Michael Hohoff (u.a. Hohoffs 800°) will seinen Gastro-Bereich auf Hagen fokussieren

Gespräch mit Michael Hohoff. Inhaber der gleichnamigen Konditorei/Bäckerei in Waltrop und Betreiber der HOHOFFS 800°-Konzepte in Dortmund, Hagen und Hamm:
Elbershallen Hagen Album Ansichtssachen © HansLeicher.

 

Herr Hohoff, Sie sind ein „Macher“ bis ins Detail, als gelernter Konditormeister können Sie mittlerweile auf eine erfolgreiche Entwicklung Ihrer zum Teil gastronomischen Betriebe an diversen Standorten zurückblicken. Auf was sind Sie besonders stolz?

 

„Wissen Sie, das Wort „Stolz“ ist, verbunden mit den HOHOFFS-Konzepten, ein falsches Wort. Es macht mir riesigen Spaß zu sehen, wie sich die Dinge entwickeln und eigenständig werden. Wie die Visionen, die ich zusammen mit meiner Frau habe, in die Realität umgesetzt und von unseren Mitarbeitern gelebt werden. Was mich stolz macht, ist die Entwicklung der Menschen, die mittlerweile hinter dem Namen „HOHOFFS“ stehen. Ein großartiges Team mit unterschiedlichster Fachkenntnis, viel Liebe zum Detail, mit Lust am Geschmack und der Freude, ein guter Gastgeber zu sein – sowohl in der Konditorei und Bäckerei als auch in den 800°-Konzepten. Das ist der Funke, der durch unsere Produkte auf unsere Gäste und Kunden herüberspringt.“

 

Trotzdem sagen Sie, dass sich etwas ändern muss?
„Ja, denn ich erreiche in Kürze einen „magischen“ Tag, meinen 50. Geburtstag. Andere werden in diesem Alter vielleicht träge, aber ich habe tierisch Lust, noch mal richtig Gas zu geben. Und mit Gas geben meine ich NICHT, schnellstmöglich die entsprechenden Autobahn-Distanzen zwischen den eigenen Konzepten zu überwinden, sondern zurück zu den Wurzeln: HOHOFFS wird sich wieder verstärkt auf den Ursprung konzentrieren, das Handwerk. Schon seit Jahren werden in unseren Backstuben neben dem Sortiment für unseren eigenen Verkauf, ausgesuchte Produkte für unterschiedliche Kunden und Firmen produziert. Aufgrund der gestiegenen deutschlandweiten Nachfrage nach unseren Confiserie- und Bäckereiprodukten, wird dieser Geschäftszweig zukünftig weiter ausgebaut und perfektioniert. Für dieses Ziel sind wir im Jahr 2014 mit dem Neubau unserer Produktion in Waltrop angetreten, und wir nehmen dahingehend immer mehr Fahrt auf. Unsere Kunden werden von noch mehr Kreativität, Nachhaltigkeit – einfach der MARKE „HOHOFFS“ – profitieren. Vor dem Hintergrund der Fokussierung und Bündelung von Kapazitäten, müssen alle HOHOFFS-internen Ressourcen konzentriert werden. Der Zeitpunkt ist nun da, dass auch Sie die Veränderungen wahrnehmen werden:

 

Im Gastronomiebereich werden wir uns voll und ganz auf unsere beiden jüngsten Projekte in HAGEN fokussieren:

Auf „HOHOFFS 800° The Golden Cage“, dort genießen Fleischliebhaber die HOHOFFS-Qualität und einzigartiges Ambiente. Das alte Kesselhaus bildet eine großartige Bühne für „den goldenen Käfig“, in dem lukullische Hochgenüsse mit dem Hauptdarsteller „good old steak“ seit September 2016 kredenzt werden. Und in „THE GRAND CENTRAL GRILL & BAR“, welches erst seit Juni mit neuem asiatischen Konzept nach der japanischen Ess-Kultur von „Izakaya“ eröffnet hat. Hier haben wir eine fürs Ruhrgebiet trendorientierte gastronomische Vision mit überwiegend asiatischer Grilltradition verwirklicht: Keine Menüreihenfolge, keine Gänge – einzig und allein der gemeinsame Genuss vonasiatischen Aromen, besten Zutaten und ebenso authentischen Getränken in einem lässigem Barambiente.

 

Dafür bündeln wir Ressourcen:

Wir stellen unseren gastronomischen Betrieb in Hamm, im „Hohoffs 800° Altes Fährhaus“ ab Mitte September nach drei Jahren ein. Zudem wird ab September 2018 „Hohoffs 800° The Farmhouse“ in Dortmund anders genutzt: Die tägliche Gastronomie wird auch hier eingestellt. Aber in der Vergangenheit haben wir am Dortmunder sowie Hagener Standort zahlreiche Anfragen für Firmenfeiern und andere geschlossene Veranstaltungen erhalten, denen wir aufgrund des laufenden Betriebs absagen mussten.

Nun werden wir punktuell das charmant-rustikale Farmhouse und auch unsere Hagener Konzepte, „Hohoffs 800° The Golden Cage“ und „The Grand Central Bar“ im elegant-lässigen New Yorker Stil der 20er und 30er Jahre für solche Events zur Verfügung stellen können. Anfragen dazu nehmen wir gern unter veranstaltung@hohoffs.de entgegen.

 

Allen Festangestellten und Auszubildenden im Alten Fährhaus und im Farmhouse sind selbstverständlich gesicherte Arbeitsplätze angeboten worden. Sie bleiben mit ihren Qualifikationen wichtige Säulen des Unternehmens.

 

Wir danken unseren Hammer und Dortmunder Kunden für den großartigen Zuspruch, auch in den sozialen Medien, die wachsende Treue und freuen uns umso mehr, sie in Hagen als Stammkundenbegrüßen zu dürfen.

Die HOHOFFS-Gutscheine können selbstverständlich auch im Nachhinein an allen verbleibenden Standorten in Waltrop und Hagen eingelöst werden.

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Mehrere Verletzte – 71-Jährige in Lebensgefahr – schwerer Unfall auf der Herdecker Straße

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© Hans Leicher.

Hagen | Am Dienstag kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Herdecker Straße. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr gegen 13:00 Uhr ein 76-jähriger Mann mit seiner Beifahrerin (71) die Herdecker Straße in Richtung Hagen. Auf Höhe der Straße Gut Hausen kam der 76-jährige Seat-Fahrer aus ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Er prallte gegen einen mit zwei Personen (64, 61) besetzten VW Beatle, welcher in Richtung Herdecke Fuhr. In die verunfallten Fahrzeuge stieß unmittelbar darauf ein 59-jähriger Golf-Fahrer, welcher unverletzt blieb. Die Insassen des VW wurden leicht verletzt. Der 76-Jährige verletzte sich so schwer, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Seine 71-jährige Beifahrerin befindet sich in Lebensgefahr. Ein Rettungshubschrauber landete an der Unfallstelle, kam aber nicht zum Einsatz. Die Polizei sperrte die Herdecker Straße für mehrere Stunden komplett. Der Schaden wird auf zirka 15.000 Euro geschätzt. Das Verkehrskommissariat ermittelt jetzt, wie genau es zum Unfall kommen konnte.

Quelle: Polizei Hagen – Sebastian Hirschberger

Ausbildungsstart: DGB-Jugend Hagen fordert Entlastung durch NRW-weites Azubi-Ticket!

Philipp Siewert | DGB Ruhr-Mark | Am 1. August beginnt für viele junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt: Als Auszubildende starten sie ihre Berufsausbildung – sowohl im Betrieb wie in der Berufsschule. Damit beginnt eine neue Lebensphase, in der sie immer mehr eigene Entscheidungen treffen und zum Beispiel in eine eigene Wohnung ziehen. Mit einer kleinen Ausbildungsvergütung, die ihnen Betriebe bei der dualen Ausbildung zahlen müssen, gewinnen sie an Unabhängigkeit. Doch das eigene Leben ist teuer. Deswegen fordert die DGB-Jugend Hagen eine gezielte Entlastung durch ein NRW-weites Azubi-Ticket.

Um Auszubildende finanziell zu entlasten und ihnen mehr Möglichkeiten zu geben, sollte die Landesregierung endlich gemeinsam mit den Verkehrsverbünden handeln: Wir brauchen ein NRW-weites und bezahlbares Azubi-Ticket, das alle Auszubildenden erwerben können, um den gesamten Nahverkehr im Bundesland rund um die Uhr zu nutzen“, fordert DGB-Jugendbildungsreferent Philipp Siewert. Studierende haben schon seit Jahren ein NRW-weites Semesterticket. Deshalb sei es jetzt Zeit, hier auch Auszubildende zu entlasten. „Mit einem NRW-Azubi-Ticket würde die duale Berufsausbildung insgesamt attraktiver gemacht. Und das ist bitter nötig, weil sie ein Rückgrat für wirtschaftlichen Erfolg darstellt“, erläutert Siewert, dem Sorgen bereitet, dass die Anzahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge in den letzten Jahren rückläufig war.

Zwar können Auszubildende in Hagen das VRR Young Ticket Plus ab 59,95 € kaufen, damit aber nicht über die Grenzen des VRR hinaus reisen. Pendeln nach Hamm oder Lüdenscheid wäre mit erheblichen Mehrkosten verbunden. „Fast 60 Euro für die Monatskarte, der Preis steht in keinem Verhältnis zur Leistung. Das ist für die meisten Auszubilden viel zu teuer. Ein echtes Azubi-Ticket muss daher NRW-weit gelten – und bezahlbar sein.“, sagt Siewert.

Die Gewerkschaftsjugend weist darauf hin, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen dem akuten Fachkräftemangel und dem Mangel an attraktiven Angeboten für Azubis gibt, zum Beispiel für bessere Mobilität. Mit einem Azubi-Ticket sei es wesentlich günstiger und attraktiver, Ausbildungsplätze in regionaler Entfernung vom Wohnort anzunehmen. Somit bietet sich hier ein wirksames Hilfsmittel, um regionale Unterschiede zwischen Ausbildungsangebot und -nachfrage zu lindern. Zudem wird eine landesweite Lösung auch zu einem verstärkten Netzausbau führen, von dem alle Regionen profitieren könnten. „Ein NRW-weites Azubi-Ticket bietet also eine positive Gesamtperspektive, zu der am Ende auch mehr abgeschlossene Berufsausbildungen gehören werden“, prognostiziert Philipp Siewert.

Deutscher Federfußballer chancenlos bei den Hungarian Open

(ktr) Erwartungsgemäß hingen für das kleine deutsche Aufgebot bei den Hungarian Open im ungarischen Újszász die Trauben nicht allzu hoch. Die Spielgemeinschaft TV Lipperode/FFC Hagen um Rekord-Nationalspieler Sven Walter sowie Frida Varga, Arne Twer und Andre Lange konnte nicht in die Phalanx der traditionell starken Teams aus Ungarn einbrechen. Unter 34 Mannschaften aus neun Nationen bleib dem Quartett lediglich der 23. Rang im Gesamtklassement. Sieger wurde Gastgeber VVSE Újszász.

Hungarian Open 2018
Für das deutsche Team um (v.l.) Frida Varga, Sven Walter (3.v.l.), Arne Twer (3.v.r.) und Andre Lange (rechts) gab es in Ungarn nichts zu holen. (Foto DFFB)

Bei den Damen belegten Franziska Schönfeld von Flying Feet Haspe und Marie von Rüden gemeinsam mit den Ungarinnen Judit Fehér und Krisztina Tánczos unter 13 startenden Teams den vorletzten Rang. Im Herren-Einzel, bei dem 68 Starter am Ball waren, schob sich Arne Twer als bester Nicht-Ungar auf den 14. Platz, während Marie von Rüden unter 18 Starterinnen im Damen-Einzel als Achte der Verliererrunde gewertet wurde. Im erstmals ausgetragenen Damendoppel wurden Franziska Schönfeld und Marie von Rüden Sechste.

Gehaltsbiografie 2018: So unterschiedlich sind die Lebenseinkommen in Deutschland

Gehalt.de | Wie viel Geld verdienen Arbeitnehmer in ihrem gesamten Berufsleben? Welchen Einfluss hat plötzliche Arbeitslosigkeit auf die Entwicklung des restlichen Lebenseinkommens? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert die neue Studie „Gehaltsbiografie 2018“ des Hamburger Vergleichsportals Gehalt.de. Für die Untersuchung wurden 217.867 Datensätze von Fach- und Führungskräften aus den letzten 12 Monaten analysiert. Das Ergebnis: Wer 45 Jahre Arbeitslosengeld II (ALG II) bezieht, häuft bis zum 65. Lebensjahr rund 485.500 Euro an. Mindestlohnempfänger erhalten im gleichen Zeitraum 846.400 Euro – Vertriebsleiter mit akademischem Hintergrund verdienen wiederum über drei Millionen Euro in ihrer Karriere.

Gehaltsbiografie 2018

So viel verdienen Fach- und Führungskräfte bis zum Renteneintritt

Berufseinsteiger in Deutschland verdienen durchschnittlich 30.056 Euro im Jahr. Mit 60 Jahren können sie ihr Einkommen mit 58.229 Euro fast verdoppeln. Im Durchschnitt erhalten Fachkräfte 45.839 Euro und Führungskräfte rund 109.202 Euro jährlich. „Hochgerechnet auf das ganze Berufsleben entstehen je nach Beruf Gehaltsunterschiede in Höhe von mehreren Millionen Euro. Vielen ist der Gesamtbetrag ihrer Lebenseinkommen gar nicht bewusst“, sagt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de.

Über drei Millionen Euro für den Vertriebsingenieur

Der Vertriebsingenieur gehört beispielsweise zu den am besten verdienenden Beschäftigten in Deutschland: Sein Gehalt summiert sich im Laufe seiner Karriere auf über drei Millionen Euro. Zum Vergleich: Die eher gering vergüteten Rezeptionisten kommen auf ein Lebenseinkommen von rund 1,2 Millionen Euro.

Lebensszenario: 656.217 Euro weniger durch Jobverlust

Doch wie verändert sich die Höhe des Lebenseinkommens, wenn Beschäftigte arbeitslos werden? Wie stark sich ein Jobverlust auswirken kann, zeigt die fiktive Einkommensentwicklung eines Altenpflegers: Im regulären Karriereverlauf verdient dieser bis zum Renteneintrittsalter 1,3 Millionen Euro. Wird er beispielsweise mit 40 Jahren arbeitslos und zum ALG II-Bezieher, ohne wieder ins Berufsleben zurückkehren zu können, sinkt sein Lebenseinkommen auf 651.612 Euro. Der Verlust des Berufes kostet den Altenpfleger somit knapp die Hälfte seines gesamten Lebensgehalts. „Das Abrutschen in ALG II hat massive finanzielle Einbußen zur Folge. Der Weg aus der Erwerbslosigkeit sollte oberste Priorität haben“, so Bierbach weiter.

ALG II vs. Mindestlohn Darüber hinaus haben die Experten von Gehalt.de das Einkommen zwischen ALG II- und Mindestlohnempfängern verglichen. In beiden Fällen beginnt der Bezug im Alter von 20 und endet mit 65. Das Ergebnis: Über die gesamte Zeit ergibt sich ein Einkommensunterschied von 360.916 Euro. Der ALG II-Empfänger erhält insgesamt 485.484 Euro, im Mindestlohn-Szenario sind es 846.400 Euro.

Sommerausgabe der Seniorenzeitung erschienen

 

zeitRuth Sauerwein | Die Sommerausgabe der Seniorenzeitung Junges Altes Hagen ist erschienen. Die Zeitung leistet diesmal ihren eigenen Beitrag zur Diskussion HAGENplant 2035 mit einem Grußwort des Oberbürgermeisters, Beiträgen aus verschiedenen Blickwinkeln auf unsere Stadt und – als besonderen Beitrag – das Hagenspiel „CityGang“ von Martin Schlegel samt Gewinnspiel, bei dem es Gutscheine der Stadtbäckerei Kamp zu gewinnen gibt.

Ansonsten gibt es wieder einen bunten Strauß an Themen: Ein Portrait von Julia Schröder, die bei der Caritas unter anderem für den Warenkorb zuständig ist, ein Bericht über zwei Auszubildende der Stadt Hagen, die ein Kataster der Stolpersteine in Hagen erarbeiten, den zweiten Teil eines Reiseberichts durch den Iran, dazu Kurzgeschichten und Gedichte.

Die Ausgabe hat ein etwas anderes Gesicht bekommen. Das Redaktionsteam ist gespannt auf das Echo, das die Änderung besonders beim Titel hervorrufen wird.

Die Zeitungen liegen aus im Sozialen Rathaus am Bahnhof, in den Bürgerämtern, der Freiwilligenzentrale, Begegnungsstätten, bei HagenInfo, in Apotheken, Arztpraxen – überall dort, wo die ehrenamtlichen Boten die Zeitung anliefern. Das Redaktions-Team sucht noch Menschen, die ehrenamtlich Zeitungen herumbringen können.

Stadtarchiv erhält Nachlass von Leni Timmermann

Das Westfälische Musikarchiv im Stadtarchiv Hagen freut sich über Zuwachs: Durch zahlreiche Original-Aufnahmen auf Schellack und Tonband, Zeitungsberichte und andere Dokumente erhalten Interessierte jetzt einen Einblick in das Leben und Wirken der Musikpädagogin und Pianistin Leni Timmermann, geborene Pahlenberg. Ihr Sohn, Franz Hubert Timmermann, übergab ihren Nachlass an Heinz Dietz, Mitarbeiter des Stadtarchivs.

Nachlass Leni Timmermann_Foto Francine Rohlffs
Franz Hubert Timmermann (rechts) übergab den Nachlass seiner Mutter an Heinz Dietz, Mitarbeiter des Stadtarchivs. (Foto: Francine Rohlffs)

Leni Timmermann wurde 1901 in Herbede in Witten geboren, ihre Familie stammte aus Lüdenscheid und sie heiratete in Letmathe. Ihre Verbundenheit mit der Region drückte sie in diversen Liedern wie dem „Lüdenscheider Wanderlied“ oder dem „Lüdenscheider Heimatlied“ aus. Diese Stücke überlebten den Zweiten Weltkrieg, obwohl die Komponistin sich weigerte, der Reichsmusikkammer beizutreten und sie in dieser Zeit ein Berufsverbot erhielt. Ihre Lieder wurden in viele Sprachen übersetzt, darunter englisch, lettisch, russisch und chinesisch. Zudem nahmen viele Künstler ihre Lieder in ihr eigenes Repertoire auf. Ihr Werk findet sich daher auf vielen Tonträgern wieder.

Das Westfälische Musikarchiv (WMA) ist Teil des Hagener Stadtarchives und wurde am 3. März 1962 auf Initiative des damaligen Stadtarchivars Walter K. B. Holz gegründet. In diesem befinden sich die Nachlässe westfälischer Musiker, Komponisten und Musikwissenschaftler. Der Schwerpunkt der Bestände stammt von Musikern, die zwischen 1860 und 1970 lebten. Insgesamt umfasst das Musikarchiv die (Teil-)Nachlässe von rund 300 Persönlichkeiten. Daneben gibt es Dossiers von etwa 950 Musikern.

Wandergeselle auf der Walz und zu Besuch im Rathaus Wetter

Jens Holsteg | Wetter (Ruhr) | „Gott zum Gruße!“ Mit diesen Worten stellte sich kürzlich Wandergeselle Dominic Eisenhardt von der 1910 gegründeten Gesellenvereinigung „Fremder Freiheitsschacht“ im Rathaus vor.

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Mitarbeiterin Jutta-Voß-Müller begrüßt den Wandergesellen Dominic im Rathaus. Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

Nach einer zünftigen Ansprache bat Dominic um das Siegel der Stadt Wetter (Ruhr) mit Unterschrift für sein Wanderbuch. Darin hält ein jeder Geselle die besuchten Ortschaften fest. Nach einer Besichtigung des historischen Rathauses erhielt Dominic noch einen kleinen Obulus für seine weitere Wanderzeit.

Dominic ist seit rund dreieinhalb Jahren und noch bis Oktober auf der Walz. Die normale Zeit, in der ein Geselle auf die Walz geht, beträgt drei Jahre und einen Tag. Man kann das aber so lange machen, wie man möchte.

Die Wanderschaft war seit dem Spätmittelalter bis zur beginnenden Industrialisierung eine der Voraussetzungen für den Gesellen, die Prüfung zum Meister zu beginnen. Die Gesellen sollten vor allem neue Arbeitspraktiken kennen lernen und Lebenserfahrung sammeln. Ein Handwerker, der sich auf dieser traditionellen Wanderschaft befindet, wird als „Fremdgeschriebener“ oder „Fremder“ bezeichnet. Dabei darf der „Fremdgeschriebene“ während seiner Reise einen Bannkreis von 50 Kilometern um seine Heimatstadt nicht betreten. In Deutschland befinden sich derzeit rund 600 Gesellen auf Wanderreise. Manu hat mit der Walz in Berlin begonnen und ist seither viel herumgekommen – u.a. Norwegen, Tschechien und Portugal hat er besucht, aber die weiteste Station seiner Tour war Wladiwostok. „Mit Englisch und Spanisch bin ich auf der Walz sehr gut ausgekommen, in Russland funktionierte das aber nicht.“ So hat er sich auf der Reise nach Wladiwostok russische Schlüsselwörter notiert von Reisenden, die entweder Deutsch und Russisch oder Englisch und Russisch sprachen. „Am Ende konnte ich zumindest auf Russisch sagen: „Ich bin Dominic, komme aus Deutschland, bin Handwerker und habe Hunger“, erzählt er schmunzelnd. Es fällt ihm schwer, von einem schönsten Erlebnis auf der Walz zu berichten: „Es gab einfach so viele schöne und interessante Erlebnisse. Das Spannende waren eher die Extreme, sowohl positiv als auch negativ.“ So übernachtete er mit einem Wanderbruder in Russland in einer ehemaligen Autobahnraststätte: „Die Kälte war kaum auszuhalten.“ Am nächsten Abend lernten die Beiden in einer Kneipe einen Mann kennen, den ihre Geschichte faszinierte: „Er hatte eine Fernsehsendung und hat uns eingeladen, im Fernsehen über unsere Walz zu berichten. Da er sich auch noch als Hilton-Manager herausstellte, hat er uns spontan eine Übernachtung mit Frühstück im Hilton-Hotel angeboten.“

Dominic beendet seine Walz am 13. Oktober in Berlin. Zeit zum „Ausruhen“ hat er allerdings nicht, denn am 15. Oktober beginnt er dort ein Holztechnik-Studium.

Peugeot nach Party im Nahmertal beschädigt – Wer kann Hinweise geben?

Hagen | Am Dienstagmorgen besuchte ein 20-Jähriger eine Fete im Nahmertal. Hier stellte er seinen Peugeot gegen 00:00 Uhr auf einem Parkplatz im Hobräcker Weg ab. Als der Hagener gegen 04:30 Uhr nach Hause fahren wollte, erwartete ihn eine böse Überraschung. Er fand sein Auto demoliert vor.

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Die Scheibenwischer waren verbogen und ein Außenspiegel abgebrochen. Die Antenne befand sich im Auspuffrohr. Die Radkappen lagen auf dem Dach, welches mit mehreren Dellen übersät war. Augenscheinlich urinierte der Randalierer vor oder nach der Tat noch gegen das Fahrzeugheck. Der Gesamtschaden wird auf zirka 800 Euro geschätzt. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen? Wer hat etwas gesehen oder kann Hinweise auf den Verursacher geben? Hinweise nimmt die Kripo unter 02331 986 2066 entgegen.

„Bullerei“ an der Anschlussstelle – Polizeistreife fängt umherstreifenden Jungbullen ein

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Foto: Polizei Dortmund

Polizei Dortmund | Der Arbeitsalltag von Polizeibeamten ist vielfältig und abwechslungsreich. So auch am heutigen Dienstag, als ein Streifenteam der Autobahnpolizeiwache Freudenberg gegen 9.35 Uhr auf einen Jungbullen aufmerksam wurde, der im Bereich der Anschlussstelle Haiger-Burbach umherstreifte.

Das „Rindvieh“, wie Jungbullen auch genannt werden, hatte sich in einem günstigen Moment aus einem Tiertransporter davongestohlen und erkundete die unmittelbare Umgebung. Dies sorgte im Bereich der Anschlussstelle bei vielen Verkehrsteilnehmern für deutliche Verwirrung, da ein umherstreifender Jungbulle eben nicht in das alltägliche Bild einer Anschlussstelle an der A45 gehört.

Gemeinsam mit einem zufällig vorbeikommenden Kollegen der Bundespolizei, fing man zu Dritt das Tier ein und band es zunächst mittels Abschleppseil an der Schutzplanke fest. Während seiner „Festnahme“ zeigte er den Polizeibeamten seinen Unmut, indem er kurz die Front des Streifenwagens auf seine Hörner nehmen wollte. Glücklicherweise erlitten weder Bulle noch Streifenwagen einen Schaden.

Gemeinsam mit dem Besitzer verlud man den Bullen dann in einen Anhänger.

Vier Verletzte nach Auffahrunfall auf der A1 bei Schwerte

Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.

Am Montag hat sich auf der A1 in Höhe der Anschlussstelle Schwerte ein schwerer Auffahrunfall mit insgesamt vier Verletzten ereignet. Die Autobahn in Richtung Bremen musste für etwa 30 Minuten voll gesperrt werden.

Nach ersten Erkenntnissen fuhr der 61-jährige Fahrer eines Lkw aus Steinhagen auf der rechten Spur der Autobahn in Richtung Bremen. Etwa gegen 15.50 Uhr kam es aus bislang ungeklärter Ursache zum
Zusammenstoß mit einem vorausfahrenden Peugeot. Durch den Aufprall
wurde der Wagen gegen die angrenzende Betonschutzwand geschleudert.
Das Auto kam etwa 300 m weiter im Straßengraben zum Stehen.

Der 36-jährige Autofahrer aus Dortmund verletzte sich leicht,
ebenso ein im Peugeot sitzendes zweijähriges Kleinkind. Die
34-jährige Beifahrerin (ebenfalls aus Dortmund) wurde schwer
verletzt. Ein Rettungshubschrauber flog sie in ein nahe gelegenes
Krankenhaus. Der Fahrer des Lkw erlitt einen Schock.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten mussten die
Richtungsfahrbahn sowie die Anschlussstelle Schwerte kurzzeitig
gesperrt werden.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern derzeit an.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 20.000 Euro.

Psychisch kranker Mann sprang blutüberströmt vor Bus – 28-Jähriger erlag seinen Verletzungen

Coullage Logo 5Dortmund | Ein offenkundig verwirrter und blutüberströmer Mann sprang gestern Nachmittag, gegen 15.20 Uhr, aus einem Gebüsch direkt vor einen, mit Fahrgästen besetzten, Linienbus der Dortmunder Stadtwerke.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam der 28-Jährige stark blutend aus einem Feld gerannt und sprang vor den Bus. Der Mann wurde frontal erfasst und zu Boden geschleudert. Danach rappelte er sich wieder auf und setzte sich in den Eingangsbereich des Busses. Er stand wieder auf und rannte in ein angrenzendes Waldstück, wo ihn Einsatzkräfte kurz darauf antrafen. Zunächst verhielt sich der 28-Jährige ruhig.
Augenscheinlich hatte er eine Schnittwunde an seiner Kehle sowie
mehrere Verletzungen an den Armen – weiterhin blutete er stark.

Im weiteren Verlauf veränderte sich die Stimmung des Mannes und er
verhielt sich gegenüber den Beamten plötzlich äußerst aggressiv. Die
Beamten mussten dem Mann Handfesseln anlegen und ihn am Boden
fixieren. Hierbei biss er einer Beamtin in die linke Wade und einem
weiteren Beamten in den Unterarm. Immer wieder versuchte der
28-Jährige die Beamten zu beißen und zu treten.

Ein wenig später eintreffender Notarzt versorgte den Mann vor Ort.
Hierbei verlor er sein Bewusstsein und musste reanimiert werden. Im
Krankenhaus erlag der Mann seinen Verletzungen.

Derzeit deuten die Ermittlungen daraufhin, dass der Mann in
suizidaler Absicht vor den Bus sprang.

Verkehrsunfall auf der A 1 bei Hagen – ein Verletzter und hoher Sachschaden

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Bei einem Verkehrsunfall am Montag  gegen 15.30 Uhr auf der A 1 bei Hagen ist ein Autofahrer leicht verletzt worden. Zudem entstand ein Sachschaden von rund 40.000 Euro.

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr ein 47-Jähriger aus Tostedt
(Niedersachsen) mit seinem Pkw-Gespann auf dem rechten Fahrstreifen
in Richtung Bremen. Vor ihm war ein 49-Jähriger aus Polen mit einem
Sattelzug unterwegs. Als dieser seinen Lkw verkehrsbedingt abbremsen
musste, erkannte der 47-Jährige die Situation offenbar zu spät.
Nahezu ungebremst fuhr er gegen das Heck des Sattelzuges und
verkeilte sich dort mit seinem Gespann.

Bei dem Unfall verletzte sich der 47-Jährige leicht. Ein
Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Der 49-Jährige blieb
unverletzt.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 40.000
Euro.

Verkehrshinweis zum Fußballspiel VfL Bochum – 1.FC Köln

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Bochum | Am kommenden Samstag (4. August) findet um 13 Uhr das Fußballspiel der 2. Bundesliga zwischen dem VfL Bochum 1848 und 1. FC Köln statt.

Zu dieser Partie werden zahlreiche Anhänger mit der Deutschen Bahn
nach Bochum anreisen. Aufgrund der Sperrung der Wittener Straße und
den Aufbauarbeiten für das am Folgetag stattfindende Radrennen
(Sparkassen Giro) kann es im unmittelbaren Nahbereich des Bochumer
Hauptbahnhofes zu erheblichen Verkehrsstörungen sowie möglichen
Verkehrssperrungen kommen.

Die Verkehrsteilnehmer werden daher gebeten, den Bereich am
Bochumer Hauptbahnhof zu meiden und gegebenenfalls zu umfahren.

Industriebrand in Ennepetal

Feuerwehr2Ennepetal | Am Dienstag um 09:58 Uhr wurde die Feuerwehr Ennepetal mit dem Stichwort „Industriebrand“ zu einer Firma in den
Talsperrenweg alarmiert. Von der Feuer- und Rettungswache Ennepetal rückte der hauptberufliche Löschzug mit  Einsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschfahrzeug, Drehleiter und Rettungswagen aus;
unterstützt von Kräften der freiwilligen Feuerwehr (Löschzug 1 Milspe
/ Altenvoerde, dem Löschzug 2 Voerde / Oberbauer sowie der Löscheinheit 4 Rüggeberg) mit insgesamt 4 weiteren Löschfahrzeugen. Beim eintreffen der ersten Kräfte war das Objekt bereits vorbildlich
geräumt und die erste Erkundung ergab einen Schwelbrand auf einer
Empore in ca. 5 m Höhe. Der Angriffstrupp ging unter
umluftunabhängigem Atemschutz über eine vierteilige Steckleiter zur
Brandbekämpfung vor und konnte das Feuer mittels zweier Pulverlöscher
ersticken. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde die
Brandausbruchstelle mehrmals mit einer Wärmebildkamera kontrolliert
sowie das Objekt abschließend mittels Hochleistungslüfter rauchfrei
gemacht. Dieser Einsatz der insgesamt 33 Einsatzkräfte endete um
11:43 Uhr.

Quelle: Feuerwehr Ennepetal

Zivilbeamte schlafen nicht! Zweimal über Rot ist zweimal zuviel.

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Polizei Hagen | Am Dienstag kam es zu einer Trunkenheitsfahrt in der Hagener Innenstadt. Gegen 01:00 Uhr warteten zwei Polizisten in einem Zivilfahrzeug an einer Ampel am Graf-von-Galen-Ring. Sie zeigte seit geraumer Zeit Rotlicht an. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ungebremst und nach wie vor über Rot ein Golf an den Beamten vorbei. Mit ihrem Dienstwagen fuhren die Polizisten dem VW über die Körnerstraße nach, wo der Fahrer erneut eine rote
Ampel überfuhr. Die Polizisten hielten den 21-Jährigen an, um ihn
einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Schnell stand fest, dass der
Mann Alkohol getrunken hatte (fast 0,5 Promille). Dass er über die
roten Ampeln fuhr, begründete der 21-Jährige mit der Abwesenheit
anderer Fahrzeuge. Die Beamten ordneten eine Blutprobenentnahme an
und stellten den Führerschein sicher. Die Ermittlungen hat das
Verkehrskommissariat übernommen.

Zwei Autofahrerinnen bei Unfall leicht verletzt

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Am Montag befuhr eine 64-jährige Hagenerin mit ihrem Toyota die Straße Bergischer Ring in Fahrtrichtung Hauptbahnhof. Um 14.45 Uhr musste sie ihr Auto kurz hinter der Einmündung
Elfriedenhöhe verkehrsbedingt abbremsen. Hierbei fuhr eine 34-jährige
Autofahrerin mit ihrem VW auf das Fahrzeug der 64-Jährigen auf. Beide
Frauen erlitten leichte Verletzungen und wollten sich eigenständig in
ärztliche Behandlung begeben. Die Autos waren nicht mehr fahrbereit
und mussten abgeschleppt werden.

06.08.: Geschichtenzeit für Kinder auf der Springe

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen | Keinen Grund für Langeweile in den Ferien gibt es am Montag, 6. August, um 16.30 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe, denn die Vorlesepatin der Kinderbücherei liest allen Kindern ab fünf Jahren die Geschichte „Die Vulkanos pupsen los“ vor.

Am Ende der Welt leben die Vulkanos Krato und Flambia. Leider sind ihre Familien zerstritten, doch die Vulkano-Kinder besuchen sich trotzdem gegenseitig – bis eines Tages die Brücke über den Fluss verschwunden ist. Doch Krato und Flambia fällt  bestimmt etwas ein. Die Teilnahme an der Vorlesestunde ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder unter www.hagen-medien.de.

07.08.: Spieleabend als neues Angebot im Hagener Arbeitslosenzentrum

Logo201506 30Hagen. Für junge und jung gebliebene Spiele-Begeisterte finden dienstags (ab Dienstag, 7. August) von 17 bis 20 Uhr im Hagener Arbeitslosenzentrum (HALZ) Spieleabende statt.
„In einer Zeit, in der Menschen stumm und allein für sich im Bus mit ihren Handys spielen, möchten wir es ermöglichen, dass Menschen das gemeinsame Spiel für sich wieder entdecken oder neuentdecken können“, so Thomas Pieper, der Initiator des Angebotes. Außerdem können hier
nicht nur neue Leute kennengelernt werden, sondern auch das HALZ
selbst, das durch die Förderung des Landes NRW und des Europäischen
Fonds seit Januar 2016 für Arbeitslose einen Treffpunkt bietet. Zudem
gibt es hier auch die Erwerbslosenberatung.
Neben Brettspielen wie Scotland Yard, Risiko oder Scrabble stehen auch
Karten- und Würfelspiele zur Verfügung. Selbstverständlich können auch
eigene Spiele mitgebracht werden. „Um das Angebot an Spielen zu vergrößern
haben wir viele Spielehersteller angeschrieben. Der Kartenspielehersteller
Amigo schickte ein großes Sortiment und auch die Initiatoren
‚Du Entdecker‘ von ‚Das Gesellschafts-Spiel‘ haben uns unterstützt und
fördern unsere Idee vom Spieleabend. Das HALZ bietet vielfältige Möglichkeiten
der aktiven Freizeitgestaltung. Das interkulturelle „DACAPOTheater-Ensemble“
ist dort ebenso zuhause wie „laut HALZ – der Chor“
und das „Café kuk“, das Café zum Kennenlernen und Klönen.
Die Spieleabende sind kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Fragen zu den Angeboten und Veranstaltungen des HALZ (Rathausstr.31,
58095 Hagen) beantworten Thomas Pieper (montags bis
freitags von 12 bis 17 Uhr unter 02331-204 19 22 und
thomas.pieper@diakonie-mark-ruhr.de) sowie Martina Pacyna (montags
bis freitags von 8 b16 Uhr unter 02331-3063051 und martina.pacyna@diakonie-mark-ruhr.de).

07.08.: Bilderbuchkino mit „Quentin Qualle“

cropped-logo201506-301.pngHagen | Zum Bilderbuchkino lädt die Stadtteilbücherei Haspe im Torhaus alle Kinder ab vier Jahren am Dienstag, 7. August, um 16 Uhr ein. An diesem Nachmittag wird die Geschichte „Quentin Qualle – Die Muräne hat Migräne“ von Jens Carstens gezeigt.

Als Hans, die Muräne, an schlimmer Migräne erkrankt, will keiner helfen, da die meisten Meeresbewohner Angst haben. Nur Quentin Qualle will helfen. Eine heilende Alge aus seinem Garten soll die Kopfschmerzen lindern. Und vielleicht kann so eine kleine Geste auch die Muränen zum Umdenken bewegen. Die Geschichte von Quentin Qualle zeigt, dass Hilfsbereitschaft wichtig ist und jeder eine zweite Chance verdient.

Beim Bilderbuchkino schauen die Kinder in einem verdunkelten Raum auf Dias, während der Vorleser die Geschichte dazu erzählt. Dadurch entsteht fast eine Kinoatmosphäre und die Kinder können gebannt der Geschichte lauschen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Infos gibt es unter Telefon 02331/207-4297.

33-Jähriger mit Kopfverletzungen in Klinik – Polizei sucht Zeugen einer Schlägerei in Eilpe

Polizei Hagen | Am Samstag waren Polizei und Rettungsdienst gegen
04.15 Uhr am Bleichplatz eingesetzt. Dort lag ein 33-jähriger Mann am
Boden. Er war stark alkoholisiert und hatte eine Platzwunde am Kopf.
Daher brachten die Rettungskräfte den 33-Jährigen in eine Klinik. Ein
Zeuge gab an, am Bleichplatz kurz zuvor eine Schlägerei zwischen
sechs bis sieben Personen beobachtet zu haben. Ein Teil der
Verdächtigen hätte sich dann in Richtung Franzstraße entfernt, die
anderen in die Straße In der Welle. Im Rahmen der Fahndung hielt die
Polizei in der Straße In der Welle vier junge Männer an und
kontrollierte deren Personalien. Ob sie an der Schlägerei beteiligt
waren, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben. Die Polizei bittet
Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Neues Ballspielfeld eingeweiht

Jens Holsteg | Wetter (Ruhr) | Dribbeln, Passen, Schuss und Tor: Auf der neuen Ballspielfläche am Alten Friedhof Bornstraße können Kinder und Jugendliche nach Herzenslust Fußball spielen oder versuchen, den Basketballkorb zu treffen.

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Kinder vor: Bürgermeister Frank Hasenberg, Dunja Barabasch, Susanne Auschner (beide Fachdienst Jugend) Spielplatzpatin Jacqueline Rzyski und Vater Marcel Schimkus freuen sich mit den Kids und Vater Andreas Hasprich. Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

„Kinder sind unsere Zukunft“: Das ist für uns in Wetter mehr als ein Slogan. Es ist eine Verpflichtung, die uns am Herzen liegt. Deshalb arbeiten wir sehr engagiert daran, die Qualität der Spielplätze in unserer Stadt nachhaltig zu steigern“, so Bürgermeister Frank Hasenberg bei der Eröffnung der Ballspielfläche. Das heiße konkret: „Wir erneuern Spielgeräte, schaffen neue Spielangebote und überlegen uns, wie wir Spielplätze neu gestalten können, um sie noch attraktiver zu machen.“ Beim Blick über die Anlage am Alten Friedhof kann man schon einmal feststellen: Das ist gelungen! Und das Schöne daran: die Ballspielfläche wurde gemeinsam entwickelt – Eltern, Spielplatzpaten und Kinder brachten sich mit ihren Ideen in die Gestaltung ein. Die neue 190 Quadratmeter große Ballspielfläche (Kosten rund 90.000 Euro) ist begradigt worden und hat neben einem neuen Belag (Gummipflasterung) auch eine Gitterumrandung bekommen sowie Basketballkörbe. Übrigens können sich die Kids schon auf die nächste Eröffnung freuen, denn im nächsten Jahr soll die Neugestaltung des unterhalb liegenden Spielplatzes abgeschlossen sein. Hierzu findet im Herbst noch eine weitere Anwohnerveranstaltung statt.

Montag Morgen: 58-Jährige nach Frontalaufprall an der Hoheleye schwer verletzt

 

Symbolbild Rettungsdienst - Krankenwagen Hagen © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungsdienst – Krankenwagen Hagen © Hans Leicher.

Polizei Hagen | Am Montag kam es zu einem Unfall auf der Straße Hoheleye. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr dort gegen 06:15 Uhr eine Frau mit ihrem Citroen entlang. Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam sie von der Fahrbahn ab und prallte frontal
gegen einen Baum. Dabei lösten die Airbags aus. Die 58-Jährige wurde nach einer ersten Versorgung schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizisten ließen ihr Auto, welches nicht mehr fahrbereit war, abschleppen. An dem Fahrzeug entstand ein Schaden von zirka 6.000 Euro. Wie genau es zum Unfall kam, ermittelt jetzt das
Hagener Verkehrskommissariat.

Komplette Flasche Wodka auf ex bekommt auch einem Ladendieb nicht

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© Hans Leicher.

Polizei Hagen | Am Samstag kam es zu einem Ladendiebstahl in der Zollstraße. Gegen 09:00 Uhr betrat ein 46-Jähriger den Supermarkt. Zunächst ging er zwischen den Auslagen umher. Bei den Spirituosen begutachtete er eine Vodkaflasche und nahm diese aus dem Regal. Diese öffnete er noch im Geschäft und trank sie, laut Zeugenaussagen ohne abzusetzen, ganz aus. Anschließend verließ er den Verlaufsraum und setzte er sich vor dem Geschäft auf eine Bank. Die hinzugerufene Streifenwagenbesatzung verständige sofort einen Notarzt, da der Mann vor Ort bereits nicht mehr ansprechbar
war. Die Rettungskräfte brachten den Mann zur weiterem Behandlung in
ein Krankenhaus. Mit einer Anzeige muss der 46-Jährige dennoch
rechnen.

Verkehrsunfall mit verletzten Kleinkind

Kreispolizei MK | Iserlohn |Verkehrsunfall mit verletzten Kleinkind Am gestrigen Abend, gegen 23:15 Uhr, befuhr die Geschädigte mit ihrem weißen Q 2 die Hans-Böckler-Straße in Fahrtrichtung Kurt-Schumacher-Ring.

Verkehrsunfall

Während der Fahrt drehte sich die 25 jährige Fahrzeugführerin in Höhe der Rudolfstaße zu ihrem in Fond sitzenden 2 jährigen Sohn um. Durch dieses Umdrehen nach hinten verriss sie augenscheinlich das Lenkrad, kam nach rechts ab und prallte gegen eine dortige Lichtzeichenanlage. Bei dem Verkehrsunfall blieb die Iserlohner Fahrzeugführerin unverletzt, der kleine Junge wurde mittels RTW dem Kinderklinikum in Dortmund zugeführt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 50.000,– Euro.


Stefan Buchen  Feuerwehr Iserlohn | Am späten Sonntagabend sind eine 25 Jahre alte Mutter und ihr 2-jähriges Kleinkind bei einem Verkehrsunfall auf der Hans-Böckler-Straße schwer verletzt worden. Die Frau fuhr gegen 23:20 Uhr mit einem Pkw in Richtung Innenstadt, kam aus ungeklärter Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Ampelmasten an der Einmündung zur Rudolfstraße. Das Kleinkind zog sich durch den Zusammenprall schwere Schädel- und Gesichtsverletzungen zu und wurde zusammen mit der Mutter vom Rettungsdienst in ein Dortmunder Krankenhaus transportiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten auslaufende Betriebsmittel mit Bindemittel abstreuen, die Straße reinigen und die umgefahrene Ampel sichern. Die Hans-Böckler-Straße musste hierfür bis ca. 1:00 Uhr für den Straßenverkehr im Bereich der Unfallstelle komplett gesperrt werden.

Eisdielen-Einbrecher nicht nur über Beute enttäuscht sondern auch gefilmt und geschnappt

Polizei Hagen | Bei den jetzigen Temperaturen müsste man fast annehmen, dass sich ein Einbruch in eine Eisdiele lohnen würde. Eine völlig andere Erfahrung machte ein 54-jähriger Hagener, der bereits in der Nacht zum 23.07.18 in ein Eiscafé am Remberg eingestiegen war.

Erst stellte er fest, dass er sich nicht an frischem Eis erfreuen
konnte, da dieses aufgrund der Hygienevorschriften natürlich nicht in
der Auslage zu finden war. Weiterhin konnte er aus der Kasse nur
Münzgeld entwenden. Den Rest hatte der Betreiber mitgenommen.

Der Einbrecher konnte zwar zunächst unerkannt entkommen, war dann
aber sichtlich überrascht, als die Polizei ihn am Freitag,
27.07.2018, wegen der Tat festnahm. Er hatte die Überwachungskameras
des Cafés nicht bemerkt.

Über die guten Aufnahmen war der polizeilich bereits bekannte
Rechtsbrecher gut zu erkennen und so schnell ergriffen. Die Aufnahmen
überzeugten den 54-Jährigen, ein Geständnis abzulegen.

Gefährliche nächtliche Schlägerei in Schwerte

Kreispolizei Unna | Schwerte | Am Montag ist die Polizei gegen
01.30 Uhr zu einer Schlägerei in die Straße Neuer Hellweg gerufen
worden. Die dort zunächst angetroffenen drei Männer, 48, 66, 29 Jahre
und eine Frau, 51 aus Schwerte erzählten den Beamten, dass sie sich
auf der Straße befanden, als zwei dunkelhäutige Männer an ihnen
vorbei gingen. Im Rahmen dieser Begegnung kam es zu zunächst verbalen
Streitigkeiten. Die beiden Männer kehrten danach um und gingen in ein
Mehrfamilienhaus in derselben Straße. Nach kurzer Zeit kamen die
beiden mit einem dritten Mann zurück. Zwei von ihnen hatten einen
Knüppel in der Hand, einer eine Machete. Nachdem man sich zunächst
nochmals verbal auseinandersetzte, ging ein Mann mit der Machete auf
den 29-jährigen aus Schwerte los. Er konnte zunächst durch einen
Faustschlag gestoppt werden, setzte seinen Angriff danach aber fort.
Die anderen Männer gingen dazwischen und es kam zu einer Schlägerei.
Der 48-jährige hatte sich zwischenzeitlich mit einen Radschlüssel
bewaffnet, um sich zu wehren. Nachdem die Schlägerei beendet war,
entfernten sich die drei Männer und gingen in das vorher genannte
Haus. Verletzt wurden die an der Auseinandersetzung Beteiligten nur
leicht. Durch die Polizisten wurden die drei Männer in dem
bezeichneten Mehrfamilienhaus gesehen. Der Aufforderung
herauszukommen kamen sie nur wiederwillig nach, begaben sich aber
nach draußen. Ein 29-jähriger Mann aus Tönisvorst reagierte äußerst
aggressiv und ging auf einen Beamten zu, um ihn anzugreifen. Er wurde
mit Pfefferspray und körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und dort
gefesselt. Dabei leistete er erheblichen Widerstand. Er und die
beiden 34- und 46-jährigen Männer, in Schwerte wohnhaft, wurden durch
die Beamten vorläufig festgenommen und ins Gewahrsam gebracht. Die
Ermittlungen dauern an.

Böschungsbrand in Wengern

Feuerwehr HLF
© TV58.de

Patric Poblotzki | Feuerwehr Wetter (Ruhr) | Der Löschzug III (Wengern / Esborn) wurde
heute Vormittag um 11:03 Uhr zu einem Böschungsbrand auf der Osterfeldstrasse alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte an derEinsatzstelle wurde durch die Anwohner mitgeteilt, dass das Feuer schon mit einem Gartenschlauch gelöscht wurde. Durch die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges wurde der Bereich noch mal vorsorglich
eingeschlemmt und anschließend mit der Wärmebildkamera kontrolliert.
Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich, sodass der Einsatz nach
guten 30 Minuten beendet werden konnte.

Schlangenlinie und „Beinahe-Unfälle“ in Hohenlimburg – Polizei stoppt 37-Jährigen Fahrer

Polizei Hagen | Am Sonntag befuhr eine 40-jährige Autofahrerin um23.14 Uhr die Iserlohner Straße in Richtung Hohenlimburger Straße. Hier fiel ihr ein schwarzer PKW auf. Das Auto fuhr in Schlangenlinien und wäre mehrfach beinahe mit geparkten Fahrzeugen zusammen gestoßen.
Die Zeugin rief die Polizei und folgte dem schwarzen Auto. Einmal kam
das verdächtige Fahrzeug so weit von der Fahrbahn ab, dass es fast
vor eine Leitplanke gefahren wäre. Die Polizei konnte den schwarzen
PKW aufgrund der guten Beschreibung der Zeugin noch auf der
Hohenlimburger Straße kontrollieren. Der 37-jährige Fahrer war
offensichtlich stark alkoholisiert. Er musste die Beamten zur
Entnahme einer Blutprobe auf die Polizeiwache Innenstadt begleiten.
Sein Führerschein wurde sichergestellt.

ReichlichArbeit für die Polizei Lüdenscheid

 

Kreispolizei MK |

Ein 22 jähriger Lüdenscheider begegnete am 28.07.2018, gegen 03:15
Uhr, im Einmündungsbereich Heedfelder Stra-ße/Buckesfelder Straße
zwei männlichen Personen. Plötzlich zog eine der beiden Personen ein
Messer und hielt es dem Lüdenscheider gegen den Bauch mit der
Aufforderung, er solle unverzüglich seine Geldbörse aushändigen. Dem
kam der Geschädigte nach und entfernte sich in Richtung Wehberg,
während die beiden Tatverdächtigen weiter der Buckesfelder Straße
folgten. Der Lüdenscheider blieb glücklicherweise unverletzt.
Täterbeschreibung: 1. Person (die mit dem Messer) – männlich – ca. 20
– 30 Jahre alt – 1,80 m – 1,90 m groß – kräftige Statur – kurze
schwarze Haare – weißes T-Shirt, schwarze Hose 2. 2. Person –
männlich – ca. 20 – 30 Jahre alt – blaue Hose, blaues T-Shirt – ca.
1,80 m – 1,90 m groß – kurze, braune Haare Die Tatverdächtigen
sprachen den Geschädigten in deutscher Sprache an. Sachdienliche
Hinweise zu den Tätern nimmt die Polizei in Lüdenscheid (Tel.:
9099-0) entgegen.

Schlägerei am Feuerwehrfest Am 29.07.2018, gegen 02:00 Uhr, kam es
auf dem Feuerwehrfest an der Rahmedestraße zu wechselseitigen
Körperverlet-zungsdelikten.

Die Polizei konnte an der Örtlichkeit mit Eintreffen keine
aktuelle Schlägerei mehr feststellen. Es meldeten sich sechs
Geschädigte/Beteiligte, die mit Blessuren – Kopfplatzwunden –
unterschiedliche Schilderungen von sich gaben. Eine der sechs
Personen im Alter von 22-50 Jahren musste vor Ort ärztlich versorgt
werden. Die anderen Betei-ligten/Geschädigten konnten ohne ärztliche
Hilfe nach Hause gehen. Die Polizei in Lüdenscheid bittet Zeugen der
Schlägerei auf dem Feuerwehrfest sich mit ihr unter der Telefonnummer
(02351-9099-0) in Verbindung zu setzen.

Keller Aufbrecher aktiv In der Nacht vom 26.07. zum 27.07.2018
brachen Unbekannte fünf Keller in einem Haus in der Lennestraße auf.
Im gleichen Tatzeitraum brachen Keller Aufbrecher in einem Haus am
Danziger Weg vier Keller auf.

Abgerundet wurden die Kelleraufbrüche noch von einem
Kelleraufbruch im Straßburger Weg, am Grabbecker Weg sowie am
Birkenweg. Es wurden hauptsächlich Werkzeuge entwendet. Es entstanden
mehr oder weniger Sachschäden an den Kellertüren. Hinweise zu den
Keller Aufbrechern nimmt ebenfalls die Polizei in Lüdenscheid
entgegen.

Diebstahl eines Mischpults Turmstraße In der Nacht vom 28.07. zum
29.07. (00:00 Uhr – 04:00 Uhr) verschaffte sich eine unbekannte
Person Zutritt zu einem dorti-gen Ritterzelt und klauten dort ein
Mischpult. Wer kann Hinweise auf den Mischpultdieb geben?

Diebe flüchten mit Roller Germanenstraße Tatzeit: 28.07.2018,
01:10 Uhr Unbekannten Täter entwenden diverse Gegenstände (u.a. einen
Hochdruckreiniger) aus einer offen Garage einer dort woh-nenden
Geschädigten. Beide Täter entfernten sich auf Motorrollern von der
Tatörtlichkeit. Beschreibung 1. Täter: -kurze Haare -dunkler
Vollbart -dunkles Tank Top -neon-grüne Shorts -ohne Helm Beschreibung
2. Täter: -mit Helm -helle Kleidung

Hinweise zu allen angezeigten Straftaten an die Polizei in
Lüdenscheid erbeten.

03.08.: Erlebnisführung mit Blide im Museum Wasserschloss Werdringen

Hagen | Ein mittelalterliches Katapult können Klein und Groß bei einer Erlebnisführung am Freitag, 3. August, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle in Aktion erleben. Das Museum bringt eine verkleinerte, aber voll funktionsfähige Blide in Stellung und führt diese vor.

Die spannende Zeitreise durch über 450 Millionen Jahre Geschichte beginnt bei den ältesten Fossilien Westfalens wie den Riesenlibellen aus dem Vorhaller Steinbruch. Die Besucher können die Nachbildungen von Dinosaurier, Mammut, Wollnashorn und Rentier aus der Kreidezeit bestaunen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in einer Höhle in Hagen gefunden wurden. Anschließend wird ein Stopp bei den Bauern der Jungsteinzeit eingelegt. Von dort aus geht es weiter über die Bronze- und Eisenzeit zu den Römern.

Im Mittelalter angekommen, folgt der Höhepunkt der Führung: Die Blide, ein mittelalterliches Katapult, wird in Stellung gebracht und vorgeführt. Das Museum Wasserschloss Werdringen verfügt über einen detailgetreuen Nachbau. Bliden haben im Mittelalter schwere Steine verschossen, zerstörten Burgmauern und kamen auch bei der Belagerung und Zerstörung der Raffenburg und der Burg Volmarstein zum Einsatz. Der Rundgang endet bei einer imposanten Ritterfigur. Während der Führung können Kinder und Erwachsene an Arbeitsstationen selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren.

Die Aktionsführung kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Eintritts. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-2740.

08.08.: Auf den Spuren von Wirtschaftswunder und Wiederaufbau

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Hagen | Am Mittwoch, 8. August, laden die
Volkshochschule Hagen und der Hagener Heimatbund von 18 bis 19.30 Uhr zu einem Spaziergang durch die Innenstadt zwischen Volkspark und Graf-von-Galen-Ring
mit Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff ein. Treffpunkt ist der Vorplatz des Osthaus Museums, Ecke Hochstraße und Museumsplatz; die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung zu dem Stadtspaziergang mit der KursNummer
1049 nimmt das Serviceteam der VHS unter
Telefon 02331/207-3622 entgegen.
Der Wiederaufbau der Hagener Innenstadt geschah im Kontext des damaligen europäischen Zeitgeistes, der sich
zum Beispiel in der seinerzeitigen Architektur zeigt und in
der Ausrichtung auf die autogerechte Stadt. Diese
Exkursion stellt auch einen kleinen Beitrag des
Urlaubskorbes und des Hagener Heimatbundes zum
„Europäischen Kulturerbejahr 2018“ („Sharing Heritage“)
dar; der deutsche Fokus liegt unter anderem auf dem
baulichen Erbe.
Insbesondere auch das Viertel rund um Mittelstraße,
Marktbrücke und Johanniskirchplatz – Hagens „altes Herz“
– ist von den Veränderungen in den ersten 15 Jahren nach
dem Zweiten Weltkrieg geprägt. Der Weg führt auch durch
die Potthoffstraße an der Synagoge vorbei.

04.08.: Schachtreff für Kinder in der Stadtbücherei

Hagen | Zu einem neuen Angebot samstags in den Sommerferien lädt die Stadtbücherei auf der Springe ein: Ein Schachtreff für Anfänger und kleine Könner ab acht Jahren findet ab Samstag, 4. August, von 11 bis 12.30 Uhr statt. Das Angebot wird ehrenamtlich betreut. Hilfe und Tipps, wie Springer Turm, Bauer und König am besten auf dem Schachbrett ziehen, gibt es inklusive. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/207-3591 oder unter www.hagen-medien.de.

Hagen-Monopoly spielen und „Kinokarten zu gewinnen“

Michaela Beiderbeck | Hagen | Am kommenden Donnerstag, den 2.8.18,  findet im Flamm’s am Bunker in der Bergstr. 100 wieder der Singletreff KULTURVERLIEBT statt. Diesmal unter dem Motto „Ganz Hagen wird verkauft“, denn diesmal können alle Singles, Bekannte und Freunde hier das exklusive, 2012 erschienene Hagen-Monopoly spielen. Das Spiel vereint die traditionellen Monopoly-Regeln mit Hagener Örtlichkeiten, was das Spiel faszinierend macht und viel Spaß bringt! So wird aus der „Neue Straße“ die „Eilper Straße“ und die „Schillerstraße“ wird zum „Mäckinger Bach“ uvm.. Wer gewinnt, erhält als Preis zwei Kinokarten für das Cinestar.
Datum 2.8.18
Beginn 19h
Teilnahme: 5 Euro
Anmeldung unter: www.kultur-verliebt.de
oder 0151-56054135 oder spontan vorbeikommen

19.08.: Professionelle Fotografie vor Ort

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Hagen | Wer möchte, erhält am Sonntag, 19. August,  von 11 bis 15 Uhr beim Fototeam Herdecke, Gahlenfeldstraße 16, in 58313 Herdecke in dem Kurs 5018 der VHS Hagen Einblicke in den professionellen Workflow mit Licht, Models und Kamera. Die  Teilnehmer haben Gelegenheit, einen Lichtaufbau sowohl mit ganz einfachen Mitteln als auch mit professioneller Studioausstattung kennenzulernen und im aufgebauten Set zu fotografieren. Anschließend erklären die Fachdozenten die Bildbearbeitung mit Photoshop CC2018 in einem komplett farbgemanagten System. Vorausgesetzt werden Kenntnisse im Umgang mit den manuellen Einstellungsmöglichkeiten an der (Spiegelreflex-) Kamera, die bitte zu dem Kurs mitzubringen ist. Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622.

02.08.: KUNSTTREFF – NOCH PLÄTZE FREI!

Hagen | Am Donnerstag, den 2. August findet im Kunstquartier der Kunsttreff von 14.30 bis 16.30 Uhr statt mit dem Thema „Emil Schumacher – Räder:Werk“. Das Rad-Motiv taucht im Werk Emil Schumachers bereits in den 1950er-Jahren auf und wird insbesondere im Spätwerk eines seiner Leitmotive. Es taucht nicht nur in großformatigen Werken, sondern auch in Gouachen, Graphiken, aber auch auf Terrakotten auf. Wie erklärt sich die starke Hinwendung zu diesem Motiv? Wie kann man sie in die Werkentwicklung Emil Schumachers einbinden und wie erklärt sich die Konzentration des Künstlers auf wenige immer wiederkehrende Motive, sind die Fragen, die innerhalb dieses Treffens thematisiert werden.
Beim Kunsttreff begegnen sich kunst- und kulturinteressierte Erwachsene. Er findet in regelmäßigen Abständen donnerstags im Kunstquartier statt und kostet 9 Euro pro Person. Nach einer Einführung steht das Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Mittelpunkt – zusammen werden die Bilder betrachtet und erforscht. Dazu sind keine Vorkenntnisse erforderlich, nur die Lust am Schauen und am gemeinsamen Gespräch. Anmeldungen für die Veranstaltung werden unter der Telefonnummer 02331 207 2740 entgegengenommen.

08.08.: FÜHRUNG ÜBER DEN BUSCHEY-FRIEDHOF

Hagen | 1810 wurde der Buschey-Friedhof eingeweiht. Dank seiner über 200 Jahre währenden Belegung erlaubt er ungewöhnliche Einblicke in Lebensgeschichten und ästhetische Vorlieben verschiedener Epochen. Vom Klassizismus und Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Einige sind sogar von hohem künstlerischen Rang, wie die Werke von Georges Minne und J.L.M. Lauweriks. Dr. Elisabeth May eröffnet am 8. August ab 16.00 Uhr bei einem Rundgang über den Buschey-Friedhof Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur. Die Teilnahmegebühr von 6 € ist vor Ort zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 02331 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt. Der Treffpunkt ist der Seiteneingang an der Grünstraße.

05.08.: Spannende Erlebnisführung im Museum Wasserschloss Werdringen

Hagen | Sich einmal wie ein echter Ritter fühlen? Das können alle Mittelalterfans bei einer Erlebnisführung für die ganze Familie am Sonntag, 5. August, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle. Als besondere Aktion besteht für Kinder und Erwachsene die Möglichkeit, verschiedene Rüstungsteile anzuprobieren.

Bei der Erlebnisführung reisen die Teilnehmer mehr als 450 Millionen Jahre zurück in die Steinzeit. Ein Höhepunkt der Führung sind sicherlich die imposanten Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier. Darüber hinaus können Erwachsene und Kinder an verschiedenen Arbeitsstationen selber Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil sowie Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in der Blätterhöhle in Hagen gefunden wurden. Des Weiteren bietet die Führung spannende Einblicke in die Jungsteinzeit, die Bronze- und Eisenzeit und das Römische Reich. Da das Museum und das dazugehörige Wasserschloss ihren Ursprung im Mittelalter haben, endet die Führung in dieser Epoche bei einer imposanten Ritterfigur.

Die Aktionsführung kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Eintritts. Eine Anmeldung ist unter Telefon 02331/207-2740 erforderlich.

05.08.: ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

Hagen | Bei einem Rundgang durch das Museum am Sonntag, 5. August, wird ab 12.15 Uhr die Werkentwicklung des Künstlers Emil Schumacher erläutert: Von den frühen, vom Expressionismus beeinflussten Arbeiten, über die Werke der 1950-er, die schließlich zur Abstraktion führten, den Einsatz von verschiedenen Materialen der folgenden Jahrzehnte bis hin zum Spätwerk werden verschiedene Facetten aus rund 70 Schaffensjahren vorgestellt. Die gewaltigen abstrakten Farblandschaften, die Emil Schumacher aus der spontanen Geste schuf, sind geprägt vom beständigen Ringen des Künstlers mit seinem Material. Ob mit reiner Farbe oder Fundstücken geschaffen, stets sind die Spuren des bildnerischen Prozesses Teil des Gemäldes. Insbesondere im Spätwerk nahm Schumacher immer wieder auch Figuren von Mensch und Tier in seine Kompositionen auf, deren landschaftlicher Charakter so noch gesteigert ist. Damit stellt er sich zugleich der Herausforderung eines der bedeutendsten Themen der abendländischen Kulturgeschichte, der Pastorale. Ohne jedoch eine Handlung zu erzählen, lässt Schumacher einen größtmöglichen Spielraum für Betrachter, welche die Bilder aufgrund der eigenen Seherfahrungen spontan nachempfinden und interpretieren können. Im Rahmen der öffentlichen Führung steht das Material Farbe im Zusammenklang mit Fundstücken im Vordergrund der Betrachtung.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Ab Montag: Sperrung des Einmündungs bereiches Bolohstraße / Feithstraße

Coullage Logo 2Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) saniert ab Montag, 6. August, bis Mittwoch, 8. August, den Asphalt im Einmündungsbereich Bolohstraße/Feithstraße auf einer Länge von rund 55 Metern. Die Bolohstraße muss hierzu ab der Feithstraße auf den ersten 55 Metern komplett gesperrt werden, um den gesamten Einmündungsbereich über alle Fahrspuren neu asphaltieren zu können.

Der Busbetrieb wird während der gesamten Sperrung aus dem Bolohviertel herausgenommen. Eine Umleitung wird entsprechend eingerichtet. Auf der Feithstraße wird zusätzlich die Linksabbiegespur eingezogen und mit Verkehrszeichen auf die vorgeschriebene Fahrtrichtung geradeaus in beide Fahrtrichtungen hingewiesen. Die Umleitung wird mit entsprechenden Verkehrszeichen ab Bolohstraße/Feithstraße über die Eppenhauser Straße bis zur Straße Heuland in beide Fahrtrichtungen eingerichtet. Für die Fahrtrichtung von der Eppenhauser Straße zur Feithstraße werden Hinweisschilder zur Sperrung und Umleitung in Höhe Heuland und am Anfang der Feithstraße hinter der Bushaltestelle aufgestellt. Der WBH ist bemüht, entstehende Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Stadionstraße in Hagen wird ab Montag saniert

Coullage Logo 3Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) behebt ab Montag, 30. Juli, bis Freitag. 4. August, in der Stadionstraße einen Entwässerungsmissstand und saniert in diesem Zuge die Fahrbahn. Die Arbeiten werden in dem Abschnitt von der Einmündung „Am Sportpark“ bis zur Zufahrt zum Parkhaus auf einer Länge von rund 185 Metern wechselseitig ausgeführt. Die Straße wird während der gesamten Bauzeit zu passieren sein. Der Verkehr wird teilweise über eine Baustellenampel geregelt und geleitet. Der WBH hält die entstehenden Beeinträchtigungen so gering wie möglich und bittet um Verständnis.

28-jähriger aus Altena stirbt bei Motorrad-Unfall in Mellen

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Kreispolizei MK |Am heutigen Sonntag, gegen 15:23 Uhr, kam es zu einem tragischen
Alleinunfall auf der Sorpestraße in Mellen. In einer dortigen Linkskurve verlor der 28 jährige Kradfahrer aus Altena plötzlich die Kontrolle über sein Krad (KTM), kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Pöller der der dortigen Leitplanke. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der junge Altenaer noch an der Unfallstelle. Auf Anordnung der
Staatsanwaltschaft Arnsberg wurde das Krad sichergestellt. Die
Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Die Unfallstelle war für
die Dauer der Unfallaufnahme komplett gesperrt. Zeugen des Unfalls
werden gebeten, sich mit der Polizei in Menden in Verbindung zu
setzen.

Auch den Fischen bekommt die Hitzewelle nicht – Feuerwehr sorgt für Sauerstoff im Stadtpark-Teich

Nicolas Ennenbach | Bochum | Seit 14:35 Uhr ist die Feuerwehr Bochum im Stadtpark im Einsatz. Mehrere Anrufer meldeten, dass hunderte Fische an der Oberfläche schwimmen würden.

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Um das Wasser umzuwälzen und so den Sauerstoffgehalt im Wasser zu erhöhen, setzen 20 Einsatzkräfte der Löscheinheiten Alt-enbochum und Bochum-Mitte jeweils zwei Pumpen ein. Das Wasser wird dann wieder durch Strahlrohre in den Teich abgegeben. Insgesamt werden dadurch gut 3.200 Liter pro Minute umgewälzt. Gegen 19:30 Uhr soll die Maßnahme beendet werden. Bis dahin werden dann 865.000 l Wasser bewegt worden sein.

Freilebendes Krokodil im Teich? Bürger beunruhigt – mutige Polizisten klären den Fall

Kreispolizei Unna | Werne | Am heutigen Vormittag ging bei der Polizei Dortmund gegen 10.45 Uhr ein telefonischer Hinweis auf ein freilebendes Krokodil in einem Teich in Werne ein. Demnach hätte eine Frau aus Lünen gestern Abend ein zirka ein Meter langes Exemplar in einem Teich an der Varnhöveler Straße gesehen.

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Nach Bekanntwerden dieses Hinweises wurde eine Streifenwagenbesatzung aus Werne mit der Überprüfung der Örtlichkeit beauftragt. In der Tat erblickten die Kollegen den Kopf des Reptils in besagtem Teich. Nach vorsichtiger Annäherung und genauer Überprüfung entpuppte sich „Schnappi“ als eine Kunststoffattrappe. Nach Ermittlungen der Kollegen ist der private Teich schon seit ungefähr drei Jahren das Jagdrevier des „Tieres“. Weitergehende Maßnahmen der Polizei waren nicht geboten.

PKW gegen Lichtmast geschleudert – 26-Jährige schwer verletzt

Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.

Kreispolizei Unna | Schwerte | Nach Angaben einer 26-jährigen PKW-Fahrerin aus
Dortmund befuhr sie gegen 05.17 Uhr die Wannebachstraße in Richtung
Dortmund, als ihr ein PKW auf ihrem Fahrstreifen entgegen gekommen
sei. Beim Versuch, dem entgegenkommenden Fahrzeug nach rechts
auszuweichen, habe sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und
sei nach links gegen einen Lichtmast geschleudert worden. Ihr
Fahrzeug überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

Die 26jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus
eingeliefert; Hinweise auf Lebensgefahr liegen derzeit nicht vor. Der
PKW musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.
Auslaufende Betriebsstoffe wurden durch die Feuerwehr abgestreut. Die
Stadtwerke kümmerten sich um den beschädigten Lichtmasten. Die
Sachschadenhöhe wird auf 10.500 Euro geschätzt.

Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei Schwerte (Tel.:
02304/9213320) zu wenden.

Feuerwehr Hattingen unterstützt Bochumer Kollegen beim Strohballen-Brand

Jens Herkströter | Feuerwehr Hattingen | Am gestrigen Abend kam es zu einem Brand in Bochum-Stiepel. Hier sind mehrere hundert Strohballen in Brand geraten.

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Bereits am Abend kam es zu einer ersten Voranfrage der Feuerwehr Bochum ob die Hattinger Feuerwehr im Rahmen einer überörtlichen Hilfe hier unterstützen kann.

Dies wurde entsprechend vorgeplant und in den frühen Morgenstunden auch abgerufen. Gegen 3 Uhr rückte der Löschzug Nord mit einem Tanklöschfahrzeug und der Löschzug Elfringhausen mit einem Schlauchwagen in die Nachbarstadt aus. Zusammen mit einem Löschfahrzeug der Feuerwehr Sprockhövel wurde hier eine taktische Einheit gebildet.

Vor Ort wurden die Bochumer Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung unterstützt. In erster Linie galt es angrenzende Felder vor dem Übergreifen der Flammen zu schützen. Dazu wurden Wasserwerfer, Hydroschilder und Lüfter eingesetzt.

Um 8 Uhr konnten die 12 Hattinger Brandschützer den kräftezehrenden Einsatz wieder beenden.

Fußweg am Hengsteysee musste aus Sicherheitsgründen gesperrt werden

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Foto: Frank Lenz – Feuerwehr

Christian Arndt | Feuerwehr Herdecke | Ein Gefahrenbaum wurde am Samstagmorgen von der Straße Niedernhof (Seeschlößchen am Hengsteysee) gemeldet. Bei Eintreffen wurde festgestellt, dass hier mehrere Bäume betroffen waren und eine akute Gefahr bestand. Zudem war der Hang auf den Fuß- und Radweg abgerutscht. Die Feuerwehr konnte nicht mit schwerem Gerät die Einsatzstelle erreichen. Daher musste der Fuß- und Radweg aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt werden. Die Technischen Betriebe waren ebenfalls an der Einsatzstelle. Die Maßnahmen wurden mit dem Ordnungsamt abgestimmt. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte hier 90 Minuten. Der Eigentümer des Grundstückes muss die Gefahrenlage nun mit einem Spezialunternehmen beseitigen.

Feuerwehr Herdecke bisher fünfmal im Einsatz


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©  Hans Leicher.

Die Freiw. Feuerwehr musste am Wochenende zu fünf Einsätzen ausrücken. Eine Tragehilfe musste am Freitag um 16:32 Uhr für den Rettungsdienst in der Hengsteyseestraße geleistet werden. Die Brandmeldeanlage einer Verkaufsstätte an der Mühlenstraße schlug dann um 17:13 Uhr Alarm. Bei Eintreffen des Löschzuges wurde festgestellt, dass ein LKW in der Warenannahme den blinden Alarm versehentlich ausgelöst hatte. Eine Tierrettung stand um 20:51 Uhr im Waldweg an.

Ein Gefahrenbaum wurde am Samstagmorgen von der Straße Niedernhof (Seeschlößchen am Hengsteysee) gemeldet. Bei Eintreffen wurde festgestellt, dass hier mehrere Bäume betroffen waren und eine akute Gefahr bestand. Zudem war der Hang auf den Fuß- und Radweg abgerutscht. Die Feuerwehr konnte nicht mit schwerem Gerät die Einsatzstelle erreichen. Daher musste der Fuß- und Radweg aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt werden. Die Technischen Betriebe waren ebenfalls an der Einsatzstelle. Die Maßnahmen wurden mit dem Ordnungsamt abgestimmt. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte hier 90 Minuten. Der Eigentümer des Grundstückes muss die Gefahrenlage nun mit einem Spezialunternehmen beseitigen.

Am Samstagabend um 17:20 Uhr rückte die Feuerwehr Herdecke in den Weg zum Poethen aus, da dort eine Stromleitung der Straßenbeleuchtung gerissen und zu Boden gefallen war. Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute brachten die Drehleiter in Stellung und sicherten die Leitungsenden an der Mastspitze. Nach ca. 30 Minuten war der Einsatz mit zwei Fahrzeuge beendet. Die Polizei war zur Ermittlung der Ursache vor Ort.

Feuerwehr lässt 500 Strohballen kontrolliert abbrennen

Feuerwehr HLF
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Claudia Vogl | Feuerwehr Bochum | Auf einem Feld eines Hofguts in Stiepel gerieten am Samstag,  gegen 22:30 Uhr über 500 Strohballen in Brand. Die Feuerwehr ist mit 78 Einsatzkräften vor Ort und lässt die Ballen kontrolliert abbrennen. Als die ersten Kräfte eintrafen brannten die Strohballen auf einer Flächen von 100 x 10 m in voller Ausdehnung. Sofort wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet. Im angrenzenden Bereich befindet sich ein Mais-Feld,welches in einer Riegel-Stellung mit mehreren Strahlrohren geschützt wird. Die Wasserversorgung konnte sehr schnell über die Brockhauser Straße und über die Kosterstraße sicher gestellt werden. Dafür wurden über 1 Km Schlauchleitungen verlegt. Im Einsatz befanden sich bis jetzt 78 Einsatzkräfte der Feuerwache Innenstadt, sowie der Löscheinheiten Querenburg, Langendreer, Linden Dahlhausen, Bochum Mitte und der Sondereinheit IuK.