Archiv der Kategorie: Bildung

Turnhalle der Vinckeschule vorübergehend geschlossen

Aufgrund dringend notwendiger Reparaturarbeiten am Hallenboden muss die Turnhalle der Vinckeschule am kommenden Donnerstag, 13. Dezember, ab 13 Uhr für den Schul- und Vereinssport gesperrt bleiben. Am Freitag, 14. Dezember, steht die Halle dann, wie gewohnt, wieder zur Verfügung. 

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Geschwister-Scholl-Schule als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet

Die Geschwister-Scholl-Schule Hagen wurde heute (6. Dezember) mit dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet.

Geschwister-Scholl-Schule als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet weiterlesen

Oberbürgermeister Schulz empfängt Smolensker Studierende

Oberbürgermeister Erik O. Schulz empfing am Mittwoch zwölf Austauschstudierende und einen Gruppenleiter aus Smolensk (Russland) anlässlich des Austauschprogramms zwischen dem Fachbereich Jugend und Soziales und der Universität Smolensk im Rathaus an der Volme. Oberbürgermeister Schulz empfängt Smolensker Studierende weiterlesen

EHRENAMT | Freiwilligenzentrale ruft zur Stipendiumsbewerbung der Civil Academy auf

cropped-logo201506-30.pngDie Freiwilligenzentrale Hagen sucht Bewerber für ein Stipendium der Civil Academy, der Bundesnetzwerkstelle Bürgerschaftlichen Engagements (BBE). Die Civil Academy steht für ein Stipendienprogramm, das jungen Menschen hilft, ihre Projektideen erfolgreich umzusetzen. Dafür bietet sie einmal im Frühjahr und einmal im Herbst jeweils über einen Zeitraum von drei Monaten drei Workshop-Wochenenden mit den Themen: Projektmanagement, Zeitmanagement, Teambuildung, Fundraising, Umgang mit Sponsoren, Öffentlichkeitsarbeit und Social Media. Die Vorsitzende des Trägervereins Melanie Purps sieht in der Civil-Academy eine große Chance für junge Erwachsene zwischen 18- 28 Jahren die schon Projektideen haben, um unserer Gesellschaft auf die Sprünge zu helfen und diese ehrenamtlich umsetzen wollen. Egal, ob Umweltschutz oder Anti-Rassismus-Projekte, Vorhaben für Vielfalt und Demokratie, Projekte aus Kultur, Sport, Nachbarschaft, Bildung oder zu jedem anderen Thema zur Umsetzung im In- und Ausland. Hierbei erhalten Sie bei ihren Ideen Hilfestellungen von Profi-Trainer/Innen und Coaches aus Unternehmen und Zivilgesellschaften.

Rund 80 neue Auszubildende und dual Studierenden zu Gast bei der Hagener IG Metall Jugend

Kevin Schmitz | Die IG Metall in Hagen lädt zum Berufsstart ein und knapp 80 Auszubildende folgen dieser Einladung in das Hagener Sprungwerk an den Elbershallen.

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„Wir haben viel geboten: den Austausch mit Auszubildenden und dual Studierenden mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Betrieben, nützliche Informationen über Recht und Pflichten, Möglichkeiten sich ehrenamtlich zu engagieren und vieles mehr. Wir sind vom Anfang, bis zum Ende des Arbeitslebens, für die ArbeitnehmerInnen ansprechbar und das wollen wir deutlich machen“, konstatiert Kevin Schmitz – Gewerkschaftssektretär der IG Metall Geschäftsstelle Hagen.

Die Auszubildenden und dual Studierenden hatten unter anderem die Möglichkeit einem Juristen direkt ihre mitgebrachten Fragen rund um die Ausbildung und das Arbeitsleben allgemein zu stellen.

„Das Feedback ist rundum positiv und es gab kein Verletzten beim Springen. Das ist für uns die Hauptsache. Wir freuen uns über die hervorragend Zusammenarbeit mit dem Sprungwerk und hoffen auf eine Fortführung dieser Veranstaltung.“; freut sich Michelle Levering (Betriebsrätin bei thyssenkrupp Hohenlimburg).

Berufserkundungstag lockt viele Besucher

Foto MedienbereichGedränge im Volmarsteiner Berufsbildungswerk (BBW): Der Erkundungstag lockte viele junge Besucher an. Sie informierten sich über die beruflichen Perspektiven, die ihnen die Einrichtung der Evangelischen Stiftung Volmarstein bietet. „Das Interesse war groß“, so das Fazit von BBW-Mitarbeiterin Ute Oussar, die zum Organisationsteam gehörte.

Zum jährlichen Erkundungstag kamen wieder komplette Klassen von Förderschulen – diesmal z.B. aus Bochum, Mettmann und Duisburg. Ebenso schauten sich einzelne Jugendliche mit Behinderung gemeinsam mit ihren Eltern um.

Schwerpunkt des BBW ist die Ausbildung Jugendlicher mit Körperbehinderung und Autismus-Spektrum-Störung. Sie können unter mehr als 30 Ausbildungsberufen wählen – und zwar in den Bereichen  Wirtschaft / Verwaltung, Metalltechnik, Elektrotechnik, Technisches Produkt-Design, Ernährung / Hauswirtschaft, Elektrotechnik, Druck- / Mediengestaltung sowie Agrartechnik.

Um den Alltag anschaulich darzustellen, gab es Führungen durch Ausbildungsstätten sowie Probe-Unterricht am Werner-Richard-Berufskolleg. Gut besucht waren die Vorträge in der Autismus-Lounge. Außerdem sahen sich die Besucher im Wohnbereich um. An diesem sogenannten „Lernort Wohnen“ werden die Jugendlichen nach Feierabend qualifiziert betreut.

Erfolgreich mit Teilzeitausbildung: Julia Harbecke (37) hat in zwei Jahren das Friseurhandwerk gelernt

Nein, einfach war es nicht. Dass sie viel lernen musste und sogar auf dem Spielplatz die Lehrbücher mithatte, daraus macht Julia Harbecke keinen Hehl. Doch für die Alleinerziehende hat es sich gelohnt, zwei Jahre lang eine Teilzeitberufsausbildung zur Friseurin zu machen. Denn nun hält sie stolz ihren Gesellenbrief in den Händen. Auf die verkürzte Ausbildung für Erwachsene mit Betreuungsaufgaben war Julia Harbecke vom Jobcenter aufmerksam gemacht worden und erhielt dort auch Beratung zu den Rahmenbedingungen.

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„Die Ausbildung hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich würde sie jedem empfehlen“, sagt die 37-jährige Hagenerin. Allerdings musste sie sich selbst und die Kinderbetreuung gut organisieren. Denn obwohl ihr Lehrbetrieb, der Salon Catwalk, ihr eine Ausbildung mit 25 Ausbildungsstunden pro Woche ermöglichte, war die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gar nicht so einfach zu stemmen. „Als mein Kind in den Kindergarten kam, war es häufig krank. Zum Glück hat es mein Chef geduldig ertragen“, freut sich die frischgebackene Friseurin.

Für Karsten Groll von Catwalk war es das erste Mal, dass er in Teilzeit ausgebildet hat: „Das Modell ist schon gut. Wir brauchen qualifizierten Nachwuchs.“ Auch er verheimlicht nicht, dass es Auswirkungen auf den Betriebsablauf haben kann, wenn der oder die Auszubildende nur eingeschränkt einsetzbar ist. Aber für Karsten Groll überwiegen die positiven Aspekte, die die Teilzeitberufsausbildung bringt: erwachsene Azubis mit höherer Bildung und großer Zuverlässigkeit.

Julia Harbecke, die im Vorfeld schon über das Abitur und eine Ausbildung als Kosmetikerin verfügte, konnte ihre Lehre trotz verkürzter Wochenarbeitszeit sogar in der Gesamtdauer verkürzen. Statt drei Jahren dauerte die Ausbildung bei ihr nur zwei Jahre. Die Berufsschule besuchte sie nicht, sondern lernte die Theorie aus den Fachbüchern. „Ich rate aber jedem, die Berufsschule zu besuchen. Bei mir hat es leider zeitlich wegen der Kinderbetreuung nicht funktioniert“, sagt die Alleinerziehende.

Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) des Jobcenters Hagen berät Kundinnen und Kunden des Jobcenters zu Teilzeitberufsausbildung. Informationen gibt es im Internet unter www.jobcenter-hagen.de oder telefonisch unter 02331/36758-745. Der Werkhof berät im Rahmen des Projektes „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“ (TEP) ebenfalls zu Teilzeitberufsausbildung. Ansprechpartnerin ist Frau Ina Schulz, Telefon 92285–61.

Soziale Herkunft spielt immer noch eine sehr starke Rolle

Statistisch gesehen sind sie unwahrscheinlich: Berufliche Karrieren von Bildungsaufsteigern. Mit welchen Herausforderungen diese konfrontiert sind und ob Migranten zusätzliche Barrieren bewältigen müssen, beleuchtete ein Vortrag, den das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen im Rathaus an der Volme veranstaltete.

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Prof. Dr. Ahmet Toprak und Dr. Christina Möller, die selbst den Bildungsaufstieg in höhere Positionen trotz ihrer sozialen Herkunft schafften, zeigten mit wissenschaftlichen Befunden aus der Bildungsforschung auf, dass obwohl es in den vergangenen Jahren eine Verbesserung gab, der sozioökonomische Hintergrund immer noch eine sehr starke Rolle beim Bildungserfolg von Kindern spielt.

Kinder aus Arbeiterfamilien und bildungsfernen Hintergründen haben immer noch eine vielfach geringere Chance, einen hohen Bildungsabschluss oder gar eine Professur zu erreichen als Kinder aus Akademikerfamilien. Anhand ihrer eigenen Biographien zeigten Prof. Dr. Toprak (Ausschnitte aus seinem neuen Buch „Auch Alis werden Professor“ wurden verlesen) und Dr. Möller, beide ehemalige Hauptschüler, jedoch auf, dass es trotzdem möglich ist, den (Bildungs-)Aufstieg zu schaffen. Hierfür aber Mentoren aus dem Bildungsbereich oder hohen gesellschaftlichen Positionen eine starke Rolle spielen, um den Glauben an sich und die eigenen Fähigkeiten zu stärken.

Dritter Mentoringjahrgang des Kompetenzzentrums Frau & Beruf erfolgreich beendet

Mit einem positiven Fazit ist Ende September der 3. Durchlauf des Mentoring-programms „next step“ für weibliche Nachwuchsfach- und führungskräfte zu Ende gegangen. Bei der Abschlussveranstaltung in der Kreishandwerkerschaft Hagen überreichten Michaela Trzecinski, agentur mark GmbH, und Ralph Näscher, Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen, den Teilnehmerinnen ihre Zertifikate und bedankten sich bei den Mentorinnen und Mentoren.

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Bei „next step“ beraten erfahrene Führungskräfte als Mentorinnen oder Mentoren in Beratungstandems junge Mitarbeiterinnen als Mentees dabei, den beruflichen Alltag besser zu meistern, sich in beruflichen Herausforderungen zu entwickeln, Karriereziele ins Auge zu fassen und fachliche Kompetenz zu fördern. Das Programm richtet sich an kleine und mittelständische Firmen, insbesondere aus dem technischen Handwerk und der verarbeitenden Industrie, aus Hagen, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und dem Märkischen Kreis.

Ein Jahr lang konnten die weiblichen Mentees von der Unterstützung, den Anregungen und Erfahrungen der erfahrenen Mentorinnen und Mentoren profitieren. Die elf Mentoringtandems stammten dabei aus unterschiedlichen Unternehmen, um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu gewährleisten. Die Teilnehmenden waren zu Programmstart je nach Interesse unternehmens-, branchen-, generations- und/oder geschlechtsübergreifend zusammengeführt worden.

Die regelmäßigen Gespräche, Unternehmensbesuche und Einblicke in fremde Abläufe erweiterten dabei das Handlungsspektrum der Nachwuchskräfte und ermöglichten erste konkrete Entwicklungsschritte. Für die Mentorinnen und Mentoren ist das Programm die Gelegenheit, ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiterzugeben und ein tieferes Verständnis für mögliche Hindernisse und Schwierigkeiten bei der beruflichen Entwicklung junger Frauen zu entwickeln.

Mit dem zertifizierten Programm „next step“ unterstützt das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Märkische Region der agentur mark in Kooperation mit der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen, der Kreishandwerkerschaft Hagen und der Kreishandwerkerschaft des Märkischen Kreises seit 2014 Unternehmen bei der beruflichen Entwicklung ihrer weiblichen Fach- und Führungsnachwuchskräfte.

Der nächste Mentoringjahrgang startet im April 2019. Das Team des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Märkische Region ist dabei für die Anmeldung, die Auswahl der Tandems und das Begleitprogramm zuständig. Einige Mentorinnen und Mentoren haben bereits ihr Interesse an der Mitwirkung zugesagt und auch Unternehmen aus dem Handwerk und dem produzierenden Gewerbe schon für Mitarbeiterinnen angefragt.

Informationen und Anmeldung zum Mentoringprogramm „next step“ bei: Sibylle Hüdepohl,huedepohl@agenturmark.de, Tel: 02331-48878-42

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union und Beiträgen der Stadt Hagen, des Ennepe-Ruhr-Kreises und des Märkischen Kreises. Mehr Infos unter www.agenturmark.de

Unternehmen können Unterstützung bei Ausbildung bekommen

Hagen, 08.10.18. Mit einer Ausbildung können Betriebe einerseits ihren Bedarf an Fachkräften sichern, andererseits ist eine abgeschlossene Berufsausbildung die Grundlage für eine solide Beschäftigung und eine selbstbestimmte Lebensführung.
Um die Ausbildungssituation für junge Menschen zu verbessern, fördert das Land NRW seit dem 1. September 2018 – mit einem Zuschuss aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds – das neue Ausbildungsprogramm NRW. Ziel ist es, in den Ausbildungsjahren 2018/19 bis 2021/22 jeweils rund 1.000 zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen.

Auch Unternehmen in der Stadt Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis können jetzt von dem Programm profitieren. Als Voraussetzung für eine Teilnahme müssen sie bereit sein, zusätzliche Ausbildungsplätze anzubieten. Bei Vorliegen aller Voraussetzungen gewährt ihnen das Land einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung in Höhe von 400 Euro pro Monat (bei Vollzeit-Ausbildung) für maximal 24 Monate. Mit den zusätzlichen Ausbildungsstellen sollen gezielt die Jugendlichen einen Zugang zum Ausbildungsmarkt bekommen, die aufgrund von Vermittlungshemmnissen sonst weniger Chancen auf eine Ausbildung haben.

Zertifizierte und für das Programm zugelassene Träger unterstützen Betriebe bei der Ausbildung und geben den teilnehmenden Jugendlichen individuelle Hilfestellungen. Einzelheiten zum „Ausbildungsprogramm NRW“ wurden den regionalen Arbeitsmarktakteuren bei der offiziellen Kick-off-Veranstaltung am 30. August bei den Kolping-Bildungszentren Ruhr gem. GmbH in Wetter vorgestellt.

Unternehmen aus Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis, die sich am „Ausbildungsprogramm NRW“ beteiligen möchten, können sich jetzt wenden an:

  • Ennepe-Ruhr-Kreis: Kolping-Bildungszentren Ruhr gem. GmbH
  • Hagen: Evangelische Jugendhilfe Iserlohn-Hagen gGmbH

Ansprechpartner für die Presse: Volker Steinecke, 02331 / 48878-29, steinecke@agenturmark.de.

Info-Veranstaltungen im BiZ am 11. Oktober 2018

Agentur für Arbeit Hagen - Album Ansichtssachen - © Hans Leicher.Studienkundliche Inforeihe aktuell:
 Studieren im Öffentlichen Dienst –
Vielfalt in Verwaltung & Co.
 Duales Studium bei der Polizei
Im Rahmen der studienkundlichen Inforeihe der Agentur für Arbeit Hagen
wird am Donnerstag, 11. Oktober 2018, das Studium bei der Bundesagentur
für Arbeit und anderen Institutionen des Öffentlichen Dienstes näher beleuchtet.
Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ),
Körnerstraße 98 – 100, in Hagen.
Wer gerne mit Menschen und im Team arbeitet und sich in einem vielseitigen Aufgabenfeld wohlfühlt, ist bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) richtig. Sie ist der
größte Dienstleister auf dem deutschen Arbeitsmarkt und bietet vielfältige Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen. Viele Mitarbeiter haben das Studium an der Hochschule der BA absolviert. Schon während
des Studiums ist man bei der Agentur für Arbeit angestellt und verdient Geld.
Über die Studiengänge mit Bachelor of Arts-Abschluss bei der BA, aber auch bei
anderen Institutionen des öffentlichen Dienstes, referieren die Beraterin Sabrina
Storz und Berufsberater Friedhelm Schulz.
Zeitgleich wird in einer weiteren Veranstaltung die Ausbildung für den Polizeidienst
präsentiert. Hier werden die Zugangsvoraussetzungen, das Auswahlverfahren,
die Inhalte des dualen Studiums und die anschließenden Karrierechancen
dargestellt. Referent ist Jens Rabe vom Polizeipräsidium Hagen.
Die Veranstaltungen sind kostenlos und richten sich speziell an Schulabgänger der
Sekundarstufe II. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

BBW lädt zum Berufserkundungstag ein


Logo201506 30Das Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein lädt am Donnerstag, 11. Oktober, von 10 bis 15 Uhr zum Berufserkundungstag ein. Der Tag steht unter dem Motto „Zukunft gestalten“.

Jugendliche mit Körperbehinderung oder Autismus-Spektrum-Störung sowie ihre Eltern haben die Möglichkeit, sich über verschiedene Ausbildungs-Möglichkeiten zu informieren. Diese Chance nutzen traditionell junge Leute aus der gesamten Region, u.a. aus dem EN-Kreis und Hagen. Für die Besucher gibt es Führungen, Vorträge, Infostände und Mitmach-Gelegenheiten. Junge Auszubildende mit Behinderung demonstrieren, was sie bereits gelernt haben.
Im Volmarsteiner BBW haben Jugendliche die Möglichkeit, in den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung, Metalltechnik, Ernährung und Hauswirtschaft, Agrarwirtschaft, Druck- und Medientechnik oder Elektrotechnik eine Ausbildung zu absolvieren. Schulabgänger, die noch einen Beruf suchen, können an einer berufsvorbereitenden Maßnahme teilnehmen.

Unter dem Dach des BBW ist das Werner-Richard-Berufskolleg untergebracht. Dadurch ist die duale Ausbildung in einem Haus möglich. Neben dem Lernort Ausbildung gibt es auch einen Lernort Wohnen mit vielen Freizeitangeboten. Zum Berufserkundungstag gehört auch ein Treffpunkt für Unternehmen, die BBW-Azubis Praktikumsplätze zur Verfügung stellen.

Kita „Oase Loxbaum“ lädt am 1. Oktober zum Tag der offenen Tür ein

Logo201506 30Hagen. Die Kita „Oase Loxbaum“ der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen, lädt am Montag, 1. Oktober, zu einem Tag der offenen Tür ein. Dann haben Eltern von 10 bis 11.30 Uhr sowie von 14 bis 15.30 Uhr die Gelegenheit, sich mit Blick auf das nächste Kindergartenjahr über die Einrichtung vor Ort zu informieren. Einrichtungsleiter Ludwig Eilders und sein Team beantworten dann gerne Fragen zu Konzeption, Öffnungszeiten, Ausstattung und Angeboten. Auch besteht die Möglichkeit, Kinder zur Aufnahme im nächsten Sommer vormerken zu lassen.

„Warum ich Nazi wurde“ – Sven Söhnchen startet am Sonntag regionale Lesereihe

cropped-direktdrantv58logo-051712.pngVor wenigen Wochen erschien im Berlin Story Verlag  ein Buch mit den Biografien früherer Nationalsozialisten. Über 600 Menschen folgten 1934 einem Preisausschreiben des amerikanischen Professoren Theodore Abel und fixierten schriftlich ihre Gründe, welche sie damals veranlasst hatten, sich den Nazis anzuschließen.

Der Journalist Wieland Giebel hat die Schreiben aufbereitet und zu einer Zeit veröffentlicht, in der weltweit erneut zunehmend der Wunsch nach einer starken Führung, einem Führer, zu verzeichnen ist. Die Vorstellungen der Menschen in der damaligen Zeit, zeigen Verbindungen zur heutigen Zeit auf.

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Der Berliner Giebel hat als Herausgeber des Buches sein Einverständnis für Lesungen in der heimischen Region durch den Hagener Ratsherrn Sven Söhnchen gegeben. Dieser präsentiert nunmehr Auszüge aus der 900 Seiten umfassenden Briefsammlung in mehreren Lesungen in Hagen und Umgebung.

„Es gibt Zeiten, in denen findet man nicht die richtigen Worte. Seit fast 25 Jahren bin ich in der (Hagener Kommunal-) Politik aktiv und die Entwicklungen in der Gesellschaft (nicht nur in Deutschland) machen auch mich zunehmend sprachlos.

Dennoch möchte ich mir nie den Vorwurf gefallen lassen müssen, dass ich geschwiegen und Zeitzeichen nicht richtig bewertet hätte.“, so der heimische SPD-Politiker.

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Als passionierter Vorleser hat Söhnchen bereits einige Lesungen durchgeführt (u.a. zu Deniz Yücels Buch „Wir sind ja nicht zum Spass hier“, aber auch unterhaltsame Kostproben aus Ruhrgebietsgeschichten oder typischen Italo-Krimis).

Söhnchen möchte an möglichst vielen Stellen im Stadtgebiet und nahen Umland das Werk präsentieren. Die anstehenden Lesungen sind ein Anfang einer Lesereihe. Gerne können mit dem Hagener Kultur-und Weiterbildungsausschussvorsitzenden weitere Termine vereinbart werden – in Gesprächskreisen, bei Parteien, Sozialverbänden, Gemeinden, Hausfrauenkreisen, an Schulen – oder an weiteren demokratischen Orten.

Den Auftakt zur Lesereihe „Warum ich Nazi wurde“ macht Sven Söhnchen am Sonntag, 30.September 2018 um 17:00 im Emster AWO-Kulturhof. Begleitet wird er musikalisch hierbei von der jungen  Celina Arens, die mit ihrer Querflöte nicht nur im Märkischen Jugendsinfonieorchester fasziniert und dem Klavierspieler Sokhu Jung.

Arens und Jung vertreten bei der Lesung den Verein des Kammermusikfestival Hagen.

Seit einigen Jahren bildet der Verein mit der Emster Arbeiterwohlfahrt (AWO) eine erfolgreiche Kooperation, die sich auch in derartigen Veranstaltungen wiederfindet.

Der Eintritt ist an diesem Nachmittag frei – um eine Spende für die Musiker wird gebeten.

INFORMATIONEN ZUM BUCH:

Die wichtigsten Quellen über die Faszination der Hitler-Bewegung sind 1938 in den USA erschienen, aber bis heute nicht in Deutschland. Theodore Abel (*1896), amerikanischer Soziologe polnischer Herkunft, schreibt 1934 in Abstimmung mit dem NS-Propagandaministerium von Joseph Goebbels ein Preisausschreiben aus, bei dem es 18 Preise zu gewinnen gibt. „Der Zweck des Wettbewerbs ist die Sammlung von Material über die Geschichte des Nationalsozialismus, sodass das amerikanische Publikum sich aus realen, persönlichen Geschichten darüber informieren kann.“
Familiäre Herkunft und der Bildungsweg sollen ebenso geschildert werden wie der Weg zum Nationalsozialismus. Es kommt nicht auf literarische Qualität an, aber es gibt einen klaren Ausschlussgrund: wer lügt, der fliegt. Die Berichte müssen ehrlich und vertrauenswürdig sein.
Es kommen 683 zusammen.

In diesem Buch geht es um die große Menge kleiner Nazis. Die Sammlung von Berichten des amerikanischen Professors polnischer Abstammung, Theodore Fred Abel, ist einmalig, sie ist die wertvollste Primärquelle zur Frage, warum Menschen zu Nazis wurden, was zu ihrer Radikalisierung beitrug. Von den im Sommer 1934 geschriebenen ursprünglich 683 Berichten sind 581 erhalten. Es gibt keine vergleichbaren Quellen, die auch nur annähernd an die Fülle des Materials von 3.700 Seiten, den Reichtum an Details, die Freimütigkeit der Darstellung und die Intensität der Lebensbeschreibungen heran kommt. In diesen unmittelbaren Schilderungen findet sich ungefiltertes Gedankengut, nicht durch Scham späterer Erkenntnisse getrübt, durch Holocaust, Krieg und Untergang. Abel wollte wissen, wer diese Menschen sind, wie die Hitler-Bewegung in ihr Bewusstsein trat. Diese Biogramme beantworten erstmals in die Tiefe gehend Beweggründe und Haltung der Nazis.

Dieses Buch versammelt eine alle Bevölkerungsschichten umfassende Auswahl der aussagekräftigsten Be­richte. Wiederkehrende Motive der Biogramme sind angeschlagener Natio­nal­stolz; die Angst vor sozialem Abstieg; die Sorge, nicht vorwärts kommen zu können; Hass auf Kommunisten und Wut auf das Großkapital.
Dagegen steht der Glaube an die Volksgemeinschaft und die Hoffnung auf den Führer, den Erlöser. Antisemitismus kommt überraschend wenig vor.

Diese einzigartige Sammlung von unschätzbarem Erkenntniswert ist Grundlage der Dokumenta­tion „Hitler – wie konnte es geschehen“ im Berlin Story Bunker.

Herausgeber: Wieland Giebel
ISBN: 978-3-95723-129-1
Verfügbarkeit: erschienen im September 2018
Umfang: 930 Seiten, Großformat 17 x 24 cm
Preis: 49,95€

 

BISHERIGE LESETERMINE / PLANUNG

30.09.2018     17:00 h            AWO-Kulturhof HA-Emst (musikal. Begleitung: Celina Arens & Sukho Jung – Kammermusikfestival Hagen e.V.)

Auf dem Kämpchen 16, 58093 Hagen

Eintritt frei – um Spende für die Musiker wird gebeten

 

10.10.2018     19:30 h            SPD & AWO Vorhalle (musikal. Begleitung: Björn Nonnweiler)

23.10.2018     19:30 h            Stadtbücherei Hagen (in Kooperation mit Stadtarchiv Hagen, Dr. Ralf Blank / musikal. Begleitung: Musikschule Hagen)

16.11.2018     19:30 h            Gesamtschule Hagen-Eilpe

Agentur für Arbeit Hagen begrüßt die neuen Nachwuchskräfte

Anfang September haben neun Nachwuchskräfte ihre dreijährige Ausbildung
bei der Agentur für Arbeit Hagen begonnen. Vier von ihnen streben im Rahmen
eines dreijährigen Studiums mit hohen Praxisanteilen den Bachelor-Abschluss
an. Die fünf Auszubildenden haben das Berufsziel „Fachangestellte/r
für Arbeitsmarktdienstleistungen“. Sie absolvieren ihre Praktikumsabschnitte
in der Agentur für Arbeit Hagen. Zunächst wurden alle Nachwuchskräfte aus
dem gesamten Personalverbund eingeladen und von der Geschäftsführung in
Dortmund begrüßt, insgesamt 33 „Neue“ für Dortmund, Hamm, Iserlohn,
Siegen – und Hagen.

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Die jungen Nachwuchskräfte erwartet ein abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld.
In den Praktikumsabschnitten in der Agentur für Arbeit wird das neu erworbene Wissen
direkt in der Praxis im Kontakt mit den Kunden umgesetzt. Darüber hinaus nehmen
sie an Workshops für Gesprächsführung und Teamarbeit teil. Neben den rechtlichen
Grundlagen zu arbeitsmarktpolitischen und sozialversicherungsrechtlichen
Aufgaben lernen sie Techniken und Strategien zur Lösung von Problemsituationen.
Die praktische Ausbildung für die zukünftigen Fachangestellten wird ergänzt durch
Unterrichte und Lehrgänge in den Bildungszentren der Bundesagentur für Arbeit (BA)
und durch den Berufsschulunterricht in überörtlichen Fachklassen.

Für das nächste Jahr laufen bereits die Bewerbungsverfahren. An der Hochschule
der Bundesagentur für Arbeit (BA) besteht die Möglichkeit, zwei verschiedene
Bachelor-Studiengänge zu absolvieren, in den Bereichen Arbeitsmarktmanagement
oder Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung. Wer dazu gehören will, sollte
nicht lange warten. Bewerber für das duale Studium sollten mindestens eine gute
Fachhochschulreife erreicht haben. Besonderer Wert wird auf eine soziale Einstellung,
Flexibilität und Teamfähigkeit gelegt. Darüber hinaus ist die Fähigkeit zum Umgang
mit Menschen eine wichtige Voraussetzung.

Bewerbungen gehen an die Agentur für Arbeit Dortmund, Steinstr. 39, 44147 Dortmund.
Informationen gibt Monika Knaup (Interner Service Dortmund) unter Telefon
(0231) 842-9100. Empfehlenswert ist auch ein Besuch im Berufsinformationszentrum
(BiZ).

Mehr als 30.000 Besucher bislang bei der Wanderausstellung „NS-Jugend“

Sie ist nach wie vor ein Renner des Stadtmuseums Hagen: Die Wanderausstellung zum Thema „Jugend im Nationalsozialismus“. Seit 2009 war sie bislang an 25 Stationen zu sehen und hat mehr als 30.000 Besucherinnen und Besucher angelockt.

Wanderausstellung

Vornehmlich wird die Ausstellung an Schulen und Bildungseinrichtungen ausgeliehen, doch war sie auch schon an anderen Orten zu sehen, so beispielsweise im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Obwohl die Ausstellung hauptsächlich an verschiedenen Schulen im Hagener Raum gezeigt wurde, so ist ihr Einsatz nicht auf die Stadt beschränkt. Auch an den Bodensee und nach Norddeutschland wurde sie schon verschickt.

Das Interesse an der Ausstellung ist nach wie vor ungebrochen. Die nächsten Ausstellungsorte stehen bereits fest. Noch im September wird sie im Rahmen einer Projektwoche an der Lieselotte-Funcke-Schule in Hagen gezeigt und danach an das Fichte-Gymnasium, Albrecht-Dürer-Gymnasium, Ricarda-Huch-Gymnasium und die Gesamtschule Eilpe ausgeliehen.

Entstanden ist die Wechselausstellung aus einer Präsentation im Stadtmuseum Hagen mit dem Titel „und sie werden nicht mehr frei – Jugend im Nationalsozialismus“. Dies war bislang die Ausstellung, die die meisten Schulklassen angezogen hat. Mehr als 300 Klassen hatten damals das Museum besucht und dort an einem speziellen museumspädagogischen Programm teilgenommen. Beide Ausstellungen, sowohl die Wechselausstellung im Stadtmuseum als auch die Wanderausstellung, wurden seinerzeit mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Vielfalt tut gut“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Das Thema ist heute aktueller denn je, denn der Rechtsextremismus ist in Deutschland nach wie vor ein gravierendes Problem. Zuletzt haben der NSU-Prozess und die Ereignisse in Chemnitz gezeigt, wie verbreitet rechtsextremes Gedankengut ist, wie offen und in welch hohem Ausmaß mittlerweile mobilisiert werden kann und auch unmissverständlich dargelegt, wie groß die Gefahr ist, die davon ausgeht. Bei der Mobilisierung stehen insbesondere Jugendliche als mögliche Ansprechpartner im Vordergrund.

Aus der Beschäftigung mit dem historischen Thema lassen sich Erkenntnisse gewinnen und Einstellungen ableiten, die dazu beitragen, Strukturen antidemokratischer, menschenverachtender und selbst vor Gewalt nicht zurückschreckender Systeme und Organisationen zu erkennen und dagegen zu sensibilisieren.

Die Ausstellung besteht aus 20 einfach aufzubauenden Displays, der Zeitaufwand dafür beträgt nicht mehr als eine Stunde. Für Lehrerinnen und Lehrer gibt es das passende Unterrichtsmaterial dazu. Wer Interesse hat, kann sich beim Stadtmuseum Hagen (Telefon 02331/207-3603) melden. Die Ausleihe ist kostenlos.

Chefin der Agentur für Arbeit besuchte die Ev. Stiftung Volmarstein

Logo201506 30„Ich bin beeindruckt, wie komplex und vielfältig das Unternehmen ist“, sagte Maren Lewerenz bei ihrem Besuch in der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Die neue Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Hagen sowie Bereichsleiterin Verena Stolte besuchten die Werkstatt für behinderte Menschen und die Püschel Elektrotechnik GmbH, um sich vor Ort einen Eindruck zu machen. „Sie bieten ein sehr differenziertes Arbeitsangebot. Und was mich besonders freut: Vielfältigkeit auch für Menschen mit Behinderung“, so Lewerenz.

Der Vorstand der Ev. Stiftung Volmarstein, Pfr. Jürgen Dittrich und Markus Bachmann, gaben der Neu-Hagenerin einen kurzen Überblick über die Arbeitsfelder der Stiftung, die mit rund 3.200 Mitarbeitenden zu den großen Arbeitgebern der Region gehört. Gemeinsam mit Bereichsleiter Dirk Domann, der stellvertretenden Werkstattleitung Inka Krefting und Produktionsleiter Lars Ahlborn besuchten sie dann verschiedene Abteilungen der Werkstatt für behinderte Menschen in Volmarstein. Mit der Firma Püschel Elektrotechnik GmbH in Wetter-Wengern lernte die neue Chefin der Arbeitsagentur ein mit der Werkstatt sehr eng kooperierendes Tochterunternehmen kennen, das eine Vielzahl von Praktikumsplätzen und ausgelagerten Werkstattarbeitsplätzen bietet. Dort produzieren Arbeitnehmende mit und ohne Behinderung Feinsicherungen und verkaufen diese weltweit.

„Die Arbeit für und mit Menschen mit Behinderungen ist mir eine Herzensangelegenheit. Volmarstein leistet in der Region einen wichtigen Beitrag zur gleichberechtigten Teilhabe am Arbeitsleben“, betonte Lewerenz. Vorstand Markus Bachmann sagte: „Ich freue mich auf eine weiterhin enge und konstruktive Zusammenarbeit. Denn für die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung oder für die Bekämpfung des Fachkräftemangels müssen wir alle Kräfte bündeln.“

Sabine Riddermann, Leiterin des Geschäftsbereichs Rehabilitation und Prävention, lud die Chefin der Arbeitsagentur zu einem zweiten Besuch in Volmarstein ein, um ihr einen Einblick in das Berufsbildungswerks Volmarstein zu geben, in dem rund 340 junge Menschen mit Körperbehinderungen und mit Autismus-Spektrum-Störungen eine Ausbildung absolvieren.

Herausforderung Bildungsaufstieg: „Auch Alis werden Professoren“

Logo201506 30In Deutschland gibt es einen engen Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und Bildungserfolgen – dies zeigt die Bildungsforschung immer wieder auf. Vor diesem Hintergrund lädt das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen am kommenden Dienstag, 25. September, um 18 Uhr zu der Veranstaltung „Herausforderung Bildungsaufstieg“ in die Lobby im Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13, ein. Prof. Dr. Ahmet Toprak (Autor des Buches „Auch Alis werden Professoren“) und Dr. Christina Möller werden aus wissenschaftlicher Perspektive diese Thematik beleuchten. Beide haben selbst den Bildungsaufstieg in höhere Positionen trotz ihrer sozialen Herkunft geschafft. Der Eintritt ist frei.

Besondere Fortbildung

Logo201506 30Die Evangelische Stiftung Volmarstein bietet am Mittwoch, 7. November, eine besondere Fortbildung aus dem Bereich „Unterstützte Kommunikation“ (UK) an. Das Thema lautet „UK für Menschen mit Symbolverständnis“. Zielgruppe sind Fachkräfte und Angehörige aus dem EN-Kreis und Hagen, die mit Menschen umgehen, die in ihrer Kommunikation eingeschränkt sind.

Die Teilnehmer lernen elektronische Kommunikationshilfen wie die Software für iPads kennen. Außerdem geht es um die Möglichkeiten, die diese Hilfsmittel im Alltag konkret bieten. Davon profitieren u.a. Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen wie Down-Syndrom und Menschen mit schweren sprachlichen Beeinträchtigungen.
Die Fortbildung findet von 9 bis 16.30 Uhr im Untergeschoss des Martineums der Stiftung
Volmarstein in Wetter, Von-der-Recke-Straße 20, statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 115 Euro.
Anmeldung bei Christina Panzer, Büro für Unterstützte Kommunikation der Evangelischen Stiftung Volmarstein, Tel. 02335 / 639 20 32, E-Mail panzerc@esv.de. Anmeldeschluss ist der 1. Oktober.

„Philosophie mit Vergnügen“ in der Villa Post

Logo201506 30„Philosophie mit Vergnügen“ – so heißt das philosophische Kursformat der Volkshochschule Hagen, welches am Mittwoch, 26. September, um 18 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, beginnt. Weitere Termine folgen am Mittwoch, 31. Oktober, 21. November und 5. Dezember.

Warum lachte die thrakische Magd, als Thales, der Philosoph aus dem 7./6. Jahrhundert vor Christus, in den Brunnen fiel? Was erreichte Sokrates, wenn er sich weigerte, verbindliche Antworten zu geben? Was hat das alles mit uns persönlich zu tun? Was ist mit unseren Gefühlen? Leben wir in Frieden mit unseren Nachbarn? Von wie viel Freiheit werden unsere Entscheidungen getragen?

In ungezwungener Atmosphäre werden in dem Kurs wesentliche Fragen des Lebens und der Gesellschaft diskutiert. Der Gedankenaustausch mit anderen inspiriert und erweitert den eigenen Horizont. Alle „Freunde der Weisheit“ sind eingeladen, sich mit der Dozentin Dr. Marianne Groten auf den spannenden Weg des Denkens zu begeben. Weitere Informationen zum Kurs 2130 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder unter http://www.vhs-hagen/anmeldung.de.

Ruhrgebiet soll innovativste Bildungs- und Wissensregion Deutschlands werden

Das Ruhrgebiet soll zur innovativsten Bildungs- und Wissensregion Deutschlands aufsteigen, in der alle Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft die gleichen Chancen haben. Dies ist das Ziel der neuen Initiative, die der Regionalverband Ruhr, RuhrFutur und die TalentMetropole Ruhr heute in Essen vorgestellt haben. Zum Auftakt bringt der Kongress ZukunftsBildung Ruhr 2018 am 20. und 21. September mehr als 600 Fachleute aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik in der Philharmonie Essen zusammen. Der öffentliche Kongress steht im Mittelpunkt der TalentTage Ruhr 2018, die vom 19. bis 29. September gleichzeitig in 27 Städten innovative Angebote der Nachwuchsförderung präsentieren.

Kongress ZukunftsBildung Ruhr
Sie wollen die Bildungschancen von jungen Menschen im Ruhrgebiet verbessern (von links): Ulrike Sommer, Oliver Weimann, Bärbel Bergerhoff-Wodopia und Karola Geiß-Netthöfel

„Das Ruhrgebiet ist eine Chancenregion mit einem enormen Potenzial an Talenten“, sagt Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Vorstandsmitglied der RAG-Stiftung und Bildungsbeauftragte des Initiativkreises Ruhr, dessen Leitprojekt die TalentMetropole Ruhr ist. „Die TalentTage Ruhr als bundesweit einzigartiger Bildungsmarathon sowie die Partnerschaft mit dem Regionalverband Ruhr und RuhrFutur sind beste Beispiele dafür, wie sich dieses Potenzial im Schulterschluss aller wesentlichen Akteure heben lässt.“

„In der Metropole Ruhr wird Bildung mehr und mehr zum Motor für regionale Entwicklung“, sagt Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr. „Die vielen guten Beispiele aus der Praxis dürfen nicht modellhaft bleiben, sondern müssen in die Breite getragen werden. Unsere gemeinsame Initiative will sichtbar machen, vernetzen und Allianzen schmieden, um die Bildungs- und Wissensregion weiter zu stärken.“

„Wir können Kooperation“, sagt Ulrike Sommer, Geschäftsführerin der RuhrFutur gGmbH. „Zusammenarbeit von unterschiedlichen Bildungsakteuren zu stiften, zu unterstützen und zu begleiten: Dies ist Teil der DNA von RuhrFutur. Wir wirken gemeinsam mit unseren Partnern für eine Region, die, wie keine andere, jedem Kind und jedem Jugendlichen faire Bildungschancen eröffnet und Aufstieg durch Bildung ermöglicht.“

„11 Tage für Talente“ in jeder zweiten Stadt des Ruhrgebiets RVR und RuhrFutur zählen zu den insgesamt 140 Partnern der TalentMetropole Ruhr, die sich im Rahmen der TalentTage Ruhr engagieren. Unter dem Motto „11 Tage für Talente im Ruhrgebiet“ finden die TalentTage Ruhr bereits zum fünften Mal statt. Bei insgesamt rund 200 Veranstaltungen erwartet die TalentMetropole Ruhr etwa 40.000 teilnehmende Kinder, Jugendliche, Studierende, Eltern, Lehrer und weitere Bildungsexperten – so viele wie noch nie. Initiativen, Hochschulen, Unternehmen, Kommunen, Kammern und Vereine zeigen, wo Talente zu finden sind und wie Nachwuchsförderung dank individueller Bildungsangebote gelingt.

Das Angebot umfasst unter anderem Bewerbertrainings, Messen zu Ausbildung und Studium, Tage der offenen Tür, Workshops zur Selbstbehauptung von Kindern oder Coachings für Eltern. Weitere Höhepunkte sind die Verleihung des TalentAward Ruhr für erfolgreiche Projekte in der Nachwuchsförderung am 20. September sowie die WissensNacht Ruhr des RVR am 28. September.

Erstmals im Programm ist die startupweek:RUHR. Die größte dezentrale Veranstaltungsreihe von und für digitale Startups im Ruhrgebiet wird koordiniert vom ruhr:HUB, der zentralen Anlaufstelle für digitale Wirtschaft in der Region. „Die Gründerszene im Ruhrgebiet wächst dynamisch“, sagt Oliver Weimann, Geschäftsführer des ruhr:HUB. „Die startupweek:RUHR führt junge, motivierte Menschen aus Schule und Studium mit spannenden Angeboten an das Thema Gründung heran.“

Sparkasse lädt zur Teilnahme beim Planspiel Börse ein

Im Rahmen des SchulService‘ lädt die Sparkasse HagenHerdecke wieder zur Teilnahme beim Planspiel Börse ein. Hier haben Hagener und Herdecker SchülerInnen ab 14 Jahre die Möglichkeit, zusammen in einem Team von 4-8 Mitschülern an der Börse zu spekulieren.

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Ziel dieses Spieles ist es, erfolgreich mit Wertpapieren zu handeln. Die besten drei Teams gewinnen echte Geldpreise. Im letzten Jahr kamen die Sieger von den Berufskollegs Cuno I und Cuno II.
Die Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigen immer wieder, wie viel Spaß die Schüler an dem Spiel haben und wie wichtig für sie die Erfahrung mit dem Wertpapierhandel ist. Wer einmal dabei war, wird Wiederholungstäter und das mit gutem Recht. Seit 35
Jahren bietet die Sparkasse HagenHerdecke dieses beliebte Online-Strategiespiel an. Wer keinen PC oder Laptop hat, kann sich einfach die App zum Spiel auf sein Handy downloaden.
Mehr Informationen zum Spiel gibt es hier: planspielboerse.de/skhahe.
Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich ab sofort über ihre Schule oder direkt bei der Sparkasse anmelden: planspiel-boerse@skhahe.de

Schon jetzt anmelden: Fortbildung für Lesepaten

Leseförderung ist eine komplexe Sache. Das Vorlesen von Büchern, das Erzählen von Geschichten und Betrachten von Bilderbüchern ist für die Entwicklung der Kinder wichtig. Die Hagener Stadtbücherei bietet im Rahmen des Projektes „Leselotsen“ in Kooperation mit dem Quartiersmanagement der Stadt Hagen am Mittwoch, 26. September, von 10 bis 15 Uhr eine Fortbildung für aktive Vorlesepaten und Leselotsen, aber auch für neue Interessierte an.

Die Referentin Sabine Schulz gibt Tipps, eine Vorlesestunde spannend und abwechslungsreich zu gestalten. Dazu gehören kreative Methoden der Bilderbuchbetrachtung, Informationen zu  Schachtelgeschichten oder die Präsentation der Geschichte mit Hilfe einer Papierbühne oder einem Erzählkoffer.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon 02331/207-3591 oder E-Mail verena.lueckel@stadt-hagen.de.

Anmeldung für Kitas ab 1. Oktober möglich

Eltern, die im nächsten Jahr ab dem 1. August einen Platz in einer Kindertageseinrichtung für ihr Kind benötigen, können sich vom 1. Oktober bis 30. November dieses Jahres in einer Kita ihrer Wahl in die Vormerkliste eintragen lassen. Eltern, die sich bereits im Vorjahr eingetragen und bislang keinen Platz erhalten haben, müssen sich in diesem Jahr erneut in der Liste vormerken lassen.

Anlässlich des Anmeldeverfahrens laden die städtischen Kitas zu einem Infotag oder einem Tag der Offenen Tür ein. Eltern können mit ihren Kindern an diesen Tagen die Räumlichkeiten besichtigen, pädagogische Fragen stellen und sich über das Konzept der Einrichtung ihrer Wahl informieren.

An folgenden Terminen sind die Kitas geöffnet: Boele, Poststraße 26, 5. Oktober, 9 bis 12 und 14 bis 16 Uhr; Helfe, Am Bügel 20, 17. Oktober, 9 bis 12 und 14 bis 16 Uhr; Helfe, Eschenweg 36, 9. Oktober, 9 bis 12 und 14 bis 16 Uhr; Fley, Heigarenweg 9, 10. Oktober, 8 bis 11.30 und 14 bis 16 Uhr; Eckesey, Droste-Hülshoff-Straße 43, 12. Oktober, 9 bis 12 und 13 bis 15 Uhr; Stadtmitte, Konkordiastraße 19-21, 6. Oktober, 9.30 bis 12.30 Uhr; Remberg, Elbersstiege 16, 26. September, 14 bis 18 Uhr; Emst, Haßleyer Straße 35, 12. Oktober, 15 bis 17 Uhr; Boloh, Hovestadtstraße 2, 10. Oktober, 15 bis 18 Uhr; Tondernsiedlung, Tondernstraße 24, 27. September, 18 bis 19.30 Uhr; Wehringhausen, Gutenbergstraße 13, 10. Oktober, 14.30 bis 17.30 Uhr; Wehringhausen, Eugen-Richter-Straße 75, 4. Oktober, 8.30 bis 11.30 Uhr und 14 bis 15.45 Uhr; Haspe, Stephanstraße 8, 26. September, 9 bis 15 Uhr; Haspe, Am Gosekolk 2, 15. Oktober, 14 bis 15.30 Uhr; Haspe, Martinstraße 30, 29. September, 9 bis 13 Uhr; Haspe/Quambusch, Twittingstraße 19, 28. September, 15 bis 18 Uhr; Hohenlimburg, Sudetenstraße 14, 20. September, 15 bis 17 Uhr; Hohenlimburg, Wiesenstraße 7a, 12. Oktober, 16 bis 18 Uhr; Hohenlimburg, Wilhelmstraße 12-14, 11. Oktober, 15 bis 17.30 Uhr; Eilpe, Franzstraße 51, 10. Oktober, 14.30 bis 16.30 Uhr; Rummenohl, Oelmühler Straße 11, 10. Oktober, 9.30 bis 11.30 und 14 bis 15.30 Uhr.

Die Termine der Infotage der Kitas freier Träger können Eltern bei der jeweiligen Einrichtung erfragen. Die Platzzusage oder -absage wird den Eltern Ende Januar 2019 mitgeteilt.

Heute: Instrumentenkarussell an der Max-Reger-Musikschule

Ein neues „Instrumentenkarussell“ beginnt am heutigen Montag, 10. September, um 16 Uhr an der Max-Reger-Musikschule, Dödterstraße 10, für Kinder ab sechs Jahren. Im Laufe von fünf Monaten lernen die Kinder unter fachlicher Anleitung verschiedene Instrumente kennen und erhalten Gelegenheit, erste Spielerfahrungen zu sammeln. Der Kurs bietet eine Entscheidungshilfe bei der Wahl eines geeigneten Instrumentes für einen weiterführenden Unterricht an der Musikschule. Anmeldungen hierfür sind noch möglich. Ausführliche Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/207-3142 oder musikschule@stadt-hagen.de

Herausforderung Bildungsaufstieg

Inspiriert durch das Buch „Auch Alis werden Professoren“ von Prof. Dr. Ahmet Toprak lädt das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen am Dienstag, 25. September, um 18 Uhr zu der Veranstaltung „Herausforderung Bildungsaufstieg“ in die Lobby im Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13, ein.

Aktuelle Zeitdiagnosen zeigen, dass soziale Aufstiege aus unteren in obere Statuspositionen seltener werden. Beispielsweise ist eine Karriere zur Professur für Personen aus Arbeiterfamilien heute schwieriger als noch vor wenigen Jahrzehnten. Außerdem schwindet langsam der Glaube, mit Fleiß und starkem Willen alles erreichen zu können. Auch immer wiederkehrende Befunde aus der Bildungsforschung zeigen, dass es in Deutschland einen engen Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und Bildungserfolgen gibt.

Dazu werden Prof. Dr. Ahmet Toprak und Dr. Christina Möller aus wissenschaftlicher Perspektive diese Thematik beleuchten, welche selbst den Bildungsaufstieg in höhere Positionen trotz ihrer sozialen Herkunft geschafft haben. Der Eintritt ist frei.

Erfolgreicher Start der Workshop-Reihe zur Digitalisierung

 

Hagen | Auf großes Interesse ist gestern die Informationsveranstaltung zur Workshopreihe „Digital Scouts Märkische Region – Wege zur Digitalisierung für KMU“ in der agentur mark GmbH gestoßen. Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus kleinen und mittleren Unternehmen waren gekommen, um zu erfahren, auf welche Art und Weise sie von der Teilnahme an den Workshops profitieren und die Digitalisierung in ihren Unternehmen voranbringen können.

Nach der Begrüßung durch agentur mark-Geschäftsführerin Kirsten Kling veranschaulichte Marco Petracca, PSV Marketing GmbH Siegen, in seinem Einstiegsvortrag zum Thema „Zum Umdenken verdammt“ anhand von Beispielen die Bedeutung der Digitalisierung für Unternehmen. Es sei notwendig, sich vor Augen zu führen, dass sich die Anforderungen an Unternehmen geändert hätten. Nicht das „Was“, sondern das „Warum“ sei hier entscheidend. Im Mittelpunkt stünden die Bedürfnisse der Kunden: „Wie müssen verstehen, was der Kunde will und was ihn an uns nervt.“ Vor diesem Hintergrund käme man als Unternehmen an der Digitalisierung nicht vorbei: „Wir sind alle Rechtsfahrer, die Welt fährt jetzt aber links.“

Im Anschluss stellten Jun.-Prof. Dr. Thomas Ludwig vom Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Siegen und Johanna Muhl von der agentur mark die Inhalte und den Ablauf der Workshopreihe vor. In den einzelnen Veranstaltungen lernen die Teilnehmenden das notwendige Handwerkszeug zur Digitalisierung kennen und werden befähigt, Digitalisierungsstrategien für das eigene Unternehmen zu entwickeln und anzustoßen. Dies erarbeiten sie sich anhand eigener Praxisbeispiele und Themen. Je nach Bedarf der Teilnehmer wird die Reihe durch Beratungs- und Unterstützungsangebote regionaler Partner ergänzt. Offizieller Start der Reihe ist am 9. Oktober in der SIHK zu Hagen.

Ausbildung oder Duales Studium zum Steuerprofi?

Im Rahmen der berufskundlichen Inforeihe der Agentur für Arbeit Hagen
stehen am Donnerstag, 6. September 2018, die Ausbildungsgänge zum/zur
Finanzwirt/in bzw. Diplom-Finanzwirt/in im Mittelpunkt. Die Veranstaltung
beginnt um 16 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ), Körnerstraße 98 –
100, in Hagen.
Wer die Fachoberschulreife oder einen vergleichbaren Abschluss hat, dem bietet
sich auch die Möglichkeit einer Ausbildung beim Finanzamt zur Finanzwirtin / zum
Finanzwirt an. Sie dauert zwei Jahre und besteht aus einer Theoriephase an der
Landesfinanzschule Nordrhein-Westfalen und einer berufspraktischen Ausbildungszeit
in einem Finanzamt.
Interessenten mit Fachhochschulreife oder Abitur können im Schloss Nordkirchen
studieren und werden in einem dreijährigen Studium mit Gehalt zur DiplomFinanzwirtin (FH) / zum Diplom-Finanzwirt (FH) ausgebildet. Steuerrechtliche
Studien wechseln sich mit einer praktischen Ausbildung im Finanzamt ab. Fachleute
aus den heimischen Finanzämtern informieren am Donnerstag über die Wege,
Steuerexperte zu werden.
Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich speziell an Schulabgänger 2019.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

HagenSchule startet innovative Oberstufe

Aufnahme für kommendes Schuljahr beginnt

Hagen | Seit Anfang vergangener Woche lernen Schülerinnen und Schüler in der neuen Oberstufe der HagenSchule, um in drei Jahren das Abitur zu erreichen. Gleichzeitig startet die Aufnahme für Schulanfänger im kommenden Schuljahr.

“Als kleine, private Schule nutzen wir innovative Wege des Lernens”, erläutert Schülgründer und geschäftsführender Schulleiter Alexander Flieger am Montag den Weg zur Oberstufe. “Viele Exkursionen, Unternehmensbesuche und projektorientiertes Lernen bereiten optimal auf Beruf und Studium vor”, führt er aus. Die Ausstattung jedes Schülers mit Laptop ermögliche zudem große Anteile des Lernens mit Online-Medien auch außerhalb des Unterrichts. Das Schulhaus an der Lützowstraße sei daher nur Basisstation für das praxisorientierte, selbstgesteuerte Lernen als Kernpunkt der Montessori-Pädagogik.

Mit dieser Woche startet die Grundschule der HagenSchule auch die Aufnahme für das kommende Schuljahr. Eltern, deren Kinder ab August 2019 schulpflichtig werden, können ab sofort Termine für Infogespräche vereinbaren, indem sie sich online vormerken unter: http://www.hagenschule.de/aufnahme/

Beim offenen Elterncafé in der HagenSchule am kommenden Donnerstag, 6. September 2018, um 15 Uhr können sich interessierte Eltern bei aktuellen Eltern und Mitarbeitern aus erster Hand informieren.

Pädagogische Grundlage der HagenSchule sind die Erkenntnisse der italienischen Medizinerin  Maria Montessori, die bereits vor rund 100 Jahren das individuelle Lernen eines Kindes wissenschaftlich untersucht hat. Auch für jeden Erwachsenen ist es klar, dass Lernen dann am besten funktioniert, wenn man selbst für das Thema motiviert ist und mitentscheiden kann. Daher betont die HagenSchule dieses individuelle und demokratische Lernen. Dass dieser Weg erfolgreich ist, zeigt das Ergebnis der jüngsten zentralen Abschlussprüfung, bei der alle Zehner-Schüler bestanden haben und zwei Drittel der Schüler die Oberstufenqualifikation erreicht haben.

Die HagenSchule wächst über die Stadt Hagen hinaus; Kinder und Jugendliche aus Schwerte, Iserlohn, Herdecke, Dortmund, Witten, Wuppertal, Schwelm und Umgebung kommen täglich zum Lernen nach Hagen.

Info und Anmeldung im Internet: www.hagenschule.de

Vormerkung für Gespräche per Internet (www.hagenschule.de/aufnahme ) oder über das Sekretariat: Tel. 02331 340 00 70.

Über die HagenSchule:

Die HagenSchule ist eine private, ökumenische Montessori-Schule für die Primarstufe und Sekundarstufe I. Die HagenSchule macht im Dreiklang von Lehrern, Schülern und Eltern Kinder fit fürs Leben. Unter einem Dach lernen Schüler von der 1. bis zur 11. Klasse in altersgemischten Lerngruppen im gebundenen Ganztag. Ein vielfältiges Angebot für Musik, Fremdsprachen und Sport ermöglicht einen rhythmisierten Tagesablauf mit Phasen der Konzentration/Anspannung und Bewegung/Entspannung. Die in diesem Jahr neu-gestartete Oberstufe ermöglicht den Weg zum Abitur.

 

„Einfach spitze, dass ihr da seid…“

Die Aufregung des ersten Schultags war schnell verflogen. Warmherzig hatte Annemarie Schünadel die 12 i-Dötzchen begrüßt: „Ihr werdet eine fröhliche Schulzeit erleben“, versprach die Leiterin der Oberlinschule beim Begrüßungs-Gottesdienst in der Martinskirche. Und Lehrer sowie ältere Schüler stimmten ein Lied an, das zu diesem Tag bestens passte: „Einfach spitze, dass ihr da seid…“, sangen sie für die „Neuen“, die nun an der Förderschule der Evangelischen Stiftung Volmarstein ihre Schullaufbahn starten.

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„Jeder von euch kann etwas Einzigartiges“, sagte Diakon Andreas Vesper, der den Gottesdienst zelebrierte, in Richtung der 12 Mädchen und Jungen mit Behinderung. Und: Unabhängig von Herkunft, Sprache oder Behinderungsform – jeder werde optimal gefördert.

Die „Neuen“ bilden zwei Klassen mit den Namen „Ponys“ und „Löwen“. Es gibt  zwei Klassenlehrer-Teams – und zwar Ingrid Baltruschat / Klaudia König-Bullerjahn sowie Thorsten Hintz / Gloria Beckmann / Kerstin Beste-Utermann.

Ausdrücklich bedankte sich Schulleiterin Annemarie Schünadel bei der Hagener Eisenbahner-Wohnungsgenossenschaft (EWG), die die Oberlinschule regelmäßig unterstützt. Auch diesmal bekam jeder Schulanfänger ein Starter-Set mit Stiften und Malkasten. Außerdem übergab die EWG eine Spende in Höhe von 300 Euro, die traditionell für die Ausstattung der Klassenräume der neuen Oberlinschüler verwendet wird.

Nach dem Gottesdienst stand für die Kinder die erste Schulstunde an. Währenddessen wurden die Eltern von Mitgliedern des Förderervereins der Oberlinschule mit Kaffee und Kuchen versorgt. Schnell war der erste Schultag vorbei. Ab Montag beginnt dann der „richtige“ Schulalltag.

BBW-Azubis zu Besuch im Kanzler-Bungalow

Ein Stück lebendige Zeitgeschichte haben rund 20 Auszubildende des Berufsbildungswerks der Evangelischen Stiftung Volmarstein erlebt:  Bei einer Exkursion zum Haus der Geschichte in Bonn schauten sie sich auch im ehemaligen Kanzler-Bungalow um. Dort wohnten die Bundeskanzler Kiesinger, Brandt, Schmidt, und Kohl und empfingen Staatsgäste.

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„Für unsere Auszubildenden war der Tag hochinteressant“, so das Fazit von Uwe Schütz und Jürgen Gathmann. Die beiden Ausbilder aus dem kaufmännischen Bereich hatten die Tour für die Jugendlichen mit Behinderung organsiert.

Wirtschaftswunder, Ölkrise, Mauer-Öffnung – solche wichtigen Abschnitte der Nachkriegszeit werden im Haus der Geschichte anschaulich dargestellt. Im Kanzler-Bungalow ging die Gruppe aus Volmarstein durch die Räume, in denen z.B. Bundeskanzler Helmut Kohl mit Englands Premierministerin Margaret Thatcher, Frankreichs  Staatspräsident Francois Mitterrand oder US-Präsident Roland Reagan zusammen gesessen und Weltpolitik gemacht hatten. Die Besucher standen auch vor der kugelsicheren Glaswand an der Terrasse, die zu Helmut Schmidts Zeiten angebracht worden war. Es galt, den Kanzler vor einem Terroranschlag der RAF zu schützen.

Einmal jährlich gibt es im kaufmännischen Ausbildungsbereich des Berufsbildungswerks solch eine besondere Exkursion. Im kommenden Jahr ist ein Besuch des Nixdorf-Museums in Paderborn geplant. In dem Computer-Museum geht es um das Mega-Thema „Digitalisierung“.

„Sozialer Arbeitsmarkt wichtig für die Region“

René Röspel und Ralf Kapschack: Sozialer Arbeitsmarkt wichtig für die Region

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Die beiden Abgeordneten Ralf Kapschack (links) und René Röspel waren
sich mit der Geschäftsführerin des Jobcenters Hagen Andrea Henze einig,
dass ein sozialer Arbeitsmarkt nötig und sinnvoll ist.

„Mit einem sozialen Arbeitsmarkt erhalten nicht nur langzeitarbeitslose
Menschen eine neue Perspektive auf Beschäftigung, sondern auch die
Gesellschaft profitiert, wenn wir Arbeit statt Arbeitslosigkeit
finanzieren.“ Davon zeigen sich die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten
Ralf Kapschack (EN Nord) und René Röspel (Hagen/EN-Süd) überzeugt, die
jetzt mit der Geschäftsführerin des Jobcenters Hagen Andrea Henze über
die Notwendigkeit und die Möglichkeiten eines sozialen Arbeitsmarktes
gesprochen haben. Dabei waren sich alle Beteiligten einig: Ein sozialer
Arbeitsmarkt wäre nicht nur für die betroffenen Langzeitarbeitslosen,
sondern auch für die Region ein großer Schritt in die richtige Richtung.
Dafür müsse der Bund aber genügend Geld in die Hand nehmen, und
Langzeitarbeitslose müssten früher als bisher vorgesehen von der neuen
Förderung profitieren.
Trotz der sinkenden Arbeitslosigkeit sind im Job-Center-Bereich Hagen
weiterhin mehr als 12.000 Menschen langzeitarbeitslos und finden in der
insgesamt guten Situation auf dem Arbeitsmarkt keine Arbeit. Oftmals
erschweren fehlende Schul- oder Berufsabschlüsse oder andere Hindernisse
die Vermittlung. Viele langzeitarbeitslose Menschen kämpfen zudem mit
gesundheitlichen oder sozialen Problemen, die sich durch die lange
Arbeitslosigkeit weiter verschlechtern.
„Arbeit ist auch immer eine Form der sozialen Teilhabe, denn Arbeit gibt
den Menschen Selbstachtung, eine geregelte Tagesstruktur und regelmäßige
soziale Kontakte“, sind Kapschack und Röspel sicher. Sie setzen sich
seit vielen Jahren für einen sozialen Arbeitsmarkt ein. Nun sei das
Thema erfolgreich von der SPD in den Koalitionsvertrag der Großen
Koalition eingebracht worden, freuen sich die beiden heimischen
Bundestagsabgeordneten: „Jetzt geht es um die Umsetzung.“
Mit Andrea Henze sprachen Kapschack und Röspel auch über das
Positionspapier zu den Bedingungen des sozialen Arbeitsmarktes, das
gerade gemeinsam von der Stadt Hagen, dem DGB, der SIHK und der
Handwerkskammer an die Bundespolitik gerichtet worden ist. Neben der
Forderung nach einer Vergütung auf Basis der ortsüblichen Tariflöhne
sollen gemäß diesem Papier auch andere Fördervoraussetzungen gelten:
vier statt wie bisher vorgesehen sieben Jahre Leistungsbezug sollen für
eine Teilnahme ausreichen. Andrea Henze betonte, dass bei guter
Finanzierung eine Vielzahl von Arbeitsplätzen geschaffen werden könnten,
die nicht nur für die betroffenen Menschen einen großen Schritt
darstellen: „Das kann auch zu einer Entlastung der kommunalen Haushalte
führen, wenn Kundinnen und Kunden des JobCenters aus dem Leistungsbezug
fallen.“
Kapschack und Röspel sind sich nach dem Gespräch einig: „Nicht nur die
Langzeitarbeitslosen in unserer Region, sondern auch Hagen und der
EN-Kreis werden von einem sozialen Arbeitsmarkt profitieren.“ Jetzt gehe
es darum, den Koalitionspartner von diesen sinnvollen Forderungen zu
überzeugen, auch wenn sie über die Koalitionsvereinbarungen hinausgehen,
„nur so schaffen wir eine wirkliche neue Teilhabechance für
Langzeitarbeitslose.“

Schlau machen beim NRW-Tag

Das Ministerium für Schule und Bildung präsentiert die Lehrerkampagne in Essen

Am Wochenende feiert das Land Nordrhein-Westfalen seinen 72. Geburtstag in Essen. Mit dabei: Das Ministerium für Schule und Bildung (MSB), das unter dem Motto „Schlau machen – Lehrer werden“ Jugendliche und ihre Familien dazu einlädt, sich über ihre berufliche Zukunft in Nordrhein-Westfalen zu informieren.

Im Mittelpunkt des Auftritts steht die aktuelle Werbekampagne, die dazu aufruft, Lehrer oder Lehrerin in NRW zu werden. „In unseren Schulen sollen unsere Kinder und Jugendlichen beste Bildung bekommen. Dafür brauchen wir ausreichend Lehrerinnen und Lehrer, die die Talente unserer Schülerinnen und Schüler fördern und sie fit machen für die Zukunft“, sagt Ministerin Yvonne Gebauer zur großen Bedeutung des Lehrerberufs, der in Essen auf dem NRW-Tag besondere Aufmerksamkeit erfährt.

Ganz im Sinne des familienfreundlichen Bürgerfestes setzt die Präsentation im MSB-Zelt auf eine Kombination aus Informationen, Beratung, Give-Aways und Mitmach-Aktionen. So können zum Beispiel Familien mit kleinen Kindern Sonnenkäppchen basteln. Ein großformatiges Holzpuzzle mit Schlagworten zu schulpolitischen Kernthemen bietet Anknüpfungspunkte für (Beratungs-)Gespräche. Zusätzlich wird ein Aktionskünstler mit Ballonskulpturen in NRW-Farben für Aufmerksamkeit sorgen.

Das Zelt des MSB ist auf der sogenannten „Landesmeile“ der nordrhein-westfälischen Landesregierung in der Essener Innenstadt vertreten. In dem Gebiet vom Burgplatz über die Kettwiger Straße und den Kardinal-Hengsbach-Platz bis zum Domhof stellen sich die Ministerien des Landes am Samstag, 01.09.2018, von 10.00 bis 19.00 Uhr und am Sonntag, 02.09.2018, von 11.00 bis 18.00 Uhr vor. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben an den Ständen spannende Einblicke in ihren Arbeitsalltag und stehen gerne für Fragen zur Verfügung. Abgerundet wird die NRW-Ministerien-Meile durch eine Bühne, auf der an zwei Tagen ein abwechslungsreiches Programm geboten wird.

Weitere Informationen zum NRW-Tag in Essen unter http://url.nrw/NRW-Tag2018.

für Hagen & Region seit 2007 aus der Hagener City