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Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum eStandards

Enge Kooperation zwischen HAGENagentur und der FernUniversität in Hagen

Hagen. Für den digitalen Wandel sind Normen und Standards unverzichtbar
– nicht nur in Großkonzernen, sondern auch im Mittelstand. Er ist das Herz
der deutschen Wirtschaft und muss mit der Digitalisierung und der
Nutzung neuer Technologien die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands
vorantreiben. Das neue „Mittelstand-4.0 Kompetenzzentrum eStandards“
an den drei Standorten Hagen, Köln und Leipzig wird insbesondere kleine
und mittlere Unternehmen bei der digitalen Transformation praxisnah
unterstützen.
„Mit dem neuen Kompetenzzentrum können wir unser Unterstützungsangebot für
kleine und mittlere Betriebe aus der Industrieregion rund um Hagen nochmal
deutlich erweitern und Kompetenzen bundesweit zugänglich machen“ freuen
sich Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Michael Ellinghaus,
Geschäftsführer der Hagener Wirtschaftsförderung (HAGENagentur) über die
Entscheidung für den Standort Hagen. „Der Zuschlag ist auch eine Bestätigung
für die bisherigen Aktivitäten im Innovationtransfer und die gute Zusammenarbeit
der beteiligten Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, denen ich an
dieser Stelle für die große Unterstützung danken möchte.“
In offenen regionalen Werkstätten wird das Kompetenzzentrum eStandards für
die vielfältigen Themen des digitalen Wandels sensibilisieren und Unternehmen
bei der konkreten Umsetzung und der Mitwirkung bei Normierungsprozessen
begleiten. Dazu werden unter Leitung der HAGENagentur kostenlose
Informations-, Schulungs- und Vernetzungsangebote sowie Erprobungs- und
Anschauungsmöglichkeiten angeboten. Die Leistungen der bestehenden
Kompetenzzentren und Initiativen in den Regionen, die ihren Schwerpunkt auf
die Gestaltung der Produktions- und Arbeitsprozesse gelegt haben, werden so
sinnvoll ergänzt.
Die drei Standorte des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum eStandards setzen
unterschiedliche Schwerpunkte: In Hagen werden Unternehmen beim Einsatz
von Standards für die digitale Transformation im verarbeitenden Gewerbe
unterstützt. Dazu wird an der Fernuniversität eine „Offene Werkstatt“ installiert,
in der gemeinsam mit Unternehmen, Wissenschaftlern und Fachexperten

Standards erprobt und umgesetzt werden. Dies ist auch ein Beleg dafür, dass
sich die FernUni einer engeren Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft
öffnet. In Köln liegt der Fokus auf dem Einsatz in Handel und Logistik, und in der
offenen Werkstatt Leipzig wird die Einführung von Standards für die digitale
Transformation von Geschäftsmodellen begleitet werden.

Grundsätzlich sollen herstellerunabhängige und offene
Standardisierungslösungen für die Digitalisierung demonstriert und erprobt
werden. Kompetente Ansprechpartner aus Forschung, Normung und
Standardisierung sowie aus gemeinnützigen Instituten vermitteln Grundlagen,
Praxiserfahrungen und aktuelles Wissen.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat seit Ende 2015
bundesweit bereits zwölf Kompetenzzentren eingerichtet, die kleine und
mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe dabei unterstützen, die
Digitalisierung im eigenen Betrieb umzusetzen. In Hagen bestehen
Kooperationen u. a. mit dem wisnet e.V. in Verbindung mit der FernUniversität
Hagen, der Fachhochschule Südwestfalen, der BiTS Hochschule, der SIHK zu
Hagen und weiteren Partnern aus Kammern, Verbänden und
Wirtschaftsförderungen.
Partner der HAGENagentur im neuen Kompetenzzentrum sind die GS1 Germany
GmbH, die Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production
gGmbH und die Fraunhofer – Gesellschaft zur Förderung der angewandten
Forschung e. V. Die Hauptgeschäftsstelle ist im GS1 Knowledge Center in Köln.
Mittelstand 4.0. Kompetenzzentrum eStandards gehört zu Mittelstand-Digital.
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und
Herausforderungen der Digitalisierung. Regionale Kompetenzzentren helfen vor Ort
dem kleinen Einzelhändler genauso wie dem größeren Produktionsbetrieb mit
Expertenwissen, Demonstrationszentren, Netzwerken zum Erfahrungsaustausch und
praktischen Beispielen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht
die kostenlose Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen
finden Sie unter http://www.mittelstand-digital.de

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Wissenschaftliche Vorträge zu „…extrem und radikal!“

Logo201506Hagen. Auch im Studienjahr 2015/2016 lädt das Historische Institut der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften an der FernUniversität in Hagen wieder zu einer Geschichtswoche ein. Sie wird vom 19. bis zum 23. Oktober zum sechsten Mal stattfinden und trägt den Titel „…extrem und radikal!“ Das Historische Institut lädt im Rahmen der Woche zu drei öffentlichen Abendvorträgen ein:

  • Unter „Château Gaillard – Herzogsburg, Königsschloss und Kreuzfahrerfestung des Richard Löwenherz“ referiert Dr. Eva-Maria Butz (Historisches Institut, TU Dortmund) am Montag, 19. Oktober, über die Burg Château Gaillard. Sie wurde von Richard Löwenherz rund 100 Kilometer von Paris entfernt innerhalb von zwei Jahren (1196/1197) gegen den französischen König Philipp August errichtet.
  • Zu einer öffentlichen Podiums­diskussion „Von Apps und Tweets: Digitale Wende in der Geschichtswissenschaft“ unter der Leitung von Prof. Dr. Alexandra Przyrembel, Leiterin des Lehrgebiets Europäische Moderne an der FernUniversität, lädt das Historische Institut am Dienstag, 20. Oktober, ein.
  • Unter dem Thema „The politics of this method is radical, not liberal… – Zur Debatte über den (radikalen) Islam vor dem Hintergrund globaler Öffentlichkeit“ spricht Dr. Bettina Gräf (Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies) am Donnerstag, 22. Oktober. Der Vortrag wird anhand von Beispielen Phänomene des radikalen Islam mit zwei Formen globaler Öffentlichkeit in Verbindung bringen.

Alle drei Veranstaltungen beginnen jeweils um 18.15 Uhr im Seminargebäude der FernUniversität, Raum 1-3, Universitätsstraße 33, 58097 Hagen.

HIV-positive Beraterinnen gelten als glaubwürdiger und mitfühlender

© TV58.de
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Hagen. Auszeichnung von Sektion der Deutschen AIDS-Gesellschaft für Psychologie-Masterstudentin der FernUniversität 

HIV-positive Frauen lassen sich lieber von Beraterinnen beraten, die ebenfalls am Humanen Immundefizienz-Virus erkrankt sind, als von deren Kolleginnen, die ohne HIV leben. Das ist das Ergebnis einer experimentellen Untersuchung von Linn Mehnert, Studentin im Masterstudiengang Psychologie der FernUniversität in Hagen. Für die Studie „Die Rolle von Ähnlichkeit bei Beratungsangeboten für Frauen mit HIV“ ihrer herausragenden empirische M.Sc.-Arbeit erhielt sie einen Frauenforschungspreis der Sektion All Around Women special (AAWS) der Deutschen AIDS-Gesellschaft (DAIG). Linn Mehnert empfiehlt: „HIV-positive Frauen sollten als Beraterinnen ausgebildet und häufiger innerhalb der AIDS-Organisationen beschäftigt werden.“ An ihren Ergebnissen ist auch das Bundesgesundheitsministerium interessiert. Die FernUni-Studentin wurde beim diesjährigen Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress in Düsseldorf von der DAIG-Sektion AAWS ausgezeichnet, wo sie ihre Studie u.a. auch in einem Vortrag vorstellte. Betreut wurde die Arbeit von Dr. Birte Siem, Lehrgebiet Sozialpsychologie (Zweitgutachter: Prof. Dr. Stefan Stürmer).

Die Studie In ihrer bundesweiten Online-Studie mit 89 HIV-positiven Teilnehmerinnen konnte Linn Mehnert den Zusammenhang zwischen der Bereitschaft, ein Beratungsangebot anzunehmen, und einer „wahrgenommenen Ähnlichkeit durch eine HIV-Infektion“ nachweisen: „Bei einer stigmatisierenden Erkrankung wie HIV/AIDS wird eine ebenfalls erkrankte Beraterin als glaubwürdiger und empathischer angesehen.“ Besonders deutlich wurde der Zusammenhang von Beratungsinteresse und Erkrankung der Beraterin bei vulnerablen – also leicht verletzlichen – Frauen, die sich stark stigmatisiert fühlten, die wenig soziale Unterstützung und ein geringes Selbstwertgefühl hatten: „Sie entscheiden sich eher gegen eine Beratung. Ebenfalls erkrankte Beraterinnen erreichen sie jedoch besonders gut“, erläutert die Leipzigerin.

Per Zufallsprinzip hatte Linn Mehnert den Teilnehmerinnen eines von drei fiktiven Profilen vorgelegt, in denen die Ähnlichkeit variiert wurde:

·        die Beraterin lebt selbst mit einer HIV-Infektion;

·        sie lebt mit einer Hepatitis C-Infektion;

·        sie hat weder HIV noch Hepatitis C.

Die Teilnehmerinnen schätzten die fiktive Beraterin im Hinblick auf ihre „wahrgenommene“ Ähnlichkeit, ihre Empathie und Glaubwürdigkeit ein und gaben an, inwieweit sie bereit waren, sich im Hinblick auf ein HIV-spezifisches Problem beraten zu lassen. HIV-positive Beraterinnen wurden als ähnlicher zu sich selbst, mitfühlender, authentischer, vertrauenswürdiger und erfahrener im Umgang mit spezifischen Problemen wahrgenommen. Die Bereitschaft, sich beraten zu lassen, war signifikant höher als bei einer HIV-negativen Beraterin.

Öffentliche Veranstaltungen in der FernUniversität

© TV58.de
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Hagen. Wissenschaftsnachwuchs stellt Ergebnisse zu BWL-Themen vor Externe Fachleute und weitere fachlich Interessierte sind zum „7. Universitäts- und fachübergreifenden Doktoranden-, Habilitanden- und Forschungsseminar“ in der FernUniversität am Donnerstag und Freitag, 1. und 2. Oktober, willkommen. Schwerpunktmäßig geht es um Themen aus Rechnungslegung, Unternehmensbesteuerung, Unternehmensbewertung und Wirtschaftsprüfung. Die Vortragenden stellen in konzeptionellen Kurzvorträgen oder Ergebnisvorträgen ihre Forschungskonzepte und Forschungsergebnisse zur Diskussion. Veranstalter sind vier BWL-Lehrstühle der FernUniversität in Hagen, beteiligt sind Lehrstühle unterschiedlicher Fächer mehrerer Universitäten. Veranstaltungsort ist das AVZ-Gebäude, Universitätsstr. 21, 58097 Hagen, Großer Senatssaal (Raum B121). Beginn ist am 1. Oktober um 9 Uhr. Informationen zu Programm und Anmeldemodalitäten sind unter http://e.feu.de/87 zu finden.

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Aktuelle Antworten aus der Physik und Metaphysik

Vortrag des FernUni-Wissenschaftlers Dr. Jens Lemanski im Forum Philosophicum. „Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts? Aktuelle Antworten aus der Physik und Metaphysik“ darauf gibt Dr. Jens Lemanski am Donnerstag, 8. Oktober, 18.30 Uhr, in der Vortragsreihe „Forum Philosophicum“ der FernUniversität in Hagen. Jens Lemanski ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hagener Lehrgebiet I: Theoretische Philosophie. Veranstalterin ist das Institut für Philosophie. Veranstaltungsort das Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen, Räume 1 bis 3. Die Veranstaltung unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

1. Hagener Soziologietage

© TV58.de
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Hagen. Von der Vermessung des Glücks über Brandschutz bis zu Rock & Pop. Was machen Soziologinnen und Soziologen eigentlich? Wie sehen sie die Welt? Speziell die an der FernUniversität? Wer sich diese Fragen stellt, kann vom 15. bis 17. Oktober bei den 1. Hagener Soziologietagen einen Blick hinter die Kulissen der Hagener Soziologie werfen. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler des Instituts für Soziologie wollen mit ihrer Initiative zeigen, was Soziologie ist. Mehr jedenfalls, als Kurse zu studieren und für Prüfungen zu lernen. Und dass diese Wissenschaft gut verständlich und spannend sein kann. Eingeladen sind nicht nur Kolleginnen und Kollegen sowie Studierende. Auch wissenschaftlich interessierte Bürgerinnen und Bürger, die Neues entdecken wollen, sind herzlich willkommen. Insbesondere die Vorlesungen am zweiten Veranstaltungstag – zum neuen Trend „Quantified Self“, zum Brandschutz und zur Soziologie des Rock & Pop – wenden sich an die breite Öffentlichkeit. Eine gewisse wissenschaftliche Neugier ist vor allem für die Teilnahme an den Seminaren und Workshops eine gute Basis. Die Bandbreite der Themen in den verschiedenen Veranstaltungen reicht aber weiter: von der Quoten-Panik in Organisationen über den Klinikalltag in Psychiatrien bis zu aufschlussreiche Fälle in der Familienforschung. Auch, wer wissen möchte, wie sich Xing, Facebook und Twitter als soziologische Forschungsgegenstände qualifizieren oder auf welchen Kriegsfüßen die Konfliktsoziologie steht, ist gerne gesehen. Einsteigerinnen und Einsteigern können so erste Einsichten in die Bandbreite des Faches erhalten, Soziologieerfahrene sich aktuelle Themen erschließen.

Erste Einsichten und neue Ansichten

Die 1. Hagener Soziologietage beginnen am Donnerstag, 15. Oktober, um 18 Uhr u.a. mit der Vorstellung des Instituts für Soziologie der FernUniversität, einem Science Slam und einer Podiumsdiskussion. Der Titel des Science Slams lautet: „(Geschlechts)körper, Neoliberalismus und Schönheit“. Am Freitag finden von 9.00 bis 18.00 Uhr Vorlesungen und Seminarsitzungen statt, anschließend gibt es Live-Musik. Workshops und ein Rück- und Ausblick stehen am Samstag, 17. Oktober, von 10 bis 13.30 Uhr auf dem Programm. Weitere Informationen: http://www.fernuni-hagen.de/soziologie/soziologietage.shtml. Veranstaltungsort ist das Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen. Anmeldungen sind möglich bis zum 30. September per E-Mail an sekretariat.gegenwartsdiagnosen@fernuni-hagen.de (Name, E-Mailadresse, ggf. Universität und Studiengang).

Professorin Ada Pellert zur Rektorin der Fern-Universität gewählt

Foto Quelle: FernUniversität in Hagen
Foto Quelle: FernUniversität in Hagen

Hagen. Hochschulwahlversammlung entscheidet sich für österreichische Fernstudienexpertin. Die international renommierte Fernstudienexpertin erhielt die Mehrheit der Stimmen des Hochschulrats und des Senats der Hagener Hochschule.  Im ersten Wahlgang hat die Hochschulwahlversammlung mit der Mehrheit jeweils der Stimmen von Hochschulrat und Senat am 14. September Professorin Dr. Ada Pellert zur Rektorin der FernUniversität in Hagen gewählt. Frau Pellert soll das Amt zum 1. Januar 2016 für eine Amtszeit von sechs Jahren vom amtierenden Rektor Professor Dr.-Ing Helmut Hoyer übernehmen. Hoyers Amtszeit endet zum Jahresende nach 18 Jahren und er geht zum Ende des Semesters in den Ruhestand. Die Ernennung der neuen Rektorin erfolgt noch durch das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium. Er freue sich auf eine gute Zusammenarbeit in der FernUniversität, gratulierte der Vorsitzende der Hochschulwahlversammlung, Professor Dr. Sebastian Kubis, der künftigen Rektorin. Diese bedankte sich für das ihr entgegen gebrachte Vertrauen und wünschte sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Gruppen der Universität. Gemeinsam mit Kanzlerin Regina Zdebel bildet die Wirtschaftswissenschaftlerin die einzige weibliche Doppelspitze an einer Universität in Deutschland.

In einer hochschulöffentlichen Präsentation hatte Ada Pellert vor der Wahl ihre Vorstellungen zur Fortentwicklung der FernUniversität in Hagen vorgestellt und Fragen beantwortete. Die Veranstaltung fand großes Interesse in der FernUniversität. Im Kreis der Hochschulwahlversammlung wurde die Diskussion mit der Kandidatin anschließend in nichtöffentlicher Sitzung fortgesetzt.

Die Wahl der Rektorin erfolgte anschließend nach dem neuen Hochschulgesetz und der geänderten Grundordnung der FernUniversität mit gewichteten Stimmen. Für ihre Wahl müssen die Kandidaten sowohl die Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder des Senats als auch des Hochschulrates erreichen.

Eine Findungskommission hatte im Vorfeld die Bewerbungen um das Amt gesichtet und der Hochschulwahlversammlung einstimmig eine Kandidatin und einen Kandidaten für die Wahl vorgeschlagen. Nachdem der Kandidat seine Bewerbung im Juli aus persönlichen Gründen zurückgezogen hatte, stand nur noch Ada Pellert zur Wahl.

Professorin Dr. Ada Pellert hat bereits in verschiedenen Positionen ihre Expertise bei den Themen Fernstudium und E-Learning, vor allem auch im Hochschulmanagement unter Beweis gestellt. Sie war von 2009 bis 2015 Gründungspräsidentin der Deutschen Universität für Weiterbildung in Berlin und Professorin für Organisationsentwicklung und Bildungsmanagement. Sie ist zudem seit 2011 Präsidentin der Carl Benz Academy in Peking.

Zuvor war Ada Pellert von 2005 bis 2008 Universitätsprofessorin für Weiterbildungsforschung und Bildungsmanagement und Vizerektorin für Lehre, Weiterbildung und Strukturfragen an der Donau-Universität Krems. Als Außerordentliche Universitätsprofessorin arbeitete sie von 1998 bis 2005 an der Abteilung Hochschulforschung der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung der Universität Klagenfurt. Von 1999 bis 2003 war sie Vizerektorin der Universität Graz für Lehre, Personalentwicklung und Frauenförderung. 1998 habilitierte sie in Organisationsentwicklung mit Schwerpunkt Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen an der Universität Klagenfurt.

Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören insbesondere Bildungs- und Hochschulmanagement, Personalentwicklung und Organisationsentwicklung. Die Wirtschaftswissenschaftlerin beschäftigt sich zudem mit Internationaler Hochschul- und Weiterbildungsforschung, dem Gender- und Diversity-Management sowie mit dem Lebenslangen Lernen.

„Machbares“ Sterben: Kehren Medizinmann und Medizinfrau zurück?

Logo201506Hagen. In den Diskussionen zu Palliativ- und Sterbehilfegesetz haben freier Wille, Würde und Selbstbestimmung der Patientinnen und Patienten zentrale Bedeutung. Doch es gibt weitere, weniger gerne genannte Beweggründe. Es geht auch um das Bild von Ärztin und Arzt, das Selbstverständnis von Kliniken und Pflegeinrichtungen. Und um die Fundamentalnorm „Du sollst nicht töten!“

Zwei Philosophen des Lehrgebiets „Praktische Philosophie: Ethik, Recht, Ökonomie“ der FernUniversität in Hagen, Prof. Dr. Thomas Sören Hoffmann und Dr. Marcus Knaup, haben sich mit den ethischen Aspekten befasst. Würdevolles Sterben heißt für sie: „Man muss an der Hand eines anderen Menschen sterben. Nicht durch sie! Sterbehilfe wird so zum Sterbebeistand.“ Im Hinblick auf „Du sollst nicht töten“ erläutert Prof. Thomas S. Hoffmann: „Die deutschen Hospize sind vorbildlich, sie müssen weiter gestärkt werden. Dafür muss die Norm jedoch lauten: Nicht sterben helfen! Wird jedoch die Unterstützung beim Selbstmord zur Norm, wird der Boden für Hospize dünner.“ Noch besser sei natürlich der Sterbebeistand in der Familie, ist er sich mit Dr. Marcus Knaup einig.

Letztendlich heißt das: Rückbesinnung auf Hippokrates. Die Geschichte von Ärztin und Arzt, wie wir sie heute kennen, begann mit seinem Eid, der das Töten eines Menschen und die Hilfe beim Selbstmord ausdrücklich verneint. Das unterscheide Ärztin und Arzt von Medizinfrau und Medizinmann, die heilen und töten. Hoffmann: „Wollen wir wirklich, dass der Medizinmann – im weißen Kittel – wiederkommt?“

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war in Europa laut Hoffmann entscheidend, ob ein Suizid für das Individuum gut oder schlecht sei. Seither hat sich der Blickwinkel verschoben: „Was bedeutet der Suizid für die Gesellschaft? Kann sie ihn verwalten?“ Dementsprechend werden Leben und Sterben von ihr immer weniger Menschen als „gegeben“, als „Schicksal“ hingenommen, sondern als etwas „Machbares“ angesehen, so Knaup: „Leben und Sterben müssten aber wieder als Aufgabe angenommen werden.“

Argumente pro Suizid hinterfragen die beiden kritisch: Handeln die Sterbewilligen wirklich frei? Oder unter innerem oder äußerem Druck? Wollen sie vielleicht nur die Angehörigen entlasten? Beide fürchten eine „Pflicht zu sterben“, weil wirtschaftliche bzw. demografische Gründe Suizid und -beihilfe „gesellschaftsfähig“ werden lassen.

Innerer Druck kann auch durch Krankheiten entstehen. Durch psychologische Ergebnisse sieht sich Knaup bestätigt: „Es wäre besser, Depressionen und andere Krankheiten zu behandeln, als sie zusammen mit dem Menschen auszulöschen.“

Die demografische Entwicklung könnte den gesellschaftlichen Wertewandel weiter beeinflussen. 2060 sollen laut Statistischem Bundesamt rund 9 Millionen mindestens 80 Jahre alte Menschen in Deutschland leben. „Was machen wir mit all‘ den alten Leuten?“ könnte sich dann, so Knaup, als gesellschaftliche Frage stellen. Ist die Pflege den Kindern bzw. der Gesellschaft zuzumuten? Und Verwandte könnten überlegen: „Im Heim geht das ganze Erbe weg. Vielleicht regeln wir das anders…“

Hinsichtlich des Gesetzgebungsverfahrens spricht Hoffmann vom Versuch der Politik, das Sterben zur gesellschaftlichen Funktion zu machen. Der Staat maße sich immer mehr Kompetenzen über die Menschen an: „Alles muss in geregelten Bahnen verlaufen, von der Zeugung bis zur Bahre.“ Die Gesetzgebung gebe jedoch keine inhaltliche Norm vor, sondern passe sie an die gesellschaftliche Entwicklung an.

Buch und Tagung  – Zusammen mit seinem Mitarbeiter Dr. Marcus Knaup hat Prof. Dr. Thomas Sören Hoffmann, Institut für Philosophie der FernUniversität in Hagen, beim Verlag Springer VS in Wiesbaden einen Sammelband hierzu herausgegeben: „Was heißt: in Würde sterben? Wider die Normalisierung des Tötens“ umfasst Beiträge aus Philosophie und Theologie, Medizin und Rechtswissenschaft. Marcus Knaup hat sich darin mit „Wie wollen wir sterben? Zur Frage der ärztlichen Suizidassistenz“ befasst, Thomas Sören Hoffmann mit „Das gute Sterben und der Primat des Lebens. Überlegungen zu möglichen und unmöglichen Positionen im Kontext der Debatte um Euthanasie und Suizidassistenz“.

Unter dem Titel „‚Was heißt: In Würde sterben?‘ – Wissenschaft und Politik im Gespräch“ findet am Montag, 28. September, von 11.30 bis 17 Uhr eine interdisziplinäre Fachtagung im Regionalzentrum Berlin der FernUniversität statt. Fachleute aus verschiedenen Disziplinen kommen mit Bundestagsabgeordneten über Fragen zu Leben und Tod ins Gespräch, bei denen es zuletzt um das Gesicht und die künftige Lebenswirklichkeit unserer Gesellschaft geht. Veranstalter ist das Lehrgebiet von Prof. Dr. Thomas Sören Hoffmann. Alle Interessenten sind eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Die Teilnahme ist kostenlos. Veranstaltungsort ist der Seminarraum I des Regionalzentrums Berlin im DomAquarée, St. Wolfgang-Straße / Heiligegeistkirchplatz, 10178 Berlin.

Befristete Neueinschreibung für Psychologiestudiengänge

cropped-logo201506.pngHagen. Für einen befristeten Zeitraum will die FernUniversität in Hagen ab dem Sommersemester 2016 Erst- und Neueinschreibungen bei ihren Studiengängen der Psychologie aussetzen. Diese Entscheidung der Hochschule liegt aktuell zur Prüfung im Wissenschaftsministerium. Die FernUniversität gibt diese Maßnahme frühzeitig bekannt, damit die an einem Psychologiestudium Interessierten dies bei ihren Entscheidungen berücksichtigen können.
Die Einschreibung in das erste Fachsemester des Studiengangs Bachelor of Science Psychologie wird somit für das Sommersemester 2016 und für das Wintersemester 2016/17 ausgesetzt. Der Einstieg ab dem zweiten Fachsemester bleibt möglich. In den Master of Science Psychologie wird im Sommersemester 2016 ebenfalls nicht eingeschrieben. Ab dem Wintersemester 2016/17 wird in diesen Studiengang nur noch zum Wintersemester immatrikuliert. Im Akademiestudium stehen im Sommersemester 2016 und im Wintersemester 2016/17 keine Module der Psychologie zur Verfügung. (s.a. http://e.feu.de/psychologie )
FernUni-Studierende, die bereits in dem Bachelorstudiengang Psychologie oder in dem Masterstudiengang Psychologie eingeschrieben sind, sind von dem Einschreibstopp nicht betroffen. Sie können sich in dem jeweiligen Studiengang zurückmelden und den Bachelor- oder Masterabschluss erwerben.
Die FernUniversität ist bundesweit die einzige Universität, die einen konsekutiven B.Sc./M.Sc.-Studiengang in Psychologie ohne Zulassungsbegrenzung anbietet. Im laufenden Sommersemester 2015 studieren in diesen beiden Studiengängen mehr als 15.000 Studierende. Zum Vergleich: Im Wintersemester 2013/14 gab es insgesamt 60.307 Psychologiestudierende in Deutschland (Quelle: Statistisches Bundesamt). In jedem Semester schreiben sich in Hagen 2.500 bis 3.500 neue Psychologiestudierende ein – eine auf hohem Niveau konstante Zahl.
Diese enorme Nachfrage führt zu einer hohen Belastung der verfügbaren Lehrkapazitäten. Das Rektorat wie auch die Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften haben in den letzten Jahren mit einem Bündel von Maßnahmen auf diese Belastung reagiert. So wurde die Psychologie in den vergangenen Jahren bereits mehrfach durch Professuren aufgestockt. Die FernUniversität legt größten Wert darauf, die hohen nationalen Standards der psychologischen Fachgesellschaften für das fachliche Curriculum nachhaltig zu sichern.
Aufgrund der Diskrepanz zwischen Studierendenzahlen und personellen Ressourcen benötigt die FernUniversität mehr dauerhafte Mittel, um vorrangig weitere Professuren einzurichten. Sie weist in diesem Zusammenhang auf ihre langjährigen Bemühungen hin, auch die Bundesländer, die von ihrer Arbeit profitieren, sowie den Bund von der Sinnhaftigkeit eines Beitrages zu ihrer Finanzierung zu überzeugen.

FernUniversität begrüßt acht neue Auszubildende

Foto Quelle: FernUniversität in Hagen
Foto Quelle: FernUniversität in Hagen

Hagen.  Acht junge Frauen und Männer starteten jetzt als Auszubildende an der FernUniversität in Hagen in ihre berufliche Zukunft: Tobias Fleckner, Franziska Fricke, Saskia Kirch und Carina Skeet werden zu Kaufleuten für Büromanagement ausgebildet, Marcel Schrod und Lukas Schwerin zu Fachinformatikern. Ronja Böker macht eine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, Antonia Knop lässt sich zur Servicekraft für Dialogmarketing ausbilden.
„Wir freuen uns, dass Sie sich für die FernUniversität als Arbeitgeberin entschieden haben“, begrüßte Ausbildungsleiterin Karin Moldenhauer die angehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit den jeweiligen Fachausbilderinnen und Fachausbildern, dem Personalrat sowie der Jugend- und Auszubildendenvertretung.

FernUniversität kooperiert mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung

Hagen – Universitäre Lehre noch besser zu Beschäftigten und in Unternehmen bringen

Die FernUniversität in Hagen und das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) arbeiten künftig bei der „Akademisierung der Berufsbildung“ und der „Qualifizierung des Ausbildungspersonals“ zusammen. Geplant sind in den kommenden fünf Jahren gemeinsame Forschungsprojekte und Veröffentlichungen, die Übernahme von Lehraufträgen sowie die Betreuung von Examensarbeiten durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BIBB. Eine erste gemeinsame Lehrveranstaltung soll im kommenden Wintersemester im Regionalzentrum Bonn der FernUniversität stattfinden und mit einem Besuch der Studierenden des Bachelor-Studiengangs „Bildungswissenschaft“ im BIBB abgerundet werden. Inhaltlich wird die Kooperation mit dem Lehrgebiet Lebenslanges Lernen (Prof. Dr. Uwe Elsholz) im Institut für Bildungswissenschaften und Medienforschung ausgestaltet.

Der Rektor der FernUniversität, Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, unterstreicht: „Angesichts des bereits bestehenden Fachkräftemangels und des globalen Wettbewerbs kommen auf die deutschen Arbeitgeber wie auf die Beschäftigten weitere Herausforderungen zu. Lebenslanges Lernen wird zukünftig ganz selbstverständlich zum Berufsalltag gehören. Das BIBB ist eine Top-Adresse für die Integration von Lernen ins Berufsleben. Wir freuen uns, gemeinsam mit unserem neuen Partner die universitäre Lehre noch besser zu den Beschäftigten und in die Unternehmen hinein bringen zu können.“

„Wir sehen in der Zusammenarbeit mit Blick auf eine Verbesserung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung eine strategische Herausforderung und die Chance für eine weitere Profilierung der Berufsbildungsforschung“, betont Prof. Dr. Reinhold Weiß, stellvertretender Präsident und Forschungsdirektor des BIBB. „Die FernUniversität Hagen ist für uns ein idealer Partner, denn durch die zeitlich flexible Struktur des Studiums über eine Fernlehre in Kombination mit in Regionalzentren angebotenen Lehrveranstaltungen bietet sie gerade Berufstätigen gute Weiterbildungsmöglichkeiten und eröffnet diesen neue Karrierechancen.“

Die FernUniversität in Hagen hat im Jahr 1975 den Lehrbetrieb aufgenommen und ist seitdem Anlaufstelle für alle, die eine akademische Ausbildung anstreben, sich jedoch nicht an einer Präsenzuniversität einschreiben wollen oder können. So sind 80 Prozent ihrer Studierenden gleichzeitig berufstätig. Aktuell hat sie über 77.000 Studierende. Sie ist damit zahlenmäßig die größte Hochschule in Deutschland.

Für das Bundesinstitut für Berufsbildung hat die Vernetzung mit Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen große Bedeutung, um die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung zu verbessern und den akademischen Nachwuchs zu fördern. Aktuell unterhält das BIBB mit 15 Hochschulen in Deutschland entsprechende Kooperationsvereinbarungen. Das BIBB hat zudem im Jahr 2014 an der Universität zu Köln eine Stiftungs-Juniorprofessur für soziologische Berufsforschung eingerichtet.

Was eigentlich ist Kultur?

Hagen – Öffentliche Fachtagung „Kultur – interdisziplinäre Zugänge“ – Interessierte können teilnehmen  Vom 22. bis 24. September findet an der FernUniversität die interdisziplinäre Fachtagung „Kultur – interdisziplinäre Zugänge“ statt. Dabei geht es um die spezifischen Kompetenzen der vier Disziplinen Kultursoziologie, Kulturmanagement, Kulturphilosophie und Kunst- und Medienkommunikation. Ziel ist es, wechselseitige Anregungen für sie und für die Öffentlichkeit zu generieren. Kooperationspartner der Hagener Universität sind die Institute für Soziologie, Philosophie und Kulturwissenschaften mit dem Distance and Independent Studies Center (DISC) der Technischen Universität Kaiserslautern. Alle an Kultur Interessierten sind zur kostenlosen Teilnahme an der öffentlichen Tagung eingeladen. Veranstaltungsort ist das Seminargebäude der FernUniversität in Hagen, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen. Anmeldungen sind per E-Mail an Sekretariat.Soziologie1@fernuni-hagen.de bis zum 15. September möglich. Weitere Informationen unter http://www.fernuni-hagen.de/soziologie/lg1/fachtagung/.

„Kulturalisierung der Gesellschaft“

Jede Region, die etwas auf sich hält, beschäftigt heute ein ganzes Heer von Kulturdezernenten, -beauftragten und Eventmanagern, die – oft unter Einsatz großer Summen – modernes Kulturmanagement betreiben und ein kulturelles Ereignis nach dem anderen aus dem Boden stampfen. So kann man durchaus von einer „Kulturalisierung der Gesellschaft“ sprechen.

Woher kommt diese enorme Intensität, mit der viele Beteiligte engagiert den Kulturbetrieb am Laufen halten? Wo fängt Kultur an, wo hört sie auf? Was genau macht Kultur zum Schlüsselbegriff von Tourismus- und Marketingkonzepten, von Politik, Medien und Wissenschaft?

Unterschiedliche Zugänge zu Kultur

Die Tagung „Kultur: Interdisziplinäre Zugänge“ nimmt verschiedene Ausprägungen der Kulturalisierung der Gesellschaft zum Anlass, um die verschiedenen Begriffe und Paradigmen von Kultur zur Diskussion zu stellen. Die Tagung soll Reichweite und Grenzen der – je nach Disziplin – unterschiedlichen Zugänge zu Kultur erkennbar werden zu lassen. Dabei geht es um die spezifischen Kompetenzen der vier Disziplinen Kultursoziologie, Kulturmanagement, Kulturphilosophie und Kunst- und Medienkommunikation. Ziel ist es, wechselseitige Anregungen für die jeweiligen Disziplinen und die öffentliche Debatte zu generieren.

Die Vorträge stellen dabei weniger Besitzansprüche auf Wahrheiten über eine gemeinsame Sache namens „Kultur“ zur Diskussion als vielmehr die Ergebnisse aktueller Forschungen. Deren Bandbreite reicht von der Populärkultur des Skateboardfahrens über Mode als philosophischem Grenzgang zwischen Kunst und Kultur sowie grafische Präsentationsformen im digitalen Zeitalter bis hin zu interkultureller Diversitätskompetenz und europäischem Kulturmanagement.

Zwei Wissenschaftler der FernUniversität rocken das Campusfest

Foto_Alfred_EndresHagen – Beim Campusfest der FernUniversität in Hagen am 19. Juni erwarten die Besucherinnen und Besucher besondere Programmpunkte. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums hat das Programm eine universitäre Note: Ab 16 Uhr präsentiert ein „Campus Comedy Mix“ in der Mensa die Universität aus anderer Perspektive.  Anschließend werfen zwei Wissenschaftler der FernUniversität einen unterhaltsamen sozialwissenschaftlichen Blick auf Rock- und Popmusik: Prof. Dr. Alfred Endres und Prof. Dr. Frank Hillebrandt sind ab 16.45 Uhr ,live on stage‘ in der Mensa an der Universitätsstraße zu erleben. Der Vortrag des Soziologen Hillebrandt gibt Antworten darauf, wie die immense Wirkung von Rock und Pop seit den 1950er Jahren überhaupt möglich wird. Hillebrandt spürt dabei dem Soundtrack des Lebens nach – den Songs, die in bestimmten Lebensphasen wichtig waren. Der Wirtschaftswissenschaftler Endres, der bereits seit den 1960er Jahren selbst Beatmusik macht, tritt dazu live und stimmgewaltig auf.  Parallel dazu läuft von 16 bis 22 Uhr ein Fest für die ganze Familie mit Kinderunterhaltung, Bücherflohmarkt und einem sommerlichen Musikprogramm. Das ausführliche Programm steht unter: http://blog.fernuni-hagen.de/40jahre/campusfest/

FernUniversität in Hagen lädt am 19. Juni zum Campusfest ein

Campusfest2010Hagen – Comedy in der Mensa, Musik auf dem Roten Platz, eine Führung über den Campus und ein Tag der offenen Tür im MiniCampus: Mit einem Programm für die ganze Familie lädt die FernUniversität in Hagen am Freitag, 19. Juni, zum Campusfest an der Universitätsstraße ein. Von 16 bis 22 Uhr wird im Jubiläumsjahr „40 Jahre FernUniversität“ mit einem Programm für die ganze Familie gefeiert, das sich sowohl an die Hagener Bevölkerung als auch an Beschäftigte, Studierende und Alumni der FernUniversität richtet.  Am Nachmittag wird es zunächst Informationen und Beiträge rund um die Universität sowie ein Kinderprogramm im und um den MiniCampus geben. Ein Bücherflohmarkt lockt von 16 bis 18 Uhr in die Universitätsbibliothek. Um 16, 17 und 18 Uhr werden Campusführungen angeboten; Treffpunkt ist jeweils vor dem AVZ. Über das Studienangebot der FernUniversität können sich Interessierte von 16 bis 19 Uhr im Foyer des TGZ informieren.  In den Abendstunden steht dann das Beisammensein vor musikalischer Kulisse bei Getränken und Speisen im Vordergrund.

Das Bühnen-Programm im Überblick:

16 bis 18 Uhr in der Mensa:

  • 16 Uhr: Campus Comedy Mix – Universität einmal anders
  • 16.45 Uhr: Keep on rocking! Rock und Pop in sozialwissenschaftlicher Perspektive (und live on stage)

18 bis 22 Uhr auf dem Roten Platz:

  • 18.10 Uhr The Hunkey Dorys
  • 19 Uhr Begrüßung durch Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer
  • 19.15 Uhr A 5 Richtung Wir
  • 20.15 Uhr Nightshift

Studium in Vollzeit oder Teilzeit an der FernUniversität Hagen

Hagen – Im Rahmen der studienkundlichen Inforeihe der Agentur für Arbeit Hagen steht am Donnerstag, 11. Juni 2015, das Studium an der FernUniversität Hagen im Mittelpunkt. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Arbeitsagentur, Körnerstraße 98 – 100, in Hagen. Das flexible Studiensystem der FernUniversität bietet eine attraktive Alternative zu einem Präsenzstudium. Das Angebot an Bachelor- und Masterabschlüssen ist breit gefächert und bewegt sich wissenschaftlich auf höchstem Niveau. Ein Zugang zum Studium ist durch den Nachweis beruflicher Qualifikationen auch ohne Abitur möglich. In der Infoveranstaltung werden die Zugangsvoraussetzungen, Studienangebote und der Ablauf eines Fernstudiums dargestellt. Referentin ist Svenja Gummersbach von der FernUniversität Hagen. Die Moderation hat Berufsberaterin Birgit Berding-Pütz.  Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich speziell an Schulabgänger der
Sekundarstufe II. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Reihe wird schon am 16. Juni 2015 fortgesetzt. Dann steht der Bundesfreiwilligendienst (BFD) auf dem Programm.

„HörSäle der Literatur“

Hagen –  Das Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft an der FernUniversität in Hagen stellt seine diesjährige „Studienwoche Literaturwissenschaft“ unter das Schwerpunktthema „Literatur – Akustik – Medien“. Im Rahmen der Veranstaltung hält Medienwissenschaftlerin Dr. Cornelia Epping-Jäger von der Ruhr-Universität Bochum einen öffentlichen Abendvortrag. Sie spricht über das Thema „HörSäle der Literatur. Die ,Gruppe 47‘ und das ,Literarische Colloquium Berlin‘“. Interessierte sind am Dienstag, 9. Juni, ab 19.15 Uhr herzlich eingeladen in den Seminartrakt im KSW-Gebäude auf dem Campus der FernUniversität in Hagen, EG (Raum 1-3), Universitätsstraße 33, 58097 Hagen. Der Eintritt ist frei.

Goethes „Wahlverwandtschaften“

Hagen – Lesung der Bibliothek der FernUniversität an zwei Abenden. Die Bibliothek der FernUniversität in Hagen lädt zu einer zweiteiligen Lesung aus dem Roman „Die Wahlverwandtschaften“ von Johann Wolfgang von Goethe ein. Nach einer Einführung durch Bibliotheksreferent Georg Schirmers liest das Schauspiel-Duo Kriszti Kiss und Peter Schütze aus dem Werk: am 9. und 16. Juni, jeweils von 19 bis 21 Uhr in der Ellipse im TGZ, Universitätsstraße 1, 58097 Hagen. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

„Die Idee der Freiheit und ihre aktuellen Gefährdungen“

Hagen – Über „Die Idee der Freiheit und ihre aktuellen Gefährdungen“ spricht der renommierte Heidelberger Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Paul Kirchhof am Montag, 4. Mai, in der. Seit Jahrzehnten bestimmt er die Steuerrechtsdiskussion mit seinen Vorschlägen für eine tiefgreifende Reform und Vereinfachung entscheidend mit. Hierdurch ist er in der Öffentlichkeit bekannt. Zu der Veranstaltung sind auch interessierte Bürgerinnen und Bürger willkommen. Sie beginnt um 17 Uhr im Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097, Räume 4 und 5. Gemeinsame Veranstalter des Vortrags sind das Dimitris-Tsatsos-Institut für Europäische Verfassungswissenschaften und die Rechtswissenschaftliche Fakultät mit ihren Vortragsreihen Europäische Verfassungswissenschaften und Colloquia Iuridica im Hagener Forschungsdialog der FernUniversität. Paul Kirchhof ist Professor für öffentliches Recht und Steuerrecht an der Universität Heidelberg. Seit Jahrzehnten bestimmt er mit seinen Vorschlägen für eine tiefgreifende Reform und Vereinfachung des Steuerrechts sowie für einen radikalen Abbau der öffentlichen Schulden die öffentliche Diskussion entscheidend mit. Als Richter am Bundesverfassungsgericht wirkte Kirchhof an zahlreichen Entscheidungen mit, die für die Entwicklung der Rechtskultur der Bundesrepublik Deutschland wesentlich waren und sind, etwa den Karlsruher Beschlüssen zum Euro, zur Vereinbarkeit des Grundgesetzes mit dem EU-Vertrag von Maastricht sowie zum Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern.

„Klabund – Ich würde sterben, hätt ich nicht das Wort…“

Hagen – Ausstellung der Bibliothek der FernUniversität Alfred Henschke (1890-1928), berühmt unter seinem Pseudonym Klabund, wurde mit seinen Chansons und literarischen Grotesken einer der populärsten Schriftsteller der 1920er Jahre. Sein Werk wurde jedoch wenige Jahre nach seinem frühen Tod durch die Nationalsozialisten geächtet und geriet in Vergessenheit. Die Bibliothek der FernUniversität in Hagen widmet dem Dichter vom 12. Mai bis 23. Juni eine Schau mit Werken aus dem Archiv der Akademie der Künste Berlin. Sie verdeutlichen die Spannweite seiner künstlerischen Arbeit. Die umfangreiche Ausstellung beginnt am Dienstag, 12. Mai, um 18 Uhr mit einer Führung im Veranstaltungsraum der Universitätsbibliothek (UB), Universitätsstr. 23, 58097 Hagen. Ab 19 Uhr hält Georg Schirmers, wissenschaftlicher Bibliothekar in der UB, einen Einführungsvortrag: „Zwischen Brettl-Dichtung und asiatischer Philosophie – Der Dichter Klabund.“ Anschließend lesen Gudrun Höpker und Gerd Buurmann, Moderation und Schauspiel, unter dem Titel „Der Kunterbuntergang des Abendlandes“ Gedichte und Prosa von Klabund. Vortrag und Lesung finden auf dem Campus im TGZ, Raum Ellipse (EG), Universitätsstr. 11, statt.

Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 9 bis 19 Uhr, freitags von 9 bis 16 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

„Die Träume der Dichter“ & „Erneuerung der Demokratie von unten?“

Hagen –  Um „Die Träume der Dichter“ dreht sich das Literaturwissenschaftliche Kolloquium am Mittwoch, 6. Mai, ab 14 Uhr in der FernUniversität. Der Referent Hans-Walter Schmidt-Hannisa, Professor für Neuere Deutsche Literatur an der NUI in Galway (Irland), ist seit zwei Jahrzehnten ein international renommierter Forscher auf dem Gebiet „Literatur und Traum“. Veranstaltungsort ist die FernUniversität, Informatikzentrum, Raum F09 (EG), Universitätsstr. 1, 58097 Hagen. Zu der wissenschaftlichen Veranstaltung sind auch interessierte Bürgerinnen und Bürger willkommen. Veranstalter ist das Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft. Auskunft erteilt Prof. Dr. Michael Niehaus, E-Mail: Michael.Niehaus@fernuni-hagen.de.   Ausführliche Informationen: www.fernuni-hagen.de („TERMINE“)

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 „Erneuerung der Demokratie von unten?“

 der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften“ am 20. Mai 

In den „wissenschaftsgesprächen“ der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften der FernUniversität in Hagen geht es am Mittwoch, 20. Mai, ab 16 Uhr um die „Erneuerung der Demokratie von unten?“ Referent ist Prof. Dr. Lars Holtkamp, Lehrgebiet Politikwissenschaft IV: Politik und Verwaltung. Die Veranstaltung unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs der FernUniversität findet in ihrem Seminargebäude, Universitätsstr. 33, Räume 1 und 2, 58097 Hagen, statt. Auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sind willkommen.

Ausführliche Informationen: www.fernuni-hagen.de („TERMINE“)

Berufsbegleitend studieren an der FernUniversität

Hagen – Wer Fragen zum berufs-oder ausbildungsbegleitenden Fernstudium hat, kann sich am 21. April in einer Veranstaltung des Regionalzentrums Hagen informieren und individuell beraten lassen. Wer Fragen zum berufs-oder ausbildungsbegleitenden Studium an der FernUniversität in Hagen hat, kann sich am Dienstag, 21. April, in einer zweistündigen Veranstaltung des Regionalzentrums Hagen dazu informieren und individuell beraten lassen. Der Vortrag „Berufsbegleitend studieren – Das Studium an der FernUniversität in Hagen“ beginnt um 18.00 Uhr. Anmeldungen sind unter der E-Mail: regionalzentrum.hagen@fernuni-hagen.de oder per Telefon 02331 – 987 2256 möglich. Die Veranstaltung des Regionalzentrums findet im Informatikzentrum auf dem FernUni-Campus, Eingang Universitätsstr. 11 (TGZ), EG, Raum F09, 58097 Hagen, statt.

Ausführliche Informationen: http://www.fernuni-hagen.de/hagen („Veranstaltungen“).

80 Prozent der 76.000 Studierenden der FernUniversität sind parallel zu ihrer Berufstätigkeit in einem Universitätsstudiengang, einer Weiterbildung oder einem Akademiestudium der Fakultäten für Kultur- und Sozialwissenschaften, für Mathematik und Informatik, für Wirtschaftswissenschaften oder der Rechtswissenschaftlichen Fakultät immatrikuliert.

Impulse für „Nachhaltiges Wirtschaften“

Hagen – Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis bei neuer Veranstaltungsreihe in der FernUniversität.Vor allem an Vertreter von Unternehmen und Wissenschaftler richtet sich die neue Veranstaltungsreihe „Nachhaltiges Wirtschaften“ der FernUniversität in Hagen. Ihre Fakultät für Wirtschaftswissenschaft will damit Forschungsergebnisse in Unternehmen transportieren und von diesen Impulse für die wissenschaftliche Arbeit erhalten. Referenten aus Wissenschaft und Praxis zeigen, wie wirtschaftliche Zusammenhänge als Basis von Versorgung und Bedürfnisbefriedigung nachhaltig gestaltet und Ökologie, Ökonomie und Soziales in Einklang gebracht werden können. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch.

Am 17. April startet die Reihe mit dem Thema „Nachhaltigkeit in Produktion und Logistik – Risiko oder Chance?“ Es geht um die Frage, ob immer ambitioniertere Umweltziele die Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Industrie gefährden oder ob sie sogar Chancen bergen. Die Tagung beginnt um 17 Uhr im Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen.

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Friedrich-Wilhelm Gundlach (Leitung Strategie und Kompetenzentwicklung Komponente der Volkswagen AG) erläutert hierzu, wie mit „‚Think Blue. Factory.‘ Das ganzheitliche Programm für eine ökologische Produktion der Marke Volkswagen“ Ressourcen geschont und umweltfreundliche Produkte in umweltfreundlichen Fabriken hergestellt werden.
Prof. Dr. Grit Walther (Lehrstuhl für Operations Management an der RWTH Aachen) geht der Frage nach, wie Nachhaltigkeit über den gesamten Produktlebenszyklus in der Supply Chain verankert werden kann: „Ganzheitliche Ansätze gesucht – Nachhaltigkeit im Produktlebenszyklus und in der Supply Chain.“
Mitveranstalter Prof. Dr. Thomas Volling (FernUniversität) blickt in produzierende Unternehmen: „Auf das Paket kommt es an.“ Welche Ansätze bietet die Wissenschaft zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz in Produktion und Logistik? Welchen Beitrag leisten diese für nachhaltiges Produzieren?

Die Tagung endet gegen 20 Uhr mit einem Imbiss, der Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch gibt. Ausführliche Informationen: Ausführliche Informationen: http://e.feu.de/hawi.

Die Reihe „Nachhaltiges Wirtschaften“ findet unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs der FernUniversität statt.
Veranstaltung am 29. April im Hagener Forschungsdialog

„Aktive Vaterschaft“
Kolloquium des Instituts für Soziologie am 29. April

Mit dem Thema „Aktive Vaterschaft“ befasst sich Prof. Dr. Michael Meuser, TU Dortmund, am Mittwoch, 29. April, in der Vortragsreihe „Kolloquien des Instituts für Soziologie“ der FernUniversität in Hagen. Es geht dabei um „Geschlechterkonflikte und Männlichkeitsbilder in biographischen Paarinterviews“. Die Veranstaltung unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs findet ab 16 Uhr im Seminargebäude der FernUniversität, Raum 6, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen, statt. Sie richtet sich in erster Linie an die Hochschulöffentlichkeit, externe Interessierte sind herzlich willkommen. Weitere Auskünfte erteilt Institut für Soziologie, Lehrgebiet Soziologie III, Patrick Heiser (E-Mail: patrick.heiser@fernuni-hagen.de).

Veranstaltung am 4. Mai im Hagener Forschungsdialog

„Die Idee der Freiheit und ihre aktuellen Gefährdungen“
Prof. Paul Kirchhof am 4. Mai als Referent an der FernUniversität

Über „Die Idee der Freiheit und ihre aktuellen Gefährdungen“ spricht der auch in der breiten Öffentlichkeit renommierte Heidelberger Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Dres. h.c. Paul Kirchhof am Montag, 4. Mai, in einer gemeinsamen Veranstaltung der Vortragsreihen Europäische Verfassungswissenschaften und Colloquia Iuridica der FernUniversität in Hagen. Seit Jahrzehnten bestimmt er mit seinen Vorschlägen für eine tiefgreifende Reform und Vereinfachung die Steuerrechtsdiskussion entscheidend mit. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Sie beginnt um 17 Uhr im Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097, Räume 4 und 5.

Paul Kirchhof ist Professor für öffentliches Recht und Steuerrecht an der Universität Heidelberg. Seit Jahrzehnten bestimmt er mit seinen Vorschlägen für eine tiefgreifende Reform und Vereinfachung des Steuerrechts sowie für einen radikalen Abbau der öffentlichen Schulden die öffentliche Diskussion entscheidend mit. Als Richter am Bundesverfassungsgericht wirkte Kirchhof an zahlreichen für die Entwicklung der Rechtskultur der Bundesrepublik Deutschland wesentlichen Entscheidungen mit, wie beispielsweise den Karlsruher Beschlüssen zum Euro, zur Vereinbarkeit des Grundgesetzes mit dem EU-Vertrag von Maastricht sowie zum Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern. Auch nach seiner Ernennung zum Seniorprofessor distinctus der Universität Heidelberg im Jahr 2013 wirkt Paul Kirchhof als Wissenschaftler und Publizist, schreibt Bücher, Aufsätze und hält Vorträge.

Gemeinsame Veranstalter des Vortrags sind das Dimitris-Tsatsos-Institut für Europäische Verfassungswissenschaften und die Rechtswissenschaftliche Fakultät mit ihren Vortragsreihen Europäische Verfassungswissenschaften und Colloquia Iuridica im Hagener Forschungsdialog der FernUniversität.

Veranstaltung am 4. Mai im Hagener Forschungsdialog

Werden Tätigkeiten von Frauen und Männern angemessen und gerecht bezahlt?
„Frauen und Männer im Gespräch“: Vortrag im Rahmen der Europawochen

Im Rahmen der Hagener Europawochen erläutert Dr. Andrea Jochmann-Döll am Montag, 4. Mai, anhand welcher Instrumente die Feststellung der Gleichwertigkeit von Tätigkeiten gelingen kann: „Entgeltgleichheit und eg-check.de als Instrument zur Feststellung der Gleichwertigkeit und der diskriminierungsfreien Arbeitsbewertung in Europa“. Die Veranstaltung in der Vortragsreihe Frauen und Männer im Gespräch findet im Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen, Räume 1 und 2, ab 18 Uhr statt und ist öffentlich. Bei der Veranstaltung kooperiert die Gleichstellungsstelle der FernUniversität mit Europe Direct Hagen.

Die Europäische Kommission hat im März 2014 Empfehlungen zur Stärkung des Grundsatzes des gleichen Entgelts für Frauen und Männer durch Transparenz herausgegeben. Dabei hat sie einen deutlichen Schwerpunkt auf die Feststellung der Gleichwertigkeit und der diskriminierungsfreien Arbeitsbewertung gelegt.

Nach tradierten Vorstellungen gilt „Frauenarbeit“ tendenziell als weniger wert im Vergleich zu „Männerarbeit“. Diese Wertvorstellungen finden ihren Niederschlag auch in gesetzlich, tariflich oder betrieblich vereinbarten Entgeltordnungen. Deshalb muss mit Blick auf die Entgeltgleichheit geprüft werden, ob unterschiedliche Tätigkeiten von Frauen und Männern ihrem Wert entsprechend, angemessen und gerecht bezahlt werden. Dies gilt zum Beispiel für die Hochschulsekretariate. Entsprechen deren Vergütungen dem Wert dieser Arbeitsplätze, verglichen mit eher männlich dominierten Tätigkeiten an einer Hochschule?

Anhand welcher Instrumente kann die Feststellung der Gleichwertigkeit von Tätigkeiten gelingen? Dr. Andrea Jochmann-Döll wird das von ihr mitentwickelte Instrument eg-check.de vorstellen und mit schwedischen, britischen und schweizerischen Instrumenten vergleichen.

Weitere Informationen: Gleichstellungsstelle, Tel. 02331 – 987 1346.

Keine Querdenker gefragt

Hagen – Studie der FernUniversität: Was Führungskräfte von idealen Mitarbeitenden erwarten. Verlässlich, produktiv, loyal – und angepasst: So sollen ideale Mitarbeitende für viele Unternehmen sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Dr. Andrea Derler von der FernUniversität in Hagen: „Die meisten der untersuchten Unternehmen bevorzugen angepasste Beschäftigte.“ Unter den zehn am meisten erwünschten Eigenschaften finden sich daher auch noch Fleiß, Höflichkeit und Teamfähigkeit. Unerwünschte Eigenschaften sind dagegen: Selbstbewusstsein, Unbelehrbarkeit und Abweichung von Firmentrends. „Es ist ein Widerspruch zwischen Außendarstellung und gelebter Praxis. Denn die meisten der befragten Unternehmen sehen sich als innovativ und offen für Neues“, fand Derler heraus. Was macht die ideale Mitarbeiterin oder den ideale Mitarbeiter für Personalverantwortliche aus? Das untersuchte Dr. Andrea Derler in einer Studie für ihre Dissertation. Andrea Derler war bis vor kurzem Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personalführung und Organisation (Prof. Dr. Jürgen Weibler) an der FernUniversität in Hagen. Seit März 2015 arbeitet sie als Research Managerin bei einem Beratungsunternehmen in Oakland (Kalifornien). Die Resultate der Studie helfen Unternehmen, ihre Personalpolitik besser einzuschätzen. Sie beleuchten auch, warum manche Unternehmen flexibler und innovativer auf Marktveränderungen reagieren und legen die Grundlage für weitere Untersuchungen in diesem neuen Forschungsfeld. Repräsentativer Querschnitt „Über persönliche und fachliche Fähigkeiten ihrer Mitarbeitenden haben Führungskräfte implizite Idealvorstellungen. Zum Beispiel bei der Personalauswahl“, fasst Derler den Forschungsstand zusammen. Offen ist hingegen: „Welche Idealvorstellungen das genau sind.“ Um diese Frage zu klären, wertete Derler die statistischen Daten aus 138 Online-Fragebögen aus.

Führungskräfte aus Deutschland und Österreich hatten sich an der Studie beteiligt. Die Teilnehmenden waren Führungsverantwortliche aus dem mittleren (52,9 Prozent) sowie dem unteren (33,3 Prozent) und Top-Management (13,8 Prozent). Die Befragten arbeiten in der Dienstleistungs-, Automobil- und IT-Branche sowie im Ingenieur-Bereich.

Verlässlich … „Die Top-drei-Angaben sind Verlässlichkeit, Produktivität und Loyalität“, resümiert Derler. Vor allem Führungskräfte in sogenannten Konzern-Kulturen, vor allem Großunternehmen, fordern von ihren Beschäftigten viel Leistung und schnelle Resultate. „Konzern-Managerinnen und -Manager hatten in den Befragungen auch die umfassendsten Vorstellungen von ihrem idealen Mitarbeitenden.“ Sogenannte „Flexible Organisationen“ stehen „Konzern-Kulturen“ diametral entgegen. Die Führungskräfte dieser Unternehmen hatten kein konkretes Ideal-Profil. Der Grund: „Sie sind innovationsorientiert und bieten Mitarbeitenden Raum, das eigene Potential zu entfalten. Diese Unternehmen passen sich nicht einfach nur dem Markt an, sie gestalten ihn auch aktiv“, erklärt Andrea Derler.

… und angepasst „Die meisten der untersuchten Unternehmen bevorzugen angepasste Beschäftigte.“ Unter den zehn erwünschtesten Eigenschaften finden sich daher auch noch Fleiß, Höflichkeit und Teamfähigkeit. Unerwünschte Eigenschaften sind dagegen: Selbstbewusstsein, Unbelehrbarkeit und Abweichung von Firmentrends. „Es ist ein Widerspruch zwischen Außendarstellung und gelebter Praxis. Denn die meisten der befragten Unternehmen sehen sich als innovativ und offen für Neues“, fand Derler heraus.

Innovationshemmnis –„Den meisten Führungskräften sind ihre impliziten Anforderungen nicht bewusst.“ Doch diese führen dazu, dass immer ähnliche Kandidatinnen und Kandidaten ausgewählt werden, die das Unternehmen im Zweifelsfall kaum voranbringen. Derler schlägt daher vor: „Unternehmen sollten bei der Personalauswahl auch prüfen, welches Innovationspotential Beschäftigte mitbringen.“

Angaben zur Publikation: Andrea Derler: The Ideal Employee. The influence of work context, personality and organizational culture on leaders´ prototypical implicit follower theories. 2015.

Ausstellung und Lesung an der FernUniversität

Ausstellung Von Mythen und Menschen_Copyright_Helga ElbenHagen –  Im Ausstellungsraum der Universitätsbibliothek (UB) der FernUniversität in Hagen sind vom 16. März bis 13. April zahlreiche Werke der Künstlerin Helga Elben (1930 – 2014) zu sehen. Die Ausstellung trägt den Titel „Von Mythen und Menschen. Kunstbücher und Bildserien“. Die 2014 verstorbene Künstlerin verarbeitete eigene und literarische Texte zu Collagen. Ein Kurzfilm gibt einen Einblick in ihr Schaffen. Eröffnet wird die Ausstellung am 16. März um 19 Uhr im Ausstellungsraum der Universitätsbibliothek, Universitätsstraße 23, 58097 Hagen. Die Öffnungszeiten sind: montags bis donnerstags von 9 bis 19 Uhr, freitags von 9 bis 16 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr. Eintritt zur Eröffnung und Ausstellung sind frei.

Lesung an der FernUniversität: „Nirgendwo im Haus meines Vaters“

Die Schauspielerin Veronika Nickl liest aus dem Roman der algerischen Autorin Assia Djebar „Nirgendwo im Haus meines Vaters“. Die Geschichte dreht sich um eine junge Frau, die zwischen Tradition und Moderne hin und her gerissen lebt. Zu einer Lesung aus dem autobiographischen Roman lädt die Universitätsbibliothek Hagen in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Hagen und der Gleichstellungsstelle der FernUniversität am Dienstag, 24. März 2015, von 19 – 21 Uhr in der Ellipse im TGZ, Universitätsstraße 11, 58097 Hagen ein. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Georg Schirmers von der Universitätsbibliothek Hagen führt in die Lesung ein.

Bildzeile:
Für ihre Bildcollagen hat Helga Elben eigene und literarische Texte verwendet.

Gute Lehre

Beitritt zum Netzwerk Hochschuldidaktik_Fernuniversitaet in HagenHagen – Universitäten sollen auf eine Art und Weise Wissen vermitteln, die motiviert, innovativ und praxisnah ist. Außerdem soll die Lehre die Vielfalt der Studierenden berücksichtigen, ihre unterschiedlichen Biografien und Bildungsziele. Das sind einige Anforderungen, die die Gesellschaft und die Politik formulieren. Die Hochschulen nehmen die Herausforderungen an und entwickeln Konzepte, gute Lehre zu fördern und weiter zu verbessern – im Sinne der Studierenden.  Auch die FernUniversität in Hagen unterstützt ihre Lehrenden darin, ihre Kompetenzen weiter auszubauen. Deshalb hat sich die FernUniversität in Hagen jetzt dem Netzwerk Hochschuldidaktik NRW angeschlossen. Das Netzwerk bündelt Weiterbildungsangebote nordrhein-westfälischer Universitäten und ermöglicht Lehrenden die Teilnahme an Fortbildungen der Mitgliedshochschulen. „Gute Lehre ist ein Qualitätsmerkmal und sichert die Attraktivität der FernUniversität“, sagte Regina Zdebel, Kanzlerin der FernUniversität in Hagen, bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit dem Netzwerk Hochschuldidaktik NRW.  Die FernUniversität in Hagen ist darin mit dem Schwerpunkt Blended Learning vertreten: Die Hagener Hochschule ist mit ihrem Studiensystem Vorreiterin beim Einsatz digitaler Medien in der Lehre und möchte das Netzwerk mit ihrer Erfahrung als Medienuniversität bereichern.

 Bildzeile:

Freuen sich über die Mitgliedschaft der FernUniversität im Netzwerk Hochschuldidaktik: (v.li.) FernUni-Kanzlerin Regina Zdebel, Ina Krietsch (FernUni), Sandra Schönauer und Sören Brune (Netzwerk) sowie Nicole Engelhardt, Dr. Christa Bast und Birgit Feldmann (alle FernUni).

„Gespräche zur Regionalgeschichte an Rhein und Ruhr“

Fachtagung in der FernUniversität  – Thema sind alte Urkunden

Hagen – Gespräche zur Regionalgeschichte an Rhein und Ruhr 2015“ finden am Donnerstag, 16. Januar 2015, in der FernUniversität Hagen von 14.15 bis 18.45 Uhr statt. Organisiert wird die Veranstaltung mit dem Titel „Städte – Urkunden – Editionen: Interdisziplinäre Projekte im Ruhrgebiet“ von Prof. Dr. Felicitas Schmieder, Lehrgebiet Geschichte und Gegenwart Alteuropas, und Dr. Stefan Pätzold, stellvertretender Leiter des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte.

Veranstaltungsort ist das Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen. Bürgerinnen und Bürger mit Interesse an Urkunden aus dem heutigen Ruhrgebiet sind zu der wissenschaftlichen Tagung willkommen. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Hagener Forschungsdialogs der FernUniversität statt.

Weitere Informationen: http://www.fernuni-hagen.de/universitaet/aktuelles/

Infoveranstaltung auf dem Campus

Das Studium an der Fernuniversität

Hagen –  Die Einschreibefrist für das Sommersemester 2015 an der FernUniversität in Hagen beginnt am Montag, 1. Dezember. Wer sich bis 31. Januar einschreiben möchte, kann sich im Rahmen einer Infoveranstaltung noch über das Studienangebot, den Ablauf des Fernstudiums und … Infoveranstaltung auf dem Campus weiterlesen

Training für den „Denkapparat“: Teilnehmende für Studie gesucht

Hagen – Aufmerksamer werden, sich besser konzentrieren und erinnern: Ist der „Denkapparat“ des Menschen flexibel genug, um seine kognitiven Fähigkeiten gezielt verbessern zu können? PD Dr. Tilo Strobach, Vertreter des Lehrgebiets Allgemeine Psychologie: Urteilen, Entscheiden, Handeln an der FernUniversität in Hagen, sucht jetzt für eine aktuelle Studie Teilnehmerinnen und Teilnehmer.  Als eine interessante Möglichkeit zur Verbesserung des kognitiven Systems werden zunehmende … Training für den „Denkapparat“: Teilnehmende für Studie gesucht weiterlesen

Das Glück – Ziel und Problem des Menschen

Vorträge und Diskussionen zum UNESCO-Welttag der Philosophie

 Anlässlich des UNESCO-Welttages der Philosophie veranstaltet das Institut für Philosophie der FernUniversität in Hagen am Donnerstag, 20. November, wieder ein öffentliches Symposium: „Das Glück – Ziel und Problem des Menschen.“ Es findet von 9 bis 14.30 Uhr im Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen, Räume 1 bis 3, statt.  Die Referenten sind Prof. Dr. Thomas Bedorf, Prof. Dr. Hubertus Busche und … Das Glück – Ziel und Problem des Menschen weiterlesen

„Entscheiden, Steuern und Reflektieren in autonomen Universitäten“

Strategisches Universitätsmanagement: Antworten auf zentrale Fragen gefunden

 

Die Forschung zum Management im universitären Kontext ist vielfältig. Sie erhält ihren wesentlichen Anstoß durch hochschulpolitische Reformen, die Universitäten auch in Zukunft mit veränderten und … „Entscheiden, Steuern und Reflektieren in autonomen Universitäten“ weiterlesen

Erfolgreicher Start ins Berufsleben – Zwölf FernUni-Azubis bekamen ihre Zeugnisse

FernUni 1Hagen – Zwölf junge Frauen und Männer ernteten nun die Früchte von zwei Jahren Fleiß und Disziplin: „Wir freuen uns sehr, dass Sie Ihre Ausbildung so erfolgreich und mehrere sogar ein halbes Jahr vor dem eigentlichen Ausbildungsende abgeschlossen haben“, lobte Kanzlerin Regina Zdebel.  Zwei sehr unterschiedliche Ausbildungswege hob die Kanzlerin besonders hervor: … Erfolgreicher Start ins Berufsleben – Zwölf FernUni-Azubis bekamen ihre Zeugnisse weiterlesen

Steiniger Weg für Frauen in der Rechtswissenschaft

Hagen – Forschungsteam der FernUniversität präsentiert erste Untersuchung über Juristinnen-Karrieren in der Rechtswissenschaft  

Eine konservative Fachkultur, eine lange Ausbildung und wenige akademische Karriere-Optionen behindern Frauen in der Rechtswissenschaft. Zu diesem Ergebnis kommen FernUni-ForscherinnenSie trägt das Richtschwert in der einen, eine Waage in der anderen Hand. Ihre Augen sind verbunden: Justitia wägt ab und fällt ihr Urteil gerecht, ohne Ansehen der Person,… Steiniger Weg für Frauen in der Rechtswissenschaft weiterlesen

Deutschlandstipendium fördert engagierte Fernstudierende

Hagen – Die Bewerbungsphase läuft bis 31. August 2014 – Anträge online Studierende der FernUniversität in Hagen können sich bis 31. August 2014 für das Studienjahr 2014/15 für ein Deutschlandstipendium bewerben. Die monatliche Förderung beträgt 300 Euro. Die FernUniversität in Hagen beteiligt sich auch für das Studienjahr 2014/15  wieder an dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Deutschlandstipendium. Bewerbungen können bis zum …

Deutschlandstipendium fördert engagierte Fernstudierende weiterlesen

Spitzenbewertung bei Professorinnenprogramm: Fünf Jahre Fördermittel für die FernUniversität

Wissenschaftskonferenz lobt herausragende Vorbilder für chancengerechte Hochschulen Das Gleichstellungskonzept der FernUni überzeugte: Sie kam unter die besten zehn Bewerberinnen und kann nun Anschubfinanzierungen für bis zu drei Professorinnenstellen erhalten. Die Aussichten für neuberufene Professorinnen sind an der FernUniversität in Hagen besonders gut. Das belegt ihr Spitzenplatz bei … Spitzenbewertung bei Professorinnenprogramm: Fünf Jahre Fördermittel für die FernUniversität weiterlesen

Infotag der FernUniversität für neue Azubis

FernUni_5378Hagen – Es ist ein neuer Lebensabschnitt, der bald für die angehenden Auszubildenden an der FernUniversität in Hagen beginnt. Zwar startet die Ausbildung für die insgesamt elf jungen Frauen und Männer erst am 15. August, trotzdem waren zehn von ihnen mit ihren Eltern jetzt schon auf dem Campus. Infotag der FernUniversität für neue Azubis weiterlesen

Der Fall Gurlitt – Veranstaltung an der FernUniversität in Hagen

  1. Hagen –  Der Fall des am 6. Mai 2014 verstorbenen Kunstsammlers Cornelius Gurlitt hatte bundesweit für ein breites mediales Echo gesorgt. Die Augsburger Staatsanwaltschaft hatte im Februar 2012 eine große aus dem Nachlass des Vaters von Cornelius Gurlitt stammende Anzahl von Kunstwerken beschlagnahmt. Bis heute ist die Herkunft vieler Kunstwerke ungeklärt, ein Teil der Werke galt seit 1945 als verschollen, bei anderen Werken wird vermutet, dass es sich um NS-Raubkunst handelt. In der Vortragsreihe Colloquia Iuridica geht es am Donnerstag, 10. Juli, um: „Der Fall Gurlitt – Die Verjährung der Vindikation“. Der Vortrag beginnt um 16 Uhr im TGZ auf dem Campus der FernUniversität, Universitätsstraße 11, 58097 Hagen, EG, Raum Ellipse. Referent ist Prof. Dr. Andreas Bergmann, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Privatrechtsgeschichte sowie Handels- und Gesellschaftsrecht.

 

Blick hinter die Fassade – Lesung aus Philippe Claudels Roman „Die grauen Seelen“

Hagen – Kanonendonner, Tod, Verzweiflung: Während im Winter 1917 zahllose Soldaten in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges sterben, bekommen die Menschen des ostfranzösischen Ortes V. kaum etwas davon mit. Alles geht seinen gewohnten Gang – bis eines Tages die Tochter des Gastwirtes erdrosselt an einer Uferböschung gefunden wird. Die Suche nach dem Mörder bringt den Ortspolizisten so weit an seine Grenzen, dass er erst 20 Jahre später über die Ereignisse sprechen kann. Am Ende kommt er zu der Erkenntnis: „Nichts ist ganz schwarz oder ganz weiß.“   Die Lesung aus Philippe Claudels Roman „Die grauen Seelen“ findet am Dienstag, 20. Mai, von 19 bis 21 Uhr im Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen, statt. Schauspieler Peter Schütze liest. Der Eintritt ist frei. Die Lesung ist eine Veranstaltung der Bibliothek der FernUniversität in Hagen und der Deutsch-Französischen Gesellschaft Hagen e.V.

Kein Kriegsroman

Obwohl die Handlung während des Ersten Weltkrieges spielt, ist der Roman „Die Grauen Seelen“ kein Kriegsroman. Der Krieg selbst ist nur im fernen Donnerhallen der Kanonen und in Kriegsversehrtenzügen präsent. Der französische Schriftsteller Philippe Claudel (geb. 1962) zeigt anhand des fiktiven französischen Ortes V., welche menschlichen Abgründe sich hinter einer beschaulichen Dorf-Fassade verbergen. „Die grauen Seelen“ erschien 2003 und hielt sich monatelang in den Bestsellerlisten. Der Roman wurde mit dem französischen Literaturpreis „Prix Renaudot“ ausgezeichnet.

Ansprechpartner für weitere Informationen:

Georg Schirmers, Tel: 02331 987-2935, E-Mail:georg.schirmers@fernuni-hagen.de

Hinter der Glaswand – Lesung aus Marlen Haushofers Roman „Die Wand“

Hinter der Glaswand_Foto Volodina_ThinkstockHagen – Raus aus dem Alltag, das denken sich eine Frau, ihre Cousine und deren Ehemann. Sie wandern zu einer Berghütte, wollen dort ein paar ruhige Tage verbringen. Vor Einbruch der Nacht geht das Ehepaar für ein paar Besorgungen ins nahe Dorf. Nächster Morgen: Das Ehepaar ist nicht zurück. Die Frau geht ihnen nach – und stößt an eine gläserne Wand. Diese umgibt die Hütte, kein Ausweg. Und während innen alles normal wirkt, ist das Leben außen wie ausgelöscht. Anfangs noch schwankend zwischen Furcht und Verzweiflung, beginnt sich die Frau bald mit ihrem neuen Leben zu arrangieren – doch das hat Folgen für sie.  Hinter der Glaswand – Lesung aus Marlen Haushofers Roman „Die Wand“ weiterlesen

Der eBusiness-Lotse Südwestfalen-Hagen informiert

Hagen – Fachtagung in der FernUniversität: Nachwuchskräfte qualifizieren – Das neue EU-Förderprogramm „erasmus+“ und digitale Medien im Praxistest.
Wie können junge Nachwuchskräfte gewonnen und für die Anforderungen der europäischen Wissensregion qualifiziert werden? Welche Fördermöglichkeiten gibt es mit dem neuen Programm erasmus+, das am 1. Januar 2014 startet? Welche Chancen bieten digitale Medien für Wissensmanagement und Lernen in Ausbildung und Unterricht? Am 15. Januar widmet sich die Fachtagung „wissensoffensive edunet 2014“ an der FernUniversität Hagen dem Thema Wissensmanagement und Lernen in Beruf und Schule. Der eBusiness-Lotse Südwestfalen-Hagen informiert weiterlesen

(Hagen) Ehe und Partnerschaft im Recht der EU

Hagen – Im Rahmen der Vortragsreihe „Frauen und Männer im Gespräch“ lädt die Volkshochschule der Stadt Hagen in Kooperation mit der FernUniversität am Montag, 7. Oktober, um 18 Uhr zu einem Vortrag ein mit dem Thema „Ehe und Partnerschaft im Recht der EU- Wie weit reicht das Bestimmungsrecht der Mitgliedstaaten?“. (Hagen) Ehe und Partnerschaft im Recht der EU weiterlesen