Archiv der Kategorie: Hagener Kulturzeitung

„Wiedereröffnung“ des Theaters Hagen startet mit bewegender Intendanten-Ansage


Endlich durfte das Theater Hagen seine Türen wieder öffnen


Die „Wiedereröffnung“ des Theaters Hagen präsentierte am 30. Mai im Großen Haus eine Premiere unter dem Titel „Der Winterreise Erster Teil“ – Eine szenische Aufführung der Lieder 1-12 aus dem berühmten Zyklus „Die Winterreise“ von Franz Schubert auf Gedichte von Wilhelm Müller.

Bewegende Ansage

In einer Ansage zu Beginn der Vorstellung dankte Intendant Francis Hüsers nicht nur dem Publikum für seine Treue in dieser Krisenzeit, sondern vor allem auch den Mitarbeiterinnen des Theaters Hagen für ihr besonderes Engagement unter äußerst schwierigen Bedingungen. Zudem erklärte Hüsers die aufgrund eines Wasserrohrbruchs Mitte März reparaturbedingt erfolgte Freilegung des Wandmosaiks von Carl Baumann aus dem Jahre 1962 im Eingangsfoyer des Theaters, welches nach der Vorstellung von interessierten Besucherinnen betrachtet werden konnte.

Erlebnis für die Premieren-Gäste

In der Aufführung agierten auf der Bühne die Ensemblemitglieder Kenneth Mattice (Bariton) und der Pianist Dan K. Kurland sowie als Gast die Schauspielerin Lucia Schulz in der Inszenierung von Intendant Francis Hüsers, der Ausstattung von Uwe Mingo und Christiane
Luz sowie der Lichtgestaltung von Hans-Joachim Köster.
Als szenische Konfrontation eines männlichen Ich mit einem weiblichen Gegenüber begegnet Kenneth Mattice als singend-erzählender Wanderer mit Dan K. Kurland als sein nicht nur musikalischer Begleiter dem Fremden wie Vertrauten unserer Welt – und einer Frau, die sich in der Verkörperung von Lucia Schulz eine ebenso starke lyrische Stimme
leiht.

Dankbares Publikum

Nach 12 Wochen seit der letzten Vorstellung zeigten sich die 70 Besucherinnen dieser Premiere froh und dankbar, das Theater wieder betreten und eine außergewöhnliche 50-minütige Aufführung (ohne Pause) auf der Bühne erleben zu können. Sie bedankten sich mit Standing Ovations. Alle vorgeschriebenen Sicherheitsauflagen und Hygienemaßnahmen vor, auf und hinter der Bühne wurden eingehalten. Die Theaterleitung sowie alle Mitarbeiterinnen des Hauses sind glücklich, dass sie wieder live spielen und den Abstandsregeln gemäß mit den Besucher*innen in direkten Kontakt treten können.

Blick nach vorne

Für die nächste Vorstellung von „Der Winterreise Erster Teil“ am Pfingstmontag, 1. Juni (15Uhr), sind noch Karten an der Theaterkasse erhältlich, die an dem Tag ab 14 Uhr geöffnet ist. Eine dritte und damit vorerst letzte Vorstellung dieser Produktion wird am Sonntag, 7.
Juni (15 Uhr) angeboten. Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10 bis 19 Uhr, samstags von 10 bis 15 Uhr sowie an der Abendkasse) und unter Tel. 02331 / 207-3218.

Fraktion BfHo/Piraten stellt Schumacher-Museum in Frage

© Hans Leicher.

Hagen. Mit einem deutlichen Fragezeichen versieht die Ratsfraktion Bürger für Hohenlimburg/Piraten Hagen den Weiterbetrieb des Emil-Schumacher-Museums. „Angesichts der hohen Betriebskosten von über 800.000 Euro pro Jahr und notwendiger Sanierungskosten von mindestens zehn, eher 15 Millionen Euro ist eine Fortführung des Schumacher-Museums unter den aktuellen Rahmenbedingungen für uns keine Option“, erklärt Christian Specht, Sprecher der Fraktion
im städtischen Kulturausschuss. Die kulturelle Bedeutung des Künstlers Schumacher und seines Werks stellt Specht nicht in Abrede. „Die hohen Kosten einerseits und das herzlich geringe Besucherinteresse andererseits stehen jedoch in keinem vertretbaren Verhältnis zueinander. Der Hagener Steuerbürger zahlt hier viele Millionen
Euro für ein Kulturangebot, das kaum jemand in Anspruch nimmt“, so der 43-Jährige: „Dieses Geld könnte an anderer Stelle viel sinnvoller ausgegeben werden – zum Beispiel für Kindertagesstätten, oder für freie Kulturzentren. Corona wird uns noch lehren, dass wir jeden Cent nur einmal ausgeben können.“
Die Fortsetzung des Museumsbetriebs, verbunden mit den hohen Sanierungskosten, kommt für Specht nur in Frage, wenn der Löwenanteil der Kosten nicht aus dem Hagener Stadtsäckel komme.
Sollte eine solche Finanzierung möglich sein, so wäre es sicherlich auch sinnvoll, über spannendere und damit publikumswirksamere Ausstellungskonzepte im Schumacher-Museum nachzudenken.

Schloss-Spiele Hohenlimburg trotzen Corona

Ein Beitrag von Hans Leicher.

Das Bangen um einen kulturellen Höhepunkt, der von Hohenlimburg aus weit in die Region strahlt ist nun endlich vom Tisch: Die Schloss-Spiele Hohenlimburg finden definitiv zwischen dem 14. und 30 August statt. Alle Sicherheitsvorgaben werden natürlich eingehalten. Der Beschluss basiert auf einer Entscheidung des Vorstandes vom Mittwoch Abend (27.05.2020). „ZusammenHalten“ ist das diesjährige Leitmotiv. Zwar sind die Corona-Vorgaben eine Herausforderung für den Vorstand und alle Beteiligten, man ist sich insgesamt aber sicher das zu meistern und wieder ein besonderes Event entstehen zu lassen. Wenn auch in eingeschränkter Form, werden auch die Celtic-Night, der Jazzfrühschoppen und der ökumenische Gottesdienst stattfinden. Nur die Kinderveranstaltungen müssen verschoben werden. Genaue Information insbesondere rund um das ganz besondere Programm will der Vorstand zeitnah bekannt geben.

LUTZ HAGEN NIMMT SPIELBETRIEB AB JUNI 2020 WIEDER AUF

Krisenstab der Stadt Hagen erteilte Spielerlaubnis für die junge Spart
des Theaters Hagen

„Der fliegende Koffer“ mit Anne Schröder – Copyright: Inka Vogel

Das Lutz Hagen darf den Spielbetrieb ab Juni 2020 wieder aufnehmen. Dies gab der Krisenstab der Stadt am Dienstag bekannt. Das Sicherheitskonzept der Spielstätte für junges Publikum des Theaters Hagen konnte überzeugen. Mit Freude und Erleichterung nahmen
Lutz-Leiterin Anja Schöne und ihr Team den positiven Entscheid auf: „Wir freuen uns unglaublich, endlich wieder für unser junges Publikum spielen zu dürfen und haben bereits begonnen, alle Produktionen den neuen Sicherheitsauflagen anzupassen. Da entsteht noch einmal ganz viel Neues“, so Anja Schöne. Unter den aktuellen Sicherheitsauflagen und Hygienemaßnahmen für die Menschen auf der Bühne und im Zuschauerraum (Abstandsregelungen, Tragen eines Mund-Nasenschutzes für Besucherinnen ab 6 Jahren auf dem Weg zum Sitzplatz, geregelter Einlass, maximal 30 Zuschauerinnen pro Vorstellung, nur Familienkarten oder Einzelplätze) werden ab dem 7. Juni bis zum Spielzeitende Stücke für alle Altersstufen im Lutz angeboten. Mit „Der
fliegende Koffer“ (7.6., 11 Uhr), „sternenstaub“ (16.6., 10 Uhr) und „pardauz“ (23.6, 24.6., 10 Uhr) sind gleich drei Produktionen für die jüngsten Theaterbesucherinnen ab 2 Jahren im Programm. „Die große Klimakonferenz der Tiere“ lädt am 21.6. um 15 Uhr das Publikum ab 8 Jahren ein. Als Abendvorstellung wird Büchners Klassiker „Woyzeck“ (ab 14 Jahren) gezeigt (19.5., 19.30 Uhr). Und mit „TransformMates“ (ab 12 Jahren) wird das Lutz am 14.6. (15 Uhr) sogar noch eine Uraufführung feiern. Dieses digitale Metamorphosen Adventure Game verbindet den mythologischen Stoff der „Metamorphosen“ von Ovid mit den Genres Computerspiel und Tanztheater zu einer spannenden Choreographie der Schauspielerinnenkörper.
Mit den mobilen Stücken „Der fliegende Koffer“, „Die große Klimakonferenz der Tiere“ und „Von einer, die auszog, das Fürchten zu lernen“ kommt das Lutz auf Anfrage auch gerne in Schulen oder andere Einrichtungen. Karten an der Theaterkasse, die ab dem 2. Juni wieder geöffnet ist (dienstags bis freitags von 10 bis 16 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr, keine Abendkasse) und unter Tel. 02331 / 207-3218.
Mobile Vorstellungen auf Anfrage buchbar unter: Tel. 02331 / 207-3237 Vorstellungen im Lutz im Juni 2020: „Der fliegende Koffer“ (ab 2 Jahren): 7. Juni, 11.00 Uhr „TransformMates“ (ab 12 Jahren): 14. Juni, 15.00 Uhr (Uraufführung) „sternenstaub“ (ab 2 Jahren): 16. Juni, 10.00 Uhr „Woyzeck“ (ab 14 Jahren): 19. Juni, 19.30 Uhr „Die große KlimaKonferenz der Tiere“ (ab 8 Jahren): 21. Juni, 15.00 Uhr
„pardauz“ (ab 3 Jahren): 23. und 24. Juni, 10.00 Uhr

Aufsichtsrat lobt Theater-Leitung und Belegschaft – Intendantenvertrag soll verlängert werden

(Sven Söhnchen) Der Aufsichtsrat der Theater Hagen gGmbH hat in seiner jüngsten Sitzung die künstlerische Arbeit des Intendanten Francis Hüsers gewürdigt. Diese hat nach Überzeugung des gesamten Aufsichtsrats in der abgelaufenen Spielzeit nicht nur in Hagen eine sehr positive Resonanz beim Publikum hervorgerufen, sondern wurde auch überregional beachtet. Aus diesem Grund kam der Aufsichtsrat im Verlauf seiner Sitzung zum einstimmigen Beschluss, dem Rat der Stadt Hagen, in der Rolle als Gesellschafterin der Theater gGmbH, die Vertragsverlängerung mit dem Intendanten bis zum Ende der Spielzeit 2024/2025 vorzuschlagen.

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Hagener Kurzfilmfestival „Eat My Shorts“: Karten gibt’s ab Montag

„Start frei für den Kartenvorverkauf zum diesjährigen Hagener Kurzfilmfestival ‚Eat My Shorts’“ heißt es am kommenden Montag, 01. Juni 2020. Und das Interesse ist groß: Bereits 170 Vorbestellungen hat Festival-Gründer und -Direktor Bernhard Steinkühler schon vorliegen. Keine Angst, es gibt trotzdem noch Karten. Maximal 550 Tickets können Interessenten*innen erwerben. Maximal 400 Tickets gibt es für die Aftershow-Party im Hotel „Auf’m Kamp“. Wie im vergangenen Jahr soll das Festival auch diesmal im Theater Hagen stattfinden. Für das Große Haus gab es in der vergangenen Woche noch vorerst ein Vorstellungs-Stopp. Das Krisenmanagement der Stadt Hagen kann sich bisher nur kleinere Vorstellungen im LUTZ, der Jungen Bühne am Theater Hagen vorstellen.

Hagener Kurzfilmfestival
Gründer und Direktor
Bernhard Steinkühler.
Foto: Eat My Shorts

Aber derzeit gibt es bundesweit Lockerungen, auf die der Festival-Direktor Bernhard Steinkühler seine Hoffnung für ein Gelingen im November baut. Ständig ist er mit der Theaterleitung in Kontakt. Irgendwann kommt aber der „Point of no return“, und damit die Entscheidung: Kann das Kurzfilmfestival stattfinden oder nicht? Diese Entscheidung wird spätestens Mitte August fallen, so Bernhard Steinkühler. „Bis dahin gehen wir davon aus, dass alles so stattfindet, wie wir es geplant haben“, so der Festivaldirektor. Deshalb startet auch der Kartenvorverkauf ganz normal am 01. Juni 2020 unter www.eatmyshorts-festival.de . Auf der Seite zum Festival findet man auch die Preise für die erfahrungsgemäß begehrten Tickets.

Eines steht für Bernhard Steinkühler jedoch ganz klar fest: „Es kann kein Kurzfilmfestival mit Masken geben, das wäre auch bei der After-Show-Party nicht möglich.“ Während der 8. Auflage des Festivals vom 5. bis zum 7. November 2020 darf es also keine Corona-Beschränkungen geben. Die Vorgehensweise von Bernhard Steinkühler zeigt, dass er sehr optimistisch ist, was die Lockerung bzw. Rücknahme der derzeitigen Corona-Beschränkungen betrifft. Und was ist, wenn der Festival-Direktor Eat My Shorts Mitte August nun doch absagen muss? „Dann behalten die gebuchten Karten ihre Gültigkeit für das Festival in 2021“, so Steinkühler, „sollten die neuen Termine dann den Festival-Freunden*innen nicht zusagen, bekommen sie den Kartenpreis zurück“. Aber bei dem Interesse der ständig wachsenden Festival-Fangemeinde wird das wohl kaum der Fall sein. Aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre weiß man, dass die meisten Interessenten*innen froh sind, wenn sie die begehrten Karten erstanden haben.

Drücken wir also gemeinsam die Daumen für ein Stattfinden und für ein Gelingen. Schließlich hat sich das Eat My Shorts Hagener Filmfestival mittlerweile zu einem begehrten Höhepunkt in der Hagner Kulturwelt entwickelt, das nicht nur Stars und Prominente aus ganz Deutschland nach Hagen bewegt.

Hans Leicher.

Krisenstab lehnt Öffnung des Theaters Hagen ab – kleine Veranstaltungen im LUTZ denkbar

Nachdem sich der Verwaltungsvorstand bereits am Dienstagvormittag mit Blick auf eine erhöhte Infektionsgefahr gegen eine Öffnung des Theaters Hagen ausgesprochen hatte, lehnte am späten Dienstagnachmittag auch der Krisenstab der Stadt Hagen ein entsprechendes Ansinnen der Theaterleitung ab. In ihrer turnusmäßigen Sitzung setzten sich die Mitglieder des Krisenstabs unter Leitung von Oberbürgermeister Erik O. Schulz ausführlich mit dem durch die Theaterleitung vorgelegten Konzept zu einer Eröffnung in abgespeckter Form im Juni auseinander. „Der Krisenstab würdigt ausdrücklich das besondere Engagement der Theaterverantwortlichen bei der Erarbeitung dieses Konzeptes für die teilweise Wiedereröffnung, um mit seinem treuen Publikum in Kontakt zu bleiben“, so Oberbürgermeister Schulz, der zugleich betont,  dass die von den Mitgliedern des Krisenstabes vorgetragenen Bedenken nicht vollständig ausgeräumt werden konnten. „Das hat letztlich zu dem einstimmigen und zugleich leider ablehnenden Votum des Krisenstabes geführt.“

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Urlaubskorb feiert 40-jähriges Jubiläum mit neuem Programm

(v.l.): Birgit Andrich (Organisation Urlaubskorb) und Bianca Sonnenberg (Leitung VHS) feiern 40 Jahre Urlaubskorb. (Foto: Linda Kolms/Stadt Hagen)

Unendlich viele schöne Seiten von Hagen
entdecken – dafür steht der Urlaubskorb 2020 und hat zu
seinem 40-jährigen Jubiläum besonders viel zu bieten. Mit
insgesamt 185 Angeboten an weit über 400 Terminen
stehen in der Zeit vom 27. Juni bis zum 11. August so viele
Veranstaltungen im Programm wie noch nie. Ausgehend
von der Idee, den Daheimgebliebenen in den
Sommerferien abwechslungsreiche Unterhaltung zu bieten,
werden in Hagen seit dem Jahr 1980 Veranstaltungen,
Besichtigungen, Führungen und Workshops im
Urlaubskorb zusammengetragen. Seit 2014 präsentiert die
Volkshochschule Hagen die beliebte Veranstaltungsreihe.
Wandern mit Oberbürgermeister Erik O. Schulz
Traditionell gestaltet der Verwaltungsvorstand der Stadt
Hagen das Programm aktiv mit und bringt sich mit eigenen
Ideen und Projekten ein. Oberbürgermeister Erik O. Schulz
wandert in diesem Jahr mit Hagenerinnen und Hagenern
durch den Fleyer Wald, der ein aufregendes
Spannungsfeld zwischen Forstwirtschaft, Erholung und
Großstadt bietet. Der Stadtkämmerer Christoph
Gerbersmann erläutert die Renaturierung entlang der
Volme und wandert an einem anderen Termin mit einer
Gruppe durch das schöne Hasselbachtal.
Bildungsdezernentin Margarita Kaufmann bietet in der
Stadtbücherei eine unterhaltsame Einführung in die
französische Sprache und Umweltdezernent Thomas Huyeng radelt mit den Teilnehmern unter dem Motto
„Industrie-Kultur-Natur“ entlang der Ennepe. Eine
Wanderung durch den Hagener Stadtwald mit
Erläuterungen zu „Forstwirtschaft in Zeiten des
Klimawandels“ bietet der Technische Beigeordnete
Henning Keune an. Der Verwaltungsvorstand wird von
Kolleginnen und Kollegen der unterschiedlichen
Fachbereiche mit Rat und Tat unterstützt.

Die beiden ehrenamtlichen Bürgermeister Dr. Hans-Dieter
Fischer und Horst Wisotzki öffnen erneut für Bürgerinnen
und Bürger die Galerie der Stadtoberhäupter und den
Ratssaal. Die fünf Bezirksbürgermeister bieten in ihren
Stadtteilen Rundgänge an. Hermann-Josef Voss und Ralf
Quardt werden dabei vom Stadtheimatpfleger Michael
Eckhoff begleitet.
Natürlich fehlen auch die beliebten Stadtrundgänge und
Kulturfahrten des Hagener Heimatbundes nicht, sowie die
zahlreichen Führungen zu den kulturellen Zielen und
Einrichtungen in Hagen, Betriebsbesichtigungen,
abwechslungsreiche Radtouren des Rad-Sport-Clubs
Hagen und die Wanderungen des SGV.
Neue Veranstaltungen zum Jubiläum
Neben den altbekannten Höhepunkten beinhaltet der
Urlaubskorb 2020 auch zahlreiche neue Veranstaltungen.
Krimiliebhaber können mit der Hagener Autorin Dr. Birgit
Ebbert einen Krimispaziergang machen, es gibt Einblicke

hinter die Kulissen des AllerWeltHauses, Schnupper-
Golfkurse beim Märkischen Golfclub in Berchum, Linedance Workshops und die Stadtbäckerei Kamp öffnet
ihre Backstube für Besichtigungen. Darüber hinaus können
Interessierte an einer industriehistorischen Führung im
Koepchenwerk am Hengsteysee teilnehmen, eine
professionelle Weinprobe genießen, die Staumauer der
Hasper Talsperre besichtigen, mehr über Eisenbahnen
erfahren, sich im Qi Gong versuchen, einen Ausflug mit
dem Elektromountainbike durch den Stadtwald wagen oder
die Einladung der Hagener Förster zur „Holzernte live
erleben“ wahrnehmen. Ebenfalls neu dabei ist der Hagener
Künstler Klaus Binke, der die Arbeitsweisen eines
Bildhauers vorführt, der Goldschmied Jens Walther, der mit
den Teilnehmern Ringe aus Urlaubsfundstücken kreiert
und die offene Werkstatt Hagen des Kompetenzzentrums
e-Standards, die zum Thema Digitalisierung virtuelle
Welten live präsentieren.
76 Angebote aus dem Programm werden kostenlos
angeboten, bei weiteren vier Veranstaltungen wird eine
Spende erbeten. Die Broschüre mit dem gesamten
Veranstaltungsprogramm des Urlaubskorbs erhalten
Interessierte in zahlreichen Einrichtungen der
Stadtverwaltung, in den Bürgerämtern, in der
Volkshochschule, der HAGENinfo der HAGENagentur und
selbstverständlich bei den Veranstaltern selbst. Darüber
hinaus kann der Urlaubskorb auch auf der städtischen
Internetseite (www.hagen.de) eingesehen werden.
Großes Angebot durch tatkräftiges Engagement
Ermöglicht wird das große Angebot durch die aktive
Teilnahme und Unterstützung von Hagener Unternehmen, städtischen Tochterunternehmen, Verbänden, Vereinen,
Privatpersonen und kommunalen Dienststellen, die ihre
Aufgaben, Einrichtungen und Angebote präsentieren und
die Teilnehmer aktiv durch Führungen, Kurse und
Workshops einbinden. Besonders das ehrenamtliche
Engagement ist hier lobend hervorzuheben.
Organisation in Zeiten der Corona-Pandemie
Aufgrund der aktuellen Lage durch die Corona-Pandemie
können sich einige Programmpunkte kurzfristig ändern
oder abgesagt werden. Dies wird aber rechtzeitig bekannt
gegeben. Auch die Teilnehmerzahlen einzelner
Veranstaltungen werden der Situation entsprechend
angepasst. Grundsätzlich spricht zurzeit aber nichts gegen
die Durchführung des beliebten Sommerprogramms.

VIDEO | Es geht weiter im Theater an der Volme

Eigentlich hatte Intendant Dario Weberg den Schauspieler und Moderator Anthony Arndt für eine neue Folge von „Ich komme heute mal privat…“ in das Theater an der Volme eingeladen. Meine Idee: wenn schon ein erfahrener Moderator auf der Bühne ist, warum soll er nicht seiner Profession nachkommen? Und schon waren die Rollen getauscht. Dario Weberg wurde vom Gast interviewt. Die gute Nachricht: Es geht weiter im Theater an der Volme!

CityARTists 2020: Ulrike Rutschmann vertritt Hagen

Die Hagener Künstlerin Ulrike Rutschmann wurde von einer Fachjury ausgewählt und vertritt Hagen bei dem Förderprogramm „CityARTists 2020“. In der nächsten Etappe des Wettbewerbs muss sich Ulrike Rutschmann gegen zwanzig weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchsetzen. Über die zehn glücklichen Gewinner entscheidet die Jury des KULTURsekretariats bis Mitte Juli. Den Kunstpreis hat die Stadt Hagen gemeinsam mit dem NRW KULTURsekretariat und zwanzig anderen Mitgliedstädten ausgeschrieben.
Ulrike Rutschmanns Leidenschaft ist die Realisierung von „Raumbildern“, in die sie neue Medien wie Fotografie, Dia-, Video- und Overhead-Projektionen einbezieht. Bei der Komposition entstehen Bilder auf den verschiedensten Untergründen. Mittelpunkt sind der menschliche Körper und seine Verbindung zur Natur. Ihre Kunst zeichnet sich durch die Momente des Unvorhergesehenen und des Experimentellen aus.
Neben der Hagener Vertreterin Ulrike Rutschmann sind weitere ausgewählte Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Installation, zeitbasierte Medien und Fotografie zu dem Kunstpreis zugelassen. Zehn der verbliebenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Chance, je 5000 Euro in Form eines Stipendiums zu gewinnen.

Öffnung des Bunkermuseums

Bunker-Museum Hagen: „Ab dem kommendem Samstag, 12 Uhr, wird das Bunkermuseum in Hagen wieder wie gewohnt geöffnet haben.

Für Masken und Desinfektionsmittel ist gesorgt, auch zum Kauf, und die Mitarbeiter arbeiten unter Hochdruck an der Umsetzung der derzeitigen Maßgaben, damit sich alle Besucher sicher im Museum bewegen können.Neben den üblichen Führungen und Besichtigungen gibt es zudem auch für diejenigen, die den Besuch noch scheuen, eine 360-Grad-Führung via Internet.“

Veranstaltungen im Sparkassen-Karree: Alle Veranstaltungen bis zur Sommerpause abgesagt!

Auch die Sparkasse HagenHerdecke folgt den Beschränkungen, die die weitere Ausbreitung des Corona-Virus erschweren sollen. Aus diesem Grund hat man nun alle Veranstaltungen im Sparkassen-Karree nicht nur, wie bereits geschehen, bis Ende Mai, sondern bis zur Sommerpause abgesagt. Dies betrifft zusätzlich folgende Veranstaltungen:

JuniDatumUhrzeit ReiheTitel
sa20.06.11.00Musik im Karree Mandolinen-Konzert-Gesellschaft 1924 Hagen e.V.
Zupfmusik im Karree
mo22.06.17.30 Theater im KarreeKinder- und Jugendchor des Theater Hagen
di23.06.17.30Kompetenz im KarreeDie Blätterhöhle in Hagen – neue Forschungen und Perspektiven

Die Sparkasse bemüht sich um Nachholtermine im Rahmen der Möglichkeiten.

Hagener Künstler stellen Auswahl ihrer Werke ins Netz

Internetgalerie statt Tag der offenen Tür im Kunst- und Atelierhaus

Selbstverständlich bleiben auch die Künstlerinnen und Künstler aus dem Kunst- und Atelierhaus Hagen zu Hause, der Tag der offenen Tür am 4. April fällt aus. Da gerade jetzt Ablenkung wichtig ist, hat sich der Verein entschieden, eine Online-Galerie mit Werken aus dem Atelierhaus zu eröffnen. Auf www.kah-hagen.de sind ab sofort Bilder zu sehen und von dort aus ist ein virtueller Besuch auf den Seiten der Mitglieder nur ein Klick entfernt.

Seit über zehn Jahren arbeiten im Kunst- und Atelierhaus im alten Hotel Danne gegenüber vom Kunstquartier in 24 Ateliers Künstlerinnen und Künstler aus allen Kunstsparten – von filigranen Zeichnungen über großflächige Gemälde und Skulpturen bis zur Fotografie ist alles vertreten. An jedem ersten Sonntag im Monat öffnen die Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers. Sie lassen die Besucherinnen und Besucher am Prozess teilhaben und erläutern in Künstlergesprächen ihre Kunst.

Weitere Informationen über aktuelle Ausstellungen und Projekte: www.kah-hagen.de

Buchvorstellung und Vortrag abgesagt

Die Veranstaltung zur Buchvorstellung „Hagen – 15. März 1945“ am Sonntag, 15. März, um 16 Uhr in der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK), Bahnhofstraße 18, sowie der Vortrag von Prof. Dr. Rainer Pöppinghege zu „Die wilden Jahre 1919/1920 in Westfalen“ am Mittwoch, 25. März, im Osthaus Museum Hagen können aufgrund der aktuellen Lage nicht stattfinden. Das Stadtmuseum/Stadtarchiv plant eine Wiederholung der Veranstaltungen und gibt die neuen Termine zeitnah bekannt. Aktuelle Informationen sind unter www.hagen.de und unter www.facebook.com/geschichtehagen zu finden.

Hagen veranstaltet erstmals Internationale Wochen gegen Rassismus

„Gesicht zeigen – Stimme erheben“ – unter diesem Motto finden von Montag, 16. März, bis Sonntag, 29. März, die diesjährigen Wochen gegen Rassismus statt, an denen sich erstmalig auch die Stadt Hagen unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Erik O. Schulz mit zahlreichen Aktionen beteiligt. Das städtische Kommunale Integrationszentrum organisiert und koordiniert das vielfältige Programm, mit dem weltweite Solidarität mit Opfern und Gegnern von Rassismus demonstriert wird.

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Nachhaltige Bereicherung: Vier neue Infotafeln an bedeutenden Hagener Bauwerken

Sie erläutern grundlegende Fakten wie Baudaten, Architektennamen oder historische Aspekte: jene Infotafeln, welche der Hagener Heimatbund bereits seit 2006 im Stadtgebiet aufstellt. Zum Ende des Vorjahres konnte der Hagener Heimatbund durch einen einmaligen Zuschuss der städtischen Denkmalbehörde erneut vier bedeutende Bauwerke in der Volmestadt mit Tafeln ausstatten. Insgesamt beeindruckende 55 Objekte (Gebäude, Plätze, Denkmale) verfügen somit inzwischen über diese für jedermann öffentlich zugängliche Informationen.

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Kulturbüro: Jetzt Förderung aus dem Projektfonds beantragen

Mit dem Projektfonds fördert das Kulturbüro Hagen innovative Kunst- und Kulturprojekte in der Stadt in einer Höhe von bis zu 50 Prozent der Gesamtsumme. Welche Förderkriterien erfüllt werden müssen und wie das Förderungsverfahren verläuft, erfahren Interessierte in den „Richtlinien für die Förderung der freien Kulturarbeit“ auf der Internetseite des Kulturbüros unter www.hagen.de/kulturbuero. Dort stehen zudem das Antragsformular sowie eine Auflistung der bisher geförderten Kulturprojekte zur Verfügung. Fragen und Anträge zur Förderung aus dem Projektfonds nimmt Elena Grell unter E-Mail elena.grell@stadt-hagen.de entgegen.

Hagener Arbeitskreis der Begegnungsstätten beendet Lesereise

Für Stephanie Krause, Leiterin der Hagener Freiwilligenzentrale, gilt die Lesereise vom städtischen Arbeitskreis der Begegnungsstätten schon jetzt als Erfolg. „Bei sieben Veranstaltungen haben wir über 200 Menschen erreicht und für die Arbeit an den Standorten der Sozialverbände Werbung machen können! Hiermit sind die Mitglieder des Arbeitskreises sehr zufrieden“, fasst Krause den Erfolg der Lesereise zusammen.

Foto (Anna Kieliba) – v.l.n.r.: Rüdiger Ludwig, Stephanie Krause, Sven Söhnchen, Petra Krahforst, Claudia Seidel, Beate Wiewiorka

Claudia Seidel, Mitarbeiterin der Begegnungsstätte vom Sozialverband „Der Paritätische“, ist sich sicher, dass es nicht bei dieser ersten Lesereise bleiben wird. „Direkt im Anschluss an die letzte Lesung, die wir gemeinsam in den neuen Räumen des DRK im Wissenspark an der Fleyer Strasse durchgeführt haben, schauten wir uns an und feilten bereits am Konzept für eine Fortsetzung“, so Seidel.

Mit der Lesereise luden die Hagener Sozialverbände AWO, Caritas, Der Paritätische, DRK und Diakonie Mark Ruhr, gemeinsam mit der Hagener Freiwilligenzentrale, erstmals zum gegenseitigen Kennenlernen in die unterschiedlichsten Begegnungsstätten ein. Zur Freude der Verbände nahmen auch einige, hörbegeisterte, Besucher*Innen an mehreren Veranstaltungen in der dreiwöchigen Veranstaltungsreihe teil. „Bei den gegenseitigen Besuchen der Begegnungsstätten ist noch weiteres Potential für die Reisen in den kommenden Jahren vorhanden!“, stellt die AWO-Kollegin Anna Kieliba fest. Für die Mitglieder das Arbeitskreises der Begegnungsstätten ist allein diese Tatsache bereits ein Ansporn für die Fortsetzung der Lesereise im Jahr 2021.

Lesung im Mehrgenerationenhaus

„HeimatWurzeln“ von Regina Lehrkind und Nuri Ortak

© TV58.de

Dieses Buch ist die Fortsetzung eines Schreibprojektes im Mehrgenerationencafé des Kinderschutzbundes & Mehrgenerationenhaus und schließt sich dem Werk „Heimat ankern“ an. Es entstanden vorwiegend lyrische Texte sowie Kurzprosa, die Themen wie Flucht, Heimat verlassen, Loslassen und Finden, Hoffnung, Ungewissheit, Ankommen und neue Wurzeln schlagen aufgreifen.

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„Querschnitt“ Bilder von Ludwika-Maria Cramer im AllerWeltHaus

„Querschnitt“ — es soll MalerInnen geben, die noch vor dem ersten Pinselstrich eine entschiedene Vorstellung von ihrem künftigen Bild haben. Nun bei Ludwika-Maria Cramer ist das etwas anders. Wie eine Camcorder saugt sich ihr Malerinnenauge mal an diesem mal an jenem Detail fest, mag sich nicht entscheiden, welches Motiv denn nun ins Zentrum gehört. So kultiviert sie die scheinbare Unsicherheit und malt nicht nur ein Bild, sondern immer gleich mehrere, die jedoch selten für sich alleine stehen. So verknüpft sie ihre Bilder im „Querschnitt“ der Bildkonstellationenim  sensibel aber konsequent im Symbolismus.

Die Ausstellung wird am Freitag,  14.02.2020 / 19:00 Uhr mit einer Vernissage eröffnet.

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