Archiv der Kategorie: Blaulicht

Verkehrsunfall mit tragischem Ausgang

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich in Bochum kurz nach Mitternacht ein folgenschwerer Verkehrsunfall auf der Straße Donnerbecke in Bochum-Linden. Gegen 00.22 Uhr prallte ein Kleinkraftrad mit überhöhter Geschwindigkeit gegen eine Straßenlaterne, nachdem es zuvor offensichtlich ins Schleudern geriet. Das Kleinkraftrad war zum Unfallzeitpunkt mit einem 19-jährigen Fahrer aus Hattingen und einem 23-jährigen Sozius aus Münster besetzt. Beide Personen wurden bei dem Unfall schwer verletzt und waren nicht mehr ansprechbar. Der Fahrer musste vor Ort durch Rettungskräfte der Bochumer Feuerwehr reanimiert werden. Unter Fortführung der Reanimationsmaßnahmen wurde er mittels RTW in ein Krankenhaus in Hattingen transportiert, wo er kurze Zeit später seinen Verletzungen erlag. Der Sozius musste zwar an der Unfallstelle nicht reanimiert werden, wurde aber zur weiteren Behandlung seiner schwerwiegenden Verletzungen einem Bochumer Krankenhaus zugeführt. Bei ihm besteht Lebensgefahr. Bei der Unfallaufnahme konnte festgestellt werden, dass beide Personen zum Zeitpunkt der Kollision keinen Schutzhelm trugen. Zudem wurden Blutentnahmen bei beiden Unfallbeteiligten angeordnet. Die Unfallstelle war bis zum Abschluss der Unfallaufnahme und weiterer Maßnahmen (Beschlagnahme/Abtransport des Kleinkraftrades) um 03.20 Uhr gesperrt. Die weiteren Ermittlungen werden durch das zuständige Verkehrskommissariat in Bochum geführt.

Raubüberfall auf Familienhaus in Oege

Am Donnerstag, 28.05.2020, kam es nach bisherigen Ermittlungen zu einem Raubüberfall in Oege. Dort verschafften sich gegen 14:20 Uhr in der Straße Auf der Lindhaardt drei männliche Täter Zutritt zu einem Einfamilienhaus. Diese trugen Oberbekleidung mit der Aufschrift „Polizei / 92220“. Sie fesselten unter Vorhalt von Schusswaffen zwei Bewohnerinnen des Hauses (14, 26) mit Handschellen. Beide blieben, auch nach der Tat, unverletzt und sind wohlauf. Anschließend durchwühlten die Räuber die Zimmer nach Wertgegenständen. Teilweise kommunizierten sie dabei auf Russisch. Danach flüchteten sie mit einem grauen Kleinwagen und Beute in noch unbekannter Höhe vom Tatort. Eine intensive Fahndung der Polizei blieb bislang ergebnislos. Alle drei Räuber trugen schwarze Sturmhauben. Ein Täter war zirka 190 cm groß von sportlicher Statur. Er trug eine schwarze Kappe. Auffällig waren seine rot unterlaufenen Augen. Ein Augenlid hing herab. Sein Gesicht wird als rund beschrieben. Er war dunkel gekleidet und trug Sportschuhe mit der Aufschrift „Bugatti“. Ein weiterer Täter war sehr dünn und hatte auffallend hellblaue Augen. Er trug schwarze Schuhe, einen Pullover und eine schwarze Weste. Der Dritte Räuber war ebenfalls dünn und komplett schwarz gekleidet. Zeugenhinweise, insbesondere zum Tatfahrzeug, nimmt die Polizei unter 02331 986 2066 entgegen. Die Kriminalpolizei hat gemeinsam mit der Hagener Staatsanwaltschaft eine Ermittlungskommission eingerichtet, welche das genaue Tatgeschehen jetzt rekonstruiert.

80-jähriger Pedelec-Fahrer auf Radweg bei Unfall verletzt

Am Donnerstag, 28.05.2020, kam es zu einem Unfall in Haspe. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr gegen 17:20 Uhr ein 80-Jähriger auf seinem Pedelec durch die Unterführung am Bahnhof Heubing in Haspe. Dabei benutzte er den dortigen Radweg. Zur selben Zeit ging eine Gruppe von mehreren Personen nebeneinander ebenfalls durch die Unterführung. Ein 48-Jähriger benutzte dabei den Radweg. Als er den 80-Jährigen kommen sah, versuchte er noch zur Seite zu springen. Auch der Pedelec-Fahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Beide stürzten und verletzten sich leicht. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zwei schwerverletzte Senioren nach Verkehrsunfall

In der Gerhart-Hauptmann-Straße ereignete sich am Donnerstag (28. Mai) gegen 18:45 Uhr ein Verkehrsunfall. Aus bislang ungeklärter Ursache kam ein 88-Jähriger mit seinem Mercedes nach rechts von der Straße ab und prallte im weiteren Verlauf gegen die Wand eines Mehrfamilienhauses. Durch den Zusammenprall verletzten sich der Senior und seine 88-jährige Ehefrau, die auf dem Beifahrersitz saß, schwer. Beide kamen mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Das Auto wurde abgeschleppt. Der Gesamtsachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Verkehrsunfallursache wurden aufgenommen.

Auffahrunfall am „Vorhaller Kreisel“ – Frau verletzt und drei Fahrzeuge beschädigt

Am Mittwoch kam es gegen 14:45 Uhr zu einem Unfall auf der Weststraße. Nach bisherigen Ermittlungen musste ein 58-jähriger Toyota-Fahrer bremsen, als er in Richtung Herdecker Straße fuhr. Hinter ihm fuhr ein 21-Jähriger, der seinen Kia ebenfalls zum Stehen brachte. Aus bislang ungeklärter Ursache schaffte es die hinter dem Kia fahrende 36-jährige Ford-Fahrerin nicht mehr, ihren PKW abzubremsen. Sie fuhr auf den Kia auf und schob diesen auf den Toyota. Durch die Wucht es Unfalles wurden die Airbags im Ford ausgelöst und die Frau leicht verletzt. Sie wurde vor Ort durch Rettungskräfte behandelt. Es entstand ein Sachschaden von über 10.000 Euro. Der Ford musste wenig später abgeschleppt werden. Die Polizei sperrte die Unfallspur für die Zeit der Sachverhaltsaufnahme. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Frau fährt gegen Laterne auf dem Boeler Ring

Am Mittwoch kam es zu einem Unfall im Hagener Norden. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr gegen 15:20 Uhr eine 28-Jährige den Boeler Ring in Richtung Hagener Straße entlang. Aus bislang noch ungeklärter Ursache verlor die Frau die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie kam mit ihrem Peugeot nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr über einen Grünstreifen und stieß dort frontal gegen eine Laterne, welche umknickte. Der Aufprall war so stark, dass die Airbags auslösten. Die Hagenerin verletzte sich bei dem Unfall leicht und musste durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Peugeot wurde stark beschädigt und abgeschleppt. Es entstand ein Schaden von zirka 7.000 Euro. Wie genau es zum Unfall kam, ermittelt jetzt das Verkehrskommissariat.

Zeugen nach Fund einer Cannabisplantage gesucht

Im Rahmen von Forstarbeiten stießen Mitarbeiter der Stadt Hagen am Dienstag, 26. Mai, gegen 10:45 Uhr auf eine illegale Outdoor-Plantage. In zwei Erdbeeten auf einer Lichtung im Bereich zwischen der Kettelbachstraße/ Sürk zu Breckerfeld und der Wasserfläche der Hasper Talsperre, befanden sich mehrere Cannabispflanzen. Zusätzlich waren in unmittelbarer Nähe Dünger, Werkzeug, Arbeitshandschuhe, Wildvergrämungssubstanz, Blumenerde, Feuchtigkeitsgranulat und Wasserkanister für die Pflanzenpflege deponiert. Die Polizei stellte alle spurentechnisch relevanten Gegenstände sicher und entsorgte die noch nicht erntefähigen Jungpflanzen. Um Hinweise durch Zeugen wird gebeten. Wer verdächtige Feststellungen gemacht und beispielsweise Personen mit Blumenerde im Wald gesehen hat, kann sich unter der Rufnummer 02331 – 986 2066 melden.

Beitragsfoto: Polizei

Hausdurchsuchung bei Paketzusteller

Die Polizei in Altena hat am Dienstag das Haus eines Paketzustellers im Ortsteil Tiergarten wegen des Verdachts einer Unterschlagung durchsucht. Es besteht der Verdacht, dass der Mitarbeiter eines Paketdienstes unterschlagene Smartphones weiterverkauft hat. Nach vorhergehenden Ermittlungen beantragte die Polizei einen Durchsuchungsbefehl, der am Dienstag vollstreckt wurde. Im Haus wurden rund 200 Transportkisten seines Arbeitgebers gefunden, außerdem Farbpatronen und Briefmarken in einer Stückzahl, die über den Privatbedarf hinausgehen. Die Ermittler beschlagnahmten zwei Computer und zwei Laptops, um die Datenträger auszuwerten.

Zeugen gesucht: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Foto: Polizei

Bereits am Sonntag, 24. Mai, erhielt die Polizei gegen 06:30 Uhr einen Einsatz in der Rummenohler Straße. Unbekannte entwendeten ein Verkehrszeichen und steckten dieses anschließend in einen Gullydeckel. Die Auskreuzvorrichtung wurde dabei so platziert, dass Verkehrsteilnehmer erheblich behindert sowie gefährdet wurden. Eine Zeugin hatte zuvor beobachtet, wie eine Gruppe Jugendlicher (vermutlich vier männliche und eine weibliche Person) das Schild zuvor gegen 05:45 Uhr durch die Straße getragen haben. Die Personen waren zu dieser Zeit überwiegend schwarz gekleidet und trugen Kapuzen. Eine Person war zudem mit einem schwaz-rot karierten Oberteil bekleidet. Die weibliche Person hatte lange, blonde Haare. Die Polizei Hagen ermittelt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und bittet um weitere Hinweise durch Zeugen. Diese können sich unter der Rufnummer 02331 – 986 2066 melden.

53-jähriger Randalierer landet im Polizeigewahrsam

Hagen – Am Montag musste eine Streifenwagenbesatzung gegen 21:30 Uhr in die Voerder Straße ausrücken. Dort meldeten Zeugen einen Randalierer. Die Polizisten fanden den betrunkenen 53-Jährigen liegend auf dem Gehweg an. Als die Beamten ihn aufrichteten, reagierte er ungehalten und wurde zunehmend aggressiver. Bei einer Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann an diesem Tag bereits mehrere Einsätze auslöste und Rettungskräfte der Feuerwehr anpöbelte. Da der Hagener stark betrunken war, riefen die Ordnungshüter erneut einen Krankenwagen. Erneut zeigte sich der Mann derart bedrohlich und aggressiv, dass er nach einer Untersuchung im Krankenhaus in das Polizeigewahrsam gebracht wurde. Dort konnte er seinen Rausch ausschlafen und am nächsten Morgen entlassen werden.

Raubdelikt am Sparkassenkarree

Hagen – Ein 20-jähriger Mann wurde am Sonntagmorgen, 07:30 Uhr, in der Nähe des Sparkassenkarrees angesprochen. Zunächst bot ihm ein fremder Mann den Kauf von Betäubungsmitteln an, worauf er nicht einging. Wenig später bat man ihm um Kleingeld und schließlich drohte ihm ein weiterer Mann, wenn er nicht 30 Euro Geld von der Sparkasse abholen und ihm übergeben würde, würden Bekannte von ihm den 20-Jährigen zusammenschlagen. Der Angesprochene holte das Geld und übergab die Scheine. Die drei Tatverdächtigen flohen in Richtung Badstraße. Eine Polizeistreife stieß auf der Heinitzstraße kurz darauf auf einen der flüchtigen Täter. Der 18-Jährige hatte Betäubungsmittel bei sich und war zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Da seine Identität zunächst nicht klar war, kam er in das Polizeigewahrsam, bist seine Daten bestätigt werden konnten. Den Mann erwarten jetzt zwei Strafanzeigen wegen räuberischer Erpressung und wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln.

Sohn verletzt Vater bei Familienstreit

Hagen – Am Samstagmorgen, zwischen 04:30 Uhr und 05:20 Uhr, kam es in Wehringhausen zu einem Streit innerhalb der Familie. Der volljährige Sohn, der noch bei seinem Vater wohnte, schlug diesen mit der Faust ins Gesicht. Der Vater musste im Krankenhaus behandelt werden und wurde leicht verletzt. Die Polizei verwies den Täter für zehn Tage der Wohnung und verhängte ein Rückkehrverbot. Der Sachverhalt wird als Häusliche Gewalt bewertet. Den Sohn erwartet ein Strafverfahren wegen Körperverletzung.

52-jähriger Mann stirbt bei Verkehrsunfall auf der Boeler Straße

Hagen – Am Montagmorgen kam es gegen 05:20 Uhr zu einem schweren Unfall. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr ein 52-Jähriger die Boeler Straße aus Richtung Altenhagen in Richtung Hagener Straße entlang. Dort fuhr er auf Höhe der Siedlerstraße an einem stehenden Linienbus vorbei. Auf der Gegenfahrbahn kollidierte er dann frontal mit einem weiteren Linienbus, der in die entgegengesetzte Richtung fuhr. Die hinzugerufenen Rettungskräfte konnten nach Reanimierungsmaßnahmen lediglich den Tod des Skoda-Fahrers feststellen. Das Hagener Verkehrskommissariat hat jetzt die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Unfalles aufgenommen. Der Fahrer des Linienbusses wurde leicht verletzt. Die Polizei musste die Boeler Straße für die Unfallaufnahme für mehrere Stunden sperren.

Streit unter Autofahrern eskaliert

Hagen – Am Sonntag fuhr ein 64-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Straße Küperei in Fahrtrichtung Voerder Straße in Haspe. Aus einer Grundstückseinfahrt wollte ein 28-jähriger Mann einbiegen. An der Engstelle kam es zum Wortgefecht, nach dem Aussteigen schlug der 28-Jährige die Fahrertür des Seniors gegen dessen Kopf. Auch Faustschläge musste der 64-Jährige über sich ergehen lassen, ehe der Täter davonfuhr. Nachdem die Polizei den Sachverhalt aufgenommen hatte, meldete sich der jüngere Mann telefonisch auf der Wache, weshalb eine Streifenwagenbesatzung zu ihm fuhr und ihn zum Sachverhalt befragte. Die Polizisten leiteten ein Strafverfahren ein, beide Männer verletzten sich leicht, benötigten jedoch keinen Rettungswagen.

PKW-Aufbrecher erwischt Pflegedienstfahrzeug aufgebrochen

Ein 44 jähriger Mann wurde auf frischer Tat dabei erwischt, wie er die Seitenscheibe eines PKW einschlug und durch die Scheibe in das Auto kletterte.

Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete gegen 19:20 Uhr aus einer Wohnung heraus, wie der 44 jährige Mann sich an einem geparkten PKW zu schaffen machte. Als der Täter ins Fahrzeug kletterte, aus dem Innenraum zwei Taschen entnahm und mit diesen weglief, nahm der Zeuge zunächst selbst die Verfolgung auf. In einem nahen Waldgebiet verlor er den Täter aber aus den Augen.

Zwischenzeitlich war die 52 jährige Nutzerin des PKW wieder an ihrem Fahrzeug und stellte die Beschädigungen fest. Aus dem PKW wurden neben persönlichen Gegenständen auch ein Blutdruck- und Blutzuckermessgerät entwendet. Die Geschädigte ist für einen Pflegedienst tätig und kam von einem Patientenbesuch.

Während der Anzeigenaufnahme vor Ort erschien der Täter wieder an der Örtlichkeit und stritt zunächst jede Beteiligung ab. Da er vom Zeugen eindeutig identifiziert wurde, wurde er durchsucht. Hierbei wurde Diebesgut, welches aus dem PKW stammte, in seinen Sachen gefunden. In dem Waldstück, aus dem der Täter zurückgekehrt war, wurden die entwendeten medizinischen Geräte aufgefunden und an die Geschädigte ausgehändigt.

Messerstecherei am Hagener Hauptbahnhof – 27-Jähriger in Spezialklinik

In der Nacht von Freitag auf Samstag gerieten gegen 23:45 Uhr in der Straße „Am Hauptbahnhof“ vier Personen in Streit, bei dem ein 27-jähriger Mann nach derzeitigem Ermittlungsstand durch Messerstiche schwerverletzt wurde. Im Anschluss an die Tat sind drei männliche Personen vom Tatort geflüchtet. Diese konnten im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung im näheren Umfeld des Hauptbahnhofs durch Polizeikräfte angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um drei Männer im Alter von 27 bis 29 Jahren. Der Verletzte musste zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik eingeliefert werden. Der genaue Tathergang ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Aufgrund der Tatumstände und der schwerwiegenden Verletzungen bei dem 27-Jährigen wurde durch die Hagener Polizei eine Mordkommission eingesetzt.

Wohnwagen in der Tuchmacherstraße brennt ab – 57-Jähriger festgenommen

Am Donnerstag, 21.05.2020, kam es zu einem Brand in der Tuchmacherstraße. Dort nahmen Zeugen gegen 22:30 Uhr Qualmgeruch wahr. Kurz darauf stand fest: Auf einem Hinterhof stand ein Wohnwagen in Flammen. Auch zwei neben ihm abgestellte Fahrzeuge, ein Mazda und ein Motorroller, und eine Hauswand waren durch die Hitze bereits beschädigt. Die Hagener Feuerwehr konnte den Brand löschen. Im Zuge der Ermittlungen vor Ort nahm die Polizei einen 57-Jährigen ohne festen Wohnsitz vorläufig fest. Der Mann war stark alkoholisiert und steht aktuell im Verdacht eine fahrlässige Brandstiftung begangen zu haben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise werden unter 02331 986 2066 entgegen genommen. Der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf über 20.000 Euro.

78-Jähriger landet nach Widerstand im Polizeigewahrsam

Am Donnerstag, 21.05.2020, ließen sich ein 78- und ein 50-Jähriger von einem Taxifahrer (25) gegen 17:15 Uhr in die Krambergstraße fahren. Bereits auf der Fahrt kam es zu diversen Beleidigungen gegen den 25-Jährigen. Am Ziel angekommen, beschädigten die Fahrgäste eine Plexiglasscheibe im Fahrzeug. Der Taxifahrer rief die Polizei, doch die Randalierer wollten die Örtlichkeit rasch verlassen. Als der 25-Jährige sie aufhalten wollte, erhielt er bisherigen Ermittlungen durch den 50-Jährigen einen Schlag in das Gesicht. Es kam zu einem Schlagabtausch, bei welchem beide Betrunkenen zu Boden fielen. Die eingesetzte Streifenwagenbesatzung nahm kurz darauf den Sachverhalt auf und rief einen Krankenwagen für die Männer. Auf dem Weg in das Krankenhaus randalierten beide im Rettungswagen. Die erneut gerufenen Polizisten mussten beide Männer fesseln. Dem 78-Jährigen wurden im Krankenhaus zur Behandlung die Handfesseln abgenommen. Kurz darauf begann er wild um sich zu schlagen. Er traf eine Polizistin am Kinn. Einem Polizeiauszubildenden verdrehte er den Arm und kratze ihn. Um den Randalierer zu bändigen, griffen auch ein Arzt und ein Krankenpfleger ein. Beide Männer wurden in das Polizeigewahrsam gebracht. Sie müssen jetzt mit einer Anzeige rechnen.

Hier spricht NICHT die Polizei! Dringende Warnung vor falschen Polizeibeamten

Märkischer Kreis – Seit dem gestrigen Nachmittag werden der Polizei enorm viele Fälle der bekannten Betrugsmasche „falsche Polizeibeamte“ gemeldet. Stand 21. Mai, 13 Uhr, sind der Polizei bereits über 50 Fälle bekannt geworden. Die Dunkelziffer dürfte bedeutend höher liegen. Betroffen sind nahezu alle Städte im Kreis. Schwerpunkte sind in Altena und Iserlohn zu verzeichnen.

Hier spricht NICHT die Polizei! Dringende Warnung vor falschen Polizeibeamten weiterlesen

Abbiegeunfall auf der Hagener Straße – zwei Verletzte

Am Donnerstagmorgen, 08.00 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall im Eimündungsbereich Hagener Straße/ Kapellenstraße. Ein 59-jähriger Fahrer eines Nissan wollte aus der Pappelstraße auf die Hagener Straße nach links abbiegen. Dabei übersah er den BMW eines 22-jährigen Mannes, der auf der Kapellenstraße unterwegs war, die Hagener Straße kreuzte und auf die Pappelstraße weiter geradeaus fahren wollte. Die beiden Männer verletzten sich leicht. Rettungswagen brachten sie in ein Krankenhaus, wo ihre Verletzungen behandelt wurden. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden liegt bei rund 10.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme sperrte die Polizei den Kreuzungsbereich.

Bundespolizei bittet Fans, nicht zum Derbyspielort zu reisen

Anlässlich des bevorstehenden Revierderbys am morgigen Samstag (16. Mai) in Dortmund, wird die Bundespolizei im Ruhrgebiet präsent sein und bittet die Fans, nicht zum Spielort zu reisen.

Die Rahmenbedingungen rund um das morgige Revierderby Borussia Dortmund gegen den FC Schalke 04, sind aufgrund bestehender Richtlinien anders als gewöhnlich. Trotzdem hat sich die Bundespolizei entsprechend auf die kommende Spielbegegnung vorbereit. Schon in den frühen Morgenstunden werden Einsatzkräfte im Ruhrgebiet präsent sein und Reisebewegungen an Bahnhöfen und Haltepunkten überwachen, die mit dem Revierderby im Zusammenhang stehen könnten. Die Bundespolizei bittet alle Fans beider Vereine ausdrücklich, nicht zum Spielort nach Dortmund zu reisen und sich an die geltenden Richtlinien zum Schutze vor Infektionen zu halten. Des Weiteren finden in unterschiedlichsten Ruhrgebietsstädten Versammlungen statt. Auch hier wird die Bundespolizei entsprechende Reisebewegungen im Blick haben. Wir gehen von einer hohen Akzeptanz unserer Fans beider Vereine, Appelle und Richtlinien zu beachten, aus und rechnen deshalb mit einem ruhigen und störungsfreien Einsatzverlauf.

Motorradunfall in Rummenohl

Ein 20-jähriger Mann fuhr mit seinem Motorrad am Mittwochabend, 19.30 Uhr, auf der Prioreierstraße von Dahl in Richtung Lüdenscheid. In Höhe der Einmündung Osemundstraße verlor er auf feuchter Fahrbahndecke die Kontrolle über seine Kawasaki und kam zu Fall. Andere Verkehrsteilnehmer waren nicht betroffen. In Folge des Sturzes verletzte sich der Mann, war aber ansprechbar. Ein Rettungswagen brachte ihn ein ein Krankenhaus, wo er zur Beobachtung statinär verblieb. Lebensgefahr bestand nicht. Die Unfallstelle musste für die Dauer der polizeilichen Unfallaufnahme gesperrt werden. Der Sachschaden am Motorrad beläuft sich auf etwa 5.000 Euro.

Unfall bei Ausfahrt aus Grundstückseinfahrt – eine Verletzte

Foto: Polizei Hagen

Am Mittwochabend, 20.00 Uhr, kam es auf der Wehringhauser Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt wurde. Ein 19-jähriger Mann fuhr mit seinem Opel auf der Wehringhauser Straße in Richtung Innenstadt. Kurz nach dem Bodelschwinghplatz bog eine 54-jährige Frau mit ihrem Audi aus einer Grundstückseinfahrt auf die Wehringhauser Straße ein. Es kam zu Kollision, bei der sich die 20-jährige Beifahrerin im Opel leicht verletzte. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus. Der Audi war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden des Unfalls beläuft sich auf rund 9.000 Euro.

Lebensgefahr! Mann überquert Gleise bei geschlossenen Halbschranken – RE 7 muss Schnellbremsung einleiten

Foto: Bundespolizei

In absolute Lebensgefahr begab sich gestern Morgen (10. Mai) ein 39-jähriger Mann an einem Bahnübergang in Bönen. Er überquerte dort die Gleisanlagen trotz geschlossener Halbschranken und roter Lichtzeichenanlage. Der Triebfahrzeugführer des RE 7 konnte rechtzeitig bremsen. Die Bundespolizei warnt nun vor den Gefahren des Bahnverkehrs!

Lebensgefahr! Mann überquert Gleise bei geschlossenen Halbschranken – RE 7 muss Schnellbremsung einleiten weiterlesen