Archiv der Kategorie: Gesundheit / Medizin

TErmine / Veranstaltungen

Noch freie Plätze beim Babyschwimmen

Für Kinder von 3 bis 24 Monaten findet im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe auch weiterhin Babyschwimmen statt.

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10. Demenztag des „netzwerk demenz“ Hagen

Leben mit Demenz 2030 – gemeinsam die Zukunft gestalten. Unter diesem Motto veranstaltet das Hagener „netzwerk demenz“ zusammen mit dem Demenz-Servicezentrum Dortmund am Dienstag, 13. November, von 9.30 bis 15 Uhr seinen inzwischen 10. Hagener Demenztag im Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13. Eingeladen sind Betroffene, Angehörige und Fachkräfte sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Der Eintritt ist wie immer frei. 10. Demenztag des „netzwerk demenz“ Hagen weiterlesen

Die moderne Hüft-Endoprothese

Queckenstedt-8556„Die moderne Hüftendoprothese“, so lautet der Titel des Patientenforums im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe. Dr. Helmut Queckenstedt, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie berichtet über moderne Operationsmethoden beim Einsatz eines neuen Hüftgelenks. Die moderne Hüft-Endoprothese weiterlesen

SAMSTAG | 1. Zuckertag in der Stadthalle Hagen

„Besser leben mit Diabetes“ ist das Motto des 1. Zuckertages am 20. Oktober 2018 in der Stadthalle Hagen. Öffnung ist um 9.00 Uhr, Ende um 16.30 Uhr. Angesprochen sind Betroffene, Angehörige, Pflegende, Betreuer und Gesundheitsbewusste. Der Besuch ist kostenfrei.

Beim 1. Zuckertag Hagen informieren Ärzte und weitere Experten in Vorträgen und Workshops über Neues und Bewährtes zur Prävention, Diagnostik und Therapie des Diabetes mellitus und seiner Begleiterkrankungen. Im Foyer präsentieren zahlreiche Aussteller Produkte und Dienstleistungen rund um den Diabetes und einen gesunden Lebensstil.

In den letzten Jahren haben die Diagnostik und Therapie des Diabetes mellitus große Fortschritte gemacht. Zahlreiche Innovationen sind neu auf dem Markt. Trotz aller Konzepte ist der Diabetes als Volkskrankheit die führende Todesursache in den Industrienationen. Dabei können gut informierte Diabetiker Begleiterkrankungen wie Nervenschäden, Durchblutungsstörungen, Nierenschäden, Erblindung, Amputationen und eine verkürzte Lebenszeit weitgehend vermeiden. Gut eingestellte Diabetiker können ein nahezu normales Leben mit hoher Lebensqualität führen.

 

Für den 1. Zuckertag am 20. Oktober in der Stadthalle Hagen braucht es keine Voranmeldung. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt – mit diabetikergerechten Speisen und Getränken für kleines Geld. Der Veranstalter, die Referenten und Aussteller freuen sich auf Ihren Besuch und das Gespräch mit Ihnen. Kommen Sie, informieren Sie sich aus erster Hand und bringen Sie Ihre(n) Partner*In gleich mit.

Quelle: Stadthalle Hagen

 

Heute: 2. Hagener Palliativ- und Hospitztag im Sparkassen-Karree

IMG_20180930_150302Hagen | Am heutigen Samstag, 13.10.2018, ist das Gesundheitszentrum Badstraße zu Gast im Hause der Sparkasse HagenHerdecke.

Seit März 2018 hat Hagen ein stationäres Hospiz, aber Angebote von spezialisierten Pflege- und Hospizdiensten sowie Palliativ-Medizinern für gute letzte Tage gibt es schon viel länger. Mit kurzen Vorträgen und Infoständen stellen sich Ihnen das stationäre Hospiz und weitere Mitglieder des Hagener Netzwerks rund um Palliativ- und Hospizangebote vor. Falls Sie einmal für sich selbst oder Ihre Lieben nach Hilfe suchen, damit die letzten Tage gute sein können, ist es gut zu wissen, an wen Sie sich wenden können und was zu beachten ist. Beim 2. Hagener Palliativ- und Hospiztag im Sparkassen-Karree können Sie sich persönlich und aus erster Hand bei unseren Hagener Experten informieren.

Die Vorstellung beginnt um 10.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

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Ausgezeichnetes Endoprothetikzentrum am AKH

Wenn die Hüfte oder das Knie dauerhaft schmerzen, kann dies eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität bedeuten. Haben dann konservative Behandlungsmethoden keinen Erfolg, denken Patienten oft über ein künstliches Gelenk, eine sogenannte Endoprothese, nach. „Wir wissen, dass der Einsatz von künstlichen Gelenken nicht immer unumstritten, häufig aber alternativlos ist und möchten unseren Patienten daher eine Behandlung auf höchstem Niveau anbieten“, betont Dr. med. Bernd Stuckmann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Leiter des Endoprothetikzentrums am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen. Deshalb haben sich der Hagener Experte und sein Team zum wiederholten Male einer strengen Überprüfung durch die Zertifizierungsgesellschaft Endocert unterzogen. Der Lohn dieser Mühen: Die erneute (Re-)Zertifizierung des Endoprothetikzentrums am AKH, des einzigen in Hagen.

ZertEndoprothetikzentrum

Externe Auditoren überprüften dafür in einem mehrtägigen Verfahren einen umfangreichen Katalog von fachlichen, technischen und personellen Kriterien. So musste das AKH beispielsweise professionelle Abläufe wie festgelegte Behandlungsfade von der Indikationsstellung bis zur Nachsorge genauso nachweisen wie bestimmte Fortbildungskriterien der Operateure oder auch die medizintechnische Ausstattung nach aktuellen Leitlinien. Zudem wurde auch die berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit und die weitere fachliche Expertise der Akteure begutachtet – „mit guten Ergebnissen und viel Lob“, wie Susanne Hinzen, Leitung des Qualitätsmanagement und damit verantwortlich für den Zertifizierungsprozess, hervorhebt. Dabei hoben die Prüfer nicht nur die besondere Weiterentwicklung aller beteiligten Prozesse hervor, sondern bescheinigten dem Endoprothetikzentrum insbesondere verschiedene weitere Optimierungen im Sinne des Patienten, darunter kurze Wartezeiten durch gute Abläufe, abgestimmte Behandlungsfade und eine „professionelle Durchführung der Endoprothetik“.

Davon profierten die rund 400 Patienten jährlich, die im Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen ein künstliche Gelenk erhalten, meist an Knie und Hüfte, seltener am Sprunggelenk, Schulter oder sogar der Hand. Dabei ist der Einsatz solcher Endoprothesen „immer erst der letzte Schritt“, weiß Dr. med. Bernd Stuckmann. Genauso vielfältig wie die Ursachen sind auch die Behandlungsmöglichkeiten von schmerzenden Gelenken. „Doch wenn Physiotherapie, Ernährungsumstellung, Hilfsmittel oder eine medikamentöse Behandlung nicht mehr helfen, sollte man über einen Gelenkersatz nachdenken“, so der Hagener Experte weiter. Sein erklärtes Ziel ist es, allen Patienten schmerzarm und schonend i.d.R. bereits nach wenigen Wochen wieder in ein Leben ohne Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu ermöglichen.

Mit der erneuten Zertifizierung konnten die Experten des die Qualität ihrer täglichen Arbeit unter Beweis stellen. „Die erneute Auszeichnung freut uns sehr, da es eine wiederholte Bestätigung unserer Konzepte für die Gesundheit unserer Patienten ist“, zieht auch Susanne Hinzen ein positives Fazit.

Welt-Rheuma-Tag: Experten beantworten Fragen  am Telefon und im Chat

Priv.-Doz. Dr. Martin F. Meyer  als Fachmann bei bundesweiter Aktion

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Am Freitag, 12. Oktober, ist Welt-Rheuma-Tag. Betroffene Menschen haben die Möglichkeit, bei einer bundesweiten Telefonaktion und einem Expertenchat ihr Fragen zu stellen. Priv.-Doz. Dr. Martin F. Meyer, Chefarzt der Rheumaklinik am Ev. Krankenaus Haspe, ist einer der Experten am Telefon. Von 16 bis 19 Uhr erreicht man die Rheumatologen unter der kostenfreien Rufnummer 0800 / 5332211. Von 19 bis 21 Uhr sind die Experten im Chat unter www.rheuma-liga.chat kontaktierbar.

„Rheuma kommt selten allein. Begleiterkrankungen vorbeugen und behandeln“, so lautet das Thema der Aktion, die die Deutsche Rheuma-Liga e.V. (Bundesverband) auf den Weg gebracht hat. Als ob Rheuma allein nicht schon schlimm genug wäre: Bis zu 80 Prozent der Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis leiden an mindestens einer Begleiterkrankung. Besonders häufig sind demnach Herz-Kreislauferkrankungen, Osteoporose, Infektionen und Depressionen. Zu den so genannten Komorbiditäten zählen aber auch Erkrankungen des Magen-Darmtrakts sowie Diabetes und Krebserkrankungen.

Die Lebensqualität der Betroffenen hängt stark von der Anzahl und Schwere der Begleiterkrankungen ab. Das gilt auch für die Lebenserwartung: Komorbiditäten des Herz-Kreislaufsystems zählen zu den häufigsten Todesursachen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. „Es ist sehr wichtig, dass Hausärzte und Fachärzte wie Rheumatologen, Kardiologen, Gastroenterologen, Neurologen/Psychiater und Onkologen eng zusammenarbeiten, um Komorbiditäten früher zu erkennen und gemeinsam zu behandeln“, betont  Dr. Meyer.

Wie man sich als Rheuma-Patient vor Begleiterkrankungen schützen kann, wie man sie möglichst früh erkennt und welche Behandlungsmöglichkeiten heute existieren, dazu informieren Rheumatologen am Telefon der Deutschen Rheuma-Liga anlässlich des Welt-Rheuma-Tages 2018 sowie in dem Expertenchat. Die Aktion wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Gesundheit gefördert.

Bundesweite Telefonaktion am Welt-Rheuma-Tag 2018
Freitag, 12. Oktober 2018, von 16 bis 19 Uhr
Kostenfreie Rufnummer: 0800 – 5 33 22 11
Im Anschluss:
Expertenchat von 19 bis 21 Uhr
http://www.rheuma-liga.chat

Tabu-Thema kommt zur Sprache

Ev. Krankenhaus Haspe: Vortrag über Erkrankungen im Analbereich

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Jeder zweite Mensch hat es im Laufe seines Lebens. Es ist höchst unangenehm und schmerzhaft und ein Tabu: Erkrankungen am Enddarm und After. „Sie sind meist nicht lebensbedrohlich aber sie beeinflussen Ihre Lebensqualität erheblich“, weiß Emin Köksal. Der Leitende Oberarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie des Ev. Krankenhauses Haspe erläutert in einem Vortrag die modernen Verfahren der Proktologie. „Kein Tabuthema: Schmerzen im Analbereich.
Hämorrhoiden und Co. – was muss ich tun?“ heißt es am Dienstag, 9. Oktober. Das
Patientenforum startet um 18.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses am Mops,
Brusebrinkstraße 20. Der Eintritt ist frei.
„Wir wissen, dass es sich um ein großes Tabu-Thema der Medizin handelt“, so der Proktologe.
Aber die oft harmlose Untersuchung sollte man nicht auf die lange Bank schieben, denn in der Regel kann das Leiden gut behandelt werden. Erfahrene Fachärzte können die meisten Beschwerden auch ohne Operation ambulant behandeln. In seinem Vortrag erläutert der Experte die Methoden der Untersuchung und moderne Therapiemöglichkeiten. Für Fragen bleibt genügend Zeit.
Evangelisches Krankenhaus Hagen-Haspe
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Chefarzt Dr. Claas Brockschmidt
Brusebrinkstraße 20, 58135 Hagen
Telefon: 0 23 31 – 476 28 51
Mail: textor@evk-haspe.de
http://www.evk-haspe.de

„Wir helfen denen, die vergessen“

Coullage Logo 1Betreuungsgruppe trifft sich jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat in Haspe
Hagen.

„Wir helfen denen, die vergessen“, lautet die Devise der Betreuungsgruppe
für Menschen mit und ohne Demenz, die die Diakonie MarkRuhr
gemeinsam mit dem Hagener „Netzwerk Demenz“ und der Kirchengemeinde
Haspe an jedem ersten und dritten Donnerstag im Monat
anbietet. Die Betreuungsgruppe trifft sich von 10 bis 14 Uhr in der
Evang.-Luth. Kirchengemeinde Haspe (Frankstr. 9).
„Mit der Betreuungsgruppe bieten wir pflegenden Angehörigen die Möglichkeit,
mal für ein paar Stunden in der Woche eine ‚Auszeit‘ von der
Pflege und Betreuung zu nehmen“, sagt Andrea Henneken von der Pflegeberatung
der Diakonie Mark-Ruhr. In einer wertschätzenden und toleranten
Atmosphäre werden Menschen mit und ohne Demenz in einer
kleinen Gruppe betreut. „Ein wiederkehrender Ablauf, der sich an den
Bedürfnissen, Gefühlen und Fähigkeiten der Gäste orientiert, sorgt für
Sicherheit, Geborgenheit und Orientierung. Im Vordergrund aller Aktivitäten
steht das Wohlbefinden“, betont Andrea Henneken.
Für die Betreuung wird eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro (inklusive
Mittagessen) erhoben, bei Vorliegen eines Pfleggrades können die
Kosten mit der Pflegekasse abgerechnet werden. Bei Rückfragen stehen
Andrea Henneken (02331/ 333920) sowie die Diakoniestation Haspe
(02331/ 42605) gerne zur Verfügung.

Kleine Beule, große Wirkung: Neues aus der Hernienchirurgie

Logo201506 30Rund 300.000 Menschen müssen nach Angaben der Deutschen Herniengesellschaft jährlich an einer sogenannten Hernie operiert werden, einem Durchtritt des Bauchhöhleninhalts durch die Bauchwand. Damit gehören diese „Brüche“ wie Leistenbrüche, Nabel- oder Narbenbrüche, zu den am häufigsten operierten Erkrankungen in Deutschland. Die Oktoberausgabe des Hagener Medizinforums, einer neuen Vortragsreihe am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen, stellt dieses wichtige Thema in den Fokus. So referiert am 4. Oktober 2018 Prof. Dr. med. Wolfgang Timmermann, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am AKH, zu dem Thema „Kleine Beule, große Wirkung: Neues aus der Hernienchirurgie“. Unterstützt wird er dabei von der „Hernie Selbsthilfegruppe Hagen“. Die Veranstaltung beginnt wie immer um 17:00 Uhr in der Personalcafeteria des AKH.

Hernien sind angeborene oder erworbene Defekte der Bauchwand, die in der Regel eine Operation notwendig machen. Am häufigsten beobachten die Hagener Experten Leistenhernien, gefolgt von Nabel-, Narben- und Zwerchfellbrüchen (innere Hernien). „Zur Versorgung der Hernien gibt es eine Vielzahl verschiedener Methoden mit verschiedenen Vor- und Nachteilen. Daher beraten und behandeln wir unsere Patienten immer individuell“, betont Prof. Dr. Timmermann. So wird der Experte über die verschiedenen Bruchformen referieren, wobei ein Themenschwerpunkt auf den Leistenbrüchen liegen wird. Um hier den Menschen in Hagen und Umgebung bestmögliche Versorgung auf gleichbleibend hohem Niveau anbieten zu können, hat das AKH seine Behandlungsqualität auch durch die Deutsche Herniengesellschaft überprüfen lassen. So können Patienten hier vor Ort im Falle des Falles kompetent beraten und behandelt werden. Im Anschluss an den Vortrag gibt es eine Frage- und Diskussionsrunde gemeinsam mit der „Hernie Selbsthilfegruppe Hagen“, vertreten durch ihre Leitung Simone Siegfried. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Einen besonderen Service bietet das AKH all denjenigen an, die gerne regelmäßig über die einzelnen Veranstaltungen informiert werden möchten: Wer sich diesbezüglich unter esser@akh-hagen.de oder T (02331) 201 2066 (an-)meldet, erhält immer rechtzeitig eine persönliche Einladung zu den Veranstaltungen nach Wunsch entweder postalisch oder per E-Mail. Auch dieser Service ist kostenlos.

Die Veranstaltung wird am 08. November 2018 fortgesetzt. Dann spricht Dr. med. Dirk Breukelmann, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Schmerz- und Intensivmedizin über „Schonende Narkose für Senioren – was bei der Anästhesie im höheren Lebensalter zu beachten ist“.

Diakoniestation und Beratungszentrum mit Nebenstelle in Herdecke präsent

 

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Infos rund um das Thema Pflege und Betreuung: Die Ev. Pflegedienste
Mark-Ruhr bieten ab dem 8. Oktober mit einer Nebenstelle der Diakoniestation
und des Hagener Beratungszentrums dreimal wöchentlich eine
Anlaufstelle in Herdecke an. Unser Bild zeigt Monika Bischoping, Birte
Mietz-Aydin und Andrea Strehl.

Herdecke. Die Ev. Pflegedienste Mark-Ruhr sind ab sofort in Herdecke
präsent! Ab dem 8. Oktober ist die Nebenstelle der Diakoniestation Wetter
I Herdecke am Kirchender Dorfweg 34 wieder regelmäßig besetzt. An
drei Tagen in der Woche gibt es dort nicht nur Beratung und Informationen
rund um das Thema Pflege und Betreuung. Vielmehr bietet die Diakonie
Mark-Ruhr hier ein vielfältiges Angebot an Beratung und Vermittlung
an, das über das Beratungszentrum Hagen gewährleistet wird.
Zum Beratungszentrum gehören Pflegeberatung, Krebsberatung sowie
der ambulante Hospizdienst der Diakonie Mark-Ruhr, DA-SEIN. „Wir
stehen ab Montag, 8. Oktober, allen Bürgerinnen und Bürgern als Ansprechpartner
vor Ort in Herdecke zur Verfügung“, versprachen Birte
Mietz-Aydin, Pflegedienstleiterin der Diakoniestation Wetter I Herdecke
sowie Andrea Strehl und Monika Bischoping, Koordinatorinnen des ambulanten
Hospizdienst am Donnerstag (27. September) in Herdecke.
Die Nebenstelle von Diakoniestation und Beratungszentrum hat montags,
mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Telefonisch ist
der Standort Herdecke über die Diakoniestation in Wetter täglich erreichbar
unter: 02330/ 9278003.

Aktionstag Glücksspielsucht

Am Mittwoch, 26.09.18, findet im Auftrag der Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW der bundesweite Aktionstag gegen Glücksspielsucht statt. Zahlen aus der Datenbank der Landesfachstelle Glücksspielsucht NRW (www.gluecksspielsucht-nrw.de) weisen nachdrücklich darauf hin, dass Hagener Bürger weiterhin enorm viel Geld bei Glücksspielen verlieren.

Trotz des nun gültigen neuen Glücksspieländerungsstaatsvertrages, der den Wildwuchs von Spielhallen stoppen sollte und einen Mindestabstand von 350 Metern zwischen den Spielhallen, sowie zu Schulen, Kindergärten und Jugendhilfeeinrichtungen vorschreibt, wurde in Hagen lediglich eine Spielhalle geschlossen. Glücksspielhallen und Wettbüros werben hingegen weiterhin aggressiv und manipulativ um neue Kunden. Dabei wütet ein wahrer Manipulations-Tsunami durch Glücksspielanbieter in den Medien.

Was vielen Bürgern nicht bewusst ist – aus der propagierten Entspannungsmöglichkeit oder dem vermeintlichen Geldverdienst mit Sportwissen kann schnell eine Adrenalin-gepushte Glücksspielproblematik oder Sucht werden, die jegliche Verluste beim Spielen außer Acht lässt. Insbesondere junge Menschen sind hier gefährdet. Unter dem Motto „Die Lügen der Glücksspielindustrie – Dein Spiel in sicheren raffgierigen Händen!“ macht die Fachstelle Sucht des Blauen Kreuzes daher auf die Irreführung durch Werbeslogans aufmerksam.

Am Aktionstag werden MitarbeiterInnen der Fachstelle Sucht zusammen mit der Selbsthilfegruppe für Glückspielsüchtige auf dem Boeler Wochenmarkt einen Informationsstand bereit halten, an dem zur jeden vollen Stunde ein Video gezeigt wird, dass einen Einblick in die Adrenalin-gepushte Welt eines Glücksspielsüchtigen gibt.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns mit einem Beitrag in Ihrer Sendung unterstützen und auf unsere Aktion Hinweisen, sowie uns am Aktionstag in der Innenstadt für ein Interview vor Ort besuchen.

Die Fachstelle Sucht des Blauen Kreuzes in Hagen bietet schon seit Jahren Beratung und ambulante Therapieangebote für Glücksspielsüchtige an. Vielleicht könnten Sie auch auf unsere offenen Sprechstunden hinweisen, jeden Di. von 10.00h bis 12.00h und jeden Do von 16.00 bis 18.00h in den Räumen der Fachstelle Sucht, Hindenburgstr. 28, 58095 Hagen.

Sternenkinder in Hagen – versierte Hilfe in einer schweren Zeit

Logo201506 30Hagen | Jährlich sterben bundesweit über 50.000 Kinder, bevor sie das Licht der Welt erblicken. Für die Eltern bricht dann eine Welt zusammen und sie wissen oft nicht, wie sie mit ihrer Trauer um die „Sternenkinder“ umgehen sollen. Hier setzt ein neues gemeinsames Projekt der Bethanien Diakonissen-Stiftung und des AGAPLESION ALLGEMEINES KRANKENHAUS HAGEN an: die Bethanien Sternenkinder Hagen. Es bietet den Betroffenen Akutbetreuung, konkrete Hilfen und unterstützt sie bei der Trauerarbeit. Heute (18. September 2018) wurde das Projekt mit einer Eröffnungsveranstaltung und im Beisein eines interessierten Fachpublikums gestartet.

SternenkinderHagen

Betreut werden betroffene Eltern ab sofort von Christine Eyring. Die erfahrene Kinderkrankenschwester und ausgebildete psychosoziale Elternberaterin blickt nicht nur auf eine über 20-jährige Tätigkeit auf der Kinderintensivstation des AKH zurück, sondern verfügt auch über eine langjährige Erfahrung in der Trauerarbeit bei Sternenkindern. Darunter werden hier Kinder gefasst, die im Mutterleib oder bei der Geburt versterben. „Es waren schon Angebote und Kontakte vorhanden, die wir nun ausbauen werden“, betont Christiane Eyring. Bereits vor Jahren initiierte sie gemeinsam mit der Krankenhausseelsorge und einer betroffenen Mutter eine Selbsthilfegruppe und begleitet ab sofort die von der Krankenhausseelsorge organisierten monatlichen Sternenkinderbestattungen. „Ich bin für die Eltern in einer solchen schwierigen Situation da, begleite auch in den Kreißsaal oder vermittele Hilfsangebote für die Zeit danach“, so die Expertin weiter. Dabei ist ihr die Individualität des Angebotes sehr wichtig. „Wir unterstützen die Eltern so, wie diese es wünschen.“ Das kann die Begleitung bei Trauerritualen genauso sein wie Gespräche, aber beispielsweise auch Hilfestellung bei eventuellen notwendigen Formalitäten.

Das Angebot steht dabei explizit allen betroffenen Hagener Familien offen. „Wir freuen uns, betroffenen Eltern hier vor Ort in einer schweren Zeit fachlich versierte Hilfe und Unterstützung in einem Maße bieten zu können, das einzigartig ist für Hagen“, erklärten Dr. Lothar Elsner, Vorstand der Bethanien Diakonissen-Stiftung, und Georg Schmidt, Geschäftsführer des AKH, gemeinsam bei der Eröffnung. Die Bethanien Sternenkinder Hagen sind am AKH „angedockt“ und in der Trägerschaft der Bethanien Diakonissen-Stiftung. Dies ist eine kirchliche Stiftung, die die diakonischen Traditionen und Einrichtungen von Bethesda und Bethanien weiterführt und der Evangelisch-methodistischen Kirche verbunden ist. Ein Teilbereich ihrer Arbeit sind die Bethanien Sternenkinder an den Standorten Wuppertal, Bochum, Hamburg, Heidelberg, Miesbach-Otterfing und nun Hagen.

Kontakt:
Die Bethanien Sternenkinder Hagen sind erreichbar unter
T (02331) 201 1078
E-Mail sternenkinder.hagen@bethanien-stiftung.de

Info-Stand des „netzwerk demenz“ auf dem Boeler Markt

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Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Demenz bewegt“ des Hagener „netzwerk demenz“ informieren am Mittwoch, 26. September, von 8 bis 13 Uhr die Netzwerk-Mitglieder aus dem Hagener Norden (Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Caritas-Verband Hagen, Wohlbehagen, BSH Seniorenzentrum und AWO-Seniorenzentrum) auf dem Boeler Marktplatz zum Thema Demenz. Neben Auskünften zu den vielfältigen Betreuungsangeboten (zum Beispiel Entlastung für Angehörige, Kurzzeit- und Tagespflege, stationäre Einrichtungen sowie Selbsthilfegruppen) beantworten die Mitglieder auch Fragen und bieten Beratung an. Menschen, die sich in diesem Bereich ehrenamtlich engagieren möchten, sind ebenfalls herzlich eingeladen, die Mitglieder am Informationsstand anzusprechen. Weitere Informationen unter Telefon 02331/9399-516.

Muskelerkrankte suchen rat im Forschungsinstitut

Besuchergruppe mit individuellem Hilfsbedarf

Mitglieder von Selbsthilfegruppen der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) des Landesverbands NRW besuchten das Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) der Evangelischen Stiftung Volmarstein Volmarstein. „Die Teilnehmenden haben durch ihre Muskelerkrankung einen ganz individuellen Hilfsbedarf“, berichten  FTB-Mitarbeiter Rainer Zott und Michael Hubert. Im FTB erhielten sie die Gelegenheit, technische Lösungsmöglichkeiten für alltägliche Probleme kennenzulernen und direkt zu erproben.

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Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand eine Führung durch die Hilfsmittelausstellung mit Vorstellung ausgewählter technischer Lösungen zur Wohnraumanpassung und Hilfsmittelversorgung. Für die interessierten Gäste gab es viel zu sehen, zu testen und zu fragen. Einigen war es ein Anliegen, Probleme mit der eigenen Versorgungssituation anzusprechen. Auch einige spezielle Fragen konnten mit Hilfe der vor Ort vorhandenen Beratungskompetenz aufgegriffen werden.

Neben der Vorstellung des FTB, der Aktivitäten der Wohnberatungstelle sowie der Agentur Barrierefrei NRW erhielten die Besucher auch Kenntnisse über die Bestandsaufnahme NRW für öffentlich zugängliche Gebäude und das Informationsportal „NRW-informierBar“.

 

Vortrag zum Thema Adipositas

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Bildquelle: Stadt Hagen

Ein Vortrag rund um das Thema Adipositas findet im Rahmen des „Hagener Gesundheitsforums 2018“ am Mittwoch, 12. September, um 17 Uhr im Sparkassen-Karree in Hagen-Mitte statt. Vortragende sind Christian Erlemeyer, Gründer und Protagonist des Adipositas-Netzwerks NRW, sowie Dr. Claas Brockschmidt, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe.

Christian Erlemeyer wog zu Spitzenzeiten über 220 Kilogramm und konnte sein Gewicht inzwischen nahezu halbieren. Durch sein ehrenamtliches Engagement hat sich das Adipositas-Netzwerk landesweit ausgedehnt. Vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen wird er begründen, warum so viele Diäten keinen Erfolg haben. Um dauerhaft Gewicht gesund reduzieren zu können, müssen mehrere Faktoren beachtet werden. Hierauf wird im Vortrag besonders eingegangen.

Seit Beginn des Jahres gibt es Neuerungen zur Behandlung von Adipositas. Dazu wird Dr. Claas Brockschmidt als Chefarzt im Evangelischen Krankenhaus Haspe und Leiter des Kompetenzzentrums für Adipositaschirurgie berichten. Auch wird er eine Einschätzung darüber geben, wie es für Ärzte ist, adipöse Patienten zu behandeln, welche Gefahren durch starkes Übergewicht drohen und wodurch in der Behandlung Grenzen gesetzt sind.

Veranstalter des Vortrags ist die Stadt Hagen, Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz. Der Eintritt ist frei.

„Stürze im Alter sicher verhüten“ Film der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH)

Mehr als 3 Millionen Unfälle passieren pro Jahr im Haushalt. Vor allem Senioren sind betroffen. Mehr als 7.800 Menschen über 65 Jahre sterben jährlich nach einem Sturz. Dabei reichen oft schon kleine Dinge, um sicher durch den Alltag zu kommen! Welche das sein können, zeigt der Film „Stürze im Alter sicher verhüten“ der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg.

Der Film sensibilisiert für riskante Routinen und Gewohnheiten. Wichtig ist es aber auch, regelmäßig mit seinem Hausarzt über einzunehmende Medikamente zu sprechen, um Wechselwirkungen wie Schwindel oder Kreislaufprobleme auszuschließen. Und weil auch die Sehkraft im Alter nicht besser wird, ist der Besuch beim Augenarzt für Senioren ein wichtiger Termin im Jahresplan.

Bewegung im Alltag ist eine wertvolle Sturzprophylaxe. Wer sich zum Beispiel beim Zähneputzen auf die Zehenspitzen stellt und dann vorsichtig vor- und zurückbeugt, kräftigt mit dieser einfachen Übung die Koordination seiner Füße.

Strahlenschutzverordnung: Nur noch Ärztinnen und Ärzte dürfen Tattoos per Laser entfernen

Bundesärztekammer | Erfolgreiche Intervention der Bundesärztekammer: Die Entfernung von Tätowierungen mit Lasern oder vergleichbaren hochenergetischen Verfahren darf in Zukunft nur noch von qualifizierten Ärztinnen und Ärzten durchgeführt werden. Das sieht eine Verordnung vor, die das Bundeskabinett jetzt beschlossen hat. „Im Sinne der Patientensicherheit ist das die einzig richtige Entscheidung. Hochleistungslaser sind kein Spielzeug. Sie gehören in die Hände von Ärztinnen und Ärzten“, kommentierte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, den Beschluss.

Die ursprünglich in der Verordnung vorgesehene Möglichkeit, die Entfernung von Tätowierungen mit Lasern an Nicht-Ärztinnen und -Ärzte – also zum Beispiel Kosmetikerinnen – zu delegieren, wurde ersatzlos gestrichen. Der Gesetzgeber folgte damit der Argumentation der Ärzteschaft. Sie hatte in einer Stellungnahme darauf hingewiesen, dass die Tattoo-Entfernung mit Lasern bei unsachgemäßer Ausführung ein sehr hohes Gefährdungspotential für die Behandelten besitze und insbesondere zu dauerhaften Schäden an Augen und Haut führen könne. Deshalb dürfen Behandlungen mit Hochleistungslasern oder vergleichbaren hochenergetischen Lichtsystemen nur durch hierfür qualifizierte Ärztinnen und Ärzte durchgeführt werden.

Infostand des „netzwerk demenz Hagen“ in der Stadtbücherei auf der Springe

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Demenz bewegt“ ist das Hagener „netzwerk demenz“ am Samstag, 22. September, von 10 bis 13 Uhr wieder zu Gast in der Stadtbücherei auf der Springe.

Interessierte Besucher können sich über das vielseitige Beratungs- und Betreuungsangebot in Hagen für Menschen mit Demenz sowie deren Angehörige informieren und kostenlos beraten lassen. Zusätzlich präsentiert die Stadtbücherei eine Medienzusammenstellung zum Thema.

Den Betroffenen und den Angehörigen von Menschen mit Demenz zur Seite zu stehen, ist das Ziel der derzeit 23 Träger/Anbieter des „netzwerk demenz“, die sich mit einem vielfältigen Hilfe- und Unterstützungsangebot unter dem Dach der Stadt Hagen zusammengeschlossen haben.

Noch freie Plätze in Präventionskursen

 

 

Gute Nachrichten für kurzentschlossene Präventionssportler und die, die es noch werden wollen: Im Therapiezentrum am Mops (TZM) beginnen ab Montag, 3. September, neue Präventionskurse. Wenige Plätze sind noch frei.

Unter dem Konzept „TDVAktiv Prävention“ wird unter therapeutischer Leitung einmal in der Woche für 45 Minuten Aquafit sowie Pilates für 75 Minuten durchgeführt.

Aquafit wird mittwochs um 15.00 Uhr und  freitags um 10.00 Uhr im Bewegungsbecken durchgeführt, um Ausdauer, Kräftigung der Muskel sowie Koordination zu trainieren.

Pilates (dienstags um 16.30 Uhr) ist ein ganzheitliches Körpertraining, das genau die Muskelpartien dehnt und kräftigt, die es oft am nötigsten haben. Zudem mobilisiert es die Wirbelsäule und beugt Rückenschmerzen vor.

Eingeladen sind Teilnehmer, die Spaß an der Bewegung im nassen Element haben, sich vital halten und positiv auf ihre Gesundheit einwirken möchten. Die Kurse gehen 10 Wochen und kosten 89,- Euro  – da diese nach dem Präventionsgesetz zertifiziert sind, unterstützen die Krankenkassen die Teilnehmer mit einer Kostenbeteiligung.

Informationen zur Anmeldung wie auch zu den einzelnen Aqua-Fit Kursen unter der Woche gibt es im  Therapiezentrum am Mops, Brusebrinkstr. 20, 58135 Hagen, Telefon: 02331 / 476-2940.

 

Blasenschwäche der Frau – früher Therapie verspricht Erfolg

 

Patientenforum der Frauenklinik im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe

 

Frühe Therapie verspricht die besten Erfolgschancen. Dies gilt vor allem bei der Blasenschwäche und bei Senkungsbeschwerden der Frau. Das Evangelische Krankenhaus Haspe lädt ein zu einem Vortrag: Alexei Khudiakov-Fieber, Stationsarzt der Frauenklinik am Mops, informiert über das Tabu-Thema. Beginn ist am Dienstag, 4. September, um 17.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses, Brusebrinkstraße 20.

 

Der Arzt erklärt die verschiedenen Formen der Blasenschwäche, Symptome und Therapiemöglichkeiten. „Unsere Klinik ist ein anerkanntes urogynäkologisches Ausbildungszentrum und behandelt nicht nur Blasenschwäche, sondern auch alle Beschwerden, die durch Senkung der Blase, der Gebärmutter und des Enddarms entstehen“, so der Arzt. „Wir zeigen den Besucherinnen, welche Therapiemöglichkeiten es gibt, und dass nicht immer eine Operation sein muss.“ Zusätzlich erläutert eine Physiotherapeutin vom Therapiezentrum am Mops die Möglichkeiten, Beschwerden mit krankengymnastischen Übungen vorzubeugen und zu behandeln.

 

Die Frauenklinik im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe ist Teil des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums Hagen und von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft zertifiziert. Chefarzt Dr. med. dr hab. Jacek Kociszewski trägt außerdem die höchste Auszeichnung der Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion – AGUB III. Damit finden die Patientinnen am Mops eine hoch qualifizierte Anlaufstelle. Diagnostik und Therapien bieten heute eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen.

Infonachmittag für Jung und Alt zum Thema „Demenz“

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Demenz bewegt“ laden das Mehrgenerationenhaus des Kinderschutzbundes sowie das Netzwerk Demenz Hagen am Dienstag, 4. September, von 15 bis 17 Uhr zu einem interessanten Infonachmittag in das Mehrgenerationenhaus, Potthoffstraße 20, ein.

Angesprochen sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene, in deren Familie oder in deren Umkreis Angehörige mit Demenz leben. Zu Beginn wird der 30-minütige Film „Apfelsinen in Omas Kleiderschrank“ gezeigt. Anschließend besteht die Möglichkeit, mit Mitgliedern des Netzwerkes Demenz in verschiedenen (Alters-)Gruppen über die Inhalte des Films zu diskutieren, sich über das Krankheitsbild zu informieren und Spiele für demenziell veränderte Menschen kennenzulernen. Ein Büchertisch zeigt einen Überblick über entsprechende Literatur. Zudem stehen Mitglieder des Netzwerkes für Fragen und Beratung zur Verfügung. Nähere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-5700 oder 02331/3860890.

AKH startet neue Vortragsreihe

 

Alterstraumatologie zum Beginn der „Hagener Medizinforum“ – AKH startet neue Vortragsreihe

Hagen | Mit einem neuen Vortragsprogramm startet das Agaplesion Allgemeine Krankenhaus Hagen in den Herbst. Ab September laden die Experten der unterschiedlichen Fachbereiche am AKH immer am ersten Donnerstag im Monat (außer in den Ferien/am Feiertag) zum „Hagener Medizinforum“ ein. Hier können sich interessierte Besucher über ein bestimmtes medizinisches Thema informieren und die behandelnden Ärzte kennenlernen. „Unsere Patienten sind mündige Patienten, die sich mit ihrer Gesundheit beschäftigen. Ihre Fragen möchten wir beantworten – gerne auch präventiv“, erklärt Prof. Dr. med. Wolfgang Timmermann, Ärztlicher Direktor am AKH, das Konzept. Dabei ist der Name Programm: Die AKH-Experten möchten mit den Besuchern ins Gespräch kommen und stehen so auch nach dem Vortrag selbstverständlich für Fragen zur Verfügung.

Zum Start referiert Andreas S. Hengstmann, Chefarzt der Unfallchirurgie, am
06. September 2018 um 17:00 in der Personalcafeteria des Krankenhauses an der Grünstraße (Haus 4, E0) über „Wenn die Hüfte im Alter bricht – Aktuelles aus der Alterstraumatologie“. Denn mit zunehmendem Lebensalter steigt das Risiko von Stürzen oder sturzbedingten Verletzungen. Gründe dafür sind zunehmende sehbedingte Einschränkungen, durch die Stolperfallen nicht rechtzeitig wahrgenommen werden, aber auch Gangunsicherheit und chronische Begleiterkrankungen. Daher behandeln die Experten für Alterstraumatologie am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen bei älteren Patienten nicht nur die Verletzungsfolgen wie den Knochenbruch, sondern klären gleichzeitig auch deren Ursachen ab. Hengstmann weiß: „Betagte Menschen haben es nach einem Sturz schwerer, zu genesen. Hier helfen unsere besonderen, interdisziplinären Konzepte.“ So sorge sein Team dafür, den betroffenen Patienten wieder in eine belastungsfähige Situation zu bringen, während die Kollegen der Inneren Medizin und weiterer Fachdisziplinen parallel die möglichen Ursachen des Sturzes behandeln. „So möchten wir unsere Patienten schnellstmöglich wieder auf die Beine helfen und alltagsfit machen, um die Selbstständigkeit zu stärken und Pflegebedürftigkeit zu vermeiden“, erklärt Hengstmann weiter.

Der Besuch der Vortragsabende ist kostenlos, eine Anmeldung nicht notwendig. Einen besonderen Service bietet das AKH all denjenigen an, die gerne regelmäßig über die einzelnen Veranstaltungen informiert werden möchten: Wer sich diesbezüglich unter esser@akh-hagen.de oder T (02331) 201 2066 (an-)meldet, erhält immer rechtzeitig eine persönliche Einladung zu den Veranstaltungen nach Wunsch entweder postalisch oder per E-Mail. Auch dieser Service ist kostenlos.

Das Programm wird am 4. Oktober 2018 fortgesetzt. Dann spricht Prof. Dr. med. Wolfgang Timmermann als Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie über „Kleine Beule, große Wirkung: Neues aus der Hernienchirurgie“. Zu Gast wird an diesem Abend zudem die Selbsthilfegruppe Hernien aus Hagen sein.

22.08.: Erfahrungsaustausch für Angehörige und Freunde von krebskranken Menschen

Fabian Tigges | Hagen. In Kooperation mit dem Selbsthilfe-Büro Hagen und der Psychoonkologischen Beratung des Katholischen Krankenhauses Hagen, lädt die Krebsberatungsstelle der Diakonie-Mark-Ruhr zu einem Erfahrungsaustausch für Angehörige und Freunde von krebskranken Menschen am Mittwoch, 22. August, um 17.00 Uhr, in die Räumlichkeiten der Begegnungsstätte der Diakonie Mark-Ruhr in das Wichernhaus (Martin-LutherStr. 9-11) ein.

Teilnehmende haben bei diesem Treffen die Möglichkeit, sich in einem
geschützten Rahmen über ihre ganz persönlichen Fragen auszutauschen.
Diese können sein: Wie kann ich meinen erkrankten Angehörigen
Freund/ Freundin unterstützen? Wie können wir gemeinsam wieder zu
Kraft kommen? Wie schaffe ich es, meine eigenen Bedürfnisse nicht aus
dem Blick zu verlieren? „Neben dem Erfahrungs- und Informationsaustausch
können diese Treffen Mut machen und einer möglichen sozialen
Isolation entgegenwirken“, so Gisela Reinhardt, Leiterin der Krebsberatungsstelle.
Weitere Treffen sind geplant und werden mit den Teilnehmenden
abgestimmt. Bei Rückfragen steht Gisela Reinhardt telefonisch
unter 02331/ 3520850 gerne zur Verfügung.

Pille zur Verhütung: Ärzte verordnen jungen Frauen weniger Präparate mit höherem Risiko

Die Verordnung von risikoreicheren Verhütungs-Pillen für Mädchen und junge Frauen bis 20 Jahren ist in den vergangenen zwei Jahren deutlich zurückgegangen. Das zeigt eine aktuelle Analyse der GKV-Verordnungsdaten, die im Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) vorliegen. Während der Verordnungs-Anteil der kombinierten oralen Kontrazeptiva mit einem höheren Risiko für Thrombosen und Embolien für diese Zielgruppe im Jahr 2015 noch bei 66 Prozent lag, waren es im vergangenen Jahr 55 Prozent.

Seit dem Jahr 2014 gibt es die Empfehlung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), dass Ärzte insbesondere jungen Frauen, die das erste Mal die Pille einnehmen, Präparate mit einem geringeren Risiko für die Bildung von Thrombosen und Embolien verschreiben sollen. „Gerade bei jungen Erstanwenderinnen sollte man auf Arzneimittel setzen, zu deren Sicherheit Langzeitstudien vorhanden sind. Diese Botschaft kommt offenbar langsam, aber sicher in der Praxis an“, sagt Dr. Eike Eymers, Ärztin im Stab Medizin des AOK-Bundesverbandes. Gleichzeitig gebe es aber weiteres Verbesserungspotenzial: „Im vergangenen Jahr entfielen immer noch mehr als die Hälfte aller Pillen-Verordnungen für die jungen Frauen auf Präparate mit einem erhöhten oder unklaren Risiko für die Bildung von venösen Thromboembolien“, so Eymers.

Die Detailanalyse zeigt, dass der Verordnungsanteil der risikoärmeren Pillen mit den Gestagenen Levonorgestrel, Norethisteron und Norgestimat von 31 Prozent im Jahr 2007 auf 45 Prozent im Jahr 2017 gestiegen ist. Die Anteile der Pillen mit den risikoreicheren Gestagenen Drospirenon, Desogestrel und Gestoden für die bis zu 20-Jährigen sind dagegen stark zurückgegangen – von 33 Prozent im Jahr 2007 auf 7 Prozent im vergangenen Jahr. „Gleichzeitig hat die Verordnung von neueren Pillen zugenommen, deren langfristiges Risiko noch unklar ist“, so Eike Eymers. So ist der Verordnungsanteil von Pillen mit dem Gestagen Dienogest von 19 Prozent im Jahr 2007 auf 35 Prozent im Jahr 2017 gestiegen – und das, obwohl das Risiko für das Auftreten venöser Thomboembolien noch nicht abschließend beurteilt werden kann. „Um die Mädchen und jungen Frauen keinen unnötigen Risiken auszusetzen, sollten die verordnenden Ärzte Nutzen und Risiko abwägen und je nach Gesundheitszustand der Patientin einen Wechsel auf die erprobten Präpararate in Betracht ziehen.“

Regionale Unterschiede in der Versorgung

Empfängnisverhütende Medikamente werden in der Regel nur bis zum vollendeten 20. Lebensjahr von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Daher liegen auch nur für diese Altersgruppe Verordnungsdaten vor. Die Auswertung dieser Daten zeigt auch regionale Unterschiede bei der Verordnung der risikoreicheren Präparate. Bremen steht mit einem Verordnungsanteil von 49 Prozent im Jahr 2017 am besten da. Schlusslichter in dieser Auswertung sind Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und das Saarland: Hier lag der Anteil der risikoreicheren Pillen im vergangenen Jahr jeweils bei etwa 59 Prozent. Den größten Rückgang bei der Verordnung dieser Präparate gab es in den letzten fünf Jahren in Bayern – von knapp 70 Prozent im Jahr 2012 auf 55 Prozent im Jahr 2017.

Frauen, die die Pille einnehmen, sollten auf typische Anzeichen einer Thrombose oder Embolie achten und umgehend einen Arzt konsultieren, wenn sie entsprechende Anzeichen erkennen. Symptome einer tiefen Beinvenenthrombose sind starke Schmerzen im Bein, Schwellungen des Beines sowie ein Spannungs- oder Schweregefühl im Bein. Auch eine bläulich-rote Verfärbung oder Glänzen der Haut am Bein kann auf eine Thrombose hindeuten. Typische Symptome einer Lungenembolie sind plötzliche Atembeschwerden oder Atemnot, atemabhängiger Brustschmerz, Herzrasen und unerklärlicher Husten. Zur Aufklärung ihrer Versicherten hat die AOK bereits 2016 eine Faktenbox veröffentlicht, die über den Nutzen und die möglichen Schäden der verschiedenen Pille-Varianten aufklärt. Sie ist im Internetauftritt der AOK unter www.aok.de/faktenboxen abrufbar.

Quelle: AOK Bundesverband

Behinderten-Beauftragte der Landesregierung zu Besuch in Volmarstein

Claudia Middendorf möchte Kontakt zur Evangelischen Stiftung pflegen Claudia Middendorf, Behindertenbeauftragte der NRW-Landesregierung, hat die EvangelischeStiftung Volmarstein besucht. „Es war ein sehr interessanter Austausch“, meinte StiftungsVorstand Jürgen Dittrich, der die Besucherin durch mehrere Einrichtungen führte.

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Ungewöhnlich war die Führung durch die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM): Dort stellte nämlich nicht nur WfbM-Leiter Andreas Barth mehrere Arbeitsbereiche vor, sondern auch Hannah Long. Die junge Frau, eine Beschäftigte mit schwerer Behinderung, arbeitet in der EDV-Abteilung.

Sie sitzt im Rollstuhl und verständigt sich per Sprachcomputer. Mit Hilfe ihres am Rollstuhl befestigten PC erklärte sie Claudia Middendorf, welche Aufgaben die Beschäftigten in Abteilungen wie EDV & Poststelle, Fertigung & Montage oder Arbeits-Assistenz-Bereich haben.

„Es gibt hier ein großes Angebot für die Bedürfnisse von Menschen mit komplexen Behinderungen“, stellte die Landesbehindertenbeauftragte anerkennend fest. Im Forschungsinstitut Technologie und Behinderung informierte sich Claudia Middendorf über die Agentur Barrierefrei NRW, die das Institut betreibt. Die Agentur berät NRW-weit Kommunen, Verbände und Institutionen zu allen Fragen der Barrierefreiheit – eine wichtige Aufgabe, wie  Claudia Middendorf betonte: „Das Unterstützungs-Angebot der Agentur ist vielfältig“, so ihr Fazit.

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Ausführlich hatte sie sich dazu bei FTB-Leiter Prof. Dr. Christian Bühler und den FTBMitarbeitenden Daria Frank, Virginia Grossek und Michael Hubert erkundigt. Außerdem schaute sie sich in der alters- bzw. behindertengerechten Demonstrations-Wohnung um. Claudia Middendorf möchte den Kontakt mit der Evangelischen Stiftung Volmarstein pflegen. Bei nächster Gelegenheit würde sie gerne das Inklusionsunternehmen Püschel besuchen. Die Firma Püschel, die an der Nansenstraße sitzt und von der Stiftung betrieben wird, produziert Feinsicherungen. Dort arbeiten Menschen ohne und mit Behinderung Hand in Hand.

Zwei besondere Fortbildungen

Die Evangelische Stiftung Volmarstein bietet zwei besondere Fortbildungen aus dem Bereich „Unterstützte Kommunikation“ (UK) an. UK beschäftigt sich mit Hilfsmitteln für Menschen, die aufgrund einer Behinderung oder einer Krankheit wie Demenz nicht richtig sprechen können.
Zielgruppe für beide Fortbildungen sind Fachkräfte und Angehörige aus dem EN-Kreis und
Hagen, die regelmäßig mit Menschen umgehen, die in ihrer Kommunikation eingeschränkt sind.
Um das Thema „UK für Menschen mit schwersten Beeinträchtigungen“ geht es am Mittwoch,
5. September. Dazu gehören u.a. Wachkoma-Patienten, Menschen mit Schädel-Hirn-Trauma,
Chorea Huntington oder Alzheimer. Für diese Personengruppe, die auf Ansprache häufig nicht
verständlich reagiert, kommen spezielle Methoden und Hilfsmittel der UK zum Einsatz. Die
Teilnehmer der Fortbildung lernen verschiedene Hilfsmittel kennen sowie Techniken, um
Menschen mit schwersten Beeinträchtigungen zu verstehen.
Am Mittwoch, 19. September, findet eine Fortbildung zum Thema „UK für Menschen mit
Symbolverständnis“ statt. Die Teilnehmer lernen elektronische Kommunikationshilfen wie die
Software für iPads kennen. Außerdem geht es um die Möglichkeiten, die diese Hilfsmittel im Alltag
konkret bieten. Davon profitieren u.a. Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen wie DownSyndrom
und Menschen mit schweren sprachlichen Beeinträchtigungen.
Die Fortbildungen finden jeweils von 9 bis 16.30 Uhr im Untergeschoss des Martineums der
Evangelischen Stiftung Volmarstein in Wetter, Von-der-Recke-Straße 20, statt. Die
Teilnahmegebühr beträgt jeweils 115 Euro.
Anmeldung bei Christina Panzer, Büro für Unterstützte Kommunikation der Evangelischen Stiftung
Volmarstein, Tel. 02335 / 639 20 32, E-Mail panzerc@esv.de. Anmeldeschluss ist der 15. August.

„Christoph Dortmund“ im 1. Halbjahr 289 mal im Einsatz

TV58.de | Hans Leicher. | Die Luftrettung ist ein wichtiger Bestandteil der Rettungskette, auch in Hagen und der Region. Mehrmals wöchentlich unterstützen die Luftrettungs-Teams die Rettungsdienste vor Ort – nicht nur bei schweren Verkehrsunfällen, so wie sich das viele Menschen vorstellen. In unserer Region kommt bei Unfällen und Notfällen auch der am Dortmunder Flughafen stationierte Rettungshubschrauber „Christoph Dortmund“ zum Einsatz. Er wird durch die Deutsche Rettungsflugwacht (DRF) mit qualifiziertem Personal unterhalten und bereitgestellt. 

Hubschrauber des Typs BK117 der DRF Luftrettung im Einsatz Quelle DRF Luftrettung

Manuela Wolberg | Im ersten Halbjahr 2018 war der Dortmunder Hubschrauber „Christoph Dortmund“ oft am Himmel rund um die Großstadt zu sehen: Insgesamt 289-mal starteten die Dortmunder Luftretter, um Menschen schnelle medizinische Hilfe zu bringen (1. Halbjahr: 304 Einsätze). „Christoph Dortmund“ wird für dringende Transporte von Intensivpatienten und als schneller Notarztzubringer bei Notfällen alarmiert. Von 8.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang ist der am Dortmunder Flughafen stationierte Hubschrauber täglich einsatzbereit.

 

Im ersten Halbjahr 2018 war die DRF Luftrettung bundesweit 19.216 Mal im Einsatz (1. Halbjahr 2017: 18.494), davon 289-mal die Dortmunder Luftretter. Damit wurden die rot-weißen Luftretter in Deutschland insgesamt fast vier Prozent häufiger alarmiert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Neben Unfällen waren akute Herzerkrankungen häufigster Alarmierungsgrund.

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Insgesamt setzt die DRF Luftrettung an 29 Luftrettungsstationen in Deutschland und zwei Stationen in Österreich Hubschrauber für die schnelle Notfallrettung und für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern erreichen die Hubschrauber in maximal 15 Flugminuten.

Neun der Stationen sind rund um die Uhr einsatzbereit. Über die Hubschrauberrettunghinaus holt die DRF Luftrettung mit eigenen Ambulanzflugzeugen und erfahrenen Piloten, Notärzten und Notfallsanitätern Patienten aus dem Ausland nach Deutschland zurück, wenn dies medizinisch notwendig und ärztlich angeordnet ist. Insgesamt leistete die DRF Luftrettung im ersten Halbjahr 2018 20.330 Einsätze.

Herzinfarktpatienten profitieren besonders von der Luftrettung

Insbesondere im Falle eines Herzinfarkts müssen Betroffene schnellstmöglich in einer Spezialklinik behandelt werden. Eine besondere Herausforderung in ländlichen Regionen – weit entfernt vom nächsten Herzzentrum. Die ist oft nur durch den Einsatz der Luftrettung möglich. Jetzt sind die ersten rot-weißen Hubschrauber der DRF Luftrettung mit mechanischen Reanimationsgeräten für die durchgehende Herzdruckmassage während des Flugs ausgestattet worden. Das erhöht die Überlebenschancen vieler Herzinfarktpatienten.

Ein typischer Einsatz:

Der Mann fasst sich an die Brust. Er spüre einen starken Druck, sagt er zu der Verkäuferin, die ihn gerade noch beraten hat. Sie greift sofort zum Handy und wählt die
112. Die Leitstelle alarmiert die DRF Luftrettung und nur wenige Minuten später erreicht
die Besatzung die ländlich gelegene Kleinstadt. Der Verdacht auf Herzinfarkt bestätigt sich, Herzkammerflimmern setzt ein – Lebensgefahr! Innerhalb kürzester Zeit und unter ständiger Herzdruckmassage wird der Patient von den rot-weißen Luftrettern in eine Spezialklinik geflogen und dort im Herzkatheter behandelt. „In ländlichen Gegenden mit großen Entfernungen zum Patienten und zur nächsten Spezialklinik haben unsere Rettungshubschrauber einen entscheidenden Zeitvorsprung vor bodengebundenen Rettungsmitteln. Das wiegt doppelt, wenn jede Minute zählt“, betont Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung.

Wenn jede Minute fürs Überleben zählt
Insbesondere bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen – nach wie vor Todesursache Nummer eins in Deutschland – ist sehr schnelle Hilfe überlebenswichtig. Beginnend damit, dass Ersthelfer den Notruf absetzen und Erste Hilfe leisten. Wenn Patienten dann umgehend notärztlich versorgt und in einem spezialisierten Krankenhaus behandelt werden, haben sie eine gute Chance zu überleben und wieder gesund zu werden.

Kompetenz und modernste Medizintechnik im Gepäck
Schnelligkeit und höchste Qualität in der medizinischen Versorgung stehen bei der DRF Luftrettung im Zentrum: „Wir legen in allen Bereichen höchste Maßstäbe an – nicht nur in der Flugtechnik, sondern auch in der medizintechnischen Ausrüstung und ganz besonders bei der Qualifikation der Besatzung“, ergänzt Dr. Huber. In den vergangenen Wochen hat die DRF Luftrettung erste Rettungshubschrauber mit mechanischen Reanimationsgeräten ausgestattet. Mit ihnen kann der Kreislauf von Herzpatienten bis zum Eintreffen in der Klinik ununterbrochen mit einer Herzdruckmassage aufrecht erhalten werden – ein Novum in der Luftrettung! Für viele Menschen bedeutet das die Rettung.

Ein Blick über den Tellerrand – die Gesamtversorgungszeit im Fokus 

Doch nicht nur ihre eigenen Aufgaben hat die DRF Luftrettung im Blick. Die gemeinnützig tätige Organisation setzt sich in enger Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instituten dafür ein, das Gesamtsystem Notfallversorgung zu optimieren. „Wir müssen umdenken. Bisher stand die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes im Vordergrund. Wir sollten aber vielmehr die Gesamtzeit bis zur Übergabe des Patienten in der Spezialklinik berücksichtigen“, fordert Dr. Ulf Aschenbrenner, Abteilungsleiter Medizincontrolling, Qualitätssicherung und Leistungsentwicklung der DRF Luftrettung.Eine noch bessere Verzahnung und Abstimmung aller Akteure in der Notfallversorgung sei nötig, so der Mediziner weiter.

Tai Ji Kurse der VHS beginnen im September

Neue Tai Ji Kurse der VHS Hagen für Anfänger und Fortgeschrittene starten ab  September  in der Villa Post. Tai Ji ist eine aus China stammende Bewegungskunst, die ihre Wurzeln sowohl in der Kampfkunst als auch in der gesundheitlichen Stabilisierung von Körper und Geist hat. Wer mehr Achtsamkeit und Bewegung  sucht, ist hier bestens aufgehoben. Informationen und Anmeldung zu den Kursen mit den Nummern 3552 und 3555 bei der VHS Hagen unter Telefon 02331-2073622 oder online unter www.vhs-hagen.de/anmeldung.

Regina Hinzmann-Turk möchte das ABW in Hagen weiterentwickeln

Fabian Tigges | Hagen | Das diesjährige Grillfest des Ambulant Betreuten Wohnens (ABW) in Hagen, zu dem die Diakonie Mark-Ruhr Klienten, Mitarbeitende und Freunde am Donnerstagnachmittag (2. August) an die Böhmerstraße eingeladen hatte, bot gleich mehrere besondere Anlässe.

20180803_Team ABW Hagen
Zum einen hat sich Regina Hinzmann-Turk in diesem Rahmen als neue
Leitung dieses (neuen) Aufgabenfelds der Netzwerk Diakonie vorgestellt.
Außerdem wurden die Räume der Einrichtung durch das Team von diaservice
neu gestaltet und rechtzeitig zum Grillfest fertiggestellt. Nicht zu
vernachlässigen war auch das prächtige Wetter, dass die Grillfeier bis in
den Abend „zog“ und den Besuchern so eine willkommene Abwechslung
vom Alltag bot und das ohnehin gute Miteinander von Mitarbeitenden und
Klienten weiter gefördert hat.
Zu den Grillfest-Gästen zählten auch Christian Müller, Geschäftsführer
der Netzwerk Diakonie, und Fachbereichsleitung Inge Bluhm. „Zu Beginn
des Jahres haben wir für die Diakonie Mark-Ruhr den Aufgabenbereich
des Ambulant Betreuten Wohnens übernommen“, so Christian Müller,
„wir freuen uns, das Regina Hinzmann-Turk die Bereichsleitung für die
Region EN-Kreis und Hagen übernommen hat.“ Bereits seit 23 Jahren
arbeitet die Sozialpädagogin im Bereich des ABW für die Netzwerk Diakonie,
die das Angebot in Hagen nun gemeinsam mit ihrem 25-köpfigen
Team weiterentwickeln möchte.
„Wir unterstützen unsere Klienten individuell und mit dem Ziel, so viel
Selbstständigkeit wie möglich zu erhalten und vor allem Klinikaufenthalte
zu vermeiden“, sagt Regina Hinzmann-Turk. Etwa die Hälfte der 180
Hagener Klienten wird ambulant in der eigenen Wohnung aufgesucht, die
andere Hälfte nutzt die Angebote in der Böhmerstraße. Dazu gehören
beispielsweise verschiedene Gruppenangebote oder Ausflüge. „Ansonsten
beraten, unterstützen und begleiten wir Klienten in ihrem Alltag.“ Dazu
gehören zum Beispiel Behördengänge, die Unterstützung beim Erledigen von Schriftverkehr, Hilfeleistungen in Finanzfragen oder einfach
‚nur‘ bei Sorgen, Nöten und Fragen ansprechbar zu sein. Grundsätzlich
ist es möglich, in allen Bereichen des alltäglichen Lebens Unterstützung
und Förderung zu erfahren.“ In der Zukunft möchte Regina HinzmannTurk
das Wohnangebot für Menschen mit psychischer oder geistiger Erkrankung
erweitern. Was bleibt ist die Vielfalt der Gruppenangebote. Von
Montag bis Samstag gibt es täglich zwei verschiedene Angebote, die
immer wieder neu auf die Interessen und Bedürfnisse der Klienten zugeschnitten
werden.
Hintergrundinfo:
Das ABW bietet psychisch und geistig beeinträchtigen Menschen sowie
Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung Unterstützung, Begleitung
und Förderung bei der alltäglichen Lebensbewältigung und Lebensgestaltung.
Das Ziel des betreuten Wohnens ist es, Menschen mit einer psychischen
Erkrankung, eine Suchterkrankung oder Intelligenzminderung eine möglichst
selbstbestimmte Lebensführung in der eigenen Wohnung oder in
betreuten Wohngruppen zu ermöglichen.
Die Netzwerk Diakonie ist eine Tochtergesellschaft der Diakonie MarkRuhr
und verantwortet seit dem 1. Januar das ABW.

Medizinische Ambulanz von Luthers Waschsalon braucht Verstärkung

Fabian Tigges | Hagen | Das Team der medizinischen Ambulanz von Luthers Waschsalon braucht (ehrenamtliche) Verstärkung! „Wir suchen Fahrer für das Arztmobil, Ärzte und medizinische Assistentinnen, also Krankenschwestern oder Arzthelferinnen“, hofft Einrichtungsleitung Ilona Ladwig-Henning auf einen Erfolg dieses Aufrufs.

20180731_Grillfest Luthers Waschsalon

„Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen sind aufgrund ihrer Lebensumstände in besonderer Weise gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Ihre persönliche Situation, ein oftmals verloren gegangenes Krankheitsbewusstsein sowie unterschiedlichste Zugangsbarrieren verhindern häufig die medizinische Versorgung im Regelsystem“, benennt sie die Bedeutung des Angebots.

In welchem zeitlichen Umfang ein Engagement erfolgt, kann ganz individuell abgestimmt werden. Wer Fragen oder Interesse an einer Mitarbeit hat, kann sich bei Ilona Ladwig Henning unter 02331/ 3809-702 oder ilona.ladwig-henning@diakoniemark-ruhr.de melden.

Als besondere Aktion hat das Team von Luthers Waschsalon auch in diesem Jahr wieder ein Grillfest für die Besucher der Einrichtung organisiert. Insgesamt konnten Würstchen für 140 Gäste gegrillt werden, die so eine „Auszeit vom Alltag“ erleben konnten.

13 Nachwuchs-Mediziner aus Smolensk tauschen sich im AKH aus

Maren Esser | Spannende zwei Wochen liegen heute vor den Medizinstudenten, die in dieser Woche von Andreas S. Hengstmann, Chefarzt der Unfallchirurgie am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen, in Empfang genommen wurden. Die 13 Nachwuchs-Mediziner schauen in den nächsten Tagen nicht nur den Ärzten des AKH über die Schulter, um sich einen Eindruck von ihrem Wunschfachgebiet zu verschaffen – sie kommen auch aus Hagens Partnerstadt Smolensk (Russland) und wollten gleichzeitig auch einen Einblick in das deutsche Gesundheitswesen erhalten. „Wir freuen uns, mit diesem Besuch nicht nur angehende Kollegen zu unterstützen, sondern darüber hinaus auch den Austausch zwischen den Partnerstädten zu fördern“, sagte Hengstmann zur Begrüßung.

AKH_Besuch aus Smolensk.jpg

Möglich gemacht hatte den individuellen medizinischen Einblick der Verein „Pro Smolensk“, der sich seit Jahren um einen Austausch insbesondere auch auf wissenschaftlichem Gebiet bemüht. „Wir haben bereits vor einigen Jahren gute Erfahrungen mit einem solchen Angebot gemacht und freuen uns, diese in Kooperation mit dem AKH wieder anbieten zu können“, erläutert Rolf Kriegesmann, Vorsitzender des Vereins „Pro Smolensk“. Die jungen Menschen erhielten so tolle Einblicke in ihren zukünftigen Beruf. „Einige der früheren Absolventen arbeiten heute in Moskau und Kaliningrad in guten Positionen“, betont der Organisator stolz.

Am AKH werden die 20- bis 23-Jährigen nun die Ärzte der jeweiligen Abteilungen gut zwei Wochen lang begleiten und deutsche Krankenhausluft schnuppern. Ihrem individuellen Wunsch gemäß werden sie dabei nicht nur die Unfallchirurgie, sondern auch die Abteilungen Gynäkologie und Geburtshilfe, Innere Medizin oder Orthopädie kennenlernen können. Das kam gut an: „Der Aufenthalt hier war wirklich sehr lehrreich – es ist toll, hier zu sein“, hieß es unisono von den Teilnehmern.

Noch bis zum 5. August wird die Gruppe in Hagen zu Gast sein. Neben dem medizinischen Einblick im Krankenhaus ist für die ausschließlich privat vom Verein untergebrachten Gäste auch ein kleines kulturelles Rahmenprogramm in Hagen und Umgebung geplant.