Archiv der Kategorie: Sport

Hagener Stadtleben 12.12.2018


Kunstrasen in Helfe freigegeben

Hagen. Die Arbeiten für den neuen Kunstrasen in der Bezirkssportanlage Helfe sind weitgehend abgeschlossen,

so dass das Servicezentrum Sport der Stadt Hagen den Kunstrasenplatz und das Kleinspielfeld für den Training- und Spielbetrieb freigeben konnte.

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Sportstättenbereisung durch Haspe


Auch die Halle der Grundschule Kipper wurde unter die Lupe genommen. (Foto: SZS/Karsten-Thilo Raab)

Auf Einladung des Servicezentrums Sport der Stadt Hagen und mit Unterstützung durch den Fachbereich Gebäudewirtschaft der Stadt Hagen sowie die Objektbetreuer vor Ort wurde gemeinsam mit Mitgliedern des Sport- und Freizeitausschusses der Stadt Hagen eine erste Sportstättenbereisung durch den Stadtbezirk Haspe durchgeführt. 

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Feuervögel schlagen die Hamburg Towers 84:70

Am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA sahen 2156 Zuschauern in der Krollmann Arena, wie Phoenix Hagen die Hamburg Towers 84:70 (42:50) bezwang. Somit konnte Interims-Headcoach Tobit Schneider gemeinsam mit Co-Trainer Alex Nolte den dritten Phoenix-Sieg in Folge einfahren. Ab Montag übernimmt Chris Harris das Team als Headcoach.  

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SPORT | Altin Murati NRW Cup Sieger

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Altin Murati holt Gold beim NRW Cup 2018 nach Haspe

Der Boxsport-Verband NRW richtete seinen 5. internationalen NRW Cup in Velbert aus. Ausrichter war der deutsche Rekordmeister und ehemaliger Bundesligaverein Velberter Box Club. Internationale Vereine aus Irland, den Niederlanden und der Schweiz nahmen an dem diesjährigen NRW Cup Teil. Außerdem waren namhafte Boxer aus den deutschlandweiten Landesverbänden vertreten.
Nach einer mehrjährigen Abwesenheit konnten sich auch drei Athleten des Box-Sport-Club Haspe 1949/97 eV für die Teilnahme am NRW Cup qualifizieren. Aleks Georgiev musste sich im Halbfinale gegen David Saddey vom DJK Eintracht Borbeck geschlagen geben und verließ mit einem dritten Platz (Bronze) das Turnier.
Schwergewicht Agron Bala blieb aufgrund wiederholtem Ausfall des Gegners leider kampflos.
Altin Murati boxte sich dank einer starken Vorrunde bis ins Finale durch. Im Finalkampf schlug er Tajamul Popalzei vom Rheinflanke Team. Der Hasper Murati dominierte alle Runden deutlich überlegen. Der Gegner musste in der letzten Runde zweimal angezählt werden. Altin Murati wurde einstimmig zum Sieger erklärt und ist damit NRW Cup Sieger 2018. Er durfte eine große Trophäe in die Rundturnhalle Haspe mitnehmen. Das Trainerteam war mit dem Ergebnis des NRW Cups sehr zufrieden. Die Hasper Faustkämpfer konnten sich damit nun auch international einen Namen machen und gegen hochklassige Athleten Boxen. Nun führt es die 20 köpfige Boxstaffel des BSC Haspe zum Trainingscamp an das Mittelmeer. Hier werden sich die Boxer für die bevorstehende Boxveranstaltung am 03.11.2018 in der Rundturnhalle Haspe vorbereiten.

Text / Quelle: Fatih Kurukafa

Therapiedienste Volmarstein und SV Haspe 70 arbeiten zusammen

Optimale therapeutische Betreuung ist bei Sportlern extrem wichtig. Sie müssen fit und gesund bleiben, um beste Leistung abzugeben. Bei Verletzungen begeben sich die Basketballakteure des SV Haspe 70  in die Hände von Physiotherapeuten vom Therapiezentrum am Mops, einem Standort der Therapiedienste Volmarstein GmbH (kurz TDV).

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„Dank der guten Zusammenarbeit mit der TDV sind wir optimal aufgestellt. Solch ein therapeutischer Partner, der darüber hinaus auch noch Prävention & Sport sowie Hilfsmittelversorgung aus einer Hand anbietet ist, in den höchsten Ligen nicht oft zu finden“, sagt Karl-Heinz Langer, 1. Vorsitzender des SV Haspe 70. „Mit dem Therapiezentrum am Mops können wir präventiv gegen Verletzungen vorbeugen und bei Verletzungen schnell die notwendige Therapie einleiten. So bleiben die Spieler möglichst verletzungsfrei beziehungsweise kommen nach Verletzungen schnell wieder auf die Beine.“

Basketball gilt zwar als ein „körperloser“ Sport. Bei der Punktejagd geht es dennoch meist hart zur Sache. Verletzungsgefahr besteht nicht nur beim Zweikampf um den Ball. „Durch die hohen Sprünge zum Korb kann es schnell passieren, dass ein Spieler beim Aufkommen mit dem Fuß umknickt und sich am Sprunggelenk oder den Bändern verletzt“, sind sich Martin Wasielewski, Trainer der 1.Herrenmannschaft und Michael Wasielewski, Jugendkoordinator und Co-Trainer der 1.Herrenmannschaft einig.

Bei speziellen Problemen kann die TDV andere Fachabteilungen der Evangelischen Stiftung Volmarstein hinzuziehen, denn als 100 % Tochter profitiert sie von der engen Verzahnung der Stiftung.

„Erfolgreicher Leistungssport ist ohne verantwortungsvolle medizinische sowie therapeutische  Versorgung undenkbar“, so Christian Meise, Geschäftsführer der TDV.  „Mit der Verzahnung in der Stiftung haben wir hier qualitative elementare Bausteine, die wir gerne für unseren neuen Partner SV Haspe nutzen.“

Neben der therapeutischen Versorgung der Mannschaft, hat das Individualtraining bei Trainingsvorbereitungen sowie die therapeutische Aufklärung insbesondere bei den jüngeren Vereinsmitgliedern, ihre Familien und Angehörigen, ebenfalls höchste Priorität. „Es ist eine tolle Kooperation mit vielen Vorteilen für Spieler und Angehörige“, so Meise.

Meldeschluss für Sportlerehrung endet am 19. November

Coullage Logo 2Im Rahmen des traditionellen Neujahrsempfangs, der am 12. Januar 2019 in der Karl-Adam-Sporthalle in Vorhalle stattfindet, ehrt das Servicezentrum Sport (SZS) die erfolgreichsten Hagener Sportlerinnen und Sportler sowie Mannschaften des Jahres 2018. Meldungen entsprechend der Richtlinien werden bis zum 19. November 2018 unter Angabe des Namens, der Anschrift, des Geburtsdatums und des Vereins der Aktiven sowie der erzielten Leistungen im Jahr 2018 vom SZS entgegengenommen. Daneben bietet das SZS bis zu diesem Datum, auch Vorschläge zur Ehrung der verdienstvollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen postalisch an das Servicezentrum Sport, Freiheitstraße 3, 58119 Hagen, oder per Mail an servicezentrumsport@stadt-hagen.de einzusenden.

Nur eine Ergänzung geplant: Fußballer wollen an Vergaberichtlinie festhalten

cropped-logo201506-301.pngRund 50 Vertreter aus den heimischen Fußballvereinen, Sportverbänden und der Kommunalpolitik waren der Einladung des Servicezentrums Sport zum „Runden Tisch“ ins Vereinsheim des TSV Fichte Hagen gefolgt. Mit Blick auf die künftige Vergabe von Trainings- und Spielzeiten auf den städtischen Fußballplätzen, und hier speziell auf den Kunstrasenplätzen, sprach sich die Versammlung dafür aus, die bestehende Regelung beizubehalten. Bei drei Enthaltungen wurde zudem dafür votiert, künftig den Rückzug von Mannschaften aus dem laufenden Spielbetrieb mit Punktabzügen im Vergabesystem zu sanktionieren. Dies soll, vorbehaltlich der notwendigen Zustimmung durch den Sport- und Freizeitausschuss sowie durch den Rat der Stadt Hagen, ab der Spielzeit 2019/2029 gelten.

Fußballfans aufgepasst: Exklusive Rabattaktion für Sparkassenkunden

Menschen_Kinder_Fußballmuseum_DSGVVom 30. Oktober bis zum 4. November 2018 bietet das Deutsche
Fußballmuseum Dortmund allen Sparkassenkunden einen Rabatt
an: Gegen Vorlage der SparkassenCard erhält der Inhaber der
Karte beim Kauf eines Tickets an der Tageskasse ein
gleichwertiges zweites Ticket gratis dazu. Hinweis: Diese Aktion
gilt nicht in Kombination mit anderen Rabatten und nicht für
Gutscheintickets.
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Boxclub Haspe beim Körner Boxtag

ec46392e-b927-4f06-b4e5-e4f588bcf47bDie Faustkämpfer des Box-Sport-Club Haspe 1949/97 eV waren am Sonntag bei dem „Körner Box Tag“ des ÖSG Victoria Dortmund vertreten. Ezequiel Augusto besiegte in einem deutlich überlegenen Kampf Idris Wolter vom BC Gahmen. Altin Murati zeigte erneut seine technische Stärke und konnte sich gegen Kambiz Habibi vom DBS 20/50 durchsetzen. Auch er holte für den BSC Haspe einen Siegerpokal. Für Safar Ahmadi reichte er leider nicht für einen Sieg. Er verlor das Gefecht gegen seinen früheren Stallkollegen Zabihullah Taraki vom DBS 20/50.
Am kommenden Wochenende sind eine Auswahl der Boxstaffel des BSC Haspe beim NRW Cup in Velbert vertreten. Hier werden sie gegen internationale Gegner in Einsatz kommen.

Sparkasse HagenHerdecke fördert Kunstrasenplatz und Fußballjugend des TSV Dahl

Schon ein paar Wochen ist es her, dass die Stadt Hagen und der TSV Dahl den neuen Kunstrasenplatz im Volmetal seiner Bestimmung übergeben haben. Und nicht nur den hat die Sparkasse mit einem Betrag von 5.000 Euro gerne gefördert. Für die Jugendabteilung gab es zur Erföffnung noch eine zusätzliche Förderung von 1.500 Euro, die für neue Trikotsätze verwendet wurde.

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Frank Walter, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse HagenHerdecke
(re.) , freute sich zusammen mit Prof. Dr. Helmut Hoyer, Vorsitzender
der Fußballabteilung (lks.), dem Trainer und einem Teil der drei frisch
ausgestatteten Jugendmannschaften über die neuen Trikots und natürlich
über die neue Spielfläche. Damit sind die besten Voraussetzungen
für viele 3-Punkte Spiele zugunsten des TSV Dahl geschaffen!

Flying Feet Haspe zum dritten Mal deutscher Meister

(ktr) Freude und Erleichterung machten sich bei Flying Feet Haspe nach dem Gewinn der nunmehr dritten deutschen Meisterschaft nach 2013 und 2017 gleichermaßen breit. Denn bevor die Sektkorken knallen durften, musste das Team um Torben Nass, Philip Kühne, Marcel Scheffel, Franziska Oberlies und Daniel Nass beim Finale der Federfußball-Bundesliga in der Käthe-Kollwitz-Sporthalle noch einmal mächtig zittern. Zwar konnten die Pflichtaufgaben gegen CP Gifhorn 2 (21:12 21:11) und FFC Hagen 2 (21:11, 21:12) souverän erledigt werden, doch im direkten Duell mit dem schärfsten Widersacher, dem TV Lipperode, musste das Quintett aus dem Hagener Westen lange bangen, ehe der ersehnte DM-Titel unter Dach und Fach gebracht war. Nur mit viel Glück gelang es, in einer absolut ausgeglichenen Partie die Ostwestfalen hauchdünn mit 22:20, 22:20 niederzuringen und damit auf den zweiten Platz zu verweisen.

Federfußball
Deutscher Federfußball-Meister 2018: Flying Feet Haspe mit (v.l.) Philip Kühne, Daniel Nass, Torben Nass, Franziska Oberlies und Marcel Scheffel. (Foto Karsten-Thilo Raab)

„Knapper ging es wirklich nicht“, atmete Nationalspieler Torben Nass nach der Partie spürbar auf, zumal es im zweiten Durchgang beim zwischenzeitlichen 16:19 so aussah, als könnten die Ostwestfalen das Ruder noch rum reißen.

Derweil möchte Lokalrivale FFC Hagen die Saison so schnell wie möglich abharken. Erstmals seit Jahren konnte der personell arg gebeutelte Rekordmeister nicht ernsthaft in das Meisterschaftsrennen eingreifen und belegte einen mäßigen vierten Rang. Schlimmer noch erging es der zweiten Mannschaft, die als Tabellenvorletzter den Abstieg in die 2. Bundesliga hinnehmen muss.

Verletzungsbedingt hatte der Rekordmeister über die gesamte Saison immer wieder improvisieren und auf Spieler aus der zweiten und dritten Mannschaft zurückgreifen müssen. Beim Saisonkehraus zerplatzten dann beim 14:21, 16:21 gegen den Cronenberger BC die letzten Medaillenhoffnungen für Christopher Zentarra, Max Duchene und Kushtrim Mekolli. Die anschließenden Siege gegen die eigene Zweitvertretung (21:10, 21.7) und den TV Lipperode 2 (21:15, 21:11) hatten dann auch nur noch statistischen Wert.

Niedergeschlagenheit herrschte auch beim FFC Hagen 2. Das abermals ersatzgeschwächte Team um Karsten-Thilo Raab, Michael Dombrowska und Arne Twer muss nach Niederlagen gegen TV Lipperode 2 (9:21, 13:21), FFC Hagen (10:21, 7:21) und Flying Feet Haspe (11:21, 12:21) gemeinsam mit Schlusslicht CP Gifhorn den bitteren Weg in die Zweitklassigkeit antreten.

Nur aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses musste sich derweil Flying Feet Haspe 3 in der 2. Bundesliga hinter Meister TG Münster mit dem zweiten Platz bescheiden. Mit klaren Siegen gegen TG Münster 2 (21:11, 21:14), Cronenberger BC 2 (21:9, 21:10), TV Lipperode 4 (21:0, 21.0) und CP Gifhorn 3 (21:7, 21:10) konnten Daniel Nass, Franziska Oberlies, Wolfgang Nass und Adrienn Turi als Vizemeister aber ebenfalls den Sprung in das nationale Oberhaus bejubeln.

Flying Feet Haspe 2 um Nationalspielerin Lina Marie Kurenbach und Patricia Kovacs beendete die Zweitligasaison auf Rang 4 vor dem FFC Hagen 3 mit Kathrin Schlomm, Kushtrim Mekolli und Arne Twer. Ungleich höher hingen die Trauben für den FFC Hagen 4. Die junge Truppe um Nina Twer, Thomas Lam und Lukas Krick belegte den neunten Rang in der Abschlusstabelle.

 

Boxen: Kampf um die Vielfalt

Dass es im Boxen und auch im Sport allgemein um Zusammenhalt und Vielfalt geht, ist bekannt. Damit das in den heutigen Zeiten nicht in Vergessenheit gerät, liefen die Herforder Stadtmeisterschaften in diesem Jahr unter dem Motto: „Kampf um die Vielfalt“.

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Safar Ahmadi, Altin Murati, Ezequiel Augusto, Agron Bala, Adhurim Malijci, Aleks Georgiev und die Coaches Esat Kösemihaloglu mit Raul Fernandez

Natürlich ließ es sich auch der Traditionsverein Box-Sport-Club Haspe nicht nehmen und schickte gleich sieben Akteure in den Ring. Dabei zeigten die BSC-Faustkämpfer sich wieder einmal von ihrer besten Seite und brachten viermal Gold und zweimal Silber mit zurück in die Rundturnhalle Haspe.

*Aleks Georgiev* besiegte im Halbfinale Lenz Fetzko (SC Minden) und sicherte sich auch im Finale durch ein technisches KO gegen Yura Abrahamya (BSV Herford) den Sieg.

*Altin Murati* traf im Halbfinale auf Duhan Erdogan (Osnabrück), siegte dort nach Punkten und traf im Finale auf Furkan Arslan (BBC Remscheid). Hier hatte der BSC-Athlet zum Erstaunen aller Beteiligten am Ende nach Punkten das Nachsehen. Am Ende stand dennoch ein guter zweit Platz.

*Adhurim Malijci* (Halbweltergewicht) bezwang im Halbfinale Iordanus Tsakontnis (Minden) einstimmig nach Punkten und setzte sich im Finale gegen den deutlich älteren Sher Ali Sakhizda (PSV Unna) durch. Damit holte auch er sich den ersten Platz.

*Safar Ahmadi* konnte nach einem Freilos direkt auf seinen Finalkampf schauen. Doch wartete der erfahrene Alibaba Hashimi (Espelkamp), der sich bei diesem Duell noch als eine Nummer zu groß erwies, jedoch eine gute Erfahrung für den Hasper Athleten bedeutete.

Auch in der Königsklasse, dem Schwergewicht +91 Kilogramm schickten die Hasper ihre blau weißen Farben ins Rennen und wurden im Finale von Agron Bala vertreten. Gegen Servan Wipperfürth (Holzhausen) zeigte der BSC-Sportler keine Schwäche, schickte seinen Gegner schon in der zweiten Runde auf die Bretter und sicherte sich so den Sieg.

Rakhim Umachanov blieb in dem Turnier leider kampflos.

Die Trainer sind zufrieden, so kann es weiter gehen! Am Sonntag steht die Hasper Boxstaffel in Dortmund Körne im Ring.

„Oeger Waldstadion“ kann eröffnet werden

LA HohenlinburgHohenlimburg. Es ist geschafft. Am vergangenen Samstag wurden die letzten Arbeiten erledigt, jetzt kann das „Oeger Waldstadion“ eröffnet werden.

Was vor Jahren mit einer guten Idee begann, findet am kommenden Sonntag, 7. Oktober, mit einer großen Eröffnungsfeier einen guten Abschluss. Die Oeger Kinder und Jugendlichen können dann am Sonnenberg ihren Bolzplatz übernehmen und das Leder rollen lassen.

Seit Monaten haben die Initiatorinnen Ramona Timm-Bergs und Elfi Pfeil eine Menge Herzblut und Arbeit in das Gemeinschaftsprojekt gesteckt. Ein Förderverein wurde gegründet und mit den Hohenlimburger Kalkwerken, dem Rotaryclub Hagen-Lenne und den „GoFus“ (ehemalige Bundesligaspieler, die heute soziale Projekte unterstützen) wurden Sponsoren gefunden, die mit ihrer tatkräftigen Unterstützung dafür sorgen, dass am Sonnenberg das Runde wieder ins Eckige fliegen kann.

Das 700 Quadratmeter große Areal, zur Verfügung gestellt von den Eigentümern Anja Remke und Dietmar Kähler, wurde mit Dolo-Sand hergerichtet, Tore und ein Ballfangzaun aufgestellt. Wo Dietmar Kähler als Jugendlicher bereits selbst „gebolzt“ hat, wird nun wieder gekickt. Dank der großzügigen Unterstützung von Sponsoren und Bürgern wurde ein tolles Projekt ins Leben gerufen, das ohne Geld aus öffentlichen Kassen auskommt.

Das Familienfest zur Eröffnung des Platzes beginnt am kommenden Sonntag um 11 Uhr. Der TuS Oege, die Freiwillige Feuerwehr Oege und der Förderverein des Hohenlimburger Hallenbades sorgen dabei für beste Unterhaltung und Verpflegung.

Hagen unterliegt Chemnitz beim Heimauftakt 77:83

Logo201506 30Am Samstag  hieß es in Hagen endlich wieder: Heimspiel am Ischeland. Am zweiten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA traf Phoenix Hagen vor 2.318 Zuschauern auf die NINERS Chemnitz. Nach einem guten Start seitens der Feuervögel konnten sich die Gäste immer mehr durchsetzen und die Partie 83:77 (37:35) für sich entscheiden.

Kevin Magdowski konnte an diesem Abend bis auf den verletzten Marco Hollersbacher und Jugendspieler Tobias Wegmann auf den gesamten Kader zurückgreifen. In der Starting Five standen Kris Davis, Jannik Lodders, Jonas Grof, Dominik Spohr und Alex Herrera. Für die NINERS Chemnitz liefen zuerst Lukas Wank, Jonas Richter, Robin Lodders, Kavin Gilder-Tilbury und Matthew Vest auf.

Die Gäste legten punktetechnisch einen schnellen Start durch Gilder-Tilbury hin, doch Jonas Grof legte sofort doppelt nach (4:2). Dominik Spohr versenkte seinen ersten Dreier bereits nach einer guten Minute zum 7:2. Bis zur H

älfte des ersten Viertels (5:24 Min.)  spielten sich die Feuervögel, unter anderem durch einen zweiten Spohr-Dreier, 12:6 in Führung. Marlin Mason erzielte seine ersten Punkte vor heimischem Publikum zum 18:9 und zwang Chemnitz-Coach Rodrigo Pastore zur ersten Auszeit. Die Feuervögel gewannen das erste Viertel 19:17.

Joel Aminu setzte zum Viertelauftakt direkt ein Zeichen zum 22:17 per Drei-Punkte-Wurf. Zu weiteren Punkten kam der 21-Jährige direkt im Anschluss durch ein unsportliches Foul von Jonas Richter und stellte das 24:17 her. NINERS-Kapitän Malte Ziegenhagen brachte sein Team zum 26:24 ran und auch Phoenix Headcoach Kevin Magdowski nahm nun das erste Timeout der Partie (7:38 Min.). Daraufhin erzielte auch Alex Herrera, der unter großem Jubel in die Krollmann Arena eingelaufen war, seine ersten Punkte zum 28:24. Nach vier punktelosen Minuten für die Gäste konnten Malte Ziegenhagen und Kavin Gilder-Tilbury per Dreier zum 31:29 verkürzen. Zeit für ein weiteres Timeout auf Hagener Seite (2:53 Min.). Zum ersten Führungswechsel der Partie kam es  durch Kavin Gilder-Tilbury zum 31:32. Ein spektakulärer Dunk von Javon Baumann zum 33:35 (00:54 Min.) folgte, bevor Dominik Spohr 30 Sekunden vor Schluss per Freiwurf zum 35:35 ausglich. Den Halbzeitrückstand der Feuervögel verursachte Ex-Phoenix-Spieler Ivan Elliott zum 35:37.

Matthew Vest zum 35:39 baute die Gäste-Führung im ersten Angriff der zweiten Halbzeit gleich noch weiter aus. Abermals traf auch Kavin Gilder-Tilbury für seine Farben zum 35:41. Nachdem Jonas Richter den Chemnitzer Start in die zweite Spielhälfte durch einen Dreier perfekt machte, rief Kevin Magdowski zur Auszeit (8:38). Für Aufatmen auf den Rängen sorgte Alex Herrera, der nach über zwei Minuten für Hagen scorte (35:44) und ebenfalls zum 39:46 traf. Nachdem Jonas Richter das 43:52 per Dreier herstellte, antwortete Kris Davis mit einem Dreier zum 46:52. Joel Aminu legte gleich zwei Mal nach und sorgte für das 52:54. Die Chemnitzer zogen jedoch bis eine Minute vor Viertelende wieder auf 52:59 weg. Der dritte Spielabschnitt ging 55:62 an die Gäste aus Chemnitz und endete mit einem technischen Foul für Kapitän Malte Ziegenhagen.

Kris Davis brachte Phoenix Hagen zu Beginn des vierten Viertels wieder in Reichweite (61:65). Doch Virgil Matthews (61:70) und Malte Ziegenhagen (61:73) legten direkt nach. Phoenix-Coach Magdowski griff zur Auszeit. Daraufhin verkürzte Jonas Grof auf 63:73, doch richtig nah dran brachte Jonas Grof sein Team erst zum 71:76. Dann hieß es noch einmal Timeout Chemnitz. Kapitän Spohr traf noch zum 75:80, bevor Jonas Richter an die Freiwurflinie durfte und 30 Sekunden vor Schluss auf 75:81 erhöhte. Nach einer weiteren Auszeit von Kevin Magdowski stellte Kavin Gilder-Tilbury, ebenfalls an der Freiwurflinie, den 77:83-Endstand her.

Phoenix-Headcoach Kevin Magdowski: „Chemnitz war heute ohne Wenn und Aber die bessere Mannschaft. Wir hatten einen guten Start, haben dann aber von der Intensität her nicht ins Spiel gefunden. Wir wollten unsere Waffen ausspielen, haben es aber nicht geschafft. Später haben wir es mit einer kombinierten Verteidigungsstrategie versucht. Besonders überrascht haben uns die Dreier von Jonas Richter, darauf waren wir nicht eingestellt.“

Phoenix Hagen: Spohr (17), Grof (14), Davis (13), Aminu (13), Herrera (11), Mason (4), Lodders (3), Baumann (3), Günther.

NINERS Chemnitz: Ziegenhagen (19), Gilder-Tilbury (17), Richter (16), Elliott (11), Vest (4), Matthews (4), Lodders (4), Voigtmann (2), Scott (3), Wank (3).

Ischelandstadion wieder freigegeben

Nachdem der neuerliche Wasserrohrbruch im Ischelandstadion behoben ist, konnte jetzt auch die Rasenfläche wieder für den Sportbetrieb freigegeben werden. Die Baugrube wurde verfüllt, verdichtet und mit Rollrasen abgedeckt. Gleichwohl steht bereits fest, dass zu einem späteren Zeitpunkt weitere Arbeiten am Rohrsystem notwendig sein werden. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Servicezentrum Sport der Stadt Hagen lädt Fußballer zum Runden Tisch

Seit dem 15. November 2017 erfolgt die Vergabe von Spiel- und Trainingszeiten für die Hagener Fußballplätze streng nach den in den „Richtlinien zur Nutzung der städtischen Sportanlagen“ festgelegten Vergabekriterien. Die Erstellung der Vergabekriterien ist in Absprache mit den Vereinen und unter Einbindung des Stadtsportbundes sowie des Sport- und Freizeitausschusses der Stadt Hagen erfolgt. Nach gut einem Jahr, in denen die Vergaberichtlinien angewendet werden, möchte das Servicezentrum Sport (SZS) der Stadt Hagen gemeinsam mit den Vereinen am Mittwoch, 10. Oktober, um 17 Uhr im Vereinsheim des TSV Fichte Hagen an der Wörthstraße eine Bilanz ziehen.

Gleichzeitig soll bei dieser Gelegenheit erörtert werden, ob die für die Vergabe herangezogenen Kriterien in dieser Form ausreichen oder ob eventuell andere bzw. weitere Kriterien mit Blick auf das angewandte Punktesystem sinnvoll wären. Neben Vertretern des SZS stehen bei dieser Gelegenheit auch Dietmar Thieser als Vorsitzender des Sport- und Freizeitausschusses der Stadt Hagen, Reinhard Flormann als Vorsitzender des Stadtsportbundes Hagen sowie Volker Rabiega vom Fußball- und Leichtathletikkreis als Gesprächspartner zur Verfügung.

Um besser planen zu können, bittet das SZS die Fußballvereine telefonisch unter 02331/207-5100 oder per E-Mail unter servicezentrumsport@stadt-hagen.de ihre Teilnahme zu bestätigen. Gleichzeitig bittet das SZS diejenigen, die konkrete Verbesserungsvorschläge für die Vergaberichtlinien haben, diese kurz schriftlich zu skizzieren und im Vorfeld der Sitzung per Mail an das SZS zu senden, so dass das Ganze auch für die andere Teilnehmer entsprechend aufgearbeitet werden kann.

Rekord: Über 500 Starter beim Brückenlauf

Über 500 Läufer und Walker ohne und mit Behinderung gingen beim inklusiven Wetteraner Brückenlauf an den Start. „Es ist echt klasse, dass wir die 500er-Marke geknackt haben“, freute sich Michael Geitner, Vorsitzender der Behinderten-Sportgemeinschaft (BSG) Volmarstein, angesichts der Rekordbeteiligung. Im Vorjahr hatten „nur“ 339 Aktive teilgenommen.

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Vor allem lobte Michael Geitner, als BSG-Vorsitzender einer der Hauptverantwortlichen für die Organisation, die gute Zusammenarbeit unter den Machern des Laufs. „Es war eine tolle Gemeinschaftsaktion“, betonte er. Neben der BSG gehörten zum Veranstalter-Bündnis die Stadt Wetter, die Evangelische Stiftung Volmarstein, der Kreissportbund, die Lichtburg, das Frauenheim Wengern, die TGH Wetter und erstmals auch die Therapiedienste Volmarstein (TDV).
Die TDV sorgte mit einem Animationsprogramm für tolle Stimmung im Start- und Zielbereich. Dazu gehörte u.a. ein Warm-Up für die Läufer und eine Vorführung in Jumping-Fitness. Stargast am TDV-Stand war der mehrfache Paralympics-Sieger Errol Marklein, der nach einem Verkehrsunfall im Rollstuhl sitzt. Er ist nach diesem Schicksalsschlag zum Leistungssportler geworden. Im Interview auf der Bühne berichtete er u.a., wie wichtig für ihn als ehemaliger TopSportler ein perfekt angepasster Rollstuhl-Sitz gewesen sei.
Bürgermeister Frank Hasenberg stand applaudierend unter den Zuschauern, als die Läufer und Walker ohne und mit Behinderung wieder ins Ziel kamen. „Es ist wirklich erstaunlich, was die Brückenlauf-Initiatoren hier geschaffen haben“, hatte er bei der Eröffnung des Events betont.

Neuerlicher Rohrbruch im Ischelandstadion

Nachdem erst in der vorigen Woche ein Wasserrohrbruch im Ischelandstadion beseitigt werden konnte, ist in der zentralen Sportanlage wieder ein Wasserrohr beschädigt. Der Rasen und die Laufbahn sind daher vorerst nicht bespiel- und nutzbar. Zudem musste im Stadionbereich abermals die Hauptwasserleitung abgestellt werden. Davon betroffen sind die Duschen und WC-Anlagen im Stadion. Die Stadt Hagen ist bemüht, den Schaden schnellstmöglich zu beheben. Den betroffenen Sportvereinen ist eine entsprechende Information bereits zugegangen.

Sümmeraner Segelflieger zurück vom Berg der Flieger

16.000 Streckenkilometer in der Rhön – rund um die Wasserkuppe

IMG_0839Dirk Jakobs | Wenn Andere vielleicht den Sommerurlaub an der See oder am Strand bevorzugen, zieht es die Segelflieger aus Sümmern zu Beginn der Ferienzeit gern ins Sommer-Flieger-Camp zur intensiven Segelflieger-Schulung.

So besuchten dieses Jahr mehr als 35 aktive Flieger des Aero-Club Hagen e.V. & der Rheinermark in der Rhön den befreundeten Aero-Club am Flugplatz Neustadt an der Saale; unweit der Wasserkuppe – dem Berg der Flieger.

In diesem „Eldorado“ für Segelflieger boten sich während des 14 tägigen Aufenthalts nahezu traumhafte Rahmen- / Wetter-Bedingungen: Hochsommerliche Temperaturen bis 35 Grad und beste Thermikwetterlagen ließen die Aktiven mit ihren 14 ein- / & doppelsitzigen Vereins-Flugzeugen ungeahnte Dimensionen erreichen: Überlandflüge von 300 & 400 km konnten bereits in den ersten Tagen durchgeführt werden, gefolgt von weiteren Leistungsflügen u.a. von H. Tacke (640 km) und P- Scheller (760 km im Doppelsitzer).

Aero-Club-Hagen e.V. - Schulungsflugzeug ASK 13 kurz vor dem Windenstart ind BAd Neustad an der SaaleEinen weiteren Schwerpunkt bildete die intensive Aus- / Weiterbildung der Nachwuchspiloten: So konnten u.a. acht Umschulungen auf neue Flugzeugmuster erfolgen, fünf Berechtigungen für eine neue Startart sowie drei Überlandflüge mit 50km absolviert werden – wichtige Meilensteine für jeden Flugschüler in Richtung Erwerb der Segelflieger-Piloten-Lizenz.

Insgesamt schlugen 16.006 Streckenkilometer, 430 Stunden Flugzeit und 502 Flüge zu Buche – eine wahrhaft stolze Bilanz für dieses Sommerlager. Auch in der flugfreien Zeit hatten wir ein tolles und abwechslungsreiches Team-Miteinander, umrahmt von der hervorragenden Gastfreundlichkeit des Aero Club Bad e.V. Bad-Neustadt. So sind wir dann mit einem weinenden und auch lachenden Auge wieder zurück nach Sümmern zurückgekehrt; freuen uns aber schon auf das nächste Flieger-Event…

Wer mehr über das Segelfliegen erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, uns am Flugplatz in Iserlohn Sümmern zu besuchen. Interessante Informationen rund um das Segelfliegen bietet auch unsere Homepage www.flugplatz-suemmern.de

Boxen: Hasper Schwergewicht weiterhin unbesiegt

Bei der Fight Night in Mühlheim kam für den traditionsverein Box-Sport-Club Haspe 1949/97 e.V. lediglich der Schwergewichtler (+91kg) Agron Bala zum Einsatz.

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Die Veranstaltung wurde in einer restaurierten Dreherei ausgetragen und die Halle war ausverkauft.

Agron Bala musste gegen den aus Frankfurt eingereisten Haris Vejselovic antreten. Der Frankfurter galt als der Favorit in diesem Kampf und hatte alle seine bestrittenen 7 Kämpfe bisher gewonnen.

Auch körperlich und technisch war er dem Hasper optisch überlegen. Doch Agron Bala ließ sich davon nicht einschüchtern. Er setzte seinen Gegner über drei Runden unter Druck und ließ ihn überhaupt nicht zum Zug kommen. Sichtbar unterlegen versuchte der Frankfurter Vejselovic den Druck von Bala im Rückwärtsgang zu entkommen. Auch das mehrmalige Ausspucken des Mundschutzes half ihm nicht.

Agron Bala dominierte unter den Anweisungen seiner mitgereisten Trainer Nedzad Saljic und Fatih Kurukafa alle drei Runden. In der dritten Runde tobten die Zuschauer so laut, dass Agron Bala das Kommando des Ringrichters nicht erhören konnte. Hierfür wurde er auf umstrittener weise vom Ringrichter ermahnt.

Trotz des unberechtigten Punktabzuges wurde der Hasper Schwergewichtler zum einstimmigen Sieger nach Punkten erklärt.

Agron Bala hat seinen mitgereisten Vereinskollegen und Hagener Boxfans ein Hauch von dem Metzger mit der Eisenfaust Hansi Kalbfell vorgeführt. Sichtbar stolz nahm er seine verdiente Trophäe unter den lautstarken zurufen seiner Boxfans entgegen.

„In Agron steckt ein hohes Potential. Leider bekommen wir aufgrund des Gewichtes +91kg in der nahen Umgebung keine Kämpfe oder Sparringspartner für ihn. Wir werden ihn weiter fördern und fordern“ so Fatih Kurukafa.