„Die große Liebe“: Hagener wird um 250.000 Euro geprellt

Im Sommer 2019 lernte ein Hagener über das Internet eine angebliche Ärztin aus den USA kennen. Die Frau gab an, sich im Auslandseinsatz im Irak zu befinden und spielte dem Mann vor, er sei ihre große Liebe. Zudem bat sie ihn mehrfach aus unterschiedlichsten Gründen um Geld. Unter anderem gab sie an, ein Flugzeug von ihrem Vater geerbt zu haben. Um dieses verkaufen zu können, müssten vorab verschiedene Gebühren bezahlt werden. Insgesamt überwies ihr der Geschädigte 250.000 Euro. Die Polizei Hagen ermittelt wegen Betruges und sucht Zeugen, die Angaben zu der Tatverdächtigen machen können. Hinweise werden unter der Rufnummer 02331 – 986 2066 entgegengenommen. Links zu den Bildern finden Sie unter folgendem Link: https://url.nrw/4qw

Neuer Youtube-Kanal mit virtuellem Sternwarten-Besuch

Die Volkssternwarte Hagen ist aufgrund der aktuellen Corona-Situation leider auch weiterhin für Besucher geschlossen. Es gibt aber nun die Möglichkeit, uns über einen neu eingerichteten Youtube-Kanal zumindest virtuell zu besuchen. Das erste Video berichtet u.a. über den aktuell am Himmel stehenden Planeten Venus, welcher sich derzeit als schmale Sichel zeigt. Auch ein Blick durchs Teleskop ist dabei. Weitere Videos sollen folgen. Hier der Link: https://www.youtube.com/channel/UCnqgf8JVZci9RGn_xqXfprg oder suchen Sie bei Youtube einfach nach „Sternwarte Hagen“.

53-jähriger Randalierer landet im Polizeigewahrsam

Hagen – Am Montag musste eine Streifenwagenbesatzung gegen 21:30 Uhr in die Voerder Straße ausrücken. Dort meldeten Zeugen einen Randalierer. Die Polizisten fanden den betrunkenen 53-Jährigen liegend auf dem Gehweg an. Als die Beamten ihn aufrichteten, reagierte er ungehalten und wurde zunehmend aggressiver. Bei einer Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann an diesem Tag bereits mehrere Einsätze auslöste und Rettungskräfte der Feuerwehr anpöbelte. Da der Hagener stark betrunken war, riefen die Ordnungshüter erneut einen Krankenwagen. Erneut zeigte sich der Mann derart bedrohlich und aggressiv, dass er nach einer Untersuchung im Krankenhaus in das Polizeigewahrsam gebracht wurde. Dort konnte er seinen Rausch ausschlafen und am nächsten Morgen entlassen werden.

Coronavirus: Weiterer Todesfall in Hagen

An den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus ist in Hagen gestern eine Person gestorben. Die weibliche Patientin war über 70 Jahre alt. Insgesamt sind aktuell 17 Hagenerinnen und Hagener infiziert, 297 Personen sind bereits wieder genesen und acht Menschen sind am Coronavirus verstorben. Weitere Informationen zum Coronavirus in Hagen gibt es auf der städtischen Internetseite www.hagen.de/corona und auf den offiziellen Social Media-Kanälen der Stadt Hagen.

Aufsichtsrat lobt Theater-Leitung und Belegschaft – Intendantenvertrag soll verlängert werden

(Sven Söhnchen) Der Aufsichtsrat der Theater Hagen gGmbH hat in seiner jüngsten Sitzung die künstlerische Arbeit des Intendanten Francis Hüsers gewürdigt. Diese hat nach Überzeugung des gesamten Aufsichtsrats in der abgelaufenen Spielzeit nicht nur in Hagen eine sehr positive Resonanz beim Publikum hervorgerufen, sondern wurde auch überregional beachtet. Aus diesem Grund kam der Aufsichtsrat im Verlauf seiner Sitzung zum einstimmigen Beschluss, dem Rat der Stadt Hagen, in der Rolle als Gesellschafterin der Theater gGmbH, die Vertragsverlängerung mit dem Intendanten bis zum Ende der Spielzeit 2024/2025 vorzuschlagen.

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25 Jahre Gemeindezentrum Stephanuskirche

Foto / Quelle: Kristina Hussmann

Am Pfingstsonntag vor 25 Jahren wurde am Kuhlerkamp das neue evangelische Gemeindezentrum Stephanuskirche eingeweiht. Der Hagener Architekt Wyland Kuschel hatte es im Auftrag des Evangelischen Gesamtverbandes gebaut. Pfarrer Hans-Friedrich Augner empfing symbolisch den Schlüssel. Der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen Hans-Martin Linnemann predigte. Und eine große Gemeinde freute sich über das neue Zuhause.
Am diesjährigen Pfingstsonntag, 31. Mai, wollte die Ev.-Luth. Pauluskirchengemeinde dieses Jubiläum eigentlich mit einem Festgottesdienst und einem Gemeindefest an der Kuhlestraße feiern. Beides ist wegen der Corona-Krise nicht möglich. Aber: es werden Gottesdienste gefeiert, die unter den gegebenen Hygieneregeln – mit Anmeldung – stattfinden werden.
Um so vielen Gemeindeglieder wie möglich einen Pfingstgottesdienst am Jubiläumstag zu ermöglichen, bietet die Gemeinde am 31. Mai neben dem Gottesdienst um 11 Uhr einen weiteren um 18 Uhr an. Am Pfingstmontag findet um 11 Uhr ein weiterer statt.
Für die Teilnahme an einem der Gottesdienste ist eine Anmeldung bei Pfarrer Martin Schwerdtfeger (Kontakt siehe www.paulusgemeinde-hagen.de) erforderlich. Wer keinen dieser Gottesdienste besuchen kann oder möchte, kann einen Pfingstgottesdienst aus der Stephanuskirche im Internet sehen.
Pünktlich zum Jubiläum des Gemeindezentrums gibt die Paulus-Kirchengemeinde übrigens eine Festschrift heraus. Sie beschreibt das Gebäude und seine Vorgeschichte, die lebendige Gemeinde und ihre Beziehungen und gibt einen Ausblick in die Zukunft. Außerdem darin zu finden: die Entwicklung anderer Institutionen am Kuhlerkamp wie die des Bodelschwingh-Hauses, der Seniorenwohnanlagen, der Kindertageseinrichtungen und des Kinderdorf Weißenstein. Viele Fotos und Zeitdokumente veranschaulichen das lebendige – auch ökumenische – Miteinander rund um die Stephanuskirche. Das Redaktionsteam hofft, „dass mit der Festschrift das „Feuer des Heiligen Geistes“ über das Pfingstfest hinaus das Gemeindezentrum Stephanuskirche bewegt, beseelt und die Menschen zueinander führt – trotz Abstandsregeln“, sagt Pfarrer Martin Schwerdtfeger.

Persönliche Beratung für Verbraucher

Nachdem die Beratung der Verbraucherzentrale wegen der Corona-Kontaktbeschränkungen bisher nur per Telefon und Email möglich war, freut sich das Team der Beratungsstelle Hagen, ab sofort auch wieder
persönliche Termine anbieten zu können. Dies ist allerdings nur zu Einzelterminen nach telefonischer Vereinbarung oder Vereinbarung per Email möglich. Für Terminabsprachen ist die Beratungsstelle Hagen in der Hohenzollernstr. 8 telefonisch unter Tel. 02331-6973301 und per Email an hagen@verbraucherzentrale.nrw erreichbar.

Ambiente-Trauungen gibt es ab Juni wieder in Hagen

Ab dem 1. Juni stehen Brautpaaren neben dem zentralen Trauzimmer im Rathaus I, Rathausstraße 13, wieder verschiedene Trauzimmer für Ambiente-Trauungen zur Verfügung. Das Schloss Hohenlimburg, Wasserschloss Werdringen und die Lounge des Osthaus Museums bieten eine stimmungsvolle Atmosphäre für die Trauungen der Bürgerinnen und Bürger.

Außerdem werden einige Rahmenbedingungen wieder gelockert. Im jeweiligen Trauzimmer dürfen zehn Gäste neben dem Brautpaar, einem Fotografen und den Trauzeugen an der Trauung teilnehmen. Im Freien vor den Trauorten sind auch größere Gruppen erlaubt, sofern untereinander  der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Die Gäste müssen leider auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten. Ausgenommen von dieser Regelung sind Kernfamilien und Kontakte aus zwei häuslichen Gemeinschaften. Bei Betreten der Gebäude ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung notwendig.

Eine Entscheidung über die Öffnung der weiteren Trauorte der Stadt Hagen (Trauzimmer Hohenlimburg, Arcadeon, Freilichtmuseum und Hohenhof) wird Mitte Juni getroffen. Für standesamtliche Trauungen in Kirchengemeinden erfolgt eine Einzelfallprüfung.

Raubdelikt am Sparkassenkarree

Hagen – Ein 20-jähriger Mann wurde am Sonntagmorgen, 07:30 Uhr, in der Nähe des Sparkassenkarrees angesprochen. Zunächst bot ihm ein fremder Mann den Kauf von Betäubungsmitteln an, worauf er nicht einging. Wenig später bat man ihm um Kleingeld und schließlich drohte ihm ein weiterer Mann, wenn er nicht 30 Euro Geld von der Sparkasse abholen und ihm übergeben würde, würden Bekannte von ihm den 20-Jährigen zusammenschlagen. Der Angesprochene holte das Geld und übergab die Scheine. Die drei Tatverdächtigen flohen in Richtung Badstraße. Eine Polizeistreife stieß auf der Heinitzstraße kurz darauf auf einen der flüchtigen Täter. Der 18-Jährige hatte Betäubungsmittel bei sich und war zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Da seine Identität zunächst nicht klar war, kam er in das Polizeigewahrsam, bist seine Daten bestätigt werden konnten. Den Mann erwarten jetzt zwei Strafanzeigen wegen räuberischer Erpressung und wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln.

Sohn verletzt Vater bei Familienstreit

Hagen – Am Samstagmorgen, zwischen 04:30 Uhr und 05:20 Uhr, kam es in Wehringhausen zu einem Streit innerhalb der Familie. Der volljährige Sohn, der noch bei seinem Vater wohnte, schlug diesen mit der Faust ins Gesicht. Der Vater musste im Krankenhaus behandelt werden und wurde leicht verletzt. Die Polizei verwies den Täter für zehn Tage der Wohnung und verhängte ein Rückkehrverbot. Der Sachverhalt wird als Häusliche Gewalt bewertet. Den Sohn erwartet ein Strafverfahren wegen Körperverletzung.

52-jähriger Mann stirbt bei Verkehrsunfall auf der Boeler Straße

Hagen – Am Montagmorgen kam es gegen 05:20 Uhr zu einem schweren Unfall. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr ein 52-Jähriger die Boeler Straße aus Richtung Altenhagen in Richtung Hagener Straße entlang. Dort fuhr er auf Höhe der Siedlerstraße an einem stehenden Linienbus vorbei. Auf der Gegenfahrbahn kollidierte er dann frontal mit einem weiteren Linienbus, der in die entgegengesetzte Richtung fuhr. Die hinzugerufenen Rettungskräfte konnten nach Reanimierungsmaßnahmen lediglich den Tod des Skoda-Fahrers feststellen. Das Hagener Verkehrskommissariat hat jetzt die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Unfalles aufgenommen. Der Fahrer des Linienbusses wurde leicht verletzt. Die Polizei musste die Boeler Straße für die Unfallaufnahme für mehrere Stunden sperren.

Streit unter Autofahrern eskaliert

Hagen – Am Sonntag fuhr ein 64-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Straße Küperei in Fahrtrichtung Voerder Straße in Haspe. Aus einer Grundstückseinfahrt wollte ein 28-jähriger Mann einbiegen. An der Engstelle kam es zum Wortgefecht, nach dem Aussteigen schlug der 28-Jährige die Fahrertür des Seniors gegen dessen Kopf. Auch Faustschläge musste der 64-Jährige über sich ergehen lassen, ehe der Täter davonfuhr. Nachdem die Polizei den Sachverhalt aufgenommen hatte, meldete sich der jüngere Mann telefonisch auf der Wache, weshalb eine Streifenwagenbesatzung zu ihm fuhr und ihn zum Sachverhalt befragte. Die Polizisten leiteten ein Strafverfahren ein, beide Männer verletzten sich leicht, benötigten jedoch keinen Rettungswagen.

Fußballspaß für Mädchen – SV Hohenlimburg 1910 bietet Teams für alle Altersklassen

Die Frauen- und Mädchenabteilung vom SV Hohenlimburg 1910 lädt herzlich sportbegeisterte Mädchen ab 8 Jahren zum Fußballspielen ein. Die Trainings der Mädchenteams sind bereits wieder gestartet. Für Mädchen in allen Altersklassen wird ab sofort wieder Fußballspaß bei jedem Wetter geboten. Trainiert wird auf dem Kunstrasen oder Rasenplatz im Kirchenbergstadion, Berliner Allee. Neu aufgebaut wird aktuell ein U 15- Juniorinnenteam. Hier werden fußballbegeisterte Mädchen vom Trainerduo Leonie Becker und Henry Riemann angeleitet. Mit der Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln werden in kleinen Gruppen vor allem die technischen und koordinativen Fähigkeiten gestärkt. Auch methodische Übungen zum Passen und Tore schießen sorgen bereits für eine starke Begeisterung bei den Mädchen der Jahrgänge 2006 bis 2010. Jüngere Mädchen können bei den F-und E-Juniorinnen mitspielen, Mädchen im Alter von 15 bis 17 Jahren können im B-Juniorinnenbezirksligateam mittrainieren. Jeden Dienstag und Donnerstag sind interessierte Mädchen herzlich eingeladen von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr mitzutrainieren oder sich unverbindlich persönlich zu informieren. Auch mehrwöchige Probetrainings sind möglich, um erste Erfahrungen im Fußballverein zu sammeln oder auch sein eigenes Fußballtalent zu entdecken. Weitere Informationen zum Mädchenfußball beim SV Hohenlimburg 1910 e.V. gibt es beim Diplom-Pädagogen Henry Riemann unter 01 72 / 58 40 347. Im Internet werden unter www.zehnermädchen.de zudem auch alle aktuellen Informationen rund um den Frauen- und Mädchenfußball präsentiert.

Hubschrauberlandung nach Fahrradsturz

Gevelsberg – Am heutigem Samstag, kam es um 13.20 Uhr zu einem Einsatz an der Berchemallee, zwischen Krabbenheider Str. und Brockenbergstr. Eine Radfahrerin war hier in einem Waldstück sehr unglücklich gestürzt und musste medizinisch versorgt werden. Der Rettungsdienst, welcher bereits vor Ort war, wurde von den Kollegen der Hauptwache bei der Rettung unterstützt. Auf Grund der schwere der Verletzungsmuster, die die Radfahrerin aufzeigte wurde ein Rettungshubschrauber zum Einsatzort bestellt. Dieser landete in unmittelbarer nähe zum Einsatzort, so das die Patientin kurze Zeit nach der Sichtung und Behandlung durch den Hubschraubernotarzt in ein Klinikum der Maximalversorgung nach Dortmund geflogen werden konnte. Hier sicherten die Kollegen ebenfalls den Start-und Landungsvorgang vom RTH ab. Einsatzende war um 14.45Uhr.

PKW-Aufbrecher erwischt Pflegedienstfahrzeug aufgebrochen

Ein 44 jähriger Mann wurde auf frischer Tat dabei erwischt, wie er die Seitenscheibe eines PKW einschlug und durch die Scheibe in das Auto kletterte.

Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete gegen 19:20 Uhr aus einer Wohnung heraus, wie der 44 jährige Mann sich an einem geparkten PKW zu schaffen machte. Als der Täter ins Fahrzeug kletterte, aus dem Innenraum zwei Taschen entnahm und mit diesen weglief, nahm der Zeuge zunächst selbst die Verfolgung auf. In einem nahen Waldgebiet verlor er den Täter aber aus den Augen.

Zwischenzeitlich war die 52 jährige Nutzerin des PKW wieder an ihrem Fahrzeug und stellte die Beschädigungen fest. Aus dem PKW wurden neben persönlichen Gegenständen auch ein Blutdruck- und Blutzuckermessgerät entwendet. Die Geschädigte ist für einen Pflegedienst tätig und kam von einem Patientenbesuch.

Während der Anzeigenaufnahme vor Ort erschien der Täter wieder an der Örtlichkeit und stritt zunächst jede Beteiligung ab. Da er vom Zeugen eindeutig identifiziert wurde, wurde er durchsucht. Hierbei wurde Diebesgut, welches aus dem PKW stammte, in seinen Sachen gefunden. In dem Waldstück, aus dem der Täter zurückgekehrt war, wurden die entwendeten medizinischen Geräte aufgefunden und an die Geschädigte ausgehändigt.

Messerstecherei am Hagener Hauptbahnhof – 27-Jähriger in Spezialklinik

In der Nacht von Freitag auf Samstag gerieten gegen 23:45 Uhr in der Straße „Am Hauptbahnhof“ vier Personen in Streit, bei dem ein 27-jähriger Mann nach derzeitigem Ermittlungsstand durch Messerstiche schwerverletzt wurde. Im Anschluss an die Tat sind drei männliche Personen vom Tatort geflüchtet. Diese konnten im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung im näheren Umfeld des Hauptbahnhofs durch Polizeikräfte angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um drei Männer im Alter von 27 bis 29 Jahren. Der Verletzte musste zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik eingeliefert werden. Der genaue Tathergang ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Aufgrund der Tatumstände und der schwerwiegenden Verletzungen bei dem 27-Jährigen wurde durch die Hagener Polizei eine Mordkommission eingesetzt.

Klima- und Umweltarbeit in Zeiten von Corona: Hagens neue Klimaschutzmanagerin

Eines der Hauptprojekte von Hagens neuer Klimaschutzmanagerin Nicole Schulte ist die Bewerbung des Solardachkatasters. Eine Solaranlage ist beispielsweise auf dem Dach des Fichte-Gymnasiums zu finden. (Foto: Linda Kolms/Stadt Hagen)

„Die Corona-Krise hat einen Perspektivwechsel bei der Bevölkerung ausgelöst. Ich erhoffe mir daraus auch Denkanstöße im Hinblick auf Klima und Umwelt“, sagt Nicole Schulte, Hagens neue Klimaschutzmanagerin, über die aktuelle Situation. Die 30-Jährige verstärkt seit Januar 2020 das städtische Umweltamt und kümmert sich insbesondere um die Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes – auch in Corona-Zeiten.

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Wohnwagen in der Tuchmacherstraße brennt ab – 57-Jähriger festgenommen

Am Donnerstag, 21.05.2020, kam es zu einem Brand in der Tuchmacherstraße. Dort nahmen Zeugen gegen 22:30 Uhr Qualmgeruch wahr. Kurz darauf stand fest: Auf einem Hinterhof stand ein Wohnwagen in Flammen. Auch zwei neben ihm abgestellte Fahrzeuge, ein Mazda und ein Motorroller, und eine Hauswand waren durch die Hitze bereits beschädigt. Die Hagener Feuerwehr konnte den Brand löschen. Im Zuge der Ermittlungen vor Ort nahm die Polizei einen 57-Jährigen ohne festen Wohnsitz vorläufig fest. Der Mann war stark alkoholisiert und steht aktuell im Verdacht eine fahrlässige Brandstiftung begangen zu haben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise werden unter 02331 986 2066 entgegen genommen. Der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf über 20.000 Euro.

Räuberischer Diebstahl in Hohenlimburg

Am Donnerstag, 21.05.2020, betraten zwei Männer gegen 11:40 Uhr eine Tankstelle in der Elseyer Straße. Während einer der Männer die Inhaberin mit der Abgabe von Pfandflaschen ablenkte, nahm der andere sich eine große Tabakschachtel aus dem Regal. Anschließend liefen beide aus dem Verkaufsraum. Der Komplize verließ das Gelände zu Fuß in Richtung Esserstraße. Der Dieb mit dem Tabak setzte sich in einen Nissan und fuhr los. Ein mutiger Zeuge (47) wollte sich ihm in den Weg stellen, musste jedoch zur Seite springen, da der Dieb einfach weiterfuhr. Dabei verletzte er sich leicht an der Hand. Der Täter wird als schwarz gekleidet und von normaler Statur beschrieben. Sein mutmaßlicher Komplize hatte ebenso dunkles Haar. Er trug eine blaue Jeans und eine schwarze Adidas-Jacke. Hinweise nimmt die Kripo unter 02331 986 2066 entgegen.

78-Jähriger landet nach Widerstand im Polizeigewahrsam

Am Donnerstag, 21.05.2020, ließen sich ein 78- und ein 50-Jähriger von einem Taxifahrer (25) gegen 17:15 Uhr in die Krambergstraße fahren. Bereits auf der Fahrt kam es zu diversen Beleidigungen gegen den 25-Jährigen. Am Ziel angekommen, beschädigten die Fahrgäste eine Plexiglasscheibe im Fahrzeug. Der Taxifahrer rief die Polizei, doch die Randalierer wollten die Örtlichkeit rasch verlassen. Als der 25-Jährige sie aufhalten wollte, erhielt er bisherigen Ermittlungen durch den 50-Jährigen einen Schlag in das Gesicht. Es kam zu einem Schlagabtausch, bei welchem beide Betrunkenen zu Boden fielen. Die eingesetzte Streifenwagenbesatzung nahm kurz darauf den Sachverhalt auf und rief einen Krankenwagen für die Männer. Auf dem Weg in das Krankenhaus randalierten beide im Rettungswagen. Die erneut gerufenen Polizisten mussten beide Männer fesseln. Dem 78-Jährigen wurden im Krankenhaus zur Behandlung die Handfesseln abgenommen. Kurz darauf begann er wild um sich zu schlagen. Er traf eine Polizistin am Kinn. Einem Polizeiauszubildenden verdrehte er den Arm und kratze ihn. Um den Randalierer zu bändigen, griffen auch ein Arzt und ein Krankenpfleger ein. Beide Männer wurden in das Polizeigewahrsam gebracht. Sie müssen jetzt mit einer Anzeige rechnen.

Fußball und Volksfeststimmung

Die Polizei hat am Donnerstagabend ein Fußballspiel am Sport- und Spielplatz In der Läger beendet. Vor Ort herrschte Volksfeststimmung. Etwa 50 Personen feierten oder kickten. Mehrere Personen gerieten in einen handfesten Streit, weshalb gegen 19.15 Uhr die Polizei anrückte. Der Rettungswagen brachte einen 21-Jährigen ins Krankenhaus, von wo er nach ambulanter Behandlung am Abend wieder entlassen wurde. Die Polizei ermittelt gegen acht Tatverdächtige zwischen 17 und 27 wegen gefährlicher Körperverletzung. Das Ordnungsamt wurde hinzu gerufen. Insgesamt gab es 14 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung.

Zusammenstoß von Motorrad und Reh

Am Donnerstag fuhr ein 22-jähriger Motorradfahrer auf der L699 in Richtung Ennepetal. In Höhe der Einmündung zum Ahlhauser Hammer stieß er mit einem Reh zusammen, das plötzlich aus Richtung der Einmündung auf die Fahrbahn lief. Der Motorradfahrer stürzte und verletzte sich dabei schwer. Passanten eilten dem Mann zur Hilfe, bis die Rettungskräfte eintrafen. Der 22-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Das Reh verstarb an der Unfallstelle.

Coronavirus: Siebter Todesfall in Hagen

An den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus ist in Hagen gestern eine Person gestorben. Die weibliche Patientin war über 80 Jahre alt. Insgesamt sind aktuell 39 Hagenerinnen und Hagener am Coronavirus erkrankt, es gibt 274 genesene und sieben am Coronsvirus verstorbene Personen. Weitere Informationen zum Coronavirus in Hagen gibt es auf der städtischen Internetseite www.hagen.de/corona und auf den offiziellen Social Media-Kanälen der Stadt Hagen.

Stadtteilforum Eppenhausen baut Außenaktivitäten aus – Ideen werden online gesammelt

Das Stadtteilforum Eppenhausen wird in den nächsten Monaten seine gemeinnützigen Aktivitäten in die Natur verlagern. Um Abstands- und Hygieneregeln sowie vorbildliches Verhalten in der Coronaphase einhalten zu können werden alle Aktivitäten als Gruppenangebote mit vorherigen namentlichen Anmeldungen durchgeführt. Der Vielfalt von kreativen Ideen sind dabei keine Grenzen gesetzt. Um den konkreten Bedarf von unterschiedlichen Altersgruppen vorab gut ermitteln zu können, sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sich an einer Befragung zu beteiligen. Diese findet bis zum 29.05. online statt unter dem Link www.umfrageonline.com/s/e35f39b. „Wir wollen die Zukunft in Hagen mit guten Ideen lebendig neu, aber sich auch anders gestalten“ wirbt der 1. Vorsitzende Hinrich Riemann für eine rege Teilnahme an der kurzen Befragung und aktive ehrenamtliche Unterstützung. Jede Meinung zählt, alle Themenvorschläge werden gesammelt. Die Ergebnisse werden am 10.06. öffentlich präsentiert, entweder als offene virtuelle Videokonferenz oder bei schönem Wetter in dem mit heimischen Pflanzen selbst gepflegten offenen Schul- und Stadtteilgarten am Weizenkamp. Nähere Informationen zum Stadtteilforum Eppenhausen e.V. gibt es auch im Internet unter www.hagen-eppenhausen.de oder telefonisch unter 01 72 / 58 40 347.

Hier spricht NICHT die Polizei! Dringende Warnung vor falschen Polizeibeamten

Märkischer Kreis – Seit dem gestrigen Nachmittag werden der Polizei enorm viele Fälle der bekannten Betrugsmasche „falsche Polizeibeamte“ gemeldet. Stand 21. Mai, 13 Uhr, sind der Polizei bereits über 50 Fälle bekannt geworden. Die Dunkelziffer dürfte bedeutend höher liegen. Betroffen sind nahezu alle Städte im Kreis. Schwerpunkte sind in Altena und Iserlohn zu verzeichnen.

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Hagener Reiseverkehrskauffrau am absoluten Limit

Kaum eine Berufsgruppe die seit den vergangenen Wochen und Monaten nicht unter der Corona-Krise zu leiden hat. Durch Reisebeschränkungen und andere Corona-Schutzbestimmungen ist die Touristikbranche zum großen Teil gleich doppelt gebeutelt. Während die großen Konzerne ihre Mitarbeiter*innen in Kurzarbeit schicken und Stelleneinsparungen ankündigen, während Luftverkehrsunternehmen ihre Flotte am Boden halten müssen und selbst die größten unter ihnen derzeit am Euter der Staatlichen Hilfe ums Überleben kämpfen, sind es besonders die Reisebüros, die nicht mehr wissen wie es weiter gehen soll.

So geht es auch der Reiseverkehrskauffrau Eva Grund, die in der Hagener Frankfurter Straße seit vielen Jahren ein kleines aber feines Ein-Frau-Reisebüro betreibt. Ihre Kunden sind zufrieden, verlassen sich auf das Know-How von Eva Grund. Besonders für „Ladys“ feilt Grund interessante Angebote aus. Normaler Weise hätten sich in den vergangenen Wochen die die Kunden*innen mit Fernweh die Klinke in die Hand gegeben. Nun aber: Stillstand. Eine kurze Zeit lang können man eine solche Flaute überbrücken, sagt Eva Grund, aber nun würde es eng; sehr eng. Nicht nur, dass es derzeit keine Einnahmen gibt: Die Reiseveranstalter fordern derzeit kurzfristig und konsequent von den Reisebüros die bereits ausgezahlten Provisionen für stornierte Reisen zurück. Wo soll nach einer solchen Durststrecke, deren Ende noch nicht absehbar ist, das Geld herkommen?

Auf öffentliche Unterstützungen kann Grund derzeit nicht hoffen. Deshalb müsse sich sofort etwas in der Bundes- und Landespolitik tun, um die Reisebüros am Leben zu erhalten.

Erst vor wenigen Tagen gab es bundesweite Demos der Reiseverkehrsleute. An einer Demo in Dortmund hat sich auch Eva Grund beteiligt (Foto) um die Hagener Reisebüros zu vertreten. Mit großer Enttäuschung. „Die meisten Leute sind einfach an uns vorbei gegangen, sie haben uns registriert aber nicht unsere Not und unsere Anliegen. Auch die Politik hat sich nicht für uns interessiert“, so Grund.

„Für mich und meine Kollegen*innen drängt im Moment die Zeit, jeder Tag kann für uns das Überleben bedeuten. Jeder Tag der tatenlos verstreicht, kann unser Aus sein“ sagt Eva Grund mit Nachdruck. Deshalb hat sie sich u.a. auch an Kommunalpolitiker gewendet. Mit unterschiedlichem Erfolg: Teilweise hat sie nicht einmal eine Antwort bekommen, aber immerhin gibt es in den nächsten Tagen auch Gesprächstermine. Jeder Termin, jedes Gespräch ein Strohhalm an den sich Eva Grund klammern kann.

Neue Schaufensteraktion von Eva Grund. Foto: privat

Gerade jetzt, wo einige Reisebeschränkungen gelockert werden, wo auch die Fluggesellschaften wieder in den Startlöchern stehen, ihre Passagiere in die erholsamen Ferien zu fliegen, steckt in der Beratung der Reisebüros ein großes und neues Potential. „Wo gibt es welche Bestimmungen und Beschränkungen?“ „Wie sieht es mit dem Urlaub innerhalb Deutschlands aus?“ „Wo wird es noch attraktive und freie Angebote geben, wenn die Buchungen wieder anlaufen?“ Das sind nur einige Bereiche in denen die Reisebüros vor Ort hilfreich bei Beratung und Buchung zur Verfügung stehen. Zudem war Eva Grund in der Krise nicht untätig. Sie hat z.B. Kontakte zu Hotels geknüpft, zu denen sie direkt (ohne Reiseveranstalter) vermitteln bzw. buchen kann. Ein unverbindliches Beratungsgespräch kann sich also lohnen.

Das Schicksal und die neuen Wege für die Reisebüros und damit auch für Eva Grund ist sehr ungewiss. Die Hoffnung auf schnelle öffentliche Hilfen bleibt, aber sie müssen schnell kommen. Aber auch die von Fernweh geplagten potentiellen Kunden können helfen, in dem sie weiterhin ihre Kundentreue, ihr Vertrauen und vielleicht auch die eine oder andere Reisebuchung in die heimischen Reisebüros tragen.

Hans Leicher.

Fossiliensuche für Kinder in Hohenlimburg – Maskenpflicht im Steinbruch

Zwei Forschungsreisen an einem Tag: Die
nächsten Exkursionen zur Fossilien- und Mineraliensuche
für Kinder von vier bis zehn Jahren bietet das Museum
Wasserschloss Werdringen zusammen mit GeoTouring am
Sonntag, 24. Mai, von 11 bis 14 Uhr sowie von 15 bis 18
Uhr im Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke, Oeger
Straße 39, an.

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Abbruch und Neubau der Brücke Am Stockey

Die Bauarbeiten zum Abriss und Neubau der Eisenbahnbrücke Am Stockey beginnen am Donnerstag, 28. Mai, und dauern voraussichtlich bis Ende November an. Für den gesamten Zeitraum ist in der Straße Am Stockey im Bereich der Brücke eine einspurige Verkehrsführung unterhalb der Gleisanlagen eingerichtet. Zudem ist der Gehweg auf der rechten Fahrbahnseite mit zwei Absperrschranken vor und hinter der Brücke gesperrt.

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Krisenstab lehnt Öffnung des Theaters Hagen ab – kleine Veranstaltungen im LUTZ denkbar

Nachdem sich der Verwaltungsvorstand bereits am Dienstagvormittag mit Blick auf eine erhöhte Infektionsgefahr gegen eine Öffnung des Theaters Hagen ausgesprochen hatte, lehnte am späten Dienstagnachmittag auch der Krisenstab der Stadt Hagen ein entsprechendes Ansinnen der Theaterleitung ab. In ihrer turnusmäßigen Sitzung setzten sich die Mitglieder des Krisenstabs unter Leitung von Oberbürgermeister Erik O. Schulz ausführlich mit dem durch die Theaterleitung vorgelegten Konzept zu einer Eröffnung in abgespeckter Form im Juni auseinander. „Der Krisenstab würdigt ausdrücklich das besondere Engagement der Theaterverantwortlichen bei der Erarbeitung dieses Konzeptes für die teilweise Wiedereröffnung, um mit seinem treuen Publikum in Kontakt zu bleiben“, so Oberbürgermeister Schulz, der zugleich betont,  dass die von den Mitgliedern des Krisenstabes vorgetragenen Bedenken nicht vollständig ausgeräumt werden konnten. „Das hat letztlich zu dem einstimmigen und zugleich leider ablehnenden Votum des Krisenstabes geführt.“

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Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe stoppt Coronatests der Gesundheitsämter

Seit dem heutigen Mittwoch können Gesundheitsämter für Kassenpatienten keine Untersuchungen auf COVID-19 mehr direkt über die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), das heißt über die Krankenkassen, abrechnen. Dieser unvorbereitete und überraschende Schritt bedeutet für die Stadt Hagen, dass sich möglicherweise erkrankte Hagenerinnen und Hagener nicht mehr nach dem gewohnten Prozedere durch das Gesundheitsamt auf das Virus testen lassen können. „Dieser plötzliche Kurswechsel der Kassenärztlichen Vereinigung ist im Krisenstab auf absolutes Unverständnis gestoßen“, sagt Oberbürgermeister Erik O. Schulz in seiner Funktion als Leiter des Krisenstabs der Stadt Hagen. „Gerade zum Zeitpunkt der allmählichen Lockerungen ist es ganz bestimmt das falsche Signal, von unserem bewährten Testsystem zum Nachteil der Patienten und Hausärzte abzuweichen.“

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Urlaubskorb feiert 40-jähriges Jubiläum mit neuem Programm

(v.l.): Birgit Andrich (Organisation Urlaubskorb) und Bianca Sonnenberg (Leitung VHS) feiern 40 Jahre Urlaubskorb. (Foto: Linda Kolms/Stadt Hagen)

Unendlich viele schöne Seiten von Hagen
entdecken – dafür steht der Urlaubskorb 2020 und hat zu
seinem 40-jährigen Jubiläum besonders viel zu bieten. Mit
insgesamt 185 Angeboten an weit über 400 Terminen
stehen in der Zeit vom 27. Juni bis zum 11. August so viele
Veranstaltungen im Programm wie noch nie. Ausgehend
von der Idee, den Daheimgebliebenen in den
Sommerferien abwechslungsreiche Unterhaltung zu bieten,
werden in Hagen seit dem Jahr 1980 Veranstaltungen,
Besichtigungen, Führungen und Workshops im
Urlaubskorb zusammengetragen. Seit 2014 präsentiert die
Volkshochschule Hagen die beliebte Veranstaltungsreihe.
Wandern mit Oberbürgermeister Erik O. Schulz
Traditionell gestaltet der Verwaltungsvorstand der Stadt
Hagen das Programm aktiv mit und bringt sich mit eigenen
Ideen und Projekten ein. Oberbürgermeister Erik O. Schulz
wandert in diesem Jahr mit Hagenerinnen und Hagenern
durch den Fleyer Wald, der ein aufregendes
Spannungsfeld zwischen Forstwirtschaft, Erholung und
Großstadt bietet. Der Stadtkämmerer Christoph
Gerbersmann erläutert die Renaturierung entlang der
Volme und wandert an einem anderen Termin mit einer
Gruppe durch das schöne Hasselbachtal.
Bildungsdezernentin Margarita Kaufmann bietet in der
Stadtbücherei eine unterhaltsame Einführung in die
französische Sprache und Umweltdezernent Thomas Huyeng radelt mit den Teilnehmern unter dem Motto
„Industrie-Kultur-Natur“ entlang der Ennepe. Eine
Wanderung durch den Hagener Stadtwald mit
Erläuterungen zu „Forstwirtschaft in Zeiten des
Klimawandels“ bietet der Technische Beigeordnete
Henning Keune an. Der Verwaltungsvorstand wird von
Kolleginnen und Kollegen der unterschiedlichen
Fachbereiche mit Rat und Tat unterstützt.

Die beiden ehrenamtlichen Bürgermeister Dr. Hans-Dieter
Fischer und Horst Wisotzki öffnen erneut für Bürgerinnen
und Bürger die Galerie der Stadtoberhäupter und den
Ratssaal. Die fünf Bezirksbürgermeister bieten in ihren
Stadtteilen Rundgänge an. Hermann-Josef Voss und Ralf
Quardt werden dabei vom Stadtheimatpfleger Michael
Eckhoff begleitet.
Natürlich fehlen auch die beliebten Stadtrundgänge und
Kulturfahrten des Hagener Heimatbundes nicht, sowie die
zahlreichen Führungen zu den kulturellen Zielen und
Einrichtungen in Hagen, Betriebsbesichtigungen,
abwechslungsreiche Radtouren des Rad-Sport-Clubs
Hagen und die Wanderungen des SGV.
Neue Veranstaltungen zum Jubiläum
Neben den altbekannten Höhepunkten beinhaltet der
Urlaubskorb 2020 auch zahlreiche neue Veranstaltungen.
Krimiliebhaber können mit der Hagener Autorin Dr. Birgit
Ebbert einen Krimispaziergang machen, es gibt Einblicke

hinter die Kulissen des AllerWeltHauses, Schnupper-
Golfkurse beim Märkischen Golfclub in Berchum, Linedance Workshops und die Stadtbäckerei Kamp öffnet
ihre Backstube für Besichtigungen. Darüber hinaus können
Interessierte an einer industriehistorischen Führung im
Koepchenwerk am Hengsteysee teilnehmen, eine
professionelle Weinprobe genießen, die Staumauer der
Hasper Talsperre besichtigen, mehr über Eisenbahnen
erfahren, sich im Qi Gong versuchen, einen Ausflug mit
dem Elektromountainbike durch den Stadtwald wagen oder
die Einladung der Hagener Förster zur „Holzernte live
erleben“ wahrnehmen. Ebenfalls neu dabei ist der Hagener
Künstler Klaus Binke, der die Arbeitsweisen eines
Bildhauers vorführt, der Goldschmied Jens Walther, der mit
den Teilnehmern Ringe aus Urlaubsfundstücken kreiert
und die offene Werkstatt Hagen des Kompetenzzentrums
e-Standards, die zum Thema Digitalisierung virtuelle
Welten live präsentieren.
76 Angebote aus dem Programm werden kostenlos
angeboten, bei weiteren vier Veranstaltungen wird eine
Spende erbeten. Die Broschüre mit dem gesamten
Veranstaltungsprogramm des Urlaubskorbs erhalten
Interessierte in zahlreichen Einrichtungen der
Stadtverwaltung, in den Bürgerämtern, in der
Volkshochschule, der HAGENinfo der HAGENagentur und
selbstverständlich bei den Veranstaltern selbst. Darüber
hinaus kann der Urlaubskorb auch auf der städtischen
Internetseite (www.hagen.de) eingesehen werden.
Großes Angebot durch tatkräftiges Engagement
Ermöglicht wird das große Angebot durch die aktive
Teilnahme und Unterstützung von Hagener Unternehmen, städtischen Tochterunternehmen, Verbänden, Vereinen,
Privatpersonen und kommunalen Dienststellen, die ihre
Aufgaben, Einrichtungen und Angebote präsentieren und
die Teilnehmer aktiv durch Führungen, Kurse und
Workshops einbinden. Besonders das ehrenamtliche
Engagement ist hier lobend hervorzuheben.
Organisation in Zeiten der Corona-Pandemie
Aufgrund der aktuellen Lage durch die Corona-Pandemie
können sich einige Programmpunkte kurzfristig ändern
oder abgesagt werden. Dies wird aber rechtzeitig bekannt
gegeben. Auch die Teilnehmerzahlen einzelner
Veranstaltungen werden der Situation entsprechend
angepasst. Grundsätzlich spricht zurzeit aber nichts gegen
die Durchführung des beliebten Sommerprogramms.

Erneuerung der Brücke Hasselstraße beginnt

Der Abbruch und Neubau der DB-Brücke in der Hasselstraße beginnt am Donnerstag, 28. Mai, und soll bis Ende November dauern. In diesem Zeitraum gibt es auf der Brücke eine einspurige Verkehrsführung. Für den Abbruch ist von Samstag, 6. Juni, bis Sonntag, 7. Juni, eine Vollsperrung notwendig. Darüber hinaus ist während der gesamten Bauzeit der Gehweg auf der rechten Fahrbahnseite mit zwei Schranken vor und hinter der Brücke gesperrt. Auftraggeber ist die DB Netz AG.

Vollsperrung an der Brücke Hengstenbergweg

Eine Vollsperrung in der Sackgasse Zwischen den Brücken im Bereich der Eisenbahnbrücke Hengstenbergweg in Hagen-Dahl beginnt ab Montag, 25. Mai, und ist bis Ende November geplant. Der Grund sind ein Abriss der Brücke und deren Neubau im Auftrag der DB Netz AG. Die Sperrung kann ohne Probleme eingerichtet werden, da hinter der Eisenbahnbrücke keine bewohnten Gebäude oder Betriebe vorhanden sind. Anwohner der Straße Zwischen den Brücken können ihre Häuser immer problemlos erreichen. Der Hengstenbergweg ist auf Höhe des Sportplatzes und der Straße Am Horseney mit Schranken gesperrt. In der Straße Zwischen den Brücken gibt es zudem teilweise eine Haltverbotszone.

Anlage in Höhe des Finanzamts überwacht ab Ende Mai Tempo 30 in beide Fahrtrichtungen

Tempo 30 gilt in Höhe des Finanzamtes bereits seit längerem: Neu ab Ende dieses Monats ist, dass es in beide Fahrtrichtungen überwacht wird. Voraussichtlich am 25. und 26. Mai werden die Anlagen auf der Finanzamtsseite und der Mittelinsel demontiert und durch eine Anlage auf der Mittelinsel ersetzt. Die neue LKW- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlage „TraffiTower“ der Firma Jenoptik überwacht künftig in beide Richtungen das geltende Durchfahrtsverbot für LKW und die Geschwindigkeitsbegrenzung. Die rund 140.000 Euro kostende Anlage basiert auf moderner Lasertechnik, die nur einmalig geeicht werden muss. Um die Stickstoffdioxid-Werte zu senken, reduzierte die Stadt im Rahmen ihrer Luftreinhalteplanung in der so genannten Finanzamtsschlucht die Höchstgeschwindigkeit auf 30km/h.

NGG: Gastro-Öffnung in Hagen – „Jedes Bier zählt“


Nach dem Shutdown wieder ins Stammlokal: Restaurants und Kneipen in Hagen sind wieder Start – doch in Zeiten der Pandemie ist die Geduld der Gäste gefragt. Darauf weist dieGewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin: „Wirte und Kellner freuen sich nach extrem harten Wochen auf Kundschaft. Jetzt zählt jedes getrunkene Bier“, sagt NGG-Geschäftsführerin Isabell Mura.

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