Phoenix Hagen verpasst den Sieg beim Heimauftakt

Die Vorfreude nach zehn Monaten Pause war hoch beim Heimauftakt von Phoenix Hagen in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Das Ergebnis am zweiten Spieltag fiel vor allem für den Gegner hoch aus: Mit 83:100 (38:53) mussten sich die Feuervögel den PS Karlsruhe LIONS geschlagen geben. 2.523 Zuschauer kamen zum Comeback in die Arena am Ischeland. Sie sahen ein schwaches erstes Viertel (12:36), das den Rest der Partie für Phoenix sehr schwer machte.

Das Personal:

Die Feuervögel begannen wie schon beim Sieg in Köln mit Jonas Grof, James Reid, Derreck Brooks, Dominik Spohr und Alex Herrera. Jonah Bredt spielte parallel für die EN Baskets Schwelm in der ProB – kurioserweise in Karlsruhe – beim KIT SC GEQUOS, Max Fouhy mit dem SV Hagen-Haspe bei der BBG Herford. Für die Gäste standen Ex-Feuervogel Richie Williams, Jarelle Reischel, Craig Bradshaw, Orlando Parker und Maurice Pluskota in der Starting Five.

Der Spielverlauf:

Wer die ersten Heimpunkte nach der Phoenix-Rückkehr sehen wollte, musste sich anderthalb Minuten gedulden: Jonas Grof legte kurz zum Dreier an, zog dann lieber völlig frei zum Korb und stopfte zur Führung ein. Dann jedoch kamen die Gäste in einen 10:0-Lauf. Die LIONS trafen aus der Distanz, wie sie wollten: Bradshaw, Williams und Jeramie Woods hatten bei sieben Versuchen eine Quote von 100 Prozent, Parker vergab zwei Würfe. Zum Viertelstand von 12:36 passte, dass für die Hausherren bei fünf Versuchen kein einziger Dreier fiel.

Das änderte sich im zweiten Viertel. Mit einem Doppelschlag von Günther und einem weiteren Dreier von Spohr verkürzte Hagen nach drei Minuten auf 22:42. Spätestens jetzt offenbarte sich, dass dieses Spiel aus der Distanz entschieden werden würde. Zwei Dreier von Spohr hintereinander bedeuteten das 34:50. Nachdem Javon Baumann kurz vor Ertönen der Sirene gleich zweimal Williams blockte, wurde der 38:53-Pausenstand von den Fans so frenetisch gefeiert wie eine hohe Führung.

Nachdem James Reid im vierten Anlauf seinen ersten Dreier zum 41:57 traf, war der Knoten offenbar geplatzt: Auch zum 45:59 und 48:64 traf er aus der Distanz. Doch die LIONS konnten ihren Vorsprung zunächst konstant halten und dann noch weiter ausbauen. Beim 53:80 kurz vor Ende des dritten Viertels führten sie mit 27 Punkten.

Aufgeben wollten sich die Feuervögel im Schlussviertel nicht und kamen auf 72:88 zurück – bei noch vier Minuten auf der Uhr. Phoenix punktete jetzt durch Freiwürfe. Nach dem 78:88 wurde es in der Arena noch einmal richtig laut und die Gäste wurden offenkundig nervös. Phoenix verpasste aber den entscheidenden Punch. Den Schlusspunkt zum 83:100 setzte nach einem Turnover dann Bradshaw.

Das Fazit:

Die Rückkehr in die Arena am Ischeland bei einem Ligaspiel für Phoenix Hagen fiel sportlich sicherlich anders aus als erhofft. Eine hohe Nervosität und Fehler im Spielaufbau waren besonders zu Beginn spürbar. Das erste Viertel (12:36) war dementsprechend eine zu hohe Hypothek für das ganze Spiel. In der Karlsruher Offensive saß gefühlt fast jeder Dreier. Die nackten Zahlen bilanzierten mit 52 zu 46 Prozent aber nur ein geringes Plus für Karlsruhe.

Die Trainerstimmen:

Dietmar Günther (Phoenix Hagen): „Glückwunsch an Coach Mai und sein Team. Sie haben ein sehr gutes und erwachsenes Spiel gemacht. Es sah aus, als ob wir aus dem Bus gekommen wären und nicht Karlsruhe. Das erste Viertel war der Knackpunkt. Mir ist nicht klar, wieso wir so gelähmt und passiv waren. Uns ist nichts eingefallen, um sie zu stoppen. Karlsruhe hatte eine sehr gute Trefferquote. Vielleicht waren wir zu nett und hätten härter spielen müssen. Aber wir sind eine junge Mannschaft und können daraus lernen. So gut wie es in einem Spiel läuft, so schlecht läuft es im anderen. Über die Saison wollen wir konstanter spielen und nicht mehr diese Schwankungen haben.“

Michael Mai (PS Karlsruhe LIONS): „Heute haben wir von Anfang an sehr stark gespielt. Das erste Viertel hat den Unterschied ausgemacht. Bradshaw hat ein sehr gutes Spiel abgeliefert. Mein Respekt geht an Hagen. Hagen hat im zweiten und vierten Viertel sehr gekämpft. Wir hatten ein paar Minuten vor dem Ende ein bisschen Angst, als es nur noch zehn Punkte Vorsprung waren. Hagen hat in dieser Phase sehr gut gespielt. Wenn wir vorne liegen, müssen wir besser spielen und mehr Kontrolle haben.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – PS Karlsruhe LIONS 83:100 (38:53)

Phoenix Hagen: Spohr (18/3, 6 Reb.), Reid (15/4, 5 Ass.), Brooks (10/1, 4 St.), Herrera (9, 10 Reb.), Baumann (9, 9 Reb.), Günther (7/2), Grof (6), Lodders (5/1), Aminu (4), Hollersbacher.

PS Karlsruhe LIONS: Bradshaw (19/5, 6 Reb., 9 Ass.), Reischel (19/1, 7 Reb.), Williams (15/3, 6 Ass.), Woods (14/4), Parker (10/2), Pluskota (9, 9 Reb.), Tate (9), Nyama (5/1), Kreis, Vrsaljko.

Stationen: 4:15 (5.), 12:36 (10.), 24:47 (15.), 38:53 (20.), 48:64 (25.), 55:80 (30.), 67:87 (35.), 83:100 (40.).

Zuschauer: 2.523

Wohnungsbrand in Gevelsberg

Über Digitale-Funk-Meldeempfänger wurde die Gevelsberger Wehr um 13:16Uhr
zu einem Wohnungsbrand in die Berchemallee alarmiert. Dort konnte man
einen ausgelösten Rauchmelder hören und zudem auch Brandgeruch
wahrnehmen, was auch die ersten Einsatzkräfte bestätigen konnten. Ein
Trupp unter Atemschutz wurde dann umgehend eingesetzt. Unklar war, ob
sich noch Personen in der Wohnung aufhielten. Die Wohnungstür wurde
gewaltsam geöffnet und eine ältere Frau wurde durch die Einsatzkräfte
aufgefunden. Sie wurde ins Freie geführt und an den Rettungsdienst
übergeben. Vorsorglich wurde sie dann in ein Krankenhaus
transportiert. Die Ursache der stark verrauchten Wohnung konnte auch
schnell ausfindig gemacht werden: Es handelte sich um angebranntes
Essen auf dem Herd. Nachdem der Topf ins Freie gebracht wurde, ist
die Wohnung entsprechend gelüftet worden. Gegen 14:12Uhr waren dann
die insgesamt 46 Einsatzkräfte der Löschzüge 1, 2 und 3 sowie der
hauptamtlichen Kräfte und der Einsatzleiter vom Dienst wieder zurück
an ihren Standorten.

Sirenenalarm in Gevelsberg Grossübung unter Beteiligung aller drei Löschzüge

 

Gevelsberg. Freitagabend in Gevelsberg, 18.40 Uhr Alarm für
die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Gevelsberg. An der Wache
Körnerstraße befinden sich die freiwilligen Kräfte des Löschzuges 1
zum Übungsdienst.

Dann um 18.55 Uhr Sirenenalarm!

Nun hieß es nicht mehr nur Ausrücken für die Hauptwache, nein,
alle Kräfte der Feuerwehr waren alarmiert! Eine für die freiwilligen
Kräfte unangekündigte Alarmübung bot folgendes Szenario:

Auf dem Gelände des Energieversorgers AVU An der Drehbank waren
dunkle Rauchwolken gesichtet. Menschenstimmen waren zu hören, riefen
um Hilfe. Als Übungsbeobachter waren der Wehrführer Rüdiger Schäfer
und unter anderem auch der stellvertretende Kreisbrandmeister
Christian Zittlau vor Ort. Der ersteintreffende Zugführer hatte die
umfangreiche Aufgabe der Erkundung. Aus dem Lagergebäude drang Rauch,
Personen standen auf zwei Gebäudeseiten auf den Notbalkonen und
riefen um Hilfe. Weitere Personen sollten sich noch im Gebäude
befinden. Auf der Freifläche des Lagers brannte es. Hinzu kam die
erschwerte Bedingung, dass das Hydrantennetz nicht zur Verfügung
stand und somit Wasser aus offenem Gewässer gefördert werden musste.
Hierfür stand in unmittelbarer Nähe (ca. 150 m) die Ennepe zur
Verfügung. Schnell war klar, dass alle drei Löschzüge benötigt wurden
und Abschnitte für Menschenrettung, Wasserversorgung und
Brandbekämpfung gebildet werden musste. Während die einen, lange
Strecken an Schlauchleitungen verlegen mussten, gingen wiederum
andere unter schwerem Atemschutz und mit Wasser am Rohr in den stark
verrauchten Trafo-Lagerraum zur Suche nach den vermissten Personen
vor und retteten diese, nach Auffinden, ins Freie. Die Personen auf
den Balkonen wurden mit tragbaren Leitern gerettet. Das Feuer auf der
Freifläche wurde mittels Wasserwerfer gelöscht. Nachdem der Einsatz
als erfolgreich abgearbeitet gemeldet worden war, folgte eine
Nachbesprechung (Manöverkritik) und Verpflegung in Form von Grillgut
durch die Versorgungskomponente. Insgesamt waren an dieser Übung 59
Feuerwehrkräfte mit 10 Fahrzeugen beteiligt. An dieser Stelle möchte
sich die Feuerwehr ausdrücklich bei der AVU bedanken, die der Wehr
ihr Gelände und auch Gebäudeteile zur Verfügung gestellt haben. Der
Wehrleiter Rüdiger Schäfer bedankt sich zudem auch bei allen
teilnehmenden Einsatzkräften, sowie bei den Helfern und Organisatoren
dieser Übung.

Zwei Einsätze am Freitag

Schwelm. Am Freitag, den 29.09.2017 musste die Feuerwehr
Schwelm in der Mittagszeit zwei Einsätze abarbeiten.

Um 13:46 kam es zu einem Brand im Küchenbereich in einem
Gastronomiebetrieb am Neumarkt. Das Brandgut wurde entfernt und im
Außenbereich mit der Kübelspritze abgelöscht. Nach einer
Temperaturkontrolle mit der Wärmebildkamera konnte die Einsatzstelle
an den Betreiber übergeben werden. Der Einsatz war um 14:25 Uhr
beendet. Vor Ort waren die Hausbesatzung, die hauptamtlichen Kräfte
und der Führungsdienst mit acht Leuten und zwei Fahrzeugen.

Direkt im Anschluss wurde die Feuerwehr zu einem PKW-Brand auf die
BAB1 gerufen. Die Autobahn wurde bis Volmarstein kontrolliert, es
konnte aber kein brennender PKW gefunden werden. Die drei Fahrzeuge
konnten den Einsatz um 15:20 Uhr beenden, eingesetzt waren die
Ehrenamtler der Hausbesatzung und der Tagesmelderschleife, die
hauptamtlichen Kräfte  und der Einsatzführungsdienst mit zehn
Personen. Auf der Wache war eine Bereitschaft von weiteren acht
Leuten.

Noch freie Plätze im Aqua-Fit Präventionskurs

Wetter (Ruhr). Die Therapiedienste Volmarstein (TDV) bietet im Therapiezentrum Orthopädische Klinik (TZO) am Donnerstag, 5. Oktober um 15 Uhr, einen neuen Präventionskurs im Bewegungsbecken an. Wenige Plätze sind noch frei.

Unter dem Konzept „TDVAktiv Prävention“ wird unter therapeutischer Leitung einmal in der Woche für 45 Minuten im Bewegungsbecken Ausdauer, Kräftigung der Muskel sowie Koordination trainiert, um gegen das Entstehen von körperlichen Beschwerden vorzubeugen.

Eingeladen sind Teilnehmer, die Spaß an der Bewegung im nassen Element haben, sich vital halten und positiv auf ihre Gesundheit einwirken möchten. Die Kurse gehen 10 Wochen und kosten 89,- Euro – da diese nach dem Präventionsgesetz zertifiziert sind, unterstützen die Krankenkassen die Teilnehmer mit einer Kostenbeteiligung.

Informationen zur Anmeldung wie auch zu den weiteren Angeboten TDVAktiv gibt es im  Therapiezentrum Orthopädische Klinik, Lothar-Gau-Str. 11, 58300 Wetter, Telefon 02335/639-4900.

Bildquelle: ESV

Indische Küche bei der VHS

Für alle Liebhaber der indischen Küche bietet die Volkshochschule Hagen an drei Terminen einen Kochkurs ab Donnerstag, 5 Oktober, von 18 bis 21.45 Uhr, in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, an.

Die Dozentin Regina Gurram hat von ihrer letzten Indienreise authentische Rezepte mitgebracht, die sowohl vegetarisch als auch nicht-vegetarisch sind. Durch die Verwendung von Kreuzkümmel, Koriander und Kokosnuss entstehen in der indischen Küche viele leckere Gerichte. Neben verschiedenen Reis- und Gemüsespezialitäten backen die Teilnehmer Fladenbrote und bereiten Süßspeisen zu. Natürlich zeigt die Kochlehrerin auch, wie Chai, ein indischer Gewürztee, zubereitet wird. In dem Kurs stellen die Teilnehmer unter anderem ein Fleischcurry (Keema) und indischen Käse (Paneer) her. Die Kursgebühr beträgt 82,50 Euro. Diese enthält alle Kosten für die Zutaten und Speisen. Die Teilnehmer werden gebeten, kleine Gefäße für Kostproben mitzubringen.

Weitere Informationen gibt es unter Angabe der Kursnummer 3720 unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet unter www.vhs-hagen.de.

Trödelmarkt im Eventcafé Oller Dreisch

 

Hagen. Schnäppchenjäger aufgepasst – Am Samstag, 7. Oktober 2017, findet von 10 bis 15 Uhr wieder der Trödelmarkt im Eventcafé Oller Dreisch, Eugen-Richter-Straße 21, 58089 Hagen, statt. Ob liebgewonnene Sammlerstücke, Kunst und Kitsch vom Dachboden oder wertvolle Raritäten, ausgiebiges Stöbern und Feilschen lohnen sich! Für leibliches Wohl ist wie immer gesorgt.

Infos zum Trödelmarkt gibt es unter Telefon 02331/9346833 sowie im Eventcafé Oller Dreisch, Eugen-Richter-Straße 21, 58089 Hagen, Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr.

 

Stadtmarketing lädt ein zur letzten Stadtrundfahrt in diesem Jahr

Am Sonntag, 8. Oktober lädt der Stadtmarketing für Wetter e. V. zu seiner letzten Stadtrundfahrt in diesem Jahr ein. Die beliebte und interessante Rundfahrt führt durch Wetteraner Stadtgebiet und auch ein schmackhafter Mittagsimbiss ist wieder inklusive.

Im komfortablen Bus führt uns die Tour durch sämtliche Stadtteile unserer Stadt. Viele Sehenswürdigkeiten und eine bezaubernde Landschaft werden präsentiert. Ausgangspunkt ist der Bahnhof in Alt-Wetter. Von hier aus geht es zum ersten Halt, dem Rathaus, wo unter anderem der Ratssaal besichtigt wird. Anschließend begeben sich die Teilnehmer auf einen Spaziergang durch die historische Freiheit Wetters. Per Bus erreichen wir anschließend Wengern, unseren zweiten Haltepunkt. Hier erwartet die Gäste das besondere Extra der Rundfahrt, der Mittagsimbiss in einem Wetteraner Restaurant. Nach der kleinen Stärkung wird der Dorfkern Wengerns und die Ev. Dorfkirche besichtigt, um im weiteren Verlauf mit dem Bus über Esborn, Albringhausen, Voßhöfen und Volmarstein zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Keine unserer Stadtrundfahrten verläuft genau wie die vorherige, denn durch die individuelle Gestaltung der Stadtführer, bleibt „Jede Tour anders“. Das Wissen unserer Stadtführer ist sehr vielfältig und die Teilnehmer werden neben historischen Geschehnissen, viele interessante Informationen über unsere Stadt und ihre bedeutenden Bürger erfahren. Aber auch so manch‘ kleine Geschichte wird zum Schmunzeln einladen und trägt sicherlich mit zur guten Unterhaltung bei.

Startpunkt: Bahnhof Alt-Wetter, Abfahrt: 12 Uhr, Dauer: ca. 3 Stunden

Die Kosten betragen 13 € pro Person, inklusive Imbiss, für Familien 25 € (max. 2 Erwachsene). Voranmeldung erforderlich!

Anmeldungen und Infos beim Stadtmarketing für Wetter e. V. telefonisch unter 02335 802092 oder per E-Mail an kontakt@stadtmarketing-wetter.de .

Weitere Informationen auch auf www.stadtmarketing-wetter.de

 

„Demenz bewegt“ – Kegeln

Das netzwerk demenz Hagen lädt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Demenz bewegt“ am Mittwoch, 11. Oktober, von 10 bis ca. 12 Uhr zu einem gemütlichen Kegelvormittag in die Curanum Seniorenresidenz, Thünenstraße 31 (auf dem Kratzkopf), ein. Es wird neben dem gemeinsamen Kegelsport auch einige kleine bajuwarische Leckereien geben. Die räumliche Umgebung ist rollstuhlfreundlich. Da die Plätze auf 15 Personen begrenzt sind, werden Anmeldungen bis zum 4. Oktober unter der Telefonnummer 02331-367770 erbeten.

 

Fossilien- und Mineraliensuche im Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke

Der Herbst ist da und damit geht die Zeit, in der geologische Exkursionen möglich sind, für dieses Jahr langsam zu Ende. Am Samstag, 7. Oktober, besteht aber noch einmal die Chance, zusammen mit dem Museum Wasserschloss Werdringen und GeoTouring eine spannende Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH zu unternehmen.

Mit Unterstützung der Kalkwerke geht es auf eine Zeitreise 380 Millionen Jahre in die Vergangenheit: Als Hagen noch am Rande eines tropischen Meeres lag, das von einem mächtigen Korallenriff beherrscht wurde. Die versteinerten Überreste dieses Riffs sind Kalksteinablagerungen, die fast ausschließlich aus den Skeletten ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßer, Muscheln und Schnecken bestehen.

Das Programm beginnt um 11 Uhr vor der Verwaltung der Hohenlimburger Kalkwerke, Oeger Straße 39, mit einer kurzen Einführung über die Entstehung von Massenkalk. Anschließend geht es zu Fuß hoch in den Steinbruch. Dort besteht die Gelegenheit, selbst auf die Jagd nach fossilen Schätzen und Mineralien zu gehen. Die etwa vierstündige Exkursion ist für Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren geeignet und kostet 15 € für Erwachsene und 10 € für Kinder. Festes Schuhwerk sowie ein Fahrradhelm für die Kinder ist für das Betreten des Steinbruchs unbedingt erforderlich. Außerdem sollte an Hammer und Lupe sowie Taschen oder Beutel für die Fossilien und Mineralien gedacht werden. Alles was getragen werden kann, kann mitgenommen werden. Eine Anmeldung für die Exkursion ist zwingend erforderlich und wird unter Telefon 02331/207-2740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Kinderschutzbund sucht ehrenamtliche Helfer/innen

Der Bedarf an Ehrenamtlichen für die Angebote im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes steigt stetig. Deshalb werden weitere Freiwillige benötigt, um die vielen Aufgaben zu erfüllen, die sich tagtäglich stellen.  Besonders für die Schularbeitskreise sucht der Kinderschutzbund noch Menschen, die ein-zweimal wöchentlich nachmittags Grundschüler/innen bei den Hausaufgaben unterstützen möchten. Auch der Second-Hand-Shop des Kinderschutzbundes in Altenhagen bedarf weiterhin der Unterstützung. Wer Spaß am Umgang mit Menschen, Organisation und Bekleidung hat, ist hier gut aufgehoben. Personen, die lieber schnippeln, braten und kochen, sind im „Suppenkasper“, dem kostenlosen Mittagstisch für bedürftige Kinder, an der richtigen Stelle.

Wer sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit in diesem, aber auch in anderen Bereichen des Kinderschutzbundes interessiert, ist herzlich zu einem Informationsgespräch eingeladen. Es findet statt

am         Montag, 09.10.17

um         17.00 Uhr

im          „Ein Haus für Kinder“, Potthofstr. 20, 58095 Hagen

Voranmeldungen werden erbeten unter der Rufnummer 02331/3860890.

 

Unterstützung bei der Früherkennung

„Unterstützung bei der Früherkennung: Brust abtasten zur Selbstuntersuchung“ so lautet der Titel des Patientenforums am Mops. Eva-Maria Fasselt, leitende Oberärztin der Frauenklinik des Ev. Krankenhauses Hagen-Haspe, bietet viele Tipps und Informationen und erklärt wichtige Handgriffe. Der Vortrag beginnt am Donnerstag, 12. Oktober, um 18.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses, Brusebrinkstraße 20.

„Zu den zuverlässigsten Untersuchungsinstrumenten gehören die eigenen Hände der Frau“, betont die Oberärztin und erklärt weiter: „Viele Brustkrebspatientinnen haben ihren Knoten selbst ertastet. Jede Frau sollte deshalb unabhängig von möglicherweise bestehenden Risikofaktoren oder vom Auftreten einer Erkrankung einmal monatlich ihre Brüste und die Achseln abtasten. Wer die unkomplizierte Tastuntersuchung regelmäßig anwendet, gewinnt die Sicherheit, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.“

Brustkrebs betrifft leider immer mehr Frauen. Heute erkrankt etwa jede 10. Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Auch jüngere Frauen sind immer häufiger betroffen. „Je früher eine Erkrankung entdeckt wird, desto größer ist die Chance einer Heilung“, betont Eva-Maria Fasselt.

An dem Informationsabend werden die Patientinnen anhand eines Brustmodells aus Kunststoff mit naturgetreu nachgebildeten Knoten angeleitet, wie sie am besten selbst mit den Fingerkuppen die Brust systematisch abtasten. Ziel ist es, das Bewusstsein der Frauen für ihren Körper und eine Erkrankung wie Brustkrebs zu wecken und die Qualität der Vorsorge und Früherkennung von Brustkrebs zu verbessern.

Bildquelle: ESV

Schwerer Verkehrsunfall bei Sundern

 

Sundern. Am Freitag gegen 11:13 Uhr ereignete sich in
Sundern auf der B229 zwischen Hachen und Reigern ein schwerer
Verkehrsunfall. Aus bislang unbekannter Ursache geriet ein Pkw, der
in Richtung Reigern fuhr, in den Gegenverkehr, wo er frontal mit
einem entgegenkommenden Lkw zusammenstieß. Dabei wurden der 76jährige
Pkw-Fahrer und zwei weitere Insassen lebensgefährlich verletzt. Der
76jährige Sunderaner musste aufgrund der Schwere seiner Verletzungen
in eine Spezialklinik geflogen werden. Die beiden weiteren Verletzten
wurden auf umliegende Krankenhäuser verteilt. Der 53jährige
Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Ein hinter dem Pkw fahrender Kastenwagen
wurde durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt. Der Sachschaden
beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 50.000 EUR. Die
Bundesstraße musste für fünfeinhalb Stunden gesperrt werden. Durch
den Bauhof der Stadt Sundern wurde eine Umleitungsstrecke
eingerichtet. (BT)

Letzter Heimspieltag für die Mustgangs

Am Sonntag ist es soweit, der letzte Heimspieltag der Saison 2017 steht an, gegen die Rebels aus Bochum. Und da soll die Kampfbahn Boelerheide wieder beben. Also kommt vorbei und unterstützt die Sauerland Mustangs beim Projekt „Aufstieg“. Noch immer haben wir es in der Hand zum Ende der Saison aufzusteigen.

Kick Off ist zu gewohnter Zeit um 15.00U Uhr, Kampfbahn Boelerheide.

Für das Rahmenprogramm ist auch gesorgt. So werden die Spieler diesmal mit der E3
Jugendmannschaft des SSV Hagen einlaufen. Auch das Danceteam von Phönix Hagen steht uns wieder unterstützend zu Seite. Und unsere Hüpfburg darf an diesem Tag selbstverständlich auch nicht fehlen.

Im Rahmen unserer Spendenaktion werden die Mustangs wieder versuchen möglichst viele Punkte zu sammeln. Zusätzlich werden vor dem Spiel und während der ersten Halbzeit Lose verkauft, deren Erlös zu 100% dem Guten Zweck zugute kommt. In der Halbzeitpause findet dann die Verlosung statt.

An diesem Samstag findet die nächste Hagener Kulturkonferenz statt

Im engen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern

„Ich freue mich sehr, dass wir auf Basis des Ratsbeschlusses zum Kulturentwicklungsplan nun auch den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern fortsetzen“, sagt die Kulturbeigeordnete der Stadt Hagen, Margarita Kaufmann, mit Blick auf die nächste Kulturkonferenz am Samstag, 30. September, von 10 bis 15 Uhr im Rathaus an der Volme.

Bei dieser Konferenz soll im Vordergrund stehen, wie die vorhandenen Ressourcen und Ideen besser vernetzt sowie konkrete, spannende Projekte vereinbart werden können. Eine erneute Ressourcendiskussion wäre aus Sicht von Kaufmann kontraproduktiv, da durch den Ratsbeschluss zur Konsolidierung die zur Verfügung stehenden Mittel klar definiert wurden.

Die Konferenz gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil wird der Kulturentwicklungsprozess der Vorjahre noch einmal reflektiert. Kaufmann wird dabei vor allem auf den im Juli vom Rat der Stadt Hagen beschlossenen Kulturentwicklungsplan eingehen. Dr. Yasmine Freigang vom Landschaftsverband Westfalen Lippe wird einen Blick auf Kulturkonferenzen in Westfalen werfen und Dr. Christian Esch die NRW-Perspektive einnehmen. Abgerundet wird dieser Teil durch die Vorstellung von zwei im Rahmen des Kulturentwicklungsprozesses entstandenen Projekten unter der Überschrift „Gesagt -getan“.

Nach der Pause wird es dann konkret. An Tischen können alle, die für ihr Projekt Partner, Mitwirkende oder Unterstützer suchen, ihr Projekt vorstellen. Die Art der Präsentation wird dabei im Rahmen der technischen Möglichkeiten vom Projekt selbst bestimmt.

Abschließend wird dargestellt, wie es nach der Kulturkonferenz weiter gehen soll. „Ich gehe davon aus, dass die an den konkreten Projekten Beteiligten ihre Zusammenarbeit eigenständig gestalten und organisieren. Die Kulturkonferenz kann dann ,Marktplatz‘ für die Anbahnung neuer und die Darstellung gelungener Projekte sein“, sagt Kaufmann. Ganz besonders freut sich die Kulturbeigeordnete auf kleine künstlerische Darbietungen, die die Kulturkonferenz auflockern werden. „Mehr wird noch nicht verraten“, ergänzt Tayfun Belgin, Leiter des Fachbereichs Kultur der Stadt Hagen, „wer neugierig ist, sollte am 30. September ins Rathaus kommen.“.

Aufsteiger Karlsruhe beim Heimauftakt von Phoenix Hagen

Mit einem echten Paukenschlag hat sich das Team von Phoenix Hagen am vergangenen Wochenende bei den RheinStars Köln aus einer zehnmonatigen Pause zurück gemeldet. Nach vierzig Minuten stand ein starker 83:69-Sieg für die Feuervögel auf der Anzeigetafel. Am Samstag, 30. September, steht nun eine weitere Hürde für das junge Team von Interimstrainer Dietmar Günther an. Um 19 Uhr sind die PS Karlsruhe LIONS zu Gast in der Arena am Ischeland. Die Gäste haben ihr Auftaktspiel bei den MLP Academics Heidelberg mit 76:92 (32:51) verloren und dürften heiß auf den ersten Saisonsieg sein.

Dem entgegenwirken wird ein komplett fitter Phoenix-Kader: „Niemand ist verletzt oder muss geschont werden, die Jungs sind alle einsatzbereit“, erklärt Interimscoach Dietmar Günther am Tag vor der Partie. Und auch am zweiten Spieltag wird Günther an den von Matthias Grothe vorgegebenen Strukturen festhalten: „Ich musste nicht viel verändern, es funktioniert so, wie Matze sich das vorgestellt hat. Kai Schulze und Alex Nolte helfen mir natürlich weiterhin, ohne die beiden wäre all das nicht möglich.“

Die PS Karlsruhe LIONS schätzt Günther jedoch stärker ein, als sie sich bisher präsentieren konnten. „Sie haben erst eine Woche vor Ligastart zwei neue Spieler verpflichtet. Ich gehe davon aus, dass sie inzwischen besser eingespielt sind als noch in Heidelberg.“ Gemeint sind Cyrus Tate, der die Positionen vier und fünf bekleiden wird, sowie Center Denis Vrsaljko. „Die Karlsruher sind als Aufsteiger Neulinge wie wir, aber dennoch kein gewöhnlicher Aufsteiger“, sagt Dietmar Günther.

Der Gäste-Guard Richie Williams ist in Hagen kein Unbekannter. Im November 2016 verließ er die Feuervögel nach der Niederlage gegen Tübingen und wechselte zu den RheinStars Köln. Seit dieser Saison gehört er zum Kader des Aufsteigers PS Karlsruhe LIONS. „Mit Richie Williams sind sie auf der Guard-Position hochklassig besetzt und auch Maurice Pluskota verleiht dem Kader hohe Qualität“, sagt Günther. Pluskota war am ersten Spieltag in Heidelberg mit 16 Punkten Topwerfer der Karlsruher, gefolgt von Orlando  Parker (15) und Cyrus Tate (14).

Um am Samstagabend einen reibungslosen Ablauf zu garantieren und die Einlasszeiten zu minimieren, bitten die Verantwortlichen von Phoenix Hagen darum, keine großen Taschen (größer als übliche Handtaschen) mit in die Halle zu bringen. Es wird keine Lagerungsmöglichkeit für Rucksäcke und Co. vorhanden sein.

Ein Fehler bei der Beladung eines Betonmischers sorgte für einen Polizeieinsatz.

Iserlohn. Ein Fehler bei der Beladung eines Betonmischers
sorgte heute Morgen für einen Polizeieinsatz. Der 43-jährige Fahrer
war mit besagtem Fahrzeug auf der Mendener Straße und Seilerseestraße
unterwegs, als der Ladungsverlust auffiel. Durch die Betonmasse
wurden sowohl die Fahrbahn als auch insgesamt sechs am Fahrbahnrand
geparkte PKW stark verschmutzt. Polizeibeamte rückten an,
verständigten die Stadtbetriebe und kümmerten sich um die
Verkehrsregelung während der Fahrbahnreinigung. Darüber hinaus
stellten sie die Personalien des Verursachers fest, um eventuelle
zivilrechtliche Ansprüche zu sichern. Der Fahrer sorgte für die
Behebung des Fehlers und konnte anschließend die Fahrt fortsetzen.

Gemeinsame Erklärung von OB Erik O. Schulz und HVG-Geschäftsführer Christoph Köther

… zur Berichterstattung in der WP/WR-Ausgabe vom 27.9.2017 „Rotstift droht bei Bädern und Bussen“

1.      Oberbürgermeister Erik O. Schulz und HVG-Geschäftsführer Christoph Köther kritisieren nachdrücklich, dass interne Aufsichtsrat-Beratungsunterlagen zu einem laufenden Abstimmungsprozess offenbar aus dem Aufsichtsrat heraus widerrechtlich an die Presse weitergeleitet wurden.

2.      Mit Blick auf die entstandene öffentliche Diskussion bekräftigen Oberbürgermeister Erik O. Schulz und HVG-Geschäftsführer Christoph Köther  unmissverständlich, dass mit der von der Verwaltung vorgeschlagenen temporären Zuschusskürzung keine Einschnitte beim ÖPNV einhergehen. Es besteht Einigkeit darüber, dass das bestehende Angebot im öffentlichen Personennahverkehr in Hagen nicht eingeschränkt werden darf.

3.      Oberbürgermeister Erik O. Schulz und HVG-Geschäftsführer Christoph Köther befinden sich gemeinsam mit dem Kämmerer in engem Dialog über die unterschiedlichen Positionen zum städtischen Zuschuss. Diese Gespräche werden mit dem Ziel einer Verständigung geführt.  Dabei steht die Sicherstellung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der HVG klar im Mittelpunkt.

4.      Oberbürgermeister Erik O. Schulz betont in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich die kontinuierlich hervorragende Entwicklung der HVG.

Wetter: Haushaltsplan-Entwurf 2018 eingebracht, Gewerbepark verabschiedet, A1 Resolution

Einbringung des Haushalts, Gewerbepark Schwelmer Straße und A1 – das waren die bestimmenden Themen und Beschlüsse in der Ratssitzung am Donnerstag. Mit 22 Ja-Stimmen bei 14 Nein-Stimmen beschloss der Rat die Aufstellung des Bebauungsplanes „Gewerbepark Schwelmer Straße.“ Einstimmig verabschiedete der Rat auch eine Resolution an die Bezirksregierung, alles Erdenkliche zu tun, um die vollständige Sperrung der AS Volmarstein im Rahmen der Erneuerung der Talbrücke Volmarstein zu verhindern, bzw. sich für deutliche Verbesserungen einzusetzen.

Auf der Sitzung im Veranstaltungszentrum der Sparkasse stellten Bürgermeister Frank Hasenberg und Kämmerer Andreas Wagener die Eckdaten des Haushaltsplanentwurfes 2018 vor. Die Kernbotschaft: „Wir legen einen genehmigungsfähigen Haushalt vor. Damit bleiben wir als Stadt vor Ort handlungsfähig und gehen gut gerüstet in die Zukunft. Das ist in Zeiten knapper Kassen keine selbstverständliche Aussage“, so Bürgermeister Frank Hasenberg.

Die Eckdaten des Haushaltsplanentwurfs 2018: Die Erträge belaufen sich auf 63,6 Millionen Euro, das ist gegenüber dem Haushalt 2017 ein Plus von 0,7 Millionen Euro. Die Aufwendungen summieren sich auf 70,1 Millionen Euro, das ist ein leichtes Plus von 0,1 Millionen Euro gegenüber 2017. Damit ergibt sich ein Defizit von 6,5 Millionen Euro – das aus der allgemeinen Rücklage gedeckt werden kann. Der Haushaltsausgleich wird im Jahr 2022 hergestellt sein.

Die Investitionssumme liegt 2018 bei 10,2 Millionen Euro, das ist ein Plus von 4,7 Millionen Euro gegenüber 2017. „Die Liste der Investitionen ist länger als im Haushalt 2017. Das ist kein Selbstzweck. Wir investieren vielmehr nachhaltig in Bereichen, die unsere Kommune langfristig stärken und noch lebenswerter machen“, erklärte Hasenberg.

810.000 Euro investiert die Stadt Wetter (Ruhr) für die Erweiterung des Feuerwehrgebäudes in Wengern. Ob es um einen Erweiterungsbau oder den Neubau an einem anderen Standort geht, wird allerdings noch politisch zu klären sein. „Eine der wichtigsten Zukunftsinvestitionen“ nennt Hasenberg den Umbau der naturwissenschaftlichen Räume im Geschwister Scholl Gymnasium. Hier werden (seit 2017) insgesamt 1,5 Millionen Euro investiert, für 2018 werden noch einmal 269.000 Euro für die Einrichtung und Ausstattung der Räume investiert.

500.000 Euro nimmt die Stadt für die notwendige Sanierung des Sportplatzes Köhlerwaldstraße in die Hand. Der Umbau der unteren Kaiserstraße wird im Sinne einer fortführenden Gestaltung inklusive des Umfeldes des Stadtsaals weitergeführt. Für die moderne Gestaltung des Stadtsaals – eine der zentralen Säulen des kulturellen Lebens in Wetter – werden 456.000 Euro investiert.

Für Renaturierungsmaßnahmen an der Elbsche sieht der Haushaltsplanentwurf 2018 170.000 Euro vor, für den Bypass-Kanal Schmalenbecke 200.000 Euro (Gesamtvolumen bis 2019: 500.000 Euro). Für die Neuausrichtung des Stadtmarketings sind für das Jahr 2018 75.000 Euro vorgesehen, danach 100.000 Euro. „Wir wollen mit der Professionalisierung des Stadtmarketings die Stadt als Marke voranbringen, das Marketing hochwertiger gestalten und die Qualitäten und Stärken der Harkortstadt offensiv darstellen“, so Hasenberg.

Werben mit den Stärken der Harkortstadt und der Historie: Dazu gehört natürlich auch die Freiheit in Alt-Wetter, mit der sich sowohl mittelalterliche Historie als auch die Keimzelle der westfälischen Industriegeschichte verbindet. Im Jahre 2019 jährt sich zum 200. Mal die Einrichtung der „Mechanischen Werkstätten“ in der Freiheit durch den Industriepionier Friedrich Harkort. Sie war bereits um 1825 einer der größten Industriebetriebe Westfalens.

Planungen für eine attraktive Gestaltung des Burg-Umfeldes sind in Arbeit. Für diese Planungskosten sind rund 29.000 Euro bereitgestellt. Natürlich soll das anstehende Jubiläum auch entsprechend gefeiert werden. Für ein entsprechendes Programm der Jubiläumsfeiern sind im Kulturetat je 20.000 Euro in 2018 und 2019 vorgesehen. Für den weiteren Ausbau barrierefreier Haltestellen stehen 101.000 Euro im Haushalt bereit.

Ein weiteres Thema in der Ratssitzung war der Zwischenbericht 2017 zum Aktionsplan „Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr)“, der unter dem Motto „Wir haben schon viel erreicht“ auf über 80 Seiten darstellt, welche Maßnahmen auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft bereits realisiert wurden und an welchen Projekten derzeit gearbeitet wird. Der Rat nahm den Zwischenbericht wohlwollend zur Kenntnis. Karen Haltaufderheide sprach einem „großen Schritt“ den der Aktionsplan und der Zwischenbericht für die angestrebte menschengerechte Stadt bedeute, Kirsten Stich von der SPD lobte die „Vorreiterrolle“ Wetters und berichtete von bundesweitem Lob für die Aktionsplan-Arbeit in Wetter.

LKA-NRW: eco-Verband und Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen kooperieren

Düsseldorf. Der eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.
und der networker NRW e. V. kooperieren mit dem Landeskriminalamt
Nordrhein-Westfalen. Das gaben am 29. September 2017 die drei Partner
im Rahmen der Internet Security Days bekannt. Ihr gemeinsames Ziel:
Informations- und Kommunikationstechnologien sicherer machen und
Cybercrime bekämpfen.

Die zunehmende Professionalisierung und Internationalisierung von
Cyberkriminalität und die daraus entstehenden Gefahren für Bürger und
Märkte stellen Wirtschaftsunternehmen und Ermittlungsbehörden
gleichermaßen vor neue Herausforderungen. Durch die Kooperation
werden private und staatliche Institutionen enger zusammenrücken und
ihre Zusammenarbeit intensivieren, um Synergien zu schaffen und
gemeinsam das Bewusstsein für die Gefahren von Cybercrime zu erhöhen.
Ein wichtiges Feld der Zusammenarbeit bildet die Prävention. Durch
Fortbildungs- und Aufklärungsangebote werden Internetnutzer für die
Gefahren im Internet sensibilisiert und dazu befähigt sich zu
schützen. Im Rahmen dieser Maßnahmen soll auch das Dunkelfeld der
nicht angezeigten Straftaten reduziert werden, indem Nutzer über ihre
Rechte und Möglichkeiten der Strafverfolgung aufgeklärt werden.

“ Die Zusammenarbeit des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen
mit dem eco-Verband dient dazu, Internetnutzer zielgerichtet und
schnell über aktuelle Bedrohungen im Internet zu informieren und die
Anzeigebereitschaft insbesondere bei von Straftaten betroffenen
Unternehmen zu erhöhen“, erklärte heute der Leiter des Cybercrime
Kompetenzzentrums des LKA NRW, Dirk Harder, anlässlich der
Kooperationsunterzeichnung.

Weitere Schwerpunkte der Kooperation liegen im vereinfachten
Informationsaustausch und einer verbesserten Zusammenarbeit bei
Fällen von Cyberkriminalität.

„Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen intensiviert seine
Anstrengungen, das Entdeckungsrisiko für potentielle Täter im
Internet zu erhöhen. Dazu ist es wichtig, Firmen und Privatpersonen,
die Opfer von Straftaten im Internet werden, zur schnellstmöglichen
Anzeigenerstattung zu bewegen,“ führte Dirk Harder weiter aus.

Seit vielen Jahren engagiert sich eco gegen Cybercrime, so geht
die eco Beschwerdestelle gegen rechtswidrige Inhalte wie zum Beispiel
Gewaltdarstellungen im Internet vor. Im Bereich IT-Security bietet
eco mit dem Cyber Security Service Botfrei für jeden Internetnutzer
die Möglichkeit, sich über aktuelle Bedrohungen zu informieren und
sich davor zu schützen. Der networker NRW veranstalten in
Zusammenarbeit mit zahlreichen Industrie- und Handelskammern sowie
Wirtschaftsförderungen in Nordrhein-Westfalen die Roadshow
Cybercrime. Das Cybercrime-Kompetenzzentrum des LKA NRW ist die
Schaltstelle der Polizei NRW im Kampf gegen Internetkriminalität. Die
Beamten in Düsseldorf erfüllen aber nicht nur eine koordinierende
Funktion, sondern ermitteln auch in Fällen von Cyberkriminalität.

Über eco

eco (www.eco.de) ist mit mehr als 1.000 Mitgliedsunternehmen der
größte Verband der Internetwirtschaft in Europa. Seit 1995 gestaltet
der eco Verband maßgeblich die Entwicklung des Internets in
Deutschland, fördert neue Technologien, Infrastrukturen und Märkte,
formt Rahmenbedingungen und vertritt die Interessen der Mitglieder
gegenüber der Politik und in internationalen Gremien. In den eco
Kompetenzgruppen sind alle wichtigen Experten und Entscheidungsträger
der Internetwirtschaft vertreten und treiben aktuelle und zukünftige
Internetthemen voran.

Mitarbeitende stehen bei Diakonie Mark-Ruhr im Fokus

Einmal mehr standen in diesen Tagen die Mitarbeitenden der Diakonie Mark-Ruhr im Fokus. Am Mittwoch (27. September) wurde bei den Mitarbeiterjubiläen eine beachtlich lange Betriebszugehörigkeit bei der Diakonie deutlich. „Wir freuen uns, dass wir jedes Jahr aufs Neue Mitarbeitende auszeichnen können, die sich seit 25 Jahren und länger für die Diakonie einbringen.“ sagt Geschäftsführer Pfarrer Martin Wehn.

„Den Grundstein für diese lange Unternehmenszugehörigkeit legen wir mit unserem ‚Begrüßungstag‘, an dem die neuen Kolleginnen und Kollegen unseren diakonischen Unternehmensverbund, unsere Leitsätze und natürlich die vielfältigen Aufgabengebiete im Märkischen Kreis, Hagen, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und Schwerte sowie Fröndenberg kennen lernen“, so Wehn weiter.

Rund 170 Mitarbeitende, die in den zurückliegenden Monaten beruflich neu bei der Diakonie Mark-Ruhr und ihren Tochtergesellschaften gestartet sind, wurden am Freitag (29. September) begrüßt. Martin Wehn macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass es die Diakonie bundesweit bereits zum vierten Mal in Folge in die Top 100 der beliebtesten Arbeitgeber unter Schülern (Trendence Schülerbarometer) geschafft hat (Platz 36). „Familienfreundlichkeit und Gesundheitsorientierung, faire Bezahlung und vielfältige Einstiegsmöglichkeiten für Berufsanfänger, Quereinsteiger sowie attraktive Aufstiegschancen sind die Argumente für die Arbeitgeberin Diakonie.“

 

Über ihr 25-jähriges Dienstjubiläum freuen sich:

Ingeborg Bluhm, Heidemarie Meltzer-Quaschnik, Stefanie Serio, Gudula Bartmann-Fiedler, Renate Mührmann, Patricia Theuerkauf, Susanne Rohloff, Bärbel Buchs, Regine Moskal, Mechthild Graw, Edith Mankowski, Michaela Retkowitz, Irene-Elisabeth Maier, Heike Andree, Petra

Toure, Elisabeth May, Andreas Napierala, Veronika Zawadzki, Stefanie Schafnitzel, Martina Pacyna, Christina Kickert, Ariella Guth, Gerhard Truss-Severing, Simone Oberste-Brink, Andrea Conzen, Maren Kalkuhl, Sonja Stets, Petra Hillebrand, Susanne Mette, Ute           Lehmann, Sabine Rutz, Carmen Jürß, Simone       Sickelmann-Stierand, Thomas Kuschel, Ingo Fischer und Eletta Steiner.

Auf 30 Jahre Betriebszugehörigkeit blicken:

Sigrun Felder-Heinrich, Susanne Kurzhöfer, Michaela Konowalski, Klaudia Habermann, Sabine Lange, Gabriele Joachim, Brigitte        Mueller-Schwietering, Volker Kiehl, Michael Richter, Dorothee Graf, Edgar Proske, Ulrike Neukirch, Sylvia Pahlke, Andrea Unnasch, Simone Kesten, Regina          Mehring, Elke Randelhoff, Elke Meinke und Sabine Tegeler.

Seit 35 Jahren halten der Diakonie die „Treue“:

Irena-Maria Walter, Petra Purcz, Cornelia Altmann, Monika Stachewski, Rosemarie Grun, Hans-Joachim Koester sowie Eveline Boysen-Muin.

 

Stolze 40 Jahren gehören zum Team der Diakonie:

Sylvia Piechottka, Brigitte Feiler, Dagmar Vollgold und Petra Knorr.

Bildquelle: Diakonie Mark-Ruhr

Auffahrunfall in Altenhagen

Eine 49 Jahre alte Toyota-Fahrerin sah am
Donnerstagnachmittag auf der Boeler Straße einen Jungen, der
augenscheinlich die Fahrbahn überqueren wollte. Sie ließ sie ihren
Wagen ausrollen, um ihm dies zu ermöglichen. Ein nachfolgender
Renault-Fahrer erkannte das zu spät und er prallte ins Heck des
langsamer werdenden Toyotas. Durch die Wucht des Aufpralls lösten in
dem Renault die Airbags aus, der 28 Jahre alte Fahrer trug eine
leichte Verletzung an der Hand davon. Die Toyota-Fahrerin verletzte
sich ebenfalls leicht und ein Rettungswagen brachte die beiden
Fahrzeugführer zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. An den
Fahrzeugen entstanden Sachschäden in Höhe von etwa 6000 Euro.

Diebesbande stiehlt über 100 Tafeln Schokolade

Hemer. Gestern, gegen 15:50 Uhr, entwendeten zwei Täter
mehr als einhundert Schokoladentafeln aus dem LIDL-Supermarkt an der
Mendener Straße. Angestellte beobachteten die Tat und verständigten
die Polizei. Die zwei Tatverdächtigen flüchteten mit der Beute und
drei weiteren Personen in einem PKW in Richtung Menden. Im Rahmen der
sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten Polizeibeamte das
Fahrzeug samt Insassen auf der Westtangente in Menden anhalten und
überprüfen. Hierbei fanden die Beamten neben der Schokolade auch
weiteres Diebesgut. Darunter befanden sich Schmuck, Uhren,
Kosmetikartikel sowie Kleidung. Weiterhin fanden die Beamten ein
Tütchen Cannabis. Alle Gegenstände wurden sichergestellt. Die fünf
rumänisch stämmigen Insassen im Alter von 15 bis 24 Jahren wurden
vorläufig festgenommen. Der Fahrer des Wagens stand unter dem
Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Vortest verlief positiv auf THC.
Eine Blutprobe war die Folge. Zwei minderjährige Tatverdächtige im
Alter von 15 und 17 Jahren wurden noch am Abend entlassen. Zwei Täter
wurden nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen am heutigen
Mittag entlassen. Ein 21-jähriger Tatverdächtiger wird im Verlaufe
des heutigen Tages dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen
dauern an.

Lauter Knall am späten Abend schreckte Bewohner auf

Altena. Ein Zeuge meldete gestern, kurz vor Mitternacht,
eine laute Detonation sowie Rauchentwicklung an der Bahnhofstraße.
Kurz zuvor hatten sich auf Höhe des ALDI-Marktes zwei männliche
Personen aufgehalten, die wahrscheinlich mit dem Vorfall in
Verbindung stehen. Polizeibeamte rückten an und fahndeten bisher
erfolglos nach möglichen Tatverdächtigen. Nach bisherigen
Erkenntnissen zündeten die Unbekannten Pyrotechnik und lösten hiermit
den Polizeieinsatz aus, der nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes
gegen das Sprengstoffgesetz zur Folge hat.

Mögliche Zusammenhänge zu den Vorfällen um die Zwangsräumung vom
20.09.2017 werden geprüft (siehe
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65850/3740875).

   Wer hat vor oder nach der Tat Verdächtiges beobachtet?
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Altena unter 02352/9199-0
entgegen.

Raub in der Körnerstraße – Täter flüchtete durch die Volme

Hagen. Gegen 18.45 Uhr wurden Zeugen auf einen Raub
aufmerksam, der sich mitten auf dem Gehweg der Körnerstraße vor der
Bushaltestelle des Arbeitsamtes ereignete. Ein Unbekannter hatte sich
einer 60 Jahre alten Frau von hinten genähert, deren Handtasche
ergriffen und damit versucht zu flüchten. Die Geschädigte hielt ihr
Eigentum mit aller Kraft fest und so schleifte sie der Täter einige
Meter mit sich. Erst als durch die Hilferufe der 60-Jährigen
Passanten auf den Überfall aufmerksam wurden, ließ der Täter los und
lief hinter das Arbeitsamtsgebäude. Während ein Rettungswagen für die
leichtverletzte Frau und Streifenwagen für die Fahndung auf dem Weg
waren, verfolgten zunächst zwei couragierte Bürger den Räuber. Der
hatte sich zunächst nur ein kurzes Stück entfernt und saß nun hinter
dem Behördenhaus auf der Treppe, die zum Flussbett der Volme führt.
Als er bemerkte, dass sich ein 24 Jahre alter Zeuge näherte, sprang
er auf, lief runter zur Volme und setzte seine Flucht durch die Volme
in Richtung Eckesey fort. Der Mann ist zwischen 20 und 25 Jahre alt
und ca. 1,80 Meter groß. Er hat kurze braune Haare, trug einen
schwarzen Kapuzenpullover und darüber eine Lederjacke. Zeugen, die
weiterführende Hinweise, vielleicht auch im Zusammenhang mit einem
durchnässten Mann im Bereich Altenhagen und Eckesey geben können,
melden sich bitte unter der 986 2066.

Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Ennepetal. Am Nachmittag des 28.09.2017, übersah ein
61-jähriger Skodafahrer aus Ennepetal beim Abbiegevorgang einen
57-jährigen Sprockhöveler. Der 61-Jährige bog mit seinem Fahrzeug aus
der Boesebecker Straße nach links auf die Loher Straße ab. Hierbei
übersah er den von rechts kommenden Sprockhöveler auf seinem
Motorrad. Es kam zum Zusammenstoß, wobei sich der Motorradfahrer
schwer verletzte und mit einem Krankenwagen in ein nahegelegenes
Krankenhaus gebracht werden musste.

Pkw-Fahrer rammt Lkw

Hagen. Am Donnerstagnachmittag befand sich ein 52 Jahre alter Mazda-Fahrer auf der Brünninghausstraße in Fahrtrichtung Brockhausen. Aus noch ungeklärter Ursache kam der Mann nach links von der Fahrbahn ab, kurz nachdem er das Führerhaus einen entgegenkommenden Sattelzugs passiert hatte. Er prallte mit der vorderen Fahrzeugseite in den Unterfahrschutz des Aufliegers, die Airbags in seinem Wagen lösten aus und das Fahrzeug wurde um 180 Grad herumgeschleudert. Dabei trug der 52-Jährige leichte Verletzungen davon, eine ärztliche Versorgung an der Unfallstelle lehnte er allerdings ab. Der 63-jährige Lkw-Fahrer bestätigte die Version seines Kontrahenten, der Mazda war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden liegt bei 8000 Euro.

Rund 70 Herdecker Kinder bekommen keine kalten Füße

Auch in diesem Jahr steht die Sparkasse HagenHerdecke
für diese tolle Aktion des Herdecker Kinderschutzbundes
als bewährter Partner zur Seite. Ab Oktober haben Familien
mit geringem Einkommen aus Herdecke wieder die
Möglichkeit für ihre Kinder über Gutscheine neue Winterschuhe
zu erhalten. Frank Mohrherr, stellvertretendes
Vorstandsmitglied der Sparkasse HagenHerdecke, und
Sandra Berth (Abt. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
übergaben in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes
an den ersten Vorsitzenden Peter Stachorra symbolisch
die Förderung über 3.000,00 EUR. Frank Mohrherr: „Jeder,
der Kinder hat, weiß, dass Winterschuhe nur eine Saison
halten. Dieses Geld ist daher wirklich gut investiert.“

Projektwoche für Kinder in den Herbstferien: „Circus Seilini“

Kinder die Lust haben, selbst einmal in der Manege zu stehen,
haben dazu im Rahmen des Zirkusprojekts in den Herbstferien die Möglichkeit. Der
„ Kinder-und Jugendcircus Quamboni“, der Sozialdienst für Flüchtlinge und Asylbewerber der Stadt Hagen und die Zuwanderungsberatung der Diakonie Mark
– Ruhr bieten die Zirkusprojektwoche vom 23. bis zum 27. Oktober an (auf dem Elbersgelände in der Stadtmitte).
Das „Quamboni-Team“ erarbeitet auch mit Kindern aus der Flüchtlingsunterkunft Seilerstrasse und Kindern aus anderen Unterkünften ein komplettes
Zirkusprogramm. Das Programm wird am 28. Oktober um 15 Uhr in der Karl-Adam
-Halle in Hagen-Vorhalle (Vossacker 19) für Eltern, Verwandte, Freunde und Interessierte aufgeführt.
Das Projekt ist im Rahmen der interkulturellen Arbeit für Kinder ab sechs Jahren offen.
Verbindliche Anmeldungen sind bei Ralf Korthaus unter 02331/ 207-3942
sowie bei Regina Bredehöft von der Diakonie Mark-Ruhr unter
0175/2656378 möglich.

Schwerer Unfall im Kettelbach

Bei einem Verkehrsunfall im Kettelbach ist am
Donnerstagabend ein Autofahrer schwer verletzt worden, die
Verbindungsstraße zwischen Haspe und der Ortschaft Zurstraße war für
Stunden komplett gesperrt. Gegen 21.15 Uhr kam ein 43 Jahre alter
Volkswagenfahrer auf der abschüssigen und kurvenreichen Straße etwa
50 Meter vor der Zufahrt zum Forsthaus Kurk aus noch ungeklärter
Ursache von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich und kam
schwer beschädigt, von der Leitplanke gestoppt, auf den Rädern zu
stehen. Der Fahrer war allein im Wagen, konnte allerdings aufgrund
der Verformungen nicht von den Ersthelfern gerettet werden.
Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten die Türen auf der Fahrerseite
rausschneiden und der 43-Jährige kam mit lebensgefährlichen
Verletzungen in ein Krankenhaus. Nach ersten Angaben der behandelnden
Ärzte konnte sein Zustand noch in der Nacht stabilisiert werden.
Gegen 00.45 Uhr wurde die Sperrung der Straße aufgehoben, das
Unfallkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zivilkräfte nehmen 38-jährigen Hagener fest

Nahezu filmreif spielte sich am Donnerstagmittag die
Festnahme eines 38 Jahre alten Hageners ab, der wegen
Körperverletzung von der Hagener Staatsanwaltschaft zur Festnahme
ausgeschrieben war. Bereits am Montag versuchten Beamte in Zivil den
Untersuchungshaftbefehl an der Wohnung des Gesuchten zu vollstrecken.
Es gab Hinweise, dass er sich in seiner Emster Wohnung aufhalten
sollte und deshalb ließen die Polizisten durch einen Schlüsseldienst
seine Etagentür öffnen. Offensichtlich hatte der 38-Jährige Lunte
gerochen und vor dem Eintreffen der Kripo das Weite gesucht. Am
Donnerstag gegen 13.45 Uhr konnte eine Zivilstreife den Mann im
Wasserlosen Tal antreffen und da er mehrfach wegen
Körperverletzungsdelikten bekannt war, observierten ihn die
Polizisten und forderten ein Unterstützungsteam an. Als er dann wenig
später aus einen Discounter an der Frankfurter Straße kam, konnten er
überwältigt und widerstandslos festgenommen werden. Nun wartet er im
Hagener Gefängnis auf den anstehenden Gerichtstermin.

Historische Bunker-Tour mit der VHS

 

Die Volkshochschule Hagen lädt am Samstag, 7. Oktober, von 13 bis 16 Uhr wieder zu einer großen Bunker-Tour durch die Hagener Innenstadt ein. Treffpunkt mit Gästeführer Rouven Recksick ist vor dem Bunkermuseum in der Bergstraße 98, in dem die Führung beginnt. Bei dieser historischen Führung, die in Kooperation mit dem Stadtarchiv und Stadtmuseum Hagen entwickelt wurde, erhalten die Teilnehmer Hintergrundinformationen zu noch erhaltenen Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg sowie aus der Zeit des Kalten Krieges und erfahren Wissenswertes über das Leben mit der „Bedrohung von oben“.
Das Kellergeschoss des Bunkermuseums ist originalgetreu rekonstruiert, so dass man die Atmosphäre der Bombennächte sehr gut nachfühlen kann. Nach der gut einstündigen Führung im Inneren des Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen ARAL-Parkhaus in der Bahnhofstraße – jetzt Standort der Polizeiwache – und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker Körnerstraße, der zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde. Von dort aus führt der Weg durch die Innenstadt, wo die Teilnehmer Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten, bis zum Endpunkt der Führung auf Höhe der Marienstraße. Im Entgelt von 18 Euro ist der Eintritt für das Bunkermuseum Bergstraße bereits enthalten. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kursnummer 1052. Weitere Informationen unter Telefon 02331/2073622.

UPDATE | TELE BIG BAND an zwei Tagen im Kulturhof

Der Erfolg gibt ihnen Recht: gleich zweimal wird die TeleBigBand im Oktober den Emster AWO-Kulturhof füllen. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen spielt das Ensemble um den Hagener Leiter Joe Bretzing die Hymnen der Musikgeschichte im stimmgewaltigen Bigbandsound. Anschließend fragt man sich – wer war eigentlich nochmal Hansi Last!? Resttickets für beide Auftritte am Freitag, 13.10.2017 (19:30 h) unnd Samstag, 14.10.2017 (18:00 h) gibt es für 8,50 Euro nur noch unter der Rufnummer 02331 870101 und mit viel Glück noch an der Abendkasse.

Sven Söhnchen

Päd. Mitarbeiter

AWO Begegnungsstätten

Arbeiterwohlfahrt UB Hagen-Märkischer Kreis 

Böhmerstraße 11  *        

58095 Hagen

Telefon: 0162 231 7273

Festnetz Böhmerstrasse: 02331 38110

Festnetz Kulturhof : 02331 54490

Fax:        02331 38121

Email: sven.soehnchen@awo-ha-mk.de / kulturhof-emst@soehnchen.eu

 

Zur „Ersten Juristischen Prüfung“ im Fernstudium

Der Weg ins Rechtsreferendariat: Die FernUniversität hat ein rechtswissenschaftliches Studienangebot entwickelt, das auf den Bachelor of Laws aufbaut.

Richter oder Richterin sein, für die Staatsanwaltschaft arbeiten oder im Rechtsanwaltsberuf: Das sind für viele attraktive Berufsaussichten. Voraussetzung dafür ist die „Befähigung zum Richteramt“. Der klassische Weg dorthin führt über ein Jura-Studium an einer Universität zunächst zur Ersten Juristischen Prüfung. Daran schließt sich der juristische Vorbereitungsdienst an, die praktische Ausbildung in einem Referendariat mit abschließendem zweitem Staatsexamen. Wer diesen Weg bis zum Ende durchläuft, ist Volljuristin oder Volljurist und hat damit die „Befähigung zum Richteramt“.

Berufsbegleitend 

Mit ihrem Studiengang zur „Ersten Juristischen Prüfung“ (EJP) eröffnet die FernUniversität als erste deutsche Universität Studierenden die Gelegenheit, im Wege des Fernstudiums den universitären Teil der Ersten Juristischen Prüfung zu absolvieren. Der erste wesentliche Baustein hin auf dem Weg zur Volljuristin und zum Volljuristen kann damit – was bislang (fast) unmöglich war – auch berufsbegleitend erlangt werden.

Dieses EJP-Studium baut auf dem Studiengang Bachelor of Laws (LL.B) der rechtswissenschaftlichen Fakultät. Seine Absolventinnen und Absolventen werden wegen seiner umfangreichen wirtschaftswissenschaftlichen Inhalte auch über den juristischen Tellerrand hinaus mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet, die auch in den klassischen juristischen Berufen oftmals von Vorteil sind.

Der Studieneinstieg ist flexibel gestaltet: Studierende können sich jederzeit entscheiden, ob sie sich zusätzliche Inhalte aneignen wollen, die ihnen im Vergleich zu einem klassischen Jura-Studium noch fehlen und die sie damit zur Ersten Juristischen Prüfung befähigen. Zugelassen werden zum EJP-Studium auch Interessenten, die an einer anderen Hochschule einen dem LL.B vergleichbaren Abschluss anstreben oder bereits erreicht haben.

Weitere Informationen:

 

Stadtteilfest in Eppenhausen – buntes Programm am Samstag

Das Stadtteilforum Eppenhausen e.V. lädt am Samstag, den 30.09. von 13 bis 20 Uhr zum 10. Stadtteilfest in Eppenhausen ein. Auf dem Festgelände der Boloh-Schule, Weizenkamp 3 wird ein buntes Programm geboten: Rope Skipping-Präsentation, Trommel-Vorführung und Tanzdarbietungen. Zudem präsentiert Concordia Hagen Kinder-Mitmach-Tennis, der Schulchor singt, das Jugendrotkreuz Hagen bietet mit seiner Hüpfburg und diversen Aktionen Spiel und Spaß und die Post SV-Handballjugend lädt zu vielfältigen Bewegungsspielen in die Turnhalle ein. Weitere Highlights sind der Ballon-Weitflug-Wettbewerb, Kinderschminken sowie Laufen auf der Slackline und Dosenwerfen für Jung und Alt. Auch der Offene Ganztag und die Grundschule Boloh können am Nachmittag besichtigt werden. Für das leibliche Wohl ist für alle Gäste bestens gesorgt.

 

„Märchenstunde mit den „Bremer Stadtmusikanten“

Bei der nächsten Märchenstunde in der Stadtbücherei auf der Springe am Samstag, 30. September, um 11 Uhr liest die Vorlesepatin allen Kindergarten- und Vorschulkindern das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ der Gebrüder Grimm vor. Die Kinder sind herzlich eingeladen, es sich auf der Lesetreppe in der Kinderbücherei gemütlich zu machen und den Abenteuern von Esel, Hund, Katze und Hahn in Bremen zu lauschen. Die Veranstaltung dauert rund 45 Minuten, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder unter www.hagen-medien.de.

Wohnungsbrand in Zurstraße

Breckerfeld. (cs) Am Donnerstagnachmittag wurde der Feuerwehr Breckerfeld
ein Wohnungsbrand in der gemeldet. Die Einheiten
Breckerfeld, Delle und  wurden über die Meldeempfänger und
Stadtsirenen alarmiert.
In einem Mehrfamilienhauses kam Rauch aus einem Fenster und der
Rauchwarnmelder hatte ausgelöst.  Nach der ersten Erkundung war
unklar, ob sich noch eine Person in der Wohnung befand.
Es wurde ein Trupp unter Atemschutz zur Menschenrettung in die
Wohnung geschickt. Die Tür wurde gewaltsam geöffnet. In der Wohnung
wurde festgestellt, dass sich keine Person mehr darin aufhielt. Das
Essen auf dem Ofen war angebrannt und hatte den Rauchwarnmelder
ausgelöst. Der Topf konnte nach draußen gebracht und die Wohnung
anschließend gelüftet werden. Anschließend wurde die Brandwohnung mit
einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Zwei weitere Hausbewohner wurden aus dem Haus geführt. Eine Person
wurde durch die Besatzung des Rettungswagens untersucht.
Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Arbeiten an die Polizei
übergeben und der Einsatz für die Feuerwehr konnte nach etwa 50
Minuten beendet werden.
Der Meldende hat genau richtig reagiert. Er hörte den Rauchwarnmelder
und rief sofort die Feuerwehr, die er bei Ankunft auch eingewiesen
hat.

 

Foto: Feuerwehr Breckerfeld

Feuerwehr Wetter am Mittwoch dreimal im Einsatz

Wetter (Ruhr).  Einen einsatzreichen Tag erlebte die Feuerwehr Wetter (Ruhr) am
Mittwoch.  Früh um 06:48 Uhr wurde der Löschzug Wengern / Esborn in die
Schliemannstraße zu einem dort ansässigen Industriebetrieb gerufen.
Hier hatte die automatische Brandmeldeanlage einen Alarm ausgelöst.
Der Brand sollte sich in einer Versandhalle des Betriebes befinden.
Schnell konnte aber hier Entwarnung gegeben werden. Durch
Schleifarbeiten war Staub entstanden, der den Rauchmelder dann
auslöste. Der Alarm konnte abgebrochen werden und die Einsatzstelle
wurde an einen Firmenverantwortlichen übergeben. Nach gut dreißig
Minuten rückten alle hier eingesetzten Kräfte von Freiwilliger
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wieder ein.

Um 11:35 Uhr erreichte die Rettungskräfte dann ein etwas kurioser
Einsatz. In der Friedrichstraße sollte im Bereich einer Baugrube
weißer Dampf aus dem Erdreich aufsteigen. Die Kreisleitstelle
alarmierte den für diesen Bereich zuständigen Löschzug Alt-Wetter
sowie die Tagesverstärkung der übrigen Löscheinheiten. Vor Ort wurde
die betroffene Baugrube sofort durch den Einsatzleiter und einen
Trupp unter Atemschutz mit mehreren verschiedenen Messgeräten
kontrolliert. Zeitgleich wurde von weiteren Trupps der
Gefahrenbereich abgesperrt und ein Löschangriff in Bereitstellung
aufgebaut. Durch die Messungen konnte festgestellt werden, dass kein
Gas aus der Baugrube austrat. Die Anzeige der Wärmebildkamera zeigte
jedoch eine entsprechende Erwärmung des Erdreiches. Da im Bereich der
Grube auch eine alte Kabeltrasse verlief, wurde diese von
Mitarbeitern der AVU auf Kurzschlüsse hin untersucht. Dieses jedoch
auch ohne Ergebnis. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zur
Brückenbaustelle, hier war zu Baubeginn zahlreiche Munition aus dem
2. Weltkrieg gefunden worden, entschied sich die Einsatzleitung dazu,
den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung anzufordern.
Dieser war nach kurzer Zeit vor Ort und kontrollierte mit
Spezialgeräten den betroffenen Bereich. Aber auch hier konnte
Entwarnung gegeben werden, die Bodenerwärmung rührte nicht von
Kampfmittelaltlasten her. Zusätzlich wurde Kontakt zur zuständigen
Bergbaubehörde aufgenommen, um zu erfahren, ob es sich um ein altes
Kohleflöz handeln könnte, welches sich selbst entzündet hatte. Auch
diese Information war negativ. Um alle vorstellbaren Möglichkeiten
ausschließen zu können, rückten noch die Telekom und ein weiteres
Fahrzeug der AVU mit speziellen Messgeräten zur Einsatzstelle an.
Letztendlich konnte die Ursache der Bodenerwärmung an dieser Stelle
aber bis gestern Abend nicht geklärt werden. Da keine akute Gefahr
von der Baustelle ausging, wurde die Grube abgesichert und abends
wiederholt kontrolliert. Das Umweltamt der Stadt Wetter will nun mit
einem Geologen Rücksprache halten, um die Ursache der Bodenerwärmung
ergründen zu können. An dieser Einsatzstelle waren Kräfte der
Feuerwehr, sowie der verschiedenen Fachämter und der Bezirksregierung
gut vier Stunden gebunden. Auch der Bürgermeister informierte sich
mehrfach über den aktuellen Sachstand.

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Der Löschzug Alt-Wetter musste kurz nach 21:00 Uhr dann erneut
ausrücken. In der Straße „Am Wilshause“ hatte ein Wäschetrockner im
Keller eines Mehrfamilienhauses Feuer gefangen. Durch beherztes
Eingreifen des Besitzers konnte der Trockner gerade noch ins Freie
gebracht werden. Hier wurde die dann in voller Ausdehnung brennende
Maschine von Einsatzkräften unter Atemschutz mit einem C-Rohr
abgelöscht. Abschließend belüftete die Feuerwehr noch die betroffenen
Kellerräume. Nach einer Stunde war dann auch dieser Einsatz
bewältigt.

Freie Fahrt und freier Weg

Wetter (Ruhr). Durch die neue Beschilderung mit dem Verkehrszeichen „Durchlässige Sackgasse für Fußgänger und Radfahrer“ macht die Stadt Wetter (Ruhr) einen weiteren Schritt, um die Harkortstadt noch fahrrad- und fußgängerfreundlicher zu gestalten.

Im Rahmen der Umsetzung des Alltagsradwegekonzeptes der Stadt Wetter (Ruhr) wurden die Sackgassen im Stadtgebiet auf ihre Durchlässigkeit für Fußgänger und Radfahrer geprüft. Insgesamt 16 Sackgassen, die für den Fuß- und Radverkehr passierbar sind, wurden als solche gekennzeichnet. Dadurch werden kleinräumige und direkte Verbindungen auch für Ortsunkundige sofort sichtbar und das Fuß- und Radwegenetz somit verdichtet.

 

 

 

Buntes Programm für Adoptiv- und Pflegefamilien auf dem Stüting

Wetter (Ruhr). Wieder einmal war es soweit: Die Pflegefamilien und Adoptivfamilien aus Gevelsberg, Ennepetal und Wetter (Ruhr) trafen sich zum traditionellen Sommerfest im CVJM Waldheim in Gevelsberg.

Für 51 Kinder und ihre Familien standen Sport, Spiel und Spaß auf dem Programm. Ein Riesentrampolin, Bastel- und Schminkangebote sorgten für Begeisterung. Leckereien aus der Backstube und vom Grill rundeten die gelungene Begegnung ab. Zufriedene Gesichter von Groß und Klein bescheinigten ein gelungenes Fest.

Das jährliche Sommerfest ist, gemeinsam mit den weiteren Fortbildungsangeboten, ein wichtiger Bestandteil des Pflegekinderkonzeptes. Die Begegnungen werden von Pflege- und Adoptiveltern und Kindern gern genutzt, um Kontakte zu vertiefen – sowohl untereinander als auch mit den Fachberatern/Innen der jeweiligen Pflegekinderdienste und Adoptionsvermittlungsstellen.

Bei Interesse zur Aufnahme eines Pflegekindes stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendämter gern zur Verfügung. Die Pflegekinderdienste suchen Paare oder Familien, die sich die Aufnahme eines Pflegekindes zutrauen und die ein Kind liebevoll begleiten und fördern möchten. Einem fremden Kind ein Zuhause zu geben, ist eine wichtige Aufgabe mit einem hohen Grad an Verantwortung. Zukünftige Pflegeeltern werden vor der Aufnahme eines Kindes umfangreich geschult.

Kontakt: Fachdienst Jugend

Elvira Ahlburg-Lemke; Tel: 02335/840- 354

elvira.ahlburg-lemke@stadt-wetter.de

Claudia Moscatelli; Tel: 02335/840- 311

Claudia.moscatelli@stadt-wetter.de

In der Nacht zu Samstag gibt es auf der A1 Einschränkungen.

(straßen.nrw). Freitagnacht (29./30.9.) von 21 bis 6 Uhr stehen auf der A1 in Richtung Köln bei Schwerte in Höhe der Tank- und Rastanlage Lichtendorf nur zwei statt drei Fahrspuren zur Verfügung. Die Zufahrt zur Rastanlage ist in der Zeit gesperrt. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm lässt dort Fahrbahnschäden beseitigen und investiert dafür 30.000 Euro aus Bundesmitteln.

Eine Spaziergängerin hat am Morgen Diebesgut im Wald gefunden.

Iserlohn. Eine Zeugin auf Spaziergang mit ihrem Hund
verständigte heute Morgen die Polizei. An einem Forstweg im Bereich
Grürmannsheider Straße hatte sie eine lebensgroße Buntmetallfigur
sowie eine Portraitbüste gefunden. Kurze Zeit später meldete sich bei
der Polizei ein Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung der
Kirchengemeinde Oestrich (An der Stennert). Hier waren die beiden
aufgefundenen Gegenstände von zwei Gräbern entwendet worden. Der Tat
ereignete sich zwischen gestern, 15 Uhr und heute, 12 Uhr. Die
Gegenstände wurden sichergestellt.

Die Ermittlungen zum Tathergang dauern an. Zeugen werden gebeten
sich mit der Polizei Iserlohn in Verbindung zu setzen. Telefon:
02371/9199-0.

Einer 21-Jährigen Reiterin ist auf der Westhofener Straße das Pferd durchgegangen.

Hagen. Verkehrsunfälle mit Autos, Motorrädern, Fahrrädern
und Fußgängern nehmen einen großen Teil des täglichen
Einsatzgeschehens für die Hagener Polizei in Anspruch, ein Reitunfall
ist da eher selten. Am Mittwochnachmittag meldete ein Anrufer eine
verletzte Person auf der Westhofener Straße, Rettungswagen, Notarzt
und Polizei machten sich auf den Weg. Eine 21 Jahre alte Frau wurde
durch den Notarzt medizinisch betreut und vorsorglich mit dem
Rettungswagen zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Sie war
allerdings weder als Fußgänger noch als Fahrzeugführer beteiligt,
sondern saß hoch zu Ross. Nach ihren eigenen Angaben ging das Pferd
aus ungeklärter Ursache ohne Fremdeinwirkung durch und nach einer
abrupten Bewegung fiel sie runter. Nach ambulanter Behandlung konnte
sie das Krankenhaus wieder verlassen. Eine Bekannte, die gemeinsam
mit der Leichtverletzten unterwegs war, kümmerte sich um das Pferd.

Ein junger Handy-Dieb wurde in seinem Kinderzimmer überführt.

Hagen. Ein 13 Jahre alter Schüler hatte am Mittwoch während
eines Sportfestes der fünften bis neunten Klassen einer Hasper Schule
seine Umhängetasche mit Telefon und Schlüsseln neben seinem Rucksack
abgelegt. Gegen 13.00 Uhr bemerkte er den Diebstahl der Tasche und
verständigte zusammen mit seiner 17-jährigen Schwester von zu Hause
aus die Polizei. Über ein Ortungsprogramm konnten die Geschwister den
Beamten den Standort des Mobiltelefons in einem Mehrfamilienhaus in
Wehringhausen anzeigen. Weitere Ermittlungen führten in diesem Haus
zu einer Familie, die einen Sohn im passenden Alter hat, der
ebenfalls die Hasper Schule besucht. An der Wohnung angekommen ließen
die eingesetzten Polizeibeamten von der Schwester des Geschädigten
das Telefon mit Hilfe des Ortungsprogramms klingeln und zwischen den
Spielsachen des verdächtigen Jungen war die entsprechende Melodie zu
hören. Der Geschädigte hat Tasche, Handy und Schlüssel zurück, im
Hause des nicht strafmündigen Jungen stehen einige klärende Gespräche
an.

Nach einem Raub in Eilpe kam ein Mann in Haft

Hagen. In der Nacht zu Donnerstag ereignete sich in Eilpe
ein Raub, gegen den Haupttäter der dreiköpfigen Bande wurde ein
Haftbefehl erlassen und er kam nach seiner Vernehmung in das Hagener
Gefängnis. Gegen 23.45 Uhr sprachen drei Männer einen 25-Jährigen an,
der vom Bleichplatz kommend, über die Franzstraße auf dem Weg nach
Hause war. Sie fragten den jungen Mann zunächst nach einer Zigarette
und nachdem er ihnen eine Kippe gegeben hatte, versetzte ihm der
Wortführer einen wuchtigen Faustschlag gegen den Kopf. Dadurch ging
er zu Boden, die drei traten ihm gegen Kopf und Körper und
entwendeten ihm obendrein das Mobiltelefon. Der 25-Jährige schrie
laut um Hilfe und als die Täter flüchteten, konnte ein Anwohner noch
sehen, wie sie sich entfernten. Ein Rettungswagen brachte den
Geschädigten zur Behandlung in ein Krankenhaus, Polizeibeamte nahmen
den Vorfall auf und fahndeten nach den Tätern. Von diesen lag eine
gute Beschreibung vor, vor allem der Haupttäter war mit einem roten
Trainingsanzug und roten Turnschuhen sehr auffällig gekleidet. Im
Rahmen der Fahndung trafen die Polizeibeamten etwa zwei Stunden
später in der Frankfurter Straße auf das mutmaßliche Tätertrio. Es
handelte sich um drei 18, 28 und 38 Jahre alte Männer, die allesamt
polizeibekannt sind. Der 38-Jährige trug den zuvor beschriebenen
roter Jogger und die farblich passenden Schuhe. In der Hosentasche
hatte er das Handy des Überfallenen und die Polizisten nahmen alle
drei vorläufig fest. Die beiden Jüngeren konnten nach ihren
Vernehmungen im Verlauf des Donnerstagvormittags wieder nach Hause,
gegen den 38-Jährigen erließ das Gericht einen Haftbefehl.

Eine Motorrad-Fahrerin wurde im Wasserlosen Tal schwer verletzt.

Hagen. Am Mittwochnachmittag ereignete sich im Wasserlosen
Tal ein Verkehrsunfall, bei dem sich eine Motorradfahrerin schwer
verletzte. Gegen 16.25 Uhr befuhr die 59 Jahre alte Geschädigte mit
einer Kawasaki bevorrechtigte bergauf in Richtung Emster Straße. Eine
32-jährige Skoda-Fahrerin wollte zeitgleich wenden, bemerkte die
Motorradfahrerin allerdings nicht und die prallte mit hoher Wucht in
die Fahrerseite. Durch den Aufprall verletzte sich die 59-Jährige so
schwer, dass sie vorsorglich stationär ins Krankenhaus musste. Beide
Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit, sie mussten abgeschleppt
werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme kam es zu leichten
Verkehrsbeeinträchtigungen, der Gesamtschaden liegt bei 8000 Euro.

 

Ein offenbar alkoholisierter Fahrer ist mit einem Streifenwagen kollidiert. Zwei Beamte wurden verletzt.

Dortmund. Ein offenbar alkoholisierter Fahrer ist letzte Nacht, 27/28.
September, auf dem Ostwall mit einem Streifenwagen kollidiert. Zwei
Beamte wurden dabei leicht verletzt.

Der Streifenwagen war mit eingeschaltetem Blaulicht und
Warnblinkanlage auf der nördlichen Fahrbahn des Ostwalls, Höhe
Hausnummer 12, auf dem Mittelstreifen abgestellt. Grund war die
Absicherung einer Unfallstelle. Zwei Polizisten befanden sich im
Fahrzeug, während zwei weitere Beamte Unfallspuren auf der Straße
sicherten.

Kurz nach Mitternacht näherte sich ein 47-jähriger Dortmunder mit
seinem schwarzen Audi der Unfallstelle. Nach Zeugenangaben fuhr der
Audi mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Die Polizisten auf der
Straße sprangen rechtzeitig zur Seite, bevor der 47-Jährige mit dem
Streifenwagen zusammenstieß. Die Polizeibeamtin (23 Jahre) und der
Polizeibeamte (33 Jahre) im Wagen wurden leicht verletzt.

Der Fahrer des Audi war offenbar alkoholisiert. Ein vor Ort
durchgeführter Atemalkoholvortest verlief positiv. Eine Blutprobe
wurde entnommen und der Führerschein beschlagnahmt.

Mit viel Glück ging eine Alkohol- und Drogenfahrt am Dienstagmorgen glimpflich aus

Hagen. Mit viel Glück ging eine Alkohol- und Drogenfahrt am
Dienstagmorgen glimpflich aus, zumindest für unbeteiligte
Verkehrsteilnehmer. Ein Zeuge meldete gegen 08.00 Uhr, dass er auf
der BAB A1 in Fahrtrichtung Bremen in Höhe Volmarstein von einem BMW
überholt wurde. Im Anschluss verlor der Fahrer die Kontrolle über
seinen Wagen, fuhr seitlich in die Mittelleitplanke und von dort aus
quer über alle drei Spuren bis auf den Seitenstreifen. Ohne
anzuhalten setzte der Fahrer seine Fahrt über alle Fahrstreifen
hinweg fort. Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Kennzeichen des
Firmenwagens führten zu einer Adresse in Boele und dort stand der
erhebliche beschädigte BMW. Der 39 Jahre alte Fahrzeugnutzer öffnete
nicht, sodass mit richterlicher Anordnung ein Schlüsseldienst den
Schließzylinder entfernte. Auf seiner Couch liegend trafen die
Polizisten den mutmaßlichen Fahrer an. Sowohl Alkohol- als auch
Drogentest verliefen positiv, sodass der 39-Jährige mit zur Blutprobe
musste. Der Sachschaden liegt über 5000 Euro. Den Führerschein ist
der BMW-Fahrer los, allerdings überreichten ihm die Polizisten drei
neue Wohnungsschlüssel, die zu dem vom Schlüsseldienst ausgetauschten
Schließzylinder gehören.Weitere Ermittlungen dauern an.