VIDEO | Jeder kann Opfer eines Taschendiebstahls werden!

Einen großen Erfolg hat die Polizei Hagen heute mit ihrer Aktion gegen Taschendiebstahl in der Hagener City gelandet. Das Interesse der BürgerInnen war außerordentlich groß.

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Phoenix Hagen landet Auswärtssieg in Brüssel

 

Den dritten Erfolg im dritten Testspiel feierte easyCredit Basketball-Bundesligist bei Basic-Fit Brussels. Die Feuervögel siegten beim belgischen Erstligisten mit 102:94 (55:52). Bester Hagener Werfer war Kapitän David Bell mit 23 Punkten.

In einer ausgeglichenen Partie setzten sich die Gäste im Schlussviertel ab und brachten den Erfolg sicher nach Hause. „Es ist immer gut, wenn man auswärts bei einem Erstligisten gewinnt“, resümiert Trainer Ingo Freyer. Er räumt aber auch ein: „Wir sind mitten in der Vorbereitung und müssen noch an vielen Dingen arbeiten.“

Am Sonntag spielt Phoenix Hagen erstmals in der neuen Saison in der Arena am Ischeland. Gegner sind dann um 17 Uhr die MLP Academics Heidelberg aus der 2. Bundesliga ProA.

Phoenix Hagen: Bell (23/5), Hass (15/3), Klassen (14/1), Williams (11/1), Hess (11/3), Plaisted (9), Anzuluni (8), Grof (4), Dunbar (4), Keßen (3), Jasinski.

DGB und SPD gemeinsam für sozialen Arbeitsmarkt in Hagen

Auf Einladung des Hagener SPD-Parteivorsitzenden Timo Schisanowski konnte der wieder gewählte Vorsitzende des SPD-Parteirates Hans-Werner Wischnewski den NRW-Landesvorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes Andreas Meyer-Lauber als Gesprächspartner begrüßen.

Parteirat SPD Hagen

Inhaltlicher Schwerpunkt der SPD-Parteiratssitzung war die Lage auf dem Hagener Arbeitsmarkt, die geprägt ist von einer strukturell hohen Arbeitslosigkeit von derzeit über 11.000 Arbeitslosen.

„Die hohe Arbeitslosigkeit gehört zu den größten Strukturproblemen Hagens, die von allen Verantwortlichen gemeinsam mit Priorität angegangen werden muss. Zusammen müssen wir auf vermehrte Innovationen und Investitionen setzen, um eine deutliche Verbesserung zu schaffen“, so Andreas Meyer-Lauber und Timo Schisanowski übereinstimmend. Wirtschaftsförderung, Unternehmen und die Stadtspitze sind hierbei vor allem gefordert.

In dem durch den Parteirat gefassten Beschluss positioniert sich die SPD Hagen für die Schaffung eines sozialen Arbeitsmarktes. „Der soziale Arbeitsmarkt ist Ausdruck sozialer Gerechtigkeit. Statt Arbeitslosigkeit wird sozialversicherungspflichtige Arbeit finanziert, die zugleich sinnstiftend ist und zum Wohle der Allgemeinheit beiträgt“ fasst Timo Schisanowski die Position seiner Partei zusammen. Ein Anliegen, das der DGB-Landesvorsitzende Andreas Meyer-Lauber mit Nachdruck in der Diskussion unterstützte.

Nach Vorstellung der Genossen soll in einem Modellversuch der soziale Arbeitsmarkt noch in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen eingeführt werden. So könnte insbesondere auch für die in Hagen lebenden 4.700 Langzeitarbeitslosen eine Perspektive geschaffen werden. Das SPD-Modell sieht vor, dass über den sogenannten „Passiv-Aktiv-Transfer“ Geld, das bislang für sogenannte „Hartz IV-Leistungen“ ausgegeben wurde, in die Förderung von sozial-versicherungspflichtiger Beschäftigung fließen könnte.

Öffentlich geförderte Arbeitsplätze verdrängen keine reguläre Beschäftigung. Sie werden zusätzlich geschaffen, liegen im öffentlichen Interesse und bieten einen echten Mehrwert für die Arbeitgeber bzw. die Gesellschaft. Potentielle Einsatzfelder sind beispielsweise Bus- und Bahnbegleitdienste, Behindertenfahrdienste, Sauberkeit im öffentlichen Bereich, Graffiti-Beseitigung, Seniorenunterstützung oder Hausmeisterassistenzen.

Für Langzeitarbeitslose bedeutet der soziale Arbeitsmarkt die Minimierung materieller, sozialer und kultureller Teilhabedefizite. Neben der Chance auf eine Reintegration in den Arbeitsmarkt und eine verbesserte gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung auch den Aufbau eigenständiger Ansprüche in den sozialen Sicherungssystemen. Die Durchlässigkeit zum ersten Arbeitsmarkt wird durch die aktivierenden und qualifizierenden Effekte gefördert.

Die Beschäftigung in dem sozialen Arbeitsmarkt soll nach gemeinsamer Vorstellung von DGB und SPD unbefristet und tariflich entlohnt sein.

„DGB und SPD stehen dafür ein, dass wir auf die Potentiale aller Menschen für das Wohl der Gesellschaft in Hagen setzen, indem wir sie nutzen. Der soziale Arbeitsmarkt ist dafür ein geeignetes Instrument, indem ein Weg raus aus der (Langzeit-)Arbeitslosigkeit gefördert wird und gleichzeitig ein Mehrwert für das Allgemeinwohl geschaffen wird“, so Andreas Meyer-Lauber und Timo Schisanowski abschließend.

Darüber hinaus wurde in der vorgestrigen Sitzung das Sprecher-Trio des Parteirates turnusgemäß neu gewählt.

Hans-Werner Wischnewski bleibt Vorsitzender des Parteirates der SPD Hagen; Nadine Brandstätter und Dennis Schrötter wurden zu seinen StellvertreterInnen gewählt.

 

Städte Hagen und Herdecke haben ab heute eine gemeinsame Sparkasse

Institut setzt weiter auf „Hohe Mitarbeiterqualifizierung“ und „Orientierung am Gemeinwohl“

Die Sparkassen Hagen und Herdecke gehen ab dem 31. August 2016 nun ganz offiziell gemeinsame Wege. Unter dem Namen Sparkasse HagenHerdecke ist ein Institut entstanden, das gestärkt für die Belange und Perspektiven der Region einstehen wird. „Wir bekennen uns zu unserer regionalen Verantwortung. Hierfür unterstützen wir die lokale Wirtschaft und stellen mit qualitativ hochwertiger und persönlicher Beratung sicher, dass die Menschen uns zu Recht vertrauen – wie übrigens schon seit vielen Generationen!“, so Frank Walter, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse HagenHerdecke.
Zunehmende Bankenregulierung sowie die rasante digitale Weiterentwicklung sind zentrale Herausforderungen, denen sich alle Kreditinstitute zu stellen haben. Die Fusion der beiden kerngesunden Sparkassen erleichtert die Erfüllung dieser Anforderungen.
Der nun vollzogenen „rechtlichen Fusion“ wird voraussichtlich im August 2017 die „technische Fusion“ folgen. Ab dann werden auch die aktuell noch getrennten Computersysteme und auch das Online-Banking miteinander verschmolzen. Bis dahin werden die Änderungen für die Kunden kaum spürbar sein. Lediglich der Name ändert sich. Über das Internet ist die Sparkasse nun über http://www.sparkasse-HagenHerdecke.de zu erreichen, wobei auch die alten Internet-Adressen noch zum Ziel führen. Kontonummern und Bankleitzahl sind hiervon zunächst nicht betroffen.
Pressemitteilung
Auch bleiben alle Konto- oder Kreditkarten, alle Verträge und Vordrucke weiterhin gültig. Die Kunden behalten grundsätzlich ihre gewohnten Ansprechpartner und erreichen diese vorerst weiter über die bekannten Rufnummern und Mailadressen. Über konkrete Anpassungen, die sich aus dem weiteren Zusammenwachsen beider Häuser oder dem normalen und ständigen Veränderungsprozess ergeben, wird die Sparkasse HagenHerdecke zeitnah informieren. Betroffene Kunden oder Geschäftspartner werden ggf. direkt angesprochen.
Wie schon mehrfach betont, behalten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Natürlich können und oft werden sich auch Änderungen bei den Aufgabengebieten ergeben. Frank Walter weiter: „Ich freue mich, dass beide Häuser in der Vergangenheit auch und gerade bei den Mitarbeitern auf einen hohen Qualifizierungsgrad gesetzt haben. Ich sehe uns daher für die Zukunft gut gerüstet. Dank dieser Basis und unserer festen Verankerung in der Region werden alle Hagener und Herdecker Bürginnen und Bürger auch weiterhin am Erfolg „ihrer Sparkasse“ teilhaben.“

Unbekannte Frau klaut Modeschmuck

Hagen. Am Dienstag betrat eine Frau gegen 15.30 Uhr ein
Modeschmuck-Geschäft auf der Kampstraße. Die Frau ließ sich vom
47-jährigen Betreiber des Geschäfts mehrere Schmuckstücke vorlegen.
Um die Fragen der Frau beantworten zu können, begab sich der
47-Jährige in den hinteren Teil des Ladens. Er wollte dort einen
Katalog holen. Als der Laden-Betreiber zurückkehrte, war die Frau mit
den Schmuckstücken verschwunden. Der Wert der entwendeten Gegenstände
war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht bekannt. Der
Geschädigte kann die Frau wie folgt beschreiben: Die Diebin ist ca.
50 Jahre alt. Sie hat dunkle, gewellte Haare und ist Brillenträgerin.
Zur Tatzeit war sie mit einem braunen T-Shirt und einer braunen 3/4
-Hose bekleidet. Außerdem trug die Frau eine blaue Umhängetasche mit
einem Teddy-Anhänger. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der
Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Fünf Keller in Mehrfamilienhaus aufgebrochen

Hagen. Eine 74-jährige Frau begab sich am Dienstag um 10.30
Uhr zu ihrem Keller in einem Mehrfamilienhaus auf der Hochstraße.
Dort bemerkte sie, dass die Kellertür aufgebrochen war. Gemeinsam mit
ihrem Vermieter stellte die Frau dann fest, dass die Kellertüren von
vier weiteren Bewohnern des Hauses aufgebrochen waren. Ob die
Einbrecher etwas mitgehen ließen, stand zum Zeitpunkt der
Anzeigenaufnahme noch nicht fest. Die Polizei bittet Zeugen, sich
unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Kinderschutzbund Hagen warnt vor betrügerischer Haustürsammlung

Betrug mit der Sammelbüchse: Falsche Kinderschützer unterwegs

Falsches Spiel bei Spendensammlung – der Kinderschutzbund Hagen warnt vor Betrügern, die sich als Mitarbeiter des Deutschen Kinderschutzbundes ausgeben. „Wenn plötzlich jemand vor der Haustür steht und Bargeld für den Deutschen Kinderschutzbund haben will, dann stimmt da etwas nicht“, erklärt Manuela Pischkale-Arnold, Geschäftsführerin des Ortsverbandes Hagen. „Wir machen grundsätzlich keine Haustürsammlung“, stellt sie klar.

Der Kinderschutzbund kündigt an, energisch gegen die Sammelbüchsen-Betrüger vorzugehen. „Wir werden entsprechende Fälle zur Anzeige bringen“, macht Manuela Pischkale-Arnold klar. Sie bittet darum, Betrugsversuche der Polizei und dem Kinderschutzbund zu melden. „Das ist kein Kavaliersdelikt“, betont Manuela Pischkale-Arnold. Vielmehr nutzten die Betrüger den guten Ruf des Kinderschutzbundes schamlos aus. „Sie missbrauchen das Vertrauen der Menschen, denen das Wohl der Kinder am Herzen liegt. Das werden wir nicht hinnehmen“, so Manuela Pischkale-Arnold.

Hinweise auf die falschen Kinderschutzbund-Mitarbeiter können die örtlichen Polizeidienststellen entgegennehmen. Auf jeden Fall sollte der Kinderschutzbund Hagen unter der (02331) 386089-0  informiert werden. Wer die Arbeit des Kinderschutzbundes unterstützen möchte, kann dies per Banküberweisung tun: Spenden erreichen den Kinderschutzbund unter der Kontonummer IBAN: DE37 4505 0001 0107 0171 72 bei der Sparkasse Hagen.

Polizei sucht überörtliche Trickbetrüger

Lüdenscheid/Iserlohn. Am 27.05.2016 besuchten zwei Trickbetrüger in
den Abendstunden die Spielhalle „Joker“ in Lüdenscheid, Worthstraße 2
sowie am 20.05.2016 die“ Joker“ – Spielhalle in Iserlohn, Alter
Rathausplatz. Während der Täter mit der hellen Oberbekleidung und
Kappe die Bedienung ablenkte oder ggfs. die Sicht auf einen
Spielautomaten verdeckt, manipuliert der dunkel gekleidete Haupttäter
versiert die Automaten, wobei er sich betrügerisch jede Menge 2 –
Euro – Stücke auszahlen lässt. Dieser Täter trägt ein auffälliges T –
Shirt mit gelblichen und weißen Aufdruck. Beim Besuch in Lüdenscheid
wurden die beiden flüchtigen Betrüger in einem weißen VW Golf mit
Dortmunder Kennzeichen (DO – ???) gesehen. Für Täterhinweise wurde
eine Belohnung von 500,– Euro ausgelobt. Hinweise zu den beiden
Tätern nimmt die Polizei in Lüdenscheid unter der Telefonnummer 02351
/ 9099 – 0 oder jede anderen Polizeidienststelle entgegen.

Der Arbeitsmarkt im August 2016: In guter Verfassung

Nürnberg. „Der Arbeitsmarkt insgesamt hat sich weiter gut
entwickelt. Die Arbeitslosigkeit ist im August jahreszeitlich bedingt
angestiegen, saisonbereinigt aber gesunken. Die
Arbeitskräftenachfrage, gemessen an Beschäftigung und gemeldeten
Stellen, ist weiterhin hoch.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der
Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nürnberg
anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Arbeitslosenzahl im August: +23.000 auf 2.684.000

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich:      -111.000

Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: +0,1 Prozentpunkte auf 6,1
Prozent

Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit

Die Zahl der arbeitslosen Menschen hat von Juli auf August um
23.000 auf 2.684.000 zugenommen. Hauptursache ist die anhaltende
Sommerpause. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist die
Arbeitslosigkeit im August um 28.000 gestiegen. Saisonbereinigt hat
die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 7.000 abgenommen.
Gegenüber dem Vorjahr waren 111.000 weniger Menschen arbeitslos
gemeldet.

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden
arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger
Arbeitsunfähigkeit mitzählt, ist saisonbereinigt um 6.000 gestiegen.
Grund ist die stärkere Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik,
insbesondere durch Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen
Eingliederung sowie durch Dritte geförderte Maßnahmen. Insgesamt
belief sich die Unterbeschäftigung im August 2016 auf 3.576.000
Personen. Das waren 1.000 weniger als vor einem Jahr.

Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt
ermittelte Erwerbslosigkeit betrug im Juli 1,85 Millionen und die
Erwerbslosenquote lag bei 4,3 Prozent.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) waren im August
830.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum August 2015
ergab sich ein Rückgang von 21.000. Insgesamt 766.000 Personen
erhielten im August 2016 Arbeitslosengeld, 48.000 weniger als vor
einem Jahr.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der
Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) lag im August bei
4.294.000. Gegenüber August 2015 war dies ein Rückgang von 31.000
Personen. 8,0 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im
erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig. In der
Grundsicherung für Arbeitsuchende waren 1.854.000 Menschen arbeitslos
gemeldet, 91.000 weniger als vor einem Jahr. Ein Großteil der
erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist nicht arbeitslos. Das liegt
daran, dass diese Personen mindestens 15 Wochenstunden erwerbstätig
sind, kleine Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder sich noch in
der Ausbildung befinden.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
sind weiter gewachsen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist
die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im Juli
saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 39.000 gestiegen. Mit 43,71
Millionen Personen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 535.000 höher
aus. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach der
Hochrechnung der BA von Mai auf Juni saisonbereinigt um 4.000
zugenommen. Mit 31,39 Millionen Personen lag die Beschäftigung
gegenüber dem Vorjahr um 614.000 im Plus.

Arbeitskräftenachfrage

Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern ist nach wie vor hoch. Im
August waren 685.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 89.000 mehr
als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat die Nachfrage gegenüber dem
Vormonat um 7.000 zugenommen. Der Stellenindex der Bundesagentur für
Arbeit (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften
in Deutschland – stieg im August 2016 um 2 Punkte auf 219 Punkte. Die
Kräftenachfrage legt damit auf hohem Niveau weiter zu. Seinen
Vorjahresabstand von mehr als 20 Punkten hält der BA-X inzwischen
seit über einem Jahr. Und auch in diesem Monat fällt der Unterschied
zum Vorjahr mit 24 Punkten deutlich aus.

Ausbildungsmarkt

Von Oktober 2015 bis August 2016 haben sich 530.000 Bewerber für
eine Berufsausbildung gemeldet. Das waren ähnlich viele wie im
Vorjahreszeitraum (-3.000). Die Zahl der gemeldeten
Berufsausbildungsstellen liegt mit 527.000 Ausbildungsstellen
deutlich über dem Vorjahr (+15.000). Bundesweit zeigt sich der
Ausbildungsmarkt rechnerisch nahezu ausgeglichen. Es bestehen aber
nach wie vor erhebliche regionale, berufsfachliche und
qualifikatorische Ungleichgewichte, die den Ausgleich von Angebot und
Nachfrage erschweren. Derzeit gelten noch 98.000 junge Menschen als
unversorgt. Darüber hinaus suchen weitere 54.000 gemeldete Bewerber
noch einen Ausbildungsplatz, obwohl sie bereits eine feste
Alternative haben (z. B. weiterer Schulbesuch oder
Einstiegsqualifizierung). Gleichzeitig sind noch 131.000 gemeldete
Ausbildungsstellen unbesetzt, darunter viele im Verkauf oder in
Hotel- und Gaststättenberufen. Auch in Bauberufen, in vielen
Handwerksberufen wie zum Beispiel im Fleischerei- und
Bäckereihandwerk, im Elektrohandwerk, in der Sanitär-, Heizungs- und
Klimatechnik, der Augenoptik, Hörgeräteakustik oder auch in Lager und
Logistik gibt es noch gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

Wer sah aggressiven Sprinterfahrer?

Iserlohn. Am Montag, 29.08.2016, gegen 18:30 Uhr, befuhr
ein 24 jähriger Hemeraner mit seinem schwarzen Audi die Straßen Am
Wiesengrund / Westfalenstraße / Barbarossastrasse. Hierbei wurde er
vom unbekannten Fahrzeugführer eines Mercedes Sprinter silber durch
dichtes Auffahren zunächst genötigt und später überholt. Der
unbekannte Fahrzeugführer stieg an der Kreuzung zur Mendener Straße
aus und bedrohte und beleidigte den Hemeraner. Im Weiteren
verursachte dieser einen Schaden am Pkw des 22 Jährigen und entfernte
sich dann. Vom Kennzeichen ist lediglich MK- bekannt.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit der Polizei in
Iserlohn (Tel.: 9199-0 oder 9199- 7103) in Verbindung zu setzen.

Kollision zwischen PKW und Motorrad

Hagen. Am Dienstag wartete eine 43-jährige Autofahrerin mit
ihrem Ford gegen 19.15 Uhr auf der Wandhofener Straße vor einer
Baustellenampel. Vor ihr standen zwei Motorradfahrer. Als die Ampel
Grünlicht zeigte, fuhren alle Fahrzeuge in Richtung Schwerter Straße
los. Hierbei stieß die Autofahrerin gegen das Hinterrad eines der
beiden Motorräder. Der 77-jährige Fahrer der Suzuki stürzte zur Seite
und geriet dabei mit seinem rechten Bein unter die Maschine. Er
konnte sich eigenständig befreien, klagte jedoch über Schmerzen am
rechten Knie. Der Motorradfahrer wollte sich in ärztliche Behandlung
begeben. Die Suzuki war nicht mehr fahrbereit und musste angeschleppt
werden. Am PKW entstand nur ein leichter Schaden.

Trickdieb erbeutet Schmuckkassette

Hagen. Am Dienstag war ein älterer Herr gegen 12.30 Uhr auf
der Haldener Straße unterwegs. Hier sprach ihn ein unbekannter Mann
an und sagte, dass man sich doch aus einem Dorf in Italien kenne. Der
Unbekannte begleitete den älteren Herrn zu dessen Wohnung im
Geranienweg. Beide betraten die Wohnung und trafen dort auf die
88-jährige Ehefrau des älteren Herrn. Nachdem die 88-Jährige
bekundete, dass ihr nicht erinnerlich sei, sich aus Italien zu
kennen, verließ der Mann die Wohnung und verschwand in unbekannte
Richtung. Kurze Zeit später fiel der Frau auf, dass ihre
Schmuckkassette mit Schmuck im Wert von rund 2.500 Euro weg war. Das
ältere Ehepaar kann den unbekannten Trickdieb wie folgt beschreiben:
Der Mann ist ca. 45 Jahre alt und 175 cm groß. Er hat dunkle Haare
und trug zur Tatzeit ein hellblaues Hemd und eine dunkle Hose. Der
Trickdieb bezeichnete sich selbst als Italiener. Die Polizei bittet
Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Aktionswoche gegen Taschendiebstahl des Landes NRW

Langfinger sind auch in Hagen unterwegs und halten sich gerne an Orten auf, an denen regelmäßig viele Menschen zusammenkommen. So nutzen diese Täter das Menschengedränge auf Märkten, in vollen Kaufhäusern, bei größeren öffentlichen Veranstaltungen, in Bahnhöfen und an Knotenpunkten von Bushaltestellen. Diese Liste ist beliebig erweiterbar.

Augen auf

Der Eine oder Andere, der selber oder in seinem Umfeld bisher von Taschendiebstahl nicht betroffen war, ist nicht selten der Überzeugung, dass „Ihm oder Ihr so etwas nicht passieren kann!“

Wenn sich die Gelegenheit bietet, sprechen Sie das Thema doch mal in Ihrem Bekanntenkreis an. Und wenn jemand den Mut hat, sich als Opfer von Taschendiebstahl zu erkennen zu geben, nutzen Sie das Gespräch. Sie werden die Erfahrung machen, dass keiner davor gefeit ist, Opfer eines Taschendiebstahls zu werden!!!

So berichtet eine Urlauberin, dass sie die Seitenscheiben ihres Autos aufgrund der sommerlichen Wärme heruntergelassen hatte. Plötzlich hielt an einer Ampel neben dem Auto ein Rollerfahrer und riss die Tasche samt Inhalt vom Sitz. Die weiteren Urlaubstage sind dann dafür draufgegangen, sich wieder mit Papieren und Geld zu versorgen und den Schaden zu verringern. Am größten war jedoch die Sorge, dass jemand das eigene Haus aufsucht und sich mit dem Original Schlüssel Zutritt verschafft, um an weiteres Diebesgut zu gelangen.

Eine Frau merkt beim Einsteigen in einen Bus, dass sie jemand von hinten „aus Versehen“ anrempelt. Erst später entdeckt sie, dass aus Ihrer Handtasche ihre Geldbörse fehlt. Die Besichtigungstour konnte sie dann abbrechen. Stattdessen verbrachte Sie ihren Nachmittag bei der Polizei, mit Telefonieren z.B. mit der Bank und auf Ämtern der Stadt, um Ersatzpapiere zu erlangen.

An der Kasse steckt ein Mann sein IPhone in seine Jackentasche, um die Lebensmittel einzupacken. Konzentriert auf seine Tätigkeit nimmt er nicht war, wann ihm das IPhone aus der Tasche gezogen wird. Erst im Auto fällt es ihm auf. Mit dem IPhone verschwanden persönliche Daten, Kontakte, Adressen, private Bilder und mehr, also sein Leben der letzten Monate.

In einem Bekleidungsgeschäft klemmt sich eine junge Frau ihre Tasche mit Geldbörse unter die Achsel, um auf dem Wühltisch mit anderen Personen nach einem schönen Tuch zu suchen. Plötzlich wurde die Tasche weggezogen. In dem Gedränge konnte sie die Langfingerin nicht ausmachen. Man fand die Tasche später zwischen anderen Waren in den Regalen, natürlich ohne Geldbörse und EC-Karte.

Die Folgen eines Taschendiebstahls können für die „Opfer“ vielfältig sein. Neben dem Verlust von Bargeld und Kredit- oder Geldkarten, dem Abräumen des Kontos mit der Kreditkarte, dem Verlust des Smartphones und der Haus-/ Wohnungsschlüssel u. vielem anderen, benötigen die betroffenen Personen oftmals einen großen zeitlichen Aufwand und hohe Kosten, wenn Personaldokumente wiederbeschafft werden müssen. Das kann zu schlaflose Nächte führen, insbesondere dann, wenn der Täter durch den Diebstahl von Ausweisdokumenten die private Anschrift des Bestohlenen kennt. Der sofortige Austausch aller Schließzylinder ist zumeist nicht möglich und kann zudem sehr teuer werden.

Bewahren Sie sich vor so viel Stress, denn: Jeder kann Vorsorge betreiben und es den Dieben schwerer machen!!!!

Deshalb haben Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt im Rahmen der Aktionswoche gegen Taschendiebstahl am Beratungsmobil der Polizei Hagen Gelegenheit, sich am

am Mittwoch, den 31.08.2016,

in der Zeit von 13.00 bis 17.00 h,

am Adolf-Nassau-Platz in Höhe von C&A

,

zu informieren, wie sie sich gegen Taschendiebstahl schützen können. Die Berater der Kriminalprävention/Opferschutz der Polizei Hagen werden in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen klären, wie sie sich bisher geschützt haben und ob wir Ihnen noch Aspekte und Maßnahmen beschreiben können, die Sie bisher nicht für Ihre Sicherheit genutzt haben.

Halten Sie die „Augen auf und die Taschen zu“!

Wenn Sie die nachfolgenden Tipps konsequent beherzigen, machen Sie Taschendieben das Leben schwer:

  • Tragen Sie Ihr Bargeld, Kreditkarten und wichtige Dokumente ausschließlich in den geschlossenen Innentaschen Ihrer Kleidung. Geeignet sind auch Brustbeutel, Gürteltaschen vorne, Geldgürtel oder Ähnliches.

  • Führen Sie nie mehr Bargeld als unbedingt nötig mit. Wickeln Sie größere Einkäufe grundsätzlich mittels des bargeldlosen Zahlungsverkehrs ab und richten Sie Tageslimits für Ihre Kreditkarten ein. Bewahren Sie Kreditkarten für größere Einkäufe, die Sie nicht täglich benötigen, sicher zu Hause auf.

  • Trennen Sie bei der Aufbewahrung möglichst zwischen Ausweisdokumenten und Geldmitteln. Große und dicke Brieftaschen lassen sich in den Innentaschen der Kleidung zudem nur schwer verstauen und sind nach außen leichter erkennbar.

  • Halten Sie mitgeführte Handtaschen oder Rucksäcke immer geschlossen und mit dem Verschluss zum Körper ausgerichtet unter dem Arm oder vor dem Körper.

  • Seien Sie besonders misstrauisch, wenn jemand versucht, Sie abzulenken. Halten Sie eine schützende Distanz zu Ihrem Gegenüber ein. Etwas mehr als die Armlänge Ihres Gesprächspartners reicht i.d.R. als Sicherheitsabstand aus.

  • Personen, häufig Frauen oder Kinder, die Ihnen z. B. im Bereich von Kirchen einen Zweig oder eine Blume schenken und diese aus kurzer Distanz in das Knopfloch Ihres Revers stecken wollen, weisen Sie besser dankend und unter Einhaltung des Sicherheitsabstands zurück.

  • Behalten Sie Ihre Handtasche, Ihre Einkäufe und Ihr Gepäck stets im Auge, ganz gleich wo Sie sind, ob im Restaurant, bei der Anprobe von Kleidung oder unterwegs. Wenn möglich, halten Sie ständigen Körperkontakt zum Gepäckstück.

  • Legen Sie ihre Handtasche oder ihre Geldbörse niemals in einen Einkaufswagen oder offen auf Flächen, wie z. B. Tischen oder Bartresen.

  • Lernen Sie die PIN (Persönliche Identifizierungsnummer) Ihrer Kredit- oder Geldkarte auswendig. Notieren Sie diese auf keinen Fall. Achten Sie vor der PIN-Eingabe auf mögliche Beobachter und verdecken Sie Ihre Eingabe stets durch die Hand, das Portemonnaie oder die Brieftasche.

  • Überzeugen Sie sich regelmäßig davon, dass Sie noch im Besitz Ihrer Kreditkarte sind.

Sollten Sie den Verlust Ihrer Kreditkarte feststellen, weisen Sie sofort telefonisch die Sperrung der abhanden gekommenen Kreditkarte an. Anschließend sollten Sie bei der Polizei zusätzlich eine KUNO-Sperrung beantragen und den Verlust durch Diebstahl anzeigen. Trotz der zentralen Sperrnummer (+49) 116 116 haben einige Banken leider noch eigene Notrufnummern. Sollten Sie die Sperrnummer Ihrer Bank nicht kennen, hilft Ihnen die Polizei gerne weiter.

Beherzigen Sie diese Tipps, können Sie sich nicht nur finanzielle Verluste ersparen, sondern auch Ärger und unnötigen Zeitaufwand vermeiden und sehr wahrscheinlich auch besser schlafen!

Wir laden Sie ein, am 31.08.2016 das Beratungsangebot der Polizei Hagen zu nutzen!

Kindergeld auch nach dem Schulabschluss? Jetzt die vorhandenen Nachweise einreichen!

In den nächsten Wochen beginnen viele Jugendliche
ihre Ausbildung, ihr Studium oder besuchen eine weiterführende
Schule. Schon jetzt besteht die Möglichkeit die Kindergeldzahlung
durch das Einreichen von Nachweisen ohne Unterbrechung weiterlaufen
zu lassen. Wenn der nächste Ausbildungsabschnitt innerhalb von vier
Monaten nach dem Ende der Schulausbildung beginnt, reicht die
Zusendung eines Nachweises über den Ausbildungs- oder Studienbeginn
oder einer Schulbescheinigung an die Familienkasse vor Ort.

Karsten Bunk, Leiter der Familienkasse Direktion, erklärt: „Das
frühzeitige Einsenden der Nachweise hilft allen Beteiligten, um
Zahlungslücken weitestgehend zu vermeiden“.

Falls die erforderlichen Nachweise nicht rechtzeitig zur Verfügung
stehen, können diese auch nachgereicht werden. Die entsprechenden
Formulare, zum Beispiel die Mitteilung über ein Kind ohne
Ausbildungs- oder Arbeitsplatz stehen im Online-Formulardienst unter
www.familienkasse.de zur Verfügung oder können unter der kostenfreien
Servicenummer Tel: 0800 4 5555 30 angefordert werden.

Phoenix Hagen testet am Mittwoch in Brüssel

Nach Belgien führt die Reise von easyCredit Basketball-Bundesligist Phoenix Hagen am Mittwoch. Um 18 Uhr trifft die Mannschaft von Ingo Freyer und Steven Wriedt im dritten Testspiel auf den belgischen Erstligisten Basic-Fit Brussels. Die Partie findet im Complexe Sportif de Neder-Over-Heembeek statt. Tickets kosten 5 Euro.

Basic-Fit Brussels erreichte im Vorjahr das Halbfinale in der „Scooore! League“, der ersten belgischen Liga. Trainer Serge Crevecoeur bildet derzeit ein neues Team mit vielen Zugängen rund um den belgischen Nationalspieler Guy Muya, der seit 2015 für Brüssel spielt. Korsettstangen der Mannschaft sind die vier US-Amerikaner Chris Dowe, Chavaughn Lewis, Jeremy Simmons und Brandon Ubel sowie der Litauer Augustas Peciukevicius. In den bisherigen Tests trafen die Belgier auf zwei französische Erstligisten: Von den BCM Gravelines trennte sich Brüssel 68:68, gegen ESSM Le Portel gab es eine 60:76-Niederlage.

Phoenix-Coach Ingo Freyer will am Mittwoch mit seinem Team an die zweite Halbzeit aus dem Spiel in Hamburg (96:79) anknüpfen: „Bis auf die letzten drei Minuten waren wir gut nach der Pause. Insgesamt war ich zufrieden mit dem Spiel.“ Den Test in Brüssel schätzt Freyer aber noch einmal schwieriger ein: „Das ist der richtige Gegner zum richtigen Zeitpunkt. Wir spielen im Ausland unter ungewohnten Bedingungen gegen einen guten Gegner. Wir werden sehen, wo wir derzeit stehen.“

In Brüssel setzt Ingo Freyer wieder auf Center Trent Plaisted. Nach der Geburt seiner Tochter Payton wird der US-Amerikaner am Dienstag zurück in Hagen erwartet.

Betrunkener Motorradfahrer versteckt sich im Schrank

Hagen. Am Montag erhielt die Polizei gegen 21.10 Uhr den
Hinweis, dass ein Motorradfahrer mit seiner schweren Maschine
betrunken in Richtung Westhofen unterwegs sei. Als eine
Streifenwagenbesatzung den Motorradfahrer auf der Westhofener Straße
überprüfen wollte, hielt er mit seiner Maschine an, kletterte über
einen ca. zwei Meter hohen Zaun und verschwand zu Fuß durch einen
Garten in unbekannte Richtung. Die Polizisten begaben sich daraufhin
zur Wohnanschrift des Fahrzeughalters nach Garenfeld. Da es Hinweise
darauf gab, dass sich der Motorradfahrer in seiner Wohnung aufhielt,
öffneten die Beamten die Eingangstür und durchsuchten alle Räume. Der
45-jährige Motorradfahrer versuchte vergeblich, sich im
Schlafzimmerschrank zu verstecken. Die Polizisten konnten ihn dort
nämlich aufspüren und zur Entnahme einer Blutprobe der Polizeiwache
Hoheleye zuführen. Da der 45-Jährige außerdem nicht über die
erforderliche Fahrerlaubnis verfügte, erwartet ihn nun eine Anzeige
wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Führerschein.

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus! – Antikriegstag in Hagen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Mitgliedsgewerkschaften stehen für Frieden, Demokratie und Freiheit. Mit dem Antikriegstag erinnern die Gewerkschaften an den Überfall auf Polen und den Beginn des zweiten Weltkriegs am 1. September 1939, mit seinen 60 Millionen Toten. Sie erinnern an Millionen Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle und Andersdenkende, die wegen einer menschenverachtenden und faschistischen Ideologie verfolgt und ermordet wurden.

65 Millionen Menschen sind heute weltweit auf der Flucht. Sie fliehen vor Armut, Hunger und Krankheit. Sie fliehen vor Unterdrückung aufgrund ihrer politischen Anschauungen, ihres Glaubens, ihres Geschlechts oder ihrer

sexuellen Orientierung. Sie fliehen in der Mehrheit vor Kriegen und Bürgerkriegen. Die Kriege unserer Zeit, befeuert von Waffenlieferungen und logistischer Unterstützung auch aus Deutschland sind eine wesentliche Ursache für millionenfache Flucht und menschliches Elend. Sowohl historisch und auch aktuell haben wir deshalb eine besondere Verpflichtung die Würde der Flüchtlinge zu schützen. Ihnen Schutz zu gewähren und Perspektiven zu eröffnen ist zugleich Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte, Gewalt gegen Flüchtlinge und Menschen, die sich für Flüchtlinge engagieren, sind Angriffe auf die freiheitlichen demokratischen Grundprinzipien der Bundesrepublik Deutschland. Die Morde und Angriffe sind die Spitze eines Eisberges aus weit verbreiteter Menschenfeindlichkeit, Hass gegen Andersdenkende und Demokratiefeindlichkeit. Die Diskussionen um Rüstungskonversion und ziviler Konfliktbewältigung muss intensiver geführt werden, anstatt mit Terrorszenarien und Notvorratsvorschlägen die Kriegsvorbereitung zu betreiben. Wir brauchen eine Politik einer weltwirtschaftlichen Vernunft, die das Elend in der Welt beseitigt und den Weltfrieden möglich macht.

Die Gewerkschaften in Hagen rufen dazu auf, sich an den Aktivitäten für Frieden und Abrüstung zu beteiligen und versammeln sich gemeinsam mit dem Verein „Hagener Friedenszeichen“ am 1. September um 17.00 Uhr am Mahnmal an der Synagoge. Anschließend geht es zum Friedenszeichen in der Hohenzollernstraße. Ab 18 Uhr lädt dort die Friedensmahnwache zu einem Friedensfest ein. Der Antikriegstag muss heute und zukünftig ein Tag des Erinnerns bleiben über Opfer, Ursachen und Wurzeln von Krieg und Faschismus, sowie ein Tag der Verantwortung, alles für den Frieden zu tun.

Informationsabend an der Freien Evangelischen Schule Hagen (FESH)

Am Dienstag, 6. September 2016 findet an der Freien Evangelischen Schule Hagen der Informationsabend für Eltern von Kindern statt, die im Sommer 2017 eingeschult werden. Die FESH ist als evangelische Bekenntnisschule, eine Ersatzschule für Eltern, die ihre Kinder im christlichen Glauben erziehen wollen. Eltern, die Interesse haben, dass Ihr Kind diese besondere Grundschule in privater Trägerschaft besucht, erhalten an diesem Abend Informationen über die Schule, das Schulleben, den Schülertransport und den Ablauf der Schulanmeldung. Ebenso werden Fragen zu den vielfältigen Betreuungsmöglichkeiten nach Unterrichtsschluss beantwortet.

Für alle zum kommenden Sommer angemeldeten Kinder, gibt es die Möglichkeit die Mini-Schule, als Vorbereitung auf die Schule zu besuchen. Dies ist ein ganz besonderes Angebot der FESH, durch das unseren zukünftigen Schülern der Einstieg in die Schulzeit erleichtert wird. Als Brücke zwischen Kindergarten und Schule werden hier ganz bewusst Elemente aus dem Kindergartenalltag aufgegriffen und mit schultypischen Elementen erweitert. Auch dieses besondere Angebot ist am kommenden Montag in den Räumen der Freien evangelischen Schule Thema.

Alle, deren Interesse wurde, sind herzlich zu diesem Infoabend am Dienstag, 6. September 2016 um 19:30 Uhr in der Hammerstraße 6a eingeladen.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.fesh-hagen.de im Netz.

Auto mit gefälschten Plaketten sichergestellt

Hagen. Bereits am 25.08. fiel Polizeibeamten in Haspe ein
BMW auf, auf dem selbst ausgedruckte Stadtsiegel und eine ebensolche
TÜV-Plakette auf den Kennzeichen aufgeklebt waren. Der Pkw mit einem
Nummernschild aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis stand in der
Spielbrinkstraße, die Polizisten stellten die Nummernschilder sicher
und legten eine Anzeige vor. Am Dienstagmorgen stand der Wagen einige
Häuser weiter, hatte wieder die gleichen, zum Fahrzeug gehörenden
Kennzeichen angebracht und erneut Plaketten der Marke Eigenbau
aufgeklebt. Die Beamten machten nun kurzen Prozess, sie stellten
nicht nur die Nummernschilder, sondern gleich den Wagen sicher. Gegen
den Halter legten sie eine erneute Anzeige vor, die Ermittlungen
dauern an.

Hartz IV: Paritätischer bezeichnet Regelsatzpläne der Bundesregierung als „Affront“

Berlin – Als viel zu niedrig und „in keiner Weise
bedarfsdeckend“ kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband die
angekündigte Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze zum 1.1.2017 um
abermals lediglich 5 Euro auf dann 409 Euro. Der Verband fordert die
Bundesregierung zur Offenlegung der verwendeten Statistiken auf und
kündigt eine detaillierte Überprüfung der Berechnungen an. Nach
letzten Studien des Verbandes wäre bereits in diesem Jahr eine
Anhebung der Regelsätze um 23 Prozent auf 491 Euro erforderlich
gewesen.

„Nachdem die damalige Arbeitsministerin von der Leyen die
Regelsätze 2011 willkürlich manipuliert und trickreich kleingerechnet
hat, wurde diese Praxis zum Leid der vielen Familien in Hartz IV von
ihrer Nachfolgerin Nahles offenbar fortgeschrieben“, kritisiert
Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen
Gesamtverbandes. „Es geht hier aber nicht um statistische Petitessen,
sondern um das Existenzminimum von Millionen Menschen. Die nun
geplante Erhöhung für Erwachsene um lediglich 5 Euro ist angesichts
der Armut der Menschen geradezu eine Provokation. Dass für
Kleinkinder der Regelsatz überhaupt nicht erhöht werden soll, ist ein
familien- und kinderpolitischer Skandal“, so Schneider.

Der Verband fordert die Bundesregierung auf, die
Regelsatzberechnungen umgehend offenzulegen. Nach einer Studie des
Paritätischen ist der Regelsatz seit 2011 durch manipulative
Eingriffe in die Statistik verzerrt worden und im Ergebnis nicht
bedarfsdeckend. Die seitdem jährlich erfolgte Anpassung der
Regelsätze beruhte auf der einfachen Fortschreibung nach einem
Mischindex aus Preissteigerungen und der Entwicklung der Nettolöhne.
Fortgeschrieben wurden damit auch die manipulativen Eingriffe, was
die Bedarfslücke stetig wachsen ließ. Da jetzt neue Daten aus der
Einkommens- und Verbrauchsstichprobe vorliegen, ist die
Bundesregierung laut Gesetz verpflichtet, die Regelsätze auf
Grundlage der aktuellen Daten zu überprüfen und komplett neu zu
ermitteln.

Nach den heute bekannt gewordenen Plänen des
Bundesarbeitsministeriums soll der Regelsatz für Erwachsene um 5 Euro
auf 409 Euro, für Schulkinder zwischen sechs und 13 Jahren um 21 Euro
auf 291 Euro und für Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren um 5 Euro
auf 311 Euro erhöht werden. Für kleine Kinder soll der Regelsatz
unverändert bei 237 Euro im Monat bleiben.

Polizei mit Rollatorparcours auf Seniorenmesse

Gevelsberg. Am letzten Sonntag veranstaltete die
Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände in der
Fußgängerzone sowie im angrenzenden Stadtgarten die 13.
Seniorenmesse. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen
Temperaturen, präsentierten ca. 50 Aussteller verschiedenste Angebote
für Senioren. Auch die Polizei war mit ihrem Rollatorparcours vor
Ort. PHK Reifenschneider und PHK Fels, zuständig für die
Verkehrsunfallprävention und den Opferschutz, wollten den Besuchern
mit einigen Hilfestellungen und Beratungen die Nutzung eines
Rollators im Straßenverkehr erleichtern. Auch diesmal stellten die
Verkehrsbetriebe Ennepe-Ruhr für die Übungen einen Linienbus incl.
Fahrer zur Verfügung. Im Laufe des Tages fanden sich zahlreiche
Besucher mit ihren Rollatoren am Stand der Polizei ein. Auch die
Nutzung von PKW durch Senioren war ein überaus oft angesprochenes
Thema. In den Gesprächen konnten den Besuchern manche Ängste und
Zweifel genommen werden, wenn Senioren im Straßenverkehr einen PKW
führen. Die dazu gehörigen Infomaterialien fanden reißenden Absatz.
Die nächste Veranstaltung findet am 20.09.16 zum NRW Rollatortag in
Hattingen statt.

Randalierer schlagen Scheibe ein

Hagen. Am Montagvormittag informierte der Inhaber einer
Firma die Polizei über eine Sachbeschädigung. Der Geschädigte hatte
am Freitag gegen 18.00 Uhr die Büroräume an der Enneper Straße
verlassen und nun festgestellt, dass Unbekannte im Verlauf des
zurückliegenden Wochenendes eine Scheibe eingeschlagen hatten. Den
entstandenen Schaden schätzte der Geschäftsmann auf etwa 2000 Euro.
Möglicherweise steht die Sachbeschädigung im Zusammenhang mit einem
Einsatz vom Sonntagmorgen, da hatten Anwohner randalierende Personen
aus diesem Bereich gemeldet, die unter anderem Anhänger auf die
Fahrbahn geschoben hatten. Beim Eintreffen der alarmierten Polizisten
hatten sich die Täter allerdings bereits entfernt. Zeugen, die
weiterführende Hinweise geben können, melden sich bitte unter der 986
2066.

Fahrzeugaufbrecher im Hagener Norden unterwegs

Hagen. In der Nacht zu Dienstag haben unbekannte Täter an
zumindest vier Fahrzeugen im Bereich Helfe/Boele Scheiben
eingeschlagen und Elektronik oder Anbauteile entwendet. In der
Hagener Straße bauten die Diebe die teuren Bi-Xenon-Scheinwerfer aus
einem Volkswagen aus und in der Louise-Schröder-Straße das
Navigationsgerät ließen sie aus einem Audi das werksseitig verbaute
Navigationsgerät mitgehen. In der Knüwenstraße erbeuteten die Täter
aus einem weiteren VW das Multifunktionsgerät und in der
Lassallestraße war es wiederum ein Volkswagen, aus dem das Navi
gestohlen wurde. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im
Zusammenhang mit den Vorfällen gemacht haben, melden sich bitte unter
der 986 2066.

Hannelore Kraft zu Besuch am Volmarstein-Stand

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft besuchte den Stand der Ev. Siftung Volmarstein beim NRW-Tag in Düsseldorf.

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Hier präsentierte sich die Stiftung mit dem Berufsbildungswerk (BBW) und der Agentur Barrierefrei NRW am Stand des Sozialministeriums. Benjamin Laes und Volker Dresel vom BBW Freizeitbereich und Martin Philippi vom Forschungsinstitut Volmarstein (FTB) hatten das beliebte Handbike mitgebracht. Das Handbike ist ein Fahrrad, das mit den Händen angetrieben wird und daher bestens für Rolli-Fahrer geeignet ist. Dafür interessierte sich auch die Landesmutter. Eine Fahrt mit dem Bike lehnte sie an diesem heißen Tag jedoch augenzwinkernd ab „Für Sport ist es heute wirklich zu heiß!“.

Schreckmoment ausgenutzt und Taxifahrer geprellt

Hagen. Am Sonntag nahm ein 51-jähriger Taxifahrer gegen
03.05 Uhr zwei Fahrgäste am Dortmunder Hauptbahnhof auf. Die beiden
Männer wollten in die Hagener Innenstadt transportiert werden. Im
unteren Bereich der Flyer Straße griff einer der beiden Männer den
Taxifahrer gegen 03.32 Uhr an die Schulter und sagte, dass er
aussteigen wolle. Der Taxifahrer erschreckte sich und fuhr mit seinem
Fahrzeug leicht gegen eine Mauer. Daraufhin verließen die beiden
Männer das Taxi und flüchteten in Richtung Zehlendorfer Straße. Durch
den Aufprall an der Mauer wurde das Taxi vorne leicht beschädigt. An
der Mauer entstand kein Schaden. Der Taxifahrer kann die beiden
Männer wie folgt beschreiben: Ein Täter ist ca. 25 Jahre alt und hat
eine schmale Statur. Er hat blonde Haare und einen leicht rötlichen
Bart. Der andere Mann ist ca. 30 Jahre alt, hat eine stabile Statur
und rötlich-blonde Haare. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise unter
der Rufnummer 02331/986-2066.

Zwei Radfahrer bei Stürzen verletzt

Hagen. Am Samstagnachmittag beobachtete eine Zeugin in der
Rathausstraße, wie eine Radfahrerin ohne Fremdeinwirkung mit ihrem
Rad stürzte und sich augenscheinlich schwer verletzte. Sie leistete
bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe und ein
Krankenwagen brachte die 51-Jährige im Anschluss zur Weiterbehandlung
in eine Unfallklinik nach Bochum, wo sie stationär aufgenommen wurde.
In zwei weiteren Fällen hatte es die Polizei mit alkoholisierten
Radfahrern zu tun. Bereits in den frühen Samstagmorgenstunden
meldeten Zeugen einen jungen Mann, der auf dem Märkischen Ring neben
seinem Fahrrad lag. Hierbei handelte es sich um einen 18-Jährigen,
der erheblich alkoholisiert war und zudem Drogen genommen hatte.
Diese Kombination führte vermutlich dazu, dass er die Kontrolle über
sein Rad verlor und stürzte. Im Zuge seiner ambulanten medizinischen
Versorgung entnahm ihm ein Arzt auch gleich eine Probe für die
Auswertung seines Blutalkoholwertes. Ein ebenfalls 18 Jahre alter
Radfahrer fiel fast zeitgleich der Polizei in der Haßleyer Straße
auf, bevor er zu Fall kam. Da er allerdings mit deutlichen
Schlangenlinien unterwegs war und das Ergebnis seines Alkoholvortests
knapp unter der Zwei-Promillegrenze lag, musste auch er mit zur
Blutprobe.

Sachbeschädigungen auf dem Nachhauseweg

Hagen. An etwa einem Dutzend Fahrzeugen knickte in der
Nacht zu Sonntag ein zunächst unbekannter Mann in Hohenlimburg die
Kennzeichen ab und beschädigte die Plastikhalterungen. In der
Lenneuferstraße wachte ein Zeuge gegen 03.20 Uhr auf, als er Lärm von
der Straße hörte. Er sah den Täter, als der eine Mülltonne mit einem
Stein beschädigte, einen Roller umkippte und sich an fünf Autos an
den Kennzeichen zu schaffen machte. Er sprach ihn vom Fenster aus an,
allerdings reagierte der Täter nicht darauf. Also nahm der Zeuge die
Verfolgung des Mannes auf und rief die Polizei über sein Handy zu
Hilfe. Die traf dann mit Hilfe des Zeugen in der Wilhelmstraße auf
den 20-jährigen Verdächtigen, der über Bahn- und Lenneuferstraße
gegangen war, aber jegliche Sachbeschädigung abstritt. Der junge Mann
war deutlich alkoholisiert und nach eigenen Angaben sauer, weil man
ihn auf einer Party geärgert hatte. Die Polizisten stellten die
Personalien fest und legten eine Anzeige vor. Im Nachgang wurden fünf
weitere abgerissene Kennzeichen festgestellt, vier davon in der
Iserlohner Straße und eins in der Freiheitstraße. Die Kripo hat die
Ermittlungen übernommen, Hinweise bitte an die 02331-986 2066.

Ennepe-Ruhr-Kreis: Ergebnisse der Aktionswoche TISPOL-Speed liegen vor

In der Zeit vom 22.08. bis zum 28.08.2016 fand wieder eine
europaweite Aktionswoche zur Bekämpfung von
Geschwindigkeitsüberschreitungen statt (TISPOL Speed). In diesem
Zusammenhang stellt die Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis
insgesamt 1297 Geschwindigkeitsverstöße fest. Dies stellt einen
Anteil von 5,4 % an der Gesamtzahl des Landes in der Aktionswoche
dar. Im Rahmen der Kontrollwoche fällt ein Verkehrsteilnehmer
besonders auf: Am 26.08.2016 führt die Polizei eine
Geschwindigkeitsmessung mit Laser auf der Heilenbecker Str. in
Ennepetal durch. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt dort 50
km/h. Gegen 17.00 Uhr wird ein 39-jähriger Pkw-Fahrer aus Hagen
gemessen, der die Heilenbecker Str. mit einer Geschwindigkeit von 100
km/h befährt. Der 39-jährige wird angehalten und überprüft. Ihm droht
nun ein Bußgeld in Höhe von 200.- Euro, 4 Punkte in Flensburg und 1
Monat Fahrverbot

BMW in Hagen geklaut

Hagen. Am Samstag parkte ein 47-jähriger Autofahrer seinen
schwarzen BMW gegen 23.45 Uhr auf der Boeler Straße ein. Als er am
Sonntag gegen 12.00 Uhr zum Parkplatz zurückkehrte, erlebte er eine
böse Überraschung. Der BMW war nämlich verschwunden. Das Auto hat
einen Wert von rund 12.000 Euro. Die Polizei bittet Zeugen, sich
unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Mehrere Einsätze für die Feuerwehr Wetter (Ruhr) am Sonntag und Montag

Wetter (Ruhr). Der Löschzug II (Volmarstein /
Grundschöttel) wurde am Sonntag, 28.08.2016 um 12:50 Uhr zu einem
Brandmeldealarm bei der Firma ABUS, Altenhofer Weg, alarmiert. Durch
einen Servicetechniker vor Ort wurde mitgeteilt, dass es sich, bei
dem Alarm, um eine Fehlauslösung handelte. Der entsprechende Bereich
wurde durch die Einsatzkräfte kontrolliert und die Brandmeldeanlage
anschließend zurückgestellt. Nachdem die Einsatzstelle an einen
Gebäudeverantwortlichen übergeben worden war, konnten die
ausgerückten ehrenamtlichen Einsatzkräfte den Einsatz um 13:30 Uhr
für beendet erklären.

Die Löschgruppe Wengern wurde am Sonntag, 28.08.2016 um 13:04 Uhr
zu einer Rauchentwicklung im Waldgebiet oberhalb der Columbusstraße
alarmiert. Spaziergänger hatten aus dem Gebiet Rauch aufsteigen sehen
und richtigerweise die Feuerwehr alarmiert. Bis zum Eintreffen der
Feuerwehr wurde der Bereich schon vorsorglich mit dem Inhalt von
Trinkwasserflaschen und Eimern nass gehalten. Durch die
eingetroffenen Kräfte wurde die vorgefundene Feuerstelle mit der
Wärmebildkamera kontrolliert. Weitere Maßnahmen waren allerdings
nicht mehr erforderlich. Da die Anwohner angeboten hatten die
Feuerstelle zu späterer Stunde noch mal zu kontrollieren, konnten die
Einsatzkräfte den Einsatz um 13:44 Uhr für beendet erklären.

Weiter ging es für die Löschgruppen Wengern und Grundschöttel am
heutigen Montag um 00:31 Uhr in der Max-Gruhl-Strasse. Durch die
Polizei wurde hier eine Person in ca. 8 m Höhe auf einem Spitzdach
entdeckt, welche nicht mehr selbstständig den Weg nach unten antreten
konnte. Die Person wurde über die Drehleiter gerettet und
anschließend an die Polizei übergeben. Die ausgerückten
ehrenamtlichen Kräfte konnten den Einsatz nach 45 Minuten für beendet
erklären. Aussagen, warum die Person auf dem Dach saß, können durch
die Feuerwehr nicht gegeben werden. Hierzu wird an die Polizei
verwiesen.

Die Löschgruppe Esborn wurde um 05:27 Uhr zu einem Einsatz in der
Karl-Schwerter-Strasse alarmiert. Nachbarn hatten aus einer Garage
Wasser austreten sehen und dann die Polizei darüber informiert. Als
die Feuerwehr die ganz überraschten Eigentümer des Gebäudes aus dem
Bett geklingelt hatte, öffneten diese die Garage. Hier konnte die
Ursache des Wasseraustrittes schnell festgestellt werden. Der
Gartenschlauch in der Garage war geplatzt und daraufhin trat das
Wasser aus. Das Wasser wurde mit einfachen Hilfsmitteln, nämlich mit
der bloßen Hand, abgedreht und die Einsatzkräfte konnten nach 20
Minuten wieder einrücken.

Polizei EN beteiligt sich an landesweiter Aktion gegen Taschendiebstahl

Ennepe-Ruhr-Kreis. „Augen auf und Tasche zu! Langfinger
sind immer unterwegs“ In den letzten Jahren ist landesweit eine
Steigerung der Taschendiebstähle zu verzeichnen. Die Aufklärungsquote
stagniert auf niedrigem Niveau. Auch im Bereich der Polizei EN ist im
Vergleichszeitraum 2015/2016 ein Plus von 22 Taten (+14,97%)
festzustellen. In den Städten des Nordkreises stieg die Anzahl um 13
Fälle auf 101 Diebstähle, wobei mit 59 Taten Hattingen am stärksten
betroffen ist. Im Südkreis ist eine Steigerung von 9 Taten auf 68
Fälle zu verzeichnen. Hier sind Schwelm mit 29 Taten und Gevelsberg
mit 25 Taten am häufigsten betroffen. In der Regel nutzen Täter
Alltagssituationen ihrer Opfer aus, bei denen diese durch beengte
Platzverhältnisse abgelenkt und die Tätergruppen selbst bei der
Tatausführung kaum durch Unbeteiligte erkannt werden können. In der
Zeit vom 29.08.2016 bis zum 03.09.2016 finden landesweite Präventiv-
und Repressivmaßnahmen unter dem Thema „Augen auf und Tasche zu!
Langfinger sind immer unterwegs“ statt. Im Rahmen eines
Sondereinsatzes werden am 30.08.2016 in den Innenstadtbereichen von
Hattingen, Schwelm und Gevelsberg, in der Zeit von 09:00 – 15:00 Uhr,
öffentlichkeitswirksame Präventivmaßnahmen durchgeführt. Die mobile
Wache wird zwischen den Städten ebenfalls im Einsatz sein.
Taschendiebe, zumeist Nichtdeutsche, gehen in Teams von mindestens
zwei Tätern arbeitsteilig vor. Sie nutzen vorhandenes oder selbst
verursachtes Gedränge und lenken ihr Opfer häufig zusätzlich ab
(Anrempeln, Beschmutzen und Säubern der Kleidung, Frage nach dem Weg
und Vorhalten eines Stadtplans, Anstecken einer Blume, Umarmen,
Hochheben, …). Zur Vermeidung von Taschendiebstählen gibt die
Polizei folgende Tipps:

Nur so viel Bargeld und Schecks (Scheck und Scheckkarte immer
trennen) mitnehmen, wie benötigt werden

Beim Bezahlen an Kasse oder Schalter (Bahnhof) fremden Einblick in
Geldbörse oder Brieftasche vermeiden

In jedem Gedränge besonders aufmerksam sein und ganz bewusst auf
Taschendiebe achten

Geld, Schecks, Kreditkarten, Handy, Schlüssel und Papiere auf
verschlossene Innentaschen der Kleidung verteilt dicht am Körper
tragen

Brustbeutel, Gürteltasche, Geldgürtel oder am Gürtel angekettete
Geldbörse benutzen

Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite
oder unter den Arm geklemmt tragen

Handtasche auch im Restaurant, im Laden, im Kaufhaus, selbst bei
Anprobe von Schuhen oder Kleidung nicht an Stuhllehnen hängen oder
unbeaufsichtigt abstellen

Beim Einkaufen Geldbörse nicht oben in Einkaufstasche, -korb oder
-wagen legen

Bei Bahnreisen Handtaschen oder Kameras nicht an Abteiltüren oder
Wagendurchgängen aufhängen, während der Nachtruhe Abteil nach
Möglichkeit von innen verschließen

Weitere Informationen www.nrw-gegen-taschendiebe.de

A45: Zwei Verletzte und hoher Sachschaden

Zwei leichtverletzte Fahrzeugführer und zwei stark deformierte
Autos sind die Bilanz eines Verkehrsunfall von gestern, Sonntag,(28.
August 2016) 07.42 Uhr, bei Lüdenscheid auf der A45 in Richtung
Frankfurt.

Den ersten Ermittlungen zur Folge, fuhr der Fahrer eines BMW, ein
28-Jähriger aus Heidenrod, fast ungebremst auf den vorausfahrenden VW
Golf eines 32-Jährigen aus Mülheim an der Ruhr auf. Nach ersten
Angaben vor Ort, könnte ein Sekundenschlaf ausschlaggebend dafür
gewesen sein, dass der 28-Jährige den Vorausfahrenden nicht
rechtzeitig wahrnahm. Der Golf kam nach dem Zusammenprall auf dem
linken Fahrstreifen zum Stillstand. Der BMW schleuderte über die
Fahrbahn und kollidierte noch mehrfach mit den rechtsseitigen
Schutzplanken. Er kam seinerseits wenig später auf dem Seitenstreifen
zum Stillstand.

Der 28,- und der 32-Jährige kamen jeweils mit Rettungswagen in
Krankenhäuser.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 18.000 Euro.

Während der Unfallmaßnahmen kam es vorübergehend zu
Verkehrsbeeinträchtigungen.

Mann mischt sich in Streit ein und schlägt seinen Gegner nieder

Hagen. Ein bislang unbekannter Mann hat sich am Sonntag in
den Streit eines Paares eingemischt und seinen Gegner
niedergeschlagen. Am Sonntag geriet ein Pärchen gegen 04.50 Uhr in
einer Gaststätte am Graf-von-Galen-Ring in eine verbale
Auseinandersetzung. Der Streit der 24-jährigen Frau und des
25-jährigen Mannes verlagerte sich auf die Straße. Dort mischte sich
plötzlich ein unbekannter Mann in den Streit ein. Der Unbekannte
stieß den 25-Jährigen zunächst auf die Motorhaube eines BMW und
schlug sein Opfer dann nieder. Daraufhin flüchtete der unbekannte
Schläger. Das Opfer musste ärztlich behandelt werden. Die Motorhaube
des BMW wurde beschädigt. Das Pärchen kann den Schläger wie folgt
beschreiben: Der Mann ist ca. 25 bis 30 Jahre alt und 180 bis 190 cm
groß. Er hat eine kräftige Statur und trägt kurze, braune Haare. Zur
Tatzeit war der Mann mit einem orangefarbenen T-Shirt und einer
schwarzen Jogginghose bekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, sich
unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

VIDEO |Ein Tag für Helden in Hagen – Interview mit OB Schulz

Nicht nur über die Vielfalt der Informationen und Angebote auf dem 1. Hagener Blaulichttag, auch über das große Interesse der Bürger zeigte sich Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz am Sonntag beeindruckt. Im Video-Interview unterstreicht der OB auch das große Engagement von den Menschen, die sich in Hagen ehrenamtlich und beruflich für die Sicherheit einsetzen.

VIDEO | „Ein großes Uhrwerk“ – Interview mit Thomas Huyeng

Die Hagener Hilfsorganisationen und ihr Engagement sind Thomas Huyeng, Beigeordneter der Stadt Hagen, ein großes Anliegen. Vieles aus seinem Denken und Handeln hängt mit einem persönlichen großen Dankeschön zusammen. Mehr dazu in einem sehr berührenden Interview, das wir auf dem 1. Hagener Blaulichttag mit Thomas Huyeng geführt haben. Mehr zum 1. Hagener Blaulichttag gibt es in dieser Woche – natürlich hier bei TV58.de .

UPDATE | Tötungsdelikt in Olsberg

Olsberg. Am Sonntag kam es gegen 02:30 Uhr in Olsberg zu
einem Tötungsdelikt. Anwohner hörten Schreie aus dem Hausflur und
informierten die Polizei. Diese war innerhalb weniger Minuten vor Ort
und fand einen 48-jährigen Mann aus Olsberg tot auf. Der Mann war
offensichtlich Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Polizei und
Staatsanwaltschaft gehen derzeit von einer Beziehungstat aus. Im Zuge
der Ermittlungen richtete sich der Verdacht gegen einen 20-Jährigen
aus dem familiären Umfeld des Opfers. Der Mann war offenbar
unmittelbar nach der Tat von einem deutschen Flughafen aus in
Richtung Griechenland geflogen, wo er bei seiner Ankunft direkt
festgenommen werden konnte. Die genauen Hintergründe der Tat sind
derzeit unklar. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Wohnungseinbruch

Hagen. Im Zeitraum vom 26.08.2016, 23.30 Uhr bis zum
27.08.2016, 09.00 Uhr drang ein bisher unbekannter Täter durch ein
Küchenfenster in eine Wohnung des Hauses Schumannstr. 33 in
Hagen-Wehringhausen ein. Hier durchsuchte er die Räumlichkeiten und
entwendete diverse Gegenstände plus Bargeld. Der Beutewert wird auf
ca. 1600,-EUR beziffert. Hinweise erbittet die Polizei Hagen unter
der Telefonnummer 02331/986-2066.

Teilnehmerrekord in der 3. Academy-Saison

Die kinder+Sport Basketball Academy bei Phoenix Hagen hat bereits ihre dritte Saison hinter sich. Dabei feiert sie einen neuen Teilnehmerrekord: Insgesamt 1.298 Kinder haben in der Saison 2015/2016 den beliebten Parcours durchlaufen und um ein neues Trikot gespielt. Doch neben der Zahl macht Projektleiter Matthias Grothe im Rückblick noch weitere Höhepunkte der abgelaufenen Spielzeit aus.

Im Vordergrund steht bei der kinder+Sport Basketball Academy ohnehin, Kinder von sieben bis 15 Jahren für den Basketballsport zu begeistern. „Wesentlich wichtiger als der Rekord ist, dass wir viele neue glückliche Trikotbesitzer finden konnten“, sagt Phoenix-Jugendkoordinator Matthias Grothe. Ein Trikot in sechs unterschiedlichen Farben für die einzelnen Levels gibt es bei der kinder+Sport Basketball Academy als Belohnung. Dafür muss der Parcours aus den Stationen Werfen, Passen, Dribbeln, Athletik und Korbleger in verschiedenen Schwierigkeitsstufen bewältigt werden.

Natürlich kommt ein Großteil der 1.298 teilnehmenden Kinder aus der Stadt Hagen. Zum Konzept gehört aber auch, die umliegenden Regionen regelmäßig zu besuchen. „Dass wir auch in dieser Saison wieder neue Standorte für die kinder+Sport Basketball Academy begeistert haben, ist toll“, so Grothe. Im Ruhrgebiet ging es zum Saisonabschluss nach Bochum, wo an drei Camptagen bei den VfL AstroStars insgesamt 180 Kinder teilnahmen. In Recklinghausen waren es an zwei Tagen 104 Kids. Zum großen Event beim neuen Phoenix-Kooperationspartner Schalke 04 kamen 126 Teilnehmer. Außerdem war die Academy bei einer Realschule in Mönchengladbach (64 Teilnehmer) und zum zweiten Mal in Soest (112 Teilnehmer) zu Gast.

Neben neuen Orten testete das Phoenix-Team mit der kinder+Sport Basketball Academy in der abgelaufenen Saison auch neue Formate. Zum ersten „Girls‘ Day“ in Kooperation mit der Mädchen-Abteilung des TSV Hagen 1860 kamen fast 100 Mädels. Bei der Outdoor-Premiere beim Springefest in der Hagener Innenstadt wurden über 150 Kinder erreicht. „Die neuen Formate wurden super angenommen“, sagt Grothe. „Gleichzeitig haben auch die etablierten Events weiter großen Zulauf erhalten.“

Ganz besonders freut sich Grothe über einen herausragenden Einzelerfolg. Emma Neuhaus gelang es Mitte Mai, mit 13 Jahren als erstes Mädchen am Standort Hagen das höchste Level der kinder+Sport Basketball Academy zu knacken. Sogar bundesweit war Emma erst das zweite Mädchen, dem diese Leistung gelang. „Das war sicherlich das größte Highlight“, sagt Grothe begeistert. Das schwarze Trikot hat sich Emma damit mehr als verdient. In Hagen hatte sich zuvor nur Liam Ben Pauli im Alter von neun Jahren das Allstar-Dress gesichert.

Im Saison-Resümee kann sich das Projekt auch nach drei Jahren mehr als sehen lassen: „Die kinder+Sport Basketball Academy bei Phoenix Hagen ist eine absolute Erfolgsstory, die wir in der neuen Saison ab Oktober weiterschreiben werden“, sagt Grothe. Er hat noch viel vor: „Wir werden versuchen, noch mehr Standorte in der Region zu erreichen und auch an Schulen in Hagen und der Umgebung das Konzept der Academy zu etablieren. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern samt Eltern und den Partnervereinen für das Vertrauen und die tolle Zusammenarbeit!“

Erneute Verunreinigung der Grundschötteler Straße sorgt teilweise für gesperrte Straßen

Wetter (Ruhr). Der Löschzug Alt-Wetter wurde am Freitag, 26.08.2016 um 05:32 Uhr
zu einer erneuten Verunreinigung der Grundschötteler Straße
alarmiert. Die erste Erkundung ergab, dass die Grundschötteler Straße
vom Kreisverkehr Vogelsanger Straße komplett mit Dieselkraftstoff
verunreinigt war. Weiterhin waren die Ruhrstraße, die Wasserstraße,
die Oberwengerner Straße, die Osterfeldstraße und die Wittener Straße
verunreinigt.

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Daraufhin wurden durch den Einsatzleiter nach und nach
alle Einheiten der Feuerwehr Wetter (Ruhr) zum Reinigen der
Fahrbahnen alarmiert. Ferner wurden die Einsatzkräfte durch Kräfte
vom Stadtbetrieb und Straßen NRW unterstützt. An einigen Stellen
waren die Fahrbahnen so verunreinigt, dass diese komplett für den
Verkehr gesperrt werden mussten, so ein Sprecher der Feuerwehr. Durch
die teilweisen Sperrungen kam es zu Behinderungen im Berufsverkehr.
In den umliegenden Städten Sprockhövel, Hattingen und Witten waren
die Kräfte ebenfalls wegen dieser Dieselspur im Einsatz. Durch die
Polizei konnte ein Linienbus, einer Hattinger Firma, als Verursacher
ausfindig gemacht werden. Auf den Halter des Fahrzeuges kommt in
naher Zukunft ein Kostenbescheid zu. Nach den Aufräumarbeiten konnten
alle ehrenamtlichen Kräfte den Einsatz nach guten fünf Stunden für
beendet erklären.

Geschäftseinbrecher in der Hagener City gestellt

Hagen. Am Sonntag, gegen 01.30 Uhr, beobachtete
ein Anwohner, wie zwei männliche Personen aus einer Shisha-Bar in der
Frankfurter Str. in der Hagener Innenstadt traten. Da sie diverse
Taschen und einen Monitor mit sich trugen, kam dies dem Zeugen
verdächtig vor und verständigte die Polizei. Die eingesetzten Beamten
trafen die 32-jährigen und 37-jährigen Personen vor Ort noch an und
überprüften den Sachverhalt. Es stellte sich heraus, dass die beiden
Männer in die Shisha-Bar eingebrochen waren und hier diverse
Gegenstände entwenden wollten. Die Täter wurden festgenommen und dem
Polizeigewahrsam zugeführt.