Alles fürs Baby und Kind beim Kids-Markt in der Stadthalle Hagen

Vom Sommerkleidchen bis zum Dreirad

Hagen, 29. Februar 2016. Die kalte Jahreszeit verabschiedet sich und neue Kleidung muss für den Nachwuchs her. Beim Kids-Markt finden Eltern in der Stadthalle Hagen alles, was sie für den Nachwuchs brauchen. Familien und werdende Eltern sind herzlich am 13. März zum Kids-Markt eingeladen – die Schnäppchenjagd ist von 11 bis 16 Uhr eröffnet!

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Es ist die dritte Auflage des Kids-Markts in Hagen. Über 100 Verkäufer bieten eine riesige Auswahl an Kleidung, Spielsachen, Babybetten, Kinderautositzen und vielem mehr an. Im Vordergrund steht passend zur Jahreszeit die Frühlings- und Sommermode. Eltern bieten hier ihre gut erhaltene Second-Hand-Ware an, zudem präsentieren sich Kinderboutiquen und Spielzeugläden. Bei allen Anbietern stehen familienfreundliche Preise im Vordergrund, dem Shoppingspaß steht nichts im Weg. Neben Kinderbekleidung gibt es jede Menge Zubehör wie Kinderwagen, Dreirädchen, Hochstühle oder Kinderfahrräder.

Auch die kleinen Gäste kommen auf ihre Kosten: Spiel und Spaß sind garantiert – beim Toben auf einer Hüpfburg, Bauen mit XXL-Legosteinen, Kinderschminken oder am Maltisch. Alle Kinder unter 16 Jahren haben freien Eintritt, Erwachsene zahlen zwei Euro Eintritt. Wer noch einen Verkaufstisch buchen möchte, kann sich unter www.kids-markt.de anmelden. Dort sind auch alle weiteren Informationen zu finden.

THW: Keine Angst vor Technik! Das THW für Jung und Alt, für Mann und Frau!

Hagen. Der THW Ortsverband Hagen sucht technisch begeisterte Frauen und Männer, aus allen Bereichen, die an einer ehrenamtlichen Mitarbeit in einem starken zuverlässigen Team interessiert sind.

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Vor einem Jahr kam Jelena Schewe zum THW und ist bis heute begeistert und rät allen Interessierten: „Der Zusammenhalt in der Gruppe motiviert zum Mitmachen!“
Das THW in Hagen bietet neben den Bergungsgruppen auch eine Fachgruppe Beleuchtung. Sie sorgt für ausreichend Licht für die Einsatzkräfte bei Schadenslagen in der Dunkelheit.
In einer ersten Grundausbildung, die im April starten soll lernen alle neuen Helferinnen und Helfer den ersten Umgang mit der technischen Ausstattung.
Jelena Schewe meint dazu: „ Man muss keine Angst vor den technischen Geräten haben!“ Damit diese Angst genommen wird sind erfahrene Helferinnen und Helfer des Ortsverbands Hagen mit der Ausbildung der Neuankömmlinge beauftragt.
Schon zu Beginn lernte Jelena Schewe einen Grundsatz beim THW: „Akzeptanz ob Jung oder Alt wird groß geschrieben!“
Wenn Sie sich ehrenamtlich im Technischen Hilfswerk in Hagen engagieren wollen, dann kontaktieren Sie uns. Im April startet die nächste Grundausbildungsrunde!
Interesse Geweckt?
Besuchen Sie uns für weitere Informationen im Internet unter http://www.thw-hagen.de oder besuchen Sie uns dienstags zwischen 18.00 und 20.00 Uhr in unserer Dienststelle. Wir freuen uns auf Ihre Mitwirkung in unserem Ortsverband.

Vielfältiges Programm zum Internationalen Frauentag

Film, Kabarett, Musik und Information. Wie in den Vorjahren haben die Hagener Frauengruppen rund um den Internationalen Frauentag am 8. März ein vielfältiges Programm an Veranstaltungen zusammengestellt.

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Es beginnt mit dem Weltgebetstag für Frauen aller Konfessionen am 4. März und endet am 4. April mit einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Frauen sicher unterwegs“. Die Veranstaltungsprogramme sind erhältlich in den Bürgerämtern, der Villa Post (VHS), den Kulturzentren und den Stadtbüchereien.

Leserbrief: Gabriel fordert höhere Sozialleistungen

Gabriel fordert Maßnahmen gegen die wachsende Altersarmut, mehr Mittel für sozialen Wohnungsbau und Geld für Kitas und Schulen. Das sei wichtiger als Schäubles schwarze Null. Seine Aussage ist in Ordnung. Falsch finde ich, dass er seine Forderungen mit dem Hinweis auf die Flüchtlinge verquickt. Die Rentnerinnen und Rentner werden nicht wegen der Flüchtlinge immer ärmer. Das ist eine Folge der katastrophalen Rentenreform der schwarz-grünen Bundesregierung, nachdem Vorgängerregierungen bereits angefangen hatten, das soziale Rentensystem zu zerstören. An den Flüchtlingen liegt es auch nicht, dass in den letzten Jahren die Mittel für den sozialen Wohnungsbau zurück gefahren wurden und viel Wohnraum zweifelhaften privaten Investoren überlassen wurde. Hilfreich wäre gewesen, wenn Gabriel darauf hingewiesen hätte, dass es in diesem Land genug Geld gibt, um die anstehenden Probleme zu lösen. Wann werden Konzerne wie Amazon endlich zur Kasse gebeten und Steuerschlupflöcher gestopft? Wann werden die zehn Prozent der reichsten Bewohner dieses Landes dazu herangezogen, ihren Beitrag zu leisten für den sozialen Zusammenhalt dieses Landes? Der Armutsbericht des Paritätischen gibt genug Stoff, über solche Forderungen nachzudenken.

Ruth Sauerwein, Hagen

Der nächste Starkregen kommt bestimmt: Karte des WBH mit den Fließrichtungen in Hagen hilft vorbeugen

Es kann auch positiv sein, wenn nichts passiert. Vor einem Jahr hat der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) die Hagener Karte der Abflusspotenziale (wbh-hagen.de/wbh/aktuelles.html) vorgestellt, auf der jeder Grundstückseigentümer sehen kann, wie stark sein Grundstück bei Starkregen eventuell von abfließendem Niederschlagswasser betroffen sein könnte. Glücklicherweise jedoch gab es im Vorjahr keinen so starken Niederschlag, der die Richtigkeit dieser Abflusswege bewiesen hätte. Da dies aber nicht auf Dauer so bleiben wird, greift der WBH das Thema erneut auf, um die Bürger und Grundstückseigentümer der Stadt zu sensibilisieren.

Die Karte der Abflusspotenziale zeigt die grundsätzlichen Fließwege unabhängig von der Kanalisation auf. „Viele werden denken, dass sich diese Fließwege erst gar nicht ausbilden werden, weil das Niederschlagswasser ja von der Kanalisation aufgenommen und abgeführt wird“, sagt Dipl. Ing. Uwe Sommer, Fachbereichsleiter Planung beim WBH. „Doch was ist mit dem Niederschlagswasser, das von den Hängen auf Baugebiete zufließt, mit dem Wasser, das durch Auslastung der Kanalisation nicht in diese hineinfließen kann oder aus ihr heraustritt? In Bezug auf die Kanalisation lässt sich leicht sagen: Baut sie doch größer.“

Aber wer sichert zu, dass es nicht ein noch stärkeres als dieses stärkere Bemessungsereignis geben wird? Aus diesem Grund gibt es Bemessungsvorgaben für die Dimensionierung der Kanalisation. Sommer: „Daraus wiederum resultiert, dass ein Niederschlag ab einer bestimmten Stärke sehr wohl über die Oberfläche abfließen kann und die Verantwortlichkeit des Kanalnetzbetreibers und der Kommune für diese Abflüsse nicht mehr gegeben ist. Und genau hier beginnt dann die Eigenverantwortung des Grundstückseigentümers.“

Während die Karte der Abflusspotenziale den „worst case“ darstellt, erklärt er, werden in den Entwässerungsentwürfen die Niederschlagsintensitäten zu Grunde gelegt, die sich aus den technischen Vorschriften ergeben. „Auch nach Sanierung des Kanalnetzes darf Wasser aus dem Kanalnetz austreten oder nicht in dieses hineingelangen, wie es so schön in der Vorschrift heißt. Es darf nur nicht zu einem Schaden führen.“ Wenn das Wasser etwa im Straßenkörper zwischen den Bordsteinen verbleibt oder eine Freifläche benetzt, ist dies kein Sanierungsgrund für die Kanalisation.

Diese Berechnungen sind technisch anspruchsvoll und benötigen eine hohe Rechnerkapazität. Daher kann die Berechnung des gesamten Hagener Stadtgebietes nur schrittweise erfolgen. „Die Mitarbeiter der Entwässerungsplanung beim WBH werden nach Fertigstellung eines Entwurfsgebietes gefährdete Grundstückseigentümer schriftlich und in besonders stark betroffenen Fällen auch persönlich informieren“, sagt Sommer.
Absichern sollte sich allerdings jeder. Warum, das erklärt der Fachbereichsleiter: „Damit Grundstücke genutzt werden können, senkt man häufig die abflussbegrenzenden Bordsteine immer wieder für Gehwegüberfahrten ab. Und das öffnet dem auf der Oberfläche fließenden Wasser sozusagen die Tore zum Grundstück. Besonders dramatisch wird das dann, wenn große Wassermassen in Tiefgaragen fließen können.“ In vielen neuen Baugebieten gibt es keine Gehwege mehr, weswegen sich Bordsteine von 12 Zentimetern Höhe und mehr erübrigen. Allerdings kann so auch keine Rinne mehr entstehen, in der das Wasser geführt wird. Sommer: „Im Regelfall und mit etwas Glück kann das ein ganzes Gebäudeleben lang ausreichen. Hierauf sollte aber niemand vertrauen und die Gebäudeplanung entsprechend ausrichten. Nicht in allen, aber in vielen Fällen lassen sich auch alten- und behindertengerechte Lösungen finden, die gleichzeitig einem ausreichenden Gebäudeschutz dienen.“

Seit einigen Jahren erhält jeder Grundstückseigentümer und damit auch sein Architekt mit der so genannten Entwässerungsmitteilung den Hinweis, dass Öffnungen in Gebäuden mindestens 20 Zentimeter über Geländeoberkante liegen sollten. Diese Information müssen Bauherr und Architekt bei der weiteren Gebäude- und Grundstücksplanung berücksichtigen; ihre Umsetzung wird im weiteren Baugenehmigungsverfahren nicht weiter geprüft.

WBH-Planer Dipl. Ing. Uwe Sommer nennt fünf einfache Möglichkeiten, wie Eigentümer ihr Grundstück vor Sturzfluten sichern können:
1.      Gebäudezugänge über Stufe(n) oder Anrampungen
2.      Kellertreppen durch Aufkantungen gegen zufließendes Wasser schützen
3.      Kellerfenster nicht auf Geländeniveau oder darunter, im Nachhinein  gegebenenfalls durch Aufmauerung schützen
4.      Lichtschächte hochziehen
5.      Druckwasserdichte Kellerfenster einbauen
Notwendig ist zudem ein Rückstau-Schutz. Denn der Grund für viele Kellerüberflutungen ist ein nicht vorhandener, nicht ausreichender oder mangelhaft gewarteter Rückstauschutz. Die Verantwortung für Planung, Bau und Wartung des Rückstauschutzes liegt hier zu 100 Prozent beim Grundstückseigentümer. Sommer: „Bei Neuplanungen lassen sich alle diese Maßnahmen natürlich besser und kostengünstiger umsetzen als bei Gebäuden im Bestand, aber generell ist Nachrüsten in den meisten Fällen möglich.“

Neben der baulichen Vorsorge ist abschließend noch die Verhaltensvorsorge zu nennen: Bei entsprechend starken Niederschlagsereignissen sollten Kellerräume und tiefliegende Geländesenken gemieden werden. Hier sind insbesondere Autofahrer zu nennen, die trotz sichtbar gefüllter Geländesenke versuchen, diese zu durchfahren und dann stecken bleiben.

Verkehrswacht und Stiftung der Sparkasse statten auch weiterhin alle Kindergärten kostenlos mit Medien zum Schulweg aus

Die Verkehrswacht Hagen und die Stiftung der Sparkasse Hagen setzen gemeinsam die erfolgreiche Schulwegkampagne „Sicher zur Schule“ fort. Alle 1.450 zukünftigen Erstklässler der Stadt sollen bereits im Kindergarten ihren Schulweg üben. Dazu verteilt die  Verkehrswacht Hagen in den n nächsten Wochen wieder kostenlos Informations- und Übungsmaterialien an alle Hagener Kindergärten. Dazu gehört auch ein Elternratgeber, der den Müttern, Vätern und auch den Großeltern praktische Tipps gibt, wie sie gemeinsam mit den Kindern den Weg zur Schule vorbereiten können. Ermöglicht wird die Kampagne durch das finanzielle Engagement der Stiftung der Sparkasse Hagen. Die Fortsetzung der Aktion ist auf weitere drei Jahre angelegt.

Verkehrswacht

Das Schulwegheft für Kinder und der Elternratgeber legen die Grundlagen. Die Kinder sollen richtiges Verhalten im Straßenverkehr lernen: Dazu müssen sie wissen, wie sie sich beim Überqueren der Straße oder bei Gefahren auf dem Gehweg verhalten sollen. Das Schulwegheft bietet kindgerechte Übungen und Spiele, die speziell für die Umsetzung im Kindergarten angelegt wurden. Der Elternratgeber ergänzt die praktischen Tipps für zu Hause – von der Auswahl des sichersten Wegs bis zur richtigen Kleidung bei Dunkelheit. Die insgesamt 98 KiTas in Hagen haben bereits in den letzten drei Jahren aktiv mit den Medien gearbeitet.

Helga Müller, Vorsitzende der Verkehrswacht Hagen: „Wir freuen uns sehr, dass die Kindertagesstätten die Aktion so gut angenommen haben und bereits nach einer Fortsetzung anfragten. Wir sind daher sehr dankbar, dass sich die Stiftung der Sparkasse Hagen bereit erklärt hat, auch für die nächsten drei Jahre diese wertvolle Aktion für die jüngsten Verkehrsteilnehmer zu fördern.“

Die Stiftung der Sparkasse Hagen unterstützt „Sicher zur Schule“ mit einem Betrag von € 10.000,-. Das Kuratorium der Stiftung der Sparkasse Hagen zeigte sich begeistert, wie breit dieses Projekt zum Wohle der Kinder angelegt ist. „Die Einbindung der Eltern, der Kitas und nicht zuletzt der Kinder trägt entscheidend zum Erfolg bei.“, so Wolfgang Röspel, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums. Frank Walter, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hagen, ergänzte: „Dass diese Aktion ehrenamtlich angestoßen und begleitet wurde und wird, ist besonders zu erwähnen. Die Unterstützung des privaten Engagements ist uns ein wichtiges Anliegen. Das Projekt der Hagener Verkehrswacht passt im Übrigen sehr gut zu unserer Jubiläumsaktion. Die Stiftung stellt in diesem Jahr insgesamt € 175.000,00 zur Verfügung. Je € 1.000,00 werden an 175 verschiedene Kinder- und Jugendprojekte ausgeschüttet.“

Über die Verkehrswacht Hagen e.V.:
Die Verkehrswacht Hagen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, in dem sich Menschen ehrenamtlich für die Verkehrssicherheit in Hagen einsetzen. Sie bietet Programme für Kinder, Fahranfänger, Senioren und andere Verkehrsteilnehmer.
Dazu gehört die Verkehrserziehung für Kindergärten und Grundschulen, die Unterstützung der Jugendverkehrsschule, Kindersitz-Informationen bzw. Kindersitzverleih für die Kleinsten, das Fahrsicherheitstraining für PKW und ein Unfallverhütungstraining für unter 25-jährige. Daneben kommen Geschwindigkeitsdisplays, Ostereiaktionen in 30 km/h-Zonen, Banner zum Schulbeginn, Seh- und Reaktionstests und Gurtschlitten sowie ein Aufprallsimulator zum Einsatz.

Zwei Identitäten und ein vermutlich gestohlenes Smartphone

Dortmund – Hagen. Ein Ladendieb beschäftigte Samstagabend
(27. Februar) Einsatzkräfte der Bundespolizei. Der 20-jährige Mann
hatte in einer Drogerie im Dortmunder Hauptbahnhof einen Diebstahl
begangen. Bei der anschließenden Überprüfung stellte sich heraus,
dass sich der Libyer mit zwei Identitäten in Deutschland gemeldet
hatte. Zudem führte er ein Smartphone bei sich, das zweifelsfrei
nicht ihm gehörte.

Gegen 19:00 Uhr überprüften Bundespolizisten den Mann, weil er
zuvor in einer Drogerie im Hauptbahnhof einen Diebstahl begangen
hatte. Bei der Durchsuchung nach Ausweisdokumenten stellten Beamte
ein Smartphone sicher. Weil der 20-Jährige das Gerät weder entsperren
konnte, noch der im Menü eingestellten Sprache mächtig war, wurde es
sichergestellt.

Ein Abgleich  der Fingerabdrücke des libyschen Staatsangehörigen
ergab, dass er sich zusätzlich als 25-Jähriger algerischer
Staatsangehöriger, für das Asylverfahren, registrieren ließ.

Die Bundespolizei leitete gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen
Ladendiebstahls sowie wegen mutmaßlichen Diebstahls des Smartphones
ein. Zudem wurde die zuständige Ausländerbehörde über die doppelte
Identität des Mannes in Kenntnis gesetzt. Anschließend durfte der in
Hagen wohnhafte Mann die Wache verlassen.

Einbrecher auf frischer Tat erwischt +++ Polizei sucht weitere Geschädigte nach Diebstahl „Im Weinhof“

Einbrecher auf frischer Tat erwischt

Hagen (ots) – Eine Anwohnerin alarmierte in der Nacht zu Montag
die Polizei, sie hatte gegen 00.50 ein lautes Klirren in der
Bismarckstraße gehört und beobachtet, wie ein Mann durch eine
eingeschlagene Scheibe in ein Geschäft einstieg. Die Polizei war
schnell vor Ort und konnte in den Geschäftsräumen einen 29-Jährigen
festnehmen, der sich beim Eintreffen der Beamten augenscheinlich nach
Beute umschaute. Der junge Mann war schon mehrfach polizeilich in
Erscheinung getreten und er verbrachte den Rest der Nacht in einer
Gewahrsamszelle. Am Montagvormittag führten Kripobeamte die
Vernehmungen durch, die weiteren Ermittlungen dauern an.

 

 

Hagen (ots) – Wie bereits berichtet, wurde am Montag, den
22.02.2016, in einer Firma in der Straße „Im Weinhof“ ein
verdächtiger junger Mann festgenommen, der eine größere Anzahl an
geklauten Gegenständen mit sich führte. Mittlerweile konnte die Kripo
ermitteln, dass ein Teil der Gegenstände in einem Hotel in der
Stennertstraße sowie in einer Handwerkerfirma in Letmathe gestohlen
wurde. Jedoch ist die Herkunft von Elektrowerkzeugen der Marke Bosch
und Makita, sowie eines Beamers derzeit noch ungeklärt.
Möglicherweise wurden die Werkzeuge auch aus Firmenfahrzeugen
entwendet, deren Besitzer in dem Handwerkerbedarf an der
Stennertstraße/Im Weinhof eingekauft und den Diebstahl noch nicht
bemerkt haben. Weitere Opfer werden daher gebeten, sich bei der
Polizei zu melden und eine Strafanzeige zu erstatten. Anzeigen nimmt
jede Polizeidienststelle entgegen. Sachdienliche Hinweise bitte an
die Telefonnummer 02331 – 986 2066!

Betrunkener bricht mit Algen auf dem Kopf versehentlich in Wohnung ein

Hagen (ots) – Großer Schreck am frühen Sonntagmorgen in der
Droste-Hülshoff-Straße: Ein Ehepaar (68 und 72 Jahre) lag schlafend
im Bett der Wohnung eines Mehrfamilienhauses und hörte gegen 05.15
Uhr aus dem Bereich der Terrassentür plötzlich laute Geräusche. Der
Senior ging daraufhin in das Wohnzimmer und sah einen 25-jährigen
Mann auf seiner Couch liegen. Schnell rannte er zurück ins
Schlafzimmer, schloss sich dort mit seiner Frau ein und rief die
Polizei an. Mehrere Polizeistreifen waren schnell vor Ort und
umstellten das Haus. In der Wohnung trafen die Beamten auf einen
betrunkenen schlafenden Mann auf der Couch. Er trug nur eine
Unterhose und ein T-Shirt. Seine restliche Bekleidung lag neben der
Couch. Überall hatte der 25-Jährige kleine Wunden am Körper und seine
Bekleidung war pitschnass. Zudem trug er zahlreiche Algen auf dem
Kopf. Nachdem es den Beamten gelungen war den Mann zu wecken, wusste
er nicht wo er war und wie er dort hingekommen war. Er teilte mit,
dass er kurz zuvor ganz in der Nähe auf einer Party war und
eigentlich in die Wohnung seines Onkels wollte. Da man ihm nicht
geöffnet habe, habe er die Scheibe der Terrassentür eingeschlagen und
sich hingelegt. Dumm nur, dass sich der aus Mecklenburg-Vorpommern
stammende 25-Jährige ganz offensichtlich alkoholbedingt in der Tür
geirrt hat und kurz vorher noch in den Gartenteich seiner Opfer
gefallen ist. Da er sich nicht ausweisen konnte, durfte er den
restlichen Morgen im Polizeigewahrsam verbringen. Dort konnte er
gegen Mittag wieder entlassen werden. Die Kripo hat die Ermittlungen
wegen einer Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch aufgenommen.

Ehemaliger Pferdestall am Schloß Hohenlimburg abgebrannt

Hagen. Am frühen Montagmorgen, gegen 06.25 Uhr, fiel einem 52-jährigen
Angestellten des Schlosses Hohenlimburg der Brand eines ehemaligen
Perdestalls auf dem Schlossgelände auf.

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Rasch alarmierte er Feuerwehr
und Polizei. Die Einsatzkräfte der Hagener Feuerwehr konnten den
Brand schnell unter Kontrolle bringen. Aus noch ungeklärter Ursache
geriet das Gebäude in Fachwerkbauweise in Brand, welcher als Schuppen
genutzt wurde. Darin befanden sich zum Brandzeitpunkt mehrere
gelagerte Kunstgegenstände. Der Schaden beläuft sich auf einen
fünfstelligen Euro-Betrag und kann derzeit noch nicht näher beziffert
werden. Die Kripo hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache
aufgenommen.

Fünf Verletzte durch Brandstiftung in der Roonstraße – 33-Jähriger festgenommen

Hagen. Der Brand in dem Mehrfamilienhaus in der Roonstraße
am Samstagnachmittag wurde vorsätzlich gelegt, der mutmaßliche Täter
konnte festgenommen werden und sitzt in der JVA ein. Beim Eintreffen
der Polizei meldete sich ein Zeuge, der im Keller auf einen Mann
gestoßen war, der offensichtlich im Bereich der Mülltonnen Papier in
Brand gesetzt hatte. Darauf angesprochen, hatte ihn der Täter
weggeschubst und sich entfernt. Die Flammen waren zu diesem Zeitpunkt
schon nicht mehr beherrschbar, sodass der Zeuge nur noch die
Feuerwehr verständigen konnte. Die weiteren Ermittlungen ergaben,
dass es sich bei dem Brandstifter um den ehemaligen Lebensgefährten
einer Bewohnerin handelt. Noch während der Löscharbeiten meldete sich
der 33-Jährige aus unbekannter Motivation heraus per Mobiltelefon bei
der Leitstelle der Polizei, gab seinen Standort durch und ließ sich
widerstandslos festnehmen. Ein Alkoholtest verlief positiv, nach
eigenen Angaben hatte der Verdächtige Drogen konsumiert, sodass zwei
Blutproben entnommen wurden. Insgesamt fünf Bewohner des betroffenen
Hauses waren durch Rauchgase so schwer verletzt, dass sie vorsorglich
über Nacht im Krankenhaus aufgenommen werden mussten. Mittlerweile
sind alle Verletzten wieder zu Hause. Aufgrund der Gesamtumstände
ordnete ein Richter Untersuchungshaft gegen den 33-Jährigen an, nach
seiner Vernehmung kam er in die Justizvollzugsanstalt Hagen. Weitere
Ermittlungen führen ein Brandermittler der Kripo und ein beauftragter
Sachverständiger durch.

Geistlicher Donnerstag in der Hagener Marienkirche am 3. März

Zum Geistlichen Donnerstag kommt am 3. März Pater Stefan Maria Frank CRVC in die Marienkirche in der Hagener City. Pater Stefan gehört zur Gemeinschaft der Augustiner-Chorherren Kloster Waghäusel.

Die Messfeier mit der Predigt von Pater Stefan beginnt am 3. März um 18.00; am Schluß ist Gelegenheit zu einer Einzelsegnung. Vor der Messfeier ist ab 16.30 Rosenkranzgebet, eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit.

Auf dem kirchenmusikalischen Programm stehen Motetten von Maurice Duruflé und Francis Poulenc mit dem Bach-Chor Hagen.

Sanitäter meistern schwere Prüfung

Die „frischgebackenen“ Sanitäterinnen und Sanitäter, die in den letzten Wochen beim Deutschen Roten Kreuz in Witten an der 60-stündigen Fachdienstausbildung erfolgreich teilgenommen haben, können sich nun im Katastrophenschutz und bei den zahlreichen Sanitätswachdiensten, die durch das DRK betreut werden, ehrenamtlich engagieren und als Fachkräfte Verantwortung übernehmen.

 Sanitäter meistern schwere Prüfung - DRK-Witten Tanja Knopp

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Witten und Herdecke lernten an insgesamt sieben Wochenenden Anatomie und Physiologie, “der besondere Schwerpunkt in unserer Ausbildung lag aber natürlich auf der Krankheitslehre. Die Sanitäterinnen und Sanitäter müssen nicht nur theoretisch Bescheid wissen, sie müssen vor allem in der Lage sein, Bürgerinnen und Bürger, die akut erkrankt oder verletzt sind, mit ihrem Material und ihren Fertigkeiten optimal zu versorgen.”, erklärt Florian Lohkamp, der als Lehrgangsleiter die Prüfung gemeinsam mit Lehrrettungsassistenten, Sanitätsdienstausbildern und Notarzt Dr. Jörg Malleikat „abgenommen“ hatte.

Zwei Fallbeispiele waren während der praktischen Prüfung zu lösen. Esther Weirauch (16) und Michelle Worien (17) aus Witten zum Beispiel mussten einen jungen Patienten mit Atemnot versorgen: „Der Notfalldarsteller des Jugendrotkreuzes hatte schwere Atemnot und wirklich Angst, seine Beschwerden hat er wirklich sehr realistisch dargestellt. So erkannten wir direkt, worum es ging und konnten das Erlernte gut umsetzen.“, berichtet Michelle Worien direkt  nach der erfolgreichen Prüfung.

„Für einige wird das Lernen Anfang April direkt weiter gehen, denn dann geht es für viele Interessierte direkt in die Weiterbildung zum Rettungshelfer NRW. Damit können die Sanitäterinnen und Sanitäter weitere wichtige Fertigkeiten erlernen, die sie benötigen, um danach im DRK-Rettungsdienst tätig zu werden und weitere praktische Erfahrungen zu sammeln.“ so Lohkamp weiter.

Insgesamt haben in diesem Jahr bereits 34 Rotkreuzler in zwei Lehrgängen (Wochtentags bzw. auf Wochenendbasis) die Ausbildung zum Sanitäter / zur Sanitäterin erfolgreich abgeschlossen.

Reichlich Arbeit am Wochenende +++ Lkw beschädigt Verkehrszeichen

Reichlich Arbeit am Wochenende

Iserlohn (ots) – Raub in der Innenstadt Kurt-Schumacher-Ring

Am Samstagmorgen, 27.02.2016, gegen 05:25 Uhr, kommt es zu
Streitigkeiten zwischen zwei Personengruppen; die eine Personengruppe
flüchtet, ein Geschädigter 20 jähriger Iserlohner stürzt bei dem
Versuch, wegzulaufen und wird von den unbekannten Tätern attackiert
und beraubt. Hierbei wird er so schwer verletzt, dass er dem
Krankenhaus zugeführt wird. Bei den bislang unbekannten Tätern soll
es sich um vier oder fünf Nordafrikaner, von schlanker Statur mit
dunkler Bekleidung handeln. Was ursächlich für die Auseinandersetzung
ist, müssen die aufgenommenen Ermittlungen ergeben.

Sachdienliche Hinweise zur Auseinandersetzung der beiden
Personengruppen nimmt die Polizei in Iserlohn entgegen.

Einbrüche angezeigt

Örtlichkeit: Wiesenstück Tatzeitraum: Innerhalb der letzten vier
Tage Unbekannte hebelten die Kellertür eines Hauses auf, dringen ein,
durchsuchen die Räume und Schränke. Art und Umfang der Beute sind
bislang nicht bekannt.

Örtlichkeit: Grüner Weg Tatzeitraum: 26.02.2016, 05:30 Uhr – 18:00
Uhr Einbrecher knacken eine Wohnungstür eines Mehrfamilienhauses und
durchsuchen die Wohnung. Sie klauen ein Tablet und zwei Smartphones

Örtlichkeit: Bleichstraße Tatzeitraum: 26.02.2016, 15:00 Uhr –
21:00 Uhr Hier wird ein Zimmer aufgebrochen und Medikamente
entwendet.

Tatörtlichkeit: Danziger Straße Tatzeitraum: Nacht vom
26.02./27.02.2016 Unbekannte Täter werfen mittels eines Steines eine
Scheibe ein sie lassen dann aber von ihrem Einbruch ab.

Tatörtlichkeit: Bädekerstraße Tatzeitraum: Nacht vom
27.02./28.02.2016 Hier gelangen die Einbrecher über eine Balkontür in
eine Wohnung. Sie durchsuchen sämtliche Behältnisse. Art und Beute
sind bislang unbekannt. Es entsteht in allen Fällen Sachschaden.

Sprinter geklaut In der Nacht vom 25.02./26.02.2016 wurde der
weiße Sprinter – BC-DO-121- von der Bertha – von – Suttner-Straße –
geklaut.

Zudem wurden am Wochenende fünf Pkw im Stadtgebiet aufgebrochen
und diverse persönliche Gegenstände entwendet.

Sachdienliche Hinweise zu den angezeigten Straftaten nimmt die
Polizei in Iserlohn entgegen.

 

Lkw beschädigt Verkehrszeichen

Iserlohn (ots) – Polizei sucht Zeugen zu Verkehrsunfall Am
Freitag, 26.02.2016, gegen 10:44 Uhr, beschädigt ein LKW Fahrer mir
seinem Lkw ein Verkehrszeichen (rot/weißes Hinweisschild) an der
Karl-Arnold-Straße, indem er die Brückenunterführung trotz
Verbotszeichen mit seinem Lkw passiert. Bei dem Lkw soll es sich um
einen roten LKW mit weißer Aufschrift und polnischem Kennzeichen
handeln. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 500,– Euro.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit der Polizei in Iserlohn
(Tel.: 9199-0 oder 9199-7109) in Verbindung zu setzen.

Unfallflucht auf der Hagner Straße +++ Schwarzer Kia Picanto beschädigt

Unfallflucht auf der Hagner Straße

Gevelsberg (ots) – Führerschein sichergestellt Am 28.02.2016,
zwischen 04.00 Uhr und 04.15 Uhr, befährt ein 25-jähriger
Hiddenhausener mit einem Pkw Citroen die Hagener Straße in Richtung
Ennepetal. In Höhe des Hauses 211 überfährt das Fahrzeug eine
Verkehrsinsel und prallt gegen ein Verkehrszeichen. Anschließend
setzt der Fahrer seine Fahrt in Richtung Hagen fort und flüchtet. Am
Unfallort wird eine ein Fahrzeugteil mitsamt Kennzeichen aufgefunden,
so dass die Polizei den flüchtigen Fahrer kurze Zeit später
feststellen und in einer nahegelegenen Wohnung antreffen konnte. Bei
der Überprüfung des 25 Jährigen bemerken die Beamten Alkoholeinfluss.
Sie ordnen eine Blutprobenentnahme an und stellen den Führerschein
sicher. Der Sachschaden beträgt etwa 2.700 Euro.

 

Schwarzer Kia Picanto beschädigt

Gevelsberg (ots) – Fahrzeugdach eingedellt In der Zeit vom
27.02.2016, 18.00 Uhr bis 28.02.2016, 10.30 Uhr wird von  unbekannten
Tätern auf einem Parkplatz an der Straße Am Hofe ein abgestellter
schwarzer Pkw Kia Picanto durch Eindellen des Fahrzeugdaches
beschädigt. Der Sachschaden beträgt etwa 500 Euro.

Sachbeschädigung an Pkw +++ Unfall unter Alkoholeinfluss

Sachbeschädigung an Pkw

Herdecke (ots) – Reifen zerstochen Am 28.02.2016, zwischen 14.00
Uhr und 20.00 Uhr, wird von unbekannten Täter in einer Tiefgarage am
Westender Weg ein Pkw Opel Vetra durch Zerstechen von drei Reifen
beschädigt.

 

Unfall unter Alkoholeinfluss

Herdecke (ots) – Führerschein sichergestellt Am 27.02.2016, gegen
16.20 Uhr, prallt ein 73-jähriger Herdecker mit einem Pkw Volvo beim
Rangieren in einem Parkhaus an der Mühlenstraße gegen zwei Pkw der
Marken Citroen und VW. Bei der Unfallaufnahme bemerken die Beamten
bei dem Volvofahrer Alkoholeinfluss. Sie ordnen eine
Blutprobenentnahme an und stellen den Führerschein sicher. Der
Sachschaden beträgt etwa 600 Euro.

Wohnberater aus ganz NRW informieren sich in Volmarstein

Rund 60 Wohnberater aus ganz NRW treffen sich am kommenden Donnerstag, 3. März, ab 10 Uhr im Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) der Evangelischen Stiftung Volmarstein.

Bei der Informationsveranstaltung, die von der Agentur Barrierefrei des FTB organisiert wird, lernen die Teilnehmer unter dem Titel „Technische Neuigkeiten / Technische Möglichkeiten der Wohnungsanpassen“ aktuelle Möglichkeiten zur barrierefreien Gestaltung von Wohnungen kennen. Ausgewiesene Fachfirmen präsentieren ihre neuesten Produkte – von Treppenüberwindungssystemen über Toilettenlifter bis zu Alltagshilfen für mehr Mobilität. Das Wohnberater-Treffen gehört zur Reihe von Veranstaltungen anlässlich des 25-jährigen Bestehens des FTB in diesem Jahr.

In ganz NRW sind öffentlich finanzierte Wohnberater im Einsatz, die vor Ort Senioren oder Menschen mit Behinderungen unabhängig beraten. Für ca. 235.000 Einwohner im nördlichen Bereich des Ennepe-Ruhr-Kreises übernehmen diese Aufgabe Rainer Zott und Hans-Werner Geburek, die beiden Wohnberater des Volmarsteiner FTB.

Grippewelle: Bürgerämter in Haspe und Hohenlimburg bleiben geschlossen

Die aktuelle Grippewelle wirkt sich weiterhin auf die Hagener Stadtverwaltung aus. Aufgrund eines ungewöhnlich hohen Krankenstands im Bereich der Bürgerämter muss morgen (1. März) die Außenstelle in Haspe und am Donnerstag (3. März) die Außenstelle in Hohenlimburg geschlossen bleiben. Trotz der Schließungen kann es in den geöffneten Bürgerämtern zu Engpässen kommen, so dass die Bürgerinnen und Bürger sich auf Wartezeiten einstellen müssen.

Brand in einer zukünftigen Notunterkunft für Zuwanderer in Kirchhundem-Rinsecke

Hagen. Anwohner bemerkten am Sonntagabend (28.02.16) gegen
22.00 Uhr Feuerschein aus einem Haus in Kirchhundem-Rinsecke und
alarmierten die Rettungskräfte. Bei dem Gebäude handelt es sich um
eine geplante kommunale Unterkunft für Zuwanderer. Die Feuerwehr
hatte den Brand schnell gelöscht, nach ersten Erkenntnissen hatten
die unteren Stufen einer Treppe gebrannt. Dem Vorfall gehen drei
weitere Taten aus der näheren Vergangenheit voraus. Im März 2015
hatten Unbekannte einen erheblichen Wasserschaden verursacht, im
Dezember 2015 war es zu einer Brandstiftung gekommen, bei der
lediglich geringer Sachschaden entstand und im Januar 2016 gelangten
erneut Unbekannte in das Gebäude, drehten Wasserhähne auf und
verursachten einen Schaden von ca. 1000 Euro. Da ein
fremdenfeindlicher Hintergrund nicht auszuschließen ist, übernahm der
Staatsschutz Hagen die Ermittlungen, aufgrund der vorangegangenen
Taten ist bereits eine Ermittlungskommission eingesetzt.

Andreas Schumann einstimmig für vakante Position des Hagener SPD-Bildungsobmannes nominiert

Am vergangenen Dienstag nominierte der Vorstand des SPD Ortsvereines Boele-KabelGarenfeld im Rahmen der Beratungen zum anstehenden Unterbezirksparteitag der Hagener SPD mit Vorstandswahlen den stv. Bezirksbürgermeister des Nordens Andreas Schumann einstimmig für das Amt des Bildungsobmannes im Hagener Unterbezirk.

Andreas Schumann

Der 42-jährige Familienvater Andreas Schumann ist schon jetzt ein echtes SPD-Urgestein und blickt inzwischen auf Jahrzehnte aktiver Parteiarbeit zurück. In der Hagener SPD hat sich Schumann, der zugleich auch langjähriger Vorsitzender des Ortsvereines Boele-KabelGarenfeld ist, vor allem als talentierter Kampagnenplaner und -gestalter einen Namen gemacht. Dieses Können stellte er zuletzt während des vorbildlichen und erfolgreichen Wahlkampfes zur Kommunalwahl gemeinsam mit seinem Ortsverein unter Beweis. Die Mitglieder vor Ort wissen ihren Vorsitzenden Andreas Schumann ganz besonders für seinen wachen und aufmerksamen Blick auf das vielfältige Veranstaltungs- und Bildungsangebot der SPD Verbände vor Ort sowie auf Landes- und Bundesebene zu schätzen. Die fortlaufende Information und Bildung der Genossinnen und Genossen ist für Schumann schon immer eine Herzensangelegenheit gewesen. Deshalb freute sich Andreas Schumann am Dienstagabend sichtbar über das einstimmige Votum seines Vorstandes und das damit einhergehende ausgesprochene vertrauen. Einen ausgearbeiteten „Bildungsplan“ für die zukünftige Arbeit als Bildungsobmann der Hagener SPD, kündigte Andreas Schumann für den Fall seiner Wahl schon an diesem Abend an. – Eben ein echter Kampagnen- und Bildungsmensch.

Die Grünen begrüßen die klare Haltung der GRÜNEN Bundestagsfraktion gegen eine weitere Verschärfung des Asylrechts

Die Grünen in Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis begrüßen die klare Haltung der GRÜNEN Bundestagsfraktion gegen eine weitere Verschärfung des Asylrechts. Positiv sehen sie auch die Ablehnung des Asylpaketes II durch die heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Kapschak und Röspel.

Dazu erklären Frank Steinwender und Christa Stiller-Ludwig, Sprecher*innen der GRÜNEN Hagen:

Das Asylpaket II der Bundesregierung ist menschenverachtend. Eine Abschiebung wird zukünftig im Krankheitsfall nur noch dann ausgesetzt, wenn die Erkrankung nachweislich lebensbedrohlich ist. Die Aussetzung des Familiennachzugs für einen Teil der Flüchtlinge bringt Angehörige auf den Fluchtrouten in große Gefahr und erschwert die Bemühungen um Integration und ein friedliches Miteinander. Internierung und Schnellverfahren für Menschen aus angeblich sicheren Herkunftsländern lassen kaum noch erkennen, dass es sich beim Asylrecht um ein Recht handelt, das jedem Einzelnen im Notfall zusteht. Es müsste der Regierung zu Denken geben, dass ihr Menschenrechtsbeauftragter unter heftigem Protest gegen die geplanten Verschärfungen zurückgetreten ist.“

Karen Haltaufderheide und Thomas Schmitz, Sprecher*innen der GRÜNEN im Ennepe-Ruhr-Kreis ergänzen:

Statt mit fast täglich neuen Verschärfungen der Asylverfahren die Muskeln spielen zu lassen, sollte die Bundesregierung endlich ein Maßnahmenpaket für eine gelingende Integration der Ankommenden schnüren und die Kommunen bei ihrer schweren Aufgabe entlasten. Wir GRÜNE haben dazu Vorschläge gemacht. Das würde uns den Weg öffnen für die positiven Aspekte der Zuwanderung und würde endlich die unendlichen Leistungen würdigen und unterstützen, die viele Tausend ehrenamtliche Helfer*innen im ganzen Land für ein gelingendes Zusammenwachsen erbringen. Wir sind erfreut, dass wenigstens eine Anzahl von nordrhein-westfälischen SPD-Abgeordneten, darunter Rene Röspel und Ralf Kapschak, gemeinsam mit der Opposition gegen das Asylpaket II gestimmt haben.

Brand im Einfamilienhaus

Herdecke. Am Samstagabend kam es in einem Einfamilienhaus
am Weg am Eckenkamp zu einem Brand von mehreren Elektrogeräten. Als
die Bewohnerin nach Hause kam, war das komplette Erdgeschoss
verraucht. Der Hund der Bewohner war froh, als ihm sein Frauchen den
Fluchtweg durch die Haustür endlich öffnete. Die um 22:59 Uhr
alarmierte Freiwillige Feuerwehr machte schließlich mehrere brennende
Elektrogeräte, darrunter einen Kühlschrank, als Ursache für die
Rauchentwicklung aus.

Die beiden eingesetzten Trupps mit Atemschutzgeräten stellten
zunächst sicher, dass die Stromversorgung für den Bereich des Hauses
abgeschaltet war und brachten die Elektrogeräte ins Freie, wo sie von
den Einsatzkräften abgelöscht wurden. Im Anschluss wurde das Haus mit
einem Hochleistungslüfter entraucht und Schadstoffmessungen
durchgeführt, sodass die Bewohner wieder zurück in das Haus konnten.

„Die Bewohner hatten richtig Glück, dass sie dieses Feuer nicht
vier Stunden später im Schlaf überrascht hat!“, berichtete
Einsatzleiter Arnd Langohr im Hinblick darauf, dass in dem Haus keine
Rauchwarnmelder installiert waren, denn „das hätte tragisch enden
können.“ Unter seiner Führung waren insgesamt 17 ehrenamtliche
Feuerwehrleute mit vier Fahrzeugen bis nach Mitternacht im Einsatz.
Auch ein Rettungswagen und die Polizei waren an der Einsatzstelle.
Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor.

Flüchtige Schläger gestellt

Hagen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es gegen
vier Uhr dreißig in der Potthofstraße zu einer Schlägerei, bei der
drei  Personen leicht verletzt wurden. Vor einem Imbiss kam es
zwischen zwei Personengruppen zunächst zu einem verbalen Streit. Der
Streit eskalierte und fünf Personen prügelten sich anschließend. Die
Täter, zwei Brüder im Alter von zwanzig und zweiundzwanzig Jahre,
flüchteten anschließend. Die alarmierten Polizeibeamten konnten die
Täter in der Nähe des Tatortes vorläufig festnehmen. Die Geschädigten
im Alter von zweiundzwanzig  bis dreiundzwanzig Jahren wollten sich
selbstständig in ärztliche Behandlung begeben. Die Täter wurden nach
Feststellung ihrer Personalien entlassen.

Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall

Hagen. Am Samstagabend, gegen achtzehn Uhr dreißig, kam es
auf  dem Volmeabstieg zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei
Personen schwer verletzt wurden. Ein dreiundsechzig Jahre alter
VW-Fahrer befuhr den Volmeabstieg und wollte nach links auf die
Autobahn fünfundvierzig in Richtung Dortmund abbiegen. Dabei
missachtete er den Vorrang eines entgegenkommenden Pkw Mazda. Trotz
Vollbremsung kam es zum Zusammenstoß. Dabei wurden der sechzig Jahre
alte Mazdafahrer und seine zweiundachtzig Jahre alte Beifahrerin
schwer verletzt. Rettungswagen brachten  die Schwerverletzten in
Hagener Krankenhäuser. Der dreiundsechzig Jahre alte VW-Fahrer blieb
unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Sie mussten
abgeschleppt werden. Der Sachschaden wurde auf fünfundzwanzigtausend
Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme musste die Straße gesperrt
werden.

Fußgänger bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Dortmund. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am 28.02.2016, 00:49
Uhr, auf der Brinkhoffstraße in der Dortmunder Innenstadt

Zur Unfallzeit ging ein 38-jähriger Dortmunder auf dem Gehweg der
Bahnunterführung Brinkhoffstraße in nördliche Richtung. Zur gleichen
Zeit befuhr ein 29-jähriger Taxifahrer die Brinkhoffstraße in
gleicher Richtung. Aus bisher ungeklärter Ursache trat der 38-Jährige
unvermittelt auf die Fahrbahn und wurde dort von dem Taxi erfasst und
zu Boden geschleudert. Bei dem Unfall verletzte sich der Fußgänger
lebensgefährlich. Die Brinkhoffstraße wurde für die Unfallaufnahme
komplett gesperrt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Raubüberfall auf Spielhalle

Wetter. Am Samstag, den 27.02.2016, gegen 08:25 Uhr, betrat
ein bisher unbekannter Täter die Räumlichkeiten einer Spielhalle in
der Schöntaler Straße. Dort verlangte er unter Vorhalt eines Messers
und einer Pistole die Herausgabe von Bargeld. Anschließend flüchtete
der Täter mit den Tageseinnahmen in unbekannte Richtung. Bei dem
Überfall wurde niemand verletzt. Die sofort eingeleiteten
Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang ergebnislos. Die Kriminalpolizei
übernahm die weiteren Ermittlungen.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: männlich, 160cm groß,
kräftige Statur. Er trug bei Tatausführung Handschuhe, eine rote
Skimaske, sowie eine dunkle Jacke und eine dunkle Hose. Er sprach mit
osteuropäischem Akzent.

Aus dem Hagener Polizeibericht

Motorroller unter Drogen geführt

Hagen (ots) – Am Freitagmorgen wurde ein 28-jähriger Hagener im
Rahmen einer Verkehrskontrolle mit seinem Motorroller in der
Schillerstr. angehalten und überprüft.

Der Mann hat keine Fahrerlaubnis und stand zudem unter dem
Einfluss von Drogen. Eine Blutprobe wurde entnommen und die
Weiterfahrt untersagt.

Eine Anzeige wurde gefertigt.

 

Kinderwagen nach Diebstahl wiedererkannt

Hagen (ots) – Am Freitag, gegen 14.25 Uhr, erkannte eine
25-jährige Hagenerin bei einem Stadtbummel ihren Kinderwagen wieder.
Dieser war im Laufe der Woche gestohlen worden.

Die 25-jährige Tatverdächtige aus Köln hatte den Kinderwagen durch
die Innenstadt geschoben. Die Beschuldigte konnte durch die Polizei
an der Bahnhofstraße angetroffen werden. Sie gab an, sie habe den
Kinderwagen von einem unbekannten Mann gekauft.

Phoenix zieht beim Offensiv-Spektakel in Oldenburg den Kürzeren

In einem attraktiven und teilweise spektakulären Spiel musste sich Phoenix Hagen bei den EWE Baskets Oldenburg mit 86:103 (45:63) geschlagen geben. Dabei kämpften sich die Feuervögel am 24. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga mit einem 15:0-Lauf im dritten Viertel nach einem 18-Punkte-Rückstand zurück. Doch vor 4.889 Zuschauern in der EWE Arena behielten die Hausherren am Ende die Oberhand.

Das Personal:

Die EWE Baskets Oldenburg hatten keine Zeit zum Verschnaufen, nachdem sie erst am Mittwoch im Hinspiel des Eurocup-Achtelfinales mit 78:76 beim französischen Klub SIG Strasbourg siegten. Trainer Mladen Drijencic bot Scott Machado, Chris Kramer, Rickey Paulding, Nemanja Aleksandrov und Brian Qvale in der Starting Five auf. Als siebter Ausländer musste Klemen Prepelic pausieren. Für Phoenix Hagen starteten Brandon Jefferson, Niklas Geske, Ivan Elliott, Owen Klassen und D.J. Covington.

Der Spielverlauf:

Covington eröffnete die Partie zugunsten der Hagener mit einem erfolgreichen And-One. Phoenix blieb zunächst in Führung, musste sie aber nach Pauldings Treffer zum 8:7 abgeben (3.). Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit vielen Führungswechseln. Hagens Kapitän David Bell erwies sich einmal mehr als Dreipunkte-Maschine: Er traf alle seiner vier ersten Versuche. Zudem waren Elliott und Jefferson je einmal aus der Distanz erfolgreich. Die Oldenburger dagegen trafen nur einen aus fünf Dreiern im ersten Viertel; der tat als Buzzerbeater von Chris Kramer zum 32:28 aber besonders weh.

Die Oldenburger machten im zweiten Viertel deutlich mehr Druck und punkteten mit viel Zug zum Korb. Paulding traf per Freiwurf zum 42:32 zur ersten zweistelligen Führung (13.). In der schwächelnden Phoenix-Offense spielten Ballverluste und Fehlwürfe entscheidende Rollen. Nach einer knappen Viertelstunde gelang Jefferson immerhin wieder ein Dreier zum 46:37; es sollte der einzige Distanztreffer der Feuervögel im zweiten Viertel bleiben. Bell blieb in diesem Spielabschnitt gar ganz ohne Punkte. So hatte Phoenix beim Halbzeitstand von 63:45 einen enormen Rückstand vor der Brust.

Hagen arbeitete sich auf 63:50 heran (22.), Doch Oldenburg antwortete mit ebenfalls fünf Punkten am Stück. Wie aus dem Nichts spielten sich die Feuervögel in einen Rausch. Der im zweiten Viertel punktlose Bell traf zwei Korbleger und einen Dreier, auch Mann traf aus der Distanz. Jefferson blieb bei drei Freiwürfen zum 70:63 nervenstark (26.). Mann verkürzte sogar auf 70:67 (27.). Den sagenhaften 15:0-Lauf der Hagener stoppte erst nach fast vier Minuten Chris Kramer per Freiwurf. Phoenix war nah dran am Ausgleich. Wie am Ende des ersten Viertels gelang Oldenburg ein Treffer mit der Sirene, als Qvale zum 78:71 einlochte.

Das Schlussviertel gingen die Oldenburger energisch an, sodass sie schnell wieder zweistellig vorne lagen. Machado traf per Dreier zum 84:71 (32.). In etwa diesen Vorsprung hielt Oldenburg in der Folge souverän. Durch einen Dreier von Hess kam Phoenix zum 90:81 (37.), konnte aber keine neue Aufholjagd starten. Oldenburgs Jan Niklas Wimberg knackte aus der Distanz die 100-Punkte-Marke (40.). Schwethelm schob einen weiteren Dreier zum 103:85 hinterher. Covington sorgte per Freiwurf für den 103:86-Endstand.

Das Fazit:

Mit einem 15:0-Lauf bei hohem Rückstand im dritten Viertel bewiesen die Feuervögel einmal mehr ihre Leidenschaft und ihren Siegeswillen. Für den Sieg sollte es am Ende aber nicht reichen. Die Oldenburger zeigten sich ausgesprochen heimstark und gerieten trotz Eurocup-Belastung auch nicht aus der Puste. Sie trafen auch besser als die Hagener (51 zu 44 Prozent Field Goals), nicht jedoch aus der Distanz (32 zu 38 Prozent). Unter den Körben waren die Feuervögel, mit im Schnitt 39,0 Punkten Rebound-stärkstes Team der Liga, den Hausherren unterlegen (43 zu 37). Nach nun sieben Versuchen wartet Phoenix damit weiter auf den ersten Auswärtssieg in Oldenburg.

Die Trainerstimmen:

Mladen Drijencic (EWE Baskets Oldenburg): „Es war eine sehr schwere Situation für uns, weil wir auch gegen die Müdigkeit in Kopf und Körper kämpfen mussten. Zwischen dem Eurocup-Sieg in Straßburg und dem Spielbeginn gegen Hagen lagen keine 46 Stunden. Deshalb bin ich sehr froh und stolz, was meine Spieler hier über weite Strecken geboten haben. Wir wussten, dass der Gegner schwere Würfe treffen kann. Das war nicht immer einfach zu verteidigen.“

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Wir hatten uns hier in der Tat etwas ausgerechnet und wollten die Oldenburger müde spielen. Zu Beginn der beiden Hälften ist uns das ganz gut gelungen. Wir wollten aggressiv spielen, aber das hat man nicht zugelassen. Bei 7:21 Freiwürfen in der ersten Halbzeit gegen uns war einfach nicht mehr möglich. Dadurch sind wir aus dem Rhythmus gekommen und haben auch die Zuversicht verloren.“

Die Statistik:

EWE Baskets Oldenburg – Phoenix Hagen 103:86 (63:45)

EWE Baskets Oldenburg: Qvale (27, 9 Reb.), Paulding (18/1), Machado (14/2), Duggins (13), C. Kramer (12/1, 7 Ass.), Aleksandrov (10/1), Schwethelm (4/1), Wimberg (3/1), Smeulders (2), Lockhart, D. Kramer.

Phoenix Hagen: Bell (21/5), Covington (16), Jefferson (13/2, 7 Reb.), Klassen (13, 7 Reb.), Mann (10/2), Hess (5/1), Elliott (4/1), Geske (2), Grof (2).

Stationen: 14:13 (5.), 32:28 (10.), 46:37 (15.), 63:45 (20.), 70:60 (25.), 78:71 (30.), 86:76 (35.), 103:86 (40.).

Zuschauer: 4.889

Ennepe-Ruhr-Kreis- Polizei warnt vor Enkelkindtrick

Ennepe-Ruhr-Kreis (ots) – Anrufer geben sich als Verwandte aus und
bitten um Bargeld und Wertgegenstände Am 25.02.2016 erhalten mehrere
Bürger und Bürgerinnen in Wetter und Hattingen einen Telefonanruf.
Eine männliche Stimme gibt an, ein Verwandter zu sein und bittet
wegen einer angeblichen Notlage um Bargeld und Wertgegenstände. Die
Geschädigten fallen jedoch nicht auf den Trick herein und
verständigen die Polizei.

Montag ist „Tag der Seltenen Erkrankungen“

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Bildquelle: René Röspel

Seit dem Jahr 2008 wird jährlich am letzten Februartag der „Tag der Seltenen Erkrankungen“ begangen. Darauf weist der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel hin: „Ziel ist es, die Öffentlichkeit und die politischen Entscheidungsträger für die Situation von Menschen, die unter Seltenen Erkrankungen leiden, zu sensibilisieren.“
In Europa werden Krankheiten als selten bezeichnet,  wenn sie bei maximal fünf von 10000 Einwohnern vorkommt. Dazu zählen zum Beispiel Mukoviszidose, Morbus Crohn oder die Bluterkrankheit, erläutert Röspel: „In diesem Jahr steht der Aktionstag am 29. Februar unter dem Motto ,Erhebt Eure Stimme – gemeinsam für die Seltenen‘.“
Der Abgeordnete weist darauf hin, dass Patienten mit einer SE mit einer Reihe von Problemen konfrontiert sind: Fehlerhafte oder verzögerte Diagnosen, die auch zu Fehltherapien mit negativen gesundheitlichen Folgen führen können, wenige Spezialisten und eine nur unzureichende qualifizierte Betreuung. Zwischen dem ersten Auftreten von Symptomen und der korrekten Diagnose können oft Jahre vergehen.
In Deutschland wurde 2010 das „Nationale Aktionsbündnis für Menschen mit seltenen Erkrankungen“ (NAMSE) ins Leben gerufen. Dem Aktionsbündnis gehören das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Dachverband der Selbsthilfegruppen ACHSE e.V. sowie 27 Bündnis- und Kooperationspartner an.

Ende einer Rektor-Ära an der FernUniversität: Prof. Helmut Hoyer geht, Prof. Ada Pellert kommt

An der FernUniversität in Hagen geht eine Ära zu Ende: Nach fast 19 Jahren als Rektor der Hochschule scheidet Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer mit Ablauf des 1. März 2016 aus diesem Amt aus. Seine Nachfolgerin ist Prof. Dr. Ada Pellert. Die Rektoratsübergabe findet am Freitag, 26. Februar, im Theater Hagen statt. Hierzu haben sich 650 Gäste aus der Stadt Hagen, der Region, Deutschland und der Welt angemeldet: Weggefährtinnen und Weggefährten, Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft, aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, Verwandte und Freunde des scheidenden Rektors und seiner Nachfolgerin.

Fernuni Hagen 8.12.2015

Die nordrhein-westfälische Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Svenja Schulze: „Mit viel Engagement und Weitblick haben Sie, Prof. Hoyer, für die FernUniversität einen festen Platz erarbeitet – in der Hochschullandschaft Nordrhein-Westfalens ebenso wie in der Hochschullandschaft der Bundesrepublik.
Die FernUni ist zum Synonym geworden für ein höchst flexibles Studiensystem. Sie steht für mehr Chancengerechtigkeit beim Hochschulzugang und dafür, Bildungswege durchlässiger zu gestalten. Eine große Rolle spielt dabei auch die Weiterentwicklung der digitalen Lehre, um die Sie sich ebenfalls verdient gemacht haben. Für Ihren großen Einsatz und die gute Zusammenarbeit danke ich Ihnen im Namen der Landesregierung ganz herzlich.“
Dr. Manfred Scholle, Vorsitzender des Hochschulrats der FernUniversität, bescheinigt dem scheidenden Rektor: „Sie haben im Konsens die Hochschulentwicklung voran getrieben und die FernUniversität heute nicht nur zur größten Hochschule Deutschlands gemacht. Sie ist auch wegweisend für andere Hochschulen in der digitalen Lehre.“
In seiner Rede blickt Prof. Helmut Hoyer auf seine Tätigkeit als Rektor zurück – auf eine Zeit, in der die FernUniversität vor große technologische, gesellschaftliche und finanzielle Herausforderungen gestellt wurde: „Die Digitalisierung der Lehre ist kein Selbstzweck, sondern eine große Unterstützung für Studierende. Der ganz große Durchbruch der FernUniversität ist durch die neuen Kommunikationstechnologien gekommen. Wir haben erkannt, dass wir mit Foren, Chats und vielen anderen Tools unser System modernisieren und optimieren konnten.“
Die FernUniversität eroberte unter Hoyers Leitung eine weltweit führende Position in der Digitalisierung der Lehre. In den fast 20 Jahren seines Rektorats verdoppelte sie beinahe die Zahl ihrer Studierenden, während es nur einen geringen Zuwachs bei den Professuren gab. Dennoch blieb die FernUniversität bei ihrem qualitätsgesicherten, weltweit anerkannten Studium auf wissenschaftlich hohem Niveau.
Hoyer selbst entwickelte sich in seinem Amt vom Elektrotechnik-Professor zum weltweit hoch geschätzten Experten für Fernstudium und berufsbegleitendes Lehren und Lernen weiter.
Mit der Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Ada Pellert ist es der FernUniversität gelungen, eine ebenso renommierte Expertin für das Management von Bildung und Weiterbildung sowie für Organisationsentwicklung als Rektorin zu gewinnen. Ihre Expertise bei den Themen Fernstudium und E-Learning, vor allem auch im Hochschulmanagement, hat sie bereits in verschiedenen Führungspositionen in Österreich, Deutschland und China bewiesen.
Ihr Credo ist: „Die Digitalisierung der Angebote ist entscheidend dafür, wie wir Studierende und Studieninteressierte erreichen können. Sie kann und muss Kompetenzen vermitteln, die Berufstätige heute in ihrem persönlichen und beruflichen Umfeld benötigen.“
Die FernUniversität ist für Prof. Pellert genau die richtige Hochschule, um diese und andere Herausforderungen zu bewältigen.

Röspel: Meister-BAföG wird deutlich attraktiver

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Bildquelle: René Röspel

Am Freitag, dem 26. Februar, hat der Deutsche Bundestag die dritte Novelle des „Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes“ beschlossen. „Damit wird es ab dem 1. August spürbare Verbesserungen in der beruflichen Aufstiegsfortbildung zum Meister, Techniker und Fachwirt geben“, freut sich der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel. Vor allem durch den Anstieg des Zuschusses zu den Forstbildungskosten auf 40 Prozent werde die finanzielle Belastung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer deutlich verringert. Bisher sind es 30,5 Prozent. Die Hürden zur Aufnahme einer Aufstiegsfortbildung würden dadurch deutlich gesenkt.
Wer die Abschlussprüfung seiner Fortbildung besteht, bekommt zukünftig 40 statt bisher 25 Prozent auf das Restdarlehen erlassen, ergänzt Röspel: „Mit weiteren zahlreichen Erneuerungen wird das Meister-BAföG nachhaltig modernisiert und an aktuelle Anforderungen an die berufliche Aufstiegsfortbildung angepasst.“

Aus dem Hagener Polizeibericht

Zwei versuchte Einbrüche in Apotheken

Hagen (ots) – Gleich zweimal versuchten bislang unbekannte Täter,
in der Nacht zum Donnerstag in Apotheken einzubrechen. Zunächst
stellte die 57-jährige Inhaberin einer Apotheke in der Vorhaller
Straße fest, dass die Eingangstür Hebelspuren aufwies. Den
Einbrechern gelang es jedoch nicht, die Tür zu überwinden. Bereits am
Mittwoch hatte in dieser Apotheke gegen 22.30 Uhr ein Alarm
ausgelöst. Zu diesem Zeitpunkt konnte jedoch nichts Auffälliges
festgestellt werden. Um 08.00 Uhr bemerkte der 53-jährige Betreiber
einer Apotheke in der Haldener Straße, dass die Seiteneingangstür
Hebelspuren aufwies. Auch hier schafften es die Einbrecher nicht, in
die Apotheke zu gelangen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der
Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

 

Junge Frau überrascht Einbrecher in der Wohnung ihrer Eltern

Hagen (ots) – Damit hatte die junge Frau nicht gerechnet. Als eine
22-jährige Zeugin die Wohnung ihrer Eltern betrat, stieß sie im
Wohnzimmer auf zwei Einbrecher. Am Donnerstag begab sich die junge
Frau gegen 07.30 Uhr von ihrer Wohnung im ersten Stock in die Wohnung
ihrer Eltern in der Freiherr-vom-Stein-Straße. Die Wohnung der Eltern
befindet sich im Erdgeschoss. Beim Betreten der Wohnung stellte die
Zeugin fest, dass ein Schrank offen stand. Sie ging zunächst davon
aus, dass sich ihre Eltern noch zuhause befanden. Wie sich später
herausstellte, hatten ihre Eltern die Wohnung zuvor jedoch bereits
verlassen. Die junge Frau hörte dann im Wohnzimmer Geräusche. Sie
ging immer noch davon aus, dass ihre Eltern die Geräusche
verursachten. Daher begab sich die Zeugin ins Wohnzimmer und erlebte
eine böse Überraschung. Dort standen ihr nämlich zwei fremde Männer
gegenüber. Die Männer riefen sofort „Alles gut, alles gut“ und
flüchteten in unbekannte Richtung. Die anschließende Tatortaufnahme
der Polizei ergab, dass die bislang unbekannten Einbrecher das
Badezimmerfenster aufgehebelt hatten. Während der Tatausführung
wurden sie dann von der Tochter der Wohnungsinhaber gestört und
flüchteten. Die Zeugin kann die Einbrecher wie folgt beschreiben:
Beide waren ca. 175 cm groß und trugen zur Tatzeit dunkle Bekleidung
und dunkle Wollmützen. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme stand noch
nicht fest, ob die Einbrecher bereits Beute gemacht hatten. Die
Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.

 

Kleinbus entwendet

Hagen (ots) – Als ein 35-jähriger Mann am Donnerstagmorgen in
Wehringhausen seinen Firmenwagen nutzen wollte, stellte er den
Diebstahl des Fahrzeugs fest und verständigte die Polizei. Der
Geschädigte hatte den Opel Vivaro am Vorabend parkend in der
Augustastraße abgestellt und verschlossen. In dem schwarzen Kleinbus
mit Krefelder Kennzeichen befanden sich keine Wertgegenstände, den
Restwert des Autos gab der Anzeigenerstatter mit ca. 7500 Euro an.
Die Polizisten speicherten die Fahrzeugdaten im Fahndungssystem,
Hinweise im Zusammenhang mit dem Diebstahl bitte an die 986 2066.

Fußgängerin angefahren

Hagen. Am Donnerstagmorgen verletzte sich eine Fußgängerin
leicht, als sie im Einmündungsbereich die Rheinstraße überquerte und
dabei von einem Auto angefahren wurde. Gegen 07.00 Uhr ging die
66-Jährige auf dem Gehweg der Funckestraße in Richtung Blumenstraße.
Sie hatte nach eigenen Angaben die einmündende Rheinstraße fasst
überquert, als ein 29 Jahre alter Audi-Fahrer von der Funckestraße
einbog und die Passantin übersah. Mit dem rechten Außenspiegel stieß
er gegen dem Oberarm der Frau, der Spiegel brach ab und die
Geschädigte zog sich eine schmerzhafte Prellung zu.

Zwei Autos bei Unfall am Volmeabstieg ausgebrannt

Hagen. Beim Zusammenstoß zweier Pkw an der
Autobahnanschlussstelle Hagen Süd am Donnerstagabend brannten die
beiden beteiligten Autos aus und mussten abgeschleppt werden. Die
Fahrzeugführer hatten Glück im Unglück und benötigten keinen
Rettungswagen zur Unfallstelle. Gegen 19.10 Uhr wollte ein 43 Jahre
alter Citroen-Fahrer, aus Holthausen kommend, geradeaus in Richtung
Volmetal. Zeitgleich kam ein 59-jähriger BMW-Fahrer von der Autobahn
A45 und wollte nach links in Fahrtrichtung Hohenlimburg abbiegen.
Nach eigenen Angaben übersah er dabei den vorfahrtsberechtigten Pkw
und die Autos kollidierten im Einmündungsbereich. Der 43-Jährige
verletzte sich leicht und wollte selbständig einen Arzt aufsuchen.
Durch den Zusammenstoß entzündete sich der Motorraum des Citroens,
die Flammen sprangen auf den BMW über und die alarmierte Feuerwehr
musste die brennenden Fahrzeuge löschen. Der Sachschaden liegt bei
etwa 35000 Euro.

Mann nach Sturz auf Gleise in Lebensgefahr

Ein 57-jähriger Dortmunder ist in der vergangenen Nacht im Bereich
der Münsterstraße offenbar auf die Gleise gestürzt. Anschließend
erfasste ihn die Stadtbahn.

Ersten Ermittlungen zufolge befand sich der 57-Jährige gegen 0.30
Uhr auf dem Bahnsteig der Haltestelle Lortzingstraße. Aus noch nicht
geklärter Ursache stürzte er ohne Fremdeinwirkung auf die Gleise.
Anschließend wurde er durch eine einfahrende Stadtbahn der Linie U41
erfasst.

Der Dortmunder zog sich schwerste Verletzungen zu. Ein
Rettungswagen brachte ihn zur intensivmedizinischen Behandlung in ein
Krankenhaus. Der 57-Jährige stand während des Sturzgeschehens
möglicherweise unter Alkoholeinfluss

Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutprobenentnahme an.

Staatssekretär Dr. Jan Marc Eumann besucht Preisträger der Europaschule Cuno-Berufskolleg II

Hoher Besuch für die Preisträger der Europaschule Cuno-Berufskolleg II. Bereits zum dritten Mal in Folge sind die Abiturientinnen und Abiturienten der Abteilung Medien des Hagener Cuno-Berufskollegs II mit einem Kurzfilm zum Thema „Europa für Eine Welt“ als Gewinner aus dem landesweiten Wettbewerb „EuroVisions“ hervor gegangen. Anlass genug für Staatssekretär Dr. Jan Marc Eumann und Margarita Kaufmann, Beigeordnete der Stadt Hagen, sich vor Ort am kommenden Dienstag, 1. März, ein Bild über die Ausbildung der Jugendlichen zu machen.

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Am 12. Februar dieses Jahres überreichte Minister Franz-Josef Lersch-Mense, Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW, den stolzen Siegern Malina Dicke, Annika Schulz und Niels Machura aus dem 13. Schuljahr die Preise im Rahmen einer Feierstunde in der Staatskanzlei in Düsseldorf persönlich. Die Schülerinnen und Schüler erwerben am Cuno-Berufskolleg II einen Berufsabschluss als Gestaltungstechnische Assistenten und gleichzeitig die allgemeine Hochschulreife oder alternativ die Fachhochschulreife. Staatssekretär Dr. Eumann besucht dabei mit dem Cuno-Berufskolleg II zugleich eines der wenigen technischen Berufskollegs in NRW, das als Europaschule zertifiziert ist und zudem noch neben dem ingenieurwissenschaftlichen auch den Ausbildungsschwerpunkt im Bereich Medien anbietet. Eine hervorragende Gelegenheit also für alle Beteiligten, sich über die aktuellen Entwicklungen in diesen Bereichen auszutauschen.

Die prämierten Beiträge sind im Internet abrufbar unter http://www.cuno.de. Dort befinden sich auch Informationen, wie man sich für einen der zurzeit noch freien Plätze für die Fachhochschulreife oder das Abitur bewerben kann.

Polizei warnt vor Telefonanrufer

Wetter. Männliche Stimme fragt, ob man allein zu Hause ist
Am 25.02.2016 erhalten drei alleinstehende ältere Wetteranerinnen
jeweils einen Telefonanruf. Eine männliche Stimme fragt: „Ey bist du
das, bist du allein zu Hause?“ Als die Geschädigten erwidern, dass
sie nicht allein sind, beendet der Anrufer das Gespräch. Eine
Telefonnummer wird nicht angezeigt. Die Polizei geht davon aus, dass
es sich hierbei um Kontrollanrufe zur Vorbereitung von
Wohnungseinbrüchen handelt, um festzustellen, ob eine Person anwesend
ist. Die angerufenen Frauen haben genau richtig gehandelt. Sie haben
angegeben nicht alleine zu sein und sofort die Polizei
benachrichtigt. „So können wir im Rahmen unserer Streifentätigkeiten
die Wohnbereiche konkret im Auge behalten,“ stellt Pressesprecher
Dietmar Trust heraus. „Wohnungseinbrüche hat es zur fraglichen Zeit
in Wetter nicht gegeben. In der Zeit vom 08.02. bis  zum 26.02. hat
es in Wetter lediglich einen Wohnungseinbruch gegeben. In Herdecke
verzeichnen wir in der Zeit insgesamt vier Wohnungseinbrüche. Wir
stellen fest, dass unsere Kontrollmaßnahmen in den beiden Städten
positive Ergebnisse erbracht haben.“

Verkehrsunfall in Breckerfeld

Breckerfeld (hb): Eine PKW-Fahrerin kam am Donnerstagabend auf der
Hagener Straße in Höhe der Windmühle auf schneeglatter Fahrbahn von
der Strasse ab (Fahrtrichtung Breckerfeld) und rutschte in den Graben
gegen einen Baum. Dabei lösten die vorderen Airbags aus.
Beim dem Aufprall verletzte sich die Fahrerin leicht und musste vom
Rettungsdienst behandelt werden.

Das Fahrzeug wurde auf auslaufende Flüssigkeiten überprüft. Ohne
Feststellung.

Des Weiteren wurde in Amtshandlung für die Polizei eine
Einsatzstellenabsicherung durchgeführt.

Der Einsatz für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute endete gegen 20:15
Uhr.

Amtssprache wird für alle verständlich

Mitarbeiter der EN-Kreisverwaltung sowie der Stadtverwaltung Bochum haben sich im Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) der Evangelischen Stiftung Volmarstein getroffen, um schrittweise Amtsformulare in „Leichte Sprache“ zu übersetzen. Leichte Sprache verwendet einfache Wörter und kurze Sätze. Sie ist daher besonders geeignet für Menschen mit Lernschwierigkeiten, hilft aber auch Menschen ohne Behinderung.

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„Die Erfahrungen der Verwaltungs-Mitarbeiter sind bei der Neuformulierung der Texte eine entscheidende Hilfe“, sagt Annika Nietzio vom Büro für Leichte Sprache der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Gemeinsam mit Kirsten Czerner-Nicolas von der Lebenshilfe in Bochum leitet sie die Übersetzungsarbeiten an. Der erste Text, der während der nächsten Wochen in mehreren Arbeitsschritten in Leichter Sprache verfasst wird, ist der Antrag auf die Nutzung des Fahrdienstes. Einen solchen Antrag stellen oft Menschen mit Behinderung.

Während des dreijährigen Projektes „Übersetzung von Verwaltungsakten in Leichte Sprache“ wird eine Reihe weiterer Formulare und Texte übersetzt. Die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW fördert das Projekt mit 260.000 Euro. Alle NRW-Kommunen sollen von den neuen Texten in Leichter Sprache profitieren.

Cemile Giousouf: Opposition verbreitet Panik

Die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die Hagener Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf, begrüßt die heutige Verabschiedung des Asylpakets II im Deutschen Bundestag:

Giousouf 2
Bildnachweis: CDU/CSU Bundestagsfraktion

„Die heutige Debatte hat vor allem klar gezeigt, dass die Opposition den Gesetzentwurf, über den abgestimmt wurde, anscheinend nicht kennt und versucht, die Menschen im Land mit falschen Aussagen zu verunsichern. Mit dieser Haltung hilft die Opposition weder den Flüchtlingen selbst, noch den Kommunen.

Gänzlich unverständlich sind die Vorwürfe aus einigen Migrantenorganisationen, die Bundesregierung würde sich mit dem „Asylpaket II“ dem rechten Mob andienen. Dies ist geradezu absurd. Wir tun alles, um schutzbedürftige Menschen zu unterstützen. Trotzdem müssen wir die Flüchtlingszahlen auf Dauer auch verringern.

Dass die beschlossene Regelung zur Ausweitung der sicheren Herkunftsstaaten eine wirksame Maßnahme zur Vermeidung falscher Anreize ist, hat sich bei den Balkanländern bereits eindrucksvoll gezeigt; der Zustrom von Menschen aus diesen Ländern tendiert inzwischen gegen Null.

Ebenso richtig ist die Aussetzung des Familiennachzugs für Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz für den Zeitraum von 2 Jahren ab Inkrafttreten des Gesetzes zur Einführung beschleunigter Asylverfahren. Subsidiären Schutz erhalten Menschen, die nicht unter das Grundrecht auf Asyl fallen, aber eine befristete Aufenthaltserlaubnis erhalten, weil in ihrer Heimat Bürgerkrieg herrscht oder ihnen z.B. Tod oder Folter drohen. Zum einen ist nur eine kleine Gruppe von Flüchtlingen hiervon betroffen, zum anderen existiert eine Regelung für Härtefälle, so etwa in Fällen von schweren Erkrankungen oder erlittenen Misshandlungen des Minderjährigen. Die Behauptungen der Opposition, dass die Aussetzung des Familiennachzugs eine riesige Gruppe von Menschen betrifft, sind daher nichts als Nebelkerzen.“

Hagener Schüler in Brüssel zu Gast

58 Schülerinnen und Schüler des Fichtegymnasiums, der Kaufmannschule II und der Cuno-Berufsschule II waren gestern (24. Februar) zu Gast in Brüssel. Im Vorfeld hatten sich die Schüler mit dem Thema der Migrations- und Asylpolitik gemeinsam mit den Young European Professionals und dem Europe Direct Hagen intensiv auseinander gesetzt.

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Unter anderem wurden konkrete Fragen für die für Hagen zuständige EU-Abgeordnete Birgit Sippel entwickelt, um diese in einem gemeinsamen Gespräch im Europäischen Parlament in Brüssel zu diskutieren. In Brüssel besichtigten die Schüler zunächst das Parlament, bevor Birgit Sippel unter anderem Fragen wie: Wieso werden keine Sanktionen gegen die Länder, die keine Flüchtlinge aufnehmen, verhängt?, Warum erhält Großbritannien immer „Extrawürste“?, Warum gibt es keinen europäischen Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge?, Was spricht gegen/für permanente Grenzkontrollen? beantwortete. Nach einem gemeinsamen Fototermin wurde das Parlamentarium besichtigt. Dort konnte die Entstehung der Europäischen Union gut nachvollzogen werden bevor die Gelegenheit zur Besichtigung des „Grand Place“ und anderen Sehenswürdigkeiten im Zentrum von Brüssel bestand.

Am späten Abend kehrten alle müde und mit vielen Eindrücken versorgt nach Hagen zurück. Das Fazit lautet, dass das Gespräch mit der EU-Abgeordneten richtig gut gefiel und dass man gerne noch mehr Zeit für die Besichtigung der Stadt gehabt hätte.

Ladendieb prügelt sich mit Kaufhausdetektiv

Hagen. Zu einer handfesten körperlichen Auseinandersetzung
kam es Mittwochnachmittag zwischen einem Ladendieb und einem
Kaufhausdetektiv in einem Warenhaus in der Freiligrathstraße. Gegen
17.25 Uhr beobachtete der 41-jährige Angestellte einen 20-jährigen
Mann dabei, wieder dieser eine Flasche Wodka aus der Auslage nahm und
in seine Tasche steckte. Anschließend ging er in die Elektroabteilung
und nahm dort zwei Bluetooth-Lautsprecher aus dem Regal. Kurze Zeit
später passierte der 20-Jährige den Kassenbereich ohne die Ware zu
bezahlen. Der Detektiv sprach daraufhin den Ladendieb an und bat ihn
in sein Büro. Anstatt der Aufforderung nachzukommen, schlug dieser
dem 41-Jährigen mit der Faust gegen sein Ohr und versuchte zu
flüchten. Um die Flucht zu verhindern riss der Detektiv den Mann zu
Boden und es kam zu einer Rangelei. Mit Unterstützung eines
Mitarbeiters des Warenhauses gelang letztlich die Fesselung des
renitenten Diebes. Hinzugerufene Polizisten stellten fest, dass der
20-Jährige über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt. Er
wurde vorläufig festgenommen. Bei der Auseinandersetzung verletzte
sich der Detektiv leicht im Gesicht. Die Kripo hat die Ermittlungen
aufgenommen.

IG Metall fordert Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Krankenversicherungsbeiträge

Hagen – Die IG Metall Hagen fordert die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung von Krankenversicherungsbeiträgen durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber. „Die Krankenkassen-Briefe mit der Ankündigung eines erhöhten Zusatzbeitrags haben bei unseren Kolleginnen und Kollegen Empörung ausgelöst. Die Zusatzbelastung liegt jetzt im Durchschnitt bei 1,1 Prozent und wird absehbar steigen. Je nach Einkommen sind das bis zu 47 Euro monatlich und 560 Euro jährlich. Und die Arbeitgeber machen sich einen schlanken Fuß. Das kann so nicht weitergehen!“, sagte Jens Mütze Geschäftsführer der IG Metall in Hagen.
Der Zusatzbeitrag sei ungerecht, weil er einseitig die Versicherten belaste und die Arbeitgeber von der Finanzierung medizinischen Fortschritts und steigender Gesundheitskosten befreie, erklärte Jens Mütze. Zudem setze der Zusatzbeitrag falsche Anreize, weil er die Kassen in einen Kostenwettbewerb um die Höhe der Beiträge zwinge. Dies heize die Jagd nach jungen, gesunden Versicherten an, da diese für die Kassen „gute Risiken“ darstellten. Statt über Versorgungsqualität und Nähe zu den Versicherten werde der Wettbewerb vorrangig über die Beitragshöhe ausgetragen.
Stattdessen fordert die IG Metall von der Landes- und Bundespolitik, dass die einseitige Belastung der Versicherten beendet und die vollständige Parität wieder hergestellt wird. Dieser Forderung schlossen sich ebenfalls die Vertreter der Belegschaften aus zahlreichen Betrieben der Metall,- und Elektroindustrie im Bereich der Hagener IG Metall Geschäftsstelle an. Die Kolleginnen und Kollegen unterstützen die IG Metall dazu bei der betrieblichen Unterschriftenaktion die aktuell gestartet wurde. Die gesammelten Listen will die IG Metall den örtlichen Landtags- und Bundestagsabgeordneten übergeben.

Phoenix Hagen: Heißes Duell mit den Eurofightern

Am Freitagabend startet für Phoenix Hagen nach der Pokal-Unterbrechung das letzte Drittel der Hauptrunde. In der Beko Basketball Bundesliga tritt die Mannschaft von Ingo Freyer bei den EWE Baskets Oldenburg an. Sprungball in der EWE Arena ist um 20 Uhr. Telekom Basketball überträgt live ab 19.45 Uhr.

Am Mittwoch waren die Oldenburger noch international im Einsatz. Die Baskets spielen eine auffällige Eurocup-Saison und besiegten renommierte Teams wie Valencia und Limoges. Das Achtelfinale soll aber keinesfalls die Endstation sein. Mit 78:76 gewann Oldenburg das Hinspiel beim französischen Klub SIG Strasbourg und verschaffte sich so eine gute Ausgangslage für das Rückspiel, das am kommenden Dienstag in der EWE Arena stattfinden wird.

Zwischen den beiden Spielen gegen Strasbourg fordert Phoenix Hagen die von Mladen Drijencic betreuten Oldenburger, die 2015 den Pokal gewinnen konnten und mit 16 Siegen aus 22 Partien derzeit Tabellendritter in der Beko BBL sind. Die routinierten Guards Vaughn Duggins (15,5 Punkte) und Chris Kramer (9,5 Punkte) führen Regie. Unterstützung erhalten sie je nach Bedarf von Scott Machado, der als siebter Ausländer oft aber nur international zum Einsatz kommt.

Mit dem Zugang von Klemen Prepelic (11,0 Punkte) gelang den Baskets vor Saisonbeginn eine vielbeachtete Verpflichtung. Der slowenische Nationalspieler gehört zu den besten Distanzwerfern der Beko BBL. Insgesamt bieten die Oldenburger Guards das komplette Paket aus Routine, Physis, Auge und Korbgefährlichkeit an. Flügelspieler Rickey Paulding, der bereits zum Oldenburger Meisterteam im Jahr 2009 gehörte, ist mit seiner Erfahrung ein ungemein stabilisierender Faktor im Oldenburger Spiel, der jederzeit den Unterschied ausmachen kann. Ihm zur Seite steht Philipp Schwethelm.

Die lange Baskets-Garde besteht in erster Linie aus einem erfahrenen Trio: Der Serbe Nemanja Aleksandrov, US-Center Brian Qvale und der niederländische Nationalspieler Robin Smeulders bilden eine starke Achse. „Das ist insgesamt eine gut zusammengestellte Mannschaft, die eine eindrucksvolle Saison spielt“, sagt Phoenix-Coach Ingo Freyer. „Das Team ist sehr homogen besetzt und verfügt über viel Erfahrung.“

Hinzu kommt, dass Oldenburg bislang nicht das beste Pflaster für Phoenix Hagen war. „Wir haben dort schon einige derbe Niederlagen eingesteckt. Wir wollen das diesmal natürlich besser machen. Uns erwarten in den kommenden Wochen schwere Spiele, da ist Oldenburg nur der Anfang“, so Freyer. Die spielfreie Zeit haben die Feuervögel dazu genutzt, um einige Blessuren auszukurieren. „Du kannst ohne Spielvorbereitung das Training auch mal etwas anders gestalten, das ist hilfreich“, so Freyer. In Oldenburg kann er auf seine beste Formation zählen.

TANZTEE IN BOELERHEIDER AWO

Beste Unterhaltung vom beliebten Alleinunterhalter Wolfgang Kraus ist
garantiert, wenn der Boelerheider Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (AWO) am
kommenden Dienstag, 01. März 2016 zum Tanztee bittet. Ab 14:00 h sorgt Kraus
für stimmungsvolle Musik und das AWO-Team für hausgemachten Kuchen und
frischen Kaffee.
Tanzbegeisterte Hagenerinnen und Hagener sind herzlich eingeladen – bei der
AWO in Boelerheide ist jeder Gast herzlich willkommen. „Dabei steht die
Geselligkeit und die Freude an der schönen Musik selbstverständlich im
Vordergrund“, ist sich der Vorstand der Boelerheider AWO sicher.

Dienstag, 01.03.2016, 14:00 h – Ende offen
Unterhaltungsmusik mit Wolfgang Kraus
Kaffee & Kuchen

AWO-Begegnungsstätte Boelerheide
Overbergstr. 125
58099 Hagen

Eintritt: 1,50 Euro

Grippewelle: Bürgerämter in Boele, Haspe und Hohenlimburg bleiben geschlossen

Die aktuelle Grippewelle wirkt sich auch auf die Hagener Stadtverwaltung aus. Aufgrund eines ungewöhnlich hohen Krankenstands im Bereich der Bürgerämter müssen die Außenstellen in Boele, Haspe und Hohenlimburg heute und morgen geschlossen bleiben. Der Dienstbetrieb im Zentralen Bürgeramt kann zurzeit noch zu den bekannten Öffnungszeiten aufrecht erhalten werden.