Archiv der Kategorie: Kultur

„Schnittstellen“ – Ausstellung im Kunst- und Atelierhaus Hagen

Experimentelle Collagen und Scherenschnitte von Jacobsen und Völlmecke am 4. November 2018 „Schnittstellen“ – Ausstellung im Kunst- und Atelierhaus Hagen weiterlesen

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Ehrung auch an Günter Lamprecht – diesmal zwei Ehrendarsteller-Preise beim Hagener Kurzfilmfestival!

judy-winter_Hans Leicher . | Hagen | Dass Judy Winter in diesem Jahr beim 6. Hagener Kurzfilmfestival „Eat My Shorts“ den Ehrendarsteller-Preis bekommt und sich auch am Festival-Tag, Freitag 09.11.2018, im Rathaus an der Volme in das Goldene Buch der Stadt Hagen einträgt, das war für Festival-Direktor Benhard Steinkühler bei der Verkündung während der Pressekonferenz schon eine besondere Freude.
Rund vier Wochen vor dem Festival gibt es aber noch eine weitere Neuigkeit, die das großartige Hagener Film-Event auszeichnet:

Günter Lamprecht„Mit großer Freude erwarten wir im Rahmen des Filmfestes in NRW einen Gast, den man ruhig als eine große deutsche Schauspieler-Legende bezeichnen kann. Ihm wird zusammen mit der weiblichen Grand Dame des Films und Fernsehens einen Ehrendarsteller-Preis verliehen. Günter Lamprecht und Judy Winter. Gleichzeitig werden sich die die Beiden am Freitag,den 9.11.18 um 14.00 Uhr im Rathaus an der Volme ins GOLDENE BUCH der Stadt Hagen eintragen,“ so Bernhard Steinkühler.

Und wer einzuschätzen weiß, mit wie viel Herzblut Bernhard Steinkühler an seinem „Baby“, dem Kurzfilmfestival, hängt, der sieht sein freudiges Lächeln und seine fast kindlich strahlenden Augen bei dieser besonderen Nachricht vor den eigenen Augen.
Die Zeit der Überraschungen bis hin zum Festival im Hagener CineStar scheint also noch nicht vorbei. Wir sind weiter gespannt.

6. Hagener Kurzfilmfestival „Eat My Shorts“

Das Kurzfilmfestival „Eat My Shorts“ ist zu einer festen Institution in Hagen geworden und hat eine Bedeutung weit über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus erreicht.

Eine beeindruckend große Anzahl an Kurzfilmen wurde dem Organisationsteam des 6. Hagener Kurzfilmfestivals „Eat My Shorts“ eingereicht und übertraf alle Erwartungen. Damit hat sich „Eat My Shorts“ erfolgreich in Deutschlands Kurzfilmfestivalszene etabliert und einen großen Stellenwert in diesem Genre erlangt.

Zum sechsten Mal wird Bernhard Steinkühler, Festivaldirektor und Gründer des Hagener Kurzfilmfestivals „Eat My Shorts“, am 9.11.2018 den Roten Teppich für Filmstars und Ehrengäste ausrollen lassen und wieder sechs anspruchsvolle Kurzfilme präsentieren. Damit bietet er erneut jungen Filmemachern eine großartige Plattform zur Vorstellung ihrer Kurzfilme – sechs Beiträge, die die große Bandbreite dieser „Shorts“ zeigen.

Diese „Shorts“ sind Kurzfilme, die gezeigt werden wollen!
Diese „Shorts“ sind kurzweilig, skurril, abwechslungsreich, verwirrend, kreativ, lustig und regen im besten Fall zum Nachdenken an!

Auch in diesem Jahr verleiht wieder eine hochkarätige Jury den Filmpreis „ADAM“ und Preisgelder an junge Filmemacher. Die Düsseldorfer Künstlerin Ivana Hammerle-Szmyt wird wie in den Vorjahren dem/der Gewinner*in ein selbst angefertigtes Gemälde überreichen.

Neben dem bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb wird zum 3. Mal im HAGENER FILM-FENSTER der Blick auf das filmische Schaffen der freien Produktionen in Hagen geworfen, deren Gewinner sich ebenfalls über einen Preis freuen dürfen.

Besuchen Sie das Hagener Kurzfilmfestival „Eat My Shorts“. Es verspricht einen unterhaltsamen Abend mit beeindruckenden Kurzfilmen und interessanten Begegnungen mit Filmfreunden, Jurymitgliedern und interessanten Gästen.

Das Festival startet bereits am 8.11.2018, 19:30 Uhr, im CineStar mit einem Eröffnungsfilm, dem Road Movie /Doku“Sie nannten ihn Spencer“, in Anwesenheit des Regisseurs des Films Karl-Martin Pold aus Österreich.

WANN UND WO:

DONNERSTAG, 8.11.2018, 19:30 Uhr – CineStar – Der Filmpalast Hagen, Springe 1, 58095 Hagen
ERÖFFNUNGSFILM:
 „Sie nannten ihn Spencer“ (FSK 6 J.)
Anwesend Regisseur Karl-Martin Pold und ein Überraschungsgast

Karten an der Kasse direkt im CineStar Hagen und online www.cinestar.de:

Kartenpreis 12 € + 1,20 € Kinogebühr

FREITAG, 9.11.2018, 19:00 Uhr – CineStar – Der Filmpalast Hagen, Springe 1, 58095 Hagen
KURZFILMFESTIVAL:
17:30 – 18:10 Uhr: Roter Teppich – Ankunft der Jury im unteren Foyer
18:45 Uhr: Einlass Kinosaal 2
19:00 Uhr: Vorstellung der Jury und Gäste durch Moderatorin Nina Maas
Begrüßungsworte des Oberbürgermeisters der Stadt Hagen Erik O. Schulz
Präsentation der sechs nominierten Kurzfilme / Verleihung des ADAM und Preise
22:30 Uhr: After-Show-Party im Hotel „Auf’m Kamp“ mit Live Acts
Moderation: Melanie Scheiter

SAMSTAG, 10.11.2018, 12:30 – 13:30 Uhr
ROUND-TABLE:
Filmischer Austausch zwischen den Filmemachern (auch die vom Hagener Film-Fenster gemeldeten Filmemacher), Schauspielern, Produzenten im Hotel „Auf’m Kamp“, Selbecker Stieg 26, 58091 Hagen.

TICKETS KURZFIMFESTIVAL
Filmfestival Kino + Fingerfood: 19 €/p.P.

Vorverkauf:
HagenInfo im Kundencenter, Körnerstr. 25, 58095 Hagen
Haar & Mode Lepak, Boelerstr.104, 58097 Hagen
VVK online: https://www.eatmyshorts-festival.de/tickets-kaufen/ oder per Mail:info@eatmyshorts-festival.de

DIE JURY
Schauspieler, Regisseure und Kulturbegeisterte werden am Ende des Kurzfilmfestivals darüber entscheiden, wer welche Auszeichnung entgegennehmen darf. (https://www.eatmyshorts-festival.de/festival-2018/die-jury-2018/)

Judy Winter (Schauspielerin – „Und Jimmy ging zum Regenbogen“, „Marlene“,“Mutter muß weg“, „Neues vom

Wixxer“)
Elisabeth Brück (Schauspielerin – „Tatort“-Kommissarin, „Herzblut“, „Hänsel und Gretel“)
Katja Woywood (Schauspielerin – „Alarm für Cobra 11“, „Das Traumschiff“, „Seraphim Falls“)
Jochen Nickel (Schauspieler – „Schindlers Liste“, div. „Tatort“, „WaPo Bodensee“)
Claude-Oliver Rudolph (Schauspieler – „Das Boot“, „James Bond – Die Welt ist nicht genug“, „Tatort“, „Tsokos“)
Horst Janson
 (Schauspieler – „Der Bastian“, „SOKO“, „Zwei Kerle aus Granit“,“Steiner- das eiserne Kreuz“)
Eckhard Preuß (Schauspieler, Regisseur, Autor – „Tatort“, Polizeiruf 110″, „Bocksprünge“)
Eric Hordes (Regisseur, Autor – fiktionale Filme und Serien, „Der Gründer“)
Swen Kruse (Sachbuchautor)
Marvin Bittner (Schriftsteller)
Erik O. Schulz (Oberbürgermeister der Stadt Hagen)

Prominente Gäste werden erwartet u. a.
Martin Semmelrogge 
(Schauspieler – “ Das Boot“, “ Schindlers Liste“, „Radio Heimat“, „Breakdown Forest“)
Uwe Fellensiek (Schauspieler – „Manta, Manta“, „SK Kölsch“, „Alarm für Cobra 11“,„Breakdown Forest“)
Tom Barcal (Schauspieler – „Alles was zählt“, „Euro Club“, „Strict Rules“)
Anthony Arndt (Schauspieler – „Der Schattenmann“, „Radio Heimat“, „Die Hütte“, „Pottoriginale“)
Uwe Rohde (Schauspieler – „Aus dem Nichts“, „Der goldene Handschuh“, „Die Buddenbrocks“)

Peter Zingler (Drehbuchautor 19x „Tatort“, „Die Himmelsleiter“)
Sven Martinek (Schauspieler „Morden im Norden“, „Der Clown„, „Agnes und seine Brüder„)

Günter Lamprecht (Schauspieler) „Die Ehe der Maria Braun“,“Berlin Alexanderplatz“,“Babylon Berlin“(2017)

MODERATION
„Lotto-Fee“ Nina Azizi wird auch in diesem Jahr wieder durch den Abend führen.

PREISE / AUSZEICHNUNGEN
Jurypreise: 1. Platz 2 000 € Preisgeld + „ADAM“-Trophäe, 2. Platz 1 000 € Preisgeld, 3. Platz 500 € Preisgeld
Publikumspreis: 500 € Gutschein
Gewinner „Hagener Film-Fenster“: 600 €

Ehrendarsteller-Preise: Judith Winter für ihre vielseitigen künstlerischen Darbietungen

Günter Lamprecht für sein Lebenswerk

VERANSTALTER des Hagener Kurzfilmfestival „Eat My Shorts“:
Kultur und Filmförderverein Hagen in Westfalen e.V., Vorstand Bernhard Steinkühler (Festivaldirektor, Gründer und Juryvorsitzender), 58119 Hagen
https://www.eatmyshorts-festival.de/

„Gegen das Vergessen – 80. Gedenktag zur Pogromnacht 1938“ – vielfältiges Programm in Hagen

Anlässlich des 80. Jahrestages der Pogromnacht (Kristallnacht) hat die Kooperative K mit der Jüdischen Kultusgemeinde Hagen und der Stadt Hagen ein Konzept entwickelt, um an die Ereignisse dieser Nacht und an ihre Folgen zu erinnern. Mehrere Tage der Erinnerung stehen unter dem Motto „Das Klavier an der Volme“. Die Planungsphase begann schon vor einem Dreivierteljahr. Durch enge Zusammenarbeit mit Herrn Mook, Stadt Hagen (Büro des Oberbürgermeisters), ist ein Programm entstanden. Nach derzeitigen Recherchen wird keine andere Stadt in Deutschland ein derartig vielfältiges und stark an jungen Menschen orientiertes Programm anbieten.

K

Am 9. November jährt sich zum 80. Mal einer der unrühmlichsten Tage der deutschen Geschichte. Mit der Pogromnacht begann die systematische Ausgrenzung, Verfolgung und letztendlich Vernichtung unser jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Es ist in Hagen wie in vielen anderen Städten gelebte Verantwortung, an diese schicksalhafte Nacht jedes Jahr mit einer Gedenkveranstaltung zu erinnern. Herr Oberbürgermeister Erik O. Schulz hat die letztjährige Gedenkveranstaltung im Ratssaal im Rathaus an der Volme zum Anlass genommen, seine Verwaltung zu beauftragen, für dieses runde Erinnerungsjubiläum und für die kommenden Jahre eine neue Form der Erinnerungs- und Gedenkkultur zu entwickeln, die insbesondere auch junge Menschen anspricht und mit einbindet. Wie wichtig eine derartige lebendige Erinnerungskultur ist, haben nicht nur die vergangenen Wochen, Stichwort Chemnitz, gezeigt. Die Verharmlosung von im Nationalsozialismus durchgeführten Verbrechen, die Ausgrenzung von Andersdenkenden und Andersaussehenden und eine schleichende Radikalisierung unserer Gesellschaft erleben gerade leider eine unheimliche Renaissance.

Um den 80. Gedenktag zur Pogromnacht am 9. November 1938 auch und gerade für Jugendliche und junge Menschen erlebbarer werden zu lassen, haben sich verschiedene Institutionen – im Einzelnen die Jüdische Gemeinde Hagen, der Jugendring Hagen, der Geschichtsverein Hagen, die Künstlervereinigung Kooperative K, das Theater Hagen, das Rahel van Hagen-Kolleg und die Stadtkanzlei der Stadt Hagen – zusammengeschlossen und insgesamt die folgenden sieben Bausteine geplant und entwickelt:

  1. Kunstinitiative „Das Klavier in der Volme“ der Kooperative K

  2. Aktionen des Jugendring Hagen

  3. Auftritt des Vokalensemble Vigholin

  4. Zentrale Gedenkveranstaltung in/an der Synagoge

  5. Produktion „WEICHEN STELLEN“ des Theater Hagen

  6. Thematisch orientierte Stadtrundgänge in Hagen

  7. Digitale Erfassung der Hagener Stolpersteine

Kunstinitiative „Das Klavier in der Volme“ der Kooperative K

Einen zentralen Baustein der Hagener Erinnerungskultur zur Pogromnacht 1938 hat die Hagener Künstlervereinigung Kooperative K mit der Kunst-Initiative „Das Klavier an der Volme“ entwickelt. Eine ganze Reihe sehr unterschiedlicher kreativer und künstlerischer Aktionen regen den Betrachter gleichermaßen zum Nachdenken und zum Mitmachen an.

Im Folgenden sollen die Programmelemente im Einzelnen vorgestellt werden:

Baustein „Das gelbe Klavier“

In Erinnerung an das am 9. November 1938 in die Volme geworfene Klavier des Fleischers Simon Cohn soll ein gelbes Klavier an unterschiedlichen Standorten im Stadtgebiet zum Einsatz kommen. Die Max Reger-Musikschule wird diese Aktion unterstützen. Musikschulleiter Martin Rösner wird bei seinen Klavierlehrerinnen und –lehrern sowie bei seinen und Schülerinnen und Schülern für eine Beteiligung werben.. Auch an Schulen kann das Klavier transportiert und dort natürlich auch genutzt werden. Dietmar Schneider, Projektkoordinator der Kooperative K, wird eine Excel-Liste vorbereiten, in der die jeweiligen Zeiten und Standorte vermerkt sind.

Baustein „Zahlenbanner an den Brücken“

An der Stelle, an der am 9. November 1938 das Hab und Gut des Fleischers Simon Cohn aus dem Fenster in die Volme geworfen wurde, sollen gelbe an Stahlseilen im Fluss angebrachte Banner an die Zahl der Todesopfer, der zerstörten Synagogen und weitere wichtige Zahlen der Geschichte erinnern.

Baustein „Videoprojektion an der Volmepromenade“

Auf der Seitenfassade des Gebäudes „Märkischer Ring 92“ soll in einer Videosimulation ein gelbes Klavier wieder aus dem Wasser aufsteigen. Symbolisch wird damit zum Ausdruck gebracht, dass es nicht möglich ist, die Zeit zurückzudrehen, gleichwohl aber, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen..

Baustein „Info-Point vor der Synagoge“

Der Info-Point wird in Form eines Containers auf dem Grundstück vor der Synagoge aufgebaut. Er soll täglich zwischen 16:00 und 22:00 Uhr geöffnet sein. In ihm werden Bücher und Begleitmaterial sowie Informationen rund um das Thema der Gesamtaktion angeboten. Außerdem soll hier ein Kommunikationszentrum entstehen und die geplanten Stadtrundgänge sollen von hier starten. Die Bücher kommen vom Bücherladen QUADRUX. Auch die Kooperative K wird noch Informationsmaterial zur Verfügung stellen. Der Container soll darüber hinaus auch Treff- und Ausganspunkt der geplanten Stadtrundgänge sein.

Baustein „Der Gelbe Faden“

Insgesamt 80 Opfernamen von jüdischen Mitbürgern, Widerstandskämpfern und Zwangsarbeitern sollen auf 3 x 0,75 m großen gelben Bannern aufgebracht und im Stadtgebiet an gut einsehbaren Orten (z.B. Brücken) angebracht werden. Die Jüdische Gemeinde hat der Kooperative K eine Liste mit jüdischen Opfern des Holocaust zur Verfügung gestellt. Der Geschichtsverein hat diese um die Namen von Widerstandskämpfern und Zwangsarbeitern ergänzt.

Baustein „Info-Container im Stadtgebiet“

An mehreren Stellen in Hagen sollen 2,50 x 3 m große Info-Container aufgestellt werden, in denen mittels Audioübertragungen über Schicksale jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger informiert werden. Der Hagener Geschichtsverein, die Jüdische Gemeinde Hagen und die Kooperative K haben hier die passenden Geschichten herausgesucht. Alle Übertragungen sollen zweisprachig (deutsch / englisch) erfolgen. Der Geschichts-Projektkurs des Rahel Varnhagen-Kollegs mit seinem Lehrer Pablo Arias hat darüber hinaus angeregt, die Geschichten von Jugendlichen sprechen zu lassen und an einzelnen Standorten auch weitere Sprachen (türkisch / arabisch) mit aufzunehmen. Auch diese Ideen sind von der Kooperative K mit aufgegriffen worden.

Baustein „Die großen Steine in der Volme“

Steine, die mit reflektierenden gelben Stoffen überzogen werden, erinnern an die kleinen Steine, die auf jüdischen Gräbern zu finden sind..

Baustein „Skulpturenbau mit Schülerinnen und Schülern“

Diese vom niederländischen Künstler Leon Duniec unter dem Titel „Zurück in die Zukunft.“ durchgeführte Aktion, in der von Hagener Schülerinnen und Schülern insgesamt 1.400 Ytong-Blöcke als Symbol für 1.400 während der November-Pogrome in Deutschland zerstörten Synagogen individuell gestaltet werden sollen, startet bereits Mitte Oktober in einem 8 x 8 Meter großen Zelt auf dem Theaterplatz an der unteren Elberfelder Straße – bei schlechtem Wetter in einem leerstehenden Ladenlokal in der Volme Galerie. Die Steine werden in drei verschiedenen Formen angeliefert. Am 8. November wird das Zelt dann in den Ferdinand David-Park verlagert, wo auch die kleinen Kunstwerke ausgestellt werden sollen. Die komplette Ausstellung wird danach in Warschau und anschließend in Israel präsentiert.

Baustein „Malaktion Hagener Grund- und Förderschulen“

In der Aktion „Schau mich an. Erkenne Dich in mir.“ sollen sich Schülerinnen und Schüler Hagener Grundschulen auf hellem Stoff in einer Größe von ca. 40 x 80 cm (Breite x Höhe) gegenseitig malen. Ziel des Projektes ist es, dass sich Kinder möglichst unterschiedlicher Herkunft oder Religion gegenseitig malen, sich dabei genau beobachten und Besonderheiten oder Gemeinsamkeiten entdecken, das Interesse und die Empathie füreinander fördern. Anmeldungen der Grund- und Förderschulen, die bereits alle schriftlich über die Aktion informiert wurden, werden unter der Email-Adresse Kooperative@gmail.com entgegengenommen.

Baustein „Ballett in Ladengeschäften“

Geplant sind die Balletttänze in leerstehenden Ladenlokalen in der Stadtmitte und in Wehringhausen. Symbolisch soll dadurch daran erinnert werden, dass viele Bürgerinnen und Bürger 1938 zwar nicht direkt beteiligt waren, aber als Zuschauer hingesehen haben. Compagniemitglieder des Balletts des Theater Hagen haben ihre Unterstützung bereits zugesagt.

Baustein „Lichtinstallationen“

Lichtstrahler auf dem Dach der Hagener Synagoge weisen in alle Himmelsrichtungen und erinnern daran, dass Erinnerung und Gedenken zeit- und raumlos ist.

Baustein „Ausstellungsräume“

Im Millhoff-Center in der Grabenstraße werden sich bildende Künstlerinnen und Künstler mit der Thematik „Erinnerung und Gedenken“ auf unterschiedliche Art und Weise auseinandersetzen.

Baustein „Rückgrat zeigen“

Es werden gelbe Schutzhüllen für Radfahrer produziert, die nicht nur dazu dienen, in der dunklen Jahreszeit besser erkennbar zu sein, sondern auch, um symbolisch Rückgrat zu zeigen und damit Teil einer Gesamtbewegung zu werden.

Baustein „MUT haben“

Das Fotoprojekt MUT des Künstlers Lutz Tim Tölle wird akustisch und optisch auf der Bühne neben der Synagoge neu interpretiert. Die über 2 Meter großen eisernen Buchstaben sind nicht nur Blickfänger, sondern gleichzeitig auch Klangkörper.

Baustein „Botschaft von Oben“

An drei zentralen Orten werden zu einem bestimmten Zeitpunkt, der vorher nicht verraten werden soll, Flyer von Dächern auf die Straße geworfen, die mit konkreten Botschaften versehen sind. Damit wird an die Flugblätter erinnert, die im zweiten Weltkrieg aus Flugzeugen abgeworfen wurden, um die Bevölkerung zu informieren.

Aktionen des Jugendrings Hagen

An den vier dem Gedenktag vorgelagerten Tagen werden an vier weiterführenden Hagener Schulen (Gesamtschule Eilpe, Ricarda-Huch-Gymnasium, Fichte-Gymnasium, Albrecht-Dürer-Gymnasium) Teile einer Wanderausstellung des Fachbereichs Kultur der Stadt Hagen zum Thema „Jugend und Leben im Nationalsozialismus“ präsentiert. Der Jugendring übernimmt die Abstimmung der genauen Ausstellungsorte in den Schulen und liefert im Vorfeld Informationsmaterial an die Schulen. .

Am 9. November wird 19:00 Uhr im Rahmen der Veranstaltung „Gegen das Vergessen“ in der Pelmke der Film „Die Unsichtbaren – Wir wollen leben“ gezeigt. Geöffnet ist die Pelmke bereits ab 17:00 Uhr, so dass vor und nach dem Film ausreichend Zeit für persönliche Gespräche bleibt. Allen weiterführenden Schulen wurden zur Information Plakate zur Verfügung gestellt.

Auftritt des Vokalensemble Vigholin

Am Samstag, 10. November 2018, tritt um 18:00 Uhr das Hohenlimburger Vokalensemble Vigholin im Auditorium des Schumacher Museums auf. Der Chor hat schon mehrere Programme mit hebräischer und jiddischer Chormusik gestaltet, z.B. zur Erinnerung an die Befreiung am 8. Mai 1945 oder eben auch zur Pogromnacht. Der Eintritt ist kostenfrei.

Der gemischte Chor besteht aus ca. 30 Erwachsenen, die seit ihrer Jugend miteinander singen, viele Konzerte geben und auch auf Auslandsreisen gegangen sind. Sie sind kein jüdischer Chor, interessieren sich aber auch sehr für diese Chormusik.

Die Chorleiterin Tela Zabel-Röspel ist Musiklehrerin am Fichte-Gymnasium Hagen und leitet den Chor seit 20 Jahren. Auch im letzten Jahr hat Vigholin die Gedenkfeier im Rathaus Hagen musikalisch umrahmt.

Das Programm beinhaltet jiddische Lieder und Psalmvertonungen, die aus der Zeit vor der Nazi-Verfolgung stammen. Danach folgt ein Block mit Liedern zu Vertreibung und Vernichtung, u.a. von Viktor Ullmann, der die Chormusik im KZ Theresienstadt geschrieben hat. Der letzte Block enthält Lieder aus heutiger Zeit bzw. aus Israel heute. Mit dem Konzert soll gezeigt werden, dass es ein reichhaltiges Musikleben im Judentum gegeben hat und weiterhin gibt und dass man Positives und Negatives nicht vergessen soll.

Das Konzert dauert ca. 65 Minuten, kurze Textansagen machen den Inhalt verständlich.

Gedenkveranstaltung an der Synagoge in der Potthofstraße

Die Gedenkveranstaltung findet am 9. November aufgrund des bevorstehenden Sabbat bereits um 10:30 Uhr an der Synagoge statt. Geplant sind kurze Redebeiträge von Oberbürgermeister Erik O. Schulz und dem Leiter der Jüdischen Gemeinde Hagen, Hagay Feldheim. Darüber hinaus sollen drei Kurzansprachen durch Vertreter bzw. Vertreterinnen des evangelischen Kirchenkreises Hagen/Wetter, des katholischen Dekanats Hagen/Witten und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit gehalten werden. Mitglieder des Jugendclubs des Hagen Theaters übernehmen dazwischen Sprechtexte über einzelne Schicksale jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Da der Innenraum der Synagoge nur rund 100 Besucher fasst, soll auf Wunsch der Jüdischen Gemeinde die Veranstaltung auf einer Bühne hinter der Synagoge stattfinden und auf die andere Volmeseite übertragen werden, wo sich dann weitere Besucherinnen und Besucher platzieren können. Für stehbeeinträchtige Gäste wird es eine Audio- und Video-Übertragung in die Synagoge geben.

Nach der Gedenkveranstaltung sollen alle Besucherinnen und Besucher in eine symbolische Umarmungsaktion zwischen Marktbrücke und Rathausbrücke eingebunden werden.

Gegen 16:00 Uhr soll vor der Synagoge zur Einleitung des Sabbat mit Einbindung verschiedener Chöre ein Gebet mit gemeinsamem Gesang stattfinden.

Produktion „WEICHEN STELLEN“ des Theater Hagen

Bei diesem vom Theater Hagen produzierten Stück geht es um die Schicksale von Kindern, die während der Judenverfolgung im Dritten Reich mit den sogenannten Kindertransporten ins Ausland transportiert wurden und somit dem sicheren Tod entgehen konnten. Der Jugendclub des Theaters Hagen hat sich in seiner theatralen Auseinandersetzung auf geschichtliche Pfade begeben und begegnete dabei mutigen Menschen, die ihr Leben aufs Spiel setzten, um ihnen Unbekannte zu retten. Die Geretteten waren damals Kinder und Jugendliche – teils im selben Alter wie die Spielenden es heute sind. Was bewegte die Retter und warum halfen sie?

Man kann Weichen stellen und etwas verändern, (falsch) abbiegen oder sich stellen, man kann den Lauf der Dinge lenken, etwas beeinflussen, eingreifen, oder einfach nur mitfahren. Entstanden ist ein Zugstück, in dem die Sicht der Kinder und Helfer beleuchtet wird.

Präsentiert wird das Stück zweimal in der Synagoge in der Potthofstraße, und zwar am Donnerstag, 15.11., um 18:30 Uhr und am Sonntag, 18.11., um 16:30 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei. Da die Zuschauerzahl auf knapp 100 Personen beschränkt ist, wird um Anmeldung unter der Email-Adresse miriam.walter@stadt-hagen.de gebeten.

Thematisch orientierte Stadtrundgänge in Hagen

Gleich zwei Gruppen haben sich überlegt, zu der Thematik neue Stadtrundgänge zu entwickeln und anzubieten. Die Jüdische Kultusgemeinde Hagen, die Kooperative K. und der Hagener Heimatbund haben mit der Hilfe von Dr. Günther Müller und Prof. Hermann Zabel unterschiedliche Stadt- und Stadtteilrundgänge entwickelt, welch sich thematisch mit dem Thema „Judenverfolgung während des Nationalsozialismus“ auseinandersetzen. Die Führungen werden am 12., 13. und 14. November jeweils um 15:00 Uhr und am 15. November um 14:00 Uhr jeweils am Info-Container vor der Synagoge starten.

Darüber hinaus hat der Projektkurs Geschichte des Rahel-Varnhagen-Kollegs unter der Leitung seines Lehrers Pablo Arias in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen (Hagener Geschichtsverein, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg, Wirtschaftsbetriebe Hagen, Stadt Hagen – Amt für Geodaten und Liegenschaftskataster und Jüdische Gemeinde Hagen) für den Veranstaltungszeitraum 09. – 18. November Stadtteil-Rundgänge auf Emst und in Hohenlimburg zum Thema „Pogrom und Verfolgung während der NS-Zeit in Hagen“ entwickelt und wird diese auch anbieten. Die genauen Zeiten stehen spätestens Anfang der kommenden Woche fest.

Digitale Stolpersteine

Der Projektkurs Geschichte des Rahel Varnhagen-Kollegs hat unter der Leitung seines Lehrers Pablo Arias noch ein weiteres Projekt gestartet und gemeinsam mit dem Amt für Geodaten und Liegenschaftskataster der Stadt Hagen und dem Hagener Geschichtsverein ein Projekt gestartet, in dem alle in Hagen verlegten Stolpersteine digital erfasst werden. Außerdem wird jeder Stolperstein mit weiteren Informationen zu den betroffenen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern versehen werden. Im Endzustand sollen hier auch audiovisuelle Dateien hinterlegt werden. Ein erster Zugriff auf die digitale Datenbank soll Anfang November möglich sein. Dies wird eine wertvolle Ergänzung für den Fachunterricht in den Hagener Schulen werden.

1.462 Kraniche auf dem Weg nach Hiroshima

Interaktives Projekt im Kunst-Schaufenster beendet

Der Papierkranich gilt in Japan als Symbol für das Glück: Wer 1.000 Kraniche faltet oder dazu beiträgt, für den erfüllt sich ein Herzenswunsch. Das motivierte die Hagener Autorin und Papierkünstlerin Dr. Birgit Ebbert, zusammen mit kleinen und großen Hagenerinnen und Hagenern im Kunst-Schaufenster der Rathaus Galerie Hagen mindestens 1.000 Papierkraniche für den Frieden zu falten.

Ebbert_1000Kraniche (2)

Die Aktion begann Mitte August. „Das Interesse am Projekt war groß, die Altersspanne der über 400 teilnehmenden Besucher reichte von 4 Jahren bis 90 Jahre“, berichtet Birgit Ebbert zufrieden. Sie hat an sechs Terminen mit Interessenten gefaltet und die Kraniche aufgefädelt, um nach und nach das Kunst-Schaufenster mit den Kranichen zu füllen.

Genau 1.462 Kraniche waren es schließlich, die von Hagenerinnen und Hagenern zusammen mit der Künstlerin im Kunst-Schaufenster gefaltet wurden. Sogar eine ganze Grundschule hat sich mit einer Kranich-Spende beteiligt.

Die Papierkraniche sind ein Symbol dafür, dass sich die Menschen nichts sehnlicher wünschen als Frieden auf der Welt. Seit Jahrzehnten finden solche Projekte auf der ganzen Welt statt, Millionen Faltergebnisse landen jährlich im Friedenspark in Hiroshima, wo nun bald auch die Hagener Kraniche eintreffen werden.

1.462 Kraniche auf dem Weg nach Hiroshima

Interaktives Projekt im Kunst-Schaufenster beendet

Der Papierkranich gilt in Japan als Symbol für das Glück: Wer 1.000 Kraniche faltet oder dazu beiträgt, für den erfüllt sich ein Herzenswunsch. Das motivierte die Hagener Autorin und Papierkünstlerin Dr. Birgit Ebbert, zusammen mit kleinen und großen Hagenerinnen und Hagenern im Kunst-Schaufenster der Rathaus Galerie Hagen mindestens 1.000 Papierkraniche für den Frieden zu falten.

Die Aktion begann Mitte August. „Das Interesse am Projekt war groß, die Altersspanne der über 400 teilnehmenden Besucher reichte von 4 Jahren bis 90 Jahre“, berichtet Birgit Ebbert zufrieden. Sie hat an sechs Terminen mit Interessenten gefaltet und die Kraniche aufgefädelt, um nach und nach das Kunst-Schaufenster mit den Kranichen zu füllen.

Genau 1.462 Kraniche waren es schließlich, die von Hagenerinnen und Hagenern zusammen mit der Künstlerin im Kunst-Schaufenster gefaltet wurden. Sogar eine ganze Grundschule hat sich mit einer Kranich-Spende beteiligt.

Die Papierkraniche sind ein Symbol dafür, dass sich die Menschen nichts sehnlicher wünschen als Frieden auf der Welt. Seit Jahrzehnten finden solche Projekte auf der ganzen Welt statt, Millionen Faltergebnisse landen jährlich im Friedenspark in Hiroshima, wo nun bald auch die Hagener Kraniche eintreffen werden.

Werkstatt-Probe zur neuen Ballettproduktion „MOVE ON“

am heutigen Montag, 8. Oktober 2018 um 18 Uhr im Theater Hagen, Großes Haus

foto Movinos.jpg

Die erste Ballettpremiere des Theaters Hagen in dieser Spielzeit (am 13.10.2018, 19.30 Uhr, Großes Haus) präsentiert einen dreiteiligen Abend mit Choreographien von Cayetano Soto („Uneven“), Itzik Galili („Ephemeron“) und Alfonso Palencia („¡Movinos!“, Uraufführung).

Eine Einstimmung zu dieser Premiere bietet die Werkstatt-Probe (ehemals Ballettmatinee) am Montag, 8. Oktober 2018, mit Beginn um 18 Uhr im Großen Haus des Theaters Hagen. Ballettdirektor Alfonso Palencia, Choreograph Itzik Galili und weitere Produktionsbeteiligte sowie Dramaturgin Ina Wragge werden eine Einführung in die Choreographien geben. Und natürlich wird die Compagnie Ausschnitte aus den einzelnen Stücken präsentieren.

Der Eintritt ist frei.

Sonntag: Klavierkonzert in der Hagener Synagoge

Flügel Sybolbild © Hans Leicher. Im Dezember 2016 debütierte das Klavierduo Rimma Gotlib und Alla Margolin sehr erfolgreich mit einem Programm von Tschaikowsky über Schubert bis Strauß. In diesem Jahr knüpft das Duo an diesen Erfolg an und lädt erneut ein zu einem Konzert in der Synagoge.

Das Programm für den 7. Oktober:
Franz Schubert, Fantasie in f-Moll für Klavier zu vier Händen D 940 (Ausschnitte aus dem ersten und zweiten Satz, Allegro molto moderato bzw. largo), Anontin Dvorak, Slavischer Tanz Nr. 2 in e-Moll, eine Suite über israelische Themen für Klavier zu vier Händen, arrangiert von Evgeni Orkin,Verdi, Ouvertüre und Chor der hebräischen Sklaven aus der Oper Nabucco (Fragment) und Brahms, Vier ungarische Tänze Nr. 1, Nr 2 d-Moll, Nr. 6 C-Dur, Nr. 8 a-Moll, Nr 5 f-Moll.

Ort: Synagoge, Potthofstraße 16

Zeit: 7. Oktober, 16.00 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Großer Galaball in der Stadthalle zum 30. des TSC Blau-Gelb

Hagen feiert dieses Jahr einen ganz besonderen Geburtstag – der Tanzsportclub Blau-Gelb Hagen e. V. ist im September 30 Jahre jung geworden. Als Krönung der zahlreichen Veranstaltungen wird dies nun gebührend gefeiert!

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Am Freitag, den 16. November 2018 lädt der TSC in die Hagener Stadthalle (Wasserloses Tal 2) zu einem ganz besonderen Galaball ein. Ab 20:00 Uhr erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Showprogramm und hochkarätige Profis. So begrüßt der TSC unter Anderem die aus der diesjährigen RTL-Staffel „Let’s Dance“ bekannten, Renata und Valentin Lusin; Bronzemedaillengewinner bei der Weltmeisterschaft in der Standardkür bei den Professionals 2017 und Profi-Showtanz-Vizeweltmeister.

Lassen Sie sich durch eine Überraschungsshow verzaubern und genießen Sie die Tanzmusik an diesem Abend einmal live; gespielt von „Ambers Delight“, einer europaweit bekannten Tanzband.

Es stehen insgesamt 560 Eintrittskarten in 5 Kategorien zur Verfügung. Sichern Sie sich Ihre Tischkarten ausschließlich im Vorverkauf beim TSC Blau-Gelb unter Tel. 02331/28174 oder info@tsc-blau-gelb-hagen.de.

Zum Einlass ab 19:00 Uhr wird um Abendgarderobe gebeten!

Der TSC Blau-Gelb Hagen e. V. freut sich, Sie zu diesem außergewöhnlichen Event und dem Highlight des Geburtstagsjahres begrüßen zu dürfen.

Weitere Informationen und den Tischplan finden Sie unter www.tsc-blau-gelb-hagen.de/galaball.html

Werke von Peter Dorn in der Stadtteilbücherei Haspe

Peter Dorn.jpgZur Ausstellungseröffnung von Peter Dorn laden der Förderverein LeseZeichen e.V. und die Stadtteilbücherei Haspe am Freitag, 12. Oktober, um 18 Uhr in die Bücherei am Torhaus, Kölner Straße 1, ein. Dorn ist selbst vor Ort und stellt einige seiner Ölbilder unter dem Titel „Kontraste“ vor.

Seine Bilder sind inspiriert von Eindrücken aus der Natur und dem alltäglichen Leben. Beeinflusst durch die jeweilige Jazzmusik beim Malen entstehen Bilder des Abstrakten und zum Teil Surrealistischen, die dennoch eine innere geometrische Ordnung besitzen. Der Osnabrücker Künstler lebt bereits seit vielen Jahren in Hagen und engagiert sich im Kunst- und Atelierhaus Hagen.

Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auch nach der Eröffnung sind die Bilder zu den üblichen Öffnungszeiten der Stadtteilbücherei Haspe zu sehen. Weitere Infos gibt es unter Telefon 02331/207-4297.

Das Herz der Samba schlägt in Hagen – Gründung der Samba-Trommelgruppe SamBoloh

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Das gemeinnützige Stadtteilforum Eppenhausen e.V. gründet am Tag der Deutschen Einheit Mittwoch, 03.10., von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr die neue Hagener Samba-Trommelgruppe SamBoloh in der Grundschule Boloh, Weizenkamp 3. Alle Erwachsenen und Jugendlichen, die Spaß am Samba-Trommeln, Percussion und rhythmischen Bewegungen haben sind herzlich eingeladen unter fachlicher Anleitung des Bochumer Samba-Perkussionisten und Trommellehrers Hartmut Kluge mittwochs mitzuüben. Gespielt wird Samba Reggae auf brasilianischen Instrumenten wie Surdo (Basstrommel), Repinique, Timbale und Caixa, aber auch Agogos (Doppelglocken) und Shaker werden eingebaut. Die Instrumente werden gestellt. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich, musiziert wird mit Rhythmusgefühl gemeinsam nach Gehör, nicht nach Noten. Nicht das perfekte Beherrschen eines Instrumentes steht im Vordergrund, sondern die pure Begeisterung am gemeinsamen Samba-Trommeln von Jung und Alt. Sambamusik wirkt bei jedem Menschen entspannend und gesundheitsfördernd. Das kreative Zusammenspiel fördert ein gutes Miteinander. Die Teilnahme direkt bei der Gründung der Hagener Samba-Trommelgruppe SamBoloh bietet somit für alle Musikbegeisterten die große Chance, ohne Leistungsdruck, aber mit hoher Eigenmotivation, das alters- und fähigkeitsgemischte Musikensemble SamBoloh mit aufzubauen, zu bereichern und nette Menschen kennenzulernen. Gemeinsam werden nach und nach Trommelarrangements und Choreographien geprobt, das eigene Wohlgefühl gesteigert und zugleich Inklusion und Integration auf breiter Basis gefördert. Gemeinsam wird so das Herz der Samba nach Hagen getragen. Niemand wird beim Trommeln, Rasseln und rhythmischen Bewegungen außen vor bleiben. SamBoloh setzt auf positive Strahlkraft und vielfältige Fördermöglichkeiten von Menschen jeden Alters: Dies gemeinwohlfördernde Anliegen unterstützen auch die AKTION MENSCH und die Sparkassenstiftung Hagen. Wer in der Samba-Trommelgruppe SamBoloh nicht nur mitspielen, sondern das erfrischende Samba-Feeling regelmäßig erleben und spüren möchte, kann sich schnell anmelden per E-Mail an info@hagen-eppenhausen.de, nähere Informationen gibt es telefonisch auch unter 01 72 / 58 40 347 beim 2. Vorsitzenden Hinrich Riemann.

 

 

„Hilfe! Mein Mann heiratet!..“ im Theater an der Volme. Fasten seat belts!

 

Hans Leicher. | Dass es im Theater an der Volme keinen Bühnen-Einheitsbrei gibt, das zeigt die neue Komödie von Stefan Schröder „Hilfe! Mein Mann heiratet! – oder: Die Leiche im Kuhstall“.

Humorvolles Handlungschaos mit viel Wortwitz und Angriffe auf die Lachmuskulatur haben die Stücke, die in den vergangenen Monaten auf den Weg gebracht wurden alle gemeinsam. So auch die neueste Komödie, die am Freitag Abend (28. September) während und nach der Premiere vom Publikum gefeiert wurde.

„Hilfe! Mein Mann heiratet!..“ hat mehr. Das Stück ist jünger, frisch und es hat „Power“. Durch einen immer wieder schnellen Handlungswechsel, wird es sehr kurzweilig. Wiederum bleibt auch das Lokalkolorit nicht aus. Immerhin spielt das Stück ja im ländlichen Hagener Süden.

Das Publikum bleibt wach. Das ist auch notwendig, damit keine der vielen, vielen geschickt platzierten Humor-Salven verpasst wird. Fakt: Wer es ernst und getragen wünscht, der/die ist in dieser Komödie falsch.

Wie immer gibt es an dieser Stelle keine Details über den Inhalt. Schauen Sie sich „Hilfe! Mein Mann heiratet!..“ einfach selbst an und genießen sie einen Abend, der unter dem Motto steht: „Lachen ist gesund!“

Kann es sein, dass eine Adelige einen Rummenohler Bauern heiratet?

Kann es sein, dass sich zu diesem Anlass die High Society im Hagener Süden trifft?

Kann es sein, dass ein Toter im Kuhstall gefunden wird, der von niemandem vermisst wird?

Kann es sein, dass ein Hagener Lokal-TV für dieses Ereignis die Exclusiv Senderechte besitzt?

Alles echt? Oder Fake News?

Wer gut aufpasst, der/die bekommt eine Antwort.

Für Lars Lienen, Carola Schmidt, Stefan Schröder und Alissa Schwichtenberg auf der Bühne ist „Hilfe! Mein Mann heiratet!..“ schauspielerische Konzentrations- und Schwerstarbeit. Alle vier verkörpern jeweils mehrere Rollen die innerhalb kürzester Zeit wechseln. Respekt!

Lars Lienen-Fans kommen bei „Hilfe! Mein Mann heiratet!..“ absolut auf ihre Kosten und in den Genuss seiner schauspielerischen Vielfalt.

Also: Karten sichern und „fasten seat belts“ für die Reise durch eine turbulente Komödie!

Infos, Termine, Tickets: http://www.theaterandervolme.de

„Warum ich Nazi wurde“ – Sven Söhnchen startet am Sonntag regionale Lesereihe

cropped-direktdrantv58logo-051712.pngVor wenigen Wochen erschien im Berlin Story Verlag  ein Buch mit den Biografien früherer Nationalsozialisten. Über 600 Menschen folgten 1934 einem Preisausschreiben des amerikanischen Professoren Theodore Abel und fixierten schriftlich ihre Gründe, welche sie damals veranlasst hatten, sich den Nazis anzuschließen.

Der Journalist Wieland Giebel hat die Schreiben aufbereitet und zu einer Zeit veröffentlicht, in der weltweit erneut zunehmend der Wunsch nach einer starken Führung, einem Führer, zu verzeichnen ist. Die Vorstellungen der Menschen in der damaligen Zeit, zeigen Verbindungen zur heutigen Zeit auf.

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Der Berliner Giebel hat als Herausgeber des Buches sein Einverständnis für Lesungen in der heimischen Region durch den Hagener Ratsherrn Sven Söhnchen gegeben. Dieser präsentiert nunmehr Auszüge aus der 900 Seiten umfassenden Briefsammlung in mehreren Lesungen in Hagen und Umgebung.

„Es gibt Zeiten, in denen findet man nicht die richtigen Worte. Seit fast 25 Jahren bin ich in der (Hagener Kommunal-) Politik aktiv und die Entwicklungen in der Gesellschaft (nicht nur in Deutschland) machen auch mich zunehmend sprachlos.

Dennoch möchte ich mir nie den Vorwurf gefallen lassen müssen, dass ich geschwiegen und Zeitzeichen nicht richtig bewertet hätte.“, so der heimische SPD-Politiker.

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Als passionierter Vorleser hat Söhnchen bereits einige Lesungen durchgeführt (u.a. zu Deniz Yücels Buch „Wir sind ja nicht zum Spass hier“, aber auch unterhaltsame Kostproben aus Ruhrgebietsgeschichten oder typischen Italo-Krimis).

Söhnchen möchte an möglichst vielen Stellen im Stadtgebiet und nahen Umland das Werk präsentieren. Die anstehenden Lesungen sind ein Anfang einer Lesereihe. Gerne können mit dem Hagener Kultur-und Weiterbildungsausschussvorsitzenden weitere Termine vereinbart werden – in Gesprächskreisen, bei Parteien, Sozialverbänden, Gemeinden, Hausfrauenkreisen, an Schulen – oder an weiteren demokratischen Orten.

Den Auftakt zur Lesereihe „Warum ich Nazi wurde“ macht Sven Söhnchen am Sonntag, 30.September 2018 um 17:00 im Emster AWO-Kulturhof. Begleitet wird er musikalisch hierbei von der jungen  Celina Arens, die mit ihrer Querflöte nicht nur im Märkischen Jugendsinfonieorchester fasziniert und dem Klavierspieler Sokhu Jung.

Arens und Jung vertreten bei der Lesung den Verein des Kammermusikfestival Hagen.

Seit einigen Jahren bildet der Verein mit der Emster Arbeiterwohlfahrt (AWO) eine erfolgreiche Kooperation, die sich auch in derartigen Veranstaltungen wiederfindet.

Der Eintritt ist an diesem Nachmittag frei – um eine Spende für die Musiker wird gebeten.

INFORMATIONEN ZUM BUCH:

Die wichtigsten Quellen über die Faszination der Hitler-Bewegung sind 1938 in den USA erschienen, aber bis heute nicht in Deutschland. Theodore Abel (*1896), amerikanischer Soziologe polnischer Herkunft, schreibt 1934 in Abstimmung mit dem NS-Propagandaministerium von Joseph Goebbels ein Preisausschreiben aus, bei dem es 18 Preise zu gewinnen gibt. „Der Zweck des Wettbewerbs ist die Sammlung von Material über die Geschichte des Nationalsozialismus, sodass das amerikanische Publikum sich aus realen, persönlichen Geschichten darüber informieren kann.“
Familiäre Herkunft und der Bildungsweg sollen ebenso geschildert werden wie der Weg zum Nationalsozialismus. Es kommt nicht auf literarische Qualität an, aber es gibt einen klaren Ausschlussgrund: wer lügt, der fliegt. Die Berichte müssen ehrlich und vertrauenswürdig sein.
Es kommen 683 zusammen.

In diesem Buch geht es um die große Menge kleiner Nazis. Die Sammlung von Berichten des amerikanischen Professors polnischer Abstammung, Theodore Fred Abel, ist einmalig, sie ist die wertvollste Primärquelle zur Frage, warum Menschen zu Nazis wurden, was zu ihrer Radikalisierung beitrug. Von den im Sommer 1934 geschriebenen ursprünglich 683 Berichten sind 581 erhalten. Es gibt keine vergleichbaren Quellen, die auch nur annähernd an die Fülle des Materials von 3.700 Seiten, den Reichtum an Details, die Freimütigkeit der Darstellung und die Intensität der Lebensbeschreibungen heran kommt. In diesen unmittelbaren Schilderungen findet sich ungefiltertes Gedankengut, nicht durch Scham späterer Erkenntnisse getrübt, durch Holocaust, Krieg und Untergang. Abel wollte wissen, wer diese Menschen sind, wie die Hitler-Bewegung in ihr Bewusstsein trat. Diese Biogramme beantworten erstmals in die Tiefe gehend Beweggründe und Haltung der Nazis.

Dieses Buch versammelt eine alle Bevölkerungsschichten umfassende Auswahl der aussagekräftigsten Be­richte. Wiederkehrende Motive der Biogramme sind angeschlagener Natio­nal­stolz; die Angst vor sozialem Abstieg; die Sorge, nicht vorwärts kommen zu können; Hass auf Kommunisten und Wut auf das Großkapital.
Dagegen steht der Glaube an die Volksgemeinschaft und die Hoffnung auf den Führer, den Erlöser. Antisemitismus kommt überraschend wenig vor.

Diese einzigartige Sammlung von unschätzbarem Erkenntniswert ist Grundlage der Dokumenta­tion „Hitler – wie konnte es geschehen“ im Berlin Story Bunker.

Herausgeber: Wieland Giebel
ISBN: 978-3-95723-129-1
Verfügbarkeit: erschienen im September 2018
Umfang: 930 Seiten, Großformat 17 x 24 cm
Preis: 49,95€

 

BISHERIGE LESETERMINE / PLANUNG

30.09.2018     17:00 h            AWO-Kulturhof HA-Emst (musikal. Begleitung: Celina Arens & Sukho Jung – Kammermusikfestival Hagen e.V.)

Auf dem Kämpchen 16, 58093 Hagen

Eintritt frei – um Spende für die Musiker wird gebeten

 

10.10.2018     19:30 h            SPD & AWO Vorhalle (musikal. Begleitung: Björn Nonnweiler)

23.10.2018     19:30 h            Stadtbücherei Hagen (in Kooperation mit Stadtarchiv Hagen, Dr. Ralf Blank / musikal. Begleitung: Musikschule Hagen)

16.11.2018     19:30 h            Gesamtschule Hagen-Eilpe

„SIMON BOCCANEGRA“

 

Oper in einem Prolog und drei Akten (Fassung von 1881) von Giuseppe Verdi

In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten

Premiere: SAMSTAG, 29. SEPTEMBER 2018, 19.30 Uhr | Theater Hagen (Großes Haus)

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Koproduktion mit dem Theater Lübeck

Am 29. September findet die erste Opernpremiere in dieser Spielzeit im Theater Hagen statt (19.30 Uhr, Großes Haus): „Simon Boccanegra“ von Giuseppe Verdi (in italienischer Sprache mit deutschen Übertexten).

Der Doge ist tot! Es lebe der Doge! Damit ließe sich die ganze Geschichte auf den Punkt bringen, die Verdi in seiner Oper über den Dogen Simon Boccanegra erzählt, der 24 Jahre – nicht ohne Gewalt – im Genua des ausgehenden Mittelalters herrschte, bevor er offenbar einem Giftmord zum Opfer fiel. In vorherrschend dunkle Klangfarben getaucht, verleiht Verdis Musik den Situationen aus Politik, Todesfeindschaft, Liebe und Unschuld, der Frage nach einer statthaften Vater-Tochter-Beziehung sowie einer musikalisch grandios ausgemalten Versöhnungsutopie im Tode der Erzfeinde eine unwiderstehliche Faszination.
Nur die Handlung der Oper, deren Verworrenheit unter Opernfans berühmt berüchtigt ist, hat wohl bisher verhindert, dass „Simon Boccanegra“ ebenso häufig gespielt wird wie etwa „La Traviata“ oder „Otello“ – ungleich berühmtere Werke Verdis aus der gleichen Zeit. Die Schwäche des Librettos offensiv und kreativ in einen Vorteil umzudrehen und Verdis musikalisches Meisterwerk für uns heute zugänglich zu präsentieren, ist Absicht der Regisseurin Magdalena Fuchsberger (und ihres Teams), die nichts Geringeres ankündigt, als mit „Simon Boccanegra“ den Abgesang des Patriarchats auf der Hagener Bühne zelebrieren zu wollen: Patriarchendämmerung im versöhnlichsten Verdi-Klang! Man darf gespannt sein.
Für die Ausstattung zeichnen Monika Biegler (Bühne), Kathrin Hegedüsch (Kostüme), Aron Kitzig (Video) verantwortlich, für die Lichtgestaltung Hans-Joachim Köster. Die musikalische Einstudierung und Leitung liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Joseph Trafton, Choreinstudierung: Wolfgang Müller-Salow, Dramaturgie: Francis Hüsers.

Es singen und spielen: Valentin Anikin, Veronika Haller, Vera Käuper-de Bruin / Andrea Kleinmann, Kwang-Keun Lee, Kenneth Mattice, Xavier Moreno, Dong-Won Seo, Richard van Gemert, Chor des Theaters Hagen, Extrachor des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen
Weitere Vorstellungen: 5.10. (19.30 Uhr); 14.10. (18.00 Uhr); 4.11. (15.00 Uhr); 17.11. (19.30 Uhr); 15.12.2018 (19.30 Uhr); 18.1. (19.30 Uhr); 13.2. (19.30 Uhr); 17.3. (18.00 Uhr); 10.4. (19.30 Uhr); 2.5.2019 (19.30 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Comedy-Musik-Lesung mit Reiner Hänsch im Osthaus Museum Hagen

Aus Hagen kommt Reiner Hänsch nicht, aber am Sonntag, 14. Oktober, um 16 Uhr kommt er nach Hagen, um im Osthaus Museum im Rahmen der Ausstellung „Hagen Popstar Glück“ seine Comedy-Musik-Lesung zu präsentieren. Hänsch hat gewiss die berühmteste Hymne für die Region Sauerland geschrieben und mit seiner Band „Zoff“ gesungen.

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Die Lesung im Osthaus Museum ist keine im eigentlichen Sinne, sondern ein unterhaltsamer, witziger Nachmittag. Hänsch liest die besten Passagen aus seinem ersten Buch, das viel mit Musik und seiner Band „Zoff“ zu tun hat. Die Zuschauer erleben, wie die Band in Ralph Siegels Plattenfirma empfangen wird, sich mit Bata Illic, Roberto Blanco und Karel Gott besäuft und an der Neuen Deutschen Welle irgendwie vorbeischrappt. Außerdem gibt es nette Geschichten aus dem Leben eines Musikers und den einen oder anderen Zoff-Song.

Karten für 10 Euro können ab sofort im Vorverkauf an der Kasse des Kunstquartiers, Museumsplatz 1, erworben werden. Reservierungen und Online-Bestellungen sind nicht möglich.

Die Promis kommen zum Hagener Kurzfilmfestival

 

Viel Film-Prominenz wird während des 6. Hagener Kurzfilmfestivals „Eat My Shorts“ vom 8. bis 10. November 2018 in Hagen zu Gast sein. Bisher konnte Festival-Direktor Bernhard Steinkühler folgende Schauspielerinnen und Schauspieler bzw. Regisseurinen und Regisseure nennen:

  • Claude-Oliver Rudolph (Jury-Mitglied)
  • Anthony Arndt
  • Uwe Fellensiek
  • Uwe Rohde
  • Peter Zingler
  • Tom Barcal
  • Martin Semmelrogge
  • Elisabeth Brück (Jury-Mitglied)
  • Jochen Nickel (Jury Mitglied)
  • Eckard Preuss
  • Judy Winter
  • Katja Woywood (Jury-Mitglied)
  • Horst Janson
  • Nina Azizi (Moderation am Donnerstag und Freitag)

U.a. treten bei der After-Show-Party auf:

Dave Kaufmann (Sänger)

Peter Grimberg (Sänger)

Maria Kristina Nissen (Musical-Darstellerin, AIDA-Ensemble)

Mehr zum 6. Hagener Kurzfilmfestival ständig aktuelle hier bei direktdran.TV / TV58.de und auf der Seite zum Festival http://www.eatmyshorts-festival.de

Alle Fotos: Quelle – Bernhard Steinkühler

Großes Stelldichein der Stars beim Hagener Kurzfilmfestival

Bei der Pressekonferenz zum 6. Hagener Kurzfilmfstival „Eat My Shorts“ lag schon etwas Spannung in der Luft: Welche prominenten Namen kann Festival-Direktor Bernhard Steinkühler für die Festival-Tage 8. und 9. November im Hagener CineStar und später im Hotel Auf’m Kamp nennen? Wen können die Besucherinnen und Besucher auf dem Roten Teppich sehen? Bernhard Steinkühler konnte so einige Überraschung liefern. Auch, dass das Hagener Kurzfilmfestival mittlerweile in einem wichtigen Detail die berühmte Berlinale schlägt. Mehr dazu im Interview.

 

Sonntag: Entdeckertag zu „Die grosse Klimakonferenz der Tiere“

Sonntag, 23. September 2018, 15 Uhr, Theater Hagen, LUTZ

Logo201506 30Der „Entdeckertag“ zur nächsten Premiere im Lutz findet zu „Die große KlimaKonferenz der Tiere“ (eine mobile TheaterUmweltKonferenz von Anja Schöne – ab 8 Jahren) am 23. September 2018 um 15 Uhr im Lutz statt. Zu dieser Einführungsveranstaltung sind alle jüngeren und älteren Interessierten herzlich eingeladen. Die Besucher erfahren spannende Details rund um das Stück, die Entstehung der Produktion, lernen die Darsteller kennen und dürfen alle Fragen stellen, die sie schon immer stellen wollten.

Der Eintritt ist frei.

Living Voices blicken auf 25 Jahre Gospelmusik zurück

Living Voices blicken auf 25 Jahre Gospelmusik zurück und die Kids & Teens bei den Minis freuen sich bereits über fünf erfolgreiche Jahre.

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In dieser Zeit haben die Chöre Begeisterung in den Menschen geweckt, sowohl bei denen, die zuhören, als auch bei all denen, die in ihnen singen.

Das Setzen von musikalischen Zielen und der Mut, sich auch einmal neu zu erfinden, brachte über die Jahre Anerkennung und somit eine entsprechende Einbindung in das kulturelle Leben unserer Stadt Hagen.

Bei Hagener Stadtfesten oder Veranstaltungen wie dem Sing!Day of song mit Extraschicht, dem Hasper und Helfer Herbst, dem Springefest und Schaufensterwettbewerb, dem Hohenlimburger und Hagener Weihnachtsmarkt bringen wir viel Schwung in die Veranstaltung und sorgen so für gute Stimmung.

 

Mit einem gemeinsamen Auftritt mit dem Philharmonischen Orchester Hagen knüpfen Living Voices an ein gemeinsames Konzert der Crossover-Reihe ebenfalls im Advent vor exakt 10 Jahren an.

 

Die musikalische Geburtstagsfeier steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Erik O. Schulz.

 

Das Konzert in der Matthäuskirche findet am 1. Adventssonntag, den 02.12.2018 um 18.00 Uhr statt. Einlass ist ab 17.00 Uhr.

Karten gibt es ab sofort zum Preis von 19,- € / ermäßigt 14,- € in den Vorverkaufsstellen:
Gemeindebüro der Matthäuskirche, Lützowstraße 120 / HAGENinfo, Körnerstraße 25 sowie den Filialen der Stadtbäckerei Kamp in Hagen, Breckerfeld und Ennepetal.

 

Mehr als 30.000 Besucher bislang bei der Wanderausstellung „NS-Jugend“

Sie ist nach wie vor ein Renner des Stadtmuseums Hagen: Die Wanderausstellung zum Thema „Jugend im Nationalsozialismus“. Seit 2009 war sie bislang an 25 Stationen zu sehen und hat mehr als 30.000 Besucherinnen und Besucher angelockt.

Wanderausstellung

Vornehmlich wird die Ausstellung an Schulen und Bildungseinrichtungen ausgeliehen, doch war sie auch schon an anderen Orten zu sehen, so beispielsweise im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Obwohl die Ausstellung hauptsächlich an verschiedenen Schulen im Hagener Raum gezeigt wurde, so ist ihr Einsatz nicht auf die Stadt beschränkt. Auch an den Bodensee und nach Norddeutschland wurde sie schon verschickt.

Das Interesse an der Ausstellung ist nach wie vor ungebrochen. Die nächsten Ausstellungsorte stehen bereits fest. Noch im September wird sie im Rahmen einer Projektwoche an der Lieselotte-Funcke-Schule in Hagen gezeigt und danach an das Fichte-Gymnasium, Albrecht-Dürer-Gymnasium, Ricarda-Huch-Gymnasium und die Gesamtschule Eilpe ausgeliehen.

Entstanden ist die Wechselausstellung aus einer Präsentation im Stadtmuseum Hagen mit dem Titel „und sie werden nicht mehr frei – Jugend im Nationalsozialismus“. Dies war bislang die Ausstellung, die die meisten Schulklassen angezogen hat. Mehr als 300 Klassen hatten damals das Museum besucht und dort an einem speziellen museumspädagogischen Programm teilgenommen. Beide Ausstellungen, sowohl die Wechselausstellung im Stadtmuseum als auch die Wanderausstellung, wurden seinerzeit mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Vielfalt tut gut“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Das Thema ist heute aktueller denn je, denn der Rechtsextremismus ist in Deutschland nach wie vor ein gravierendes Problem. Zuletzt haben der NSU-Prozess und die Ereignisse in Chemnitz gezeigt, wie verbreitet rechtsextremes Gedankengut ist, wie offen und in welch hohem Ausmaß mittlerweile mobilisiert werden kann und auch unmissverständlich dargelegt, wie groß die Gefahr ist, die davon ausgeht. Bei der Mobilisierung stehen insbesondere Jugendliche als mögliche Ansprechpartner im Vordergrund.

Aus der Beschäftigung mit dem historischen Thema lassen sich Erkenntnisse gewinnen und Einstellungen ableiten, die dazu beitragen, Strukturen antidemokratischer, menschenverachtender und selbst vor Gewalt nicht zurückschreckender Systeme und Organisationen zu erkennen und dagegen zu sensibilisieren.

Die Ausstellung besteht aus 20 einfach aufzubauenden Displays, der Zeitaufwand dafür beträgt nicht mehr als eine Stunde. Für Lehrerinnen und Lehrer gibt es das passende Unterrichtsmaterial dazu. Wer Interesse hat, kann sich beim Stadtmuseum Hagen (Telefon 02331/207-3603) melden. Die Ausleihe ist kostenlos.

Weihnachtskonzert A cappella Frauenband medlz in Hagen

Medlz- wenn es Winter wird… „Weihnachtsleuchten“ in den Augen der Besucher. Die A cappella Frauenband medlz geht wieder auf Weihnachtstour.

Konzerttermin in Hagen
 
Samstag,15. Dezember 2018  | Einlass 18.00 Uhr | Beginn 19.00 Uhr
Markuskirche, Rheinstraße 26, 58097 Hagen
Karten gibts an allen bekannten VVKsstellen und auf eventim.de
 
Eintrittspreise:
 
VVK 27€ und 23€ plus VVKsgebühren AK 29 € und 25 €

Aufs Jahr zurückblicken, zur Ruhe kommen, Familie und gemeinsame Momente geniessen- all das kommt in uns auf, wenn wir an Weihnachten denken – auch bei der A cappella Band medlz und deshalb geht sie auf Weihnachtstour.

Mit einem sagenhaften Gespür für das Weihnachtsgefühl der Menschen und einem vielseitigen, weihnachtlichen Repertoire aus stillen, wie auch laut lachenden Momenten ist sie eine, der gefeiertsten Bands in ihrem Genre.

Glückseligkeit und staunende Augen bei klassischen Titeln, wie „Adeste fideles“, Gänsehaut bei nordisch, kühlen Werken wie „Gläns över“ und auch amüsante Einblicke in das amerikanisch, glitzernde Weihnachtsgefühl wie beim Titel „Jingle bells“.

„Mit dem Konzert der medlz beginnt für uns die Weihnachtszeit“ sagen die Besucher der Weihnachtskonzerte in den prall gefüllten Kirchen Deutschlands.  Bine v.d.medlz: „Die Menschen mit unserer Musik so glücklich zu machen, ist unser grösstes Geschenk in dieser Zeit. Wir lieben diese Weihnachtstour“

Tourdaten medlz Weihnachtstour 2018:
 
30.11. Zwickau, Friedenskirche, 19 Uhr Geschlossene Gesellschaft !

01.12. Benneckenstein, St. Laurentius Kirche, 19 Uhr

02.12. Forst, Stadtkirche St. Nikolai, 17 Uhr 

05.12. Korbach, Kilianskirche, 19.00 Uhr

06.12. Asendorf, St. Marcellus Kirche, 19.00 Uhr 

08.12. Darmstadt, Martinskirche, 19 Uhr

09.12. Erfurt, Lutherkirche, 17 Uhr

12.12. Schwerin, Schelfkirche, 19 Uhr

13.12. Harsefeld, Evangelisch-Luth. Kirche, 19 Uhr

14.12. Harsefeld, Evangelisch-Luth. Kirche, 19 Uhr AUSVERKAUFT !

15.12. Hagen, Markuskirche, 19 Uhr

16.12. Hannover, Markuskirche, 17.00 Uhr

18.12. Melle-Buer, Martinikirche, 19 Uhr

20.12. Chemnitz, Markuskirche, 19 Uhr

21.12. Dresden,Himmelfahrtskirche, 19 Uhr

22.12. Doppelkonzert Dresden, Himmelfahrtskirche ,15 Uhr & 20.00 Uhr

23.12. Weinbergkirche Dresden, AUSVERKAUFT !

Offene Probe und Werkstattgespräch zur Oper „SIMON BOCCANEGRA“

  • WERKSTATT-PROBE – Offene Probe und Werkstattgespräch zur
  • Oper „SIMON BOCCANEGRA“ von Giuseppe Verdi

am Montag, 24. September 2018, 18.00 Uhr, Theater Hagen (Theatercafé, Großes Haus)
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Die erste Opern-Premiere in dieser Spielzeit im Theater Hagen ist „Simon Boccanegra“ von Giuseppe Verdi (Premiere: 29.9.2018, 19.30 Uhr, Großes Haus).

Im Vorfeld dazu findet eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Werkstatt-Probe“ (ehemals „Theater Hautnah“) am 24. September 2018 im Theater Hagen statt. Diese beginnt um 18.00 Uhr im Theatercafé mit einer Einführung in dieses Werk und diese Neuinszenierung und einem Gespräch mit dem Produktionsteam. Anschließend können die Besucher erste Live-Eindrücke beim Probenbesuch im Großen Haus gewinnen.

Der Eintritt ist frei.

Statist für „Pariser Leben“ am Theater Hagen gesucht

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Foto: TV58.de

Für die Neuinszenierung der Offenbach-Operette „Pariser Leben“ (Regie: Holger Potocki) sucht das Theater Hagen einen ausgeprägt muskulösen Statisten (Typ Bodybuilder) zwischen 18 und 50 Jahren. Er sollte spielfreudig sein und ab etwa 10. Oktober 2018 abends Zeit für die Proben haben. Nach der Premiere am 27.10. 2018 ist er auch für die folgenden Vorstellungen bis 31.5.2019 fest mit eingeplant.

Ein Informationstreffen findet am Montag, 24.9.2018 um 18 Uhr am Theater Hagen (Elberfelder Str. 65, 58095 Hagen) statt. Treffpunkt: Bühneneingang.

Weitere Informationen unter 0177 3392623, Wolfgang Niggel (Leitung Statisterie)

Erstes Kammerkonzert im Auditorium im Kunstquartier Hagen

 

Neue Besetzung, neues Programm:

Programm: Erwin Schulhoff: Fünf Stücke für Streichquartett

Fanny Hensel: Streichquartett Es-Dur

Ausführende: Nodelman-Quartett: Misha Nodelman (Violine), Evgeny Selitsky (Violine), Andreas Kosinski (Viola), Mark Mefsut (Violoncello)

Die Reihe der Kammerkonzerte im Auditorium im Kunstquartier Hagen startet am 23. September 2018 um 11.30 Uhr. Entgegen der bisherigen Veröffentlichungen wird folgendes Programm mit einer neuen Besetzung aufgeführt: Das Nodelman-Quartett mit Misha Nodelman (Violine), Evgeny Selitsky (Violine), Andreas Kosinski (Viola) und Mark Mefsut (Violoncello) spielt zunächst „Fünf Stücke für Streichquartett“ des in Prag geborenen Komponisten Erwin Schulhoff (1894-1942), dem mit der Aufführung dieser Stücke 1924 in Salzburg sein Durchbruch gelang. Ferner steht das Streichquartett in Es-Dur von Fanny Hensel (1805-1847) auf dem Programm, einer der bedeutendsten Komponistinnen und Pianistinnen der deutschen Romantik und Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Freiverkauf: 9 / 4,50 Euro

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Henna Abend im AllerWeltHaus

Mi 26.09., 19 – 21 Uhr
Interkulturelle Woche

Henna Abend
Ein interkultureller Erfahrungsworkshop für Frauen.

In diesem Workshop wird die Zeremonie eines traditionellen Henna-Abends
erlebbar gemacht. Der Henna-Abend findet traditionell am Vorabend einer
Hochzeit statt und ist geprägt von den Begriffen Abschied, Neubeginn,
Kennenlernen und Vorbereitung auf einen neuen Lebensabschnitt.
Üblicherweise treffen an diesem Schnittpunkt unterschiedliche
Familien mit unterschiedlichen Bräuchen und Prägungen aufeinander. Henna
als Symbol bedeutet Glück, Wohlergehen und Gelingen und begleitet als
Ritual den Übergang in eine neue Lebensphase. Die Gäste der
Veranstaltung werden mit ins Geschehen hinein- genommen. Es geht darum,
eine eigene Erfahrung mit einem fremden Ritual zu machen. Der zweite
Teil des Abends dient dem Austausch und individuellen Begegnungen.
Eingeladen sind alle Frauen, die Lust haben, ein solches Ritual kennen
zu lernen und etwas mehr über ihre eigene Wahrnehmung von Fremdheit zu
erfahren.
Moderation: Regionalpfarrerin Christina Biere, Evangelische Kirche von
Westfalen und Tuğba Belgeli, Volme Kulturforum
Anmeldung über Angelina Alaca unter angelina.alaca@diakonie-mark-ruhr.de
oder 02331 30646-2035
Veranstalter: Volme Kulturforum e.V., Zuwanderungsberatung der Diakonie
Mark-Ruhr, Amt für MÖWe der Evangelischen Kirche von Westfalen,
AllerWeltHaus Hagen e.V.

Eintritt frei

Ort: AllerWeltHaus Hagen e.V.

Kulturbüro AllerWeltHaus Hagen e.V.
Potthofstr. 22, 58095 Hagen

Endspurt der Aktion 1.000 Papierkraniche für den Frieden

Installation der Hagenerin Birgit Ebbert in der Rathausgalerie

Birgit-Ebbert_1000Kraniche-Zwischenstand2

Logo201506 30Seit dem 15. August faltet die Hagener Autorin und Papierkünstlerin mit Menschen aus Hagen Kraniche für den Frieden.  Schon ist im KunstSchaufenster der Rathausgalerie Hagen erkennbar, wie die Installation aussehen wird, wenn 1.000 und mehr Kraniche von der Decke hängen. Aber noch fehlen 119 Kraniche zum Ziel. Die Zahl sollten die Hagenerinnen und Hagener doch schaffen. Am 20. September besteht von 18 bis 20 Uhr die Möglichkeit mitzumachen. Am Samstag, den 29. September um 14.00 Uhr soll der Raum voller Kraniche sein, aber auch kann noch gefaltet werden. Auch wenn nach der japanischen Legende 1.000 Kraniche nötig sind,  damit ein Herzenswunsch in Erfüllung geht, je mehr Menschen sich beim Falten Gedanken über den Frieden machen, umso besser. Ist Frieden nicht unser aller Herzenswunsch?

Die Papierkraniche werden am Ende der Aktion in den Friedenspark in Hiroshima geschickt. Dort trudeln jährlich Millionen von Papierkranichen ein, die den Wunsch der Menschen auf der ganzen Welt dokumentieren. Mehr über die Aktion findet sich im Internet unter www.literaturart.de

Französisch-deutsche Lesung mit Wilfried N’Sondé und Dieter Gilde

Logo201506 30Im Rahmen einer Kooperation von Deutsch-Französischer Gesellschaft, Osthaus Museum Hagen und Volkshochschule Hagen findet am Samstag, 22. September, um 16 Uhr im Kunstquartier, Museumsplatz 1, eine französisch-deutsche Lesung mit Wilfried N’Sondé und Dieter Gilde statt.

In seinem Debütroman „Das Herz der Leopardenkinder“  erzählt Wilfried N’Sondé mit enormer sprachlicher Ausdruckskraft von den Erfahrungen und Problemen einer neuen Generation von Migranten und gibt ihnen eine literarische Stimme: Zusammengeschlagen und eines Verbrechens angeklagt, an das er sich kaum erinnert, findet sich ein junger Farbiger auf einer Polizeiwache wieder. Eine Flut von Bildern übermannt ihn: die Hoffnungslosigkeit der Vorstädte, das stolze Afrika mit seinen Ahnen, die zärtliche und verzweifelte Liebe zu Mireille. Im Anschluss an die Lesung von Wilfried N’Sondé und Dieter Gilde findet eine Diskussion unter Leitung des Juristen und Politologen Dr. Akli Kebaili statt.

Die Veranstaltung ist kostenlos, trotzdem bittet die Volkshochschule um eine Anmeldung unter Kursnummer 1310. Informationen hierzu erhalten Interessierte auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam unter Telefon 02331/207-3622.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Logo201506 30Hagen | Am Sonntag, den 23. September findet um 12.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Komm nach Hagen, … mach dein Glück!“ Mit über 300 Exponaten wirft die Präsentation einen neuen Blick auf das Musikmärchen der 1970er- und 1980er-Jahre in einer Stadt, die im Musikbusiness weit entfernt von Metropolen wie Köln, Hamburg oder Berlin liegt – Städte, in denen Plattenfirmen, bedeutende Auftrittsorte oder Medienhäuser situiert sind. In Hagen existierte allerdings schon Mitte der 1970er Jahre eine erfolgreiche Musikszene, die einige Jahre später junge Musiker aus der Provinz an die Spitze der Charts katapultierte. Die großen Karrieren von Inga und Annette Humpe, Extrabreit und Nena starteten in jener Zeit. Die Ausstellung versucht zu ergründen, warum gerade in Hagen die Bedingungen für den Start in diverse Musikkarrieren so gut waren. Die Hagener Band Grobschnitt war in den 1970er- und 1980er-Jahren eine der erfolgreichsten Bands des Kraut- und Progressive Rocks. Sie spielte vor tausenden Zuschauern in den großen Hallen der Republik und wurde 1978 von den WDR-Fernsehzuschauern zur internationalen Rockpalast- Livegruppe des Jahres gewählt. Mit Beginn der 1980er-Jahre kamen neue Musikströmungen aus England und den USA. Der Punkrock Ende der 1970er-Jahre war eine ironische Gegenbewegung zu den etwas in die Jahre gekommenen Stadionrockern. Die Abgrenzung zu der Musik der Eltern – und das möglichst provokant – wurde zum Statement. Mit den Worten des Szene-Fotografen Jim Rakete: „Die jungen Musiker zerschlugen das Mobiliar ihrer Eltern auf der Bühne“. In der Folge entwickelten sich Bands wie The Ramblers oder Extrabreit. Es folgte die Neue Deutsche Welle, die mit Nena eine sehr erfolgreiche Band hervorbrachte, die in Hagen unter dem Bandnamen The Stripes ihre Karriere startete. Kaum bekannt ist, dass Musiker, Bandmitglieder, Bühnentechniker und Produzenten aus jenen Tagen bis heute ein Teil der aktuellen überregionalen und internationalen Musikszene sind. Mit dem Abstand von über 40 Jahren betrachtet die Ausstellung, welche langfristigen Karrieren und Berufe aus dieser Zeit entstanden sind.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter: 02331-2072740 entgegengenommen.

Talkrunde: Hagen – das deutsche Liverpool oder alles nur ein großer Schwindel?

cropped-direktdrantv58logo-05172.pngIm Rahmen des NDW-Festivals „Hagen Popstar Glück“ findet am kommenden Freitag, 21. September, um 18 Uhr die Talkrunde „Hagen – das Liverpool Deutschlands oder ein Great Rock ’n‘ Roll Swindle!?“ im Osthaus Museum, Museumsplatz 1, statt. Hartwig Masuch und Jörg A. Hoppe geben Auskunft zu den Wurzeln und den entscheidenden Weichen, die in Hagen offensichtlich besser funktionierten, als in anderen Städten.

Da waren zum einen die Formate von Jörg A. Hoppe, wie die Veranstaltungsreihe „Alles Live“, der Filmclub Celluloid, das Label „Tonträger 58“ oder „Rock in Hagen“ und zum anderen der Wiehagen & Masuch Musik-Verlag und das Demostudio „Rockranch“. Wie wichtig dies alles für die Musikszene in Hagen war, zeigte sich, als die Initiatoren und Betreiber all dieser Grundbedingungen für eine regionale Musikszene nach Berlin und Hamburg zogen: Danach stagnierte die Hagener Musikszene.

Sonntag: Familienkonzert im Theater Hagen wird „der Hammer“!

direktdran.TV | Hans Leicher. | An diesem Sonntag um 11 Uhr startet das 1. Familienkonzert des orchesterhagen in dieser noch frischen aber bereits ganz schön heißen Theater Hagen-Spielzeit.

Familienkonzert – das kann man so deuten: Eltern und Großeltern gehen am Sonntag Vormittag ins Theater um sich Klassik anzuhören und die Kinder dürfen auch mit.

Wie geschrieben: Kann man so deuten – sollte man aber keinesfalls.

juri4©Jenny SieboldtVielmehr sind die jungen Theater-Gäste an diesem Sonntag die Hauptzielgruppe.

Und die Eltern und Großeltern? Naja, die sind gerne mit eingeladen um einerseits ein hammermäßiges Konzert zu erleben und zudem auch noch den beliebten KIKA-Star Juri Tetzlaff live auf der Bühne im Großen Haus zu erleben. Jury wird nämlich zusammen mit dem Genaralmusikdirektor Joseph Trafton dem hoffentlich ausverkauften Haus die berühmte Sinfonie Nr. 5 von Ludwig van Beethoven näherbringen.

„Schwere Kunst“? Keineswegs! Denn wer Joseph Trafton und Juri Tetzlaff nur ansatzweise kennt, der erahnt bereits wie die beiden in einer stimmigen Chemie sehr genau die Gäste aus allen Generationen erreichen werden. Dazu die Musikerinnen und Musiker des Philharmonischen Orchesters Hagen… also dieser Sonntag ist definitiv nichts für erlebnishungrige Langschläfer. „Es ist eine große Leidenschaft von mir, Konzerte für Kinder und Familien zu machen“, so Joseph Trafton und hier gibt es schon einmal einen winzigen Vorgeschmack:

Video – Quelle Joseph Trafton

 

Noch mehr Infos zu diesem Sonntags-Schmankerl gibt es hier:

https://tv58.wordpress.com/2018/09/11/familienkonzert-mit-juri-tetzlaff/

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen

 

 

Meister von Morgen: Der Gitarrist Thibault Cauvin

Die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung präsentiert am Sonntag, dem 16. September 2018 den Meistergitarristen Thibault Cauvin mit Werken von Isaac Albéniz über Astor Piazzolla, B. Strayhorn bis M. Duplessy im Werner Richard Saal in der Wetterstraße 60 in Herdecke.

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Thibault Cauvin wurde mit einer Gitarre in den Händen geboren, die er von seinem Vater erhielt, der ebenfalls Musiker ist. Und von da an folgte er dem üblichen Weg – zunächst studierte er am Konservatorium in Bordeaux und später am Pariser Conservatoire National Supérieure und schloss sein Studium mit Auszeichnung ab. Gefeiert für seine Jugend, Hingabe und Kreativität, gewann er im Alter von erst 20 Jahren 36 Preise, davon 13 erste Preise bei internationalen Wettbewerben – mehr als jeder andere Gitarrist vor ihm.

Seit 15 Jahren ist Thibault Cauvin ständig auf Tour und spielt sowohl in den renommiertesten als auch in den erstaunlichsten Konzersälen der Welt. Er trat in nahezu 130 Ländern, in 1000 Solokonzerten auf und war u.a. zu hören in der New Yorker Carnegie Hall, der Moskauer Tschaikowsky Hall, der Verbotenen Stadt Peking und in der Londoner Queen Elizabeth Hall.

Da er sehr spezielle musikalische Momente liebt, entschied sich Thibault Cauvin während seiner „Magic Tour“ 2017 für symbolische, atypische und magische Orte. Er begann seine Tour am Eiffelturm im Januar 2017 und machte Halt im Friedenspalast von Den Haag, den Ruinen von Quito in Ecuador, dem Palmenhain von Marrakesch, einem Turm in Shanghai …

Im Oktober 2016 veröffentlichte Sony Music „The Vivaldi Album“, Thibault Cauvins 9. CD, aufgenommen in der Pariser Philharmonie mit dem Orchestre de Chambre de Paris unter der Leitung von J. Masmondet. Diese Aufnahme wurde stürmisch gefeiert und Thibault Cauvin wurde in fast allen populären französischen Medien gezeigt, darunter Talkshows und Musik-Specials wie die Victoires de la Musique Classique (sozusagen die französischen klassischen Grammy Awards). Kein anderer klassischer Musiker war in den französischen Medien so oft zu sehen wie er. Thibault Cauvin war sogar Gast von France Musique für einen ganzen Ehrentag.

2013 wurde Thibault Cauvin zum Botschafter von Bordeaux ernannt. Er unterstützt die Pariser Gitarrenstiftung wird als passionierter Surfer von Billabong gefördert. Sein inspiriertes, ausdrucksstarkes und natürliches Spiel begeistert alle Generationen und lässt Grenzen überwinden. Weitere Infos finden sich auf der Künstlerwebsite: www.thibaultcauvin.com

Der Beginn dieses ‘Meister von Morgen‘-Konzertes ist um 19 Uhr bei freier Platzwahl. Der Einlass findet ab 18 Uhr statt. Nach der Veranstaltung ist das Publikum eingeladen, im Foyer zu verweilen und den Künstler näher kennenzulernen.

Es gibt noch ein kleines Karten-Kontingent zum Preis von 10,- Euro an der Abendkasse. Die restlichen Plätze sind vorreserviert. Allerdings werden einige reservierte Karten weder storniert noch abgeholt. Diese gehen kurz vor der Veranstaltung ebenfalls in den freien Verkauf.

Musik und Kultur auf einen Blick – Der Veranstaltungskalender für den gesamten Kirchenkreis Hagen

 

Kristina Hussmann | Mit vielen Ideen hat Sven Bergmann, neuer Kreiskantor des evangelischen Kirchenkreises Hagen, zum Beginn des Jahres seine Arbeit begonnen. Inzwischen ist der Kalender des studierten Pianisten mehr als gut gefüllt. Erste Projekte wie ein Bandworkshop für Jugendliche (16. September, Ev. Jakobuskirchengemeinde) und ein Mitsing-Abend sind in der konkreten Planung und sollen in Zukunft zum festen Angebot des Bereichs Kirchenmusik im Kirchenkreis gehören. Mit dem Schwerpunktwechsel hin zur Popularmusik sollen damit verstärkt auch junge Menschen angesprochen werden.

1_Sven Bergmann

„Natürlich ist es mir ein großes Anliegen, Kinder und Jugendlichen für die Musik zu begeistern und ihnen zu zeigen, wie viel Spaß es macht, selbst zu musizieren oder zu singen“, sagt Bergmann. „Mit einer Veranstaltung wie dem Mitsing-Abend möchte ich gerne auch Menschen ansprechen, die sonst vielleicht keine Verbindung zu Kirche haben.“ Jede und jeder, die und der der gerne singe, sei herzlich eingeladen, so der Musiker, der „MitHerzUndSeele“ künftig fest in das musikalische Repertoire des Kirchenkreises aufnehmen möchte.

Was Bergmann in seinen ersten Monaten beim Kirchenkreis besonders beeindruckt hat, „ist das musikalische und kulturelle Programm, das die einzelnen Gemeinden auf die Beine stellen. Das Angebot ist so gut und vielfältig, dass ich mich entschlossen habe, es in einem Veranstaltungskalender für den gesamten Kirchenkreis darzustellen, damit möglichst viele Menschen in den Genuss kommen können.“ Zunächst sind in der neuen Terminübersicht des evangelischen Kirchenkreises Hagen alle Termin bis Ende Dezember zu finden. In Zukunft wird diese Übersicht zwei Mal im Jahr erscheinen. Den Kalender gibt es im Papierformat in den Gemeinden – aber auch online unter www.kirchenkreis-hagen.de/bereiche-und-angebote/musik–kultur-im-kirchenkreis-2018/.

Und was steht alles auf dem Programm bis Ende des Jahres? Zum Beispiel das Eröffnungskonzert des Matthäusfestes am 21. September um 19 Uhr in der Ev.-Luth. Matthäuskirchengemeinde. Dabei spielen Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Hagen spielen Musik von Torelli, Mozart, Pachelbel, Händel, Purcell, Gershwin, Debussy und Telemann. Oder am 7. Oktober das Konzert „Von Bach bis Swing“ in der Martinskirche (Volmarstein), das vom CVJM Posaunenchor, dem Ev. Singekreis und der MGV Einigkeit Volmarstein gestaltet wird. Ein paar Tage später am 12. Oktober das Gitarrenkonzert „Choral Acoustics“ in der Kreuzkirche in Vorhalle, bei dem Klaus Göttler hochwertige akustische Gitarrenarrangements bekannter Choräle arrangiert und spielt. Am 16. November stellt der Pianist Andre Flath sein Programm „Hits mal anders“ in der Markuskirche an der Rheinstraße vor. Nur zwei Tage später am 18. November findet in der Pauluskirche in Wehringhausen ein Konzert mit Kirchenmusiker Frank Förster und dem Hagener Kammerorchester statt. Zu einem Kantatengottesdienst lädt die Ev. Kirchengemeinde Ende für den 2. Dezember ein. Die Breckerfelder Formation „Gospel Train“ konzertiert am 8. Dezember in der Jakobuskirche in Breckerfeld und am 15. Dezember gastiert die A-Capella Popband „Medlz“ mit ihrem Weihnachtsprogramm in der Markuskirche. Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt des Programms!

„Ein Blick in den Veranstaltungskalender lohnt sich sehr“, freut sich Superintendentin Verena Schmidt darüber, nun alle musikalischen und kulturellen Veranstaltungen im Kirchenkreis auf einem Blick nachschlagen zu können. „Ich möchte alle Menschen einladen, auch über den Tellerrand der eigenen Gemeinde zu schauen, um dieses vielfältige Angebot wahrnehmen zu können.“

Infobox „Haste Töne 2018“:
Der Mitsing-Abend „MitHerzUndSeele“ findet im Rahmen der Hasper Kirchenmusiktage „Haste Töne 2018“ am Freitag, 5. Oktober, im Gotteshaus an der Frankstraße statt. Aktuelle Hits von Mark Forster und Adel Tawil, Klassiker der deutsche Pop- und Rockmusik aber auch englische Ohrwürmer stehen auf der Titelliste, die Bergmann für diesen Abend zusammengestellt hat „Wir werden das singen, was Spaß macht“, so der Musiker. „Pop, Rock, Schlager und Evergreens.“ Am Samstag, 6. Oktober, tritt um 19.30 Uhr die christliche Deutschrockband C.Braz im Gemeindehaus auf. Das Repertoire umfasst einfühlsame Balladen bis hin zu tanzbaren und mitreißenden Stücken. Zum Abschluss von „Haste Töne 2018“ findet am Sonntag, 7. Oktober, ein ganz besonderes Konzert mit festlicher Barockmusik in der Hasper Kirche statt. Die Kantorei Haspe wird gemeinsam mit einem Projektchor, dem Orchester „Konzertvereinigung Düsseldorf“ und mit Unterstützung eines erstklassigen Solistenquintetts unter der Leitung von Kantor Markus Klein Telemanns „Donnerode“ aufführen. Vorweg erklingt Bachs Kantate BWV 20 „O Ewigkeit, du Donnerwort“, die als eine der eindringlichsten Kantaten des Thomaskantors gilt. Karten (Ticketpreis 15 Euro) für dieses Abschlusskonzert der Hasper Kirchenmusiktage sind ab September im Gemeindebüro an der Frankstrasse und bei den Chormitgliedern erhältlich.

Talkrunde: Ohne uns keine Töne

Im Rahmen des NDW-Festivals „Hagen Popstar Glück“ findet am kommenden Samstag, 15. September, um 18 Uhr die Talkrunde „Ohne uns keine Töne“ in der Max-Reger-Musikschule, Dödterstraße 10, statt. Als Talkgäste werden Bühnen- und Veranstaltungstechniker erwartet, die über ihre Berufe erzählen und die beschreiben wie diese Ausbildungen heute aussehen. Moderiert wird die Runde von Timo Hiepler (Radio Hagen). Den musikalischen Rahmen bildet das Gitarrenduo Achim Kreuzer und Andreas Wagener. Der Eintritt ist frei.

„Cinderella“– Ballett von Alfonso Palencia – ab Samstag wieder im Theater Hagen

… nach dem Märchen von Charles Perrault mit Musik von Sergej Prokofjew

am Samstag, 15. September 2018, 19.30 Uhr, Theater Hagen (Großes Haus)
Am 15. September (19.30 Uhr, Großes Haus) findet die Wiederaufnahme des beliebten Handlungsballetts „Cinderella“ in der Inszenierung und Choreographie von Ballettdirektor Alfonso Palencia (nach dem Märchen von Charles Perrault) mit der wunderbaren Musik von Sergej Prokofjew im Theater Hagen statt.

Alfonso Palencia präsentiert dieses populäre Werk in einer moderneren Version, die der Geschichte gemäß reich an poetischen, tragischen wie komischen Elementen ist. Geführt von den Erinnerungen an die verstorbene Mutter verfolgt Cinderella seinen Weg auf der Suche nach einer aufrichtigen Liebe – ein Weg, der von Ablehnung, Zweifeln, Leiden, aber auch Hoffnung und glücklichen Momenten geprägt ist – mit Happy End!

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Der Dramaturgie und der Partitur treu bleibend erzählen und interpretieren, berührend und überaus unterhaltsam, Alfonso Palencia und der Ausstatter Dorin Gal dieses Märchen aus ihrer eigenen Sicht in einer insgesamt anspruchsvollen, die Vergangenheit wie Gegenwart berücksichtigenden Ästhetik.

Dieses Ballett wird live begleitet vom Philharmonischen Orchester Hagen unter der Leitung von Rodrigo Tomillo.

Es tanzt und spielt das Ballett Hagen: Brandon Alexander, Bobby Briscoe, Ana Isabel Casquilho, Gennaro Chianese, Alexandre Démont, Ciro Iorio, Leszek Januszewski, Da Ae Kim, Serena Landriel, Gonçalo Martins da Silva, Noemi Emanuela Martone, Amber Neumann, Sara Peña; Statisterie des Theaters Hagen

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Hilfe! Mein Mann heiratet! Quirlige Komödie um Hagener Bauern und böhmischen Adel

Hagen. Die Komödie „Hilfe! Mein Mann heiratet! Oder: Die Leiche im Kuhstall“ von
Stefan Schroeder entführt die Zuschauer auf eine Hochzeit, bei der es drunter und
drüber geht. Premiere des Stückes mit viel Lokalkolorit ist am Freitag, dem 28.
September, um 19:30 Uhr im Theater an der Volme.

Hilfe! Mein Mann heiratet!
Die gesamte Stadt steht Kopf, als die unerschrockene Reporterin Anastasia Fantasia
die Hochzeit des tollpatschigen Bauern Quentin Langenbeck ankündigt. Denn die
Braut ist niemand anderes als die berühmte böhmische Prinzessin Klara von
Niederzellberg. Diese Gelegenheit will sich die Stadt nicht entgehen lassen: Hagen
soll sich von seiner besten Seite zeigen, wenn der gesamte europäische Adel auf
dem Rummenohler Bauernhof eintrifft. Mit der Leiche im Kuhstall hat allerdings
niemand gerechnet. Ausgerechnet der Bräutigam und seine Exfrau Klarissa finden
den unbekannten Toten. Und das kurz vor der Hochzeit! Das würde keinen guten
Eindruck bei Prinzen, Grafen und Königen hinterlassen. Also muss die Leiche erst
einmal verschwinden, um die Hochzeit nicht zu stören. Aber dummerweise haben
Leichen die Angewohnheit, immer wieder aufzutauchen, auch in den ungünstigsten
Situationen…
Weitere Vorstellungen finden statt am 06.10., 12.10., 18.11. und 21.12.. Karten gibt
es an der Theaterkasse, unter 02331/6958845 und bei allen bekannten
Vorverkaufsstellen.
Nähere Informationen unter http://www.theaterandervolme.de.

Marschall & Katzmarek bieten eine zauberhafte Lesung

Kreuzfahrt der Eitelkeiten

Klaus Marschall ist preisgekrönter Autor. Gemeinsam mit dem verstorbenen Trio-Schlagzeuger Peter Behrens war Marschall schon vor einigen Jahren zu Gast im Emster Kulturhof und präsentierte dort die Behrens-Biografie „Der Clown mit der Trommel“. Der Auftritt, unterstützt von den Hagener Musikgrößen Kai Havaii und Stefan Kleinkrieg, gehört zu legendären Programmpunkten im reichhaltigen Kulturhof-Portfolio.

Marschall_Katzmarek

Nun kommt der Soester Marschall zurück nach Emst und bringt den Zauberer Frank Katzmarek mit.

Katzmarek ist hauptberuflich Feuerwehrmann und gönnt sich als Hobby die Zauberei – auf Kreuzfahrtschiffen. Hier hat er einiges zu erzählen, was er Marschall in den Block diktiert hat. Seit einiger Zeit geht das Duo auf Lesereise und macht nunmehr Halt in Hagen. Ein unterhaltsamer Abend, der als gemeinsame Veranstaltung der Emster Arbeiterwohlfahrt (AWO) und dem heimischen Reiseunternehmen „Hausemann & Mager“ durchgeführt wird, an dem Klaus Marschall aus dem Buch vorlesen wird und Frank Katzmarek die Gäste mit seiner Zauberei verzückt.

Am Samstag, dem 29. September 2018 kann man diesen besonderen Abend im Emster Kulturhof (Auf dem Kämpchen 16, 58093 Hagen) erleben. Tickets gibt es für 13,- Euro im Vorverkauf bei allen bekannten (ProTicket)Vorverkaufsstellen oder für 15,- Euro an der Abendkasse.

 

Am darauffolgenden Abend wird es zauberhaft. Frank Katzmarek ist Zauberer an Bord mehrerer Kreuzfahrtschiffe. Getreu dem bekannten Motto „wenn einer eine Reise macht“, berichtet Katzmarek in seinem Buch „Kreuzfahrt der Eitelkeiten“ von charmanten Anekdoten an Bord der schwimmenden Hotelanlagen. Aus dem Buch wird an diesem Abend der Co-Autor Klaus Marschall lesen – während Katzmarek für den Zauber der Veranstaltung sorgt.Sa., 29.09.2018

Lesung & Zauberei:

Kreuzfahrt der Eitelkeiten

Ein Comedy-Roman mit Seegang

 

Frank Katzmarek

Klaus Marschall

 

19:00 h Einlass

19:30 h Beginn

 

AWO-Kulturhof

Auf dem Kämpchen 16

58093 Hagen

 

13,- Euro Vorverkauf (ProTicket-Vorverkaufsstellen)

15,- Euro Abendkasse

 

Eine Gemeinschaftsveranstaltung der AWO & dem Hagener Reiseunternehmen Hausemann & Mager

Lese- und Akustikshow: Hart wie Marmelade

Im Rahmen des NDW-Festivals „Hagen Popstar Glück“ findet am kommenden Freitag, 14. September, um 18 Uhr die Lese- und Akustikshow „Hart wie Marmelade“ in der Sparkasse Hagen-Herdecke, Sparkassen-Karree 1, statt.

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Zwei Legenden des Deutschrock und der Hagener Musikszene geben sich an diesem Abend die Ehre: Sänger Kai Havaii und Gitarrist Stefan Kleinkrieg von Extrabreit laden ein zu einer rasanten Zeitreise in die 1970er und 1980er. Havaii liest aus seiner Autobiografie „Hart wie Marmelade“ und spielt mit Kleinkrieg Akustik-Versionen ihrer größten Hits: Von „Hart wie Marmelade“ über „Hurra, hurra, die Schule brennt“ bis zu „Polizisten“, „Flieger“ und „Junge, wir können so heiß sein“. Der Eintritt ist frei.

Lesung mit dem Hagener Autor Lutz Eikelmann

Im Rahmen der Reihe „Hagener Autoren stellen sich vor“ liest am Donnerstag, 20. September, um 15.30 Uhr der Autor und Jazzmusiker Lutz Eikelmann in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennerstraße 6-8, aus seinem Buch „Heriberts Zeitreisen“ vor.

Lutz Eikelmann

Der Hagener Lutz Eikelmann erhielt schon in seiner frühesten Kindheit Klavierunterricht und befasste sich schon bald mit der Jazzmusik, musizierte in verschiedenen Skiffle-Gruppen und wirkte auch regelmäßig in Männer- und Jugendchören als Pianist und Sänger mit. Er arbeitet heutzutage als freischaffender Künstler und hat 2017 seinen ersten Roman verfasst. In „Heriberts Zeitreisen“ verknüpft der Autor reale Ereignisse und Personen mit einer spannenden und fantasievollen Fiktion. Manches hätte vielleicht so oder so ähnlich geschehen können. Die Lesung dauert rund 45 Minuten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zeitgleich zur Lesung ist ab 15 Uhr auch das Lesecafé geöffnet, so dass man bei einem Stück Kuchen sowie einer Tasse Kaffee der vorgelesenen Geschichte lauschen kann. Infos gibt es unter Telefon 02331/207-4477.

„MOLLY BLOOM“-Premiere im LUTZ Hagen (Adults onely)

direktdran.TV | Hans Leicher. | Im Theater Hagen geht es in Sachen Premieren derzeit Schlag auf Schlag. „Take a walk on the wild side“ am vergangenen Samstag, am vergangenen Sonntag dann „Fatboy“ im Lutz, noch am Dienstag Abend das erste Sinfoniekonzert in der Stadthalle Hagen und damit es dem Theater-Publikum nicht langweilig wird, geht es gleich am Samstag Abend weiter. Diesmal mit einer Theater Hagen-Produktion im LUTZ. Das war bisher selten, ist aber nicht neu. Theater Hagen-Kenner erinnern sich z.B. noch an „Cabaret“. Auch hier wurde das Opus bzw. das Lutz genutzt.

MOLLY BLOOM“ (aus „Ulysses“ von James Joyce)

Eine englisch-deutsche One-Woman-Show mit Marilyn Bennett und Dan K. Kurland

feiert am Samstag, 15.09.2018 ab 19:30 Uhr Uraufführung bzw. Premiere im Lutz Hagen.

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„Molly Bloom“ (nach „Ulysses“ von James Joyce) – ist eine englisch-deutsche One-Woman-Show mit der wunderbaren und vielseitigen Kammersängerin Marilyn Bennett und mit Dan K. Kurland. Und man beachte: Ab 18 Jahren.

Hier die Beschreibung der Produktion seitens des Theater Hagen:

Einer der bekanntesten Romane der Moderne, „Ulysses“ von James Joyce aus dem Jahre 1922, endet im berühmtesten „inneren Monolog“ der Weltliteratur: der ohne Punkt und Komma notierte Gedankenfluss der Molly Bloom, Gattin des Anzeigenakquisiteurs Poldy Bloom im Dublin des Jahres 1904. Molly Bloom kann nicht schlafen. Also denkt sie bar jeder Hemmung (laut) über Gott und die Welt nach, ihr Sexualleben und ihre Kochrezepte, ihr Dasein als Sängerin, die Liebe zu ihrem Mann und frischt dabei auch das ein oder andere Gesangsstück wieder auf.

Marilyn Bennett, Hagener Kammersängerin und Publikumsliebling, verleiht der Ikone weiblichen Selbstbewusstseins Stimme und musikalischen Ausdruck bei dieser außergewöhnlichen szenischen Darbietung in englischer und deutscher Sprache. Ihr zur Seite steht Dan K. Kurland, der für die musikalische Leitung und Begleitung am Klavier verantwortlich zeichnet und als Poldy Bloom agiert.

Die Idee, das Konzept, die Inszenierung stammen von Intendant Francis Hüsers, die Ausstattung von Uwe Mingo und Christiane Luz, als Dramaturgin ist Rebecca Graitl mit dabei.

Insgesamt sind nur zwei weitere Vorstellungen von „Molly Bloom“ angesetzt:

23.9. (18.00 Uhr); 3.10.2018 (18.00 Uhr)

Bedenkt man, dass das LUTZ ca. 150 Plätze bietet, werden die Tickets für die Vorstellungen sicherlich sehr schnell ausverkauft sein. Denn gerade die zahlreichen Marilyn Bennett-Fans werden sich diesen Theater- und Musik-Leckerbissen kaum entgehen lassen. Deshalb ist eine schnelle Ticket-Reservierung ratsam.

Karten – wie immer- an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

 

Familienkonzert mit Juri Tetzlaff

Erstes Familienkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

am Sonntag, 16. September 2018 um 11 Uhr im Theater Hagen (Großes Haus)

Mit dem Fernsehstar Juri Tetzlaff als Moderator

Programm: Sinfonie Nr. 5 von Ludwig van Beethoven

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Den Start der Reihe der Familienkonzerte des Philharmonischen Orchesters Hagen mit dem populären Erzähler Juri Tetzlaff, deutschlandweit bekannt als charismatischer Moderator des Kinderkanals „KIKA“ und als überaus beliebter, kreativer Vermittler in Konzerten für Familien, bildet das Konzert am 16. September mit Beginn um 11 Uhr im Theater Hagen (Großes Haus). Wieder einmal nimmt Juri Tetzlaff die jungen Zuhörer mit auf eine aufregende Entdeckungsreise in die Welt der Klassik. Auf dem Programm steht Ludwig van Beethovens berühmte Sinfonie Nr. 5, in der das Schicksal an die Türe klopft. Das häufig zitierte Schicksalsmotiv, das die Sinfonie eröffnet und sich durch das gesamte Stück zieht, gehört wohl zu den bekanntesten Passagen klassischer Musik aller Zeiten. Juri Tetzlaff wird diesen Klassiker der Konzertliteratur gemeinsam mit dem musikalischen Leiter dieses Konzertes, Generalmusikdirektor Joseph Trafton, unterhaltsam für Jung und Alt vermitteln.

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Von der Nordseeküste nach Hagen: Krimiautor Krischan Koch liest im Hasper Hammer

Wenn der Autor Krischan Koch am Dienstag, 18. September, um 19.30 Uhr im Hasper Hammer, Hammerstraße 20, liest, ist ein Lach-Muskelkater inklusive. Von der Nordseeküste nach Hagen: Für den diesjährigen Mord am Hellweg-Krimiband IX „Henkers.Mahl.Zeit“ hat der auf Amrum und in Hamburg lebende Koch die Kurzgeschichte für Hagen geschrieben, die er live vorstellt.

Und Aufregung herrscht auch in Kochs neuem Roman „Pannfisch für den Paten“, aus dem er ebenso lesen wird. Denn in Polizeiobermeister Thies Detlefsens Heimatdorf protestieren Naturschützer gegen den Bau mehrerer Windräder und als auch noch eine Leiche entdeckt wird, steht plötzlich das BKA vor der Tür. Seit 2006 ist das Kulturbüro der Stadt Hagen Kooperationspartner des internationalen Krimifestivals „Mord am Hellweg“, das als Biennale läuft.

Karten für alle Veranstaltungen des Festivals gibt es im Kunstquartier Hagen (Telefon 02331/207-3138), sowie für die Lesung auch im Hasper Hammer (Telefon 02331/463681) und an der Abendkasse.

Beitragsbild © Hans Leicher.

ABC-any beat counts mit Freunden im Kulturhof

Elisabete Vidal und Damian Copp faszinieren seit Monaten ihre wachsende Freundesschar in Hagen und Umgebung.

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(v.l.n.r.): Damian Copp, Stella Vozdanszky, Elisabete Vidal, Sven Seifer = ABC any beat counts & Gäste

In ihrer Formation ABC-any beat counts spielen sie in den kleineren und größeren Kulturstätten der gesamten Republik. Für ihren ersten Auftritt als ABC im Hagener Kulturhof haben Vidal und Copp eine Besonderheit im Programm. Erstmals treten ABC gemeinsam mit den musikalischen Mitstreitern und Freunden Stella Vozdanszky und Sven Seifer auf die Bühne.

Die bezaubernde Stella Vozdanzsky leitet nicht nur seit Jahrzehnten eine etablierte Musikschule in Witten, sondern verzaubert auf der Bühne ebenso die Zuhörerschaft mit den Klängen ihrer Querflöte. Und Sven Seifer? Zu dem Fernsucht-Frontmann braucht man in Hagen nicht viele Worte verlieren. Gemeinsame Auftritte unter anderem mit den Hagener Philharmonikern zeigen die fulminante Bandbreite im musikalischen Leben von Seifer. Seite an Seite mit Damian Copp und Elisabete Vidal wird am 28. September 2018 ab 19:30 h (Einlass 19:00 h) im Kulturhof ein weiteren Kapitel der legendären Hagener Musikgeschichte geschrieben. Fans und Neugierige sollten sich diesen erstmaligen Auftritt nicht entgehen lassen. Tickets gibt es an allen bekannten (ProTicket) Vorverkaufstellen für 13,- Euro und eventuell noch an der Abendkasse (geöffnet ab 19:00 h) für 15,- Euro.

 

 

ABC – any beat counts:

Elisabete Vidal

Damian Copp

 

Gäste:

Stella Vozdanszky

Sven Seifer

 

Fr., 28.09.2018

Beginn: 19:30 h

Einlass: 19:00 h

 

AWO-Kulturhof Emst

Auf dem Kämpchen 16

58093 Hagen

 

Eintritt:

13,- Euro Vorverkauf (ProTicket)

15,- Euro Abendkasse

 

Konzertbusse fahren zu den Sinfoniekonzerten in der Stadthalle Hagen

Auch in dieser Spielzeit fahren die „Konzertbusse“ zu den Sinfoniekonzerten (und zum Neujahrskonzert) des Philharmonischen Orchesters Hagen in die Stadthalle Hagen – zu den gewohnten und bereits veröffentlichten Zeiten mit Stop an den bekannten Haltestellen. Tickets für 1, 50 Euro sind an der Theaterkasse und bei den Bürgerämtern erhältlich (nicht im Bus!).

Details sind den Publikationen des Theaters Hagen (Datenheft, Orchesterheft) zu entnehmen.

KUNSTTREFF – NOCH PLÄTZE FREI!

Am Donnerstag, den 13. September findet im Kunstquartier der Kunsttreff von 14.30 bis 16.30 Uhr statt mit dem Thema „Nuri Irak – Katharsis“. Unter dem Titel „Katharsis“ zeigt der Hagener Künstler Nuri Irak im Osthaus Museum eine umfassende Werkschau aus zwei Jahrzehnten. In der Ausstellung sind Gemälde, Fotografien und graphische Arbeiten zu sehen. In der Gegenüberstellung kann man nicht nur einen Wandel in seiner Malerei von Abstraktion zu emotionalen Landschaften nachvollziehen, sondern auch über das narrative, fotographische Werk reflektieren. Wie ist der Titel der Ausstellung zu bewerten? Hat Malerei eine reinigende Wirkung? Was sagen die gewählten Materialien wie Blattsilber oder Asche und Rost über den Inhalt des Bildes aus? Inwieweit sind Fotographie und Malerei vereinbar. Diese und weitere Fragen werden im Rahmen dieses Kunsttreffs diskutiert.
Beim Kunsttreff begegnen sich kunst- und kulturinteressierte Erwachsene. Er findet in regelmäßigen Abständen donnerstags im Kunstquartier statt und kostet 9 Euro pro Person. Nach einer Einführung steht das Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Mittelpunkt – zusammen werden die Bilder betrachtet und erforscht. Dazu sind keine Vorkenntnisse erforderlich, nur die Lust am Schauen und am gemeinsamen Gespräch. Anmeldungen für die Veranstaltung werden unter der Telefonnummer 02331 207 2740 entgegengenommen.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Am Donnerstag, den 13. September um 16.30 Uhr und Samstag, den 15. September um 13 Uhr findet jeweils eine Führung durch die Ausstellung „Komm nach Hagen, … mach dein Glück!“ Mit über 300 Exponaten wirft die Präsentation einen neuen Blick auf das Musikmärchen der 1970er- und 1980er-Jahre in einer Stadt, die im Musikbusiness weit entfernt von Metropolen wie Köln, Hamburg oder Berlin liegt – Städte, in denen Plattenfirmen, bedeutende Auftrittsorte oder Medienhäuser situiert sind. In Hagen existierte allerdings schon Mitte der 1970er Jahre eine erfolgreiche Musikszene, die einige Jahre später junge Musiker aus der Provinz an die Spitze der Charts katapultierte. Die großen Karrieren von Inga und Annette Humpe, Extrabreit und Nena starteten in jener Zeit. Die Ausstellung versucht zu ergründen, warum gerade in Hagen die Bedingungen für den Start in diverse Musikkarrieren so gut waren. Die Hagener Band Grobschnitt war in den 1970er- und 1980er-Jahren eine der erfolgreichsten Bands des Kraut- und Progressive Rocks. Sie spielte vor tausenden Zuschauern in den großen Hallen der Republik und wurde 1978 von den WDR-Fernsehzuschauern zur internationalen Rockpalast- Livegruppe des Jahres gewählt. Mit Beginn der 1980er-Jahre kamen neue Musikströmungen aus England und den USA. Der Punkrock Ende der 1970er-Jahre war eine ironische Gegenbewegung zu den etwas in die Jahre gekommenen Stadionrockern. Die Abgrenzung zu der Musik der Eltern – und das möglichst provokant – wurde zum Statement. Mit den Worten des Szene-Fotografen Jim Rakete: „Die jungen Musiker zerschlugen das Mobiliar ihrer Eltern auf der Bühne“. In der Folge entwickelten sich Bands wie The Ramblers oder Extrabreit. Es folgte die Neue Deutsche Welle, die mit Nena eine sehr erfolgreiche Band hervorbrachte, die in Hagen unter dem Bandnamen The Stripes ihre Karriere startete. Kaum bekannt ist, dass Musiker, Bandmitglieder, Bühnentechniker und Produzenten aus jenen Tagen bis heute ein Teil der aktuellen überregionalen und internationalen Musikszene sind. Mit dem Abstand von über 40 Jahren betrachtet die Ausstellung, welche langfristigen Karrieren und Berufe aus dieser Zeit entstanden sind.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter: 02331-2072740 entgegengenommen.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

Am Sonntag, den 16. September findet um 15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Gerhard Hoehme – Epiphanie des Informel“ statt. Das Informel wäre ärmer ohne das facettenreiche Werk Gerhard Hoehmes. Die neue Ausstellung des Emil Schumacher Museums macht die außergewöhnliche Vielfalt in dessen malerischem Schaffen erfahrbar. Im Mittelpunkt stehen Werke ab Mitte der 1950er- bis Mitte der 1960er-Jahre. Frühere Arbeiten und auch Bilder der späten Jahre machen die ausgewählten Werkgruppen vor dem Hintergrund des Gesamtschaffens Hoehmes verständlich. Besonders interessant sind neben den reliefartigen Borkenbildern insbesondere Hoehmes Bilder mit Schrift. In ihnen tritt der lesende Nachvollzug der Schrift in eine unwiderstehliche Spannung – wenn nicht sogar Konkurrenz – zu dem Blick auf die abstrakte Malerei.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

„Was für eine Show – und das in Hagen…“ – Take a walk on the wild side

direktdran.TV | Hans Leicher. | „Was für eine Show – und das in Hagen…“ …sagt meine Sitznachbarin im Theater Hagen, als es bei der Premiere von „Take a walk on the wild side“ in die Pause geht. Damit spricht die begeisterte Theaterbesucherin meine Gedanken und sehr wahrscheinlich die von vielen mitgerissenen Besucherinnen und Besuchern in der ausverkauften Premiere aus. Gerade erst „Halbzeit“ und in der Pause gibt es nur angeregte, begeisterte Diskussionen über das was da gerade rund eine Stunde das Publikum völlig positiv überrascht hat. Und zugleich die Frage nach dem, was uns denn nun in der zweiten Hälfte erwartet. An dieser Stelle darf es ruhig schon verraten werden: Es wird noch gewaltig zugelegt! Rückblickend auf viele tolle Produktionen des Theater Hagen, die aufgrund ihrer Beliebtheit und ihres hervorragenden Formates gleich mehrere Spielzeiten im Programm geblieben sind, kann man sich vor dem gesamten Team des Theater Hagen nur verneigen.

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Fotos: Klaus Lefebvre

„Take a walk on the wild side“, mit seiner Premiere an diesem Samstag Abend, ist eine Show, die bei vielen Theater-Gästen alle Erwartungen bei weitem übertroffen hat. Eine Show? Aufgrund des Zusammenspiels von Musik, Video, Move, Effekten und vielen anderen guten Zutaten fällt es schwer, „Take a walk on the wild Side“ als reine Show einzuordnen. Das Theater Hagen nennt es Undergroundparty. Ich persönlich nenne es „unbeschreibliches Erlebnis“. Und dabei habe ich nicht im Geringsten ein schlechtes Gewissen dahingehend, zu dick aufgetragen zu haben.

„Take a walk on the wildside“ ist eine Produktion des Theater Hagen, die man hier (wir erinnern uns an meine Sitznachbarin) bisher nicht vermutet hat. „Take a walk on the wild side“ ist vielmehr einer der ganz großen Event-Abende im ganzen Land. Diesmal nicht in Berlin, nicht in Hamburg, nicht in München sondern in Hagen. Bei sechs (geplanten) Vorstellungen wird es sicherlich nicht bleiben.

Ein grandioser Start in die neue Spielzeit 2018/2019. Den gerade erlebten Erfolg nimmt dann auch Intendant Francis Hüsers bei der Premierenfeier auf: „Meine Damen und Herren des Theater Hagen, genau so wie heute Abend machen wir das jetzt die ganze Spielzeit durch.“

„Take a walk on the wild Side“ hat die Messlatte ziemlich hoch gelegt.

Mehr zur Produktion und zur Premiere gibt es in den nächsten Tagen – hier bei direktdran.TV und TV58.de

Weitere Termine, Infos und Tickets: http://www.theaterhagen.de