Archiv der Kategorie: Verkehr

Geschwindigkeitsüberwachungen im Hagener Stadtgebiet

Symbolbild Geschwindigkeitsmessanlage © Hans Leicher.Auch in der Zeit vom 15. bis 31. Oktober finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird weiterhin im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

15.10.2018
Overbergstraße, Büddingstraße, Neue Straße, Westhofener Straße

16.10.2018
Harkortstraße, Berliner Straße, Wörthstraße, Buschstraße, Schwerter Straße, Birkenstraße, Gabelsberger Straße, Grundschötteler Straße

17.10.2018
In der Welle, Ribbertstraße, Schillerstraße, Kapellenstraße, Vorhaller Straße, Eckeseyer Straße, Voerder Straße, Hestertstraße

18.10.2018
Osthofstraße, Poststraße, Ährenstraße, Am Karweg, Schlesierstraße, Im Lindental, Am Bügel, Stormstraße

19.10.2018
Jungfernbruch, Enneper Straße, Franzstraße, Turmstraße, Sonntagstraße, Lindenstraße, Höxterstraße, Kölner Straße

20.10.2018
Nöhstraße, Helfer Straße, Altenhagener Straße, Volmeabstieg

22.10.2018
Blumenstraße, Eugen-Richter-Straße, Ergster Weg, Berchumer Straße

23.10.2018
Königsberger Straße, Schälker Landstraße, Scharnhorststraße, Cunostraße, Haldener Straße, Lützowstraße, Berliner Allee, Herbecker Weg

24.10.2018
Boeler Straße, Heinrichstraße, Schälk, Iserlohner Straße, Im Sonnenwinkel, Heidestraße, Bergstraße, Alexanderstraße

25.10.2018
Hohenlimburger Straße, Lahmen Hasen, Feithstraße, Friedensstraße, Rembergstraße, Haßleyer Straße, Alemannenweg, Wilhelmstraße

26.10.2018
Wiesenstraße, Im Weinhof, Altenhagener Straße, Alleestraße, Kuhle Straße, Lange Straße, Zur Hünenpforte, Oststraße

27.10.2018
Auf dem Lölfert, Oeger Straße, Bergischer Ring, Hochstraße

29.10.2018
Overbergstraße, Vossacker, Jungfernbruch, Höxterstraße

30.10.2018
Am Karweg, Kölner Straße, Birkenstraße, Hagener Straße, Eckeseyer Straße, Schillerstraße

31.10.2018
Selbecker Straße, An der Hütte, Preußer Straße

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden. Die stationären Geschwindigkeitsüberwachungen sowie die möglichen mobilen Messplätze sind auch im Stadtplan auf www.hagen.de einzusehen.

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Verkehrsunfall mit drei beteiligten Lkw auf der A 1 bei Hagen

© Hans Leicher.
Symbolfoto © Hans Leicher.

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwoch gegen 9.50 Uhr auf der A 1 bei Hagen ist ein Lkw-Fahrer schwer verletzt worden.

Ersten Erkenntnissen zufolge war ein 27-Jähriger aus den
Niederlanden mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen in
Richtung Köln unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Hagen-Nord
musste er sein Fahrzeug verkehrsbedingt abbremsen. Ein dahinter
fahrender 58-Jähriger aus Ahlen bremste seinen Sattelzug daraufhin
ebenfalls ab. Der Dritte in der Reihe, ein 32-Jähriger aus Litauen,
erkannte die Situation aus bislang unbekannter Ursache jedoch
offenbar zu spät. Mit seinem Sattelzug fuhr er auf den des Ahleners
auf und schob diesen auf dessen Vordermann.

Die Feuerwehr musste den 32-Jährigen aus seinem Führerhaus
befreien. Ein Rettungswagen brachte ihn zur stationären Behandlung in
ein umliegendes Krankenhaus. Die beiden anderen Fahrer blieben
unverletzt.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die
betroffene Richtungsfahrbahn in Höhe der Unfallstelle komplett
gesperrt werden. Gegen 11.05 Uhr konnte ein Fahrstreifen freigegeben
werden. Die komplette Richtungsfahrbahn war gegen 13.45 Uhr wieder
frei.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 70.000
Euro.

Herbstferien: Ab Freitag rollt der Reiseverkehr

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

(straßen.nrw). Die Straßen.NRW-Verkehrszentrale erwartet einen schnell ansteigenden (Reise-)Verkehr am Freitag (12.10.) ab 14 Uhr, denn dann startet Nordrhein-Westfalen in die Herbstferien. Die Situation wird, so die Prognose, bis gegen 18 Uhr andauern.

Besonders betroffen sind davon die Autobahnen, die in Richtung der Küsten führen, etwa die A1, die A31, die A40, die A57 und die A61.

Auf der A1 ist insbesondere in den Bereichen um Schwerte, Dortmund/Unna, Osnabrück und Bremen mit Stau zu rechnen.

Auf der A3 sind im gesamten Abschnitt zwischen Köln und Oberhausen (beide Fahrtrichtungen) sowie ab dem Ruhrgebiet in Richtung der Niederlande Staus zu erwarten.

Im Großraum Köln muss auf den Autobahnen A1, A3, A4 und A57 mit einer angespannten Verkehrslage gerechnet werden.

Auf der A45 finden neben der Lennetalbrücke (bei Hagen) zwischen Hagen-Süd und Lüdenscheid-Süd in beiden Richtungen Arbeiten statt. Auch auf den Abschnitten Drolshagen bis zum Autobahnkreuz Olpe-Süd sowie von Siegen bis zur Landesgrenze Hessen ist mit Behinderungen zu rechnen.

Weiterhin muss im Wesentlichen auf folgenden Strecken mit Behinderungen gerechnet werden:

– Auf der A61 und der A565 im Bereich Meckenheim kann es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen.
– Auf der A43 im Raum Bochum-Recklinghausen ist mit Behinderungen und einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.
– Auf der A44 ist im Bereich Werl mit Staus zu rechnen.
– Die Sperrung für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen auf der Leverkusener A1-Rheinbrücke dauert an.

Blick zu den Nachbarn

Auch in einigen Provinzen der Niederlande beginnen an diesem Wochenende die Herbstferien. In vielen Bundesländern – u.a. Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz – enden sie.

In den Niederlanden sperrt Rijkswaterstaat die A67 zwischen Zaarderheiken (Nähe Venlo) und der Deutschen Grenze (Anschlussstelle Straelen) in Fahrtrichtung Duisburg von Freitag (12.10.) 21 Uhr bis Montag (15.10.) um 5 Uhr.

Hinweis für Bahnfahrer

Die Deutsche Bahn sperrt in den Herbstferien die Hauptstrecke zwischen Duisburg und Essen. Die Sperrungen gelten von Freitag (12.10.) ab 23 Uhr bis Montag (29.10.) um 4 Uhr.

Der Ferien-Ausblick

– Die A1 wird Freitag (19.10.) ab 22 Uhr bis Montag (22.10.) um 5 Uhr im Bereich des Autobahnkreuzes Leverkusen-West in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt.

– Von Dienstag (16.10.) um 22 Uhr bis Donnerstag (18.10.) um 20 Uhr ist die A3 zwischen den Anschlussstellen Elten und Emmerich in beiden Fahrtrichtungen wegen Brückenbauarbeiten voll gesperrt. Der Verkehr wird ab der Anschlussstelle Elten über die Bedarfsumleitung U4 und ab Emmerich über die Bedarfsumleitung U17 umgeleitet.

Die aktuelle Verkehrslage

Auf der Seite http://www.Verkehr.NRW werden Informationen wie die aktuelle Verkehrslage sowie (auch zukünftige) Baumaßnahmen übersichtlich dargestellt. Über 200 Webcams vermitteln den Nutzern einen „Eindruck wie vor Ort“.

Nordrhein-Westfalen startet in die Herbstferien – ADAC Stauprognose

Logo201506 30Auch an diesem Wochenende werden viele Autofahrer im Stau landen. Der Grund: Zwölf Bundesländer sind auf dem Weg in die Herbstferien oder kommen aus diesen zurück. So schließen die Schulen in Nordrhein-Westfalen und dem Süden der Niederlande. In Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen und dem Saarland enden die Ferien. In Sachsen und Schleswig-Holstein gibt es noch eine zweite Ferienwoche. Etliche Urlauber und Wochenendausflügler steuern die Wandergebiete der Alpen und Mittelgebirge sowie die Küsten an oder kehren von dort zurück.

Die besonders belasteten Strecken:

- Großräume Hamburg, Frankfurt und München
- Fernstraßen von und zur Nord- und Ostsee
- A 1 /A 3 / A 4 Kölner Ring
- A 1 Hamburg - Bremen
- A 2 Dortmund - Hannover
- A 3 Oberhausen - Köln - Frankfurt - Nürnberg - Passau
- A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden
- A 5 Hattenbacher Dreieck - Karlsruhe - Basel
- A 6 Nürnberg - Heilbronn - Mannheim - Kaiserslautern
- A 7 Füssen/Reutte - Würzburg - Hannover - Hamburg
- A 7 Hamburg - Flensburg
- A 8 Salzburg - München - Stuttgart - Karlsruhe
- A 9 München - Nürnberg - Berlin
- A 45 Hagen - Gießen - Aschaffenburg
- A 93 Inntaldreieck - Kufstein
- A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
- A 95/ B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
- A 99 Umfahrung München

Auch im benachbarten Ausland sorgt der Ausflugs- und Herbsturlauberverkehr zeitweise für volle Straßen. Besonders gefährdet sind die österreichische West-, Tauern- und Inntalautobahn, die Brennerroute sowie die Schweizer Gotthard- und San-Bernardino-Autobahn. Staugefahr besteht an den Grenzübergängen Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim).

„Wetteraner Herbst“ am 07.10.2018 im Bereich des ZOB und des Bahnhofsvorplatzes in der Bahnhofstraße in Wetter (Ruhr)

Wetter ruhrWegen der Veranstaltung „Wetteraner Herbst“ wird am 07.10.2018 der Bereich des ZOB und des Bahnhofsvorplatzes in der Bahnhofstraße in Wetter (Ruhr) ab der Alte Bahnhofstraße Ecke Bahnhofstraße bis zur Bahnhofstr. 8 voll gesperrt. Eine Durchfahrt ist am 07.10.2018 nicht möglich.

 

Für den Busverkehr ergeben sich folgende Änderungen:

 

Linie SB 38: Haltestelle „Kaiserstraße“ vor dem Grundstück Kaiserstr. 101 und Ersatzhaltestelle in der Kaiserstraße in Höhe des RuhrtalCenters gegenüber dem Grundstück Kaiserstr. 63 statt Bahnhof Wetter.

 

Linie 595: Ersatzhaltestelle in der Kaiserstraße in Höhe des RuhrtalCenters gegenüber dem Grundstück Kaiserstr. 63 statt Bahnhof Wetter.

 

Linien 591 und 593: Ersatzhaltestelle Wasserstraße statt Wetter Bahnhof.

 

Linien 553 und 555:Haltestellen Ruhrstraße in beiden Fahrtrichtungen statt Wetter Bahnhof.

 

Linie 541: Haltestellen Ruhrstraße in beiden Fahrtrichtungen statt Wetter Bahnhof (wenden im Kreisverkehr Kaiserstraße / Friedrichstraße / Ruhrstraße und fahren die Ruhrstraße wieder zurück).

 

Die Bürgerbuslinie hält nicht in der Alte Bahnhofstraße, sondern fährt vom Kreisverkehr Kaiserstraße / An der Kirche / Carl-Bönnhoff-Straße die Ersatzhaltestelle am RuhrtalCenter gegenüber dem Grundstück Kaiserstr. 65 an.

 

Die Taxenstände werden in die Kaiserstraße vor die Grundstücke ab der Haus-Nr. 65 bis zum Kreisel Kaiserstraße / An der Kirche / Carl-Bönnhoff-Straße (gegenüber dem RuhrtalCenter) und in die Kaiserstraße vor das RuhrtalCenter (gegenüber dem Grundstück Bruchstr. 11) verlegt.

Verkehrsunfall mit drei Lkw sorgte für längere Sperrung auf der A 1

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Lkw hat am Donnerstagmorgen (4. Oktober) für erhebliche Verkehrsbehinderungen
auf der A 1 in Richtung Bremen gesorgt. Glücklicherweise wurde bei
dem Unfall niemand verletzt.

Ersten Erkenntnissen zufolge war ein 62-Jähriger aus Polen mit
seinem Sattelzug gegen 6.25 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen auf ein
Stauende zwischen der Anschlussstelle Schwerte und dem Autobahnkreuz
Dortmund/Unna aufgefahren. Er prallte auf den Lkw eines 53-jährigen
Deutschen, der sich durch die Wucht des Aufpralls quer stellte und
noch gegen das Heck des davor stehenden Sattelzugs eines 38-jährigen
Tschechen prallte.

Durch den Unfall waren zunächst alle drei Fahrstreifen blockiert.
Die Vollsperrung dauerte bis ca. 9.45 Uhr an. Die aufwendigen
Bergungs- und Reinigungsarbeiten waren erst gegen 15.10 Uhr komplett
beendet. Ab ca. 13.25 Uhr waren zwei Fahrstreifen wieder befahrbar.

Zum entstandenen Sachschaden liegen derzeit noch keine Angaben
vor.

Thema Gehölzpflege: Telefonaktion mit Straßen.NRW-Experten

(Straßen.NRW). Mit dem 1. Oktober hat für Straßen.NRW die Gehölzpflegesaison begonnen. Rechts und links von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen müssen Bäume und Sträucher zurückgeschnitten werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Vor allem bei alten Beständen werden Bäume auch auf den Stock gesetzt. Für die Verkehrsteilnehmer wirkt eine solche Maßnahme oft wie ein Kahlschlag, doch schon im kommenden Frühjahr treiben die gekappten Bäume wieder aus.
Warum sind solche radikalen Schnitte notwendig? Wie werden die Bestände gepflegt? Was passiert mit dem Holz? Wird mit dem Rückschnitt nicht auch Lebensraum für Kleintiere zerstört? Fragen wie diese beantworten Experten von Straßen.NRW am Freitag, 5. Oktober, bei einer Telefonaktion. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ihre Fragen zu stellen. Von 10 bis 12 Uhr sind die Straßen.NRW-Experten unter der Telefonnummer (0209) 3808-665 zu erreichen.

Geschwindigkeitsüberwachungen im Hagener Stadtgebiet

Auch in der Zeit vom 1. bis 13. Oktober finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird weiterhin im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

01.10.2018
Berliner Straße, Hestertstraße, Sonntagstraße, Poststraße

02.10.2018
Buschstraße, Metzer Straße, Silscheder Straße, Im Lindental, Vossacker, Poststraße

04.10.2018
Gabelsberger Straße, Am Karweg, Schwerter Straße, Ribbertstraße, Heubingstraße, Büddingstraße

05.10.2018
Hohensyburgstraße, Wörthstraße, Wiener Straße, Voerder Straße, Dahler Straße, Selbecker Straße
06.10.2018
Eckeseyer Straße, Turmstraße, Enneper Straße, Volmeabstieg

08.10.2018
Am Berghang, Rembergstraße, Holthauser Straße, Neuer Schloßweg

09.10.2018
Berchumer Straße, Am Berge, Brahmsstraße, Lortzingstraße, Karl-Ernst-Osthaus-Straße, Hochstraße, Hasselbach, Iserlohner Straße

10.10.2018
Minervastraße, Liebigstraße, Oststraße, Zur Hünenpforte, Jahnstraße, Schälk, Thünenstraße, Schwelmstück

11.10.2018
Herbecker Weg, Alemannenweg, Beethovenstraße, Altenhagener Straße, Flensburgstraße, Stadionstraße, Im Weinhof, Gotenweg

12.10.2018
Heinrichstraße, Funckestraße, Wilhelmstraße, Letmather Straße, Im Alten Holz, Cunostraße, Lenneuferstraße, Auf dem Lölfert

13.10.2018
Eppenhauser Straße, Elseyer Straße, Hohenlimburger Straße, Lange Straße

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden. Die stationären Geschwindigkeitsüberwachungen sowie die möglichen mobilen Messplätze sind auch im Stadtplan auf www.hagen.de einzusehen.

Wetter: „Priorität hat die Öffnung der Autobahnabfahrt“

Die Stadt Wetter (Ruhr) begrüßt die Mitteilung der Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanung- und bau GmbH), dass ab Anfang 2020 für den Neubau der Autobahnbrücke Volmarstein sechs Fahrstreifen – und damit mehr als ursprünglich geplant –  zur Verfügung stehen. Diese von der Deges zugesagte Maßnahme würde auch dazu führen, dass die aktuell sehr belasteten Straßen im Stadtgebiet Wetters entsprechend entlastet würden, so die Stadt.

Die städtische Verwaltung wünscht sich von der Deges allerdings noch eine viel wichtigere Entscheidung: „Priorität hat für uns, für unsere Bürgerinnen und Bürger und insbesondere für die heimischen Firmen weiterhin die Öffnung der Autobahnabfahrt Richtung Hagen/Bremen. Dazu haben wir von der Deges noch keinerlei positive Aussage gehört“, erklärt Bürgermeister Frank Hasenberg. Die Öffnung von mehr Fahrspuren würde nach Ansicht der Stadt die Möglichkeit bieten, die Abfahrt früher zu öffnen.

 

WBH erneuert Kanäle „An der Kohlenbahn“, Stolzestraße und Gabelsbergerstraße

Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) beginnt ab kommenden Montag, 1. Oktober, mit den vorbereitenden Arbeiten zur Erneuerung der Schmutz- und Regenwasserkanäle „An der Kohlenbahn“, in der Stolzestraße und im Anschluss in der Gabelsbergerstraße.

Bauliche und hydraulische Mängel machen eine Erneuerung der Kanäle auf einer Länge von rund 370 Metern erforderlich. Zu der offenen Verlegung wird eine Erneuerung des Schmutzwasserkanals in der vorhandenen Böschung Gabelsbergerstraße und „An der Kohlenbahn“ mittels Stahlrohrpressung auf einer Länge von rund 20 Metern durchgeführt.

Die Kanalbauarbeiten beginnen mit der Erstellung der Pressgruben für den Vortrieb im Fußweg „An der Kohlenbahn“ und im hinteren Wendehammerbereich der Gabelsbergerstraße. Ab Mitte Oktober beginnen zeitgleich die Kanalbauarbeiten in der Stolzestraße. Voraussichtlich zu Beginn des neuen Jahres starten dann die Arbeiten in der Gabelsbergerstraße.

Die Arbeiten in der Stolze- und Gabelsbergerstraße werden mittels einer halbseitigen Sperrung durchgeführt, wobei der Verkehr dabei teilweise aufgeschultert über die Gehwege geführt wird. Für die Arbeiten An der Kohlenbahn wird die Verkehrsführung mit Hilfe einer Ampelanlage sichergestellt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Mai 2019 abgeschlossen sein. Der WBH ist bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Jetzt buchen: Radboxen am Hohenlimburger Bahnhof und am Heubing in Haspe

Logo201506 30Die Installation der insgesamt 34 Radboxen an Hagener Bahnhöfen befindet sich auf der Zielgeraden: Heute konnte Marc Henningfeld, Servicetechniker vom Radparksystemanbieter Kienzler, sechs Boxen am Hohenlimburger Bahnhof sowie fünf Boxen am Bahnhof Heubing in Haspe anschließen.

Fahrgäste können die Stellplätze bei der Hagener Straßenbahn AG via Internet unter www.dein-radschloss.de/# reservieren. Als letzter Standort wird in den kommenden Wochen der Bahnhof Vorhalle mit sechs Radboxen ausgestattet.

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Marc Henningfeld, Servicetechniker vom Radparksystemanbieter Kienzler, schließt die Radboxen in Hohenlimburg an. (Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)

Hagen gehört zu einer von 15 Kommunen, die gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr an größeren Verknüpfungspunkten zum öffentlichen Nahverkehr digital gesteuerte Radabstellanlagen mit dazugehörigem modernen, elektronischen Zugangs- und Hintergrundsystem anbieten. Die Radabstellanlagen werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

sicher.mobil.leben: Polizei Hagen kontrolliert derzeit mit über 30 Einsatzkräften

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Auch die Hagener Polizei beteiligt sich am heutigen Tag an der länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion. Unter dem Leitspruch „sicher.mobil.leben – Ablenkung im Blick“  sind in der Zeit von 09.00 bis 17.00 Uhr jeweils zeitgleich fünf Kontrollstellen an wechselnden Örtlichkeiten auf das Stadtgebiet verteilt. Der Schwerpunkt der Kontrollen liegt natürlich – aber nicht ausschließlich – auf der Nutzung von Mobiltelefon während der Fahrt. Jeder Verkehrsteilnehmer kennt die Risiken, die durch Telefonieren oder gar Texten rapide ansteigen.

Keine WhatsApp-Nachricht, kein Post und kein Anruf sind so wichtig, dass man dafür das eigene Leben oder das anderer Verkehrsteilnehmer aufs Spiel setzt. Entsprechend werden solche Verstöße konsequent geahndet.

Corbacher Straße: Einbahnstraße wird „gedreht“

Logo201506 30Zu viele Autos und viele davon schneller als erlaubt. Auf diese Beschwerden der Anwohner der Corbacher Straße in Haspe reagierte jetzt die Verkehrsabteilung der Stadt Hagen und beschloss in der Verkehrsbesprechung die Drehung der Einbahnstraße. Demnach soll die Corbacher Straße künftig nicht mehr von der Berliner Straße, sondern von der Markanastraße aus befahrbar sein. Voraussichtlich in drei Wochen wird die bisherige Beschilderung durch die neue ersetzt. Für Radfahrer wird weiterhin ein Befahren von beiden Seiten möglich sein.

A1: Engpass zwischen Schwerte und Dortmund/Unna

(straßen.nrw). Auf der A1 steht dem Verkehr voraussichtlich noch bis Donnerstagmittag (13.9.) zwischen der Anschlussstelle Schwerte und dem Kreuz Dortmund/Unna in Fahrtrichtung Bremen nur einer von drei Fahrstreifen zur Verfügung. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift repariert dort im Baustellenbereich einen Fahrbahnschaden.

Dazu muss zunächst der Schadstellenbereich ausgeschachtet und verfüllt werden. Anschließend wird neu asphaltiert, und der Asphalt muss dann noch auskühlen.

Konzertbusse fahren zu den Sinfoniekonzerten in der Stadthalle Hagen

Auch in dieser Spielzeit fahren die „Konzertbusse“ zu den Sinfoniekonzerten (und zum Neujahrskonzert) des Philharmonischen Orchesters Hagen in die Stadthalle Hagen – zu den gewohnten und bereits veröffentlichten Zeiten mit Stop an den bekannten Haltestellen. Tickets für 1, 50 Euro sind an der Theaterkasse und bei den Bürgerämtern erhältlich (nicht im Bus!).

Details sind den Publikationen des Theaters Hagen (Datenheft, Orchesterheft) zu entnehmen.

A1: Nächtliche Verkehrsbehinderungen in Richtung Dortmund zwischen Schwerte und Dortmund/Unna

(straßen.nrw). Montagnacht (10./11.9.) und Dienstagnacht (11./12.9.) jeweils von 21 bis 5.30 Uhr steht auf der A1 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen der Anschlussstelle Schwerte und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Auch der Rastplatz Lichtendorf ist in diesen Zeiten gesperrt. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm muss dort dringende Fahrbahnschäden beseitigen und investiert dafür 20.000 Euro aus Bundesmitteln.

A45: Engpass im Kreuz Hagen in Richtung Frankfurt

(straßen.nrw). Von Samstagabend (8.9.) um 18 Uhr bis Montagmorgen (10.9.) um 5 Uhr steht auf der A45 im Autobahnkreuz Hagen in Richtung Frankfurt nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen, Projektgruppe A45, muss im Zuge des Neubaus der Lennetalbrücke dort den Fahrbahnübergang einer Behelfsbrücke reparieren. Die Übergänge zwischen Fahrbahn und Brücke sind Metallkonstruktionen, die das Ausdehnen der Brücke je nach Umgebungstemperatur und Belastung sicher gewährleisten müssen.

A45: Baugrunderkundungen bei Siegen-Eisern

(straßen.nrw). Zur Durchführung von Baugrunderkundungen verengt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen auf der A45 im Bereich der Hangbrücke Eisern die rechte Fahrspur in Fahrtrichtung Dortmund auf 3,25 Meter. In Fahrrichtung Frankfurt wird die vorhandene bauseitige Verkehrsführung in Richtung Norden verlängert und um Absicherungen in der Anschlussstelle Siegen-Süd ergänzt. Diese Arbeiten finden in der Nacht von Sonntag (9.9.) auf Montag (10.9.) statt.

Die Erkundungsarbeiten starten dann am Montag (10.9.) und dauern bis Ende Oktober 2018. Diese Baugrunduntersuchungen dienen der Vorbereitung und Bauwerksplanung des Ersatzneubaues der Hangbrücke Eisern. Dem Verkehrsteilnehmer stehen dort nach wie vor jeweils zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung.

ADFC-Fahrradklimatest 2018 geht an den Start

Vom 1. September bis 30. November können die Hagener Radfahrer und Radfahrerinnen
wieder die Fahrradfreundlichkeit ihrer Stadt bewerten.

Bei der Online-Umfrage zum ADFCFahrradklima-Test 2018 werden 32 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt. 2016 haben bundesweit mehr als 120.000 Bürgerinnen und Bürger mitgemacht und die Situation in 539 Städten und Gemeinden beurteilt. Bei den letzten zwei Umfragen in den Jahren 2014 und 2016 kam Hagen jeweils mit einer Durchschnittsnote von 4,7 auf den letzten Platz aller Deutschen Großstädte und nicht nur in ihrer Kategorie der Städte mit 100 000 bis 200 000 Einwohnern. Ist Hagen in der Zwischenzeit fahrradfreundlicher geworden oder gibt es zum dritten Mal den unrühmlichen Titel der fahrradunfreundlichsten Stadt Deutschlands?
In diesem Jahr will der ADFC die Beteiligung noch einmal deutlich erhöhen. An der Umfrage teilnehmen können alle – egal, ob sie jung oder alt sind, viel oder wenig Rad fahren, mit dem Rad zum Job pendeln oder lieber veloflanieren. Besonders erwünscht sind auch die Rückmeldungen von Kindern und Jugendlichen – bei Bedarf gern mit Unterstützung von Erwachsenen! Je vielfältiger die Teilnehmenden sind, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse.
Wo fühlen sich in Hagen Radfahrer gefährdet? An welchen Stellen läuft’s rund und welche Wege sind eher Rumpelpisten? Wo gibt es benachteiligende Ampelschaltungen? – Macht Radfahren Stress oder Spaß? Über einen Fragenkatalog können sich Radfahrer dazu äußern und dieses in verschiedenen Kategorien benoten. Neben vorgegebenen Fragen zum Anklicken, gibt es auch noch eine Möglichkeit für Freitexte, in denen Gefahrenstellen oder Verbesserungsvorschläge gemeldet werden können.
Den Online-Fragebogen gibt es über den Link: http://www.fahrradklima-test.de
In den nächsten Tagen werden auch Fragebögen im AllerWeltHaus in der Potthofstraße 22 ausgelegt.
Die Umfrage läuft bis zum 30. November. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2019
präsentiert. Die Resultate münden in eine Note, die mit Schulnoten vergleichbar ist. Der Test gibt Politik und Verwaltung lebensnahe Rückmeldungen zu Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung. Beim ADFC und auch in der Stadtverwaltung ist man gespannt auf das Ergebnis.

Ausbau und Neugestaltung der Enneper Straße

Clara Berwe | Am kommenden Montag, 10. September, beginnen der Ausbau und die Neugestaltung der Enneper Straße. Aufgrund der Teilsperrungen der Anschlussstellen der A1 in Volmarstein und Gevelsberg wurde Ende des vergangenen Jahres in den politischen Gremien eine Verschiebung der Bauarbeiten diskutiert, aber letztlich abgelehnt, so dass der von der Stadt Hagen beauftragte Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) die Arbeiten von der Firma Kutsch aus Witten durchführen lässt.

Ausbau Enneper Straße_Foto Clara Berwe
(v.l.n.r.:) Matthias Hegerding (WBH), Mustafa Izci (Bauunternehmen Kutsch), Sascha Heiermann (WBH) und Hugo Brass (Bauunternehmen Kutsch) stellen den Ausbau der Enneper Straße vor. (Foto: Stadt Hagen/Clara Berwe)

Der für den Ausbau vorgesehene, rund 800 Meter lange Abschnitt der L 700, Enneper Straße, beginnt an der Stadtgrenze zu Gevelsberg und endet hinter der Einmündung der Straße „An der Wacht“. Er soll zur Erhöhung der Sicherheit und Leichtigkeit für alle Verkehrsarten nach den heutigen Vorstellungen einer modernen Straßenraumgestaltung umgebaut werden. Die bisher vorhandene Streckencharakteristik wird durch eine überbreite Fahrbahn mit beidseitigen Mehrzweckstreifen und begleitenden Gehwegen geprägt.

Die Planung sieht vor, den Abschnitt an die Anforderungen einer zeitgemäßen Integration in den Stadtraum anzupassen. Die Entwicklung im Bereich des Brandt-Geländes wurde dabei berücksichtigt. So hat man dem Investor der Brandt-Brache per Kontrakt zugesagt, dass die Umgestaltung, zu der auch eine eigene Linksabbiegerspur für das neue Einzelhandelszentrum gehört, bis zur Eröffnung seines Neubauprojektes fertiggestellt sei.

Die überbreite Fahrbahn wird auf die notwendige Breite reduziert, die Gehwege werden ausgebaut und teilweise Parkstreifen vorgesehen. Insgesamt wird eine zeitgemäße Aufteilung der Verkehrsflächen für alle Verkehrsarten angestrebt. Für die Umsetzung der rund 3,5 Millionen Euro teuren Maßnahme, die mit Bundes- und Landesmitteln gefördert wird, kalkuliert der WBH mit einer Bauzeit von circa zwei Jahren.

Neben dem vollflächigen Umbau des Straßenraumes werden noch Arbeiten an den Versorgungsleitungen der Enervie getätigt, weiterhin wird die Beleuchtungsanlage komplett umgerüstet von Seilleuchten auf Mastaufsatzleuchten mit modernen LED Leuchtmitteln.

Die Baustelle wird in sechs Bauphasen umgesetzt, wobei zu Beginn der nördliche Teil der Enneper Straße ab der Stadtgrenze Gevelsberg in vier Teilabschnitten von jeweils rund 200 Meter Länge umgebaut wird. In diesen Bauphasen wird der Verkehr noch in beiden Fahrtrichtungen an der Baustelle vorbeigeführt. Dieser Zustand hat Bestand bis etwa September 2019.

Ab Oktober 2019 soll in der Bauphase 5 der mittlere Teil der Straße umgebaut werden. Dies erfordert eine Umleitungsstrecke für den Verkehr in Richtung Hagen über die Breddestraße, Am Sinnerhoop, Neue Straße, Martinstraße, während der Verkehr in Richtung Gevelsberg einspurig auf dem südlichen (alten) Fahrbahnteil geführt wird. Danach wir der südliche Teil der Straße in Angriff genommen. Es ist geplant, in Abschnitten von circa 200 Meter Länge zu arbeiten, die einzelnen Längen können jedoch je nach Gegebenheiten variieren. Die Umleitungsstrecke bleibt hierbei erhalten.

Bei der Durchführung der Maßnahme kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Der WBH ist bemüht, diese so gering wie möglich zu halten.

Geschwindigkeitsüberwachungen im Hagener Stadtgebiet

Auch in der Zeit vom 1. bis 15. September finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird weiterhin im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

03.09.2018 Neue Straße, Jungfernbruch, Overbergstraße, Stormstraße

04.09.2018 Kapellenstraße, Nöhstraße, Kölner Straße, Grundschötteler Straße, Harkortstraße, Am Quambusch, Heigarenweg, Vorhaller Straße

05.09.2018 Büddingstraße, Höxterstraße, Schillerstraße, Buschstraße, Vossacker, Dahler Straße, Am Karweg, Enneper Straße

06.09.2018 Metzer Straße, In der Welle, Altenhagener Straße, An der Hütte, Gabelsberger Straße, Silscheder Straße, Sonntagstraße, Volmeabstieg

07.09.2018 Berliner Straße, Im Lindental, Hohensyburgstraße, Poststraße, Helfer Straße, Schwerter Straße, Hestertstraße, Oedenburgstraße

08.09.2018 Hagener Straße, Turmstraße, Selbecker Straße, Voerder Straße

10.09.2018 Heidestraße, Wiesenstraße, Boeler Straße, Lützowstraße

11.09.2018 Cunostraße, Funckestraße, Ergster Weg, Am Berge, Berchumer Straße, Neuer Schloßweg

12.09.2018 Letmather Straße, Hasselbach, Flensburgstraße, Bergischer Ring, Altenhagener Straße, Friedensstraße

13.09.2018 Am Berghang, Herbecker Weg, Jahnstraße, Gotenweg, Im Kley, Wilhelmstraße

14.09.2018 Lahmen Hasen, Oststraße, Stadionstraße, Eugen-Richter-Straße, Bergstraße, Minervastraße

15.09.2018 Iserlohner Straße, Schälker Landstraße, Wasserloses Tal, Rembergstraße

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden. Die stationären Geschwindigkeitsüberwachungen sowie die möglichen mobilen Messplätze sind auch im Stadtplan auf www.hagen.de einzusehen.

LKW-Fahrer stirbt auf der A2 – BAB weiterhin gesperrt

Am heutigen Tag, 3.9., kam es auf der A2 zu einem schweren Unfall mit vier Lkw. Eine Person verstarb noch an der Unfallstelle.

Gegen 15.45 Uhr befand sich ein Lkw-Fahrer (Personalien bis dato
nicht bekannt) auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover. Zwischen
Anschlussstelle Dortmund-Nordost und Kamen / Bergkamen übersah er
augenscheinlich ein Stauende und fuhr auf einen langsam rollenden
Sattelzug auf. Durch die Kollision wurde der Lkw auf zwei weitere
Sattelzüge und einen Kleinlaster geschoben.

Der auffahrende Lkw-Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt.
Er verstarb noch an der Unfallstelle.

In den weiteren Sattelzügen befanden sich ein 60-jähriger Mann aus
Sachsen-Anhalt (leicht verletzt) und ein 50-jähriger Mann aus
Rumänien (unverletzt). Der Fahrer des Kleinlasters (43-Jahre aus
Rumänien) verletzte sich ebenfalls leicht.

Der Lkw des Verstorbenen hatte circa 150 Schweine geladen. Sie
wurden vor Ort umgeladen. Aktuell ist die Richtungsfahrbahn Hannover
komplett gesperrt. Die Dauer der Sperrung ist aktuell nicht bekannt
und wird sich bis in die späten Abendstunden bzw. Nacht hinziehen.
Bitte beachten Sie die aktuellen Verkehrshinweise.

ADFC-Fahrradklima-Test 2018 für Wetter

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist der Zufriedenheits-Index der Radfahrer in Deutschland. Mehr als 120.000 Bürgerinnen und Bürger haben 2016 mitgemacht und die Situation für Radfahrer in über 500 Städten bewertet. Am 1. September wird die Befragung zum Fahrradklima-Test 2018 gestartet.

Für eine Gemeinde der Größenordnung Wetters ist eine Mindestteilnehmerzahl von 50 erforderlich, um zu einem aussagekräftigen Ergebnis zu kommen und somit in die Wertung im Städteranking einzufließen. In den Jahren 2014 und 2016 konnte die Mindestteilnehmerzahl in Wetter noch nicht erreicht werden.

Die Befragung findet über die Internetseite www.fahrradklima-test.de statt und ist noch bis zum 30. November 2018 möglich. Die Ergebnisse geben Verkehrsplanern und politisch Verantwortlichen lebensnahe Rückmeldungen zum Erfolg ihrer Radverkehrsförderung und nützliche Hinweise für Verbesserungen. Gefördert wird die Aktion durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP).

 

Schulbeginn 2018 – Polizei gibt Tipps!

Dortmund | Für die Schülerinnen und Schüler in NRW beginnt am Mittwoch (29.

August) das neue Schuljahr. Die I-Männchen starten einen Tag später.
Für die Jüngsten unter den Schulstarten ist dies der Anfang eines
neuen Lebensabschnitts – gleichzeitig sind dadurch morgens und
nachmittags wieder mehr Kinder auf den Straßen in Dortmund und Lünen
unterwegs.

Seien Sie daher als erfahrener Verkehrsteilnehmer besonders
wachsam und nehmen Sie Rücksicht! Gerade die Jüngsten können
Geschwindigkeiten und Abstände noch nicht richtig einschätzen. Manche
Umwelteinflüsse sind ihnen noch fremd und können sie ablenken.
Möglicherweise laufen sie einfach auf die Straße, ohne vorher
geschaut zu haben.

Im Jahr 2017 kam es zu 29 „Schulwegunfällen“, 23 davon in Dortmund
und sechs in Lünen. Im Jahr 2016 waren es 36 solcher Unfälle.

Die Dortmunder Polizei hat auch in diesem Jahr zu Schulbeginn
Aktionen im Rahmen der Verkehrsunfallprävention sowie diverse
Kontrollmaßnahmen geplant. Denn ein sicherer Schulweg ist von
besonderer Bedeutung und jeder bei einem Verkehrsunfall verletzte
Mensch – egal ob jung oder alt – ist einer zu viel!

Bitte beachten Sie daher auch als Eltern junger Schülerinnen und
Schüler folgende Tipps:

– Beachten Sie, dass Ihr Kind aufgrund der geringen Körpergröße
eine ganz andere Perspektive hat und erklären Sie daher betont
„kindgerecht“.

– Üben Sie vor allem das richtige Überqueren der Fahrbahn: Auch
wenn die Ampel „grün“ zeigt, sollten Kinder nicht einfach
loslaufen. Der vorherige Blick nach links und rechts ist
wichtig!

– Achten Sie darauf, dass Ihr Kind auch bei Dunkelheit gut
sichtbar ist. Reflektoren an Kleidung und Schultasche sind hier
sinnvoll.

– Schnallen Sie Ihr Kind an beziehungsweise sichern Sie es
richtig, wenn Sie es mit dem Auto zur Schule bringen oder von
dort abholen.

– Beachten Sie Halteverbote im Eingangsbereich von Schulen, damit
die Schüler nicht durch den „Bringverkehr“ der Eltern gefährdet
werden!

Flixbus-Halt am Hauptbahnhof genehmigt

Hagen | Gute Nachricht für alle FlixbusNutzer:
die Bezirksregierung in Arnsberg hat grünes Licht
für die Verlegung der bisherigen Fernbushaltestelle vom
Konrad-Adenauer-Ring zum Hauptbahnhof gegeben. Von
dort aus könnte – zum jährlichen Fahrplanwechsel – ab
April kommenden Jahres der Fernbusverkehr des
Münchner Unternehmens wieder rollen.
Flixbus hatte Ende Juni den Verkehr von und nach Hagen
wegen der „peripheren Lage“ der Haltestelle am KonradAdenauer-Ring
eingestellt. Nach einem einstimmigen
Ratsbeschluss hatte die Verwaltung daraufhin einen Antrag
auf eine Verlagerung der Haltestelle zum Hauptbahnhof an
die Bezirksregierung gestellt.
Mit Blick auf den bestehenden Luftreinhalteplan für Hagen
ist die jetzt erfolgte Zustimmung aus Arnsberg an einige
Voraussetzungen geknüpft. So werden die betroffenen
Fernreisebusse, die Hagen ansteuern, auf den EURO VIStandard
festgeschrieben, die im Luftreinhalteplan
vorgesehene Verbesserung der ÖPNV-Verkehre in der
Körnerstraße muss kurzfristig umgesetzt werden, die
planmäßige Fertigstellung der Bahnhofshinterfahrung muss
bis zum Herbst 2019 erfolgt sein und die Zahl der
Busverbindungen pro Tag wird auf etwa zehn bis zwölf
begrenzt. Außerdem schreibt Arnsberg fest, dass keine
weiteren Anbieter als bisher Flixbus den neuen Halt am
Hauptbahnhof ansteuern dürfen.

Tempo 30 auf der Friedrichstraße in Wetter

Der Fachdienst Umwelt und Verkehr der Stadt Wetter (Ruhr) teilt mit, dass in der Friedrichstraße auf dem Abschnitt zwischen der Einmündung Rathenaustraße/Friedrichstraße und dem neu gebauten Kreisverkehr Friedrichstraße/Karlstraße nunmehr Tempo 30 gilt.

Die Geschwindigkeitsbeschränkung wurde am 13. Juni 2018 im Umwelt- und Verkehrsausschuss beschlossen, um zum einen die Bewohnerinnen und Bewohner der in der Friedrichstraße ansässigen Seniorenresidenz beim Queren der Fahrbahn zu schützen. Zum anderen ist die Maßnahme neben dem Bau des Kreisverkehrs Friedrichstraße/Karlstraße ein weiterer Baustein, um nach der Freigabe der Obergrabenbrücke den zu erwartenden Durchgangsverkehr soweit wie möglich zu reduzieren.

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW hat die entsprechenden Verkehrszeichen am 17.August 2018 aufgestellt.

Geschwindigkeitsüberwachungen im Hagener Stadtgebiet

Auch in der Zeit vom 20. bis 31. August finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

20.08.2018
Am Bügel, Sonntagstraße

21.08.2018
Grundschötteler Straße, Gabelsberger Straße, Volmeabstieg, Dahler Straße, Höxterstraße, Herbecker Weg

22.08.2018
Berchumer Straße, Hestertstraße, Turmstraße, Selbecker Straße, Preußer Straße, Am Karweg

23.08.2018
Jägerstraße, Metzerstraße, Osthofstraße, Westhofener Straße, Berliner Straße, Büddingstraße

24.08.2018
Am Quambusch, Enneper Straße, Stormstraße, Buschstraße, Heigarenweg, Helfer Straße

25.08.2018
Herbecker Weg, Neue Straße, Hohensyburgstraße, Eckeseyer Straße

27.08.2018
Wasserloses Tal, Bergischer Ring, Herbecker Weg, Heidestraße

28.08.2018
Kuhlestraße, Alleestraße, Am Berge, Hohenlimburger Straße, Jahnstraße, Wiesenstraße, Karl-Ernst-Osthaus-Straße, Lange Straße

29.08.2018
Im Kley, Berchumer Straße, Beethovenstraße, Cunostraße, Boeler Straße, Funckestraße, Königsberger Straße, Iserlohner Straße

30.08.2018
Lützowstraße, Heinrichstraße, Im Sonnenwinkel, Im Weinhof, Neuer Schloßweg, Berliner Allee, Haldener Straße, Alexanderstraße

31.08.2018
Oststraße, Zur Hünenpforte, Flensburgstraße, Herbecker Weg, Hochstraße, Brahmsstraße, Oeger Straße, Auf dem Lölfert

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden. Die stationären Geschwindigkeitsüberwachungen sowie die möglichen mobilen Messplätze sind auch im Stadtplan auf www.hagen.de einzusehen.

Brücken: Straßen.NRW setzt auf systematische Kontrollen

(straßen.nrw). Rund 80 Ingenieure und Techniker haben bei Straßen.NRW die Brücken des Landes dauerhaft im Blick. Unterstützt werden diese Männer und Frauen von Ingenieurbüros, die mit einem Auftragsvolumen von bis zu 1,5 Millionen Euro im Jahr für den Landesbetrieb Brückenprüfungen übernehmen. „Wir haben ein engmaschiges Netz von Kontrollen und können so immer reagieren“, sagt Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin von Straßen.NRW, und betont, dass sich Verkehrsteilnehmer auf den Straßen und Brücken im Land sicher fühlen können.

Straßen.NRW betreut rund 10.000 Brücken in Nordrhein-Westfalen an den Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen. Die meisten wurden in den 1960er und 1970er Jahren gebaut. Einer Zeit, in der mit einer weit geringeren Verkehrsbelastung geplant wurde. Heute rollt auf diesen Brücken ein Vielfaches an PKW- und LKW-Verkehr. Hinzu kommt, dass die Achslasten der LKW gestiegen sind. Gingen Brückenbauer damals von 24 Tonnen Gesamtgewicht aus, sind heute 44 Tonnen die Regel. Belastungen, die den Brücken an die Substanz gehen.

Für Straßen.NRW bedeutet das, dass die Brücken stetig geprüft und überwacht werden müssen. Und das geschieht mit System. Jede Brücke wird gemäß DIN 1076 regelmäßig und systematisch überprüft und überwacht:

* Alle sechs Jahre wird eine umfassende Hauptprüfung durchgeführt. Dabei werden alle – auch die schwer zugänglichen Bauwerksteile – in den Blick genommen. Jedes Bauteil der Brücke muss „handnah“ geprüft werden. Das bedeutet, dass der Brücken-Check vor allem bei sehr hohen Brücken nur mit Hilfe von Gerüsten, Hubarbeitsbühnen oder Brückenuntersichtgeräten erfolgen kann. Abdeckungen von Bauwerksteilen, z. B. Schutzhauben bei Seilen, Lagermanschetten, Schutzhüllen oder Schachtabdeckungen müssen geöffnet werden, damit auch dort mögliche Schäden entdeckt werden können. Bei Brückenkonstruktionen mit Hohlkästen findet eine Prüfung von außen und im Inneren der Brücke statt.

* Drei Jahre nach der Hauptprüfung folgt die sogenannte Einfache Prüfung durch eine der Straßen.NRW-Niederlassungen. Die Einfache Prüfung wird in der Regel als intensive, erweiterte Sichtprüfung durchgeführt. Geprüft werden auch Funktionsteile (z.B. Lager, Gelenke, Übergangskonstruktionen) sowie Verankerungen von Bauteilen, z.B. Lärmschutzwände oder Leitungen. Auch die Fundamente werden begutachtet, um mögliche Auskolkungen (örtliche Vertiefung am Grund eines Gewässers, verursacht durch Erosion) zu finden.

* In den Jahren ohne Prüfung führt die jeweils zuständige Autobahn- oder Straßenmeisterei eine ausführliche Besichtigung durch.

* Zusätzlich erfolgt zweimal im Jahr eine systematische Beobachtung durch sachkundige Straßenwärter der zuständigen Meisterei.

* Bei besonderen Anlässen – zum Beispiel nach schweren Verkehrsunfällen oder nach einem Hochwasser – werden Sonderprüfungen durchgeführt.

* Jeder Schaden oder Mangel wird im „Bauwerksbuch“ elektronisch dokumentiert. Dazu gibt es ein bundesweit einheitliches Verfahren. Das Bauwerksbuch mit den wichtigsten Daten des Bauwerks wird beim Bau der Brücke angelegt und begleitet das Bauwerk bis zu seinem Nutzungsende. Es enthält unter anderem Angaben über die Konstruktion und durchgeführte Prüfungen, über Schäden und deren Instandsetzung.

* Werden Schäden festgestellt, werden sie so schnell wie möglich beseitigt. Die regelmäßige Begutachtung hilft dabei auch, Kosten zu sparen. Denn: Frühzeitig erkannte Schäden, wie Risse oder Roststellen sind kostengünstiger und einfacher zu beseitigen, als mit der Zeit vergrößerte Schäden. Erfahrungsgemäß wird jede Brücke etwa alle 25 bis 30 Jahre, also etwa einmal in jeder Generation, von Grund auf instandgesetzt.

* Besonders hoch beanspruchte Bestandteile einer Brücke, hierzu zählen der Belag, die Fahrbahnübergänge und bei einigen Brücken auch die Lager, müssen im Laufe der Nutzung mehrfach ausgetauscht werden.

Die Inspektion vor Ort ist das eine, die Ingenieure von Straßen.NRW überprüfen die Brücken aber auch rechnerisch. Im Hinblick auf die künftigen Verkehrsentwicklungen wird die Brückenstatik überprüft, d.h. die Brücken werden mit neuen Verkehrslasten und nach aktuellen Normen neu berechnet. Für diese so genannte Nachrechnung hat Straßen.NRW eine eigene Projektgruppe eingerichtet. Anschaulich dargestellt: In den 1960er und 1970er Jahren ist man bei der Planung einer Brücke von einer maximalen Belastung durch ein 3-achsiges Fahrzeug mit einem Gesamtgewicht von 60 Tonnen auf der Hauptfahrbahn, also dem rechten Fahrstreifen, ausgegangen (Brückenklasse 60). Heute legt man ein Modifiziertes Lastmodell mit den aktuellen und zu erwartenden Fahrzeuggewichten zu Grunde, das auch Schwerlastverkehr auf den Überholspuren berücksichtigt.

Nachgerechnet werden Brücken, die bestimmte bauliche Kriterien erfüllen, die eine schlechte Zustandsnote haben oder die auf einer besonders belasteten Strecke liegen. Dazu gehören zum Beispiel Spannbetonbrücken, die vor 1985 gebaut wurden, Stahl- und Stahlverbundbrücken aus dieser Zeit, Brücken mit Stützweiten von mehr als 30 Metern oder auch Brücken, bei denen Bauverfahren gewählt oder Materialien verbaut wurden, die heutigen Standards nicht mehr entsprechen.

Die Autobahnen A1, A2, A3, A4, A30, A40 und A44 gehören zu den hoch belasteten Strecken im Transitland NRW. Auch hier werden die entsprechenden Brücken nachgerechnet. An den Autobahnen in NRW müssen insgesamt 1119 Bauwerke nachgerechnet werden. Etwa die Hälfte ist bislang geschafft, wobei die am stärksten belasteten Brücken oder solche mit einer schlechten Zustandsnote bevorzugt nachgerechnet werden. Von den bislang nachgerechneten Brücken müssen knapp zwei Drittel ersetzt werden.

„Brückenprüfung und auch die Nachrechnung haben für Straßen.NRW eine hohe Priorität“, sagt Elfriede Sauerwein-Braksiek. Eine Konsequenz der systematischen Überprüfung seien allerdings Baustellen oder sogar langfristige Neubauprojekte und damit Einschränkungen beim Verkehr. Sauerwein-Braksiek: „Für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und den Erhalt der Infrastruktur müssen wir bauen.“

Bekämpfung der Hauptunfallursachen: Polizei führt Großkontrollen durch

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Am Dienstag führten Beamte der Verkehrsdirektion der
Hagener Polizei zwei Großkontrollen an der Schwerter und der
Wehringhauser Straße durch. In der Zeit zwischen 11.00 und 19.00 Uhr
hielten sie zahlreiche Fahrzeuge an und mussten insgesamt 59 Verstöße
ahnden. In sechs Fällen hatten Fahrer ihre Autos baulich so
verändert, dass die Umbauten zum Erlöschen der Betriebserlaubnis
führten. Insgesamt 13 Personen fuhren sehenden Auges mit dem Handy in
der Hand in die Kontrollstelle – das machte dann 100 Euro und einen
Punkt. Zwölf weitere Autofahrer fielen auf, weil sie nicht
angeschnallt waren und die weiteren Verstöße ergaben sich aus
sonstigem Fehlverhalten.

Sechs Tipps zum richtigen Verhalten bei Unwetter – Hartmut Ziebs empfiehlt Warn-Apps

Dipl.-Ing. Hartmut Ziebs
Bildquelle: DFV

DFV | Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen: Inmitten des glühend heißen Sommers drohen nun in weiten Teilen Deutschlands Unwetter. Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), gibt sechs Tipps zum richtigen Verhalten.

   - Achten Sie bei Aktivitäten im Freien auf aufziehende Gewitter. 
     Informationen können hier auch Warn-Apps für Mobiltelefone wie 
     etwa NINA oder KATWARN bieten.
   - Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. 
     Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz.
   - Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht 
     werden, hocken Sie sich in eine Senke. Meiden Sie einzeln 
     stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere 
     Metallkonstruktionen.
   - Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel im Straßenverkehr 
     zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem 
     baumfreien Abschnitt ab.
   - Betreten Sie keine vermeintlich ausgetrockneten Bach- und 
     Flussläufe - bei Starkregen herrscht hier Lebensgefahr!
   - Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten 
     Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während 
     eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von 
     denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters.

In Deutschland sind eine Million Männer und Frauen in den Feuerwehren aktiv – mehr als 99 Prozent davon ehrenamtlich. „Nur durch das Flächen deckende Netz der Feuerwehren ist es möglich, auch bei großflächigen Einsatzlagen wie Unwettern schnell Hilfe zu leisten“, erläutert der DFV-Präsident. Im Rahmen der überörtlichen Hilfe kommen bei Bedarf auch Feuerwehren aus verschiedenen Orten in einem Schadengebiet zum Einsatz.

Alles sauber! Straßen.NRW sorgt sich auch um dringende Bedürfnisse

(straßen.NRW). „Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen“, wusste schon der Dichter Matthias Claudius zu Zeiten, als das Reisen noch weitaus beschwerlicher war als heute. Wer mit der Kutsche entsprechend langsam unterwegs war, musste sich in die Büsche schlagen, wenn es sein musste. Heute geht es auf der Autobahn mehrspurig nach Norden oder Süden. Und nicht nur für das schnelle Fortkommen ist gesorgt, Straßen.NRW kümmert sich auch um die dringenden Bedürfnisse der Reisenden.

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Foto: straßen.nrw

Gut 130 Rastplätze mit einer Toilettenanlage – so genannte PWC-Anlagen – gibt es an den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen. Hinzu kommen die bewirtschafteten Rastanlagen sowie Parkplätze ohne Toiletten. Je nach Standort machen 500 bis 700 Besucher täglich an einer PWC-Anlage Halt, zum Ferienstart oder an Brückentagen können es mehr als 1.000 sein. Claus Zuschlag kann genau ablesen, wie viele Menschen zum Beispiel die Toiletten am gerade neu eröffneten Rastplatz Baberg an der A45 aufgesucht haben. Ein automatisches Zählwerk registriert jeden Besucher. Der gelernte Dachdecker gehört seit zwei Jahren zur PWC-Truppe der Autobahnmeisterei Lüdenscheid und sorgt vor allem in den Anlagen entlang der Sauerlandlinie für Sauberkeit. Seine Erfahrung dabei: „Ist eine Anlage in gutem Zustand und sauber, hinterlässt auch der Kunde sie sauberer.“

Poliertuch ist unverzichtbar

Claus Zuschlag nimmt darum nicht nur den Hochdruckreiniger zur Hand, um die Toiletten, Fliesen und Waschbecken zu reinigen. Mit Hilfe einer modernen Dosieranlage kann er den Einsatz von Reingungs- und Desinfektionsmitteln exakt steuern. Ein Reinigungsplan gibt dabei vor, wann welche Mittel eingesetzt werden. Trotz aller Technik, die die Straßen.NRW-Mitarbeiter nutzen können, für Claus Zuschlag ist auch das Poliertuch ein unverzichtbares Handwerkszeug. „Wenn man die Armaturen und Waschbecken trocknet, gibt es weniger Kalkflecken“, weiß der Experte für Sauberkeit, dass es nicht nur auf den ersten Eindruck ankommt, sondern dass sein Einsatz auch nachhaltig für einen guten Zustand der Toiletten-Anlagen sorgt.
Dabei kämpfen die Mitarbeiter der Autobahnmeistereien nicht nur mit Zeitgenossen, die sich wenig Mühe machen, die PWC-Anlagen sauber wieder zu verlassen. Die Sanitärräume sind auch immer wieder Ziel von Dieben, die alles mitnehmen, was irgendwie zu gebrauchen ist. Auf Toilettenbrillen verzichtet der Landesbetrieb Straßenbau darum schon an den meisten Anlagen. „Die werden so schnell gestohlen, dass man mit dem Nachrüsten nicht nachkommt“, weiß Thorsten Nahrup, der in der Straßen.NRW-Bauabteilung auch für die Gebäude auf den Parkplätzen zuständig ist. Der Architekt sucht darum immer nach Lösungen, Vandalismus und Diebstahl zu verhindern, einen hohen Hygienestandard zu gewährleisten und gleichzeitig eine für die Nutzer einladende Atmosphäre zu schaffen. Dabei hat Straßen.NRW den vermeintlich „unkaputtbaren“ Edelstahl-Anlagen den Rücken gekehrt und setzt auf Materialien, die die Nutzer ans eigene Heim erinnern sollen. Hochwertige Keramik, ansprechende Fliesen, helle und freundliche Gestaltung – und es funktioniert. „Die neuen Anlagen werden pfleglicher behandelt“, sagt Thorsten Nahrup.
Große Fliesen liegen dabei nicht nur im Designtrend, sie haben auch weniger Fugen, die besonders schwierig zu reinigen sind. Zudem lassen sich Graffitis auf den glatten Oberflächen leichter entfernen. Auch die Außenfassaden sind aus diesen Grund umgestaltet worden. Statt Backstein kommt hier eine Verschalung zum Einsatz, die ohne Fugen angebracht wird. Leicht zu reinigen und dennoch optisch attraktiv. Und wenn einmal eine Fassadenplatte zu Bruch geht, liegt Ersatz parat. Dass die Anlagen standardisiert sind, hilft den Meistereien, bei einer Beschädigung schnell reagieren zu können.

In der Zukunft gibt es Unisex-Anlagen

Wer entlang der Autobahn häufiger einmal „raus muss“, muss sich in Zukunft allerdings vom bisherigen Standard-Bau mit getrennten Toilettenzugängen für Männer und Frauen verabschieden. Straßen.NRW setzt auf so genannten Unisex-Anlagen, die einen direkten Zugang von außen zur Toilettenkabine bieten. Nach Geschlechtern wird dabei nicht mehr getrennt. „So sollen Angsträume vermieden werden“, sagt der Straßen.NRW-Architekt und verweist auf die bisher üblichen Zugänge, mit denen sich manche Menschen unwohl fühlen. Und noch wichtiger: Für die Reinigung muss nicht mehr die gesamte Anlage gesperrt werden, was bei Reisenden mit einem dringenden Bedürfnis oft für Unmut gesorgt hat. „Bei den neuen Anlagen werden die Kabinen nach und nach gesäubert, es steht also immer eine Toilette zur Verfügung.“ Eine Fußbodenheizung sorgt im Winter nicht nur dafür, dass sich die Nutzer wohler fühlen, sondern sichert auch die Funktionsfähigkeit der Anlagen ab. Und auch WC-Brillen will Architekt Nahrup bei den neuen Anlagen wieder einbauen, um den Kunden den Aufenthalt auf dem stillen Örtchen angenehmer zu gestalten. Und damit sich das angesichts der hohen Diebstahlrate nicht als Fehlinvestition erweist, werden die neuen Kunststoffsitze künftig festgeklebt.

CO2-Reduktionsziele im Pkw-Bereich

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© Hans Leicher.

Deutscher Bundestag | (hib/SCR) Die Bundesregierung hat noch keine abschließende Position zur Fortschreibung der EU-weiten CO2-Reduktionsziele für neu zugelassene Personenkraftwagen. Dies geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Haltung der Bundesregierung zu einem entsprechenden Verordnungsvorschlag der EU-Kommission (KOM(2017) 676 endg.) hervor. Grundsätzlich befürworte die Bundesregierung den Vorschlag, für 2025 und 2030 Reduktionsziele festzuschreiben. Zu den konkreten Anforderungen der beiden Ziele habe sie sich aber noch nicht positioniert, heißt es in der Antwort. Die Kommission hatte laut Grünen für 2025 eine Emissionsreduktion von 15 Prozent und für 2030 von 30 Prozent für Neufahrzeuge vorgeschlagen.

Unfall A1 vor Hagen West: Eine Fahrspur wieder freigegeben

Feuerwehr HLF
Symbolfoto © Hans Leicher.

TV58.de | Gegen 15:30 Uhr war es auf der A1 in Richtung Bremen, vor Hagen-West zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen bei dem mehrere LKW beteiligt waren. Die Richtungsfahrbahn wurde voll gesperrt, dadurch kam es zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen. Ein LKW-Fahrer wurde durch die Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Gegen 17:00 Uhr wurde eine der Fahrspuren wieder freigegeben. Die Bergung der LKW dauert aber noch an.

A44/A1: Weitere Verkehrsbehinderungen im Kreuz Dortmund/Unna

(straßen.nrw). Im Zuge der Brückenbauarbeiten im Autobahnkreuz Dortmund/Unna kommt es zu zusätzlichen Verkehrsbehinderungen. Weiterhin wird ab nächster Woche nachts von 20 bis 5 Uhr die Verbindung von der A44 aus Werl auf die A1 nach Köln gesperrt. In diesen Zeiten werden Schweißarbeiten unter dem Bauwerk ausgeführt und die Parallelfahrt Köln kann nur einstreifig befahren werden.

Über diese Sperrungen hinaus wird zusätzlich die Verbindung von der A1 aus Bremen auf die A44 nach Kassel in folgenden Nächten gesperrt:

* Freitagnacht (10./11.8.) von 23 bis 4 Uhr

* Samstagnacht (11./12.8.) von 20 bis 5 Uhr sowie

* in den Nächten vom 18. auf den 19. und vom 25. auf den 26. August sowie vom 1. auf den 2. September.

An den zusätzlichen Sperrungen werden zunächst jeweils zwei Stahllamellen von je etwa 2,4 Tonnen Gewicht unter das Bauwerk gehoben und fixiert, um dann anschließend die Schweißarbeiten daran auszuführen. Umleitungen werden eingerichtet.

Im Zuge der A1 wurde die Brücke von unten verstärkt, um weiterhin die Verkehrslasten aufnehmen zu können. Die eigentliche Verkehrsführung wurde nun zurück gebaut. Straßen.NRW investiert in das Bauwerk insgesamt 4,4 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Abgeschlossen sein sollen die Arbeiten Ende September.

Sechs Radboxen entstehen am Hohenlimburger Bahnhof

„Einchecken. Abstellen. Sicher“ – Unter diesem Motto und dem Markennamen „DeinRadschloss“ können Radfahrer und Pendler bald insgesamt 34 Radboxen am Hagener Hauptbahnhof und an anderen Bahnhöfen im Stadtgebiet nutzen. Die Markierungsarbeiten für sechs Boxen am Bahnhof Hohenlimburg haben bereits stattgefunden, der Startschuss für den Baubeginn fällt in den nächsten Tagen.

Radboxen
(Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)

Petra Leng, Radverkehrsplanerin bei der Stadt Hagen, Kazim Kilickaya von der zuständigen Baufirma IK Straßen- und Tiefbau, und Jörg Woywod von dem Radparksystemanbieter Kienzler Stadtmobilar haben bei einem Ortstermin in Hohenlimburg den Standort der Radboxen in unmittelbarer Nähe zur Bahnhofsunterführung eingezeichnet.

Hagen gehört zu einer von 15 Kommunen, die gemeinsam mit dem VRR an größeren Verknüpfungspunkten zum ÖPNV digital gesteuerte Radabstellanlagen mit dazugehörigem modernen, elektronischen Zugangs- und Hintergrundsystem anbieten. Fahrgäste können die Stellplätze in Zukunft via Internet reservieren, buchen und mittels einer Chipkarte dann auf die Boxen zugreifen. Die Radabstellanlagen werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

 

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst besucht Easy Security am Köln Bonn Airport

Flughafen Köln Bonn | Hendrik Wüst MdL, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Steffen Bilger MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, haben heute den Flughafen Köln/Bonn besucht, um sich vor Ort über die neuartige Sicherheitskontrollfläche Easy Security zu informieren. Easy Security ist ein Pilotprojekt zur Optimierung der Passagierkontrolle. Der Pilotbetrieb von Easy Security wurde nach einer einjährigen Testphase planmäßig im Oktober 2017 beendet. Aktuell ist die Kontrollfläche nicht mehr in Betrieb. Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH führte Minister Hendrik Wüst und Staatsekretär Steffen Bilger durch die Kontrollstrecke. Anlass des Besuches waren die jüngst in einem Eckpunktepapier des Bundesinnenministeriums vorgestellten Pläne, deutschen Verkehrsflughäfen die Verantwortung für die Passagierkontrolle zu übertragen, die bislang bei der Bundespolizei liegt.

Hendrik Wüst besucht Easy Security am Köln Bonn Airport

„Easy Security ist ein gutes Beispiel, wie technische Innovationen die Personenkontrollen auf höchstem Sicherheitsniveau deutlich flüssiger machen können. Das neue System nach dem Vorbild des Flughafens Amsterdam wurde ein Jahr lang am Flughafen Köln/Bonn erprobt und hat sich bewährt. Was in Amsterdam geht, muss auch bei uns gehen“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst bei seinem Besuch.

„Die schnelle und zugleich sichere Fluggastkontrolle an unseren Flughäfen ist im Interesse aller Akteure der Luftfahrt und vor allem im Interesse der Passagiere. Hier am Flughafen Köln/Bonn wurde mit Erfolg das Verfahren Easy Security angewandt. Die Erfahrungen sind sehr positiv, so dass dieses System Vorbild für andere deutsche Flughäfen werden könnte“, so Steffen Bilger MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur.

„Meine Erfahrungen in den meisten anderen europäischen Ländern haben mir gezeigt, dass es sich sehr positiv auswirkt, wenn Flughäfen die Passagierkontrolle in Eigenregie durchführen. Läge die Verantwortung für die Passagierkontrolle bei uns, könnten wir neuartige Technologien wie Easy Security bei uns einsetzen. Passagieren ermöglicht dieses System ein schnelleres, komfortableres Reiseerlebnis – bei gleichbleibender Kontrollqualität. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Luftverkehrsverbänden ADV und BDL daran zu arbeiten, diese Idee in die Realität umzusetzen und Easy Security an unserem Airport aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

Easy Security war im Oktober 2016 in Köln/Bonn als Pilotprojekt zur Optimierung der Passagierkontrollfläche am Flughafen gestartet. Initiatoren waren das Bundesinnenministerium (BMI) und der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) in enger Zusammenarbeit mit den Partnern vor Ort – der Bundespolizei, dem Flughafen Köln/Bonn, der Lufthansa Group und dem Sicherheitsdienstleister Kötter Aviation Security. Während einer einjährigen Testphase bewährte sich die neuartige Technologie, wie die anschließende Auswertung zeigte. Verglichen mit einer herkömmlichen Kontrollspur schaffte es Easy Security innerhalb einer Stunde bis zu einer Verdopplung des Passagierdurchsatzes.

Das Prinzip von Easy Security ist es, dass jeder Fluggast den Kontrollprozess in seinem eigenen Tempo durchlaufen kann, ohne andere Passagiere zu behindern oder selbst eingeschränkt zu werden. Bis zu fünf Fluggäste gleichzeitig können ihre Gepäckwannen am Band befüllen und auflegen. Ziel ist ein gleichmäßiger Zulauf von zu kontrollierendem Gepäck, das konstant durch eine Röntgenanlage läuft und durch mehrere Auswerter überprüft wird, während die Fluggäste selbst mithilfe der neuesten Generation der Sicherheitsscanner kontrolliert werden.

Zukunft Schienen-güterverkehr: Noch keine Entscheidung über Förder-Projekte

Politik2 © Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Berlin: (hib/HAU) Das Bundesprogramm „Zukunft Schienengüterverkehr“ soll noch in diesem Jahr vorgestellt werden.

Das kündigt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion an. Laut der Antwort soll das Bundesprogramm in dieser Legislaturperiode mit insgesamt 500 Millionen Euro ausgestattet werden.
Noch sei keine Entscheidung darüber gefallen, welche Projekte gefördert werden sollen und wie diese Förderung ausgestaltet werden wird, schreibt die Regierung.

A45 drei Verletze bei Unfall am Montag Morgen

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© Hans Leicher.

Vier beteiligte Fahrzeuge, drei Leichtverletzte und hoher Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls von heute Morgen, 07.45 Uhr, bei Schwerte auf der A45 in Richtung Frankfurt.

Den bisherigen Unfallermittlungen zur Folge, bemerkte der Fahrer eines Sattelzuges, ein 44-Jähriger aus Hagen, das der vor ihm fahrende LKW, eines 51-Jährigen aus Dortmund, verkehrsbedingt stark abbremsen musste.

Trotz Vollbremsung prallte der Sattelzug des 44-Jährigen frontal auf das Heck des vor ihm fahrenden LKW. Die Wucht des Zusammenpralls schob den LKW in Richtung des Verzögerungsstreifens der Anschlussstelle Hagen-Ergste.

Hier prallte der LKW gegen das Fahrzeugespann eines 50-Jährigen aus Werne. Dieses wiederum wurde durch die Wucht des Aufprallsschluss endlich gegen die Sattelzugschmaschine eines 48-Jährigen aus Rottweil geschoben.

Der 44-Jährige, der 51-Jährige sowie der 50-Jährige kamen mit Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in Krankenhäuser. Der Fahrer aus Rottweil blieb unverletzt.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 63.000 Euro.

Während der Unfallmaßnahmen kam es zeitweilig zu Verkehrsbehinderungen.

Urlaubsheimkehr besonders beschwerlich – ADAC Stauprognose für 10. bis 12. August

ADAC | Auch an diesem Wochenende endet für viele Autoreisende die Fahrt in und aus dem Urlaub im Dauerstau. Besonders schwer haben es Urlauber auf dem Heimweg: Das Ferien-Ende steht in Kürze unter anderem in Hamburg, Sachsen, Thüringen, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sowie im Süden der Niederlande bevor. Da aber etliche Autofahrer, etwa aus Bayern und Baden-Württemberg, erst jetzt in den Urlaub starten, bleiben auch die Fahrspuren in Richtung Süden weiterhin sehr voll.

Urlaubsheimkehr besonders beschwerlich

Das sind die besonders belasteten Strecken:

   - Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
   - A 1 Puttgarden - Hamburg - Bremen
   - A 2 Dortmund - Hannover - Braunschweig - Berlin
   - A 3 Passau - Nürnberg - Frankfurt - Köln
   - A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden
   - A 5 Basel - Karlsruhe - Frankfurt - Hattenbacher Dreieck
   - A 6 Heilbronn - Nürnberg
   - A 7 Flensburg - Hamburg
   - A 7 Füssen/Reutte - Ulm - Würzburg und Hannover - Hamburg
   - A 8 Salzburg - München - Stuttgart
   - A 9 München - Nürnberg - Berlin
   - A 10 Berliner Ring
   - A 11 Dreieck Uckermark - Berlin
   - A 19 Rostock - Dreieck Wittstock/Dosse
   - A 24 Dreieck Wittstock/Dosse - Berliner Ring
   - A 72 Hof - Leipzig
   - A 93 Inntaldreieck - Kufstein
   - A 95 /B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
   - A 96 München - Lindau
   - A 99 Umfahrung München

Auf eines der schlimmsten Stauwochenenden der Reisesaison sollten sich Autourlauber auch im benachbarten Ausland einstellen. Sowohl die An- als auch die Abreise werden beschwerlich. In Italien beginnt traditionell am Wochenende vor dem Ferragosto-Feiertag (15. August) der Ansturm auf die Küsten. In den meisten anderen Nachbarländern überwiegt inzwischen aber der Heimreiseverkehr. Eine detaillierte Übersicht über die Staufallen im Ausland gibt es unter => http://bit.ly/adac_staufallen_ausland. Wartezeiten sind bei der Einreise nach Deutschland an den drei Autobahnübergängen Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim) einzukalkulieren.

Bahn verschiebt Sperrung der Brücke Nordstraße in Wetter bis Jahresende

Jens Holsteg | Eine gute Nachricht für die Unternehmen in den Gewerbegebieten „Mark“ und  „Auf der Bleiche“: Die DB Netz AG hat der Stadt Wetter (Ruhr) mitgeteilt, dass Sie der Bitte der Stadt nachkommt und die für den 7. August angekündigte Sperrung der Brücke „Nordstraße“ bis Ende des Jahres 2018 verschiebt.

Die Sperrung der Brücke Nordstraße hätte zu Mehrverkehr auf der Brücke „Bleiche“ geführt und die dortige Verkehrssituation, die aktuell durch Sanierungsmaßnahmen an der Brücke „Bleiche“ und den LKW-Verkehr der Renaturierungsmaßnahme Ruhr beeinträchtigt ist, zusätzlich belastet.

In Gesprächen mit den Unternehmen in dem betroffenen Gewerbegebiet hatte die Stadt Wetter (Ruhr) zugesagt, sich für ihre Belange einzusetzen.

Da die Renaturierungsmaßnahme voraussichtlich Ende des Jahres beendet ist und bis dahin auch die aktuellen Sanierungsmaßnahmen an der „Brücke „Bleiche“ abgeschlossen sein werden, hatte sich die städtische Wirtschaftsförderung bei der Deutschen Bahn darum bemüht, die Sperrung der Brücke „Nordstraße“ zu verschieben.

„Ich freue mich, dass durch den Einsatz der Wirtschaftsförderung diese Verschiebung der Brückenarbeiten möglich wurde“, so Bürgermeister Frank Hasenberg. „Mein Dank an die Deutsche Bahn, dass sie die Situation vor Ort geprüft hat und ihre Arbeiten nun bis Ende des Jahres verschoben hat.“

A45: Erneuerung der Nebelwarnanlage zwischen Lüdenscheid und Drolshagen

(straßen.nrw). Die Straßen.NRW-Verkehrszentrale erneuert seit Anfang August 2018 die Nebelwarnanlage auf der A45 zwischen den Anschlussstellen Lüdenscheid und Drolshagen. Während des Umbaus wird die Anlage in einzelnen Phasen vollständig außer Betrieb sein. Die Wiederinbetriebnahme aller 24 Anzeigenstandorte ist bis Ende September 2018 geplant.
Die Umbauarbeiten erfordern unter anderem auch Arbeiten im Mittelstreifen der A45. Deshalb kann es – bevorzugt außerhalb der Verkehrsspitzenzeiten – immer wieder zu einzelnen Fahrstreifensperrungen kommen.

Der Umbau der Nebelwarnanlage kostet rund 1,5 Millionen Euro, diese Kosten werden vom Bund übernommen.

Hintergrund

Aufgrund des Alters der Anlage ist nun die damals eingesetzte Anzeigentechnik nur noch schlecht zu erkennen, teilweise sind keine Ersatzteile mehr verfügbar. Aus diesem Grund werden diese Zeichen nun durch rund 100 neue LED-Wechselverkehrszeichen ersetzt. Zusätzlich werden die Steuerungstechnik sowie diverse Sensoren zur sogenannten Umfelddatenerfassung erneuert. Sie erfassen insbesondere die Sichtweiten sowie Niederschläge vor Ort und veranlassen automatisch entsprechende Warnanzeigen.

Die Anlage erfasst darüber hinaus flächendeckend aktuelle Verkehrsdaten, um gegebenenfalls der Situation entsprechende Geschwindigkeiten oder eine Warnung bezüglich eines nachfolgenden Stauendes anzuzeigen.

Die teils über 30 Jahre alte Anlage erstreckt sich über 24 Kilometer Länge in den höchstgelegenen Abschnitten der sogenannten Sauerlandlinie. Die Strecke verläuft dort sehr kurvenreich und mit häufigen Steigungswechseln. In dem Bereich liegen acht Talbrücken mit Höhen zwischen 460 und 530 Metern.

Aufgrund weiterer besonderer lokaler Gegebenheiten (u. a. Nähe zu umliegenden Stauseen) gibt es zu den entsprechenden Jahreszeiten immer wieder, teils auch rasch wechselnde, Nebelsituationen.
Um diese gefährlichen Situationen fortlaufend zu erfassen und die Verkehrsteilnehmer frühzeitig davor zu warnen, wurde die Nebelwarnanlage errichtet. So sollen letztendlich Unfälle und hier insbesondere Massenkarambolagen, wie sie in Abschnitten nebelbehangener Autobahnen drohen und auch immer wieder vorkommen, vermieden werden.

Geschwindigkeits-Überwachungen im Hagener Stadtgebiet

Coullage Logo 3Auch in der Zeit vom 1. bis 18. August finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

01.08.2018
Herbecker Weg, Holthauser Straße, Auf dem Lölfert, Gotenweg, Bergstraße, Am Berghang, Stadionstraße, Minervastraße

02.08.2018
Alemannenweg, Blumenstraße, Holthauser Straße, Zur Hünenpforte, Im Alten Holz, Wilhelmstraße, Kuhle Straße, Lortzingstraße

03.08.2018
Neuer Schloßweg, Rembergstraße, Iserlohner Straße, Stadionstraße, Heidestraße, Schälk, Herbecker Weg, Alexanderstraße
04.08.2018
Wasserloses Tal, Feithstraße, Lenneuferstraße, Oststraße

06.08.2018
Herbecker Weg, Osthofstraße

07.08.2018
Silscheder Straße, Kölner Straße, Büddingstraße, Am Karweg, Buschstraße, Selbecker Straße

08.08.2018
Birkenstraße, Eckeseyer Straße, Volmeabstieg, Vorhaller Straße, Enneper Straße, Neue Straße

09.08.2018
Berliner Straße, Oedenburgstraße, Hagener Straße, Höxterstraße, Krambergstraße, Turmstraße

10.08.2018
Poststraße, Herbecker Weg, Wörthstraße, Overbergstraße, Am Quambusch, Im Lindental

11.08.2018
Dahler Straße, Grundschötteler Straße

13.08.2018
Jahnstraße, Eugen-Richter-Straße, Scharnhorststraße, Heinrichstraße

14.08.2018
Herbecker Weg, Auf dem Lölfert, Liebigstraße, Blumenstraße, Elseyer Straße, Gotenweg
15.08.2018
Minervastraße, Stadionstraße, Holthauser Straße, Alemannenweg, Lahmen Hase, Karl-Ernst-Osthaus-Straße

16.08.2018
Im Weinhof, Iserlohner Straße, Hochstraße, Kuhlestraße, Thünenstraße, Berliner Straße

17.08.2018
Friedensstraße, Lange Straße, Oststraße, Feithstraße, Eppenhauser Straße, Herbecker Weg

18.08.2018
Alexander Straße, Hohenlimburger Straße, Altenhagener Straße, Berchumer Straße

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden. Die stationären Geschwindigkeitsüberwachungen sowie die möglichen mobilen Messplätze sind auch im Stadtplan auf www.hagen.de einzusehen.