Schlagwort-Archive: Vortrag

Die moderne Hüft-Endoprothese

Queckenstedt-8556„Die moderne Hüftendoprothese“, so lautet der Titel des Patientenforums im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe. Dr. Helmut Queckenstedt, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie berichtet über moderne Operationsmethoden beim Einsatz eines neuen Hüftgelenks. Die moderne Hüft-Endoprothese weiterlesen

Bildvortrag „Trauminsel Sylt – die Perle der Nordsee“

Hörnum_Sylt_presseÜber eine Reise auf die Insel Sylt berichtet Peter Krause mit einem Bildervortrag im Alten Stadtbad in Hagen-Haspe, Berliner Straße 115. Bildvortrag „Trauminsel Sylt – die Perle der Nordsee“ weiterlesen

Vortrag über neue Forschungsergebnisse aus der Blätterhöhle

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. Ein Vortrag über neue Forschungsergebnisse zu der international bedeutenden Höhlenfundstelle Blätterhöhle von Privatdozent Dr. Jörg Orschiedt (Freie Universität zu Berlin) findet am Samstag, 19. September, um 15 Uhr im Vortragssaal des Historischen Centrums, Eilper Straße 71–75, statt. Der Eintritt beträgt 5 €. Menschliche Überreste aus der Zeit des 9. und 4. vorchristlichen Jahrtausends konnten im Mittelgebirgsraum bislang kaum nachgewiesen werden. Die Entdeckung der Skelettfunde in der Blätterhöhle in Hagen im Jahre 2004 sowie die bis heute laufenden archäologischen Untersuchungen durch ein internationales Forschungsteam haben dieses Bild grundlegend geändert. Die bislang vorliegenden Radiokarbon-Datierungen von menschlichen Skelettresten aus der Blätterhöhle, die zwischen 9200–8600 und 3900–2900 v. Chr. liegen, belegen ein mittelsteinzeitliches und jungsteinzeitliches Alter. Jungsteinzeitliche Gemeinschaftsbestattungen in Höhlen und unter Felsdächern sind zwar für andere Regionen wie Belgien, den Britischen Inseln und Irland für das 4. Jahrtausend v. Chr. nachgewiesen, konnten aber in Deutschland noch nicht entdeckt werden. Die Menschenreste wurden in zwei getrennten, aber durch Tieraktivitäten jeweils gestörten Schichten entdeckt. Sie fanden sich nicht in einem anatomischen Skelettverband, sind jedoch meist sehr gut erhalten und weisen eine Fülle von Informationen auf – vor allem auch genetische Sequenzen. Die Untersuchung der Skelettreste zur Gewinnung von Informationen über die DNA war in fast allen Fällen erfolgreich. Die Ergebnisse zeigen, dass die unterschiedlichen Menschenreste der Blätterhöhle eine typische Jäger-Sammler-Bevölkerung repräsentieren – allerdings je nach Alter mit unterschiedlichen Merkmalen. Die Überreste von sesshaften Menschen und Fischer-Jäger-Sammlern wurden vermischt miteinander in der gleichen Schicht entdeckt. Die Radiokarbon-Datierungen belegen, dass beide zeitgleich gelebt haben. Die Tatsache, dass ihre Überreste in der gleichen Höhle niedergelegt wurden, zeigt, dass zwischen beiden ein Kontakt bestanden haben muss. Die Blätterhöhle erweist sich damit als eine der bedeutendsten archäologischen Fundorte in Deutschland und in Europa. Die Funde aus der Mittelsteinzeit und auch der späten Jungsteinzeit dokumentieren zwei Nutzungsphasen der Höhle. Einzelfunde aus tieferen Schichten belegen zudem, dass wir zumindest auf dem während der Alt- und Mittelsteinzeit genutzten Vorplatz auch noch eiszeitliche Besiedlungsspuren erwarten können. Funde aus der Blätterhöhle sind derzeit auch in der NRW-Landesausstellung im LVR-Landesmuseum in Bonn zu sehen wie die Gesichtsrekonstruktion einer 20-jährigen Frau aus der Jungsteinzeit und die Schädelkalotte eines vor rund 10.700 Jahren verstorbenen Mannes. Privatdozent Dr. Jörg Orschiedt, der seit 2006 als Projektleiter die bis heute laufenden archäologischen Grabungen und Untersuchungen betreut, gibt in seinem Vortrag darüber hinaus einen Überblick über die Forschungsgeschichte, die bisherigen Ergebnisse und die aktuellen Grabungen auf dem Vorplatz sowie im Innenraum der Höhle. Anhand von zahlreichen Abbildungen entsteht so eine detaillierte Dokumentation der Situation im Bereich der Blätterhöhle und des aktuellen Forschungsstands.

Infoveranstaltung „Ins Ausland – wozu?“

cropped-logo201506.pngHagen/Ennepetal. Über Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, nach der Schule ins Ausland zu gehen, informieren das Reichenbach-Gymnasium Ennepetal und das Europe Direct Büro Hagen am Mittwoch, 19. August, von 10.35 bis 12.35 Uhr in der Aula des Gymnasiums, Peddinghausstraße 17. Insbesondere Eltern und junge Erwachsene sind herzlich dazu eingeladen, sich einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts zu verschaffen. Ergänzt wird der Vortrag durch das Praxisbeispiel der ehemaligen Schülerin Hanna Nieder, die bereits erfolgreich ein Auslandsjahr absolviert hat und somit eine Perspektive für junge Menschen aus erster Hand vorstellen kann. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos

Vortrag „Elitekämpfer“ oder Kriegsverbrecher?

beerdigung_meyer_delstern_19611228Hagen – Die Waffen-SS war ein militärischer Verband, der zu Beginn des Zweiten Weltkriegs aus der SS-Verfügungstruppe gebildet wurde. Bis heute ist die Waffen-SS von unterschiedlichen Legenden und Deutungen umgeben. Dr. Jan Erik Schulte von der Gedenkstätte Hadamar gibt bei seinem Vortrag am Mittwoch, 24. Juni, um 19 Uhr im Kunstquartier Hagen, Museumsplatz 1, einen Einblick in die Entwicklung dieses Verbandes und seine Funktion während des Zweiten Weltkriegs. Gleichzeitig geht Dr. Schulte der Frage nach, in wieweit die gängigen Deutungen und Vorstellungen von der Waffen-SS überhaupt richtig sind. Eine weitere Fragestellung ist das Bild der Waffen-SS in der bundesdeutschen Nachkriegsgesellschaft bis zur Gegenwart. In rechtsextremen Kreisen werden die Waffen-SS und ihre Führungskräfte als Helden einer militärischen Elite glorifiziert. Auf der anderen Seite zeigt die geschichtswissenschaftliche Forschung, dass die Waffen-SS ein heterogen zusammengesetzter Verband war, der im Kriegsverlauf sein elitäres Selbstbild zwar behielt, aber nicht zuletzt auch wegen der hohen Verluste mehr und mehr ins Hintertreffen geriet. Die aktive Beteiligung an Kriegsverbrechen, die personelle Einbeziehung in das System der Konzentrationslager und die rücksichtslose, menschenverachtende Kampfführung unterschied die Waffen-SS deutlich von der Wehrmacht. Dennoch sahen sich die SS-Veteranen nach dem Zweiten Weltkrieg als „Soldaten wie andere auch“. In der Stadt Hagen hatte seit 1933 die 69. SS-Standarte „Sauerland“ ihren Sitz. Sie war für das Stadtgebiet und die umliegenden Stadt- und Landkreise zuständig. Die der Allgemeinen SS zugehörige Einheit stellte auch für die Waffen-SS zahlreiche Soldaten. Wie der 1890 in Haspe geborene Albert Schuch, der während des Kriegs als SS-Offizier in der „Leibstandarte Adolf Hitler“ und ab 1943 Chef des Kommandostabs der 12. SS-Panzerdivision „Hitlerjugend“ war. Der Divisionskommandeur, Fritz Witt, war ebenfalls aus Hagen. Witt wurde bereits im März 1933 zur „Leibstandarte“ abgeordnet, um am Aufbau dieses „Eliteverbands“ mitzuwirken. Als SS-Brigadeführer und Generalleutnant der Waffen-SS fand er im Juni 1943 im nordfranzösischen Invasionsraum den Tod. Sein Nachfolger als Kommandeur der SS-Division „Hitlerjugend“, Kurt Meyer („Panzermeyer“), fand nach seiner Haftentlassung 1954 an der Andreas-Brauerei im Stadtteil Haspe eine Anstellung als Vertriebsleiter. Von Hagen aus organsierte er bis zu seinem Tod 1961 als Bundessprecher die „Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit“ (HIAG) aus ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS. Meyer repräsentierte nicht nur den Typus eines unbelehrbaren ‚Nazis‘, sondern gilt bis heute als Sinnbild eines fanatischen, brutalen und rücksichtslosen SS-Soldaten, er war an zahlreichen Kriegsverbrechen aktiv beteiligt. Der Referent Dr. Jan Erik Schulte zählt auch international zu den führenden Experten für die Geschichte und Struktur der SS und Waffen-SS. Eintritt: 5 Euro an der Museumskasse.

Vortrag und Talkrunde im Kunstquartier Hagen: Bismarck

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Bundesarchiv Otto von Bismarck, Juli 1871. Bundesarchiv

Hagen – Auch 200 Jahre nach seiner Geburt ist Otto von Bismarck eine hochgradig umstrittene, von Mythen umwobene Gestalt. Prof. Dr. Christoph Nonn von der Heinrich Heine-Universität Düsseldorf schaut bei seinem Vortrag am Sonntag, 7. Juni, um 15 Uhr im Kunstquartier Hagen, Museumsplatz 1, hinter die Legenden und entdeckt einen Mann, dessen Zeit unserer heutigen verblüffend ähnlich ist. Kriegstreiber oder Friedenspolitiker, Modernisierungsverhinderer oder weißer Revolutionär, Nationalheld oder Dämon der Deutschen: Die Liste der Beinamen, die Bismarck gegeben worden sind, ist lang. Doch der „Reichsgründer“ war weder ein Übermensch noch ein Monster. Er feierte spektakuläre Erfolge und erlebte die größten Pannen, er war ein jähzorniger Choleriker und ein liebevoller Ehemann, ein treuer Freund Wilhelms I. ebenso wie ein rücksichtsloser Vollblutpolitiker. Aus solchen scheinbaren Widersprüchen setzt Christoph Nonn in seiner neu erschienen und von der Fachwelt hoch gelobten Biographie eine ganz andere Sicht auf den „Eisernen Kanzler“ jenseits der Mythen zusammen und zeichnet das Bild eines pragmatischen preußischen Konservativen. Dabei wird der Preuße Bismarck zum ersten Mal konsequent in die europäische Geschichte des 19. Jahrhunderts eingeordnet, die durch wachsende internationale und globale Vernetzung geprägt war – wie unsere heutige Welt auch. Otto von Bismarck wird bei Nonn als Mensch und weniger als Held oder Dämon der Deutschen gesehen.

Bismarck und Hagen: Hoch über der Stadt steht als weithin sichtbares Wahrzeichen der 1901 eingeweihte Bismarckturm. Das Monument bildet in Hagen eine Linie mit dem Eugen-Richter-Turm und dem Kaiser-Friedrich-Turm als Teil des Hagener Premium-Wanderweges. Hier steht das Denkmal für den Reichskanzler neben einem Erinnerungsturm für einen seiner schärfsten Gegner im Reichstag für den Wahlkreis Hagen: Eugen Richter. Doch auch Georg von Vincke, der auf Haus Busch das Licht der Welt erblickte, und hier seine politischen Wurzeln und letztendlich auch sein Grab gefunden hatte, zählte zu den Bismarck-Gegnern. Am 27. März 1852 kam es sogar zu einem Pistolen-Duell zwischen Vincke und Bismarck – beide Kontrahenten überlebten den Ehrenstreit. Doch Bismarck war auch in der Gesellschaft präsent. Das belegt nicht nur der Bismarckturm. Auch gab es in Hagen eigene Bismarckfeiern, es gab Bismarck-Stammtische, die obligatorische Bismarck-Straße und weitere Formen der Verehrung. Nach seinem Vortrag stellt sich Prof. Dr. Christoph Nonn in einer kurzweiligen Talkrunde den Fragen der beiden Historiker Thomas Walter und Dr. Ralf Blank. Vor Ort wird es einen umfangreichen Büchertisch der Buchhandlung Thalia geben, bei dem sich interessierte Besucher mit der neuesten Bismarck-Literatur im Allgemeinen und mit der neuen Bismarck-Biographie von Prof. Dr. Nonn im Besonderen käuflich eindecken können. Der Autor steht anschließend zur Buchsignierung zur Verfügung. Der Vortrag wird vom Karl-Ernst-Osthaus-Bund in Kooperation mit dem Fachbereich Kultur der Stadt Hagen veranstaltet. Es wird ein Eintritt von 5 Euro erhoben. Vorverkauf an der Museumskasse.

70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

Hagen – „Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus“ war der Schwur von Buchenwald vor 70 Jahren. VHS, DGB und Arbeit und Leben laden zu einer Diskussionsveranstaltung mit Professor Dr. Hajo Schmidt am Dienstag, 5. Mai, um 19 Uhr in die Villa Post, Wehringhauser Straße 38, ein. Der Frieden sollte zum Normalfall der europäischen, ja, der menschlichen Entwicklung werden. Wie sehr dieser Friede zu Zeiten des „Kalten Krieges“ auch immer gefährdet erschien, so wurde er doch nach dem Ende des Ost-West-Konflikts und den daran geknüpften Hoffnungen für viele Menschen in Deutschland und Europa zu einer nicht mehr problematisierten, selbstverständlichen Erfahrung. Dabei ist die Rechtsentwicklung durch die parlamentarischen Erfolge der AfD sowie die Gruppierungen gegen die „Islamisierung des Abendlandes“ und damit verbundene Fremdenfeindlichkeit mit erschreckendem Zuwachs rassistischer Prägungen mit großer Sorge zu betrachten. In seinem Vortrag wird sich Hajo Schmidt nach einem Blick in die Geschichte mit der Notwendigkeit des Erinnerns beschäftigen und aktuelle Bezüge herstellen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Vortrag über Entgeltgleichheit und eg-check.de

Hagen– Im Rahmen der Europawochen findet ein Vortrag von Dr. Andrea Jochmann-Döll zum Thema „Entgeltgleichheit und eg-check.de“ mit anschließender Diskussion am Montag, 4. Mai, von 18 bis 20 Uhr in der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften der FernUniversität Hagen, Seminarraum 1–2, statt. Die Europäische Kommission hat im März 2014 Empfehlungen herausgegeben, welche durch mehr Transparenz den Grundsatz für ein gleiches Entgelt bei Frauen und Männer stärken sollen. Dabei liegt ein deutlicher Schwerpunkt auf der Feststellung von Gleichwertigkeit und von diskriminierungsfreier Arbeitsbewertung. Die fachkundige Referentin beantwortet Fragen wie: Anhand welcher Instrumente kann die Feststellung der Gleichwertigkeit von Tätigkeiten gelingen?
Der Vortrag findet in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der FernUniversität, dem Europe Direct Büro Hagen und im Rahmen der Vortragsreihe des Hagener Forschungsdialogs „Frauen und Männer im Gespräch“ statt.

Von Met und Magd – eine kulinarische Zeitreise

Met+MagdHagen – Exotische Früchte aus aller Welt – kein Problem, gibt es beim Supermarkt um die Ecke. Die tägliche Verfügbarkeit von noch so ausgefallenen Obst- oder Gemüsesorten ist für uns heute selbstverständlich. Im Mittelalter sah es da ganz anders aus. Es konnte nur das gegessen werden, was in der Natur gerade reif war und für den Winter mussten rechtzeitig Vorräte angelegt werden. Mehr über die Speisen und Getränke sowie das Leben im Mittelalter erfährt man am Samstag, 25. April, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle bei einer kulinarischen Zeitreise ins Mittelalter. Die Veranstaltung beginnt mit einem Rundgang um das idyllische Wasserschloss. Dabei erfährt man vieles über die spannende Vergangenheit der Wehranlage und das oft gar nicht so angenehme Leben auf einer Burg. Auch das Geheimnis, was sich hinter dem „heimlich Gemach“ verbirgt, wird gelüftet. Außerdem wird ein mittelalterliches Katapult vorgeführt. Im Museum lassen dann interessante Funde aus der Umgebung die große Zeit Hagener Burgen sowie der tapferen Ritter und holden Burgfräulein wieder auferstehen. Die im Museum befindliche Ritterfigur mit ihrer authentischen Rüstung aus der Zeit um 1250 darf bei der interessanten Führung natürlich nicht fehlen. Hier besteht auch die Gelegenheit, einmal selbst Rüstungsteile anzuprobieren, einen Helm aufzusetzen und das Schwert zu führen wie ein Ritter. Danach geht es zum kulinarischen Teil der Veranstaltung. Bei einem kurzweiligen Vortrag mit zahlreichen Bildern und Anekdoten über Speisen, Getränke und Tischsitten des Mittelalters kann Gebäck aus dieser Zeit gekostet werden. Zu diesen nach alten Rezepten hergestellten Spezialitäten wird ein Becher Honig-Met gereicht.
Die Veranstaltung dauert knapp 2,5 Stunden und kostet pro Person 10 € zuzüglich Eintritt. Im Preis ist alles enthalten: Führung, Vortrag mit Bildern, mittelalterliches Gebäck und Met. Anmeldungen werden bis zum 22. April unter der Telefonnummer 02331/207-2740 entgegen genommen.

Wieviel Mutter braucht ein Kind?

Foto SchenkHagen – Die Gleichstellungsstelle und die VHS der Stadt Hagen laden in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (AsF) im Rahmen des Programms zum Internationalen Frauentag 2015 am Mittwoch, 25. März, um 19.30 Uhr zu einer spannenden Mischung aus Lesung, Vortrag und Diskussion in die Villa Post, Wehringhauser Straße 38, ein. Bei freiem Eintritt steht der Abend mit der Autorin und Schriftstellerin Herrad Schenk unter dem Motto „Wieviel Mutter braucht ein Kind – zwischen Raben- und Helikoptermüttern: Viele Frauen sind heute, wenn sie ein Kind bekommen, verunsichert darüber, was von ihnen als Mutter erwartet wird. Sie befinden sich in dem Spagat zwischen „optimaler“ Versorgung und Betreuung des Kindes und den Anforderungen des Berufslebens. Zwangsläufig taucht die Frage auf: Was ist eine gute Mutter? Geht es darum, die Bedürfnisse des Kindes und der Eltern unter einen Hut zu bekommen, oder spielen noch ganz andere Faktoren eine Rolle, beispielsweise gesellschaftliche Erwartungen, Rollenbilder und ökonomische Zwänge? Herrad Schenk hat sich in etlichen Veröffentlichungen mit der Mutterrolle auseinandergesetzt. Als studierte Sozialwissenschaftlerin hat sie sich mit Sachbüchern, Romanen und Erzählungen einen Namen gemacht. Dabei sind gesellschaftlich aktuelle Themen, die insbesondere Frauen betreffen, ihr Spezialgebiet: Zusammenleben, Sexualität und freie Liebe, Mutterbilder, Glück und Schicksal und Altersangst, um nur einige zu nennen. Sie ist Mitglied im PEN – Club Deutschland und hat verschiedene Auszeichnungen erhalten.

„Die Schicksalsgesetze – Spielregeln fürs Leben“ & „Krankheit als Symbol“

RDwHbHHagen – Krankheit ist Ausdruck der menschlichen Seele – Eine Überzeugung, die auch Dr. Ruediger Dahlke teilt. Psychosomatische Zusammenhänge und ganzheitliche Medizin sind nicht nur längst Teil der Forschung, sondern rücken auch immer mehr in das Bewusstsein der Menschen. Mit seinen Vorträgen „Die Schicksalsgesetze – Spielregeln fürs Leben“ und „Krankheit als Symbol“ möchte Dahlke sein Wissen hierzu am 05. Mai in der Stadthalle Hagen verbreiten. Als Arzt für Naturheilwesen, Homöopathie und Psychotherapie kann er auf über 30 Jahre Erfahrung zurückblicken. Seine gründlich erarbeiteten Kenntnisse über die Verbindung von Körper und Seele sind Thema seiner Vorträge, die bewusst machen, dass gesundheitliche Leiden zwar etwas mit unserer Psyche zu tun haben, wir aber selber etwas dagegen tun können. Dr. Ruediger Dahlke klärt weitverbreitete Missverständnisse des Zusammenspiels von Körper und Seele auf und zeigt als eine wirksame Form von Selbsthilfe wie seine Krankheitsbilder-Deutung zusammen mit Meditation funktioniert. Sein Ziel ist es ein Feld „ansteckender Gesundheit“ aufzubauen und die Menschen zu eigenverantwortlichen, auf Entwicklung zielenden Lebensstrategien anzuregen. Als Ergänzung zu seinen Büchern, wie beispielsweise „Krankheit als Sprache der Seele“ und „Krankheit als Chance. Ganzheitliche Wege zur Selbstheilung“, hat er die geführte Meditation zu einer wirksamen Selbsthilfemethode entwickelt.
Begründet ist Dahlkes Arbeit auf ganzheitlicher Psychosomatik, die bis in mythische und spirituelle Dimensionen reicht. Wie eigenverantwortliche Selbsthilfe funktionieren kann, erklärt er dem Publikum anhand praktischer Beispiele häufig behandelte Krankheitsbilder und Übungen meditativer Reisen. Während seiner Vorträge werden auf einer Leinwand Licht- und Schattenerfahrungen erlebbar und nachfühlbar gemacht.
Um 18:30 Uhr startet Dr. Ruediger Dahlkes Vortrag zu „Die Schicksalsgesetze – Spielregeln fürs Leben“. Um 20:30 Uhr folgt direkt im Anschluss das zweite Thema „Krankheit als Symbol“. Es sind auch Kombikarten erhältlich.
Karten für die Vorträge von Dr. Ruediger Dahlke sind erhältlich bei der Tourist Information Hagen, Rathausstr. 13; beim WAZ Ticketshop, Hohenzollernstr. 3-11, Tel. 0800/6060740; beim Reisebüro im Wochenkurier, Tel. 02331/14026; Westfalenpost/Westfälische Rundschau Leserservice, Kaiserstr. 78; beim ADAC, Körnerstr. 62, 02331/24316; bei der Kirschbox in Iserlohn, sowie bei allen bekannten CTS- und Reservix-Vorverkaufsstellen.

Stadthalle Hagen  –  Dienstag, 05. Mai 2015, 18:30 Uhr und 20:30 Uhr

Infoabende, Kabarett und Strategien zur Altersvorsorge

Gleichstellung-neuer VK_2014-01-29Wetter(Ruhr) – Ulla Noll und Evelyn Koch, die Gleichstellungsbeauftragten aus Wetter und Herdecke, bieten wieder Veranstaltungen zu aktuellen Themen an, die Frauen in den Ruhrstädten bewegen. „Eltern, Schule … Lasst mich doch alle in Ruhe!“ Pubertät und wie Eltern damit umgehen können: Das steht im Zentrum eines Vortrages, der am Mittwoch, 25. Februar, um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Villa Vorsteher an der Kaiserstraße 132 in Wetter stattfindet. Die Teilnahme ist kostenlos, aus Planungsgründen wird um Anmeldung unter Tel.: 02335 840290 (Mail: ursula.noll@stadt-wetter.de gebeten.  Zum internationalen Frauentag haben sich Ursula Noll und Evelyn Koch etwas Besonderes einfallen lassen: Die Kabarettistin Simone Fleck gastiert mit … Infoabende, Kabarett und Strategien zur Altersvorsorge weiterlesen

Vortrag „Der Schwarze Tod – Die Pest im Mittelalter“

SONY DSCHagen – Aktuell ist Ebola in aller Munde. Im ausgehenden Mittelalter gab es schon einmal eine Pandemie, die die Menschheit bedrohte. „Ein Drittel aller Menschen starben“, so schreiben die Chronisten über die Pestepidemie, die in Eurasien um 1348 wütete. In seinem Vortrag am Freitag, 21. November, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen berichtet der Archäologe Jörg Scheidt von dieser Krankheit. Als Bildpräsentation wird zunächst das Krankheitsbild erläutert und … Vortrag „Der Schwarze Tod – Die Pest im Mittelalter“ weiterlesen

Vortrag mit anschließendem Gespräch über den Fundamentalismus im Islam

Hagen – „Das Schwert Allahs oder eine Krise der Moderne?“ Unter diesem Motto wird der Islamwissenschaftler und Schriftsteller Nevfel Cumart am Dienstag, 21. Oktober, in der Lobby des Rathauses an der Volme, Rathausstraße 13, um 19.30 Uhr einen Vortrag mit … Vortrag mit anschließendem Gespräch über den Fundamentalismus im Islam weiterlesen

Kann Fotografie Kunst sein? – Die künstlerische Fotografie zwischen 1839 und 1900

60-IIIHagen – Kann Fotografie Kunst sein? Kaum jemand wird das heute bestreiten wollen, aber zu Zeiten Toulouse-Lautrecs war der Kunstanspruch der Fotografie heiß umstritten. Mit dieser Frage
beschäftigt sich Prof. Dr. Reinhold Happel in seinem Vortrag im … Kann Fotografie Kunst sein? – Die künstlerische Fotografie zwischen 1839 und 1900 weiterlesen

„Kein Tabu! Blasenschwäche und Senkungsbeschwerden der Frau“

Gesundheits-Forum im Feierabendhaus Schwelm

Kein Tabu! Blasenschwäche und Senkungsbeschwerden der Frau“ ist der Titel des Vortrags von Dr. med. Andrzej Kuszka, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe in der Frauenklinik. Beginn der Veranstaltung ist am Mittwoch, 24. August, um 18.00 Uhr im Saal im Erdgeschoss des Ev. Feierabendhauses Schwelm, Döinghauser Str. 23. Dr. med. Andrzej Kuszka informiert über … „Kein Tabu! Blasenschwäche und Senkungsbeschwerden der Frau“ weiterlesen

Frühzeitige Untersuchung empfohlen

Hagen – Chefarzt Dr. Helmut Queckenstedt und Dr. Dominik Weller, Oberarzt der Klinik für Orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie des Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe, gaben in einem gut verständlichen Vortrag im Ev. Feierabendhaus in Schwelm aufschlussreiche Einblicke in die Schulter. Mit 70 Besuchern war der Saal des Feierabendhauses bis auf … Frühzeitige Untersuchung empfohlen weiterlesen

„Moderne Dickdarmchirurgie“ Dr. Claas Brockschmidt informiert im Ev. Feierabendhaus Schwelm

Schwelm – Das Evangelische Feierabendhaus  Schwelm lädt zum nächsten Gesundheits-Forum ein: „Colon – moderne Dickdarmchirurgie“ ist der Titel des Vortrag von Dr. Claas Brockschmidt, Chefarzt der Chirurgischen Klinik des Evangelischen Krankenhauses Hagen-Haspe. Beginn der Veranstaltung ist am Mittwoch, 28. Mai um 18.00 Uhr im Saal im Erdgeschoss des Ev. Feierabendhauses Schwelm, Döinghauser Str. 23. Für Fragen bleibt genügend Zeit. Der Eintritt ist frei. „Der chirurgische Zugang bei Dickdarmoperationen hat sich in den letzten Jahren entscheidend verändert“, …

„Moderne Dickdarmchirurgie“ Dr. Claas Brockschmidt informiert im Ev. Feierabendhaus Schwelm weiterlesen

VHS-Abend: Holzverarbeitung in Finnland – Spielgeräte für die Welt

 

Hagen – Im Rahmen der Kooperation mit der Deutsch-Finnischen Gesellschaft lädt die Volkshochschule Hagen am Mittwoch, 21. Mai, von 19.30 bis 21.30 Uhr zu einem Vortrag mit Ulrich Scheffler in die Villa Post, Wehringhauser Straße 38, ein. Ulrich Scheffler wird über die „Holzverarbeitung in Finnland – Spielgeräte für die Welt“ berichten: Der Finne Antero Ikäheimo dachte sich 1970, dass es für die Kinder etwas Besseres zum Spielen geben sollte. Er schuf aus dem Rohmaterial der finnischen Polarkiefer eine Serie von Spielgeräten die sein Unternehmen Lappset mit Kreativität und innovativem Design zu einem der größten Europäischen Hersteller von Spielplatz- und Freiraumausstattung machte, mit Vertretungen in fast 50 Ländern. Der Vortrag gibt eine Übersicht über die wesentlichen Produktions- und Verarbeitungsschritte, die Problematik der ganzjährigen Fertigung auf dem Polarkreis, das Design von Spielgeräten, die nachhaltige Holzwirtschaft, aber auch über die notwendige Flexibilität eines mittelständischen Herstellers, wenn trotz guter Planung des Spielplatzes plötzlich dort ein Baum steht, und auch stehen bleiben soll, wo eigentlich eine Rutsche hin sollte. Der Eintritt ist frei; die VHS bittet um frühzeitige Platzreservierung unter der Kurs-Nummer 1306. Informationen hierzu erhalten Interessierte beim Serviceteam unter Telefon 02331/207-3622.mnvpsioerutgopxdmyövae8övm,

 

Live-Vortrag: „Kosmische Weiten – Wie messen die Astronomen diese Entfernungen?“

Hagen – In diesem Vortrag werden die interessanten Versuche in der Antike, wie man den Erdumfang und die Entfernung der Sonne bestimmen wollte, die Parallaxenmessung, die Helligkeitsmessung, die Cepheidenmethode, die Standardkerzen der Supernovae und die Hubblemethode bis hin zu den modernen Methoden der Entfernungsmessung von heute erklärt. Gastreferent: Ansgar Korte, Sternwarte Essen Nach dem Vortrag Besichtigung der Sternwartengebäude und Begehung des Eugen-Richter-Aussichtsturmes (mit wunderschönem Panoramablick über Hagen).

Termin: Mittwoch, 7. Mai 2014 – Beginn: 19 Uhr – Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter www.sternwarte-hagen.de

Kompetenz im Karree

SparkassenKarreeHagen – Am Donnerstag, 06.03.2014, ist das Gesundheitszentrum Badstraße wieder zu Gast im Sparkassen-Karree. Vor etwa 140 Jahren entdeckte der Arzt und Forscher Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler, dass die Ursache für viele Erkrankungen in einer Verteilungsstörung von Mineralsalzen in den Zellen liegt. Schüßlers Prinzip mit nur 12 verschiedenen homöopathisch aufbereiteten Salzen zu helfen, ist natürlich auch heute noch aktuell. Kompetenz im Karree weiterlesen

Vortrag zur französischen Herrschaft in Westfalen

Hagen – Im vergangenen Jahr wurde an das Ende der napoleonischen Herrschaft und an die Befreiungskriege 1813 erinnert. 200 Jahre nach diesem Ereignis werden die Entwicklung und die Struktur der französischen Herrschaft in Westfalen und in der Region neu bewertet. War es wirklich eine reine „Fremdherrschaft“? Welche Veränderungen und Rückwirkungen ergaben sich? Wie war die regionale und kommunale Organisation? In seinem Vortrag „Annäherung an das Ruhrdepartement. Französische Herrschaft und Befreiungskriege in der Grafschaft Mark 1808-1813“ am Donnerstag, 6. März, um 18 Uhr im Kunstquartier Hagen stellt Dr. Eckhard Trox nicht nur die Struktur und Entwicklung des Ruhrdepartements vor, sondern auch die Geschichte dieses Territoriums, das nach der so genannten Völkerschlacht bei Leipzig im Oktober 1813 und der Niederlage Napoleons ein jähes Ende fand.

Hagen_bleuler: Blick auf Hagen, in der Bildmitte die Johanniskirche, Goache, Johann Heinrich Bleuler aus Feuerthalen in der Schweiz, Serie von Ansichten an Ruhr und Lenne, um 1810. Der Betrachter stand im Bereich des heutigen Drerup-Viertels, etwa zwischen heutigem Märkischen Ring (früher: Kaiserstraße) und Funcke-Park.
Hagen_bleuler: Blick auf Hagen, in der Bildmitte die Johanniskirche, Goache, Johann Heinrich Bleuler aus Feuerthalen in der Schweiz, Serie von Ansichten an Ruhr und Lenne, um 1810. Der Betrachter stand im Bereich des heutigen Drerup-Viertels, etwa zwischen heutigem Märkischen Ring (früher: Kaiserstraße) und Funcke-Park.

Die Zeitphase von der Auflösung des Alten Reichs im August 1806 bis zum Herbst 1813 gehört zu den wichtigsten historischen Abschnitten in Westfalen und der Region. Vortrag zur französischen Herrschaft in Westfalen weiterlesen

Nierentisch und Tütenlampen: die 1950er Jahre in Hagen

Hagen – Im Rahmen der Reihe Hagen <wörtlich> laden die Stadtbücherei und die Volkshochschule Hagen für Dienstag, 28. Januar, ab 19 Uhr zu einem Vortrag über die 1950er Jahre in Hagen in die Bücherei auf der Springe ein. Nierentisch und Tütenlampen: die 1950er Jahre in Hagen weiterlesen

100 Prozent Erneuerbare bis 2050 möglich

Foto: Rene Röspel mit Jochen Flasbarth
Foto: Rene Röspel mit Jochen Flasbarth

(15:50 Uhr) Der Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland ist nicht mehr rückgängig zu machen. Davon zeigte sich der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA) Jochen Flasbarth bei seinem Vortrag in der „Villa Post“ überzeugt: „Atomkraft hat die Gesellschaft tief gespalten. Das war mit dem Ausstiegsbeschluss 2011 beendet.“ Flasbarth sprach auf Einladung des heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten René Röspel in dessen Reihe „Energie – Klima – Umwelt“, in der seit 2011 zahlreiche Experten nach Hagen gekommen sind. 100 Prozent Erneuerbare bis 2050 möglich weiterlesen

Weltweite Aktionswoche Inkontinenz auch in Haspe

Foto: Ev. Krankenhaus Haspe
Foto: Ev. Krankenhaus Haspe

(5:00 Uhr) Hagen/Westf. – Im Rahmen der „World Continence Week“ lädt die Frauenklinik des Evangelischen Krankenhauses Haspe zu einer Informationsveranstaltung über Urinverlust und Senkungsbeschwerden ein. Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 26. Juni, um 17.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses.

 Die weltweite Aktionswoche findet bereits zum fünften Mal statt und will die Aufklärung zum Thema Inkontinenz auf der ganzen Welt fördern und das Tabu brechen. Gemeinsam mit Dr. Andrzej Kuszka informiert Oberarzt Dr. Sebastian Kolben in einem Vortrag über die verschiedenen Formen der Blasenschwäche, über Symptome und Therapiemöglichkeiten. „Unsere Klinik ist ein anerkanntes urogynäkologisches Ausbildungszentrum und behandelt nicht nur Blasenschwäche sondern auch alle Beschwerden, die durch Senkung der Blase, der Gebärmutter und des Enddarms entstehen“, erklärt Chefarzt Dr. Jacek Kociszewski. Zusätzlich erläutert Elzbieta Plusczyk, Physiotherapeutin der krankengymnastischen Abteilung am Mops, die Möglichkeiten der Physiotherapie.

Die Frauenklinik am Mops ist Teil des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums Hagen und von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft zertifiziert. Chefarzt Dr. Jacek Kociszewski trägt außerdem als einer von wenigen Ärzten in NRW die höchste Auszeichnung der Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion – AGUB III. Damit finden die Patientinnen am Mops eine hoch qualifizierte Anlaufstelle. Hilfe ist möglich, Diagnostik und Therapien bieten heute eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen

„Aktionstag gegen den Schmerz“ in der Orthopädischen Klinik Volmarstein

Chefarzt Dr. Axel Scharfstädt bei einer Untersuchung
Chefarzt Dr. Axel Scharfstädt bei einer Untersuchung

(11:40 Uhr) Ärzte der Wirbelsäulenchirurgie und der Psychosomatik referieren – Auch beim zweiten bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ ist die Evangelische Stiftung Volmarstein dabei. Am Dienstag, 4. Juni, von 17.00 bis etwa 19.00 Uhr gibt es Vorträge und Informationen im Konferenzraum der Orthopädischen Klinik Volmarstein, Lothar-Gau-Straße 11. „Rückenschmerzen – was tut mir da eigentlich weh?“ ist der Titel des Vortrags um 17.00 Uhr. Thomas Roin, Oberarzt der Wirbelsäulenchirurgie in der Orthopädischen Klinik Volmarstein, erklärt die Ursachen für Rückenschmerzen. Um 17.30 Uhr erörtert Dr. Axel Scharfstädt, Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie, in seinem Vortrag die Frage: „Aufs Kreuz gelegt – wird zuviel operiert bei Rückenschmerzen?“. Dabei erklärt er die Möglichkeiten der konservativen und operativen Behandlung bei Rückenschmerzen. „Aktionstag gegen den Schmerz“ in der Orthopädischen Klinik Volmarstein weiterlesen

„Wir werden von der Energiewende profitieren“

Prof. Matthias Kleiner und Rene Röspel
Prof. Matthias Kleiner und Rene Röspel

(20:35 Uhr) Hagen/Westf. – „Der Atomausstieg war in Deutschland immer nur eine Frage der Zeit“, zeigte sich Prof. Matthias Kleiner bei seinem Vortrag in der Villa Post überzeugt. Denn trotz aller Meinungsunterschiede gebe es die gemeinsame Überzeugung, dass alles Handeln nachhaltig sein müsse. Bei der technischen Innovation gehöre Deutschland daher zu den führenden Nationen, sagte Kleiner: „Beim Forschen über notwendige soziale Innovationen hat die Wissenschaft allerdings noch Nachholbedarf.“ Kleiner sprach auf Einladung des heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten René Röspel im Rahmen der Reihe „Energie – Klima – Umwelt“. „Wir werden von der Energiewende profitieren“ weiterlesen

Patientenforum im Ev. Krankenhaus Haspe

(11:12 Uhr) Hagen/Westf. – „Kollagenosen – Folge eines überaktiven Immunsystems“ heißt der nächste Vortrag, zu dem das Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe alle Interessierten einlädt. Patientenforum im Ev. Krankenhaus Haspe weiterlesen

„Hofzwerge“ in der frühen Neuzeit

In der Frühen Neuzeit dienten Kleinwüchsige aus Prestigegründen oftmals Königen und Fürsten als Hofnarren, Kammerdiener, Pagen oder Sekretäre. Einige dieser Hofzwerge wurden richtige Berühmtheiten. „Hofzwerge“ in der frühen Neuzeit weiterlesen

Professor fordert „Pioniere in Wissenschaft und Politik“

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Prof. Uwe Schneidewind mit Rene Röspel

(Hagen/Westf.) „Wissenschaft ist schon sehr lange sehr weit entfernt von der Zivilgesellschaft.“ Mit diesem Satz überraschte Prof. Uwe Schneidewind die Besucher seines Vortrages „Forschung in Zeiten des Klimawandels“ nicht wirklich. Am stärksten gespürt habe man das bei den Wirtschaftswissenschaften. „Das war das große Versagen“, sagte der Leiter des „Wuppertal Instituts“, „niemand hat die Krise vorausgesehen, und anschließend haben alle weiter gemacht, als wäre nichts geschehen.“ Schneidewind, selbst Wirtschaftswissenschaftler, sprach in der Villa Post auf Einladung des heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten René Röspel in dessen Reihe „Energie – Klima – Umwelt“ die in diesem Frühjahr noch mit drei Vorträgen fortgesetzt wird. Professor fordert „Pioniere in Wissenschaft und Politik“ weiterlesen

Photovoltaikanlagen für Ein- bis Zweifamilienhäuser

Am Donnerstag, 16. Mai, beantwortet Energieberater Reinhard H. Gabriel-Mika von 19 bis 21.15 Uhr interessierten Hausbesitzern bzw. -vermietern, Mietern und zukünftigen Bauherrn unter anderem folgende  Fragen: Wie kann man die Sonne als unerschöpflichen Energielieferanten für das Haus  nutzen? Photovoltaikanlagen für Ein- bis Zweifamilienhäuser weiterlesen

Odense in Dänemark macht Hagener neidisch

Dr. Cornelia Heintze (Foto: DGB)
Dr. Cornelia Heintze (Foto: DGB)

(Hagen/Westf.) Dr. Cornelia Heintze, ehemalige Kämmerin von Delmenhorst und Expertin für skandinavische Länder war Gast in der FernUni. Einlader waren der DGB, die VHS und die Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben in Hagen. Dr. Heintze erläuterte vor der interessierten Zuhörerschaft Ausrichtungen der Sozial- und Arbeitspolitik skandinavischer Länder und stellte sie in den deutschen Vergleich. Unabhängig davon, dass auch die Länder, z.B. Dänemark, Finnland und Island mit Auswirkungen der europäischen Krise zu tun haben, gelingt es in diesen Ländern erheblich besser die Herausforderungen einer zuverlässigen Daseinsversorgung für die Menschen in den Städten und Kommunen zu organisieren. Odense in Dänemark macht Hagener neidisch weiterlesen

Vortrag und Diskussion zu Europa

icon20136006002.png„Europa und Eurorettung: Rückt unser Ziel eines demokratischen und sozialen Europas in immer weitere Ferne?“ Dieser Frage geht Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin in ihrem Vortrag am Montag, 6. Mai, von 17 bis 19 Uhr in der FernUniversität (KSW, Seminargebäude, EG, Seminarraum 4-5) nach. Der Vortrag mit anschließender Diskussion findet im Rahmen der Hagener Europawochen statt. Die Euro-Krise hat es an den Tag gebracht. Europa ist nicht so einig, wie viele geglaubt haben, und es ist der Missbrauch der europäischen Strukturen deutlich zutage getreten. Vortrag und Diskussion zu Europa weiterlesen

„FLUGREISE“ ÜBER WESTFALEN mit der AWO

(Luftbild vom Schloss Hohenlimburg – Dr. B. Song) – Statt am Boden mit dem Spaten zu graben, ist es für Archäologen heute oft zum Vorteil in die Luft zu gehen, um neue Fundstellen von oben aufzuspüren und zu erforschen. Die Vogelperspektive bietet hierbei eine einzigartige Möglichkeit, bekannte und unbekannte Fundstätten schnell und effektiv zu erkunden. „FLUGREISE“ ÜBER WESTFALEN mit der AWO weiterlesen