendener Fahrer und seine 20-jährige Beifahrerin nur leicht verletzt. Im Peugeot wird der 49-jährige Mendener Fahrer und seine 50-jährige Beifahrerin schwer verletzt. Die Mendenerin muss durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden und wird mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik ausgeflogen.

Der Iserlohner Audi Fahrer wird ebenfalls schwer verletzt und einem Krankenhaus in Iserlohn zugeführt. Es entstanden etwa 40.000 Euro Sachschaden. Die Unfallstelle war bis 14 Uhr komplett gesperrt.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

UPDATE 2 zum tödlichen Verkehrsunfall in Menden

Fabian Kreutz | Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person wurde die Feuerwehr Menden heute Vormittag um kurz nach 9 Uhr in den Ortsteil Halingen gerufen.

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Auf der Gruländer Straße zwischen Halingen und Langschede hatte sich der Anhänger eines LKW gelöst und war mit einem entgegenkommenden PKW kollidiert. Die Fahrerin wurde durch den Zusammenprall in ihrem PKW eingeklemmt. Rund 60 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Menden, der Löschgruppen Halingen und Bösperde sowie der Löschgruppe Langschede der Freiwilligen Feuerwehr Fröndenberg eilten zur Einsatzstelle. Da die Fahrerin bereits in ihrem PKW verstorben war, konnte ein ebenfalls umgehend angeforderter Rettungshubschrauber seinen Einsatz kurz vor Eintreffen wieder abbrechen.

Die Gruländer Straße musste für die Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Für weitergehende Informationen verweisen wir an die Pressemitteilungen der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis.

Quelle: Feuerwehr Menden

UPDATE zum tödlichen Unfall in Menden – Gruländer Straße weiterhin gesperrt

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Menden | Am heutigen Donnerstag, gegen 09.10 Uhr, befuhr ein LKW die Gruländer Straße aus Richtung Schwerte kommend in
Fahrtrichtung Iserlohn, als sich der Anhänger mit einem Fassadenaufzug vom Zugfahrzeug aus bisher ungekärter Ursache löste und in den Gegenverkehr schleuderte. Hier stieß er mit dem Opel Corsa einer 32jährigen Frau aus Schwerte zusammen. Durch die Wucht des
Aufpralls wurde die Fahrzeugführerin tödlich verletzt und verstarb
noch an der Unfallstelle. Der 59jährige LKW-Fahrer aus Kamen wurde
schockverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Gruländer Straße
ist zur Zeit (13:00 Uhr) immer noch voll gesperrt. Die genaue Unfallursache soll
nun u.a. über ein Sachverständigengutachten herausgefunden werden.

Erneut Gewalt gegen Einsatzkräfte – Rettungswagenfahrer im Einsatz verletzt

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© Hans Leicher

Stefan Deitel | Feuerwehr Menden | Eigentlich ist es ein ganz normaler Einsatz, als der RTW1 aus Menden am vergangenen Mittwoch zur Unterstützung in die Nachbarstadt Fröndenberg gerufen wird. Eine „vital bedrohte Patientin“, eine Bewohnerin eines Altenheimes benötigte sofortige medizinische Hilfe. Routine für die Rettungskräfte aus Menden, als sie die Dame zur Behandlung in den Rettungswagen bringen. Zu diesem Zeitpunkt wollte ein Autofahrer offenbar nicht länger hinter dem Einsatzfahrzeug, das die Straße blockierte, warten. Sichtlich aufgeregt ignorierte der Fahrer die Warn- und Anhaltezeichen der RTW-Besatzung und versuchte, an dem Rettungswagen vorbei zu kommen. Dabei wurde der Führer des Rettungswagens durch den Seitenspiegel des Wagens an der Hand verletzt. Zum Glück verletzte er sich dabei nur leicht, musste aber im Mendener Krankenhaus behandelt werden. Außerdem wurde eine Pflegerin des Altenheimes, die neben dem RTW stand, von aufgewirbelten Schottersteinen getroffen. Die Polizei wurde informiert und der Führer des Rettungswagens erstattete Anzeige. Außerdem wurde über die Kreisleitstelle Lüdenscheid ein sogenannter „Melde- und Warnerlass“ angefertigt, durch den sowohl die Bezirksregierung Arnsberg, als auch das zuständige Ministerium in Düsseldorf über diesen Vorfall informiert werden. Dies ist bereits der dritte Vorfall innerhalb weniger Monate, allerdings der erste, bei dem auch eine Rettungskraft verletzt wurde. Bei allen drei Fällen haben ungeduldige Verkehrsteilnehmer Einsatzstellen ignoriert und andere Menschen gefährdet und teils verletzt. Deshalb weisen Feuerwehr und Stadtverwaltung erneut ausdrücklich darauf hin, dass Absperrungen der Feuerwehr nicht ohne Grund aufgestellt werden und dringend, auch zum eigenen Schutz, beachtet werden müssen. Ein solches Fehlverhalten wird in keinem Fall toleriert. Auch in diesem Fall wurde Anzeige erstattet. Die Polizei und weitere übergeordnete Behörden wurden eingeschaltet. Und auch künftig werden solche Vorfälle, die als „Angriff oder Gewalt gegen Einsatzkräfte“ gewertet werden, konsequent angezeigt.

LKW schleudert in Gegenverkehr, PKW-Fahrerin tödlich verletzt

Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.

Menden | Am heutigen Donnerstag, gegen 09.10 Uhr, befuhr ein
LKW die Gruländer Straße in Fahrtrichtung Iserlohn, als sich der
Dachdeckeraufzug vom Zugfahrzeug aus bisher ungekärter Ursache löste
und in den Gegenverkehr schleuderte. Hier stieß er mit dem Opel einer
Frau aus Schwerte zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die
Fahrzeugführerin tödlich verletzt und verstarb noch an der
Unfallstelle. Der LKW-Fahrer wurde schockverletzt in ein Krankenhaus
eingeliefert.

Flächenbrand in Menden

Stefan Deitel | Am heutigen Dienstag gegen 19:45 Uhr kam es im Ortsteil Lahrfeld zu einem Flächenbrand. In der Richard-Wagner-Straße hatten ca. 80qm Wiese Feuer gefangen und wurden von den Kräften der Feuer- & Rettungswache sowie den Kameraden des Löschzuges Mitte abgelöscht.

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Größerer Schaden entstand zum Glück nicht.

Noch während des Einsatzes wurde bekannt, dass es in Altena erneut einen Waldbrand gibt.

Das TLF4000 des Löschzuges Mitte wurde daraufhin nach dem Einsatz direkt nach Altena zur Unterstützung entsandt.

Feuerwehrfest Bösperde: Sperrung der Holzener Dorfstraße am Sonntag

Fabian Kreutz | Feuerwehr Menden | Ein buntes Programm mit vielen Angeboten für die ganze Familie erwartet die Besucher des Feuerwehrfestes Bösperde an diesem Wochenende.

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Nachdem am Samstagabend die Band „Partyinferno“ für beste Stimmung gesorgt haben wird, kommen am Sonntag vor allem die kleinen Besucher voll auf ihre Kosten: Fahrten mit dem Feuerwehrauto, Hüpfburg, eine Übung der Kinderfeuerwehr, die traditionelle Kinderbelustigung mit dem Spielmannszug und – dem warmen Wetter entsprechend – jede Menge Spiel und Spaß mit Wasser bieten die Bösperder Blauröcke den ganzen Sonntag über an.

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass die Holzener Dorfstraße im Rahmen des Feuerwehrfestes der Löschgruppen Bösperde am Sonntag in der Zeit von 10 bis 18 Uhr zwischen der Kreuzung Heidestraße und der Magdalenenstraße gesperrt sein wird.

Action, Spaß und Information bei der Feuerwehr Menden-Bösperde: Tag der offenen Tür am 1. August-Wochenende

Christopher Reimann | Am 04. und 05. August steht Bösperde wieder ganz im Zeichen der Feuerwehr: Die Löschgruppe lädt herzlich ein zum 50. Feuerwehrfest. Samstagabend wird Live-Musik geboten, der Sonntag hält als Familientag viele Attraktionen für Jung und Alt bereit: Kinderbelustigung, Fahrzeugshow, Hüpfburg, Kinderbrandschutzerziehung und Schauübungen von Einsatzabteilung und Kinderfeuerwehr sorgen den ganzen Tag über für ein abwechslungsreiches Programm.

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„Dieses Jahr wird für uns ein ganz besonderes“, berichtet Löschgruppenführer Fabian Kreutz. „Das Gerätehaus an der Holzener Dorfstraße wurde vor 50 Jahren fertiggestellt und mit dem ersten Feuerwehrfest eingeweiht.“ Zudem steht ab Herbst ein großer Um- und Anbau des derzeitigen Gebäudes an. Der Bau entspricht nicht mehr den aktuellen Vorschriften und muss daher angepasst werden. „Wir möchten die Gelegenheit nutzen und unsere Gäste und Anwohner über die geplanten Maßnahmen informieren“, so der Löschgruppenführer weiter. „Dieses Jahr feiern wir also nochmal so, wie es unsere Gäste aus den letzten Jahren bereits kennen, im kommenden Jahr wird dann alles etwas anders aussehen.“

Bereits in den vergangenen Jahren platzte der Vorplatz des Gerätehauses an der Holzener Dorfstraße aus allen Nähten. Die Live-Band „Partyinferno“ sorgte für ordentlich Partystimmung, Grund genug für die Bösperder Feuerwehrleute, sie auch für dieses Jahr erneut zu engagieren: Die sechsköpfige Band aus Hagen rockt mit ihren beiden stimmgewaltigen Sängerinnen die Songs von Tina Turner, Gloria Gaynor, Lady Gaga, Rihanna, Melissa Etheridge, Nena, Abba, Helene Fischer, Andrea Berg und viele mehr. Beginn des Festes ist am Samstagabend um 19 Uhr.

Am Sonntag stehen ab 11 Uhr dann vor allem die Familien und kleinen Besucher im Mittelpunkt. Die Einsatzfahrzeuge des Standortes können von allen Besuchern ausführlich unter die Lupe genommen werden, spannende Löschvorführungen werden den Sonntagnachmittag über gezeigt.

Aufgrund des Festes wird die Holzener Dorfstraße am Sonntag in der Zeit von etwa 11 bis 18 Uhr zwischen der Einmündung Heidestraße und der Grevenhofstraße gesperrt. Für die Jüngeren steht nachmittags natürlich auch wieder ein Feuerwehrauto bereit, mit dem Fahrten gemacht werden können. „Das ist meist der erste Kontakt, den Kinder mit der Feuerwehr haben – und für sie oft auch das Spannendste“, erläutert Pressesprecher Christopher Reimann. „Für uns ist das aber auch eine tolle Möglichkeit, Kinder über die Arbeit der Feuerwehr aufzuklären und Interesse für unsere Arbeit zu wecken.“

Mit der Kinderbelustigung, musikalisch begleitet durch den Spielmannszug der Feuerwehr Bösperde, klingt das Fest am Abend dann langsam aus. „Wir freuen uns auf zwei schöne Tage und viele Besucher, die mit uns ein tolles Wochenende erleben möchten“, laden die Bösperder alle Interessierten herzlich ein.

Angetrunkener Autofahrer greift Polizeibeamte an

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Menden | Polizeibeamte kontrollierten gestern, gegen 19.13 Uhr, einen PKW an der Lendringser Hauptstraße. Ein Alkoholschnelltest beim 31-jährigen Mann verlief positiv. Daher sollte er mit zur Wache genommen werden, um ihm dort eine Blutprobe zu entnehmen. Damit war er jedoch nicht einverstanden. Der aggressive Mann begab sich zurück zu seinem Fahrzeug und wollte erneut einen Schluck aus einer Bierflasche nehmen. Die Beamten hinderten ihn daran. Nun ballte der 31-Jährige die Fäuste, baute sich vor den Polizisten auf und ging „in Kampfhaltung“. Die Beamten versuchten den Mann zu überwältigen. Dabei leistete er erheblichen Widerstand, trat nach den Polizisten, beleidigte sie und bedrohte sie mit dem Tod. Erst nach Einsatz des
Schlagstockes konnte er schließlich gefesselt werden. Auch auf dem Weg zum Streifenwagen trat er immer wieder nach den Polizisten und setzte seine Beleidigungen fort. Auf dem Weg zur Wache bespuckte ersein Gegenüber. Auf der Wache versuchte er erfolglos einenPolizeibeamten mit einem Kopfstoß zu treffen. Schließlich konnte die
Blutprobe entnommen werden. Aufgrund seines Verhaltens sollte er ihn
Gewahrsam genommen werden, war jedoch nicht gewahrsamsfähig. Daher
fuhr ein Krankentransportwagen den 31-Jährigen in das
Elisabeth-Hospital Iserlohn. Da er dort erneut aggressiv wurde
entschlossen sich Polizei, Arzt und Ordnungsamt dazu, den Mann in
eine psychiatrische Klinik einzuweisen. Ihn erwartet nun ein
Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Beleidigung, Bedrohung
sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Unfall sorgt für lange Staus

 

Polizei MK | Menden. Ein 83-jähriger Pkw-Fahrer aus Menden befuhr am
gestrigen Mittwoch, 09.05.2018, gegen 15:25 Uhr, den Bräukerweg in
Fahrtrichtung Innenstadt und wollte nach links in die Holzener Straße
abbiegen. Dabei übersah er einen entgegenkommenden,
vorfahrtberechtigten 21-jährigen Kradfahrer aus Iserlohn, der in
Richtung Sümmern unterwegs war. Das Krad prallte gegen die Front des
Pkw und der Kradfahrer wurde gegen die Windschutzscheibe des Pkw
geschleudert. Der Kradfahrer wurde dem Krankenhaus zugeführt, der
Senior blieb unverletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden (Krad
5.000,- EUR/Pkw 7.000,- EUR). Der Bräukerweg musste bei der Bergung
der Fahrzeuge teilwiese gesperrt werden, die Kreuzung musste
aufwändig gereinigt werden. Die Ermittlungen dauern an.