Archiv der Kategorie: Gesundheit / Medizin

Offener Gesprächskreis für pflegende Angehörige

Hagen. Wenn man die Verantwortung übernimmt, die Pflege eines Angehörigen zu übernehmen, ist es wichtig, unbedingt auch an sich selbst zu denken! Denn: niemand kann einen anderen pflegen, wenn es ihm selbst nicht gut geht.

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Weiterer Schüler positiv auf Covid-19 getestet: Hohenlimburger Gymnasium geschlossen

Das Gesundheitsamt der Stadt Hagen hat sich in Absprache mit der Schulleitung des Gymnasiums Hohenlimburg dazu entschlossen, nach dem heutigen Unterricht die Schule vorsorglich bis zum Ferienbeginn zu schließen. In der bereits unter häuslicher Quarantäne stehenden Lerngruppe aus insgesamt 23 Schülern, die separat unterrichtet wurde und die Pausen miteinander verbracht hat, wurde ein weiterer Schüler positiv auf das Coronavirus getestet. Wie bereits gestern mitgeteilt, werden am kommenden Samstag noch einmal alle bislang negativ getesteten Schüler und Lehrer auf das Coronavirus getestet. Sollte dieser zweite Test negativ ausfallen, werden die Schülerinnen und Schüler in die Sommerferien entlassen. Alle positiven Fälle verbleiben in 14-tägiger Quarantäne.

Doppelte „Focus“-Auszeichnung im AKH

Prof. Dr. med. Wolfgang Timmermann, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am AGAPLESION ALLGEMEINEN KRANKENHAUS HAGEN, wurde zum nunmehr fünften Mal als „Top-Mediziner“ im Bereich Schilddrüsenchirurgie vom Nachrichtenmagazin „Focus“ ausgezeichnet. Zusätzlich durfte sich nun auch die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie über eine Auszeichnung des Nachrichtenmagazins freuen, sodass das AKH im Jahr 2020 zu „Deutschlands besten Kliniken“ im Bereich Schilddrüsen-OPs zählt.

Coronavirus: Gesundheitsamt mahnt trotz rückläufiger Zahlen zur Vorsicht

Das Behandlungszentrum der Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe für Corona-Patienten in der Selbecker Straße in Hagen-Eilpe schließt am morgigen Freitag, 12. Juni. Die Fallzahlen und somit die zu behandelnden COVID-19-Patienten sind rückläufig, aktuell gibt es nur noch vier Infizierte in Hagen. Trotzdem mahnt das Gesundheitsamt der Stadt Hagen zur Vorsicht.

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Tüftlergeist gegen Corona

Ihr Tüftlergeist ist eine wertvolle Hilfe in Corona-Zeiten: Die über die Online-Plattform „Maker vs. Virus“ organisierten Bastler, Erfinder, Techniker und Do-it-yourself-Pioniere stellen mit ihren privaten 3D-Druckern dringend benötigte Schutzmaterialien für medizinische und pflegerische Einrichtungen her. Davon profitieren nun auch die Altenpflege-Angebote des DRK-Kreisverbandes Hagen:

(v.l.n.r.): Professor Marco Beeken, Professor Dirk Berben, wissenschaftliche Mitarbeiterin
Svenja Meyer, DRK-Vorständin Nehle Keweloh und DRK-Vorstandssprecher Udo Stroh
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Vortrag rund um Pflegebegutachtung verschiebt sich

Ein Vortrag rund um die Pflegebegutachtung bei Menschen mit Demenz verschiebt sich wegen der Corona-Pandemie von Dienstag, 16. Juni, um 14 Uhr auf Dienstag, 6. Oktober, um 14 Uhr im Rathaus 2, Berliner Platz 22. Referentin Nadine Armold, Pflegefachkraft und Gutachterin, stellt während der Veranstaltung sechs Module vor, die bei der Pflegebegutachtung berücksichtigt werden, und thematisiert die damit verbundenen Kriterien. Aufgeklärt wird vor allem über Begriffe, die sich auf Menschen mit Demenz beziehen. Der Vortrag dient somit als Vorbereitung für eine anstehende Pflegebegutachtung. Dabei geht die Referentin auch auf Fragen und konkrete Beispiele der Teilnehmer ein. Eine Anmeldung ist unter Telefon 02331/207-5064 notwendig.

Tagespflegen der Ev. Stiftung Volmarstein nehmen wieder Betrieb auf

Die Tagespflege Haspe und die Tagespflege Eilpe kehren mit Notgruppen zurück in den Alltag. „Die Not bei den Angehörigen war wirklich groß“, berichtet Christiane Borka, Leiterin der Tagespflege Haspe. „Es ist gut und wichtig, dass wir nun wieder Betreuung anbieten dürfen.“ Ab dem 8. Juni ist der Normalbetreib unter Einhaltung der gebotenen Vorschriften geplant.

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Therapiedienste Volmarstein haben höchste Hygiene-Standards

Therapiezentren werden schrittweise hochgefahren und investieren in die Zukunft

Seit dem 11. Mai 2020 haben die Sport-, Präventions- und Rehasportbereiche „TDVAktiv“ an den Standorten in Volmarstein (TZO), Hagen-Haspe (TZM) und Dortmund-Hörde (TZD) wieder geöffnet. Die ersten Tage waren davon geprägt, gemeinsam – Trainer und Trainierende – erste Schritte hin zu einem „normalen“ Trainingsbetrieb zu gehen. Eine Situation, die es bisher so noch nie gab – die aber von allen Beteiligten mit hohem Verantwortungsbewusstsein, der notwendigen Ruhe und viel Respekt angegangen wurde.

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Besuche in Pflegeheimen: Einrichtungen brauchen klare Vorgaben und mehr Unterstützung

Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen hat die Landesregierungen dazu aufgerufen, mit klaren Vorgaben Besuche von Angehörigen in allen Pflegeeinrichtungen zu ermöglichen. Rückmeldungen von Betroffenen zeigen, dass sich trotz der von Bund und Ländern angekündigten Lockerungen die Situation für die Bewohnerinnen und Bewohner und ihre Angehörigen nicht entscheidend verbessert hat. Vielfach sind Besuche nur einmal in der Woche und für eine Dauer von 30 bis 60 Minuten möglich, Angehörige und Bewohner bleiben durch eine Plexiglasscheibe getrennt.

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Hausärzte bleiben für Corona-Tests zuständig

Vergangene Woche hatte die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) mitgeteilt, dass die Gesundheitsämter keine Untersuchungen auf COVID-19 mehr über die Krankenkassen abrechnen können. Diese Entscheidung wurde inzwischen zwar relativiert, die KVWL sieht die Zuständigkeit für die Coronatests und die Versorgung erkrankter Patienten allerdings ganz klar in der Verantwortung der niedergelassenen Praxen. Personen, die typische Krankheitsanzeichen haben, wenden sich demnach an ihren Hausarzt. Diese müssen entweder selbst die Testungen auf Coronaviren durchführen oder einen Termin im Behandlungszentrum der KVWL in Hagen-Eilpe vereinbaren.

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Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe stoppt Coronatests der Gesundheitsämter

Seit dem heutigen Mittwoch können Gesundheitsämter für Kassenpatienten keine Untersuchungen auf COVID-19 mehr direkt über die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), das heißt über die Krankenkassen, abrechnen. Dieser unvorbereitete und überraschende Schritt bedeutet für die Stadt Hagen, dass sich möglicherweise erkrankte Hagenerinnen und Hagener nicht mehr nach dem gewohnten Prozedere durch das Gesundheitsamt auf das Virus testen lassen können. „Dieser plötzliche Kurswechsel der Kassenärztlichen Vereinigung ist im Krisenstab auf absolutes Unverständnis gestoßen“, sagt Oberbürgermeister Erik O. Schulz in seiner Funktion als Leiter des Krisenstabs der Stadt Hagen. „Gerade zum Zeitpunkt der allmählichen Lockerungen ist es ganz bestimmt das falsche Signal, von unserem bewährten Testsystem zum Nachteil der Patienten und Hausärzte abzuweichen.“

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Besuche in Hagener Krankenhäusern ab 2. Juni möglich

Nach enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der Feuerwehr der Stadt Hagen teilen die Hagener Krankenhäuser mit, dass Besuche unter bestimmten Auflagen in allen Häusern voraussichtlich ab Dienstag, 2. Juni, wieder möglich sind. Das gemeinsame Hygiene- und Infektionsschutzkonzept sieht vor, dass jeder Patient zwei Kontaktpersonen benennen kann, die jeweils einen Ausweis erhalten. Pro Patient und Tag darf eine Person für eine Stunde zwischen 14 und 18 Uhr zu Besuch kommen. Es erfolgt eine Eingangskontrolle. Die Besuchsfolge in den Krankenzimmern kann nicht organisiert werden. Die Regeln gelten für alle Hagener Krankenhäuser.

Am Mops gibt es die beliebten Patienten-Foren künftig in virtueller Form

Sie ersetzen die regelmäßigen Vorträge der Mediziner im Ev. Krankenhaus Haspe, die aufgrund der Corona-Krise ausfallen müssen. Den Anfang macht der neue Chefkardiologe Priv.-Doz. Dr. Harilaos Bogossian, der in einem Video über die „Volkskrankheit Vorhofflimmern“ informiert. „Wir möchten einen adäquaten Ersatz für die Patientenforen bieten“,  erklärt der Chefarzt das besondere Angebot.

Foto: ESV



Einen unregelmäßigen Herzschlag spürt fast jeder Mensch im Laufe seines Lebens. Das macht Angst und Sorgen. „In manchen Fällen sind Herzrhythmusstörungen ganz harmlos, in anderen lebensbedrohlich“, betont Priv.-Doz. Dr. Harilaos Bogossian. Der neue Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe betont: „Daher ist es wichtig, die Rhythmusstörung frühzeitig zu erkennen und exakt einzuordnen.“

Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung. Daran leiden allein in Deutschland etwa eine Million Menschen. „Dabei ziehen sich die Herzvorhöfe nicht mehr regelmäßig zusammen und es können Blutgerinnsel entstehen“, erklärt der Kardiologe vom Mops. „Ein Schlaganfall kann die Folge sein.“ Da Vorhofflimmern bei der Hälfte aller Patienten ohne Beschwerden auftritt, merken viele Betroffene es nicht. Unbehandelt sind diese Menschen schutzlos dem Schlaganfall ausgesetzt.

Etwa 30.000 Schlaganfälle entstehen so jährlich. Bei bestimmten Patienten ist eine blutverdünnende Medikation die Basis der Therapie. Daneben kommt beim Vorhofflimmern eine medikamentöse Therapie oder eine sogenannte „Ablationstherapie“ infrage. Hierbei wird Gewebe im linken Herzvorhof verödet. Dies kann bei geeigneten Patienten zu einer längerfristigen Beschwerdefreiheit führen.

„Um die bestmögliche individuelle Therapie einzuleiten, ist eine exakte Untersuchung wesentlich“, so Chefarzt Bogossian. Im Ev. Krankenhaus Haspe kommen sämtliche moderne Diagnostik- und Therapieverfahren zur Anwendung inklusive moderner 3D-gestützter Verfahren bei komplexeren Rhythmusstörungen.

Die Klinik für Kardiologie und Rhythmologie im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe steht seit April unter neuer Leitung. Der neue Chefarzt, Priv.-Doz. Dr. Harilaos Bogossian, ist ein anerkannter Spezialist für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Und dies nicht nur in der Region, sondern weit darüber hinaus bis hin zur Europäischen Herzrhythmus-Gesellschaft. Am Mops steht ihm ein erfahrenes Team von fünf Oberärzten zur Seite.
Infos und Termine im Sekretariat: Tel. 0 23 31 / 476 24 51. Homepage: www.hagen-kardiologie.de

Als Video zu finden auf der Homepage des Krankenhauses sowie auf dem YouTube- und Facebook-Kanal der Ev. Stiftung Volmarstein.

AKH: Neue Kreißsäle offizell in Betrieb genommen

Hagen – Hell, freundlich, mit fröhlichen Farben und zugleich modernster Technik ausgestattet: Auch wenn aufgrund der Corona-Pandemie derzeit weniger Menschen als gewöhnlich hier Zutritt haben, kann sich die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen über einen komplett sanierten Kreißsaalbereich freuen, der nun offiziell in Betrieb genommen werden konnte.

Entlastungsbetrag vorläufig auch für „Dienstleistungen bis zur Haustür“ nutzbar

Ob Hilfe im Haushalt oder beim Einkauf: Für solche Unterstützungsangebote im Alltag können Pflegebedürftige ab Pflegegrad 1 den Entlastungsbetrag der Pflegeversicherung bis zu einer Höhe von 125 Euro monatlich einsetzen. Anlässlich der aktuellen Corona-Pandemie ist der Entlastungsbetrag bis zum 30. September auch für „Dienstleistungen bis zur Haustür“ nutzbar.

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Corona-Symptome? Anruf beim Gesundheitsamt!

Das Gesundheitsamt der Stadt Hagen ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich bei Krankheitssymptomen wie Husten, Schnupfen, Fieber oder Atemnot mit der Corona-Hotline unter 02331/207-3934 in Verbindung zu setzen, um einen Termin für einen Test auf das Virus zu vereinbaren.

Die Sprechzeiten der Hotline sind montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr und am Wochenende von 8 bis 18 Uhr. Nach einem telefonischen Beratungsgespräch wird, wenn nötig, ein Termin im Coronatestzentrum auf dem Friedensplatz in Altenhagen vereinbart. Durch das „Drive In“-System können viele Menschen unter hygienischen Bedingungen getestet werden. Die vorherige Terminabsprache mit dem Gesundheitsamt ist dabei zwingend notwendig.

Coronavirus: Dritter Todesfall in Hagen

An den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus ist in Hagen eine dritte Person am Freitag (17. April) gestorben. Der Mann war über 80 Jahre alt und mehrfach vorerkrankt. Insgesamt sind aktuell 81 Hagenerinnen und Hagener am Coronavirus erkrankt, es gibt 109 Gesundete und drei Verstorbene. Weitere Informationen zum Coronavirus in Hagen gibt es auf der städtischen Internetseite www.hagen.de/corona und auf den offiziellen Social Media-Kanälen der Stadt Hagen.

Hoher Bedarf an Testungen: Stadt Hagen stellt auf „Drive In-System“ um

Das sicherlich vielen Bürgerinnen und Bürgern bekannte „Büdchen“ auf dem Friedensplatz in Altenhagen wird ab kommenden Montag, 6. April, das neue Coronatestzentrum für Hagen. Aufgrund des hohen Bedarfes an Testungen hat sich die Stadtverwaltung dazu entschlossen, diese auf ein so genanntes „Drive In-System“ umzustellen.

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„Riesengroßes Kompliment an Mitarbeitende“ – Pflege bei der Dia- konie Mark-Ruhr in „Corona-Zeiten“

Foto: Diakonie

Gerade im Bereich Pflege stehen die Bewohner und Patienten, aber natürlich auch die Mitarbeitenden vor besonderen Herausforderungen, „wenn auch unter ganz veränderten Bedingungen, aber so sind wir weiter mit vollem Einsatz für die Menschen da, die uns brauchen“, betont Regina Mehring, die Geschäftsführerin der Diakonie Mark-Ruhr Pflege und Wohnen gGmbH sowie der Ev. Pflegedienste Mark-Ruhr ist.

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Erste Person in Hagen stirbt an Coronavirus

Traurige Nachricht in Zeiten des Coronavirus: In der Nacht auf Dienstag (24. März) ist erstmalig ein mit dem Coronavirus infizierter Hagener gestorben. Der 81-jährige Patient wurde vergangenen Mittwoch (18. März) positiv auf das Virus getestet. Aufgrund einer Vorerkrankung verlief die Krankheit bei ihm schwerwiegend. Zuletzt war er im Agaplesion Allgemeines Krankenhaus (AKH) auf der Intensivstation untergebracht und wurde beamtet.

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Coronavirus: Land erlässt Rechtsverordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen

Ab heute (23. März) gilt in Nordrhein-Westfalen eine Rechtsverordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen, welche das Land NRW noch gestern – nach einer Telefonkonferenz zwischen der Bundesregierung und den Landesregierungen – erlassen hat. Die dortigen Regelungen sind größtenteils identisch mit jenen, welche der städtische Krisenstab unter Leitung von Oberbürgermeister Erik O. Schulz gestern beschlossen hat.

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Zwei neue Coronafälle in Hagen – besondere Maßnahmen im Allgemeinen Krankenhaus

In Hagen sind zwei weitere Personen an Corona erkrankt. Bei den Betroffenen handelt es sich um eine Frau und einen Mann mittleren Alters, die nicht in Kontakt miteinander stehen. Insgesamt gibt es aktuell acht Coronapatienten in Hagen. Eine erkrankte Person aus einer anderen Stadt steht in Verbindung zum Agaplesion  Allgemeines Krankenhaus (AKH) in Hagen. In enger gemeinsamer Abstimmung des Gesundheitsamtes mit dem AKH wurden daher ab sofort folgende Maßnahmen ergriffen, die bis Donnerstag, 26. März, gelten:

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Corona: Stadt Hagen stimmt weiteres Vorgehen ab – OB Schulz übernimmt Krisenstab-Leitung

Der Coronavirus hat sich in den vergangenen Wochen zu einer Pandemie entwickelt, die seit einigen Tagen auch für erhebliche Einschränkungen im Alltag der Hagener Bürgerinnen und Bürger sorgt. Um die Folgen dieser Einschränkungen zu erörtern und weitere Vorbereitungen  für den Ernstfall zu treffen, hat sich der Krisenstab der Stadt Hagen am Sonntagvormittag zu einer mehrstündigen Sitzung im Stabsraum in der Feuerwehrwache Ost zusammengefunden. Oberbürgermeister Erik O. Schulz als Stadt- und Verwaltungsspitze hat aufgrund der Zuspitzung der Lage die Leitung des Krisenstabs übernommen.

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Drei neue Coronafälle in Hagen am Wochenende bestätigt

Am Wochenende wurden insgesamt drei neue Fälle einer Coronaerkrankung in Hagen bestätigt. Betroffen sind zwei Frauen mittleren Alters sowie ein junger Mann. Alle drei waren zuvor aus Österreich zurückgekehrt, allerdings unabhängig voneinander. Im Umfeld beider Frauen gibt es nur wenige Kontaktpersonen, der Mann hatte zu vielen Personen in und außerhalb von Hagen Kontakt. Das Gesundheitsamt konnte alle betroffenen Kontakte ermitteln und diese entsprechend ihrer Kontaktintensität mit den Erkrankten beraten beziehungsweise in häusliche Isolation schicken. Es besteht daher kein erhöhtes Ansteckungsrisiko für die restliche Hagener Bevölkerung durch die neuen Fälle. Insgesamt gibt es nun sechs bestätige Krankheitsfälle in Hagen.

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Coronavirus: Checkliste für Veranstalter auf hagen.de ab sofort verfügbar

Muss ich meine Veranstaltung absagen oder kann ich sie durchführen? Diese Frage beschäftigt zurzeit viele Veranstalter. Für das Hagener Stadtgebiet wird diese jetzt eindeutig anhand einer Checkliste beantwortet, die ab sofort auf der städtischen Internetseite (www.hagen.de) abrufbar ist. Die Checkliste, die für jedwede Veranstaltung zugrunde zu legen ist, basiert auf Empfehlungen des Robert Koch Instituts (RKI).

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Coronavirus: Zwei neue Coronafälle in Hagen bestätigt – Absage von Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen

In Hagen gibt es zwei neue bestätigte Coronafälle. Die beiden männlichen Personen mittleren Alters hatten sich unverzüglich, nachdem sie von einer Reise aus Südtirol zurückgekommen waren, beim Gesundheitsamt der Stadt Hagen gemeldet. Die Erkrankten weisen leichte Symptome auf und befinden sich in häuslicher Quarantäne. Durch ihr vorausschauendes Verhalten konnte die Zahl der Kontaktpersonen in Hagen auf elf eingegrenzt werden, welche sich wiederum in häuslicher Isolation befinden.

Land NRW untersagt Großveranstaltungen
Am späten Dienstagnachmittag hat der Krisenstab der Stadt Hagen unter Leitung von Thomas Huyeng getagt. Im Mittelpunkt der Sitzung stand das Thema Veranstaltungen. Das Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hatte zeitgleich einen Erlass zur Durchführung von Veranstaltungen veröffentlicht. Demnach müssen ab sofort Großveranstaltungen mit mehr als 1000 erwarteten Teilnehmern abgesagt oder verschoben werden oder dürfen – beispielsweise bei Sportereignissen – nur ohne Zuschauerbeteiligung durchgeführt werden. Bei Großveranstaltungen mit weniger als 1000 Personen ist – wie bisher – eine individuelle Einschätzung notwendig. Die Absage beziehungsweise Verschiebung von Veranstaltungen dient dazu, die Ausbreitung des Virus in Deutschland einzudämmen.

Checkliste für Veranstalter
Die Stadt Hagen veröffentlicht am Donnerstag (12. März) auf www.hagen.de eine Checkliste für Veranstalter, damit diese ihre eigene Veranstaltungen bezüglich eines möglichen Infektionsrisikos für Teilnehmer einschätzen können. Mit der Checkliste lassen sich Veranstaltungen in drei Kriterien (geringeres, mittleres und hohes Risiko) einteilen. Bei einem geringen Risiko können die Veranstaltungen ohne Bedenken stattfinden, bei einem mittleren Risiko entscheidet der Veranstalter selbst, bei einem hohen Risiko muss die Stadt Hagen an der Entscheidung beteiligt werden. Die Stadtverwaltung stimmt außerdem intern einen Ansprechpartner für Fragen rund um Veranstaltungen und das Coronavirus ab und teilt diese zeitnah mit.

Das Gesundheitsamt der Stadt Hagen ist für Fragen besorgter Bürgerinnen und Bürger unter der Hotline 02331/207-3934 montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Weitere Informationen zum Coronavirus in Hagen gibt es auf der städtischen Internetseite www.hagen.de und auf den offiziellen Social Media-Kanälen der Stadt Hagen. Informationen zum Virus allgemein gibt es auf der Homepage des Robert Koch-Institutes www.rki.de/faq-ncov und auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung www.infektionsschutz.de.