Archiv der Kategorie: Menden

Polizei: Bitte keinen selbständigen Suchaktionen nach Vermisster!

Menden | Die Polizei rät angesichts des angekündigten Orkantiefs am
morgigen Sonntag, 9. Februar, dringend davon ab, selbständig Suchmaßnahmen nach der vermissten Lia durchzuführen. Begeben Sie sich nicht in Gefahr! Es gibt leider keine Neuigkeiten in der Vermisstensache. Die Polizei geht weiter umgehend jedem Hinweis nach, um das vermisste Mädchen zu finden.

Vermisstes Mädchen: Weitere Suchkräfte unterwegs

Menden | Die Polizei wird zuletzt vermehrt mit der Mutmaßung konfrontiert, es könne sich um einen Entführungsfall handeln. Es gibt keinerlei Hinweise oder Spuren, die diesen Verdacht auch nur annähernd zulassen würden. Polizeibeamte verteilen Fahndungsplakate im Bereich der Innenstadt. Im Verlaufe des Vormittags werden erneut Suchmaßnahmen unter Beteiligung der Bereitschaftspolizei Wuppertal durchgeführt, um die Wehre abzusuchen. Ein Polizeihubschrauber wird aufgrund des leicht gesunkenen Wasserstands erneut den Verlauf der Hönne sowie die Ruhr in Richtung Schwerte absuchen. Zeugenhinweise werden weiter unter Notruf 110 entgegen genommen.

Vermisstensuche in Menden: Maßnahmen werden zurückgefahren

Menden – Die Absuche mit den Sonar-Booten verlief ohne Ergebnis. Es wurde zahlreichen weiteren Zeugenhinweisen nachgegangen. Auch diese führten bisher nicht zum Auffinden der Vermissten. Die Einsatzkräfte haben daher mit Blick auf die einbrechende Dunkelheit nun die Intensität der Suche stark heruntergefahren. Am morgigen Montag werden im Verlaufe des Vormittags mögliche weitere Maßnahmen geprüft.

UPDATE: Vermisstensuche in Menden: Zeugen dringend gesucht

UPDATE 23:00 Uhr: Die Einsatzkräfte haben aufgrund der Dunkelheit die Intensität der Suche soeben stark heruntergefahren. Das Mädchen konnte bedauerlicherweise bisher nicht gefunden werden. Die Suche wird voraussichtlich morgen Vormittag wieder intensiviert. Zwischenzeitlich wurden Gerüchte verbreitet, das Mädchen sei wieder aufgetaucht.
Hierbei handelte es sich leider um eine Falsch-Meldung. Zeugen, die Angaben zum Verbleib der Gesuchten machen können, werden weiter
gebeten, sich sofort unter Notruf 110 zu melden.

Menden | Aktuell laufen in Menden im Bereich der Hönne Suchmaßnahmen nach einer vermissten 10-jährigen Mendenerin. Dabei kommt auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Die Polizei kann aufgrund von Zeugenangaben nicht ganz ausschließen, dass das Mädchen in die Hönne gefallen ist. Die Polizei wird durch zahlreiche Kräfte der Feuerwehr bei der Suche unterstützt. Beschreibung der Gesuchten: Rosa/pinkfarbener Pyjama, barfuß, dunkle Haare, lockig, mittellange Haare, circa 120 cm, normale Statur. Das Mädchen weist eine Behinderung auf und spricht deswegen nicht. Wer das Mädchen sieht, wird gebeten, sofort den Notruf 110 zu wählen!

Übergabe des 1. MINI-Löschfahrzeugs in NRW an die Kinderfeuerwehr

Michael Bals, Leiter der Kinderfeuerwehr Menden sowie alle Betreuer und vor allem die Kinder freuten sich sehr über das Fahrzeug

Menden – Rund 60 Kinderfeuerwehren gibt es bereits in Nordrhein-Westfalen. Anders als bei den Jugendfeuerwehren wird hier schon Kindern ab 6 Jahren die Arbeit der Feuerwehr spielerisch nahe gebracht.

Übergabe des 1. MINI-Löschfahrzeugs in NRW an die Kinderfeuerwehr weiterlesen

Freitag Morgen: 60-jähriger Rollerfahrer tödlich verletzt

Symbolbild Rettungswagen © Hans LeicherMenden | Am Freitag gegen 05.51 Uhr befuhr ein 60-jähriger Mendener mit seinem Roller Piaggio den Bräuckerweg in Fahrtrichtung Menden und beabsichtigte nach links in die Holzener Straße abzubiegen. Hierbei wurde er von einem ihm entgegen kommenden PKW, der von einem 21-jährigen Mendener geführt wurde, erfasst. Freitag Morgen: 60-jähriger Rollerfahrer tödlich verletzt weiterlesen

Ermittlungen zum Wohnhausbrand in Menden

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Menden | Im Rahmen der Ermittlungen hat sich ein Tatverdacht gegen die
57-jährige Eigentümerin ergeben. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge
entstand das Feuer im Bereich der Küche bei der Zubereitung von
Essen. Die Polizei ermittelt daher nun wegen des Verdachts der
fahrlässigen Brandstiftung. Der Sachschaden beläuft sich ersten
Schätzungen zufolge auf eine hohe sechsstellige Summe. Die 57-Jährige
befindet sich auf dem Weg der Besserung. Das Haus ist derzeit nicht
bewohnbar. Die Ermittlungen dauern an.

Feuerwehr rettet Bewohnerin aus brennendem Gebäude

Menden | Am Montagabend meldeten Anwohner einen Brand in einem Gebäude am Dreischer Kamp im Ortsteil Schwitten. Bereits von weitem konnten die auf der Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung wahrnehmen. Beim Eintreffen schlugen Flammen aus einem Fenster des Einfamilienhauses. Anwohner gaben an, dass sich noch zwei Personen und ein Hund in dem Gebäude aufhalten sollen. Durch mehrere Zugänge setzte die Feuerwehr Menden daher gleich fünf Atemschutztrupps zur Personensuche ein, zeitgleich wurde auch ein Löschangriff eingeleitet. In dem vollständig verqualmten Gebäude konnte schließlich eine Person im Bereich des Kellers aufgefunden und ins Freie gebracht werden. Mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung wurde sie in ein Krankenhaus eingeliefert.

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Während der Personensuche stürzte ein Feuerwehrmann von dem Dach einer Garage und verletzte sich dabei am Arm. Er und sein Truppmitglied wurden ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert, dieses konnten beide, nach ambulanter Behandlung, am gleichen Abend wieder verlassen.

Die weitere Personensuche verlief ohne Ergebnis, auch nachdem der Rauch abgezogen war konnte keine weitere Person im Gebäude gefunden werden. Der vermisste Hund war indes von selbst ins Freie geflüchtet und kam unverletzt zur weiteren Betreuung bei Nachbarn unter.

Noch während der Suche nach versteckten Brandnestern bildeten sich im Dachbereich erneut Flammen, sodass die Brandbekämpfung von außen und innen wieder aufgenommen werden musste. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig, da sich das Feuer in die Zwischendecken gefressen hatte. Diese mussten mühsam, teils unter dem Einsatz von Kettensägen, geöffnet werden, um an die Glutnester zu gelangen. Gegen Mitternacht konnte ein Großteil der Kräfte die Einsatzstelle verlassen, eine Brandwache verblieb bis zum Morgen.

Rund 90 Einsatzkräfte der Löschzüge Nord (Schwitten, Bösperde und Halingen) und Mitte sowie des Rettungsdienstes befanden sich in Schwitten im Einsatz. Die nächtliche Brandwache übernahm die Löschgruppe Oesbern. Die hauptamtliche Wache befand sich zum Zeitpunkt der Alarmierung, um 18:44 Uhr bereits in einem Einsatz in Lendringsen. Ersten Meldungen nach sollte hier ein Gleitschirmflieger in einer Hochspannungsleitung hängen. Dieser Einsatz entpuppte sich als Fehlalarm.

Während des laufenden Einsatzes in Schwitten löste zudem gegen 22:18 Uhr die Brandmeldeanlage eines Betriebes auf Platte-Heide aus. Die hauptamtliche Wache, freie Kräfte des Löschzuges Mitte und die Löschgruppen Lendringsen löschten hier eine brennende Heizungsanlage. Dazu musste diese teilweise demontiert werden. Ein größerer Schaden blieb aus, verletzt wurde niemand.

Brand in Menden – Bewohnerin und zwei Feuerwehrleute verletzt

Coullage Logo 5Menden | Am Dreischer Kamp meldeten Anwohner gestern Abend,
18.44 Uhr, einen Wohnhausbrand. Die Feuerwehr führte Löscharbeiten
durch und richtete eine Brandwache ein. Kräfte der Feuerwehr retteten
aus dem Haus eine verletzte 57-jährige Bewohnerin mit Verdacht auf
Rauchgasvergiftung. Weiterhin nahmen sie einen Hund in ihre Obhut,
der vor dem Gebäude umherlief.

Die Polizei sperrte die Straße und hat die Ermittlungen zur
Brandursache aufgenommen. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Angaben
zur Brandursache und der Höhe des entstandenen Sachschadens sind noch
nicht möglich.

Während der Löscharbeiten fiel ein Feuerwehrmann vom Dach und zog
sich hierbei Verletzungen zu. Ein weiterer Feuerwehrmann musste mit
Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Er
konnte nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.

WDR-Kinderrechtepreis 2018: Gewinner auch aus Menden

Vier Projekte und Initiativen aus Nordrhein-Westfalen sind am Sonntag
(23. September) in Köln mit dem WDR-Kinderrechtepreis 2018 
ausgezeichnet worden. Laudatoren waren UNICEF-Vorstandsmitglied 
Daniela Schadt, NRW-Staatssekretär Nathanael Liminski, Schauspieler 
Jan-Gregor Kremp und KiKa-Moderator André Gatzke. 
WDR-Hörfunkdirektorin Valerie Weber sagte in ihrem Grußwort: "Der WDR
sieht sich als öffentlich-rechtlicher Sender in der Pflicht, nicht 
nur über negative Entwicklungen bei den Kinderrechten zu berichten, 
sondern auch und gerade die vielen positiven Beispiele in unserem 
Land zu würdigen."

Gewinner aus Bonn, Solingen, Menden und Duisburg

Der mit 2500 Euro dotierte erste Preis ging an das Bonner 
Musicalprojekt "Generation Z - kann doch was!". Der zweite, mit 2000 
Euro dotierte Preis ging an die Klasse 8b der Solinger 
Friedrich-Albert-Lange-Schule, die eine Patenschaft für ein 
Kinderhospiz übernommen hat. Der dritte, mit 1000 Euro dotierte Preis
ging an die evangelische Jugendhilfe in Menden für ihre 
traumapädagogischen Kinderfortbildungen. Ein nicht dotierter 
Sonderpreis ging an das Duisburger "Institut für soziale Innovationen
e. V." für ihr Projekt "Aufrichten!". 

Über die Preise hatten eine Kinder- und eine Erwachsenenjury 
abgestimmt. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ist erstmals 
Schirmherr des WDR-Kinderrechtepreises, der in diesem Jahr zum 
zwölften Mal verliehen wurde. Der WDR setzt mit dem Preis seit 1994 
ein wichtiges Zeichen für die Kinderrechte. 
 
Zitate der Preisträgerinnen und Preisträger zu ihren Projekten: 

Lara Mirchandani, Gründerin des Bonner Musicalprojekts "Generation Z 
- kann doch was!": "Wir wollten den ganzen Vorurteilen 
entgegenwirken, dass wir immer nur mit dem Handy beschäftigt sind und
nichts auf die Reihe bekommen."

Kira Finkenrath, Klassensprecherin der Klasse 8b der 
Friedrich-Albert-Lange-Schule in Solingen: "Die Vorstellung, dass ein
todkrankes Kind nicht die Möglichkeit bekommt, mit seiner Familie im 
letzten Abschnitt seines Lebens zusammen zu sein, ist für uns kaum zu
ertragen, denn jeder von uns kennt die Bedeutung seiner eigenen 
Familie. Wir sind fest davon überzeugt, dass es wichtig ist, sich für
die Rechte dieser kranken Kinder einzusetzen und mitzuhelfen, dass 
das Hospiz weiterbestehen kann."

Claudia Schirmer, Leiterin der evangelischen Jugendhilfe Menden: "An 
der traumapädagogischen Fortbildung nehmen Kinder teil, die in 
Pflegefamilien und Wohngruppen leben und traumatische Belastungen in 
ihrer Biografie erfahren haben. Traumatische Erfahrungen erzeugen 
großen seelischen Stress für die Kinder. Dieser bedeutet das Erleben 
von Angst und Ohnmacht. Wir wollen die Kinder mit der Fortbildung 
unterstützen und ermutigen, sich selbst wieder als wirksam und 
kompetent zu erleben. Kinder stark machen ist unser Ziel!"

Viola Werner, Leiterin der Duisburger "Initiative soziale 
Innovationen e. V: "Unser Ziel ist es, geflüchteten Kindern und 
Jugendlichen altersgerechte Möglichkeiten zu bieten, in Sicherheit 
ihre Freiheit zu leben, sich kreativ und künstlerisch auszudrücken 
und im Kontakt mit anderen Kindern und Jugendlichen ihr Leben hier in
Deutschland mitzugestalten."

FW Menden: Förderverein der Jugendfeuerwehr belegt 3. Platz

Der Förderverein der Jugendfeuer Menden e.V. hat beim Sozialpreis „Genial Sozial“ der SPD Menden mit seinem Projekt „Ferienfreizeit Jugendfeuerwehr“ den 3. Platz belegt.

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In dem Projekt ging es dem Förderverein darum, den sozial schwächeren Jugendlichen der Jugendfeuerwehr die Teilnahme an der Ferienfreizeit der Jugendfeuerwehr Menden zu ermöglichen. Durch einen Kostenzuschuss wurde der Eigenanteil, der von den Jugendlichen zu leisten ist, stark reduziert. Bei Jugendlichen, bei denen selbst der verbleibende Eigenanteil nicht zu leisten war, übernahm der Förderverein auch diese Kosten, um eine Teilnahme an der Ferienfreizeit zu ermöglichen.

Dieses Engagement des Fördervereins wurde von der SPD Menden mit dem 3. Platz beim Sozialpreis „Genial Sozial“ ausgezeichnet.

Bei der Aktion Herz zeigen, des Drogeriemarkt DM in Lendrigensen, können auch Sie, mit ihrem Herz, den Förderverein der Jugendfeuerwehr Menden bis zum 22.09.18 unterstützen!

Fünf Verletzte nach Verkehrsunfall

Heute, gegen 11.40 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall auf dem Bräukerweg, Höhe Nummer 74. Ein 38-jähriger Audi-Fahrer aus Iserlohn kam aus bislang ungeklärter Ursache nach links von seiner Fahrspur ab, kollidierte mit einem ihm entgegenkommenden Skoda an dessen Fahrertür und drehte diesen durch die Wucht um 180 Grad. Im Anschluss daran stieß er frontal in den dahinterfahrenden Peugeot, der auf den Gehweg zurück gegen einen dortigen Baum geschoben wurde.

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Foto: Feuerwehr Menden

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Im Skoda wird glücklicherweise der 19-jährige Mendener Fahrer und seine 20-jährige Beifahrerin nur leicht verletzt. Im Peugeot wird der 49-jährige Mendener Fahrer und seine 50-jährige Beifahrerin schwer verletzt. Die Mendenerin muss durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden und wird mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik ausgeflogen.

Der Iserlohner Audi Fahrer wird ebenfalls schwer verletzt und einem Krankenhaus in Iserlohn zugeführt. Es entstanden etwa 40.000 Euro Sachschaden. Die Unfallstelle war bis 14 Uhr komplett gesperrt.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

UPDATE 2 zum tödlichen Verkehrsunfall in Menden

Fabian Kreutz | Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person wurde die Feuerwehr Menden heute Vormittag um kurz nach 9 Uhr in den Ortsteil Halingen gerufen.

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Auf der Gruländer Straße zwischen Halingen und Langschede hatte sich der Anhänger eines LKW gelöst und war mit einem entgegenkommenden PKW kollidiert. Die Fahrerin wurde durch den Zusammenprall in ihrem PKW eingeklemmt. Rund 60 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Menden, der Löschgruppen Halingen und Bösperde sowie der Löschgruppe Langschede der Freiwilligen Feuerwehr Fröndenberg eilten zur Einsatzstelle. Da die Fahrerin bereits in ihrem PKW verstorben war, konnte ein ebenfalls umgehend angeforderter Rettungshubschrauber seinen Einsatz kurz vor Eintreffen wieder abbrechen.

Die Gruländer Straße musste für die Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Für weitergehende Informationen verweisen wir an die Pressemitteilungen der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis.

Quelle: Feuerwehr Menden

UPDATE zum tödlichen Unfall in Menden – Gruländer Straße weiterhin gesperrt

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Menden | Am heutigen Donnerstag, gegen 09.10 Uhr, befuhr ein LKW die Gruländer Straße aus Richtung Schwerte kommend in
Fahrtrichtung Iserlohn, als sich der Anhänger mit einem Fassadenaufzug vom Zugfahrzeug aus bisher ungekärter Ursache löste und in den Gegenverkehr schleuderte. Hier stieß er mit dem Opel Corsa einer 32jährigen Frau aus Schwerte zusammen. Durch die Wucht des
Aufpralls wurde die Fahrzeugführerin tödlich verletzt und verstarb
noch an der Unfallstelle. Der 59jährige LKW-Fahrer aus Kamen wurde
schockverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Gruländer Straße
ist zur Zeit (13:00 Uhr) immer noch voll gesperrt. Die genaue Unfallursache soll
nun u.a. über ein Sachverständigengutachten herausgefunden werden.

Erneut Gewalt gegen Einsatzkräfte – Rettungswagenfahrer im Einsatz verletzt

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© Hans Leicher

Stefan Deitel | Feuerwehr Menden | Eigentlich ist es ein ganz normaler Einsatz, als der RTW1 aus Menden am vergangenen Mittwoch zur Unterstützung in die Nachbarstadt Fröndenberg gerufen wird. Eine „vital bedrohte Patientin“, eine Bewohnerin eines Altenheimes benötigte sofortige medizinische Hilfe. Routine für die Rettungskräfte aus Menden, als sie die Dame zur Behandlung in den Rettungswagen bringen. Zu diesem Zeitpunkt wollte ein Autofahrer offenbar nicht länger hinter dem Einsatzfahrzeug, das die Straße blockierte, warten. Sichtlich aufgeregt ignorierte der Fahrer die Warn- und Anhaltezeichen der RTW-Besatzung und versuchte, an dem Rettungswagen vorbei zu kommen. Dabei wurde der Führer des Rettungswagens durch den Seitenspiegel des Wagens an der Hand verletzt. Zum Glück verletzte er sich dabei nur leicht, musste aber im Mendener Krankenhaus behandelt werden. Außerdem wurde eine Pflegerin des Altenheimes, die neben dem RTW stand, von aufgewirbelten Schottersteinen getroffen. Die Polizei wurde informiert und der Führer des Rettungswagens erstattete Anzeige. Außerdem wurde über die Kreisleitstelle Lüdenscheid ein sogenannter „Melde- und Warnerlass“ angefertigt, durch den sowohl die Bezirksregierung Arnsberg, als auch das zuständige Ministerium in Düsseldorf über diesen Vorfall informiert werden. Dies ist bereits der dritte Vorfall innerhalb weniger Monate, allerdings der erste, bei dem auch eine Rettungskraft verletzt wurde. Bei allen drei Fällen haben ungeduldige Verkehrsteilnehmer Einsatzstellen ignoriert und andere Menschen gefährdet und teils verletzt. Deshalb weisen Feuerwehr und Stadtverwaltung erneut ausdrücklich darauf hin, dass Absperrungen der Feuerwehr nicht ohne Grund aufgestellt werden und dringend, auch zum eigenen Schutz, beachtet werden müssen. Ein solches Fehlverhalten wird in keinem Fall toleriert. Auch in diesem Fall wurde Anzeige erstattet. Die Polizei und weitere übergeordnete Behörden wurden eingeschaltet. Und auch künftig werden solche Vorfälle, die als „Angriff oder Gewalt gegen Einsatzkräfte“ gewertet werden, konsequent angezeigt.

LKW schleudert in Gegenverkehr, PKW-Fahrerin tödlich verletzt

Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.

Menden | Am heutigen Donnerstag, gegen 09.10 Uhr, befuhr ein
LKW die Gruländer Straße in Fahrtrichtung Iserlohn, als sich der
Dachdeckeraufzug vom Zugfahrzeug aus bisher ungekärter Ursache löste
und in den Gegenverkehr schleuderte. Hier stieß er mit dem Opel einer
Frau aus Schwerte zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die
Fahrzeugführerin tödlich verletzt und verstarb noch an der
Unfallstelle. Der LKW-Fahrer wurde schockverletzt in ein Krankenhaus
eingeliefert.

Flächenbrand in Menden

Stefan Deitel | Am heutigen Dienstag gegen 19:45 Uhr kam es im Ortsteil Lahrfeld zu einem Flächenbrand. In der Richard-Wagner-Straße hatten ca. 80qm Wiese Feuer gefangen und wurden von den Kräften der Feuer- & Rettungswache sowie den Kameraden des Löschzuges Mitte abgelöscht.

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Größerer Schaden entstand zum Glück nicht.

Noch während des Einsatzes wurde bekannt, dass es in Altena erneut einen Waldbrand gibt.

Das TLF4000 des Löschzuges Mitte wurde daraufhin nach dem Einsatz direkt nach Altena zur Unterstützung entsandt.

Feuerwehrfest Bösperde: Sperrung der Holzener Dorfstraße am Sonntag

Fabian Kreutz | Feuerwehr Menden | Ein buntes Programm mit vielen Angeboten für die ganze Familie erwartet die Besucher des Feuerwehrfestes Bösperde an diesem Wochenende.

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Nachdem am Samstagabend die Band „Partyinferno“ für beste Stimmung gesorgt haben wird, kommen am Sonntag vor allem die kleinen Besucher voll auf ihre Kosten: Fahrten mit dem Feuerwehrauto, Hüpfburg, eine Übung der Kinderfeuerwehr, die traditionelle Kinderbelustigung mit dem Spielmannszug und – dem warmen Wetter entsprechend – jede Menge Spiel und Spaß mit Wasser bieten die Bösperder Blauröcke den ganzen Sonntag über an.

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass die Holzener Dorfstraße im Rahmen des Feuerwehrfestes der Löschgruppen Bösperde am Sonntag in der Zeit von 10 bis 18 Uhr zwischen der Kreuzung Heidestraße und der Magdalenenstraße gesperrt sein wird.