Archiv der Kategorie: Arbeit und Soziales

Tarifrunde AWO NRW – ver.di ruft zum zweitägigen landesweiten Warnstreik auf

ver.di Südwestfalen | >>In der dritten Verhandlungsrunde gab es Tippelschrittchen, aber kein einigungsfähiges Angebot“, erklärte Verhandlungsführer Wolfgang Cremer.

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Firma Püschel setzt sich für Energie-Effizienz ein

Betriebsleiter Lars Ahlborn (mitte) erläutert die Produktionsschritte der Feinsicherungen

Damit bei der Inklusions-Firma Püschel Elektrotechnik Energie- und Ressourceneinsatz optimiert werden können, beteiligt sich der Wetteraner Feinsicherungshersteller an der 4. ÖKOPROFIT-Runde im Ennepe-Ruhr-Kreis.

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Sozialer Arbeitsmarkt: „Wir wollen dieses Projekt zum Erfolg führen“

René Röspel | >>In den vergangenen Jahren lieferte der Arbeitsmarkt regelmäßig positive Nachrichten. Die Zahl der Arbeitslosen ist gesunken, mehr Menschen haben eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.


Über den sozialen Arbeitsmarkt diskutierten (von links) Andrea Henze 
(Jobcenter), Ralf Kapschack MdB, René Röspel MdB und Heidrun 
Schulz-Rabenschlag (Diakonie) mit Verantwortlichen von 
Berufsförderungsmaßnahmen, Gewerkschaftern und Lokalpolitikern.
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Inbatec GmbH in Hagen erhält das Zertifikat für Inklusion 2018

Die Agentur für Arbeit Hagen hat am Mittwoch die INBATEC GmbH mit Sitz in Hagen mit dem „Zertifikat für erfolgreiche Inklusion 2018“ der Bundesagenturfür Arbeit ausgezeichnet.

Die Urkunde wird im Rahmen der achten bundesweiten Aktionswoche für die Menschen mit Behinderung an ausgewählte Betriebe verliehen, die sich in besonderem Maße für deren Beschäftigung einsetzen.

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Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nehmen weiter ab

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Foto: BA Nürnberg

„Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nehmen im Oktober weiter ab. Das Wachstum der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung setzt sich fort und die Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen pendelt sich auf einem sehr hohen Niveau ein.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nehmen weiter ab weiterlesen

Rund 80 neue Auszubildende und dual Studierenden zu Gast bei der Hagener IG Metall Jugend

Kevin Schmitz | Die IG Metall in Hagen lädt zum Berufsstart ein und knapp 80 Auszubildende folgen dieser Einladung in das Hagener Sprungwerk an den Elbershallen.

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„Wir haben viel geboten: den Austausch mit Auszubildenden und dual Studierenden mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Betrieben, nützliche Informationen über Recht und Pflichten, Möglichkeiten sich ehrenamtlich zu engagieren und vieles mehr. Wir sind vom Anfang, bis zum Ende des Arbeitslebens, für die ArbeitnehmerInnen ansprechbar und das wollen wir deutlich machen“, konstatiert Kevin Schmitz – Gewerkschaftssektretär der IG Metall Geschäftsstelle Hagen.

Die Auszubildenden und dual Studierenden hatten unter anderem die Möglichkeit einem Juristen direkt ihre mitgebrachten Fragen rund um die Ausbildung und das Arbeitsleben allgemein zu stellen.

„Das Feedback ist rundum positiv und es gab kein Verletzten beim Springen. Das ist für uns die Hauptsache. Wir freuen uns über die hervorragend Zusammenarbeit mit dem Sprungwerk und hoffen auf eine Fortführung dieser Veranstaltung.“; freut sich Michelle Levering (Betriebsrätin bei thyssenkrupp Hohenlimburg).

35 Prozent der Hagener profitieren nicht von neuem Teilzeit-Gesetz

Mehr Zeit für FamilieMal etwas weniger arbeiten, um Zeit für Kinder, Angehörige oder auch sich selbst zu haben – danach aber wieder voll in den Beruf einsteigen: Für Tausende Beschäftigte in Hagen soll das ab 2019 per Gesetz möglich sein. Tatsächlich dürften jedoch 29.200 Arbeitnehmer in der Stadt nicht vom sogenannten Rückkehrrecht in Vollzeit profitieren – weil ihr Betrieb weniger als 45 Mitarbeiter hat. „Das sind 35 Prozent aller Beschäftigten, an denen das Gesetz komplett vorbeigeht“, kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten Südwestfalen.

Die NGG beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Ein Großteil der Beschäftigten in Bäckereien und Metzgereien dürfte danach nichts von der geplanten Brückenteilzeit haben. Im Gastgewerbe wären laut Statistik in Hagen sogar 73 Prozent des Personals vom Gesetz ausgenommen.

Auf die Untergrenze von 45 Beschäftigten hatte sich die Große Koalition verständigt. Die Unionsparteien setzten sich in diesem Punkt gegen die SPD durch. Das Gesetz soll noch im Oktober den Bundestag passieren. „In den vielen Kleinbetrieben im Handwerk und in der Gastronomie ist die Teilzeit-Novelle damit reine Makulatur“, sagt NGG-Geschäftsführerin Isabell Mura. Sie ruft die heimischen Bundestagsabgeordneten dazu auf, sich in Berlin für Änderungen am Gesetz stark zu machen. „Die Einschränkung für kleine Betriebe muss wegfallen“, so Mura. Denn die Idee der Reform gehe in die richtige Richtung: „Tausende wünschen sich mehr Souveränität bei der Arbeitszeit.“

Hinzu kommt: Rund 30.700 Hagener arbeiten bereits jetzt in Teilzeit. Nach Angaben der Arbeitsagentur ist ihre Zahl in den letzten zehn Jahren um 13 Prozent gestiegen. „Diesen Menschen bringt das Gesetz auch keine Verbesserungen“, bemängelt Mura. Denn einen Anspruch auf eine Vollzeit-Stelle habe nach den Plänen der GroKo nur, wer vorher schon einmal in Vollzeit gearbeitet hat. Das sei aber in vielen Branchen die Ausnahme. So liegt die Teilzeitquote in Hagen laut Statistik bei 37 Prozent. In Hotels, Pensionen und Restaurants ist der Anteil mit 77 Prozent besonders hoch.

Nach Einschätzung der NGG hilft das Gesetz auch kaum gegen Altersarmut, von der Frauen besonders häufig betroffen sind. „Denn Frauen arbeiten überdurchschnittlich oft in Kleinbetrieben – oder haben seit vielen Jahren nur einen Halbtagsjob.“.

Erfolgreich mit Teilzeitausbildung: Julia Harbecke (37) hat in zwei Jahren das Friseurhandwerk gelernt

Nein, einfach war es nicht. Dass sie viel lernen musste und sogar auf dem Spielplatz die Lehrbücher mithatte, daraus macht Julia Harbecke keinen Hehl. Doch für die Alleinerziehende hat es sich gelohnt, zwei Jahre lang eine Teilzeitberufsausbildung zur Friseurin zu machen. Denn nun hält sie stolz ihren Gesellenbrief in den Händen. Auf die verkürzte Ausbildung für Erwachsene mit Betreuungsaufgaben war Julia Harbecke vom Jobcenter aufmerksam gemacht worden und erhielt dort auch Beratung zu den Rahmenbedingungen.

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„Die Ausbildung hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich würde sie jedem empfehlen“, sagt die 37-jährige Hagenerin. Allerdings musste sie sich selbst und die Kinderbetreuung gut organisieren. Denn obwohl ihr Lehrbetrieb, der Salon Catwalk, ihr eine Ausbildung mit 25 Ausbildungsstunden pro Woche ermöglichte, war die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gar nicht so einfach zu stemmen. „Als mein Kind in den Kindergarten kam, war es häufig krank. Zum Glück hat es mein Chef geduldig ertragen“, freut sich die frischgebackene Friseurin.

Für Karsten Groll von Catwalk war es das erste Mal, dass er in Teilzeit ausgebildet hat: „Das Modell ist schon gut. Wir brauchen qualifizierten Nachwuchs.“ Auch er verheimlicht nicht, dass es Auswirkungen auf den Betriebsablauf haben kann, wenn der oder die Auszubildende nur eingeschränkt einsetzbar ist. Aber für Karsten Groll überwiegen die positiven Aspekte, die die Teilzeitberufsausbildung bringt: erwachsene Azubis mit höherer Bildung und großer Zuverlässigkeit.

Julia Harbecke, die im Vorfeld schon über das Abitur und eine Ausbildung als Kosmetikerin verfügte, konnte ihre Lehre trotz verkürzter Wochenarbeitszeit sogar in der Gesamtdauer verkürzen. Statt drei Jahren dauerte die Ausbildung bei ihr nur zwei Jahre. Die Berufsschule besuchte sie nicht, sondern lernte die Theorie aus den Fachbüchern. „Ich rate aber jedem, die Berufsschule zu besuchen. Bei mir hat es leider zeitlich wegen der Kinderbetreuung nicht funktioniert“, sagt die Alleinerziehende.

Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) des Jobcenters Hagen berät Kundinnen und Kunden des Jobcenters zu Teilzeitberufsausbildung. Informationen gibt es im Internet unter www.jobcenter-hagen.de oder telefonisch unter 02331/36758-745. Der Werkhof berät im Rahmen des Projektes „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“ (TEP) ebenfalls zu Teilzeitberufsausbildung. Ansprechpartnerin ist Frau Ina Schulz, Telefon 92285–61.

Examen in der Pflegeschule in Haspe

Glückwunsch an 13 junge Männer und Frauen – sie feierten ihr Examen im Ev. Bildungszentrums für Gesundheits- und Sozialberufe (EBIZ) und dürfen sich nun Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen nennen. Nach der Prüfung am Mops gratulierten Schulleiterin Daniela Massoli und das Team des EBIZ sowie Geschäftsführer Olaf Heinrich den Prüflingen.

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In den drei Jahren absolvierten die Prüflinge mehr als 2100 theoretische und 2500 praktische Ausbildungsstunden. Innerhalb der 14 praktischen Einsätze konnten die Auszubildenden Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen der Pflege sammeln und Kliniken mit unterschiedlichen Strukturen und Schwerpunkten in der Patientenversorgung kennenlernen.

5.600 Menschen in Hagen sind auf einen Zweitjob angewiesen

Wenn ein Job zum Leben nicht reicht: In Hagen haben rund 5.600 Menschen einen Minijob im Nebenberuf. Damit ist die Zahl der Zweitjobber in den letzten zehn Jahren um 32 Prozent gestiegen. Das teilt die Gewerkschaft  Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG Südwestfalen beruft sich auf neue Zahlen der Arbeitsagentur: „Gerade das Gastgewerbe ist eine echte Multijobber-Branche. Der Vollzeitjob in der Küche, im Service oder an der Rezeption reicht immer seltener, um über die Runden zu kommen. Dann müssen sich viele Beschäftigte etwas hinzuverdienen“, so NGG-Geschäftsführerin Isabell Mura. Vor diesem Hintergrund fordert die Gewerkschaft bei der laufenden Tarifverhandlung für die rund 2.900 Beschäftigten in Gaststätten, Restaurants und Hotels in Hagen ein Lohn-Plus von sechs Prozent.

Wenig Geld im Portemonnaie

Die NGG ruft den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) auf, in der nächsten Tarifverhandlung ein „vernünftiges Lohn-Angebot“ zu machen. An diesem Freitag verhandeln Gewerkschaft und Arbeitgeber bereits zum dritten Mal über die Löhne für die NRW-weit rund 390.000 Beschäftigten. „Bisher hat der Dehoga für die unteren Lohngruppen ein Plus von nur einem Prozent geboten. Das gleicht nicht einmal die Teuerungsrate aus und verstärkt das Armutsrisiko heute und im Alter“, sagt Mura. Auch gelernte Kräfte sollen nach dem Willen der Arbeitgeber bei der Erhöhung kaum über der Inflation liegen. Dieses „Magerangebot“ dürfte nach Einschätzung der NGG Südwestfalen den Fachkräftemangel in der Branche weiter verschärfen. In den vergangenen Wochen hatte die Gewerkschaft in heimischen Betrieben darüber informiert, wie niedrige Löhne und steigende Lebenshaltungskosten das Armutsrisiko erhöhen.

„Wenn die Löhne nicht rasch kräftig steigen, dann droht Tausenden der direkte Weg in die Altersarmut“, sagt Mura. So kann ein gelernter Koch nach NGG-Angaben selbst nach 45 Arbeitsjahren nur mit einer Rente von 823 Euro im Monat rechnen. Noch dramatischer sehe es für Hilfskräfte aus. „Am Monatsanfang die Miete zu bezahlen, wird für immer mehr Beschäftigte der Branche zu einem enormen Kraftakt“, so Mura.

Steigende Wohnkosten dürften auch für die Zunahme bei den Zweitjobs entscheidend mitverantwortlich sein, schätzt die Gewerkschafterin: „Die Löhne steigen längst nicht so schnell wie die Mieten. Damit sind viele auf einen Nebenverdienst angewiesen.“ Das werde allerdings auch für die Arbeitgeber zum Problem. Denn allein mit Minijobbern und Hilfskräften lasse sich die aktuelle Nachfrage in der Branche – von der Familienfeier über Geschäftsessen und Tagungen bis zur Hotelübernachtung von Touristen – nicht stemmen. „Gastronomie und Hotellerie brauchen Fachkräfte in Vollzeit – doch die gewinnt man nur, wenn sie von ihrer Arbeit auch leben können“, betont Mura.

Dritter Mentoringjahrgang des Kompetenzzentrums Frau & Beruf erfolgreich beendet

Mit einem positiven Fazit ist Ende September der 3. Durchlauf des Mentoring-programms „next step“ für weibliche Nachwuchsfach- und führungskräfte zu Ende gegangen. Bei der Abschlussveranstaltung in der Kreishandwerkerschaft Hagen überreichten Michaela Trzecinski, agentur mark GmbH, und Ralph Näscher, Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen, den Teilnehmerinnen ihre Zertifikate und bedankten sich bei den Mentorinnen und Mentoren.

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Bei „next step“ beraten erfahrene Führungskräfte als Mentorinnen oder Mentoren in Beratungstandems junge Mitarbeiterinnen als Mentees dabei, den beruflichen Alltag besser zu meistern, sich in beruflichen Herausforderungen zu entwickeln, Karriereziele ins Auge zu fassen und fachliche Kompetenz zu fördern. Das Programm richtet sich an kleine und mittelständische Firmen, insbesondere aus dem technischen Handwerk und der verarbeitenden Industrie, aus Hagen, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und dem Märkischen Kreis.

Ein Jahr lang konnten die weiblichen Mentees von der Unterstützung, den Anregungen und Erfahrungen der erfahrenen Mentorinnen und Mentoren profitieren. Die elf Mentoringtandems stammten dabei aus unterschiedlichen Unternehmen, um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu gewährleisten. Die Teilnehmenden waren zu Programmstart je nach Interesse unternehmens-, branchen-, generations- und/oder geschlechtsübergreifend zusammengeführt worden.

Die regelmäßigen Gespräche, Unternehmensbesuche und Einblicke in fremde Abläufe erweiterten dabei das Handlungsspektrum der Nachwuchskräfte und ermöglichten erste konkrete Entwicklungsschritte. Für die Mentorinnen und Mentoren ist das Programm die Gelegenheit, ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiterzugeben und ein tieferes Verständnis für mögliche Hindernisse und Schwierigkeiten bei der beruflichen Entwicklung junger Frauen zu entwickeln.

Mit dem zertifizierten Programm „next step“ unterstützt das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Märkische Region der agentur mark in Kooperation mit der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen, der Kreishandwerkerschaft Hagen und der Kreishandwerkerschaft des Märkischen Kreises seit 2014 Unternehmen bei der beruflichen Entwicklung ihrer weiblichen Fach- und Führungsnachwuchskräfte.

Der nächste Mentoringjahrgang startet im April 2019. Das Team des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Märkische Region ist dabei für die Anmeldung, die Auswahl der Tandems und das Begleitprogramm zuständig. Einige Mentorinnen und Mentoren haben bereits ihr Interesse an der Mitwirkung zugesagt und auch Unternehmen aus dem Handwerk und dem produzierenden Gewerbe schon für Mitarbeiterinnen angefragt.

Informationen und Anmeldung zum Mentoringprogramm „next step“ bei: Sibylle Hüdepohl,huedepohl@agenturmark.de, Tel: 02331-48878-42

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union und Beiträgen der Stadt Hagen, des Ennepe-Ruhr-Kreises und des Märkischen Kreises. Mehr Infos unter www.agenturmark.de

Unternehmen können Unterstützung bei Ausbildung bekommen

Hagen, 08.10.18. Mit einer Ausbildung können Betriebe einerseits ihren Bedarf an Fachkräften sichern, andererseits ist eine abgeschlossene Berufsausbildung die Grundlage für eine solide Beschäftigung und eine selbstbestimmte Lebensführung.
Um die Ausbildungssituation für junge Menschen zu verbessern, fördert das Land NRW seit dem 1. September 2018 – mit einem Zuschuss aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds – das neue Ausbildungsprogramm NRW. Ziel ist es, in den Ausbildungsjahren 2018/19 bis 2021/22 jeweils rund 1.000 zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen.

Auch Unternehmen in der Stadt Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis können jetzt von dem Programm profitieren. Als Voraussetzung für eine Teilnahme müssen sie bereit sein, zusätzliche Ausbildungsplätze anzubieten. Bei Vorliegen aller Voraussetzungen gewährt ihnen das Land einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung in Höhe von 400 Euro pro Monat (bei Vollzeit-Ausbildung) für maximal 24 Monate. Mit den zusätzlichen Ausbildungsstellen sollen gezielt die Jugendlichen einen Zugang zum Ausbildungsmarkt bekommen, die aufgrund von Vermittlungshemmnissen sonst weniger Chancen auf eine Ausbildung haben.

Zertifizierte und für das Programm zugelassene Träger unterstützen Betriebe bei der Ausbildung und geben den teilnehmenden Jugendlichen individuelle Hilfestellungen. Einzelheiten zum „Ausbildungsprogramm NRW“ wurden den regionalen Arbeitsmarktakteuren bei der offiziellen Kick-off-Veranstaltung am 30. August bei den Kolping-Bildungszentren Ruhr gem. GmbH in Wetter vorgestellt.

Unternehmen aus Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis, die sich am „Ausbildungsprogramm NRW“ beteiligen möchten, können sich jetzt wenden an:

  • Ennepe-Ruhr-Kreis: Kolping-Bildungszentren Ruhr gem. GmbH
  • Hagen: Evangelische Jugendhilfe Iserlohn-Hagen gGmbH

Ansprechpartner für die Presse: Volker Steinecke, 02331 / 48878-29, steinecke@agenturmark.de.

Info-Veranstaltungen im BiZ am 11. Oktober 2018

Agentur für Arbeit Hagen - Album Ansichtssachen - © Hans Leicher.Studienkundliche Inforeihe aktuell:
 Studieren im Öffentlichen Dienst –
Vielfalt in Verwaltung & Co.
 Duales Studium bei der Polizei
Im Rahmen der studienkundlichen Inforeihe der Agentur für Arbeit Hagen
wird am Donnerstag, 11. Oktober 2018, das Studium bei der Bundesagentur
für Arbeit und anderen Institutionen des Öffentlichen Dienstes näher beleuchtet.
Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ),
Körnerstraße 98 – 100, in Hagen.
Wer gerne mit Menschen und im Team arbeitet und sich in einem vielseitigen Aufgabenfeld wohlfühlt, ist bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) richtig. Sie ist der
größte Dienstleister auf dem deutschen Arbeitsmarkt und bietet vielfältige Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen. Viele Mitarbeiter haben das Studium an der Hochschule der BA absolviert. Schon während
des Studiums ist man bei der Agentur für Arbeit angestellt und verdient Geld.
Über die Studiengänge mit Bachelor of Arts-Abschluss bei der BA, aber auch bei
anderen Institutionen des öffentlichen Dienstes, referieren die Beraterin Sabrina
Storz und Berufsberater Friedhelm Schulz.
Zeitgleich wird in einer weiteren Veranstaltung die Ausbildung für den Polizeidienst
präsentiert. Hier werden die Zugangsvoraussetzungen, das Auswahlverfahren,
die Inhalte des dualen Studiums und die anschließenden Karrierechancen
dargestellt. Referent ist Jens Rabe vom Polizeipräsidium Hagen.
Die Veranstaltungen sind kostenlos und richten sich speziell an Schulabgänger der
Sekundarstufe II. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

BBW lädt zum Berufserkundungstag ein


Logo201506 30Das Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein lädt am Donnerstag, 11. Oktober, von 10 bis 15 Uhr zum Berufserkundungstag ein. Der Tag steht unter dem Motto „Zukunft gestalten“.

Jugendliche mit Körperbehinderung oder Autismus-Spektrum-Störung sowie ihre Eltern haben die Möglichkeit, sich über verschiedene Ausbildungs-Möglichkeiten zu informieren. Diese Chance nutzen traditionell junge Leute aus der gesamten Region, u.a. aus dem EN-Kreis und Hagen. Für die Besucher gibt es Führungen, Vorträge, Infostände und Mitmach-Gelegenheiten. Junge Auszubildende mit Behinderung demonstrieren, was sie bereits gelernt haben.
Im Volmarsteiner BBW haben Jugendliche die Möglichkeit, in den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung, Metalltechnik, Ernährung und Hauswirtschaft, Agrarwirtschaft, Druck- und Medientechnik oder Elektrotechnik eine Ausbildung zu absolvieren. Schulabgänger, die noch einen Beruf suchen, können an einer berufsvorbereitenden Maßnahme teilnehmen.

Unter dem Dach des BBW ist das Werner-Richard-Berufskolleg untergebracht. Dadurch ist die duale Ausbildung in einem Haus möglich. Neben dem Lernort Ausbildung gibt es auch einen Lernort Wohnen mit vielen Freizeitangeboten. Zum Berufserkundungstag gehört auch ein Treffpunkt für Unternehmen, die BBW-Azubis Praktikumsplätze zur Verfügung stellen.

Lilian Grimm ist die neue Beauftragte für Chancengleichheit

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„Das Geheimnis des Vorwärtskommens besteht darin, den ersten Schritt zu tun.“
(Mark Twain)
Die Arbeitsagentur Hagen bietet Frauen und Männern, die aufgrund einer
Betreuungssituation für mindestens ein Jahr aus dem Beruf ausgeschieden
sind, Unterstützung an, um wieder im Erwerbsleben Fuß zu fassen. Am
Donnerstag, 4. Oktober um 9 Uhr, berät Lilian Grimm, die neue Beauftragte
für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, im Berufsinformationszentrum (BiZ).
Einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung zufolge betrifft Altersarmut hauptsächlich Personen, die über einen längeren Zeitraum Kinder und Angehörige
betreut oder gepflegt haben und demnach nicht regulär einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgegangen sind.

Für viele stellt sich die Frage:
Entweder – oder? Vollblutmutter oder berufliche Verwirklichung? Es ist jedoch
durchaus möglich und auch ratsam, nach einer sicherlich berechtigten Auszeit
schnellstmöglich den Schritt zurück in das Berufsleben zu wagen.
Alle Interessierten, die sich gezielt auf ihren beruflichen Wiedereinstieg vorbereiten
möchten, sind herzlich zu der Gruppeninformation am Donnerstag eingeladen.
„Als alleinerziehende Mutter weiß ich genau, dass es nicht immer einfach ist, Familie
und Beruf miteinander erfolgreich zu kombinieren. Jedoch bringt jeder Kompetenzen
mit, die beruflich verwertet werden können und gefragt sind, ganz egal wie
lange nun die familiäre Auszeit gedauert hat“, so Lilian Grimm.
Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit
vielen Impulsen, die motivieren helfen, die Weichen in Richtung berufliche Zukunft
zu stellen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.
Nähere Informationen gibt es vorab unter Tel. 02331/202-237.

Viele Jahre im Dienst der Diakonie

Hagen. Dass sich die Diakonie Mark-Ruhr nicht nur für Menschen stark
macht, die Unterstützung benötigen, sondern selbst auch attraktiver Arbeitgeber
ist, wird alljährlich bei den Mitarbeiterjubiläen deutlich. So
konnten die Geschäftsführer Volker Holländer und Pf. Martin Wehn erneut
eine Vielzahl an Mitarbeitende für eine langjährige Betriebszugehörigkeit
auszeichnen.

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„Das verbinden wir mit einem großen Dankeschön. Deshalb ist es uns
wichtig, uns einmal im Jahr in feierlichem Rahmen bei denjenigen zu
bedanken, die 25 Jahre und länger für die Diakonie tätig sind“, so Pfr.
Martin Wehn. So wurde beispielsweise die Erzieherin Beate Tennie aus
Iserlohn für stolze 40 diakonische Dienstjahre ausgezeichnet. Alle Geehrten
sind zudem Träger des Kronenkreuzes, dass sie als weiteres Zeichen
der Anerkennung verliehen bekommen haben.
Geehrt wurden für…
…25 Jahre:
Annette Graetz, Annette Radola, Jolante Wroblewski, Wiktoria Wystrach,
Theresia Schneider, Wilma Rudka, Christina Stepping, Gunther Gerke,
Monika Gromowski-Vogt; Petra Klun, Marianne Riepe, Hans-Joachim
Rau, Gabriele Brkowski, Susanne Mathiak-Alfringhaus, Renate Kalugin,
Gundolf Hamacher, Stefanie Hasselbach-Harzig, Reiner FuellgrabeAmling,
Karin Schäfer, Corinna Wahlen-Neider, Heike Malz, Regina
Janssen, Susanne Jackson, Petra Passgang, Rebekka Burdinski, Ursula
Hein, Andrea Stegemann, Jutta Schmitz, Astrid Molitor, Bettina Maike,
Alexandra Sasse und Simone Sickelmann-Stierand.
…26 Jahre:
Stefanie Schafnitzel, Erhard Becker, Martine Steuber-Bodemer, Heike
Andree und Michaele Retkowski.

Technischer Ausfall bei Jobcentern

Bundesweit steht in den Jobcentern (gemeinsamen Einrichtungen) das IT-Verfahren EAKTE SGBII auf Grund einer technischen Störung nicht zur Verfügung.

Daher können derzeit keine leistungsrechtlichen Informationen an die Kundinnen und Kunden des Jobcenters Hagen weitergegeben werden.

An einer Lösung wird zentral mit Hochdruck gearbeitet. Spätestens Freitag soll das Verfahren wieder laufen.

Die Monatszahlungen an Bezieher von Arbeitslosengeld II für Oktober wurden bereits angewiesen und sind somit nicht betroffen.

Von Nachfragen bittet das Jobcenter Hagen abzusehen und bittet, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Wertschätzung bestimmt Unternehmenskultur

Hagen. „Wir sind da. Wo die Menschen uns brauchen.“ Getreu dieser
Maxime unterstützt die Diakonie Mark-Ruhr täglich mehrere tausend
Menschen. Dafür hat die Diakonie in den zurückliegenden Verstärkung
bekommen: gut 200 neue Mitarbeitende zählt die Diakonie Mark-Ruhr mit
ihren Tochtergesellschaften in den zurückliegenden Monaten. Die neuen
Kollegen wurden jetzt mit einem sogenannten „Begrüßungstag“ willkommen
geheißen. In diesem Kontext hatten sie einen Tag lang Gelegenheit,
die vielfältigen Aufgabenfelder kennenzulernen.

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„Dieser Tag ist fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur, wir halten
dieses Angebot zweimal im Jahr für unsere neuen Kolleginnen und Kollegen
vor“, so Geschäftsführer Pfr. Martin Wehn. „Wir haben festgestellt,
dass sich rund die Hälfte der neuen Mitarbeitenden über persönliche
Empfehlungen bei uns beworben hat. Die andere Hälfte wurde über unser
Karriereportal im Internet zur Bewerbung ermutigt“, berichtet Martin
Wehn, der sich über eine Rückmeldung ganz besonders freut: „Als Arbeitgeber
haben wir im Rahmen des Begrüßungstages ein gutes Feedback
bekommen, weil bei uns die Wertschätzung eines jeden Einzelnen
einen besonders hohen Stellenwert hat.“

Agentur für Arbeit Hagen begrüßt die neuen Nachwuchskräfte

Anfang September haben neun Nachwuchskräfte ihre dreijährige Ausbildung
bei der Agentur für Arbeit Hagen begonnen. Vier von ihnen streben im Rahmen
eines dreijährigen Studiums mit hohen Praxisanteilen den Bachelor-Abschluss
an. Die fünf Auszubildenden haben das Berufsziel „Fachangestellte/r
für Arbeitsmarktdienstleistungen“. Sie absolvieren ihre Praktikumsabschnitte
in der Agentur für Arbeit Hagen. Zunächst wurden alle Nachwuchskräfte aus
dem gesamten Personalverbund eingeladen und von der Geschäftsführung in
Dortmund begrüßt, insgesamt 33 „Neue“ für Dortmund, Hamm, Iserlohn,
Siegen – und Hagen.

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Die jungen Nachwuchskräfte erwartet ein abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld.
In den Praktikumsabschnitten in der Agentur für Arbeit wird das neu erworbene Wissen
direkt in der Praxis im Kontakt mit den Kunden umgesetzt. Darüber hinaus nehmen
sie an Workshops für Gesprächsführung und Teamarbeit teil. Neben den rechtlichen
Grundlagen zu arbeitsmarktpolitischen und sozialversicherungsrechtlichen
Aufgaben lernen sie Techniken und Strategien zur Lösung von Problemsituationen.
Die praktische Ausbildung für die zukünftigen Fachangestellten wird ergänzt durch
Unterrichte und Lehrgänge in den Bildungszentren der Bundesagentur für Arbeit (BA)
und durch den Berufsschulunterricht in überörtlichen Fachklassen.

Für das nächste Jahr laufen bereits die Bewerbungsverfahren. An der Hochschule
der Bundesagentur für Arbeit (BA) besteht die Möglichkeit, zwei verschiedene
Bachelor-Studiengänge zu absolvieren, in den Bereichen Arbeitsmarktmanagement
oder Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung. Wer dazu gehören will, sollte
nicht lange warten. Bewerber für das duale Studium sollten mindestens eine gute
Fachhochschulreife erreicht haben. Besonderer Wert wird auf eine soziale Einstellung,
Flexibilität und Teamfähigkeit gelegt. Darüber hinaus ist die Fähigkeit zum Umgang
mit Menschen eine wichtige Voraussetzung.

Bewerbungen gehen an die Agentur für Arbeit Dortmund, Steinstr. 39, 44147 Dortmund.
Informationen gibt Monika Knaup (Interner Service Dortmund) unter Telefon
(0231) 842-9100. Empfehlenswert ist auch ein Besuch im Berufsinformationszentrum
(BiZ).