Archiv der Kategorie: Agentur für Arbeit

Der Ausbildungsmarkt entwickelt sich wieder besser, aber Lücke bleibt

Halbzeitbilanz auf dem Ausbildungsmarkt 2018/2019

Die Agentur für Arbeit zieht eine erste Bilanz zum Ausbildungsmarktjahr

2018/2019, das bereits im vergangenem Oktober begonnen hat. Seitdem haben sich fast 3500 Bewerber gemeldet (+ 1,0 Prozent), während knapp 2900 Ausbildungsstellen von den Unternehmen zur Verfügung gestellt wurden (+ 28,1 Prozent). Insgesamt suchen ganz aktuell noch 1815 junge Männer und Frauen einen Ausbildungsplatz. Ihnen stehen derzeit 1730 unbesetzte Ausbil-
dungsstellen zur Verfügung und damit statistisch 0,95 oder nahezu eine Stelle pro Bewerber. Die Chancen für junge Menschen in der Region sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Damals war die Stellen/Bewerber Relation nur 0,8. Maren Lewerenz, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen, lobt die gestiegene Ausbildungsbereitschaft: „Im Vergleich zur letzten Halbjahresbilanz wurden über 600 Stellen mehr gemel-
det. Das verbessert die Lage für die Jugendlichen erheblich, auch wenn immer eine Lücke bleibt. Es ist aber noch sehr viel in Bewegung. Bisher konnten erst knapp 15 Prozent aller Bewerber einen Ausbildungsvertrag unterschreiben, das vorhandene Angebot an interessierten, jungen Menschenkönnte von Arbeitgebern also noch deutlich besser genutzt werden.“

Die Entwicklung in der Stadt Hagen
Während die Zahl der gemeldeten Bewerber im Vergleich zum Vorjahr nur um 4,1 Prozent anstieg, wurden über 50 Prozent (!) mehr Ausbildungsstellen von Wirtschaft und Verwaltung gemeldet. Seit Oktober 2018 haben sich 1693 junge Menschen auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle an die Berufsberatung gewandt,

67 mehr als vor einem Jahr. Ihnen stehen insgesamt trotz des Anstiegs nur 1229 gemeldete Ausbildungsstellen zur Verfügung. Damit kommen auf einen Bewerber rein statistisch 0,73 Ausbildungsstellen, im Vorjahr waren es nur 0,5.

Von den 1693 jungen Erwachsenen suchen aktuell noch 965 einen Ausbildungsplatz. Die meisten verlassen im Sommer die Schule. 456 Bewerberinnen und Bewerber haben die Schule bereits in früheren Jahren verlassen. In Hagen stehen aktuell noch fast 700 unbesetzte Ausbildungsstellen zur Verfügung. „Die Ausbil-
dungsbereitschaft ist hier wieder deutlich gestiegen. Dafür ein großes Lob an die Unternehmen. Trotzdem reicht die Zahl der in Hagen noch verfügbaren Ausbildungsstellen für die Bewerberinnen und Bewerber bei weitem nicht aus, und zwar nicht nur rechnerisch, sondern auch strukturell, weil Stellenprofile und dieVoraussetzungen der Bewerber nicht zusammenpassen. Hohe Ansprüche und zum Teil falsche Vorstellungen auf beiden Seiten führen manchmal dazu, dass man nicht zusammenkommt. Auch sind die Ausbildungsberufe bei vielen Jugendlichen höchst unterschiedlich gefragt“, so Lewerenz. Die nachfolgende Tabelle liefert einen Überblick über das aktuelle Verhältnis von Angebot und Nachfrage.

Die Entwicklung im Ennepe-Ruhr-Kreis
Im Vergleich zur Stadt Hagen hat sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt im Ennepe-Ruhr-Kreis gegenüber dem Vorjahr weniger deutlich verändert. Die Schulabgängerzahl und damit auch die der gemeldeten Bewerber war um 34 oder 1,9 Prozent weiter rückläufig, während die Unternehmen 217 oder 15,1 Prozent mehr
Stellen meldeten. Insgesamt stehen 1781 gemeldeten Bewerbern seit Oktober 1651 gemeldete Stellen zur Verfügung. Damit kommen auf einen Bewerber rein statistisch 0,93 Ausbildungsstellen, im Vorjahr waren es nur 0,79.
Aktuell sind noch 850 Bewerberinnen und Bewerber unversorgt. Auch hier wird der Großteil im kommenden Sommer die Schule beenden. 370 von ihnen haben aber bereits in den Vorjahren die Schule verlassen. Lewerenz sieht zwar eine gestiegene Bereitschaft zum Umdenken bei Arbeitgebern und Jugendlichen, diese führe jedoch noch nicht weit genug: „Die Kreativität und Einstellung jedes Einzelnen ist gefragt, sich Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten.
Betriebe können sich den jungen Leuten in den sozialen Netzwerken vorstellen und auf sich aufmerksam machen. Und die Bewerber sollten auch Umkreis-Regionen mit in Betracht ziehen, wenn es mit der Wunschausbildung nicht klappt.“

Jugendliche, die sich beruflich orientieren möchten, können sich jederzeit bei der Berufsberatung kostenfrei melden unter: 0800 / 4 5555 00. Arbeitgeber können jederzeit freie Arbeits- und Ausbildungsplätze kostenfrei melden unter: 0800 / 4 5555 20. Hier können sie auch Beratung zu Förderleistungen erhalten.

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Sozialer Arbeitsmarkt: „Wir wollen dieses Projekt zum Erfolg führen“

René Röspel | >>In den vergangenen Jahren lieferte der Arbeitsmarkt regelmäßig positive Nachrichten. Die Zahl der Arbeitslosen ist gesunken, mehr Menschen haben eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.


Über den sozialen Arbeitsmarkt diskutierten (von links) Andrea Henze 
(Jobcenter), Ralf Kapschack MdB, René Röspel MdB und Heidrun 
Schulz-Rabenschlag (Diakonie) mit Verantwortlichen von 
Berufsförderungsmaßnahmen, Gewerkschaftern und Lokalpolitikern.
Sozialer Arbeitsmarkt: „Wir wollen dieses Projekt zum Erfolg führen“ weiterlesen

Inbatec GmbH in Hagen erhält das Zertifikat für Inklusion 2018

Die Agentur für Arbeit Hagen hat am Mittwoch die INBATEC GmbH mit Sitz in Hagen mit dem „Zertifikat für erfolgreiche Inklusion 2018“ der Bundesagenturfür Arbeit ausgezeichnet.

Die Urkunde wird im Rahmen der achten bundesweiten Aktionswoche für die Menschen mit Behinderung an ausgewählte Betriebe verliehen, die sich in besonderem Maße für deren Beschäftigung einsetzen.

Inbatec GmbH in Hagen erhält das Zertifikat für Inklusion 2018 weiterlesen

Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nehmen weiter ab

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Foto: BA Nürnberg

„Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nehmen im Oktober weiter ab. Das Wachstum der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung setzt sich fort und die Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen pendelt sich auf einem sehr hohen Niveau ein.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nehmen weiter ab weiterlesen

Erfolgreich mit Teilzeitausbildung: Julia Harbecke (37) hat in zwei Jahren das Friseurhandwerk gelernt

Nein, einfach war es nicht. Dass sie viel lernen musste und sogar auf dem Spielplatz die Lehrbücher mithatte, daraus macht Julia Harbecke keinen Hehl. Doch für die Alleinerziehende hat es sich gelohnt, zwei Jahre lang eine Teilzeitberufsausbildung zur Friseurin zu machen. Denn nun hält sie stolz ihren Gesellenbrief in den Händen. Auf die verkürzte Ausbildung für Erwachsene mit Betreuungsaufgaben war Julia Harbecke vom Jobcenter aufmerksam gemacht worden und erhielt dort auch Beratung zu den Rahmenbedingungen.

Harbecke_Groll

„Die Ausbildung hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich würde sie jedem empfehlen“, sagt die 37-jährige Hagenerin. Allerdings musste sie sich selbst und die Kinderbetreuung gut organisieren. Denn obwohl ihr Lehrbetrieb, der Salon Catwalk, ihr eine Ausbildung mit 25 Ausbildungsstunden pro Woche ermöglichte, war die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gar nicht so einfach zu stemmen. „Als mein Kind in den Kindergarten kam, war es häufig krank. Zum Glück hat es mein Chef geduldig ertragen“, freut sich die frischgebackene Friseurin.

Für Karsten Groll von Catwalk war es das erste Mal, dass er in Teilzeit ausgebildet hat: „Das Modell ist schon gut. Wir brauchen qualifizierten Nachwuchs.“ Auch er verheimlicht nicht, dass es Auswirkungen auf den Betriebsablauf haben kann, wenn der oder die Auszubildende nur eingeschränkt einsetzbar ist. Aber für Karsten Groll überwiegen die positiven Aspekte, die die Teilzeitberufsausbildung bringt: erwachsene Azubis mit höherer Bildung und großer Zuverlässigkeit.

Julia Harbecke, die im Vorfeld schon über das Abitur und eine Ausbildung als Kosmetikerin verfügte, konnte ihre Lehre trotz verkürzter Wochenarbeitszeit sogar in der Gesamtdauer verkürzen. Statt drei Jahren dauerte die Ausbildung bei ihr nur zwei Jahre. Die Berufsschule besuchte sie nicht, sondern lernte die Theorie aus den Fachbüchern. „Ich rate aber jedem, die Berufsschule zu besuchen. Bei mir hat es leider zeitlich wegen der Kinderbetreuung nicht funktioniert“, sagt die Alleinerziehende.

Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) des Jobcenters Hagen berät Kundinnen und Kunden des Jobcenters zu Teilzeitberufsausbildung. Informationen gibt es im Internet unter www.jobcenter-hagen.de oder telefonisch unter 02331/36758-745. Der Werkhof berät im Rahmen des Projektes „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“ (TEP) ebenfalls zu Teilzeitberufsausbildung. Ansprechpartnerin ist Frau Ina Schulz, Telefon 92285–61.

Info-Veranstaltungen im BiZ am 11. Oktober 2018

Agentur für Arbeit Hagen - Album Ansichtssachen - © Hans Leicher.Studienkundliche Inforeihe aktuell:
 Studieren im Öffentlichen Dienst –
Vielfalt in Verwaltung & Co.
 Duales Studium bei der Polizei
Im Rahmen der studienkundlichen Inforeihe der Agentur für Arbeit Hagen
wird am Donnerstag, 11. Oktober 2018, das Studium bei der Bundesagentur
für Arbeit und anderen Institutionen des Öffentlichen Dienstes näher beleuchtet.
Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ),
Körnerstraße 98 – 100, in Hagen.
Wer gerne mit Menschen und im Team arbeitet und sich in einem vielseitigen Aufgabenfeld wohlfühlt, ist bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) richtig. Sie ist der
größte Dienstleister auf dem deutschen Arbeitsmarkt und bietet vielfältige Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen. Viele Mitarbeiter haben das Studium an der Hochschule der BA absolviert. Schon während
des Studiums ist man bei der Agentur für Arbeit angestellt und verdient Geld.
Über die Studiengänge mit Bachelor of Arts-Abschluss bei der BA, aber auch bei
anderen Institutionen des öffentlichen Dienstes, referieren die Beraterin Sabrina
Storz und Berufsberater Friedhelm Schulz.
Zeitgleich wird in einer weiteren Veranstaltung die Ausbildung für den Polizeidienst
präsentiert. Hier werden die Zugangsvoraussetzungen, das Auswahlverfahren,
die Inhalte des dualen Studiums und die anschließenden Karrierechancen
dargestellt. Referent ist Jens Rabe vom Polizeipräsidium Hagen.
Die Veranstaltungen sind kostenlos und richten sich speziell an Schulabgänger der
Sekundarstufe II. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Lilian Grimm ist die neue Beauftragte für Chancengleichheit

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„Das Geheimnis des Vorwärtskommens besteht darin, den ersten Schritt zu tun.“
(Mark Twain)
Die Arbeitsagentur Hagen bietet Frauen und Männern, die aufgrund einer
Betreuungssituation für mindestens ein Jahr aus dem Beruf ausgeschieden
sind, Unterstützung an, um wieder im Erwerbsleben Fuß zu fassen. Am
Donnerstag, 4. Oktober um 9 Uhr, berät Lilian Grimm, die neue Beauftragte
für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, im Berufsinformationszentrum (BiZ).
Einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung zufolge betrifft Altersarmut hauptsächlich Personen, die über einen längeren Zeitraum Kinder und Angehörige
betreut oder gepflegt haben und demnach nicht regulär einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgegangen sind.

Für viele stellt sich die Frage:
Entweder – oder? Vollblutmutter oder berufliche Verwirklichung? Es ist jedoch
durchaus möglich und auch ratsam, nach einer sicherlich berechtigten Auszeit
schnellstmöglich den Schritt zurück in das Berufsleben zu wagen.
Alle Interessierten, die sich gezielt auf ihren beruflichen Wiedereinstieg vorbereiten
möchten, sind herzlich zu der Gruppeninformation am Donnerstag eingeladen.
„Als alleinerziehende Mutter weiß ich genau, dass es nicht immer einfach ist, Familie
und Beruf miteinander erfolgreich zu kombinieren. Jedoch bringt jeder Kompetenzen
mit, die beruflich verwertet werden können und gefragt sind, ganz egal wie
lange nun die familiäre Auszeit gedauert hat“, so Lilian Grimm.
Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit
vielen Impulsen, die motivieren helfen, die Weichen in Richtung berufliche Zukunft
zu stellen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.
Nähere Informationen gibt es vorab unter Tel. 02331/202-237.

Technischer Ausfall bei Jobcentern

Bundesweit steht in den Jobcentern (gemeinsamen Einrichtungen) das IT-Verfahren EAKTE SGBII auf Grund einer technischen Störung nicht zur Verfügung.

Daher können derzeit keine leistungsrechtlichen Informationen an die Kundinnen und Kunden des Jobcenters Hagen weitergegeben werden.

An einer Lösung wird zentral mit Hochdruck gearbeitet. Spätestens Freitag soll das Verfahren wieder laufen.

Die Monatszahlungen an Bezieher von Arbeitslosengeld II für Oktober wurden bereits angewiesen und sind somit nicht betroffen.

Von Nachfragen bittet das Jobcenter Hagen abzusehen und bittet, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Agentur für Arbeit Hagen begrüßt die neuen Nachwuchskräfte

Anfang September haben neun Nachwuchskräfte ihre dreijährige Ausbildung
bei der Agentur für Arbeit Hagen begonnen. Vier von ihnen streben im Rahmen
eines dreijährigen Studiums mit hohen Praxisanteilen den Bachelor-Abschluss
an. Die fünf Auszubildenden haben das Berufsziel „Fachangestellte/r
für Arbeitsmarktdienstleistungen“. Sie absolvieren ihre Praktikumsabschnitte
in der Agentur für Arbeit Hagen. Zunächst wurden alle Nachwuchskräfte aus
dem gesamten Personalverbund eingeladen und von der Geschäftsführung in
Dortmund begrüßt, insgesamt 33 „Neue“ für Dortmund, Hamm, Iserlohn,
Siegen – und Hagen.

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Die jungen Nachwuchskräfte erwartet ein abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld.
In den Praktikumsabschnitten in der Agentur für Arbeit wird das neu erworbene Wissen
direkt in der Praxis im Kontakt mit den Kunden umgesetzt. Darüber hinaus nehmen
sie an Workshops für Gesprächsführung und Teamarbeit teil. Neben den rechtlichen
Grundlagen zu arbeitsmarktpolitischen und sozialversicherungsrechtlichen
Aufgaben lernen sie Techniken und Strategien zur Lösung von Problemsituationen.
Die praktische Ausbildung für die zukünftigen Fachangestellten wird ergänzt durch
Unterrichte und Lehrgänge in den Bildungszentren der Bundesagentur für Arbeit (BA)
und durch den Berufsschulunterricht in überörtlichen Fachklassen.

Für das nächste Jahr laufen bereits die Bewerbungsverfahren. An der Hochschule
der Bundesagentur für Arbeit (BA) besteht die Möglichkeit, zwei verschiedene
Bachelor-Studiengänge zu absolvieren, in den Bereichen Arbeitsmarktmanagement
oder Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung. Wer dazu gehören will, sollte
nicht lange warten. Bewerber für das duale Studium sollten mindestens eine gute
Fachhochschulreife erreicht haben. Besonderer Wert wird auf eine soziale Einstellung,
Flexibilität und Teamfähigkeit gelegt. Darüber hinaus ist die Fähigkeit zum Umgang
mit Menschen eine wichtige Voraussetzung.

Bewerbungen gehen an die Agentur für Arbeit Dortmund, Steinstr. 39, 44147 Dortmund.
Informationen gibt Monika Knaup (Interner Service Dortmund) unter Telefon
(0231) 842-9100. Empfehlenswert ist auch ein Besuch im Berufsinformationszentrum
(BiZ).

Valerie Holsboer kommt am 18. September ins Jobcenter Hagen

BA-Vorstandsmitglied fährt mit dem Bewerber-Shuttle
Wenn am Dienstag, 18. September, um 11 Uhr der Bewerber-Shuttle des Hagener Jobcenters am Berliner Platz startet, sitzt eine prominente „Bewerberin“ mit im Bus zu den Arbeitergebern: Valerie Holsboer, Vorstand Ressourcen der Bundesagentur für Arbeit. Sie schaut sich das Hagener Angebot zur bundesweiten Aktionswoche „Einstellungssache! Jobs für Eltern“ persönlich an. Seit 2014 fährt der Bewerber-Shuttle Bewerberinnen und Bewerber zu Vorstellungsgesprächen.
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Zuvor besucht das BA-Vorstandsmitglied „Job Future“, das Weiterbildungs-Informationszentrum des Jobcenters am Graf-von-Galen-Ring 18. Hier treffen sich die Bewerberinnen und Bewerber vor der Tour. Eigens zur Aktion „Einstellungssache“ gibt es außerdem eine Ausstellung des Hannoveraner Künstlers Dennis Hofmann. Er hat das mit 25 Metern längste Bild Deutschlands zum Thema „Arbeitssuche“ gemalt. In Hagen werden ein Teil des Bildes sowie zwei Poster des Künstlers zum ersten Mal außerhalb Hannovers ausgestellt. Die Bilder können zu den regulären Öffnungszeiten von „Job Future“ angeschaut werden.
Info: Arbeitgeber, die den Bewerber-Shuttle kennen lernen oder nutzen möchten, können sich an Britta Moranz unter Telefon 02331/36758-809 oder Rosemarie Wrede -826 wenden.
Job Future ist das Weiterbildungs-Infozentrum des Jobcenters am Graf-von-Galen-Ring 18. www.jobfuture.info
Informationen gibt es auch im Internet unter www.jobcenter-hagen.de.

 

Agentur für Arbeit Hagen am 12. September geschlossen

Wegen einer internen Veranstaltung ist die Agentur für Arbeit Hagen am
Mittwoch, 12.09.2018, für den Publikumsverkehr ohne vereinbarten Termin
geschlossen. Kundinnen und Kunden mit Terminen sind nicht betroffen,
diese finden statt.
Für diesen Tag vorgesehene persönliche Arbeitslosmeldungen können ohne
Rechtsnachteile am nächsten Tag (Donnerstag, 13.09.2018) nachgeholt werden.
Andere Anliegen können auch telefonisch geklärt werden. Telefonkontakte über die
kostenlosen Servicerufnummern 0800 4 5555 00 für Arbeitnehmer und
0800 4 5555 20 für Arbeitgeber sind unverändert über das Service-Center in der Zeit von 8 bis 18 Uhr möglich.

Beim Frühstück zum neuen Arbeitsplatz

Das Jobcenter Hagen schlägt schmackhafte Wege bei der Vermittlung ein.
Darf’s noch ein Kaffee sein? Oder gleich ein Jobangebot? Beim Bewerber-Frühstück des Jobcenters Hagen ist der Weg zur Arbeitsaufnahme mit Brötchen und Gemüsesticks gespickt. Heute treffen sich im „Job Future“ am Graf-von-Galen-Ring Frauen und Männer, die an der Aktion „Einstellungssache – Jobs für Eltern“ teilnehmen. „Einstellungssache“ wird von Jobcentern bundesweit mit unterschiedlichen Aktionen angeboten. In Hagen gibt es eine ganze Aktionswoche vom 17. bis 21. September. Die Vorbereitung der 37 Teilnehmenden hat schon begonnen. Gemeinsam frühstücken gehört dazu, um in ungezwungener Atmosphäre mit den Bewerber*innen über ihre Perspektiven ins Gespräch zu kommen.
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Seit zwei Wochen werden die Männer und Frauen – fast alle Eltern – darauf vorbereitet, in der 38. Kalenderwoche mit dem Bewerber-Shuttle zu fahren. „Den Bewerber-Shuttle haben wir 2014 extra für Einstellungssache ins Leben gerufen. Damals haben wir zum ersten Mal Arbeitssuchende mit Bussen zum Speeddating bei Unternehmen gefahren“, berichtet Rosemarie Wrede vom Bewerber-Service des Jobcenters. Das Besondere: Ausgehend von den Talenten und Voraussetzungen der Bewerber*innen werden Arbeitgeber angesprochen. Inzwischen wird der Shuttle das ganze Jahr über angeboten. Doch für die diesjährige Aktionswoche bietet die Vorbereitungsphase noch viel mehr als Coaching.
 
„Bei der Vorbereitung ist uns wichtig, möglichst viele Aspekte der Teilnehmer*innen zu betrachten“, berichtet Arbeitsvermittlerin Britta Moranz. Das heißt: Das familiäre Umfeld, die Gesundheit, das Auftreten und Aussehen, aber auch das Wohlbefinden. Deshalb ist in diesem Jahr erstmals eine professionelle Stylistin dabei, die den Bewerber*innen individuelle Tipps gibt. „Sie war sogar mit uns shoppen“, erzählt Zlatko Obradovic, der schick gekleidet am Frühstückstisch sitzt. Der 54-Jährige Industriekaufmann sucht eine Anstellung als Vertriebler. Er ist von der Betreuung durch das Jobcenter und den beauftragten Bildungsträger Tertia begeistert. „Alle, die mit uns zutun haben, haben Zeit für uns. Sie nehmen uns ernst. Man wird an die Hand genommen bei den ersten Schritten zurück ins Berufsleben.“
 
Die 33-jährige Irina Heid ist alleinerziehend mit zwei Kindern. Sie hat Betriebswirtschaft studiert und möchte gern in der Verwaltung arbeiten. Aus der Gruppe ist sie die erste, die ein Vorstellungsgespräch hat – sogar noch vor der eigentlichen Aktion. „Morgen ist es soweit“, erzählt sie. Irina Heid fühlt sich gut vorbereitet: „Wir haben alles Wichtige mitbekommen, wie Motivation, Bewerbungsunterlagen, tolle Fotos, Übung für Vorstellungsgespräche.“ Auch sie lobt die Betreuung durch Jobcenter und Tertia.
 
Damit „Einstellungssache“ reibungslos für die Bewerber*innen läuft, sorgt das große Team des Jobcenters. Alle Bereiche arbeiten Hand in Hand. „Ohne die Kolleginnen und Kollegen, die im Hintergrund agieren, die zum Beispiel direkt die Bewerbungskosten überweisen und heute beim Frühstück helfen, würde das nicht klappen“, sagt Britta Moranz. Zlatko Obradovic fasst es so zusammen: „Das Wichtigste ist, dass man das Gefühl hat, dass jemand da ist und sich kümmert. Sowas habe ich noch nie erlebt. Ich komme richtig gern hierhin.“
 
Info: Arbeitgeber, die den Bewerber-Shuttle kennen lernen oder nutzen möchten, können sich an Britta Moranz unter Telefon 02331/36758-809 oder Rosemarie Wrede -826 wenden.
Job Future ist das Weiterbildungs-Infozentrum des Jobcenters am Graf-von-Galen-Ring 18.
Informationen gibt es auch im Internet unter www.jobcenter-hagen.de.
 

 

Der Arbeitsmarkt im August 2018

BA | „Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter günstig. Die Arbeitslosigkeit hat im August erwartungsgemäß leicht zugenommen. Die Zunahme war jahreszeitlich bedingt; saisonbereinigt haben sich Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung verringert.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg. Arbeitslosenzahl im August: +26.000 auf 2.351.000 Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -194.000 Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: +0,1 Prozentpunkte auf 5,2 Prozent

Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit

Im Zuge der Sommerpause ist die Arbeitslosigkeit von Juli auf August um 26.000 auf 2.351.000 gestiegen. Bereinigt um die saisonalen Einflüsse wird für den August ein Rückgang um 8.000 im Vergleich zum Vormonat errechnet. Gegenüber dem Vorjahr waren 194.000 weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt, ist saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 18.000 gesunken. Insgesamt lag die Unterbeschäftigung im August 2018 bei 3.236.000 Personen. Das waren 241.000 weniger als vor einem Jahr. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich im Juli auf 1,44 Millionen und die Erwerbslosenquote auf 3,4 Prozent.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind weiter angestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hat sich die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im Juli saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 46.000 erhöht. Mit 44,95 Millionen Personen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 574.000 höher aus. Der Anstieg beruht allein auf dem Zuwachs bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Diese ist im Vergleich zum Vorjahr um 704.000 gestiegen. Insgesamt waren im Juni nach hochgerechneten Angaben der BA 32,87 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Danach hat die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von Mai auf Juni saisonbereinigt um 55.000 zugenommen.

Arbeitskräftenachfrage

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist weiterhin sehr hoch. Im August waren 828.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 62.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich der Bestand der bei der BA gemeldeten Arbeitsstellen nicht verändert. Der Stellenindex der BA (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland – ist im August 2018 nach dem Anstieg im letzten Berichtsmonat wieder um 3 Punkte auf 252 Punkte zurückgegangen. Der Vorjahreswert wird um 11 Punkte übertroffen.

Geldleistungen

Insgesamt 699.000 Personen erhielten im August 2018 Arbeitslosengeld, 32.000 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) lag im August bei 4.139.000. Gegenüber August 2017 war dies ein Rückgang von 229.000 Personen. 7,6 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.

Ausbildungsmarkt

Für Ausbildungssuchende haben sich die Chancen auf eine Ausbildungsstelle rechnerisch weiter verbessert. Von Oktober 2017 bis August 2018 meldeten sich bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern 521.000 Bewerber für eine Ausbildungsstelle, 11.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig waren seit Oktober 548.000 Ausbildungsstellen gemeldet. Das waren 23.000 mehr als vor einem Jahr. Von den Ausbildungssuchenden waren 91.000 im August noch unversorgt. Zusätzlich waren noch 49.000 Bewerber, die bereits eine Alternative haben, weiterhin auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle. Demgegenüber waren im August noch 149.000 unbesetzte Ausbildungsstellen zu vermitteln. In den nächsten Wochen werden erfahrungsgemäß noch bislang unversorgte Bewerber eine Ausbildung oder eine Alternative finden und Ausbildungsstellen besetzt werden. Wie in den Vorjahren zeigen sich jedoch auch 2017/18 regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Disparitäten, die den Ausgleich von Angebot und Nachfrage erheblich erschweren.

„Sozialer Arbeitsmarkt wichtig für die Region“

René Röspel und Ralf Kapschack: Sozialer Arbeitsmarkt wichtig für die Region

SozialerArbeitsmarkt
Die beiden Abgeordneten Ralf Kapschack (links) und René Röspel waren
sich mit der Geschäftsführerin des Jobcenters Hagen Andrea Henze einig,
dass ein sozialer Arbeitsmarkt nötig und sinnvoll ist.

„Mit einem sozialen Arbeitsmarkt erhalten nicht nur langzeitarbeitslose
Menschen eine neue Perspektive auf Beschäftigung, sondern auch die
Gesellschaft profitiert, wenn wir Arbeit statt Arbeitslosigkeit
finanzieren.“ Davon zeigen sich die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten
Ralf Kapschack (EN Nord) und René Röspel (Hagen/EN-Süd) überzeugt, die
jetzt mit der Geschäftsführerin des Jobcenters Hagen Andrea Henze über
die Notwendigkeit und die Möglichkeiten eines sozialen Arbeitsmarktes
gesprochen haben. Dabei waren sich alle Beteiligten einig: Ein sozialer
Arbeitsmarkt wäre nicht nur für die betroffenen Langzeitarbeitslosen,
sondern auch für die Region ein großer Schritt in die richtige Richtung.
Dafür müsse der Bund aber genügend Geld in die Hand nehmen, und
Langzeitarbeitslose müssten früher als bisher vorgesehen von der neuen
Förderung profitieren.
Trotz der sinkenden Arbeitslosigkeit sind im Job-Center-Bereich Hagen
weiterhin mehr als 12.000 Menschen langzeitarbeitslos und finden in der
insgesamt guten Situation auf dem Arbeitsmarkt keine Arbeit. Oftmals
erschweren fehlende Schul- oder Berufsabschlüsse oder andere Hindernisse
die Vermittlung. Viele langzeitarbeitslose Menschen kämpfen zudem mit
gesundheitlichen oder sozialen Problemen, die sich durch die lange
Arbeitslosigkeit weiter verschlechtern.
„Arbeit ist auch immer eine Form der sozialen Teilhabe, denn Arbeit gibt
den Menschen Selbstachtung, eine geregelte Tagesstruktur und regelmäßige
soziale Kontakte“, sind Kapschack und Röspel sicher. Sie setzen sich
seit vielen Jahren für einen sozialen Arbeitsmarkt ein. Nun sei das
Thema erfolgreich von der SPD in den Koalitionsvertrag der Großen
Koalition eingebracht worden, freuen sich die beiden heimischen
Bundestagsabgeordneten: „Jetzt geht es um die Umsetzung.“
Mit Andrea Henze sprachen Kapschack und Röspel auch über das
Positionspapier zu den Bedingungen des sozialen Arbeitsmarktes, das
gerade gemeinsam von der Stadt Hagen, dem DGB, der SIHK und der
Handwerkskammer an die Bundespolitik gerichtet worden ist. Neben der
Forderung nach einer Vergütung auf Basis der ortsüblichen Tariflöhne
sollen gemäß diesem Papier auch andere Fördervoraussetzungen gelten:
vier statt wie bisher vorgesehen sieben Jahre Leistungsbezug sollen für
eine Teilnahme ausreichen. Andrea Henze betonte, dass bei guter
Finanzierung eine Vielzahl von Arbeitsplätzen geschaffen werden könnten,
die nicht nur für die betroffenen Menschen einen großen Schritt
darstellen: „Das kann auch zu einer Entlastung der kommunalen Haushalte
führen, wenn Kundinnen und Kunden des JobCenters aus dem Leistungsbezug
fallen.“
Kapschack und Röspel sind sich nach dem Gespräch einig: „Nicht nur die
Langzeitarbeitslosen in unserer Region, sondern auch Hagen und der
EN-Kreis werden von einem sozialen Arbeitsmarkt profitieren.“ Jetzt gehe
es darum, den Koalitionspartner von diesen sinnvollen Forderungen zu
überzeugen, auch wenn sie über die Koalitionsvereinbarungen hinausgehen,
„nur so schaffen wir eine wirkliche neue Teilhabechance für
Langzeitarbeitslose.“

Orientierungs-beratung für Existenzgründer weiterhin gut gefragt

Die Nachfrage nach der Förderung von Existenzgründungen ist ungebrochen.
In diesem Jahr wurden bereits 58 ehemals arbeitslose Antragsteller auf dem
Weg in die Selbstständigkeit unterstützt. Dabei gab es die unterschiedlichsten
Geschäftsmodelle – von der IT-Beratung bis zum Modedesign.
Wichtig ist in jedem Fall, gut informiert und vorbereitet zu sein. Die Agentur
für Arbeit Hagen bietet in Kooperation mit der SIHK am Montag, 3. September
2018, von 14 bis 16 Uhr wieder eine Infoveranstaltung zur Orientierung für
Existenzgründer in den Räumen der SIHK, Bahnhofstr. 18 in Hagen, an.
Bei diesem kostenlosen Angebot gibt es Erstinformationen, die für den Schritt in die
Selbstständigkeit bedeutsam sind. Themen sind Rahmenbedingungen, Fördermöglichkeiten und Beratungsangebote. Diese Orientierungsberatung ist kein Ersatz für ein Existenzgründerseminar.
Weitere Informationen gibt es im Startercenter Märkische Region bei Bettina
Michutta unter Tel. 02331 – 390 284. Weitere Details auch online:
http://www.sihk.de/veranstaltungen,
Suchwort „Existenzgründung“.

Kindergeld online beantragen

 

 Ab sofort können Eltern ihr Kindergeld bequem und schneller online
beantragen
 Die Antragstellung kann jederzeit und überall erfolgen – am PC, am Tablet
oder Smartphone

Ab sofort können Eltern ihr Kindergeld bequem und schneller online beantragen:
Der neue Antrag auf Kindergeld bei der Geburt eines Kindes ist der erste Schritt
einer umfassenden Verbesserung der Online-Services der Familienkasse.
Schritt für Schritt werden weitere digitale Verbesserungen umgesetzt. Um die
Online-Angebote für alle Kunden einfach nutzbar zu machen, wird in regelmäßigen
Abständen Nutzerfeedback eingeholt, das direkt in die Weiterentwicklung einfließt.
Sabine Hellweg, Leiterin der Familienkassen NRW Ost, begrüßt das neue digitale
Verfahren: „Wir müssen den Erwartungen der Kunden entsprechen und neue Wege
gehen. Digitalisierung bedeutet Umdenken. Deswegen haben wir für den neuen
Kindergeldantrag auch das Gespräch mit werdenden Eltern gesucht und sie gefragt,
was sie online von uns erwarten. Wenn alle Daten vorliegen, lässt sich so ein
Kindergeldantrag schon per Handy auf dem Heimweg von der Entbindungsklinik
stellen. Auch unser Aufwand wird dadurch minimiert und wir können die Abwicklung
der Anträge langfristig sicherlich deutlich beschleunigen.“
Das Angebot, das laufend erweitert wird, steht auf http://www.familienkasse.de zur Verfügung
und lässt sich auch vom Handy aus nutzen. Eltern können zwischen zwei
Wegen wählen: Der Antrag kann online ausgefüllt und zu Hause ausgedruckt
werden. Alternativ kann auch ein Ausdruck über die Familienkasse angefordert
werden. In beiden Fällen ist es derzeit aus gesetzlichen Gründen noch notwendig,
das Formular zu unterschreiben.

Arbeitsagentur Hagen schließt diesen Donnerstag früher

BA
Foto: BA Nürnberg

Die Agentur für Arbeit Hagen einschließlich ihrer Geschäftsstelle in Witten schließt am Donnerstag, den 26. Juli, ausnahmsweise schon um 15 Uhr. Die Geschäftsstelle in Schwelm ist bereits ab 14 Uhr nicht mehr erreichbar.

 
Die kostenfreie Service-Rufnummer 0800 4 5555 00 (für Arbeitnehmer und Arbeitslose) ist am Donnerstag unverändert von 8 bis 18 Uhr erreichbar.