Archiv der Kategorie: Gesundheit / Medizin

Herztag mit Prof. Roman Leischik am Mittwoch

Herztag mit Prof. Roman Leischik am Mittwoch

Bildquelle Sparkasse HagenHerdecke

Prof. Dr. med. Roman Leischik ist ein gern gesehener Gast im Sparkassen-Karree, in diesem Fall zum „Herztag“  am Mittwoch, 20. November, anlässlich der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung gemeinsam mit seinen Kollegen aus der Gemeinschaftspraxis Thomas Cremer und Dr. med. Henning Littwitz.

Diesjähriges Thema der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung ist der plötzliche Herztod. Jeder kann von diesem Ereignis betroffen sein als Patient oder Angehöriger.
Der plötzliche Herztod ist definiert als natürlicher und unerwarteter Kollaps/Versagen der Herz- Kreislauffunktion. Er stellt bei ca. 50 % der kardiovaskulär bedingten Todesfälle die hauptsächliche Ursache dar (ca. 300.000 Fälle/Jahr in Europa). Im Prinzip ist der plötzliche Herztod zu 80 % durch eine koronare Herzerkrankung bedingt. Andere Gründe für den plötzlichen Herztod sind Herzmuskelerkrankungen (Kardiomyopathien) oder „elektrische“ Erkrankungen, die erworben oder genetisch bedingt sein können. Eine weitere Möglichkeit ist das so genannte, idiopathische Kammerflimmern, bei dem keine eindeutige Zuordnung zu einer strukturellen oder „elektrischen“ Herzerkrankung erfolgen kann. Besonders tragische Fälle des plötzlichen Herztodes erleben wir bei  (jungen) Sportlern, auch – oder gerade – weil dieses Ereignis bei unter 35-jährigen Athleten relativ selten auftritt. Pro Jahr sterben z. B. in den USA ca. 50 bis 75 junge Athleten, in Frankreich 10 bis 15. Meist tritt der Tod  bei körperlicher Belastung oder kurz danach auf.Die Fachärzte werden im Laufe der Veranstaltung in anschaulichen Vorträgen die Ursachen des plötzlichen Herztodes erörtern und die Möglichkeiten der Diagnostik und der Therapie aufzeigen. Grundsätzlich ist die Zielsetzung, den körperlich Aktiven aller Altersgruppen klare Empfehlungen geben, wie man den plötzlichen Herztod, der bei der älteren Bevölkerung häufiger auftritt, vermeiden kann.Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Hagener Oberbürgermeisters Erik O. Schulz. Beginn: 16.00 Uhr, der Eintritt ist frei!

Alles Rheuma oder was?

Alles Rheuma oder was?

Gelenkschmerzen: Diagnostik und Therapie
Evangelisches Krankenhaus Haspe lädt ein zum Patientenforum

Schnell die Treppen rauf oder in den Bus einsteigen, im Garten arbeiten oder fleißig tippen – mit gesunden Gliedern alles kein Problem. Fangen die Gelenke aber an, bei Bewegung zu schmerzen, schränkt uns das ein: Arbeiten und Freizeitvergnügen fallen schwerer oder gehen ohne Behandlung gar nicht mehr. Die Lebensqualität sinkt. Etwa die Hälfte aller Menschen über 45 Jahren klagt über schmerzende Gelenke. Die Beschwerden können auch schon in jungen Jahren auftreten. „Wichtig sind eine frühzeitige Diagnose und die richtige Therapie, um Schäden an den Gelenken zu vermeiden“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Martin F. Meyer, Chefarzt der Klinik für Rheumatologie am Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe. Unter dem Titel „Alles Rheuma oder was?“ erläutert Nicole Morena, Oberärztin der Rheumaklinik am Mops, moderne Methoden der Diagnostik und Therapie bei Gelenkschmerzen. Start des Vortrags ist am Dienstag, 12. November, um 18.00 Uhr im Schulungsraum des Hasper Krankenhauses, Brusebrinkstr. 20. Für Fragen bleibt genügend Zeit. Der Eintritt ist frei. Gelenkschwellungen und Gelenkschmerzen sind oft die Folgen von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Die häufigste chronisch-entzündliche Gelenkerkrankung ist die rheumatoide Arthritis. „Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit, bei der das Immunsystem eigenes Körpergewebe als fremdartig erkennt und eine Immunreaktion dagegen auslöst. Dadurch kommt es unter anderem zu einer chronischen Entzündung der Gelenke“, erklärt der Chefarzt. Dieser Prozess kann die Gelenke und innere Organe erheblich schädigen.

Gelungener 11. Hagener Demenztag im Rathaus an der Volme

Gelungener 11. Hagener Demenztag im Rathaus an der Volme

Mit rund 200 Besucherinnen und Besuchern war der 11. Hagener Demenztag des „Netzwerk Demenz“ zum Thema „Freiheitserhaltende Maßnahmen für Menschen mit Demenz“ am vergangenen Donnerstag (29. Oktober) im Rathaus an der Volme ein voller Erfolg. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer. Die verschiedenen Vorträge sowie die durchgehend angebotene Beratung des „Netzwerk Demenz“ fanden bei den Besucherinnen und Besuchern großen Anklang. Beeindruckend war für viele die Schilderungen zweier Demenzerkrankter, die über ihre Krankheit berichteten. Zum Abschluss der Veranstaltung erklärten zwei Kriminalhauptkommissarinnen und -kommissare der Hagener Polizei das Thema Schutz und Sicherheit für Menschen mit Demenz aus polizeilicher Sicht.

Infostand der Selbsthilfegruppe Hernie

Infostand der Selbsthilfegruppe Hernie

Mit einem Infostand zum „Tag der Hernie“ ist die Selbsthilfegruppe Hernie am Samstag, 2. November, von 10 bis 14.30 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe zu Gast. Anlässlich des Todestages von Henri Matisse, der an Hernien (Bruch der Bauchdecke) litt, richtet die Selbsthilfegruppe an diesem Tag bereits zum zweiten Mal den „Tag der Hernie“ aus. Die Mitglieder geben Auskunft über die Aktivitäten der Gruppe und stehen für Fragen zur Verfügung.

Hagener Herzwochen: Großes Patientenseminar

HAGENER HERZWOCHEN: GROSSES PATIENTENSEMINAR

In diesem Jahr stehen die Hagener Herzwochen unter dem Motto „Bedrohliche Herzrhythmusstörungen: Wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod“. Deshalb informieren die kardiologischen Ärzte der Hagener Krankenhäuser sowie ein kardiochirurgischer Spezialist gemeinsam am Mittwoch, 6. November 2019 in der SIHK Hagen, Eingang Körnerstraße, im Rahmen eines Vortragsnachmittages unter der diesjährigen Leitung von Prof. Dr. med. Peter Weismüller, Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen. Los geht es um 16:00 Uhr. Alle weiteren Informationen, auch zum genauen Programm, finden Sie im Anhang an diese E-Mail.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

AKH verstärkt die Geschäftsführung

Dr. med. Andreas Schroeder wird Medizinischer Geschäftsführer

Dr. med. Andreas Schroeder verstärkt seit Monatsbeginn die Geschäftsführung am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen. Hier und im Agaplesion Bethesda Krankenhaus Wuppertal wird er in Zukunft als Medizinischer Geschäftsführer die Bereiche rund um die ärztliche und pflegerisches Versorgung verantworten. „Wir freuen uns, mit Dr. Schroeder einen versierten Arzt und Betriebswirt gleichermaßen gewonnen zu haben, der mit seiner umfangreichen Erfahrung unser Haus zukunftsweisend weiterentwickeln wird“, begrüßte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Georg Schmidt, seinen neuen Kollegen.
Dr. Schroeder absolvierte nach seinem Medizinstudium in Bochum und Straßburg bereits seine Facharztausbildung im Bereich der Inneren Medizin in einem Wuppertaler Krankenhaus. Parallel dazu studierte er Betriebswirtschaft im Fernstudium und war im Anschluss daran sechs Jahre lang bei einem konfessionellen Klinikverbund in Düsseldorf als Leitung des dortigen Patientenmanagements und des Medizincontrollings tätig. In den letzten acht Jahren arbeitete der gebürtige Wittener in der Krankenhausleitung eines Krankenhauses in Hamm. „Ich freue mich wirklich sehr, dass ich jetzt hier im Krankenhaus als Medizinischer Geschäftsführer arbeiten kann, da in dieser Position viele meiner Interessen vereint sind“, so Schroeder, der zum einen „die Medizin sehr mag“ und immer gerne als Arzt gearbeitet und den zum anderen „auch schon immer die Betriebswirtschaft interessiert“ hat, so der 45-Jährige weiter. Die enge Zusammenarbeit mit Menschen in beiden Professionen ist ein weiterer Fokus seiner Arbeit. In seiner neuen Position möchte der 45-Jährige zunächst daher vor allem die Mitarbeiter– und Patientenzufriedenheit gleichermaßen verbessern: „Dabei spielen aber auch die Qualität der Arbeit und die Wirtschaftlichkeit eine bedeutende Rolle. Dies alles dürfte insbesondere durch Optimierung der klinischen Prozesse zu erreichen sein“, so Dr. Schroeder zu seinen Zielen in Hagen und Wuppertal. Die Städte kennt er übrigens schon recht gut. Während ihm Wuppertal noch aus seiner Assistenzarztzeit vertraut ist, knüpfen ihn an Hagen eher persönliche Kontakte; nicht zuletzt feuert er regelmäßig seinen Sohn in der Jugendmannschaft von Phoenix Hagen an. So trifft man privat den sportbegeisterten Familienvater dreier Kinder im Alter von 13, 16 und 17 Jahren sowieso eher auf dem Sportplatz als am Schreibtisch an. Der bekennende Schalke-Fan und Dauerkarten-Besitzer joggt gerne, macht Krafttraining und mag Ballsportarten. Mit seiner Familie geht er zudem gern auf Reisen. Fit ist er also für die vor ihm liegenden Aufgaben, auf die er sich „freut, um gemeinsam mit Herrn Schmidt und allen anderen Mitarbeitern dafür zu sorgen, dass das AKH auch für die Zukunft gut aufgestellt ist“.