Archiv der Kategorie: Soziales Engagement

Bochumer Polizeipräsidentin übernimmt Schirmherrschaft für eine Kampagne zum Schutz von Frauen

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Foto: Polizei Bochum

Polizei Bochum | Als Kerstin Wittmeier, Polizeipräsidentin des Polizeipräsidiums Bochum, vor einiger Zeit gefragt worden ist, ob sie sich vorstellen könne, die Schirmherrschaft für die Kampagne „Luisa ist hier!“ zu übernehmen, sagte sie spontan zu. Bochumer Polizeipräsidentin übernimmt Schirmherrschaft für eine Kampagne zum Schutz von Frauen weiterlesen

„Oli radelt“ für den Wünschewagen

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Bürgermeister Frank Hasenberg begrüßte Spendenradler „Oli“ im Rathaus. Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

Jens Holsteg | Stadt Wetter (Ruhr) „Ich mache meinen Weg“ erzählte Oliver Trelenberg bei seiner Stippvisite im Rathaus. Und dieser Weg führt den Hagener seit Montag von Stuttgart bis nach Berlin. Das Besondere an dieser Tour: Oli radelt! Unter diesem Motto ist Oliver Trelenberg seit Jahren als „Spendenradler“ bekannt. Bei seinem Besuch in Wetter stellte er Bürgermeister Frank Hasenberg sein aktuelles Projekt vor. Seine diesjährige Spendentour über rund 2.500 Kilometer unternimmt er für den „Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariter-Bundes.

Am Samstag, 26. Mai, macht „Oli“ gegen Mittag am Seeplatz in Wetter Station.

Bürgermeister Hasenberg begrüßte Trelenberg kürzlich im Rathaus und zeigte sich von der Aktion beeindruckt: „Das ist eine ganz tolle Aktion und ich drücke Ihnen die Daumen, dass alles so klappt, wie sie es geplant haben.“

Seit dem Jahr 2014 radelt der Mann aus der Volmestadt getreu dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ quer durch die Republik, um durch Öffentlichkeitsarbeit und das Sammeln von Spenden auf die Belange von Krebspatienten aufmerksam zu machen. 2013 war der Hagener selbst an Kehlkopfkrebs erkrankt. Seine Erfahrungen mit dieser Krankheit haben dazu geführt, dass er unter dem Motto „Oli radelt“, auf seinen Radtouren über Krebskrankheiten informiert, Wege aus persönlichen Lebenskrisen aufzeigt, Spenden sammelt und mit zahlreichen Menschen in Kontakt kommt.

„Das Rad ist mein Halt“, erzählt Trelenberg und sagt zu seiner Motivation: „Man muss doch was Eigenes auf die Beine stellen. Ich möchte mit meinen Touren an kranke Menschen appellieren, dass Bewegung wichtiger ist, als sich nur in der Krankheit zu organisieren.“

Auf seinen Touren konnte „Oli“ allein in den Jahren 2016 und 2017 die stolze Spendensumme von 13.239 Euro sammeln. Auf einem Empfang des Bundespräsidenten für Ehrenamtler zeigte sich auch Frank-Walter Steinmeier beeindruckt von diesem großen Engagement.

Nach mehreren Jahren Zusammenarbeit mit dem Verein „Engel mit Herz“, sammelt Oli Trelenberg in diesem Jahr Spenden für ein neues Projekt, den Wünschewagen“ des Regionalverbandes Ruhr des Arbeiter-Samariter-Bundes.

Der Wünschewagen ist ein 2014 in Essen gestartetes Ehrenamtsprojekt, und finanziert sich ausschließlich über Spenden- und Sponsorenmittel sowie freiwillige Mitarbeit und ASB-Eigenmittel. Unter dem Motto „Letzte Wünsche wagen“ begleitet und betreut der Wünschewagen schwerstkranke Menschen jeden Alters bei der Erfüllung ihres letzten Wunsches.

Oli Trelenberg ist nun bis zum 30. Juni unterwegs, dann kommt er in der Bundeshauptstadt Berlin ins Ziel. „Ich wünsche Ihnen eine gute Fahrt, beste Gesundheit und viele gute Gespräche während der Tour. Ich hoffe, dass wir uns am 26. Mai in Wetter wieder sehen“, so Bürgermeister Frank Hasenberg.

Wer Oliver Trelenberg unterstützen und für den Wünschewagen spenden möchte. kann das tun unter: www.oli-radelt.de/projekt-2018.htm. Hier gibt es auch viele Details zur diesjährigen „Oli-Tour“. Eindrücke von den täglichen, rund 50-70 Kilometer langen Strecken veröffentlicht Oli auf seiner facebookseite www.facebook.com/oliradelt/

Weitere Infos zum diesjährigen Spendenprojekt: http://www.wuenschewagen.com

Ehrung für ehrenamtliche Elternlotsen

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Foto: agenturmark

agenturmark | Hagens Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer hat am vergangenen Mittwoch engagierte Mitglieder lokaler Migrantenorganisationen für ihr bürgerschaftliches Engagement geehrt. Bei einer Feier in der agentur mark überreicht er ihnen Zertifikate, die sie als ehrenamtliche Elternlotsinnen und Elternlotsen im Bereich Schule – Ausbildung – Beruf ausweisen.

Die rund 26 Mitglieder aus fünf Vereinen hatten von Dezember 2017 bis März 2018 an der 2. Staffel der Qualifizierungsreihe der KAUSA Servicestelle Hagen der agentur mark GmbH teilgenommen. Die KAUSA Servicestelle Hagen wird gefördert als JOBSTARTER plus-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds. Themen der vier Module waren das deutsche Schulsystem, Bildungsgänge an den Berufskollegs, die duale Ausbildung und die Möglichkeiten im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit. Die Qualifizierungsreihe fand mit Unterstützung zahlreicher Partner aus der Wirtschaft und der Kommune statt.

In seinem Grußwort unterstrich Fischer, dass das Projekt Elterlotsenqualifizierung der KAUSA Servicestelle Hagen wegweisend für Hagen sei: „Hier handelt es sich um ein Angebot von Migranten für Migranten. Damit ist es ein wertvoller Beitrag zur Integration.“ Fischer bedankte sich ausdrücklich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Qualifizierung, bei agentur mark-Geschäftsführerin Kirsten Kling und bei Leyla Aygördü von der KAUSA Servicestelle Hagen, die die Elternlotsenqualifizierung organisiert hatte.

Die Elternlotsen werden nun in ihren Vereinen als ehrenamtliche Ansprechpersonen für Fragen rund um den Übergang Schule – Beruf und Ausbildung zur Verfügung stehen. Sie wollen insbesondere die Eltern unterstützen, die das Bildungs- und Ausbildungssystem in Deutschland nicht selbst durchlaufen und aufgrund der Sprachbarriere Schwierigkeiten haben, an die nötigen Informationen zu kommen. Ziel ist es, diese Eltern so zu beraten, dass sie ihre Kinder effektiv bei der Berufswahl unterstützen können, denn Statistiken belegen, dass es Bewerber mit Zuwanderungsgeschichte schwerer haben, eine Ausbildungsstelle zu erhalten, als ihre deutschen Altersgenossen.

Von November 2016 bis März 2017 hatte die KAUSA Servicestelle Hagen im Zuge der 1. Staffel bereits 30 Elternlotsinnen und -lotsen aus sieben verschiedenen Migrantenorganisationen ausgebildet, die seitdem in ihren Vereinen aktiv sind.

Die KAUSA Servicestelle Hagen arbeitet seit Anfang Juni 2016 daran, die Chancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund auf dem Ausbildungsmarkt zu verbessern und strukturelle Benachteiligungen abzubauen. Hierzu streben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Servicestelle enge Kooperationen mit allen relevanten Partnern aus der Stadt, der Wirtschaft und mit lokalen Migrantenorganisationen an. Gemeinsam sollen nicht nur Jugendliche mit Migrationshintergrund im Übergang von der Schule in den Beruf unterstützt werden, es soll vielmehr auch ein aktiver Beitrag zur Fachkräftesicherung für Unternehmen und Betriebe in der Region geleistet werden.

Fleißige Hände fürs AllerWeltHaus gesucht

Christa Burghardt | AllerWeltHaus Hagen e.V. | Hagen. Rund um das AllerWeltHaus gibt es viel zu tun. Daher werden engagierte Menschen gesucht, die sich mit ihrem Können ehrenamtlich einbringen wollen. Beispielsweise müssen kleine Blumenbeete gepflegt oder ein paar Terrassensteine für einen behindertengerechten Eingang verlegt werden. Mal schließt eine Tür nicht richtig, mal muss etwas gestrichen werden. Ein anderes Mal ist eine Holzarbeit fällig, oder der Keller soll entrümpelt werden. Da sich bisher zu viele Aufgaben auf zu wenige Schultern verteilt haben, möchte das AllerWeltHaus nun eine Hausteam-Gruppe einrichten, um diese Arbeiten bewältigen zu können. Ob Elektriker, Computerexperte oder Hobbyhandwerker: Sie alle werden gebraucht. Und alle würden durch ihre Mitarbeit helfen, die magere Vereinskasse zu entlasten. Wer Zeit hat, wöchentlich für ein bis drei Stunden oder auf Abruf zur Verfügung zu stehen, ist herzlich willkommen. Ein erstes Treffen ist am Montag, 14. Mai um 17.00 Uhr im AllerWeltHaus, Potthofstraße 22. Interessierte können sich melden unter info@allerwelthaus.org beziehungsweise telefonisch unter 02331/21410. Sollten Firmen dem AllerWeltHaus helfen wollen, so sind diese natürlich ebenfalls sehr willkommen.

Basarteam spendet 500 Euro für Hilfsfonds der Krebsberatung

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Gisela Reinhardt (Mitte) freute sich über die Spende für den Hilfsfonds,
die Gesine Kellermann (rechts) und Karin Born überreichten. Foto: Diakonie

Diakonie Hagen | Hagen. Bereits zum wiederholten Male hat das Basarteam des ökumenischenGemeindezentrums Helfe einen Teil des alljährlichen Adventsbasar an die Krebsberatungsstelle Hagen der Diakonie Mark-Ruhr gespendet. Um genau zu sein, überreichten Gesine Kellermann und Karin Born die Spende an Einrichtungsleiterin Gisela Reinhardt zweckgebunden für den regionalen Hilfsfond der Krebsbratungsstelle.

Stolze 500 Euro konnten Gesine Kellermann und Karin Born am Dienstagmorgen (8. Mai) überreichen. „Den Hilfsfonds nutzen wir für krebserkrankte Menschen und ihre Angehörigen in akuten Notlagen, beispielsweise um die Zeit bis Anträge genehmigt sind zu überbrücken“, berichtet Gisela Reinhardt. „Oft helfen Betroffenen schon 40 Euro, um ein Wochenende zu überbücken“, macht sie deutlich, wie weitreichend die Auswirkungen einer Krebserkrankung sein können. „Wir unterstützen im Bedarfsfall und nach sorgfältiger Prüfung, wir helfen schnell und unbürokratisch, deswegen sind wir sehr dankbar für die Spende zu Gunsten des Hilfsfonds‘.“

Sparkassenstiftung unterstützt Geschichtsfreunde e. V. mit € 15.000,00

Ausstellungsprojekt „Hagen in der Mittel- und Jungsteinzeit“

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Foto: Sparkasse HagenHerdecke

Sparkasse HagenHerdecke | Hagen. Bei den Stichworten „Klimawandel“ und „Migration“ denkt man  vermutlich nicht direkt an die Steinzeit. Dass diese Aspekte aber schon vor rund 9.600 Jahren sogar in und um Hagen aktuell waren, wird ab 2019 eine neue Ausstellung im Museum Wasserschloss Werdringen zeigen. Die auch international sehr bedeutsamen Fundstücke der Ausgrabungen vor bzw. in der Holthauser Blätterhöhle werden anschaulich und spannend dargestellt.

„Die Sparkassenstiftung für Hagen begleitet dieses Projekt sehr gerne, da insbesondere die Geschichtsvermittlung für junge Menschen im Fokus steht.“, so Wolfgang Röspel, Vorsitzender des Stiftungs-Kuratoriums. Und Frank Walter, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse HagenHerdecke, ergänzt: „Die Fundstücke an sich, aber auch die Art und Weise der Darstellung werden
große Beachtung finden.“

Der noch sehr junge Verein Geschichtsfreunde Hagen e. V., gegründet erst im Herbst 2017, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lust auf Geschichte zu wecken. Auch daher soll gleich mit dem ersten großen Projekt eine breite Öffentlichkeit angesprochen werden. Um dies aber der Bedeutung angemessen und insbesondere für junge Menschen attraktiv gestalten zu können, sind erhebliche personelle, aber auch finanzielle Anstrengungen notwendig. Wolfgang Röspel als Vorsitzender des StiftungsKuratoriums und Frank Walter, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse HagenHerdecke, übergaben am Donnerstag die Förderung an Dr. Hubert Köhler, vom Vorstand der Geschichtsfreunde.

Noch immer Betreuerinnen und Betreuer für Ferienmaus-Tagesausflüge gesucht

Kinderschutzbund
© TV58.de

Hagen. Der Kinderschutzbund sucht noch immer engagierte und erfahrene Männer und Frauen, die auf ehrenamtlicher Basis die Ferienmaus-Tagesausflüge mitbetreuen möchten, so Heike Kiefer vom Hagener Kinderschutzbund. Sie

  • benötigen keine pädagogische Ausbildung,
  • sollten sich den Umgang mit Kindern jedoch
  • zutrauen und liebevoll mit ihnen umgehen können.

Die Ausflüge mit wechselndem Angebot finden in den Sommerferien jeweils dienstags (17.7.-21.8.18) von 9.30. – 17.00 Uhr statt.

Es handelt sich überwiegend um Erkundungen rund um die Natur in nahe gelegene Hagener Wälder sowie Fahrten zu verschiedenen Ausflugszielen.

Interessierte können sich gern (möglichst bis zum 11. Mai 2018) im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstr. 20, Hagen-Mitte, Telefon 02331/38 60 89 0 melden.

 

Leckeres Mittagessen in Eilpe

(AWO Hagen) >>Gemeinsam zu Mittag essen – es gibt kaum eine gemütlichere Art, beisammen zu sein. Alle, die Lust du Zeit haben, sind herzlich eingeladen, sich in der AWO-Begegnungsstätte Schultenhof, Selbecker Straße 16, gemeinsam an den gedeckten Tisch zu setzten.

Ab 12 Uhr heißt es dann „Hauptsache Lecker“. Und für alle Freunde von Zahlen und Co., dreht sich im Anschluss das Bingorad.

Weitere Infos gibt es unter Telefon 02331/72053.<<

Sparkassenstiftung fördert den TSV Berge-Westerbauer

2018_04_23_Outdoor-Geräte-ParkHagen. Unter Federführung des TSV Berge-Westerbauer 1879 e. V. konnte im Ennepe-Park ein sogenannter Outdoor-Geräte-Park realisiert werden. Neben anderen Unterstützern fördert die Sparkassenstiftung für Hagen diesen tollen, allen Bürgerinnen und Bürgern zugänglichen Bewegungsparcours mit € 5.000,00.

Am kommenden Freitag ist im Ennepe-Park um 14.00 Uhr die offizielle Eröffnung und Übergabe an die Öffentlichkeit. Die Anwendungsmöglichkeiten sollen und werden vielfältig sein: Neben Kursangeboten verschiedener Hasper Vereine, die sich insbesondere auch an Nicht-Vereinsmitglieder richten, soll die freie Zugangsmöglichkeit auch bisher ungeübte Menschen animieren, sich mehr zu bewegen. Entsprechende Hinweise werden an den Geräten über Tafeln gegeben oder die Interessierten lassen sich über die Kurse fachgerecht einweisen. Aber auch ein sportlich anspruchsvolleres Publikum wird Freude an diesen neuen Geräten haben. Der 1. Vorsitzende des TSV Berge-Westerbauer, Dieter Friedhoff, nahm inmitten des fast fertigen Parcours den Förderscheck der Sparkassenstiftung für Hagen entgegen. Die Stiftung freut sich sehr über die Realisierung dieses Gemeinschaftsprojektes, da es so viele verschiedene Gruppen anspricht. Die Umsetzung ist erneut ein herausragendes Beispiel für die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements in unserer Stadt.

Anträge an die Sparkassenstiftung für Hagen (formlos) gerne per E-Mail an stiftung@skhahe.de. Fragen beantwortet Thorsten Irmer gern, (02331) 206 3250.

Gruppen des Gemeindezentrums Helfe spenden für Bahnhofsmission

20180420_Spende BahnhofsmissionHagen. Seit vielen Jahren organisieren unterschiedliche Gruppen des Gemeindezentrums Hagen-Helfe einen Adventsbasar. Dessen Erlös wird an verschiedene soziale Einrichtungen in Hagen gespendet. Ehrentraud Kaub und Heidi Sahm überreichten am Donnerstag (19. April) Ilona Ladwig-Henning stellvertretend für die Bahnhofsmission Hagen einen Spendenscheck in Höhe von 400 Euro.

Oli Trelenberg radelt für den Wünschewagen –Hagen sagt „Danke!“

Oli radelt2018_Foto Stadt Hagen Clara BerweHagen. „Tue Gutes – und rede darüber“ – getreu dem Motto radelt der Hagener Oliver Trelenberg, den alle eigentlich nur unter seinem Kürzel „Oli“ kennen, seit 2014 quer durch Deutschland, um durch Öffentlichkeitsarbeit und das Sammeln von Spenden auf die Belange vieler Krebspatienten aufmerksam zu machen. 2018 startet die Tour am 15. Mai in Stuttgart und führt über rund 2.500 Kilometer bis in die Bundeshauptstadt, wo sie am 30. Juni endet. Oliver Trelenberg besuchte kurz vor Beginn seiner diesjährigen Tour Oberbürgermeister Erik O. Schulz im Hagener Rathaus an der Volme.

Oli radelt2018_Tour_Foto Stadt Hagen Clara BerweSchulz hat in diesem Jahr zum dritten Mal die Schirmherrschaft für die Rad-Benefiztour von Oli Trelenberg übernommen. Bereits im Vorfeld hatte er rund 40 andere Oberbürgermeister und Bürgermeister in den Städten entlang der diesjährigen Strecke angeschrieben und um Spenden und kostenfreie Übernachtungen gebeten. „Inzwischen haben sich dreiviertel meiner Kolleginnen und Kollegen bei uns gemeldet und ihre Unterstützung zugesagt – ein toller und nachhaltiger Beweis für das Engagement von Oli Trelenberg“, sagt Hagens Oberbürgermeister.

2013 war Oliver Trelenberg selber an Kehlkopfkrebs erkrankt. Die Erfahrungen mit dieser heimtückischen Krankheit haben dazu geführt, dass er unter dem Motto „Oli radelt“ auf seinen Radtouren über Krebskrankheiten informiert, Wege aus persönlichen Lebenskrisen aufzeigt, Spenden sammelt und mit zahlreichen Menschen in Kontakt kommt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Auf seinen Touren konnte Oli Trelenberg allein in den Jahren 2016 und 2017 die stolze Spendensumme von 13.239 Euro sammeln. Dieses Geld ging ohne Abzüge komplett an den Verein „Engel mit Herz e.V.“, der sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, Spenden für von Armut betroffene Krebspatienten zu sammeln, um diesen damit einen Urlaub finanzieren zu können.

Ende des vergangenen Jahres hatte Oli Trelenberg Gelegenheit, sein Projekt unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet und dem Fernsehmoderator Johannes B. Kerner vorzustellen. Alle zeigten sich sehr beeindruckt von diesem großartigen, ehrenamtlichen Engagement.

Nach mehreren Jahren Zusammenarbeit mit dem Verein „Engel mit Herz e.V.“ sammelt Oli Trelenberg in diesem Jahr für ein neues Projekt Spenden. Ausgewählt hat er das Projekt „Wünschewagen“ des Regionalverbandes Ruhr e.V. des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB).

Die Projektleiterin des Wünschewagens, Nazan Aynur, war eigens mit einem Wünschewagen nach Hagen gereist, um ihr Projekt vorzustellen. Der Wünschewagen ist ein Ehrenamtsprojekt, das 2014 in Essen gestartet ist und sich ausschließlich über Spenden- und Sponsorenmittel sowie über freiwillige Mitarbeit und ASB-Eigenmittel finanziert. Unter dem Motto „Letzte Wünsche wagen“ begleitet und betreut der Wünschewagen des ASB schwerstkranke Menschen jeden Alters bei der Erfüllung ihres letzten Wunsches.

Der Wünschewagen ist in seiner gesamten Ausstattung ein Krankentransportwagen – das heißt, alle medizinischen und sanitätstechnischen Geräte sind an Bord, um im notwendigen Fall den Fahrgast adäquat versorgen zu können. Dieses Equipment ist allerdings versteckt gehalten hinter Einbauschränken, um dem Fahrzeug einen Flair von Campingwagen zu verleihen. Der Wünschewagen ist im Gegensatz zu einem üblichen Einsatzfahrzeug rundum panoramaverglast, sodass der Fahrgast bereits während der Fahrt den Ausblick genießen kann. Die Scheiben sind verdunkelt, sodass die Privatsphäre gewahrt wird. Zudem bietet der Wagen Platz für eine weitere Begleitung des Fahrgasts. Inzwischen gibt es in Essen zwei Fahrzeuge, die zwei- bis dreimal wöchentlich unterwegs sind. Weitere Informationen finden sich auf der Website http://www.wuenschewagen.com.

Seit 2015 ist das Projekt dabei, sich bundesweit auszudehnen. Ende dieses Jahres wird es in allen Bundesländern einen Wünschewagen geben. Oli Trelenberg wird bereits auf seiner jetzigen Tour viele Stationen mit Wünschewagen anfahren und diesen einen Besuch abstatten.

Oberbürgermeister Schulz zeigte sich tief beeindruckt über dieses Projekt und wünschte Oli für seine diesjährige Tour viel Sonne am Himmel und in den Herzen der Menschen, mit denen er in den rund sechs Wochen ins Gespräch kommen wird. Alle Details zur diesjährigen Tour sowie zu den Hintergründen und Spendenzielen finden sich unter www.oli-radelt.de .

Ehrenamtliche Willkommens-besucherinnen gesucht

Der Kinderschutzbund besucht schon seit vielen Jahren Eltern in den ersten Lebensmonaten des Babys, um sie mit Tipps und Informationen zu versorgen. Der Informationsbedarf bei den Eltern ist oft groß und die Willkommensbesucherin kann weiterhelfen, wenn die Eltern eine Krabbelgruppe suchen oder wissen wollen, wo es ein Babyschwimmangebot gibt. Auch wenn die Eltern Hilfe bei Anträgen oder Unterstützung in Erziehungsfragen benötigen, weiß die Willkommensbesucherin, wo es in der Nähe Unterstützungsmöglichkeiten gibt. Sie kann die Eltern ermutigen, Angebote in Anspruch zu nehmen oder auch erste Kontakte zu Beratungsstellen vermitteln.

Neben einer Tasche mit reichlich Infomaterial bringen die Willkommensbesucherinnen den Familien immer auch ein kleines Geschenk für den neuen Erdenbürger mit, was natürlich bei den Familien gut ankommt.

Der Kinderschutzbund freut sich über engagierte Frauen, die Einfühlungsvermögen besitzen und Freude am Kontakt mit jungen Familien haben. Wer Interesse an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit hat, ist herzlich eingeladen zu einem Informationsgespräch

am       Montag, 09.04. 2018

um       17.00 Uhr

im        Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstr. 20, 58095 Hagen-Mitte

Frau Ulla Peveling, Dipl. Pädagogin und Koordinatorin für die Willkommensbesuche, wird an diesem Abend für alle Fragen rund um das Thema Willkommensbesuche zur Verfügung stehen. Voranmeldungen werden erbeten. Weitere Informationen können Sie gern unter Telefon 02331/3860890 oder hilfe@kinderschutzbund-hagen.de erhalten.

 

Märkische Bank spendet 600 Euro an Bahnhofsmission

Hagen. Vor gut einem Jahr, am 9. März 2017, konnte die Märkische
Bank auf ihre Gründung vor 120 Jahren in Hagen-Boele zurückblicken.
Anlässlich dieses Jubiläums führte die Bank im zurückliegenden September
einen historischen Jahrmarkt auf dem Theaterplatz in Hagen
durch. Der Erlös aus dem Verkauf der Wertmarken in diesem Zusammenhang
spendete die Märkische Bank nun an die Bahnhofsmission
Hagen. Stattliche 600 Euro konnten zusammengetragen werden!
Unter dem Motto „Nächste Hilfe: Bahnhofsmission“ kümmert sich ein
Team von Ehrenamtlichen unter der hauptamtlichen Leitung von Ilona
Ladwig-Henning von der Diakonie Mark-Ruhr am Hagener Hauptbahnhof
um die Anliegen von Reisenden und hilfesuchenden Menschen. Der Vorstandsvorsitzende der Märkischen Bank, Hermann Backhaus, hat vor
wenigen Wochen selbst die Arbeit aus nächster Nähe kennen gelernt, in
dem er das Team der Bahnhofsmission einen Tag lang bei der Arbeit
unterstützt hat.

Ökumenische Gruppen spenden für Luthers Waschsalon

Hagen. Seit vielen Jahren organisieren Gruppen des ökumenischen Gemeindezentrums
in Hagen-Helfe einen Adventsbasar. Dessen Erlös wird
stets an verschiedene soziale Einrichtungen in Hagen gespendet. Auch
Luthers Waschsalon wurde mit einer Spende bedacht.
So überreichten Erbentraud Kaub und Heidi Sahm am Donnerstag (22.
März) 400 Euro an die Einrichtung der Diakonie Mark-Ruhr. Seit mehr als
zehn Jahren werden Luthers Waschsalon, aber auch die Bahnhofsmission
Hagen, nun schon durch die Gruppen des ökumenischen Gemeindezentrums
Hagen-Helfe unterstützt.

„Bärtige Schurken“ überreichen Spielzeug

 

Hagen. Für strahlenden Kinderaugen in der Kinderklinik des AGAPLESION ALLGEMEINEN KRANKENHAUSES HAGEN sorgten heute die „Bearded Villains“ aus NRW. Die hierzulande noch recht unbekannten „bärtigen Schurken“ sind ein weltweit agierender Bartträgerverein, der sich unter anderem karitativen Zwecken verschrieben hat. Chefarzt Dr. med. Jan-Claudius Becker freute sich, ein großen Paket mit vielen Spielsachen für das Spielzimmer der Kinderklinik am AKH entgegen nehmen zu dürfen.

Mitglied Mark Oliver Schmitz ist selbst Hagener, „und so lag die Idee nahe, dass wir auch den kranken Hagener Kindern eine Freude machen möchten!“ Er hatte auch den Kontakt zur Klinik hergestellt. „Wir sind zurzeit insgesamt rund 30 barttragende Mitglieder mit steigender Tendenz in NRW“, wie Dirk Gottschalk, Mitglied des nationalen Führungsgremiums und auch gebürtiger Hagener, erzählt, die auf ihren regelmäßigen Treffen Geld in den eigenen Reihen sammeln, um damit die unterschiedlichsten sozialen oder gemeinnützigen Projekte in der Region, aber auch deutschlandweit zu unterstützen. Gegründet wurde die Organisation 2014 in Los Angeles, Kalifornien, USA, „mit dem Ziel, die bärtigen Männer mit dem Charakter von Ihrem Nachbarn nebenan bis hin zum Supermodel auf dem Cover von Magazinen zu repräsentieren“, wie sie sich selbst beschreiben. Mittlerweile ist daraus eine weltweite Bewegung geworden, die unter anderem in Deutschland, Kanada, Griechenland, den Niederlanden, Australien, Mexiko und auch Großbritannien aktiv ist. In Deutschland gibt es rund 100 Mitglieder; „im April ist sogar ein treffen in Hagen geplant“, wie Michael Schmitz stolz berichtet.

Nun aber hatten die Bearded Villains“ aus NRW erst einmal die unterschiedlichsten Spielsachen im Gepäck. Vom Dino über Bauklötze, Puzzle und Büchern war alles dabei. Auch der Spielzeug-Arztkoffer durfte selbstverständlich nicht fehlen. „Im Namen unserer kleinen Patienten einen ganz herzlichen Dank. Da ist für jeden etwas dabei“, bedankte sich Chefarzt Dr. med. Jan-Claudius Becker bei der Übergabe für die Spende. Dabei ist die Auswahl gar nicht so einfach. „Nicht jedes Spielzeug ist für uns geeignet, denn es muss aus hygienischen Gründen auf jeden Fall abwaschbar sein“, erklärt der erfahrene Pädiater weiter. Dies hatten die bärtigen Spender im Vorfeld bedacht und entsprechend eingekauft. Und für die Kinder in der Kinderklinik ist diese Überraschung auf jeden Fall eine gelungene.

In der Kinderklinik des AGAPLESION ALLGEMEINEN KRANKENHAUSES HAGEN werden jährlich knapp 14.000 Kinder stationär und ambulant behandelt. Dabei deckt das Leistungsspektrum nahezu alle Erkrankungen des Kindes- und des Jugendalters ab. Zudem ist die Kinderklinik Teil des Perinatalzentrums Level I, in dem auch Frühchen unter 500 Gramm umfassend versorgt werden können.

Kinderschutzbund sucht ehrenamtliche Helfer/innen

Hagen. Der Bedarf an Ehrenamtlichen für die Angebote im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes steigt stetig an. Deshalb werden weitere Freiwillige benötigt, um die vielen Aufgaben zu erfüllen, die sich tagtäglich stellen.  Besonders für die Schularbeitskreise sucht der Kinderschutzbund noch Menschen, die ein- oder zweimal wöchentlich nachmittags Grundschüler/innen bei den Hausaufgaben unterstützen möchten. Auch der Second-Hand-Shop des Kinderschutzbundes in Altenhagen bedarf weiterhin der Unterstützung. Wer Spaß am Umgang mit Menschen, Organisation und Bekleidung hat, ist hier gut aufgehoben. Personen, die lieber schnippeln, braten und kochen, sind im „Suppenkasper“, dem kostenlosen Mittagstisch für bedürftige Kinder, an der richtigen Stelle.

 

Wer sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit in diesem, aber auch in anderen Bereichen des Kinderschutzbundes interessiert, ist herzlich zu einem Informationsgespräch eingeladen. Es findet statt

 

am       Montag, 12.03.2018

um      17.00 Uhr

im        Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstr. 20, 58095 Hagen

 

Voranmeldungen werden erbeten unter der Rufnummer 02331/3860890.

Steffi Bastians weitere vier Jahre Vorsitzende der Vorhaller AWO

 

Wenige Veränderungen im eingespielten Vorstandsteam

 

Bei der zurückliegenden Jahreshauptversammlung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Vorhalle wurde die Vorsitzende Steffi Bastians bereits zum zweiten Mal in ihrem Amt bestätigt. Somit führt Bastians auch in den kommenden vier Jahren den Vorstand der Vorhaller AWO an.

Mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr, in dem mehr Neueintritte als Austritte zu verzeichnen waren und auch die Kasse mit einem kleinen Plus abgeschlossen hat, hatte Bastians die Arbeit im AWO-Ortsverein präsentiert und mit dem Hinweis geendet, dass sie gerne für die nächste Amtszeit noch einmal zum Vorsitz kandidieren würde. Dem Wunsch der alten und neuen Vorsitzenden folgten die Mitglieder fast durchgehend einstimmig und wählten  unter dem Stichwort „Wiederwahl“ fast den kompletten bisherigen Vorstand neu. Mit der langjährig engagierten Gisela Jaraczeski wechselt die vormals zweite Kassiererin in die Funktion der Revisorin und mit Karin Boas und Marlies Wahn konnten zwei neuaktive Vorstandsmitglieder gewonnen werden.

Die Stabilisierung und der weitere Einsatz im Stadtteil Vorhalle ist auch weiterhin das Anliegen für die Arbeiterwohlfahrt. Von dem unermüdlichen Einsatz überzeugten sich bei der Jahreshauptversammlung auch der hauptamtliche AWO-Referent Hendrik Jostes, der die Sitzungsleitung übernommen hatte, sowie der Hagener AWO-Kreisvorsitzende Jürgen Reiß.

 

 

AWO Vorhalle – neugewählter Vorstand:

Vorsitz                                 Steffi Bastians

Stellv. Vorsitz                    Heinz Friedhoff

Kassierer                             Marianna Friedhoff

Stellv. Kassierer               Marlies Wahn

Schriftführung                  Karin Boas

Stellv. Schriftführung    Fenja Arntsen

Beisitzer                              Bärbel Drinhaus

Hildegard Kammer

Karl-Heinz Klos

Sybille Klos-Eckermann

Revisoren                           Jürgen Hälker

Gisela Jaraczewski

„Ehrenamtliche Umgangsbegleiterinnen und -begleiter gesucht“

Hagen. Wenn Eltern sich trennen und über die Umgangsregelung nicht einig sind, leiden oftmals besonders die Kinder sehr unter ihrer neuen Lebenssituation. Die Beteiligten sind verunsichert und wissen nicht, wie der Kontakt zum anderen Elternteil aufrecht erhalten werden kann, wenn man sich am liebsten aus dem Weg gehen würde. Aber während die Liebesgeschichte beendet ist, geht die Eltern-Kind-Geschichte weiter.  Dieser Lebensabschnitt ist für alle Beteiligten eine sehr emotionale und nervenaufreibende Zeit. Eine gute Vereinbarung zu treffen, ist eine Aufgabe für die Eltern, die sich ohne Hilfe nicht immer regeln lässt. Daher bietet der Kinderschutzbund in seinen Räumlichkeiten die Möglichkeit eines „Begleiteten Umgangs“ an. Das bedeutet, dass neutrale Menschen, die nicht auf der Seite eines Elternteiles stehen, das Kind und die Eltern in dieser Situation unterstützen, eine Zeit lang begleiten und Eltern-Kind-Treffen auf neutralem Boden in den Räumen des Kinderschutzbundes anbieten. Für diese anspruchsvolle, aber auch sehr bereichernde Aufgabe werden die Umgangsbegleiterinnen und -begleiter vorbereitet, geschult und arbeiten gemeinsam mit erfahrenen Umgangsbegleitern im Team.

Der Kinderschutzbund ist aktuell auf der Suche nach ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diese Umgangskontakte begleiten wollen. Interessierte sind herzlich eingeladen zu einem

Informationstreffen am Montag, 19.02.18 um 17.00 Uhr

im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstr. 20, Hagen-Mitte bei Frau Denninghaus-Scheffler, Fachpädagogin für Trennung und Scheidung. Anmeldungen werden erbeten unter der Rufnummer 02331/386089-0 oder unter hilfe@kinderschutzbund-hagen.de. „Ehrenamtliche Umgangsbegleiterinnen und -begleiter gesucht“ weiterlesen

Der Kinderschutzbund sucht Verstärkung

 

Der Familienunterstützende Dienst hat es sich zur Aufgabe gemacht, für alle Hagener Familien, in denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung leben, Entlastungssituationen durch installierte Einzelbetreuung zu schaffen. In der Regel findet dieser Einsatz ambulant in den Familien statt. Dies kann stundenweise in der Woche oder am Wochenende  – immer in individueller Absprache mit den Familien – der Fall sein. Es handelt sich hierbei nicht vorrangig um eine pflegerische Tätigkeit, sondern das Angebot reicht z.B. vom gemeinsamen Spielplatz- oder Diskobesuch bis hin zur Begleitung zu Therapie- und Gruppenstunden oder Behördengängen. Dies hilft den Kindern und Jugendlichen am öffentlichen Leben teilzunehmen.

 

Hierfür werden fortlaufend engagierte Honorarkräfte eines jeden Alters (ab 18 Jahren) gesucht, die im pädagogischen, sozialen oder pflegerischen Bereich angegliedert sind und bestenfalls bereits Erfahrungen mit Menschen mit Behinderung gemacht haben.

 

Wer Interesse an dieser stundenweisen Honorartätigkeit hat, ist herzlich eingeladen zu einem

 

Informationsabend am Mittwoch, 31. Januar 2018  um  17.30 Uhr

im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstr. 20, Hagen-Mitte.

 

Frau Jana Kunze wird an diesem Abend für alle Fragen rund um dieses Thema zur Verfügung stehen. Anmeldungen werden erbeten unter der Rufnummer 02331/386089-0 oder unter hilfe@kinderschutzbund-hagen.de.

Beschäftigte der Sparkasse HagenHerdecke spenden für Suppenküche und Brotkorb

Wie in den Vorjahren sammelten die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der Sparkasse HagenHerdecke anlässlich des
Betriebsfestes 2017 für den guten Zweck. Insgesamt kamen
2.000,00 Euro zusammen.

Die Spende kommt in diesem Jahr zwei Vereinen zu Gute,
die sich mit viel ehrenamtlichem Engagement um die besonders
Bedürftigen in Hagen und Herdecke kümmern:

  • 1.700,00 Euro gehen an die Suppenküche Hagen e. V. und
  • 300,00 Euro erhält der Brotkorb Herdecke e. V.

UPDATE | Verleihung der GOLDENEN BILD der FRAU auch an Bettina Landgrafe aus Hagen

Verleihung der GOLDENEN BILD der FRAU an Bord von AIDAprima

Gestern Abend war es soweit: An Bord von AIDAprima wurde in Hamburg zum 11. Mal die GOLDENE BILD der FRAU vergeben. AIDA Cruises war erstmals Gastgeber der Preisverleihung, mit der Europas größte Frauenzeitschrift in diesem Jahr sechs Frauen für ihr ehrenamtliches Engagement und Zivilcourage auszeichnete.

Sehen Sie dazu auch: 

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Goldene-Bild-der-Frau-Sechs-Frauen-geehrt,hamj60984.html

und

Im Mittelpunkt des Abends standen die diesjährigen Preisträgerinnen Anja Gehlken, Ninon Demuth, Bettina Landgrafe, Barbara Stäcker, Julia Cissewski und Sylke Hoß.

„Es ist uns eine große Freude und Ehre in diesem Jahr Gastgeber der GOLDENEN BILD der FRAU Gala zu sein. Das Engagement aller Preisträgerinnen verdient unsere größte Hochachtung, denn diese Alltagsheldinnen beweisen, dass man mit Mut, Herzenswärme und Kreativität unglaublich viel bewegen kann. Wir von AIDA Cruises freuen uns, die heute prämierten Projekte ebenfalls mit je 10.000 Euro zu unterstützen“, sagte Felix Eichhorn, Präsident von AIDA Cruises, der die Preisträgerinnen außerdem spontan zu einer Kreuzfahrt an Bord von AIDAprima einlud.

TV-Star und Moderator Kai Pflaume begrüßte rund 550 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Showbiz im Theatrium von AIDAprima – unter ihnen Katarina Barley, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Thomas Heinze, Herbert Knaup, Mareile Höppner, Sophie Wepper, Elisabeth Lanz, Tim Mälzer, Jorge Gonzáles und Fußballspieler Hans Sarpei. Für Gänsehaut pur sorgte an diesem Abend Stargast Anastacia mit ihrem Überraschungsaufritt und einer sehr emotionalen Laudation für eine der Preisträgerinnen.

Nach der feierlichen Preisverleihung wurde auf der After Show Party im Beach Club bis Mitternacht gefeiert. Auch zahlreiche Gäste von AIDAprima verfolgten live an Bord oder auf der Terminal Party im Cruise Center Steinwerder auf Großbildschirmen die Verleihung der GOLDENEN BILD der FRAU.

 

GOLDENE BILD der FRAU – starke Frauen und große Emotionen in Hamburg

Gestern Abend fand die große Verleihung der „GOLDENEN BILD der FRAU“ an Bord von AIDAprima im Hamburger Hafen statt.

Überglücklich nahm Julia Cissewski (43) aus Leipzig den mit 30.000 Euro dotierten Leserpreis aus den Händen von Bundesfamilienministerin Katarina Barley in Empfang. Damit kann sie weiterhin für das Überleben der Menschenaffen und eines einmaligen Naturparadieses kämpfen.

Katarina Barley dankte den Preisträgerinnen mit sehr persönlichen Worten: „Ich finde solche Ereignisse wie heute großartig – und diese Frauen und ihr großartiges Engagement beeindrucken mich zutiefst.“

GOLDENE BILD der FRAU - starke Frauen und große Emotionen in Hamburg / Julia Cissewski erhält für "Orang-Utans in Not e.V." den Leserpreis von Bundesministerin Katarina BarleyAuch in diesem Jahr unterstützten wieder zahlreiche Prominente die großartigen Preisträgerinnen und ihre Projekte. Auf der Bühne wurden sie von Tim Mälzer, Désirée Nosbusch, Laura Ludwig und Hans Sarpei geehrt. Mareile Höppner, Elisabeth Lanz, Sophie Wepper, Thomas Heinze und Herbert Knaup begleiteten die Preisträgerinnen vor der Verleihung über den Roten Teppich. Musikalisch für Gänsehaut sorgte US-Superstar Anastacia, die auf der Bühne auch bewegende Worte für Preisträgerin Barbara Stäcker fand.

Hinschauen statt wegsehen – nach dieser Überzeugung lebt Sylke Hoß (37). Die Altenpflege-Helferin aus Hamburg deckte schlimme Missstände im Pflegeheim ihres früheren Arbeitgebers auf. Als die Vorgesetzten auf ihre Hinweise nicht reagierten, sammelte sie weitere und informierte schließlich die staatliche Heimaufsicht. So wurden die Missstände publik. Doch Sylke Hoß bekam für ihr couragiertes Eingreifen statt Lob die Kündigung.

Nichts ahnend saß die zweifache Mutter im Publikum, als Richard Vogt (72), Bewohner des Altenheims, in dem Sylke Hoß heute arbeitet, auf die Bühne kam, um ihr für ihr couragiertes Handeln zu danken. Völlig überrascht und mit Tränen in den Augen nahm sie anschließend den „Sonderpreis Zivilcourage“ der GOLDENEN BILD der FRAU aus den Händen von Julia Becker, Gesellschafterin und künftige Aufsichtsratsvorsitzende der FUNKE MEDIENGRUPPE, entgegen. Von den Zuschauern wurde Sylke Hoß mit Standing Ovations gefeiert.

„Für uns als Team der GOLDENEN BILD der FRAU ist dieses Gefühl das Schönste: Dass die Richtigen auf der Bühne stehen – unsere Preisträgerinnen! Starke Frauen, die zeigen, was man mit klugen Ideen und Leidenschaft bewirken kann“, sagt Sandra Immoor, BILD der FRAU-Chefredakteurin. „Und alle Stars, Politiker, Wirtschaftsbosse verneigen sich vor diesen Frauen und ihrem großartigen Engagement – so war’s auch heute wieder!“

Moderator Kai Pflaume führte vor 550 geladenen Gästen – darunter viele Prominente aus Show, Wirtschaft und Politik – durch einen emotionalen Gala-Abend: Auf die Preisträgerinnen warteten neben begeistertem Applaus auch tolle Überraschungen. So konnte sich die Leipzigerin Julia Cissewski über ein wunderbares Bild freuen, das der Orang-Utan „Buschi“ aus dem Osnabrücker Zoo für sie gemalt hatte. Anja Gehlken wurde von ihren Gefühlen überwältigt, als Tochter Isabel (16) sie mit dem selbst komponierten Song „Helping Hands“ auf der Bühne überraschte. Hans Sarpei überreichte Bettina Landgrafe die goldene Trophäe: Der ehemalige Fußball-Profi stammt aus Ghana – dem Land, in dem Bettina Landgrafe sich seit 15 Jahren unermüdlich engagiert.

Das sind die Preisträgerinnen und ihre Paten im Überblick:

Julia Cissewski (44) aus Leipzig kämpft gegen das Artensterben: Mit ihrem Verein „Orang-Utans in Not“ rettet die Chefsekretärin verwaiste und verletzte Menschenaffen in Indonesien und setzt sich für den Erhalt des Regenwaldes ein.

Teppich-Patin/Laudatorin: Elisabeth Lanz, Désirée Nosbusch

Ninon Demuth (27) aus Berlin macht aus Fremden Freunde: Die Gründerin bringt mit ihrem Verein „Über den Tellerrand“ Geflüchtete und Einheimische zusammen – zum Kochen und für viele andere Aktionen und Events.

Teppich-Pate/Laudator: Herbert Knaup, Tim Mälzer

Anja Gehlken (45) aus Rödinghausen (Ostwestfalen) setzt sich für Schlaganfall-Kinder ein: Mit ihrem Verein „SCHAKI“ will die Sozialpädagogin erreichen, dass Kinder und Babys, die einen Schlaganfall hatten, besser versorgt werden. Sie unterstützt Familien und klärt auf.

Teppich-Patin/Laudatorin: Mareile Höppner, Laura Ludwig

Bettina Landgrafe (40) aus Hagen befreit Kindersklaven in Afrika: Mit ihrem Verein „Madamfo Ghana“ holt die Krankenschwester Kinder aus Zwangsarbeit, baut Schulen und Kliniken, vergibt Mikrokredite – und leistet in Ghana seit über 15 Jahren Hilfe zur Selbsthilfe.

Teppich-Patin/Laudator: Sophie Wepper, Hans Sarpei

Barbara Stäcker (56) aus München schenkt Krebspatientinnen Mut und Kraft: Bei Foto- und Makeup-Sessions ihres Vereins „Nana – Recover your smile“, den sie im Namen ihrer an Krebs verstorbenen Tochter gegründet hat, schöpfen die Frauen neues Selbstbewusstsein und erleben, wie schön sie trotz Krankheit sind.

Teppich-Patin/Laudatorin: Thomas Heinze, Anastacia

Sylke Hoß (37) aus Hamburg erhielt den „Sonderpreis Zivilcourage“: Sie machte den Mund auf und deckte während ihrer Arbeit im Pflegeheim Missstände auf. Ihren Mut bezahlte sie mit der Kündigung. Inzwischen hat sie einen neuen Job und kümmert sich mit viel Herzblut um pflegebedürftige Menschen.

Laudatorin: Julia Becker