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Das Hagener Planetenmodell – eine fachkundige Führung organisiert vom Mehrgenerationenhaus

Kinderschutzbund
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Hagen | Am Dienstag, den 26. Juni 2018, können Jung und Alt gemeinsam auf eine Reise durch das in den 1960er Jahren entstandene, weltweit erste begehbare Modell unseres Planetensystems gehen. Das Hagener Planetenmodell – eine fachkundige Führung organisiert vom Mehrgenerationenhaus weiterlesen

FÜHRUNG ÜBER DEN BUSCHEY-FRIEDHOF

Foto: Privat
Foto: Privat

Hagen. 1810 wurde der Buschey-Friedhof eingeweiht. Dank seiner über 200 Jahre währenden Belegung erlaubt er ungewöhnliche Einblicke in Lebensgeschichten und ästhetische Vorlieben verschiedener Epochen. Vom Klassizismus und Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Einige sind sogar von hohem künstlerischen Rang, wie die Werke Georges Minnes und J.L.M. Lauweriks`. Dr. Elisabeth May eröffnet am 30. September ab 16.00 Uhr bei einem Rundgang über den Buschey-Friedhof Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur. Die Teilnahmegebühr von 6 € ist vor Ort zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 02331 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt. Der Treffpunkt ist der Seiteneingang an der Grünstraße.

Führung durch die Ausstellung „Technisches Spielzeug“

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. Im Stadtmuseum Hagen raucht am Sonntag, 20. September, um 15 Uhr wieder eine Dampfmaschine. Im Rahmen der Ausstellung „Technisches Spielzeug – Heimliche Botschaften ins Kinderzimmer“ wird dieses Spielzeug, mit dem sich Generationen von Kindern beschäftigt haben, angeheizt und in Betrieb gesetzt. Zuvor gibt es noch einen interessanten Rundgang durch die Ausstellung mit zahlreichen Informationen zu Eisenbahnen, Autos, Baukästen und Co. So kann sich der Betrachter in den Bann des historischen Spielzeugs ziehen lassen. Mit dem Charme der Miniatur und seiner Detailtreue fasziniert es immer wieder aufs Neue Groß und Klein.

Die Ausstellung zeigt technisches Spielzeug aus dem vorigen Jahrhundert. Eisenbahnen, Autos, Dampfmaschinen und Metallbaukästen sind die wesentlichen Gruppen, aus denen die exquisiten Exponate stammen. Aber auch Schiffe und Flugzeuge sind zu sehen.
Besonders die zahlreichen montierten Baukastenmodelle aus Metall sind in dieser Zusammenstellung sicherlich einmalig und sonst nirgendwo zu sehen. Riesige Kräne, Brücken, Schiffe und sogar ein Nachbau des Riesenrades im Wiener Prater sind zu bewundern.

Eisenbahnspielzeug der Spur II, I und 0 lässt die Zeit der Dampflokomotiven wieder lebendig werden. In zahlreichen Vitrinen sind wertvolle Lokomotiven zu bestaunen, die nicht nur das Herz eines jeden Eisenbahnfans höher schlagen lassen. Einzigartig ist auch der viergliedrige Triebwagen von 1937, der unter dem Namen „Fliegender Hamburger“ bekannt wurde.

Unter den zahlreichen Modellautos sind die drei Alfa Romeo P2 in verschiedenen Farben die absoluten Stars. Dieser 53 cm lange ab Mitte der 1920er Jahre gebaute Modellrennwagen gilt unter Experten als das schönste Spielzeugauto, das je hergestellt wurde. Wenn man die drei prächtigen Rennwagen in ihrer Vitrine sieht, kann man sofort nachvollziehen, warum das so ist.

Viele Kinder werden beim Betrachten der schmucken Ausstellungsstücke sicherlich Lust bekommen, selbst zu spielen. Mit den wertvollen alten Spielzeugen ist dies verständlicherweise nicht möglich. Darum lädt eine Spielecke in der Ausstellung zum Spielen mit heutigem Spielzeug ein.

Die Führung mit Vorführung der Dampfmaschine beginnt am Sonntag um 15 Uhr und kostet für Kinder 1,50 € + 2 € Eintritt und für Erwachsene 3 € + 3,20 € Eintritt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG „CHINA 8“

2014-03-27 12.43.24Hagen. Am Sonntag, den 13. September findet um 11.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung CHINA 8 statt. Im Rahmen der Ausstellung zeigt das Osthaus Museum Paradigmen der Kunst: Installationen und Objekte die den Alltag „bereichern“ und Lebenshaltungen beeinflussen können. Die Kunst fungiert hier als „Dissident“ – nicht im politischen, sondern im ästhetischen Sinne. Sie provoziert, sie kombiniert Bilder und sie generiert neue Zusammenhänge, wo hergebrachte Gesetzmäßigkeiten nicht funktionieren. Die Ausstellung zeigt sechzehn Positionen, darunter Arbeiten von Kum Chi Keung. Seine Vogelkäfige versprechen eine Freiheit, die so nicht existiert. Ebenfalls Paradoxa schaffen die Künstlerin Huang Min mit ihren erotischen Porzellanarbeiten oder auch der Künstler Lu Jianhua, indem er Porzellanobjekte gestaltet, die vorgeben etwas zu sein, was sie nicht sind. Die Künstlerin Yin Xiuzhen wählt alltägliche Materialien wie getragene Kleidung und formt daraus Rauminstallationen und Objekte. Die Kleidung wird dabei zum Stellvertreter des Menschen und seiner Zeit. Die Künstler suchen den Paradigmenwechsel, wohl wissend, dass er durch die Kunst alleine nicht erfolgen, jedoch befördert werden kann.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Führung zum Thema Fossilien

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. Zu einer Führung rund um die 450 Millionen Jahre alte Erdgeschichte Westfalens und ihre versteinerten Schätze lädt das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle am Sonntag, 6. September, um 15 Uhr ein. Was genau sind eigentlich Fossilien? Woher weiß man, wie alt Fossilien sind? Wie kommen sie in die Gesteine, und was kann man von ihnen über die Entwicklungsgeschichte der Erde lernen? Die Führung durch das Museum für Ur- und Frühgeschichte bietet eine breite Spannweite angefangen bei den geheimnisvollen Lebewesen, die vor über 450 Millionen Jahren das Hagener Urmeer bevölkerten, über die ersten Wälder der Erdgeschichte und die einmaligen Insektenfossilien aus Hagen-Vorhalle bis zu den Dinosauriern im Sauerland. So wird anhand zahlreicher Objekte die wechselvolle und oft von gewaltigen Umwälzungen begleitete Evolution des Lebens im Wasser, zu Lande und in der Luft erläutert. Die Gesteine und Fossilien im Untergrund Hagens eröffnen dabei einzigartige Einblicke in vergangene Welten, die oft wie von einem anderen Planeten anmuten. Die etwa 90-minütige Führung kostet für Erwachsene 3 € und für Kinder 1,50 € zuzüglich des Museumseintritts von 3,20 € für Erwachsene, 1,80 € für Kinder bzw. 7 € für die ganze Familie.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG „CHINA 8“

2014-03-27 12.43.24Hagen. Am Sonntag, den 30. August findet um 11.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung CHINA 8 statt. Im Rahmen der Ausstellung zeigt das Osthaus Museum Paradigmen der Kunst: Installationen und Objekte die den Alltag „bereichern“ und Lebenshaltungen beeinflussen können. Die Kunst fungiert hier als „Dissident“ – nicht im politischen, sondern im ästhetischen Sinne. Sie provoziert, sie kombiniert Bilder und sie generiert neue Zusammenhänge, wo hergebrachte Gesetzmäßigkeiten nicht funktionieren. Die Ausstellung zeigt sechzehn Positionen, darunter Arbeiten von Kum Chi Keung. Seine Vogelkäfige versprechen eine Freiheit, die so nicht existiert. Ebenfalls Paradoxa schaffen die Künstlerin Huang Min mit ihren erotischen Porzellanarbeiten oder auch der Künstler Lu Jianhua, indem er Porzellanobjekte gestaltet, die vorgeben etwas zu sein, was sie nicht sind. Die Künstlerin Yin Xiuzhen wählt alltägliche Materialien wie getragene Kleidung und formt daraus Rauminstallationen und Objekte. Die Kleidung wird dabei zum Stellvertreter des Menschen und seiner Zeit. Die Künstler suchen den Paradigmenwechsel, wohl wissend, dass er durch die Kunst alleine nicht erfolgen, jedoch befördert werden kann.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Bunter Nachmittag zur Stadtgeschichte

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. Eine interessante Führung durch die Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt und anschließendem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen findet am Dienstag, 25. August, um 15 Uhr im Stadtmuseum, Eilper Straße 71-75, statt. Bei der spannenden Führung durch die sehenswerte Ausstellung werden 380 Millionen Jahre Geschichte der Region Hagen näher erläutert. Von versteinerten Vorzeitfunden über die Stadtgründung bis zum Strukturwandel der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts erstreckt sich dabei die breite Palette der Themen. Unzählige Objekte, vom mittelalterlichen Kettenhemd über eine Dampfmaschine bis hin zum Motorroller sowie etliche Fotos und Gemälde vermitteln einen guten Einblick in die Hagener Stadtgeschichte. Nach der interessanten Führung kann in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen über die Ausstellung und die Hagener Geschichte geplaudert werden. Als besonderes Extra erhalten dann alle noch zwei kopierte Seiten der Hagener Zeitung von vor einhundert Jahren. Die Werbeanzeigen werden sicherlich sofort für reichlich Gesprächsstoff sorgen. Der bunte Nachmittag im Museum mit Führung, Kaffee und Kuchen sowie Kopien aus der Hagener Zeitung kostet für Erwachsene nur 4 € und für Kinder sogar nur 2,50 €, der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich, die bis zum 24. August unter Telefon 02331/207-2740 angenommen wird.

FÜHRUNG DURCH DIE ANDACHTSHALLE DES KREMATORIUMS

Foto: Tobias Roch, Hagen
Foto: Tobias Roch, Hagen

Hagen. Die erste Anlage für Feuerbestattung in Preußen wurde in Hagen gebaut – erst Jahre später konnte sie in Betrieb genommen werden, denn die Rechtslage sah eine solche Einrichtung noch gar nicht vor. Dass das Hagener Krematorium zudem durch den später als AEG-Gestalter zu Weltruhm gelangten Peter Behrens gebaut wurde, ist dem Kunstförderer und Museumsgründer Karl Ernst Osthaus zu verdanken. Dessen Leidenschaft für vorbildliche Gestaltung auch und gerade in Alltagsbereichen verdankt die Stadt Hagen eine ganze Reihe interessanter Bauwerke. Verbindliche Anmeldungen zur Führung am Sonntag, den 23. August, um 15.00 Uhr werden unter der Telefonnummer 207 2740 entgegen genommen. Für die Führung wird eine Teilnahmegebühr von 7 € erhoben, zehn Teilnehmer sind erforderlich.

AUSSTELLUNG „VOLKER STELZMANN – PANOPTIKUM“

2014-03-27 12.43.24Hagen. Am Samstag, den 22. August, findet um 15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Volker Stelzmann – Panoptikum“ statt. Mit der Einzelausstellung rückt das Osthaus Museum Hagen einen der wichtigsten zeitgenössischen deutschen Maler in den Mittelpunkt öffentlichen Interesses und würdigt das Lebenswerk des Künstlers mit dem Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Stelzmanns altmeisterlich gemalten Bilder sind geprägt von mannigfaltigen Figurenkompositionen: Es erscheinen Frauen und Männer, gehend, gebückt oder in ausholender, bewegender Gebärde vor großstädtischen Straßen- und in neutestamentarischen Bibelszenen. In seinen zuweilen grotesk wirkenden Bildern ergründet der Künstler mit der ihm eigenen subtilen Ironie die gesellschaftliche Identität, die in ihr lebenden menschlichen Charaktere mit all ihren Verhaltensweisen. Anhand einer Auswahl von rund 60 Gemälden sowie 40 Handzeichnungen präsentiert die Ausstellung im Osthaus Museum Hagen einen Überblick über das Lebenswerk des Berliner Künstlers, von den 1970er-Jahren bis in sein aktuelles Schaffen.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Führung durch die Stadtbücherei auf der Springe

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen. Romane, Sachbücher, DVDs und Musik-CDs für Erwachsene, Jugendliche und Kinder sowie Spiele, Noten, Zeitungen und Zeitschriften, Brett- und Konsolen-Spiele. Nicht mitgerechnet die Angebote, die nur online erhältlich sind. Wie soll man sich in der Stadtbücherei auf der Springe nur zurechtfinden? Eine Führung durch die Bücherei am Dienstag, 25. August, um 11 Uhr gibt einen Überblick in das 170.000 Medien umfassende Angebot. Nach einer anschließenden kleinen Schulung an den Computerkatalogen sind die Teilnehmer in der Lage, selbst nach ihrem Lieblingsbuch zu suchen. Auch die Selbstverbucher werden erklärt. Die kostenlose Veranstaltung dauert circa eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (Foto: Michael Kaub)

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG „CHINA 8“

Emil Schumacher MuseumHagen. Am Sonntag, den 16. August findet um 11.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung CHINA 8 statt. Im Rahmen der Ausstellung zeigt das Osthaus Museum Paradigmen der Kunst: Installationen und Objekte die den Alltag „bereichern“ und Lebenshaltungen beeinflussen können. Die Kunst fungiert hier als „Dissident“ – nicht im politischen, sondern im ästhetischen Sinne. Sie provoziert, sie kombiniert Bilder und sie generiert neue Zusammenhänge, wo hergebrachte Gesetzmäßigkeiten nicht funktionieren. Die Ausstellung zeigt sechzehn Positionen, darunter Arbeiten von Kum Chi Keung. Seine Vogelkäfige versprechen eine Freiheit, die so nicht existiert. Ebenfalls Paradoxa schaffen die Künstlerin Huang Min mit ihren erotischen Porzellanarbeiten oder auch der Künstler Lu Jianhua, indem er Porzellanobjekte gestaltet, die vorgeben etwas zu sein, was sie nicht sind. Die Künstlerin Yin Xiuzhen wählt alltägliche Materialien wie getragene Kleidung und formt daraus Rauminstallationen und Objekte. Die Kleidung wird dabei zum Stellvertreter des Menschen und seiner Zeit. Die Künstler suchen den Paradigmenwechsel, wohl wissend, dass er durch die Kunst alleine nicht erfolgen, jedoch befördert werden kann.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Sommerpause im Stadtmuseum endet

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. Ab Samstag, 15. August, öffnet das Stadtmuseum Hagen in Eilpe nach der Sommerpause wieder. Neben der interessanten Ausstellung zur Hagener Stadtgeschichte bietet das Museum eine Führung durch die Sonderausstellung „Technisches Spielzeug – Heimliche Botschaften ins Kinderzimmer“ am Sonntag, 16. August, um 15 Uhr an. Höhepunkt der Ausstellung ist die Vorführung einer alten Dampfmaschine. Das detailgetreue Spielzeug, mit dem sich schon Generationen von Kindern beschäftigt haben, wird extra für große und kleine Technikfans angeheizt und in Betrieb gesetzt. Zuvor gibt es noch einen interessanten Rundgang durch das Museum mit zahlreichen Informationen zu technischem Spielzeug wie Eisenbahnen, Autos, Baukästen, Schiffe, Flugzeuge und Co. Eine Spielecke in der Ausstellung lädt begeisterte Kinder ein, selbst zu spielen – natürlich mit heutigem Spielzeug. Die Führung kostet für Kinder 1,50 € und für Erwachsene 3 € zuzüglich 2 € Museumseintritt für Kinder und 3,20 € für Erwachsene. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Führung durch die Stadtbücherei

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen.  Eine Führung rund um Nutzung, Angebot und Service der Stadtbücherei auf der Springe findet am Donnerstag, 6. August, um 16 Uhr statt. Bücher, Zeitschriften oder DVDs ausleihen, sich weiterbilden, das Büchereiangebot für Schule und Ausbildung nutzen – all das lernen Teilnehmer bei dem circa einstündigen Rundgang durch die verschiedenen Abteilungen der Bücherei, welcher mit einer Schulung bezüglich Computerkatalogen und Selbstverbuchung abschließt. Eine Anmeldung zu der kostenlosen Führung ist nicht erforderlich.

Führung zum Thema Fossilien

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen.  Zu einer Führung rund um die 450 Millionen Jahre alte Erdgeschichte Westfalens und ihre versteinerten Schätze lädt das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle am Sonntag, 9. August, um 15 Uhr ein. Was genau sind eigentlich Fossilien? Woher weiß man, wie alt Fossilien sind? Wie kommen sie in die Gesteine, und was kann man von ihnen über die Entwicklungsgeschichte der Erde lernen? Die Führung durch das Museum für Ur- und Frühgeschichte bietet eine breite Spannweite angefangen bei den geheimnisvollen Lebewesen, die vor über 450 Millionen Jahren das Hagener Urmeer bevölkerten, über die ersten Wälder der Erdgeschichte und die einmaligen Insektenfossilien aus Hagen-Vorhalle bis zu den Dinosauriern im Sauerland. So wird anhand zahlreicher Objekte die wechselvolle und oft von gewaltigen Umwälzungen begleitete Evolution des Lebens im Wasser, zu Lande und in der Luft erläutert. Die Gesteine und Fossilien im Untergrund Hagens eröffnen dabei einzigartige Einblicke in vergangene Welten, die oft wie von einem anderen Planeten anmuten.

Die etwa 90-minütige Führung kostet für Erwachsene 3 € und für Kinder 1,50 € zuzüglich des Museumseintritts von 3,20 € für Erwachsene, 1,80 € für Kinder bzw. 7 € für die ganze Familie. Eine Anmeldung bis Freitag, 7. August, ist notwendig und wird unter Telefon 02331/2072740 entgegengenommen.

FÜHRUNG IM RIEMERSCHMID-HAUS

Bildnachweis: Riemerschmid-Häuser im Wasserlosen Tal, Foto: Thomas Seuthe, Hagen
Bildnachweis: Riemerschmid-Häuser im Wasserlosen Tal, Foto: Thomas Seuthe, Hagen

Hagen. Nicht nur der Hohenhof und andere großartige Villen, sondern auch Arbeiterwohnhäuser gehören zu den architektonischen Schätzen, die unter dem Begriff „Hagener Impuls“ zusammengefasst werden. Zwischen 1907 und 1911 baute der Architekt und Kunstgewerbler Richard Riemerschmid im „Wasserlosen Tal“ eine Häuserzeile, die eigentlich als Teil einer großen Gesamtanlage für Arbeiterwohnungen geplant war. Von dieser sogenannten „Walddorf-Siedlung“ wurden jedoch nur elf Häuser gebaut. Bei der öffentlichen Führung am Mittwoch, den 5. August um 16 Uhr durch Haus Nr. 17 werden die alten Zeiten wieder lebendig, wenn die Ideen von Karl Ernst Osthaus und der Hagener Textilindustrie als Auftraggeber dieser Bauten dargestellt werden. Die Teilnahmegebühr von 6 € ist vor Ort, Walddorfstr. 17 zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.

FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG „CHINA 8“

Hagen. Am Sonntag, den 2. August findet um 11.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung CHINA 8 statt. Im Rahmen der Ausstellung zeigt das Osthaus Museum Paradigmen der Kunst: Installationen und Objekte die den Alltag „bereichern“ und Lebenshaltungen beeinflussen können. Die Kunst fungiert hier als „Dissident“ – nicht im politischen, sondern im ästhetischen Sinne. Sie provoziert, sie kombiniert Bilder und sie generiert neue Zusammenhänge, wo hergebrachte Gesetzmäßigkeiten nicht funktionieren. Die Ausstellung zeigt sechzehn Positionen, darunter Arbeiten von Kum Chi Keung. Seine Vogelkäfige versprechen eine Freiheit, die so nicht existiert. Ebenfalls Paradoxa schaffen die Künstlerin Huang Min mit ihren erotischen Porzellanarbeiten oder auch der Künstler Lu Jianhua, indem er Porzellanobjekte gestaltet, die vorgeben etwas zu sein, was sie nicht sind. Die Künstlerin Yin Xiuzhen wählt alltägliche Materialien wie getragene Kleidung und formt daraus Rauminstallationen und Objekte. Die Kleidung wird dabei zum Stellvertreter des Menschen und seiner Zeit. Die Künstler suchen den Paradigmenwechsel, wohl wissend, dass er durch die Kunst alleine nicht erfolgen, jedoch befördert werden kann.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

VHS-Führung durch die Liebfrauenkirche Vorhalle

Foto: Dieter Faßdorf
Foto: Dieter Faßdorf

Hagen –  Die Volkshochschule Hagen lädt für Mittwoch, 29. Juli, um 16 Uhr zu einer Führung durch die Liebfrauenkirche in Vorhalle ein. Der Treffpunkt ist am Eingang der Kirche in der Liebfrauenstraße 21 in Hagen-Vorhalle. Die Liebfrauenkirche in Vorhalle entstand 1911/12 als dreischiffige neuromanische Basilika nach Plänen des Architekten Carl Pinnekamp. Sie ist somit eine Kirche des ausklingenden Historismus, aber mit Hinwendung zum Jugendstil. Gebäude und Inneneinrichtung bilden ein Gesamtkunstwerk, das die Kriege unzerstört überstand.

Die individuell gestalteten Altäre sind Zeugen der Künstler und Kunsthandwerker der „Wiedenbrücker Schule“. In ihnen zeigt sich der Übergang von historischen Vorbildern zum zeitgenössischen Jugendstil. Wandgemälde aus den Jahren 1934-36 und neu gestaltete Kirchenfenster von 1986 runden den Gesamteindruck ab. Nach einer Generalrenovierung 1986 ist die Liebfrauenkirche heute eine der kunsthistorisch interessantesten und schönsten Kirchen in Hagen.

Die Führung durch die Kirche übernimmt Benno Schmolke, Kunstlehrer i. R. und Gründungsmitglied der Künstlergruppe Sepia14-TeamART. Die Liebfrauenkirche ist mit den Buslinien 541, 591 und SB 71 (Haltestelle „Vorhalle Mitte“) sowie mit den Linien 516, 521 (Haltestelle „In der Imke“) zu erreichen. Informationen zu einer rechtzeitigen Anmeldung unter der Kursnummer 1170 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Museumsführung und Exkursion zu Insektenfossilien

Hagen – Vor etwa 319 Millionen Jahren lag Hagen am Rande einer Bucht, die von einem sumpfigen Urwald mit gigantischen Bäumen umgeben war. Beherrscht wurden die Sumpfwälder, Flüsse und Seen rund um Hagen von riesigen Insekten und anderen Gliedertieren, die sich im dichten Farngestrüpp versteckten und auf Beute lauerten. Zu einem besonderen Programm mit Museumsführung und anschließender Steinbruch-Exkursion über die damalige wundersame Tier- und Pflanzenwelt lädt GeoTouring am Samstag, 25. Juli, um 14 Uhr ein.

Das Programm startet mit einer spannenden Führung im Museum Wasserschloss Werdringen über die einmaligen Insektenfunde aus der Ziegeleigrube in Hagen-Vorhalle. Anschließend geht es in den Ziegeleisteinbruch, in dem die fossilen Überreste der „Hagener Bucht“ gefunden wurden. Zu den herausragenden Funden zählen die ältesten vollständigen Fluginsekten der Welt. 2006 wurde der Steinbruch als eines der bedeutendsten Geotope Deutschlands mit der Auszeichnung „Nationaler Geotop“ versehen und gelangte aufgrund seiner einzigartigen Flora und Fauna aus dem Oberkarbon zu weltweiter Berühmtheit.

Als weitere Besonderheit enthält der Steinbruch eine geologischen Wand, an der anschaulich erläutert wird, wie die gewaltigen Kräfte, die bis heute das Gesicht unserer Erde prägen, auch im Untergrund Westfalens sichtbar werden.

Die etwa dreistündige Veranstaltung mit Führung im Museum und Exkursion in den Ziegeleisteinbruch Hagen-Vorhalle ist für Jugendliche und Erwachsene geeignet und kostet 12 € pro Person zuzüglich des Museumseintritts. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 angenommen.

Führung durch das Krematorium in Delstern

Foto Quelle: Dieter Faßdorf
Foto Quelle: Dieter Faßdorf

Hagen – Zu einer Führung durch die Andachtshalle des Krematoriums in Hagen-Delstern mit Dr. Elisabeth May lädt die Volkshochschule Hagen im Rahmen des Urlaubskorbs am Donnerstag, 23. Juli, von 16 bis 17 Uhr ein.

Der Hagener „Verein für Feuerbestattung“ stellte 1903 an die Ordnungsbehörde einen Bauantrag für ein Krematorium. Da erst 1911 eine gesetzliche Regelung die Feuerbestattung in Preußen erlaubte, konnte das 1907 fertig gestellte Krematorium erst 1912 eröffnet werden. Der Entwurf für das Krematorium stammt von dem Künstler und Gestalter Peter Behrens, der von dem Mitbegründer des Feuerbestattungsvereins und Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus 1905 mit der Planung beauftragt wurde. Architektonisch hob sich das Krematorium mit seinem kubisch geschlossenen, streng symmetrisch gestalteten Baukörper und der für die damalige Schaffensperiode von Behrens‘ typischen schablonierten Liniendekoration von früheren Entwürfen für Krematorien ab. Als Zeugnis eines Gesamtkunstwerks des Jugendstils ist die Andachtshalle ein Höhepunkt Hagener Architektur. Nach der Führung schließt sich ein Rundgang zu den Prominentengräbern auf dem Friedhof an.

HAGENER ARCHITEKTUR UM 1900

Hagen – Am Mittwoch, den 15. Juli beginnt um 16 Uhr an der Springmann-Villa, Christian-Rohlfs-Str. 49, eine Führung von Dr. Elisabeth May durch Wehringhausen. In diesem Stadtteil ist die Hausarchitektur von den Kriegseinwirkungen weitestgehend verschont geblieben. Aus kunsthistorischer und architektonischer Sicht kann hier exemplarisch die städtebauliche Entwicklung über einen Zeitraum von mehr als einhundert Jahren verfolgt werden. Als besonders interessant rückt dabei die Zeit des Baubooms um 1900 und der Nachkriegsjahre in den Vordergrund: Der Historismus vor der Jahrhundertwende, der als Reformbewegung folgende Jugendstil sowie die nach dem 1. Weltkrieg versachlichenden Tendenzen im Hausbau werden bei der zweistündigen Führung mit ihren Besonderheiten in Augenschein genommen.
Eine verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 207 2740 ist erforderlich, die Teilnahmegebühr in Höhe von 6 € ist am Treffpunkt um 16 Uhr an der Christian-Rohlfs-Str. 49 zu entrichten. Die Führung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.

Mit der VHS durch den Stadtteil Halden

Hagen – Im Rahmen des Urlaubskorbs lädt die Volkshochschule Hagen am Dienstag, 14. Juli, von 17 bis 19.15 Uhr zu einer Führung durch den Stadtteil Halden ein mit dem Leiter des Fachbereichs Bildung, Jochen Becker. Treffpunkt ist an der Bushaltestelle Dümpelstraße. Die Teilnahme ist kostenlos. Die VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung bei ihrem Serviceteam unter der Kurs-Nummer 1140 (Telefon 02331/207-3622).
Halden ist ein gutes Beispiel dafür, wie aus einst landwirtschaftlich geprägten Dörfern Teile einer Großstadt wurden, die heute vielen Menschen ein neues Zuhause bieten. Vom Treffpunkt an der Bushaltestelle Dümpelstraße führt der Weg ebenso vorbei an alten Höfen wie an Neubaugebieten. Die Gebäude der Filiale Halden der Karl-Ernst-Osthaus-Grundschule und der Primarstufe der Wilhelm-Busch-Schule sind eine gute Kulisse für Erinnerungen an die Haldener Schulgeschichte. Die evangelische Friedenskirche sowie die katholische Heilig-Kreuz-Kirche bringen auch das Thema Glauben in den Blick. Die Nachbarschaft von Arcadeon sowie dem Unternehmen Andernach & Bleck macht deutlich, dass neben Dienstleistungen auch die Industrie immer noch ein wichtiger Pfeiler unserer Wirtschaft ist. Abschließend kann dann noch ein Blick auf eine spektakuläre Ingenieurleistung geworfen werden: den Neubau der Lennetalbrücke für die A 45.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG „CHINA 8“

Hagen – Am Sonntag, den 5. Juli findet um 11.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung CHINA 8 statt. Im Rahmen der Ausstellung zeigt das Osthaus Museum Paradigmen der Kunst: … ÖFFENTLICHE FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG „CHINA 8“ weiterlesen

Führung durch Altenhagen mit der VHS

Foto: Elke Fischer
Foto: Elke Fischer

Hagen – Im Rahmen des Urlaubskorbs lädt die Volkshochschule Hagen am Donnerstag, 9. Juli, von 16 bis 18.15 Uhr zu einer „Weltreise Altenhagen“ mit Walter Möller ein – einer Führung mit außergewöhnlichen Einblicken in einen „unbekannten“ Stadtteil. Treffpunkt ist vor die Bushaltestelle Altenhagener Brücke Richtung Boele. Die Teilnahme ist kostenlos. Die VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung bei ihrem Serviceteam unter der Kurs-Nr. 1120 (Telefon 02331/207-3622).
Bei einer Führung durch den Stadtteil Altenhagen, die das Kulturbüro Hagen in Zusammenarbeit mit der VHS entwickelt hat, wird die kulturelle Vielfalt dieses lebendigen Stadtteils erlebbar. Alle Interessierten sind eingeladen, die Menschen kennenzulernen, für die Altenhagen zu ihrer Heimat geworden ist und ihre Gastfreundschaft zu erleben.
Ausgewählte Ladenbesitzer, Kulturvereine, gastronomische Betriebe und die Moschee öffnen ihre Türen und gewähren ganz persönliche Einblicke in den interkulturellen Stadtteil Altenhagen, in dem Menschen aus 82 Ländern zusammenleben.

FÜHRUNG DURCH DIE ANDACHTSHALLE DES KREMATORIUMS

Krematorium_Roch_klHagen – Die erste Anlage für Feuerbestattung in Preußen wurde in Hagen gebaut – erst Jahre später konnte sie in Betrieb genommen werden, denn die Rechtslage sah eine solche Einrichtung noch gar nicht vor. Dass das Hagener Krematorium zudem durch den später als AEG-Gestalter zu Weltruhm gelangten Peter Behrens gebaut wurde, ist dem Kunstförderer und Museumsgründer Karl Ernst Osthaus zu verdanken. Dessen Leidenschaft für vorbildliche Gestaltung auch und gerade in Alltagsbereichen verdankt die Stadt Hagen eine ganze Reihe interessanter Bauwerke. Verbindliche Anmeldungen zur Führung am Mittwoch, den 1. Juli, um 16.00 Uhr werden unter der Telefonnummer 207 2740 entgegen genommen. Für die Führung wird eine Teilnahmegebühr von 6 € erhoben, zehn Teilnehmer sind erforderlich.

Bunker-Touren durch die Hagener Innenstadt

2015-06-22 Bunker-Touren ©dieter.fassdorfHagen  – Im Rahmen des Hagener Urlaubskorbs lädt die Volkshochschule Hagen am Samstag, 4. Juli, am Samstag 18. Juli und am Sonntag, 9. August, jeweils von 13 bis 16 Uhr zu einer Bunker-Tour durch die Hagener Innenstadt mit Gästeführer Rouven Recksick ein. Die Wegführung der Tour wurde verändert: Treffpunkt ist daher nun vor dem als Museum eingerichteten Bunker in der Bergstraße 98, in dem die Führung beginnt. In dessen originalgetreu rekonstruiertem Kellergeschoss kann man die Atmosphäre der Bombennächte sehr gut nachfühlen. Nach der etwa einstündigen Führung im Inneren des Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem alten ARAL-Parkhaus in der Bahnhofstraße und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker an der Körnerstraße, der zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde. Von dort aus führt der Weg entlang der Volme zum Bunker Emilienplatz und weiter durch die Innenstadt, wo Interessierte Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten, bis zum Endpunkt der Führung am Johanniskirchplatz. Im Entgelt von 18 Euro ist der Eintritt für den Bunker Bergstraße bereits enthalten.
Bei dieser Führung erhalten die Teilnehmer Hintergrundinformationen zu einigen der in Hagen erhaltenen Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg sowie aus der Zeit des Kalten Krieges und erfahren Wissenswertes über das Leben mit der „Bedrohung von oben“.
Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kursnummer 1058F, 1058G beziehungsweise 1058H (Telefon 02331/2073622).

Spaziergang mit Stadtmarketing „auf den Spuren Gustav Vorstehers“

Wetter(Ruhr) – Am Sonntag, 28. Juni um 13 Uhr lädt der Stadtmarketing für Wetter e. V. zur Teilnahme an einem Spaziergang „auf den Spuren Gustav Vorstehers“ durch Alt-Wetter ein. Unter der fachkundigen Leitung von Herbert Pösel folgt die ca. 3-stündige Tour den sichtbaren Zeichen Vorstehers Schaffens und im Besonderen seinen Stiftungen und Schenkungen. Wer hat nicht schon einmal was vom großen Gönner und Ehrenbürger der Stadt Wetter gehört? Am 6. Januar 1836 in Wetter geboren, wuchs er unter einfachsten Verhältnissen auf. Es gibt nur wenige schriftliche Zeugnisse seines Lebens und Wirkens. Alles was an den großen Wohltäter Gustav Vorsteher erinnert, sind die gestifteten Gebäude sowie die mündlichen und schriftlichen Überlieferungen der heimischen Bevölkerung. Die größte Schenkung Gustav Vorstehers an seine Stadt war das 1909 erbaute Rathaus, wohl als Dank für die Ehrenbürgerschaft zu seinem 70. Geburtstag. Gustav Vorsteher starb am 5. Dezember 1914 und fand auf dem alten Friedhof an der Bornstraße seine letzte Ruhestätte. Treff- und Ausgangspunkt der Tour ist der Freibad-Parkplatz in der Gustav-Vorsteher-Straße 36.

Anmeldungen und weitere Infos beim Stadtmarketing für Wetter e. V. unter der Tel. 02335 802092 oder per E-Mail an kontakt@stadtmarketing-wetter.de
Kostenbeitrag: 3,00 € pro Person

Mit der VHS durch die Villa Post

2015-06-18 Villa Post_Eingang_5413 © Dieter Faßdorf
(Foto Dieter Faßdorf)

Hagen –  Im Rahmen des Urlaubskorbs lädt die Volkshochschule Hagen am Dienstag, 30. Juni, von 16 bis 17.30 Uhr zu einer Führung durch die Villa Post mit Jochen Becker ein. Treffpunkt ist im Eingangsbereich der Villa Post, Wehringhauser Straße 38. Die Teilnahme ist kostenlos. Die VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung bei ihrem Serviceteam unter der Kurs-Nr. 1070 (Telefon 02331/207-3622).
Die Villa Post wurde 1892 im spätklassizistischen Stil mit Anlehnung an die Renaissance erbaut und diente als repräsentativer Wohnsitz der Familie Post. Bereits 1927 kaufte die Stadt Hagen den kubischen zweigeschossigen Backsteinbau, der danach unterschiedlichste Verwendung fand; von der Nutzung als Museum bis zum Stützpunkt der Volkszählung reichte das Spektrum. 1994 beschloss der Rat, die Villa Post zu restaurieren und der VHS zur Verfügung zu stellen; das von Europäischer Union, Land Nordrhein-Westfalen und Stadt Hagen getragene Investitionsvolumen betrug 7,9 Millionen DM. 1998 wurde dann die restaurierte Villa Post eröffnet. Bei dieser Führung können sich die Teilnehmer selbst ein Bild davon machen, wie Denkmalschutz und neue Funktionalität in ein harmonisches Zusammenspiel gebracht wurden.

Auf den Spuren der Gebrüder Ludwigs

2015-06-11 Gebr. Ludwigs Hassleyer Str. 14_ b © Dieter FaßdorfHagen – Die Volkshochschule Hagen lädt in Kooperation mit dem Osthaus Museum am Donnerstag, 25. Juni, von 11 bis 12 Uhr zu einer Führung zu Häusern des Architekturbüros Gebrüder Ludwigs vom „Jugendstil zum Expressionismus“ mit Dr. Elisabeth May ein. Treffpunkt ist an Hassleyer Straße 14; die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro, die vor Ort bar kassiert werden. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kurs-Nr. 1046B (Telefon 02331/207-3622).
Zwischen 1909 und 1938 realisierte das Architekturbüro Gebrüder Ludwigs eine ganze Reihe unterschiedlicher Bauten im Hagener Stadtraum. Neben so prägnanten Gebäuden wie dem der heutigen Spedition Schenker in Kückelhausen entstanden im Dunstkreis des Stirnbandes, wo Karl Ernst Osthaus eine Villenkolonie begründete, acht Gebäude in verschiedenen Stilen mit Einflüssen aus dem Appenzeller Land. Die Architektur spiegelt den Zeitgeist von drei Jahrzehnten wider: Einflüsse des Jugendstils und des Modernen Bauens bis in die 1930er sind dort zu entdecken.

Die Stadt Hagen im Wandel der Zeit

Foto: Michael Kaub
Foto: Michael Kaub

Hagen  – Die Stadt Hagen blickt auf eine lange und vielschichtige Geschichte zurück. 1746 zur Stadt geworden, ist der Raum Hagen schon lange davor aus dem Dunkel der Historie herausgetreten. Am Sonntag, 14. Juni, bietet das Stadtmuseum Hagen, Eilper Straße 71-75, um 15 Uhr eine spannende Führung durch die Dauerausstellung zur Geschichte Hagens an. Von 380 Millionen Jahre alten, versteinerten Vorzeitfunden bis zum Strukturwandel der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts erstreckt sich dabei die breite Palette der Themen. Hagens Aufstieg zur Großstadt im 19. und frühen 20. Jahrhundert wird ebenso erläutert, wie der Wandel von der Industriestadt zur Stadt von Bildung und Dienstleistungen. Unzählige Objekte, vom mittelalterlichen Kettenhemd über eine Dampfmaschine bis hin zum Motorroller aus den 1950er Jahren sowie etliche historische Fotos und Gemälde vermitteln einen guten Einblick in die Hagener Stadtgeschichte. Das etwa einstündige Programm kostet für Erwachsene 3 € und für Kinder 1,50 €, der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Geheimnisse der Fossilien

Mädchen mit Fossil IMG06469Hagen – Die spannenden Geheimnisse der Fossilien im Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle werden am Sonntag, 14. Juni, gelüftet. Die interessante Führung durch über 450 Millionen Jahre Erdgeschichte Westfalens beginnt um 15 Uhr. Was genau sind eigentlich Fossilien? Woher weiß man, wie alt Fossilien sind? Wie kommen sie in die Gesteine, und was kann man von ihnen über die Entwicklungsgeschichte der Erde lernen? Die Führung bietet eine breite Spannweite. Von den geheimnisvollen Lebewesen, die vor über 450 Millionen Jahren das Hagener Urmeer bevölkerten, über die ersten Wälder der Erdgeschichte und die einmaligen Insektenfossilien aus Hagen-Vorhalle bis zu den Dinosauriern im Sau(ri)erland reicht die Führung durchs Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen. So wird anhand zahlreicher Objekte die wechselvolle und oft von gewaltigen Umwälzungen begleitete Evolution des Lebens im Wasser, zu Lande und in der Luft erläutert. Die Gesteine und Fossilien im Untergrund Hagens eröffnen dabei einzigartige Einblicke in vergangene Welten, die oft wie von einem anderen Planeten anmuten. Die etwa 90-minütige Führung kostet für Erwachsene 3 € und für Kinder 1,50 € zuzüglich des Museumseintritts von 3,20 € für Erwachsene, 1,80 € für Kinder bzw. 7 € für die ganze Familie.

Führung durch die Stadtbücherei auf der Springe

Stadtbücherei021_copyright Michael Kaub
(Foto: Michael Kaub)

Hagen – Romane, Sachbücher, DVDs und Musik-CDs für Erwachsene, Jugendliche und Kinder sowie Spiele, Noten, Zeitungen und Zeitschriften, Brett- und Konsolen-Spiele. Nicht mitgerechnet die Angebote, die nur online erhältlich sind. Wie soll man sich in der Stadtbücherei auf der Springe nur zurechtfinden? Eine Führung durch die Bücherei am Dienstag, 16. Juni um 11 Uhr gibt einen Überblick in das 170.000 Medien umfassende Angebot. Nach einer anschließenden kleinen Schulung an den Computerkatalogen sind die Teilnehmer in der Lage, selbst nach ihrem Lieblingsbuch zu suchen. Auch die Selbstverbucher werden erklärt. Die kostenlose Veranstaltung dauert circa eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bücherei für Anfänger

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen – Romane, Sachbücher, DVDs und Musik-CDs für Erwachsene, Jugendliche und Kinder sowie Spiele, Noten, Zeitungen und Zeitschriften, Brett- und Konsolen-Spiele. Nicht mitgerechnet die Angebote, die nur online erhältlich sind. Wie soll man sich in der Stadtbücherei auf der Springe nur zurechtfinden? Eine Führung durch die Bücherei am Donnerstag, 28. Mai, um 16 Uhr gibt einen Überblick in das 170.000 Medien umfassende Angebot. Nach einer anschließenden kleinen Schulung an den Computerkatalogen sind die Teilnehmer in der Lage, selbst nach ihrem Lieblingsbuch zu suchen. Auch die Selbstverbucher werden erklärt. Die kostenlose Veranstaltung dauert circa eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Stadtbetrieb lädt zur Parkführung ein

Wetter(Ruhr) – Am Freitag, 22. Mai, findet im „Park der Ruhe“, Gartenstraße 40, wieder eine Führung statt. Egbert Feuerstack vom Stadtbetrieb wird viel Wissenswertes über Geschichte, Architektur, Flora, Fauna, Kriegs- und Ehrengräber vermitteln. Die Führung hat bereits im letzten Jahr großen Anklang gefunden. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr im Eingangsbereich. Die Führung dauert ca. 1,5 Stunden. Telefonische Anmeldungen bitte unter Telefon 02335 / 840 608.

FÜHRUNG DURCH DIE ANDACHTSHALLE DES KREMATORIUMS

Krematorium_Roch_klHagen – Die erste Anlage für Feuerbestattung in Preußen wurde in Hagen gebaut – erst Jahre später konnte sie in Betrieb genommen werden, denn die Rechtslage sah eine solche Einrichtung noch gar nicht vor. Dass das Hagener Krematorium zudem durch den später als AEG-Gestalter zu Weltruhm gelangten Peter Behrens gebaut wurde, ist dem Kunstförderer und Museumsgründer Karl Ernst Osthaus zu verdanken. Dessen Leidenschaft für vorbildliche Gestaltung auch und gerade in Alltagsbereichen verdankt die Stadt Hagen eine ganze Reihe interessanter Bauwerke. Verbindliche Anmeldungen zur Führung am Sonntag, den 24. Mai, um 15.00 Uhr werden unter der Telefonnummer 207 2740 entgegen genommen. Für die Führung wird eine Teilnahmegebühr von 7 € erhoben, zehn Teilnehmer sind erforderlich.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM ESM & HAGENER ARCHITEKTUR

Hagen – Am Sonntag, den 17. Mai um 11.15 Uhr findet eine öffentliche Führung in der aktuelle Ausstellung “ Emil Schumacher – 1945 – Wiedersehen in den Trümmern“ im Emil Schumacher Museum statt. Zum ersten Mal seit der Nachkriegszeit vereint die Ausstellung rund sechzig Blätter und Bilder aus dem Frühwerk Emil Schumachers. Ihre historische Brisanz ist bis heute spürbar und immer noch aktuell. Für Emil Schumacher gab es nach dem Ende des Krieges kein Halten und in beeindruckenden Holz- oder Linolschnitten berichtet der Künstler von den „Schrecken des Krieges“ (1945) oder vom „Wiedersehen in den Trümmern“ (1946) sowie auch von der bitteren Armut der Zeit. In der auch für Kenner des Werkes überraschenden Ausstellung deuten sich kunsthistorische Bezüge zu den Entwicklungen in der Geschichte der Malerei des 20. Jahrhunderts an. So scheint die Ärmlichkeit der Stillleben die viel spätere Arte Povera der späten 1960er-Jahre bereits anzudeuten. Die Komposition des Holzschnittes „Bombenangriff auf eine Stadt“ (1946) dagegen kann wie eine Reaktion des Künstlers auf das bereits 1937 entstandene monumentale Gemälde „Guernica“ von Pablo Picasso gesehen werden, das in den 1940er-Jahren vor allem Einfluss auf die Künstler des Abstrakten Expressionismus in den USA hatte. Formale Merkmale in den Kolorierungen der Holzschnitte sowie in den gezeichneten oder geschnittenen Details machen nachvollziehbar, wie der Künstler seinen Weg hin zum Informel entwickelte. Das Informel ist das Ziel in der Erzählung der Ausstellung und durch Gemälde wie „Sodom“ von 1957 und „Acheron“ von 1959 mit frühen Hauptwerken repräsentiert.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

HAGENER ARCHITEKTUR UM 1900
Am Mittwoch, den 20. Mai beginnt um 16 Uhr an der Springmann-Villa, Christian-Rohlfs-Str. 49, eine Führung von Dr. Elisabeth May durch Wehringhausen. In diesem Stadtteil ist die Hausarchitektur von den Kriegseinwirkungen weitestgehend verschont geblieben. Aus kunsthistorischer und architektonischer Sicht kann hier exemplarisch die städtebauliche Entwicklung über einen Zeitraum von mehr als einhundert Jahren verfolgt werden. Als besonders interessant rückt dabei die Zeit des Baubooms um 1900 und der Nachkriegsjahre in den Vordergrund: Der Historismus vor der Jahrhundertwende, der als Reformbewegung folgende Jugendstil sowie die nach dem 1. Weltkrieg versachlichenden Tendenzen im Hausbau werden bei der zweistündigen Führung mit ihren Besonderheiten in Augenschein genommen.
Eine verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 207 2740 ist erforderlich, die Teilnahmegebühr in Höhe von 6 € ist am Treffpunkt um 16 Uhr an der Christian-Rohlfs-Str. 49 zu entrichten. Die Führung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.

Bunter Nachmittag zur Stadtgeschichte

Roller und SchaufensterHagen – Eine interessante Führung durch die Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt und anschließendem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen findet am Dienstag, 19. Mai, um 15 Uhr im Stadtmuseum, Eilper Straße 71-75, statt.
Zu Beginn der Veranstaltung wird die Zeitmaschine in Betrieb gesetzt. Mit dieser einzigartigen Apparatur geht es in mehreren Etappen 380 Millionen Jahre durch die Hagener Geschichte zurück. Während der anschließenden Führung werden die einzelnen Stationen noch einmal in der Dauerausstellung aufgesucht und näher erläutert. Von versteinerten Vorzeitfunden bis zum Strukturwandel der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts erstreckt sich dabei die breite Palette der Themen. Unzählige Objekte, vom mittelalterlichen Kettenhemd über eine Dampfmaschine bis hin zum Motorroller sowie etliche Fotos und Gemälde vermitteln einen guten Einblick in die Hagener Stadtgeschichte. Nach der interessanten Führung kann in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen über die Ausstellung und die Hagener Geschichte geplaudert werden. Als besonderes Extra erhalten dann alle noch zwei kopierte Seiten der Hagener Zeitung von vor einhundert Jahren. Die Werbeanzeigen werden sicherlich sofort für reichlich Gesprächsstoff sorgen. Der bunte Nachmittag im Museum mit Führung sowie Kaffee und Kuchen kostet für Erwachsene 4 € und für Kinder 2,50 €, der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich, die bis zum 18. Mai unter Telefon 02331/207-2740 angenommen wird.

Bücherei für Anfänger

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen – Romane, Sachbücher, DVDs und Musik-CDs für Erwachsene, Jugendliche und Kinder sowie Spiele, Noten, Zeitungen und Zeitschriften, Brett- und Konsolen-Spiele – all dies findet sich in der Stadtbücherei auf der Springe. Nicht mitgerechnet sind dabei die Angebote, die nur online erhältlich sind. Wie soll man sich da zurechtfinden? Eine einstündige Führung am Dienstag, 5. Mai, um 11 Uhr durch die Bücherei gibt Interessierten einen Überblick in das 170.000 Medien umfassende Angebot der Stadtbücherei. Nach einer anschließenden kleinen Schulung am Computer sind die Teilnehmer in der Lage, selbst nach ihrem Lieblingsbuch zu suchen und ihre Medien später dann selber am Selbstverbucher zu verbuchen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Führung im ESM und Buschey-Friedhof Führung

Buschey_MayHagen – Am Sonntag, den 3. Mai um 11.15 Uhr findet eine öffentliche Führung in der aktuelle Ausstellung “ Emil Schumacher – 1945 – Wiedersehen in den Trümmern“ im Emil Schumacher Museum statt. Zum ersten Mal seit der Nachkriegszeit vereint die Ausstellung rund sechzig Blätter und Bilder aus dem Frühwerk Emil Schumachers. Ihre historische Brisanz ist bis heute spürbar und immer noch aktuell. Für Emil Schumacher gab es nach dem Ende des Krieges kein Halten und in beeindruckenden Holz- oder Linolschnitten berichtet der Künstler von den „Schrecken des Krieges“ (1945) oder vom „Wiedersehen in den Trümmern“ (1946) sowie auch von der bitteren Armut der Zeit. In der auch für Kenner des Werkes überraschenden Ausstellung deuten sich kunsthistorische Bezüge zu den Entwicklungen in der Geschichte der Malerei des 20. Jahrhunderts an. So scheint die Ärmlichkeit der Stillleben die viel spätere Arte Povera der späten 1960er-Jahre bereits anzudeuten. Die Komposition des Holzschnittes „Bombenangriff auf eine Stadt“ (1946) dagegen kann wie eine Reaktion des Künstlers auf das bereits 1937 entstandene monumentale Gemälde „Guernica“ von Pablo Picasso gesehen werden, das in den 1940er-Jahren vor allem Einfluss auf die Künstler des Abstrakten Expressionismus in den USA hatte. Formale Merkmale in den Kolorierungen der Holzschnitte sowie in den gezeichneten oder geschnittenen Details machen nachvollziehbar, wie der Künstler seinen Weg hin zum Informel entwickelte. Das Informel ist das Ziel in der Erzählung der Ausstellung und durch Gemälde wie „Sodom“ von 1957 und „Acheron“ von 1959 mit frühen Hauptwerken repräsentiert.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Weitere Informationen zur Ausstellung und auch Abbildungen in Druckqualität zum Download finden Sie hier: www.esmh.de/web/de/esmh/presse/aktuellvorschau/1945wiedersehenindentruemmern.html

FÜHRUNG ÜBER DEN BUSCHEY-FRIEDHOF
1810 wurde der Buschey-Friedhof eingeweiht. Dank seiner über 200 Jahre währenden Belegung erlaubt er ungewöhnliche Einblicke in Lebensgeschichten und ästhetische Vorlieben verschiedener Epochen. Vom Klassizismus und Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Einige sind sogar von hohem künstlerischen Rang, wie die Werke Georges Minnes und J.L.M. Lauweriks`. Dr. Elisabeth May eröffnet am 6. Mai ab 16.00 Uhr bei einem Rundgang über den Buschey-Friedhof Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur. Die Teilnahmegebühr von 6 € ist vor Ort zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt. Der Treffpunkt ist der Seiteneingang an der Grünstraße.
Bildnachweis: Engelsfigur auf dem Buschey Friedhof, Foto: Privat

Bunter Nachmittag zur Hagener Stadtgeschichte

Personen+PorzellanDSC_5000Hagen – Zu einer interessanten Führung durch die Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt und anschließend zu einem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen lädt das Stadtmuseum Hagen am Mittwoch, 29. April, um 15 Uhr ein. Zu Beginn der Veranstaltung geht es mit der „Zeitmaschine“ in mehreren Etappen 380 Millionen Jahre durch die Hagener Geschichte. Während der Führung im Anschluss werden die einzelnen Stationen noch einmal in der Dauerausstellung aufgesucht und näher erläutert. Von versteinerten Vorzeitfunden bis zum Strukturwandel der 1970er Jahre erstreckt sich dabei die breite Palette der Themen. Unzählige Objekte, angefangen beim mittelalterlichen Kettenhemd über eine Dampfmaschine bis hin zum Motorroller sowie etliche Fotos und Gemälde vermitteln einen guten Einblick in die Hagener Stadtgeschichte. Nach der anregenden Führung kann in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen über die Ausstellung und die Hagener Geschichte geplaudert werden. Genug Anlass dafür bieten Kopien einer Hagener Zeitung von vor 100 Jahren, die allen Teilnehmenden ausgehändigt werden.

Der bunte Nachmittag im Museum mit Führung sowie Kaffee und Kuchen kostet für Erwachsene 4 € und für Kinder 2,50 €, der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich, die bis zum 28. April unter 02331/2072740 angenommen wird.

Von Met und Magd – eine kulinarische Zeitreise

Met+MagdHagen – Exotische Früchte aus aller Welt – kein Problem, gibt es beim Supermarkt um die Ecke. Die tägliche Verfügbarkeit von noch so ausgefallenen Obst- oder Gemüsesorten ist für uns heute selbstverständlich. Im Mittelalter sah es da ganz anders aus. Es konnte nur das gegessen werden, was in der Natur gerade reif war und für den Winter mussten rechtzeitig Vorräte angelegt werden. Mehr über die Speisen und Getränke sowie das Leben im Mittelalter erfährt man am Samstag, 25. April, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle bei einer kulinarischen Zeitreise ins Mittelalter. Die Veranstaltung beginnt mit einem Rundgang um das idyllische Wasserschloss. Dabei erfährt man vieles über die spannende Vergangenheit der Wehranlage und das oft gar nicht so angenehme Leben auf einer Burg. Auch das Geheimnis, was sich hinter dem „heimlich Gemach“ verbirgt, wird gelüftet. Außerdem wird ein mittelalterliches Katapult vorgeführt. Im Museum lassen dann interessante Funde aus der Umgebung die große Zeit Hagener Burgen sowie der tapferen Ritter und holden Burgfräulein wieder auferstehen. Die im Museum befindliche Ritterfigur mit ihrer authentischen Rüstung aus der Zeit um 1250 darf bei der interessanten Führung natürlich nicht fehlen. Hier besteht auch die Gelegenheit, einmal selbst Rüstungsteile anzuprobieren, einen Helm aufzusetzen und das Schwert zu führen wie ein Ritter. Danach geht es zum kulinarischen Teil der Veranstaltung. Bei einem kurzweiligen Vortrag mit zahlreichen Bildern und Anekdoten über Speisen, Getränke und Tischsitten des Mittelalters kann Gebäck aus dieser Zeit gekostet werden. Zu diesen nach alten Rezepten hergestellten Spezialitäten wird ein Becher Honig-Met gereicht.
Die Veranstaltung dauert knapp 2,5 Stunden und kostet pro Person 10 € zuzüglich Eintritt. Im Preis ist alles enthalten: Führung, Vortrag mit Bildern, mittelalterliches Gebäck und Met. Anmeldungen werden bis zum 22. April unter der Telefonnummer 02331/207-2740 entgegen genommen.

Führung rund um Fossilien

Hagen – Spannende Geheimnisse rund um das Thema Fossilien werden bei einer Führung am Samstag, 11. April, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle gelüftet. Was genau sind eigentlich Fossilien? Woher weiß man, wie alt Fossilien sind? Wie kommen sie in die Gesteine, und was kann man von ihnen über die Entwicklungsgeschichte der Erde lernen? Die Führung bietet eine breite Spannweite: von den geheimnisvollen Lebewesen, die vor über 450 Millionen Jahren das Hagener Urmeer bevölkerten, über die ersten Wälder der Erdgeschichte und die einmaligen Insektenfossilien aus Hagen-Vorhalle bis zu den Dinosauriern im Sauerland. So wird anhand zahlreicher Objekte die wechselvolle und oft von gewaltigen Umwälzungen begleitete Evolution des Lebens im Wasser, zu Lande und in der Luft erläutert. Die Gesteine und Fossilien im Untergrund Hagens eröffnen dabei einzigartige Einblicke in vergangene Welten, die oft wie von einem anderen Planeten anmuten. Die etwa 90-minütige Führung kostet für Erwachsene 3 € und für Kinder 1,50 € zuzüglich des Museumseintritts von 3,20 € für Erwachsene, 1,80 € für Kinder bzw. 7 € für die ganze Familie.

VHS-Führung durch die Liebfrauenkirche

2015-03-30 Liebfrauenkirche_b © Dieter FaßdorfHagen –  Die Volkshochschule Hagen lädt für Dienstag, 14. April, um 17 Uhr zu einer Führung durch die Liebfrauenkirche in Vorhalle ein. Der Treffpunkt ist am Eingang der Kirche in der Liebfrauenstraße 21.

Die Liebfrauenkirche in Vorhalle entstand 1911/12 als dreischiffige neuromanische Basilika nach Plänen des Architekten Carl Pinnekamp. Sie ist somit eine Kirche des ausklingenden Historismus – aber mit Hinwendung zum Jugendstil. Gebäude und Inneneinrichtung bilden ein Gesamtkunstwerk, das die Kriege unzerstört überstand.

Die individuell gestalteten Altäre sind Zeugen der Künstler und Kunsthandwerker der „Wiedenbrücker Schule“. In ihnen zeigt sich der Übergang von historischen Vorbildern zum zeitgenössischen Jugendstil. Wandgemälde aus den Jahren 1934-36 und neu gestaltete Kirchenfenster von 1986 runden den Gesamteindruck ab. Nach einer Generalrenovierung 1986 ist die Liebfrauenkirche heute eine der kunsthistorisch interessantesten und schönsten Kirchen in Hagen.

Die Führung durch die Kirche übernimmt Benno Schmolke, Kunstlehrer i. R. und Gründungsmitglied der Künstlergruppe Sepia14-TeamART. Die Liebfrauenkirche ist mit den Buslinien 541, 591 und SB 71 (Haltestelle „Vorhalle Mitte“) sowie mit den Linien 516, 521 (Haltestelle „In der Imke“) zu erreichen. Informationen zu einer rechtzeitigen Anmeldung unter der Kursnummer 1179 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

NOCH PLÄTZE FREI BEIM KUNSTTREFF

Hagen – Am Donnerstag, 5. März findet von 14.30 bis 16.30 Uhr ein Kunsttreff zum Thema „Flechtheim, ein deutscher Kunsthändler der Avantgarde“ im Kunstquartier statt.
Der Galerist Alfred Flechtheim zählt zu den bedeutenden Förderern und Kunsthändlern in Deutschland. Als einer der Protagonisten der Kunstszene im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts setzte er sich für den rheinischen Expressionismus ebenso ein wie für die französische Avantgarde und die deutsche Moderne. Sein Interesse für die Kunst prägte sein Leben, wie die Ausstellung im Osthaus Museum deutlich macht. Maximal 20 Teilnehmer können dabei sein, die Teilnahmegebühr beträgt 9 € pro Person inkl. Getränke. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: 02331-207 2740. Am 7. Mai sind noch Plätze beim Kunsttreff zum Thema „Friedensreich Hundertwasser“ frei.
HUNDERTWASSER – AFTER-WORK-FÜHRUNG
Eine öffentliche Führung für Berufstätige bietet Cornelia Regelsberger durch die Ausstellung „Friedensreich Hundertwasser- Lebenslinien“  am 11. März von 16.30 bis 17.30 Uhr an. Für den einstündigen Rundgang durch das Museum wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist notwendig und wird unter 02331-207 2740 entgegengenommen. Weitere Termine sind mittwochs 15.4. und 29.4. sowie donnerstags 26.3., 23.4. und 30.4., jeweils 16.30 bis 17.30 Uhr.

Besuch der Ausstellung in der Alten Synagoge Hohenlimburg

2015-03-02 Synagoge©dieter.fassdorfHagen- Die Volkshochschule Hagen lädt am Samstag, 14. März, von 10.30 bis 12 Uhr wieder zu einer Besichtigung der Dauerausstellung „Lebendiges Judentum“ in der Alten Synagoge Hohenlimburg, Jahnstraße 46, ein. Referent ist Horst Gerber, Studiendirektor a. D., und seit Jahren bei der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hagen u. Umgebung e. V. ehrenamtlich tätig. Er wird Interessierte sachkundig durch die Ausstellung führen, durch die das Judentum lebendig wird: Es wird ein Überblick über die verschiedenen Kultgegenstände sowie die jüdischen Feste gegeben. Die Besucher lernen Beschneidungsbesteck und Gebetsmantel, Gebetsriemen, einen jüdischen Hochzeitsring und Hochzeitsverträge sowie verschiedene Gegenstände zu den Festen kennen. Im Mittelpunkt steht die Torarolle. Leittexte, Fotos und Zeichnungen ergänzen die Ausstellungsstücke. Der Eintritt ist frei. Informationen zur Anmeldung unter der Vortrags-Nummer 1361 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331-2073622.

Die Stadt Hagen im Wandel der Zeit

Personen+PorzellanDSC_5000Hagen – Die Stadt Hagen blickt auf eine lange und vielschichtige Geschichte zurück. 1746 zur Stadt geworden, ist der Raum Hagen schon lange davor aus dem Dunkel der Historie herausgetreten. Am Sonntag, 8. März, bietet das Stadtmuseum Hagen, Eilper Straße 71-75, um 15 Uhr eine spannende Führung durch die Dauerausstellung zur Geschichte Hagens an. Am Anfang der Führung steht eine Reise mit der Zeitmaschine. Mit dieser einzigartigen Apparatur kann ein eindrucksvoller Ausflug in die Hagener Geschichte unternommen werden. Im Anschluss daran werden die einzelnen Stationen noch einmal in der Dauerausstellung aufgesucht und näher erläutert. Von 380 Millionen Jahre alten, versteinerten Vorzeitfunden bis zum Strukturwandel der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts erstreckt sich dabei die breite Palette der Themen. Unzählige Objekte, vom mittelalterlichen Kettenhemd über eine Dampfmaschine bis hin zum Motorroller sowie etliche Fotos und Gemälde vermitteln einen guten Einblick in die Hagener Stadtgeschichte. Das Ausstellungskino mit interessanten alten Stadtfilmen und das reichhaltige Medienangebot laden nach der Führung noch zum Verweilen in der Ausstellung ein. Interessant ist auch die Präsentation der Stadt und ihrer Stadtteile. Hier wird eine bunte Schau mit gegenwärtigem und historischem Filmmaterial geboten.
Das etwa einstündige Programm kostet für Erwachsene 3 € und für Kinder 1,50 €, der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Führung durch die Ausstellung „Focus Stadt“

Schwenke, um 1900Hagen – Eine interessante Führung durch die eindrucksvolle Ausstellung „Focus Stadt – Hagener Photographien“ beginnt am Sonntag, 25. Januar, um 15 Uhr im Hagener Stadtmuseum, Eilper Straße 71-75. Das Hagener Rathaus spiegelt dabei sehr schön die Wandlung der Stadt wieder. Im Jahre 1903 nach der Industrialisierung wurde ein wunderschönes neues Gebäude eröffnet. Eine Restauration war nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg nötig, wodurch sich die Ansicht verändert hat. 1962 wurde an den alten Rest des Rathauses ein modernes Gebäude mit Stahlstreben angebaut. In dieser Zeit war Hagen noch als Stadt der Stahlherstellung bekannt. Im Laufe der Zeit hat sich das Rathaus immer wieder gewandelt. In der Ausstellung können diese Fotografien und vieles mehr betrachtet werden, zum Beispiel alte Fachwerkhäuser, die früher … Führung durch die Ausstellung „Focus Stadt“ weiterlesen

Fossilien – versteinerte Schätze

Spannende Führung im Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen

Lokotsch Fossilien IMG02115Hagen – Die spannenden Geheimnisse der Fossilien im Museum Wasserschloss Werdringen werden am Sonntag, 7. Dezember, zum letzten Mal in diesem Jahr gelüftet. Die interessante Führung durch über 450 Millionen Jahre Erdgeschichte Westfalens beginnt um 15 Uhr.
Was genau sind eigentlich Fossilien? Woher weiß man, wie alt Fossilien sind? Wie kommen sie in die Gesteine, und was kann man von ihnen über die Entwicklungsgeschichte der Erde lernen? Die Führung bietet eine breite Spannweite: von den geheimnisvollen Lebewesen, die vor über 450 Millionen Jahren das Hagener Urmeer bevölkerten, über die ersten Wälder der Erdgeschichte und die einmaligen Insektenfossilien aus Hagen-Vorhalle bis zu den Dinosauriern im Sau(ri)erland reicht die Führung durchs … Fossilien – versteinerte Schätze weiterlesen

Bunter Nachmittag zur Stadtgeschichte

Personen+PorzellanDSC_5000Hagen – Im Stadtmuseum Hagen sind es gleich drei Dinge auf einmal: Eine interessante Führung durch die Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt, ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee und Kuchen und Auszüge aus der Hagener Zeitung von vor einhundert Jahren zum Mitnehmen. Zu diesem tollen Angebot sind alle Hagenerinnen und Hagener am Dienstag, 25. November, um 15 Uhr herzlich eingeladen. Zu Beginn der Veranstaltung wird die Zeitmaschine … Bunter Nachmittag zur Stadtgeschichte weiterlesen