Basketball: Rheinstars gewinnen die Playoff-Generalprobe

Für das Hauptrunden-Finale der 2. Basketball-Bundesliga ProA stand mit den Rheinstars Köln ein Gegner aus NRW auf der Agenda, der mit über 100 mitgereisten Fans starken Support mitgebracht hatte. In einer heiß umkämpften Partie hatten letztlich die Gäste den längeren Atem und schlugen die Feuervögel 86:93 (50:55). Für die Playoffs bedeutet das Ende des 30. Spieltages, dass Phoenix Hagen als Achtplatzierter am 7. April gegen RASTA Vechta in die erste Playoffrunde starten wird. Die Kölner haben sich mit dem Sieg über Hagen das Heimrecht gegen die PS Karlsruhe LIONS gesichert.

Das Personal:

Phoenix Hagen startete mit Dominik Spohr, Jonas Grof, Alex Herrera, David Godbold und Derreck Brooks in die Partie gegen die Rheinstars Köln. Verzichten musste Phoenix-Headcoach Kevin Magdowski auf Marco Hollersbacher, der sich aktuell in Heidelberg befindet, um sich auf das Albert-Schweitzer-Turnier vorzubereiten. Ohne die verletzten Topscorer Kavin Gilder-Tilbury und Dennis Heinzmann bestand die Starting-Five der Gäste aus Besnik Bekteshi, Matt Vest, Jonas Gottschalk, Maximiliam DiLeo und Keith Ramsey.

Der Spielverlauf:

Die ersten Punkte der Begegnung gingen via Jonas Gottschalk und Ex-Hagener Keith Ramsey an die Rheinstars Köln zum 0:5 (9:10 Minuten). Für Phoenix Hagen legte Alex Herrera per Freiwurf den ersten Punkt vor. Als Köln-Kapitän Maximilian DiLeo zum 1:10 traf, griff Magdowski zum Timeout. Eine weitere Minute sollte verstreichen bevor Brooks zum 3:12 verkürzte und Alex Herrera das 5:12 herstellte (6:53). Joel Aminu und David Godbold steuerten beide einen Dreier zum 13:17 (4:55) bei und als Aminu erneut zum 15:17 traf, waren auch die Kölner zu ersten Auszeit gezwungen. Die Gäste, um einen bärenstarken Jesse Morgan, zogen bis zum 20:29 davon, bevor Javon Baumann auf 22:29 verkürzte (0:45) und kurz vor der Schlusssirene auch das 24:31 herstellte.

Javon Baumann startete mit gleich zwei Treffern nacheinander zum 28:34 in den zweiten Spielabschnitt. Zwar konnte Jonas Grof seine Farben kurz darauf noch mit einem Dreier auf 32:38 heranbringen, doch die Gäste fanden wieder eine Antwort und Magdowski zog beim 32:40 (7:32) die nächste Auszeit. Kapitän Spohr verwandelte seinen ersten Dreier zum 35:40 und Derreck Brooks stellte das 37:40 her (6:20). Standesgemäß stopfte Alex Herrera zum 39:40 und brachte die Feuervögel beinahe zum Ausgleich. Das ließen die Kölner jedoch nicht zu und auch Keith Ramsey zeigte, dass er dunken kann (39:44). Bis zur Halbzeit zeigte sich auf dem Parkett die erwartete Brisanz und Härte des NRW-Duells und wurde im Halbzeitstand von 50:55 deutlich.

Die letzten zwanzig Minuten der Hauptrunde begannen mit einem Herrera-Dunk zum 52:55. Defensiv ging nun auf beiden Seiten mehr, den Rückstand konnten die Feuervögel jedoch zunächst nicht verkleinern. Die Kölner rannten, unter anderem durch 4 Punkte von Ante Gospic, bis auf 52:65 davon bevor Dominik Spohr für drei zum 55:65 (6:10) traf. Als Bekteshi für Köln das 55:68 (5:20) stoppte Magdowski die Rheinstars mit Timeout. Nach einer ganz heißen Phase setzte Dominik Spohr mit einem weiteren Dreier ein Zeichen zum 64:73 (2:39) und Rheinstars-Headcoach Denis Wucherer zog ein Timeout, aus dem die 2464 Zuschauer die Feuervögel stehend zurück begrüßten. Nachdem Alexander Foster den Gästen das 66:76 bescherte, sorgte Spohr erneut mit einem Dreier für das 69:76. Bis zum Viertelende legten beide Teams noch einmal nach – Joel Aminu sorgte für das 71:78 als Basis für den letzten Spielabschnitt.

Die Rheinstars bauten ihren Vorsprung in den ersten drei Minuten weiter aus und konnten sich bei 7:21 verbleibenden Minuten auf 73:86 absetzen. Kevin Magdowski zog seine Schützlinge noch einmal zum Timeout heran. Derreck Brooks verkürzte für Phoenix zum 76:86 (6:03) bevor die Partie über 1:30 Minuten punktelos bleiben sollte. Joel Aminu durfte durch ein Foul von Foster zwar an die Freiwurflinie, blieb jedoch erfolglos. Erst David Godbold traf bei 4:13 Minuten zum 78:86. Zwei Minuten vor Schluss (80:90) hieß es erneut Timout. Jonas Grof nutzte, gefoult von Lukas Wank, seine zwei Freiwürfe zum 82:90 (1:28) und Alex Herrera, ebenfalls von Lukas Wank gefoult, tat es ihm gleich zum 84:90 (1:25). Und auch David Godbold, der ein Foul von DiLeo zog, bewies Treffsicherheit zum 86:90 (1:01) – Auszeit Köln. Die Hagener wehrten den Kölner Angriff ab, konnten dies jedoch nicht zum punkten nutzen. 34 Sekunden vor Schluss verwandelte Jesse Morgan einen Freiwurf zum 86:91 und kurz drauf durfte auch Ex-Feuervögel Keith Ramsey noch einmal an die Freiwurflinie und stellte das 86:93-Endergebnis her.

Trainerstimme:

Phoenix-Headcoach Kevin Magdowski: „Glückwunsch an Köln zu einer beeindruckenden Leistung. Man hat im Spielverlauf nicht gemerkt, dass ihnen die Topscorer fehlten. Wir kamen nicht gut ins Spiel und wollten eigentlich noch mehr nutzen, dass Heinzmann nicht auf dem Platz stand. Das gelang teilweise gut, letztlich sind wir aber nicht gut in die Ballbewegung reingekommen. Bei Köln haben auch Spieler aus der 2. Reihe Big-Punshes getroffen. In so einem Spiel hätte man von Anfang an vorn sein müssen, um es zu gewinnen. Kölns Offensive hat bei uns für eine unorthodoxe Verteidigung gesorgt, die noch nicht playoff-würdig war.“

Die Statistik:

1. Viertel (24:31), 2. Viertel (26:24), 3. Viertel (21:23), 4. Viertel (15:15)

Rheinstars Köln – Phoenix Hagen: 86:93 (51:55)

Phoenix Hagen: Herrera (26), Spohr (14), Joel Aminu (12), Godbold (9), Grof (8), Baumann (8), Brooks (7), Lodders (2), Günther.

Rheinstars Köln: Morgan (18), Ramsey (15), Gospic (14), Wank (14), Foster (11), Bekteshi (10), Baeck (4), DiLeo (3), Gottschalk (2), Vest (2).

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Plötzlich pflegebedürftig | VIDEO

 

Pflegebedürftigkeit tritt meist unerwartet ein und stellt alle Beteiligten vor enorme Herausforderungen. In dieser Situation hilft das neue Pflegetagebuch des Sozialverband SoVD. Ein Video erklärt, was beim Pflegetagebuch zu beachten ist, um Leistungen der Pflegekasse in Anspruch zu nehmen.

Sie müssen einen neuen Pflegegrad beantragen? Dann sollten Sie sich optimal vorbereiten. Denn der Umfang der Pflegeleistungen hängt vom Grad der Pflegebedürftigkeit ab. Und die prüfen der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) oder unabhängige Gutachter, die den Hilfebedarf anhand eines Fragenkatalogs ermitteln. Deshalb ist es entscheidend, sich rechtzeitig mit der eigenen Pflegesituation auseinanderzusetzen und diese zu dokumentieren. Aus diesem Grund sollten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen ein Pflegetagebuch führen. Der SoVD hat nun ein Video veröffentlicht, das erklärt, worauf dabei zu achten ist.

Das Video erklärt im „Pencilstyle“, worum es geht. Diese Darstellungsform gewährleistet Verständlichkeit ebenso wie eine Fokussierung auf Kernbotschaften.

Der Sozialverband SoVD berät seine Mitglieder auch in Fragen der gesetzlichen Pflegeversicherung. Zum Beispiel zum Thema Pflegeleistungen.

Verbote in der Karwoche

Für den so genannten „stillen Feiertag“ Karfreitag und für den Vorabend zu Karfreitag gelten besondere Vorschriften des Feiertagsgesetzes Nordrhein-Westfalen. Darauf weist der Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen der Stadt Hagen hin. Sowohl für diejenigen, die am Gründonnerstagabend oder am Karfreitag etwas unternehmen wollen, als auch für potenzielle Veranstalter dürften die Hinweise zur Gesetzeslage von besonderem Interesse sein.

Von Gründonnerstag, 29. März, ab 18 Uhr bis Samstag, 31. März, 6 Uhr sind jegliche öffentliche Tanzveranstaltungen, sowie musikalische und sonstige unterhaltende Darbietungen jeder Art in Gaststätten und Diskotheken verboten. Von Karfreitag, 30. März, 0 Uhr, bis Karsamstag, 31. März, 6 Uhr sind keine öffentlichen Veranstaltungen erlaubt. Hierzu zählen insbesondere Märkte, gewerbliche Ausstellungen, sportliche Veranstaltungen, Leistungsshows, Zirkusaufführungen, Volksfeste, tänzerische und artistische Darbietungen, alle Unterhaltungsdarbietungen in Gaststätten und Diskotheken sowie der Betrieb von Spielhallen und Wettannahmestellen.

Darüber hinaus müssen an Karfreitag – wie an allen Sonn- und Feiertagen – auch Videotheken und Autowaschanlagen (gilt auch für die Staubsauger an Tankstellen) geschlossen bleiben. Ebenso verbietet das Feiertagsgesetz am Karfreitag Wohnungsumzüge. Gesetzlich nicht verboten sind Kunstausstellungen, Kunstführungen, Tierschauen und ähnliche Veranstaltungen, öffnen dürfen auch die Museen.

Bäckereien, Blumengeschäfte und Kioske dürfen am Ostersonntag für insgesamt fünf Stunden öffnen, müssen jedoch am Ostermontag geschlossen bleiben. Die Öffnungszeiten müssen im Eingangsbereich genau angegeben sein. Bäckereien, die darüber hinaus ein Café betreiben, dürfen das Café am Ostersonntag und Ostermontag öffnen und ihre Ware zum sofortigen Verzehr vor Ort anbieten.

Über Ausnahmen von den Bestimmungen des Feiertagsgesetzes in Nordrhein-Westfalen entscheidet die Bezirksregierung in Arnsberg. Der Fachbereich appelliert an alle Betreiber von Gaststätten, Spielhallen, Wettannahmestellen, Tanzlokalen, Diskotheken und alle anderen Veranstalter von Theater- und Musikaufführungen, sowie die sonstigen betroffenen Gewerbetreibenden, diese Verbote zu beachten.

Mit felsenfester Überzeugung in den Beruf

 

Examensfeier am Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe

Unter dem Motto „mit felsenfester Überzeugung – wir rocken das“ schlossen die zwölf Absolventen des EBIZ (Ev. Evangelisches Bildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe) ihre Ausbildungszeit ab. Nach drei Jahren abwechslungsreicher Ausbildung zwischen Theorieblöcken und 14 verschiedenen praktischen Einsätzen bei den sechs Gesellschaftern und anderen pflegerischen Einrichtungen, tragen die geprüften Azubis nun den Titel examinierte/r Gesundheits- und Krankenpfleger/in.

Patienten waschen, Infusionen anschließen, Verbände wechseln und stets ein offenes Ohr und Herz für die Bedürfnisse und Sorgen der ihnen anvertrauten Pflegebedürftigen zu haben, wurde nun endlich nach sieben erfolgreich bestandenen Prüfungen den Schülern das Examenszeugnis in einer „rockigen Feier“ überreicht.

Die Examensparty wurde vom Oberkurs des EBIZ und ihren Dozenten vorbereitet und ausgerichtet, der Helene Fischers „Atemlos“ frech auf die alltäglichen Pflegesituationen bezogen. Die Freude und die Erleichterung über das bestandene Examen war den Ex-Azubis spürbar anzumerken. Passend zum Motto brachte der Oberkurs zum Abschluss noch die Rock-Hymne „Rocking all over the world“.

Das gesamte EBIZ-Team, alle Pflegekurse und die Ev. Stiftung Volmarstein wünschen den neuen Kollegen für ihre startende Berufslaufbahn alles Gute, Gottes Segen und viel Spaß im Beruf.

Ihre Ausbildung absolvierten: Ann-Katharina Brendel, Isabelle Buchner, Rebecca Domazet, Vanessa Gloede, Daniela Göbel, Lisa-Marie Hillebrand, Nadine Knott, Ben Elias Leimbach, Lisa Nitschke, Janine Raffel, Jan Steffen und Kevin Urbaniak.

 

Monitoringsystem überwacht Standfestigkeit der Stennertbrücke in Hagen

AufbauMessanlage

Fotos: Clara Berwe

Wer krank ist, wird abgehorcht. Das gilt auch, wenn der Patient eine Brücke ist. Bei der Errichtung der Stennertbrücke in Hagen-Hohenlimburg 1959 wurden Spannstähle verwendet, die aus heutiger Sicht Defizite aufweisen und – äußerlich unbemerkt – reißen können. Daher wird an der Stennertbrücke in den kommenden Wochen ein Monitoringsystem installiert, das aus verschiedenen Sensoren besteht und den Zustand des Bauwerks rund um die Uhr überwacht.

Die Stennertbrücke wurde als eine der ersten Spannbetonbrücken in Deutschland gebaut. Zum Zeitpunkt ihrer Errichtung lagen zu der jungen Bauweise noch nicht viele Erfahrungen vor. Deshalb genügt die Brücke aus heutiger Sicht – verglichen mit der aktuellen Normsituation – vielen Anforderungen nicht. So wurde festgestellt, dass bestimmte der damals hergestellten Spannstähle unter gewissen Voraussetzungen zu Versprödung und dadurch zu Rissbildung neigen. Hierbei handelt es sich um einen chemischen Prozess, der als Spannungsrisskorrosion bezeichnet wird. Treten in den einzelnen Drähten Risse auf, sinkt die verbleibende Tragfähigkeit des betreffenden Querschnitts, wodurch sich die Standsicherheit der Brücke verringert.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat eine Handlungsanweisung im Fall von Spannungsrisskorrosion erstellt. Im Rahmen der Handlungsanweisung wurden alle gefährdeten Brücken in Hagen rechnerisch überprüft, um herauszufinden, ob sich ein Spannstahlausfall durch Rissbildung im Beton ankündigt oder nicht (Riss-vor-Bruch-Kriterium). Bilden sich keine Risse im Beton, kündigt sich nicht von außen an, ob sich im Inneren der Brücke eine Schädigung der Spannglieder entwickelt, bis das Bauwerk versagt und einstürzt. Ein gutes Erscheinungsbild der Brücke sagt in diesem Fall nichts über die tatsächlich vorhandene Standsicherheit aus.

Monitoringsystem arbeitet mit Schallsensoren
Im Fall der Stennertbrücke schafft deshalb bald das umfangreiche Monitoringsystem Abhilfe. Teil des Systems ist die Verwendung von Schallemissionssensoren. Diese sind in der Lage, Schallereignisse zu detektieren und örtlich einzugrenzen. Im Falle eines Spanngliedbruchs entsteht ein „Knall“, der durch die Sensoren eindeutig ermittelt werden kann. Durch die kontinuierliche Signalerfassung und Auswertung sind zuverlässige Aussagen zur Aktivität und zur Ortung von Schädigungsprozessen innerhalb des Bauwerks möglich.

Messverfahren in Deutschland einmalig
Die sogenannte Schallemissionsanalyse wurde zum jetzigen Zeitpunkt in Deutschland noch nicht im Sinne einer Dauermessung von Bestandsbrücken eingesetzt. Es handelt sich daher um ein Pilotprojekt. Die Technologie ist jedoch ein anerkanntes und erprobtes Messverfahren, welches zum Beispiel seit vielen Jahrzehnten in Nordamerika zur Erkennung von Drahtbrüchen zum Beispiel an Hänge- und Schrägseilbrücken verwendet wird. Auch in der Schweiz wurde bereits ein Brückenbauwerk hinsichtlich der Gefährdung durch Spannungsrisskorrosion erfolgreich überwacht.

Zusätzlich zu den Schallemissionssensoren kommt zur weiteren Informationsgewinnung und Absicherung häufig angewandte und bewährte Sensortechnik zum Einsatz: Neigungssensoren stellen Überbauverformungen infolge von Biegerissbildung fest. Die Dehnungssensoren liefern Informationen über den Fahrzeugverkehr – zum Beispiel Größe und Häufigkeit schwerer LKW-Überfahrten. Die Temperatursensoren erfassen die Umgebungs- und Bauwerkstemperaturen. Insgesamt werden rund 120 Sensoren flächendeckend an dem Bauwerk installiert. In Kombination mit den weiterhin durchgeführten Prüfungen entsteht so ein ganzheitliches Konzept, um zuverlässige Informationen zu gewinnen und den tatsächlichen Zustand sowie die Standsicherheit der Stennertbrücke zu bewerten.

Brückensperrung für Testfahrten
Die Marx Krontal GmbH hat im Auftrag des Wirtschaftsbetriebs Hagen (WBH) die Ausführungsplanung des Monitoringsystems weitestgehend abgeschlossen. Die Installation erfolgt im April 2018. Zum jetzigen Zeitpunkt werden vier Wochen zur Installation des Systems veranschlagt. Nach Inbetriebnahme muss das Gesamtsystem kalibriert werden. Ein wesentlicher Teil der Kalibrierung und Einrichtung des Systems ist unter anderem die Durchführung von Testüberfahrten. Hierfür muss das Bauwerk an einem Samstag für den Verkehr gesperrt werden. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Köln kommt als Hauptrunden-Endgegner

Der Einzug in die Playoffs steht bereits seit knapp zwei Wochen fest, doch am Samstag müssen sich die Feuervögel mit den Rheinstars Köln noch einmal einem bärenstarken Gegner in der Hauptrunde stellen. Wenn um 19.30 Uhr Sprungball in der Arena am Ischeland ist, wird den Zuschauern auch das letzte NRW-Duell der Saison geboten – Phoenix Hagen konnte die bisherigen drei (2x Paderborn, 1x Köln) für sich entscheiden.

Fehlen wird den Feuervögeln am Samstag Youngster Marco Hollersbacher.  Der 17-jährige ist seit Montag in Heidelberg um sich auf das renommierte Albert-Schweitzer-Turnier vorzubereiten. „Das ist eine große Auszeichnung für Marco und unsere Jugendarbeit“, freut sich Phoenix Headcoach Kevin Magdowski über den Erfolg seines jüngsten Schützlings. Der restliche Phoenix-Kader erfreut sich jedoch bester Gesundheit und wird am Samstag auf dem Parkett stehen können.

Die Kölner haben, angeführt von Kapitän Maximilian DiLeo, der sein Team in 28 Spielen durchschnittlich mit 5,6 Punkten und 2,8 Rebounds unterstützt hat, auch einen alten Hagener Bekannten im Gepäck. US-Center Keith Ramsey war von 2013 bis 2015 im Phoenix-Dress auf Körbejagd und machte zuletzt Station bei Hapoel Nikosia in Zypern, bevor er letzten Sommer zu den Rheinstars wechselte. Für Köln machte Ramsey  in 29, und somit allen Partien der Saison, im Schnitt 9,7 Punkte, sorgte für 3,1 Assists und holte 6,2 Rebounds. Ebenfalls kein Spiel der Saison verpasste Kölns Topscorer, der Power Forward Kavin Gilder-Tilbury (13,6 Punkte, 4,6 Rebounds 2,3 Assists).

Phoenix-Headcoach Kevin Magdowski: „Die Brisanz, wenn sich zwei NRW-Teams gegenüber stehen, ist immer ein wenig höher als sonst. Da brennt auch das Publikum noch mehr als sowieso schon. Wir müssen am Samstag unseren theoretischen physischen Vorsprung, unter anderem gegen einen Keith Ramsey, der sicherlich einer der wichtigsten Spieler von Köln ist, ausspielen. Die Jungs haben im Hinterkopf, dass jetzt nur noch große Spiele anstehen, das hat natürlich etwas Nervösität und Anspannung zufolge, belebt uns aber auch durchaus positiv.“

Hagen Aktiv: Fußballabteilung von Fortuna Hagen kann gerettet werden

(Hagen Aktiv) >>Die Ratsfraktion Hagen Aktiv beabsichtigt, das Thema Klutert-Sportplatz in der nächsten Sitzung des Sport- und Freizeitausschusses auf die Tagesordnung setzen zu lassen. In der Lokalpresse war bereits mehrfach berichtet worden, dass die Fußballabteilung von Fortuna Hagen vor dem Aus stehe, sollten sich weder eine Ertüchtigung des Platzes nebst Sanierung der Umkleiden noch der bereits geplante Umzug in die Bezirkssportanlage Haspe und Neubau eines Vereinsheims realisieren lassen. Der Sportplatz ist inzwischen in einem derart maroden Zustand, dass in den Wintermonaten Trainings- und Spielbetrieb nicht mehr möglich sind. Allein in dieser Saison sind nach Auskunft des Vereins 30 Meisterschaftsspiele ausgefallen, die auch nicht mehr nachgeholt werden können.

Hier muss dringend etwas passieren“, so Michael Gronwald, sportpolitischer Sprecher der Fraktion Hagen Aktiv. „Für uns sind verschiedene Modelle denkbar. So könnte die HEG den Sportplatz erwerben und das neue Vereinsheim aus den Überschüssen finanzieren, die bei Übernahme und Neuvermarktung des Klutert-Sportplatzes entstehen. Dasselbe Modell wird schon bei der Errichtung des neuen Vereinsheims für Hagen 11 in der Bezirkssportanlage Haßley genutzt“.

Allerdings setze diese Variante voraus, dass tatsächlich auch Überschüsse erwirtschaftet würden, so Gronwald weiter. „Alternativ können wir uns auch vorstellen, für den Neubau Mittel der Sportpauschale zu verwenden. In beiden Fällen bedarf es einer politischen Mehrheit, dazu werde ich in den nächsten Tagen bis zur Sitzung am 18. April intensive Gespräche führen“.

Die Kinder und auch ihre Eltern brauchten jetzt Planungssicherheit. Aufgrund der ungewissen Lage spielen viele Eltern mit dem Gedanken, ihre Kinder in anderen Vereinen anzumelden, wie Gronwald aus Gesprächen mit Eltern und Verantwortlichen von Fortuna Hagen weiß. „Der Verein leistet seit vielen Jahrzehnten hervorragende Jugendarbeit. In den zehn Jugendmannschaften trainieren über 200 Kinder, viele mit Migrationshintergrund, wichtiger Baustein einer erfolgreichen Integration“. Diese Arbeit dürfe, so Gronwald abschließend, nicht gefährdet werden.<<

Marcus Weichert wechselt auf den Chefposten in Bergisch Gladbach

Vorübergehende Leitung beider Agenturen

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen, Marcus
Weichert, wird zum 1. April Chef der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach.
Er folgt Stefan Krause, der bereits im Februar die Leitung der Arbeitsagentur
Bonn übernommen hat. Für eine Übergangszeit wird Weichert die Agenturen
sowohl in Hagen als auch in Bergisch Gladbach leiten, bis die Nachfolge an
der Volme geklärt ist.

„Die Veränderungen in der Arbeitswelt, Fachkräftebedarfe, Langzeitarbeitslosigkeit –
das sind nur einige der aktuellen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt, die derzeit
im Fokus stehen. Und die in einer Flächenagentur wie Bergisch Gladbach mit
zwei Kreisen mit 21 Kommunen und einer kreisfreien Stadt, von ländlich geprägt bis
urban, noch einmal ganz andere Aspekte beinhalten als in der Agentur für Arbeit
Hagen mit der Stadt Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis mit neun Gemeinden“, so
Weichert. Er setzt hierbei auf eine intensive Kooperation mit Netzwerkpartnern wie
Arbeitgebern, Gewerkschaften sowie Kammern, Verbänden und Kommunen.
Gerade die Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern liegt Weichert am Herzen: „Mit
unserer Arbeit erhöhen wir für unsere Kundinnen und Kunden die Chancen auf einen
Arbeitsplatz.“

In seine Zeit in Hagen fielen unter anderem die Gründung des gemeinsamen Arbeitgeber-Services mit dem Jobcenter und jüngst die Eröffnung der Jugendberufsagentur. Die allgemeine Kundenzufriedenheit konnte gesteigert werden.

„Der Weggang aus Hagen fällt mir nicht leicht, aber ich bleibe meiner alten Agentur
als ´Doppelagent´ ja noch eine Zeitlang erhalten“, so Weichert weiter. „Auch freue
ich mich besonders auf den Business Talk am 19. April, zu dem wir viele Unternehmer
eingeladen haben, die ich auf jeden Fall persönlich begrüßen werde.“

A45: Nur ein Fahrstreifen im Bereich des Autobahnkreuzes Hagen

(straßen.nrw). Ab Mittwoch (28.3.) wird es eng auf der A45 im Bereich des Autobahnkreuzes Hagen in Fahrtrichtung Frankfurt. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen muss aufgrund von Reparaturarbeiten am Fahrbahnübergang einer Behelfsbrücke zwei Spuren in Fahrtrichtung Frankfurt sperren. Diese Übergänge zwischen Fahrbahn und Brücke sind Metallkonstruktionen, die das Ausdehnen der Brücke je nach Umgebungstemperatur sicher gewährleisten. Die Arbeiten beginnen am Mittwoch (28.3.) gegen 21 Uhr und werden voraussichtlich am Donnerstag (29.3.) um 5 Uhr beendet sein.

Im Einsatz: Feuerwehrwagen kollidiert mit PKW

Hagen. Auf der Fahrt zu einem Einsatz ist am Mittwoch gegen
13.05 Uhr ein Rüstwagen der Feuerwehr mit einem Pkw zusammengestoßen.
Ein 57 Jahre alter Feuerwehrmann befuhr mit dem Lkw mit
Sondersignalen (Blaulicht und Martinshorn) den Bergischen Ring in
Richtung Märkischer Ring. Auf der beampelten Kreuzung mit der
Hochstraße befand sich eine 49 Jahre alte Skoda-Fahrerin auf dem Weg
in Richtung Oberhagen. Der Rüstwagen prallte mit hoher Wucht in die
Beifahrerseite des Pkws. Ein ebenfalls im Einsatz befindlicher
Rettungswagen übernahm die erste medizinische Versorgung der
Verletzten. Im Anschluss kam die 49-Jährige Frau vorsorglich zur
stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Pkw war nicht mehr
fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden liegt
bei etwa 15000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme kam es zu
erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

RTW-Angreifer: Tatverdächtiger ermittelt

Iserlohn. Zwischenzeitlich sind mehrere Hinweise aus der Bevölkerung
eingegangen. Die Ermittlungen haben einen Tatverdacht gegen einen
39-jährigen Iserlohner ergeben. Die Identität des Mittäters ist noch
unbekannt. Er wird weiterhin gesucht. Der Unbekannte wird wie folgt
beschrieben:

Männlich, circa 35 Jahre alt, Kopf und Bart kurz rasiert, dunkle
Stoppeln sichtbar, schmale Augen, dunkler Pullover.

Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter 02371/9199-0 entgegen.

Landrat genehmigt Haushaltssatzung 2018

 

Wetter (Ruhr). Eine Nachricht, die man gern vernimmt: Landrat Olaf Schade hat die Haushaltssatzung 2018 der Stadt Wetter (Ruhr) genehmigt. Ein entsprechendes Schreiben ging am Dienstag im Rathaus ein. Der Rat hatte in der Sitzung am 14. Dezember 2017 mit breiter Mehrheit die Haushaltssatzung 2018 sowie das Haushaltssicherungskonzept 2018-2022 beschlossen. „Das ist eine wichtige und positive Nachricht für Wetter“, freut sich Bürgermeister Frank Hasenberg über die Mitteilung aus Schwelm. „Damit können wir wichtige Maßnahmen und Investitionen für die Bürgerinnen und Bürger uneingeschränkt auf den Weg bringen.“ Die nun genehmigte Haushaltssatzung steht für eine positive Zukunftsentwicklung der Stadt Wetter.

 

Ausgebrochene Rinder mussten getötet werden – zwei sind noch unterwegs

Werne. Am heutigen Morgen informierte die 34jährige
Tierbesitzerin um 07.44 Uhr die Polizei, weil mehrere Gallowayrinder
aus einem Stall im Bereich Capeller Straße ausgebrochen und
davongelaufen waren. Als es auch mit polizeilicher Hilfe nicht
gelang, die Tiere auf eine Weide oder wieder zurück zu treiben,
wurden Feuerwehr, Ordnungsbehörde und Kreisveterinäramt hinzu
gezogen. Auch nach mehreren Stunden der Bemühungen konnten die Tiere
nicht eingefangen oder mit einem Narkosegewehr betäubt werden.
Letztlich mussten fünf Rinder gegen 14.30 Uhr bis 15 Uhr mit der
Hilfe eines Jägers getötet werden, weil sie nicht eingefangen werden
konnten und jederzeit zu befürchten war, dass sie auf die
verhältnismäßig stark und schnell befahrene Landstraße laufen
könnten.

Zwei weitere Rinder konnten bis jetzt, auch mit der Hilfe eines
Polizeihubschraubers, nicht wieder lokalisiert oder eingefangen
werden. Insofern bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung,
falls die Tiere irgendwo gesichtet werden.

Der Polizeibericht

Ladendiebin wird gesucht – Festnahme erfolgt

Hagen (ots) – Am Dienstag, 27.03.2018, kam es zu einer Festnahme
nach einem Ladendiebstahl. Gegen 15:30 Uhr beobachtete ein
Ladendetektiv in der Innenstadt eine Frau (58). In einem
Bekleidungsgeschäft nahm sie diverse Anziehsachen mit in eine Kabine.
In dieser hielt sie sich auffällig lange auf. Anschließend kam sie
mit einer ausgebeulten Jacke wieder heraus. Sie verließ das Geschäft,
ohne etwas zu bezahlen. Der Detektiv hielt die Frau auf und rief die
Polizei. Schnell stand fest, dass eine Tasche unter der Jacke trug.
Diese war präpariert, um Alarmsicherungen zu umgehen. In ihr befand
sich Ware im Wert von fast 600 Euro. Die bereits durch zwei
Staatsanwaltschaften Gesuchte wurde festgenommen. Die „Klautüte“
stellten die Beamten sicher. Die Ermittlungen dauern an.

Unfall unter Alkoholeinwirkung

Hagen (ots) – Erhebliche Folgen kommen auf eine Autofahrerin zu,
die am Dienstagabend betrunken einen Unfall verursacht hatte. Gegen
19.45 Uhr befuhr ein 71 Jahre alter Seat-Fahrer die Kapellenstraße in
Richtung Fritz-Reuter-Straße. Unvermittelt setzte eine 55 Jahre alte
Toyota-Fahrerin rückwärts aus einer Einfahrt auf die Fahrbahn und es
kam zu einer leichten Berührung der Fahrzeuge. Schon im ersten
Gespräch bemerkten sowohl der Seat-Fahrer als auch ein unbeteiligter
Zeuge, der sich als Fußgänger an der Unfallstelle aufgehalten hatte,
dass die 55-Jährige augenscheinlich alkoholisiert war. Bei den
hinzugezogenen Polizeibeamten führte sie einen Vortest durch, der
deutlich positiv ausfiel. Die Toyota-Fahrerin musste mit zur
Blutprobe, sie ist ihren Führerschein los und die Polizisten legten
eine Anzeige vor.

Zwei Auffahrunfälle mit je einer Leichtverletzten und hohem
Sachschaden

Hagen (ots) – Hoher Sachschaden entstand am Dienstagnachmittag bei
einem Auffahrunfall am Graf-von-Galen-Ring. Gegen 17.30 Uhr fuhren
zwei VW-Transporter hintereinander in Richtung Altenhagen. Zu spät
erkannte ein 32 Jahre alter Fahrer, dass der Wagen vor ihm, gesteuert
von einem 49-Jährigen, verkehrsbedingt anhalten musste. Er prallte
mit Wucht ins Heck des Vordermanns und durch den Aufprall verletzte
sich die ebenfalls 49 Jahre alte Beifahrerin im vorderen Wagen
leicht. Während Frau angab, nach der Unfallaufnahme einen Arzt
aufsuchen zu wollen, musste ein Abschleppwagen das verursachende
Fahrzeug abschleppen. Der Gesamtschaden liegt über 20000 Euro.
Während der Unfallaufnahme kam es zu leichten
Verkehrsbeeinträchtigungen. Fast identisch war der Unfallhergang gute
zwei Stunden zuvor an der Wehringhauser Straße. Auch da musste ein 31
Jahre alter Autofahrer mit Fahrtrichtung Zentrum seinen Audi
verkehrsbedingt anhalten und ein nachfolgender 54-jähriger
Mercedes-Fahrer prallte ihm mit Wucht ins Heck. Die 33-jährige
Beifahrerin in dem Audi verletzte sich leicht und wollte einen Arzt
aufsuchen. Der Schaden liegt ebenfalls bei 20000 Euro, der Mercedes
musste abgeschleppt werden.

Ladendiebe festgenommen

Hagen (ots) – Zwei junge Männer, 19 und 22 Jahre alt, hielten sich
am Dienstagnachmittag in einem Sportgeschäft an der Weststraße auf
und ein aufmerksamer Ladendetektiv befand sich gerade in ihrer Nähe,
als sich die beiden darüber unterhielten welche Jacken sie „mitgehen
lassen“ würden. Im Anschluss konnte der Zeuge beobachten, wie die
beiden zwei Daunenjacken mit in eine Umkleidekabine nahmen und wenig
später wieder herauskamen. Die Kleidungsstücke konnte der Detektiv
nicht mehr sehen, allerdings war eine Tasche nun sichtbar gefüllt und
vor dem Geschäft sprach er die beiden Verdächtigen an. Schnell
stellte sich heraus, dass es sich um eine präparierte „Klautasche“
handelte, die von den hinzugerufenen Polizisten sichergestellt wurde.
Die beiden Männer verbrachten die Nacht zu Mittwoch im
Polizeigewahrsam. Der 19-Jährige konnte nach seiner Vernehmung durch
die Kripo seinen Weg fortsetzen. Sein Kumpan war bereits wiederholt
durch Eigentumsdelikte in Erscheinung getreten, er wird in
Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft mit dem Ziel der Festnahme
einem Richter vorgeführt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Wetter- Fußgänger wird leicht verletzt

Wetter. Am 27.03.2018, um 13:00 Uhr, fuhr eine 57-jährige
Frau aus Wetter mit ihrem Toyota, aus Wetter kommend, auf der
Osterfeldstraße. In Höhe der Hausnummer 35 stieß sie mit einem
Fußgänger zusammen, der rechtsseitig der Fahrbahn stand. Der
22-jährige Wetteraner verletzte sich leicht, wollte sich aber
selbstständig in ärztliche Behandlung begeben.

Präsenzsteigerung in der Innenstadt

Lüdenscheid. Zuletzt war das subjektive Sicherheitsgefühl der Lüdenscheider
Bevölkerung immer wieder Gesprächsthema. Dieses Gefühl nimmt die
Polizei ernst. Neben der Einsatzbewältigung und Verkehrsüberwachung
ist die Polizei an den entsprechenden Punkten in der Innenstadt so
oft wie möglich präsent und schreitet nötigenfalls konsequent ein.

Zur Unterstützung hatten die Lüdenscheider Polizeibeamtinnen und
-beamten am heutigen Tag zusätzliche Beamte aus der 9. Hundertschaft
der Bereitschaftspolizei Wuppertal angefordert und eingesetzt.
Hauptaugenmerk: die Lüdenscheider Innenstadt, insbesondere der
Wochenmarkt in der Woche vor Ostern.

Durch Doppelstreifen und Basispunkte auf dem Wochenmarkt sowie im
Stern-Center sollte bei niedriger Einschreitschwelle nicht nur
Präsenz gezeigt, sondern auch gegen aggressive Bettelei und
potentielle Handtaschendiebe eingeschritten werden. Insgesamt wurden,
neben dutzenden Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern, rund zehn
verdächtige Personen kontrolliert. Straftaten oder
Ordnungswidrigkeiten sind bislang nicht bekannt geworden.

Vergleichbare Einsätze und Maßnahmen wird es auch weiterhin geben.
Die Polizei animiert alle Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe benötigen
oder Verdächtiges sehen, sofort den Notruf 110 zu wählen und die
Beobachtungen zu schildern.

A 45: Lkw-Fahrer überfährt Schutzplanke 300 Liter Diesel ausgelaufen

Am Mittwochmorgen kam ein Bielefelder um 4.10 Uhr mit
seinem Lkw auf der A 45 Richtung Dortmund von der Fahrbahn ab und
überfuhr etwa 50 Meter Schutzplanke. Dabei wurde der Kraftstofftank
aufgerissen.

Ersten Angaben des 59-Jährigen zufolge ist er beim Fahren
eingeschlafen. Er kam auf der A45 zwischen AS Freudenberg und Kreuz
Olpe-Süd nach rechts von der Fahrbahn ab und überfuhr dort eine
Schutzplanke. Etwa 300 Liter Dieselkraftstoff ergoss sich auf einer
Länge von 350 Metern über die gesamte Fahrbahn. Die Umweltbehörde hat
weitere Maßnahmen veranlasst.

Die Autobahn wurde bis 10 Uhr gesperrt, der Verkehr umgeleitet. Es
entstand ein Stau von 15 Kilometern Länge. Der Führerschein des
Lkw-Fahrers wurde beschlagnahmt.

Tresor aus Firma gestohlen

 

Hagen. In der Nacht von Montag auf Dienstag
kam es zu einem Einbruch am Konrad-Adenauer Ring. Vermutlich schlugen
die Täter zwischen 21:00 Uhr und 07:00 Uhr zu. Sie hebelten das
Fenster eines Garagentors und anschließend eine Schiebetür auf. Der
Schaden beläuft sich auf zirka 2.000 Euro. Nachdem sie die Räume
durchsucht hatten, gelang es ihnen einen Tresor zu stehlen. Darin
befanden sich Bargeld, Bankkarten und elektronische Geräte. Wie die
Täter mit dem Tresor entkamen, ist noch unklar. Die Kripo sucht jetzt
nach Zeugen. Hinweise, insbesondere zu verdächtigen Fahrzeugen,
werden unter 02331 986 2066 entgegen genommen.

Ehrenamtliche Willkommens-besucherinnen gesucht

Der Kinderschutzbund besucht schon seit vielen Jahren Eltern in den ersten Lebensmonaten des Babys, um sie mit Tipps und Informationen zu versorgen. Der Informationsbedarf bei den Eltern ist oft groß und die Willkommensbesucherin kann weiterhelfen, wenn die Eltern eine Krabbelgruppe suchen oder wissen wollen, wo es ein Babyschwimmangebot gibt. Auch wenn die Eltern Hilfe bei Anträgen oder Unterstützung in Erziehungsfragen benötigen, weiß die Willkommensbesucherin, wo es in der Nähe Unterstützungsmöglichkeiten gibt. Sie kann die Eltern ermutigen, Angebote in Anspruch zu nehmen oder auch erste Kontakte zu Beratungsstellen vermitteln.

Neben einer Tasche mit reichlich Infomaterial bringen die Willkommensbesucherinnen den Familien immer auch ein kleines Geschenk für den neuen Erdenbürger mit, was natürlich bei den Familien gut ankommt.

Der Kinderschutzbund freut sich über engagierte Frauen, die Einfühlungsvermögen besitzen und Freude am Kontakt mit jungen Familien haben. Wer Interesse an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit hat, ist herzlich eingeladen zu einem Informationsgespräch

am       Montag, 09.04. 2018

um       17.00 Uhr

im        Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstr. 20, 58095 Hagen-Mitte

Frau Ulla Peveling, Dipl. Pädagogin und Koordinatorin für die Willkommensbesuche, wird an diesem Abend für alle Fragen rund um das Thema Willkommensbesuche zur Verfügung stehen. Voranmeldungen werden erbeten. Weitere Informationen können Sie gern unter Telefon 02331/3860890 oder hilfe@kinderschutzbund-hagen.de erhalten.

 

Stadtmarketing für Wetter e.V.  – Infobüro geschlossen

Ab Dienstag, 3. April bis einschließlich Montag, 23. April ist das Info-Büro des Stadtmarketing für Wetter e.V. urlaubsbedingt nicht besetzt.

Besucher können jedoch zu den Öffnungszeiten des AVU-Treffpunkts weiterhin Informationsmaterial über Veranstaltungen sowie Wander- und Radfahrkarten über Wetter und naher Umgebung erhalten. In dringenden Fällen steht Rainer Zimmermann (Wirtschaftsförderung – Stadt Wetter) telefonisch unter der Rufnummer 02335 840-182 zur Verfügung.

Vortrag über das Massenaussterben im Hasselbachtal

Zu einem Vortrag von Diplom-Geologin Antje Selter über das Massenaussterben im Hasselbachtal laden die Stadtbücherei und die Volkshochschule Hagen im Rahmen der Reihe Hagen <w>örtlich für Donnerstag, 19. April, ab 18 Uhr in die Stadtbücherei auf der Springe ein.

Was können wir aus den vergangenen Fällen von Massenaussterben auf dieser Erde bezüglich unserer jetzigen Klimaveränderungen lernen? Was sind die möglichen Folgen für die Menschheit – für jeden einzelnen Menschen? Können wir etwas dagegen unternehmen? Ist dies von unserer Politik überhaupt gewollt? Denken wir zu kurzfristig und nicht an die nachfolgenden Generationen?

Der Aufschluss im Hasselbachtal in Hagen-Hohenlimburg mag für den Betrachter recht unscheinbar aussehen. Diese wissenschaftlich bedeutende Devon-Karbon-Grenze ist aufgrund der Geländebeschaffenheit schwer zu erreichen. Und somit bleibt die sehr dünne schwarze Schicht, die ein globales Aussterben von rund 50 Prozent aller Lebewesen vor 358 Millionen Jahren dokumentiert, dem Betrachter aus der Ferne verborgen. Aber es ist nicht die visuelle Betrachtung von Bedeutung, sondern die Tatsache, dass es in unserer Erdgeschichte mehrfach Klimaveränderungen gab, die ein verheerendes Massenaussterben zur Folge hatten.

Der Vortrag soll nach der geologischen Erläuterung zu der Thematik zu einer Diskussion über unseren Klimawandel beitragen. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Seite www.vhs-hagen.de oder unter Telefon 02331/207-3622.

Verbote in der Karwoche

Für den so genannten „stillen Feiertag“ Karfreitag und für den Vorabend zu Karfreitag gelten besondere Vorschriften des Feiertagsgesetzes Nordrhein-Westfalen. Darauf weist der Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen der Stadt Hagen hin. Sowohl für diejenigen, die am Gründonnerstagabend oder am Karfreitag etwas unternehmen wollen, als auch für potenzielle Veranstalter dürften die Hinweise zur Gesetzeslage von besonderem Interesse sein.

Von Gründonnerstag, 29. März, ab 18 Uhr bis Samstag, 31. März, 6 Uhr sind jegliche öffentliche Tanzveranstaltungen, sowie musikalische und sonstige unterhaltende Darbietungen jeder Art in Gaststätten und Diskotheken verboten. Von Karfreitag, 30. März, 0 Uhr, bis Karsamstag, 31. März, 6 Uhr sind keine öffentlichen Veranstaltungen erlaubt. Hierzu zählen insbesondere Märkte, gewerbliche Ausstellungen, sportliche Veranstaltungen, Leistungsshows, Zirkusaufführungen, Volksfeste, tänzerische und artistische Darbietungen, alle Unterhaltungsdarbietungen in Gaststätten und Diskotheken sowie der Betrieb von Spielhallen und Wettannahmestellen.

Darüber hinaus müssen an Karfreitag – wie an allen Sonn- und Feiertagen – auch Videotheken und Autowaschanlagen (gilt auch für die Staubsauger an Tankstellen) geschlossen bleiben. Ebenso verbietet das Feiertagsgesetz am Karfreitag Wohnungsumzüge. Gesetzlich nicht verboten sind Kunstausstellungen, Kunstführungen, Tierschauen und ähnliche Veranstaltungen, öffnen dürfen auch die Museen.

Bäckereien, Blumengeschäfte und Kioske dürfen am Ostersonntag für insgesamt fünf Stunden öffnen, müssen jedoch am Ostermontag geschlossen bleiben. Die Öffnungszeiten müssen im Eingangsbereich genau angegeben sein. Bäckereien, die darüber hinaus ein Café betreiben, dürfen das Café am Ostersonntag und Ostermontag öffnen und ihre Ware zum sofortigen Verzehr vor Ort anbieten.

Über Ausnahmen von den Bestimmungen des Feiertagsgesetzes in Nordrhein-Westfalen entscheidet die Bezirksregierung in Arnsberg. Der Fachbereich appelliert an alle Betreiber von Gaststätten, Spielhallen, Wettannahmestellen, Tanzlokalen, Diskotheken und alle anderen Veranstalter von Theater- und Musikaufführungen, sowie die sonstigen betroffenen Gewerbetreibenden, diese Verbote zu beachten.

Volkshochschule: Vortrag zur Patientenverfügung

Ein Vortrag der Volkshochschule Hagen zum Thema Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung findet am Dienstag, 10. April, von 18 bis 19.30 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, statt. Der Referent Sascha Meinhardt ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und erläutert die zu entscheidenden Punkte anhand vieler anschaulicher Beispiele.

Die Patientenverfügung soll eine Vorbereitung für einen medizinischen Notfall darstellen, bei dem der Patient momentan oder dauerhaft selbst nicht mehr in der Lage ist, seinen Willen zu äußern. Die Vorsorgevollmacht dient der Regelung und Ordnung der finanziellen Verhältnisse und bestehender oder noch einzugehender Vertragsverhältnisse, die aufgrund von Krankheit oder Pflegebedürftigkeit nicht mehr selbst, sondern durch Vertreter erledigt werden müssen. Die Betreuungsverfügung verhindert, dass im Betreuungsfall ein fremder Dritter die Betreuung übernimmt. Im Rahmen des Vortrags kann keine individuelle Rechtsberatung erfolgen.

Der Eintritt beträgt 12 Euro. Die Volkshochschule bittet um Anmeldung unter Kursnummer 1908. Informationen hierzu erhalten Interessierte auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam unter Telefon 02331/207-3622.

Wohnungsbrand in Bochum-Heide – eine Person lebensgefährlich verletzt

Dramatische Szenen am späten Dienstagabend in Bochum Heide. Bei einem Wohnungsbrand in Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Bochumer Straße wurde eine Person lebensgefährlich verletzt, drei weitere wurden leicht verletzt und auch ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten leicht.

„Hier im Haus brennt alles, eine Frau ist schon aus dem Fenster gesprungen“ und „kommen sie schnell, hier brennt eine Wohnung“, so lauteten zwei von mehreren Notrufen, die die Feuerwehrleitstelle um 22.39 Uhr am Dienstagabend erreichten. Aufgrund der dramatischen Meldungen wurden umgehend zwei Löschzüge sowie Einheiten des Rettungsdienstes zur Bochumer Sraße alarmiert. Als der Löschzug der Feuerwache Wattenscheid nur wenige Minuten später am Einsatzort eintrafen, bot sich den Einsatzkräften eine dramatische Situation. In einer Dachgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses brannte ein Zimmer in voller Ausdehnung, eine Frau war bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus einem Fenster dieser Wohnung gesprungen und lag lebensgefährlich verletzt hinter dem Haus. In der Brandwohnung wurde eine weitere Person vermutet und auch viele der übrigen Bewohner des Hauses waren noch in ihren Wohnungen. Eine Frau erlitt beim Versuch in die Brandwohung zu gelangen, um der Bewohnerin zu helfen, eine Rauchvergiftung. Auch zwei weitere Bewohner atmeten beim Fluchtversuch aus dem Haus Brandrauch ein und wurden dadurch leicht verletzt.

Sofort nach dem Eintreffen wurde die lebensgefährlich verletzte Frau durch Rettungsdienstkräfte und einen Notarzt versorgt und zwei Trupps unter Atemschutz gingen in die Brandwohnung vor, um nach der vermissten Person zu suchen. Außerdem wurden zwei Drehleitern auf der Rückseite des Hauses in Stellung gebracht. Parallel dazu wurden alle Bewohner des betroffenen Hauses sowie des direkt angrenzenden Hauses evakuiert und zunächst im Vorraum einer Sparkasse, später in einer Straßenbahn der Bogestra durch Rettungsdienstkräfte und einen Seelsorger betreut.

In der Brandwohnung konnten die vorgehenden Trupps glücklicherweise keine weitere Person auffinden. Ein zunächst vermisster Mann meldete sich im Einsatzverlauf wohlbehalten bei den Einsatzkräften.

Der Brand in der Wohnung konnte durch ein Strahlrohr im Innenangriff sowie über ein Wenderohr einer Drehleiter innerhalb von 30 Minunten unter Kontrolle gebracht werden. Eine Brandausbreitung auf weitere Wohnungen und das Nachbarhaus konnte verhindert werden. Um sämtliche Brandnester ablöschen zu können, mussten Teile der Dachkonstruktion entfernt werden. Diese Maßnahmen zogen sich über mehrere Stunden hin.

Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte vor Ort, wobei die Berufsfeuerwehr durch die Löscheinheit Heide der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt wurde. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten leicht.

Die Brandwohnung wurde durch das Feuer komplett zerstört. Durch die Stadtwerke wurde das Gebäude vom Stromnetz getrennt. Die übrigen Wohungen des Hauses konnten nach Abschluss der Löscharbeiten wieder betreten werden.

Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Vortrag zum Thema Vorsorgevollmacht in der Stadtbücherei

Hagen. Rund um das Thema Vorsorgevollmacht hält Anke Dollberg von der Betreuungsstelle der Stadt Hagen einen kostenlosen Vortrag für alle Interessierten in der Stadtbücherei auf der Springe am Montag, 9. April, um 17 Uhr.

Wer durch einen Unfall in die Lage gerät, keine eigenen Entscheidungen mehr treffen zu können, kann mit einer Vorsorgevollmacht Kinder und Angehörige beauftragen, im eigenen Willen zu handeln. Was Vollmachtgeber und Bevollmächtigte dabei beachten müssen, erklärt Anke Dollberg und steht für Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung für die einstündige Veranstaltung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591.

Märkische Bank spendet 600 Euro an Bahnhofsmission

Hagen. Vor gut einem Jahr, am 9. März 2017, konnte die Märkische
Bank auf ihre Gründung vor 120 Jahren in Hagen-Boele zurückblicken.
Anlässlich dieses Jubiläums führte die Bank im zurückliegenden September
einen historischen Jahrmarkt auf dem Theaterplatz in Hagen
durch. Der Erlös aus dem Verkauf der Wertmarken in diesem Zusammenhang
spendete die Märkische Bank nun an die Bahnhofsmission
Hagen. Stattliche 600 Euro konnten zusammengetragen werden!
Unter dem Motto „Nächste Hilfe: Bahnhofsmission“ kümmert sich ein
Team von Ehrenamtlichen unter der hauptamtlichen Leitung von Ilona
Ladwig-Henning von der Diakonie Mark-Ruhr am Hagener Hauptbahnhof
um die Anliegen von Reisenden und hilfesuchenden Menschen. Der Vorstandsvorsitzende der Märkischen Bank, Hermann Backhaus, hat vor
wenigen Wochen selbst die Arbeit aus nächster Nähe kennen gelernt, in
dem er das Team der Bahnhofsmission einen Tag lang bei der Arbeit
unterstützt hat.

„Lange Lernnächte“ für Abiturienten in der Stadtbücherei

Hagen. Unter dem Motto „Lernen bis der Arzt kommt“ lädt die Stadtbücherei auf der Springe alle angehenden Abiturienten täglich von Dienstag, 3. April, bis Donnerstag, 5. April, jeweils von 18 bis 23 Uhr zu den „Langen Lernnächten“ ein.

Kurz vor den Abiturprüfungen lernen viele Schüler bis in die Nacht. Ein Ortswechsel, Entspannungstechniken und der Austausch mit anderen Abiturienten können helfen, die Motivation und die Konzentration aufrechtzuerhalten. Bei den „Langen Lernnächten“ der Stadtbücherei können die Prüflinge, gemeinsam oder alleine ohne Ablenkung lernen. Bei Fragen zum Lernstoff hilft die Hagener Nachhilfeorganisation „Lernzuflucht“ und bietet mit einer „Lernstandserhebung“ den Schülern die Möglichkeit, ihre Lerndefizite herauszufinden. Zudem lockert die „Esalen“-Masseurin Maria Kraft mit einer Massage die verspannte Muskulatur. Mit Snacks, alkoholfreien Longdrinks und Kaffee sorgt die Stadtbücherei für die benötigte Nervennahrung. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

RTW-Besatzung angegriffen – Polizei bittet um Mithilfe

 

Iserlohn. Am Bilstein, Ecke Kurt-Schumacher-Ring, stand
heute, gegen 11.50 Uhr, eine Rettungswagenbesatzung der Feuerwehr
Iserlohn. Zu diesem Zeitpunkt befand sie sich nicht im Einsatz.

Plötzlich näherten sich zwei bislang unbekannte Täter. Ohne Grund
beleidigten sie die Einsatzkräfte und warfen ihnen vor nur
rumzustehen „anstatt Menschen zu helfen“.

Die beiden Rettungsassistenten (28 / 30) forderten die Unbekannten
auf weiterzugehen. Nun liefen die Täter zügig und in hochaggressiver
Weise auf den Rettungswagen zu und schrien die Männer an. Daraufhin
zogen sich die Einsatzkräfte in ihr Fahrzeug zurück und verriegelten
es von innen. Die Männer schlugen und spuckten nun gegen die Scheiben
des Rettungswagens. Das Team setzte einen Notruf ab. Die Täter
flüchteten daraufhin.

Trotz Sofortfahndung konnten die Männer nicht mehr angetroffen
werden. Gegen sie wird nun wegen Beleidigung ermittelt. Sie wurden
wie folgt beschrieben:

Erste Person: Männlich, etwa 35 Jahre alt, ungepflegte
Erscheinung, grauer Kinnbart, Tätowierung im Gesicht unter dem
rechten Auge, trug zur Tatzeit eine Kappe und einen bunten
Kapuzenpullover.

Zweite Person: Männlich, circa 35 Jahre alt, Kopf und Bart kurz
rasiert, dunkle Stoppeln sichtbar, schmale Augen, dunkler Pullover.

Wer kennt die Männer und kann Angaben zu ihrer Identität machen?

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter
02371/9199-0.

Boxen: Voller Erfolg für den BSC Haspe

(Fatih Kurukafa) Der Traditionsverein Box-Sport-Club Haspe 1949/97 e.V. hat am Samstag Abend in der Rundturnhalle Haspe wieder die Fäuste fliegen lassen. Rund 400 Zuschauer verfolgten insgesamt 18 Boxkämpfe bis in die Nacht hinein, davon 10 mit Hasper Beteiligung.

Gewidmet war die Boxveranstaltung dem langjährigen Vereinschef Erich Borowski, welcher letztes Jahr unerwartet verstorben ist. Dies war die erste Veranstaltung der Hasper Faustkämpfer ohne ihren Ehrenvorsitzenden Borowski. In Erinnerung wurde zu Beginn der Veranstaltung eine Gedenkminute eingelegt.

Doch trotzdem hat das Organisationsteam des BSC Haspe eine tolle Boxnacht auf die Beine gestellt. Der Hasper Bezirksbürgermeister und Sportausschussvorsitzender Dietmar Thieser liess sich den Boxabend nicht entgehen und feuerte die Hasper Faustkämpfer aus der ersten Reihe an. In seiner Eröffnungsrede lobte Thieser die vorbildliche und sehr aktive Vereinsarbeit des BSC Haspe und hiess die Deutschlandweit extra angereisten Boxer, Trainer und das zahlreiche Publikum recht herzlich willkommen in der einst Boxhochburg Haspe.

Trotz drei Paralell-Boxveranstaltungen in Duisburg, Kamen und Neuss wurden knapp 500 Athletinnen und Athleten durch ihre Vereine gemeldet um in Haspe Boxen zu dürfen. Und die hatten es in sich: Samuel Gasoyan (3. Platz Deutsche Meisterschaften) vom ÖSG Dortmund zeigte dem Publikum einen KO-Sieg im Schwergewicht gegen seinen Gegner Marcin Chowanic von Bayer Leverkusen. Auch die Frauenkämpfe von Tabea Frank vom Wittener Boxsport gegen Altjin Batmangaj hatten es in sich. Doch die beste Leistung zeigten die eigenen Boxer des BSC Haspe. Insgesamt 10 Athleten kamen auf der Veranstaltung zum Einsatz. Dies hat es lange nicht mehr gegeben in Haspe. Davon 7 Siege, 1 unentschieden und 2 Niederlagen. Die kontinuierliche Arbeit der erfahrenen Vereinstrainer Mahmut Kurukafa, Nedzad Saljic, Raul Fernandez, Esat Kösemihaloglu und die neuen Strukturen im Verein sprechen für den Erfolg.

Das Eigengewächs aus der Jugendabteilung Levin Qoraj zeigte in der Kadettenklasse 50kg gegen Amanur Rahman aus Eintracht Frankfurt eine gute Leistung und siegte nach Punkten.

Der technisch starke Alex Georgiev (Junioren 60kg) musste sich leider gegen Ahmad Davlatov vom SC Colonia geschlagen geben.

Ezequiel Augusto gab an diesem Abend sein Kampfdebüt bei den Junioren 60kg gegen Sanir Bajut vom TUS Gerresheim. Ezequiel ist seit 6 Monaten im Verein und hat die Boxschule von der Picke an beim BSC Haspe erlernt. Der talentierte 14 jährige zeigte einen sehr starken Kampf wie aus dem Bilderbuch und siegte nach Abbruch in der zweiten Runde. Er gab seinem Gegner absolut keine chance.

Für Safar Ahmadi verlief es in der Jugendklasse 50kg nicht ganz so erfolgreich. Safar musste sich in einem gefecht auf Augenhöhe gegen Abdolsabur Pahlavan geschlagen geben.

Neu in der Hasper Boxstaffel ist auch Altin Murati. Der 15 jährige zeigte dem Publikum gegen Javid Alizade vom Boxzentrum Münster eine spitzen Leistung. Er besiegte gestärkt durch den Applaus des heimischen Publikums den Münsteraner eindeutig nach Punkten.

Im Jugend Mittelgewicht 75kg reichte es für Jassin El Idrissi gegen Labinot Emini lediglich für einen unentschieden.

Adhurim Malijci musste sich gegen Godstone Attikossie vom SC Colonia geschlagen geben. Die Aufregung kostete dem Hasper Adhurim einfach seine Kondition.

Rachim Umachanov siegte in seinem 23. Kampf gegenüber Mihai Grigore vom Schwerter Boxsport. Rachim war psychisch und physich sehr stark und bestens vorbereitet.

Auch im Schwergewicht vertrat ein Faustkämpfer ehrenvoll die blau weissen Vereinsfarben. Agron Bala machte gegen Paul Sossna vom Teutonia Lippstadt einen sehr kurzen Prozess. Er maschierte nach dem Gong direkt auf den Lippstädter und erzielte harte Kopftreffer. Nach 10 Sekunden war der Gegner bereits Angeschlagen und der Ringrichter beendete das Gefecht. Das Hasper Schwergewicht Agron Bala bleibt damit in der Königsklasse weiterhin ungeschlagen. Der Ringsprecher Dirk van der Pluym erinnerte sich bei der Urteilsverkündung an den Metzer mit der Eisenfaust Hansi Kalbfell.

Den letzten und damit den Hauptkampf machte der Hasper Kniaz Gndoyan im Weltergewicht 69kg gegen Oguz Kaan vom PSV Bochum. Kniaz verfolgte stets den Anweisungen seiner Trainer und boxte technisch hochwertig. Er gewann einstimmig nach Punkten und bleibt auch in seinem 10. Kampf ungeschlagen. Neben seinem Siegerpokal wurde Kniaz Gndoyan vom Kampfgericht um den Delegierten Udo Sass als bester Techniker des Abends geehrte. Hierfür bekam er den Ehrenpokal und die dazugehörige Prämie der Provinzial Borchers&Pfannkuch verliehen.

„Wir haben intern die Gleise richtig gelegt, sowohl sportlich als auch organisatorisch“ freute sich Geschäftsführer Fatih Kurukafa über den Erfolg der Veranstaltung. Innerhalb kurzer Zeit wurde eine komplette Boxstaffel für diese Veranstaltung aufgebaut und vorbereitet. Bei passendem Gegner hätten wir sogar noch mehr eigene Athleten aufstellen können, betonte Kurukafa. Sein Dank gilt den Trainern, Athleten, Helfern, Sponsoren und Gönnern des BSC Haspe. Zudem Erfolg tragen auch die sozialen Projekte des BSC Haspe bei. Die Athleten werden in dem Projekt „Boxen statt schlechte Noten“ durch intensive Nachhilfe bereits in der Schule abgeholt und an den Boxsport herangeführt. Auch die Gewaltprävention „Boxen statt Gewalt“ und „Integration durch Sport“ werden als Best-Practise erfolgreich im Verein durchgeführt. Neben einer Wettkampfabteilung führt der Verein noch eine Kinder- und Jugendabteilung, eine reine Frauenabteilung und eine Freizeitsportler Gruppe. Wer mal gerne eine Probetraining machen möchte kann sich gern weitere Informationen unter www.boxclub-haspe.de einholen

„Top-Mediziner“ für Schilddrüsenerkrankungen im AKH

 

Hagen. Zum wiederholten Mal als „Top-Mediziner“ ist jetzt Prof. Dr. med. Wolfgang Timmermann vom Nachrichtenmagazin „Focus“ ausgezeichnet worden. Er gehört damit laut Magazin zu den „besten Ärzten Deutschlands“. Der Ärztliche Direktor und Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am AGAPLESION ALLGEMEINEN KRANKENHAUSS HAGEN wurde für seine Expertise im Bereich der Schilddrüsenerkrankungen geehrt.

Der Hagener Experte ist nicht nur Teil des Schilddrüsenzentrums Hagen, das eine Versorgung von Schilddrüsenerkrankungen unter einem Dach und aus einer Hand anbietet, sondern verfügt auch über eine große Erfahrung bei nervenschonenden OP-Techniken und insbesondere auch in der sogenannten Nebenschilddrüsenchirurgie. Die Nebenschilddrüsen sind kleine Organe, die an der Schilddrüse sitzen und für den Calziumstoffwechsel zuständig sind. Nicht zuletzt diese Expertise ist in der Fachwelt anerkannt und führte zu der erneuten positiven Bewertung. „Das zeigt, dass unsere interdisziplinären Konzepte greifen“, betont Prof. Timmermann.

Dabei liegen laut „Focus“ der Bewertung Kriterien wie u.a. Zusatzqualifikationen, Publikationen, Patientenzufriedenheit und Qualitätsmanagement, vor aber allem auch die Beurteilung von Fachkollegen zugrunde. „Diese gute Bewertung von Fachkollegen ist für mich daher auch eine besondere Anerkennung unserer Arbeit“, so Prof. Timmermann weiter. Denn die befragten Ärzte empfehlen diejenigen Kollegen, die ihnen durch eine qualitativ hochwertige Behandlung bekannt sind und bei denen sie sich selbst oder Angehörige behandeln lassen würden. Zudem müssen die ausgezeichneten Ärzte hier überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen.

Weitere Informationen über das AGAPLESION ALLGEMEINE KRANKENHAUS HAGEN finden Sie im Internet unter: http://www.akh-hagen.de

Das AGAPLESION ALLGEMEINES KRANKENHAUS HAGEN ist mit 566 Betten das größte Krankenhaus an einem Standort in Hagen und bietet seinen Patienten mit 20 Fachabteilungen und Schwerpunkten sowie diversen Kompetenzzentren die größte Disziplinenvielfalt unter einem Dach. Diese Größe und Leistungsfähigkeit setzen unsere Mitarbeiter Tag für Tag in eine dem Patienten zugewandte Fürsorge und Menschlichkeit um. Im Rahmen des Versorgungsauftrages werden bei uns jährlich rund 22.000 Patienten stationär behandelt. Das AGAPLESION ALLGEMEINES KRANKENHAUS HAGEN ist als akademisches Lehrkrankenhaus der Ruhr-Universität Bochum anerkannt. Mit unserer Berufsfachschule bieten wir jungen Menschen darüber hinaus die Möglichkeit einer modernen Ausbildung im pflegerischen Bereich.

Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken. Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 24 Krankenhausstandorte mit rund 6.200 Betten, 35 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit über 3.000 Pflegeplätzen und zusätzlich 800 Betreuten Wohnungen, vier Hospize, 31 Medizinische Versorgungszentren, 15 Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Darüber hinaus bildet AGAPLESION an 19 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. Mehr als 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für eine patientenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden über eine Million Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen über eine Milliarde Euro.

Raub am frühen Morgen – Bargeld und Zigaretten mit Schusswaffe gestohlen

 

Hagen. Am Dienstagmorgen kam es zu einem Raub in Haspe. Um
07:00 Uhr schloss eine 56-jährige Hagenerin ihren Kiosk in der
Frankstraße auf. Noch bevor sie die Lichter einschalten konnte,
betrat ein Mann den Raum. Er hielt eine Schusswaffe in der Hand. Der
Räuber forderte das Geld aus der Kasse und dem Portemonnaie der Frau.
Zusätzlich wollte er Zigarettenstangen mitnehmen. Anschließend wies
er die Kioskbesitzerin an, in einem Hinterzimmer zu warten. Danach
flüchtete der Täter mit den Zigaretten und einem niedrigen
vierstelligen Geldbetrag. Die 56-Jährige verständigte die Polizei,
musste im Anschluss jedoch in ein Krankenhaus gebracht werden. Der
Räuber war zirka 180 cm groß und zirka 30 Jahre alt. Er hatte dunkle
Haare, war unrasiert, trug eine schwarze Mütze und sprach gebrochenes
Deutsch. Eine Fahndung blieb ohne Erfolg. Die Kripo bittet Zeugen,
sich unter der 02331 986 2066 zu melden.

Zwei Verletzte bei Unfall auf Parkplatz

 

Hagen. Am Montag ereignete sich in der Mittagszeit auf
einem Parkplatz an der Droste-Hülshoff-Straße ein Verkehrsunfall, bei
dem zwei Frauen Verletzungen davontrugen. Gegen 11.30 Uhr stellte
nach eigenen Angaben ein 76 Jahre alter Mercedes-Fahrer seinen Wagen
auf dem Gelände einer Gärtnerei ab und stieg aus. Wenig später rollte
der Benz von dem Abstellplatz einige Meter rückwärts und prallte mit
dem Heck in die Beifahrertür eines abgestellten Opels. Dadurch kam
die gerade ausgestiegene 37 Jahre alte Fahrerin zu Fall und verletzte
sich. Auch die 59-jährige Beifahrerin zog sich leichte Blessuren zu,
sie wollte nach der Unfallaufnahme einen Arzt aufsuchen, während die
37-Jährige vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus
gebracht wurde. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe
von etwa 3500 Euro. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter
der 986 2066 mit der Unfallsachbearbeitung in Verbindung zu setzen.

Tanklastzug auf A 45 umgekippt – stundenlange Vollsperrung in der Nacht

 

In der Nacht hat es eine stundenlange Vollsperrung der A 45
gegeben. Hintergrund war ein umgekippter Tanklastzug, der Montagabend
(26.3.) zwischen der Anschlussstelle (AS) Siegen und der AS
Freudenberg quer auf der Fahrbahn in Richtung Dortmund lag. Nun ist
die Richtungsfahrbahn wieder komplett frei.

Um 19.37 Uhr war das Gespann, besetzt mit einem 30-jährigen
rumänischen Fahrer, offenbar nach einem Reifenplatzer ins Schlingern
gekommen. Der Tanklastzug geriet in die Mittelschutzplanke, prallte
dort ab und geriet nach rechts in die Böschung. Das Zuggespann blieb
teils auf der rechten Fahrspur sowie in der Böschung liegen.
Betriebsstoffe liefen aus.

Bei dem Verkehrsunfall verletzte sich der Fahrer glücklicherweise
nicht. Den Sachschaden schätzt die Polizei aber auf insgesamt rund
200.000 Euro. Wegen der geladenen Stoffe mussten an der Unfallstelle
umfangreiche Bergungsmaßnahmen erfolgen. Nach jetzigem Kenntnisstand
hatte der Lastzug über 20.000 Liter Mowilith (organischer Zusatzstoff
für die Betonchemie – kein Gefahrgut) in seinem Tank geladen.

Ab 4 Uhr lief der Fahrzeugverkehr am Unfallort einspurig vorbei.
Um 8.20 Uhr heute Morgen (27.3.) wurden die Fahrbahnen in Richtung
Dortmund an dieser Stelle wieder komplett freigegeben. Die Staulänge
erreichte maximal zwei Kilometer, der Fahrzeugverkehr wurde sofort
über die AS Siegen abgeleitet.

Ohne Führerschein, alkoholisiert, mit Haftbefehl und unterschlagenem Auto unterwegs

 

Hagen. Am Montag rief eine 51-jährige
Hagenerin die Polizei. Sie beobachtete gegen 11:30 Uhr einen
31-jährigen polizeilich gesuchten Mann in der Franzstraße. Dieser
stieg aus einem Volvo und ging anschließend in eine Wohnung. Dort
konnten die Streifenwagenbesatzung den Mann aufgreifen. Wie sich
herausstellte, bestanden gegen den geborenen Neusser ein Haftbefehl
und eine Aufenthaltsermittlung. Weiterhin war er alkoholisiert (0,7
Promille). Seinen Führerschein hätte der Mann ebenfalls vor einiger
Zeit abgeben müssen. Er behauptete damals jedoch, dass er ihn
verloren habe. Die Beamten fanden das Dokument bei ihm auf und
stellten es sicher. Bei einer Überprüfung des Volvo stand schnell
fest, dass dieser nach einer Unterschlagung zur Fahndung
ausgeschrieben war. Die Streifenwagenbesatzung stellte die Schlüssel
ebenfalls sicher. Nach einer Blutprobe im Krankenhaus brachten die
Polizisten den 30-Jährigen direkt in das Polizeigewahrsam. Er muss
nun mit weiteren Anzeigen rechnen.

Lernen der Zukunft

 

Um die Zukunft der Hochschulbildung ging es in Berlin auf einer Tagung der FernUniversität in Hagen, auf der auch Bundestagsabgeordnete und Ministeriumsvertreter mitdiskutierten.

Die FernUniversität in Hagen diskutiert ihre Forschungsaktivitäten am Puls der Politik: In der Landesvertretung NRW in Berlin beschäftigten sich Vertreterinnen und Vertreter aus dem internationalen Hochschul- und Wirtschaftsbereich sowie aus der Bundespolitik auf einer Tagung der FernUniversität über Hochschulen in Zeiten der Digitalisierung. Zeitgleich ging es im Bundestag um die gesellschaftlichen Herausforderungen durch Digitalisierung, und Bundesbildungsministerin Anja Karliczek erklärte sich zu Bildung und Forschung.

 

Fokus auf Lernende richten
„Hochschulen müssen sich mit Digitalisierung befassen – und das tun sie ja auch, konstruktiv, interessiert und durchaus kritisch“, sagte FernUni-Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert mit Blick auf die über 100 Teilnehmenden der Tagung. „Die Herausforderung ist es, von den Lernenden aus zu denken und nicht mehr von den Institutionen.“
„Es ist zunächst Aufgabe der Hochschulen, sich zu verändern“, sagte Saskia Esken, Mitglied des Bundestages (SPD) auf der Paneldiskussion. Einig war sie sich mit ihrer Bundestagskollegin Ronja Kemmer (CDU), dass die Politik die Rahmenbedingungen für Hochschulen schaffen muss.
Peter Greisler, Abteilungsleiter Hochschulen im Bundesbildungsministerium, wies auf den Koalitionsvertrag hin, der unter anderem vorsieht, die Reputation der Lehre zu stärken, ein Programm zur Digitalisierung aufzulegen und den Hochschulpakt weiterzuführen. „Hochschulen sollten erkennen, dass Digitalisierung kein Problem, sondern eine Chance ist“, betonte Greisler.
Wie sich Hochschulen strukturell anpassen sollten, um auch zukünftig ihrem Bildungsauftrag gerecht zu werden, untersuchte die FernUniversität in Hagen in der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Studie „Hochschulen der Zukunft – Anforderungen der Digitalisierung an Hochschulen, hochschulstrategische Prozesse und Hochschulbildungspolitik“. Daraus stellte sie ausgewählte Ergebnisse in Berlin vor.

„Wir müssen Studierende stärker in den Fokus nehmen und sie besser darauf vorbereiten, große gesellschaftliche Probleme zu lösen“, sagt Prof. Dr. Theo J. Bastiaens, Leiter des Lehrgebiets Mediendidaktik an der FernUniversität in Hagen. Gemeinsam mit seinen wissenschaftlich Mitarbeitenden Jana Hochberg und Dr. Rüdiger Wild setzt Bastiaens das BMBF-Projekt um.
Hochschulen sollten ihre Studierenden zu selbstreguliertem, vernetztem und handlungsorientiertem Lernen befähigen. „Die Gesellschaft wird stärker auf Beschäftigungsfähigkeit achten. Wir müssen den Transfer zwischen Wissenschaft und Berufswelt verbessern“, führt Bastiaens weiter aus. „Im Zeitalter des Konnektivismus haben wir immer ein mobiles Endgerät zur Verfügung. Der Mensch allein muss nicht mehr alles wissen, er hat stets sein ,extended Mind‘ zur Verfügung – sein kognitives technologisches Know-how.“

 

Zugang zu Wissen
Darin herrschte auf der Tagung Konsens: Wissenschaftliche Bildung vom Menschen aus zu denken. Für Studierende ist der Umgang mit digitalen Medien alltägliche Routine. Deshalb wünschen sie sich mehr digital gestützte Lehr- und Lernangebote. Vor allem aber sollten sie an Lernprozessen beteiligt werden und nicht einmalig, sondern episodisch in unterschiedlichen Lebensphasen studieren können.
Kontrovers diskutierten die Teilnehmenden, wie der Zugang zu Wissen erfolgen soll: Mehr akademische Kurzformate und modulare Studieneinheiten? Stärkere Kooperationen der Institutionen untereinander und mit privaten Anbietern? Komplette Öffnung von Bildungsinhalten für alle? Werden Lehrende zu Lernbegleiterinnen und -begleitern? Neue Plattformen und traditionelle Universitäten nebeneinander?

„Hochschulen müssen viel mehr experimentieren“, warb etwa Johannes Heinlein, Vorstandsmitglied bei edX. Die US-amerikanische Plattform bietet in Kooperation mit über 90 Partneruniversitäten und weiteren Instituten weltweit Massive Open Online Courses an. „Das Wissen ist im Netz vorhanden, beteiligen Sie sich daran“, warb auch Dr. Anja Wagner von FrolleinFlow GbR, die Beratung rund um digitale Bildung anbietet. „Schulen und Hochschulen müssen Menschen dazu befähigen, mit den Technologien umzugehen. Vermitteln Sie wieder die uruniversitären Ideale: Kreativität, kritisches Denken, Kommunikation und Kollaboration.“

 

FernUniversität der Zukunft
Wie die FernUniversität der Zukunft aussehen wird, skizzierte Bildungswissenschaftler Theo Bastiaens: „Sie bleibt d e r Treffpunkt für Lebenslanges Lernen und bietet weiterhin hochwertige qualitätsvolle Lehre an. Die Nachfrage wird groß sein, da die FernUniversität in Hagen Flexibilität und Kreativität garantiert. Sie ist ein Ort, an dem Studierende lernen, gesellschaftliche Probleme anzugehen.“

 

Mit dieser Konferenz endet vorerst eine Serie von insgesamt drei Veranstaltungen, die den Forschungsschwerpunkt „Diversität, Lebenslanges Lernen, Digitalisierung. Konsequenzen für die Hochschulbildung“ an der FernUniversität begleitet haben.

Verkehrsunfall in Breckerfeld

Breckerfeld. (li) Am Montagmittag wurde die Feuerwehr Breckerfeld, um  

11:32 Uhr, zu einem Verkehrsunfall in die Brantener Straße alarmiert.
Gemeldet war ein Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen. Bei 
Eintreffen der ehrenamtlichen Kräfte war der Rettungsdienst bereits 
vor Ort. Dieser konnte Entwarnung geben, es waren keine Personen 
eingeklemmt. Die Batterien an beiden PKW's wurden abgeklemmt, 
auslaufende Betriebsmittel wurden aufgefangen und die Fahrbahn 
gereinigt. Die Einsatzstelle wurde nach Beendigung der Arbeiten an 
die Polizei übergeben. Der Einsatz endete um 12:45 Uhr  mit der 
Ankunft in den Gerätehäusern.

Der Polizeibericht

Einbrecher verlieren Teil ihrer Beute auf der Flucht

Hagen (ots) – Am Samstag befuhren zwei Zeugen im Alter von 19 und
24 Jahren mit ihrem Auto gegen 02.25 Uhr die Voerder Straße in
Richtung Ennepetal. Plötzlich rannten zwei Männer über die Fahrbahn.
Einer der Männer stürzte zu Boden. Hierbei verlor er mehrere
Packungen Zigaretten. Der Mann rappelte sich wieder auf und folgte
humpelnd seinem Begleiter. Dann verschwanden beide in unbekannte
Richtung. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die Männer
unmittelbar zuvor in einen Kiosk auf der Voerder Straße eingebrochen
waren. Sie hatten die Scheibe der Eingangstür eingeschlagen und sich
auf diesem Wege Zugang in den Laden verschafft. Hier entwendeten die
Einbrecher Zigaretten und Spirituosen. Die Zeugen können die
Einbrecher wie folgt beschreiben: Einer der Männer ist ca. 20 bis 30
Jahre alt und 185 cm groß. Er ist schlank und hat einen schwarzen
Bart. Der Tatverdächtige war zur Tatzeit mit einer dunkelgrauen
Mütze, einer dunkelblauen Bomberjacke, einer dunklen Jeans und
dunklen Schuhen bekleidet. Der andere Einbrecher war dunkel
gekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Motorradfahrer bei Unfall leicht verletzt

Hagen (ots) – Am Sonntagnachmittag ereignete sich in Haspe ein
Verkehrsunfall, bei dem sich ein Motorradfahrer leichte Verletzungen
zuzog. Gegen 15.10 Uhr befuhr ein 34 Jahre alter Mann mit seiner
Suzuki die Straße Am Quambusch und an der Einmündung zum
Jungfernbruch wollte er nach rechts abbiegen. Zeitgleich näherte sich
ein 37 Jahre alter Opel-Fahrer auf dem Jungfernbruch mit
Fahrtrichtung Louise-Märcker-Straße. Der wartepflichtige
Zweiradfahrer hatte nach eigenen Angaben zunächst nach links geschaut
und den bevorrechtigten Pkw zu spät bemerkt. Er streifte an der
Fahrerseite des Autos entlang, kam zu Fall und zog sich eine blutende
Wunde am Knie zu. Eine sofortige medizinische Versorgung lehnte er ab
und wollte gegebenenfalls im Anschluss einen Arzt aufsuchen. Das
Motorrad musste abgeschleppt werden, der Gesamtschaden liegt bei 6000
Euro.

Hochwertiger BMW entwendet

Hagen (ots) – In der Nacht von Sonntag auf Montag entwendeten
Unbekannte in der Flensburgstraße einen hochwertigen BMW. Ein
Anwohner hatte den schwarzen 530d gegen 23.00 Uhr zuletzt in der
Garagenauffahrt gesehen. Am Morgen stellte er dann um 06.45 Uhr den
Diebstahl der drei Jahre alten Limousine fest und alarmierte die
Polizei. Die eingesetzten Beamten speicherten die Fahrzeugdaten im
Fahndungssystem, gaben eine Fahndung heraus und legten eine Anzeige
vor. Hinweise im Zusammenhang mit dem Vorfall bitte an die 986 2066.

Büroeinbruch

Hagen (ots) – Am Sonntagnachmittag informierte ein Mitarbeiter der
Caritas gegen 15.00 Uhr die Polizei und teilte mit, dass Einbrecher
in die Räumlichkeiten an der Finkenkampstraße eingedrungen waren.
Nach ersten Ermittlungen hatten am Freitag gegen 17.00 Uhr die
letzten Angestellten ihren Arbeitsplatz verlassen. In dem
zurückliegenden Zeitraum schlugen der oder die Täter die Verglasung
einer rückwärtigen Tür ein und gelangten so in das Gebäude. Sie
nahmen einen Feuerlöscher aus der Halterung und schlugen damit die
Scheibe einer verschlossenen Bürotür ein. Dann durchwühlten sie die
Schränke und den Schreibtisch in dem Raum. Ob sie dabei Gegenstände
entwendeten, konnte zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme nicht
abschließend geklärt werden. Die Kripo sicherte Spuren am Tatort,
Hinweise im Zusammenhang mit dem Einbruch bitte an die 986 2066.

Betrunkener auf Volmetalbrücke leistet Widerstand – Ein
Beamter verletzt

Hagen (ots) – Am Samstag, 24.03.2018, kam es zu einem Widerstand
gegen Polizeibeamte. Gegen 19:00 Uhr erhielt die Leitstelle der
Polizei mehrere Anrufe. Autofahrer meldeten einen Betrunkenen auf der
für Fußgänger gesperrten Volmetalbrücke. Die eingesetzte
Streifenwagenbesatzung fand den betrunkenen Lüdenscheider wenig
später auf. Er torkelte mehrere Male auf die Fahrbahn, sodass andere
Fahrzeuge ausweichen mussten. Bei der Durchsuchung begann der
23-Jährige mit den Ellenbogen um sich zu schlagen, woraufhin ihn die
Beamten fixieren und in Gewahrsam nehmen mussten. Dabei verletzte
sich ein 28-jähriger Beamter leicht. Der Betrunkene (über 2,1
Promille) wurde zunächst in ein Krankenhaus und dann zu seinem
eigenen Schutz in das Polizeigewahrsam gebracht. Er war völlig
orientierungslos. Jetzt muss der Lüdenscheider mit einer Anzeige
rechnen.

Wetter- zwei Polizisten bei Verkehrsunfall mit Bus verletzt

Wetter (ots) – Am 23.03.2018, gegen 13:00 Uhr, streifte ein
vorbeifahrender Linienbus einen Streifenwagen, der einsatzbedingt am
Fahrbahnrand geparkt war. Der Bus fuhr auf der Wolfgang-Reuter-Straße
in Richtung Harkortberg, als er den am rechten Fahrbahnrand stehenden
Streifenwagen touchierte. Die beiden Polizeibeamten (49 und 37)
befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Auto. Sie verletzten sich leicht
und suchten selbstständig ein Krankenhaus auf.

Raub auf Tankstelle: Unbekannter erbeutet Bargeld

Lüdenscheid (ots) – Heute, um 00.20 Uhr, verließ ein Angestellter
einer Tankstelle an der Bräuckenstraße das Gebäude. Unmittelbar an
der Tür drängte ein bislang unbekannter Täter den 22-Jährigen unter
Vorhalt eines Messers zurück. Drinnen forderte er die Herausgabe von
Bargeld. Nachdem er welches an sich genommen hatte, flüchtete er in
unbekannte Richtung.

Der Täter war mindestens 185 cm groß, von schlanker Statur,
komplett schwarz gekleidet und maskiert.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher
ergebnislos. Der 22-Jährige blieb unverletzt.

Hinweise nimmt die Polizei Lüdenscheid unter 02351/9099-0
entgegen.

Kind geschlagen / Versuchte Gefangenenbefreiung / Diebstähle

Lüdenscheid (ots) – Polizeibeamte wurden Samstag, gegen 20 Uhr,
zum Krummenscheider Weg gerufen. Zeugen hatten beobachtet, wie eine
junge Frau immer wieder auf einen Jungen eingeschlagen haben soll.
Dieser sei hierdurch zu Boden gefallen. Dort habe die Frau dann
weiter auf das Kind eingeschlagen. Der Zeuge habe sie laut
angeschrien, woraufhin die junge Frau den Jungen an der Hand nahm und
Richtung Uhlandstraße davon ging. Trotz Sofortfahndung konnten Frau
und Kind nicht mehr ausfindig gemacht werden. Die Täterin wurde auf
etwa 16-17 Jahre geschätzt. Sie sei circa 160 Zentimeter groß und von
normaler Statur gewesen. Sie habe blonde Haare gehabt und zur Tatzeit
eine graue Jacke getragen. Der Junge war maximal 7 Jahre alt und trug
eine schwarze Jacke.

Ein 42-jähriger Abschleppunternehmer erhielt am Samstagabend einen
Auftrag zur Brüderstraße. Dort sollte er sich um ein Pannenfahrzeug
kümmern. Während er seine Arbeit verrichtete, pöbelte ihn ein
62-jähriger Lüdenscheider aus einem Fenster des angrenzenden
Wohnhauses an. Nur wenige Momente später stand der Mann auf der
Straße. Der stark alkoholisierte Mann bedrängte den 42-Jährigen,
packte ihn am Kragen und schlug ihm mit der Hand auf die Wange.
Hierdurch wurde er leicht verletzt. Die Polizei kam hinzu. Der
Störenfried erhielt einen Platzverweis, dem er nicht nachkam. Eine
Strafanzeige wegen Körperverletzung und eine Ingewahrsamnahme waren
die Folge. Unmittelbar nach dem Anlegen der Handfesseln kam aus
demselben Haus ein weiterer Mann hinzu und versuchte den 62-Jährigen
zu befreien. Der 54-jährige Lüdenscheider wurde mit weiteren
Unterstützungskräften ebenfalls in Gewahrsam genommen. Hierbei
leistete er Widerstand und schlug mit geballten Fäuste in Richtung
der Beamten. Die konnten den Angriff abwehren. Polizeibeamte wurden
nicht verletzt. Gegen ihn ermittelt die Polizei nun wegen versuchter
Gefangenenbefreiung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Am Samstag, zwischen 16 und 19.30 Uhr, hebelten unbekannte Täter
in der Herren-Sammelumkleide eines Schwimmbades an der Talstraße
mehrere Spinde auf. Aus einem Spind verschwand eine Geldbörse. Es
entstand Sachschaden.

Samstag, gegen 18.40 Uhr, entwendeten drei Täter Kosmetikartikel
aus einer Drogerie an der Bräuckenstraße. Anschließend stiegen sie in
einen PKW und fuhren davon. Angestellte hatten den Vorfall beobachtet
und die Polizei verständigt. Alle drei waren männlich, circa 25-30
Jahre alt, groß und von schlanker Statur und hatten dunkelbraune
Haare. Fahndungsmaßnahmen verliefen ergebnislos.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Lüdenscheid unter
02351/9099-0 entgegen.

Kind geschlagen / Versuchte Gefangenenbefreiung / Diebstähle

Lüdenscheid (ots) – Polizeibeamte wurden Samstag, gegen 20 Uhr,
zum Krummenscheider Weg gerufen. Zeugen hatten beobachtet, wie eine
junge Frau immer wieder auf einen Jungen eingeschlagen haben soll.
Dieser sei hierdurch zu Boden gefallen. Dort habe die Frau dann
weiter auf das Kind eingeschlagen. Der Zeuge habe sie laut
angeschrien, woraufhin die junge Frau den Jungen an der Hand nahm und
Richtung Uhlandstraße davon ging. Trotz Sofortfahndung konnten Frau
und Kind nicht mehr ausfindig gemacht werden. Die Täterin wurde auf
etwa 16-17 Jahre geschätzt. Sie sei circa 160 Zentimeter groß und von
normaler Statur gewesen. Sie habe blonde Haare gehabt und zur Tatzeit
eine graue Jacke getragen. Der Junge war maximal 7 Jahre alt und trug
eine schwarze Jacke.

Ein 42-jähriger Abschleppunternehmer erhielt am Samstagabend einen
Auftrag zur Brüderstraße. Dort sollte er sich um ein Pannenfahrzeug
kümmern. Während er seine Arbeit verrichtete, pöbelte ihn ein
62-jähriger Lüdenscheider aus einem Fenster des angrenzenden
Wohnhauses an. Nur wenige Momente später stand der Mann auf der
Straße. Der stark alkoholisierte Mann bedrängte den 42-Jährigen,
packte ihn am Kragen und schlug ihm mit der Hand auf die Wange.
Hierdurch wurde er leicht verletzt. Die Polizei kam hinzu. Der
Störenfried erhielt einen Platzverweis, dem er nicht nachkam. Eine
Strafanzeige wegen Körperverletzung und eine Ingewahrsamnahme waren
die Folge. Unmittelbar nach dem Anlegen der Handfesseln kam aus
demselben Haus ein weiterer Mann hinzu und versuchte den 62-Jährigen
zu befreien. Der 54-jährige Lüdenscheider wurde mit weiteren
Unterstützungskräften ebenfalls in Gewahrsam genommen. Hierbei
leistete er Widerstand und schlug mit geballten Fäuste in Richtung
der Beamten. Die konnten den Angriff abwehren. Polizeibeamte wurden
nicht verletzt. Gegen ihn ermittelt die Polizei nun wegen versuchter
Gefangenenbefreiung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Am Samstag, zwischen 16 und 19.30 Uhr, hebelten unbekannte Täter
in der Herren-Sammelumkleide eines Schwimmbades an der Talstraße
mehrere Spinde auf. Aus einem Spind verschwand eine Geldbörse. Es
entstand Sachschaden.

Samstag, gegen 18.40 Uhr, entwendeten drei Täter Kosmetikartikel
aus einer Drogerie an der Bräuckenstraße. Anschließend stiegen sie in
einen PKW und fuhren davon. Angestellte hatten den Vorfall beobachtet
und die Polizei verständigt. Alle drei waren männlich, circa 25-30
Jahre alt, groß und von schlanker Statur und hatten dunkelbraune
Haare. Fahndungsmaßnahmen verliefen ergebnislos.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Lüdenscheid unter
02351/9099-0 entgegen.

A45: Nur ein Fahrstreifen bei Hagen-Süd in Richtung Dortmund

(straßen.nrw). Seit Montag (26.3.) ist es eng auf der A45 zwischen den Anschlussstellen Lüdenscheid-Nord und Hagen-Süd in Fahrtrichtung Dortmund. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm muss aufgrund Reparaturarbeiten an der Fahrbahnübergangkonstruktion der Talbrücke „Kattenohl“ die rechte Spur in Fahrtrichtung Dortmund sperren. Diese Konstruktionen zwischen Fahrbahn und Brücke sind Metallkonstruktionen, die das Ausdehnen der Brücke je nach Umgebungstemperatur sicher gewährleisten. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Freitag (30.3.) dauern.

Sachbeschädigung an VW – Frecher Zettel hinterlassen

Hagen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es zu einer
Sachbeschädigung an einem Auto am Bergischen Ring in der Nähe der
Hochstraße. Gegen 17:30 Uhr stellte ein 19-Jähriger den Golf seiner
Mutter auf einem Privatparkplatz ab. Gegen 01:00 Uhr kehrte er
zurück. An dem VW waren der Scheibenwischer und ein Außenspiegel
beschädigt. An dem VW war ein handgeschriebener Zettel angebracht,
indem sich der Verfasser über das vermeintlich schlechte
Parkverhalten echauffierte. Ob die Beschädigungen (Höhe zirka 500
Euro) auch von dem Zettelschreiber verursacht wurden, ermittelt jetzt
die Kripo. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter 02331 986 2066
entgegen.