Archiv der Kategorie: Theater Hagen

Werkstatt-Probe zur neuen Ballettproduktion „MOVE ON“

am heutigen Montag, 8. Oktober 2018 um 18 Uhr im Theater Hagen, Großes Haus

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Die erste Ballettpremiere des Theaters Hagen in dieser Spielzeit (am 13.10.2018, 19.30 Uhr, Großes Haus) präsentiert einen dreiteiligen Abend mit Choreographien von Cayetano Soto („Uneven“), Itzik Galili („Ephemeron“) und Alfonso Palencia („¡Movinos!“, Uraufführung).

Eine Einstimmung zu dieser Premiere bietet die Werkstatt-Probe (ehemals Ballettmatinee) am Montag, 8. Oktober 2018, mit Beginn um 18 Uhr im Großen Haus des Theaters Hagen. Ballettdirektor Alfonso Palencia, Choreograph Itzik Galili und weitere Produktionsbeteiligte sowie Dramaturgin Ina Wragge werden eine Einführung in die Choreographien geben. Und natürlich wird die Compagnie Ausschnitte aus den einzelnen Stücken präsentieren.

Der Eintritt ist frei.

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„SIMON BOCCANEGRA“

 

Oper in einem Prolog und drei Akten (Fassung von 1881) von Giuseppe Verdi

In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten

Premiere: SAMSTAG, 29. SEPTEMBER 2018, 19.30 Uhr | Theater Hagen (Großes Haus)

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Koproduktion mit dem Theater Lübeck

Am 29. September findet die erste Opernpremiere in dieser Spielzeit im Theater Hagen statt (19.30 Uhr, Großes Haus): „Simon Boccanegra“ von Giuseppe Verdi (in italienischer Sprache mit deutschen Übertexten).

Der Doge ist tot! Es lebe der Doge! Damit ließe sich die ganze Geschichte auf den Punkt bringen, die Verdi in seiner Oper über den Dogen Simon Boccanegra erzählt, der 24 Jahre – nicht ohne Gewalt – im Genua des ausgehenden Mittelalters herrschte, bevor er offenbar einem Giftmord zum Opfer fiel. In vorherrschend dunkle Klangfarben getaucht, verleiht Verdis Musik den Situationen aus Politik, Todesfeindschaft, Liebe und Unschuld, der Frage nach einer statthaften Vater-Tochter-Beziehung sowie einer musikalisch grandios ausgemalten Versöhnungsutopie im Tode der Erzfeinde eine unwiderstehliche Faszination.
Nur die Handlung der Oper, deren Verworrenheit unter Opernfans berühmt berüchtigt ist, hat wohl bisher verhindert, dass „Simon Boccanegra“ ebenso häufig gespielt wird wie etwa „La Traviata“ oder „Otello“ – ungleich berühmtere Werke Verdis aus der gleichen Zeit. Die Schwäche des Librettos offensiv und kreativ in einen Vorteil umzudrehen und Verdis musikalisches Meisterwerk für uns heute zugänglich zu präsentieren, ist Absicht der Regisseurin Magdalena Fuchsberger (und ihres Teams), die nichts Geringeres ankündigt, als mit „Simon Boccanegra“ den Abgesang des Patriarchats auf der Hagener Bühne zelebrieren zu wollen: Patriarchendämmerung im versöhnlichsten Verdi-Klang! Man darf gespannt sein.
Für die Ausstattung zeichnen Monika Biegler (Bühne), Kathrin Hegedüsch (Kostüme), Aron Kitzig (Video) verantwortlich, für die Lichtgestaltung Hans-Joachim Köster. Die musikalische Einstudierung und Leitung liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Joseph Trafton, Choreinstudierung: Wolfgang Müller-Salow, Dramaturgie: Francis Hüsers.

Es singen und spielen: Valentin Anikin, Veronika Haller, Vera Käuper-de Bruin / Andrea Kleinmann, Kwang-Keun Lee, Kenneth Mattice, Xavier Moreno, Dong-Won Seo, Richard van Gemert, Chor des Theaters Hagen, Extrachor des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen
Weitere Vorstellungen: 5.10. (19.30 Uhr); 14.10. (18.00 Uhr); 4.11. (15.00 Uhr); 17.11. (19.30 Uhr); 15.12.2018 (19.30 Uhr); 18.1. (19.30 Uhr); 13.2. (19.30 Uhr); 17.3. (18.00 Uhr); 10.4. (19.30 Uhr); 2.5.2019 (19.30 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Sonntag: Entdeckertag zu „Die grosse Klimakonferenz der Tiere“

Sonntag, 23. September 2018, 15 Uhr, Theater Hagen, LUTZ

Logo201506 30Der „Entdeckertag“ zur nächsten Premiere im Lutz findet zu „Die große KlimaKonferenz der Tiere“ (eine mobile TheaterUmweltKonferenz von Anja Schöne – ab 8 Jahren) am 23. September 2018 um 15 Uhr im Lutz statt. Zu dieser Einführungsveranstaltung sind alle jüngeren und älteren Interessierten herzlich eingeladen. Die Besucher erfahren spannende Details rund um das Stück, die Entstehung der Produktion, lernen die Darsteller kennen und dürfen alle Fragen stellen, die sie schon immer stellen wollten.

Der Eintritt ist frei.

Offene Probe und Werkstattgespräch zur Oper „SIMON BOCCANEGRA“

  • WERKSTATT-PROBE – Offene Probe und Werkstattgespräch zur
  • Oper „SIMON BOCCANEGRA“ von Giuseppe Verdi

am Montag, 24. September 2018, 18.00 Uhr, Theater Hagen (Theatercafé, Großes Haus)
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Die erste Opern-Premiere in dieser Spielzeit im Theater Hagen ist „Simon Boccanegra“ von Giuseppe Verdi (Premiere: 29.9.2018, 19.30 Uhr, Großes Haus).

Im Vorfeld dazu findet eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Werkstatt-Probe“ (ehemals „Theater Hautnah“) am 24. September 2018 im Theater Hagen statt. Diese beginnt um 18.00 Uhr im Theatercafé mit einer Einführung in dieses Werk und diese Neuinszenierung und einem Gespräch mit dem Produktionsteam. Anschließend können die Besucher erste Live-Eindrücke beim Probenbesuch im Großen Haus gewinnen.

Der Eintritt ist frei.

Statist für „Pariser Leben“ am Theater Hagen gesucht

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Foto: TV58.de

Für die Neuinszenierung der Offenbach-Operette „Pariser Leben“ (Regie: Holger Potocki) sucht das Theater Hagen einen ausgeprägt muskulösen Statisten (Typ Bodybuilder) zwischen 18 und 50 Jahren. Er sollte spielfreudig sein und ab etwa 10. Oktober 2018 abends Zeit für die Proben haben. Nach der Premiere am 27.10. 2018 ist er auch für die folgenden Vorstellungen bis 31.5.2019 fest mit eingeplant.

Ein Informationstreffen findet am Montag, 24.9.2018 um 18 Uhr am Theater Hagen (Elberfelder Str. 65, 58095 Hagen) statt. Treffpunkt: Bühneneingang.

Weitere Informationen unter 0177 3392623, Wolfgang Niggel (Leitung Statisterie)

Sonntag: Familienkonzert im Theater Hagen wird „der Hammer“!

direktdran.TV | Hans Leicher. | An diesem Sonntag um 11 Uhr startet das 1. Familienkonzert des orchesterhagen in dieser noch frischen aber bereits ganz schön heißen Theater Hagen-Spielzeit.

Familienkonzert – das kann man so deuten: Eltern und Großeltern gehen am Sonntag Vormittag ins Theater um sich Klassik anzuhören und die Kinder dürfen auch mit.

Wie geschrieben: Kann man so deuten – sollte man aber keinesfalls.

juri4©Jenny SieboldtVielmehr sind die jungen Theater-Gäste an diesem Sonntag die Hauptzielgruppe.

Und die Eltern und Großeltern? Naja, die sind gerne mit eingeladen um einerseits ein hammermäßiges Konzert zu erleben und zudem auch noch den beliebten KIKA-Star Juri Tetzlaff live auf der Bühne im Großen Haus zu erleben. Jury wird nämlich zusammen mit dem Genaralmusikdirektor Joseph Trafton dem hoffentlich ausverkauften Haus die berühmte Sinfonie Nr. 5 von Ludwig van Beethoven näherbringen.

„Schwere Kunst“? Keineswegs! Denn wer Joseph Trafton und Juri Tetzlaff nur ansatzweise kennt, der erahnt bereits wie die beiden in einer stimmigen Chemie sehr genau die Gäste aus allen Generationen erreichen werden. Dazu die Musikerinnen und Musiker des Philharmonischen Orchesters Hagen… also dieser Sonntag ist definitiv nichts für erlebnishungrige Langschläfer. „Es ist eine große Leidenschaft von mir, Konzerte für Kinder und Familien zu machen“, so Joseph Trafton und hier gibt es schon einmal einen winzigen Vorgeschmack:

Video – Quelle Joseph Trafton

 

Noch mehr Infos zu diesem Sonntags-Schmankerl gibt es hier:

https://tv58.wordpress.com/2018/09/11/familienkonzert-mit-juri-tetzlaff/

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen

 

 

„MOLLY BLOOM“-Premiere im LUTZ Hagen (Adults onely)

direktdran.TV | Hans Leicher. | Im Theater Hagen geht es in Sachen Premieren derzeit Schlag auf Schlag. „Take a walk on the wild side“ am vergangenen Samstag, am vergangenen Sonntag dann „Fatboy“ im Lutz, noch am Dienstag Abend das erste Sinfoniekonzert in der Stadthalle Hagen und damit es dem Theater-Publikum nicht langweilig wird, geht es gleich am Samstag Abend weiter. Diesmal mit einer Theater Hagen-Produktion im LUTZ. Das war bisher selten, ist aber nicht neu. Theater Hagen-Kenner erinnern sich z.B. noch an „Cabaret“. Auch hier wurde das Opus bzw. das Lutz genutzt.

MOLLY BLOOM“ (aus „Ulysses“ von James Joyce)

Eine englisch-deutsche One-Woman-Show mit Marilyn Bennett und Dan K. Kurland

feiert am Samstag, 15.09.2018 ab 19:30 Uhr Uraufführung bzw. Premiere im Lutz Hagen.

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„Molly Bloom“ (nach „Ulysses“ von James Joyce) – ist eine englisch-deutsche One-Woman-Show mit der wunderbaren und vielseitigen Kammersängerin Marilyn Bennett und mit Dan K. Kurland. Und man beachte: Ab 18 Jahren.

Hier die Beschreibung der Produktion seitens des Theater Hagen:

Einer der bekanntesten Romane der Moderne, „Ulysses“ von James Joyce aus dem Jahre 1922, endet im berühmtesten „inneren Monolog“ der Weltliteratur: der ohne Punkt und Komma notierte Gedankenfluss der Molly Bloom, Gattin des Anzeigenakquisiteurs Poldy Bloom im Dublin des Jahres 1904. Molly Bloom kann nicht schlafen. Also denkt sie bar jeder Hemmung (laut) über Gott und die Welt nach, ihr Sexualleben und ihre Kochrezepte, ihr Dasein als Sängerin, die Liebe zu ihrem Mann und frischt dabei auch das ein oder andere Gesangsstück wieder auf.

Marilyn Bennett, Hagener Kammersängerin und Publikumsliebling, verleiht der Ikone weiblichen Selbstbewusstseins Stimme und musikalischen Ausdruck bei dieser außergewöhnlichen szenischen Darbietung in englischer und deutscher Sprache. Ihr zur Seite steht Dan K. Kurland, der für die musikalische Leitung und Begleitung am Klavier verantwortlich zeichnet und als Poldy Bloom agiert.

Die Idee, das Konzept, die Inszenierung stammen von Intendant Francis Hüsers, die Ausstattung von Uwe Mingo und Christiane Luz, als Dramaturgin ist Rebecca Graitl mit dabei.

Insgesamt sind nur zwei weitere Vorstellungen von „Molly Bloom“ angesetzt:

23.9. (18.00 Uhr); 3.10.2018 (18.00 Uhr)

Bedenkt man, dass das LUTZ ca. 150 Plätze bietet, werden die Tickets für die Vorstellungen sicherlich sehr schnell ausverkauft sein. Denn gerade die zahlreichen Marilyn Bennett-Fans werden sich diesen Theater- und Musik-Leckerbissen kaum entgehen lassen. Deshalb ist eine schnelle Ticket-Reservierung ratsam.

Karten – wie immer- an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

 

Familienkonzert mit Juri Tetzlaff

Erstes Familienkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

am Sonntag, 16. September 2018 um 11 Uhr im Theater Hagen (Großes Haus)

Mit dem Fernsehstar Juri Tetzlaff als Moderator

Programm: Sinfonie Nr. 5 von Ludwig van Beethoven

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Den Start der Reihe der Familienkonzerte des Philharmonischen Orchesters Hagen mit dem populären Erzähler Juri Tetzlaff, deutschlandweit bekannt als charismatischer Moderator des Kinderkanals „KIKA“ und als überaus beliebter, kreativer Vermittler in Konzerten für Familien, bildet das Konzert am 16. September mit Beginn um 11 Uhr im Theater Hagen (Großes Haus). Wieder einmal nimmt Juri Tetzlaff die jungen Zuhörer mit auf eine aufregende Entdeckungsreise in die Welt der Klassik. Auf dem Programm steht Ludwig van Beethovens berühmte Sinfonie Nr. 5, in der das Schicksal an die Türe klopft. Das häufig zitierte Schicksalsmotiv, das die Sinfonie eröffnet und sich durch das gesamte Stück zieht, gehört wohl zu den bekanntesten Passagen klassischer Musik aller Zeiten. Juri Tetzlaff wird diesen Klassiker der Konzertliteratur gemeinsam mit dem musikalischen Leiter dieses Konzertes, Generalmusikdirektor Joseph Trafton, unterhaltsam für Jung und Alt vermitteln.

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Konzertbusse fahren zu den Sinfoniekonzerten in der Stadthalle Hagen

Auch in dieser Spielzeit fahren die „Konzertbusse“ zu den Sinfoniekonzerten (und zum Neujahrskonzert) des Philharmonischen Orchesters Hagen in die Stadthalle Hagen – zu den gewohnten und bereits veröffentlichten Zeiten mit Stop an den bekannten Haltestellen. Tickets für 1, 50 Euro sind an der Theaterkasse und bei den Bürgerämtern erhältlich (nicht im Bus!).

Details sind den Publikationen des Theaters Hagen (Datenheft, Orchesterheft) zu entnehmen.

„Was für eine Show – und das in Hagen…“ – Take a walk on the wild side

direktdran.TV | Hans Leicher. | „Was für eine Show – und das in Hagen…“ …sagt meine Sitznachbarin im Theater Hagen, als es bei der Premiere von „Take a walk on the wild side“ in die Pause geht. Damit spricht die begeisterte Theaterbesucherin meine Gedanken und sehr wahrscheinlich die von vielen mitgerissenen Besucherinnen und Besuchern in der ausverkauften Premiere aus. Gerade erst „Halbzeit“ und in der Pause gibt es nur angeregte, begeisterte Diskussionen über das was da gerade rund eine Stunde das Publikum völlig positiv überrascht hat. Und zugleich die Frage nach dem, was uns denn nun in der zweiten Hälfte erwartet. An dieser Stelle darf es ruhig schon verraten werden: Es wird noch gewaltig zugelegt! Rückblickend auf viele tolle Produktionen des Theater Hagen, die aufgrund ihrer Beliebtheit und ihres hervorragenden Formates gleich mehrere Spielzeiten im Programm geblieben sind, kann man sich vor dem gesamten Team des Theater Hagen nur verneigen.

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Fotos: Klaus Lefebvre

„Take a walk on the wild side“, mit seiner Premiere an diesem Samstag Abend, ist eine Show, die bei vielen Theater-Gästen alle Erwartungen bei weitem übertroffen hat. Eine Show? Aufgrund des Zusammenspiels von Musik, Video, Move, Effekten und vielen anderen guten Zutaten fällt es schwer, „Take a walk on the wild Side“ als reine Show einzuordnen. Das Theater Hagen nennt es Undergroundparty. Ich persönlich nenne es „unbeschreibliches Erlebnis“. Und dabei habe ich nicht im Geringsten ein schlechtes Gewissen dahingehend, zu dick aufgetragen zu haben.

„Take a walk on the wildside“ ist eine Produktion des Theater Hagen, die man hier (wir erinnern uns an meine Sitznachbarin) bisher nicht vermutet hat. „Take a walk on the wild side“ ist vielmehr einer der ganz großen Event-Abende im ganzen Land. Diesmal nicht in Berlin, nicht in Hamburg, nicht in München sondern in Hagen. Bei sechs (geplanten) Vorstellungen wird es sicherlich nicht bleiben.

Ein grandioser Start in die neue Spielzeit 2018/2019. Den gerade erlebten Erfolg nimmt dann auch Intendant Francis Hüsers bei der Premierenfeier auf: „Meine Damen und Herren des Theater Hagen, genau so wie heute Abend machen wir das jetzt die ganze Spielzeit durch.“

„Take a walk on the wild Side“ hat die Messlatte ziemlich hoch gelegt.

Mehr zur Produktion und zur Premiere gibt es in den nächsten Tagen – hier bei direktdran.TV und TV58.de

Weitere Termine, Infos und Tickets: http://www.theaterhagen.de

 

Start in eine besonders bunte musikalische Spielzeit – Joseph Trafton im Talk

Am Dienstag, 11.09.2018, gibt es mit dem ersten Sinfoniekonzert in der Stadthalle Hagen die Eröffnung der Konzertsaison mit Generalmusikdirektor Joseph Trafton. Das orchesterhagen wird eine besonders bunte musikalisches Spielzeit bieten. Beim AufTakt im Theater Hagen haben wir mit dem Generalmusikdirektor Joseph Trafton gesprochen:

 

 

Eröffnung der Konzertsaison mit Generalmusikdirektor Joseph Trafton

Erstes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am

Dienstag, 11. September 2018 um 20 Uhr in der Stadthalle Hagen

Leitung: Joseph Trafton, Solist: Jacob Reuven, Mandoline

Programm: Richard Strauss: „Don Juan“

Avner Dorman: Mandolinenkonzert

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur – „Titan“

In Kooperation mit den Bielefelder Philharmonikern

Die Konzertsaison 2018/19 wird im ersten Sinfoniekonzert am 11. September 2018 (20 Uhr, Stadthalle Hagen) durch das Philharmonische Orchester Hagen unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Joseph Trafton mit der Präsentation von zwei fulminanten Orchesterwerken der Spätromantik eingeläutet: Richard Strauss‘ sinfonischer Dichtung „Don Juan“ und Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 1 („Titan“). Die Uraufführungen dieser beiden Kompositionen im Jahre 1889 liegen nur neun Tage auseinander – und während sie die extrovertierte Gestaltungsfreude und der Mut zu Klangfarbenreichtum eint, so zeigt sich hier dennoch schon die Unterschiedlichkeit der Komponisten. Richard Strauss‘ orchestrale Opulenz, die sein komplettes Schaffen durchzieht, empfindet hier die Abenteuer des Casanovas Don Juan nach. Gustav Mahler hingegen erbaut schon in seiner ersten Sinfonie eine eigene Klangwelt von Grund auf neu – beginnend mit urtümlichen Naturklängen, aus denen sich letztlich ein klanglicher Titan erheben wird, der dieser Sinfonie ihren Beinamen gegeben hat. So waren beide Komponisten auf ihre eigene Art Wegbereiter für die grundlegenden Umwälzungen des 20. Jahrhunderts.

Ergänzt wird das Programm durch eine Rarität – durch das Mandolinenkonzert des 1975 geborenen israelischen Komponisten Avner Dorman. Der international gefragte israelische Interpret Jacob Reuven, der zu den weltweit führenden Mandolinenspielern gehört, wird in diesem Werk den speziellen Klangzauber des Instruments mit vorwärtsdrängenden und meditativen Episoden höchst abwechslungsreich zur Geltung bringen. Das Sinfoniekonzert findet in Kooperation mit den Bielefelder Philharmonikern statt.

 

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Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

 

Premiere am Sonntag: „FatBoy“ – TheaterRap im LUTZ

Erste Premiere im Lutz Hagen in der Spielzeit 2018/19

FATBOY“

Premiere am Sonntag, 9. September 2018 um 15.00 Uhr im Lutz Hagen

Ein TheaterRap von Anja Schöne und Andreas Gruchalski

Ab 10 Jahren

Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Jahrgangsstufen 5-11

Ina Wragge | Die erste Premiere im Lutz in der Spielzeit 2018/19 findet am 9. September 2018 (15 Uhr im Lutz) statt. Auf dem Programm steht „FatBoy“ – ein TheaterRap von Anja Schöne und Andreas Gruchalski (ab 10 Jahren, Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Jahrgangsstufen 5-11).

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FatBoy“ ist die ebenso außergewöhnliche wie bewegende Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei unterschiedlichen Jungen: Da alle in ihm nur den übergewichtigen Außenseiter sehen, hat Konstantin Johannes Paul die eigenwillige Superheldenfigur FatBoy als sein Alter Ego erfunden. In Ermangelung an Vertrauten führt FatBoy Selbstgespräche mit seiner „kleinen Seele“. Der coole Kevin, der sich als DJ und Rapper versucht, belauscht ihn dabei und findet zum eigenen Erstaunen Gefallen an FatBoys verschrobener Poesie. Über die gemeinsame Musik nähern sich beide an – unter Ausschluss der Öffentlichkeit natürlich, denn ein DJ kann nicht offiziell mit FatBoy befreundet sein. Bis ein Vorfall in der Schule beide dazu zwingt, eine Entscheidung zu treffen.

FatBoy“ ist eine liebevoll ironische Auseinandersetzung mit den Rollenbildern, an denen junge Männer sich abarbeiten müssen, den Folgen von Mobbing und der Last von Vorurteilen und damit eine gleichermaßen unterhaltsame und nachdenklich machende Geschichte für junge Zuschauer und erwachsene Besucher.

In der Inszenierung von Anja Schöne und in der Ausstattung von Uwe Mingo und Sabine Kreiter spielen und singen Micha Baum und Stefan Merten.

Diese Produktion gehört zum Projekt „Jeder Schüler ins Theater Hagen“, innerhalb dessen, finanziert vom Theaterförderverein Hagen e.V., (Schul-)Gruppen ein kostenloser Besuch einer der Vorstellungen dieses Stückes ermöglicht wird.

Weitere Vorstellungen: Familienvorstellungen: 22.9.; 4.11.2018 (jeweils 15.00 Uhr); Schulvorstellungen: 10.9.; 10.10.; 11.10.; 5.11.2018; 15.1.; 16.1.; 6.3.; 7.3.; 27.5.; 28.5.2019 (jeweils 10.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Zur Premiere sind alle auf dem Punkt

Uraufführung/Premiere

 

 

SAMSTAG, 8. SEPTEMBER 2018, 19.30 Uhr | Theater Hagen (Großes Haus):

“TAKE A WALK ON THE WILD SIDE“ – Musikalisches Road-Movie, theatralisches Rock-Konzert, Underground-Mitmachparty

Mit Musik von Lou Reed & The Velvet Underground, Jimi Hendrix, David Bowie, Janis Joplin, The Rolling Stones, The Beatles, U2, Joan Baez, The Who, Patti Smith u.a.

Die erste Premiere im Theater Hagen am 8.9.2018 (19.30 Uhr, Großes Haus) präsentiert eine außergewöhnliche Show: “Take a Walk on the Wild Side” – ein musikalisches Road-Movie, ein theatralisches Rock-Konzert, eine Underground-Mitmachparty mit Musik von Lou Reed & The Velvet Underground, Jimi Hendrix, The Beatles, The Doors, David Bowie, Janis Joplin, The Rolling Stones, Patti Smith, U2, Joan Baez, The Who, Iggy Pop u.a.

Lou Reed und seine Band ‚The Velvet Underground‘ spielten 1965-66 regelmäßig in Andy Warhols New Yorker „Silver Factory“ zu Undergroundparties auf. In dieser Zeit unmittelbar vor der „Revolution“ von 1968, vor „Summer of Love“ und „Flower Power“ liegt die Ursprungsinspiration zu einem theatralischen Rock-Show-Abend der besonderen Art. Die Parties in der „Factory“, wo nebenan Andys Tomaten-Büchsen-Bilder und stilisierte Pop-Porträts von Marilyn Monroe und Mao Tse-tung entstanden, ebenso wie das Woodstock-Festival von 1969 stehen symptomatisch für die Stimmung dieser Zeit an der amerikanischen Ostküste, die aber Jugendliche auf der ganzen Welt zu spüren meinten. Und das war in dieser Form so vielleicht das erste Mal, dass Globalisierung als Pop-Kultur-Phänomen für alle überall greifbar wurde.1972 wollte Lou Reed in seinem wohl bekanntesten Song den sexuell aufgeladenen Emanzipationsdrive der Zeit auf den Punkt bringen. Und eben der wird 50 Jahre nach „1968“ zum Motto der Undergroundparty im Theater Hagen…

Für eine mitreißende Unterhaltung sorgen auf der Bühne unter der musikalischen Leitung von Andres Reukauf die „Wild-Side“-Band mit Christian Kiefer (Guitar), Andres Reukauf (Keyboards), Andreas Laux (Saxophone), Rudolf Behrend (Bass), Volker Reichling (Drums), die Front-WoMen mit Vanessa Henning (aus Hagen), Patrick Sühl und Jürgen Sarkiss, die Background-Vocals mit Galini Achille, Kathyann Martinez Gonzalez, die Movers mit Tatiana Feldman, Natalie Gehrmann, Maria Michala, Emanuele Pazienza, Riccardo De Nigris

Für die inszenatorische, choreographische und konzeptionelle Umsetzung, für die Ausstattung, Licht und Video zeichnen verantwortlich: Thilo Borowczak (Inszenierung, Konzept), Nadia Thompson (Choreographie), Uwe Mingo (Bühne), Christiane Luz (Kostüme), Hans-Joachim Köster (Licht), Volker Köster (Video), Nicole Rachut (Feuereffekte), Francis Hüsers (Konzept, Dramaturgie).

Weitere Vorstellungen: 21.9. (19.30 Uhr); 10.10. (19.30 Uhr); 28.10. (18.00 Uhr); 8.12.2018 (19.30 Uhr); 11.4.2019 (19.30 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Take a walk on the wild side“ – Start in eine Spielzeit für alle Generationen

„Take a walk on the wild side“ – mit diesem, mindestens 2 1/2-stündigen, musikalischen Road-Movie startet das Theater Hagen an diesem Samstag in die neue Spielzeit (es gibt noch Restkarten für die Premiere unter http://www.theaterhagen.de). Eine ganz außerordentliche Produktion und zu gleich eine Underground-Mitmachparty, die als Grundidee von Intendant Francis Hüsers entstand. Wild wird es werden, laut wird es werden, auf jeden Fall mitreißend wird es werden, das steht jetzt schon fest. Mehr zu der Produktion und dazu, wie sich Francis Hüsers das Gesamtkonzept der aktuellen Spielzeit erdacht hat gibt es hier im Interview.

 

„TOSCA“ im Theater Hagen – jetzt noch Tickets sichern!

 

TOSCA“ – Oper von Giacomo Puccini

In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten

Wiederaufnahme: Sonntag, 2. September 2018, 15.00 Uhr, Theater Hagen (Großes Haus)

Letzte Vorstellung: Donnerstag, 6. September 2018, 19.30 Uhr, Theater Hagen (Großes Haus)

An zwei Terminen bietet das Theater Hagen die letzten Gelegenheiten, den gleichermaßen spannenden wie berührenden populären Opernkrimi „Tosca“ von Giacomo Puccini (in italienischer Sprache mit deutschen Übertexten) zu erleben: Wiederaufnahme am 2. September 2018 um 15 Uhr, und letzte Vorstellung am 6. September 2018 um 19.30 Uhr (Großes Haus).

Die dramatischen Ereignisse eines einzigen Tages lassen die Sängerin Floria Tosca erkennen, dass Kunst nicht außerhalb der politischen Verhältnisse stehen kann. Die Umstände zwingen sie dazu, sich zusammen mit ihrem Geliebten, dem Maler Mario Cavaradossi, in der Unrechtherrschaft des Polizeichefs Scarpia zu positionieren. Ein Thriller beginnt, in dem es Scarpia nicht allein um seine politische Macht geht…

In der eindrucksvollen Inszenierung von Roman Hovenbitzer und Ausstattung von Hermann Feuchter (Bühne) und Anna Siegrot (Kostüme) singen und spielen unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton: Veronika Haller (Tosca), Xavier Moreno (Cavaradossi), Karsten Mewes (Scarpia), Kenneth Mattice (Angelotti), Rainer Zaun (Mesner), Richard van Gemert (Spoletta), Dirk Achille (Sciarrone) sowie alternierend als Ein Hirt Samra Arapi (2.9.), und Caroline Petrich (6.9.), Chor und Extrachor, Kinder- und Jugendchor sowie Statisterie des Hagener Theaters, Philharmonisches Orchester Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit: „Cinderella“

Die letzte Vorstellung (in dieser Spielzeit) des beliebten Handlungsballetts „Cinderella“ in der Inszenierung und Choreographie von Ballettdirektor Alfonso Palencia (nach dem Märchen von Charles Perrault) mit der wunderbaren Musik von Sergej Prokofjew findet am 28. Juni 2018, 19.30 Uhr, im Theater Hagen (Großes Haus) statt. Zum letzten Mal in dieser Spielzeit: „Cinderella“ weiterlesen

Theater Hagen zeigt Stummfilm – Musik vom Philharmonischen Orchester

Stummfilmpräsentation mit Live-Musik von Joby Talbot:

Alfred Hitchcock: „The Lodger” („Der Mieter”)

Mit dem Philharmonischen Orchester Hagen

unter der Leitung von Christian Schumann

Dienstag, 29. Mai 2018, 19.30 Uhr, Theater Hagen (Großes Haus) Theater Hagen zeigt Stummfilm – Musik vom Philharmonischen Orchester weiterlesen

Guildo hat heute die Muttis lieb

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Foto: TV58.de

TV58.de | Hans Leicher. | Na wenn das keine Steilvorlage für ein Muttertags-Geschenk ist: Unser aller Schlagergott Guildo Horn gibt sich am Mittag die Ehre im ZDF-Fernsehgarten und ab 18:00 Uhr residiert er in seinem „Puppentheater“ Hagen im großen Haus. Für den speziellen Muttertags-Auftritt gibt es noch Restkarten an der Theaterkasse.

Also der Vorschlag:

Beim Muttertagsbrunch den Guildo im TV zusehen und dann als Überraschung zur Show im Theater Hagen einladen.

Wie auch immer: Viel Spaß am heutigen Muttertag.

Vielleicht sehen wir uns ja.

„Zwei Premieren – und mehr!“ Gespräch mit Alfonso Pallencia in der Stadtbücherei

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen. „Zwei Premieren – und mehr!“ ist das Motto eines Gesprächs mit dem Hagener Ballettdirektor Alfonso Palencia am Montag, 7. Mai, um 16.30 Uhr in die Stadtbücherei auf der Springe. Alfonso Pallencia hat nach seinen ersten Premieren in Hagen einiges an Gesprächsstoff zu liefern. Es wird auch einen Ausblick auf die neue und bestimmt interessante Spielzeit geben.

Die Teilnahme ist, so die Stadt Hagen, kostenlos.

Mehr Infos gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder im Internet unter www.hagen-medien.de.

Langer Premierenapplaus für „König Drosselbart“

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Beitrag: Hans Leicher.

direktdran.TV | HL. | Spätestens dann, wenn es im Theater Hagen das Märchen zur Weihnachtszeit gibt, wird mir wieder bewusst, dass Märchen nicht nur etwas für Kinder sind. Das zeigt schon das Premieren-Publikum: ein (fast) ausverkauftes Theater Hagen, alle Generationen sind vertreten. Und wenn man genau hinsieht, dann sind die „reiferen“ Generationen nicht durchweg die Begleitpersonen derjenigen jungen Menschen, die das Märchen „König Drosselbart“ vorrangig ansprechen soll. Menschen aus der gesamten Region, die sich auf das Erlebnis Märchen und Theater freuen, viele der jungen Theatergäste von ihnen erleben das Theater-Flair leider nur einmal im Jahr oder sogar erstmals. 30.000 Menschen werden auch in diesem Jahr wieder in das Theater Hagen kommen um das jährliche Event „Märchen zur Weihnachtszeit“ zu erleben. Inclusive einer Pause rund zwei Stunden lang zu sehen, dass Schauspiel und Musik live im Theater, auf der Bühne stattfinden. Von Schaupielerinnen und Schauspielern, die gerade nicht im Fernsehen für ein Millionen-Publikum agieren. Sondern hier und jetzt alles geben, damit sie rund 800 erwartungsvolle Gesichter mit leuchtenden Augen mit auf die Reise in eine andere Welt, diesmal in die Märchenwelt, mitnehmen können. Wenn ich nicht nur auf die farblich harmonisch und träumerisch ausgeleuchtete Bühne schaue und die Augen im Theater herum wandern lasse, dann sehe ich: alles richtig gemacht – gerade die jungen Gäste haben „Märchenaugen“ – die, die keine „Märchenaugen“ haben, schauen sehr gespannt.

IMG_4413_bAls „Eisbrecher“ gegen die Spannung, setzt Regisseur Jan Friedrich Eggers als Einstieg gleich eine unerwartet pfiffige Szene ein, auf die einige Kinder sofort anspringen und mit den Protagonisten kommunizieren. Die ersten Lacher gleich zu Anfang im Saal – die Barrieren zwischen Bühne und Gästen sind in den ersten zwei Minuten spontan gebrochen.

IMG_7503Seit vielen Jahren bildet die Musik von Andres Reukauf die Seele für das Hagener Märchen zu Weihnachtszeit. Bereits bevor die Vorstellung startet, spürt man seine Freude und Begeisterung. Er ist froh, dass jetzt endlich seine Musik, seine Balladen, bis Weihnachten im Theater Hagen in vielen Vorstellungen, den Ton angeben. In diesem Jahr hat die Musik einen Mittelalter-Touch. Zwischendurch hastig, hektisch, dann wieder ruhig, ganz an die Szenen angepasst. Angenehm ist aber die ruhige, melodische Begleitung vieler Szenen, die es einem leicht macht, in das Märchen-Traumland zu gleiten. Die wunderbaren Balladen aus der Hand von Andres Reukauf sind für mein Gefühl beim „König Drosselbart“ etwas rar. Die erste Ballade kommt etwas spät. Dafür gibt es im Finale einen Song zum Mitgehen und mit der Prognose „ohrwurmverdächtig“. Insgesamt vermittelt die Combo um Andres Reukauf ein warmes, harmonisches Musikerlebnis, das man jedem zum Abschalten und zum Hineintauchen in das Märchen-Erlebnis gönnen kann.

IMG_4801Das Ensemble auf der Bühne mit Jan Schuba, Carolina Walker, Tobias Rusnak, Daniel Heck, Kristina Günther-Vieweg und Emanuelle Pazienza überzeugt in jeder Hinsicht. Auch in den Choreographien von Ricardo Viviani. Und gerade im Finale fällt mir die immense Begeisterung, Überzeugung und der mitreißende Ausdruck der Protagonisten auf. Sie alle sind in ihrem Fach Profis, die auf dem Theaterboden geblieben sind. Die sichtlich und berechtigt stolz auf ihre Premierenvorstellung sind und (wenn mir auch immer wieder ein Szenenapplaus gefehlt hat) stolz auf den großen und langen Applaus nach dem Finale. Das Publikum zeigt seine Begeisterung. Vielleicht plant man ja bei den folgenden Vorsellungen noch eine kleine Zugabe mit ein. Erwähnt sei aber unbedingt die gesangliche Leistung von Carolina Walker als „Philine“.

IMG_4441_bDas Ensemble agiert in einer Bühnenausstattung aus der Idee von Jeremias H. Vondrlik. Seine Ideen der Bühnengestaltung sind eher aus dem vergangenen Jahren im Jugendtheater LUTZ bekannt. Phantasievoll und phantasieanregend sind auch diesmal seine interessanten Ideen für das Bühnenbild von „König Drosselbart“. Da werden z.B. Gitterboxen ganz individuell zu Möbeln, Wagen oder sogar zum Spinnrad. Wie bereits erwähnt: farblich hervorragend mit Beleuchtung und Effekten abgestimmt.

IMG_4751_bSeit den vielen Jahren, in denen Werner Hahn die Texte für das Hagener Märchen zur Weihnachtszeit geschrieben hat, stammen die Texte für „König Drosselbart“ diesmal von Petra Grube. Werner Hahns Texte galten immer als frech. Petra Grube bringt den „Frech-Faktor“ vorwiegend über eine Figur ins Spiel: die Katze „Charlie“, auf der Bühne verkörpert von Kristina Günther-Vieweg. Es ist ein Genuss und ein Erlebnis, wie es die Schauspielerin über das ganze Stück hinweg schafft, immer wieder spontan frischen Wind in die Inszenierung zu bringen. Die Katze „Charlie“ wird damit zu einer der Hauptrollen. Das Premieren-Publikum quittiert es mit immer wieder folgendem Lachen.

IMG_4845_bNicht vergessen sind die vielen guten Geister, die nicht auf der Bühne erscheinen, die aber seit langer Zeit daran gearbeitet haben, dass „König Drosselbart“ in der beeindruckenden Form auf die Hagener Bühne gekommen ist. Die aber auch in den vielen folgenden Vorstellungen dafür sorgen, dass alles auf die Sekunde passt, ohne dass es das Publikum mitbekommt wer da alles im Hintergrund agiert.

Zur Handlung:

IMG_4405_b(Theater Hagen) >>Wie soll der perfekte Mann für Philine aussehen? – Das weiß sie auch nicht so genau, aber wie er NICHT aussehen soll, das weiß sie dafür umso besser. Und einen Bart wie eine Drossel soll er schon mal gar nicht haben. Ein »König Drosselbart« hat bei ihr keine Chance! Was ist schon dabei, wenn alle anderen sie für oberflächlich halten, schließlich ist sie eine richtige Prinzessin – und die dürfen zickig sein. Oder lohnt es sich doch, seine Mitmenschen nicht nur nach dem Äußeren zu beurteilen? Diese und noch viel mehr Fragen führen die Prinzessin zusammen mit ihrem treuen Hund Karlo mitten hinein ins Abenteuer. Ob es ein Happy End gibt?<<

Fazit

IMG_4676_bDas Hagener Märchen zur Weihnachszeit ist auch in diesem Jahr ein tolles Theater-Erlebnis und einen Besuch im Theater Hagen wert. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass man sich schnell um Tickets bemühen sollte.

Es gibt insgesamt 36 Vorstellungen. Derzeit sind noch Karten vorhanden für folgende Aufführungen: 12.11. (Premiere, 18 Uhr), 13.11. (10 Uhr), 14.11. (10 Uhr), 15.11. (10 Uhr), 19.11. (11 Uhr); 3.12. (11 Uhr, 14 Uhr, 17 Uhr), 4.12. (9 Uhr, Restkarten), 5.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 6.12. (11.30 Uhr), 8.12. (10 Uhr), 9.12. (11 Uhr), 10.12. (17 Uhr), 11.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 12.12. (11.30 Uhr), 13.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 16.12. (11 Uhr), 17.12. (11 Uhr), 18.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 20.12. (9 Uhr), 25.12. (16 Uhr)

Freiverkauf: 5-10 Euro (Mo-Fr), 6-12 Euro (Sa, So)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

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Auch dieses Mal wurde wieder eine CD mit den Songs zu „König Drosselbart“ produziert, die ab dem 12. November 2017 an der Theaterkasse zum Preis von 8 Euro erhältlich ist.

Alle Theaterfotos: Klaus Lefebvre

Erstes Familienkonzert mit dem Fernsehstar Juri Tetzlaff als Moderator

… am Sonntag, 12. November 2017 um 11 Uhr im Theater Hagen (Großes Haus)

Programm: „Peer Gynt“ von Edvard Grieg

Die Familienkonzerte des Philharmonischen Orchester Hagen haben einen neuen Moderator: Juri Tetzlaff, deutschlandweit bekannt als charismatischer Moderator des Kinderkanals „KIKA“ und als überaus beliebter, kreativer Vermittler in Konzerten für Familien. Im ersten Familienkonzert am 12. November 2017 (11 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus) stellt er die zauberhafte Welt des norwegischen Märchens „Peer Gynt“ vor, zu dem Edvard Grieg eine mindestens genauso magische Musik komponiert hat, wie z.B. die berühmte „Morgenstimmung“. Peer ist ein Bauernjunge, von seiner Mutter verwöhnt und auch sonst ziemlich abgehoben. Auf der Suche nach Liebe und Abenteuer gerät er in eine Welt von Trollen und Dämonen, bis er schließlich die schöne Solvejg trifft… Die musikalische Leitung übernimmt Steffen Müller-Gabriel.

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

König Drosselbart – Märchen zur Weihnachtszeit startet an diesem Sonntag

MÄRCHEN ZUR WEIHNACHTSZEIT

MUSIK VON ANDRES REUKAUF · – T EXT VON PETRA GRUBE NACH DEM GLEICHNAMIGEN MÄRCHEN DER BRÜDER GRIMM

URAUFFÜHRUNG: SONNTAG, 12. NOVEMBER 2017 ·- 18.00 Uhr – · THEATER HAGEN (GROSSES HAUS)

Das Theater Hagen setzt die beliebte Tradition fort und präsentiert auch in diesem Jahr ein Märchen zur Weihnachtszeit: „König Drosselbart“ nach den Brüdern Grimm von Petra Grube (Text) und Andres Reukauf (Musik). Die Premiere (Uraufführung) findet am 12. November 2017 um 18 Uhr im Großen Haus statt. Diese Produktion wird dankenswerterweise von der Märkischen Bank eG großzügig unterstützt.

Wie soll der perfekte Mann für Philine aussehen? – Das weiß sie auch nicht so genau, aber wie er NICHT aussehen soll, das weiß sie dafür umso besser. Und einen Bart wie eine Drossel soll er schon mal gar nicht haben. Ein »König Drosselbart« hat bei ihr keine Chance! Was ist schon dabei, wenn alle anderen sie für oberflächlich halten, schließlich ist sie eine richtige Prinzessin – und die dürfen zickig sein. Oder lohnt es sich doch, seine Mitmenschen nicht nur nach dem Äußeren zu beurteilen? Diese und noch viel mehr Fragen führen die Prinzessin zusammen mit ihrem treuen Hund Karlo mitten hinein ins Abenteuer. Ob es ein Happy End gibt?

Die musikalische Komposition und Leitung übernahm und -nimmt, wie in den letzten Jahren, der Dirigent, Pianist, Arrangeur und Komponist Andres Reukauf. Jan Friedrich Eggers ist dem Hagener Publikum sowohl als renommierter Opernsänger im lyrischen Baritonfach, als auch als Regisseur der Kinderoper „Gold!“ bekannt. Mit „König Drosselbart“ gibt er nun zum zweiten Mal eine Kostprobe seines inszenatorischen Könnens am Theater Hagen. Wieder mit im Team ist der Choreograph und ehemalige Solotänzer Ricardo Viviani, der erneut mit seinen Choreographien das Publikum des Märchens zur Weihnachtszeit verzaubern wird. Ebenfalls mit dabei ist der Bühnen- und Kostümbildner Jeremias H. Vondrlik, der eine phantasievolle Ausstattung geschaffen hat. Neu im Team ist die Berliner Autorin Petra Grube, die im Friedrichstadtpalast seit vielen Jahren erfolgreich buntes und verspieltes Musiktheater für Jung und Alt macht und mit ihrer Bearbeitung des Grimm’schen Stoffes frischen Wind nach Hagen bringt.

  • Es spielen, singen und tanzen: Daniel Heck (Hund Karlo), Kristina Günther-Vieweg (Katze Charlie), Emanuele Pazienza (Diener Johann/Koch), Tobias Rusnak (König Drosselbart), Jan Schuba (König Ludwig), Carolina Walker (Prinzessin Philine); Märchenband: Martin Siehoff (Schlagzeug), Ilona Haberkamp, Gerrit Rentz (Saxophon, Flöte), Andreas Müller (E-Bass), Andres Reukauf/Daniel Kurland/Andreas Vogelsberger (Klavier, alernierend)

Es gibt insgesamt 36 Vorstellungen. Derzeit sind noch Karten vorhanden für folgende Aufführungen: 12.11. (Premiere, 18 Uhr), 13.11. (10 Uhr), 14.11. (10 Uhr), 15.11. (10 Uhr), 19.11. (11 Uhr); 3.12. (11 Uhr, 14 Uhr, 17 Uhr), 4.12. (9 Uhr, Restkarten), 5.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 6.12. (11.30 Uhr), 8.12. (10 Uhr), 9.12. (11 Uhr), 10.12. (17 Uhr), 11.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 12.12. (11.30 Uhr), 13.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 16.12. (11 Uhr), 17.12. (11 Uhr), 18.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 20.12. (9 Uhr), 25.12. (16 Uhr)

Freiverkauf: 5-10 Euro (Mo-Fr), 6-12 Euro (Sa, So)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

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Auch dieses Mal wurde wieder eine CD mit den Songs zu „König Drosselbart“ produziert, die ab dem 12. November 2017 an der Theaterkasse zum Preis von 8 Euro erhältlich ist.