Archiv der Kategorie: Gesundheit / Medizin

Rheuma kommt selten allein

Priv.-Doz. Dr. Martin Meyer, Chefarzt der Klinik für Rheumatologie im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe

Patientenforum im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe

Rheuma kommt selten allein weiterlesen
Advertisements

Arzneimittelsicherheit und Arzneimittelfälschung

Am kommenden Donnerstag, 14.02.2019, referiert Herr Dr. Christian Fehske auf dem FORUM des Sparkassen-Karrees über das Thema „Arzneimittelsicherheit und Arzneimittelfälschung“: 

Arzneimittelsicherheit und Arzneimittelfälschung weiterlesen

Arzneimittel auf Rezept: Zuzahlungsbefreiung für 2019 nur auf Antrag bei Krankenkasse erhältlich

Eine schon zum Jahresbeginn 2019 ausgestellte Befreiungsbescheinigung kann nicht nur in der Apotheke, sondern auch bei Arzt- oder Klinikbesuchen eine finanzielle und bürokratische Erleichterung sein. Wenn vom verordnenden Arzt ein Befreiungsvermerk auf dem Rezept eingetragen ist oder der Patient einen entsprechenden Bescheid in der Apotheke vorlegen kann, wird keine gesetzliche Zuzahlung für die Krankenkasse eingezogen. Foto ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände“
Arzneimittel auf Rezept: Zuzahlungsbefreiung für 2019 nur auf Antrag bei Krankenkasse erhältlich weiterlesen

Infoveranstaltung: Unterstützende Angebote und finanzielle Hilfen für Menschen mit Demenz

Zu einer Informationsveranstaltung lädt das „netzwerk demenz Hagen“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „DEMENZ BEWEGT“ am Dienstag, 15. Januar, von 16 bis 17.30 Uhr im Sozialen Rathaus der Stadt Hagen, Berliner Platz 22, Raum A.120, ein.

Infoveranstaltung: Unterstützende Angebote und finanzielle Hilfen für Menschen mit Demenz weiterlesen

10. Demenztag des „netzwerk demenz“ Hagen

Leben mit Demenz 2030 – gemeinsam die Zukunft gestalten. Unter diesem Motto veranstaltet das Hagener „netzwerk demenz“ zusammen mit dem Demenz-Servicezentrum Dortmund am Dienstag, 13. November, von 9.30 bis 15 Uhr seinen inzwischen 10. Hagener Demenztag im Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13. Eingeladen sind Betroffene, Angehörige und Fachkräfte sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Der Eintritt ist wie immer frei. 10. Demenztag des „netzwerk demenz“ Hagen weiterlesen

Die moderne Hüft-Endoprothese

Queckenstedt-8556„Die moderne Hüftendoprothese“, so lautet der Titel des Patientenforums im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe. Dr. Helmut Queckenstedt, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie berichtet über moderne Operationsmethoden beim Einsatz eines neuen Hüftgelenks. Die moderne Hüft-Endoprothese weiterlesen

SAMSTAG | 1. Zuckertag in der Stadthalle Hagen

„Besser leben mit Diabetes“ ist das Motto des 1. Zuckertages am 20. Oktober 2018 in der Stadthalle Hagen. Öffnung ist um 9.00 Uhr, Ende um 16.30 Uhr. Angesprochen sind Betroffene, Angehörige, Pflegende, Betreuer und Gesundheitsbewusste. Der Besuch ist kostenfrei.

Beim 1. Zuckertag Hagen informieren Ärzte und weitere Experten in Vorträgen und Workshops über Neues und Bewährtes zur Prävention, Diagnostik und Therapie des Diabetes mellitus und seiner Begleiterkrankungen. Im Foyer präsentieren zahlreiche Aussteller Produkte und Dienstleistungen rund um den Diabetes und einen gesunden Lebensstil.

In den letzten Jahren haben die Diagnostik und Therapie des Diabetes mellitus große Fortschritte gemacht. Zahlreiche Innovationen sind neu auf dem Markt. Trotz aller Konzepte ist der Diabetes als Volkskrankheit die führende Todesursache in den Industrienationen. Dabei können gut informierte Diabetiker Begleiterkrankungen wie Nervenschäden, Durchblutungsstörungen, Nierenschäden, Erblindung, Amputationen und eine verkürzte Lebenszeit weitgehend vermeiden. Gut eingestellte Diabetiker können ein nahezu normales Leben mit hoher Lebensqualität führen.

 

Für den 1. Zuckertag am 20. Oktober in der Stadthalle Hagen braucht es keine Voranmeldung. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt – mit diabetikergerechten Speisen und Getränken für kleines Geld. Der Veranstalter, die Referenten und Aussteller freuen sich auf Ihren Besuch und das Gespräch mit Ihnen. Kommen Sie, informieren Sie sich aus erster Hand und bringen Sie Ihre(n) Partner*In gleich mit.

Quelle: Stadthalle Hagen

 

Heute: 2. Hagener Palliativ- und Hospitztag im Sparkassen-Karree

IMG_20180930_150302Hagen | Am heutigen Samstag, 13.10.2018, ist das Gesundheitszentrum Badstraße zu Gast im Hause der Sparkasse HagenHerdecke.

Seit März 2018 hat Hagen ein stationäres Hospiz, aber Angebote von spezialisierten Pflege- und Hospizdiensten sowie Palliativ-Medizinern für gute letzte Tage gibt es schon viel länger. Mit kurzen Vorträgen und Infoständen stellen sich Ihnen das stationäre Hospiz und weitere Mitglieder des Hagener Netzwerks rund um Palliativ- und Hospizangebote vor. Falls Sie einmal für sich selbst oder Ihre Lieben nach Hilfe suchen, damit die letzten Tage gute sein können, ist es gut zu wissen, an wen Sie sich wenden können und was zu beachten ist. Beim 2. Hagener Palliativ- und Hospiztag im Sparkassen-Karree können Sie sich persönlich und aus erster Hand bei unseren Hagener Experten informieren.

Die Vorstellung beginnt um 10.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

f2

f1

Ausgezeichnetes Endoprothetikzentrum am AKH

Wenn die Hüfte oder das Knie dauerhaft schmerzen, kann dies eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität bedeuten. Haben dann konservative Behandlungsmethoden keinen Erfolg, denken Patienten oft über ein künstliches Gelenk, eine sogenannte Endoprothese, nach. „Wir wissen, dass der Einsatz von künstlichen Gelenken nicht immer unumstritten, häufig aber alternativlos ist und möchten unseren Patienten daher eine Behandlung auf höchstem Niveau anbieten“, betont Dr. med. Bernd Stuckmann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Leiter des Endoprothetikzentrums am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen. Deshalb haben sich der Hagener Experte und sein Team zum wiederholten Male einer strengen Überprüfung durch die Zertifizierungsgesellschaft Endocert unterzogen. Der Lohn dieser Mühen: Die erneute (Re-)Zertifizierung des Endoprothetikzentrums am AKH, des einzigen in Hagen.

ZertEndoprothetikzentrum

Externe Auditoren überprüften dafür in einem mehrtägigen Verfahren einen umfangreichen Katalog von fachlichen, technischen und personellen Kriterien. So musste das AKH beispielsweise professionelle Abläufe wie festgelegte Behandlungsfade von der Indikationsstellung bis zur Nachsorge genauso nachweisen wie bestimmte Fortbildungskriterien der Operateure oder auch die medizintechnische Ausstattung nach aktuellen Leitlinien. Zudem wurde auch die berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit und die weitere fachliche Expertise der Akteure begutachtet – „mit guten Ergebnissen und viel Lob“, wie Susanne Hinzen, Leitung des Qualitätsmanagement und damit verantwortlich für den Zertifizierungsprozess, hervorhebt. Dabei hoben die Prüfer nicht nur die besondere Weiterentwicklung aller beteiligten Prozesse hervor, sondern bescheinigten dem Endoprothetikzentrum insbesondere verschiedene weitere Optimierungen im Sinne des Patienten, darunter kurze Wartezeiten durch gute Abläufe, abgestimmte Behandlungsfade und eine „professionelle Durchführung der Endoprothetik“.

Davon profierten die rund 400 Patienten jährlich, die im Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen ein künstliche Gelenk erhalten, meist an Knie und Hüfte, seltener am Sprunggelenk, Schulter oder sogar der Hand. Dabei ist der Einsatz solcher Endoprothesen „immer erst der letzte Schritt“, weiß Dr. med. Bernd Stuckmann. Genauso vielfältig wie die Ursachen sind auch die Behandlungsmöglichkeiten von schmerzenden Gelenken. „Doch wenn Physiotherapie, Ernährungsumstellung, Hilfsmittel oder eine medikamentöse Behandlung nicht mehr helfen, sollte man über einen Gelenkersatz nachdenken“, so der Hagener Experte weiter. Sein erklärtes Ziel ist es, allen Patienten schmerzarm und schonend i.d.R. bereits nach wenigen Wochen wieder in ein Leben ohne Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu ermöglichen.

Mit der erneuten Zertifizierung konnten die Experten des die Qualität ihrer täglichen Arbeit unter Beweis stellen. „Die erneute Auszeichnung freut uns sehr, da es eine wiederholte Bestätigung unserer Konzepte für die Gesundheit unserer Patienten ist“, zieht auch Susanne Hinzen ein positives Fazit.

Welt-Rheuma-Tag: Experten beantworten Fragen  am Telefon und im Chat

Priv.-Doz. Dr. Martin F. Meyer  als Fachmann bei bundesweiter Aktion

PD Dr. Martin Meyer 2

Am Freitag, 12. Oktober, ist Welt-Rheuma-Tag. Betroffene Menschen haben die Möglichkeit, bei einer bundesweiten Telefonaktion und einem Expertenchat ihr Fragen zu stellen. Priv.-Doz. Dr. Martin F. Meyer, Chefarzt der Rheumaklinik am Ev. Krankenaus Haspe, ist einer der Experten am Telefon. Von 16 bis 19 Uhr erreicht man die Rheumatologen unter der kostenfreien Rufnummer 0800 / 5332211. Von 19 bis 21 Uhr sind die Experten im Chat unter www.rheuma-liga.chat kontaktierbar.

„Rheuma kommt selten allein. Begleiterkrankungen vorbeugen und behandeln“, so lautet das Thema der Aktion, die die Deutsche Rheuma-Liga e.V. (Bundesverband) auf den Weg gebracht hat. Als ob Rheuma allein nicht schon schlimm genug wäre: Bis zu 80 Prozent der Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis leiden an mindestens einer Begleiterkrankung. Besonders häufig sind demnach Herz-Kreislauferkrankungen, Osteoporose, Infektionen und Depressionen. Zu den so genannten Komorbiditäten zählen aber auch Erkrankungen des Magen-Darmtrakts sowie Diabetes und Krebserkrankungen.

Die Lebensqualität der Betroffenen hängt stark von der Anzahl und Schwere der Begleiterkrankungen ab. Das gilt auch für die Lebenserwartung: Komorbiditäten des Herz-Kreislaufsystems zählen zu den häufigsten Todesursachen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. „Es ist sehr wichtig, dass Hausärzte und Fachärzte wie Rheumatologen, Kardiologen, Gastroenterologen, Neurologen/Psychiater und Onkologen eng zusammenarbeiten, um Komorbiditäten früher zu erkennen und gemeinsam zu behandeln“, betont  Dr. Meyer.

Wie man sich als Rheuma-Patient vor Begleiterkrankungen schützen kann, wie man sie möglichst früh erkennt und welche Behandlungsmöglichkeiten heute existieren, dazu informieren Rheumatologen am Telefon der Deutschen Rheuma-Liga anlässlich des Welt-Rheuma-Tages 2018 sowie in dem Expertenchat. Die Aktion wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Gesundheit gefördert.

Bundesweite Telefonaktion am Welt-Rheuma-Tag 2018
Freitag, 12. Oktober 2018, von 16 bis 19 Uhr
Kostenfreie Rufnummer: 0800 – 5 33 22 11
Im Anschluss:
Expertenchat von 19 bis 21 Uhr
http://www.rheuma-liga.chat

Tabu-Thema kommt zur Sprache

Ev. Krankenhaus Haspe: Vortrag über Erkrankungen im Analbereich

1706_proktologie_DSC005.1

 

Jeder zweite Mensch hat es im Laufe seines Lebens. Es ist höchst unangenehm und schmerzhaft und ein Tabu: Erkrankungen am Enddarm und After. „Sie sind meist nicht lebensbedrohlich aber sie beeinflussen Ihre Lebensqualität erheblich“, weiß Emin Köksal. Der Leitende Oberarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie des Ev. Krankenhauses Haspe erläutert in einem Vortrag die modernen Verfahren der Proktologie. „Kein Tabuthema: Schmerzen im Analbereich.
Hämorrhoiden und Co. – was muss ich tun?“ heißt es am Dienstag, 9. Oktober. Das
Patientenforum startet um 18.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses am Mops,
Brusebrinkstraße 20. Der Eintritt ist frei.
„Wir wissen, dass es sich um ein großes Tabu-Thema der Medizin handelt“, so der Proktologe.
Aber die oft harmlose Untersuchung sollte man nicht auf die lange Bank schieben, denn in der Regel kann das Leiden gut behandelt werden. Erfahrene Fachärzte können die meisten Beschwerden auch ohne Operation ambulant behandeln. In seinem Vortrag erläutert der Experte die Methoden der Untersuchung und moderne Therapiemöglichkeiten. Für Fragen bleibt genügend Zeit.
Evangelisches Krankenhaus Hagen-Haspe
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Chefarzt Dr. Claas Brockschmidt
Brusebrinkstraße 20, 58135 Hagen
Telefon: 0 23 31 – 476 28 51
Mail: textor@evk-haspe.de
http://www.evk-haspe.de

„Wir helfen denen, die vergessen“

Coullage Logo 1Betreuungsgruppe trifft sich jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat in Haspe
Hagen.

„Wir helfen denen, die vergessen“, lautet die Devise der Betreuungsgruppe
für Menschen mit und ohne Demenz, die die Diakonie MarkRuhr
gemeinsam mit dem Hagener „Netzwerk Demenz“ und der Kirchengemeinde
Haspe an jedem ersten und dritten Donnerstag im Monat
anbietet. Die Betreuungsgruppe trifft sich von 10 bis 14 Uhr in der
Evang.-Luth. Kirchengemeinde Haspe (Frankstr. 9).
„Mit der Betreuungsgruppe bieten wir pflegenden Angehörigen die Möglichkeit,
mal für ein paar Stunden in der Woche eine ‚Auszeit‘ von der
Pflege und Betreuung zu nehmen“, sagt Andrea Henneken von der Pflegeberatung
der Diakonie Mark-Ruhr. In einer wertschätzenden und toleranten
Atmosphäre werden Menschen mit und ohne Demenz in einer
kleinen Gruppe betreut. „Ein wiederkehrender Ablauf, der sich an den
Bedürfnissen, Gefühlen und Fähigkeiten der Gäste orientiert, sorgt für
Sicherheit, Geborgenheit und Orientierung. Im Vordergrund aller Aktivitäten
steht das Wohlbefinden“, betont Andrea Henneken.
Für die Betreuung wird eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro (inklusive
Mittagessen) erhoben, bei Vorliegen eines Pfleggrades können die
Kosten mit der Pflegekasse abgerechnet werden. Bei Rückfragen stehen
Andrea Henneken (02331/ 333920) sowie die Diakoniestation Haspe
(02331/ 42605) gerne zur Verfügung.

Kleine Beule, große Wirkung: Neues aus der Hernienchirurgie

Logo201506 30Rund 300.000 Menschen müssen nach Angaben der Deutschen Herniengesellschaft jährlich an einer sogenannten Hernie operiert werden, einem Durchtritt des Bauchhöhleninhalts durch die Bauchwand. Damit gehören diese „Brüche“ wie Leistenbrüche, Nabel- oder Narbenbrüche, zu den am häufigsten operierten Erkrankungen in Deutschland. Die Oktoberausgabe des Hagener Medizinforums, einer neuen Vortragsreihe am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen, stellt dieses wichtige Thema in den Fokus. So referiert am 4. Oktober 2018 Prof. Dr. med. Wolfgang Timmermann, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am AKH, zu dem Thema „Kleine Beule, große Wirkung: Neues aus der Hernienchirurgie“. Unterstützt wird er dabei von der „Hernie Selbsthilfegruppe Hagen“. Die Veranstaltung beginnt wie immer um 17:00 Uhr in der Personalcafeteria des AKH.

Hernien sind angeborene oder erworbene Defekte der Bauchwand, die in der Regel eine Operation notwendig machen. Am häufigsten beobachten die Hagener Experten Leistenhernien, gefolgt von Nabel-, Narben- und Zwerchfellbrüchen (innere Hernien). „Zur Versorgung der Hernien gibt es eine Vielzahl verschiedener Methoden mit verschiedenen Vor- und Nachteilen. Daher beraten und behandeln wir unsere Patienten immer individuell“, betont Prof. Dr. Timmermann. So wird der Experte über die verschiedenen Bruchformen referieren, wobei ein Themenschwerpunkt auf den Leistenbrüchen liegen wird. Um hier den Menschen in Hagen und Umgebung bestmögliche Versorgung auf gleichbleibend hohem Niveau anbieten zu können, hat das AKH seine Behandlungsqualität auch durch die Deutsche Herniengesellschaft überprüfen lassen. So können Patienten hier vor Ort im Falle des Falles kompetent beraten und behandelt werden. Im Anschluss an den Vortrag gibt es eine Frage- und Diskussionsrunde gemeinsam mit der „Hernie Selbsthilfegruppe Hagen“, vertreten durch ihre Leitung Simone Siegfried. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Einen besonderen Service bietet das AKH all denjenigen an, die gerne regelmäßig über die einzelnen Veranstaltungen informiert werden möchten: Wer sich diesbezüglich unter esser@akh-hagen.de oder T (02331) 201 2066 (an-)meldet, erhält immer rechtzeitig eine persönliche Einladung zu den Veranstaltungen nach Wunsch entweder postalisch oder per E-Mail. Auch dieser Service ist kostenlos.

Die Veranstaltung wird am 08. November 2018 fortgesetzt. Dann spricht Dr. med. Dirk Breukelmann, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Schmerz- und Intensivmedizin über „Schonende Narkose für Senioren – was bei der Anästhesie im höheren Lebensalter zu beachten ist“.

Diakoniestation und Beratungszentrum mit Nebenstelle in Herdecke präsent

 

20180927_Diakonie in Herdecke_01
Infos rund um das Thema Pflege und Betreuung: Die Ev. Pflegedienste
Mark-Ruhr bieten ab dem 8. Oktober mit einer Nebenstelle der Diakoniestation
und des Hagener Beratungszentrums dreimal wöchentlich eine
Anlaufstelle in Herdecke an. Unser Bild zeigt Monika Bischoping, Birte
Mietz-Aydin und Andrea Strehl.

Herdecke. Die Ev. Pflegedienste Mark-Ruhr sind ab sofort in Herdecke
präsent! Ab dem 8. Oktober ist die Nebenstelle der Diakoniestation Wetter
I Herdecke am Kirchender Dorfweg 34 wieder regelmäßig besetzt. An
drei Tagen in der Woche gibt es dort nicht nur Beratung und Informationen
rund um das Thema Pflege und Betreuung. Vielmehr bietet die Diakonie
Mark-Ruhr hier ein vielfältiges Angebot an Beratung und Vermittlung
an, das über das Beratungszentrum Hagen gewährleistet wird.
Zum Beratungszentrum gehören Pflegeberatung, Krebsberatung sowie
der ambulante Hospizdienst der Diakonie Mark-Ruhr, DA-SEIN. „Wir
stehen ab Montag, 8. Oktober, allen Bürgerinnen und Bürgern als Ansprechpartner
vor Ort in Herdecke zur Verfügung“, versprachen Birte
Mietz-Aydin, Pflegedienstleiterin der Diakoniestation Wetter I Herdecke
sowie Andrea Strehl und Monika Bischoping, Koordinatorinnen des ambulanten
Hospizdienst am Donnerstag (27. September) in Herdecke.
Die Nebenstelle von Diakoniestation und Beratungszentrum hat montags,
mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Telefonisch ist
der Standort Herdecke über die Diakoniestation in Wetter täglich erreichbar
unter: 02330/ 9278003.

Aktionstag Glücksspielsucht

Am Mittwoch, 26.09.18, findet im Auftrag der Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW der bundesweite Aktionstag gegen Glücksspielsucht statt. Zahlen aus der Datenbank der Landesfachstelle Glücksspielsucht NRW (www.gluecksspielsucht-nrw.de) weisen nachdrücklich darauf hin, dass Hagener Bürger weiterhin enorm viel Geld bei Glücksspielen verlieren.

Trotz des nun gültigen neuen Glücksspieländerungsstaatsvertrages, der den Wildwuchs von Spielhallen stoppen sollte und einen Mindestabstand von 350 Metern zwischen den Spielhallen, sowie zu Schulen, Kindergärten und Jugendhilfeeinrichtungen vorschreibt, wurde in Hagen lediglich eine Spielhalle geschlossen. Glücksspielhallen und Wettbüros werben hingegen weiterhin aggressiv und manipulativ um neue Kunden. Dabei wütet ein wahrer Manipulations-Tsunami durch Glücksspielanbieter in den Medien.

Was vielen Bürgern nicht bewusst ist – aus der propagierten Entspannungsmöglichkeit oder dem vermeintlichen Geldverdienst mit Sportwissen kann schnell eine Adrenalin-gepushte Glücksspielproblematik oder Sucht werden, die jegliche Verluste beim Spielen außer Acht lässt. Insbesondere junge Menschen sind hier gefährdet. Unter dem Motto „Die Lügen der Glücksspielindustrie – Dein Spiel in sicheren raffgierigen Händen!“ macht die Fachstelle Sucht des Blauen Kreuzes daher auf die Irreführung durch Werbeslogans aufmerksam.

Am Aktionstag werden MitarbeiterInnen der Fachstelle Sucht zusammen mit der Selbsthilfegruppe für Glückspielsüchtige auf dem Boeler Wochenmarkt einen Informationsstand bereit halten, an dem zur jeden vollen Stunde ein Video gezeigt wird, dass einen Einblick in die Adrenalin-gepushte Welt eines Glücksspielsüchtigen gibt.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns mit einem Beitrag in Ihrer Sendung unterstützen und auf unsere Aktion Hinweisen, sowie uns am Aktionstag in der Innenstadt für ein Interview vor Ort besuchen.

Die Fachstelle Sucht des Blauen Kreuzes in Hagen bietet schon seit Jahren Beratung und ambulante Therapieangebote für Glücksspielsüchtige an. Vielleicht könnten Sie auch auf unsere offenen Sprechstunden hinweisen, jeden Di. von 10.00h bis 12.00h und jeden Do von 16.00 bis 18.00h in den Räumen der Fachstelle Sucht, Hindenburgstr. 28, 58095 Hagen.

Sternenkinder in Hagen – versierte Hilfe in einer schweren Zeit

Logo201506 30Hagen | Jährlich sterben bundesweit über 50.000 Kinder, bevor sie das Licht der Welt erblicken. Für die Eltern bricht dann eine Welt zusammen und sie wissen oft nicht, wie sie mit ihrer Trauer um die „Sternenkinder“ umgehen sollen. Hier setzt ein neues gemeinsames Projekt der Bethanien Diakonissen-Stiftung und des AGAPLESION ALLGEMEINES KRANKENHAUS HAGEN an: die Bethanien Sternenkinder Hagen. Es bietet den Betroffenen Akutbetreuung, konkrete Hilfen und unterstützt sie bei der Trauerarbeit. Heute (18. September 2018) wurde das Projekt mit einer Eröffnungsveranstaltung und im Beisein eines interessierten Fachpublikums gestartet.

SternenkinderHagen

Betreut werden betroffene Eltern ab sofort von Christine Eyring. Die erfahrene Kinderkrankenschwester und ausgebildete psychosoziale Elternberaterin blickt nicht nur auf eine über 20-jährige Tätigkeit auf der Kinderintensivstation des AKH zurück, sondern verfügt auch über eine langjährige Erfahrung in der Trauerarbeit bei Sternenkindern. Darunter werden hier Kinder gefasst, die im Mutterleib oder bei der Geburt versterben. „Es waren schon Angebote und Kontakte vorhanden, die wir nun ausbauen werden“, betont Christiane Eyring. Bereits vor Jahren initiierte sie gemeinsam mit der Krankenhausseelsorge und einer betroffenen Mutter eine Selbsthilfegruppe und begleitet ab sofort die von der Krankenhausseelsorge organisierten monatlichen Sternenkinderbestattungen. „Ich bin für die Eltern in einer solchen schwierigen Situation da, begleite auch in den Kreißsaal oder vermittele Hilfsangebote für die Zeit danach“, so die Expertin weiter. Dabei ist ihr die Individualität des Angebotes sehr wichtig. „Wir unterstützen die Eltern so, wie diese es wünschen.“ Das kann die Begleitung bei Trauerritualen genauso sein wie Gespräche, aber beispielsweise auch Hilfestellung bei eventuellen notwendigen Formalitäten.

Das Angebot steht dabei explizit allen betroffenen Hagener Familien offen. „Wir freuen uns, betroffenen Eltern hier vor Ort in einer schweren Zeit fachlich versierte Hilfe und Unterstützung in einem Maße bieten zu können, das einzigartig ist für Hagen“, erklärten Dr. Lothar Elsner, Vorstand der Bethanien Diakonissen-Stiftung, und Georg Schmidt, Geschäftsführer des AKH, gemeinsam bei der Eröffnung. Die Bethanien Sternenkinder Hagen sind am AKH „angedockt“ und in der Trägerschaft der Bethanien Diakonissen-Stiftung. Dies ist eine kirchliche Stiftung, die die diakonischen Traditionen und Einrichtungen von Bethesda und Bethanien weiterführt und der Evangelisch-methodistischen Kirche verbunden ist. Ein Teilbereich ihrer Arbeit sind die Bethanien Sternenkinder an den Standorten Wuppertal, Bochum, Hamburg, Heidelberg, Miesbach-Otterfing und nun Hagen.

Kontakt:
Die Bethanien Sternenkinder Hagen sind erreichbar unter
T (02331) 201 1078
E-Mail sternenkinder.hagen@bethanien-stiftung.de

Info-Stand des „netzwerk demenz“ auf dem Boeler Markt

Logo201506 30

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Demenz bewegt“ des Hagener „netzwerk demenz“ informieren am Mittwoch, 26. September, von 8 bis 13 Uhr die Netzwerk-Mitglieder aus dem Hagener Norden (Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Caritas-Verband Hagen, Wohlbehagen, BSH Seniorenzentrum und AWO-Seniorenzentrum) auf dem Boeler Marktplatz zum Thema Demenz. Neben Auskünften zu den vielfältigen Betreuungsangeboten (zum Beispiel Entlastung für Angehörige, Kurzzeit- und Tagespflege, stationäre Einrichtungen sowie Selbsthilfegruppen) beantworten die Mitglieder auch Fragen und bieten Beratung an. Menschen, die sich in diesem Bereich ehrenamtlich engagieren möchten, sind ebenfalls herzlich eingeladen, die Mitglieder am Informationsstand anzusprechen. Weitere Informationen unter Telefon 02331/9399-516.