Schlagwort-Archive: Ev. Stiftung Volmarstein

Begrüßung der neuen Altenpflege-Azubis

Logo201506Hagen. „Ich freue mich darauf, mit sympathischen Menschen zu arbeiten“, versichert Achim Windhövel. „Und ich weiß, dass es mir Spaß machen wird.“ Der 22-Jährige hat seine Ausbildung zum Altenpfleger im Hans-Grünewald-Haus begonnen. In seiner vorherigen kaufmännischen Ausbildung fand er keine berufliche Erfüllung. Aber nach mehreren Praktika in der Seniorenhilfe war er sich dann sicher, die neue Herausforderung im Bereich der Pflege anzunehmen. Insgesamt neun angehende Altenpflegekräfte starteten am 1. Oktober ihre Ausbildung in der Seniorenhilfe der Ev. Stiftung Volmarstein und mit ihnen die zahlreichen Diakonischen Helfer, die sich in den Einrichtungen der Stiftung engagieren. „Die Ausbildung auf fachlich hohem Niveau ist uns genauso ein Anliegen wie die Zufriedenheit der Menschen, die wir betreuen“, so Prof. Dr. Bernd Kwiatkowski, Bereichsleiter der Seniorenhilfe in der Stiftung. „In der Pflege und Betreuung Verantwortung zu übernehmen, ist in Zeiten des Fachkräftemangels von enormer Bedeutung und bietet jungen Leuten hervorragende berufliche Perspektiven.“ Gemeinsam mit den Hausleitungen und Praxisanleiterinnen hieß er alle „Neuen“ herzlich willkommen.
Den Auszubildenden stehen bei der praktischen Arbeit Mentoren und Praxisanleiter zur Seite. Durch den regelmäßigen Austausch untereinander entwickeln sie das Ausbildungskonzept in der Seniorenhilfe Volmarstein weiter. Jeder Azubi hat inzwischen einen festen Ansprechpartner am Einsatzort, der die praktische Ausbildung im Blick hat. Einsatzort, Ziele und Schwerpunkte für die jeweiligen Praktika werden genau geplant, Lernerfolge und -lücken systematisch ausgewertet. Die Ergebnisse fließen in die weitere praktische Ausbildung ein. Den Erfolg der Umsetzung des Konzeptes belegt u.a. die erfreuliche Tatsache, dass sich in den vergangenen Jahren immer alle Auszubildenden nach ihrem Examen in der Stiftung beworben haben.

Werbeanzeigen

„Hilfe annehmen ist ein Zeichen von Stärke“

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Wetter (Ruhr). MTV-Star Sophie Rosentreter im Ev. Feierabendhaus Schwelm Ev. Feierabendhaus Schwelm. „Demenzkranke Menschen sind voller Seele und Geist – bis zum Schluss“, betonte Sophie Rosentreter in ihrem sehr persönlichen, informativen und berührenden Vortrag im Ev. Feierabendhaus Schwelm. Die ehemalige MTV-Moderatorin machte mit ihrer Aktion „Ilses weite Welt“ Station in dem Seniorenheim der Ev. Stiftung Volmarstein. „Es ist nicht das Ende, es ist ein Umbruch“, meint Sophie Rosentreter. Die junge Frau ist den meisten Menschen bekannt aus dem Fernsehen oder von Titelblättern. Den Platz hinter der Kamera hat sie verlassen und ist jetzt als Demenz-Expertin unterwegs. Der Grund für diesen Schritt war ein sehr persönlicher: Ihre Oma Ilse erkrankte an Demenz. Von ihren Erfahrungen berichtete sie anschaulich. So mancher Zuhörer im Feierabendhaus konnte sich bei der Schilderung von Problemen, Anekdoten und Katastrophen wiederfinden. „Die Hälfte der Belastung entsteht durch falsches Verstehen und falsches Verhalten“, weiß die Moderatorin. Daher ist ihr Anliegen die sachliche Aufklärung über die Krankheit und pragmatische Hilfe.

Dass es sehr gute Möglichkeiten gibt, Demenzkranken im Alltag zu helfen, zeigte sie in kurzen Filmen. Z.B. Konturen schaffen: Mit bunten Rändern am Teller wird der Blick auf das Essen gelenkt, farbige Streifen am Regalbrett erleichtern das Erkennen der Fächer im Schrank. Kleine Hilfestellungen und Brücken helfen im Alltag. Klare Botschaften und das richtige Ambiente unterstützen die Orientierung. So können sich demenzkranke Menschen z.B. an einem Tisch ohne Deko oder Tischdecke eher auf das Essen konzentrieren. „Über die Sinne sind Menschen mit Demenz bis zum Schluss zu erreichen“, erklärt Sophie Rosentreter. „Werden sie mit Reizen überflutet, geht gar nichts mehr.“

Ebenso eindrucksvoll berichtete die Referentin, wie man mit Dementen, die scheinbar in ihrer ganz eigenen Welt leben, kommunizieren kann. Berührung, Musik, Annäherung von vorne, Blickkontakt, beim Sprechen Pausen setzen und Zuhören erleichtern den Zugang zu den Kranken. Mit sehr bewegenden kurzen Filmen zeigte Sophie Rosentreter was möglich ist. „Es kommt nicht darauf an, was wir im Leben erreichen, sondern wen“, so die junge Frau. Weitere Infos: http://www.ilsesweitewelt.de

(Kultur) Farbenrausch à la Oberlinschule

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein. Oberlinschüler stellen Kunstwerke in der EWG Hagen eG aus. In den Räumen der EWG Hagen eG – Wohnungsgenossenschaft gibt es derzeit eine Ausstellung der besonderen Art zu bestaunen: Schülerinnen und Schüler der Oberlinschule der Ev. Stiftung Volmarstein präsentieren dort Kunstwerke, die im Rahmen des Projekts „Raum für gefühlte Kunst“ durch eine raffinierte Technik entstanden sind.
„Es geht bunt rund“ ist das Motto der Ausstellung, die, wie es sich für eine Vernissage gehört, mit einer großen Eröffnung mit vielen Gästen begann. Und jedem Besucher erschließt sich das Motto auf den ersten Blick: Viele der farbenfrohen Kunstwerke sind tatsächlich rund. Dies liegt an der besonderen Malmaschine, ähnlich einem Plattenteller, mit der die Bilder gefertigt werden und die bei der Eröffnung bereit stand, um ausprobiert zu werden. Auch Ingrid Wagner vom Vorstand der EWG Hagen eG würdigte die vielfältigen Arbeiten mit der Malmaschine in ihrer Eröffnungsrede. „Das Ergebnis ist interessant und lässt es zu, die Fantasie grenzenlos werden zu lassen“, zeigte sie sich beeindruckt von der Technik und den fantastischen Farbenspielen. Die anwesenden jungen Künstler nahmen dieses Lob erfreut entgegen. Sie gehören der Abschlussstufe der Basisförderung „Raum für gefühlte Kunst“ an, die von der Lehrerin Grit Postberg geleitet wurde. Die Basisförderung ist ein Angebot für schwerstmehrfachbehinderte Schüler. Hier lernen sie die Kunst u.a. als Möglichkeit zum Ausdruck und zur Kommunikation kennen. „Durch das kreative Arbeiten wurde die Lust auf die eigene, persönliche Ausdrucksmöglichkeit geweckt und gefördert“, weiß Grit Postberg. Dem Projekt stand die Künstlerin Gisa Kettner zur Seite. Sie betrat mit der Arbeit mit den Oberlin-Kindern Neuland und betrachtet diese Erfahrung als „künstlerisches Geschenk“.
Zum Ausklang der feierlichen Veranstaltung gab es für alle Gäste noch einen kleinen Umtrunk und duftende Pizza für die Künstler. Die Ausstellung ist noch bis zum 10. Januar 2016 in den Räumen der EWG Hagen eG – Wohnungsgenossenschaft, Körnerstraße 48, in Hagen zu bewundern. (sjs)

Herzen flogen im Dietrich-Bonhoeffer-Haus

Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein

Hagen. Das Sommerfest „Im Zeichen der Liebe“ im Dietrich-Bonhoeffer-Haus der Ev. Stiftung Volmarstein traf die Besucher ins Herz. In diesem Fest steckte wirklich viel Liebe: Das Team des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses in Hagen-Eilpe hatte sich viel Mühe gegeben, ein wunderbares Fest für Bewohner, Angehörige, Freunde und Nachbarn des Hauses auf die Beine zu stellen. Der Lohn dafür waren frohe und lachende Gesichter und strahlende Augen. Alle Gäste erhielten Herz-Ballons, die später gemeinsam in den Sommerhimmel flogen und einen schönen Anblick boten. Die Bewohner hatten zudem an ihren Ballons Kärtchen für einen Ballon-Wettbewerb befestigt.
Für die musikalische Unterhaltung sorgten die hauseigenen Stars mit einer Hitparade aus Liebesliedern aus dem Schlager-Genre. Hausleitung Nicole Kötter als Dieter Thomas Heck präsentierte einen bunten Mix von „Rote Lippen soll man küssen“ bis „Marmor, Stein und Eisen bricht“. Dargeboten wurden die Lieder von den Mitarbeiterinnen: Zwar im Playback, aber mit viel Inbrunst und aus vollem Herzen boten sie dem Publikum eine mitreißende Show.

Alte Schätze – Briefmarkenspende

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein. „Da sind bestimmt viele alte Schätze dabei“ hofft Margarethe Richter. Gemeinsam mit den 12 Beschäftigten der Briefmarkenabteilung der Ev. Stiftung Volmarstein freute sie sich über eine große Spende. Edith Bischewski hatte den Volmarsteinern die Briefmarkensammlung ihres verstorbenen Mannes überlassen. Mit vier großen Koffern voller Marken schickte sie Peter Otto als Boten zur Stiftung. „Ich kenne die Stiftung und weiß, dass die Briefmarken hier gebraucht werden“, so Peter Otto. „Ich hatte früher schon mit der Werkstatt für behinderte Menschen zu tun. Als ich noch bei einem Kreditinstitut arbeitete haben wir hier Briefe kuvertieren lassen.“ Auch Inka Krefting, stellvertretende Leitung der Werkstatt bedankte sich herzlich bei der Spenderin. Die Briefmarkenabteilung bereitet mit den zum Teil schwerstbehinderten Beschäftigten die Briefmarken auf, so dass sie weltweit verkauft werden können. „Mit den Spenden sichern wir hier die Arbeitsplätze für die behinderten Menschen“, so Krefting.
Die Briefmarkenabteilung der Ev. Stiftung Volmarstein freut sich jederzeit über Spenden. Gebraucht werden nicht nur alte Alben und Sammlungen sondern auch jeder alte Briefumschlag, der mit einer abgestempelten Briefmarke versehen ist. Diese wird dann ausgeschnitten und zum Weiterverkauf vorbereitet. Die Briefumschläge werden laut Datenschutzbestimmungen entsorgt.
Spenden per Post an: Ev. Stiftung Volmarstein, Werkstatt für behinderte Menschen, Lothar-Gau-Str. 8, 58300 Wetter. Telefon Briefmarkenabteilung: 0 23 35 / 639 37 20.

Beachparty im Haus Magdalena

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein – Ein Hauch von Karibik herrschte bei der Beachparty im Haus Magdalena der Evangelischen Stiftung Volmarstein: Bei Strandatmosphäre feierten die Senioren im Garten eine Beachparty – mit alkoholfreien Cocktails, exotischen Früchten und Vanilleeis. „Eine tolle Sache“, fanden die Senioren, die stilecht Strohhüte und Blumenketten trugen.

Den nötigen Sand – immerhin drei Kubikmeter – hatte das Bauzentrum Klein aus Gevelsberg zur Verfügung gestellt. Nur so war diese erste Beachparty im Haus Magdalena überhaupt möglich. „Wir wollten eine besondere Veranstaltung machen – und das natürlich draußen“, sagt Cordula Tiltmann, die die Einrichtung der Seniorenhilfe leitet. Wichtig: Der Sand bleibt den ganzen Sommer über liegen. Es wird also nicht die letzte Beachparty gewesen sein.

„Achtung Zugluft“

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein – Tipps für Senioren zum gesunden Überstehen der Hitze – Die Hitze schafft zurzeit Jung und Alt. Aber für Senioren, Kinder oder Kranke können die extrem hohen Temperaturen sogar zur gesundheitlichen Gefahr werden. Die Ev. Stiftung Volmarstein hat für ihre Pflegeeinrichtungen „Verhaltensregeln bei längeren Hitzeperioden“ aufgestellt. Alle Mitarbeitenden sind geschult und treffen besondere Vorkehrungen bei den extremen Temperaturen. Heike Ewerdwalbesloh ist Hausleiterin des Ev. Alten- und Pflegeheims in Haspe. Die Expertin gibt Tipps, wie sich besonders Senioren vor den negativen Auswirkungen der Hitze schützen können:

???? Welche Tipps haben Sie besonders für Senioren?
!!!! Wie alle Menschen sollten Senioren ihre Türen und Fenster in der Hitze geschlossen halten und wenn möglich verdunkeln. Beim Lüften am Abend und am frühen Morgen sollte man aber besonders darauf achten, Zugluft zu vermeiden. Denn ältere Menschen haben oft eine schlechtere Abwehr und könnten sich leicht erkälten.

???? Senioren trinken ja oft zu wenig. Gibt es Tricks, die Flüssigkeitszufuhr zu erhöhen?
!!!! Ein guter Tipp ist zum Beispiel besonders wasserhaltiges Obst zu essen: Wassermelonen, Erdbeeren, Pfirsiche aber auch Gurken eigenen sich da besonders. Man sollte sich auch sein Lieblingsgetränk besorgen. Schön angerichtet auf einem kleinen Tablett in einem besonders schönen Glas – da fasst man eher zu. Das Getränk sollte man dann immer im Blickfeld haben und ruhig an mehreren Stellen in der Wohnung deponieren. Wer morgens schon vor dem ersten Kaffee den Tag mit einem ein Glas beginnt ist schon auf dem richtigen Weg.

???? Ist auch ein eiskaltes Bier erlaubt?
!!!! Vorsicht bei eiskalten Getränken – die können den Kreislauf zu sehr belasten, der bei diesen Temperaturen oft instabil ist. Auch Alkohol belastet den Körper zu stark. Gut sind lauwarme Getränke wie Tees, Wasser oder Saftschorlen. Natürlich passt auch ein alkoholfreies Bier, das nur leicht gekühlt ist. Und wenn man das dann in Geselligkeit trinkt, schmeckt auch noch ein zweites.

„Einen ganzen LKW voll“

Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein

Volmarstein – „Das ist ja Wahnsinn!“ Der kleine LKW der Werkstatt für Behinderte Menschen war voll gepackt mit Kisten und Kartons. Ganz viel Arbeit für die Beschäftigten der Briefmarkenabteilung. Denn die große Ladung enthielt zahlreiche Alben, Kisten und Kartons voller Sammler-Schätze. „Eine Privatspenderin aus Dortmund-Hörde hatte sich an die Werkstatt der Ev. Stiftung Volmarstein gewendet, ob Interesse an der Briefmarkensammlung ihres verstobenen Mannes bestünde. „Über Briefmarkenspenden freuen wir uns immer“, so Werkstattleiter Andreas Barth. „Sie sichern die Arbeitsplätze unserer Beschäftigten.“ Das Ausmaß der Spende aus Dortmund hatte aber keiner geahnt. „Einen ganzen LKW voll – das hatten wir noch nie“, meinte auch Marco Sieger. Der Fahrer hatte die Briefmarken in Hörde abgeholt. Aber nicht nur die Volmarsteiner waren glücklich. Auch die Spenderin war froh, dass die Schätze ihres verstorbenen Mannes in gute Hände kommen.

Prima Stimmung beim Sommerfest

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein – Etliche Rollifahrer standen direkt an der Bühne und sagen kräftig mit: Es war wieder eine Menge los beim Sommerfest im Zentralbereich der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Viele Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtungen sowie einige auswärtige Besucher genossen die prima Stimmung. Drei Bands bedienten unterschiedliche Musik-Geschmäcker: Das „Duo Monteverde“ (unser Bild) erfreute Freunde deutscher Schlager, die Lokalmatadore von „UnWetter mit Aresst“ und DZUMA“ bedienten Hiphop-Fans und „Nettle River“ sorgte für Country-Stimmung.

Oberlinschule verabschiedet 29 Schüler

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein – In einer Feierstunde hat die Oberlinschule der Ev. Stiftung Volmarstein 29 Schülerinenn und Schüler verabschiedet. Die Schüler bedankten sich mit Rosen.

Nachdenklich ging es los: „Dieser Weg wird kein leichter sein…“ – mit diesem Song von Xavier Naidoo wurden Förderschüler und Eltern in der voll besetzten Aula eingestimmt. Doch es wurde anschließend eine richtig heitere Feier mit schönen Erinnerungen an die Schulzeit, bei der am Ende Ausgelassenheit herrschte. „An Tagen wie diesen…“, hallte es zum Finale durch die gesamte Schule, als alle in den Ohrwurm der Toten Hosen mit einstimmten.

Die Schüler wechseln nun ins Volmarsteiner Berufsbildungswerk oder in verschiedene Werkstätten – einige in die Werkstatt für behinderte Menschen der Stiftung.

Blick ins Regenfass macht schlau

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein – Woher kommt das Wasser für die vielen Blumen? So lautete eine der pfiffigen Fragen, die 100 Mädchen und Jungen aus Wetteraner Kindergärten und Grundschulen in der Gärtnerei des Berufsbildungswerks (BBW) der Ev. Stiftung Volmarstein stellten. Mit großer Neugier gingen die kleinen Besucher an drei Tagen zwischen den großen Blumenbeeten auf Entdeckungsreise, begleitet von den Gärtnerei-Azubis – junge Leute mit Behinderung, die ihre Ausbildung machen. „Es war echt spannend – die Kinder haben viel gelernt“, meinte Ruthild Zeschky, Erzieherin im Kindergarten „Kinderarche“. Wie topft man beispielsweise eine Tomatenpflanze ein? Als sich die Mädchen und Jungen selbst daran machten, merkten sie: Die zarten Pflanzenstiele können schnell knicken – also Vorsicht beim Festdrücken der Erde! Zwischendurch gab es von der BBW-Hauswirtschaft eine Stärkung mit Waffeln, dazu gelben Feensaft oder grünen Dschungeltrunk. Die Idee, Kinder in die Gärtnerei einzuladen, hatten Fachkoordinatorin Rita Gauer und Ausbilderin Nadine Schwarze-Matschull. „Oft gehen Kinder zur Polizei und zur Feuerwehr – warum sollen sie nicht auch mal zu uns kommen?“ fragten sie sich. Die Einladung stieß auf große Resonanz, denn neben der „Kinderarche“ gab es Zusagen vom Awo-Kindergarten Schmandbruch, Ev. Kindergarten Volmarstein, Familienzentrum „Villa Kunterbunt“ sowie dem Grundschulverbund Volmarstein-Schmandbruch. Übrigens: Auch die Frage, woher das Wasser für die vielen Blumen kommt, wurde beantwortet. Als Erzieherin Ruthild Zeschky zur Erklärung jedes Kind auf den Arm nahm, damit es über den Rand des mannshohen und gut gefüllten riesigen Regenfasses schauen konnte, staunten alle nicht schlecht: „Ganz schön tief…“

Ausschuss informiert sich übers BBW

Foto2
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein – Wie sehen die Verantwortlichen einer Einrichtung, in der ausschließlich junge Menschen mit Behinderung eine Berufsausbildung erhalten, die Lage auf dem Ausbildungsmarkt? Antworten bekamen die Mitglieder des Berufsbildungsausschusses der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK) bei ihrer turnusmäßigen Sitzung, die erstmals im Berufsbildungswerk (BBW) der Ev. Stiftung Volmarstein stattfand. „Wir werden daran gemessen, wie viele unserer Absolventen ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis bekommen“, erklärte Ausbildungsleiter Alfons Schach den Vertretern von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Schulen aus der gesamten Region, die in diesem SIHK-Ausschuss sitzen. Stolz sei man, so Schach, dass Volmarsteiner Azubis regelmäßig gute Leistungen erbringen. Zuletzt hatte der angehende Technische Produkt-Designer Markus Rodemann sogar als einer der Besten im Kammer-Bezirk abgeschnitten. Gerade für Technische Produkt-Designer, die Bauteile berechnen und entwerfen, um sie anschließend detailliert am Computer zu zeichnen, sind die Perspektiven derzeit bestens. „Die Absolventen werden uns förmlich aus den Händen gerissen“, berichtete Alfons Schach. Nicht ganz so gut sieht es dagegen im Kaufmännischen Bereich aus – und zwar unabhängig von der Behinderung eines Bewerbers: „In diesem Bereich sieht die Wirtschaft die meisten Einsparpotenziale“, so der BBW-Ausbildungsleiter.

Außerdem stellte er klar, dass Azubis mit Behinderung bei Prüfungen keinesfalls besser gestellt sind. Inhaltlich werde das gleiche Wissen wie beim Prüfling ohne Behinderung abgefragt. Hilfestellungen sind im sogenannten „Nachteilsausgleich“ geregelt – etwa für einen Autisten, dem es an Orientierung fehlt. Wenn dieser in einer schriftlichen Prüfung z.B. sechs Fragen innerhalb einer Stunde beantworten soll, bekommt er nach zehn Minuten den kleinen Hinweis, sich die nächste Frage vorzunehmen.

Seit zehn Jahren im Einsatz für Barrierefreiheit

Volmarstein – Das Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) der Ev. Stiftung Volmarstein richtet am kommenden Donnerstag, 25. Juni, eine Veranstaltung in Düsseldorf mit NRW-Sozialminister Guntram Schneider aus. Anlass ist das 10-jährige Bestehen der „Agentur Barrierefrei NRW“, die vom Sozialministerium finanziert und vom FTB betrieben wird. Ziel der Agentur ist es u.a., schrittweise die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum bzw. das Bewusstsein dafür voranzutreiben. Dafür hat das Volmarsteiner Forschungsinstitut unter Leitung von Prof. Dr. Christian Bühler in den vergangenen zehn Jahren sein umfangreiches Know-How eingebracht – so u.a. bei Beratungen vor Ort. Dazu gehörte zum Beispiel auch die Begehung der sechs größten NRW-Flughäfen.
Aktuell steht NRW-weit die Bestandserhebung zur Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude im Mittelpunkt. Dabei wird jedes Gebäude nach einem Katalog von ca. 800 Kriterien erfasst. „Barrierefreiheit ist sehr individuell“, erklärt der stellvertretende FTB-Leiter Wolfgang Schmitz, „beispielsweise kann ein Rathaus sehr gut für Rollstuhlfahrer/innen nutzbar sein, aber noch lange nicht für Menschen mit einer starken Sehbehinderung.“ Die erhobenen Informationen über öffentliche Gebäude werden auf dem vom FTB entwickelten Internet-Portal http://www.informierbar.de zur Verfügung gestellt. Menschen mit Behinderung haben so die Möglichkeit, sich vor einem Besuch zu informieren, inwieweit sie sich in dem jeweiligen Gebäude bewegen können. Die NRW-weite Datenerfassung vor Ort erfolgt vielfach durch ehrenamtliche Helfer und Studierende. Allerdings sind FTB-Mitarbeitende auch selbst im Einsatz – aktuell in Ministerien der NRW-Landesregierung.

Drei Bands spielen beim Sommerfest

Volmarstein – Die Ev. Stiftung Volmarstein lädt zum großen Sommerfest ein: Es steigt am kommenden Mittwoch, 24. Juni, ab 14 Uhr im Zentralbereich der Stiftung. Dort gibt es für die Besucher wieder ein abwechslungsreiches Programm. Drei Bands sorgen für flotte Musik – das „Duo Monteverde“, „UnWetter mit Aresst und DZUMA“ sowie „Nettle River“. Den Auftakt macht um 14.30 Uhr das „Duo Monteverde“ mit deutschen Schlagern. Anschließend spielen die Lokalmatadore von „UnWetter mit Aresst und DZUMA“, die Hiphop präsentieren (16 Uhr). Zum Abschluss tritt die Country-Band „Nettle River“ auf (18 Uhr). Es gibt ein vielseitiges Rahmenprogramm. Dazu gehören Fotobox, Luftgitarren-Wettbewerb, Bastelaktion und Tombola.

Wittener Pflegeschüler zu Besuch in Volmarstein

1506_pflegeseminarVolmarstein – Wie sieht das Pflegekonzept aus? Welche Arbeitszeitmodelle gibt es? Solche konkreten Fragen stellten 24 Schülerinnen und Schüler des Fachseminars für Altenpflege Witten beim Besuch der Ev. Stiftung Volmarstein. Die angehenden Fachkräfte, die derzeit in verschiedenen Einrichtungen im Ruhrgebiet ausgebildet werden, sehen in Volmarstein eine interessante berufliche Perspektive. „Beide Seiten haben von diesem Treffen profitiert“, so das Fazit von Anja Schleiden, Leiterin des Hans-Vietor-Hauses, am Ende des Besuchs. Neben dieser Einrichtung, in der Menschen mit schwersten Behinderungen gepflegt werden, sahen sich die im Haus Bethanien um. Dort leben vorwiegend Menschen mit Morbus Huntington und ältere Menschen mit teilweise schweren Behinderungen. Im Haus Bethanien stießen die Schüler zufällig auf den Bewohnerchor des Hauses, der vom Wittener Musiktherapeuten Prof. Dr. Lutz Neugebauer geleitet wird. Besucher und Bethanien-Bewohner sangen gemeinsam „Mein kleiner grüner Kaktus“. Eine Bewohnerin lud die Gruppe in Ihr Zimmer ein und erzählte von der fürsorglichen Pflege, die sie erfährt.
Im Hans-Vietor Haus sahen sich die Schüler einen kürzlich modernisierten Bereich an. In diesem Haus, das wurde schnell klar, geht es um individuelle Pflege von Menschen mit mehrfachen Behinderungen – und zwar mit hoher Professionalität. Dazu gehört auch eine ausgeprägte soziale Kompetenz. Pflegepersonal und Bewohner, so der bleibende Eindruck, bilden eine große Familie.

Meisterschaft der BBW-Fußballteams

Volmarstein – Das Berufsbildungswerk der Ev. Stiftung Volmarstein richtet am kommenden Samstag, 20. Juni, auf dem Sportplatz des SuS Volmarstein die Westdeutsche Fußball-Meisterschaft für Mannschaften aus Berufsbildungswerken aus. Dabei kicken Teams gegeneinander, dessen Spieler ausnahmslos eine Körper- oder Lernbehinderung haben. Das Turnier beginnt um 10 Uhr. Zugesagt haben sechs Mannschaften – und zwar BBW Neuwied, BBW Brakel, CJD Dortmund, Wittekindshof, BBW Maria Veen und Ausrichter BBW Volmarstein. Gespielt wird auf dem Kleinfeld, zu jedem Team gehören fünf Spieler plus Torwart. Wichtig: Die ersten drei Teams qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft, die im bayerischen Aschau am Inn stattfindet.

Dörkenpreis für sechs Kollegschüler

2VolmarsteinHagen – Es ist eine besondere Auszeichnung für soziales Engagement und Hilfsbereitschaft im Alltag: Sechs Schüler des Werner-Richard-Berufskollegs der Ev. Stiftung Volmarstein haben den Dörkenpreis bekommen. Mit diesem Preis würdigt die „Werner Richard – Dr. Carl Dörken – Stiftung“ alljährlich Schüler des Volmarsteiner Berufskollegs und der Realschule Herdecke. „Der Preis ist nicht für Schüler gedacht, die überall mit der Note eins stehen“, erklärte Dr. Jochen Plaßmann, Vorstand der Dörken-Stiftung. Manche frühere Preisträger hätten die Urkunde in ihre späteren Bewerbungs-Unterlagen aufgenommen, berichtete Dr. Plaßmann, ehe er gemeinsam mit seiner Vorstands-Kollegin Christa Stronzik jedem Preisträger gratulierte. Vom Werner-Richard-Berufskolleg waren es Nancy Müller, Kai-Sheng-Tang, Marian Pasrsiegla, Phillip Loch, Baris Akyüz und Jan Wittmaack, die im Werner-Richard-Saal in Herdecke ausgezeichnet wurden. Für die Untermalung mit klassischer Musik sorgte am Klavier Marcel Lüling, ebenfalls ein Schüler des Werner-Richard-Berufskollegs. Dessen Leiter Christof Hoffmann und sein Stellvertreter Ernst Schumacher würdigten die sechs Volmarsteiner Schüler. Die hatten den Tag gemeinsam verbracht: Dabei stand zunächst gemeinsames Backen in einer Bäckerei auf dem Programm, ehe nachmittags der offizielle Teil folgte. Die jungen Preisträger waren von Lehrern, Ausbildern und Internats-Mitarbeitern vorgeschlagen worden. Es war die mittlerweile 21. Verleihung des Dörkenpreises an Schüler des Werner-Richard-Berufskollegs. Deshalb bedankte sich Christof Hoffmann ausdrücklich für diese langjährige Unterstützung. „Die Schul-Etats sind begrenzt“, erklärte er, „darum sind wir froh, dass wir solche Unterstützer wie Sie an unserer Seite haben.“ Dr. Plaßmann bot daraufhin eine zusätzliche Möglichkeit an, um Schüler besonders auszuzeichnen – nämlich Karten für ein Spiel von Borussia Dortmund. „Sagen Sie uns Bescheid“, sagte er kurz und knapp.

Lob für Wetteraner Innenstadt

unnamedWetter(Ruhr) – Menschen mit Sehbehinderung finden sich in der Wetteraner City gut zurecht. Um das durch eine entsprechende Bauweise zu erreichen, nutzte die Stadt auch den Sachverstand der NRW-weit aktiven „Agentur Barrierefrei“. Deren Träger ist das Forschungsinstitut für Technologie und Behinderung (FTB) der Ev. Stiftung Volmarstein, das u.a. an der barrierefreien Gestaltung der Kaiserstraße beteiligt war. „Die Stadt ist auf einem guten Weg – und weiter als andere Kommunen“, so das Fazit von Josef Schwietering, Leiter des Arbeitskreises Soziales von Pro Retina Deutschland, der Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenrationen. Der Ennepetaler Schwietring (57), hochgradig sehbehindert, machte den Praxistest bei einem Rundgang mit Axel Fiedler, städtischer Beauftragter für Menschen mit Behinderung, und FTB-Mitarbeiter Rainer Zott. Mit seinem Blindenlangstock ertastete Schwietering problemlos die weißen Noppenfelder auf den Gehwegen. Die „Sprache“ der neu verlegten Steine auf dem Boden wies ihm z.B. den Weg zu einem Zebrastreifen. Am Bahnhofsvorplatz lobte er die Infotafel für Sehbehinderte und das Blindenleitsystem des Busbahnhofs. Auf seinem Rundgang sprach er aber auch einige potenzielle Stolperfallen für Sehbehinderte an – so zum Beispiel Fahrradständer auf dem Bürgersteig und Werbeaufsteller vor Geschäften. „Wir haben interessante Anregungen für weitere Verbesserungen bekommen“, so das Fazit von FTB-Mitarbeiter Rainer Zott nach dem Rundgang.

Einladung zum Sommerfest

Open MindVolmarstein – Disco, Zumba, Mitmachstände: Auf dem Sportplatz des Berufsbildungswerks (BBW) der Ev. Stiftung Volmarstein steigt am Samstag, 13. Juni, ab 13 Uhr das Sommerfest. Für Live-Musik sorgt die Hausband „Open Mind“. Die Gruppe, in der Jugendliche und Mitarbeiter aus dem BBW Musik machen, ist durch Auftritte bei diversen Festen bestens bekannt. „Open Mind“ spielt um 16 Uhr und um 18.15 Uhr. „Wir freuen uns riesig auf das Sommerfest“, sagt Benjamin Laes aus dem BBW-Freizeitbereich. Er gehört zu dem Team, das das bunte Programm auf die Beine gestellt hat. Dabei mischt die Volmarsteiner Einrichtung, in der junge Menschen mit Behinderungen eine Ausbildung machen, selbst kräftig mit: So tritt u.a. die BBW-Zumba-Gruppe auf, der Psychologische Dienst unterzieht Freiwillige einem „Stresstest“ und das Werner-Richard-Berufskolleg bietet Mitmachstände an. Zum Abschluss gegen 19 Uhr sorgt das BBW-Discoteam für heißen Sound. Erstmals dabei ist die DLRG. Die Lebensretter transportieren ein Boot auf den Sportplatz und sorgen so für einen Blickfang. Natürlich können Besucher ins Rettungsboot einsteigen. Spaß bereiten der große Menschenkicker und die Hüpfburg für Kinder. Außerdem locken eine Tombola und eine Luftballonaktion. Bei der Tombola gilt der Grundsatz „Jedes dritte Los gewinnt“. Hauptpreise sind zwei Tablets, außerdem gibt es u.a. Tickets von Borussia Dortmund und einen Basketball zu gewinnen, den alle Spieler des deutschen Nationalteams unterschrieben haben. Es gibt reichlich Getränke- und Essensstände, die von Mitarbeitern und Teilnehmern betrieben werden.

„Nicht gleich unters Messer“ – „Aktionstag gegen den Schmerz“

Volmarstein -„Wer Rückenschmerzen, hat kommt in unserer Klinik nicht gleich unters Messer. Die Operation ist immer der letzte Schritt“, betonte Dr. Axel Scharfstädt. „Erst wenn alle konservativen Therapieoptionen ausgeschöpft sind, besprechen wir mit den Patienten den operativen Weg“, so der Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie der Orthopädischen Klinik Volmarstein. Die Ev. Stiftung Volmarstein beteiligte sich erneut an dem bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“. Rund 100 Gäste interessierten sich für die Vorträge und nutzen die Gelegenheit für ein kurzes persönliches Gespräch mit den Ärzten oder einen Besuch der Informationsstände.
In seinem Vortrag berichtete der Chefarzt über die stationäre Schmerztherapie. „Ein intensives kompaktes Programm“, so der Experte. Neben Krankengymnastik und Physikalischer Therapie sei die Injektionstherapie ein wichtiger Baustein des Behandlungskonzepts. „Die Spritzentherapie ist seit langem deutschlandweit etabliert“, betonte Dr. Scharfstädt. „Direkt dort, wo der Schmerz entsteht, spritzen wir an der Wirbelsäule. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Wirkung besser und länger ist, als mit oralen Schmerzmitteln“, erklärte der Wirbelsäulenchirurg. „Wichtig ist eine gute Voruntersuchung, denn z.B. bei Entzündungen oder schlechter Blutgerinnung sind die Spritzen im Bereich der Wirbelsäule tabu.“
In seinem Vortrag gab er einen kurzen Überblick über er das gesamte Spektrum der Wirbelsäulenchirurgie, das in der Klinik Volmarstein operiert werden kann: alles von der Halswirbelsäule bis zur unteren Lendenwirbelsäule inklusive Skoliosechirurgie.
Dr. Bernd Strebel, leitender Arzt der Funktionsabteilung Psychosomatik des Ev. Krankenhauses Hagen-Haspe, berichtete in seinem Vortrag über den Zusammenhang zwischen Körper, Seele und Schmerz. „Schmerz betrifft immer den ganzen Menschen“, erklärt Dr. Strebel. „Ziel ist nicht unbedingt die komplette Schmerzfreiheit, sondern die Wiederherstellung des Wohlbefindens.“

Logenplatz zum Heimatfest

1505 Feierabendhaus Führung Presse 1Volmarstein – „Das ist ja ein Logenplatz zum Heimatfest“, staunt eine Besucherin im Ev. Feierabendhaus in Schwelm. Gemeinsam mit ihrer Tochter war sie zum Frühlingsfest gekommen und nutze die Gelegenheit zur Hausführung. Die Gemeinschaftsräume auf den Wohnbereichen haben bodentiefe Fenster und liegen direkt an der Kaiserstraße. „Die Plätze sind heiß begehrt wenn der Festumzug hier vorbeikommt“, berichtet Pflegedienstleiterin Annelie Jakob. Die Senioreneinrichtung der Ev. Stiftung Volmarstein bot am Samstag Geselligkeit, Musik und Informationen. Der legendäre Eintopf, Grillspezialitäten, Waffeln und Kuchen sorgten für das leibliche Wohl. Bewohnerinnen des Hauses zeigten ihre liebevoll und persönlich eingerichteten Zimmer. So konnten die Gäste einen authentischen Eindruck gewinnen. Susanne Bräuking, seit Mai stellvertretende Hausleitung, beantworte Fragen zur Pflege, zu Freizeitangeboten oder dem Essen. Am Nachmittag lud der Schwelmer Akkordeonclub zum Platzkonzert ein. Aufführungen der Musik- und Gymnastikgruppe des Feierabendhauses folgten bevor ein Konzert des Petersburger Newa-Ensembles den geselligen Tag beendete.

Große Unterstützung für Oberlinschule

DschungelbuchVolmarstein – Helle Freude in der Oberlinschule: Die Förderschule der Ev. Stiftung Volmarstein belegte bei der Spardaspendenwahl den 15. Platz – und das unter über 400 Mitbewerbern! Bei dieser Aktion waren Schulen eingeladen, besondere Kulturprojekte zu präsentieren. Daraufhin war die Oberlinschule mit ihrem aktuellen Dschungelbuch-Projekt ins Rennen gegangen. Dank vieler Volmarsteiner Unterstützer gewann sie nun 3500 Euro. „Das war einfach toll“, freute sich Schulleiterin Annemarie Schünadel. Mitarbeiter der Stiftung, die Grundschule Volmarstein, der Männergesangverein „Einigkeit“ und andere Kooperationspartner hatten dafür gesorgt, dass im Internet 3626 Stimmen für die Oberlinschule abgegeben wurden. Das Dschungelbuch ist ein Projekt für Kinder der Unterstufe mit schwerster Behinderung. Sie lernen die Geschichte von Mogli mit allen Sinnen kennen — durch Ausflüge in den Zoo, das Streicheln von Tierfellen oder das Wahrnehmen von Waldgeräuschen. Zu den Dschungelbuch-Songs gestalten sie einfache Instrumentalbegleitung und tanzen unter Anleitung von Tanzpädagogin Stefanie Katzer. Am Ende wird ein Film entstehen, der zeigt, was Kinder mit schwerster Behinderung erleben und mitteilen können. Mit den gewonnenen 3500 Euro wird die Oberlinschule weitere solcher Kulturprojekte fördern. Dabei ist wichtig, dass die Schüler buchstäblich etwas erleben – also besonderes Unterrichtsmaterial anfassen können oder einen außerschulischen Ort besuchen. „So etwas können wir allein nicht finanzieren“, stellte Annemarie Schünadel klar. Die Spardaspendenwahl ist eine Aktion der Sparda-Bank West, deren Geschäftsgebiet ein Großteil von NRW umfasst.

Ein Hauch von Robinson-Club

Bild4Volmarstein – Klettern im Volmarsteiner Hochseilgarten, Sterne gucken im Bochumer Planetarium, Schwimmen im Hagener Westfalenbad: Schöne Abwechslung vom Alltag gab es eine Woche lang für Beschäftigte der Werkstatt für behinderte Menschen der Ev. Stiftung Volmarstein. Die Teams um Freizeit-Koordinator Daniel Starosta und Erlebnispädagoge Frank Maihoff hatten das attraktive Programm ausgetüftelt – als Angebot für selbstbestimmten Urlaub, den viele Beschäftigte wegen ihrer Behinderung nicht eigenständig planen und antreten können. „Das war eine Art Robinson-Club – also Unterhaltung und Entspannung in zwangloser Atmosphäre“, erklärte Frank Maihoff den Ablauf der Woche. Er betreute die Gruppen im Hochseilgarten auf dem Stiftungs-Zentralgelände. Dort gehörte Mut dazu, um sich per Seilzug auf den Baum in sieben Metern Höhe befördern zu lassen und die Aussicht zu genießen. Besonderheiten wie der Hochseilgarten oder die Trecking-Tour waren ebenso eine Attraktion wie Ausflüge – typisch Urlaub halt! Aber auch an den kleinen Dingen des Alltags wie gemeinsames Singen, Kochen und Filme gab es beachtliches Interesse. Für ein Drittel der 260 Werkstatt-Beschäftigen war der Aktiv-Urlaub des Projektes „Maiwoche“ ein Angebot, weil sie ihren Tagesablauf kaum selbst gestalten können. Im Vorfeld waren sie einzeln befragt worden, um das individuelle Urlaubs-Programm zu erstellen. Bislang hatte es ein solches Freizeitangebot nur zwischen Weihnachten und Neujahr gegeben. Viele Beschäftigte fragten nun beim Abschlussgrillen an der Martinskirche: „Machen wir das im nächsten Jahr wieder?“ Weil das Mai-Programm, bei dem Werkstatt und Wohnbereiche eng zusammen gearbeitet haben, so gut ankam, soll es 2016 wiederholt werden – allerdings schon in den Osterferien. Außerdem ist im nächsten Jahr ein Sommercamp in Holland geplant.

Beratung für Senioren

Wetter(Ruhr) – Eine Beratung über altersgerechtes Wohnen sowie die Pflegeversicherung findet am kommenden Mittwoch, 27. Mai, um 15 Uhr im Vereinsheim Wengern, Elbscheweg, statt. Wie kann ich mein Badezimmer barrierefrei umbauen? Wie finde ich den für mich besten Treppenlift? Viele Menschen im Alter beschäftigen sich mit solch praktischen Fragen. Konkrete Antworten geben Rainer Zott und Hans-Werner Geburek, Wohnberater des Forschungsinstituts Technologie und Behinderung (FTB) der Ev. Stiftung Volmarstein. Zum Beratungstermin bringen sie auch kleine Hilfsmittel für den Alltag mit – beispielweise einen besonderen Flaschenöffner, den u.a. Rheumakranke nutzen können. Über die Pflegeversicherung informiert bei dieser Veranstaltung Axel Fiedler, Seniorenbeauftragter der Stadt Wetter. Dabei geht es vor allem um die verschiedenen Pflegestufen.

Die Beratung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Stadt Wetter, des FTB sowie des AWO-Seniorenclubs Wetter.

Traditionelles Osterfeuer mit Live Musik

Osterfeuer140großVolmarstein – In der Ev. Stiftung Volmarstein wird am Karsamstag, 4. April, um 17.00 Uhr auf der großen Wiese hinter dem Haus Bethanien das traditionelle Osterfeuer entzündet. Umrahmt wird das Osterfeuer mit einem bunten Programm. Den musikalischen Teil übernehmen die Musiker der Band Simple Beatz aus Witten. Sie spielen Cover-Rock´n´Roll mit den besten Hits der 70er Jahre und den Songs von Elvis. Auf das Fest rund ums Osterfeuer freuen sich die Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige, Mitarbeitende sowie Freunde und Nachbarn der Einrichtung. Alle, die dabei sein möchten, sind herzlich eingeladen! Das Osterfeuer findet im diesem Jahr zum zweiten Mal hinter dem Haus Bethanien in der Oskar-Niemöller-Straße statt. Dort erwartet die Gäste wieder ein klassisches, großes Osterfeuer. Für das leibliche Wohl sorgen das Team des Café Mittendrin und das Team am Grillstand.

Sommerfest im Hans-Grünewald-Haus

Gevelsberg – Im Hans-Grünewald-Haus wird am 7. August der Sommer bejubelt: Bei Kaffee, Kuchen und deftigen Leckereien vom Grill sind alle herzlich eingeladen, das Sommerfest zu feiern. Charly Dreesmann sorgt für die musikalische Unterhaltung und lädt zum Singen, Schunkeln und Tanzen ein.Als besonderen Höhepunkt haben die Mitarbeitenden einen „göttlichen Auftritt“ geplant.Beginn des Festes ist um 15 Uhr im Hans-Grünewald-Haus, Haßlinghauser Str. 60 in Gevelsberg.

Wetter(Ruhr): Abschlussfest des Bauspielplatzes: Auf der Suche nach Elvira

Elvira gesuchtWetter(Ruhr) – Es war toll, es war bunt und es hat riesig Spaß gemacht: Der Bauspielplatz, bereits zum zweiten Mal als inklusive Veranstaltung gemeinsam vom städtischen Fachdienst Jugend und der Ev. Stiftung in Volmarstein organisiert, war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Dabei konnte auch das mitunter regnerische Wetter der guten Stimmung … Wetter(Ruhr): Abschlussfest des Bauspielplatzes: Auf der Suche nach Elvira weiterlesen

Zukunftsfähige Gestaltung – Neuer Bereichsleiter in der Altenhilfe der Ev. Stiftung Volmarstein

 

Volmarstein – Prof. Dr. Bernd Kwiatkowski ist seit Juli neuer Bereichsleiter für den Geschäftsbereich Altenhilfe in der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Damit übernimmt er die Verantwortung für sechs Altenheime mit insgesamt 577 Plätzen. In Hagen gehören das Ev. Alten- und … Zukunftsfähige Gestaltung – Neuer Bereichsleiter in der Altenhilfe der Ev. Stiftung Volmarstein weiterlesen

Kleine Baumeister sind wieder aktiv

 

Gruppe 1 BSPWetter(Ruhr) – Es wird gesägt, mit Hämmern und Nägeln hantiert und Holz bearbeitet: Auf dem Gelände am Berufsbildungswerk in Volmarstein sind seit Montag wieder kreative Kids zwischen sieben und 13 Jahren auf dem inklusiven Bauspielplatz aktiv, der gemeinsam von der Stadt Wetter (Ruhr) und der Ev. Stiftung Volmarstein organisiert wird. „Wood City“ heißt die … Kleine Baumeister sind wieder aktiv weiterlesen

Wetter(Ruhr): Bauspielplatz: Materialspenden erwünscht

 

Wetter(Ruhr) – Toben, bauen, spielen: Natürlich können sich die kreativen Kids in Wetter auch in diesem Jahr wieder auf den Bauspielplatz freuen. Der Bauspielplatz wird gemeinsam von der Stadt Wetter (Ruhr) und der Ev. Stiftung Volmarstein organisiert und … Wetter(Ruhr): Bauspielplatz: Materialspenden erwünscht weiterlesen

Wetter(Ruhr): Gegen die Einsamkeit im Alter: Neue Seniorenbegleiter erhalten Urkunde

 

Wetter(Ruhr) – Zuhören und Zuwendung schenken, das ist das Ziel der zehn neuen Seniorenbegleiter. Nach der Ausbildung in Theorie und Praxis erhielten die Ehrenamtler kürzlich ihre Zertifikate. Das Projekt der Seniorenbegleiter startete im Jahr 2010 als Kooperationsprojekt der Stadt Wetter, der Ev. Stiftung Volmarstein und der Johanniter Unfallhilfe und … Wetter(Ruhr): Gegen die Einsamkeit im Alter: Neue Seniorenbegleiter erhalten Urkunde weiterlesen

„Science Slam“ in der Lichtburg Wetter

Hagen – Am Freitag, 16. Mai, findet der zweite von vier „Slams“ in Kooperation der Lichtburg Wetter, der Ev. Stiftung Volmarstein, des Ev. Erwachsenenbildungswerks Westfalen und Lippe eV., des Dortmunder „domicils“ und der Agentur „Luups“ (Dortmund) statt. Der erste „Slam“ fand in der Reinoldikirche Dortmund statt. Am Freitag ist die Lichtburg Wetter Veranstaltungsort…

„Science Slam“ in der Lichtburg Wetter weiterlesen

Kleines Meisterwerk auf 250 Seiten

Buchübergabe4Hagen – Vier Jahre Arbeit stecken in einem wunderschönen Buch, das mehr als 150 Auszubildende  der Evangelischen Stiftung Volmarstein per Hand gestaltet haben. Das besondere Werk ist  ab sofort als Ausstellungsstück im Hagener Osthaus Museum zu bewundern. Bereits seit über vierzig Jahren beschäftigt sich die norwegische Künstlerin Sigrid Sigurdsson mit dem Phänomen „Gedächtnis“ und „Erinnerung“. Kleines Meisterwerk auf 250 Seiten weiterlesen

Stadionbesuch: Mit dem Rolli zum BVB

EN-KreisBesuch BVBWetter (Ruhr) – Es ging nicht um Punkte in der Bundesliga, ein Weiterkommen im DFB-Pokal oder um einen Sieg in der Champions League, aber die Stimmung war trotzdem prächtig: Gemeinsam mit Werner Walther von der Ev. Stiftung Volmarstein (ESV) besuchten am 19. Und 26. Februar 15 Rollstuhlfahrer und mehr als 30 weitere Schüler des Berufsbildungswerks Volmarstein auf Einladung des Lions Club Wetter (Ruhr) die Spielstätte ihres Lieblingsvereins Borussia Dortmund. Beim zweiten Besuch begleitete Bürgermeister Frank Hasenberg die Fan-Schar aus Wetter. Nach einem Streifzug durch die erfolgreiche Geschichte des BVB im Borusseum konnten die Gäste aus Wetter das Stadion und den heiligen Rasen inspizieren. Die Nachtbeleuchtung sorgte dabei fast für Champions League-Gefühle. Höhepunkt der Tour war dann der Kabinenbesuch, wo die Jugendlichen aus Wetter die Plätze von Reus, Hummels, Weidenfeller und Co einnehmen konnten. Zum Abschluss der Tour gab es dann noch Würstchen und Getränke für den Fanbesuch aus Wetter.

Foto: privat

Tag der offenen Tür im Ev. Feierabendhaus Schwelm

ENKreis150Schwelm – Zum Tag der offenen Tür lädt das Evangelische Feierabendhaus, Döinghauser Str. 23, ein. Am Mittwoch, 9. Oktober gibt es von 15.00 bis 18.00 Uhr nicht nur Musik und Unterhaltung sondern viele Informationen. Tag der offenen Tür im Ev. Feierabendhaus Schwelm weiterlesen

Seniorenheim lädt Nachbarn und Angehörige zum Sommerfest ein

ENKreis150(10:55 Uhr) „Sport, Spiel und Spaß“ ist das Motto des Sommerfestes im Dietrich-Bonhoeffer-Haus. Das Seniorenheim an der Eilper Straße 70 feiert am Freitag, 26. Juli, von 15.00 bis 20.00 Uhr. Interessierte sind herzlich eingeladen, die nette Atmosphäre des Altenheims der Evangelischen Stiftung Volmarstein zu schnuppern. Seniorenheim lädt Nachbarn und Angehörige zum Sommerfest ein weiterlesen

Motorradclub Sauerland schenkte Kindern eine Rundfahrt

Foto: Manfred Meier
Foto: Manfred Meier

(13:40 Uhr) Wenn die Männer und Frauen des Motorradclub Sauerland e.V. mit ihren schweren Maschinen vorbeikommen, ist die Freude bei den Kindern der Evangelischen Stiftung Volmarstein kaum zu beschreiben. Zum 32. Mal luden die Mitglieder des Clubs die Kinder zu einer Rundfahrt ein. Anschließend wurde auf dem Gelände des THW Iserlohn gemeinsam gegrillt.  „Fahr ich in diesem Jahr wieder mit dir? Hast Du noch den Platz frei?“ Bei schönstem Sommerwetter wurden Hans Lothar Reinehr und seine Helfer vom MC Sauerland e.V. herzlich von den Kindern der Stiftung begrüßt und mit Fragen gelöchert. Seit 32 Jahren ermöglichen die Clubmitglieder den behinderten Kindern die Freude einer gemeinsamen Rundfahrt und viele Freundschaften sind in den Jahren entstanden. Motorradclub Sauerland schenkte Kindern eine Rundfahrt weiterlesen

Babyboom am Mops

Foto: Ev. Krankenhaus Haspe
Foto: Ev. Krankenhaus Haspe

(13:00 Uhr) Hagen/Westf. – Das gab’s noch nie: 23 Geburten in nur sieben Tagen im Kreißsaal des Ev. Krankenhauses Hagen-Haspe. „Normalerweise haben wir etwa zehn Babys pro Woche“, berichtet die leitende Hebamme Elke Fleischer. In den letzten Tagen aber ging es Schlag auf Schlag: Zwölf Mädchen und elf Jungen erblickten im Krankenhaus am Mops das Licht der Welt. Säuglingsschwestern, Hebammen, Pflegedienst und Ärzte – das gesamte Team der Geburtshilfe sorgte mit Überstunden oder Sonderschichten dafür, dass alle Mütter und Babys bestens versorgt waren. Babyboom am Mops weiterlesen

Bauspielplatz: Holzspenden erwünscht

ENKreis150(12:05 Uhr) Wetter an der Ruhr – Toben, bauen, spielen: Natürlich können sich die kreativen Kids in Wetter auch in diesem Jahr wieder auf den Bauspielplatz freuen. Der Bauspielplatz wird gemeinsam von der Stadt Wetter (Ruhr) und der Ev. Stiftung Volmarstein organisiert und findet vom 22. Juli bis 8. August (jeweils von 10 bis 16 Uhr) als inklusiver Bauspielplatz erstmals auf dem Gelände des Berufsbildungswerkes an der Grünewaldstraße in Volmarstein statt. Bauspielplatz: Holzspenden erwünscht weiterlesen

Auf dem Weg zum demenzgerechten Krankenhaus

Freundes- und Förderverein des Ev. Krankenhaus Haspe Foto: Ev. Krankenhaus
Freundes- und Förderverein des Ev. Krankenhaus Haspe Foto: Ev. Krankenhaus

(14:15 Uhr) Hagen/Westf. – Auf dem Weg zum demenzgerechten Krankenhaus ist das Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe einen entscheidenden Schritt weiter: Der Förderverein des Ev. Krankenhauses Hagen-Haspe e.V. finanzierte ein Desorientierten-Schutzsystem für rund 13.000 Euro. „Der Bewegungsdrang ist bei Menschen mit Demenz oft ausgeprägt“, erklärt Pflegedienstleiter Christoph Fedder. „Es beruhigt diese Patienten, wenn sie diesen Drang ausleben können. Mit dem neuen Ortungssystem ist das jetzt möglich.“ Erste Erfahrungen haben gezeigt, dass Patienten mit Demenz wesentlich ruhiger sind und sich schneller an die neue Situation gewöhnen, wenn sie sich in einem gewissen Rahmen herumlaufen können, soweit sie sich selbst oder andere nicht gefährden. Unter Umständen müssen Patienten nach richterlicher Anordnung fixiert und sediert werden, um sich selbst nicht zu verletzen. „Das wollen wir mit dem neuen Schutzsystem möglichst oft vermeiden“, betont der Pflegedienstleiter. Auf dem Weg zum demenzgerechten Krankenhaus weiterlesen

„Brawatuvo und der wilde Westen“

ENKreis150(DiLa) (17:05 Uhr) Wieder einmal präsentiert sich der integrative Kinder- und Jugendzirkus „Brawatuvo“. In den Wilden Westen wollen die Akteure ihre Zuschauer diesmal entführen. Am 21. Juni ab 16:00 Uhr geht es in der Manege unter dem Hochseilgarten hinter dem Franz-Arndt-Haus hoch her. „Brawatuvo und der wilde Westen“ weiterlesen

Förderpreise von der Werner-Richard-Stiftung

Foto: Ev. Stiftung Volmarstein
Foto: Ev. Stiftung Volmarstein

(14:40 Uhr) Neun Jugendliche aus Wetter und Herdecke erhielten eine Auszeichnung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken – Stiftung. Besondere Leistungen im sozialen Engagement, engagiertes Teilnehmen in sportlichen, kulturellen und musischen Bereichen sind die entscheidenden Kriterien für die Vergabe der begehrten Förderpreise. Die Preise wurden von Dr. Jochen Plaßmann und Christa Stronzik vom Vorstand der Dörken-Stiftung persönlich übergeben. Die Verleihung fand im Werner Richard-Saal in Herdecke statt. Vier Schülerinnen und Schüler des Werner-Richard-Berufskolleges der Evangelischen Stiftung Volmarstein wurden zusammen mit  Schülerinnen und Schülern der Realschule Bleichstein Herdecke geehrt. Förderpreise von der Werner-Richard-Stiftung weiterlesen

Inklusionsprojekt „Kinderspiele“ begeistert Publikum

Foto: theaterhagen
Foto: theaterhagen

(19:15 Uhr) Vor ausverkauftem Haus haben die Oberlinschüler der Evangelischen Stiftung Volmarstein und Kinder der Kita Pusteblume im Theater Hagen eine bezaubernde Vorstellung geboten. Die „Kinderspiele nach der Musik von George Bizet“ begeisterten mit wunderschönen Melodien und kräftigen Farben. Inklusionsprojekt „Kinderspiele“ begeistert Publikum weiterlesen

Ev. Stiftung Volmarstein ehrt langjährige Mitarbeitende

Foto: Evangelische Stiftung Volmarstein
Foto: Evangelische Stiftung Volmarstein

(11:20 Uhr) Kronenkreuzverleihung in der Martinskirche – Für ihre treuen Dienste im diakonischen Bereich wurden in der Evangelischen Stiftung Volmarstein langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt. Vorstandssprecher Pfr. Jürgen Dittrich und der Kaufmännische Vorstand Markus Bachmann überreichten insgesamt 36 Männern und Frauen das Kronenkreuz in Gold und jeweils eine Urkunde vom Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland. Sie sprachen im Namen der Stiftung ihren Dank für die geleistete Arbeit und Treue zum Unternehmen aus. „Jeder einzelne von Ihnen hat dazu beigetragen, die ESV voran zu bringen und unserer Stiftung ein Gesicht zu geben“, so Pfarrer Dittrich. Die Kronenkreuz-Verleihung ist eine besondere Würdigung der Arbeit in der Diakonie. Ev. Stiftung Volmarstein ehrt langjährige Mitarbeitende weiterlesen

Kicken für eine neue Stereoanlage

Junge ESV`ler sammeln Spenden (Foto: Ev. Stiftung Volmarstein)
Junge ESV`ler sammeln Spenden (Foto: Ev. Stiftung Volmarstein)

(17:05 Uhr) Das erfolgreiche Benefiz-Fußballturnier von behinderten Jugendlichen in Kooperation der Ev. Stiftung Volmarstein, ABUS und ortsansässigen Firmen wird wiederholt. Am Mittwoch, 19. Juni, darf ab 16 Uhr in Volmarstein auf dem Sportplatz Schöllinger Feld (hinter Aldi) für den guten Zweck gekickt werden – und alle machen mit. Kicken für eine neue Stereoanlage weiterlesen

„Märchenwelten“ auf dem Bauspielplatz

Foto: Stadt Wetter (Ruhr)
Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

(14:00 Uhr) Wetter (Ruhr) – Toben, bauen, spielen: Natürlich können sich die kreativen Kids in Wetter auch in diesem Jahr wieder auf den Bauspielplatz freuen. Der Bauspielplatz wird gemeinsam von der Stadt Wetter (Ruhr) und der Ev. Stiftung Volmarstein organisiert und findet vom 22. Juli bis 8. August (jeweils von 10 bis 16 Uhr) als inklusiver Bauspielplatz erstmals auf dem Gelände des Berufsbildungswerkes an der Grünewaldstraße in Volmarstein statt. Dort können sich die Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren auf eine faszinierende und abenteuerliche Zeit freuen. „Märchenwelten“ auf dem Bauspielplatz weiterlesen

„Werden Sie ein Teil der „Menschengerechten Stadt Wetter (Ruhr)!“

Foto: Stadt Wetter (Ruhr)
Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

(14:11 Uhr) Wetter (Ruhr)

„Darauf können Sie sich etwas einbilden. Seien Sie weiter Vorbild für andere Städte“. Der Landesbehindertenbeauftragte Norbert Killewald war sichtlich beeindruckt von der Arbeit rund um den kommunalen Aktionsplan, den die Stadt Wetter (Ruhr), das Frauenheim Wengern und die Ev. Stiftung Volmarstein am Mittwoch im Rahmen einer Festveranstaltung im Stadtsaal präsentierten. „Werden Sie ein Teil der „Menschengerechten Stadt Wetter (Ruhr)!“ weiterlesen

Ev. Stiftung Volmarstein auf dem Kirchentag in Hamburg

Foto: Stiftung Volmarstein
Foto: Stiftung Volmarstein

„Soviel du brauchst“ ist das Motto des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentags in Hamburg. Die Evangelische Stiftung Volmarstein beteiligt sich wieder mit einem Informationsstand und einer Mitmachaktion auf dem „Markt der Möglichkeiten“. Vor allem junge Menschen möchte die ESV ansprechen. Daher gibt es neben besonderen Prospekten zum Berufskolleg und zum Berufsbildungswerk auch eine Mitmachaktion, die besonders Jugendliche neugierig machen soll: Ev. Stiftung Volmarstein auf dem Kirchentag in Hamburg weiterlesen