Polizei untersagt die Weiterfahrt: Gleich neun Fahrzeuge mussten stehen bleiben!

Die Dortmunder Polizei hat heute (28. Februar) im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs gleich neun Fahrzeugen die Weiterfahrt untersagt!

Die Kontrolle fand im Zeitraum von 8-14 Uhr auf dem Parkplatz Kolberg, an der A 2 in Fahrtrichtung Hannover statt. Das was die Polizei und die Bezirksregierung Arnsberg dann an Verstößen entdeckten, erschreckt alleine beim Lesen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn…..

Von arktischen Temperaturen ließen sich die Polizeibeamten und die Mitarbeiter der Bezirksregierung Arnsberg heute nicht abschrecken: Unermüdlich kontrollierten sie Lkw und Busse. Neun Fahrzeugführer mussten sich eine Alternative zur Weiterfahrt überlegen, ihre Fahrzeuge durften in diesen Zuständen nicht mehr weiterrollen.

Hier einige Beispiele:

Ein Sattelzug mit Auflieger eines 45-jährigen deutschen Fahrers, war mit acht sogenannten BigBags auf Palletten beladen. Nach vorne und hinten fehlte die Ladungssicherung und Rutschmatten, so dass sie Ladung von 9,6 Tonnen bei einer Notbremsung mit Sicherheit verrutscht wäre. Der Auflieger verfügte über keinerlei Zurrpunkte und war ungeeignet für den Transport auf Palletten. Die Beamten schrieben Ordnungswidrigkeitenanzeigen (Owi) und untersagten die Weiterfahrt

Ein Lkw (3,5 Tonnen) eines 52-jährigen deutschen Fahrzeugführers brachte auf der Waage ein Gewicht von über 5t zustande. Deutlich zu schwer um weiterfahren zu dürfen. Auch hier erfolgte eine Owi und Untersagung der Weiterfahrt.

Bei einem rumänischen Sattelzug eines 48-jährigen rumänischen Fahrers war das ABS am Auflieger defekt. Bei einer Notbremsung wäre der Auflieger nicht mehr zu kontrollieren gewesen: Owi und Untersagung der Weiterfahrt.

Ein besonderes Erlebnis hatten die Polizeibeamten mit einem Fernbus: Der Streifenwagen musste dem Bus zunächst ausweichen, da der Busfahrer den Wagen übersehen hatte und beinah durch einen Fehler beim Fahrstreifenwechsel gerammt hätte. Der 61-jährige Deutsche, weitere Fahrer und das Unternehmen müssen jetzt mit diversen Anzeigen rechnen: Im digitalen Kontrollgerät fanden die Polizeibeamten eine fremde Fahrerkarte. In sieben Fällen wurde der Bus sogar ohne Fahrerkarte gefahren.

Doch damit nicht genug: Die Ladung eines polnischen Sattelzuges, mit einem 41-jährigen polnischen Fahrzeugführer, war absolut unzureichend gesichert. Schwerer Metallschrott lag teilweise völlig ungesichert auf der Ladefläche. Bei einer Gefahrenbremsung wäre sie durch die Gegend und vermutlich auf die Fahrbahn oder in den Verkehr auf der Autobahn geschleudert. Nach Einschätzung der Bezirksregierung besteht der Verdacht eines ungenehmigten, internationalen Abfalltransportes. Ergo auch hier: Strafanzeige und Untersagung der Weiterfahrt, bis eine Ladungssicherung erfolgt ist und eine Genehmigung durch das Bundesumweltamt vorliegt.

Insgesamt überprüfte die Polizei 69 Personen und 56 Fahrzeuge. Es wurden folgende Maßnahmen getroffen: 38 Owi-Anzeigen, 10 Verwarnungen mit Verwarnungsgeld, 1 Strafanzeige, 4 Sicherheitsleistungen und 9 Untersagungen der Weiterfahrt.

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Ein Wegbegleiter der Hagener Kinder verabschiedet sich Chefarztwechsel im AKH

 

Hagen. Ein langjähriger Wegbegleiter vieler Hagener Kinder verabschiedet sich: Dr. med. Gerhard Koch, Chefarzt der Kinderklinik am AGAPLESION ALLGEMEINEN KRANKENHAUS HAGEN, geht nach fast 25-jähriger Tätigkeit in der Stadt an der Volme in den Ruhestand. Ihm folgt Dr. med. Jan-Claudius Becker nach, der ebenfalls schon auf eine langjährige Erfahrung als pädiatrischer Chefarzt zurückgreifen kann.

Dr. med. Gerhard Koch blickt auf eine berufliche Laufbahn mit vielen Höhepunkten zurück. Wichtiger als dies war ihm aber immer eines: seine kleinen Patienten, von denen er nicht wenige bis ins Erwachsenenalter begleiten konnte. Geboren in der Nähe von Göttingen, zog es den heute 66-Jährigen nach dem Medizinstudium zunächst nach Hildesheim, wo er seine Weiterbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin absolvierte. Darmstadt und St.Augustin waren weitere Stationen seines Berufsweges, bevor er sich in Hagen niederließ. Sich immer vehement für die Belange der Kindergesundheit einsetzend, trägt seitdem die Kinder- und Jugendmedizin am AKH seine Handschrift. „Seiner Zähigkeit und Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass gemeinsam mit den Kollegen der Geburtshilfe das Perinatalzentrum Level I in der Neonatologie zur Versorgung der Kleinsten der Kleinen aufgebaut und anerkannt wurde“, betont auch Dr. med. Marc Schüssler, Chefarzt der Frauenklinik und Geburtshilfe mit Blick auf die gute fachübergreifende Zusammenarbeit. Aber Dr. Koch baute nicht nur die Kinderintensivmedizin aus, sondern sorgte auch mit vielen zunehmend spezialisierten Angeboten dafür, dass die Kinderklinik am AKH sehr vielen kleinen Patienten auch mit speziellen medizinischen Fragestellungen helfen konnte. „Man darf nicht stehenbleiben. Deshalb habe ich mich ständig fortgebildet und diverse Zusatzbezeichnungen erworben“, betont Dr. Koch im Rückblick. So gehört heute eine zertifizierte Diabetesambulanz genauso wie ein zertifiziertes Schlaflabor und ist ernährungsmedizinische Schwerpunktpraxis der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zum AKH. Außerdem zählen die Behandlung von Asthma, Neurodermitis und Kinderrheumatologie zu den weiteren etablierten Schwerpunkten. Um „seine“ Klinik stets weiterzuentwickeln, gründete Dr. Koch bereits 1999 den „Förderverein der Kinderklinik des Allgemeinen Krankenhauses Hagen“ mit, mit dessen Hilfe verschiedene Projekte wie die Unterstützung der Babyklappe, die Ausstattung des Spielzimmers oder auch Unterhaltung für die kleinen Patienten durch Clowns und Zauberer realisiert werden konnten.

Auch wurde die Klinik mehrfach mit dem Zertifikat der GKind, der „Gesellschaft für Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V.“ ausgezeichnet – zuletzt erst vor wenigen Tagen in Düsseldorf, wo Karl-Josef Laumann, NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Dr. Koch das Zertifikat persönlich überreichte. „Wir verlieren mit Dr. Koch eines der Gesichter der Hagener Kinder- und Jugendmedizin, wünschen ihm und seiner Familie gleichzeitig nun von Herzen alles Gute für die tolle Zeit nach einem erfolgreichen, aber sicherlich auch oft anstrengendem Berufsleben“, verabschiedete Geschäftsführer Georg Schmidt Dr. Koch heute (28. Februar 2018) in den wohlverdienten Ruhestand.

Als Nachfolger übernimmt nun Dr. med. Jan-Claudius Becker die Chefarztposition. Der 52-Jährige, selbst Vater von drei Kindern, wollte nach eigenem Bekunden „schon mit sechs Jahren Kinderarzt werden“. So studierte der gebürtige Arnsberger in Bochum Medizin und absolvierte seine Ausbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin in Datteln an Deutschlands zweitgrößter Kinderklinik. Seine Spezialgebiete sind dabei unter anderem die sehr Frühgeborenen und deren Entwicklungsförderung, aber auch Ernährung und Infektionsvorbeugung. Wie seinem Vorgänger auch, liegt ihm zudem auch die Ausbildung junger Ärzte, Schwestern und Hebammen am Herzen. Dr. Becker war zehn Jahre lang Chefarzt der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin am Marien-Hospital in Witten und hatte diese Position zuletzt am Westküstenklinikum in Heide inne.

Privat sammelt der „BVB-Dauerkartenbesitzer“, wie er sich selbst nennt, sogenannte Bartmann-Krüge (Tongefäße des späten Mittelalters) und liest gerne. Am liebsten jedoch verbringt er seine freie Zeit mit der Familie. Das AGAPLESION ALLGEMEINE KRANKENHAUS HAGEN freut sich daher, „mit Dr. Becker einen so erfahrenen und renommierten, in der Region bereits gut verankerten Nachfolger gefunden zu haben, der die Kinderklinik in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird“, wie Geschäftsführer Georg Schmidt zum Chefarztwechsel betont.

Und Dr. Koch? Der lacht auf die Frage, was seinen Tag denn in Zukunft anfüllen wird: „Am besten kaufe ich mir einen Fallschirm, damit ich nicht in ein schwarzes Loch falle“, sagt er mit einem Augenzwinkern. Dafür, dass das erst gar nicht passiere, sorgten aber schon die Enkelkinder. Und reisen möchte Dr. Koch nun, am liebsten mit dem Fahrrad. Die Donau von der Quelle bis zur Mündung zur erfahren, ist ein langgehegter Traum des Wahlhageners, der der Stadt aber auch im Ruhestand treu bleiben will.

Beschäftigte in Hagen können Betriebsrat wählen

Aufruf für die Mitbestimmung: Wer die Entscheidung darüber, wie der eigene Arbeitsplatz aussieht, nicht allein dem Chef überlassen will, der soll jetzt bei der Betriebsratswahl mitmachen. Dazu ruft die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Beschäftigte in Hagen auf. „Ob Pausenzeiten, Lohnzuschläge oder Unfallprävention – Betriebsräte gestalten den Berufsalltag in fast allen Bereichen mit“, sagt Isabell Mura. Die Geschäftsführerin der NGG Südwestfalen ist überzeugt: „Jede Stimme im Betrieb zählt.“ Die Betriebsratswahl ist neben der Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahl eine der größten Abstimmungen überhaupt. Nach Schätzung der NGG werden zwischen Anfang März bis Ende Mai bundesweit gut 180.000 Arbeitnehmervertreter gewählt – nahezu so viele, wie es Kommunalpolitiker gibt. Mura: „Die Digitalisierung der Arbeitswelt hat auch in Hagen Folgen für viele Branchen. Damit Jobs gesichert und für die Zukunft fit gemacht werden, sind Betriebsräte unverzichtbar.“

Gestohlenes Fahrrad aufgetaucht – Eigentümer gesucht

Hagen. Am 17.02.18 wurde von einem aufmerksamen Nachbarn in einem Wehringhauser Mehrfamilienwohnhaus eine verdächtige männliche Person festgestellt. Der Mann konnte jedoch fliehen und ließ das abgebildete Fahrrad zurück. Die Kripo ermittelte, dass es vermutlich aus einer Straftat stammt. Es handelt sich um ein schwarzes Mountainbike der Marke McKenzie Hill 500, welches mit einem Zahlenschloss ausgestattet ist. Die Polizei sucht jetzt nach dem Eigentümer des Rades. Er oder sie kann sich bei der Leitstelle unter der Rufnummer 02331 986 2066 melden. Idealerweise sollten Kaufbelege mit Individualnummern vorhanden sein.

Frau nach mutmaßlicher Trunkenheitsfahrt mit Unfall Blutprobe entnommen

 

Hagen. Am Dienstag kam es zu einem Unfall auf
der Friedensstraße. Gegen 06:00 Uhr rief ein Anwohner die Polizei und
meldete einen Unfall. Eine Frau stieg, offenbar betrunken, in ein
Auto und rammte kurz darauf einen geparkten Mazda. Wenige Meter
weiter stellte sie ihren Ford ab und flüchtete zu Fuß. Die
eingesetzten Beamten konnten eine 32-Jährige aufgreifen, auf die die
Beschreibung zutraf. Sie war betrunken (knapp 1,6 Promille) und
stritt die Tat ab. Im Ford fanden die Ermittler kurz darauf ein
Portemonnaie mit den Ausweisdokumenten der Frau. Der mutmaßlichen
Fahrerin wurden zwei Blutproben entnommen. Ihren Führerschein
beschlagnahmten die Beamten. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe
von zirka 4.000 Euro.

Vier Jungs klauen 50 Euro

 

Hagen. Am Dienstag betraten vier Jungs gegen 11.30 Uhr eine
Begegnungsstätte am Hüttenplatz. Einer der Jugendlichen fragte, ob er
seine Sozialstunden dort ableisten könne. Nachdem die Jungs das
Gebäude wieder verlassen hatten, waren 50 Euro von einem Tisch
verschwunden. Unmittelbar danach begaben sich die vier Jugendlichen
zu einem in der Nähe gelegenen Altenwohnheim und fragten auch hier,
ob sie Sozialstunden ableisten könnten. Nachdem man dies verneinte,
verschwanden die Jungs in unbekannte Richtung. Die Jugendlichen sind
ca. 12 bis 15 Jahre alt. Einer wird als auffallend klein beschrieben.
Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.

Einbrecher flüchtet auf Fahrrad

 

Hagen. Am Dienstag begab sich ein 56-jähriger Hagener gegen
18.00 Uhr zu seinem Keller in einem Mehrfamilienhaus in der
Karl-Ernst-Osthaus-Straße. Hier traf er auf einen Mann, der sich in
einem anderen Keller befand. Beim Anblick des 56-Jährigen rannte der
Mann aus dem Haus und flüchtete auf einem Fahrrad in unbekannte
Richtung. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der flüchtige
Mann drei Keller aufgebrochen hatte. Ob etwas entwendet wurde, stand
zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest. Der Verdächtige
konnte leider nicht näher beschrieben werden. Die Polizei bittet
Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Diakonie Mark-Ruhr übernimmt Vorsitz der Verbände

Hagen. Turnusmäßig wechselte zu Beginn dieses Jahres der Vorsitz der
Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Hagen
von Mechthild Weickenmeier (Geschäftsführerin „Der Paritätische“) an
Pfr. Martin Wehn (Geschäftsführer Diakonie Mark-Ruhr). Die Zusammenarbeit
mit dem Jobcenter Hagen und den Fachkräftemangel in den
Pflegeberufen sind beispielsweise Themen, die Pfr. Martin Wehn in diesem
Jahr ganz oben auf die Agenda setzen möchte.
Doch dabei bleibt es nicht. Im Fokus stehe auch die konkrete Umsetzung
des Bundesteilhabegesetzes vor Ort. „Das ist ein relevanter Baustein in
der Sozialpolitik“, so Pfr. Martin Wehn. „Die Arbeitsgemeinschaft bündelt
die Kompetenzen der Freien Wohlfahrtspflege in Hagen, wir sehen uns
als Partner der Politik für die Bewältigung der genannten Herausforderungen
und beziehen zugleich Position für die Menschen, die Unterstützung
und Förderung benötigen.“ In diesem Zusammenhang lobt er die
konstruktive Zusammenarbeit der Wohlfahrtsverbände.
Zu den weiteren Mitgliedern der AG gehören neben Diakonie Mark-Ruhr
und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband auch die Arbeiterwohlfahrt
Unterbezirk Hagen (AWO), der Caritasverband Hagen sowie das Deutsche
Rote Kreuz Hagen (DRK).

Schlagernachmittag auf dem Hüttenplatz

 

Hagen. Am Dienstag, 6. März 2018, dreht sich in der AWO-Begegnungsstätte Haspe alles um die Welt der Schlager. Wer Spaß an der beliebten Musik hat, für den heißt es dann von 14 bis 17 Uhr tanzen und mitsingen. Selbstgebackene Torten und andere Leckereien stehen – neben Musik und Tanz – ebenso auf dem Programm den geselligen Nachmittages.

Infos gibt es in der AWO-Begegnungsstätte Haspe, Hüttenplatz 44, 58135 Hagen sowie unter Telefon 02331/41477. Das Team der Begegnungsstätte freut sich auf seine Gäste.

Elternnachmittag: „Kindern Grenzen setzen“

Hagen. Zu einem Elternnachmittag zum Thema „Jetzt hört der Spaß aber auf – selbstbewusst und sicher Grenzen setzen“ lädt das Familienzentrum Hagen- Mitte, Konkordiastraße 19-21, am Mittwoch, 14. März, von 13.30 bis 15 Uhr ein.

Erziehung lebt davon, dass Eltern flexibel und situationsgerecht handeln können. So gibt es im Alltag immer wieder Situationen, in denen man gemeinsam mit den Kindern Spaß hat, sie toben und sich ausprobieren lässt. Aber es gibt auch Momente, in denen es wichtig ist, dem Nachwuchs Grenzen aufzuzeigen und „Nein“ zu sagen. An dem Nachmittag vermittelt Martin Steinkamp, Diplom-Psychologe und Leiter der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche der Stadt Hagen, Ideen, wie Eltern situativ handeln können und eine Balance zwischen „Grenzen setzen und Freiraum geben“ finden.

Interessierte können sich unter Telefon 02331/207-3740 bis Dienstag, 13. März, verbindlich anmelden.

MIT Hagen: Keine Schnellschüsse bei Fahrverboten

 

(CDU Hagen) >>Zum Urteil des Bundesverwaltungsgericht zu möglichen Verboten von Diesel-Fahrzeugen erklärt der Kreisvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Hagen, Christoph Purps im Rahmen der heutigen Mitgliederversammlung der Hagener MIT:

„Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge sind als Maßnahme zur Reduzierung der Schadstoffbelastung nur als allerletztes Mittel in Erwägung zu ziehen. Sämtliche weiteren Schadstoffe reduzierenden Maßnahmen müssen zuvor vollumfassend ausgeschöpft werden. Zukunftsweisende und tragfähige Lösungsbeispiele sind:

– Intelligente Verkehrssteuerung

– Park & Ride Parkplätze

– Car-sharing

– Stickoxydhemmende Baustoffe

– Ausbau der Infrakstruktur für E-Mobilität

Wir sprechen uns aus für ein Bündnis der kommunalen Akteure, der Wirtschaftsverbände, der Hagener Straßenbahn sowie aller Akteure, die auf Fahrzeugverkehr angewiesen sind aus.  Auch eine gemeinsame Lösung mit den betroffenen Nachbarkommunen, ein Bündnis für Mobilität, soll angestrebt werden. Insellösungen und Schnellschüsse helfen bei diesem so wichtigen Thema Schadstoffreduzierung nicht weiter.“<<

 

Röspel sieht Autoindustrie in der Pflicht: Fahrverbote verhindern

(René Röspel) >>„Für die SPD ist klar: Wir stehen an der Seite der Verbraucherinnen und Verbraucher. Unser Ziel ist weiterhin, Fahrverbote mit allen Mitteln zu verhindern“, versichert der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel angesichts der am Dienstag  getroffenen Entscheidung des Bundesverwaltungsgericht zu Fahrverboten für Dieselautos. „Wer ein Dieselfahrzeug gekauft hat, der hat das in dem berechtigten Glauben getan, dieses Fahrzeug auch über Jahre oder Jahrzehnte fahren zu dürfen“, meint Röspel. Das gelte für Privatpersonen genauso wie für Handwerker und andere Dienstleister.
Klar sei aber auch: Die massive Überschreitung der Stickoxidgrenzwerte in vielen Städten muss schnell abgestellt werden. Das mit jährlich einer Milliarde Euro ausgestattete Sofortprogramm „Saubere Luft 2017-2020“ sei eine wichtige Unterstützung der Kommunen. „Ich erwarte darüber hinaus von den Herstellern, dass sie Diesel-PKW nachrüsten, sofern das technisch möglich ist“, fordert Röspel: „Hier gilt das Verursacherprinzip, und wir werden die Autoindustrie nicht aus der Verantwortung entlassen.“ Die Hersteller stehen nach Meinung des Abgeordneten aber nicht nur finanziell in der Pflicht: „Sie müssen auch dafür sorgen, dass die Hardware-Nachrüstung in das System der Fahrzeuge integriert werden kann, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.“ Laut ADAC sei eine Reduzierung der Stickoxide bis zu 90 Prozent ohne Auswirkung auf den Kraftstoffverbrauch möglich.
Außerdem müssten Kaufprämien für Neufahrzeuge von den Unternehmen erhöht werden, da sich Besitzer älterer Fahrzeuge ansonsten keinen Neuwagen leisten können. Die Automobilindustrie stehe mehr denn je in der Pflicht, ihrer Verantwortung für die Verbraucherinnen und Verbraucher gerecht zu werden. Unabhängig davon könne es ökologisch sinnvoller sein, ein nachgerüstetes altes Auto weiter zu fahren statt es zu verschrotten und durch ein neu produziertes zu ersetzen. Deshalb setze er sich für ein Regelung ein, die Anwohner von Fahrverboten ausnimmt.“
Hintergrund:
Nach EU-Recht liegt der zulässige Grenzwert für die Stickoxidbelastung bei 40 Mikrogramm/m³. In der Stadt Hagen wurde 2016 ein Jahresmittelwert von 50 Mikrogramm/m³ gemessen. Mittlerweile ist klar, dass die von den Herstellern angekündigten Software-Nachrüstungen nicht ausreichen, um die Stickoxidbelastung merklich zu senken.<<

Die Hagener Polizei will Einbrechern mit Großkontrollen auf die Spur kommen

 

Hagen. Die Hagener Polizei will Einbrechern mit Großkontrollen auf die Spur kommen. Am Dienstag besetzten 76 Beamtinnen und Beamte bei einem Großeinsatz mehrere
Autobahnabfahrten und Zugangsstraßen.

In der dunklen Jahreszeit steigen erfahrungsgemäß die
Einbruchszahlen. Obwohl die Fallzahlen erfreulicherweise erheblich
gesunken sind, bleibt die Hagener Polizei am Ball. Erster
Kriminalhauptkommissar Peter Carl leitet das Kommissariat 13 und hat
sich intensiv mit dem Thema Wohnungseinbruch beschäftigt. „Wir wollen
das Übel bei der Wurzel packen“, so Carl. „Wir erhöhen den
Fahndungsdruck. Die Täter sollen erst gar nicht die Möglichkeit zu
einem Einbruch haben.“

Daher besetzten 76 Polizistinnen und Polizisten heute (27.02.2018)
bis in die Abendstunden mehrere Autobahnabfahrten und durchstreiften
verschiedene Stadtteile. Peter Carl: „Einbrecher müssen das Gefühl
haben, hier in Hagen jederzeit in eine Kontrolle geraten zu können.
Wir wollen Einbrecher erkennen und festnehmen.“

Doch nicht nur die Bemühungen der Polizei können Einbrechern das
Leben erschweren. Jeder sollte bei verdächtigen Beobachtungen in
seinem Wohnumfeld sofort die 110 anrufen. Alle Hinweise können
wertvoll sein.

„Darüber hinaus“, betont Peter Carl, „kann jeder zur Reduzierung
der Tatgelegenheiten beitragen, indem er seine Wohnung oder sein Haus
gegen Einbrüche sichert. Und das muss noch nicht einmal teuer sein.“
Kostenlose Beratung gibt es bei dem darauf spezialisierten
Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Hagener Polizei unter
der Rufnummer 02331/986-1535.

Auch wenn den Polizistinnen und Polizisten kein dicker Fisch ins
Netz ging, bewertet Einsatzleiter Carl die Großkontrolle als vollen
Erfolg. Die Polizei erhielt wertvolle Hinweise, die nun noch
ausgewertet werden müssen.

Infoveranstaltung zum GWG-Wohnblock in Wehringhausen

Stadt Hagen und GWG laden am Donnerstag gemeinsam ein.

Infoveranstaltung zur Zukunft des Wohnblocks der GWG zwischen Ewald- und Gustavstraße.

Hagen. Die Stadt Hagen und die Gemeinnützigen Wohnstättengenossenschaft Hagen e.G. (GWG) weisen noch einmal auf die gemeinsame Informationsveranstaltung zur Zukunft des GWG-Wohlblocks zwischen der Ewald- und der Gustavstraße in Wehringhausen hin, die am kommenden Donnerstag, 1. März, stattfindet. Um 18 Uhr sind dazu alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in das Gemeindezentrum der Pauluskirche, Borsigstraße 11, eingeladen.
Während die GWG im Rahmen dieser Veranstaltung ihre Planungen vorstellen wird, wird die Stadtverwaltung die städtebaulichen Rahmenbedingungen sowie die planungsrechtlichen Grundlagen darlegen. Einen wesentlichen Raum wird die Beantwortung von Fragen zu dem geplanten Vorhaben der GWG einnehmen, die zuvor aus den Reihen des Lenkungskreises der „Sozialen Stadt Wehringhausen“ eingereicht worden sind. Daneben werden Vertreter der GWG sowie der Stadt (u.a. Stadtbaurat Thomas Grothe) für weitere Rückfragen aus dem Publikum zur Verfügung stehen.
In einer Sondersitzung des Lenkungskreises am 13. März wird dann die Möglichkeit bestehen, die Pläne der GWG zu bewerten und Empfehlungen zum weiteren Verfahren an den Stadtentwicklungsausschuss weiterzureichen, der am 20. März tagen wird.

Hagen plant 2035: Hagens Zukunft diskutieren und aktiv mitgestalten

Mitmachen ausdrücklich erwünscht

Hagens Zukunft geht jeden in dieser Stadt an – und um dies deutlich zu machen, wird der sperrige Begriff Stadtentwicklungskonzept (ISEK) durch den neuen Titel „HAGENplant 2035“ ergänzt. Durch den Titel wird deutlich, dass sich alle bei den im Rahmen des Konzeptes vorgesehenen Veranstaltungen und Prozessen aktiv beteiligen können, um die Zukunft ihrer Stadt vorzuzeichnen. Der erste Schritt, mit dem dies geschieht, sind die so genannten Fachforen. Das Fachforum „Arbeit, Wirtschaft und Tourismus“ bildet morgen (28. Februar) den Auftakt.

Insgesamt sind fünf Foren im ersten Halbjahr 2018 vorgesehen. Das Fachforum „Bildung, Soziales, Sport und Kultur“ findet am Mittwoch, 7. März, und das Fachforum „Freizeit, Freiraum und Umwelt“ am Donnerstag, 8. März, statt. Am Mittwoch, 14. März, schließt sich das Fachforum „Verkehr und Mobilität“ an. Das fünfte Fachforum „Wohnen und Städtebau“ wird zeitlich etwas nach hinten geschoben, da der ISEK-Prozess eng mit dem Aufstellungsprozess des Handlungskonzeptes Wohnen verwoben ist und besonders mit den dort entwickelten wohnungspolitischen Ziele in Einklang stehen muss. Im zweiten Halbjahr dieses Jahres ist vorgesehen, dass die Teilnehmer der ersten Runde sich noch einmal im Rahmen eines integrierten, gemeinsamen Forums zusammen finden.

In der ersten Runde der Fachforen sollen gemeinsam mit den geladenen Fachexperten Ideen entwickelt und eine umfassende Diskussion über strategische Ziele der Hagener Stadtentwicklung geführt werden. Die Entwurfsfassung der strategischen Ziele basiert ausschließlich auf gutachterlichen Annahmen der beauftragten Planungsbüros plan-lokal, grünplan und Stadtverkehr und soll durch die Fachforen um die Fachperspektive ergänzt und durch diese weiterentwickelt werden. Der Entwurf ist offen für Kritik und weitere Impulse und wird kontinuierlich fortgeschrieben. Im nächsten Beteiligungsschritt soll auch durch die Beteiligung der breiten Öffentlichkeit eine Weiterqualifizierung der Entwurfsfassung erfolgen.

Auf der Internetseite www.plan-portal.de/hagen werden alle neuen Entwicklungen veröffentlicht. Die Veranstaltungstermine für das erste Halbjahr 2018 sind hier angegeben. Der interessierte Leser kann bereits einen Blick in den Entwurf der Bestandsanalyse, also der gesamtstädtischen Situation in den einzelnen Themenfeldern werfen. Sie bildet den ersten textlichen Bestandteil des ISEK. Diese wird durch die Analyse der fünf Hagener Bezirke, in Form von Stadtbezirksprofilen, ergänzt. Sie untersuchen die Situation vor Ort und nehmen sowohl die individuellen Stärken, wie auch Schwächen auf. Auf Basis dieser Status-Quo-Erhebung wurden erste gutachterliche strategische Ziele für die zukünftige Entwicklung der Stadt abgeleitet. Diese gilt es nun zu diskutieren.

Alle Bürgerinnen und Bürger sollten sich daher schon einmal den Termin des HagenForums am 17. April vormerken. Das Forum wird zwischen 18 und 21 Uhr im Ratssaal des Rathauses an der Volme stattfinden und Antworten auf die Frage „Wie wollen wir zukünftig in Hagen leben und arbeiten?“ suchen. Ziel ist es, an diesem Tag und im weiteren Prozess ein gemeinsames Bild der Zukunft zu entwickeln. Ein Bild, das den wünschenswerten Zustand Hagens für die kommenden 15 bis 20 Jahre zeigt.

Parallel zum HagenForum beginnt eine Onlinebeteiligung. Im Juni geht es dann in die Stadtbezirke, um mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ins Gespräch zu kommen. Für diese öffentlichen Veranstaltungen werden noch separate Einladungen erfolgen.

Der Polizeibericht

Frau schläft nach Drogenfahrt ein – Führerschein sichergestellt

Hagen. Am Montag, 26.02.2018, kam es zu einer Autofahrt
unter Drogeneinfluss. Gegen 16:30 Uhr teilten mehrere Zeugen der
Polizei mit, dass sich ein Renault über die Tückingschulstraße und
den Wolfskuhler Weg bis auf die Weststraße bewegt. Dabei fuhr der
Kangoo offenbar mehrfach auf die Gegenfahrbahn und bremste und
beschleunigte währenddessen grundlos. In einem Imbiss trafen die
Beamten die mutmaßliche Fahrerin nach Zeugenhinweisen an. Nach
einigen Reaktionstests bestand der Verdacht auf Drogenkonsum. Dies
bestätigte wenig später ein Urintest. Die Polizisten brachten die
42-Jährige für eine Blutprobe in ein Krankenhaus. Auf der Fahrt
schlief die Frau für kurze Zeit im Streifenwagen ein. Den
Führerschein der Frau stellte die Polizei sicher. Das
Verkehrskommissariat nahm die Ermittlungen auf.

LKW verursacht Verkehrsunfall und haut ab

Hagen. Am Montag vernahm ein 73-jähriger Zeuge gegen 13.10
Uhr auf der Tulpenstraße einen lauten Knall. Er schaute von seinem
Balkon und sah, dass ein großer LKW mit Auflieger gegen einen
geparkten Mercedes Benz A 180 gestoßen war. Durch den Zusammenstoß
war der Mercedes von seiner ursprünglichen Parksituation etwas nach
hinten verschoben worden. Der LKW bog nach links in die Erikastraße
ab und verschwand unerlaubt vom Unfallort. Der Mercedes wurde an der
rechten Seite stark beschädigt. An dem Auto entstand ein Schaden von
rund 7.000,00 Euro. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der
Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Mehrere Einsätze in Ennepetal

Ennepetal. Am Montag, den 26.02.2017 wurde die Feuerwehr
Ennepetal zu mehreren Einsätzen im Stadtgebiet alarmiert. Um 07:42
Uhr fuhr der Gerätewagen Gefahrgut mit zwei Einsatzkräften zu einer
Ölspur zur Breckerfelderstraße. Die Ölspur zog sich durch das ganze
Stadtgebiet bis Hagen, wo die Hagener Wehr den weiteren Einsatz
übernahm. Dieser Einsatz endete um 10:40 Uhr. Am Nachmittag um 17:18
Uhr fuhr das Hilfeleistungslöschfahrzeug zu einer Tragehilfe in die
Loher Straße. Der Einsatz endete für die Feuerwehr um 17:46 Uhr. Eine
First Responder Alarmierung In den Beuken erfolgte um 20:33 Uhr. Die
Feuerwehr fuhr mit einem Hilfleistungslöschfahrzeug und vier
Einsatzkräften zur Versorgung des Patienten zur Einsatzstelle, bis
der Patient dem Rettungsdienstpersonal übergeben werden konnte. Um
21:08 Uhr war der Einsatz beendet. Um 22:25 Uhr, fuhr die Feuerwehr
Ennepetal mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug und vier
Einsatzkräften zu einem Verkehrsunfall in die Hagener Straße. Die
Einsatzstelle wurde abgesichert, auslaufende Betriebsmittel
abgestreut und die Batterien der verunfallten Fahrzeuge abgeklemmt.
Der Einsatz endete um 23:08 Uhr.

Unfall mit verletzter Frau nach Fahrt über vereisten Fahrbahnteil

Hagen. Am Montag kam es zu einem Alleinunfall in der Straße Hückinghauser Weg. Diese fuhr eine 27-Jährige mit ihrem Toyota gegen 17:30 Uhr in Richtung Osemundstraße. Nach bisherigen Ermittlungen geriet die Frau bei Minustemperaturen und eisglatter Straße ins Rutschen. Um nicht nach links in Richtung des Gefälles zu gleiten, lenkte die Hagenerin nach rechts auf die Steigung zu. Dabei überschlug sich der Toyota und blieb auf dem Dach liegen. Die Frau konnte sich nach kurzer Orientierung abgurten und selbst befreien. Ein 38-jähriger Autofahrer beobachtete das Geschehen und konnte erste Hilfe leisten, sowie die Rettungskräfte verständigen. Die Feuerwehr brachte die Leichtverletzte in ein Krankenhaus. An dem Toyota entstand Totalschaden. Er musste geborgen und abgeschleppt werden.

„Dankeschön“-Empfang für engagierte Hagener

 

Hagen. Zum 13. Mal laden Oberbürgermeister Erik O. Schulz, die Sparkasse HagenHerdecke und die Freiwilligenzentrale Hagen alle engagierten Hagenerinnen und Hagener zum „Dankeschön“-Empfang am Dienstag, 6. März, um 18 Uhr in das Forum der Sparkasse in der Hagener Innenstadt ein. In diesem Jahr werden die Themen Umwelt- und Naturschutz eine besondere Würdigung erfahren. Die TeleBigBand sorgt für ein musikalisches Programm, nette Gespräche und ein Buffet der Arbeiterwohlfahrt (AWO) runden den Abend ab.

Einsatz für Rettungshubschrauber in Breckerfeld

Breckerfeld. (cs) Am Dienstagmittag wurden die Kameraden der Löschgruppe
Zurstraße zur Landeplatzsicherung für einen Hubschrauber alarmiert.
In einem ländlich gelegenen Ortsteil von Zurstraße war es zu einem
Einsatz für den Rettungsdienst gekommen. Für den eingesetzten
Rettungshubschrauber wurde die Feuerwehr zur Landeplatzsicherung mit
alarmiert.
Nach einer Stunde endete der Einsatz mit Eintreffen der Einsatzkräfte
am Gerätehaus.

Frost bremst Straßenbau aus

 

(straßen.nrw). Zweistellige Minustemperaturen in der Nacht lassen nicht nur die Menschen bibbern, sie bremsen auch den Straßen- und Brückenbau aus. Denn um Asphalt und Beton zu verarbeiten, darf es nicht zu kalt sein. Und wenn die Temperaturen langsam wieder steigen, kann es zu gefährlichem Blitzeis kommen, warnt Straßen.NRW.

Asphalt kühlt schnell aus

Beispiel Straßenbau: Asphalt besteht aus einem Gemisch aus Bitumen und Splitt. Für eine gute Tragfähigkeit und Langlebigkeit, muss das Gemisch bei der Verarbeitung verdichtet werden. Um dabei das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, darf der Asphalt nicht zu schnell abkühlen.

Je kälter die Außentemperatur, desto schneller kühlen die Asphaltschichten aus. Dementsprechend verkürzt sich die zur Verfügung stehende Zeit für das Verdichten des Materials. Je dicker eine Asphaltschicht, desto höher die Wärmekapazität (Speichervermögen). Deshalb können dicke Schichten zum Beispiel für den Straßenunterbau bei niedrigeren Temperaturen – bis zu -3 Grad – noch eingebaut und verdichtet werden.

Für dünne Schichten und Offenporigen Asphalt sind die Anforderungen dagegen besonders hoch, weil diese Schichten sehr schnell auskühlen können. Es muss also nicht nur die Lufttemperatur über 0 Grad liegen, auch der Boden muss entsprechende Temperaturen vorweisen. Hier sind mindestens 5 Grad nötig. Das heißt: Selbst wenn es wieder milder wird, kann nicht sofort asphaltiert werden, weil sich der Frost im Boden länger hält.

Straßen.NRW schreibt für die ausführenden Firmen die Bedingungen zum Einbau von Asphalt genau vor, um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten.

Beton braucht Wärme

Beispiel Brückenbau: Beim Brückenbau kommt häufig Beton zum Einsatz. Auch hier bremst Frost die Arbeiten aus. Beton ist ein Gemisch aus Zement, Wasser und so genanntem Zuschlag, das heißt Sand und Kies. Beton trocknet nicht nur, sondern es findet auch ein chemischer Prozess statt, bei dem das Gemisch aushärtet. Zwar wird der Beton vom Werk mit einer bestimmten Temperatur angeliefert und entwickelt beim Aushärten eine eigene Wärme, Frost stört diesen Prozess aber. Beim Betonieren unter +5° Celsius sind daher besondere Maßnahmen zu treffen, damit der (Frisch-) Beton nicht zu stark auskühlt.

Warme Kleidung für Mitarbeiter

Und die Mitarbeiter von Straßen.NRW? Die müssen auch bei Minus-Temperaturen raus, können sich aber durch entsprechende Kleidung schützen. Straßen.NRW hat die relativ dünne Warnbekleidung aufgerüstet, in dem es warme Unterbekleidung gibt. „Wir stellen zum Beispiel Stepphosen und Fleecejacken“, sagt Michael Höhne, Leitender Sicherheitsingenieur bei Straßen.NRW. „Für lange Standzeiten, zum Beispiel in den Fahrzeugen zur Baustellenabsicherung, gibt es zudem Standheizungen.“

Steigende Temperaturen können zu Blitzeis führen

Ab Donnerstag sind wieder steigende Temperaturen und in den folgenden Tagen auch Niederschläge angekündigt. Damit kann es auf den Straßen gefährlich glatt werden. Wenn Niederschläge auf den gefrorenen Boden treffen, kann sich Blitzeis bilden. Hierdurch entsteht eine sehr homogene und glatte Eisschicht. Der Straßen.NRW-Winterdienst ist in dieser Situation besonders gefordert. Die Mitarbeiter der Winterdienstzentrale stehen bei ihrer Arbeit im engen Kontakt mit der Autobahnpolizei und dem Deutschen Wetterdienst. Ständig werden Informationen ausgetauscht. Zusätzlich gibt es rund 220 Straßenwetterstationen im Autobahnnetz und rund 60 im Zuge von Bundes- und Landesstraßen. Hiermit wird der Straßenzustand überwacht. Die Straßenwetterstationen erfassen punktuell auf Brücken und in kritischen Streckenabschnitten meteorologische Daten (Lufttemperatur, relative Luftfeuchte und Niederschlag) und Straßenzustands-Daten (Oberflächentemperatur, Fahrbahn trocken oder feucht und Eisbildung).

Pfarrer Michael Dahme – 30 Jahre bei den Menschen und für die Menschen in Eilpe

Hagen. Im März 2018 gilt es ein besonderes Jubiläum zu feiern. Dann wird Michael Dahme 30 Jahre Pfarrer der Christus-Kirchengemeinde in Hagen-Eilpe sein. Eine lange Zeit, in der Pfarrer Dahme unzähligen Menschen helfen konnte – sei es in theologischen
und seelsorgerischen Fragen, bei der Gestaltung des sehr aktiven Gemeindelebens
oder auch bei Hilfestellungen für die vielen kleinen und großen Sorgen und
Gesprächsbedarfe von Gemeindemitgliedern.
Aus Anlass des 30jährigen Ortsjubiläums von Pfarrer Dahme findet am Sonntag, 4.
März 2018, um 11:00 Uhr ein Festgottesdienst in der Christuskirche in der Hohle
Straße statt. Begleitet wird dieser Gottesdienst von verschiedenen Musikgruppen der
Gemeinde. Michael Dahme und das Presbyterium der Christus-Kirchengemeinde
würden sich über einen zahlreichen Besuch freuen. Insbesondere sind alle
ehemaligen Brautpaare, Konfirmandinnen und Konfirmanden von Pfarrer Dahme
herzlich eingeladen. Und das waren in den letzten 30 Jahren zahlreiche Menschen.

Schwedischer Frühling auf dem Wetteraner Wochenmarkt

Wetter (Ruhr). Wie bereits in den letzten Monaten findet auch am ersten Samstag im März wieder eine besondere Aktion auf dem Wetteraner Wochenmarkt statt. Am Samstag, dem 03. März 2018 hält der Frühling Einzug auf dem Wetteraner Wochenmarkt. Dieses Mal bietet Kerstins svensk restaurang aus Wengern ein besonderes kulinarisches Highlight und zwar im Form von verschiedenen schwedischen Spezialitäten. Die Wochenmarktbesucher dürfen sich u.a. auf Lachstatar, Matjes oder Elchsalami in kleinen Probier- oder der großen Sattmacherportion mit Bratkartoffeln freuen. Darüber hinaus bietet die A – Z Ideenkiste aus der Königstraße verschiedene
Bastelangebote für Kinder an. Alle Kinder sind herzlich eingeladen Frühlingsmobiles,
Hasenmasken, Osterkörbchen, Frühlingsgirlanden oder Vogelhäuschen auf dem
Wochenmarkt zu basteln. Das Bastelangebot ist kostenlos, die Organisatoren freuen
sich aber über eine kleine Spende.
Nach der tollen Beteiligung der Wetteranerinnen und Wetteraner zur Einreichung der
schönsten Winterrezepte, startet nun die Sammlung der Lieblingsfrühlingsrezepte.
Ziel ist die Erstellung eines Wetteraner Wochenmarktkochbuchs mit tollen regionalen
und vor allem saisonalen Rezepten, die die Besucher des Wochenmarktes einladen,
diese nachzukochen. Die Flyer zum Eintragen der Rezepte liegen ab Samstag, dem
24.02.2018 an den Ständen des Wochenmarktes aus. Alle Wetteranerinnen und
Wetteraner sind herzlich eingeladen, ihre Lieblingsfrühlingsrezepte aufzuschreiben
und bis Ende Mai an den Ständen des Wochenmarktes abzugeben. Unter allen
Teilnehmern werden Gutscheine für den nächsten Wochenmarkteinkauf verlost.
Der Wochenmarkt auf dem Bahnhofsplatz in Wetter stellt ein wichtiges Angebot für
die Nahversorgung in der Stadt dar. Er bietet neben frischen regionalen Produkten
auch umfangreiche Beratung und Service und damit eine Qualität, die viele
Bürgerinnen und Bürger in Geschäften zunehmend vermissen. Um den
Wochenmarkt als wichtiges Angebot für die Gesamtstadt langfristig zu erhalten und
zu stärken, soll dieser mit unterschiedlichen Aktionen und besonderen monatlichen
Angeboten unterstützt und attraktiver gestaltet werden. Das Aktionsprogramm auf
dem Wochenmarkt in Wetter ist ein gemeinsames Projekt der Markthändler, der
Stadt Wetter (Ruhr) und des Citymanagements.
Kontakt
Citymanagement Wetter
Martin Pricken
Kaiserstraße 104
58300 Wetter
Telefon: 02335/ 6827146
E-Mail: citymanagement-wetter@stadtbuero.com

News für Wetter (Ruhr)

Schwerer Verkehrsunfall auf der Schwelmer Straße

Wetter. Am 26.02.2018 fuhr ein 64-jähriger Gevelsberger mit
seinem Ford Transit, um 15:50 Uhr, auf der Schwelmer Straße in
Richtung Gevelsberg. Ein Fußgängern, ein 51-jähriger Gevelsberger,
ging auf dem rechten Gehweg neben der der Schwelmer Straße. In Höhe
der Hausnummer 78 trat der 51-Jährige plötzlich auf die Fahrbahn und
wurde von dem Transitfahrer erfasst. Der 51-jährige erlitt durch den
Zusammenstoß lebensgefährliche Verletzungen und musste mit einem
Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Transit wurde
sichergestellt. Warum der 51-jährige plötzlich auf die Fahrbahn trat,
muss noch ermittelt werden.

Jugendzentrum Wengern: Anmelden für kreatives Osterferienangebot

In Wengern ist der Hase los: In der ersten Osterferienwoche, 26. Bis 29. März, von 8 bis 16 Uhr, sind noch Plätze in der Hasenwerkstatt frei. Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren können sich kreativ austoben, wenn es heißt Pompon-Schafe oder kleine Blumengefäße zu gestalten. Auf dem Programm steht neben Basteln und Spielen ein gemeinsames Mittagessen sowie eine Überraschung am letzten Tag! Alle, die teilnehmen möchten, sollten sich im städtischen Kinder- und Jugendtreff Wengern bis zum 16. März telefonisch oder vor Ort anmelden. Der Teilnehmerbeitrag liegt bei 12 Euro.

Anmeldung und Infos: Sandro Chisari und Damian Klaproth, Telefon: 02335 72917, Jugendtreff Wengern, Elbscheweg 2.

 

Nächste Sammelaktion für Geflüchtete am 3. März

Die nächste Sammelaktion für Geflüchtete findet statt am Samstag, 3. März, von 10 bis 12 Uhr am Sammellager an der Wasserstraße 15 (gegenüber der Feuerwache). Mitarbeiter der Verwaltung und Ehrenamtliche nehmen dort die Spenden entgegen.

Besonders benötigt werden aktuell: Fahrräder aller Größen, insbesondere Kinderräder und Kinderroller, Fahrradschlösser, Staubsauger nebst Zubehör, Werkzeuge wie z. B. Akkuschrauber, Stichsäge und Bohrmaschine, Badetücher, Kinderspielzeug, Leuchtmittel, Küchenutensilien (wie z.B. Pfannenwender, Scheren, Salatbestecke, Messer), Töpfe und Pfannen, Wasserkocher, Verlängerungskabel, Kleinmöbel (z.B. kleine Kommoden), Küchenunterschränke, Küchenhängeschränke, Spülen und Armaturen, große und kleine Teppiche, Kinderwagen und Kinder-Sportwagen, Spannbettlaken.

Die Stadt Wetter (Ruhr) freut sich sehr über die große Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger. Welche Spenden benötigt werden, wird auf der städtischen Homepage (http://www.stadt-wetter.de/lebenin-wetter/gefluechtete/) laufend aktualisiert.

Wer das „Sammel-Team“ in der Halle an der Wasserstraße mit seinem Einsatz unterstützen möchte, kann sich melden bei Peter Krause unter Tel. 0173 9062997.

Ein wichtiger Hinweis: Es ist am Samstag nicht möglich, Kleiderspenden abzugeben. Hier besteht die Möglichkeit zu spenden beim Roten Kreuz in der Wilhelmstraße (mittwochs von 15 bis 16 Uhr).

Neuer Stadtplan erhältlich

Die Stadt Wetter (Ruhr) hat in Kooperation mit dem Regionalverband Ruhr einen neuen Stadtplan im Maßstab 1:15.000 herausgegeben. Wer die Harkortstadt „en detail“ erkunden will, ist mit dem neuen Stadtplan bestens aufgehoben. Neben einem Straßenverzeichnis und einer Liste der Behörden und öffentlichen Einrichtungen zeigt die Auflage 2018 des Stadtplans in bewährter Weise u.a. auch Sportplätze, Waldwege, Parkplätze, Denkmäler und den RuhrtalRadweg an. Das Titelfoto von der Fotogilde Wengern zeigt das Rathaus in Alt-Wetter mit der Statue des Reichsfreiherrn vom und zum Stein. Interessierte erhalten den Stadtplan gegen eine Gebühr von 2,50 Euro im Büro des Stadtmarketing, Kaiserstraße78.

Baustellen in Wetter (Ruhr)

Sonnenfeld 4 (Neubaugebiet), 6.3. bis 9.3.2018, Neubau eines Einfamilienhauses, Fahrbahneinengung

Otto-Hue-Straße 13, bis zum 23.3.2018, Tief- und Rohrbauarbeiten an Versorgungsleitungen, Fahrbahneinengung

Verlängert bis zum 29.3.2018:

Jageplatz und Markstraße: entlang der Straße Jageplatz ab dem Grundstück Magellanstr. 2 bis zur Einmündung Markstraße mit Überquerung der Amundsenstraße und Südstraße und Markstraße bis Markstr. 35, Tiefbauarbeiten im Rahmen des Breitbandkabelausbaus im Auftrag der Telekom (abschnittsweise), Gesamtsperrung des Gehweges; Notweg für die Fußgänger auf der Fahrbahn;

halbseitige Sperrung der Fahrbahn; Der Verkehr wird bei Bedarf mit einer Ampel geregelt.

 

Esborner Straße ab Einmündung Albringhauser Straße bis zur Schmiedestr. 86, Tiefbauarbeiten im Rahmen des Breitbandkabelausbaus im Auftrag der Telekom (Baugruben je 20 m Baulänge in Abständen von 100 m), Fahrbahneinengung und halbseitige Sperrung der Fahrbahn; Der Verkehr wird bei Bedarf mit einer Ampel geregelt.

 

Verlängert bis zum 30.4.2018:

 

Vor den Grundstücken Osterfeldstr. 98, Varneystr. 30, Schmiedestr. 2, neben den Grundstücken Trienendorfer Str. 123 in der Straße Bommerholzer Weg und Markstr. 35 und gegenüber dem Grundstück Humboldtstr. 1, Tiefbauarbeiten im Rahmen des Breitbandkabelausbaus im Auftrag der Telekom (je eine Baugrube), Teilweise Sperrung der Gehwege bzw. Gesamtsperrung der Gehwege mit jeweils einem Notweg für die Fußgänger auf der Fahrbahn

 

 

 

Geistlicher Donnerstag in der Hagener Marienkirche am 1. März 2018

Zum Geistlichen Donnerstag kommt am 1. März Pater Dr. Moses Hamm OCist in die Marienkirche in der Hagener City. Pater Moses gehört zum Konvent der Zisterzienser in Bochum-Stiepel.

Das Thema lautet: „Leite mich auf dem Weg, der zum ewigen Leben führt.“

Die Messfeier mit der Predigt von Pater Moses beginnt um 18.00; am Schluss ist Gelegenheit zu einer Einzelsegnung. Vor der Messfeier ist ab 16.30 Rosenkranzgebet, eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit.

Auf dem kirchenmusikalischen Programm stehen gregorianische Gesänge.

Sophie Wolf gewinnt Stadtentscheid beim Vorlesewettbewerb 2018

Hagen. Beim diesjährigen Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels sind elf Sechstklässler am Samstag (24. Februar) in der Stadtbücherei auf der Springe im Vorlesen gegeneinander angetreten. Nachdem die Jury lange beraten hat, stand Sophie Wolf vom Albrecht-Dürer-Gymnasium als Stadtsiegerin fest.

Rund 50 Angehörige, Freunde und Zuschauer lauschten den Vorlesekünsten der elf Schulsieger in der Stadtbücherei. Die hohe Qualität des Vorgelesenen hat der Jury die Entscheidung nicht leicht gemacht. „Immerhin sitzen hier nur Gewinner, die sich gegen ihre Mitschüler schon einmal durchgesetzt haben“, sagt Laura Visel, stellvertretende Leiterin der Kinder- und Jugendbücherei. „Aber Sophie Wolf hat uns durch ihre Lebendigkeit im Vortrag überzeugt“, sagt Dorothee Krug, Jurymitglied und Inhaberin der Buchhandlung am Rathaus. Die Siegerin tritt zunächst im März im Bezirksentscheid gegen die Gewinner anderer Städte an. Schafft sie es dort zu siegen, folgen später der Landes- und Bundeswettbewerb.

Seit 1959 richtet der Deutsche Buchhandel zusammen mit Schulen, Buchhandlungen und Büchereien den Wettbewerb aus, um die Lesekompetenz und -begeisterung junger Menschen zu fördern. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder im Internet unter hagen-medien.de.

Hagen nicht mehr mit Europe Direct Informationszentrum vertreten

Europa in Hagen – thematische Arbeit wird neu ausgerichtet

Hagen. Der Rat der Stadt Hagen vertrat schon in den 1990er Jahren die Überzeugung, dass die Zukunft der Städte und Regionen in Europa liegt. So wurde es folgerichtig als sinnvoll erachtet, Netzwerke aufzubauen, um die Möglichkeiten, die Europa bietet, zu nutzen. Seit 1997 gibt es bei der Stadtverwaltung Hagen eine Koordinierungsstelle Europa, die im Jahr 2007 durch den Betrieb eines Europe-Direct-Informationsbüros ergänzt wurde. Die laufende Förderperiode für die Europe Direct Informationszentren ist zum 31. Dezember 2017 abgelaufen.

Die Stadt Hagen wird in der neuen Förderperiode von 2018 bis 2020, finanziert durch die Europäische Kommission, nach zehn Jahren Zugehörigkeit nicht mehr mit einem Europe Direct Informationszentrum vertreten sein. Ausgezeichnet als Europa-aktive Kommune wird die thematische Arbeit in der Stadt Hagen aber auch zukünftig fortgeführt. Im Rahmen der europäischen Bildungsarbeit richtet sich der Fokus nun vermehrt auf Schulen und die Identifizierung von Förderprogrammen der EU.

Im Bereich der EU-Fördermittel wird die neue Ausrichtung der Europaarbeit in enger Abstimmung mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) erfolgen. So ist angedacht, eine spezifische Aufbereitung der Kerndaten über EU-Fördermittel für Hagen bereitzustellen. Auf diesem Wege sollen Anreize zur stärkeren Nutzung von EU-Fördermitteln gesetzt werden.
Die nächste Schulveranstaltung des Europabüros Hagen findet am Donnerstag, 1. März 2018, statt. 55 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs CUNO II und der Fritz-Steinhoff-Gesamtschule werden mit der EU-Abgeordneten, Dr. Renate Sommer, im EU-Parlament in Brüssel vor Ort die Zukunft Europas diskutieren. Ebenfalls auf dem Programm stehen die Besichtigung des Parlaments und eine Führung im Parlamentarium. Eine kurze Besichtigung der Brüsseler Innenstadt mit dem „Grote Markt“ und anderen Sehenswürdigkeiten wird zudem möglich sein.

Weitere Angebote für Schulen sind kostenlose Planspiele und Informationsveranstaltungen rund um Europa. Als Ansprechpartnerin steht weiterhin die Leiterin des Europa-Büros, Sabine Krink, unter Telefon 02331/207-3186 oder E-Mail sabine.krink@stadt-hagen.de zur Verfügung.

Cyberangriff auf Diakonie Mark-Ruhr

Hagen. Ein Cyberangriff hat am Donnerstag und Freitag die Server der
Diakonie Mark-Ruhr blockiert. „Bereits am Wochenende waren die meisten
Arbeitsbereiche aber wieder voll arbeitsfähig. Dritte konnten nach
unserer Kenntnis zu keiner Zeit Einblick in personenbezogene Daten
nehmen“, berichtet Geschäftsführer Pfr. Martin Wehn.
Trotz eines schnellen und kompetenten Eingreifens aller Fachleute ist es
zu leichten Beeinträchtigungen in diakonischen Arbeitsfeldern gekommen.
„In Teilbereichen der häuslichen Pflege konnten wir für einen kurzen
Zeitraum nicht sicherstellen, dass alle Pflegekunden zur vereinbarten
Uhrzeit aufgesucht werden konnten. In der Verwaltung kam es zu Verzö-
gerungen in den Arbeitsabläufen“, erläutert Pfr. Martin Wehn. „Große
Sachkenntnis unseres IT-Tochterunternehmens Dia-Systems und eine
schnelle Reaktion der Führungskräfte haben dazu geführt, dass der Diakonie
Mark-Ruhr insgesamt kein größerer Schaden entstanden ist.“
Obwohl die Diakonie Mark-Ruhr umfangreiche Sicherheitsprogramme
vorhält, ist es Kriminellen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gelungen,
den Zugriff auf die unternehmenseigenen Server bis Freitagnacht
zu unterbrechen.
„Unmittelbar nach dem Hackerangriff haben wir die Polizei eingeschaltet
und Strafanzeige erstattet.“ Das Landeskriminalamt (LKA) und das Bundesamt
für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurden eingeschaltet.
Dabei wurde deutlich, dass es sich um eine neue Form von Cyberkriminalität
handelt, zu der bislang auch auf Bundesebene kaum Erfahrungswerte
vorliegen. Die Diakonie Mark-Ruhr hat sofort weitere Sicherheitsmaßnahmen
eingeleitet, um in der Zukunft angesichts zunehmender
Cyberkriminalität handlungsfähig zu bleiben.
„Die Nacharbeiten werden hier und da noch zu Verzögerungen führen,
für die wir uns entschuldigen möchten und um Verständnis bitten.“

Wissenschafts-ministerin Pfeiffer-Poensgen besucht die FernUniversität in Hagen

 

 

Mit rund 76.000 Studierenden ist die FernUniversität in Hagen Deutschlands größte Universität und zugleich seit mehr als 40 Jahren eine Pionierin in der Entwicklung der orts- und zeitunabhängigen Lehre. Damit erreicht sie eine Studierendenschaft, die so vielfältig ist wie an keiner anderen Hochschule. Innovative Studienmodelle und medienbasierte Lehr- und Lernkonzepten öffnen Menschen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen individuelle Wege in die Hochschulbildung. „Die FernUniversität in Hagen hat auf den Gebieten der digital gestützen Lehre und des lebenslangen Lernens einen Wissensvorsprung. Deshalb ist es wichtig, dass sie sich hier besonders engagiert. Davon kann die gesamte nordrhein-westfälische Hochschullandschaft profitieren“, sagte NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen bei ihrem Antrittsbesuch an der FernUniversität. „Meine Hoffnungen ruhen dabei auch auf dem Verbund Digitale Hochschule NRW, der die vielfältigen Initiativen auf diesem Gebiet bündeln kann.“

 

Die Rektorin der FernUniversität, Prof. Dr. Ada Pellert, die auch Vorstandsvorsitzende der Digitalen Hochschule NRW ist, sicherte der Ministerin ihre Unterstützung zu. „Wir sind uns unserer besonderen Verantwortung bewusst und wollen diese gerne erfüllen.“ Mit Bezug auf den Koalitionsvertrag der NRW-Landesregierung erklärte Pellert: „Die NRW-Landesregierung möchte die FernUniversität in Hagen mit einer internationalen Perspektive weiter ausbauen und dabei vor allem die Forschung stärken. Diesen Auftrag übernehmen wir gerne“, so die Rektorin. „Um unsere Forschungsaktivitäten steigern, neue Studienstrukturen schaffen und unser Lehrangebot ausbauen zu können, brauchen wir aber dringend mehr Stellen für Professorinnen, Professoren und wissenschaftlich Beschäftigte – gerade weil bei uns der hohen Zahl von 76.000 Studierenden eine vergleichsweise geringe Zahl an Lehrenden gegenübersteht.“ Die Ministerin sagte zu, sich in den nächsten Monaten dafür einzusetzen, dass die konkrete Umsetzung der strategischen Ausbauziele der FernUniversität gelingt.

 

In dem interdisziplinären Forschungsschwerpunkt „Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen – Konsequenzen für die Hochschulbildung“ entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der FernUniversität Antworten auf die drängenden Fragen, mit denen sich Hochschulen angesichts des gesellschaftlichen und technologischen Wandels heute beschäftigten. Die FernUniversität arbeitet auch an einer Weiterentwicklung der Studienstrukturen mit dem Ziel, fließende Übergänge zwischen den grundständigen Bachelor-/Master-Studiengängen und modularen Weiterbildungsangeboten zu schaffen. Um möglichst viele Menschen zu ihren individuellen Bildungszielen zu führen, sollen eine eigenständige Studieneingangsphase eingerichtet und den Studierenden mediendidaktisch geschulte Lernbegleiter an die Seite gestellt werden.

 

Gemeinsam mit den Prorektoren Prof. Dr. Theo J. Bastiaens, Prof. Dr. Andreas Kleine und Prof. Dr. Sebastian Kubis sowie Kanzlerin Regina Zdebel stellte die Rektorin der NRW-Wissenschaftsministerin aktuelle Aktivitäten und Planungen der FernUniversität vor. Bei einem abschließenden Spaziergang machte sich Pfeiffer-Poensgen selbst ein Bild vom Hochschulleben auf dem Campus der einzigen staatlichen Fernuniversität in Deutschland.

 

Bildunterschrift:
Die Rektorin der FernUniversität Ada Pellert (li.) zeigte NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen den Hagener Universitäts-Campus.

 

Mit „Speed Coaching“ in den Job

Bei einem „Speed Coaching“, organisiert von der Freiwilligenzentrale Hagen, trafen die Sprachschüler von Karin Thoma-Zimmermann und Mitgliedern der Initiative „Freiwillige Hände“ unter der Federführung von Ahmed Alali auf u. a. auf professionelle Coaches. Im Zehn-Minuten-Takt wurden die bisher selbst verfassten Lebensläufe und Bewerbungen durchgesprochen, korrigiert und kurze individuelle Tipps für die jeweiligen Bewerbungsgespräche gegeben. Der Vorteil bei einem „Speed Coaching“ ist, dass es ein kleines Format ist. Das führt dazu, dass sowohl die Teilnehmer als auch die Coaches bei den Lösungsansätzen automatisch in kleineren Schritten denken. Es werden nicht die großen Lösungsansätze erwartet. „Das ist meistens zielführender, da kleine Schritte einfacher umsetzbar sind!“, so Melanie Purps von der Hagener Freiwilligenzentrale. Beate Vennebörger, Inhaberin der VB-Personalberatung fügte hinzu: “Als Business Coach unterstütze ich meine Klienten generell dabei, ihre eigenen Ressourcen und Potentiale zu erkennen und zur Erreichung ihrer Ziele zu nutzen. Bei diesen Fällen muss man erst einmal die Möglichkeiten der einzelnen Teilnehmer selektieren. Es ist unglaublich, welche extrem gut ausgebildeten jungen Ingenieure, Juristen und Abiturienten sich in dieser Flüchtlingsgruppe befinden!“. Klare Hinweise kamen auch von Margit Cornelie Baron, die auf das wichtige Einhalten von Formaten und Inhalten, gerade bei Bewerbungen im öffentlichen Dienst hinwies. „Entsprechen die Bewerbungen nicht den formalen Voraussetzungen, können und dürfen diese nicht berücksichtigt werden. Das wäre bei diesen Teilnehmern hier sehr schade’“. Karin Thoma-Zimmermann, die sehr engagierte ehrenamtliche Sprachlehrerin, freute sich sehr über die Unterstützung ihrer Schützlinge: “Es freut mich, fast täglich sehen zu können, wie gut hier die Verbesserungen der Deutschkenntnisse eines jeden Einzelnen zu beobachten sind. Ich glaube, dass das der Grundbaustein für die erfolgreiche Arbeit zur Vermittlung von Praktikumsplätzen über private Kontakte ist, die Melanie Purps und ich gemeinsam erreichen!“.

„Eiserner Schmied“ verlässt als letztes Exponat das Stadtmuseum

Umzug Eiserner Schmied01_Foto Stadt Hagen Clara Berwe
Vorsichtig hebt Hermann Bauschulte von der Firma Nockemann mithilfe eines Kranfahrzeugs den „Eisernen Schmied“ aus der Fensteröffnung. (Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)

Hagen. Als mahnender Türöffner für Hagens Geschichte begrüßte der „Eiserne Schmied von Hagen“ mehr als zwei Jahrzehnte lang die Besucher im Eingangsbereich des Stadtmuseums in Hagen-Eilpe. Nun musste der imposante Riese mit Umzug des Museums als letztes Exponat seinen angestammten Standort in der Wippermann-Passage verlassen.

„Unter den wenigen noch bekannten Nagelfiguren aus der Zeit des Ersten Weltkriegs nimmt der ‚Eiserne Schmied‘ des Dortmunder Bildhauers Friedrich Bagdons eine besondere Stellung ein. Er ist eine der wenigen noch erhaltenen Statuen aus dieser Zeit und somit ein wichtiges Zeugnis für Propaganda- und Finanzierungsmittel Anfang des vergangenen Jahrhunderts in Hagen“, sagte Dr. Ralf Blank, Fachdienstleiter für Geschichte der Stadt Hagen. Sechs Meter misst der Koloss und bringt eine knappe Tonne auf die Waage – von innen ist die Figur hohl. Trotzdem war der Umzug im wahrsten Sinne des Wortes ein schweres Unterfangen: „Für die Verladung haben wir ein spezielles Gerüst angefertigt, welches das Gewicht der Statue beim Anheben verteilt. Außerdem wird der Schmied mit Schaumstoff und Passhölzern geschützt“, erklärte Hermann Bauschulte von der beauftragten Industrie- und Montagefirma Nockemann. Sechs Mitarbeiter waren mit dem Umzug des Schmiedes betraut, welcher durch ein zuvor ausgebautes Fenster aus dem Gebäude gehoben wurde.

Schmied finanziert den Ersten Weltkrieg
Am 28. November 1915 wurde der Eiserne Schmied vor dem Rathaus eingeweiht. Die Hagenerinnen und Hagener konnten gegen eine Spende einen Nagel in das Holz schlagen – und die Figur so sinnbildlich stärken. Firmen, Institutionen und Vereine verewigten sich mit einer Plakette am Sockel des Schmieds. Der Holzriese wurde somit innerhalb kürzester Zeit „eisern“ und füllte – hingegen der offiziellen Behauptung, die Spenden verwende man für soziale Zwecke wie die Unterstützung von Kriegswitwen und Waisen – die Kriegskasse beachtlich.

Ab 2021 im „neuen“ Stadtmuseum ausgestellt
Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs verschwand der „Eiserne Schmied“ zunächst von der Bildfläche. Im Dritten Reich instrumentalisierten die Nationalsozialisten die unbesiegbar und heldenhaft anmutende Statue für ihre Politik und Ideologie. Am 29. Januar 1934 stellten sie ihn in der Säulenhalle des Hagener Rathauses auf. Nach Kriegsende wurde er ab 1959 eingelagert. Ab 1984 präsentierte das Stadtmuseum den „Eisernen Schmied“ als Ausstellungsstück und würdigte ihn kritisch. „Nach dem Abtransport aus der Wippermann-Passage lagern wir den Schmied zunächst an sicherer Stelle wieder ein“, sagte Blank. „Ab 2021 wird er am neuen Standort des Stadtmuseums im Hagener Kunstquartier wieder von einem gebührenden Platz aus die Besucher des Museums als bedeutendes Mahnmal und historisches Zeugnis begrüßen.“

 

Eigener Internetauftritt des Kommunalen Integrationszentrums

Mehrsprachige Materialien, aktuelle Veranstaltungshinweise und Informationen rund um Integration in Hagen: Das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen ist jetzt unter www.hagen.de/KI-Hagen erreichbar. Interessierte können sich online über die Aufgaben, Leistungen und Programme informieren und passende Ansprechpartner finden. Güler Kahraman, Leiterin des KI, sieht im eigenen Internetauftritt einen wichtigen Schritt: „Wir können jetzt unser gesamtes Aufgabenspektrum vorstellen und interaktive Serviceangebote für Eltern, Pädagogen und Ehrenamtliche integrieren.“

In den Arbeitsbereichen „Integration durch Bildung“ und „Integration als Querschnittsaufgabe“ bietet das KI Informationsveranstaltungen, Fortbildungen, Netzwerke und Weiterbildungsangebote für pädagogische Fachkräfte, Elternbegleiter, Migrantenselbstorganisationen sowie Ehrenamtler an.

Der Themenbereich „Integration als Querschnittsaufgabe“ fördert schwerpunktmäßig die interkulturelle Öffnung der Stadtverwaltung durch mehrere Weiterbildungsangebote. Weiterhin wird die Gendersensibilisierung in allen Bereichen des Öffentlichen Dienstes und Organisationen und auch in Migrantenselbstorganisationen und allen Bereichen des Öffentlichen Lebens vorangetrieben. Daneben initiiert das KI den Arbeitskreis „Südosteuropazuwanderung“, der eine optimierte Integration von südosteuropäischen Menschen fördert, und das Netzwerk „Hagen – Wir sind Vielfalt“, das Beratung, Qualifizierung und Vernetzung ermöglicht. Auch die Geschäftsstelle des Integrationsrates ist Teil des Integrationszentrums.

Ein derzeit noch im Aufbau befindlicher Sprachmittlerpool wird zukünftig dem formellen und informellen Bildungsbereich eine kostenlose und qualifizierte Sprachmittlung in mehreren Sprachen anbieten. Eine Beratung zum Thema Südosteuropazuwanderung kann ebenso angefragt werden.

In dem zweiten Handlungsfeld „Integration durch Bildung“ gehört zu den Hauptaufgaben des KI die Seiteneinsteigerberatung für neu nach Deutschland eingereiste Familien sowie die Qualifizierung der Elternbegleiterinnen und -begleiter aus den Elternbildungsprogrammen „Griffbereit“, „Rucksack Kita“ und „Rucksack Schule“. Mit dem Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ engagiert sich das KI an dreizehn Hagener Schulen. Zudem stellt das KI Material, den sogenannten MIKA-Koffer, für eine vorurteilsbewusste Pädagogik einer Hagener Grundschule und zwei Jugendeinrichtungen, zur Verfügung.

Zudem ist im KI die Stelle zur „Kommunalen Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ eingerichtet. Die Finanzierung erfolgt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Aufgrund der besonderen Lage in Hagen konzentriert sich das Projekt auf die Situation von zugewanderten Menschen aus Südosteuropa.

Gefördert wird das KI vom Ministerium für Kinder, Familien, Flüchtlinge und Integration und vom Ministerium für Bildung des Landes NRW.

Schwerer Verkehrsunfall mit sechs Verletzten Personen

Wetter (Ruhr). Zu einem Verkehrsunfall auf der Oberwengerner Straße musste die Feuerwehr Wetter (Ruhr) heute Morgen um 08:57 Uhr ausrücken. Aus noch ungeklärter Ursache verlor eine Autofahrerin, in Richtung Wetter fahrend, die Kontrolle über ihren Pkw und stieß mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Dabei kam sie von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb mit ihrem Fahrzeug im Graben liegen. Im zweiten Auto saßen die Fahrerin und vier Kinder, jeweils im Alter von 11 Jahren. Alle sechs Personen wurden verletzt.

Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten alle beteiligten Personen bereits aus eigener Kraft die Autos verlassen können. Eine Autofahrerin, die mit ihrem Kleinbus zufällig an der Unfallstelle vorbei kam, verhielt sich vorbildlichst. Sie hatte die beiden Fahrerinnen sowie die vier Kinder in ihrem Bus versammelt und betreute sie alle dort.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und betreute die verletzten Personen dann bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Zeitgleich wurden auslaufende Betriebsmittel aufgefangen und abgestreut und die Batterien der Unfallfahrzeuge abgeklemmt. Zudem wurde der Brandschutz vor Ort sichergestellt. Nachdem der Notarzt die sechs Personen untersucht hatte, wurden sie mit drei Rettungs- und einem Krankentransportwagen in zwei Krankenhäuser nach Herdecke und Witten gefahren. Die Feuerwehr sicherte anschließend noch die Bergung der beiden Unfallfahrzeuge durch ein Abschleppunternehmen. Die Polizei war mit einem Streifenwagen ebenfalls vor Ort.

Durch die Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Oberwengerner Straße knapp zwei Stunden gesperrt.

A 46: Feuerwehr rettet 22-Jährige aus Fahrzeug

Auch auf der A 46 verletzte sich eine junge Frau bei einem
witterungsbedingten Verkehrsunfall in Richtung Hagen. Ersten Aussagen
zufolge verlor die 22-Jährige gegen 7.50 Uhr auf winterglatter
Fahrbahn die Kontrolle über ihren Kleinwagen. Etwa 100 m vor der
Anschlussstelle Iserlohn-Letmathe rutschte sie über die Fahrbahn und
anschließend eine Böschung hinunter. Der Smart der Iserlohnerin
überschlug sich und landete auf dem Dach. Die junge Frau musste durch
die Feuerwehr aus dem Fahrzeug gerettet werden. Sie kam mit leichten
Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Polizei schätzt den Sachschaden
auf rund 6.000 Euro.

Der Polizeibericht

Zwei Personen am Kopf verletzt – Polizei sucht Zeugen

Hagen. Am Samstag befanden sich drei junge Männer im Alter
von 17, 19 und 34 Jahren gegen 22.10 Uhr in der Grünstraße. Alle
standen erheblich unter Alkoholeinfluss. Der 34-jährige Mann stürzte
seinen Angaben zufolge zu Boden und verletzte sich am Kopf. Der
19-Jährige wollte ihm nach eigenem Bekunden zur Hilfe eilen und
stürzte ebenfalls. Auch er verletzte sich hierbei am Kopf. Beide
Männer wurden in einer nahegelegenen Klinik behandelt. Der 17-Jährige
verhielt sich während des Einsatzes aggressiv und schlug gegen eine
Schranke. Er wurde zu seinem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen.
Die Polizei ermittelt nun, ob die Darstellung der Beteiligten den
Tatsachen entspricht. Zeugenhinweise werden unter der 02331/986-2066
erbeten.

Auto am Buschey geklaut

Hagen. Am Samstag bemerkte ein 46-jähriger Autofahrer, dass
sein in der Buscheystraße geparkter Audi verschwunden war. Der
Geschädigte hatte den grauen Audi A 6 Kombi am Freitag gegen 13.00
Uhr dort abgestellt und war am Samstag um 10.00 Uhr zurückgekehrt.
Das Auto hat einen Wert von rund 15.000,00 Euro. Die Polizei bittet
Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Anhänger steht in Flammen

Hagen. Am Sonntag bemerkte ein 22-jähriger Hagener gegen
17.10 Uhr, dass die Ladefläche eines Anhängers auf der Enneper Straße
brannte. Der Zeuge zog den Hänger auf eine freie Parkfläche.
Hierdurch wollte er eine mögliche Ausdehnung des Feuers auf andere
Gegenstände verhindern. Dann rief er die Feuerwehr. Die Ermittlungen
ergaben, dass Laub und anderer Abfall auf der Ladefläche des
Anhängers aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten waren. Es
entstand ein Schaden von ca. 300 Euro. Die Polizei bittet Zeugen,
sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Mann ohne Führerschein und alkoholisiert mit Auto unterwegs

Hagen. Am Sonntag meldete sich ein unbekannter Zeuge gegen
15.20 Uhr bei der Leitstelle der Polizei und teilte mit, dass seit
einiger Zeit ein grauer VW Passat auf der Wehringhauser Straße vor
einer Ampel stehe und nicht weiterfahre. Als die Polizei am
Einsatzort eintraf, versuchte der 32-jährige Fahrer des VW, sein
Fahrzeug zu wenden. Die Überprüfung des Mannes ergab, dass er
erheblich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Außerdem
war der 32-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Er musste die
Beamten zur Entnahme einer Blutprobe begleiten.

Wetter – Mann kommt Aufforderung nicht nach

Wetter. In der Zeit vom 24.02.2018, 23.30 Uhr bis
25.02.2018, 00.30 Uhr hielt sich ein 31-jähriger Wetteraner in einer
Gaststätte an der Bahnhofstraße auf. Er bedrohte die Angestellte und
forderte lautstark nach alkoholischen Getränken. Einem
ausgesprochenen Hausverbot kam der Gast nicht nach, so dass die
Angestellte die Polizei verständigte. Am Einsatzort trafen die
Beamten den Beschuldigten an. Sie sprachen einen Platzverweis aus,
wobei der 31-jährige androhte, gleich mit weiteren
Familienangehörigen zurückzukehren. Aufgrund seines aggressiven
Verhaltens nahmen die Beamten ihn in Gewahrsam und brachten ihn zur
Polizeiwache.

Drei Einbrüche, eine Schlägerei und ein Mülltonnenbrand

Iserlohn. Samstag, um 1.32 Uhr, löste die Alarmanlage eines
Warenhauses in der Straße „Zur Helle“ aus. Unbekannte Täter hatten
das Schutzgitter eines Fensters aus der Verankerung gerissen und
anschließend selbiges eingeworfen. Nach bisherigen Erkenntnissen
nahmen der oder die Täter eine noch unbekannte Anzahl
Zigarettenstangen an sich und flüchteten vom Tatort.
Fahndungsmaßnahmen nach möglichen Tätern verliefen bisher erfolglos.
Es entstanden mehrere tausend Euro Sachschaden.

Am Amselweg brannte am Sonntag, gegen 20.30 Uhr, ein
Papiercontainer. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Es entstanden etwa
200 Euro Sachschaden. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Sonntag, gegen 2 Uhr, gerieten an einer Diskothek an der
Hans-Böckler-Straße mehrere Personen aneinander. Im Zuge dessen
schlug ein Unbekannter einem 22-jährigen Dortmunder auf die Nase. Das
Opfer wurde leicht verletzt. Der Täter konnte flüchten und nicht
näher beschrieben werden.

Zwischen Samstag, 21 Uhr und Sonntag, 10 Uhr, brachen Unbekannte
die Tür einer Wohnung in der Elisabethstraße auf. Ob sie Beute
machten steht noch nicht fest. Es entstanden etwa 200 Euro
Sachschaden.

Ein unbekannter Täter schlug Sonntag, gegen 4.23 Uhr, die
Schaufensterscheibe eines Warenhauses am Schillerplatz ein. Ob etwas
entwendet wurde, konnte bisher nicht festgestellt werden. Es
entstanden mehrere hundert Euro Sachschaden. Der Täter wurde
beobachtet und von Zeugen wie folgt beschrieben: männlich, etwa 180
cm groß, schlank, schwarze Kappe, dunkle Jacke, dunkle Sporttasche.
Er flüchtete und konnte auch im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen bisher
nicht angetroffen werden.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter
02371/9199-0 entgegen.

Taschendiebe erbeuten Bargeld

Menden. Eine 55-jährige Mendenerin erledigte
Freitagnachmittag, gegen 17.15 Uhr, ihre Einkäufe in einem Supermarkt
an der Walramstraße. Während des Einkaufs wurde sie leicht
angerempelt, dachte sich jedoch nichts dabei. Kurz darauf bemerkte
sie den Diebstahl ihrer Geldbörse. Selbige fand sie nach kurzer Suche
in der Obstauslage wieder. Ohne Bargeld.

Taschendiebe nutzen viele Tricks, um an die Wertgegenstände ihrer
Opfer zu gelangen. Führen Sie an Bargeld und Zahlungskarten nur das
Notwendigste mit sich. Verteilen sie alles am Körper, möglichst in
Brustbeuteln oder Gürteltaschen. Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen
immer mit der Verschlussseite zum Körper. Halten Sie diese stets
geschlossen und lassen sie niemals unbeaufsichtigt. Achten Sie bei
Gedränge oder unübersichtlichen Situationen noch stärker auf ihre
Wertsachen.

Viele weitere nützliche Tipps finden Sie im Internet auf
www.polizeiberatung.de.

Verkehrsunfall mit schwer verletzter Person

 

Wetter. Am Montag, gegen 15:50 Uhr, befuhr ein
64-jähriger Gevelsberger mit seinem Ford Transit die Schwelmer Str.
von Gevelsberg in Richtung Wetter. In Höhe der Unfallörtlichkeit trat
plötzlich eine zur Zeit noch nicht bekannte männliche Person auf die
Fahrbahn, wurde von dem Bus erfasst und zu Boden geschleudert. Die
Person wurde schwer verletzt dem HELIOS-Klinikum in Barmen zugeführt.
Es besteht Lebensgefahr. Der Verkehr wurde während der Unfallaufnahme
einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet Der Ford Transit wurde
sichergestellt. Der Sachschaden liegt bei ca. 3000 Euro.

Rettungsgasse einhalten, ja – aber so nicht!

Dortmund. Ein Lob an alle, die die Rettungsgasse einhalten und vertreten –
aber so nicht!:

Eigentlich waren der 35-jährige Dortmunder und seine 36-jährige
hochschwangere Frau ohnehin schon sehr aufgeregt mit ihrem Auto am
späten Samstagabend (24.02) auf der B 236 unterwegs. Die 36-Jährige
hatte nämlich starke Wehen und das Krankenhaus war nicht wirklich in
Sichtweite.

Gegen 23.30 Uhr geriet das Ehepaar dann auf der Bundesstraße
Richtung Dortmund in einen Stau, der sich durch einen Verkehrsunfall
ergeben hatte.

In ihrer Not riefen die beiden „Baldeltern“ den Polizeinotruf 110.
Die Polizeibeamten halfen dem Ehepaar sofort und lotsten sie per
Telefon durch die Rettungsgasse, die zum Glück frei war.

Nach einem ersten Aufatmen blieb den beiden Dortmundern dann aber
doch die Luft im Halse stecken. Kurz vor der Ausfahrt zum Borsigplatz
sprang ein Mann aus seinem Auto und blockierte die Rettungsgasse für
das Paar in Not, so dass diese anhalten mussten.

Mit unzähligen Schimpfwörtern und drohenden Gebärden verteidigte
der Fremde die Rettungsgasse. Aus Sorge der Mann würde seine „Fäuste
sprechen lassen“, blieb das Ehepaar im Wagen und schloss sich ein.
Der Unbekannte setzte noch einen drauf: Er vertrat nicht nur die
Rettungsgasse, sondern trat gegen die Stoßstange und urinierte dem
Pärchen auf die Front des Autos.

Unberührt von den Hilferufen – insbesondere die der Frau, die ihr
Kind erwartete – blockierte der Fremde geschätzte 10 Minuten lang die
freie Fahrt für das Paar in Not.

Nun ermittelt die Polizei gegen ihn. Zu seiner Person gibt es
Hinweise, sodass er der Kripo sicher bald mit Namen bekannt sein
wird.

Tolles Miteinander beim RollstuhlBasketballturnier

Wetter (Ruhr) Viele präzise Würfe gab es beim Rollstuhl-Basketballturnier in der Georg-Müller-Gesamtschule zu sehen. „Alle Sportler hatten großen Spaß, das Miteinander stand an erster Stelle“, betonten Volker Dresel und Benjamin Laes, Mitarbeiter im Freizeitbereich des Berufsbildungswerks (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Das BBW war Ausrichter dieses inklusiven Turniers, bei dem neun Teams mit über 60 Sportlern am Start waren.
In einigen Mannschaften spielten auch Sportler ohne Behinderung. Teilweise saßen sie zum ersten Mal überhaupt im Rollstuhl. Dort erkannten sie schnell, wie koordinativ anspruchsvoll Rollstuhlbasketball ist: Schließlich geht es darum, den Rollstuhl zu steuern, dabei den Ball zu dribbeln und gleichzeitig das Spielgeschehen im Auge zu behalten.
Die Pokale hatte der Deutsche Rollstuhl-Sportverband gestiftet. Einen besonderen Dank richtete Ausrichter BBW Volmarstein an die Georg-Müller-Gesamtschule, die die Räume zur Verfügung stellte.
Die Platzierungen im Überblick: 1. Auf geht‘ Unna; 2. BBW Volmarstein I; 3. Lehrer WernerRichard-Berufskolleg; 4. BBW Volmarstein II und Handicap-Sport Wuppertal I; 6. Sitting Bulls Herdecke und Chance Zukunft; 8. SuS Volmarstein; 9. Handicap-Sport Wuppertal II.

Tagesmütter- und Väter bildeten sich fort

Fachdienst Jugend in Wetter (Ruhr) sucht neue Tagespflegepersonen

Am Samstag bildeten sich 21 Tagesmütter und Tagesväter bei einem Kurs der Stadt Wetter (Ruhr) zum Thema „Unfälle in der Kindertagespflege“ fort. Ergänzend zum Erste-Hilfe-Kurs, den Tagespflegepersonen alle zwei Jahre neu auffrischen müssen, wurden in dieser Fortbildung nicht nur Unfall- und Handlungsmöglichkeiten besprochen, sondern gleichfalls die gesetzlichen Gegebenheiten in Form von Rechten und Pflichten für Tagespflegepersonen und Eltern aufgezeigt. Ziel war es, Tagespflegepersonen in diesen Situationen Sicherheit in Handlungs- und Verfahrenswege zu geben. In einem zweiten Teil wurden verschiedene Fallbeispiele aus der Ersten Hilfe in Gruppen erarbeitet.

Der Fachdienst Jugend – Kindertagespflege sucht neue Tagespflegepersonen. Sollten Sie Interesse haben, die spannende und verantwortungsvolle Aufgabe einer Tagesmutter oder eines Tagesvaters übernehmen zu wollen, können Sie sich über die Tätigkeit am Mittwoch, den 7. März ab 10 Uhr im Verwaltungsgebäude Bornstraße 2 informieren. Um Anmeldung wird beim Fachdienst Jugend – Sabrina Donner, Tel.: 02335 840 353 oder per E-Mail: Sabrina.Donner@stadt-wetter.de – gebeten.

Brandeinsatz „Essen auf Herd“

 

Gevelsberg. Am Monag um 13:25 Uhr wurde die Feuerwehr
Gevelsberg zu einem „Zimmerbrand“ alarmiert. Die 26 Einsatzkräfte
bestehend aus freiwilligen und hauptamtlichen Kräften rückten kurze
Zeit nach dem Sirenenalarm zur Einsatzstelle aus. Beim Eintreffen an
der Einsatzstelle wurde die Feuerwehr bereits von der Bewohnerin der
betroffenen Wohnung empfangen. Diese hatte Essen auf dem Herd
vergessen. Dadurch wurde die Wohnung stark verraucht. Dennoch konnte
die Bewohnerin vor dem Eintreffen der Feuerwehr den Herd ausschalten.
Dabei erlitt sie eine leichte Rauchgasvergiftung. Die Wohnung wurde
durch die Feuerwehr querbelüftet. Die leicht verletzte Bewohnerin
wurde von einem RTW behandelt und zur weiteren Untersuchung in ein
Krankenhaus gebracht. Der Einsatz konnte um 14:00 Uhr beendet werden.

 

Vortrag zu Stalking: Ursachen und mögliche Gegenmaßnahmen

Stalking führt zu erheblichen körperlichen, vor allem aber psychischen Leiden. Im Rahmen des Hagener Gesundheitsforums findet am Mittwoch, 28. Februar, im Sparkassen-Karree von 16 bis 18 Uhr ein Vortrag von Dr. med. Nikolaus Grünherz zu Ursachen und Gegenmaßnahmen statt.

Stalking ist definiert als ein Verhaltensmuster, bei dem der Stalker einen anderen Menschen verfolgt und belästigt, häufig auch bedroht, unter Umständen auch körperlich attackiert und in seltenen Fällen sogar tötet. In 80 Prozent aller Fälle werden Frauen durch Männer gestalkt, am häufigsten durch einen verlassenen Partner. In einer repräsentativen Stichprobe gaben zehn Prozent aller Befragten an, schon einmal Stalking am eigenen Leibe erfahren zu haben. Nicht selten ist das gesamte Leben des Opfers massiv beeinträchtigt.

Dr. Grünherz ist Arzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie und wird in seinem Vortrag die verschiedenen Formen des Stalkings und deren Ursachen darstellen. Insbesondere geht er aber darauf ein, wie sich ein Opfer schützen und das Stalking beenden kann. Veranstalter ist die Stadt Hagen, Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz. Der Eintritt ist frei.

Neuer Stadtplan für Wetter (Ruhr) erhältlich

Die Stadt Wetter (Ruhr) hat in Kooperation mit dem Regionalverband Ruhr einen neuen Stadtplan im Maßstab 1:15.000 herausgegeben. Wer die Harkortstadt „en detail“ erkunden will, ist mit dem neuen Stadtplan bestens aufgehoben. Neben einem Straßenverzeichnis und einer Liste der Behörden und öffentlichen Einrichtungen zeigt die Auflage 2018 des Stadtplans in bewährter Weise u.a. auch Sportplätze, Waldwege, Parkplätze, Denkmäler und den RuhrtalRadweg an. Das Titelfoto von der Fotogilde Wengern zeigt das Rathaus in Alt-Wetter mit der Statue des Reichsfreiherrn vom und zum Stein. Interessierte erhalten den Stadtplan gegen eine Gebühr von 2,50 Euro im Büro des Stadtmarketing, Kaiserstraße 86.

Erlebnisführung mit Blide im Museum Wasserschloss Werdringen

Ein mittelalterliches Katapult können Klein und Groß bei einer Erlebnisführung am Sonntag, 4. März, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle in Aktion erleben. Das Museum bringt eine verkleinerte, aber voll funktionsfähige Blide in Stellung und führt diese vor.

Die spannende Zeitreise durch über 450 Millionen Jahre Geschichte beginnt bei den ältesten Fossilien Westfalens wie den Riesenlibellen aus dem Vorhaller Steinbruch. Die Besucher können die Nachbildungen von Dinosaurier, Mammut, Wollnashorn und Rentier aus der Kreidezeit bestaunen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in einer Höhle in Hagen gefunden wurden. Anschließend wird ein Stopp bei den Bauern der Jungsteinzeit eingelegt. Von dort aus geht es weiter über die Bronze- und Eisenzeit zu den Römern.

Im Mittelalter angekommen, folgt der Höhepunkt der Führung: Die Blide, ein mittelalterliches Katapult, wird in Stellung gebracht und vorgeführt. Das Museum Wasserschloss Werdringen verfügt über einen detailgetreuen Nachbau. Bliden haben im Mittelalter schwere Steine verschossen, zerstörten Burgmauern und kamen auch bei der Belagerung und Zerstörung der Raffenburg und der Burg Volmarstein zum Einsatz. Der Rundgang endet bei einer imposanten Ritterfigur. Während der Führung können Kinder und Erwachsene an Arbeitsstationen selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren.

Die Aktionsführung kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Eintritts. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-2740.

Leckeres Frühstück im Schultenhof

 

Sich gemeinsam an den gedeckten Frühstückstisch setzen – das ist für viele der perfekte Start in den Tag. Wer schlemmend in die Woche starten möchte, ist in der AWO-Begegnungsstätte Schultenhof genau richtig. Hier stehen am Montag, 5. März 2018, ab 10 Uhr wieder viele Köstlichkeiten auf dem Frühstückstisch.

Das Frühstück findet in der AWO-Begegnungsstätte Schultenhof, Selbecker Straße 16, 58091 Hagen, statt. Um eine Anmeldung bis Freitag, 2. März 2018, wird gebeten unter Telefon 02331/72053. Das Frühstück kostet 5 Euro pro Person.

Bogenbau-Workshop für Kinder im Museum Wasserschloss Werdringen

Einen eigenen Bogen können alle Kinder ab sieben Jahren mit Unterstützung der Eltern in einem Workshop im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle am Sonntag, 18. März, von 11 bis 18 Uhr herstellen.

Die Teilnehmer basteln einen Bogen, der aus hochwertigem Hickoryholz besteht, sowie zwei Pfeile. Schon in der Steinzeit benutzten die Menschen Pfeil und Bogen, um zu jagen. Diese verfügten bereits damals über eine ausgefeilte Technik. Wie man einen Bogen aus der Jungsteinzeit mit gedrehter Sehne herstellt, lernen die Kinder unter Anleitung des Prähistorikers Dr. Johann Tinnes.

Damit der Bogen möglichst gut wird, ist die Unterstützung durch einen Erwachsenen notwendig. Eine Anmeldung ist bis Mittwoch, 7. März, unter Telefon 02331/207-2740 erforderlich. Da die Bogenrohlinge entsprechend der Körpergröße angepasst werden, ist die Größe mitanzugeben. Für Kinder bis zu einer Größe von 1,70 Meter kostet die Teilnahme am Workshop inklusive des Bogenrohlings 99 Euro. Jugendliche ab 1,70 Meter benötigen einen Erwachsenenbogen und zahlen 139 Euro.

Kaminbrand am Ruhrblick

Herdecke. Am Freitag wurde die Feuerwehr Herdecke gegen
16:26 Uhr zu einem Kaminbrand in den Ruhrblick gerufen. Aus dem Kamin
eines Mehrfamilienhauses kam eine massive Rauchentwicklung.

Die Herdecker Feuerwehrleute brachten die große Drehleiter in
Stellung und kontrollierten den Kaminzug. Dabei stellten sie einen
Kaminbrand im unteren Viertel des Kamins fest. Während unten am Kamin
ein Trupp unter schwerem Atemschutz und mit einem Strahlrohr in
Stellung ging, wurde der Kamin von oben mit einem speziellen
Kaminkehrwerkzeug gereinigt und die brennenden Teile wurden
abgelöscht.

Die ehrenamtlichen Blauröcke der Feuerwehr Herdecke waren mit vier
Fahrzeugen über eineinhalb Stunden im Einsatz.

Junger Mann nach Alleinunfall lebensgefährlich verletzt

Dortmund. Ein junger Mann aus Castrop-Rauxel verletzte sich gestern Abend bei einem Alleinunfall auf der B 236 in Fahrtrichtung Schwerte lebensgefährlich.

Die Unfallursache ist noch unklar. Die Spuren an der Unfallstelle
auf der B 236 zwischen den Anschlussstellen Derne und Scharnhorst
deuten darauf hin, dass der 33-Jährige mit seinem Ford Focus nach
rechts von der Fahrbahn abkam. Anschließend schleuderte er mit dem
Auto nach links, gegen die Mittelschutzplanken und von dort wieder
nach rechts gegen die dortigen Schutzplanken. Entgegen der
Fahrtrichtung kam der Wagen dann zum Stillstand.

Der Fahrer wurde bei dem Unfall in seinem Auto eingeklemmt.

Mehrere Ersthelfer reagierten sofort und umsichtig: Der Fahrer
eines Baustellenfahrzeuges sicherte die Unfallstelle ab und schaltete
gelbes Blinklicht ein. Andere kümmerten sich um den Verletzten und
alarmierten die Rettungskräfte. Diese befreiten den Mann aus dem Auto
und brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Catrop-Rauxeler derzeit nicht
im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Das Auto wurde zur
Beweissicherung sichergestellt. Die Ermittlungen auch gegen den
Halter des Autos wurden aufgenommen. Für die Dauer der Unfallaufnahme
war die Unfallstelle gänzlich blockiert. Es bildete sich geringer
Rückstau. Trümmerteile wurden auch auf die Gegenfahrbahn
geschleudert.

Es entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 5000,- Euro.

Aufgrund dieses Unfalls bremste der nachfolgende Verkehr auf allen
Fahrstreifen. Auf dem linken Fahrstreifen ereignete sich ein weiterer
Unfall, bei dem sich drei Menschen leicht verletzten.

Hier stellt sich der Unfallhergang so dar, dass der nachfolgende
Verkehr wegen des ersten Unfalls und der auf der Fahrbahn
befindlichen Trümmerteile bis zum Stillstand abbremsen musste. Eine
20-jährige Frau aus Holzwickede auf dem linken Fahrstreifen erkannte
dies und bremste, um nach eigenen Angaben ihrem Vordermann nicht
aufzufahren. Ein nachfolgender 31-jähriger Mann aus Ennigerloh
bemerkte die Situation nicht rechtzeitig und prallte mit seinem
Peugeot auf das Heck des Daimlers. Neben den beiden Fahrern verletzte
sich im Peugeot auch ein 31-jähriger Mitfahrer aus Ennigerloh leicht.

Den Schaden schätzt die Polizei auf ca. 12.000 Euro.