Schlagwort-Archive: Dr. Elisabeth May

VHS-Führung: Hagens Schätze des Jugendstils

Foto Quelle: Dieter Fassdorf
Foto Quelle: Dieter Fassdorf

Hagen. Die Volkshochschule Hagen lädt in Kooperation mit dem Osthaus Museum am Mittwoch, 7. Oktober, von 11 bis 13 Uhr zu einer Besichtigung des Gesamtkunstwerks Hohenhof sowie des Straßenzuges Stirnband mit Dr. Elisabeth May ein. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Der Treffpunkt ist vor dem Hohenhof, Stirnband 10. Der Eintritt von 9 Euro wird vor Ort in bar kassiert. Informationen zur Anmeldung unter der Kurs-Nummer 1081 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622
Nachdem der Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus (1874-1921) im Jahre 1902 sein privates Museum Folkwang in Hagen eingeweiht hatte, begründete er 1906 die Künstlerkolonie Hohenhagen. Hierfür lud Osthaus ausgewählte Künstler und Architekten nach Hagen ein, um deren individuelle Gebäudeentwürfe in die Tat umzusetzen. Er ließ sein Wohnhaus, den Hohenhof, von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde 1906/08 erbauen. In der Gruppe der kurz nach der Jahrhundertwende entstandenen Gebäude zählt der Hohenhof architekturgeschichtlich zu den bedeutendsten Bauwerken Europas. Zudem ist er eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk. Von der Architektur bis zur kompletten Inneneinrichtung gestaltete Henry van de Velde in Absprache mit dem Bauherrn Osthaus das Gebäude „aus einem Guss“. Um ihn herum gruppieren sich zahlreiche weitere architektonisch bedeutende Bauwerke, die bei dieser Veranstaltung ebenfalls in den Blick kommen.

FÜHRUNG ÜBER DEN BUSCHEY-FRIEDHOF

Foto: Privat
Foto: Privat

Hagen. 1810 wurde der Buschey-Friedhof eingeweiht. Dank seiner über 200 Jahre währenden Belegung erlaubt er ungewöhnliche Einblicke in Lebensgeschichten und ästhetische Vorlieben verschiedener Epochen. Vom Klassizismus und Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Einige sind sogar von hohem künstlerischen Rang, wie die Werke Georges Minnes und J.L.M. Lauweriks`. Dr. Elisabeth May eröffnet am 30. September ab 16.00 Uhr bei einem Rundgang über den Buschey-Friedhof Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur. Die Teilnahmegebühr von 6 € ist vor Ort zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 02331 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt. Der Treffpunkt ist der Seiteneingang an der Grünstraße.

Kulturgeschichtlicher Gang über den Buschey-Friedhof

Foto: Dieter Faßdorf
Foto: Dieter Faßdorf

Hagen – Die Volkshochschule Hagen lädt im Rahmen des Urlaubskorbs für Donnerstag, 30. Juli, von 11 bis 12.30 Uhr, zu einem kulturgeschichtlichen Gang über den Buschey-Friedhof ein, der von Dr. Elisabeth May geleitet wird. Der Treffpunkt ist am Seiteneingang Grünstraße; die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro, die vor Ort bar kassiert werden. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kursnummer 1100 (Telefon 02331/207-3622).

Der Buschey-Friedhof in Hagen-Wehringhausen ist der älteste Friedhof Hagens, der noch belegt wird. Er wurde am Ostermontag 1810 eingeweiht und verdeutlicht heute in der Fülle verschiedener Grabmalgestaltung den stilistischen Wandel in der Friedhofskultur. Historische Friedhöfe sind nicht nur Zeugen der Vergangenheit und dokumentieren den Umgang mit dem Tod, sondern sie sind auch Abbild unserer Sozialgeschichte und Ausdruck künstlerischen Schaffens. Aus kultur- und kunsthistorischer Sicht erlaubt der Buschey-Friedhof ungewöhnliche Einblicke in die ästhetischen Vorlieben verschiedener Epochen. Von Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Der Rundgang über den Buschey-Friedhof gibt Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur.

HAGENER ARCHITEKTUR UM 1900

Hagen – Am Mittwoch, den 15. Juli beginnt um 16 Uhr an der Springmann-Villa, Christian-Rohlfs-Str. 49, eine Führung von Dr. Elisabeth May durch Wehringhausen. In diesem Stadtteil ist die Hausarchitektur von den Kriegseinwirkungen weitestgehend verschont geblieben. Aus kunsthistorischer und architektonischer Sicht kann hier exemplarisch die städtebauliche Entwicklung über einen Zeitraum von mehr als einhundert Jahren verfolgt werden. Als besonders interessant rückt dabei die Zeit des Baubooms um 1900 und der Nachkriegsjahre in den Vordergrund: Der Historismus vor der Jahrhundertwende, der als Reformbewegung folgende Jugendstil sowie die nach dem 1. Weltkrieg versachlichenden Tendenzen im Hausbau werden bei der zweistündigen Führung mit ihren Besonderheiten in Augenschein genommen.
Eine verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 207 2740 ist erforderlich, die Teilnahmegebühr in Höhe von 6 € ist am Treffpunkt um 16 Uhr an der Christian-Rohlfs-Str. 49 zu entrichten. Die Führung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.

VHS-Führung: Hagens Schätze des Jugendstils

Foto: Dieter Fassdorf
Foto: Dieter Fassdorf

Hagen – Im Rahmen des Urlaubskorbs lädt die Volkshochschule Hagen in Kooperation mit dem Osthaus Museum am Donnerstag, 9. Juli, von 11 bis 13 Uhr zu einer Besichtigung des Gesamtkunstwerks Hohenhof sowie des Straßenzuges Stirnband mit Dr. Elisabeth May ein. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Treffpunkt ist vor dem Hohenhof, Stirnband 10. Der Eintritt von 9 Euro wird vor Ort in bar kassiert. Informationen zur Anmeldung unter der Kurs-Nummer 1080 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622
Nachdem der Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus (1874-1921) 1902 sein privates Museum Folkwang in Hagen eingeweiht hatte, begründete er 1906 die Künstlerkolonie Hohenhagen. Hierfür lud Osthaus ausgewählte Künstler und Architekten nach Hagen ein, um deren individuelle Gebäudeentwürfe in die Tat umzusetzen. Er ließ sein Wohnhaus, den Hohenhof, von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde 1906/08 erbauen. In der Gruppe der kurz nach der Jahrhundertwende entstandenen Gebäude zählt der Hohenhof architekturgeschichtlich zu den bedeutendsten Bauwerken Europas. Zudem ist er eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk. Von der Architektur bis zur kompletten Inneneinrichtung gestaltete Henry van de Velde in Absprache mit dem Bauherrn Osthaus das Gebäude „aus einem Guss“. Um ihn herum gruppieren sich zahlreiche weitere architektonisch bedeutende Bauwerke, die bei dieser Veranstaltung ebenfalls in den Blick kommen.

Auf den Spuren der Gebrüder Ludwigs

2015-06-11 Gebr. Ludwigs Hassleyer Str. 14_ b © Dieter FaßdorfHagen – Die Volkshochschule Hagen lädt in Kooperation mit dem Osthaus Museum am Donnerstag, 25. Juni, von 11 bis 12 Uhr zu einer Führung zu Häusern des Architekturbüros Gebrüder Ludwigs vom „Jugendstil zum Expressionismus“ mit Dr. Elisabeth May ein. Treffpunkt ist an Hassleyer Straße 14; die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro, die vor Ort bar kassiert werden. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kurs-Nr. 1046B (Telefon 02331/207-3622).
Zwischen 1909 und 1938 realisierte das Architekturbüro Gebrüder Ludwigs eine ganze Reihe unterschiedlicher Bauten im Hagener Stadtraum. Neben so prägnanten Gebäuden wie dem der heutigen Spedition Schenker in Kückelhausen entstanden im Dunstkreis des Stirnbandes, wo Karl Ernst Osthaus eine Villenkolonie begründete, acht Gebäude in verschiedenen Stilen mit Einflüssen aus dem Appenzeller Land. Die Architektur spiegelt den Zeitgeist von drei Jahrzehnten wider: Einflüsse des Jugendstils und des Modernen Bauens bis in die 1930er sind dort zu entdecken.

FÜHRUNG IM HOHENHOF UND AM STIRNBAND

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Foto: Willy Moll, Hagen

Hagen – Am Mittwoch, den 17. Juni findet um 16 Uhr eine öffentliche Führung im Hohenhof und am Stirnband statt. Frau Dr. Elisabeth May erläutert das architektonische Highlight des Jugendstils, das heute europaweit zu den wenigen begehbaren Gesamtkunstwerken der Zeit gehört. Der belgische Jugendstilkünstler Henry van de Velde hatte für den Hagener Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus das Wohnhaus der Familie geplant und verwirklicht. Die Idee des Gesamtkunstwerkes ist für den Betrachter in der minuziösen und individuellen Komposition der Räume erlebbar. Die Bestrebungen des gebürtigen Hageners Karl Ernst Osthaus reichten allerdings über die Planung seines Wohnhauses weit hinaus. Er plante die Villenkolonie Hohenhagen, zu der auch die Lauweriks-Häuser und die Villa Cuno von Peter Behrens gehören.
Der Eintritt in Höhe von 3 € sowie die Teilnahmegebühr von 6 € sind an der Kasse des Treffpunkts, dem Hohenhof am Stirnband 10, zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.

AUSSTELLUNG „CHINA 8“ & ÖFFENTLICHE FÜHRUNG

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Foto: Thomas Seuthe, Hagen

Hagen – ÖFFENTLICHE FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG „CHINA 8“
Am Sonntag, den 7. Juni findet um 11.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung CHINA 8 statt. Im Rahmen der Ausstellung zeigt das Osthaus Museum Paradigmen der Kunst: Installationen und Objekte die den Alltag „bereichern“ und Lebenshaltungen beeinflussen können. Die Kunst fungiert hier als „Dissident“ – nicht im politischen, sondern im ästhetischen Sinne. Sie provoziert, sie kombiniert Bilder und sie generiert neue Zusammenhänge, wo hergebrachte Gesetzmäßigkeiten nicht funktionieren. Die Ausstellung zeigt sechzehn Positionen, darunter Arbeiten von Kum Chi Keung. Seine Vogelkäfige versprechen eine Freiheit, die so nicht existiert. Ebenfalls Paradoxa schaffen die Künstlerin Huang Min mit ihren erotischen Porzellanarbeiten oder auch der Künstler Lu Jianhua, indem er Porzellanobjekte gestaltet, die vorgeben etwas zu sein, was sie nicht sind. Die Künstlerin Yin Xiuzhen wählt alltägliche Materialien wie getragene Kleidung und formt daraus Rauminstallationen und Objekte. Die Kleidung wird dabei zum Stellvertreter des Menschen und seiner Zeit. Die Künstler suchen den Paradigmenwechsel, wohl wissend, dass er durch die Kunst alleine nicht erfolgen, jedoch befördert werden kann.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG ZU DEN GEBÄUDEN DER GEBR. LUDWIGS
Am Mittwoch, den 10. Juni findet um 16.00 Uhr eine öffentliche Führung zu den Häusern der Gebrüder Ludwigs statt. Zwischen 1909 und 1938 verwirklichten die Gebrüder Ludwigs eine ganze Reihe unterschiedlicher Bauten im Hagener Stadtraum. Dabei setzten sie sie intensiv mit dem „Neuen Stil“, wie ihn Karl Ernst Osthaus zum Teil in Hagen etablieren konnte, auseinander. Einflüsse des Jugendstils und der ästhetischen Erneuerungsversuche innerhalb der Reformbewegung nach 1900 sind bis heute im Hagener Stadtbild zu entdecken. Rund ums Stirnband sind acht Gebäude der Gebr. Ludwigs entstanden, die  davon zeugen. Der einstündige Rundgang mit Dr. Elisabeth May startet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen an der Haßleyerstraße 14. Die Teilnahmegebühr von 6 € ist vor Ort zu entrichten, eine verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 207 2740 ist erforderlich.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM ESM & HAGENER ARCHITEKTUR

Hagen – Am Sonntag, den 17. Mai um 11.15 Uhr findet eine öffentliche Führung in der aktuelle Ausstellung “ Emil Schumacher – 1945 – Wiedersehen in den Trümmern“ im Emil Schumacher Museum statt. Zum ersten Mal seit der Nachkriegszeit vereint die Ausstellung rund sechzig Blätter und Bilder aus dem Frühwerk Emil Schumachers. Ihre historische Brisanz ist bis heute spürbar und immer noch aktuell. Für Emil Schumacher gab es nach dem Ende des Krieges kein Halten und in beeindruckenden Holz- oder Linolschnitten berichtet der Künstler von den „Schrecken des Krieges“ (1945) oder vom „Wiedersehen in den Trümmern“ (1946) sowie auch von der bitteren Armut der Zeit. In der auch für Kenner des Werkes überraschenden Ausstellung deuten sich kunsthistorische Bezüge zu den Entwicklungen in der Geschichte der Malerei des 20. Jahrhunderts an. So scheint die Ärmlichkeit der Stillleben die viel spätere Arte Povera der späten 1960er-Jahre bereits anzudeuten. Die Komposition des Holzschnittes „Bombenangriff auf eine Stadt“ (1946) dagegen kann wie eine Reaktion des Künstlers auf das bereits 1937 entstandene monumentale Gemälde „Guernica“ von Pablo Picasso gesehen werden, das in den 1940er-Jahren vor allem Einfluss auf die Künstler des Abstrakten Expressionismus in den USA hatte. Formale Merkmale in den Kolorierungen der Holzschnitte sowie in den gezeichneten oder geschnittenen Details machen nachvollziehbar, wie der Künstler seinen Weg hin zum Informel entwickelte. Das Informel ist das Ziel in der Erzählung der Ausstellung und durch Gemälde wie „Sodom“ von 1957 und „Acheron“ von 1959 mit frühen Hauptwerken repräsentiert.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

HAGENER ARCHITEKTUR UM 1900
Am Mittwoch, den 20. Mai beginnt um 16 Uhr an der Springmann-Villa, Christian-Rohlfs-Str. 49, eine Führung von Dr. Elisabeth May durch Wehringhausen. In diesem Stadtteil ist die Hausarchitektur von den Kriegseinwirkungen weitestgehend verschont geblieben. Aus kunsthistorischer und architektonischer Sicht kann hier exemplarisch die städtebauliche Entwicklung über einen Zeitraum von mehr als einhundert Jahren verfolgt werden. Als besonders interessant rückt dabei die Zeit des Baubooms um 1900 und der Nachkriegsjahre in den Vordergrund: Der Historismus vor der Jahrhundertwende, der als Reformbewegung folgende Jugendstil sowie die nach dem 1. Weltkrieg versachlichenden Tendenzen im Hausbau werden bei der zweistündigen Führung mit ihren Besonderheiten in Augenschein genommen.
Eine verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 207 2740 ist erforderlich, die Teilnahmegebühr in Höhe von 6 € ist am Treffpunkt um 16 Uhr an der Christian-Rohlfs-Str. 49 zu entrichten. Die Führung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.

VHS-Führung: Hohenhof und Stirnband

Hohenhof - Eingangstor © Dieter Faßdorf
© Dieter Faßdorf

Hagen – Zu einer Besichtigung des Gesamtkunstwerks Hohenhof sowie des Straßenzuges Stirnband mit Dr. Elisabeth May lädt die Volkshochschule Hagen in Kooperation mit dem Osthaus Museum am Donnerstag, 7. Mai, von 11 bis 13 Uhr ein.

Nachdem der Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus (1874–1921) sein privates Museum Folkwang in Hagen 1902 eingeweiht hatte, begründete er 1906 die Künstlerkolonie Hohenhagen. Hierfür lud Osthaus ausgewählte Künstler und Architekten nach Hagen ein, um deren individuelle Gebäudeentwürfe in die Tat umzusetzen. Er ließ sein Wohnhaus, den Hohenhof, von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde 1906/08 erbauen. In der Gruppe der kurz nach der Jahrhundertwende entstandenen Gebäude zählt der Hohenhof architekturgeschichtlich zu den bedeutendsten Bauwerken Europas. Zudem ist er eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk. Von der Architektur bis zur kompletten Inneneinrichtung gestaltete Henry van de Velde in Absprache mit dem Bauherrn Osthaus das Gebäude „aus einem Guss“. Um den Hohenhof herum gruppieren sich zahlreiche weitere architektonisch bedeutende Bauwerke, welche die interessante Führung ebenfalls in den Blick nimmt.

Der Treffpunkt zur gemeinsamen Begehung ist vor dem Hohenhof, Stirnband 10. Der Eintritt von 9 € wird vor Ort in bar entrichtet. Eine vorherige Anmeldung zu der Veranstaltung mit der Kurs-Nr. 1045B ist erforderlich und wird beim Serviceteam der VHS unter 02331/2073622 entgegengenommen.

Kulturgeschichtlicher Gang über den Buschey-Friedhof

Hagen – Die Volkshochschule Hagen lädt für Donnerstag, 16. April, von 11 bis 12.30 Uhr, zu einem kulturgeschichtlichen Gang über den Buschey-Friedhof ein, der von Dr. Elisabeth May geleitet wird. Der Treffpunkt ist am Seiteneingang Grünstraße; die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro, die vor Ort bar kassiert werden. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kursnummer 1046A (Telefon 02331/207-3622). Der Buschey-Friedhof in Wehringhausen ist der älteste Friedhof Hagens, der noch belegt wird. Er wurde am Ostermontag 1810 eingeweiht und verdeutlicht heute in der Fülle verschiedener Grabmalgestaltung den stilistischen Wandel in der Friedhofskultur. Historische Friedhöfe sind nicht nur Zeugen der Vergangenheit und dokumentieren den Umgang mit dem Tod, sondern sie sind auch Abbild unserer Sozialgeschichte und Ausdruck künstlerischen Schaffens. Aus kultur- und kunsthistorischer Sicht erlaubt der Buschey-Friedhof ungewöhnliche Einblicke in die ästhetischen Vorlieben verschiedener Epochen. Von Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Der Rundgang über den Buschey-Friedhof gibt Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur.

SOMMERLANDSCHAFTEN UND MEHR: WORKSHOPS FÜR JUNG UND ALT IM JUNGEN MUSEUM & WEHRINGHAUSEN – HAGENER ARCHITEKTUR UM 1900

Hagen – Am Mittwoch, den 30. Juli wird um 11:00 Uhr im Jungen Museum (Osthaus Museum, Museumsplatz/Hochstraße 73) ein zweistündiger Sommerworkshop angeboten. Thematisch stehen viele Möglichkeiten offen, so können Landschaften, aber auch Menschen und Gesichter in den Blick genommen werden. In diesem Workshop wird druckgrafisch gearbeitet: möglich ist Einmaldruck mit Folie, Pappdruck und Monotypie. SOMMERLANDSCHAFTEN UND MEHR: WORKSHOPS FÜR JUNG UND ALT IM JUNGEN MUSEUM & WEHRINGHAUSEN – HAGENER ARCHITEKTUR UM 1900 weiterlesen

Kulturgeschichtlicher Gang über den Buschey-Friedhof

 

Hagen – Zu einem kulturgeschichtlichen Gang über den Buschey-Friedhof im Rahmen des Urlaubskorbs lädt die Volkshochschule Hagen für Donnerstag, 31. Juli, von 11 bis 12.30 Uhr ein, der von Dr. Elisabeth May geleitet wird. Der Treffpunkt ist am … Kulturgeschichtlicher Gang über den Buschey-Friedhof weiterlesen

VHS-Führung: Hohenhof und Stirnband – Hagens Schätze des Jugendstils

 

 2014-07-07 Hohenhof - Eingangstor © Dieter FaßdorfHagen – Die Volkshochschule Hagen lädt in Kooperation mit dem Osthaus Museum am Donnerstag, 17. Juli von 11 bis 13 Uhr zu einer Besichtigung des Gesamtkunstwerks Hohenhof sowie des Straßenzuges Stirnband mit Dr. Elisabeth May ein. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Der Treffpunkt ist vor dem Hohenhof, Stirnband 10. Der Eintritt von 9 Euro wird vor Ort in bar kassiert. Informationen zur Anmeldung unter der Kurs-Nr. 1044 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 Nachdem der Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus (1874-1921) 1902 sein privates Museum Folkwang in Hagen eingeweiht hatte,… VHS-Führung: Hohenhof und Stirnband – Hagens Schätze des Jugendstils weiterlesen

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

Hohenhof7-sHagen – Am Sonntag, den 1. Juni 2014 wird im Emil-Schumacher-Museum von 11:15 Uhr bis 12:15 Uhr eine öffentliche Führung in der Ausstellung „Emil Schumacher – Schwarz sehen!“ angeboten. Die Ausstellung ermöglicht erstmalig, die schwarzen Gouachen Emil Schumachers aus den 1980er- und 1990er-Jahren in einer eigens konzipierten Zusammenstellung zu erleben. Die dunklen Blätter sind eindrucksvolle Variationen des Malers … ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM weiterlesen

Führung durch die Andachtshalle des Krematoriums

Hagen – Die Volkshochschule Hagen lädt am Donnerstag, 3. April, von 16 bis 17 Uhr zu einer Führung durch die Andachtshalle des Krematoriums in Delstern mit Dr. Elisabeth May ein. Der Hagener „Verein für Feuerbestattung“ stellte 1903 an die Ordnungsbehörde einen Bauantrag für ein Krematorium. Da erst 1911 eine gesetzliche Regelung die Feuerbestattung in Preußen erlaubte, konnte das 1907 fertig gestellte Krematorium erst 1912 eröffnet werden. Der Entwurf für das Krematorium stammt von dem Künstler und Gestalter Peter Behrens, der von dem Mitbegründer des Feuerbestattungsvereins und Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus 1905 mit der Planung beauftragt wurde. Architektonisch hob sich das Krematorium mit seinem kubisch geschlossenen, streng symmetrisch gestalteten Baukörper und der für die damalige Schaffensperiode von Behrens‘ typischen schablonierten Liniendekoration von früheren Entwürfen für Krematorien ab. Als Zeugnis eines Gesamtkunstwerks des Jugendstils ist die Andachtshalle ein Highlight Hagener Architektur. Der Treffpunkt ist auf dem Friedhof Delstern vor der Andachtshalle. Der Eintritt von 6 Euro wird vor Ort in bar kassiert. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung. Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/207-3622.

 

Öffentliche Führung in der Andachtshalle des Krematoriums

Hagen – Am Mittwoch, den 21. August 2013  von  16:00 Uhr bis 17:00 Uhr in der Andachtshalle des Krematoriums in Hagen – Delstern findet die öffentliche Führung statt. Öffentliche Führung in der Andachtshalle des Krematoriums weiterlesen

Öffentliche Führung in der Andachtshalle des Krematoriums in Hagen – Delstern

(4:30 Uhr) Hagen/Westf. – Die erste Anlage für Feuerbestattung in Preußen  wurde in Hagen gebaut – erst Jahre später konnte sie in Betrieb genommen werden, denn die Rechtslage sah eine solche Einrichtung noch gar nicht vor. Öffentliche Führung in der Andachtshalle des Krematoriums in Hagen – Delstern weiterlesen

Neuer Stadtführer: „101 historische Schätze in und um Hagen“

Foto: Stadt Hagen
Foto: Stadt Hagen

(09:10 Uhr) Hagen/Westf. – Der neue Stadtführer „101 historische Schätze in und um Hagen“ wird am Freitag, 24. Mai, um 11 Uhr durch den Beigeordneten für Kultur der Stadt Hagen, Thomas Huyeng, sowie die Herausgeber und Autoren des Werkes in der Lounge des Osthaus Museums Hagen, Museumsplatz 1, vorgestellt.

Das Bild von Hagen ist in der Öffentlichkeit sehr ambivalent. Die Einen sehen in Hagen eine graue Industriestadt mit Wiederaufbau-Tristesse, für Andere ist Hagen vor allem eine Stadt der Kunst und des Jugendstils. Neuer Stadtführer: „101 historische Schätze in und um Hagen“ weiterlesen

Öffentliche Führung über den Buschey – Friedhof

1810 wurde der Buschey-Friedhof eingeweiht. Dank seiner fast zweihundert Jahre währenden Belegung erlaubt er ungewöhnliche Einblicke in Lebensgeschichten und ästhetische Vorlieben verschiedener Epochen. Von Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Öffentliche Führung über den Buschey – Friedhof weiterlesen

Kulturgeschichte im Krematorium

Alltäglich ist es nicht, im Krematorium eine kunstgeschichtliche Führung zu erleben. Andererseits gibt es in kaum einer anderen Stadt ein kulturhistorisch bedeutenderes, und erst recht kein schöneres Bauwerk dieser Bestimmung. Am Mittwoch, den 24. April erläutert Dr. Elisabeth May ab 16 Uhr in einer einstündigen öffentlichen Führung die Geschichte der ersten Anlage für Feuerbestattung in Preußen. Kulturgeschichte im Krematorium weiterlesen