FFC Hagen bleibt im Meisterschaftsrennen

(ktr) Dank einer makellosen Bilanz am zweiten
Rundenspieltag der Bundesliga und der gleichzeitigen
18:21, 21:14, 19:21 Niederlage des bis dahin
ungeschlagenen Spitzenreiters TV Lipperode gegen Flying
Feet Haspe bleibt der FFC Hagen in der FederfußballBundesliga
weiter im Meisterschaftsrennen. Zur
Saisonhälfte liegt der Rekordmeister zwei Zähler hinter den
Ostwestfalen und dem Lokalrivalen aus dem Hagener
Westen.
Zunächst kämpften Christopher Zentarra, Stefan Blank und
Max Duchene den Cronenberger BC mit 21:15, 21:23,
21:19 nieder, um dann einen lockeren 21:6, 21:14 Erfolg
gegen die eigene Zweitvertretung sowie ein 21:7, 21:9
gegen den TV Lipperode 2 einzufahren.
Flying Feet Haspe wiederum hatte vor dem 21:18, 14:21,
21:19 Sieg im Spitzenspiel gegen den TV Lipperode schon
eine Zitterpartie zu überstehen. Nur mit viel Glück gelang
es Torben Nass, Marcel Scheffel und Philip Kühne das
überraschend stark aufspielende CP Gifhorn 2 mit 21:17,
19:21, 22:20 auf Distanz zu halten. Dagegen war der
21:10, 21:10 Erfolg gegen Kellerkind FFC Hagen 2 kaum
mehr als ein Pflichterfolg.
Spannend bleibt derweil das Abstiegsrennen. Der FFC
Hagen 2 mit Karsten-Thilo Raab, Florian Krick, Olaf
Völzmann und Andre Lange entschied das Kellerduell
gegen den TV Lipperode 2 deutlich 21:7, 21:10 für sich und
landete damit den erhofften ersten Saisonsieg. Dagegen
stand das Quartett gegen die eigene Erstvertretung (6:21,
14:21) und gegen Meister Haspe (10:21, 10:21) auf
verlorenem Posten. Damit rangiert das Team punktgleich
vor den beiden Schlusslichter aus Gifhorn und Lipperode 2
auf dem sechsten Rang, der zum Klassenerhalt genügen
würde.
Großer Gewinner des Spieltags in der 2. Bundesliga war
Flying Feet Haspe 3. Das Team um Daniel Nass, Franziska
Oberlies und Adrienn Turi landete vier Siege in vier
Spielen. Nacheinander setzte sich das Team aus dem
Hagener Westen gegen TG Münster 2 (21.4, 21.4),
Cronenberger BC 2 (21:14, 21:12), FFC Hagen 4 (21:5,
21.6) sowie gegen CP Gifhorn 3 (21:14, 21:12) durch und
schob sich an die Tabellenspitze.
Auch Flying Feet Haspe 2 wahrte die Aufstiegschancen.
Zwar kassierten Lina Marie Kurenbach, Thore Riepe und
Patricia Kovacs eine 13:21, 13:21 Niederlage gegen TV
Lipperode 3, siegten aber gegen CP Gifhorn 3 (21:15,
21:17), den bisherigen Spitzenreiter aus Münster (21:17,
20:22, 21:18) sowie gegen TG Münster 2 (21:13, 21:9).
Mit sechs Zählern Rückstand auf das Führungsquartett
besitzt der FFC Hagen 3 zur Saisonhälfte wohl nur noch
theoretische Aufstiegschancen. Kathrin Schlomm, Kushtrim
Mekolli und Arne Twer setzten sich zunächst 21:18, 21:14
gegen CP Gifhorn 3 durch, hatten dann aber mit 7:21, 3:21
das Nachsehen gegen TV Lipperode 3 und mit 14:21,
19:21 gegen den Cronenberger BC 2. Dafür gab es zum
Abschluss noch einen 13:21, 21:6, 21:15 Sieg im
vereinsinternen Duell gegen den FFC Hagen 4.
Letzterer hat als Tabellensechster nur zwei Zähler weniger
auf der Habenseite. Zunächst gelang Olaf Völzmann, Nina
Twer, Lukas Krick und Thomas Lam ein klarer 21.8, 21:14
Sieg gegen TV Lipperode 4, dann setzte es eine ärgerliche
12:21, 22:20, 17:21 Niederlage gegen TG Münster 2 und
schließlich noch eine klare 5:21, 6:21 Abfuhr gegen TV
Lipperode 3.

PKW kollidiert frontal mit LKW

UnfallstellePlettenberg. Heute Morgen kam es gegen 9 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der B236 zwischen Plettenberg Teindeln und Ohle. Aus bislang unbekannten Gründen fuhr ein 21-jähriger Werdohler aus Teindeln kommend mit seinem VW Golf auf die Gegenfahrspur. Der entgegenkommende 46-jährige LKW-Fahrer aus Eslohe wich noch nach rechts aus, konnte aber einen Frontalzusammenstoß nicht mehr vermeiden. Der 21-Jährige wurde im Fahrzeug eingeklemmt. Er wurde durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug gerettet und kam ins Krankenhaus nach Plettenberg. Er erlitt schwere Verletzungen. Lebensgefahr besteht nach bisherigem Kenntnisstand nicht. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Es entstanden nach ersten Schätzungen etwa 100.000 Euro Sachschaden. Die Fahrbahn war für die Dauer der Unfallaufnahme etwa drei Stunden meist voll – gegen Ende nur noch teilweise – gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Plettenberg unter 02391/9199-0 in Verbindung zu setzen.

Der Polizeibericht

Zeugen beobachten Auto-Aufbrecher

Hagen (ots) – Am Samstag vernahmen eine 36-jährige Frau und ein
51-jähriger Mann im Sporbecker Weg gegen 21.34 Uhr ein lautes
Klirren. Die beiden begaben sich zu einem in der Nähe befindlichen
Parkplatz und sahen einen Mann, der sich in verdächtiger Weise an
einem blauen VW Golf zu schaffen machte. Eine Seitenscheibe des Autos
war eingeschlagen. Daraufhin flüchtete der Verdächtige in unbekannte
Richtung. Auf der Flucht verlor der Mann ein Navigationsgerät,
welches er zuvor in dem Golf ausgebaut hatte. Die Zeugen können den
Auto-Aufbrecher wie folgt beschreiben: Der Mann ist kräftig und trägt
kurze dunkelblonde Haare. Er war zur Tatzeit mit einem beigefarbenen
Oberteil bekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der
Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Einbruch in Lottogeschäft

Hagen (ots) – In der Nacht zu Sonntag lösten Einbrecher um 00.08
Uhr den Alarm bei einem Sicherheitsdienst aus, als sie in
Hohenlimburg in die Räumlichkeiten eines Lottogeschäfts mit
angeschlossener Postfiliale eindrangen. Der Wachdienst informierte
die Leitstelle und Polizeibeamte umstellten das Objekt im
Einkaufzentrum Auf dem Lölfert. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Täter
allerdings das Gelände wieder verlassen. Nach ersten Ermittlungen
begingen drei maskierte Personen den Einbruch. Zwei von ihnen
zertrümmerten mit Vorschlaghämmern die untere Verglasung einer
Notausgangstür und verschafften sich so Zugang. Aus den
Geschäftsräumen entwendeten sie nach Postwertzeichen, einen kleinen
Tresor mit Lotterielosen und Wechselgeld sowie etwa 30 Stangen
Zigaretten aus dem Tresenbereich. Die beiden Zufahrtsmöglichkeiten
zum Einkaufszentrum sind zur Nachtzeit mit Schranken für Fahrzeuge
gesperrt, der untere Schlagbaum war abgebrochen. Zeugen, die im
Zusammenhang mit dem Einbruch verdächtige Beobachtungen gemacht
haben, melden sich bitte unter der 02331-986 2066.

Unbekannter zerkratzt sechs Autos

Hagen (ots) – Anwohner der Knüwenstraße verständigten am
Sonntagmorgen die Polizei, als sie an mehreren Fahrzeugen frische
Kratzer feststellten. In der Zeit zwischen Samstagabend, 23.00 Uhr
und Sonntagmorgen 09.00 Uhr hat ein bislang unbekannter Täter mit
einem spitzen Gegenstand die Beifahrerseiten von sechs Fahrzeugen
zerkratzt. Bei den beschädigten Autos handelt es sich um drei
Renaults, zwei Volkswagen und einen Audi. Die Schadenshöhe liegt im
vierstelligen Bereich. Hinweise bitte an die 986 2066.

Eine Leichtverletzte bei Vorfahrtsunfall am Volmeabstieg

Hagen (ots) – Am Sonntagnachmittag befuhr eine 46 Jahre alte
Mercedes-Fahrerin den Volmeabstieg von der Hünenpforte aus in
Richtung Volmeabstieg. Als sie gegen 14.20 Uhr die Autobahnausfahrt
der A45 passierte, bog ein 76-jähriger Autofahrer, ebenfalls mit
einem Mercedes, von dort nach links in Richtung Hohenlimburg ab und
prallte in die Beifahrerseite der bevorrechtigten 46-Jährigen. Durch
den Aufprall verletzte sie sich leicht und wollte selbständig einen
Arzt aufsuchen. An den beiden Autos entstanden Sachschäden in Höhe
von etwa 9000 Euro.

Betrunken ohne Führerschein – Polizisten nahmen 39-Jährigen
vorläufig fest

Hagen (ots) – In Schlangenlinien war in der Nacht zu Sonntag ein
Opel-Fahrer auf der Hohenlimburger Straße unterwegs und fiel durch
seine Fahrweise der Polizei auf. Die Beamten stoppten ihn und konnten
deutlichen Alkoholgeruch feststellen. Der 39 Jahre alte Mann wies
sich mit einem vorläufigen Führerschein aus Großbritannien aus, dass
lediglich zum begleiteten Fahren im Vereinten Königreich, nicht aber
im Ausland berechtigt. Da die Identität des 39-Jährigen, der mit
einem Firmenfahrzeug eines Bauunternehmens unterwegs war, nicht
zweifelsfrei festgestellt werden konnte, verbrachte er nach der
angeordneten Blutprobe den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam. Erst
im Verlauf des Sonntagvormittags konnte ein Verantwortlicher des
Bauunternehmens erreicht werden. Der bestätigte die Personalien des
Mannes, der in der Nähe auf einer Großbaustelle arbeitet und in einer
Pension untergebracht ist. Den Firmenwagen durfte der 39-Jährige
allerdings nicht fahren. Nach der Zahlung einer Sicherheitsleistung
konnte er am Mittag seinen Weg fortsetzen.

Mann stört Kontrolle: Pfeffersprayeinsatz / Schlägerei mit
Schlagstock

Iserlohn (ots) – Freitag, gegen 16 Uhr, kam es am Mühlentor zu
einem Streit zwischen mehreren Personen. Aus noch unbekannten Gründen
wurde ein 29-jähriger Iserlohner von zwei Männern geschlagen und
dabei leicht verletzt. Anschließend flohen die beiden Tatverdächtigen
in einem silbernen Mercedes. Die Gesuchten waren männlich. Ein Täter
war eher „klein und dicklich“. Der zweite hatte blonde Haare, einen
blonden Bart und trug einen roten Pullover.

Samstag, gegen 22.15 Uhr, war eine Gruppe Jugendlicher (16-17
Jahre) auf der Hansaallee unterwegs. Hier begegneten ihnen zwei
Tatverdächtige, die die Gruppe provoziert haben sollen. Zwei
Gruppenmitglieder gingen die Auseinandersetzung ein. Die Männer
traten einen 17-jährigen Iserlohner vor die Brust und spuckten einer
17-jährigen Iserlohnerin ins Gesicht. Anschließend flüchteten sie vom
Tatort. Im Rahmen der Fahndung trafen Polizeibeamte zwei Männer an,
auf die die Beschreibung zutraf. Hierbei handelte es sich um einen
42-jährigen sowie einen 39-jährigen Iserlohner. Sie erwartet ein
Strafverfahren wegen Körperverletzung. Sie erhielten Platzverweise.

Sonntag, gegen 5 Uhr, kam es zu einer Schlägerei an der
Hans-Böckler-Straße. Mehrere bisher flüchtige Personen sollen auf
einen 22-jährigen Mann aus Hemer eingeschlagen haben. Einer der Täter
soll dabei einen Teleskopschlagstock verwendet haben. Dieser war
männlich, etwa 25 Jahre alt, von schlanker Statur, hatte dunkle Haare
und trug eine hellgraue Kapuzenjacke mit auffälligem Muster. Der
22-jährige musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus
verbracht werden. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind nun
Gegenstand der Ermittlungen. Die Täter flüchteten in Richtung
Gerichtsstraße. Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher ergebnislos.

Sonntag, gegen 4.50 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte auf dem
Kurt-Schumacher-Ring einen PKW. Plötzlich näherte sich ein völlig
unbeteiligter Mann der Kontrollstelle, beleidigte die Beamten massiv
und drohte ihnen Schläge an. Als er mit erhobenen Fäusten auf die
Polizisten losging, setzten diese Pfefferspray gegen den Angreifer
ein. Der 27-jährige Iserlohner wurde in Gewahrsam genommen. Der
alkoholisierte Mann schlief seinen Rausch in der Zelle aus. Ihn
erwartet ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen
Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

An der Kastanienallee beobachteten Zeugen am Sonntag, gegen 9 Uhr,
wie ein Mann die Fensterscheibe einer Werkstatt beschädigte und darin
verschwand. Polizeibeamte umstellten das Gebäude und trafen bei der
Durchsuchung auf einen schlafenden 19-Jährigen. Ob der alkoholisierte
Mann tatsächlich etwas stehlen oder nur seinen Rausch ausschlafen
wollte, ist bislang nicht bekannt. Die Polizei ermittelt zunächst
wegen des Verdachts des versuchten Einbruchdiebstahls. Es entstand
Sachschaden.

Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter 02371/9199-0 entgegen.

Randalierer in Krankenhaus eingewiesen

 

Hagen. Am Sonntagabend gegen 18.15 Uhr riefen Zeugen die
Polizei zu Hilfe, als sie in der Hospitalstraße einen Mann mit freiem
Oberkörper bemerkten, der faustgroße Steine und Gartenmöbel auf
parkende Autos warf. Der 33 Jahre alte Mann machte einen verwirrten
Eindruck, war stark stimmungsschwankend und gab immer wieder an,
lediglich trainiert zu haben. Bei seinem Training wurde niemand
verletzt, aber drei parkende Autos beschädigt. Im Zuge der
Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass der 33-Jährige gegen 16.15
Uhr in der Overbergstraße eine Anwohnerin bedroht und leicht verletzt
hatte, nachdem er zuvor ihren Sonnenschirm stehlen wollte. Letztlich
kam der Hagener in die nahe gelegene Psychiatrie des
Johannes-Hospitals in stationäre Behandlung.

Warenrückruf zu „Block House Brot Knoblauch“ und „Block House Brot Kräuterpesto“

Warenrückruf der Firma Block Foods AG

>>Die Firma Block Foods AG, Lademannbogen 127, D-22339 Hamburg, 
www.block-foods.de, bittet aus Gründen des vorsorgenden 
Verbraucherschutzes alle Kunden, die Produkte 
- "Block House Brot Knoblauch", MHD: 20.05.2018 
- "Block House Brot Kräuterpesto", MHD: 20.05.2018
nicht zu verzehren, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass während
der Produktion bei unserem Brotlieferanten Bruchstücke eines 
Maschinenkleinteiles (anthrazitfarben) in die Erzeugnisse gelangt 
sind. Es besteht Verletzungsgefahr. 

   Die Block Foods AG hat umgehend reagiert und die betroffenen 
Artikel aus dem Verkauf nehmen lassen. 

   Die genannten Produkte wurden als Markenartikel über die bekannten
Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen vertrieben. Es sind nur Produkte
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 20.05.2018 betroffen.

   Erzeugnisse des oben genannten Mindesthaltbarkeitsdatums können 
gegen Erstattung des Kaufpreises in der jeweiligen Filiale des 
Erwerbs oder direkt bei der Block Foods AG - auch ohne Vorlage eines 
Kassenbeleges - zurückgegeben werden. 

   Die Block House Restaurants sowie Jim Block Restaurants sind von 
diesem Produktrückruf nicht betroffen! 

   Verbraucheranfragen beantwortet unsere Kundenhotline unter der 
Telefonnummer: 040 / 538 007- 669.<<

Geschwindigkeitsüberwachungen im Hagener Stadtgebiet

Auch in der Zeit vom 2. bis 19. Mai finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird weiterhin im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

02.05.2018
Altenhagener Straße, Oedenburgstraße, Hohensyburgstraße, Selbecker Straße

03.05.2018
Sonntagstraße, Osthofstraße, neue Straße, Grundschötteler Straße

04.05.2018
Kölner Straße, Am Karweg, Kapellenstraße, Turmstraße

05.05.2018
An der Hütte, Hagener Straße

07.05.2018
Jahnstraße, Cunostraße

08.05.2018
Iserlohner Straße, Auf dem Lölfert, Hochstraße, Brahmsstraße

09.05.2018
Hasselbach, Im Weinhof, Lützowstraße, Boeler Straße

12.05.2018
Lange Straße, Rembergstraße, Schälk, Herbecker Weg

14.05.2018
Volmeabstieg, Jägerstraße

15.05.2018
Heubingsraße, Enneper Straße, Am Karweg, Silscheder Straße

16.05.2018
Osthofstraße, Hagener Straße, Vossacker, Turmstraße, Höxterstraße, Preußer Straße

17.05.2018
Kölner Straße, Grundschötteler Straße, Büddingstraße, Im Lindental, Stormstraße, Kapellenstraße

18.05.2018
Poststraße, Selbecker Straße, Buschstraße, Osthofstraße, Voerder Straße, Berliner Straße

19.05.2018
Neue Straße, Dahler Straße

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden. Die stationären Geschwindigkeitsüberwachungen sowie die möglichen mobilen Messplätze sind auch im Stadtplan auf www.hagen.de einzusehen.

Störung einer Verkehrskontrolle endet im Polizeigewahrsam

 

Hagen. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle am frühen
Sonntagmorgen tauchte ein 38-jähriger Passant auf, der die beiden
Polizeibeamten beim Durchführen der Maßnahme störte. Er beleidigte
lautstark die Polizeibeamten und auch aufmerksam stehen gebliebene
Passanten. Ihm gegenüber wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Dem
kam er nicht nach und beleidigte weiter die Passanten am Bergischen
Ring/Mittelstr. Zur Feststellung der Personalien wurde er zuerst der
PW Innenstadt zugeführt. Bei dieser Maßnahme leistete er Widerstand
und verletzte einen Polizeibeamten leicht. Jetzt erwartet ihn ein
Ermittlungsverfahren wegen Widerstand und Beleidigung auf sexueller
Basis.

38-Jähriger stürzt von Brücke in ein Gleisbett

Dortmund. Aus noch nicht geklärter Ursache fiel heute Morgen, 07.20 Uhr, ein 38-jähriger Dortmunder aus mehreren Metern Höhe,
von einer Brücke in das Gleisbett einer S-Bahn Anlage in Dortmund, an
der Wittener Straße. (Höhe S-Bahnhof Dortmund-Dorstfeld)

Eine 23-jährige Zeugin meldete der Polizei, dass sie zunächst
durch Hilferufe einer Person aufmerksam wurde. Neben den Gleisen im
nördlichen Bereich der Bahnstrecke am S-Bahnhof Dortmund-Dorstfeld
(unterhalb der Brücke Wittener Straße) bemerkte die Zeugin dann die
offenkundig verletzte Person. Einsatzkräfte der Polizei konnten dort
einen 38-jährigen Dortmunder unmittelbar neben den Gleisen in einem
kleinen Graben liegend ausmachen. Der Verletzte war ansprechbar,
konnte sich aber nur in polnischer Sprache artikulieren. Durch einen
polnisch sprechenden Beamten ließ sich folgender Sachverhalt
ermitteln;

Im Laufe der Nacht zum Sonntag überstieg der 38-Jährige in
alkoholisierten Zustand das Brückengeländer und stürzte von der
Brücke in den Gleisbereich. Dort blieb er bis zur Entdeckung liegen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand ergaben sich keinerlei Hinweise auf
ein Fremdverschulden. Der 38-Jährige verneinte jegliche suizidale
Absicht.

Der Mann musste notärztlich versorgt und mit einem Rettungswagen
in eine Klinik gefahren werden. Nach ersten Informationen der
behandelnden Notärzte bestand aufgrund von Knochenbrüchen und der
Möglichkeit von inneren Verletzungen zunächst Lebensgefahr.

Während der Rettungsmaßnahmen kam es zu einer Streckensperrung des
betreffenden Bahnabschnitts.

16-jähriger Hasper leistet Widerstand gegen die Polizei

 

Hagen. Am frühen Sonntagmorgen wurde ein 16-jähriger
Schüler als hilflose Person vor einem Pflegewohnheim angetroffen. Im
Gesicht und an den Händen konnten Rötungen bzw. Schürfwunden erkannt
werden. Vermutlich hat er versucht durch Schlagen und Treten in das
Gebäude zu kommen. Nach mehrfachen Versuchen gelng es den
Beschuldigten zu wecken. Er war sofort agressiv und unkooperativ. Die
Polizei stellte einen hohen Alkoholisierungsgrad fest.

Daraufhin sollte er zum Schutz seiner Person und zur Verhinderung
von Straftaten dem Polizeigewahrsam Hagen zugeführt werden.

Das kam bei ihm nicht so gut an und er leistete Widerstand, der
mittels einfacher körperlicher Gewalt gebrochen werden konnte. Unter
Handfesseln, um sich schlagend und tretend, wurde er dem
Polizeigewahrsam Hagen zugeführt.

Schlägerei endet mit Schnittverletzung

 

Hagen. Am frühen Samstagabend kam es am Hagener
Sparkassenkarree in einer Grupper syrischer Zuwanderer zu einer
Auseinandersetzung. Die 16-, 17- und 20-jährigen Beschuldigten, sowie
ein bisher unbekannter Täter gerieten in einen Streit. Dieser
entwickelte sich im weiteren Verlauf zu einer handfesten Schlägerei.
Einer der Beschuldigten trug dabei eine Schnittverletzung davon.
Woher diese stammt müssen die Ermittlungen ergeben. Auch bei den fünf
Zeugen handelt es sich um syrische Zuwanderer.

Ebenso müssen die weiteren Ermittlungen zeigen, warum es zu dem
Streit innerhalb der Gruppe gekommen ist.

Unverbesserliche gehen wahrscheinlich für eine Weile zu Fuß

Dortmund. In der Nacht von Freitag auf Samstag
führten Einsatzkräfte der Polizei Dortmund direktionsübergreifend
einen Schwerpunkteinsatz im Stadtgebiet Dortmund durch. Im Fokus
dieser Kontrollen; Illegal veränderte Fahrzeuge und Raser mit
deutlichen Geschwindigkeitsüberschreitungen.

In der Einsatzzeit registrierten die Einsatzkräfte ein reges
„Szenetypisches“ Fahrzeugaufkommen im Stadtbereich, das während der
Kontrollen jedoch stark abnahm.

Bei insgesamt 13 überprüften Fahrzeugen wurden technische Mängel
festgestellt, die eine Untersuchung durch einen Sachverständigen, zur
Erstellung eines Gutachtens, nach sich zogen. Zwei Fahrzeuge hiervon
mussten sichergestellt werden, da die Manipulationen zu zahlreich und
technisch kompliziert verbaut waren. Zwei weitere Fahrzeuge mussten
vor Ort, da verkehrsunsicher, entsiegelt werden.

Bei den durchgeführten Geschwindigkeitsmessungen auf der Brackeler
Straße konnten mehrere Fahrzeuge mit erheblicher Überschreitung der
zulässigen Höchstgeschwindigkeit festgestellt werden. Trauriger
Rekordhalter bei erlaubten 70 Km/h war ein 25 Jähriger BMW-Fahrer aus
Dortmund mit gemessenen 166 km/h.

Ein weiterer Fahrer eines BMW, ein 30-Jähriger aus Dortmund, wurde
stadtauswärts auf der Brackeler Straße, bei erlaubten 100 km/h, mit
155 km/h gemessen.

Durch die Zusammenarbeit mit der Stadtkasse Dortmund fiel bei
einer Kontrolle eines männlichen Daimler – Fahrers (24 Jahre alt aus
Dortmund) auf, dass gegen diesen öffentlich rechtliche Rückstände in
Höhe von 2800 Euro bestanden. Dieser Betrag wurde durch die
Stadtkasse Dortmund vor Ort vollstreckt. Da die Profiltiefe der
Bereifung des Fahrzeuges nicht ausreichend war, konnte der Fahrer
seine Fahrt nicht fortsetzen und kann nun noch obendrein mit einem
zusätzlichen Bußgeld rechnen. Gegen einen Beifahrer eines VW Passats,
ein 22-jähriger Dortmunder, bestanden ebenfalls Zahlungsrückstände
der öffentlichen Hand in Höhe von 420 Euro.

Insgesamt kontrollierten die Beamtinnen und Beamte an diesem Abend
162 Personen und 133 Fahrzeuge. Insgesamt ergaben die
Geschwindigkeitsmessungen 31 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 102
Verwarnungsgelder für den einen oder anderen Raser. 24
Ordnungswidrigkeiten wurden wegen des Erlöschens der
Betriebserlaubnis auf Grund technischer Mängel des jeweiligen
Fahrzeuges für die betroffenen „Tuner“ geschrieben. In zehn Fällen
musste der oder die jeweilige Fahrer /-in ihren Weg per Pedes oder
mit dem Taxi fortsetzen. In zwei Fällen ergaben sich Strafanzeigen
wegen des dringenden Tatverdachts des Verstoßes gegen das
Pflichtversicherungsgesetz bzw. die Abgabenordnung. Der
Vollständigkeit halber sollten noch 41 Verwarnungsgelder und 23
Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen sonstiger Verstöße von
Verkehrsteilnehmern. (Zum Beispiel die Nutzung von Smartphones wegen
der Fahrt, Nichtanlegen des Sicherheitsgurt, etc.)

NEU – Stadtführung „Wetter Kompakt“ mit dem Stadtmarketing

 

 

Wetter (Ruhr). Am Sonntag, 6. Mai lädt der Stadtmarketing für Wetter e.V. erstmalig alle Interessierten zu der neuen Stadtführung „Wetter kompakt“ ein.

Treffpunkt ist an der Burg in Alt-Wetter vor der reformierten Kirche. Von hier aus begibt sich die Gruppe auf einen Spaziergang durch die Freiheit bis hin zum Rathaus. Die Führung durch das Rathaus einschließlich des Ratsaales ist inklusive. Den Teilnehmern werden auf diesem Rundgang die wichtigsten, geschichtlichen Ereignisse unserer schönen Harkortstadt näher gebracht. Unter anderem erfahren Sie etwas über das Wirken und den Wohnsitz des Freiherrn vom und zum Stein, Friedrich Harkort und die mechanischen Werkstätten sowie über das Leben und Wirken des ersten Ehrenbürgers Wetters Gustav Vorsteher. Ebenfalls wird die ehemalige Wohnung des Bürgermeisters ausfindig gemacht und geklärt, was es mit der Nagelspende auf sich hat.

 

Start: 11 Uhr vor der Reformierten Kirche, Burgstraße 13a

Dauer der Führung: ca. 1,5 Stunden

Kostenbeitrag: 3,- €/Person

 

Weitere Informationen und Voranmeldungen beim Stadtmarketing für Wetter e. V., Tel. 02335 802092 oder unter www.stadtmarketing-wetter.de

Öffnungszeiten: MO, DI, MI, FR 9 bis 13 Uhr, nachmittags MO – MI 14 bis 16 Uhr sowie DO 14 bis 18 Uhr.

 

Dr. Benedikt Leidinger wurde als TOP-Mediziner gelistet

Foto: Udo GeislerDr. Benedikt Leidinger, Chefarzt in der Orthopädischen Klinik Volmarstein, wurde in die Ärzteliste des FOCUS-Magazins als TOP-Mediziner im Fachgebiet „Kinderorthopädie“ aufgenommen.

Die Auszeichnung basiert auf einer Befragung von Patientinnen und Fachkollegen und –kolleginnen. „Daher freut mich die Auszeichnung besonders“, betont Dr. Leidinger. Das unabhängige Rechercheinstitut Munich Inquire Media (MINQ) ermittelt die deutschlandweit führenden Mediziner und führt die Befragungen durch. Außerdem berücksichtigt MINQ wissenschaftliche Publikationen und Zertifikate.

Dr. Leidinger und sein Team befassen sich mit dem gesamten Spektrum der Behandlung von angeborenen und erworbenen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates im Kindes- und Jugendalter. „Ziel ist es, strukturelle Schäden und Funktionsdefizite frühzeitig zu verhindern und die Lebensqualität von Kindern zu verbessern, um ihnen damit bestmögliche Chancen für ein aktives Leben in unserer Gesellschaft zu geben“, betont der Chefarzt. „Dies gilt ganz besonders für Kinder mit schwersten Behinderungen.“

Die Klinik in Volmarstein setzt auf ein ganzheitliches Vorgehen mit Einbeziehen der Familie und Therapeuten. Ein Team von Ärzten, Pflegekräften, Physiotherapeuten und Orthopädietechnikern arbeitet in enger Abstimmung. In den meisten Fällen gelingt die Behandlung ohne OP. „Für die Diagnostik und Therapie von kindlichen Erkrankungen ist eine Spezialisierung wichtig und die Behandlung erfordert besondere Empathie und Einfühlungsvermögen“, erklärt der Kinderorthopäde. „Stets sind der natürliche Verlauf und das weitere Wachstum bei den Entscheidungen zu berücksichtigen.“

Das Spektrum kinderorthopädischer Erkrankungen erstreckt sich vom Neugeborenenalter mit angeborenen Fehlbildungen (Fußfehlformen, Hüfterkrankungen, Skoliosen) bis zur Behandlung nach abgeschlossenem Wachstum im Fall von Patienten mit Behinderung. „Die Auszeichnungen unterstreichen einmal mehr, welche hohe Fachkompetenz unsere Kliniken vorweisen“, betont Frank Bessler, Ärztlicher Bereichsleiter der Stiftung für den Geschäftsbereich Medizin.

Termine in der Stadtbücherei Hohenlimburg

Vorlesen für Senioren in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg

Beim nächsten Vorlesenachmittag „Vorlesen und begeistern“ für Seniorinnen und Senioren am Donnerstag, 3. Mai, um 15.30 Uhr in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6-8, steht das Thema „Muttertag“ im Mittelpunkt.

Die Vorlesepatin Veronika Bonefeld liest an diesem Nachmittag unter dem Motto „Liebe Mutter“ nachdenkliche und heitere Geschichten und Gedichte von Mascha Kaléko, Erich Kästner, Heinrich Heine, Friedrich Schiller und anderen Autoren vor, die sich dieser ganz besonderen Liebe widmen. Die Veranstaltung dauert rund eine Stunde und ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer möchte, kann sich am anschließenden Gedankenaustausch beteiligen. Zeitgleich ab 15 Uhr bietet das Lesecafé Kaffee und Kuchen zu kleinen Preisen an, so dass das Zuhören gleich doppelt Spaß macht. Weitere Infos gibt es unter Telefon 02331/207-4477.

Die nächste Vorlesestunde für Seniorinnen und Senioren findet am Donnerstag, 7. Juni, um 15.30 Uhr zum Thema „Bist du schon auf der Sonne gewesen? Geschichten rund um das Thema Wandern“ statt.

LITERA zu Gast in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg

27. April 2018 – Die Autorengruppe LITERA (ehemals Tintenfass) ist am Freitag, 4. Mai, um 18 Uhr zu Gast in der Hohenlimburger Stadtteilbücherei, Stennertstraße 6-8.

LITERA besteht derzeit aus acht Autorinnen und Autoren, die jährlich Anthologien der eigenen Werke veröffentlichen. An diesem Abend präsentieren die Autoren Beate Kranz, Regina Lehrkind, Frank Siebel, Nuri Ortak und Carsten Wunn Kurzgeschichten und Lyrik.

Die Lesung dauert circa 80 Minuten, der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich. Nähere Informationen unter Telefon 02331/207-4477.

News für Wetter (Ruhr)

Infoveranstaltung zur Neugestaltung des Spielplatzes Alter Friedhof“ an der Bornstraße

Die Stadt Wetter (Ruhr) entwickelt im Rahmen des städtischen Spielplatzkonzeptes den Spielplatz „Alter Friedhof“ an der Bornstraße zu einem attraktiven Zukunftsspielplatz. Aktuell wird die Ballspielfläche im oberen Bereich überarbeitet. Darüber hinaus soll in diesem Jahr der untere Spielbereich qualitativ aufgewertet werden.

Um die Kinder, Eltern und Anwohner an dieser Neugestaltung zu beteiligen, lädt der Fachdienst Jugend der Stadt Wetter (Ruhr) am Montag, 7. Mai, um 17 Uhr zu einer Informations- und Beteiligungsveranstaltung ein. Treffpunkt ist der Spielplatz „Alter Friedhof“ unterhalb des Verwaltungsgebäudes Bornstraße.

Ein Rucksack voller Kultur fördert Projekte für Kinder und Jugendliche in Wetter

Singen, Tanzen, Filme drehen: Dank der finanziellen Unterstützung der Landesinitiative „Kulturrucksack“ ist auch in diesem Jahr wieder für viel Kultur für Kinder und Jugendliche in Wetter gesorgt. Insgesamt profitieren sechs Projekte von der Förderung durch den Kulturrucksack NRW. Zum ersten Mal dabei sind der Kinder- und Jugendtreff Kicka und die Stadtbücherei. Das gibt es für Kids und Teens zu entdecken:

Am 24. August findet in der Stadtbücherei eine Schreibwerkstatt für alle statt, die sich gerne Geschichten ausdenken und lernen möchten wie man Spannung aufbaut, die richtigen Worte findet und dabei nicht den Faden verliert. Am 15. Oktober wird die bekannte Manga-Zeichnerin Alexandra Völker Tipps und Tricks rund ums Manga-Zeichnen verraten und beim Erstellen eines Lesezeichens helfen. Weitere Infos unter Tel.: 02335 840285.

Wer Lust hast auf viel Spaß und professionelle Anleitung rund um das Thema „Singen, der ist richtig bei „Be happy“, dem Chorprojekt des Kinderschutzbundes Wetter. Infos unter Tel.: 02335 4117.

Entwickele Deine eigene Clownsfigur: Das Clowntheater „Here we are“ führt mittels unterschiedlicher gezielter Theatertechniken an das Clownstheater heran. Mehr Infos unter Tel.: 02335 913668.

Das Jugendzentrum holt sich den durch die Sendung „Popstars“ bekannten Tänzer und Choreographen Daniel Fromme ins Haus. Aktuelle Musik und Choreographien stehen auf dem Programm des Street Dance Workshops vom 22. bis 25. Mai (jeweils 10- 15 Uhr). Anmeldung unter Tel.: 02335 840380/-1.

Der Kinder und Jugendtreff Kicka bietet unter der Leitung von Christopher Deutsch vom 22. bis 25. Mai, jeweils von 10 bis 16 Uhr, einen spannenden Filmdreh- Workshop an. Hier wird gezeigt, wie man mit einer Kamera umgeht, wie man mit dem Green Screen arbeitet und animierte Zeichnungen eingebaut werden. Außerdem erfahren interessierte Jugendliche alles über Interviewtechniken und wie aus all dem ein Film wird. Infos unter Tel.: 02335 66905.

Einige der Angebote haben limitierte Teilnehmerplätze, deshalb sollten sich interessierte Kinder und Jugendliche schnell anmelden. Weitere Infos rund um den Kulturrucksack in Wetter gibt es hier: Fachdienst Jugend der Stadt Wetter (Ruhr), E-Mail: franziska.boehmer@stadt-wetter.de, Tel.: 02335 840364.

Hintergrund:

Die Tür zu Kunst und Kultur für alle Kinder und Jugendlichen zu öffnen – das ist seit Ende 2011 das Ziel der Landesinitiative „Kulturrucksack“. Mit diesem Projekt fördert das Land kulturelle Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren in den NRW-Kommunen. Ob im Bereich Musik, Tanz, Theater, Medien oder Literatur, hier geht um das Ausprobieren, Talente entdecken und hinter die Kulissen schauen. Besonders wichtig: alle Angebote werden von professionellen Künstlerinnen und Künstlern durchgeführt.

In der Harkortstadt werden in diesem Jahr die sechs oben vorgestellten Projekte aus den Fördermitteln des „Kulturrucksacks“ finanziert.

Frühstück auf dem Hüttenplatz

Hagen. Für alle, bei denen am Dienstag, 1. Mai 2018, die Küche kalt bleibt, gibt es ab 9 Uhr ein kleines, aber feines Frühstück auf dem Hüttenplatz. Für nur 2,50 Euro darf geschlemmt werden. Und alle Genießer von Kaffee und Kuchen kommen ab 12 Uhr auf ihre Kosten.

Weitere Infos gibt es in der AWO-Begegnungsstätte Haspe, Hüttenplatz 44, 58135 Hagen sowie unter Telefon 02331/41477. Das Team der Begegnungsstätte freut sich auf seine Gäste.

Routenempfehlungen für Ausflugsverkehre in die Niederlande am 1. Mai

(straßen.nrw). Über den Maifeiertag – Tag der Arbeit – zieht es viele Menschen ab dem 27.April zu einem Kurzurlaub in die benachbarten Niederlande (NL). Beliebte Ziele auch für Tagesausflüge liegen zum Beispiel in Roermond oder Venlo. Damit der Verkehr in der Grenzregion möglichst störungsfrei fließen kann, hat die Straßen.NRW-Verkehrszentrale Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der niederländischen Straßen- und Wasserbaubehörde „Rijkswaterstaat“ folgende Routenempfehlungen nach Roermond bzw. Venlo/Eindhoven ausgearbeitet.

Für den Raum Roermond:
Verkehrsteilnehmer aus dem Raum Köln/ Bonn mit Fahrtziel Roermond sollten die A4 in Fahrtrichtung Aachen und dann die A76 (NL) und A2(NL) in Fahrtrichtung Eindhoven nutzen.
Reisende aus dem Raum Düsseldorf nutzen die A44 bzw. A52 nach Roermond.
Aus dem Ruhrgebiet kommend empfiehlt sich die Fahrt nach Roermond zunächst über die A40 und A67 (NL) in Fahrtrichtung Venlo mit anschließendem Wechsel auf die A73 (NL) in Richtung Maastricht.
Um innerhalb des Stadtgebietes von Roermond Rückstau zu vermeiden, beachten Sie bitte, dass nach Verlassen der Autobahn zweistreifig weitergefahren werden kann, um zum Outlet Center zu gelangen. Die Zufahrt zu den Parkplätzen ist hier immer über zwei Fahrstreifen möglich.

Für den Raum Eindhoven:
Verkehrsteilnehmer aus dem Raum Köln/ Bonn mit Fahrtziel Eindhoven sollten ab dem Autobahnkreuz Kerpen die A61 in Richtung Venlo und anschließend die A74 (NL), A73 (NL) und A67 (NL) nach Eindhoven nutzen.
Reisende aus dem Raum Düsseldorf mit Fernziel Eindhoven sollten ab dem Autobahnkreuz Mönchengladbach die A61 in Fahrtrichtung Venlo wählen, um danach über die A74 (NL), A73 (NL) und A67 (NL) nach Eindhoven zu gelangen.
Aus dem Ruhrgebiet kommend empfiehlt sich die Fahrt mit dem Fernziel Eindhoven ab Venlo über die A67 (NL).

Für den Raum Venlo:
Verkehrsteilnehmer aus dem Raum Köln/Bonn mit Fahrziel Venlo sollten die A61 in Fahrtrichtung Venlo und dann die A74 (NL) und A73 (NL) bis zur Ausfahrt 16 „Venlo-Zuid“ nutzen.
Reisende aus dem Raum Düsseldorf nutzen die A44 bzw. A52 und anschließend die A61 und A74 (NL) sowie die A73 (NL) bis zur Ausfahrt 16 „Venlo-Zuid“ nach Venlo.
Aus dem Ruhrgebiet kommend empfiehlt sich die Fahrt nach Venlo zunächst über die A40 und A67 (NL) bis zur Ausfahrt 40 „Velden“, dies ist die zweite Ausfahrt hinter dem Grenzübergang. Bitte beachten Sie die Routenempfehlungen auf dem „Anzeigewagen“ am Grenzübergang A40 / A67 (NL) Venlo und auf der N271 (NL), um störungsfrei in das Zentrum zu gelangen.

Eine Information für Verkehrsteilnehmer, die über die A40 in Richtung Westen unterwegs sind: Bitte beachten Sie, dass auf der A40 Rheinbrücke Neuenkamp bei Duisburg in der Zeit von Donnerstag (26.4.) 22 Uhr bis Montagfrüh (30.4.) um 5 Uhr in Fahrtrichtung Essen nur ein Fahrstreifen zur Verfügung steht.

BKA warnt vor Anrufen angeblicher Mitarbeiter des Auswärtigen Amts

Im letzten Dezember war es noch ein angeblicher
Mitarbeiter des Bundeskanzleramts, aktuell meldet sich „Daniel
Fischer“ vom Auswärtigen Amt per E-Mail oder am Telefon bei deutschen
Unternehmen – die Details wechseln, aber in allen Fällen handelt es
sich um einen Betrugsversuch. „Daniel Fischer“ bittet um ein
vertrauliches Gespräch mit der Geschäftsleitung des Unternehmens. In
diesem Gespräch erläutert er, dass die Bundesregierung für den
Freikauf deutscher Geiseln in Mali finanzielle Unterstützung der
Privatwirtschaft benötige. Dabei steht fest: Das Auswärtige Amt sucht
nie Kontakt zu Unternehmen, um für Spenden an die Bundesregierung zu
werben.

Wenn Sie einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter des
Auswärtigen Amts erhalten, der Sie zu einer Zahlung drängt, handelt
es sich immer um einen Betrugsversuch. Schreibt Ihnen ein „Daniel
Fischer vom Auswärtigen Amt“, sollten Sie zweimal lesen und  weder
antworten noch zurückrufen.

Mein Unternehmen wurde angerufen, was tun? Das BKA rät Ihnen zu
folgenden Vorsichtsmaßnahmen: 1.        Gehen Sie nicht auf Telefonate mit
angeblichen Mitarbeitern des Auswärtigen Amts ein, die Sie zu einer
Spende auffordern. 2.   Lassen Sie sich nicht zu einer Zahlung drängen
oder überreden. Stattdessen: 3. Beenden Sie das Gespräch, legen Sie
einfach auf. 4. Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer Polizeidienststelle.
5.      Es kann nützlich sein, wenn Sie sich die Nummer des Anrufers
notieren und den Vorfall bei der Bundesnetzagentur melden. Die
Behörde verfolgt solche Fälle und kann unter Umständen eine Sperrung
der Rufnummer veranlassen.

Ausführliche Informationen zur Betrugsmasche CEO-Fraud und weitere
Hinweise finden Sie unter www.bka.de und auf den Social-Media-Kanälen
des BKA (Twitter, Facebook).

Wetter-Motive verschönern Stromkästen

SONY DSCWetter (Ruhr). Die Temperaturen passen, daher haben die Künstler jetzt losgelegt: Neun Stromverteilerkästen auf der Kaiserstraße sowie ein Kasten auf der Königstraße erhalten in den nächsten Tagen – je nach Witterung – einen bunten und kreativen Überzug. Im letzten Jahr haben die Stadt Wetter (Ruhr), die AVU, das Stadtmarketing und das Citymanagement den Wettbewerb „Mein Wetter (Ruhr)“ zur Gestaltung von zehn Strom- und Verteilerkästen in der Innenstadt von Wetter durchgeführt. Ziel des Wettbewerbs war es, die häufig grauen und unansehnlichen Kästen farbig zu gestalten und zu echten Hinguckern in der Innenstadt zu entwickeln. Aus den vielen eingereichten Vorschlägen hat eine Jury die Kombination von Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten in Wetter ausgewählt, die nun auf den Verteilerkästen aufgebracht werden. Harkortsee, Klettern am Harkortberg, die Burgruine Volmarstein, Segeln und Kanuwandern, der Spielplatz am Seeplatz oder das Viadukt in Wengern: So wird künftig auf den Verteilerkästen für die schönen Seiten und vielen möglichen Aktivitäten in Wetter geworben. Ausgeführt wird die Gestaltung von Mitarbeitern der Firma „More than words“ aus Dortmund. Bürgermeister Frank Hasenberg freut sich über diese „schöne, bunte und kreative Form der Stadtwerbung“ und Jörg Prostka von der AVU ergänzt: „Wir unterstützen gerne dieses Projekt – so werden aus grauen, unansehnlichen Kästen echte Hingucker. Übrigens: Die Strom-Verteilerkästen der AVU Netz sind nicht nur grün gestaltet. Seit Jahren steigt der Anteil des grünen Stroms, der durch die Leitungen fließt.“

Der Polizeibericht

Hochwertiges Auto entwendet

Hagen (ots) – Am Donnerstag stellte eine 37-jährige Frau um 07.10
Uhr fest, dass ihr in der Tondernstraße geparkter schwarzer Porsche
Macan verschwunden war. Gegen 00.40 Uhr hatte sich das Auto noch auf
seinem Stellplatz befunden. Der Porsche hat einen Wert von rund
73.000,00 Euro. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Einbrecher durchwühlen Firmenräume

Hagen (ots) – Am Donnerstag stellte ein 66-jähriger Geschädigter
gegen 07.00 Uhr auf der Delsterner Straße fest, dass das Zufahrtstor
seiner Firma aufgebrochen war. Bislang unbekannte Einbrecher hatten
im Verlaufe der Nacht dann das Rolltor des Betriebs geöffnet. Sie
gelangten auf diesem Wege in das Gebäude und durchfühlten hier einen
Büroraum und die Lagerhalle. Die Einbrecher ließen einen Tresor sowie
mehrere Landschaftsgeräte und Werkzeuge mitgehen. Zum Zeitpunkt der
Anzeigenaufnahme war der Gesamtschaden noch nicht zu beziffern. Die
Polizei erbittet Zeugenhinweise unter der Rufnummer 02331/986-2066.

Autofahrer wollte sich einer Kontrolle entziehen

Hagen (ots) – Polizeibeamte führten in der Nacht zu Freitag in der
Altenhagener Straße eine Verkehrskontrolle durch und wollten gegen
03.15 Uhr einen Fiat stoppen, der aus Richtung Innenstadt kam. Der
Fahrer ignorierte die Haltezeichen und fuhr weiter, die eingesetzten
Polizisten nahmen die Verfolgung auf. In der Pettenkofer Straße sahen
sie den Fahrer aussteigen und zügig weggehen, konnten ihn allerdings
nach wenigen Metern anhalten und überprüfen. Dabei gab der 23 Jahre
alte Mann an, geflüchtet zu sein, weil er einen Teleskopschlagstock
im Wagen hatte. In seinen Taschen hatte er ein Tütchen mit
Betäubungsmitteln und ein weiteres fanden die Beamten im Zusammenhang
mit der Sicherstellung des verbotenen Schlagstocks neben der
Fahrzeugtür. Da der junge Mann einräumte, am Abend Betäubungsmittel
konsumiert zu haben, entnahm ein Arzt die angeordnete Blutprobe.
Einen gültigen Führerschein konnte der 23-Jährige nicht vorzeigen,
stattdessen legte er einen italienischen Führerschein vor, da er nach
eigenen Angaben mehrere Jahre dort gelebt hatte. Die eingesetzten
Polizisten legten eine Anzeige vor, weitere Ermittlungen dauern an.

Gartenmöbel aus Wohnanlage entwendet

Hagen (ots) – Unbekannte haben in der Nacht von Mittwoch auf
Donnerstag aus der Anlage für betreutes Wohnen im Zeppelinweg drei
Tische und acht Stühle in „Rattan-Optik“ entwendet. Die Gartenmöbel
befanden sich in der Außenanlage, waren mit einem Stahlseil
aneinandergebunden und mit einem Vorhängeschloss gesichert. Weder
Seil noch Schloss konnten im Nahbereich aufgefunden werden. Zeugen,
die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Diebstahl oder
dem eher auffälligen Abtransport der Beute gemacht haben, melden sich
bitte unter der 986 2066.

Einbruch im Alten Schlossweg

Hagen (ots) – Im Zuge eines Kindergeburtstags versammelte sich am
Donnerstagnachmittag gegen 15.00 Uhr eine Gruppe im Innenhof des
Hohenlimburger Schlosses. Dabei stellte eine Verantwortliche fest,
dass ein Fenster zu einem Gebäudetrakt mit Büroräumen eingeschlagen
war und zwei Türen aufgehebelt wurden. Die alarmierten Polizisten
durchsuchten die Räume und stellten fest, dass zumindest eine
Spiegelreflexkamera entwendet wurde und die Schlüssel aus einem
Schlüsselkasten zunächst von den Tätern mitgenommen, später aber im
Innenhof abgelegt wurden. Nach ersten Ermittlungen waren zuletzt am
Mittwochnachmittag Berechtigte in dem aufgebrochenen Teil des
Schlosses. Die Kripo sicherte Spuren, Hinweise bitte an die 02331-986
2066.

Wetter – Pkw stößt gegen Mofa

Wetter (ots) – Am 26.04.2018, gegen 08.00 Uhr, kam es beim
Zurücksetzen eines 52-jährigen Hageners mit einem VW-Passat zu einem
Zusammenstoß mit einem Mofa. Auf der Hagener Straße, in Höhe der
Ruhrstraße, stieß er mit dem wartenden Mofa eines 18-jährigen
Wetteraners zusammen. Dieser erlitt durch den Unfall leichte
Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten
Behandlung in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht.

Schnellste Spargelschäler aus Wetter gesucht

Gemüse
© Hans Leicher.

Anfang Mai startet auf dem Wetteraner Wochenmarkt die diesjährige Spargelsaison. Norbert Schäfer und Dirk Borkenstein bieten an ihren Ständen das „weiße Gold“ aus der Region wieder in gewohnter Qualität und Frische für die Kunden an. Zum Start der Spargelsaison findet am 05.05.2018 von 10.00 bis 13.00 Uhr auf dem Wochenmarkt ein Spargelschälwettbewerb statt. Gesucht werden die schnellsten Spargelschäler aus Wetter. Die schnellsten Spargelschäler erhalten tolle Preise, die von den Wochenmarkthändlern gestiftet werden. Zusätzlich sind an diesem Tag auch die Esborner Schlepperfreunde mit ihren Traktoren vor Ort. Die Traktoren können von allen Interessierten besichtigt und „bestiegen“ werden. Ein besonderes Angebot macht das Frauenheim Wengern, welches mit frischen Säften sowie selbstgemachten Fruchtaufstrichen zum Probieren und Kaufen vor Ort ist. Auch Jungpflanzen und Kräuter werden vom Frauenheim angeboten. Musikalische Unterhaltung kommt von der inklusiven Band „Zweieck“ der Evangelischen Stiftung Volmarstein, die ein buntes Repertoire von Pop bis Rock bietet. Auch das LOX beteiligt sich wieder mit einem schmackhaften Grillangebot. Insgesamt bietet der Wetteraner Wochenmarkt damit wieder ein buntes Programm für die ganze Familie, zu dem alle Wetteranerinnen und Wetteraner herzlich eingeladen sind.

Auch die Sammlung der schönsten Frühlingsrezepte wird fortgesetzt. Hierzu sind alle Wetteranerinnen und Wetteraner aufgerufen ihre Lieblingsfrühlingsrezepte aufzuschreiben. Ziel ist die Erstellung eines Wetteraner Wochenmarktkochbuchs mit tollen regionalen und vor allem saisonalen Rezepten, die die Besucher des Wochenmarktes einladen, diese nachzukochen. Die Flyer zum Eintragen der Rezepte liegen an den Ständen des Wochenmarktes aus und können bis Ende Mai dort wieder abgegeben werden. Unter allen Teilnehmern werden Gutscheine für den nächsten Wochenmarkteinkauf verlost.

Der Wochenmarkt auf dem Bahnhofsplatz in Wetter stellt ein wichtiges Angebot für die Nahversorgung in der Stadt dar. Er bietet neben frischen regionalen Produkten auch umfangreiche Beratung und Service und damit eine Qualität, die viele Bürgerinnen und Bürger in Geschäften zunehmend vermissen. Um den Wochenmarkt als wichtiges Angebot für die Gesamtstadt langfristig zu erhalten und zu stärken, soll dieser mit unterschiedlichen Aktionen und besonderen monatlichen Angeboten unterstützt und attraktiver gestaltet werden. Das Aktionsprogramm auf dem Wochenmarkt in Wetter ist ein gemeinsames Projekt der Markthändler, der Stadt Wetter (Ruhr) und des Citymanagements.

Internationaler Drogenring zerschlagen

Rauschgiftfahnder des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen (LKA
NRW) ermitteln im Auftrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf seit
Sommer 2017 gegen 40 Beschuldigte. Sie werden der Gründung,
Mitgliedschaft und Unterstützung einer kriminellen Vereinigung im
Bereich Düsseldorf verdächtigt.

Am 14. März 2018 durchsuchten Ermittler des LKA über 30 Wohnungen
und Geschäftsräume in Düsseldorf, Wuppertal, Pulheim, Mettmann,
Remscheid und anderen Städten. Es wurden neun Haftbefehle
vollstreckt.

Einige Festnahmen wurden unter Einsatz von Spezialeinheiten des
Landeskriminalamtes NRW und der Düsseldorfer Polizei durchgeführt. Es
lagen teilweise Hinweise auf Waffenbesitz vor. Derzeit sitzen acht
Tatverdächtige in Haft. Die Ermittler stellten insgesamt 71 Kilogramm
harte Drogen und über 400.000 Euro Bargeld sicher.

Die erfolgreichen Ermittlungen sind der effektiven und schnellen
länderübergreifenden Zusammenarbeit zahlreicher
Strafverfolgungsbehörden zu verdanken. Beteiligt sind das
Bundeskriminalamt, der deutsche Zoll, die australische Bundespolizei
(AFP), die US-amerikanische Drug Enforcement Administration (DEA),
der japanische Zoll, die japanische Polizei, die Royal Canadian
Mounted Police (RCMP) und die niederländische Polizei.

Spätestens im Jahr 2016 hat sich das internationale Täternetzwerk
zusammengeschlossen, um in wechselnder Tatbeteiligung Kokain,
Methamphetamin und Opium im Kilogrammbereich nach Australien, in die
Vereinigten Staaten von Amerika, nach Japan sowie Kanada zu
schmuggeln und die Gelder aus dem Drogenhandel zu waschen. Bei den
Straftätern handelt es sich überwiegend um iranische
Staatsangehörige.

In 14 Fällen wurden dafür sogenannte Flugkuriere aus
Nordrhein-Westfalen (Rhein-Kreis Neuss, Köln, Düsseldorf) und anderen
Bundesländern angeworben. Sechs Kuriere sitzen wegen der Einfuhr von
Kokain und Methamphetamin im Kilogrammbereich in Australien und Japan
in Haft. Die Kuriere (Männer und Frauen im Alter von 22 bis 49
Jahren) fielen bei Einreisekontrollen an Flughäfen auf. Die Drogen
waren professionell in speziell hergerichteten Hohlräumen in Koffern
verbaut. Die Tätergruppe schmuggelte harte Drogen auch in
Postpaketen.

Im Januar 2018 kam es im australischen Sydney zur Sicherstellung
von 50 kg Kokain, die in einem Industrieofen versteckt waren. Die
Ermittlungen dauern an.

„Jeder Arbeitsunfall ist einer zu viel“

"Jeder Arbeitsunfall ist einer zu viel"Über 3.000 Todesfälle aufgrund von Arbeits- und Wegeunfällen sowie von Berufskrankheiten registrierten die gewerblichen Berufsgenossenschaften im Jahr 2016. Im gleichen Jahr fanden in der Bauwirtschaft allein durch Arbeitsunfälle 73 Beschäftigte den Tod. Wie eine vorläufige Auswertung des Unfallgeschehens zeigt, ist diese Zahl im Jahr 2017 auf 88 gestiegen. „Diese Zahlen sind schlimm und machen den großen Handlungsbedarf überdeutlich“. Das sagte Klaus-Richard Bergmann, Hauptgeschäftsführer der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) in Berlin, einen Tag vor dem Workers Memorial Day. An diesem Tag wird international der bei der Arbeit gestorbenen und verletzten Beschäftigten gedacht.

Auch die Zahl der neuen Unfallrenten, in denen sich Unfälle mit schwersten und bleibenden Folgen ausdrücken, ist gestiegen. Nach einer vorläufigen Auswertung registrierte die BG BAU 2017 fast 2.600 solcher Unfälle. „Jeder einzelne Unfall ist einer zu viel und mit großem menschlichem Leid für die Betroffenen verbunden. Daher müssen wir unsere Aktivitäten im Arbeitsschutz noch weiter intensivieren.“ Dabei haben die Maßnahmen des technischen und organisatorischen Arbeitsschutzes langfristig gesehen durchaus zu einem sichtbaren Rückgang des Unfallgeschehens geführt. So registrierte die BG BAU bei der Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle auf 1.000 Personen eine Abnahme von 101,10 vor zwanzig Jahren und 66,60 vor zehn Jahren auf 55,29 Fälle im Jahr 2016.

Doch der langjährige Trend eines deutlichen Rückgangs von Arbeitsunfällen hat sich in den letzten Jahren stetig verlangsamt und stagniert mittlerweile. Bergmann: „Eine erfolgreiche Prävention lässt sich nicht nur auf verbesserte Arbeitsmittel und das Einhalten von Regelwerken beschränken. Wir alle müssen auch unser Verhalten in Fragen des Arbeitsschutzes stärker in den Blick nehmen.“

Mit dem Präventionsprogramm BAU AUF SICHERHEIT. BAU AUF DICH. wirkt die BG BAU deshalb verstärkt darauf hin, dass sich die individuellen Verhaltensweisen der Beschäftigten positiv verändern. Niemand darf durch riskantes Verhalten Leben und Gesundheit von sich selbst oder anderen aufs Spiel setzen. Bei schweren Sicherheitsmängeln muss man STOPP sagen können und erst weiter arbeiten, wenn diese beseitigt sind. „Deshalb wirbt die BG BAU dafür, „Betriebliche Erklärungen“ zu vereinbaren, in denen sich Beschäftigte und Betriebsleitungen dazu verpflichten, sich in ihrem Betrieb für sichere Arbeitsbedingungen einzusetzen“, betonte Bergmann.

Lichtpunktgottesdienst in St. Michael

… am So. 29. April 2018

Im Rahmen der Reihe Kirche in anderem Licht lädt die Kirche St. Michael alle Interessierten herzlich ein zum Lichtpunktgottesdienst am Sonntag, 29. April, 19.00 Uhr in die Kirche St. Michael, mit dem Thema:

Wie bringt mein Leben Frucht? Im Gebet, in der Stille im Gesang und zeitgemäßer Verkündigung soll diese neue Gottesdienstform als Wortgottesdienste gestaltet den Menschen Orientierung für die Fragen der Zeit sein.

Die Kirche St. Michael schafft hierzu eine gelungen Atmosphäre.

„Azubi-Ebbe“ in Hagen: Bau sucht Nachwuchs

Bauhammer für Azubis(IGBAU) >>Bau-Boom, aber „Azubi-Ebbe“: Die Bauunternehmen in Hagen suchen Nachwuchs – und zwar händeringend, so die Bau-Gewerkschaft. 56 unbesetzte Ausbildungsplätze seien derzeit bei der Arbeitsagentur gemeldet. „Daran wird sich so schnell wohl auch nichts ändern. Die meisten Chefs in Hagen sollten sich darauf gefasst machen, dass es vorerst extrem schwer wird, Azubis zu finden“, sagt Friedhelm Kreft.

Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Westfalen Mitte-Süd übt massive Kritik: „Bauarbeitgeber begreifen immer noch nicht, dass es höchste Zeit wird, die Jobs auf dem Bau deutlich attraktiver zu machen. Das fängt bei der Lohntüte an. Und das hört da auf, wo jungen Menschen die Perspektive von einer modernen Job-Zukunft auf der Baustelle gegeben werden muss.“ Im Moment prallten „der Kampf um die besten Köpfe auf eine ‚Betonkopf-Geiz-Mentalität‘ der Bauarbeitgeber“.

Ausdruck dafür sei das jüngste Scheitern der Bau-Tarifverhandlungen, bei der die IG BAU ein Lohn-Plus von 6 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten gefordert hat. Ebenso ein 13. Monatseinkommen für alle Bauarbeiter. „Für die Zukunft ist auch wichtig, dass Bauarbeiter die Anfahrt zur Baustelle bezahlt bekommen. Ebenso, dass die Arbeitgeber alle Ausbildungskosten übernehmen. Dazu gehört beispielsweise auch, dass der Ausbildungsbetrieb die Fahrten zur Berufsschule bezahlt. Der Bau muss den Azubis einfach mehr bieten“, fordert Friedhelm Kreft.

„Wir haben einen Bau-Boom. Und die Betriebe in Hagen haben volle Auftragsbücher. Viele wissen nicht, woher sie die Leute nehmen sollen, um die Arbeit zu erledigen. Trotzdem haben die Arbeitgeber nur ein beschämend dürftiges Angebot auf den Tisch gelegt“, sagt Kreft.

Jetzt werde eine Schlichtung immer wahrscheinlicher. SchaffeEx‑Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement es als Schlichter dabei nicht, die Bauarbeitgeber dazu zu bewegen, ein vernünftiges Angebot auf den Tisch zu legen, drohe der Bau-Streit zu eskalieren. Davon wäre dann auch Hagen massiv betroffen: „Wir bereiten uns auf alles vor. Auch darauf, das Bauleben lahmzulegen. Vor allem setzen wir aber darauf, dass die Arbeitgeber eine Schlichtung als Chance begreifen“, sagt IG BAU-Bezirkschef Friedhelm Kreft.<<

Feuerwehr und Stadt laden zum Arbeitgeberdialog

 

Feuerwehr HLF
© TV58.de

Wetter (Ruhr). Es brennt und niemand ist da, um das Feuer zu löschen. Vor diesem Szenario brauchen sich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wetter (Ruhr) nicht zu fürchten, denn die Freiwillige Feuerwehr ist Tag und Nach zur Stelle. Das gilt nicht nur für Privathaushalte, sondern auch für Unternehmenssitze und Geschäftsräume. Mit ihren über 120 Mitgliedern ist die Wehr bestens aufgestellt, um im Ernstfall einzugreifen.

Damit das so bleibt, ist die Feuerwehr in Wetter auf Unterstützung und Nachwuchs angewiesen. Diese Unterstützung fängt schon bei der Kooperation zwischen Wehr und Arbeitgeber an, um Beruf und Ehrenamt zu vereinbaren.

Über die Förderung der Freiwilligen Feuerwehr hinaus bringt die Einstellung von Feuerwehrleuten jedoch noch weitere Vorteile mit sich. Um die Unternehmen für diese Chancen zu sensibilisieren, laden Stadt und Wehr – nach der Premiere im letzten Jahr – für Dienstag, 15. Mai, 18 Uhr bei der Firma AHE (Nielandstraße 36), gemeinsam zum Arbeitgeberdialog.

Neben Vorträgen rund um die Themen Feuerwehrtätigkeit, Brandschutz und Zusammenarbeit steht auch der gemeinsame Erfahrungsaustausch im Vordergrund. Auf diese Weise sollen offene Fragen geklärt und die wichtige Rolle der Arbeitgeber beim Schutz der Stadt herausgestellt werden.

Rund 300 Arbeitgeber wurden zu diesem Treffen bereits eingeladen. Weitere Interessenten sind ebenfalls herzlich willkommen und können sich noch bis zum 8. Mai per Mail (marietta.elsche@stadt-wetter.de) anmelden.

Deutscher Kinderschutzbund Hagen: Gewaltfreie Erziehung wirkt – muss aber überall Wirklichkeit werden

Kinderschutzbund
© TV58.de

Hagen. Zum heutigen Tag der gewaltfreien Erziehung fordert der Deutsche Kinderschutzbund, dass Kinder in Deutschland gewaltfrei aufwachsen. Hoffnung machen Zahlen, die belegen, dass die Gewalt unter Jugendlichen auch dank des Gesetzes zur Ächtung von Gewalt in der Erziehung deutlich zurückgegangen ist. Inzwischen haben 53 Länder Körperstrafen in der Erziehung untersagt.

Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“ So steht es seit 2000 im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Dafür haben Organisationen wie der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) lange gekämpft.

Dass dieser Einsatz Früchte trägt, zeigt eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen. Demnach ist die Jugendkriminalität in Deutschland von 2007 bis 2015 um die Hälfte zurückgegangen. Als Ursache nennen die Forscher ausdrücklich auch den Rückgang von Gewalt in den Familien, einen positiven elterlichen Erziehungsstil und stärkere emotionale Zuwendung.

Trotzdem erleben immer noch viel zu viele Kinder körperliche, seelische und sexualisierte Gewalt, in der Familie, im sozialen Umfeld und in Einrichtungen. Vor allem bei der psychischen Gewalt, zum Beispiel durch Beschimpfungen und Beleidigungen – etwa wenn Kinder als dick, hässlich oder dumm bezeichnet werden – lässt sich laut der Studie kein signifikanter Rückgang feststellen.

Dass Gewalt in der Erziehung verboten wurde, damit ist schon einiges erreicht, und das gesellschaftliche Bewusstsein hat sich auch geändert. Aber der Weg in die gewaltfreie Gesellschaft ist noch lang“, erklärt M. Pischkale-Arnold, Kinderschutzbund Hagen. „Noch immer denken viele Eltern, ein Klaps oder eine Ohrfeige würden keinen großen Schaden anrichten. Das ist aber falsch. Und viele Kinder müssen noch weit Schlimmeres erdulden.“

Der DKSB hat daher schon frühzeitig präventive Angebote entwickelt, zum Beispiel Projekte im Bereich der Frühen Hilfen. In dem erfolgreichen Elternbildungskonzept Starke Eltern – Starke Kinder® werden Eltern Wege aufgezeigt, wie Konfliktsituationen in der Familie gewaltfrei gelöst werden können.

Der Deutsche Kinderschutzbund ruft seit 2004 am 30.4. dazu auf, das Ideal einer gewaltfreien Erziehung Wirklichkeit werden zu lassen und daran zu erinnern, dass die gesamte Gesellschaft die Verantwortung für das gewaltfreie Aufwachsen von Kindern trägt.

Frühjahrsbelebung senkt Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung

„Die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt setzt sich auch im April fort. Die Entwicklung war allerdings etwas schwächer als in den extrem guten Wintermonaten.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

 

Mit der anhaltenden Frühjahrsbelebung hat sich die Arbeitslosigkeit von März auf April um 74.000 auf 2.384.000 verringert. Bereinigt um die saisonalen Einflüsse wird für den April ein Rückgang um 7.000 im Vergleich zum Vormonat errechnet. Gegenüber dem Vorjahr waren 185.000 weniger Menschen arbeitslos gemeldet.

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt, ist saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 17.000 gesunken. Insgesamt belief sich die Unterbe-schäftigung im April 2018 auf 3.354.000 Personen. Das waren 235.000 weniger als vor einem Jahr.

Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich im März auf 1,50 Millionen und die Erwerbslosenquote auf 3,5 Prozent.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind weiter angestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hat sich die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im März saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 32.000 erhöht. Mit 44,46 Millionen Personen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 598.000 höher aus. Der Anstieg beruht allein auf dem Zuwachs bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Diese hat nach der Hochrechnung der BA von Januar auf Februar saisonbereinigt um 53.000 zugenommen. Insgesamt waren im Februar nach hochgerechneten Angaben 32,55 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 773.000 mehr als ein Jahr zuvor.

Arbeitskräftenachfrage

Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern ist weiterhin hoch. Im April waren 784.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 78.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich die Nachfrage gegenüber dem Vormonat um 2.000 erhöht. Der Stellenindex der BA (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland – steht wie im März bei 251 Punkten. Der Vorjahreswert wird um 19 Punkte übertroffen.

Geldleistungen

Insgesamt 692.000 Personen erhielten im April 2018 Arbeitslosengeld, 55.000 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) lag im April bei 4.241.000. Gegenüber April 2017 war dies ein Rückgang von 184.000 Personen. 7,8 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.

Ausbildungsmarkt

Von Oktober 2017 bis April 2018 meldeten sich bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern 429.000 Bewerber für eine Ausbildungsstelle, 15.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Von diesen waren 228.000 im April noch auf der Suche. Gleich-zeitig waren 475.000 Ausbildungsstellen gemeldet. Das waren 13.000 mehr als vor einem Jahr. 282.000 Ausbildungsstellen waren im April noch unbesetzt. Am häufigsten wurden Ausbildungsstellen angeboten für angehende Kaufleute im Einzelhandel (30.500), Verkäuferinnen und Verkäufer (19.800) und Kaufleute für Büromanagement (19.200). Wie in den Vorjahren zeigen sich auch 2017/18 regionale, berufs-fachliche und qualifikatorische Disparitäten, die den Ausgleich von Angebot und Nachfrage erheblich erschweren.

Jahreshauptversammlung der SPD-Ortsverein Haspe-Süd

Foto 1 OV-Vorstand neu SPD Haspe-Süd_24.04.2018Ganz im Sinne des Erneuerungsprozesses der Partei stand auch die rege besuchte diesjährige Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Haspe-Süd. Das selbst formulierte Ziel des Ortsvereins, sich personell zu erneuern, wurde auch erfolgreich in die Tat umgesetzt. An der Spitze des mitgliederstärksten SPD-Ortsvereins in Haspe wurde nach der einstimmigen Wiederwahl von Timo Schisanowski zum Vorsitzenden ein echter Generationswechsel vollzogen indem Vera Besten und Christian Thieser als neues Vize-Duo die Nachfolge von Rita Huvers und Udo Röhrig antreten.
Ein halbes Dutzend Mitglieder der für zwei Jahre bis 2020 gewählten Vorstandsmannschaft gehört dem Gremium gänzlich neu an mit Frank Müller (Hauptkassierer), Detlef Bracht, Thomas Eckhoff, Markus Frank, Larissa Müller sowie Lisa Rüdell (alle Beisitzer). Wie bereits weit im Vorfeld angekündigt gehört das hoch verdiente 60plus-Trio Erika Harmsma, Peter Müller und Jochen Schmidt dem neuen Vorstand auf eigenen Wunsch hin nicht mehr an. Die Ausgeschiedenen waren in Summe über 50 Vorstandsjahre aktiv im Ortsverein und wurden mit viel Dank und Applaus der Mitglieder gebührend aus dem Vorstand verabschiedet.
Den Vorstand, gewählt mit Stimmergebnissen von durchgängig 90 bis 100 Prozent, komplettieren Fleming Borchert (Bildungsobmann), Dietmar Thieser (stv. Bildungsobmann), Dennis Schrötter (stv. Kassierer), Karla Thieser (Schriftführerin), Susanne Nebe (stv. Schriftführerin) sowie Rita Huvers, Jutta Müller, Monika Rabenschlag-Spiljar, Udo Röhrig und Jürgen Schneider (alle Beisitzer).
Nach der erfolgreichen personellen Neuaufstellung des Ortsvereins steht schon im nächsten Monat wieder der inhaltliche Diskurs im Fokus, wenn am 29. Mai um 19 Uhr im Markanaheim, Markanaplatz 1, der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel zum bundespolitischen Bericht aus Berlin zu Gast sein wird. Alle interessierten Bürger sind hierzu herzlich willkommen und eingeladen.

Klares Signal von der Landesregierung zur IGA 2027

(CDU) „Ministerpräsident Armin Laschet hat im Namen der Landesregierung ein deutliches und positives Signal an den Regionalverband Ruhr zur IGA 2027 gesendet“, freut sich Roland Mitschke, CDU-Fraktionsvorsitzender im Ruhrparlament. „Die CDU im RVR begrüßt den Vorschlag aus Düsseldorf, weitere lösungsorientierte Gespräche auf Verwaltungsebene führen zu wollen“, so Mitschke weiter.  

Aus einem Schreiben des Ministerpräsidenten geht eindeutig die Bereitschaft der Landesregierung hervor, die Region bei der Realisierung der Internationalen Gartenbauausstellung unterstützen zu wollen.

„Der Ministerpräsident macht aber auch deutlich, dass die Verwaltung des Regionalverbandes Ruhr ihre Hausaufgaben bisher nicht gänzlich erledigt hat“, warnt Roland Mitschke. „Eine pauschale Förderung eines solchen Großprojekts in Höhe von 200 Mio. € durch die Landesregierung wird es nicht geben können. Das war allerdings schon sehr früh klar, und hat mit der neuen Landesregierung nichts zu tun. Auch die alte Landesregierung hat schließlich zum ursprünglichen Konzept keine verbindliche Zusage gegeben“, erläutert Mitschke.

 

Die Verwaltung des RVR hat sehr lange gebraucht um eine belastbare Projektliste nach Düsseldorf zu schicken, aus der projektbezogene, konkrete Fördersummen hervorgehen. „Bisher beinhaltete die Liste auch Projekte, die unabhängig von der IGA 2027 von anderen Trägern (z.B. verschiedenen Städten) für Landesförderprogramme angemeldet werden. Dadurch sind Summen in die Diskussion gekommen, die nicht vermittelbar sind. Weniger kann eben im Ergebnis mehr sein“, so Roland Mitschke abschließend.

Zwei Unfälle in der Hagner Innenstadt

 

Hagen. Zwei Unfälle innerhalb einer Stunde sorgten am
Donnerstagvormittag für erhebliche Behinderungen in der Innenstadt.
Gegen 10.10 Uhr befuhr eine 27 Jahre alte Ford-Fahrerin den
Märkischen Ring aus der Volmestraße kommend und bog nach links in die
Rathausstraße ab. Zeitgleich kam aus Richtung Emilienplatz ein
bevorrechtigter 58-jähriger Seat-Fahrer und im Kreuzungsbereich
prallten die beiden Fahrzeuge mit hoher Wucht zusammen. Die
eineinhalb Jahre alter Tochter der wartepflichtigen Ford-Fahrerin
wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht,
an beiden Fahrzeugen entstanden Schäden in Höhe von 30000 Euro, sie
waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Eine
Stunde später wechselte ein Sattelzug, gesteuert von einem 59 Jahre
alten Fahrer, auf dem Bergischen Ring zwischen Berg- und Hochstraße
vom linken auf den rechten Fahrstreifen. Zu diesem Zeitpunkt befand
sich eine 27-jährige Daewoo-Fahrerin auf der rechten Spur und wurde
zwischen der Zugmaschine und einem am Fahrbahnrand parkenden BMW
eingekeilt. Die junge Frau verletzte sich leicht und ein
Rettungswagen brachte sie ebenfalls ins Krankenhaus. Die
Gesamtschäden lagen hier bei etwa 20000 Euro. Durch die beiden
Unfälle kam es zu deutlichen Behinderungen im Innenstadtbereich.

Geschenke für die Kinderfeuerwehr

bergabeStarterpaketeVDFDass eine gute Ausstattung entscheidend zum Erfolg beiträgt, gilt  nicht nur für die Feuerwehr, sondern auch für deren Nachwuchs: So war die Freude bei der Kinderfeuerwehr Wetter (Ruhr) groß, als sie jetzt  vom Verband der Feuerwehren in NRW (VdF) und dem Land NRW mit  Starterpaketen ausgestattet wurde.

Als Vertreter der Löschwichtel waren zwei Kids mit den Betreuern Sarah Balckmann und Kirsten Kähne beim VdF in Wuppertal zu Gast, um gemeinsam mit einer Delegation aus Gevelsberg und Sprockhövel diese Pakete entgegenzunehmen.

Nachdem das Land im Jahr 2016 die rechtliche Möglichkeit zur  Einrichtung von Kinderfeuerwehren geschaffen hatte, wurden bis zum  01. Juni 2017 bereits 50 Kinderfeuerwehren mit über 1000 Mitgliedern  und 300 Betreuern gegründet.

Mit der Gründung einer Kinderfeuerwehr in der Feuerwehr wird ein wertvoller Beitrag zum Erhalt des Feuerwehrwesens in NRW und ganz nebenbei wird den Jungen und Mädchen schon im Grundschulalter eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung geboten. Da auch der VdF voll und ganz hinter den Kinderfeuerwehren steht, wurden gemeinsam mit dem Ministerium des Innern und der Unfallkasse NRW diese Starterpakete geschnürt.

Pro sieben Kinder erhielten die Kinderfeuerwehren jeweils ein Feuerwehrauto mit Blaulicht, je ein Gerätehaus von Playmobil, ein Bündel mit verschiedenen Spielen,Warnwesten für die Kids und Lehrmaterial für die Betreuer.

Die im Oktober 2016 gegründete Wetteraner Kinderfeuerwehr zählt 30 Mitglieder, sodass Sarah Balckmann und ihre Begleiter vier Starterpakete aus der Hand des VdF NRW, entgegennehmen konnten. Damit verfügt der Fuhrpark der Feuerwehr Wetter (Ruhr) jetzt neben den schon vorhanden zwei Unimogs über vier weitere Unimogs, welche auf  dem stattgefundenen Blaulichttag auch schon ausgiebig getestet wurden, so der Leiter der Feuerwehr, Ralf Tonetti.

Alina Stoltenhoff, stellvertretende Leiterin der Löschwichtel ergänzt, dass alle Kinder ab 6 Jahren herzlich bei der Kinderfeuerwehr willkommen sind. Weitere Informationen zu einer Mitgliedschaft in dieser gibt es auf der Homepage der Feuerwehr Wetter (Ruhr) unter http://www.feuerwehrwetter.de.

DRK-Vorstand freut sich über 18 neue ehrenamtliche Blutspendehelferinnen

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Der Vorstand des DRK-Schwerte mit Vize-Vorsitzender Martin Kolöchter (l.), DRK-Schatzmeister Jürgen Ast (2. v.r.) und DRK-Chef Heinrich Böckelühr (r.) stellen vor dem Vereinsheim des Roten Kreuzes in Schwerte die zahlreichen neuen ehrenamtlichen Blutspendehelferinnen vor.

Schwerte. „Bitte helfen Sie uns beim Helfen!“ Mit diesem Slogan wandte sich das Schwerter DRK vor einigen Wochen an die Öffentlichkeit. Für die Organisation der 16 jährlichen Blutspendeterminen im Laufe eines Jahres in der Ruhrstadt gingen dem Roten Kreuz die Ehrenamtlichen aus. „Wenn wir keinen Zuwachs bekommen, können wir die Blutspendetermine so nicht mehr wahrnehmen“, betonten DRK-Vize und die ehemalige Blutspendebeauftragte Ute Narat in ihrem öffentlichen Aufruf vor zwei Monaten.

Aber wie immer, wenn es etwas im Ehrenamt zu tun gibt, ist auf der Schwerter Bürgerschaft verlass. Auf den öffentlichen Aufruf des heimischen DRK meldeten sich 18 Schwerterinnen beim Roten Kreuz an der Lohbachstraße, die künftig die Blutspendetermine unterstützen wollen.

„Die neuen ehrenamtlichen Helferinnen sind quer durch alle Altersschichten, von der Schülerin bis zur Rentnerin“, freut sich der Vorstand des DRK-Schwerte über die große Resonanz.

Offiziell vorgestellt wurden die ausschließlich weiblichen neuen Helferinnen im Rahmen der letzten regelmäßigen Ehrung von langjährigen Blutspendern, die am vergangenen Mittwoch (25.04.) im Dr.-Werner-Voll-Haus an der Lohbachstraße stattfand. „Die traditionelle Blutspenderehrung war sicherlich ein angemessener Rahmen, die langjährigen Blutspender und die ehrenamtlichen Blutspendehelferinnen miteinander bekannt zu machen und den Gedankenaustausch zu fördern“, sagt DRK-Vorsitzender Heinrich Böckelühr.

Das bisherige Helferteam um Ute Narat und die neuen Helferinnen haben sich bereits getroffen, um sich genauer über die Abläufe einer Blutspende zu informieren und offene Fragen zu klären. „Wir sind jetzt wieder in der Lage, einen festen Pool zu haben und jeweils auf das zur Verfügung stehende Zeitbudget der neuen Blutspendehelferinnen einzugehen“, freut sich Martin Kolöchter.

Ute Narat ist stolz, in so kurzer Zeit so viele neue ehrenamtliche Helferinnen gefunden zu haben, die sich künftig um das Wohl der Blutspender kümmern sowie die DRK-Ärzte bei den notwendigen Schreibarbeiten unterstützen. „Wir haben aber jetzt nicht wegen Überfüllung geschlossen. Wir sind auch weiterhin auf viele Ehrenamtler angewiesen. Und auch Männer, die uns ehrenamtlich unterstützen wollen, sind herzlich willkommen“, betont die bisherige Blutspendebeauftragte des DRK-Ortsvereins.

Die Kontaktaufnahme kann problemlos und unkompliziert über die Email: info@drk-schwerte.de oder telefonisch unter der Rufnummer: 02304/42122 beim DRK-Ortsverein Schwerte e.V., im Vereinsheim an der Lohbachstraße 4 erfolgen.

Brand in einem Industriebetrieb

IMG_1248-4Menden. Die Feuerwehr Menden wurde heute Vormittag zu einem Brand in einem Industriebetrieb an der Fröndenberger Straße gerufen. Dort war es zu einem Brand in einem Härteofen gekommen. Durch das schnelle Eingreifen der drei im Unternehmen beschäftigten Feuerwehrleute wurde der Schaden begrenzt, da Sie den Entstehungsbrand bereits wirksam bekämpfen konnten. Die angerückten Wehrleute kontrollierten den Bereich und den Ofen und führten weitere Nachlöscharbeiten durch. Zur Vorsicht wurde auch der Dachbereich kontrolliert. Die Brandursache ist unbekannt, es waren 25 Wehrleute ca. 2 Stunden im Einsatz. Bei diesem Einsatz hat sich einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Bereitschaft von Unternehmern ist, Feuerwehrleute einzustellen. Auch die Möglichkeit, regelmäßig Übungen im Betrieb durchzuführen war hier sicherlich von Vorteil, da so eine gewisse Ortskenntnis bereits vorhanden war.

Standortdialog ist Thema beim Arbeitnehmerempfang im Rathaus

OB und Marx ArbeitnehmerempfangHagen. Im gut besuchten Ratssaal im Rathaus an der Volme fand am Mittwoch Abend auf Einladung von Oberbürgermeister Erik O. Schulz der diesjährige Arbeitnehmerempfang zum 1. Mai statt.

Schulz und Stefan Marx, Kreisgeschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), gingen beim Empfanginsbesondere auf die Themen „Zusammenarbeit und Standortdialog“ und „Fachkräfte für Morgen“ ein. Dazu wurde ein neues Format gewählt: Anstatt der üblichen zwei Ansprachen stellten sich Schulz und Marx im gemeinsamen Kurz-Talk konkreten Fragen zu den beiden Themenblöcken.

Den musikalischen Rahmen bildeten derPianist Stephan Mehl und der Saxophonist Waldemar Kowalski von der Max-Reger-Musikschule Hagen.

Gelenke im Fokus – 4. Hagener Orthopädietag

AKH_Stuckmann_Zeliani_028Hagen, 25. April 2018 – Der Mensch hat rund 100 echte Gelenk und noch einmal etwa 260 unechte, wie die verbundenen Strukturen aus Knorpeln, Bänder und Sehnen genannt werden. Werden sie krankheits- oder unfallbedingt steif und/oder schmerzhaft, schränkt das in der Regel die Bewegungsfähigkeit und damit auch die Lebensqualität stark ein. „Das muss aber nicht sein“, sagt Dr. med. Bernd Stuckmann, Chefarzt des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie am AGAPLESION ALLGEMEINEN KRANKENHAUS HAGEN. Daher lädt das Krankenhaus zum 4. Hagener Orthopädietag am Samstag, 05.Mai 2018, ab 10:00 Uhr ein, um über die modernen Möglichkeiten der Diagnose und Therapie bei Gelenkerkrankungen zu informieren. Zu Gast sind die Experten für den menschlichen Bewegungsapparat diesmal in der Sparkasse HagenHerdecke am Sparkassenkarree 1.

Unter dem Motto „Gelenkendoprothese – eine Erfolgsgeschichte“ haben Dr. Stuckmann und sein Team ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Dazu gehört eine Ausstellung gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern. Die regionalen und überregionalen Anbieter des Gesundheitswesens zeigen praxisnah Implantate, Operationstechniken und Techniken zur Sicherheit in der Medizin. Durch die Unterstützung von Physiotherapeuten, Orthopädietechnikern und Orthopädieschuhmachern können sich Besucher persönlich und hautnah über modernste Therapiemethoden, aber auch alternative Therapien informieren.

Neben der Ausstellung und verschiedenen Mitmach-Angeboten ist auch ein umfangreiches Vortragsprogramm geplant. Nach der Begrüßung (10:20 Uhr) und einem Grußwort von Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer referiert Dr. Stuckmann ab 10:40 Uhr zum titelgebenden Thema. Ihm folgt Achim Ditzler, Oberarzt des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie, der ab 11:05 Uhr über die „Hygiene – moderne Möglichkeiten, mehrfach resistente Erreger zu bekämpfen“ referiert. Andreas Hengstmann, Chefarzt des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie, spricht ab 11:30 Uhr über „Wenn der Knochen bricht – wieder mobil mit Endoprothese“ genauso wie Dr. med. Christian Grünberg, Oberarzt des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie, der ab 11:55 Uhr über “Wenn die Endoprothese schmerzt – eine Ursachenforschung“ redet. Das Programm endet mit einem Vortrag von Holger Krause, Märkische Rehakliniken über „Schmerzfreie Endoprothese – nicht ohne Reha“. Anschließend ist eine Abschlussdiskussion geplant. „Uns ist es sehr wichtig, mit unserem Besuchern ins Gespräch zu kommen“, betont Dr. Stuckmann. Daher gibt es die Gelegenheit für einen Austausch mit den und Fragen an die Experten nicht nur nach dem jeweiligen Vortrag, sondern auch im Anschluss an den Informationsständen.

Im AGAPLESION ALLGEMEINEN KRANKENHAUS HAGEN werden jährlich rund 400 künstliche Gelenke eingesetzt, meist an Knie und Hüfte, seltener am Sprunggelenk, Schulter oder sogar der Hand. Dabei ist der Einsatz künstlicher Gelenke „immer erst der letzte Schritt“, weiß Dr. med. Bernd Stuckmann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie am AKH. Genauso vielfältig wie die Ursachen sind auch die Behandlungsmöglichkeiten von schmerzenden Gelenken. „Doch wenn Physiotherapie, Ernährungsumstellung, Hilfsmittel oder eine medikamentöse Behandlung nicht mehr helfen, sollte man über einen Gelenkersatz nachdenken“, so der Hagener Experte weiter. Sein erklärtes Ziel ist es, allen Patienten schmerzarm und schonend i.d.R. bereits nach wenigen Wochen wieder in ein Leben ohne Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu ermöglichen. Dies gilt insbesondere auch bei Patienten mit Vorerkrankungen durch die Möglichkeit einer interdisziplinären Mitbehandlung am AKH. Dabei sorgt ein multiprofessionelles Team immer für eine optimale Betreuung vor während und nach der Operation.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Das genaue Programm des 4. Orthopädietages steht auch unter www.akh-hagen.de unter „Veranstaltungen“ zum Download bereit.

Schwerpunktaktion gegen Missbrauch von Sozialleistungen in Hagen

Seit Ende 2015 führt die Stadt Hagen regelmäßige Kontrollen zur Prüfung des Aufenthalts und der Lebensverhältnisse im Rahmen der Zuwanderung, insbesondere aus Südosteuropa, durch. Die heutige Kontrolle war eingebunden in eine großangelegte Kontrollaktion der nordrhein-westfälischen Sozialbehörden gegen Missbrauch von Sozialleistungen. Seit den frühen Morgenstunden kontrollierten Mitarbeiter der städtischen Ordnungsbehörde, des Jobcenters, der Generalzolldirektion und der Familienkasse private Wohn- und Geschäftsräume. Sechs Häuser in verschiedenen Stadtteilen wurden aufgesucht und dabei rund 230 Personen melde- und ausländerrechtlich überprüft. Bei drei Hausbewohnern wurden Identitätsnachweise eingezogen, da sie einwohnermelderechtlich nicht erfasst sind und der weitere Aufenthaltsstatus geklärt werden muss. Die Kontrollen in den Geschäftsräumen blieben nach Auskunft der Bundesagentur für Arbeit in allen Fällen ohne Beanstandung.

Neue Fahrzeuge für den Außendienst des Ordnungsamtes

Ordnungsamt_Foto-Michael-KaubFür die öffentliche Sicherheit und Ordnung sind die Mitarbeiter des Außendienstes des Ordnungsamtes der Stadt Hagen im gesamten Stadtgebiet unterwegs. Jetzt stehen den Mitarbeitern für ihre Aufgaben zwei neue Dienstfahrzeuge zur Verfügung.

In ganz Hagen kontrollieren die Außendienstmitarbeiter unter anderem Gewerbe und Gaststätten, fahren zu Bürgern, wenn diese sich über Lärm oder Gerüche beschweren, oder unterstützen andere Ämter bei Einsätzen wie den Wohnungs- und Zuwanderungskontrollen. Damit der Außendienst seinen Aufgaben noch besser nachgehen kann, verstärken bereits seit September 2016 vier neue Mitarbeiter das Team. Die mittlerweile 16 Mitarbeiter sind jetzt mit insgesamt acht Dienstwagen unterwegs, um vor Ort helfen zu können.

Bei der Neuanschaffung der Fahrzeuge war die Sicherheit im Verkehr ein wichtiger Aspekt: Erstmalig verfügen die neuen Fahrzeuge über eine Rundumkennleuchte, die im Einsatz die übrigen Verkehrsteilnehmer deutlich auf Gefahrenstellen hinweist. Nicht zuletzt verzichtet die Stadt Hagen bereits jetzt bewusst darauf, Dieselfahrzeuge anzuschaffen. Zukünftig will die Stadt bei Neu- und Ersatzanschaffungen gezielt auf regenerative Antriebe setzen.

Der Polizeibericht

Trunkenheitsfahrt durch Hohenlimburg

Hagen (ots) – In der Nacht zu Donnerstag fiel einer Polizeistreife
im Bereich der Iserlohner Straße ein Renault auf, an dem ein
Frontscheinwerfer defekt war. Als der Fahrer dann noch in leichten
Schlangenlinien fuhr, stoppten sie gegen 00.05 Uhr den Wagen in der
Esserstraße. Schnell bestätigte sich der Verdacht einer
Trunkenheitsfahrt, der aufgrund der Alkoholfahne und der verwaschenen
Sprache durchgeführte Vortest ergab einen Wert von 1,3 Promille. Der
38 Jahre alte Fahrer musste mit zur Blutprobe und ist seinen
Führerschein los. Auf ihn kommen Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot
und eine empfindliche Geldbuße zu.

Rollerfahrer ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss

Hagen (ots) – Am Mittwochabend gegen 22.30 Uhr stoppten Polizisten
in Altenhagen einen Rollerfahrer, der mit ca. 50 km/h auf der
Brinkstraße in Richtung Alexanderstraße unterwegs war. Bei der
Überprüfung legte der 24 Jahre alte Fahrer lediglich eine
Mofa-Prüfbescheinigung vor und nicht den erforderlichen Führerschein.
Bei der genaueren Kontrolle ergaben sich Hinweise auf vorangegangenen
Drogenkonsum. Ein Vortest verlief positiv und so musste der junge
Mann mit zur Wache. Ein Arzt entnahm die angeordnete Blutprobe,
weiteren Ermittlungen dauern an.

Randalierer kamen in das Polizeigewahrsam

Hagen (ots) – Am Mittwochabend schubsten sich in der Innenstadt
zwei betrunkene junge Männer gegenseitig und beschädigten dadurch die
Glastür einer Apotheke. Als die alarmierten Polizeibeamten die beiden
17 und 20 Jahre alten Randalierer gegen 18.15 Uhr am
Friedrich-Ebert-Platz antrafen und überprüfen wollten, zeigten sie
sich durchgängig aggressiv und uneinsichtig. Der 17-Jährige
beleidigte die Polizisten und wollte weglaufen, kam aber aufgrund
seiner Trunkenheit zu Fall und versuchte dann, am Boden liegend,
einen Polizisten zu treten und zu schlagen. Während ihn ein Beamter
festhielt, schaltete sich nun der 20-Jährige ein und versuchte,
seinem Kumpan zu helfen. Letztlich kam ein zweiter Streifenwagen zum
Einsatz und die beiden Betrunkenen mussten in einer Gewahrsamszelle
ihren Rausch ausschlafen. Ein Polizist zog sich durch die
Widerstandshandlungen leichte Verletzungen zu, an der Apothekentür
entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro.

Hartz IV: Paritätischer fordert menschenwürdige Neuausrichtung der Grundsicherung für Arbeitslose

Mit einem „Konzept zur Neuausrichtung der Grundsicherung für Arbeitslose“ mischt sich der Paritätische Wohlfahrtsverband in die aktuelle parteiübergreifende Debatte zur Überwindung von Hartz IV ein. Der Verband fordert einen konsequenten Paradigmenwechsel, der mit dem negativen Menschenbild, das dem System Hartz IV zu Grunde liege, bricht, und Respekt und die Würde des Menschen in das Zentrum des Hilfe- und Unterstützungssystems für Arbeitslose rückt. Insgesamt elf konkrete Reformmaßnahmen schlägt der Paritätische vor, die von einer Stärkung der Arbeitslosenversicherung, über die Abschaffung von Sanktionen und den Ausbau von Qualifizierungs- und öffentlichen Beschäftigungsangeboten bis hin zu einer Anhebung der Regelsätze auf ein menschenwürdiges Niveau reichen. Nach einer aktuellen Expertise der Paritätischen Forschungsstelle ist dafür eine Anhebung der Regelsätze für Erwachsene auf 571 Euro (statt derzeit 416 Euro) erforderlich. Darüber hinaus fordert der Verband die Einführung einer existenzsichernden Kindergrundsicherung.

Hartz IV sei gefloppt, konstatiert der Paritätische. Zwar sei mit guter Konjunktur und entsprechend guter Arbeitsmarktlage über die Jahre die Zahl der offiziell gezählten Langzeitarbeitslosen zurückgegangen, 42 Prozent der Langzeitarbeitslosen sei jedoch schon länger als vier Jahre im Bezug und über eine Million Menschen bereits seit Einführung des Systems auf Leistungen angewiesen. Die faktische Vermittlungsquote der Arbeitsverwaltung bei arbeitslosen Hartz IV-Beziehern liege bei lediglich etwa fünf Prozent. Die Regelleistungen schützten zudem in keiner Weise vor Armut. Entsprechend gering sei die Akzeptanz in der Bevölkerung. „Hartz IV steht in der Bevölkerung längst nicht mehr für Hilfe. Hartz IV wird heute ganz überwiegend als ein System wahrgenommen, das im besseren Fall von Tristesse und im schlechteren Fall von Sanktionierungen gekennzeichnet ist“, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands.

Der Verband fordert vor diesem Hintergrund unter dem Motto „Hartz IV hinter uns lassen“ eine konsequente Neuausrichtung der Grundsicherung für Arbeitslose. „Es ist Zeit, zu brechen mit der misanthropischen Grundhaltung und dem negativen Menschenbild der Hartz-Gesetze, mit dem der Sanktionsapparat, aber auch die unter der Armutsgrenze liegenden Geldzuwendungen begründet werden“, so Ulrich Schneider. Der Leitsatz des Förderns und Forderns sei mit Blick auf die Realitäten nur noch ein Euphemismus. „Kompass für Reformen muss der Respekt vor dem Mittel- und Arbeitslosen und seinen Angehörigen sein. Menschenwürde und Individualität statt Massenverwaltungstauglichkeit, Hilfe statt Strafe sind die Leitlinien, an denen sich echte Reformen der Grundsicherung für Arbeitssuchende orientieren müssen.“

Notwendig seien u.a. eine Stärkung der Arbeitslosenversicherung und der Umbau der Arbeitsförderung von dem bisherigen Sanktionssystem zu einem echten Hilfesystem. Der Paritätische fordert in seinem Elf-Punkte-Programm dazu unter anderem die Abschaffung der Sanktionen, den massiven Ausbau von Qualifizierungs- und Arbeitsfördermaßnahmen sowie den Aufbau eines sozialen Arbeitsmarktes. „Nur indem wir den Menschen wieder in den Mittelpunkt stellen und ihn in seinen individuellen Fähigkeiten, aber auch in seinem individuellen Unvermögen annehmen, kann es uns gelingen, ein System zu schaffen, das von Respekt und Rücksicht geprägt ist und zugleich Potentiale von Menschen zu entdecken und zu fördern in der Lage ist“, so Schneider.

Darüber hinaus fordert der Paritätische als Sofortmaßnahme die Erhöhung der Regelsätze um 37 Prozent und die Einsetzung einer unabhängigen Kommission, die sich mit der Frage des Mindestbedarfes von Menschen und seiner Bemessung in grundlegender Weise auseinandersetzt. Die Neuausrichtung der Grundsicherung müsse zudem zwingend mit der Einführung einer allgemeinen existenzsichernden Kindergrundsicherung verknüpft werden.

Rutschige Fettmasse in der Mittelstraße – Zwei Verletzte

FettmasseHagen. Am Mittwoch verletzten sich zwei Männer in der Innenstadt. Gegen 11:30 Uhr ging ein 64-jähriger Hagener durch die Mittelstraße. Dort rutschte er plötzlich und unerwartet aus. Er stürzte und fiel auf den Rücken, wobei er sich auch den Kopf auf dem Pflaster anstieß. Auf der Straße konnte er bei näherem Hinsehen eine fettige, gelbe und extrem rutschige Flüssigkeit erkennen. Der Mann musste zudem feststellen, dass die zähe Masse seine Kleidung verunreinigt hatte. Der 64-Jährige rief die Polizei und versuchte, die Gefahrenstelle bis zum Eintreffen der Beamtem abzusichern. Er konnte jedoch nicht verhindern, dass auch ein 37-jähriger Mann stürzte, sich verletzte und ebenfalls seine Kleidung stark verdreckte. Die Streifenwagenbesatzung fand heraus, dass es sich bei der Flüssigkeit vermutlich um achtlos weggekipptes Fett handelte. Dass es sich um Küchenfett handelt, ist wahrscheinlich. Das Hagener Ordnungsamt kümmerte sich um die Absicherung und Beseitigung der Gefahrenstelle. Die Polizisten legten eine Anzeige wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr vor. Hinweise, insbesondere zum Verursacher, nimmt das Verkehrskommissariat unter 02331 986 2066 entgegen.

Inklusives AWO-Familienfest in Vorhalle

awo„Wir bewegen was“ – Unter diesem Motto startet am Donnerstag, 3. Mai 2018, ab 14 Uhr das kunterbunte, inklusive Familienfest im Stadtteilhaus Vorhalle. Von 14 bis 18 Uhr sind alle großen und kleinen Besucher herzlich eingeladen, die vielseitigen Räume des Stadtteilhauses zu erkunden, an zahlreichen bunten Aktionen teilzunehmen und gemeinsam Kulinarisches aus aller Welt zu genießen.

Das Familienfest wird von der AWO Hagen-Märkischer Kreis und Kooperationspartnern wie Bethel.regional veranstaltet. Rund um das Thema Behinderung stehen an diesem Tag Kinderaktionen wie Basteln, Märchenstunden oder ein Zauberer auf dem Programm. Infostände zum Thema Frühförderung, Kurberatung oder des Vorhaller Stadtteilpolizisten warten ebenso auf die Besucher wie der Verkehrskasper und der AWO-Beratungsstelle für Schwangerschaftsprobleme und Familienplanung.

Dank der Förderung der Aktion Mensch sind an diesem spannenden Nachmittag die Köstlichkeiten und Angebote kostenlos. Jährlich rund um den 5. Mai findet der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Viele Verbände und Organisationen nutzen diesen Tag, um auf die Situation von Menschen mit Behinderung und ihre gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Aktion Mensch unterstützt diesen Tag und zahlreiche Organisationen in ihrem Ziel, Gleichberechtigung für alle Menschen zu erwirken.

Das kunterbunte Familienfest findet von 14 bis 18 Uhr im Stadtteilhaus Vorhalle, Vorhaller Straße 36, statt. Mit dabei sind etwa das Vorhaller Wohnzimmer, die AWO-Begegnungsstätte und die Kita Vorhalle.

Gemeindeforum der Evangelisch-reformierten Gemeinde

Referentin berichtet über Leben in Thailand

Die Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde am Bergischen Ring lädt für Samstag, 5. Mai, um 15.30 Uhr zum Gemeindeforum ins Gemeindehaus der Gemeinde (Bergischer Ring 37) ein. An diesem Nachmittag wird Pfarrerin i.R. Ulrike Schnürle aus Böblingen zu Gast sein. Nach dem Studium der evangelischen Theologie und der weiteren Ausbildung in der Württembergischen Landeskirche lebte Ulrike Schnürle 23 Jahre in Thailand. Nicht als Touristin oder Reiseführerin. Sie lebte unter und mit den Menschen des Landes.

Hierbei war die Motivation für dieses radikal andere Leben der Wunsch, den Menschen in Thailand den Gott der Bibel nahezubringen. So wird sie mit ihrem Vortrag „Missionarin – missverstanden – kritisiert – gesegnet“ Einblicke in ihr Leben und ihre Überlegungen geben. Vor dem Vortrag lädt die Gemeinde zu Kaffee und Kuchen Zeit und zum Gespräch miteinander ein.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Zur besseren Planung bittet die Gemeinde um Anmeldung bis Mittwoch, 2. Mai, unter 02331.23906 oder per E-Mail: reformiert-hagen@gmx.de.

ICE: Röspel fordert Beibehaltung der Stunden-Taktung

 

Hagen / Wuppertal / Berlin. Die beiden heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten René Röspel (HA/EN) und Helge Lindh (Wuppertal) fordern von der Bahn, von einer Verschlechterung der ICE-Anbindung abzusehen und die Stunden-Taktung auf der „Wupper-Schiene“ beizubehalten. Das machten sie bei einem Gespräch mit Ronald Pofalla und Werner Lübberink vom DB-Vorstand deutlich.

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die beiden SPD-MdB René Röspel (links) und Helge Lindh setzten sich beim DB-Vorstand für die Beibehaltung des ICE-Stundentaktes ein

„Eine Verschlechterung der Anbindung Südwestfalens und des Bergischen Lands an den Fernverkehr hätte massive Auswirkungen für die Menschen, aber auch für den heimischen Wirtschaftsraum“ betont René Röspel. Mit Blick auf erste Überlegungen, auf der Strecke Köln-Berlin ab 2021 einen ICE-Sprinter nur mit einem Halt in Hannover einzusetzen, ergänzt Helge Lindh: „Eine halbe Stunde weniger Fahrzeit für einige Rheinländer darf auf keinen Fall dazu führen, dass der ICE nur noch alle zwei Stunden in Wuppertal und Hagen hält und halb Westfalen abhängt“. Dies wäre eine massive Verschlechterung des Bahnangebots und für die Fahrgäste nicht nachzuvollziehen, sind sich Lindh und Röspel einig.
Eine Entscheidung hinsichtlich der Stunden-Taktung sei noch nicht getroffen worden, erwiderten die Bahn-Vorstände. Die Bahn suche derzeit nach akzeptablen Alternativen. Grundsätzlich beabsichtige man für die Strecke Köln-Berlin eine Erweiterung – und keine Einschränkung – des ICE-Bahnverkehrs. Pofalla und Lübberink bestätigten Planungen eines ICE-Sprinters auf der Strecke Köln-Berlin. Ein entsprechender Zielfahrplan werde allerdings erst im Sommer präsentiert. Die Entscheidungsfindung soll dabei von einem „breiten gesellschaftlichen Dialogprozess“ begleitet werden. Handlungsbedarf sieht der Bahn-Vorstand aufgrund der hohen Auslastung der Linie Wuppertal-Hagen-Hamm. Kritisch beobachtet wird hier insbesondere der mit der Zugteilung („Flügelung“) in Hamm einhergehende Zeitaufwand.
„Die Aussagen des Bahn-Vorstands lassen zumindest darauf hindeuten, dass ein Problembewusstsein bei der Deutschen Bahn vorhanden ist“, fassen Lindh und Röspel das Gespräch zusammen: „Die Ankündigung, an adäquaten Lösungen zu arbeiten, genügt uns aber nicht.“ Man habe dem Bahnvorstand deutlich gemacht, dass man eine zwei Stunden-Taktung ablehnt und sich einer Verschlechterung der Anbindung entschieden entgegenstellen werde. Zudem fordern die beiden Abgeordneten Transparenz in der Entscheidungsfindung und eine Einbindung in den Planungs- und Dialogprozess der Deutschen Bahn.“

Auf Schusters Rappen über den 3 Türme Weg

Stadtgeschichte, Industrie und Kultur erleben

Hagen. Eine Wanderung über den 3 Türme Weg in Hagen ist immer wieder ein
Erlebnis. Und unter fachkundiger Führung kann man nebenbei auch noch eine
Menge über Hagen erfahren.
So geht es am Sonntag, 6. Mai 2018, wieder auf eine kulturelle Entdeckungsreise
über eine Teilstrecke des ersten Premiumwanderweg im Ruhrgebiet.
Themenschwerpunkte der Führung sind die Geschichte von Hagen, ihre
Entwicklung, Industrie und Kultur. Auch die eine oder andere Sage wird dabei
zum Besten gegeben. Darüber hinaus werden die Aussichtsplattformen des
Bismarckturms und des Kaiser-Friedrich-Turms während der Wanderung
besucht. Mit einem tollen Ausblick auf die Stadtteile und die Umgebung von
Hagen wird man hier belohnt – bei gutem Wetter reicht der Blick bis ins
Ruhrgebiet.
Wanderfreudige sollten festes Schuhwerk und wetterbeständige Kleidung
tragen. Alle Teilnehmer bekommen einen Wanderpass und können sich nach der
Wanderung eine Wanderurkunde in der HAGENinfo abholen. Für die Teilnahme
an der Führung gibt es einen Sonderstempel.
Die Tour beginnt 10.30 Uhr und dauert etwa 2,5 Stunden. Die Führung kostet 8
Euro pro Person und eine Anmeldung ist erforderlich. Buchungen nimmt die
HAGENinfo während der Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 09:00 – 17:00
Uhr, Samstag von 09:30 – 12:30 Uhr) in der Körnerstraße 25, 58095 Hagen,
unter der Telefonnummer 02331/ 8099980 bis zum 4. Mai 2018 entgegen.
Maximal 17 Personen können teilnehmen, die Mindestteilnehmerzahl beträgt 6
Personen.
Weitere Termine für diese Tour gibt es am 3. Juli, 9. September und 7. Oktober
2018. Zudem ist der Rundgang auch individuell buchbar.

Traditioneller Tanztee bei Emster AWO

„Der Kulturhof tanzt in den Mai“, so ist das Motto bei der Traditionsveranstaltung im Emster Kulturhof (Auf dem Kämpchen 16, 58093 Hagen).

Am Samstag, 28. April 2018 spielt der Alleinunterhalter Egon Müller ab 14:00 h in der rustikalen Begegnungsstätte zum Tanztee auf. Und wenn der Schwung vom Tanz auch hungrig macht, so hat das Team der Emster Arbeiterwohlfahrt (AWO) mit Kaffee, Kuchen und einem herzhaften Abendessen die richtigen Antworten. Alle tanzbegeisterten Hagener sind herzlich willkommen – wie immer, wenn der Kulturhof tanzt…

 

 

Tanztee

Sa., 28.04.2018

14:00 h – ca. 17:30 h

AWO-Begegnungsstätte

ha.ge.we Kulturhof

Auf dem Kämpchen 16

58093 Hagen

Eintritt frei – Verzehr erwünscht