Verkehrsunfall auf der A 45 bei Hagen

Bei einem Verkehrsunfall am Montag, gegen 12.50 Uhr, auf der
A 45 bei Hagen ist ein Mann leicht verletzt worden.

Ersten Erkenntnissen zufolge war ein 52-Jähriger aus Vreden mit
seinem Lkw auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Dortmund
unterwegs. Kurz hinter der Anschlussstelle Hagen-Süd musste er sein
Fahrzeug verkehrsbedingt abbremsen. Dies übersah aus bislang
ungeklärter Ursache offenbar ein dahinter fahrender 44-Jähriger aus
Duisburg. Trotz noch eingeleiteter Vollbremsung und des Versuchs,
nach rechts auszuweichen, kollidierte sein Sattelzug mit dem Lkw des
52-Jährigen.

Der 44-Jährige verletzte sich bei dem Unfall leicht. Ein
Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 29.000
Euro.

Wegen Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die Fahrbahn in
Richtung Dortmund zwischen der Anschlussstelle Hagen-Süd und dem
Kreuz Hagen bis etwa 20.20 Uhr auf einen Fahrstreifen begrenzt
werden.

„Sucuk Festival“ lockt 200 Jugendliche ins Kultopia

Das Team der mobilen aufsuchende Jugendarbeit der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen hat gemeinsam mit „Musik Office“ in Hagen das erste so genannte „Sucuk-Festival“
auf die Beine gestellt, das in Kooperation mit dem Kultopia in Hagen im Juli realisiert wurde.
„Trotz des mäßigen Wetters war es ein voller Erfolg, über 40 Jugendliche und junge Erwachsene konnten auf der Bühne im Kultopia ihr Können präsentieren,
über 160 Zuschauer waren davon begeistert“, berichtet Lisa Nagel
von der Ev. Jugendhilfe. Bei der Veranstaltung handelte es sich um eine Mischung aus Grill-und Festivalevent.
Die Auftritte der jungen Hagener Musiker und Tänzer kam so gut an, dass es eine Wiederholung des „Sucuk Festivals“ geben wird.

Mann versucht Frau in Gleisbett zu stoßen

Siegen. Am Samstagabend um kurz vor 19 Uhr versuchte ein
unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehender 19-jähriger Mann am
Bahnhof Siegen eine 21-jährige Frau vom Bahnsteig aus in ein
Gleisbett zu stoßen.

Glücklicherweise befanden sich genau zu diesem Zeitpunkt keine
herannahenden oder abfahrbereiten Züge im Gleisbereich. Die junge
Frau konnte sich mittels einer Körperdrehung vor dem drohenden Sturz
in das Gleisbett retten. Weitere Attacken des 19-jährigen Übeltäters
wurden dann durch ein couragiertes Siegener Ehepaar, das das
Geschehen beobachtet hatte, tatkräftig durch Festhalten und
Beiseitestoßen des Übeltäters erfolgreich abgewendet.

Bereits zuvor war das Opfer im Zug von dem aus dem Morsbach
stammenden jungen Mann verbal angegangen, bespuckt und beleidigt
worden. Im Rahmen unverzüglich eingeleiteter polizeilicher
Fahndungsmaßnahmen konnte der 19-Jährige noch am Bahnhofsvorplatz
gestellt werden. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in
Gewahrsam genommen. Zudem wurde ein Strafverfahren gegen ihn
eingeleitet.

Vollsperrung der Brücke Volmetalstraße

Aufgrund von Bauarbeiten durch den  Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) muss die Brücke an der Volmetalstraße (B54) von Montag, 7. August, bis voraussichtlich Ende August in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Die Bauarbeiten beinhalten den kompletten Austausch der Fahrbahnübergangskonstruktionen. Da die Brücke in diesem Bereich mit je einer Fahrspur in jede Richtung sehr schmal ist, erfordern die Arbeiten eine Vollsperrung. Eine Umleitung in Richtung Dahl und stadteinwärts über die Eilper Straße wird ausgeschildert. Der WBH bittet um Verständnis für die auftretenden Verkehrsbehinderungen.

14-Jähriger macht Spritztour durch Dortmunds Innenstadt – mit Papas Auto

Dortmund. Falls Sie sich fragen, warum heute Nacht (31. Juli) ein
Streifenwagen gegen 3.30 Uhr mit Martinshorn, Sirene und
Lautsprecherdurchsagen über den Wallring in Richtung Rheinische
Straße fuhr… Hier kommt die Auflösung:

Auf dem Hohen Wall kam den Kollegen ein Smart ohne Licht entgegen.
Das passiert schon mal, war in diesem Fall aber ein guter Grund für
eine Kontrolle.

Als der Kleinwagen an der Hansastraße wendete, gaben die Kollegen
dem Autofahrer deutliche Anhaltezeichen. Doch anstatt zu halten,
beschleunigte er und bog nach rechts in die Hövelstraße ein. Über
Eisenmarkt, Kuhstraße und Hansastraße landete er wieder auf dem Wall.
Dass sich der Fahrer noch nicht so gut auf Dortmunds Straßen
auskennt, war den Beamten bis dahin noch nicht bewusst. Über den
Hiltropwall fuhr der Smart dann in Richtung Rheinische Straße. Er bog
ab, raste bei Rot über die Einmündung zur Möllerstraße und ignorierte
weiterhin den Streifenwagen. Wie durch ein Wunder kam bislang niemand
zu Schaden. Kurz hinter der Dorstfelder Brücke war dann Schluss. Der
Smart stoppte und als die Kollegen den Fahrer kontrollierten, trauten
sie ihren Augen kaum. Einen Führerschein konnte der junge Mann am
Steuer jedenfalls nicht vorzeigen. Wie denn auch, er war ja erst 14
Jahre alt.

Also ging es mit dem Streifenwagen nach Hause. Denn weder das Auto
noch den Jungen hatten die schlafenden Eltern bis dahin vermisst.

Obwohl der 14-Jährige zu diesem Zeitpunkt noch viel zu jung für
die Führerscheinprüfung ist, dürfte er doch wissen, dass die Tat
schlichtweg falsch und überaus gefährlich war. Und mit 14 Jahren ist
man nicht zu jung für das Strafgesetzbuch…

Betrug im Dating-Portal – 48-Jähriger verliert viel Geld

Am Sonntag, den 30.07.2017, rief ein 48-jähriger
Hohenlimburger die Polizei. Über einen Monat lang pflegte er eine
Internetbekanntschaft über ein Dating-Portal. Die vermeintlich am dem
Hagener interessierte Person gab sich als Frau aus. Nach mehreren
Chats über den PC und das Handy gaukelte die Frau vor, zu dem
48-Jährigen nach Deutschland reisen zu wollen. Dazu bat sie um Geld,
dass der Hohenlimburger über ein anonymes Geldinstitut überweisen
sollte, um die nötigen Papiere und ein Flugticket kaufen zu können.
Zirka 1.500 Euro wechselten so den Besitzer. Sogar das Foto eines
(gefälschten) Flugtickets schickte die Betrügerin. Erst am
vergangenen Sonntag wurde dem Hagener bewusst, dass die anonyme
Person ihn mit der gefälschten Identität einer Frau betrog. Jetzt
ermittelt die Kriminalpolizei.

Wohnungseinbruch – Täter löste Alarm aus

Am Sonntagmorgen wurde eine Anwohnerin der
Kammanstraße durch einen Alarm in ihrem Wohnhaus aus dem Schlaf
gerissen. Um 04.10 Uhr löste die Anlage aus und als die 47-Jährige in
Richtung ihres Büros im Erdgeschoss ging, konnte sie hören, wie eine
Person durch das offenstehende Fenster nach draußen kletterte. Am
Abend hatte das Fenster lediglich auf Kipp gestanden und so gelangte
ein Einbrecher in das Haus. Dem Unbekannten gelang es, mit einem
schnellen Griff die Handtasche der Geschädigten an sich zu nehmen und
damit erbeutete er ein Mobiltelefon sowie ein Portemonnaie mitsamt
Bargeld und persönlichen Papieren. Die Kripo sicherte Spuren am
Tatort und Polizeibeamte nahmen die Anzeige auf. Eine erste Fahndung
verlief ohne Erfolg. Hinweise bitte an die 986 2066.

Einbrecher festgenommen

Am Sonntagnachmittag gegen 17.15 Uhr verständigte
eine Anwohnerin aus der Boeler Straße die Polizei, ein Unbekannter
hatte kurz zuvor ihre Etagentür aufgetreten. Nach ersten Ermittlungen
klingelte es kurz zuvor an der Tür der 78-Jährigen. Da sie keinen
Besuch erwartete, öffnete sie nicht. Wenige Minuten später gab es
einen Knall und die Etagentür sprang auf. In der Wohnung stand ein
Fremder, der fluchtartig das Haus verließ. Während Polizeibeamte den
Einbruch aufnahmen, erstatteten zwei Anwohner aus der Alleestraße
Anzeigen, bei ihnen wurde in der Zeit zwischen 17.30 und 18.35 Uhr
jeweils die Etagentür eingetreten, die Geschädigten waren während der
Tat nicht zu Hause. Ihre Wohnungen wurden durchsucht, Angaben über
entwendete Gegenstände liegen nicht vor. Die Täterbeschreibung der
Geschädigten aus der Boeler Straße stimmte mit einem Mann überein,
der einem Beamten aus mehreren Einbruchsverfahren bekannt ist. Diesen
32-jährigen Verdächtigen aus Oberhagen trafen Polizisten gegen 20.00
Uhr in der Nähe seiner Wohnung an. Beim Erblicken der Polizei
versuchte er zu Fuß zu entkommen und sich seiner Jacke zu entledigen,
allerdings waren die Beamten schneller. In seinen Taschen hatte er
mehrere Schmuckstücke, zwei Fotoapparate, einen Fahrzeugschein und
zwei ADAC-Karten. Die Gegenstände stellten die Beamten sicher und den
dringend Tatverdächtigen nahmen sie vorläufig fest. Die weiteren
Ermittlungen dauern an.

BMW landet am Phoenixsee auf einer Treppe

Dortmund. Falsch abgebogen ist in der Nacht zu Samstag (29. Juli) ein
58-jähriger Autofahrer aus Dortmund. Seine Irrfahrt führte ihn am
Phoenixsee auf einen Treppenabsatz. Und damit in eine Situation, aus
der er alleine nicht so leicht herauskam…

Es war gegen 1.55 Uhr, als Zeugen am See ein lautes Krachen aus
Richtung der Treppen hörten. Als sie dem Geräusch nachgingen, trauten
sie ihren Augen kaum. Denn auf dem Plateau zwischen den obersten
beiden der drei dortigen Treppen stand ein BMW. Dessen Fahrer gerade
offenbar auch noch versuchte, die Treppe rückwärts wieder
hochzufahren. Natürlich erfolglos…

Als die Beamten am Unfallort am Übergang zwischen Phoenixseestraße
und Röhrichtweg eintrafen, gab es Hinweise darauf, dass der
58-Jährige, der noch am Steuer seines Wagens saß, möglicherweise vor
seiner Fahrt Alkohol getrunken hatte. Ein freiwillig durchgeführter
Atemalkoholtest ergab sodann auch ein Ergebnis von mehr als einem
Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und der
Führerschein des Mannes sichergestellt.

Den BMW musste ein Abschleppunternehmen von seinem Parkplatz
entfernen.

Von Allem etwas

Hemer. Aufliegerdiebstahl scheitert Am 30.07.2017, gegen
06:00 Uhr, wurde festgestellt, dass unbekannte einen Auflieger von
einer an der Altenaer Straße abgestellten Sattelzugmaschine gelöst
hatten. Der Auflieger sollte augenscheinlich an eine andere
Zugmaschine gekoppelt werden. Dieser Versuch misslang jedoch und der
Auflieger verbleib mit der Ladung vor Ort.

Einbruchsversuch scheitert Apricke Innerhalb der letzten zehn Tage
versuchten bislang unbekannte Täter eine Terrassentür eines dortigen
Hauses aufzuhebeln. Dieser Versuch schlug fehl und die Täter
flüchteten ohne Beute. Es entstand Sachschaden.

Autodiebe aufgefallen. Am Iserbach Am 29.07.2017, gegen 4:00 Uhr, beobachtete ein Zeuge, wie unbekannte Täter versuchten, einen in Höhe Nr. 62 augenscheinlich
abgeparkten Smart kurz zu schließen und/oder erneut zu starten. Bei
Erkennen des Zeugen flüchteten die beiden Täter in Richtung
Stephanopler Straße. Ein Täter hatte einen Rucksack dabei. Bei der
Aufnahme des Sachverhaltes wurde festgestellt, dass der Smart an der
Hönnetalstraße abgeparkt gewesen war und der/die Täter den Smart
geklaut hatten.

Etwa um die gleiche Zeit gelangten unbekannte Täter durch die
Heckklappe in einen Polo, der an der Ecke Hembecker Weg/Talweg
abgestellt war. Die Unbekannten versuchten den Pkw ohne zu starten zu
bewegen und rollten damit talabwärts. Hierbei kollidierte das
Fahrzeug mit einem Holzzaun und kam dort zum Stehen. Es entstand
Sachschaden. Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt,
wir im Rahmen der Ermittlungen geprüft.

Sachdienliche Hinweise zu den angezeigten Straftaten nimmt die
Polizei in Hemer entgegen.

Einbrecher stehlen Fußbälle und Trikots

Am Sonntag, 30.07.2017, rief der Jugendtrainer eines
Hagener Sportvereins die Polizei. Als er die Umkleidekabinen des
Vereins in der Straße Am Sportpark betrat, stellet er fest, dass
mehrere Metallschränke offen standen. Offenbar brachen Unbekannte die
Türen gewaltsam auseinander. Vermutlich kletterten die Einbrecher
zwischen dem 21.07. und dem 30.07. über den Zaun der Sportanlange,
der nur durch den Platzwart geöffnet wird. Aus den Schränken stahlen
die Täter über zwanzig Fußbälle, sechs komplette Trikotsätze und zwei
Sporttaschen. Die Polizei fahndet jetzt nach den Einbrechern und
bittet um Zeugenhinweise unter 02331 986 2066.

UPDATE: Motorradunfall endet für zwei junge Menschen tödlich

Dortmund. Ersten Ermittlungen zufolge war der 20-jährige Motorradfahrer aus
Bochum in einer Gruppe weiterer Motorräder unterwegs. Er befuhr zum
Unfallzeitpunkt gegen 20.35 Uhr den linken von zwei Fahrstreifen. Am
Ende der B 236 wollte die Gruppe den ersten Zeugenangaben zufolge
eigentlich nach rechts in Richtung Lünen abbiegen.

Aus bislang ungeklärter Ursache verringerte der 20-Jährige
offenbar seine Geschwindigkeit nicht früh genug, so dass er an der
Kreuzung zur Dortmunder Straße einem an der dortigen Ampel auf dem
linken Fahrstreifen wartenden Auto ausweichen musste. Trotzdem
kollidierte sein Motorrad noch mit dem linken Heck des Fahrzeugs und
schleuderte an diesem und dem davor wartenden Pkw links vorbei.
Anschließend prallte das Motorrad vor ein Verkehrszeichen und eine
Ampel im Kreuzungsbereich. Der 20-Jährige wurde bereits dort von
seinem Motorrad geschleudert, seine 19-jährige Sozia aus Bochum
wenige Meter weiter. Das Zweirad kam schließlich erst in einem an die
Straße angrenzenden Feld zum Liegen.

Die Unfallermittlungen dauern weiterhin an.

Ein Team des Verkehrsunfallopferschutzes der Polizei Dortmund ist
in die Betreuung der Angehörigen sowie von Zeugen und Ersthelfern mit
eingebunden.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 16.000
Euro.

Zwei Verkehrsunfälle

Gevelsberg. Am 29.07.2017, gegen 13.20 Uhr, beschädigte
eine 61-jährige Gevelsbergerin beim Zurücksetzen mit einem Pkw Ford
auf dem Parkplatz Lusebrink einen abgestellten Pkw Opel Insignia. Bei
der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass ihr Führerschein
zum Einzug ausgeschrieben ist. Sie untersagten die Weiterfahrt und
beschlagnahmten den Führerschein und die Fahrzeugschlüssel. Am
29.07.2017, gegen 19.45 Uhr, befuhr ein 26-jähriger Gevelsberger mit
einem Pkw BMW mit erhöhter Geschwindigkeit die Asbecker Straße in
Richtung Gevelsberg. In einer Kurve verlor der Fahrer die Kontrolle
über sein Fahrzeug und durchbrach einen Zaun. Anschließend
überschlug sich der Pkw mehrfach auf einer angrenzenden Weide und kam
etwa 62 m weiter auf dem Dach liegend zum Stillstand. Es gelang dem
leicht verletzten Fahrer selbständig aus seinem Fahrzeug zu klettern.
Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der
nicht mehr fahrbereite Pkw wurde abgeschleppt.

Schlägerei auf der Wenkenbergstraße

Breckerfeld. Am 29.07.2017, gegen 01.45 Uhr, kam es auf der
Wenkenbergstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren
männlichen Personen. Ein 25-jähriger Passant versuchte den Streit zu
schlichten und sprach die Personen an. Dabei wurde er von drei der
Beteiligten tätlich angegriffen und leicht verletzt. Er wurde mit
einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Brand im Krankenhaus endete glimpflich!

Herdecke. Die Freiw. Feuerwehr Herdecke wurde am Montag um
5:25 Uhr zu einem Brandmeldealarm in das Gemeinschaftskrankenhaus
alarmiert. Auf der Anfahrt teilte die Leitstelle mit, dass es in
einem Patientenzimmer gebrannt hätte.

Bei Eintreffen wurde festgestellt, dass es im Erdgeschoss auf
einer Station gebrannt hatte. Die Station war leicht verraucht. Eine
74- jährige Patientin hatte zuvor in einem Badezimmer einen Mülleimer
vorsätzlich entzündet. Ein automatischer Rauchmelder erkannte den
Brand und alarmierte die Feuerwehr. Die Pflegekräfte löschten den
Kleinbrand mit Wasser. Die Feuerwehr lüftete schließlich die Station.
Ein weiteres Eingreifen war nicht mehr erforderlich.

„Das Pflegepersonal hat schnell und zielgerecht reagiert und somit
Schlimmeres verhindert. Der Rauch ist viel gefährlicher als der
eigentliche Kleinbrand“, so der Einsatzleiter. Ein Löschzug war 45
Minuten im Einsatz.

Weiter ging es für die Feuerwehr um 7:24 Uhr. Hier wurde ein
ausgelöster Heimrauchmelder aus dem Unteren Nackenweg gemeldet. Die
Feuerwehr verschaffte sich mit einem Zweitschlüssel Zugang zur
Wohnung. Nach Erkundung wurde festgestellt, dass es sich bei der
Akustik um den Batteriealarm des Rauchwarnmelders handelte. Der
Einsatz des Löschzuges wurde nach 30 Minuten abgebrochen.

Autofahrer beschimpft und tätlich angegriffen

Wetter(Ruhr). Am 30.07.2017, gegen 11.15 Uhr, nötigte der Fahrer
eines Pkw Ford Focus auf der Von-der-Recke-Straße / Köhlerstraße
einen vor ihm fahrenden 55-jährigen Ennepetaler mit einem Pkw VW zum
Anhalten. Er forderte ihn laut schimpfend zum Öffnen der
Seitenscheibe auf und schlug dem Geschädigten mehrfach mit der Faust
ins Gesicht. Anschließend setzte der Angreifer seine Fahrt in
Richtung Volmarstein fort. Zeugen notierten sich das Kennzeichen.
Weitere Ermittlungen dauern an.

Zwei junge Menschen sterben bei Unfall auf der B 236

Am Sonntag, gegen 20:36 Uhr, ereignete sich am Ausbauende der B 236
in Lünen ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei Menschen starben

Zur Unfallzeit beabsichtigte ein 20-jähriger Kradfahrer aus Bochum
mit seinem Motorrad der Marke Yamaha von der B 236 auf die Dortmunder
Straße abzubiegen. Aus bisher unbekannter Ursache kam er im
Kreungsbereich zu Fall und kollidierte mit dem Mast einer Ampel. Bei
diesem Unfall verletzte er sich schwer und erlag seinen Verletzungen
am Unfallort. Seine 19-jährige Mitfahrerin, ebenfalls aus Bochum,
wurde bei dem Unfall schwer verletzt und verstarb kurze Zeit später
in einem Krankenhaus. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die
Richtungsfahrbahn Lünen der B236 gesperrt. Die maximale Staulänge
betrug 5000 Meter. Über die Höhe des Sachschadens kann zur Zeit keine
Angabe gemacht werden. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern zur
Zeit noch an.

Sieben Verletzte bei Verkehrsunfall auf der A 2

Dortmund. Der Fahrer eines BMW hat am Samstagabend (29. Juli) durch seine
rücksichtslose Fahrweise einen schweren Verkehrsunfall auf der A 2
bei Beckum verursacht. Er flüchtete, konnte jedoch im Nachgang
ermittelt werden.

Ersten Ermittlungen zufolge fuhr der BMW gegen 18.20 Uhr an der
Anschlussstelle Beckum auf die A 2 in Richtung Oberhausen. Der Wagen
beschleunigte stark und fuhr sofort auf den mittleren der drei
Fahrstreifen. Hier setzte er sich hinter das Auto eines 44-jährigen
Dortmunders. Beim anschließenden Ausscheren des BMW kam es zu einer
Berührung beider Fahrzeuge. Das Heck des voll besetzten VW brach nach
links aus. Der 59-jährige Fahrer eines Nissan konnte nicht mehr
rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem VW.

Beide Autos gerieten ins Schleudern. Der VW prallte zunächst gegen
die Mittelleitplanke und rutschte anschließend über alle drei Spuren
der Autobahn auf den rechten Seitenstreifen. Der Nissan prallte gegen
die parallel zum Standstreifen verlaufende Schutzplanke.

Der Verursacher hielt wenig später an und hinterließ seinen
Vornamen und dessen Handynummer. Anschließend entfernte er sich.

Im Lauf der Ermittlungen konnte der Fahrer des BMW, ein
25-jähriger aus Ennigerloh, im Kreis Warendorf ermittelt werden.

Die riskante Fahrweise des jungen Mannes löste eine Kettenreaktion
mit insgesamt sieben Leichtverletzten aus. Darunter der 44-jährige
Fahrer des VW, seine 43-jährige Beifahrerin und drei Kinder im Alter
von drei, sieben und 13 Jahren. Im Auto des 59-jährigen Krefelders
verletzte sich eine 59-jährige Beifahrerin und ein 12-jähriger Junge.

Zwei der drei Fahrspuren der A 2 in Richtung Oberhausen waren für
die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt.

Die Polizei schätzt die Höhe des entstandenen Sachschadens auf
rund 25.000 Euro.

Mahnwache am Friedenszeichen

 

 Vor 72 Jahren explodierten am 6. und 9. August Atombomben über Hiroshima und Nagasaki und töteten in wenigen Augenblicken Hunderttausende von Menschen. Seit diesen Tagen kennt die Welt den Begriff Massenvernichtungswaffen. Der Verein HAGENER FRIEDENSZEICHEN lädt am Samstag, den 5. August, ab 11 Uhr zu einer Mahnwache am Friedenszeichen in der Hohenzollernstraße ein. Mit dem Gedenken an die unfassbaren Leiden der Menschen, die bis heute andauern, verbindet der Verein die Forderung an die Bundesregierung, sich dem Beschluss von 122 UN-Staaten für die weltweite Abschaffung der Atomwaffen anzuschließen. Ein erster Schritt wäre der Abzug von 20 Atomraketen, die immer noch in Büchel in der Eifel lagern.

Scheinbar ist die Gefahr der atomaren Hochrüstung aus dem Blickfeld vieler Menschen verschwunden. Dabei ist die Bedrohung nach wie vor groß. Weltweit lagern 16.000 Atomwaffen, davon befinden sich 1.800 Atomwaffen in höchster Einsatzbereitschaft. Darüber hinaus steht ein neues atomares Wettrüsten vor der Tür: „Modernisierung“ und „Lebenszeitverlängerung“ sind die verharmlosenden Tarnbegriffe für diese mörderische Politik. Das Risiko von Unfällen, Cyberattacken, menschlichem Versagen und fehlerhaften Warnsystemen ist untragbar. Jede Initiative zur Abschaffung von Atomwaffen muss unterstützt werden.

Die Stadt Hagen ist Teil einer weltweiten Bewegung für atomare Abrüstung. 1984 hat der Rat Hagen zur atomwaffenfreien Zone erklärt. Im gleichen Jahr trat Hagen dem internationalen Städtebündnis „Bürgermeister für den Frieden“ bei. Seit 2015 wird am 8. Juli – wie in vielen Städten weltweit – die grüne Flagge des Städtebündnisses gehisst  – eine Mahnung zur atomaren Abrüstung. Die Bewegung wird getragen von der Erkenntnis, dass gerade Städte die Ziele möglicher Atomwaffenabwürfe sein werden. Bis zum 7. August ist in der Johanniskirche die Ausstellung „Die Atombombe und der Mensch“ zu sehen.

Am 29. Juli nahmen vier Menschen aus Hagen und Umgebung an der Blockade des Fliegerhorstes in Büchel teil. Dort lagern 20 US-Atomwaffen, die im Ernstfall von deutschen Piloten an ihren Zielort gebracht werden. 20 Wochen im Jahr finden dort Aktionen der Friedensbewegung statt. Auch eine Delegation aus vielen Städten des Bündnisses „Bürgermeister für den Frieden“ war in diesem Jahr dabei.

17-jähriger ohne Führerschein landet nach Verfolgungsjagt vorm Baum

Am Samstag, gegen 03.40 Uhr, fiel derBesatzung eines Streifenwagens auf der Christian-Rohlfs- Straße ein weißer Kleinwagen, besetzt mit drei Personen, auf. Als die Beamten den Fahrzeugführer kontrollieren wollten, wendete dieser den PKW und
fuhr stark beschleunigend in die Straße Am Waldhang. Trotz der
Anhalteaufforderung mittels Schriftzug Polizei, nach vorne wirkendem
rotem Blitzlicht sowie eingeschaltetem Blaulicht und Signalhorn
setzte der PKW- Fahrer seine Fahrt fort. Diese führte im weiteren
Verlauf über den Goldberghang. Kurz vor dem Staudenweg kam es auf
Grund eines Fahrfehlers zur Kollision mit einem Baum. Verletzt wurde
dabei niemand, der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 750
Euro. Der Fahrer stieg aus und flüchtete zu Fuß. Er konnte durch
eingesetzte Beamte festgenommen werden. Dabei leistete er Widerstand,
ein Beamter wurde leicht verletzt. Ermittlungen ergaben, dass der
Fahrzeugführer, ein 17-jähriger Hagener, nicht im Besitz eines
Führerscheins ist. Gegen ihn sowie den Fahrzeughalter, der dem
Jugendlichen das Auto überlassen hatte, wurde ein Strafverfahren
eingeleitet.

21-Jähriger auf Fahrbahn geschleudert und tödlich verletzt

Sundern. In der Nacht zum Sonntag kam es auf der Landstraße
686 bei Sundern zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach bisherigen
Erkenntnissen befuhr ein 21-Jähriger aus Sundern um 03:24 Uhr mit
seinem Pkw die Landstraße von Sundern-Stockum in Fahrtrichtung
Sundern-Allendorf und kam aus bislang ungeklärter Ursache nach links
von der Fahrbahn ab. Der Pkw prallte dort gegen einen Baum,
überschlug sich anschließend und kam neben der Fahrbahn, auf dem Dach
liegend, zum Stillstand. Der Fahrer wurde dabei aus dem Wagen auf die
Fahrbahn geschleudert und dort von vorbeikommenden
Verkehrsteilnehmern gefunden. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des
Mannes feststellen. Die Maßnahmen der Polizei am Unfallort dauern an.
Die Landstraße 686 ist derzeit komplett gesperrt. (st)

Verkehrsunfall mit zwei Verletzten

Ennepetal. Am 29.07.2017, um 20:45 Uhr, befährt ein
19-jähriger Ennepetaler mit seinem Pkw, VW die L699 in Fahrtrichtung
Breckerfeld. Auf Höhe des dortigen Schwimmbades Platsch verliert er
in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und gerät in den
Gegenverkehr. Zur selben Zeit befährt ein 56-jähriger Ennepetaler mit
seinem Pkw, Opel die L699 in Fahrtrichtung Ennepetal. Dieser kann
nicht mehr rechtszeitig bremsen und stößt mit dem in seiner Spur
befindlichen Pkw zusammen. Durch den Aufprall wird der 19-jährige
Ennepetaler schwer verletzt und mittels Rettungshubschrauber in eine
Klinik nach Lünen geflogen. Der 56-jährige Ennepetaler wird leicht
verletzt ins Helios Klinikum nach Schwelm verbracht. Beide Fahrzeuge
sind nicht mehr fahrbereit und müssen vor Ort abgeschleppt werden.
Während der Unfallaufnahme wird die L699 komplett gesperrt.

Zwei Verletzte in Wehringhausen

Zwei Verletzte forderte ein Verkehrsunfall am Samstag, 29.07.2017,
15.00 Uhr, in Wehringhausen. Ein 17-jähriger aus Gevelsberg befuhr
mit seinem Kleinkraftrad der Marke Honda die Wehringhauser Straße in
Fahrtrichtung Haspe. Zur gleichen Zeit befuhr ein 59-jähriger Hagener
mit seinem PKW Opel Meriva ebenfalls die Wehringhauser Straße. Er
befand sich mit seinem Fahrzeug vor dem Gevelsberger. Im Bereich, wo
die Wehringhauser Straße in die Berliner Straße übergeht
beabsichtigte der Hagener, nach links in eine Grundstückseinfahrt
abzubiegen. Auf Grund von Gegenverkehr musste er sein Fahrzeug
abbremsen, was der Jugendliche zu spät bemerkte und auf den Opel
auffuhr. Bei der Kollision wurden beide Fahrzeugführer verletzt.
Mittels Rettungswagen wurden sie zwecks ambulanter Behandlung
Krankenhäusern zugeführt. Der Gesamtsachschaden liegt bei rund 1000
Euro.

Giousouf: Weder Sicherheits- noch Präventions-Maßnahmen wurden bei dem Islamisten angewandt

Die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU Fraktion, Cemile Giousouf MdB erhebt schwere Vorwürfe gegen Hamburgs Oberbürgermeister Scholz und fordert das Bundesverdienstkreuz für die mutigen Helden.

„Noch im Januar 2017 kündigte Scholz im Hamburger Abendblatt an, von der Abschiebehaft stärker Gebrauch zu machen. Leider ist es nur bei leeren Worten geblieben. Es ist nicht nachvollziehbar, warum ein Radikalisierter, der sich im Ausreiseverfahren befindet und dessen Umfeld die Polizei warnt, nicht in Abschiebehaft genommen wurde. Sowohl das Landeskriminalamt als auch das Landesamt für Verfassungsschutz hatten den Mann als Islamisten eingeschätzt. Erst über das Umfeld des mutmaßlichen Täters wurde die Polizei überhaupt auf den Islamisten aufmerksam. Das Umfeld beschreibt, dass es bei seiner Radikalisierung zusehen konnte. Die Behörden sahen keinen Anlass, diesen Mann in Abschiebehaft zu nehmen. Er wurde weder festgesetzt, noch wurden andere präventiven Maßnahmen bei dem Mann angewandt. Sein Zustand wurde einfach ignoriert. Die katastrophalen Zustände der Flüchtlingsunterkunft am Kiwittsmoor in Hamburg, wo 590 Menschen sich selbst überlassen werden, ist ein weiterer Beleg der Ignoranz. Dieser Vorfall zeigt deutlich, dass die Präventionsarbeit der Sicherheitsbehörden stärker ausgebaut werden muss. Ausreisepflichtige Radikalisierte müssen zudem in Abschiebegewahrsam.

Großer Dank gilt den Menschen, die sich dem bewaffneten Täter in den Weg stellten. Das mutige Eingreifen der Männer am Tatort, ohne Rücksicht auf eigene Verluste, verhinderte Schlimmeres und womöglich auch weitere Opfer. Ihnen gebührt unser Dank. Sie haben die Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz verdient!“

Fahrradfahrer nach Sturz schwer verletzt

Am Samstag, 29.07.2017, gegen 17.00 Uhr, bemerkten
Zeugen eine männliche Person auf der Feldmühlenstraße. Diese stand in
Höhe eines Autohauses mit ihrem Fahrrad auf dem Gehweg und wies
bereits eine blutende Kopfplatzwunde auf. Der Mann stieg dann wieder
auf sein Rad und fuhr in Schlangenlinien in Richtung Schwerter
Straße. Dabei kam er über den Bordstein auf die Straße ab und stürzte
über den Lenker. Mittig auf der Fahrbahn kam er zum Liegen. Die
Zeugen kümmerten sich um den Verletzten und verständigten die
Rettungskräfte. Vor Ort wurde der 51-jährige Hagener durch eine
Notärztin versorgt und anschließend einem Krankenhaus zugeführt, in
dem er stationär verblieb. Über Art und Schwere der Verletzungen
liegen keine Erkenntnisse vor. Da die eingesetzten Beamten Hinweise
auf Alkoholeinfluss hatten wurde eine Blutprobe entnommen. Am Fahrrad
entstand leichter Sachschaden.

Große Schlägerei in der Bahnhofstraße

Zu einer größeren Schlägerei wurde die Polizei am
frühen Sonntagmorgen, 30.07.2017, in die Bahnhofstraße gerufen. Gegen
02.35 Uhr trafen zwei Personengruppen aufeinander und gerieten aus
bislang ungeklärten Gründen in Streit. Ein 19-jähriger aus Hagen soll
in den Bauch geboxt worden sein. Ein Kontrahent, ein 50-jähriger
Hagener, erlitt eine Schnittverletzung an der rechten Hand. Sechs
Streifenwagen waren vor Ort und beruhigten die Situation. Für den
Verletzten wurde ein Rettungswagen angefordert. Nach durchgeführter
Personalienfeststellung wurden die Personen entlassen, ein
Strafverfahren eingeleitet. Zeugen werden gebeten, sich mit der
Polizei Hagen (02331/986-2066) in Verbindung zu setzen.

Geschwindigkeitsüberwachungen im Hagener Stadtgebiet

25. Juli 2017 – Auch in der Zeit vom 1. bis 12. August finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird weiterhin im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

01.08.2017
Neuer Schloßweg, Herbecker Weg, Bergischer Ring, Im Alten Holz, Gotenweg, Holthauser Straße

02.08.2017
Kuhlestraße, Lortzingstraße, Hohenlimburger Straße, Wilhelmstraße, Minervastraße, Alexanderstraße

03.08.2017
Elseyer Straße, Heidestraße, Blumenstraße, Cunostraße, Lenneuferstraße, Schälk

04.08.2017
Rembergstraße, Flensburgstraße, Alemannenweg, Zur Hünenpforte, Alleestraße, Altenhagener Straße

05.08.2017
Iserlohner Straße, Oststraße, Feithstraße, Lange Straße

07.08.2017
Harkortstraße, Osthofstraße

08.08.2017
Silscheder Straße, Kölner Straße, Voerder Straße, Am Karweg, Buschstraße, Selbecker Straße

09.08.2017
Birkenstraße, Eckeseyer Straße, Volmeabstieg, Vorhaller Straße, Enneper Straße, Neue Straße

10.08.2017
Berliner Straße, Oedenburgstraße, Büddingstraße, Höxterstraße, Krambergstraße, Turmstraße

11.08.2017
Poststraße, Schillerstraße, Am Quambusch, Im Lindental, Wörthstraße, Overbergstraße

12.08.2017
Dahler Straße, Grundschötteler Straße

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden. Die stationären Geschwindigkeitsüberwachungen sowie die möglichen mobilen Messplätze sind auch im Stadtplan auf www.hagen.de einzusehen.

Verkehrsunfall – Notarzt per Rettungs-Hubschrauber

 

Ennepetal. Zu einem Verkehrsunfall mit zwei PKW auf der
Mittelstraße in Höhe des Platsch, wurde die Feuerwehr Ennepetal am
Samstag, 29. Juli 2017 um 20:50 Uhr gerufen. Die beiden Verletzten
Personen wurden erstversorgt und anschließend dem Schwelmer sowie dem
Breckerfelder Rettungswagen übergeben. Zwei Fahrzeugbatterien wurden
abgeklemmt, auslaufende Betriebsmittel abgestreut und die
Einsatzstelle für die Polizei ausgeleuchtet. Da kein Bodengebundener
Notarzt zur Verfügung stand, ist ein Rettungshubschrauber aus Lünen
alarmiert worden. Der Einsatz endete für die 15 Feuerwehrmänner, die
mit 4 Fahrzeugen vor Ort waren gegen 23:07 Uhr.

Verkehrsunfall mit fünf verletzten Personen

Sprockhövel. Am 28.07.2017 gegen 15:45 Uhr befährt ein 74
jähriger Bochumer mit seinem PKW VW die Querspange in Fahrtrichtung
Sprockhövel-Haßlinghausen. In der dortigen langgezogenen Rechtskurve,
zwischen Niedersprockhövel und der BAB Anschlußstelle Sprockhövel
A43, kommt der Unfallverursacher, aus bislang ungeklärter Ursache,
von seinem Fahrstreifen ab und fährt in den Gegenverkehr. Dort
kollidiert er mit einem PKW Dacia, der von einer 55 jährigen
Fahrzeugführerin aus Sprockhövel geführt wird und in Richtung
Niedersprockhövel unterwegs ist. Beide PKW kollidieren durch den
Aufprall anschließend mit den Leitplanken. Der Unfallverursacher,
sowie seine 16 jährige und sein 14 jähriger Beifahrer, die sich auf
der Rücksitzbank befinden, werden durch den Unfall leicht verletzt.
Die Unfallgeschädigte wird durch den Unfall schwer verletzt und
verbleibt stationär in einem Krankenhaus, ihre 67 jährige Beifahrerin
wird leicht verletzt.

Frauen Union informiert sich vor Ort über Müllentsorgung

In der vergangenen Woche besuchten Mitglieder der FU Kreisverbände Ennepe-Ruhr und Hagen gemeinsam das Müllheizkraftwerk der AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal mbH.  Bei strahlendem Sonnenschein wurden sie auf dem Gelände der AWG von Conrad Tschersich, dem technischen Betriebsleiter freundlich in Empfang genommen. Zum Einstieg in das Thema hielt Conrad Tschersich einen unterhaltsamen und informativen Vortrag über Müll-Recycling, die unterschiedlichen Aufgaben der AWG und die technischen Eckdaten der Anlage in Wuppertal. Die AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal mbH ist ein kommunales Unternehmen der Stadt Wuppertal und ist durch die Mitgliedschaft im ECO-City Zweckverband auch für den Müll aus dem Ennepe-Ruhr Kreis zuständig.

Neben dem Betrieb des Müllheizkraftwerks übernimmt die AWG die städtische Müllabfuhr in Wuppertal, betreibt Recyclinghöfe, führt Wertstoffsammlungen und Sperrmüllsammlungen durch und hat sogar einen eigenen Autorecycling-Hof.

Nach dem Vortrag wurden die Damen mit den nötigen Schutzhelmen ausgerüstet und die eigentliche Besichtigung konnte beginnen. Bei dem Rundgang schwankten die Temperaturen enorm, neben den Verbrennungsöfen war es sehr warm, im Kontrollraum der Anlage klimatisiert und angenehm kühl. Eine Herausforderung war das „Höhendiplom“ auf einer Gitterrostbrücke in 50 Meter Höhe. Von dort konnte sogar der Kölner Dom mit bloßem Auge erspäht werden. Da sollte Frau schon schwindelfrei sein. Der Besuch der Krananlage im Inneren der Anlage war ebenfalls ein Highlight. Hier wird der angelieferte Müll mit riesigen Greifkrallen aufgenommen und in die Öfen gegeben. Der jüngste und einzige männliche Teilnehmer der Besichtigung durfte hier selbst einmal tätig werden und ferngesteuert den Müllgreifer bedienen.

Am Ende der Führung waren sich alle Teilnehmerinnen einig, dass die Besichtigung sehr informativ und interessant war und viele neue Erkenntnisse in puncto Müllwirtschaft gebracht hat. Dr. Babett Bolle, Vorsitzende der Frauenunion des Ennepe-Ruhr-Kreises meinte abschließend: „Viele von uns sitzen im Stadtrat oder Kreistag. Müll und besonders die Müllgebühren stehen immer wieder auf der politischen Tagesordnung und da ist es nur gut, wenn wir die Hintergrundinformationen dazu haben und kompetent in die Diskussionen einsteigen können.“

Hütten-Stadt auf Bauspielplatz eröffnet

Wetter(Ruhr). Zwei Wochen sägten und zimmerten rund 250 Mädchen und
Jungen auf dem großen inklusiven Bauspielplatz. Die Kinder haben auf der großen Wiese hinter dem Volmarsteiner Berufsbildungswerk „ihre“ Hütten-Stadt gebaut. Als alles fertig war, haben Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) als „Hütten-TüV“ die Stabilität der Bauwerke gecheckt. Heute (Freitag) ist die Hütten-Stadt offiziell eröffnet worden.
„Der Bauspielplatz ist eine tolle Sache“, betonten Bürgermeister Frank Hasenberg und Markus Bachmann, Vorstand der Evangelischen Stiftung Volmarstein, als sie symbolisch das rot-weiße Flatterband durchschnitten. Seit fünf Jahren betreiben Stadt und Stiftung den inklusiven Bauspielplatz als Gemeinschaftsprojekt. Dort erleben Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren,
darunter auch Mädchen und Jungen mit Behinderung aus Einrichtungen der Stiftung, drei Wochen lang jede Menge Ferien-Abenteuer – diesmal bis zum 3. August. „Zirkus Karlo Kiste“ – so lautet das aktuelle Bauspielplatz-Motto. Das bedeutet: Neben dem
Hüttenbau gab es jede Menge Aktionen zum Thema „Zirkus“. So versuchen sich die Mädchen und Jungen u.a. im Jonglieren, Balancieren und Zaubern.

Bauarbeiten auf der Brücke Becheltestraße

Zu Verkehrsbeeinträchtigungen kann es ab Montag, 31. Juli, bis Freitag, 4. August, auf der Brücke an der Becheltestraße kommen, da der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) die Fahrbahn saniert. Die ursprünglich für die Vorwoche geplanten Arbeiten mussten witterungsbedient verschoben werden. Zeitweise werden einzelne Fahrspuren gesperrt, um den Fugenverguss zu erneuern. Der WBH hält die Beeinträchtigungen so gering wie möglich und bittet um Verständnis.

Mehr als die Hälfte der Lkw mit Mängeln

Dortmund. Gemeinsam mit dem Zollamt Siegen haben Beamtinnen und Beamte der
Autobahnpolizeiwache Freudenberg am Donnerstag (27. Juli) auf der A
45 den Schwerlastverkehr kontrolliert. Kontrollstelle war der
Rastplatz „Eisernhardt“ im Bereich Siegen. Insgesamt wurden 47
Fahrzeuge überprüft. Bei mehr als der Hälfte der kontrollierten LKW
wurden Mängel festgestellt.

Die eingesetzten Beamten fertigten 30 Ordnungswidrigkeitenanzeigen
gegen Fahrer bzw. Halter und erhoben vier Verwarnungsgelder.
Insgesamt wurde sechs Lkw-Fahrern die Weiterfahrt untersagt – unter
anderem wegen zu hoher Aufbauten, einer defekten Bremsanlage oder
Fahrens ohne Fahrerkarte. Wegen Verstößen gegen die Lenk- und
Ruhezeiten wurden 14 Anzeigen gefertigt.

Gleich mehrere Lkw durften ihre Fahrt nicht fortsetzen, weil ihre
Aufbauten am Auflieger zu hoch waren. Diese mussten vor der
Weiterfahrt die Höhe auf vier Meter reduzieren. Dies war bei einem
Lkw jedoch nur sehr schwer möglich. Hier musste zunächst die Ladung
auf einen anderen Lkw umgeladen werden.

Bei einem weiteren Lkw-Auflieger wurde ein erhöhter
Druckluftverlust festgestellt. Eine nähere Begutachtung brachte eine
defekte Bremsleitung zutage. Für dieses Fahrzeug wurde ein Truck
Service zur Reparatur bestellt und eine Sicherheitsleistung
einbehalten. Zuvor hatte dieser Lkw auch noch im Überholverbot mit
erhöhter Geschwindigkeit überholt.

Der Zoll richtete sein Augenmerk auf Schwarzarbeit und illegale
Beschäftigung. Es ergaben sich zwei Verdachtsfälle hinsichtlich
illegaler Arbeitsaufnahme.

Trotz Versteck gefunden

Hemer. Die Polizisten der Polizeiwache Hemer retteten am gestrigen Morgen gegen 06:30 Uhr einen flugunfähigen Reiher, der sich beim „Eiswerk“ an der dortigen Außenbestuhlung aufhielt. Mittels einer Rettungsdecke wurde er „eingefangen“ und mit zur Wache genommen.

Im Anschluss daran wurde er in fachkundige Hände übergeben, die sich nun um die Flugfähigkeit des Reihers kümmern werden.

Ob der Reiher sich beim „Eiswerk“ versteckte, um dort zu Öffnungszeiten ein Eis abzustauben, bleibt wohl sein Geheimnis.

Bushaltestelle zerstört

Hagen. Ein Zeuge verständigte am Donnerstagabend die Polizei, nachdem er einen Knall und lautes Klirren von der Straße her gehört hatte. Gegen 20.25 Uhr befand sich der Anwohner der Beethovenstraße in seiner Küche, als er durch das Geräusch aufgeschreckt nach draußen schaute. An der Bushaltestelle Gneisenaustraße standen zwei Personen neben der eingeschlagenen Scheibe des Wartehäuschens und liefen in Richtung Brahmsstraße davon. Einer der mutmaßlichen Täter trug ein blau-rot-quergestreiftes Oberteil, der andere eine schwarze Jacke mit weißen Ärmeln. Hinweise im Zusammenhang mit der Sachbeschädigung bitte an die 986 2066.

VW Crafter mitsamt Rollstuhlrampe entwendet

Hagen. In der Nacht zu Donnerstag haben Unbekannte in der
Rehstraße einen VW Crafter entwendet. Ein Angestellter hatte den
weißen Firmenwagen gegen 17.00 Uhr in einer Zufahrt abgestellt und am
anderen Morgen den Diebstahl bemerkt. Bei dem etwa 50000 Euro teuren
Fahrzeug handelt es sich um einen Siebensitzer mit Firmenbeschriftung
auf beiden Seiten, auffällig ist eine angebaute Rollstuhlrampe.
Hinweise im Zusammenhang mit dem Diebstahl des zwei Jahre alten
Kleinbusses bitte an die 986 2066.

Hagenerin entdeckt zufällig geklautes Fahrrad

Hagen. Eine 26-jährige Hagenerin war am Donnerstag gegen
13.30 Uhr zu Fuß auf der Schürmannstraße unterwegs. Sie traute ihren
Augen kaum, als sie an einem in der Nähe des Finanzamts befindlichen
Verkehrszeichen das ihr zwei Tage zuvor entwendete Fahrrad entdeckte.
Der bislang unbekannte Dieb hatte das Rad mit einem Schloss an dem
Verkehrszeichen befestigt. Die junge Dame informierte die Polizei und
gab an, dass ihr Fahrrad am Dienstag aus einem Treppenhaus in der
Rembergstraße entwendet worden sei. Sie habe das ehemals lilafarbene
Rad im März mit schwarzer Sprühfarbe umlackiert. Die 26-Jährige
konnte eindeutig belegen, dass es sich bei dem aufgefundenen Fahrrad
um ihr Eigentum handelt. Die Polizei erbittet sachdienliche Hinweise
unter der Rufnummer 02331/986-2066.

Nach dem Nachtdienst ist noch lange nicht Schluss

Hagen. Eine Polizeibeamtin befand sich am Freitagmorgen
gegen 06.30 Uhr nach ihrem Nachtdienst auf dem Heimweg, als sie auf
der Volmetalstraße von einem Renault überholt wurde, dessen Fahrer
auffällig unsicher unterwegs war. Mal war der Wagen deutlich zu
schnell, dann bremste der Fahrer unnötig ab und an einer Ampel fuhr
er nur zögerlich an, als diese auf „grün“ wechselte. Die alarmierten
Kollegen des Frühdienstes konnten schnell aufschließen und den Wagen
samt Fahrer in einem Betrieb direkt an der B54 antreffen. Hier wollte
der 26-Jährige gerade seine Arbeit aufnehmen, als ihn die Beamten
überprüften. Alkohol hatte der Renault-Fahrer nicht getrunken,
allerdings verlief ein Drogentest positiv und er musste mit zur
Blutprobe. Die Anzeigenbearbeitung wird nach der Auswertung der Probe
weitere Maßnahmen treffen.

20 Duscharmaturen aus Gebäude entwendet

Hagen. Bislang unbekannte Einbrecher entwendeten in der
Nacht zum Donnerstag 20 Thermostatarmaturen aus einem im Umbau
befindlichen Gebäude im Trappenweg. Am Donnerstag erschien der
33-jährige Objektverantwortliche gegen 10.00 Uhr an einem derzeit in
der Sanierung befindlichen Gebäude im Trappenweg. Hier bemerkte er,
dass die Kellertür aufgehebelt war. Der Zeuge betrat das Gebäude und
stellte fest, dass 20 Thermostatarmaturen der Duschen entwendet
wurden. Die Armaturen haben einen Wert von rund 3000 Euro. Die
Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.

Hagener Direktkandidaten für Bundestagswahl zugelassen

Der Wahlausschuss der Stadt Hagen hat am Freitagvormittag (28. Juli) folgende Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis Hagen/Ennepe-Ruhr-Kreis I zugelassen: Cemile Giousouf (CDU), René Röspel (SPD), Karen Haltaufderheide (Bündnis 90/Die Grünen), Ralf Sondermeyer (Die Linke), Katrin Helling-Plahr (FDP), Michael Eiche (AfD), Reinhard Funk (MLPD) sowie Michael Tropp (Einzelbewerber). Die Bundestagswahl 2017 findet am Sonntag, 24. September, ab 8 Uhr statt. Dann sind die 133.000 wahlberechtigten Bürger des Wahlkreises aufgefordert, wohl überlegt ihre Stimme abzugeben.

Polizei fahndet nach schwarzem Geländewagen oder SUV

Herdecke. Am 27.07.2017, gegen 07.00 Uhr, führte eine
24-jährige Wetteranerin mit einem Pkw VW Golf im Kurvenbereich der
Ender Talstraße in Richtung Wetter in Höhe „Sägemühle“ wegen eines
entgegenkommenden und überholenden schwarzen Geländewagens oder SUV
eine Notbremsung durch. Ein hinter ihr fahrender Pkw Skoda Ibiza
eines 24-jährigen Herdeckers konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen
und fuhr auf den vor ihm fahrenden Pkw VW Golf auf. Bei dem
Zusammenstoß zogen sich beide Fahrer leichte Verletzungen zu. Sie
begaben sich selbständig in ärztliche Behandlung. Der Fahrer des
schwarzen Geländewagens oder SUV setzte jedoch seine Fahrt fort, ohne
eine Schadensregulierung eingeleitet zu haben. Die Polizei bittet um
Hinweise unter der Telefonnummer 02335/9166-7000.

Mehr Geld für heimische Bäcker

Sie verdienen ab sofort mehr Brötchen: Ein Lohn-Plus gibt es in Hagen für die rund 640 Beschäftigten in Bäckereien. Gesellen bekommen rückwirkend zum Juli 2,3 Prozent mehr Geld – das sind 47 Euro mehr im Monat. Im Mai kommenden Jahres erhöht sich ihr Verdienst um weitere 2,2 Prozent. Das hat die NGG Südwestfalen mitgeteilt.  

Gewerkschafterin Isabell Mura spricht von einem „ordentlichen Tarifabschluss“: „In Hagen profitieren gerade Beschäftigte mit niedrigen Einkommen. Besonders Frauen, die vorrangig im Verkauf arbeiten, haben jetzt deutlich mehr in der Tasche“, so Mura. Außerdem sieht der Tarifvertrag ein Lohn-Plus für ungelernte Kräfte vor: Sie erhalten ab sofort 40 Euro mehr pro Monat und ebenfalls zusätzliche 2,2 Prozent ab Mai.  

Auch für Stundenkräfte gibt es mehr Geld: Statt wie bisher den gesetzlichen Mindestlohn verdienen sie nun 9,04 Euro (ab Mai: 9,24 Euro) pro Stunde. „Wer einen Minijob zu 450 Euro im Monat hat, der muss nun eineinhalb Stunden weniger arbeiten“, so die NGG-Geschäftsführerin.  

Die NGG Südwestfalen rät allen Beschäftigten im Bäckerhandwerk, ihre aktuelle Lohnabrechnung genau zu prüfen. Mura: „Mit dem Juli-Lohn muss die Erhöhung auf dem Konto sein. Wer hier leer ausgeht, sollte seine Gewerkschaft anrufen.“

Vier Festnahmen nach nächtlichen Übergriffen

Hagen. In der Nacht zu Freitag nahmen Polizeibeamte vier
Heranwachsende im Alter von 16 bis 18 Jahren fest, sie stehen im
Verdacht, an einem räuberischen Diebstahl und einem versuchten Raub
beteiligt gewesen zu sein. Nach ersten Ermittlungen ereignete sich
gegen 01.10 Uhr der erste Vorfall auf der Springe. Ein 19-Jähriger
wollte nach einer Feier etwas frische Luft schnappen, als er auf eine
dreiköpfige Gruppe Heranwachsender traf, die ihn zunächst fragten, ob
er Hilfe benötigte. Dann hielt ihn einer fest und die anderen nahmen
ihm Portemonnaie und Mobiltelefon weg. Als er die Sachen
zurückforderte, versetzte ihm ein Täter eine Ohrfeige, anschließend
flüchtete das Trio und er folgte ihnen. Im Volkspark kamen vier
weitere Personen hinzu und diese umringten den 19-Jährigen. Nach
seinen Angaben zogen sie ihn zu Boden und traten und schlugen auf ihn
ein. Schließlich bedrohte ihn einer mit einem Messer, er zog sich
zurück und begab sich zum Ausgangspunkt des Übergriffs, von wo aus
Passanten auf sein Bitten hin die Polizei verständigten. Im Zuge der
Sachverhaltsklärung brachte ein Rettungswagen den jungen Mann
vorsorglich in ein Krankenhaus. An der Badstraße machte sich während
der Fahndung ein Zeuge bemerkbar und gab Hinweise auf einen ähnlichen
Zwischenfall, der sich um 01.25 Uhr auf der dortigen Volmebrücke
zugetragen hatte. Hier bedrängten drei junge Burschen einen
Jugendlichen, liefen allerdings in Richtung Volkspark weg, als der
Zeuge laut rufend hinzukam. Der Hinweisgeber beschrieb die
Flüchtenden in gleicher Weise, wie zuvor der Geschädigte von der
Springe. Wenig später trafen Polizeibeamte im Bereich Volkspark auf
zwei 16-Jährige sowie einen 17- und einen 18-Jährigen. Ihr
Erscheinungsbild stimmte mit den Beschreibungen überein, sie sind
allesamt bereits mehrfach einschlägig polizeilich in Erscheinung
getreten. Einer von Ihnen führte zwei Mobiltelefone mit sich, beide
ohne SIM-Karte, eins hatte er nach seinen Angaben gefunden und das
andere geschenkt bekommen. Den Rest der Nacht verbrachten die vier
Verdächtigen im Polizeigewahrsam, die Kripo hat den Sachverhalt
übernommen, weitere Ermittlungen dauern an. Zeugen, insbesondere das
bislang unbekannte Opfer von der Badstraße, werden gebeten, sich
unter der 986 2066 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Einbrecher nehmen TV Gerät mit

Letmathe /Lasbeck. In der Nacht von Mittwoch zum Donnerstag, (26.07 /27.07.2017)
wurden an der Wulfeistraße drei Gartenlauben aufgebrochen. Zwei Mal
gingen die Täter leer aus, in der dritten erbeuteten sie einen
Flachbildfernseher. In allen Fällen entstand Sachschaden.

Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen und/oder
Fahrzeugen in der Nacht zum Donnerstag in der Wulfeistraße nimmt die
Polizei in Letmathe entgegen.

Raub, Diebstahl und Einbrüche angezeigt

Iserlohn. Am gestrigen Donnerstag, 27.07.2017, gegen 15:30 Uhr, befanden sich eine 73 und 79 jährige Frau auf der Fußgängerbrücke im Bereich Auf der Alm und gingen in
Richtung Dördel. Plötzlich wurden die beiden Frauen von zwei Unbekannten
angerempelt und es gelang einem der Täter eine Handtasche zu
entreißen. Dem zweiten Täter gelang es bei der zweiten Geschädigten
glücklicherweise nicht. Die Täter flüchteten in Richtung
Bodelschwinghstraße. Die beiden Seniorinnen blieben bei dem Raub
unverletzt.

Täterbeschreibung: 1. Person: – Männlich – Ca. 1,75 m groß –
stämmig – 18-24 Jahre alt – Helle Cappy – Grauer Jogginganzug

2. Person:
– Männlich
– Ca. 1,75 m groß
– 18-24 Jahre alt
– Dunkle Sweatshirtjacke

Einbruch in Wohnhaus. Kurt-Schumacher-Ring In der Zeit vom 26.07. zum 27.07. kam es zu einem versuchten Einbruchdiebstahl an einem Haus am
Kurt-Schumacher-Ring. Die Täter hebelten an der Eingangstür, die dem
Ansinnen der Einbrecher jedoch Stand hielt. Es entstand Sachschaden.

Bei einem weiteren Einbruchsversuch scheiterten die Täter in der
heutigen Nacht ( 28.07.2017, 03:55 Uhr) an der Baarstraße, als die
Täter versuchten das Büro eines dortigen Pflegedienstes aufzubrechen.
Die Alarmanlage schlug beim Versuch das Fenster aufzuhebeln an und
die Täter flüchteten bislang unerkannt. Auch hier entstand
Sachschaden.

Einbrecher im Kindergarten erfolgreich Hennener Straße. Innerhalb
der letzten 10 Tage verschafften sich der/die Täter durch Beschädigen
des Türschlosses Zugang zum Kindergarten. Hier beschädigten sie u.a.
das Mobiliar. Entwendet wurde augenscheinlich nichts. Sachschaden
entstand im Bereich der Tür und der beschädigten Möbel.

Diebstahl in Lottogeschäft Leckingser Straße. Am gestrigen Tag,
gegen 16:00 Uhr, betrat ein Mann das Lotto Geschäft und verwickelt
die Angestellte in ein Gespräch. Der Unbekannte äußert den Wunsch
nach einer großen Menge an Farbmalkästen, die die Angestellte aus dem
angrenzenden Lager holt. Im Anschluss daran veranlasst er die
Angestellte dazu, auf eine Leiter zu einem Regal zu steigen um einen
Verkaufspreis für Stofftiere abzulesen. Er Unbekannte entschließt
sich zu keinem Kauf und verlässt das Lotto Geschäft. Im Anschluss
daran stellt die Geschädigte fest, dass der Täter ihre Abwesenheit
zum Bargelddiebstahl aus der Kasse genutzt hat. Täterbeschreibung: –
ca. 175 cm – vermtl. Deutscher – 30 – 40 Jahre alt – kurzes, im
oberen Bereich, lichtes, mittelbraunes Haar – schmale Statur – trug
zum Tatzeitpunkt ein beigefarbenes T-Shirt und eine blaue Jeans –
auffällig große Umhängetasche

Sachdienliche Hinweise zu den aufgeführten Straftaten nimmt die
Polizei in Iserlohn (Tel.: 9199-0) entgegen.

Zwei Personen schwer und drei leicht verletzt auf der B 236

Dortmund. Bei einem Verkehrsunfall auf der B 236 sind am späten
Donnerstagabend (27. Juli) zwei Personen schwer und drei Personen
leicht verletzt worden. Der Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung
Schwerte zwischen der Anschlussstelle an der Brackeler Straße und dem
Tunnel Wambel.

Gegen 23.05 Uhr war dort ein 19-Jähriger aus Holzwickede auf dem
rechten Fahrstreifen unterwegs. Auf dem Seitenstreifen sah er seinen
ersten Angaben zufolge einen Wagen mit eingeschaltetem Warnblinklicht
stehen und kurz dahinter auf seiner Fahrspur ein totes Reh. Demnach
hielt der 19-Jährige daraufhin auf dem rechten Fahrstreifen an. Ein
hinter ihm fahrendes Auto wechselte noch auf den linken Fahrstreifen,
ein wiederum dahinter fahrender 30-jähriger Dortmunder schaffte dies
jedoch nicht mehr und fuhr mit seinem Fahrzeug auf das des
19-Jährigen auf.

Bei dem Unfall wurden die 33-jährige Beifahrerin des Dortmunders
(ebenfalls aus Dortmund) und eine 19-jährige Mitinsassin des
Holzwickeders (aus Kamen) schwer verletzt. Rettungswagen brachten sie
zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Bei der 19-Jährigen
konnte zunächst Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Der
19-Jährige sowie sein 18-jähriger Beifahrer und ein weiterer
19-jähriger Insasse (beide aus Holzwickede) trugen leichte
Verletzungen davon. Sie kamen zur ambulanten Behandlung in ein
Krankenhaus.

Die B 236 musste an der Unfallstelle zunächst für kurze Zeit
komplett gesperrt werden, bis 1.45 Uhr lief der Verkehr über den
linken Fahrstreifen.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 13.000
Euro.

Das auf der Fahrbahn liegende Reh war bei einem vorangegangenen
Wildunfall getötet worden. Ein 32-jähriger Mann aus Sprendlingen
(Rheinland-Pfalz) hatte nach dem Zusammenprall sein Fahrzeug auf dem
Standstreifen angehalten und bereits die Polizei verständigt. Das
tote Tier wurde während der Unfallaufnahme von der Autobahnmeisterei
entsorgt.