Ladendiebin klaut in drei Stunden 156 Artikel

Hagen. „Sowas haben wir noch nie erlebt“, waren die Worte von zwei
Polizisten, nachdem sie am Freitagnachmittag zu einem Ladendiebstahl
in einen Supermarkt in der Freiligrathstraße geschickt worden waren.
Eine 53-jährige Frau wurde von einem Ladendetektiv über drei Stunden
dabei beobachtet, wie sie insgesamt 156 Artikel an ihrem Körper,
sowie in ihrer Handtasche und einem mitgebrachten Trolley verstaut
hat. Von Modeschmuck, über Party- und Kosmetikartikeln bis hin zu
einem Selfie-Stick war so einiges mit dabei. Nachdem die Frau den
Kassenbereich ohne zu bezahlen verlassen hatte, sprach sie der
Ladendetektiv an und rief die Polizei. Da die 53-Jährige über keinen
festen Wohnsitz in Deutschland verfügt, wurde sie vorläufig
festgenommen und in das Polizeigewahrsam gebracht. Die Kripo hat die
Ermittlungen aufgenommen. (TS)

NRW-Wirtschaftsminister zu Gast bei Bleistahl

Neben der wirtschaftlichen und technologischen Kompetenz ist eine Unternehmensführung, die auf die Wertschätzung und persönliche Entwicklung setzt, ein wichtiger Baustein für den Erfolg mittelständischer Unternehmen. Das sehe ich hier bei Ihnen beeindruckend umgesetzt“, erklärte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin im Rahmen eines Besuches beim Unternehmen Bleistahl in Wengern.

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A45: Eingeengte Fahrstreifen bei Olpe

(straßen.nrw). Ab Dienstag (2.5.) stehen dem Verkehr auf der A45 wegen der Prüfung der Brücken „Rüblinghausen“, „Gerlingen“ und „Saßmicke“  zwischen der Anschlussstellen Olpe und dem Autobahnkreuz Olpe-Süd in Fahrtrichtung Frankfurt nur zwei eingeengte Fahrstreifen zur Verfügung. Innerhalb von vier Wochen werden die drei Talbrücken intensiv überprüft.

Im Juni/Juli werden die Bauwerke in Fahrtrichtung Dortmund geprüft.

UPDATE | Tödlicher Unfall in Breckerfeld

Update:

Verkehrsunfall auf der Dahlerbrücker Straße

Breckerfeld (ots) –

(hb) Die Freiwillige Feuerwehr Breckerfeld wurde am
Samstagabend zur Dahlerbrücker Straße Höhe Berghauser Straße zu einem
Verkehrsunfall gerufen.
In Fahrtrichtung Schalksmühle war eine 52-jährige Frau mit ihrem PKW
aus unklarer Ursache in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn
abgekommen und über die Leitschutzplanke geschleudert worden. Der PKW
blieb auf dem Dach ca. 4 Meter unterhalb der Dahlerbrücker Straße auf
einem Feldweg liegen.
Die Frau wurde bei dem Unfall tödlich verletzt und konnte von den
Einsatzkräften der Feuerwehr nur noch geborgen werden.
Die Einsatzstelle wurde für die Unfallaufnahme durch die Polizei und
für den Abschleppdienst ausgeleuchtet. Abschließend wurden
ausgelaufene Betriebsmittel abgestreut.
Während des Einsatzes musste die Dahlerbrücker Straße komplett
gesperrt werden.
Der Einsatz für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute endete gegen 03:50
Uhr.

Breckerfeld. Aus bislang ungeklärter Ursache kam eine 52 jährige Pkw-Fahrerin
mit ihrem Audi Cabriolet ausgangs einer Linkskurve nach rechts von
der Fahrbahn ab. Hierbei wurde sie über die Schutzplanke gehebelt und
überschlug sich. Die Fahrerin erlag ihren Verletzungen am Unfallort.
Die Dahlerbrücker Straße musste aufgrund der Unfallaufnahme mehrere
Stunden gesperrt werden.

Auf Entdeckungstour im BBW

Wie funktioniert die Ausbildung in einem Berufsbildungswerk? Dieser Frage gingen fünf Mädchen beim „Girls´Day“ nach. Bei diesem jährlichen Aktionstag lernten Schülerinnen verschiedene Berufe kennen, um so eine Hilfestellung für ihre spätere Berufswahl zu bekommen.

„Ist das groß hier…!“ – das war der Eindruck, den Luisa Sauer, Desideria Landolfo, Malu Borgardt, Pia Zylstra und Liane Hilgenstock immer wieder hatten. Ausbilder Uwe Schütz erläuterte die Hauptaufgaben einer solchen Einrichtung – nämlich Jugendliche mit Behinderungen so gut auszubilden, dass sie eine „richtige“ Stelle auf dem Arbeitsmarkt finden.

Drei Stunden lang gingen die Sechst- und Siebtklässlerinnen im Volmarsteiner BBW auf Entdeckungstour. Die Mädchen besichtigten u.a. die zentrale Warenannahme und den Ebay-Shop. Sie ließen sich das Prinzip von Arbeitszeitkonten sowie im Metallbereich die Funktionsweise einer CNC-Maschine erklären. Außerdem erfuhren sie, was Auszubildende in verschiedenen Berufen konkret lernen. Staunen löste bei ihnen aus, dass viele Azubis nach Feierabend im angeschlossenen Internat wohnen.

Aus einem besonderen Grund hinterließ der „Girls´Day“ im BBW Volmarstein bei den Mädchen bleibende Eindrücke: Es war für die 12- und 13-Jährigen das erste Mal überhaupt, dass sie körperbehinderten Jugendlichen persönlich begegneten.

Steuersenkung trifft vor allem unsere Städte

(René Röspel) >>Steuersenkungen in Höhe von 15 Milliarden Euro, wie sie Bundeskanzlerin Merkel angekündigt hat, hält der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel für völlig falsch: „Ein Großteil der Steuerzahler hat nichts davon.“ Das Steuergeschenk der Kanzlerin würde stattdessen die Städte und Kreise in NRW mit 750 Millionen Euro weniger Einnahmen belasten, ist Röspel sicher: „Das kann Hagen genau so wenig verkraften wie die Städte im Ennepe-Ruhr-Kreis.“
Die Folgen wären nach Röspels Ansicht weitere drastische Kürzungen bei den städtischen Aufgaben oder starke Erhöhungen bei allen Gebühren, worunter vor allem Geringverdiener zu leiden hätten. Dass die Kanzlerin gleichzeitig neue Förderprogramme für die Städte angekündigt hatte, seien „olle Kamelle“, wirft der Sozialdemokrat ein, denn die seien auf Drängen der SPD längst Tatsache.
Laut einer Statistik des Finanzministeriums von 2010 – neuere Zahlen gibt es noch nicht –zahlten knapp 15 von 50 Millionen Einkommensbeziehern keine Lohn- oder Einkommensteuer, weil sie gerade so viel verdienten, wie durch die lebensnotwendigen Freibeträge unversteuert bleiben. Für Röspel steht deshalb fest: „Eine Steuersenkung kommt entgegen allen Beteuerungen von Merkel und Schäuble nur den Besser- und Bestverdienenden zugute.“
Um die Infrastruktur zu erhalten und die beste Bildung in den Städten zu sichern, sei eine Entlastungen von den Sozialausgaben und Altschulden sowie eine Stärkung der Investitionskraft nötig, meint René Röspel und fordert: „Statt Großverdienern Steuern zu schenken, sollten Merkel und Schäuble lieber dafür sorgen, dass große globale Konzerne endlich in Deutschland mindestens genau so viel Steuern bezahlen wie der Handwerker vor Ort.“<<

Der Polizeibericht

Straßenraub – Geldbörse und Mobiltelefon geraubt

Schwerte (ots) – Am 28.04.2017 (Fr.), gegen 15.45 Uhr, befand sich
ein 51jähriger aus Schwerte auf der Eintrachtstraße in Schwerte, als
ihm unvermittelt 2 entgegenkommende Personen die mitgeführte
Geldbörse aus der Hemdtasche rissen. Im Anschluss forderten die Täter
noch die Herausgabe des mitgeführten Mobiltelefons und schlugen ihm
hierzu mit dem Kopf gegen eine Hauswand. Hierbei wurde der 51jährige
Geschädigte verletzt, sodass er einem Krankenhaus zur ambulanten
Behandlung zugeführt werden musste. Sofort eingeleitete polizeiliche
Fahndungsmaßnahmen verliefen negativ. Insgesamt sollen 3 Personen an
dem Raub beteiligt gewesen sein. Es können aber nur 2 Personen wie
folgt beschrieben werden: beide Personen waren 20-25 Jahre alt,
Ausländer, der eine war 180 cm groß und trug eine schwarze
Lederjacke, der andere war mit 170 cm etwas kleiner und trug eine
Jeansjacke.

Relevante Hinweise erbittet die Polizei in Schwerte unter
02304-921-3320 oder921-0.

Gevelsberg- Verkehrsunfall mit Flucht

Gevelsberg (ots) – Am 28.04.2017, zwischen 16:05 und 17:05 Uhr,
kommt es in Gevelsberg, in der Amselstraße, in Höhe der Hausnummer 34
zu einem Verkehrsunfall mit Flucht. Hierbei beschädigt ein
unbekanntes Fahrzeug einen am Fahrbahnrand geparkten Pkw am linken
Außenspiegel. Der Unfallverursacher flüchtete in unbekannte Richtung,
ohne eine Schadensregulierung einzuleiten. Hinweise bitte an die
Polizeiwache Gevelsberg, Tel.:02332-9166-5000

Trunkenheitsfahrt in Altenhagen

Hagen (ots) – Am frühen Freitag morgen (28.04.2017) befuhr ein 58
jähriger Hagener mit seinem Mercedes die Fuhrparkstraße in
Altenhagen. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle stellten die
eingesetzten Polizeibeamte dann fest, dass der Hagener offensichtlich
alkoholisiert hinter dem Steuer unterwegs war. Ein Vortest verlief
dann so deutlich, dass der 58 jährige mit zur Polizeiwache und eine
Blutprobe abgeben musste. Der Führerschein des Hageners musste
ebenfalls abgegeben werden.(tr)

Einbruch im Hochschulviertel

Hagen (ots) – In den frühen Morgenstunden des Samstag (29.04.2017)
kam es zu einem Einbruch in der Goebenstraße. Der bislang unbekannte
Täter flüchtete offensichtlich durch die Haustüre auf die
Goebenstraße und von da in unbekannte Richtung. Zugang zu der Wohnung
hatte sich der Täter vermutlich über den Garten des Hauses
verschafft, indem er ein Zaunelement löste und dieses als
Einstiegshilfe nutzte. In der Wohnung erbeutete er nach ersten
Erkenntnissen ein Laptop und ein Smartphone. Die Polizei fragt: Wem
ist etwas verdächtiges in der Goebenstraße um kurz vor 4 Uhr in der
Frühe aufgefallen? Wer kann Hinweise auf eine verdächtige Person zu
dieser Zeit machen? Hinweise werden unter der Rufnummer 02331 986
2066 erbeten.(tr)

Moped Diebstahl in Hengstey

Hagen (ots) – In der Nacht zum Freitag (28.04.2017) wurde ein
rotes Moped vor dem Haus Hengsteyer Straße 22a entwendet. Auffällig
an dem Moped sind silberne Klebestreifen auf der Frontdes Moped und
ein schwarzes Topcase. Zur Tatzeit befand sich das schwarze
Versicherungskennzeichen 502KMV an dem Moped. Die Polizei bittet um
Hinweise zu dem oder den bislang unbekannten Tätern und dem Verbleib
des Moped unter der Rufnummer 02331 986 2066.

 

VW-Navis gestohlen – Wie gelangten die Täter in die Autos?

Hagen. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es in gleich zwei
Straßen zu ungewöhnlichen PKW-Aufbrüchen. Nach ersten Ermittlungen
der Polizei schlugen die Autoknacker zwischen 20.00 Uhr und 09.30 Uhr
zu. Die Opfer (49 und 48) parkten ihre VW abends in den Straßen In
der Luke und In der Senke. In den Morgenstunden stellten sie fest,
dass in beiden Autos (VW Golf und VW Tiguan) die Navigationsgeräte
und auch eine Tachoanzeige fehlten. Besonders schleierhaft erschien
den Beamten, dass keine Aufbruchsspuren an den Fahrzeugen aufzufinden
waren. Es entstand ein Schaden von zirka 5.500 Euro an den Armaturen
der VW. Die Kripo ermittelt nun. Hinweise nimmt die Polizei unter
02331 986 2066 entgegen.

Der Polizeibericht

Gaststätteneinbruch in Hohenlimburg

Hagen (ots) – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sind
unbekannte Täter in den Gaststättenbereich des Werkhofs in
Hohenlimburg eingedrungen. Die Außentüren waren augenscheinlich
unversehrt, wie es den Einbrechern gelungen ist, in das Objekt zu
gelangen, ist noch unbekannt. Innerhalb der Gaststätte fanden die
Polizisten eine Bürotür und eine Geldkassette aufgebrochen vor. Nach
einer ersten Durchsicht fehlen ein dreistelliger Geldbetrag, ein
USB-Stick sowie mehrere Flaschen Cola. Zeugen, die weiterführende
Hinweise geben können, melden sich bitte unter der 986 2066.
Körperverletzung in der Bahnhofstraße

Hagen (ots) – Am Donnerstagabend gegen 21.00 Uhr kam ein
29-jähriger Mann in die Polizeiwache in der Bahnhofstraße und gab an,
dass er wenige Minuten zuvor niedergeschlagen worden sei. Zwei
unbekannte Männer hatten ihn im Bereich der Hindenburgstraße
angesprochen und gefragt ob er Drogen für sie hätte. Als der junge
Mann die Frage energisch verneinte und dabei nach eigenen Angaben
beleidigend wurde, versetzte ihm einer der beiden mehrere
Faustschläge gegen den Kopf. Er beschrieb den Schläger als etwa 1,80
Meter groß, bekleidet mit Lederjacke, Jeans und weißen Turnschuhen.
Der zweite Unbekannte hielt seinen Begleiter von weiteren Attacken ab
und der Geschädigte meldete sich bei der Polizei. Durch die Schläge
hatte er eine Prellung davongetragen und ein Stück Zahn war
abgebrochen. Nach der Anzeigenaufnahme wollte er selbständig einen
Arzt aufsuchen. Eine erste Fahndung nach dem Täter verlief ohne
Erfolg. Hinweise bitte an die 986 2066.
Wildunfall auf der L528

Breckerfeld.  (hb) Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr Breckerfeld mit
dem Stichwort „Verkehrsunfall – auslaufende Betriebsmittel“ zur
Brantener Straße alarmiert.
Auf der L528 war es im Bereich Höhe Landwehr zu einem Wildunfall
gekommen.
Die Einsatzkräfte des Löschzugs Breckerfeld konnten keine
auslaufenden Betriebsmittel feststellen.
Somit beschränkten sich die Maßnahmen bis zum Eintreffen der Polizei
auf das Absichern der Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr.
Mit Ankunft an der Feuer- und Rettungswache endete der Einsatz nach
etwa einer Stunde.

Wie ein Kind ein Vorbild sein kann

Dortmund. So geschehen am gestrigen Donnerstag (27. April) in
Dortmund-Eving: Ein 8-jähriger Junge sprach gegen 15 Uhr einen
Schutzmann am Evinger Platz an. In seiner Hand hielt das Kind 40 Euro
und gab sie dem Polizisten. Die beiden Geldscheine hatte der Junge
auf einer Grünfläche vor einem nahe gelegenen Supermarkt gefunden.

Und jetzt stellen sie sich mal vor, wie viel Süßigkeiten ein
8-Jähriger für 40 Euro hätte kaufen können…

Doch nicht nur aus diesem Grund ist das ehrliche Handeln dem Kind
hoch anzurechnen.

Das Geld wurde natürlich durch die Polizei sichergestellt.
Vielleicht findet sich ja ein ebenso ehrlicher Eigentümer…falls
nicht, muss sich der Junge für den Finderlohn noch einige Monate
gedulden. Bei so viel Ehrlichkeit sollte das aber kein Problem sein.

Verfolgungsfahrt endete mit Verkehrsunfall und Festnahme

Lüdenscheid. Am Freitag, um 9.41 Uhr, ging bei der Polizei ein Hinweis ein,
dass der Fahrer eines Seat Arosa im Bereich Brügge ohne Fahrerlaubnis
unterwegs sei.

Einem Streifenteam gelang es zügig den verdächtigen PKW
aufzunehmen. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und beabsichtigten
den Mann und seine Begleiterin anzuhalten. Der Fahrer des Wagens
bekam dies mit und beschleunigte sein Fahrzeug auf bis zu 100
Stundenkilometer. Er versuchte sich auf diese Weise der Kontrolle zu
entziehen.

Die Fahrt führte von Brügge über die Lösenbacher Landstraße, nach
links „Zum Brauberg“ und schließlich über „Felde“ zur Othlinghauser
Straße. Bei Erreichen der Othlinghauser Straße war die Fahrbahn durch
einen Müllwagen und Polizeibeamte derart verengt, dass der Fahrer auf
ein Grundstück auswich und hier mit einem Hauspfeiler kollidierte.
Als der Flüchtige darauf zurücksetzte, kollidierte er wiederum mit
einer ihn zwischenzeitlich blockierenden Zivilstreife. Der Fahrer
versuchte zu Fuß zu flüchten, konnte aber unmittelbar gestellt
werden. Dabei entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe.

Bei der Festnahme des 22-jährigen Mannes und seiner 23-jährigen
Begleitung wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Die 23-Jährige
wurde beim Verkehrsunfall leicht am Kopf verletzt. Eine hinzugerufene
Rettungswagenbesatzung verbrachte die Dame ins Klinikum Lüdenscheid.

Die Annahme, dass der Flüchtige nicht in Besitz einer gültigen
Fahrerlaubnis ist, bestätigte sich. Die Durchsuchung des Mannes
führte eine geringe Menge Cannabis zu Tage. Die mutmaßlichen
Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Im weiteren
Ermittlungsverlauf ergaben sich Hinweise darauf, dass der Flüchtige
selbst unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Eine
Blutprobe war die Folge. Der PKW wurde sichergestellt.

Warum genau sich der 22-Jährige der Kontrolle entzog müssen nun
die Ermittlungen ergeben. Gegen ihn wird ein Strafverfahren wegen
Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis,
Fahrlässige Körperverletzung, Fahren unter dem Einfluss von
Betäubungsmitteln sowie Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz
eingeleitet. Auf die Beifahrerin kommt als Halterin des Seat ein
Strafverfahren wegen des „Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis“
zu.

Die Ermittlungen dauern an.

Urteil als Bestätigung für Polizei-Maßnahmen

Dortmund. (Polizei Dortmund) Seit Jahren ist die Dortmunder Polizei am Wall in der Innenstadt sowie im Bereich Phoenix-West unterwegs, um Rasern, die die Straßen
der Stadt als Rennstrecken missbrauchen, zu zeigen: Wir lassen das
nicht zu! Nun muss ein Wiederholungstäter die Konsequenzen seines
Handelns tragen.

Regelmäßig versammeln sich erlebnisorientierte junge Leute meist
in den Abendstunden und am Wochenende in den genannten Bereichen, um
mit hochmotorisierten Fahrzeugen in Rennen ihre Kräfte zu messen.
Dass es dabei bisher nicht zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen
ist, ist ein glücklicher Umstand, der wohl auch den intensiven
Bemühungen der Polizei in Zusammenarbeit mit der Stadt zu verdanken
ist. Die Dortmunder Polizei führt regelmäßig Kontrollen in der
Innenstadt und auf Phoenix-West durch. Denn Polizeipräsident Gregor
Lange betont: „Menschen gegenüber, die bewusst das Leben anderer
durch rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr gefährden, zeigen
wir keinerlei Toleranz.“

Nun haben die Maßnahmen der Polizei Dortmund Früchte getragen:
Unzählige Male ist ein 21-jähriger Dortmunder in der Vergangenheit
unter anderem wegen Geschwindigkeits- und Rotlichtverstößen,
Verkehrsgefährdung, Nötigung, Beleidigung sowie Fahrens ohne
Fahrerlaubnis in Erscheinung getreten. Die Quittung dafür hat er nun
von Richtern des Amts- und Landgerichts Dortmund in zwei Urteilen
erhalten: Diese verurteilten den 21-Jährigen insgesamt zu 150 Stunden
gemeinnützige Arbeit, neun Monaten Fahrverbot sowie einer
Freiheitsstrafe von drei Wochen.

Für die Polizei und die Beamten, die an zahlreichen Wochenenden im
Einsatz sind, eine Bestätigung und gleichzeitig eine Motivation. „Die
Polizei Dortmund wird mit dieser Bestärkung auch weiterhin konsequent
gegen die Raserszene vorgehen“, kündigte Gregor Lange an.

Polizeibeamte legten Bus still

Hemer. Heute Morgen kontrollierten Polizeibeamte des Verkehrsdienstes auf
der Hauptstraße einen polnischen Schulbus.

Der Fahrer gab an, dass er sich auf dem Weg zur Parkstraße
befände, um dort eine Klasse der Gesamtschule aufzunehmen und diese
anschließend zur Klassenfahrt nach Polen zu fahren.

Bei der ersten Inaugenscheinnahme durch die Beamten wurden bereits
zahlreiche Mängel am Fahrzeug festgestellt. Und der Verdacht der
Beamten sollte sich weiter erhärten. Sie stellten das Fahrzeug beim
TÜV vor, der weitere erhebliche Mängel bestätigte:

– die Bremsen hatten keine ausreichende Bremskraft mehr,
– einige Sicherheitsgurte funktionierten nicht,
– die Stabilisatoren waren ausgeschlagen und
– der Motor verlor erheblich Öl.

Die Weiterfahrt wurde untersagt. Sowohl Fahrer als auch Halter
erwarten jeweils Geldstrafen im hohen dreistelligen Bereich.

Ob die Schulklasse ihre Fahrt dennoch mit einem anderen Bus
antreten konnte ist leider nicht bekannt.

Viele Veranstaltungen am 1. Mai – Es muss mit vollen Bahnhöfen und Zügen gerechnet werden

Die Bundespolizei im Ruhrgebiet bereitete sich auf das verlängerte
Wochenende vor. Die Anreise zu zahlreichen Veranstaltungen in
Dortmund und Essen am 1. Mai sowie das Fußballgeschehen werden
zahlreiche Einsatzkräfte beschäftigen.

Bereits heute (28. April) begleiten Bundespolizisten die Anreise
zur Spielpaarung der 2. Fußballbundesliga, VFL Bochum – Dynamo
Dresden, am Bochumer Hauptbahnhof. Dabei wird mit rund 200 – 300
Dresdener Fans gerechnet, die sich auf den Weg in die
Ruhrgebietsmetropole machen. Im Rahmen der Ankunft der Dynamo-Fans
kann es kurzzeitig zu Sperrungen im Bochumer Hauptbahnhof kommen.

Weiter wird die Erstligabegegnung Borussia Dortmund – 1. FC Köln
am morgigen Samstag (29. April) Einsatzkräfte der Bundespolizei
beschäftigen. Auch hier liegt der Schwerpunkt in der Überwachung der
An- und Abreise zu dem Spiel. Derzeit wird mit rund 1.800 Gastfans
aus Köln gerechnet, die mit Zügen nach Dortmund reisen. Hierzu bietet
die Bahn zusätzliche Züge an. Informationen zu den Abfahrtszeiten
haben wir dieser Pressemitteilung beigefügt.

Den Schwerpunkt dieses Einsatzwochenendes bilden für die
Bundespolizei mehrere Veranstaltungen am 30. April und 01. Mai. Am
Sonntag (30. Mai) wird die Bundespolizei die An- und Abreisen zu zwei
Versammlungen in Essen und Bochum überwachen. Hierzu wird die
Bundespolizei auf den Bahnhöfen und Haltepunkten der
Veranstaltungsorte präsent sein.

Zudem wird im Dortmunder Hauptbahnhof ein Augenmerk auf die An-
und Abreise von Teilnehmern der Mayday in der Dortmunder
Westfalenhalle gelegt. In den vergangenen Jahren wurden im
Hauptbahnhof und auf verschiedenen Haltepunkten Verstöße gegen das
Betäubungsmittelgesetz festgestellt.

Wie schon in den vergangenen Jahren wird auch an diesem 01. Mai
die Bundespolizei bereits in den frühen Morgenstunden die Bahnanlagen
im Bereich der Versammlungen in Essen und Dortmund überwachen. Hierzu
wurden im Vorfeld Abstimmungsgespräche mit den Polizeibehörden in
Dortmund und Essen geführt.

Reisende die am 01. Mai die Hauptbahnhöfe in Essen und Dortmund
für ihre Reise nutzen, sollten frühzeitig anreisen und sich ggf. über
Alternativrouten informieren. Gerade vor und nach den Veranstaltungen
kann es in Zügen und an den Bahnhöfen voll werden bzw. zu Sperrungen
kommen.

Ein neues Domizil für das Stadtarchiv

„Stadtarchive sind oft unentdeckte Perlen, die in der Öffentlichkeit nicht die verdiente Beachtung finden. Dabei ist das Stadtarchiv Hagen eines der größten Kommunalarchive und mit 1,5 Millionen Fotos, 15.000 Geschichtsbänden und einem Fundus von 200 Jahren Pressegeschichte das Gedächtnis unserer Stadt“, betonte Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz, als er am heutigen Mittwoch gemeinsam mit Vertretern des Fachbereichs Kultur die Pläne für den Umzug des Hagener Stadtarchivs vorstellte. Am 3. Juli schließt dieses am bisherigen Standort in der Wippermann-Passage seine Pforten, um dann bereits im November am neuen Standort in Eilpe wieder zu eröffnen.
Archive gelten gemeinhin als verstaubte und langweilige Orte. Das Hagener Stadtarchiv konnte dieses Vorurteil in den vergangenen 20 Jahren an seinem Standort in der Wippermann Passage im Stadtteil Eilpe zumindest an der Volme zu den Akten legen. Heute präsentiert es sich als modernes Archiv, das Jahr für Jahr zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer nach Hagen lockt. Archivpädagogische Programme gehören ebenso zum Service des Archivs, wie auch die Nutzung elektronischer Medien und Verfahren zur Erschließung der aneinandergereiht viele Kilometer langen Akten- und Sammlungsbestände.
Der Betrieb eines Stadtarchivs ist eine hoheitliche Pflichtaufgabe der Stadt. Es sammelt und verwahrt das Schriftgut der Stadtverwaltung sowie Dokumente zur Stadtgeschichte. Das Hagener Archiv ist das Gedächtnis der Stadt und ihrer Region.
Mit Erreichen des Status einer Großstadt im Jahre 1928 wurde das Stadtarchiv als eigenes Amt eingerichtet; zum ersten Leiter wurde der Historiker Prof. Dr. Friedrich Schemann bestellt. Doch bereits zur Stadtgründung 1746 besaß Hagen ein Archiv, das dem Bürgermeister zugeordnet war und wichtige Unterlagen aufbewahrte.
Zu größeren Verlusten kam es zum Ende der Französischen Herrschaft im November 1813. Kosaken der russischen Armee lagerten in der Stadt und nutzen das teilweise aus dem Mittelalter stammende Schriftgut des Hagener Archivs als Pferdestreu. Einige Lücken in der Überlieferung zur Stadtentwicklung dürften rückblickend so erklärbar sein.
Im 19. und 20. Jahrhundert kam es durch Eingemeindungen, Übernahmen und Stiftungen zu einer deutlich Erweiterung der Bestände. Das als zentrale Einrichtung der jungen Großstadt Hagen angelegte Stadtarchiv übernahm 1929 auch die Bestände der damals eingemeindeten Stadt Haspe sowie von umliegenden Amtsbezirken und Gemeinden, etwa des Amts Enneper Straße sowie der Gemeinden Vorhalle und Boele.
Anders als in anderen Großstadtarchiven blieb das Hagener Stadtarchiv während des Zweiten Weltkriegs von Zerstörungen und Verlusten weitgehend verschont. Allerdings verbrannten beim ersten schweren Luftangriff auf die Stadt in der Nacht des 1. Oktober 1943 in den Amtsstuben und Ämtern tausende Akten der Stadtverwaltung. Dadurch ging dem Stadtarchiv ein Teil der Überlieferung zur nationalsozialistischen Zeit 1933-1943 verloren. 1975 kamen die Bestände des Stadtarchivs Hohenlimburg hinzu. In den fünfziger und sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts erweiterten das Westfälische Literatur- und Musikarchiv sowie verschiedene Sammlungen zu speziellen Themen und herausragenden Personen den Bestand.
Heute zählt das Hagener Stadtarchiv mit seinen umfangreichen Beständen zu den größten Kommunalarchiven in Nordrhein-Westfalen. Allein das Bildarchiv enthält rund 1,5 Millionen Fotografien, die bis in die Anfangszeit der Fotografie zur Mitte des 19. Jahrhunderts zurückreichen. Mit über 15.000 Bänden enthält die Präsenzbibliothek stadt- und regionalgeschichtliche Literatur sowie Veröffentlichungen der Kommunal- und Staatsverwaltung aus zwei Jahrhunderten. Doch nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Bestände verschaffte dem Hagener Stadtarchiv einen auch überregional guten Ruf.
So wurden bereits mehrere historische Bücher aus der rund 1000 Exemplare umfassenden „Rara“-Sammlung als Leihgaben in internationalen Ausstellungen gezeigt. Der Bestand Hagener Bauakten enthält die Baugeschichte der Stadt seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Darunter auch viele Baupläne aus der Zeit des „Hagener Impulses“, aber auch von Gefangenenlagern im Zweiten Weltkrieg und den Wiederaufbau nach 1945.
In den meisten deutschen Großstädten sind vergleichbare Bestände den Bomben zum Opfer gefallen. Doch auch die hier beispielhaft zu nennenden Bestände zu den Familien und Handelshäusern Harkort und Post enthalten einzigartige Dokumente. Ein weiterer wichtiger zugehöriger Bestand des Stadtarchivs ist das Osthaus-Archiv, das Wirken und Leben des berühmten Hagener Mäzens enthält. Die Zeitungssammlung enthält über 200 Jahre Pressegeschichte in Hagen. Die Bestände des Erbgesundheitsgerichts und zum Einsatz von Zwangsarbeitern führen in besonders dunkle Kapitel der NS-Zeit.
Für das Hagener Stadtarchiv bedeutet das Jahr 2017 eine deutliche Zäsur. 1998 war es als Teil des Historischen Centrums aus Stadtmuseum und Stadtarchiv aus der Innenstadt in die Wippermann Passage nach Eilpe verlagert worden. Die Stadt hatte für die beiden Einrichtungen in der im Privatbesitz befindlichen Immobilie entsprechende Räumlichkeiten angemietet. Nach der Schließung des Stadtmuseum im November 2015 verlor das Stadtarchiv einen Teil seiner gemeinsam mit dem Museum genutzten Infrastruktur. Doch schon vorher machte die Unterbringung der Bestände in den Depoträumen vermehrt Probleme. Das Archiv platzte gewissermaßen aus allen Nähten, da in den vergangenen Jahren umfangreiche Bestände und Sammlungen der Stadtverwaltung übernommen werden mussten.
Angesichts dieser Schwierigkeiten und den hohen Betriebs- und Mietkosten setzten sich die Archivleitung und die Leitung des Fachbereichs Kultur sowie die städtische Immobilienwirtschaft und Finanzverwaltung zusammen. Gesucht wurden angemessene und geeignete Räumlichkeiten für das Stadtarchiv. Da an einem Archiv besondere Ansprüche gestellt werden müssen, wurde frühzeitig das LWL-Archivamt eingeschaltet, um ein Höchstmaß an fachlichen Voraussetzungen gewährleisten zu können. Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) meldete freie Kapazitäten in dem turmartigen Gebäude an der Eilper Straße. Eine sorgfältige Überprüfung und Begehung der Räumlichkeiten ergab schließlich, dass dieses Gebäude zur Unterbringung des Stadtarchivs gut geeignet ist.
Zwischen der Stadt und ihrer Tochtergesellschaft herrschte schnell Einigkeit, zumal die Verlagerung des Stadtarchivs einen spürbaren Spareffekt erbringt. Das Stadtarchiv erhält vier Etagen in dem turmartigen Gebäude, das gegen Mitte der fünfziger Jahre unter anderem zur Unterbringung des Archivs der Elektromark errichtet wurde. Der repräsentative Bau wird somit zu einem „Archivturm“.
Während drei Etagen als Depot dienen, wird eine Etage zur Unterbringung der Büros, Serviceräume und des multifunktionalen Benutzersaals genutzt. Mit an Bord sind auch der Hagener Heimatbund und der Hagener Geschichtsverein, die ebenfalls die Räumlichkeiten und Infrastruktur nutzen können. Von den Fenstern des Benutzersaals haben die Archivbesucher einen herrlichen Blick über die Stadt, so dass hier eine echte Visitenkarte für Hagen entsteht.
Auch die Unterbringung der wertvollen Bestände richtet sich nach modernen Standards für Archive. So kommen neu eintreffende Archivalien erst einmal zur Untersuchung in einen eigenen Raum, um eine Kontaminierung der Depots zu verhindern. Die kostbaren Negative und Glasplatten des Fotobestands werden in einer Kühlkammer untergebracht, um sie vor Schäden und Zerfall zu bewahren. Zeitgemäß eingerichtete Schränke, Rollregalanlagen und Regalsysteme werden die umfangreichen Bestände sichern.
Eine zentrale Aufgabe der Archive werden zukünftig die Digitalisierung der Bestände sowie die „papierlose Verwaltung“ sein. Auch hier bietet der neue Standort des Stadtarchivs optimale Bedingungen. Die Nachbarn der Archivare sind demnächst die Informatiker des HABIT, die sich mit dem Rechenzentrum und ihrer Kompetenz ebenfalls auf dem Gelände der WBH eingerichtet haben. Hier dürften im Bereich der Digitalisierung schon aus der Nähe einige Synergieeffekte zu erwarten sein.
Die Vorbereitungen für den Umzug und für die archivgerechte Einrichtung der neuen Räumlichkeiten laufen bereits auf Hochtouren. Ab dem 3. Juli 2017 wird das Stadtarchiv am bisherigen Standort in der Wippermann Passage geschlossen. Im Oktober erfolgt der logistisch vorbereitete Umzug, bereits im November 2017 sollen Benutzer die Bestände des Stadtarchivs am neuen Standort wieder einsehen können. Zumindest für die nächsten dreißig Jahre wird sich wahrscheinlich nichts daran verändern, denn über diesen Zeitraum läuft der Vertrag zwischen der Stadt und dem WBH.

Spaziergang zum Thema „ Die Rückkehr der Lachse“

Unter dem Titel „Die Rückkehr der Lachse“ findet am Samstag, 13. Mai, von 10.30 bis etwa 18.30 Uhr ein  Spaziergang um die Hasper Talsperre statt, der die Besichtigung der Lachsaufzuchtstation sowie Diskussionen bei gemütlichem Beisammensein im Gasthaus Plessen einschließt. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Hagener Europawochen statt.

Das „Lachszentrum Hasper Talsperre e.V.“ in Hagen ist deutschlandweit eine einzigartige Lachsaufzuchtstation. Das Ziel der Veranstaltung „Die Rückkehr der Lachse“ ist, Bürger in Hagen und der Märkischen Region über das Europäische Wasserrecht und die Förderungen der Europäischen Union (EU) für Hagener Gewässer zu informieren. Im ersten Teil der Veranstaltung werden die konkreten Auswirkungen vor Ort von Christa Stiller-Ludwig vom Umweltamt der Stadt Hagen, Abteilung Untere Wasser- und Bodenschutzbehörde, erläutert. Im zweiten Teil der Veranstaltung wird die Umsetzung des in Deutschland einzigartigen Projektes zur Wiedereinbürgerung des Atlantischen Lachses vorgestellt.

Der Lachs ist das Symbol für gesundes Wasser und einer funktionierenden Natur. Leider ist der Lachs aus unterschiedlichen Gründen in den europäischen Fließgewässern fast ausgestorben. Um dem entgegen zu wirken, gründete sich im Jahre 2001 der Verein „Lachszentrum Hasper Talsperre e.V.“. Er hat das Ziel, dazu beizutragen, den Lachs in den europäischen Fließgewässern wieder einzubürgern.

Start- und Endpunkt der Veranstaltung ist das Rathaus an der Volme, Rathausstraße 11. Für die Veranstaltung ist bequemes, festes Schuhwerk notwendig. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro. Eine verbindliche Anmeldung nimmt das Europe Direct Büro  bis Dienstag, 9. Mai, unter Telefon 02331/207-3186 oder unter E-Mail sabine.krink@stadt-hagen.de entgegen. Da die Höhe der Teilnehmerzahl begrenzt ist, findet eine Berücksichtigung in der Reihenfolge der Anmeldung statt.

Sperrmüll und Papier-Container in Hohenlimburg in Flammen

Hagen. In der Nacht zu Donnerstag kam es in der Esserstraße
in unmittelbarer Nähe zueinander zu zwei Bränden. Zeugen wurden gegen
00.15 Uhr zunächst auf einen brennenden Papiercontainer aufmerksam
und sahen im nächsten Augenblich Sperrmüll, dicht an einer
Hausfassade gestapelt, der ebenfalls in Flammen stand. Bis zum
Eintreffen der Feuerwehr verhinderten die alarmierten Polizeibeamten
mit ihrem eigenen Feuerlöscher und dem eines Linienbusses, dass sich
die Brandherde ausweiteten, die Blauröcke sorgten dann für die
abschließenden Löscharbeiten. Durch die hochschlagenden Flammen des
Sperrmülls, unter anderem einem alten Sofa, entstanden deutliche
Beschädigungen an der Hausfassade und zwei Fenstern. Für die Dauer
des Einsatzes musste die Esserstraße zwischen Garten- und
Möllerstraße gesperrt werden. Zeugen, die weiterführende Hinweise
geben können, melden sich bitte unter der 02331-986 2066.

Der Polizeibericht

Polizei zieht drei Fahrzeugführer aus dem Verkehr

Hagen (ots) – Polizeibeamte zogen am Mittwoch drei Autofahrer aus
dem Verkehr, einer von ihnen war erheblich alkoholisiert, die beiden
anderen fuhren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Auf der
Altenhagener Straße entschlossen sich gegen 20.15 Uhr Polizisten,
einen Renault zu kontrollieren, der in Schlangenlinien unterwegs war.
Der Fahrer ignorierte allerdings zunächst die Anhalteaufforderungen,
weder Blaulicht noch Lautsprecherdurchsagen führten zu Erfolg. Erst
auf dem Graf-von-Galen-Ring konnten sich die Beamten vor den Wagen
setzen und ihn ausbremsen. Ein Alkoholvortest zeigte einen Wert von
2,4 Promille an, die Fahrt endete für den 61-Jährigen mit einer
Blutprobe, der Sicherstellung seines Führerscheins und einer Anzeige.
Ähnlich erging es einem 42 Jahre alten Rollerfahrer, der in der
Mittagszeit in Schlangenlinien auf der Eugen-Richter-Straße unterwegs
war, sowie einem 26-jährigen Citröen-Fahrer auf dem
Konrad-Adenauer-Ring. Bei ihnen verliefen Drogenvortests positiv, sie
mussten ebenfalls mit zur Blutprobe, weitere Maßnahmen sind vom
Ergebnis der Proben abhängig.

Unfallflucht in Hohenlimburg

Hagen (ots) – Gleich an zwei parkenden Fahrzeugen hat vermutlich
ein Lkw-Fahrer am frühen Mittwochmorgen deutliche Spuren
hinterlassen, als er mit seinem Fahrzeug durch die Haardtstraße in
Hohenlimburg gefahren ist. Nach ersten Ermittlungen liegen die
Unfallzeiten zwischen 04.00 und 06.40 Uhr, sowohl ein BMW Mini, als
auch ein Land Rover wurden teils erheblich beschädigt. Aufgrund der
räumlichen und zeitlichen Nähe scheint es sich bei dem Verursacher um
ein und den gleichen Lkw zu handeln. Hinweise bitte an die
Unfallsachbearbeitung unter der 02331-986 2066.

Pkw-Aufbruch in Altenhagen

Hagen (ots) – Ein Zeuge verständigte am Mittwochmorgen die
Polizei, als er in der Blumenstraße einen VW Passat mit
eingeschlagener Seitenscheibe bemerkte. Aus der Mittelkonsole fehlte
das werksseitig verbaute Navigations- und Multimediasystem, dafür
lagen die Splitter der eingeschlagenen Scheibe sowie der Einbaurahmen
auf dem Beifahrersitz. Am Einsatzort konnten die Polizeibeamten
anhand des Kennzeichens ermitteln, dass es sich bei dem schwarzen
Passat CC um ein Leihfahrzeug handelte, der Mieter konnte nicht
erreicht werden, so kümmerte sich der Fahrzeugvermieter um die
Sicherung des Wagens. Hinweise im Zusammenhang mit dem Vorfall bitte
an die 986 2066.

Ein Leichtverletzter bei Verkehrsunfall in Eppenhausen

Hagen (ots) – Am Mittwochabend wurde bei einem Verkehrsunfall auf
der Eppenhauser Straße ein Autofahrer leicht verletzt. Gegen 18.20
Uhr befuhr ein 24 Jahre alter Volkswagen-Fahrer die Bundesstraße aus
Richtung Innenstadt kommend und wollte an der Kreuzung mit der
Feithstraße nach links abbiegen. Zeitgleich kam ein 27-jähriger
Citroen-Fahrer aus Hohenlimburg, wollte die Kreuzung bevorrechtigt
geradeaus passieren und prallte trotz Vollbremsung mit dem
Abbiegenden zusammen. Dabei verletzte er sich und wollte nach der
Unfallaufnahme einen Arzt aufsuchen. Die beiden Fahrzeuge waren nicht
mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe
liegt bei etwa 8000 Euro.

Gevelsberg – Zwei Verkehrsunfallfluchten

Gevelsberg (ots) – In der Zeit vom 25.04.2017, 20.00 Uhr bis
26.04.2017, 06.00 Uhr streifte ein unbekannter Fahrzeugführer auf der
Schnellmarkstraße in Richtung Hagen die linke Fahrzeugseite eines am
Fahrbahnrand abgestellten grünen Pkw VW Caddy. Anschließend stieg der
Fahrer aus seinem Fahrzeug aus und hinterließ an der
Windschutzscheibe des geschädigten Pkw VW Caddy einen Zettel mit
einer Telefonnummer, die jedoch auf Nachfrage, nicht vergeben wurde.
In der Zeit vom 25.04.2017, 19.00 Uhr bis 26.04.2017, 13.30 Uhr
prallte der Fahrer eines blauen oder schwarzen Fahrzeugs auf der
Straße Deichselbach in Richtung Gottlobsbach gegen die hintere linke
Fahrzeugseite eines am Fahrbahnrand abgestellten blauen Pkw VW Golf.
Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer
02332/9166-5000.

Gevelsberg – Tätlicher Angriff in der Fußgängerzone

Gevelsberg (ots) – Am 26.04.2017, gegen 07.10 Uhr, griff eine
männliche Person in der Fußgängerzone der Mittelstraße, in Höhe des
Hauses Nr. 11, einen vorbeigehenden 44-jährigen Gevelsberger grundlos
tätlich an. Der Mann hielt den Geschädigten am Jackenkragen fest und
schubste den Gevelsberger so stark, dass dieser zu Boden fiel.
Anschließend entfernte sich der Streitsüchtige zu Fuß in Richtung
Wittener Straße. Gegen 07.40 Uhr begegneten sich die beiden Personen
erneut auf der Mittelstraße in Höhe der Nordstraße, wobei der Täter
sein Opfer wieder anpöbelte und bedrohte. Der Geschädigte begab sich
zur Polizeiwache und erstattete gegen den Angreifer eine
Strafanzeige. Der Mann konnte durch die Polizei nicht mehr
angetroffen werden, aufgrund der genauen Personenbeschreibung wird
nun jedoch gegen eine tatverdächtige Person ermittelt.

Ennepetal – Polizei fahndet nach Transporterfahrer

Ennepetal (ots) – Am 25.04.2017, gegen 14.50 Uhr, fuhr der Fahrer
eines Paketfahrzeugs aus der Straße Wuppermannshof kommend in den
Kreisverkehr Wuppermannshof / Königsfelder Straße ein. Ein sich
bereits im Kreisverkehr befindlicher 49-jährigen Schwelmer, musste
daraufhin mit seinem Kleinkraftrad eine Notbremsung durchführen, um
einen Zusammenstoß zu verhindern. Trotz Bremsung stieß er gegen das
Heck des davon fahrenden Transporters. Das Fahrzeug ist
wahrscheinlich im Bereich des Fahrzeughecks linksseitig beschädigt.
Das Kleinkraftrad wurde ebenfalls beschädigt. Der Transporter
entfernte sich von der Unfallstelle ohne Angaben zu seiner Person
oder seines Fahrzeuges zu hinterlassen. Die Polizei bittet um
Hinweise unter der Telefonnummer 02333/9166-4000.

PKW-Diebstahl: Schneller Fahndungserfolg

Iserlohn/Selb (ots) – Am Feldmarkring kam es in der Nacht zu
Mittwoch zu einem PKW-Diebstahl. Der Inhaber eines Mercedes SUV hatte
sein Fahrzeug vor dem Haus geparkt und zuletzt am Dienstagabend dort
stehen sehen. Am Mittwochmorgen war er verschwunden. Der Besitzer
verständigte die Polizei.

Kurz nach der Anzeigenaufnahme wurde die Polizei Iserlohn von
bayerischen Polizeibeamten darüber informiert, dass das Fahrzeug
mitsamt eines Tatverdächtigen kurz vor der tschechischen Grenze
angetroffen wurde.

Reisegutschein gewonnen – Gewinnerin will mit Mutter verreisen

Hagen. (HL.) Große Freude heute im „Reisebüro an der Springe“: Die Inhaberin des Reisebüros, Eva Grund, hat heute Leandra Stampoulis einen Reisegutschein über 100,– Euro überreicht. Leandra Stampoulis hatte zuvor im Internet an einem Gewinnspiel teilgenommen, in dem das „Reisebüro an der Springe“ als Hauptpreis einen entsprechenden Reisegutschein ausgeschrieben hat. U.a. ging es in dem Gewinnspiel um die neueste technische Errungenschaft des Reisebüros an der Frankfurter Straße: eine 360-Grad-Brille über die die Kunden sich bereits vor der Reise virtuell an Reisezielen oder Hotels „bewegen“ können. Das kann übrigens jede/r bei einem Besuch bei Eva Grund. Gewinnerin Leandra Stampoulis hat auch schon feste Pläne mit dem Reisegutschein. Zusammen mit ihrer Mutter will sie auf Reisen gehen. Also: Gute Reise!

Bilderbuchkino in der Stadtteilbücherei Haspe

Hagen. Das beliebte Bilderbuchkino für Kinder ab vier Jahren in der Stadtteilbücherei Haspe, Kölner Straße 1, findet wieder am kommenden Dienstag, 2. Mai, um 16 Uhr statt. An diesem Nachmittag wird das bekannte Bilderbuch von Sven Nordqvist mit dem Titel „Findus und der Hahn im Korb“ gezeigt.

Seit der Hahn auf Petterssons Hühnerhof eingezogen ist, ist nichts mehr wie vorher, findet jedenfalls Kater Findus. Gibt es wirklich nichts, womit man dem Hahn das Krähen abgewöhnen kann?

Beim Bilderbuchkino schauen die Kinder in einem verdunkelten Raum auf Dias, während der Vorleser die Geschichte dazu erzählt. Dadurch entsteht fast schon eine Kinoatmosphäre und die Kinder können gebannt der Geschichte lauschen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Nähere Informationen unter Telefon 02331/207-4297.

Lichtpunktgottesdienst in St. Michael

Im Rahmen der Reihe Kirche in anderem Licht der Pastorale Raum Hagen-Mitte-West alle Interessierten herzlich ein zum Lichtpunktgottesdienst am Sonntag, 30. April in die Kirche St. Michael, Pelmkestraße 12, Hagen-Wehringhausen. Beginn 19.00 Uhr. Thema: Taizé-das Leben lieben Dieser Gottesdienst wird diesmal als Taizé Gottesdienst gestaltet dieser zeichnet sich durch Ruhe und Stille aus. Gesungen werden die Lieder aus Taizé. Im Gebet, in der Stille im Gesang und zeitgemäßer Verkündigung soll diese neue Gottesdienstform als Wortgottesdienste gestaltet den Menschen Orientierung für die Fragen der Zeit sein. Die Kirche St. Michael schafft hierzu eine gelungen Atmosphäre.

Beim Studieren Geld verdienen: Ausbildung an der FernUniversität

 

Interesse an Mathematik und Informatik? Spaß an Teamarbeit? Lust auf die Kombination von Ausbildung und Bachelorstudium? Das ermöglicht ein Ausbildungsangebot für Mathematisch-technische Softwareentwicklerinnen und -entwickler an der FernUniversität in Hagen. Die Berufsausbildung ist mit einem spezifischen Bachelorstudium „Scientific Programming“ an der Zweigstelle Köln der Fachhochschule Aachen verbunden. Die Auszubildenden erwartet eine spannende Kombination aus den Inhalten des Studiums und der Praxis im Zentrum für Medien und IT an der FernUniversität.

Der Doppelabschluss wird in drei Jahren erreicht. Anschließend bestehen beste Chancen für eine Weiterbeschäftigung an der FernUni. Die Einsatzgebiete sind vielfältig. Softwareerstellung, Simulation von Prozessen, Datenauswertung, Datenanalyse und Qualitätssicherung zählen dazu. Mathematisch-technische Softwareentwicklerinnen und -entwickler sollten daher Freude am analytischen Denken haben: Sie konzeptionieren, realisieren und warten Softwaresysteme auf Basis mathematischer Modelle und Methoden.

Neben der monatlichen Ausbildungsvergütung von gut 900 Euro übernimmt die FernUniversität die Semesterbeiträge und stellt die Arbeitsausstattung inklusive Notebook. Die ÖPNV-Fahrtkosten nach Köln werden übernommen.

Bewerbungen sind noch bis zum 15. Mai online möglich. Am 1. September 2017 starten dann zwei Bewerberinnen bzw. Bewerber mit dem Dualen Studium.

Weitere Informationen http://e.feu.de/98

Boy´s day und girl´s day bei der Stadtbäckerei Kamp

Am Donnerstag, den 27.04.2017 ist es wieder soweit.

Schon frühmorgens um 6 Uhr werden 8 Mädchen das Backhaus der Stadtbäckerei Kamp stürmen und dort in den Beruf des Bäckers hineinschnuppern. Die Bäckerinnen und Bäcker zeigen den Mädchen, wie vielseitig, interessant und kreativ dieser Beruf ist und welches Potenzial er auch für Mädchen birgt. Wenn die Mädchen mögen, können sie am späteren Vormittag auch noch mit unseren Fahrern die Fachgeschäfte beliefern.

Etwas später um 8 Uhr erwarten die Stadtbäckerei Kamp „Herrenbesuch“ in einigen der Fachgeschäfte. Dort lernen die Jungs den Beruf des Bäckereifachverkäufers live und in action kennen, in dem sie selbst hinter der Theke stehen werden und Kunden und KollegInnen überzeugen können, wie schön es ist, auch Männer im Verkauf zu haben.

Wissbegierige Schafe lösen in Eilpe Polizeieinsatz aus

Hagen. Mit neun wissbegierigen Schafen hatte es die Polizei am
Mittwochmorgen in Eilpe zu tun. Anwohner verständigten gegen 07.00
Uhr die Leitstelle, weil sich die Truppe auf dem Schulhof der
Gesamtschule Eilpe aufhielt und augenscheinlich den Unterrichtsbeginn
nicht abwarten konnte. Da sie allerdings weder zu den Schülern noch
zum Lehrpersonal gehörten, verständigten die eingesetzten Beamten das
Schulamt Ordnungsamt. Offensichtlich sind die Tiere von einer Wiese
in der Nähe ausgebüxt, die Ermittlungen dauern an.

Wohnungsbrand

Ennepetal. Am Dienstag,  wurde die Feuerwehr Ennepetal um 19:43
Uhr zu einem Wohnungsbrand in die Friedrich-Asbeck-Straße gerufen. In
einem 3 geschossigen Wohngebäude wurde im 2. Obergeschoss Brandrauch
wahrgenommen. Zwei Wohnungen wurden durch die Feuerwehr geräumt. Da
der Mieter zu dem Zeitpunkt nicht zuhause war, musste die Wohnungstür
gewaltsam geöffnet werden. Um eine Rauchausbreitung in den
Treppenraum zu vermeiden wurde durch den vorgehenden Angriffstrupp
ein sogenannter Rauchvorhang eingebaut. Da die Wohnung komplett
verraucht war, lokalisierte der vorgehende Trupp den Brandherd mit
einer Wärmebildkamera und löschte den Brand ab. Die Wohnung wurde
überdruckbelüftet, stromlos geschaltet und nach vermuteten Katzen
abgesucht, diese waren aber ebenfalls nicht in der Wohnung. Die
angrenzende und darüber liegende Wohnung wurde kontrolliert. Die
Brandwohnung ist unbewohnbar. Durch den Einsatz des Rauchvorhangs
konnten die anderen Wohnungen aber rauchfrei und bewohnbar gehalten
werden. Nach Beendigung der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle der
Polizei übergeben, die die Brandursachenermittlung übernehmen. Im
Einsatz waren die hauptamtliche Wache, die Löschzüge
Milspe/Altenvoerde und Voerde/Oberbauer, die Polizei, ein
Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Gerätewagen
Atemschutz des Ennepe-Ruhr-Kreises. Der Einsatz wurde um 21: 25 Uhr
beendet. Die beigefügten Bilder dürfen unter Nennung „Feuerwehr
Ennepetal“ genutzt werden.