Archiv der Kategorie: Sport

Senioren im Fußballfieber

1806_sommerfest_fhs
Das Ev. Feierabendhaus Schwelm feierte ein Fußball-Sommerfest

Senioren im Fußballfieber weiterlesen

Advertisements

Federfußball: Erstmals sieben deutsche Teams bei den French Open am Start

Federfußball
Bei den French Open könnte Flying Feet Haspe mit (v.r.) Philip Kühne, Torben Nass und Marcel Scheffel wie zuletzt bei den German Open auf Hongkong treffen. (Foto Karsten-Thilo Raab)

(ktr) Zum Jubiläum der French Open, der internationalen französischen Meisterschaften vom 19. bis 21. Mai im Centre Départemental de Formation et d’Animation Sportives du Val d’Oise in Eaubonne vor den Toren von Paris, reisen gleich sieben deutsche Mannschaften an. Erstmals dabei sind bei der zehnten Auflage der Titelkämpfe Mannschaften der TG Münster und von CP Gifhorn. Als Titelverteidiger peilt die Spielgemeinschaft Flying Feet Haspe/TV Lipperode um Torben Nass, Marcel Scheffel, Philipp Münzner und Philip Kühne natürlich wieder eine Topplatzierung an. Gleiches gilt für die Spielgemeinschaft FFC Hagen/TV Lipperode mit Sven Walter, Christopher Zentarra, Stefan Blank, Maximilian Duchene und Florian Krick als Vorjahresfinalist. Schärfste Widersacher sind einmal mehr die traditionell starken Teams aus Ungarn, während die Spielstärke der Asiaten schwer einzuschätzen ist. Die Top-Nationen Hongkong und Vietnam sind beispielsweise dabei. Sollte die Vietnamesen mit ihren Profis antreten, dürfte es schwer sein, den Titel in Europa zu behalten.


Federfußball
Der FFC Hagen um Stefan Blank (links) muss sich bei den French Open auch der starken asiatischen Konkurrenz erwehren. (Foto Karsten-Thilo Raab)

Ihre French-Open-Premiere feiern sowohl Tarik Kaufmann, Sem Kostrewa, Maria Zachou, Rieka Tiede und Janina Kolmer von CP Gifhorn als auch Thomas Müntefering, Raphael Gardemann, Hendrik Niederholz, Ruben Kleinkorres von der TG Münster. Derweil starten Lina Marie Kurenbach, Franziska Oberlies, Tanja Schlette und Matthis Brandwitte für die Spielgemeinschaft Flying Feet Haspe/TG Münster. In einem internationalen Team geht Arne Twer vom FFC Hagen an den Start. Er spielt zusammen mit den Franzosen Binh Nguyen (Puteaux), Charlie Amans (Puteaux), Nicolas Lemmer (Puteaux) und Trung Ngyuen (Paris), während Lukas Krick und Nina Twer an der Seite von Frédéric Viana Gomes (Paris), Abdelrahmane Boussaha (Paris) und Théo Durand (Paris) auflaufen werden.

Neben Bundestrainer David Zentarra (Hagen) reisen auch Lars Oliver Hüsecken (Hagen), Hanna Rademacher und Silvia Früchtl (beide Gifhorn) als Betreuer mit nach Frankreich.

Sauerland Mustangs: U19 verliert Auswärtsspiel in Duisburg

2018-05-13-PHOTO-00000039
© Uwe Bromm

Uwe Bromm | Sauerland Mustangs | Die zweite Auswärtspartie ging für die Mustangs Jugend mit 40:12 verloren. In einem kampfbetonten Spiel verlor die A-Jugend der Sauerland Mustangs als Spielgemeinschaft mit den Hamm Aces gegen die SG Seahawks/Rebels in Duisburg mit 12:40.

Die erste Spielhälfte war noch komplett ausgeglichen und man glich durch einen 8 YardRun von Quarterback und Teamcaptain Mitch Merse zum 6:6 aus. Der Exrtapunkt konnte nicht verwertet werden. Wegen wiederholt guter Defense-Leistungen, u.a. QB-Sacks von Jonathan Hülle und Teamcaptain Eric Bromm (beide Defense End) hielten die Mustangs/Aces das Spiel lange Zeit offen. Somit ging es beim Stand von 6:6 in die Halbzeit.

Nach der Pause ging es verheißungsvoll weiter, denn Linebacker Lucas Kolm fing einen gegnerischen Pass ab (Interception) und machte seinen ersten Touchdown. Doch mit den
Verletzungen von Eric Bromm und Can Turan (D-Liner) gab es ein Bruch in der Mannschaft, und so wurde fast die komplette Defense umgestellt.

Am Ende mussten sich die jungen Mustangs mit 40:12 geschlagen geben. Jetzt heisst es, Kraft und Selbstbewusstsein zu tanken, die Verletzungen auskurieren, und im Juni im Derby gegen die Iserlohn Titans wieder siegen.

Der Volmepokal 2018 – 29. Pfingstturnier des TSC Blau-Gelb Hagen e. V.

Thomas Emme | Tanzsportclub Blau-Gelb Hagen | Hagen. >>Am kommenden Pfingstwochenende wird der Tanzsportclub Blau-Gelb Hagen e. V. nun zum 29. Mal sein jährliches Pfingstturnier um den Hagener Volmepokal in der Karl-Adam-Halle in Hagen (Voßacker 19) ausrichten.

Latino dancers in ballroom isolated on black background
© tsc-blau-gelb-hagen.de

Wir laden am Samstag, den 19. Mai ab 11:00 Uhr zu den Kinder-, Junioren- und Jugendturnieren, die in diesem Jahr sogar als Zweiflächenturniere in unterschiedlichen Klassen von den 8-18-jährigen Tänzerinnen und Tänzern parallel getanzt werden. Am Pfingstsonntag und -montag erwarten wir zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr die Hauptgruppen und Senioren, die in Standard und Latein auf einer der größten mobilen Parkettflächen dem Publikum Ihr Können darbieten.

ProgHochkarätig wird dann traditionell am Pfingstmontag zum Abschluss des Tanzturniers mit den Hauptgruppen B und A in den jeweils fünf Standard- und Lateintänzen das Publikum begeistert. Fast wie bei Let’s Dance bei RTL werten bei uns 5 Wertungsrichter und verteilen am Ende eines jeden Finaltanzes die Plätze in einer offenen Wertung an die Tanzpaare.
Das Publikum kann sich auf lateinamerikanische Rhythmen, Ballroomtänze, aufwändig gestylte Tanzpaare bei ihren jeweiligen Choreographien und leibliche Verpflegung, sowohl zum Mittagsessen, als auch auf Kaffee und Kuchen freuen. Erwachsene Zuschauer zahlen an der Tageskasse 6,- €, Kinder 3,- €, Mehrtageskarten für 10,- € (Kinder 5,- €) verfügbar.

Das Pfingstturnier ist ein weiteres Highlight im 30. Geburtstagsjahr des TSC Blau-Gelb Hagen e.V., das am 16.11. diesen Jahres dann als letztes Highlight mit einem großen Galaball in der Stadthalle Hagen gefeiert wird. Die Karten für diesen Ball sind ausschließlich im Vorverkauf und auch während des gesamten Turnierwochenendes am Turnierbüro erhältlich. Weitere Informationen finden Sie auf www.tsc-blau-gelb-hagen.de <<

Sauerland Mustang gewinnen erstes Auswärtsspiel der Saison

Katja Kolm | Sauerland Mustangs | Hagen. Bei bestem Wetter reisten die Sauerland Mustangs am vergangenen Samstag nach Duisburg zu den Thunderbirds.

mus
© Chrsitian Kampmann

Im ersten Quarter sah es für die Mustangs nicht gut aus. Nach vielen Strafen und individuellen Fehlern lagen die Mustangs 12:0 hinten. Das sollte sich im zweiten Quarter jedoch ändern. So kam es zum Touchdown durch Julian Geist mit Extrapunkt durch Ahmet Can. Ein Offensivangriff der Duisburger wurde gut abgewehrt durch Philip Rieß, was letztlich zum erneuten Touchdown durch Julian Geist für die Mustangs führte. So lautete der Zwischenstand zum Ende des zweiten Quartiers 12:13 für die Mustangs.

Im dritten Quarter sollte es nochmals spannend werden, da durch einen missglückten PuntReturn die Mustangs nun an der eigenen Ein-Yard-Linie starten mussten. Dies konnten die Thunderbirds nutzen und erzielten einen Safety, was sie wieder in Führung brachte. Doch die Mannschaft aus Hagen ließ sich nicht beirren und schaffte zum Ende des dritten Quarters einen weiteren Tochdown durch Julian Geist. Auch hier wurde der Extrapunkt verwandelt durch Daniel Bösken. Im vierten Quarter verwandelte Julian Geist wieder ein Laufspiel zum Touchdown plus Extrapunkt durch Ahmet Can. Alle Anstrengungen des Gegners nochmals in die Endzone zu gelangen scheiterten an einer sehr guten Defense der Sauerland Mustangs. So dass am Ende ein Spielstand von 14:27 für die Sauerland Mustangs auf dem Score-Board stand.

Spannende Spiele beim Inklusions-Turnier

Foto Turnier
Bei der Siegerehrung bekam jeder Spieler von Uwe Steinebach, Koordinator für den Behindertenfußball in Westfalen (Mitte), eine Urkunde. Foto: ESV

ESV | Wetter (Ruhr). Hochbetrieb auf dem Sportplatz an der Köhlerwaldstraße: Zwölf Fußballteams, bestehend aus  Spielern mit und ohne Behinderung, lieferten sich spannende Spiele auf dem Kleinfeld. Das Turnier, ausgerichtet vom SuS Volmarstein und dem Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein, gehört zu einer Inklusions-Turnierserie des Fußballverbandes Westfalen.

„Wichtig ist das sportliche Miteinander, die Ergebnisse sind zweitrangig“, betonte Uwe Steinebach, Koordinator für den Behindertenfußball beim Fußballverband Westfalen. Daher bekam bei der Siegerehrung auch jeder der gut 80 Fußballer, die in drei Altersklassen angetreten waren, eine Urkunde. Ausdrücklich bedankte sich Steinebach bei den Begleitern und Betreuern der jugendlichen Fußballer für deren ehrenamtliches Engagement, ebenso für den Einsatz der drei Schiedsrichter, die der Fußballkreis Hagen gestellt hatte.

Der Sportverein SuS Volmarstein und der BBW-Freizeitbereich organisieren  seit Jahren gemeinsam Fußball-Turniere. Auch diesmal bekamen sie von den teilnehmenden Teams angesichts eines reibungslosen Ablaufs viel Lob.

Interessante Personalie am Rande des Turniers: Eckhard Kühl, Urgestein des SuS Volmarstein und seit Jahren engagiert für die Integration von BBW-Absolventen in den Verein, ist neuer Inklusionsbeauftragter für den Fußballkreis Hagen, zu dem auch die Wetteraner Vereine gehören.

Die Platzierungen in den drei Altersklassen im Überblick:

Altersklasse über 12 Jahre: 1. SuS Volmarstein, 2. SC Hörstel, SSV Buer.
Altersklasse über 15 Jahre: 1. SSV Buer, 2. SC Hörstelm 3. RW St. Vit,

  1. DJK Datteln, 5. BW Aasee.
    Altersklasse über 18 Jahre: 1. TuS Haltern, 2. SuS Volmarstein I, 3. BW Aasee,
    4. SuS Volmarstein II.

 

In Hagen startet der Kindersprint

 

Laurenz Sports | Coesfeld/Hagen. In den kommenden Wochen testen rund 900 Grundschüler in Hagen beim Kindersprint mithilfe eines besonderen Laufparcours ihre sportliche Leistung. Ob Bewegungsmuffel oder Ass im Sportunterricht – jedes Kind kann beim computergestützten Lauf mindestens einen Erfolg für sich verbuchen.

Nach jedem Durchgang gibt es für die kleinen Sprinter einen Laufzettel. Darauf sind Reaktion, Sprintvermögen, Schnelligkeit beim Richtungswechsel, Pendelvermögen zwischen den Pylonen und die Gesamtzeit vermerkt. „Alle Schüler können beim Lauf mitmachen. Das Besondere an diesem Parcours ist, dass jeder Läufer seine Fortschritte nach jedem Durchgang direkt messen kann. Das begeistert alle Kinder“, erläutert Markus Laurenz von Laurenz Sports. Sowohl die Bestzeit als auch die einzelnen Fähigkeiten lassen sich in jeder Runde verbessern.

Präventionsprojekt ist Teil des Unterrichts

„Wenn wir Kinder frühzeitig motivieren können, aktiv zu sein, legen wir den Grundstein für einen gesunden Lebensstil. Damit möglichst viele Hagener vom Kindersprint profitieren können, gehört das Präventionsprojekt zum Unterricht“, sagt Laurenz.

Ziel ist es, bei den Teilnehmern durch den persönlichen Erfolg die Freude an Bewegung zu wecken. Bei den Qualifikationsläufen in den Schulen haben alle Kinder die Möglichkeit, sich einen Startplatz für das Stadt-Finale 3. Juni in der Enervie Arena zu erlaufen. Beim Finale in Hagener erhält jeder Läufer eine Urkunde. 80 Musterstädter – die zehn besten Mädchen und Jungen aus jeder Jahrgangsstufe – qualifizieren sich für das NRW-Finale. Für die besten drei Mädchen und Jungen jedes Jahrgangs gibt es zudem Medaillen. Die schnellsten Sprinter jeder Stadt treten beim großen NRW-Finale in Gelsenkirchen gegeneinander an.

Die Läufe des Kindersprint werden in Hagen von Intersport Voswinkel und Injoy unterstützt.

Teilnehmende Schulen

Gem. Grundschule Hestert, GGS Gebrüder Grimm, GGS Helfe, GGS Hermann Löns, GGS Kuhlerkamp, GSV Goldbergerschule Franzstraße, GGS Goldbergschule Schulstraße, OGS Grundschule Emst, Vincke-Schule.

Hasper Faustkämpfer boxen gegen Rassismus

bc
Altin Murati, Agron Bala und Yasin El Idrissi freuen sich über ihre Siege (von links)

Fatih Kurukafa | Hagen. Der Dortmunder Boxsport 20/50 veranstaltete das jährliche Wettkampfboxen gegen Rassismus. Die Dortmunder setzen mit der Veranstaltung seit Jahren ein Zeichen gegen Rassismus und verdeutlichen, dass Rassismus auch im Boxsport keinen Platz hat.

Auf dieser Veranstaltung durfte der traditionsverein Box-Sport-Club Haspe in seiner Funktion als Stützpunktverein im Bundesprogramm Integration durch Sport natürlich nicht fehlen. Drei Athleten kamen auf der Veranstaltung zum Einsatz und die hatten es in sich:

Jassin El Idrissi boxte im Mittelgewicht 75kg gegen den Lokalmatador Fardi Brank vom DBS 20/50. Der Hasper El Idrissi dominierte seinen Gegner über drei Runden und setzte die klaren Treffer. Auch der starke Beifall der heimischen Dortmunder Fans konnten den Hasper nicht aus der konzentration bringen. Er siegte überlegen nach Punkten.

Altin Murati musste gegen Garnier Upatcha aus Lünen sein Können beweisen. Der Hasper Murati fing in der ersten Runde bereits an seine Fähigkeit abzurufen und liess seinen Gegner immer wieder in die Ringseile laufen, konnterte dann mit schnellen Händen und gezielten Aufwährtshaken. Er setzte um, was seine mitgereisten Trainer Mahmut Kurukafa, Nedzad Saljic und Rezgar Shamo ihm in der Ringpause zuflüsterten. Auch Altin Murati holte einen Sieg für den BSC Haspe ein.

Als letzter boxte Agron Bala im Schwergewicht 91kg gegen Enes Öz ebenfalls aus Lünen. Nach einer dominanten ersten Runde steigerte Agron Bala in der zweiten Runde nochmal das Tempo. Er konnte seinem stürmischen Gegner immer wieder den Weg abschneiden und ihn in die Ringecke drängen. Dort deckte er den Lünener mit starken Fäusten ein bis er einen Wirklungstreffer erzielte. Der Lünener Enes Öz war sichtbar angeschlagen, so dass der Ringrichter Gnade mit ihm hatte und den Kampf abbrach. Das Hasper Schwergewicht Agron Bala siegte somit erneut vorzeitig durch RSC in der zweiten Runde und bleibt weiterhin wie seine Teamkollegen Murati und El Idrissi ungeschlagen.

Drei Kämpfe, drei Siege lautet die Bilanz für den Box-Sport-Club Haspe 1949/97 eV. beim diesjährigem Westparkboxen gegen Rassismus. Die Arbeit der Trainer tragen Früchte und das Konzept der erfolgreichen Jugendarbeit geht auf. Am 20. Mai kommt dann der Internationale Einsatz für die Hasper Staffel in der russischen Partnerstadt Smolensk.

 

Sauerland Mustangs starten in die neue Saison

kampHagen. Am 1. Mai war es endlich wieder soweit. Die Sauerland Mustangs luden zum ersten Heimspiel der Saison in die Kampfbahn Boelerheide. Viele Fans folgten dem Ruf der Mustangs um ihre Mannschaft beim schweren Spielgegen die Wuppertal Greyhounds zu unterstützen.

Gegen den Vizemeister aus Wuppertal musste sich der tapfer kämpfende Aufsteiger aus Hagen vor der rekordverdächtigen Kulisse von über 750 Zuschauern am Ende mit 06:34 geschlagen geben. Den leider einzigen Touchdown für die Mustangs im Verbandsliga-Debüt erzielte Julian Geist.

Zudem fielen u.a. mit Defensive Liner Fabian Scholz und Quaterback Marouan Marrakchi relativ früh einige Hagener Leistungsträger verletzt aus. Das Trainerteam um Head Coach Sascha Heitfeld hofft nun auf baldige Genesung der verletzten Spieler, da bereits am 12.05. das ersteAuswärtsspiel in Duisburg ansteht. | Bericht: Katja Kolm

FFC Hagen bleibt im Meisterschaftsrennen

(ktr) Dank einer makellosen Bilanz am zweiten
Rundenspieltag der Bundesliga und der gleichzeitigen
18:21, 21:14, 19:21 Niederlage des bis dahin
ungeschlagenen Spitzenreiters TV Lipperode gegen Flying
Feet Haspe bleibt der FFC Hagen in der FederfußballBundesliga
weiter im Meisterschaftsrennen. Zur
Saisonhälfte liegt der Rekordmeister zwei Zähler hinter den
Ostwestfalen und dem Lokalrivalen aus dem Hagener
Westen.
Zunächst kämpften Christopher Zentarra, Stefan Blank und
Max Duchene den Cronenberger BC mit 21:15, 21:23,
21:19 nieder, um dann einen lockeren 21:6, 21:14 Erfolg
gegen die eigene Zweitvertretung sowie ein 21:7, 21:9
gegen den TV Lipperode 2 einzufahren.
Flying Feet Haspe wiederum hatte vor dem 21:18, 14:21,
21:19 Sieg im Spitzenspiel gegen den TV Lipperode schon
eine Zitterpartie zu überstehen. Nur mit viel Glück gelang
es Torben Nass, Marcel Scheffel und Philip Kühne das
überraschend stark aufspielende CP Gifhorn 2 mit 21:17,
19:21, 22:20 auf Distanz zu halten. Dagegen war der
21:10, 21:10 Erfolg gegen Kellerkind FFC Hagen 2 kaum
mehr als ein Pflichterfolg.
Spannend bleibt derweil das Abstiegsrennen. Der FFC
Hagen 2 mit Karsten-Thilo Raab, Florian Krick, Olaf
Völzmann und Andre Lange entschied das Kellerduell
gegen den TV Lipperode 2 deutlich 21:7, 21:10 für sich und
landete damit den erhofften ersten Saisonsieg. Dagegen
stand das Quartett gegen die eigene Erstvertretung (6:21,
14:21) und gegen Meister Haspe (10:21, 10:21) auf
verlorenem Posten. Damit rangiert das Team punktgleich
vor den beiden Schlusslichter aus Gifhorn und Lipperode 2
auf dem sechsten Rang, der zum Klassenerhalt genügen
würde.
Großer Gewinner des Spieltags in der 2. Bundesliga war
Flying Feet Haspe 3. Das Team um Daniel Nass, Franziska
Oberlies und Adrienn Turi landete vier Siege in vier
Spielen. Nacheinander setzte sich das Team aus dem
Hagener Westen gegen TG Münster 2 (21.4, 21.4),
Cronenberger BC 2 (21:14, 21:12), FFC Hagen 4 (21:5,
21.6) sowie gegen CP Gifhorn 3 (21:14, 21:12) durch und
schob sich an die Tabellenspitze.
Auch Flying Feet Haspe 2 wahrte die Aufstiegschancen.
Zwar kassierten Lina Marie Kurenbach, Thore Riepe und
Patricia Kovacs eine 13:21, 13:21 Niederlage gegen TV
Lipperode 3, siegten aber gegen CP Gifhorn 3 (21:15,
21:17), den bisherigen Spitzenreiter aus Münster (21:17,
20:22, 21:18) sowie gegen TG Münster 2 (21:13, 21:9).
Mit sechs Zählern Rückstand auf das Führungsquartett
besitzt der FFC Hagen 3 zur Saisonhälfte wohl nur noch
theoretische Aufstiegschancen. Kathrin Schlomm, Kushtrim
Mekolli und Arne Twer setzten sich zunächst 21:18, 21:14
gegen CP Gifhorn 3 durch, hatten dann aber mit 7:21, 3:21
das Nachsehen gegen TV Lipperode 3 und mit 14:21,
19:21 gegen den Cronenberger BC 2. Dafür gab es zum
Abschluss noch einen 13:21, 21:6, 21:15 Sieg im
vereinsinternen Duell gegen den FFC Hagen 4.
Letzterer hat als Tabellensechster nur zwei Zähler weniger
auf der Habenseite. Zunächst gelang Olaf Völzmann, Nina
Twer, Lukas Krick und Thomas Lam ein klarer 21.8, 21:14
Sieg gegen TV Lipperode 4, dann setzte es eine ärgerliche
12:21, 22:20, 17:21 Niederlage gegen TG Münster 2 und
schließlich noch eine klare 5:21, 6:21 Abfuhr gegen TV
Lipperode 3.

Federfußball: Deutsche Doppelrangliste in Gifhorn

Kathrin Schlomm - Copyright Karsten-Thilo Raab(ktr) Auch beim zweiten DFFB-Doppelranglistenwettbewerb der Saison stand Philip Kühne von Flying Feet Haspe im niedersächsischen Gifhorn ganz oben auf dem Siegerpodest. Diesmal an der Seite seines Mannschaftskollegen Torben Nass, mit dem der WM-Dritte zuletzt 2015 die deutsche Meisterschaft gewann. Im Anschluss an die Vorrunde schalteten die beiden Hasper im Viertelfinale Nationalspielerin Franziska Oberlies (FF Haspe) und Matthis Brandwitte (TG Münster) mühelos mit 21:15, 21:16 aus und entschieden auch das Halbfinale gegen ihre Vereinskollegen Lina Marie Kurenbach und Marcel Scheffel locker mit 21:12, 21:15 für sich. Im Endspiel warteten dann die Nationalspieler Christopher Zentarra vom FFC Hagen und Sven Walter vom TV Lipperode. Doch auch die beiden WM-Teilnehmer hatten Philip Kühne und Torben Nass nicht viel entgegen zu setzen und mussten sich mit 18:21, 16:21 geschlagen geben.

Platz 3 erkämpften Lina Marie Kurenbach und Marcel Scheffel durch ein glückliches 22:20, 18:21, 21:18 über Florian Krick (FFC Hagen) und Daniel Nass (FF Haspe). Letztere hatten im Halbfinale gegen Christopher Zentarra und Sven Walter eine faustdicke Überraschung auf dem Fuß, scheiterten hier aber denkbar knapp mit 20:22, 21:19, 20:22.
Enttäuschend war das Abschneiden und der Auftritt der amtierenden deutschen Meister Tarik Kaufmann (CP Gifhorn) und Noah Wilke (Cronenberger BC). Nach dem überraschenden 9:21, 10:21 Viertelfinalaus gegen Marcel Scheffel und Lina Marie Kurenbach, trat das frustrierte Duo nicht mehr an und belegte im Gesamtklassement einen mageren achten Rang. Derweil durften sich Maria Zachou und Sem Kostrewa von Gastgeber CP Gifhorn nach dem abschließenden 21:16, 21:11 über Franziska Oberlies und Matthis Brandwitte über Rang 5 freuen. Auf Platz 7 landeten Hanna Rademacher und Eren A. Oglou von CP Gifhorn. Im Spiel um Platz 9 setzten sich schließlich Christopher Berges und Christian Weustermann vom Cronenberger BC mit viel Mühe 19:21, 21:8, 21:15 gegen Rieka Tiede (CP Gifhorn) und Silke Weustermann (Cronenberger BC) durch.

Adrienn Turi und Patricia Kovacs von FF Haspe mussten sich im Spiel um Platz 11 gegen Janina Kolmer und Ronny Helmut von CP Gifhorn unglücklich 21:23, 21:23 gecshlagen geben und wurden entsprechend als Zwölfte gewertet.

Arne Twer und Kathrin Schlomm vom FFC Hagen belegten nach einer überaus unglücklichen 21:9, 17:21, 24:26 Niederlage gegen Thore Riepe (Flying Feet Haspe) und Georgios Koriniotis (CP Gifhorn) den 14. Platz. Derweil überraschten Nina Twer und Olaf Völzmann mit dem 17. Platz, nachdem sie in der abschließenden Partie Manuel Messing und Hendrik Niedernholz von der TG Münster klar mit 21:8, 21:16 auf Distanz hielten. Im Spiel um Platz 19 kam es unterdessen zu einem reinen FFC-Duell. Hier setzten sich Andre Lange und Carolin Hildebrand mit 212:16, 21:3 gegen Lukas Krick und Thomas Lam durch.

Saison-Start 2018 am Flugplatz in Iserlohn Sümmern

 

(Dirk Jakobs) Endlich geht’s wieder in die Lüfte: Nach der kalten und verregneten Winter-Zeit sind die Vorbereitungen des Aero-Club Hagen e.V. für den Saison-Start 2018 am Flugplatz Sümmern abgeschlossen: Die Segelflieger sind überprüft, gewartet und startklar, die Mannschaften fit und voller Flugdrang, das Gelände sorgfältig gepflegt und vorbereitet und, eine frisch renovierte Kantine samt Aufenthaltsräume. Beste Voraussetzungen also für die ersten Windenstarts und Platzrunden am vergangenen Sonntag bei viel Sonnenschein und bester Fluglaune; traumhafter kann ein Saison-Start kaum beginnen.

Bis Ende Oktober wird nun an den Wochenenden am Flugplatz in Sümmern intensiv das Segelfliegen geschult und erlernt. Die ehrenamtlichen Fluglehrer gehen dabei individuell auf die Flugschüler und deren Kenntnisse ein. Es werden bis zu drei Starts pro Flug-Tag durchgeführt: Zu Beginn an der Seilwinde und später als F-Schlepp mit einem Motorflugzeug. Als Schulungs-Flugzeuge werden die bewährte doppelsitzige (ASK 13) und die einsitzige ASK 8 eingesetzt. Häufig ist es nach weniger als 80 Starts für engagierte Flugschüler bereits soweit: Der erste, alles übertreffende Allein-Start und Allein-Flug; ohne diesen Fluglehrer. Nach dem dritten Alleinstart erwirbt der Flugschüler in der Regel die Berechtigung zum Alleinflug (A-Prüfung).

Die intensive Segelflug-Ausbildung am Flugplatz in Sümmern bereitet die SchülerInnen schrittweise auf den Erwerb der Privatpilotenlizenz SPL vor. Die theoretischen Kenntnisse hierfür vermitteln die Fluglehrer während der Wintermonate u.a. in den Fächern Luftrecht, Grundlagen des Fliegens, Navigation, Kommunikation, Meteorologie. Dann, nach erfolgreich absolvierter theoretischer und praktischer Prüfung, kann der Segelflugschein-Inhaber eigenverantwortlich Gastflüge durchführen. Auch Streckenflüge ins Sauerland oder Überland sind mit zunehmender Erfahrung möglich; vom Flugplatz Sümmern aus wurden schon Strecken von über 800 km geflogen.

Interessenten, die sich auch den Traum vom Fliegen erfüllen und mehr über das Segelfliegen erfahren möchte, sind herzlich eingeladen und willkommen, den AERO Club Hagen am Flugplatz in Iserlohn Sümmern kennenzulernen: Schnupperflüge sind jederzeit nach Absprache möglich. Zahlreiche Informationen rund um das Segelfliegen bietet auch unsere Homepage www.flugplatz-suemmern.de.

 

Boxclub Haspe in Dortmund unbesiegt

Auf der Fight Night des ÖSG Viktoria in Dortmund Körne kamen von 5 gemeldeten Athleten des BSC Haspe lediglich Ezequiel Augusto und Altin Murati zum Einsatz.

Für die übrigen Hasper Faustkämpfer ließen sich leider keine Gegner finden.

Ezequiel Augusto musste sich gegen Justin Wiesner vom SV Brackwede stellen. Der technisch basierte Hasper dominierte seinen Gegner über drei Runden.
In der dritten Runde erhöhte er nochmal das Tempo und landete gezielte Kopf- und Körpertreffer, so dass der Gegner durch den Ringrichter angezählt werden musste.
Der Hasper Augusto setzte die im Training erfolgreich geübten und eingespielten Kombinationen durch und wurde einstimmig zum Sieger erklärt.

Direkt im Anschluss musste Teamkollege Altin Murati gegen den Lünener Garnier Upatcha sein Können unter Beweis stellen.

Altin tat sich in der ersten Runde etwas schwer in den Kampf hinein zu kommen und ließ sich immer wieder auf einen Schlagabtausch ein. In der zweiten Runde ließ er seinen stürmenden Gegner immer wieder in die Seile laufen und antwortete gekonnt. Durch harte Treffer kam der Lünener Upatcha bereits ende der zweiten Runde ins Wackeln, so dass ihm der Ring Gong vor einem K.O rettete. Die dritten Runde konnte Altin ganz klar dominieren. Er setzte die Anweisungen seiner Sekundanten Mahmut Kurukafa und Rezgar Shamo erfolgreich durch und wurde Ebenfalls zum Sieger erklärt.

Die beiden Hasper Faustkämpfer Augusto und Murati bleiben damit in ihrer Kampfbilanz weiterhin ungeschlagen. Zu den ersten Gratulanten gehörte die
ebenfalls ungeschlagene Boxweltmeistern Christina Hammer.

Phoenix Hagen: Würdiges Saisonende trotz Niederlage

Das dritte und damit entscheidende Spiel der Best-of-Five-Serie gegen RASTA Vechta holten sich die Niedersachen nach langer Hagener Führung am Mittwochabend mit 93:75 (35:43). Ohne Kapitän Spohr, mit einem arg geschwächten Alex Herrera und einem angeschlagenen Derreck Brooks konnte Phoenix Hagen in Vechta lange gut mithalten, letztlich reichten die Kräfte aber nicht über die vollen 40 Minuten.

Das Personal:

Ohne Spohr und Marco Hollersbacher bestand die erste Fünf der Hagener aus Jonas Grof, David Godbold, Joel Aminu, Derreck Brooks und Alex Herrera. Vechta begann mit Chris Carter, David Gonzalvez, Jeremy Dunbar, Seth Hinrichs und Dirk Mädrich.

Der Spielverlauf:

Jeremy Dunbar startete die Korbjagd mit der Führung für Vechta. Bis zum 8:6 sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, dann setzten sich die Gastgeber zunächst auf 15:7 ab. Der für Aminu eingewechselte Jannik Lodders und der für Herrera gekommene Javon Baumann sorgten dann im Alleingang für die 17:20-Führung der Feuervögel nach dem ersten Viertel. Innerhalb von 4:36 Minuten ärgerten die zwei besten Hagener des ersten Viertels die favorisierten Vechtaer mit einem 2:13-Lauf.

Die beiden sorgten dann auch zu Beginn des zweiten Viertels für die ersten Punkte. Phoenix konnte die Führung konservieren und sogar ausbauen. Lodders, der sein wohl bisher bestes Spiel im Trikot der Feuervögel ablieferte, und Baumann wurden in ihren Bemühungen tatkräftig von Aminu unterstützt. Die höchste Führung betrug nach einem Defensivrebound von Lodders, seinem nachfolgenden Coast-to-Coast-Run und erfolgreichem Lay-up mit Foul und verwandeltem Freiwurf zehn Punkte (21:31). Die letzten beiden Körbe in der ersten Hälfte erzielte Jonas Grof zum 35:43.

Vechta-Coach Doug Spradley schien die richtigen Worte in der Kabine gefunden zu haben. Hinrichs und Mädrich verkürzten den Rückstand auf nur noch vier Punkte. Herrera mit Korbleger und Aminu mit zwei erfolgreichen Dreiern konnten die Hagener Führung nochmal verteidigen. Vechta agierte jetzt intensiver in der Defensive, da wurde das Phoenix-Spiel unsicherer. Nach einfachen Ballverlusten bat Magdowski beim Stand von 51:51 zur Auszeit. Im Anschluss daran handelte sich Herrera sehr schnell sein drittes und viertes Foul ein. Bis zur Viertelpause konnten Lodders und Grof Phoenix noch auf Tuchfühlung halten. Mit 62:59 ging es ins letzte Viertel.

Vechta konnte zunächst die Führung verteidigen, während die Feuervögel sich weiterhin mit allem, was noch an Kräften verfügbar war, gegen die Niederlage stemmten. Baumann, Grof und Aminu hielten mit ihren Punkten die Feuervögel im Spiel. Es waren noch 7:06 Minuten zu spielen, da kassierte Herrera sein fünftes Foul. In den nächsten vier Minuten hieß es dann Baumann und Aminu gegen Mädrich und Young. In schöner Regelmäßigkeit versenkten sie abwechselnd den Ball in der Reuse des Gegners. Erst beim 76:75 verwarf Baumann einen Freiwurf und verpasste so den Ausgleich. Vechta konnte in den letzten dreieinhalb Minuten mit einem 13:0-Lauf die Partie zum Endstand von 93:75 entscheiden und verdient ins Halbfinale einziehen. Dort warten die PS Karlsruhe LIONS mit dem Ex-Hagener und Ex-Vechtaer Richie Williams.

Phoenix-Headcoach Kevin Magdowski: „Erst einmal Gratulation an Vechta zum Einzug ins Halbfinale. Die Vorzeichen des heutigen Spiels waren nicht so positiv. Wir mussten das ganze Spiel ohne Dominik Spohr auskommen. Dass wir das dann so bravourös lösen konnten, war schon sensationell toll. Was wir heute in der ersten Halbzeit kämpferisch und taktisch geboten haben, war à la bonne heure. Im letzten Spiel des Jahres in Vechta mit plus acht zur Halbzeit zu führen, ist einfach toll. Trotzdem sieht man natürlich die Spitzenklasse von Vechta. Denn selbst bei acht Punkten Vorsprung wissen wir, dass da noch ein Run kommen wird. Wir haben es geschafft, diesen Lauf so lange wie möglich hinauszuzögern. Aber bei Vechta ist es halt so, wenn nichts läuft, hat man immer noch Dirk Mädrich. Uns hat da natürlich Alex Herrera aufgrund seiner Erkrankung etwas gefehlt. Er konnte nur gut 16 Minuten spielen. Als Fazit bleibt für uns, dass wir in den letzten zwei Spielen eine sehr gute Leistung gezeigt haben. Und auch in Spiel eins konnten wir streckenweise gut mithalten. Aber über 40 Minuten reicht es für uns gegen eine Spitzenmannschaft wie Vechta eben noch nicht.“

Die Statistik:

RASTA Vechta – Phoenix Hagen 93:75 (35:43)

RASTA Vechta: Mädrich (24), Gonzalves (17), Carter (13), Young (11), Hinrichs (11), Dunbar (8), Christen (6), Herkenhoff (3), Razis, van Slooten, Smith.

Phoenix Hagen: Aminu (22), Lodders (19), Baumann (15), Grof (9), Herrera (9), Brooks (1), Godbold, Günther.

Stationen: 10:7 (5.), 17:20 (10.), 25:33 (15.), 35:43 (20.), 51:51 (25.), 62:59 (30.), 73:73 (35.), 93:75 (40.).

Playoff-Spiel #3 gegen Vechta

Zwei von fünf Spielen haben die Feuervögel bereits an die mächtig starken Rastas abgeben müssen. Nach einem sehr deutlichen 104:76 (55:30) in Spiel 1 in Vechta und einer 79:86 (40:46)-Niederlage am Samstag in Hagen, geht die Best-of-Five-Serie am Samstag, 14. April, um 19.30 Uhr bei RASTA Vechta weiter. Sollte Phoenix Hagen ein Überraschungssieg gelingen, geht es am Montag, 16. April, in der Arena am Ischeland weiter. Gewinnt Vechta auch Spiel drei, wäre die ProA-Saison für Phoenix Hagen beendet.

Vechta-Coach Douglas Spradley gab sich nach der Mittwoch-Partie begeistert von der Teamleistung seiner Mannschaft, die er durch die konstante Zehner-Rotation als schwierigen Gegner einschätzt. Man habe das Spiel grundsätzlich unter Kontrolle gehabt, gehe aber davon aus, dass es auch in Spiel drei nicht einfach wird, gegen Phoenix Hagen zu gewinnen.

„Funfact“ aus Spiel 2: Topscorer waren gleich vier Akteure: Bei den Rastas führt Robin Christen die Statistik mit 18 Punkten an und bei Phoenix markierten, Alex Herrera, Jonas Grof und Kapitän Dominik Spohr ebenfalls 18 Zähler. Und nicht nur die Statistik zeigt, dass die Feuervögel noch immer „on fire“ sind. Auch Coach Magdowski lobte am Mittwoch die kämpferische Leistung seiner Jungs und war sich sicher, dass auch für Spiel 3 noch eine ordentliche Portion Motivation übrig ist.

Phoenix Headcoach Kevin Magdowski: „Wir haben den Jungs nach dem intensiven und aufreibenden Spiel am Mittwoch einen Tag Pause gegeben und erhoffen uns davon einen positiven Effekt. Über Motivation müssen wir nicht reden, die Aussicht auf ein weiteres Heimspiel vor voller Kulisse reicht, um die Jungs anzuspornen. Schwierig wird es aber allemal, wir haben am Mittwoch wirklich alles gegeben, viel in die Waagschale geworfen und Vechta hatte einfach immer eine Antwort parat. Profitiert von einer kleinen Umstellung hat sicherlich Jonas, da Vechta mitunter eher auf Dominik eingestellt war. Manche Angriffe waren zwar noch etwas übermotiviert, aber dennoch sehr gut.“

Innenminister ehrt Hagener Polizisten

 

 

48 Polizistinnen und Polizisten aus Nordrhein-Westfalen kamen am Mittwoch (11.04.2018) in Düsseldorf zusammen, um für ihre sportlichen Leistungen geehrt zu werden. Aus dem Bereich des Polizeipräsidiums Hagen waren Sara Baumann sowie Jan Niklas nominiert und bekamen von Innenminister Herbert Reul Urkunden im Rahmen dieser Sportlerehrung überreicht.

Kriminalhauptkommissar Jan Niklas (37) versieht seinen Dienst in der Kriminalwache. Bei den Europäischen Polizeimeisterschaften im Tennis erlangte er im vergangenen Jahr in Budapest im Doppel den dritten Platz.

Sara Baumann (23) versieht als Polizeikommissarin Dienst in der Wache Innenstadt und ist erfolgreiche Triathletin. Bei den Deutschen Meisterschaften erlangte sie in der Mannschaftswertung den ersten Platz und in der Einzelwertung wurde sie zweite.

Mannschaft des Jahres 2017 wurde das dreiköpfige Triathlon-Team der NRW-Polizei, bestehend aus Polizeioberkommissarin Rike Westermann (Polizeipräsidium Köln), Polizeikommissarin Mareike Walkenhorst (Polizeipräsidium Bielefeld) sowie Polizeikommissarin Sara Baumann (Polizeipräsidium Hagen). Das Damen-Trio holte bei der deutschen Polizeimeisterschaft in Hamburg in einer Zeit von 6:25:56 Stunden den ersten Platz.

 

Phoenix kämpft bis zum Schluss für den Viertelfinal-Ausgleich

Nach fünf Jahren gab es erstmals wieder Playoff-Basketball in Hagen – und es wurde das erwartet schwere Match für Phoenix Hagen. Trotz großem Kampf unterlagen die Feuervögel dem Hauptrundenersten RASTA Vechta am Ende mit 79:86 (40:46). In der Viertelfinal-Serie der ProA-Playoffs steht es damit 0:2. Vor 2.010 Zuschauern in der Arena am Ischeland wurde die Rückkehr in die Postseason aber dennoch ausgiebig gefeiert. Weiter geht es am kommenden Samstag, 14. April, um 19.30 Uhr im RASTA Dome.

Das Personal:

Beide Teams begannen mit derselben Starting Five wie schon im ersten Playoff-Spiel am vergangenen Samstag. Für Hagen liefen Jonas Grof, David Godbold, Derreck Brooks, Dominik Spohr und Alex Herrera auf; für Vechta Chris Carter, David Gonzalvez, Ex-Feuervogel Jeremy Dunbar, Seth Hinrichs und Dirk Mädrich. Headcoach Kevin Magdowski musste weiterhin auf Marco Hollersbacher (Knieverletzung) verzichten.

Der Spielverlauf:

Grof eröffnete die Partie per Dreier. Die zweite Führung holte Phoenix durch Herrera, der sich in der Zone stark durchsetzte, zum 5:4 (3.). Hagens Center verkürzte wenig später einen 6:11-Rückstand auf 10:11 (4.). Erst Richtung Viertelende konnte sich RASTA auf 12:20 absetzen (7.), was Phoenix nach Magdowskis Time-out schnell auf 18:20 korrigierte (8.). Das erste Viertel endete 24:28.

Nach dem 29:30 durch Jannik Lodders (12.) bekam Hagen Probleme in der Offense. Erst nach dreieinhalb Minuten konnte Phoenix bei Godbolds 31:38 wieder punkten (15.). Nachdem zwei Minuten auf beiden Seiten gar nichts passierte, war Spohrs Dreier mit der Shotclock zum 38:42 ein kleiner Wachmacher (19.). Bis zur Halbzeitpause erhöhte sich der Zwischenstand auf 40:46.

Die Feuervögel kamen mit viel Elan aus der Kabine. Jonas Grof holte für sein Team mit dem Dreier zum 49:48 (23.) die erste Führung seit dem 5:4 nach zwei Spielminuten. Kurz darauf erhöhte der Spielmacher selbst auf 51:48 (24.). Es folgte eine Schwächephase der Hausherren, in der sie sich aber nicht endgültig abschütteln ließen. Mit 60:66 ging es ins Schlussviertel.

Joel Aminu eröffnete die letzten zehn Minuten mit dem 62:66. Doch bei Vechta begann die Robin-Christen-Show. Nach zehn Punkten in Folge, darunter drei von drei Dreiern, bescherte er seinem Team mit dem 64:76 die erste zweistellige Führung (34.). Damit wurde der Rückstand für die Feuervögel zu hoch, auch wenn sie noch auf sieben Punkte herankamen: Endstand 79:86.

Das Fazit:

Mit dem erhofften Heimsieg wurde es nichts gegen ein gut aufgelegtes RASTA Vechta. Phoenix gab sich nie auf und kämpfte bis zum Schluss, doch an einigen Stellen wurde die Überlegenheit der Gäste deutlich. Gerade beim Rebound (32:44) und den Dreiern (26:45 Prozent) konnte Hagen nicht mithalten. Insbesondere im Schlussviertel, als Robin Christen drei Dreier in Folge traf und so mit 18 Zählern zum Topscorer der Niedersachsen wurde. Bei Phoenix waren erstmals in der Saison drei Spieler Topwerfer: Spohr, Grof und Herrera mit ebenfalls je 18 Zählern. Ein zweites Heimspiel am kommenden Montag, 16. April, 19.30 Uhr in der Arena am Ischeland wäre möglich, wenn die Feuervögel das dritte Spiel in Vechta am kommenden Samstag gewinnen.

Die Trainerstimmen:

Kevin Magdowski (Phoenix Hagen): „Am Ende war es im richtigen Moment schon wieder Christen. Aber auch Vechtas Überlegenheit unterm Korb hat uns wehgetan. Im Schlussviertel haben sie durch die etwas tiefere Bank mehr Speed als wir. Wir haben es druch ein gewisses Momentum zu Beginn der zweiten Halbzet versucht, da haben wir auch geführt. Hätten wir diese Führung etwas länger gehalten, wird es auch für eine Mannschaft wie RASTA Vechta schwer. Was meine Mannschaft heute kämpferisch aufs Parkett geliefert hat, mit den Zuschauern im Rücken, das war einmalig. Für Samstag muss ich keinen Spieler extra motivieren, wir wollen noch ein Heimspiel haben.“

Douglas Spradley (RASTA Vechta): „Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird. Hagen hat die Taktik nach dem ersten Spiel geändert. Damit hatten wir ab und zu Probleme, hatten aber grundsätzlich die Kontrolle. Das war eine richtige Teamleistung heute. Egal ob Dunbar im ersten Viertel, später Mädrich und Josh am Ende. Das macht uns nicht so einfach zu spielen. Wir haben eine Zehner-Rotation, das haben wir heute ausgenutzt. Ich bin sehr froh, mit einem Sieg nach Hause zu fahren. Aber das war nur der zweite, der dritte muss noch kommen. Ich bin sicher, das wird genauso schwer wie heute.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – RASTA Vechta 79:86 (40:46)

Phoenix Hagen: Spohr (18/2, 5 Ass.), Grof (18/2, 6 Ass.), Herrera (18, 9 Reb., 3 BS), Godbold (13, 6 Reb.), Aminu (9/1), Lodders (3/1), Brooks, Baumann.

RASTA Vechta: Christen (18/3), Mädrich (13/2), Young (12), Dunbar (10/2), Herkenhoff (9/1), Gonzalvez (9/1), Hinrichs (6, 6 Reb., 5 Ass.), Carter (5), Razis (2), Smith (2, 7 Reb.).

Stationen: 12:13 (5.), 24:28 (10.), 31:38 (15.), 40:46 (20.), 51:53 (25.), 60:66 (30.), 69:78 (35.), 79:86 (40.).

Zuschauer: 2.010

Vize-Hallenkreismeister in Dortmund

 

(Hinrich Riemann) Die C-Juniorinnen des SV Hohenlimburg 19 10 e.V. gewannen am 07.04. mit fünf Siegen gegen SG Lütgendortmund, Wambeler SV, TuS Rahm, SV Berghofen und TSG Herdecke die Vizemeisterschaft im Hallenfußball des Kreises Dortmund. Die gute Torbilanz von 29:4 zeigt, dass das von Hinrich Riemann und Raphaela Gerlach trainierte Mädchenteam mit hoher Motivation und starker Spielfreude auf ganzer Linie überzeugte. Durch lediglich eine 1:2 Niederlage gegen VFL Gennebreck wurde der 1. Platz nur knapp verfehlt. Die C-Mädchen hatten mit ihrem Jungjahrgang zuvor ein dreitägiges Oster-Ferien-Camp mitgemacht. Wer Spaß am Fußballspielen hat, kann jeden Montag und Donnerstag in der Zeit von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr auf dem Kunstrasen mittrainieren. Den Teamerfolg feierten mit: Chiara Meilves, Mia Rummenohl, Lina Riemann, Celina Welker, Jasmin Lohmann, Lea Baumann, Joana Schröder und Laura Woeste.

Playoff-Spiel Nr. 2 in der „Ische“

Vier Tage nach dem ersten Playoff-Spiel in Vechta, das die Niedersachen mit 104:76 (55:30) am Ende klar für sich entscheiden konnten, fliegen die Feuervögel am Mittwoch endlich wieder durch heimische Gefilde. Am Mittwoch, 11. April, ist um 19.30 Uhr Sprungball für Spiel zwei der Best-of-Five-Serie zwischen Phoenix Hagen und RASTA Vechta in der „Ische“.

Ob dem Team von Trainergespann Magdowski/Schulze eine Überraschung vor heimischer Kulisse gelingen wird? Rechnen dürfen die Zuschauer auf jeden Fall mit lautstarker Unterstützung durch den „6. Mann“ und einer einzigartigen Basketball-Atmosphäre am Traditionsstandort Hagen. Sollte es den Rastas sowohl am Mittwoch, als auch am Samstag in Vechta gelingen, die Feuervögel zu bezwingen, wäre am Mittwoch, 11. April, zudem das letzte Heimspiel der Saison 2017/2018. Doch soweit soll es, wenn es nach Kevin Magdowski und dem Team geht, nicht kommen.

„Morgen soll für uns nicht das letzte Heimspiel in dieser Serie sein, das haben wir uns fest vorgenommen“, sagt Magdowski einen Tag vor Spiel Nr. 2. Die langen Gesichter, in die man nach der Niederlage in Vechta schauen konnte, haben wieder einmal gezeigt, dass in seiner Mannschaft eine Menge Emotionen und Siegeswillen steckt. „Wenn wir verlieren, dann sind wir da traurig und sauer darüber und manchmal motzig. Das zeigt eben, dass wir immer mit ganzem Herzen dabei sind. Aber das Team denkt klar und weiß Situationen wie diese einzuschätzen.“

Motivierend für Mannschaft  und Trainer war außerdem die Analyse der Auftakt-Niederlage: „Wenn man genau hinsieht, ist die Statistik besonders interessant: Verloren haben wir das Spiel in den letzten vier Minuten des zweiten Viertels und den ersten drei Minuten des dritten Viertels. Das macht immer noch 33 Minuten, in denen man nicht schlechter war als Vechta. Für uns bedeutet das, dass wir in Reichweite sind.“