Einbruch in Tennisheim in Hagen Emst

 

Hagen | In der Zeit von Donnerstag 20.30 Uhr
auf Freitag 15.30 Uhr kam es in Hagen Emst zu einem Einbruch in ein
Tennisheim. Unbekannte verschafften sich zunächst gewaltsam Zugang zu
dem abseits der Haßleyer Straße gelegenen Vereinsgebäude und
flüchteten im Anschluss mit einem entwendeten Laubsauer und einem
Rasentrimmer der Marke Stihl im Wert von 500 Euro in unbekannte
Richtung. Zeugen die zum Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen
gemacht haben oder Angaben zum Verbleib der entwendeten Gartengeräte
machen können bittet die Polizei um Hinweise unter der Rufnummer
02331 986-2066.

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Bürgerdialog zur Zukunft Europas

Politik2 © Hans Leicher.Brexit, Finanzkrise, Zeitumstellung, Handelsstreit mit den USA oder der Umgang mit Flüchtlingen – all diese Themen aus der letzten Zeit haben sehr viel mit Europa zu tun. Zu einem Bürgerdialog mit dem Thema „Europa geht uns alle an!“ laden die  Volkshochschule und das Europabüro Hagen am Montag, 29. Oktober, von 13.30 bis circa 17 Uhr in das Rathaus an der Volme ein.

Die Europäische Union hat in vielen Bereichen unseres Lebens einen großen Einfluss. Deshalb sind die Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa aufgerufen, darüber zu diskutieren, wie ihnen Europa im Alltag begegnet, welche Rolle Europa für die Lebenswirklichkeit in ihrem Land spielt und wie Europa in Zukunft gestaltet werden soll. Nach einer Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Hagen Erik O. Schulz wird an zehn Tischen intensiv über Europa diskutiert. Jede und jeder kann teilnehmen und die Zukunft Europas aktiv mitgestalten. Die Veranstaltungen „Bürgerdialog zur Zukunft Europas“ stehen in Deutschland unter der Schirmherrschaft der Bundesregierung und finden darüber hinaus europaweit statt. Die Ergebnisse werden protokolliert und dienen der Politik als wichtige Hinweise zur weiteren Gestaltung Europas.

Eine Anmeldung zu der Veranstaltung „Bürgerdialog zur Zukunft Europas“ mit Kursnummer 1250 ist bis zum 15. Oktober erforderlich und beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung möglich. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, findet eine Berücksichtigung in Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung statt. Der Bürgerdialog zur Zukunft Europas wird mit Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

Geschwindigkeitsüberwachungen im Hagener Stadtgebiet

Auch in der Zeit vom 1. bis 13. Oktober finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird weiterhin im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

01.10.2018
Berliner Straße, Hestertstraße, Sonntagstraße, Poststraße

02.10.2018
Buschstraße, Metzer Straße, Silscheder Straße, Im Lindental, Vossacker, Poststraße

04.10.2018
Gabelsberger Straße, Am Karweg, Schwerter Straße, Ribbertstraße, Heubingstraße, Büddingstraße

05.10.2018
Hohensyburgstraße, Wörthstraße, Wiener Straße, Voerder Straße, Dahler Straße, Selbecker Straße
06.10.2018
Eckeseyer Straße, Turmstraße, Enneper Straße, Volmeabstieg

08.10.2018
Am Berghang, Rembergstraße, Holthauser Straße, Neuer Schloßweg

09.10.2018
Berchumer Straße, Am Berge, Brahmsstraße, Lortzingstraße, Karl-Ernst-Osthaus-Straße, Hochstraße, Hasselbach, Iserlohner Straße

10.10.2018
Minervastraße, Liebigstraße, Oststraße, Zur Hünenpforte, Jahnstraße, Schälk, Thünenstraße, Schwelmstück

11.10.2018
Herbecker Weg, Alemannenweg, Beethovenstraße, Altenhagener Straße, Flensburgstraße, Stadionstraße, Im Weinhof, Gotenweg

12.10.2018
Heinrichstraße, Funckestraße, Wilhelmstraße, Letmather Straße, Im Alten Holz, Cunostraße, Lenneuferstraße, Auf dem Lölfert

13.10.2018
Eppenhauser Straße, Elseyer Straße, Hohenlimburger Straße, Lange Straße

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden. Die stationären Geschwindigkeitsüberwachungen sowie die möglichen mobilen Messplätze sind auch im Stadtplan auf www.hagen.de einzusehen.

„Kaleidoskop des Trauerns“

Ambulanter Hospizdienst der Diakonie Mark-Ruhr veranstaltet Vortragskonzert am 13. Oktober
Coullage Logo 1Hagen. „Kaleidoskop des Trauerns“ lautet der Titel des Vortragskonzerts,
zu dem DA-SEIN, der ambulante Hospizdienst der Diakonie Mark-Ruhr,
am Samstag, 13. Oktober, in die Hagener Markuskirche (Rheinstr. 26)
einlädt. Mitwirkende sind die bekannte Trauerbegleiterin Chris Paul sowie
der Kölner Gitarrist und Musikproduzent Udo Kamjunke.
„Chris Paul wird die Besucher mit ihrer kraftvollen, warmen Stimme berühren“,
sind die Hospizdienst-Koordinatorinnen Monika Bischoping, Andrea
Strehl, Gisela Fiukowski und Ellen Steinbach überzeugt. Bestandteil
des 90-minütigen Konzerts sind viele bekannte Lieder.
„Die Beatles singen beispielsweise in „Let it be“ davon, wie Erinnerungen
und Phantasie Kraft auf dem Trauerweg geben können. Kelly Clarksons
„Because of you“ beschreibt Wut und Anklage, aber auch Sehnsucht. In
„Together again“ von Janet Jackson geht es um die Erfahrung, dass die
Verstorbenen über uns wachen“, geben die Veranstalter dieses öffentlichen
Konzerts Einblick in das Programm.
„Trauern ist ein dynamischer Prozess mit wiederkehrenden Themen.
Nach einem Verlust geht jeder Mensch seinen individuellen Trauerweg in
seinem ganz eigenen Tempo, aber alle Trauenden bewegen sich auf
denselben Themenfeldern“, erläutern die Koordinatorinnen. Die Trauerexpertin
Chris Paul hat diese Felder „Facetten des Trauerns“ genannt,
„die wie in einem Kaleidoskop ständig neue Muster bilden“, erläutern
Monika Bischoping, Andrea Strehl, Gisela Fiukowski und Ellen Steinbach
den Titel des Konzerts. „Überleben, Wirklichkeit, Gefühle, sich anpassen,
verbunden bleiben und einordnen sind die thematischen Bestandteile
dieses Kaleidoskops des Trauerns.“
Das Konzert – das „Balsam für die Seele“ verspreche – beginnt um 18
Uhr. Ein Eintritt wird nicht erhoben, allerdings wird um eine Spende gebeten.
Fragen zum Konzert, zur Arbeit des Hospizdienstes sowie zum
Angebot für Trauernde beantworten die Koordinatoren gerne unter
02331/ 3751199.

Präventives Treffen zum Thema Afrikanische Schweinepest in Hagen

Logo201506 30Die in den letzten Wochen in Belgien in Grenznähe zu Frankreich und Luxemburg aufgetretenen Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen haben auch in Hagen für Aufmerksamkeit gesorgt. Daher hat auf Einladung von Thomas Huyeng, Dezernent für Recht, Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Bürgerdienste, Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen, nun ein Institutionen übergreifendes Treffen stattgefunden, um präventiv die Zusammenarbeit in Hagen im Falle eines Ausbruchs der ASP im Stadtgebiet zu optimieren.

Teilnehmer von Seiten der Stadt waren Vertreter des Fachbereiches für Gesundheit und Verbraucherschutz, die untere Jagdbehörde, das Ordnungsamt und die Feuerwehr. Zu den externen Institutionen zählten ein Vertreter der Kreisjägerschaft Hagen, des Wirtschaftsbetriebes Hagen (WBH) und des Landesbetriebes Wald und Jagd.

Bei der Besprechung wurden ganz konkrete Situationen im Seuchenverdachtsfall und bei Seuchenausbruch angesprochen und überlegt, wie im akuten Fall beispielsweise bei der Kadaversuche eine Zusammenarbeit zwischen dem Veterinäramt der Stadt Hagen und der Jägerschaft erfolgen kann. Weitere Themen waren die Kadaverbergung, Maßnahmen im Falle des Ausbruchs wie zum Beispiel die Einrichtung von Restriktionszonen, die Anschaffung von Wildsammelstellen für die Zwischenlagerung erlegter Wildschweine und die mögliche Errichtung eines Zaunes um die sogenannte Kernzone, die im Bereich des Fundortes eines ASP-infizierten Wildschweines eingerichtet werden soll.

Für alle Beteiligten war der Austausch eine gelungene Auftaktveranstaltung für weitere Aktivitäten, die in speziellen Arbeitsgruppen vorangebracht werden sollen. Ein nächstes Treffen ist für Anfang November geplant.

Hintergrund: Die Afrikanische Schweinepest
Menschen oder andere Tiere können an dieser Virusinfektion nicht erkranken. Schweine können sich über direkten Kontakt anstecken oder über Körperflüssigkeiten, infizierte Gegenstände oder Lebensmittel aus infizierten Schweinen. Unachtsamkeit von Menschen gilt als Hauptübertragungsquelle der ASP. So kann der Erreger zum Beispiel über ein falsch entsorgtes Wurstbrot übertragen werden. Bürgerinnen und Bürger sollten auf keinen Fall Lebensmittelreste in freier Natur oder in offenen, leicht zugänglichen Mülleimern entsorgen.

Was tun, wenn man ein totes Wildschwein entdeckt?
Die Früherkennung ist eine der wichtigsten Maßnahmen zum Schutz vor einer Ausbreitung der Seuche. Tote Wildschweine sollen daher so schnell wie möglich auf ASP untersucht werden. Wenn Hagenerinnen und Hagener beim Waldspaziergang oder beim Pilze sammeln ein totes Wildschwein entdecken, sollte dies auf keinen Fall angefasst werden. Falls Betroffene Kontakt mit dem Kadaver hatten, sollten sie alles so gründlich wie möglich reinigen, um eine Verbreitung zu vermeiden.

Der Fund muss umgehend beim Veterinäramt der Stadt Hagen unter der Telefon 02331/207-3112 gemeldet werden. Durch den Ausbruch sind nicht nur unsere Wildschweine bedroht, sondern auch unsere Hausschweine. Jeder kann im Ernstfall mithelfen, eine Ausbreitung zu verhindern.

Brennender Pkw im Hasper Parkhaus war gestohlen

 

Hagen | Am Samstag wurde der Polizei gegen
02.45 Uhr zunächst ein brennender Pkw im Untergeschoß eines
Parkhauses an der Vollbrinkstraße in Hagen Haspe gemeldet. Vor Ort
stellten die eingesetzten Beamten dann fest, dass das Feuer von dem
gemeldeten brennenden Ford bereits auf einen weiteren abgestellten VW
übergegriffen hatte. Nach Beendigung der Löscharbeiten durch die
Hagener Feuerwehr ergaben weitere Emittlungen, dass der zunächst auf
noch unbekannte Art und Weise in Brand geratene Ford bei einem
bereits im August erfolgten Diebstahl in Haspe gestohlen worden war.
Aufgrund der großen Hitzeentwicklung wurde neben einem dritten
Fahrzeug der Marke Ford vermutlich auch die Bausubstanz des
Parkhauses beschädigt. Nach Inaugenscheinnahme durch einen Statiker
wurde der betroffene Bereich des Parkhauses für den Fahrzeugverkehr
gesperrt. Der enstandene Schaden an den Fahrzeugen wird mit 11.000
Euro beziffert. Die Höhe des Gebäudeschadens ist noch unbekannt. Die
Polizei bittet unter der Rufnummer 02331 986-2066 um Hinweise.

Feuerwehr Herdecke am Samstag im Dauereinsatz

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Herdecke waren am Samstag im Dauereinsatz.

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Um 11:44 Uhr meldete ein Autofahrer einigen zufällig an der Feuerwache anwesenden Einsatzkräften einen schweren Verkehrsunfall auf der Umgehungsstraße. In Höhe der Fußgängerbrücke Wienbergweg waren zwei PKWs zusammengestoßen, als eine 68-jährige Hagenerin auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Dortmund fahrend die Abfahrt Richtung Herdecke nutzen wollte. Ein auf dem linken Fahrstreifen hinter ihr fahrender 24-jähriger Herdecker konnte nicht mehr bremsen und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in die Fahrerseite des quer vor ihm befindlichen PKWs. Seine 85-jährige Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt. Auch die beiden Fahrzeugführer kamen vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und streute auslaufende Betriebsmittel ab. Im Anschluss wurde die Unfallaufnahme der Polizei mit einem Drehleiterfahrzeug unterstützt.

Um 15:27 Uhr klagte ein Mann vor der Sparkasse in Kirchende über Atemnot. Da kein Notarzt in der Nähe verfügbar war, wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Die Feuerwehr sicherte dazu den Landeplatz auf einem nahen Feld. Der 89-jährige Patient wurde nach kurzer Behandlung vor Ort vom Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Notarzt aus dem Hubschrauber musste den Transport nicht begleiten und wurde währenddessen mit einem Fahrzeug der Feuerwehr zu einem weiteren Notfalleinsatz in die Innenstadt Witten gefahren, da der Hubschrauber dort nicht landen konnte.

Noch während des Einsatzes in Kirchende rückte ein Löschfahrzeug zu einem medizinischen Notfall in die Ruhrallee aus. Dort mussten die Feuerwehrleute einen Mann wiederbeleben, da alle Rettungswagen und Notärzte aus der Nähe bereits im Einsatz waren. Im Anschluss an die Versorgung durch einen später eintreffenden Notarzt wurde der Mann aufgrund der Enge im Treppenraum des Hauses mit der Drehleiter aus der Wohnung zum Rettungswagen vor dem Haus transportiert und in ein Krankenhaus eingeliefert.

In der Nacht zu Sonntag rückten die ehrenamtlichen Helfer dann um 04:32 Uhr zur Wittbräucker Straße aus, um den Rettungsdienst dort während der Behandlung einer hilflosen Person im Straßenverkehr zu sichern. Die Behandlung vor Ort und der anschließende Transport in ein Krankenhaus konnten jedoch so schnell erfolgen, dass der Aufbau einer Verkehrsabsicherung durch die Feuerwehr nicht notwendig war.

Um 11:44 Uhr meldete ein Autofahrer einigen zufällig an der Feuerwache anwesenden Einsatzkräften einen schweren Verkehrsunfall auf der Umgehungsstraße. In Höhe der Fußgängerbrücke Wienbergweg waren zwei PKWs zusammengestoßen, als eine 68-jährige Hagenerin auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Dortmund fahrend die Abfahrt Richtung Herdecke nutzen wollte. Ein auf dem linken Fahrstreifen hinter ihr fahrender 24-jähriger Herdecker konnte nicht mehr bremsen und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in die Fahrerseite des quer vor ihm befindlichen PKWs. Seine 85-jährige Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt. Auch die beiden Fahrzeugführer kamen vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und streute auslaufende Betriebsmittel ab. Im Anschluss wurde die Unfallaufnahme der Polizei mit einem Drehleiterfahrzeug unterstützt.

Um 15:27 Uhr klagte ein Mann vor der Sparkasse in Kirchende über Atemnot. Da kein Notarzt in der Nähe verfügbar war, wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Die Feuerwehr sicherte dazu den Landeplatz auf einem nahen Feld. Der 89-jährige Patient wurde nach kurzer Behandlung vor Ort vom Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Notarzt aus dem Hubschrauber musste den Transport nicht begleiten und wurde währenddessen mit einem Fahrzeug der Feuerwehr zu einem weiteren Notfalleinsatz in die Innenstadt Witten gefahren, da der Hubschrauber dort nicht landen konnte.

Noch während des Einsatzes in Kirchende rückte ein Löschfahrzeug zu einem medizinischen Notfall in die Ruhrallee aus. Dort mussten die Feuerwehrleute einen Mann wiederbeleben, da alle Rettungswagen und Notärzte aus der Nähe bereits im Einsatz waren. Im Anschluss an die Versorgung durch einen später eintreffenden Notarzt wurde der Mann aufgrund der Enge im Treppenraum des Hauses mit der Drehleiter aus der Wohnung zum Rettungswagen vor dem Haus transportiert und in ein Krankenhaus eingeliefert.

In der Nacht zu Sonntag rückten die ehrenamtlichen Helfer dann um 04:32 Uhr zur Wittbräucker Straße aus, um den Rettungsdienst dort während der Behandlung einer hilflosen Person im Straßenverkehr zu sichern. Die Behandlung vor Ort und der anschließende Transport in ein Krankenhaus konnten jedoch so schnell erfolgen, dass der Aufbau einer Verkehrsabsicherung durch die Feuerwehr nicht notwendig war.

40 Jahre Grüne Damen & Herren am AKH

Jubiläum der kleinen Gesten

Ein Lächeln, ein Händedruck, ein offenes Ohr: Meist sind es die kleinen Gesten, welche die Arbeit der Grünen Damen & Herren am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen neben der umfassenden medizinischen und pflegerischen Betreuung für die Patienten so unverzichtbar machen. Nun feiern die guten Geister des Hauses ein ganz besonderes Jubiläum: Bereits seit 40 Jahren sind sie hier im ehrenamtlichen Einsatz. Zeit genug, um einmal inne zu halten und einen kleinen Rückblick zu wagen.

GrueneDamen2018_01

Gut 45 Damen und Herren engagieren sich derzeit im Rahmen der Evangelischen Kranken- und Altenhilfe am AKH, um Patienten von Jung bis Alt in einer körperlichen und psychischen Ausnahmesituation zu begleiten– ein ziemlich großes Team, wenn man weiß, wie das Ehrenamt generell Land auf, Land ab mit Nachwuchssorgen kämpft. „Die haben wir auch – aber vielleicht ein bisschen weniger als andere“ erzählt Leiterin Christine Welz mit Stolz und einem Lächeln. Sie selbst ist – wie so viele hier – vor 27 Jahren über persönliche Kontakte zu den Grünen Damen gekommen und geblieben. Andere wie Hans-Werner Peters haben als Patient „selbst erfahren, wie gut es tut, wenn jemand einem Zeit schenkt“ und möchten etwas zurückgeben. „Wir werden hier von den Patienten, aber auch von den Mitarbeitenden sehr wertgeschätzt“, sucht Christine Welz zu ergründen, warum viele so lange bleiben. Dies drücke sich in einem „tollen Zusammenhalt“, einem guten Fortbildungsangebot, aber beispielsweise auch in den vom AKH zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten aus, „in denen wir vernünftig arbeiten können“, so die Leitung weiter. Denn längst sind die Grünen Damen und Herren nicht nur Ohr und Hand für die Patienten. Sie führen zudem eine gut ausgestattete Kleiderkammer für bedürftige Patienten und leiten eine umfangreiche Patienten-Bibliothek.

Das geht nicht ohne eine gewisse Organisation, die ein siebenköpfiges Leitungsteam übernimmt. „Aber keiner von uns möchte ausschließlich Schreibtischtäter sein, daher besuchen wir alle auch Patienten“, erklärt Christine Welz das Prinzip. Das war nicht immer so: „Am Anfang saßen die Einsatzleiterinnen ausschließlich im Büro. Für uns ist das heute undenkbar. Wir möchten mit Patienten arbeiten“, stellt sie die Gewichtung klar. So hören sie zu, haben Zeit für Gespräche, holen Dinge des Alltages wie die Tageszeitung aus der Cafeteria sowie aus der Stadt und holen für alleinstehende Patienten auch schon mal Hygieneartikel wie Lieblings-Deo aus der eigenen Wohnung. „Nicht nur daran merkt man, dass die Menschen heute weniger soziale Kontakte haben, weniger eingebunden sind als früher“, berichten die Grünen Damen und Herren aus ihrem Alltag. Vieles hat sich verändert in den vergangenen 40 Jahren: Als am 17. Oktober 1978 die Grünen Damen ihre Arbeit am AKH aufnahmen, war eine Tätigkeit für Frauen neben Küche und Kindern einigen männlichen Patienten noch eine spitze Bemerkung wert. „Das hat sich zum Glück gewandelt“, erzählen die Damen mit einem Schmunzeln – „und auch wir haben jetzt sogar Herren in unseren Reihen!“ Auch mussten die Patienten in der Regel noch deutlich länger im Krankenhaus bleiben. Aufgrund besserer medizinischer Behandlungsmöglichkeiten hat sich die Liegezeit deutlich reduziert. „Das macht es schwieriger, mit Patienten in Kontakt zu kommen!“, da sind sich alle Ehrenamtlichen einig. Lediglich schwerstkranke Patienten sehe man öfter, begleite sie ein Stück, manchmal auch bis zum Lebensende. Einige Grüne Damen und Herren haben deswegen eine Hospizausbildung abgeschlossen – auch, um damit umgehen zu können. „Mitfühlen ja, Mitleiden nein“, lautet die Devise. Immer wieder kommen so auch berührende Begegnungen zustande. Und nicht immer muss dabei viel gesagt werden: „Ich habe eine Patientin besucht, die zu schwach war, um mit mir in Kontakt zu treten, geschweige denn zu sprechen. Also war ich einfach nur da – und dann hat sie gelächelt“, berichtet Hans-Werner Peters von einer für ihn sehr prägenden Situation.

Für jeden Wochentag gibt es ein festes Team mit einer Tagesleitung, welches die Patienten auf den Stationen besucht und auch den Büchereiwagen mitnimmt. Dazu kommt freitags noch eine Gottesdienstgruppe, die die Patientinnen und Patienten in jedem Krankenzimmer einladen und auf Wunsch auch zur Kapelle begleiten. Die Mitglieder dieser Gruppe gestalten auch den Gottesdienst aktiv mit. Auch andere Grüne Damen und Herren übernehmen besondere Aufgaben. So ist Ursula Herzog die Herrin der Kleiderkammer, während Ellen Schmidt über die gut 3000 Bücher in 13 Sprachen wacht. „Das hat sich einfach so entwickelt“, erzählen die Damen nicht ohne Stolz. Missen möchte seine Aufgabe niemand, die definitiv „kein reiner Zeitvertreib ist“. „Man braucht ein gewisses Maß an Lebenserfahrung, Feingefühl und einfach den Wunsch, anderen zu helfen“ – so beschreiben die Tagesleiterinnen die „Einstellungsvoraussetzungen“.

Am 11. Oktober 2018 wird nun erst einmal gefeiert. Dann richtet das Krankenhaus eine kleine Jubiläumsfeier mit Festgottesdienst aus. Dazu sind viele Weggefährten aus den vergangenen 40 Jahren eingeladen.

Und wer nun Interesse bekommen hat, die nächsten 40 Jahre mitzugestalten: Die Grünen Damen und Herren freuen sich immer über Verstärkung. Nähere Informationen dazu gibt es täglich von 09:00 – 12.00 Uhr unter (02331) 201 1042.

Ein Urgestein geht in Rente

Nach 45 Dienstjahren, davon 16 Jahren im Evangelischen Krankenhaus Haspe, wurde Molly Ponattu in den Ruhestand verabschiedet. Schwestern, Pfleger und Ärzte kamen im Schulungsraum des Hasper Krankenhauses zusammen, um Schwester Molly auch sehr persönliche Geschenke zu überreichen.

Foto Molly Ponattu Gruppe

„Von der Putzfrau bis zum Chefarzt – dass alle gekommen sind und mich mit Wärme und Respekt verabschieden, macht mich sehr stolz“, zeigte sich die gebürtige Inderin gerührt.

1973 kam Moll Ponattu als Praktikantin nach Deutschland. Über ihre Schwester, die bereits als Ordensschwester in Deutschland tätig war, hörte sie vom Pflegenotstand hierzulande.  „Sprachkenntnisse waren damals nicht nötig“, erzählt Molly, „ich wurde gebraucht, Deutsch habe ich mir selbst beigebracht.“

Nach ihrer Krankenpflegeausbildung in Meschede und Station in Bocholt, begann sie ihre Arbeit in der Chirurgischen Abteilung im Hospital zum Heiligen Geist. 22 Jahre lang arbeitete sie hier und wurde zur Stationsleitung ernannt. Im Jahr 2002 übernahm das Evangelische Krankenhaus Hagen-Haspe, das seit 2006 zur Ev. Stiftung Volmarstein gehört, das Hospital zum Heiligen Geist.

Die erfahrene Krankenschwester überzeugte neben ihrer Fachkenntnis immer auch mit ihrer menschlichen Stärke. „Ich habe gelernt mit Menschen umzugehen“, erzählt sie, „damals war dies die wichtigste Grundlage für den Pflegeberuf.“ Dass sich dies im Laufe der Jahre gewandelt hat, macht sie traurig. „ Heute spürt man jedem Mitarbeiter im Krankenhaus den Stress an. Es wird viel erwartet, die Arbeit wird mehr, die Anzahl der Pflegenden aber geringer.“ Dies sei vor allem auch Schuld der Politik. „Früher haben wir uns dem Menschen zugewandt und kurz dokumentiert. Heute müssen die Kolleginnen und Kollegen so viel und umfassend dokumentieren, dass keine Zeit für den Menschen bleibt.“ Molly Ponattu versuchte dennoch, den Anforderungen auch menschlich gerecht zu werden.

Ihre unbegrenzte Energie hat die zweifache Mutter an ihre Söhne weitergegeben. Der eine ist studierter Projektmanager in Düsseldorf, der andere Stipendiat der London School of Economics und promovierter Politikwissenschaftler bei Bertelsmann. „Wir haben unseren Söhnen früh mitgegeben, was es heißt, aktiv und gesellschaftlich verantwortlich zu leben“, sagt sie.

Verantwortung und gesellschaftliches Engagement bestimmt Mollys Leben. So bemüht sie sich als Vorsitzende der Deutsch-indischen Gesellschaft e.V. Hagen zusammen mit ihrem Mann um Interesse für ihr Heimatland. „Schwester“ Molly organisiert Bildungsreisen nach Indien, sammelt Spenden für die indische Frauenhilfe und schafft es, am von ihr organisierten indischen Abend in Hagen für mehr als 350 Gäste zu kochen. Nebenbei betreut sie eine demenzkranke Frau, die damals ihre Söhne betreute, als sie acht Wochen nach den Geburten bereits wieder in Vollzeit arbeitete. Für Molly selbstverständlich. „In Indien glauben wir an Karma“, sagt sie. Für ihr Engagement wurde Molly Ponattu 2016 mit dem Integrationspreis der Stadt Hagen ausgezeichnet.

Eine außergewöhnliche Frau, deren Einsatz im Krankenhaus sicher vermisst werden wird.

Städtepartnerschaftsverein Hagen fördert Konzertreise

Einen Scheck in Höhe von 400 Euro überreichte Dr. Hans-Dieter Fischer, Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins Hagen, und dessen Geschäftsführer, Peter Mook, an Hans-Werner Engel, Freundeskreis Hagen-Smolensk e.V. Die Gruppe JES-Acapella unternimmt vom 13. bis zum 19. Oktober eine Konzertreise nach Smolensk. Während dieser Reise sind mehrere Auftritte in Hagens russischer Partnerstadt geplant.

Scheck Freundeskreis Smolensk_Foto Stadt Hagen

Kita „Oase Loxbaum“ lädt am 1. Oktober zum Tag der offenen Tür ein

Logo201506 30Hagen. Die Kita „Oase Loxbaum“ der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen, lädt am Montag, 1. Oktober, zu einem Tag der offenen Tür ein. Dann haben Eltern von 10 bis 11.30 Uhr sowie von 14 bis 15.30 Uhr die Gelegenheit, sich mit Blick auf das nächste Kindergartenjahr über die Einrichtung vor Ort zu informieren. Einrichtungsleiter Ludwig Eilders und sein Team beantworten dann gerne Fragen zu Konzeption, Öffnungszeiten, Ausstattung und Angeboten. Auch besteht die Möglichkeit, Kinder zur Aufnahme im nächsten Sommer vormerken zu lassen.

Drei Verletzte nach Verkehrsunfall auf der B54

Symbolbild Rettungsdienst © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungsdienst © Hans Leicher.

Herdecke | Am Samstag, gegen 11:40 Uhr, befuhr eine 68-jährige Hagenerin mit ihrem Pkw Skoda die Hagener Straße in
Fahrtrichtung Dortmund. Zeitgleich befuhr ein 24-jähriger Herdecker
in einem Seat zusammen mit seiner 85-jährigen Beifahrerin die Hagener
Straße in die gleiche Richtung. Der 24-jährige befand sich zu diesem
Zeitpunkt auf dem linken Fahrstreifen. Unmittelbar hinter der
Einmündung Hengsteyseestraße kam es aufgrund eines
Fahrstreifenwechsels der Hagenerin von rechts nach links zu einem
Zusammenstoß der Fahrzeuge. Die drei Unfallbeteiligten wurden durch
die Kollision leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser
verbracht.

Hagen unterliegt Chemnitz beim Heimauftakt 77:83

Logo201506 30Am Samstag  hieß es in Hagen endlich wieder: Heimspiel am Ischeland. Am zweiten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA traf Phoenix Hagen vor 2.318 Zuschauern auf die NINERS Chemnitz. Nach einem guten Start seitens der Feuervögel konnten sich die Gäste immer mehr durchsetzen und die Partie 83:77 (37:35) für sich entscheiden.

Kevin Magdowski konnte an diesem Abend bis auf den verletzten Marco Hollersbacher und Jugendspieler Tobias Wegmann auf den gesamten Kader zurückgreifen. In der Starting Five standen Kris Davis, Jannik Lodders, Jonas Grof, Dominik Spohr und Alex Herrera. Für die NINERS Chemnitz liefen zuerst Lukas Wank, Jonas Richter, Robin Lodders, Kavin Gilder-Tilbury und Matthew Vest auf.

Die Gäste legten punktetechnisch einen schnellen Start durch Gilder-Tilbury hin, doch Jonas Grof legte sofort doppelt nach (4:2). Dominik Spohr versenkte seinen ersten Dreier bereits nach einer guten Minute zum 7:2. Bis zur H

älfte des ersten Viertels (5:24 Min.)  spielten sich die Feuervögel, unter anderem durch einen zweiten Spohr-Dreier, 12:6 in Führung. Marlin Mason erzielte seine ersten Punkte vor heimischem Publikum zum 18:9 und zwang Chemnitz-Coach Rodrigo Pastore zur ersten Auszeit. Die Feuervögel gewannen das erste Viertel 19:17.

Joel Aminu setzte zum Viertelauftakt direkt ein Zeichen zum 22:17 per Drei-Punkte-Wurf. Zu weiteren Punkten kam der 21-Jährige direkt im Anschluss durch ein unsportliches Foul von Jonas Richter und stellte das 24:17 her. NINERS-Kapitän Malte Ziegenhagen brachte sein Team zum 26:24 ran und auch Phoenix Headcoach Kevin Magdowski nahm nun das erste Timeout der Partie (7:38 Min.). Daraufhin erzielte auch Alex Herrera, der unter großem Jubel in die Krollmann Arena eingelaufen war, seine ersten Punkte zum 28:24. Nach vier punktelosen Minuten für die Gäste konnten Malte Ziegenhagen und Kavin Gilder-Tilbury per Dreier zum 31:29 verkürzen. Zeit für ein weiteres Timeout auf Hagener Seite (2:53 Min.). Zum ersten Führungswechsel der Partie kam es  durch Kavin Gilder-Tilbury zum 31:32. Ein spektakulärer Dunk von Javon Baumann zum 33:35 (00:54 Min.) folgte, bevor Dominik Spohr 30 Sekunden vor Schluss per Freiwurf zum 35:35 ausglich. Den Halbzeitrückstand der Feuervögel verursachte Ex-Phoenix-Spieler Ivan Elliott zum 35:37.

Matthew Vest zum 35:39 baute die Gäste-Führung im ersten Angriff der zweiten Halbzeit gleich noch weiter aus. Abermals traf auch Kavin Gilder-Tilbury für seine Farben zum 35:41. Nachdem Jonas Richter den Chemnitzer Start in die zweite Spielhälfte durch einen Dreier perfekt machte, rief Kevin Magdowski zur Auszeit (8:38). Für Aufatmen auf den Rängen sorgte Alex Herrera, der nach über zwei Minuten für Hagen scorte (35:44) und ebenfalls zum 39:46 traf. Nachdem Jonas Richter das 43:52 per Dreier herstellte, antwortete Kris Davis mit einem Dreier zum 46:52. Joel Aminu legte gleich zwei Mal nach und sorgte für das 52:54. Die Chemnitzer zogen jedoch bis eine Minute vor Viertelende wieder auf 52:59 weg. Der dritte Spielabschnitt ging 55:62 an die Gäste aus Chemnitz und endete mit einem technischen Foul für Kapitän Malte Ziegenhagen.

Kris Davis brachte Phoenix Hagen zu Beginn des vierten Viertels wieder in Reichweite (61:65). Doch Virgil Matthews (61:70) und Malte Ziegenhagen (61:73) legten direkt nach. Phoenix-Coach Magdowski griff zur Auszeit. Daraufhin verkürzte Jonas Grof auf 63:73, doch richtig nah dran brachte Jonas Grof sein Team erst zum 71:76. Dann hieß es noch einmal Timeout Chemnitz. Kapitän Spohr traf noch zum 75:80, bevor Jonas Richter an die Freiwurflinie durfte und 30 Sekunden vor Schluss auf 75:81 erhöhte. Nach einer weiteren Auszeit von Kevin Magdowski stellte Kavin Gilder-Tilbury, ebenfalls an der Freiwurflinie, den 77:83-Endstand her.

Phoenix-Headcoach Kevin Magdowski: „Chemnitz war heute ohne Wenn und Aber die bessere Mannschaft. Wir hatten einen guten Start, haben dann aber von der Intensität her nicht ins Spiel gefunden. Wir wollten unsere Waffen ausspielen, haben es aber nicht geschafft. Später haben wir es mit einer kombinierten Verteidigungsstrategie versucht. Besonders überrascht haben uns die Dreier von Jonas Richter, darauf waren wir nicht eingestellt.“

Phoenix Hagen: Spohr (17), Grof (14), Davis (13), Aminu (13), Herrera (11), Mason (4), Lodders (3), Baumann (3), Günther.

NINERS Chemnitz: Ziegenhagen (19), Gilder-Tilbury (17), Richter (16), Elliott (11), Vest (4), Matthews (4), Lodders (4), Voigtmann (2), Scott (3), Wank (3).

9-jähriger Junge stirbt bei Verkehrsunfall in Altena

Altena | Polizei und Feuerwehr wurden heute gegen 13.04 Uhr
über einen Verkehrsunfall an der Lennepromenade informiert. Vor Ort
stellte sich heraus, dass es zu einer Kollision zwischen einem
24-jährigen Skoda-Fahrer aus Iserlohn und einem 9-jährigen Jungen aus
Altena gekommen war. Der Junge verstarb noch an der Unfallstelle. Der
PKW wurde sichergestellt. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft
wurde ein Sachverständiger zum Unfallort bestellt. Die Ermittlungen
zur Unfallursache dauern an. Zeugen werden gebeten sich bei der
Polizei Altena unter 02352/9199-0 zu melden.

Feuerwehr fordert: „Schützen Sie uns vor Gewalt“

Die 65. Delegiertenversammlung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) hat heute in Erfurt (Thüringen) die Resolution „Unsere Einsatzkräfte – unsere Sicherheit! Nein zur Gewalt gegen Feuerwehrangehörige“ beschlossen. „Der Respekt und die Unterstützung der Einsatzkräfte der Feuerwehren und Rettungsdienste haben in den letzten Jahren immer mehr nachgelassen. Einsatzkräfte werden häufiger bei der sachgerechten Ausübung ihrer Tätigkeit behindert und sogar verbal und körperlich angegriffen“, verdeutlichen die 170 Delegierten aus ganz Deutschland. „Wir fordern daher die Gesellschaft, insbesondere Politik, Justiz, Bevölkerung und Medien, dazu auf, sich ihrer Verantwortung zu stellen und uns vor Gewalt zu schützen“, so die Forderung.

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Die 65. Delegiertenversammlung des Deutschen Feuerwehrverbandes fordert mehr Respekt vor Einsatzkräften: „Feuerwehrmänner und -frauen sind zur Stelle, wenn Menschen in Not sind. Sie riskieren dabei sowohl in der Brandbekämpfung als auch im Rettungsdienst uneigennützig und oftmals im Ehrenamt ihr eigenes Leben. Als zentrale Säule der Gefahrenabwehr ist die Feuerwehr auf Unterstützung und Respekt bei der Ausübung ihrer Aufgaben angewiesen“, heißt es in der Resolution. Der Schutz von Feuerwehrangehörigen sei daher für ein funktionierendes Feuerwehrwesen wie auch das Gemeinwesen insgesamt unerlässlich.

Die Delegierten fordern auf, die unterschiedlichen Kampagnen und Projekte zur Sensibilisierung der Bevölkerung in einer bundesweiten, konzertierten und nachhaltigen Kampagne zusammenzuführen. „Durch eine derartige Kampagne sollte eine breite Debatte in der Öffentlichkeit ausgelöst und die Bürgerinnen und Bürger dazu motiviert werden, die sachgerechte Ausübung der Tätigkeit der Einsatzkräfte zu unterstützen“, so der Beschluss.

Um die Wertevermittlung und Wertschätzung zu verbessern, fordern sie eine starke Berücksichtigung von Bildungsangeboten zum Thema „Ehrenamt in schulischen Einrichtungen“ ein: „Bislang klären die Feuerwehren im Rahmen der Brandschutzerziehung über ihre Arbeit auf. Diese Angebote müssen erweitert werden, damit Kinder und Jugendliche ehrenamtliche Arbeit kennen und wertschätzen lernen.“

Die Delegiertenversammlung als oberstes Verbandorgan verlangt die Strafverschärfung und konsequente Strafverfolgung: „Um Gewalttaten zu verhindern und ein klares Signal setzen zu können, müssen verbale Bedrohungen und Gewaltaufrufe, die bislang unterhalb der Schwelle der Strafbarkeit liegen, zwingend strafrechtlich verfolgt werden können“, heißt es in der Resolution. „Jeder Angriff auf Feuerwehrangehörige bedeutet auch eine Gefährdung unserer inneren Sicherheit und richtet sich damit auch immer mittelbar gegen den Täter und die Gesellschaft selbst. Es ist daher im Interesse der Gesellschaft, dass die Strafverfolgung und Aburteilung durch Gerichte in diesem Bereich konsequent erfolgt“, bekräftigen die Delegierten.

Die Resolution setzt sich für die Einrichtung einer zentralen bundesweiten Anlaufstelle für Betroffene von Gewalt ein. Man dürfe betroffene Feuerwehrangehörige nicht im Stich lassen: „Ziel ist die Etablierung einer flächendeckenden Beratungsstruktur für Betroffene“, erklären die Delegierten. Gebraucht würden niedrigschwellige Meldeangebote für Vorfälle jeglicher Art. Außerdem solle der Dienstherr seinen Einsatzkräften Hilfsangebote zur Seite stellen – sei es in Form von rechtsberatender oder psychosozialer Unterstützung. Ebenfalls müsse im gebotenen Umfang für Aufklärungs- und Schulungsmaßnahmen Sorge getragen werden.

Die Resolution wird vom Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund mitgetragen. Sie steht unter www.feuerwehrverband.de/keinegewalt.html online zum Download.

Vorausgegangen waren der Resolution ein Positionspapier des DFV-Präsidiums sowie die Möglichkeit zur basisdemokratischen Mitarbeit für alle Feuerwehrangehörigen in Deutschland. Begleitend gibt es einen Online-Clip sowie Aufkleber, die unter www.feuerwehrversand.de bestellt werden können. Unterstützt wird die Kampagne durch das Projekt „Faktor 112“ im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

„Hilfe! Mein Mann heiratet!..“ im Theater an der Volme. Fasten seat belts!

 

Hans Leicher. | Dass es im Theater an der Volme keinen Bühnen-Einheitsbrei gibt, das zeigt die neue Komödie von Stefan Schröder „Hilfe! Mein Mann heiratet! – oder: Die Leiche im Kuhstall“.

Humorvolles Handlungschaos mit viel Wortwitz und Angriffe auf die Lachmuskulatur haben die Stücke, die in den vergangenen Monaten auf den Weg gebracht wurden alle gemeinsam. So auch die neueste Komödie, die am Freitag Abend (28. September) während und nach der Premiere vom Publikum gefeiert wurde.

„Hilfe! Mein Mann heiratet!..“ hat mehr. Das Stück ist jünger, frisch und es hat „Power“. Durch einen immer wieder schnellen Handlungswechsel, wird es sehr kurzweilig. Wiederum bleibt auch das Lokalkolorit nicht aus. Immerhin spielt das Stück ja im ländlichen Hagener Süden.

Das Publikum bleibt wach. Das ist auch notwendig, damit keine der vielen, vielen geschickt platzierten Humor-Salven verpasst wird. Fakt: Wer es ernst und getragen wünscht, der/die ist in dieser Komödie falsch.

Wie immer gibt es an dieser Stelle keine Details über den Inhalt. Schauen Sie sich „Hilfe! Mein Mann heiratet!..“ einfach selbst an und genießen sie einen Abend, der unter dem Motto steht: „Lachen ist gesund!“

Kann es sein, dass eine Adelige einen Rummenohler Bauern heiratet?

Kann es sein, dass sich zu diesem Anlass die High Society im Hagener Süden trifft?

Kann es sein, dass ein Toter im Kuhstall gefunden wird, der von niemandem vermisst wird?

Kann es sein, dass ein Hagener Lokal-TV für dieses Ereignis die Exclusiv Senderechte besitzt?

Alles echt? Oder Fake News?

Wer gut aufpasst, der/die bekommt eine Antwort.

Für Lars Lienen, Carola Schmidt, Stefan Schröder und Alissa Schwichtenberg auf der Bühne ist „Hilfe! Mein Mann heiratet!..“ schauspielerische Konzentrations- und Schwerstarbeit. Alle vier verkörpern jeweils mehrere Rollen die innerhalb kürzester Zeit wechseln. Respekt!

Lars Lienen-Fans kommen bei „Hilfe! Mein Mann heiratet!..“ absolut auf ihre Kosten und in den Genuss seiner schauspielerischen Vielfalt.

Also: Karten sichern und „fasten seat belts“ für die Reise durch eine turbulente Komödie!

Infos, Termine, Tickets: http://www.theaterandervolme.de

Rückruf von Fuze Tea Pfirsich in der 1,0 L PET-Flasche

Nur Mindesthaltbarkeitsdatum 28.08.2019 und 29.08.2019 betroffen

Eigene Qualitätskontrollen haben gezeigt, dass einige Flaschen des Eistees Fuze Tea Pfirsich in der 1,0 L Flasche mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.08.2019 und 29.08.2019 nicht den hohen Qualitätsanforderungen entsprechen.

Obwohl nach den vorliegenden Fakten keine Gesundheitsgefährdung zu erwarten ist, wurde die weitere Auslieferung des Produkts gestoppt. Des Weiteren werden die Getränke bei den Handelskunden vorsorglich ausgetauscht. Konsumenten können am Kaufort die betroffenen Flaschen umtauschen oder sich den Preis erstatten lassen. Fuze Tea entschuldigt sich für etwaige Unannehmlichkeiten.

Andere Produkte oder Packungen der Marke Fuze Tea sind nicht betroffen.

Verbraucher können sich bei weiteren Fragen an den Kundenservice unter der Rufnummer 030-20911209 (Mo-Fr 8-21 h, Sa 9-19 h) wenden.

Frischer Wind für die Städtepartnerschaft mit Smolensk durch Jugendaustausch

Drei Jugendliche aus Hagen werden gemeinsam mit Jugendlichen aus der russischen Partnerstadt Smolensk am Jugendforum der Städtepartnerschaften teilnehmen. Vom 30. September bis 5. Oktober kommen 60 Jugendliche aus zehn deutsch-russischen Städtepartnerschaften in Hamburg zusammen und entwickeln unter dem Motto „Stadtentwicklung durch Jugendaustausch“ eigene Ideen für Austauschprojekte zwischen den Partnerstädten.

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Die deutsch-russischen Beziehungen erleben eine schwierige Phase. Bereiche der zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit wie Städtepartnerschaften oder Jugendaustausch haben deshalb eine noch größere Bedeutung als sonst. Beides miteinander zu verbinden, das heißt mit zukunftsfähigen Projektideen von Jugendlichen, die sich für die Belange ihrer Städte interessieren, Städtepartnerschaften neue Impulse zu verleihen – darum geht es beim Jugendforum der Städtepartnerschaften in Hamburg.

Unter dem Motto „Stadtentwicklung durch Jugendaustausch“ werden die zehn deutsch-russischen Partner-Teams Ideen und Projekte entwickeln, um Städtepartnerschaften stärker ins Blickfeld von Jugendlichen zu rücken und durch Austauschprojekte für sie attraktiver zu machen.

Aus Hagen sind Chiara Maria Glouftsi, Anastasia Ioannidis und Maren Parzybok in Hamburg dabei. Ihre Projektidee wurde von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch aus zahlreichen Bewerbungen für die Teilnahme am Jugendforum ausgewählt. Gemeinsam mit ihren Partnern aus Smolensk möchten sie beim Jugendforum ökologische Bildungsprojekte entwickeln, die an Hagener und Smolensker Schulen oder bei Jugendaustauschprojekten zwischen beiden Städten umgesetzt werden sollen.

Nach der Eröffnung am 1. Oktober durch den Botschafter der Russischen Föderation, Sergej Netschajew, werden die zehn Teams an vier Tagen durch fachliche Inputs und erfahrene Trainer bei der Entwicklung ihrer Projekte unterstützt. Am Ende des Jugendforums haben die drei Jugendlichen aus Hagen Gelegenheit, ihre Projektidee einem offiziellen Vertreter der Stadtverwaltung Hagen vorzustellen und mit ihm die Möglichkeiten der Umsetzung zu besprechen.

Das Jugendforum der Städtepartnerschaften stellt den Abschluss des Deutsch-Russischen Jahres der kommunalen und regionalen Partnerschaften dar, das unter der Schirmherrschaft der Außenminister Deutschlands und Russlands stand. Die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch ist seit 2006 bundesweit das deutsche Koordinierungsbüro für den Schüler- und Jugendaustausch mit Russland und Veranstalterin des Jugendforums.

28. September 2018 – Drei Jugendliche aus Hagen werden gemeinsam mit Jugendlichen aus der russischen Partnerstadt Smolensk am Jugendforum der Städtepartnerschaften teilnehmen. Vom 30. September bis 5. Oktober kommen 60 Jugendliche aus zehn deutsch-russischen Städtepartnerschaften in Hamburg zusammen und entwickeln unter dem Motto „Stadtentwicklung durch Jugendaustausch“ eigene Ideen für Austauschprojekte zwischen den Partnerstädten.

Die deutsch-russischen Beziehungen erleben eine schwierige Phase. Bereiche der zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit wie Städtepartnerschaften oder Jugendaustausch haben deshalb eine noch größere Bedeutung als sonst. Beides miteinander zu verbinden, das heißt mit zukunftsfähigen Projektideen von Jugendlichen, die sich für die Belange ihrer Städte interessieren, Städtepartnerschaften neue Impulse zu verleihen – darum geht es beim Jugendforum der Städtepartnerschaften in Hamburg.

Unter dem Motto „Stadtentwicklung durch Jugendaustausch“ werden die zehn deutsch-russischen Partner-Teams Ideen und Projekte entwickeln, um Städtepartnerschaften stärker ins Blickfeld von Jugendlichen zu rücken und durch Austauschprojekte für sie attraktiver zu machen.

Aus Hagen sind Chiara Maria Glouftsi, Anastasia Ioannidis und Maren Parzybok in Hamburg dabei. Ihre Projektidee wurde von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch aus zahlreichen Bewerbungen für die Teilnahme am Jugendforum ausgewählt. Gemeinsam mit ihren Partnern aus Smolensk möchten sie beim Jugendforum ökologische Bildungsprojekte entwickeln, die an Hagener und Smolensker Schulen oder bei Jugendaustauschprojekten zwischen beiden Städten umgesetzt werden sollen.

Nach der Eröffnung am 1. Oktober durch den Botschafter der Russischen Föderation, Sergej Netschajew, werden die zehn Teams an vier Tagen durch fachliche Inputs und erfahrene Trainer bei der Entwicklung ihrer Projekte unterstützt. Am Ende des Jugendforums haben die drei Jugendlichen aus Hagen Gelegenheit, ihre Projektidee einem offiziellen Vertreter der Stadtverwaltung Hagen vorzustellen und mit ihm die Möglichkeiten der Umsetzung zu besprechen.

Das Jugendforum der Städtepartnerschaften stellt den Abschluss des Deutsch-Russischen Jahres der kommunalen und regionalen Partnerschaften dar, das unter der Schirmherrschaft der Außenminister Deutschlands und Russlands stand. Die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch ist seit 2006 bundesweit das deutsche Koordinierungsbüro für den Schüler- und Jugendaustausch mit Russland und Veranstalterin des Jugendforums.

Festnahme! Unfallflucht nach Drogenfahrt

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Hagen | Am Donnerstag, kam es zu einer Unfallflucht in
Hagen-Dahl. Gegen 20:00 Uhr fuhren zwei 18-Jähige in ihrem Auto aus
der Innenstadt in Richtung Dahl. Nach bisherigen Ermittlungen fiel
ihnen auf der Delsterner Straße bereits ein Opel auf. Der Fahrer
geriet immer wieder in den Gegenverkehr und an den äußeren
Fahrbahnrand. Einige Male bremste er ohne Grund ab. Auf der Dahler
Straße stieß er während einer erneuten Schlangenlinie mit dem
Außenspiegel eines entgegenkommenden VW zusammen. Während der
VW-Fahrer stehen blieb, fuhr der Unfallverursacher einfach weiter.
Die zwei 18-Jährigen verfolgten den Opel-Fahrer, der in eine
Stichstraße abbog und riefen die Polizei. Die Beamten stellten im
Rahmen ihrer Ermittlungen fest, dass der 21-Jährige offenbar Drogen
zu sich genommen hatte. Eine Durchsuchung seines Autos bestätigte den
Verdacht, als die Polizisten mehrere szenetypische Utensilien, Pillen
und getrocknete Pflanzen auffanden. Diese Gegenstände stellten die
Beamten sicher. Dem 21-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen und
der Führerschein sichergestellt. Anschließend nahmen ihn die
Ermittler vorläufig fest. Die Ermittlungen dauern an.

Der Polizeibericht

Kinderunfall ging glimpflich aus

Hagen (ots) – Der Zusammenstoß eines fünfjährigen Jungen mit einem
Pkw in einem Wohngebiet in Boele ging am Donnerstagnachmittag noch
einmal glimpflich aus. Ein 48 Jahre alter Dacia-Fahrer befuhr gegen
14.30 Uhr die Posener Straße und bog nach rechts in die
Steinhausstraße ein. Nach eigenen Angaben war er dabei sehr langsam
unterwegs, da er zuvor schon auf der gegenüberliegenden Straßenseite
eine Gruppe Kinder gesehen hatte. Dennoch kam es zu einem leichten
Anstoß mit einem fünfjährigen Jungen, der aus Sicht des Autofahrers
von links nach rechts über die Fahrbahn lief. Der Junge prallte
leicht auf die Motorhaube, fiel zu Boden stand aber sofort wieder auf
und lief weiter auf die andere Straßenseite. Vorsorglich brachte ein
Rettungswagen den Fünfjährigen in Begleitung des hinzugerufenen
Vaters zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die
Unfallsachbearbeitung hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Leichtkraftradfahrer in Hohenlimburg verletzt

Hagen (ots) – Im Kreuzungsbereich der Möller- mit der
Lindenbergstraße kam es am Donnerstagmorgen zum Zusammenstoß eines
Leichtkraftradfahrers mit einem Pkw. Gegen 07.50 Uhr wollte eine 42
Jahre alte Dacia-Fahrerin von der Möllerstraße aus nach links in die
Lindenbergstraße abbiegen. Dabei bemerkte sie zu spät einen
bevorrechtigten 16-jährigen Honda-Fahrer auf der Möllerstraße. Die
Fahrzeuge prallten zusammen und der Motorradfahrer kam zu Fall. Ein
Rettungswagen brachte ihn vorsorglich in ein Krankenhaus, sein
Zweirad musste abgeschleppt werden. Die Gesamtschadenshöhe liegt bei
4000 Euro.

Motorradfahrer bei Vollbremsung gestürzt

Hagen (ots) – Am Donnerstagnachmittag um 16.15 Uhr musste ein 26
Jahre alter Volkswagen-Fahrer auf der Haldener Straße verkehrsbedingt
anhalten, als eine Passantin die Fahrbahn überqueren wollte. Ein
nachfolgender 53-jähriger Suzuki-Fahrer bremste ebenfalls ab, verlor
allerdings die Kontrolle über seine Maschine, als das Vorderrad
blockierte. Er kam zu Fall, verletzte sich dabei leicht und die
Suzuki rutschte ins Heck des Volkswagens. Ein Rettungswagen brachte
den 53-Jährigen ins Krankenhaus, nach ambulanter Behandlung konnte er
es wieder verlassen. An den beteiligten Fahrzeugen entstanden
Sachschäden in Höhe von ca. 5000 Euro.

Weg abgekürzt und von Güterzug erfasst

Nachdem bereits am Dienstag ein 39-jähriger Mann im Essener
Hauptbahnhof beinahe sein Leben wegen 2,- Euro verloren hätte, wurde
gestern Morgen (27. September) eine 35-jährige Frau von einem
Güterzug erfasst. Sie hatte ihren Weg durch die Gleisanlagen
abgekürzt.

Gegen 03:25 Uhr wurde die Bundespolizei über einen Personenunfall
am Güterbahnhof Bochum-Nord (Blumenstraße) informiert. Zusammen mit
der Bochumer Berufsfeuerwehr wurde der Fahrweg des Güterzuges
abgesucht. Dabei wurde eine 35-jährige Frau aus Witten aufgefunden.
Diese lag im Gleisbett und war nach eigenen Angaben von einem Zug
erfasst worden.

Die Wittenerin muß einen wachsamen Schutzengel gehabt haben. Sie
wurde durch den Vorfall leicht verletzt und kam zur Beobachtung in
eine Bochumer Klinik. Gegen die 35-Jährige wurde ein Bußgeldverfahren
wegen unerlaubten Aufenthalts im Gleisbereich eingeleitet.

Da es immer wieder zu Unfällen im Zusammenhang mit
Gleisüberschreitungen kommt, warnt die Bundespolizei erneut vor den
Gefahren des Bahnverkehrs!

Seien Sie stets achtsam, wenn Sie sich an Orten aufhalten, wo sich
Züge bewegen. Denn Züge:

– durchfahren Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von bis zu 160

Stundenkilometern. Durch den entstehenden Luftsog können
unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung
geraten.

– können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen
Bremsweg.

– nähern sich fast lautlos.. Ein elektrisch betriebener Zug –
selbst mit über 200 Stundenkilometern – ist für das menschliche
Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt!

– fahren auch außerhalb des ausgehängten Fahrplanes und können ein
Gleis in beide Richtungen befahren.

Vorsicht an der Bahnsteigkante Halten Sie sich auf dem Bahnsteig
nicht unmittelbar an der Bahnsteigkante auf! Die weiße
Sicherheitslinie auf dem Boden markiert den sicheren Abstand zur
Bahnsteigkante. Übertreten Sie die Sicherheitslinie erst dann, wenn
der Zug hält.

Die Marktschreier sind in Hagen!

Noch bis Sonntag Abend (30.09.2018) gibt es vor der Volme Galerie in Hagen ein Stück Hamburger Fischmarkt-Flair. Die Marktschreier haben seit Donnerstag den Friedrich-Ebert-Platz in Beschlag genommen. Ihr Angebot wird von den City-Besucherinnen und -Besuchern gut angenommen. Aber auch die Marktschreier sind zufrieden mit Hagen.

 

Eckeseyer SPD-Ratsherr kritisiert neuen Wahlkreiszuschnitt

Sven SöhnchenSven Söhnchen | >>Fast ein Vierteljahrhundert sitzt Sven Söhnchen für den Wahlkreis Vorhalle Nord-Eckesey im Rat der Stadt Hagen. Der SPD-Mann ist somit auch mitverantwortlich für die Reduzierung der Wahlkreise zur nächsten Kommunalwahl 2020 – diese hat der Stadtrat im Sommer 2017 mehrheitlich beschlossen.

Söhnchen nahm die nunmehr vorgelegte Verwaltungsvorlage zu den neuen Zuschnitten mit stark gemischten Gefühlen zur Kenntnis.

Drei Wahlkreise werden in Hagen eingespart – in Haspe, in Eilpe/Dahl und im Hagener Norden. Dass jeder dieser ab 2020 wegfallenden Wahlkreise zurzeit durch ein Direktmandant der SPD betreut wird, bewertet der gebürtige Eckeseyer als „durchaus merkwürdig“!

Die Einsparung mag insgesamt sinnvoll sein, aber der Umgang mit dem früheren Arbeiterstadtteil zwischen Hauptbahnhof und Vorhalle kann der 49-jährige Söhnchen nicht nachvollziehen.

„Eckesey wurde viele Jahre als Stiefkind der Stadt behandelt. Während Altenhagen und Vorhalle Fördergelder erhielten, musste Eckesey mit finanziellen Brotkrumen auskommen. Dass der Stadtteil sich trotzdem liebenswert weiterentwickelt hat und ein friedvolles Miteinander der Nationen und Generationen gelebt wird, ist auch dem Engagement der Bewohner und der Stadtteilpolitiker geschuldet“, so Söhnchen.

Eckesey war in den unterschiedlichen Zuschnitten innerhalb der Stadt bereits häufiger ein leichter Verschiebebahnhof. Nicht nur die etablierten Parteien nehmen den Stadtteil in einem Atemzug mit dem benachbarten Vorhalle wahr. Zeitgleich gelten andere Zuschnitte bei den Schulbezirken oder den sich weiterentwickelnden Gemeindegrenzen der Kirchen.

Nunmehr soll der Stadtteil Eckesey nicht mehr mit dem Vorhaller Norden politisch verbunden sein, sondern mit jenem Stadtteil Boelerheide, den die Stadt vor weit über 40 Jahren durch den Rückbau der Harkortbrücke von Eckesey abgeschnitten hat.

Wozu soll Eckesey demnächst gehören? Welches Heimatgefühl soll die Eckeseyer Bevölkerung für sich entwickeln?

Natürlich wird auch die SPD, ähnlich wie die übrigen Parteien, die Kandidatenlage für die Kommunalwahl 2020 dem neuen Zuschnitt anpassen. Jedoch hat die Stadtverwaltung in ihrem Vorschlag zum Neuzuschnitt der Wahlkreise die langjährige gelebte Praxis in den Strukturen der Menschen ignoriert. „Schade, dass Eckesey wieder einmal von der Verwaltung nur als verschiebbarer Mosaikstein bewertet wird. Diesem neuen Zuschnitt kann ich aufgrund meiner Leidenschaft für meinen Stadtteil leider nicht zustimmen“, so der Ratsherr.<<

 

Viele Jahre im Dienst der Diakonie

Hagen. Dass sich die Diakonie Mark-Ruhr nicht nur für Menschen stark
macht, die Unterstützung benötigen, sondern selbst auch attraktiver Arbeitgeber
ist, wird alljährlich bei den Mitarbeiterjubiläen deutlich. So
konnten die Geschäftsführer Volker Holländer und Pf. Martin Wehn erneut
eine Vielzahl an Mitarbeitende für eine langjährige Betriebszugehörigkeit
auszeichnen.

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„Das verbinden wir mit einem großen Dankeschön. Deshalb ist es uns
wichtig, uns einmal im Jahr in feierlichem Rahmen bei denjenigen zu
bedanken, die 25 Jahre und länger für die Diakonie tätig sind“, so Pfr.
Martin Wehn. So wurde beispielsweise die Erzieherin Beate Tennie aus
Iserlohn für stolze 40 diakonische Dienstjahre ausgezeichnet. Alle Geehrten
sind zudem Träger des Kronenkreuzes, dass sie als weiteres Zeichen
der Anerkennung verliehen bekommen haben.
Geehrt wurden für…
…25 Jahre:
Annette Graetz, Annette Radola, Jolante Wroblewski, Wiktoria Wystrach,
Theresia Schneider, Wilma Rudka, Christina Stepping, Gunther Gerke,
Monika Gromowski-Vogt; Petra Klun, Marianne Riepe, Hans-Joachim
Rau, Gabriele Brkowski, Susanne Mathiak-Alfringhaus, Renate Kalugin,
Gundolf Hamacher, Stefanie Hasselbach-Harzig, Reiner FuellgrabeAmling,
Karin Schäfer, Corinna Wahlen-Neider, Heike Malz, Regina
Janssen, Susanne Jackson, Petra Passgang, Rebekka Burdinski, Ursula
Hein, Andrea Stegemann, Jutta Schmitz, Astrid Molitor, Bettina Maike,
Alexandra Sasse und Simone Sickelmann-Stierand.
…26 Jahre:
Stefanie Schafnitzel, Erhard Becker, Martine Steuber-Bodemer, Heike
Andree und Michaele Retkowski.

Gestohlener Pkw stand in Flammen

Hagen | Nachdem am vergangenen Sonntag ein 38jähriger Hagener seinen
blauen Opel Corsa gestohlen gemeldet hatte, konnte er in der Nacht
von Donnerstag auf Freitag von der Polizei aufgefunden werden.

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Die Beamten fuhren gegen Mitternacht in der Stadionstraße zu einen
Einsatz mit einem brennenden Pkw. Als die Polizei eintraf, stand das
Auto bereits vollständig in Flammen und wurde durch die Feuerwehr
gelöscht. Da ein Kennzeichen den Brand überstand, war schnell klar,
dass es sich um den gestohlenen Opel handelte. Der geringe
Sachschaden von 250 Euro ist auf das hohe Alter des komplett
ausgebrannten Wagens zurückzuführen. Die Kriminalpolizei hat die
Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise unter 986-2066 entgegen.

Unfall mit Schwerverletztem am Volmeabstieg

Hagen | Am Freitag Morgen  kam es zu einem Unfall auf
dem Volmeabstieg. Nach jetzigen Erkenntnissen fuhr gegen 08:35 Uhr
ein 30-Jähriger aus Richtung Hagener Innenstadt in Richtung
Hohenlimburg. Auf Höhe der Autobahnauffahrt Hagen-Süd beabsichtige er
mit seinem Opel nach links abzubiegen. Dabei übersah er einen ihm
entgegenkommenden Passat-Fahrer. Es kam zum Zusammenstoß, bei welchem
der Transporter auf die Seite kippte. Der 35-Jährige Fahrer des VW
wurde schwer- sein 43-jähriger Beifahrer leichtverletzt. Beide
Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten
abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von zirka 30.000
Euro. Wie genau es zum Unfall kam, ermittelt jetzt das
Verkehrskommissariat. Während der Unfallaufnahme kam es zu leichten
Verkehrsstörungen.

Diakoniestation und Beratungszentrum mit Nebenstelle in Herdecke präsent

 

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Infos rund um das Thema Pflege und Betreuung: Die Ev. Pflegedienste
Mark-Ruhr bieten ab dem 8. Oktober mit einer Nebenstelle der Diakoniestation
und des Hagener Beratungszentrums dreimal wöchentlich eine
Anlaufstelle in Herdecke an. Unser Bild zeigt Monika Bischoping, Birte
Mietz-Aydin und Andrea Strehl.

Herdecke. Die Ev. Pflegedienste Mark-Ruhr sind ab sofort in Herdecke
präsent! Ab dem 8. Oktober ist die Nebenstelle der Diakoniestation Wetter
I Herdecke am Kirchender Dorfweg 34 wieder regelmäßig besetzt. An
drei Tagen in der Woche gibt es dort nicht nur Beratung und Informationen
rund um das Thema Pflege und Betreuung. Vielmehr bietet die Diakonie
Mark-Ruhr hier ein vielfältiges Angebot an Beratung und Vermittlung
an, das über das Beratungszentrum Hagen gewährleistet wird.
Zum Beratungszentrum gehören Pflegeberatung, Krebsberatung sowie
der ambulante Hospizdienst der Diakonie Mark-Ruhr, DA-SEIN. „Wir
stehen ab Montag, 8. Oktober, allen Bürgerinnen und Bürgern als Ansprechpartner
vor Ort in Herdecke zur Verfügung“, versprachen Birte
Mietz-Aydin, Pflegedienstleiterin der Diakoniestation Wetter I Herdecke
sowie Andrea Strehl und Monika Bischoping, Koordinatorinnen des ambulanten
Hospizdienst am Donnerstag (27. September) in Herdecke.
Die Nebenstelle von Diakoniestation und Beratungszentrum hat montags,
mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Telefonisch ist
der Standort Herdecke über die Diakoniestation in Wetter täglich erreichbar
unter: 02330/ 9278003.

Erfolgreicher Schlag gegen die organisierte Wirtschaftskriminalität in mehreren Städten von NRW

Hagen | Der Dienststelle zur Bekämpfung der organisierten
Kriminalität der Polizei Hagen ist heute (27.09.2018) unter der
Federführung der Staatsanwaltschaft Hagen und im Zusammenwirken mit
der Hagener Steuerfahndung ein empfindlicher Schlag gegen die
organisierte Wirtschaftskriminalität gelungen.

Die umfangreichen Ermittlungen richten sich gegen mehrere
Angehörige eines türkisch-kurdischen Familienclans mit Wohnsitz in
Hagen. Der Tätergruppierung wird vorgeworfen, mehrere Spielhallen in
NRW zu betreiben und hierbei einen Steuerschaden in einem mittleren
zweistelligen Millionenbereich verursacht zu haben. Dies gelang durch
die technische Manipulation der Umsatzdaten an den
Geldspielautomaten. Allein bei dem 42-jährigen Haupttäter gehen die
Ermittlungsbehörden von einem Steuerschaden in zweistelliger
Millionenhöhe aus. Gegen die Beschuldigten wird wegen des Verdachts
der banden- und gewerbsmäßigen Fälschung technischer Aufzeichnungen
und der bandenmäßigen Steuerhinterziehung in einem besonders schweren
Fall ermittelt.

Bei dem landesweiten Zugriff und den anschließenden
Durchsuchungsmaßnahmen mit mehreren hundert Polizeikräften sowie über
70 Steuerfahndern wurden in zahlreichen Städten von NRW (Hagen,
Dortmund, Duisburg, Hilden, Hattingen, Lüdenscheid, Holzwickede,
Langenfeld, Datteln, Menden, Meinerzhagen) ab den Morgenstunden mehr
als 40 Objekte auf der Grundlage richterlicher Beschlüsse durchsucht.
Betroffen waren hierbei mehrere Wohnungen, Firmen und Spielhallen.
Gegen die drei Hauptbeschuldigten im Alter von 38, 42 und 49 Jahren
vollstreckten die Ermittler Haftbefehle.

Zudem wurden – auf Grundlage richterliche Vermögensarreste in
zweistelliger Millionenhöhe – bisher neun hochwertige PKW (Mercedes,
Ferrari, Lamborghini) und Bargeld im Millionenbereich zur
Vermögensabschöpfung beschlagnahmt sowie Konten gepfändet. Darüber
hinaus konnten eine scharfe Schusswaffe, zwei Schreckschusswaffen
sowie geringe Mengen Betäubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt
werden.

Die umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen dauern derzeit noch an
und werden voraussichtlich gegen Abend abgeschlossen sein.

Besuch aus dem Bundestag

Der Bundestagsabgeordnete Ralf Kapschack (SPD) besuchte die Firma Püschel Elektrotechnik GmbH, die seit zwei Jahren von der Evangelischen Stiftung Volmarstein inklusiv geführt wird. 

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Die Zeiten, als Behindertenwerkstätten vorwiegend dem Verpacken von Schrauben dienten, sind lange vorbei. Heute stehen auch Werkstätten für behinderte Menschen in der Pflicht, Anreize für ihre Beschäftigten zu schaffen und sinnvolle Tätigkeiten anzubieten. Als ein Modell, das diese Kriterien erfüllt, bot sich vor zwei Jahren die Firma Püschel Elektrotechnik in Wetter-Wengern an. 2016 übernahm die Evangelische Stiftung Volmarstein die Firma, die Feinsicherungen für Elektrogeräte, für Elektrowerke und entsprechende Großhandlungen herstellt.

Aus dem kleinen Betrieb wurde ein Inklusionsprojekt: Vier ehemalige Püschel-Mitarbeitende wurden von der Stiftung Volmarstein übernommenen –  zusätzlich haben mittlerweile sechs Beschäftigte aus der Werkstatt für behinderte Menschen und vier Praktikanten aus dem Werner-Richard-Berufskolleg bei Püschel einen neuen Wirkungskreis gefunden. Die Firma ist eigenständig, arbeitet jedoch eng mit der Werkstatt in Volmarstein zusammen. Ein “Mikrokosmos”, wie Stiftungsvorstand Markus Bachmann betont, der allen Beteiligten als tolles Projekt ans Herz gewachsen ist.  Ein Projekt, das seit Juni dieses Jahres auch die Auszeichnung “familienfreundliches Unternehmen” tragen darf. Mitarbeitende haben die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit flexibel und in Teilzeit zu gestalten. Um Betreuungszeiten zu überbrücken, kann ein Kind auch mal mit zur Arbeit gebracht werden.

“Familienfreundlichkeit ist für mich ein wichtiges Kriterium in Beschäftigungssituationen”, sagt Ralf Kapschack,  “über diese Auszeichnung bin ich auch auf Ihr Unternehmen aufmerksam geworden.” Der Bundestagsabgeordnete für die Städte Hattingen, Herdecke, Sprockhövel, Wetter und Witten, ist Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales. Er kam als Gast, um sich vor Ort ein Bild vom Volmarsteiner  Unternehmen zu machen. “Ich bin viel im Wahlkreis unterwegs und immer wieder erstaunt, welches Potenzial im Ennepe-Ruhr-Kreis in unseren kleinen und mittelständischen Unternehmen steckt.”

Gemeinsam mit Produktionsleiter Lars Ahlborn, Dirk Domann (Leiter Geschäftsbereich Arbeit), Werkstattleiter Andreas Barth und den Vorständen der Stiftung, Markus Bachmann und Jürgen Dittrich, machte der Bundestagsabgeordnete einen Rundgang und ließ sich Maschinen und Produktionsabläufe erklären.  “Das Konzept, das wir mit Übernahme der Firma Püschel verfolgt haben, ist aufgegangen,” konnte Werkstattleiter Andreas Barth berichten, “unsere Mitarbeitenden sind begeisterte Püschelianer geworden, das Unternehmen schreibt schwarze Zahlen.” So hat das Unternehmen fast drei Millionen Sicherungen verkauft, die Mitarbeitenden identifizieren sich mit dem Betrieb, wachsen Stück für Stück an ihren Tätigkeiten und sehen sich als Teil des Erfolgs.

Eine wichtige Entwicklung, die in der Stiftung Volmarstein als wegweisend für die Zukunft gesehen wird. “Das Thema Arbeit ist im komplexen Gefüge unserer Stiftung ein kleine Säule, aber eine sehr wichtige”, betont Markus Bachmann, “die Stiftung ist nicht der klassische große Werkstatt-Träger. Wir setzen auf kleine, individuelle Lösungen, die sich am Menschen orientieren. Durch die Komplexität und Vielfalt unserer Einrichtung sind wir aber in der Lage, den Beschäftigten mit Behinderung ein vielfältiges Angebot zu machen: Von der reinen Tagesstruktur bis zur hochqualifizierten Beschäftigung – alles ist möglich. Dies können nur wenige Träger leisten.”

Ruhr-Handwerk hat Potential für mehr Betriebe und Beschäftigte

CDU-Fraktion fordert Strategie der Wirtschaftsförderer zur Stärkung des Handwerks

„Die CDU-Fraktion im Regionalverband Ruhr (RVR) setzt sich für eine Stärkung des Handwerks im Ruhrgebiet ein“, versichert der Fraktionsvorsitzende Roland Mitschke. „Im Rahmen des Ruhr Forums Handwerk Anfang September auf Zeche Zollverein in Essen ist sehr deutlich geworden, dass wir in unserer Region Strategien zur Stärkung des mittelständischen Handwerks benötigen“, so Mitschke weiter.

 

Die Zahlen sprechen für sich. Im Vergleich zu anderen Regionen in Nordrhein-Westfalen ist das Handwerk gerade im Ruhrgebiet stark unterrepräsentiert. Während landesweit in NRW (ohne RVR-Bereich)  auf 1.000 Einwohner 11,4 Handwerksbetriebe kommen, sind es  lediglich 8,6 im Ruhrgebiet (= -25%). Bei den  Beschäftigten im Handwerk zeigt die Statistik für NRW 66,2 Mitarbeiter, im Ruhrgebiet lediglich 55,5 pro 1.000 Einwohner (- 16,2 %) Während im übrigen NRW auf jeden Handwerksmitarbeiter ein Umsatz von 111.000 € entfällt,  wird im Ruhrgebiet lediglich ein Umsatz von 99.500 € jährlich erreicht (= – 10,3 %). Auch die Zahl der Auszubildenden im Ruhr-Handwerk liegt 17,4 %  unter den Zahlen des übrigen Landes.

 

Es wird sehr deutlich, dass im Handwerk erhebliche Potentiale für die Region liegen. Dies gilt städteübergreifend für die ganze Metropole Ruhr. Die CDU-Fraktion im RVR hat die Erkenntnisse des Ruhr Forums Handwerk zum Anlass genommen, im Rahmen einer offiziellen Anfrage, nach Strategien zur Stärkung des Handwerks zu fragen. „Der Regionalverband Ruhr versteht sich als politische Klammer des Ruhrgebiets. Um das Handwerk wirklich zu stärken macht es Sinn, das lokale und regionale Wirtschaftsförderer  und Akteure die im Handwerk liegenden Chancen für Wirtschaft und Arbeitsmarkt aufgreifen und  zusammen eine Strategie entwickeln“, so Mitschke, der auch Vorsitzender des RVR-Wirtschaftsausschusses ist,  abschließend.    

 

 

Wetter: „Priorität hat die Öffnung der Autobahnabfahrt“

Die Stadt Wetter (Ruhr) begrüßt die Mitteilung der Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanung- und bau GmbH), dass ab Anfang 2020 für den Neubau der Autobahnbrücke Volmarstein sechs Fahrstreifen – und damit mehr als ursprünglich geplant –  zur Verfügung stehen. Diese von der Deges zugesagte Maßnahme würde auch dazu führen, dass die aktuell sehr belasteten Straßen im Stadtgebiet Wetters entsprechend entlastet würden, so die Stadt.

Die städtische Verwaltung wünscht sich von der Deges allerdings noch eine viel wichtigere Entscheidung: „Priorität hat für uns, für unsere Bürgerinnen und Bürger und insbesondere für die heimischen Firmen weiterhin die Öffnung der Autobahnabfahrt Richtung Hagen/Bremen. Dazu haben wir von der Deges noch keinerlei positive Aussage gehört“, erklärt Bürgermeister Frank Hasenberg. Die Öffnung von mehr Fahrspuren würde nach Ansicht der Stadt die Möglichkeit bieten, die Abfahrt früher zu öffnen.

 

Ischelandstadion wieder freigegeben

Nachdem der neuerliche Wasserrohrbruch im Ischelandstadion behoben ist, konnte jetzt auch die Rasenfläche wieder für den Sportbetrieb freigegeben werden. Die Baugrube wurde verfüllt, verdichtet und mit Rollrasen abgedeckt. Gleichwohl steht bereits fest, dass zu einem späteren Zeitpunkt weitere Arbeiten am Rohrsystem notwendig sein werden. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Bürgerbüro Wetter vom 4. bis 6. Oktober geschlossen

Das Bürgerbüro ist in der kommenden Woche aufgrund von technischen Arbeiten von Donnerstag, 4. Oktober, bis einschließlich Samstag, 6. Oktober, geschlossen. Grund ist der Umzug des Rechenzentrums der Stadt Hagen. Daher stehen in diesen Tagen die üblichen Bearbeitungsprogramme nicht zur Verfügung. Die Stadt Wetter (Ruhr) weist insbesondere alle Bürgerinnen und Bürger, die vor den Herbstferien noch Pässe beantragen oder abholen möchten darauf hin, diese Schließung zu beachten.

 

Der Polizeibericht

Mann nach Missbrauch von Notrufen und Beleidigung in
Gewahrsam genommen

Hagen (ots) – Am Mittwoch, 26.09.2018, kam es zu einer
Ingewahrsamnahme auf der Altenhagener Straße. Bereits gegen 15:10 Uhr
fiel ein 30-Jähriger nach einer Körperverletzung auf. Er drang in der
Friedensstraße in die Wohnung einer Frau ein und schlug diese nach
ersten Ermittlungen mehrfach. Anschließend flüchtete der Mann. Wenige
Stunden später, gegen 19:00 Uhr, gingen mehrere Anrufe über ein Handy
und eine Telefonzelle bei der Polizeileitstelle ein. Immer wieder
beleidigte eine männliche Person die Beamten und blockierte die
Leitung für wichtige Notrufe. Da der Leitstelle die Position der
Telefonzelle angezeigt wird, war der 30-Jährige schnell gefunden. Es
handelte sich bei dem Alkoholisierten um den Schläger. Die Beamten
nahmen den Mann in Gewahrsam. Der Hagener muss jetzt mit zwei
Anzeigen rechnen.

Widerstand gegen Polizisten – Mann wirft Gegenstände aus
Fenster

Hagen (ots) – Am Mittwoch, 26.09.2018, kam es zu einem Widerstand
auf der Wehringhauser Straße. Dort warf gegen 19:00 Uhr ein
18-Jähriger Gegenstände aus dem Fenster auf die Straße. Passanten und
Anwohner verständigten die Polizei. Vor Ort entdeckten die Beamten
unter anderem die Rückenlehne eines Sofas auf dem Gehweg. Im Hausflur
waren Schreie zu vernehmen. Der 18-Jährige randalierte in seiner
Wohnung und war den Polizisten bereits aus vorausgegangenen Einsätzen
bekannt. Bei der folgenden Ingewahrsamnahme trat er nach den Beamten
und beleidigte diese. Im Streifenwagen spuckte er derart oft in
Richtung der Polizisten, dass das Auto nun gereinigt werden muss. Der
18-Jährige muss jetzt mit einer Anzeige rechnen.

Unfall mit einem Leichtverletzten

Hagen (ots) – Am Mittwochnachmittag kam es im Gerichtsviertel zu
einem Unfall mit einem Leichtverletzten, beteiligt waren drei
Fahrzeuge. Gegen 15.30 Uhr befuhr ein 34 Jahre alter BMW-Fahrer die
Bülowstraße abwärts in Richtung Innenstadt. Als er die Einmündung
Gerichtsstraße passierte, bog ein 88-jähriger Audi-Fahrer aus der
Gegenrichtung direkt vor ihm nach links in die Gerichtsstraße ein.
Der BMW prallte mit Wucht in die Beifahrerseite des Wartepflichtigen,
der Airbag löste aus und der 34-Jährige verletzte sich leicht. Durch
den Anstoß prallte der Audi gegen einen Seat, gesteuert von einer
59-jährigen Frau, der von der Gerichtsstraße kommend in die
Bülowstraße abbiegen wollte. Während ein Rettungswagen den BMW-Fahrer
vorsorglich zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus brachte,
musste dessen Wagen abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden an den
drei beteiligten Fahrzeugen liegt bei 10000 Euro, während der
Unfallaufnahme kam es zu geringfügigen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Ladendieb sprintete davon und tarnte sich anschließend mit
einer Gehhilfe

Hagen (ots) – Eine Ladendetektivin beobachtete in einem
Drogeriemarkt an der Hohenzollernstraße einen jungen Mann, der drei
Packungen Parfum aus den Auslagen nahm, in eine Jacke wickelte und
dann aus dem Laden stürmte. Die Zeugin lief hinterher und während der
Täter zeitweilig sprintete, konnte sie Anschluss halten und die
Polizei informieren. Offensichtlich fühlte sich der Verdächtige
ertappt, er warf die Beute in Höhe der SIHK in ein Gebüsch und traf
wenig später auf eine Frau. Der übergab er, unter Beobachtung durch
die Zeugin, die zum Transport der Beute benutzte Jacke, humpelte von
da an und nutzte eine Unterarmgehstütze. So trafen die alarmierten
Polizeibeamten auf den 34-jährigen Tatverdächtigen und seine 24 Jahre
alte Bekannte. Nach anfänglichen Abstreiten des Vorwurfs holten
Polizeibeamte die Beute aus dem Gebüsch und der 34-Jährige gab den
Diebstahl zu. Die Gegenstände wurden sichergestellt und die Identität
des Pärchens für die Anzeige festgehalten. Weitere Ermittlungen
dauern an.

Ladendieb in Hofeinfahrt gestellt

Hagen (ots) – Mangelhafte Ortskenntnisse wurden am Mittwochmittag
einem Ladendieb zum Verhängnis. Der 19-jährige Mann hatte in einem
Elektronikmarkt in der Rathausgalerie einen größeren
Bluetooth-Lautsprecher im Wert von 489 Euro in eine Einkaufstasche
gepackt, mit einer Jacke abgedeckt und dreist den Kassenbereich
passiert. Ein Ladendetektiv hatte allerdings die Tat beobachtet und
eilte hinter dem jungen Mann her. Als der den Zeugen bemerkte, lief
er in Richtung Rathausstraße davon. Ein uniformierter
Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes bemerkte den Flüchtenden
sowie den verfolgenden Detektiv, schätzte den Sachverhalt richtig ein
und sah den 19-Jährigen in eine Hofeinfahrt laufen. Die entpuppte
sich für den jungen Mann als Sackgasse und der städtische Angestellte
hielt den Dieb bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Box kam
zurück ins Geschäft und der ortsunkundige Ladendieb konnte erst nach
erkennungsdienstlicher Behandlung seinen Weg fortsetzen. Er ist
bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten und die
Polizisten legten eine weitere Anzeige gegen ihn vor.

Verkehrsunfall mit vier LKW auf der BAB 1

Am Donnerstag wurde die Feuerwehr Schwelm um 15:51 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten LKW alarmiert. Im Abschnitt zwischen Wuppertal-Nord und Gevelsberg war ein LKW ungebremst auf den vor ihm fahrenden Sattelzug aufgefahren. Durch den Aufprall wurden zwei weitere LKW beschädigt.

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Zwei der vier beteiligten Fahrer mussten durch die Feuerwehr über eine Rettungsplattform aus ihren Fahrerkabinen befreit werden, bei einem war der Einsatz von schwerem hydraulischen Rettungsgerät nötig. Zeitgleich wurde der Brandschutz sichergestellt, die Autobahn voll gesperrt und die auslaufenden Kraft- und Betriebsstoffe aufgefangen und aufgenommen.

Die beiden verletzten Fahrer, einer schwer, wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. Durch die Vielzahl an Anrufen waren auch zwei Rettungshubschrauber im Einsatz, diese konnten aber nach der durchgeführten Erstversorgung den Transport bodengebunden durchführen lassen.

Durch den großen Rückstau auf der Autobahn, zeitweise bis zur Anschlussstelle Wuppertal-Ronsdorf und die daraus resultierenden Schwierigkeiten beim Bilden der Rettungsgasse, entschied die Leitstelle um 16:05 ein weiteres Mal am heutigen Tag Sirenenalarm auszulösen um zeitnah eine ausreichende Personalstärke zu gewährleisten.

Aktuell dauern die letzten Aufräumarbeiten noch an, das voraussichtliche Einsatzende wird gegen 21 Uhr erwartet.

Zum Unfallhergang wird an die zuständige Polizeidienststelle verwiesen.

Die Feuerwehr Schwelm war zeitweise mit 35 Kräften und 11 Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit 14 Kräften, 4 Fahrzeugen und 2 Hubschraubern im Einsatz. Des weiteren war der leitende Notarzt, der organisatorische Leiter Rettungsdienst und die Polizei vor Ort. Den Grundschutz für das Stadtgebiet stellten 18 Angehörige sicher, die Versorgung der Einsatzkräfte 2 Angehörige der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr.

Die besten Marktschreier der Republik gastieren ab diesem Donnerstag in Hagen vor der Volme-Galerie 

Logo201506 30Dieses Event ist durch eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Centermanagement der Volme-Galerie zustande gekommen.

Von Donnerstag, den 27.09.2018 bis einschließließlich Sonntag, den 30.09.2018

Öffnungszeiten: Donnerstag bis Samstag von 10:00 – 19:00 Uhr, Sonntag von 11.00 – 18:00 Uhr

Ab Donnerstag, den 27. September 2018 ist der amtierende deutsche Meister und das lauteste Lebewesen der Welt Wurst-Achim in Hagen zu Gast und es wird zum Wettkampf mit dem holländischen Blumenkönig  kommen!
Unter dem Motto: „Holland fordert Deutschland zum Kampf“.
Ein Marktschreier Duell von noch nie dagewesenem Adrenalin bahnt sich an und die Besucher stimmen ab, wer der König von Hagen sein wird.

Gruppe

Mit dabei:

Wurst-Achim das lauteste Lebewesen und amtierender deutscher Meister
Aal-Ole das Original vom Hamburger Fischmarkt
Käse-Maxx der jüngste Marktschreier der Republik
Naschram Ben mit einer großen Auswahl an Süßwaren und Schokolade
Nudel-Dieter der Junge aus dem Ruhrpott
Gewürze-Uwe mit internationalen Gewürzen aus aller Welt
Matjes Martin
mit tollen Fischspezialitäten
Der holländische Blumenkönig mit unzähligen Blumen und Gartenpflanzen

Wurst Achim 2

Hanseatische Stimmung in Hagen:

Das Original vom Hamburger Fischmarkt Aal Ole mit einem WAHNSINNS ANGEBOT an Räucherfisch! Egal ob Aal aus eigener Zucht, Makrelen, Schillerlocken, Lachs oder Heilbuttfilet..für jeden Geschmack ist etwas dabei!

AUCH ERSTMALIG DABEI:  Matjes Martin mit tollen Fischspezialitäten. Auch er verpasst der Stadt  einen Hauch von „Norden“!  Frischer Matjes, Kibbeling, Backfisch, frischer Seelachs, sowie Fischbrötchen aller Art warten auf die Besucher!

Der Holländische Blumenkönig mit einem überdimensionalen Angebot an Blumen!
10.000 Orchideen, Orangenbäume, winterfeste Palmen etc. verwandeln den Marktplatz in Hagen zudem in ein gigantisches Blumenmeer!

Für das leibliche Wohl sorgen Getränke- und Imbissstände, wie zB. münsterländische Spezialitäten vom Schwenkgrill, Spezialiäten von der Waterkant in großer Vielfalt,  süßliche und herzhafte Crepes, frische Pommes und Frikandeln und viele weitere Leckereien.

Ein Kinderkarussell, sowie ein kleiner Krammarkt runden die Veranstaltung ab.

Am Donnerstag, den 27. September 2018 findet um 11 Uhr die offizielle Eröffnung statt. Die Eröffnung erfolgt mit einem originalen Marktschreier „Frühstück“ mit einem Angebot an Wurst, Käse, frischen Matjes und Freibier für alle anwesenden Gäste.

„Warum ich Nazi wurde“ – Sven Söhnchen startet am Sonntag regionale Lesereihe

cropped-direktdrantv58logo-051712.pngVor wenigen Wochen erschien im Berlin Story Verlag  ein Buch mit den Biografien früherer Nationalsozialisten. Über 600 Menschen folgten 1934 einem Preisausschreiben des amerikanischen Professoren Theodore Abel und fixierten schriftlich ihre Gründe, welche sie damals veranlasst hatten, sich den Nazis anzuschließen.

Der Journalist Wieland Giebel hat die Schreiben aufbereitet und zu einer Zeit veröffentlicht, in der weltweit erneut zunehmend der Wunsch nach einer starken Führung, einem Führer, zu verzeichnen ist. Die Vorstellungen der Menschen in der damaligen Zeit, zeigen Verbindungen zur heutigen Zeit auf.

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Der Berliner Giebel hat als Herausgeber des Buches sein Einverständnis für Lesungen in der heimischen Region durch den Hagener Ratsherrn Sven Söhnchen gegeben. Dieser präsentiert nunmehr Auszüge aus der 900 Seiten umfassenden Briefsammlung in mehreren Lesungen in Hagen und Umgebung.

„Es gibt Zeiten, in denen findet man nicht die richtigen Worte. Seit fast 25 Jahren bin ich in der (Hagener Kommunal-) Politik aktiv und die Entwicklungen in der Gesellschaft (nicht nur in Deutschland) machen auch mich zunehmend sprachlos.

Dennoch möchte ich mir nie den Vorwurf gefallen lassen müssen, dass ich geschwiegen und Zeitzeichen nicht richtig bewertet hätte.“, so der heimische SPD-Politiker.

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Als passionierter Vorleser hat Söhnchen bereits einige Lesungen durchgeführt (u.a. zu Deniz Yücels Buch „Wir sind ja nicht zum Spass hier“, aber auch unterhaltsame Kostproben aus Ruhrgebietsgeschichten oder typischen Italo-Krimis).

Söhnchen möchte an möglichst vielen Stellen im Stadtgebiet und nahen Umland das Werk präsentieren. Die anstehenden Lesungen sind ein Anfang einer Lesereihe. Gerne können mit dem Hagener Kultur-und Weiterbildungsausschussvorsitzenden weitere Termine vereinbart werden – in Gesprächskreisen, bei Parteien, Sozialverbänden, Gemeinden, Hausfrauenkreisen, an Schulen – oder an weiteren demokratischen Orten.

Den Auftakt zur Lesereihe „Warum ich Nazi wurde“ macht Sven Söhnchen am Sonntag, 30.September 2018 um 17:00 im Emster AWO-Kulturhof. Begleitet wird er musikalisch hierbei von der jungen  Celina Arens, die mit ihrer Querflöte nicht nur im Märkischen Jugendsinfonieorchester fasziniert und dem Klavierspieler Sokhu Jung.

Arens und Jung vertreten bei der Lesung den Verein des Kammermusikfestival Hagen.

Seit einigen Jahren bildet der Verein mit der Emster Arbeiterwohlfahrt (AWO) eine erfolgreiche Kooperation, die sich auch in derartigen Veranstaltungen wiederfindet.

Der Eintritt ist an diesem Nachmittag frei – um eine Spende für die Musiker wird gebeten.

INFORMATIONEN ZUM BUCH:

Die wichtigsten Quellen über die Faszination der Hitler-Bewegung sind 1938 in den USA erschienen, aber bis heute nicht in Deutschland. Theodore Abel (*1896), amerikanischer Soziologe polnischer Herkunft, schreibt 1934 in Abstimmung mit dem NS-Propagandaministerium von Joseph Goebbels ein Preisausschreiben aus, bei dem es 18 Preise zu gewinnen gibt. „Der Zweck des Wettbewerbs ist die Sammlung von Material über die Geschichte des Nationalsozialismus, sodass das amerikanische Publikum sich aus realen, persönlichen Geschichten darüber informieren kann.“
Familiäre Herkunft und der Bildungsweg sollen ebenso geschildert werden wie der Weg zum Nationalsozialismus. Es kommt nicht auf literarische Qualität an, aber es gibt einen klaren Ausschlussgrund: wer lügt, der fliegt. Die Berichte müssen ehrlich und vertrauenswürdig sein.
Es kommen 683 zusammen.

In diesem Buch geht es um die große Menge kleiner Nazis. Die Sammlung von Berichten des amerikanischen Professors polnischer Abstammung, Theodore Fred Abel, ist einmalig, sie ist die wertvollste Primärquelle zur Frage, warum Menschen zu Nazis wurden, was zu ihrer Radikalisierung beitrug. Von den im Sommer 1934 geschriebenen ursprünglich 683 Berichten sind 581 erhalten. Es gibt keine vergleichbaren Quellen, die auch nur annähernd an die Fülle des Materials von 3.700 Seiten, den Reichtum an Details, die Freimütigkeit der Darstellung und die Intensität der Lebensbeschreibungen heran kommt. In diesen unmittelbaren Schilderungen findet sich ungefiltertes Gedankengut, nicht durch Scham späterer Erkenntnisse getrübt, durch Holocaust, Krieg und Untergang. Abel wollte wissen, wer diese Menschen sind, wie die Hitler-Bewegung in ihr Bewusstsein trat. Diese Biogramme beantworten erstmals in die Tiefe gehend Beweggründe und Haltung der Nazis.

Dieses Buch versammelt eine alle Bevölkerungsschichten umfassende Auswahl der aussagekräftigsten Be­richte. Wiederkehrende Motive der Biogramme sind angeschlagener Natio­nal­stolz; die Angst vor sozialem Abstieg; die Sorge, nicht vorwärts kommen zu können; Hass auf Kommunisten und Wut auf das Großkapital.
Dagegen steht der Glaube an die Volksgemeinschaft und die Hoffnung auf den Führer, den Erlöser. Antisemitismus kommt überraschend wenig vor.

Diese einzigartige Sammlung von unschätzbarem Erkenntniswert ist Grundlage der Dokumenta­tion „Hitler – wie konnte es geschehen“ im Berlin Story Bunker.

Herausgeber: Wieland Giebel
ISBN: 978-3-95723-129-1
Verfügbarkeit: erschienen im September 2018
Umfang: 930 Seiten, Großformat 17 x 24 cm
Preis: 49,95€

 

BISHERIGE LESETERMINE / PLANUNG

30.09.2018     17:00 h            AWO-Kulturhof HA-Emst (musikal. Begleitung: Celina Arens & Sukho Jung – Kammermusikfestival Hagen e.V.)

Auf dem Kämpchen 16, 58093 Hagen

Eintritt frei – um Spende für die Musiker wird gebeten

 

10.10.2018     19:30 h            SPD & AWO Vorhalle (musikal. Begleitung: Björn Nonnweiler)

23.10.2018     19:30 h            Stadtbücherei Hagen (in Kooperation mit Stadtarchiv Hagen, Dr. Ralf Blank / musikal. Begleitung: Musikschule Hagen)

16.11.2018     19:30 h            Gesamtschule Hagen-Eilpe

„SIMON BOCCANEGRA“

 

Oper in einem Prolog und drei Akten (Fassung von 1881) von Giuseppe Verdi

In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten

Premiere: SAMSTAG, 29. SEPTEMBER 2018, 19.30 Uhr | Theater Hagen (Großes Haus)

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Koproduktion mit dem Theater Lübeck

Am 29. September findet die erste Opernpremiere in dieser Spielzeit im Theater Hagen statt (19.30 Uhr, Großes Haus): „Simon Boccanegra“ von Giuseppe Verdi (in italienischer Sprache mit deutschen Übertexten).

Der Doge ist tot! Es lebe der Doge! Damit ließe sich die ganze Geschichte auf den Punkt bringen, die Verdi in seiner Oper über den Dogen Simon Boccanegra erzählt, der 24 Jahre – nicht ohne Gewalt – im Genua des ausgehenden Mittelalters herrschte, bevor er offenbar einem Giftmord zum Opfer fiel. In vorherrschend dunkle Klangfarben getaucht, verleiht Verdis Musik den Situationen aus Politik, Todesfeindschaft, Liebe und Unschuld, der Frage nach einer statthaften Vater-Tochter-Beziehung sowie einer musikalisch grandios ausgemalten Versöhnungsutopie im Tode der Erzfeinde eine unwiderstehliche Faszination.
Nur die Handlung der Oper, deren Verworrenheit unter Opernfans berühmt berüchtigt ist, hat wohl bisher verhindert, dass „Simon Boccanegra“ ebenso häufig gespielt wird wie etwa „La Traviata“ oder „Otello“ – ungleich berühmtere Werke Verdis aus der gleichen Zeit. Die Schwäche des Librettos offensiv und kreativ in einen Vorteil umzudrehen und Verdis musikalisches Meisterwerk für uns heute zugänglich zu präsentieren, ist Absicht der Regisseurin Magdalena Fuchsberger (und ihres Teams), die nichts Geringeres ankündigt, als mit „Simon Boccanegra“ den Abgesang des Patriarchats auf der Hagener Bühne zelebrieren zu wollen: Patriarchendämmerung im versöhnlichsten Verdi-Klang! Man darf gespannt sein.
Für die Ausstattung zeichnen Monika Biegler (Bühne), Kathrin Hegedüsch (Kostüme), Aron Kitzig (Video) verantwortlich, für die Lichtgestaltung Hans-Joachim Köster. Die musikalische Einstudierung und Leitung liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Joseph Trafton, Choreinstudierung: Wolfgang Müller-Salow, Dramaturgie: Francis Hüsers.

Es singen und spielen: Valentin Anikin, Veronika Haller, Vera Käuper-de Bruin / Andrea Kleinmann, Kwang-Keun Lee, Kenneth Mattice, Xavier Moreno, Dong-Won Seo, Richard van Gemert, Chor des Theaters Hagen, Extrachor des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen
Weitere Vorstellungen: 5.10. (19.30 Uhr); 14.10. (18.00 Uhr); 4.11. (15.00 Uhr); 17.11. (19.30 Uhr); 15.12.2018 (19.30 Uhr); 18.1. (19.30 Uhr); 13.2. (19.30 Uhr); 17.3. (18.00 Uhr); 10.4. (19.30 Uhr); 2.5.2019 (19.30 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Campuslinie – schnell vom Bahnhof zu den Hochschulen

Neue Busführung ergänzt das Netz am Morgen und Nachmittag

Vom Bahnhof schnell zur FernUniversität in Hagen und zur Fachhochschule Südwestfalen – ein Problem für Studierende und Beschäftigte, die mit dem Zug nach Hagen kommen und dann mit dem Bus ihre Hochschule erreichen wollen.

Auf Initiative von FernUni-Rektorin Prof. Ada Pellert und Fachhochschul-Rektor Prof. Claus Schuster wird es ab dem 1. Oktober zu den Hauptverkehrszeiten zusätzlich die Campuslinie im Hagener Busverkehr geben. In einem Rundkurs vom Hauptbahnhof aus wird die Campuslinie die FernUniversität und die Fachhochschule in rund 11 Minuten erreichen und zurück zum Hauptbahnhof fahren.

Beide Hochschulen hatten in einer internen Befragung die Bedarfe von Studierenden und Mitarbeitenden ermittelt und festgestellt, dass insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten morgens und spätnachmittags die Anbindung der Hochschulen an Bahnhof und Innenstadt als ungünstig empfunden wird.

„Wir sind sehr erleichtert, dass die Hochschulen jetzt auch ohne Auto gut zu erreichen sind. Ein lang gehegter Wunsch geht damit in Erfüllung“, sagt FernUni-Rektorin Ada Pellert. Und der Rektor der Fachhochschule Südwestfalen führt aus: „Unseren rund 3000 Studierenden und Beschäftigen am Standort Hagen bieten wir mit der neuen Campuslinie jetzt eine schnelle und umweltgerechte Anfahrt zum Studien- und Arbeitsplatz.“

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Gemeinsame Planung

„Dass wir heute den Start einer neuen Buslinie präsentieren, ist das Ergebnis einer konstruktiven und zielgerichteten Zusammenarbeit der Beteiligten“, erklärt Straßenbahn-Vorstand Christoph Köther. Da das Angebot der Hagener Straßenbahn auf dem Nahverkehrsplan basiert, kann es nicht ohne weiteres kostenerhöhend erweitert werden. Deshalb musste hinsichtlich der gewünschten Campuslinie gemeinsam mit Oberbürgermeister Erik O. Schulz, der Rektorin und dem Rektor der Hochschulen über Fragen der Angebotsgestaltung und auch über deren Finanzierung gesprochen werden. „Ich freue mich sehr, dass wir letztendlich eine gemeinsame Lösung fanden, die für uns als Verkehrsunternehmen auch unter wirtschaftlichen Aspekten vertretbar ist. Die entstehenden Mehrkosten werden verabredungsgemäß gedrittelt, was bedeutet, dass sich auch die beiden Hochschulen an den Kosten für die Buslinie beteiligen“, so Köther.

Die neue Campuslinie ist auf ihrem Weg zu den Hochschulen nicht nur schneller als die bisherigen Busverbindungen, sondern sie ist auch so gut als möglich mit den wichtigsten Zugverbindungen am Hauptbahnhof abgestimmt.

In einem Jahr soll geprüft werden, ob die Buslinie von den Studierenden und Beschäftigten angenommen wird.

Die Campuslinie 540

Die neue Campuslinie 540 startet zum 1. Oktober 2018 und verkehrt montags bis freitags als Ringlinie in zwei Richtungen.

Auf dem Ring A fahren die Busse vom Hauptbahnhof über die Haltestellen Brüderstraße, Siedlerstraße/HVG, Loxbaum auf schnellem und direktem Weg zur FernUniversität. Die Fahrtdauer beträgt 11 Minuten. Die Linie ist abgestimmt auf die ankommenden Züge des RE4 aus Richtung Witten/Dortmund sowie Wuppertal und Düsseldorf. Im weiteren Verlauf werden die Haltestellen Fachhochschule Südwestfalen und Stadtmitte angefahren, bevor wieder der Hauptbahnhof erreicht wird.

Die Linienbusse auf dem Ring B fahren in entgegengesetzter Richtung ab Hauptbahnhof über die Haltestelle Stadtmitte zur Fachhochschule Südwestfalen. Die Fahrtdauer beträgt ebenfalls 11 Minuten. Diese Fahrten sind abgestimmt auf die ankommenden Züge des RE13 aus Richtung Unna/Hamm sowie Wuppertal/Düsseldorf. Im weiteren Verlauf werden die Haltestellen FernUniversität, Loxbaum, Siedlerstraße/HVG und Brüderstraße bedient, bevor am Hauptbahnhof die Endstation erreicht wird.

Das Angebot umfasst morgens vier Fahrten zwischen 7 und 9 Uhr und nachmittags sechs Fahrten zwischen 15 und 18 Uhr. Nachmittags ist Ring A abgestimmt auf die Züge der Linie RE13 in beiden Richtungen und Ring B auf die Züge der Linie RE4 in beiden Richtungen.

Zudem besteht ein zusätzliches Angebot mit den bestehenden Linien 515, 527 und 534, welche die FernUniversität und die Fachhochschule Südwestfalen (über die Haltestelle Tondernstraße) neben der Stadtmitte und dem Hauptbahnhof auch mit den Stadtteilen Boele, Helfe, Kabel, Eckesey, Halden, Emst und Hohenlimburg verbinden.

Genutzt werden kann die neue Buslinie selbstverständlich nicht nur von Studierenden und Beschäftigten der Hochschulen, sondern von allen Fahrgästen.

 

Das 1000. Baby im AHK 2018 heißt Ibrahimcan

Ibrahimcan ist das 1000. Baby, das in diesem Jahr im Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen geboren wurde. Ein bisschen zu früh, aber fit und munter erblickte er am 21. September 2018 genau um 20:00 Uhr das Licht der Welt. Mit 2180g und 44 Zentimetern ist Ibrahimcan der ganze Stolz von Mama Birgkyl, Papa Ferit sowie dem großen Bruder Jussuf. „Wir gratulieren ganz herzlich und sind stolz, bereits jetzt den 1000. neugeborenen Hagener bei uns begrüßen zu dürfen“, freute sich auch Dr. med. Marc Schüssler, Chefarzt der Frauenklinik am AKH, über den neuen Erdenbürger.

1000Baby2018

Übrigens: Bislang hat das starke Geschlecht 2018 die Nase vorn in Hagen: 554 Jungen kamen in Hagens Geburtsklinik auf die Welt; dem gegenüber stehen 472 neugeborene Mädchen. In diesem Jahr erwartet das Agaplesion Allgemeine Krankenhaus Hagen über 1400 Geburten und damit einen deutlichen Zuwachs. Das Hagener Krankenhaus verfügt zudem über ein zertifiziertes Perinatalzentrum Level 1, in dem auch Kinder mit einem Geburtsgewicht von unter 500 Gramm rundum von den Experten der Geburtshilfe sowie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin versorgt werden können. „Selbstverständlich profitieren aber auch reife Kinder von unserer langjährigen Erfahrung im Perinatalzentrum“, betont Dr. Schüssler weiter. Die umfassende medizinische und persönliche Betreuung dieser Neugeborenen und ihrer Eltern steht dabei im Mittelpunkt der täglichen Arbeit in der Geburtshilfe. Die Elternschule am AKH unterstützt dieses Anliegen und vermittelt werdenden oder frisch gebackenen Eltern wichtige Informationen rund um Neugeborene im ersten Lebensjahr und bietet Unterstützung und Hilfe vor und nach der Geburt.

Technischer Ausfall bei Jobcentern

Bundesweit steht in den Jobcentern (gemeinsamen Einrichtungen) das IT-Verfahren EAKTE SGBII auf Grund einer technischen Störung nicht zur Verfügung.

Daher können derzeit keine leistungsrechtlichen Informationen an die Kundinnen und Kunden des Jobcenters Hagen weitergegeben werden.

An einer Lösung wird zentral mit Hochdruck gearbeitet. Spätestens Freitag soll das Verfahren wieder laufen.

Die Monatszahlungen an Bezieher von Arbeitslosengeld II für Oktober wurden bereits angewiesen und sind somit nicht betroffen.

Von Nachfragen bittet das Jobcenter Hagen abzusehen und bittet, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

IKEA ruft eine Charge von CALYPSO Deckenleuchten wegen eventuell herunterfallender Leuchtenschirme zurück

IKEA ruft alle Kunden, die nach dem 1. August 2016 eine CALYPSO Deckenleuchte erworben haben, dazu auf, den Datumsstempel auf dem Produkt zu überprüfen. Es werden CALYPSO Deckenleuchten zurückgerufen, die mit und zwischen den folgenden Datumsstempeln hergestellt wurden: 1625 bis 1744.

IKEA ruft eine Charge von CALYPSO Deckenleuchten zurück

IKEA erhielt Berichte von Kunden über herunterfallende Glasschirme. Um die Gefahr für unsere Kunden zu reduzieren, ruft IKEA nun CALYPSO Deckenleuchten zurück, die mit und zwischen den folgenden Datumsstempeln produziert wurden: 1625 bis 1744.

IKEA nimmt Produktsicherheit sehr ernst. Alle unsere Produkte werden getestet und sie entsprechen den geltenden Standards und gesetzlichen Vorschriften. Trotzdem haben wir Berichte darüber erhalten, dass bei dieser Charge von CALYPSO die Glasschirme herausfallen könnten. Um unsere Kunden zu schützen und weitere Vorfälle zu vermeiden, bitten wir alle Kunden die Produkte dieser Charge besitzen, die Leuchten zurückzubringen. Sie erhalten im Austausch eine neue CALYPSO Deckenleuchte oder die volle Rückerstattung des Kaufpreises. Es ist dazu kein Kaufnachweis notwendig.

„Die Wahrscheinlichkeit, dass der Schirm herunterfällt, ist sehr gering, dennoch ruft IKEA das Produkt wegen der möglichen Gefahr zurück“, erklärt Emilie Knoester, Business Area Manager Lighting & Home Smart bei IKEA of Sweden und fährt fort:

„Die Sicherheit der Kunden ist von höchster Priorität für IKEA, daher haben wir uns entschlossen, die betroffene Charge als Vorsichtsmaßnahme zurückzurufen.“

WBH erneuert Kanäle „An der Kohlenbahn“, Stolzestraße und Gabelsbergerstraße

Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) beginnt ab kommenden Montag, 1. Oktober, mit den vorbereitenden Arbeiten zur Erneuerung der Schmutz- und Regenwasserkanäle „An der Kohlenbahn“, in der Stolzestraße und im Anschluss in der Gabelsbergerstraße.

Bauliche und hydraulische Mängel machen eine Erneuerung der Kanäle auf einer Länge von rund 370 Metern erforderlich. Zu der offenen Verlegung wird eine Erneuerung des Schmutzwasserkanals in der vorhandenen Böschung Gabelsbergerstraße und „An der Kohlenbahn“ mittels Stahlrohrpressung auf einer Länge von rund 20 Metern durchgeführt.

Die Kanalbauarbeiten beginnen mit der Erstellung der Pressgruben für den Vortrieb im Fußweg „An der Kohlenbahn“ und im hinteren Wendehammerbereich der Gabelsbergerstraße. Ab Mitte Oktober beginnen zeitgleich die Kanalbauarbeiten in der Stolzestraße. Voraussichtlich zu Beginn des neuen Jahres starten dann die Arbeiten in der Gabelsbergerstraße.

Die Arbeiten in der Stolze- und Gabelsbergerstraße werden mittels einer halbseitigen Sperrung durchgeführt, wobei der Verkehr dabei teilweise aufgeschultert über die Gehwege geführt wird. Für die Arbeiten An der Kohlenbahn wird die Verkehrsführung mit Hilfe einer Ampelanlage sichergestellt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Mai 2019 abgeschlossen sein. Der WBH ist bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Servicezentrum Sport der Stadt Hagen lädt Fußballer zum Runden Tisch

Seit dem 15. November 2017 erfolgt die Vergabe von Spiel- und Trainingszeiten für die Hagener Fußballplätze streng nach den in den „Richtlinien zur Nutzung der städtischen Sportanlagen“ festgelegten Vergabekriterien. Die Erstellung der Vergabekriterien ist in Absprache mit den Vereinen und unter Einbindung des Stadtsportbundes sowie des Sport- und Freizeitausschusses der Stadt Hagen erfolgt. Nach gut einem Jahr, in denen die Vergaberichtlinien angewendet werden, möchte das Servicezentrum Sport (SZS) der Stadt Hagen gemeinsam mit den Vereinen am Mittwoch, 10. Oktober, um 17 Uhr im Vereinsheim des TSV Fichte Hagen an der Wörthstraße eine Bilanz ziehen.

Gleichzeitig soll bei dieser Gelegenheit erörtert werden, ob die für die Vergabe herangezogenen Kriterien in dieser Form ausreichen oder ob eventuell andere bzw. weitere Kriterien mit Blick auf das angewandte Punktesystem sinnvoll wären. Neben Vertretern des SZS stehen bei dieser Gelegenheit auch Dietmar Thieser als Vorsitzender des Sport- und Freizeitausschusses der Stadt Hagen, Reinhard Flormann als Vorsitzender des Stadtsportbundes Hagen sowie Volker Rabiega vom Fußball- und Leichtathletikkreis als Gesprächspartner zur Verfügung.

Um besser planen zu können, bittet das SZS die Fußballvereine telefonisch unter 02331/207-5100 oder per E-Mail unter servicezentrumsport@stadt-hagen.de ihre Teilnahme zu bestätigen. Gleichzeitig bittet das SZS diejenigen, die konkrete Verbesserungsvorschläge für die Vergaberichtlinien haben, diese kurz schriftlich zu skizzieren und im Vorfeld der Sitzung per Mail an das SZS zu senden, so dass das Ganze auch für die andere Teilnehmer entsprechend aufgearbeitet werden kann.

Verwaltung vom 4. bis 6. Oktober geschlossen

Wegen technischer Umstellungen bleibt die Hagener Stadtverwaltung für Bürgerkontakte vom 4. bis einschließlich 6. Oktober geschlossen. Wer eine Dienstleistung der Stadt Hagen benötigt oder in Anspruch nehmen möchte, wird daher gebeten, den Behördengang möglichst schon im Vorfeld zu erledigen oder für die folgenden Werktage einzuplanen. Ab Montag, 8. Oktober, stehen alle Dienstleistungen der Stadtverwaltung wieder im gewohnten Umfang zur Verfügung. Der Telefonservice „hagen direkt“ (02331/207-5000) ist nicht besetzt. Über eine Bandansage wird auf die Schließung hingewiesen. Die Stadtbücherei auf der Springe und die Stadtteilbüchereien bleiben ebenfalls geschlossen. Geöffnet bleiben die städtischen Museen (Osthaus Museum, Wasserschloss Werdringen und Hohenhof).

Rechtsextremisten melden weitere Versammlung in Dortmund an

Dortmund. Erneut haben Rechtsextremisten für Dortmund eine Versammlung
angemeldet. Am Donnerstag, 27.09.2018, demonstrieren die Extremisten
in der Dortmunder Innenstadt, im Bereich Potgasse/Westenhellweg

Die Dortmunder Polizei hat unterdessen ihren bislang schon sehr
strengen Auflagenbescheid für rechtsextremistische Versammlungen
ergänzt: Für kommende und die morgige Versammlungen ist die
antisemitische Parole, die bundesweit auf Veranstaltungen von
Rechtsextremisten zur Verbreitung von judenfeindlichem Hass genutzt
wird und letzten Freitag auch erstmals in Dortmund skandiert wurde,
per versammlungsrechtlicher Auflage untersagt worden.

Dem Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange ist es wichtig zu
betonen: „Die Linie der Dortmunder Polizei ist ganz klar: Wir gehen
mit einer Null-Toleranz-Strategie gegen rechtsextremistische
Gewalttäter vor und demonstrieren im öffentlichen Raum die Stärke des
demokratischen Rechtsstaats. Unser Kampf gegen den Rechtsextremismus
ist gekennzeichnet von einem hohen Strafverfolgungs- und
Kontrolldruck, was sich seit Jahren insbesondere in der intensiven
Arbeit der Soko ‚Rechts‘, einem Intensivtäterkonzept bezogen auf
Rechtsextremisten und einem massiven Präsenzkonzept für den Stadtteil
Dorstfeld manifestiert.“

Der Polizeipräsident appelliert an die unabhängige
Verwaltungsjustiz, dem durch Rechtsextremisten verschärften
gesellschaftlichen Klima durch eine Fortentwicklung der
Rechtsprechung Rechnung zu tragen.

Die Polizei brauche zur effektiven Verhinderung von durch Neonazis
beabsichtigten Angsträumen auch die Unterstützung der Gerichte, um
die Bevölkerung mit wirksamen Auflagen vor rechtsextremistischer
Einschüchterung zu schützen, so Gregor Lange.

Redaktioneller Hinweis für Medienvertreter:

Dieser Pressemeldung sind mehrere Passagen aus dem
Auflagenbescheid bezogen auf die rechtsextremistische Demonstration
vom 21.09.2018 als Datei angefügt.

Bis auf die kurzen vorne angestellten Erläuterungen handelt es
sich um die originalen Auszüge aus dem Auflagenbescheid. Es wird
deutlich, wie umfangreich die Dortmunder Polizei versucht hat, die
rechtsextremistischen Aufzüge bezüglich der Wegstrecke zu
beschränken.

Aufgeführt wird auch eine Auswahl der Auflagen, bezogen auf
untersagte Parolen. Für die morgige Demonstration und zukünftige
Veranstaltungen ist auch die letzte antisemitische Parole in den
Auflagenbescheid aufgenommen worden.

Es handelt sich nur um einen Auszug des Auflagenbescheides, dieser
umfasst mittlerweile 50 Seiten, in den die Dortmunder Polizei die
beschränkenden Auflagen für Rechtsextremisten aufführt und erläutert.

Der Polizeibericht

Achtung vor Computer-Betrügern

Ennepe-Ruhr-Kreis (ots) – Folgende Betrugsmasche trat in den
letzten Wochen in einigen Haushalten des EN-Kreises auf: Das Telefon
klingelt, der Anrufer gibt sich als Mitarbeiter einer namenhaften
Computerfirma aus. Er bzw. die Firma habe über das Betriebssystem des
Angerufenen Kenntnis davon erhalten, dass dieser einen Virus auf
seinem PC habe. Nach Begleichung einer bestimmten Summe, zahlbar
online nach mündlichen Angaben des Angerufenen, könne man via
Fernsteuerung auf den PC zugreifen und diesen Virus entfernen. Für
die Zahlung der Rechnung sowie für den externen Zugriff auf den PC
bekommt der Angerufene eine detaillierte telefonische Begleitung.
Eine Schädigung erfolgt somit gleich doppelt: Erstens durch
Begleichung einer Rechnung, die ohne Gegenleistung bleibt. Die
Lastschriftermächtigung kann im Regelfall innerhalb einer bestimmten
Frist rückgängig gemacht werden, sodass man den Betrag rückerstattet
bekommen. Zweitens nimmt eine fremde Person unbestimmte Veränderungen
am PC vor. Eine Überprüfung des PCs hinsichtlich installierter
Schadsoftware ist somit zwingend notwendig. Bei entsprechenden
Anrufen rät die Polizei zur Unhöflichkeit: Legen Sie einfach auf! Auf
keinen Fall sollten Sie auf telefonische Anweisung hin Geldbeträge
bezahlen oder jemandem „Zutritt“ zu ihrem PC gewähren. Wenn Sie
unsicher sind, ob Sie auf Ihrem PC eventuell doch einen Virus haben,
schließen Sie die Internetverbindung (Kabel abziehen oder WLAN
ausschalten) und bringen Sie ihn zu einem örtlichen
Computerspezialisten.

Restauranteinbruch in den Elbershallen

Hagen (ots) – In der Nacht vom 24.09.2018 auf den 25.09.2018 kam
es in einem Restaurant auf dem Elbersgelände zu einem
Einbruchdiebstahl. Der oder die Täter verschafften sich Zugang zu dem
Lokal, indem sie eine Glasscheibe neben einer Notausgangstür
einschlugen und diese Tür durch das entstandene Loch öffneten. Die
Einbrecher stahlen einen Zigarettenautomaten, ein Küchengerät sowie
zwei Registrierkassen, in denen sich jedoch kein Geld befand. Der
Zigarettenautomat konnte kurz darauf aufgebrochen in der Volme
gefunden werden. Die Kriminalpolizei übernahm die Spurensicherung.
Hinweise zur Tat nimmt die Polizei unter 986-2066 entgegen.

Einbruch in Firmenfahrzeug in Rummenohl

Hagen. Ein auf einem Firmengelände in Rummenohl abgestellte Transporter
wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch aufgebrochen.
Dienstagabend, gegen 17 Uhr, stand der blaue Ford noch unbeschädigt
hinter einem Zaun der Firma. Am nächsten Morgen war eine Scheibe
eingeschlagen und daraufhin die Tür geöffnet worden, um Werkzeug zu
entwenden. Aus dem Auto fehlten ein Stemmhammer und eine
Bohrmaschine. Die Polizei bittet um Hinweise unter 986-2066.

Ruhestörung in Altenhagen führt zu Widerstand

Hagen (ots) – In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die
Polizei zu einer Ruhestörung gerufen, bei der Glasflaschen in einer
Wohnung zerstört wurden. Der Wohnungsinhaber verhielt sich
unkooperativ und wurde zunächst zur Ruhe ermahnt. Als die Ruhestörung
nicht abriss, kehrten die Beamten zurück, worauf der Störenfried die
Einsatzkräfte verbal und mit einer Glasfalsche bedrohte. Er wurde in
Gewahrsam genommen, während dessen er die Polizisten beleidigte,
bespuckte und versuchte, sie mit Kopfstößen zu verletzen. Die Fahrt
mit einem Rettungswagen führte zunächst in ein Krankenhaus, um die
Schnittverletzungen zu behandeln, die sich der 41jährige Hagener
selbst zugefügt hatte. Der Einsatz endete danach für ihn im
Polizeigewahrsam. Ihn erwartet eine Strafanzeige.

Ladendieb stand unter Drogeneinfluss

Hagen (ots) – Ein Ladendetektiv beobachtete am Dienstagabend einen
Ladendieb in einem Drogeriemarkt an der Kampstraße und nahm die
Verfolgung des Täters auf. Zeitgleich benachrichtigte er die Polizei
und die Beamten konnten den Tatverdächtigen gegen 18.40 Uhr im
Volkspark antreffen und überprüfen. Der 41 Jahre alte Mann stand
augenscheinlich stark unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und
konnte dem Geschehen kaum folgen. In einem Rucksack hatte er
Diebesgut aus mehreren Geschäften der Hagener Innenstadt, unter
anderem Bilderbücher, einen Jogginganzug, Makeup, Grillzubehör und
Solarleuchten. Seine Beute, die er bei einem Streifzug durch
verschiedene Geschäfte entlang der Elberfelder Straße eingepackt
hatte, stellten die Beamten sicher. Der 41-Jährige kam aufgrund
seines Gesundheitszustandes in ein Krankenhaus, weitere Ermittlungen
dauern an.

Handtasche vom Rollator geklaut

Hagen (ots) – Am Dienstagnachmittag erstattete eine 84 Jahre alte
Frau eine Anzeige bei der Polizei, nachdem ihr von Unbekannten die
Handtasche vom Rollator entwendet wurde. Die Geschädigte befand sich
zwischen 11.30 Und 12.00 Uhr in einem Drogeriemarkt an der
Elberfelder Straße. Sie hatte ihre Handtasche in den Korb des
Rollators abgelegt und als sie an der Kasse einige Artikel bezahlen
wollte, musste sie feststellen, dass die schwarze Handtasche mitsamt
Portemonnaie, 150 Euro, Brille, EC-Karte und Personalausweis
verschwunden war. Sie erkundigte sich bei dem Ladendetektiv, der
anhand der Videoüberwachung angab, dass zwei Frauen die Tasche
gestohlen hatten. Die gestohlene Kreditkarte ließ die Geschädigte
sperren, Hinweise im Zusammenhang mit dem Diebstahl bitte an die 986
2066.

Anzeige und Hausverbot nach Ladendiebstahl

Hagen (ots) – Eine 33 Jahre alte Frau fiel am Dienstagabend einer
Mitarbeiterin eines Supermarktes an der Enneper Straße auf, als sie
mit mehreren Flaschen Wodka die Kasse passierte, ohne die Ware zu
bezahlen. Im Beisein der hinzugerufenen Polizei räumte die Kundin den
Diebstahl von insgesamt neun Flaschen Schnaps im Gesamtwert von 105
Euro ein. Die Waren blieben im Laden, die Geschäftsleitung sprach ihr
ein Hausverbot aus und die Beamten legten eine Anzeige geben sie vor.