Fossilien- und Mineraliensuche in Hohenlimburg

Zu einer spannenden Fossilien- und Mineraliensuche lädt das Museum Wasserschloss Werdringen gemeinsam mit GeoTouring alle Kinder von vier bis zehn Jahren am Samstag, 6. Juni, von 11 bis 14 Uhr in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke, Oeger Straße 39, ein.

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Verkehrsunfall mit tragischem Ausgang

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich in Bochum kurz nach Mitternacht ein folgenschwerer Verkehrsunfall auf der Straße Donnerbecke in Bochum-Linden. Gegen 00.22 Uhr prallte ein Kleinkraftrad mit überhöhter Geschwindigkeit gegen eine Straßenlaterne, nachdem es zuvor offensichtlich ins Schleudern geriet. Das Kleinkraftrad war zum Unfallzeitpunkt mit einem 19-jährigen Fahrer aus Hattingen und einem 23-jährigen Sozius aus Münster besetzt. Beide Personen wurden bei dem Unfall schwer verletzt und waren nicht mehr ansprechbar. Der Fahrer musste vor Ort durch Rettungskräfte der Bochumer Feuerwehr reanimiert werden. Unter Fortführung der Reanimationsmaßnahmen wurde er mittels RTW in ein Krankenhaus in Hattingen transportiert, wo er kurze Zeit später seinen Verletzungen erlag. Der Sozius musste zwar an der Unfallstelle nicht reanimiert werden, wurde aber zur weiteren Behandlung seiner schwerwiegenden Verletzungen einem Bochumer Krankenhaus zugeführt. Bei ihm besteht Lebensgefahr. Bei der Unfallaufnahme konnte festgestellt werden, dass beide Personen zum Zeitpunkt der Kollision keinen Schutzhelm trugen. Zudem wurden Blutentnahmen bei beiden Unfallbeteiligten angeordnet. Die Unfallstelle war bis zum Abschluss der Unfallaufnahme und weiterer Maßnahmen (Beschlagnahme/Abtransport des Kleinkraftrades) um 03.20 Uhr gesperrt. Die weiteren Ermittlungen werden durch das zuständige Verkehrskommissariat in Bochum geführt.

„Wiedereröffnung“ des Theaters Hagen startet mit bewegender Intendanten-Ansage


Endlich durfte das Theater Hagen seine Türen wieder öffnen


Die „Wiedereröffnung“ des Theaters Hagen präsentierte am 30. Mai im Großen Haus eine Premiere unter dem Titel „Der Winterreise Erster Teil“ – Eine szenische Aufführung der Lieder 1-12 aus dem berühmten Zyklus „Die Winterreise“ von Franz Schubert auf Gedichte von Wilhelm Müller.

Bewegende Ansage

In einer Ansage zu Beginn der Vorstellung dankte Intendant Francis Hüsers nicht nur dem Publikum für seine Treue in dieser Krisenzeit, sondern vor allem auch den Mitarbeiterinnen des Theaters Hagen für ihr besonderes Engagement unter äußerst schwierigen Bedingungen. Zudem erklärte Hüsers die aufgrund eines Wasserrohrbruchs Mitte März reparaturbedingt erfolgte Freilegung des Wandmosaiks von Carl Baumann aus dem Jahre 1962 im Eingangsfoyer des Theaters, welches nach der Vorstellung von interessierten Besucherinnen betrachtet werden konnte.

Erlebnis für die Premieren-Gäste

In der Aufführung agierten auf der Bühne die Ensemblemitglieder Kenneth Mattice (Bariton) und der Pianist Dan K. Kurland sowie als Gast die Schauspielerin Lucia Schulz in der Inszenierung von Intendant Francis Hüsers, der Ausstattung von Uwe Mingo und Christiane
Luz sowie der Lichtgestaltung von Hans-Joachim Köster.
Als szenische Konfrontation eines männlichen Ich mit einem weiblichen Gegenüber begegnet Kenneth Mattice als singend-erzählender Wanderer mit Dan K. Kurland als sein nicht nur musikalischer Begleiter dem Fremden wie Vertrauten unserer Welt – und einer Frau, die sich in der Verkörperung von Lucia Schulz eine ebenso starke lyrische Stimme
leiht.

Dankbares Publikum

Nach 12 Wochen seit der letzten Vorstellung zeigten sich die 70 Besucherinnen dieser Premiere froh und dankbar, das Theater wieder betreten und eine außergewöhnliche 50-minütige Aufführung (ohne Pause) auf der Bühne erleben zu können. Sie bedankten sich mit Standing Ovations. Alle vorgeschriebenen Sicherheitsauflagen und Hygienemaßnahmen vor, auf und hinter der Bühne wurden eingehalten. Die Theaterleitung sowie alle Mitarbeiterinnen des Hauses sind glücklich, dass sie wieder live spielen und den Abstandsregeln gemäß mit den Besucher*innen in direkten Kontakt treten können.

Blick nach vorne

Für die nächste Vorstellung von „Der Winterreise Erster Teil“ am Pfingstmontag, 1. Juni (15Uhr), sind noch Karten an der Theaterkasse erhältlich, die an dem Tag ab 14 Uhr geöffnet ist. Eine dritte und damit vorerst letzte Vorstellung dieser Produktion wird am Sonntag, 7.
Juni (15 Uhr) angeboten. Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10 bis 19 Uhr, samstags von 10 bis 15 Uhr sowie an der Abendkasse) und unter Tel. 02331 / 207-3218.

Röspel: Den Schwächsten unter die Arme greifen

Bildquelle: René Röspel

René Röspel | Die Corona-Pandemie bedrohe nicht nur unsere Gesundheit, sie sei auch eine Bedrohung für unser Zusammenleben und unseren Wohlstand, meint der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel. Am härtesten treffe die
Krise diejenigen, die schon in guten Zeiten nichts an die Seite legen konnten: Menschen mit geringen Einkommen, kleinere Unternehmen, ärmere
Staaten.

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Fraktion BfHo/Piraten stellt Schumacher-Museum in Frage

© Hans Leicher.

Hagen. Mit einem deutlichen Fragezeichen versieht die Ratsfraktion Bürger für Hohenlimburg/Piraten Hagen den Weiterbetrieb des Emil-Schumacher-Museums. „Angesichts der hohen Betriebskosten von über 800.000 Euro pro Jahr und notwendiger Sanierungskosten von mindestens zehn, eher 15 Millionen Euro ist eine Fortführung des Schumacher-Museums unter den aktuellen Rahmenbedingungen für uns keine Option“, erklärt Christian Specht, Sprecher der Fraktion
im städtischen Kulturausschuss. Die kulturelle Bedeutung des Künstlers Schumacher und seines Werks stellt Specht nicht in Abrede. „Die hohen Kosten einerseits und das herzlich geringe Besucherinteresse andererseits stehen jedoch in keinem vertretbaren Verhältnis zueinander. Der Hagener Steuerbürger zahlt hier viele Millionen
Euro für ein Kulturangebot, das kaum jemand in Anspruch nimmt“, so der 43-Jährige: „Dieses Geld könnte an anderer Stelle viel sinnvoller ausgegeben werden – zum Beispiel für Kindertagesstätten, oder für freie Kulturzentren. Corona wird uns noch lehren, dass wir jeden Cent nur einmal ausgeben können.“
Die Fortsetzung des Museumsbetriebs, verbunden mit den hohen Sanierungskosten, kommt für Specht nur in Frage, wenn der Löwenanteil der Kosten nicht aus dem Hagener Stadtsäckel komme.
Sollte eine solche Finanzierung möglich sein, so wäre es sicherlich auch sinnvoll, über spannendere und damit publikumswirksamere Ausstellungskonzepte im Schumacher-Museum nachzudenken.

Raubüberfall auf Familienhaus in Oege

Am Donnerstag, 28.05.2020, kam es nach bisherigen Ermittlungen zu einem Raubüberfall in Oege. Dort verschafften sich gegen 14:20 Uhr in der Straße Auf der Lindhaardt drei männliche Täter Zutritt zu einem Einfamilienhaus. Diese trugen Oberbekleidung mit der Aufschrift „Polizei / 92220“. Sie fesselten unter Vorhalt von Schusswaffen zwei Bewohnerinnen des Hauses (14, 26) mit Handschellen. Beide blieben, auch nach der Tat, unverletzt und sind wohlauf. Anschließend durchwühlten die Räuber die Zimmer nach Wertgegenständen. Teilweise kommunizierten sie dabei auf Russisch. Danach flüchteten sie mit einem grauen Kleinwagen und Beute in noch unbekannter Höhe vom Tatort. Eine intensive Fahndung der Polizei blieb bislang ergebnislos. Alle drei Räuber trugen schwarze Sturmhauben. Ein Täter war zirka 190 cm groß von sportlicher Statur. Er trug eine schwarze Kappe. Auffällig waren seine rot unterlaufenen Augen. Ein Augenlid hing herab. Sein Gesicht wird als rund beschrieben. Er war dunkel gekleidet und trug Sportschuhe mit der Aufschrift „Bugatti“. Ein weiterer Täter war sehr dünn und hatte auffallend hellblaue Augen. Er trug schwarze Schuhe, einen Pullover und eine schwarze Weste. Der Dritte Räuber war ebenfalls dünn und komplett schwarz gekleidet. Zeugenhinweise, insbesondere zum Tatfahrzeug, nimmt die Polizei unter 02331 986 2066 entgegen. Die Kriminalpolizei hat gemeinsam mit der Hagener Staatsanwaltschaft eine Ermittlungskommission eingerichtet, welche das genaue Tatgeschehen jetzt rekonstruiert.

80-jähriger Pedelec-Fahrer auf Radweg bei Unfall verletzt

Am Donnerstag, 28.05.2020, kam es zu einem Unfall in Haspe. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr gegen 17:20 Uhr ein 80-Jähriger auf seinem Pedelec durch die Unterführung am Bahnhof Heubing in Haspe. Dabei benutzte er den dortigen Radweg. Zur selben Zeit ging eine Gruppe von mehreren Personen nebeneinander ebenfalls durch die Unterführung. Ein 48-Jähriger benutzte dabei den Radweg. Als er den 80-Jährigen kommen sah, versuchte er noch zur Seite zu springen. Auch der Pedelec-Fahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Beide stürzten und verletzten sich leicht. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zwei schwerverletzte Senioren nach Verkehrsunfall

In der Gerhart-Hauptmann-Straße ereignete sich am Donnerstag (28. Mai) gegen 18:45 Uhr ein Verkehrsunfall. Aus bislang ungeklärter Ursache kam ein 88-Jähriger mit seinem Mercedes nach rechts von der Straße ab und prallte im weiteren Verlauf gegen die Wand eines Mehrfamilienhauses. Durch den Zusammenprall verletzten sich der Senior und seine 88-jährige Ehefrau, die auf dem Beifahrersitz saß, schwer. Beide kamen mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Das Auto wurde abgeschleppt. Der Gesamtsachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Verkehrsunfallursache wurden aufgenommen.

OB Schulz tauscht sich mit Betriebsräten von Thyssenkrupp aus

Trafen sich am Donnerstagnachmittag zu einem Austausch im Rathaus an der Volme (von links): OB Erik O. Schulz, Elmar Weber (Gesamtschwerbehindertenvertreter der Thyssenkrupp FS), Jens Mütze (1. IG-Metall-Bevollmächtigter) und Murat Gylac (stellv. Betriebsratsvorsitzender) (Foto: Maximilian Gerhard/Stadt Hagen)

Vor dem Hintergrund der schwierigen und in Teilen ungewissen Lage im Stahlkonzern Thyssenkrupp hat sich Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz am Donnerstag (28. Mai) mit dem stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden des Werkes in Hohenlimburg-Oege, Murat Gylac, weiteren Betriebsratsmitgliedern sowie dem 1. IG-Metall-Bevollmächtigten für Hagen, Jens Mütze, ausgetauscht.

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Schloss-Spiele Hohenlimburg trotzen Corona

Ein Beitrag von Hans Leicher.

Das Bangen um einen kulturellen Höhepunkt, der von Hohenlimburg aus weit in die Region strahlt ist nun endlich vom Tisch: Die Schloss-Spiele Hohenlimburg finden definitiv zwischen dem 14. und 30 August statt. Alle Sicherheitsvorgaben werden natürlich eingehalten. Der Beschluss basiert auf einer Entscheidung des Vorstandes vom Mittwoch Abend (27.05.2020). „ZusammenHalten“ ist das diesjährige Leitmotiv. Zwar sind die Corona-Vorgaben eine Herausforderung für den Vorstand und alle Beteiligten, man ist sich insgesamt aber sicher das zu meistern und wieder ein besonderes Event entstehen zu lassen. Wenn auch in eingeschränkter Form, werden auch die Celtic-Night, der Jazzfrühschoppen und der ökumenische Gottesdienst stattfinden. Nur die Kinderveranstaltungen müssen verschoben werden. Genaue Information insbesondere rund um das ganz besondere Programm will der Vorstand zeitnah bekannt geben.

Oberbürgermeister und Landräte unterzeichnen 11-Punkte-Plan zur Stärkung des Nahverkehrs im Ruhrgebiet

Fotos: André Grabowski vom Presseamt der Stadt Bochum

Metropole Ruhr. Eine starke Metropole benötigt einen starken und gut
vernetzten Nahverkehr, der die Grenzen von Städten und Kreisen überwindet. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben die Oberbürgermeister und Landräte des Ruhrgebietes zusammen mit den Nahverkehrsunternehmen und dem Regionalverband Ruhr einen 11-Punkte-Plan zur Stärkung des ÖPNV in der Metropole Ruhr erarbeitet
und gemeinsam unterschrieben. Die Unterzeichnung erfolgt heute (28. Mai) in Bochum bei der BOGESTRA im Anschluss an die Sitzung des Kommunalrates, dem Gremium der elf Oberbürgermeister und vier Landräte im Regionalverband Ruhr (RVR).

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Defekte Beregnungsanlage am Kirchenberg

(Fotos: Ralf Kriegel/Servicezentrum Sport)

Das Servicezentrum Sport der Stadt Hagen(SZS) weist darauf hin, dass der Rasenplatz im Hohenlimburger Kirchenbergstadion derzeit nicht bespielt werden kann. Der Grund ist ein Defekt in der eingebauten
Beregnungsanlage, was dazu führt, dass die Anlage für die Instandsetzung freigelegt werden muss. Noch lässt sich nicht absehen, wann die Rasenfläche wieder für den Sport zur Verfügung steht.

Halbe Elternbeiträge für Juni und Juli

Ein eingeschränkter Betrieb von Kindertagesbetreuung und Kindertagespflege steht allen Familien ab Montag, 8. Juni, wieder zur Verfügung. Um die Eltern in der momentanen Situation zu entlasten, ist für Juni und Juli nur der halbe Elternbeitrag fällig. Bei bestehenden Einzugsermächtigungen wird die Stadt den Betrag für Juni und Juli erst Mitte Juli in einer Summe abbuchen. Eltern, die die Beiträge selbst, beispielsweise als Dauerauftrag, einzahlen, werden gebeten, die Zahlung selbst anzupassen und ebenfalls in einer Summe im Juli zu begleichen.

Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg weiterhin geschlossen

Auch wenn die Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg weiterhin geschlossen bleiben, muss sich in den beiden Stadtteilen keiner Sorgen über abgelaufene Leihfristen machen. Die Fristen aller in den Zweigstellen entliehenen Medien mit dem Rückgabedatum 14. März oder später werden bis zum 30. Juni verlängert. Lesenachschub gibt es aktuell digital unter www.onleihe24.de oder direkt in der Stadtbücherei auf der Springe. Diese ist zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar und auch am Samstag, 30. Mai, geöffnet. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder auf der Internetseite www.hagen.de/stadtbuecherei.

Auffahrunfall am „Vorhaller Kreisel“ – Frau verletzt und drei Fahrzeuge beschädigt

Am Mittwoch kam es gegen 14:45 Uhr zu einem Unfall auf der Weststraße. Nach bisherigen Ermittlungen musste ein 58-jähriger Toyota-Fahrer bremsen, als er in Richtung Herdecker Straße fuhr. Hinter ihm fuhr ein 21-Jähriger, der seinen Kia ebenfalls zum Stehen brachte. Aus bislang ungeklärter Ursache schaffte es die hinter dem Kia fahrende 36-jährige Ford-Fahrerin nicht mehr, ihren PKW abzubremsen. Sie fuhr auf den Kia auf und schob diesen auf den Toyota. Durch die Wucht es Unfalles wurden die Airbags im Ford ausgelöst und die Frau leicht verletzt. Sie wurde vor Ort durch Rettungskräfte behandelt. Es entstand ein Sachschaden von über 10.000 Euro. Der Ford musste wenig später abgeschleppt werden. Die Polizei sperrte die Unfallspur für die Zeit der Sachverhaltsaufnahme. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Frau fährt gegen Laterne auf dem Boeler Ring

Am Mittwoch kam es zu einem Unfall im Hagener Norden. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr gegen 15:20 Uhr eine 28-Jährige den Boeler Ring in Richtung Hagener Straße entlang. Aus bislang noch ungeklärter Ursache verlor die Frau die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie kam mit ihrem Peugeot nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr über einen Grünstreifen und stieß dort frontal gegen eine Laterne, welche umknickte. Der Aufprall war so stark, dass die Airbags auslösten. Die Hagenerin verletzte sich bei dem Unfall leicht und musste durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Peugeot wurde stark beschädigt und abgeschleppt. Es entstand ein Schaden von zirka 7.000 Euro. Wie genau es zum Unfall kam, ermittelt jetzt das Verkehrskommissariat.

Arbeitslosengeld und Steuererklärung: Das sollten Sie wissen

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus: Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind erstmals in einem April gestiegen, wie die Bundesagentur für Arbeit kürzlich berichtete (30.4.). Wichtig für Betroffene: Wer mehr als 410 Euro Arbeitslosengeld im Jahr erhalten hat, muss zwingend eine Steuererklärung abgeben. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) gibt einen Überblick und Tipps zum Steuern sparen.

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Dramatischer Appell der Reisebranche

Berlin: (hib/WID) In der deutschen Tourismuswirtschaft wächst die Verzweiflung über existenzbedrohende Einbußen durch die Folgen der Coronakrise. In einer öffentlichen Anhörung des Tourismusausschusses bekräftigten Vertreterinnen und Vertreter der Branche am Mittwoch in dramatischen Appellen ihre Forderung nach einem staatlichen Rettungsfonds. Dieser müsse jetzt „sehr, sehr schnell“ eingerichtet werden, hieß es. Die Politik habe wertvolle Wochen vertrödelt. Es sei nicht mehr viel Zeit.

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Kinder-Malwettbewerb zum Thema Wilder Müll „Let’s-Clean-up-Europe“ ‒ Jetzt mitmachen!


Die Umweltberatung ruft zur Teilnahme auf und stellt die Bilder aus Hagen in ihrem Schaufenster aus.

Hagen: An die Stifte, fertig, los! Der Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) veranstaltet eine Mal-Aktion für Kinder aus ganz Deutschland: Sie werden a ufgerufen, bis 15. Juni ein Bild zum Motto „ Let’s Clean Up Europe “ (Räumen wir Europa auf!) zu malen. Es soll zeigen, was große und kleine Verbraucher*innen tun können, damit weniger Abfall in die Umwelt gelangt bzw. wie eine Welt ohne wilden Müll aussieht.
Ingrid Klatte, Umweltberaterin der Verbraucherzentrale in Hagen, unterstützt die Aktion. Ganz besonders deswegen, weil in Corona-Zeiten kann sie halt noch nicht wieder in Kita oder Schule gehen.

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8. Eat My Shorts Hagener Kurzfilmfestival – Hardy Krüger Junior kommt nach Hagen

Ein Beitrag von Hans Leicher.

Ab Montag, 01. Juni 2020, gibt es die begehrten Tickets für das 8. Eat My Shorts Hagener Filmfestival. Wie bereits berichtet, ist einiges noch offen. Zuversichtlich, dass es vom 5. bis zum 7. November ein Festival ohne Einschränkungen geben wird, hat Festival-Direktor Bernhard Steinkühler mittlerweile seine Kontakte spielen lassen. Mit Erfolg. Denn einige begehrte Stars und Promis haben bereits zugesagt und werden in der Festival-Zeit in Hagen sein.

Die insgesamt nicht einfache Aufgabe, Stars und Sternchen für ein solches Festival zu verpflichten, stellt in diesem Jahr Bernhard Steinkühler vor neue Herausforderungen. Wenn auch derzeit viele Künstler*innen zwangsweise durch Corona ausgebremst sind, weiß niemand wann es mit den Drehs, Sets, Engagements, Bühnenprogrammen und Tourneen wieder beginnt. Also ist es auch für viele Promis nicht einfach, eine klare Zusage für den Besuch eines Festivals zu geben. Um so interessanter, welche Stars der Festival Direktor bisher verpflichten konnte. In den nächsten Tagen werden wir die Promis vorstellen, die die Gäste beim diesjährigen Hagener Kurzfilmfestival treffen werden.

Mit großem Charme ist er auch für viele ein Schwarm: der Schauspieler Hardy Krüger junior. Der Sohn des legendären Schauspielers und Schriftstellers Hardy Krüger ist ein ständig begehrter Mensch vor den Kameras. Seine große Filmographie reicht von 1992 bis Heute. Zwischen Krimi, Herz-Schmerz, Forsthaus Falkenau und Traumschiff punktet Hardy Krüger junior immer wieder beim Publikum und bei den Produzenten*innen zugleich. Der sympathische Herzensbrecher wird in diesem Jahr auch die Jury beim Eat My Shorts Hagener Kurzfilmfestival bereichern und mit seiner Anwesenheit und seinem Know How mit anderen Jury-Mitgliedern darüber entscheiden, welcher Kurzfilm siegen wird und wer den „Goldenen Adam“ nebst anderen Zusatzpreisen erhalten wird.

Modehändler kritisieren Maskenpflicht scharf

Die Modehändler machen besonders die weiter in allen Bundesländern geltende Maskenpflicht für ihre anhaltenden Umsatzrückgänge verantwortlich. Neun von zehn von ihnen sagen, dass die Pflicht in Läden einen Mund-Nasenschutz zu tragen, den Kunden die Lust am Modeverkauf verleide. Das zeigt eine Umfrage der Fachzeitschrift TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe) unter mehr als 300 Geschäftsführern und Führungskräften der Branche.

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LUTZ HAGEN NIMMT SPIELBETRIEB AB JUNI 2020 WIEDER AUF

Krisenstab der Stadt Hagen erteilte Spielerlaubnis für die junge Spart
des Theaters Hagen

„Der fliegende Koffer“ mit Anne Schröder – Copyright: Inka Vogel

Das Lutz Hagen darf den Spielbetrieb ab Juni 2020 wieder aufnehmen. Dies gab der Krisenstab der Stadt am Dienstag bekannt. Das Sicherheitskonzept der Spielstätte für junges Publikum des Theaters Hagen konnte überzeugen. Mit Freude und Erleichterung nahmen
Lutz-Leiterin Anja Schöne und ihr Team den positiven Entscheid auf: „Wir freuen uns unglaublich, endlich wieder für unser junges Publikum spielen zu dürfen und haben bereits begonnen, alle Produktionen den neuen Sicherheitsauflagen anzupassen. Da entsteht noch einmal ganz viel Neues“, so Anja Schöne. Unter den aktuellen Sicherheitsauflagen und Hygienemaßnahmen für die Menschen auf der Bühne und im Zuschauerraum (Abstandsregelungen, Tragen eines Mund-Nasenschutzes für Besucherinnen ab 6 Jahren auf dem Weg zum Sitzplatz, geregelter Einlass, maximal 30 Zuschauerinnen pro Vorstellung, nur Familienkarten oder Einzelplätze) werden ab dem 7. Juni bis zum Spielzeitende Stücke für alle Altersstufen im Lutz angeboten. Mit „Der
fliegende Koffer“ (7.6., 11 Uhr), „sternenstaub“ (16.6., 10 Uhr) und „pardauz“ (23.6, 24.6., 10 Uhr) sind gleich drei Produktionen für die jüngsten Theaterbesucherinnen ab 2 Jahren im Programm. „Die große Klimakonferenz der Tiere“ lädt am 21.6. um 15 Uhr das Publikum ab 8 Jahren ein. Als Abendvorstellung wird Büchners Klassiker „Woyzeck“ (ab 14 Jahren) gezeigt (19.5., 19.30 Uhr). Und mit „TransformMates“ (ab 12 Jahren) wird das Lutz am 14.6. (15 Uhr) sogar noch eine Uraufführung feiern. Dieses digitale Metamorphosen Adventure Game verbindet den mythologischen Stoff der „Metamorphosen“ von Ovid mit den Genres Computerspiel und Tanztheater zu einer spannenden Choreographie der Schauspielerinnenkörper.
Mit den mobilen Stücken „Der fliegende Koffer“, „Die große Klimakonferenz der Tiere“ und „Von einer, die auszog, das Fürchten zu lernen“ kommt das Lutz auf Anfrage auch gerne in Schulen oder andere Einrichtungen. Karten an der Theaterkasse, die ab dem 2. Juni wieder geöffnet ist (dienstags bis freitags von 10 bis 16 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr, keine Abendkasse) und unter Tel. 02331 / 207-3218.
Mobile Vorstellungen auf Anfrage buchbar unter: Tel. 02331 / 207-3237 Vorstellungen im Lutz im Juni 2020: „Der fliegende Koffer“ (ab 2 Jahren): 7. Juni, 11.00 Uhr „TransformMates“ (ab 12 Jahren): 14. Juni, 15.00 Uhr (Uraufführung) „sternenstaub“ (ab 2 Jahren): 16. Juni, 10.00 Uhr „Woyzeck“ (ab 14 Jahren): 19. Juni, 19.30 Uhr „Die große KlimaKonferenz der Tiere“ (ab 8 Jahren): 21. Juni, 15.00 Uhr
„pardauz“ (ab 3 Jahren): 23. und 24. Juni, 10.00 Uhr

Zeugen nach Fund einer Cannabisplantage gesucht

Im Rahmen von Forstarbeiten stießen Mitarbeiter der Stadt Hagen am Dienstag, 26. Mai, gegen 10:45 Uhr auf eine illegale Outdoor-Plantage. In zwei Erdbeeten auf einer Lichtung im Bereich zwischen der Kettelbachstraße/ Sürk zu Breckerfeld und der Wasserfläche der Hasper Talsperre, befanden sich mehrere Cannabispflanzen. Zusätzlich waren in unmittelbarer Nähe Dünger, Werkzeug, Arbeitshandschuhe, Wildvergrämungssubstanz, Blumenerde, Feuchtigkeitsgranulat und Wasserkanister für die Pflanzenpflege deponiert. Die Polizei stellte alle spurentechnisch relevanten Gegenstände sicher und entsorgte die noch nicht erntefähigen Jungpflanzen. Um Hinweise durch Zeugen wird gebeten. Wer verdächtige Feststellungen gemacht und beispielsweise Personen mit Blumenerde im Wald gesehen hat, kann sich unter der Rufnummer 02331 – 986 2066 melden.

Beitragsfoto: Polizei

VERBRAUCHERZENTRALE IN HAGEN: ARBEITSSCHWERPUNKTE 2019 VORGESTELLT


Prepaid-Kreditkarten, die sich nach der Bestellung via Internet nicht als
finanzielle Soforthilfe, sondern als kostenträchtiges Zahlungsmittel
entpuppten. Energieversorger, die Kunden mit unzulässigen
Preiserhöhungen überrumpelten. Haustürverkäufer, die angesichts der
bevorstehenden Fusion von Unitymedia und Vodafone zum Abschluss
überflüssiger Verträge für den Fernsehempfang drängten. Und wenn
etwas schieflief, wo eigentlich gezahlt werden sollte, folgte auch 2019
alsbald unerwartete Post eines Inkassobüros – mit der Ankündigung oft
hoher Gebühren, drohender Mahnbescheide oder Zwangsvollstreckung
inklusive. Bei rund 5174 Verbraucheranliegen war die
Verbraucherzentrale in Hagen im vergangenen Jahr
Ansprechpartnerin, um Verbraucherrechte durchzusetzen oder
unberechtigte Forderungen abzuwenden.
Auch wenn wegen der Corona-Pandemie einige Wochen keine persönliche
Beratung stattfinden konnte, waren die Beraterinnen per Telefon und E-Mail
weiter mit Ratsuchenden in regem Austausch und Kontakt. Dabei hat sich
gezeigt, dass gerade in unsicheren Zeiten der Schutz vor Übervorteilung
durch unseriöse Geschäftspraktiken besonders gefragt ist.
Erfreulich sei zudem, dass die Stadt Hagen den Finanzierungsvertrag für
weitere 5 Jahre verlängert habe.
Mit rund 2135 Rechtsberatungen und -vertretungen hat sich die
Beratungsstelle zumeist erfolgreich für die berechtigten Ansprüche von
Ratsuchenden eingesetzt.
70 % der Rechtsvertretungen konnte die Beratungsstelle Hagen 2019
erfolgreich abschließen. In diesen Fällen profitierten die Verbraucher von
Erstattungen, Einsparungen, von abgewehrten Forderungen und stornierten
Verträgen.
Viele Ratsuchende kamen mit Anliegen und Problemen rund ums Thema
Telekommunikation in die Beratungsstelle. Neben den Klassikern – nicht
nachvollziehbare Posten auf der Telefonrechnung, Stolperfallen beim
Anbieterwechsel oder Frust, wenn vertraglich zugesicherte
Internetgeschwindigkeiten und die Übertragungsraten beim tatsächlichen
Surfen im Alltag meilenweit auseinanderlagen – sorgte mangelhafte
Information beim Vertragsabschluss in Telefon-Shops für Ärgernisse. Bei
einer landesweiten Stichprobe hatte die Verbraucherzentrale festgestellt,
dass neun von zehn Shops ihren gesetzlichen Informationspflichten vor
Abschluss eines Handyvertrages nicht nachgekommen waren.

Danach müssen Kunden die wesentlichen Vertragsinhalte im
Produktinformationsblatt vor der Unterschrift ausgehändigt werden. Zum
Weltverbrauchertag hat die Beratungsstelle nicht nur gezeigt, wie
Kunden darauf pochen können, die vorgeschriebenen Informationen vom
Verkäufer auch ausgehändigt zu bekommen. Die Verbraucherzentrale
NRW hat zudem ein 14-tägiges Widerrufsrecht bei solch komplexe
Vertragskonstellationen gefordert.
Nach TelDaFax, FlexStrom und Care Energy war mit der Bayerischen
Energieversorgung BEV erneut ein Energieversorger mit fragwürdigem
Geschäftsmodell Pleite gegangen. Betroffene wurden nicht nur über die
Entwicklungen des Insolvenzverfahrens informiert, sondern auch Schritte
erläutert, um offene Forderungen wie Boni und Guthaben gegen die BEV
durchzusetzen und gegebenenfalls anzumelden.
Das warm-trockene Klima des letzten Sommers hatte mit seinen
tierischen Begleitern auch Abzocker aus der Deckung kommen lassen.
Denn ob gesundheitsgefährdende Raupen des Eichenprozessionsspinners,
das Wespennest im Rollladenkasten oder Ungeziefer in Küche oder Keller –
ungebetene Gäste wollten Betroffene möglichst schnell wieder loswerden.
Und in ihrer Not waren sie dann auf unseriöse Anbieter ohne Sachkunde,
aber mit überzogenen Rechnungen reingefallen.
Auch am Telefon untergeschobene Verträge hatten wieder Konjunktur.
So waren etwa mit dem Versprechen, 1.000 Euro gewonnen zu haben,
Verbraucher zum Abschluss eines Zeitschriften-Abos gedrängt worden.
Denn dies sei zur Abwicklung nötig, weil der vermeintliche Gewinn
versteuert werden müsse. Hierzu waren dann auch Kontodaten der
Opfer abgefragt worden. Erst mit Zusendung der Vertragsunterlagen war
den am Telefon Überrumpelten dann klar geworden, dass sie auf eine
Abzockmasche hereingefallen waren.
Ob Warenbestellungen über Shopping-Plattformen oder Abos für
Streaming-Dienste: Einmal mehr hatten Kriminelle mit Hilfe gestohlener
Daten im Internet auf Kosten ihrer Opfer eingekauft oder auf deren
Namen Verträge abgeschlossen. Betroffene erfuhren vom
Identitätsdiebstahl meist erst, wenn sie Rechnungen oder
Inkassoschreiben erhielten oder unbekannte Abbuchungen auf ihrem
Konto vorfanden. In der Rechtsberatung hat die Beratungsstelle
dubiosen Forderungen einen Riegel vorgeschoben und auch präventiv
Tipps gegeben, um Datendiebstahl vorzubeugen.
(Keine) Zeit für (falsche) Entscheidungen – bei dieser Kampagne hat die
Beratungsstelle den Weg für gezeigt, um im Energiebereich in Sachen
Klimaschutz das Richtige zu tun. Denn wenn in guter Absicht falsche
Entscheidungen getroffen werden – zum Beispiel, weil geplante
Maßnahmen entweder unnötig teuer sind, gar keinen Klimaschutzeffekt haben oder einfach nicht die größtmögliche Wirkung erzielen – drohen
Anstrengungen zu verpuffen. Mit Beratungen und Aktionen half die
Beratungsstelle, um mit den Investitionen für sich selbst und auch die
kommunalen Anstrengungen zum Klimaschutz das Beste rauszuholen.
Die Umweltberatung hat mit vielen Aktivitäten Anstöße fürs Vermeiden
von Verpackungsmüll für die Unterwegs-Verpflegung gegeben. Denn
wild entsorgt vermüllen die Kunststoffverpackungen nicht nur Städte und
verursachen zusätzliche Entsorgungskosten, sondern zerfallen in
Mikroplastikteilchen, die Luft, Böden und Gewässer belasten. Ein
Schwerpunkt dabei 2019: Wasser trinken ohne Abfall.
Mit ihren Workshops war Umweltberaterin Ingrid Klatte bei zahlreichen
Gruppen und Einrichtungen zu Gast. Sie zeigte ganz praktisch wie es geht:
„Körperpflegeprodukte ohne (Mikro-)Plastikmüll.

Hausdurchsuchung bei Paketzusteller

Die Polizei in Altena hat am Dienstag das Haus eines Paketzustellers im Ortsteil Tiergarten wegen des Verdachts einer Unterschlagung durchsucht. Es besteht der Verdacht, dass der Mitarbeiter eines Paketdienstes unterschlagene Smartphones weiterverkauft hat. Nach vorhergehenden Ermittlungen beantragte die Polizei einen Durchsuchungsbefehl, der am Dienstag vollstreckt wurde. Im Haus wurden rund 200 Transportkisten seines Arbeitgebers gefunden, außerdem Farbpatronen und Briefmarken in einer Stückzahl, die über den Privatbedarf hinausgehen. Die Ermittler beschlagnahmten zwei Computer und zwei Laptops, um die Datenträger auszuwerten.

CDU: 460.000 Euro Fördermittel für den Hagener Sport

„Fünf Hagener Vereine haben Fördermittel in Höhe von fast einer halben Million Euro bei der aktuellen Förderrunde des Sportstättenförderprogramms „Moderne Sportstätte 2022“ eingeworben“, freut sich der stellvertretende Vorsitzende des Sport- und Freizeitausschusses, Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer. „Mit der Ausstattung des Sportstättenförderprogramms hat die Landesregierung nicht nur ein deutliches Signal für den Sport im Land gesetzt; der Energieschub kommt für die Vereine zur denkbar besten Zeit. Denn mit der Bewilligung können die Vereine auch tatsächlich mit ihren Vorhaben beginnen. Viele Amateursportlerinnen und –sportler stehen schon in den Startblöcken und freuen sich darauf, mit anzupacken. Zusammen mit den Eigenmitteln der Vereine und anderen Fördergelder investieren alleine diese fünf Vereine knapp 900.000 Euro in ihre Sportanlagen. Sie tragen damit wesentlich zur Attraktivität des Sportstandorts Hagen bei!“

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Therapiedienste Volmarstein haben höchste Hygiene-Standards

Therapiezentren werden schrittweise hochgefahren und investieren in die Zukunft

Seit dem 11. Mai 2020 haben die Sport-, Präventions- und Rehasportbereiche „TDVAktiv“ an den Standorten in Volmarstein (TZO), Hagen-Haspe (TZM) und Dortmund-Hörde (TZD) wieder geöffnet. Die ersten Tage waren davon geprägt, gemeinsam – Trainer und Trainierende – erste Schritte hin zu einem „normalen“ Trainingsbetrieb zu gehen. Eine Situation, die es bisher so noch nie gab – die aber von allen Beteiligten mit hohem Verantwortungsbewusstsein, der notwendigen Ruhe und viel Respekt angegangen wurde.

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Deutscher Kita-Preis 2021: Kitas und Bündnisse können ihre Bewerbung jetzt einreichen

Wie bereichernd und wertvoll die Kindertagesbetreuung ist, wird in der Corona-Krise besonders deutlich. Vielen Eltern ist jetzt erst klar geworden, was Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas tagtäglich leisten. Im Rahmen des Deutschen Kita-Preises werden nun wieder besonders großes Engagement und gute Qualität in der frühen Bildung sichtbar gemacht und ausgezeichnet: Auch 2021 suchen das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung gemeinsam mit weiteren Partnern Kitas und lokale Bündnisse, die zeigen, wie gute Qualität in der frühen Bildung aussehen kann. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 130.000 Euro dotiert. Ab sofort können Teilnehmende ihre Bewerbungen um den Deutschen Kita-Preis 2021 im Online-Portal unter www.deutscher-kita-preis.de/bewerbung einreichen. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2020.

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Corona-Regeln lassen sich nicht einhalten: Stiftung schließt Werkstattcafé am Dorfplatz in Wetter

Die Corona-Krise trifft das Werkstattcafé der Evangelischen Stiftung am Volmarsteiner Dorfplatz hart: „Wir können die strengen Hygiene-Regeln der Corona-Schutzverordnung  nicht einhalten“, bedauert Stiftungs-Vorstand Jürgen Dittrich. Deshalb sei eine Wiederaufnahme des Betriebs nicht möglich. „Wir werden die Räumlichkeiten künftig anders nutzen“, kündigt er an. Das engagierte Café-Team wird in der Stiftung weiter beschäftigt. Auf dem Zentralgelände wird das gastronomische Angebot erweitert.

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Kinder haften nicht für ihre Eltern – Diakonie Mark-Ruhr warnt vor Überschuldung in Familien


Hagen. Die bundesweite Aktionswoche der Schuldnerberatungen rückt in diesem Jahr Kinder aus überschuldeten Familien in den Fokus. „Wir erleben häufig verzweifelte alleinerziehende und einkommensschwache Eltern, die sich Sorgen um ihre Kinder machen“, berichtet HeidrunSchulz-Rabenschlag, Fachbereichsleitung der Sozialen Dienste der Diakonie Mark-Ruhr.

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Besuche in Pflegeheimen: Einrichtungen brauchen klare Vorgaben und mehr Unterstützung

Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen hat die Landesregierungen dazu aufgerufen, mit klaren Vorgaben Besuche von Angehörigen in allen Pflegeeinrichtungen zu ermöglichen. Rückmeldungen von Betroffenen zeigen, dass sich trotz der von Bund und Ländern angekündigten Lockerungen die Situation für die Bewohnerinnen und Bewohner und ihre Angehörigen nicht entscheidend verbessert hat. Vielfach sind Besuche nur einmal in der Woche und für eine Dauer von 30 bis 60 Minuten möglich, Angehörige und Bewohner bleiben durch eine Plexiglasscheibe getrennt.

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