Archiv der Kategorie: Theater Hagen

Theater Hagen zeigt Stummfilm – Musik vom Philharmonischen Orchester

Stummfilmpräsentation mit Live-Musik von Joby Talbot:

Alfred Hitchcock: „The Lodger” („Der Mieter”)

Mit dem Philharmonischen Orchester Hagen

unter der Leitung von Christian Schumann

Dienstag, 29. Mai 2018, 19.30 Uhr, Theater Hagen (Großes Haus) Theater Hagen zeigt Stummfilm – Musik vom Philharmonischen Orchester weiterlesen

Guildo hat heute die Muttis lieb

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Foto: TV58.de

TV58.de | Hans Leicher. | Na wenn das keine Steilvorlage für ein Muttertags-Geschenk ist: Unser aller Schlagergott Guildo Horn gibt sich am Mittag die Ehre im ZDF-Fernsehgarten und ab 18:00 Uhr residiert er in seinem „Puppentheater“ Hagen im großen Haus. Für den speziellen Muttertags-Auftritt gibt es noch Restkarten an der Theaterkasse.

Also der Vorschlag:

Beim Muttertagsbrunch den Guildo im TV zusehen und dann als Überraschung zur Show im Theater Hagen einladen.

Wie auch immer: Viel Spaß am heutigen Muttertag.

Vielleicht sehen wir uns ja.

„Zwei Premieren – und mehr!“ Gespräch mit Alfonso Pallencia in der Stadtbücherei

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen. „Zwei Premieren – und mehr!“ ist das Motto eines Gesprächs mit dem Hagener Ballettdirektor Alfonso Palencia am Montag, 7. Mai, um 16.30 Uhr in die Stadtbücherei auf der Springe. Alfonso Pallencia hat nach seinen ersten Premieren in Hagen einiges an Gesprächsstoff zu liefern. Es wird auch einen Ausblick auf die neue und bestimmt interessante Spielzeit geben.

Die Teilnahme ist, so die Stadt Hagen, kostenlos.

Mehr Infos gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder im Internet unter www.hagen-medien.de.

Langer Premierenapplaus für „König Drosselbart“

HL Bremen 2017 2
Beitrag: Hans Leicher.

direktdran.TV | HL. | Spätestens dann, wenn es im Theater Hagen das Märchen zur Weihnachtszeit gibt, wird mir wieder bewusst, dass Märchen nicht nur etwas für Kinder sind. Das zeigt schon das Premieren-Publikum: ein (fast) ausverkauftes Theater Hagen, alle Generationen sind vertreten. Und wenn man genau hinsieht, dann sind die „reiferen“ Generationen nicht durchweg die Begleitpersonen derjenigen jungen Menschen, die das Märchen „König Drosselbart“ vorrangig ansprechen soll. Menschen aus der gesamten Region, die sich auf das Erlebnis Märchen und Theater freuen, viele der jungen Theatergäste von ihnen erleben das Theater-Flair leider nur einmal im Jahr oder sogar erstmals. 30.000 Menschen werden auch in diesem Jahr wieder in das Theater Hagen kommen um das jährliche Event „Märchen zur Weihnachtszeit“ zu erleben. Inclusive einer Pause rund zwei Stunden lang zu sehen, dass Schauspiel und Musik live im Theater, auf der Bühne stattfinden. Von Schaupielerinnen und Schauspielern, die gerade nicht im Fernsehen für ein Millionen-Publikum agieren. Sondern hier und jetzt alles geben, damit sie rund 800 erwartungsvolle Gesichter mit leuchtenden Augen mit auf die Reise in eine andere Welt, diesmal in die Märchenwelt, mitnehmen können. Wenn ich nicht nur auf die farblich harmonisch und träumerisch ausgeleuchtete Bühne schaue und die Augen im Theater herum wandern lasse, dann sehe ich: alles richtig gemacht – gerade die jungen Gäste haben „Märchenaugen“ – die, die keine „Märchenaugen“ haben, schauen sehr gespannt.

IMG_4413_bAls „Eisbrecher“ gegen die Spannung, setzt Regisseur Jan Friedrich Eggers als Einstieg gleich eine unerwartet pfiffige Szene ein, auf die einige Kinder sofort anspringen und mit den Protagonisten kommunizieren. Die ersten Lacher gleich zu Anfang im Saal – die Barrieren zwischen Bühne und Gästen sind in den ersten zwei Minuten spontan gebrochen.

IMG_7503Seit vielen Jahren bildet die Musik von Andres Reukauf die Seele für das Hagener Märchen zu Weihnachtszeit. Bereits bevor die Vorstellung startet, spürt man seine Freude und Begeisterung. Er ist froh, dass jetzt endlich seine Musik, seine Balladen, bis Weihnachten im Theater Hagen in vielen Vorstellungen, den Ton angeben. In diesem Jahr hat die Musik einen Mittelalter-Touch. Zwischendurch hastig, hektisch, dann wieder ruhig, ganz an die Szenen angepasst. Angenehm ist aber die ruhige, melodische Begleitung vieler Szenen, die es einem leicht macht, in das Märchen-Traumland zu gleiten. Die wunderbaren Balladen aus der Hand von Andres Reukauf sind für mein Gefühl beim „König Drosselbart“ etwas rar. Die erste Ballade kommt etwas spät. Dafür gibt es im Finale einen Song zum Mitgehen und mit der Prognose „ohrwurmverdächtig“. Insgesamt vermittelt die Combo um Andres Reukauf ein warmes, harmonisches Musikerlebnis, das man jedem zum Abschalten und zum Hineintauchen in das Märchen-Erlebnis gönnen kann.

IMG_4801Das Ensemble auf der Bühne mit Jan Schuba, Carolina Walker, Tobias Rusnak, Daniel Heck, Kristina Günther-Vieweg und Emanuelle Pazienza überzeugt in jeder Hinsicht. Auch in den Choreographien von Ricardo Viviani. Und gerade im Finale fällt mir die immense Begeisterung, Überzeugung und der mitreißende Ausdruck der Protagonisten auf. Sie alle sind in ihrem Fach Profis, die auf dem Theaterboden geblieben sind. Die sichtlich und berechtigt stolz auf ihre Premierenvorstellung sind und (wenn mir auch immer wieder ein Szenenapplaus gefehlt hat) stolz auf den großen und langen Applaus nach dem Finale. Das Publikum zeigt seine Begeisterung. Vielleicht plant man ja bei den folgenden Vorsellungen noch eine kleine Zugabe mit ein. Erwähnt sei aber unbedingt die gesangliche Leistung von Carolina Walker als „Philine“.

IMG_4441_bDas Ensemble agiert in einer Bühnenausstattung aus der Idee von Jeremias H. Vondrlik. Seine Ideen der Bühnengestaltung sind eher aus dem vergangenen Jahren im Jugendtheater LUTZ bekannt. Phantasievoll und phantasieanregend sind auch diesmal seine interessanten Ideen für das Bühnenbild von „König Drosselbart“. Da werden z.B. Gitterboxen ganz individuell zu Möbeln, Wagen oder sogar zum Spinnrad. Wie bereits erwähnt: farblich hervorragend mit Beleuchtung und Effekten abgestimmt.

IMG_4751_bSeit den vielen Jahren, in denen Werner Hahn die Texte für das Hagener Märchen zur Weihnachtszeit geschrieben hat, stammen die Texte für „König Drosselbart“ diesmal von Petra Grube. Werner Hahns Texte galten immer als frech. Petra Grube bringt den „Frech-Faktor“ vorwiegend über eine Figur ins Spiel: die Katze „Charlie“, auf der Bühne verkörpert von Kristina Günther-Vieweg. Es ist ein Genuss und ein Erlebnis, wie es die Schauspielerin über das ganze Stück hinweg schafft, immer wieder spontan frischen Wind in die Inszenierung zu bringen. Die Katze „Charlie“ wird damit zu einer der Hauptrollen. Das Premieren-Publikum quittiert es mit immer wieder folgendem Lachen.

IMG_4845_bNicht vergessen sind die vielen guten Geister, die nicht auf der Bühne erscheinen, die aber seit langer Zeit daran gearbeitet haben, dass „König Drosselbart“ in der beeindruckenden Form auf die Hagener Bühne gekommen ist. Die aber auch in den vielen folgenden Vorstellungen dafür sorgen, dass alles auf die Sekunde passt, ohne dass es das Publikum mitbekommt wer da alles im Hintergrund agiert.

Zur Handlung:

IMG_4405_b(Theater Hagen) >>Wie soll der perfekte Mann für Philine aussehen? – Das weiß sie auch nicht so genau, aber wie er NICHT aussehen soll, das weiß sie dafür umso besser. Und einen Bart wie eine Drossel soll er schon mal gar nicht haben. Ein »König Drosselbart« hat bei ihr keine Chance! Was ist schon dabei, wenn alle anderen sie für oberflächlich halten, schließlich ist sie eine richtige Prinzessin – und die dürfen zickig sein. Oder lohnt es sich doch, seine Mitmenschen nicht nur nach dem Äußeren zu beurteilen? Diese und noch viel mehr Fragen führen die Prinzessin zusammen mit ihrem treuen Hund Karlo mitten hinein ins Abenteuer. Ob es ein Happy End gibt?<<

Fazit

IMG_4676_bDas Hagener Märchen zur Weihnachszeit ist auch in diesem Jahr ein tolles Theater-Erlebnis und einen Besuch im Theater Hagen wert. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass man sich schnell um Tickets bemühen sollte.

Es gibt insgesamt 36 Vorstellungen. Derzeit sind noch Karten vorhanden für folgende Aufführungen: 12.11. (Premiere, 18 Uhr), 13.11. (10 Uhr), 14.11. (10 Uhr), 15.11. (10 Uhr), 19.11. (11 Uhr); 3.12. (11 Uhr, 14 Uhr, 17 Uhr), 4.12. (9 Uhr, Restkarten), 5.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 6.12. (11.30 Uhr), 8.12. (10 Uhr), 9.12. (11 Uhr), 10.12. (17 Uhr), 11.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 12.12. (11.30 Uhr), 13.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 16.12. (11 Uhr), 17.12. (11 Uhr), 18.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 20.12. (9 Uhr), 25.12. (16 Uhr)

Freiverkauf: 5-10 Euro (Mo-Fr), 6-12 Euro (Sa, So)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

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Auch dieses Mal wurde wieder eine CD mit den Songs zu „König Drosselbart“ produziert, die ab dem 12. November 2017 an der Theaterkasse zum Preis von 8 Euro erhältlich ist.

Alle Theaterfotos: Klaus Lefebvre

Erstes Familienkonzert mit dem Fernsehstar Juri Tetzlaff als Moderator

… am Sonntag, 12. November 2017 um 11 Uhr im Theater Hagen (Großes Haus)

Programm: „Peer Gynt“ von Edvard Grieg

Die Familienkonzerte des Philharmonischen Orchester Hagen haben einen neuen Moderator: Juri Tetzlaff, deutschlandweit bekannt als charismatischer Moderator des Kinderkanals „KIKA“ und als überaus beliebter, kreativer Vermittler in Konzerten für Familien. Im ersten Familienkonzert am 12. November 2017 (11 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus) stellt er die zauberhafte Welt des norwegischen Märchens „Peer Gynt“ vor, zu dem Edvard Grieg eine mindestens genauso magische Musik komponiert hat, wie z.B. die berühmte „Morgenstimmung“. Peer ist ein Bauernjunge, von seiner Mutter verwöhnt und auch sonst ziemlich abgehoben. Auf der Suche nach Liebe und Abenteuer gerät er in eine Welt von Trollen und Dämonen, bis er schließlich die schöne Solvejg trifft… Die musikalische Leitung übernimmt Steffen Müller-Gabriel.

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

König Drosselbart – Märchen zur Weihnachtszeit startet an diesem Sonntag

MÄRCHEN ZUR WEIHNACHTSZEIT

MUSIK VON ANDRES REUKAUF · – T EXT VON PETRA GRUBE NACH DEM GLEICHNAMIGEN MÄRCHEN DER BRÜDER GRIMM

URAUFFÜHRUNG: SONNTAG, 12. NOVEMBER 2017 ·- 18.00 Uhr – · THEATER HAGEN (GROSSES HAUS)

Das Theater Hagen setzt die beliebte Tradition fort und präsentiert auch in diesem Jahr ein Märchen zur Weihnachtszeit: „König Drosselbart“ nach den Brüdern Grimm von Petra Grube (Text) und Andres Reukauf (Musik). Die Premiere (Uraufführung) findet am 12. November 2017 um 18 Uhr im Großen Haus statt. Diese Produktion wird dankenswerterweise von der Märkischen Bank eG großzügig unterstützt.

Wie soll der perfekte Mann für Philine aussehen? – Das weiß sie auch nicht so genau, aber wie er NICHT aussehen soll, das weiß sie dafür umso besser. Und einen Bart wie eine Drossel soll er schon mal gar nicht haben. Ein »König Drosselbart« hat bei ihr keine Chance! Was ist schon dabei, wenn alle anderen sie für oberflächlich halten, schließlich ist sie eine richtige Prinzessin – und die dürfen zickig sein. Oder lohnt es sich doch, seine Mitmenschen nicht nur nach dem Äußeren zu beurteilen? Diese und noch viel mehr Fragen führen die Prinzessin zusammen mit ihrem treuen Hund Karlo mitten hinein ins Abenteuer. Ob es ein Happy End gibt?

Die musikalische Komposition und Leitung übernahm und -nimmt, wie in den letzten Jahren, der Dirigent, Pianist, Arrangeur und Komponist Andres Reukauf. Jan Friedrich Eggers ist dem Hagener Publikum sowohl als renommierter Opernsänger im lyrischen Baritonfach, als auch als Regisseur der Kinderoper „Gold!“ bekannt. Mit „König Drosselbart“ gibt er nun zum zweiten Mal eine Kostprobe seines inszenatorischen Könnens am Theater Hagen. Wieder mit im Team ist der Choreograph und ehemalige Solotänzer Ricardo Viviani, der erneut mit seinen Choreographien das Publikum des Märchens zur Weihnachtszeit verzaubern wird. Ebenfalls mit dabei ist der Bühnen- und Kostümbildner Jeremias H. Vondrlik, der eine phantasievolle Ausstattung geschaffen hat. Neu im Team ist die Berliner Autorin Petra Grube, die im Friedrichstadtpalast seit vielen Jahren erfolgreich buntes und verspieltes Musiktheater für Jung und Alt macht und mit ihrer Bearbeitung des Grimm’schen Stoffes frischen Wind nach Hagen bringt.

  • Es spielen, singen und tanzen: Daniel Heck (Hund Karlo), Kristina Günther-Vieweg (Katze Charlie), Emanuele Pazienza (Diener Johann/Koch), Tobias Rusnak (König Drosselbart), Jan Schuba (König Ludwig), Carolina Walker (Prinzessin Philine); Märchenband: Martin Siehoff (Schlagzeug), Ilona Haberkamp, Gerrit Rentz (Saxophon, Flöte), Andreas Müller (E-Bass), Andres Reukauf/Daniel Kurland/Andreas Vogelsberger (Klavier, alernierend)

Es gibt insgesamt 36 Vorstellungen. Derzeit sind noch Karten vorhanden für folgende Aufführungen: 12.11. (Premiere, 18 Uhr), 13.11. (10 Uhr), 14.11. (10 Uhr), 15.11. (10 Uhr), 19.11. (11 Uhr); 3.12. (11 Uhr, 14 Uhr, 17 Uhr), 4.12. (9 Uhr, Restkarten), 5.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 6.12. (11.30 Uhr), 8.12. (10 Uhr), 9.12. (11 Uhr), 10.12. (17 Uhr), 11.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 12.12. (11.30 Uhr), 13.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 16.12. (11 Uhr), 17.12. (11 Uhr), 18.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 20.12. (9 Uhr), 25.12. (16 Uhr)

Freiverkauf: 5-10 Euro (Mo-Fr), 6-12 Euro (Sa, So)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

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Auch dieses Mal wurde wieder eine CD mit den Songs zu „König Drosselbart“ produziert, die ab dem 12. November 2017 an der Theaterkasse zum Preis von 8 Euro erhältlich ist.

TERROR – mit interaktiver Zuschauerbeteiligung

Eines der meistgespielten Theaterstücke dieser Tage ist nun auch im Theater Hagen am 22. Oktober (18 Uhr, Großes Haus) in einer Gastspielproduktion des Euro-Studio-Landgraf erstmals zu erleben: „Terror von Ferdinand von Schirach. Mit diesem Schauspiel-Thriller, mit interaktiver Zuschauerbeteiligung, hat der international bekannte, vielfache Bestsellerautor ein Erfolgswerk verfasst, das weltweit aufgeführt wird. Von Schirach bleibt auch in diesem, seinem ersten, 2015 uraufgeführten Theaterstück den in seinen Erzählungen, Romanen und Essays verhandelten Themen treu. In „Terror“ nutzt er dazu einen cleveren Trick und konfrontiert die Zuschauer direkt mit dem brisanten Dilemma: Sind Recht und Gerechtigkeit dasselbe? Anhand eines fiktiven, aber auf der Bühne sehr realistisch verhandelten Falls stellt er dem Publikum die Frage, ob ein Mensch vorsätzlich töten darf, um andere Menschen zu retten. Welche Gründe bzw. welche Notlagen rechtfertigen es, das Leben unschuldiger Menschen zu opfern? Darf man z. B. ein von Terroristen gekapertes und als Waffe eingesetztes Flugzeug mit unschuldigen Passagieren an Bord abschießen, um schlimmeres Leid zu verhindern? In einer Welt nach den Anschlägen des 11. Septembers 2001 lässt sich diese Art von Problemstellung nicht mehr so einfach mit ‚ja’ oder ‚nein’ beantworten. Und so muss auch das Theaterpublikum jeden Abend neu entscheiden, ob es den Angeklagten für schuldig oder nicht schuldig hält. Das Abstimmungsergebnis bestimmt, welches Urteil und welche Urteilsbegründung der vorsitzende Richter verkünden wird.

 

Bislang haben weit über 171.000 Zuschauerinnen und Zuschauer als Schöffen über den Verlauf des Theaterabends „Terror“ abgestimmt. Am 22. Oktober wird im Theater Hagen erneut die Frage ans Publikum gestellt: Wie würden Sie entscheiden?

In dieser EURO-STUDIO-Landgraf-Produktion, inszeniert von Thomas Goritzki, ausgestattet von Heiko Mönnich, spielen Johannes Brandrup Annett Kruschke, Tina Rottensteiner, Peter Donath, Christoph Schlemmer und Christian Meyer.

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Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

 

Hagener Musical-Ensemble erobert das Publikum im Sturm

direktdran.TV | HL. | Bunt Neu Jung Laut Keck mit einem guten Schuss Romantik – das ist der Eindruck, den das Ensemble mit „IN DEN HEIGHTS VON NEW YORK“ zum Spielzeitauftakt auf die Bühne des Hagen gebracht hat. Das Musical von Lin-Manuel Miranda und Quiara Alegria Hudes ist eine absolute Herausforderung an alle Beteiligten der Produktion. Die faszinierende Darbietung begeisterte das Premiere-Publikum im Sturm. Über die gesamte Aufführungsdauer von 2 Stunden 40 Minuten gab es fortwährend großen Szenenapplaus und am Ende belohnten die Gäste das Enseble mit einem nicht enden wollenden Standing Ovation. Einen schöneren Spielzeitbeginn konnte sich das Theater Hagen also kaum wünschen. Mit dem Premiere-Erfolg dürfte der Grundstein für weitere ausverkaufte Vorstellungen gelegt sein. Rechtzeitige Ticketbuchungen sind als ratsam. Mehr dazu später – hier bei direktdran.TV .

Hans Leicher.

Eröffnungs-Premiere im Theater Hagen mit außergewöhnlichem Musical

Die Eröffnungspremiere im Theater Hagen am 16. September 2017 (19.30 Uhr, Grosses Haus) bildet das außergewöhnliche Musical „In den Heights von New York“ von Lin-Manuel Miranda (Buch von Quiara Alegria Hudes, deutsche Textfassung von Laura Friedrich). Damit findet nicht nur eine Hagener Erstaufführung statt, sondern auch die erste Präsentation dieses mitreißenden Hit-Stückes auf einer großen professionellen Bühne in Deutschland.

Von Manhattan immer weiter in den Norden führt nicht gerade die soziale Leiter hinauf. Hier am Rande der Großstadt, der Gesellschaft, liegen die Heights, genauer die Washington Heights. Fast dörfliche Strukturen bestimmen das Leben in den »Barrios«, den Bezirken von New York, die von Einwanderern aus Lateinamerika geprägt sind. Sie haben ihre Lebensfreude und den Glauben an eine bessere Zukunft aus ihrer Heimat mitgebracht und: ihre Musik! Die heißen Rhythmen Lateinamerikas pulsieren im Blut, Hip-Hop und R´n´B mischen sich dazu. Sie sind die musikalische »nächste Generation« von Merengue und Salsa. So wie die Generation der Protagonisten von „In den Heights“ die nächste Generation der Einwanderer ist, die einst hoffnungsvoll nach New York kamen.

Das Musical aus der Feder des Erfolgsautors Miranda ist ein wahres Kraftwerk an positiver Energie, das die Geschichte erzählt von Usnavi, dem sympathischen Kioskbesitzer, von Nina, die als Studentin den sozialen Aufschwung schaffen soll, von Benny, der sie liebt, aber nicht in die Latino-Welt gehört, und von Vanessa, die ihren Friseursalon in eine bessere Gegend verlegen will.

Dynamisch, lustig und herzerwärmend wirbelt das geballte Leben über die Bühne. Dabei sind die Fragen aktueller denn je: Wie geht die Gesellschaft mit Zuwanderern um, wie die Einwanderer mit ihren Wurzeln? – Sie träumen von ihrer Heimat und am Ende erkennen sie, dass sie bereits zu Hause sind: in den Washington Heights.

Für die Inszenierung kehrt Sascha Wienhausen ans Hagener Theater zurück, der bereits vor zwei Jahren bei dem überaus erfolgreich gelaufenen Musical „Avenue Q“ Regie führte. Mit dabei ist auch wieder die Ausstatterin Ulrike Reinhard, und für die tänzerische Umsetzung dieses temperamentvollen Werkes zeichnet der Choreograph Sêan Stephens verantwortlich, der erstmals in Hagen arbeitet.

Diese Produktion setzt die so fruchtbare Kooperation mit der Hochschule Osnabrück fort, deren Studenten und Absolventen des Studiengangs Musical maßgeblich die Aufführungen von „In den Heights“ gestalten.

Unter der musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel singen, spielen und tanzen: Jonathan Agar, Marilyn Bennett, Tobias Biermann, Sandro Brosi, Lennart Christian, Johan De Bruin, Felix Freund, Diana Guss, Annina Hempel, Marlene Jubelius, Kara Kemeny, Celena Pieper, Torben Rose, Aniello Saggiomo, Carolina Walker, David B. Whitley; Ballett und Chor des Theater Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

„In den Heights von New York“ ist Teil des Projektes „Jeder Schüler ins Theater Hagen“ des Theaterfördervereins Hagen e.V.

Weitere Vorstellungen: 27.9.; 1.10. (18.00 Uhr), 13.10.; 5.11. (18.00 Uhr), 16.11., 25.11.; 9.12., 29.12.2017; 20.1.; 25.2. (Gastspiel in Coesfeld);14.3.2018 – jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

HEUTE: Besuch im Emil Schumacher Museum

Zu einem Gang durch das Emil Schumacher Museum mit der städtischen Beigeordneten Margarita Kaufmann lädt die Volkshochschule Hagen im Rahmen des Urlaubskorbes an diesem Mittwoch, 23. August, um 15 Uhr ein. Treffpunkt für die zweistündige Tour ist das Kunstquartier Hagen, Museumsplatz 1. Gemeinsam mit Dr. Ulrich Schumacher und Museumsleiter Rouven Lotz spricht Magarita Kaufmann über die Kunst und das Leben des Malers Emil Schumacher. Auf die Teilnehmer wartet ein spannender und informativer Nachmittag. Die Teilnahme kostet 5 Euro. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1038 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

„In der Theater-Bäckerei…“ – Förderverein bittet um Gaumenfreuden für den „Auftakt“

Am Samstag, den 02.09.2017, ab 15.00 Uhr findet wieder das Fest „AufTakt“ zu Beginn der neuen Spielzeit des TheaterHagen statt. Gerade dieses Mal wird es interessant sein, mit den neuen Führungskräften und den neuen Mitgliedern des Ensembles ins Gespräch zu kommen.

Im „Café im Malersaal“ wird traditionell ein opulentes Buffet mit Kuchen und Herzhaftem zu günstigen Preisen geboten.

Der Förderverein bittet deshalb um Spenden an Kuchen oder an Herzhaftem, damit er das Buffet ausgestalten und den interessierten Besucherinnen und Besuchern eine umfangreiche Palette bieten kann. „Wir freuen uns über Ihre Bereitschaft, unser Theater auch auf diese Weise zu unterstützen“, so Dr. Peter Born vom Theaterförderverein Hagen e. V. .

Ansprechpartnerin: Ursula Gerber, Telefon: 02338-8121 oder 0171-4746071 (ggf. Nachricht hinterlassen).