Archiv der Kategorie: Agentur für Arbeit

Trotz Corona: BiZ hilft bei der Bewerbung

Das Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Hagen bietet auch während der vorübergehenden coronabedingten Einschränkungen einen kostenfreien Bewerbungsservice an, der per E-Mail genutzt werden kann. Dieser ist insbesondere für Jugendliche interessant, die in den Sommerferien noch einen Ausbildungsplatz suchen. Wer aktuell keine Möglichkeit hat, Bewerbungsunterlagen auszudrucken, wird vom BiZ – auch in Zeiten der Pandemie – unterstützt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter drucken die per E-Mail übersandten Unterlagen aus und senden sie an die Kundenadresse zurück, auf Wunsch aber auch direkt an den Arbeitgeber.

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1.500 Chancen – jetzt aktiv werden!

Zwischenbilanz auf dem Ausbildungsmarkt in der Stadt Hagen


Die Pandemie ist auch am Ausbildungsmarkt nicht spurlos vorbeigegangen.

Es ist jedoch weniger das Angebot, sondern eher die Nachfrage nach Ausbil dungsstellen, die Anlass zur Sorge gibt. „Viele Jugendliche haben in der Corona-Zeit andere Probleme und die Suche nach einer Ausbildungsstelle
stand nicht ganz oben auf ihrer Liste. Auch deshalb ist die Zahl der Bewerber
in der Stadt Hagen stark zurückgegangen“, so Katja Heck, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen.

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Katja Heck wird neue Chefin der Agentur für Arbeit Hagen

Katja Heck, neue Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen. Foto: Agentur für Arbeit

Ein erfolgreicher Übergang von Jugendlichen von der Schule in den Beruf, auch und gerade in der jetzigen Zeit, ist eines der wichtigsten Anliegen von Katja Heck, die ab Juni neue Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen wird. Sie folgt Maren Lewerenz, die nach zwei Jahren an der Spitze der Hagener Agentur in die Zentrale der Bundesagentur für Arbeit nach Nürnberg wechselt.

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Die Berufsberatung ist weiterhin für alle Jugendlichen da

Individuelle Beratungen telefonisch – zusätzliche Hotline und viele Online-Angebote für Berufs- und Studienwahl

Auch ohne persönlichen Kontakt in der aktuellen Situation ist die Berufsberatung mit ihrem gesamten Dienstleistungsangebot für die Jugendlichen da. Individuelle und ausführliche Beratungen finden telefonisch statt.

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Kurzarbeitergeld soll Arbeitsplätze sichern – ist aber keine sofortige Liquiditätshilfe für Unternehmen

Foto: BA Nürnberg

Seit Anfang März haben rund 750.000 Betriebe Kurzarbeit angemeldet. Viele dieser Betriebe nutzen das Instrument zum ersten Mal. Das führt zu Fragen und manchmal auch Unsicherheit bei der Inanspruchnahme, wie die Bundesagentur für Arbeit in vielen telefonischen Beratungsgesprächen feststellt. Die Themen reichen dabei vom Anzeigeverfahren bis zur Überweisung von Kurzarbeitergeld. Hier finden Sie deshalb Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Voraussetzungen, Verfahren und Abrechnung von Kurzarbeit.

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Arbeitsagentur warnt vor betrügerischen Mails zum Kurzarbeitergeld

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) warnt Unternehmen vor betrügerischen Mails zum Kurzarbeitergeld. Die Absender wollen an persönliche Kundendaten gelangen. Aktuell erhalten Unternehmen bundesweit unseriöse Mails, die mit der Absenderangabe „kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de“ versandt werden. In der Mail wird der Arbeitgeber unter anderem aufgefordert, konkrete Angaben zurPerson, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeiter-
geld zu erhalten. Es ist keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben.

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Holger Schmitz neuer Geschäftsführer des Jobcenters Hagen

Im Rahmen der gestrigen (4. März)  Trägerversammlung des Jobcenters haben die Mitglieder einstimmig Holger Schmitz als neuen Geschäftsführer des Jobcenters Hagen bestellt.

(v.l.n.r.): Roger Christmann (Geschäftsführer des internen Service Dortmund der Bundesagentur für Arbeit), Maren Lewerenz (Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen), Holger Schmitz (Neuer Geschäftsführer des Jobcenters Hagen), Oberbürgermeister Erik O. Schulz und die Beigeordnete für Bildung, Kultur, Jugend und Soziales Margarita Kaufmann. (Foto: Linda Kolms/Stadt Hagen)

Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Maren Lewerenz, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Hagen, gratulierten Schmitz und wünschten viel Erfolg bei der neuen anspruchsvollen Aufgabe. Holger Schmitz war bislang 32 Jahre in der Bundesagentur für Arbeit und dort zuletzt als Berater in der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen tätig. Er leitet zunächst für die kommenden fünf Jahre die Geschäfte der Einrichtung und ist nun Chef von 326 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Agentur für Arbeit Hagen am 20. November wegen Personalversammlung geschlossen

Agentur für Arbeit Hagen am 20. November
wegen Personalversammlung geschlossen

Wegen einer Personalversammlung ist die Agentur für Arbeit Hagen am
Mittwoch, 20.11.2019, für den Publikumsverkehr ohne vereinbarten Termin geschlossen. Kundinnen und Kunden mit Terminen sind nicht betroffen, diese finden statt. Für diesen Tag vorgesehene persönliche Arbeitslosmeldungen können ohne Rechtsnachteile am nächsten Tag (Donnerstag, 21.11.2019) nachgeholt werden. Andere Anliegen können auch telefonisch geklärt werden. Telefonkontakte über die kostenlosen Servicerufnummern 0800 4 5555 00 für Arbeitnehmer und 0800 4 5555 20 für Arbeitgeber sind unverändert über das Service-Center in der Zeit von 8 bis 18 Uhr möglich.

Der Ausbildungsmarkt entwickelt sich wieder besser, aber Lücke bleibt

Halbzeitbilanz auf dem Ausbildungsmarkt 2018/2019

Die Agentur für Arbeit zieht eine erste Bilanz zum Ausbildungsmarktjahr

2018/2019, das bereits im vergangenem Oktober begonnen hat. Seitdem haben sich fast 3500 Bewerber gemeldet (+ 1,0 Prozent), während knapp 2900 Ausbildungsstellen von den Unternehmen zur Verfügung gestellt wurden (+ 28,1 Prozent). Insgesamt suchen ganz aktuell noch 1815 junge Männer und Frauen einen Ausbildungsplatz. Ihnen stehen derzeit 1730 unbesetzte Ausbil-
dungsstellen zur Verfügung und damit statistisch 0,95 oder nahezu eine Stelle pro Bewerber. Die Chancen für junge Menschen in der Region sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Damals war die Stellen/Bewerber Relation nur 0,8. Maren Lewerenz, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen, lobt die gestiegene Ausbildungsbereitschaft: „Im Vergleich zur letzten Halbjahresbilanz wurden über 600 Stellen mehr gemel-
det. Das verbessert die Lage für die Jugendlichen erheblich, auch wenn immer eine Lücke bleibt. Es ist aber noch sehr viel in Bewegung. Bisher konnten erst knapp 15 Prozent aller Bewerber einen Ausbildungsvertrag unterschreiben, das vorhandene Angebot an interessierten, jungen Menschenkönnte von Arbeitgebern also noch deutlich besser genutzt werden.“

Die Entwicklung in der Stadt Hagen
Während die Zahl der gemeldeten Bewerber im Vergleich zum Vorjahr nur um 4,1 Prozent anstieg, wurden über 50 Prozent (!) mehr Ausbildungsstellen von Wirtschaft und Verwaltung gemeldet. Seit Oktober 2018 haben sich 1693 junge Menschen auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle an die Berufsberatung gewandt,

67 mehr als vor einem Jahr. Ihnen stehen insgesamt trotz des Anstiegs nur 1229 gemeldete Ausbildungsstellen zur Verfügung. Damit kommen auf einen Bewerber rein statistisch 0,73 Ausbildungsstellen, im Vorjahr waren es nur 0,5.

Von den 1693 jungen Erwachsenen suchen aktuell noch 965 einen Ausbildungsplatz. Die meisten verlassen im Sommer die Schule. 456 Bewerberinnen und Bewerber haben die Schule bereits in früheren Jahren verlassen. In Hagen stehen aktuell noch fast 700 unbesetzte Ausbildungsstellen zur Verfügung. „Die Ausbil-
dungsbereitschaft ist hier wieder deutlich gestiegen. Dafür ein großes Lob an die Unternehmen. Trotzdem reicht die Zahl der in Hagen noch verfügbaren Ausbildungsstellen für die Bewerberinnen und Bewerber bei weitem nicht aus, und zwar nicht nur rechnerisch, sondern auch strukturell, weil Stellenprofile und dieVoraussetzungen der Bewerber nicht zusammenpassen. Hohe Ansprüche und zum Teil falsche Vorstellungen auf beiden Seiten führen manchmal dazu, dass man nicht zusammenkommt. Auch sind die Ausbildungsberufe bei vielen Jugendlichen höchst unterschiedlich gefragt“, so Lewerenz. Die nachfolgende Tabelle liefert einen Überblick über das aktuelle Verhältnis von Angebot und Nachfrage.

Die Entwicklung im Ennepe-Ruhr-Kreis
Im Vergleich zur Stadt Hagen hat sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt im Ennepe-Ruhr-Kreis gegenüber dem Vorjahr weniger deutlich verändert. Die Schulabgängerzahl und damit auch die der gemeldeten Bewerber war um 34 oder 1,9 Prozent weiter rückläufig, während die Unternehmen 217 oder 15,1 Prozent mehr
Stellen meldeten. Insgesamt stehen 1781 gemeldeten Bewerbern seit Oktober 1651 gemeldete Stellen zur Verfügung. Damit kommen auf einen Bewerber rein statistisch 0,93 Ausbildungsstellen, im Vorjahr waren es nur 0,79.
Aktuell sind noch 850 Bewerberinnen und Bewerber unversorgt. Auch hier wird der Großteil im kommenden Sommer die Schule beenden. 370 von ihnen haben aber bereits in den Vorjahren die Schule verlassen. Lewerenz sieht zwar eine gestiegene Bereitschaft zum Umdenken bei Arbeitgebern und Jugendlichen, diese führe jedoch noch nicht weit genug: „Die Kreativität und Einstellung jedes Einzelnen ist gefragt, sich Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten.
Betriebe können sich den jungen Leuten in den sozialen Netzwerken vorstellen und auf sich aufmerksam machen. Und die Bewerber sollten auch Umkreis-Regionen mit in Betracht ziehen, wenn es mit der Wunschausbildung nicht klappt.“

Jugendliche, die sich beruflich orientieren möchten, können sich jederzeit bei der Berufsberatung kostenfrei melden unter: 0800 / 4 5555 00. Arbeitgeber können jederzeit freie Arbeits- und Ausbildungsplätze kostenfrei melden unter: 0800 / 4 5555 20. Hier können sie auch Beratung zu Förderleistungen erhalten.