Archiv der Kategorie: Wirtschaft

Sparkasse stockt Soforthilfe auf und unterstützt Vereine in Hagen und Herdecke jetzt mit 55.000 Euro

Foto: Sparkasse

Abgesagte Kulturveranstaltungen, ausgefallene Feste, geschlossene Trainingshallen und verschobene Wettkämpfe – die Corona-Pandemie hatte fast das komplette Vereinsleben zum Stillstand gebracht.

Sparkasse stockt Soforthilfe auf und unterstützt Vereine in Hagen und Herdecke jetzt mit 55.000 Euro weiterlesen

Lebensmittelverband zu Corona-Fällen in Schlachtbetrieben: Unser Fleisch ist sicher!

Im Zusammenhang mit den Meldungen über vermehrte Corona-Infizierte in Schlachtbetrieben stellen einige Medien die Sicherheit des dort verarbeiteten Fleisches in Frage. Hierzu stellt der Lebensmittelverband Deutschland eindeutig klar: Das Fleisch kann bedenkenlos verzehrt werden! Dr. Sieglinde Stähle aus der Wissenschaftliche Leitung erklärt: „Unabhängig von der Frage, wie es zu der Verbreitung des Coronavirus kommen konnte, geht es für die Verbraucherinnen und Verbraucher um die gegebene Lebensmittelsicherheit. Diese besteht unzweifelhaft. Selbst wenn in den Betrieben möglicherweise kurzfristig unwissentlich infizierte Personen beschäftigt sind oder waren, geht von dem dort gewonnenen Fleisch und den daraus hergestellten Produkten keinerlei Infektionsrisiko aus.

Lebensmittelverband zu Corona-Fällen in Schlachtbetrieben: Unser Fleisch ist sicher! weiterlesen

Verwaltungsvorstand und SIHK-Spitze tauschen sich über die Folgen der Corona-Krise aus

Trafen sich zum turnusmäßigen Austausch im Rathaus an der Volme (von links): Jan Tornow (SIHK-Fachbereichsleiter „Verkehr“), Ordnungs- und Umweltdezernent Thomas Huyeng, Thomas Haensel (SIHK-Geschäftsbereichsleiter „Berufliche Bildung“), HagenAgentur-Chef Volker Ruff, Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann, SIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Geruschkat, der Technische Beigeordnete Henning Keune, Margarita Kaufmann, Beigeordnete für Bildung, Soziales und Kultur, sowie Andreas Lux, stellvertretender SIHK-Hauptgeschäftsführer und Geschäftsbereichsleiter „Innovation, Umwelt und International“.
Foto: Linda Kolms (Stadt Hagen)
Verwaltungsvorstand und SIHK-Spitze tauschen sich über die Folgen der Corona-Krise aus weiterlesen

Neue Perspektiven für Hagener Einzelhändler

CITY-GEMEINSCHAFT UND HAGEN.BUSINESS UNTERSTÜTZEN BEI DER ENTWICKLUNG VON ONLINE-AKTIVITÄTEN

Planen die Händler-Workshops: Volker Ruff, Jörg Siegmann und Wladmir Tisch (v. l. n. r.) von HAGEN.BUSINESS. Online mit dabei sind Web-Experte Christian Ströher und Moderator Wolfgang Flüchter. Foto: HAGEN.AGENTUR

(Josephine Hillebrand Perry) HAGEN. Die Corona-Pandemie stellt für viele lokale Geschäfte eine existentielle Bedrohung dar. Daran ändern auch die aktuellen Lockerungen nur wenig.

Neue Perspektiven für Hagener Einzelhändler weiterlesen

Modehändler kritisieren Maskenpflicht scharf

Die Modehändler machen besonders die weiter in allen Bundesländern geltende Maskenpflicht für ihre anhaltenden Umsatzrückgänge verantwortlich. Neun von zehn von ihnen sagen, dass die Pflicht in Läden einen Mund-Nasenschutz zu tragen, den Kunden die Lust am Modeverkauf verleide. Das zeigt eine Umfrage der Fachzeitschrift TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe) unter mehr als 300 Geschäftsführern und Führungskräften der Branche.

Modehändler kritisieren Maskenpflicht scharf weiterlesen

Hagener Reiseverkehrskauffrau am absoluten Limit

Kaum eine Berufsgruppe die seit den vergangenen Wochen und Monaten nicht unter der Corona-Krise zu leiden hat. Durch Reisebeschränkungen und andere Corona-Schutzbestimmungen ist die Touristikbranche zum großen Teil gleich doppelt gebeutelt. Während die großen Konzerne ihre Mitarbeiter*innen in Kurzarbeit schicken und Stelleneinsparungen ankündigen, während Luftverkehrsunternehmen ihre Flotte am Boden halten müssen und selbst die größten unter ihnen derzeit am Euter der Staatlichen Hilfe ums Überleben kämpfen, sind es besonders die Reisebüros, die nicht mehr wissen wie es weiter gehen soll.

So geht es auch der Reiseverkehrskauffrau Eva Grund, die in der Hagener Frankfurter Straße seit vielen Jahren ein kleines aber feines Ein-Frau-Reisebüro betreibt. Ihre Kunden sind zufrieden, verlassen sich auf das Know-How von Eva Grund. Besonders für „Ladys“ feilt Grund interessante Angebote aus. Normaler Weise hätten sich in den vergangenen Wochen die die Kunden*innen mit Fernweh die Klinke in die Hand gegeben. Nun aber: Stillstand. Eine kurze Zeit lang können man eine solche Flaute überbrücken, sagt Eva Grund, aber nun würde es eng; sehr eng. Nicht nur, dass es derzeit keine Einnahmen gibt: Die Reiseveranstalter fordern derzeit kurzfristig und konsequent von den Reisebüros die bereits ausgezahlten Provisionen für stornierte Reisen zurück. Wo soll nach einer solchen Durststrecke, deren Ende noch nicht absehbar ist, das Geld herkommen?

Auf öffentliche Unterstützungen kann Grund derzeit nicht hoffen. Deshalb müsse sich sofort etwas in der Bundes- und Landespolitik tun, um die Reisebüros am Leben zu erhalten.

Erst vor wenigen Tagen gab es bundesweite Demos der Reiseverkehrsleute. An einer Demo in Dortmund hat sich auch Eva Grund beteiligt (Foto) um die Hagener Reisebüros zu vertreten. Mit großer Enttäuschung. „Die meisten Leute sind einfach an uns vorbei gegangen, sie haben uns registriert aber nicht unsere Not und unsere Anliegen. Auch die Politik hat sich nicht für uns interessiert“, so Grund.

„Für mich und meine Kollegen*innen drängt im Moment die Zeit, jeder Tag kann für uns das Überleben bedeuten. Jeder Tag der tatenlos verstreicht, kann unser Aus sein“ sagt Eva Grund mit Nachdruck. Deshalb hat sie sich u.a. auch an Kommunalpolitiker gewendet. Mit unterschiedlichem Erfolg: Teilweise hat sie nicht einmal eine Antwort bekommen, aber immerhin gibt es in den nächsten Tagen auch Gesprächstermine. Jeder Termin, jedes Gespräch ein Strohhalm an den sich Eva Grund klammern kann.

Neue Schaufensteraktion von Eva Grund. Foto: privat

Gerade jetzt, wo einige Reisebeschränkungen gelockert werden, wo auch die Fluggesellschaften wieder in den Startlöchern stehen, ihre Passagiere in die erholsamen Ferien zu fliegen, steckt in der Beratung der Reisebüros ein großes und neues Potential. „Wo gibt es welche Bestimmungen und Beschränkungen?“ „Wie sieht es mit dem Urlaub innerhalb Deutschlands aus?“ „Wo wird es noch attraktive und freie Angebote geben, wenn die Buchungen wieder anlaufen?“ Das sind nur einige Bereiche in denen die Reisebüros vor Ort hilfreich bei Beratung und Buchung zur Verfügung stehen. Zudem war Eva Grund in der Krise nicht untätig. Sie hat z.B. Kontakte zu Hotels geknüpft, zu denen sie direkt (ohne Reiseveranstalter) vermitteln bzw. buchen kann. Ein unverbindliches Beratungsgespräch kann sich also lohnen.

Das Schicksal und die neuen Wege für die Reisebüros und damit auch für Eva Grund ist sehr ungewiss. Die Hoffnung auf schnelle öffentliche Hilfen bleibt, aber sie müssen schnell kommen. Aber auch die von Fernweh geplagten potentiellen Kunden können helfen, in dem sie weiterhin ihre Kundentreue, ihr Vertrauen und vielleicht auch die eine oder andere Reisebuchung in die heimischen Reisebüros tragen.

Hans Leicher.

Lidl verkauft Einwegmasken zum Selbstkostenpreis

Ab dem 30. April 2020 verkauft Lidl Einwegmasken in allen rund 3.200 Filialen. Sie sind in 50er-Verpackungen für je 33 Euro erhältlich, solange der Vorrat reicht. Pro Einkauf und Kunden wird eine Packung ausgegeben. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation bietet Lidl die Vorratsverpackungen zum Selbstkostenpreis an. Übergeordnetes Ziel ist es, möglichst zügig vielen Menschen einen Zugang zu Masken zu ermöglichen. Zusätzlich zu weiteren Lieferungen von Einwegmasken wird Lidl in den nächsten Wochen weitere Mund-Nasen-Bedeckungen wie beispielsweise Stoffmasken zur Mehrfachverwendung anbieten. Insgesamt sind in der ersten Etappe 14 Millionen Einwegmasken in den Lidl-Filialen verfügbar.

Eine Bewerbung der Produkte findet nicht aktiv statt, um größere Menschenansammlungen zu vermeiden und den Schutzabstand einhalten zu können. Lidl appelliert grundsätzlich an jeden Einzelnen, verantwortungsvoll mit der aktuellen Situation umzugehen.

Corona-Krise trifft deutschen Mittelstand mit Wucht: Umsatzeinbußen von insgesamt 75 Mrd. EUR im März

Die Corona-Krise trifft den deutschen Mittelstand mit Wucht: Geschäftsschließungen, Reisebeschränkungen und Kontaktverbote führen zu Umsatzeinbrüchen, schmelzenden Liquiditätspolstern und unsicheren Geschäftsaussichten – und bedrohen die Existenz vieler kleiner und mittlerer Unternehmen, wie eine aktuelle, repräsentative Sonderbefragung von KfW Research auf Basis des KfW-Mittelstandspanels in der ersten Aprilwoche zeigt:

Corona-Krise trifft deutschen Mittelstand mit Wucht: Umsatzeinbußen von insgesamt 75 Mrd. EUR im März weiterlesen

Praktische Unterstützung in der Corona-Krise

G i r a  e r w e i t e r t   S e r v i c e l e i s t u n g e n   f ü r   B e t r i e b e   d e s   E l e k t r o f a c h h a n d w e r k s

„Virtuelles Klassenzimmer“: Im Rahmen seines Sofortprogramms für das Elektrohandwerk in der Corona-Krise bietet der Gebäudetechnikspezialist Gira unter anderem kostenfreie webbasierte Trainings und Seminare zur Weiterqualifizierung an.
(Foto: Gira)

Radevormwald:  Neun von zehn Handwerksbetrieben in Deutschland sehen nach einer Umfrage des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) von Ende März ihr Geschäft von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen.

Praktische Unterstützung in der Corona-Krise weiterlesen

„Start Up Slam“ in der Why Not Wine Bar

Hagen. Gründerleben authentisch, ungeschminkt und abseits von
Businessplänen – darum geht es beim „Startup Slam“ am Dienstag, 10.März, um 18 Uhr in der Why Not Wine Bar, Mittelstraße 4.


„Es ist wichtig der Startup Szene in Hagen durch
Veranstaltungen wie dem Startup Slam eine öffentliche
Plattform zu geben, damit sie merken: Hier passiert was
in Hagen!“ erklärt Lisa-Marie Metz, die innerhalb von
HAGEN.BUSINESS für die neue Initiative „Start Up“ verantwortlich
ist und die Eventreihe des Gründernetzwerks Südwestfalen
erstmalig in Kooperation in Hagen organisiert und umsetzt.
Unter anderem treten die Hagener Felix Schumacher (Best
Motivation) und Marc Günther (R&G Wirtschaftskanzlei GmbH)
gegeneinander an und erzählen dem Publikum ihre Gründerstory
oder Anekdoten aus ihrem Gründerleben. Derjenige, der am Ende
des Abends den lautesten Applaus des Publikums bekommt,
gewinnt.
„Nach dem offiziellen Bühnenprogramm können unsere
Gäste mit den Gründern bei Getränken und Fingerfood in
Kontakt treten und sich austauschen. Wir freuen uns, mit
dem Start Up Slam eine vielseitige Eventreihe nach
Hagen geholt zu haben, die potenzielle Gründer und
Unternehmen gleichermaßen begeistern wird.“ ergänzt
Volker Ruff, Geschäftsführer der HAGEN.AGENTUR.

Gäste sind herzlich willkommen und können sich
unter http://www.eventbrite.de zur Veranstaltung anmelden.

AKH verstärkt die Geschäftsführung

Dr. med. Andreas Schroeder wird Medizinischer Geschäftsführer

Dr. med. Andreas Schroeder verstärkt seit Monatsbeginn die Geschäftsführung am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen. Hier und im Agaplesion Bethesda Krankenhaus Wuppertal wird er in Zukunft als Medizinischer Geschäftsführer die Bereiche rund um die ärztliche und pflegerisches Versorgung verantworten. „Wir freuen uns, mit Dr. Schroeder einen versierten Arzt und Betriebswirt gleichermaßen gewonnen zu haben, der mit seiner umfangreichen Erfahrung unser Haus zukunftsweisend weiterentwickeln wird“, begrüßte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Georg Schmidt, seinen neuen Kollegen.
Dr. Schroeder absolvierte nach seinem Medizinstudium in Bochum und Straßburg bereits seine Facharztausbildung im Bereich der Inneren Medizin in einem Wuppertaler Krankenhaus. Parallel dazu studierte er Betriebswirtschaft im Fernstudium und war im Anschluss daran sechs Jahre lang bei einem konfessionellen Klinikverbund in Düsseldorf als Leitung des dortigen Patientenmanagements und des Medizincontrollings tätig. In den letzten acht Jahren arbeitete der gebürtige Wittener in der Krankenhausleitung eines Krankenhauses in Hamm. „Ich freue mich wirklich sehr, dass ich jetzt hier im Krankenhaus als Medizinischer Geschäftsführer arbeiten kann, da in dieser Position viele meiner Interessen vereint sind“, so Schroeder, der zum einen „die Medizin sehr mag“ und immer gerne als Arzt gearbeitet und den zum anderen „auch schon immer die Betriebswirtschaft interessiert“ hat, so der 45-Jährige weiter. Die enge Zusammenarbeit mit Menschen in beiden Professionen ist ein weiterer Fokus seiner Arbeit. In seiner neuen Position möchte der 45-Jährige zunächst daher vor allem die Mitarbeiter– und Patientenzufriedenheit gleichermaßen verbessern: „Dabei spielen aber auch die Qualität der Arbeit und die Wirtschaftlichkeit eine bedeutende Rolle. Dies alles dürfte insbesondere durch Optimierung der klinischen Prozesse zu erreichen sein“, so Dr. Schroeder zu seinen Zielen in Hagen und Wuppertal. Die Städte kennt er übrigens schon recht gut. Während ihm Wuppertal noch aus seiner Assistenzarztzeit vertraut ist, knüpfen ihn an Hagen eher persönliche Kontakte; nicht zuletzt feuert er regelmäßig seinen Sohn in der Jugendmannschaft von Phoenix Hagen an. So trifft man privat den sportbegeisterten Familienvater dreier Kinder im Alter von 13, 16 und 17 Jahren sowieso eher auf dem Sportplatz als am Schreibtisch an. Der bekennende Schalke-Fan und Dauerkarten-Besitzer joggt gerne, macht Krafttraining und mag Ballsportarten. Mit seiner Familie geht er zudem gern auf Reisen. Fit ist er also für die vor ihm liegenden Aufgaben, auf die er sich „freut, um gemeinsam mit Herrn Schmidt und allen anderen Mitarbeitern dafür zu sorgen, dass das AKH auch für die Zukunft gut aufgestellt ist“.

„Earth Hour 2019“ – Bei Gira gingen die Lichter aus

Kurz bevor bei Gira die Lichter ausgingen: Noch leuchteten am vergangenen Samstag die Logos des Gebäudetechnikspezialisten an seinem neuen Produktions-, Entwicklungs- und Logistikzentrum in Radevormwald. Doch wenig später schaltete das bergische Technologieunternehmen die Beleuchtung am Standort Röntgenstraße für eine Stunde komplett aus. Denn Gira beteiligte sich dieses Jahr erstmals an der weltweiten Aktion „Earth Hour“, die am 30. März 2019 von 20:30 bis 21:30 Uhr stattfand. (Foto: Knut Reinhardt/Gira)
„Earth Hour 2019“ – Bei Gira gingen die Lichter aus weiterlesen