Röspel (SPD): Hagen erhält fast 19 Millionen Investitionsmitteln vom Bund

Mit fast 19 Millionen Euro profitiert Hagen vom neu aufgelegten Investitionsförderungsfonds des Bundes. Das gehe aus dem Ausführungsgesetz hervor, über das der Landtag NRW am Mittwoch entschieden hat. „Das sind gute Nachrichten für meinen Wahlkreis“, freut sich der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel: „Das Investitionsprogramm des Bundes wird dringend erforderliche Zukunftsinvestitionen vorantreiben.“
Er habe im Parlament immer wieder darauf hingewiesen, dass der Bund seiner Verantwortung für die Kommunen gerecht werden muss, sagt Röspel: „Diese Beharrlichkeit gegenüber dem Koalitionspartner zahlt sich nun ganz konkret hier vor Ort aus. Seine Fraktion habe durchgesetzt, die übliche Mittelaufteilung an die Bundesländer nach dem sogenannten „Königsteiner Schlüssel“ zu durchbrechen. Das 3,5-Milliarden-Investitionsprogramm des Bundes helfe deshalb gezielt finanzschwachen Kommunen bei der Überwindung ihrer Investitionsrückstände. Er freue sich, dass NRW die Bundesmittel eins zu eins an die Kommunen weiterleitet.
Der Bundestag hat am 21. Mai einen mit 3,5 Milliarden Euro ausgestatteten „Kommunalinvestitionsförderungsfonds“ beschlossen. Daraus sollen von 2015 bis 2018 kommunale Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Klimaschutz getätigt werden. Die Gelder werden auf Basis eines Schlüssels aus Einwohnerzahl, Kassenkrediten und Anzahl der Arbeitslosen auf die Länder verteilt. Demnach erhält Nordrhein-Westfalen 32,2 Prozent der Mittel, also rund 1,1 Milliarden Euro. Nach dem üblichen „Königsteiner Schlüssel“ wären es nur 742 Millionen Euro gewesen. Der Bund darf das Geld allerdings nicht direkt an die Städte und Kreise geben. Deshalb musste der Landtag NRW jetzt darüber entscheiden.

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ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM ESM

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen. EMIL SCHUMACHER – DER WEG IN DIE ABSTRAKTION
Bei einem Rundgang durch das Museum am Sonntag, den 4. Oktober wird ab 11.15 Uhr die Werkentwicklung des Künstlers Emil Schumacher erläutert: Von den frühen, vom Expressionismus beeinflussten Arbeiten, über die Werke der 1950er-Jahre, die schließlich zur Abstraktion führten, den Einsatz von verschiedenen Materialen der folgenden Jahrzehnte bis hin zum Spätwerk werden verschiedene Facetten aus rund 70 Schaffensjahren vorgestellt. Einen Schwerpunkt der Führung bilden „Der Weg in die Abstraktion“ und die Wiederkehr des Figurativen im Spätwerk. Köpfe, Tierfigurationen, Formen von Architektur, Motive wie die Leiter oder das Rad bevölkern die Bilder des Malers bereits im spätexpressionistischen Frühwerk. Dann aber findet Schumacher den Weg in die freie Expressivität des Informel und zur Materialität des Bildes. Im Spätwerk kehrt er zurück zur Figuration und greift die Motive aus seinem Frühwerk wieder auf, die jetzt vor dem Hintergrund der Abstraktion in ihrer Aussagekraft gesteigert sind. Ihm selbst ist dieser scheinbar neue Blick auf die Figur allerdings ganz selbstverständlich gewesen, denn auch in seiner nicht abbildenden Malerei hat er die eigene Naturverbundenheit nie aus den Augen verloren. Schumacher war, wie er selbst sagte, stets „der Erde näher als den Sternen“. Wie ist dies zu verstehen? Die Führung widmet sich dieser Frage und ermöglicht so einen Einblick in die Malerei Emil Schumachers zum ersten Kennenlernen und anhand des Themas auch die Vertiefung eigener Seherfahrungen.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Vorlesespaß in der Stadtbücherei mit Minchen

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. Am Donnerstag, 1. Oktober, können es sich alle Kindergarten- und Vorschulkinder um 16 Uhr wieder auf der Lesetreppe in der Kinderbücherei gemütlich machen. Eine Vorlesepatin liest dann die Geschichte von Minchen vor, die ihre Mama verloren hat, und zeigt in einem großen Buch die Bilder zu der Geschichte: Minchen malt für ihr Leben gern. Beim Zeichnen einer Grille verirrt sie sich und findet ihre Mama nicht mehr. Was tun? Minchen besinnt sich auf ihr Talent und zeichnet ein Bild ihrer Mutter. Das zeigt sie allen Tieren, denen sie begegnet.
Im Anschluss haben die Kinder die Gelegenheit, zu der Geschichte ein Bild zu malen. Das wird dann in der Leseecke der Kinderbücherei aufgehängt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Schlendern, Stöbern, Shoppen – alles für die Sprösslinge

Foto Quelle: Event:Wilberg
Foto Quelle: Event:Wilberg

Hagen.  Am 8. November ist es wieder so weit: Bereits zum zweiten Mal heißt es dann in Hagen beim Kids-Markt „Schlendern, Stöbern, Shoppen“ – ob Kinderkleidung oder Spielsachen. Der Kids-Markt öffnet von 11-16 Uhr seine Türen in der Stadthalle.

Nach der erfolgreichen Premiere im Frühjahr kommt nun der „Winter-Kids-Markt“ in die Stadthalle. Wegen der großen Resonanz im Vorfeld haben die Organisatoren die Verkaufsfläche nun in den großen „Grünen Saal“ und das Saal-Foyer verlegt. An über 100 Verkaufsständen verkaufen Eltern an Eltern gut erhaltene Second-Hand-Ware. Zudem präsentieren sich auch Kinderboutiquen und weitere Stände mit Bekleidung und Spielzeug.

Klar ist: Zur bevorstehenden kalten Jahreszeit wird vor allem Winterware angeboten, aber natürlich auch reichlich Weihnachtsüberraschungen für die Kleinen. Das Sortiment reicht von Kleidung über Spielzeug bis hin zu Großteilen wie Kinderwagen, Fahrrädern oder Schlitten – der Kids-Markt bietet für jeden etwas. Neben dem Shoppingspaß und einem Imbiss ist das Vergnügen der kleinen Gäste garantiert: Toben auf der Hüpfburg oder bauen mit XXL-Legosteinen, Kinderschminken sowie ein Maltisch erwarten die Kinder.

Für die Besucher stehen kostenfreie Parkplätze rund um die Stadthalle zur Verfügung. Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt, alle anderen Messebesucher zahlen 2 Euro. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.kids-markt.de.

Zweimal Autos aufgebockt und Räder geklaut

Foto Quelle: Polizei Hagen
Foto Quelle: Polizei Hagen

Hagen. Am Dienstag erlebten zwei Autofahrer eine böse Überraschung, als sie zu ihren Fahrzeugen zurückkehrten. Zunächst begab sich ein 56-jähriger Autofahrer gegen 07.45 Uhr zu seinem in der Harzstraße geparkten BMW. Dort stellte er fest, dass bislang unbekannte Diebe
das Auto auf Holzklötzen aufgebockt hatten und dann alle Räder mitgehen ließen. Die Räder haben einen Wert von rund 1000 Euro. Nur 15 Minuten später bemerkte ein 56-jähriger Autofahrer aus Bottrop, dass an seinem Audi ebenfalls alle Räder entwendet wurden. Der Audi stand auf Pflastersteinen aufgebockt in der Straße Im alten Holz.
Auch diese Räder haben einen Wert von rund 1000 Euro. Die Polizei
bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

TANZTEE IN BOELERHEIDER AWO

© TV58.de
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Hagen. Beste Unterhaltung vom beliebten Alleinunterhalter Wolfgang Kraus ist garantiert, wenn der Boelerheider Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (AWO) am kommenden Dienstag, 06. Oktober 2015 zum Tanztee bittet. Ab 14:00 h sorgt Kraus für stimmungsvolle Musik und das AWO-Team für hausgemachten Kuchen und frischen Kaffee.
Tanzbegeisterte Hagenerinnen und Hagener sind herzlich eingeladen – bei der AWO in Boelerheide ist jeder Gast herzlich willkommen. „Dabei steht die Geselligkeit und die Freude an der schönen Musik selbstverständlich im Vordergrund“, verrät der Boelerheider AWO-Vorsitzende Norbert Greif.

Dienstag, 06.10.2015, 14:00 h – Ende offen
Unterhaltungsmusik mit Wolfgang Kraus
Kaffee & Kuchen

AWO-Begegnungsstätte Boelerheide
Overbergstr. 125
58099 Hagen

 

 

Benefizkonzert zugunsten des Vereins Wildwasser Hagen e.V.

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. Am Sonntag, dem 18. Oktober 2015 findet um 18 Uhr in der Evangelischen Pauluskirche in Hagen-Wehringhausen ein Benefizkonzert zugunsten von Wildwasser Hagen e.V. statt.
Die beliebte Sopranistin Melanie Maennl, Generalmusikdirektor Florian Ludwig, Klavier, und Alexander Schwalb, Klarinette, vom philharmonischen orchesterhagen, werden kammermusikalische Werke u.a. von Franz Schubert und Robert Schumann darbieten. WildWasser Hagen e.V. ist seit Februar 1987 in Hagen aktiv.
Der Schwerpunkt seiner parteilichen Mädchenarbeit ist die Prävention von sexualisierter Gewalt, da diese kein Einzelschicksal, sondern alltägliche Lebenserfahrung vieler Mädchen ist. Ziel ist es, die Ursachen und das Ausmaß sexualisierter Gewalttaten
an Mädchen und Frauen öffentlich zu machen, um sexueller Ausbeutung und sexualisierter Gewalt entgegen zu wirken.
Die Künstler verzichten vollständig auf ihre Gage, so dass der Erlös des gesamten Konzertes an den Verein fließen wird.
Veranstalter des Konzertes ist die Evangelische Paulusgemeinde.
Ev. Pauluskirche, Hagen-Wehringshausen, Borsigstraße 11, 58089 Hagen
Sonntag, den 18. Oktober 2015, 18.00Uhr

Benefizkonzert
mit Werken von Franz Schubert, Robert Schumann u.a.
zugunsten von Wildwasser Hagen e.V.
Verein gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen

Melanie Maennl, Sopran
Alexander Schwalb, Klarinette
Florian Ludwig, Klavier

Karten sind an der Theaterkasse des Theaters Hagen erhältlich, Tel. 02331/207-3218. Eintritt: 14 €, Schüler und Studenten erm. 10 €

15-Jähriger mit Messer bedroht

Hagen.. Ein 15-jähriger Schüler befand sich
am Dienstag gegen 21.06 Uhr auf der Augustastraße. In Höhe der
Bachstraße sprachen ihn seinen Angaben zufolge zwei Männer an und
forderten die Herausgabe von Wertgegenständen. Hierbei drückte ihn
der ältere der Männer gegen eine Hauswand und bedrohte ihn außerdem
noch mit einem Messer. Der andere Täter habe daneben gestanden und
das Umfeld beobachtet. Da sich Passanten näherten, hätten beide
Männer dann in Richtung Innenstadt die Flucht ergriffen. Der
15-Jährige kann die beiden Männer wie folgt beschreiben: Der Täter
mit dem Messer war ca. 50 Jahre alt, 190 cm groß, hat einen langen
graubraunen Bart, war bekleidet mit einem langen schwarzen Mantel und
trug schwarze Lederhandschuhe. Der andere Mann war ca. 40 Jahre alt,
ca. 165 – 170 cm groß und bekleidet mit einem kurzärmeligen schwarzen
Pullover sowie einer schwarzen Wollmütze. Die Polizei bittet Zeugen,
sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Kleintransporter prallt gegen Kinderwagen

Hagen. Der Zusammenstoß eines Kleintransporters mit einem
Kinderwagen ist am Dienstagabend, gegen 19.30 Uhr, in Hohenlimburg
nur durch großes Glück sehr glimpflich ausgegangen. Der 42-jährige
Fahrer eines Citroens beabsichtigte bei Grünlicht an der Ampel von
der Mühlenbergstraße nach links in die Stennertstraße abzubiegen.
Aufgrund der tiefstehenden Sonne wurde er stark geblendet und übersah
eine 28-jährige Mutter, die mit ihrem Kinderwagen und 10 Monate altem
Säugling bei grünem Licht für Fußgänger die Stennertstraße überqueren
wollte. Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem LKW und dem Kinderwagen.
Der Kinderwagen fiel um. Der darin liegende Säugling musste
vorsorglich in ein Hagener Krankenhaus gebracht werden, konnte aber
nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Das
Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zum Unfallhergang
aufgenommen.

Stadtparteitag der Hagener AfD

afdDie Alternative für Deutschland lädt am kommenden Sonntag, den 04. Oktober ab 11 Uhr zum diesjährigen Stadtparteitag ein. Stattfinden wird die Veranstaltung im oberen Saal des Restaurants Kolpinghaus, Bergischer Ring 18. Im Mittelpunkt des Stadtparteitages steht die Neuwahl des Vorstandes. Daneben werden aber auch die Themenschwerpunkte für die weitere politische Arbeit in unserer Stadt erörtert.

Dazu wird ein umfängliches Themenpapier vorgestellt, das verschiedene Arbeitsgruppen innerhalb der Hagener AfD erarbeitet haben.
„Um unsere politische Arbeit auf eine breite Basis zu stellen, haben wir bereits im Vorfeld alle Mitglieder eingebunden und Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern aufgenommen. Die Ergebnisse werden nun vorgestellt. Ich bin sicher, dass der vorliegende Entwurf auf dem Stadtparteitag große Zustimmung finden wird“, erklärt AfD-Sprecher Michael Eiche zu den Ergebnissen der Arbeitsgruppen.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Gäste sind herzlich willkommen.

Freie Plätze beim Feldenkrais

Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein

Hagen. Am Montag, 5. Oktober um 17.30 Uhr startet der Kurs „Feldenkrais“ im Therapiezentrum am Mops, Brusebrinkstraße 20, in Hagen-Haspe.
Feldenkrais eignet sich zur Wiedererlangung der vollen Mobilität nach Verletzungen in der Rehabilitation und zum Abbau von fehlhaltungsbedingten Schmerzen. Sie stärkt gleichzeitig Beweglichkeit, Balance und Körperbewusstsein. Das Training ist für jedes Alter geeignet und wird von der langjährig erfahrenen Ergotherapeutin Ursula Polllmann geleitet. Informationen zur Anmeldung und zur Kostenübernahme durch die Krankenkassen erhalten Sie im Therapiezentrum am Mops, Telefon: 02331-476 2940.

Ausstellung „Technisches Spielzeug“ endet

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. Zum letzten Mal raucht die Dampfmaschine im Stadtmuseum Hagen am Sonntag, 4. Oktober, im Rahmen der Führung durch die Ausstellung „Technisches Spielzeug – Heimliche Botschaften ins Kinderzimmer“ um 15 Uhr, denn der 4. Oktober ist der letzte Ausstellungstag der interessanten technischen Spielsachen. Bevor die detailgetreue Spielzeug-Dampfmaschine für große und kleine Technikfans angeheizt und in Betrieb gesetzt wird, gibt es noch einen interessanten Rundgang durch das Museum mit zahlreichen Informationen zu den Ausstellungsstücken wie Eisenbahnen, Autos, Baukästen, Schiffe, Flugzeuge und Co. Eine Spielecke in der Ausstellung lädt begeisterte Kinder ein, selbst zu spielen – natürlich mit heutigem Spielzeug. Die Führung kostet für Kinder 1,50 € und für Erwachsene 3 € zuzüglich 2 € Museumseintritt für Kinder und 3,20 € für Erwachsene. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Polizeibericht am Mittwoch

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++  Dortmund: Radfahrer stößt mit Auto zusammen – Hinweis auf Alkoholkonsum +++ Dortmund: Ausstellung „Ordnung und Vernichtung“ im Polizeipräsidium –
Zusatztermine für Führungen +++ Schwerte: Verkehrsunfall  – Unklarheit im Kreuzungsbereich +++ Dortmund: Fußgänger von Linksabbieger erfasst – schwer verletzt +++ Dortmund: Polizei geht Hinweis auf „Dealer-Wohnung“ nach: Festnahme eines Drogenverkäufers für Jugendliche +++ Dortmund: Der Tod spielt mit – Bundespolizei warnt vor dem „Abenteuerspielplatz“ Bahnanlagen – Bitte sensibilisieren Sie ihren Nachwuchs! +++ Dortmund: Vorsicht vor falschen Polizisten – Seniorin aus Dortmund betrogen +++ Ennepetal: Fahrzeugdiebstahl auf der Straße Mönnighof +++ Wetter: Einbruch in Einfamilienhaus +++ Wetter: Mofa fährt auf Pkw auf +++ Schwerte: Raub – Täter drohte mit Messerangriff  +++ Dortmund: Raub unter Vorhalt eines Messers – Tatverdächtiger flüchtig +++ MK: Tages- und Wohnungseinbrecher +++ MK: Partysaison noch nicht vorbei ? +++
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Erlebnisführung – Steinzeitliche Feuertechnik

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. Wie in der Steinzeit ohne Streichholz oder Feuerzeug Feuer gemacht wurde, lernen Groß und Klein am Sonntag, 4. Oktober, ab 15 Uhr im Rahmen einer spannenden Erlebnisführung im Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle. Bevor es jedoch ans Feuermachen geht, gibt es noch eine spannende Erlebnisführung, bei der das Leben in der Steinzeit den Schwerpunkt bildet. Natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier sowie Inszenierungen vermitteln ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in einer Höhle in Hagen gefunden wurden. Untersuchungen der Knochen haben ein Alter von etwa 10.700 Jahren und 5.600 Jahren ergeben. Einen kurzen Abstecher gibt es auch zu Fossilien wie der Riesenlibellen aus dem Vorhaller Steinbruch oder den Saurierknochen. An verschiedenen Arbeitsstationen können Kinder und Erwachsene selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Von den ersten Bauern der Jungsteinzeit geht es weiter über die Bronze- und Eisenzeit zu den Römern. Da sich das Museum in einem Wasserschloss befindet, dessen Ursprung in das Mittelalter zurückgeht, endet die Führung in dieser Epoche bei einer imposanten Ritterfigur.
Im Anschluss an die spannende Reise durch die Zeitalter kommen dann verschiedene Feuertechniken wie Feuerstein und Feuerbohrer zum Einsatz. Selbstverständlich können alle neugierigen Kinder selbst die Kunst des Feuermachens ausprobieren. Aber auch so manch ein Erwachsener wird sicherlich gerne versuchen, ein Feuer nach steinzeitlicher Methode zu entfachen.

Die Erlebnisführung kostet für Erwachsene 3 € und für Kinder 1,50 € zuzüglich des Eintritts von 3,20 € für Erwachsene, 1,80 € für Kinder und 7 € für die ganze Familie. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Fossiliensuche im Hohenlimburger Steinbruch

Fotio Quelle: Stadt Hagen
Fotio Quelle: Stadt Hagen

Hagen. 380 Millionen Jahre zurück in die Vergangenheit führt eine spannende Exkursion durch den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke alle Teilnehmer am Sonntag, 4. Oktober, von 11 bis 15 Uhr. Damals lag die Region um Hagen am Rande eines tropischen Meeres. Entlang der Küste zog sich ein mächtiges Korallenriff. Die versteinerten Überreste dieses Riffs sind Kalksteinablagerungen, die fast ausschließlich aus den Skeletten ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßer, Muscheln und Schnecken bestehen. Im Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH findet man die Überreste aus dieser Zeit. In Kooperation mit Geotouring bietet das Museum Wasserschloss Werdringen ein interessantes Programm rund um die fossilen Schätze an, welches vor der Verwaltung der Hohenlimburger Kalkwerk, Oeger Straße 39, mit einer kurzen Einführung über die Entstehung von Massenkalk beginnt. Anschließend geht es zu Fuß hoch in den Steinbruch. Dort besteht die Möglichkeit, selbst auf die Jagd nach Fossilien und Mineralien zu gehen. Die etwa vierstündige Exkursion ist für Erwachsene und Kinder ab sieben Jahren geeignet und kostet 15 € für Erwachsene sowie 10 € für Kinder. Festes Schuhwerk ist für das Betreten des Steinbruchs unbedingt erforderlich, ebenso sollte an Hammer, Lupe sowie eine Tasche für die Fundstücke gedacht werden. Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

„Feuerengel“ von Wibke Seifert

(TV58.de / Petra Weigert) Das Buch  ist eine Novelle aus ihrer Heimatstadt Gevelsberg und Hagen.

FeuerengelDie heimatverbundene Autorin ist dreifache Mutter und lebt mittlerweile auf Malta. Ihre Leidenschaft zum Schreiben hat sie bereits früh in der 7./8.Klasse entdeckt. Trotz ihres Umzug hat sie den intensiven Kontakt zu Freunden und Familie mit ausführlichen Briefen immer gehalten. Durch diese Form der Berichterstattung entstand die Idee und Umsetzung zu ihrem ersten Buch „Mitten im Meer“, das ebenso wie das Buch „Feuerengel“ im JUHR VERLAG erschienen ist.

In „Feuerengel“ bekommt die Beziehung zu ihrem Vater eine noch innigere Nähe und Verständnis füreinander. Anlaß ist die Auseinandersetzung mit der familiären Geschichte und den Erzählungen des Vaters aus seiner Kindheit in den Zeiten des Krieges. Ganz behutsam begegnet Wibke Seifert auch ihrer eigenen Geschichte und ihren Erinnerungen. Es kommen Fragen auf und im Gespräch mit ihrem Vater entstehen neue Blickwinkel. Es gibt ihr aber nicht nur die Möglichkeit des Rückblicks, sondern sie nimmt den Bezug auf das heutige Erleben wahr. Dass „das Früher“ nicht abgeschlossen auch heute noch von Bedeutung ist, wird auch im Umgang mit ihrer jetzigen Familiensituation in der Begegnung mt ihrem Sohn deutlich.

Wibke Seifert gelingt auf eine einfühlsame Art und Weise von den verschiedenen geschichtlichen Zeiten zu erzählen und gewährt den Lesern zugleich ganz persönliche Einblicke. Der Leser hat das Gefühl von der Autorin eingeladen worden zu sein eine Zeit lang an ihrem Leben teilzunehmen.

Eine unbedingt empfehlenswerte Begegnung.

Großes Dankeschön an Spender

Volmarstein. Große Freude im Freizeitbereich des Berufsbildungswerks der Evangelischen Stiftung Volmarstein: Die Firma ABUS und örtliche Einzelhändler übergaben einen großen Grill, vier Gartentische mit Stühlen, 20 Fahrradhelme sowie zwei gebrauchte Fahrräder. Der nächste Sommer kann also kommen.

Das Geld für diese Anschaffungen war beim Fußballturnier am Schöllinger Geld übrig geblieben, das BBW-Mitarbeiter Werner Walther einmal mehr organisiert hatte. Mitgeholfen hatten dabei auch zahlreiche Mitarbeiter des Berufsbildungswerks und des Werner-Richard-Berufskollegs.

Traditionell wird dieses Turnier für Fußballer ohne und mit Behinderungen durch Spenden von ABUS und Volmarsteiner Geschäftsleuten finanziert. „Dafür ein großes Dankeschön“, betonte der stellvertretende BBW-Leiter Christof Hoffmann bei der Spendenübergabe.

Shanty-Piraten entern Emster Kulturhof

Foto Quelle: Emster Kulturhof
Foto Quelle: Emster Kulturhof

Hagen. Es ist Hagens erster und wahrscheinlich einziger Shanty-Chor, der nur aus sangesfreudigen und ebenso weiblichen Stimmen besteht. Zum großen Feuerwerk der maritimen Sangeskunst entern die PIRATEN erstmals die Emster Kulturhof-Bühne.  Am Freitag, dem 09. Oktober 2015 gibt der Damenchor einen der selten Auftritte im Hagener Stadtgebiet. Sangesfreude und die gemeinsame Freude an dem Wasser-Element, lässt den Hagener Damen-Shanty-Chor zu einem besonderen Erlebnis werden. Ab 19:30 h wird im Kulturhof (Auf dem Kämpchen 16, 58093 Hagen) Anmeldungen nimmt Jürgen Kitzig entgegen (Tel. 02331 57064) – Restkarten, für 6,00 Euro, wird es auch an der Abendkasse geben. Im Eintritt ist auch ein frischer Matjes im Brötchen inbegriffen – leckere Pausenstärkung. Das Shanty-Konzert der Piraten ist ein beschwingter Auftakt in ein wundervolles Kulturhofwochenende, dem noch der traditionelle Tanztee am Samstag (ab 14:00 h) folgt und ein leckeres Langschläferfrühstück am Sonntag.

Hagen Aktiv: „Aufarbeitung der Enervie-Krise“

Mit Unverständnis hat die Ratsfraktion Hagen Aktiv auf die Absicht des Aufsichtsratsvorsitzenden der Enervie reagiert, zwei der Alt-Vorstände im Amt zu belassen, ohne die Frage nach deren möglichen Mitverantwortung zu stellen.

„Es war aus unserer Sicht richtig, sich zunächst auf die Frage zu konzentrieren, wie hier das Unternehmen Enervie vor der Insolvenz gerettet werden kann“, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Josef Bücker. „Mit dem Zeitaufschub war allerdings kein Blankoscheck für die handelnden Personen auf Freistellung von jeglicher Verantwortlichkeit verbunden.“

Die Folgen der Energiewende seien in dieser Ausprägung vielleicht nicht vorhersehbar gewesen. Möglicherweise aber hätten der Abstecher in Richtung Lekker/Wakker, die Planungen zu massiven Investitionen in die Windkraft und die Vorarbeiten für den politisch letztlich nicht gewünschten Ausstieg aus der Wassererzeugung den Blick auf die eigentlich wichtigen Probleme verstellt. Dadurch sei die mit der Energiewende zusammenhängende, sich rasant verändernde Marktlage deutlich zu spät erkannt worden. Insgesamt seien dann auch noch die falschen Konsequenzen gezogen worden.

„Bis zum Sommer 2014 ist von Grünhagen und Co. immer noch behauptet worden, man habe die Dinge im Griff“, so Dr. Bücker weiter. „Geändert hat sich erst etwas, als die ersten Banken unruhig zu werden begannen“.

Das Managementfehler vorlagen, habe auch die Unternehmensberatung Roland Berger so verlauten lassen. Allerdings habe es  es bislang keinerlei interne Untersuchung darüber gegeben, welche Mitverantwortung die beiden nach wie vor im Amt befindlichen Vorstände daran hätten. „Dass der Aufsichtsratsvorsitzende Schulz nunmehr eine Untersuchung per ordre de mufti einfach ausschließen will, betrachten wir als Instinktlosigkeit und Überschreitung seiner Kompetenzen. Wir erwarten im Interesse der Bürger und des Unternehmens eine ergebnisoffene Prüfung der Verantwortlichkeit durch den Aufsichtsrat“, so Dr. Bücker abschließend.

Autor Martin Baltscheit gibt Autogramme im Lutz

Der Autor Martin Baltscheit. (© Sebastian Hoppe)
Der Autor Martin Baltscheit. (© Sebastian Hoppe)

Hagen. Am Sonntag, 4. Oktober 2015, 11 Uhr, besucht der renommierte Autor Martin Baltscheit die Vorstellung des von ihm verfassten Kinderstückes „Krähe und Bär“ im Theater Hagen im Lutz, welches am 27. September dort in der Inszenierung von Miriam Michel und der Ausstattung von Jeremias H. Vondrlik mit den Schauspielern Marie-Theresa Lohr, Andreas Kunz, Nora Wolff und Leandra Stampoulis seine Uraufführung feierte.
Im Anschluss an diese Vorstellung am 4. Oktober wird Martin Baltscheit im Lutz-Foyer an einem durch den Buchladen Quadrux bereit gestellten Stand seine erfolgreichen Bücher „Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“ und „So ist das Leben“ (111 Geschichten und Gedichte eines Bären mit außergewöhnlicher Einbildungskraft) signieren. In letzterem Werk ist das Grundthema des Theaterstücks „Krähe und Bär“ enthalten.
Ferner gibt der gefragte und beliebte Schriftsteller Autogramme und steht, wie auch die Regisseurin Miriam Michel, für Gespräche gerne bereit.

Karten im Freiverkauf an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Feuerwehr Gevelsberg auf der A 1 im Einsatz

Gevelsberg. Die Löschzüge 2 und 3 sowie die hauptamtlichen Kräfte der
Feuerwehr Gevelsberg wurden am Dienstagmorgen um 08:30Uhr zu einem
LKW-Brand nach Verkehrsunfall auf die BAB 1 in Fahrtrichtung Köln
alarmiert.

Foto: Feuerwehr Gevelsberg
Foto: Feuerwehr Gevelsberg

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war kein Feuer
erkennbar. Ein Sattelzug war auf einen anderen Sattelzug aufgefahren
und ist anschließend gegen die Mittelleitplanke gefahren.
Glücklicherweise wurde kein anderer Verkehrsteilnehmer in
Mitleidenschaft gezogen. Aus dem Motorraum des auffahrenden
Sattelzuges war eine Rauchentwicklung erkennbar. Nach weiterer
Erkundung konnte schnell Entwarnung gegeben werden, da es sich um
Wasserdampf vom Kühler handelte. Der Fahrer des auffahrenden LKW´s
wurde durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend in ein Nahe
gelegenes Krankenhaus transportiert. Durch die Feuerwehr wurden noch
auslaufende Betriebsmittel abgebunden. Während der gesamten
Einsatzdauer war die BAB 1 in Richtung Köln komplett gesperrt. Der
Einsatz für die 15 Einsatzkräfte konnte dann um 09:35Uhr beendet
werden.

Sechs Verletzte bei Brand in Lüdenscheider Notunterkunft

Lüdenscheid. In der Nacht auf Dienstag, gegen 00.10 Uhr, kam es zu einem
Brand in der Notunterkunft an der ehemaligen Hermann-Gmeiner-Schule.
Sechs Personen wurden wegen des Verdachts auf Rauchgasintoxikation
vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zur
Brandursache dauern an. Brandsachverständige werden den Tatort in den
kommenden Tagen begutachten. Ein Ergebnis wird frühestens kommende
Woche erwartet.

31 größere Baustellen zum Beginn der Herbstferien

(straßen.nrw). Zum Start der Herbstferien richtet Straßen.NRW wie gewohnt am ersten Ferienwochenende so wenige Tagesbaustellen, also Baustellen von kürzerer Dauer, wie möglich ein, damit der Verkehr besser fließen kann. Ein kompletter Verzicht auf Tagesbaustellen ist jedoch nicht möglich. Maßnahmen, die der Verkehrssicherheit dienen, etwa Reparaturen an Schutzplanken, müssen zum Beispiel kurzfristig durchgeführt werden. Urlauber, die ihre Route planen, sollten zudem 31 größere Baustellen auf den Autobahnen in NRW berücksichtigen.

Bei diesen Maßnahmen handelt  es sich nicht um Tagesbaustellen, sondern um Brückensanierungen, den Neubau oder die Erneuerung einer Fahrbahn. Die Bauarbeiten erstrecken sich oft über viele Monate und können nicht zu Verkehrsspitzenzeiten pausieren. Viele Arbeiten können außerdem nur bei möglichst trockenem Wetter erledigt werden. Der Herbst bietet für gewöhnlich die letzten Möglichkeiten für Arbeiten unter freiem Himmel, bevor der Winter mit Schnee und Eis das Ruder übernimmt. Innerhalb der Baustellen hält Straßen.NRW immer möglichst viele Fahrstreifen für den Verkehr frei.

Die größten Baustellen auf einen Blick:

A1: Kreuz Lotte/Osnabrück bis Ladbergen, Brückenarbeiten

A1: Remscheid bis Wermelskirchen, Ausbau

A1: Wuppertal-Langerfeld bis Wuppertal-Ronsdorf, Brückenarbeiten, Schutzeinrichtungen

A1: Burscheid bis Köln-Niehl, Brückenarbeiten und Fahrbahnverengung wegen Gewichtsbeschränkung

A1: Kreuz Köln-Nord bis Köln-Bocklemünd, Ausbau

A1: Gleuel bis Erftstadt, Deckenarbeiten (nur Fahrtrichtung Koblenz)

A2: Dortmund-Nordost bis Kamen/Bergkamen, Deckenarbeiten

A3: Kreuz Ratingen-Ost bis Kreuz Hilden, Deckenarbeiten, Brückenarbeiten

A3: Leverkusen bis Köln-Mülheim, Ausbau

A4: Eschweiler-West bis Aachen-Zentrum, Ausbau (nur Fahrtrichtung Aachen)

A4: Weisweiler bis Düren, Neubau Anschlussstelle

A4: Elsdorf bis Kerpen, Umlegung der Verkehrsführung auf den neuen Streckenabschnitt der A4

A31: Heek bis Gescher/Coesfeld, Deckenarbeiten

A40: Duisburg-Rheinhausen bis Duisburg-Häfen, Brückenarbeiten

A40: Essen-Huttrop bis Essen-Kray, Schallschutzarbeiten

A42: Duisburg-Baerl bis Kreuz Duisburg-Nord, Brückeninstandsetzung und Fahrbahnverengung wegen Gewichtsbeschränkung

A43: Haltern bis Recklinghausen/Herten, Deckenarbeiten

A43: Kreuz Bochum bis Kreuz Bochum/Witten, Brückenarbeiten

A44: Aachen-Brand bis Broichweiden, Ausbau

A44: Kreuz Werl bis Soest, Deckenarbeiten

A44: Lichtenau bis Diemelstadt, Brückeninstandsetzung

A45: Kreuz Castrop-Rauxel-Ost bis Kreuz Dortmund-West, Deckenarbeiten, Schallschutzarbeiten

A45: Schwerte-Ergste bis Kreuz Hagen, Brückeninstandsetzung

A45: Hagen-Süd bis Lüdenscheid-Nord, Brückeninstandsetzung

A45: Olpe bis Freudenberg, Brückeninstandsetzung

A46: Grevenbroich bis Kreuz Neuss-West, Schutzeinrichtungen, Schallschutzarbeiten

A46: Sonnborner Kreuz bis Wuppertal-Elberfeld, Deckenarbeiten

A52: Kaarst-Nord bis Büderich, Brückenarbeiten

A57: Kreuz Kaarst bis Holzbüttgen, Ausbau

A57: Kreuz Neuss-Süd bis Dormagen, Brückenarbeiten (Behelfsbrücke)

A61: Mönchengladbach-Nordpark bis Mönchengladbach-Wickrath, Deckenarbeiten (nur Fahrtrichtung Venlo)

18-Jähriger verletzt Mitarbeiter des Ordnungsamts

Hagen. Ein Außendienstmitarbeiter des Hagener Ordnungsamtes
ist am frühen Montagabend, gegen 18.00 Uhr, von einem 18-jährigen
Mann angegriffen und verletzt worden. Der 52-jährige ist zusammen mit
seinem Kollegen zu einer Ruhestörung durch mehrere junge Männern in
die Stresemannstraße gerufen worden. Bei der Überprüfung ist ein
18-Jähriger aus der Gruppe plötzlich geflüchtet und konnte durch den
52-jährigen Ordnungsamtsmitarbeiter eingeholt und festgehalten
werden. Dagegen wehrte er sich und schlug den Ordnungshüter mit
seinem Ellenbogen. Dabei verletzte der junge Mann ihn leicht am
Handgelenk. Der 18-Jährige konnte zur Personalienfeststellung
überwältigt und gefesselt werden. Auf ihn kommt eine Anzeige wegen
Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte zu.

Hochbunker in Hagen unter Denkmalschutz

Der Hochbunker in der Bergstraße in der Hagener Innenstadt steht seit Juli 2015 unter Denkmalschutz – und trägt diese Auszeichnung nun auch sichtbar an der Außenwand: Oberbürgermeister Erik O. Schulz überreichte im Beisein der Leiterin der städtischen Denkmalbehörde, Ina Hanemann, an die Eigentümer, Michaela und Gottfried Beiderbeck.

OB Erik O. Schulz und Eigentümerin Michaela Beiderbeck vor dem Hochbunker, den nun die Denkmalplakette des Landes Nordrhein-Westfalen ziert. (Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen)
OB Erik O. Schulz und Eigentümerin Michaela Beiderbeck vor dem Hochbunker, den nun die Denkmalplakette des Landes Nordrhein-Westfalen ziert. (Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen)

Als Baudenkmäler besitzen die Hochbunker im Stadtbild eine hohe Aussagekraft. Sie sind wichtige Gedenkorte für den Bombenkrieg, dem allein in Hagen mehr als 2000 Menschen zum Opfer fielen. Sie erinnern an Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft im Nationalsozialismus und führen auch heute noch die entbehrungsreichen Jahre der frühen Nachkriegszeit vor Augen.

Bunker als Kriegsmahnmal
Der Bunker an der Bergstraße ist besonders bedeutend für die Hagener Stadtgeschichte, weil er mit seinem gut überlieferten Baukörper und der im Inneren erhaltenen und ablesbaren Bunkerbinnenstruktur, der Bunkertechnik sowie wandfesten Ausstattung das Leben und Sterben während des Zweiten Weltkriegs im Hagener Stadtzentrum dokumentiert. Er entstand im Rahmen des „Luftschutz-Sofortprogramms“, das in Hagen als besonders gefährdete Stadt zwischen 1940 und 1944 sieben Hochbunker für den Zivilschutz hervorbrachte und ist somit ein wichtiges Indiz für die Baugeschichte der Stadt. Und noch heute prägen seine raumgreifenden Dimensionen das Stadtbild der Hagener City – als ein unübersehbares, im Alltagsleben präsentes Mahnmal des Zweiten Weltkrieges.

Über die lokale Bedeutung hinaus ist der Bunker eine Geschichtsquelle von besonderem Zeugniswert für die Geschichte der Menschen im Zweiten Weltkrieg, vergegenwärtigt er doch die Extremsituation, in der sich die Zivilbevölkerung während der Bombardements befunden hat. Auch Oberbürgermeister Erik O. Schulz zeigt sich während des Rundgangs durch die meterdicken Betongänge in der Bergstraße beeindruckt: „Ich bin überrascht, welche Authenzität im Untergeschoss des Bunkers herrscht. Hier ist so viel erhalten oder treffend rekonstruiert, dass es einem nicht vorkommt, als gehe man durch ein altes Gebäude, sondern man kann das Leben im Bunker regelrecht nachempfinden.“

Aushängeschild für Hagener Denkmalliste
Für die Erhaltung und Nutzung des Bergstraßen-Bunkers sprechen zahlreiche wissenschaftliche, architektur- und militärgeschichtliche Gründe, da er Teil eines in der Architekturgeschichte einmaligen Bauprogramms gewesen ist, das der Zivilbevölkerung im Wahnsinn des Zweiten Weltkrieges Schutz bieten sollte und darüber hinaus für die Propaganda der Nationalsozialisten eine wichtige Funktion hatte. Als Schutzbau für die Bevölkerung sollten die Luftschutz-Bunker vor allem auch der Stabilisierung der nationalsozialistischen Politik dienen. In der Denkmalliste der Stadt Hagen nimmt der Hochbunker somit eine besonders Stellung ein.

Bunkerführungen
Das Bunkermuseum bietet regelmäßig in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Hagen und auf Anfrage Führungen durch das Denkmal an. Besonders authentische Einblicke in die damalige Zeit bietet die Dunkelführung. Teilnehmer erleben die unterirdische Bunkerwelt komplett verdunkelt wie zu Angriffszeiten, wenn der Strom in der ganzen Stadt ausfiel und können mit einer Dynamo-Taschenlampe die Gänge und Räume erkunden.

Die nächste Dunkelführung

findet als Sonderveranstaltung am Samstag, 3. Oktober, um 17 Uhr im Hochbunker, Bergstraße 98, statt. Regulär bietet das Bunkermuseum die öffentlichen Dunkelführungen an jedem zweiten Samstag im Monat an, der nächste Termin ist Samstag, 10. Oktober, um 17 Uhr. Eine Anmeldung zu den Führungen erfolgt unter Telefon 02331/4893855 oder per E-Mail an info@bunker-hagen.de. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter http://www.bunker-hagen.de.

MK: LKW kippt auf Haus

Foto Quelle: Polizei MK
Foto Quelle: Polizei MK

Werdohl. Auf der Bundesstraße 229 kippte heute Morgen ein LKW auf ein Wohnhaus. Der Unfall ereignete sich gegen 08.40 Uhr in der Ortslage
Borbecke. Das Haus stürzte fast vollständig in sich zusammen. Auch am LKW entstand hoher Sachschaden. Glücklicherweise ist das Haus
unbewohnt, so dass sich niemand darin aufhielt oder zu Schaden kam. Warum es zu dem Unfall kam ist noch nicht abschließend geklärt. Die
Ermittlungen hierzu dauern an. Beim Fahrer des LKW handelte es sich um einen 39-jährigen Mann aus Giershausen. Er kam mit einer leichten Schockverletzung ins Krankenhaus. Die Bundesstraße ist seit 8.50 Uhr voll gesperrt. Die Sperrung dauert wegen der umfangreichen Bergungsmaßnahmen zur Stunde noch an.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei Werdohl
unter 02392/9399-0 zu melden.

Polizeibericht am Dienstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Ennepetal: Gemeldeter Wohnungsbrand in der Hauptstr. +++ Dortmund: Verfolgungsfahrt endet in Verkehrsunfall – Unfallbeteiligter flüchtet zunächst / Betäubungsmittel gefunden +++ Dortmund: Lkw-Unfall auf der A 1: Eine Person verletzt, zwei Stunden Sperrung +++ Dortmund: Polizisten stellen Straßenräuber – Tatverdächtiger wird dem
Haftrichter vorgeführt +++ Hagen: Polizei beschlagnahmt Führerschein einer 84-Jährigen nach Unfall +++ Hagen: PKW aufgebrochen +++ Hagen: Tagsüber in Wohnung eingebrochen +++ Hagen: Mehrere Büros aufgebrochen +++ Dortmund: Räuber flüchtet nach Überfall auf Supermarkt +++ Ennepetal: LKW brennt auf Autobahn +++ Ennepetal: Pkw und Motorrad stoßen zusammen +++ Herdecke: Diebstahl in Begegnungsstätte +++ Dortmund: Fünf Fahrzeuge in Unfall verwickelt – zwei Leichtverletzte +++ Herdecke: Kraftstoffaustritt aus PKW auf Tankstelle +++ Herdecke:  Mehrere Diebstähle aus Pkw +++ Gevelsberg: Wohnungseinbruch scheitert an zusätzlicher Sicherung +++ Ennepetal: Fahrzeugdiebstahl auf dem Dr.-Fritz-Textor-Ring +++ Schwelm: Drei Einbrüche +++ MK: Drei Schwerverletzte +++ Dortmund: A 1 nach Unfall gesperrt – langer Rückstau +++ Ennepetal: Schwelbrand im Übergangswohnheim +++ MK: Zwei Einbrüche angezeigt +++ MK: Einbruch in Gemeindebüro und Lagerraum +++ MK: Einbrecher bei Einbruchsversuch gestört  +++ MK: Kindergarten heimgesucht +++ MK: Einbrecher in Büro und Schreinerei +++ Polizeibericht am Dienstag weiterlesen

VIDEO: Was kostet uns das? Uraufführung im LUTZ.

Gerade hat am vergangenen Sonntag im LUTZ „Krähe und Bär“ seine Uraufführung gefeiert. Keine Produktion, die man mal so eben aus dem Ärmel schüttelt. Besonders nicht am Theater Hagen, das einem enormen Sparzwang unterworfen ist. Kritiker fragen sich an dieser Stelle ob es nötig ist, trotzdem derartige Stücke auf die Bühne zu bringen. Nach der Uraufführung ging Werner Hahn, Leiter des LUTZ, auf diese Stimmen ein. Mehr dazu im TV58.de-Video.

Ennepetal: Feuerwehr löscht über vier Stunden brennende Strohballen

Ennepetal. Am Montag um 19:00 Uhr wurde die Feuerwehr Ennepetal in die  Lohernockenstraße gerufen. Auf einer Wiese brannten ca. 20 Heuballen in voller Ausdehnung.

© Feuerwehr Ennepetal
© Feuerwehr Ennepetal

Die Ballen wurden mit 4 Angriffsleitungen unter Atemschutz abgelöscht. Während der Löschmaßnahmen wurden die Heuballen mit einem Radlader auseinander gezogen um an die einzelnen Glutnester zu gelangen. Die Wasserversorgung musste aus einem ca. 500 Meter entfernten Hydranten sichergestellt werden. Eingesetzt waren die hauptamtliche Wache und die Löschgruppen Voerde und Oberbauer. Während der Löschmaßnahmen
sicherte der Löschzug Milspe/Altevoerde den Grundschutz der Gemeinde.Der Einsatz konnte um 23:30 Uhr beendet werden.

VIDEO: Tipps zum Planspiel Börse 2015

Anfang Oktober startet das Planspiel Börse der Sparkassen. Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren können daran teilnehmen. Sie müssen virtuelle 50.000 Euro möglichst gewinnbringend an der Börse placieren. Aufgrund der Börsenberichte aus den vergangenen Tagen und Wochen scheint das in diesem Jahr nicht ganz einfach. Martin Markowski ist Vermögensberater bei der Sparkasse Hagen. Im TV58.de-Videointerview gibt er Tipps, was man derzeit beachten sollte.

VIDEO: Planspiel Börse 2015 startet

Am 07. Oktober startet das Planspiel Börse der Sparkassen. Bis zum 16. Dezember haben dann Schüllerinnen und Schüler die Möglichkeit aus virtuellen 50.000 Euro mit den richtigen Börsentricks den höchsten Gewinn zu erzielen und sich auf die Siegertreppchen zu „zocken“. Rund 50 Gruppen mit vier bis acht Mitgliedern aus den Hagener Schulen nutzten die Auftraktveranstaltung im Hagener Sparkassen-Karree um sich für das Planspiel anzumelden. Auch wenn der Spielstart Anfang Oktober ist, kann man sich noch bis zum 12. November anmelden und in das Spiel einsteigen. Sabine Hiby von der Sparkasse Hagen betreut die Teilnehmer. Im TV58.de-Videointerview erklärt sie uns mehr rund ums Planspiel Börse.

Blutiges Ende einer Disko-Nacht

Hagen. Eine Rangelei auf der Tanzfläche einer Diskothek in
der Dödterstraße nahm in der Nacht von Freitag auf Samstag, gegen
04.45 Uhr, ein blutiges Ende. Ein 26-jähriger Hagener befand sich
zusammen mit drei Bekannten auf der Tanzfläche. Hier geriet er mit
vier unbekannten Männern in Streit und es kam zu einer Rangelei. Um
weitere Streitigkeit zu vermeiden, verließ der junge Mann mit seinen
Bekannten die Diskothek. Unmittelbar davor traf er allerdings erneut
auf das Quartett und wurde von einem Täter aus der Gruppe
unvermittelt angegriffen. Der Unbekannte schlug dem 26-Jährigen mit
der Faust ins Gesicht. Dieser ging daraufhin zu Boden und schlug mit
dem Kopf auf die Bordsteinkante. Dabei zog er sich eine Platzwunde am
Hinterkopf zu. Es entwickelte sich eine Schlägerei. Der 26-Jährige
musste im Anschluss mit einem Rettungswagen in ein Hagener
Krankenhaus gebracht werden. Sein 23-jähriger Begleiter erhielt bei
der Auseinandersetzung ebenfalls einen Schlag ins Gesicht und
verletzte sich leicht an der Unterlippe. Die vier Unbekannten
flüchteten vom Tatort. Sie sollen zwischen 20 bis 25 Jahre alt
gewesen sein. Der Haupttäter soll zirka 1,80 Meter groß gewesen sein.
Er hatte schwarze kurze Haare und einen schwarzen kurzen Vollbart.
Bekleidet war er vermutlich mit einer braunen Weste und einer
schwarzen Hose. Sachdienliche Hinweise an die Polizei unter der 02331
– 986 2066.

Betrunkener Vater übt mit 13-jährigem Sohn das Autofahren

Hagen. Anwohnern fiel am Sonntagabend, gegen 20.15 Uhr, auf
einem Parkplatz in der Alexanderstraße ein schwarzer Seat mit einem
kleinen Jungen hinterm Steuer auf. Einer alarmierten Polizeistreife
teilten die Zeugen mit, dass der Junge seit zirka zwei Stunden
ziellos auf dem Gelände umher fährt. Die Beamten trafen den Wagen auf
dem Parkplatz fahrend an und überprüften ihn. Am Steuer saß ein
13-Jähriger, der angab ein bisschen Autofahren zu üben. Auf dem
Beifahrersitz befand sich der 38-jährige Vater des Jungen. Ein
Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von zwei Promille. Den
Polizisten teilte er mit, er gehe davon aus, dass Kinder zusammen mit
ihren Eltern auf Parkplätzen Autofahren dürfen. Auf der Rückbank
befanden sich die 54-jährige Mutter des 13-Jährigen sowie dessen
14-jährige Schwester. Der 38-Jährige Vater erhielt eine Anzeige.

„Integriertes Anpassungskonzept“ für Hagen

Hagen. Das vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt „Integriertes Anpassungskonzept“ für die Stadt Hagen soll vor dem Hintergrund von Klimawandel und demografischem Wandel konkrete Handlungsstrategien für die Stadtentwicklungs- und Bauleitplanung, die Freiflächenentwicklung und den Hochwasserschutz entwickeln.

© Stadt Hagen
© Stadt Hagen

Am vergangenen Freitag (25. September) traf sich der projektbegleitende Arbeitskreis zu einem Auftakttreffen im Rathaus an der Volme. Auf Seiten der Stadt betreut die Abteilung „Umweltplanung“ des Umweltamts federführend das Projekt und nutzte die Veranstaltung, um sich mit den anderen Fachbereichen und kommunalen Eigenbetrieben der Stadt abzustimmen.

Siedlungsklimatischen Belastungen wie die erwartete Zunahme von Hitzeperioden stellen eine große Belastung für eine alternde Stadtgesellschaft da – so auch in Hagen. Allerdings werden durch den Bevölkerungsrückgang auch Flächenpotentiale freigesetzt, die gezielt zur Verringerung der Exposition gegenüber Extremereignissen wie Hochwasser und Sturzfluten beziehungsweise zur Verbesserung des Klimakomforts genutzt werden könnten.

Die für die Abstimmung erforderliche integrierte Klimafolgenanalyse und Strategieentwicklung sind über die Stadt Hagen als Trägerin der Umweltplanung, Bauleitplanung und zugleich Untere Wasserbehörde gewährleistet. Die Technische Universität Dortmund bringt über das Institut für Raumplanung ihre Expertise in der Erstellung von Klimafolgenanalysen und Anpassungsstrategien ein. Die stadtklimatologische Analyse übernimmt der Regionalverband Ruhr mit seinem Team „Klimaschutz, Klimaanpassung und Luftreinhaltung“, das zudem die Einbettung der integrierten Anpassungsstrategie in den regionalen Kontext gewährleistet. Eine breite Beteiligung der Bürgerschaft auf Stadtbezirksebene ist sowohl in der Analysephase als auch im Rahmen der Strategie- und Maßnahmenentwicklung über Bürgerwerkstätten und Klimatische vorgesehen. Das Projekt läuft seit dem 1. September 2015 bis zum 31. August 2018.

Mithin ist eine Abstimmung zwischen bestehenden Ansätzen zum Umgang mit dem demografischen Wandel, den Hochwasserrisikomanagementstrategien, der künftigen Siedlungs- und Freiraumentwicklung in der Stadt Hagen und der beabsichtigten Anpassung an ein sich veränderndes (Stadt-)Klima erforderlich. Dabei spielt auch der stadtregionale Kontext eine bedeutsame Rolle, da die Klimawirksamkeit von Freiräumen eine regional abgestimmte Siedlungsflächen- und Freiraumentwicklung erfordert. Insofern werden neue Kooperationen zwischen den bisher getrennt bearbeiteten Handlungsbereichen Klimawandel, Demographischer Wandel und Hochwasserrisikomanagement beziehungsweise den entsprechenden Akteuren auf kommunale wie auf stadtregionaler Ebene entstehen.

Ansprechpartner für Fragen und Interesse im Rahmen des Projektes sind Fred Weber von der Stadt Hagen (Telefon 02331/207-3501, E-Mail: fred.weber@stadt-hagen.de), Prof. Dr. Stefan Greiving von der Technischen Universität Dortmund (Telefon 0231/755-2214, E-Mail: stefan.greiving@tu-dortmund.de) und Dr. Wolfgang Beckröge vom Regionalverband Ruhr (Tel. 0201/2069-329, E-Mail: beckroege@rvr-online.de).

Mehr als 230 Läufer erlaufen über 12.000 Euro für die Kinderschutz-Ambulanz

Hagen. Der Inner Wheel Club Hagen (Organisator der Veranstaltung) ist vom Ergebnis des Sponsorenlaufes zugunsten der Kinderschutz-Ambulanz der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen begeistert: „Es sind mehr als 230 Läufer und Geher zu unserer Veranstaltung gekommen! Das hat unsere Erwartungen total übertroffen“, freut sich Karin Rafflenbeul, Präsidentin des Inner Wheel Clubs.

(Foto Quelle: Diakonie Hagen)
(Foto Quelle: Diakonie Hagen)

„Das Wetter spielte mit und bot den Teilnehmern ideale Bedingungen. Die Atmosphäre im Ischeland-Stadion war fröhlich und sehr familiär.“ Der jüngste Läufer, Maximilian, war gerade eineinhalb Jahre (seine Startnummer war fast so groß wie er selbst) und der älteste Teilnehmer, Anton Reiß, 91 Jahre alt. Manche Läufer oder Geher absolvierten nur einige Runden und gesellten sich dann um den großen Schwenkgrill, um leckere Würstchen oder Kuchen zu essen. Andere wie beispielsweise Hendrik Künnemann waren nicht zu bremsen. Der 14-Jährige lief „mal eben“ 62 Runden! Als Belohnung gab es für jeden Teilnehmer auch noch einen Los-Gewinn aus der großen Tombola.
Neben den sportlichen Leistungen, wurde auch der tolle Auftritt der Gauklertruppe des Jugendzirkus Quamboni beklatscht! Die anschließende Versteigerung eines BVB- und-Phoenix-Trikots, unterschrieben von allen Topspielern, brachte zusätzliche 330 Euro ein.
Die erzielte Gesamtsumme von über 12.000 Euro ist ein großer Erfolg! Reiner Rohrhirsch, Leiter der Kinderschutz-Ambulanz und selbst aktiver Läufer bei dieser Veranstaltung, freut sich sehr über dieses grandiose Ergebnis: „Mit dieser Summe, können wir die Arbeit der Kinderschutz-Ambulanz nachhaltig stärken!“
Aus diesem Grund möchten sich die Kinderschutz-Ambulanz, der Inner Wheel Club Hagen mit Kooperationspartner Rotary Hagen nochmal sehr herzlich bei allen Läufern und Sponsoren bedanken, die diese schöne Veranstaltung ermöglicht haben.

Digitaler Wandel am Arbeitsplatz – was ändert sich für Beschäftigte in Hagen?

Die „Industrie 4.0“ ist in aller Munde. Aber was heißt das eigentlich für die Beschäftigten in Hagen? Welche Auswirkungen wird die Digitalisierung ganz konkret am Arbeitsplatz haben? Das will die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten wissen und hat zusammen mit dem nordrhein-westfälischen Arbeitsministerium das Projekt „Arbeit 2020“ gestartet.

Isabell Mura © NGG
Isabell Mura © NGG

„Beim Thema digitaler Wandel geht es meistens um Technik. Aber wir müssen uns auch fragen, was hier auf die Beschäftigten zukommt. Das fängt beim Umgang mit neuer Software an und geht bis zu immer flexibleren Arbeitszeiten“, sagt Isabell Mura von der NGG Südwestfalen. In vielen Branchen werde sich der Arbeitsalltag massiv ändern.

Zum Beispiel in der Ernährungsindustrie. Rund 480 Beschäftigte arbeiten hier in Hagen. Digitale Technologien beeinflussen die Arbeitswelt schon jetzt – ob im Labor, in der Anlagensteuerung oder in der Logistik. Für NGG-Geschäftsführerin Isabell Mura ist klar: „Die Digitalisierung darf nicht auf Kosten der Arbeitsplätze gehen. Wir brauchen daher eine Qualifikations-Offensive. Auch bei der Ausbildung müssen die neuen Technologien eine stärkere Rolle spielen.“ Hier seien besonders die Betriebsräte gefragt. Sie setzen sich im Projekt „Arbeit 2020“ dafür ein, dass die Interessen der Beschäftigten nicht unter die Räder kommen. „Zur Arbeit der Zukunft gehört ganz klar die Mitbestimmung im Betrieb“, so Mura.

Eine Kernfrage sei die Flexibilisierung der Arbeitszeit. Die E-Mail nach Feierabend oder sogar die Steuerung einer Maschine von zuhause: „Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verwischt immer mehr. Das darf aber nicht einseitig zu Lasten der Beschäftigten gehen. Lohn- und Zeitausgleich müssen auch künftig im Tarifvertrag geregelt sein“, betont Isabell Mura. Gute Arbeitsbedingungen garantierten zudem eine höhere Produktivität – gerade in der Industrie. Unternehmen sollten in der digitalen Wirtschaft nicht auf Werkverträge oder Leiharbeit setzen – sondern auf qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, so die Gewerkschafterin.

„Für die Beschäftigten in Hagen ist die Industrie 4.0 eine große Chance. Es kommt immer stärker darauf an, sich einzubringen und den Arbeitsplatz mitzugestalten“, sagt Isabell Mura. Dafür gebe es die digitalen Technologien. Und – nicht erst seit gestern – die Gewerkschaften.

Phoenix Hagen ist Sieger der Krombacher Challenge 2015

Bei der dritten Auflage der Krombacher Challenge am vergangenen
Wochenende ging es sportlich wieder einmal hoch her. In einem
spannenden Finale besiegte Phoenix Hagen vor rund 1.400 Zuschauern in
der Arena am Ischeland Sidigas Avellino mit 108:92. Damit holten sich
die Feuervögel, die sich augenscheinlich bereits in einer guten Form
befinden, nach ihrem Sieg 2013 bereits zum zweiten Mal den Titel.

© Krombacher Brauerei GmbH & Co.
© Krombacher Brauerei GmbH & Co.

Am ersten Spieltag des hochkarätig besetzten Turniers verwehrten
sie den Bundesliga-Rivalen aus Göttingen den Einzug ins Finale
(99:82). Die trafen so im Spiel um Platz 3 wie im vergangenen Jahr
auf die Telekom Baskets Bonn, die sich im ersten Halbfinale dem
italienischen Erstligisten Sidigas Avellino geschlagen geben mussten
(70:88). Die Göttinger hatten die Partie von Beginn an im Griff. Erst
im letzten Spielabschnitt kämpfte sich Bonn wieder etwas heran, die
Veilchen behielt jedoch die Nase vorn und sicherten sich – nachdem
sie in den letzten beiden Jahren das Schlusslicht bildeten – den
dritten Platz.

   2.500 Euro für den guten Zweck

Auch bei der diesjährigen Krombacher Challenge soll der
Wohltätigkeitsgedanke nicht zu kurz kommen. Unabhängig von den
Turniereinnahmen wird die Krombacher Brauerei daher 2.500 Euro für
den guten Zweck spenden. Und hier sind Fans und Verbraucher gefragt:
Die haben in den nächsten vier Wochen die Möglichkeit, über die
Krombacher Brauerei unter
https://www.krombacher.de/Engagement/Spendenaktion/Challenge/
Institutionen und Einrichtungen in der Region Hagen vorzuschlagen,
die sich in besonderer Form um Kinder, Menschen mit Behinderungen,
Notleidende oder andere wichtige soziale Anliegen kümmern. Ein
Gremium wird im Anschluss über die Vergabe entscheiden.

   Das Turnier im Überblick:

Finale:
Phoenix Hagen – Sidigas Avellino 108:92 (44:42)

Spiel um Platz 3:
Telekom Baskets Bonn – BG Göttingen 77:82 (33:44)

Die Halbfinals:
Phoenix Hagen – BG Göttingen 99:82 (51:45)
Telekom Baskets Bonn – Sidigas Avellino 70:88 (37:39)

„Erste Hilfe bei Kindernotfällen“

© TV58.de
© TV58.de

Hagen. Das Familienzentrum Emst, Cunostraße 106, bietet am Mittwoch, 28. Oktober, und Donnerstag, 29. Oktober, von 18 bis 21.30 Uhr einen Erste-Hilfe -Kurs bei Kindernotfällen an. Der Kurs findet in Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst statt. Die Kosten betragen 10 Euro pro Person. Anmeldungen bitte von montags bis freitags zwischen 7.30 und 15.30 Uhr unter der Telefonnummer 02331-53647.

Polizeibericht am Montag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Dortmund: Drei Personen bei Verkehrsunfall auf der A 45 verletzt –
Verursacher flüchtet +++ Dortmund: Festnahme nach Handtaschenraub +++ Dortmund: Gefälschte iPhones verkauft? – Bundespolizei nimmt gesuchten 25-Jährigen fest +++ Dortmund: Polizei warnt vor Kellereinbrechern +++ Hagen: Einbruch in Autohaus +++ Hagen: Mit Handtasche geschlagen und Pommes beworfen +++ Hagen: Verkäuferin abgelenkt und 24 Dosen Red-Bull geklaut +++ Hagen: Autoaufbrecher bei Tat gestört +++ Schwerte: Weiterer Wohnungseinbruch – Angaben zu möglichem Diebesgut liegen bisher nicht vor +++ Dortmund/Hemer: Dieb flüchtete über Bahngleise und verletzte Verfolger durch Steinwurf +++ Ennepetal: Exhibitionist zeigt schamverletzend +++ Dortmund: Polizei nimmt Tatverdächtige nach PKW-Aufbruch fest +++ Ennepetal: Silberner BMW beschädigt +++ Gevelsberg: Beschimpft und tätlich angegriffen +++ Gevelsberg: Vier Fahrzeuge beschädigt +++ Breckerfeld: Unfall bei Ausweichmanöver +++ Wetter: Einbruch in Kulturverein +++ Dortmund: Übernachtung im Zug nicht erwünscht – 27-Jähriger wollte letzte Eurobahn nicht verlassen  +++ MK: Zwei Einbrüche angezeigt +++ MK: Kein „dummer Jungen“ Streich +++ MK: Diverses vom Wochenende +++ MK: Räuber, Einbrecher und Diebe. Wer hat sie gesehen?   +++ Ennepetal: Brandmeldeanlage in Wohnhaus läuft auf +++ Polizeibericht am Montag weiterlesen

KULTUR: 800 Menschen proben in der Hagener Stadthalle für Welturaufführung

Hagen. Rund 800 Sängerinnen und Sänger zwischen 11 und 81 Jahren füllten mit ihren Stimmen am Sonntagnachmittag die Stadthalle Hagen.

© Stiftung Creative Kirche
© Stiftung Creative Kirche

Gemeinsam probten sie für ihren großen Auftritt am 31. Oktober (Reformationstag). Dann nämlich treten sie in einem insgesamt 3.000 Leute starken Chor in der Dortmunder Westfalenhalle beim Pop-Oratorium Luther vor 16.000 Zuschauern auf – zusammen mit bekannten Musicalstars, dem „jungen Orchester NRW“ und einer Band. Das Pop-Oratorium hat der unter anderem durch das Musical „Elisabeth“ bekannt gewordene Autor Michael Kunze geschrieben. Die Musik stammt von Dieter Falk, der schon mit PUR, DJ Ötzi oder Daliah Lavi Nr. 1 beziehungsweise TopTen-Hits produzierte.

Für die Sängerinnen und Sänger war es ein wichtiger Tag, denn bisher hatten sie überwiegend allein geprobt – ausgestattet mit einer CD, auf der sie ihre jeweilige Stimmlage hören, mitsingen und auf diese Weise üben konnten. Am Sonntag mussten sie unter Leitung des Dirigenten Christoph Spengler nun nicht nur ihre eigenen Töne treffen, sondern auch mit den anderen Stimmen zusammen singen. „Das ist natürlich eine spannende Herausforderung, die Leute unter einen Hut zu kriegen. Aber weil alle hochmotiviert sind und die meisten auch Chorerfahrung haben, wird das nicht nur gelingen, sondern auch Spaß machen“, sagte Christoph Spengler.

Weite Wege für einige Teilnehmer

Die meisten Sänger kamen aus der näheren Umgebung Hagens und aus dem Land NRW, aber einige hatten auch sehr weite Wege auf sich genommen, um bei der Probe mitmachen zu können: Aus dem Osten kam ein Teilnehmer aus Burgtonna bei Gotha. Die längste Strecke aus dem Norden legte ein Sänger aus Rondeshagen bei Lübeck zurück und aus Schopfheim im Südwesten und München im Südosten kamen ebenfalls Musikbegeisterte, die sich schon auf die Aufführung am 31. Oktober freuen.

Martin Luther im Mittelpunkt des Pop-Oratoriums

Mit Rückblenden und Ausblicken rund um den Reichstag, der 1521 in Worms zusammentraf, erzählt das Pop-Oratorium vom Ringen des Reformators um die biblische Wahrheit und von seinem Kampf gegen Obrigkeit und Kirche – eine spannende Geschichte um Politik und Religion. Im Mittelpunkt der Handlung steht Martin Luther, der vor dem Reichstag aufgefordert ist, seine kirchenkritischen Aussagen zu widerrufen. Anlässlich des 500. Reformations-jubiläums im Jahr 2017 wurde das Stück entwickelt. „Die Aufführung ist der Auftakt zu einer Tournee, die wir 2016 mit Chören in vielen Städten Deutschlands vorbereiten. 2017 führen wir ‚Luther‘ dann voraussichtlich in zehn großen Hallen ähnlich der Westfalenhalle auf und werden vielen Laiensängern die Möglichkeit geben, mit Musicalstars auf der Bühne zu stehen. So können sie Teil eines spektakulären Auftritts werden, der in Erinnerung bleibt“, sagt Ralf Rathmann, Vorstand der Stiftung Creative Kirche.

Das Pop-Oratorium wird veranstaltet von der Stiftung Creative Kirche aus Witten in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche von Westfalen und in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Margot Käßmann, Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017, hat die Patenschaft für das Projekt übernommen.

Informationen und Tickets: www.luther-oratorium.de

SPORT: Phoenix Hagen gewinnt Finale der Krombacher Challenge

Phoenix Hagen hat Scandone Avellino im Finale der Krombacher Challenge mit 108:92 (44:42) geschlagen. 1.384 Zuschauer in der Arena am Ischeland sahen am Sonntag den Sieg der Feuervögel in der dritten Auflage des Vorbereitungsturniers. Zuvor hatte sich die BG Göttingen im Zweikampf mit den Telekom Baskets Bonn den dritten Platz gesichert.

Wie schon im Halbfinale startete Hagen mit Brandon Jefferson, David Bell, Adam Hess, Ivan Elliott und Owen Klassen. Hess eröffnete mit einem Dreier das Spiel. Phoenix konnte sich schnell einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Nach gut vier Minuten wurde der Vorsprung durch Klassens Treffer zum 14:4 bereits zweistellig. Gegen Ende des Viertels ließ Avellino die Differenz mehr und mehr schmelzen. Ex-Bonner Veikalas besorgte mit Freiwürfen zum 17:19 die erstmalige Führung für die Italiener. Das Viertel endete mit 18:23. Im zweiten Viertel entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch. Elliotts Korbleger brachte Hagen wieder auf 32:33 heran. Bell glich wenig später per Dreier zum 35:35 aus. In der Folge wechselte die Führung mehrfach, bevor es mit 44:42 aus Hagener Sicht in die Pause ging.

Zu Beginn des dritten Viertels übernahm Avellino zunächst die Führung. Jefferson brachte Hagen mit 51:50 wieder nach vorn. Ein krachender Dunking von Covington ließ die Arena jubeln. Phoenix startete einen Lauf und ging durch Elliott, der seinen Bonus-Freiwurf nach Foul versenkte, mit 62:52 wieder zweistellig in Führung. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung gar 15 Punkte. Beim Stand von 76:65 starteten die letzten zehn Minuten. Die hatten es noch einmal in sich: Avellino gab nicht auf und kam per Dreier zum 85:81. Im Gegenzug traf Elliott ebenfalls für drei. Damit konnte Phoenix sich wieder deutlich absetzen. D.J. Covington knackte mit einem weiteren sehenswerten Dunking die magische 100-Punkte-Marke und legte kurz darauf noch einen weiteren hinterher. Das Endergebnis lautete schließlich 108:92.

Die Fans feierten den Turniererfolg euphorisch, während Kapitän David Bell die Trophäe entgegen nahm. Nach dem Sieg der Krombacher Challenge sagte Phoenix-Headcoach Ingo Freyer: „Wir sind in der Vorbereitung da, wo wir zu diesem Zeitpunkt hinwollten. Wenn wir die Krombacher Challenge mit zwei Siegen gegen Erstligisten gewinnen, dann ist das natürlich nicht schlecht. Hinzu kommt, dass wir keine großen Verletzungsprobleme haben. Genau wie gestern waren wir beim Rebound überlegen. Durch unsere Neuverpflichtungen sind wir unterm Korb auf jeden Fall variabler geworden.“

Im Spiel um Platz 3 hatte die BG Göttingen zuvor den Ligakonkurrenten Telekom Baskets Bonn mit geschlagen. Die Göttinger hatten die Partie von Beginn an im Griff und führten schon nach dem ersten Viertel mit 24:18. Zur Pause baute die BG ihren Vorsprung beim Stand von 44:33 auf elf Punkte aus. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Veilchen mit den Ex-Feuervögeln Malte Schwarz und Dominik Spohr zunächst nichts anbrennen: Nach dem dritten Viertel führten sie mit 67:54. Erst im letzten Spielabschnitt kämpfte sich Bonn wieder etwas heran, Göttingen behielt jedoch die Führung. Am Ende gewann die BG mit 82:77. Topscorer wurde der erst kürzlich verpflichtete Point Guard Marque Perry mit 24 Punkten. Für Bonn erzielte Aaron White 19 Punkte.

Das Turnier im Überblick:

Finale:

Phoenix Hagen – Scandone Avellino 108:92 (44:42)

Phoenix Hagen: Elliott (22/1, 9 Reb.), Jefferson (21/3), Bell (21/4, 9 Ass.), Mann (11/3), Hess (10/2), Covington (10), Klassen (7), Grof (6), Geske, Keßen.

Scandone Avellino: Buva (18), Veikalas (14), Acker (11), Blums (11), Nunnally (10), Green (9), Cervi (9), Pini (6), Leunen (4).

Spiel um Platz 3:

Telekom Baskets Bonn – BG Göttingen 77:82 (33:44)

Telekom Baskets Bonn: White (19, 8 Reb.), Clarke (17/3), Klimavicius (11), Koch (11), Lawrence (5/1, 10 Ass.), Silas (4), Philmore (4), Mangold (2), McKinney (2), Mädrich (2).

BG Göttingen: Perry (24/1), Kamp (19), Boykin (12/2), Kulawick (9/3), Schwarz (6/1), Minard (6), Alexander (3/1), Livas (2, 6 Ass.), Spohr (1), Onwuegbuzie.

Die Halbfinals:

Phoenix Hagen – BG Göttingen 99:82 (51:45)

Phoenix Hagen: Covington (23, 20 Reb.), Elliott (19/4), Mann (12/2), Bell (12/2), Hess (9/1), Jefferson (7/1, 8 Ass.), Grof (6), Klassen (6), Geske (5/1), Zahner-Gothen.

BG Göttingen: Perry (16/2, 7 Ass.), Minard (16/1), Boykin (12/2), Kamp (12/1), Schwarz (9/3), Alexander (7/1), Kulawick (5), Spohr (3), Onwuegbuzie (2), Livas, Hadenfeldt.

Telekom Baskets Bonn – Scandone Avellino 70:88 (37:39)

Telekom Baskets Bonn: Mädrich (16/1), Silas (10), White (10, 11 Reb.), McKinney (9/3), Koch (7/1, 7 Reb.), Clarke (7/1), Philmore (5/1),  Lawrence (3/1, 11 Ass.),  Mangold (3), Klimavicius.

Scandone Avellino: Green (23/4, 6 Ass.), Veikalas (16/1), Cervi (14), Leunen (10/2), Acker (9/1), Blums (6/2), Buva (6/2), Nunnally (2), Severini (2), Pini.

Zuschauer am Samstag: 1.256
Zuschauer am Sonntag: 1.384

Fritz-Steinhoff-Gesamtschule: Die bunte Schulvielfalt zum 40. Geburtstag

(Petra Weigert) Hagen. Die Fritz-Steinhoff-Gesamtschule in Hagen feierte am Samstag (26. September) ihren 40. Geburtstag. Ein tolles Jubiläum, das gebührend gefeiert wurde. Die Begrüßung übernahm der neue Rektor Herr Andreas Mönig. Getreu dem Grundsatz der Schule: „Jedes Kind ist willkommen“ wurden Familien und Freunde genauso herzlich in Empfang genommen. Mit dem ersten Schritt in das PZ (Pädagogisches Zentrum / Pausen Zentrum) wurde das lebendige und emsige Treiben deutlich. Es machte neugierig auf das, was da in liebevolle Vorbereitung für dieses Fest auf die Besucher wartete. Beim Rundgang durch die Schule wurde das positive Hand-in-Hand von Schülern, Lehrern und Eltern spürbar – es herrschte überall eine gute Atmosphäre.

© Petra Weigert
© Petra Weigert

Und wer sich zwischendurch mal stärken mußte, wurde  mit Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken im Cafe Boelerbü verwöhnt. Dort gab es sogar „was auf die Ohren“. Einige Schüler gaben dort ihr musikalisches und gesangliches Talent zum besten . Spezialitäten anderer Länder konnte man ebenfalls genießen, die Auswahl war reichhaltig im „PZ“. Am  Grillstand gab es auch für die Würstchen- und Schnitzelfans  (wählbar zwischen verschiedenen Sorten) das Richtige.

© Petra Weigert
© Petra Weigert

Natürlich gab es noch andere Highlights. Zum Beispiel in der Bücherei: dort gab es den vielseitigen „Bücher-Markt“. Für NUR 50 Cent pro Buch konnte man die heimischen Bücherregale wieder füllen. Und die Leseratten konnten an einem Quiz teilnehmen und etwas gewinnen.

Es gab auch noch:

– die Zocker -Lounge (Fifa -Spiel)
– das Gruselhaus
– Buttons selber gestalten
– Man konnte den türkischen Hochzeitstanz Halay lernen
– Henna (arabische Handmalerei)
– Schminken (z.B. eine Raupe im Gesicht)
– Tombola ( Tolle Hauptgewinne/ Trostpreise)
– Hüpfburg
– Basketball
– lustige Parcoure
– Cocktailstand ( natürlich alkoholfrei)
– Torwand schießen
– Bühnenshow mit Auftritten von Schülerinnen und Schüler, u.a. trat die Hip-Hop AG von Frau Ptasinski auf, die Moderationen übernahmen drei Jungs der Stufe 12: der Schülersprecher „Ferdhi“, Tekin & Marius.

Eine gelungene und würdige Veranstaltung mit lachenden Gesichtern für diesen tollen Anlaß .

Polizeibericht am Sonntag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Ennepetal: Schwerverletzter durch Arbeitsunfall +++ Wetter: Einbruch in Einfamilienhaus +++ Dortmund: Raubüberfall im Keuningpark – Drei Tatverdächtige festgenommen +++ Dortmund: Männer greifen Besucher einer Veranstaltung an – Drei Tatverdächtige festgenommen +++ Dortmund: Drei „Antänzer“ in der Dortmunder Innenstadt festgenommen +++ Dortmund: Zwei Pkw-Aufbrüche – drei Festnahmen +++ Ennepetal: Unklare Rauchentwicklung im Industriegebiet +++ Hagen: Handtasche und Autoschlüssel entwendet Täter flüchteten nach Verkehrsunfall zu Fuß +++ Ennepetal: Fehlalarm in Speditionsfirma +++ Ennepetal: Haßlinghausen – Fahrzeugdiebstahl an der Gesamtschule +++ Wetter: Vandalismus in der Gemeinschaftshauptschule +++ Hagen: Verkehrsunfall mit verletztem Kradfahrer +++ Gevelsberg: Tageswohnungseinbruch in Einfamilienhaus +++ Gevelsberg: Versuchter Einbruch in Einfamilienhaus durch Hund vereitelt +++ Herdecke: Versuchter Tageswohnungseinbruch in Einfamilienhaus +++ Wetter:  Einbruch in Einfamilienhaus +++ Ennepetal: Arbeitsunfall mit tödlichem Ausgang +++ Ennepetal: Krad nach Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sichergestellt +++ Schwerte:  Fünf Wohnungseinbrüche am Wochenende +++ Wetter: Leichtverletztes Kind nach Verkehrsunfall +++ Ennepetal: Unterstützung Rettungsdienst – Alarm +++ Wetter: Leichtverletztes Kind nach Verkehrsunfall +++ Polizeibericht am Sonntag weiterlesen

Phoenix trifft im Finale der Krombacher Challenge auf Avellino

Foto Quelle: Phoenix Hagen
Foto Quelle: Phoenix Hagen

Hagen. Phoenix Hagen hat im Halbfinale der Krombacher Challenge am Samstag die BG Göttingen mit 99:82 (51:45) geschlagen. Damit sind die Feuervögel ins Finale am Sonntag um 17.30 Uhr gegen den italienischen Erstligisten Scandone Avellino eingezogen. 1.256 Zuschauer sahen in der Arena am Ischeland einen überzeugenden Auftritt der Hagener beim Vorbereitungsturnier. Im anderen Halbfinale hatte Avellino die Telekom Baskets Bonn mit 88:70 geschlagen.
Für Hagen starteten Brandon Jefferson, David Bell, Adam Hess, Ivan Elliott und Owen Klassen. Die ersten zwei Punkte der Partie gingen auf das Konto von Phoenix-Rückkehrer Hess. Die Gäste konnten sich zunächst leicht absetzen, weil sie aus der Distanz hochprozentig scorten. Knapp zwei Minuten vor Ende des ersten Viertels glich D.J. Covington zum 23:23 aus. Nach Viertelende stand es 29:26 für Phoenix. Im zweiten Viertel gelang Göttingen zweimal der Ausgleich, bevor die Feuervögel wieder in Führung gingen. Nach kurzem Führungswechsel lag Phoenix zur Pause mit 51:45 vorne.
Ihren Vorsprung konnten die Gastgeber im dritten Viertel ausbauen. Elliott brachte sein Team per Dreier zum 61:50 erstmals zweistellig in Führung. Göttingen kämpfte sich zwischenzeitlich auf sieben Punkte zurück. Doch Phoenix punktete weiter wie am Fließband, insbesondere durch Elliott und Covington. Mit 16 Punkten führten die Feuervögel zwischenzeitlich. Das dritte Viertel endete mit 81:69. Im letzten Spielabschnitt baute Hagen die Führung aus. Mit 99:82 gewann Phoenix am Ende und zog damit ins Finale am Sonntag um 17.30 Uhr gegen Scandone Avellino ein. Neuzugang D.J. Covington wurde Topscorer mit 23 Punkten und steuerte dazu sagenhafte 20 Rebounds bei.
Im ersten Halbfinale hatte Scandone Avellino aus der Serie A, der erste internationale Teilnehmer bei der Krombacher Challenge, die Telekom Baskets Bonn mit 88:70 geschlagen. Die Partie begann sehr ausgeglichen. Nach dem ersten Viertel führte Bonn mit 19:18. In die Pause gingen die Italiener nach einem Buzzerbeater-Dreier von Ex-Bonner Benas Veikalas mit einer knappen 39:37-Führung. Auch nach dem dritten Viertel hatte sich die Differenz beim Stand von 57:55 für Avellino nicht verändert. Im Schlussviertel gaben die Italiener noch einmal richtig Gas und zogen den Rheinländern davon. Am Ende gewannen sie deutlich mit 88:70 und sind damit Finalgegner von Phoenix Hagen.
Phoenix-Headcoach Ingo Freyer sagte nach dem Sieg: „Ich bin insgesamt zufrieden mit dem Sieg. Wir haben wesentlich konzentrierter gespielt als im letzten Viertel gegen Oostende und unsere Stärken mehr zur Geltung gebracht. Die Rebound-Überlegenheit war mitentscheidend. Nach der Pause haben wir defensiv umgestellt und dadurch auch die Göttinger Dreier kontrolliert. Niklas Geske war noch nicht bei vollen Kräften, deswegen hat er nicht so viel gespielt. Dafür ist Jonas Grof super eingesprungen.“

Die Halbfinals im Überblick:

Phoenix Hagen – BG Göttingen 99:82 (51:45)

Phoenix Hagen: Covington (23, 20 Reb.), Elliott (19/4), Mann (12/2), Bell (12/2), Hess (9/1), Jefferson (7/1, 8 Ass.), Grof (6), Klassen (6), Geske (5/1), Zahner-Gothen.

BG Göttingen: Perry (16/2, 7 Ass.), Minard (16/1), Boykin (12/2), Kamp (12/1), Schwarz (9/3), Alexander (7/1), Kulawick (5), Spohr (3), Onwuegbuzie (2), Livas, Hadenfeldt.

Telekom Baskets Bonn – Scandone Avellino 70:88 (37:39)

Telekom Baskets Bonn: Mädrich (16/1), Silas (10), White (10, 11 Reb.), McKinney (9/3), Koch (7/1, 7 Reb.), Clarke (7/1), Philmore (5/1),  Lawrence (3/1, 11 Ass.),  Mangold (3), Klimavicius.

Scandone Avellino: Green (23/4, 6 Ass.), Veikalas (16/1), Cervi (14), Leunen (10/2), Acker (9/1), Blums (6/2), Buva (6/2), Nunnally (2), Severini (2), Pini.

Zuschauer am Samstag: 1.256

Die Spiele am Sonntag, 27.09.:

15.00 Uhr, Spiel um Platz 3: Telekom Baskets Bonn – BG Göttingen
17.30 Uhr, Finale: Phoenix Hagen – Scandone Avellino

Fußgängerin in Haspe schwer verletzt

Hagen. in der Nacht auf Samstag kam es
gegen Mitternacht an der Einmündung Preußerstr. /
Kurt-Schumacher-Ring zu einem Verkehrsunfall. Ein 34jähriger
Pkw-Fahrer befuhr die Preußerstr. in Richtung Berliner Str. und
übersah dabei eine 33jährige Fußgängerin, die die Preußerstr. auf
einem Fußgängerüberweg überqueren wollte. Die Frau wurde von dem Pkw
erfasst, zu Boden geschleudert und dabei schwer verletzt. Die
Ermittlungen dauern an.

Schwerpunkteinsatz „Wallraser und Tuning-Szene“

Foto Quelle: Polizei Dortmund
Foto Quelle: Polizei Dortmund

Dortmund. Im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes nahm die Polizei Dortmund in der Nacht vom 25. September auf den 26. September die potentiellen Raser auf dem Dortmunder Wall und die Tuning-Szene im Bereich Phoenix-West ins Visier.
Mehrere hundert Fahrzeuge kontrollierten die Polizeibeamten im Zeitraum zwischen 19.00 und 3.00 Uhr im Bereich des Dortmunder Walls
und auf dem Gelände Phoenix-West. Insbesondere optisch auffällige
Fahrzeuge stießen auf große Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte. Die
Ordnungshüter hielten diese Autos an und unterzogen diese einer
eingehenden technischen Untersuchung. Zeitgleich erfolgten an
verschiedenen Örtlichkeiten Geschwindigkeitsmessungen mit Laser,
Radar und speziell ausgerüsteten zivilen Motorrädern.
Insgesamt rauschten 92 Fahrzeuge mit zu hoher Geschwindigkeit in
die Kontrollstellen. Bei erlaubten 50 km/h waren innerorts vier
Männer unrühmliche Spitzenreiter. Diese wurden mit 92 km/h, 81 km/h,
80 km/h und 75 km/h gemessen.
Die „Tagessieger“ gingen den Beamten allerdings auf den
Anfahrtswegen auf der B54 in Netz. Ein Smart eines Dortmunders wurde
mit 155 km/h und ein Lamborghini eines Hageners mit 145 km/h
gemessen. Erlaubt waren allerdings nur 100 km/h.
Im Bereich der Tuning-Szene fielen den Beamten besonders sechs
Fahrzeuge auf. Bei diesen gingen die Mängel so weit, dass die Pkw in
Begleitung der Polizei zu einem Gutachter fahren mussten. In elf
weiteren Fällen untersagten die Polizisten den Fahrzeugführern die
Weiterfahrt. Der Zustand der Fahrzeuge war mangelhaft.
Unrühmlicher Höhepunkt der Kontrolle war ein Pkw aus Witten. Das
Fahrwerk war tiefergelegt. Die Radkästen waren manipuliert. Ein
Gutachter stellte fest, dass das Auto zu tief gelegt wurde und
obendrein die Bremsen keine Wirkung zeigten. Der Kontrolleur legte
das Fahrzeug sofort still.