Archiv der Kategorie: Ennepetal

Wohnungsbrand: Bewohnerin erleidet schwere Brandverletzungen

Coullage Logo 5Ennepetal | Am Freitag wurde die Feuerwehr Ennepetal, um 11:21 Uhr, in die Feldstrasse gerufen. Hier war es zu einem Brand in einer Küche gekommen. Aufgrund des Meldebildes alarmierte die Kreisleitstelle umgehend die Hauptamtliche Wache,
sowie die Löschzüge 1 und 2 der Freiwilligen Feuerwehr, mit
Sirenenalarm. Vor Ort konnte die Lage bestätigt werden. Alle Bewohner
hatten das Haus bereits verlassen. Sofort wurde ein Trupp unter
Atemschutz zur Brandbekämpfung geschickt. Dieser konnte das Feuer
schnell unter Kontrolle bringen. Das Gebäude wurde im Anschluss mit
einem Überdrucklüfter rauchfrei gemacht und auf noch vorhandene Gase
überprüft. Vermutlich durch erste Löschmaßnahmen, erlitt eine
Bewohnerin schwere Brandverletzungen. Sie wurde direkt bei Eintreffen
der ersten Einsatzkräfte, durch den Rettungsdienst versorgt. Im
weiteren Verlauf wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, um die
Patientin schnell in eine Spezialklinik transportieren zu können.
Hierzu sicherte ein Löschfahrzeug der Löschgruppe Oberbauer die
Landung des Hubschraubers, auf dem Parkplatz eines
Lebensmittelgeschäftes an der Hagener Straße. Insgesamt waren 1
Einsatzleitwagen, 1 Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, 2
Löschgruppenfahrzeuge, 1 Drehleiter, 2 Rettungswagen, 1
Notarzteinsatzfahrzeug, 1 Rettungshubschrauber und mehrere Kräfte der
Polizei im Einsatz. Der Einsatz konnte um 12:50 Uhr beendet werden.

Bereits am Morgen, um 09:05 Uhr, war die Feuerwehr Ennepetal in
der Friedenstrasse tätig. Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und
Drehleiter der Hauptwache wurden alarmiert, da eine Person im Aufzug
feststecken sollte. Es konnte vor Ort nichts festgestellt werden. Der
Einsatz wurde zügig beendet.

24-jähriger Kradfahrer aus Ennepetal tödlich verletzt

Neuenrade | Am heutigen Sonntag Nachmittag, gegen 15:15 Uhr, kommt es auf
dem Höllmecker Weg zu einem schweren Verkehrsunfall. Hier gerät ein
24 jähriger Ennepetaler Kradfahrer mit seinem Krad in einer dortigen
Kurve in den Gegenverkehr und kollidiert mit einem entgegenkommenden
VW Touran.

Bei diesem Frontalzusammenstoß wird der Motorradfahrer trotz
Reanimationsversuchen tragischerweise tödlich verletzt, die 37
jährige Werdohler Pkw Fahrerin und ihr 44 jähriger Beifahrer werden
schwer verletzt in das Krankenhaus nach Werdohl verbracht.

Der Höllmecker Weg ist für die Unfallaufnahme komplett gesperrt.

Der geschätzte Sachschaden wird auf ca. 25.000,– Euro geschätzt.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Zeugen des Verkehrsunfalls werden gebeten, sich mit der Polizei in
Werdohl in Verbindung zu setzen.

PKW Brand in Ennepetal

Ennepetal – Am Donnerstag wurde die Feuerwehr Ennepetal um 17:35 Uhr
zu einem PKW Brand in die Karlstraße alarmiert. Der PKW stand im
Vollbrand und auf der stark abschüssigen Straße liefen
Betriebsstoffe, zum Teil brennend, die Straße hinab. Der PKW wurde
von einem Trupp unter Atemschutz abgelöscht und mit einer
Wärmebildkamera kontrolliert.
Ebenso wurden die Kanaleinläufe gesichert und die Betriebsmittel mit
Bindemittel abgestreut.
Da der Wagen neben einer Tiefgarage stand und in dem Gebäude mehrere
Fenster offen gestanden haben war Rauch in das Gebäude gedrungen und
hatten dort Rauchwarnmelder ausgelöst. Dieses Gebäude wurde
kontrolliert und gelüftet.
Die verunreinigte Straße wurde im Anschluss an die Arbeiten der
Feuerwehr von einem Spezialunternehmen gereinigt.
Im Einsatz waren 14 Einsatzkräfte der Hauptwache und des Löschzuges
Milspe Altenvoerde mit vier Fahrzeugen.
Der Einsatz endete um 19:47 Uhr.

Stadtrundfahrt in Wetter

 

Stadtmarketing lädt ein zur Stadtrundfahrt inklusive Kaffee und Kuchen

Am Sonntag, 16. September lädt der Stadtmarketing für Wetter e. V. zu seiner vorletzten Stadtrundfahrt in diesem Jahr ein. Kaffee und Kuchen auf dieser Tour sind inklusive.

Los geht es um 14 Uhr ab Bahnhof in Alt-Wetter. Im komfortablen Bus führt uns die Tour durch alle Stadtteile unserer Stadt Wetter.  Viele Sehenswürdigkeiten und eine bezaubernde Landschaft gibt es für die Teilnehmer zu sehen. Feste Bestandteile des Programms sind die Besichtigung des Rathauses, einschließlich des Ratssaals und der Gang durch die historische Freiheit Wetters. Nach der ersten Hälfte der Rundfahrt erhalten die Gäste das besondere Extra dieser Tour, bei Kaffee und lecker Kuchen kann die schöne Aussicht ins Ruhrtal vom Burghotel Volmarstein aus genossen werden. Dieses Extra ist im Kostenbeitrag für die Rundfahrt von 13,- €/Pers. und 25,- € für Familien (2 Erwachsene/2 Kinder) enthalten. Keine Stadtrundfahrt verläuft genau wie die vorherige, denn durch die individuelle Gestaltung der Stadtführer, bleibt „Jede Tour anders“. Viel Informatives und geschichtlich Interessantes über unsere schöne Harkortstadt und ihre bedeutenden Bürger wird den Teilnehmern vermittelt. Aber auch so manche Dönekes werden sicherlich zur Unterhaltung und Schmunzeln beitragen und gut in Erinnerung bleiben.

 

Startpunkt: Bahnhof Alt-Wetter, Abfahrt: 14 Uhr, Dauer: ca. 3 Stunden

Die Kosten betragen 13 € pro Person, inklusive Imbiss, für Familien 25 € (max. 2 Erwachsene).

Anmeldungen, Infos und Geschenkgutscheine beim Stadtmarketing für Wetter e. V. unter 02335-802092 oder unter www.stadtmarketing-wetter.de

Ennepetal – Fußgänger überfallen

 

Ennepetal | Am Samstag, gegen 01:30 Uhr,
erpressten zwei männliche Täter an der Milsperstraße/Gartenstraße
einen 21-jähgen Gevelsberger mit Androhung von Gewalt seine
Wertsachen herauszugeben. Nachdem dieser sich weigerte, wurde er
mehrfach geschlagen und händigte den Tätern seine Geldbörse mit
Bargeld aus. Es wurde ein niedriger dreistelliger Betrag erpresst.
Die Täter flüchteten anschließend in die Gartenstraße. Eine
eingeleitete Fahndung verlief bisher negativ. Beschreibung: Täter
(1): -männlich -25 bis 30 Jahre -südländisches Erscheinungsbild
-stabile Statur -dunkle, kurze ‚gestylte‘ Haare -spricht deutsch mit
Akzent -größeres Muttermal über dem rechten Auge, Augenbraue
zusammengewachsen -graue Jacke, schwarze Hose; Täter (2): -männlich
-25 bis 30 Jahre -südländisches Erscheinungsbild -schlanker Körperbau
-schwarze kurze Haare -spricht deutsch mit Akzent -schwarzes Oberteil

Mitarbeiter bei Brand in einer Schmiede verletzt

Feuerwehr2Ennepetal | Am heutigen Mittwoch wurde die Feuerwehr Ennepetal um 08:10 Uhr zu einer Firma in die Mittelstraße gerufen. In
einer Schmiede brannte eine Presse. Mitarbeiter hatten bereits
Löschmaßnahmen eingeleitet.

Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Brandbekämpfung ins Gebäude
vor und löschte die Schmiedepresse ab. Weitere Einsatzkräfte bauten
von der Mittelstraße eine Löschversorgung für das
Hilfeleistungslöschfahrzeug auf. Im weiteren Verlauf wurde die Presse
mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Eine Person musste mit einer
Rauchgasvergiftung in ein umliegendes Krankenhaus transportiert
werden. Der Einsatz konnte um 09:10 Uhr beendet werden.

Schaum auf Kahlenbecker Straße und Heilenbecke

Ennepetal | Am Montag um 15:55 Uhr wurde die Feuerwehr Ennepetal zu Schaum aus einem Gully, in die Kahlenbecker Straße alarmiert. Nach den starken Regenfällen am Nachmittag wurde anscheinend, in der Kanalisation befindlicher Schaum, auf die Straße gedrückt.

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Bei Eintreffen der Feuerwehr waren bereits Teile der Fahrbahn und des Straßenrandes mit Schaum bedeckt. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, als es erneut zu starken Regenfällen kam. Diese schwemmten noch mehr Schaum aus der Kanalisation nach oben und verschmutzen die Straße, so wie einen Einlauf des Baches Heilenbecke. Der Bach war schlagartig mit Schaum abgedeckt. Teile davon treiben aktuell, im Bachlauf der Heilenbecke, durch das Stadtgebiet. Auch die Kanaldeckel im Bereich Kahlenbecker Straße und Heilenbecker Straße sind zum Teil mit Schaum abgedeckt. Durch die Feuerwehr wurden ph Wert Messungen durchgeführt. Eine Gefährdung für die Bevölkerung wird ausgeschlossen. Die Schäden für die Umwelt sind derzeit noch nicht abschätzbar. Die untere Wasserbehörde, die Stadtbetriebe Ennepetal und das Ordnungsamt sind zur Zeit noch an der Einsatzstelle und führen weitere Maßnahmen zur Sicherung der Umwelt und des Straßenverkehrs durch. Die Feuerwehr Ennepetal war mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug 2 Stunden vor Ort. Die Polizei hat Ermittlungen zum Verursacher aufgenommen.

Quelle: Feuerwehr Ennepetal

Trotz aller Warnungen und Gefahren: Jugendliche betreiben Lagerfeuer

Feuerwehr Ennepetal | Am Sonntag um 09:39 Uhr wurde die Feuerwehr
Ennepetal mit o.g. Stichwort in den Bereich „Friedfeld / Beyenburger
Stausee“ alarmiert. Von der hauptberuflichen Feuer- und Rettungswache
Ennepetal rückte das Hilfeleistungslöschfahrzeug sowie die Drehleiter
mit 6 Feuerwehrbeamten aus. Aufgrund der zu erwartenden Eintreffzeit
ließ der Einsatzleiter zusätzlich die Löscheinheit 5 (Külchen) der
freiwilligen Feuerwehr Ennepetal nachalarmieren. Kurze Zeit später
erfolgte der Hinweis, dass es sich bei der unklaren Rauchentwicklung
um ein bewachtes Lagerfeuer handelte. Aufgrund dieser Information
entschloss sich der Einsatzleiter, die Drehleiterbesatzung sowie die
Einsatzkräfte der Löscheinheit Külchen, für eventuelle
Paralleleinsätze, im Gerätehaus Külchen in Bereitstellung gehen zu
lassen und nur das Hilfeleistungslöschfahrzeug fuhr zur gemeldeten
Einsatzstelle. Vor Ort befanden sich Jugendliche an einem, von ihnen
bewachten, Lagerfeuer. Die sehr einsichtigen Jugendlichen wurden über
ihr Verhalten aufgeklärt und belehrt sowie aufgefordert, das Feuer im
Beisein der Feuerwehr unverzüglich zu löschen. Auch dieser
Aufforderung kamen die kooperativen Jugendlichen nach und somit
konnte der Einsatz der insgesamt 13 Kräfte der Feuerwehr Ennepetal um
10:33 Uhr beendet werden.

Flächenbrände halten die Feuerwehr Ennepetal in Atem – Löscharbeiten dauern an

Ennpetal |In den letzten Minuten des Sonntag wurde die Feuerwehr Ennepetal nahezu zeitgleich zu zwei Flächenbränden auf landwirtschaftlichen Nutzflächen in zwei unterschiedlichen Ortschaften alarmiert. Beide Örtlichkeiten verfügen über keine bzw. über sehr schlechte Wasserversorgung. Am Behlinger Weg brannte eine ca. 100m x 250m große Feldfläche, auf welcher zahlreiche Strohballen lagerten.

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Die Feuerwehr konnte insbesondere dank tatkräftiger Unterstützung der ortsansässigen Landwirte, u.a. mit einem Sattelzugauflieger mit 30.000 Liter Löschwasser sowie einem hochgeländegängigen Unimog mit einem 1.000 Liter IBC-Behälter das Feuer in etwa 2,5 Stunden löschen und eine Brandausbreitung erfolgreich verhindern. Auf Schweflinghausen standen ca. 200 Strohballen im Flammen. Hier wurde die Feuerwehr mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften tätig und ist derzeit (06.08.2018, 09:00 Uhr) noch immer mit zahlreichen Kräften vor Ort.

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Die dicht gelagerten Ballen wurden mit Unterstützung mehrerer Traktoren der ortsansässigen Landwirte und der Fachgruppe Räumen des THW sukzessive auseinandergezogen und mit bis zu 7 Rohren gleichzeitig von Einsatzkräften unter Atemschutz abgelöscht und umgeschichtet. Das Löschwasser wurde hier aufgrund der schlechten Zugänglichkeit von mehreren Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr herangeführt.Aufgrund der sehr starken Rauchentwicklung wurden die Bürgerinnen und Bürger im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis über die WarnApp NINA sowie das Lokalradio informiert und aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich noch andauern. Um 00:49 wurden Kräfte der Feuerwehr zu einem „unklaren Brandgeruch“ in die Kurklinik Königsfeld abgezogen. Die Erkundung ergab letztlich kein Brandereignis im Gebäude. An den drei Einsatzstellen waren über 100 Einsatzkräfte zeitgleich tätig. Die fünf Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr sowie die hauptamtlichen Kräfte der Hauptfeuer- und Rettungswache wurden im Laufe der Nacht unterstützt durch Löschzüge und weitere Tanklöschfahrzeuge aus den Nachbarstädten Breckerfeld, Gevelsberg und Schwelm. Des Weiteren waren Kräfte der Kreisfeuerwehrzentrale, des Technischen Hilfswerkes Schwelm, der Polizei und des Rettungsdienstes eingesetzt. Zur Betreuung und Versorgung der Einsatzkräfte waren Helfer des Deutschen Roten Kreuzes aus Witten, Hattingen, Schwelm, Ennepetal und Sprockhövel vor Ort.

Industriebrand in Ennepetal

Feuerwehr2Ennepetal | Am Dienstag um 09:58 Uhr wurde die Feuerwehr Ennepetal mit dem Stichwort „Industriebrand“ zu einer Firma in den
Talsperrenweg alarmiert. Von der Feuer- und Rettungswache Ennepetal rückte der hauptberufliche Löschzug mit  Einsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschfahrzeug, Drehleiter und Rettungswagen aus;
unterstützt von Kräften der freiwilligen Feuerwehr (Löschzug 1 Milspe
/ Altenvoerde, dem Löschzug 2 Voerde / Oberbauer sowie der Löscheinheit 4 Rüggeberg) mit insgesamt 4 weiteren Löschfahrzeugen. Beim eintreffen der ersten Kräfte war das Objekt bereits vorbildlich
geräumt und die erste Erkundung ergab einen Schwelbrand auf einer
Empore in ca. 5 m Höhe. Der Angriffstrupp ging unter
umluftunabhängigem Atemschutz über eine vierteilige Steckleiter zur
Brandbekämpfung vor und konnte das Feuer mittels zweier Pulverlöscher
ersticken. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde die
Brandausbruchstelle mehrmals mit einer Wärmebildkamera kontrolliert
sowie das Objekt abschließend mittels Hochleistungslüfter rauchfrei
gemacht. Dieser Einsatz der insgesamt 33 Einsatzkräfte endete um
11:43 Uhr.

Quelle: Feuerwehr Ennepetal

Gemeinsamer Grundlehrgang der Feuerwehren Ennepetal und Schwelm

Feuerwehr Schwelm | Schwelm. In dem Zeitraum vom 28. Februar bis 4. Mai 2018 haben 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Freiwilligen Feuerwehren Ennepetal und Schwelm den Feuerwehrgrundlehrgang Modul 1 und 2 erfolgreich absolviert. Ihr Können und erlerntes Wissen stellten sie im Rahmen der Abschlussprüfungen am

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Foto: Feuerwehr Schwelm

vergangenen Wochenende unter Beweis. 4 Feuerwehrfrauanwärterinnen und 25 männliche Feuerwehrmannanwärter haben innerhalb von 3 Monaten und in über 80 Stunden Unterricht und Praxisausbildung den Grundstein für ihre ehrenamtliche Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr gelegt. Jedes Wochenende, freitags von 18:00 bis 21:30 Uhr und samstags von 8:00 bis 16:30 Uhr wurde Theorie und Praxis vermittelt. Teilweise wurde darüber hinaus sogar zusätzlich mittwochs am Abend von 18:00 bis 21:30 Uhr geübt. Alles ehrenamtlich und freiwillig! Das Unterrichtsspektrum reichte von der Unfallverhütung im Feuerwehrdienst, Grundkenntnisse der Ersten-Hilfe, Fahrzeug- und Gerätekunde, Gefahren an der Einsatzstelle über die Vornahme von Löschgeräten, das Absichern von Einsatzstellen, der Vornahme von tragbaren Leitern bis hin zum Löschangriff und der Menschenrettung.

Zum Abschluss stand die Prüfung durch den Prüfungsausschuss auf dem Programm. Hier wurde das, in vielen Stunden erlernte, feuerwehrtechnische Fachwissen in einem schriftlichen und einem praktischen Leistungsnachweis abgefragt. Die Aufgaben wurden von den Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer mit Bravour gemeistert. Die Lehrgangsleiter Volker Engelkind, Markus Heil (beide FW Ennepetal) und Stefan Rohde (FW Schwelm) sind davon überzeugt, dass man gerade in der heutigen Zeit, eine tolle und hochmotivierte Mannschaft für das Ehrenamt in der Freiwilligen Feuerwehr gewinnen konnte. „Wir freuen uns einfach, dass es euch gibt und ihr eure Freizeit in den Dienst der Gesellschaft stellt. Das ist nicht selbstverständlich“, so Rohde.

Einen ganz besonderen Dank galt im Anschluss an die Ausbildung natürlich allen Ausbildern, die sich viele Gedanken zur Vorbereitung der Unterrichte und Übungen gemacht haben und letztendlich erheblich zum Erfolg des Grundlehrgangs beigetragen haben. Die schon seit vielen Jahren erstklassige Zusammenarbeit beider Wehren muß an dieser Stelle besonders erwähnt werden. Nur durch diese Zusammenarbeit kann kontinuierlich jährlich die Durchführung der Grundausbildung auf diesem hohen Niveau realisiert werden. Und im nächsten Jahr wartet die nächste Herausforderung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Der 2. Teil des Grundlehrgangs mit den Modulen 3 und 4.

Zwei Hubschrauber nach Motorrad-Unfall im Einsatz

CIMG4109Feuerwehr Ennepetal | Ennepetal. Am Sonntag, um 13:56 Uhr, wurde die Feuerwehr Ennepetal zur Landungsabsicherung eines Rettungshubschraubers, zur B483 alarmiert. Dort ereignete sich ein Motoradunfall mit Sozius. Der zunächst allein alarmierte Rettungsdienst, stellte bei eintreffen fest, dass die schwere der Verletzungen eine Versorgung in einer Spezialklinik erforderte. Aufgrund dessen forderte dieser zwei Rettungshubschrauber an, um die beiden Patienten schnellstmöglich den Kliniken zuführen zu können. Die Feuerwehr sicherte die Landung und sperrte in Zusammenarbeit mit der Polizei die Straße ab. Der Rettungsdienst wurde bei der Versorgung der Patienten unterstützt, sowie die Zuordnung der Patienten in die Kliniken organisiert. Im Einsatz waren ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr Ennepetal, ein Kleineinsatzfahrzeug der Feuerwehr Schwelm, zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Rettungshubschrauber, sowie Fahrzeuge der Polizei.

Feuerwehr Ennepetal trauert um Ehren-Stadtbrandmeister Ehrenfried Rentrop

EhrenfriedRentropEnnepetal. Mit tiefer Bestürzung teilt die Feuerwehr Ennepetal mit, dass ihr Ehrenstadtbrandmeister und Kamerad Ehrenfried Rentrop am Freitag, dem 20.04.2018, im Alter von 85 Jahren verstorben ist.

Ehrenfried Rentrop war 67 Jahre Mitglied der Feuerwehr Ennepetal. Von 1975 bis zu seiner Überstellung in die Ehrenabteilung im Jahr 1992 war er als Wehrleiter gesamtverantwortlich. Er hat die hauptamtliche Feuer- und Rettungswache aufgebaut und bis zu seiner Pensionierung geleitet. Ehrenfried Rentrop hat sich auch über die Grenzen der Stadt Ennepetal einen Namen gemacht und ist vielen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden im Ennepe-Ruhr-Kreis als stv. Vorsitzender im Kreisfeuerwehrverband in Erinnerung.

Frank Schacht, Leiter der Feuerwehr: „Mein persönlicher Weg hat sich erst vor 4 Jahren mit dem Weg von Ehrenfried Rentrop gekreuzt. Doch auch in dieser kurzen Zeit habe ich Ehrenfried als loyalen, väterlichen, fürsorglichen und der Feuerwehr bis zuletzt zugewandten Menschen kennenlernen dürfen. Ein echter Kamerad eben, der mich als neuen Leiter der Feuerwehr vom ersten Tag an offen und herzlich aufgenommen hat. Wir verlieren mit Ehrenfried Rentrop einen ganz besonderen Kameraden, der uns immer in guter Erinnerung bleiben wird. Unser ehrliches und tiefes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und Freunden.“

Fahrsicherheitstraining rettet Leben! 15 Tonnen wollen beherrscht werden.

Ennepetal. Am heutigen Samstag fand das erste Fahrsicherheitstraining einer neuen Ausbildungsreihe bei der Feuerwehr Ennepetal statt.

 

Nach monatelanger intensiver Vorbereitung unter Federführung unseres hauseigenen Fahrlehrers Lars Schumann, unseres Sachgebietsleiters Technik und Ausbildung Björn Windhövel sowie mit Unterstützung von erfahrenen Fahrsicherheitstrainern des THW hieß es auf dem Gelände der VER: Gas geben mit Köpfchen. Nachdem alle Kraftfahrer der Feuerwehr in den letzten Wochen an Übungsabenden theoretisch geschult wurden, ging es nun mit großem Eifer an die Praxis. Die ersten 22 Kraftfahrer konnten die Grenzen Ihres Fahrzeuges ausloten. Weitere werden in den kommenden Wochen folgen. Ziel ist es, alle Kraftfahrer der Feuerwehr in diesem Jahr aktiv zu schulen. Frank Schacht, Leiter der Feuerwehr, überzeugte sich persönlich von der Qualität der Ausbildung. Und sorgte für allgemeinen Frohsinn, als er selbst auf der simulierten Glatteisstrecke das HLF 20 zum Schleudern brachte: „Jahrzehntelange Fahrpraxis reicht nicht aus. Ständiges Fortbilden ist angesagt. Jeder Fahrer trägt eine große Verantwortung für Mensch und Material. Einsatzfahrten mit Sondersignal unter hoher psychischer Belastung potenzieren das Risiko. Ich möchte mich herzlich bei der VER für die Möglichkeit bedanken, auf Ihrem Grundstück diese hochkarätige Fortbildung durchführen zu können. Die Ausbilder Thomas Hartmann und Dieter Ratschke vom THW haben mit großer Fachkenntnis und Feingefühl alle an Ihre Grenzen herangeführt. Danke dafür! Und zuletzt: mit solch einer motivierten Truppe mache ich mir keine Sorgen um die Sicherheit in unserer Gemeinde.“

Kellerbrand fordert Feuerwehr

 

Ennepetal. Am Samstag wurde die Feuerwehr
Ennepetal um 14:24 Uhr in die Peddinghaus Straße gerufen. In einem
dortigen Haus war es aus unbekannten Gründen zu einem Brand im
Kellerbereich gekommen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte waren
bereits alle Fenster mit Ruß beaufschlagt und Rauch trat aus dem Dach
aus.

Mehrere Trupps unter Umluft unabhängigen Atemschutzgeräten gingen
zur Brandbekämpfung vor. Zeitgleich wurde das Gebäude nach Personen
abgesucht. Diese Maßnahme ergab aber, dass keine Personen im Gebäude
waren. Um das Gebäude rauchfrei zu bekommen musste eine
Überdruckbelüftung durchgeführt werden. Um im Bedarfsfall die
Dachhaut öffnen zu können wurde eine Drehleiter in Stellung gebracht.
Eine weitere Drehleiter der Feuerwehr Schwelm, die voraussichtlich
bestellt wurde, kam nicht mehr zum Einsatz. Das Gebäude wurde gas-
und stromlos geschaltet. Nach den Löscharbeiten wurde das Gebäude,
welches zur Zeit nicht mehr bewohnbar ist, mittels einer
Wärmebildkamera kontrolliert und durch die Polizei beschlagnahmt.

Im Einsatz waren alle Einheiten der Feuerwehr Ennepetal, ein
Gerätewagen Atemschutz des EN-Kreises, Fahrzeuge des Rettungsdienstes
und die Polizei. Um Straßenglätte durch überfrierendes Löschwasser zu
vermeiden wurde ein Streuwagen beordert. Die Bewohner des Hauses
konnten bei Verwandten untergebracht werden. Der Einsatz endete um
16:45 Uhr.

Gebäude in Ennepetal droht einzustürzen

 

Ennepetal. Am Dienstag wurde die Feuerwehr
Ennepetal um 17 Uhr in die Straße „an der Kirche“ gerufen. Bei
Abrissarbeiten an einem benachbarten Gebäudeteil wurde das bewohnte
Nebengebäude stark beschädigt. Mit den bereits vor Ort tätigen
Fachämtern der Verwaltung wurde das Gebäude geräumt. Das zuständige
Energieversorgungsunternehmen hat das Haus von Strom, Gas und Wasser
getrennt. Des weiteren wurde zur Beurteilung des Gebäudes ein
Bausachverständiger des Technischen Hilfswerkes hinzugezogen.

Aufgrund der Begutachtung wurde entschieden, dass das Haus, um
Sachwerte zu schützen, umfangreich abgestützt werden muss. Das
Technische Hilfswerk ist mit ca. 50 Einsatzkräften zur Zeit damit
beschäftigt diese Maßnahme durchzuführen. Versorgt werden die
Einsatzkräfte während dieser Zeit durch eine Versorgungseinheit des
Deutschen Roten Kreuzes. Das Einsatzende ist bisher nicht absehbar.
Zur Einsatzlenkung ist ein Einsatzleitwagen der Feuerwehr vor Ort.

Ein besonderer Dank gilt den Anwohnern, die den Einsatzkräften bis
zum Eintreffen der Versorgungseinheit, bei der Witterungslage
Warmgetränke zur Verfügung gestellt haben.